inforum april99 - chermanni design

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inforum april99 - chermanni design
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8. Jahrgang Ausgabe 4 vom 13. April 1999
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Breite Diskussion um Mittelstand- und Kleintheater
HDF Mitgliederversammlung in Frankfurt am 24. März 1999
Nach einem Jahr und 20 Tagen
fand in Frankfurt die zweite Mitgliederversammlung des HDF‘s nach
der Verschmelzung statt. Rund 100
Kinobetreiber mit etwa 600 Stimmrechten waren erschienen. Davon
waren sehr viele aus Mittelstädten
und kleineren Orten angereist, so
daß deren Probleme naturgemäß
sehr stark die inhaltlichen Diskussionspunkte der Jahreshauptversammlung bestimmten.
Jahresabschluß und Rechnungsvoranschlag:
Schatzmeister Winter konnte einen
Jahresabschluß mit einem Überschuß vorlegen. Dieses Plus hat
der HDF einer Aktion mit der Bundeszentrale für gesundheitliche
Aufklärung zu verdanken. Ohne
diese Gemeinschaftsaktion hätte
der 1. Jahresabschluß nach der
Verschmelzung einen Verlust ausgewiesen. Einstimmig wurde Entlastung erteilt und der vorgelegte Etat
für das Jahr 1999 gebilligt. Verschiedene Kostenfaktoren, wie z. B.
Miete, Personal, Telefon, Büromaterial, konnten wegen des Umzuges nach Berlin im Juli nicht genau
genug eingeschätzt werden, so daß
sich der Hauptausschuß im Juni
nochmals mit dem Zahlenwerk beschäftigen wird.
Satzungsänderungen:
Eine Ehrenordnung (Malteserkreuz, HDF-Ehrennadel) wurde
vorgelegt und mittels einer Satzungsänderung mit den Paragraphen der Satzung verbunden.
Zudem wurde der Wahlmodus und
die Nachrückerregelung für Mitglieder des Hauptausschusses geändert.
- Hauptausschußmitglieder können auch mit einfacher Mehrheit gewählt werden (bisher
absolute Mehrheit)
-
Scheidet ein Hauptausschußmitglied aus, rückt automatisch
derjenige mit den zweitmeisten
Stimmen der letzten Wahl
nach. Ist kein solcher Nachrücker vorhanden, wird ein Mitglied aus dem Bereich des betroffenen ehemaligen Landesverbandes empfohlen. Im „Notfall“ kann der Hauptausschuß
einen Kandidaten empfehlen.
Die Mitgliederversammlung billigte
einstimmig eine vorgelegte Reisekosten- und Spesenordnung.
Der Umzug:
Die HDF-Geschäftsstelle wird Anfang Juli nach Berlin verlegt. Aller
Voraussicht nach werden Räume in
der Budapester Straße (EuropaCenter) im ersten Stockwerk angemietet. Dorthin wird zum gleichen
Zeitpunkt auch die ehemalige Berliner Geschäftsstelle umziehen. Die
FFA befindet sich im gleichen Gebäude im 4. und 5. Stock.
Mitgliederinformation:
Der HDF zählt derzeit 3500 Mitglieds-Leinwände. Die Mitglieder
werden im Monatsrythmus durch
das INFORUM informiert. Zu spezifischen Sachfragen und Geset-
zesänderungen erscheint bei Bedarf INFORUM-Spezial. Seit März
verfügt der HDF auch über eine
Inter net-Seite. Dor t können
verbandsinterne Informationen eingesehen und heruntergeladen werden. www.kino-hdf.de
Während der Diskussion wurde
empfohlen auch ZusatzkopienInfos einzustellen. Ein INFORUMSpezial zum 630,- DM-Gesetz lag
„druckfrisch“ vor.
Kampagne „Kino ist das Größte“:
Nach einer Präsentation hatte sich
eine Woche zuvor der Hauptausschuß für die Fortführung der Aktion stark gemacht. Die Ideenagentur
Zum Goldenen Hirschen wird in
Baden-Baden eine überarbeitete
Version ihrer Gedanken und Vorstellungen zur Kampagne 1999
vorstellen. Die Finanzierung ist gesichert: von Nestlé stehen brutto 2
Mio. DM zur Verfügung; davon werden lediglich Media-Provisionen
und unmittelbar entstehende
Handlungskosten abgezogen –
ansonsten geht die gesamte Summe ungeschmälert für die Kampagne an die Zukunft Kino GmbH.
Fortsetzung auf Seite 6
„Phantombild“ von Präsidium und Geschäftsleitung während der Jahreshauptversammlung
des HDF in Frankfurt.
Idee und Zeichnung: Challotte Immel
-1Hauptverband
Deutscher
Filmtheater e.V.
Regionales
Nordrhein-Westfalen
Weidenhof-Kino in Plettenberg wurde 80 Jahre alt
Eine ausgesprochene Rarität aus der Zeit, als die Bilder laufen lernten, ist das
Weidenhof-Kino von Margret und Walter Greth: Im Februar feierte das älteste
Familienkino Nordrhein-Westfalens seinen achtzigsten Geburtstag!
Der Vater von Walter Greth kaufte kurz nach dem ersten Weltkrieg das „Apollo“ und
die Großmutter schmuggelte den damals Vierjährigen unter ihren weiten
Röcken in die Vorstellungen, der so
seine Liebe zum Kino entdeckte.
1932 übernahm er mit 18 Jahren mit
dem Weidenhof den Kinobetrieb in
Plettenberg. In seiner Ehefrau
Margret fand er Lebensgefährtin, die
seine Kinoleidenschaft teilte und den
Betrieb (incl. Hotel und Restaurant)
während der Kriegsjahre und seiner Gefangenschaft weiterführte. Den schweren Zeiten der Wirtschaftskrise folgte dann der KinoHeute wie damals: Walter Greth im Vorführraum
Boom der Nachkriegszeit.
An der Weidenhof-Kasse:
Margret Greth
Das Auf und Ab in all den Jahren kommentiert Walter Greth schelmisch: „80 Jahre
Familienbetrieb, ganz furchtbar“. Gutes Programm wurde immer gemacht: 1978 gab´s
vom damaligen Innenminister Baum einen Preis für das drittbeste Programm-Angebot
Deutschlands!
Das Haus mit besonderem Flair, in dem sich jeder wahre Cineast nur wohlfühlen kann,
ist das Leben der Eheleute Greth. Abend für Abend sitzt die heute 78jährige Margret
an der Kasse, während ihr 84jähriger Mann Walter sich um die Technik des TraditionsKinos kümmert. Walter Greth sagt gerne scherzhaft: „Meine Frau weiß: Wenn die Maschine mal nicht mehr rund läuft, dann muß sie nachgucken, dann liege ich daneben.“
Die allerbesten Wünsche vom HDF für noch viele gesunde und erfolgreiche Jahre!
Bayern
REGIONAL
50 Jahre Kur-Filmtheater Hindelang
Ein Jubiläumsprogramm ganz besonderer Art boten die Kinobetreiber Emilie und Albert Wittwer: Mit Filmdokumenten aus Hindelang weckten sie neben schönen alten Erinnerungen auch Heiterkeit bei ihrem zahlreich erschienenen Publikum. Ein Stummfilm über Hindelang aus dem Jahr 1925 ursprünglich mit 18 Bildern pro Sekunde aufgenommen wurde jetzt mit 24
Bildern / sec. abgespielt. So wirkte das Jochpaßrennen noch rasanter und
Fußgänger wie Radfahrer aus dem Hindelang von „anno dazumal“ wurden
durch die erhöhte Laufgeschwindigkeit des Films von heutiger hektischer
Betriebsamkeit gepackt.
Familie Wittwer
Ein weiteres filmdokumentarisches Schmankerl: Die Eröffnungsansprache von Franz
Josef Wittwer, dem Erbauer des Kur-Filmtheaters von 1949, flimmerte noch einmal über
die Leinwand. Der Vater des heutigen Besitzers ist übrigens der einzige der Familie, der
die Eröffnung das Hauses noch miterlebte!
Das Kurfilmtheater ist ein echter Familienbetrieb und die Chancen, daß es noch lange
so bleibt, stehen gut, denn vor zwei Jahren kehrte Albert und Lydia Wittwers Neffe
Stefan aus Kanada zurück, um einmal das Kurfilmtheater weiterzuführen. - Kino ist
eben das Größte...!
Der HDF wünscht Familie Wittwer: Gut Licht, Gut Ton und allzeit volle Kassen!
-2-
Hauptverband
Deutscher
Filmtheater e.V.
Verleiherverband schreibt an alle
Filmtheaterbetriebe in Deutschland
Die EDV und der Jahrtausendwechsel
Die weiße Tonlampe ist
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(fast) tot
Es lebe das Rotlicht
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Der VdF schreibt in diesen Tagen an alle Filmtheaterbetriebe und weist
auf das Problem der Datumsfelder in EDV-Programmen hin. Wie bekannt,
wird das Datum von der Jahreszahl ´99 auf ´00 springen, soweit die Speicherkapazität nur zweistellig angelegt ist. Da dieses zum Kollaps von EDVSystemen führen kann, sieht der Verleiherverband streikende Projektoren und Tonprozessoren voraus, sowie steckenbleibende Aufzüge, nicht
anspringende Alarmanlagen und sich selbstauslösende Sprinkleranlagen. Dies könne im schlimmsten Fall gar zur Schließung von Kinos für
einen unbestimmten Zeitraum führen.
Das Szenario mag übertrieben sein, ist wohl allerdings nicht auszuschließen, vor allen Dingen dann, wenn hier nicht rechtzeitig Vorsorge getroffen wird.
Diesem zweifellos richtig argumentierenden Schreiben fügt der Verleiherverband einen Revers an, den er mit „Jahrtausendwechsel“ bezeichnet:
„Der Unterzeichner bestätigt, daß sämtliche EDV-Hard- und Softwaresysteme, Arbeitsabläufe und Objekte, wie Projektoren, Tonprozessoren
u.ä.m. auf ihre Funktionalität im Hinblick auf den Jahrtausendwechsel
Ende 1999 gecheckt wurden.
Der Unterzeichner garantiert, daß keine nennenswerten Störungen
im Zusammenhang mit dem Jahrtausendwechsel auftreten werden.
Der normale betriebliche Ablauf ist gewährleistet, die Kassensysteme
sind funktionstüchtig und die Abrechnung und Zahlung kann fristgerecht erfolgen.“
Es bleibt dem nachdenklichen Leser beim gewissenhaften Studium dieser Zeilen das Problem, die geforderte Unterschrift zu leisten. Die schriftliche Abgabe von Garantien, die einen störungsfreien technischen Ablauf zusagen, ist sicherlich auch in „normalen Zeiten“ nicht so einfach zu
geben.
Davon unbenommen bleibt, daß es für jeden Unternehmer aus Verantwortung gegenüber seinem eigenen Unternehmen, den Verleihfirmen,
den Produzenten und dem Publikum ganz dringend geboten ist, äußerst
umfassende Checks durchzuführen.
Darum haben wir zu diesem Themenkomplex bereits mehrfach im INFORUM geschrieben und einen eigenen Workshop nur zu diesem Thema in
Baden-Baden angeboten. Der HDF ist genauso daran interessiert einen
reibungslosen Jahrtausendwechsel vorzubereiten, wie der VdF. Wir sind
sicher, daß dieses durch gemeinsame Anstrengung und permanente Information sowie enge Zusammenarbeit aller Kräfte gemeistert werden
wird.
So bitte nicht...!!!
Wie heute schon beim Digitalton,
will die Filmindustrie zukünftig auch
den Analogton auf reine Farbtonspur (Cyan) umstellen. Dies soll in
einer Übergangszeit kompatibel
erfolgen und natürlich ohne einen
Qualitätsverlust bei Ton und Bild zu
erleiden.
-T
HE
M
A
Bislang besteht die Analogtonspur
aus rückentwickeltem Silber („geschleimt“) und Farbstoff (Cyan +
Magenta). In der Übergangsphase
der Umstellung wird weiterhin Silber in der Analogspur belassen,
jedoch nur noch Magentafarbstoff
beaufschlagt. Diese Tonspur wird
„High Magenta Tonspur“ genannt
und ergibt eine bessere Situation
für Rotlichtleser. Gleichzeitig bleibt
sie für Weisslichtleser kompatibel.
Die Endphase der Analogumstellung sieht dann nur noch eine
Cyan Farbtonspur (ohne rückentwickeltes Silber) vor. Dies schafft
die besten Voraussetzungen für
Rotlichtleser, ist dann jedoch nicht
mehr kompatibel für Weisslichtleser(!).
Empfehlungen zu diesen Verfahren
wurden von Dolby, Kodak und
Technicolor erarbeitet.
Zu diesem Themenkomplex werden Dolby und Kinoton in BadenBaden nach der Dolby-Präsentation informieren.
Impressum
INFORUM erscheint monatlich als kostenlose Informationszeitschrift für die Mitglieder
des Hauptverband Deutscher Filmtheater
e.V.
Redaktionsanschrift:
Hauptverband Deutscher Filmtheater e.V.
Kreuzberger Ring 56
65205 Wiesbaden
Tel.: 0611 - 72 34 27 Fax: 0611 - 72 34 03
e-mail: [email protected]
Internet: www.kino-HDF.de
Redaktion:
Cornelia Hermanni
Verantwortlich für den redaktionellen
Inhalt:
Wolf-D. von Verschuer
Gestaltung:
Cornelia Hermanni, Dipl.-Des.(FH)
Druck:
Druck- und Verlagshaus
Chmielorz GmbH,
Wiesbaden-Nordenstadt
Irgendwo in Deutschland...
-3-
Hauptverband
Deutscher
Filmtheater e.V.
PROGRAMM FILMTHEATER KONGRESS 1999
VOM 20.04. – 22.04.1999 BADEN-BADEN
KONGRESS 1999
Dienstag, 20. April
09.30
Öffnung des Kongreß-Informationsstandes
11.00
Messe-Öffnung
13.00
Grußwort: Oberbürgermeisterin der Stadt Baden-Baden, Dr. Sigrun Lang
13.15
14.00
Eröffnung: „Für wen? – Kino ist das Größte“
Auditorium
Steffen Kuchenreuther, Präsident des Hauptverbandes Deutscher Filmtheater e.V.
Offizielle Eröffnung des Kongresses / Messerundgang
14.30
bis
15:00
„Das Kino-Bild – die neue Generation von Farb-Printfilmen“
Gert Leonhardt, Kodak
Hans Hennecke, Kodak
Auditorium
15.00
Pressekonferenz
Seminarraum 2
15.30
Signier-Stunde bei Movie-Shop
mit Dave Prowse (Darsteller Darth Vader in StarWars I-III)
Messestand 317
16.00
Trailershow Warner Bros.
(incl. Stanley Kubrick „Eyes wide shut“ / „The Wild, Wild West“)
Auditorium
16.30
bis
17.15
Workshop 1
Auditorium
„UEC – Urban Entertainment Center – Multiplexe, Megaplexe, Category Killer“
Dierk Freitag, Wenzel & Partner, Freizeitunternehmensberatung, Hamburg
Workshop 2
Kongreßsaal 1
„One-Dollar-Kino – Bonn, Duisburg, Bremen, Kiel und anderswo “
Thomas Pintzke, RMC Medien Consult / Andreas Krugmann, Kino Kino Entertainment GmbH /
Rainer Otto, Woki / Kai Lauterbach, Kieft & Kieft / Andreas Fuchs, New York
Workshop 3
Seminarraum 1
„Filmkritik – zwischen Anspruch und Service“
Mod.: Rolf-Rüdiger Hamacher, Verband der Deutschen Filmkritik e.V. / Helmut Fiebig, Cinema /
Lars Olaf Beyer, TIP Berlin und epd Film / Sebastian Feldmann, Rheinische Post
18.00
Messeende
18:00
Empfang
Auditorium
MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg
Begrüßung durch Gabriele Röthemeyer
anschließend: „Drei Herren“
von Nikolaus Leytner mit Ottfried Fischer. Karl Merkatz, Franz Buchrieser (89 min)
20.30
„Get Together“
Badischer Hof
22.00
Warner Bros. Late Screening: „Matrix“
von Andy Wachowski mit Kenu Reeves, Laurence Fishburne, (101 min)
Filmbeginn 22:30 Uhr, Busshuttle: ab 22:00 Uhr vom Badischen Hof
Filmcollier
Mittwoch, 21. April
09.30
Öffnung des Informationsstandes
Kongreßhaus
10.00
Öffnung der Messe & des Verleiher-Cafés
10.00
bis
10.45
Workshop 1
Auditorium
„Präferenzen der Kinobesucher in den USA – Trend für Deutschland ?“
Joe Fuhrmann, ACNielsen EDI, München
Workshop 2
Kongreßsaal 1
„When a man loves a women – Konstruktionsprobleme der Liebe im Kinofilm“
Prof. Dr. Dirk Blothner, Institut für Psychologische Wirkungsanalyse, Köln
Workshop 3
Seminarraum 1
„Euro und EDV 2000 – Risiko unkalkulierbar“
Mod.: Bernd Winter / Ulf Sturzeck, Verwaltungsdirektor Fox / Olaf Becker, FTB Flebbe
Mario C. Juhnke, ticket.
12.00
bis
12.45
„Die Kampagne: Kino ist das Größte – Ideen ´99“
Werbe- und Ideenagentur Zum goldenen Hirschen
Christina Plaßmann, Marcel Loco, Bernd Heusinger
-4-
Hauptverband
Deutscher
Filmtheater e.V.
Kongreßhaus
Auditorium
Präsentation: Dolby Digital Surround EX
Der nächste Schritt in der Entwicklung des Mehrkanaltons
Auditorium
14.15
Trailershow: Twentieth Century Fox (incl. Starwars Episode 1, Trailer B)
Auditorium
16.00
Ein außergewöhnliches Film-Gedicht: Kinski „Paganini“
von und mit Klaus Kinski, Debora Kinski, Nicolai Kinski (81 min)
Filmcollier
16.00
bis
16.45
Workshop 1
Auditorium
„Besucherzuwächse im Strukturwandel“ - Verhalten bei Neubauten / Renovierungen
Rolf Bähr, FFA, Berlin
Workshop 2
Kongreßsaal 1
„630-DM-Jobs – Alternativen im Kino“
Claus Möbius, HTS Hagenovia Treuhand GmbH, Frankfurt/M.
Workshop 3
Seminarraum 1
„Werbung im Kino – Konzentration der Einschaltung“
Florian Weischer, WerbeWeischer, Hamburg
17.30
Trailershow: Buena Vista international
Auditorium
18.00
Trailershow: UIP
Auditorium
18.00
Messeende
18.30
Ausstellerforum (nur für Aussteller)
Medici
19.15
Anpfiff Fußballspiel: Verleih vs. Kino
Bombiges Bolzen (incl. Bratwurst und Bier)
Bustransfer zum Sportplatz ab ca.18:30 vom Kongresshaus
Sportplatz
FC Lichtental
20.00
Kinowelt: „Hinterholz 8“ (In Anwesenheit der Darsteller!)
von Harald Sicheritz mit Roland Düringer, Nina Proll (105 min)
Filmcollier
22.00
Scotia: „Little Voice“
von Mark Herman mit Michale Caine, Brenda Blethyn (100 min)
Filmcollier
KONGRESS 1999
14.00
Donnerstag, 22. April
09.30
Öffnung des Informationsstandes
Kongreßhaus
10.00
Öffnung der Messe & des Verleiher-Cafés
Kongreßhaus
10.00
bis
10.45
Workshop 1
Auditorium
„Kino überall – die Podiumsdiskussion zur Zukunft der Kleintheater“
Mod. Christiane von Wahlert, SPIO / Steffen Kuchenreuther, Präsident des HDF /
Eberhard Junkersdorf, Verwaltungsrat u. Präs. FFA / Paul Steinschulte, UIP, Vorstand VdF /
Kirsten Martensen, FTB Bargteheide / Rudolf Huber, FTB Türkheim u. Bad Wörishofen
Workshop 2
Kongreßsaal 1
„Gastronomiekonzepte am Beispiel Straubing und Esslingen“
Kim Ludolf Koch, RMC / Dr. Thomas Negele, FTB Negele / Julia Colm, MovieDick
Workshop 3
Seminarraum 1
„Personaltraining“ Ausverkauft – Grenzbelastung und Servicebereitschaft
Hartwin Möhrle, Ahrens & Behrent, Frankfurt/M.
11.30
Indie-Trailershow (Von deutschen Verleihern gemeinsam präsentiert )
Auditorium
13.30
Trailershow: Columbia
Auditorium
14.00
Tobis: „Message in the bottle“
von Luis Mandoki mit Kevin Costner, Paul Newman (105 min)
Auditorium
15.00
Messeende
16.30
Polygram: Trailershow und „Plunkett & MacLeane“
von Jane Scott mit Robert Carlyle, Liv Tyler, Jonny Lee Miller (100 min)
Filmcollier
20.30
Gala im Kurhaus
Kurhaus
Freitag, 23. April
10.30
Guten Morgen im Kino mit Kaffee und Croissants
Filmcollier
11.00
Progress: „Die Braut“
Filmcollier
von Egon Günther mit Veronica Ferres, Herbert Knaup, Sibylle Canonica(112 min)
-5Hauptverband
Deutscher
Filmtheater e.V.
Fortsetzung von Seite 1
Damit konnte der HDF zum zweiten Mal als Erster von allen Beteiligten (FFA und Verleiherverband)
sich verbindlich auf die zur Verfügung stehende Summe festlegen.
HDF-Mittelstandsinitiative:
Erstmals wurde dieses brisante
Thema öffentlich erörtert. Vor den
Anwesenden analysierte Herr
Kuchenreuther die Probleme der
Kleintheater in ländlichen Gebieten
oder auch im Einflußbereich der
Großstädte, bzw. bedeutender regionaler Zentren mit Multiplexen.
Die Konzentrationsbildung im Bereich der Filmtheater hinterläßt sehr
deutliche Spuren, der Wettbewerb
wird immer härter ausgefochten.
Auch wenn noch keine konkreten
Vorstellungen zur Umsetzung vorhanden sind, soll die jetzt anlaufende Mittelstandsinitiative von Anfang
an breit diskutiert und somit auf festen Füßen stehen. Sie soll den
Kinobetrieben bei den Auswirkungen der strukturellen Veränderung
unserer Branche Hilfestellung leisten und bei der Behauptung der
Existenz helfen.
Hierzu zählt natürlich eine gute
Belieferung von Verleih-Seite und
mehr Flexibilität im Abspiel
(Schienenspiel); allerdings muß
eine Initiative zur Stützung dieser
Kinos weiter gehen. So wird darüber nachgedacht, wie durch die
Bildung eines Fonds die Eigenkapitalbasis der Betriebe gestärkt
werden
könne
und
wie
Umschuldungsprogramme, Bürgschaften, bzw. Zinserstattungen
hilfreich wirken könnten.
Zusatzkopien:
Nochmals wurden die erfolgten Veränderungen an den Regularien
besprochen. Sehr deutlich wurde
die Verleih-Seite kritisiert, wo z. B.
die Fox seit vielen Monaten keine
Zusatzkopien mehr beantragt hat,
und auch die Buena Vista z. B. für
„Das große Krabbeln“ auf einen
Zusatzkopienantrag verzichtet hat.
Damit wird dieses bisher so segensreich wirkende Instrumentarium aushöhlt.
Insertionsregelung Berlin:
Hier lag ein klares Angebot von
Kino-Seite vor, sich mit rund 100,—
DM an den Anzeigenkosten in den
Tageszeitungen zu beteiligen. Dies
wurde bisher von den Verleihfirmen
nicht akzeptiert. Eine Vereinbarung
steht noch in den Sternen, vor allem, da die Verleiher sich wehren,
für Filmtheater mit max. IVW 2 eine
Sonderregelung zu akzeptieren.
Cinema exclusivity:
Das exklusive Auswertungsfenster
für die Filmtheater ist mit sechs
Monaten festgelegt. Daran wird
permanent von den Videoanbietern
gerüttelt; deshalb hatte sich das
Präsidium des HDF entschlossen,
sich an einer gemeinsamen Kommission zu beteiligen, die Ausnahmefälle für Unterschreitungen entscheiden soll. Ein Versuch wird
Ende April gestartet.
GEMA/HDF-Gesamtvertrag:
Herr Zauleck informierte über den
Versuch von zwei GEMA-Bezirksdirektionen (Wiesbaden/Hamburg)
für die Musikbeschallung in den
Foyers eine gesonderte Tantieme
zu erzielen. Der HDF teilt die
Rechtsauffassung
dieser
Berzirksdirektionen überhaupt
nicht. Er hat die GEMA-Generaldirektion in München gebeten, hier
bei ihren Bezirksdirektionen einzuschreiten. Alle Mitglieder sind aufgerufen, die Geschäftsstelle zu informieren, sobald sich die jeweiligen GEMA-Bezirksdirektionen in
solchen oder auch in anderen Fällen bemerkbar machen.
Regionalversammlung in Sachsen:
In Dresden wird am 13. April eine
Regionalversammlung stattfinden.
Zu der sind vor allem die 40 Leinwände eingeladen, die zusatzkopienbezugsberechtigt sind. Nach
der Kürzung von 100.000 DM durch
die sächsische Landesregierung
steht jetzt eine Aktionen an, um
Ministerpräsident Biedenkopf von
der unbedingten Notwendigkeit
sächsischer Landesmittel für Filmtheater in kleineren Orten zu überzeugen. Mittels einer Resolution
und eines „aktiven Spaziergangs“
zur Staatskanzlei - mit Unterstützung von Asterix und Obelix persönlich – soll gleichzeitig Öffentlichkeit zu diesem Problem hergestellt
werden.
-6-
Hauptverband
Deutscher
Filmtheater e.V.
Auch in Thüringen ist eine
Regionalversammlung zur Förderung der Kleintheater in den nächsten Wochen vorgesehen.
Kongreß Baden-Baden:
Hierzu erfolgte ein Kurzbericht über
den Stand der Planungen. In diesem Heft finden Sie das ausgedruckte Seminarprogramm inkl.
Anfangszeiten – dies erstmals seit
Existenz des 26 Jahre alten Kongresses so frühzeitig!
Die Mitgliederversammlung fand in
einer sehr guten Atmosphäre mit
vielen offenen und auch kontroversen Diskussionsbeiträgen statt. Sie
zeigte, wie lebendig der Verband
sein kann.
Schön wär´s, wenn noch mehr Personen aktiv teilnähmen.
Malteserkreuz: Gold im
Goslarer Theater
Frau Waltraut Hübner, die Prokuristin der Goslarer Theater, wurde im
Beisein von Kino-Inhaberin Roswitha Wildmann durch Hauptausschußmitglied Dr. Heriber t
Schlinker mit dem Malteserkreuz in
Gold geehrt.
Frau Hübner kam vor 41 Jahren in
die damalige Firma Alois Wildmann
und hielt dem Goslarer Kino bis
heute die Treue.
Hauptausschußmitglied Dr. Heriber t
Schlinker überreichte Frau Waldtraut Hübner
das goldene Malteserkreuz.
IMAX
• erstmals vorgestellt auf der
EXPO ´67 in Montreal
•1997 in Los Angeles mit dem
Oscar für die beste Technik
ausgezeichnet
• 32.000 Watt starkes 6-Kanal 4
Weg Digital Tonsystem
• Gewicht einer IMAX-3D
Kamera: 110kg
• Gewicht eines IMAXPräzisionsprojektors: 1 Tonne
• Weltweit existieren 180 IMAXFilmtheater
• 500 Mio Besucher seit1970
Eröffnung des
IMAX in Frankfurt:
Do,1.4.99, 11h
• Tickets: 15 DM, ermäß. 10 DM
(3D: 17 DM, ermäß. 14 DM)
• Dienstag=IMAX-Tag: 9 DM
(3D:13 DM)
• Kombitickets möglich
• Schultarife
• Ticket-Hotline
069-13 38 48 21/-22
• Fax 069-13 38 48 16
• Internet:
www.Imax-Filmtheater.de
Tagesprogramm
Beispiel: Montag
11h New York + 12h Everest +
13h Blue Planet + 14h New York
+ 15h Everest + 16h Wale + 17h
Blue Planet + 18h New York +
19h Blue planet + 20h Everest
+ 21h Wale + 22h New York
• Die Reihenfolge der Filme ändert sich jeweils an den übrigen
Tagen
• Zusatzvorstellungen: Fr 23+24h,
Sa 10, 23+24h, So 10h
IMAX-Kinos in Deutschland
Berlin, Potsdamer Platz + + + Bochum, bei Starlight Express + + + Düsseldorf, im Ufa-Palast, HBF + + +
Frankfurt, auf der Zeilgalerie + + + München, Deutsches Museum + + + Sinsheim, Automuseum + + +
Speyer, Technikmuseum + + + In Zukunft: Leipzig, Baubeginn 1999
IMAX SPEZIAL
IMAX- Informationen
IMAX-Kino auf der Zeilgalerie in Frankfurt
Das höchste Kino Deutschlands hat
seit dem 1. April eröffnet. Die Architekten Kramm & Stiegel haben
das neue IMAX wie ein auf der
Zeilgalerie gelandetes UFO gebaut.
Alles Gute kam auch schon während der Bauphase von oben: Um
den 600 Kilo schweren Projektor
von der Größe eines Kleinwagens
durch ein zwei mal zwei Meter großes Loch im Dach in den Vorführraum zu hieven, mußte an einem
Sonntagmorgen die Eschersheimer
Landstraße in der Frankfurter Innenstadt für einen riesigen Autokran gesperrt werden.
Kino ist das Größte...- und in diesem Fall auch das Höchste: Der Projektor auf dem
Luftweg ins Imax auf der Frankfurter Zeil.
Kino-Eis: ein Gedicht
Bettinas Eis ist ein Gedicht: In Sonettform preist die Kino-Eisverkäuferin ihre Ware an. Die Idee kam der
Studentin (29) während des Films
„Shakespeare in Love“: Bei ihrer
nächsten Schicht im „Eulenspiegel“
warb Bettina Kappert bereits wie
folgt:„...Dieses Nußeis nicht zu vergessen, / gebt Ihr nur Geld, dann
dürft Ihr essen.“ Gäbe es den Oskar für Eisverkäufer - Bettina wäre
einer sicher. (WAZ Essen)
Das digitale Point-of-SaleMedium e:max wird von
ProSieben Media und der Heinefilm-Union-Werbe-Weischer-Gruppe gemeinsam vertrieben. Über
eine eigene Workstation kann jeder
Kinobetreiber die Inhalte, die über
Satellit geliefert werden, zu individuellen Programmen zusammenstellen. Das Angebot ist kostenlos.
Kontakt: Uwe Kleinheinrich, Telefon
089 – 95 07 23 23.
Udia und INFORUM. Fast ein
Jahr erscheint das INFORUM jetzt
in dieser Gestalt und im
Monatsrhytmus. Da ist es an der
Zeit, einem „Geburtshelfer“ des
Design, des Layouts zu danken:
Der Udia und der Ulmer Werbeagentur. Die werben für sich mit
dem Slogan „Kreative Unternehmen haben kreative Werbeagenturen“. Das stimmt – beim INFORUM
zumindest für´s Äußere.
KURZES
Kurzinformationen
-7Hauptverband
Deutscher
Filmtheater e.V.
IN
FO
R
U
M
Informationen zur Neuregelung der
Geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse ab 1. April 1999
Personen ohne relevante
steuerliche Einkünfte, die
eine Freistellung vom
Finanzamt erhalten haben
SP
Personen mit sonstigen
positiven Einkünften, wie
Rente, Zinsen,
Mieteinnahmen usw.
Personen, die schon eine
Beschäftigung auf
Lohnsteuerkarte ausüben
entweder Lohnsteuerkar te
Klasse I bis V
oder Pauschalversteuerung
durch AG
entweder Lohnsteuerkar te
Klasse VI
oder Pauschalversteuerung
durch AG
entweder Lohnsteuer nach
Lohnsteuerklasse der
abgegeben Lohnsteuerkar te
oder pauschale Lohnsteuer wie
bisher
(20% + SoliZ. +KiSt)
entweder Lohnsteuerkar te
Klasse VI
oder pauschale Lohnsteuer wie
bisher
(20% + SoliZ. +KiSt)
Sozialversicherung
10% Krankenvers. pauschal
vom AG zu tragen
12% Rentenvers. pauschal
vom AG zu tragen
10% Krankenvers. pauschal
vom AG zu tragen
12% Rentenvers. pauschal
vom AG zu tragen
Beiträge zur Krankenvers. (% je
nach Krankenkasse) +
Pflegevers. (1,7%) und
Rentenvers. (19,5%)
Die Beiträge teilen sich AN und
AG
Arbeitslosenvers. fällt nicht an!
Meldung
Alle geringfügigen
Beschäftigungsverhältnisse
müssen ab und zum 01.04.99
bei der Krankenkasse gemeldet werden, bei der zuletzt
die Versicherung bestand
Alle geringfügigen
Beschäftigungsverhältnisse
müssen ab und zum 01.04.99
bei der Krankenkasse gemeldet werden, bei der zuletzt die
Versicherung bestand
Alle geringfügigen
Beschäftigungsverhältnisse
müssen ab und zum 01.04.99
bei der Krankenkasse gemeldet werden, bei der zuletzt die
Versicherung bestand
Jahresende
Lohnsteuerbescheinigung
ausstellen
Wenn nicht pauschal versteuer t
wurde, muß die Lohnsteuerkar te ausgefüllt werden
Wenn nicht pauschal versteuer t
wurde, muß die Lohnsteuerkar te ausgefüllt werden
Lohnsteuerkarte
Steuer
Tips:
1. Stellen Sie sofort fest, wer von Ihren geringfügig beschäftigten Mitarbeitern noch einem anderen Job
nachgeht.
2. Fragen Sie alle Kräfte, ob sie andere positive Einkünfte haben.
3. Verlangen Sie gegebenenfalls die Vorlage der Freistellunsbescheinigung.
4. Weisen Sie die Mitarbeiter auf die Möglichkeit hin, die Rentenbeiträge aufzustocken. Lassen Sie sich die
entsprechende Belehrung per Unterschrift bestätigen.
5. Fragen Sie nach der Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung, beispielsweise über den
Ehegatten.
6. Melden Sie alle Geringverdienerjobs der zuständigen Krankenkasse.
Hinsichtlich der Lohnsteuer-Pauschalierung bei kurzfristiger Beschäftigung mit 25 v. H. (§40 a Abs. 1 EStG)
ergeben sich keine Änderungen. Danach gilt weiterhin: Nicht mehr als 50 Arbeitstage bzw. 2 Monate pro
Jahr; nicht länger als max. 18 zusammenhängende Tage; nicht mehr als 120,- DM Arbeitslohn pro Tag (Diese
Summe kann nur bei einem Einsatz zum unvorhergesehenen Zeitpunkt überschritten werden!).
Informationsservice zur 630-DM-Regelung
Das Bundesfinanzministerium informiert per Internet unter
www.bundesfinanzministerium.de
Auch das Bundesarbeitsministerium bietet Informationen unter der Internetadresse
www.bma.de
Von Montag bis Freitag stehen Experten von 8.00 bis 20.00 Uhr Rede und Antwort unter der
gebührenfreien Telefonnummer
0130 – 62 81
Eine Broschüre zum Thema 630-DM-Jobs ist zu bestellen unter der Rufnummer:
0180 – 51 51 51 0
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