Die Sendung mit der Maus

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Die Sendung mit der Maus
Was ist Kinderarmut?
KiKA-Schwerpunkt 2015 »Kinderarmut in Deutschland«
Das passiert in der Sendung:
Wann ist man eigentlich arm? Wie wirkt sich Armut im
Alltag aus? Was Kinder erleben, die von Armut betroffen
sind, erzählen sie selbst in „Die Sendung mit der Maus“.
Die authentischen Kinder-Berichte werden mit TrickfilmAufnahmen illustriert. Jedes Armutsschicksal ist individuell, aber meist möchten Eltern und Kinder nicht vor der
Kamera erzählen, wie es ihnen geht.
Was braucht man für ein gutes Leben? Wie fühlt es sich an,
wenn man als Familie zu wenig Geld hat? Das Maus-Team um
Johannes Büchs sucht in der Sachgeschichte nach einer Antwort darauf, was es bedeutet, in Deutschland arm zu sein.
15 Euro braucht ein Kind jeden Tag – sagen Wissenschaftler.
Dann wird es satt, bekommt Kleidung, Schulsachen, kann
in den Sportverein und auch in der Freizeit mal was unternehmen. Das ist nicht viel Geld, merkt Johannes bald. Mit
Schülern spricht er darüber, worauf sie am ehesten verzichten würden. Viele Familien müssen auch mit viel weniger
Geld auskommen. Das Maus-Team zeigt mögliche Gründe
dafür – und was Kindern bleibt, wenn die Familie von „Hartz
IV“ lebt.
Redaktion Joachim Lachmuth, Henrike Vieregge (beide WDR)
Dauer der Sendung 30 Minuten
Mehr Infos auf wdrmaus.de
„Die Sendung mit der Maus“
im Unterricht einsetzen:
In dieser „Die Sendung mit der Maus“ geht es ganz zentral
um das Thema Kinderarmut. Das Magazin bietet auch hier
seine bekannte Mischung aus „Lach- und Sachgeschichten“.
Somit eignet sich die „Sondersendung“ als komplettes Programm für den Einsatz im Unterricht.
Alternativ kann für den Unterricht lediglich die einzelne Sachgeschichte herausgegriffen werden.
Die Sendung beleuchtet das Thema Kinderarmut aus verschiedenen Perspektiven: So wird zum Beispiel untersucht,
wie viel Geld ein Kind pro Tag braucht, um kindgerecht leben
zu können. Außerdem erzählen Kinder, die aus Familien mit
sehr wenig Geld kommen, wie sich Armut anfühlt. Gerade das
Thema Scham spielt hierbei eine große Rolle.
selbst aktiv werden:
Wenn Kinder, die in armen Verhältnissen leben, in „Die Sendung mit der Maus“ über ihre Situation erzählen, sind sie
dabei nicht selbst im Bild zu sehen. Das, was sie sagen, wird
mit bunten Zeichnungen illustriert. So hören die Zuschauer
vor dem Fernseher noch genauer hin. Es ist nicht wichtig,
wie die Kinder, die hier über (ihre) Armut erzählen, aussehen
oder wie sie leben. Was hier allein zählt ist, wie sie fühlen.
Genau hier kann man auch im Unterricht ansetzen, um
die Inhalte dieser „Die Sendung mit der Maus“ gemeinsam
mit der Klasse zu vertiefen. Auch die SchülerInnen werden
aufgerufen „sich selbst ein Bild“ zu machen zum Thema
Kinderarmut. Wie fühlt sich das an? Worauf muss man verzichten, wenn man arm ist? Worüber freut man sich besonders? Die Aufgabe ist offen gestellt. Die illustrierten
Clips aus der „Maus“ dienen als Ideenpool für das „eigene
Bild“, das sich Kinder zu diesem für sie vielleicht bislang
ganz abstrakten Thema machen. Diese „Mal-Aktion“ eignet sich gleichermaßen als Einstieg wie auch als kreativer
Abschluss einer Unterrichtsreihe. Einen hohen Stellenwert
sollte die Vorstellung bzw. Präsentation oder Ausstellung
der gemalten Bilder bekommen.
Für ältere Schüler kann die Aufgabenstellung auch
weiter gefasst werden, zum Beispiel durch die …
● Herstellung und Gestaltung eines Daumenkinos in
Teamarbeit: Statt eines Bildes entsteht ein ganzer „Trickfilm“
zur gewählten Situation.
● Vorbereitung und Herstellung eines Videoclips:
Die SchülerInnen setzen die gewählte Situation in eine fil­
mische Darstellung um. Die Kinder übernehmen dabei das
Drehbuch, die Regie und können als Darsteller auftreten.
Das haben wir gelernt:
Die SchülerInnen …
● erfahren, was man bzw. wie viel Geld man für
ein „gutes Leben“ braucht.
● bekommen „aus erster Hand“ eine Idee davon,
wie sich Kinderarmut anfühlt und und kommen diesen
Kindern ganz nah (keine Berührungsängste!).
● setzen sich kreativ (zum Beispiel zeichnerisch)
mit dem Thema Kinderarmut auseinander.
Abb.: WDR/Trickstudio Lutterbeck
Lehrer
Die Sendung mit der Maus
Was ist Kinderarmut?
KiKA-Schwerpunkt 2015 »Kinderarmut in Deutschland«
Die Geschichte von ...
dio Lutte
rbeck
„Maus“-Reporter
Johannes Büchs
R/ Trick stu
In der Maus-Bildergeschichte hast du Kinder kennengelernt, deren Familien mit wenig Geld auskommen
müssen. Kannst du dir vorstellen, wie es ist, arm zu
sein? Was wünscht sich ein Kind, das in einer armen
Familie aufwächst? Worauf muss es verzichten? Male
das Bild unten aus und erzähle etwas über das Kind.
Abb.: WD
Schüler
Die Sendung mit der Maus
Foto: WDR/Annika Fußwinkel
Das ist:
Er/Sie ist:
Jahre alt
Das wünscht er/sie sich: