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MÄRZ – APRIL 2016 I CHF 4.–
präsentiert von
Bellamy Brothers
Was sie mit
Gölä verbindet
Eishockey
Die Playoff-Prognose
des legendären Todd Elik
Rihanna
SEXY DIVA MACHT
SICH ZUM KUNSTWERK
Ausserdem im Heft
Stars & News Nichts verpassen!
Newcomer Die Stars von morgen
Eventguide Der Terminkalender
Friends & Members Mitmachen!
Mariah
Carey
Pepe
Lienhard
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Als MasterCard und Visa Karte
erhältlich.
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11.06.15 10:51
Fotos: Cover: JP Yim/Getty Images/AFP, Bruno Torricelli, Yann Orhan, Wayne Maser; Inhalt: Helmut Thewalt, Michael Hottinger, Jasmin Schneebeli Wochner, St.Moritz Library (W. Herdeg), Presse
Nino Schurter
Mountainbiker
crbasel
crbasel
event.inhalt
März – April 2016
04
CHRISTOPH SOLTMANNOWSKI
Chefredaktor
Ski Alpin
Kids on Ice
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20
Fotos: Cover: JP Yim/Getty Images/AFP, Bruno Torricelli, Yann Orhan, Wayne Maser; Inhalt: Helmut Thewalt, Michael Hottinger, Jasmin Schneebeli Wochner, St.Moritz Library (W. Herdeg), Presse
Liebe Leserin, lieber Leser
Herzlichst
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18
Editorial
«Die einzige Konstante im Universum ist die
Veränderung» stellte der Philosoph Heraklit fest. Das war 500 Jahre vor Christus, zu
einer Zeit, als sich die Welt noch viel langsamer drehte als heute.
Insbesondere lebt auch die Welt der Events
vom schnellen Wandel – was sich auch in
den Beiträgen dieser event.-Ausgabe zeigt:
Die sonst so wilde Rihanna (Seite 12) zeigt
sich kunstbegeistert und nachdenklich.
Ab Seite 54 berichten wir darüber, wie
sich mit Poetry Slam eine neue populäre
Kulturform etabliert hat. Und ab Seite
30 erfahren Sie, wie das Basel Tattoo mit
der Einladung des Silent Marching Team
der Nippon Sport Science University
buchstäblich neue Wege geht: Die faszinierenden Leisetreter aus Japan wurden
mit mehr als 17 Millionen Views auf Youtube zu Weltstars – was heute schon der
Standardweg zum Ruhm ist: Digitale Kanäle
sorgen für weltweite Bekanntheit – und
das Erlebnis, bei Konzerten oder an Sportwettkämpfen nicht nur virtuell, sondern
auch physisch Aussergewöhnliches live zu
erleben, wird so noch kostbarer. Wir freuen
uns über innovative Veranstalter und
kreative Künstler, die nicht in altbewährter
Routine verharren, sondern grundlegend
alles auf den Kopf stellen, um in einer sich
schnell wandelnden Welt anderen eine
Nasenlänge voraus zu sein und uns mit
Neuem zu begeistern. Auch bei event. wird
die Zukunft schon heute gemacht: Für
diesen Frühling planen wir elementare
Neuerungen. Bald mehr dazu.
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Bellamy Brothers
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Kunstturnen
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58
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54
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Monster High
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Stars & News
Acts und Emotionen
Rihanna
Über Kunst, Kronen und Blindheit
Pepe Lienhard
Der Star öffnet sein Fotoalbum
Mariah Carey
Der Star und die Stilettos
Ski Alpin
Weltcupfinale 2016 und WM 2017
Newcomers
Das sind die Stars von morgen
Basel Tattoo
Disziplin in ästhetischer Perfektion
Bellamy Brothers
Authentische Songs von echten Cowboys
Monster High
Das Musical der Teeniemonster
event.gewinnspiele
Tickets für «Rock meets Classic» gewinnen
event.guide
Alle Events bis Ende April 2016
Zaz im Interview
Zielgerichtet gegen den Sturm der Zeit
Poetry Slam
Schweizermeisterschaften in «Slamgallen»
Kunstturnen
Medaillenhoffnung Pablo Brägger
Kids on Ice
Turnen und Tanzen im Eisring
Eishockey
Todd Elik über die Playoffs
Disney in Concert
Die schönsten Szenen live orchestriert
Gadgets
Die Glücklichmacher des Monats
Lese-, Musik-, Filmtipps
Der letzte Schrei für Aug‘ und Ohr
Ticketcorner Memberclub
So war das Meet & Greet mit Furbaz
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
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STARS & NEWS
Top Shots – Hot Spots
Das musikalische Universum ist stolz auf seine bewährten Planeten wie Rod Stewart oder
Iggy Pop, freut sich an der Kraft seiner Kometen wie Bastian Baker, den nicht verblassenden
Dunstkreis der Whitney Houston und heisst neue Sternchen wie Louane willkommen.
Louane
Macht kribblig
Für alle, die im Französischunterricht nicht
über das Telefongespräch von René und
Simone hinausgekommen sind, ist diese
Musik Impfung der Frankophilie. Mit einer teeniehaften Stimme singt Louane
über die Facetten der Liebe. Manchmal begleitet sie ein sanftes Piano, dann wieder ein
elektrisierender Dance-Rhythmus. Frankreich
und die Romandie liegen Louane zu Füssen.
Ihre Schönheit kann allein der Grund nicht
sein, denn sie wurde bei «The Voice» entdeckt, der Castingshow, bei der die Jury die
Kandidatin nicht sehen kann. Ihre Stimme war
für Cineasten jedoch nicht unbekannt. Louane
spielte im Kinofilm «La Famille Bélier» die einzige der Familie, die nicht gehörlos ist und deren Gesangstalent entdeckt wird. Jedenfalls
hat sie sich auch im richtigen Leben für die
Musikkarriere entschieden. Ihr Debütalbum
heisst «Chambre 12». Für alle, die das Französischlehrmittel «On y va» der kleinen Schwester verschenkt haben: «la chambre» heisst
«das Zimmer». Das gehört zum Grundvokabular für die Reise nach Genf, wo die süsse
Blonde auftritt. On y va! SWA
ERIC CHURCH
In den USA bekannt als «Springsteen des
Country-Rocks» kommt Eric Church nun
erstmals für ein Konzert in die Schweiz.
So laut und wild ist der Westen wirklich.
Sonntag 6. März, Kaufleuten Zürich
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SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
Fotos: John Peets, Glen Brown, Tim Tronckoe, Presse
Freitag 15. April, Arena Genf
Anastacia
Kriegsgöttin
Sie nimmt die Sonnenbrille ab und strahlt der Welt entgegen:
Anastacia ist die Stehauf-Frau der Rockmusik. Sie trotzt jedem Hammer, den das Schicksal ihr entgegenschlägt. Ob
wiederkehrender Brustkrebs oder Probleme mit den Stimmbändern, die sie zu Konzertabsagen zwangen, Anastacia hält was
ihr Name «Auferstehung» verspricht: Sie kommt immer
wieder zurück. Die Frau, die es schaffte, Heavy-MetalBands mit Coverversionen derer Hits zu beeindrucken
und die als einzige ein bisschen klingt wie Tina Turner,
kommt mit wehender Mähne und ihren aus dem Leben gegriffenen Hits wie «Not That Kind» oder «Paid
My Dues». SWA
Montag 11. April, Kongresshaus Zürich
Shakey Graves
Rampensau
Shakey Graves bedeutet etwa «Zitternde
Gräber» und ist ein «Indianername», der an
einem Festivalabend am Lagerfeuer in die
Welt gerufen wurde. Nach der inspirierenden
Nacht mit unplugged-Musik beschloss Alejandro Rose-Garcia, den Künstlernamen zu behalten. Die anfänglich einfache Einmann-Band
ist inzwischen ein explosives Live-Paket.
PRONG
Der Metal-Dreizack schlug in New
York schon Mitte 80er Jahre ein wie
eine Bombe. Prong gehört zur Avantgarde der Hardcore-Metal-Combos.
Grossartig in Zürichs Höhle der lauteren Töne: Welcome to the Dynamo!
Mittwoch 30. März, Dynamo Zürich
Mittwoch 4. Mai, Bar Rossi Zürich
Fotos: John Peets, Glen Brown, Tim Tronckoe, Presse
Il Divo
Muttertraum
Kann sagen wer will, dass Kitsch die Welt verblendet. Die Gesangsgötter von Il Divo machen sie um hinreissende musikalische Momente schöner. Wellenweise rauschen die Emotionen vom Herz bis in
die Fingerspitzen und das hat nichts damit zu tun, dass die vier Traumschwiegersöhne aussehen wie aus dem Ei gepellt. Es ist der harmonische
Klang, den die vier Stimmen erzeugen, und die erlesene Wahl an Klassikern, die sie interpretieren. Das schönste Muttertagsgeschenk. SWA
Freitag 3. Juni, Hallenstadion Zürich
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
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STARS & NEWS
Walk The Moon
Wadenzucken
«Shut Up And Dance» ist in aller Ohren, der
Tanzhit, in dem die Schicksalsfrau fordert:
«Halt‘s Maul und tanze mit mir». Die vier
Jungs von Walk the Moon singen, wovon ihre
Kollegen schon immer geträumt haben. Denn
wie auf den Mond zu gehen ist ein Mädel, das zum
Tanz auffordert statt reden will, der Traum der jungen Männer. Kein Wunder heisst auch ihr Debütalbum «I Want! I Want!» und ihr aktuelles «Talking is
Hard». Die Mitteilungen an das schöne Geschlecht sind klar. Dafür haben Gründer und
Sänger Nicholas Petricca, Gitarrist Eli Maiman,
Bassist Kevin Ray und Drummer Sean Waugaman den Mut, rockigen Dance-Pop zu schreiben, der auch mal extas komplexer in Struktur
und Arrangement ist. Das haben sie sich auf
die Fahne geschrieben, indem sie sich nach
einem Song von The Police benannten und
TENNIS AUS DEM BUS
Dream Theater
Vollendete Ästhetik
Magische Klangwände irgendwo zwischen Pink Floyd und Dark Metal lassen
die Venen flattern. Das ist kein Traum.
Das ist Dream Theater. Ein Gesang voller
verzweifelter Leidenschaft durchdringt die
wummernden Bassläufe und melodiösen Synthiesounds. Wen die Fangarme des Dream
Theater erwischt haben, der windet sich da
nicht mehr so schnell raus und will das auch
6
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
gar nicht. Denn die sehnsuchtsvollen Töne machen süchtig, sie versprechen mehr und ziehen rein mit Haut und und allen langen Haaren. Mit 30 Jahren Bühnenerfahrung präsentieren die älteren Semester um Frontmann
John Petrucci ihr neues Album voller Metal mit
höchsten Ansprüchen. SWA
Mittwoch 23.3., Kongresshaus Zürich
Fotos: Timm Kölln, Presse, AccuSoft Inc.
«Wir wollen Sportarten mobil zu den Leuten
bringen», sagen die beiden Initianten und
Betreiber des Sportbusses, Alexander Haag
und Rémy Blümli. Dazu gehört auch Tennis.
In ihrem Kleintransporter hat die komplette
3,5 Tonnen schwere Anlage Platz, mit Fangnetzen, Banden und sogar LED-Nachtbeleuchtung. Im April steigt die erste SportbusTennis-Schweizermeisterschaft – und alle
können teilnehmen.
Samstag 16. und Sonntag 17. April
Hotel Seedamm Plaza Pfäffikon
sich somit zu ihren Vorbildern bekennen, die
Meister sind im Spagat zwischen Eigenständigkeit und Zugänglichkeit, sattem Rock und
Melodien, die nicht loslassen. Am Livekonzert
wird nicht nur gehüpft und mitgesungen, sondern vor allem getanzt und sicher nicht gelabert. SWA
Freitag 4. März, Kaufleuten Zürich
Iggy Pop
Raubein
Nur wenige Männer mit einem anständigen Beruf haben im hohen Alter noch eine
gute Figur und so viel Haar auf dem Kopf.
Iggy Pop sollte für den «Natürlich-sexyAltwerden»-Award nominiert werden. In
blütenweissem Hemd, Blazer und lackierten
Schuhen erinnert er daran, dass auch Rocker
Gentlemen sein können. Doch nicht wegen der
Uniform, sondern seiner ehrlichen Songs würde
es nicht überraschen, wenn Iggy am Konzert
der Zeit in Berlin gedenkt, in der er im selben
Haus mit David Bowie selig lebte, der an den
Alben «Idiot» und «Lust for Life» massgeblich
mitgeschrieben hatte. Dennoch oder erst recht
wird am Konzert das Leben gefeiert, Stichwort
«Lust for Life», also Iggy-mässig laut und verschwitzt, satter Rock von diesem Mann, der sich
tatsächlich «Pop» nennt. SWA
Sonntag 19. Juni, Rock the Ring,
Autobahnkreisel Betzholz Hinwil
Zirkus Zeitgeist
Fotos: Timm Kölln, Presse, AccuSoft Inc.
Kate Voegele
Vom Tanz der Töne
Ohne Maulkorb
Es war einmal ein Märchen. Darin tanzte ein Mädchen in einem
Prinzessinnenkostüm zur Musik vom König des Pop. Es hiess Kate
und schrieb seinen ersten Song über den Prinzessinnenwunsch, ein
Frettchen zu haben. Dieser Traum blieb zwar unerfüllt, dafür entdeckte
Kate Voegele die Magie der eigenen Musik. Inzwischen verzaubern ihre
tränenschönen Lieder die ganze Welt. Jetzt schon unsterblich. SWA
Diese acht Spielleute zelebrieren den Zirkus in seinem ursprünglichen Sinne: Aufrecht, unbeugsam und unzensuriert spiegeln sie
den Zeitgeist. Mit seinem neuen Programm «Saltatio Mortis» reisst der
Zirkus Zeitgeist in eine sinnlich-philosophische Berg- und Talfahrt. Aber
am Ende siegt die Lust, zu feiern. Ob das der innere Schweinehund oder
die Fähigkeit positiven Denkens ist, möge erforscht werden. SWA
Freitag 13. Mai, Plaza Zürich
Mittwoch 6. April, X-TRA Zürich
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
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Schenke
einzigartige
Erlebnisse
Gutschein
CHF 20.–
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Fotos: Jonas Mohr , Warner Music, Sony Music, Presse
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Schon im Bandnamen zeigt sich der Spirit der Familienbande nach alter Folktradition. Auch
wenn die Mitstreiter rund um Marcus Mumford
nicht seine Söhne sind: Es geht um den Zusammenhalt, nicht nur durch die geteilte Liebe zu
Country, Bluegrass und Folk. So auch die Instrumentierung, unter anderem Tamburin, Banjo und
Kontrabass. Mumford & Sons sind folkig rau und ungeschliffen, erdig und auch mal umbequem. Trotzdem oder gerade deswegen wurden Songs wie «Little
Lion Man» Hits und der Rekord der Beatles mit ihrer
Billboard-Präsenz geschlagen. Mit dem inzwischen
dritten und vielgelobten Album «Wilder Mind» ist die
fürs Livespielen geborene Band Mumford & Sons nun
auf grosser Europatournee. SWA
Montag 16. Mai, Hallenstadion Zürich
Justin Bieber
Mr. Camping
Noch nie haben sich so viele Mädchen
auf ihren 14. Geburtstag einen warmen
Schlafsack gewünscht wie im Jahr 2016.
Die Väter freuen sich, dass ihre Sprösslinge
sich auch für Outdoor-Aktivitäten begeistern.
Wüssten sie nur, dass «outdoor» «ausserhalb
der Hallenstadion-Tore» heisst. Ach, seufzen
die Mütter, es gehört zum Erfahrungsschatz
einer werdenen Frau, sich unglücklich zu verlieben. Wie sonst sollen sie ihre Verehrer verstehen, die vergeblich versuchen, auszusehen
wie Justin Bieber? Man kanns drehen, wie
man will: Bieber ist ein Star. SWA
Fotos: Jonas Mohr , Warner Music, Sony Music, Presse
Do. 17.11., Hallenstadion Zürich
Mumford & Sons
Nordwind
Rod Stewart
Pop ist auch Sport
Es ist kein Zufall, dass dieser Mann mit
Baujahr 1945 drahtig ist wie ein Spitzensportler. Rod Stewart wäre am liebsten
Fussballprofi geworden. Wenigstens das
grosse Publikum ist ihm auch als Popstar
gegeben. Dieses erfreut sich darum seit den
Anfängen an den sportlichen Bühnenshows.
Roderick «Rod» David Stewart gehört zu
jenen, die den Jeanslook der 70er auflockerten. Doch nicht nur durch Leopardenprint und Ananashaarschnitt fiel er auf: Die
Sandpapierstimme und sein Humor sind
Markenzeichen, wie auch die Fähigkeit zur
Selbstkritik: «Ich habe ein oder zwei durch
und durch kommerzielle Alben gemacht»,
gestand er «Q», «sage aber nicht welche.»
Einfach goldig und ein verdienter Stern auf
dem Walk of Fame. SWA
Freitag 1. Juli, Hallenstadion Zürich
Billy Idol
«Ich versuchte dummerweise
meine Probleme mit Drogen
zu lösen. Zur Vernunft brachte
mich erst der Gedanke
an meine beiden Kinder.»
gesagt
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
11:34
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Red Hot Chilli Pipers
Monster High Live
KKL, Luzern & Kurtheater, Baden
Hallenstadion, Zürich
A-HA
Hallenstadion, Zürich
MO.
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APR
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2016
APR
2016
Julieta V enegas
2016
Silbermond
Volkshaus, Zürich
Hallenstadion, Zürich
Orq uesta Buena V ista Social Club
Musical Theater, Basel
FR.
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MAR
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2016
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APR
2016
Greenfield Festival
Stars of Sounds
Flugplatz, Interlaken
MI.
Comedy Club 1 6
Murten & Aarberg
div. Spielorte
AB MI.
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JUN
JUN
08
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MAI
02
2016
AB DI.
01
MAR
2016
In der Swiss Music Promoters Association sind die professionellen Schweizer Konzert-, Show- und Festivalveranstalter
vereint. U nsere Mitglieder beleben alle Landesteile mit Veranstaltungen für fünf Millionen Besucherinnen und Besucher.
Infos und Tickets: w w w .ticketcorner.ch
Fotos: Bernardo Doral, Presse, Dennis Stachel
DO.
Bastian Baker
Durchgestartet
Zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort: In einer
Bar in Zermatt, als Claude Nobs selig da war. Von
diesem Startschuss träumen viele Schweizer Musikschaffende. Bastian Baker hat die Chance gepackt und
die Berge zum Starhimmel erklommen. «Facing Canyons»
heisst sein neustes Werk, das er seinen Fans live präsentiert. Fanpost ist vom Hübschling ausdrücklich erwünscht,
er lässt sie sich sogar ins Hotelzimmer nachschicken! SWA
Sa.12. März, Thonex; Mi. 16. März, Herisau
The Cure
Notaufnahme
Diese Kur ist nicht ohne Risiko. Die Dosierung
bestimmt man selbst. Suchtgefahr wurde beobachtet. Genussvoll durchlebt man diese Zustände zwischen Angst und Sehnsucht. The Cure
sind die Meister der minimalistischen Klangwelt,
die wie ein Mahlwerk an der Seele reibt, obwohl
sie den Lockrufen des Sängers Robert Smith längst
erlegen war. Musikalische Selbsterfahrung. SWA
Freitag 4. November, St. Jakobshalle Basel
360° Entertainment
Fotos: Bernardo Doral, Presse, Dennis Stachel
Branchentreffen
Wie sieht das Live Entertainment der Zukunft aus? ESB Marketing Netzwerk und
Ticketcorner laden zum Branchen-Gipfel. Erwartet wird das Who is Who der professionellen Schweizer Entertainment Branche und
deren wichtigste Partner, wie Sponsoren, Medien und Dienstleister aller Art. Im Fokus des
Kongresses stehen Branchentrends, Social
Media, Sponsoring und Marketing, Sicherheit
und mehr. Details: entertainment-forum.com
Mi. 13. und Do. 14. April, Interlaken
Talk
Astrid van der Haegen, Stargarage AG
«Es braucht einen Mix
aus Entertainmentqualität, Können und
Ausstrahlung.»
Frau van der Haegen, was ist das
Besondere an der Stargarage?
Womit unterscheiden Sie sich von
anderen Agenturen?
Als international vernetzte Management-, Booking- und Konzertagentur
bieten wir den Künstlern ein Gesamtpaket an.
Welche Kriterien stellen Sie bei
Künstlern in den Vordergrund?
Internationales Potenzial und der
richtige Mix aus Entertainmentqualität, Können und Ausstrahlung.
Sie haben einige Newcomer im
Sortiment. Auf welche sind Sie besonders stolz?
Auf alle! Wir freuen uns, dass Ella
Endlich und Vincent Gross beide den
Sprung in die TV-Entscheidungsshows rund um den ESC geschafft
haben. Zu erwähnen sind auch Smack,
unsere Jungrocker, welche unlängst
den kleinen Prix Walo gewonnen haben und Miss Helvetia – a.k.a. Barbara
Klossner – die rund um den Globus
jodelnd pure Begeisterung auslöst.
Was ist bei Ihnen im Moment gerade
brandaktuell?
Die Vorverkäufe für die Volksrock’n’Roller Open Airs mit Andreas Gabalier
und Trauffer, die letzten Open Air Konzerte von Unheilig in Wildhaus und
Aarberg und die Show «Seelenbeben»
von Andrea Berg im Hallenstadion in
Zürich.
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
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POP
Starke Frau, starker Sound, starke Botschaft
Rihanna
macht sich
zu Kunst
Ein Bild aus ihren Jugendtagen. Ein
schwarzer Ballon. Eine viel zu grosse
Krone. Blindenschrift. Und ein blutroter
Farbklecks. Das Cover ihres neusten
Albums «Anti» spricht viele Sprachen.
Der Künstler Roy Nachum hats kreiert.
Text Zeno van Essel
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12
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Letzigrun
Zürich
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
Rihanna in ungewohnt
stiller Pose vor dem
Werk des Künstlers
Roy Nachum, das sie als
kleines Mädchen mit
zu grosser Krone zeigt
und das Cover ihrer
neuen Platte «Anti» ziert.
M
anchmal sehen die Menschen mit
den besten Aussichten am wenigsten.» Eine bedenkenswerter
Satz, den Rihanna vor wenigen Wochen bei der
feierlichen Enthüllung ihres neusten Albumcovers
in der Mama Gallery in Los Angeles in das Mikrofon eines Reporters spricht. «Die viel zu grosse
Krone kann ein Symbol dafür sein», so die PopIkone über das zentrale Motiv eines Kunstwerks,
das das Cover ihres neuen Albums «Anti» ziert.
Rihanna hat dafür ein Foto zur Verfügung gestellt,
das sie als kleines Mädchen zeigt. Ein Mädchen
mit einer viel zu grossen goldenen Krone. Der israelische Künstler Roy Nachum hat sie ihr aufgesetzt
– oder besser gesagt übergestülpt – und sagt:
«Die grosse Krone sollte ihren Träger ehren, doch
allzu oft versperrt sie ihm eben auch die freie
Sicht.» «Blind Series» nennt Nachum seine Serie
von Bildern von Kindern mit zu grossen Kronen.
Sie sind vielschichtig, expressiv und mit Blindenschrift versehen. «Bevor ich anfing, sie zu malen,
habe ich mir eine Woche die Augen verbunden
und mich blind durch die Welt bewegt», so
Nachum. «Auch habe ich Blinde in mein Atelier
eingeladen und mit ihnen gemeinsam die Leinwand berührt und ihre Erfahrungen geteilt. Es ist
ein Versuch, den Graben zwischen dem Macher
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
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PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.
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Nachums Kunstwerk wie auch das Plattencover bestehen aus zwei Teilen: Eine Vorder- und eine Rückseite – wie Rihanna deutlich macht.
Fotos: Christopher Polk
der Kunst und ihrem Betrachter kleiner zu
machen.» Rihanna ist mit ihrem PlattencoverBild Teil dieser Serie geworden – und macht
sich damit selbst zur Kunst. Ein lohnendes
Investment, denn Roy Nachum gilt in Los Angeles als einer der zur Zeit angesagtesten
Künstler. Seine Werke zieren die Villen von
Superstars wie Leonardo DiCaprio, Justin
Timberlake, Alicia Keys oder Jay-Z. Bei letzterem hat Rihanna zum ersten Mal das Werk
von Nachum gesehen und war von Anfang
an davon hell begeistert. Das ist kein Zufall:
Schliesslich ist es Jay-Zs Plattenlabel Roc Nation, das das neue Album von Rihanna veröffentlicht!
Engagement fern vom Scheinwerferlicht
Trotzdem ist Rihannas Engagement für die
und mit der Kunst mehr als nur Show-Pose:
Die Pop-Ikone, die berühmt dafür ist, einen
sicheren Instinkt für Stil und Kultur zu haben
und diesen auch fern vom Scheinwerferlicht
einsetzt, hat vor vier Jahren die Clara Lionel
«Die Menschen mit den
besten Aussichten sehen
oft am wenigsten. Die zu
grosse Krone ist ein Symbol dafür, dass zu viel
Glanz und Ehre im Leben
oft den Blick auf das
Wesentliche versperrt.»
Foundation ins Leben gerufen. Benannt nach
und zu Ehren ihrer Grosseltern Clara und Lionel Braithwaite engagiert sich Rihanna mit
ihrer neuen Stiftung weltweit für besseres
Zusammenleben und bessere Bildungsmöglichkeiten für Kinder. Und ihr soziales und humanitäres Engagement geht noch weiter:
2008 initiierte sie für eine Kampagne der
amerikanischen Krebshilfe den Song «Just
Stand Up» und sammelte zusammen mit 15
weiteren Künstlerinnen und Künstlern damit
über 100 Millionen Dollar Spendengelder.
Ferner engagiert sich Rihanna auch als UNICEF-Botschafterin und als grosszügige Spenderin für AIDS-Hilfsprojekte.
Live im Letzigrund
Doch in erster Linie ist und bleibt Rihanna natürlich Popstar, Sexsymbol und Glamourqueen. Denn auch vor lauter Gutmenschentum vergisst die clevere Businesslady nicht,
wie man in der heutigen Zeit Youtube-Klicks
generiert und kleinere und grössere Skandälchen anfacht. Freizügige Outfits, nackte
Haut, provoziernde Posen, grobe Gossensprache und Luder-Laszivität prägen ihre Videos und ihre Songs, so dass diese in der beschützten amerikanischen Unterhaltungsindustrie meistens mit der Warnung «Explicit»
versehen sind. Vielleicht erinnert man sich bei
ihrem Live-Konzert im Zürcher Letzigrund daran, dass die schrille Pop-Figur Rihanna auch
eine stillere, philosophischere Seite hat.
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
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SWING
Kein Schweizer Musiker hat
über so lange Zeit mit so vielen
Weltstars zusammengespielt
wie Pepe Lienhard. Seine
neue Tournee ist Retrospektive
und Ausblick zugleich.
Text Zeno van Essel
W
Pepe Lienhard wird 70
Der stetige
Erneuerer
er in Amerika von sich behaupten kann, dass er mit
dem legendären «Rat Pack»
Frank Sinatra und Sammy Davis Jr. zusammen
auf der Bühne gestanden ist, gilt heute als
Legende und wird zu Interviews in abendfüllende Talkshows eingeladen. Wer dazu am
Montreux Jazz Festival am 75. Geburtstag
des amerikanischen Kult-Produzenten Quincy
Jones die Big Band leitet, dabei mit der
Crème der internationalen Jazzszene musiziert und sozusagen nebenbei noch Jahrzehnte lang Bandleader von Udo Jürgens ist,
der müsste eigentlich schon längst selbst Superstar-Status geniessen und im Show-Olymp
in New York oder in Las Vegas die Hallen
füllen. Stattdessen ist Pepe Lienhard seinen
Wurzeln treu geblieben: dem Jazz und der
Schweiz. Er ruht sich hier nicht auf seinen
Lorbeeren aus, sondern sucht die Herausforderung ständig wieder mit neuen Projekten
– und jetzt mit einer neuen Tournee.
Pepe
mit
Lienhard ING Live –
SW
Big Banmadge an Udo Jürgens
Die Big Band von Pepe Lienhard: Top-Musiker, Top-Sängerinnen und -Sänger – und viel Erfahrung.
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SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
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Luzern
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St. Gallenham, Basel
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Suhr, Zü
Thun
Fotos: Bruno Torricelli, Presse
Verliebt in den Klang einer Big Band
«Überdies», sagt Pepe, «ist es für Big Bands
aus Europa schier unmöglich, in Amerika Fuss
zu fassen, da in den USA schon so viele gute
Big Bands gibt und die Musikergewerkschaften stark sind. Da kriegt man als europäische
Truppe oft nicht einmal eine Spielbewilligung.» Und der fetzige, kompakte Klang
Legendär: Pepe (mit Querflöte) und seiner Band, mit der er den Hit «Swiss Lady» am ESC spielte.
Ein Herz für Jazz-Legenden: mit Hazy Osterwald.
Fotos: Bruno Torricelli, Presse
Pepe trifft sein grosses Idol: Quincy Jones.
Pepe mit Sammy Davis Jr. vom «Rat Pack».
Jungstars verehren Pepe: hier Michael Bublé.
Udo Jürgens (l.) und Pepe beim Langlaufen.
einer Big Band ist nach wie vor das, was
Pepe Lienhard musikalisch am meisten fasziniert. «Seit meiner Jugend liebe ich diesen
Sound», sagt er. «Mein Schlüsselerlebnis war,
als ich als 17-Jähriger eine Platte von Quincy
Jones und seinem Orchester hörte. Das wollte
ich auch einmal können.» Wie schön, dass
Pepe 2008 seinem Idol mit einem fulminanten Geburtstagskonzert eine persönliche
Hommage zuteil werden lassen konnte. Typisch Pepe: Im Rampenlicht stehen andere,
doch um das musikalische Gerüst kümmert
sich der gebürtige Lenzburger, der am 23.
März seinen 70. Geburtstag feiert.
Superstars müssen Pepe und seine Band neue
Wege gehen, um die Konzerthallen zu füllen.
«Und das ist gut», sagt Pepe. «Denn jetzt
kann ich mich noch mehr auf die Musik konzentrieren, die ich schon immer besonders
liebte: den Swing.» Dass er damit voll im
Trend liegt, merkt er am Vorverkauf für seine
Tournee. «Die läuft super, sogar in Deutschland», freut sich Pepe. «Natürlich hilft dabei,
dass die Leute mich von Udo Jürgens her kennen. Darum haben wir auch eine Hommage
an Udo als Teil des Programms eingebaut.»
Hommage an Udo Jürgens
So ist es auch in den über 30 Jahren, in denen
Pepe Lienhard mit seiner Band Udo Jürgens
auf seinen Tourneen begleitet. «Eine fantastische Zeit, die jetzt leider allzu plötzlich Vergangenheit ist», sagt Pepe. «Gerne hätten
wir noch ein paar Jährchen weitergemacht –
schliesslich war Udo Jürgens für uns so etwas
wie eine Job-Garantie.» Nach dem Tod des
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
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POP
Pop-Diva Mariah Carey ist eine Style-Fetischistin
Singen für den Schuhschrank
Was haben Aschenputtel und Mariah Carey gemeinsam? Nicht nur, dass sie beide aus
minderbegüterten Familien stammen. Nicht nur, dass sie beide eine natürliche Schönheit
besitzen. Sondern auch, dass Schuhe in ihrem Leben eine entscheidende Rolle spielen.
Bei Aschenputtel als Schlüssel zum Erfolg. Bei Maria Carey als Zeichen für Erfolg.
Text Anna Psenitsnaja
Vom Märchen in die Realität
Aschenputtel und Mariah Carey. Zwei Frauen,
die vieles gemeinsam haben: Nicht nur die
ärmliche Herkunft und der kometenhafte
Aufstieg sind bei beiden Sinnbild für märchenhafte Mädchenträume. Auch die Assoziation mit makelloser Schönheit und königlichem Glanz und Glamour verbindet die beiden Charaktere. Nur: Bei Aschenputtel wars
18
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
ein Zauberbaum, der sich schüttelte und Gold
und Silber über sie warf, so dass sie zur Prinzessin wurde. Bei Mariah Carey ist es harte
Arbeit, die ihr im Musikgeschäft einen märchenhaften Austieg ermöglichte: Geboren am
27. März 1970 in der US-Kleinstadt Huntington in der Nähe von New York, schaffte es
Mariah Carey schon als Highschool-Teenie,
den einflussreichen Plattenboss Clive Davis,
der zuvor schon Stars wie Carlos Santana,
Whitney Houston, Prince oder Pink Floyd entdeckt hatte, auf sich aufmerksam zu machen.
«Ich liebe hohe Stilettos.
Die Designer, die diesen
Stil pflegen, sind meine
Favoriten.»
Mit 18 gab er ihr einen ersten Plattenvertrag.
Und sein guter Riecher war wieder einmal
Gold wert: Ihr erstes Album enthielt gleich
vier US-Nummer-Eins-Hits. Und in der Folge
entwickelte sich die eigenwillige Lady mit der
einzigartigen Fünf-Oktaven-Stimme zu einer
der erfolgreichsten Sängerinnen der Popgeschichte: Über 200 Millionen verkaufte Platten und ein geschätztes Vermögen von 520
Millionen US-Dollar machen sie heute zu einer
der reichsten Musikerinnen der Welt.
Was Frauenherzen höher schlagen lässt
Und dennoch steckt auch heute noch ein
kleines bisschen Aschenputtel in Mariah
Carey: Wenn es um stylische Mode und glamouröse Outfits geht, kennt die Diva keine
Grenzen. In ihrem Penthouse in New York hat
sie eine klimatisierte Garderobe, die mehr an
eine Boutique erinnert als an ein Umkleidezimmer. «Ich liebe es, hohe Stilettos zu tragen. Die Designer, die diesen Stil pflegen, sind
meine Favoriten», sagt Mariah Carey. Ihre private Schuhkollektion gehört zu den grössten
in der Showbranche: Sie ist in einem speziellen Raum untergebracht, der über 1000
Paar Schuhe beherbergt – alle fein säuberlich
nach Farbe geordnet. Allein auf 24 Regalen
finden sich 95 goldbeschichtete Highheels,
gefolgt von 4 Regalen mit Kniestiefeln. Was
für ein Märchenparadies, das jedes Frauenherz höher schlagen lässt! «Seit meiner Kindheit bin ich immer gern auf meinen Zehen
gegangen. Ich weiss nicht, warum. Meine
Füsse sind einfach so gebaut», verrät die PopDiva. Und wenn sie an damals denkt, fällt ihr
ein: «Es gab eine Zeit, da hatte ich nur ein
Paar Schuhe. Ich habe es bewahrt, kanns aber
nicht mehr finden.»
Mariah
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Hallenstich
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Foto: Sony Music – Wayne Maser
E
s war einmal ein armes Mädchen, das
die gröbste Schmutzarbeit leisten
musste, bis ein edler Prinz es erlöste.
Er erkannte die verborgene Schönheit an
einem Schuh wieder, den sie an einem Königsball – den sie dank magischer Kraft besuchen konnte – verloren hatte: Aschenputtel.
Es war einmal ein kleines Mädchen, das als
Kind eines afro-venezolanischen Technikers
und einer irischen Opernsängerin ständig gehänselt und diskriminiert wurde und darum
oft die Nachbarschaft wechseln musste. Als
ihre Eltern sich trennten, wurde das Leben für
die junge Frau nicht leichter. Sie schrieb sich
den Schmerz in Gedichten und Melodien vom
Leib – und träumte von einer grossen Karriere. Wie würde sie einmal aussehen im hellen
Scheinwerferlicht? Top gestylt mit schönen
langen Haaren wie eine Prinzessin. Um ihrem
Traum von Glanz und Schönheit wenigstens
ein bisschen näherzukommen, beschloss sie,
eine Kosmetikschule zu besuchen. Doch sie
schmiss den Job, um sich neuen Zielen zuzuwenden. Zum Glück: Heute ist sie eine der
erfolgreichsten und meistbewunderten Sängerinnen der Soulpop-Szene: Mariah Carey.
Foto: Sony Music – Wayne Maser
Eine Pop-Diva mit ausgeprägtem
Stil und viel Vermögen: Mariah
Carey besitzt in ihrem Penthouse in
New York über 1000 Paar Schuhe.
Schweizer Illustrierte event.
19
SKI-WM
Audi FIS p
Cu
Ski World
Finals rz
Mä
16.– 20. tz
St. Mori
Das Weltcupfinale 2016 findet wie die WM 2017 auf der weltberühmten Corvigliastrecke in St. Moritz statt.
Weltcupfinale 2016 und WM 2017 der alpinen Skirennfahrer
Schon wieder St. Moritz
Das Weltcup-Finale vom 16. bis 20. März in St. Moritz ist ein Testlauf für die alpinen Skiweltmeisterschaften 2017, welche zum fünften Mal im Engadin durchgeführt werden. Text Mario Wittenwiler
20
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
Sollten sie nicht zufrieden sein, übernehme
er auch die Reisekosten. Sie kamen zur Weihnachtszeit ins Oberengadin – und sollen erst
nach Ostern wieder heimgereist sein. Braungebrannt, erholt und glücklich. Nun liegt
dem Mensch der Wettbewerb im Blut, und
nur einfach die Pisten runterzurutschen, befriedigt nicht: Vom 16. bis 20. März messen
sich auf der Corvigliastrecke in St. Moritz die
besten Skirennfahrerinnen und Skirennfahrer
am Weltcupfinale – ein optimaler Testlauf für
die alpine Ski-WM 2017. Nach 2003 organi-
sieren die Oberengadiner den wichtigsten
Anlass im Skirennsport schon zum zweiten
Mal in diesem Jahrtausend.
Lara Gut stürzt und wird Dritte
Blenden wir 13 Jahre zurück: 170 000 Besucher und Rekordeinschaltungen bescheren
St. Moritz und dem Engadin eine gewaltige
Publizität. Die Investitionen von einer Milliarde Schweizer Franken, die im Vorfeld der
WM getätigt wurden, heben die Infrastruktur
nochmals auf ein höherers Niveau. Die heim-
Fotos: stmoritz.ch; doku-stmoritz.ch
S
t. Moritz inspiriert, fasziniert und kultiviert seinen aussergewöhnlichen
Status im Wintertourismus und Skirennsport. Letzte Saison feierte man mit verschiedenen Events 150 Jahre Wintertourismus. Der Legende nach entstand dieser 1864
in St. Moritz: Der Hotelier Johannes Badrutt
schwärmte vor seinen englischen Gästen von
den Vorzügen der Region: Der Winter im Engadin sei voller Sonnenschein und viel angenehmer als jener in England. Um dies selbst
zu erleben, lade er sie in sein Hotel ein.
Die fünften Olympischen Winterspiele fanden im Nachkriegsjahr 1948 in St. Moritz statt. Sie wurden
gleichzeitig als zehnte Weltmeisterschaft gewertet – praktisch.
Fotos: stmoritz.ch; doku-stmoritz.ch
lichen Stars des Grossanlasses sind aber die
über 1200 freiwilligen Helfer. Nun hat St. Moritz als Austragungsort eine Geschichte, die
noch viel weiter zurückführt: 1934 fanden hier
die vierten alpinen Skiweltmeisterschaften
statt. Bei den Olympischen Spielen 1948 wurden in St. Moritz sechs alpine Wettbewerbe
ausgetragen. 1974 organisierte wiederum St.
Moritz die Ski-WM. Zu den bekanntesten Medaillengewinnern zählten damals Franz Klammer, Hanni Wenzel und Hansi Hinterseer.
Wer trägt sich als nächster in die Geschichtsbücher ein? Auf der Corvigliastrecke begann
einst die Karriere von Lara Gut spektakulär:
Am 2. Februar 2008 fuhr sie in ihrer ersten
Weltcupabfahrt völlig überraschend auf den
dritten Platz, den Sieg verpasste sie mit einem
folgenlosen Sturz kurz vor der Ziellinie. Im darauffolgenden Dezember gewann die Tessinerin an gleicher Stelle mit 17 Jahren als jüngste
Rennläuferin überhaupt einen Super-G. So antworten Champions.
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An der WM 1974 wurden die Slalomstangen aus Holz noch grosszügig umfahren.
NEWCOMER
Die exklusiven Insider-Tipps der SI-event.-Redaktion
Vor uns der Weltruhm
Das
Ohrakel
Die event.-Macher haben sich umgehört, Geheimtipps gesammelt, angehört,
ausgetauscht und die interessantesten ausgewählt. Neue Töne und Gesichter,
ohne die die Zukunft nicht stattfindet. Diese Newcomer jetzt entdecken!
Kein Blah Blah
Silentó
R&B
Hip Hop
Atlanta wippt und tanzt den Nae Nae. Silentó hat allen gezeigt, wie es geht.
Zuerst hat der High-School-Schüler an der Schule sein Lied «Watch me» vorgeführt
und den Schülern und Lehrern den dazugehörigen Tanz beigebracht: «Watch me
whip, watch me Nae Nae». Daraufhin veröffentlichte er den Song im Netz und
hatte nach nur einer Woche mehr als 2,5 Millionen Streams. Die Leute tanzten den
Whip und den Nae Nae und stellten ihre Videos auf Youtube. Sogar Miley Cyrus
tanzt den Nae Nae. Es ist auch nicht schwierig, den Nae Nae hinzukriegen: Beim
Hip-Hop-Move wird eine Hand in die Luft gehalten, die andere zeigt auf den
Boden, dazu wippt man hin- und her. Das Ganze wird mit möglichst viel Kreativität
interpretiert. Silentó ist inzwischen im letzten High-School-Jahr und berühmt. Im
Oktober hat er eine weitere Single rausgegeben. Seinen Künstlernamen wählte er,
weil er nicht gern redet. Um Silentó wird es nicht lange ruhig bleiben. LEO
Aktuelle Single «All about you»
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SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
Tropical House
Cheat Codes
Los Angeles ist ein Sublimat von all dem, was die USA verkörpern, im Guten wie im Schlechten: Selbstbewusst bis zur Masslosigkeit, international und selbstbezogen, trendsettend oder
dekadent. Die Strahlkraft des kalifornischen Lebensstils ist ungebrochen. Matthew Russell, Trevor Dahl und Kevin Ford vertonen
dieses Lebensgefühl der Unbeschwertheit ewiger Jugend, gleissender Sonne, Strand, Drinks, knapp bekleideter gutaussehender junger Menschen. Das Rezept ist einfach. Man nehme: Drei
hübsche Jungs. Lässt sie in ironisch abgedrehten Videos wie zum
Song «Visions» mit Frauen knutschen, die ihre Grossmütter sein
könnten. Fertig ist der Soundtrack für die nächste Poolparty.
«Tropical House» nennen Cheat Codes ihre Musik. Warum sich
an der fehlenden Tiefe stören? «It‘s only Entertainment», sangen
die kalifornischen Hardcore-Punker von Bad Religion
in den 90ern. Eine Gleichung, an der sich bis heute
wenig bis gar nichts verändert hat. RIO
Doppeladler
Dua Lipa
Kosovo ist die Heimat von 200 000 albanischstämmigen Schweizern.
«Shipis» – Albaner im Jugendslang – gibt es aber nicht nur in der
Schweiz. Dua Lipas Eltern verschlug es nach London, die europäische
Hauptstadt der Musik. Gute Voraussetzungen. Vor allem, wenn der
Vater ebenfalls Musiker ist. Im Herbst 2015 veröffentlichte die PopNewcomerin ihre Debüt-Single mit einem Video im Stil alter Super-8Filme. Schon wird sie mit Rihanna und Amy Winehouse verglichen. RIO
Aktuelle Single «Be the one»
Tropical-
Aktuelle Single «Follow You»
House
Dark
Pop
R&B
Fotos: Brian Crumb, Presse
Pop
Skandinavische Adele
SEINABO SEY
Stockholm ist auf der Landkarte des Pop alles andere als ein weisser Fleck: Abba, Ace of Base, Dr. Alban sind nur ein paar der Namen,
welche die Ohren eines jeden Popfans gehörig zum klingeln bringen. So lohnt sich der Blick über den helvetischen Tellerrand, was
sich im fernen Skandinavien musikalisch so tut. Dort gehört auch
Seinabo Sey, Schwedin und Tochter eines Musikers aus Gambia,
unbestreitbar zu den grossen Newcomern. In früheren Jahren arbeitete die schwedische Version von Adele mit Rappern zusammen,
was man ihrer Musik anhört. Das richtige Gefühl für Timing, coole
Beats, smoothe Texte. Ihre letzte Single «Pistols at Dawn» schaffte
es unter anderem in die Autowerbung von Mercedes und in den
Trailer für das Computerspiel Assassin’s Creed Unity. RIO
Aktuelle Single «Pistols at Dawn»
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
23
Bildhübsche Berberin
NAMIKA
Frankfurt am Main gilt als hartes Pflaster. Die Bankenstadt ist seit
Jahren die deutsche Hauptstadt für Drogen und Gewaltverbrechen.
Namika – arabisch für «die Schreiberin» – wuchs im Frankfurter
Viertel Goldstein auf. Ein guter Freund von ihr aus Kindertagen ist
der Rapper Abdi, genau wie sie ein Kind marokanischer Einwanderer.
Als eine Hälfte der Rap-Crew Celo & Abdi singt der gerne über harte
Beats von Raubüberfällen und Drogenhandel. Namika zieht die positiven Vibes vor: Mit butterzarter Stimme singt sie von ihrem «Lieblingsmensch». Mit ihrer Mutter spricht Hanan Hamdi – so ihr bürgerlicher Name – noch heute Berberisch, die Sprache der Nomadenstämme des Maghreb. Mit dem Song «Hellwach» nimmt die DeutschMarokanerin 2015 am Bundesvision Song Contest teil. Und gefällt.
Ihre musikalischen Einflüsse kommen hauptsächlich aus dem Rap und
R&B der späten Neunziger: Busta Rhymes, Snoop und Dr. Dre genauso
wie Mary J. Blige, Lauryn Hill oder Sabrina Setlur. Ihre eigene Musik
bezeichnet Namika als Mischung aus Alternative Pop, Hip-Hop-Beats
und orientalischen Klängen. RIO
Deutscher
Hip-Pop
Konzert am 10. März, EXIL Zürich
Freie Jammerinnen
Dub
Funk
Pop
Südlondon ist London ohne Maske, ist London in seiner rohen,
rauen Art. In Südlondon sind die grossen multikulturellen Märkte, sind die Gebäude des Social Housing, in Südlondon sind die
Polizisten. Ebenso sind im Süden leerstehende Wohnungen, die
sich scheinbar aus dem Nichts in Kunstausstellungen verwandeln.
In Brixton und Peckham sind die kleinen Venues, in denen Künstler auftreten, die es noch nicht auf die grossen Bühnen geschafft
haben oder diese gar nicht anstreben. Zu dieser Sorte Künstler
gehören Peluché. Drei mutige, leidenschaftliche, lebendige junge
Frauen, die gemeinsam jammen wollen, mehr nicht. Sogar wenn
sie im Studio sind, wie letzten Sommer, um einen Song aufzunehmen, improvisieren sie erst mal. Ihre Musik ist in jedem Sinne
experimentell. Es wird gesungen, die Gitarre bespielt, Schlagzeug und Synthies eingesetzt und manchmal noch ein Sax eingebaut. Die Klänge, die dabei entstehen, sind wild und träumerisch, sind widerspenstig und hart und sie sind kuschelig weich
zugleich. Peluché sind Südlondon musikalisch ausgedrückt. LEO
Aktuelle Single «The Guy With The Gammy Eye»
24
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
Fotos: Presse
Peluché
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A Tribute to ABBA - THE SHOW
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11
MAR
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Genf, Arena
Zürich, Hallenstadion
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01
APR
MAR
Rock meets Classic
Bern & Zürich
2016
2016
Disney in Concert
MO.
21
Mariah Carey
Zürich, Hallenstadion
2016
MO.
18
APR
AB DI.
12
APR
2016
Coldplay
Zürich, Letzigrund Stadion
2016
SA.
12
JUN
2016
Black Sabbath
Zürich, Hallenstadion
MI.
15
JUN
Rock the Ring
Autobahnkreisel Betzholz, Hinwil
2016
AB FR.
17
JUN
2016
Rihanna
Zürich, Letzigrund Stadion
FR.
12
AUG
2016
Fotos: Presse
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U-Bahn-Freak
HALSEY
New Jersey als den unbeliebten Hinterhof von New York zu bezeichnen geht vielleicht etwas weit. Immerhin widmeten die soften Hardrocker von Bon Jovi dem Vororts-Staat des Big Apple Ende der 80er
Jahre ein ganzes Album. Trotzdem steht der Ort im Schatten des übergrossen Bruders. Wer etwas auf sich hält oder künstlerisch und musikalisch etwas erreichen will, zieht in die benachbarte Grosstadt. So
auch Halsey. Bald identifiziert sie sich mit der Stadt so sehr, dass sie als
Künstlernamen den Namen einer Haltestelle der U-Bahn-Linie L an
der Grenze zwischen Queens und Brooklyn wählt. Der gleichzeitig ein
Anagramm ihres Vornamens Ashley ist. Heute ist ihr frischer ElektroPop nicht nur in New York angesagt, sondern auch bei den Zuhausegebliebenen – in New Jersey. RIO
Elektro
Pop
Aktuelles Album «Badlands»
Folk
Pop
Rock
Timothy Jaromir
Keine Vorbilder
True
Zürich war der Anfang. Dort ist der Musiker mit tschechisch-englischen Wurzeln aufgewachsen und dort hat er 2010 den Demotape
Clinic Award am M4Music gewonnen. Diese Auszeichung ebnete ihm
den Weg in die Welt. Für die Aufnahmen seiner neusten EP «Pacific
Gold» war er in Kanada. Timothy Jaromirs Musik ist, anders als sein
Style es vermuten liesse, sanft, melodiös und oft kerzenlichtromantisch. Vor fünf Jahren bezeichnete Timothy sich als Singer-/Songwriter,
heute ist seine Musik mit Rock-, Blues- und Elektro-Elementen durchzogen. Seine Stimme bleibt die unverwechselbar gleiche. LEO
Zürich glaubt sich die coolste Stadt der Schweiz. Was Dani und Rico
von True musikalisch abliefern, ist tatsächlich etwas vom coolsten aus
einheimischen Studioküchen. Schlafzimmer-Elektro-R&B, der selbst
die musikverwöhnten Moderatoren und DJs an den Reglern der britischen Radiostation BBC begeistern, wo die Tracks von True auf und
ab gespielt werden. Sicher bald auch bei uns. Obwohl sie sagen: «Für
unsere Musik gibt es in der Schweiz keine Vorbilder. Wir bewundern
einheimische Musiker, die ihr Ding durchziehen und damit im Ausland
wahrgenommen werden. Wie Sophie Hunger oder Bonaparte.» RIO
Neue EP «Pacific Gold»
Single «What I‘ve lost»
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SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
Fotos: Lynol Lui, Presse
Hoffnungsvoller Romantiker
Future
R&B
Fotos: Lynol Lui, Presse
Gangster mit Flow
Chief Keef
Chicago ist die Heimat von Obergangster Al Capone, den
Chicago Bulls und Drill. Drill what? «Drill» ist die Chicagoer
Version von Trap. Und «Trap» wird die Rap-Spielart aus den
Südstaaten der USA, hauptsächlich Atlanta, genannt. Während Drill ein birebitzeli langsamer ist als Trap, zeichnen sich
beide durch elektronische Elemente wie schnelle High-Hats
und tiefe, schleppende Bässe aus, was den Sound in eine
düstere Stimmung taucht. Textlich sind beide dem Gangsterrap zuzuordnen, abgehackte Sätze mit bis zum Nihilismus
verkürzten Aussagen, die sich nicht mal reimen. Inhaltsleere
Videos, in denen automatische Waffen in die Kamera gehalten werden. Chief Keef, Alpha-Tier der Drill-Szene in Chicago,
hat dafür eine eigene Erklärung: «Ich weiss schon, was ich
tue. Klar könnte ich mit Metaphern und Pointen arbeiten.
Aber ich mag die nicht. Und ich brauche das auch gar nicht.
Ich sage lieber direkt, was gerade abgeht.» RIO
Fotos: Jeff Forney
Drill
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Basel Tattoo unter dem Motto «Feel the Beat»
Ob laut oder leise:
Immer perfekt Basel
Kann sich das Basel Tattoo nach zehn erfolgreichen Jahren noch
steigern? Ja! Produzent Erik Julliard verspricht zur elften Auflage
der Musikshow faszinierende Formationen aus aller Welt – inklusive
einer adretten Attraktion aussergewöhnlichster Art aus Japan.
Tnnaerstttago2o1. bis
Do
30.Juli
Samstag Basel
Kaserne
Dürfen nicht fehlen:
Massed Pipes and Drums
am Basel Tattoo 2013
30
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
Foto: Patrick Straub, Markus Kontiainen
Text Christoph Soltmannowski
I
Foto: Patrick Straub, Markus Kontiainen
n ihrer Heimat Japan kennt man sie seit
vielen Jahren, auf Youtube sind sie weltweit Stars. Denn die Videos der Auftritte
des Silent Marching Teams der Nippon Sport
Science University erreichen bis zu 17 Millionen Aufrufe. Das herausragende Markenzeichen dieser japanischen Studenten ist es, synchron zu laufen, meist in adretter Businesskleidung. Nicht nur nebeneinander, auch quer
durcheinander, jede Bewegung in akribischer
Präzision, vorwärts und rückwärts, mal im
Kreis, mal in Quadraten. Sport? Kunst? Oder
beides? Syuda Koudou, so nennt sich das,
und dazu werden seit 1966 in Japan Wettkämpfe ausgetragen, für welche die Marschierenden während ihres sechsmonatigen
Trainings im Durchschnitt bis zu 1200 Kilometer zurücklegen. Insider gehen davon aus,
dass die Leisetreter als eine der Hauptattraktionen an der Eröffnung der Olympischen
Spiele in Tokio vorgesehen sind – vorerst werden die synchronen Japaner in Basel nun erstmals das Schweizer Publikum begeistern.
Wiedersehen mit Publikumslieblingen
Neben dieser nicht alltäglichen Premiere bietet das Tattoo auch dieses Jahr alles Bewährte
und Geschätzte: Das garantieren Publikumslieblinge wie die Band of Her Majesty‘s Royal
Marines aus Grossbritannien – sowie Massed
Pipes and Drums aus der ganzen Welt, Dudelsackformationen aus Südafrika, Malta, den
USA und natürlich Schottland. Für optischen
Genuss sorgen zudem 36 Spitzentänzerinnen
aus Kanada, die Canadian Celtic Highland
Dancers mit anmutigem Tanz und stilvollen
Schrittfolgen. Auflockerung verspricht die
unterhaltsame Formation aus Russland, The
Orchestra of the Central Military District. Die
35 erstklassigen Musiker sind für spezielle
Aktionen bekannt: So spielten sie schon bei
eiskalten 48 Grad unter Null, wobei das Kondenswasser in den Instrumenten gefror und
sie danach wieder aufgetaut werden mussten. Nun, mit solcher Kälte muss im Juli in
Basel wohl nicht gerechnet werden. Garantiert sind jedoch viele ebenso aussergewöhnliche Überraschungen.
Präzision machte das Silent Marching Team der Nippon Sport Science University
Bekannt für ihre Aufsehen erregenden Auftritte sind die Russen des Orchestra
zu Youtube-Stars: Dort zu sehen, wenn man «Japanese Precision» eingibt.
of the Central Military District. Ihr Motto: «Wir können alles!»
Canadian Celtic Highland Dancers werden auch dieses Jahr das Publikum im
Aus dem hohen Norden und in aller Welt in höchsten Tönen gepriesen:
Basler Kasernenhof mit graziösem Tanz entzücken.
Die Conscript Band of the Finnish Defence Forces spielt auch Jazz und Pop.
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
31
COUNTRY
Krönender Abschluss am International Country Music Festival 2016
Gebürtige Cowboys
Sie gehören im Albisgütli schon fast zum Inventar: Die Bellamy Brothers. Howard Bellamy
erklärt SI event. die US-Countrywelt vom High-Tech-Redneck bis zum Hippie-Cowboy
und warum sein Bruder David auch nach 40 Bühnenjahren immer noch sein bester Freund ist.
H
oward Bellamy, Sie und Ihr Bruder David bezeichnen sich als
Rednecks, was ist denn ein richtiger Redneck?
Ich weiss, ihr benutzt den Ausdruck in der
Schweiz nicht, aber ihr habt einen richtigen
Redneck: Gölä. Wir nennen ihn «RedneckRocker», er kommt oft zu uns auf die Farm.
Jetzt können wir uns schon viel mehr darunter vorstellen, aber wie definiert sich
ein Redneck?
Ein Redneck schert sich nicht um politische
Korrektheit. Er sagt, was er denkt, tut, was er
fühlt und hat etwas Wildes in sich. Seine Ehrlichkeit kann schockieren, aber wenn man
ihn und seine Art besser kennenlernt, lernt
man ihn auch zu mögen. Viele denken, Rednecks seien nicht so intelligente Leute vom
Land. Es gibt sie aber auch in den Städten,
wir nennen sie High-Tech-Rednecks.
Wenn wir gerade bei paradoxen Personenbezeichnungen sind: Ihr lässt euch
auch «Hippie-Cowboys» nennen. Hippies
sind friedliebende Softies, Cowboys harte Jungs, die auch mal zur Waffe greifen,
wie passt das zusammen?
Hippies und Cowboys sind in der Tat total
verschiedene Typen. Wir nehmen von beiden
Seiten das Positive. Auf einer Kuhfarm grossgeworden, sind wir gebürtige Cowboys, aber
die Friedensbewegung der 60er war auch eine grossartige musikalische Ära, in der wir
unser Handwerk lernten.
Freiheit ist sicher auch eine Parallele.
Ohne politisch zu werden: Die Bewahrung unserer Freiheit ist etwas, dem wir gerade heutzutage besondere Achtung schenken sollten.
Denn die Freiheit verschwindet schnell. Da
müssen wir ein Auge draufhaben.
32
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
Wieviel sind Sie Realist, wieviel Träumer?
Ich halte mich für einen Realisten, denke aber
trotzdem positiv. Denn das Negative schlägt
dir sowieso ins Gesicht. Aber danach musst
du wieder ins Positive reinkommen. Das Leben ist eine riesige Chance.
In «Kids of the Baby Boom» singt ihr:
«Wir sind eine Nation voller Leute, die
nur nehmen und nie zurückgeben». Warum ist es euch wichtig, trotz aller Liebe
«Eine Wahrheit zu
verstecken, ist auch
eine Lüge. Mir ist
Ehrlichkeit wichtig.»
zur Heimat, auch amerikakritisch zu sein?
Als Amerikaner gehörst du zu einer grossen
Familie. Ich finde, es gehört zur Familienpflicht, den Familienmitgliedern zu sagen,
wenn sie einen Fehler machen. Die ganze
Welt ist voller Korruption. Es gibt Politiker, die
reden, als kämen sie direkt vom Himmel, aber
sie haben total viel Dreck am Stecken. Ich habe mit vielen Politikern beider Seiten Mühe,
weil es zu viele versteckte Wahrheiten gibt.
Eine Wahrheit zu verstecken, ist auch eine
Lüge. Mir ist Ehrlichkeit wichtig.
Ihre ehrliche Meinung zu Rap?
Wir haben immer verschiedene Musikstile gespielt. Rap zu machen, finde ich, ist vergleichsweise einfach. Als der Rap die Musikwelt Amerikas eroberte, reagierten wir mit
dem ironischen Song «Country-Rap». Der
Text ist total banal, wir singen, was wir Süd-
staatler essen: «Cornflakes, sweet potatoes,
black-eyed peas» und machen uns mit der
Banalität lustig über jene Rapsongs, bei denen nicht nur die Melodie, sondern auch der
Textinhalt fehlt.
Wieviel Ironie ist im Lied «Sugar Daddy»?
Sehr viel! Es basiert aber auf einer wahren
Geschichte: Vor einer Show in Knoxville, Tennessee begegneten wir auf dem Parkplatz
einem streitenden Paar. Sie schrie ihren Typen
an, was sie von ihm alles haben wolle, zählte
auf, sie brauche dies und das. Er sagte am
Ende nur trocken: «Alles, was du brauchst, ist
ein Sugar Daddy.»
Klingt nicht nach Liebesglück. Für euch
als Country-Legenden gehören Balladen
über echte Gefühle dazu. Was ist Liebe?
Das Gefühl des Verliebens ist das speziellste
des Lebens. Und doch nehmen wir es schnell
als selbstverständlich und vermissen es erst
wieder, wenn es weg ist. Wir haben einen
Song, der heisst «Staying In Love Is The Hardest Part Of It All». Da geht es um eine andere Art der Liebe, kraft derer man trotz Problemen zusammenbleibt.
Wie gut gelingt Ihnen das persönlich?
Mit den Jahren wird es härter. Ich finde es
schwierig, verliebt zu bleiben, aber es ist
auch hart, jemanden gehen zu lassen, für
den man so starke Gefühle hatte. Liebe ist
auch Hingabe, ein Gefühl, nach dem wir alle
suchen. Darum sind die ganzen Dating-Plattformen so beliebt. Die zeigen, wie viele einsame Leute es gibt. Was die Liebe sicher
kann, ist, die Einsamkeit zu nehmen.
Sie haben das Glück, eine enge Beziehung zu Ihrem Bruder zu haben. Was ist
das Beste an David?
Oh, da muss ich lange nachdenken! (lacht)
Foto: Presse
Interview Selina Walter
Bellamy
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Foto: Presse
Howard Bellamy (links) ist mit seinem Bruder David auf einer Ranch grossgeworden. Diese Kindheit prägt den Lebensstil der beiden Countrystars bis heute.
Nein, im Ernst, Ich kann mir das Leben ohne
David kaum vorstellen. Ich weiss, dass er immer da ist, wenn ich ihn brauche. Wir sind
uns vielleicht nicht in allem sofort einig, aber
wir verlieren nicht zu viel Energie in Kleinigkeiten, sondern diskutieren und finden eine
Lösung. Unseren Eltern haben wir viel zu verdanken, denn sie haben uns auf der Ranch
das Zusammenarbeiten schon beigebracht,
als wir noch Buben waren. Das ist sicher mit
ein Grund, warum wir nach 40 Jahren immer
noch gemeinsam auf der Bühne stehen und
auch immer noch beste Freunde sind.
Dies feiert ihr mit dem Album «40 Years»,
mit 40 Tracks: 20 Hits, 20 neue Songs.
Was spielt ihr ganz sicher im Albisgüetli?
«Time Rocks On», den mag ich echt gern
und ein anderer stark countrymässiger Song
«Dyin‘ Breed», «Aussterbende Art».
Live auftreten heute und vor 40 Jahren,
was ist der Unterschied?
Ich tanze nicht mehr so gut (lacht).
Vermissen Sie sonst noch etwas aus den
alten Zeiten?
Die Unschuld geht der Welt verloren. Die Kinder wissen zu früh schon zu viel, es sind zu
wenig Geheimnisse für sie zum Rätseln da.
Da sind wir wieder beim Internet.
Das hat viele Vorteile, ich liebe es, unterwegs
via Social Media mit meinen Freunden in
Kontakt zu bleiben. Wir leben einfach in einer anderen Zeit. Die grösste Sorge ist der
Frieden. Die Welt ist diesbezüglich an einem
so kritischen Punkt, wie noch nie. Gleichzeitig ist sie auch so klein wie noch nie und der
gegenseitige Respekt damit noch wichtiger.
Gibt es einen Moment im Albisgütli, den
Sie nie vergessen werden?
Vor etwa acht Jahren, als die Fans uns nach
der Zugabe nochmals auf der Bühne haben
wollten, entschieden wir uns spontan, den
alten Hit «Crossfire» zu spielen. Wir hatten
den jahrelang nicht gemacht. Dieser Song
führte uns in der Zeit zurück und die Fans
gingen voll mit. Es war magisch. Da gabs Tränen und Lachen auf beiden Seiten. Wir Rednecks haben auch eine emotionale Seite.
hlights
Hig
COUNTRY-FRÜHLING
Fr. 4. März: The Krüger Brothers, USA/CH
Di. 8. März: Bill Haley’s Comets, USA
Mi. 9. März: Gord Bamford & Band, CAN
Fr. 11. März: Nashville Rebels, CH
James Intveld & Band, USA
Sa. 12. März: Buddy Dee & The Ghostriders,
CH (Prix-Walo-Gewinner «Country» 2015)
Mi. 16. März: Wild West, IRL
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MUSICAL
Frankie Stein, Clawdeen
Wolf und Draculaura
(v. l. n. r.) sind Hauptdarstellerinnen im
Musical Monster High.
Die schönsten Monster der Welt erobern Zürich
Die Monsterteen-Party
Monster
Higg2h3. April
Samsta tadion
Hallens
Zürich
Sie sind schrill, schräg – und schrecklich schön. Die Schülerinnen und Schüler
dieser Highschool sind wahre Monster. Sie kleiden sich nach Lust und Laune,
tun einfach, was sie wollen. Und feiern tolle Partys. Text Anna Psenitsnaja
Foto: Helmut Thewalt
D
racula, Frankenstein, Wolfman, die Mumie, Zombies und andere unheimliche Kreaturen gehören zu den Klassikern unter
den Monstern, die Millionen von Menschen das Fürchten
gelehrt haben. Das spektakuläre Musical Monster High erweckt diese
gruseligen Figuren zu neuem Leben, indem es ihnen schrille, schräge,
pfiffige und schrecklich schöne Teenies zur Seite stellt. Diese sind auf
ihre ganz eigene Art monströs: Draculaura zum Beispiel ist eine echte
Klatschtante und fährt auf freaky Fashion ab. Frankie Stein ist süchtig
nach den irren Storys des «Teen Scream» Magazins. Und Clawdeen
Wolf verfällt in Hysterie, weil sie unbedingt Modedesignerin will. Cleo
de Nile hingegen – eine Tochter der Mumie – ist die Anführerin des
Cheerleader-Teams, und ihr Freund, Deuce Gorgon, ist der wildeste
Monsterjunge der Schule. An der Monster High sind alle Kinder be-
rühmter Monster willkommen. Was diese Schule wirklich besonders
macht, ist die Monstergemeinschaft, in der monsterkrasse Macken als
cool gelten und jeder sein darf, wie er ist.
Momente des Erwachsenwerdens
Das Musical Monster High ist ein Riesenerfolg: Es hat über zwei Millionen Facebook-Follower, sein «Fright Song» wurde über 50 Millionen
Mal auf Youtube angeklickt. Geschaffen wurde es von Thomas Schwab
(Komponist, Autor, Produzent), Andreana Clemenz (Regie), Alex Burgos
(Choreo) und Olivera Blagojevic (Kostüme). Es zeigt die Momente des
Erwachsenwerdens, die alle während der Schulzeit erleben und ermutigt dazu, zu Monster-Gefühlen zu stehen – und sie an der Vorführung
auszuleben: Kinder dürfen sich wie ihre monströsen Idole stylen.
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Der grosse Rätselspass
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Rock Meets Classic
Lösen Sie das Sudoku und gewinnen Sie mit Glück zwei Tickets für
«Rock meets Classic» am 13. April
im Hallenstadion Zürich, wo laute
Töne von Rocklegenden wie Joey
Tempest von Europe, Steve Walsh
von Kansas, Midge Ure von Ultravox wie auch Dan McCafferty von
Nazareth mit den Klängen der
Mat Sinner Band und dem Prager
Bohemian Symphony Orchestra in
feuriger Harmonie verschmelzen.
TEILNAHMEMÖGLICHKEITEN
• Telefon: 0901 333 143 (CHF 1.50/Anruf, Festnetztarif)
• SMS: TC WIN61 plus Lösungszahl an 919 (CHF 1.50/SMS)
• WAP: win.wap.919.ch, Schlüsselwort TC WIN61
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Lösen Sie das Kreuzworträtsel und gewinnen Sie mit ein bisschen Glück
einen Ticketcorner-Geschenkgutschein im Wert von CHF 50.– und besuchen
Sie schon bald das Konzert, Musical oder den Match Ihrer Wahl.
TEILNAHMEMÖGLICHKEITEN
• Telefon: 0901 333 144 (CHF 1.50/Anruf, Festnetztarif)
• SMS: TC WIN62 plus Lösungswort an 919 (CHF 1.50/SMS)
• WAP: win.wap.919.ch, Schlüsselwort TC WIN62
Lösung vom letzten event.-Kreuzworträtsel: SCHMINKE
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Dies ist ein Gewinnspiel der Firma Ticketcorner AG. Es nehmen alle Personen an der Verlosung teil, die eine SMS an die Zielnummer 919 senden (CHF 1.50/SMS) oder einen Anruf tätigen
und die richtige Lösung nennen. Gratisteilnahmemöglichkeit per WAP. Teilnahmeschluss: 31.03.2016. Es bestehen dieselben Gewinnchancen, ob SMS, Anruf oder WAP. Die Gewinner werden
schriftlich benachrichtigt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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EVENTGUIDE
Fotos: Alessandro Pinna, Presse
Musical
Cats
Action am Jura-Nordfuss:
Andrew Lloyd Webbers Rekord-Musical
CATS – LET THE MEMORY LIVE AGAIN
kommt ins Musical Theater Basel, in
der für den Olivier-Award nominierten
Produktion, basierend auf der literarischen
Vorlage des Nobelpreisträgers T.S. Eliot.
Dienstag 19. April bis Sonntag 22. Mai
Musical Theater Basel
KOMPAKT Hier alle
Events vom 15. Februar
bis Ende April 2016
auf einen Blick, mit Tipps!
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Classic I Musical
Circus
Cirque Helvetia – Tournee 2015
26.02.–28.02.
01.03.–02.03.
04.03.
05.03–06.03.
08.03.–09.03.
12.03.–13.03.
15.03.–16.03.
18.03.–20.03.
22.03.–23.03.
27.03.–28.03.
29.03.–30.03.
01.04.
03.04.
05.04.–06.04.
08.04.–10.04.
12.04.–13.04.
15.04.
17.04.
19.04.–20.04.
Fribourg, Place du Jura
Châtel-St-Denis, GrandClos
Attalens, Pl. d. l. Condemine
Epalinges, Croix-Blanche
Gland, Centre Scolaire
Mies, Cour de la Mairie
Gingins, Terrain de football
Grand-Saconnex
Corsier, Près de l‘école
Rolle, Place du château
St-Prex, Place d‘arme
Prilly, Place Corminjoz
Villeneuve, Tronchenaz
Saxon, Place Pierre-a-voir
Sierre, Plaine Bellevue
Leytron, Terrain du foot
Orsières, Place des Ides
Evionnaz, Place de fêtes
Vouvry, Place de fêtes
Circus Knie – Tournee 2016
Abonnementskonzert
03.02.–23.06. Winterthur, Stadthaus
AMG Rising Stars
24.01.–19.04. Basel, Stadtcasino
AMG Sinfoniekonzerte Klassik
29.02.–07.04. Basel, Stadtcasino
AMG Solistenabende
28.01.–08.06. Basel, Stadtcasino
AMG Sonntagsmatineen
31.01.–08.05. Basel, Stadtcasino
AMG World Orchestras
19.01.–31.05. Basel, Stadtcasino
Avenue Q
03.03.–19.03. Kriens-Luzern, Le Théâtre
Basel Sinfonietta
Carmen
31.03.–14.04. Zürich, Opernhaus
Carmen Suite & Shéhérazade
10.03.
12.03.
Lausanne, Théâtre de Beaulieu
Genève, BFM
Cats
19.04.–22.05. Basel, Musical Theater
CIS Cembalomusik in der Stadt
09.04.
Bern, Kultur Casino
Basel, Stadtcasino
Collegium Musicum Basel
22.01.–27.05. Basel, Stadtcasino
Concerti RSI
08.10.–19.05. Lugano, LAC
27.11.–03.06. Lugano-Besso, Audit. RSI
Conni – Das Musical
30.04.
Basel, Volkshaus
Bernhard Matinee
Der Fliegende Holländer
13.01.–25.05. Basel, Stadtcasino
13.02.–28.02. Zürich, Opernhaus
Freunde alter Musik Basel
17.03.–14.04. Basel, Peterskirche
Grande orchestre internazionali
22.01.–28.04. Lugano, LAC
Hauskonzert
Die Zauberflöte
30.01.–25.05. Winterthur, Stadthaus
Do-Abokonzerte
18.03.
19.03.
09.04.–21.04. Zürich, Opernhaus
Elvis – Das Musical
10.03.
Circus Nock – Tournee 2016
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Die schönsten Opernchöre
CMB – Extrakonzert mit Fazil Say
COOP Sinfoniekonzerte
38
Basel, Stadtcasino
Zürich, Volkshaus
14.01.–09.06. Luzern, KKL
05.03.–06.03. Münchenstein, Dreispitzhalle
24.04.–05.06. Basel, Stadtcasino
24.01.–29.05. Zürich, Bernhard Theater
27.02.
13.04.
14.01.–18.04. Basel, Münstersaal
17.03.–20.03. Tourstart: RapperswilJona, Kinderzooparkplatz
12.03.–14.03. Tourstart: Frick, Ebnet
Die Nacht der Musicals
30.03.
31.03.
01.04.
02.04.
03.04.
Zürich, Kongresshaus
Winterthur, Kongresszentrum
Bern, Kursaal
Basel, Congress Center
Amriswil, Pentorama
Evita
h-moll Messe
Aarau, Stadtkirche
Zürich, Grossmünster
Idan Raichel
19.02.
Zürich, Moods
International Piano Series
– Alexander Gavrylyuk, piano
27.02.
Freiburg, Universität
International Piano Series
– Arcadi Volodos, piano
17.03.–20.03. Winterthur, Theater
17.04.
Extra Konzert
International Piano Series
– Aylen Pritchin vl, Lukas Geniusas p
02.03.–27.05. Luzern, KKL
Festliches Osterkonzert
Die Moldau | Rachmaninow
26.03.
27.03.
Basel, Stadtcasino
Zürich, Tonhalle
20.03.
Freiburg, Universität
Freiburg, Universität
International Piano Series
– Yundi, piano
23.04.
Freiburg, Universität
Videospielmusik Musik spielt in Games eine zentrale
Rolle. In einer Studie wurde festgestellt, dass beim Spiel
ohne Ton die Stimmung und das Gefühl, in einer «echten»
Welt zu sein, verschwinden. Die Musik schafft Emotionen,
die Handlungen unterstützen und sogar lenken können. Im
Konzert «Video Games Live!» spielt ein Symphonieorchester Klassiker der Game-Musik, unter anderem Lieder aus
Final Fantasy, Warcraft, Zelda, Sonic the Hedgehog und
Mega Man. Die Games werden auf Leinwänden gespielt,
wobei das Publikum zum interaktiven Mitspielen eingeladen wird. Der Soundtrack aus kultigen Spielen, die Lichtshow und das Interaktiv-Erlebnis beschwören die Welt der
Videogames in grösstmöglicher Intensität herauf. Der
Event ist nicht nur für Vollblut-Gamer, sondern für alle, die
sich von Musik gerne in andere Welten leiten lassen. LEO
Fotos: Alessandro Pinna, Presse
mes
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G
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Vid
Live!
Montag 21.3. und Dienstag 22.3., Theater 11 Zürich
Jesus Christ Superstar
29.03.–03.04. Zürich, Theater 11
Mi-Abokonzerte
13.01.–08.06. Luzern, KKL
SOB – Cocktailkonzerte
02.03.–04.05. Basel, Hotel Les Trois Rois
SOB – Familienkonzerte
Hardsoundz
26.03.
Zürich, Sektor11 Club
Jewish Song Festival
Midi Musical
22.01.–29.04. Winterthur, Theater
20.03.
Johann-Strauss-Konzertgala
– Philharmonie Baden-Baden
Moskauer Kathedralchor
– Missa Mystica
16.04.
Jörg Demus, Klavier
SOB – Promenaden
Mozart-Festkonzert – Böhmische 10.04.–29.05. Basel, Gare du Nord
Kammerphilharmonie
SOB – Schwarz auf Weiss
16.02.
Zürich, Tonhalle
Kollegah
Musica da Camera
24.03.
29.03.
Zürich, Tonhalle
21.02.–27.02. Zürich, Tonhalle
05.03.
Basel, Stadtcasino
Jubiläums MusicalGala
27.04.–01.05. Kriens-Luzern, Le Théâtre
King Arthur
27.02.–01.04. Zürich, Opernhaus
Klassik-Osterfestival
20.03.–28.03. Andermatt, Pfarrkirche
La Scintilla
21.03.–27.06. Zürich, Opernhaus
La traviata
31.03.–02.04. Winterthur, Theater
Late Night Modern
11.03.–28.04. Lugano, LAC
Le Comte Ory
06.03.–19.03. Zürich, Opernhaus
Ludovico Einaudi – Elements
10.04.
Lugano, LAC
Lugano In Scena
– Franco Battiato e Alice
21.02.
Lugano, LAC
Lunchkonzert
29.01.–26.05. Luzern, KKL
Macbeth
03.04.–07.05. Zürich, Opernhaus
Mamma Mia!
11.02.–21.02. Lausanne, Beaulieu
Mein Name ist Eugen – Musical
02.03.–15.05. Zürich, Maag Music Hall
13.03.
Luzern, KKL
12.01.–23.05. Lugano, LAC
Musica Video
16.01.–29.02. Lugano, LAC
My Fair Lady
21.04.–24.04. Zürich, Bernhard Theater
Operngala – Philharmonie
Baden-Baden
27.02.–29.02. Zürich, Tonhalle
Philharmonisches Konzert
21.02.–10.07. Zürich, Opernhaus
Recitals 2015/16
Basel, Theater – Foyer
SOB – mini.musik
Basel, Volkshaus
17.01.–05.06. Basel, Basler Papiermühle
St. Peter Classics
15.01.–29.03. Zürich, Kirche St. Peter
Stägeli uuf – Stägeli ab
13.01.–20.03. Zürich, Bernhard Theater
Test – The Rock Opera
20.02.–06.03. Basel, Scala
Volkssinfoniekonzerte
14.01.–26.05. Basel, Stadtcasino
Clubs I Party
18. Terratrembel
16.01.–06.06. Lugano, LAC
27.02.
Rigoletto
Ali Baba Sound Ring Di Alarm
31.01.–18.02. Zürich, Opernhaus
Rondo Veneziano
26.02.
27.02.
15.04.
23.01.–20.02. Zürich, Moods
C4 Pedro en concert
Saint-Maurice, Théâtre Martolet 26.03.
Genève, Théâtre du Léman
Sinfonie in Bildern
– Scheherazade
Luzern, KKL
Sinfonieorchester Basel SOB
20.01.–02.06. Basel, Stadtcasino
Sinfonietta de Lausanne
Pontresina, KK Rondo
Neuchâtel, Pat. du Littoral
Caravan Palace
19.03.
Zürich, Kaufleuten
Der Schwarze Ball
25.03.
Zürich, X-TRA
Farruko en concert
25.03.
Neuchâtel, Pat. du Littoral
Joey Starr
22.04.
Lausanne, Le Mad Club
Klangkarussell
01.04.
23.04.
Basel, Volkshaus
Zürich, X-TRA
Lost Frequencies
Lausanne, Le Mad Club
Maître Gims
26.02.
Lausanne, Le Mad Club
Mariah Carey
18.04.
Zürich, Hallenstadion
Oxa Easter Festival
27.03.
Zürich, Sektor11 Club
The Bar at Buena Vista
05.04.–10.04. Zürich, Maag EventHall
Ü30-Party von üparties.ch
23.01.–25.06. Basel, Dreiländereck
27.02.–17.12. Basel, Elisabethenkirche
19.03.
Zürich, X-TRA
Festival do Brasil
mit Paula Fernandes
26.03.
Dietikon, Stadthalle
Festival Voix de Fête
St. Gallen, Stadt St. Gallen
Genetikk – Achter Tag – Live!
Rock am Randen
20.02.
Basel, Rhypark
26.02.
27.02.
08.03.
09.03.
10.03.
11.03.
12.03.
13.03.
Bern, Theatersaal National
Saint-Maurice, Th. du Martolet
Yverdon-Les-Bains, La Marive
La Chaux-De-Fonds, S. de Mus.
Genève, Théâtre du Léman
La Tour-De-Treme, Salle CO2
DAS ZELT – Stadl im Zelt
– Musik-Fest des Glücks
26.02.
Olten, Das Zelt
Die Amigos
10.03.
11.03.
12.03.
13.03.
Amriswil, Pentorama
Hochdorf, Braui
Basel, Stadtcasino
Zürich, Volkshaus
Gregorian Masters of Chant
– The Final Chapter Tour
Zürich, Kongresshaus
Hansi Hinterseer
20.03.
Zürich, Hallenstadion
Howard Carpendale
02.03.
Zürich, Theater 11
Paldauer Frühlingskonzerte
Thun, KK
Cham, Lorzensaal
Perlen der Volksmusik
Luzern, KKL
Red Hot Chilli Pipers
20.04.
15.04.–16.04. Silvaplana-Surlej, Corvatsch 21.04.
08.04.–09.04. Merishausen, MZH
Zürich, Theater 11
Basel, Musical Theater
Celtic Legends
17.04.
30.04.
Lausanne, Salle Métropole
African Angels
Honky Tonk Festival 2016
Slawische Romantik
– Chopin & Tschaikowski
Zürich, Tonhalle
08.03.
29.04.
30.04.
Play Engadin
23.02.
Abba Gold
16.03.–19.03. Carouge, Chat Noir
16.03.–19.03. Genève, Casino-Théâtre
17.03.–20.03. Genève, Salle Communale
Fler feat. Frank White
– Frank White Tour 2016
Zürich, Komplex 457
29.01.–20.03. Zürich, Albisgütli
02.04.
Festival
02.02.–22.03. Lausanne, S. Paderewski
07.04.–12.05. Lausanne, Salle Métropole
21.02.
Folklore I Gospel I Schlager
32. Intern. Country Music Festival
Luzern, KKL
Baden, Kurtheater
Schlager Nacht
13.03.
Luzern, Messe
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Zirkus Er ist Clown der klassischen Sorte. Als Zirkuskind
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Cir
der siebten Generation hat David Larible das Showbusiness praktisch mit der Muttermilch aufgesogen. Für ihn
ist der Zirkus der ideale Ort, zu leben, weil hier andere
Gesetze gelten würden als in der Gesellschaft. «Es gibt
keine Vorurteile. Alle werden für das genommen, was sie
sind.» Clown David Larible wird vom Knie genommen, für
das, was er ist: Ein feiner Clown, der sich in Charlie-Chaplin-Manier bewegt und dessen Gesichtsmimik ausreichend ist, um das Publikum zum Kichern zu bringen. Er
schafft es, die Menschen über sich selbst lachen zu lassen. Dass er auf der diesjährigen Tournee durch die
Manegen des Circus Knie läuft, tänzelt und stolpert ist
für das Programm, das ab März wieder auf Schweizer
Zirkusplätzen gastiert, ein ganz grosses Versprechen. LEO
e
Ab dem 17. März auf Schweizer Tournee
Semino Rossi – Amor – Die schöns- Gregory Porter
ten Liebeslieder aller Zeiten
12.03.
Luzern, KKL
09.03.
Zürich, Hallenstadion
Henrik Freischlader Trio
19.04.
Jazz I Blues I Funk
17th Blues Festival Basel
06.04.–09.04. Basel, Volkshaus
10.04.
Basel, Volkshaus
Andy McKee
17.02.
Zürich, Kaufleuten
Andy Sheppard Quartet
Surrounded by Sea
16.02.
Zürich, Moods
Billy Cobham Band
31.03.
Thun, KK
Bubble Beatz
– Best Of Abschieds-Tournee
19.02.
Buika
25.02.
Herisau, Casino
Zürich, Kaufleuten
Pratteln, MiniZ7
Jan Garbarek Group
26.04.
29.04.
Luzern, KKL
Genève, Victoria Hall
Ladies Swing Quartett
13.03.
Winterthur, Theater
Louis Prima for Ever
21.02.
Winterthur, Theater
Matthias Spillmann & Pablo Held
21.02.
Zürich, Moods
Nightradio
20.02.
Winterthur, Theater
Nik Bärtsch‘s Mobile Extended
06.04.
Zürich, Kirche Neumünster
Orquesta Buena Vista Social Club
31.03.
Basel, Musical Theater
Burbon Street Jazzband
Pepe Lienhard Big Band – SWING
Live – m. Hommage an Udo Jürgens
Candy Dulfer
11.04.
12.04.
13.04.
14.04.
15.04.
16.04.
17.04.
18.04.
19.04.
24.04.
Winterthur, Theater
26.04.–27.04. Zürich, Kaufleuten
Carminho
26.02.
Zürich, Kaufleuten
Chiassomusica
15.01.–30.04. Chiasso, Cinema Teatro
Dutch Swing College Band
03.04.
Winterthur, Theater
Eric Sardinas and Big Motor
18.04.
Wetzikon, Hall Of Fame
Erik Truffaz Quartet
20.02.
Zürich, Moods
Franco Ambrosetti
& Dado Moroni Duo
23.03.
Zürich, Kirche Neumünster
Luzern, KKL
St. Gallen, Tonhalle
Frauenfeld, Casino
Bern, Kursaal
Cham, Lorzensaal
Basel, Musical Theater
Suhr, Bärenmatte
Zürich, Theater 11
Thun, KK
Philipp Fankhauser – Unplugged
31.03.
Wil, Stadtsaal
Philipp Fankhauser & Margie Evans
12.04.
Luzern, KKL
Salif Keita
26.03.
Seven
29.04.
Zürich, Kaufleuten
Zürich, Kaufleuten
Shayna Steele
14.04.
Zürich, Kaufleuten
Stacey Kent
08.04.
09.04.
Genève, Victoria Hall
Zürich, Tonhalle
Stanley Clarke/Hiromi Duo
01.03.
02.03.
03.03.
05.03.
Genève, Victoria Hall
Zürich, Tonhalle
Basel, Stadtcasino
Bern, Kultur Casino
Tanita Tikaram
16.03.
Zürich, Kaufleuten
The New Mastersounds
18.03.
Zürich, Kaufleuten
Thomas Lüthi‘s Biwak Springfall
18.02.
Zürich, Moods
Tindersticks
07.03.
Zürich, Kaufleuten
Widder Jazz Frühjahr
08.03.–19.04. Zürich, Widder Bar
Kinder
Das verzauberte Schwein
17.01.–02.04. Zürich, Opernhaus
DAS ZELT – Ladina und
d Plunderlampe
06.04.–17.04. Zürich, DAS ZELT
DAS ZELT – Ueli Schmezer
– Chinderland
06.03.
13.03.
Olten, DAS ZELT
Lachen, DAS ZELT
Monster High Live
23.04.
Zürich, Hallenstadion
Reise nach Tripiti
26.02.–06.03. Winterthur, Theater
Schreimutter
06.04.
Winterthur, Theater
T‘Choupi fait danser l‘alphabet
Kids on Ice
– Das Traumspektakel auf Eis
03.04.
Zürich, Hallenstadion
07.03.
Pratteln, Z7
Alligatoah
28.02.
Zürich, X-TRA
Amorphis
Genève, Théâtre du Léman
Montreux, Audit. Stravinski
15.04.
21.02.
27.02.
28.02.
02.03.
05.03.
06.03.
12.03.
13.03.
19.03.
20.03.
23.03.
02.04.
10.04.
Bern, Theatersaal National
Möriken, Gemeindesaal
Münchenstein, KUSPO
Wangs, Sternensaal
Luzern, Aula Alpenquai
Stäfa, Gemeindesaal
Zofingen, Stadtsaal
Trimbach, Mühlemattsaal
Bäretswil, Mehrzweckhalle
Winterthur, Hotel Römertor
Männedorf, Gemeindesaal
Neftenbach, MZH
Zürich, Theater 11
11.04.
12.04.
12.04.
Pratteln, Z7
An Evening with Dream Theater
Tom Träumer – Das neue Musical 23.03. Zürich, Kongresshaus
von Andrew Bond
Anastacia
20.02.
Frauenfeld, Casino
Lesung/Poetry Slam
– Julia Engelmann
25.04.
Zürich, Kaufleuten
Michael Nast
– Generation Beziehungsunfähig
01.03.
Zürich, Kaufleuten
07.10.–17.01. Genève, Palexpo
Pop I Rock
Zürich, Kongresshaus
Lausanne, Théâtre de Beaulieu
Lausanne, Théâtre de Beaulieu
AnnenMayKantereit
16.04.
Basel, Volkshaus
ATGH – All To Get Her
20.02.
Wetzikon, Hall Of Fame
Axel Rudi Pell
16.04.–17.04. Pratteln, Z7
Barclay James Harvest
14.04.
Lesung
Messe I Ausstellung
13.01.–28.02. Zürich, Bernhard Theater
Zürich, Hallenstadion
All Them Witches
16.04.
17.04.
DAS ZELT – Zauberduolino
Domenico – Familienzaubershow Lascaux – Chef d‘oeuvre de la
03.04.
Zürich, DAS ZELT
Préhistoire
Die Zauberorgel
A-HA
04.04.
Baschi
10.03.
Pratteln, Z7
Basel, Volkshaus
Baschi & Opening Act: Nickless
25.02.
St. Gallen, Kugl
Bastian Baker
12.03.
16.03.
Thônex, Salle des Fêtes
Herisau, Casino
Beborn Beton + Forced To Mode
16.04.
Aarburg, Musigburg
Ben Poole
08.03.
Pratteln, MiniZ7
Bigflo & Oli
11.03.
Thônex, Salle des Fêtes
19. SnowpenAir Kleine Scheidegg Bligg – Instinkt Tour
02.04.
Kleine Scheidegg
19.02.
Zofingen, Mehrzweckhalle
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
41
20.02.–21.02. Zürich, X-TRA
26.02.
Wil, Stadtsaal
27.02.
Chur, Stadthalle
04.03.
Luzern, KKL
Cäthe
16.02.
Zürich, Plaza
Zürich, Hallenstadion
Zürich, Theater 11
Circus Maximus
10.03.
D-A-D
29.04.
Pratteln, MiniZ7
Pratteln, Z7
DAS ZELT – 77 Bombay Street
– Seven Mountains Tour
12.03.
Lachen, DAS ZELT
DAS ZELT – Eluveitie
– An Evening with Eluveitie
04.03.
16.04.
Olten, DAS ZELT
Zürich, DAS ZELT
DAS ZELT – Philipp Fankhauser
& Margie Evans – Unplugged
09.04.
Zürich, DAS ZELT
DAS ZELT – Rock Circus –
Rigozzi, Storace und Callaway
11.03.
30.04.
Zürich, DAS ZELT
Lachen, DAS ZELT
07.04.
Eric Church
06.03.
Zürich, Kaufleuten
21.03.
Genève, Théâtre du Léman
Zürich, Volkshaus
Basel, Stadtcasino
Diary Of Dreams und Project
Pitchfork
Francis Cabrel
Dirkschneider
Gavin James
27.02.
03.04.
Zürich, Dynamo
06.04.
Pratteln, Z7
Zürich, Hallenstadion
10.03.
Zürich, Komplex 457
14.03.
18.03.
Basel, Kuppel
Zürich, Volkshaus
31.03.
21.04.
Genève, Théâtre du Léman
Jaël
Ellie Goulding
28.02.
Zürich, Hallenstadion
Emmanuel Moire
13.04.
28.03.
Lausanne, Salle Métropole
10.03.
13.03.
Nekfeu
Zürich, Volkshaus
19.03.
11.04.
Genève, Arena
07.04.
Genève, Theatre Alhambra
Zürich, Dynamo
Louane
Zürich, X-TRA
08.03.
Pratteln, MiniZ7
Patent Ochsner
04.03.
Wil, Stadtsaal
24.03.
Zofingen, Stadtsaal
07.04.–08.04. Basel, Rhypark
Genève, Arena
Paul Kalkbrenner
20.02.
Thônex, Salle des Fêtes
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22.03.
21.03.
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Thônex, Salle des Fêtes
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Bühnenspektakel
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Zürich, Neues The. Spirgarten
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A Circus Symphony
17.03.
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The Mystical Power of the
Monks of the Shaolin
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Thomas Dutronc
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Unheilig
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20.02.
23.02.–24.02. Luzern, KKL
A Tribute to ABBA – THE SHOW
11.03.
11.03.
Zürich, Hallenstadion
Zürich, Hallenstadion
Genève, Théâtre du Léman
Bern, BERNEXPO
Kreuzlingen, Bodensee Arena
06.03.
Apassionata
Arnaud Tsamere
17.04.
Genève, Théâtre du Léman
Avantasia
24.03.–25.03. Pratteln, Z7
Avioes do Forro
Up In Smoke Roadfestival Vol. 7
27.02.
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09.03.–11.03. Winterthur, Theater
15.03.
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Pratteln, MiniZ7
Wetzikon, Hall Of Fame
Van Canto
Lausanne, Théâtre de Beaulieu 01.04.
Pratteln, Z7
Olten, Stadttheater
Thun, Konzepthalle
Frauenfeld, Casino
Bülach, Stadthalle
Balé da Cidade de São Paulo
Baptiste Lecaplain
18.03.
19.03.
Widnau, Hotel Metropol
Frauenfeld, Casino
Biancaneve e i Sette Nani
Lugano, Palazzo dei Congressi
18.01.–28.04. Chiasso, Cinema Teatro
Chico & The Gypsies
17.03.
10.03.
26.02.
27.02.
28.02.
Lausanne, Salle Métropole
Genève, Théâtre du Léman
BMT – Der Hühnerdieb
06.03.
Basel, Marionetten Theater
Frauenfeld, Casino
Landquart, Forum im Ried
St. Gallen, Tonhalle
DAS ZELT – A Capella Nights
– Ein Festival der Stimmen
17.03.
31.03.
Lachen, DAS ZELT
Zürich, DAS ZELT
DAS ZELT – Clown Macaroni
24.02.
Delémont, DAS ZELT
DAS ZELT – Comedy Club 16
– Baldrian, Corti, Zuccolini u. a.
01.03.
15.03.
Lausanne, Théâtre de Beaulieu 13.04.
Genève, Théâtre du Léman
BMT – Das alte Puppenspiel
Doktor Faust
Pontresina, KK Rondo
Cornamusa – World of Pipe Rock
and Irish Dance
Blanche-Neige et les Sept Nains
18.03.
20.03.
Genève, Théâtre du Léman
Claudio Zuccolini
Olten, DAS ZELT
Lachen, DAS ZELT
Zürich, DAS ZELT
DAS ZELT – Dîner Spectacle
– Die Dinner Show für alle Sinne
25.02.
Lausanne, Théâtre de Beaulieu 08.04.–10.04. Basel, Marionetten Theater 16.03.
30.03.
Aldebert
Lausanne, Théâtre de Beaulieu 12.03.–13.03. Basel, St. Jakobshalle
Umberto Tozzi
Jona, Restaurant Kreuz
19. Magic Comedy Festival Schweiz Best of Show – Comedy-Duo
Messer & Gabel
18.02.–19.02. Baden, Kurtheater
20.02.
St. Gallen, Tonhalle
22.02.–23.02. Zürich, Bernhard Theater
24.02.
Safenwil, Classic Center
Pratteln, Z7
Cham, Lorzensaal
Barbara Balldini – Von Liebe, Sex
und anderen Irrtümern
The Iron Maidens
23.04.
Altdorf, Theater Uri
Glarus, Aula Kantonsschule
Wolfsfest
Zaz
The BossHoss
18.02.
19.02.
21.02.
The 69 Eyes
24.04.
Zürich, Kaufleuten
Wishbone Ash
17.02.
19.02.
Zürich, Plaza
Royal Hunt
Pratteln, MiniZ7
Walk the Moon
04.03.
Taylor Davis
The Australian Pink Floyd Show
14.03.
gelegt – seine Urgrosseltern waren bekannte irische
Opernsänger. Der 23-jährige Sohn eines Postboten
kam in einem Vorort von Dublin auf die Welt und
spielte seine ersten Coverversionen von Jimi Hendrix
im Gartenhaus seiner Eltern. Inspiriert von Lokalhelden wie Damien Rice und Sam Cooke, lernte er das
Handwerk des Singer/Songwriters während Konzerten in den Dubliner Pubs auf die harte Tour. Das
Markenzeichen des Iren ist seine butterzarte Stimme,
die an Chris Martin von Coldplay erinnert. Seine Coverversion vom Song «The Book Of Love» von The
Magnetic Fields wurde auf der Musikstream-Plattform Spotify sechs Millionen mal angeklickt. In Zürich
stellt er sein neues Album vor. RIO
Olten, DAS ZELT
Lachen, DAS ZELT
Zürich, DAS ZELT
DAS ZELT – Duo Fischbach
– Endspurt
BMT – Des Pudels Kern
02.03.
19.03.
01.04.
BMT – Dr Dood im Epfelbaum
DAS ZELT – Fabian Unteregger
07.04.
Basel, Marionetten Theater
Olten, DAS ZELT
Lachen, DAS ZELT
Zürich, DAS ZELT
11.03.–20.03. Basel, Marionetten Theater – Doktorspiele
27.02.
Olten, DAS ZELT
BMT – S Urmel us em Yys
13.03.
Lachen, DAS ZELT
13.04.–27.04. Basel, Marionetten Theater 30.03.–19.04. Zürich, DAS ZELT
30.04.
Biel/Bienne, DAS ZELT
Chiassocinema 2015/2016
28.01.–07.04. Chiasso, Cinema Teatro
Chiassodanza 2015/2016
23.01.–10.04. Chiasso, Cinema Teatro
DAS ZELT – Lapsus
– Die grosse Jubiläumsshow
03.03.
Olten, DAS ZELT
12.04.–14.04. Zürich, DAS ZELT
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
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Blu
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Laura M
la
Foto: Steve Gillet
Soul Vor drei Jahren trat Laura Mvula im KKL auf, zu ihrem
ersten Konzert in der Schweiz überhaupt. Dieses Jahr kommt
sie wieder ans Blue Balls, mit einigen Auszeichnungen mehr in
der Tasche. Laura Mvula, die britische Soulsängerin aus Birmingham, singt mit klassisch samtener Altstimme. Nichts
kratzt, nichts harzt. Ihre Melodien sind harmonisch orchestriert
und von Chören begleitet. Trotzdem wird Laura Mvula immer
wieder ausgezeichnet für ihre Originalität. Mit ihrem RetroSoul schafft sie es, Ohrwurmklänge zu vereinen mit ausserordentlich geschaffenen Strophen von grosser formaler Komplexität. Durch ihr Studium am renommierten Birmingham Conservatory hat die Sängerin sich ein musikalisches Fundament erarbeitet, das sie schwierige Musik mit Leichtigkeit und einer
immer positiven Zuversicht in sich und die Welt singen lässt.
Im Frühling erscheint ihr zweites Album, mit dem sie den Kulturtempel in der Innerschweiz zum Leuchten bringen wird. LEO
Samstag 30.7., Blue Balls Festival (22.–30.7.) KKL Luzern
Blu
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K
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Blues-Rock Das Blues Festival umspielt die Stadt am Rhein-
Blues-Gottesdienst: 12. März, Stadtkirche Liestal
Blues Festival Basel: 5. bis 10. April, Volkshaus Basel
46
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
Fotos: Presse
knie während sechs Tagen mit bluesigen Rhythmen. Der verliehene Swiss Blues Award gilt als wichtigste Auszeichnung in
der Schweizer Blues-Landschaft. Mit Philipp Fankhauser tritt
der erfolgreichste einheimische «Blueser» in Basel auf. Durch
die Auszeichnung einer Band als Promo Bluesband bietet das
Festival auch dem Nachwuchs eine Plattform. King King aus
Glasgow haben alles, was es zu ordentlichem Blues-Rock
braucht. Sänger und Gitarrist Alan Nimmo wirft sich für LiveAuftritte gerne mal in die schottische Nationalkluft. Zuvor, am
12. März, verbindet der Blues-Gottesdienst Generationen: Mit
dabei sind die 15-jährige Castingshow-Teilnehmerin Michèle
Bircher und die 90-jährige Othella Dallas, die einst mit Legenden wie Edith Piaf, Sidney Bechet und Nat King Cole auf der
Bühne stand. RIO
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DIE GRÖSSTE ABBA-TRIBUTE-SHOW DER WELT
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MIT DEN
NATIONAL SYMPHONY ORCHESTRA
OF LONDON & MATTHEW FREEMAN
11.03.2016
Foto: Steve Gillet
Filmmusik Hans Zimmer untermalte mit seiner Filmmusik Blockbusters wie Rain Man,
Miss Daisey und ihr Chauffeur, 12 Years a
Slave, Fluch der Karibik, Mission Impossible
2, Batman, Spiderman, Dark Knight, The Da
Vinci Code oder True Romance, Tarantinos
härteste Romanze Hollywoods. Auf seinem
Regal stehen ein Oskar, vier Grammys und
zwei Golden Globes. Nach einem Festivalauftritt im Jahr 2000 in Belgien und zwei
ausverkauften Debüt-Konzerten im Herbst
2014 in London kommt Hans Zimmer erstmals auch in die Schweiz. Gemeinsam mit
70 Musikern – Studioband, Orchester, Chor
und Solist Lebo M, der die Vocals für den
König der Löwen eingesungen hat. RIO
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MUSIK DER BESTEN
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ORCHESTER UND CHOR
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THEATER 11
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The King is back
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THE SHOW
21.03.2016
22.03.2016
23.03.2016
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MUSICAL THEATER BASEL
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Montag 9. Mai, Hallenstadion Zürich
DAS ZELT – Müslüm – Apochalüpt
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Biel/Bienne, DAS ZELT
Disney in Concert
01.04.
Zürich, Hallenstadion
DAS ZELT – Nik Hartmann –
Live mit Nik
D‘Jal
DAS ZELT – Rob Spence
– Echt stark
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02.04.
Zürich, DAS ZELT
28.04.
29.04.
14.04.–15.04. Zürich, DAS ZELT
16.02.
17.02.
DAS ZELT – Schwiizergoofe
– Hello Family Tour
10.04.
10.04.
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DAS ZELT – Starbugs Comedy
– Crash Boom Bang
28.02.
20.03.
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Olten, DAS ZELT
Lachen, DAS ZELT
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Genève, Théâtre du Léman
Lausanne, Théâtre de Beaulieu
Luzern, KKL
Zürich, Kongresshaus
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Emil – No einisch!
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11.03.
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DAS ZELT – Stéphanie Berger
– Höllelujah!
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DAS ZELT – Yann Lambiel – Get up!
16.03.
13.04.
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12.02.–16.02. Neuchâtel, Das Zelt
25.02.–27.02. Delémont, Das Zelt
Der Mausiker – Martin O.
27.04.
Herisau, Casino
Die Mausefalle
15.04.–17.04. Zürich, Bernhard Theater
Die Meister des Shaolin Kung Fu
Fotos: Presse
THE BAND
WATERLOO
AUS SCHWEDEN
08.03.
09.03.
10.03.
11.03.
12.03.
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Uster, Stadthofsaal
Wil, Stadtsaal
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Oensingen, Bienken Saal
22.04.–02.10. Lausanne, Salle Métropole
Fabian Unteregger
Kerzers, Seelandhalle
Fête de la St-Patrick et de
la Bretagne
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Genève, Théâtre du Léman
Findlinge
25.02.–02.03. Winterthur, Theater
Förnbacher Theater Basel
12.03.–01.05. Charley‘s Tante
16.04.–20.05. Das Verhör
03.02.–08.06. Der Besuch
der alten Dame
20.01.–03.06. Der Geizige
14.01.–15.06. Der Streit
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Der Vorname
Die Physiker
Eine Sommernacht
Goethe: Faust
Komödie im Dunkeln
Männer und andere
Irrtümer
05.03.–04.06. My Way
04.03.–13.05. Offene Zweierbeziehung
21.01.–17.06. Harold & Maude
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19.04.
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22.04.
Herisau, Casino
Wil, Stadtsaal
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26.05.2016
27.05.2016
28.05.2016
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GEN – Céu Cinzento
– Mamihlapinatapai-Gnawa
08.04.–10.04. Winterthur, Theater
Geschichten aus dem
Wiener Wald
14.04.–16.04. Winterthur, Theater
Helge Schneider
13.+14.08.2016
MUSICAL THEATER
BASEL
10.03.–11.03. Zürich, Volkshaus
12.03.
Luzern, KKL
13.03.
Bern, Kursaal
Il Libro della Giungla
19.03.
Lugano, Palazzo dei Congressi
Issa Doumbia
23.04.
Genève, Théâtre du Léman
DAS MUSICAL FÜR DIE GANZE FAMILIE
27.10.2016
Tickets & Infos:
HALLENSTADION
ZÜRICH
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A
Die
Schlager Schon mit 20 Jahren begannen die Gebrüder Ulrich, als
Sänger durch die Dörfer zu tingeln. Ob sie damals schon geahnt
haben, dass sie 36 Jahre später immer noch und viel erfolgreicher
Musik machen würden? Rund 20 Alben haben Karl-Heinz und
Bernd Ulrich mittlerweile produziert und sahnen mit ihrer Musik
regelmässig Edelmetall ab. Auf dem im letzten Juni erschienenen
Album «Santiago Blue» singen die Schlagersänger von Liebe und
Sehnsucht nach der Herzdame, sie besingen ein Santiago, das in
ihren sonoren Stimmen und den sanften Klängen verträumt daherschwebt. Die Frühjahrstournee ist ihren Freunden gewidmet:
«Durchs Feuer sind wir gegangen und der Himmel, er stand in
Flammen. Die Rose im Sand gefunden. Nur mit Euch, all die schönen Stunden.» Mit diesen Versen drücken die Amigos ihre Dankbarkeit aus und laden die Freunde zum Konzert. LEO
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Foto: Presse
10. bis 13. März in Amriswil, Hochdorf, Basel, Zürich
Rütt
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M
er
Comedy Der 45-jährige Hundetrainer
Foto: Presse
Martin Rütter aus Duisburg ist studierter Tierpsychologe. In dieser Tätigkeit arbeitete er mit Blindenführhunden und Rollstuhlbegleithunden.
Vom Deutschen Fernsehen entdeckt,
machte er sich schon bald einen
Namen als «Dogfather der Hundeerziehung». Mit der Zeit entdeckte er
sein komödiantisches Talent und verlagerte seine Tätigkeit auf die Bühne.
Seine Shows leben von der von ihm
witzig und mit viel tierischem Einfühlungsvermögen beschriebenen Situationskomik des Umgangs des Menschen mit seinem besten Freund. RIO
Donnerstag 1. März, Messe Luzern
Jarry
04.03.
Genève, Casino-Théâtre
Jean-Marie Bigard
22.03.
23.03.
Lausanne, Salle Métropole
Genève, Théâtre du Léman
Jeremy Ferrari
25.02.
26.02.
Lausanne, Salle Métropole
Genève, Théâtre du Léman
Kleinproduktion Studiobühne
17.02.
Zürich, Opernhaus
Lake Street Dive
18.04.
Zürich, Moods
L‘Appel de Londres
09.04.
Lausanne, Salle Métropole
Le lac des Cygnes
13.03.
Genève, BFM
Liedermatinéen und -Abende
15.01.–21.06. Zürich, Opernhaus
L‘Or – La merveilleuse histoire
du Général Johann August Suter
12.04.
Winterthur, Theater
Lugano In Scena
LAC Lugano, Teatro Foce
08.03.–09.03. 7 minuti
23.02.–24.02. Balletto Civile L‘amo-
re segreto di Ofelia
02.03.
Choreographic Collision – What is Classic?
05.03.
Compagnia Virgilio
Sieni e OSI
18.03.–20.03. I legnanesi
23.02.–24.02. Il berretto a sonagli
06.03.
Il Cavalliere
inesistente
12.03.
07.03.
04.04.
28.02.
23.04.–24.04.
14.04.
15.03.–16.03.
23.03.–24.03.
26.02.
16.04.
06.04.
22.03.
05.04.
08.04.
19.04.–20.04.
15.02.–16.02.
Il nostro Enzo
Ivan Illic
La locandiera di
Carlo Goldoni
La Piccola Fiammiferaia
Le cirque
L‘Opera da tre soldi
Morte di Danton
Non ti pago
Nuda e cruda
Orchidee
Pantani
PPP Ultimo inventario
prima di liquidazione
Slot machine
Sydney dance
Company
Una giornata particolare
Vizio dell‘arte
Marco Rima – Made in Hellwitzia
25.02.–26.02. Suhr, Bärenmatte
27.02.
Herisau, Casino
02.03.–04.03. Cham, Lorzensaal
05.03.
Schaffhausen, Stadttheater
11.03.–12.03. St. Gallen, Tonhalle
17.03.
Landquart, Forum im Ried
18.03.–19.03. Baden, Kurtheater
31.03.
Uster, Stadthofsaal
09.04.
Basel, Stadtcasino
14.04.
Frauenfeld, Casino
15.04.–16.04. Emmenbrücke, GERSAG
Martin Rütter nachSITZen
01.03.
02.03.
03.03.
Luzern, Messe
Bern, BERNEXPO
Basel, St. Jakobshalle
Massimo Rocchi – EUä
12.03.
Möriken-Wildegg, Gem.saal
18.03.
Horgen, Schinzenhof
22.04.–23.04. Winterthur, Theater
Mayumana
05.03.–06.03. Zürich, Theater 11
Mes Idoles
01.04.
Genève, Arena
Mono & Nikitaman
03.03.
Zürich, Moods
Monster Magnet
21.03.
Pratteln, Z7
Moscow Cat‘s Theatre
14.04.
15.04.
Zürich, Schützenhaus
Genève, Théâtre du Léman
Nik Hartmann – Life
15.04.
Hochdorf, Braui
Notturnino – Set and Reset/Reset
19.04.–20.04. Winterthur, Theater
Papagallo & Gollo
28.02.
Lyss, Kufa
Peach Weber Gäx Bomb
05.03.
Hochdorf, Braui
Planet Erde – Live in Concert
15.04.
Zürich, Hallenstadion
Poetry Slam Schweizermeisterschaften
17.03.–19.03. St. Gallen, Grabenhalle
18.03.
St. Gallen, Grabenhalle & Palace
19.03.
St. Gallen, Grabenhalle & Tonhalle
Resiste
30.04.
Genève, Arena
THE CLASSICAL COMPANY PRÄSENTIERT
vom künstlerischen Leiter der Erfolgsshows «Flying Bach» und «Breakin' Mozart»
C hr i s t o p h Ha g e l p r ä s e nt i e r t
Da s n e u e
a ufre g e n d e
B rea k da n c e – Sp e k ta k e l
Foto: Ellen von Unwerth
MuSiK
TANZ
WA H N S i N N
a us Be r li n
© Decca / Philipp Müller
Dienstag, 7. Juni 2016, 20.00
Kongresshaus Zürich
Montag, 5. Dezember 2016, 20.00
Hallenstadion Zürich
T I C K E T PA R T N E R
LOKALER
P R O D U K T I O N S PA R T N E R
DAS NEUE ALBUM
V E R A N S TA LT E R
LOKALER
P R O D U K T I O N S PA R T N E R
The Classical Company
Switzerland
TICKETS: CLASSICALCOMPANY.CH UND TICKETCORNER.CH
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12.01.2016 16:02:03
2:03
Foto: Ellen von Unwerth
Alternative-Rock Die Red Hot Chili Peppers als «die bedeutendste Alternative-Rockband aller Zeiten» bezeichnen –
damit verägert man niemanden. Weils stimmt. Seit über 30
Jahren steht RHCP für feinsten Rock. Die Basslines steuert
der exzentrisch aussehende Flea bei, für die Drums zeigt sich
Chad Smith zuständig, der lustigerweise dem US-amerikanischen Komiker Will Ferell zum Verwechseln ähnlich sieht.
Getragen wird das Ganze von der Stimme von Anthony Kiedis.
Der 53-Jährige trägt neuerdings einen sogenannten «Pornobalken»-Schnauz. Der Coolheit dieses Rockstars in Reinkultur kann nicht einmal dieses altbackene modische Accessoire der urbanen Hipster-Community etwas anhaben. Kein
Wunder: Kiedis ist Mahican-indianischer, litauischer, englischer, griechischer, französischer, irischer und niederländischer Abstammung. Was kann da schiefgehen. RIO
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Red
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Pepper
Restless
19.02.–29.03. Zürich, Opernhaus
Rêve de Princesse
12.03.
Genève, BFM
Romeo & Julia
16.04.–17.06. Zürich, Opernhaus
Rüdiger Hoffmann
27.04.
28.04.
29.04.
30.04.
Wil, Stadtsaal
Zürich, Volkshaus
Bern, Theatersaal National
Basel, Stadtcasino
Sandra Schneider Live!
30.04.
Kleindöttingen, Farmers Place
Schneewittchen und die sieben
Zwerge – Ballet in 2 Akten
Mittwoch 8.6., Greenfield Festival Flugplatz Interlaken
Stefan Mickisch
Virginia Raffaele – Performance
Stéphane Rousseau
Walter Dux
20.02.
28.02.
29.02.
Zürich, Bernhard Theater
Langnau am Albis, Gem.saal
Teatro Sociale Bellinzona
14.01.–19.05. Bellinzona, Teatro Sociale
Teo Mammucari – Ricomincio
da Te...o
20.02.
Lugano, Palazzo dei Congressi
The Addams Family
17.02.–21.02. Zürich, Theater 11
The King is Back – Elvis the Show
06.02.–22.05. Zürich, Opernhaus
21.03.
22.03.
23.03.
24.03.
Shen Yun
The Tempest
Teatro Locarno
11.04.–12.04. Il bugiardo
02.03.–03.03. Nudi e crudi
15.03.–16.03. Onda su onda
16.02.–17.02. Un‘ora di tranquillità
Valses de Vienne
19.03.
Bern, Theatersaal National
Schwanensee
25.02.–28.02. Genève, BFM
Stand Up!
12.04.–13.12. Zürich, Bernhard Theater
15.03.
20.02.
Lugano, Palazzo dei Congressi
02.02.–16.02. Zürich, Bernhard Theater
Genève, Théâtre du Léman
Lausanne, Théâtre de Beaulieu
Stéphanie Berger – Höllelujah
11.03.
17.04.
Hochdorf, Braui
Basel, Musical Theater
Thun, KK
Zürich, Volkshaus
Winterthur, Theater
Genève, Théâtre du Léman
SBB Führerstandsfahrt entlang
des Jurasüdfusses ab Lausanne
12.01.–10.12. Lausanne, Gare
Wiener Walzer
SBB Führerstandsfahrt entlang
des Jurasüdfusses ab Zürich HB
Woyzeck
SBB Führerstandsfahrt im
ETR 610 ab Bern
16.02.
17.02.
Bern, Theatersaal National
Aarau, KK
13.03.–20.04. Zürich, Opernhaus
Specials
12.01.–10.12. Zürich, Hauptbahnhof
12.01.–10.12. Bern, Bahnhof
SBB Führerstandsfahrt im
ETR 610 ab Lausanne
Apéro-Tram
12.01.–10.12. Lausanne, Gare
Brunchfahrten im Roten Doppelpfeil
SBB Führerstandsfahrt mit
der Zentralbahn ab Interlaken
14.01.–24.03. Zürich, Start: Bellevue
31.01.–18.12. Zürich, Hauptbahnhof
12.01.–31.12. Interlaken, Bahnhof-Ost
Dampffahrten im Bündnerland
SBB Führerstandsfahrt mit
der Zentralbahn ab Interlaken
28.02.–10.09. Landquart, Bahnhof
Fonduetram
13.01.–12.03. Zürich, Start: Bellevue
Frühstücksfahrt im Blauen
Pfeil ab Bern
14.02.–04.12. Bern, Bahnhof
SBB Führerstandsfahrt mit der
Zentralbahn ab Luzern
12.01.–31.12. Luzern, Bahnhof
SBB Führerstandsfahrt
Ostschweiz ab St. Gallen
SBB Führerstandsfahrt am
Gotthard ab Arth-Goldau
12.01.–10.12. Goldau, Arth-Goldau Bhf
12.01.–10.12. St. Gallen, Bahnhof
Yann Lambiel – Get up!
SBB Führerstandsfahrt am
Gotthard ab Locarno
SBB Führerstandsfahrt
Ostschweiz ab Zürich HB
12.02.–16.02. Neuchâtel, Das Zelt
25.02.–27.02. Delémont, Das Zelt
12.01.–10.12. Locarno, Bahnhof
AUDI FIS Ski World Cup Finals
St. Moritz 2016
16.03.–20.03. St. Moritz–Corviglia
Badminton Swiss Open 2016
17.03.–20.03. Basel, St. Jakobshalle
White Turf Meeting 2016
07.02.–21.02. St. Moritz, Int. Pferderennen
World Men‘s Curling
Championship 2016
02.04.–10.04. Basel, St. Jakobshalle
Fussball Saison 2016
FC Zürich, Grasshopper Club, FC Thun,
BSC Young Boys, FC Aarau, FC Sion,
FC Luzern, Servette FC, FC Lugano,
FC Winterthur
12.01.–31.12. Interlaken, Bahnhof-Ost
Video Games Live
21.03.–22.03. Zürich, Theater 11
Sport
12.01.–10.12. Zürich, Hauptbahnhof
Eishockey Saison 2016
EHC Olten, EHC Visp, Genève-Servette HC,
HC Ambri-Piotta, HC Fribourg-Gottéron,
HC Lugano, HC Red Ice, Kloten Flyers,
Lausanne HC, SC Bern, ZSC Lions, EHC Biel
Fussball- und Eishockey-Spieldaten unter
www.ticketcorner.ch/sport
www.ticketcorner.ch
Impressum SI event. Redaktion, Postfach 358, 8153 Rümlang, Schweiz · SI event. ist ein Magazin der Schweizer Illustrierte, präsentiert von Ticketcorner · GESCHÄFTSFÜHRER
RINGIER ZEITSCHRIFTEN Urs Heller · CHEFREDAKTION Christoph Soltmannowski (CSI), [email protected], Tel. +41 (0)79 405 57 64 · REDAKTIONSLEITUNG/PRODUKTION Zeno van Essel, AVE
Agentur van Essel, [email protected] · REDAKTION Selina Walter (SWA), Mario Wittenwiler (RIO), Zeno van Essel (ZVE), Eleonora Wicki (LEO), Anna Psenitsnaja (APS) · GRAFIK Urs
Wittwer · BILDBEARBEITUNG Ringier Redaktions-Services · AVE LOS ANGELES Caroline Jaden Stussi, 7985 Santa Monica Blvd. #101-108, Los Angeles, CA 90046, USA · FOTOS Schweiz
Tourismus, Swiss-Image.ch, EQ Images, Opus One, Obrasso Concerts, Carré Event AG, Culture Communication GmbH, abc Production AG, Showhouse AG, SonyMusic, Good News, Universal
Music, Musikvertrieb, Warner Music, FBM, act entertainment, allblues, Starclick Entertainment AG, Marek Lieberberg Konzertagentur GmbH & Co. KG, X-TRA, SFV · KORREKTORAT AnneCatherine Eigner · MARKETING/KOOPERATIONEN/TICKETCORNER MEMBERCLUB Rahel Witschi, Ticketcorner, [email protected] · ANZEIGEN/VERTRIEB Sabrina Bärtschi,
[email protected], Ticketcorner, Tel. +41 (0)44 818 34 53; Annina Tzaud, The smArt Agency AG, www.goodnews.ch, Tel. +41 (0)44 809 66 09, [email protected];
Kleinanzeigen Specials: Marc Christen, Tel. 044 818 34 55, [email protected]; Nico Keramaris, Mediabox Print GmbH, Tel. +41 (0)44 205 50 20, www.mediabox.ch/print, keramaris@
mediabox.ch · WEMF-BEGLAUBIGTE AUFLAGE 224 263, SI event. wird in einer Teilauflage von 185 000 Exemplaren der Schweizer Illustrierte beigelegt (Abo), Erscheinungsweise:
6-mal jährlich · DRUCK RR Donnelley Global Print Solutions, Krakow (PL) · ADRESSÄNDERUNGEN (MEMBER-ABOS) [email protected], www.ticketcorner.ch/event
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
51
NOUVELLE CHANSON
Zaz
«Allein kannst du keinen
Weltfrieden herstellen», sagt Zaz.
«Das Gute ist: Du bist nie allein!»
52
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
Foto: Yann Orhan
16. März
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M
adion
Hallenst
Zürich
Über Paris, Musik, Glück und Weltfrieden
Die starke Fee
«In dieser unbewohnbaren Welt ist es besser, auf den Tischen zu tanzen.»
Das singt Zaz auf ihrem Debütalbum vor sechs Jahren. Heute verwendet
Zaz ihre Energie dafür, die Welt bewohnbarer zu machen. Sie erzählt, wie.
Interview Eleonora Wicki
P
aris stand in letzter Zeit stark im Fokus des Weltgeschehens. Sie haben ein Album mit dem Titel «Paris» gemacht. Wie kam es dazu?
Das Album war so nicht vorgesehen. Meine Fans wünschten sich, dass
ich existierende französische Chansons wiederaufnehme. Ich selber
wollte etwas mit Jazz machen. So kam ich auf die Idee, beides zu tun.
Was mögen Sie am Jazz?
Ich liebe auch den Blues und den Gospel, aber der Jazz swingt, er trägt
dich! Ich kann es nicht besser in Worte fassen, ich liebe Jazz einfach.
Zum Jazz in Paris gehören auch die vielen kleinen Jazzclubs. Sind
Sie zu berühmt, um spontan an einem Jam teilzunehmen?
Ja, ich habe gewisse Freiheiten verloren. Aber ich habe das gewählt. Man
verliert Dinge und man gewinnt dafür
andere. Ausserdem kommt es vor, dass
ich Konzerte im intimen Rahmen gebe.
Ich war beispielsweise in Kolumbien in
einem Salsaclub. Beim Tanzen haben
mich die Leute erkannt. Man bat mich auf die Bühne, zum Singen.
Dann sind Sie im Ausland fast freier als in Paris selber?
Nicht unbedingt. Man erkennt mich im Ausland fast genauso schnell.
Aber es gibt Länder, wo die Menschen sofort fotografieren und filmen.
In anderen Ländern wollen sie einfach den Moment mit mir teilen.
In welchen Ländern werden Sie sofort fotografiert?
In Frankreich fotografiert man viel während der Konzerte, auch in der
Türkei, in Serbien. In Japan hingegen macht niemand Videos.
Das Album «Paris» ist eine Hommage an die Stadt, an ihre Freiheit, an ihre Kreativität. Sind diese Werte unzerstörbar?
Diese Werte sind nicht unzerstörbar. Aber das Problem beginnt, wenn
man anfängt, Angst zu haben.
Sie sprechen auf die Terroranschläge an?
Ja, genau. Man darf der Angst keinen Platz lassen. Man muss weitermachen mit dem, was man gerne macht. Ich spüre eine grosse Solidarität. Die Menschen versammeln sich, sie machen Ausstellungen. Ich
sehe, dass viel Gutes am Entstehen ist.
Was spüren Sie, wenn Sie durch die Strassen von Paris laufen?
Ich spüre Mut und Widerstand. Die Menschen wehren sich mit aller
Kraft gegen die Angst. Sie sagen sich: «Es war gewalttätig, es war
schockierend. Aber nein, wir haben keine Angst.»
Sie sind also nach wie vor optimistisch?
Man kann die Dinge schwarz sehen oder weiss. Ich glaube, ich werde
sogar immer optimistischer.
Wie kommt das?
Anfang letzten Jahres, als Charlie Hebdo passierte, war ich in Japan.
Das war ein schwieriges Konzert. Es war intensiv, da war viel Wut, viel
Trauer. Danach dachte ich: Ich gebe jetzt nicht auf. Man muss aktiv
bleiben, man muss Verantwortung übernehmen. Jetzt umso mehr.
Was können wir konkret gegen die Angst tun?
Ich glaube, jeder einzelne muss bei sich selbst anfangen. Man muss sich
selbst kennen, den inneren Frieden
finden. Dann müssen wir uns versammeln. Wenn wir uns organisiert haben, müssen wir Projekte lancieren.
Machen Sie all dies?
Ich habe das Projekt Zazimut gegründet. Damit wird mein Merchandisingstand bei jedem Konzert zur Plattform für Menschen aus der Region,
die lokale Projekte realisieren. Wir wollen ihnen Aufmerksamkeit
schenken und sie miteinander vernetzen. So entsteht eine globale
Community. Und ich kann mit Leuten zusammenarbeiten, die sich für
eine Entfaltung des Menschen und der Lebewesen einsetzen.
Zurück zur Musik: Ihr neustes Album «Sur la route» ist ein LiveAlbum. Improvisiereren Sie oft auf der Bühne?
Ja! Auf der Bühne kreiere ich neue Arrangements. Ich versuche, die
Lieder anders zu gestalten. Die Arbeit läuft da ganz anders als im Studio, sie ist viel direkter.
Ich mag das Lied «La fée». Es ist auf Ihrem Debütalbum erschienen und nun in neuer Version auf «Sur la route».
Es ist eines der Lieder, auf die ich am meisten stolz bin. Im Verlaufe der
Live-Auftritte ist daraus ein ganz neuer Song geworden.
Was bedeutet Ihnen die kleine Fee?
Für mich ist die Fee die weibliche Seite eines jeden Menschen. Ich glaube, dass sowohl Männer wie auch Frauen eine feminine Seite haben.
Die kleine Fee verkörpert den femininen Teil der Energie.
Warum, weil sie so fragil und träumerisch ist?
Nein, im Gegenteil! Für mich hat sie eine grosse Kraft.
Foto: Yann Orhan
«Wir Franzosen lieben unsere
Freiheit. Ich spüre Mut und Widerstand in den Strassen von Paris.»
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
53
SPRACHSPORT
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Poetr y Ssclhaaften
Die Art des Vortragens ist die Hälfte des Sieges: Das Team «InterroBang» hat schauspielerisches Talent.
Verdichtetes Wortgefecht an den Schweizermeisterschaften
Ruhm und Whisky
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CH-Meistes Sa 19.3
Do 17. b,i Tonhalle
Palace nhalle
Grabe llen
St. Ga
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lück ist, wenn man mit Menschen,
mit denen man absolut nichts zu
tun haben will, auch tatsächlich
nichts zu tun hat.» Ein kollektiv gerauntes Lachen geht durch die Reihen. Alle Augen richten sich auf den hageren Mann hinter dem
Mikrofon auf der Bühne. Jetzt muss SlamChampion Christoph Simon diesen Moment
ausspielen. Alle, die gerade noch einen
Schluck Bier genommen oder sich doch noch
einen Platz im Halbdunkeln ergattert haben,
wird er mitnehmen auf eine Reise mit uner54
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
warteten Wendungen und wunden Punkten.
Das Publikum johlt. Schon tritt der nächste
Mutige ins Rampenlicht. Was kommt jetzt?
Trockenem Humor folgt vielleicht sanft-erotisch Wortverspieltes: «Ich will auf deinen hellen, weichen Stellen Weichen stellen», ein
Satz vom Wortfechtmeister Simon Libsig. Ein
Slam braucht auch stille Momente, denn
diese sind die Ruhe vor dem Sturm: Erlebte
Details aus der 9er-WG, eine Polit-Rakete,
eine Dildo-Ode. Fürs Publikum gilt: Lachen,
Kreischen, Pfeifen, Schwitzen erlaubt und vor
allem: Klatschen. Je lauter, desto grösser die
Chance, dass die Favoritin oder der Favorit in
die zweite Runde kommt und einen weiteren
Text bringt – der vielleicht ganz anders ist.
«Man kann mit einem
Text mal gewinnen, mit
demselben aber aus der
ersten Vorrunde fallen.»
Olga Lakritz
Fotos: Lisa Küttel, Eki Nüesch, Nina Stiller
Zu Papier bringen, was unter den Nägeln brennt und sofort raus damit. Gerappt, erzählt, gelesen
oder im Freestyle, einzelkämpfend oder im Team: Das ist Poesie am Puls der Zeit. Wer schweizweit unschlagbar ist, entscheiden die Poetry-Slam-Meisterschaften in St. Gallen. Text Selina Walter
Die amtierende Schweizer U20-Poetry-Slam-Championess Olga Lakritz bei der Pokalübergabe 2015.
Fotos: Lisa Küttel, Eki Nüesch, Nina Stiller
Die Ruhe selbst im Rampenlicht: Ladina Bösch fokussiert die auf sie gerichteten Augen.
Zelebriert oder zerfetzt
Es ist das Überraschende und das Unmittelbare dieser gelebten Poesie, die vielleicht erst
wenige Stunden davor geboren, jungfräulich
der gnadenlosen Meute vorgeworfen wird,
um von ihr zelebriert oder zerfetzt zu werden.
Die Spannung steigt bis zur Siegerehrung –
obwohl es gar nicht ums Gewinnen geht:
«Für mich war wichtig, dass ich irgendwann
herausgefunden habe, dass es mir nicht auf
den Wettbewerb ankommen darf», sagt die
amtierende Schweizer U20-Slam-Championess Olga Lakritz. Der Sieg ist abhängig von
der Stimmung des Abends, vom Publikum
und allem Drumherum. «Man kann mit einem
Text mal gewinnen, mit demselben aber am
Abend darauf aus der ersten Vorrunde fallen.» Es geht um den Spass auf der Bühne, die
Lust da raufzugehen und eine Geschichte zu
erzählen. Den Siegerwhisky teilt man sowieso. Aber versiegen soll er nicht. Ein bisschen Ruhm und Ehre ist schon nicht schlecht.
Die langjährige Slammerin Fiva, die mit Nora
Gomringer und Mia Pitroff aka «Da Boyz with
da Girlz in Tha Back» den Teamwettbewerb
des Slams 2005 in Leipzig gewann, sagt zum
Siegen: «Wenn man von München bis nach
Hamburg an einen Slam fährt, ist es schon
nicht so ‹Ach nö du, Hauptsache alle sind da›.
Man sitzt zwar nicht zähnefletschend im Backstageraum, aber gewinnen hat noch nie jemand blöd gefunden.» Beim Sieg der Schweizermeisterschaften winkt zudem ein Startplatz
an den deutschsprachigen und an den Weltmeisterschaften plus ein Pokal, über dessen
Schönheit man streiten – oder schreiben und
slammen – könnte.
Sucht und Absturz
«Man lernt da so viele coole Leute kennen,
kann ausprobieren, Kritik einfordern, sich
weiterentwickeln, das macht schon süchtig»,
so Olga Lakritz. Mut brauchts, denn die meisten «fallen am Anfang auf die Schnauze».
Die Erfahrung, dass ein Text nicht so ankommt, wie man gerne hätte, gehört dazu.
Vertont ihre Texte: Nach Einzel-Finale spielt Fiva.
Ruhig Blut: Wer abliest, darf nicht zittern.
«Wenn man dann auf der Bühne denkt, ‹Oh
nein, was soll ich jetzt machen?› ist es meistens zu spät». Doch an den Schweizermeisterschaften tritt auf, wer von diversen Slams
geeicht ist und die besten Texte beziehungsweise Textideen für die nationale Schlacht aufbewahrt. Zu vergeben sind drei Titel in den
Kategorien Einzel, Team und U20. In der Liga
der unter 20-Jährigen gibt es zurzeit etwa 30
aktive Slampoetinnen und Poeten. Sie vertreten acht Deutschschweizer Kantone. Der «KanSCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
55
Talk
Lukas Hofstetter, Organisator Poetry
Slam Schweizermeisterschaften
«Auch nach 15 Jahren
gleicht kein
Slam dem anderen.»
Aufs Publikum abgesehen: Amina Abdulkadir.
Christoph Simon ist der amtierende Slam-Champion.
tönligeist» äussert sich höchstens in Selbstironie und auf dialektaler Ebene. Kaum ein
«Man sitzt nicht zähnefletschend backstage,
aber gewinnen hat noch
niemand doof gefunden.»
Fiva
Schweizer Slam ohne Mundart. Ein Mann, der
seine Autorenkarriere auf Berndeutsch an Poetry Slams begonnen hat, ist Pedro Lenz. Der
Kolumnist und Buchautor, der unter vielen
anderen Auszeichnungen den Berner Filmpreis für den Kinofilm «Der Goalie bin ig» erhalten hat, sagt: «Beim Slammen lernt man,
wie wichtig der Vortrag eines Textes ist, und
davon profitiere ich bis heute.» Auch Gabriel
Vetter, der mittlerweile auf SRF1 in seiner eigenen Sendung «Vetters Töne» zu hören ist, begann seine Karriere auf einem Slam. Gesagt
sei also allen Eltern, die sich sorgen, weil ihre
Teenager im Rampenlicht ihre pubertären
56
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
Philosophien in eine alkoholisierte Menge
schreien: Beruhigen Sie sich, Ihr Kind wird
vielleicht gerade berühmt. Wem das nicht
reicht, blättere in den Geschichtsbüchern und
finde die Wurzeln des Poetry Slams 500 v.Chr.
bei den alten Griechen, die mit selbstverfassten «Satyrspielen» gegeneinander antraten. Nichts ersetzt aber das Erlebnis einer
Meisterschaft feuriger Text-Performances der
besten des Landes. Sie zählen auf Applaus
und hoffen auf ihr Glück.
e Regel
n
Di
SO FUNKTIONIERTS:
Vorgetragen werden nur selbstgeschriebene
Texte. Nicht erlaubt sind: Gesang, Requisiten,
Tierdarbietungen. Das vorgegebene Zeitlimit
muss eingehalten werden, sonst wird abgebrochen. Das Los entscheidet die Reihenfolge. Der Applaus oder eine Publikumsjury
bewerten und entscheiden, wer eine Runde
weiter beziehungsweise ins Finale kommt,
siegt und die Flasche Whisky erhält.
Herr Hofstetter, wie sind Sie auf die
Slam-Szene gestossen?
Im Jahr 2000 wurde erstmals in den
Schweizer Medien über die aufkommende Slam-Szene Deutschlands
berichtet. Von Anfang an war ich begeistert von diesem Literaturformat.
Was ist für Sie als Veranstalter eines
nationalen Slams die Herausforderung?
Im Gegensatz zu einem klassischen
Slam dauern die Schweizermeisterschaften drei Tage mit Rahmenprogramm, vielen Partys und wenig Schlaf.
Wie viel haben Sie mit den Slammerinnen und Slammern persönlich zu tun?
Sehr viel, die Poetry-Slam-Szene –
auch «Slamily» genannt – ist eine grosse Familie und diese Meisterschaften
das alljährliche Familientreffen, wo man
sich austauscht, den neuen Zuwachs
begrüsst und neue Pläne schmiedet.
Was ist das wichtigste für die Auftretenden, damit der Slam für sie passt?
Gute Stimmung, volle Hallen, Freibier,
ein gutes Line-up, das sich gegenseitig
pusht und den Saal zum kochen bringt!
Wo befinden Sie sich während der
Slams am liebsten?
Wenn ich mal Zeit habe, stehe ich gerne
mitten im Publikum, höre den Texten zu
und sauge die Stimmung auf.
Was erstaunt Sie immer wieder?
Die Texte und jene, die ihn vortragen,
spannende Begegnungen. Auch nach 15
Jahren gleicht kein Slam dem anderen.
KUNSTTURN-EM IN BERN
Beweglicher Ostschweizer
Flieg, Pablo, flieg!
Der 23-jährige Pablo Brägger turnt auf Weltklasse-Niveau. An den heimischen KunstturnEuropameisterschaften Ende Mai in Bern zählt er zu den Schweizer Medaillenhoffnungen.
Interview Mario Wittenwiler
P
ablo, hast du spanische Wurzeln?
Nein, das werde ich aber oft gefragt.
Meine Eltern haben sich den Namen
einfach so ausgesucht, weil er ihnen gut gefallen hat.
Du bist in Oberbüren/SG als jüngstes von
vier Geschwistern aufgewachsen. Mit 14
Jahren bist du nach Magglingen in das
Schweizerische Sportzentrum gezogen.
Hand aufs Herz: Hattest du nie Heimweh?
Klar hatte ich Heimweh und vermisste meine
Familie sehr. Es war nicht einfach, mit 14 Jah-
58
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
ren in einer fremden Gastfamilie zu leben. Mit
der Zeit konnte ich jedoch gut damit umgehen
und fühlte mich auch bei meiner Gastfamilie
zu Hause.
Die Ausbildung als Kunstturner stellt man
sich sehr hart vor: Kannst du einen normalen Trainingstag beschreiben?
Frühstück, Training, Mittagessen, Training,
Abendessen, Freizeit. So sieht mein Alltag im
Moment aus. Als ich noch zur Schule ging,
hatte ich jeweils vor den Trainingseinheiten
noch zwei Lektionen Schule.
Andere Jugendliche gehen ins Kino oder
spielen PC-Games: Welcher Verzicht war
am härtesten?
Am meisten fehlte es mir, Zeit mit meiner Familie und Freunden aus der Ostschweiz verbringen zu können, da ich nur am Wochenende zu Hause war.
2015 konntest du dich wie schon 2011 als
Schweizermeister feiern lassen. Wie viel
bedeutet dir der Titel?
Es ist ein gutes Gefühl, als bester Kunstturner
der Schweiz ausgezeichnet zu werden. Meine
Fotos: Jasmin Schneebeli Wochner
Der 23-jährige Ostschweizer Pablo Brägger, der für den TZ Fürstenland turnt, holte 2015 die EM-Bronzemedaille im Bodenturnen. Hier sieht man ihn am Barren.
grossen Ziele sind jedoch international ausgerichtet, weshalb der Schweizermeistertitel
eher ein Zwischenziel ist.
Auf deiner Website nennst du dich «A swiss
gym star». Braucht die Schweiz einen Kunstturnstar?
Ich denke nicht, dass wir in der Schweiz einen
Kunstturnstar brauchen, sondern gute Turner,
die Vorbilder für junge Athleten sind und Werbung für unsere Sportart machen.
Dieses Jahr jagt ein Höhepunkt den anderen: Die Heim-EM in Bern Ende Mai, im
August die Olympischen Spiele in Rio de
Janeiro. Nervös?
Eine Heim-EM kann man nicht mit Olympischen Spielen vergleichen, aber wir werden
natürlich versuchen uns an der EM in Bern bereits in bester Form zu präsentieren. Darauf
freue ich mich riesig. Mein persönliches Ziel ist
es, in zwei Gerätefinals um die Medaillen
kämpfen zu können. Als Team wollen wir unsere gute Teamleistung an den letzten Weltmeisterschaften in Glasgow wiederholen, wo
wir den starken 6. Rang belegten.
Sind die Schweizer ein enthusiastisches
Kunstturn-Publikum?
Ich erlebte die Schweizer Fans an bisherigen
Europa- und Weltmeisterschaften als echte
Stimmungskanonen, was uns Turnern zusätzlichen Motivationsschub gab.
Was sind deine Ziele für Rio de Janeiro?
Ich möchte einen Top-12-Platz im Mehrkampf
Fotos: Jasmin Schneebeli Wochner
«Turner können nach der
Turnkarriere eine andere
Sportkarriere starten.»
sowie einen Gerätefinal erreichen. Zudem
möchten wir auch als Team an unseren Erfolg
an den Weltmeisterschaften anknüpfen.
In Südamerika ist es im Sommer sehr heiss
und es herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit.
Da wir einen Indoorsport betreiben, sind wir
von Klima und Wetter nicht allzu stark betroffen. Ich hoffe, dass wir in unserem Trainingslager in Südamerika vor den Olympischen Spielen bereits wertvolle Eindrücke der Verhältnisse gewinnen und uns danach optimal vorbereiten können.
Pablo Brägger (oben rechts) führt die Schweizer Turner als Teamcaptain an die Olympischen Spiele in Rio.
Boden, Pferdpauschen, Ringe, Sprung,
Barren, Reck: In welcher Disziplin braucht
man am meisten Kraft?
Es braucht überall Kraft, Körpergefühl, Eleganz und Köpfchen. Betrachtet man aber die
reine Muskelkraft aus den Armen und den
Schultern, dann braucht es für das Ringturnen
die stärksten Muskeln.
Ausser den Muskeln, die man dabei bekommt: Ist Kunstturnen nicht etwas out?
Mit deinen Skills könntest du doch auch
Breakdancen?
Kunstturnen mag nach aussen etwas eintönig
wirken, erfordert aber sehr viel Disziplin und
Körperbeherrschung. Die meisten Turner sind
daher auch für andere Sportarten gut geeignet und können nach der Turnkarriere eine
andere Sportkarriere starten.
Ist das dein Ziel? Wo siehst du dich in
zehn Jahren?
Ich arbeite als Physiotherapeut und gründe eine Familie.
Viel Glück dabei! Wie wir wissen, scheinst
du die Richtige dafür ja schon gefunden
zu haben.
EM
en
Kun. Mstati u– 5r.nJuni
25
ncePostFinaBern
Arena
Highlig
hts
SCHWEIZER MEDAILLENHOFFNUNGEN
Neben Pablo Brägger bei den Männern
ruhen die Schweizer Hoffnungen bei den
Frauen vor allem auf Giulia Steingruber, die
in ihrer Paradedisziplin Sprung schon zwei
Mal den Europameistertitel holen konnte.
Die Männer turnen vom 25. bis 29. Mai, die
Frauen vom 1. bis 5. Juni. Wer am grössten
Spitzensportanlass des Jahres live dabei sein
will, sichert sich frühzeitig sein Ticket. Am
einfachsten geht das über die ticketcornerWebseite. Weiterführende Informationen
gibts auf der Homepage zur Veranstaltung.
em-bern2016.ch
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
59
SHOW
Mit den Stargästen Sarah Meier, Ariella Kaeslin, Andrew Bond
Kleine Big Stars
Die Nachwuchstalente des Eiskunstlaufs vollbringen grosse Kunststücke mit kindlicher Leichtigket und purer Freude.
Eine Eiskunstshow, an der bestimmt niemand friert: Die jungen Läufer
tanzen sich warm in einer spektakulären Kür. Vom Klatschen und Singen
ist auch den Kindern auf der Tribüne heiss. Dem erwachsenen Publikum
wird beim Anblick unwillkürlich warm ums Herz. Text Eleonora Wicki
60
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
jugendliche Kunstturner der Geräteturnriege
Flaachtal. Der Stargast unter den Turnern ist
die Europameisterin Ariella Kaeslin. Auf Mattenbahnen, Trampolinen und am Barren gibt
sie zusammen mit den Jugendlichen ihr akrobatisches Können zum Besten, mitten im Eisring! Auf der Tribüne klatschen und singen
Kinder. Sie sind begeistert vom Können der
Gleichaltrigen. Und sie kennen die Lieder, die
von der Band live gespielt werden, auswendig.
Die Band wird vom Kindermusiker Andrew
Bond geleitet. Seine Lieder sind den Kindern
geläufiger als «Es schneielet, es beielet».
Son
adion
Hallenstich
Zür
Musik, Tanz, Akrobatik
«Was mir gefällt am Eiskunstlauf, ist, dass es
ein unglaublich ästhetischer Sport ist», sagt
«Wir passen uns den
Kindern an. Wenn sie
bereit sind, spielen wir.»
Andrew Bond
Bond. Der Musiker spielt normalerweise Kinderkonzerte oder er komponiert Musicals, die
Fotos: Michael Hottinger
I
n der Mitte steht die Band auf der Bühne.
Rundherum springts, wirbelts, und gleitets. Es sind die jungen Eiskunstläufer
und Läuferinnen des Winterthurer Schlittschuhclubs. Zusammen mit dem SkateMotion-Team und dem Freddy Burger Management realisieren sie das diesjährige Kids on
Ice. Kids on Ice ist mehr als Art on Ice für die
Kleinen: Es steht ein engagiertes Team dahinter, das sich zum Ziel gesetzt hat, die jungen
Athleten individuell und ganzheitlich zu betreuen. Es sind aber nicht nur die Winterthurer
Schlittschuhläufer auf dem Eis, sondern auch
Kids
onntagI3c. eApril
Andrew Bond umgeben von strahlenden Bienli auf Kufen.
Fotos: Michael Hottinger
Früh übt sich, wer eine Eisprinzessin werden will.
auf gewöhnlichen Bühnen dargeboten werden. Kids on Ice ist für ihn ein ganz anderes
Erlebnis: «Ich bin ja sonst nie dabei, wenn
meine Musicals aufgeführt werden. Bei Kids
on Ice bin ich jedoch während der Aufführung
der Leiter. Ich leite nicht nur meine Band, sondern ich bin auch in Kontakt mit den Leitenden der Läufer und Turner und stimme unsere
Musik auf die Kinder ab. Ausserdem animiere
ich das Publikum.» Das sei jedoch einfach,
meint Bond: «Das Publikum ist voll dabei, bis
in die hintersten Reihen.» Dies bestätigt der
Gitarrist der Band, Sonny Seago. «Für die Proben auf dem Eis habe ich mir Thermokleidung
gekauft. Ich dachte, ich könne mit kalten Fingern nicht gut spielen. Bei der Aufführung war
dann aber so viel Energie vorhanden, dass mir
richtig warm war!»
Grosse und kleine Könner
Sarah Meier ist bereits zum zweiten Mal dabei.
Es ist heiss auf dem Eis: Mit Leidenschaft tanzen die Kids ihre Choreos.
Seit ihrem Rücktritt vom Wettkampfsport geniesst es die Europameisterin, nicht im Zentrum des Geschehens zu sein: «Ich bin nicht
der Mittelpunkt dieser Show, sondern es ist
eine grosses Miteinander». Für Sarah Meier ist
«Die Kinder strahlen
immer beim Üben.»
Sarah Meier
Kids on Ice auch eine schöne Gelegenheit,
dem Nachwuchs im Eiskunstlauf ein Vorbild zu
sein. «Ich freue mich sehr, wenn ein Kind zu
mir sagt, dass es wegen mir angefangen habe
mit dem Eiskunstlauf.» Durch die Kleinen erinnert sie sich wieder an diese ursprüngliche
Freude am Sport: «Beim Kunstturnen sowie
beim Eislaufen braucht man sehr viel Disziplin,
schon in jungen Jahren. Die Kinder sind un-
glaublich fleissig, aber sie sind mit grosser
Freude bei der Sache.»
«Die Show ist eine coole Mischung»
Sarah Meier mag die aussergewöhnliche Zusammensetzung aus Eiskunstlauf, Kunstturnen und Live-Band. Die Lieder, die dieses Jahr
als Basis für die Choreografien dienen, stammen aus der Produktion «Chleiderchischte»
von Andrew Bond. «Ich habe selber ja noch
keine Kinder», sagt Sarah Meier. «Darum war
ich überrascht, dass die Kinder Andrews Lieder
alle kennen!» Andrew Bond freut sich auf das
Lied «Em Gloon siin gröschte Lohn»: «Bei diesem Lied lacht das Publikum immer mit.» Ein
weiterer Höhepunkt ist für den Musiker die
Ballade «Hebed Sorg», bei der er Querflöte
spielt und Sarah Meier nur wenige Meter entfernt ihre Solokür läuft. «Ausserdem freue ich
mich darauf, wenn die kleinen Vierjährigen
aufs Eis täppeln.»
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
61
EISHOCKEY
Todd Elik verrät, worauf es im Playoff ankommt
«Fans können Spiel entscheiden»
Bald beginnt in der Schweizer Eishockey-Meisterschaft mit den
Playoffs die entscheidende Phase. Einer, der am besten weiss,
worauf es ankommt um zu gewinnen, ist der Kanadier Todd Elik.
Interview Mario Wittenwiler
62
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
Wissen Sie noch, wie viele Strafminuten
Sie in Ihrer Karriere holten?
Es waren insgesamt sicher zu viele. Da waren
aber auch etliche 10-Minuten-Strafen dabei.
Können Sie sich an die überflüssigste
Strafe erinnern, die Sie je absitzen mussten?
An besagtem Spiel bewarfen uns die Churer
Fans mit Gegenständen wie Münzen und Bat-
Am 3
s!
geht ’s lo
«Als Trainer wünschte
ich mir, ich hätte
20 Todd Eliks in meiner
Mannschaft.»
terien, und die Schiedsrichter schützten uns
nicht. Da habe ich mit dem Stock ein bisschen
vor diesen sogenannten Fans rumgefuchtelt.
Dafür wurde ich für zwei Spiele gesperrt, weil
ich einen Fan geschlagen hätte. Was aber
nicht stimmte! Dieser «Fan» hatte die Nerven,
mir zwei Tage später sein EHC-Chur-Leibchen
zu schicken, damit ich es ihm unterschreibe.
Wie wichtig war Ihnen als Spieler die Liebe der Fans?
Es ist natürlich motivierend, wenn sie dich mögen, aber man muss immer noch seinen Job
machen.
Erschwert Ihr Image des einstigen «Badboy» heute ein Engagement als Headcoach eines Clubs in der Schweiz?
Absolut, zu Einhundert Prozent.
Enttäuscht Sie das?
Nein, die Menschen müssen merken, dass ich
mich verändert, weiterentwickelt habe. Eishockey ist ein emotionales Spiel. Als Trainer bin
ich geduldiger geworden. Mit meiner Erfahrung kann ich jedem Club eine Hilfe sein.
Wie wäre es für Sie, einen Todd Elik zu
trainieren?
Es wäre mir eine Ehre.
Im Ernst? Keine Angst vor schwierigen
Charakteren?
Überhaupt nicht. Als Trainer wünsche ich mir,
ich hätte 20 davon! Das sind oftmals Spieler,
die für ihren Trainer in den Krieg ziehen würden.
Während des Playoff ist eine gute Regeneration besonders wichtig. Direkt nach
dem Spiel einen Teller Pasta hinunterzu-
Fotos: Stéphane Gerber/Peter Eggimann
T
odd Elik, Sie arbeiten seit zwei
Jahren für die «Sainti-Bats», ein
1.-Liga-Eishockeyclub aus St. Imier
im Berner Jura. Wie ist Ihr Französisch?
Ich arbeite daran! Well, aber noch ist mein
Deutsch besser.
Das verwundert nicht, Sie spielten viele
Jahre in der Deutschschweiz. Welchem
Schweizer Club fühlen Sie sich am stärksten verbunden?
Langnau, dort spielte ich fast vier Jahre. 1999
schafften wir in einer verrückten Playout-Serie
gegen den EHC Chur im siebten Spiel den Verbleib in der Nationalliga A. Ein Jahr zuvor waren wir erst aufgestiegen.
Sie hatten damals bei allen sieben Langnauer Toren Ihre Finger im Spiel. Von den
heissblütigen Emmentaler Fans werden
Sie dafür immer noch wie ein Heiliger verehrt, Ihre Trikotnummer 12 wird nicht
mehr vergeben.
Das sind unvergessliche Erlebnisse. Da hat einfach alles gepasst.
Headcoach bei den Langnau Tigers: Ihr
Traumjob?
Wenn es sich ergibt, sicher. Ich bin aber offen
für alles.
Wie stark können die Fans eine PlayoffSerie beeinflussen?
Sehr stark. Sie können sowohl die eigene wie
auch die Gastmannschaft beeinflussen und
ein Spiel entscheiden. Ihre Lautstärke, das
nimmt man als Spieler auf dem Eis schon
wahr. Mich hat das immer enorm motiviert.
Wann ist eine Strafe erlaubt?
Wenn man damit einem schlecht laufenden
Spiel eine neue Wendung geben kann.
Hockey
Playo. Mfäfrsz !
Fotos: Stéphane Gerber/Peter Eggimann
Der Kanadier Todd Elik wartet
als Junioren-Trainer des HC
St. Imier auf höhere Aufgaben
im Schweizer Eishockey.
würgen, macht das Spass?
Wenn man dadurch eine Meisterschaft gewinnt, ist es das wohl wert.
Was ist sonst noch zentral?
Nach einem Spiel zehn Minuten auf den
Hometrainer sitzen, zum Runterfahren. Dazu
viel Wasser trinken und gut schlafen.
Wer war Ihr härtester Gegenspieler auf
Schweizer Eis?
Der heutige Bieler Sportchef Martin Steinegger.
Wen würden Sie gerne nochmals auf dem
offenen Eis checken?
Niemanden.
Wer wird Schweizer Meister?
Zürich oder Davos.
ur Pers
on
Z
LEBENDE LEGENDE
Todd Elik (50) ist 1.88 Meter gross und
90 Kilogramm schwer. Der Kanadier spielte
in der NHL für die Boston Bruins, Edmonton
Oilers, San Jose Sharks und an der Seite von
Superstar Wayne Gretzky bei den LA Kings.
1997 wechselte er in die Schweiz, wo er
mit dem SC Langnau ein Jahr später in die
Nationalliga A aufstieg. Weitere Stationen
waren der EV Zug und der HC Davos. Elik
gilt als einer der genialsten Eishockeyspieler,
die je in der Schweiz spielten. Er schoss in
315 NLA-Partien 135 Tore und kassierte
1274 Strafminuten.
Todd Elik, einer der polarisierendsten Spieler
in der Geschichte des Schweizer Eishockeys.
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
63
Fotos: Semmel Concerts Veranstaltungsservice GmbH
Der Ticket-Shop für Ihre Lieblingsevents
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11.08.15 13:44
SHOW
Die zauberhaftesten Disney-Filmszenen und ihre Melodien
Märchenhaft schön
Wenn eine junge Freundschaft entsteht oder ein Liebeskummer sich
in Glück auflöst, das sind magische Filmmomente. Mit dabei war
immer die Musik. Nun soll sie im Vordergrund stehen. Text Selina Walter
Disney int
Coitangc1.eArpril
Fre
adion
Hallenst
Zürich
«Peter Pan» verbindet drei Urträume der Menschen: fliegen zu können, immer jung zu bleiben und die ewige Liebe aller Hindernisse zum Trotz leben zu können.
Romantische Tanzszene in
«Die Schöne und das Biest».
Fotos: Semmel Concerts Veranstaltungsservice GmbH
Verspielte Szene unter
besten Freunden: «Arielle,
die Meerjungfrau».
«The Lion King» marschiert
in stolzem Gang durch sein
geliebtes Reich.
«Das Dschungelbuch»:
Balu hat Mogli in sein
Herz geschlossen.
H
och in die Luft gehoben, blickt der kleine Löwenkönig noch verdutzt aus dem Pelz. Er kann noch
nicht verstehen, was es bedeutet, dass sich das
gesamte Tierreich reihenweise vor ihm verneigt – eine der
berühmtesten Szenen aus «König der Löwen». Der verheissungsvolle Moment dehnt sich im Zuschauer in einer Woge
aus Gänsehaut und Klangerlebnis über den Körper aus. Harmonisch trägt die Musik die erlebten Emotionen mit – noch
stärker, wenn sie live gespielt wird. In «Disney in Concert»
spielt das Orchester direkt vor der Leinwand exakt zu den
Bewegungen ausgewählter Filmszenen: Die verliebte Meerjungfrau Arielle tanzt durch die Wellen, Balu bringt dem
«Menschenkind» Mogli bei, wie man ein richtiger, grosser
Bär wird und erklärt ihm die bärige Lebensphilosophie der
Gemütlichkeit. Was wären all diese Szenen ohne Musik?
Kleine Helden und grosse Solisten
Um die Filmmusik vom Hintergrund ins Zentrum zu rücken,
wurde die emotionsgeladene Show «Disney in Concert» ins
Leben gerufen. Sie wendet sich an Disney-Fans wie auch an
Liebhaber klassischer Musik, die sich an einer visuellen Interpretation von starken Melodien erfreuen. Das «HollywoodSound-Orchester» wird von Starsolisten begleitet, die auch
humorvolle Einlagen zum besten geben, zum Beispiel ein
Sologesang einer Hyäne. Beste Unterhaltung für alle, die
das Träumen noch nicht verlernt haben.
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
13:44
65
GADGETS
1 2
3
Darauf haben alle gewartet
Quergedacht
gveerkrürckat lislttdie
Blickt man über den Tellerrand hinaus, kann dieser auch mal von einem
Pfefferstreuer gestreift werden. Und wer sich von einem Frosch nicht
beobachtet fühlt im Bad, kann wahre Wunder erleben. Text Selina Walter
8
7
66
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
9
So
f kleine
Welt – au macher
Glücklich
6
Appsolut top!
aha!
Wer seine Situps vergessen hat,
sollte sich das Memorado-App
einrichten. Wenn das nicht hilft,
komponiert man sich einen rhythmischen Situp-Hit. Oder holt beim
kleinen Prinzen die beste Ausrede.
4
5
Der kleine Prinz
«Das Wesentliche
ist für die Augen unsichtbar», sagte der
kleine Prinz. Für alle, die auf
Kinderfragen gewappnet sind.
iGeeky
Immer up to date
mit dem letzten
Schrei an technischen Innovationen für
Smartphones und Tablets.
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Kabeln sucht, hat ein Plastik-Schweissgerät in der Hand. CHF 140.–, www.awesomeinventions.com. 3 versteckt In der Handtasche findet man nur falsche Fährten. Die wirkliche Waffe lernt nur kennen, wer ihr zu
nahe kommt. CHF 44.–, www.exklusy.de. 4 gewichtig Vibriert nur bei der einzigen V.I.P. via Bluetooth. CHF
2000.–, www.omate.com 5 verdampft Wer über Kochen redet, redet auch vom Überkochen. CHF 19.95; www.
enjoymedia.ch. 6 vital Statt über die Raucher zu schimpfen, schenkt man ihnen besser einen Vitastick und
damit einen gepflegten Vitamin-Cocktail via E-Zigarette, die nach Eukalyptus oder Blaubeere schmeckt. CHF
9.95; www.radbag.ch 7 scharfsinnig Das Schwarze mit den weissen Streifen hat Pfeffer drin und das Weisse
mit den schwarzen Streifen Salz. Aufgezogen spazieren sie über den Tisch. CHF 7.60; www.red5.co.uk.
8 angeschmiert Der saftige Leuchtstift. CHF 14.95; www.radbag.ch 9 verhängt Für Leute, die ihr Smartphone
nicht oft brauchen, sondern richtige Hobbys haben: Lego und Klettern. CHF 46.–, www.awesomeinventions.
com 10 zauberhaft Eine Seife, die von einem Frosch geküsst wurde, macht aus Dreckspatzen kleine Prinzen.
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den Kopf. Das passiert aber nur, so lange der Hals reicht. Einen Meter. CHF 6.–, www.awesomeinventions.com
10
11
Memorado
Das Fitnessstudio
fürs Hirn. Steigert
Gedächtnis, Konzentration und Reaktion. 300 (!)
Levels gilt es zu erklimmen.
Notion
Das Tonstudio in der
Hosentasche. Ohren
auf! Der nächste Hit
könnte im Tram geträllert werden.
Umsetzen, berühmt werden.
Situps
Die nächsten Osterhasen sind im Anmarsch! Wer sein
Sixpack wahren will, beginnt frühzeitig mit Situps.
Tuner Tool
Es gibt Musikgenies,
die ihre Gitarre nicht
stimmen können.
Das stimmt wirklich! Das
App für alle Nicht-Punks.
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
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TIPPS
BUCH
Leseecke
CD
Neue Alben
von Zeno van Essel
von Anne-Catherine Eigner
Krimi
Pop
DER ENGEL DER LETZTEN STUNDE
DAVID BOWIE – BLACKSTAR
Ein verschwundenes Mädchen, verzweifelte
Flüchtlinge und ein durchgeknallter Oberleutnant:
Marek Miert, der übergewichtige, cholerische
und nicht eben erfolgreiche Privatdetektiv, hat
jede Menge Ärger. 192 Seiten, Unionsverlag, 13.90
Das letzte Album von David Bowie ist nicht zu umschreiben. Es spricht für sich selbst, ist ein Monument für die Ewigkeit! Das Lob gilt seinem Kreativteam: Einen grossen Künstler in seiner finalen
Phase so zu begleiten, zu verstehen, ist genial!
Graphic Novel
Hip-Hop
ADIOS MUCHACHOS
KNACKEBOUL – KNACKTRACKS
Havanna. Die hübsche Alicia arrangiert Fahrradunfälle mit teuren Autos und lässt sich von
den verschreckten Herren heimfahren. Es folgen
Erpressung, Transvestiten, eine Leiche aber kein
Mord. 122 Seiten, Schreiber + Leser, 32.90
Er ist ein fröhlicher Hans-Dampf-in-allen-Gassen.
Als Radio- und TV-Moderator verbreitet er auf vielen Kanälen gute Laune. Doch der Langenthaler
Knackeboul hat auch seine ernstzunehmende
Seite. Sein neues Album zwingt den Hörer dazu.
Thriller
Rock
ABGETISCHT
SKUNK ANANSIE – ANARCHYTECTURE
Joan verdient ihren Lebensunterhalt in einer Bar,
um das Sorgerecht für ihren Sohn zurückzugewinnen. Dort lernt sie zwei Männer kennen: eine
gefährliche Dreiecksbeziehung beginnt.
«Abserviert», 352 Seiten, WALDE + GRAF, 19.00
Sie sind eine der grössten britischen Alternative
Rockbands. Die Stimme ihrer charakteristischen
Frontfrau schwebt wie ein Tornado über den dunklen Gitarrenriffs und schweren, treibenden Beats
der Band. Anarchisch, roh, erfrischend groovy.
Historienkrimi
Folk
GOODBYE
D‘ARTAGNAN – SEIT AN SEIT
Wien Januar 1955. In der Schwarzenberg-Allee
liegt die Leiche eines hohen Offiziers. Der pensionierte Polizist Bronstein sticht in ein Wespennest
aus Spionen, Schmugglern und anderen zwielichtigen Figuren. 336 Seiten, echomedia, 26.90
Ritter, Bösewichte und Burgfräuleins sind gross im
Trend. Nun gibts den poppig-folkigen Soundtrack
zu Mittelalter-Festen und anderen Gelagen: Drei
Freunde aus Nürnberg lassen Romantik alter
Zeiten aufleben – Minnesang mit Augenzwinkern.
Short stories
Jazz
MORGEN IST ES VORBEI
USCHI BRÜNING – SO WIE ICH
Liebeskummer ist ein Bumerang aus Stacheldraht: Der kommt zurück, egal, wie sehr du
schreist und rennst und bebst und kämpfst. Stories über die unerträgliche Fragilität der Liebe
und des Liebens. 280 Seiten, Luchterhand, 22.90
Hinter dem unscheinbaren Plattencover verbirgt
sich eine wahre Jazz-Perle: Uschi Brüning – eine
Jazz-Ikone, geboren 1947 in Leipzig – singt JazzKlassiker und eigene Lieder in sanft wiegendem
Takt zwischen Swing und Bossa Nova.
Roman
Klassik
VOM VERSCHWINDEN
CURRENTZIS – TSCHAIKOVSKY/STRAVINSKY
Dora hat das Gefühl zu verschwinden. Sie ist
nicht mehr jung, ohne Arbeit und ohne Illusionen.
Nach Alfons’ Tod reist sie in dessen Sehnsuchtsland, wo sie rauschhaft körperliche Begegnungen erlebt. 184 Seiten, bilgerverlag, 30.00
Teodor Currentzis ist einer der grössten Newcomer unter den jungen Dirigenten. Patricia Kopatchinskaja ist eine der charaktervollsten Violinistinnen unserer Zeit. Zusammen lassen sie zwei
Klassik-Klassiker in ganz neuem Licht erscheinen.
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SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
DVD
Heimkino
KINO
Kino aktuell
von Samuel Anderau
von Samuel Anderau
Comedy
Drama
picknick mit bären
CHOCOLAT Jahre ist es her, seit der Reisereporter Bill Bryson
(Robert Redford) sein letztes Buch geschrieben
hat. Nun will er sich noch einmal in ein letztes
grosses Abenteuer stürzen und eine grosse Wanderung absolvieren.
Rafael Padilla (Omar Sy) kommt am Anfang des 20.
Jahrhunderts nach Paris, um dort Fuss zu fassen.
Schon bald trifft er auf den weissen Clown Footit
(James Thiérrée), der ihn zum erfolgreichen Clown
ausbildet.
Action
Drama
AMERICAN ULTRA COLONIA Der Kiffer Mike Howell und seine Freundin Phoebe
werden aus ihrer verschlafenen Kleinstadt-Existenz gerissen, als Mikes Vergangenheit ihn einholt.
So soll er wegen einer geheimen Regierungsoperation beseitigt werden.
Inmitten des chilenischen Militärputsches des
Jahres 1973 werden Lena (Emma Watson) und ihr
Freund Daniel (Daniel Brühl) von Augusto Pinochets Geheimpolizei festgenommen. Daniel muss
in die Colonia Dignidad im Süden des Landes.
Krimi
Action
HANNIBAL: SEASON 3 DEADPOOL Nach dem schockierenden Finale der 2. Staffel
flüchtet Hannibal begleitet von seiner Psychiaterin
Bedelia Du Maurier nach Europa. Doch alte Gewohnheiten und sein unstillbarer Appetit melden
sich schnell wieder.
Spektakuläres Spin-Off-Movie aus der «X-Men»Reihe analog zu den «Wolverine»-Movies. Im Mittelpunkt steht diesmal Wade Wilson alias Deadpool, der wie in den «X-Men»-Movies von Ryan
Reynolds verkörpert wird.
Doku
Comedy
REMO LARGO: EIN LEBEN FÜR UNSERE KINDER HAIL, CAESAR! Wer Kinder hat, der kennt die Bücher des Erziehungsexperten Remo Largo ganz bestimmt. In diesem Dokumentarfilm steht für einmal seine eigene
Person als Autor, Arzt, Forscher und Familienmensch im Zentrum.
Ein sogenannter «Fixer» kümmert sich im Hollywood der 1950er Jahre für Filmstudios um die
Imageprobleme ihrer Stars. Er sorgt dafür, dass
aufkeimende Skandale mit allen Mitteln vertuscht
und etwaige Probleme diskret gelöst werden.
Drama
Comedy
RIDER JACK SISTERS Der im Leben gescheiterte Jack träumt von einem
Neuanfang im Ausland. Stattdessen muss er sich
unverhofft um seinen verhassten Vater Paul kümmern, den er seit seiner Kindheit nicht mehr gesehen hat.
Tina Fey und Amy Poehler kehren als Schwestern
in ihre Heimat zurück, wo sie jedoch mit Entsetzen
feststellen müssen, dass ihre Eltern gerade das
geliebte Familienheim verkaufen und in eine Eigentumswohnung ziehen wollen.
Action
Thriller
The LAST WITCH HUNTER TSCHILLER: OFF DUTY Einer der letzten Hexenjäger der heutigen Welt,
Kaulder (Vin Diesel), zieht durch die Strassen von
New York, um die Erde vor einer zerstörerischen
Kraft zu schützen – ausgestattet mit Tipps von Father Dolan (Michael Caine).
Kinodebüt des TV-«Tatorts»: Kriminalhauptkommissar Nick Tschiller (Til Schweiger) geht in seinem persönlichsten Fall mit seinem Ermittler-Kollegen Yalcin Gümer auf eine Odyssee durch halb
Europa.
Schweizer Illustrierte event.
69
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Play & Win Seite 72
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SILBERMOND
Premium Lounge Seite 73
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Play & Win Seite 73
Report
FURBAZ
Fotos: Alessandro Pinna, Presse
Meet & Greet Seite 74
DIE MEMBERCLUB-VORTEILE IM ÜBERBLICK
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Cats – The Musical
Do. 28.4., Musical Theate
Sie sind kriminell, glamourös, verträumt und unentschlossen. So unterschiedlich
die Katzen auch sind: Tanzen und Singen liegt ihnen allen.
r Basel
2 Tickets für die Show
am 28. April um 19.30
Uhr
mit Abendessen im Pre
mium Steakhouse 800
°.
Teilnahmeschluss: 10.
April 2016
«Katzen sind wie du und ich. Einige sind
Fotos: Alessandro Pinna, Presse
Premium Steakhouse 800°
Fleisch ist Trumpf am Riehenring
109 in Basel: Die Steaks werden in
einem eigens aus den USA eingeführten Grill mit Temperaturen über
350 Grad Celsius gebraten. Die Hitze
lässt den Zucker im Fleisch karamellisieren und ergibt eine schmackhafte
Kruste. Das Fleisch wird dadurch
sehr zart und zergeht praktisch auf
der Zunge. Die Liebe zum Kochen
und die Verwendung hochwertiger
Produkte machen das Premium
Steakhouse 800° zur Topadresse
für Fleischgeniesser. Essen wie ein
echter Texaner. www.800grad.ch
vernünftig, andere nicht.» So schreibt
es der Literaturnobelpreisträger T.S. Eliot
in seinen Katzengedichten, und so wurde es
von Andrew Lloyd Webber musikalisch adaptiert
und zum Musical umfunktioniert. Die Verse, die
dem Musical zugrunde liegen und die Melodien,
die dazu komponiert wurden, sind so zeitlos,
dass das Musical seit seiner Erstaufführung 1981
Menschen rund um die Welt fasziniert. Lernen
Sie die Jellicle-Katzen kennen und lassen Sie
sich kulinarisch verwöhnen: Anders als die Katzen haben wir nur ein Leben!
Kein Kaufzwang. Teilnahme und Bedingungen: www.friends-members.ch
TICKETCORNER FRIENDS&MEMBERS PROFITIEREN!
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
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DER MEMBERCLUB VON TICKETCORNER
An Ostern wird der Kreuzigung
und Auferstehung von Gottes
Sohn Jesus Christus gedacht. «If you
would come today you would have
reached the whole nation, Israel before
Christ had no mass communication»
fragt Judas im titelgebenden Song
«Jesus Christ Superstar» in blasphemischer Weise. Bei ihrer Uraufführung
im Jahr 1971 in New York City führte
die Rockoper zu einem riesigen Skandal.
Die Story der sieben letzten Tage im
Leben von Jesus umschreiben die Geschichte der Menschheit um betrogene
Freundschaften, ausgenütztes Vertrauen
und Vergebung.
Play &
Win
Mitmachen und gewi
nnen!
Di. 29. März, Theater 11 Zü
Zu gewinnen sind 10 x
rich
2 Tickets für die Vorste
llung am 29.3.
Teilnahmeschluss: 13.
März 2016
&
y
a
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P
Win
Die Freundschaft zwischen
Margie Evans und Philipp Fankhauser besteht schon seit den Achtzigerjahren und hat damals in einem gemeinsamen Album resultiert. Wenn die beiden
zusammen auftreten, kaum verstärkt und
akustisch gespielt, spürt man die Zuneigung der Musiker. Das eigens für diese
Produktion von Philipp geschriebene
Lied für Margie «I’ll Be Around» und das
zauberhafte Duett «Gee Baby, Ain’t I
Good To You» untermauern die 30-jährige Freundschaft der beiden.
Mitmachen und gewi
nnen!
Philipp Fankhauser & M
argie Evans
Dienstag 12. April, KKL Lu
Zu gewinnen sind 2 x 2
zern
Tickets für das Konze
rt in Luzern.
Teilnahmeschluss: 3.
April 2016
Kein Kaufzwang. Teilnahme und Bedingungen: www.friends-members.ch
TICKETS VOR ALLEN ANDEREN SICHERN! NIE MEHR ANSTEHEN!
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SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
Fotos: Presse, Michael Hottinger, Ph. Fankhauser – Thomas Reufer, Pamela Raith
Jesus Christ Superstar
WWW.FRIENDS-MEMBERS.CH
Drei Jahre nach ihrem letzten
Studio-Album «Himmel auf» melden sich Silbermond zurück und präsentieren auf ihrem fünften Studio-Album
«Leichtes Gepäck» zwölf grosse deutsche
Rocksongs. Die Stücke entstanden im
bandeigenen Studio in Berlin und wurden
in Nashville, USA eingespielt – einem
Aufnahmeort, der die Weiterentwicklung
des charakteristischen SilbermondSounds entscheidend mitgeprägt hat.
Beste Sicht auf das Ge
schehen!
&
y
a
l
P
Win
Silbermond
Mi. 25.5., Hallenstadion
Zürich
Logen-Tickets, Logene
ingang, Betreuung, Pa
rkplatz.
Unser Geschenk: 3-G
änge-Buffet inklusive So
ftgetränke.
Nur online buchbar und
nur solange Vorrat.
Buchbar ab: 2. März
2016
Fotos: Presse, Michael Hottinger, Ph. Fankhauser – Thomas Reufer, Pamela Raith
Es hat einen speziellen Zauber,
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wenn junge Menschen hochkonzentriert darbieten, wofür sie lange
hart trainiert haben. Am Kids on Ice
präsentieren junge Eiskunstläufer und
Kunstturner zusammen mit ihren Vorbildern Ariella Kaeslin und Sarah Meier
ihre Kür. Andrew Bond spielt live die
Lieder, zu denen auf dem Eis getanzt
und auf der Tribüne euphorisch mitgesungen und geklatscht wird.
Mitmachen und gewi
nnen!
Kids on Ice
So. 3. April, Hallenstadi
Zu gewinnen sind 5 x 4
on Zürich
Tickets für Kids on Ice
in Zürich.
Teilnahmeschluss: 20.
März 2016
VON RABATTEN UND PRIVILEGIEN PROFITIEREN!
SCHWEIZER ILLUSTRIERTE event.
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DER MEMBERCLUB VON TICKETCORNER
U
Meet &t
GRreepoert
Erika und Hansjörg Zimmermann mit Furbaz.
«DER ABEND WAR
WIRKLICH DER HIT»
rsula Schrepfer aus Bülach war sehr
enttäuscht, dass sie wegen einer
Grippe das gewonnene Meet & Greet im
Mythenforum Schwyz mit Furbaz nicht
wahrnehmen durfte. Ein kleiner Trost war
ihr, dass ihre Freundin Erika Zimmermann aus Zürich mit ihrem Mann Hansjörg an ihrer Stelle das Konzert besuchen
konnte. Diese bereuten den Ausflug in
den Kanton Schwyz nicht: «Ich war total
überrascht, wie Furbaz an unseren Tisch
gekommen sind und so lange mit uns
geplaudert haben», erzählt Erika Zimmermann. Auch vom Konzert seien sie begeistert gewesen. Mehrmals betont Erika,
dass sie die nächste Gelegenheit, Furbaz
live zu sehen, auf jeden Fall wahrnehme.
Trotz aller Freude vergass die Zürcherin
ihre Freundin im Krankenbett nicht:
«Ich liess von den Bandmitgliedern eine
Nusstorte unterschreiben und dankte
Ursula mit den Worten: Läck, häsch du
mir öppis Schöns gschänkt! Der Abend
war wirklich der Hit.»
Pepe Lienhard gehört seit Jahrzehnten zu den grössten Entertainern der Schweiz. Auf seiner SWING
Live-Tournee spielt er Hits von Count
Basie, Quincy Jones, Glenn Miller und
Benny Goodman sowie eine Hommage an
seinen langjährigen Freund Udo Jürgens.
Mitmachen und gewi
Pepe Lienhard Big Band
Di. 12. April, Tonhalle St
Wir verlosen 1 x 2 Tic
. Gallen
kets der 1. Kategorie
in St. Gallen.
Teilnahmeschluss: 27.
März 2016
Play &
Win
Foto: Presse, Rolf Edelmann
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WELTSTARS TREFFEN UND HAUTNAH ERLEBEN!
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TEFANIE HEINZMANN
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WEITERE
BANDS
FOLGEN!
MANDO DIAO
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17. – 19. JUNI 2016
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