Der guten Ordnung halber - Begegnungszentrum Sprotte

Transcription

Der guten Ordnung halber - Begegnungszentrum Sprotte
Ausgabe 02/2015
Sprotte, Lehmwandlungsweg 36-40, 31582 Nienburg, Telefon: 05021/ 605 602
Juni 2015
Zu Beginn...
…eine Entschuldigung, dass
es so lang gedauert hat, diese
Ausgabe fertig zu stellen. Ich
war viel unterwegs, denn
Öffentlichkeitsarbeit für unsere
Soziale Stadt, das ist mehr als
nur die Zeitung. Berlin, Hamburg, Köln, wieder Berlin und
zuletzt Loccum. Dazwischen
der "1. Tag der Städtebauförderung", das Familienfest beim
Landkreis...viele Gelegenheiten, um von Nienburg, unseren
Projekten und Erfolgen zu
berichten und andere Menschen
zu ermutigen, sich für ihren
Stadtteil, für ihre Sache zu
engagieren und Konzepte weiterzutragen, die funktionieren.
Dass die Öffentlichkeitsarbeit
in der Sozialen Stadt nicht nur
besonders wichtig, sondern
auch interessant ist, kann man
in diesem Jahr auch daran
erkennen, das wir ab Juli für
neun Wochen eine Praktikantin
der Universität Vechta haben,
die Erfahrungen in diesem
Arbeitsfeld sammeln möchte.
Sie dürfen also auf die nächste
Ausgabe schon gespannt sein.
Und auf einige andere Dinge,
die der Sommer so mit sich
bringt: ein buntes Ferienprogramm für die Jüngeren, das
neue BIWAQ-Projekt für alle
über 26 Jahre zum Beispiel und
die zweite Runde im Programm
"Ältere im Quartier" und natürlich, schon fast am Ende, nämlich am Sonntag, 6. September,
auch das Stadtteilfest. Selbstverständlich ohne Altersbegrenzung! Und jetzt viel Spaß beim
Lesen!
Barbara Weissenborn
Redaktionsleiterin
So wie am Bärenfallgraben und hier auf dem Garagenhof der Neißestraße sollen in Zukunft auch in der Spreestraße und in der Havelstraße Unterflurcontainer die
Mülltonnen und Container ersetzen und für ein schöneres Wohnumfeld sorgen. foto. ba
Der guten Ordnung halber
Stadtteilforum votiert positiv für mehr Unterflurcontainer
In seiner vergangenen Sitzung
beschäftigte sich das Stadtteilforum intensiv mit den noch ausstehenden Maßnahmen im Rahmen
des Programms "Soziale Stadt".
Neben einem ausführlichen Bericht
zum Tag der Städtebauförderung
und der Vorstellung des Wirtschaftsplans für das laufende Jahr
2015, stellte Projektleiter Volker
Dubberke kurz den Sachstand zur
Bebauung am Agnes-von-Bentheim
Weg dar, der inzwischen auch für
alle sichtbare Fortschritte macht,
denn die ersten vier neuen Häuser
befinden sich bereits im Bau. "Das
Baugebiet entwickelt sich, es sind
aber auch noch einige Grundstücke
zu erwerben", so Dubberke.
Aus dem Arbeitskreis Wohnumfeld gab es die Rückmeldung, dass
sich die Gruppe zum kommenden
Termin des AKs am Dienstag, 16.
Juni um 11 Uhr am Sprotte trifft,
um gemeinsam vor Ort die geplante
Verbesserung der Grünflächen entlang des Lehmwandlungsgrabens in
Höhe der Virchowstraße zu besprechen.
Die Forumsmitglieder waren
sich darüber hinaus einig, dass man
noch einmal versuchen solle, die
noch fehlende Grünflächenverbindung östlich entlang des Bärenfallgrabens zu planen und umzusetzen.
Irene Althaus vom Sanierungsträger BauBeCon gab zu bedenken,
dass man dies bereits mehrfach
erfolglos versucht hätte, die Forumsmitglieder waren sich jedoch
einig, dass ein weiterer Versuch,
das Projekt noch umzusetzen, nicht
schaden könne. Ebenso einig war
Wieder da!
Jonathan und Cedric sind wieder
da. Zum Basketball auf dem Feld
an der Pregelstraße und für alle
Kids, die Lust auf Basketball
haben: Den ganzen Sommer über
und bei fast jedem Wetter immer
mittwochs ab 16 Uhr!
Seite 2
. . . und außerdem
in dieser Ausgabe
Aus der Luft
In Aktion
Infos & Termine
Seite 3
Seite 3
Seite 4
man sich nach dem Vortrag von
Manfred Adam von der GBN, dass
die Idee einer Wohnumfeldverbesserungsmaßnahmen durch weitere
versenkbare Müllcontainer in der
Spree- und der Bunsenstraße eine
gute sei. Adam erklärte kurz das
Konzept und berichtete von den
positiven Erfahrungen mit dem
System im Bereich der Spree- und
Havelstraße. Zwar müsse man je
nach Standort ein paar Meter gehen, um seinen Müll zu entsorgen,
alleine die optische Entlastung des
Umfeldes durch das Verschwinden
der bisherigen "Armada" aus Containern und Tonnen mache das aber
wieder gut. "Wir sind in der Lage,
die Anlagen so zu platzieren, dass
dadurch auch kaum Parkplätze
wegfallen würden", so Adam. "Und
auch die Entfernungen zu den ein-
zelnen Stationen sind überschaubar.
Zum Öffnen der Container für
den Restmüll nutze man in der Regel einen Chip und stelle so sicher,
dass nur diejenigen ihren Müll entsorgen können, die für die Abfuhr
aufkommen. Das sei ebenso wie bei
dem bisherigen System der Tonnen,
die noch mit dem klassischen Mülltonnenschlüssel bedient werden,
nur wesentlich komfortabler.
Auf einen Termin für die nächste Sitzung des Stadtteilforums, das
seiner 100sten Sitzung entgegen
strebt, konnten sich die Teilnehmenden noch nicht verständigen.
Infos gibt es im Sprotte, auch telefonisch unter 05021 605602.
Und im Internet auf der Seite des
Sprotte-Vereins unter
www.das-sprotte.de.
Immer am Platz!
Hier beim Fachtag "Fokus Familie & Beruf " in der VHS als
engagierte Vertreterinnen des
Nienburger Bündnis für Familie.
Und auch strukturell nimmt der
Sprotte-Verein Aufgaben innerhalb des Bündnisses wahr Seite 2
Seite 2
Innenleben
Juni 2015
Erfolgreich mit guten
Konzepten
Arbeitseinsatz und Know-How für das Familienbündnis
Freuten sich mit Thomas Schmitt
(re.) über den Zuschuss zu Projketen im Sprotte. V.li. Volker Dubberke, Tamara Ritter und Barbara
Weissenborn
Foto: ba
Es ist eines der wichtigsten sozialen Netzwerke der Stadt, und
seine Existenz wird in jedem Projektantrag abgefragt- das Nienburger Bündnis für Familien!
"Geldsegen"
Und es hat schon viel erreicht seit
seiner Gründung, die schon 2006
auf eine Initiative von verdi erfolgte. Aber so richtig in Schwung kam
das Bündnis irgendwie dann doch
nicht. Anders als in anderen Städten muss sich das Bündnis in Nienburg "irgendwie selber helfen",
wurde lange Jahre von der Gleichstellungsbeauftragten "miterledigt"
und ist auf das Engagement der Beteiligten angewiesen, die eigentlich
als Teilnehmende aus den verschiedenen Organisationen durch eine
Struktur unterstützt werden müssten, um Inhalte besprechen und
umsetzen zu können, statt durch die
für Projekte
Über einen kräftigen Zuschuss zu
den Projekten für Kinder und Jugendliche durfte sich der SprotteVerein freuen.
Diplom-Ingenieur Thomas Schmitt
hatte im vergangenen Jahr auf
Weihnachtsgeschenke für die Kunden seines Vermessungsbüros verzichtet und übergab stattdessen einen Scheck in Höhe von 1001 Euro
an das Team des Sprotte-Vereins,
um die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu unterstützen. "Eintausend Euro kommen vom Büro, einen Euro haben meine Kinder noch
draufgelegt! „verriet der Nienburger
Unternehmer und freute sich, mit
dem Geld jetzt die Arbeit des rührigen Vereins unterstützen zu können.
"Das ist wichtig, und ihr macht hier
tolle Arbeit!" lobte er das Engagement des Sprotte-Vereins.
Organisation des Bündnisses belastet zu werden.
Als die Gleichstellungsbeauftragte
der Stadt Nienburg, Flora Auf dem
Berge, dann 2013 um Ablösung bat,
war es Anja Altmann, die auf den
Sprotte-Verein mit der Bitte zukam,
die Organisation des Bündnisses
zu übernehmen. "Dieser Bitte sind
wir sehr gerne nachgekommen",
so Barbara Weissenborn, die diese Aufgabe an Britta Kreuzer, die
Bildungskoordinatorin des Vereins,
übertragen hat.
Seither bemüht sich der SprotteVerein darum, das Bündnis auf
strukturell bessere Füße zu stellen
und hat bereits zahlreiche Aktionen
aus dem Ideen-Pool des Bündnisses
umgesetzt, zuletzt einen Workshop
der Teilnehmenden mit Fachberaterin Kathrin Mohrs aus Wolfsburg,
den die Teilnehmenden nutzen, um
Mit Kathrin Mohrs aus Wolfsburg zu mehr Struktur für das Nienburger Bündnis
für Familien- Workshop mit Mitgliedern des Bündnisses im Sprotte. fotos (2): ba
Über einen Zuschuss von 500 Euro
freuten sich die Kinder des Leseclubs im Sprotte gemeinsam mit Bildungskoordinatorin Britta Kreuzer
und Spenderin Sigrid Lucas (mi.)
Außerdem überraschte Lesementorin-Akteurin Sigrid Lucas die
Kinder des Leseclub-Projektes im
Sprotte mit einem Scheck über 500
Euro. das Geld hatte sie bei den
Gästen ihrer Geburtstagsfeier gesammelt, um dem Club die Anschaffung neuer Bücher zu ermöglichen.
"Darüber freuen wir uns sehr!" so
Bildungskoordinatorin Britta Kreuzer.
Außerdem bedanken wir uns ganz
herzlich für die zahlreichen Schreibmaschinen, die wir nach unserem
Aufruf gespendet bekommen haben
und die die Kinder nun mit Freude
nutzen.
Dankeschön für alles!
Im Einsatz für das Familienbündnis beim Familienfest des Landkreises- Tamara
Ritter , Elternbildungsbegleiterin vom Sprotte-Verein.
über zukünftige Schwerpunkte des
Bündnisses zu sprechen.
Ob das ausreichen wird, um auch
endlich ein stabiles und vor allem
agiles Bündnis für Nienburg zu gestalten, ist allerdings fraglich.
Spätestens wenn es darum geht,
die relevanten Veranstaltungen mit
einem Stand des Bündnisses zu besetzen, wird deutlich, dass der harte
Kern der Aktiven in der Regel mit
der eigenen Organisation ebenfalls
einen Stand zu gestalten hat und
vor allem in diesem Jahr waren es
dann oft die Mitarbeitenden und
der Vorstand des Sprotte-Vereins,
der den Bündnisstand mit Leben erfüllte. "Das macht zwar einen guten
Eindruck und spiegelt zurück, dass
der Sprotte-Verein gut aufgestellt
ist, wenn es darum geht, so wichtige Themen wie die "Vereinbarkeit
von Familie und Beruf" zu vertreten, das ist aber nicht der Sinn eines
gesamtstädtischen Bündnisses!", so
Barbara Weissenborn. "Wir haben
als Projektmittel akquirierender
Verein ein vitales Interesse daran,
dass es ein solches Bündnis in Nienburg gibt, denn eine der ersten
Fragen in den Projektanträgen ist
oft die Frage nach dem "Bündnis
für Familien", trotzdem muss ein
solches Bündnis anders im Gesamtgefüge der Stadt verankert werden,
um auch tatsächlich gut arbeiten zu
können- unabhängig davon, dass
wir uns als Verein aus einem Soziale-Stadt-Quartier natürlich dafür
stark machen, dass die Themen des
Bündnisses die Aufmerksamkeit
bekommen, die sie brauchen, um
vernünftige Arbeitsergebnisse erzielen zu können". Erst kürzlich ist
der Sprotte-Verein in das Netzwerk
"Engagierte Stadt" aufgenommen
worden.
In der nun anstehenden Diskussion um die Neubesetzung der Stelle der Gleichstellungsbeauftragten
(Flora Auf dem Berge wird im
Juni in Rente gehen) wird sich der
Sprotte-Verein darum bemühen, die
Diskussion darüber, wie die Stadt
Nienburg zur Strukturierung des
Bündnisses beitragen kann, zu unterstützen.
"Anderer Städte geben da durchaus gute Beispiele, über die es sich
zu sprechen lohnt, denn wir brauchen ein leistungsstarkes und gut
strukturiertes Familienbündnis- für
ein Familien freundliches Nienburg".
Richtig Remmidemmi
Angebote für Kinder und Jugendliche- nicht nur in den Ferien!
Mit Alt & Jung im Garten des Seniorenzentrums in der Alpheide, mit der Fachschule für Agrarwirtschaft beim Pflanzen der Kartoffeln im Frühjahr- gemeinsame Angebote für alle Kinder und Jugendlichen sind dem Sprotte-Verein ein Anliegen . Nicht nur in der Lehmwandlung, auch in der Alpheide!
Für alle und überall- so könnte
man den Ansatz im Konzept der
Kinder-und Jugendarbeit des
Sprotte-Vereins kurz zusammenfassen.
"Wir bemühen uns, ein Angebot
zu entwickeln, das den Bedarfen
entspricht, Spaß macht und die
Teilnehmenden weiter bringt!"
formuliert Tamara Ritter die Idee
hinter den zahlreichen Angeboten
für Mädchen und Jungen verschiedenen Alters und mit ganz unterschiedlichen Teilhabevoraussetzungen.
Wichtig sei dem Verein, Angebote sowohl als regelmäßige Gruppen
und auch als Workshops anbieten
zu können, um immer wieder neue
Kinder und Jugendliche ansprechen zu können. Neben Fußball
und Basketball lockt in den Sommerferien zum Beispiel ein 3-tägiger HipHop-Workshop mit Berlins
Shooting Star Matando und ein
Geo-Cashing-Projekt. Bereits im
Juni hat die Mädchengruppe einen
Percussions-Workshop mit Robert
Mairitsch von der Musikschule Nienburg.
"Vor allem die Workshops gestalten wir in der Regel mit Kooperati-
onspartnern oder als kleine Projekte, um sie zu finanzieren. Im Falle
des HipHop-Projektes mit "Perspektivwechsel" von WABE e.V,
der Schlagzeugworkshop findet im
Rahmen der "Musikschulwoche"
statt.
Termine der regelmäßigen Gruppen gibt es hier auf Seite 4, Informationen zu den Workshops
direkt im Sprotte.
Außenspiegel
Juni 2015
Seite 3
Von oben betrachtet:
Für ein bisschen Aufregung und
für ganz viele tolle Bilder der
"Sozialen Stadt Lehmwandlung
von oben" sorgte im Mai der
Einsatz einer Drohne in unserem
Gebiet.
Einige Stunden lang machte das
ungewöhnlich anmutende Flugobjekt aus allen Himmelsrichtungen und aus verschiedenen Höhen
Aufnahmen vom aktuellen Zustand
des Gebietes, das bereits mit Luftbildern aus den 1960er Jahren, mit
Aufnahmen aus den 70ern und
aus der Zeit des Sanierungsbeginns
dokumentiert ist.
"Im Zuge der Abschlussdokumentation, die voraussichtlich 2016
erstellt werden muss, können dann
die Bilder aus 40 Jahren Lehmwandlung Entwicklung und Sanierung des Gebietes anschaulich vermitteln", so Volker Dubberke,
Die Idee dazu war bei den Vorbereitungen zum 1. Tag der Städtebauförderung entstanden, denn bei
der Herstellung der Plakatpräsentationen zum Stand der Sanierung
war man immer wieder auf ältere
Aufnahmen der bereits abgeschlossenen Sanierungsvorhaben gestoßen, zum Beispiel bei der Dokumentation der Entwicklung an der
Neißestraße.
"Zum Glück verfügt die Stadt be-
Luftbilder zur Dokumentation der Veränderung
reits über Aufnahmen aus der Entstehungszeit der Siedlung und auch
die GBN hat ihre frühen Bauvorhaben recht gut dokumentiert, sodass
wir in der Sammlung aller Bilder
am Ende ein gutes Bild der städtebaulichen Veränderung zeichnen
können", so Dubberke.
Die Auswertung der vielen, vielen Aufnahme (die Drohne macht
alle paar Sekunden ein Foto!) wird
allerdings noch etwas Zeit in An-
spruch nehmen, denn das Öffnen
und Sichten der großen Dateien ist
eine zeitraubende Angelegenheit.
Dank der Drohnentechnik, die in
niedrigere Flughöhe andere Bilder
macht als man es von den Luftbildern aus dem Flugzeug gewohnt
ist, sind dabei sehr schöne dreidimensionale Ansichten entstanden.
Informationen gibt es bei Volker
Dubberke im Fachbereich Stadtentwicklung der Stadt Nienburg.
Bedeutung des guten Wohnumfeldes erkannt
Platz zum Erholen, Spielen und Treffen gewinnt an Bedeutung
Wir haben alles richtig gemacht.
So könnte man zusammenfassen,
was sich in Bezug auf die Gestaltung des Wohnumfeldes in den
vergangenen 15 Jahren in unserem Gebiet entwickelt hat.
Wohnumfeldgestaltung als wichtiges städtebauliches Element rückt
immer weiter in den Fokus, wenn
es darum geht zu ergründen, was
den Erfolg der Entwicklung in Soziale Stadt Gebieten ausmacht. Das
für unsere Soziale Stadt-Mittel zuständige Bundesministerium für
Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft widmen dem Thema
derzeit sogar einen Kongress "Grün
in der Stadt – Für eine lebenswerte
Zukunft".
Urbanes Grün, (das wir hier lieber
Wohnumfeld nennen :-) leistet einen wesentlichen und bedeutenden
Beitrag für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Ein grünes Umfeld
in den Städten bedeutet Wohn- und
Lebensqualität, fördert Bewegung
und Erholung, schafft darüber hinaus Gestaltungsspielräume für
Begegnung und gesellschaftliche
Teilhabe und ist unersetzlich für
Naturerfahrung und Klimakomfort.
In der Lehmwandlung ist es da-
rüber hinaus eine Form der Beteiligung, denn seit Beginn der
Sanierungsmaßnahmen wird die
Verbesserung unserer gemeinschaftlichen
Grünflächen
und
Aufenthaltsorte im Arbeitskreis
Wohnumfeld diskutiert und bearbeitet, einer der wenigen Arbeitskreise, der sich immer noch regelmäßig trifft und aktiv über weitere
Verbesserungen spricht.
"Wir verfügen als Soziale Stadt
im ländlichen Raum über etwas, worum uns Großstädte sehr beneiden,
nämlich Platz!" so Barbara Weissenborn, langjährige Sprecherin des
AK Wohnumfeld. "Das gibt uns seit
vielen Jahren die Möglichkeit, immer neue Spazierwege, Treffpunkte, Ruheplätze, Orte für Bewegung
und Kinderspielplätze zu schaffen,
die mit dem Quartier und seinen
Anforderungen mitwachsen.
So hatte der AK in den vergangenen Jahren der demographischen
Entwicklung der Lehmwandlung
Rechnung getragen und neben einem Generationenspielplatz in Kooperation mit der GBN auch weitere
Bänke und Ruheplätze gestaltet, um
älteren und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen beim Spaziergang durchs Gebiet die Möglichkeit
zu bieten, sich zu setzen.
"Dabei war es uns immer wichtig,
diese Bänke dort aufzustellen, wo
sich auch ansonsten Menschen aufhalten, damit die Ruhepause auch
dazu dienen kann, am öffentlichen
Leben teilzunehmen, zum Beispiel
auf der schönen neuen Bank am
Basketballfeld der Pregelstraße, die
eingebettet in eine Buchenhecke
dort zum Verweilen und Zuschauen
einlädt".
Aktuell beschäftigt sich der AK
mit dem Aufstellen weiterer Ruhebänke im südlichen Bereich des
Viel Grün zeichnet das Soziale Stadt Gebiet Lehmwandlung aus- abwechslungsund artenreich bei Pflanzen und Tieren. Das ist nicht nur gut für die Menschen, die
hier leben sondern auch für einige bedrohte Tierarten, wie die Mehlschwalbe, den
Mauersegler und die Hornissen (Foto). Diese Königin, die grade etwas Frischluft
durch die Einflugöffnung fächert hat sich zum Nestbau einen Meisenkasten ausgewählt und wird den ganzen Sommer dafür sorgen, dass sich die Wespen nicht mehr
in die Nähe der Terrasse wagen. Sie kann in Ruhe hier leben, und im Sommer bleibt
der Kuchen von den Wespen unbehelligt. Eine typische Win/Win-Situation, wie wir
sie in der Sozialen Stadt häufiger finden .
foto: ba
Lehmwandlungsweges. Zwischen
dem Sprotte-Begegnungszentrum
und der Rundbank vor dem Generationenspielplatz an der Bunsenstraße sucht man danach noch
vergeblich. "Es gibt aber durchaus
Flächen, die sich für das weitere
Aufstellen von Bänken gut eignen,
und darüber werde wir in unserer nächsten Zusammenkunft am
16.Juni um 11 Uhr sprechen", so
Weissenborn.
Treffpunkt zu dieser Zusammenkunft des AK Wohnumfeldes ist
dann allerdings vor dem SprotteHaupteingang an der Wilhelm-Rothert-Straße, denn der Arbeitskreis
möchte sich vor Ort am Lehmwandlungsgraben in Höhe der Virchowstraße über die mögliche Umgestaltung der dortigen Grünfläche zu
einem Treffpunkt informieren.
Die Treffen des Arbeitskreises
sind öffentlich, wer sich für die
Mitarbeit interessiert oder Anregungen zur Planung beitragen
möchte, ist ganz herzlich dazu
eingeladen.
Informationen rund um die Arbeit des AK Wohnumfeld gibt es
im Sprotte, auch telefonisch unter
05021 605602 und im Fachbereich
Stadtentwicklung der Stadt Nienburg bei Jan-Bernd Beecken unter der Rufnummer 05021 87275.
Termine
Juni 2015
Seite 4
Kinderangebote
Im Gemeindehaus
der Kreuzkirche
Gemeindehaus
Steigertahlstr.1
Telefon 05021/4473
Bücherei:
Mo. bis Fr. 16-17 Uhr
Während der Ferien nur
Mittwoch 16 - 17 Uhr
Jugendangebote
Im Sprotte
Dienstags:
Kreativgruppe
ab 16 Uhr
Mit Elena Eckhardt & Anne Meister
Mittwochs:
ab 16.00 Uhr
Nähgruppe
"Mode zum Mitmachen"
mit Marion Burmeister
und Elena Eckhardt
Im Sprotte
Gemeinsames Mittagessen:
Mittwochs bis freitags,
für Kinder der
Hausaufgabenhilfe.
Informationen gibt es im
SPROTTE auch unter Telefon 605602
HAUSAUFGABENHILFE:
Täglich montags bis donnerstags
von 14 bis 17 Uhr in drei Gruppen.
Kinder müssen von ihren Eltern für
die Hausaufgabenhilfe im Sprotte angemeldet werden. Telefon 60028 65
Freitags Lesetraining
SPROTTELINI- CHOR:
Freitags, 15.25 bis 16.15 Uhr
für Kinder zwischen 4 und 10 Jahren
mit Ella Dehtjar.
Musikalische früherziehung:
Donnerstags, 9.30 bis 10.15 Uhr
für Vorschulkinder mit Ella Dehtjar.
Bitte melden Sie Ihre Kinder an!
Kurdischer Kinderchor:
mit Faysal Gürses
14 täg. freitags 17 bis 18 Uhr
russisch für schulkinder :
Für GrundschülerInnen ab der
dritten Klasse bietet Lydia Salzmann
Russisch Unterricht an.
Dienstag: 15 -16 Uhr im familienhORT
Angebote für
Erwachsene
&
SeniorInnen
LebensbasisBildung:
Britta Kreuzer
Telefon 05021 600 28 61.
Modellvorhaben
familienhort
an der
Alpheideschule:
Dürerring 28
31582 Nienburg
Telefon 05021 6000808
[email protected]
Donnerstags:
Mädchengruppe
16 bis 17 Uhr für Mädchen 6 bis 10 Jahre
17 bis 18 Uhr für Mädchen 11 bis 14 Jahre
mit Elena Eckhardt
Jugendberatung:
Interessierte können sich beim
Sprotte-Verein melden.
Wir helfen bei allen Fragen rund um
Schule, Ausbildung und Bewerbung
Auf der Freizeitfläche/
Spielplatz Pregelstraße
Mittwochs:
ab 16.00
bei trockenem Wetter
Basketball mit Cedric
& Jonathan
vom TKW
stark für Bildung:
Beratungstermine:
Dienstags 10.00 bis 12.30 Uhr
Freitags
10.00 bis 12.30 Uhr
und nach Vereinbarung. Kontakt
über Tamara Ritter 0172 408 3101
Rucksack & schule +:
Infos zu den Treffen gibt es bei
Tamara Ritter und Fatma Kuri im
Sprotte und im familienhORT
Familienbüro :
"Guter Start ins Leben"
Beratungsangebot im SprotteFamilienbüro
!!! Wird im Moment vom
CJD nicht besetzt !!!
Informationen zum Projekt gibt es
direkt vom CJD- Nienburg
Telefon 05021/9711-44.
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag:
Freitag:
von 14 bis 16 Uhr
FußballSpaß
mit Vedat & Pyro
Freitags:
ab 16.00
Fußballtraining
mit Karim Iraki und Stefan Gilster
Infos und Anmeldung im Sprotte
oder direkt bei Karim Iraki.
von 14 bis 16 Uhr
Bilderbuchkino
im Sprotte
jeweils mittwochs
24. Juni
& 22. Juli 2015
um 15.00 Uhr !
Wir freuen uns auf
Kinder, die gerne vorgelesen
bekommen!
Der Eintritt ist frei!
Fahrradwerkstatt:
Mit Manfred Hagel
Mo. 13.30 bis 17.30 Uhr
Do. 9.00 bis 13.30 Uhr
Jeweils am dritten Dienstag
im Monat lädt die GBN ihre
Mieterinnen und Mieter
von 14.30 bis 16.30 Uhr
zum Seniorennachmittag
ins Sprotte.
Informationen und Anmeldungen
bei Britta Pfohl, auch telefonisch
unter 05021 970423.
oder unter
www.gbn-nienburg.de
Wenn das Gedächtnis nachlässt:
Dienstags um 15 Uhr
Treffen für Menschen mit
besonderem Betreuungsbedarf
Ein besonderer Nachmittag zur
Anregung aller Sinne.
Informationen gibt es bei
Marlies Wienert
DRK Kreisverband
Moltkestraße 30
31582 Nienburg
Telefon 05021 906242
oder per Mail
[email protected]
im Sprotte,05021 605602
und bei der AWO 05021 6000835.
Seniorentreff im
Sprottelino:
2. und 4. Montag im Monat
von 14.30 bis 16.00 Uhr
Kaffeetrinken, Klönen und
Treffen mit Themen für SeniorInnen.
Deutschtreff:
Dienstag & Mittwoch
von 9 bis 11.30 Uhr
Infos unter Telefon 05021/ 605602.
Frauentreff im SPROTTE:
Für russisch/ deutsche Frauen :
mit Nina Karpowa-Fehsenfeld.
Telefon: 05021/ 922430
Termine für die FahrradMitmachWerkstatt im Sprotte: Nach Absprache
Männergruppe:
Treff- und Bildungsangebot für
Männer aus interkulturellen Familien
Anleitung: Abdel-Karim Iraki.
Infos und Termine unter 0174 2372366.
Für die Unterstützung bedanken wir uns
ganz herzlich bei der Allianz Generalvertretung von Carsten Windler und der
Stiftung
Allianz für
die
Jugend.
Frauengruppe:
Treff- und Bildungsangebot für
Frauen aus interkulturellen Familien
Anleitung: Layla Ibrahim.
Donnerstags von 15 -17.30 Uhr
In pädagogischer Verantwortung
des VNB.
Frühdienst ab 7.30 Uhr für Alle!
AK- Wohnumfeld:
Di. 16.6. 2015 um 11 Uhr
am Sprotte.
Informationen bei der Stadt Nienburg,
Telefon 05021/87312
Alle Termine erfahren Sie auch im Sprotte
und unter www.sozialestadt.nienburg.de/
veranstaltungen.
und:
Gartenprojekt “Neue Erde”:
Alle Informationen zu den
Treffen beim Diakonischen
Werk, unter Telefon 979612.
im Sprottelino
Gymnastik zum Erhalt der
Beweglichkeit.
Mittwochs 15 -16 Uhr
Informationen unter Telefon 924220
Kneipp-Verein im Sprotte:
Rückenfit-gymnastik:
Montags 17 bis 18 Uhr.
Sanfte Nackengymnastik:
Montags 18 bis 19 Uhr.
Klangschalen:
Montags 19 bis 20 Uhr.
Kartenspielgruppe :
Freitags ab 15 Uhr
Treffen der SelbstHilfeGruppen (SHG):
Die Gruppen für
Verwaiste Eltern*
Neurodermitis*
Frauen mit Gewalterfahrung*,
Tremor und Parkinson*,
ADHS / Autismus
Pflegeeltern
Depressionsbetroffene*
Krebsbetroffene*
& Veganer
treffen sich im Sprotte.
* Selbsthilfegruppen des Paritätischen
Wohlfahrtverbandes in Nienburg.
Bitte erfragen Sie die Zeiten
bei der KIBIS 05021 973525
Bridgegruppe :
14 tägig
Freitags ab 15 Uhr
Informationen gibt
es im Sprotte!
Treffen zum Klönen & Spielen:
mit Kaffee & Kuchen
und miteinander aktiv werden.
Jeweils am 2. und 4. Montag im
Monat von 14.30 bis 16 Uhr
Seniorenfrühstück:
von 9 bis 11 Uhr
Jeweils am 1. Dienstag im Monat
Ohne Anmeldung!
Infos rund um die Treffs gibt es im
Sprotte, auch telefonisch unter
05021605602
Für Kaffee,Kuchen und Frühstück
erbitten wir eine Beteiligung von
2,00 €.
Für unser Hausaufgabenhilfe-Team
suchen wir nach Ehrenamtlichen,
die Spaß daran, Lust & Zeit haben,
Grundschulkinder bei den Hausaufgaben zu unterstützen!
Interesse?
Dann melden Sie sich doch bitte
im Sprotte.
Wir warten schon auf SIE!
IMPRESSUM
Herausgeber:
BauBeCon Sanierungsträger GmbH
Stadt Nienburg/Weser
Lehmwandlungsweg 42
Telefon 05021/5497
Lehmwandlungsweg 38
(im Sprotte-Gebäude)
Telefon: 05021 917375 oder außerhalb
der Sprechzeiten auch 0421/ 329010
oder mobil 01725434295.
Donnerstags 14- 18 Uhr ist
Irene Althaus für Sie da.
AK- Soziales:
Informationen bei der Stadt Nienburg,
Telefon 05021/87312
SeniorInnen-Treff
Kita
Arche Noah
StadtteilForum :
ist noch ohne neuen Termin!
Informationen bei der
Stadt Nienburg,
Telefon 05021/87312
Geselliges Tanzen 50+ :
Informationen direkt bei Gisela
Schwertel unter Telefon 04272/570
AnsprechpartnerInnen
Kindergarten:
Vormittagsgruppen
8 – 12 Uhr
Nachmittagsgruppen
13 – 17 Uhr
Ganztagsgruppe:
8 – 15 Uhr
Spätdienst bis 16 Uhr
Krippe:
8 – 15 Uhr
n
Veranstaltunge
& Treffen
!!
bei Herrn Althoff.
Schwangerenberatung
der AWO:
Infos und Termine
Mittwochs:
17-19 Uhr
Senioren
nachmittag:
Lehmwandlungsweg 36-40
Eingang an der Wilhelm-Rothert-Straße
05021/ 605 603
Montag bis Freitag von
8.30 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung
sind wir für Sie da.
email: [email protected]
www.das-sprotte.de
Lehmwandlungsweg 40
05021/ 600 28 64
Mittagstisch: Mittwochs, donnerstags
freitags 12 bis 13.30 Uhr
Senioren Spielecafé:
2. /4. Montag 14.30 bis 16.00 Uhr
Seniorenfrühstück:
1. Dienstag im Monat 9 bis 11 Uhr
Frühstück ab 10 Personen (bitte anmelden!)
Speisepläne unter:
www.das-sprotte.de/sprottelino
Die Stadtteilzeitung erscheint in sechs Ausgaben
jährlich und wird kostenlos an alle Haushalte
in der Lehmwandlung verteilt.
Verantwortlich:
Barbara Weissenborn
Redaktionsanschrift:
Lehmwandlungsweg 36
31582 Nienburg
Telefon 05021/ 605 602
www.sozialestadt.nienburg.de