Der Turmhahn - April 2015 - Evangelische Kirche Rheinhessen

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Der Turmhahn - April 2015 - Evangelische Kirche Rheinhessen
DER TURMHAHN
Eine Information der Evangelischen Kirchengemeinde Jugenheim in Rheinhessen
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
am 25. Januar 2015 haben sich in der
Gemeindeversammlung im Franz-JosefHelferich Haus die Kandidatinnen und
Kandidaten vorgestellt, die sich für den
neuen Kirchenvorstand bewerben. Von
vielen Gemeindemitgliedern habe ich
gehört, dass es ihnen schwer falle, am
26. April die Stimmen richtig zu verteilen, weil alle gut seien. Erfreulich, wenn
Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es
es solche Probleme gibt. Bei der letzten
auf, erkennt ihr´s denn nicht? (Jesaja 43,19)
Kirchenvorstandswahl hatte unsere Kirchengemeinde die höchste Wahlbeteiligung innerhalb der Landeskirche. Ich
wünsche, dass dieses Mal Jugenheim
wieder den Spitzenplatz einnimmt und
bitte Sie an der Wahl teilzunehmen.
Mit diesem Turmhahn stellen wir Ihnen
die zehn neuen Konfirmandinnen und
Konfirmanden vor und ihre Antworten
und Satzergänzungen auf fünf Fragen.
Was hätten Sie denn geantwortet? Wir
verabschieden unsere langjährige Organistin Juliane White und begrüßen Simon Louanzi, der uns bei der Flüchtlingsarbeit unterstützt.
Die Initiative „Willkommen im Dorf“ der
Evangelischen Kirchengemeinde, die Uli
Röhm ins Leben gerufen hat und zusammen mit den Paten beharrlich vorantreibt, haben Jugenheim durch zahlreiche Presseberichte inzwischen bundesweit zu einer positiven Bekanntheit verholfen und erreicht, dass unser Dorf als
Vorbild gilt und für viele andere Gemeinden Beispiel ist, wie man Flüchtlingsfamilien aufnimmt und integriert.
Ihre
Ingrid Gerhold
Ein biblisches Wort trifft unsere Jahreszeit: Um uns herum ist Wachstum.
In den Beeten stecken die Frühlingsblumen ihre Köpfe aus der Erde und
an den Bäumen entdecken wir die
frischen Knospen. Wir erleben den
Aufbruch der Natur und ertappen uns
dabei, wie Frühlingsgefühle in uns
Raum gewinnen. Die Freude am neuen Leben.
.
Auch in unserer Kirchengemeinde ist
einiges gewachsen und manches sieht
man schon. In diesen Tagen werden
Sie im Ort Plakate sehen, auf denen
Sie die Kandidatinnen und Kandidaten für den Kirchenvorstand angucken. Siehe ich will ein Neues schaffen
– ein neues Gremium für die Leitung
unserer Kirchengemeinde. Sie werden
gefragt sein bis zum 26. April ihre
acht Stimmen abzugeben. Mitzuent-
scheiden, wer sechs Jahre die Verantwortung in der Kirchengemeinde übernehmen soll. Ich habe
schon von vielen Leuten gehört,
dass Ihnen die Wahl schwer fallen
wird. Das kann ich verstehen.
Neu geworden ist auch die Fassade des alten Pfarrhauses. In das
gelbe Haus in der Hauptstraße ist
neues Leben eingekehrt. Und es
wachsen gute Beziehungen zu den
neuen Bürgern. Das erfüllt mich
persönlich mit Frühlingsgefühlen.
Siehe ich will ein Neues schaffen,
das hat sich auch der neu gegründete Gottesdienstausschuss gedacht und Neuerungen für unsere
Gottesdienste vorbereitet.
Neue und junge Gesichter werden
Ihnen begegnen. Unsere neuen
April 2014
Fortsetzung von Seite 1
Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt
wächst es auf, erkennt ihr´s denn nicht?
Konfirmanden und Konfirmandinnen, die 2016 konfirmiert werden.
In all dem Wachsen und Werden
feiern wir Ostern. Das Fest, das die
Möglichkeit des Neuanfangs unserem Leben eingeschrieben hat. Wir
feiern das Geschenk des Vertrauens, dass Gott meine Wahrheit aushält und verwandelt. Österlich leben ist der Glaube, dass Gott auch
mir zuspricht: Siehe ich will ein
Neues schaffen. Ich mache einen
Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.
Für die österliche Zeit und an jedem neuen Tag wünsche ich Ihnen
die Erfahrung dieser belebenden
und erfrischenden Wasserströme,
durch die Gott Neues schafft – im
Großen und im Kleinen.
Herzlich
Ihre Sarah Kirchhoff
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Begreift ihr meine Liebe?
Zum Weltgebetstag von den Bahamas am 6. März 2015
Am 6. März haben sich wieder viele
Frauen und auch einige Männer bei
uns im Evangelischen Gemeindehaus versammelt, um gemeinsam
den Weltgebetstag zu feiern. Diesmal mit einer Liturgie von den Bahams. Der Leitgedanke für den
Gottesdienst war Jesu Frage: Be-
greift ihr meine Liebe? Das Weltgebetstags-Team, bestehend aus katholischen und evangelischen Frauen, hat den Besucherinnen und Besuchern einen wunderschönen
Abend geschenkt, der mit einem
gemeinsamen Essen von den Bahams seine Krönung fand.
Segen bringen, Segen sein
Die Sternsinger waren stolz. sieben
Gruppen mit kleinen und großen Königen waren in prächtigen Gewändern in
Jugenheim unterwegs zu den Menschen. An die Türen schrieben sie den
Segensspruch „20*C+M+B+15“, Christus Mansionem Benedicat.
Das Ergebnis ihres Engagements kann
sich sehen lassen: 2.010,85 Euro kamen
bei der Sammlung allein in Jugenheim
zusammen; Die Aktion stand diesmal
unter dem Leitwort „Segen bringen,
Segen sein. Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit!“
Seit über zwanzig Jahren wird diese
Aktion in den sieben Orten des Selztales
im ökumenischen Geiste durchgeführt.
„Es war total super, so viele Leute haben
uns die Türen geöffnet“, freuten sich die
Kinder. Die Aussendungsfeier wurde
von der evangelischen Pfarrerin Sarah
Kirchhoff und der katholischen Gemeindereferentin Karin Heiser durchgeführt
und mit Gitarrenklängen von Heidi
Runkel abgerundet.
Angelika Fingerhut freute sich über die
Verstärkung durch die Kinder und Eltern aus der der evangelischen
„Kinderkirche“, sowie die Kinder vom
Kinderchor. Wie jedes Jahr sorgte Frau
Ute Beyer-Luff für ein leckeres, warmes
Mittagessen.
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Der, die, das, wer, wie, was, wieso, weshalb, warum, wer nicht fragt,
bleibt dumm! Oder: Warum wählen wir einen Kirchenvorstand?
Sie kennen dieses Eingangslied der
Sesamstraße mit den vielen Fragewörtern. Heute möchte ich der Frage stellen: Wer, wie, was, wieso,
weshalb, warum – wählen wir einen
Kirchenvorstand? Warum kann die
Pfarrerin das nicht machen?
Meine Antwort auf diese Frage ist:
Ohne Kirchenvorstand bin ich keine Gemeindepfarrerin. Denn Kirche sind für mich Menschen – ganz
unterschiedliche Menschen. Jeder
und jede hat seine/ihre eigene Begabung, die für das Gemeindeleben
wichtig ist. Und die sind vielfältig.
Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher kümmern sich zusammen mit mir um die finanziellen
Belange der Gemeinde, organisieren beispielsweise die Bauunterhaltung und sind auch Arbeitergeber.
Wir beschäftigen in Jugenheim alleine im Evangelischen Kindergarten 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Jeder im Kirchenvorstand
hat auch inhaltlich Schwerpunkte,
sei es die Musik, die Altenarbeit,
das diakonische Handeln oder die
Gestaltung der Gottesdienste.
Diese Menschen sind aber nicht
nur Experten in ihren Bereichen
und bringen persönliche und berufliche Erfahrungen und Kenntnisse
ein. Diese bunte Vielfalt garantiert,
dass der Kirchenvorstand die Themen aufgreift und behandelt, die für
die Menschen in Jugenheim wichtig
sind.
Es ist ein verantwortungsvolles
Amt. Durch die Entscheidungen die
dieses Gremium trifft, bekommt unsere Kirchengemeinde ihr Profil.
Daran ist erkennbar, was uns als
Christenmenschen vor Ort wichtig
ist. Über und unter allem steht die
Frage, ob wir mit unserem Handeln
das Evangelium der Liebe Gottes
bezeugen und verkündigen.
Ich bitte alle Wahlberechtigten
herzlich darum, dass sie ihre Stimme
abgeben und mit dieser, die Menschen stärken, die bereit sind Verantwortung zu übernehmen. Wenn
Sie „aufkreuzen und ankreuzen“ machen Sie diesen Menschen Mut ihr
Amt auszuüben. Sechs Jahre ist eine
lange Zeit, in der die ein oder andere schwere Entscheidung auf die
Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher wartet. Dafür
braucht man Zuspruch. Bitte unterstützen Sie den neuen Kirchenvorstand durch Ihre Stimme.
Ihre Sarah Kirchhoff
Kirchenvorstandswahl
Ende März erhalten alle Wahlberechtigten die persönlichen Briefwahlunterlagen mit der Post. (Wer
bis zum 30. März 2015 keine Post
bekommen hat, möge sich bitte im
Gemeindebüro bei Inge Fischer
melden.)
Wer den Wahlschein in den Händen hat, kann sofort wählen und
den Stimmzettel im verschlossenen
Umschlag in den Briefkasten am
Gemeindehaus in der Hintergasse
19 einwerfen oder während der Bürozeiten am Montag und Mittwoch
von 9 bis 13 Uhr persönlich abgeben.
Jeder kann selbstverständlich auch
am Wahlsonntag, den 26. April
2015 von nach dem Gottesdienst
bis 17:30 Uhr in die Martinskirche
kommen und dort den Stimmzettel
ausfüllen und persönlich abgeben.
Das gilt auch für alle diejenigen, die
ihre Wahlunterlagen verlegt haben
und nicht mehr finden.
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Der neue Konfirmandenjahrgang
Am 7. März war es soweit: die erste Konfi-Stunde des Jahrgangs, der 2016 Konfirmation feiert. Diesmal machen sich 10 Jugenheimer mit 4 Partenheimern wieder gemeinsam auf den Weg.
Beim ersten Treffen haben sie sich beim Spielen, Essen und Austausch kennengelernt. Am Ende des
Treffens stand fest, alle freuen sich auf das gemeinsame Jahr. In dieser Zeit geht es zweimal auf Tour,
man trifft sich monatlich zum Konfirmandenunterricht und die Jugendlichen besuchen regelmäßig die
Gottesdienste. Unseren neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden wünschen wir, dass sie in dieser
Zeit mit unserer Gemeinde und in ihrer Gemeinschaft wertvolle Erfahrungen sammeln.
Wir haben den zehn neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Jugenheim jeweils fünf Fragen gestellt und gebeten den Satz zu ergänzen.
Wenn ich groß bin, dann bin ich hoffentlich ….
Vom Konfirmationsunterricht erwarte ich …
Kirche ist für mich …
Sonntags …
Mit wem ich schon immer mal eine Tasse Kaffee/Tee trinken wollte ….
Hier findet man eine Auswahl der Antworten. Was hätten Sie geantwortet?
Sarah Steinfurth
Wenn ich groß bin, dann bin ich
hoffentlich …Tierärztin, denn
ich liebe Tiere - außer Bienen.
Vom Konfirmationsunterricht
erwarte ich … dass es schön
wird.
Kirche ist für mich …meine Religion und das Haus, das
Menschen für Gott bauen.
Christine Runkel
Julian Sax
Christine Runkel
Julian Sax
Wenn ich groß bin, dann bin ich
hoffentlich …ausgezogen und
habe einen guten Job.
Christine Runkel
Wenn ich groß bin, dann bin ich
hoffentlich …glücklich und gesund.
Kirche ist für mich …ein großes Gebäude mit einem
Turm.
Vom Konfirmationsunterricht
erwarte ich …dass wir uns
alle gut verstehen!
Sonntags …ist Kirchtag.
Sarah Steinfurth
Sonntags …verbringe ich den
Tag gerne mit meiner Familie.
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Der neue Konfirmandenjahrgang
Helena Sax
Wenn ich groß bin, dann bin ich
hoffentlich …glücklich und gesund!
Vom Konfirmationsunterricht
erwarte ich …dass mir die
Zeit mit den anderen Konfirmanden Spaß macht und wir
viel über unsere Religion lernen.
Kirche ist für mich …ein Ort an
dem z.B. an Weihnachten alle zusammen kommen und
gemeinsam singen.
Rico Arenz
Sonntags …verbringe ich den
Tag mit meiner Familie.
Helena Sax
Rico Arenz
Vom Konfirmationsunterricht
erwarte ich …dass er Spaß
macht.
Kirche ist für mich …ganz
okay.
Sonntags …schlafe ich.
Adrian Vey
Wenn ich groß bin, dann bin ich
hoffentlich …von zu Hause
ausgezogen.
Vom Konfirmationsunterricht
erwarte ich … zu lernen, in
der Gemeinschaft zu sein.
Adrian Vey
Kirche ist für mich …
interessant, ein Ort des
Glaubens
Luca Schramm
Luca Schramm
Vom Konfirmationsunterricht
erwarte ich …das ich was lerne.
Kirche ist für mich …ein Gebäude mit einem Turm.
Sonntags …geht man in den
Gottesdienst.
April 2014
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Der neue Konfirmandenjahrgang
Robin Walther
Wenn ich groß bin, dann bin ich
hoffentlich …Fußballer oder
Kommissar.
Vom Konfirmationsunterricht
erwarte ich …dass es nicht zu
langweilig ist.
Sonntags …schlafe ich aus.
Mit wem ich schon immer mal
eine Tasse Kaffee/Tee trinken
wollte …mit meiner Uroma.
Anouk Schäfer
Anouk Schäfer
Vom Konfirmationsunterricht
erwarte ich …dass er lustig
und interessant wird.
Kirche ist für mich …ein Platz
an dem sich Gläubige versammeln und beten und wo
man Gott dankt!
Sonntags …mache ich was
mit meiner Familie, Freunden und mit meinem Pferd.
Robin Walther
15 Jahre Café Turmhahn
Am 19.Juli 2015 feiert das Café
Turmhahn sein 15jähriges Bestehen. Das Team des Café Turmhahn
will diesen Tag besonders gestalten,
deshalb lohnt es sich, diesen Termin
vorzumerken.
Das Café Turmhahn bietet alle zwei
Wochen dienstags von 15-17 Uhr
im Evangelischen Gemeindehaus ein
umfangreiches Programm. Bei Kaffee und Kuchen haben die Gäste Gelegenheit neue Kontakte zu knüpfen,
sich bei netten Gesprächen zu unterhalten und kennenzulernen.
Das Café Turmhahn möchte dazu
beitragen, das Miteinander und die
dörfliche Gemeinschaft zu pflegen.
Dazu laden wir ganz besonders alle
Neubürger ein, genauso willkommen sind unsere katholischen Mitbürger. Es wird jedes Mal ein kleines Programm angeboten. Darüber
hinaus singen die Gäste voller Begeisterung die alten Volkslieder und
freuen sich über Geschichten aus
früheren Zeiten oder Mundartlesungen. Pfarrerin Sarah Kirchhoff besucht das Café Turmhahn oft und
gestaltet einen Teil des Nachmittags mit kirchlichen Themen.
Wer sich am Café Turmhahn mit
Kuchen, einem Bildervortrag, oder
mit einem anderen Programmangebot beteiligen möchte, ist dazu willkommen und herzlich eingeladen.
Bitte bei Carmen Weinel melden:
Telefon 06130 6371.
Finn Schubert
Wenn ich groß bin, dann bin ich
hoffentlich …ein Profi Fußballer.
Mit wem ich schon immer mal
eine Tasse Kaffee/Tee trinken
wollte …Julian, Rico, Luca,
Robin.
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Finn Schubert
Nächste Termine Café Turmhahn:
31. März Thema Ostern
14. April mit Pfarrer Fellechner
28. April Mundartgeschichten mit
Carmen Weinel.
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April 2014
Willkommen Simon Louanzi
Die Arbeit der Initiative “Willkommen im
nehmensführung und Pädagogik. Er arbeite-
Dorf “ mit ihren vielen ehrenamtlich enga-
te als Business Development Manager im
gierten Jugenheimern, hat eine besondere
Nahen Osten und in Afrika. Außerdem führte
Auszeichnung erfahren. Das Diakonische
er entwicklungspolitische EU-Förderprojekte
Werk Mainz-Bingen der Evangelischen Kir-
durch.
che unterstützt unsere Arbeit mit den
Flüchtlingsfamilien in Zukunft durch einen
hauptamtlichen Mitarbeiter. Seit Anfang
März kommt Simon Louanzi jeden Mittwoch
Er ist 50 Jahre alt, mit einer Deutschen verheiratet, hat einen elfjährigen Sohn und
besitzt seit langem die deutsche Staatsbürgerschaft, bezeichnet sich aber mit einem
Augenzwinkern als Rheinland-Pfälzer.
Im Rahmen seiner Berufstätigkeit lebte er
längere Zeit in Ägypten und gehörte zum
Kirchenvorstand der Deutschen Evangelischen Kirchengemeinde in Kairo. Deshalb
weiß er aus eigener Erfahrung, was es heißt
in einem fremden Land zu leben. Durch seine Arbeit will er nicht nur bei uns Verständnis für andere Kulturen wecken, sondern
auch den Flüchtlingsfamilien, die zu uns
kommen, die Hand ausstrecken und christliche Werte vermitteln.
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Wechsel auf der Orgelbank
Moritz Holdenried und Sebastian Bauer folgen auf Juliane White und spielen
in Zukunft bei den Gottesdiensten abwechselnd mit Hannelore Wingert die
Orgel der Martinskirche in Jugenheim
Liebe Jugenheimern Kirchengemeinde,
23 Jahre ist eine lange Zeit. So lange war ich
in der Jugenheimer Martinskirche als Organistin tätig. Ich war immer gerne bei ihnen,
im 14-tägigen Wechsel mit Frau Wingert.
An Ihrer mehr als 250 Jahre alten historischen Wegmann-Orgel aus dem Jahr 1762
bin ich gewachsen und habe meine Eignungsprüfung abgelegt. Es war für mich
immer schön den Gottesdienst zu begleiten
oder kleine Konzerte zu geben. Vor allem an
einer so schönen alten Orgel, wie der in
Jugenheim und der hervorragenden Akustik
in der Kirche.
Schon früh habe ich mich als ein Teil Ihrer
Gemeinde empfunden, obwohl ich aus Appenheim komme. In all diesen Jahren habe
ich die Gemeinde und ihr großes musikali-
Simon Louanzi
in
das
Gemeindehaus,
sches Engagement kennen und schätzen
um
gelernt und werde Sie bestimmt alle vermis-
die
sen. Aber ich habe in meiner Heimatgemein-
“Flüchtlingspaten” mit Rat und Tat zu unter-
de Appenheim das Angebot für eine volle
stützen. Jungenheim hätte keinen besseren
Organistenstelle bekommen und hoffe, dass
bekommen können, denn er spricht nicht
Sie verstehen, dass ich diese Chance er-
nur Englisch, Französisch und Spanisch, son-
griffen und mich dort beworben habe. Des-
dern auch fließend Arabisch. Er ist Franzose,
halb werde ich Jugenheim zum 1. April 2015
lebte aber mit seiner Familie schon von
verlassen.
Kindesbeinen an in vielen Staaten Nordafrikas, denn der Vater war in diesen Ländern
Sie können mir am 22.3. gerne noch einmal
beruflich tätig. Simon Louanzi studierte in
zuhören, wenn ich mich musikalisch von
Lyon
mit
Ihnen verabschiede. Ich gehe mit einem
Schwerpunkt Wirtschaft, Politik und Orien-
lachenden und einem weinenden Auge. Und
talistik und später in Deutschland Unter-
seien Sie versichert, ich bin nicht aus der
angewandte
Fremdsprachen
Welt und immer gerne bereit als Vertretung
an „meine“ Orgel zurückzukehren.
Wir suchen Paten für die
Flüchtlingsfamilien
Interesse?
Dann melden Sie sich bei
[email protected]
Danke für die lange Zeit die ich bei Ihnen
sein durfte. Meinen Nachfolgern Sebastian
Bauer und Moritz Holdenried wünsche ich
alles Gute.
Ihre Juliane White
APRIL 2014
DER TURMHAHN
Oase am Morgen – neue Form des Gottesdienstes
Kennen Sie solche Gedanken?
„Schade, der Gottesdienst fällt
aus“, oder „Nein, danke, die Form
des Gottesdienstes ist nichts für
mich“.
„Wollen und können wir daran
etwas ändern?“ fragt sich daher
seit Januar das siebenköpfige
Team des GottesdienstAusschusses, bestehend aus Sarah Kirchhoff und den Mitgliedern des Kirchenvorstands Gunter Freund, Edeltraud Schäfer
und Ute Bayer-Luff. Dabei drei
weitere Menschen, die in diesem
Ausschuss sehr gerne mitarbeiten: Meike Gieß, Beate Elvira
Müllerheim und Hannelore Wingert.
Eines war schnell klar: "Wir wollen, können und müssen etwas
ändern! Wie wollen wir das machen?" 1. Die Lösung soll für alle
Altersgruppen gelten. 2. Es soll
an jedem Sonntag ein Angebot
geben. Bereits begonnen hat die
Vielfalt im letzten Jahr mit der
wunderbaren Kinderkirche. Auch
für alle, die den traditionellen
Gottesdienst lieben, wollen die
sieben ein Angebot machen. Daher wird ab April an jedem letzten Sonntag im Monat wieder
Abendmahl gefeiert. Und zusätzlich pro Monat feiern wir einen
speziellen, aber anderen, besonderen Gottesdienst. Allen im Gottesdienst-Ausschuss ist es wichtig, dass in unserer Kirche die
Musik und die Möglichkeit zu
Stille Platz haben. Sie können
sich auch eine freie Gottesdienstform vorstellen, mit Gedichten
oder Kurzgeschichten als Andacht - und manchmal mit anderer Musik. Aus diesen und vielen
weiteren Gedanken ist die „Oase
am Morgen“ entstanden: ankommen, inspirieren, Gottes Nähe
fühlen.
Die erste „Oase am Morgen“ findet am 19. April 2015 um 10:00
Uhr statt, gestaltet mit bekannten
und neuen (Lobpreis-)Liedern,
vortragen von Andreas Gieß mit
Gitarre, Meike Gieß mit Gesang
und Moritz Holdenried an der
Orgel. Es sind schöne, einfache
Lieder – nicht unbedingt aus dem
Gesangbuch, aber doch tief verwurzelt mit Gott und Jesus.
Einige laden zum Zurücklehnen
und Zuhören ein, andere zum
Mitsingen. Lassen wir uns von
Geschichten und Weisheiten inspirieren, innehalten und die
Schönheit des Sonntagmorgens
genießen – einfach mal so. Wir
freuen uns auf jeden Sonntag
Gottesdienst, in unterschiedlichsten Formen.
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GOTTESDIENSTE
Evangelisches Gemeindehaus
Gründonnerstag 2. April 2015 - 19 Uhr
Prädikantin Müllerheim und Pfarrerin
Sarah Kirchhoff
Martinskirche Jugenheim
Karfreitag 3. April 2015 – 10 Uhr
Pfarrerin Sarah Kirchhoff
Martinskirche Jugenheim
Karsamstag 4. April 2015 (Osternacht)
23 Uhr: Pfarrerin Sarah Kirchhoff mit
Abendmahl
Martinskirche Jugenheim
Ostersonntag 5. April 2015 – 10 Uhr
Prädikantin Runkel mit Abendmahl
Martinskirche Jugenheim
So. 12. April 2015 – 10 Uhr
Prädikantin Runkel
Martinskirche Jugenheim
So. 19 April 2015 – 10 Uhr
Oase am Morgen
Martinskirche Jugenheim
Kirchenvorstandswahl
So 26 April 2015 – 10 Uhr
Prädikantin Runkel mit Abendmahl
Martinskirche Jugenheim
So. 3. Mai 2015 – 10 Uhr
Prädikantin Runkel
Martinskirche Jugenheim
Vorstellung der Konfirmanden
So. 10. Mai 2015 – 10 Uhr
Partenheim [Pfarrgarten
Christi Himmelfahrt Do. 14. Mai 2015
10:15Uhr:
Gottesdienst unter freiem Himmel
Martinskirche Jugenheim
So. 17. Mai 2015 – 10 Uhr
Prädikantin Müllerheim
Martinskirche Jugenheim
Pfingstsonntag 24. Mai 2015 – 10 Uhr
Pfarrerin Kirchhoff
11:15 Uhr: Kindergottesdienst
Martinskirche 25. Mai 2015
10 Uhr: Katholische Messe
Martinskirche Jugenheim
Konfirmation, So. 31. Mai 2015
10 Uhr: Pfarrerin Kirchhoff
Gottesdienst am Friedenskreuz
So. 7. Juni 2015: Pfarrer Lotz
Vorsitzende des Kirchenvorstands: Ingrid Gerhold, Tel.: 06130-9410885. Pfarrerin Sarah Kirchhoff, 55271 StadeckenElsheim, Goethestr. 6a, Tel.: 06130-7090482. mobil: 0176-22734562, [email protected]. Pfarramtsbüro: Inge Fischer,
Montag und Mittwoch von 9–13 Uhr, Hintergasse 19, Tel.: 06130-215555, Fax: 06130-215554. [email protected].
Küsterin: Rebecca Kleemann, Tel.: 0176-24086649, [email protected]. Evangelischer Kindergarten Martin-LutherKing, Außerhalb 10, Tel.: 06130-201 Leiterin: Heidi Hertha, [email protected]. Kindergartenausschuss Vorsitzende:
Julia Katzenski, Tel.: 0177 2942093 [email protected]. Evangelisch-Kommunales Jugendbüro, Gemeindepädagogin
Alexandra Scheffel, 55218 Ingelheim, Binger Straße 218, Tel.: 06132-7189-25 [email protected]. Café
Turmhahn: Carmen Weinel, Tel.: 06130 6371
Impressum: Der TURMHAHN erscheint in einer Auflage von 750 Exemplaren und wird an alle Jugenheimer Haushalte verteilt.
Redaktion: Ingrid Gerhold (verantwortlich), Inge Fischer, Sarah Kirchhoff, Uli Röhm. http://jugenheim.ev-kirche.org/