Unterrichtsmaterialien

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Unterrichtsmaterialien
Tourismus bringt’s – integrativ
Schulwettbewerb des Oberösterreich Tourismus 2009/2010
Unterrichtsmaterialien
Autorenteam:
SD Claudia Girardi
HOL Angelika Urban-Poscher
Mag. Herwig Wingert
Illustration: Philipp Pamminger
Mag. Herwig Wingert
Eine Initiative des OÖ. Tourismus
in Kooperation mit dem Landesschulrat OÖ
Mit freundlicher Unterstützung vom Land OÖ.
.
Tourismus bringt`s - integrativ
Inhaltsverzeichnis
Impulsgeschichte .....................................................
Symbole erkennen …...............................................
Dings-Geschichte ....................................................
Purzelwörter ............................................................
Barrierefrei Reisen Internetralley ……………………
Rechenkreispuzzle ..................................................
Wir gehen von den Stärken aus ..............................
Simulationsspiele ….................................................
Erkundungstour durch die Schule mit motorischer
Beeinträchtigung .....................................................
Erkundungstour durch die Schule mit
Sehbeeinträchtigung ...............................................
Wandzeitung ...........................................................
Erkundungstour im Heimatort ..................................
Interview mit dem Bürgermeister .............................
Stärken, Schwächen und Gefühle ...........................
Ich-Ausweis .............................................................
Gefühlsuhr ...............................................................
Spiel Gefühlswelt .....................................................
Ich- und Du-Sätze ...................................................
Blindenschrift – Stationsbetrieb ...............................
Gebärdensprache ....................................................
Fühlender Taschenrechner .....................................
Landschaft – Rechenpuzzle ....................................
Oberösterreich: Tourismus bringt`s – Integrativ / Schuljahr 2009/2010
Seite 3 – 6
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Seite 8
Seite 9
Seite 10
Seite 11 – 12
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Seite 14 - 17
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Seite 19
Seite 20
Seite 21
Seite 22
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Seite 25 – 26
Seite 27 – 28
Seite 29 – 30
Seite 31 – 37
Seite 38
Seite 39
Seite 40 – 44
Tourismus bringt`s – integrativ Impulsgeschichte
Ein neuer Spielplatz für Fröhlichshausen
In der Gemeinde Fröhlichshausen ist die Aufregung riesengroß. Alle
haben einen
bekommen. Ratet mal von wem?
Ihr werdet es nicht glauben, es ist ein
vom Herrn
Bürgermeister. Und das steht drinnen:
Fröhlichshausen, im Februar 2010
Liebe Kinder von Fröhlichshausen!
Nächstes Jahr wird die Gemeinde für euch einen
neuen Spielplatz bauen. Er wird auf der Wiese
hinter der Volksschule sein.
Dazu brauchen wir dringend eure Hilfe!
Der Spielplatz soll für alle Kinder der Gemeinde
ein Treffpunkt zum Spielen, Toben und Wohlfühlen sein.
Bitte denkt gut nach, was ihr dort gerne haben
möchtet.
Wir sammeln eure Ideen, Zeichnungen und
Vorschläge im Servicecenter im Gemeindeamt.
Bitte gebt alles bis 30.April 2010 ab.
Im Mai werde ich euch zu einer KinderGemeinderatssitzung einladen und alle
Vorschläge mit euch besprechen.
Ich freue mich schon auf viele Antworten, Briefe
und Ideen.
Liebe Grüße aus dem Gemeindeamt!
Euer
Hans Bürgermeister
Oberösterreich: Tourismus bringt`s – Integrativ / Schuljahr 2009/2010
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Fast alle
bringen am nächsten Tag den
in die
mit. In der Pause wird eifrig diskutiert, die ersten Ideen
heraus. Die kleine Eva
sprudeln aus den
Hindernisparcours am neuen
möchte einen
. Ein Klettergerüst soll unbedingt
dabei sein. Auch die anderen
haben gute Einfälle. Lukas
sitzt im
ein bisschen nachdenklich, denn
ist
. Er kann nicht laufen
und springen und auch nur mit Hilfe klettern. Aber
kann sehr gut
, denn das kann man auch im Sitzen. Er wünscht sich eine.
Außerdem kann ihm sein
ist die kleine Anna
Leon auch die Pfeile holen. Damit
nicht so glücklich, denn
ist
und kann nur mehr ganz wenig sehen. Auf keinen Fall kann sie mit
Pfeilen eine
treffen.
hat eine großartige Idee, sie findet, dass
der neue
mit einem Leitsystem und mit Kontraststufen für
ausgestattet sein soll. Auch für
,
und
dabei sein, sie denkt dabei an einen Sinnesgarten. Luigi
kurzem aus
in die Klasse gekommen ist, kann den
soll etwas
, der erst vor
gar nicht
verstehen, er spricht erst ein paar Wörter Deutsch. Sofort erklären
die
ihm die Geschichte mit dem
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.
strahlt über das ganze
und ruft vergnügt: „Voglio un
cantiere di acqua“. Jetzt kennen sich die anderen
Doch
greift zu
und
und zeichnet eine Skizze. „Eine
“, erklärt ,
Wasserbaustelle meint
Begeisterung schreien alle
nicht alle….Felix
nicht aus.
„ja das ist lustig!“. Vor lauter
durcheinander. Nein halt! Doch
sitzt still auf seinem
, auch er hat den
des Bürgermeisters in den Händen. Felix kann ja sehr gut lesen, doch er
ist
, deshalb hat er sich am Gespräch der
nicht
spricht außerdem mit seinen
, das nennt
man Gebärdensprache. Jetzt schalten sich auch die
und die
beteiligen können.
nach seinen Ideen. Denn die
Schulassistentin ein, sie fragen
kann auch mit den
sprechen.
ist ein toller Sportler, er
möchte gerne eine Kletterwand am neuen
. Das übersetzen die
beiden den,
die
diese Idee findet auch großen Beifall. „So“, sagt
, „jetzt müssen wir uns wieder der
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zuwenden.
Aber wenn ihr wollt, können wir in den nächsten Wochen im
über
das
- Thema sprechen. Wir werden gemeinsam überlegen, wie
ein
ausschauen muss, damit er für alle
Und wir könnten auch unsere
erkunden
geeignet ist.
und unsere Gemeinde
und einmal nachsehen, wie es da den Menschen mit Beeinträchtigungen
ergeht.
Unsere Ideen werden wir dann dem Herrn Bürgermeister
schicken“. Damit sind alle einverstanden, die
Plätze zurück, holen ein wenig murrend ihre
und beginnen schön langsam zu arbeiten.
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gehen auf ihre
-
heraus
Tourismus bringt`s – integrativ – Symbole
Verbinde das Symbol mit dem richtigen Wort
Hund
Spielplatz
Dartspiel
Italien
Lehrer/Lehrerin
Kinder
Gebärdensprache
Brief
sehgeschädigt
Mathematik
körperbehindert
Schule
gehörgeschädigt
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Barrierefrei Reisen in Oberösterreich
Weißt du eigentlich, dass…?
Lies die Dings-Geschichte und löse mit den „Purzelwörtern“ die
Geschichte auf. Dann weißt du ganz viel über barrierefreien Urlaub
in Oberösterreich.
Auch Menschen mit Beeinträchtigung reisen gerne. Diese
!werden
! bis hin zum Aufenthalt
in Oberösterreich angefangen von der
gezielt unterstützt. Alle Bereiche, die im Urlaub wichtig sind, wie Hotels,
Gasthäuser,
, Kinos, Theater, Ausflugsziele und vieles mehr
!.
bieten vermehrt ein Vergnügen ohne
Weißt du eigentlich, dass 10 % der Gesamtbevölkerung Oberösterreichs
! eingeschränkt sind? Alleine in Oberösterreich sind das
in ihrer
140000 Personen.
Oberösterreichs Betriebe bemühen sich Hotels und andere Unterkünfte
so zu bauen, dass sie für alle Menschen und nicht nur für Menschen mit
! geeignet sind. So ist z.B. ein Aufzug für einen Rollstuhlfahrer
!, ein älterer Mensch
zwar absolut notwendig, aber auch Eltern mit
oder eine Person mit einer schweren Last werden ihn dankbar nutzen.
! , Schwimmbäder und
Schrittweise werden auch Museen, Kinos,
Ausflugsziele barrierefrei umgebaut. Das nennt man „Design for all“.
Damit ist gemeint, dass alle öffentlichen
! , Freizeiteinrichtungen
und Unterkünfte so gebaut werden, dass sie für alle Menschen gut
! Einrichtungen nicht
nutzbar sind. Heute weiß man, dass solche
nur für Menschen mit Beeinträchtigung, sondern auch für ältere
Menschen und Familien sehr komfortabel sind.
So kann man bereits den Dachstein mit seiner barrierefreien Seilbahn
und seinem barrierefreien Wanderweg genießen. Oder man unternimmt
eine Schifffahrt auf dem Attersee mit dem Schiff „Vöcklabruck“.
Anschließend bietet ein Hebelift am öffentlichen Badeplatz in Weyregg
die Möglichkeit im herrlichen Wasser des Attersees zu schwimmen.
Eine große Bedeutung bei der Wahl des
! spielt die Unterkunft.
Barrierefreie Häuser müssen ihren Gästen Zugänglichkeit und
Benutzbarkeit für jeden, Sicherheit und Komfort bieten. Dazu wurden
! von Rollstuhlfahrern getestet und bewertet. Viele
viele
Informationen über barrierefreien Urlaub, Erholung ohne Grenzen und
! unter der Adresse
sorgenlose Urlaubstage findest du im
www.nohandicap.at .
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Barrierefrei Reisen in Oberösterreich
Purzelwörter
Setze die Buchstaben zu Wörtern zusammen, schreibe die
Wörter auf und setze sie in den Text sinnvoll ein
Achtung, manche Wörter sind ganz schön kniffelig, ihr dürft auch
zusammenhelfen
G
t
a
n
U
s
ä
e
b
g l r
s p
l
a
u
n
t
a
u
G e e
d b u ä
S o t p l re
K w i a n g
d e e n r
st e i n e
M o
t
t
b ä i
l i
b r r r e e
e i i e a f
e
e
r T h
Sport
n
B e i n r e t ä
ch i t g g n u
U s r b l
ortes
u
a
l n a a
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I e r n e
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U e n t t
f e n r
ü k
G _________
U___________
T____________
G___________
K _________
Sport ________
M ___________
B ___________
I __________
U _______ortes
U ___________
b __________
S _____steine
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Barrierefrei Reisen in Oberösterreich
Weißt du eigentlich
…dass der Oberösterreich Tourismus
eine eigene
Internetseite hat, wo Menschen mit Beeinträchtigungen sich über
barrierefreies Reisen informieren können?
Besuche die Internetseite www.nohandicap.at
Bestelle auf dieser Internetseite den „No Handicap Katalog“ und
lass ihn an deine Schuladresse schicken. Nun kannst du mit dem
Katalog oder mit dem Internet weiterarbeiten.
Klicke auf den Menüpunkt `Unterkünfte`, was heißen folgende
Zeichen?
___________________________
___________________________
___________________________
Gehe zurück auf die Startseite, klicke auf die interaktive Karte
rechts oben.
Suche jeweils 5 Unterkünfte, die absolut rollstuhltauglich / rollstuhltauglich / eingeschränkt rollstuhltauglich sind.
Gibt es rollstuhltaugliche Unterkünfte in deiner Heimatgemeinde
oder in der näheren Umgebung?
Rätselspaß für schnelle Internetsurfer/ Internetsurferinnen (dein
Lehrer/ deine Lehrerin hilft dir)
o Wo ist das Welldorado, ein Bad mit einem behindertengerechten
Beckeneinstieg?
o Wo ist der Planetenweg, ein 4 km langer barrierefreier Rundweg?
o In welchem Ort gibt es spezielle Langlauftrainer für sehbehinderte
Mitmenschen?
o Gib unter `Suchen` das Wort „Dachstein“ ein – ein toller Erlebnistag ist hier
für alle Menschen möglich – beschreibe diesen Tag!
o Auch die Anreise mit dem Zug ist sehr gut organisiert. Unter welcher
Telefonnummer kannst du dich über barrierefreies Anreisen informieren?
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Barrierefrei Reisen in Oberösterreich
Weißt du eigentlich
…dass der Oberösterreich Tourismus
alles dazu tut,
damit Oberösterreich ein attraktives Urlaubsland für alle Menschen
ist?
Löse das Rechenpuzzle, als Kontrolle erhältst du das Logo des
Oberösterreich Tourismus
Material:
Kreispuzzle, Schere, Klebstoff
Schneide alle Kreisteile aus, löse die erste Rechenaufgabe, lege das Teil
mit der passenden Lösungszahl rechts an und löse nun die neue
Aufgabe.
Kreispuzzle ganz schön schwierig
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Barrierefrei Reisen in Oberösterreich
Weißt du eigentlich
…dass der Oberösterreich Tourismus
alles dazu tut, damit
Oberösterreich ein attraktives Urlaubsland für alle Menschen ist?
Löse das Rechenpuzzle, als Kontrolle erhältst du das Logo des
Oberösterreich Tourismus.
Material:
Kreispuzzle, Schere, Klebstoff
Schneide alle Kreisteile aus, löse die erste Rechenaufgabe, lege das Teil
mit der passenden Lösungszahl rechts an und löse nun die neue
Aufgabe.
Kreispuzzle nicht so schwierig
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Integrativ – wir gehen von den Stärken aus
Wir spielen gemeinsam - integrativ
„Was ist das, „beeinträchtigt“?, fragt Eva
.
„Ganz einfach“, sagt Lukas
, „zum Beispiel nicht gehen können, wir
müssen auch nicht gehen, wir können ja fahren. Da sind wir
Rollstuhlfahrer auch viel schneller als du!“
„Ganz einfach“, sagt Anna
, „das ist zum Beispiel nicht sehen
können, wir müssen auch nicht mit den Augen sehen, wir sehen mit den
Händen, mit dem Stock, mit der Nase, mit den Ohren. Wir
Sehgeschädigten können nämlich viel besser fühlen, riechen und hören
als du.“
„Ganz einfach“, gebärdet Felix
, „das ist zum Beispiel nicht hören
können, wir müssen auch nicht hören, wir lesen von den Lippen ab und
sprechen mit den Händen. Auch lernen wir die Lautsprache. Wir
Hörgeschädigten können uns viel besser mit Menschen aus anderen
Ländern unterhalten, weil alle Gebärdensprachen ähnlich sind.“
Luigi
lacht über das ganze Gesicht, er hat schon ganz viel
verstanden und hat eine großartige Idee. „Wir bauen uns Rollstühle,
Blindenbrillen und stecken uns Watte in die Ohren. Dann sind wir alle
ähnlich und können gemeinsam spielen!“
Eva und alle anderen sind einverstanden und stürzen sich ins
Bastelvergnügen.
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Integrativ – wir gehen von den Stärken aus
Lukas schlägt vor: Du baust dir einen eigenen „Rollstuhl“
oder du borgst dir einen Leihrollstuhl aus*
Material: 2 Rollbretter; 3 Springschnüre; 1 Schülersessel
Arbeitsanleitung:
1) Verbinde die 2 Rollbretter mit zwei Springschnüren (straff
anziehen). Beachte, dass die Schnüre innerhalb der Rollen liegen.
Weiters sollen die verbleibenden Enden der Schnüre ungefähr
gleich lang sein. (Abbildung 1)
2) Nun kannst du den Sessel mit Hilfe der Springschnur-Enden auf
den Rollbrettern anbinden. (Abbildung 2)
3) Zusätzliche Stabilität erhält unser Rollstuhl, indem du die
Stuhlbeine mit der dritten Springschnur (in unserem Fall eine
gelbe) verknotest. Führe dazu die Schnur unterhalb eines
Rollbrettes durch. (Abbildung 3)
4) Als letzten Schritt sollst du alle losen Ende der Springschnüre
wahllos verknoten, sodass sie nicht unter die Rollen geraten
können – Achtung sonst herrscht Sturzgefahr! (Abbildung 4)
Abb. 1
Abb. 2
Abb. 3
Abb. 4
Nun kannst du deinen Rollstuhl mit einem Partner/einer Partnerin
ausprobieren. Sei langsam und vorsichtig dabei, du bist kein
Rollstuhlprofi! In den meisten Schulen ist der Boden sehr glatt.
*Anmerkung: Dein Lehrer/deine Lehrerin kann sich bei der Firma Heindl auch
Leihrollstühle kostenlos ausborgen. Das ist in ganz Oberösterreich möglich.
www.heindl-bandagist.at – Ansprechpartner Herr Preslmayr
!"#!$%&'"!()*!+(,#-.&/#0%'#1)"2!-#/!3%-!*-%#%'!+(,4"3%!5(!6(7%'#/%'!81'#-.&/!3%-!#69/2-.&%)!:"7)"&9%)!")4%&"2/%);!&"/!
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Integrativ – wir gehen von den Stärken aus
Anna schlägt vor: Du baust dir verschiedene
Simulationsbrillen, das ist ganz einfach
Material: Schnittmuster, Schere, Klebestreifen, verschiedene Folien (z.B
aus einer Klarsichthülle, Alufolie, bunte Folie)
Arbeitsanleitung:
Schnittmuster mehrmals auf Karton übertragen, ausschneiden und mit
Klebestreifen zusammenkleben. Für die Brillengläser nimmst du
verschiedene Folien
Nun kannst du deine Simulationsbrillen mit einem Partner/einer
Partnerin ausprobieren. Sei vorsichtig dabei, du bist eingeschränktes
Sehen nicht gewöhnt!
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Integrativ – wir gehen von den Stärken aus
Spielvorschläge für alle Schulkinder
Zur Aufklärung, Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung von Kindern
und Jugendlichen und zum Abbau von Berührungsängsten im Umgang
mit Menschen mit Beeinträchtigungen
Alle Kinder „verkleiden“ sich, du darfst dir aussuchen ob du eine
Simulationsbrille aufsetzen magst, mit dem Rollstuhl fährst oder ob du dir
die Ohren mit Watte zustopfst. In jedem Fall brauchst du einen
Partner/eine Partnerin, die gut auf dich aufpasst. Du kannst ihm/ihr
vertrauen. Natürlich werden nach einer gewissen Zeit die Rollen
getauscht. Und schon kann`s los gehen.
Spiele in der Klasse
Kinder durch die Klasse führen: mit Handfassung, mit Stabführung,
nur mit Wortmeldungen
Natürliche Hindernisse wie Sesseln, Tische, Schultaschen
umgehen
Türe, Fenster öffnen, etwas auf die Tafel schreiben, die Tafel
löschen
Jause essen
Eine einfache Speise wie Obstsalat, Wurstsalat zubereiten
Orangensaft pressen
Dem Kind mit den zugestopften Ohren eine Geschichte leise
erzählen, Stille Post spielen
Etwas schreiben, zeichnen, ausschneiden, einfädeln, nähen,
sticken, sägen…
Spiele im Turnsaal oder im Schwimmbad
Hindernisparcours mit dem Rollstuhl oder mit der Simulationsbrille
Slalom
Einfache Ballspiele wie Zuwerfen, Fangen, Abschießen (Tipp: in
einen Softball ein Glöckchen stecken)
Über eine Bank balancieren, eine Rampe bauen und
befahren/begehen
Mit zusammengebundenen Beinen/Armen schwimmen
Blind schwimmen
Anschließend Reflexion der Erfahrungen in der Klasse
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Integrativ – wir gehen von den Stärken aus
Spielvorschläge für alle Schulkinder
Zur Aufklärung, Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung von Kindern
und Jugendlichen und zum Abbau von Berührungsängsten im Umgang
mit Menschen mit Beeinträchtigungen
Alle Kinder „verkleiden“ sich, du darfst dir aussuchen ob du eine
Simulationsbrille aufsetzten magst, mit dem Rollstuhl fährst oder ob du
dir die Ohren mit Watte zustopfst. In jedem Fall brauchst du einen
Partner/eine Partnerin, die gut auf dich aufpasst. Du kannst ihm/ihr
vertrauen. Natürlich werden nach einer gewissen Zeit die Rollen
getauscht. Bildet Gruppen zu jeweils 4 Kindern
Spiele in deiner Heimatgemeinde
Gehe in ein Gasthaus oder in ein Kaffeehaus, verlange die
Speisekarte, bestelle eine Kleinigkeit und lass es dir schmecken.
(Tipp: Frühstück im Dunkeln beim Oberösterreichischen
Blindenverband:
www.blindenverband-ooe.at
unter
Dienstleistungen)
Bewege dich durch die Gemeinde, überquere die Straße, gehe in
die Kirche, in das Gemeindeamt und in ein Geschäft und kaufe ein.
Versuche mit der Simulationsbrille zu telefonieren, bitte rufe
jemanden aus deiner eigenen Familie an!
Besuche den Spielplatz und probiere die einzelnen Spielgeräte
aus. Welche sind für dich geeignet?
Für Mutige! Besuche die Rezeption eines Hotels oder einer
Pension und erkundige dich über den aktuellen Nächtigungspreis.
Gehe auf den Bahnhof und schaue wie du dich dort mit deiner
Beeinträchtigung zurechtfindest.
Reflexion in der Klasse:
Setzt euch in einem Sesselkreis zusammen und berichtet von euren
Erfahrungen und Erlebnissen.
War es schwierig beeinträchtig zu sein? – beschreibe deine Gefühle!
Welche Hindernisse waren zu überwinden?
Wobei war dir dein Partner/deine Partnerin besonders hilfreich?
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Tourismus bringt`s – integrativ – in
Oberösterreichs Schulen
Du bist ein kleiner Detektiv und machst dich auf den Weg um
deine Schule zu erkunden
Versetze dich in die Lage eines Rollstuhlfahrers und gehe mit offenen
Augen durch deine Schule. Ideal wäre es, wenn du diese
Erkundungstour mit einem Rollstuhl machen könntest. Leihrollstühle gibt
es kostenfrei bei der Firma Heindl www.heindl-bandagist.at
auszuborgen.
Sind die Türen ausreichend breit, sodass man mit einem Rollstuhl
durchfahren kann?
Wie kann man mit einem Rollstuhl in ein anderes Stockwerk
gelangen (Lift, Rampe, Treppenraupe)?
Gibt es ein Behinderten-WC?
Sind auf dem Schulgelände die Bordsteine abgesenkt oder gibt es
Zufahrtsrampen?
Gibt es in den Klassen und in den Zusatzräumen genügend Platz
für Schülerinnen und Schüler mit Rollstühlen? Können sich diese
frei bewegen?
Fallen dir Probleme auf, die ein Kind im Rollstuhl in deiner Schule
haben könnte?
Du kannst auch Fotos mit der Digitalkamera machen!
Tipps:
Türen sollen mindestens 85 cm breit sein, das WC muss erhöht sein (normal = 46
cm), der Waschtisch muss mit dem Rollstuhl unterfahrbar sein. Es sollen Haltegriffe
vorhanden sein. Es muss eine Aufstiegshilfe geben und man muss mit dem Rollstuhl
alle Räume schwellenfrei befahren können. Die Gänge müssen ausreichend breit
sein (150 cm).
Oberösterreich: Tourismus bringt`s – Integrativ / Schuljahr 2009/2010
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Tourismus bringt`s – integrativ – in
Oberösterreichs Schulen
Du bist ein kleiner Detektiv und machst dich auf den Weg um deine
Schule und das Schulgelände zu erkunden
Versetze dich in die Lage eines blinden oder sehbehinderten Kindes und
gehe durch deine Schule und dein Schulgelände. Ideal wäre es, wenn du
diese Erkundungstour mit verbundenen Augen oder mit einer
Simulationsbrille machen könntest.
Hat die Ampel vor der Schule ein akustisches Zeichen?
Sind alle Treppen und Bordsteine mit weißen, gelben oder
dunklen Streifen markiert?
Gibt es ein Behinderten-WC?
Sind Türschilder, Stockwerke, Stockwerkstasten im Aufzug mit
Braille-Schrift* beschriftet?
Gibt es Türschwellen, Unebenheiten oder andere Barrieren?
Fallen dir Probleme auf, die ein sehgeschädigtes Kind in deiner
Schule und der näheren Schulumgebung haben könnte?
Du kannst auch Fotos mit der Digitalkamera machen!
* Braille-Schrift ist die Punkteschrift für blinde Menschen
Oberösterreich: Tourismus bringt`s – Integrativ / Schuljahr 2009/2010
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Tourismus bringt`s – integrativ – in
Oberösterreichs Schulen und Gemeinden
Alle Kinder bringen die Ergebnisse ihrer Detektivtour und
erstellen damit eine Wandzeitung
Ihr benötigt:
! Flipchart oder Ausstellungswände
(falls nicht vorhanden Packpapierbögen)
! dicke bunte Plakatstifte, Filzstifte
! Kleber, Schere, Klebestreifen, Pinnägel
! bunte Flashcards (= bunte Papierstreifen), eventuell Fotos, Zetteln
Wertet nun die Ergebnisse eurer Erkundungstour aus, notiert sie auf
Flashcards und ordnet sie auf der Wandfläche an.
Vergesst nicht, eventuelle Probleme aufzuzeigen und gebt Tipps und
Anregungen.
Nehmt dazu dicke Plakatstifte und Filzstifte, damit alles gut zu lesen ist.
Fotos sind natürlich eine tolle Ergänzung
Oberösterreich: Tourismus bringt`s – Integrativ / Schuljahr 2009/2010
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Tourismus bringt`s – integrativ – in
Oberösterreichs Gemeinden
www.nohandicap.at
Du bist eine kleine Detektivin/ein kleiner Detektiv und machst
dich auf den Weg um deine Gemeinde/deine Stadt zu erkunden
Bildet Kleingruppen (4-5 Kinder), nehmt Block,
Schreibzeug und eventuell eine Digitalkamera mit und
macht euch auf den Weg in eure Gemeinde / in euer
Stadtzentrum.
Besucht den Bahnhof, das Gasthaus, das Hotel, das
Schwimmbad, das Gemeindeamt, die Kirche, die
Freizeitanlagen, die Sporthalle, das Museum, einen
Wanderweg und andere öffentliche Plätze und Gebäude.
Schau genau:
! Kann man das Gebäude mit einem Rollstuhl
befahren?
! Kann man mit dem Rollstuhl in ein anderes
Stockwerk gelangen?
! Sind alle Beschriftungen mit Blindenschrift
versehen?
! Gibt es ein Behinderten-WC?
! Gibt es Türschwellen, Unebenheiten oder andere
Barrieren?
! Sind die Gänge, Türen und Räume ausreichend
groß und breit, um sie mit einem Rollstuhl zu
befahren? (Tipp: Türen mindestens 85cm breit,
Gänge 150 cm breit)
! Haben die Ampelanlagen akustische Zeichen?
! Sind die Randsteine, Bushaltestellen, die
Bahnsteige mit weißen oder gelben Stopplinien oder
Leitlinien versehen?
! Fällt dir sonst noch was auf?
Alle Ergebnisse werden mit Flashcards in die
Wandzeitung aufgenommen. Fotos sind eine tolle
Ergänzung
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Tourismus bringt`s – integrativ – in Oberösterreichs
Gemeinden
www.nohandicap.at
Für Mutige!!!
Vereinbare einen Gesprächstermin mit dem Bürgermeister/
der Bürgermeisterin oder mit jenem Gemeinderatsmitglied,
das für Menschen mit Beeinträchtigungen zuständig ist
Suche dir einen Partner / eine Partnerin, nehmt einen
Block und Schreibzeug mit. Ein Aufnahmegerät wäre gut
(Tipp: Fast jedes Mobiltelefon kann Gespräche
aufnehmen)
Bereitet Fragen vor, die ihr dem Bürgermeister/ der
Bürgermeisterin oder dem Gemeinderatsmitglied stellen
wollt.
Erzähle dem Bürgermeister/der Bürgermeisterin von
eurem „Tourismus bringt`s – integrativ– Projekt“
Mögliche Fragen wären:
Ist unsere Gemeinde für Menschen mit Beeinträchtigung gut
ausgestattet? Wie? Was?
Gibt es irgendwelche Maßnahmen, die in nächster Zeit
geplant sind?
Kann ein Mensch mit Beeinträchtigung in unserer Gemeinde
selbständig seinen Urlaub verbringen?
Gibt es einen Abhol-und Fahrdienst?
Gibt es in unserer Gemeinde einen Dolmetscher/eine
Dolmetscherin für Gebärdensprache?
Kann man überall seinen Begleithund mitnehmen, auch ins
Freibad oder ins Restaurant?
Sind in unserer Gemeinde Menschen mit Beeinträchtigungen
beschäftigt?
Bekleiden Menschen mit Beeinträchtigungen politische
Funktionen?
Nehmt auch diese Ergebnisse in die Wandzeitung auf!
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Jeder Mensch ist anders
Wir beschäftigen uns mit unseren Stärken, Schwächen und
Gefühlen
Die Kinder sitzen im Kreis, schauen sich gegenseitig an und überlegen:
Wer bin ich?
Wie schaue ich aus?
Was kann ich gut?
Was kann ich nicht so gut?
Was möchte ich vielleicht können?
Ich bin Anna.
Ich habe lange braune Haare und trage am liebsten BurschenKlamotten.
Ich kann gut mit den Fingern lesen und schön singen.
Runtergefallene Gegenstände kann ich nur schwer finden, ich kann
ja nicht sehen.
Ich möchte lernen, selbständig in alle Geschäfte zu gehen.
Ich bin Felix.
Ich habe rote Haare und esse gerne Spaghetti.
Ich kann mit den Händen sprechen und gut rechnen.
Ich kann die Späße, die die anderen Kinder machen, oft nicht
verstehen, weil ich fast nichts hören kann.
Ich möchte besser von den Lippen der anderen Kinder ablesen
können.
Ich bin Eva
Ich habe die Haare oft zu einem lustigen Zopf zusammengebunden.
Ich kann sehr gut klettern und Ski fahren.
Ich bin sehr schlampig und vergesse oft die Hausübung.
Ich möchte gerne beim Kiddy Contest mitmachen.
Ich bin Luigi.
Ich trage eine blaue Mütze.
Ich kann gut schwimmen und Fußball spielen.
Ich kann nicht gut schreiben und lesen.
Ich möchte gerne gut Deutsch sprechen lernen.
Ich bin Lukas.
Ich sitze im Rollstuhl und kann meine Beine nicht bewegen.
Ich kann gut zuhören und bin im Kinder-Bogensportverein.
Ich kann nicht gut alleine auf den Spielplatz fahren, weil man durch
Sand nicht fahren kann.
Ich möchte gerne mit Beinschienen Schritte machen lernen.
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Jeder Mensch ist anders – wer bin ich?
Gestalte einen Ich-Ausweis
Auf der Innenseite des Ausweises beschreibst du dich selbst und
machst eine Zeichnung dazu oder klebst ein Foto ein.
Jeder Mensch ist anders
Jeden Menschen gibt es nur einmal, auch dich gibt es nur einmal.
Du bist einzigartig und unverwechselbar.
Es ist ganz normal verschieden zu sein!
Anna und du, Felix und du, Eva und du, Luigi und du, Lukas und du –
ihr seid alle verschieden.
Jeder von euch hat seine Stärken und Schwächen und seine eigenen
Gefühle.
Du bist anders als die anderen.
Die anderen sind anders als du.
Und das ist gut so.
Mein Ausweis
Das kann ich gut…
Das kann ich nicht gut…
Vorname: ______________
Das möchte ich gerne können…
Familienname:______________
Geburtsdatum:______________
Oberösterreich: Tourismus bringt`s – Integrativ / Schuljahr 2009/2010
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Jeder Mensch ist anders – ich zeige meine
Gefühle
Ich kenne meine Gefühle
Mit der Gefühlsuhr kann ich meine Befindlichkeit all meinen
Mitmenschen gut anzeigen.
Es ist wichtig, seine Gefühle und die Gefühle anderer zu erkennen, sie
auszudrücken und zu benennen. Du kannst dann Situationen richtig
einschätzen und mit Konflikten besser umgehen.
Welche Gefühle kennst du? Nenne sie!
z.B. lustig, traurig, langweilig, zornig, ratlos, cool…
Damit die anderen wissen, wie du gerade drauf bist, bastle dir die
Gefühlsuhr. Jetzt wissen die anderen ganz genau, ob mit dir gerade gut
Kirschen essen ist oder nicht.
Bastelanleitung:
Material: buntes Tonpapier, Musterklammer, Bleistift, schwarzer Filzstift, Klebstoff,
Schere
Schneide die große runde Scheibe und den Pfeil aus. Übertrage alle Teile auf
Tonpapier oder Kopierkarton und schneide sie aus. Du kannst die kleinen Kreise
(siehe Muster) auch extra ausschneiden, wenn du verschiedene Farben möchtest.
Positive Gefühle wie Freude oder Lachen brauchen fröhliche Farben. Für nicht so
gute Gefühle wie Trauer oder Wut nimm dunklere oder rote Farbtöne.
Nun erhalten die acht Kreise ein Gesicht. Mit Bleistift werden Augen, Augenbrauen,
Nase und Mund gezeichnet. Beispiele:
Trauriger Smiley "
Lustiger Smiley #
Der Mund wird nach unten gezogen, vielleicht sind
Tränen dabei.
Die Mund wird nach oben gezogen oder er lacht. Die
Augenbrauen sind auch nach oben gezogen.
Du kannst dir Beispiele auch im Internet anschauen: www.google.at/Bilder/Smiley
Stelle folgende Gefühle dar: glücklich, traurig, ängstlich, müde, wütend, verliebt,
zufrieden, neutral ( $ )
Sind alle Gesichter fertig, werden sie mit schwarzem Filzstift nachgezogen. Nun
werden alle Gesichter gleichmäßig auf der großen Scheibe aufgeklebt. Der Zeiger
wird mit der Musterklammer an der Gefühlsuhr befestigt.
Tipp: Bist du ein geschickter Werker/eine geschickte Werkerin, kannst du die Uhr
auch in Laubsägearbeit herstellen. Frage deine Lehrerin/ deinen Lehrer.
Oberösterreich: Tourismus bringt`s – Integrativ / Schuljahr 2009/2010
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Schnittbogen 1 für die Gefühlsuhr
Muster
Oberösterreich: Tourismus bringt`s – Integrativ / Schuljahr 2009/2010
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Jeder Mensch ist anders – ich erkenne Gefühle
Spiel „Gefühlswelt“
Material: Gefühlskärtchen, Aktionskärtchen, Block, Stifte, Sanduhr
Spielvorbereitung:
1. Schneide die Gefühlskärtchen und die Aktionskärtchen aus dem
Schnittbogen 2 aus.
Tipp: Es wäre fein, wenn deine Lehrerin/dein Lehrer diesen Bogen
vorher laminiert – frage sie/ihn.
2. Mische alle Gefühlskärtchen gut durch und lege sie mit der Schrift
nach unten auf einen Stoß
3. Mische alle Aktionskärtchen gut durch und lege sie mit der Schrift
nach unten auf einen zweiten Stoß
Spielanleitung:
1. Bildet Gruppen zu je vier Schülerinnen/Schüler
2. Eine/einer zieht jeweils ein Gefühlskärtchen und ein
Aktionskärtchen
3. Es wird die Sanduhr umgedreht
4. Nun beginnt die Spielerin/der Spieler das gezogene Gefühl zu
beschreiben, zu zeichnen oder pantomimisch darzustellen.
5. Die restlichen Gruppenmitglieder müssen das Gefühl erraten. Sie
haben dazu solange Zeit bis die Sanduhr abgelaufen ist.
Beschreibe das Gefühl, ohne das gesuchte Wort auszusprechen
Tipp: Verwende Wenn…, dann… - Sätze, z. B. Wenn ich ……bin, bekomme
ich einen roten Kopf
Zeichne das gesuchte Gefühl, du darfst es nicht hinschreiben.
Tipp: Die Smileys könnten dir helfen
Stelle das gesuchte Gefühl pantomimisch dar. Achte auf deinen
Gesichtsausdruck und auf deine Körperhaltung. Du darfst nicht
sprechen.
Oberösterreich: Tourismus bringt`s – Integrativ / Schuljahr 2009/2010
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Schnittbogen 2 für Spiel „Gefühlswelt“
%
%
aggressiv
wütend
drohend
lustig
cool
ängstlich
unterwürfig
langweilig
zufrieden
überrascht
unsicher
glücklich
neugierig
müde
traurig
verliebt
peinlich
fröhlich
neutral
enttäuscht
Oberösterreich: Tourismus bringt`s – Integrativ / Schuljahr 2009/2010
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Jeder Mensch ist anders – das sag ich dir
Ich verwende „Ich-Sätze“ und vermeide „Du-Sätze“
und
streiten. Eva hat Anna beim Schulausflug ihre Jause
versteckt, jetzt ist Anna wirklich wütend und schreit: „Du blöde Kuh, du
bist ja voll behindert!“
Eva kontert: „Die einzige, die wirklich behindert ist, bist du! Gestern hast
du mich ausgelacht, weil ich meine Hausübung vergessen habe!“
Beide sind ärgerlich aufeinander und reden nichts mehr.
In den nächsten Unterrichtsstunden wird das Thema „Auch Streiten will
gelernt sein“ behandelt. Mit „Ich-Sätzen“ kann man nämlich seine eigene
Wut gut benennen und dem anderen dabei nicht wehtun. Wenn man
„Du-Sätze“ verwendet, wird dein Gegenüber bewertet und verletzt.
Beispiel:
Du-Satz
Du blöde Kuh
Du bist behindert
Du redest Schwachsinn
Ich-Satz
Ich habe eine Wut auf dich
Ich ärgere mich über dich
Ich verstehe dich nicht
Jetzt kannst du ganz einfach lernen, wie du einen guten „Ich-Satz“
bildest:
1.
Nenne den Anlass
Wenn du….
2.
Nenne dein Gefühl
bin ich….
3.
Nenne den Grund
weil…
4.
Nenne deinen Wunsch
und ich möchte…
könnte zu
1.
2.
3.
4.
sagen:
Wenn du
bin ich
weil
und ich möchte
Oberösterreich: Tourismus bringt`s – Integrativ / Schuljahr 2009/2010
mich auslachst
enttäuscht und ärgerlich
ich mir beim Schreiben schwer tue
dass du mir bei der HÜ hilfst.
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Jeder Mensch ist anders – das sag ich dir
Übe anhand von Beispielen und denk dir auch selbst welche
aus
Beispiel 1:
Luigi erzählt Sachen über dich, die nicht stimmen
„Wenn du…
bin ich…
weil…
und ich
möchte…“
Beispiel 2:
Felix leiht sich deinen Tennisschläger aus, du bekommst ihn schon seit
drei Wochen nicht zurück.
„Wenn du…
bin ich…
und ich
möchte…“
weil…
Beispiel 3
Lukas macht sich über dich lustig, weil du eine du im Urlaub so viele
Sommersprossen bekommen hast.
„Wenn du…
bin ich…
weil…
und ich
möchte…“
Beispiel 4
Denk dir ein eigenes Beispiel aus
„Wenn du…
bin ich…
Oberösterreich: Tourismus bringt`s – Integrativ / Schuljahr 2009/2010
weil…
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und ich
möchte…“
Integrativ in Oberösterreich
Aus der Schullandschaft nicht mehr
wegzudenken
Anna ruft: „Wer von euch möchte meine Geheimschrift
lernen?“
erzählt ihren Mitschülerinnen und Mitschülern von
Louis Braille, der vor ca. 150 Jahren die Blindenschrift erfunden hat. Die
Blindenschrift ist eine Tastschrift, bei der blinde Menschen die Punkte
ertasten und so Texte lesen und auch schreiben können. Im
Computerzeitalter wurde die Braillezeile entwickelt, die man mit einem
Computer verbinden kann. So ist auch das Internet für alle blinden
Menschen benutzbar.
Hier siehst du, wie die einzelnen Buchstaben in Brailleschrift aussehen.
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Zahlenzeichen
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9
Oberösterreich: Tourismus bringt`s – Integrativ / Schuljahr 2009/2010
31
Heute ist natürlich
die Lehrerin, sie hat viel vor mit der Klasse, es
gibt einen tollen Stationenbetrieb. In der Klasse werden die Tische zu 5
Tischgruppen zusammengestellt, die Kinder der Klasse in 5 Gruppen
aufgeteilt.
Station 1: „Namen schreiben“
Material: Kopierkarton-Kärtchen in Ansichtskartengröße, auf dieses wird
die Vorlage aufgeklebt, mehrere Sticknadeln oder alte Kugelschreiberminen.
Arbeitsauftrag:
Schreibe deinen Namen in Brailleschrift auf das Kärtchen, stich die
ausgefüllten Punkte von hinten mit der Kugelschreibermine oder mit der
Sticknadel durch.
„Wieso von hinten?“ fragen die Kinder.
erklärt geduldig:“ Weil man
die Buchstaben ja fühlen muss, wenn du von vorne stichst, erscheint der
Buchstabe in Spiegelschrift!“
%
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Oberösterreich: Tourismus bringt`s – Integrativ / Schuljahr 2009/2010
32
Station 2: „Gestalte deine Visitenkarte in Brailleschrift“
Information: Eine Visitenkarte enthält den Vornamen, den Nachnamen
und die Adresse. Visitenkarten haben ein Format von 9 x 5 cm.
„Ja, das ist lustig“, rufen die Kinder, aber wie schreibt man denn
: „Man verwendet das Zahlenzeichen bevor
Zahlen?“ Auch das weiß
man eine Zahl schreibt. So schaut das aus:
"!
"!
!!
Nach dem Zahlenzeichen kommen die Zeichen für die Ziffern, schaut
einmal genau auf euer Musterblatt. Was fällt euch auf?“
sofort, du auch?
weiß das
Ein Beispiel:
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= 14
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1
4
Zahlen
zeichen
Material: Kartonkärtchen 9x5 cm, schwarzer Filzstift, Buntstifte oder
Pickerl
Arbeitsauftrag: Gestalte deine persönliche Visitenkarte in Brailleschrift
Vorname Nachname
Straße Hausnummer
Postleitzahl Ort
Oberösterreich: Tourismus bringt`s – Integrativ / Schuljahr 2009/2010
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Station 3:“Suche im Internet“
Arbeitsauftrag: Beantworte die Fragen! Schreibe die gewonnenen
Informationen in dein Sachunterrichtsheft
Was weißt du über den Erfinder der Punkteschrift – Louis Braille?
Gibt es in Oberösterreich eine Schule für sehgeschädigte und
blinde Kinder? Wo befindet sie sich? Wie heißt sie?
Was weißt du über Blindenhunde? (Tipp: Besuche die Internetseite
www.blindenhund.at )
Du möchtest gerne wissen, wie blinde Menschen einkaufen gehen,
den Straßenverkehr bewältigen oder das Telefonbuch lesen? Kein
Problem, die Internetplattform www.anderssehen.at, unter „FAQHäufig gestellte Fragen“, gibt dir gute und passende Antworten.
Schau einmal nach!
Station 4: Löse das Mathematikdomino auf S. 36
und S. 37
Material: Block, Bleistift, Arbeitsblatt mit dem Rechendomino, Infoblatt
Brailleschrift
Arbeitsauftrag an den Lehrer/ die Lehrerin:
Das Blatt mit dem Rechendomino
laminieren und ausschneiden.
auf gelbem Papier ausdrucken,
Arbeitsauftrag an die Schülerinnen und Schüler:
Misch alle Kärtchen gut durch! Nimm das erste Kärtchen, lege es vor
dich hin, löse die Rechnung (für Nebenrechnungen benütze bitte den
Block). Suche das Dominoteil mit der richtigen Lösung (Achtung – es ist
in Punktschrift geschrieben!) und füge das Kärtchen an. Rechne nun die
nächste Aufgabe!
Oberösterreich: Tourismus bringt`s – Integrativ / Schuljahr 2009/2010
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Station 5: Rätsellösen für besonders Pfiffige
Arbeitsauftrag: Du hast dich jetzt ganz intensiv mit der Blindenschrift
beschäftigt. Sicherlich kannst du dieses Gedicht übersetzen.
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LÖSUNG:
SNU RÜF
SREDNA NEREDNA NELEIV EID DNIS
NEREDNA NELEIV EID RÜF
SREDNA RIW DNIS
ELLA RIW DNIS SREDNA
NEREDNA NELEIV EID SREDNA
NREDNA ELLA RIW
Oberösterreich: Tourismus bringt`s – Integrativ / Schuljahr 2009/2010
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Rechendomino ganz schön schwierig
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Rechendomino nicht so schwierig
Beginn
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37 - 12
32 - 20
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12 : 2
15 : 3
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Ende
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Integrativ in Oberösterreich
Aus der Schullandschaft nicht mehr
wegzudenken
Felix gebärdet: „Wer von euch möchte meine Geheimsprache
kennen lernen? Achtung, das ist sehr schwer!“
erzählt seinen Mitschülerinnen und Mitschülern von der
Gebärdensprache. Das ist eine eigenständige Sprache, die in Österreich
seit 2005 anerkannt ist. Sie besteht aus Zeichen, die vor allem mit den
Händen, aber auch mit Mimik und Mundbild gebildet werden. Jedes Land
hat eine eigene Sprache, sie sind sich alle ähnlich, sodass ein Gespräch
untereinander möglich ist. Auf der Internetseite
www.oeglb.at/oegs_projekt/woerterbuch_worte.php kannst du ganz
einfache Videos zur Gebärdensprache anschauen
Mit dem Fingeralphabet kann man z.B seinen eigenen Namen gebärden.
Buchstabiere deinen Namen mit dem
Fingeralphabet. Übe solange bis du ihn
auswendig kannst.
Auch hier helfen dir die kleinen Videos auf
der Internetseite.
Du wirst sehen wie schwer das ist.
Für Fortgeschrittene:
Buchstabiere dein liebstes Ausflugsziel
und dein Lieblings-Urlaubsland mit dem
Fingeralphabet
Tipp: Im ORF werden manche Sendungen
gebärdet:
& Zeit im Bild
& Wochenschau
& Live-Übertragungen aus dem Nationalrat
& Kindersendungen wie Okidoki
Oberösterreich: Tourismus bringt`s – Integrativ / Schuljahr 2009/2010
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Integrativ in Oberösterreich
Aus der Schullandschaft nicht mehr wegzudenken
Der fühlende Taschenrechner
Löse Rechenaufgaben in Partnerarbeit:
Der Spieler/die Spielerin A stellt sich vor den Spieler/die Spielerin B, jetzt
stehen beide SpielerInnen hintereinander.
Es gelten folgende Spielregeln:
Der Rücken ist das „Schreibfeld“ für die Zahlen, du schreibst am
besten mit dem Zeigefinger
Lege die flache Hand auf den
Kopf. Damit muss Spieler
A die Rechnung lösen und
dir das Ergebnis
aufschreiben (=)
Klopfe auf die linke
Schulter, das heißt
„dividiere“ (:)
Klopfe auf die rechte
Schulter, das heißt
„multipliziere“ (.)
Eine Kreisbewegung
auf den Rücken mit
der ganzen Hand
bedeutet, dass die
Lösung richtig ist.
Ein Trommeln auf den
Rücken mit den Fingern
heißt, die Lösung ist
leider falsch.
Ein Beispiel bevor ihr selbst Rechnungen erfindet und eurem Partner
zum Fühlen gebt!
9.4:6=
Einen 9-er am Rücken schreiben, dann auf die rechte
Schulter klopfen, weiters einen 4-er schreiben, dann auf
die linke Schulter klopfen, einen 6-er schreiben und die
Hand auf den Kopf legen.
Nach zehn Rechnungen wechselt ihr die
Positionen.
Oberösterreich: Tourismus bringt`s – Integrativ / Schuljahr 2009/2010
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Barrierefrei in Oberösterreich – aus dem
Tourismus nicht mehr wegzudenken
Oberösterreich verzaubert Groß und Klein durch seine
abwechslungsreichen landschaftlichen Besonderheiten.
Löse das Rechenpuzzle, als Lösungsbild kannst du dich davon
überzeugen
Material: Rechenpuzzle, Schere, Klebstoff – Stick, großes leeres Blatt,
ein großes Schulbuch (Format A4)
Schneide das Rechenpuzzle und das Lösungsbild im Ganzen aus. Klebe
nun beide Teile so aufeinander, dass auf der einen Seite das Puzzle und
auf der anderen Seite das Bild ist. Achte darauf, dass der Klebstoff über
die ganze Fläche verteilt ist. Lass die zusammengeklebten Seiten etwas
trocknen.
Schneide nun alle 20 Rechenvierecke aus, mische sie gut durch und
lege sie übersichtlich vor dir auf.
Du beginnst mit dem Rechenviereck, das mit „Start“ markiert ist. Lege
dieses in die linke obere Ecke des leeren Blattes. Waagrecht werden
nun die Rechenaufgaben, es sind Punktrechnungen, gelöst. Jeweils fünf
Vierecke werden in eine Reihe gelegt. Um in die zweite Reihe zu
kommen, musst du die Strichrechnungen, Additionen und Subtraktionen,
lösen, vier Reihen sind zu rechnen.
Die Kontrolle ergibt sich aus den Ergebnissen der Punktrechnungen und
umgekehrt.
Lösung: Lege das Blatt mit den Rechenvierecken vorsichtig in das große
Buch hinein. Schließe das Buch, drehe es um und öffne wieder sehr
vorsichtig die entsprechende Seite. Wenn du richtig gerechnet hast,
siehst du das Lösungsbild.
Die Originalbilder findest du auf der Internetseite des Oberösterreich
Tourismus, die speziell für Menschen mit Beeinträchtigungen gemacht
wurde, www.nohandicap.at . Aber das weißt du doch schon, du bist ja
ein richtiger Tourismus-integrativ-Profi geworden.
Oberösterreich: Tourismus bringt`s – Integrativ / Schuljahr 2009/2010
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Rechenpuzzle ganz schön schwierig
Start
8.9
978 – 412
566
376 + 167
543
78
9 . 5 45
7 . 9 63
75
876 – 315
561
80
6.4
322 + 322
48 : 8 6
24
318 + 204
Oberösterreich: Tourismus bringt`s – Integrativ / Schuljahr 2009/2010
41
81 : 9 9
9 . 5 45
8 . 8 64
325 + 519
844
10 . 5 50
825 - 426
14 . 4
543 + 409
952
889 – 369
520
428 + 378
806
72 : 9 8
56 : 8 7
428 + 215
643
44 . 2 88
25 : 5
467 + 352
819
876 - 256
620
652 + 166
818
783 - 255
528
648 + 215
863
24 . 2 48
9 . 9 81
21 . 4 84
72
698
578
987
389
Start
885 – 218
667
5.6
428 + 456
884
11 . 4 44
318 + 348
7.3
810 - 534
Oberösterreich: Tourismus bringt`s – Integrativ / Schuljahr 2009/2010
42
Rechenpuzzle nicht so schwierig
Start
6.4
80
6.6
22 + 32
18 + 20
Oberösterreich: Tourismus bringt`s – Integrativ / Schuljahr 2009/2010
43
45 : 9 5
10 . 5 50
27 : 3 9
36
82 - 42
5.6
42 + 45
87
88 – 21
67
32 + 51
83
76 – 15
61
98 - 21
77
9 . 5 45
9 . 4 36
28 : 4 7
45 : 5 9
78
10 . 6
43 + 40
83
89 – 36
53
42 + 37
79
78 – 41
37
76 + 13
89
56 : 8 7
8 . 4 32
45 : 5 9
7 . 3 21
75
30 : 5
47 + 11
58
76 - 25
51
52 + 16
68
73 - 21
52
18 + 21
39
50 : 5 10
9 . 2 18
25 : 5 5
24
38
18
29
39
Start
31 + 34
9.3
87 - 53
Oberösterreich: Tourismus bringt`s – Integrativ / Schuljahr 2009/2010
44