Ausgabe Winter 2011/2012

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Ausgabe Winter 2011/2012
Oberbaum
CityLights
Ausgabe Winter 2011/2012
Gourmet- und Musikoasen
Seite 3
Berliner Clubkultur trifft
auf klassische Musik
Seite 12
Vor 100 Jahren:
Vinylkönig aus Kreuzberg
Seite 19
Köstliche Speisen & Klänge
in stilvollem Ambiente
EDITORIAL
TITELSTORY
THEMEN DIESER AUSGABE
Liebe Leserin, lieber Leser,
vor Ihnen liegt die zweite Ausgabe der Oberbaum
CityLights in diesem Jahr.
Auch dieses Mal wagen wir wieder einen Blick über den
Tellerrand und laden Sie zu einer musikalisch-kulinarischen
Reise entlang der Spree ein. Erkunden Sie mit uns verborgene Orte, in denen klassische Instrumentalmusiker auf
Meister elektronischer Klangwelten treffen. Besuchen Sie
gastronomische Kleinode, deren vielfältiges Angebot an
Speisen und Getränken Sie begeistern wird. Lernen Sie
Kreuzberger und Friedrichshainer Clubs kennen, in denen
Sie anschließend bis in die Morgenstunden feiern können
– alle Locations befinden sich wie immer ganz in der Nähe
der Oberbaum City.
TITELSTORY:
Gourmet- und Musikoasen
entlang der Spree
3
SPECIALS: Eintrittskarten zum Erfolg
Tipps & Termine
8
SERVICES: Rückblick Sommerfest &
Ausblick auf perfektes
Stylingangebot
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BERLIN INSIDE:
Berliner Clubkultur trifft
auf klassische Musik
12
NEWS:
Neue Mieter in der
Oberbaum City
16
TIPPS:
Märkisches Gaumengold
18
HISTORY:
Von Berlin in die ganze Welt
19
Winterliche
Gourmetoasen
Mit einem Dutzend gelisteter Restaurants
und insgesamt 16 Guide-Michelin-Sternen
ist die Hauptstadt im bundesweiten
Vergleich einzigartig. Hinzu kommt:
Der Abstand zum diesjährigen Zweitplatzierten München konnte sogar noch
vergrößert werden.
Natürlich informieren wir Sie auch wieder über neue
Mieter am Standort und interessante Aktivitäten im näheren
Umfeld.
Für die Kolumne »Rückblick« haben wir eine spannende
Musikgeschichte ausgegraben, von der sicherlich viele
noch nie etwas gehört haben. Oder wussten Sie, dass sich
in der Schlesischen Straße Anfang des 20. Jahrhunderts die
Werkanlagen und Aufnahmestudios des größten Plattenproduzenten Europas befanden?
Wir stellen Ihnen in dieser Oberbaum-CityLights-Ausgabe
kleine und große Entdeckungen vor. Schauen Sie doch
einfach mal vorbei und lassen Sie sich überraschen.
Im Namen der HVB Immobilien AG wünsche ich Ihnen
ein gutes Jahr 2012.
Ihre
Dirka Meden
HVB Immobilien AG/UniCredit Group
Marketing, Geschäftsstelle Berlin
2
Viele Restaurants bieten neben den Speiseräumen
auch attraktive Lounge- und Barbereiche. Hier die
Raucherlounge des Schneeweiss in Friedrichshain.
© Schneeweiss Berlin
3
TITELSTORY
TITELSTORY
Großes Bild, links: Passend zur alpenländischen Küche überrascht das Restaurant
»Schneeweiss« mit einem Innen-Design ganz in
Weiß, dazu kontrastierende dunkelbraune
Holzelemente. © Schneeweiss Berlin
Bild Mitte: Cristiano Rienzner vom Restaurant
»maremoto« verbindet anspruchsvolle
mediterrane Kreationen mit einer überraschend-experimentellen Zukunftsküche.
© Cristiano Rienzner
Bild rechts: Das Restaurant »Anhalt Berlin«
bietet eine gelungene Kombination aus guter
Küche und modernem Ambiente, wochentags
geöffnet 9:00 – 16:00 Uhr.
© Francesco Dibartolo / Panthermedia
D
ie Sterne des renommierten
Gourmetführers belegen auch in
diesem Jahr wieder: Berlin hat den
Sprung von der »Buletten-Metropole« hin
zur kulinarischen Hochburg Deutschlands
geschafft! Zugegeben: Sternerestaurants
in direkter Nähe zur Oberbaum City gibt
es noch nicht – aber die positive Entwicklung wirkt sich auch auf das gastronomische Angebot vor Ort aus. Die Qualität
der angebotenen Speisen und des Service
hat sich in den letzten Jahren eklatant
verbessert.
Einige dieser Gourmetoasen möchten
wir Ihnen im Folgenden vorstellen.
Design & Esskultur
Wie der Name bereits verrät, ist das
»Schneeweiss« ganz in kühlem Weiß
gehalten. Wer das Restaurant in der Friedrichshainer Simplonstraße betritt, sieht
sich von einer stylischen Inneneinrichtung
umgeben, die schon für den Deutschen
Design Preis nominiert wurde und den begehrten IF Design Award erhalten hat. Das
Besondere am »Schneeweiss« ist jedoch,
dass sich hier Gäste der unterschiedlichsten
Couleur einfinden. Ob Friedrichshainer
Kiez-Größe oder Berlin-Tourist, Langzeitstudent oder Erstsemester, der seine Eltern
zum Essen ausführt, Szene-DJ oder Schlips
tragender Banker: Alle treffen sich hier,
um delikate Gerichte wie zum Beispiel
Rinderfiletsteaks auf Lemberger-Jus mit
Steinpilzrisotto oder gebratene Schwarzwurzeln mit anschließendem Parfait von
zweierlei Weiß zu genießen. Raucherinnen
und Raucher können es sich anschließend
im gemütlichen Kaminzimmer bequem
machen.
Tipp: Am Wochenende von 10:00 bis
16:00 Uhr gibt es ein alpenländisches
Frühschoppenbüfett mit Brotzeit und
warmen Schmackerln.
Speisen statt Tanken
Das »Anhalt Berlin« befindet sich in
einer ehemaligen Tankstelle vor dem
Schlesischen Tor 2. 1928 erbaut, ist dieses
Raststättengebäude das älteste Berlins.
Heute serviert die Küche ein vielfältiges
»Man soll dem Leib etwas
Gutes bieten, damit die Seele
Lust hat, darin zu wohnen.«
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Winston Churchill
Spektrum saisonbetonter Speisen mit
mediterraner Ausrichtung. Das kulinarische
Angebot reicht von kleinen Snacks, wie
Tapas und Crêpes, bis hin zu erfrischend
leichten Tagesgerichten, zum Beispiel
Kokoshuhn mit Wokgemüse und Reis
oder Penne Rigate mit Karotten-OrangenSauce und Bergkäse. Besonders beliebt:
Das XL-Schnitzel Wiener Art mit Zitrone
und Salatbouquet. Anhalten und Auftanken lohnt sich!
Feuer und Flamme
Viel Zeit kann man im Restaurant »Feuer
und Flamme« an heißen, blubbernden
Töpfen verbringen. Am Comeniusplatz 1
werden über 30 verschiedene Fondues in
allen möglichen Kombinationen geboten
– vom klassischen Schweizer Käsefondue
über asiatische Variationen bis hin zum
Schokoladenfondue. Diverse Fleisch- und
Fischsorten sowie Gemüse können ent-
weder frittiert oder in einer Bouillon gegart werden. Darüber hinaus werden
aber auch Spezialitäten wie ein köstliches
Rinder-Prosecco-Fondue angeboten. Und
wer Lust auf einen heißes »Himmlisches
Himbeertöpfchen« hat, der kommt hier
auch auf seine Kosten.
Metaphorisch contra molekular
Das »maremoto« am Straußberger Platz
steht für »Metaphoric Cuisine« und setzt
Speisen berauschend, actionreich und
dramatisch in Szene. Die Überraschung
spielt dabei als Stilelement eine entscheidende Rolle.
Das aktuelle Sechs-Gang-Menü verführt
beispielsweise zu einem »Gang durch
den Hafer«, gefolgt von »Hommage an
Jackson Pollock«, »Seeteufel 3D«,
„Dakota-Beef Sezchuan Style«, »Jean
Prono« und einem »Jack Daniels Wood«
zum Abschluss.
Wer es eher heiß und kräftig mag, der ist im
Fonduerestaurant »Feuer & Flamme« genau
richtig. © blende-40 / Fotolia
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TITELSTORY
TITELSTORY
Großes Bild: Das Restaurant »Jolesch«
überzeugt mit feiner alpenländischer Küche
und Wein aus Österreich in gemütlichem
Kaffeehaus-Ambiente. © Thilo Fuchs
Plattenteller begleiten den Abend. In regelmäßigen Abständen lädt der Inhaber
Felice Caliolo, den alle Paolo nennen, seine Gäste zu erlesenen Weinverkostungen
ein, eine Reservierung ist dringend
empfohlen.
Bild oben links: Umgeben von kräftigen
Wandfarben, floral bemalten Holztischen
und viel Kerzenschein werden die Gäste im
Restaurant »La Crapule« mit französischer
Küche verwöhnt. © La Crapule
Französische Frische
Bild unten links: »Am frühen Morgen ist es
immer am schönsten im Weltrestaurant
Markthalle in Kreuzberg 36« – schreibt Sven
Regner in seinem Roman »Herr Lehmann«.
© Weltrestaurant Markthalle
Das französische Restaurant »La Crapule«
(Schlitzohr) am Schlesischen Tor in Kreuzberg steht für die ursprüngliche französische Küche, die frische und qualitativ
hochwertige Produkte der Saison anbietet.
Täglich kreiert der Koch eine Handvoll
Gerichte, à la minute zubereitet. Die
Portionen sind klein, aber fein. Schon der
Gedanke an »Loup der Mer« im Ganzen
gebraten an frischem Brokkoli mit Tomaten-Reis-Torte oder »Barberie-Entebrust«
mit frischen Feigen an grünem Spargel
lässt einem das Wasser im Munde
zusammenlaufen.
Ein besonderer Service verdient erwähnt
zu werden: Jeden letzten Sonntag im
Monat bietet der erfahrene Küchenchef
des Hauses, Olivier Lorente, in seinem
Restaurant Kochkurse für Jugendliche an.
Hippes Ambiente und
coole Drinks
In einem ehemaligen Fabrikgebäude an
der Warschauer Straße hat vor zwei Jahren das trendige »Hotel Michelberger«
seine Pforten eröffnet. Wo einst Teppiche
hergestellt wurden, trifft sich heute ein
eher junges Publikum, gemeinsam genießt
man das kreative Ambiente des Hauses, in
dem sich auch ein Restaurant und ein
Clubraum befinden.
Winterliche Alpenküche
Noch ein Ort für alpenländische Genüsse
ist das »Jolesch«. Hier geht es allerdings
etwas rustikaler zu, als im »Schneeweiss«.
Das Restaurant ist benannt nach dem Roman »Tante Jolesch – der Untergang des
Abendlandes in Anekdoten« aus der Feder
des in Wien geborenen Schriftstellers
Friedrich Torberg. Im alpinen Nachbarland
kursieren viele Geschichten um diese
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originelle Persönlichkeit, die es meisterhaft verstand, ihre Besucher zu bewirten
und zu unterhalten.
Ganz wie die Namenspatronin fühlen
sich auch die Macher des Restaurants
»Jolesch« in der Muskauer Straße der
österreichischen Lebenskultur verpflichtet.
Genießen Sie in einem Interieur, das ein
bisschen an das Design der K&K-Zeit
erinnert, Wiener Schnitzel, Gulasch oder
Kaiserschmarrn. Die saisonal abgestimmte
Abendkarte überzeugt genauso wie das
Mittagsmenü oder der Brunch am
Wochenende.
Jamaika trifft Europa
Ebenfalls in der Muskauer Straße gelegen, verspricht das »RosaCaleta« einen
lohnenswerten Ausflug in fremde Kulinarik:
Hier lässt sich jamaikanisch-europäische
Fusion Cuisine vom Feinsten probieren!
Bei den beiden aus Jamaika stammenden
Golden und gemütlich
Chefs landen karibische Gewürze neben
saisonalem Gemüse aus Europa auf dem
Teller. Die Karte ändert sich ständig,
sodass es immer wieder etwas Neues zu
entdecken gibt. Die Krönung bieten dann
die exklusiven Desserts, die ebenfalls täglich wechseln: Wählen Sie zum Beispiel
zwischen süßer Kartoffel-Ingwer-Creme,
einem köstlichen Mango-Traum, der üppigen Apfel-Rum-Torte oder »Chocolate
Suicide Deluxe«.
Gleich gegenüber öffnet sich eine kleine
Tür zum »Goldenen Hahn«. Der Name
lässt eine Berliner Eckkneipe vermuten –
doch weit gefehlt: Hinter dem Tresen
befindet sich ein kleiner, gemütlicher
Gastraum, in dem exzellente italienische
Speisen wie zum Beispiel selbst gemachte
Pasta und venezianische Spezialitäten
serviert werden. Das Besondere: DJs am
Na dann: Gutes Gelingen und
guten Appetit!
www.schneeweiss-berlin.de
www.anhalt-berlin.de
www.feuer-und-flamme-berlin.de
www.maremoto.de
www.michelbergerhotel.com
www.jolesch.de
www.rosacaleta.com
www.weltrestaurant-markthalle.de
www.goldenerhahn.de
www.lacrapule.de
Holzgetäfelte Wände
und eine Bar
Nur einige Ecken weiter, in der Pücklerstraße 34, hat sich die Kreuzberger Institution »Weltrestaurant Markthalle« ihren
urigen Charakter bewahrt. Von Schriftsteller und Elements-of-Crime-Sänger
Sven Regener in »Herr Lehmann« literarisch verewigt, lockt das Restaurant, das
sich neben der alten Kreuzberger Markthalle befindet, allabendlich die Freunde
der eher deftigen Küche. Denn ebenso
bodenständig wie die Einrichtung mit dem
langen Holztresen ist auch das leckere
kulinarische Angebot: Jägerschnitzel mit
Bratkartoffeln und Schweinebraten mit
Weinsauerkraut und Semmelknödeln.
Kleines Bild Mitte: Wer die gehobene italienische Küche sucht und intime, gemütliche
Gasträume mag, ist im »Goldenen Hahn«
in Kreuzberg genau richtig. © Photocase
Kleines Bild unten: Sonntags Kuchen,
wochentags jamaikanisch-europäische
Fusion-Küche und an den Wochenenden
exotische Cocktails an der Bar: Im RosaCaleta
ist immer was los. © Christian Weißenberger
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SPECIALS
Foto: © WoGi/Fotolia
SPECIALS
O
O
TiX rte
Großes Bild: Der Wintergarten in Berlin ist berühmt für
seine abwechslungsreichen Shows voll elektrisierenden
Tempos und melancholischer Momente.
© Seidel
Tipps &
Termine
Ausstellungen:
Bis 18. März 2012
Ai Weiwei ist der bekannteste chinesische
Künstler der Gegenwart. Der Martin-GropiusBau zeigt erstmals über 220 Fotografien
aus seiner Zeit in New York (1983–1993).
www.berlinerfestspiele.de
a
k
s
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t
i
Eintr rfolg
E
m
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z
Klassik:
26. Januar 2012
Alte Musik trifft auf Clubkultur: Das
Elbipolis Barockorchester Hamburg lädt zusammen mit dem Stereo-Total-Sänger und
DJ Brezel Görin zur »Barock Lounge« ein.
www.radialsystem.de
Das Veranstaltungsangebot ist in
Berlin so groß wie in kaum einer
anderen deutschen Stadt. Doch
Pop & Rock:
27. Dezember 2012
Die Blues Brothers sind Kult. In diesem
Winter geht ihre erfolgreiche Show mit Hits
wie »Everybody needs somebody« endlich
auch in Deutschland auf große Tournee.
www.o2world.de
wer sich über das Internet zum
Beispiel Tickets für ein Sportereignis bucht, denkt selten darüber nach, welch spezialisiertes
Know-how erforderlich ist, um
das schnelle und einfache Buchen
der Eintrittskarten zu ermöglichen.
Sport für die Herrenwelt:
16. bis 17. März 2012
Auch im nächsten Jahr begeistern die
weltbesten Freestyle-MotoX-Profis mit
atemberaubenden Sprüngen bei der
NIGHT-of-the-JUMPs-Tour in der
O2 World Berlin.
www.nightofthejumps.com
Anders die Mitarbeiter der TiXOO
AG in der Rotherstraße: Für sie
ist das Planen und Umsetzen von
Ticketing-Lösungen bereits seit
vielen Jahren Kerngeschäft.
U
rsprünglich auf Softwareentwicklung spezialisiert,
konzipierte das junge Team nur wenige Jahre nach der
Gründung 1998 erstmals ein Online-Ticketing-System.
Es war so erfolgreich, dass sich TiXOO bald ausschließlich auf
Ticketing fokussierte. Heute steht das Unternehmen für
maßgeschneiderte, umfassende Onlinelösungen zur Kaufabwicklung von Eintrittskarten – auf Wunsch wird auch die dafür
benötigte Hardware bereitgestellt.
»Wir entwickeln für unsere Kunden webbasierte Full-ServiceBuchungssysteme, die sich individuell an die Wünsche unserer
Kunden anpassen lassen. Mit unseren Onlineshops können die
Veranstalter zum Beispiel die Eintrittspreise selbst festlegen, die
Platzwahl-Optionen steuern oder die Verfügbarkeiten von Karten
bestimmen«, so Markus Hillebrand, der als Teamleiter für den
Vertrieb verantwortlich ist. »Darüber hinaus lassen sich über den
Online-Administrationsbereich jederzeit alle wichtigen Details zu
den angebotenen Events abfragen, wie zum Beispiel Buchungen,
Statistiken sowie Kassen- und Veranstaltungsabrechnungen.«
8
Die Online-Ticket-Shops von TiXOO können auf Wunsch so in
die Kundenwebseiten eingebunden werden, dass sie nicht mehr
als externer Service erkennbar sind. Darüber hinaus ist es möglich,
die Eintrittskarten – angepasst an das jeweilige Look & Feel des
Veranstalters – individuell zu gestalten. Dafür stellt TiXOO Designvorlagen und Ticket-Rohlinge kostenfrei zur Verfügung – ein
Angebot, das gerne genutzt wird.
In Berlin und Brandenburg arbeitet das Unternehmen mit mehr
als 400 Vorverkaufspartnern zusammen, Tendenz steigend.
TiXOO zählt mittlerweile zu den TOP 5 in Deutschland. Das
erklärte Ziel ist es, diesen Erfolg weiter voranzutreiben. Dazu werden übrigens noch motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
gesucht, insbesondere im Projektmanagement und der SQL- und
C#-Softwareentwicklung. www.tixoo.com
Sport für die Damenwelt:
27. Dezember 2011 bis 24. Januar 2012
2012 geht das TUI Feuerwerk der Turnkunst
in sein 25. Jahr. Mit den besten Künstlern
der vergangenen Jahre sowie hochkarätigen
neuen Acts verspricht dies eine Show der
Superlative zu werden.
www.tsf-showwelt.de
Film:
9. bis 19. Februar 2012
Filmfans aufgepasst: Die 62. Internationalen
Filmfestspiele Berlin präsentieren wieder
etwa 400 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme
aus aller Welt.
www.berlinale.de
Bilder unten: Das Angebot an
Veranstaltungsgutscheinen ist groß.
© TiXOO AG
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SPECIALS
SERVICES
Wohltuende
Auszeit
Zu einem gelungenen Abend in Restaurant, Club oder Bar gehört für
die meisten das entsprechende Styling. Wer die perfekte Beraterin
für ein gepflegtes Äußeres von Kopf bis Fuß sucht, ist bei Christiane
Krusch von 3MStyle genau an der richtigen Adresse.
»
Spektakel
in der Oberbaum City
Wer wagt, gewinnt«, dachte sich
Christiane Krusch, als sie im Alter
von 47 Jahren den Weg in die
Selbstständigkeit wählte. Ihre vorherige
Tätigkeit als Kostümassistentin beim
DDR-Fernsehen und die nachfolgenden
14 Jahre im Vertriebsbereich der Telekommunikationsbranche lehrten sie, was
es heißt, unter Erfolgsdruck zu arbeiten.
In dieser Zeit wuchs in ihr der Wunsch,
anderen Menschen in einem eigenen
Kosmetikstudio eine wohltuende Auszeit
für Körper und Geist zu schenken.
Unter dem Motto »It’s a kind of
magic« lud die HVB Immobilien AG
auch in diesem Jahr wieder alle in
der Oberbaum City Beschäftigten
zum Sommerfest unter freiem
Himmel ein.
A
m 9. September boten sich dem
Publikum im stimmungsvollen
Innenhof der Rotherstraße 16
magische Momente: So begeisterte die
preisgekrönte Zauberin Alana mit ihrem
weiblichen Charme und ihren verblüffenden Tricks. Die charismatische Julia Staedler
überzeugte am Vertikaltuch mit einer
anspruchsvollen, eleganten Komposition
aus Hochleistungsartistik und spektakulärer
Luftakrobatik. Das Kölner Trio Four Shops
schließlich mischte das Publikum mit
musikalischen Gags und gekonntem
Klamauk lautstark auf.
Fotos: © David Ausserhofer
10
Bei beschwingenden Getränken und
einem reichhaltigen, mediterranen Grillbüfett vom Sedici genossen die Gäste die
spätsommerliche Atmosphäre und nutzten
die Gelegenheit für gesellige, entspannte
Gespräche. Abgerundet wurde der unterhaltsame Abend von einem beeindruckenden Feuerwerk. Wir freuen uns schon jetzt
auf das Sommerfest im kommenden Jahr.
Mit der Eröffnung der Kosmetikoase
»3MStyle« hat sich Christiane Krusch
diesen Wunsch im Sommer 2010 erfüllt.
Das Angebot reicht von Maske, Make-up
und Maniküre über Pediküre und tiefenwirksame Hautpflege bis hin zu Gesichts-,
Fuß- und Handmassagen.
»Der zunehmende Leistungsdruck am
Arbeitsplatz wirkt sich häufig auf das
Hautbild aus. Gerade dann ist die Auswahl
geeigneter Pflegeprodukte essenziell«,
so Christiane Krusch. Alle Produkte, die
in ihrem Salon zur Anwendung kommen,
sind dermatologisch getestet und auf die
unterschiedlichen Bedürfnisse der Haut
von Männern und Frauen abgestimmt.
Die Behandlung stressbedingter Hautkrankheiten gehört ebenfalls zu den
Spezialgebieten von 3MStyle.
Exklusives Winterangebot
Zusätzlich zum Alltagsstress wird der
Haut gerade in der kalten Jahreszeit
durch den ständigen Wechsel zwischen
Heizungsluft und klirrender Kälte viel abverlangt. Gönnen Sie sich und Ihrer Haut
also eine Auszeit! Selbst wer beruflich
stark eingebunden ist, kann während der
Mittagspause neue Kraft schöpfen und
mit frischem Teint und freiem Kopf ins
nächste Meeting gehen. Eine entspannende Gesichtsbehandlung, Maniküre
oder Pediküre lassen sich übrigens auch
prima mit einem Friseurtermin bei Anke
Lorenz kombinieren.
Wellness fürs Haar by
LORENZbeautyworks
Winterprogramm
• Sanfte
Abreinigung mit
Reinigungsschaum
• Warme Kompresse
• Peeling aus dem Wachs des Jojobabaums
• Tonic »Mayenthau«
(besonders mild und ohne Alkohol)
• Zellaktivierende Massage mit
beruhigender Orchideencreme (15 Min.)
• Reichhaltige Honigmaske
• Kleine Handmassage während der
Maske mit Winterhandcreme von
Charlotte Meentzen
• Wintercreme mit Mandelblütenduft
als abschließende Tagespflege
37 EUR
Mit dem »Wash House« bietet Anke
Lorenz in ihrem Salon bereits seit März
2011 ein ganz besonderes ShampooErlebnis. Bei leiser Hintergrundmusik und
entspannender Farblichttherapie wird
das Haupthaar mit klassischen Massagen,
belebenden Zuckerpeelings, heißen Kompressen und zitroniger MineralwasserSpülung verwöhnt. Die 20-minütige
Behandlung kostet 15 EUR.
Ebenfalls ganz neu: die luxuriöse
Pflegelinie »awapuhi wild ginger«.
Das revolutionäre Produkt mit neuem
Wirkstoffkomplex KeraTriplex™ gibt
gestresstem Haar Fülle und Lebendigkeit
zurück. Diese 1-stündige Behandlung ist
für nur 35 EUR zu haben. Vorbeischauen
lohnt sich!
www.beautyworks.de
www.3MStyle.de
Foto: © Paul Mitchell
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BERLIN INSIDE
BERLIN INSIDE
Techno nach Noten: Im Frühjahr 2011
gastierte Francesco Tristano gemeinsam
mit den VJs Canisius & Clé im Cookies,
Friedrichstraße 158–164.
© Aymeric Giraudel / Yellow Lounge
Klassik
an der Spree
Für die Liebhaber klassischer Musik sind Konzerte in der Philharmonie,
den Opern- und Konzerthäusern oder in einer der zahlreichen Kirchen
der Hauptstadt sicherlich immer wieder ein großes Erlebnis. Auf der
Suche nach neuen Zuhörern entdecken Klassikveranstalter immer
häufiger ungewöhnliche Wege: Stillgelegte Kraftwerke werden zu
Spielstätten und Musiker treten in angesagten Szenelocations auf, wo
sonst nur laute Techno- und Elektrosounds zu hören sind.
M
it rund 400 hochrangigen
Gästen aus Politik, Wirtschaft
und Kultur bereitete Universal
Music der Deutschen Grammophon im
Herbst 2011 einen feierlichen Empfang.
Das Traditionslabel ist fortan in der
ersten Etage der Deutschlandzentrale
von Universal Music am Berliner Osthafen
beheimatet. Die Deutsche Grammophon
mit dem berühmten gelben Logo auf
CD- und Plattencovern veröffentlicht die
größten Stars der Branche: die Dirigenten
Herbert von Karajan, Kent Nagano oder
Claudio Abbado, Solisten wie Anne-Sophie
Mutter, Hilary Hahn oder Lang Lang
sowie Orchester wie die Berliner Philharmoniker. Zugleich veranstaltet das
Unternehmen auch die sogenannte
»Yellow Lounge«. Die Grundidee:
12
klassische Musik außerhalb eines Konzertsaals zu inszenieren.
Belebung der Berliner Clubszene
Instrumentalmusiker treten in Clubs auf
und werden von elektronischen Klängen
oder Lichtinszenierungen begleitet, DJs
legen klassische Musik auf und verbinden
die einzelnen Stücke mit raffinierten
Übergängen. Bei einem Glas Wein oder
einem Bier können die Gäste, manchmal
auf dem Boden sitzend, der musikalischen Inszenierung lauschen und sich dabei austauschen. Die Stimmung ist locker
und kommunikativ. Für die Künstler wiederum erschließt sich eine neue Welt,
fernab der klassischen Konzertsäle. Dafür
sind die Veranstalter immer wieder auf der
Suche nach spannenden Locations. Zum
Beispiel gastierte die »Yellow Lounge«
bereits im Cookies mit Francesco Tristano,
der dort Klaviermusik mit elektronischen
Rhythmen mixte, im Berghain mit dem
Multipercussionisten Martin Grubinger, im
Admiralspalast mit dem Klassik-SamplingExperten Matthew Herbert, im Asphalt
mit der berühmten Pianistin Hélène
Grimau oder im ADS (ehemals Maria am
Ostbahnhof) mit dem Chopininterpreten
Ingolf Wunder.
Auch die »Klassik-Lounge« von kulturradio Berlin ist inzwischen mehr als ein
Geheimtipp in der Berliner Musikszene.
Sie gibt sich einmal monatlich mit einem
besonderen musikalischen Event im Watergate die Ehre. Hier wird normalerweise
zu Electro-, Minimal- und House-Musik
getanzt. Am 5.12. gastierte im Watergate
jedoch das KUSS Quartett gemeinsam mit
DJ Gagarino und präsentierte Kompositionen von Leoš Janáček, Bedřich Smetana
und György Kurtág. Mit Blick auf die
Spree und die illuminierte Oberbaumbrücke genossen die Gäste diese außergewöhnliche Abenteuerreise in klassische
und zeitgenössische Klangwelten. Wer
das KUSS Quartett noch einmal hören
will, kann am 12. und 19. Februar 2012
im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie einen Nachmittag mit russischer
Musik und Literatur um 1900 erleben.
Bild oben: Der junge Musiker und Komponist
Francesco Tristano sorgt in der Clubszene und in
klassischen Konzerthäusern für Aufregung.
© cocoonclub
Bild Mitte: Das KUSS Quartett gastierte im
Dezember 2011 im Watergate © Boris Streubel
Barock meets Electronic
Das Radialsystem bietet ebenfalls viele
interessante Begegnungen von Klassik
und Electro. In der »Barocklounge« zum
Beispiel treffen Synthesizer auf Tasteninstrumente, das Elbipolis Barockorchester
Hamburg musiziert, Brezel von Stereo Total
oder andere wechselnde DJs verwandeln
klassische Klänge in neue Soundtracks. Im
Anschluss mischen sich die Musiker unter
das meist junge Publikum, es entsteht
neuer Raum für Entspannung, Austausch
und spontane Musikerlebnisse.
So unterschiedlich die Veranstaltungsangebote und -orte auch sind: Spannende
Entdeckungstouren sind garantiert.
www.yellowlounge.de
www.kulturradio.de
www.water-gate.de
www.radialsystem.de
Bilder unten: Blick in die St. Thomas-Kirche
© united communications GmbH
Kirchenmusik unter
imposanter Kuppel
Wem das alles zu modern ist oder
wer sich einen ruhigen, andächtigen
Konzertabend wünscht, dem seien die
Konzerte der imposanten St. ThomasKirche am Mariannenplatz in Kreuzberg
empfohlen. Schon beim Betreten des
Gotteshauses beeindruckt der monumentale, mehrfach überkuppelte Innenraum.
Im Dezember zum Beispiel lädt die Kirche
zum festlichen Adventskonzert ein. Die
Chöre der Gemeinden St. Thomas und
St. Petri singen gemeinsam mit Solisten
und Orchester Johann Sebastian Bachs
Kantaten BWV 61 und 62. Am Heiligabend, 23:00 Uhr, erklingen Saxophon
und Orgel zur Christmesse. Sollten Sie es
im Dezember nicht mehr schaffen – auch
im nächsten Jahr wird die Reihe der anspruchsvoll-besinnlichen Kirchenkonzerte
weitergeführt.
www.stthomas-berlin.de
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BERLIN INSIDE
BERLIN INSIDE
Bild oben links: Wer nach einem Abend im
»Weltrestaurant Markthalle« das Tanzbein
schwingen will, braucht nur den Stufen in den
Keller zu folgen: Im »Privatclub« werden elektronische Beats und Konzerte aufstrebender Bands
geboten. © Christoph Heidrich
Großes Bild: Knapp 1.500 Gäste passen ins Astra
Kulturhaus an der Revaler Straße 99.
© Frank Eidel
Die Clubkultur in Berlin gilt als einzigartig in Europa.
Denn sie hat in den vergangenen 20 Jahren Trends
kreiert und das Image Berlins als kulturell vielfältige,
kreative, szenige und sich ständig neu erfindende
Hauptstadt geprägt. Das legendäre Nachtleben lockt
immer mehr Gäste aus dem In- und Ausland nach Berlin.
B
erlin ist laut Angaben der Berlin Partner GmbH der drittgrößte
Musikmarkt der Welt. In der Hauptstadt leben und arbeiten
nach Schätzungen des Senats allein 1.500 Pop-, Rock- und
Weltmusik-Gruppen sowie 500 Jazzmusiker. Darüber hinaus
konkurriert eine Vielzahl an Musik- und Konzertveranstaltungen um
ein interessiertes Publikum. Nach London und Paris steht Berlin aber
vor allem wegen seiner mehr als 250 Clubs und Szenelocations auf
Platz 3 in der Rangliste der beliebtesten Städte. Viele davon
befinden sich im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.
Berliner Clubnächte
Bilder unten: Was Bars und Clubs auf der ganzen
Welt vereint: außergewöhnliche Konzepte, coole
Musik und hippe Leute.
© Noodelz,Kai Schoening,Patrik Wegling / Photocase
Von Soul bis Electro
Das Watergate zum Beispiel steht für gute Beats in bester Lage.
Innen bieten sich den Gästen auf zwei Etagen reichlich Platz, ein
guter Sound und großflächig animierte Lichtinstallationen, die Spaß
auf lange Nächte machen. Ein echter Eyecatcher ist die mehr als 20
Meter lange Lounge, die den Gästen einen fantastischen Blick über
die Spree und die Oberbaumbrücke bietet. Ein Haus weiter residiert
der Magnet Club. Nachdem die Location aus dem Prenzlauer Berg in
die Kreuzberger Falckensteinstraße umgezogen ist, ist das Musikangebot für Live-Konzerte und Partys noch vielseitiger geworden.
Die Palette reicht von Indie-Rock über Soul, Funk, Dancehall, Reggae,
House, Hip-Hop bis zu Alternative und Discomusik.
Etwas weiter westlich, in einem unwirtlichen Betonkomplex am
Kottbusser Tor, tut sich auch eine Menge: Die winzige Paloma-Bar
(Eingang im ersten Geschoss) überrascht mit guten DJs und einer
Einrichtung wie in Omas Wohnzimmer. Auch der Monarch Club
gleich nebenan mit seiner leicht trashigen Atmosphäre hat sich in
kürzester Zeit zu einem der angesagtesten Clubs in Kreuzberg entwickelt. Auf der anderen Spreeseite, in Friedrichshain, lockt das Astra
Kulturhaus Musikfans zu Hip-Hop-, House-, Indie-, Punk- und RockPartys sowie Live-Konzerten in die große Konzerthalle. Umgeben
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von Retrolampen und Mustertapeten lässt es sich anschließend im
hinteren Teil des Clubs an der Bar gut chillen. Gleich um die Ecke
bietet das Lovelite in der Simplonstraße schräge, punkige oder folkige
Konzert- und Clubveranstaltungen an – wie wäre es zum Beispiel
mit einer Silvesterparty mit Balkanbeats, Nu Klezmer und Polka, die
auf Disco, Funk und House treffen?
Zwischen Michaelskirch- und Jannowitzbrücke befindet sich der
S-Bahnbogen 49. Früher ein bekannter Ort für Kunstliebhaber, ist
»Hangar 49« heute ein beliebter Treffpunkt der Berliner Szene. Mit
einem beindruckenden Blick auf die Spree, begleitet von regelmäßi-
gen Erschütterungen, die durch die über den Gewölbebogen fahrenden S-Bahnen erzeugt werden, genießen die Gäste hier ein bunt
gemischtes musikalisches Programm von Funk, Jazz, Salsa, Reggae
und Ska über Hip-Hop, Balkan und New Folk bis hin zu Electro.
Das britische Magazin »DJ Mag« kürte 2009 das Berghain mit seiner
Panorama Bar zum besten Club der Welt. Allerdings sind hier lange
Wartezeiten und eine harte Gesichtskontrolle am Einlass garantiert!
Der Club befindet sich in einem ehemaligen Heizkraftwerk in der
Nähe des Ostbahnhofs, gespielt wird hauptsächlich Techno und
Minimal Techno. Die obere Etage beherbergt die Panorama Bar mit
ihrer großen Fensterfront; auffällig sind hier auch die großformatigen
Fotografien von Wolfgang Tillmans, die viel nackte Haut zeigen. In
der Panorama Bar legen meist House - und Electro -DJs auf.
Ob eher stylisch oder dezent trashig – partywütige Menschen finden
auf jeden Fall rund um die Oberbaumbrücke eine Location, in der sie
bis in die frühen Morgenstunden feiern können!
www.water-gate.de, www.magnet-club.de, www.kottimonarch.de,
www.astra-berlin.de, www.lovelite.de, www.hangar49.de,
www.berghain.de, www.privatclub-berlin.de
15
NEWS
NEWS
NEWS
Winterliche Stimmung am
Turm in der Oberbaum City
© united communications GmbH
Impressum
Herausgeber
HVB Immobilien AG,
Am Eisbach 3,
80538 München,
hvbimmobilien.de
© 2011 HVB Immobilien AG
Alle Rechte vorbehalten.
Chefredaktion
Martina Lüer, Dirka Meden
Konzept, redaktionelle
Gestaltung und Produktion
united communications GmbH, Berlin
Neues
aus der
Oberbaum City
Druck
Druckhaus Schöneweide, Berlin
Bildquellen
Bildnachweise siehe Bildunterschriften
Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen nicht
unbedingt die Meinung der Redaktion dar.
Die Inhalte der Zeitschrift unterliegen grundsätzlich
dem Vorbehalt eventueller Änderungen.
Ausgabe 02/2011
Weitere Informationen:
HVB Immobilien AG,
Geschäftsstelle Berlin,
Martina Lüer, Dirka Meden,
Ehrenbergstraße 11–14, 10245 Berlin,
Telefon: +49 30 293 91-500,
E-Mail: [email protected]
www.oberbaumcity.de
united communications GmbH,
G. Flöter, P. Lindheim, R. Nagel, M. Thiel, C. Zeiske,
Rotherstraße 19, 10245 Berlin,
Telefon: +49 30 78 90 76-0,
E-Mail: [email protected]
www.united.de
Ihre Themenvorschläge, Kritik und Anregungen
senden Sie bitte an: [email protected]
Dr. med. Franziska Mietschke ist
Fachärztin für Allgemeinmedizin mit
Praxis in der Ehrenbergstraße 11–14.
Die OpenSynergy GmbH – Anbieter
von Softwareprodukten für die Automobilindustrie – ist in der Rotherstraße 20 ansässig. Die auf die
Beschaffung von Basisölen aus unterschiedlichen Raffinerien in Osteuropa,
Fernost und Amerika spezialisierte
MOGoil GmbH hat Geschäftsräume
in der Rotherstraße 17 eröffnet. Die
neue Adresse der SECURITAS Sicherheitsdienste GmbH & Co. KG lautet
Naglerstraße 4.
Wir werden diese Mieter in der
nächsten Ausgabe der Oberbaum
CityLights ausführlich vorstellen.
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Herzlich willkommen!
Vielleicht kennen Sie Stefan Wichmann
noch aus dem Fernsehen? Der studierte
Theaterwissenschaftler und Publizist war
über zehn Jahre für den Privatsender Sat.1
tätig, unter anderem als Redakteur und
später als Chef vom Dienst beim Sat.1Frühstücksfernsehen und dem Magazin
AKTE. 2007 machte er sich mit der solisTV
Film- und Fernsehproduktionen GmbH
selbstständig. Seit Herbst 2011 lautet die
neue Adresse »Ehrenbergstraße 20«.
solisTV steht für vielfältige, innovative
sowie hochwertige Film- und Fernsehproduktionen. Das journalistisch kompetente,
kreative Team stellt im Auftrag verschiedenster Sender neue Infotainment-Formate,
innovative Servicesendungen, spannende
Reportagen sowie Magazinbeiträge her.
So produziert solisTV zum Beispiel exklusiv
für RTL die Reality-Dokumentation
Rechtstipp
»Einsam unter Palmen« und »Helena Fürst
– Anwältin der Armen«, für den Westdeutschen Rundfunk (WDR) das Format
»Der Vorkoster« mit Sternekoch Björn
Freitag und für ProSieben Beiträge für das
erfolgreiche Wissensmagazin »Galileo«.
Neue sachgrundlose Befristung
schon nach drei Jahren möglich!
Bild: © Maria.P./Fotolia
Weitere
neue Mieter:
Das erklärte Ziel von solisTV: die Produktionen ständig weiterzuentwickeln und
stets mit gut gemachten Informationen
und überraschender Unterhaltung zu
punkten! Wir wünschen einen guten Start
in der Oberbaum City.
www.solistv.de
§
Früher war es gang und gäbe, seinem
Arbeitgeber beziehungsweise seinem
Arbeitnehmer von der Lehre bis zur Rente
treu zu bleiben. Heute dagegen sind von
vornherein zeitlich begrenzte Arbeitsverträge völlig normal. Nicht normal – und
für die meisten Betroffenen auch nicht
erstrebenswert – ist die stete Aneinanderreihung immer wieder befristeter Arbeitsverhältnisse. Grundsätzlich ist eine Befristung des Arbeitsvertrages ohne sachlichen
Grund möglich, das hat der Gesetzgeber
im Teilzeit- und Befristungsgesetz so
geregelt. Sie darf nur nicht länger als zwei
Jahre gelten. In dieser Zeit kann die Frist
noch drei Mal verlängert werden. Dabei
darf jedoch kein vorangegangenes
Arbeitsverhältnis zu demselben Arbeitgeber
bestanden haben. Bloß – soll das wirklich
für alle vorangegangenen Arbeitsverhältnisse gelten? In diesem Zusammenhang
wurde in der Vergangenheit gerne auf
den Werkstudenten verwiesen, der vor
zwanzig Jahren mal in den Semesterferien
im Betrieb gearbeitet hatte und jetzt als
Ingenieur beschäftigt ist. Darf man ihn in
einem solchen Fall jetzt nicht befristet
einstellen, obwohl man keinen Sachgrund
hat und der einzige Grund für die Befristung ist, dass die Inhaberin des Ingenieurbüros einfach noch nicht weiß, ob sie sich
dauerhaft einen angestellten Ingenieur
leisten kann? Nach intensiver Auseinandersetzung mit den verschiedenen Meinungen hat das Bundesarbeitsgericht (BAG)
jetzt geurteilt, dass drei Jahre zwischen
zwei sachgrundlosen Beschäftigungen
liegen müssen. Danach liege ein enger
Zusammenhang zwischen den Arbeitsverhältnissen nicht mehr vor.
Übrigens: Weil der Begriff des Arbeitsverhältnisses nur die Erwerbstätigkeit, also
das Arbeiten für den Lebensunterhalt,
erfasst, zählen Berufsausbildung, Praktika,
Eingliederungsbeschäftigung und ehrenamtliche Tätigkeiten nicht zu den »vorangegangenen Arbeitsverhältnissen«.
Für eine nähere Beratung zu dieser
Thematik wenden Sie sich gerne an
Rechtsanwalt Heinrich Kemper, jurakontor,
Rotherstr. 19, Tel.: 030 278939-100,
[email protected]
www.jurakontor.de
17
TIPPS
Seit Anfang 2008 kocht Peter Krüger im
Hotel »Gut Klostermühle« in Alt Madlitz. 2010
wurde der 42-jährige Küchenchef von der BerlinPartner-Jury zum Brandenburger Meisterkoch
2010 gekürt. © Gut Klostermühle
HISTORY
Märkisches
Gaumengold
In der Sommerausgabe animierten wir noch zu
Von der Spree
in alle Welt
»Raus ins Grüne«. Jetzt heißt es »Ab aufs Land«.
Wer glaubt, dass mit Universal
Brandenburg steht unter Dampf!
und zahlreichen angesagten Clubs
erstmals die Musik den Ton rund
Neuberliner aus deutschen Provinzen kennen das: Schietwetter
– Jacke an – draußen ordentlich durchpusten lassen. Anschließend
macht man es sich gemütlich. Aber was sind schon Spaziergänge
in einem Berliner Stadtpark im Vergleich zu ausgedehnten
Herbstwanderungen an einsamen Seeufern? Und wo bitte macht
man es sich zu dieser Jahreszeit in Berlin schon behaglich, außer
in den eigenen vier Wänden vielleicht? Gegen den Herbst / WinterBlues hilft ein Kurzurlaub in Brandenburg. Tolle Anregungen dafür
liefert »Brandenburg unter Dampf«.
um die Oberbaum City angibt,
irrt. Bereits vor knapp 90 Jahren
residierte Europas »Schallplattenkönig« – der gebürtige Schwede
Carl Lindström – mit seinem Werk
an der Schlesischen Straße.
»Brandenburg unter Dampf« ist ein Netzwerk hervorragender
Köche, Restaurants und Hotels rund um Berlin. Im Mittelpunkt
dieser gastronomischen Leuchttürme stehen Brandenburger
Erzeugnisse und Gerichte, die einen schon beim Studium der
Rezepte (siehe www.brandenburg-unter - dampf.de) ins Schwelgen
geraten lassen. Aber Essen allein macht auch nicht glücklich.
Deshalb bieten die Mitglieder des Netzwerkes von Galadinners
über Opernabende bis hin zu Haute -Cuisine -Kochkursen eine
Fülle interessanter Angebote.
Also: Geben Sie der Wintermüdigkeit keine Chance, schauen
Sie einfach mal rein ins Web, los geht´s.
Zur märkischen Genussinitiative gehören: Bayrisches Haus
(Potsdam), DämeritzSeehotel (Berlin-Köpenick), Dorint Hotel
(Potsdam), Goldener Hahn (Finsterwalde), Gut Klostermühle
(Madlitz-Wilmersdorf), Hotel Residenz (Motzen), SeeLodge
(Kremmen), Speckers Landhaus (Potsdam) und der Vierseithof
(Luckenwalde). www.brandenburg-unter-dampf.de
M
anch einem ist sie auf seinem
Spaziergang in der Mittagspause
sicher schon aufgefallen: die
Werbetafel einer Verwaltungsgesellschaft,
die Gewerberäume im »Wasserschloss«,
Schlesische Straße 26, anbietet. Ein
Schloss ist dieser 1911 / 12 auf dem
Gelände der ehemaligen Heckmann-Villa
(siehe Oberbaum CityLights 1/2011, S. 18)
errichtete Industriekomplex natürlich nie
gewesen. Aber so manche Schätzchen
der Schellack-Zeit gingen in den 1920erJahren von hier in alle Welt.
Gründer und Wegbereiter des damals
in Kreuzberg ansässigen Unternehmens
war der 1869 in Schweden geborene
Carl Lindström. Mit 23 Jahren verließ er
seine Heimat und legte 1897 in der
Grimmstraße 38 mit der »Mechanischen
Werkstatt für Neuheiten und Massenartikel« den Grundstein für seinen späteren
Erfolg. Hier konzentrierte er sich zunächst
auf den Bau von Musik- und Sprechapparaten. Als die Schallplatte nahezu zeitgleich ihren weltweiten Siegeszug antrat,
erkannte Lindström frühzeitig das Potenzial
18
Bild: © StockFood
und spezialisierte sich fortan auf die Weiterentwicklung von Phonographen und
Grammophonen. Bereits 1906 verließen
jährlich rund 150.000 Plattenspieler sein
Berliner Werk. Damit aber nicht
genug: Der findige Unternehmer setzte zwei Jahre später
selbst auf die Produktion
von Schallplatten, richtete
1911 sogar eigene Aufnahmestudios ein. Bald gingen
berühmte Opern- und Revuestars sowie ganze Orchester bei
ihm ein und aus. Der Erwerb der Rechte
an großen Plattenlabels, wie zum
Beispiel Odeon, Beka Record oder
Fonotipia, erforderte schließlich
eine großzügigere Werkanlage,
1919 zog die Carl Lindström AG
in die Schlesische Straße 26.
Hier avancierte Lindström zum
größten Schallplattenproduzenten Europas. 1925 stellte
allein der Berliner Betrieb täglich rund 150.000 Schallplatten her. Übereinander gestapelt
hätten diese etwa einen 200
Meter hohen Turm ergeben – das
entspricht ungefähr der Höhe der Aussichtsplattform des Berliner Fernsehturms!
Bild oben: © Berliner Rock & Pop Archiv e. V.
Bilder links: »Du schwarzer Zigeuner«–Tango.
Gloria G.O. 13078a / Carl Lindström AG.
Richard Tauber: »Grüß' mir mein Wien« vom
14. Januar 1932. Odeon O-4502.
© Mediatus / Creative Commons
Bild unten: Grammophon Carl Lindström AG,
um 1910 © Deutsche Nationalbibliothek Leipzig
Mitte der 1920er-Jahre übernahm die
Columbia die Kontrolle der Carl Lindström
AG, die mit ihr 1931 in der EMI aufging.
Ein Jahr später verstarb Lindström in
Berlin. 1953 wurde die Firma wegen der
politisch unsicheren Lage nach Köln
verlegt und verschmolz mit electrola zur
EMI electrola GmbH.
Längst ist mit zahlreichen kreativen
Betrieben und Agenturen neues Leben in
die alten Mauern des »Wasserschlosses«
eingezogen.
Wer weiß?
Vielleicht findet sich unter ihnen
ein neuer Senkrechtstarter wie die
Lindström AG.
Liste aller Mieter, Stand: Dezember 2011, siehe auch
ad agenda Kommunikation und Event GmbH
www.ad-agenda.com
adesso AG
www.adesso.de
ALGONET Objekteinrichtungen GmbH
www.algonet.de
allesklar.com AG
www.allesklar.com
www.oberbaumcity.de
hhpberlin Ingenieure
für Brandschutz GmbH
www.hhpberlin.de
QWERTZ Media GmbH
www.qwertz-media.de
Huhle Marketing GmbH
www.huhle-marketing.de
Rechtsanwälte Kemper und Kollegen
www.jurakontor.de
HypoVereinsbank / UniCredit Group
www.hypovereinsbank.de
Jens Richter Immobilienmanagement
www.jr-immo.de
IBB Ingenieurbüro Balint GmbH
SBK Siemens-Betriebskrankenkasse
www.sbk.org
Arbeiter-Samariter-Bund, Landesverband Berlin
www.asb-berlin.de
Informatik Consulting Systems AG
www.ics-ag.de
basement – more than food
www.basement11-14.de
ip20 Business Berlin
www.ip20.de
BAM Deutschland AG
www.bam-deutschland.de
Knoll International GmbH
www.knoll-int.com
BASF Services Europe GmbH
www.basf.com
Kupper Computer GmbH
www.kupper-computer.com
Besser Betreut GmbH
www.betreut.de
LeBit Software & Consult GmbH
www.lebit.net
BKW Wind Service GmbH
www.bkw-windservice.de
LORENZbeautyworks
www.beautyworks.de
Central Krankenversicherung AG
www.central.de
Meltwater News DE1 GmbH
www.meltwater.com
CMK – Design- &
Glasmanufaktur
Dr. med. Franziska Mietschke
coffee bar Oberbaum City
www.coffee-bar-berlin.de
Concertbüro Zahlmann GmbH
www.concertbuero-zahlmann.de
condato gmbh
www.condato.de
MLT König Bau- und Immobiliengesellschaft mbH
www.mlt-koenig-bau.com
MOGoil GmbH
www.mogoil.com
MUT Gesellschaft für Gesundheit mbH
www.mut-gesundheit.de
SCHLOTHAUER & WAUER
Ingenieurgesellschaft für
Straßenverkehr mbH & Co. KG
www.schlothauer.de
SECURITAS Sicherheit & Service GmbH
www.securitas.com
SECURITAS Sicherheitsdienste GmbH & Co. KG
www.securitas.com
Sedici – Cucina e Delicatezze
www.sedici-berlin.de
SERVICE CONCEPT
Heilmann und Partner GmbH
www.service-concept.eu
solis TV
Film- und Fernsehproduktionen GmbH
www.solistv.de
SPIE Deutschland System Integration GmbH
www.spie-de.com
Sport-Thieme GmbH
www.sport-thieme.de
Stadtraum – Gesellschaft für Raumplanung,
Städtebau & Verkehrstechnik mbH
www.stadtraum.com
ThyssenKrupp GfT Gleistechnik GmbH
www.tkgftgleistechnik.de
convivo GmbH
www.convivo.de
NAMOS VerwaltungsImmobilien GmbH
www.namos-gmbh.de
customer-partners GmbH
www.customer-partners.de
netpoint media gmbH / berlin
www.netpoint-media.de
TiXOO AG
www.tixoo.com
DEKRA Hochschule Berlin
www.dekra-hochschule-berlin.de
Neunplus1 Verlag + Service GmbH
www.neunplus1.de
TRIGIS GeoServices GmbH
www.trigis.de
Deutsche Post Customer Service Center GmbH
www.deutschepost.de
NEW LINE
Brand Communication GmbH
www.newline-network.com
TROX GmbH
www.trox.de
Dialysepraxis Kreuzberg-Friedrichshain
www.dialyse-kreuzberg-friedrichshain.de
e-grafixx media consulting GmbH
www.e-grafixx.net
Exozet Berlin GmbH
Exozet Games GmbH
Exozet Group GmbH & Co. KG
www.exozet.com
nugg.ad AG predictive behavioral targeting
www.nugg.ad
ODS – Office Data Service GmbH
www.o-d-s.de
OpenSynergy GmbH
www.opensynergy.com
Flatliners GmbH
www.flatliners.tv
PACE Aerospace Engineering
and Information Technology GmbH
www.pace.de
FramesUnited Postproduction
www.framesunited.de
Paul Mitchell Vertrieb Berlin / Brandenburg
www.paul-mitchell.de
Funkwerk Information Technologies GmbH
www.funkwerk-it.com
pool22
www.pool22.de
Heineken Deutschland GmbH
www.heineken.com
proALPHA Consulting AG
www.proalpha.de
Tigerbytes GmbH – IT & Media Solutions
www.tigerbytes.de
united communications GmbH
www.united.de
Uptown Verlag GmbH
www.uptown-online.de
Urban & Vogel GmbH
www.urban-vogel.de
Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA
www.wiley-vch.de
Wilhelm Ernst & Sohn
Verlag für Architektur und
technische Wissenschaften GmbH & Co. KG
www.ernst-und-sohn.de
xx-well.com AG
www.xx-well.com
Zumtobel Licht GmbH
www.zumtobel.de

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