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Regionales Radwandern
Fürstenroute
Länge:
53.00
Steigung: + 90 m / - 117 m
Start:
Steinhude
Verlauf:
Bückeburg
Ziel:
Minden
Überblick
Die Fürstenroute im Schaumburger Land
Tourbeschreibung
Der Name Fürstenroute ist zurückzuführen auf den
Fürstenweg (auch Landwehrallee) im Schaumburger Wald. Im
Verlauf dieses Weges stößt man immer wieder auf die Spuren
der Grafen und Fürsten des Schaumburger Landes. So
hingen auch wichtige Lebensabschnitte des Grafen Wilhelm
zu Schaumburg-Lippe und seine letzte Ruhestätte mit dem
Verlauf des Fürstenweges zusammen. Wir haben ihn
ausgewählt, um Ihnen den Fürstenweg näher vorzustellen.
Graf Wilhelm zu Schaumburg-Lippe war eine herausragende
Persönlichkeit. Zu Beginn einer Militärkarriere zwang ihn der
frühe Tod seines älteren Bruders die Nachfolge seines Vaters
als Regent Schaumburg-Lippes anzutreten. Er förderte so
sein kleines Land in vielfältiger Weise. Beschaffenheit:
überwiegend Wald- bzw. Kanalwege sowie Nebenstraßen mit
wenig Autoverkehr. Ausschilderung in beide Richtungen. Der
Routenverlauf Unsere Tour beginnt in Steinhude. Steinhude,
ein ehemaliges Fischer- u. Weberdorf, lebt heute vom
Tourismus. Die Steinhuder Fischer mussten den Hof in
Bückeburg und die Soldaten und Schlossherren in Hagenburg
mit frischem Fisch beliefern. Daher durften Sie mit Reusen
und Angeln arbeiten, während die Bewohner vom Nordufer
des Steinhuder Meeres die Fische nur mit den Händen fangen
durften. Eine weitere Einnahmequelle war, wie bereits
erwähnt, die Weberei. Das in Steinhude gewebte Leinen war
weit über die Landesgrenzen bekannt. Im 18. Jahrhundert gab
es 35 Webmeister in Steinhude. Auf Graf Wilhelms Anordnung
mussten auch die Jungen in der Schule spinnen lernen.
Gelagert wurde der Flachs in Scheunen und auf Dachböden.
Bei den zur damaligen Zeit üblichen offenen Feuerstellen gab
es immer wieder große Brände. Nachdem der Ortskern
dreimal abgebrannt war, wurden die Scheunen an den
Ortsrand verlegt. Als Expo-Projekt aufwendig restauriert,
beherbergen sie heute Museen und Restauration. Die Insel
Wilhelmstein Die heutige Insel Wilhelmstein wurde 1761 bis
1765 mitten im Steinhuder Meer künstlich aufgeschüttet und
später als Festung angelegt. Die Zitadelle bestand aus einem
Rundturm und vier kreuzförmig angegliederten Flügeln. Die
Fürstenroute führt uns weiter nach Hagenburg. Hagenburg
gehört u. a. zu den Hauptorten Wilhelms militärischer
Betätigung. Vom Schloss Hagenburg legte er einen ca. 1,5 km
langen Stichkanal ins Steinhuder Meer an. In diesem Kanal
wurde das von Wilhelm erfundene Unterwasserboot, der
"Steinhuder Hecht" als ältestes Deutsches U-Boot getestet.
Zwischen Hagenburg und Schmalenbruch führt die
Fürstenroute auf der Trasse der alten Steinhuder Meerbahn
durch den Hagenburger Wald in den Kessel der Rehburger
Berge. Für eine Rast bietet sich der Aussichtspunkt zwischen
Bergkirchen und Wölpinghausen an, gelegen auf einem
kleinen Bergrücken der Rehburger Berge. Nach Norden sieht
man das Steinhuder Meer, östlich ist der Kaliberg von
Mesmerode zu erkennen. Über Wölpinghausen führt die
Fürstenroute weiter in den Schaumburger Wald nach
Mittelbrink. Unter Graf Wilhelm entstanden mehrere
Handwerkersiedlungen wie das Töpferdorf Mittelbrink. Oft
waren es ehemalige Soldaten, die das Töpferhandwerk
ausübten. Mittelbrinker Tonwaren waren bekannt und von
guter Qualität. Die vor Ort gefundenen Tonscherben zeugen
noch heute von der damaligen Zeit. Weiter geht es durch den
Schaumburger Wald nach Schloss Baum. Schloss Baum ist
Ende des 17. Jahrhunderts als Schaumburg-Lipper
Lustschloss gebaut worden und verdankt seinen Namen
einem Schlagbaum, an dem unweit der Grenze des kleinen
Fürstentums das Zollrecht geltend gemacht wurde. Später
diente es Graf Wilhelm als privater Rückzugsort. Hier lebte er
mit seiner Familie ohne höfische Zwänge und Pflichten. Heute
wird Baum von der evangelischen Jugend als Tagungsstätte
genutzt. Pyramidengrab Ein Fußweg führt von Schloss Baum
zum Pyramidengrab. 1774, im Alter von nur 3 Jahren, verstarb
Graf Wilhelms einziges Kind, die Tochter Emilie. Die Eltern
konnten den Tod nicht verwinden, Graf Wilhelms junge Frau
verstarb 2 Jahre später und er selbst folgte im
darauffolgenden Jahr. Alle 3 sind in der 21-stufigen
Grabpyramide beigesetzt. Über Rusbend, Meinsen und
Scheie führt uns die Fürsten route weiter nach Bückeburg.
Bückeburg wird 1609 erstmals als Stadt bezeichnet. Unter
Graf Ernst von Holstein- Schaumburg wurde Bückeburg
Residenz und Sitz der Landesregierung. Bückeburg bietet
neben dem Schloss mit Schlosspark und Mausoleum u.a.
viele historische Gebäude rund um den Marktplatz. Die
Bückeburger Stadtkirche gehört zu den ersten frühbarocken
Kirchen in Deutschland. Das Bückeburger
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Fürstenroute
Hubschraubermuseum ist das einzige seiner Art weltweit. Die
Bückeburger Tourist-Information direkt am Marktplatz hilft
Ihnen bei Fragen weiter. Von Bückeburg führt uns der Weg
durch die Felder nach Nordholz. Entlang des Mittellandkanals
fahren wir direkt zur Schachtschleuse nach Minden, wo
unsere Tour endet.
Urheber: © Schaumburger Landschaft e.V.
Beschilderung
Die Tour ist ausgeschildert.
Ausschilderung in beide Richtungen
Kartenmaterial
Radwanderkarte, 1:75,000, RC12, RC30
Position
N 52° 27.26724', E 009° 21.09862'
Kontakt und Infos
Schaumburger Land Tourismusmarketing e.V.
Schloßplatz 5, 31675 Bückeburg
Telefon: 05722-890551
Fax: 05722-890552
[email protected]
www.schaumburgerland-tourismus.de
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Fürstenroute
Interessante Punkte entlang der Tour
Die Nummer vor den Einträgen entsprechen den Nummern in der Karte.
Es werden ausschließlich Ziele in direkter Nähe der Tour auf der Karte dargestellt.
Freizeit
1 Halden des Mittellandkanalbaues
31712 Niedernwöhren
Detailkarte: 1
2 Meerbruchswiesen
12 Brückenwiderlager, Hespe
Dorfstraße, 31693 Hespe
Detailkarte: 12
Sehenswertes (Fortsetzung)
13 Bückeburger Niederung
31515 Steinhude
31675 Bückeburg
Detailkarte: 2
Detailkarte: 13
Kulturelles
3 Backhaus in Mittelbrink
Mittelbrink 13, 31719 Wiedensahl
Detailkarte: 3
4 Dralle-Mühle
Bergkirchener Straße 1, 31556 Wölpinghausen
Detailkarte: 4
5 Heidmühle mit Mühlengraben
An der Heidmühle, 31714 Lauenhagen
Detailkarte: 5
6 Mühlenensemble Vehlen
Ahnser Str. 3, 31683 Obernkirchen
Detailkarte: 6
7 Prinzhorn-Mühle
Königsberger Straße 4, 31553 Sachsenhagen
Detailkarte: 7
8 Schacht Weser
Schachtstrasse 9, 31558 Hagenburg
Telefon: 05033 7310
Detailkarte: 8
9 Windmühle Paula
An der Windmühle, 31515 Wunstorf
14 Dampfmaschine
Schulstr. 26, 31708 Ahnsen
Detailkarte: 14
15 Dinosaurier-Freilichtmuseum Münchehagen
Alte Zollstr. 5, 31547 Rehburg-Loccum
Detailkarte: 15
16 Eisenbahnbrücke
31675 Bückeburg
Detailkarte: 16
17 Fachwerkkapelle Winzlar
Am Friedhof, 31547 Winzlar
Detailkarte: 17
18 Flachsteinbrücke
31675 Bückeburg
Detailkarte: 18
19 Fördermaschinenhaus mit Kühlturm
31553 Auhagen
Detailkarte: 19
20 Gedenkstein
31675 Bückeburg
Detailkarte: 20
21 Gedenktafel
Telefon: 05033 5203
31675 Bückeburg
Detailkarte: 9
Detailkarte: 21
Sehenswertes
22 Grenzstein
Bergholer Straße, 31556 Wölpinghausen
10 Bad Hiddenserborn
Detailkarte: 22
Bornstraße, 31715 Meerbeck
Detailkarte: 10
23 Hagenburger Kanal
31558 Hagenburg
11 Brücken im Dreiländereck
Detailkarte: 23
Idenser Straße, 31553 Auhagen
Detailkarte: 11
24 Hofbaum
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Dorfstraße 17, 31515 Wunstorf
Detailkarte: 24
38 Schneitelbaumbestand
Detailkarte: 33
Sehenswertes (Fortsetzung)
Sehenswertes (Fortsetzung)
25 Insects World Steinhude
39 Schweinehirtenhaus Wiedensahl
Am Knick 5, 31515 Wunstorf
31719 Wiedensahl
Detailkarte: 25
Detailkarte: 34
26 Jägerstein
40 Solequelle
31712 Niedernwöhren
31556 Wiedenbrügge
Detailkarte: 1
Detailkarte: 35
27 Julianenbad
31675 Bückeburg
Detailkarte: 21
28 Kastanienallee
31515 Steinhude
Detailkarte: 26
29 Kolonistensiedlung am Harrl
Harrl, 31675 Bückeburg
Detailkarte: 27
30 Mahlstein
Klosterstraße, 31515 Wunstorf
Detailkarte: 24
31 Mammutbaum
41 Stolleneingang
Detailkarte: 22
42 Streuobstwiesen bei Bergkirchen
31556 Wölpinghausen - Bergkirchen
Detailkarte: 4
43 Wehr und Brücke
31675 Scheie
Detailkarte: 13
44 Wilhelmsturm
31556 Wölpinghausen
Detailkarte: 22
45 Ziegelei Beckedorf
Detailkarte: 36
31718 Pollhagen
Detailkarte: 28
32 Mittelbrink
31712 Niedernwöhren
Detailkarte: 3
33 Mühlenwehr
31675 Bückeburg
Detailkarte: 29
34 Obstwiese bei Meinser Kämpen
31675 Bückeburg
Detailkarte: 30
35 Quelle zur Speisung des Rannenbergschen
Badehauses
Hinter den Höfen, 31719 Wiedensahl
Detailkarte: 31
36 Rundbogenbrücke Kuckshagen
31715 Meerbeck
Detailkarte: 32
37 Schachtanlage Düdinghausen
31553 Auhagen
Detailkarte: 19
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Detailkarte 1 - Niedernwöhren
Detailkarte 2 - Steinhude
Detailkarte 3 - Wiedensahl
Detailkarte 4 - Wölpinghausen
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Detailkarte 5 - Lauenhagen
Detailkarte 6 - Obernkirchen
Detailkarte 7 - Sachsenhagen
Detailkarte 8 - Hagenburg
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Detailkarte 9 - Wunstorf
Detailkarte 10 - Meerbeck
Detailkarte 11 - Auhagen
Detailkarte 12 - Hespe
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Detailkarte 13 - Bückeburg
Detailkarte 14 - Ahnsen
Detailkarte 15 - Rehburg-Loccum
Detailkarte 16 - Bückeburg
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Detailkarte 17 - Winzlar
Detailkarte 18 - Bückeburg
Detailkarte 19 - Auhagen
Detailkarte 20 - Bückeburg
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Detailkarte 21 - Bückeburg
Detailkarte 22 - Wölpinghausen
Detailkarte 23 - Hagenburg
Detailkarte 24 - Wunstorf
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Detailkarte 25 - Wunstorf
Detailkarte 26 - Steinhude
Detailkarte 27 - Bückeburg
Detailkarte 28 - Pollhagen
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Fürstenroute
Detailkarte 29 - Bückeburg
Detailkarte 30 - Bückeburg
Detailkarte 31 - Wiedensahl
Detailkarte 32 - Meerbeck
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Fürstenroute
Detailkarte 33
Detailkarte 34 - Wiedensahl
Detailkarte 35 - Wiedenbrügge
Detailkarte 36
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Fürstenroute
Länge:
53.00
Steigung: + 90 m / - 117 m
Start:
Steinhude
Verlauf:
Bückeburg
Ziel:
Minden
Karte: LGLN
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Fürstenroute
Länge:
53.00
Steigung: + 90 m / - 117 m
Start:
Steinhude
Verlauf:
Bückeburg
Ziel:
Minden
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