weiterlesen - Astrid Därr

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weiterlesen - Astrid Därr
K R Ü G E R - N A T I O N A L PA R K S Ü D A F R I K A
Grossen Tieren
auf der Spur
Auf dem viertägigen „Lonely Bull Trail“ durchqueren Besucher
den Krüger-Nationalpark zu Fuß. Bewaffnete Ranger führen die
Wanderer durch trockene Flussläufe und tierreiche Savannen.
Route und Zeltcamps werden spontan festgelegt – ein Abenteuer
mit Pioniercharakter. Von Astrid Därr
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Foto: Stephan Tüngler
Mehr als 12.000 Elefanten sollen
im Krüger-Nationalpark leben –
die Chancen auf eine Begegnung
stehen gut.
K R Ü G E R - N A T I O N A L PA R K S Ü D A F R I K A
Fotos: Russell MacLaughlin
Zwei Ranger führen
auf dem Lonely Bull
Trail und entscheiden unterwegs über
Routen und Camps.
Der „einsame
Büffel“ ist Namensgeber für die viertägige Wanderung
durch den Busch.
kann alles passieren. Du kannst
plötzlich direkt vor einem Leoparden stehen oder auf eine Puffotter
treten“, sagt Ranger Jannie Jurgens
mit ernster Miene. Der Mittdreißiger
trägt ein olivgrünes Safarihemd mit
dem Logo von South African National Parks und einen tarnfarbenen
Schlapphut auf der blonden Stoppelfrisur. Sein Jagdgewehr hält er mit
beiden Händen vor sich, den Lauf
auf den Boden gerichtet.
Jannie erklärt uns die Sicherheitsregeln auf dem „Lonely Bull
Trail“, der uns vier Tage lang zu
Fuß mitten durch den Busch im
Krüger-Nationalpark führt – ohne
festen Wegverlauf oder Tagesetappen, ohne ausgewiesene Zeltplätze,
ohne schützende Elektrozäune, ohne
Handyempfang und ohne Dusche.
Jedes Mitglied unserer fünfköpfigen Gruppe trägt sein persönliches Gepäck wie Zelt, Matte,
Schlafsack, Gaskocher und Fertignahrung. Die Ranger entscheiden
jeden Tag, wohin und wie lange die
Gruppe läuft, und wählen den Zeltplatz für die Nacht aus.
„Ab jetzt gibt der Busch unseren
Tagesrhythmus vor. Legt eure Uhren
ab und lasst euch treiben. Wir essen, wenn wir hungrig sind. Wir
schlafen, wenn wir müde sind, und
wir gehen schwimmen, wenn uns
zu heiß wird.“
Die Rucksäcke lasten schwer
auf unseren Schultern, als wir in
glühender Hitze Jannies Einweisung lauschen. Nach einem kurzen
Ausrüstungscheck geht es los. Jannie marschiert mit etwas Abstand
vor der Gruppe und hält Ausschau
nach Tieren. Wir folgen dicht hintereinander im Gänsemarsch. Das
Schlusslicht bildet der großgewachsene Howard, unser zweiter Ranger.
Über festen Sandboden schleichen wir nahezu lautlos durch dichten Mopanebusch. Die saftiggrünen,
schmetterlingförmigen Mopaneblätter sind das Leibgericht der Elefanten
im Park. Alle paar Meter streifen
wir ein riesiges Spinnennetz, das
sich zwischen den
Zweigen spannt.
Ein unaufmerksamer Moment und
schon hängt eine
dicke Golden Orb
– eine Seidenspinne
– mit ihren langen,
gelb-schwarz gestreiften Beinen in
meinen Haaren.
Nach etwa drei
Stunden erreichen
Zelt, Matte und Schlafsack muss
wir unseren ersten
jeder Wanderer selbst tragen.
Lagerplatz in einem
sandigen Flussbett
irgendwo inmitten der „Wilderness Gedankenlos habe ich die Tasche geArea“ zwischen Letaba und Shimu- stern im Lager zwischen den Zelten
wini Camp im Herzen des Parks. abgestellt. Und nun ist sie weg. In der
Howard und Jannie laufen die Um- nächsten Stunde suchen wir jeden
gebung ab, um sicherzugehen, dass Zentimeter im Flussbett und im ankein Löwe im Schatten hinter dem grenzenden Gebüsch ab. Jannie und
nächsten Busch liegt.
Howard entdecken Hyänenspuren.
Hat eine Hyäne etwa die Tasche verWasser aus dem Fluss
schleppt? Die Raubtiere knabbern
Dann heißt es zusammenarbeiten: bekanntlich alles an und vielleicht
Zelte aufbauen, Wasser schöpfen, verströmte der Inhalt einen interesFeuerholz sammeln, Essen vorberei- santen Duft.
ten. Mit den Klappspaten scharren
Ratlos brechen wir verspätet
wir im Flussbett und schon nach auf. Zum Glück hat jeder noch ein
wenigen Zentimetern strömt Wasser kleines Erste-Hilfe-Set im Rucksack
in das Loch. Mit einem Becher füllen und bei ernsten Notfällen rufen die
wir die mitgebrachten Falteimer.
Ranger per Satellitentelefon Hilfe.
Wenig später sitzen wir im Sand Wir marschieren durch lichten Akaund löffeln Fertignudeln aus dem zienwald, queren trockene Flussläufe
Aluminiumtopf. Die Dunkelheit und spazieren entlang des Letaba
legt sich langsam über den Busch River mit seinen vielen Sandinseln.
und eine Kuppel aus Myriaden
von Sternen spannt sich über das Krokodilspuren im Sand
Lagerfeuer. Schon früh am Abend Die heißen Mittagsstunden verbrinkriechen wir ins Zelt, wo uns das gen wir im Schatten eines sogenanngleichmäßige Surren der Zikaden ten Regenbaums (Apple-leaf tree)
und der ferne Ruf einer Hyäne in mit Blick auf den Fluss. Zwei Hippos
den Schlaf wiegen.
nähern sich laut grunzend dem Ufer,
Der zweite Tag beginnt für uns um zu sehen, wer sich hier im Busch
bereits bei Sonnenaufgang – mit herumtreibt. Jannie nennt sie „die
einer Überraschung: „Wo ist der zweitgefährlichsten Tiere Afrikas
Erste- Hilfe-Koffer?“, ruft Jannie – nach den Moskitos“.
und läuft hektisch zwischen den
Ein Schrei-Seeadler kreist über
Zelten umher. Zu den Aufgaben der dem Wasser und ein Senegalliest
Teilnehmer gehört es, abwechselnd (Woodland Kingfisher) trällert uns
die grüne Stofftasche mit Verbands- ein Lied. In der Nähe entdecken wir
material und Notfallmedikamenten Krokodilspuren: Im weichen Sand
wie dem Schlangenserum zu tragen. zeichnet sich sogar das feine Schup 4/14 S Ü D - A F R I K A | 81
Foto: Astrid Därr
„Hier im Busch
penmuster der Füße ab. „Man kann
die Körperlänge eines Krokodils abschätzen, indem man die Länge der
Fußspuren mit zwölf multipliziert.
Dieser Bursche ist ungefähr vier Meter lang“, erklärt Howard.
Die nächsten zwei Nächte verbringen wir am Flüsschen Matrabowa, in dessen knietiefen Tümpeln
wir uns abends den Staub des Tages
abwaschen. Unser Gepäck lassen
wir im Zelt, während wir tagsüber
auf Tierpfaden oder querfeldein
durch den Busch wandern.
Unsere anfängliche Nervosität,
schutzlos durch eines der wildreichsten Reservate Afrikas zu spazieren,
hat sich inzwischen etwas gelegt.
Jannies und Howards Aufmerk-
samkeit lässt jedoch nie nach. Sie
tragen ihr schweres Gewehr stets
einsatzbereit vor sich. Sie reagieren
auf jedes Geräusch und pirschen
lautlos vor, wenn sie ein Tier in der
Nähe vermuten.
Unverzichtbares Gewehr
Beide wuchsen auf Farmen in der
Umgebung des Krüger-Parks auf
und lernten den Umgang mit der
Waffe schon in Kinderjahren. „Mein
Gewehr ist mein Baby. Es hat mir
schon mehrmals das Leben gerettet“, sagt Jannie, der in den letzten
Jahren insgesamt rund 1.500 Kilometer zu Fuß im Busch zurückgelegt hat. Die Ranger erklären
uns Losungen, Knochen, Pflanzen,
Eine Stunde später finden wir
am Rande eines Flussbetts einen
Nashornschädel. Auf dem Nasenrücken fällt eine tiefe Kerbe im
Knochen auf: Wilderer haben dem
Tier mit der Machete das Horn abgehackt. Jannie spricht von einem
„Krieg gegen die Wilderei“. Sowohl
die Wilderer als auch die Ranger
rüsten massiv auf. Der Staat kämpft
mit Unterstützung der Armee, Hubschraubern und Überwachungsfliegern gegen die Wilderer – auf beiden
Seiten gibt es regelmäßig Tote.
Krieg gegen Wilderer
Bis September 2014 wurden allein
im Krüger-Park 489 Nashörner
gewildert. Inzwischen plant die
südafrikanische Umweltministerin
die Umsiedlung von 500 Nashörnern in private Reservate sowie
nach Botswana und Sambia. Nach
Schätzungen leben noch zwischen
8.400 und 9.600 Breitmaulnashörner im Krüger-Nationalpark.
„Besonders in den unmittelbar an
den Park angrenzenden Ländern
Mosambik und Zimbabwe leben
sehr viele arme Menschen, die das
Geld lockt. Für ein Kilo Nashorn
werden auf dem Schwarzmarkt
60.000 bis 90.000 US-Dollar bezahlt“, sagt Jannie.
Nicht weit von der Fundstelle
entdeckt Howard Fußspuren im
Flussbett, denen wir bis zu einer
mehrere Quadratmeter großen
Fläche mit plattgedrücktem Gras
folgen. „Hier hat jemand gelagert“,
sagt Howard stirnrunzelnd. Die Anspannung ist den beiden deutlich
anzumerken. Ebenso wie Raubtieren könnten wir jederzeit Wilderern
über den Weg laufen – es stellt sich
die Frage, welche Begegnung gefährlicher wäre.
Am letzten Tag scheuchen wir
noch einen einsamen Büffelbullen
beim morgendlichen Schlammbad
auf. Wenig später lugt eine Giraffe
auf uns herab, bevor sie elegant
davontrabt. Unser Wildnis-Trekking
endet auf einem Picknickplatz am
Letaba River.
Der Manager des Shimuwini
Camps empfängt uns mit seinem
Toyota und kalten Softdrinks – was
für eine Erfrischung nach vier Tagen trübem Teewasser in unseren
Trinkflaschen!
Auch ohne spektakuläre Begegnungen mit den Big Five haben wir
jeden Tag in der Wildnis genossen.
„Wir sammeln Erinnerungen wie
Feuerholz, das wir später verbrennen. So zehren wir noch lange von
den kleinen Dingen, die wir zusammen im Busch erlebt haben“,
verabschiedet sich Jannie.
Nach wenigen Minuten Fahrt
im Safarifahrzeug kreuzt eine Herde
Elefanten unseren Weg und zwei
Breitmaulnashörner strecken ihre
Köpfe aus dem hohen Gras. Und
auf einmal sind wir ganz froh,
dass wir ihnen nicht Auge in Auge
➨
gegenüberstehen.
Info-Karte 128 ankreuzen
Gefährliche Waffen: Zwei Antilopen
haben sich ineinander verkeilt.
Vogelstimmen und Tierspuren. „All
diese Zeichen sind wie Nachrichten
aus dem Busch. Hier hat sich ein
Elefant am Baum gekratzt, dort ist
ein Nashorn durchs Flussbett gelaufen. Und diese Spuren an dem
Büffelskelett weisen auf eine Milzbrand-Erkrankung hin. Ihr solltet
es lieber nicht anfassen!“ In den
letzten Jahren gab es immer wieder
Anthrax-Ausbrüche im Park, denen
Dutzende Säugetiere wie Nilpferde
und Pferdeantilopen zum Opfer
fielen.
Unter einem Baum entdecken
wir eine runde Erdhöhle mit Scharrspuren vor dem Eingang. „Stellt
Euch nicht direkt vor ein solches
Loch!“, warnt Howard. „Und
streckt vor allem nie Euren Kopf
in den Eingang, um zu sehen, was
sich darin versteckt.“
Howard spricht aus eigener
Erfahrung. Lachend erzählt er:
„Letztes Jahr stand ich genau vor
so einem Loch, als plötzlich ein Honigdachs herausschoss. Vor Schreck
fiel ich rückwärts um und sofort biss
sich der Dachs in meinem Gewehr
fest. Ich konnte das aggressive Biest
nur mit Fußtritten abwehren, bis
es endlich wieder in seiner Höhle
verschwand.“
Am dritten Tag schrecken wir an
einem kleinen Zufluss des Letaba
zwei Büffel auf. Einer der Bullen
verschwindet sofort im Gebüsch,
der andere flüchtet in den Fluss und
kämpft sich gegen die starke Strömung bis zu einer Sandinsel.
Fotos: Astrid Därr
Foto: Stephan Tüngler
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Beim Wandern gibt es
viele Gelegenheiten zur
Tierbeobachtung.
Unter dem Sand des
Flussbetts verbirgt
sich Trinkwasser.
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ANREISE
Von Johannesburg auf der N1 bis
zur Ausfahrt Polokwane (Pietersburg). Vor der Stadt auf die R71
Richtung Osten, dann über Tzaneen
bis zum Phalaborwa Gate
(6–7 Stunden, 490 km ab Jo’burg).
Vom Gate sind es noch etwa 50 km
durch den Park bis zum Shimuwini
Bush Camp (Tempolimit 40 km/h,
etwa 2 Stunden Fahrzeit).
REISEZEIT
Der Krüger-Nationalpark lohnt ganzjährig einen Besuch. Während des
trockenen Winters (Juli bis Oktober)
ist der Busch weniger dicht, so dass
es leichterfällt, die Wildtiere zu finden
und an den Wasserstellen zu beobachten. Im Sommer wirkt die üppig
grüne Buschlandschaft freundlicher
als in den trockenen Monaten, die
Beobachtungschancen sind aber etwas schlechter. In den Sommermonaten müssen Besucher mit Regen
und schwül-heißen Temperaturen
von 30 Grad oder mehr rechnen.
Ende November/Anfang Dezember
kommen die Tierbabys auf die Welt.
Die Backpacking-Trails finden nur
während der Trockenzeit von Februar bis Ende Oktober statt.
UNTERKUNFT
Shimuwini Bush Camp, im Nordteil
des Krüger-Nationalparks, Reservierung bei SANParks, Tel. +27 (0)12
428 9111, www.sanparks.org
Auf dem weitläufigen Gelände
dieses rustikalen Bush Camps direkt
am Letaba River liegen Cottages
unterschiedlicher Größe. Es gibt
zwar einen kleinen Pool, aber kein
Restaurant oder Shop – Gäste
müssen sich selbst versorgen.
Cottages mit ein bis drei Zimmern
(mit Ventilator) für bis zu sechs Personen, Bad, Küche und Terrasse ab
975 Rand bei Zweierbelegung.
Im Timbavati Game Reserve mit
offenen Grenzen zum Krüger-Park
bietet Shindzela mit Safarizelten,
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Situated within the Timbavati
Private Nature reserve and part
of the Greater Kruger Park.
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www.phalaborwasafaripark.co.za
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KrügerNationalpark
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with a relaxed family feel.
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Eileen
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Paul Krüger
Gate
AUSRÜSTUNG
Bei der Wildniswanderung müssen die Teilnehmer neben ihrem
persönlichen Gepäck wie Kleidung,
Kamera und Toilettenartikel auch
Campingausrüstung mitbringen:
Trekking-Rucksack (ca. 65 Liter
Fassungsvermögen), leichtes Zelt,
Isomatte und dünner Schlafsack,
Gaskocher und Geschirr, Fertignahrung für vier Tage, Wasserflaschen
(drei Liter), Wasserentkeimungsmittel, kleines Erste-Hilfe-Set, biologisch abbaubare Seife, Taschenlampe mit Ersatzbatterien, Plastiktüten
für den Müll.
und Sonntag im Shimuwini Camp.
Die Gruppe von mind. vier und max.
acht Teilnehmern wandert vier Tage
in der großen „Wilderness Area“ südlich des Letaba River (zwischen der
H14 und dem Mingerhout Dam).
Kosten: 2.200 Rand p.P. plus Parkeintritt (Conservation Fee) 264 Rand/Tag
für internationale Besucher.
TREKKING
Es existieren drei „Backpacking
Trails“ im Park: der Lonely Bull Trail
(ab Shimuwini Camp), der Mphongolo Trail (ab Shingwedzi Camp) und
der Olifants River Trail (ab Olifants
Camp). Alle Wanderungen dauern
vier Tage und drei Nächte. Der
Lonely Bull Trail beginnt zwischen
Februar und Oktober jeden Mittwoch
AUSKUNFT
South African National Parks,
Buchung und Information über die
Trails bei Bridget Bagley, E-Mail:
[email protected], Tel. +27
(0)12 426 5117, www.sanparks.org
Spendenaktion gegen die
Nashorn-Wilderei in Südafrika:
Unite against Poaching,
www.uniteagainstpoaching.co.za
Numbi
Gate
Malelane
Gate
Crocodile
Bridge Gate
Info-Karte 158 ankreuzen
K R Ü G E R - N A T I O N A L PA R K
Tel: +27 (0)87 943 6442
[email protected]
www.shindzela.co.za
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