Beispiel PDF-1 - LogReal World

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Beispiel PDF-1 - LogReal World
Trucker Info
Ausgabe 03 | Dezember 2014
Kurzportrait
fotografieren wir für die jährlich wechselnden Motive betriebseigene Mitarbeiter in jährlich wechselnden Outfits und
unser Lagerstandort Schwandorf
Situationen. Das kommt an! Bei Kunden genauso wie bei
Neben dem neu bezogenen Lager in Regensburg, das im der CRAISS’schen Belegschaft.
letzten Heft vorgestellt wurde, haben wir zu Beginn des JahDas wirft jedes Jahr die Frage auf: Was wird unser nächstes
res unseren Geschäftsbereich „Lagerlogistik“ auch um den
Bild? In diesem Jahr haben wir uns bei unserem WandkalenStandort Schwandorf erweitert. Hier sind wir bei unserem
der vom Volvo Werbespot „The epic split“ mit Jean-Claude
langjährigen Kunden, dem Automobilzulieferer Benteler, für
Van Damme inspirieren lassen. Unsere Kollegin Manuela
den wir schon seit 2006 die Werksversorgung am Standort
Brenner aus der Jumboabteilung durfte statt des täglichen
Warburg übernehmen, tätig. Auf knapp 7.000 QuadratSpagats zwischen Kunden und Leitstand einen richtigen
metern wickeln wir hier mit einem 47-köpfigen Team die
Spagat zwischen zwei Lkw machen. Das Resultat kann sich
komplette Produktionsversorgung ab, angefangen beim Wasehen lassen (siehe oben)!
reneingang, über die Einlagerung
bis hin zum Transport direkt an Zusammen mit Max Rahn (Teamleiter Logistikzentren
den Verbauort. Durchschnittlich Mühlacker und Regensburg) und Daniel Schwalbe (Team1.100 Behälter werden von unse- leiter Laderaumeinkauf) steht unser diesjähriger Wandkaren Schwandorfer Kollegen täg- lender daher unter dem Motto „Strenght and Stability“.
lich direkt in die Produktion bei
Unser Adventskalender, bei dem auch die Mitarbeiter jeden
Benteler geliefert.
Tag ein Türchen öffnen dürfen, ist mit dem etwas außergewöhnlichem Motiv für die Weihnachtszeit ein echter Hingucker. Unter dem Motto „Waiting for christmas …“ haben
Weihnachtsfotoshooting
fünf Kolleginnen und Kollegen die Bürokleidung gegen BaUnsere Kalender sind heiß begehrt und werden jedes Jahr dehose, Wichtel- und Elfenkostüm getauscht und bei strahmit Spannung sowohl von den Kunden als auch den Kol- lendem Sonnenschein das Bild geschossen, das einem die
leginnen und Kollegen erwartet. Als einer der wenigen 24 Tage vor Weihnachten versüßen soll.
Wir bleiben auf Wachstumskurs!
Der Gruß vom Chef
Liebe Truckerinnen und Trucker,
die Adventszeit ist angebrochen, Weihnachten steht vor der
Tür. Wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück und bleiben weiterhin auf Wachstumskurs!
In 2014 haben wir zum ersten Mal in unserer 83-jährigen
Firmengeschichte die 500er Personalmarke geknackt. Zum
Ende des Jahres werden rund 550 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter auf unserer Gehaltsliste stehen – das macht insgesamt 15% mehr als im Vorjahr.
Die Zahl der Kraftfahrer unter allen Mitarbeitern beläuft
sich auf knapp die Hälfte. Allerdings ist hier der Anteil der
Fahrer unserer Transportunternehmer, welche auch hinter
dem Lenkrad unserer knapp 500 verfügbaren Fahrzeuge
sitzen, noch nicht mit einberechnet. Diese Zahl und die Tatsache, dass wir 85 Prozent des Gesamtumsatzes aus dem
Transportgeschäft erzielen, zeigt uns, wie wichtig Ihr Einsatz und Ihre Leistung für unser Unternehmen sind.
Auf den Innenseiten:
Klassiker im Straßenverkehr – altbekannt und immer
brandaktuell: Sekundenschlaf tritt nicht nur nachts auf.
Umzug Disposition
Systemverkehre
Um die räumliche Distanz zwischen den einzelnen Fahrzeugdispositionen zu minimieren und damit eine direktere
Kommunikation für unsere Fahrer zu gewährleisten, haben wir eine Zentraldisposition unter Leitung von Torsten
Kurfiß gebildet. Die Disposition der schweren
Lkw findet ab sofort im Fuhrparkbüro in der
Vetterstraße statt und nicht wie bisher in der
Vetter- und Industriestraße, wo die Abteilung
Systemverkehre ihre Räumlichkeiten hat.
Daher ein herzliches Dankeschön für Ihre Leistungen und Vorteile sind neben der verbesserten Kommunidie Zusammenarbeit im Jahr 2014!
kation auch die kürzeren Wege, Ad-Blue Tankstelle, Tachographenauslesegerät, Sozialräume
Nun wünschen wir Ihnen eine schöne rest­ und die unmittelbare Nähe zu Werkstatt und
liche Vorweihnachtszeit, frohe und erholsame Betriebshof, was auch Ihnen als Fahrer den ArWeihnachten und einen guten Rutsch in das beitsablauf in Zukunft erleichtern wird. Timo Pfeiffer, der
neue Jahr!
seit nunmehr 5 Jahren im Unternehmen tätig ist und während dieser Zeit auch seine Ausbildung bei uns absolviert
Ihr Michael Craiss
hat, wird der Zentraldisposition als Teamleiter vorstehen.
Das dritte Quartal ist vorbei, es steht wieder ein Sieger fest. Die TOP 10 für das 3. Quartal
Wir gratulieren Eugen Evtushenko, der, wie schon im letz- sieht wie folgt aus:
ten Quartal, mit glatten 10 Punkten glänzt und auch den 1. Eugen Evtushenko
10,000
6. Enrico Mand
anderen Fahrern, die in der täglichen Arbeit ressourcen- 2. Christoph Fansel
9,991
7. Jessica Fritz
9,935
8. Jiri Zuda
schonend ihre Lkw bedienen können. Ökonomisches und 3. Lukas Kandler
4. Manuel Svilic
9,904
9. Lubos Brandejsky
ökologisches Handeln ist in der modernen Welt des Trans- 5. Vratislav Bezpalec
9,865
10. Karel Schmied
ports unverzichtbar.
V.i.S.d.P.: Albert Craiss GmbH & Co. KG, Nicole Bürklin | Vetterstrasse 35 | D-75417 Mühlacker | Telefon: 07041 804-611 || Satz und Layout: LogReal.World GmbH
Dresdener Str. 49b | 44139 Dortmund || Bildquellen: S. 1, 4: Spedition Craiss | S.1 o.: ©prokop/photocase.de | S. 2 o. und S. 3 m.: © Deutscher Verkehrssicherheitsrat
S. 2 u.: Fotolia.com - Fahrzeugkontrolle © MAST, Tannengrün © eyetronic, Lkw © angiolina
L o gi s t i k mi t P r o f i l
9,839
9,813
9,778
9,752
9,726
Klassiker im Straßenverkehr
Parkplätze von unterwegs buchen
Betreten der Autobahn nur im Notfall
Mit einer App für iPhone und Android können die Nutzer ab sofort von unterwegs einen Parkplatz für die nächste Ruhepause buchen. Die kostenlose Autohöfe App von
„Fernfahrer“ und UTA zeigt alle Autohöfe, Tankstellen und
Rastplätze Europas auf einer zoombaren Karte. Nach dem
Tippen auf das Symbol können Sie alle wichtigen Informationen zu Autohof oder Tankstelle abrufen, von den Öffnungszeiten bis hin zur Ausstattung. Um einen Parkplatz zu
reservieren, suchen Sie zunächst per Detailsuche die Auto­höfe mit der Ausstattung „Reservierbarer Parkplatz“ entlang ihrer Route. In der Detailansicht finden Sie dann den
Button „Lkw-Parkplatz reservieren“. Ein Tap auf den Button bringt Sie direkt zur Website von „unserparkplatz.de“.
Hier wird Ihnen die Reservierungsgebühr für den gewünschten Parkplatz angezeigt. Die Reservierungsgebühr zahlen Sie
per SMS ohne Angabe von Bankdaten.
Eine Autobahnfahrbahn darf wegen erheblicher Gefahren
nur ganz ausnahmsweise, insbesondere in Notfällen zur
Hilfeleistung, betreten werden. Ein Aussteigen aus dem
Fahrzeug zur Besichtigung eines geringfügigen Schadens berechtigt nicht zum Betreten der Autobahn und kann ernste
Konsequenzen haben.
Klassiker im Straßenverkehr – altbekannt und immer brandaktuell
Todesfalle Sekundenschlaf
Fahrerflucht auch bei K
­ leinschäden
Statistisch gesehen hat rund die Hälfte aller Trucker Erfahrungen mit dem Phänomen „Sekundenschlaf“. Was mit
brennenden Augen und schwerem Kopf beginnt, endet häufig mit einem unbeabsichtigten Schließen der Augen. Das
dauert in der Regel nur wenige Sekunden, kann aber tödlich
enden.
Wer nach einer Kollision mit einem nicht besetzten Fahrzeug
nur einen Zettel hinter den Scheibenwischer klemmt und
weiterfährt, begeht Fahrerflucht. Das gilt auch bei kleinen
Kratzern im Lack.
Übermüdung wirkt sich schlimmer auf die Fahrtüchtigkeit
aus als Alkohol. Neben der Einhaltung von Ruhezeiten gilt
vor allem die Qualität des Schlafs als Kriterium für eine Erholung vom Arbeitsstress. Wer schlecht schläft, ist selten
ausgeruht und wenig leistungsfähig. Dabei spielt auch der
Biorhythmus eine wichtige Rolle. Das Unfallrisiko durch
Müdigkeit steigt in der Zeit von 02.00 bis 06.00 Uhr um das
vier- bis sechsfache an. Eine weitere kritische Phase liegt zwi­
schen 13.00 und 17.00 Uhr. Neben zu wenig oder schlechtem Schlaf sind unregelmäßiges Essen, geradlinige und monotone Strecken sowie ein geringes Verkehrsaufkommen
Faktoren, die Müdigkeit verstärken.
Als Faustregel gilt: Wer merkt, dass er am Steuer zu müde
ist, sollte anhalten und eine Pause einlegen. Wer sich regelmäßig hinter dem Steuer übermüdet fühlt, sollte seinen Vorgesetzten ansprechen, damit Maßnahmen zur Verbesserung
dieses Zustands eingeleitet werden können. Sicherheit geht
vor!
Wenn die Polizei den Unfallverursacher erwischt, muss
dieser unter Umständen mit einer hohen Strafe rechnen –
von Punkten in Flensburg und einem Fahrverbot bis hin zu
einer Geld- oder sogar Haftstrafe. Hinzu kommt: Fahrerflucht gefährdet den Versicherungsschutz. Zudem kann die
Haftpflichtversicherung bis zu 5.000 Euro zurückfordern
oder die Police kündigen. Wir empfehlen deshalb, sofort die
Polizei zu verständigen. Wer sich trotzdem vom Unfallort
entfernt, sollte die Meldung dringend binnen 24 Stunden
nachholen. Je nach Sachlage kann
das Gericht dies als „tätige Reue“
strafmildernd werten. Wenn der
Fahrer zur nächsten Polizeidienststelle fährt, um den Unfall zu melden, ist dies keine Fahrerflucht.
Dasselbe gilt, wenn er sich verletzt
hat und ärztliche Hilfe benötigt.
Der konkrete Fall: Ein Audi musste auf der Autobahn auf
Grund eines Staus langsam abbremsen. Dabei fuhr ein nachfolgender Nissan-Pkw leicht auf. Beide Fahrzeuge kamen
auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stillstand. Einer der
Fahrer nahm telefonisch Kontakt zur Polizei auf und stieg
aus. Er befand sich im Bereich zwischen den beiden Wagen,
als ein VW nahezu ungebremst mit einer Geschwindigkeit
von ca. 160 km/h auf den stehenden Nissan knallte. Dadurch wurde der Mann eingequetscht und schwer verletzt.
Er verklagte den VW-Fahrer auf Schmerzensgeld. Dieser bestritt zwar nicht, mit der hohen Geschwindigkeit den Unfall
grob fahrlässig mit verursacht zu haben. Da der Kläger aber
verbotenerweise die Autobahn betreten hatte, habe er durch
seine Unachtsamkeit ebenso grob fahrlässig gehandelt und
sich dadurch selbst in Gefahr gebracht. Daher möchte er lediglich die Hälfte der Unfallschuld anerkennen. Das Gericht
gab dem Kläger deshalb nur zum Teil recht.
Im Anschluss wählen Sie den gewünschten Zeitraum aus
und tippen auf „hier Parken“. Danach folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm. Nach erfolgreicher Buchung
hält das Personal für Sie einen Parkplatz bereit und weist Ihnen diesen bei Ankunft auf dem Autohof zu. Die Parkgebühr
entrichten Sie vor Ort. Hier können Sie die App herunter­
laden: www.fernfahrer.de/iphone und
www.fernfahrer.de/android
Ermittlungserfolg
gegen organisierten Lkw-Diebstahl
Beim Abbiegen Schritttempo fahren
Kollidiert ein Lkw-Fahrer beim Abbiegen nach rechts mit
einem Radfahrer und stellt sich heraus, dass der Brummifahrer nicht Schrittgeschwindigkeit gefahren ist, sondern
knapp 21 km/h, so hat er seine Sorgfaltspflicht grob verletzt.
Er muss sich sogar wegen fahrlässiger Tötung verantworten,
wenn der Biker an den Folgen seiner Verletzungen stirbt. In
einem konkreten Fall stellte ein Gericht klar, dass ein Autofahrer beim Abbiegen so langsam zu fahren hat, dass er
noch rechtzeitig auf plötzlich auftauchende Verkehrsteilnehmer reagieren kann. Abbieger sind wegen der Vorfahrtsberechtigung von Fußgängern und Fahrradfahrern mit Wartepflichtigen gleichzusetzen.
Mit der Festnahme von elf Tatverdächtigen im Alter von 31
bis 59 Jahren gelang den Ermittlungsbehörden in Schleswig-Holstein Mitte November ein Schlag gegen den organisierten Lkw-Diebstahl. In unmittelbarer Nähe einer
Speditionsfirma in Neumünster nahmen Spezialkräfte des
Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein sechs Männer fest.
Diese hatten zuvor drei mit Marzipan, Schokolade und Verpackungsmaterial beladene Sattelzüge vom Betriebsgelände
der Spedition gestohlen. Gesamtwert: 250.000 Euro. Fünf
weitere Täter wurden nahezu zeitgleich auf dem A7-Rastplatz „Holmmoor“ in Richtung Hamburg gefasst.
Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen agierte die
elfköpfige Bande arbeitsteilig. Für die Planung der Tat, die
Tatausführung sowie deren Sicherung, die Überführung und
den Absatz der entwendeten Lastwagen im osteuropäischen
Ausland waren jeweils einzelne Bandenmitglieder verantwortlich. Zwei der festgenommenen Männer waren Mitarbeiter der Speditionsfirma. Sie sollen durch ihr internes Wissen die Taten unterstützt haben. Die mutmaßlichen Täter
sitzen in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.
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