Leseprobe

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Leseprobe
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LEARNING BY DOING
Band 2
Basiswissen für
Modellhelipiloten
FLUGTRAINING vom
Schwebe- bis zum Rundflug
Tobias Wilhelm
Markus Fiehn
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LEARNING BY DOING
ROTOR
EDITION
ISBN 978-3-923142-85-9
Artikel-Nr. 463611, EUR 19,90
1. Auflage 2014 © by Modellsport Verlag GmbH
Postfach 2109, 76491 Baden-Baden,
[email protected], www.modellsport.de
Herausgeber: Redaktion der Fachzeitschrift ROTOR, www.rotor-magazin.com
Das Urheberrecht und alle weiteren Rechte liegen beim Verlag. Übersetzung, Nachdruck
und die Übernahme auf elektronische Datenträger wie CD-ROM, Bildplatte u. Ä. sowie Einspeicherung in elektronische Medien wie Bildschirmtext, Internet usw. ist ohne vorherige
schriftliche Genehmigung des Verlags nicht gestattet.
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Inhaltsverzeichnis
Θ Vorwort
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Flugsimulatoren sinnvoll beim Training einsetzen
Θ Ab an den PC
Θ Der Schwebetrainer
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Trainingsvorbereitungen und Vorflugkontrolle
Θ Trainingshilfen
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Θ Erste Schritte
34
Flugtraining vom Schwebe- bis zum Rundflug
Θ Das Heckschweben
44
Θ Viereck im Heckschweben
52
Θ Viereck im Seitenschweben
60
Θ Viereck im Nasenschweben
68
Θ Pirouetten
74
Θ Schwebe-Schmetterling und Rundflug
82
Θ Sauberer Rundflug und Notautorotation
96
Θ Turn und Landeanflug
106
Begriffe und Fachausdrücke
Θ Glossar
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1 I Vorwort
Liebe Leserin,eser!
lieber L
Irgendwie war mir ja nicht so ganz klar, was mit der Zusage, die Serie »Learning by Doing« von Uwe Caspart und
Markus Fiehn fortzuführen und die praktischen Aspekte
des Einstiegs in die Modellheli-Fliegerei zu beleuchten,
alles auf mich zukommen würde. Zunächst einmal galt es,
ein Grundkonzept an Trainingsfiguren und Hilfen für jedermann zu erarbeiten und sowohl verständlich als auch
einigermaßen unterhaltsam zu formulieren. Mit den Erinnerungen an den eigenen Einstieg in die Heli-Fliegerei wurde mir jedoch recht
schnell bewusst, dass es kein wirkliches Patentrezept gibt und der Lernprozess
bei jedem Piloten anders abläuft. Außerdem ist es eine Sache, eine Figur mit dem
Heli zu durchfliegen; die Figur und ihren Steuerablauf in allen Einzelheiten verständlich zu beschreiben, ist jedoch eine ganz andere Geschichte. Glücklicherweise konnte ich auf meine Erfahrungen als Fluglehrer zurückgreifen, wodurch
ich bereits ein Grundgerüst an Figuren zur Verfügung hatte.
Darauf basierend habe ich versucht, eine Art Schritt-für-Schritt-Anleitung für den
Einstieg und das praktische Training zu erstellen und dabei möglichst alle Aspekte und eventuell aufkommenden Fragen eines Einsteigers zu berücksichtigen.
Dieses Buch soll Ihnen den Weg zum sicheren Helipiloten erleichtern und Ihnen
Wege aufzeigen, um das Training der einzelnen Fluglagen und Figuren effektiver
und kontrollierbarer zu machen. Weiterhin soll es einen Anstoß geben, sich einmal bewusst zu machen, dass auch alle Spitzenpiloten irgendwann vor den gleichen Hürden standen und sich mit dem Training der hier beschriebenen Basisübungen befassen mussten. Nur wenn die so genannten »Basics« wirklich sitzen,
werden Sie in der Lage sein, Ihren Hubschrauber in jeder Lage zu beherrschen,
und können so Abstürze durch Steuerfehler minimieren.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Training. Machen Sie
nichts kaputt.
Ihr Tobias Wilhelm
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LEARNING BY DOING Ab an den PC
2 I Ab an den PC
»Training am PC? Dann kann ich mir ja gleich eine Playstation ins Wohnzimmer stellen. Ich möchte aber doch einen richtigen Modellhubschrauber
durch die Luft scheuchen – ganz wie die Experten« , mag der eine oder andere von Ihnen jetzt denken. Und genau das wollen wir Ihnen auch vermitteln. Aber ehe Sie Ihren teuren, mit Herzblut gebauten Heli »in den Sand
setzen«, möchte ich Ihnen wärmstens den Einsatz eines Simulators ans
Herz legen. Ich selbst sitze auch heute noch regelmäßig davor, um gefahrlos neue Flugfiguren zu erproben, ehe ich sie auf dem Flugplatz meinem
Heli zumute. Und auch bei schlechtem Wetter ist der PC ein guter Kamerad, damit die gerade frisch verkabelten Synapsen nicht vergessen, dass
ihre einzige und vordringliche Aufgabe in Zukunft ist, die Auge-Hand-Koordination sicherzustellen. Ich sehe den Simulator als sinnvolles Hilfsmittel
beim Flugtraining jedweder Art. Er wird aber das Fliegen auf einem Modellflugplatz sicher nie ersetzen.
Der richtige Simulator
Auch am Simulator
kann ein Modell crashen. Die Reparatur geht
allerdings schneller als
im realen Leben.
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Wenn wir in der Heliszene eine Umfrage machen würden, welcher Simulator der beste ist, wäre das Ergebnis sicherlich gar nicht so eindeutig. Jede Software hat ihre Vor- und Nachteile. Bei der einen ist die Grafik besonders gut, bei der nächsten »fühlt« sich das Modell besonders realistisch an,
die Bedienung kann sehr einfach oder auch besonders kompliziert sein, es
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lässt sich viel oder wenig am virtuellen Modell einstellen und,
und, und. Ich möchte
Sie im Folgenden anhand des AeroFly 5
von Ikarus mit diesem
Thema vertraut machen. Dieser Simulator
gefällt mir persönlich
sehr gut, weil er zum
einen neben dem PC
auch auf dem von mir
bevorzugten Mac OS
von Apple läuft und
zum anderen eine
wirklich sehr gute Grafik (das Auge isst bekanntlich mit) und eine prima
Flugphysik hat. Und last but not least funktionieren alle Modelle ab Werk,
ohne dass man großartig etwas einstellen müsste. Wer sich hier aber austoben will, der hat alle Möglichkeiten. Bei anderen Simulatoren lassen sich
vielleicht die Modelle noch etwas feiner abstimmen. Meine Erfahrung hat
aber gezeigt, dass man dies dann oft nicht nur kann, sondern sogar muss,
damit überhaupt etwas geht. Für Sie als Einsteiger ist es aber zunächst wichtig, nach der Installation ein gut funktionierendes System zu haben, mit dem
es gleich losgehen kann. Wenn Sie einen anderen Simulator als den hier gezeigten Ihr Eigen nennen, werden Sie sicher dennoch mit etwas Querdenken manchen Tipp aus dieser »IT-Episode« ziehen können.
Die meisten Simulatoren ermöglichen, alle
Einstellungen eines Modells zu verändern.
Wichtig ist, dass man
dies kann, aber nicht
muss, um das Programm zu nutzen. Die
Voreinstellungen beim
AeroFly sind erstmal
genau richtig.
Die Funke muss an den Rechner
Die Installation eines Flugsimulators funktioniert wie die anderer gängiger
Software. Damit werden Sie als PC-Crack (dafür halten wir uns doch irgendwie alle, nur weil wir den Schalter vorn an dem Blechkasten finden) keine
Probleme haben. Interessanter ist da schon die Verbindung zwischen Fernsteuerung und Computer. Vorgesehen ist beim AeroFly, genau wie bei den
meisten anderen Systemen, standardmäßig eine Verbindung mittels Kabel.
Entsprechende Adapter sind für alle gängigen RC-Anlagen verfügbar. Ja, es
gibt auch ein Dongle mit integrierter Fernsteuerung für den Simulator. Ich
würde aber immer empfehlen, auch den Sender zu nutzen, mit dem auch in
natura geflogen wird.
Legen Sie dazu in Ihrer Fernsteuerung einen neuen Modellspeicher für
den Simulatorbetrieb an. Als Modelltyp nehmen Sie das primitivste Flächenmodell (!), das der Sender hergibt. Damit werden dann die Signale der Steuerknüppel unverfälscht an den Empfänger ausgegeben. Da alle Modelleinstellungen am PC erfolgen, ist das genau, was wir brauchen: ein teures »Gamepad«. Stellen Sie Ihren gewünschten/gewohnten Stickmode ein und
ordnen Sie den Schalter, mit dem Sie normalerweise Ihre Flugphasen
(Schweben und Kunstflug) umschalten und dem, mit dem Sie Autorotation
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LEARNING BY DOING Ab an den PC
(oder auch Not-Aus) schalten, je einen Kanal zu. Das geschieht bei Graupner im Menü »Gebereinstellung«, bei anderen Fabrikaten gibt es ähnliche
Menüs. Hier wählt man die Zeile »E5« für Kanal 5 an, springt in die Spalte
für Schalter und bestätigt die Auswahl mit »Enter«. Jetzt wird noch der gewählte Schalter betätigt, fertig. Genauso läuft es dann für Kanal 6.
Schnurlos macht’s mehr Spaß!
Ich selbst bevorzuge allerdings eher die kabellose Anbindung, bei der ich
kein störendes Kabel am Sender habe. So kann man auch prima im Stehen
vor einem Beamer mit großer Bilddiagionale üben, was gerade in Bezug auf
die Haltung des Senders viel näher an die Realität herankommt als das Ablegen auf dem Schoß, wenn man vor dem Bildschirm sitzt. Im Folgenden
möchte ich kurz erläutern, wie man einen Sender des Graupner HoTT-Systems schnurlos mit dem Dongle des AeroFly verbindet:
Was brauchen Sie dazu? Eigentlich nur das Dongle, einen Graupner HoTTEmpfänger und ein so genanntes Patchkabel. Letzteres ist nichts anderes als
ein Eins-zu-Eins-Verbindungskabel mit einem JR-Servostecker je Ende. Da das
AeroFly-Dongle neben einer Klinkenbuchse erfreulicherweise auch eine Buchse des Futaba-Servostecksystems hat, die »zufällig« sogar mit einer Spannung
von 5 V arbeitet, wird zunächst das Patchkabel in das Dongle und in einen Servoausgang des Empfängers gesteckt. Ich verwende hier immer den letzten Kanal – fragen Sie bitte
Um die Zusatzkanäle in der mc-16 HoTT zuzuweinicht, warum... Bei der Verbindung ist unbedingt
sen, wechselt man in das Menü »Gebereinstellung«,
auf die richtige Polung zu achten. Am Empfänger
wählt dort die Zeile des zu belegenden Kanals und
passt der JR-Stecker nur in einer Richtung, am Dondort die Position für Schalter aus. Nach einem
gle kann er aber beliebig eingesteckt werden. AchDruck auf »Enter« wird der gewünschte Schalter beten Sie darauf, dass das orange Signalkabel des JRtätigt und ist damit zugewiesen. Will man sowohl
Steckers in Richtung der Klinkenbuchse zeigt!
Flugphasen als auch Autorotation über den Sender
Wenn Sie nun das Dongle in den USB-Anschluss Ihschalten, benötigt man zwei Zusatzkanäle.
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LEARNING BY DOING Viereck im Heckschweben
7 I Viereck im Heckschweben
Da wir uns im letzten Kapitel dieses Buches mit dem sicheren Heckschweben, also mehr oder weniger mit dem Schweben auf einer Stelle beschäftigt haben, wird es nun Zeit, den Heli ein wenig durch die Gegend zu bewegen. Hierbei soll es noch lange nicht um den Rundflug gehen, sondern vielmehr um ein kontrolliertes Schweben im Raum. Wenn Sie mittlerweile in der
Lage sind, Ihren Heli über einen längeren Zeitraum einigermaßen präzise
auf der Stelle zu halten, wird es Zeit, eine der wichtigsten Grundfiguren zu
trainieren: ein simples Viereck.
Das hört sich zwar recht einfach an, aber selbst im Heckschweben ist ein
wirklich präzise gesteuertes Viereck eine richtige Herausforderung. Bei dieser Übung soll der Heli abheben, einige Sekunden auf Augenhöhe schweben und dann, über Roll und Nick gesteuert, ein Viereck mit einer Kantenlänge von ca. zehn Metern beschreiben. Da man so ein Viereck ohne Anhaltspunkte nicht sehr genau fliegen kann, habe ich mir die F3Cler als
Vorbild genommen und mir kleine Fähnchen zur Unterstützung gebastelt.
Damit kann man das »Schwebeviereck« wunderbar abstecken und hat somit eine perfekte Kontrolle für die Präzision der eigenen Fliegerei.
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Schwebefähnchen
Die Materialwahl der Fähnchen sollte hierbei mit Bedacht erfolgen, da man
beim Training doch recht schnell mal mit den kleinen Helfern in Kontakt kommen kann. Sind diese dann aus zu hartem Material, kann der Heli sich in ihnen verfangen bzw. beim Kontakt beschädigt werden und schlimmstenfalls
abstürzen. Für das Training mit meinem Titan X50 habe ich mir 50 cm lange
Streifen aus Balsaholz geschnitten und diese an ihren unteren Enden angeschrägt, um sie besser in den Boden stecken zu können. Die »Fähnchen« wurden dann aus Zeichenkarton ausgeschnitten und mit doppelseitigem Klebeband auf die Balsastreifen geklebt. Mit einem Maßband bewaffnet, wurde nun
ein Viereck mit einer Kantenlänge von zehn Metern ausgemessen und die
Ecken mit den Fähnchen abgesteckt. Um das Ganze noch übersichtlicher zu
machen, habe ich ein fünftes Fähnchen in einer anderen Farbe angefertigt
und die Mitte des Vierecks damit markiert. So kann man bei Flügen diagonal
von Eckpunkt zu Eckpunkt besser über die Mitte peilen.
Das Viereck
Haben Sie nun Ihr Viereck abgesteckt, können Sie sich in etwa zehn Metern
Entfernung genau in der Mitte der zu Ihnen gerichteten Kante positionieren. Der
Heli sollte dabei genau mittig auf der Kante des Vierecks stehen. Ihre Position
können Sie überprüfen, indem Sie über den Heli in Richtung der Mittenmarkierung des Vierecks peilen. Steht der Heli mittig im
90-Grad-Winkel auf der Kante und Sie sehen ihn genau von hinten (Heckausleger, Nase des Helis und
Die selbstgebastelten
»Fahnen« sollten so beschaffen sein, dass sie
das Modell bei einer Berührung nicht gleich
»vom Himmel holen«.
Der Autor hat hierzu
Balsaholz und Bastelkarton benutzt.
Der Ablauf des beschriebenen Schwebevierecks. Im Bild wird es nach links beginnend geflogen, es kann aber natürlich
ganz nach Belieben gestartet werden.
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LEARNING BY DOING Viereck im Heckschweben
So steht der Heli optimal über der Fahne.
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Mittenmarkierung
des
Vierecks exakt in einer Linie) haben Sie sich richtig
positioniert. Versuchen
Sie nun, das Modell möglichst gerade abzuheben
und etwa auf Augenhöhe
aufzusteigen. Hier sollte
der Heli nun ca. fünf Sekunden still schweben.
Nun geht es nach links
oder rechts (abhängig
davon, welche Richtung
Sie am Anfang bevorzugen) zum ersten Eckpunkt. Hierfür wird ein
leichter Rollinput benötigt. Je nachdem ob Sie
einen Flybarless-Heli oder einen mit Paddelkopf einsetzen, kann der benötigte Input größer oder kleiner ausfallen. Bei einem Flybarless-Heli benötigen Sie
in der Regel nur einen kleinen Input, um den Heli ein wenig in Schräglage zu
bringen. Sobald der Heli diese angenommen hat, wird er beginnen, sich in
Richtung des Eckpunkts zu bewegen. Bei einem sehr weich und träge abgestimmten Paddelrotorkopf kann es möglicherweise nötig sein, das Modell
durch einen ganz leichten permanenten Rollinput am »Laufen« zu halten. Die
Schräglage des Helis wird dabei geringer sein als bei einem Flybarless-Heli.
Die Schwierigkeit besteht also darin, ihn genauestens zu beobachten und zu
erkennen, wann eine größerer oder kleinere Steuereingabe nötig ist, um die
Geschwindigkeit zu halten.
Immer vorausgesetzt, der Heli schwebte beim Steuern des Rollinputs sauber auf der Stelle, sollten keine größeren Korrekturen auf der Nickachse nötig sein, um ihn sauber auf der Kante des Vierecks »entlangdriften« zu lassen. Ihr Ziel sollte es sein, das Modell möglichst langsam und möglichst mit
gleichbleibender Geschwindigkeit durch das gesamte Viereck zu dirigieren.
Die Geschwindigkeit steuern Sie dabei nicht nur über die Roll- und Nickachse, sondern auch über das Pitch. Mehr Schräglage und mehr Pitch resultieren in einer höheren Geschwindigkeit. Gleichzeitig müssen Sie auch noch
die Flughöhe über das Pitch halten, ohne den Heli dabei zu beschleunigen
oder zu verlangsamen. Eventuell kann es dabei nötig sein, kleinere Korrekturen an Roll bzw. Nick vorzunehmen. Jeder Heli hat dabei sozusagen eine
eigene Dynamik, da die Reaktionen auf Roll, Nick und Pitch bzw. auf Kombinationen aus allen Funktionen nicht bei jedem Modell gleich ausfallen.
Das Ziel dieser Schwebeübung ist es, die Dynamik Ihres Hubschraubers
besser kennen zu lernen.
Beim Abstoppen über den Eckpunkten des Vierecks kann es beispielsweise
Unterschiede zwischen Roll und Nickachse geben. Beim Stoppen über Nick
neigt der Heli eher dazu, die Fahrt in Höhe umzusetzen und muss eventuell
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Der grobe Steuerablauf des Vierecks am Steuerknüppel. Hier im Mode 2 (Nick und Roll auf dem
rechten Knüppel) dargestellt.
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durch Reduzieren des Pitchs am »Wegsteigen« gehindert werden. Auf der Rollachse ist dieser Effekt
nicht ganz so stark ausgeprägt. Keine Angst: Während dieser Schwebeflugübung sollte Ihr Modell eigentlich nicht so schnell werden, dass es plötzlich
wegsteigt. Ein Flybarless-Heli muss je nach Fluggeschwindigkeit durch einen stärkeren Gegeninput
zunächst abgebremst werden. Steht das Modell
dann still, hängt es zumeist noch etwas schräg in
die entgegengesetzte Richtung, aus der es gerade
gekommen ist. Wenn Sie nun keine Steuereingabe
mehr vornehmen, wird es beginnen, wieder in die
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LEARNING BY DOING Pirouetten
10 I Pirouetten
Ich hoffe, Sie und vor allem Ihr Heli haben die letzten Trainingseinheiten
unbeschadet überstanden – die Nasenflugübungen gehören schließlich
zum Schwierigsten, was ein Helineuling auf dem Weg zum sicheren Helipiloten lernen muss. Wenn Sie sich nun also in jeder Fluglage mit Ihrem Heli
absolut wohl fühlen und sich nicht mehr so schnell aus der Ruhe bringen
lassen, wird es so langsam Zeit, Ihren Heli auch mal ein wenig weiter weg
zu bewegen, sprich den Rundflug anzugehen. Da der Hubschrauber sich
dabei aber sehr viel dynamischer bewegen wird und man weniger Zeit hat,
um Steuerkorrekturen auszuführen, macht es Sinn, die erlernten Fluglagen
weiter zu festigen und noch ein wenig an der Steuerpräzision zu arbeiten.
Dazu eignet sich eine Basisübung in besonderem Maße:
Die Pirouette
Von F3C-Piloten wird die Pirouette geschätzt, bei Einsteigern ist sie eher verhasst. Zunächst mag man sich fragen, was an einer Pirouette, also einer vollständigen 360-Grad-Drehung um die Hochachse, denn so schwer sein soll. Einfach mal schnell ins Heck greifen, und ehe man es sich versieht, steht der Heli
auch schon wieder in Ausgangslage vor dem Piloten in der Luft – eigentlich gar
nicht so schwer. Interessant wird es jedoch, wenn man versucht, eine langsame, konstante und ausgesteuerte Pirouette zu fliegen – und das wenn möglich
bei allen Windverhältnissen. Hier trennt sich selbst bei den F3Clern die Spreu
vom Weizen. In einer ausgesteuerten Pirouette kommt alles zusammen, was
Sie bisher gelernt haben. Das ständige Weiterdrehen des Helis zieht eine permanente Lageänderung des Modells nach sich und erfordert somit ein dauerndes Umdenken in Bezug auf die von Ihnen zu leistenden Steuerkorrekturen.
Zu Beginn wird es Ihnen vermutlich noch recht schwer fallen, den Heli
langsam durch die Pirouette zu steuern, aber gerade das langsame Drehen vereinfacht vieles bei dieser Übung. Ihr Ziel sollte es sein, den Heli so
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Die im Text beschriebene Pirouette rechts herum wurde in Achtel-Drehungen zerlegt, um zu zeigen, wie das
Modell jeweils in der Luft liegt. Wichtig bei dieser Figur ist, dass bei Paddelhelis jeweils bei den 45-Grad-Positionen sowohl Roll als auch Nick gesteuert werden müssen. An den 90-Grad-Punkten muss nur je eine
Funktion gegen den Wind vorgehalten werden.
langsam wie möglich, also quasi im Zeitlupentempo drehen zu lassen und
den Rotorkopf dabei präzise an einem erdachten Fixpunkt in der Luft zu
halten. Wie auch schon bei den anderen Vorübungen kann es hilfreich
sein, sich einen Fixpunkt in der Landschaft zu suchen, um die Lage des
Hubschraubers bei der Figur besser einschätzen zu können. Ein häufig
begangener Fehler bei dieser Übung ist, wenn man zu viel auf einmal aussteuern will. Lässt man den Heli vor sich pirouettieren, wird er früher oder
später beginnen, in eine Richtung abzudriften. Dieser Driftbewegung gilt
es, mit Roll und Nick Herr zu werden.
Am Anfang hat man allerdings mit einer Funktion schon genug zu tun und
sollte das Aussteuern dementsprechend auch erst einmal nur über Roll
oder Nick trainieren. In der Praxis könnte dies wie folgt aussehen: Sie bemerken eine Driftbewegung des Helis nach rechts von Ihnen weg. Diese
müssen Sie nun über gezielte, kleine Nickinputs aufhalten. In dem Moment,
in dem der Heli seitlich, mit der Nase nach rechts zeigend, zu Ihnen steht,
muss also ein kurzer Nickinput nach hinten erfolgen. Umgekehrt kann auch
ein kurzer Nickinput nach vorn erfolgen, wenn der Heli seitlich zu Ihnen
steht und die Nase dabei nach links zeigt. Die Schwierigkeit besteht hierbei
In dem Moment, in
dem der Heli seitlich,
mit der Nase nach
rechts zeigend, zu Ihnen steht, muss also
ein kurzer Nickinput
nach hinten erfolgen.
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LEARNING BY DOING Pirouetten
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Bei Modellen mit Paddelkopf ist für eine saubere
Rechts-Pirouette bei Wind von rechts in etwa dieser
Steuerablauf am Taumelscheibenknüppel (Mode 2)
erforderlich. Das Modell steht am Anfang mit dem
Heck zum Piloten, daher wird mit einem leichten
Rollinput nach rechts begonnen und geendet. Die
Übergänge zwischen den Ausschlägen erfolgen fließend. Gezeigt werden nur die Stellungen, die alle 90
Grad anliegen sollten. Während des gesamten Manövers muss der Heckrotorknüppel natürlich leicht
nach rechts gehalten werden.
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LEARNING BY DOING Sauberer Rundflug und Notautorotation
12 I Sauberer Rundflug
und Notautorotation
Ich hoffe, Sie und Ihr Heli haben unsere letzte Übung gut überstanden.
Wenn Sie sich im Rundflug mittlerweile wohl fühlen und in der Lage sind,
Ihren Heli sicher und kontrolliert rund zu fliegen und auch wieder zu landen,
haben Sie wirklich einen großen Schritt gemacht. Den Übergang vom sicheren Schweber zum Rundflieger zu schaffen, gehört zu den schwierigsten Aufgaben, die man beim Erlernen des Helifliegens zu meistern hat. Machen Sie sich also keine Gedanken, wenn Sie dafür etwas länger brauchen
sollten. Die fliegerische Entwicklung läuft in der Regel in verschiedenen Stufen ab, und selbst bei Toppiloten dauert es unter Umständen sehr lang, bis
sie das nächste »Level« erreichen. Es gibt also keinen Grund, sich unnötig
Druck zu machen.
Wenn Ihr Heli beim
Ein- und Ausleiten der
Kurve in gleicher Höhe fliegt, auch dazwischen keine großen
Flughöhenänderungen vorgenommen hat
und Sie dies auch reproduzierbar wiederholen können, wird es
Zeit, sich dem Kurvenradius zu widmen.
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Sauberer Rundflug
Das Ziel dieses Kapitels soll es sein, den Rundflug zu perfektionieren
und in jeder Geschwindigkeit und Schräglage sauber durchführen zu können und im Fall der Fälle eine so genannte Notautorotation durchführen
zu können. Als Basisübung dienen wieder unsere altbekannten Kreise
und Achten. Da Sie das langsame Fliegen mittlerweile einigermaßen beherrschen sollten, wird es nun Zeit, die Geschwindigkeit ein wenig zu steigern. Dabei sollten Sie jedoch nicht direkt mit dem Pitchknüppel am Anschlag durch die Gegend »heizen«. Eine mittlere Geschwindigkeit ist das
zunächst angestrebte Ziel. Wie im letzten Beitrag bereits beschrieben,
müssen Sie hierfür ein wenig mit der Schräglage (Nase des Helis nach unten gerichtet) und dem Pitchwinkel experimentieren, um die angestrebte
Geschwindigkeit zu erreichen.
Haben Sie eine für Sie angenehme Geschwindigkeit gefunden, sollten Sie
versuchen, zunächst einmal ganz simple Kreise vor sich zu fliegen. Als erstes Etappenziel steht nun das kontrollierte Kurvenfliegen in gleichbleibender Höhe an. Wenn möglich sollten Sie sich dafür eine Referenzlinie (z. B.
die Oberkante eines hinter dem Flugplatz liegenden Hügels, eine Baumreihe, einen Zaun oder Ähnliches) im Gelände suchen, über die Sie beim Kurvenflug peilen können. Wenn Ihr Heli beim Ein- und Ausleiten der Kurve in
gleicher Höhe fliegt, auch dazwischen keine großen Flughöhenänderungen
vorgenommen hat und Sie dies auch reproduzierbar wiederholen können,
wird es Zeit, sich dem Kurvenradius zu widmen.
Wie auch schon bei langsamen, geschwebten Kurven kommt es auf das
Zusammenspiel aller vier Steuerfunktionen an. Die Höhe wird beim Kur-
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Helfer
Pilot
venfliegen sowohl über die Stellung des Pitchknüppels, als auch über die
Schräglage (sowohl Roll- als auch Nickfunktion) und auch über die Richtung
der Nase des Hubschraubers (Heckfunktion) gesteuert. Fliegen Sie beispielsweise mit relativ geringem kollektivem Pitchwinkel und daher niedriger Geschwindigkeit, darf die Schräglage des Hubschraubers nicht zu groß
ausfallen, da er sonst an Höhe verliert. Im Umkehrschluss bedeutet das
ganz einfach: Je größer der kollektive Pitchwinkel, desto größer die mögliche Schräglage beim Kurvenfliegen. Den Pitchwinkel kann man in diesem
Fall übrigens mit der Geschwindigkeit des Hubschraubers gleichsetzen, da
die Faustregel: »Je größer die Fluggeschwindigkeit des Hubschraubers,
desto größer die mögliche Schräglage beim Kurvenfliegen« genauso gilt.
Sicher haben Sie alle schon einmal einen Profi dabei beobachtet, wie er seinen Heli mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit und einer Schräglage von
annähernd 90° auf einer Kreisbahn durch die Gegend jagt (diese Figur bezeichnet man übrigens als »Speedcircle«). Um so eine Figur, bei der man fast
meinen könnte, die Physik sei außer Kraft gesetzt, da der Heli trotz extremer
Ein seitlich mit Sicherheitsabstand stehender
Helfer und ein Fähnchen können helfen,
aus einem »Ei« einen
Kreis zu machen.
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LEARNING BY DOING Sauberer Rundflug und Notautorotation
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Man muss sich am
Anfang regelrecht dazu zwingen, die »Bögen« beim An- und
Abfliegen etwas weiter zu nehmen, um die
Ellipsenform zu vermeiden. Sie werden
jedoch bemerken,
dass Ihre Kurven dadurch viel geschmeidiger und gleichmäßiger werden.
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Schräglage nicht an Höhe verliert, fliegen zu können, ist allerdings ein perfektes Zusammenspiel aller Steuerfunktionen notwendig. Nur wenn die Steuerkorrekturen möglichst klein ausfallen und sowohl Höhe als auch Kreisradius möglichst exakt eingehalten werden, kann solch eine Figur gelingen.
Dies bringt uns dann auch zum nächsten Etappenziel: dem gleichmäßigen
Kreisradius. Zu Beginn des Rundflugtrainings werden Ihre Kreise vermutlich
eher einer Ellipse ähneln. Das ist allerdings völlig normal und sollte Ihnen
keinerlei Kopfzerbrechen bereiten. Vor allem das Abschätzen von Entfernung, Geschwindigkeit und Fluglage des Helis bereitet am Anfang noch
Schwierigkeiten. Mit der Zeit werden sich Ihre Augen jedoch daran gewöhnen und Sie werden lernen, sich auf Ihr Gefühl zu verlassen, beziehungsweise auf das, was Sie da gesteuert haben. Ein häufig begangener Fehler
beim sauberen Kreisfliegen ist das zu steile An- und Abfliegen. Beim Einleiten der Kurve wird der Kurvenradius meist zu eng gewählt. Danach lässt
man meistens instinktiv wieder etwas nach und wählt einen weiteren Radius. Irgendwann bemerkt man jedoch, dass man den Heli ja eigentlich wieder mit der Nase auf sich zu drehen muss, um den Kreis fortzusetzen. Dann
erfolgt oft wieder ein Steuerimpuls mit zu eng gewähltem Radius, gefolgt
vom bereits beschriebenen Nachlassen. Im weiteren Verlauf des Kreises
stellt man dann erstaunt fest, dass der Radius nun zu weit gewählt ist und
der Heli zu steil auf den Piloten zukommt, worauf wieder ein zu starker Steuerimpuls folgt. So entsteht dann die bereits erwähnte Ellipse, die ihre »spitzesten« Stellen direkt vor dem Piloten und in direkter Verlängerung seiner
Sichtachse an der Stelle hat, an der der Heli am weitesten vom Piloten entfernt ist und von ihm durch einen zu großen Steuerinput zurückgedreht wird.
Mit der Zeit sollte sich diese Ellipse in einen gleichmäßigen Kreis verwandeln. Um das zu erreichen, ist es nötig, sehr kleine, dafür aber kontinuierliche Steuerinputs zu verwenden. Man muss sich am Anfang regelrecht dazu zwingen, die »Bögen« beim An- und Abfliegen etwas weiter zu
nehmen, um die Ellipsenform zu vermeiden. Sie werden jedoch bemerken, dass Ihre Kurven dadurch viel geschmeidiger und gleichmäßiger werden. Wollen Sie es ganz genau machen, können Sie zur Kontrolle des Kurvenradius wieder ein Fähnchen und einen Kollegen hinzunehmen. Stellen
Sie das Fähnchen in einiger Entfernung (hängt natürlich vom Kurvenradius, den Sie fliegen wollen ab) auf und bitten Sie Ihren Kollegen, sich seitlich versetzt auf Höhe des Fähnchens zu postieren. Ihr Kollege kann nun
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Ablauf einer Notautorotation
Der Ablauf einer Notautorotation: Stellt im Vorwärtsflug [1] plötzlich der Motor ab, wird zunächst der Heli gerade gelegt und das Pitch reduziert [2]+[3]. Anschließend wird langsam die Nase des Modells hochgenommen und damit die Geschwingkeit reduziert [4]+[5]. Kurz vor dem Aufsetzen sollte das Modell abgebremst
sein und wird wieder gerade gelegt [6]+[7]. Dann wird das Pitch langsam wieder erhöht und in einer flüssigen Bewegung bis zum Anschlag geschoben, während man das Modell zu Boden sinken lässt [8]. Dort
nimmt man das Pitch sinvollerweise komplett zurück, damit der Heli an den Boden »gepresst« wird, so dass
er nicht so leicht umkippen kann.
4
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kontrollieren, ob Sie die Entfernun6
gen beim Kurvenfliegen einigermaßen einhalten. Ist der Abstand des
Helis zum Fähnchen immer gleich,
stimmt auch Ihr Kurvenradius. Natürlich kann man mit dieser Methode
nur über zwei 90° zueinander versetzte Linien peilen, zur Kontrolle genügt
das aber völlig. Einen gewissen Sicherheitsabstand müssen Sie und Ihr Kollege dabei natürlich dringend einhalten!
Sobald auch diese Übung klappt, können Sie die
Geschwindigkeit weiter steigern, bis Sie mit Maximalgeschwindigkeit durch den Kreis fliegen können. Irgendwann kommen
Sie dann automatisch beim bereits erwähnten Speedcircle an. Sie werden
feststellen, dass sich die benötigten Steuerinputs mit steigender Geschwindigkeit wieder ein wenig verändern. Je schneller Sie fliegen, desto weniger
Heckinput werden Sie brauchen. Mit zunehmender Geschwindigkeit und
damit auch zunehmender Schräglage fliegt sich Ihr Hubschrauber ähnlich
wie ein Flächenflugzeug. Der Kurvenradius wird dann fast nur noch über
den Roll- und den Nickinput gesteuert. Je stärker die Schräglage und je größer der Nickinput, desto kleiner wird Ihr Kreisradius werden. Übertreiben
darf man es mit der Schräglage natürlich nicht. Wird der Winkel zu steil, beginnt der Heli an Höhe zu verlieren und muss mit einem kleinen Rollinput in
die Gegenrichtung abgestützt werden. Weiterhin werden Sie feststellen,
dass die benötigten Steuerinputs gegen Erreichen der Endgeschwindigkeit
wieder ein klein wenig größer werden und der Heli quasi auf die korrekte
Kreisbahn gezwungen werden muss. Dieser Effekt ist je nach verwendetem
Heli, Rotorblättern und auch Rotorkopfsystem stärker oder schwächer ausgeprägt. Ein Paddel-Heli muss in der Regel stärker gesteuert werden als ein
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