Filmmetropole Berlin - Presse

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Filmmetropole Berlin - Presse
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Kameras, Kulissen und großes Kino – Die Traumfabrik an
der Spree
Berlin ist nicht nur gefragte Kulisse und Produktionsstandort. Bei der Berlinale, in
Kultkinos, Museen und einem Hotel können Fans auch in einen wahren
Filmrausch verfallen.
Berlin, Juli 2011 „Sie wollen einen Oscar gewinnen? Erhöhen Sie Ihre Chancen, indem Sie
Ihren Film in Berlin und Brandenburg drehen!“, so selbstbewusst wirbt die Filmregion
um Kunden. Und sie hat allen Grund dazu: In den vergangenen vier Jahren haben fünf in
Berlin gedrehte oder produzierte Filme einen OSCAR® gewonnen. Im Jahr 2010
verbuchte der Filmstandort insgesamt 13 OSCAR®-Nominierungen. Unter den
Erfolgsfilmen finden sich deutschsprachige Produktionen wie Oscar-Gewinner „Das
Leben der Anderen“ oder „Das weiße Band“ genauso wie große Hollywoodproduktionen
wie „Inglourious Basterds“ oder „Der Vorleser“.
Eine Garantie auf einen OSCAR® gibt es natürlich nicht, aber dafür viele andere gute
Gründe in Berlin zu drehen: ein dichtes Netz von Spezialfirmen von Animation bis
Kostümdesign, mehrere große Filmstudios und vor allem die Stadt selbst als vielseitige
Kulisse.
Tom Cruise drehte an Originalschauplätzen wie dem Bendlerblock seinen StauffenbergThriller „Operation Walküre“. Der Regisseur Paul Greengrass ließ seinen Star Matt
Damon in der „Bourne“-Trilogie unter anderem über den Alexanderplatz und die KarlMarx-Allee jagen. Im Actionfilm „Unknown Identity“ mit Liam Neeson und Diane Krueger
stürzt ein Taxi von der Oberbaumbrücke. Und das große Finale des Abenteuer-Thrillers
„Wer ist Hanna?“ spielt im Spreepark – dem ehemaligen Vergnügungspark im Berliner
Plänterwald. Der Film mit Cate Blanchett und Eric Bana feierte im Mai 2011 DeutschlandPremiere.
Im November 2010 fand Bollywood-Megastar Shah Rukh Khan in der deutschen
Hauptstadt die ultimativen Kulissen für seinen Film „DON-2“: Einen original Berliner
Doppeldeckerbus, Mauerreste an der East Side Gallery und den Berliner Dom. Trotz der
herbstlichen Kälte hatte Khan nur lobende Worte für die Hauptstadt: „Ich liebe Berlin!
Die letzten beiden Wochen fühlten sich gar nicht nach Arbeit an, eher nach Urlaub.“
Berlin ist eine Stadt, in der sich Filmstars wie im Urlaub fühlen und in der Urlauber sich
wie im Film fühlen können.
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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Kulisse und Inspiration
An der Spree wird heute so viel gefilmt wie noch nie. Catering-Wagen, große
Scheinwerfer-Aufgebote und Absperrungen gehören mittlerweile zum Berliner Alltag. Im
Jahr 2010 wurden an gut 1.400 Drehtagen mehr als 100 Filme, Dokumentationen und
Videos in der Hauptstadtregion produziert. Zum Vergleich: Im Jahr 2006 waren es „nur“
910 Drehtage.
Dass die Hauptstadt beliebter Schauplatz von Spielfilmen ist, hat eine lange Tradition.
„Der schäbigste Berliner Straßenwinkel (im Film) regt meine Fantasie mehr an als das
kostspielige Pappdeckel-Indien“, schrieb der Kritiker Alfred Polgar bereits 1921. Damals
entstanden hier legendäre Streifen wie Friedrich Wilhelm Murnaus „Der letzte Mann“
oder Fritz Langs „Nibelungen“. Dabei war Berlin nicht nur atmosphärisch reizvoller
Hintergrund, oft lieferte die Stadt überhaupt erst den Stoff, aus dem die Traumstreifen
gemacht sind. Ob Walter Ruttmanns „Berlin - Die Sinfonie einer Großstadt“ oder Phil
Jutzis „Berlin, Alexanderplatz“ – sie alle schöpften aus der Metropole unvergessliche
Bilder. Später setzt sich das mit Produktionen wie Billy Wilders „Eins, zwei, drei“, Wim
Wenders´ „Himmel über Berlin“, Heiner Carows „Legende von Paul und Paula“ oder auch
den „Good Bye Lenin“ von Wolfgang Becker fort.
Professioneller Produktionsstandort mit Tradition
Doch die deutsche Hauptstadt ist nicht nur filmreif, sondern auch ein professioneller
Produktionsstandort. Neben der Media City in Adlershof wird vor allem in Babelsberg
südlich von Berlin gedreht, wo die UFA- und späteren DEFA-Studios stehen, die im Jahr
2012 ihr hundertjähriges Jubiläum feiern. Ihre Geburtsstunde schlug im Winter 1911, als
die Deutsche Bioscop Filmgesellschaft in Neubabelsberg das Gelände einer baufälligen
Kunstblumenfabrik erwarb. Bereits am 12. Februar 1912 fiel die erste Klappe für den
Film „Der Totentanz“ mit Asta Nielsen. In nur wenigen Jahren entwickelte sich
Babelsberg zum führenden europäischen Filmzentrum. Als die Universum Film-AG, kurz
UFA, 1924 das Areal übernahm, baute sie unter anderem die 123 Meter lange und 56
Meter breite Marlene-Dietrich-Halle, die noch heute zu den größten Studios des
Kontinents gehört. Friedrich Murnau, Ernst Lubitsch und viele andere arbeiteten hier.
Höhepunkt war 1927 Fritz Langs „Metropolis“ mit mehr als 30.000 Darstellern. Danach
standen hier Greta Garbo, Heinz Rühmann, Lilian Harvey und Willy Fritsch vor der
Kamera. Und natürlich Marlene Dietrich, die mit Josef von Sternbergs „Der blaue Engel“
1930 ihren Durchbruch erlebte. Auch in der DDR riss die Tradition der Filmstudios nicht
ab. Die DEFA drehte hier Filme wie „Jakob der Lügner“, der 1976 als einziger DDR-Film
für einen Oscar nominiert wurde.
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Nach der Wende wurden die Studios mit Investitionen von rund 500 Millionen Euro auf
den neuesten Stand der Technik gebracht. Eine Summe, die sich ausgezahlt hat:
Inzwischen werden 80 Prozent aller deutschen Kinofilmproduktionen entweder in
Babelsberg gedreht oder zumindest mithilfe der Studios verwirklicht. Und auch
international ist das Studio gefragt: Im Jahr 2009 drehten gleich zwei Spitzenregisseure
in den Studios: Quentin Tarantino mit „Inglourious Basterds“ und Roman Polanski mit
„Der Ghostwriter“. Trotz Wirtschaftskrise waren die Hallen auch im Jahr 2010
hochkarätig gebucht. Roland Emmerich ließ hier für seinen Shakespeare-Film
„Anonymous“ ein komplettes mittelalterliches Dorf samt „Globe-Theatre“ errichten,
Cate Blanchett stand in „Wer ist Hanna?“ vor der Kamera und Liam Neeson in
„Unknown Identity“ (2011).
Wer den Stars ganz nahe kommen will, den lädt der Filmpark Babelsberg zur Studiotour
ein. Von April bis Oktober können die Besucher exklusive Rundfahrten über das
Studiogelände unternehmen.
Liebling aller Medienbranchen
Mit einem Umsatz von rund 22,4 Milliarden Euro pro Jahr, 30.000 Unternehmen und
mehr als 220.000 Beschäftigten (Stand 2010) ist die Film- und Fernsehbranche eine
wichtige Wirtschafts- und Wachstumsbranche für die Hauptstadtregion. Die positive
Bilanz wird sich fortsetzen: Für 2011 hat der Kinowelt-Konzern, einer der wichtigsten
deutschen Filmverleiher, seinen Umzug nach Berlin angekündigt.
Die Filmwirtschaft der Hauptstadt produziert aber nicht nur Arbeitsplätze, sondern vor
allem Qualität: Viele hier entstandene, unkonventionelle Spielfilme haben in den letzten
Jahren dem Neuen Deutschen Kino Auftrieb gegeben. Hans Weingartners „Die fetten
Jahre sind vorbei“ schaffte es als erster deutscher Film wieder in den Wettbewerb von
Cannes, und „Das Leben der Anderen“ wurde im Februar 2007 mit dem Oscar als „Bester
fremdsprachiger Film“ ausgezeichnet. Zugleich entstehen hier internationale
Produktionen wie Jodie Fosters „Flight Plan“, Jackie Chans „In 80 Tagen um die Welt“
oder die „Bourne“-Trilogie.
Eine wichtige Rolle spielt die Hauptstadtregion aber auch als TV-Standort. Viele deutsche
Fernsehsender wie RBB, MTV, VIVA, N24 und Deutsche Welle TV haben ihren Hauptsitz
in Berlin oder Babelsberg. ARD, ZDF, RTL, NTV und zahlreiche ausländische
Fernsehsender wie CNN, BBC und Al-Jazeera unterhalten hier ein Hauptstadtstudio.
An Nachwuchstalenten herrscht kein Mangel. Neben den Filmhochschulen DFFB in Berlin
und der Filmhochschule Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg bieten auch die
Universitäten zahlreiche Studiengänge für die Medienschaffenden der Zukunft an. Mit
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mehr als 22.000 Studenten in Film, Medien und Kommunikation gilt Berlin-Brandenburg
als Region der Talente. „In der Hauptstadtregion hat sich in den letzten Jahren ein
produktives, künstlerisches und kreatives Potenzial entwickelt, wie es in dieser
Konzentration in Deutschland sonst kaum zu finden ist“, konstatiert Kirsten Niehuus,
Chefin der Filmförderung Berlin-Brandenburg.
Kiez- und Kultkinos mit Honecker-Lounge oder Stummfilm-Orgel
Natürlich gehören zu einer Filmmetropole auch Kinos. Und auch die haben in Berlin eine
lange Tradition. Am 1. November 1895 veranstalteten die Brüder Max und Emil
Skladanowsky im Berliner Varieté Wintergarten die erste öffentliche Filmvorführung
Europas. Damit kamen sie den Gebrüdern Lumière mit ihrem „Cinématographe“ um
Wochen zuvor.
Heute hat keine andere Stadt in Deutschland so viele und so vielfältige Kinos: Trotz des
allgemeinen Kinosterbens gibt es an der Spree noch 97 Spielstätten mit insgesamt 284
Filmleinwänden. Dabei ist alles vertreten: von den großen Multiplexkinos am Potsdamer
Platz oder der Schönhauser Allee bis zu kleinen Kiezkinos mit Wohnzimmeratmosphäre.
Soll es das „Blauer Stern“ in Pankow mit seinem schönen Sternenhimmel aus den
Vierzigerjahren sein? Das „Rollberg“ aus den Zwanzigerjahren, das einst Europas größtes
Filmtheater war? Oder das 1929 gebaute „Babylon Mitte“ am Rosa-Luxemburg-Platz, das
regelmäßig Stummfilme mit Live-Begleitung an der Original Kino-Orgel zeigt? Während
im „Krokodil“ ausschließlich russische Filme und solche aus der ehemaligen Sowjetunion
laufen, zeigen beispielsweise das „Babylon Kreuzberg“ und das „Central Kino“ in den
Hackeschen Höfen alle Filme in der Originalversion.
Ein ganz neues Konzept verfolgt die „Astor Filmlounge“ am Kurfürstendamm. Das erste
„Premiumkino“ Deutschlands bietet ein Luxuskinoerlebnis mit Begrüßungscocktail,
Doorman und Valet Parking. Cineasten mit kleinerem Geldbeutel fühlen sich im „Cinema
am Walter-Schreiber-Platz“ in Steglitz wohl. Dort wird anspruchsvolle Kinokost für nur
3,99 Euro geboten.
Ein besonderes Stück Zeitgeschichte stellt das „International“ in Mitte im Stil der
Sechzigerjahre dar. Als offizielles Premierenhaus der DDR genießt es mit seiner
Honecker-Lounge, dem Clubraum Frösi und einer Cocktailbar geradezu Kultstatus.
Ein ähnliches Juwel könnte das West-Premierenkino „Zoo Palast“ werden. Es wird seit
2010 zum Multiplex-Kino umgebaut und soll dann die alte Eleganz mit neuester
Digitaltechnik verbinden.
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Im Sommer locken zudem zahlreiche Freiluftkinos auf die Museumsinsel, in den
Volkspark Hasenheide oder das Kulturforum am Potsdamer Platz.
Stadtführungen, Filmmuseum und das Hollywood Media Hotel
Zur lebendigen Kinokultur Berlins gehören ebenfalls Stadtführungen zu einschlägigen
Drehorten, wie sie „Kulturprojekte Berlin“, „StattReisen Berlin“ oder der Veranstalter
„Filmstadt Berlin“ anbieten.
Dazu passend veranstaltet die Berliner Agentur Zeitreisen in Kooperation mit dem
„Museum für Film und Fernsehen“ Videobustouren unter dem Titel „Filmstadt Berlin Das Rollende Kino“. Während Touristen in einem Reisebus rund zwei Stunden lang durch
Berlin fahren, werden – passend zum jeweiligen Standort – alte Film- und
Tondokumente abgespielt und von Mitarbeitern des Zeitreisen-Teams kommentiert.
Vorgestellt werden etwa 15 Filme mit ihren Berliner Drehorten, darunter deutsche
Klassiker wie „Emil und die Detektive“ (1931) und große internationale Produktionen wie
„Octopussy“ (1983), „Operation Walküre“ (2008) und „Unknown Identity“ (2011). Die
Filmausschnitte zeigen, wie wandelbar die deutsche Hauptstadt ist. In dem Streifen „Die
Bourne-Verschwörung“ steht Berlin als Kulisse für Moskau, in dem Film „In 80 Tagen um
die Welt“ fungiert die Stadt als Double für London und Paris.
Wahre Filmfans können sich außerdem im Hollywood Media Hotel am Kurfürstendamm
einmieten. Der Filmproduzent Arthur Brauner hat sich hier einen Traum erfüllt und jedes
der 182 Zimmer einem internationalen Star wie Marlene Dietrich und Audrey Hepburn
gewidmet.
Nicht entgehen lassen sollten sich Interessierte aber vor allem die Zeitreise durch mehr
als 120 Jahre Kinogeschichte, zu der das Film- und Fernsehmuseum am Potsdamer Platz
einlädt. Auf lebendige Art inszeniert es Entstehung und Geschichte jener Streifen, die
deutsche Filmgeschichte schrieben. Mal flimmert Asta Nielsen als „Börsenkönigin“ in
Edmund Ebels gleicharmigem Streifen von 1918 über die Leinwand, mal Henny Porten in
„Die Blaue Laterne“. Ein Stück weiter ist das Modell für die Kulissen von Robert Wienes
„Das Cabinet des Dr. Caligari“ von 1919 zu sehen, anderswo ein persönliches Drehbuch
von Friedrich Wilhelm Murnau oder die Kamera, mit der Leni Riefenstahl die
Olympischen Spiele von 1936 bannte. Star des Museums ist Marlene Dietrich, der
sozusagen eine Ausstellung in der Ausstellung gewidmet ist. Auf 300 Quadratmetern
stehen hier ihre schönsten Kleider und Kostüme hinter Glas, außerdem Briefe, Fotos,
Koffer und ein goldenes Zigarettenetui aus den Dreißigerjahren mit der Gravur „Marlene
Dietrich/Weib, Mutter und Schauspielerin wie noch nie/Josef von Sternberg“. In der
Abteilung Film der Nachkriegszeit geht es weiter mit Stars wie Hildegard Knef, Heinz
Rühmann und Romy Schneider. Dabei verliert das Museum auch die Filmgeschichte der
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DDR nicht aus den Augen, etwa Angelica Domröse die in die Legende „Die Legende von
Paul und Paula“ reüssierte. Die Zeitreise endet schließlich bei deutschen Filmerfolgen
der Gegenwart. Zu sehen sind Flakons und Kulissen aus Tom Tykwers Literaturverfilmung
„Das Parfüm“ und Requisiten aus „Das weiße Band“ von Michael Haneke, der 2009 mit
der Goldenen Palme von Cannes ausgezeichnet wurde.
In dem „House of Moving Images“ sind neben dem Filmmuseum auch die Deutsche Filmund Fernsehakademie Berlin, der Stiftung Deutsche Kinemathek und seit 2006 auch
Deutschlands erstes Fernsehmuseum untergebracht.
Gruppenfoto mit Hildegard Knef – den Stars ganz nah
Berlin Besuchern kann es passieren, dass sie mitten im Sightseeing auf dem
Alexanderplatz plötzlich in den Dreharbeiten für einen Bollywood-Blockbusters stehen.
Als Shah Rukh Khan im Herbst 2010 seinen neuen Film „DON-2“ in Berlin filmte, sorgte er
für einiges Aufsehen in der Stadt. Einige Fans kamen bis aus Moskau angereist, um ihr
Idol zu sehen.
Aber auch abseits der Filmsets gibt es in der Filmmetropole reichlich Gelegenheit zum
Promispotting. Im CineStar am Sony Center finden regelmäßig große Filmpremieren
statt. Im Sommer 2010 reiste etwa Will Smith mit seiner ganzen Familie an, um hier das
Remake von „Karate Kid“ vorzustellen.
Wenn Brad Pitt in der Stadt ist, isst er gern in dem italienischen Restaurant „Al
Contadino Sotto le Stelle“. Demi Moore, Cate Blanchett und Robert de Niro wurden
schon bei dem Italiener „Bocca di Bacco“ gesichtet.
Eine hundertprozentige Starspotting-Garantie gibt es jedoch an Berlins neuestem KinoWallfahrtsort: dem im September 2010 eröffneten „Boulevard der Stars“. Er befindet
sich entlang der Potsdamer Straße – der Kino-Hauptader der Stadt, zwischen
Filmmuseum und den Berlinale Kinos. Das „Denkmal für die Filmstadt Berlin“ ist dem
Walk of Fame in Los Angeles nachempfunden. Wie dort sind Sterne mit den Namen
prominenter Filmschaffender in den Boden eingelassen. Allerdings gibt es in Berlin eine
Besonderheit: Man kann sich mit einigen der abgebildeten Stars auch fotografieren
lassen. Ein interaktiver Spiegeltrick, der sogenannte „Pepper’s Ghost Camera“-Effekt,
macht es möglich, Seite an Seite mit Stars wie Hildegard Knef und Mario Adorf fürs
Urlaubsfoto zu posieren.
Der erste Stern auf dem „Boulevard der Stars“ war Marlene Dietrich gewidmet.
Inzwischen sind rund 40 weitere Sterne dazugekommen. Die Namen – unter anderem
Wim Wenders, Konrad Wolf und Bruno Ganz – wurden von einer unabhängigen Jury
ausgewählt. Der Boulevard der Stars ist als „wachsendes Denkmal“ konzipiert. Auf der
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etwa 320 Meter langen Star-Route ist Platz für rund 150 Sterne. Die nächste
Erweiterungsgala findet am 5. September statt. www.boulevard-der-stars-berlin.de
Große Stars und hoffnungsvoller Nachwuchs auf dem weltweit größten
Publikumsfestival
Höhepunkt des jährlichen Filmgeschehens ist natürlich die Berlinale, deren 62. Ausgabe
vom 9. bis 19. Februar 2012 stattfindet. 1951 mit Alfred Hitchcocks „Rebecca“ im Titania
Palast eröffnet, sind die Internationalen Filmfestspiele heute das größte Kulturereignis
an der Spree. Im Jubiläumsjahr 2010 akkreditierten sich rund 20.000 Fachbesucher,
darunter 4.000 Journalisten aus 122 Nationen. Auf dem Programm stehen rund 400
Filme mit einem breiten Spektrum von Hollywoodproduktion bis zu kleinen deutschen
Studentenfilmen und restaurierten Filmklassikern. Diese Vielfalt schätzen auch die
Berliner: 2010 erzielte die Berlinale erneut einen Besucherrekord. Mit rund 300.000
verkauften Tickets ist sie das weltweit größte Publikumsfestival.
Seit dem Jahr 2000 liegt das Zentrum des Festivals am Potsdamer Platz. Zahlreiche Kinos,
Luxushotels und natürlich der Rote Teppich vor dem Festivalpalast sorgen für eine hohe
Starkonzentration. 2010 waren unter anderen Martin Scorcese, Leonardo DiCaprio, Tilda
Swinton und Ewan McGregor zu Gast.
Für die Stars von Morgen ist bereits gesorgt. 2003 wurde der Berlinale Talent Campus ins
Leben gerufen, bei dem 350 Nachwuchstalenten aus aller Welt Workshops mit
erfahrenen Profis offen stehen. Und auch den Blick zurück pflegt die Berlinale. Die
Retrospektive 2011 wird ganz im Zeichen des schwedischen Regisseurs Ingmar
Bergmann stehen.
Die Berlinale ist zwar das größte, aber nur eines von knapp 50 Filmfestivals, in der
Kinostadt Berlin. Hier ist jeder Monat Festivalmonat. Einige setzten Länderschwerpunkte
wie „Britspotting“, „Filmpolska“ oder das „American Independent Film Festival“. Andere
spezialisieren sich auf bestimmte Themen wie das Stummfilmfestival, das FantasyFilmfest oder das Fußballfilmfest „11mm“.
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Adressen:
Die 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin finden vom 10. bis 20. Februar 2011 statt.
Tel. 030-25920737, [email protected], www.berlinale.de
Film- und Fernsehmuseum Berlin, Potsdamer Str. 2, Tel. 030-300903-0, geöffnet Di-So 1018 Uhr, Do 10-20 Uhr, Führungen ohne Anmeldung So um 14 Uhr. www.filmmuseumberlin.de
Stadtführungen „Berliner Lichtspiele - Kino in Bewegung“
StattReisen Berlin, Tel. 4553028, www.stattreisenberlin.de
„Stadtspaziergang Filmstadt Berlin“ und „Schöneberg, der Film und die 20er Jahre“ auf
Deutsch, Französisch und Englisch
Kulturprojekte Berlin, Tel: Tel. 030-247 49 888 www.kulturprojekte-berlin.de
Filmstadt Berlin, Tel: 0177- 321 77 77, www.filmstadt-berlin.de
Videobustour durch Berlin - öffentliche Tour jeden zweiten Samstag um 13:30 Uhr
VideobusTour c/o Zeitreisen, Tel: 030 – 4402 44 50 www.videobustour.de
Kostenlose Führungen durch das ARD-Hauptstadt-Studio: nach Voranmeldung mittwochs
um 15 Uhr und samstags um 15 Uhr
Wilhelmstr. 67a, Tel. 030-228881110, www.ard-infocenter.de
Hollywood Media Hotel, Kurfürstendamm 202, Tel. 030-889100, www.filmhotel.de, EZ ab
80, DZ ab 95 Euro.
Der Filmpark Babelsberg, August-Bebel-Str. 26-53, Potsdam, Tel. 0331-7212717,
www.filmpark.de, ist geöffnet von April bis Oktober, täglich 10 bis 18 Uhr.
Infos und Zahlen rund um die Hauptstadtfilmregion.
Medienboard Berlin-Brandenburg (www.medienboard.de)
und Berliner Senat (www.berlin.de/sen/wirtschaft/abisz/film_tv_standort.html)
Boulevard der Stars, Potsdamerstraße. Nächste Sternverleihungsgalas mit viel Prominenz
im Februar, Mai und September. Mehr Infos: www.boulevard-der-stars-berlin.de
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