Aktuelle Ausgabe

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Aktuelle Ausgabe
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Ausgabe 2 2007
G U I TA R E D I T I O N
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Geburtstagsgeschenk
Geburtstagsgeschenk –
Neue Takamine 45th
Anniversary
Marshall's
Marshall's neue
neue Kühlerfigur
Kühlerfigur ––
Paul Gilbert
Mächtig
Mächtig schwarz
schwarz ––
Test der Gibson Les Paul
Studio EMG
Mega-Gewinnmöglichkeiten!
Mega-Gewinnmöglichkeiten!
Wer bist du? Die große
Musikerumfrage.
Außerdem
– Rock am Ring 2007 Nachlese
– Interviews mit Heaven Shall Burn, Volbeat,
Matthias Richter, Zakk Wylde und Markus
Runzheimer
– 12-String-Know-how
– Epiphone Factory Details etc.
:
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Hallo Guitarreros und Tieftöner!
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Tja, der Sommer ist eigentlich vorbei, und
man darf feststellen: das war ja wohl ma’ nix!
Die Sonne konnte man hierzulande ja meist
nur erahnen und die Flucht in angrenzende
südliche Urlaubsländer war dann, aufgrund
extremer Hitze, auch nicht gerade spaßig. Vergessen wir’s also. Aber die Tatsache, dass dieser Sommer etwas „anders“ war, sollte doch
vielleicht dazu geführt haben, dass man sich
dafür umso intensiver mit seinen 6- oder
4- saitigen Schätzchen beschäftigen konnte,
oder?
Impressum:
Open 4 Music ist eine Publikation
der MUSIK MEYER GmbH, Marburg
Verantwortlich für den Inhalt:
Die Produktmanager der
Musik Meyer GmbH / Musik & Technik,
Korg and More und Planet Guitar Online
Koordination: Marc Laukel
Über Meinungen und Anregungen
zum open 4 music Magazin würden
wir uns sehr freuen.
E-Mails an:
[email protected]
Titelfoto: Sebby King
Auch das „O4M“-Team konnte – nicht abgelenkt von wirklich gutem Wetter – mit ganzer
Kraft an der euch hier vorliegenden neuen
Ausgabe arbeiten und euch somit erstmals
auf 40 Seiten(!) ein wahres Riesenpaket an
Themen präsentieren! Ihr werdet feststellen:
Viele spannende Produktneuheiten kommen
da im Herbst auf uns zu, wie z. B. die Aufsehen
erregende OVATION „VXT“-Gitarre oder die
neue Music Man BFR Serie. Und darüber hinaus haben wir auch dieses Mal natürlich wieder angesagte Musiker für exklusive Inter-
views vor’s „O4M“-Mikrophon bekommen,
wie z.B. die Jungs von „Revolverheld“ oder die
voll angesagten Dänen von „Volbeat“.
Neuer, neuer, am neusten –
Socialplastic-
O4M News
Gefährlich gut:
Revolverheld im Interview
Blue Dream –
Music Man Limited Edtion 2007
Happy Birthday–
Der Stingray Bass wird 20
Familiensache –
die neue Music Man BFR Serie
Brandstifter –
Interview mit Heaven Shall Burn
Test it –
die Gibson Studio EMG
Kurzportrait –
Slayer's Kerry King
1500 Marshalls
und ein Weltrekord
New Face –
Paul Gilbert spielt jetzt Marshall
Bass-Attack –
Neue Marshall MB Series Amps
Infektiös die Hagstrom Ultralux Serie
Ganz großes Kino –
die Hagstrom Select Swede
Meisterstück–
Jimmy D'Aquisto's HJ-800
Xtreme Lead –
mit Vox ADXL in die IG Metall
Smarte Tools
für Gitarristen Teil 1 –
Tonebone
Vollkontakt –
Interview mit Volbeat
Wildfang –
Interview mit Zakk Wylde
Hinter den Kulissen Epiphone Factory-Story
50 Jahre Sound die Vox Story Teil 1
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4
6
6
Hagstrom Artist-News
Euer
die Kult-Kolumne Part 3
22
Genz Benz -
neuer Shenandoah-Akustikcombo 23
Das ballert –
Ovation Sondermodell
Standard Balladeer
Und das erst:
Gut, besser, am besten –
Guitar Heroe–
Workout 12-Saiten – was tun?
10
Tourdaten:
„Open 4 Music“-Team
Die Brad Davis Story
9
Father and Son –
neue Gibson Signaturemodelle
10
Smarte Tools
für Gitarristen Teil 2 –
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Monster
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Bush (ido)mann –
11
Interview mit Bassist
Markus Runzheimer
12
Epizentrum –
13
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Viel Spaß mit dem neuen „O4M“!
die Takamine 45th Anniversary
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Steve Vai's Visual Sound Theories DVD
Also: Wer braucht den Sommer, wenn der
Herbst umso heißer wird?!
die Ovation Hybrid E-Gitarre VXT
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O4M NEWSFLASH – KURZ GEMELDET
TecAmp Pleasureboard
und Pleasurepump
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08.10.2007 Fulda
Kreuz, D, Pink Cream 69/Freedom Call
07.10.2007 Nürnberg
Hirsch, D, Pink Cream 69/Freedom Call
06.10.2007 Winterthur
Gaswerk, CH, Pink Cream 69/Freedom Call
05.10.2007 Aschaffenburg
Colos Saal, D, Pink Cream 69/
Freedom Call
04.10.2007 Memmingen
Kaminwerk, D, Pink Cream 69/
Freedom Call
03.10.2007 Bochum
Zeche, D, Pink Cream 69/Freedom Call
28.09.2007 Steinfurt
Cafe Mo, D
27.09.2007 Münster
Pane e Piu, D
15.09.2007 Bad Hersfeld
Cross Music Hall, D
http://www.metalfest.de
Steve Vai's sehnlichst erwartete DVD,
Visual Sound Theories wird von Sony/Epic
am 18. September in den U.S.A. veröffentlicht. Die DVD featured Steve's LiveAuftritte mit dem Holland Metropole
Orchestra, im Rahmen der Aching Hunger
Konzerteim Juli 2005.
Der Silberling flattert beladen mit 14
Tracks ins Haus - wahlweise in Stereo oder
5.1 Surroundsound - und hat eine Laufzeit
von über 2 Stunden.
• Kill The Guy With The Ball
• The God Eaters
• The Murder Prologue
• The Murder
• Answers
• Lotus Feet
• I'm Becoming
• Salamanders In The Sun
• The Attitude Song
• Gentle Ways
• Liberty
• For The Love Of God
• Shadows And Sparks
• Frangelica Pt. I & II
Bonus Features:
• Orchester-Version von
„Bledsoe Bluvd.“
• „Behind the scenes“ Featurette
• exklusives Interview mit Steve Vai
Neu im Netz – Update auf der Epiphone Basswebsite
Mit dem Allen Woody Signaturemodell
„Rumblekat“, dem legendären EB-3 in Ebony,
dem heißen Nikki Sixx Blackbird und dem
flexiblen Embassy Plus hat der deutsche
Epiphone-Vertrieb seine Bass-Website
www.epiphone-bass.de um vier neue
interaktive Highlights erweitert. Neben allen
wichtigen Infos zur aktuellen Bass-Range
bietet die Site lupenreine Detailaufnahmen
und hochwertige Audios zu den angebotenen Modellen. Rüberzappen lohnt sich also.
Schandmaul 13
Interview mit Basser
Matthias Richter
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Smartes Zubehör
für Gitarristen Teil 3 –
KORG
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Dolce Vita –
Verse Klein P.A.s
Rockblick Rock am Ring 2007
Dicker Brummer Phonic Firefly 808
Wer bist du?
Die große Musikerumfrage
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Neue Takamine G-Series Violinburst-Modelle:
Ab Herbst sind zwei neue Takamine Modelle in einem neuartigen „Antique ViolinburstFinish“ erhältlich: die EG5303SCT und die EG5403SCT. Beide Instrumente haben
massive Fichtendecken, Palisandergriffbretter und sind mit dem TK40T Preamp
(mit Tuner) ausgestattet. Der Unterschied: Die EG5303SCT hat eine DreadnoughtBauform und Boden und Zargen aus Mahagoni; die EG5403SCT kommt in NEX-Bauweise und Boden und Zargen sind aus geflammtem Ahorn gefertigt.
Unverbindliche Preisempfehlung: 685,00 Euro
(EG5303SCT), 709,00 Euro (EG5404SCT).
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www.takamine.de
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Zieh!
? O4M: Niels und Kristoffer, Ihr verlasst
Euch im Studio auch auf Verstärker der
Marke VOX? Welche Modelle kommen
dabei zum Einsatz?
revolverheld im O4M Interview
!
Schon mit ihrem Debüt „Generation Rock“ zeigten die fünf sympathischen Revolverhelden der Industrie was ne' Harke ist. Keine ausgeklügelte Promo, keine
begleitende TV Show-Power, kein Hype. Mit Talent und Initiative in die Charts
geht also immer noch. Gut so! Und das dieser Erfolg alles andere als eine Eintagsfliege ist, zeigen die Jungs gerade mit ihrem Sequel, dem Album „Chaostheorie“.
Howdie Boyz!
? O4M: Euer neues Album „Chaostheorie“
ist nun seit ein paar Monaten im Handel.
Ist der Titel Programm?
! revolverheld: In den letzten 2 Jahren lief
unser Leben ziemlich chaotisch ab, wir sind
von einem Konzert zum anderen gefahren,
hatten einen Pressetermin nach dem anderen. Dadurch konnte auch das Songwriting
nicht wirklich in geregelten Bahnen ablaufen. Wir haben hier und da einzelne Songfragmente geschrieben ohne die Zeit zu
haben uns wirklich beim Touren darauf zu
konzentrieren. Als wir uns dann hinsetzten
um diese Songfragmente zusammen zu
fügen und aus den vielen einzelnen Fragmenten Songs zusammen zu stricken,
haben wir gemerkt, dass wir trotz des vielen
Chaos einen roten Faden im Songwriting
hatten und das diesem oberflächlichen Chaos wohl eine
Ordnung zugrunde lag. Da
fanden wir den Namen
„Chaostheorie“ ziemlich passend .
? O4M: Der Charteinstieg von Chaostheorie war gewaltig.
Hat sich Eurer Leben
dadurch grundlegend
geändert?
! rh: Es geht, unser
Leben hat sich eigentlich
schon nach Erscheinen
unseres ersten Albums
„revolverheld“ grundlegend geändert. Das ist
ja ebenfalls in die Top
Ten eingestiegen und
hat uns die Türen zu
einem Leben geöffnet,
das wir uns immer erträumt haben. Nämlich nur noch Musik zu machen und das
ganze Jahr mit der Band unterwegs zu sein.
Vor allem das viele Live spielen war für uns
der größte Traum der sich erfüllt hat. Das
„Chaostheorie“ nun auf Platz 3 eingestiegen ist war für uns natürlich ziemlich
unglaublich, da es nicht selbstverständlich
ist das ein Folgealbum einer Newcomerband in den Charts noch erfolgreicher ist
als das Debut. Da haben wir uns natürlich
riesig gefreut.
? O4M: Ihr seid viel live unterwegs, hat
man da noch Zeit für's Songwriting?
! rh: Wie schon vorhin erwähnt ist es
nicht gerade einfach zusammenhängend
zu schreiben weil auf Tour nicht wirklich
viel Zeit bleibt. Aber wir haben alle
sehr viele Ideen und versuchen diese auch
auf Tour fest zu halten und dann zu einem
späteren Zeitpunkt zusammen auszuarbeiten.
?
O4M: Wie sieht es mit der Zeit zum
Proben oder Üben aus?
! rh: Wir Proben immer in einem Block
kurz vor der Tour, um wieder rein zu kommen. Auf Tour erübrigt sich das Proben
eigentlich. Da werden nur beim Soundcheck noch mal die Sachen geübt die während der Show nicht so geklappt haben.
Wir haben alleine im letzten Jahr über
150 Shows gespielt und waren am Ende so
eingespielt, dass wir nicht mehr extra proben mussten. Das ging dann erst nach den
Aufnahmen zum neuen Album wieder los.
?
O4M: Wie entsteht der Revolverheld
Gitarrensound. Wie teilt Ihr die
Parts untereinander auf?
!
rh: Wir treffen uns oft losgelöst vom Rest der Band
um bestimmte Parts für
die Gitarren auszuarbeiten. Oft steht eine Gitarrenlinie schon relativ fest
und wir versuchen noch
eine zweite, ergänzende
Figur zu finden die das
Hauptmotiv unterstützt.
Manchmal ist die Figur
aber auch schon so prägnant das wir versuchen
sie auf zwei Gitarren aufzuteilen. Das ist unserer
Meinung nach gerade in
den Refrains interessanter als alles Unisono
zu spielen.
sounds und auch einige Overdrive-Sounds
werden bei uns on stage über einen AC30
gespielt.
? O4M: Vielen Dank für das Interview. Wir
wünschen Euch auch künftig riesigen Erfolg
und uns viele tolle Songs von Revolverheld.
? O4M: Habt Ihr einen Einstelltipp für
die Leser?
www.revolverheld.info
www.voxamps.de
rh: Für die cleanen Parts benutzen wir
fast ausschließlich zwei VOX AC30 die wir
teilweise auch Stereo ansteuern. Das heißt
wir splitten das Signal beispielsweise in
einem Delay und legen das Hauptsignal auf
den einen und das Delaysignal auf den
anderen AC30. Auch einige Overdrivesounds spielen wir über einen AC30, da
kann man sehr schön Vintage-Bodentreter
mit dem bewährten warmen Vox-Sound
kombinieren. Bei den Aufnahmen zu unserer nächsten Single „Unzertrennlich“ haben
wir außerdem noch den neuen VOX Classic
Plus mit 4x12er Box ausprobiert.
! rh: Ich denke, da sollte man einfach ein wenig rumprobieren. Wir
versuchen immer die Balance zwischen Präsenz und Wärme hinzubekommen. Es kann auch nicht
schaden selbst bei Cleansounds
etwas mehr Gain zu geben, so
dass der Amp leicht „krispelt“.
Ansonsten kann man wie gesagt
nicht viel falsch machen. Der
AC30 klingt vom Grundsound
schon sehr gut.
? O4M: Viele Bands, vor allem jüngere,
wählen zur Zeit einen VOX AC30 als Verstärker. Was schätzt ihr an diesem Amp sound
mäßig am meisten?
? O4M: VOX feiert in diesem
Jahr den 50jährigen Geburtstag. Habt Ihr eine Glückwunschbotschaft parat?
! rh: Dieser Sound hat sich über viele
Jahre bewährt und gehört zum Teil auch
zur Hörgewohnheit. Man kann also nicht
viel falsch machen. Der Sound ist einerseits
sehr präsent, aber auf der anderen Seite hat
er diese unverwechselbare Charakteristik
und Wärme. Besonders wenn
man einen AC30 durch viel
Gain zum übersteuern bringt
bekommt man diesen warmen
Vintagesound, den sonst kein
anderer Verstärker hinbekommt.
! rh: Alles Gute zum runden
Geburtstag. Wir wünschen
Euch, dass auch die nächsten
50 Jahre so erfolgreich werden!
? O4M: Kommen diese Verstärker bei Euch auch live zum
Einsatz?
! rh: Ja, wir haben jeweils
einen AC30 in unser Setup integriert. Sämtliche Live-Clean-
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Blue Dreams
Blau machen mit Music Man!
Familybusiness
Welcome to the Ernie Ball Family
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Die Assoziationen, die Menschen mit der Farbe Blau verbinden,
sind im allgemeinen positiver Natur: Fahrt ins Blaue, die blaue
Lagune, der Himmel, das Meer – was will man mehr!
Das dachte sich auch
die kalifornische Instrumentenschmiede
MusicMan und entschied, im Rahmen der
Limited Edition Serie
2007 fünf ausgesuchte
Modelle aus dem Sortiment in ein edles Blau
zu hüllen. Blau machen
ein StingRay HS, ein
StingRay 5 HH, eine
Silhouette
Special
HSS mit Tremolo und
die beiden Signature-Modelle der Gitarristen Steve Lukather und John Petrucci. Das
verwendete Blue Dawn Finish ist eine echte
Rarität und kombiniert ein attraktives Blue
Burstmit leichten Sparkle-Effekten. Aufgrund zahlreicher Nachfragen entschied
Music Man sich, die attraktive Farbe, die vor
einigen Jahren als Special erhältlich war, im
Rahmen der aktuellen Limited Serie erneut
ins Spiel zu bringen.
Weitere Infos und alle Specs
der fünf Sondermodelle
findest du im Netz
unter www.musicman.de und
ww.ernieball.com
Ausgeliefert werden die Instrumente in
hochwertigen Limited Edition Custom
Royal Blue Koffern.
1987 – 2007 –
Runder Geburtstag, runder Sound
Der MusicMan StingRay 5 20th Anniversary
Für Bassisten war 1987 ein Jahr, an
das man sich gerne erinnert: Nach
dem sensationellen Erfolg des
StingRay 4 erweiterte MusicMan
sein Tiefton-Besteck um eine 5-saitige Variante des Megasellers. Und
genau wie sein Bruder schlug auch
die Extended-Version des Basses
ein wie eine Bombe und etablierte
sich innerhalb kürzester Zeit als
Standard für's Grooven mit Tiefgang.
Und da man runde Geburstage
nicht ohne Mega-Party und coole
Geschenke feiert, hat MusicMan zum 20ten
des Dampfhammers ein besonders heißes
Sondermodell aufgelegt – den StingRay 5
20th Anniversary. Ganz in der Tradition seines legendären Ahnen kommt auch der
Anniversary mit knackigen Alnico-Pickups
in den Bestückungsvarianten H,HH und HS.
Neu ist der, speziell für das Geburtstagskind
entwickelte, Preamp der die Bässe pusht, für
klare Höhen sorgt und dabei das Sustain
und die Dynamik intensiviert. Ebenfalls neu
ist der Korpus-Aufbau. Die Basis bildet
Esche, die mit einer Decke aus Ahorn belegt
wurde. Clou der Konstruktion ist ein im
Bereich der Pickups geparkter Mahagoni-
Toneblock, der noch mehr Wärme und eine
sensiblere Ansprache garantiert.
Um die Exklusivität zu unterstreichen, wurde
erstmalig in der Geschichte des StingRay 5
auf ein Pickguard verzichtet. Eine speziell
gestaltete custom-made Halsplatte und ein
20th Anniversary Logo runden die Ausstattung des StingRay 5 ab. Ausgeliefert wird der
Bass in einem Limited Edition Koffer.
Weitere Infos gibt’s im Netz unter
www.musicman.de
Wie heißt es doch so schön: Seine Familie kann man sich nicht aussuchen.
Korrekt muss es eigentlich heißen: Bis jetzt konnte man sich seine Familie
nicht aussuchen, denn mit der Ball Familiy Reserve Serie (kurz BFR) bietet
Ernie Ball seit kurzem einzigartige und streng limitierte Instrumente an,
die in dieser Form bis Dato ausschließlich Mitgliedern der Ball-Familiy
und deren Freunden vorbehalten waren.
Ernie Ball gehört zu den letzten echten
Familienbetrieben der USA. Gegründet von
Innovator Ernie Ball in den 50er Jahren wird
das Unternehmen heute von Sohn Sterling
und seinen Kindern geführt. Ziel des
Family-Business: Die Produktion von Instrumenten und Zubehör in höchster Qualität,
made in U.S.A. Klar, dass der Nachname Ball
Vorteile mit sich bringt. So ließen sich die
Mitglieder der Ball Familie in der Vergangenheit immer mal wieder besondere Versionen ihrer angebotenen MusicMan
Modelle auf den Leib schneidern. Und jetzt
kommen wir auf den Punkt. Mit der BFR
Serie bietet Ernie Ball ab sofort die Möglichkeit, die Vorzüge einer Familienzugehörigkeit nutzen zu können – ohne sich dafür
gleich adoptieren lassen zu müssen.
Und ein Ball zu sein, kann sich durchaus
lohnen: Zwar sind ausgesuchte Hölzer, eine
äußerst sorgfältige Verarbeitung und ein
Megasound Standards, die man von jedem
Instrument mit MusicMan Logo erwarten
kann – die Exklusivität und optische Performance der limitierten BFRs ist allerdings
schon eine Klasse für sich. Nehmen wir zum
Beispiel die ersten beiden Gitarren, die in
BFR Familiy-Ausstattung zu kriegen sind:
Die beliebten Signature-Modelle der Herren Lukather und Petrucci.
Beide Instrumente kommen mit Erlenbodies, die mit aufregend gemaserten, handselektierten Ahorndecken der Güteklasse
AAA veredelt wurden. Unter den Decken
verstecken sich Mahagoni-Tonblöcke,
die, der Name lässt es schon vermuten, für ein echtes Tone-Plus sorgen
Der Hals der Luke besteht aus selektiertem
Vogelaugen-Ahorn, der Hals der Petrucci
aus lackiertem Mahagoni. Als Turbolader
der intensiven Art lassen sich bei John's
Gitarre durch Ziehen des Tone-Reglers alle
Pickup-Spulen im Synchronflug aktivieren.
Da geht richtig was! Die beiden BFRs sind in
den Farben Black Burst, Ruby Burst, Walnut
Burst und Bahama Blue erhältlich – und
zwar nicht beim Amtsgericht, sondern
beim gut sortierten Musikalienhändler.
Weitere Infos gibt’s im Netz
unter www.ernieball.com
und www.musicman.de
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Photo: Axel Jusseit
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war ich ein Fender-Fan, danach spielte ich
ESP, auch klasse Gitarren, aber dann kam
die Zusammenarbeit mit Gibson: Als ich
meine SG das erste mal aus dem Koffer
nahm und spielte, wusste ich, was mir all
die Jahre gefehlt hat! Das war, wie nach
Hause zu kommen!
8
Photo: Axel Jusseit
Heaven Shall Burn im exklusiven O4M Interview
Spätestens seit dem Chart-Einstieg ihres aktuellen Albums
„Deaf To Our Prayers“ (Platz 65 in Deutschland) gehören die
Thüringer Heaven Shall Burn in der Welt des modernen Metal
zu den großen Namen. O4M sprach mit den beiden Gitarristen
Alexander Dietz und Maik Weichert über ihre Anfänge als
Musiker, ihre Lieblingsinstrumente – und runtergelassene
Hosen auf dem Weg zur Bühne.
Photo: Axel Jusseit
? O4M: Wie habt ihr angefangen Musik zu
machen?
! Maik: Ich habe mit 17 angefangen,
Gitarre zu spielen, weil ein Kumpel von mir
seine Akustik-Gitarre wegwerfen wollte. Mir
tat es Leid um das Teil, also habe ich sie
genommen. Mit der E-Gitarre startete ich
erst etwas später, so mit 19. Ich bin also ein
echter Spätzünder. ! Alex: Ich habe 1991
mit einer selbstgebauten Gitarre aus einem
Second-Hand-Shop angefangen. Das war
eher ein Waschbrett mit Saiten und trug
den Namen „the frog“.
?
O4M: Hattet ihr Unterricht?
! Maik: Ich habe versucht, Gitarrenunterricht zu nehmen, aber es war hier sehr
schwer gute Lehrer für E-Gitarre zu finden.
Für die klassische Gitarre gab es hervorragende Lehrer, aber die konnten alle irgendwie nicht rocken. Und diejenigen, die dann
doch auch Rock und Metal angeboten
haben, waren nur unkreative MetallicaNachspieler. Das hat mir alles nie was gegeben, und so hab' ich dann meist nach drei,
vier Stunden aufgehört. Kreativität ist ohnehin viel wichtiger als Technik, doch leider
wird einem in vielen Musikschulen die
Kreativität regelrecht „abgewöhnt“, und
man wird nur zum Interpreten ausgebildet.
Ich hatte aber einen sehr coolen Mathelehrer, der mit Herz und Seele so richtiger
DDR-Blueser und -Rocker war. Seine Einstellung, dass das alles aus dem Bauch kommen muss und nicht von den Notenblättern, hat mir immer gefallen. So hing ich
dann auch nach der Schule oft mit ihm und
seiner Band ab. Sie halfen uns auch, die
ersten Aufnahmen zu machen. Was die Einstellung zur Musik, zur Kreativität und zum
Leben als Musiker angeht, habe ich von ihm
am meisten gelernt, denke ich.. ! Alex: Ich
hatte nur einen Schlagzeuglehrer, haha.
?
O4M: Wie seid Ihr das erste Mal ins
Rampenlicht getreten?
! Maik: Schon in meiner allerersten Band
spielte ich gemeinsam mit unserem heutigen Drummer Matthias. Unser erster Auftritt fand auf einer Veranstaltung in einem
kleinen Dorf statt, bei einem Konzert für
Nachwuchsbands. ! Alex: Mit meiner
Jugendband „Honeytoast“, die übrigens bis
letztes Jahr bestanden hat, machten wir zu
allererst die Schulen in unserer Gegend
Photo: Axel Jusseit
unsicher. Wir waren jung, wild und spielten
laute Musik – eine schöne Zeit!
?
O4M: Erzählt uns von Euren Gibsons!
! Maik: Ich habe einige Gibsons - und
jede ist für mich die Schönste. Vielleicht bin
ich da ein Casanova, der jede seiner vielen
Frauen aufrichtig liebt, haha. Da wären die
Gibsons mit mattem Lack, Kratzern und
anderen Spuren der Zeit, aber besonders zu
denen gibt es coole Erinnerungen oder
Geschichten. Aber ich habe auch die Gibsons, die ich nie auf der Bühne spielen
werde, sondern nur zu Hause auf der Couch.
Manchmal sitze ich stundenlang rum, und
mir fällt kein einziges Riff ein. Wenn ich dann
aber eine bestimmte Gibson in die Hand
nehme, sprudeln die Riffs auf einmal nur so
aus mir heraus. Ist ja eigentlich auch klar,
dass einem auf einer SG andere Sachen einfallen als auf einer Explorer, oder?
! Alex: Da haben wir meine absolute Nr. 1,
die Gibson SG Supreme in Ebony Black. Ich
liebe sie, wenn man das überhaupt von
einem Instrument behaupten kann. Früher
? O4M: Was war das Lustigste, das Euch
jemals auf Tour passiert ist?
! Maik: Es gibt natürlich unendlich viele
Sachen, die einem spontan aber nicht einfallen wollen oder sollen, haha. Aber neulich
habe ich mal wieder den Film „Das Boot“
gesehen, und eine Szene hat mich stark an
ein Tourerlebnis erinnert: Das war in London
auf der Tour von HSB mit As I Lay Dying. Ich
saß grad in unserer Garderobe auf dem Klo,
als laut Zeitplan eine der Vorbands anfangen
sollte zu spielen – plötzlich höre ich, dass
nicht deren Intro, sondern Unseres läuft…
Ich mache im sitzen die Klotür auf und will
die anderen Jungs fragen was da los ist, aber
es war niemand mehr im Raum. Ich also
hochgeschossen, mir die Hose erst beim
Rennen durch den Backstagebereich hochgezogen, nachdem ich dabei mindestens
dreimal auf die Fresse gefallen bin. Und als
ich gerade auf die Bühne springen will, sehe
ich, dass da die andere Band steht und auch
dumm guckt, weil der Tonmann einfach die
Intro-CDs verwechselt hat… Naja, und bei
„Das Boot“ gibt es eben diese eine Szene, bei
der Gefechtsalarm losgeht und ein Matrose
auch mit runtergelassenen Hosen aus dem
U-Boot-Klo durch alle Gänge auf seinen
Posten springt. Die andern Jungs haben alle
fast gekotzt vor Lachen, als ich so an ihnen
vorbei gerannt bin…
Das komplette Interview
findet ihr im Netz unter
www.planetguitar.de
GIBSON STUDIO EMG im Kurzcheck
Features:
Mächtig schwarz
• Mahagonikorpus mit aufgeleimter Ahorndecke
• Mahagoni-Hals mit 59 Les Paul Profil Rounded
• Palisandergriffbrett • Trapez Inlays
• 22 Bünde • Grover Mechaniken
• 2x aktive EMG Humbucker
• Tune-o-matic Bridge • Stop-Tailpiece
• schwarze Hardware • Farbe: Satin Ebony
• mit Koffer
Eine Gibson Les Paul Studio im mattschwarzen Finish, angetrieben
durch zwei aktive EMG Pickups. Schon das Herunterbeten des reinen
Datenblatts der neuen Studio EMG ist Rock 'n' Roll pur. Und da sich die coole Axt in just diesem
Augenblick ganz zufällig in der O4M Redaktion räkelt, nutzen wir doch die Gelegenheit und fühlen
der dunklen Versuchung in einem Kurzcheck auf den scharfen Zahn.
Zu Beginn ein paar klärende Worte: Mit der
„Studio-Ausführung“ erweiterte Gibson das
Les Paul Angebot vor einiger Zeit um eine
Variante, die die Performance der legendären Singlecut-Gitarre mit einer modernen
„Attitude“ kombiniert. Moderne Attitude ist
in diesem Zusammenhang übrigens gleichbedeutend mit der Motorisierung mit zwei
leistungsstarken Humbuckern aus dem
Gibson Sortiment. Am Hals der Studio werkelt standardmäßig ein 490R, an der Bridge
nimmt ein kraftvoller 498T Platz. Dank dieser beiden Energiebündel, hochwertiger
Features, ausgewählter Hölzer und eines
attraktiven Preises erspielte sich die Studio
innerhalb kürzester Zeit einen exponierten
Platz im Rampenlicht.
Und eigentlich macht die Edelschmiede mit
der uns zum Test vorliegenden Gitarre
nichts anderes als den Studio-Gedanken
konsequent zu Ende zu denken. Die neue
Modellvariante kommt nämlich von Werk
mit zwei staatlich anerkannten Garanten für
moderne Rocksounds: aktiven EMG Humbuckern. Alle anderen Features entsprechen
denen einer „normalen Studio“. Das heißt:
Korpus und Hals bestehen aus Mahagoni,
die Decke aus Ahorn und in Sachen Hardware kommt ein bewährtes Team aus TuneO-Matic Bridge und Stop-Tailpiece (beide
schwarz) zum Einsatz. Um die Gitarre möglichst kostengünstig anbieten zu können,
hat Gibson sich in Sachen Verzierungen studio-typisch auf das Wesentliche beschränkt,.
Das „Understatement-Design“ steht der
Gitarre aber außerordentlich gut und auf
ein weißes Halsbinding und Trapez-Inlays
braucht man auch nicht zu verzichten.
Zeit, die Gitarre ihrem Element zu übergeben. Als Testamp kommt, passend zum
Thema, ein Marshall JVM 410H zum Einsatz.
Der Hals der Gitarre ist in einem 59er Rounded Profil geshapt, das einen idealen Kompromiss aus Fleisch und Handling darstellt.
Will sagen: Der Hals der Studio lässt sich hervorragend spielen, bietet dabei aber genügen „Material“, um sich effektiv am Ton und
Sustain beteiligen zu können. Gemeinsam
mit den verbauten Hölzern und Freund Marshall entpuppt sich der Bridge EMG als der
ideale Partner wenn es darum geht es richtig
krachen zu lassen. Denn, sind wir mal ganz
ehrlich: Bei so einem Setup geht es zunächst
einmal um Dampf. Und davon hat die Studio
satt und genug. Egal ob traditionelle Powerchord-Riffs oder „modernes“ Drop Gewitter:
Der Fun-Faktor ist gigantisch. Die Les Paul
klingt transparent und sauber, so dass auch
am Gain-Limit eine souveräne Performance
möglich ist. Richtig Freude macht aber auch
das Solieren. Dank des massiven Outputs
und des Les Paul-typischen Sustains laufen
Legato-Runs wie geschmiert und brennen
HiSpeed Picking-Licks wie die Hölle. Eines
aber hat der Sound immer: Eine ordentliche
Portion Les Paul Wärme. Und wer es noch
eine Spur sweeter mag, der kann ja immer
noch in den Hals-Pickup schalten. Der hier
gelieferte Leadtone ist rund, voll und – dank
der gelieferten Obertöne – zu
jeder Zeit transparent und präsent. Das hat natürlich auch seine
Auswirkungen auf den CleanBetrieb. Der steht nämlich mit beiden Beinen im Leben und macht
alles möglich, was man braucht:
Von Jazz, über Blues bis zum perkussiven Funk ist alles im Angebot
– und zwar auf einem sehr hohen
Niveau.
Fazit: Mit der neuen Studio EMG
hat Gibson eine Les Paul im Regal
die alles kann, was man von der
legendären Singlecut erwartet Mit den beiden EMGs
im Gepäck ist die Gitarre
die ideale Wahl für Rocker,
die es richtig krachen lassen
wollen. Hier geht richtig
was. Und dank der typischen Les Paul Performance kann die Studio
auch mit echten Allround-Eigenschaften
aufwarten. Was will man
mehr!
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Teuflisch gut !
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Slayer's Kerry King
Im Bereich des Metalriffings ist Slayer Gitarrist Kerry King eine Klasse
für sich. Aber auch solistisch hat der King einiges zu bieten. In Sachen
Sound vertraut das sympathische Raubein seit vielen Jahren auf hochdosierte Brit-Power in Form von Marshall Stacks.
Marshall und sein Team erst kürzlich ein
zweites Kleinod: eine Signature-Auflage des
beliebten MG10CD Mini-Stacks.
Als Dank für Kerry's
Treue veehrte ihm die
Ampschmiede
erst
kürzlich eine SignatureVersion seines absoluten
Lieblingstriebwerks: eines 2203, im
Kerry King Spezial-Design. Und um noch
einen draufzulegen widmeten ihm Jim
Kerry King wurde 1964 in der Stadt der
Engel geboren. Dass sein Geburtsort Los
Angeles sich nicht auf seine Vorlieben auswirkte, weiß man spätestens, wenn man die
Texte und das Outfit seiner Band Slayer
sieht. Kerry's Lieblingsthema: Mr. Satan und
seine Schergen. Aber keine Sorge. Kerry ist
alles andere als ein Teufelsanbeter. Er selbst
bezeichnet sich eher als Atheist, der es einfach interessanter findet, teuflische Themen
zu bearbeiten, als über Gott und die Welt zu
berichten. Kerry war es auch, der Anfang
der 80er Jahre Slayer aus der Taufe hob.
Zunächst gemeinsam mit Co-Gitarrist Jeff
Hanneman, später dann mit Dave Lombardo an den Drums. Das legendäre LineUp komplettierte schließlich der aus Chile
stammende Sänger Tom Araya, ein Freund
Kerry's, mit dem er schon vor Slayer zusammen gearbeitet hatte. Neben seiner Arbeit
bei Slayer absolvierte Kerry etliche Gastauftritte bei anderen namhaften Bands des
metallverarbeitenden Gewerbes: So griff er
eine Zeit lang für Megadeth in die Saiten,
brachte Ice-T mit heißen Riffs zum schmelzen und veredelte den Sum 41 Spiderman
Soundtrack-Song 'What We´re All About'
mit seinen Licks. Abseits der Musik ist Kerry
ein ausgewiesener Schlangenliebhaber
und Züchter (Hamster würden auch irgendwie nicht zu seinem Image passen, Anm.
der Redaktion). Als echter Ami ist er außerdem Hockey und Football Fan, was auch
erklärt, warum er seinen Astral-Leib „On
Stage“ gerne in Trikots seiner LieblingsClubs hüllt.
Aber zurück zur Profession. Kerry ist ein
echter Profi, der seine Chops immer auf
dem höchstmöglichen Level hält. Kurzum:
Er übt! Als Partner für sein Training, sein
Songwriting und sein Backstage Warm-Up
nutzt Kerry seit Jahren ein MG10CD MiniStack. Im Rahmen der Entwicklung des
Kerry King Signature Heads JCM800
2203KK erzählte Kerry den Marshall-Designern von seiner Vorliebe für die kleinen
Riesen.
Schnell war die Idee geboren, sich bei Kerry
für seine langjährige Treue mit einem zweiten Signature-Amp zu bedanken: Dem
MG10KK, einer Special Edition des regulären MG10CD, deren Look sich am Design
seines „großen“ Amps, dem 2203KK,
anlehnt. Der Amp ist ab sofort erhältlich
und bietet neben seinem Outfit und einem
großen Sound coole Zusatz-Goodies wie
eine Kerry King Workshop DVD.
Weitere Infos findest du im
Netz unter
www.marshallamps.de
1500 Marshall Ministacks und ein Weltrekord
Nach der gelungenen Fußball-WM im letzten Jahr, unserem offiziellen Sommermärchen 2006, gibt es auch 2007 wieder ein
fabelhaftes Event zu bejubeln: Einen gelungenen Gitarren-Weltrekord. Im Rahmen
eines 2-tägigen Musikevents spielten am
23.06.07 im baden-würtembergischen
Leinfelden sage und schreibe 1802 Gitarristen den Deep Purple-Hit „Smoke On The
Water“. Für eine kompakte, aber extrem
amtliche Verstärkung der angereisten Völkerscharen, sorgten 1500 vom Hauptsponsor Marshall zur Verfügung gestellte
MG15MSII Ministacks.
Damit das Ganze nicht aus dem Ruder lief,
hatten sich die Organisatoren der Mitarbeit
eines echten Fachmanns versichert: Kein
Geringerer als der erfahrene Massenbändiger Gotthilf Fischer schwenkte den Taktstock und sorgte so für das nötige Timing!
Und der Aufwand sollte sich lohnen: Mit
ihren 1802 teilnehmenden Gitarristen
lagen die deutschen Organisatoren um
satte 119 Musiker über dem einige Wochen
zuvor im amerikanischen Kansas City aufgestellten ersten Rekord. Bingo! Und sollte
der Weltrekord bis September nicht überboten werden, hält der Leinfeldener Massenjob offiziellen Einzug in die neuste Ausgabe des Zentralorgans der passionierten
Rekordjäger: Dem Guinessbuch der Weltrekorde. Wir drücken die Daumen.
Infos unter
www.gitarrenweltrekord.de
Paul Gilbert
goes Marshall Vintage Modern...
In den späten 80er Jahren gehörte Flitzefinger Paul Gilbert zur Speerspitze der
Shredder-Bewegung. Seine lichtschnellen Lix und die heißen Gigs seiner Band Racer X machten den
jungen Wilden innerhalb kürzester Zeit zu einer Legende der anspruchsvollen Gitarrenbearbeitung.
Weltweit in Erscheinung
trat der begnadete Musiker als Gitarrist der Band
Mr. Big , deren Hits „To Be
With You“ oder „Wild
World“ bis heute Airplay
haben. Momentan ist
Paule in erster Linie solo
unterwegs und versorgt
die Freunde außerirdisch
guter Gitarrenarbeit mit
dem begehrten Stoff –
ohne dabei den nötigen
Humor vermissen zu lassen. Übrigens ein weiteres Talent des mittlerweile in Japan lebenden
Amerikaners.
Kürzlich entdeckte der Ausnahmegitarrist
die neuen Marshall Vintage Modern Amps
für sich! Bei seinen Gigs ist das 2466 Topteil
der Schlüssel zu seinem fetten und gleichzeitig dynamischen Bühnensound. Wie er
zu seinem Vintage Modern Topteil kam,
erklärt Pablo Gilberto (sein spanischer
Spitzname) in einem coolen Video, das wir,
offenbar von einem chilenischen Händler
aufgenommen, bei „Youtube“ gefunden
haben. Der genaue Link ist: www.youtube.com/watch?v=i6WEYiKrz3o.
Aber nicht vertippen! Oder surf' doch einfach
bei www.marshallamps.de vorbei. Hier geht’s
von den News aus direkt zum Videoclip.
Eine weitere Empfehlung für alle Fans ist übrigens auch Pauls neue DVD mit dem vielsagenden Titel „Get Out Of My Yard", auf der er
ausführlich eine Reihe interessanter Gitarrenparts des„Goomy" Scheibchens und ein Livesolo der Racer X „Superheroes" Tour erklärt.
Nicht kleckern … klotzen!
Die neuen MB-Serie Bass-Boliden
Nachdem Marshall mit den MB Modellen MB15, MB30 und MB60
bereits im Herbst letzten Jahres bewiesen hat, dass man auch im
Bass-Bereich, weiß wo der Hammer den Dampf holt, erweitert die
Ampschmiede die Serie jetzt um einige leistungsstärkere
Modelle.
Und auch bei den neuen Amps haben sich
die Engländer nicht lumpen lassen. Basis
der extrem flexiblen Performance der
neuen MBs bildet ein reinrassiger HybridAntrieb. Die Amps kommen also mit je
einem röhrenbefeuerten und einem in
Solidstate-Technik aufgebauten Kanalzug.
Die verbaute ECC83 Röhre macht den Classic-Kanal zum Experten für drückende,
gaingeladene Sounds – ganz in der großen
Marshall-Tradition! Der Modern-Kanal ist
die richtige Adresse, wenn kristallklare
Clean-Sounds gefragt sind. Bei den
Flaggschiffen der Serie, den beiden Combos MB4210 und MB4410 und dem 450
starken MB450H Head, lassen sich die beiden Kanäle sogar mischen. Die so entstehenden Sound-Varianten sind per Fußschalter abrufbar und bieten eine fast
grenzenlose Flexibilität. Professionelle Fea-
tures, wie serielle Effektwege, separate
Klangregelungen für beide Kanäle, symmetrierte Line-Outs mit schaltbaren Modes
(Pre/Post), schaltbare Kompressoren,
externe Speaker-Ausgänge (bei den Combos), CD Inputs und Kopfhörer-Anschlussbuchsen machen die Amps zu universellen
Waffen. Und um die exzellente Performance auch garantiert ohne EndstufenClipping an die Luft zu setzen, kommen alle
MB-Amps mit extrem musikalisch arbeitenden Limitern. Natürlich sind auch separate
Boxen in Top-Qualität im Angebot.
Detaillierte Infos zu den neuen
Amps findest du auf der deutschen Marshall-Website
www.marshallamps.de
O-Töne
„Der Vintage Modern gibt mir die
totale Kontrolle über meinen Tone!“
„Im Rahmen der G3 Tour mit John
Petrucci und Joe Satriani musste ich
feststellen, dass ich dringend einen
besseren Sound brauche. Also kaufte
ich mir den neuen Marshall Vintage
Modern, stellte ihn auf die Bühne und
verliebte mich!“
„Wegen seiner überschaubaren Regler,
sieht der Vintage Modern zwar sehr
einfach aus – er ist aber ein extrem flexibler Amp, der alles kann, was ich
brauche!“
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Das Speed-Virus
Hagstroms neue Ultralux Serie
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Es ist zwar schon einige
Jahre her, dass die Boliden
des Formel 1 Zirkus zum
letzten mal schwedischen
Boden durchpflügt haben.
Dennoch gab es in der Vergangenheit immer wieder
Berichte, die Anlass zu der
Vermutung gaben, dass das
Speed-Virus das Land nie
wirklich verlassen hat.
Untersuchungen der Instrumente der neuen Hagstrom
Ultralux-Serie brachten kürzlich die Gewissheit: Das aufregende, aber völlig harmlose Virus hat sich ein neues
Betätigungsfeld gesucht.
Schweden. Als typisches
Anzeichen einer Infektion mit
dem Virus, haben sich die Hälse
der Hagstrom-Modelle XL2,
XL2P, XL5 und der Ultra Swede
zu reinrassigen Rennstrecken entwickelt. Flache Halsprofile und
exzellente Saitenlagen sind die äußeren
Merkmale der Mutation – im Inneren sorgen
massive H-Expander für eine optimale Stabilität. Die Hälse liegen perfekt in der Hand
und führen bei ihren Spielern unmittelbar zu
einer verstärkten Ausschüttung von Adrenalin und dem Glückshormon Endorphin. Die
Folgen sind: An Extase grenzender Spielspaß
und eine massiv gesteigerte Kreativität.
Aber auch die Bodies der vom Virus befallenen Gitarren haben sich verändert. So erinnert der aus Basswood (Linde) geformte
Körper der Ultra Swede zwar nach wie vor
an die legendäre Singlecutform der SwedeFamilie. Er ist allerdings kleiner und schlanker und dadurch auch leichter geworden.
Eine geflammte Ahorn-Decke bietet eine
Hagstrom
Select Series Teil 2
Mit dem Release der Select Super Swede bot Hagstrom
im Frühjahr ganz großes Kino. Nur ein knappes halbes
Jahr später bringt der schwedische Hersteller jetzt ein
weiteres Modell mit extremem Unterhaltungswert in
die Läden: die Select Swede.
Hauptdarsteller des Spektakels ist ein aufregend geformter Swede Mahagoni-Body, perfekt in Szene gesetzt durch ein ausgesuchtes (select) Quilted
Maple Deckenfurnier. Eine wichtige Rolle für die Entwicklung der
Geschichte spielt ein komfortabel geformter Mahagonihals, mit Swedetypisch kurzer Mensur (629mm), Resinatorwood-Griffbrett und 22 Bünden.
Mit einem leistungsstarken Custom 58 an Hals und Bridge konnte sich Hagstrom auch in Sachen Ton der Mitarbeit eines anerkannten Profis versichern.
Die Regie übernimmt ein Team aus zwei Volumen und Tonereglern (mit verchromten Potiknöpfe), ein 3-Wege Sound Filter Toggle Switch und ein 3Wege Pickup-Wahlschalter.
Die Hauptdarsteller
edle Optik und verfeinert den Sound gleichzeitig mit einem angenehmen Biss. Für eine
optimale Verbreitung des Virus sorgen ein
Hagstrom Custom 62N am Hals und ein
62B an der Bridge – übrigens die leistungsstärksten Pickups aus dem Hagstrom-Sortiment.
Aber auch an den Bodies der drei XLModelle hat das Virus ganze Arbeit geleistet
und damit ihre eigentliche Bestimmung für
jeden sichtbar gemacht: Speed, Fun, Action
und eine enorme Flexibilität. Genau wie bei
der Ultra Swede, bestehen auch die Bodies
der drei XLs aus Basswood, das mit
geflammten Ahorn-Decken getuned wurde
(außer bei der Satin-Black Ausführung).
Damit du die infizierten Instrumente auf
den ersten Blick erkennst, hier noch einmal
alle Features auf einen Blick:
Ultra Swede – 2 x Custom 62 Humbukker, Linden-Korpus, geflammte Ahorndecke,
eingeleimter Mahagonihals (629mm Mensur), Resinatorwood-Griffbrett. Burgundy
Burst, Cosmic Blackburst Finish. Unverbindliche Preisempfehlung 459,00 Euro.
XL2 – 2 x Custom 58 Humbucker, LindenKorpus, geflammte Ahorndecke, eingeleimter
Ahornhals (648mm Mensur), Resinatorwood-Griffbrett, Hagstrom FCS-2 FullContact-Tremolo, Burgundy Burst und
Golden Eagle Burst Finish. Unverbindliche
Preisempfehlung 415,00 Euro.
XL2P – 2 x P90 Style Pickups, LindenKorpus, geflammte Ahorndecke, eingeleimter
Ahornhals (648mm Mensur), Resinatorwood-Griffbrett, Hagstrom FCS-2 FullContact-Tremolo. Cosmic Black Burst
Finish. Unverbindliche Preisempfehlung
435,00 Euro.
XL5 – 2 x Custom 58 Humbucker +
1 x HS1 SingleCoil, Linden-Korpus, geflammte Ahorndecke, eingeleimter Ahornhals (648mm Mensur), ResinatorwoodGriffbrett,
Hagstrom
FCS-2
FullContact-Tremolo, Wild Cherry Transparent,
Indian Summer und Satin Black Finish.
Unverbindliche Preisempfehlung: 425,00
Euro (399,00 Euro für Satin Black Finish).
Hinweis:
Solltest du eines der beschriebenen Instrumente bei deinem Fachhändler sehen, ist es
ohnehin schon zu spät.
Geh’ rein, schnapp dir dein Lieblingsmodell
und lass dich infizieren.
Weitere Infos unter
www.hagstromguitars.de und
www.hagstromguitars.com
• ausgesuchte (select) Deckenfurniere in Quilted Maple
• Flamed Maple Binding um Body und Hals
• Select Halsinlays
• verchromte Potiknöpfe
Unverbindliche Preisempfehlung: 735,00 Euro
Jazzbox Deluxe
Die Hagstrom HJ800
Der Name James D'Aquisto ist untrennbar mit Hagstrom verbunden. Denn
nicht nur der markante Headstock der
Instrumente geht auf Jimmy's Designkünste zurück. Auch die komplette
Archtop-Jazz Serie entstand am
Zeichentisch des talentierten Gitarrenbauers. Sein absolutes Meisterstück aber
war die legendäre HJ600.
Im Gedenken an den genialen Designer
stellt Hagstrom jetzt die HJ800 vor,
eine Version der legendären
HJ-600, an der Jimmy garantiert
seine helle Freude gehabt hätte.
Die Gitarre kommt mit einer
vollmassiven Fichtendecke, und
bietet eine Performance, die
besonders qualitätsbewussten
Jazzgitarristen den Kopf verdrehen wird. Und dass die Gitarre
mit einer Unverbindlichen
Preisempfehlung von schlanken 799,00 Euro sagenhaft
günstig ist, dürfte wohl
auch nicht weiter stören.
Verfügbare Finishes:
Select Super Swede: Vintage Burst, Coca, Dirty Blonde
Select Swede: Blue Chip, Wild Cherry Transparent
Doch damit nicht genug. Frei nach dem Motto „Aller guten Dinge sind 3“
wird ab Ende 2007 sogar eine Lefthand-Ausführung der Select Super Swede
verfügbar sein. Aufpreis 20 Euro, Finish: Vintage Sunburst.
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Der Name Vox ist seit Jahrzehnten ein Garant für erstklassige Röhrenamps. Das bekannteste und
beliebteste Pferd im Stall der britischen Amp-Schmiede ist dabei sicher der legendäre AC 30. Nur
sehr wenigen Gitarrenverstärkern ist es gelungen, den Sound des Rock so auffällig mitzugestalten,
wie dem Class A Puristen. Doch wer jetzt meint, eine Firma, die mit traditionellen Fertigungstechniken
absoluten Kultstatus errungen hat, würde an aktuellen Entwicklungen im Bereich der Digitaltechnik
wenig Gefallen finden, der irrt sich gewaltig. Denn auch mit den Modeling-Amps der Valvetronix-Serie
hat Vox Maßstäbe gesetzt.
Treibstoff der mittlerweile schon sprichwörtlichen Valvetronix-Performance ist
eine Kombination aus hochwertiger Modeling-Technik in der Vorstufe, mit der einzigartigen Wärme und Dynamik einer auf den
traditionellen Werten der Röhrentechik
basierenden ValveReactor Endstufenschaltung. Mit einer 12 AX7 Röhre, einem
Ausgangstransformator und – je nach angewähltem Ampmodell – auch einer Gegenkopplungsschleife, enthält die patentierte Schaltung typische Merkmale
traditioneller Analog-Röhrentechnik. Als
Ergebnis daraus entspricht das erzeugte
Signal in seinen Klangeigenschaften genau
dem, was man auch von einer normalen
Röhrenendstufe her kennt- eben nur im
Miniaturformat. Eine spezielle VariAmp
Schaltung pusht den ca. 1 Watt starken Output der Mini-Endstufe auf unterschiedliche
Leistungsstufen hoch, die sich anschließend mit einem Powerselect-Poti auf der
Amprückseite stufenlos einstellen lassen.
Die VariAmp Schaltung kommt dabei gänzlich ohne einen in diesem Zusammenhang
gerne verwendeten Lastwiderstand aus
und gewährleistet so, dass sich beim
Umschalten der Endstufen-Power weder
das Spielgefühl noch
die Dynamikeigenschaften des Signals
verändern. Diese
smarte Herangehensweise versorgt
Valvetronix-Amps
mit genau der Performance, die jeder
Gitarrero an „echten“
Röhrenamps so
schätzt.
Und was sich so schnell liest, ist im Betrieb
ein absoluter Hammer: Models im Stil der
angesagtesten Verstärker der Amp-History,
alle wichtigen Effekte und jede Menge
Zusatzfeatures – alles in absoluter TopQualität. Wer hier nicht fündig wird ist
selber schuld!
Mit dem XL Update (Kürzel für Xtreme
Lead) bricht jetzt auch für die ganz harten
Jungs das Valvetronix- Zeitalter an. Und da
die Amps der neuen ADXL Serie konsequent auf Gain getrimmt sind, bleibt nicht
mehr als die Frage: Welcher Metal darf's
denn sein. Denn die 11 komplett neu abgestimmten Amps und größere Speaker bei
den 15er und 30er Modellen liefern ein
massiv drückendes Rundum-Sorglos Paket ,
perfekt geeignet für alle erdenklichen Hard
'N' Heavy Stilistiken.
Aber auch beim Re-Voicing der TubeampModeling wurde kompromisslos auf den
XL-Fak-
Die Reifeprüfu
ng
Szenario 1: D
tor geachtet. Ins „Metallische“ übersetzt
heißt das: die Emulationen der Originale
wurden mit noch mehr Gain und Dampf
aufgemotzt. Vergleichbar ist der Prozess
am ehesten mit der Arbeit von CustomDesignern, die in ihren „Garagen“ Klassiker
vornehmlich britischer Prägung, zu VollgasVersionen hochtunen!
Fassen wir kurz zusammen: Die brachialsten
Vollröhrenverstärker Modelle aller Zeiten,
kombiniert mit der Dynamik und dem
Spielgefühl der bahnbrechenden VOX
ValveReactorTM Röhrenendstufenschaltung,
ergänzt durch alle unverzichtbaren Effekte
– und das alles in einer kompakten Einheit,
mit nahezu unerschöpflichem Klangpotenzial. Hey Metalhead, ich glaub' es wird Zeit
etwas zu unternehmen!
u hast zwei erst
klassige Amps
einem praxisori
und möchtest b
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Vol-le Kanne Rock 'n' Roll!
Die Bezeichnung Elvismetal für ihren Sound nehmen die Jungs der dänischen Band
Volbeat der Presse nicht krumm. Warum auch: Schließlich basiert ihr Erfolg tatsächlich auf
einer illustren Mischung aus den Zutaten Metal, Rock 'n' Roll und einem Spritzer 60th
Melodik. Und der angerührte Cocktail ist so explosiv, dass sich die Band nicht nur innerhalb kürzester Zeit in die Herzen der Metalfans gespielt hat. Auch Metallica findet Volbeat
richtig fett und lud sie erst kürzlich als Specialguest zu einem ihrer Dänemark-Gigs ein.
O4M traf Frontman Michael Poulsen und Gitarrist Thomas Bredahl im Rahmen des
Wacken Festivals und stellte den beiden Musikern einige fast schon bravoreske Fragen.
? O4M: Wer waren in eurer Jugend eure
größten Helden?
! Thomas Bredahl: Kommt auf das Alter
an. Mit zehn ganz sicher mein Vater!
!
Michael Poulsen: Das ändert sich: mit
zehn ist es vielleicht Superman, mit fünfzehn irgendjemand anderes.
am Unterarm). Mein Vater hatte einen der
ersten Videorekorder auf dem Markt und
bestellte sich von Zeit zu Zeit seltene Videos
in den USA. Unter anderem auch ein Elvis
Konzert. Ich war damals gerade mal fünf
Jahre alt und ein ziemlicher Fan!
?
! TB: Meine ersten Platten waren von Cliff
Richard und Elvis – Leihgaben meines Vaters.
Meine erste eigene CD war eine AC/DC
Maxi!
!
TB: Ich denke, eine Mischung aus beidem.
! MP: Hey, mir hast du doch erzählt deine
erste Scheibe war von David Hasselhoff
(lacht).
!
MP: Ich bin mal von der Schule geflogen.
?
O4M:Warum?
O4M: Welche Art Schüler wart ihr: Die
netten Jungs von nebenan, oder eher die
bösen Buben?
?
O4M:Reden wir über euer Equipment.
Habt ihr eine Lieblingsgitarre, einen Lieblingsamp?
! MP: Keine Ahnung, hab' ich vergessen
(lacht). Irgendwie war mir permanent langweilig. Außerdem hatte ich absolut keine
Lust, mir etwas sagen zu lassen. Später
wollte ich dann eine Zeit lang Profi-Fußballer werden. Doch dann kam der Metal und
damit der Traum vom Rockstar !
! MP: Ich spiele schon seit ewigen Zeiten
einen Marshall JCM800 2203 in der 100
Watt Ausführung. Außerdem stehe ich auf
Gibson SGs und die Les Paul GT.
? O4M:Von welcher Band war eure erste
Platte?
? O4M: Michael, was schätzt du an deinem Marshall am meisten?
! MP: Black Sabbath, ein Geschenk meines Onkels. Die erste Scheibe, die ich mir
selber gekauft habe, müsste eine Iron Maiden Single gewesen sein.
! MP: Das ist einfach: seinen Sound. Er ist
fett und sahnig – ohne die unangenehme
Schärfe, die manch anderer Amp liefert.
Trotzdem setzt er sich perfekt durch. Ich
brauche nichts anderes.
? O4M:Du hattest also einen richtig amtlichen Start!
! MP: (lacht) Ja genau. Außerdem hörten
meine Eltern permanent Rock 'n' Roll – Jerry
Lee Lewis, Little Richard, Chuck Berry und
natürlich Elvis Presley (zeigt sein Elvis Tattoo
! TB: Die letzte Gitarre, die ich mir gekauft
habe, war eine Gibson Les Paul Classic.
? O4M: Was unterscheidet Volbeat von
anderen Bands?
! MP: Ziemlich schwer zu erklären. Vielleicht eine Frage, die ihr
eher unseren Fans stellen solltet. Wir kombinieren Elemente
Das komplette Interview findest du im Netz unter
www.marshallamps.de und www.planetguitar.de
im typischen Rock 'n' Roll-Style mit einem
sehr harten Sound. Die Melodielinien orientieren sich teilweise an der Musik der Sixties. Die Mischung macht es aus.
? O4M: Wird das auch in Zukunft so bleiben; viele Bands ändern ihren Stil ja im
Laufe der Jahre?
! MP: Wir haben seit zwei Alben den gleichen Produzenten,ich spiele nach wie vor
den selben Marshall-Amp und meine Gibsons. Fans haben wir auch. Warum sollten
wir also unseren Stil ändern!
! TB: Und abgesehen davon, können wir
wirklich machen, was wir wollen. Wenn wir
einen Johnny Cash Tribute Song mit Akustikgitarre aufnehmen wollen, dann tun wir
das. Wenn wir auf unserem nächsten Album
etwas ganz Abgefahrenes machen wollen,
dann tun wir das. Wir machen das ,was wir
cool, lustig oder abgefahren finden und
schauen dann, wie es ankommt. Die Band
ist sehr ehrlich.
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Zakk Attack! – Dr. Jeckyll und Mr. Wylde
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Zakk Wylde ist ein exzellenter Gitarrist und ein ziemlich krasser Zeitgenosse. In unserem Interview
gibt uns der Les Paul Fan eine kleine Kostprobe seiner ganz speziellen Sicht der Dinge – natürlich
nicht ohne ein kleines Augenzwinkern. Viel Spaß!
? O4M: Was antwortest du Leuten, die von
dir fordern, damit aufzuhören, die Epiphone
Zakk Wylde Les Paul zu endorsen?
? O4M: Also Zakk, starten wir das Interview mit einer Frage, die dir wahrscheinlich
jedes Magazin stellt. Aber sei's drum: Wer
waren deine größten Einflüsse?
! ZW: Mein Gitarren-Lehrer, sein Name ist
Leroy Wright. Dann alle Legenden: Randy
Rhodes, Eddie van Halen, Hendrix, Robin
Trower, Al Di Meola.
? O4M: Wie lange spielst du schon Les
Pauls und warum eigentlich gerade Les
Pauls?
! ZW: F***ing forever! Wie viel perfekter
kann man eine Gitarre noch machen! Les
Pauls sind mehr als perfekt. Jeder, der in der
Geschichte des Rock jemals etwas bewegt
hat, spielte Les Pauls....Randy Rhodes. Hölle,
Les Paul selber. Er ist der Beste! Jeder, der
jemals eine Gitarre angefasst hat, jeder
Gitarrist im ganzen Universum steht in seiner Schuld. Er ist ein verrückter Wissenschaftler und einer der abgefahrensten
Gitarristen aller Zeiten. Ich weiß, wovon ich
rede. Ich habe mit ihm gespielt. Als ich Les
zum ersten Mal traf, sagte er zu mir:„Hey, ich
habe deinen Namen schon mal gehört“. Ich
antwortete: „Yeah, ich habe eine Les Paul,
die meinen Namen trägt“. Er antwortete:
„Ja, verdammt noch mal: Ich auch!“ Als ich
dann mit ihm spielte, ging ich in die Knie,
küsste seine Hand und sagte ihm, dass er
für mich einfach der Größte ist!
! ZW: F*** them. Die wissen nicht, wovon
sie reden. Ich würde meinen Namen nie für
Schrott hergeben. Ich kann mit den Epiphones jeden Gig spielen. Der Hals ist etwas
dünner als bei den Gibsons. Ich denke, das ist
gerade für jüngere und schnellere Spieler
eine coole Sache. The Epiphone is an ASS
KICKIN’ guitar! Immer wenn mir jemand eine
zum Signieren überreicht, nutze ich die Gelegenheit und jamme eine Runde - und sie
sind wirklich alle gut! Und sie sind für
jeden erschwinglich! Als ich jung
war, wollte ich unbedingt eine
Randy Rhodes Signature
Gitarre, aber ich hatte einfach
nicht das Geld. Ich weiß noch
genau, wie schlecht sich das
angefühlt hat. Ich möchte eine
Signature-Gitarre, die sich die Leute
leisten können!
? O4M: Wenn du die Möglichkeit hättest, irgend jemandem
auf der Welt richtig in den Hintern zu treten, wer wäre das?
! ZW: Ich selber! Hölle, einfach
jeder versucht mir in den Hintern zu
treten.
? O4M: Gibt es etwas, das du bis heute
nicht getan hast, aber unbedingt noch
tun möchtest?
!
ZW: Meine eigene Bierbrauerei
eröffnen. Da ist mehr Geld zu holen als
im Musik-Business. Es geht um Angebot und Nachfrage. Es gibt eben
mehr Leute die Bier wollen, als Musik.
?
O4M: Welche Tipps würdest du
jungen Leuten geben, die anfangen wollen Gitarre zu spielen?
! ZW: Spiel' die Musik, die du
liebst! Finde jemanden, der dir
beim Einstieg hilft, der dir
einige Skalen zeigt. So wie
ein Vater, der seinem Kind
das Fahrrad Fahren bei-
bringt. Der an der Seite mitläuft und dich
dann alleine weiterfahren lässt. Man lernt
eine Menge von anderen Gitarristen. Ich
habe nie aufgehört, neue Dinge zu lernen.
Umgebe dich mit Leuten, von denen du
etwas lernen kannst. Practice every
motherf***ing day. Ich übe noch heute
mindestens zwei Stunden pro Tag.
Zu Besuch bei Epiphone
Tour de force
Bis vor knapp 15 Jahren ließ Epiphone seine Instrumente in den gleichen asiatischen GitarrenFabriken bauen, in denen auch die Gitarren der meisten anderen ernstzunehmenden Mitbewerber
hergestellt wurden. Das machte es fast unmöglich, die eigenen Instrumente besser zu machen als die
der anderen Hersteller. Denn nicht nur die verwendeten Maschinen und Teile waren identisch. Auch
die Mitarbeiter waren dieselben. Als Resultat daraus entschied Epiphone 1992, als erster amerikanischer Hersteller eine eigene Dependance in Korea zu etablieren, deren Aufgabe es war, vor Ort eine
führende Rolle in der Materialbeschaffung und der Qualitätskontrolle zu übernehmen.
len hochwertiger Gitarren überall die selben Anforderungen stellt. Egal ob in deiner
Garage oder in einer Fabrik. Du benötigst
hochwertige Materialien, talentierte Handwerker, den Blick für das Detail und vor
allem das Fachwissen.
? O4M: Zakk, vielen Dank für das Interview.
? O4M: Das Thema „Globale Erwärmung“
spielt in einem Buisness, das Holz verarbeitet, eine immer größere Rolle. Was macht
Gibson Quindao (GQ) um „grüner“ zu werden?
Der nächste logische Schritt auf dem Weg
zur optimalen Qualität war die Errichtung
einer eigenen Fabrik im Jahr 2001. Unter
Federführung des erfahrenen Gibson Gitarrenbauers Mike Voltz und eines Teams aus
Mitarbeitern der Firma Epiphone plante
und realisierte man ein modernes Werk im
chinesischen Qingdao, das im Oktober
2002 seine Pforten öffnete. Die Kombination aus Know-how und Renommee des
Traditionsherstellers Gibson/Epiphone und
der asiatischen Produktionseffektivität
ermöglichte den Bau hochwertiger Instrumente zu extrem coolen Preisen. Heute
gehört das Werk zu den größten im asiatischen Raum und die Instrumente, die dort
tagtäglich produziert werden, zählen zu
den besten der Branche.
O4M sprach mit Lloyd Williams, dem
Geschäftsführer und Direktor der Asian
Manufacturing Gibson China.
? O4M: Lloyd, in Sachen Instrumentenbau hast du eine bewegte Vergangenheit.
! LLOYD: Ja, ich arbeite seit mittlerweile
17 Jahren in der Branche.
? O4M: Wo liegen für dich die Unterschiede zwischen den Werken in den USA
und Quindao?
!
LLOYD: Ehrlich gesagt: In den meisten
Aspekten ähneln sich die Standorte doch
ziemlich. Das liegt daran, dass das Herstel-
! LLOYD: Wie die meisten mittlerweile
sicherlich wissen, bemüht man sich bei Gibson/Epiphone seit geraumer Zeit um eine
Vorreiter-Rolle im Bereich umweltverträglicher Herstellungsverfahren. Unser Werk
arbeitet sehr eng mit der Kommune und
unseren Zulieferern zusammen – mit dem
Ziel, alle umweltschädlichen Faktoren, die
bei der Produktion auftreten können und
Einfluss auf Umwelt und Klima haben, zu
minimieren. Außerdem stehen wir in
engem Kontakt mit der „Rain Forrest Alliance“, deren Ziel es ist, den bestehenden
Regenwald zu schützen. Auch die Reduzierung der für die Produktion nötigen Energiemengen ist eines der wichtigsten Ziele
unserer Arbeit.
? O4M: Wir haben gehört, dass viele eurer
chinesischen Angestellten angefangen
haben Gitarre zu spielen. Glaubst du, China
wird über kurz oder lang eine Rock 'n' RollNation?
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sige Instrumen
ölzer für erstklas
Erstklassige Tonh
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Ziel im
Know-how das
! LLOYD: Absolut! Der Rock 'n' Roll spricht
Menschen aller Kulturen an. Da machen
Chinesen keine Ausnahme. Sie haben ihn
gepackt und halten ihn fest: Mit Händen
und Füßen! China verändert sich mit einem
unglaublichen Tempo und der Rock 'n' Roll
liefert den passenden Soundtrack dafür.
? O4M: Danke, dass du dir die Zeit für uns
genommen und uns einen Blick hinter die
Kulissen eurer Produktion verschafft hast.
erung
k vor der Auslief
Ein letzter Chec
Auge
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Die Vox Story Teil 1
50 Jahre
20
und kein
bisschen leise
Vox ist ein Unternehmen mit einer großen Tradition und gehört
ohne Zweifel zu den wichtigsten Innovatoren im Bereich der
Musikinstrumententechnologie. Große Namen wie die Beatles,
die Shadows, die Rolling Stones, Brian May oder The Edge (to
name just a few) sind auf alle Zeiten untrennbar mit den Sounds
der Amps mit dem unverkennbaren Design verbunden. In unserem 3-teiligen Special wollen wir dich mit den wichtigsten Infos
aus 50 Jahren Vox and more versorgen. Los geht’s heute – klare
Sache– in den Gründungsjahren!
Seinen Anfang nahm die Vox-Geschichte
am 28 Februar 1917, mit der Geburt von
Thomas Walter Jennings in London. Richtig
los ging es allerdings erst knappe 24 Jahre
später, im Jahr 1941. Nachdem Tom
gesundheitsbedingt aus der britischen
Armee entlassen worden war, jobbte er in
einer Munitionsfabrik in Kent. Hier freundete sich der leidenschaftliche Akkordeonspieler mit Dick Denney
an, einem Amateurgitarristen
mit einem großen Interesse an Funktechnik
und Elektronik. Parallel zu seinem Fabrikjob,
eröffnete Tom 1944 eine Teilzeitfirma, die
mit Instrumenten handelte – seiner Passion
entsprechend in erster Linie mit Akkordeons. Nach Kriegsende trennten sich die
Wege der beiden Freunde zunächst. Tom
entschied aus seiner Teilzeittätigkeit einen
Fulltimejob zu machen und erwarb 1946
Geschäftsräume und ein Büro auf der Dartford Road Nr. 119 in Dartford, Kent. Kurze
Zeit später begann die Firma mit dem
Import von Akkordeons und Musikerbedarf
für den heimischen Markt. Doch damit
wollte sich Tom nicht zufrieden geben und
da er auch technisch sehr interessiert war,
entwickelte und produzierte er eine polyphone elektronische Orgel mit dem Namen
Univox! Das Instrument verkaufte sich sehr
gut und brachte Jennings das für eine
Expansion nötige Kapital. 1951 gründet er
die „Jennings Organ Company“.
Es war 1956 als Elvis mit seinem Song
„Heartbreak Hotel“ die UK Charts enterte
und damit einen Stein ins rollen brachte,
der auch an dem cleveren Mr. Jennings
nicht spurlos vorbei kullerte. Die Rock 'n'
Roll Revolution war ausgebrochen und
machte die E-Gitarre immer populärer. Also
entschloss sich Tom kurzerhand auf den
Zug aufzuspringen und die Verstärkersektion seiner Orgeln so umzubauen, dass sie
auch für E-Gitarristen interessant wurde.
Wegen des nur mäßigen Erfolgs stellte er
das Projekt allerdings schon kurze Zeit später wieder ein. Und genau hier kommt
unser zweiter Protagonist Dick Denney
zurück ins Spiel. Der technisch begabte
Gitarrist war in der Zwischenzeit nämlich
nicht untätig gewesen und hatte intensiv
an der Entwicklung von Gitarrenverstärkern
gearbeitet. Das Ergebnis seiner Arbeit: ein
15 Watt starker Comboamp mit 12“ Lautsprecher und einem sehr druckvollen
Sound. Später erweiterte er den Amp noch
um einen Tremoloeffekt. Durch einen Zufall
fiel einer dieser Amps Tom in die Hände. Er
war vom Klang des Verstärkers so begeistert, dass er sich umgehend mit seinem
alten Kumpanen in Verbindung setzte und
ihm einen Job in seiner Firma anbot. Dick
sagte zu! 1957 war es dann soweit: Tom
gründete die „Jennings Musical Instruments Company“ (JMI) - mit ihm und seiner Frau als Geschäftsführern und Dick als
Chefingenieure. Bereits ein Jahr später präsentierte JMI unter dem Markennamen
VOX den ersten 15 Watt Gitarrenverstärker.
Modellbezeichnung des Comboamps: AC
15! Im Jahr 1958 entschloss sich Mr. Jennings zu expandieren und das Geschäft in
das Zentrum der britischen Rockbewegung zu verlagern – London. Zu diesem
Zweck leaste er Geschäftsräume in der Charing Cross Road 100, in denen er Gitarren
und den VOX AC15 verkaufte. Zu seinen
ersten Kunden gehörten unter anderem
auch die „Shadows“, die damals als Backing
Band für Cliff Richard arbeiteten. Die „Vielspieler“ sorgten dafür, dass der exzellente
Clean-Sound des AC15 innerhalb kürzester
Zeit einem breiten Publikum bekannt
wurde und so pilgerten schnell auch
andere Bands in die Charing Cross Road.
Mit dem leistungsstarken amerikanischen
Fender Twin Reverb als Hauptmitbewerber im Nacken und
der Tatsache vor
Augen, dass immer
größere Veranstaltungsorte für Musikevents ausgesucht
wurden, entstand Ende
der 50er Jahre der Plan
für einen Verstärker mit
mehr Leistung. Da Dick
mit dem Sound der im
AC15 verbauten EL84
Röhren sehr zufrieden war,
entschloss er sich auch den
neuen Amp mit den
bewährten Glaskolben zu
bestücken. Insgesamt kamen
vier EL84 Röhren zum Einsatz.
Von den stärkeren EL34 Röhren hätte man zwar nur zwei Exemplare
gebraucht – aber wie gesagt: Der Sound
der EL84 war es einfach. Parallel dazu
wurde die Stromversorgung des Netztrans-
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formators und der Gleichrichteröhre weiter
verbessert und ein größerer Ausgangstransformator mit einer Leistung von 30
Watt verbaut. Die ersten Prototypen des
neuen Amps waren noch mit einem einzelnen Goodman Audiom 80 Speaker ausgestattet. Da die Ergebnisse allerdings wenig
zufriedenstellend waren, erweiterte man
das Gehäuse und spendierte dem Amp
zwei 15 Watt Goodman-Speaker. Das klassische AC30 Setup war geboren. Da der Amp
vier Eingänge besaß erhielt er
die offizielle Bezeichnung
AC30/4.
Trotz der erstklassigen Performance des AC30 blieben
die Audiom Speaker ein
Schwachpunkt. Also entschieden Dick und Tom
kurzerhand die von Celestion völlig neu entwikkelten G12 Speaker mit
Alnico Magneten „einzulagern“. Die später
als Vox „Blue“ oder
„Bulldog“Speaker
bezeichneten Lautsprecher, harmonierten ideal mit dem Amp
und wurden zu einer wichtigen Komponente des legendären VOX AC30 Sounds.
Im Jahr 1960 erreichten die Shadows mit
dem Instrumental „Apache“ den ersten
Platz der Charts. Der AC30 Sound war überdeutlich zu erkennen und brachte dem
neuen Verstärker innerhalb kürzester Zeit
den Titel „Bester britischer Gitarrenamp“ ein.
Bei Vox hatte aber niemand im Sinn sich auf
den Lorbeeren auszuruhen und so wartete man
bereits Ende 1960 mit
weiteren Verbesserungen
auf. Mit Hilfe der zuverlässigeren ECC83 (12AX7)
Röhre in der Preamp-Sektion realisierte das VoxEntwicklungsteam einen
dritten Kanal. Der neue „Brilliant“ Kanal
hatte zwei eigene Eingänge, was die
Gesamtzahl der Inputs auf sechs erhöhte.
Offiziell trug der Amp deshalb den Namen
AC30/6. Im Sound des „Neuen“ gab es, im
Vergleich zum 30/4 allerdings einen kleinen
Unterschied. Einige Musiker waren der Meinung, dass der Amp nicht die gleiche Klarheit besäße, wie der AC30/4. Um dem entgegenzuwirken, stattete Vox den Verstärker
mit einem zusätzlichen Schaltkreis aus: der
„Brilliance“ Option. Diese wurde im Vox
Katalog als „Top Boost“ aufgeführt, und war
auf einem separaten Panel auf der AmpRückseit untergebracht (mit Bass- und Treblereglern für den „Brilliant“ Kanal).
Wie es in den 60er und 70er Jahren
weitergegangen ist erfährst du in
der nächsten O4M Ausgabe.
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Catering“.
„Mobilität und
Redange/Luxembourg: Luxembourgs
berühmtester Jazzclub „L'Inoui“ ruft uns an
und bietet uns ein zweitägiges Engagement an. Termine sind schnell gefunden.
Los geht es durch Deutschland-BelgienDeutschland-Luxembourg-Belgien-Luxembourg. Beschließen umgehend einen
Kartographen in unsere Band aufzunehmen. Freudige Überraschung im „L'Inoui“:
20,00 Euro Eintritt, ein 250 qm großes
Künstlerappartement und eine sensationelle Verpflegung. Paul und Shlomith, die
Besitzer des Clubs, haben eines der edelsten Küchenteams in Europa. Voilà! Das
Publikum klatscht uns auf die Bühne und zu
den ersten leisen Akkorden von „Letters
from
the Bayou“ füllen die Töne meiner
Ovation Pinnacle den Raum und lassen
die Zuhörer still sein. Ooops! Jazz-Publikum! Der letzte Ton verklingt - die Dielen unter meinem Hocker knarzen und
wirklich erst als das Sustain meiner
Gitarre erloschen ist, fängt das Publikum
an zu applaudieren. Naja, geht doch.
Musikmesse/Frankfurt: Die Welt gibt sich
ein Stelldichein. Tolles Wetter, tolle Leute,
tolle Stimmung. Auf dieser Messe ist alles
Musik. Wild, laut, roh, leise. Und wir mittendrin. Haben doch tatsächlich die Erlaubnis,
unsere Down-Stroke-Show zu präsentieren.
Halten es mit unserem großen Idol Homer
Simpson und schreien erstmal „Juhuuu!“.
Ein Platz für unsere erste Show ist schnell
gefunden. Wir bauen vor dem Agora-Zelt
auf. Wenn aber Guerilla, dann richtig. Für
unsere zweite Show entern wir also den
ersten Stand in Halle 4.0. Relativ ungläubige
Blicke auf eine Band, bewaffnet mit
Ovation- und Takamine-Gitarren und
einer Schlagwerk-Cajon. Bauen
schräg gegenüber vom Marshall-Stand auf, spielen unsere
Show und sind danach in
unzählige Diskussionen mit
E-Gitarristen verwickelt. Unsere
Haltung ist relativ klar: Das mit
der Röhre ist schon richtig,
lieber Jim. Aber: Die Röhre
gehört in die Gitarre und
nicht in den
Amp! So machen es schließlich die Jungs
von Takamine. Die Messe ist groß und bietet viele Möglichkeiten. Also geht es mobil
und motiviert weiter. Ich ziehe noch schnell
neue Ernie Balls auf meine Gitarren, zähle
ein und ...„Sir“ Hiram Bullock steht im Publikum. Zu spät für Skalenübungen, einen klar
definierten Ton und wie war das nochmal
mit der enharmonischen Verwechslung?
Naja, wenn's ballert, wird's schon gut sein.
Zurück zum Thema „Mobilität“. Die Messeleitung hat für verdiente Musiker, CEOs und
Prominente einen Shuttle-Service mit der
Firma Euler arrangiert. Dicke BMWs und
pfeilschnelle Minis stehen für die etablierten Rock'n'Roller zur Verfügung. Was liegt
näher als sich durch verrückte Hüte, Chucks
und eine Ovation Doubleneck als Rockstar
zu legitimieren? Gesagt, getan. Sitzen im
Mini und machen die „Meola“-Gedächtnistour. Bitten den Fahrer also, uns zu einem
Discounter gleichlautenden Vornamens zu
fahren und kaufen dort Talentwasser.
Ahmed, unser Fahrer ist etwas verwirrt.
Aber wer weiß schon, was in angehenden
Rockstars vorgeht.
Von 4.0 bis Torhaus-Eingang spielen wir
jeden Tag acht Shows. Wer uns sehen und
hören will, muss einfach nur der Konfettispur
folgen. Natürlich werden
wir jeden Tag wegen der
Doubleneck
angesprochen. Aber die eigentliche
Sensation ist meine Pinnacle. Nein, es ist kein Frank
Heydthausen Signature
Modell; die Gitarre ist mir
vor zwei Jahren von einer
Bühne aus zwei Metern
Höhe abgerauscht und
wurde von mir liebevoll
mit Blattgold repariert(?), kaschiert(?) oder
renoviert(?). Naja, sieht
toll aus, klingt toll und
ist „Rockstar proof“.
Fahren nach jedem
Messetag in unsere
Unterkunft nach Mannheim. Der Chef-Caterer des „Rock im Park“, Herr Guido Asch,
bekocht uns im „Geiger & Salber“. Die
Herren Götter des Rock'n'Roll meinen es
gut mit uns. Unterwegs im Auftrag des
Herrn schießen wir jeden Morgen um 6.30
Uhr zur Messe zurück. Am 31.03.2007 lauern uns auf der Jungbuschbrücke Paparazzi
auf. 06:49 Uhr, der Hut sitzt.
ER31-Festival/Rhede: Dass wir eine etwas
andere Band sind, wussten wir schon
immer. Aber deswegen gleich unplugged
auf einem NuMetal-Festival spielen? Klar
doch! Oder was glaubt Ihr, warum Ernie Ball
13er Sätze macht? Sind mal wieder eingeladen, auf diesem wunderschönen Festival
unseren Beitrag zu leisten. Kommen schon
einen Tag früher an und spielen am Freitagabend für das Team eine „Pre-OpeningShow“. Nach einem wilden Acoustic-Bullriding-Contest werden die Jams etwas
verhaltener. Um 6.00 Uhr morgens ist
Augenhöhe gleich Kniehöhe. Der Festivaltag beginnt. Da wir nichts anderes zu tun
haben, als auf unseren Auftritt um 21.30
Uhr zu warten, errichten wir eine improvisierte Alterna Stage. Unglaublich wie viel
Punks mit blauen Haaren und
NuMetal-Fans mit Arch EnemyT-Shirts „Country Roads“ mit
Hingabe zelebrieren. Musiker
aus Holland, Deutschland und
England geben sich an unserer Guerilla-Bühne sprichwörtlich die Gitarre in die
Hand. Was für ein Festival.
Schlafen unter freiem Himmel und füttern mit unseren
„Meola“-Cevapcici (Ihr erinnert Euch
an den Discounter?) die Kollegen durch.
Das Schlagwerk Booster-Set wird von den
Metalheads sofort mit einer DoublebassMaschine bestückt und durchgehuddelt.
Ich wette: Kerry King probt zuhause auf
einer Akustikgitarre.
auch nur eine Schramme. Weird? Nein, ein
Touareg hat mir auf unserer Tour durch
West-Afrika gesagt, dass Musiker auf Reisen
gesegnet sind.
Warum wir auf unseren Flügen nach
Moskau und Krasnodar für die Ovation
Doubleneck „Riffbratlinge an E-Moll-Jus
und Kapodasterkeimlingen“ bestellen, der
Chef der Moskauer Taxi-Gewerkschaft
unser bester Freund ist und was es alles mit
unserem Auftritt im Hard Rock Café Köln
und Moskau auf sich hat, erfahrt Ihr in der
nächsten Ausgabe des Open 4 Music.
hen Grüßen
Mit musikalisc
usen
Frank Heydtha
stic.com
www.socialpla
Werne an der Lippe: An manchen Tagen
prüfen die Götter des Rock'n'Roll die, die sie
lieben, und geben also einer 67jährigen
Frau aus Wuppertal die Eingebung,
jetzt einen Mittagsschlaf zu halten.
Unglücklicherweise auf der Autobahn.
Unglücklicherweise auf der Überholspur.
Unglücklicherweise auf Höhe unseres
Equipment-Anhängers. Die gute Frau biegt
also nach rechts ab, wo es leider keine
Abbiegespur gibt, kommt mit ihrem roten
Corsa auf den Reifen unseres Hängers und
hebt ab. Unser Gefährt kommt ins Schlingern, der Corsa steigt in die Luft, überschlägt sich zweieinhalb Mal und bleibt
kreiselnd auf dem Dach liegen. Unsere
Fahrerin Tanja bringt unser schlingerndes
Gefährt auf dem Standstreifen zum Stehen.
Die ganze Band rennt zu dem hinter uns
liegenden Corsa und befreit die beiden
Insassen aus ihrem Auto. Unglaublicherweise hat keiner der Unfallbeteiligten
Genz Benz Shenandoah Acoustic 150 LT
Akustikpower im Kompaktformat
Egal ob beim Guerilla Giging a la Socialplastics, beim regulären Gig im Club um
die Ecke, oder im Studio: Um eine akustische Gitarre bestmöglich verstärken zu
können, bedarf es speziell
angepassten Equipments.
Mit dem neuen Shenandoah Acoustic 150 LT hat
der amerikanische Hersteller Genz Benz den idealen
Amp für alle anspruchsvollen Akustikanwendungen im Angebot. Leicht
(12,5 Kg), kompakt und mit jeder Menge
Features bestückt, präsentiert sich der
Shenandoah als die perfekte transportable
Verstärkungslösung für den qualitätsverwöhnten Acous-Ticker. Aber das
ist noch nicht alles:
Bei Bedarf fungiert
der
kompakte
Soundgenerator
sogar als Mini-PA.
Die Basis für diese
schlagkräftige Performance bildet eine
absolute Komplett-
Ausstattung. Zwei Kanäle, mit getrennt
regelbaren EQs (inklusive parametrischen
Mitten), ein Mikroeingang mit Phantomspeisung, eine digitale Effektsektion, ein
schaltbares Horn und ein Anschluss für eine
externe-Box, sind nur einige der Gründe,
sich den Amp einmal etwas genauer anzuschauen.
Weitere Infos zum neuen Kompaktwunder aus dem Genz Benz HightechLabor gibt es im Netz unter
www.genzbenz.com
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Limitiertes Sondermodell
Ovation Standard Balladeer
Auf die Plätze, fertig … Wow
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Wer
A sagt muss auch E sagen
Ovations neue VXT Hybrid E-Gitarre
Als wäre das Leben nicht schon anstrengend genug. Berufs-, Beziehungs-,
ja sogar Freizeitstress, und jetzt muss man sich auch noch richtig anstrengen, um in den Genuss der Vorzüge einer Gitarre zu kommen. Wo soll das alles
denn noch enden? Nein, nein. Spaß bei Seite. Ganz so schwarz sieht die Zukunft
dann doch nicht aus. Denn sollte man nicht das Glück haben, eines der auf 30 Instrumente reduzierten Sondermodelle der Standard Balladeer zu ergattern, kann man immer noch auf eines der regulären Modelle zurückgreifen.
Aber vielleicht klappts ja doch mit der Limited. Denn sind wir mal ehrlich: Ist schon ein
verdammt scharfes Teil, diese Gitarre. Den
hervorragenden ersten Eindruck macht die
Optik, mit der neuen Farbe Caramel Burst
und wunderschönen Tortoise-Shell Einlagen im Stil der Folklore. Aber auch die Tortoise Decken-Bindings lassen Gourmets
anerkennend mit der Zunge schnalzen. Die
Optik ist die eine Sache, der Sound die
andere. Doch auch in dieser Hinsicht ist die
limitierte Standard Balladeer bestens
bestückt. Die Basis für ihren voluminösen
Klang bildet ein Team aus einer massiven
handselektierten Fichtendecke und dem
viel gelobten Contour Bowl. Das große
Volumen des Bowls sorgt für eine umwerfend dynamische Performance, während
sein nach ergonomischen Gesichtspunkten
gestaltetes Shaping ein perfektes Spielgefühl und Handling garantiert. Aber die Balladeer wäre keine waschechte Ovation,
würde sie nicht auch auf der elektrischen
Seite ganz großes Kino bieten. Darsteller in
dem Erfolgs-Streifen: der OCP-1 Pickup
und der OP-PRO Preamp in der Zarge.
Ausgeliefert wird das Sondermodell der
Standard Balladeer im typischen Ovation
Luxuskoffer.
Unverbindliche Preisempfehlung
1.749,00 Euro.
FEATURES:
• Contour Bowl mit Cutaway
• Tortoise Shell Einlagen und Binding
• 2-teiliger Ahorn Hals
• Palisander Griff brett
• Verchromte Mechaniken
• OP-PRO Preamp
• OCP-1 Pickup, schwarz
• Inkl. Koffer
Und wo kann man sich für den Kauf dieses
genialen Stücks Gitarrenbaukunst bewerben? Na, bei deinem Ovation-Reference
Shop oder Ovation Stützpunkt Händler. Wo
Du den nächste in deiner Region findest,
erfährst Du auf der deutschen OvationWebsite www.ovation.de. Go!
Schon kurze Zeit nachdem die Amerikaner
den Hybrid-Antrieb als sinnvolle Alternativ-Motorisierung für ihre Fahrzeug-Flotte
entdeckt haben, verblüfft der amerikanische Traditionshersteller Ovation die Welt mit einem weiteren
Streich aus dem Hightech Labor– der ersten Ovation
Hybrid E-Gitarre mit akustischen Genen.
Im Grunde haben wir lange darauf gewartet, dass Ovation seine Hand in Richtung
E-Gitarristen ausstreckt. Denn mit einer
über vierzigjährigen Erfahrung im Design
und dem Bau hochwertiger ElektroakustikGitarren auf der Habenseite und innovativen Entwicklungen im Bereich der Tonabnehmer-Technik in der Hinterhand, waren
längst alle Voraussetzungen dafür erfüllt,
dass die Unternehmung ein Riesenerfolg
werden würde. Und dann, vor einigen
Wochen, flatterte uns plötzlich eine viel versprechend klingende Pressemitteilung auf
den Redaktionstisch. Und auch Recherchen
im Netz ergaben: Es tut sich was im Hause
Ovation. Name des Babies: VXT.
Hier also die harten Facts: Bei der neuen
Ovation VXT Hybrid Gitarre handelt es sich
tatsächlich um eine reinrassige E-Gitarre,
die allerdings, wie sollte es bei Ovation
auch anders sein, mehr kann als „nur“ phantastisch rocken. Dank entsprechender technischer Ausrüstung, sind optional auch
absolut natürlich klingende AkustikSounds im Angebot. Und da sich beide
Soundwelten mit nur einem Poti-Dreh
mischen lassen, steht vom knallharten
Heavy-Brett bis zum filigranen PickingSound (und allem was dazwischen liegt)
alles zur Verfügung, was kreative Gitarristen
glücklich macht.
Die Details: Der Korpus der im klassischen
Singlecut-Shaping gestylten HybridE-Gitarre besteht aus einer mit Klangkammern ausgestatteten Honduras-Mahagonibasis, die mit einer massiven Fichtendecke
belegt wurde. Auf der elektrischen Seite
sorgen zwei drehfreudige Seymour Duncan'59 Humbucker dafür, dass garantiert
jeder Amp ins Schwitzen gerät. Den akustischen Part im Hybridantrieb übernimmt
eine Fishman Powerbridge (String Through
Body) mit Piezo-Pickup und ein echtes
Hightech Kunstwerk aus den Ovation Laboratorien: Der VIP-5 Preamp. Und Hightech
ist hier genau das richtige Wort, denn unter
der schlichten Haut des kleinen Wunderwerks, wartet jede Menge Ovation Know
How auf seinen Einsatz. Der Preamp repliziert den Klang von High End Mikrofonen,
aufgenommen in einer klanglich herausragenden Studioumgebung, und bietet so
die Möglichkeit das normale Piezo-Pickup
Signal stufenlos mit dieser feinen Würze
zu veredeln. Das Ergebnis
sind Akustik-Sounds von
einer beeindruckenden
Natür lichkeit – ideal für
Studio und Bühne.
Fehlt uns noch der Arbeitsplatz: Der Hals der VXT besteht
aus Honduras-Mahagoni ist
hochglanzlackiert und mit
einem Palisandergriffbrett
be legt (22 Bünde, Mensur:
642mm). Eine superbe Saitenlage garantiert, dass
man es in allen Lebenslagen richtig krachen
lassen kann: Egal ob bei
wilden, sahnigen RockLeads in den höchsten Lagen oder
beim virtuosen
Fingerpicking mit
VIP-5 Support: Hier
geht richtig was!
Intensivere Infos zur neuen Ovation
VXT Hybrid E-Gitarre findest du im
Netz unter www.ovation.de und
www.thevxt.com
FEATURES:
• Decke: massive Fichte, AA
• Korpus: Honduras Mahagoni AAA,
mit Klangkammern
• Hals: Honduras Mahagoni, AAA, hochglanz lackiert
• Griffbrett: Palisander
• Mensur: 25,25“, 642mm
• Brücke: Fishman Powerbridge, feststehend,
• String-Through-Body-Design
• Pickups: Seymour Duncan '59
• Akustik-Preamp: Ovation VIP-5
• Lieferbare Farben: Sunburst, Schwarz
• Preis. Unverbindliche Preisempfehlung 2065,00 Euro
• inkl. Koffer
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Bluegrass Superstar
Takamine feiert den 45. Jahrestag seiner Firmengründung
mit einem spektakulären Sondermodell
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Brad Davis
Takamine The 45th
Hervorragende Verarbeitungsstandards, individuelle Designs und durch die Bank exzellente
Sounds – Akustik-Gitarren aus dem Hause Takamine gehören seit vielen Jahren zum besten, was die
Szene zu bieten hat. Gegründet wurde die Firma im Jahre 1962 im Städtchen Sakashita, mitten im
idyllischen Kiso Valley – aufgrund seiner vergleichbaren Höhenlage und
Vegetation auch das Colorado Japans genannt. Kurz nachgerechnet: 1962
… stimmt, das kommt hin – sind genau 45 Jahre.
Schon der erste Blick auf
das 45TH AnniversaryModel erstaunt: So
edel wie die Gitarre
daherkommt, sieht sie
eher nach dem AnniversaryModel zu einem 100sten Jahrestag aus!
Die reinrassige Dreadnought ist mit einer
Decke aus selektierter
Bearclaw-Fichte ausgestattet – natürlich massiv. Für die Fertigung
des Bodens und der
Zargen kam wunderschön
gemasertes
massives Afrikanisches
Palisander zum Einsatz,
das klanglich sehr an
Rio-Palisander erinnert.
Der Hals der Schönen
besteht aus Mahagoni
und ist komplett einteilig. Klar, die Kopfplatte
ist in dieser Preisklasse
selten angesetzt, aber
hier ist auch der Halsfuß
komplett ohne Leimfuge! Fast schon Verschwendung, wenn man bedenkt, wie viel
Abfall bei der Produktion eines einteiligen
Halses entsteht – aber der Ton dankt es mit
einem schönen Sustain. Belegt ist der Hals
mit einem edlen Ebenholzgriffbrett. Und
es geht exquisit weiter: Das EchtholzBinding der Decke besteht aus geflammtem
Hawaiianischem
Koa, das Purfling
aus Abalone. Optische Akzente setzt
eine spezielle 45th
Schallloch-Rosette
und eine „1962-2007“ Einlage am Headstock. Dezent abgerundet wird das Outfit
des limitierten Geburtstagsgeschenks
durch perfekt eingelegte Snowflake-Griffbretteinlagen. Und jetzt kommt’s: auf der
Kopfplatte jedes 45TH Models ist ein echter
Saphir eingelegt!!!
Weltweit ist das 45Th Anniversary Model auf knapp
100 Instrumente limitiert,
wobei nur vier davon für
Deutschland und BeNeLux
bestimmt sind. Machen wir
uns also lieber gleich mal
frei davon, dass demnächst
eines der guten Stücke
neben unserem Nachttisch
Platz
nehmen
könnte. Die unverbindliche
Preisempfehlung für die
Gitarre liegt bei: 3.590 Euro
(inkl. Koffer). Hoppla – das
ist natürlich ein Happen
Geld, allerdings für
das Gebotene geradezu günstig – vergleicht man mal die
Preise so mancher regulärer Seriengitarren diverser Edelhersteller. Vielleicht
doch mal den Kontostand checken und
schon mal recherchieren, wo die vier
Instrumente nachher zu sehen bzw.
hören sein werden. Eine Wertanlage ist
ein derartiges Instrument allemal.
Weitere Infos zu
Takamine findest
Du auf der Website
www.takamine.de
Es gibt wenige Gitarristen, die ihren
Kamin-Sims mit einem Grammy Award verzieren können: Der
Texaner Brad Davis ist einer von ihnen. In den USA ist der Musiker
bereits ein absoluter Superstar, in Europa auf dem besten Wege
einer zu werden. O4M hat seine Netze ausgeworfen und einige
Infos über den Gitarristen einholt.
Um Brad's Spiel einschätzen zu können
reicht schon ein Blick auf seine Creditlist.
Hier tummeln sich Rocker wie David Lee
Roth oder Tommy Shaw in trauter Eintracht
mit Countylegende Willie Nelson oder Hollywoodstar und Musikliebhaber Billy Bob
Thornton. Doch obwohl Brad viele seiner
Jobs mit der E-Gitarre erledigt, gehört seine
eigentliche Liebe dem akustischen Bluegrass. Und diese Liebe wurzelt bereits in
der frühen Kindheit des Musikers.
Musikalisch war Brad nämlich ein echter
Frühstarter, und so absolvierte er bereits im
zarten Alter von fünf Jahren seine ersten
klassischen Gitarrenstunden. Doch als sein
Bruder Greg anfing Banjo zu spielen, war
die Zeit der Nylonstrings schnell vorbei.
Brad tauschte seine klassische Gitarre
gegen eine Westerngitarre und begann mit
intensiven Studien der Musik von Bluegrass-Grössen wie Doc Watson, Norman
Blake, Clarence White und Tony Rice.
Im Jahr 1978 wurde es dann Ernst: Gemeinsam mit seinem Bruder Greg gründete der
begabte Gitarrist die Bluegrass Band Ten
Degrees und nahm bereits kurz darauf
seine erste Schallplatte auf. In der Folgezeit
erspielte sich die Band einen erstklassigen
Ruf als Liveband und wurde zu einer festen
Größe des Bluegrass Festval Zirkus. Doch
das war nicht alles: Brad's hervorragendes
Spiel machte ihn schnell zu einem der am
meisten beschäftigten Studiomusiker der
Region Dallas/Fort Worth. 1986 erhielt er
schließlich einen Anruf von Gary Smith,
dem Leader der Rick
Skagg's Band, einem
der heißesten Countryacts der Zeit. Sie
suchten einen neuen
Gitarristen und wollten ihn. Brad fackelte
nicht lange, packte seine Sachen und zog in
die Metropole der Countrymusic: Nashville/
Tennessee. Dort angekommen, musste er
allerdings erfahren, dass der Job in der
Zwischenzeit bereits an einen anderen
Gitarristen vergeben worden war. Um
weiterhin seine Rechnungen bezahlen zu
können, absolvierte Brad einige Audtions
und sicherte sich einen Job als Gitarrist im
Opryland, einem weltbekannten Themenpark in der Region Nashville. Kein Traumjob,
aber Brad nahm das ganze mit Humor. Nur
sechs Monate später sollte das Leiden ein
Ende haben: Warner bot ihm einen Job als
Leadgitarrist der Forrester Sisters an, mit
denen er fünf Jahre tourte. 1992 gelang
ihm mit Unterstützung des MCA Recording
Artist Marty Stuart der entgültige Durchbruch als Nashville Studio- und Livemusiker
Nach unzähligen Aufnahmesessions und
Tourneen mit bekannten und weniger
bekannten Acts der Szene, gründete Brad
im Jahr 1994, gemeinsam mit seinem Bruder Greg, die Progressiv-Bluegrass Band
„White Water“. Wenig später nahm er sein
erstes Soloalbum auf und co-produzierte
das erste White Water Album.
Zwischen 1995 und 2001 hatte Brad
seine intensivste Phase als StudioMusiker und arbeitete mit so unterschiedlichen Künstlern wie LangzeitArbeitgeber Marty Stuart (von
1995-2202), Willie Nelson, Steve Earl,
Travis Tritt, Emmy Lou Harris,Sheryl
Crow, Warren Zevon oder Billy Bob
Thornton. Das Jahr 2002 sah den
Release seines zweiten Soloalbums.
Ein Anruf von Hollywood-Star Billy
Bob Thornton einige Monate später
machte Brad zum Live-Gitarristen
von Billie's neuer Rockband und
führte ihn einmal rund um den Globus. Wieder zu Hause angekommen
lehnte er ein Angebot der Dixie
Chicks ab, die einen Live-Gitarristen
seines Kalibers suchten und entschied, stattdessen mit der
Mandolinen-Legende Sam Bush zu arbeiten. Ein Job, den er bis heute inne hat. Brad
hält außerdem das Patent für ein Gitarren
Bending-System mit dem Namen Brad Bender, tourt als Solokünstler und schreibt erstklassige Lehrbücher für den Mel Bay Verlag.
In Sachen Equipment setzt Brad seit kurzer
Zeit auf Takamine Flatpickers. Ein sehr
schönes Video zu diesem Thema findest du
im Netz unter http://www.takamine.com/
index.cfm?fa=showcase&movie_id=21. Für
Hersteller akustischer Gitarren gilt die amerikanische Bluegrass Szene als der ultimative Qualitätsmesser, denn bis dato setzten
Künstler des Genres in erster Linie auf teure
handgefertigte amerikanische Edelgitarren
und wertvolle historische Originale. Wie
gesagt: Bis dato, schließlich hat Takamine
mit Brad den besten Botschafter, den man
sich vorstellen kann.
Weitere Infos zu Brad und den
neuen Takamine Flatpickers
findest Du im Netz unter
www.braddavismusic.com und
www.takamine.com
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Familienbande
Arlo Guthrie's neue Gibson
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Mit „This Land Is Your Land“ schrieb der 1912 in Okemah/Oklahoma geborene
Woody Guthrie einen Song, der heute von vielen als die inoffizielle Nationalhymne
der USA angesehen wird. Kein Wunder also , dass die Nummer zu den am häufigsten
gecoverten Stücken aller Zeiten gehört. Sein Talent und seine Freiheitsliebe hat der
legendäre Musiker, der übrigens als größtes Vorbild des Folkrock-Giganten Bob Dylan
gilt, an seinen Sohn Arlo weiter vererbt.
Das Fundament für die Karriere des
1947 geborenen Arlo
legte Vater Woody
Mitte der 50er
Jahre, mit einem
Geschenk: Einer
Gibson LG-2 AkustikGitarre im ¾ Format.
Aber auch das Umfeld
stimmte, denn mit
Musikern wie Pete Seeger, Leadbelly, Cisco
Houston und Ramblin'
Jack Elliott gab' sich in
Arlos Elternhaus das Who is
Who der Szene die Klinke in
die Hand.
Bedingt durch die Arbeit seines Vaters
wuchs Arlo praktisch im Epizentrum des
Folkbooms auf. Legendäre Clubs wie Gerdes Folk City und The Gaslight in New York,
oder der Club 47 in Boston wurden zum
Klassenzimmer des jungen Mannes.
Mit der Veröffentlichung seines ersten
Albums wagte der 20 jährige Arlo, kurz vor
dem Tod seines Vaters im Oktober 1967,
schließlich den Schritt ins Rampenlicht. Der
Titelsong des Debüts
„Alice's Restaurant“, ein
humorvoller, aber sehr
engagierter Antikriegssong,
avancierte
schnell zur Untergrund-Hymne der
Hippiebewegung –
und wurde, ganz
nebenbei, auch
kommerziell ein
Riesenerfolg.
Spätestens
der
1969 von Arthur
Penn gedrehte „Film zum
Album“, in dem Arlo die Hauptrolle spielte, machte den
Lockenkopf endgültig zum
Weltstar.
Southern Jumbo. Ab gerundet wird das
Father&Son Line-Up jetzt
durch das zweite Highlight: Einen liebevoll
bis ins Detail gestalteten Nachbau der Gibson
LG-2 ¾, die Woody Mitte
der 50er Jahre seinem
Sohn schenkte.
Gibson ehrt die beiden Größen
der amerikanischen Folkszene
mit einem ganz besonderen
Geschenk: zwei genialen Signature-Gitarren. Den Anfang
machte die Edelschmiede vor
einiger Zeit mit dem Release
einer exakten Replik von
Woody's legendärer 1945er
12-String Guitar Know-how
6 + 6 = SOUND
Ein Blick in eines der einschlägigen Tools der modernen Informations-Kultur und folgende Definition für 12-saitige Gitarren steht im Raum: Eine 12-String Gitarre ist eine E- oder A-Gitarre, die mit
zwölf Saiten bespannt ist. Ach nee, is ja nich wahr. Da wären wir ja nie drauf gekommen! Doch
was hat es denn nun wirklich mit den Gitarren auf sich, deren Stimmen gerne mal doppelt so
viel Zeit in Anspruch nimmt wie das einer normalen Sixstring. O4M hat sich um Klärung bemüht.
Eigentlich ist das Ganze wirklich keine
Raketenwissenschaft. Die Basis für eine
12-saitige Gitarre bilden nämlich exakt die
gleichen Saiten, die auch auf einer „normalen“ Gitarre für Sound sorgen – und zwar in
exakt der gleichen Stimmung. Das fette
Performance-Plus der 12-Strings liefern
sechs parallel laufende Zusatzsaiten. Dabei
werden die Bass-Saiten (und oft auch die GSaite) im Allgemeinen durch entsprechend
dünnere und eine Oktave höher gestimmte
Oktavsaiten gedoppelt. Die Saiten B und E
finden ihre Unterstützung in jeweils einem
gleichgestimmten (Unisono) „Draht“. Hier
ein typischer 12-String Saitensatz in der
„Light-Ausführung:
Hauptsaiten Parallelsaiten Stimmung
010p
014p
023w
030w
038w
047w
010p
014p
010p
014p
018w
027w
E
H
G
D
A
E
Hier die Specs des handgefertigten Stücks
Musikgeschichte:
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Korpus-Styling:L-00 Small Body
Decke: massive Sitka Fichte
Boden und Zargen: massives Mahagoni
Hals: Mahagoni • Mensur: 22-3/4“ (57,79 cm)
Profil: V Shape • Griffbrett: Palisander
Bünde: 19 • Einlagen: MOP Dots
Halsbreite, Sattel 40mm • Brücke: Palisander
Mechaniken: Gotohs mit weißen Knöpfen
Pickguard: Tortoise L-00
Unverbindliche Preisempfehlung:
2736,00 Euro, inkl. Koffer
Der Anhang „w“ steht übrigens für
„wound“ (umsponnen),„p“ bedeutet „plain“,
also glatt. Der voluminöse Sound einer 12saitigen Gitarre entsteht durch die Tatsache, dass die doppelten Saiten nie hundertprozentig gleich gestimmt sind. Das
wiederum führt zu einem attraktiven
Naturchorus-Effekt, der geschlagenen
Akkorden eine unglaubliche Dichte verleiht.
Natürlich lassen sich mit einer 12-String
auch alle Arten von offenen Stimmungen
realisieren. So folgen beim legendären
D A D G A D Tuning, beispielsweise die Parallelsaiten der Stimmung der Hauptsaiten
und schon läuft es.
Es soll aber auch Gitarristen geben, die mithilfe der Parallelsaiten offene Akkordsounds realisieren. Das ist aber eher die
Ausnahme, denn es limitiert den Einsatznutzen der Gitarre doch ganz enorm. Im Allgemeinen werden auf diese Weise
gestimmte Instrumente in erster Linie für
spezielle Effektsounds verwendet. Schön,
wenn man eine D oppelhals-Gitarre hat,
bei der man schnell mal zwischen einer 6String und einer 12-String wechseln kann.
Das Spiel :
Die Enge auf dem Griffbrett hat natürlich
auch Auswirkungen auf die Spielweise.
So lassen sich Singlenote-Runs (EinzeltonLäufe) nur mit viel Routine realisieren. Ein
Beispiel dafür, dass man auch virtuose
HighSpeed Licks auf einer 12-String abfackeln kann, gibt Nuno Bettencourt in dem
Extreme Song „Hole Hearted“. (www.youtube.com/watch?v=4msmR_iST9Y)
Haupeinsatzgebiet von 12-saitigen Gitarren ist aber heutzutage ganz klar das
Strumming, das Schlagen kompletter
Akkorde. Und da die Stimmung dabei im
Allgemeinen dem Standard entspricht,
Weitere Infos zur D552 findest du im Netz unter
www.waldenguitars.de/d552.html
bleiben auch die Akkorde so, wie man sie
kennt. Einfach ein normales „D“ greifen und
die Fingerkuppen drücken automatisch die
Parallelsaiten mit ab. Den Rest erledigt
die Schlaghand.
Protagonisten:
Eines der berühmtesten Beispiele für die
subtile Schönheit des 12-String
Sounds lieferte Jimmy Page in
dem weltbekannten Led Zepplin
Song „Stairway To Heaven“. Aber
schon in den 20er Jahren des
letzten Jahrhunderts setzten
Musiker wie der einflussreiche
Blues-Sänger Blind Willie McTell
auf die Kraft der gedoppelten Saiten.
Weitere berühmte 12-Stringer
sind der legendäre Haudegen
Hudson „Huddie“ Leadbetter alias
„Leadbelly“, Roger McGuinn von
den Byrds, der Alternative-Rocker
Peter Buck (R.E.M.) und
natürlich Pop-Gitarrenikone George Harrison
(to name just a few).
Mit der D552 hat Walden
eine Gitarre im Angebot,
die alle Vorzüge der
verdoppelten Saitenzahl bietet – und das
zu einem wirklich
moderaten Preis.
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Beatin' around the Bush
Interview mit Markus Runzheimer, Bassist bei Bushido
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Eigentlich verrückt: Wir geben ein Vermögen für coole Amps und heiße Gitarren aus, rüsten teure
Replacement-Pickups nach, beten das hohe Lied der mytischen Energie der Röhre und vertrauen unser
wertvolles Gitarrensignal dann irgendwelchen Billigkabeln an. Dabei ist gerade im Bereich der Signalübertragung noch einiges an Sound rauszuholen – und zwar ganz einfach durch Plug and Play!
It’s a Monster … kabel
Eine der führenden Rollen bei der Herstellung von High-End Kabeln spielt die von
Noel Lee im Jahr 1978 gegründete Firma
Monster. Und in Sachen Kabeln macht dem
in Brisbane (südlich von San Francisco)
angesiedelten Unternehmen so schnell niemand etwas vor. Neben erstklassigen Kabellösungen für den Audio-, Video-, Heimkinound Gamebereich hat Monster von jeher ein
großes Herz für Musiker bewiesen. Wen
wundert's, schließlich ist Firmengründer
Noel nicht nur diplomierter Ingenieur, sondern selber leidenschaftlicher Mucker. Wie
wichtig ihm die Musik ist, zeigt die Tatsache,
dass Noel in jungen Jahren einen sicheren
Laborjob an den Nagel hing, um die Möglichkeit zu nutzen, mit seiner Band „Asian
Wood“ auf Welttournee zu gehen.
Leider machte seine Combo pleite und
Noel kehrte ziemlich frustriert nach Hause
zurück. Nach einer kur-
zen Phase der Orientierungslosigkeit,
besann er sich aber schließlich auf seine
zweite große Leidenschaft: Die Liebe für
den Audiobereich und die Musik-Reproduktion. Durch Experimente mit unterschiedlichen Arten und Methoden der Konstruktion von Lautsprecherkabeln, erzielte
der diplomierte Ingenieur schnell massive
Verbesserungen der Soundqualität, und so
beschloss er 1978 ohne jedes Startkapital
die Firma Monster Cable zu gründen. Firmensitz: Seine Wohnung in der 16th Avenue. Noels smarte Kabel-Lösungen wurden
unter professionellen Musikern, Tontechnikern und Musikfreunden schnell zu absoluten Rennern.
Und auch heute, fast 30 Jahre später, hat
sich daran nichts geändert. Monster-Produkte gehören in allen
Bereichen der Unterhaltungselektronik, zum Besten, was man sich
und seinem Equipment antun
kann. Für uns Musiker interessant
ist besonders die breite Palette an MonsterInstrumentenkabeln, die für jede Anwendung ein speziell angepasstes Produkt
bereithält. So kommen Jazz-Gitarristen
genauso auf ihre Kosten wie Rocker, Basser
oder Akustiker.
Die Basis für die Megaperformance der
Monsterkabel ist alles andere als esotherisch. Hier ist Hightech pur angesagt. So
sorgen spezielle MicroFiber® Isolationen für
eine optimale elektrische Isolationswirkung
und eine klare, hochdynamische Signalübertragung, die IsoTec® AntivibrationsIsolation reduziert Bewegungsgeräusche
und hochdichte Kupferabschirm-Geflechte
schützen effektiv vor RFI- und EMI-Einstreuungen. Ein weiteres Highlight einiger Kabel
aus der Monsterproduktion ist ihr Mehrleiter-Aufbau, der es möglich macht, einzelne Frequenzbereiche separat zu übertragen – was zu einer absolut natürlichen
Reproduktion des Instrumentensounds
führt.
Doch trotz der überragenden Papierform gibt es nur einen Kritiker, der wirklich eine aussagekräftige Auskunft darüber geben kann, wie leistungsfähig
Monsterkabel wirklich sind: Das Musiker-Ohr. Und ganz ehrlich und ohne
jegliche Mystifizierung: Der hörbare
Unterschied ist jeden Euro wert!
Nicht umsonst sind Profis wie die
Rolling Stones, Aerosmith, U2, Metallica oder George Benson seit vielen
Jahren begeisterte Monster-Fans.
Weitere Infos zum
Monster-Sortiment
findest Du im Netz unter
www.monstercabel.com
Wer die kürzlich erschienene Bushido Live DVD „Deutschland
Gib' Mir Ein Mic” gesehen hat, weiß, dass sich der Rapper den im
Frühjahr verliehenen Echo für den besten Live-Act redlich verdient hat. Doch der Wortklauber klopft auf der Bühne nicht
alleine auf den Bush-ido. Für den amtlichen Druck „on stage“
sorgt Bassist Markus Runzheimer.
? O4M: Bei Bushido spielst du neben
Drummer Dirk Rosenbaum als einziger ein
Instrument, aber nur live. Wieso ist diese
Kombination so interessant für den Rapper
aus Gold?
? O4M: Neben Bushido bist Du schon längere Zeit mit der deutschsprachigen Sängerin Diane Weigmann unterwegs. Wie
passt das zusammen? Vom Musikstil ist das
ja schon was anderes.
! Markus R.: Bushido ist es wichtig, seinem Publikum eine gute Live-Show zu präsentieren. Dirk und ich tragen dazu musikalisch bei. Wir spielen zu verschiedenen
Sound- und Percussionspuren und geben
der Musik ein gleichmäßiges und druckvolles Fundament. Durch uns wird der Sound
lebendiger, sicher auch etwas rockiger, vor
allem aber fetter. Gemeinsam mit großartigem Licht, Pyrotechnik und – von Tour zu
Tour – immer neuen Bühnenbildern ist das
Ganze die erfolgreichste Rapshow in
Deutschland geworden.
! MR: Du solltest mal auf www.kleinundbescheiden.de gehen und dir meine
eigene Band „Die Grundguten“ anhören.
Das hat weder mit Bushido noch mit Diane
viel zu tun. Ich finde, man darf das mit den
Musikrichtungen nicht so dogmatisch
sehen, zumal sich in jeder Musik etwas
findet, was das Spielen interessant
macht. Und ob man dann auch Spaß hat,
hängt ohnehin meistens mehr von den Mitmusikern als vom Musikstil ab.
? O4M: Ja stimmt. Ihr seid ja gerade mit
Bushido auf Festival-Tour gewesen und
wart auch schon den ganzen Februar über
unterwegs. Am 31. August kommt das neue
Album und die nächste Tour folgt
bestimmt. Gibt es da noch etwas Freizeit
zwischendurch?
! MR: Wenn wir unterwegs sind, ist das
zeitlich ja immer sehr komprimiert und deswegen bleibt dazwischen auch immer noch
Platz für andere Dinge. Das ist zwar nicht
immer freie Zeit, aber: Grundsätzlich ja!
?
O4M: Fällt da auch ein wenig Ruhm
vom grossen Rapper ab oder ist das nur ein
Job für Dich?
! MR: Willst du darauf hinaus, ob ich selber bald Rapper werde oder ob man mich
auf der Straße erkennt, weil ich neuerdings
teuren Schmuck trage? Ich arbeite sehr
gerne mit Bushido zusammen, wir kommen viel rum, reisen mit einer fantastischen Crew und spielen meist ausverkaufte Konzerte. Was will man mehr –
das ist ein sehr guter Job.
? O4M: Könntest Du dir dann vorstellen,
einen komplett anderen Stil zu bestreiten,
der eigentlich nicht Deinen Wünschen entspricht? Zum Beispiel Hard Rock oder
Metal?
! MR: Woher weißt Du, dass Hard Rock
oder Metal nicht meinen Wünschen entsprechen? Achteln ist jedenfalls die Königsdisziplin.
? O4M: Spielst Du lieber auf richtig großen Bühnen oder bevorzugst du die kleinen Clubs?
! MR: Große Bühnen sind toll, aber die
größeren und mittleren bis hin zu den kleinen und kleinsten Clubs sind auch sehr
prima. Es ist egal. Ich finde, es ist wichtiger,
dass es entweder voll ist oder voll aussieht
oder sich wenigstens voll anfühlt.
? O4M: Welches Equipment benutzt du
zurzeit?
! MR: Meistens spiele ich einen Jazz Bass
und gerade bei meiner eigenen Band auch
oft einen vierseitigen Akustikbass. Bei Bushido, wo die fünfte Saite gefragt ist, spiele
ich einen Sandberg California PM. Effekte
kommen momentan auch nur bei den
eigenen Sachen zum Einsatz. Hier mal ein
Equalizer, um den Sound etwas auszudünnen, oder dort mal eine Zerre. Aber eigentlich spiele ich am liebsten direkt in den
Amp. Ich habe einen Performer D1000 von
TecAmp, und der steht genauso bei Bushido und Diane auf der Bühne, wie auch bei
den Grundguten oder allen anderen kleinen und großen Gelegenheiten. Der Vintage Fetisch ist bei mir nicht besonders ausgeprägt. Für mich war es schon immer
wichtiger, zuverlässiges Equipment zu
haben, das ich überall einsetzen kann. Der
TecAmp Performer hat eine Klangregelung, die wirklich was kann und in jeder
Spielsituation, egal ob große Bühne oder
kleiner Club, große oder kleine Box, passe
ich meinen Sound damit in kürzester Zeit
an. Wenn es mal größer wird und druckvoller sein muss, steht eine L610 (6 x10er) von
TecAmp drunter, und bei kleineren Anlässen
benutze ich eine M212 (2x12er), ebenfalls
von TecAmp. Also – alles ist gut! und vor
allen Dingen: unglaublich leicht. Denn hier
und da muss man ja doch noch selber tragen. Also ein Hoch auf die
hessische Heimat! (Anmerkung der Redaktion: Da
kommen die Amps und
Boxen nämlich her.)
? O4M: Alles klar Markus. Vielen Dank für
das Interview und
weiterhin
viel
Glück und Erfolg
beim Bassspielen.
? O4M: Spielst du neben Bass auch noch
andere Instrumente?
! MR: Ich kann ein paar Lagerfeuerakkorde auf der Gitarre, die C-Dur Tonleiter
auf dem Klavier und einen Takt Billy Jean
am Schlagzeug.
Das komplette Interview
findest du im Web unter
www.planetguitar.de
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Schandmaul
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In Sachen Mittelalter-Rock ist die Band Schandmaul zur Zeit das Maß aller Dinge.
Keiner anderen Band gelingt es besser, Volksweisen in ein zeitgemäßes FolkGewand zu packen und mit mittelalterlichen Instrumenten und dem modernen
Sound von Gitarre und Bass zu präsentieren. Für das nötige Fundament in dem Ränkespiel sorgt Bassist Matthias Richter. O4M sprach mit dem Tieftöner.
Pump up the Volume
TecAmp Pleasure Board und PleasurePump
Welcher Bassist kennt nicht das Phänomen: Obwohl die Bassanlage auf der Bühne am Limit arbeitet und die Mitmusiker
wegen der gefahrenen Lautstärke bereits die weißen Fahnen
schwenken, hört man selbst seine Basslines nur recht unzureichend. Aber auch das immer populärer werdende …
… In-Ear-Monitoring bringt für Bassisten
gewisse Nachteile mit sich. Es fehlt das körperliche Spielgefühl, das normalerweise
durch die Vibrationen der tiefen Töne
erzeugt wird. Und genau hier kommt das
Pleasure Board ins Spiel.
Das Board ist ein Subwoofer System, dessen
vibrierende Standfläche die tiefen Frequenzen auf den Körper des Bassisten überträgt
und so für ein absolut cooles Feeling sorgt.
Die coole Kachel wird einfach parallel zur
„normalen“ Lautsprecherbox betrieben.
Aber auch in einer reinen In-Ear Situation
muss man nicht auf den geliebten Amp
verzichten – der kann nämlich problemlos
als Antrieb für das Pleasure Board dienen.
Außerdem wächst der Ausrede „Ich kann
meinen Part nicht – hatte keine Zeit zu
üben” ein langer Bart! Dank des seitlich
angebrachten Kopfhörerausgangs kann
man mit dem Pleasure Board nämlich auch
nachts trainieren, ohne jemanden zu stören.
hatten, wurde ich dann offiziell festes Bandmitglied.
! Matthias Richter: Der Wunsch kam kurz
nach meinem 13. Geburtstag auf, zu dem
ich meinen ersten Bass bekam. Ich hatte
davor aber auch schon Flöten-und Klavierunterricht.
Dann kam eben besagter Geburtstag, mit
ihm die erste Bandprobe, und ab da war
eigentlich alles klar. Ich habe dann, nach
Abitur und Zivildienst, ein Jahr überbrückt
und anschließend 2 Jahre an der Berufsfachschule für Musik in Dinkelsbühl Musik
studiert. Andere Ausbildungen hab ich
nicht – ganz oder gar nicht eben!
! MR: Überhaupt nicht, ich hätte nie
gedacht, dass es so etwas überhaupt gibt.
Zum Bass, da hast du recht. Allerdings habe
ich mir meinen Platz über die Jahre schon
erkämpft. Ich finde auch nicht, dass wir eine
typische authentische Mittelalterband sind.
Ich würde uns eher als Folk-Rockband
bezeichnen, auch wenn wir natürlich auch
zu Recht in dieser Mittelalterschiene verankert sind.
Das bleibt nicht aus, wenn man mit Flöten,
Geige, Drehleier und Dudelsack um die
Ecke kommt und die Texte oft märchenhaften Inhalt haben.
? O4M: Ändert sich die Einstellung zur
Musik wenn man von ihr Leben muss?
Pleasure Pump Eigentlich wurde die Pleasure Pump entwikkelt, um dem Pleasure Board einen amtlichen Antrieb zur Seite zu stellen. Die Einsatzmöglichkeiten des außergewöhnlich
gestylten Henkelmanns reichen aber viel
weiter. Der eingebaute Preamp macht die
Pleasure Pump zum ausgewachsenen Bass
Amp und über die sehr effektive 3-BandKlangregelung wird die Abstimmung des
gewünschten Sounds zum Kinderspiel. Als
besonderen Clou besitzt die Pump einen
Cut-Regler für den Speakon Out. Dieser
bewirkt, dass die oberen Frequenzen
beschnitten werden und das Pleasure Board
oder andere Bassboxen, mit satten Sub-Bässen versorgt werden. Neben dem pegelbaren Instrumenten-Eingang verfügt die Pleasure Pump über einen getrennt regelbaren
Line In, so dass sich Signale vom CD/MP3
Player oder für In-Ear einschleifen lassen. Die
gewünschte Lautstärke kann dann am
Kopfhörerausgang nachgeregelt werden.
? O4M: Matthias, in deiner Bio sprichst du
über die Problematik vom „Musik machen“
leben zu können. Hast du eine „bürgerliche
Ausbildung“ genossen oder die Entscheidung Profi zu werden, schon in deiner
Jugend getroffen?
SPECS PLEASURE BOARD
•
•
•
•
•
Belastbarkeit: 400 Watt@ 8 Ohm
Eingang: 1 x 6,35 mm Standardklinke
Ausgang: Kopfhörerausgang
Abmessungen: 80 x 9,5 x 80 cm (B x H x T)
Gewicht: 18 kg
! MR: Ich finde schon. Was früher reiner
Spaß, Hobby und einfach nur cool war, ist
halt heute für meine Existenz verantwortlich und muss immer irgendwie funktionieren. Da nimmt der Druck schon zu. Mittlerweile kann ich aber gut damit umgehen.
Ich kenne aber schon auch etliche schlaflose Nächte.
? O4M: Wie bist du an den Job bei
Schandmaul gekommen?
SPECS PLEASURE PUMP
•
•
•
•
•
Ausgangsleistung: 400 Watt @ 8 Ohm
Vorstufe: Transistor
Endstufe: Bipolar Transistor
Eingänge: ¼ Klinke (Instrument); ¼ Klinke (Line In)
Ausgänge: ¼ Klinke (Kopfhörer); ¼ Klinke (Line
Out); 1 x Neutrik Speakon
• B x H x T : 29 cm x 37 cm x 15,5 cm
• Gewicht: 9,5 kg
! MR: Ich spielte damals Bass in einer
Funkband, in der vor meiner Zeit auch Stefan (Schandmaul Drummer) einmal an den
Drums gesessen hatte So wurden die Kontakte geknüpft. Schließlich bin ich dann im
Herbst 2002 erst mal für eine Tour bei
Schandmaul eingesprungen. Nach ca.
einem halben Jahr,
in dem wir auch
schon zusammen
die erste LiveCD/DVD eingespielt
? O4M: Hast du dich im Vorfeld für mittelalterliche Musik interessiert? Bass ist da ja
nicht gerade ein großes Thema?
? O4M: Wie hat dich die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichsten Stilistiken geprägt?
! MR: Das ist auf jeden Fall sehr spannend
und inspirierend. Im Allgemeinen bin ich
ohnehin nicht auf eine bestimmte Musikrichtung fixiert. Davon halte ich nichts.
Musik ist einfach zu großartig und vielschichtig. Da sollte man offen sein. Unterm
Strich kann man immer nur dazulernen,
egal was man spielt. Durch Schandmaul bin
ich aber schon wieder ein Stück weit zum
Rocker zurückmutiert. Das musste so passieren, denn viel Zeit für andere Projekte
bleibt ja neben der Band nicht mehr.
? O4M: Du spielst einen Genz Benz
GBE1200 Amp und eine 6x10 Box aus der
XB2 Serie. Was schätzt du an diesem Setup
besonders?
Das komplette Interview
findest du im Netz unter
www.planetguitar.de
! MR: Ich war ab dem ersten Ton, den ich
reinzupfte, total begeistert. Der Sound ist
wirklich großartig. Außerdem ist das Equipment sehr robust und absolut roadtauglich.
Das ist natürlich auch sehr wichtig. Gut,
wenn ich jetzt selber immer alles schleppen
müsste, hätte ich wahrscheinlich ein entsprechend kleineres Besteck und nicht das
Flaggschiff der GBE Serie und eine 6x10er
Box. Aber so bin ich voll zufrieden, und freu'
mich jedes Mal, wenn ich den Druck spüre.
Der Amp hat einfach einen guten Ton, der
sich durchsetzt – dabei aber niemanden
zumatscht. Das weiß ich sehr zu schätzen.
Wir Bassisten haben es da ja nicht immer so
leicht, wenn es darum geht, die eigene
gewünschte Bühnenlautstärke mit den
Bedürfnissen der lieben Mitmusikanten zu
vereinbaren.
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Verse
TM-40
DT-4
PX4D
Praktische Tools für Gewinner
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Practise what you play!
Obwohl man der Pharma-Industrie im Allgemeinen ja so einiges zutraut, wird die Guitar-Heroe Pille
wahrscheinlich noch länger auf sich warten lassen, als vielen Lieb ist. Bis es soweit ist bleibt nur
eins: Üben! Und wenn man sich Gitarren-Götter wie John Petrucci, Joe Satriani oder Steve Vai
anhört, muss man sagen: Es bringt was! Und dennoch: Trotz aller Erfolge gehören die Jungs bis
heute zu den Fleißigsten Übern der Szene. Eine optimale Unterstützung bei ihrer Arbeit finden die
Drei seit vielen Jahren in praktischen Tools aus dem KORG-Labor.
Nehmen wir zum Beispiel
mal Joe Satriani. Natürlich
kommen seine extremen
fingerakrobatischen
Fähigkeiten nicht von ungefähr. Joe ist ein
fleißiger Über. Und damit er es immer und
überall tun kann, begleitet ihn seit Jahren
die KORG Pandora-Serie auf seinen Reisen.
Aktuell hat Joe das PX4D im Gepäck. Das
perfekt ausgestattete Kompaktprogramm
gibt dem Ausnahmegitarristen die Möglichkeit immer und überall zu trainieren,
Songideen auszuarbeiten, oder einfach mal
so im Tourbus zu Bass und Drums zu jammen. Im schlanken Gehäuse des Geräts
tummeln sich hervorragend klingende
„Models“ aller namhaften Verstärker und
Boxen, sowie klassische und völlig neuartige Effekte. Cool ist die „Band in a Box“
Funktion die Joe im gewünschten Tempo,
der Lieblingstonart und den unterschiedlichsten Grooves begleitet.
Das Joe Satriani einst im Mai
einmal Steve Vais Gitarrenlehrer war, können mittlerweile
wahrscheinlich beide nicht
mehr hören. Hat ja auch nicht lange gedauert. Denn schon mit knappen 20 Jahren war
Steve bereits so gut, dass er von Frank
Zappa in seine legendäre Band geholt
wurde. Ein Ritterschlag allererster
Güte. Aber auch
Steve macht keinen
Hehl daraus: Er ist
zwar ein Supertalent, hat sich seine
Mega-Chops aber
PX5D
in
unzähligen
Übungsstunden
hart erarbeiten müssen. Und genau wie
seine beiden Kollegen ist Training auch für
den extravaganten Steve täglich ein
Thema. Im Augenblick arbeitet Mr. Vai
gerade mit dem jüngsten Spross der
Pandora-Serie: Dem PX5D. Das Teil
basiert auf dem PX4D, legt aber in
Sachen Effektanzahl, Signalqualität,
Rhythmusbegleitung und Bedienbarkeit noch mal eine Schüppe drauf.
Außerdem lässt sich die Westentaschen-Maschine als vollwertiges
Audiointerface nutzen. Auf diese
Weise kann Steve (und natürlich auch
alle anderen Gitarristen und Bassisten) seine kreativen Ergüsse sofort
auf dem Computer aufnehmen und
speichern.
Kommen wir zum dritten im Bunde:
Über John Petruccis Technik und sein
Timing zu sprechen, wäre wie Eulen
nach Athen zu tragen (oder so).
Genau wie Steve und Joe ist auch der
sympathische New Yorker auf allen
Ebenen ein absolute Ass. Klar, dass er
das auch gerne zeigt: und zwar nicht
nur auf der Bühne mit seiner Band Dream
Theater. Auch in einem supercoolen KORG
ProSession Video-Workshop auf der Website www.korg.com vermittelt der Gitarrist
worauf es ihm beim Musik machen im Allgemeinen und Gitarre spielen im Speziellen
ankommt: Timing rules! Alle Übungen
die John in seinem Video zeigt, drehen sich
um eine Kombination
aus Spieltechnik und
Rhythmus/ Timimg
und werden als Notationen in einem separat herunter ladbaren
PDF angeboten. Ein
Muss für jeden ambitionierten Gitarristen.
Sparringspartner bei seinen Übungen ist
ein KORG TM-40. Das smarte Tool ist nicht
nur ein üppig ausgestattetes Metronom.
Dank der Tunerfunktion sorgt es auch für
die richtige Stimmung – und das in bester
KORG-Präzsion. In Vorbereitung sind weitere Video-Lessons, unter anderem von Joe
Satriani und Jazz-Ass John Scofield. Ein
regelmäßiger Besuch auf der Website lohnt
sich also.
Übrigens: Da man bei KORG genau weiß, wie
abhängig die Motivation von der korrekten
Stimmung ist, hat der Spezialist in dieser
Hinsicht noch jede Menge mehr auf Lager.
Egal, ob im 19“ Format fürs Rack, wie beim
DTR-1000 oder dem DTR-2000, oder präzise
und kompakt wie bei den praktischen
Hefern DT-4 und GT-4: KORG hält für jede
Anwendung das richtige Tool bereit.
Weitere Infos zu den vorgestellten Tools und mehr findest
du im Netz unter www.korg.de
Premium-Sound aus Bella Italia
Neben Pizza, Gelato, Pasta und Espresso hat auch die Herstellung
hochwertiger Musikelektronik in Italien eine lange Tradition. Mit
seiner neuen Marke Verse wagt jetzt ein Vertreter des „Ohren
Dolce Vita“, der Traditionshersteller Viscount den Sprung über
die Alpen, direkt auf den Weltmarkt. Sein Ziel: der Vertrieb hochwertiger Klein-P.A. Systeme mit einem enormen Einsatznutzen.
Die Jungs (und Mädels) von Verse haben eine
genaue Vorstellung davon, was einen guten
Sound, ein gutes System ausmacht: Sprachund Musikübertagungen sind dann perfekt
wenn sie klar und definiert rüber kommen,
Volumen und Druck haben ohne zu verzerren und dabei so angenehm klingen, dass
man ihnen gerne zuhört. Außerdem sollen
die Systeme stilübergreifend einsetzbar sein
und in jedem Ambiente einen erstklassigen
Job machen – egal ob man im kleinen Club,
einer großen Halle oder Open-Air aufbaut.
Als Basis für die Premium-Performance der
P.A.s aus Bella Italia haben die italienischen
Designer zwei wesentliche Elemente bis zur
Perfektion entwickelt: Die für die Herstellung
der Lautsprechermembranen und Magnete
verwendeten Materialien (Neodymium) und
die zum Einsatz kommende Digital-Endstufentechnik. Das Ergebnis sind Soundsysteme
mit einem beeindruckend dynamischen
Sound und einem perfekten Leistungs-/
Gewichts-Verhältnis.
Extreme Power – immer und überall
Das Verstärken von Live-Musik ist eine
echte Herausforderung. Faktoren wie
Raum-Reflexionen, schwankende Stromversorgungen, die jeweilige Wettersituation
etc. sind unberechenbar und können sich
negativ auf die Performance auswirken. Im
Vergleich zu normalen Endstufen, die am
besten in einem fest definierten Umfeld
arbeiten, sind Verse Verstärker-Module
extrem flexibel einsetzbar und haben eine
Antwort auf jede Frage: Egal ob es sich um
Festinstallationen oder transportable
Systeme handelt.
Intensivere Infos zu den
neuen Verse Soundsystemen
gibt’s im Netz unter
www.verseaudio.com
Gewicht und Leistung
Schleppen, aufbauen, schleppen, aufbauen.
In einem Bereich, in dem Gewicht eine so
entscheidende Rolle spielt, können VerseSysteme mit einem perfekten Leistungs-/
Gewichts-Verhältnis aufwarten. So wiegen
satte 500 Watt bei Verse-Endstufen nur
schlanke 1,2 kg, 2000 Watt unglaubliche
2 kg. Und auch das zur Produktion der Lautsprechermagnete verwendete Neodymium
ist ein Garant für eine optimale Soundausbeute, bei einem sehr geringen Gewicht.
Und das freut nicht nur den Roadie, sondern auch die Krankenkasse.
Effizienz
Da die Endstufen mit PWM Technik arbeiten, erreichen Verse-Systeme eine Effizienz
von genialen 95% - fast die komplette Netzspannung geht also im Audiosignal auf. Das
führt dazu, dass Spannungsschwankungen
im Netz einen wesentlich geringeren Einfluss auf die Leistung der Verse P.A.s haben,
als bei herkömmlichen Systemen üblich.
Haltbarkeit
Für die Produktion seiner Komponenten verwendet Verse ausschließlich modernste
Technolgien. Durch das geniale PWM Design
steigt die Endstufen-Temperatur nie über
65 Grad Celsius, was zu einer extremen Halt-
barkeit führt. Als Nebeneffekt wird der Einsatz von Lüftern auf ein Minimum reduziert –
Verse-Systeme arbeiten also extrem leise.
Verse – Open Systems for open minds
Die Insider Serie ist das Resultat intensiver
Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Die
fein abgestimmten, ausschließlich hochwertigen Komponenten machen diese
Lautsprecher zu optimalen Partnern im
„Stand alone“ Betrieb sowie als kleine Komplettanlagen. Durch das individuelle
Zusammenstellen mehrerer Boxen lassen
sich aber auch problemlos mittelgroße
Lokalitäten beschallen. Bei allen Anwendungen trumpfen die Insider Boxen mit toller Audio-Qualität, optimalem Leistungs-/
Gewichts-Verhältnis und hoher Verlässlichkeit auf.
Die Insider Serie bietet 3 verschiedene Topteile von 8“ (415 Watt) über 10“ (625 Watt)
bis hin zum 15“ Topteil (1625 Watt) und 3
Subwoofer mit 10“ (1000 Watt), 15“ (2000
Watt) und 18“ Lautsprecher (2000 Watt).
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80.000 Fans, 3 Tage Mega Party und eine Gibson ES-137
Rock am Ring
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Jüngster Spross in der Reihe erfolgreicher Firewire Produkte von Phonic ist das neue Achtfach-Interface FIREFLY 808. Acht studiotaugliche Preamps mit individuell schaltbarer Phantomspeisung sorgen für den begehrten, satten und warmen Grundklang mit überragenden technischen Daten und
helfen Dir, Deine genialen musikalischen Ideen in Hochglanzaufnahmen zu verwandeln. Die analogen Signale werden mit 24-bit Signalverarbeitung bei einer Abtastrate bis zu 192 kHz gewandelt
und via FireWire Schnittstelle direkt auf den Computer übertragen. Es ist keine weitere Audiokarte
mehr nötig.
Seiten dieses Hefts 38-39, hast du die Möglichkeit diese Gitarre zu gewinnen.
Und das Teil ist nicht nur für Jazzer
oder Devotionalienjäger ein Thema.
Wer sich ein wenig auskennt weiß,
dass man mit dem Sahneteil garantiert jeden Amp zum „Singen“ bringt
– schließlich lauern auf der gewölbten
Ahorndecke zwei absolute Leistungsträger aus dem Gibson-Sortiment auf
Opfer – ein 490 R am Hals und ein 498T an
der Bridge – roooar!
BEATSTEAKS
Um die Möglichkeiten, die eine hochauflösende 24-bit / 192 kHz A/D Wandlung
grundsätzlich bietet, voll auszuschöpfen,
sollte man nicht unnötig Pegel verschenken, oder umgekehrt zu viel des Guten tun
und so digitales Clipping riskieren. Phonic
setzt daher beim FIREFLY 808 auf eine optimale Pegelkontrolle und hat dem Gerät
übersichtliche LED Pegelketten für alle Einund Ausgänge spendiert.
Unverbindliche
Preisempfehlung des Teils:
sagenhafte
3331,16
Euro.
Tom T
WOLFMOTHER
PHONIC FIREFLY 808
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Coole Headline, aber vielleicht doch ein wenig irreführend. Denn
auf den diversen Festivalbühnen des Events waren natürlich jede
Menge Gibsons zu sehen und zu hören. Aber nur eine von ihnen
diente zahllosen Stars des Festivals als wohl aufregendste Autogrammkarte aller Zeiten.
Fett, heiß, unwiderstehlich- das
war Rock am Ring 2007!
Weit über 80.000 Fans
trafen sich am ersten
Juniwochenende auf
dem Nürburgring,
um, im Team mit dem
Who is Who der Rockautomatica
s ze n e, d i e u m l i e gende Vulkaneifel zu
beschallen. Und bei
einem Line-Up mit Bands
wie Korn, Linkin Park und
Slayer, braucht man nicht viel
Phantasie, um sich vorstellen zu können,
dass dieser Plan an allen drei Tagen
aufgegangen ist. Die Zeit zwischen
den Beben nutzte eine offizielle
Abordnung der Firma Gibson, um
sich, bewaffnet mit einer coolen ES137 Custom , im Backstagebereich an
die Stars der Show heran zu pirschen.
Als Ergebnis dieser Treffen, ist die heiße
Semiakustik mit der Lizenz zum
Rocken, ab sofort über und
über mit Original-Autogrammen bedeckt. Und das
beste: In unserer großen
Musikerumfrage auf den
Dicker Brummer
Worauf wartest du also noch?! Blätter
rüber!!! Oder, wenn du gerade online bist:
Besuch' doch einfach die Website
www.musikerumfrage.de.
Die ersten beiden Kanäle bieten, neben der
Mikrofonvorstufe, auch die Möglichkeit
hochohmige Instrumente wie Gitarre oder
Bass direkt anzuschließen. Auf der Rückseite können an dieser Stelle auch externe
Geräte wie Equalizer, Kompressoren oder
Noise Gates eingebunden werden.
Neben den analogen Eingängen ist FireFly
808 mit allen wichtigen Digitalformaten
ausgestattet, die der gehobene Studioalltag mit sich bringt: Acht Kanäle ADAT
In/Out, S/PDIF In/Out, AES/EBU In/Out, 16
Kanäle MIDI In/Out und Word Clock In/Out.
Damit wird FIREFLY 808 zu dem zentralen
Gerät in einer rechnergestützten Recording
Umgebung.
FIREFLY 808 erlaubt latenzfreies Direct
Monitoring mit Lautstärkekontrolle über
den Kopfhörerausgang, hat Einzelausgänge
für die acht D/A Rückführungen sowie eine
Stereomischung dieser Signale.
Mia
REVOLVERHELD
ULI JON ROTH
KILLERPILZE
FIREFLY 808 ist kompatibel mit Windows XP
und Vista sowie Mac OSX. Als Recording
Software wird Steinberg’s Cubase LE 4 (eine
ganz neue, verbesserte Version) gleich mitgeliefert. Wer schon die anderen Firewire
Produkte von Phonic kennt (z.B. das äußerst
beliebte
Helix Board), weiß, wie
einfach Installation und Bedienung dieser Geräte sind.
FIREFLY 808 lässt sich auch ohne Anschluss
an einen Rechner als rein analoge Mikrofonvorstufe verwenden, sei es für mobile
Aufnahmen mit einem Harddiskrekorder,
oder wenn zusätzliche hochwertige Eingänge gebraucht werden.
FIREFLY 808 lässt den
Traum von platinverdächtigen
Recordings auch für Normalsterbliche ohne
dicke Brieftasche Wirklichkeit werden. Die
unverbindliche Preisempfehlung für das
erstklassig ausgestattete Gerät liegt nämlich bei schlanken 511,– Euro.
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Wer bist du?
Nachname: __________________________________ Vorname: ______________________________________ Alter: ________
Geschlecht:
Die große O4M Musikerumfrage
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männlich
weiblich
E-Mail Adresse: __________________________________________
Willst Du den kostenlosen Gitarren-Newsletter*?
ja*
nein
Bist Du Gitarrist?
E-Gitarre
A-Gitarre
oder Bassist?
4-String
5-String
Rechts
Links
Bist Du Rechts- oder Linkshänder?
Wie würdest Du Deine Fähigkeiten einstufen?
Wie hast Du Dein Instrument gelernt?
Welche Marken spielst Du im Moment am häufigsten?
Jazz Gitarre
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Anfänger
Hobbymucker
Semiprofi
Profi
Im Alleingang
Privater Lehrer
Musikschule
Studium/Konservatorium
Gitarre
__________________________________________
Bass
__________________________________________
Saiten
__________________________________________
Amp
__________________________________________
Effekte
__________________________________________
Tuner
__________________________________________
Wie wichtig sind für Dich folgende Informationsquellen?
Scala 1 - 6 (1 sehr wichtig - 6 unwichtig)
Alles, was Du tun musst, um an der Verlosung teilzunehmen, ist das Formular
nebenan auszufüllen, es herauszutrennen,
in einen Briefumschlag zu stecken und ausreichend frankiert an die folgende Adresse
zu schicken:
In den letzten Jahren haben
wir einige Zeit miteinander
verbracht. Du hast viel über
uns erfahren, wir relativ wenig
über Dich. Das soll sich jetzt
ändern. Um unsere Inhalte
weiter zu verbessern und optimal an deine Bedürfnisse und
Interessen anzupassen, möchten wir Dir im Folgenden einige
ganz unverbindliche Fragen
stellen. Damit sich der Aufwand für Dich lohnt, haben wir
– sozusagen als musikerkompatibles Lockmittel – einen
üppig beladenen Präsentkorb
zusammengestellt. Die 100
Gewinne (in Worten
„Hundert“) werden unter allen
Teilnehmern verlost.
MUSIK MEYER GMBH
Stichwort: Musikerumfrage
Postfach 17 29
D-35007 Marburg
Einsendeschluss ist der 30.11.2007
(Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter der Musik Meyer GmbH und des Planet Guitar Online Service dürfen am
Gewinnspiel nicht teilnehmen)
Sollte Dir das alles zu umständlich sein,
kannst Du alternativ auch das im Internet
unter www.musikerumfrage.de geparkte
Formular ausfüllen. Und keine Sorge:
Gewinnen kannst Du natürlich trotzdem!
Fachzeitschriften
Prospekte
Freunde / Bekannte
Stars / Artists
Lehrer
Musikgeschäft
Websites der Musikgeschäfte
Internet / E-Mail-Newsletter
Messen / Ausstellungen
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6
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6
Welche anderen Zeitschriften liest Du außerdem regelmäßig?
Welche Fachzeitschriften liest Du?
Gitarre&Bass
Guitar
Bassprofessor
Akustik Gitarre
Soundcheck
Grand Guitar
Sonstige __________________________________________
__________________________________________________
(auch nicht musikrelevante)
____________________________________
__________________________________________________________________________________________________________
Über welche Seiten im Internet verschaffst Du Dir Infos zu Musik/Gitarren/Bässen etc.? __________________________________
__________________________________________________________________________________________________________
Welche anderen Internetseiten besuchst Du außerdem regelmäßig? _________________________________________________
__________________________________________________________________________________________________________
Hier alle Gewinne auf einen Blick:
Wo kaufst Du am ehesten ein?
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
1x
MARSHALL „JVM“ 4-Kanal Röhrencombo MRJVM410C
Gibson ES-137 Signature
VOX AC30CC2
HAGSTROM „UltraLux“-Modell
HSXL225
OVATION „Celebrity“
Elektro-Akustikgitarre OVCC44-RR
Tom Delonge ES-333 mit Gibson
„Dirty Fingers“ Humbucker
TAKAMINE „G-Serie“
Elektro-Akustikgitarre TAEG540CBSQ
Walden Konzertgitarre N740
GENZ BENZ Akustik-Gitarren Amp
GBSHENJR
LAG Summer 100BCE Akustik Gitarre
LAG JM200 BLK E-Gitarre
VOX Tonelab LE
2x
1x
1x
1x
30 x
10 x
10 x
10 x
5x
10 x
10 x
TONEBONE „Plexitube“
Röhrenverzerrer TBPLEXI
VOX DA5, black
ToneWorks (jetzt: KORG FX!!!) AX5G
ToneWorks (jetzt: KORG FX!!!) AX5B
Satz Saiten von ERNIE BALL
für Bass und Gitarre
HERCULES Gitarrenständer
mit Auto-Grab-System HCGS-412B
HERCULES Gitarrenständer HCGS401B
HERCULES MikroständerHCMS-651B
MONSTER Kabel der „Rock“-Serie
KORG GA30
hochwertige GIBSON Pflege- und
Zubehör-Sets für Akustikgitarren
Instrumente:
Musikgeschäft
Internet
Zubehör:
Handel direkt
Internet
Welche Messen/Ausstellungen besuchst Du?
Musikmesse Frankfurt
Vintage Guitar Show Hamburg
Open Strings Festival
Bass-Meeting
Sonstige __________________________________________________________________
In welchen Web - Communities bist Du/Deine Band zu finden (z.B. myspace) _ ________________________________________
__________________________________________________________________________________________________________
Welche Festivals besuchst Du? ________________________________________________________________________________
__________________________________________________________________________________________________________
Teilnahme auch unter: www.musikerumfrage.de
Der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
* Ja, ich möchte auch zukünftig von der Musik Meyer Distribution & Marketing Group informiert werden. Ich erkläre mich daher damit einverstanden,
dass meine persönlichen Daten von der Musik Meyer Group für diesen Zweck elektronisch gespeichert und verwendet werden dürfen. Eine Weitergabe
an Dritte erfolgt nicht. Ich kann dieses Einverständnis jederzeit widerrufen, hierfür genügt eine E-Mail an die Adresse [email protected]
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Finally, a guitar that generates both
and
Light)
Photos:iStock
(Heat
www.thevxt.com
(Electric Heat
Feinste Tonhölzer, String-ThroughThe-Body-Design und beste Bespielbarkeit liefern einen vollen
und warmen Ton, der durch die ´59
Duncan Tonabnehmer verstärkt seine
volle Hitze und Glut entfaltet.
Acoustic Light)
Die Fishman Powerbridge und der
VIP-Schaltkreis wandeln den Ton
der VXT in einen elektro-akustischen
Klang, der selbst Soundgourmets
in seiner plastischen und detaillierten Auflösung zutiefst
beeindrucken wird.
Vertrieb für Deutschland, Österreich und Benelux: Musik Meyer GmbH · Postfach 1729 · 35007 Marburg · Vertrieb für Schweiz: Musik Meyer AG · Spitalstrasse 74 · 8952 Schlieren