KARL-MÄRX- UNIVERSITÄT

Transcription

KARL-MÄRX- UNIVERSITÄT
Universitätszeitung
Organ der ,
Kreisleitung der SEO
'·'-10. April 1987
M
•
KARL-MÄRX- UNIVERSITÄT
A
Kommunisten.im.Kampf um hohe Leistungen an der Spitze der Kollek~i'ye
Urkunde der SED-Bezirksleitung übergeben
Am 1'. Mai, dem Kampftag
der Arbeiterklasse:
Der hohen Verantwortu'ng
jederzeit gerecht werden .
Unser klares
Bekenntnis zur
auf das Wohl
des Volkes und
den Frieden
gerichteten
Politik der Partei
Par.teiw~hlen an unserer Kreisparteiorganisation fortgesetzt-l Dr"Roland Wölzel
beriet mit Genossen der AP0 I der Grundorganisation Wirtschaftswissenschaften
l
•
I
~
.
(UZ) In dieser Woche zogen weitere ~arteikolIekbive unserer Kreisparteiorgarusation auf ihren Berichtswahlversammlungen
Bilanz
i,iber das Erreichte und steckten
neue, weitreichende Aufgaben , in
Durchführung der Beschlüsse des
XI. Parteitages der SED im Lichte
der Rede · des Generalsekretärs des
ZK der SED. 'Genossen · Erich Honecker, vor den 1. Sekretären der
Kreisleitungen ab. Gemeinsam mit
den Kommunisten in den APO und
nicht untergliederten GO berieten
in einer kämpferischen Atmosphäre
Ge.nosse Dr. Roland Wötzel, Sekretär
der Bezirksleitung LeipZli'g der SED,
~.m d Mitglieder · des Sekretariats der
SED-Kreisleitung.
Herzlich begrüßten die Genossen
der APO I der Grundorganisation
Wir.tschaftswissenschaften am Montag Genossen Wötzel. Der Schwerpunkt der Partei arbeit dieser APO,
so wurde im Rechenschaftsbericht
der Leitung - vorgetragen von Genossen Dr. Siegfried Liebing, APOSekretär in der zu Ende gegangenen
Wahlperiode - herausgearbeitet, ist
und bleibt die Erhöhung ,des Niveaus der Erziehung, Aus- und Weiterbildung von Lehrern für Politi-·
sche Ökonomie im marxistischleninistischen
Grundlagenstudium.
Es gilt, ·so wurde betont: den eigenständigen Beitrag zur Entwicklung
des wissenschaftlichen Nachwuch~
ses für €las ML"G · spürbar zu· erhöhen, um mit noch größerer Konsequeni jenen Maßstäben zu entsprech~m, wie si'e ilie II. Wissenschaftlich-methodische Konferenz in AusWertung der Beschlüsse des XI. Parteitages der SED herausgearbeitet
ha't. Dabei stand im Mittelpunkt der
engag.ierten kritischen und vorwärtsweisenden Diskussion die Frage,
wie die 180 Kommunisten der APO
ihrer politischen Verantwortung als
ML-Lehrer-Ausbildende bzw. als
künftige Lehrer im MLG noch· besser gerecht werden können.
Namhafte
Pädagoge·n
diskutierten
leipziger Konferenz zur
Schulgeschichte des
Sozialismus
(UZ-Korr., Vom 1. bis 3. April
fand an der Karl-Marx-Universität die 4. Leipziger Konferenz
zur Sch.uJ.gesdhichte des SozialismU5 statt. die in diesem Jahr unter dem Thema "Staatsmacht
der Arbeiterklasse und Schule in
der Geschichte des Sozialismus"
stand.
Die
Forschungsgemeinschaft
"Geschichte der Schule untI der
Pädagogi k sozialistischer Läntlet''' und der Wissenschaftsbereich Geschichte der Erziehung
an der Karl-Marx-Unjversität beide stehen unter der Leitung
von Prof. Dr. sc. GottfL"ied tJ".nlig
- hatten in enger Zusammenarbeit mit dem int:e rdi ~z iplinäl'en
Arbeitskreis
" Sozialistisches
Weltsystem"
diese
Konferenz
vorbereitet. auf der namhafte
Wissenschaftler aus den sozialistischen Bruderländern und der
DDR über diE' Wechselbeziehungen · zwischen "der Staatsmacht
der Arbeiterk)asse und der Entwickl,ung des Schulwesens in der
Gellchichte ·der sozialistischen G~­
seilschaft diskutierten.
Mit Taten unserer
Verantwortung
gerecht werden
Gemeinsam mit den Kommunisten der,APO), G0 'Wirtschaftswissenschaften beriet
Dr. Roland Wötzel, Sekretär der SED-Sezirksleitung (2.' v~ r.)_
Foto: Müller
Die VOn den Studenten. Forschungsstudenten und Hochschullehrern entwickelten Ideen und Gedanken zur Weiterentwicklung ·von
Lehre, Forschung und Nachwuchsentwicklung
unterstrichen
nachhaltig, daß sich die Genossen mit Engagement den Aufgaben stellen, daß
sie ihre Arbeit als po1itischel~ Auftrag verstehen und hohe Maßstäbe
die Prin:mpientreue, das Engagement für Wissenschaft und Politik,
das. fachliche Wissen und die methodischen Färugkeiten · der Lehrkräfte für das MLG. Für die Forschung formulierte er u. a. die Aufgabe, einen weiteren Theoriezuwachs zu erbringen und sie eng mit
der gesellschaftlichen Praxis zu verbinden. Die Forderung nach ·eng~r
an ihre Leistungen anlegen.
Vern€tzung von · Wiss.enschaft und
Produktion geIte auch für die gesell';
Genosse IROland Wötzel bestärkte sChaftswissenschaftliche Forschung'.
die Genossen in ihrem verantwor- Hier stehe man noch am Anfang.
tungsvollen Herangehen an die zu
lösenden weitreichenden Aufgaben
Der Parteileitung empfahl Dr. Wötzur Durchsetzu n g' des neuen Lehr - zel, elie Lage in den Kollektiven
p rogramms im MLG und forderte immer exakt einzuschätzen und daauf, einen noch größeren Beitrag von ausgehend eine den geforderten
bei . der Heranbildung eines lei- Maßstä ben entsprechende Parteia rstungsfähigen
wissenschaftlichen beit zu gestalten.
Nachwuchses zu leisten. Als unabdingbare V0raussetzung nannte
Zum neuen APO-Sekretär wurde
er dabei das persönLiche Vorbild, Genosse Dr. Jochen Krosse gewählt.
I
Dem fünfte.n Studienjahr
gilt große· Aufmerksamkeit
, Gemeinsame.Be\ratung·der KMU und PH Leipzig
I
(UZ) Anfang April tagte . in Anwe - ·kyms mit. Oberhaupt · gilt es, so Dr. Pe-
senheit von Prof. Dr. Michael Düster- tra R.antzsch . we)ter, der ,ideologischen
wald, Sekretär der SED-Kreisleitung" Arbe it . zur'fichtig~n Einordnu(lg des 5.
das Parteiaktiv zur Ausbildung von · L~h- Studienjahres gr-oße .. Aufmerksamkeit
rern , für die allgemei.nbildenden Schu- . zu . widmen. Bewährt.-.. und, dos· ist, ·deslen., Auf der Tagesordn,ung stand ein .Er- ' wegen als ·gute · ·Erfahrung- weiterzuver' fahrung.saustaus.c,h mit . Geno·ssen der rT)ittel,:!, ,hat:sich die ·F;ührung der schulPädagogischen Hochschule "elara. Zet- praktisch e n Tötigkeit ·der · Studenten im
kin" '· leipz.l g 'zur Vorb~r,~itling , de~ 5.. 4. Studienjahr als Juge-n·dobjekt. Auf
Studi,enjahres ~ in der L~r1rera.usbildung · ' diese Art und Wei,s e wird ihr . selbstänan . der ' Univ.e rsität. An ' ihm 'nahm 'auch ' dig es Denken und · Han·dell"\~ geförde~t.
Dr. Kurt Konecny, MitglieCl ·des :Sekreta-·. Das spielte auch ' in .der weiteren Disriats der ·A rbei~sgr(.lI:ipe · P'ä dag,ogisc!1e kuss.io ~ . eine Rolle. Es wurde he~a' usge­
WissenscJiaft~n u'1d · LeHrerbildung bei:. steHt, , daß . es· j~tzt, 'darauf ; cink,ommt,
der Bezirks leitung der. SEI?, teil.
d!'!n Lehrerstud ~ nten mehr .MöglichkeiIm Mitte lpunkt ,. der Beratullg , stand ten ·für :eine eig.enständige wissenschaftdie Frage, wie im 5. Studienjahr eine lich-kreative Arbeit einzurä"umen und
hohe qualität von E.rzi~hung und Au~~. ; so . au~h das Niveau der Diplomarbei~
bildung g,esi,chert w~rd~n . kann, wi~ mit i fen ·· weiter, zu heb!i!n. Ein Schwerpunkt
dißsem 5. S~udienjahr eine b"essere Vor-. der AusbildUQg, '.das , betonte .Prof. Dr.
bereitunQ : der Sty den ten ' a,uf i~re. kÜQf" ~i.chael Düsterwald, müsse die. Fördetige T(itigkeit als . Lehr.er, Erzieher, Klas ~. rung · d.e r sehr guten ·und 'begabten Stusenieiter . gewährl~istet wird.
ae'i1ten sein. Hier gibt es an der Uni.An der . Pädagogischen Hochschule., versität durchaus Reserven. lehrerstuabsolvieren .gegenVl(örtig erstmalig Stu- denten sollte.n e benso wie andere Studenten , das 5. Studienjahr. .. Dieses" denten gefördert werden. · Noch mehr
Jahr ist eigentlich de~ Höhepunkt der ist aber, vorher zu überlegen, wer rin
Auspildung u·nd auc~ ein · Gradme_sse~ weJcher., Riclitung und mit welchem Ziel
für 'den Erfolg des Studiums", beto'nte zu ·entwieke/.n ist . . Dazu bedarf" es von
Dr. Petro Rantzsch, Sekretärin der Par- seiten ·der jeweiligen Sektionen meh r
'
teiorganisation an der PH. Dabei ist guter Ideen und mehr Mut.
natürlich vieles abhängig von einer . Abschließend · Kannte Prof. Dr. t1ilanqfristigen Vorbereitung, die ·unter chaer Düsterwald
zusammenfassen,
onderem eine sehr gute Arbeit mit den daß die Vorbereitung auf das 5. StuMentoren. mit ihre r entsprechenden dienjahr in der- Lehrerausbildung on
Schulul1q in den Mentorenkursen e in- der KMU planmäßig läuft. Alle Bedin schließt. Hi e r entscheidet sich der Er- g!Jngen für seine erfolgreiche Absolviefolg des ousgedehnten Schulprakti- rung werden g.e schaffen.
r;:;,.Kommunisten
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. Erfahrungsaustausch
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I
141
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Leistungen der Tierzüchter
für die Praxis gewürdigt
Ziel an der Sektion TV: Wissenschqft auch in der
Agrarproduktion stärker zur Produktivkraft machen
(UZ) Im Auftrag des Sekretariats
der
SED-Bezirksleitung
Leipzig
überreichte Dr. Siegfried Thäle, 2.
Sekretär der SED-Kreisleitung, am
Freitag, dem 3. April, dem Kollektiv
der Tierzüchter an der Sektion Tierproduktion und Veterinärmedizin
die Ehrenurkunde der Bezirksleitung Leipzig der SED. Der Direktor
der Sektion, Pro·f. Dr. sc. Hans-·
Joachim Schwark. nahm sie. stellvertretend für das Kollektiv, entgegen.
Mit" dieser Urkunde wurden die
hohen Leistungen der Tierzüchter
in Erfüllwlg der Beschlüsse des XI.
Parteitages der SED im Jahre 1986
gewürdigt. Dr. Thäle bezeichnete es
als typisch · für die Kollektive der
Sektion TV, daß unter Fijhrung der
Parteiorganisation bereits gestellte
Aufgaben immer wieder kritisch geprüft werden - dahingehend, ob sie
den neuen· und höheren Anforderungen entsprechen. Ziel dieser Bemühungen ist es, in möglichst kürzester Zeit anwendungsreife Forschungsergebnisse für die Praxis zu
erzielen. Der Gesamtprozeß von
Erziehung und Ausbildung, Grundlagen- und angewandter Forschung
sowie Weiterbildung ist darauf gerichtet, die Wissenschaft auch in
der Agrarproduktion immer mehr
zU!' Produktivkraft zu machen. Auf
ilie enge Verbindung von Wissenschaft und Produldion eingehend,
verwies .Dr. Thäle darauf, daß dieser Prozeß immer in zielgerichteter
und konzentrierter Einbeziehung
der Studenten und jungen Wissenschaftler erfolgt.
Prof· Dr. Schwark dankte für die
hohe Ehrung. Er versprach im Namen des Kollektivs der Tierzüchter,
weitere hohe Leistungen im Rahmen der Gesamttierproduktion zu(
erbrIngen. " Unter "Führung der Parteiorganisation streben wir nach
ständig höheren und der gesellschaftlichen Praxis dienenden Forschungsleistungen, nach Leistungen.
die unsere Landwirtschaft und damit unseren sozialistischen Staat weiter voranbringen ", sagte der Sektionsdirektor. In diesem Zusammenhang
verwies er auf 21 Leistungen in
überführungsreifer Form in die Praxis, die in einem Katalog dem Vorbereitungskomitee des XIII. Bauernkongresses übergeben wurden.
Gedanken von Genossin
Aloysia Gruner
loh er1nnere mich immer wie- '
der an die ersten · Maidemonstratibnen nach 1945, 'die i-eh als junges Mädchen · miterlebj;e. Alle
Menschen freuten sich, daß der
schreckliche Krieg zu Ende war,
doch es zweifelten noch viele an
einem dauerhaften Frieden. Verbreitet unter der Bevölkerung
waren oft solche Meinungen
wie: " Bisher hat es immer
Kriege gegeben. Warum sollte
das in Zukunft ande:rs sein?" Gegen dieses Denken mußte man
vorgehen und, den Mepschen ins
Bewußtsein rufen, daß si,e eine
große Verantwortung für die ErIilaltung 'd es Friedens tragen, der
-man vor alilem mit Taten gerecht
wird. loh habe selbst viele DislCU5sionen geführt. und oft war
das nicht einfac·b.
Als aktive-Mitarbeiterin in unserer Frauenbewegung erlebte
ioh sehr direkt die Entwicldung
der Brauen mit. Heute können
wir auf ei·nen ' erfolgreichen
Kampf um die 'G'lei"chberechtigung der Frau zurückblicken.
Wie leicht sagt' sich>das,' a-ber un'ser Ringen Wat' um ·viel1es schwerer. Mußten doch die · Fra.uen
richtig ,begreifen. da.ß die Verant:,..
war1Jung bei·ihnen liegt. in ihrem
ZUipacken, .in · ihrer .Initiative. Bei
vielen wuans das erst durch unser Vorwärtsscllreiten ins Denl~en hinein. Gegenwärtig · sind 95
Prozent·al1er Frauen der DDR berui;stätig. IcI:! glaube, das zeugt
eindeutig ,von der Veränderung,
,die wir dUl~CI:! den beharrlichen
Kampf herbeiführten. Auch die
jüngsten sozialpolitischen Maßnahmen sind Ausdruok der auf
das Wohl des Volkes gerichteten
Poilitik.
.
Natii,rlich bleibt noch vieles zu
tun, denken · wir llur an die geringe Anzahl von Fi-auen in verantwortlichen Funktionen, ein
Problem. das Genosse Erich Honecker in seinem Referat" vor den
. i. Sekretären der Kreisleitungen
sehr deutlidh anspraah.
l:Jnseren Kampf·· fortzusetzen.
ist vor allem eine Sache . der Jugend. -Deshalb sollte sie sich immer wieder bewußt sein. daß das
Tempo der Entwicklung auch
von ihrem. engagierten Einsatz
abhängt und daß in unserer heutigen .. Zeit der friedlichen Zusammenarbeit mit allen frie'dliebenden Kräften besondere Bedeutung zukommt.
Dr. Siegfried Thäle, 2. Sekretär der SED-Kreisleitung KMU, überreichte an Prof.
Dr. sc. Hans-Joachim Schwark, Direktor der Sektion Tierproduktion und Veterinärmedizin (rechts), die Ehrenurkunde der SED-Bezirksleitung. Sie wurde dem Kollektiv der Tierzüchter in Würdigung hervorragender Leistungen im ·sozialistischen
Wettbewerb in Durchführung der Beschlüsse des XI. Parteitages der SED im Jahre
1986 verliehen.
Foto: HFSS (Schulz)
Erfahrungsaustausch
mit sowjetischen
Gästen
(PI) Eine De legation des sowjetischen
Hochschulministeriums unter Leitung von Prof.
Dr . Viktor Iwanowitsch Subarew, stellv. Minister und ·vel"antwortlich f ür den Bereich Marxismus-Leninismus,
weilte
in
der vergangenen Woche an der
Karl-Marx-Univensität.
Hauptanliegen der Besucher.
di e mehrere Gespräche mit Rektor prof. Dr. sc . .Dr. h. c. Lothar
Rathmalln führten, war ein Erfahrungsaustausdh über die weitere Qualifizierung tler Lehre
und der Forschung auf dem Gebiet des Marxismus-Leninismus
an den Universitäten und Hochschulen heider Länder. Zugegen
war a,uch Dr. Siegfried Thäle. 2.
Sekretär der SED-Kreisleitung.
KMU.
Außerdem fand ein Treffen
der Delegation t'nit an der KMU
studierenden sowjetischen Stu denten statt. Auf dem Programm
stand auch ein Besuch des
Franz-Mehring-Instituts.
um
über die Weiterbildung der Lehrkräfte des marxistisch-leniniStischen Grundlagenstudiums zu be- ·
raten.
Wissenscha(tler
aus sozialistischen
ländern beraten
(PI) Di,e Karl-Marx-Universität veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Humangenetik der DDR in der Zeit
vom 23. bis 25. April das 7. Symposium sozialistischer Län'der
über angeborene Stofiwechselstörungen. Die Tagung findet im
Kleinen Saal des Nellen Gewandhauses statt (Beginn: 23. 4.. 9
Uhr). Das SympOSium bescl1äft igt sich mit Problemen dE'r Di a gnostik und Behandlunjt angeborener. erblich bedingter Stoffwechselstörungen. Schwerpunkte
sind dabei moderne Methoden
der genomischen Diagnostik. das
heißt. Verfahren der direkten Untersuchung lier genetischen Substanz (DNS). mit dem Ziel der Erkennung von überträgern und
der vorgeburtlichen (pränatalen)
Diagnostik bei entsprechenden
Risikofamilien, sowie die Darstellul1~ der nunmehr fast 20jährigen Erfahrungen der Behandlung der Phenylketonurie nacl1
Einführung der Massentestung aller NeugebOl'enen auf dies·e Erkran kung.
KMU bereitet d.as
Mathematiker
Georg-Maurer-Preis
Nationalfes·t des
, ' , ,r:
forschen
für Or;
für die Praxis
Christel Hartinger
. Sports ~ktiv vor. .'
.,
2
AKTUELLE INFORMATIONEN
10 Apnl 1987
Promotionen
Fe-stveranstaltung anläßlich des 40. Jahrestages der Gründung des DFD
PromotlonA
Anlaßbch des 40 Jahrestages der
Grundung des DFD oqanlslerte dle
DFD Gruppe 124 des StadtbezIrkes
Mitte Ende Marz etne Festveranstal
Sektion MarxIsmus LenInIsmus
Wwfned Fuchs am 15 AprIl 14
Uhr VEB Fhlmfabr k Wolfen
Konferenzzunmer
Zum
ge
SChlchtsverandernden
WIrken
der ArbeIterklasse und Ihrer m 11
Partei beI der Durchsetzung
des WTF Im VEB F1ilmfabnk
Wolfen 1961 bIs 1970/71
SektIon Psychologte
Blfgtt Ackermann am 15 Apr I
14 Uhr 7030 Tleckstraße 2
Raum 8 Strukturanalysen vlsueL
ler ErkeIlllll.lngslelstungen am Bel
spIel des VergleIches emfacher
geometnscher Muster
Seklton Theorehsche und an
gewandte SprachwISsenschaft
Andrea Kamm am 10 Apr I 13
Uhr 701Q K arl Marx PJatz 9
Hauptgebäude
SED KreIsleI
tung Raum 2 33/36 DIe Mngul
stlsche Begrtffsbildung zu AR
GOT POPULAIRE PARLE
Em
BeItrag zur Gesch,chte deI So
zlohngulstik und zur Klarung
emeg Hauptproblems der franzo
slschen Sprachw ssenschaft
SektiOn WIrtschaftswIssenschaf
ten
Ingrid Fischer am 10 Apnl
1430 Uhr
7010
Kar! Marx
Platz
Umversltatshochhaus
I
Etage Raum 5/6 D e Aufstel
lung und eftekttve Nutzung von
Natural Wert Verflechtungsbi
lanzen auf Kombmatsebene aus
den Angaben der zentral s erten
und fachlichen Matertalber chter
stattung (untersucht n ausge
wahlten
Kombinaten
des
Sc r wermasch nenbaus)
Sektion Kultur und Kunstwls
scnschatten
Matthias
Herrmann
am 22
ApriJ 15 Uhr 7030 Tleckstraße
4
FachbereICh
MuslkWIJssen
srhaft/Muslkerzlehung
Untersu
crungen zur GeschIchte der
Dresdner
HofmusIk
zw sehen
1464 und 1541
SektIon Afrika und NahostWls
sensehaften
Jean Maro
Andrlamana.ntena
D e gesellschaftlIchen Verhalt
n sse der bau~rl chen Bevolke
rung Im MERINA und BETSI
LEOGEBIET
des
Hochlandes
VOn Madagaskar
Sektion Physik
AUred Roberl Volker am 14
AprIl 1615 Uhr 7010 Tals lraße
35 Horsaal 17 des WB Geophy
sik
Neut ron Neutron Messun
gen ln geolOgischen Flachboh
rungen - eln Beitrag zur schIcht
~ be7.9[eneu Feuchle unq P<>rDS
la!sbestlmmung Im DeckgebIrge
Von Braun kohlenlagerstätten der
DDR
BereIch Medizin
Han. Joachlm Koraus am 14
Aprll 1330 Uhr 7010 PhlU IPP
RosenthaI Straße 55 Kursraum
der Kllmk fUr Gynakolog,e und
GeburtshIlfe Kllmsche und ka
tarn nest sehe StudIe zum Ze,
vixkarzlOom und seInen Vorstu
fen be Ju ngen Fra uen (30 J ahre
und Junger)
Ol.f Echtermeyer Hartrnut Sper
Hng (Kollekt l vd ssel tation) gle
che Ze t und gle cher Ort Eme
mult faktOI elle LangzeltanalJse
m t H lfe del Kombinat on der
L fe Table und des Logrank tests
zur Erkennung lelevantet the
rapeutIscher Probleme be m ma
1 gnen Melanom
Andrea Pomrehn am 15 API I
13 30 Uhr 7010 LIeb gstraße 27
I Etage Konferenzz mmer des
Cat! Ludwlg Inst tutes H stoche
mIsche Beurte lu ng der Glyco
genentleerung
n Muskelfasel n
ve sch edenen T yps m t besonde
l'er BerucksIChtlgung der Tonus
fase n n ach ermudender Reizung
eines
IsolIerten
Floschmus
kelpraparates
Norbert P,ele. am 15 AprIl
14 30 Uhr gleIcher Ort Elektro
physIOlogische
Untersuchungen
der m ltochondnenre chen Mus
kelfaser
und
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muskularen
Endplatte
beim
J110sch
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Redaklonskolleglum
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Schaufuß (verontw Redakteur) Jur
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(Redakteure) Mort n D ckhoff lho
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.Hermann Duncker 111 18138 Le p
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Bank Konto 5622-32-550000
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da IIe der KMU und der DSF
Ehre nnadel n Gold
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Förderung der Lehrerstudenten
bleibt Aufgabenschwerpunkt
Kampfplatz für den
APO 11 der GO GermamstiklLlteraturwlssenschaft wahlte Ihre neue Leitung
FRIEDEN
Premiere des schul praktischen
Jahres wird mit einem hohen
Engagement aller vorbereitet
Weiterbildung an Sektion Fremdsprachen
Kurz notiert
Erfahrungsaustausch hilft,
den Aufwand zu verringern
Bulgarischer Gast
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Effektiven Einsatz der Computertechmk beraten
(UZ Korr) An del SektlOn Fremd
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Prof Dr sc Rosema~ e Glaser und
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Elnfuhrungswerk
Grundfragen der Kommunikat ons
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renkollektiv unter der LeItung von
Georg Michel LeipzIg 1985) sowie
zusammenfassende Thesen di e p ra
DJC Computer Themabk wlIrde 10 x snahen
DIskussIOnsstoff
boten
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übersektIonellen
Gemeln Die Seromare wurden von Mltarbel
sChaflsveranstadtung
behandelt tern der be den 1 ngu stlschen For
Dem Einführungsvortrag von Prof schungskollekt ve
der
SektIOn
Dr
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Lothar Hoffmann zum Fremdsprachen vor allem von Ange
Thema Computer im I<nguistlschen h or igen
des
W ssenschaftl ehen
Umfeld des Fremdsprachenunter Nachwuchses durchgefuhrt
D chts « schloß sich erstma.1s eine Po
D e Veranstaltungen der Wissen
dlumsdiskussion "n die von Vel schaftsgebIete Russisch
Engl1sch
tretern iler Sekt Ionen Fremdspra Romamsche uml Alle Sprachen dIen
-ehen und " Theoretische und ange ten der Erarlle tung neuen Lehrma
wandte
Sprachwissenschaft
des ter,Hils Sow e der sprachpraktIsch en
Herder Instituts und der Pädago und
landesk undl chen
We terb I
glschen Hochschule LeIpzIg gestal dung Den aktuellen Bezugsrahmen
tet w urde
der Weite b Idungswoche bIldeten
Anhand vOn Computerprogram der 01 entl erende Emfü hrungsvor-men für ausgewählte grammatische trag des SektlOnsdlrektors Prof Dr
Erschemungen
Im
Deutschunter sc Wern er ReInecke Zu r Entwlck
nch t f ur AuSlä nder und fUr syntak lungskonzept on des Be rats (ur
tische Merkmale russischer Fach F emdsprachen be m MHF
aus
texte der Medizin demonstnerten n der dIe AUfgaben del Sekt On f\l l
we telen VOl trägen Doz Dr F ec h das P lanjahr 1987 abgele tet wut
ner (Herde Inst tut) un d D etel Bu den u nd deI nstrukt ve wehrpol t
schel (SektlOn F emd sp achen) h,e sehe Va hag von übe st D Gloau
Erfahrungen bel der Nutzung d eser Allen Veranstaltungen folgte n wel
neuen Lerntechnolog e wobe auch teduh ende und verLIef ende D s
deutl ch wurde daß der Albe ts kuss onen
VI Lelpzlger StomatologiehistorIsches KolloqUium
Kenntnisse über Entwicklung der
Zahnheilkunde weiter vertieft
Traditionelle Veranstaltung beWies erneut Ihre Nutzhchkelt
S Schenkel (Le,pZlg) und K Kra
mer (LelpZlg) behandelten m Ibren
Vortragen dIe relevanten EntwIck
lunge n auf den Gebleten der Kle
ferchlrurgre und der Kieferorthopa
die In deren Bez ehungen zur
KrIegsvorbereItung und KnegsfuR
rung R Bernau (Berlm) charakten
slerte ausfuhrhch die 10 dieser Zelt
1m BereIch der prothel1schen Sto
matologle erfolgten methodIschen
und
techmschen
Erneuerungen
wobei s e besonders auf das progres
s ve Werk von G Trebltsch n Ber
1m emgme und interessante Mo ..
PARTEILEBEN
10 Apnl1987
mein StudIenplatz-
er
offnete dle F estvelanstalbung mit
emer kurzen Ansprache )n der s e
auch Ihre Erlebmsse und EIndrucke
als DelegIerte des XII Bundeskon
gresses des DFD schllderte
Danach fuhrte das Max WoJlny
Quartett (Max Wollny 1st Le ter der
HauptabteIlung Kultur deI KMU)
e n fe~tlIches Konzert u a mlt Sat
zen aus dem S tre chquartett Werk
33 und 77 von Joseph Haydn auf
Im Anschluß daran wurden Aus
zeichnungen mlt der Ehrennadel
des DFD 10 Gold vorgenommen
bzw Urkunden fu r 40Jahr ge MIt
glIedschaft m DFD u berre cht Der
Sollbasar den MIlgl eder der DFD
Gruppe lIebevoll ausgestaltet hat
ten brachte emen Erlos von 320
Mark
F1oto MüLLER
In dem e mführe nden Vortl ag
zum Rahmenthema s md d1e Aus
w rkungen der faschIstischen DIkta
tur auf d'e WIssenschafts
und
Hochschu!entwlCklung 10 der Sto
matologle und speztell auch auf d e
EntWICklung der Schul und Jugend
zahnpflege behandelt worden Em
gegangen wurde dabeI auch auf die
verheer enden Rolgen des faschlstl
schen AntisemltIsmus G He del
(Dresden) machte m der DIskUSSIon
auf noch weitel: zu erforschende
Aspekte aufmerksam
UZl14
Mein Arbeitsplatz.
tung
D e VOlsltzende Eva Wmkler
Das VI Lelpzlger Stomatolog e
bIstortsche KoUoqulUm fand 1m Monat Marz als Gerne nschaftsveran
staltung der SektIOn Stom atologIe
u nd des Karl Sudhoff Insbtuts des
BereIches Mediz n der K arl Mal x
Umversltat statt und war In dI esem
Jahl dem Rahmenthema D e Ent
"cklung der ZahnheIlkunde 10 der
Ze t der fasc;h st schen Diktatur n
Deutschland von 1933 bIS 1945 ge
WIdmet.
UZ/14
delle von Arttkulatoren aus deI
Sammlung der Berl ner SektIon Sto
matolog e demonstrIerte
Aus dem Vortrag von I Marz
(Berll n) wurde deutlIch wesIch
d e Schwel punkte der Forschung
aul dem Gebiet deI Zahnhe Ikunde
den Jewell gen Forderungen der ver
sehledenen StadIen del fasch sb
schen Dl~tatur anpaßten w Ie a bel
a uch e nzelne Fachvertreter versuch
te n d esen Forderungen gegenuber
Ihre humams t sche Grundhaltung
zu bewahren
Der BeItrag von T Nlckol (Lelp
Z1g) bemhaltete Be sp eIe fur dIe
Nutzung des Erkenntmsstandes auf
dem GebIet der PerlOdentologle bel
der Vorbere tung und Durchf uh
rung der faschIstJschen AggreSSIOn
und die Anfalhgkelt der damahgen
D1Skuss on um d e ParadentoseatlO
]ogle fur bestImmte unwlssenschaft
hche und Inhumane Tendenzen
EInen spez fIschen uberg[e fenden
Aspekt deI Hochschulentw cklung
stellten G Graehn und G Otto (Ber
Im) mIt Ihrem BeItrag u ber d e Ent
WIckl un g des Frauenstudiums dar
DIe vorgestellten Forschungser
gebmsse konnen als Erwe terungen
un d Vertiefun gen unseres Kenhtms
standes zu dieser kompliZIerten und
w derspruchsvollen neuen Entwlck
lungsphase der St<>matologle gelten
Die zum wiederholten Male unter
BeweIS gestellte NutzhchkeJt der
Veranstaltung hat dIe Abs cht d er
b s hengen Orgamsatoren bekraftlgt
dIe Kolloqulenre he fortzufuhren
T NICK0L.
Korr) Anna Lllova Do
zentm fur übersetzungstheorIe
an der Umversltat SofIa be
suchte am 24 März das Institut
zur WeIterbIldung von Splach
mIttlern Anna L lova st Präs!
den tm der Federatlon Intern atlO
nale des Traducteurs des mter
nat onalen übersetzerverbandes
dem a uch d e Verelmgung der
Sprach m l ttler unseres Landes an
gehört
(UZ
In emem ausfuhrhchen Ge
spräch m,t dem DIrektor des In
sbt uts zur WeIterbIldung von
SprachJlllttlern Dozent Dr M
Schubert
nformlerte sich der
Gast ub er dIe Aufgaben und d ie
ersten Erfahrungen des 1984 ge
gnjndeten Inst t u tes Vor den
Lehrkraften des IWS sprach
Frau L lova m e nem Vortrag
zum Th~ma Dldakt k und Me
thoden des Übersetzens
\
Psychologe aus der
Schweiz an KMU
(PI) Der SchweIzer Psycho
loge Prof Mar 0 von Cranach
Psych olog sehes Institut der UnI
versJtät Beth war vjere nhalb
Monate Gastprofesso an de~Sek
bon Psycholog e der KMU
Prof Cranach hatte dam t d e
Mogl chke t e ner Gastprofessur
wahrgenommen dIe an der Sek
hon Psycholog e der KMU zu Eh
ren des Begrunders der exper
meneelien PsychOlogIe P rof WII
helm Wundt n LeIPZIg e nge
rI chtet worden war
In Vo bere tung der Parte wa h en
ha ben w r Genossen des W ssen
schaftsbere ches D dakt k und Me
thod k des Fre mdsp acnen unter
chIs de KMU m Kol e kt v und m
ve t a uehsvol en nd v due len Ge
sprach d e Sehwe pu nk te beraten
des ch n we te e~ Durchfu hrun g
d er Beschlusse des XI Pa te tages
aus den vo uns stehenden Aufga
ben ergeben
Eines de r Houptprobleme um
dessen qua tot ve Los ung verant
wartungsbewußt gerungen w d st
d e Abs eh. ung des m Septembe
dieses Jab res zum ersten Mol an un
serer Un versltat begin nenden schu
praktischen Jahres tu die Lehrerstu
denten Im 5 Studlenlohr
schopfen Dozu gehoren se tens der
Un ve s tot u 0 pe son che Ge
sp ache de Bet eue m t hren Stu
denten und e ne nd v duelle Bet eu
ung d e Erte ung du chdochte
Pokt kumsauftra ge sowe de stan
d ge Kontakt zu Mento und Prok
t kumsschule
Ke ne Maßnahme d ent dem
Selbstzweck Es geht um d e we te re
Aus progung Je ner Pe rsonl chke ts
me kmal e d e fu e nen SOl 01 st
sehen Lehrer erfo rd e rl ch s nd In
d esem Bestreben s nd w r n cht 01
le n E fohrene Ko llegen der P a x s
stehen unseren Studenten mt Rot
und Ta t zu Se te Pedagog sch
psycholog sc: h beg undetes Vo ge
hen E nfuhlun gsve mogen n d e
P o bl eme des Sch ulers Schopfer
Nic ht ger nger Muhen nhalti
eher und organ sotor scher At be turn E nsatzbere tschaft pol t sche
darf es um de m gesellschaftl chen Ve ontwortung - oll dos und ve les
Anliegen unseres Auf! oges gerecht ande e meh w rd fu unsa e Stu
zu werden solche Absol ve nten zu denten be den n dos hohe Amt
enlw ekeln dem t hohe Allgeme n e nes Mentors be ufenen Ko llegen
b Idung festem po l t sehen Stand e rlebba und es 9 It d ese n kost
punkt und we tvollen Person I ch ba an Schatz zu heben
ke tselgenschaften
ausgestattet
In unse em geme nsamen Bem u
sind und auf d ese We se den An
forderungen de
P ox 5 entsp e hen um d e neue Q ua l tat n de
F emdsp achen e h e ausb Idun!=) ge
chen Auf d e Te t de schulp ak
t sehen Bewahru ng d e Studente n w nnt d e Schulung unserer Po
xlspa tne
de Mento e n zuneh
bestmogl eh
vo zube e ten
das
mend an Bedeutung e laub t se
he ßt u 0
sen e ne.m Befah
g un gsp ozeß
n dem se !e nen doch d e perlonl ehe Kontaktouf
theoret sehe Zu s ommenn an ~e zu er ne hme zw sehen Me nto r un d Aus
ken nen und bewußt anzuwenden n b Idung se nr chtung 0 e Ge nossen
und Kollegen unseres W ssenschafts
de m se Grundlagen des be ufsp ak
t sehen K'onnens e we rben und s eh be e ches haben deshalb de Vo
mt den Bed ngungen des Scnu oll be e tung da auf d e not ge Beach
tags ntens ve vert out machen so tung zute I we rden lassen
zu fordern daß 5 e ube gute Au s
Noch w den ganzes Semester
gangsbed ngungen fu de n ube aus ve gehen b s s e h d e Spannung
Allsb Id ungs a~ lost d e scho n Je l.t d e Studenten
entsche denden
SC~11 U v'Ufu.gen ,.0 esem /'.uft 0 9 f\ e rg rf fe n ho t und mt der F '9ge
ausgeze cnnete
Qual tat qe ecHt noch dem Gel ngen dem S eh
zu we rd e n da n se hen d e Ge Bewo h en
dem
Das Ve trouen
nosse n und Kollegen des W ssen Rechtfert gen und de m Gerecht
schoftsbere c hes hren Be troq zur we den der Verantwo tung ve bun
al se t gen Sto kung unse e Repu den st 0 e guten T od tonen de
bl k
F emdsp ache nleh re ra usb Idu ng on
M t der(! Z el den F eden sehe de r KMU fo tsetzend konnen w
rer zu machen ve rste he n w runse als Genossen und oll e Kollegen
re n Arbe tsplatz als die Statte an Method ke de lAS e nbez ehend
de r w runse e n Te I zu E holtung sogen daß uns va de Beantwo
des Fr edens le sten Es n mmt des tung de F OQe n eh t ba nge st daß
halb n cht wunder wenn unter Mo w mt Cpt m smus und Verontwor
bis erung a ller Kra fte noch dem tu ngsbewußtse n d e Losu ng de
Weg ges ucht w d de r a m besten Aufgabe vo a nt e ben und daß e ne
gee gnet ersehe nt d e fur d e Stu bestmag ehe Vo be e tung de Stu
denten m schulp akt sehen loh ent de nten auf den E nsatz n de P 0
heltenen Pote nzen s ch dos sol de x s e ne Sache un-se e Ehre st
Fundament tu d e berufsp akt sehe
E PAUL
Tat gke t zu era be te n vo I o uszu
S KOITSCHEFF
Kurz vor sem er Ruckkehr n
dIe Schwe z a u ßerte 5 ch Plof
Cranach
n e nem Pressege
sprach uber ZIe l un d Ergebn s
se nes Aufenthaltes an der Karl
Marx Un vers tat
Me n
Z el
var Lehre und Forschung der
Lelpz ger Psychologen ntenSlVer
ken ne n uler nen
Außerdem
wollte Ich meIne Forschungser
ge bn sse und Ans chten zu r D s
kussIOn stellen Dazu hIelt Ich
elne Votlesungsreihe von 25 Stun
den und uber zehn Stun..den Sem
nar Ich versuch te e ne Gesamt
dm stellung deI Psychologie zu
geb en Me n Haupt n !tresse be
stand darm zu untersuchen w e
SIch dre em zelnen MenSChen als
Persön n ihrer Tatlgkelt 1m Rah Auslandische Studierende zeIgten
men von Gruppen und Organ
satlOnen en tWIckeln
(UZ Korr) U ntel dem Motto M t
den Fra uen de W elt fur den Fr e
den der Welt fe eden w a hre nd des
Rechtsauskunft
schon t l ad tlOnelIen Intertreffs des
D e Rech tskomm lsslon beim Herder InstItutes Studentmnen und
KreIsvorstand der Gewerkschaft Studenten aus rund 50 L andern zu
W ssen schalt te Jt m t daß f ur sammen mit Ihren Lehrern und Vle
dIe M tarbe tel der KMU d e len Gasten darunter eme Delega
nachslen
kostenlosen
Rechts t on deI JUTl Gagal: n Oberschule
sprechstun den zum Arbe tsrech t Belgern und der FDJ Grundo lga n
zu f ligen den Tell1)me 1 statlf n sat on des Wald kra nkenha uses Ba d
Iden 20 Aprtl 4 und 18 Ma so Duben sowie Veltreter der P a ten
aus
Espenham
und
w e 1 und 15 Jun S prechzelt br ga den
ISt JeweIlS von 13 b s 14 Uhr Im Zwenkau Alle waren von dem n
1iIauptgebaude 2 Etage Zlmmel veauvoll e n und abwechslungsrel
02 21
c hen Programm sehr bee ndruckt
Da war e ne e nz gartlge Mo
denschau zu sehen a uf deli farben
Traditioneller Intertreff des
Herder-Instituts begeisterte
Freie Ferienplätze
(PI) BeIm Kre svolstand Ge
werkschaft W ssenschaft sm d
n och Fenenplatze zu erh alten
lI2-Bettz mmer 17 4 bIS
87 Sch wemaiThur
1/2 BettzI mme r 24 4 bIS 7
TrautensteinIHatz
1/2 BettzImmer 24 4 bIS 7
MelmerswendelHarz
1/2 Bettzmuner 27 4 biS 7
F alkenberg/Mark
1/4 Bettz mmer 9 5 b s 16
Feldberg
1/5 BettzImmer 9 5 bIS 16
Wlldenthai/Erzg
SpreehzClten
<lienstags 10 b s 1730 Uhr
f,e tags 10 bIS 14 Uhr
Ort
Hauptgebaude am
Marx Platz ZImmer 2 36
2" 4
5 87
abwechslungsreIches Programm
pracht ge Gewandel aus l4 Landern
AfrIkas As ens Europas und Latem
amerikas bewundert werden konn
ten D e folklor st sche Estrade ge
stalteten Ku lturgruppen un d Sol
sten aus 11 Landern und e rhIelten
bege stel ten BeIfall
Jede emzelne Da b etung war e n
Erleb 1 s aus dem bunlen Re gen
agten vlelle eht noch der Tanz der
Studenten aus Kametu 1 der l€me1 1
tlsche Hochzeitstanz das Neu ahrs
fest In Kampuchca m t den exo
tIsch humorvollen
Ge stermasken
de T anzer und d e Leder emes I
baneslschen Studenten und e ner
v etnames schen Student n heraus
Mannschaft der Sektion TAS qewann
Volleyball-Pokal des 1. Prorektors
Trotz ungunst ger Bed ngungen
kampften am 21 Marz fünf Sekt ons
5 87 mannschaften und eme VolksspOl t
mannschaft der HSG nach la ngerer
5 87 Pause WIeder mJt Begelsterung um
Jeden Ball
5 87
Beste Mannschaft des TU[ n ers
war d e außer Konkurrenz spIe
de
5 87 lende VOlkssport Mannschaft
aUe Sp eie gewmnen konnte Be
gunst! gt durch bessere Trammgsbe
d ngungen als SIe d e me sten der
Sekt10nsmannschaften haben und
ein großeres SpIelerpotential uber
zeugte dIese ManEschaft durch gute
KalI Tech ruk und GeschlossenheIt und
war damt! Vorbild fur d,e .Hobby
Zitiert aus
Beratung
und Beschluß
Volltssportlel a us den Sekt onen
Letztere I eßen s e h JedOCh ke nes
falls entm ut gen und kampften m
Vor ZW Jschen und Endrunde faIr
um den Pokal der In d esem J a hr
bereI ts zum neunten Male ausge
spIelt wurde
Gluckhcher Gew oner w urd e d es
mal dIe Mannschaft der Sekhon
TAS vor den Mannschaften Phys k
ML/Geschlchte Chern e und ML 2
SIe konnte dam It den dr tten SIeg 10
Folge duch d e Sej<:t on PhYSik ver
hmdern und den P okal des 1 Pro
rektors fur d e nachsten Jahre als
a ttraktIves Sire tobJekt erhalte n
J GARN
se n
Auf dem SektOI oe FOlschung
smd nsbesondele das N veau
Tempo un d Potent al de kl
n schen ForscnungstatJgke t
e hohel
(Red ensel aftsbe cht
de APO Le tu ng)
He z u nd Neuroch rurg c)
Das X Semester stellt m t deI
VIel ahl an AbschlußPl ,fun gen
e nen Abschn tt dar der an uns
alle hohe A lfo rde 1 ngen stell
W I kampfen um bestmogl1che
E gebn sse denn e n g l oßes WIS
sen st Grund1age e ner guten
arztl chen Tat gl,e,t und sta kt
damit unseL SOZIal st sches Va
terland
(APO 5 StJ
GO Medl zm)
Die BIldungsstatte
informiert
Del Band In der R evolutIOn
geboren - 10 den Klassenkamp
fen b ewahl t der dIe Gesch ch te
de
KPD BezIrksorgan sattön
Le pz g Westsachsen nachzelch
net (UZ benchtete n deI letzten
Ausgabe darube) st Jetzt 10 der
B Idungsstatte deI SED Kre siel
tung zum Prels von I ? 50 Mark
elhaltl ch
Ratgeber fur
Funktionare In
den SED-GO
Das Heft 9 10/1987 des Organs
des ZK d er SED fur Fragen des
Parte lebens
Neuer Weg
e
sehe nt als Ra tg eber f ur ne u und
v edergewahlte Funkt onä e 11
del GO der SED
Es werden Erfahrun gen Ul Ve
wnkhehung der Beschlusse des
Xl Parte tag~s der Tagun gen
des ZK SOW Ie ZUt AusweI tung
der Beratung des Sektetal ats
des ZK mJt den 1 Sekretare n der
Kre sie tungen der SED verm It
lelt
•
Inh altsre Iche M tgl edelver
sammlungen
8 Zur Albe t mt Fuhrungskon
zept onen und zur pol t schen
FuhI ung okonom scher Prozesse
., Erfahrungen be de pol
t ischen 1\.1assenarbelt
• Was gehort auf den TIsch deI
Palte leltun g
• übel das Parte leh rJahr
• D e ehrenam th che Tat gke t
der Kom mun sten und lh Wn
ken n den Masse 10l gan sat on ....n
., Probleme der KaderarbeIt
und der ArbeIt mIt Ko nm SSIO
nen
• F agen der Fuhrung des Lel
stun gsvergle ehs
• über dIe P alte kontrolle
Method sche Ratschhge zur
Analyse der Kampfl raft zU! Al
be t mIt der Pa te literatur zur
T atlgke t des Gruppenorgan sa
tors und sem es Stellvertretel S
e
Das Do ppelheft steht den Le
sem n der dlJtten Mal Dekade
zu Verfugung Zusatzhche Be
stellungen b tte umgehend an
den Postzeltungsvertrteb r ch ten
An 30 Ma z fand d e Wah!vel
sammlung deI APO Il der GO Ge
marust k und L te alut v c;:senschd'
ten statt Vor ande thalb Jan en
w Ulden beJ uns Abte lungspa te 01
gan satIonen geg undet D e MQn :tte
se tdem waren gep agt durch 'VIele
pol hsche Hohepunkte w e >den XI
Parte tag de r SED d[ el Plenarta
gunge 1 des ZK unserei Parte und
dIe beaeutsame Rede EI ch Hon
ecke s vor den 1 Sekretaren der
Kreisle tungen
ZU@eIch standen
und st ehen w r 10 emeI Zelt da d e
mternatIOnale Lage ZVJar komph
z ert und angespannt st zugle ch
aber ehe r ea~e Chance besteht auf
del Bas s der Ab ustungs OIschlage
deI UdSSR un d de soz aIIst schen
Staaten de 1 K r ed aus dem Dase n
der Menschen u verba ' e 1
die dlHere 1
naturl ehen
Pote nze n de Roman sten An gl
sten Deuhschmethod kel der GIUp
pen der Ge 1 an st schen Lmgu s tl k
u 1d der Studenten f u bestim mte po
I t sc:n e v ssen schaftl che und kul
turelle PIoblemstellungen b s hm zu
spez e llen themat schen Analyse "1
und d e schopfer sehe Ane g nung
deI Dokumenle de Pm te
D e offe e At nosphal enden Pa
teJ,gluppen uno. ArbelwkollektlVen
a e d.. Rechenschaftsbericht kon
statleren kon nte 1st f ur die poIl
t sei cleologlsohe ArbeJ! e ne un ab
<i ngba e Vora ussetZlung t nd mu ß
t 19hch neu U ld r oc h ehementet e l
ungen we den ven n w
zuneh
me ld den hu e 1 fach l che, u nd
c:eol og senen An [oLderu ngen ge
echt werde ' \ ollen Ha l ptp 0 es:se
D ese außen pol tische S tu at on unSCle Arbe t vlQ meten R echen
schaftsbencht und D sI ussJODsbe
u d h re Konseq uenzen IUI d e Pa
le ar be t m unserem Land. stelle 1 tage demzufolge b ete 1 Raum
hohe AnfOl de ungen vo allem an
D e vom Pol t burobe:schluß zu de,
d e
pol I sen deolog sehe
A be t
Un \ e sltate' und Hochschülen ge
a cl unse e APO den e A fgabe fOIdette eue Qual tat de a ka le
vo ra nglg dar n seht d e Kampf m sche 1 B 1dung vellangt e ne
k alt de gesamten GO Zu erhohen bre te En tfa ltun.e; der w issenscha tt
Zugrle cl mußten d e leL ten an l ch selbständIgen Albe t deI Stu
de thalb Jal e auch e ne Ze t des cle l!e n Im Mlttelpunkt de D skus
Samme1ns von Etiah Lu ngen der Be s on stand vor allem die FOl:deI ung
sti mmung des Selbstvel:standn sses von Lehrenstudente 1 Zu oft we den
de APL sem DeI Rechensehaftsbe
u Studenten gefo dert d e f Ul: un
eht de 1 d e APL zu D skuss on seren e1genen w ssenschafth chen
stellte v dersp egelte deutl ch d e Nacl w uchs gee gllet scnemen
u
Komplex tal u d den Umfang d e
ven e d agege 1 d e LehIerstudenten
ser AufgabensteIlung
cl e kunft g 10 der Volksb l dung la
t g sem wer den A bet eben letzt"" s
Es g ng vor allem dar um den Zu
st fu cl e Entw cklung hochqua
sam menhang zw schen den pol
1 f z erter 1 D t lllngska.der
n den
t sehen N<>twend g e ten der Ge Sc:nulcn not"" end g B slang st die
ge nwaIt un d der tag1 cnen Albe t ]t! Fo de ung vo 1 P adagoglkstudente 1
d se nzeinen \V ssenscnaftlers und I re spe a1 & e te FDI'Schung.sat be t
Studenten f ur alle acnvollz ehbar 1 Jedem Falle e m e zusatzhche Le
zu m achen u n so tatsachL ch p 0 stung zu de BeschaftJgung 011t den
duld v n de1 Ka n pf u m den FI e zwei Hauptfac hern m t Meth od k
del und dIe Ernaltung der Mensch PS} cholog e usw Der D sk uss on s
he t emzugl elfen
D e Losungen be trag der Gen 1 Manske die ge
Nie nA rbe tsplatz
11 eJ 1 Kampf
lade au1 dem Geb et student scher
platz fu den F :eden U 1d Je star Forderung te ehe EI fa htungen hat
i e de Soz al grous desto schere unte sb eh diese n Tatbestand So
de F r eden d u fe n n cl t L ppen ble bt d eses T hema a uch weltelh n
b e l~enntm s se n sondeln mussen
n Aufgabensch ~e punkt
dei
APO
konkrete AI beltsaufgaben um ge denn dte Atmosphare dIese l DISkl s
setzt werden
SlOn war offener denn Je Wiewohl
vele Plobleme nOGh Zli, losen se n
Fu ~l1e P a 'lelglUPpe 1 he ßt das werden
z "achst ,eue w II sameIe Metho
den n oer massenpolltisclien Arbe t
Len r
ncl
I.J ssensohaftl on
stellen nach
zu entw ekel 1 Dazu gehoren d e zept on elle AI be te
ble tere Entfaltung des standige n po w'e vo als Glundlage deI W lk
•••
tlschen
Gesp ac hs
z erte Nutz.ung deI
sa nke t der Un vers tat trotz v eIe
Erfolge auf dIesem Geb et (beson
delS b e der E nf uhlung des funf
l a h ligen LehrerstudlUms) e e ve
teIh n hohe Anfor:derung da
De
Effektl eru ng de Lehre fu d e
a usl a n d schen
Studierenden
de
Nutztm~ student schel Forschung n
gloßer en Fo sch ungs proJel ten der
besonde s von den Genossen de
Deutschmethodik
hervorgehobene
Zusammenhang von Leh rer bIldung
und \V ,ssen sch1iftsent vlckilung set
zen n der kon eptLonellel A lbe t
großere Vo~l aufe VOlaus
unube se;nbare Vorzug der
APO G undu 19 Wal d e gewac 1
sen e Studenten nahe de Pm te a
be t
ovon das se östbe\\ ßte
tische und Ubl ~ens sprach I ch sen
I.J r l sam
gestaltete Aurtreten de.t
Sbutlellten auf de \iVahlversam n
II n g zeugt e Deutl cher de n Je wu
de 1 b s-lang v elilielcht vern achlas
s gte a nalyt sehe Fah gke te
vor
beharltlos"'s Engagement und Ve
antwo tungsbe vußtsem der Sbt
dent.elpa l te gruppen DeIn t ahve
des Gen Kotte (3 Stud enJah ) ZUl
In(or TIa t kausblldung von Sn den
tel d e zunachs an ORZ zu sche
te n dro hte fun te n un zu emer A
be tsentschl eßu ng Anregungen Z'tll
Gew nnun ,e; von Kand daten f ur un
se e Parte und zu Ar be t n t I
nen v.e-rden das m chte dIe Wahl
etsammlung deutlJch A l laß
u
ne.uen überlegungen sein mussen
(UZ Kort) Vom 9 bIS 13 bzw
vom 23 bIS 27 Ma,z fanden In al
len Lehrgangen all der Krels
schule des MarXIS mus Lenrnls
mus
Intenslvvel anstaltungen
statt
Die Vortrage Seminare
und Vbungen standen ganz lm
zeichen der Aus wertung der
Rede Erleb Honeckcls VOr den 1
Krcissekretarcn Ausgehend von
unserer
mar!\.istJsch lenIDlstJ
sehen Theorie vermittelten dIe
Genossen Referenten Erfabrun
gcn und Probleme des Kampfes
der Partei bCJ der Umsetzung
der Pohltk auf den GebIeten deI
Ökonomle der Außenpohhk del
Kultur und der Hera usbIldung
sozmllshschCI Personllchkelten
Das SchllllßWOlt von Gen Duste
vald Sekr etär deI SED KL be
stal kte u ns n unselem VOlhab 1
besondeI s hIns chtl eh deI Fortle
l un g vo n Leh'" studenten und de
Aus b ldung In te ess e tel an Kl€: 1
comp l ter n
Gute fachlIche u ld elZ ehel sehe
A be t setzt Imm er das Bewußt.::.em
ube r d e pol t sche Noiwend gke t
unsere St.:, ke In eme Ze t solch le
bensv" lc.nt ger
Ausemandersetzun
ge n w e d e Eu ngung e les daue l
I aften FrIedens VQIaus Daß unsel e
APO n de Lage st und auch kunf
tlJ( se n Wild dIe 1 cht gen Aufga
ben zu stellen und see ner Losung
zuzufuh ren d ese SIcherhe! haben
w [ gewonnen
Or sc Pefer POl scb e I elt e n eut
das Vel t auen als APO Seit: etar
Dr JULIANE BRANDSCH
D e übungen w ur den von den
Genossen zum legen Erfahrungs
austausch mt dem Z el der An
e gnung der besten Ergebn sse
des nne rpartell chen L ebens ge
nutzt 1m Grundlehrgang- wur
den dIe Veranstaltungen ZUl
okonom lschen
Sb ateg e
u nd
W rtschaftspolltlk de SED (Ge n
Plof Dr Horst R, cl ter FMI
Gen Pl of Dl J UIgen Bech el
FMI Gen Prof D Werner Ma
nassen van uns n de Leh 9 uppenle
t ng tat 9 s nd Besonde e n E nf uß
ne hmen w darauf daß be P am e
runge lode Hohe stufungen m Le h
kol ekt v konsequen t das Le stungs pr n
I IJ angewendet w rd
Da s he ßt e
muß der Be trag Jedes e nze lnen zu
den Planz e en des IfK un d zum Wett
I:.ewerb des Leh rko llekt vs zohlen da
'luft eten des Kollegen n der Leh
g uppe se ne pol t sehe Ha ltung 'Und
\: e e r es ve steh t konstrukt v m tzua
!oe ten Und d e F oge W e verb nd I
de Kollege d e pol t sehe A be t m I
aer fach ehen n der Ausb dung unse
re r Studenten Wobe es schwe g st
gNode d esen letzten Punkt zu kont 01
I e ren E n we terer Schwerpunkt s nd
o e Stud enlo l resanal yse n des Lei kol
rekt vs wo n cht nu No~en ve g l c he"
we-rde 1 sondern rum Be sp el auc h bc
rte It w rd w e d e Spo tleh e r hre
PCl t schen Verantwo tun g n de Leh
",eranstaltungen
gerecht
gewo rd eor
s nd W be aten n de Pa te 9 uppe
. . plche Rese ven h er I egen und we
d e pol t sehe A be t verbessert werde . .
kann
u
D HERBERT KREUZMANN
PO der Pa te g ruppe 1
IfK
Nun gewonnene Erkenntnisse
intensiv für Parteiarbeit nutzen
Veranstaltungen der Kreisschule des ML Im Zeichen der
Auswertung der Rede des Generalsekretars des ZK der
SED Ench Honecker vor den 1 Sekretaren der KreiS
leitungen
wald W,W, Gen Dr Manlted
Hau seI W,WI G ~n Dl Otto Mul
el TV) auf das engste m t de 1
dataus erwachsenden Aufgaben
Lur d e KMU nsbesondere be
de l Hel VOl brmgung hochster LeI
stungen n deI: ErZIehung deI
Lehre und der Forschung (Gen
Prof Dl MIchael Dusterwald Se
kretar
deI
SED KreIsleItu ng
Prof DI HOlSt Stem 1 PI Ol el
tOl) ver knupft
Erganzt vmde d e Problem
tlk durch den Vor tl ag von Gen
P,of Dl Wollgang Wellel ML
zur Herausb ldung solcher Pel
son] chkerten und emer solchen
Lebenswe se dIe fur dIe MeIste
l ung der h eu bgen und kUnft gen
APO 11 der GO Planung/Okonomie
En
und legen den Finger auf jeden Posten
beuen auf den spez ellen Aufgoben
a uf vor denen de e nzelne Genosse
am IfK steht Dom t steht d e Erfull\Jng
d eser w c ht gen Aufgaben unter Pa
te kont olle und w r konnen uns ge
gense t g be h er Erfullung unterstu t
en de n F nger sozusagen auf Jede n
Posten legen Ge n D K rsten st be
sp e lswe se BGl Vors tzender In re
gel maß gen Abstande, ber chtet er vor
c.en Genossen u ber se ne Tat gke t
uber Pla ne kank ete Sth te und P 0
bleme
Da der Auflrag des Gen Schm dl
a e Schule der soz 01 st sehen Arbe t
be unse en A be tern und Angestellten
tu le ten lUnte
Parte kontro lle steh
lto nne n w r d ese gew ß n cht mme
le cl te Aufgabe gerne nsa m beraten
DeSportlehrer und SportwIsse
Neben d esen pe 50nl ehen Pa te
schaftIer der Parte gruppe 1 des Inst
tuts fur Korperen ehung wahlten Gei!' auft agen ste hen Jewe Is d e Rechen
D He rbert Kreuzmann zu hrem Pa r !.chaftsterm ne nac h denen unter cnde
te gruppenorganasator Was d e Arbe t r.m ch unse e Porto gruppenversomm
ml personhc nen Auftragen betrlht I ngen nhaltl eh plane Und nebe
Als PO dofu
konnte d e Parteigru ppe gute Erlen me nem Nome n steht
rung en sammeln
So ge lagen daß deluhrende Rolle
de- Po te n de Lehrgruppe durchg e
D e pe son cl en Auft age deIN ~etzt w d Stand 9 d skut eren w d e
aus dem A be tsp ogrcmm de r GO und P obleme d e vor dem Lehrkollekt v ste
unse e m Ka npfprog amm
ab e te n hen W kenne n d ese gut da zwei Ge
Genosse Helmut HonIg (rechts) leIstet n der ParteIgruppe Kfz Techn kl
E nsatz e ne anerkan nte Arbe,t
Foto UZ (ArchIV)
Aufgaben notwendlg s md DIese
F agen ve,rbu lden mJt Ploble
nen de Mot vatlOn deI Stud en
ten zu hochsten 1.elstungen 1m
Studrum und 10 del FOIschung
SOW1e mrt P loblemen de[ Nach
"l uchsentwIcklung standen
m
Ze ntrum dei DISkuss onen de I
TeIlnehmer des We tel btidungs
lehrganges m t den Genossen
P of Dr D,etma, Stuble Pro
l ektor Gewi Plof Dr Frltz Tro
gel Prorektor EA W Prof DI
Michael Dusterwald
Gabr eIe
WetzeilSekretar der FDJ
K elslellung
Dr
Uta Starke
WK und P,of Dr Wollgang Wel
leI Großes In tel eSse u ld lege
D skusslOnen fa nden auch solche
Themen Wie d e Fragen zur Theo
Erfahrungen der Besten
sind Maßstab für alle
Geforded Ist diSZiplinierte Arbeit zur SIcherung
einer hohen Qualltat an Jedem Arbeitsplatz
W
Kun mu n sten stehen zu
Wort D e VelpfL ch
unse e
tu 1gen und za hl e che 1 In t ab
ve 1 zu Ehlen des X I ParteJ.tages
de SED haben wIr edulJIt Das
al deI Ausga n gspunkt des Re
cl e nsehaftsberlc h tes deI APO 1I
Drei tDrat WIrtschaft Ulld DIenst
le stungen
SED GrundOlgan
sat 01
Planung/ökonom e
der
vo
Annel ese VandeIsee M t
gl ed deI SED KL und Sekt elal
d~ APO gehalten vUlde
Auf
hle
Bel chtswahlvel
samm ung a der als herzlIch be
gl ußte Gaste DI
Wemel Leh
llann Mllglled des Sei etar ats
deI SED K I e sie tu g KMU und
Vmsitzende r des K e svmstan
des der Ge" e kschaft W ssen
schaft sow e Dr Klaus Dletze
Sekretar
de
GO
Planung/
ökonom e te lnahmen ber ete ,
d e Genossen dei APO ~ e s e
ne e Wege hesel e tend zu we l
te em Le stungs u vac hs gelan
gen I on ne 1 Daber geht es ns
besonde e
um d ie
nater eH
teehn sehe SIcherstellung emes
Ie bu 19.::.1osen Ablaufes des Um
ve,s tat.salltages
Ein \\ eg Zl\ höheren LeIstun
gen st an.. Kollegmne uhd Kol
1ege n t de 1 Erfahl ungen der
Besten ve halt zu nachen und
ngerecl tfel gte
Nlvea uuntel
sch ede zu ubeI W nden Fur das
Ei e chen d esel ZIele smd gute
VOlaussetzungen vorhanden dIe
m
Rechenschaftsber cht
an
gefuhl t I urden So st es gelun
gen
d e matenellen P rozesse
plan naß gel und n h oherer Qua
l1t t zu lea hs eren
Der poht seh deologJsche 1 Ar
be t kommt elll hohel Stellen
vert zu Deren erstrang ges An
] ege n muß es sem allen Mltal
be tel n bewußt zu m achen daß
nut dei SOZial smus d e reale Pe)
spekt ve de Menschhe\tsentwlck
lu ng 1st D e Losung Me n AI
be t.splatz - me n K ampfplatz
fur den Fr ede
bestImmt das
Denken und Ha ,dein auch deI
Kom nun sten deI APO II Untel
d esem Motto steht d e gesamte
Parte ~rbe ~ der APÖ Es s nd
alle Quellen des Le stungs ~achs
tums zu er schh eßeJl es st der
energ sehe Kampf zu f uhren zur
vollen Auss I opfu ng des gesell
sei aftl ch en
ArbeItsvermogens
um eme vorb ildliche Arbe tsd s
z pl n sO\~ le um dei at onelle
Auslastung
deI
Albeltsze t
Dabe
ve langt d, e S chel ung
hochstel Qual tat an Jedem Ar
be tsplatz d e bewußte d sz
pl n erte Arbe t VOn allen Scho
nu ngs10se und kr t scher nus
sen
Fehlerquellen
aufgedeckt
r e der entwlcl<elten sozlalJsh
seh en Gesellschaft und llue Be
deutung bel del Gestaltung des
m arxIstIsch lemmst sch en
Glundlagenstudlums (Gen PlOt
DI Gerhald Woltel ML) zU! a k
tuellen Entw cklung
Nahen
Osten (Gen Dl JUl ge 1 Bla l d!
ANW) und zu, Umsetzung deI
K ampfpr ogra mme in den GO
(Gen DI
Flank Th el GO
Sekretar Phys k)
,m
Auch 1m Studentenlehlgang
wurde zu Fragen der P altelar
be t speZIell ~Ul Bedeutung deI
vertrauensvollen
md vld uellen
Gesprache und zum Pal teJauf
tt ag mll Gen DI Wolfgang FI
schel
stellvel tretendel
GO
Sekretar WK, und Gen Dr
Klaus Dletze GO Sekretal Pla
nung/ökonomle Lege d ISI<ut ert
Gen Prof Dl Petel Kus te GO
Sekretar FMI s prach zur Grun
dun g und FOl m eJUng d eI SED
Em besonderel H ohepunkt wa
len d e Veranstalt un gen mt
Gen DI Gunter Gruep FMI
zum Seih 1 JubJia um u~ld mit
Gen Dr Wolfgang Kleinwäch
ter IIS zu Problemat k West
u nd ko , seq uente nuß al hrer
Bese t gung geal be tet werden
Im
Rechenschaftsbemcht
v. urde des we te en deta IlleIt e n
geschatzt WIe es n Jeder der VIel:
P altelgruppen der APO gelun
ge n st d e P arteI beschlusse bezo
ge laue deSachprozesse 1m Je
vetl gen Verantwortungsbereich
zu e t fullen In de f Parteigruppe
1II Allgememe Verwaltung s
chert em enges Zusammenw r
I en von palte
Gewerkschafts
und staathcher Le tung eIn ho
hes N eau de Aufgabenedul
lu g
Fur d e Palte gl uppe IV Kfz
Techn k/E nsatz s nd 1 lare 1.. nd
ko l klete ZIelstellungen fm d e
Par te ar beIt kennze chnend In
der D skuss 0 1 zum Rechen
schaftsber cht und Beschlußent
\ ud m der aucl DI Werner
Leb nann
das
Wort
elgIlff
konnte d e Parte glUppe III Men
sen und gastronom sche EmIlch
tungen dalauJ ve lwe sen daß
m Jahle 1986 elfolg e eh an del
Umsetzung des Beschlusses des
Sekretar ats der SED KreIsle
tung zu m Abbau von ungel:echt
fe rti'gte 1
NlVeal1Ul'lte seh ed~
auf den Geb et der Vel~01gung
unserer
Umvel Itatsangehol gen
gearbe1tet wOI den st Zum Be
sp el haben d Ie M talbe telln nen
der
Bett ebsvelsOlgungsemIl ch
tun gen n del I Etage Hochhaus
u ' d IV
Etage Hauptgebaude
r cht ge Schlußfolgerungen aus
cle m Jahre 1985 ausgesploche
1en KIlt k gezogen In dIesem
Jah r komm t es da auf a n d e
ProzeßoIgamsat on noch IaiJonel
ler zu gestalten
Fu d e Gestaltung des Palte
lehn al res verm ttelte d e D s
I uss o n ebenfalls " cht ge Er
fa h unge
Sie bestehen darm
tI emenbezogene Kurzteferate zu
\ ergeben d e e nen m teressan
ten Me nungs8\. stausch mogl ch
machen
eIne Atm9spha 1e 7. U
schaffen d e ge ahrle stet daß
Jeder Genosse seIne Me nung
sagt und standlg dar um bemuht
zu se n daß dJe Th.o.men des P al
te lehnahres mlt dem prak
tIschen Leben verbunden wer
den
DI Klaus D etze faßte 10 seI
en SchllJßbemerkungen do e D s
KuSS 01 zusammen und bI en
t eIle auf vese 11:'1 che Aufga
bt!nstellungen fUi die kommende
Wahlper ode
Annel ese
Vandelsee wur de
emsttmm g als APO Sekletär und
Gabnele Saremba als hl Stell
vel tI etel gewa hlt
berum WeItere tl agende Vier
anstaltuqgen del In tenslv\V,oche
Walen die VOlk ge und Diskus
SlOnen ZUl Foriedens und MIl
tärpohtJi del SED (Gen Dr
Rudl
Kosehulla
GO SekretUl
ZLO) zur Moll\ atlOn der Stu
denten ~u hocl sten Le stungen
m Stud um (Genn
DI
Uta
Stat ke WK) und zur Ent vlck
lung 1m Nahen Osten (Ge
Dr
Jurgen Blandt ANW) Emot 0
l a i sehl ubelze ugend gestaltete
Ge n Dl Max Wolln; ZLO se
nen Vor!lag ZUI Pol 111 der SED
auf dem Geb et deI Ku Itt rund
Kunst Großes Interesse fanden
d1e Au sfuhrungen von Gen DI
Helge K ldal FOlschungs sbtut
fur KOlpell<ul tul ud Sport zu
de Fragen des Sports n deI n
tel natlonalen
Klassenauseman
dersetzun g und ZUI Va l bere tung
deI Olymp sehen SpIele 1988
Nunmehr kommt es dalauf an
daß d e Teilnehme der KreIS
sch u le Ihl e gewonnenen Erkenn t
nIsse un d Erfahr nge
n I ten
Pal teikollekt ven a Jswe ten und
zum Anstieg der massenpoh
t schen Al be t WI ksam be tra
gen
,
.4 V1I1. TURN- UNO SPORTFEST
.'
i.
10. April 1987
VZ/ 14
WISSENSCHAFT I GESCHICHTE ,.
UZ/1 4 . 10. Ap ril 1987
'
Der V~rtragsforschung si,eh mit
der nötigen Konsequenz stellen
UZ-Interview mit dem Leiter der Arbeitsgruppe "Mathematische Stati st~k". Dr. Walter lahn
UZ: LOlpzlg 1St In wenigen Monaten Gastgeher tür das VIII. T urnund Sportfest sowie l ur die XI. Kinder- und Jugendspar takiade der
DDR .. Genosse 1. Prorektor, SIe .md
Mitgbed des Fest- und Spartakiadekomlt~b der DDR und Leiter
des entsprechenden Arbeitsstabes
der KMU. Es ist fur u nsere L eser in.
teressant Zu erfahren, welch e Rolle
die KarI-Marx-Universltät bei diesem bedeu tenden .por tpolltisehen
Ereignis spielt?
Prof. Dr. Horst Stein . DIe KarlMarx-Umversltat verfugt auch )ß
dIeser Hmslcht über em PotentIal
das sfe zu emem wIchtIgen LeL:
stungstrager fur das NatIOnalfest
von Korperkultur und Sport we~den
laßt Dementsprechend wurde bereIts 1985 von mIr fur dIe KMU u nd
vom Genossen WIlb Lehmann als
dem LeIter des Org -Buros des
deI ffie]TIet Komrruhtonen erfolgt In
emem Sonrlerkra nkenhaus, welches
zur Behandlun.e; von eventuell en 11'fektlOnsklankhclten
emgenchtetWIrd WIr werden dOlt untel AnleItun ~ erfahrener Al zte dIe stationare
BetleUUng von e uuankten Teilnehmern und Besuchern des VIII.
Turn- und SpOllfestes uberneh m en.
U Z : WIe bewerten Sie diesen Einsa tz~ und wie bereiten Sie sicb dara u f vor?
l\flchacl '\ \'eyh: Um em e optimale
Beb euunji! deI VIelzahl unserer Gaste abZUSIchern, macht es Sich notwendIg
zusatzhcbe medIZInI Sche
Elnrlchtun.e;en vorzubereIten Dazu
geh ort neben der matenellen Ausstattung VOr allem au cn d Ie personelle Und genau dahn WIl d u nser
BeItrag qls Med lzmstudenten des 6
Studiemahles dei KM U bestehen
DTSB em Rahmenvertrag un tet Kmz vor Be.e;mn des Sportfestes
zeIchnet In dIesem Vertrag 1st dle
weiden wir alle unser letztes ExNutzung von Gebauden und E1Oncha men absolV Iert haben - das mtertungen der KMU durch das OrgdlsZIP lmal'e KolloqUIUm Dort gtlt
Buro und die SportfestteIlnehmer
es unte! BeweIS zu stellen, daß wu'
f~stgelegt DabeI srnd sowohl we Ar- VII Turn- un d Sportfest 1983 Zehntausenae Zuschauer verfolge n begeistert die große Sportschau des DTSB der DDR Im Lelpzlger Zentralstadion, die eine mlt- ab 1 September selbst,1Odlg als
peItsgeble±e, auf denen dIe KMU rei ßende Manifesta tion der lebensfre ude un d des Friedens wa r'
Foto UZ /Arch,y Ärzte tatIg sem konnen In dIese m
~elstungen erbl'lngen Wird, als auch
SlIlne reIht Sich dIese Tat'gkelt luk- ....
dIe Verantwort)lchen der Vertragskenlos In unsere bIshellge eIn bilpartnel benannt An der KMU
de t g:lelchz~ltlg aber auch den Abwurde mit der Verhagsunterzelch_
schluß In emem Kapitel u nst:'res Lenung eIn Arbejlsstab für das VIII
bens und zugl eich BI ticke zu ut;1seTurn_ und Sportfest gescbaffen und
lei kunftIgen Arbelt I
Gen Dr Schacherl als Sekretär beUZ ' W ~l c h er Art slDd Ihre E rrufen.
wartungen?
SeIt dIesem ZeItpunkt Im Noveml\flch ael Wey h : Vor allem wunbel 1985 begannen dIe ArbeIten der
sche Ich den Aktiven und Gasten naVertragspartner
DIe Rolle der
turltch Gesundh eit neben eInem guKMU beI der VorbereItung und
ten GelIngen deI Veranstaliungen
Durchfuhrung des VIII Turn_ und
Sollte
jedoch arzthehe H Ilfe benoSportfestes Ist auch dadurch gekenntIgt werden, we rden Wir Zu emer
zeichnet, daß :31e emer der werugen
q uahlJ:nelten medIZInIschen BetreuBetrIebe und Elnnchtungen der
ung beitragen
Stadt LeIpZIg Ist, d,e mIt dem OrgUZ : Das Nationalfest \7on- Kor ..
Buro des DTSB durch eIDen Rahperk ultu r und Spor t verspricht. wiemenvertrag duekt verbunden 1St
derum auch ein h erausragendes MeD,e b,shenge Zusanunenarbelt nut
,
,
den Genossen des Org -Buros kann UZ-Gesprä chsrunde über Beitrag der Karl-Marx-Universität zum Gelingen des VIII. Turn- und dIcnereign.is zu werden H at d Ie
KMU auch dar an em en speziellen
man als sehr gut bezeIchnen I n regelmaßlgen
Kontrollberatungen Sp ortfestes und der XI. Kinder- und Jugendspartakiade, über den Stand der Vorbereitungen An t eil?
Prof. Dr Horst StelO: Selbstvelw urde der erreIchte Stand emgeschatzt und die gemeInsamen Vor- und darüber, wie der Sportfestgedanke an unserer Alma mater in den Arbeits- und Studien. standhch, denn Wlt stellen mIt
emem Tell des Semmal gebaudes tIabereItungen stimmen uns optimldltlonell RaumlIchkel ten fur das
kollektiven in die Tat umgesetzt wird
stLSch, alle noch vorhandenen ProPt essezentl um zur Veliugung H let
bleme erfolgreach losen zu konnen
gIlt es. dIeses Zentrum so vorzuheBernd Feil : Am 27 Januar 1987 stes WIrd der gem81nsam von HSG
retten, daß es durch die Genossen
wurde dIe PartelkomrnlsslOn zur KV Gewerkschaft und FDJ-Krels: Gesamtleiter des InternatIOnalen 1st - nicht zu vergessen SInd auch ten Manner em Kompliment "
UZ' Bernd Feil sagte vorhin, daß des Org -Buros m der bestmogh rhVorbereltung des VIII Turn- und leitung vOlbereltete Sportlerball am LeIchtathletIksportfestes Fur dIe alle dlejemgen KMU-Angehongen
verschlec;lenen Rahmenwettbewerbe dIe SIch schon lange Jnt~nsIV auf es gilt, den Sportfes tge(lanlten In a.l- sten Welse genutzt werden kann
Sportfestes und der XI Kmder- und , 12 Jum in de r MontzbasteLsem
l1abel Ist zu beac h teq~ daß d as P resJugendspartakiade del DDR unter
Wahr~d des Turn- "'nd ' Sportfe- ,des Sportfestes, lz/;B fu.! de~ Cr~s / lhre AultI:ltte lr11 den übungsve l - len Kollektiven '1 aufzu greifen und sezentrum
ntcht n ut den AnfOlde- ",..
der
Jugend,
WIrd
dI~
HSG
Kampf,..
banden,
besondels
un
Obl.mgsvernoch
meh
r
K
MU-Angehorige
fur
LeItung des 1 Sekretärs d<:r SJ;:P- stes wer'dO'h~nsgEis~mt e!vJ a 1(100 Jut u n~en der JournalIsten aus '1TIse"",,'- ' - - l
'llchter
zur
Verfügung
stellen
Unband
Flauen
vorbele,!en
W"
ein
lel(elmaßiges
Sportlreiben
zu
I(eKrelsleltung,
Gen
Dl
M'elner gendfreunde unserer KrelsorgamRepublik sondel n aurh denen der
Fuchs, konstltUJert Ziel der Bera- satlOn - msbesondere fUI dIe organl- sele HSG, dIe 1986 Wettbewel bssle- wunschen Ihnen SOWle aHen ande- wmnen. lVac sind ,da. Ihr-e ~rfahr u n .., Id gIoßer Zahl zu el\\iartenden aus- _, I
tung, an der auch der 1 Prorektor·, satonsch-t.echmsclle SIcherung der ger 1m StadtbeZIrk wurde, mochte ren emgeset1.ten b"'reunden Viel SP:;tß gen?
GabrIele Berge r' Ich bm fe lsen- landlschen JOLllnaJ lsten In led~r
Gen Prof Horst Stem, und dIe Vor- Veranstaltungen fur dIe medlZlnl- naturhch auch an der FahnenweIhe und EI folg /und erwarten daß SIe unWI?ISe gerecht werden muß HIer
sItzenden der MassenorgamsatIonen sehe Betreuung un.d gasbonomJsche auf dem Karl-Marx-Platz tellneh- sele Umvelsltat lind die FDJ- fes t ubetzcu,;t. daß a uch dlesmal werden auch Jou rnahstlkstudenten
men
lüelSOlgamsatlOn
wltrdu:1:
vertreten
wIedei
VIele
Impulse
f
U!
den
so
teilnahmen, War dIe Koordlmerung Versorgung der Tellnehmer - emJetzt kommt es darauf an, den
UZ: Mit Gabnele Berge!" I.t unter w l ch't l~ e n Massensport zu erwalten SOWIe. T '\S-Studenten als Sprachaller AktivItaten der Karl-Marx- gesetzt DIe Mensaversorgu ng Ist unmIttler zum EInsatz gelangen, So
UruverSItät 10 VorbereIt ung auf dle - ~er JugendobJekt HIer s tehen vor al- Spot tfestgedanken mallen Kollek- uns die Leltcrm emer Gruppe des smd. ZahlreIche GI uppen, dIe in daß zuglelch eme spezIelJe Fm m
ses tradlt10nelle sportliche EreIgms lern Vor den Jugendfreunden der hven aufzug! eifen und noch mehr Übungsverbandt"s Frauen. "'Ie Ist VorbereItung des SP01 !festes ent- praktIscher Ausb l ldun~ zu m Ti'agen
Illder
Beratung
mfor- FDJ-GO Planung/Ökonomie große Angehonge unseler Untversität fur diese GrUl)Oe zusammengesetzt, und standen smd und so WIe '" Ir tlelChg kommt
regelmaßlges SporttIelben zu b~- was kön"en SIe uber dIe Sllmmung tralmel en bleIben auch danach zu mlerte der 1 Prorektor uber den Aufga ben, die SIcherlIch mcht ein- em
geistern
saKen?
U~ :
D,e Eroffn ung d,,~ VIII.
sammen und treIben regel m aCllg
Stand der ReallSlerung der Aufga- fach zu losen sem werden
UZ,
Was
Ist
bei
deI:
Vorbereitung
GabrJolo Berger! Unsere GI uppe Sport In unserer Glllppe trrun ieren Turn- und Spo-rtfestes f mdet auf
ben auf matenell-techmschem und
Außerdem Wltd unser Jugendpelsonellem Geblet, und es konnte und Studentenzentl'um
Moutz- gegenwärll![ besonders zu beaeh - bestetlt aus 17 lungen Flauen, dl~ z B Ingnd FIscher, sie Ist Medl zm- dem Ka rl-lUarx-Platz stalt. Welche
zum ~l'oßten Tell als TutnE"l'mnen padagogm an der Medi zi nischen Bedeutu ng ha t dIes fu r d ie KMU?
festgestellt werden, daß alle gestell- basteI" emen mcht unbed~~tenden !.Cl!?
P rof. Dr. HOrst Ste)ß ' DIe Berelt- In der HSG orgamsle,! SInd, darun- Fachschule del' KMU, und Ih le Prof. Dr Horst Stein: N un, zunächst
ten Aufgaben durch dIe KMU gelost Tell der kulturellen RahmenveransteUung von rund 6000 Quartlerplaot- ter StuC\e ntmnen und WlssenschaftWeraen
staltungen, beginnend mIt dem 27 zen fUt' dIe Sportfesttellnehrner In le:,umen Die Stimmung Ist pra('h~ Tochtel Anke dIe Wll"tschaftswlS- erglbt slch das schon aus der Tatsasenschaften studiert Und die jung- che, daß WIr eine, del AnltegerbeAuch dle MassenorganIsatIOnen Juh 1987 absIcherh
konnen auf emen gute.n Stand der
UZ' Mit welchen Vorhaben SInd den Wohnheimen und In ternaten tIg, WIr smd von unserer Rerfeu- ste Tochtel lSt ebenfalls dabeI - Im tuehe des Karl-Marx-Platzes. smd,
Oder deI wohl eInes der gelu ngensten
VorbereItung verweISen So werden denn die Sportfreunde unserer Hoch- der KMU ISt aus orgarusatonschel ubung I egelrecht begeIStert, d,e ho- übungsvel band , Dynamo "
SIcht geklart Dazu liegen der Quar- hell Anspruchen ~enugt und ubeI- em a ndeles BeIsPIel An gelika Gott- stadtebauh chen Ensembles Lelp zlgs
z B durch das DRK Gesundhelts- sehu lsllorlgcmelnsehal't prasenl?
helfer gestellt dIe Im wesenthchen
Bernd FeIl. Die Hoohschulsport- tIerbelegungsplan und welteJ:e Mate- dies eInen tonen Schauwe rt vel - lebe, dIe bel€'Jts ,zweImal am Sport- ISt un d auf unvel'wechselbale Art
Von der MedIZinIschen Fachschule gememschaft I '1ft alle Angehongen naJlen bIS zur Hausordnung und SPlicht Da es bereIts meme Vl~rte fest tc-llndhM, verzIchtete dIesma l dIe E lOh elt von WIssenschaft und
Blandschutzordnung del Quartler- Sportfestubung Ist, kann Ich dIes mit €omem lachenden u nd emem weI- Kunst
augenschei nlIch
dem onkommen
unse, er UOlversitat auf, vom relch vor ZIel biS zum Tm n- und ohne jede ÜbeItrelbung schon letzt nenden Auge zugunsten IhJ Cl Toch- stllel t Zum VIII Turn- u nd SPOltElke Leinhoß VOl dem Jugend- haItigen und vIelfaIbgen Angebot objekte
verband, spezIell Vor unserer KreiS - Hf! JahresspoltJ.;alendel Gebrauch Sportfest 1st es, alle Quar.tlelobJekte emschatzen DIe übung habe-n \VII tel Kathrm, dIe Im Übu ngsverband fes t wlrd SIch dIeser Platz In entSpor tfestetmospha\ e
organisatIOn, stehen m Vorberel- zu machen Ihl en eigenständigen m elnem guten Zustand ubetp;eben beielts auf emigen Velunstaltungen del Vorschulkmdel m Itmacht u nd Spt echender
zu kannen Eme Albelt8gruPPe ISt demonstlIei t, und s ie 1st sehl gut an- daher dIe besonc1el'e Un telstu t zung prasen heren Doch mcht nur d ie EI tung unCi Durchfuhlung des VIII BeItrag Wird dIe HSG bel der wel- dabeI,
Mangel und Schaden Zu be.. gekommen Trmnlel t wurde 1m VOl der elfahlenen M uttI elh ält
offnun g, sondeln auch weItere Ver ..
um - und Sportfestes seh r vleHal- telen EntwIcklung des Massensports
seIh gen Es konnen und mussen lah~ wöchenthch emmal, letzt zwelanstaltungen
auf dem Karl-MarxUZ'
Beim
Sport
bat
man
nicht
Ige Aufgaben FDJler unserer Unj- an der Kalj-Marx-Un lvel stlat lel- abel al,lch alle Studentwnen und mal ...... ubll,5(ens auch a n Wochenenvon ungefähr die Gedankcnas sozia- P latz und dem Geol"gIrlng wC>rden
versllat werden mcht erst wahrend sten Im ZentJ Um steht dabeI d,e Studenten
mit dazu beltragen, daß den
bon Schonheit und Gesundhett. zu Hollepunkten des VIII T urndes Festes selbst aktIV, sondern hel- Vorbeleltung des UnlversltalssPOl t- IhI.'e Quartle[e tn emem ansprechenUZ · All das btmgt doch ma.nche AprollOs Gesund heit. .
und Sportlestes
fen sowohl bel der olgamsato- fes tes am 3 JUni wo eme bielte den
Zustand ubergehen wetden kon- zllsatzliehe Belastung?
Prof. Dr. Horst Stein : PUl' d,e
Zu dlesen kom mt eme ROlhe ku lrI&chen und technischen Abslche- TeIlnahme der Ml'tarbel ter unserer nen HIer sehen Wll' als staatliohe
Gabrlcle Berger: Selbstverständ- große An za hl del' Sportfesttellneh- tureller Veranstaltungen, die Im Inrung als auch bel de( Schaffung UmverSltat erwartet wad
LeItung det KMU iUl dIe nac hste !Jch V,ele von uns smd verhetratet mel In der Stadt LeiPZIg 1st es na- nen hof del KMU stattfInden Fur
emer wlrklich sporthchen AtmoWahrend der Tage des Sportfestes
ew nlcht unwlchbges Betatl- und Mutter, da Ist schon großes per- turhch etfordelhCh dIe medlzlf'!l- alle dIese Veranstaltun gen smd entsphare Im Vorfeld des großen Er- werden Spoillehlel daflU' sorgen, Zelt
gungsfeld ~ur dIe FDJ-Studenten
sonliches Engagement nöttg DJe sehe Betreuung Zu gewa h rleIsten sp rechende tech nIsche Vorbereltunelgmsses
I
daß 1m Volkssportzentrum TeIch
Wettere Wlchhge Aufgabe 1St meIsten von uns treiben seIt vielen DabeI WIrd der BereIch MedIZIn der ,gen zu treffen, a uf dIe Ich hIer Im
Dabel denke Ich vQr allem an dIe straße ta~lIch von 10 bIS 21 Uhr ak- dIeEme
Verpflegung der Sportfesttell- Jahren lPgelmaßI~ Sport haben be- KMU Im Rahmen des G esamtsy- DetaIl m ch t e mgehen kann
Pokalkampfe der FDJ - dIeses Jahr tlV Sport getfleben werden kann nehmer
DIe KMU WUd In der Zen- I lelts SpOltfesterfahrungen und smd stems GesundheItswesen sem en Bel AbschlIeßend mochte Icll bekraf1m VOlleyball und Im TIschtennIS - Sportlehrer werden auch Im 01- \lalmepsa
w.ge~amt uber 2500 Al<- an den Wettknmplrllythmus ge- tra~ leIsten Zusatzh ch werden 80 tl~en
d aß wir a ls Ka l"I-Mad:und an die DurchfÜhrung des Athle- ganlsatIOnsburo des VIII Turn- und bve verpflegen,
darunter dIe Kmder wohnt Ich selbst bm seIt ubel 18 Medlzlnstuäenten del i hoheren IStu- Unlverslt ät In beWah r ter Tradltlpn
tIschen VIel kampfes 10 allen Gl llP- Sportfestes und der XI Klnder- und
Übungsvel bdndes Turnen und Jahlen In deI liSG und MItgl1ed der dlenlah,'e lhlen Em satz In HI lfskran- em g uter Gastgeber für dIe Sportpen um den TItel "SportlIchster Stu· Jugendsoartaklade tabe sem Durch des
festteilnehmer se-m wollen, und nut
den t/Sportll chste
Studentin
der den Venkauf von Spendenmarken tiber 1000 MitWIrkende der Osttn- SektIOnsleItung Turnen NaturlIch kenhausern absolVIeren
bune WeItere Verpflegungslelstun- erfOldert das VIele Üben und IOsbeUZ: Emer der Medlzin.tudenten allen unseren LeIstungen auf den
KMU" Per EndausscheId dieses wurden msgesamt 15000 Mark zur gen werden 1m Studenten wohnheIm sondele das noch bevorstehende
Ist unter uns, Michael Weyh, wissen verschltx.lenen GE"bleten werden WlI
Wettkampfes fmdet am 23 Apnl Elgenflnanzlerung des Spottlestes I,Jenny Mmx" erbracht werden
Trammgsla~et von der FamllIe vle] Sie bereits, wo SIe eingese tzt wer~ zum erfOlgreIchen Gebngen des
1987 statt Em besonderer Ho- erbracht
Ell<e Lemhoß: Da gel ade von aktJ- VerstanUln" und Hilfe, da verdIenen den?
VIII Turn- und Spor tfestes emen
hepunkt am Vorabend des SportfeDer Sportfreund H Hagenloch 1st
ven SportfestteIlnehmern die Rede SIch vor allem unsere sportbegelsterMichael Weyh: MeID EIDsatz und wurcligen BeItrag leIsten
Nationalfest der Körperkultur
und des Sports wird mi vielen
Ideen und Elan vorbereitet
r
Die UZ war
im Gespräch
mit:
Prof Dr. sc, Ho rst Ste in, 1, Prorektor der
Karl-Marx- Unlve rsltat,
Sernd Fell, Leiter der Kommission Jugend und Sport der SED·Kreisleltung,
Elke Leinhaß, Sekretär für Kultur und
Sport der FDJ·Kreisleitung,
MIchael Weyh, MedizInstudent im 6
Stu dien ja hr lind mIt
Gabnele Berger, Kre lstechnlkerin beu;,
Ubu ngs verbond Frouen,
(von hnks nach retltts)
Fotos : (4) MULLER, (1) UZlArchl.
,
PubllkatlOnen gefragt Wn' fertIgen
Ist von der Mathematik d,e Rede, s~hungsabschlußbeflchte,
die zwel- unter anderem JahrlIeh dreI Fordenken wohl dIe meIsten Zeitgenos- Jahlllchen Fachtagungen
50 b
Hervor heben mochte Ich VielLeIcht sChungsabschlußbenchte von
18
sen zuerst an abstrakte Zahlen und
noch den Anteil, den Studenten an 100 Selten an In Ihnen smd unsere
Formeln
Em BeIspiel WIe praXlsOflentiert deI Gestaltung dIeser Bezlebungen Arbeltse)."gebmsse emschheßlICh der
MathematIker he.ute forschen, ' ge- haben Im wIssenschaftlIchen Stu- Anwenderlosungen und P rogram mzusam men gefaßt
Im sowJetIschen pharmazeu~
ben d Ie Sieben MItar beiter der Ar- dentensommel odel In den Betllebs~ beschreIbungen
hsclhen Wevk
fu r
Fermentbeltsgruppe "MathematIsche StatI- plakbika leIsten sie eme fur uns Die ~ FCHschungsbellchte smd WISsenschaftllche Leistungen. dIe PuPrapalate 10 Ladys hin , 220 Kilostlk" an del SektIOn Mathematik un- sehI WIchtige Arbell
Ma schwebt hlel Immet; dle Reall- Qhkabonen entsprechen In bezug
meter stidwesthch von Klew ge.
serel UmversIUit UZ sprach mit
legen, 1st es sowJ etlschen Mlkrodem LeIter der ArbeItsgruppe, Dr &le~ung e10ei Kette vom wissen- auf dIe Anerkenn ung der VertragsschaftlIchen Studentensommer uber forscl)ung als TatlgkeIt des Mab,ologen gelu ngen, das durch
, Walter Jahn
seme hohe Hell Wirkung oeUZ: Forschungskoopcratio.n bzw. das BetnebspraktlUm und d ie Jah- thematlkers an emer Umversltät
kannte Praparat Interferon aus
Vertragsforschung sind BegrIffe, dIe lesalbelt bIS zur DIplomarbeit vor muß abel noch gerune:en wetd"'l1
emem ausreichend vorhandenen
in letzter Zeit sehr hauflg gebrauebt Zwei Kollegen unserel Arb"" ts- Andere Pl'obleme sehe loh auch bel
Cl gamschen MedIum synthetisch
werden Für Sie verbirgt sich da- gruppe, die dIesen Weg gegangen der Berertstellung geplanter und
zu gewI nnen Interferon dIent
hinter ~l1erdings bereits seit Jahren smd, stehen Jetzt vor dem Abschluß von unseren Ver tragspartnern LlIhlel PromotIon B
nanzlell mltgetragener GrundmJttel
spe~l el l
zur HeJllUng von Vlein ganz konkreter Inbalt.
l userkvankungen und wurde bII) ..
Dr. Jalm: Das stimmt Schon In
her nu r aus Spender blut, das be·
den 60er Jahren hat es erste persönkanntlicb mch t unbegrenzt zoe
hche Kontakte zu Kollegen aus dem
Velfugung steht hergestellt
Halblelterwetk
l'ran:!tfurt/Odel,
Mit dem neuen Verfahren daheute Betrieb des KomblljateS MIkgegen konnten dIe Herstellung, .
roelektronIk, gegeben Damals hakosten t U I dieses teure Medikaben wIr uns hauptl;ächhch noch mIt
ment wesentlIch gesenkt, seme
ele.mentaren statlstlschen AuswerHeIlWIrkung aber welter el hoht
tungen beschaltlgt, um dIe Vielzahl
werden 1986 smd Im pharmazeClan Daten, dle 10 der Mlkroelektrotlsohen Wevk von Ladyshm be
luk anfallen, 2lunachst emmal zulelts 50000 Packungen Interfesammenzufassen
ron nach dem neuen SOWJ ';):UZ : Und heute?
hergestellt
Dr. Ja.hn: Heute ISt die StatlStltJschen
VerfaJhren
wo tiden In diesem Jahr 1St dH~
sch~ Proz eßsteuel~ung selbst mehr
Produ ktlon von 100000 PackunIn den
Vordelgrund geruckt DIe
Ausbeutemode1l1erung beI der Progen vor,e;esehen
duktlOn von mtegnerten FestkorZu r Zelt Wird eme Industri eanlage mIt der JahresleIstung
perschaltkrelsen gehort neben Ko stenmodellen und der Bearbeitung
von 24 M, llLOnen Ampullen Wr
ze itabha ngigel Phanomene zu den
ehe Hers t el1un~ von Interfet on
diel Schwerpunktthemen unserer
proJektiert. d ie In zwei Ja'hl en IllArbeIt, zu denen uns LeIstungsverren BetrIeb aufnehmen soll
trage mit PartneIn Im HalbJeltel wel k Frankful t/Odel und Im VEB
Ein g läserner
Mikroelektromk " Karl Marx" Er- o Walte Ja hn Leiter der Arbeitsgruppe lIMathematische Statistik- an der Sekr. Ma themati
r
Fotos: HFBS/Stltulz
tlon
k.•
fur t verbmden
Schutzsch i ld
UZ: Was verbirgt SICh hmter dieUZ: Und was steht als nächstes
UZ : Blelben Wuns ch ~ offeIl ?
sen Themen?
für
Sta hlrohre
Dr • .Jahn : Das 1st mIt wemge-n
Dr. Jah n: Mehr Gelegenheit fUI au f Ih rem Terminkalender In SaI
I m Betflebstell fm SchutzuberWorten nm schwer zu erklaren unsere Mitarbeiter, die Bedm gun- chen Vertragsforschung?
Dr . J a hn: Im Marz hatten w Ir
zuge der sOWJetIschen PlOdul'i:Vielleicht b lelb~ Ic h noc!' ma l bel gen unmIttelbar vor Ort kennen ru..,
t10nsverelmg ung der Erdohnduder Ausbeutemodelher ung
Nach lernen Noch meht mal alle haben eIDe gemeinsame WeIt erbIldungsWIe vor gl bt e~ beI der ProduktIon emen clean-room von mnen gese~ veranstaltung zu m ultivana nten stast""
Mangyschlakneft
10
der
Ch ips
eme
betrachth che hen Bloß, Zahlen smd fu r den Ma- tIstISchen Methoden orga nisier t Als
Schewtschenko wurde dIe ProStleuung tn der Ausbeute zWlschen thematiker nIcht nUI Zahlen Ver- nächstes größe res Vor ha ben steht
duktIOn
von
nichtrostenden
den emzelnen Chargen Unser Ziel kor peru SIe doch lmmer em en ganz dann 1m Novem ber unsere 9 F a ch ..
StahlrohDen aufgenommen DIe
Und mI~ tagun g In Frankfurt/Oder auf dem
1St es nun, dIe Ausbeute auf emern bestimmten Gegenstand
erste LIeferung solcher neuer.
mogllchst hoben NIveau zu stabIlI- der BeZiehung zu dIesem Gegen- Plan. H IerbeI WIrd uber Probleme
ROhre, die m l t Glasemaille u bptsta tlstlschen
PI ozeßanalyse n
sIeren Dazu werden dIe versch ie- stand entwIckelt SIch auch das Enga- der
zogen smd, glllg Im Jan uar z:.t
vorgetragen und dIskutIert
densten Prozeßfaktoren In Ihler Ab- gement fur die JeweIlIge Aufgabe
den Erdolfeld ern der Halbm.el
MIt der Aufzä hlung unser er Arhanglgkelt zum EndergebDls erfaßt
UZ: Fehlt die Zelt?
Mangysch lak DIe neue Technound auf dleser Grundlage eme soDr. Jahn: DIe Zelt ISt es mcht al- beltsform en 10 der Forschungsk ologIe, bel der em glasernp.i.~
genannle s.t.ati.stl."h. ,Steuenung enl- lem Da spIelt melDeT Memung nach operatIOn habe Ich vorhIn Ja bereits
Schutzscil Jid auf das Metall aufWIckelt Selt diesem J ah r smd Wll' die Iiartnacklgkelt der unmIttelbar angedeutet, daß Wlr auch d ar u be~
getragen WIrd, entw l ckel t~n WIS- •
mit unser€!' Al~elt üEmge ns au ch Betroffenen ebenso eme Rolle WIe hmaus In de r Zwls chen zE!'l t nIcht unsenschaftler Kasachstans und Be·
hel kommhche DenkweISe n ' m der tahg bleIb en werden. Im la ufenden
an emem' Stltaot5planttiema beteIligt
lorUßlands Das neue yerfa hren
Jahr WIrd unsele Forsch ung fur das
UZ: In welcher Form a r beiten Sie LeItung
lDadht die Wande von Rohren
Forschungskooperation
ISt
fur Kombi na t Mlkroelektromk BestanddabeI mit Iht:en Partnern zusamkorloslonsbestandIg, schutzt sie
mich letztlIch keme Frage des Wol- teIl emes St aatsplanthemas werden
men?
"or Säure- und Laugenemwh'Dr Jahn' Formen eXlstlelen meh- lens sondeln der NotwendigkeIt HIera us folgt schon, daß dIese Arkung und schließt dle Abla.<rele Es gIbt dle berelts genannten Und wenn Ich emen Vertrag eIn- beIten wlchhg smd aner ka n nt werI ung von Salzen und Paraffm an
personhchen Kontakte ZiU allen Ver- gehe, muß 1ch mIch Ihm a uch m it al- <len u nd uns m1t noch großerer Inden Rohrwandungen aus Hauptte ns ltat forder n werden
trags p8!I'tne l n, es glbt mon atlIche len Konsequenzen stellen
bestandteIl des Rohstoffes fu!
(Das Gesprach fuh rte
UZ : Zum BeIspiel ?
KonsultatI onen mJt de n Betneben,
die H erstellung dIeses effekbvan
J ÜRGEN FRITSCH)
Dr. Jahn! An der Umversltat SInd
es gibt uhsere ]ah rhchen ForSchutzu ber zuges ]St Sand
Synthetische
Gewinnung des
Präparats Interferon
durch NIc h t zufalll g hatte er sem en
ZweI unser er der Unlversltatsgeersten deutsche n DIscours uber das
schIchte geWIdmeten Bucher erHandorakel der WeItklugheIt (1647)
wahnen das EreignIS nur 1n elnem
des span Ischen Jes ul ten Balthasar
Satz
In ~ " KaI I-Marx-Un lversltat,
Graclan angekun dlgt DIe Wah l der
Erbe und Verpfl Ichtung" zum 25
politischen Kl ugheIts lehre als T extJa hlestag der Namengebung (Mmlgrundlage markiert em e Neudefml' Ausgabe) kann man auf Seite 56 f
tlOn des kultur tragenden Ideals, d ie
lesen
"Gottfned Wllhelm I Le lbIn FlankreICh funfz lg J ahre fruher
nIz
und ChflstIan ThomaSI us,
vorgega ngen war Das humanIstiVor 300 Jahren kündigte Christion Thomasius in Leipzig
der es als erster gewagt hatte, gegen
sche Mlhe u hatte dort lan gst an PredIe geheiligte Oldnung des akadedie erste Vorlesung in deutscher Sprache an
stlge velloren gegenuber d em arist omischen Lebens aufzubegehren, 10kratIschen, die Um versitat und der
dem er 1687 eme VOllesung In deutlateInISche Gele hl te /wßren zu ruckscher Sprache am Schwarzen Brett
,
ge h eten vor Hof und Adel Auch
der Unlvel sltat angekundlgt hatte,
scher Sprache ha tte es schon vor her
brachen mIt Ihrer UmVetSltat, weil 30 Jahren als beruhmter Gelehrter velemzelt gegeben 150 Jahl e flu- Thomaslus wollte an d ie S telle d es
diese Jhnen den Boden fur eme ln Halle "em teutsch programma hel, 1527, las Paracelsus 10 Basel alten Gelehrtemdeals das fr anzOSIsc he Ideal des m der Welt brauchsChopfensche wIssenschaftliche Ar- an das latemjsche selt wartze Bret zu ubet Medlzm auf deutsch
baren des weltla uflgel\ 11 honnete
beIt DIch t gewahren konnte" Und lobl Umversl tat Ein solcher Gleul
Deutschsprachige Vorlesu ngen gab homme" setzen und, darin ParaISt nIcht erhöret worden, weIl c;be
III der herrlIchen Ausgabe " Alma
es auch nac h Ihm ganz vere mzelt,
mater Llpsiensis Gesch Ichte der Umversltat gestanden Ich muste da- aber ThomaslUs luelt dle erste celsus ver gleIchbar , In der Loslösung vom LateIn zugleIch die LöKarl-Mar x-Umversltat
L eipZig" mals Ifl Getahr stehen, dasz man deutschsprachIge
Vot1esung
10
zum 575 Grundungstag heißt es auf nicht gar solemnl processlOne das emem nIcht zu den Reald Iszlphnen sung von der tradlerten Autor ltat
SeI te 80 "Zunachst als Student und lobllche schwaltze Bl et mlt Weyh - rechnenden Fach, namhch 10 dem und Ihren Lehrmhalten er reIchen
Seme BerufungSinstanz war das
dann als Dozent, wagte In den acht- wasseI.'l besprengte"
Es war m der Tat dIe erste hochwurdlgen phIloso phIschen DIS- " lumen naturale d as Pnnzlp em er
ziger Jahren Chnstlan ThomasJUs
zlplmberelch, erhob SIe, auf der BaVernunft
In
dem
d Ie alte TradltlOn zu durchb rechen deutschsplachlge Anlwndlgunf! am SIS eInes neues B Ildungsgedankens, plaktlschen
u nd Collegia In deutscher Sprache Schwarzen Brett einer deutschen zum Programm und setzte SIe Kampf ~egen das L ateinIsche we ndet er SIch gleIchzeItI g gegen das
a nzukundIgen und zu haLten Et UmveIsltat Vorlesungen In deutalte .. arIstoteh sche Orgelwerck 11, gewurde aus LeIpzIg ebenso ver trJegen e me 1m ub erheferten Lehr kaben Wle der unbequeme P lehst Aunon erstarrte lateIniSche Umvel slgust Hermann F rancke "
tat GelehrsamkeIt, Erken ntniS, ~ II­
Gewisse Unslchel hellen Jn der Dadung selen nIcht m ehr an d ie ubertierung haben uns nIcht davon abgekommene Gelehrtensprache gebunhalten, der Sache weIter nachden diese seI m dem Zustand , In
zugehen
Aus
neuerschlossenen
dem Sle zur Zelt gelehrt und gehandQuellen, aus denen hier zibeit wtrd,
habt wel de, sogar eher h mderlIch
wissen wir Jetzt, daß wah l schemThomaslus untel grabt ,d,e Au!!a.Ilch gegen die Ostermesse 1687 am
su ng von eInem BIldungspnv lleg
Schwarzen Brett der LelpzIger UnIder L atemkund lgen Er wendet S'1ch
ver sltat folgender Anschlag hmg
e1 k lartermaßen allgemem an den
Chrlstian Thomas! el offnet/ Der
vernunftlgen Menschen, gleich welSt~allenden Jugendl zu Lelpzlgl m
chen
Geschlechts
und
welch er
emem D1SCOUlSI Welcher Gestalt
sprachltchen VorbIldun g, und w ill
man denen Fr antzosen m gememem
P hIlosophIe, " Weltwelshelt", gru ndLeben u nd Wandel nachahmen
satzh ch allen 10 Ihrer Muttersprasolle?1 em CollegIUm ubet' des Grahe verm Itteln
tlans Grund Regulnl Vernunftig,
Er erweItert alSO sem P ublikum,
klug und artlg zu leben
., Diese
wendet Sich an eme m ch t mehr
Ankundlgung wal em Skandal Ih r
zu nftgebundene breI tere Öffen tllchUrheber, der 32Jahrlge Privatdozent
kel t - das war auch fm anzlell 10ChrlstIan ThomaslUs hatte schon
ter essan t - , beZieht auch dIe "FrauVorher Anstoß erregt durch dIe Aben zim mer ll mIt ein und treibt es mIt
handlung uber .. Vielweiberei II 1n
dem Vernunftp rmzip so wel t, daß er
der er d Ie Auffassung vertrat, polySich bel Ihnen fu r sem en Unterricht
gamIe verstoße zwar gegen gottllsogar besseren Erfolg verspl'lcht,
ches und menschlIches, DIcht aber
weIl sie m oht WI e VIele Mannspergegen naturl1 ches Recht, und da- Ct"isba n ThQmaslUs gab auch unter dem Titel uFreymüthlge lustige und Erflst- son en durch den ubilchen Leh rdu rch, daß er ni cht 1m Talar, son- haff te Jedoch Vernunfit- und Gesetz-MaSSIge Gedanken ode r Monots-Gesprachel kanon und Latemdrlll verbIldet
dern m Kavah er suk ledldnuunng dllnesseme uber allerhand furnehmlich aber Neue Bücher" die erste wissensehafthche Zelt- selen
Vorlesungen gmg n
. '"'
chi d h
P rof. Dr . LOTHAR HOFFMANN
. Denckt doch ' '', schreIbt er n ach schuft In ueuts an eraus.
Das alte " aristotel ische
Orgelwerck" spielte aus
lC
J
'.
,
Der interdl$liplinäre Arbeitskreis
Sozlallslisches Weltsyslem" ver~nstalt.t seil dem November 1985
eine spezielle Kolloqulenrelhe zu akI~ellen Fragen de r gesellschaftlichen Entwicklung," Landern der soZialistIschen Gemeinschaft (Siehe
uZ 02/86, S. 5). Das ~Iel der Veranstaltungen besteht Im konkreten
Nachweis der Dialektik yon InternaIlonalem und Nationalem In den
Gesellschaftsstrategien regierender
kommunistischer Parteten unter den
Bedingungen der 80er Jahre. Dabei
nImmt die Analyse der Dokumente
der Jungsten Parteitage der jeweili·
gen Bruderparteien selbstversländIIch einen breiten Raum ein.
.
Nachfolgend veroffenthchel' WIr
Auszuge aus dem Referat yon Dr.
sc. Kult Hövelman s, Institut fur . Okanomie und Pohtik SOZialistischer
{änder Akademie fur Gesell schoftswlssen~chaften beim ZK de r SED,
Berlin zu ausgewählte n Problemen
der G'estaltung der e ntw Ic kelte n so ..
zia listlschen GeseHschaft in der VR
Bulgarien das Im Mittelpunkt der
DlSkusslo~ des 9. ASW.Kolloqlliums
stand
Der XIII P arteItag der BK?
schatzte Im Apnl 198 6 em, d.ß
die vom X II P artei tag (1981) gestellte sozla lokononusche Hau ptaufgabe 1m großen und ganzen
erfullt wu rde DIe stabIle u nd dyna mISche En tWIckl ung der Wlrt·
sc haf t hIelt an, wenn auch mit
gegenuber den vorangegangenen
Plan]ahrfu nften germgeren Zuwadllsraten okonormscher Le 1stungskennziffern
Auf breiter
BaS IS wurde " d Ie ArbeIt zur u mfassenden IntenSIVIerung
entfaltet 11 DIe m der okonomIschen
Entw1cklu ng erreiohten Poslhonen und das Lebensruveau der
Bevolker ung w urden, so hob der
Parteitag h ervor, trotz wlrt-
t echmsche Ergebnisse rasch und
umfassend ]TI die P roduktIon eln..
gefuhlt, werden
,
OhJektIv besteht m der VRB
em Grundproblem darm, durch
dIe mtensIve Nu tzung und d.e
Moderms1erung des vorhandenen
WIrtschaftspotentials
dIe
Glundlagen fur die mtenslv er weIterte ReproduktIOn 10 u mfassendem Smne zu schaffen.
Der Anteil exteDSlver ErweIterungen WIrd dabeI noch iur langere Zelt hooh bleIben Es smd
Vorhaben
zur
Vervollkomm..
n un g der volkswlr tschaftlIchen
Makrostruktur
welterzufuhr.n
oder zu vollenden. DIese notwendIgen extenSIven Wachstums-
Alle Faktoren intensiven
Wirtschaftswachstums .
sind maximal zu nutzen
9. Kolloquium des Arbeitskreises "So~i alistisch es
Weltsystem" erörterte den XIII. Parteitag der BKP
schaftllcher SchwIelIgkelten
walhrleistet
plozesse smd aber kunftlg der
IntensIvIerungsstrategIe ' unter:geordnet.. du rch Slo€: werden maDas prodUZierte NatIOnalem · terlelle VoraussetzWlgen fu r dle
kommen stIeg von 1981 biS 1985 m tenSlv er weiterte ReproduktIOn
um 20 Prozent Dem lagen Zu geschaffen Zugleich werden der
wachsr aten der Indu stn eprodul\- l ntens IvJ.elungsprozeß
schulttlon von 25 und der gesell schaft- welse komplexer gestaltet und
lichen Arbeltspr odl\k ti v ltat vun die Merkmale umfassender in18 Prozen t zugru nde Die Agrar- tens ivlerung nach und nach verproduktIon erh5ht e SIch gegen- w ll'klicht
uber dem ZeItraum 1976 b iS 19B!1
DIe zen trale Leitung und P lo
,m Jahresd urdhschnltt um 6,3 n ung soll effektIver mit emer
Frozent Das er möglichte es, d~s großeren ökonomIschen SelbstänRealemkommen pro Kopf der Be- dlgkelt und EIgenverantwortu ng
volkerung um 20 u nd de n Em- der
Wlrtsnhaftsemhelten
verzel ha ndelsumsatz um 21 Prozetlt lunden und so den neuen R~­
anzuheben
produktIonsbedmgungen entsproGestützt auf dIe. krItIsche Ana.- ehen )Verden Dle BKP entw lkIyse des Errel<:hten, beschloß d e kelte 10 Vorbereitung auf den
BKP fur den FunfjaJhrplan 1 9~H XIII. P arteItag das Ko nzept der
bIS 1990 fol gende Hauptaufga ba
selbstverwaltenden
sozla listlAuf der Grundlage der WIS- schen OrgamsatlOnen " DIese, a ls
'~enschafthch-techm schen Revo - dIe Grundemhelten der VolkslutlOn das heIßt durnh eine um- w ll tschaft (Betllebe, Wlrtschaft.fassen'de technologische Erneue- orgam sationen
ForschungSInstira ng der maten ell-tech n lsche" tute usw) sollen m der DurchBasIs, gene relle IntenS Ivieru ng ftihrung staathcher Aufgaben
und d ynamIsche
EntWickl u ng emen größeren EntscheIdungsd er ProduktlOn d urch, dI e Ver- ~p l el raum erhalten Das betnfft
vOllkomm nu ng der gesellschaCt- d ie Leit ung des gesamten Relichen BeZIehungen, dI e El\tfal- p roduktlonszyklu~ von der Fortun g der sch opfefIschen K raf~c schung und EntWicklung uber
der NatIOn und die Vertiefun g d ie Plod uktlon biS zur Reallsleder Beteiligung des La ndes ~n ru n~ der P rodukte
der sozla hstllschen okonomIschen
Als Hauptrichtungen der VerIntegratIOn 1st em e weitere Ha- vollkommnun~
des
okonoMechamsmus
be- '
bung des Wohlstandes des Vol- mlschen
kes und komplexe Befrledlgu n ~ stimmte der XIII ParteItag
aer. materI ellen, geIstigen un d so _ d ie Herausbildung und Festi zlalen Bedürfnisse der P erson- gun g der WIrtschaftseinheIten
li chk-elt Zu erzielen"
u nd wissenschaftlichen El nrt~tl.D,e BKP geh t davon aus, daß t ungen als "selbstverwaltenje
bi sherIge F aktoren des h IstO- OrganIsationen",
rlschen Fortschn tts ausgesch opl - dIe Umwandlung dIeser OrgaSInd u nd herangereifte Fragen msatlOnen In " wirklIche Warenei ner Lösun g bedür fen Die Ver- produzenten"
wir l<ll chun ~
der wlssenschaftDamit vel'bmdet dIe BKP 101h nh-techmsc hen ReVOlutIOn WIrd rend" ErfordernISse
ln dIesem Zus ammenh an g als die _ dIe Festigung des demokraKernfrage del wei t eren ges'JI I- tIschen Zent rahsmus,
sohafth chen
EntWICklu ng
be _ eme Verbesserung sowohl jer
",el chnet Der XIII Par t e l ta~ be- stvateglschen P lanung des w,"sChloß, das Tempo der Wlrt- senschafthch-technlschen
Fortsohaftsen twlckl un g zu erhöhen sch rltts a ls auch Ihrer Umse'und dazu alle F aktor en emes In - zung 10 den Gegenplänen der
tenslven
W Irtschaftswachstums WH tschaftsemhelten,
maXImal zu nutzen Gr undlage - dIe VertiefunE! des Systems der
der neuen ökonomI schen Dyna- WIrtschaftsverträge
als
ein
mlk 1st dle technologisch e Er- Hauptweg zur Verbesser u n g deI
neuerung der ProduktI on
BIlanzlei thelt
Na chdruckllch o"lentler! der - die StJ muherung des ökonoP arteItag a uf dIe str ikte Beach- mlsc'hen Wettbewerbs ZWIschen
tung des engen wechselselttgt:!n den selbstverwRltenclen Organl Zusammenha ngs
von
W'r L sattonen" zwecks Erhöh ung lh·
schrutts - und SozlalpohtIk bel der rel Lelstungsf"htgkCl t (vor allem
Gestaltung des entWIckel ten Sn Ihres
wlssenschaftllch-techzlahsmus
Besondere
Auf- nIschen
Innovattonspotenttal~)
merksamkett erfäh rt In diesem und
Ko"\kurrenzfählgkett
auf
Zusammenha ng das Lelstungs- den Außenm~rkten
p rIn zIP In semer VerwtrkHUm dem Bedurfms nach einer
cbung SIeht dIe BKP den K el11 engel'en und flexibleren V. ,des soziah sttsohen Typs sozlaler b m du n g des wissenschafthchGevech tlgkelt
technischen mit dem Produ~BIS 1990 Bollen Im VergleI G:h Zu bonsoCltentlals Zu entsprechen,
t985 das prodU ZIe rte NatlonateJ n · werden dle Vertrag~kooperah0n
kommen um 22 bis 25 Prozent u nd der freiwl lhge Zusammend Ie ArbeItsprodu ktivität um 25 sch luß von Wlssenschafts- u nd
bIS 30 Prozen t, dIe Agra rp roduk- WlrtsChaftsorgamsatrnnen
auf
tron um 6 bIS 8 Prozent und da~ ZweIgbasIs vorangetrieben
Es
Realelnk-ommen
pro
Kopf entstanden
speZIelle
überleIder Bevölkerun g um 12 bis tungsorgam satlOnen, die I m A'Jf15 Prozen t anwa ohsen Die BKP tra~ vor
WIrtsChaftsemheIlen
faßt den ü hergan g zur mtens v und wIrtschaftleItenden Organen
erweiterten
Reprod uktion
a ls PrOjeke elalbelten
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Proteß
tIefgreifender
Z ur Lösung dieser P robleme solWandlungen In d er gesam t/'n len dIe au! Imtiative der BKP
Volkswl rtsnhaft , Die
P art ei gebildeten .. Programm kollektive"
schlußfol gert d aß d,e Wtssen- beItragen Das sind zeitwellIse,
schaft 10 der Gesellschaft eme mterd lszlpllnar
zusammengequaU tat,v neue Funktion erha!- set zt e Kollektive die alle zu r [,5ten muß Tech nologi sche Erneue- sung del Ih nen ubertragenen
rung d er P roduk tion unters t ellt ~ Aufgaben au s dem Staatsplan erdaß
ständig w1ssenscbafthch- forder llchen Rechte erhalten
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4 KULTUR
.
1~April
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kUltur
spiegel
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I
"In a,Ueri SprachenIl Großes Konzert des
Ensembles
"Solidarität"
Unter dem Titel "In allen Sprachen" veranstaltet das Ensemble
" Solidarität" unserer Universität
sein großes Konzert 1987 am 24·
und 25. April im " Haus der he iteven Muse " in der Wintergartenstraße. Dabei beg innt d ie Veranstaltung am 24. April um 19,30
Uhr und am 25. April um 15 Uhr.
In diesem großen Konzert w erden Lieder und Tänze aus aller
Welt m it Gruppen und Solisten
aus Bolivien, Bulgarien, Chile,
der CSSR, der DDR, Griechenland, Libanon, Nikaragua, Palä.stina, Polen, S üdafrika (ANC),
Tansania, der UdSSR, Vietnam
und Zypern zu hören und zu seh en sein.
Die Karten fü r diese Veranstaltung können in der Hauptabteilung Kultur, Ernst~Schneller~
Straße 6, noch am Dienstag, dem
14. April, und am Mittwoch, dem
22. April, jeweils von 10 Qis 12
und 13 bis 17 Uhr gekauft werden.
Deutsche Volks~
lieder auch zum
Mitsingen
m 11. Mirz, de~
Geburtstag
Georg Maurers, erhieU Dr. Christel Hartinger, Sektion Germanistik und Literaturwissenschaften,
von der FDJ-Bezirksleitung den
erstmals
verliehenen
GeorgMaurer-P.reis überreicht. Aus di~­
sem Anlaß unterhielten wir uns mit
ihr über Werk und Wirken Georg
MaUrers.
UZ: Georg Maurer gehört in der
Geschichte der DDR-Literatur zu
den herausragenden Erscheinungen.
Wie entwickelte sich Ihre BeziehunI{ zu ihm?
'
Dr. Hartinger: Während des St udiums. ich konnte 1960 beginnen,
Germanistik und Kulturgeschicilte
an der KMU zu studieren. ergab es
sich wiederholt nach lliulturellen
Veranstaltungen, daß wir :lJU kleineren G esprächsr unden. z. B. in der
damali.g,en unteren Kalininmensa,
~usammenblieben, oft bildeten sie
A
80..
Dr. Hartinger: loh müßt-e · Zli~ bracht hat, erhellt """ als Epochenriächst wiederholen, was ioh an- prob.Iematik. kann seine Selbstausfangs berührte - die K'enntIllis ··und eigandersetzung 'für uns provokativ
Beachtung der Weltliteratur. das bl~i ben. Und dies zumal, als in unseSich-selbst-Begreifen in diesem Be.- rer ·gegenwärtig,e n Zeit unbedingt
~ugsfeld gehört wesentlich zu \ die~ ~u . ~er~en . ist,
unsere Fragen,
sem Beitrag. Davon g ing ~um ·e inen . SChWJerlgkelten
und
Aufgaben
der fruchtbare Impuils Georg Mau- glob.a~ int~rr~ational zu .sehen, inrers auf die nach 1960 heran- tern.atlOnahsbsch zu meistern" gewaohsende Lyriker-, Autorengene- raff~ gesagt. Da kam,: Hoffnungsp oration a us, auf die sogenannte Ly- tenbal trotz allem bel .1 hm abgeholt
rikwelle' ~um anderen w ar es ,seine werden. ..
Erm<utig~g, vor a1lem in der lyUZ: Nun ist. bekan,?,tlich nach
ris chen Dichtung (,g egenüber einen- Georg Maurer em PreIs benannt,
genden theoretisohen Auffassungen den die FDJ-Bezirksleitung, der
zur operativen Kunst in den fünfzi- Schriftstellerverband des Bezirkes
ger Jahren) d1e eigene Sub,j ektiviti;it ~eipzig und das Institut filr Literamit''lUteilen. Er \S ah, wie er: im Auf- tur "Johannes R. Becher" an junge
satz " Was vermag Lyrik", fOlI'mu- Autoren und Förderer junger Autolierte. dUQ'ch " Ich·Gewinn" . einen l'en v~rIeiht. Sind Sie in Ihrer Ar" Weltgewinn " in der künstlerischen beit mit jungen Schreibenden von
Arbeit voraus. und dies . bestätigte Maur,e r ins,p iriert worden? Wie kam
sich dann unübersehbar.. im ly- es überhaupt zu dieser Zusammenr ischen Schaffen von Volker Braun, . arbeit?
Sein Werk.und Wirken bleibt
auch für -uns heute produktiv
UZ-Interview mit der ersten qeorg-Maurer-Preisträgerin, Dr. Christel
Hartinger von der Sektion Germanistik und literaturwissenschaften derKMU
sich um Georg Maurer und seine
Frau. Es wunderte mich damals,
daß er alle; die e inmal dabei waren,
wiedererkannte, er akzeptierte jeden
Gesprächspartner, unterschied nicht
nach Alter oder Amt, anerkannte so zusagen keine Hierarchi en, staunte
über ein besonderes Lachen, ein
scharfes. kluges Wort. ein merkwürdiges, schönes Gesicht... Georg
Maurer bewegte sich in solchen Gesprächen in für uns un,gewönnlich
freier. souveräner Weise in den kulturellen und geschichtlichen Räumen. n·ahm uns gleichsam mit auf
Exkursi onen in die Weltliteratur und
Weltkultur von Bre cht zu Homer,
von Sor:>hökles- zu Shakespeare, von
Heinz Czeci1owski, Karl Mickel,
Rainer Kirsch, damals auch in den
Gedichten Sarah Kirschs, in den
Texten Helmut Richters, Peter Gosses und vieler anderer ; 'd em seit diesen Jahren bei uns lebenden syrischen Lyriker Adel Karasholi widmete Georg MaUJI'er besondere Aufmerksamkeit.
Bedeutung und Wirkun~ darüber
h in aus innerh alb der sozialistischen
Literaturentwicklung unseres Landes kann dabei nicht an den bisherigen Reaktionen international gemessen werden. die. glaube ich. geringer geblieben sind, weil sein
Werk nach 1945 von einem starken
materialistisch en, sozialistischen Im·
Am 21. April findet um 17.30
Uhr im Ernst-Beyer-Haus ein
Konzert der Gruppe Tonkrug des
Ensembles "Solidarität" unserer
Universität statt. Es steht unter
dem Titel " Deutsche Volkslieder... auch zum .Mitsingen " und
wird
eine
Rundfunk-LiveProdukt üm sein. Alle Int eressent en sind herzlich ein ~eladen .
',':
Steffi un9 Henri
Deparade st~"en in
der Moritzbastei aus
Vom 10. April bis zum 11. Ma i
ist im FDJ-Jugend- und Studentenzentrum
"Moritzbastei "
eine Ausstellung mit Malerei
und Grafik von Steffi und Henrl
Depar ade zu sehen. Interessant
für die Besucher und neu für die
Moritzbastei dürfte diese gemeinsame Vorstellung eines Künstlerehepaares und ihrer Arbeiten
sein. Beide studierten an der
Hochschule
fü r
industrielle
Formgestaltung Burg Giebichenstein in Halle.
Karten für
"Die Barriere"
Für die Veranstaltung im Filmzyklus der KMU am 23. April
sind noch Karten an der Abendkasse im Filmkunsttheater " Casino" .zu bekommen. Gezeigt
wird der bulgarische Streifen
" Die Barriere", bei dem Christo
Christow -Regie führte.
Eindrücke'vom
Studium in der
Sowjetunion
Die Grundeinheit des Kulturbundes an der Sektion Germanistik und Literaturwissenschaften
lädt am Donnerstag, dem 23.
April um 19 Uhr zu einem Diavortrag " Damals in Woronesh"
ein. Frau Zschach vom Fachbereich Slawische Literatur vermittelt ihre Eindrücke vom Studium in der Sowjetunion. Die
Veranstaltung findet im Sitzungssaal des Gesellschaftlichen Rates
im Hauptg~bäude der Universität
statt.
Ensemble "Pawel
Kortschagi.n" tritt
im Gewandha.ys auf
Im Zyklus künstlerische Ensembles der KMU tritt das Ensemble "Pawel 'Kortschagin" , ~t
dem Konzert " Er.de, schone
Erde" am Mittwoch, dem 15.
April 1987, 20 Uhr .im Kleinen
Saal des Neuen Gewandhauses
,auf. Geboten werden Friedenslieder, Lieder von , Mikis Theodorakis und heitere Folklore. Restkarten für dieses Konzert sind
an der Abendkass.e..erhältlich.
,
,
In dElr Veranstaltungsreihe "Bücher im Gespräch" stellten ,die Herausgeber Eva
Maurer, Dr. Chris~el , HartingElr und Prof . . Dr. Walfried ' Hartinger die Werke von
Georg Maurer in., zwei Bänden, die dieses Jahr im Mitteldeutschen Verlag .. et~cheinel\ wetden, v!)r.
Fo.to: Muller
Dr. Hartinger: Um auf den letzten
Teil der Frage zu antworten: Das ist
allerdings ohne jegliches Konzept
vor sich gegangen. Es hat si ch aus
meiner Tätigkeit an der Universität,
dem Unterricht, dem Forschen in
der Gruppe der Kollegen, die sich
mit DDR-Literatur beschäftigen, ergeben; nach einem Vortrag in der
Poetenbewegung, bei jungen Bibliothekaren in einem Klubhaus,
durch die Mitarbeit an verschiedenen Werkstätten im Bezirk , in
Schwerin blieben meist zw ei, drei
geknüpfte
Kontakte
andauernd,
brachte die Post Manuskripte, brachten Freunde Bekannte... Daß ich
mich für diese Verbindung mit jungen Schreibenden an Georg Maurer
orientierte, ist sicher wiederum
nicht Vorsatz, aber mir doch sehr
bewußt. Unsere Möglichkeiten, Gedichte zu lesen, zu verstehen und wie immer auch begrenzt - zu vermitteln, gründen sich wesentlich
lauf Georg Maurers Eins:ichten in
diese Gattung. Folgt man seiner
Empfehlung, in einem lyrischen
Text eine Stimme, einen' Sprechel'!d.e n zu hören, der,." betroffen wov0!1
auch immer" (und 'die Menschli ches
bettefH!t'1den Verartlassurtgen sind
til'lerschöpfliich) da du rch 'gedrängt
ist zu " unmittelbarer. ,A ussage ",
dann foig!; man der Empfehlung, ~u­
zuhören, hinzuhören, nicht eine Information schlecht hin, sonde rn im
Mitgeteilten den sich Mitteilenden
herauszuhören. Da ist es dann
schwierig, vorschnell oder gar gänzllich in seinem Interesse für den
Text das Interesse für den Sprechen . den zuzuschütten, 'oder anders gesagt, da ist es dann leichtei·. das Interesse für den Text (für seine
'Struktur, seine Bildelernente, seinen
Rhythmus) in das Interesse an der
den anderen bedrängenden Aussage
münden zu lassen, Und dann ist
man in der Begegnung, im Ge spräch, im Austausch der sozialen
Erfahrungen in einem weiten Sinne.
Das hat, zentral, mit der MöglichII{el' t und Funktion von Literatur zu
t un, und das ermöglicht, was insbesondere junge Schreibende brauchen - Interessiertheit an ihren Beobachtungen , Wahrnehmungen, an
der künstlerischen Form~lierung ihrer Erfahrungen. Dies ist der Vorgang, in den ich gekommen b!in, für
den ~ ch - u.n d das , ist w underbar,
Becher zu Neruda, ' zurück zu Arendt, 'petus getragen wird. Es ber eitet die
von Picasso zu den Höhlenzeich- kritische AllllSeina ndersetzung mit,
nungen, upd ich war froh, ich erin· die Wandlt~ng einer ci1ris1l1ichnere m ich. einigermaßen folgen zu humanistischen WeItsicht zu einer
können.
historisch-materialistisoh-dialekEr gab uns erste wichtige Orientie- tischen Weltanschauung auf. die f ür
rungen dafür. - gegenwärtige künst- ihn zur menschlichen Pro'duktivität
lerische Werke und kulturelle Fra- notwendi,ge Auf hebung der durch
gen nie nur in den Grenzen eines Entfremdnmg behin'd erten, isolierten
Landes zu betrachten. Aus diesen
. , b"
I' h I t llekt ~l
L ageDie
emes
IC en n e
u=Begegnungen erwucll5en-dann in sei- len.
neueUl'g.er
'Erfahl'lJJl1~ vielseitiger
nen letzten Lebimsjahren, vor allem Kommunikation in sich revolIutioüber den· sehr freundschaftlichen ·nierenden gesellschaftlichen VerKontakt zwischen ihm und meinem li1ältnissen war für die geistigMann. viele Arbeitsgespräche im en- ideologischen Wandlungspmzesse in
geren Sinne. in denen er auch seine unserem ' Land nach 1945 ein einDichtungen
dislmltierte, Prüfung dringUches Ang.ebot, weil sie als Erun'd Kritik erhalten wollte. sich fah rung des eigenen Lebensweges
nach unserer Arbeit erkundigte.
geboten wurde. Daß sie sich (in ,geUZ: Was ist für S'i e ,das Unverwechselbare, das Kennzeichnende
an Maurers Gedichten?
Dr. Hartinger: Sicher wäre ich na~
Arbeit ist die große Selbstbegegnung des Menschen.
türlich nicht; ob ic:h ein mir unWüßte er sonst, wer er ist?
bekanntes Gedicht sofort 'als einen
Sammelt er das Wasser am Staudamm,
Text dieses, ,Dichters
erkennen
so sammelt er sich.
'
würde. Dennoch will ich \/'ersuchen,
Läßt er 'sich gehen,
etwas von ,der Etgenart, . die sie beso ist er nur Wasser, das verrinnt.
sitzen, an21ud-e uten'. Zur besonderen
Facht er das Feuer an im ge mauerten Ofen,
Qualität der Dichtung Georg Mau~
so ist er es, der,wärmt.
rers gehört unbedingt ' das, was ich
Wütet er, ist er nu!.' Feuer,
oben schon für die Gespräche erdas Städte und Länder frißt.
wähnte: die Dimension, die s~e imGeht>er nicht die Bahnen der Sterne,
mer ausspannen ins Weitere eines
bleibt er das grasende. Vieh.
'
Phänomens" ,jn die Gattung, das GeFühlt:er nicht die.Sehnsucht der'Menschheit;
setz ' ins Universum, _in die Allgeist er der Stein, der erschlägt.
"
mei~eit. ZJU beobachten ist 'dies naI GEORG MAURER
tüI1lich schon an den stofflicl:l.inlhaltlichen Bereichen und Aspekten seiner, Dichtung. abeJ;' aruch an
dem überraschend weiten Assozia- ·
tionsradius, den' seine Metaphori'k wisser Weise die Spezifik wieder a ufregend ' und anstrengend zugleich
besitzt bzw. zu dem sie UIllSere Vor- aufhebend) auch in der Diohtung - bea,nsprucht worden bin.
lJZ: Ich möchte abschließend f1'astellungskraft provoziert; zu be- FranZ Fühmanns oder Günther Detk.o9achten ist \:lies an der lyrischen kes findet, ist nicht zu übersehen, ge.n, was bedeutet der Preis für Sie?
Dr, Hartinger: Einerseits sage ich
Gestaltung seiner Gedichte. die hier aber nioht ausfühI1bar...
UZ: W.o rin könnte man, Ih,r er Mei- raßch, ,weil es vielleicht nicht ganz
über die Wahrnehmung ihrer inddvi duellen subjektiven Belange stets nung nach, die heutige Bedeutung glaubwürdig klingt: Es w:ird irgendMenschh~itsbetan.ge ref.Iektiert und des Werkes von Georg Maurer aUS- wüoi erstaunlich, unbegreiflich für
.
mich bleiben, daß all die Gespräche,
repräsentiert sowohl hinsichtlich machen?
Dr. Hartinger: Die Interessiertheit Hinweise, Kontakte in den zurückder problematischen., das Humane
hemmenden oder zerstörenden Hai!- der (sicher von mir · sehr grob Uffi- liegenden Jahren in d~esem Moment
lyrisch
"reportiel'ten " aufgehoben sind, darüber freue ich
tungen als auch Ihlnsichtlich der d~s r;issenen)
Humane hervorbringentlen und wel- überwindung überkommener. bür- IrIich. Andererseits scheint es mir,
tertragenden Möglichkeiten und Per- gerlicher Weitsicht, IdeolOgIe als daß diese Arbeit für mich nun noch
spektiv<!n. Unä sofort ins Auge Freiwerden des Menschen Im Den- verbindlicher wird, weil unter Umfallend: die ,sein Schaffen durchweg ken, Empfinden und H~deln dafü~, ständen die Erwartung gezielter
formierende Tendenz zur zyklisohen si'ch seiner "Natur" - Gefahren .Wle sein kann.. Also bleibt meine Ahteilbewußt zu werden, nahme ernsthafter zu erwägen, ich
Str:uktur zum Zy.kJ'lIS, zur zykli- Chancen
schen S~mmlung oder Gruppiert,Ulg, kann, glaube· ich, nicht erlöschen. werde meine Kriterien dafür kritizum zyklischen · Arrangement eines Weil er diesen Prozeß eben nicht ,scher sehen müssen. Deshalb macht
Gedichtbandes.
. nur in bezug auf einen historischen es, ,der Preis nicht leichter, und da
UZ: Könnten 'Sie, von solchen Zeitraum - etwa nach dem zweiten kann ich, denn die Kräfte wachsen
Überlegungen ausgehend, etwas sa- Weltkrieg -, ·auf ein Land; eine n'a- nicht , mehr, im GegenteH, auch
gen zum spezifischen Beitrag Georg tionale Situation begrenzt erkundet. durch ihn für die Souveränität, die
Maurers
innerhalb
der
DDR- Da Georg Maurer seine Wandlung man dafür doch braucht, etwas daLiteratur? ..
letztlich . als das, was sie l:I.ervGEge-,-zugewinnen.
1987 UZ/14
Das Poetische Theater "louis FÜrI:'\berg" war
beim 1. Leipziger Theater-Markt dabei
Mit dem Drei-Personen·Stück "Aikona Boss" des süd afrikanischen Autors
Paul Slabolepszy beteiligte sich das Poetische Theater "Louis Fürnberg"
unser Universität Ende März im 1. Leipziger Theater·Markt im Haus der
Volkskunst. Mit einer sehr guten Leistung überzeugten Konrad Domann,
Gerd·Harry Lybke und Thomas Seyde in diesem Spi~1 vo~ sch!iternder. SO.
lidarität und Toleranz zwischen Schwarzen und Weißen Im Suden Afrikas
, das zahlreich erschienene Publikum. In der Inszenierung von Carsten Ludwig stellten SWck und Aufführung zweifell~~ eine~ der ~öhepunkte ~e5
Theater·Marktes dar. An diesem Markt beteiligten Sich bereits Sieben Lelp.
ziger Amateurtheater: "Theater aus dem Hut" mit dem ,Unternehmen "Bibbikatsch" das Theater vom Haus der Jungen Pioniere "Georg Schwarz" mit
der Mär~henkomödie "Der Spielzeugsoldat", die Pantomimengruppe des
Verbandes der Schwerhörigen und Gehörlosen mit "Gauklerbühne", das
Jazz· Theater mit "Leb wohl, Judas" von Ireneusz Iredynski, das "Amateurtheater in West" mit "Campiello" von Turrini, dlas ' Leipziger Amateurtheater
mit Brian Friels "Philadelphia, ich bin da" und das Amateurtheater "propabei" mit einer collegeartigen Szenenfolge.
Foto: Thieme
enn ein Bucp wert ist, in
mehreren Auflagen zu erscheinen, dann hat ' es in der
Öffentlichkeit 'auf sich a ufmerksa m gemacht und auch Anerkennung gefu nden. Da her wurde der
vorliegende Bildband, der gar
nicht so unbekannt ~u sein
scheint, wohl auch in Zusammenhang mit der Weltmeisterschaft im Sportschießen im
Herbst 1986 in Suhl neu aufgelegt. Die Handfeuerwaffen a1s
Sportwaffen werden heutzutage
vom VEB Fabrzeug- und Jagdwaffen werk "Ernst Th älmann"
Suhl hergestellt und genießen internationalen Ruf. Der volkseigene Betrieb bewahrt eine jahrhundertealte Tradition der Herstellu ng von Waffen in Suhl. In
Meyers Re'i sefühl'er für Thüringen aus dem ,Jahre 1910 Wird a u f
Suhl a ls Mittelpunkt eines aus -
W
anschaulichen Einblick vermittelt der dritte Abschnitt, in dem
ein zelne . Prunk- und Luxuswaffen aus de m Kunsthandwerk der
Suhler Meister beschrieben wel'den, z. B. I Radschloßmusketen
und -pistolen , ebenso Steinschloßbüchsen und -pistolen. Eine
ganze Reih e von Suhler Meisterwerken wur:de an den sächsischpolnischen Hof für die berühmte
Gewehrgalerie Augusts III., ein
Sohn Augusts des Starken , geliefert. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts rissen die Lieferungen
zwischen Suhl und Dresden
nicht a b. Im Jahre 1762 präsentierte Graf Brühl seinem König
ein Prunkgewehr aus Suhl mit
übereinander liegendel1 gezogenen L äufen.
Am Schluß des geschmackvö ll
a,ufge n.achten
sich
66
Buches
umfangreiche
hefjnoen.
Erläl.\te-
Seit Jahrhunderten wird
i,n Suhl die Tradition ·der
Büchsenmacher bewahrt
I
"Suhler Feuerwaffen", Bildband von Dieter Schael und
Jürgen Karpinski, 3. Auflage 1986, Militärverlag Berlin'
gedehnten Eisenber.gbaues hin-'
gewiesen, der ZU!' besonderen B,,·
deutung s,einer Waffenschmieden
führte. Von 1550 bis 1634 war
Suhl die einzige Waffenfabrik in
Deutschland und w urde als des
Reiches Rüstkammer bezeichnet.
Der vorliegende Bildband wü r<li'g t die schöpfer isch-künstlerische Arbeit der Suhler Büchsenmaoher im La ufe der Jahrhunderte. Die Innung der Bü cnsenm acher bestand aus den Rohrschmieden, den Schloß ma chern
und den Schäftern. Die Absicht
von Sohaal ist, Prunk- und Luxuswaifen aus der Suhler Waffenherstellung zu zeigen (s. Vorwort) , wobei die Graveure als
wahre
Künstler
hera usragen.
Allerdings sei ne benbei bemerkt,
daß etwa vom 16. bj s 19. Jahrhundert in Suhl lauch gebrauchstücHtige Militärwaffen
hel,'gestellt wurden, erinnert sei u. a. '
an drie Waffenlieferu n g für die
Türkenkriege und vor allem für
den Siebenj ährigen Krieg (Friedvieh von Preußen) .
rungen zu den teils farbigen Abbildungen, Die Erläuterungen
hätten vielleicht besser gleich untel' die einzelnen Abbildungen' gesetzt werden können, wenn sie etwas kü rzer a usgefallen wären
Die Begriffserklärungen hintet
den Erläuterungen, z. T. m!tt
einer Abbildung der einzelne17
Büchse und eine sehr anschauli' .
che Darstellung ihrer einzelnen
Teile (S, 92/93) halte ich für sehr
Die Hälfte des auch 'in der Aus- instruktiv. 'Aus dem kleinen Litestattung sehr ansprechenden Bu- raturverzeichnis sei die bisher
ches best eht a us drei Textab- einzige zusammenhängende Darschnitten: Die Stadt (Suhl) , das' stell ung der Gewehrherstellung
Himdwerk und die Waffen. Aus in Suhl von Heinrich Ansch ütz
der Geschichte der Stadt Suhl " Die Gewehrfabrik in Suhl CI,
werden kurz erwähnt : Natür - Dresden 1811, erwähnt, erhältliche Vo'r aussetzungen für die ' lieh im Waffenmuseum in Suhl.
Waffenerzeugun g waren EisenDer Gebrauchswert des besproerz, Wasserkraft und Hol z; die che'nen Bildban des scheint mit
Eisenverhüttung ' in Suhl aß 15. auf der Information über das
Jahrhundert, erster Eisenham- Waffen handwel'k in Suhl zu liemer 1437, veränderte Technolo- gen und seiner EntstehjUngsgegie : Übergang beim Schmelzver'- schichte. Mancher Wissenschaftfa hren vom Re·n nfeuer 2!um ~la~- leI' und Lehre,r, die mi t ih ren StIJo~en, einschneiaendes ErelgnlS den ten und SChülern das Waffur Suhl der , KroateneinfaU von, fenmuse um in Suhl besuchen,
1634 und der Stadtblrand, ebenso ' wo täglich viele Besuchergrupder · Staatb~and von 1753, neben . 'pen erscheinen, kön nten mit
dem Waff~n.handel das Anwaoh- Hilfe von Schaals Buch eine gute
sen des Lemen- und Barchent- Ei nleitung für den Besuch <fes
handels vom 16. bis 18. J a hr- Waffen museums geben, Aber sohundert.
gar für di e vormilitärische AusIm zweiten Abschnitt werden ):Jildung bietet der Bildband
die einzelnen Handwerke in ih- einen Beitrag zu Kenntnissen in
ren L eistungen für die Prunk- der Waffenku nde.
wa,f fen da,r gestellt. Einen recht
'
Dr. M. KEMTER