investment spezial - Falcone Publishing

Transcription

investment spezial - Falcone Publishing
INVESTMENT
SPEZIAL
DAS AKTUELLE MAGAZIN FÜR ADIG INVESTMENT FONDS
AUSGABE Nr. 1/2005
Deutschlands erster Aktienfonds
Das Millionending
Wie seit 1950 aus 50 Euro monatlich
927.867 Euro wurden.
55 Jahre ADIG Fondak
Das deutsche Wirtschaftswunder
Expertengespräch
Gute Nachrichten aus Oberjammergau
Für jeden Geschmack etwas dabei
ADIG Dachfonds „Best-in-One“
Gewinnspiel
Gewinnen Sie ADIG Fondak-Anteile
im Wert von
5.555 Euro
2
EDITORIAL
INVESTMENT SPEZIAL
INVESTMENT SPEZIAL
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Versprechen gehalten …
„Wer weiter sieht kauft Fondak“, heißt es auf
dieser ADIG-Anzeige aus den 50er Jahren.
Heute, 55 Jahre nach seiner Auflage, blickt
der Erfolgsfonds auf 11 Prozent Wertentwicklung im Jahresschnitt zurück!
„Wer weiter sieht kauft Fondak“,
hieß es auf der ADIG-Anzeige
aus den 50er Jahren, die Sie
hier sehen. Wir haben unser
Versprechen gehalten. Denn die
Erfolgsgeschichte des ersten
deutschen Aktienfonds ist einzigartig. Oder hätten Sie gedacht,
dass es eine Möglichkeit der
Geldanlage gibt, die bei überschaubarem Risiko über 55
Jahre im Schnitt jedes Jahr
11 Prozent Rendite bringt? Hätten Sie eine absolute Wertentwicklung seit 1950 von rund 29.000 Prozent für möglich gehalten?
Zugegeben, schwer zu glauben ... aber Realität: Der ADIG Fondak
kann auf diese Bilanz zurückblicken – er hat damit nicht nur der
Fondsidee hierzulande zum Durchbruch verholfen, sondern
nebenbei auch noch unzählige Anleger reich gemacht. Seit 1998
verantwortet Heidrun Heutzenröder diesen Traditionsfonds und
verhalf ihm zu einer Vielzahl von Auszeichnungen und aktuell
dem Fund Award 2005 der unabhängigen Bewertungsagentur
Standard & Poor’s. Erfahren Sie mehr über das Erfolgsrezept der
ADIG Fondak-Fondsmanagerin ab Seite 10.
INHALT
INVESTMENT
SPEZIAL
AUSGABE Nr. 1/2005
Herausgeber
COMINVEST Asset Management GmbH
ADIG-Investment Fonds, Richard-Reitzner-Allee 2
85540 Haar b. München, Tel. 0 89/4 62 68-525, Fax 0 89/4 62 68-501
Internet: www.adig.de, E-Mail: [email protected]
■
Auch unsere ADIG-Dachfondsfamilie „Best-in-One“ feiert Erfolge.
Unabhängige Bewertungsagenturen wie S&P und Morningstar
haben diese noch „jungen“ Fonds durchwegs mit sehr guten
4 und 5 Sternen ausgezeichnet. Anleger können wählen zwischen
weltweiten und europäischen Dachfonds sowie reinen Aktienoder Mischfondsvarianten. Lesen Sie mehr zu den Möglichkeiten
dieser leistungsstarken Fondsfamilie ab Seite 22.
■
Gerade die deutschen Aktienmärkte haben in diesem Jahr wieder
viel Potential. Wir rechnen mit einem DAX-Stand gegen Jahresende von 4.750 Punkten. Die Gründe hierfür erläutern unsere
Kapitalmarktexperten, der Leiter des ADIG-Aktienfondsmanagements Stefan Günther und sein für die ADIG-Rentenfondspalette
verantwortlicher Kollege Dr. Hans-Peter Rathjens, ab Seite 18.
■
■
06
■
18
■
22
04 AKTUELLES
Nachrichten & Neuheiten
06 TITEL
55 Jahre ADIG Fondak:
Das deutsche Wirtschaftswunder
■
12 ZEITREISE
Der ADIG Fondak: Made in Germany
■
18 EXPERTENGESPRÄCH
Gute Nachrichten aus Oberjammergau
22 ANLAGE
Für jeden Geschmack etwas dabei
ADIG-Dachfonds „Best-in-One“ – nur vom Feinsten
IMPRESSUM
Viel Spaß bei der Lektüre
wünscht Ihnen
Ihr Hans-Jürgen Löckener
Geschäftsführer COMINVEST
Chefredaktion: Christian Furtner
Redaktion: Ulrike Flügel, Dagmar Leyh
Autoren dieser Ausgabe: Antje Schweitzer, H.- J. Simons
Grafik: buero schmid, München
Fotos: Marc Oeder
Lektorat: Wolfgang Wrase
Litho: prepress media, München
Herstellung/Druck: f-media, München
Copyright: Nachdruck nur mit Genehmigung des Herausgebers. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen.
Redaktionsschluss: 24.02.2005
Allein verbindliche Grundlage für den Kauf von Fondsanteilen sind die jeweils gültigen Verkaufsprospekte
mit den Vertragsbedingungen in Verbindung mit dem jeweils letzten Rechenschafts- und/oder Halbjahresbericht, sofern der Stichtag des Rechenschaftsberichts bzw.des Halbjahresberichts länger als acht
Monate zurückliegt.Diese Unterlagen erhalten Sie bei der COMINVEST, der Commerzbank oder Ihrem
Finanzberater.
Die Angaben zur Wertentwicklung in der Vergangenheit beruhen – soweit nicht anders vermerkt – auf der
BVI-Methode (Kosten unberücksichtigt). Diese Methode geht von einer Wiederanlage ausgeschütteter
Erträge zum Anteilswert ohne Berücksichtigung steuerlicher Gesichtspunkte aus. Angaben zur bisherigen
Wertentwicklung in der Vergangenheit sind keine Prognosen für die Zukunft. Zukünftige Ergebnisse können
sowohl höher als auch niedriger ausfallen.
Die Inhalte dieses Hefts basieren auf der Auswertung allgemein zugänglicher Quellen.Richtigkeit und Vollständigkeit der abgedruckten Informationen und Meinungen können nicht garantiert werden.
3
4
AKTUELLES
INVESTMENT SPEZIAL
INVESTMENT SPEZIAL
Standard & Poor’s:
COMINVEST-Gruppe:
Top-Ratings für ADIG Rentenfonds
Jupiter erneut ausgezeichnet
Bereits Ende des Jahres 2004 hat der renommierte und unabhängige Fondsanalyst Standard & Poor’s seine jährlich durchgeführte qualitative und quantitative Bewertung – das sogenannte Fund Management Rating – der Fonds des Sektors
„European Fixed Interest“ vorgenommen. Die guten Vorjahresergebnisse der drei ADIG-Rentenfonds ADIG Adiropa, ADIG
Adirenta und ADIG Fund Euro Corporate Bond wurden dabei
bestätigt. So erhielt der ADIG Adiropa bereits zum dritten Mal
in Folge das Top-Rating AA/S4. Er weist damit in seinem Sektor
ein „sehr hohes“ Maß an Qualität im Vergleich zu Fonds mit
ähnlichen Anlagezielen auf. Auch ADIG Adirenta – er konnte
sein Rating bereits zum vierten Mal bestätigen – und ADIG
Fund Euro Corporate Bond erhielten die sehr gute Bewertung
A/S3 und zählen damit zu den besten 20 Prozent ihrer Gruppe.
Auch das jüngste S&P-Rating bestätigt, dass das Rentenfondsmanagement der COMINVEST in 2004 zu Recht von Morningstar
zum besten deutschen Management im Rentenfondsbereich
gekürt wurde. ADIG-Investment ist nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ gut aufgestellt und bietet mit vielfältigen
Produkten Kompetenz aus einer Hand.
Weitere Informationen zu den Ratings finden Sie unter:
www.funds-sp.com
Die zur COMINVEST-Gruppe gehörende Asset-ManagementGesellschaft Jupiter kann auf ein höchst erfolgreiches Jahr
2004 zurückblicken. Auch bei der Verleihung der Bloomberg
Money Investment Awards 2004 erhielt Jupiter Unit Trust
Managers drei weitere Auszeichnungen: Best UK Investment
Trust (Jupiter Split Trust), Best UK Asset Allocation Fund (Jupiter
High Income Fund) und Best Global Asset Allocation Fund
(Jupiter Merlin Growth Portfolio). Damit unterstreicht die Tochtergesellschaft der Commerzbank eindrucksvoll ihre Position
als eines der führenden Investmenthäuser in Großbritannien.
Insgesamt wurde Jupiter im Jahr 2004 mit 16 Auszeichnungen
prämiert, darunter z. B. die Auszeichnung als „Global Group of
the Year“ von der renommierten Fachzeitschrift Investment
Week oder die sechs ersten Plätze bei den Standard & Poor’s
Fund Awards 2004. Jupiter bestätigt durch seine zahlreichen
Auszeichnungen den Erfolg der Strategie eines europäischen
Netzwerkes und ist starker Partner im Verbund mit der
COMINVEST-Gruppe. Das Fondshaus managt beispielsweise
den ADIG European Emerging Market Equity und den ADIG
EuropeSelect.
Neue
ADIG- Broschüre
zum Thema
Altersvorsorge
Das neue Alterseinkünftegesetz hat die Notwendigkeit zur privaten Vorsorge verschärft und zugleich die Attraktivität eines
Fondsinvestments weiter erhöht. Gerade die Renditestärke,
Transparenz und Flexibilität des Fondssparens macht diese
Anlageform zum Vorsorgeinstrument der ersten Wahl. Wie Sie
mit Fonds Ihren Lebensstandard im Rentenalter halten, zeigt
Ihnen die neue ADIG-Broschüre „Altersvorsorge“, die Sie ab sofort
kostenlos anfordern können. Nutzen Sie dazu den GewinnspielCoupon auf Seite 17. Einfach ausschneiden und in ein Kuvert
stecken oder schicken Sie uns eine E-Mail an [email protected] –
wenn Sie zudem wissen, wann der erste deutsche Aktienfonds
ADIG Fondak aufgelegt wurde, bietet der Coupon die Gewinnchance auf Fondsanteile im Wert von 5.555 Euro!
COMINVEST-Index-Prognosen 2005: Aussichten positiv
COMINVEST-Prognose Ende 2005
Prognosebandbreite*
Deutschland
DAX
4.750
4.500 – 4.900
Euroland
EuroSTOXX 50
3.300
3.150 – 3.400
USA
Dow Jones Industrial
NASDAQ Composite
11.850
2.350
11.500 – 12.500
2.200 – 2.500
Japan
NIKKEI 225
12.500
11.800 – 13.200
Euro/Dollar
1,28
1,24 – 1,32
Rendite 10 J.Bund (%)
4,40
4,20 – 4,60
* für die Jahresendprognose (nicht Verlaufsbandbreite Hoch/Tief für das Jahr)
Die Prognosen für das Jahr 2005 lassen im Aktienbereich Gutes erwarten.Im Schnitt rechnen
die COMINVEST-Experten für DAX, EuroSTOXX 50 und NIKKEI mit einem zweistelligen Plus.
Dabei dürften allen voran deutsche und europäische Aktien zu den Gewinnern zählen.Im Rentenbereich wird aufgrund der erwarteten weltweit steigenden Leitzinsen mit einer Erhöhung
der Rendite 10-jähriger Bundesanleihen von derzeit 3,8 auf etwa 4,4 Prozent gerechnet, was
die Kurse der klassischen Rentenfonds unter Druck setzen wird.Mit Hilfe der passenden Laufzeitstruktur und entsprechend gewichteter Anleihensegmente, wie sie in den ADIG-Rentenfonds realisiert werden, darf man aber auch in 2005 eine positive Wertentwicklung erwarten.
Was brachte eine Anlage von 10.000 Euro im Jahr 2004?
Osteuropa-Aktienfonds
Lateinamerika-Aktienfonds
Emerging-Markets-Aktienfonds
Europäische Aktienfonds
Deutsche Aktienfonds
Euro-Rentenfonds
Corporate-Bonds-Rentenfonds
Offene Immobilienfonds
Internationale Rentenfonds
Euro-Geldmarktfonds
Sparbuch
Gold (Feinunze)
3.280 Euro
1.590 Euro
1.420 Euro
750 Euro
580 Euro
570 Euro
570 Euro
330 Euro
250 Euro
187 Euro
105 Euro
–350 Euro
Angaben zu Fonds sind Durchschnittswerte der jeweiligen Fondsgruppe
Stichtag:31.Dezember 2004; Quelle:BVI, Bloomberg
2004 war erneut ein gutes Jahr für Aktienanleger.Vor allem Regionenfonds erzielten bemerkenswerte Resultate mit zum Teil zweistelligem Wertzuwachs.Wer zum Jahresbeginn 2004
beispielsweise 10.000 Euro in einen Osteuropafonds investiert hat, dessen Anlage war am
31.Dezember 2004 im Schnitt ein Drittel mehr wert.So auch mit dem Osteuropafonds der
ADIG, dem ADIG Fund European Emerging Market Equity, der im gleichen Zeitraum über 37,3
Prozent zulegen konnte.Aber auch Euro- und Corporate-Bonds-Rentenfonds erzielten solide
Wertsteigerungen von knapp 6 Prozent übers Jahr.
ADIG IN DER PRESSE
Beim Jupiter! Zwei starke Fonds
(FINANZEN/Euro, Best-Buy 2/2005)
„Aktienfonds Europa.Die Integration der
Londoner Tochtergesellschaft Jupiter hat sich
für den Frankfurter Fondsanbieter COMINVEST gelohnt.Für gleich zwei Erfolgsprodukte ist Jupiter-Fondsmanager Cédric de Fonclare verantwortlich.Der Franzose managt in
London den Jupiter Pan European Growth
und den Nebenwerte-Fonds ADIG EuropeSelect.Hinter beiden steht ein fundamentaler
Anlageprozess.[...] Euro-Fazit:Kombination
aus Teamarbeit und Gespür.“
Fonds im Dauertest
(Finanztest 2/2005)
„Aktienfonds Deutschland – die besten von
68 Fonds
Stark überdurchschnittliche Fonds:ADIG Fondak auf Platz drei mit einer Bewertung von
68,8 von 100 möglichen Punkten im Hinblick
auf Wertentwicklung und Stabilität.
Gemischte Fonds Aktien/Renten (offensiv)
Stark überdurchschnittliche Fonds:AS-AktivDynamik auf Platz eins mit 66,9 von 100
möglichen Punkten im Hinblick auf Wertentwicklung und Stabilität.Überdurchschnittliche Fonds:ADIG Fondra mit 58,6 von 100
möglichen Punkten im Hinblick auf Wertentwicklung und Stabilität.[...]“
Suche nach Substanz
(Süddeutsche Zeitung, 20.01.2005)
„Dividendenfonds befriedigen das Bedürfnis
nach Sicherheit.[...] Xiaohu Zhou managt
den ADIG Selektion Dividende.Auch er stützt
sich auf die so genannten quantitativen Auswahlkriterien, vor allem hohe Dividendenrendite und niedriges Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV).Meine Top-Position im Fonds sind
die Aktien der HSBC-Bank, der beiden Ölmultis BP und Total sowie der Pharmaunternehmen Glaxo und Novartis.[...]“
Wenn der DAX ins Rollen kommt
(stocks, 14.01.2005)
„[...] Der im Dreijahresvergleich sehr gut
klassierte Fonds im Segment Blue Chips und
All Caps, der ADIG Fondak, setzt stark auf Versicherungswerte und hält auch eine Beteiligung an Continental, das für seine Reifen
bekannt ist, aber längst verschiedene Produkte rund ums Rad anbietet.[...]“
Geschenktes Geld gut investiert
(Börse Online 2/2005)
Tabelle: „Die besten Aktienfonds für einen
VL-Sparvertrag
ADIG European Value Equity (Aktien Europa),
ADIG Fondak (Aktien Deutschland)“
Devisenfonds immer beliebter
(Rheinische Post, 03.01.2005)
„[...] Um der Problematik des unvermeidbaren
Prognoseirrtums zu entkommen, verfolgen
viele Devisenfonds einen rein technischen
quantitativen Ansatz.Der Währungsfonds
der ADIG kommt praktisch ohne menschliches
Fondsmanagement aus.Nur bei schweren
externen Ereignissen oder Interventionen der
Notenbanken greift der Fondsmanager ein.
[...]”
AKTUELLES
INTERVIEW
ADIG RentSpezial
Klaus Röttger, Fondsmanager des ADIG RentSpezial
Der aktiv gemanagte Rentenfonds ADIG RentSpezial
wurde im letzten Jahr mehrfach als bester EmergingMarket-Rentenfonds bewertet und gehört mit der
Auszeichnung von vier Sternen bei Morningstar und
Standard & Poor’s zu den Top-Produkten seiner Vergleichskategorie.
INVESTMENT SPEZIAL: Seit 2002 verzeichnet der ADIG RentSpezial eine überdurchschnittliche Wertentwicklung.Wie ist aus Ihrer Sicht das letzte Jahr gelaufen?
Röttger: 2004 war mit knapp 11 Prozent ein sehr gutes Jahr.Nimmt man auch noch
2003 dazu, liegt die Gesamtperformance über diesen Zeitraum bei fast 35 Prozent.
IS: Der ADIG RentSpezial investiert in Emerging Markets, die als Märkte mit
hohem Risiko gelten.Welche Kriterien sind für Ihre Auswahl der Länder und
Emittenten ausschlaggebend?
Röttger: Ein sehr wichtiger Faktor ist die politische Situation eines Landes, also die
Stabilität der Regierung.Hinzu kommt die allgemeine wirtschaftliche Lage im Kontext zur Weltkonjunktur sowie die Höhe und die Bildung von Währungsreserven zur
Bedienung der Schulden.Das sind die drei Faktoren,die ich ungefähr gleich gewichte.
IS: Wie halten Sie dabei das Risiko in Schach?
Röttger: Zum einen sind die Kreditbewertungen der Ratingagenturen eine Leitlinie
für die Risikoeinschätzung. Zum anderen versuche ich Länder mit gegenläufigen
Marktentwicklungen zu finden,um über Diversifikation die mögliche negative Entwicklung eines Landes aufzufangen.Außerdem zeichnet sich der ADIG RentSpezial
durch ein sehr aktives Management aus.Er versucht dabei von Markt- und Renditeveränderungen zu profitieren.
IS: Wie sehen Sie die Entwicklungen für dieses Jahr?
Röttger: In Erwartung weitgehend stabiler Zinsen wird auch das Jahr 2005 zu
einer guten Performance führen.Dabei sind Länder,die sich fundamental verbessert
haben, meine größten Favoriten. Dies sind vor allem die Philippinen, Brasilien,
Russland und Kasachstan.6 bis 8 Prozent sollten aus meiner Sicht in 2005 erreichbar sein.
IS: Für welchen Anleger eignet sich der Fonds?
Röttger: Für einen Rentenfonds bietet der ADIG RentSpezial gute Kurs-Chancen.
Dem gegenüber stehen natürlich auch Risiken.Kursverluste sind in der Vergangenheit aber eher gering ausgefallen.Von der Charakteristik muss man den RentSpezial
wie einen Spezialitätenfonds sehen – daher auch der Name.Er sollte nicht als Basisinvestment, sondern als Beimischung bis maximal 15 Prozent eingesetzt werden.
Er eignet sich besonders auch für jüngere Anleger, bei denen Kursschwankungen
aufgrund ihres langen Anlagehorizontes eine eher untergeordnete Rolle spielen.
5
INVESTMENT SPEZIAL
TITEL
55 Jahre ADIG Fondak
11%
55 Jahre ADIG Fondak
Das deutsche Wirtschaftswunder
pro Jahr
» Von Heinz-Josef Simons
ADIG Fondak
Nie negativ, aber bis zum 14fachen Gewinn:
Die 10-Jahres-Wertentwicklungen des ADIG Fondak seit Auflage
1950
31.12.1950
31.12.1951
31.12.1952
31.12.1953
31.12.1954
31.12.1955
31.12.1956
31.12.1957
31.12.1958
31.12.1959
31.12.1960
31.12.1961
31.12.1962
31.12.1963
31.12.1964
31.12.1965
31.12.1966
31.12.1967
31.12.1968
31.12.1969
31.12.1970
31.12.1971
31.12.1972
31.12.1973
31.12.1974
31.12.1975
31.12.1976
31.12.1977
31.12.1978
31.12.1979
31.12.1980
31.12.1981
31.12.1982
31.12.1983
31.12.1984
31.12.1985
31.12.1986
31.12.1987
31.12.1988
31.12.1989
31.12.1990
31.12.1991
31.12.1992
31.12.1993
31.12.1994
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
31.12.1960
31.12.1961
31.12.1962
31.12.1963
31.12.1964
31.12.1965
31.12.1966
31.12.1967
31.12.1968
31.12.1969
31.12.1970
31.12.1971
31.12.1972
31.12.1973
31.12.1974
31.12.1975
31.12.1976
31.12.1977
31.12.1978
31.12.1979
31.12.1980
31.12.1981
31.12.1982
31.12.1983
31.12.1984
31.12.1985
31.12.1986
31.12.1987
31.12.1988
31.12.1989
31.12.1990
31.12.1991
31.12.1992
31.12.1993
31.12.1994
31.12.1995
31.12.1996
31.12.1997
31.12.1998
31.12.1999
31.12.2000
31.12.2001
31.12.2002
31.12.2003
31.12.2004
1414,8 %
766,3 %
646,1 %
605,3 %
344,2 %
222,9 %
201,7 %
292,8 %
176,4 %
86,5 %
12,0 %
24,6 %
78,6 %
42,9 %
36,7 %
109,2 %
124,2 %
70,1 %
62,9 %
32,0 %
71,8 %
62,6 %
59,8 %
143,4 %
176,6 %
245,5 %
287,6 %
133,5 %
179,5 %
317,4 %
258,2 %
241,4 %
174,0 %
174,2 %
126,5 %
45,2 %
65,2 %
239,0 %
190,3 %
165,0 %
211,6 %
181,7 %
106,1 %
113,7 %
152,9 %
Die historischen 10-Jahres-Wertentwicklungen des ADIG Fondak
zeigen:Trotz Ölkrisen, Börsencrashs und Konjunkturflauten lag der
Fonds über 10 Jahre nie im Minus.Die Gewinnchance hingegen
übertraf das Verlustrisiko deutlich – bis zum 14fachen des
angelegten Kapitals konnten erzielt werden.
2005
So alt wie er ist keiner, so vital kaum einer und derart rentabel nur
wenige: In 55 Jahren knapp 29.000 Prozent Wertentwicklung, das
1)
macht 11 Prozent pro Jahr . Deutschlands Fondsbranche hat allen
Grund, stolz zu sein auf seinen Pionier Fondak. Doch was wirklich
zählt, ist die Zufriedenheit ungezählter Anleger. Die nämlich konnten
mit dem Fonds-Flaggschiff der ADIG richtig reich werden.
Ein wenig Mumm gehörte damals, mitten im Herbst des Jahres
1950, schon dazu. Der Krieg war gerade mal fünf Jahre vorbei,
in Deutschland bezahlte man schon mit D-Mark. Just zu diesem
Zeitpunkt kam die „Allgemeine Deutsche Investment-Gesellschaft“ (ADIG, mittlerweile COMINVEST) als Erste mit einem
Aktienfonds, dem Fondak, auf den Markt. Ihn gibt es noch heute –
lebendiger denn je, rentabler als viele Konkurrenten und so
geschichtsträchtig wie kein zweiter Aktienfonds eines deutschen
Investmenthauses.Wer an jenem 30. Oktober 1950 zum ersten
Mal umgerechnet 50 Euro einzahlte, überdies seinen Sparplan
jeden Monat mit dem gleichen Betrag bediente, ist mit mehr
als 927.000 Euro Fondsvermögen heute eine ausgesprochen gute
Partie. Eine solche Frau hat man zweifellos gerne als Schwiegermutter, so einen Mann mit Vorliebe als reichen Erbonkel aus
wahlweise Buxtehude, Freilassing oder Neheim-Hüsten. Gut
927.000 Euro – darauf summieren sich die regelmäßigen Sparraten,
vor allem aber die wiederangelegten Erträge und Kursgewinne
dank des bekannten und viel zitierten Zinseszins-Effekts. Das
reicht für mehr als nur eine einzige Kreuzfahrt über die sieben
Weltmeere. Für prosaische Sparer, die eher nackte Zahlen als
Spritztouren zu Lande, auf dem Wasser oder in der Luft mögen:
Der über die vergangenen fünfeinhalb Jahrzehnte zusammengetragene Wertzuwachs lag im Dezember 2004 bei rund 29.000
Prozent. Dahinter steckt eine Rendite von 11 Prozent im Jahresschnitt. Ähnlich eindrucksvoll ist die Sparplan-Bilanz des Fondak.
Mit der Salamitaktik sprang in den vergangenen 55 Jahren eine
Durchschnittsrendite von 9,6 Prozent heraus.
■
KLUGE KÖPFE, TOLLER FONDS
Für Hans-Jürgen Löckener, den für die ADIG-Fondspalette
verantwortlichen Geschäftsführer der COMINVEST, ist die Historie
des Fondak „beispielhaft für das, was erfolgreiches Fondsinvestment ausmacht: Stabilität, erfahrenes und qualifiziertes
Management sowie den langfristig überdurchschnittlichen
Ertrag“. Wobei das eine im Grunde Voraussetzung für das andere
ist. So müssen Fondsmanager schon kluge Köpfe sein, außerdem ein gewieftes und professionelles Team hinter sich haben,
damit wie beim ersten deutschen Aktienfonds Fondak über
Quelle:DWH, eigene Berechnungen
1) Die im Heft folgenden Angaben zur Wertentwicklung des ADIG Fondak sind, falls nicht anders erwähnt, zum Stand 31.12.2004 unter Berücksichtigung des Ausgabeaufschlags
berechnet.Angaben zur bisherigen Wertentwicklung in der Vergangenheit sind keine Prognosen für die Zukunft.Zukünftige Ergebnisse können sowohl höher als auch niedriger ausfallen.
7
8
TITEL
INVESTMENT SPEZIAL
INVESTMENT SPEZIAL
Das Millionending
Die beeindruckende Performance des ADIG Fondak
Berechnung der Wertentwicklung seit Auflage am 30.10.1950: Anlageergebnisse (Ausgabeaufschlag berücksichtigt)
Einmalanlage
Endbetrag per 30.12.2004
Wertentwicklung kumuliert
durchschnittliche Rendite pro Jahr
1.000 Euro
288.559,14 Euro
28.755,90 %
11,0 %
Anlage von 100 Euro jährlich
gesamt bis 2004
Endbetrag per 30.12.2004
durchschnittliche Rendite pro Jahr
5.500 Euro
163.030,10 Euro
9,6 %
Anlage von 50 Euro monatlich
gesamt bis Dezember 2004
Endbetrag per 30.12.2004
durchschnittliche Rendite pro Jahr
32.550 Euro
927.869,90 Euro
9,6 %
eingezahlter Betrag
Anlageergebnis
eingezahlte Beträge
Anlageergebnis
eingezahlte Beträge
ments auf substanzstarke Unternehmen mit niedrigem KursGewinn-Verhältnis (KGV) und attraktiver Dividendenrendite bei
zugleich spürbaren Wachstumschancen. Bis vor kurzem hat die
Fondsmanagerin ihr Depot gemischt – nämlich mit Anteilsscheinen der Börsenelite aus dem Deutschen Aktienindex DAX
und Aktien von Unternehmen aus der zweiten Börsenreihe,
also mittelgroßen Firmen, die im Index MDAX enthalten sind.
Mittlerweile konzentriert sich Heutzenröder wieder auf die
Großunternehmen. Im Visier hat die Fondsmanagerin dabei die
Aktien von Finanzdienstleistern und Banken sowie von Firmen
aus Handel und Konsum. Aber auch von einer Deutschen Telekom, wo die Bilanzbereinigung der vergangenen Jahre sichtbare
Früchte trägt. Nachdem die Mid-Caps, also die mittelgroßen
Unternehmen, in den vergangenen vier Jahren deutlich besser
abgeschnitten haben als der DAX, „dürften jetzt die Großen
und Größten an der Reihe sein“, glaubt Heidrun Heutzenröder.
Anlageergebnis
■
Quelle:DPG, eigene Berechnungen | FVBS von Finanzen
Jahre und Jahrzehnte eine deutlich überdurchschnittliche Rendite
herausspringt. Dabei machen sich auch nur vergleichsweise
kleine Unterschiede in der Gesamtverzinsung beim Endergebnis
umso stärker bemerkbar, je länger der Anlagehorizont wird.
Wichtig bei der langfristigen Vermögensbildung ist neben Stetigkeit und Disziplin vor allem, dass der Sparer die wiederkehrenden Ausschüttungen neu investiert. Mit zunehmendem
Horizont sinkt zudem das Anlagerisiko erheblich. Vorübergehende Abschwungphasen wie die dreijährige Baisse an den
Aktienmärkten von Frühjahr 2000 bis Frühsommer 2003 sind
so gesehen lediglich Anekdoten ohne größere Bedeutung.
Zeit ist zweifellos relativ. „Langfristig sind wir alle tot“, sagte
einst der Wirtschaftswissenschaftler und Nachfrage-Papst
John Maynard Keynes. Dieser Satz stellt geduldiges Fondsinvestment zumindest in Frage. Doch nur bei oberflächlicher
Betrachtung.Denn: „Zum einen vergehen zwischen Eintritt ins
Berufsleben und Rentenbeginn 30, 40 oder noch mehr Jahre.
Schon deshalb sind langfristige Fondsinvestments kein Problem. Andererseits lässt sich das Fondsvermögen mühelos
den Kindern und Enkeln übertragen“, sagt Hans-Jürgen Löckener
und hat Recht.Er hält den Fondak für das Basisinvestment schlechthin, sofern Sparer genügend Sitzfleisch haben.
■
„ZEHN JAHRE SOLLTEN ES BEIM FONDAK SCHON SEIN“
Mit die wichtigste Frage, die Fondsanleger immer wieder stellen:
Was versteht man unter langfristig? Mehr als ein halbes Jahrhundert ist für die Geldanlage schon arg viel. „Zehn Jahre sollten
es beim Fondak schon sein“, empfiehlt Hans-Jürgen Löckener.
Dafür spricht allein schon die Rendite-Historie. Denn trotz des
darin enthaltenen Börsencrashs ist die aktuelle Jahrzehntbilanz
des Fondak mit einem Plus von 152 Prozent sehr gut. Daran war
wohl im Jahr 1950 noch nicht zu denken. Anfangs aktzeptierte
die breite Masse der Anleger in Deutschland das neue Angebot
noch nicht so recht. Blättert man in den Annalen der Branchenvereinigung „BVI – Bundesverband Investment und Asset Management“, findet man in der Jahrgangs-Statistik 1950 tatsächlich
nur zwei Fonds. Sie hatten ein Vermögen von insgesamt umgerechnet einer Million Euro: eben der Fondak und sein älterer
Bruder Fondra, der erste Investmentfonds in Deutschland überhaupt. Es dauerte weitere fünf Jahre, bis der nächste Aktienfonds
auf den Markt kam. Mitte der 90er Jahre, als die Deutsche Telekom
teilprivatisiert wurde und Anleger deren Aktien kaufen konnten,
gab es dann beim Investmentsparen kein Halten mehr. Ende
vergangenen Jahres zählte der BVI mehr als 1.100 unterschiedliche Aktienfonds. Weil die Branchenvereinigung allein die Geldsammler ihrer Mitgliedsunternehmen registriert,ist die tatsächlich
in Deutschland angebotene Zahl der Aktienfonds dank der ausländischen Investmenthäuser und Nicht-BVI-Mitglieder deutlich
höher. Die meisten davon gäbe es nicht, hätte man sich bei der
ADIG am denkwürdigen 30. Oktober 1950 nicht ein Herz gefasst
und den Menschen im Land des beginnenden Wirtschaftswunders den allerersten Aktienfonds präsentiert.
Weitere Informationen unter:www.adig.de/lebenswerte
ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT
Für Heidrun Heutzenröder, verantwortliche Fondsmanagerin
des Fondak, sind „die Historie des Fonds und seine bisher ausgezeichnete Wertentwicklung Herausforderung und Verantwortung zugleich. Der Fonds ist gleichsam ein Spiegelbild der
Wirtschaftsgeschichte unseres Landes“, von den alten Industrien
wie Bergbau oder Brauereien hin zur Dienstleistungs- und technologischen Gesellschaft (siehe auch Interview S. 14). So steckten im
ersten Portfolio Aktien von Unternehmen, die man heute zwar
noch kennt, deren Namen aber vom Kurszettel verschwunden
sind. Etwa Kaufhof, Knorr, der Stahlkocher Krupp ebenso. Im
Frühjahr 2000, gerade rechtzeitig vor dem weltweiten Platzen
der Technologieblase, wurde der Fonds neu ausgerichtet.
Dominierend ist seitdem der sogenannte Value-Ansatz. ADIGStrategin Heutzenröder konzentriert sich also bei ihren Invest-
ERFOLGREICH DURCH DIE BÖRSENBAISSE: ADIG FONDAK IM VERGLEICH ZU SEINER KONKURRENZ
7,05 %
5,45 %
5,37 %
5,26 %
5,10 %
DePfa Bank PLC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Hypo Real Estate Holding AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bayer AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Münchener Rück . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
RWE AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Durch die Jahre war das Portfolio des ADIG Fondak immer Abbild der leistungsstärksten Unternehmen Deutschlands.
4,67 %
3,94 %
2,98 %
2,80 %
2,56 %
+ 3,9 %
ADIG Fondak
– 16,5 %
DekaFonds
UniFonds
DIT Concentra
DWS Investa
– 17,4 %
– 18,3 %
– 22,1 %
Die größten Aktienpositionen im ADIG Fondak (Top 10)
E.ON AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Deutsche Bank AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Allianz AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
DaimlerChrysler AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
EADS N.V. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
TITEL
Vergleichszeitraum:31.12.01 bis 31.12.04
ADIG Fondak liegt klar vor den großen Konkurrenten seiner Vergleichsgruppe. Auf 3-Jahres-Sicht konnte er als einziger Fonds die Baisse bereits wieder
ausgleichen und mit einem Plus von 3,9 % abschneiden.
Wert und Rendite einer Investmentanlage können steigen oder fallen.Eine positive Kursentwicklung in der Vergangenheit ist keine Garantie für eine zukünftige Performance.
Quelle:S&P Micropal WorkStation
9
10
INVESTMENT SPEZIAL
TITEL
INVESTMENT SPEZIAL
Wohlstand für alle
Wohlstand für alle, eine Forderung Ludwig Erhards und Mahatma Gandhis –
das hat in den vergangenen 55 Jahren bestens mit dem ältesten deutschen
Aktienfonds, dem ADIG Fondak, geklappt. Ein Wertzuwachs von fast 29.000
Prozent in dieser Zeit, umgerechnet gut 11 Prozent Rendite im Jahresschnitt,
spricht für sich. Verantwortliche Fondsmanagerin des Fondak ist seit dem
Jahr 1998 Heidrun Heutzenröder. Im Interview spricht sie über Gefühl und
Verstand, Lust und Last, Strategie und Taktik.
Seit 1998 Fondsmanagerin des ADIG Fondak:
Heidrun Heutzenröder
55 Jahre Fondak – was fällt Ihnen dazu
spontan ein?
Sieht man von den ersten fünf Nachkriegsjahren ab, so ist der Fondak der Wegbegleiter unseres Landes, der demokratischen
Bundesrepublik. Der Fonds hat das Aktiensparen bei uns gleichsam salonfähig gemacht und dadurch die aufstrebende
deutsche Wirtschaft in den Anfangsjahren
mit finanziert. Mit dem Fondak stand erstmals auch Kleinsparern die Möglichkeit
offen, von den enormen Renditechancen
des Produktivkapitals zu profitieren. Dazu
passt, dass der Fondak sehr früh VL-fähig
war, Arbeitnehmer also ihre „Vermögenswirksamen Leistungen“ investieren können.
Der Fondak spiegelt die Geschichte der
Bundesrepublik …
Man kann die jeweilige ökonomische Struktur in unserem Land anhand der strategischen Ausrichtung des Fonds-Portfolios
wiedererkennen.Bestimmten Ende der 50er
Jahre Bergbau, Maschinenbau und Schwer-
industrie maßgeblich die Investments, wird
heute die Dienstleistungskomponente der
deutschen Wirtschaft sichtbar. Gleichwohl
finden wir immer noch Titel im Portfolio, die
schon vor mehr als 50 Jahren dabei waren,
etwa Daimler, Linde, MAN oder die großen
deutschen Banken.
Welche strategischen Veränderungen hat
es in den vergangenen zwanzig, dreißig
Jahren im Fonds gegeben?
Der Fondak ist traditionell ein reiner Aktienfonds – ausgerichtet vor allem auf die
großen deutschen Standardwerte.Seit März
des Jahres 2000 liegt das Schwergewicht
auf substanzstarken Aktien, also – im Jargon – Value-Werten. Das sind solche Unternehmen, die ihren Aktionären stetig eine
vergleichsweise hohe Dividende überweisen, nach unserer Meinung an der Börse
zu niedrig bewertet sind und zugleich ein
vorhersehbares stabiles Wachstum aufweisen.Diese strategische Ausrichtung hat zur
Folge, dass wir seit dieser Zeit rund die
Hälfte des Fondsvolumens in die Aktien
mittelgroßer Unternehmen, der sogenannten Mid-Caps, investieren. Die stammen in
der Hauptsache aus dem Index MDAX.
Von den früheren Börsenlieblingen, den
vermeintlichen Wachstumswerten aus dem
Technologiebereich, halten wir uns weitgehend fern.
Wie ist das Fonds-Portfolio momentan
ausgerichtet?
Nachdem sich mittelgroße und kleinere
Substanzwerte in den vergangenen vier
Jahren besser als die „Blue Chips“ entwickelt
haben,setzen wir unser Schwergewicht nun
wieder auf eben diese Standardwerte. Das
sind substanzstarke Qualitätstitel etwa aus
dem Finanzbereich,den Sektoren Einzelhandel und Maschinenbau, aber auch eine
Deutsche Telekom, deren Aktien nach der
weitgehenden Bereinigung der Firmenbilanz
langfristig wieder gute Perspektiven haben.
13. August 1961: Mit dem Bau der Berliner Mauer werden West- und Ostdeutschland geteilt.
30.10.1950: Auflage des Fondak.
Wertentwicklung des Fondak in %
1973: Weltweit kommt es zur ersten Ölkrise.
Die Nahost-Staaten versuchen, den Energieträger Nr.1 als
politische Waffe einzusetzen.
1950
0%
100 Euro
12/2004
28.755 %
28.755 Euro
Rekordmarke August 2000: 32.931,6 %
Durchschnitt: 11,1 % p.a.
März 2000: Die Technologie-Blase platzt.Beginn einer dreijährigen Baisse.
Diese verursachte weltweit Verluste von mehreren Billionen US-Dollar.
19. Oktober 1987: Der erste wirkliche Aktiencrash nach
dem Zweiten Weltkrieg am legendären„Schwarzen Montag“.
Die meisten Investoren an der New Yorker Wall Street verkaufen Aktien fast in Panik. Nur das beherzte Eingreifen des
amerikanischen Notenbankchefs Alan Greenspan, der bis
heute die „Federal Reserve“ führt, verhindert Schlimmeres.
21.840,0 %
9. November 1989: Die Berliner Mauer fällt.
Die Teilung Deutschlands ist Geschichte.
Spätes Frühjahr 2003:
Die internationalen
Aktienmärkte beenden
die dreijährige Baisse.
Seitdem erhebliche Kursgewinne.
9.190,0 %
1998: Das Jahr der Russland-Krise.Das Riesenreich ist faktisch
pleite.Zudem kollabiert der Hedge-Fonds LTCM und bringt
mehrere Milliarden Dollar Verluste für Groß- und Kleinanleger.
3.015,0 %
2.400,0 %
Fondsmanager sehen glänzendes Aktienjahr
(Die Welt, 15.12.2004)
„Nur eines der großen Deutschland-Schlachtschiffe, nämlich
der ADIG Fondak, hat es geschafft, den DAX seit Januar zu
schlagen.Der Rest der Fondsmanager versagte kläglich.“
Fonds-Oldie ADIG Fondak zeigte ansprechende Dynamik
(FAZ.net, 21.07.2004)
„[...] Der ADIG Fondak von der COMINVEST Asset Management
GmbH besticht durch eine durchgängig bessere Wertentwicklung im Vergleich zu den wichtigsten Indizes, die nur wenige
Investmentfonds aufweisen.Über alle relevanten Zeiträume –
egal ob ein,drei,fünf oder zehn Jahre –,der Fonds der Commerzbank-Tochter liegt stets unter den ersten zehn Prozent seines
Segments, was ihm unter anderem fünf Sterne bei Standard &
Poor’s und damit die Bestnote einbringt.[...]“
26.846,0 %
1990: Der erste Golfkrieg mit amerikanischer Beteiligung, nachdem irakische Truppen zuvor in Kuwait einmarschiert waren.
1964: Seit elf Jahren dauert nun der Vietnamkrieg an.Die Staatsverschuldung in den USA steigt auch deshalb, der Dollar fällt.
2.026,6 %
1.543,0 %
Wertentwicklung
ADIG Fondak
12.662,0 %
1977: Der Herbst des Jahres bildet den Höhepunkt
des RAF-Terrors.Arbeitgeberpräsident HannsMartin Schleyer wird ermordet.
Und wo legen Sie Ihr Geld an?
Seit meinem ersten Tag bei der ADIG bzw.
COMINVEST, also nunmehr seit 13 Jahren,
spare ich regelmäßig monatlich einen
Teil meines Einkommens in verschiedenen
ADIG-Fonds. Mit Erfolg übrigens.
Pressestimmen
18. November 1996: Die Deutsche Telekom geht an
die Börse.Das Aktienfieber in Deutschland beginnt.
Trotz Krisen, Kriegen und Börsencrashs:
+11 % im Jahresschnitt
1962: Der Kalte Krieg zwischen Ostblock und den Weststaaten erreicht mit der Kubakrise einen Höhepunkt.
Inwieweit lassen Sie sich bei Ihrer Arbeit
von Gefühlen leiten?
Selbstverständlich spielt der Kopf die wichtigste Rolle. Doch bisweilen ist auch der
Bauch ein Entscheidungsinstrument. Zwar
müssen sämtliche relevanten Informationen
über ein Unternehmen, die für und auch
gegen ein Investment sprechen, verarbeitet werden.Trotz aller Fakten – mitunter
werden die Schlussfolgerungen mit einer
gehörigen Portion Gefühl getroffen.Ansonsten ist der Beruf eines Fondsmanagers mit
seinen Höhen und Tiefen oft mit enormen
emotionalen Anspannungen verbunden.
Bisweilen ist es schwierig, diese abzubauen.
Bereitet es eher Lust oder ist es eine Last,
einen solch geschichtsträchtigen Fonds
zu managen?
Für mich ist es als Erstes eine Ehre. Alle meine Vorgänger haben den Fondak über so
viele Jahre erfolgreich gemanagt und praktisch an allen Klippen vorbeimanövriert.
Der Fonds ist heute als Klassiker keinesfalls
unmodern, sondern en vogue. Der Fondak
hat sich über Jahrzehnte hinweg unter allen
Konkurrenten als der Qualitätsfonds
schlechthin behauptet. Auch künftig wird
das Prädikat „Qualität“ für die Aktienauswahl und generell für den Fondak gleichermaßen gelten.
›› Interview: Heinz-Josef Simons
TITEL
26. April 1986: Die Gegner der Atomkraft sehen sich in ihrer
Furcht vor unbeherrschbaren Risiken bestätigt.Der Reaktorunfall in
Tschernobyl lässt Zweifel an der Beherrschbarkeit der Atomkraft
wachsen.In Europa fallen die Aktienkurse, in den USA steigen sie.
Frühjahr 2003: Zweiter Irak-Krieg.
Die Koalitionstruppen beenden in
vergleichsweise kurzer Zeit das
Regime von Saddam Hussein.
11. September 2001: Bisher nie gekannte
Terror-Attacken, unter anderem auf das
World Trade Center in New York.
1997 bis 2000: Weltweit herrscht an den Börsen die Hightech-Euphorie.In vorderster Front die Internet-Werte.
Die Marathon-Fonds (Der Aktionär, 31/2004)
„In 25 Jahren wird selbst aus überschaubaren Geldanlagen
ein kleines Vermögen – wenn man die richtigen Fonds hat.
[...] Beim ADIG Fondak handelt es sich um den ersten deutschen Aktienfonds überhaupt.Wer von Anfang an – Start
war der 30.Oktober 1950 – dabei war, hat bis heute 28.515
Prozent Plus gemacht.Aus 10.000 Mark wurden 2,8 Millionen
Mark oder gute 1,4 Millionen Euro. [...] Fondsmanagerin
Heidrun Heutzenröder setzt den Value-Ansatz erfolgreich in
die Praxis um.Der Fonds zehrt nicht vom Ruhm vergangener
Tage, er gehört auch in der Gegenwart zu den Top-Produkten
der Kategorie.“
Mit ruhiger Hand zum Ziel
(Beilage „portfolio“ von Börse Online, 24.Juni 2004)
„[...] Dass man mit einem eher wertorientierten Ansatz besser
fährt,stellt auch die COMINVEST bei ihrem ADIG Fondak heraus.
Der 1950 gegründete deutsche Aktienfonds ist der älteste hier
zu Lande – und wird seit April 2000 nach Value-Prinzipien
gemanagt. Fondsmanagerin Heidrun Heutzenröder erwirbt
unterbewertete Aktien, die sich vermutlich besser entwickeln
als der Gesamtmarkt.Zwar hat sich der Fonds dem allgemeinen
Abwärtstrend nicht entziehen können,doch unter den größten
deutschen Aktienfonds steht der Fondak bei der Wertentwicklung an erster Stelle.Auch das Risiko ist niedriger als bei vergleichbaren Produkten.[...]“
11
INVESTMENT SPEZIAL
ZEITREISE
12
INVESTMENT SPEZIAL
JAHRES-WERTENTWICKLUNG
»
JAHRES-WERTENTWICKLUNG
»
DES FONDAK 1950–1959
–1,8 %
DES FONDAK 1960–1969
–5,2 %
–3,7 %
72,7 %
ZEITREISE
16,3 %
65,6 %
19,9 %
–1,2 %
12,1 %
62,0 %
73,3 %
–18,4 %
–12,8 %
32,3 %
9,9 %
–10,0 %
4,3 %
45,9 %
14,0 %
16,9 %
| | | | | | | | | | | | 1968 | | | | | | | | | | | |
||||||||||||
||||||||||||
| |Start
| | | des
| | | Farbfernsehens
||||
||||||||||||
in Deutschland.
||||||||||||
||||||||||||
1969
Der ADIG Fondak: Made in Germany
1950
| | | | | | | | | | | | 1951
||||||||||||
| |Auflage
| | | | | |des
| | | Fondak.
|
Am 30.10.1950.
| | | | | | | | | | | | 1952 | | | | | | | | | | | |
||||||||||||
||||||||||||
| |Erste
| | | |Deutsche
| | | | | | Automobil-| | | | | | | | | | | |
| |ausstellung
| | | | | | | | |in| Frankfurt. | | | | | | | | | | | |
1953
||||||||||||
||||||||||||
||||||||||||
||||||||||||
1954
| | | | | | | | | | | | 1955 | | | | | | | | | | | | 1956
||||||||||||
||||||||||||
| |Erstmals
| | | | | |erreicht
| | | | der Ernährungsstand
| | | | | | | | in| |Deutsch||
||||||||||||
land wieder das Niveau der Vorkriegszeit.
| | | | | | | | | | | | 1957 | | | | | | | | | | | | 1958 | | | | | | | | | | | | 1959
||||||||||||
||||||||||||
||||||||||||
|
| Ägypten
| | | | | | |verstaatlicht
||||
| | | | | | | | | | | Sieben
|
| | | | | | | | die
| | |Errichtung |
den Suez-Kanal.
Länder |beschließen
| Es
| | kommt
| | | | | |zur
| | Suez-Krise.
|
| | | | | | | | | | | der
| Europäischen
| | Freihandelszone
| | | | | | | | | | (EFTA).
1960
||||||||||||
||||||||||||
||||||||||||
||||||||||||
1961
||||||||||||
||||||||||||
||||||||||||
||||||||||||
1962
| | | | | | | | | | | | 1963 | | | | | | | | | | | | 1964
||||||||||||
||||||||||||
| |Die
| | |Europäische
| | | | | | | Wirtschaftsgemeinschaft
| | | | | | | | | | |(EWG)
|
| |führt
| | | |eine
| | | gemeinsame
|||
| | | | | | |ein.
|||||
Argarpolitik
||||||||||||
||||||||||||
||||||||||||
||||||||||||
1965
| | | | | | | | | | | | 1966 | | | | | | | | | | | | 1967
||||||||||||
| Innerhalb
| | | | | | | der
| | | Europäischen
|
Wirtschaftsgemeinschaft
| werden
| | | | | |die
| | Zölle
| | | um zehn Prozent gesenkt.
DIE
50 ER
DIE
»1
»2
»3
»4
»3
»5
»1
»2
60 ER
»4
»5
MANN IM MOND
UND
PILZKÖPFE
»6
»7
»8
»6
»7
» 11
»8
»9
WIR WERDEN WIEDER WER
»9
» 10
1. Herr des Rings – Max Schmeling lässt die Fäuste fliegen. 2. In die unendlichen Weiten des Weltalls – Wernher Freiherr von Braun, der
Wegbereiter von Captain Kirk und Spock, dem Spitzohr. 3. Der Feind kommt aus dem Osten – Bundeskanzler Konrad Adenauer 1955
beim NATO-Gipfel in Paris. 4. VW Käfer – Keine Schönheit, aber Marathonläufer und das Symbol des deutschen Wirtschaftswunders
schlechthin. 5. Wenn das Becken kreist – Rock ’n’ Roll auf Deutsch zelebriert Peter Kraus. Hier mit seiner Partnerin Conny Froboess.
6. Diesmal ohne dicke Zigarre – Der Vater der sozialen Marktwirtschaft Ludwig Erhard und sein Chef, Bundeskanzler Konrad Adenauer.
7. Deutschland ist Weltmeister – 1954 wird das Original von Sönke Wortmanns Kinoerfolg „Das Wunder von Bern“ gedreht. 8. Erster
Mann im Staat – Bundespräsident Theodor Heuss zusammen mit dem früheren US-Botschafter Conant und Bundeskanzler Adenauer.
9. Ein Ei wie das andere – Die in deutschen Fernseh-Shows der damaligen Zeit unvermeidlichen Kessler-Zwillinge Ellen und Alice.
10. BB – Mehr als diese zwei Buchstaben braucht es nicht, und jeder weiß, wer die damals – angeblich – schönste Frau der Welt war.
11. „Muss i denn“ – Bevor Elvis zum Pelvis wird, muss er Volk und Vaterland dienen, stationiert in Deutschland.
Bildnachweis Doppelseite: akg-images (10 Fotos), kpa photo archive (2 Fotos)
›› Zusammengestellt von Antje Schweitzer
» 10
» 11
1. Der alte Mann und sein Abschied – Bundeskanzler Konrad Adenauer macht den Weg frei. 2. Marsch durch die Institutionen –
Studentenführer Rudi Dutschke. 3. Das waren noch Zeiten – Armando Rodrigues de Sá aus Portugal erhält am 10.9.1964 am Bahnhof Köln-Deutz ein Moped geschenkt. Er war der einmillionste Gastarbeiter in der Bundesrepublik. 4. Kuba-Krise und Dallas – John
Fitzgerald Kennedy, US-Präsident mit dem wohl größten Charisma, wird am 22. November 1963 bei einem Attentat im texanischen Dallas ermordet. 5. Ein großer Schritt für die Menschheit – Neil Armstrong betritt als erster Mensch den Mond. 6. Yeah, yeah
yeah … – John, Paul, Ringo und George. Mit gewöhnungsbedürftigen Frisuren und rebellischen Songs. 7. Die Kraft des Glaubens –
Kanzler Ludwig Erhard auf dem 80. Deutschen Katholikentag in Stuttgart 1964. 8. Nackte Tatsachen, harte Fakten – Oswalt Kolle
avanciert zum „Aufklärer der Nation“. 9. TV total – Die Industrie präsentiert eine Kombination aus TV- und Videogerät. 10. Die Mauer ist da – Am 20. November 1961 inspiziert der CDU-Politiker Ernst Lemmer die Panzersperren am Potsdamer Platz in Berlin.
11. Peter, den Bolzen – Vico Torriani präsentiert die ZDF-Show „Der goldene Schuss“.
13
INVESTMENT SPEZIAL
ZEITREISE
14
INVESTMENT SPEZIAL
JAHRES-WERTENTWICKLUNG
»
»
DES FONDAK 1970–1979
–20,5 %
1970
–0,2 %
–3,5 %
17,0 %
| | | | | | | | | | | | 1971 | | | | | | | | | | | | 1972
||||||||||||
||||||||||||
| |Arbeiter
| | | | | |in| Deutschland
|||
| | | | nun
| | | wie
| | | Ange||
erhalten
| |stellte
| | | | eine
| | | |Lohnfortzahlung
||
| im
| | Krankheitsfall.
|||||||||
33,4 %
||||||||||||
||||||||||||
||||||||||||
||||||||||||
1973
JAHRES-WERTENTWICKLUNG
DES FONDAK 1980–1989
–12,1 %
9,9 %
ZEITREISE
||||||||||||
||||||||||||
||||||||||||
||||||||||||
1974
||||||||||||
||||||||||||
||||||||||||
||||||||||||
1975
–5,3 %
10,7 %
| | | | | | | | | | | | 1976 | | | | | | | | | | | |
||||||||||||
||||||||||||
| |Die
| | OPEC
| | | | erhöht
| | | | im Januar die
| | |Ölpreise
|||||||||
||||||||||||
um zehn Prozent.
1977
–33,3 %
9,2 %
||||||||||||
||||||||||||
||||||||||||
||||||||||||
1978
| | | | | | | | | | | | 1979
||||||||||||
| |Schweres
| | | | | | | Erdbeben
|||
auf
der Schwäbischen Alb.
3,4 %
4,0 %
14,9 %
1980
| | | | | | | | | | | | 1981 | | | | | | | | | | | |
||||||||||||
| |Der
| | erste
| | | | Golfkrieg
| | | | zwischen Iran und Irak
führt zu einem starken Anstieg des Ölpreises.
1982
34,0 %
||||||||||||
||||||||||||
||||||||||||
||||||||||||
1983
||||||||||||
||||||||||||
13,4 %
66,6 %
8,2 %
1984
| | | | | | | | | | | | 1985 | | | | | | | | | | | |
||||||||||||
||||||||||||
| |Start
| | | des
| | | Privatfernsehens
||||
|||||||||||
in| Deutschland.
||||||||||||
1986
30,7 %
41,5 %
| | | | | | | | | | | | 1988 | | | | | | | | | | | | 1989
|
| Mit
| | | der
| | |„Einheitlichen
|||||
| | | | | Akte“
| | | | |wird
||
Europäischen
|
| der
| | | „Europäische
| | | | | | | | Binnenmarkt“
| | |vorbereitet.
|||||||||
| Kohls zur Wiedervereinigung
| | | | | | | | | mit
| | | der DDR. |
Das „Zehn-Punkte-Programm“ Helmut
||||||||||||
1987
DIE
»2
»3
»4
»3
80 ER
MITEINANDER REDEN
DIE
70 ER
»9
»6
»7
» 10
»8
» 11
» 12
1. Mehr Demokratie wagen – Willy Brandt, der erste sozialdemokratische Bundeskanzler nach dem Krieg, war der Architekt der OstWest-Entspannung. 2. Zurück zu den Anfängen – Wenn der Tank leer ist und der Sprit zu teuer, muss eine einzige Pferdestärke reichen.
3. Ohne Stau ins Grüne – Die Ölkrise erfand den autofreien Sonntag, hier in Berlin. 4. „Macht kaputt, was euch kaputt macht“ – Der
RAF-Terror erreicht mit der Ermordung von Arbeitgeber-Präsident Hanns-Martin Schleyer seinen Höhepunkt. 5.Tralala und Rumtata –
Fernsehzuschauer haben keine Chance, dem Träller-Duo Cindy & Bert zu entkommen. 6. Kunst kommt von Können – Der Maler und
Bildhauer Georg Baselitz während seiner Ausstellung im Hamburger Kunstverein im Jahr 1972. 7. Stehaufmännchen und Springinsfeld – Hans Rosenthal schreibt Fernsehgeschichte mit seiner Show „Dalli Dalli“. 8. Dabei sein ist alles – Die Olympischen Spiele 1972 in
München. 9. Eine Stimme geht um die Welt – Maria Onassis, geborene Callas, verzaubert Millionen. 10. Kaiserschmarrn – Franz Beckenbauer führt seine Mannschaft zum zweiten Weltmeistertitel. 11. Der Macher – Helmut Schmidt wird Bundeskanzler. 12.Top mit Flop –
Rücklings segelt Ulrike Meyfarth über die Hochsprunglatte und wird Olympiasiegerin in München.
»2
»4
»5
GEISTIGMORALISCHE
ERNEUERUNG?
Bildnachweis Doppelseite: akg-images (14 Fotos), dpa (2 Fotos), imago (2 Fotos), kpa photo archive (4 Fotos)
»5
»1
»1
»8
»6
»7
»9
» 10
» 11
1. Bumm, bumm – Ein 16-jähriger Rotschopf wird jüngster Sieger des Tennisturniers in Wimbledon. 2. Oggersheim für Deutschland –
Nach dem erfolgreichen Misstrauensvotum gegen Kanzler Helmut Schmidt beginnt die Ära des Helmut Kohl. 3.Wer zu spät kommt,
den bestraft das Leben – Perestroika und Glasnost unter Michail Gorbatschow sind die politischen Voraussetzungen für die spätere
deutsche Einheit. 4. Wohnen für lau – An der Hamburger Hafenstraße ist fast jedes Haus besetzt. Nach langen Verhandlungen wird
aus Randale halbwegs friedliche Koexistenz. 5. Riiiiisiiiiiko – Wim Thoelke präsentiert den „Großen Preis“ im ZDF. Mit Inflationszuschlag gibt es die Sendung heute noch als „Wer wird Millionär?“. 6. 0101010101 – Im binären System reichen zwei Ziffern, damit ein
Computer läuft. Hier einer der ersten PCs von Commodore. 7. Herr des Geldes – Alan Greenspan wird Nachfolger von Paul Volcker
als amerikanischer Notenbankchef. 8. Exportweltmeister – Produkte mit dem Label „Made in Germany“ haben Weltgeltung.
9. Kantig und nervig – Millionen Menschen auf der ganzen Welt versuchen ihr Können mit dem„Magischen Würfel“ … völlig vergebens.
10. und 11. Wir sind ein Volk – Die Mauer fällt, blühende Landschaften sollen entstehen …
15
INVESTMENT SPEZIAL
ZEITREISE
16
INVESTMENT SPEZIAL
JAHRES-WERTENTWICKLUNG
»
JAHRES-WERTENTWICKLUNG
»
DES FONDAK 1990–1999
–11,3 %
–0,9 %
–7,8 %
–6,3 %
–10,4 %
1990
| | | | | | | | | | | | 1991 | | | | | | | | | | | | 1992 | | | | | | | | | | | |
||||||||||||
||||||||||||
| |Die
| | D-Mark
| | | | | |wird
| | gesetzliches Zahlungsmittel in der Ex-DDR.
||||||||||||
|||
||||||||||||
1993
6,8 %
| | | | | | | | | | | | 1994 | | | | | | | | | | | |
||||||||||||
| |Zum
| | | 1.Januar
| | | | | | |wird der „Europäische
Binnenmarkt“ verwirklicht.
1995
23,1 %
36,9 %
11,9 %
29,1 %
2000
2002
39,0 %
10,6 %
| | | | | | | | | | | | 2003 | | | | | | | | | | | |
||||||||||||
|||
| |Der
| | Deutsche
| | | | | | | Aktienindex
|
DAX sinkt erstmals
| |seit
| | 1996
| | | | wieder
| | | | unter 3000 Punkte.
2004
»
»
»
12/2004
28.755 %
28.755 Euro
Durchschnitt: 11,1 % pro Jahr
||||||||||||
||||||||||||
| Am
| | | 1.Mai
| | | | |wird
| | | die Europäische Union um
| zehn
| | | | Mitglieder
| | | | | | | aus Osteuropa erweitert.
DAS NEUE
MILLENNIUM
DIE
90 ER
| | | | | | | | | | | | 2001 | | | | | | | | | | | |
||||||||||||
|||||||||||
| |Weltausstellung
| | | | | | | | | | EXPO 2000 |in| |Hannover.
|||||||||
||||||||||||
1950
0%
100 Euro
–32,5 %
4,4 %
| | | | | | | | | | | | 1996 | | | | | | | | | | | | 1997 | | | | | | | | | | | | 1998 | | | | | | | | | | | | 1999
||||||||||||
||||||||||||
||||||||||||
||||||||||||
|
| |Im| |Dezember
| | | | | | | einigen
|
| | | | | und
| | | Regierungschefs
||
| | | | | | | | | | | | Die Strommärkte
| | | | in
| | der
| | |Europäischen
|||
sich die| |Staats|
| |der
| | EU
| | auf
| | | den
| | | Euro als gemeinsame
| | | | | | |Währung.
|||||
||||||||||||
| |Union
| | | | werden
| | | | | |geöffnet.
17
Wertentwicklung ADIG Fondak
DES FONDAK 2000–2004
34,1 %
ZEITREISE / CHANCE
»1
»2
»3
»4
»1
»5
»2
»3
»4
»5
1. Nine Eleven – Mit den Mordattacken auf das World Trade Center in New York bekommt der internationale Terrorismus eine
neue Qualität. 2. Gewöhnungsbedürftig – Mit dem Euro können die Menschen nun auch ihre Brötchen beim Bäcker bezahlen.
3. Yards and more – Adler Sven Hannawald gewinnt die Vier-Schanzen-Tournee. Bei allen vier Springen steht er ganz oben auf
dem Siegertreppchen. 4. Amerikanische Verhältnisse – Kanzler Schröder und sein Herausforderer Edmund Stoiber duellieren sich
zum ersten Mal vor einer Bundestagswahl im deutschen Fernsehen. 5. Doch noch Frieden – Nach dem Tod Yassir Arafats hofft die
Welt, dass Israelis und Palästinenser sich endlich einigen.
IM SCHATTEN DES TERRORS
»7
CHANCE
DEUTSCHLAND
WÄCHST ZUSAMMEN
» 10
» 11
1. Der Franz, der kann’s – Auch als Teamchef wird Beckenbauer Fußball-Weltmeister. 2. Gut verpackt – Der Aktionskünstler Christo
verhüllt den Berliner Reichstag. Fertig ist das ganze Spektakel am 24. Juni 1995. 3. Politischer Brandherd – Saddam Hussein überfällt Kuwait. Es kommt zum ersten Irak-Krieg. 4. und 5. Ernüchterung – Helmut Kohls Ansehen als „Kanzler der deutschen Einheit“
wackelt. In der Stadt Halle fliegen Eier. 6. Knollennasen – Vicco von Bülow alias Loriot schaut in deutsche Wohnzimmer, und wir
erkennen uns selbst auf der Mattscheibe. 7. T-Time – Ron Sommer macht aus dem Börsengang der Deutschen Telekom ein Spektakel. Die Aktienbegeisterung der deutschen Anleger beginnt. 8. Berg und Tal – Jan Ullrich strampelt, was das Zeug hält, und
gewinnt die Tour de France. 9. Ich will da rein – Gerhard Schröder wird Kanzler einer rot-grünen Koalition. 10. Es muss ein Ruck
durch das Land gehen – Der ehemalige Verfassungsrichter Roman Herzog wird Bundespräsident. 11. Europäisches Geld – Der
Euro wird die Gemeinschaftswährung in der Alten Welt. Zuerst nur beim bargeldlosen Zahlungsverkehr.
Unsere Anschrift:
Alles, was Sie dafür tun müssen, ist eine Frage zu beantworten:
In welchem Jahr wurde Deutschlands erster Aktienfonds, der ADIG Fondak, aufgelegt?
Einfach die richtige Jahreszahl eintragen und im Kuvert an uns.
COMINVEST
ADIG-Publikumsfonds
Postfach 1172
85529 Haar b. München
5.555 Euro!
»9
Bildnachweis Doppelseite:akg-images (3 Fotos), dpa (6 Fotos), imago (3 Fotos), kpa photo archive (3 Fotos)
»8
» Gewinnspiel-Coupon
Die richtige Antwort lautet:
19 _ _
Einsendeschluss ist der 30. April 2005!
Wir wünschen Ihnen viel Glück!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Name,Vorname
Straße
PLZ, Ort
Telefon
Ja, ich möchte kostenlos die neue
ADIG-Broschüre „Altersvorsorge“
bestellen
»
✁
»6
Gewinnen Sie ADIG Fondak-Anteile
im Wert von
18
EXPERTENGESPRÄCH
INVESTMENT SPEZIAL
INVESTMENT SPEZIAL
Gute Nachrichten aus Oberjammergau
» Interview: Heinz-Josef Simons
Die Frage ist uralt. Doch jedes Mal zu Jahresbeginn wird sie aufs Neue gestellt: Können Anleger nun mehr
Geld mit Aktien oder Anleihen verdienen? In der Sache stehen sich die Verfechter beider Anlagespezies
bisweilen wie Katz und Hund gegenüber. Doch letztlich können sie weder gegeneinander noch ohne einander. Und manchmal sind sie sogar weitgehend ein und derselben Meinung, ja sogar ein Herz und eine Seele.
So geschehen beim Strategiegespräch zwischen Stefan Günther, Leiter Aktienfondsmanagement, und
Dr. Hans-Peter Rathjens, Leiter Rentenfondsmanagement bei der COMINVEST. Sie glauben:
Das Jahr 2005 wird für Anleger durchaus erfreulich.
Stefan Günther ist verantwortlich für das Aktienfondsmanagement der COMINVEST Asset Management in
Frankfurt. Der 38-Jährige ist Leiter eines knapp 40köpfigen Teams.Sein bevorzugtes Themengebiet ist die
strategische Allokation von Geldanlagen. Günther ist
verheiratet und hat zwei Kinder.
Herr Günther, Herr Dr. Rathjens, gleich am
Anfang unseres Gesprächs möchte ich Ihnen
eine kleine Freude machen.
Rathjens: Da bin ich aber gespannt …
Günther: Und ich ebenfalls.
Jeder von Ihnen bekommt von mir glatte
1.000 Euro bar auf die Hand. Was tun Sie
denn jetzt damit?
Günther: Am sinnvollsten wäre es, das Geld
noch heute Nachmittag auszugeben und so
wenigstens einen kleinen Beitrag zu leisten,
damit der Konsum in Deutschland wieder
auf die Beine kommt.
Rathjens: So hat er das bestimmt nicht
gemeint. Er will wissen, worin wir das Geld
investieren, in Renten oder in Aktien.
So ist es.
Günther: Selbstverständlich in Aktien – bis auf
den letzten Cent.
Rathjens: Auch ich würde mich für Aktien entscheiden. Zwar nicht mit Haut und Haar, aber
doch mit dem größten Teil dieser 1.000 Euro.
Von Herrn Günther habe ich nichts anderes
erwartet, aber Ihre Antwort, Herr Dr. Rathjens, überrascht mich doch ein wenig.
Rathjens: Und das wiederum erstaunt mich.
Es geht doch nicht um die Systemfrage, sondern darum, welches Investment in einem
bestimmten Umfeld und während eines überschaubaren Zeitraums ertragreicher sein
dürfte. Und da muss ich neidlos anerkennen,
dass Aktien derzeit deutlich preiswerter sind
als Anleihen. Deshalb haben Anleger mit
Aktienfonds aus heutiger Sicht bessere Gewinnchancen.Eine zehnjährige Bundesanleihe
bringt derzeit 3,5 Prozent Rendite. Bei vielen
Aktien in Deutschland und in anderen europäischen Ländern liegt allein die Dividendenverzinsung spürbar darüber.
Günther: Man darf selbstverständlich nicht
Dr.Hans-Peter Rathjens ist verantwortlich für das laut
Morningstar beste Rentenfondsmanagement Deutschlands und die ADIG-Rentenfondspalette bei der
COMINVEST Asset Management in Frankfurt.
Der 48-Jährige leitet rund 25 Experten in verschiedenen
Teams. Rathjens ist verheiratet und hat zwei Söhne.
EXPERTENGESPRÄCH
vergessen, dass Anleihen in den vergangenen
Jahren – ob nun Staatspapiere oder Unternehmensschuldverschreibungen – eine nahezu
fantastische Wertentwicklung verzeichnet haben.
Die Kurse sind stetig gestiegen. Zusammen mit
dem Nominalzins konnten Anleger Renditen
erzielen, die früher nur bei Aktien üblich waren.
Meine Herren, wenn wir so weitermachen,
liegen wir uns gleich vor Freude in den
Armen.Deshalb bitte eine klare Antwort: Sollen sich Anleger jetzt Hals über Kopf von
Rentenfonds verabschieden, um sozusagen
wie es im Jargon so schön heißt.
Jetzt wissen wir das. Doch kommen wir
noch mal auf den Beginn unseres Gesprächs
zurück. Da waren Sie beide sich einig, dass
Aktien im Vergleich zu Anleihen momentan
preiswert sind. Was bedeutet dies, woran
machen Sie dies fest?
Rathjens: Wir könnten beispielsweise das
Bewertungsmodell der amerikanischen
Notenbank „Federal Reserve“ zu Rate ziehen.
Dieses gleicht das Kurs-Gewinn-Verhältnis
(KGV) von Anleihen und Aktien miteinander
Haus und Hof in Aktienfonds zu stecken?
Günther: Das ist mir dann doch zu simpel.
Nicht alle Aktienmärkte rund um den Globus
sind gleich chancenreich.Wie immer kommt es
auf die richtige Auswahl an. Und da haben wir
bei der COMINVEST eine sehr gefestigte Meinung,
wo Investments mehr und weniger lohnen.
Da bin ich gespannt.
Günther: Unter regionalen Gesichtspunkten
halten wir besonders viel von europäischen
Aktien.Aussichtsreich scheinen auch japanische
Werte. Von US-Titeln sind wir gegenwärtig
nicht so begeistert und haben deshalb den
amerikanischen Aktienmarkt untergewichtet,
ab. Bei einer Rendite von 3,5 Prozent haben
zehnjährige Euro-Staatsanleihen sozusagen
ein KGV von fast 29. Die Aktien-Indizes DAX
und EuroStoxx eines von rund 12 bis 13, der
amerikanische Standard & Poor’s Index um
die 17. Da muss man nicht lange nachdenken, wo ein Investment derzeit aussichtsreicher scheint.
Um diesen krassen Bewertungsunterschied
zu verkleinern, müssen die Aktienkurse doch
nicht zwangsläufig stark steigen. Anleihen
können auch im Wert deutlich verlieren, so
dass deren KGV automatisch kleiner wird .
Rathjens:Ich könnte mir vorstellen,dass beides
19
20
EXPERTENGESPRÄCH
INVESTMENT SPEZIAL
passiert. Und das – hoffentlich – recht geordnet und nicht überhastet. Dass also die
Anleihen-Renditen in den nächsten Monaten
steigen, deren Kurse deshalb nachgeben, so
dass Schuldpapiere auf Grundlage des KGV
preiswerter werden.
Günther: Zugleich dürften die Aktienkurse weiter
zulegen, so dass die Bewertung von Unternehmensbeteiligungen – erneut auf Grundlage
des Kurs-Gewinn-Verhältnisses – steigt.Wenn
dieser Prozess sich über Monate erstreckt,können
Anleger sehr zuversichtlich sein.
Falls Sie sich denn für die richtigen FondsInvestments entscheiden. Bei Anleihen ist
das so eine Sache. Bekanntlich verlaufen bei
Schuldverschreibungen Renditeentwicklung
und Kurstrend gegensätzlich. Steigt die Verzinsung, fällt der Börsenpreis. Bei momentan
3,5 Prozent für eine zehnjährige Bundesanleihe reicht ein Renditeanstieg von 0,5 Prozentpunkten schon aus, und der Sparer hat
seinen Zinskupon für ein ganzes Jahr aufgrund des Kursrückgangs eingebüßt …
Rathjens: Deshalb ist es wichtig, dass Zinssparer ihr Geld erfahrenen Fondsmanagern
anvertrauen und in einer Zeit,in der Investoren
mit steigenden Anleihen-Renditen rechnen,
auf die „richtigen“ Schuldtitel setzen.
Was wäre denn in diesem Sinne „richtig“?
Rathjens: Beispielsweise ein Rentenfonds,
der ausschließlich in Anleihen mit kurzen
Restlaufzeiten investiert. Bekanntlich gilt: Je
kürzer die verbliebene Laufzeit einer Anleihe, desto unempfindlicher reagiert deren
Kurs auf steigende Renditen. Ein passender
Fonds ist zum Beispiel der ADIG Adikur,
dessen Fondsmanagement Schuldverschreibungen mit einer Restlaufzeit von ein bis
drei Jahren bevorzugt. Hier kann der Sparer
mit einer Gesamtverzinsung rechnen, die
besser ist als etwa bei einem Sparbuch und
auch höher als bei herkömmlichen Geldmarktfonds.
Günther: Dies hat bestimmt sehr viel für sich.
Allerdings sind die Renditechancen doch arg
begrenzt.Wer als Fondsanleger auf Ertragsstärke Wert legt und eine Alternative zu Anleihen
sucht,kann beispielsweise in den ADIG Selektion
Dividende investieren. Europaweit haben wir
eine Ausschüttungsverzinsung von mehr als
drei Prozent. Die Dividendenrendite im Fonds
liegt nochmals spürbar darüber. Neben diesem
INVESTMENT SPEZIAL
Basisertrag bekommt der Fondssparer die Chance
auf ansehnliche Kursgewinne obendrauf und
sozusagen kostenlos.
Sie vergessen jedoch etwas Wichtiges: Viele
Sparer, auch Fondsanleger, haben immer
noch ein psychologisches Problem. Nach
der vergangenen Baisse, bei der auch
Kleinsparer oft viel Geld verloren haben,
scheuen manche die Aktien wie der Teufel
das Weihwasser.
Günther: Das kann ich durchaus verstehen.
Doch die Abneigung gegen Aktien und Aktienfonds in den vergangenen beiden Jahren erinnert
an den Selbstmord aus Angst vor dem Tod.Wer
sein Herz in die Hände nahm, konnte beispielsweise 2003 mit dem DAX fast 40 Prozent Gewinn
machen, im vergangenen Jahr immerhin beinahe acht Prozent.
Viele Sparer, auch
Fondsanleger, haben
immer noch ein
psychologisches
Problem.
Sich jetzt mit Hurra in die Aktienmärkte
zu stürzen, scheint mir doch ein wenig zu
riskant …
Günther: Von Hurra und Hals über Kopf war ja
nicht die Rede. Niemand hindert Sie daran, Ihre
Entscheidungen wohlüberlegt zu treffen.
Rathjens: Tun wir doch das eine, ohne das
andere zu lassen. Und versuchen, das Beste
aus beiden Welten, nämlich Anleihen und
Aktien, miteinander zu kombinieren.
Und das bedeutet?
Rathjens: Indem man in sogenannte
Wandelanleihen investiert. Das sind spezielle
Schuldverschreibungen von Unternehmen,
gleichsam Zwitter aus Festzins-Papieren und
Aktien.Sie bieten einen,wenn auch vergleichsweise geringen, Nominalzins und zugleich
die Aussicht auf erfreuliche Kursgewinne,
sobald die zugrunde liegenden Aktien nach
vorne marschieren.
Und da hat der Anleger wohl wieder die
Qual der Wahl …
Rathjens:Theoretisch ja, in der Praxis nicht.
Denn mit dem ADIG Wandelanleihenfonds
nehmen wir dem Sparer diese Arbeit ab. Im
laufenden Jahr rechne ich mit einem Wertzuwachs von fünf bis sechs Prozent. Nicht
schlecht, oder?
Wir haben bereits über die Bewertung von
Anleihen und Aktien gesprochen und darüber, dass börsennotierte Firmenbeteiligungen vergleichsweise preiswert sind. Da stellt
sich ganz schnell wieder die Gretchenfrage,
ob Substanzwerte oder Wachstumstitel die
Nase vorn haben werden …
Günther:Wohin es führen kann,sich ausschließlich auf Growth,wie Wachstum im Börsenjargon
auch genannt wird,zu konzentrieren,hat die dreijährige Baisse nach dem Jahrtausendwechsel
gezeigt. Anleger waren derart euphorisch, dass
sie in vage Hoffnungen und bisweilen recht
nebulöse Visionen investiert haben und nicht
in harte Fakten. Schon seit längerem setzen
Investoren rund um den Globus hauptsächlich
auf Substanz,also auf Value.Ich glaube,die größten Gewinnchancen bestehen dann,wenn man
das Beste beider Ansätze verbindet.Wir bei der
COMINVEST favorisieren GARP …
Was ist denn das?
Günther: Die Abkürzung bedeutet „Growth at
a reasonable price“. Übersetzt: ein ansehnliches
Umsatz- und Gewinnwachstum bei einer vergleichsweise günstigen Börsenbewertung des
Unternehmens. Dieser attraktive Preis kann sich
zeigen etwa durch ein recht niedriges Kurs-Gewinn-Verhältnis, eine ansehnliche Dividendenrendite und sehr solide Firmenbilanzen. Die
Qualität eines Fondsmanagements erkennen
Anleger nicht zuletzt daran, dass Einzelwerte
mit dem besten GARP gefunden und ausgewählt
werden.
Und diese Unternehmen finden Sie momentan hauptsächlich in der Alten Welt, also
Europa?
Günther: Generell sind europäische Aktien mit
einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12 bis
13 auf Basis der für dieses Jahr geschätzten
Gewinne sehr preiswert. Sowohl, wie bereits
gesagt, gegenüber Anleihen als auch im Vergleich etwa zu amerikanischen Dividendentiteln.
Die Unternehmen verdienen klotzig Geld. Auch
in diesem Jahr werden die Gewinne wohl wie-
der mit einem knapp zweistelligen Prozentsatz
wachsen.Viele Firmen haben mittlerweile ihre
Bilanzen in Ordnung gebracht, kaufen eigene
Aktien zurück und erhöhen die Dividende.
Zwar gibt es diesen Trend tendenziell auch in
Amerika – aber nicht so nachhaltig wie bei
uns. Rechnen Sie mal zusammen: Drei bis vier
Prozent Dividendenrendite plus zum Beispiel
acht Prozent Gewinnwachstum. Zum Jahresende könnte dies für deutsche und europäische Aktien aufs Ganze betrachtet über zehn
Prozent Gesamtertrag bedeuten.
Mit Verlaub, es vergeht kein Tag, an dem
Firmenchefs sich nicht via Zeitung oder
Fernsehen über die schlechte Lage des eigenen Unternehmens äußern, um so Arbeitsplatzabbau, geringere Löhne und die Produktionsverlagerung ins Ausland zu
rechtfertigen. Wer hat denn nun Recht?
Rathjens:Unser Land ist mittlerweile,so scheint
es jedenfalls,zu einem großen Oberjammergau
geworden. Auch aus Sicht der Unternehmen
ist dies nicht zu rechtfertigen. Schauen Sie
sich mal die Eigenkapitalrendite in Deutschland an. Die beträgt im Schnitt 16 Prozent,
Staatsanleihen werfen nur dreieinhalb Prozent
ab. Das sollten die Firmenchefs auch berücksichtigen, wenn sie sich in der Öffentlichkeit
beschweren. Ich gebe allerdings zu, dass das
Gejammer auf Unternehmensseite oft strategische und taktische Gründe hat.
Unterstellt, als Anleger schließe ich mich
Ihrer Meinung, Herr Günther, an. Welche
europäischen Aktien soll ich denn kaufen?
Günther: In einzelne Werte zu investieren ist
selbstverständlich sinnvoller, als um Aktien
einen großen Bogen zu machen. Allerdings
steigt dadurch auch das Risiko, dass der Anleger mangels breiterer Streuung die eine oder
andere Niete dabei zieht. Im Hinblick auf ein
ausgewogenes Chance-Risiko-Verhältnis empfiehlt sich das Investment in einen guten Fonds.
Erste Wahl sind, nicht zuletzt aufgrund der
guten Wertentwicklung in den vergangenen
Jahren, der ADIG EuropaVision vor allem mit
großen Standardtiteln, der ADIG European
Value Equity, der einen substanzorientierten
Ansatz verfolgt, und der ADIG Selektion Dividende, der auf ausschüttungsstarke Werte
setzt.
Um Wasser in Ihren Wein zu schütten: Das
Wachstum bei den Firmengewinnen hat
seinen vorläufigen Höhepunkt offenbar
erreicht, die Konjunktur in China zeigt schon
seit längerem Bremsspuren, Investoren sehen mit Sorge das Doppeldefizit in der USLeistungsbilanz und im amerikanischen
Staatshaushalt. Auch deshalb bekommt
der amerikanische Dollar einen Schwächeanfall nach dem anderen. Und zu allem
Überfluss drohen zumindest latent immer
wieder externe Schocks. All das würde auch
den europäischen Aktienmärkten, die Sie
derzeit favorisieren, einen erheblichen
Dämpfer versetzen.
Günther: Zuerst einmal,Terrorattacken,Unruhen
im Irak oder eine Eskalation in puncto Atomprogramm des Iran und/oder Nordkoreas können
wir nicht ausschließen. Deshalb muss sich jeder
Anleger bei seinen Investitionsentscheidungen
Das Wachstum bei den
Firmengewinnen hat
seinen vorläufigen
Höhepunkt offenbar
erreicht …
auf das Kalkulierbare und entsprechend dem
jeweiligen Umfeld recht Wahrscheinliche konzentrieren.Und da sprechen die fundamentalen
Faktoren für sich: Das stetige Wachstum der
Weltwirtschaft, weiterhin ansehnliche Gewinnsteigerungen bei den Unternehmen,Fortschritte
bei der Bilanzbereinigung, hoher Cash-Bestand
bei den Firmen sowie ein Mangel an InvestmentAlternativen, weil Anleihen momentan nicht
viel hergeben.
Wirklich nicht, Herr Dr. Rathjens? Oder kann
man mit Firmenschuldverschreibungen, den
Corporate Bonds, und Anleihen in fremden
Währungen nicht doch etwas mehr herausholen als mit Euro-Staatspapieren?
Rathjens: Wenn Sie mich Anfang des vergangenen Jahres danach gefragt hätten, hätte
ich Ihnen mehrere lukrative Anleihen-Investments nennen können.Wer damals beispielsweise Firmenanleihen oder einen ent-
EXPERTENGESPRÄCH
sprechenden Rentenfonds kaufte, der hat
mittlerweile sehr gutes Geld verdient. Auch
Fremdwährungsanleihen, beispielsweise in
polnischem Zloty oder dem ungarischen
Forint,warfen überdurchschnittliche Renditen
ab. Doch mittlerweile ist in beiden Bereichen
die Luft sehr dünn geworden. Der Renditeabstand, im Jargon: der Spread, zwischen Staatsanleihen und „Corporates“ ist so gering wie
noch nie. Und auch auf der Währungsseite
gibt es fast überall momentan größere Risiken
als Chancen. Zumal die Schwankungsbreite
teilweise recht erheblich ist. Für Privatanleger
ist es deshalb schwierig, den richtigen Zeitpunkt zum Ein- und Ausstieg zu finden.
Allerdings gibt es mit dem ADIG-Währungsfonds ein gutes Instrument, um von den Bewegungen, die der Euro gegenüber anderen
wichtigen Valuten hat, zu profitieren.
Fondsinvestments sind bekanntlich kein
reiner Selbstzweck. Mit das wichtigste Ziel
ist die private Altersvorsorge. Das bedeutet:
Breit in Fonds anlegen und möglichst Jahre
oder Jahrzehnte bei der Stange bleiben. Nur
dadurch lässt sich ein akzeptables ChanceRisiko-Verhältnis erreichen.
Rathjens: Nicht nur in Deutschland, sondern
in ganz Europa wird die Eigeninitiative bei
der Altersvorsorge immer wichtiger. Das hat
die Politik bei uns etwa durch das neue Alterseinkünftegesetz berücksichtigt. Aber auch
andere Länder sind in dieser Hinsicht sehr
reformwillig.Für den Anleger kommt es darauf
an, einen über die Jahre wetterfesten guten
Mix aus unterschiedlichen Fonds zusammenzustellen.
Wie schaut aus Ihrer Sicht derzeit ein austariertes Fondsdepot aus, das für einen Sparer
mit mittlerer Risikoneigung geeignet ist?
Günther: Zu 60 Prozent Aktienfonds und zu
rund 40 Prozent Rentenfonds. Auf diese Weise
lassen sich Sicherheit und Gewinnchancen
miteinander vereinbaren.
Selbst wenn es an den Aktienbörsen und
Rentenmärkten vorübergehend auch etwas
rumpeliger zugeht?
Günther und Rathjens: Selbst dann.
Bevor wir es vergessen – wir warten immer
noch auf unsere 1.000 Euro …
Ähm, die hab ich unten im Auto … Ich hol
sie gleich … sag aber sicherheitshalber
schon mal tschüs!
21
INVESTMENT SPEZIAL
S&P-Fund-Rating
ADIG Best-in-One World III
A
S&P-Star-Ranking
ADIG Best-in-One Europe Balanced I
★★★★★
ADIG Best-in-One World I, II, III, IV
★★★★★
ADIG Best-in-One Europe Balanced II
★★★★
ADIG Best-in-One Europe I, II
★★★★
Morningstar-Rating
ADIG Best-in-One Europe II
★★★★★
ADIG Best-in-One Europe I
★★★★
ADIG Best-in-One Europe Balanced I, II
★★★★
ADIG Best-in-One World I, II, III, IV
★★★★
Für jeden Geschmack etwas dabei
ADIG-Dachfonds „Best-in-One“ – nur vom Feinsten
» Von Heinz-Josef Simons
Bisweilen ergibt eins plus eins sogar drei. Dieses erstaunliche Resultat lohnt besonders bei der Geldanlage.
Bedeutet es in der Regel doch weniger Risiko bei ansehnlichen Renditechancen. Besonders gut aufgegangen
ist diese ungewöhnliche Gleichung in den vergangenen Jahren bei den ADIG-Dachfonds der COMINVEST.
Das „Best-in-One“-Konzept steht gleichermaßen für Bequemlichkeit und eine außergewöhnliche Qualität.
■
Bisweilen ist der Volksmund an Lebensweisheit kaum zu übertreffen. Manch einer sieht da etwa den Wald vor lauter Bäumen
nicht. Der fehlende klare Blick fürs Wesentliche hat häufig vor
allem bei der Geldanlage unerfreuliche Folgen. „Verlustrisiken
werden unterschätzt, Gewinnchancen nicht erkannt“, erläutert
Thomas Romig, einer der führenden Marktstrategen bei der
Fondsgesellschaft COMINVEST in Frankfurt. Im vergangenen
Jahr schaffte der Deutsche Aktienindex DAX beispielsweise gut
sieben Prozent Wertzuwachs. Nicht gerade schlecht in einer
Phase, die von durchgreifenden politischen Reformen, einem
schwachen amerikanischen Dollar und einer sich recht müde
dahinschleppenden Konjunktur geprägt war. Wer indes eine
gute Nase hatte und sein ganzes Geld in österreichische Dividendenwerte investierte, die am Wiener Schottenring notiert
werden, konnte sich an Silvester 2004 über mehr als 50 Prozent
Gewinn freuen. Aber wer hatte zwölf Monate zuvor schon so
viel Weitsicht?
DIE AUSWAHL IST GROSS
Allein in Deutschland besteht der Fondswald aus mehr als 6.000
einzelnen Fondsbäumen. „Es ist wahrlich keine Schande, wenn
der Sparer angesichts dieser Artenvielfalt früher oder später die
Orientierung verliert“, sagt COMINVEST-Stratege Romig. Doch
mangelnder Durchblick kann sehr teuer werden, sobald die hoffnungsvollen Investments nach einiger Zeit rote Zahlen schreiben. Nur ein oder zwei Nieten im eigenen Fondsdepot können
eine ansonsten sehr erfreuliche Bilanz gründlich verhageln. Was
also tun, um die Wahrscheinlichkeit einer richtigen Entscheidung
beim Investieren in Fonds zu erhöhen? „Mit seinem Geld einfach
Anteile an einem erstklassigen Dachfonds kaufen“, lautet Thomas
Romigs prägnante und plausible Antwort. Das ist eine Fondsvariante, die ihrerseits in eine ganze Reihe unterschiedlicher
sogenannter Zielfonds investiert. Mit vergleichsweise kleinem
Einsatz – oft schon ab 50 Euro monatlich bei Sparplänen – bekommt der Anleger somit ein professionelles Vermögensmanagement, das ihm die Arbeit bei der Fondsauswahl abnimmt. Dabei
spielt es keine Rolle, ob der Sparer nun eher risikoscheu oder
risikofreudig ist oder aber bei der Geldanlage nur verhalten
Tempo machen möchte. Für jeden Anleger-Typus gibt es bei
der COMINVEST mindestens einen passenden Dachfonds.
Dieser Spezies des gleichermaßen mühelosen und professionellen Investierens können auch immer mehr Experten vieles abgewinnen. So gibt es „Dachfonds für eine Reihe unterschiedlicher
Risikoklassen, etwa Rentendachfonds, gemischte Dachfonds
oder auch Dachfonds mit unterschiedlicher Aktien- und AnleihenAufteilung, reinrassige Aktiendachfonds, Branchendachfonds
und, und, und“, erläutert Natalia Siklic, Fondsanalystin bei der
Rating-Agentur Morningstar in München. Die Besten der Besten
unter einem Dach – sobald dies funktioniert, machen Sparer
auf Dauer ein glänzendes Geschäft. Will heißen: Sie erzielen
überaus erfreuliche Renditen. Kein Zweifel, es hat funktioniert.
Bei den Dachfonds der COMINVEST. Im vergangenen Jahr, in
der Zeit davor, ja eigentlich schon seit Auflegung. Die Markenbezeichnung des Dach-Konzepts „Best-in-One“ (BIO) ist längst
Programm. Im Jahr 2004 etwa lagen die Wertzuwächse der
COMINVEST-Dächer, je nach strategischer Ausrichtung, zwischen
9,0 und 13,8 Prozent. Besser als der deutsche Aktienindex allemal
und teilweise auch spürbar ertragreicher als die Wertentwicklung des MSCI-Welt-Index, der das Vorankommen der globalen
Aktienmärkte misst.
ADIG BEST-IN-ONE-FAMILIE: AUSGEZEICHNET!
Die BIO-Familie bei der COMINVEST umfasst mittlerweile 17
einzelne Dachfonds, die Privatanlegern offen stehen. Mit ihnen
lassen sich zwölf unterschiedliche Produktstrategien umsetzen.
„Anleger können entscheiden, ob sie ihr Geld weltweit oder nur
auf Europa begrenzt in Aktien anlegen möchten. Auch sogenannte ausgewogene Dächer, bei denen sowohl Renten- als auch
Aktienzielfonds berücksichtigt werden, sind im Angebot. Ganz
gleich, welche Strategie der Anleger verfolgen möchte: Für
jede findet er in unserem Best-in-One-Konzept den geeigneten
Dachfonds“, erläutert Thomas Romig. Das Beste daran: Einen
Kaufkater brauchen Sparer wohl nicht zu befürchten. Denn
mittlerweile ist eine ganze Reihe von BIO-Dachfonds durch renommierte Rating-Agenturen, die bei Fonds fast den gleichen
Status haben wie die „Stiftung Warentest“ bei Konsumprodukten,
ausgezeichnet worden. Neun der COMINVEST-Dachfonds wurden von Morningstar sowie Standard & Poor’s mit vier oder gar
fünf Sternen ausgezeichnet. „Eine Benotung, die es nur für herausragende Fondsqualität gibt“, wie Thomas Romig nicht ohne Stolz
erläutert. In jenen 17 Publikums-Dachfonds verwaltet Thomas
Romig momentan mehr als 700 Millionen Euro. Gemessen am
jeweiligen Anlagevolumen sind die weltweit und europäisch
ausgerichteten Aktiendachfonds sowie der europäische gemischte Dachfonds die Flaggschiffe der BIO-Familie. Da trifft es sich
gut, dass diese seit ihrer Auflage in ihrer jeweiligen Peergroup
zu den besten 20 Prozent gehören. Eine solche Peergroup dient
Börsianern etwa dazu, unterschiedliche Fonds mit nahezu
identischer strategischer Ausrichtung vergleichen zu können.
„Hervorzuheben ist, dass in den jeweiligen Peergroups von
Standard & Poor’s nicht alleine Dachfonds, sondern auch reinrassige Aktien- und Rentenfonds enthalten sind. Umso bemerkenswerter ist es, dass unsere Flaggschiff-Dächer mindestens
80 Prozent der Konkurrenz in puncto Wertentwicklung in den
vergangenen Jahren hinter sich gelassen haben“, sagt Thomas
Romig.
Weitere Informationen unter:www.adig.de/lebenswerte
WERTENTWICKLUNG DER ADIG-DACHFONDS IM VERGLEICH / 1 JAHR
ADIG Best-in-One Europe I
ADIG Best-in-One Europe Balanced I
ADIG Best-in-One World I
+ 11,4 %
+ 10,0 %
+ 8,5 %
Wertentwicklung in %
■
Auszeichnungen ADIG-Dachfonds
ANLAGE
Die überdurchschnittliche Wertentwicklung in den ADIG-Dachfonds wurde von Bewertungsagenturen wie S&P und Morningstar mit sehr guten 4 und 5 Sternen bewertet.
23