Swiss Design Awards 2015

Transcription

Swiss Design Awards 2015
Schweizer Designpreise 2015
Schweizer Grand Prix Design 2015
16. — 21. Juni 2015
Messezentrum Basel, Halle 4.0
www.swissdesignawards.ch
www.swissdesignawardsblog.ch
#swissdesignawards
Vernissage 15. Juni, 19 :00 Uhr
Eine Ausstellung des Bundesamtes für Kultur
Preisverleihung 16. Juni, 18 :00 Uhr
Sperrfrist : 15.6.2015, 10 :00 Uhr
Swiss Design Awards 2015
2 / 1 6
SW IS S D E S IG N AWARD S 20 15
AU S ST E L LUN G
AU SKÜ NFT E
16. – 21. Juni 2015, Messezentrum Basel, Halle 4.0
Auskünfte zu den Preisträgerinnen und Preisträgern der
Ausstellung Swiss Design Awards 2015 und der Veranstaltung
Design Day
Ö F F N UN G S Z E IT E N
Täglich 10 :00 – 19 :00 Uhr
Eintritt frei
P RO G RA MM SW I S S D E S IGN AWARD S 20 15
Montag, 15. Juni 2015
Vernissage : 19 :00 – 22 :00 Uhr
Dienstag, 16. Juni 2015
Preisverleihung : 18 :00 – 22 :00 Uhr
Patrizia Crivelli
Sektion Kulturschaffen, Designförderung, Bundesamt für Kultur
+41 58 462 92 77
[email protected]
Auskünfte zur Preispolitik des Bundes
Danielle Nanchen
Leiterin, Sektion Kulturschaffen, Bundesamt für Kultur,
+41 58 464 98 23
[email protected]
Mittwoch, 17. Juni 2015
Design Day : 14 :00 – 18 :00 Uhr
MEDIENBET REU U NG
Täglich (Dienstag, 16. Juni – Sonntag, 21. Juni)
Kostenloses Frühstück : 10 :00 – 11 :30 Uhr
Öffentliche Führung, Treffpunkt Infodesk : 15 :00 – 16 :00 Uhr
Informationen und Bildmaterial zur Ausstellung sowie
Vermittlung von Interviews mit den Preisträgerinnen
und Preisträgern :
I N FO RM AT I O N E N
BUREAU N, Julia Albani, Karim Crippa, Stefanie Lockwood
+41 76 729 43 21 / [email protected]
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Schweizer Wettbewerbs für Design 2015 sowie die Gewinnerin und Gewinner des
Schweizer Grand Prix Design 2015 werden auf der Website
vorgestellt :
www.swissdesignawards.ch
Aktuelle Informationen rund um die Ausstellung und ihr
Rahmenprogramm werden auf dem ausstellungsbegleitenden
Blog publiziert :
www.swissdesignawardsblog.ch
Weitere Informationen zu den Schweizer Designpreisen :
www.bak.admin.ch
T EAM
Bundesamt für Kultur :
Patrizia Crivelli, Barbara Vlachos, Susanne Schneemann
INFO DESK
Annina Beck, Valentina Pusterla
ARCHIT EKT U R
Holzer Kobler Architekturen, Zürich :
Ingo Böhler, Simone Haar
G ESTALT U NG T REFFPU NKT
Hochauflösende Pressebilder zum Download unter :
http : // www.bak.admin.ch / sda2015
Sebastian Marbacher, Zürich
ART DIRECT IO N
Jonathan Hares, Lausanne
FOTO G RAFIE SCHWEIZER DESIG NPREISE 2015
Manon Wertenbroek, Lausanne
FOTO G RAFIE SCHWEIZER G RAND PRIX DESIG N 2015
Gina Folly, Basel
PRESSE & REDAKT IO N BLO G
BUREAU N, Basel : Julia Albani, Karim Crippa, Stefanie
Lockwood
Swiss Design Awards 2015
3 / 1 6
GE N E RE L L E IN FO RM ATION E N
FAKT EN
Das Bundesamt für Kultur (BAK) verleiht die
diesjährigen Schweizer Designpreise und würdigt 18 herausragende Positionen zeitgenössischer Designpraxis. Gemeinsam mit den bereits
im April gekürten Preisträgern des Schweizer
Grand Prix Design 2015, Luc Chessex, Lora
Lamm und Team’77, werden am Abend des
16. Juni alle Preisträgerinnen und Preisträger
geehrt.
Für die diesjährige Ausgabe des 1918 initiierten
Preises wählte die Eidgenössische Designkommission aus 272 eingereichten Dossiers 53
Projekte von Schweizerinnen und Schweizern
und in der Schweiz lebenden Designerinnen und
Designern für die Ausstellung aus.
Die Auszeichnung der Schweizer Designpreise
besteht wahlweise aus einem Geldbetrag von
CHF 25’000, einem 6-monatigen Aufenthalt in
einem renommierten Designbüros oder einem
frei wählbaren Atelieraufenthalten im Ausland.
Die Form des Preises bestimmen die Preisträgerinnen und Preisträger.
Auf Empfehlung der Eidgenössischen Designkommission werden in diesem Jahr 18 Designerinnen und Designer in den Bereichen Fotografie
(4), Grafik­design (6), Mediation (1), Mode- und
Textildesign (3), Produkte und Objekte (3) und
Szenografie (1) ausgezeichnet.
In der parallel zur Art Basel und Design
Miami / Basel stattfindenden Ausstellung Swiss
Design Awards 2015 werden die Arbeiten und
Projekte der nominierten Teilnehmerinnen und
Teilnehmer der Schweizer Designpreise präsentiert. Gleichzeitig zeigt die Ausstellung filmische
Porträts und Fotografien zu der Preisträgerin
und den Preisträgern des Schweizer Grand Prix
Design.
Das Durchschnittsalter der Teilnehmerinnen
und Teilnehmer liegt bei 32 Jahren.
Unter den ausstellenden Designern befinden
sich 41 % Frauen sowie 59 % Männer. Von
den 18 vergebenen Preisen wurden 8 an Design­
erinnen verliehen.
Im Kanton Waadt sind 14 Teilnehmerinnen
und Teilnehmer ansässig ; im Kanton Zürich sind
es 13, im Kanton Genf 8 und 2 in den Kantonen Neuchâtel, Basel-Stadt, Basel-Land und
Aargau ; je eine Teilnehmerin und ein Teilnehmer
stammt aus den Kantonen St. Gallen, Wallis
und Bern.
In Berlin sind 3 der im Ausland tätigen Design­
erinnen und Designer ansässig, in Brüssel 2
und eine Teilnehmerin bzw. Teilnehmer lebt in
London, Porto, Paris, Glasgow und Amsterdam.
ZEIT U NG
Anlässlich der Ausstellungseröffnung erscheint
am 15. Juni eine kostenlose dreisprachige
Zeitung (d, f, e) mit Porträts der für die Schweizer Designpreise 2015 nominierten Designschaffenden.
Gestaltung : Jonathan Hares, Lausanne, mit
Foto­grafien von Manon Wertenbroek, Lausanne.
Preisträgerinnen und Preisträger der
Schweizer Designpreise 2015
Pressebilder
http : // w ww.bak.admin.ch / SDA2015
4 Auszeichnungen im Bereich Fotografie
Cyril Porchet, 1984,
lebt und arbeitet in Lausanne
Der Einfrierung des Momentes durch
die Fotografie begegnet Porchet mit
Dynamik. Seine Serie Crowd reflektiert
die Bedingungen des Visuellen und stellt
überzeugend die malerischen Qualitäten
der Fotografie des grossen Formats zur
Disposition.
Elena Rendina, 1985,
lebt und arbeitet in London
Die Fotografin ist eine Meisterin des
Settings. Ihre bis ins Detail perfektionierten Bühnen der Modewelt erzählen
Geschichten des Schönen und des Hässlichen, des Absurden und des Phantastischen. Fassungslos aber fasziniert steht
der Betrachter ihren Arbeiten gegenüber.
Jean-Vincent Simonet, 1991,
lebt und arbeitet in Lausanne
Die Auseinandersetzung Simonets mit
dem, in sechs Gesängen, 1874 erschienenen Werk Maldoror von Lautréamont
eröffnet einen künstlerischen Dialog zwischen der Fotografie und der Literatur.
Für sein mutiges und zeitgemässes Werk
erhält der Fotograf den Swiss Design
Award 2015.
4 / 1 6
Fotografie
Joël Tettamanti, 1977,
lebt und arbeitet in Lausanne
Der fotografische Blick in die Welt, sehr
persönlich geprägt, dient nicht einer
Wahrheitsfindung. Doch Tettamantis private Recherchen, dokumentiert im Fotoband Works 2001–2019, besitzen das
Potenzial, die Sichtweise des Betrachters zu beeinflussen und zu verändern.
6 Auszeichnungen im Bereich Grafikdesign
Giliane Cachin, 1990,
lebt und arbeitet in Lausanne
Dem komplexen Werk Extreme Geography hat die Jury einstimmig den Preis
Swiss Design Award 2015 verliehen.
Cachin gehört zu den vielversprechenden Talenten in der Grafikszene.
Anna Haas, 1982,
lebt und arbeitet in Zürich
Sie ist die Meisterin des „kleinen Formates“. Ihre Sensibilität und ihr Humor
im Umgang mit dem Din-A5 Format in
der Publikationsreihe Rivista Apparente
bezeichnet die Jury als brillant.
5 / 1 6
Grafikdesign
Winfried Heininger, 1962,
lebt und arbeitet in Baden
Es war das vielbeachtete „gelbe Buch“ (Jules Spinatsch, We will never be so close again), das mit
seinem Objektcharakter die Jury von Anfang an
überzeugte. Heiningers Sensibilität für innovative
Bücherproduktionen und seine Risikobereitschaft
ambitionierte und anspruchsvolle Projekte jenseits
des Mainstream herauszugeben, zeichnet die Jury
mit dem Swiss Design Award 2015 aus.
Louis Lüthi, 1980,
lebt und arbeitet in Amsterdam
Lüthi interessiert in seinen Arbeiten vor
allem der Übergangsraum von Bild und
Schrift. Dieser gegenseitige Anstoss
prägt seine grafische Ästhetik, abzulesen und zu erfahren in den prämierten
Künstlerbüchern und Ausstellungskatalogen. Er ist Meister in der Entwicklung
typografischer Modelle.
Mauro Paolozzi, 1975,
lebt und arbeitet in Zürich
Die Weiterentwicklung einer bereits bestehenden
Schrift gehört zum Kerngeschäft des Grafikdesign. Paolozzi überzeugt mit der Produktion neuer
Schnitte auf der Grundlage der LL Prismaset. Seine
umfangreichen grafischen Ergebnisse der LL Prismaset Carved sind in der bestechenden Modulation
und handwerklichen Versiertheit überzeugend. Der
Prozess der Modernisierung ist dabei vollständig
transparent.
Pascal Storz, 1980
lebt und arbeitet in Berlin
Eine eigene grafische Sprache zu finden, ist die Zielsetzung jedes Designers.
Storz, so die einhellige Meinung der Jury,
ist dieses Meisterstück gelungen.
6 / 1 6
1 Auszeichnung im Bereich Mediation
Nina Paim, 1986,
lebt und arbeitet in St. Gallen
Überzeugend visualisiert Paims Mediation der Ausstellung mit Workshops
unter dem Titel Taking a Line for a Walk
historische Modelle der Unterweisung
in Design. Der Diversität der Modelle
begegnet die Designerin mit innovativen Settings, die den kreativen Output
potenzieren.
3 Auszeichnungen im Bereich Mode- und Textildesign
Sandro Marzo, 1986,
lebt und arbeitet in Münchenstein
Die von Marzo produzierten und für die
Ausstellung selektionierten Kleidungsstücke verdienen die Bezeichnung Kollektion. Die Materialauswahl gepaart mit
sportlichen Schnitten wirkt frisch und
innovativ. Die Jury war begeistert.
Isabelle Mayer, 1988,
lebt und arbeitet in Frick
Die Designerin baut ihren eigenen
modischen Kosmos. Mit zahlreichen
Referenzen kreist Mayer auch um Meret
Oppenheim, bleibt dabei immer stilsicher
und wohlwollend, um schliesslich ein
selbstbewusstes Statement zu setzen.
7 / 1 6
Mode- und Textildesign
Mikael Vilchez, 1990,
lebt und arbeitet in Aire-la-Ville
Vilchez gelingt die Synthese typischer männlicher und weiblicher Kleidungsattribute. Ausgehend von einem Rock seiner Grossmutter
beginnt er seine Kollektion wie Teppiche zu
knüpfen. Diese ausdrucksstarken, schweren
Objekte sind Rüstung, Installation und Kleid in
einem. Die Jury lobt die Innovation und Stärke
dieser Kollektion.
3 Auszeichnungen im Bereich Produkte und Objekte
Pia Farrugia, 1984,
lebt und arbeitet in Genf
Schmuck als gestalterische Aufgabe der Auseinandersetzung mit dem Delikaten, die Forderung
nach Präzision und kreativen Lösungen von Verschlusstechniken zeichnen die Arbeit von Farrugia
aus. Sie erschafft mit ihrer Schmuckkollektion
Blooming Species einen eigenen Kosmos. Die Designerin beschreitet neue Wege in Passform und im
innovativen Umgang mit Materialien.
Julie Richoz, 1990,
lebt und arbeitet in Paris
Sie ist eine Meisterin des Spiels mit Raum, Leere und
Fülle. Ihre Objekte spielen mit der Umgebung, die sie
einnehmen und verändern sie subtil. Nicht nur die
physische Präsenz eines Objekts ist von zentraler
Bedeutung, sondern ebenso seine Durchlässigkeit.
Allen ihren Arbeiten liegt eine feine Poesie zugrunde.
Die Jury war hingerissen.
8 / 1 6
Produkte und Objekte
Brynjar Sigurðarson, 1986,
lebt und arbeitet in Lausanne
Die polyvalente Feldstudie in einem Fischerdorf
im Nordosten Islands von Sigurðarson ist eine
überzeugende Auseinandersetzung mit Techniken
des Knüpfens und dessen ästhetischen wie semiotischen Qualitäten. Die stringente Auslegeordnung
von gefertigten und gefundenen Gegenständen
sowie der vom Designer produzierte Film überzeugt
die Jury.
1 Auszeichnung im Bereich Szenografie
Magda Willi, 1978,
lebt und arbeitet in Berlin
A Streetcar Named Desire von Tennessee
Williams wurde 2014 auf der von Willi
geschaffenen Drehbühne im Young Vic
Theatre in London aufgeführt. Die Jury
zeichnet diese ausgereifte und durchdachte Szenografie einstimmig mit dem
Swiss Design Award 2015 aus.
9 / 1 6
Swiss Design Awards 2015
Teilnehmerinnen und Teilnehmer
FOTO G RA F I E
Federico Berardi (Verbier, Lausanne) ; Aladin Borioli (Lausanne) ; David Excoffier (Glasgow) ; Yann Gross
(Schweiz, Ecuador) ; Douglas Mandry (Zürich) ; Cyril Porchet (Lausanne) ; Elena Rendina (London) ;
Jean-Vincent Simonet (Lausanne) ; Joël Tettamanti (Lausanne) ; Mélanie Veuillet (Lausanne)
GR A F IK D E S IG N
Yassin Baggar (Berlin) ; Mateo Broillet (Genf, Berlin) ; Franziska Burkhardt (Zürich) ; Giliane Cachin
(Lausanne, Zürich) ; Tobias Gutmann (Zürich) ; Anna Haas (Zürich) ; HAMMER, Sereina Rothenberger
+ David Schatz, (Karlsruhe, Zürich) ; Winfried Heininger (Baden) ; Philipp Herrmann (Zürich) ; Dirk Koy
(Alschwil) ; Louis Lüthi (Amsterdam) ; David Mamie (Genf) ; Julien Mercier (Paris, Lausanne) ; Mauro
Paolozzi (Zürich) ; Dan Solbach (Basel, Berlin) ; Pascal Storz (Leipzig, Berlin) ; Ramaya Tegegne (Genf)
M E D I AT I O N
Nina Paim (St. Gallen)
M O D E- UN D T E X T ILD E S IGN
Ludovic Bourrilly (Genf) ; Hélène Gagliardi (Genf) ; Kathrin Grossenbacher (Zürich) ; Julia Heuer (St.
Gallen) ; Dominic Knecht (Basel) ; Sandro Marzo (Münchenstein) ; Isabelle Mayer (Frick) ; RS HADER,
Ruza Rajcic + Hana Schärer (Zürich) ; Mikael Vilchez (Paris, Genf) ; Tosca Wyss (Berlin) ; Julian Zigerli
(Zürich) ; Martina Zünd Gygax (Zürich)
P RO D UK T E UN D O B JE K TE
Caroline Andrin (Brüssel) ; Dimitri Baehler (Biel) ; Stéphane Barbier Bouvet (Lausanne) ; Isaure
Bouyssonie (Renens) ; Michel Charlot (Lausanne) ; Pia Farrugia (Genf) ; Grande, Charlotte Sunnen +
Aurélie Mathieu (Lausanne); Nicolas Le Moigne (Cheseaux) ; Julie Richoz (Paris) ; Brynjar Sigurðarson
(Lausanne) ; TERRAZZO PROJECT, Stéphane Halmaï-Voisard + Philippe-Albert Lefevbre (Lausanne) SZE N O G RA F IE
Luke Archer + Camille Blin (Lausanne) ; Magda Willi (Berlin)
10 / 1 6
Swiss Design Awards 2015
Eidgenössische Designkommission
Die Eidgenössische Designkommission ist erfreut über die
hohe Qualität und Vielfalt der Arbeiten, geschaffen von den 18
Preisträgerinnen und Preisträgern des Jahres 2015. Die diesjährige Auswahl vermittelt in der Tat ein grosses Spektrum an
unterschiedlichen Techniken und präsentiert Designerpersönlichkeiten, die es in der Ausstellung zu entdecken gibt. Es bleibt
hervorzuheben, dass alle nominierten Projekte von hervorragender Qualität sind, die Preisvergabe ist allein begrenzt durch das
Budget. Die unterschiedlichen Arbeiten bieten die Möglichkeit
unmittelbar zu erfahren, wie die Kreativität von der kulturellen
Vielfalt und vom Know-how in der Schweiz profitiert.
In diesem achten und letzten Jahr als Mitglied und Präsident der
Eidgenössischen Designkommission stelle ich fest, dass Qualität
neue Qualität generiert und dass dies ohne Zweifel der in den
letzten zehn Jahren verstärkt geförderten Ausbildung zu verdanken ist.
Hier in Basel an der Ausstellung spürt man die Leidenschaft und
die Freude der Kulturschaffenden. Sie zeigen uns einmal mehr,
dass Kreativität keine Krise kennt.
— Patrick Reymond, Präsident
J U RY UN D E X PE RT E N
Die Jury besteht aus den sechs Mitgliedern der vom Bundesrat
gewählten Eidgenössischen Designkommission sowie drei eingeladenen Experten. Die Mitglieder der Eidgenössischen Design­
kommission und die Fachleute begutachten in einem ersten
Schritt die zum Wettbewerb eingereichten Dossiers und treffen
eine Auswahl für die zweite Runde. In der zweiten Runde werden
die ausgestellten Arbeiten beurteilt und die Preise gesprochen.
P R ÄS I D IUM
Patrick Reymond, La Neuveville
Patrick Reymond (*1962) ist Architekt und Designer, seit 2008
Mitglied und seit 2009 Präsident der Eidgenössischen Designkommission; 1991 Mitbegründer des atelier oï mit Aurel Aebi und
Armand Louis. Seit 20 Jahren ist atelier oï bestrebt, die Grenzen
zwischen Genres aufzulösen und die interdisziplinäre Kreativität
zu fördern. Im Laufe ihrer Errungenschaften haben sich Architektur, Design und Bühnenbild auf internationaler Ebene verwoben.
Von einer intuitiven und emotionalen Affinität für das Formen
verschiedener Materialien ausgehend, finden ihre Projekte weltweite Anerkennung. Neben Experimenten, kulturellem Austausch
und Events, die ihren Kreationen gewidmet sind, entstehen
Designs, insbesondere für Artemide/Danese, B&B Italia, Foscarini, Moroso, Pringle of Scotland, USM Haller, Venini, Bulgari,
Bréguet, Swatch und Louis Vuitton.
11 / 1 6
MITG LIEDER
Laurent Benner, London
Laurent Benner (*1975) wuchs in der Schweiz auf und lebt und
arbeitet seit 1993 in London. Er ist als freier Designer und künstlerischer Leiter tätig und hat umfangreich mit dem schwedischen
Design Studio Reala, sowie mit Studiopartnern Michael Marriott
und Jonathan Hares zusammengearbeitet. Er ist Gründungsmitglied von Dreck Records, London, und präsentiert unregelmässig
aber fortlaufend Musik in Plastic People, Cafe Oto und Life Bar.
2008 erhielt er den Inform-Preis für konzeptionelles Gestalten
in Leipzig. Er gestaltete den Katalog The Most Beautiful Swiss
Books (2004 – 2006) und hat mit White Cube-Künstler Christian
Marclay an vielen Buchprojekten gearbeitet; weitere Projekte
wurden unter anderem mit COS, Tate Modern, Tate Classic,
The British Council und dem Schweizer Bundesamt für Kultur
realisiert.
Lionel Bovier, Zürich
Lionel Bovier (*1970) ist Kunsthistoriker und lebt zwischen Zürich
und Paris. Seit 2008 ist er Mitglied der Eidgenössischen Designkommission; Präsident der Stiftung Kunst Halle Sankt Gallen seit
2010; Präsident der Association Hard Hat in Genf; Mitglied der
AICA und Honorary Board Member von Art Metropole (Toronto).
Er ist der Mitbegründer und seit 10 Jahren Direktor des Verlages
für zeitgenössische Kunst JRPIRingier. Lionel Bovier ist Autor
zahlreicher Werke über zeitgenössische Kunst. Er initiierte und
leitete zwischen 1995 und 2000 die theoretischen Studien an
der ECAL und organisierte zahlreiche Ausstellungen in internationalen Institutionen, unter anderem John Armleder & Ecart in
der Charles H. Scott Gallery, Emily Carr Institute (Vancouver,
2012) und Vern Blosum an der Kunsthalle Bern (2014). Seit 2013
ist er Co-Direktor des Espace 8, rue Saint-Bon in Paris.
Christoph Hefti, Brüssel
Christoph Hefti (*1967) lebt in Zürich, Paris und Brüssel. Nach
seiner Ausbildung zum Textildesigner an der Schule für Gestaltung Zürich besuchte er die Central St. Martins School of Art
and Design in London, wo er den MA in Fashion erwarb. Nach
einer ersten Anstellung bei Jean-Paul Gaultier verbrachte Christoph Hefti 13 Jahre als künstlerischer Assistent und Druck-/
Textildesigner für Dries van Noten in Antwerpen, verantwortlich
für Recherche, Design und Entwicklung von Textilien. Seit 2011
arbeitet er als freier Textildruck-Designer, zunächst für Lanvin
und seit 2013 für Balenciaga. Derzeit arbeitet er an einer Kollektion für Acne Studios in Stockholm.
Seit zwei Jahren ist er Teil des Atelier Pfister und begann
parallel dazu, eine eigene Teppichkollektion zu gestalten, eine
limitierte Auflage von kleinen, handgeknoteten Läufern. Seine
Teppiche werden in Belgien von Maniera vertreten und in der
Schweiz von Helmrinderknecht.
Christoph Hefti sieht sein Leben als Kombination von Design,
Kunst und Musik. Er kreiert Videoinstallationen und ist in den
darstellenden Künsten aktiv. 1998 wurde ihm der Schweizer
Designpreis verliehen. 2009 erhielt er den Schweizer Grand Prix
Design für sein interdisziplinäres Oeuvre.
Swiss Design Awards 2015
Eidgenössische Designkommission
Renate Menzi, Zürich
Renate Menzi (*1968) ist seit 2009 Mitglied der Eidgenössischen Designkommission. Ausbildung als Gestalterin und
Studium der Kulturwissenschaft an der ZHdK in Zürich und der
Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem. Sie lehrt, publiziert und forscht im Bereich Design und ist seit 2008 Kuratorin
der Designsammlung des Museum für Gestaltung Zürich. Ausstellungen und Publikationen: Make up (2010); Freitag — Out of
the Bag (2012); 100 Jahre Schweizer Design (2014).
Heidi Wegener, Meilen
Heidi Wegener (*1947), Ökonomin, ist seit 2013 Mitglied der
Eidgenössischen Designkommission. Von 2002 bis 2011 war sie
Kuratorin des Design Preis Schweiz. 1989 wurde sie als Verwaltungsdirektorin an die Hochschule für Gestaltung Zürich (heute
ZHdK) berufen und nahm diese Aufgabe bis zur Übernahme des
Design Preis Schweiz wahr. Als Präsidentin des Freundeskreises des Museums für Gestaltung Zürich ist sie mit der ZHdK bis
heute verbunden. Davor war sie in verschiedenen Positionen im
Industriesektor der Elektrowatt Gruppe tätig. Sie ist regelmässig
in Innovations- und Entwicklungsprojekte involviert.
EXPE RT E N
Catherine Ince, London
Catherine Ince (*1975) ist seit 2010 Kuratorin der Barbican Art
Gallery und organisiert derzeit eine neue Ausstellung über die
Arbeiten von Charles und Ray Eames, die im Oktober 2015 eröffnet wird. Sie kuratierte Bauhaus: Art as Life (2012), die grösste
Studie dieser Schule in Grossbritannien seit 40 Jahren. Ihr erstes
Projekt für das Barbican war Future Beauty: 30 Years of Japanese Fashion, eine Retrospektive japanischer Avantgarde-Mode
aus dem Fundus der Kyoto Costume Institute-Sammlung, entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Haus der Kunst München.
Sie organisierte auch Junya Ishigamis erste grosse Installation
in Grossbritannien, Architecture as Air, für das Curve Art Programm des Barbican. Vor ihrer Tätigkeit an der Barbican Art
Gallery war Ince Kuratorin und später Co-Direktorin des Teams
für Architektur, Design und Mode des British Council, wo sie
Ausstellungstourneen, Aufträge und Kollaborativprojekte in den
Bereichen zeitgenössisches Design und Architektur organisierte.
Als Assistentin und beteiligte Auftraggeberin war Catherine
Ince für die Ausstellungen des britischen Pavillon bei der Architektur-Biennale Venedig 2006 und 2008 verantwortlich. Zuvor
war sie Kuratorin für zeitgenössische Programme am Victoria &
Albert Museum.
12 / 1 6
Radim Peško, London
Radim Peško, geboren in Prag (*1976), ist Grafikdesigner und
lebt jetzt in London. Er arbeitet im Bereich Typografie sowie für
Redaktions- und Ausstellungsprojekte. Seine Arbeiten umfassen die visuelle Identität der Wiener Secession; Schriftarten für
das Museum Boijmans van Beuningen in Rotterdam; Stedelijk
Museum Amsterdam; Fridericianum in Kassel; Berlin Biennale 8;
verschiedene Arbeiten für die Moravian Gallerie in Brünn; Eastside Projects Birmingham sowie eine langjährige Zusammenarbeit
mit der Künstlerin Kateřina Šedá, u.a.. 2010 gründete er seine RP
Digital Type Foundry-Giesserei, die sich auf Schriftarten spezialisiert, die sowohl formell als auch konzeptionell hervorstechen. Er
ist Gastprofessor an der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam
und der Ecole nationale supérieure des beaux-arts de Lyon. Seit
2011 ist er Mitglied des Kuratoriums der Internationalen Biennale
für Grafik Design in Brünn.
Walter Pfeiffer, Zürich
Walter Pfeiffer (*1946) erforscht seit über dreissig Jahren erotische, ausgelassene und intime Territorien des täglichen Lebens.
Pfeiffer übersetzt visuelle Konzepte der Schönheit und Freiheit
auf einzigartige Weise. Pfeiffer wird sowohl in der Undergroundund der Mainstream-Szene der künstlerischen Fotografie anerkannt und wird vor allem in der Schwulen-Ikonografie gefeiert. Walter Pfeiffer begann in den 1970er-Jahren seine Arbeiten
auszustellen. Seine Bilder kommunizieren Themen wie Erotik und
Freiheit, brechen mit sexuellen Tabus. Er arbeitet vorrangig mit
Polaroid-Film. Seine Publikation Welcome Aboard: Photographs
1980 – 2000 ging mit einem Revival der realistischen Fotografie zur Jahrhundertwende einher und Pfeiffer hat seitdem mit
internationalen Magazinen wie i-D, Butt, Vogue Paris, Double,
Self Service und Fantastic Man zusammengearbeitet. Ausserdem
wurde Pfeiffers Werk bereits in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. 2008 präsentierte das Fotomuseum
Winterthur In Love with Beauty einen einzigartigen chronologischen Überblick seiner Arbeiten, der vier Jahrzehnte umfasste,
von seinen Anfängen in den 1970er-Jahren bis heute. 2008
wurde ihm der Schweizer Grand Prix Design verliehen. Weitere
Publikationen: Walter Pfeiffer-Scrapbooks 1969 — 1985 (2012);
Cherchez La Femme! (2007); Night and Day (2007); The Eyes
the Thoughts, Ceaselessly Wandering (1986) und Walter Pfeiffer:
1970 — 1980 (1980).
Verantwortlich für die Designförderung im Bundesamt für Kultur
ist Patrizia Crivelli, Kunsthistorikerin, Bern.
Swiss Design Awards 2015
Historie Schweizer Designpreise
1913
Der Bundesrat wählt Charles L’Eplattenier in die Eidgenössische
Kunstkommission, der sich für die Schaffung eines Kredites für
angewandte Kunst einsetzt
1917
Bundesbeschluss zur Förderung und Hebung der angewandten
Kunst : jährlicher Kredit mindestens CHF 15‘000
13 / 1 6
1994
Ausstellung Preisträger 1993 in der Kornschütte Luzern,
mit Katalog
1995
Ausstellung Preisträger 1994 im Museum für Gestaltung Basel,
mit Katalog
1996
Der Bundesrat bestellt folgende Mitglieder in die Eidgenössische
Kommission für angewandte Kunst : Daniel Baud-Boy, Direktor
der Genfer Ecole des beaux-arts (Präsidium) ; Alfred Altherr,
Architekt, Direktor des Kunstgewerbemuseums Zürich ; Charles
L’Eplattenier, Maler und Bildhauer, La Chaux-de-Fonds ; Sophie
Hauser, Malerin, Grafikerin, Bern ; Albert A. Hoffmann, Fabrikant,
Basel
1918
Erster Stipendienwettbewerb für industrielle und gewerbliche
Kunst, ein Stipendium : CHF 600 an Oskar Weber, Oetwyl
Ausstellung Preisträger 1995 im Musée Ariana, Genf,
mit Katalog
1997
Ausstellung Preisträger 1996 im Museum Neuhaus, Biel,
mit Katalog
Ausstellung Preisträger 1997 im Musée des arts décoratifs,
Lausanne
80 jähriges Jubiläum der Designförderung, umfangreiche
Publikation zur Designförderung durch die Eidgenossenschaft
1922
1. Nationale Ausstellung angewandter Kunst, Halles du Comptoir
Suisse, Lausanne. Das Eidgenössische Departement des Innern
kauft auf Empfehlung der Eidgenössischen Kommission für angewandte Kunst 96 Werke
1998
Ausstellung Preisträger 1998 im Castello Visconteo, Locarno,
mit Katalog
1999
1972
Bewerberzahl wächst stetig. Die Kommission äussert die Idee,
Anschlussausstellungen der zum Wettbewerb eingereichten
Werke in verschiedenen Schweizer Städten zu organisieren.
Ausstellungsort vorerst : Kornhaus Bern (Gewerbemuseum)
Ausstellung Preisträger 1999 in der Dampfzentrale, Bern,
mit Katalog
2000
Ausstellung Preisträger 2000 im Museum Bellerive Zürich,
mit Katalog
1985
Wettbewerb neu in zwei Stufen : 1. Runde anhand Dokumentation, 2. Runde Endauswahl anhand von Originalen
2001
Reorganisation der Designförderung des Bundes, keine
Ausstellung
1990
Ausstellung Stipendiaten 1989 im Musée des arts décoratifs,
Lausanne, mit Katalog
2002–2012
1991
Ausstellungen im Turnus : Museum für Gestaltung Zürich,
mudac Lausanne und Museum Bellerive Zürich, jeweils
mit Katalog
Ausstellung Stipendiaten 1990 im Museum für Gestaltung,
Zürich, mit Katalog
SEIT 2013
1992
Ausstellung Swiss Design Awards in Basel, während der
Art Basel und Design Miami / Basel
Ausstellung Stipendiaten 1991 in der Ecole des arts décoratifs,
Genf, mit Katalog
1993
Ausstellung Stipendiaten 1992 in der Villa Ciani, Lugano,
mit Katalog
Swiss Design Awards 2015
Schweizer Grand Prix Design 2015
Ausgezeichnet werden in diesem Jahr der Fotograf Luc Chessex, die Grafikerin Lora Lamm und das Team’77 bestehend aus
den Typografen Erich Gschwind, André Gürtler und Christian
Mengelt.
Die Eidgenössische Designkommission unterstreicht mit ihrer
Wahl die pionierhaften Leistungen und das herausragende
Lebenswerk der Preisträgerin und Preisträger. Sie haben dem
Kulturschaffen der Schweiz entscheidende Impulse gegeben : Die Entwicklung der legendären Schrift Haas Unica ist
ein epochaler Beitrag des Team’77 zur Schriftgestaltung, der
weit über die Landesgrenzen hin ausstrahlt. Lora Lamms innovative Grafik in der Mailänder Designwelt der 1950er- und
1960er-Jahre prägte eine ganze Generation und hat bis heute
nichts von ihrer Frische verloren. Luc Chessex’ Fotosammlung
der kubanischen Revolution ist ein historisches Zeugnis von
unschätzbarem Wert. Seine fotografischen Reflexionen über
Macht und Wahrheit in der Fotografie berühren die heute aktuellen Auseinandersetzungen mit diesem Medium.
Seit 2007 zeichnet der Schweizer Grand Prix Design, dotiert
mit je CHF 40’000, das Werk von namhaften Designerinnen
und Designern aus, das im nationalen und internationalen
Kontext die Qualität und Relevanz Schweizer Designpraxis
repräsentiert.
14 / 1 6
Preisträgerinnen und Preisträger des Schweizer Grand
Prix Design von 2007 – 2 014
2014
Erich Biehle (Textildesigner), Alfredo Häberli
(Produktdesigner), Wolfgang Weingart (Typograf)
2013
Trix und Robert Haussmann (Produktdesigner), Armin
Hoffmann (Grafikdesigner), Martin Leuthold (Textildesigner)
2012
Franco Clivio (Produktdesigner), Gavillet & Rust (Gilles
Gavillet, David Rust, Grafikdesigner), Karl Gerstner
(Grafikdesigner)
2011
Jörg Boner (Produktdesigner), NORM (Dimitri Bruni, Manuel
Krebs, Grafikdesigner), Ernst Scheidegger (Fotograf),
Walter Steiger (Schuhdesigner)
2010
Susi und Ueli Berger (Möbeldesigner), Jean-Luc Godard
(Filmemacher), Sonnhild Kestler (Textildesignerin), Otto Künzli
(Schmuckgestalter)
P U B L I K AT I O N
2009
Anlässlich des Schweizer Grand Prix Design 2015 wird vom
Bundesamt für Kultur eine aufwändig gestaltete Publikation in
limitierter Ausgabe herausgegeben, welche die Preisträgerin
und Preisträger in Essays (Autoren sind : Nicoletta Ossanna
Cavadini, Lorette Coen und François Rappo), Interviews und
Fotostrecken porträtiert.
Robert Frank (Fotograf), Christoph Hefti (Textildesigner),
Ursula Rodel (Modedesignerin), Thut Möbel (Möbeldesign)
Gestaltung : Jonathan Hares, Lausanne.
Fotografien : Gina Folly, Basel.
2008
Holzer Kobler Architekturen (Barbara Holzer, Tristan
Kobler, Ausstellungsgestalter), Albert Kriemler (AKRIS,
Modedesigner), Alain Kupper (Grafikdesigner, Musiker,
Künstler, Galerist), Walter Pfeiffer (Fotograf)
2007
Die Publikation erscheint zur Eröffnung und ist kostenlos.
Ruth Grüninger (Modedesignerin), NOSE (Kommunikations­
design, Servicedesign), Bernhard Schobinger
(Schmuckgestalter), Cornel Windlin (Grafikdesigner)
Swiss Design Awards 2015
Plan
15 / 1 6
PORCHET
EX
CO
FF
BAGGAR
GAGLIARDI
KNECHT
RIO
M AY E R
BO
HERRMANN
GROSSENBACHER
IER
BER ARDI
LI
ZIGERLI
W YSS
ANDRIN
TEGEGNE
HA AS
HEUER
CACHIN
PA O L OZ Z I
HEININGER
M A R ZO
VEUILLET
LÜTHI
BURKHARDT
BROILLET
KOY
VILCHEZ
SOLBACH
MAMIE
BARBIER
BOUVET
RENDINA
CHARLOT
LE
MOIGNE
WILLI
GUTMANN
B O U R R I L LY
GRANDE
FA R R U G I A
MERCIER
PA I M
STORZ
Z Ü N D GYG A X
HAMMER
RS HADER
SIGURðARSON
BOUYSSONIE
BÄ
HL
RY
FOOD
ND
GROSS
MA
T E R R A Z ZO
PROJECT
SIMONET
ARCHER+BLIN
ER
R I C H OZ
T E T TA M A N T I
S W I S S G R A N D AWA R D
FOR DESIGN
CAFE
LUC CHESSEX
LOR A L AMM
TEAM´77