Polizei heute und damals ipa Berlin 3/2015

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Polizei heute und damals ipa Berlin 3/2015
Polizei heute und damals
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ipa Berlin 3/2015
Inhalt
ipa Berlin 3/2015
Inhalt
Titelbild
VW Käfer
Seite
Polizei heute und damals
Fubz ˗ Einsatzfahrzeuge der Berliner Polizei
3-4
Landesgruppe Berlin
60 Jahre Landesgruppe Berlin · IPA-Wimpel
Berlin · Neue IPA-Mitglieder · Wir trauern
5-8
Vbst Berlin-Mitte
An alle Mitglieder der Vbst und der LG
Berlin! · 50 Jahre IPA Vbst Mitte e.V. und
Neuwahlen · Einladung zur Jahreshauptversammlung
9 - 11
Vbst Berlin-Nord
IPA Mauertour 2016
Vbst Berlin-Ost
Brauereibesuch 2015 · Wir waren wieder in
Cheb · Jahreshauptversammlung
13 - 15
Vbst Berlin-Süd
Nachruf · Schweizer Freunde zu Gast · Grillfest auf der Ponderosa · Sonntagsbrunch ·
Wieder Reisen der Vbst… · Mit dem Dampfer von Nord nach Süd
16 - 19
Vbst Berlin-West
Wanderung · Kirgisische Reiseimpressionen
20 - 22
IPA-Kalender
Veranstaltungen von Oktober · November ·
Dezember 2015
23 - 24
12
Was bietet die IPA in Ausflüge, Kurzreisen · Besuch · LG-Sitzung ·
Mitgliedertreffen · Reisen · Weihnachtsfeier
Berlin?
24
IPA überregional
Veranstaltungen in Österreich, USA und
Kanada
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IPA-Hobbyecke
Auf keinen Fall langweilig
IPA-International
Dilemma
Wir gratulieren
Geburtstagskinder April - September 2015
Der Schlusspunkt
Vorsicht: Glatteis!
30
Sonstiges
Impressum
31
25- 26
27
28 - 30
Redaktionsschluss für Heft 4/2015 ist am 10. Oktober 2015
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Polizei heute und damals
Polizei heute und damals
Die Funkbetriebszentrale (Fubz) der Berliner Polizei und die Geschichte der ersten
Funkstreifenwagen nach 1948 „VW Käfer“
1948 – viele Straßenzüge Berlins lagen noch in Trümmern. Die Stadt und
ihre Bewohner waren dabei, sich von
den Wirren des 2. Weltkrieges zu befreien. „Take me the interpreter“ Mit
der Aufforderung, einen Dolmetscher zu
holen, hatte ein amerikanischer PublicSafety-Offizier im Februar 1948 die Einrichtung für eine polizeiliche Institution
eingeleitet, die heute die „erste Adresse“
der Berliner Polizei als Ansprechpartner
für den Bürger ist – die Funkbetriebszentrale (Fubz).
Die Erfahrungen, die man vor allem
in New York und anderen amerikanischen Großstädten mit zentral über
eine „Funkbetriebszentrale“ gesteuerten
Streifenwagen gemacht hatte, veranlassten die Amerikaner in Berlin, dieses
Verfahren auch hier einzuführen. Zwei
Befehle hatte der amerikanische Offizier
der deutschen Polizei mitzuteilen:
1. Die Streifen müssen sofort nach
Beendigung eines Einsatzes neue
Aufträge übernehmen können.
2. Die von der amerikanischen Besatzung genutzten Einrichtungen sowie
die amerikanischen Staatsangehörigen sind auch von motorisierten
Funkstreifen der Berliner Polizei zu
schützen.
In den folgenden Wochen wurden
deshalb deutsche Polizeiangehörige gesucht, die über gute englische Sprachkenntnisse verfügen. In Zusammenarbeit
mit der Post- und Fernmeldeverwaltung
wurde damit begonnen, die erste Funkeinsatzzentrale der Berliner Polizei zu
errichten. Diese befand sich in einem
Keller des Hauses Rothenburgstraße 12
in Berlin-Steglitz, welches zu dieser Zeit
von der „Public Safety“ genutzt wurde.
Für den Streifendienst stellte die alliierte
Militärbehörde der Berliner Polizei beschlagnahmte alte Personenkraftwagen
deutscher Fabrikate zur Verfügung.
Diese Fahrzeuge wurden mit beschlagnahmten Funkanlagen ausgestattet, welche noch bis Ende des 2. Weltkrieges in
Panzern der ehemaligen Deutschen
Wehrmacht verwendet worden waren.
Aus dem Nichts entstand die Funkbetriebszentrale in drei Etappen.
Am 5. April 1948, um 20:00 Uhr,
wurde als erste Etappe eine Funkeinsatzzentrale in der Rothenburgstraße 12
in Berlin-Steglitz für die sechs Verwaltungsbezirke im amerikanischen Sektor
(Kreuzberg,
Neukölln,
Tempelhof,
Schöneberg, Steglitz, Zehlendorf) in
Betrieb genommen. Insgesamt sechs
Funkstreifenwagen, jeweils besetzt mit
einem Streifenführer, Funker und Kraftfahrer, begannen in je einem der sechs
Verwaltungsbezirke ihre Tätigkeit. Die
Hilfeersuchen aus der Bevölkerung wurden von der Sprechfunkzentrale telefonisch entgegen genommen.
In der Folgezeit erhöhte sich immerhin der Bestand an Funkstreifenwagen
auf 60 Fahrzeuge. 15 von ihnen kamen
über die Luftbrücke (24. Juni 1948 bis
12. Mai 1949), die übrigen erreichten
Berlin auf dem Schienen- oder Landweg. Unter ihnen befand sich auch der
erste neue Funkwagen, ein VW Käfer,
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Polizei heute und damals
der das Kennzeichen KB 002-332 erhielt. Er wurde von Hannover nach Berlin eingeflogen und fortan im amerikanischen Sektor eingesetzt.
Nachdem die britische Militärregierung die erforderlichen Funkanlagen
und Kraftfahrzeuge (Typ Humber) zur
Verfügung gestellt hatte, wurde im britischen Sektor mit den Verwaltungsbezirken Charlottenburg, Spandau, Tiergarten und Wilmersdorf eine regionale
Funkleitstelle für die Funkstaffel West
eingerichtet. Sie war im Dienstgebäude
Kaiserdamm 1 in Berlin-Charlottenburg
untergebracht. Auch hier ging jetzt der
Notruf unter „01“ in der Leitstelle ein.
Am 14. Oktober 1949 wurde die
Funkeinsatzzentrale für den amerikanischen Sektor zur Polizeiunterkunft
Kreuzberg (Friesenstraße 16, Haus 1)
verlegt und dem Kommando der Schutzpolizei, Organisationsabteilung, angegliedert. Nach der Frequenzangleichung
erfolgten die Steuerung und der Einsatz
der Funkstreifen nunmehr für beide Sektoren von der neu eingerichteten Fubz
beim Kommando der Schutzpolizei.
Als letzte Etappe konnte am 17. Dezember 1949 letztlich der Funkwagenstreifendienst auch für den französischen
Sektor, für die Bezirke Reinickendorf
und Wedding, ebenfalls von der Funkwageneinsatzzentrale in der Kreuzberger
Friesenstraße gesteuert werden. Von nun
an erfolgte, wie geplant, eine zentrale
Steuerung des gesamten Funkwagenstreifendienstes für die Bereiche aller
Westsektoren. Dieses historische Ereignis war die offizielle Geburtsstunde und
das Gründungsdatum der Funkbetriebszentrale (Fubz).
Der Notruf war einheitlich „01“. Die
Notrufe kamen über insgesamt zwölf
Notrufleitungen, die getrennt nach Ver-
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ipa Berlin 3/2015
waltungsbezirken, an: zwei Leitungen
für den französischen Sektor, vier Leitungen für den britischen Sektor und
sechs Leitungen für den amerikanischen
Sektor. 1950 gab es in den drei Westsektoren alle zwölf Minuten einen Einsatz.
Bereits im September 1951 erfolgte
die Inbetriebnahme einer Polizeinotrufanlage. Angeschlossen waren Firmen,
Banken, Geldinstitute und Geschäftsund Wohnungsinhaber, die ein besonderes Interesse an der Sicherung ihrer
Räume nachweisen konnten. Der Funkwagenstreifendienst bewährte sich in
den folgenden Jahren und zeichnete sich
durch eine hohe Qualität aus. Bis Ende
1953 hatte sich der Bestand der motorisierten „Einsatzmittel“ weiter erhöht. Er
betrug insgesamt 148 Fahrzeuge, davon
90 Volkswagen, 20 Daimler Benz 220,
29 Sonderfahrzeuge und
neun
Polizeiboote.
Ab 1968 wurde bereits die dritte
Generation des VW Käfer als Funkstreifenwagen in Berlin eingesetzt. Der Käfer
war nicht nur robust, sondern auch von
seinen Anschaffungskosten und Folgekosten war er ein kostengünstiges Einsatzmittel. Der letzte ausgesonderte Käfer wurde 1976 der Polizeihistorischen
Sammlung in Berlin übergeben. Dieser
wurde im Bereich der PI Charlottenburg,
Revier 128, Niebuhrstr. 60, eingesetzt.
Die Ausrüstung bestand aus umfangreichen Gerätschaften und Einsatzmitteln, die für einen Einsatz benötigt und
überall im Fahrzeug verstaut wurden.
Mit seinen 34 PS leistete dieser
Fustw eine Schwerstarbeit im täglichen
Funkstreifendienst. Er trug dazu bei,
dass dieser populäre Wagentyp bis in die
siebziger Jahre das Rückgrat der Funkstreifenwagen in Berlin bildete.
zurück
Bernd Maaß
ipa Berlin 3/2015
Landesgruppe
International Police Association (IPA)
Landesgruppe Berlin der IPA - Deutsche Sektion e. V.
c/o Sabine Short, Alt-Marienfelde 18, 12277 Berlin
Internet: www.ipa-berlin.net
Leiterin:
Sabine Short
Sekretär:
Thomas Landsberg
Sekretär:
Hans-J. Tilgner
Schatzmeister:
Detlef Mischorr
[email protected]
[email protected]
[email protected]
lg-schatzmeister@
ipa-berlin.net
60 Jahre Landesgruppe Berlin
Anlässlich des 60-jährigen Bestehens
der Landesgruppe Berlin und des 50-jährigen Bestehens der Berliner Vbst Mitte
e. V., Nord, Süd sowie West fanden vom
14. bis 17. Mai die dreitägigen gemeinsamen Feierlichkeiten und Veranstaltungen statt. Unsere Landesgruppenleiterin,
Sabine Short, konnte beim feierlichen
Eröffnungsabend im Hotel Best Western
International in Berlin-Steglitz zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland,
unter ihnen die Präsidentin der IPA-Sektion Schweden, May-Britt Rinaldo, begrüßen.
Begrüßungsabend
In seiner Festrede ließ Jürgen Klös,
Sektion, die Anfangsjahre der IPA in
ehemaliger Internationaler Präsident und
Berlin sowie die besondere Zeit des
ehemaliger Präsident der Deutschen
Mauerfalls mit der folgenden Neugründung von Vbst im ehemaligen Ostberlin
Revue passieren. Anschließend folgten
die Übergabe von Gastgeschenken und
Ansprachen der Gäste. Der Abend klang
mit einem gemeinsamen Essen und
gemütlichen Beisammensein aus.
Der folgende Tag war mit einer
Stadtführung, die durch den Sekretär für
Reise und Betreuung der Landesgruppe,
Hans-Joachim Tilgner, moderiert wurde,
und einer Brückenfahrt durch die BerliAuf Berliner Gewässer
ner Gewässer für die inter- und nationa-
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Landesgruppe
ipa Berlin 3/2015
len Gäste unter Teilnahme einiger
Berliner IPA-Freunde ausgefüllt.
Der zweite Abend stand im Zeichen
des Jubiläums der IPA-Verbindungsstellen Berlin-Mitte e. V., Berlin-Nord,
Berlin-Süd und Berlin-West, an dem
neben den internationalen und nationalen Gästen eine große Zahl Berliner
IPA-Freunde teilnahmen. In diesem
Rahmen wurde Joachim Kutschenreuter
von der Vbst Berlin-Mitte e. V. für 50jährige Treue und Verdienste um den
Gedanken SERVO PER AMIKECO mit
der Silbernen Ehrennadel der IPA –
Deutsche Sektion geehrt. Nach einem
gemeinsamen Abendessen wurde es ein
noch recht langer Abend, bei dem alte
Kontakte gepflegt und auch neue Kontakte geknüpft wurden.
Begrüßung des Polizeipräsidenten, Klaus
Kandt, durch einen historischen Schutzmann
Ehrung Joachim Kutschenreuter
Am dritten Tag erkundeten die Gäste
Berlin auf eigene Faust oder verbrachten
ihn mit Berliner IPA-Freunden in der
Stadt. Der Jubiläumsball fand, wie schon
die vorhergehenden Feierlichkeiten, im
Hotel Best Western International in
Berlin-Steglitz statt. Als besondere Gäste konnte die Leiterin der Landesgruppe
Polizeipräsident Klaus Kandt nebst Gattin und den Vizepräsidenten der Deutsche Sektion, Hubert Vitt, begrüßen.
Nach einer kurzen Ansprache des Poli-
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zeipräsidenten in Berlin, Herrn Klaus
Kandt, und der Übermittlung der Grüße
des Bundesvorstandes durch Hubert
Vitt, welcher auch den Vbst zu ihrem
50-jährigen Bestehen gratulierte und einige Präsente überreichte, wurde der Sekretär für Mitgliederverwaltung der IPALandesgruppe Berlin, Thomas Landsberg, mit der Goldenen Ehrennadel der
IPA Deutsche Sektion für neun Jahre
Vorstandstätigkeit geehrt.
Mit einem umfangreichen Buffet und
der musikalischen Darbietung der
Showband „SOWIESO“, die nicht nur
für einen festlichen Rahmen sorgte,
sondern zum ausgiebigen Tanzen verleitete und auch die Nichttänzer begeisterte, klang unsere Jubiläumsveranstaltung
aus.
ipa Berlin 3/2015
Landesgruppe
Es wurde auch getanzt
Nicht alle Gäste wurden am folgenden Tag verabschiedet, denn einige
blieben noch ein bis drei Tage. Diese
wurden mit und ohne Betreuung von
Berliner IPA-Freunden gestaltet. Es war
eine schöne Feier mit guten Freunden
aus Deutschland, Europa, Australien und
den USA, was auch in den Dankschreiben der internationalen Gäste hervorgehoben und den Absprachen für ein Wiedersehen in Berlin oder im jeweiligen
Land unserer Gäste unterstrichen wurde.
Abschließend möchte ich im Namen
aller Teilnehmer dieser Feierlichkeiten
Dank sagen, besonders Hans-Joachim
Tilgner und Sabine Short, die mit viel
Zeitaufwand für organisatorische Details
sowie gutem Verhandlungsgeschick dieses Programm aufstellten. Auch sei
unserem historischen Schutzmann Dieter
Schiller von der Vbst Süd gedankt, der
an allen Abenden am Einlass die Gäste
begrüßt und ihnen die Plätze an den Tischen im Saal angewiesen hat.
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TL
IPA-Wimpel Berlin
Zum IPA-Jubiläum wurden für die Gäste als
Gastgeschenk IPA-Wimpel in einem zeitlosen
Design erstellt und in Auftrag gegeben. Vorn ist
die Landesgruppenseite mit Wappen und Gründungsdatum. Die Rückseite zeigt die Vbst mit
Gründungsdatum. Der Wimpel ist zum Aufhängen gelb umkordelt und kann für 8 Euro erworben werden.
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TL
Neue IPA-Mitglieder
Die Landesgruppe Berlin freut sich
über ihre neuen Mitglieder und wünscht
ihnen allen viele interessante Begegnungen und Erlebnisse in der IPA.
Wir begrüßen bei der Vbst Mitte e.V.
Volker Hagen, Marlies Schmidt und
Friederike Zigmann, bei der Vbst Nord
Ingo Noack und Ingo Reth, bei der Vbst
Ost Heidi Brinkmann, Frithjof Klugow,
Ulrich Heidepriem, Ulf Reinicke, Alexander Bolze, Fabian Dähnrich, Holger-
Kurt Plath und Florian Leschinski, bei
der Vbst Süd Marlene Reinholz, Thomas
Herrmann, Dirk Bloch, Hans-Peter Weber sowie Karl-Heinz Schaub und bei
der Vbst West Waldemar Buchhammer,
Marco Dorrell, Malvin Lange, Sandra
Simon, Marco Willnus, Mischa Heider,
Berkan Türken, Duc Anh Bui, Christian
Alkaya, Julia Jesien sowie Francesca
Kretschmer.
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Sabine Short
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Landesgruppe
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Wir trauern um unsere IPA-Freunde
Peter Handreck
Februar 1938 · Juli 2014
Vbst Berlin-Nord
Rudolf Hannemann
Januar 1927 · Dezember 2014
Vbst Berlin-Nord
Gerd Czerlinski
August 1940 · März 2015
Vbst Berlin-Mitte
Roman Bergander
Mai 1976 · April 2015
Vbst Berlin-Süd
Horst Hauptmann
Januar 1937 · Juni 2015
Vbst Berlin-Süd
Werner Textor
Dezember 1920 · Juni 2015
Vbst Berlin-West
Hans Müller
März 1925 · Juli 2015
Vbst Berlin-West
Die IPA-Landesgruppe Berlin
wird ihnen ein ehrendes Andenken bewahren
Der Landesgruppenvorstand
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8
ipa Berlin 3/2015
Mitte
Verbindungsstelle Berlin-Mitte e. V.
c/o Helmut Dembinski, Stubenrauchstr. 36A, 14167 Berlin
Kontaktraum: IPA-Keller A 26,
Rudolstädter Straße 79, 10713 Berlin-Wilmersdorf
Mitgliedertreffen an jedem dritten Dienstag im Monat
Leiter (komm.):
Helmut Dembinski
Sekretär (komm.):
Vivien Sehmke
[email protected]
[email protected]
Sekretär (komm.):
Schatzmeister (komm.):
Benjamin Schuhboth Wolfgang Winkelmann
An alle Mitglieder der Vbst und der LG Berlin!
Am Montag, dem 19. Oktober 2015,
wird satzungsgemäß ein neuer Vorstand
für die Vbst Berlin-Mitte e. V. – für drei
Jahre ehrenamtliche Tätigkeit – gewählt.
Unser derzeitiger Vorstand ist ja nur
kommissarisch eingesetzt. Der jetzige
Leiter und der Schatzmeister kandidieren noch einmal, geben aber zu bedenken, dass sie längst die Pensionsgrenze
überschritten haben. Sie möchten dem
Nachwuchs eine Chance geben und
würden jüngeren IPA-Freunden das Amt
gern anvertrauen. Selbstverständlich
werden sie einem neuen Vorstand jederzeit mit Rat und Tat behilflich sein.
Durch den plötzlichen Tod unseres
Schatzmeisters Peter Kadler und den
nunmehr krankheitsbedingten Rücktritt
unseres Leiters Günter Damerius sind
die Aktivitäten in unserer Vbst sehr
zurückgegangen. Das muss sich ändern!
Und dazu gehört ein neuer, dynamischer
Vorstand! Wir „alten Hasen“ und langjährigen IPA-Mitglieder akzeptieren
natürlich nicht nur jüngere, sondern auch
IPA-Mitglieder aus den anderen Verbindungsstellen der LG Berlin. Sie brauchen sich nur zur Wahl zu stellen und
diese anzunehmen. Hier, im Kopfteil
unserer Vbst-Seite, ist der amtierende
Vorstand aufgeführt. Alle nehmen gern
Kandidaten in eine Liste auf, die allen
Mitgliedern brieflich mit der Tagesordnung rechtzeitig zugestellt wird.
An dieser Stelle möchten wir unserem langjährigen Leiter Günter Damerius für seine Arbeit in der Vbst BerlinMitte e. V. herzlich Dank sagen und ihm
ein erträgliches Leben ohne den „IPAStress“ wünschen.
zurück W. Winkelmann, H. Dembinski
50 Jahre IPA Vbst Mitte e. V. und Neuwahlen
Als Arthur Troop 1950 in London
die IPA gründete, hat er sicher nicht gedacht, welches Echo seine Idee verursachen würde. Schon vor dem Ersten
Weltkrieg gab es Bestrebungen, eine
Vereinigung aller Polizeibeamten zu
schaffen, und 1912 waren schon viele
Polizeibeamte im „Welt-Polizei-Bund“
kameradschaftlich zusammengeschlossen. In den politischen Ereignissen nach
1914 gingen die vielseitigen Verbindungen verloren, die nach dem Zweiten
Weltkrieg dann gar nicht mehr existierten. 1950 begann eine weltweite Welle
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Mitte
der Zusammengehörigkeit von Polizeibeamten, die ja in ihren Ländern gleiche
Aufgaben haben: für Recht und Ordnung
zu sorgen und in Not geratenen Menschen Hilfe zu leisten. Die Mitgliederzahlen stiegen schnell an. Die vielen
Veranstaltungen der einzelnen Landesgruppen sorgten dafür, dass sich die
Teilnehmer untereinander näher kamen
und Freundschaften schlossen. Der Autor dieser Zeilen hat das selbst erlebt, im
Ausland und bei vielen IPA-Treffen in
Deutschland. Einige Freundschaften
bestehen heute immer noch. Im Unterbewusstsein der Menschen schwang damals eine Sehnsucht nach einem friedlichen Umgang mit- und untereinander.
Warum schreibe ich das? Sechzig
Jahre nach der Gründung der IPA in
Deutschland haben sich die Zeiten erheblich geändert. Unser Alltag ist komplexer geworden, die allgemeinen Ansichten vielfältiger und unsere Freizeitgestaltung hat sich ebenfalls erheblich
verändert. Man kann die alten Zeiten
nicht mit der heutigen Zeit vergleichen.
Die vielen IPA-Gruppenreisen ermöglichten Kontakte und Begegnungen, die
in der damaligen Zeit nicht für jedermann möglich waren. Die Kontakte
haben über viele Jahre gehalten, davon
zeugen an die 86 Gastgeschenke von
IPA-Freunden aus dem Aus- und Inland
in unseren Vbst-Räumlichkeiten.
Heute bucht man einfach im Internet
und schon ist man auch preislich gut im
jeweiligen Wunschland unterwegs.
Einen direkten persönlichen Kontakt mit
IPA-Freunden vor Ort bekommt man
aber so nicht. Aus persönlichen Kontakten entstehen Freundschaften auf Zeit,
die, wenn man sie auch pflegt, sehr
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ipa Berlin 3/2015
lange halten und einem auch im dienstlichen Alltag hilfreich sein können.
Die Teilnehmer an unseren Treffen
sind spärlicher geworden und Kontakte
untereinander verblassen. Sicher sind die
Kontaktmöglichkeiten mit SMS, E-Mail,
Facebook, Twitter und anderen sozialen
Netzwerken mit der Vergangenheit nicht
zu vergleichen. Diese und andere sogenannten sozialen Netzwerke mit ihren
Bits und Bytes können ein persönliches
Gespräch nicht ersetzen. Man kann sich
zwar den Adressaten hinter der Rufnummer und dem Account vorstellen,
aber hört nicht sein Lachen und kann
auch sein Minenspiel nicht sehen. Die
Persönlichkeit des Empfängers ist auf
mehr oder wenige Worte reduziert und
so manche Nachricht beim Eintreffen
bzw. Lesen bereits veraltet.
Drei Jahre sind nun wieder um und
im Oktober stehen Neuwahlen an. Wie
bereits im vorhergehenden Beitrag angegeben, sind im amtierenden Vorstand
die Mitglieder kommissarisch eingesprungen, weil diese Positionen unvorhersehbar vakant wurden und die Arbeit
weitergehen musste.
Es gibt sicher einiges anzupacken
und so manches auch zu verändern, der
neuen Zeit anzupassen. Dies kann aber
nur mit einem vollständigen Vorstand
und mit Unterstützung aller Mitglieder
gelingen. Daher meine Bitte: Kommt zur
Jahreshauptversammlung. Nehmt an den
Wahlen teil! Bezieht Stellung! Und ich
hoffe, dass sich der eine oder andere zur
Wahl stellt, denn wenn gar kein Mensch
da ist, der zuhört, sich beteiligt, dann
gibt es keine weiteren 50 Jahre und die
Vbst Mitte e. V. müsste aufgelöst werden. Das möchte sicher keiner!
zurück
Helmut Dembinski
ipa Berlin 3/2015
Mitte
INTERNATIONAL POLICE ASSOCIATION (IPA)
Verbindungsstelle Berlin-Mitte e. V. in der
Landesgruppe Berlin der IPA - Deutsche Sektion e. V.
SCHIRMHERR DER LANDESGRUPPE BERLIN: DER SENATOR FÜR INNERES
UND SPORT
Die International Police Association hat beratenden Status beim Wirtschafts- und Sozialrat der
Vereinten Nationen und im Europarat
01. September 2015
EINLADUNG
zur Jahreshauptversammlung der IPA-Verbindungsstelle Berlin-Mitte am
Montag, dem 19. Oktober 2015, 18.30 Uhr,
im IPA-Raum, A 26, Rudolstädter Str. 79, 10713 Berlin-Wilmersdorf
Tagesordnung
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
Begrüßung und Eröffnung der Versammlung
Gedenken der verstorbenen Mitglieder
Ehrungen
Tätigkeitsberichte des Geschäftsführenden Vorstandes
4.1 Leiter
4.2 Sekretär für Verwaltung
4.3 Sekretärin für Betreuung, Reisen und Veranstaltungen
4.4 Schatzmeister
Bericht der Kassenprüfer
Aussprache zu den Tagesordnungspunkten 4 und 5
PAUSE
Wahl eines neuen Geschäftsführenden Vorstandes
7.1 Leiter
7.2 Sekretär für Verwaltung
7.3 Sekretär für Betreuungen, Reisen, Veranstaltungen
7.4 Schatzmeister
Wahl der Rechnungsprüfer
Wahl der Beisitzer zum Landesdelegiertentag
Behandlung von Anträgen
Verschiedenes
Schlusswort
Anträge sind schriftlich bis zum 21. September 2015 beim Geschäftsführenden Vorstand einzureichen; Initiativ- bzw. Dringlichkeitsanträge sind davon ausgenommen.
Der Mitgliedsausweis ist für die Feststellung der Wahlberechtigung mitzubringen.
Freunde und Gäste sind herzlich willkommen.
Helmut Dembinski
Leiter der Verbindungsstelle
zurück
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Nord
ipa Berlin 3/2015
Verbindungsstelle Berlin-Nord
c/o Thomas Wendt, Hatzfeldtallee 14, 13509 Berlin
Kontaktraum: Ruppiner Chaussee 268
13503 Berlin-Schulzendorf
Mitgliedertreffen an jedem zweiten Montag im Monat
Leiter:
Thomas Wendt
Sekretär:
Frank Siebert
Sekretärin:
Petra Wendt
Schatzmeister:
Detlef Mischorr
[email protected]
IPA Mauertour 2016
Liebe IPA Freundinnen und IPA Freunde,
als Schirmherr veranstaltet die IPA Landesgruppe Berlin im Jahr 2016 eine rund 160
km lange Tour auf dem Weg entlang der ehemaligen Berliner Mauer.
Diese Strecke ist in neun Etappen geteilt, die am ersten Sonntag eines Monats (Ausnahme: Mai) zu Fuß oder per Fahrrad bewältigt werden:
Etappen
Datum
Start
Ziel
Strecke
1. Etappe 03.01.16 Potsdamer Platz
Warschauer Straße 7,5 km zu Fuß
2. Etappe 07.02.16 Warschauer Straße
Schöneweide
13 km zu Fuß
3. Etappe 06.03.16 Schöneweide
Schönefeld
6 km zu Fuß
4. Etappe 03.04.16 Schönefeld
Lichterfelde Süd
28 km per Rad
5. Etappe 08.05.16 Lichterfelde Süd
Wannsee
27 km per Rad
6. Etappe 05.06.16 Wannsee
Hennigsdorf
41 km per Rad
7. Etappe 03.07.16 Hennigsdorf
Hohen Neuendorf 20 km per Rad
8. Etappe 07.08.16 Hohen Neuendorf
Nordbahnhof
26 km per Rad
9. Etappe 04.09.16 Nordbahnhof
Potsdamer Platz
7 km zu Fuß
Interessierte IPA Freunde treffen sich um 10.00 Uhr am jeweiligen Startpunkt. Es ist
vorgesehen, für die Teilnehmer Erfrischungen auf der Strecke zu reichen. Wer diese
Herausforderung gerne annehmen möchte, möge sich bitte, für jede Etappe einzeln,
bei den Organisatoren anmelden:
Detlef Mischorr: Tel.: 030 4061667, E-Mail: [email protected]
Axel Manthey: Tel.: 030 36801322, E-Mail: [email protected]
Jürgen Sommer: Tel.: 030 54706026, E-Mail: [email protected]
Für die Teilnehmer der gesamten Strecke ist eine besondere Ehrung durch die Landesgruppe vorgesehen. Ein Startgeld wird nicht erhoben. Selbstverständlich sind die
Partner und Gäste der IPA Freunde herzlich willkommen und eingeladen, an der IPA
Mauertour 2016 teilzunehmen.
Im Auftrag der Organisatoren
Servo per amikeco
zurück
Sabine Short, Landesgruppenleiterin, IPA Berlin
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ipa Berlin 3/2015
Ost
Verbindungsstelle Berlin-Ost
PSF 973, 10132 Berlin
Internet: www.ipa-berlin-ost.de
Kontaktraum: A 62, Haus 4, Raum 163–165
Cecilienstr. 92, 12683 Berlin
Kontaktabend an jedem dritten Donnerstag des Monats
Leiter:
Uwe Wöllner
Sekretär:
Jürgen Sommer
Sekretär (komm.):
Manfred Schlauch
[email protected]
[email protected]
[email protected] [email protected]
Schatzmeister:
Zdravko Babic
Brauereibesuch 2015
Es ist eine langjährige Tradition,
dass unser Brauereibesuch im November
stattfindet. Aber aufgepasst! Da wir für
November dieses Jahr keinen Termin
bekommen haben, findet der Brauereibesuch diesmal bereits am 16. Oktober
2015 statt. Treffpunkt ist vor der Schultheiss-Brauerei in der Indira-GandhiStraße um 18:00 Uhr. Wer eine Führung
durch die Brauerei möchte, muss schon
um 17:30 Uhr da sein.
Bezüglich des Essens kann zwischen
Kassler und Eisbein gewählt werden.
Die Kosten hierfür liegen immer noch
hier bei 14,00 € bzw. 16,00 €.
Anmeldungen bitte rechtzeitig, bis
zum 30. September 2015, bei Heidi
Braune telefonisch unter 030 9753614.
zurück
Heidi
Wir waren wieder in Cheb (Eger)
Inzwischen ist es schon Tradition,
dass wir zum internationalen Schießwettkampf nach Cheb fahren. Diesmal
war es vom 16. bis 19. April 2015 wieder mal so weit.
Wohlgelaunt haben wir am frühen
Morgen Berlin hinter uns gelassen und
sind mit freudiger Erwartung Richtung
Cheb gereist. Nach einem obligatorischen Halt in Brück bei einem renommierten amerikanischen Restaurant ging
es neu gestärkt über Asch (Aš, CZ) zum
Hotel Hannibal in Cheb. Als Stammgäste wohlbekannt, konnten wir zügig unsere Zimmer in Empfang nehmen.
Nach kurzer Absprache unter den
Mitreisenden wurde die Mannschaft
bestimmt und wir beschlossen, aufgrund
des schlechten Wetters, diesmal nicht
zum Probeschießen zu fahren. Die Wettkampfwaffen waren allen Teilnehmern
ausreichend bekannt. Also blieb uns nur,
einen kleinen Abstecher zum Organisationsteam der AVZO Cheb zu unternehmen, um unsere Anmeldeformalitäten abzuwickeln, und dann endlich im
Hannibal unser ersehntes Mahl zu uns zu
nehmen. Inzwischen hat hier jeder sein
Lieblingsmenü, von Grillhaxe über das
500-g-Steak bis zu Räuberspieß und
Tomatensalat! Die Wirtin kennt bereits
unsere Vorlieben.
13
Ost
Auf dem Schießstand
ipa Berlin 3/2015
Die Stadt ist immer
wieder eine Reise wert.
Vor allem, wenn man
über ein kulinarisches
Highlight Kenntnis hat:
Das berühmte Erdschwein! Ein Ferkel das
sieben Stunden lang, in
einem 2 m tiefen Loch,
im
eigenen
Saft
schmort! Im wahrsten
Sinne
des
Wortes
„saulecker“!
Den späten Abend, oder besser die
späte Nacht, verbrachten wir wieder im
Nach und nach trudelten weitere bekannte Gesichter ein und es wurde ein
kunterbunter Haufen aus Bundeswehr,
Franzensbad
Bundes- und Landespolizei und Militärs
aus verschiedenen Nationen; denn das
Hannibal hat sich inzwischen als
Stammlokal der Teilnehmer etabliert.
Bei Wein, Weib und Minnegesang wurde es wieder ein lustigmunterer Abend
mit Abschluss in der gästeeigenen Bar!
Wie tags vorher abgesprochen, sind
wir als eine der ersten Mannschaften angetreten, um unsere „Pflichtübungen“ zu
absolvieren. Somit hatten wir viel Zeit,
die Umgebung zu erkunden und gute
Freunde zu treffen. Diesmal bei schönem Wetter besuchten wir Franzensbad
mit seinem Kurpark, den heißen Quellen
und seiner Shoppingmeile. Kam bei den
Frauen gut an!
Am nächsten Morgen, nach einem
üppigen Frühstück, trieb es uns in die
Stadt zu einem ausgiebigen Bummel.
Um uns über unsere relativ schlechten
Schießergebnisse hinwegzutrösten (15.,
31. und 33. Platz), tätigten wir einen
schnellen Anruf in die Altstadt Loket,
keine 20 km entfernt. Dort sicherten wir
uns ein definitiv schmackhaftes Abendessen bei hausgebrautem Bier.
14
ipa Berlin 3/2015
Ost
Hannibal mit unseren Freunden aus
Nürnberg und dem Vogtland und trennten uns mit dem Versprechen, dass wir
uns das nächste Mal unbedingt in Berlin
treffen wollen.
Mit einem kleinen Kater, aber dem
guten Gewissen, nächstes Jahr wieder
hier in Cheb eine neue Chance zu nut-
zen, haben wir unsere Rückreise am
Folgetag angetreten. Was unsere Schießergebnisse betrifft, haben wir uns vorgenommen, das nächste Mal doch wieder
am Probeschießen teilzunehmen.
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U.W.
Jahreshauptversammlung
Am 16. Juli dieses Jahres haben wir
das erste Jahr „nach Hermann“ geschrieben. Das hieß für mich ein Resümee zu ziehen.
Nach 20 Jahren als Vorsitzender hat
Wolfgang
Hermann mir große
Fußstapfen hinterlassen. Aber Dank
seiner
weiteren
Unterstützung
und auch der des
teilweise neuen
Vorstandes ist es
uns gelungen, unseren gestellten
Vorgaben gerecht
zu werden. Wir
sind unseren gesteckten
Zielen Unser Grillmeister
näher gekommen und haben festgestellt,
dass es an Teamwork in unserer Verbindungsstelle definitiv nicht fehlt.
Eine unserer großen Aufgaben ist es,
die jüngeren Mitglieder zur Mitarbeit zu
motivieren und sich für die IPA zu engagieren. Unser wichtigstes Hilfsmittel
hierfür, so unsere Meinung, ist das Me-
dium der neuen Techniken, wie Internet
und social network!
Nachdem der geschäftsführende
Vorstand seine Berichte abgegeben hatte
und die Aussprache hierzu positiv ver-
laufen war, konnten wir zum gemütlichen Teil der Veranstaltung übergehen.
Bei schönstem Wetter wurden am IPAOst-Grill leckeres Fleisch und Würstchen kredenzt. Wieder ein gutes Beispiel
für schönste IPA-Arbeit.
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U.W.
ist international - wie ihr Motto!
In Polen:
Służyc poprzez przyjaźń
In Portugal: Servir pela amizade
15
Süd
ipa Berlin 3/2015
Verbindungsstelle Berlin-Süd
c/o Polizei A 46, Gallwitzallee 87, 12249 Berlin
Kontaktraum: A 46, Haus 26, Raum 10/11
Gallwitzallee 87, 12249 Berlin
Mitgliedertreffen am 13. jeden Monats
Leiterin:
Sabine Short
Sekretär:
Steffen Hirschmann
[email protected]
[email protected]
Sekretär:
Dieter Paulus
Schatzmeister:
Frido Lehmann
sued-schatzmeister@
ipa-berlin.net
Nachruf
Im Alter von 91 Jahren verstarb
unser IPA-Mitglied Hans-Joachim Kluge im April dieses Jahres.
Er gehörte 1955 zu den Gründungsmitgliedern der IPA Landesgruppe Berlin. Als 1965 die organisatorische Aufteilung der Landesgruppe in vier Verbindungsstellen beschlossen war, wurde
er als erster Verbindungsstellenleiter der
Verbindungsstelle Berlin Süd gewählt.
Viele Freundschaften wurden gemäß
unserem Wahlspruch durch ihn geknüpft
und tragen auch noch heute seine Handschrift. Nach der Pensionierung folgten
viele IPA-Stationen: Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und wieder zurück
nach Berlin als Mitglied in der Vbst
Potsdam. Immer stellte er sich der IPA
zur Verfügung und war mit Rat und Tat
ein guter und beratender Helfer. In den
letzten Jahren wurden seine Aktivitäten
aber durch das Alter erheblich gemindert. Leider war es mir dadurch nicht
gegeben, ihn persönlich kennenzulernen.
Als heutige Verbindungsstellenleiterin seiner ersten Verbindungsstelle war
es für mich eine Selbstverständlichkeit,
an der Trauerfeier unseres Mitgliedes
Hans-Joachim Kluge teilzunehmen und
seiner Familie im Auftrag der Verbindungsstelle Berlin Süd zu kondolieren
und ihm so die letzte Ehre der IPA zu
erweisen.
zurück
Sabine Short
Schweizer Freunde zu Gast
Im September trat Sabine Short an
mich heran und teilte mir mit, dass sich
eine Kollegin aus der Schweiz (Sektion
Zürich) angekündigt habe. Ich wurde
gefragt, ob es mir möglich wäre, sie und
ihre Begleiterin bei deren Berlin-Besuch
zu betreuen. Nun, da ich eh ein Freund
der Schweiz bin und gerade von einem
Urlaub dort zurück kam, war es mir eine
willkommene Gelegenheit, mich auf diese Weise mal wieder aktiv einzubringen.
16
Nach kurzer Zeit war ein reger Kontakt per E-Mail zu Odette entstanden
und wir klärten schon einmal ab, was
wir zusammen unternehmen könnten.
Ich erfuhr, dass sie an der sogenannten
„Goldküste“ am Zürichsee arbeitet. Ein
Name, der sich nicht nur vom bereits
stark gedämpften Licht ableitet, das vor
Sonnenuntergang das Ufer beleuchtet,
sondern wohl auch vom Vermögen seiner Bewohner. Aber auch dort glänzt
ipa Berlin 3/2015
Süd
nicht alles, was Gold ist. Geld verdirbt
Groß-Berlins bis zur heutigen Zeit erden Charakter – das scheint am Zürichörtert. Jetzt wissen unsere Besucherinsee nicht anders zu sein, und so ist der
nen auch, warum Rixdorf in Neukölln
polizeiliche Alltag an diesem sonst so
umbenannt wurde und warum die Uschönen Ort auch kein Zuckerschlecken.
Bahn mal oberirdisch und mal im Tunnel fährt.
Am 15. November war es dann soweit. Meine Herzdame Christiane und
ich fanden uns vor dem Hotel ein, in
dem Odette und ihre Freundin Staschia
eingecheckt hatten. Die Koffer standen
noch in der Lobby und ohne, dass sie
überhaupt das Zimmer bezogen hatten,
machten wir uns nach einem Begrüßungstrunk auf die Reise durch die
Stadt.
Die Gedenkfeier zum 25. Jahrestag
des Mauerfalls war gerade eine Woche
her und so war die Berliner Mauer natürlich eines der Themen an diesem Tag.
Ein Besuch des Asisi-Panoramas ver- Odette und Staschia
deutlichte, wie ein Grenzstreifen mit den
Da wir vier auch menschlich prima
dazugehörenden Anlagen sich mitten
zusammenpassten, war es ein äußerst
durch die Stadt gezogen hatte. Ein kuramüsanter und kurzweiliger Tag, der
zes Stück auf einer der Landebahnen des
nach vielen Stunden seinen feuchtfröhliwohl ältesten Verkehrsflughafens der
chen Ausklang in einem singapurischen
Welt spazieren zu gehen und dabei über
Restaurant in Kreuzberg fand. Odette
die Berliner Luftbrücke zu plaudern, rief
und Staschia wurden am sehr späten
ins Bewusstsein, was die Teilung der
Abend natürlich artig wieder bis zum
Stadt für deren Bewohner so alles mit
Hotel gebracht – so gehört sich das ja
sich gebracht hatte. Aber auch polizeiwohl.
lich relevante Orte, wie der Oranienplatz, das Georg-von-Rauch-Haus und
Geblieben sind die Erinnerung an
die derzeit die Schlagzeilen bestimmeneinem wunderschönen Tag – und der
de Gerhardt-Hauptmann-Schule, standen
rege Kontakt zu Odette. Wir haben uns
ganz sicher nicht zum letzten Mal geseauf der Tagesordnung.
hen.
Bei einer Visite im Nikolaiviertel
zurück
Pausti
wurde die Berliner Geschichte von der
Gründung der Stadt über die Bildung
Grillfest auf der Ponderosa
In diesem Jahr fand das Grillfest der
Verbindungsstelle am 13. Juni statt. Die
Vorbereitungen hierzu starteten wie immer schon am Vormittag mit den Ein-
käufen der Getränke und des Grillgutes.
Ab 15.00 Uhr begann der Aufbau für die
43 angemeldeten IPA Freundinnen und
Freunde bei dem ersten Gewitter des Ta-
17
Süd
ipa Berlin 3/2015
Unsere Grillmeister
ges. Tische und Bänke waren in diesem
Jahr so zu verteilen, dass alle Teilnehmer im Trockenen Platz nehmen und das
Essen genießen konnten. Den vielen fleißigen Händen, die anpackten und putzten, sei an dieser Stelle dafür gedankt.
Zu unseren Gästen zählten in diesem
Jahr von der LG Hajo Tilgner und Thomas Landsberg, von der Vbst West Jürgen und Anne Klös, Axel und Sabrina
Manthey, von der Vbst. Mitte Helmut
Dembinski.
Gegen 16.00 Uhr wurde das Buffet
mit einer köstlichen Auswahl unterschiedlichster, selbst zubereiteter Salate,
Soßen und vielem mehr eröffnet. Unsere
Grillmeister Marcus und „Opi Klaus“
(Foto) drehten das Fleisch und die
Würstchen und legten diese dann goldbraun auf die Teller der Hungrigen.
Allen, die für das kulinarische Wohl und
somit zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben, möchte ich ein großes Lob
aussprechen.
Nach fröhlich verbrachten Stunden
zog das zweite Gewitter des Tages heran
und mit den sich nähernden dunklen
Wolken waren die IPA Freunde und
Helfer zum Abbau auch schnell im Aufbruch. Die Aufräumarbeiten erschwerte
in diesem Jahr ein sehr heftiger Gewitterregen; und wären Thomas L. und Erika nicht geblieben, hätte das Aufräumen
und Putzen wohl einige Zeit länger gedauert. Trotzdem waren wir uns einig:
Das Grillfest ist immer ein Höhepunkt
im IPA Jahr.
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Sabine
Sonntagsbrunch
Der Sonntagsbrunch der Verbindungsstelle findet in diesem Jahr in der
Kleingartenkolonie „Oeynhausen“ in
Berlin-Wilmersdorf,
Friedrichshaller
Straße 3, 14199 Berlin, statt.
Wir treffen uns am 27. September
2015 um 10.00 Uhr vor Ort. Die Kosten
betragen 8,50 Euro für warme und kalte
Speisen. Anmeldungen können am Kontaktabend am 13. September 2015 ab
17.00 Uhr oder telefonisch und auch per
E-Mail beim Vorstand bis zum 15. September 2015 erfolgen.
Gäste sind, wie immer, herzlich willkommen.
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Sabine
Wieder Reisen der Vbst,…
… das wünschen sich viele der früheren Teilnehmer. Der Vorstand hat sich
daher entschlossen, diesem Wunsch zu
entsprechen, wobei die Reisedauer nicht
zu lang sein soll, die Entfernung nicht zu
groß, An- bzw. Abreise nicht zu be-
18
schwerlich und auch auf einen gewissen
Komfort wird Wert gelegt.
Für das kommende Jahr 2016 sind
zwei Reisen vorab angedacht und werden geplant, wenn sich eine ausreichende Anzahl von Interessenten bei mir
ipa Berlin 3/2015
oder dem Vorstand meldet. Hier die angedachten Programme in Kurzfassung:
1. Mai 2016 - Apulien
Flug Berlin-Bari-Berlin, Halbinsel
Gargano mit Heiligtum Sant‘Angelo,
Forest Umbra Wald, Vieste mit Bootsfahrt zu den Meeresgrotten, Stauferschloss Castel des Monte, Trani mit
Burg, Ostuni - die „Weiße Stadt“, Alberobello mit Trullihäusern, Martina Franca, Matera mit Tuffgrotten und Höhlenkirchen, Altamura mit seiner Kathedrale,
Lecce - Perle des apulischen Barock.
2. Oktober 2016 - Montenegro
Flug Berlin-Tivat-Berlin, Budva mit
Bootsfahrt zu den benachbarten Inseln
Sveti Nikolaus und Sveti Stefan, Cetinje,
Njegusi, Kotor mit Bootsfahrt nach
Perast, Moraca-Canyon mit Kloster,
Süd
Podgorica, ggf. Besuch Dubrovnik, Bar
mit Burg, Ulcinj, Ada Bojana, Ostrog
mit Kloster, Fahrt auf dem Skutari-See.
Dauer der Reisen 8 Tage, Preis ca.
1200,- Euro einschließlich Flug, 4****
Hotels, Halbpension, alle Transfers,
Busfahrten mit Eintrittsgeldern.
Die genannten Preise beziehen sich
auf eine Gruppenstärke von 16 Personen. Die Preise verringern sich entsprechend bei mehr Teilnehmern.
Interessenten können sich vorab bis
10. November 2015, unverbindlich, anmelden. Sie erhalten dann zu gegebener
Zeit ein ausführliches Programm sowie
weitere Informationen. Wie sonst auch
bisher, sind Gäste herzlich willkommen.
Dieter Paulus
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Mit dem Dampfer von Nord nach Süd
Der Wetterbericht verkündete Dauerregen und alle 21 Teilnehmer erhofften
den Irrtum der Meteorologen. Leider
irrten diese einmal nicht und so starteten
wir unsere Fahrt „von Nord nach Süd“
am 13.7.15, pünktlich um 10.20 Uhr, bei
Nieselregen von der Greenwichpromenade. Glücklicherweise hatte die Reederei den 1972 erbauten „Moby Dick“ am
Kai für uns bereitgestellt und im Bauch
des Wals ließ es sich gemütlich
sitzen. Mit Blick durch die großen
Panoramascheiben fuhren wir vorbei an den Stationen: Tegel Ort,
Spandau Lindenufer und Wannsee.
Ab der Station Kladow hatte der
Regen aufgehört, so dass man vom
Deck aus die Pfaueninsel, Cecilienhof und das Anlegen in Potsdam,
Lange Brücke, genießen konnte.
Zu uns als fast einzigen Gäste an
Bord war das Personal besonders
aufmerksam und es fehlte uns an nichts.
Auf dem Rückweg wurden die Stationen
vom Vormittag wieder angefahren, leider setzte auf dem Tegeler See wieder
heftiger Regen ein. Trotz des grauen
Himmels war es eine schöne und gemütliche, rund fünf Stunden dauernde
Dampferfahrt, in der Gesellschaft netter
IPA Freunde.
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Sabine
19
West
ipa Berlin 3/2015
Verbindungsstelle Berlin-West
c/o Claudia Ernst,
Darmstädter Str. 9, 10707 Berlin
Kontaktraum: Kaiserdamm 1, 14057 Berlin, A 24, 4. OG
IPA-Abende am ersten Dienstag jeden Monats
Leiterin:
Claudia Ernst
Sekretär:
Ernst Mäfers
[email protected] [email protected]
Sekretär:
Rainer Bartsch
Schatzmeister:
Burkhard Gäbe
[email protected]
[email protected]
Wanderung
Am 14. Juni 2015 trafen sich um
10:00 Uhr 22 IPA-Mitglieder und Freunde in der Maximilian-Kolbe-Straße, um
eine gemütliche Wanderung durch die
Gatower Heide durchzuführen. Nach allgemeiner Begrüßung und einem „Motivationsschluck“, der von Sabrina gereicht wurde, starteten wir in die Heide.
Der Wettergott meinte es gut mit
uns, es blieb trocken und die Temperatur
war angenehm zum Wandern. Auch für
alte Spandauer und Gatower war eine
Wanderung durch die Heide etwas Neues. Über die Rieselfelder ging es vorbei
an der ehemaligen Schlammdeponie, einer Klärteich-Modellanlage, über die alte Birnenallee Richtung Gatower Straße.
Vor der Gatower Straße bogen wir
rechts ab und passierten die dort ansässigen Bauernhöfe – Vorbei am „Beerengarten“, wo Erdbeeren und Heidelbeeren
selbst geerntet werden können. Weiter
ging es an der alten Dorfkirche vorbei,
zum ehemaligen Gutshof Gatow, wo wir
eine Pause einlegten.
Vom Gutshof sind nur noch das
Waschhaus und der Lehmbackofen
erhalten. Durch Privatinitiative wurden
diese saniert und werden als Gastronomie betrieben, wo man am Wochenende
20
einkehren kann. Von dem Angebot an
selbst gebackenem Kuchen und Brot
sowie Schmalzstullen und Würstchen
machten wir reichlich Gebrauch.
Nach der ausgiebigen Pause liefen
wir weiter, am historischen Wasserturm
vorbei zur Gatower Bockwindmühle, die
2007/2008 durch einen Förderverein
wieder aufgebaut wurde. Auf dem Weg
zu unserem Start/Ziel passierten wir das
Naturdenkmal „Hüllenphul“, wo seltene
Pflanzen und Tiere sich ansiedelten. Wir
folgten der alten Kopfweidenallee bis
zur neuen Birnenallee, die uns zu unserem Ziel führte. Hier trennten sich unsere Wege. Einige fuhren nach Hause, die
Verbliebenen kehrten zu einem guten
ipa Berlin 3/2015
West
und gemütlichen Mittagessen im Café
„Montalis” ein.
Da der Weg nur über unbefestigte
Feld-/Versorgungswege
führte, die
durch die vergangenen Regentage auch
nicht besser geworden waren, war es
nicht immer einfach, zu laufen. Mehrfach musste großen Regenpfützen ausgewichen werden und die Schuhe brauchten einen frischen Schuhputz. Dies war
aber der guten Stimmung nicht abträglich. Alle hatten Spaß und Freude an der
Wanderung.
Was mich persönlich freute war, dass
hier etliche IPA-Freunde zusammenkamen, die sich vorher nicht kannten. So
gab es auch genug Gesprächsstoff, da
sich während des Wanderns immer wieder neue Gesprächspartner zusammenfanden.
Ich danke den Teilnehmern der Wanderung, denn dies ist der schönste Lohn
für die Vorbereitung.
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Axel Manthey
Kirgisische Reiseimpressionen
Im Jahre 2014 hatte ich die Gelegenheit, Kirgistan zu bereisen und meine
Schwiegereltern und deren Familien zu
besuchen, die dort leben. Kirgistan ist
einer der fünf zentralasiatischen Staaten,
die 1991 aus den Republiken der Sowjetunion hervorgingen und seitdem unabhängig sind. Im Westen grenzt Kirgistan an China, im Norden und im Osten ist es von den Staaten Usbekistan,
Kasachstan und Turkmenistan umgeben.
Im Süden schließt sich Tadschikistan an.
In dem zentralasiatischen Binnenstaat
leben rund 5,5 Mio. Einwohner. Die
Hauptstadt ist Bischkek. Hier treffen
sich kirgisische, post-sowjetische, asiatische, orientalische und westliche Kultureinflüsse. Aber in Bischkek werden
auch die landschaftlichen Besonderheiten deutlich, die mich auf der ganzen
Reise begleiteten: Berge. Stets sieht man
die schneebedeckten Ausläufer des Tienshan-Gebirges, jenes Gebirges, das in
südöstlicher Richtung in den Himalya
übergeht. Die Berge haben in der Regel
eine Höhe von 5000 m. Die höchsten
gehören sogar zu der Gruppe der Achttausender.
Auf meiner Reise wurde ich mit
Aspekten deutscher Geschichte konfrontiert, die mir und wahrscheinlich auch
vielen Lesern, bis dato nicht bekannt
waren. Ich wusste, dass es in Kirgistan
deutsche Minderheiten gibt, die bis
heute ihre Spuren hinterlassen haben. Im
19. Jahrhundert wählten bereits evangelische Freikirchler das Exil in Kirgistan,
weil sie in einem sich liberalisierenden
Deutschland keine ausreichende Grundlage für ihren Glauben sahen. Eine andere Gruppe Exildeutscher siedelte unfreiwillig in Kirgistan an. Sie wurden
während des 2. Weltkrieges von Stalin
als Angehörige der deutschen Minderheit aus der Wolgaregion nach Zentralasien zwangsumgesiedelt.
Nicht bekannt war mir die historische Tatsache, dass die Deutschen in
Kirgistan auch Opfer verschiedener Säuberungswellen wurden. Bereits 1918,
kurz nach der Oktoberrevolution, übernahmen bolschewistische Gruppen nach
heftigen Kämpfen die Kontrolle über
Kirgistan. Zahlreiche Führungspersönlichkeiten aus Staat und Gesellschaft
wurden getötet und durch Moskautreue
21
West
Ausstellung
ersetzt. Auch zahlreiche Deutsche, die
im Zarenreich den sozialen Aufstieg geschafft hatten, waren unter den Opfern.
Noch gravierender war die stalinistische Säuberungswelle 1937, als
die gesamte (kommunistische) Führungselite durch den KGB
liquidiert wurde. Neben
zahlreichen
Deutschstämmigen war auch der Vater
des kirgisischen Nationalschriftstellers
Dschingis
Aitmatov unter den Opfern.
Nahe der Hauptstadt Bischkek wurden die vielen Tausend Opfer in einem Massengrab verscharrt. Bis 1991
waren die Tat und das Grab
ein Staatsgeheimnis, das fast
in Vergessenheit geraten
wäre.
Im Zuge der Nachwendezeit wurde dieses Kapitel der deutschkirgisischen Geschichte aufgearbeitet.
Heute erinnern ein zentrales Grabmal
und eine Gedenkstätte in Chong-Tash an
die vielen Opfern der stalinistischen
22
ipa Berlin 3/2015
Massenmorde. Auch Dschingis Aitmatov, der 2008 starb,
fand hier neben dem Grab
seines Vaters seine letzte
Ruhestätte. Große Marmortafeln listen alle Opfer dieser
Mordaktionen auf. Immer
wieder fallen dabei deutsche
Namen (in kyrillischen Buchstaben) wie Müller, Schmidt,
Hermann usw. auf. Als wir
das Denkmal besuchten, war
es schon sehr bedrückend,
sich all die Einzelschicksale
vorzustellen, von denen die
Inschriften zeugen.
Bei aller Betroffenheit gab es an
diesen Denkmal auch erfreuliche Momente. Als auf Nachfrage bekannt wurde, dass ich ein Besucher aus Berlin bin
und der Schwiegervater auch noch so
etwas ergänzte wie “Poliziski” aus
Gruppenfoto
“Germania”, wurde ich von den
kirgisischen Besuchern der Gedenkstätte
herzlich begrüßt und um ein Gruppenfoto gebeten.
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Ernst Mäfers
ipa Berlin 3/2015
Veranstaltungskalender
Veranstaltungskalender Berlin
Oktober – Dezember 2015
Zu allen Veranstaltungen sind Gäste willkommen. Nähere
Informationen, auch Terminänderungen, bei den
Mitgliedertreffen der Verbindungsstellen
Hinweis für die Vbst Mitte e. V.:
Der Treffpunkt in den Räumlichkeiten im A 26 wurde durch den Vorstand vorläufig
bis September abgesagt. Die JHV mit Wahlen am Montag, dem 19.10.2015, findet
wieder in den IPA-Räumlichkeiten statt. Für alle Mitglieder bitte beachten: Die
Mitgliedertreffen finden jetzt am Dienstag zur bekannten Zeit statt. Näheres bitte
beim Vorstand erfragen.
Tag/Uhrzeit
Veranstalter
Veranstaltung
siehe Heft
Oktober
06.
Di
08.
Do
19:00
West
West
12. Mo 19:00
Nord
13.
Di
17:00
Süd
15.
Do 19:00
Ost
16.
Fr
Ost
18:00
19. Mo 18:30
Mitte
Kontaktabend im IPA-Raum, A 24, Kaiserdamm 1,
14057 Berlin
bis So, den 11.10. Gegenbesuch bei der IPA-Zentralschweiz - in Planung, Näheres beim Vorstand
erfragen
Treffen im IPA-Raum, Polizeidirektion 1, Ruppiner
Chaussee 268, 13503 Berlin-Schulzendorf
Mitgliedertreffen im IPA-Keller, A 46,
Gallwitzallee 87, 12249 Berlin
Kontaktabend im IPA-Raum, A 62, Haus 4,
Cecilienstr. 92, 12683 Berlin-Biesdorf
Brauereibesuch - Näheres beim Vorstand der Vbst
erfragen (16,- € Eigenkostenbeitrag)
Jahreshauptversammlung mit Wahlen im IPARaum, A 26, Rudolstädter Str. 79 in 10713 BerlinWilmersdorf
November
03.
Di
zurück
19:00
West
09. Mo 19:00
Nord
13.
Fr
17:00
Süd
17.
Di
18:30
Mitte
19. Mo 19:00
3/2015, S.
Ost
Kontaktabend im IPA-Raum, A 24, Kaiserdamm 1,
14057 Berlin
Treffen im IPA-Raum, Polizeidirektion 1, Ruppiner
Chaussee 268, 13503 Berlin-Schulzendorf
Mitgliedertreffen / Filmabend im IPA-Keller, A 46,
Gallwitzallee 87, 12249 Berlin
Treffen im IPA-Raum, A 26, Rudolstädter Str. 79 in
10713 Berlin-Wilmersdorf
Kontaktabend im IPA-Raum, A 62, Haus 4,
Cecilienstr. 92, 12683 Berlin-Biesdorf
23
Veranstaltungskalender / Was bietet die IPA
Tag/Uhrzeit
Veranstalter
ipa Berlin 3/2015
Veranstaltung
siehe Heft
Dezember
zurück
03.
12.
Do 16:00
Sa 15:30
LG
West
13.
So
16:00
Süd
14. Mo 19:00
Nord
22.
Di
18:30
Mitte
??
??
????
Ost
LG-Vorstandssitzung in der VbSt West
Weihnachtsfeier - Ort und Zeit beim Vorstand
erfragen
Weihnachtliche Begegnung im IPA-Keller, A 46,
Gallwitzallee 87, 12249 Berlin
Weihnachtskontaktabend im IPA-Raum,
Polizeidirektion 1, Ruppiner Chaussee 268, 13503
Berlin-Schulzendorf
Treffen im IPA-Raum, A 26, Rudolstädter Str. 79 in
10713 Berlin-Wilmersdorf
Weihnachtsüberraschung – Näheres zeitgerecht vom
Vorstand
Was bietet die IPA in Berlin:
Ausflüge, Kurzreisen
8.10. Schweiz
West
Heft 1/2015
Mai 2016 Schweden
Nord
Besuch
16.10. Brauerei
Ost
LG-Sitzungen
3.12.
Mitgliedertreffen
6.10.
12.10.
13.10.
15.10.
West
Nord
Süd
Ost
19.10. Mitte (JHV m.
Wahlen)
3.11. West
9.11. Nord
13.11. Süd
16.11. Mitte
19.11. Ost
21.12. Mitte
Reisen (Süd)
Mai 2016 Apulien
Okt.2016 Montenegro
Heft 3/2015
Weihnachtsfeier
12.12. West
13.12. Süd
14.12. Nord
Weihnachtsüberraschung
Dez. 2015 Ost
Bei Veranstaltungen ohne
Heftangaben bitte bei der
jeweiligen Verbindungsstelle nachfragen. Sie wurden ohne weitere Informationen gemeldet. Änderungen nach Drucklegung
werden auf der Homepage
der
Landesgruppe
www.ipa-berlin.net
bekannt gegeben.
zurück
IPA-Veranstaltungen international
Österreich
USA
USA
23.-30. Januar 2016
3.-10. April 2016
10.-17. April 2016
Kanada
20.-31. Mai 2016
Internationale Skiwoche in Nassfeld
Pazifik & Nordwest-Kalifornientour
Tour „Züge, Weinbaubetriebe & Schätze
Kaliforniens“
Freundschaftswoche, Region Montérégie
Nähere Informationen auf der Homepage des Internationalen Administration Centers der IPA unter
http://www.ipa-iac.org/event.php
24
ipa Berlin 3/2015
Hobbyecke
Hobbyecke
„Auf keinen Fall langweilig“
Liebe IPA-Freunde,
kann sich noch jemand an mich erinnern? Außer vielleicht der Schatzmeister, der einmal jährlich den Eingang
meines Jahresbeitrages überwacht, oder
Claudia, von der ich viermal jährlich die
aktuellen Informationen der IPA-Landesgruppe Berlin erhalte?
Ich heiße Wulf Köhn, bin seit 1979
IPA-Mitglied bei der Vbst West und war
in den 80er Jahren des vergangenen
Jahrhunderts aktiv, habe Führungen und
Besichtigungen veranstaltet, selbst produzierte Filme vorgeführt und für einige
Interessenten auch Lehrgänge über Filmbearbeitung durchgeführt, bis mich die
Wiedervereinigung in den Ostteil der
Stadt katapultierte. Doch als Mitglied
bin ich der Vbst West treu geblieben.
Bis heute, wenn auch etwas aus der
Ferne.
Wulf Köhn
Seit 1995 wohne ich in Niedersachsen. Auch wenn es hier in Alfeld eine
Verbindungsstelle gibt, habe ich darauf
verzichtet, überzuwechseln. Meine Heimat liegt immer noch in Berlin. Ich
empfinde
deshalb
die
regelmäßigen
IPA-Zeitschriften
wie eine Nabelschnur zu den ehemaligen
Kollegen. Viele Namen sagen mir noch
etwas, doch immer häufiger finde ich sie
jetzt auch auf der Gedenkseite; denn
meine Generation stirbt langsam aus und
mit ihr auch die Erinnerungen an gemeinsame Zeiten, die vor 50 Jahren so
ganz anders waren als heute.
Ich bin jetzt fast 74 Jahre alt, habe
mich aber noch lange nicht „hinter den
Ofen gesetzt“. Das liegt mir nicht. Dafür
habe ich mein ganzes aufregendes berufliches Leben in einem dicken Buch mit
dem Titel „Auf keinen Fall langweilig“
zu Papier gebracht.
Hier eine kurze Inhaltsangabe:
Mit Hauptschulabschluss verlässt
Wulf Köhn 1956 die Schule und tritt in
das Berufsleben ein. Doch es gibt kaum
Lehrstellen in Berlin und schon gar
nicht als Buchbinder oder Buchdrucker.
Da muss man nehmen, was gerade angeboten wird: Polsterer und Dekorateur.
Nicht gerade ein Beruf für die Zukunft.
Doch aufgrund einer unsinnigen Wette
landet Köhn bei der Berliner Polizei und
findet dort seine berufliche Zukunft.
Die subjektiven Erlebnisse des Autors vom Wachtmeister der Bereitschaftspolizei bis zum Leiter der Wasserschutzpolizei geben gleichzeitig einen
geschichtlichen Eindruck von dem geteilten Berlin von der Nachkriegszeit bis
zur Wiedervereinigung. Die Schikanen
der
Transitkontrollen,
Mauerbau,
Schleusenkrieg,
Schahbesuch
und
25
Hobbyecke
ipa Berlin 3/2015
Studentenunruhen
haben ebenso ihren
dienstlichen Einfluss,
wie die Wiedervereinigung, die Köhn
nicht nur miterlebt,
sondern als Mitglied
der Expertengruppe
„Polizei“ im Provisorischen Regionalausschuss für den Großraum Berlin sogar
mitgestaltet hat.
Köhn gelingt es,
all diese beruflichen
und privaten Erlebnisse ohne Scheu und
mit einem leichten
Augenzwinkern
zu
erzählen, wobei er
auch eigene Peinlichkeiten nicht auslässt.
Alles in allem war
sein Leben … auf
keinen Fall langweilig!
Das Buch ist erschienen bei edition
winterwork,
ISBN
978-3-86468-506-4,
620 Seiten, fester
Einband (Hardcover) zum Preis von
20,90 €. Es kann im Buchhandel erworben werden, sollte es dort nicht vorrätig
sein, auch direkt beim Verlag edition
winterwork, Carl-Zeiss-Straße 3, 04451
Borsdorf, Tel. 034291-3172-0, Fax
034291-3172-16, [email protected] oder www.edition-buchshop.de.
Auf Vorschlag des Polizeipräsidenten a. D. Georg Schertz wurde das Buch
in die Polizeihistorische Sammlung
26
Berlin aufgenommen. Darauf bin ich
sehr stolz!
Ich würde mich freuen, wenn es auch
bei euch Interesse findet. Und schreibt
mir doch mal eure Eindrücke unter Wulf
Köhn, Bahnhofstraße 18, 31061 Alfeld
(Leine), Tel. 05181 2873311 oder
[email protected].
Mit herzlichen Grüßen
Wulf Köhn
zurück
ipa Berlin 3/2015
IPA - international
IPA - international
Im „Newsletter“ 5/2015 des IEB schrieb der Internationale
Präsident:
Dilemma
In unseren aktuellen offiziellen Dokumenten steht: „Laut Artikel 4 der Internationalen Statuten ist die Gründung
einer neuen Sektion in jedem souveränen, international anerkannten Staat
möglich, in dem uneingeschränkt den
Grundsätzen nach gelebt werden kann,
die in Kapitel A der Internationalen Statuten der International Police Association (IPA) enthalten sind.“
Das bedeutet mit anderen Worten,
dass jede Sektion und somit jeder Staat,
in dem wir die Bildung einer Sektion
akzeptieren, „sich zur Einhaltung der
Grundsätze der Allgemeinen Erklärung
der Menschenrechte [verpflichtet], wie
sie 1948 von den Vereinten Nationen
verkündet wurden, und erkennt, dass
jede Art der Folter mit diesen
Grundsätzen absolut unvereinbar ist.“
Dennoch steht in unseren Dokumenten auch: „Angehörige des Polizeidienstes anderer Länder dürfen nur aufgenommen werden, wenn in ihrem Land
keine Sektion besteht (ausländische
assoziierte Mitgliedschaft)“ und dass ein
Minimum an fünfzig ausländischen assoziierten Mitgliedern notwendig ist, um
eine Sektion zu gründen.
Sie verstehen, worauf ich hinaus
will? Nun kann durchaus die Situation
auftreten, dass es mehr als 50 ausländische assoziierte Mitglieder in einem
Staat gibt (Mindestanzahl an Mitgliedern, die für die Gründung einer neuen
Sektion notwendig sind) und diese sich
dennoch nicht zu einer Sektion zusammenschließen dürfen, weil der entspre-
chende Staat die oben genannten
Bedingungen nicht erfüllt.
Das bedeutet, dass wir jeden Polizeibeamten auf der Welt als gut genug
erachten, dass er unserer Vereinigung
beitreten darf, aber nicht als Gruppe, die
willens ist, eine Sektion zu gründen,
wenn der Staat, in dem sie leben, nicht
alle unsere Regeln befolgt.
Ich will nicht sagen, dass das falsch
ist, aber gleichzeitig will ich nicht so
tun, als sei es rechtens! Mir fällt auf,
dass viele Polizeibeamte den Willen haben, die IPA weiterzuentwickeln, auch
in Staaten, die sich derzeit auf einem politischen Level nicht dafür „qualifizieren“.
Daher stellt sich die Frage: Sollen
wir diese Regel weiterhin so streng befolgen und uns politisch korrekter zeigen, als es „polizeilich“ korrekt ist? Die
Antwort hierzu zu geben ist nicht meine
Aufgabe, aber diese Frage bedarf einer
Diskussion, da wir viele Anfragen aus
Ländern erhalten, die wir gemäß unserer
aktuellen Regeln nicht als Sektionen in
unsere Vereinigung aufnehmen können.
Ich gebe zu, dass es kein einfaches
Dilemma ist, aber Fragen verlangen Antworten, und ich möchte, dass die Delegierten über diese Frage nachdenken,
damit wir die beste Antwort der IPA
darauf finden, zum Wohle der Vereinigung und ihrer Entwicklung.
Servo per Amikeco
Pierre-Martin Moulin
Internationaler Präsident
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Wir gratulieren
ipa Berlin 3/2015
Wir gratulieren
Die IPA-Landesgruppe Berlin
gratuliert allen Geburtstagskindern
des zweiten und dritten Quartals 2015,
darunter besonders zum
50. im Mai: Uwe Wöllner (Ost), Carsten
Bresch (Nord), Jürgen Schulz (Ost);
im Juni: Rolf Reinsch (Mitte),
Zdravko Babic (Ost), Ernst Mäfers
(West); im Juli: Jörg Stegitz (Süd),
Kerstin Wiebach (Süd), Christian
Krause-Brenner (von Süd), Michael
Herrmann (Ost); im August: Volker
Paul (Ost), Torsten Jentsch (West)
und im September: Burkhard Klose
(Nord);
55. im April: Peter Grosser (Mitte),
Katrin Leupolt (Nord), Beatrix
Steinbrück (Mitte); im Mai: Wolfgang Kuhn (Ost), Stephan Strehlow
(West); im Juni: Jörg Riemer (Mitte); im Juli: André Karpe (Nord),
Bärbel Schlichting (Nord), Christian-Thomas Geppert (Ost) und im
September: Detlef Laufer (West),
Mattias Handorf (Ost);
60. im Mai: Christiane Sydow (Süd);
im Juni: Adam-Andreas Rogowski
(Ost); im Juli: Uwe Elstermann
(Ost), im August: Thomas Jahnke
(Süd), Michael Wustmann (Mitte)
und im September: Michael
Schreiber (Mitte);
65. im April: Bernd Schnell (Süd),
Wolfgang Krüger (Süd), Jörg Ebert
(Ost) Reiner Hohmann (Süd); im
Mai: Ralf-Peter Grund (West),
Detlev Dauda (West), Bernd Müffke
(Nord); im Juni: Peter Nitschke
(Ost); im September: HansJoachim Veit (West);
28
70. im April: Wolfgang Griephan (Mitte); im Juni: Klaus Blasberg
(Nord); im Juli: Rainer Leyde
(Nord); im August: Stefan Müller
(Süd), Claus Hilke (West), Erich
Altmann (Nord) und im September:
Catjano Schilling (Mitte), Henrik
Proch (Süd), Klaus-Dieter Krebs
(Süd);
71. im April: Lothar Heller (Süd),
Klaus Schulz (Nord), Peter Zeller
(Nord), Jürgen Krämer (Mitte); im
Mai: Klaus-Jürgen Sydow (Süd),
Michael Thomas (Ost); im Juni:
Joachim Marsch, Ute Schulz, Manfred Berger und Jürgen Weis (alle
West), Fritz Ostendorf (Nord); im
Juli: Dieter Schultze (West), Jürgen
Sommer (Süd); im August: Karl
Flohr (Süd), Hans-Joachim Arlt
(Süd) und im September: Klaus
Warzecha (Süd), Bernd Lipowski
(Nord), Jürgen Jacobi (Mitte)
Heinz-Udo Steinbaur (Mitte);
72. im April: Gerd-Peter Frohwein
(Süd), Klaus-Peter Laudien (Nord);
im Mai: Günter Malpricht (Nord),
Wolfgang Herrmann (Ost), Bernd
Reschke (Mitte); im Juni: HeinzJörg Wehr (West), Gero Striek
(Süd), Günter Krause (Süd); im Juli: Günter Damerius (Mitte); im
August: Werner Michael (Mitte),
Manfred Witt (Ost), Hans-Jürgen
Mathwig (Nord), Harald Brendel
(Süd), Manfred Hauke (Süd), Peter
ipa Berlin 3/2015
73.
74.
75.
76.
77.
Wietzke (West), Hans-Jörg Grade
(West), Manfred Schneider (Nord)
und im September: Renate Lorenz
(West), Peter Sengpiel (West);
im April: Bernd Junge (Süd), Wolfgang Thiele (Süd), Norbert Heeder
(Nord), Klaus-Dieter Platu (Süd);
im Mai: Ulrich Lewwe (West),
Klaus Balz (Süd), Ekkehard Drache
(Süd) und im Juni: Peter Schulz
(Mitte), Heinz Krumrey (Nord);
im April: Bernd-Georg Claus (Süd),
Wolf-Norbert Heinrich (Süd); im
Mai: Heinz-Jürgen Wolter (Ost),
Klaus Stasch (Mitte); im Juni:
Hans-Joachim Hecht-von Zittwitz
(Nord); im Juli: Dietrich Zander
(Süd), Wolfgang Els (Nord); im
August: Wulf Köhn (West), HansGünter Mahr (Nord), Siegfried
Wüsthof (Nord) und im September:
Barbara Dehn (Süd), Leane Floßdorf (Süd);
im April: Willy Hentges (West); im
Juli: Siegfried Neumann (Nord),
Peter Unglaube (Mitte); im August:
Gerd Czerlinski (Mitte), Klaus Hobusch (Süd), Hans-Joachim Maaß
(Süd) und im September: Winfried
Spatzker (West);
im April: Sigrid Thiele (West); im
Mai: Eckart Gräfe (Nord); im Juni:
Klaus Poeggel (Süd), Ingrid BlumKlitscher (Mitte), Klaus Müller
(Süd), Eckhard Christ (Süd); im
August: Dieter Lade (Nord) und im
September: Dieter Fulik (Süd);
im April: Fritz Hahn (Nord); im
Mai: Wolfgang Kasper (Süd), Manfred Reimann (Nord); im Juli: Helmut Schneidewind (Nord), Dieter
Paulus (Süd); im August: Klaus
Ermisch (Mitte), Ulrich Samlow
Wir gratulieren
(Nord) und im September: Peter
Pantermöller (Süd), Ruth Martin
(Nord), Horst Mühlfeld (Süd);
78. im April: Joachim Hentschel
(West); im Mai: Jürgen Hartmann
(Nord), Jürgen Hardt (West); im
Juni: Horst Kallies (Nord); im August: Hans-Georg Schiller (Mitte),
Karl-Heinz Marquardt (West);
79. im April: Gerhard Schulz (Mitte);
im Juni: Ferdinand Hoffmann (Ost),
Jürgen Durst (Süd); im August: Arno Bieletzke (Süd), Werner Busch
(Nord) und im September: Reinhard Laube (Mitte);
80. im April: Horst Michaelis (Mitte);
im Mai: Hans-Joachim Boretius
(Nord); im Juni: Ingrid Horn (Süd);
im Juli: Heinz Wiesner (West); im
August: Egon Kutzera (Nord) und
im September: Manfred Strauß
(Nord);
81. im April: Horst Hemling (West); im
Mai: Horst Günther (Süd); im Juni:
Wolfgang Lange (Süd), Harry Podzuweit (Mitte), Eberhard Fecke
(West), Ingrid Wendland (West); im
Juli: Rolf Krickow (West), Günter
Grätz (Süd); im August: Dieter
Fleischmann (Mitte), Gerald Dörp
(Mitte), Klaus Försterling (Süd), Joseph Lirche (West) und im September: Jürgen Köppner (Nord);
82. im Mai: Claus Barth (Süd); im Juli:
Heinz Schoppe (West); im August:
Kurt Berndt (Süd) und im September: Hans-Joachim Lehmann (Süd);
83. April: Horst Heyne (Süd); im Juni:
Werner Hardtke (West) und im Juli:
Wolfgang Köppen (West);
84. im April: Hans-Otto Selke (Nord);
im September: Harald Wittur (Mitzurück
te);
29
Wir gratulieren / Schlusspunkt
ipa Berlin 3/2015
85. im Mai: Gerhard Manzke (Mitte),
Herbert Sowik (Mitte) und im Juni:
Joachim Rein (West);
86. im Juli: Karl-Heinz Schaknies
(Süd) und im September: Siegbert
Aron (West);
87. im Mai: Werner Kortmann (Mitte);
im August: Heinz Brandt (Süd) und
im September: Werner Herrmann
(Süd);
88. im April: Walter Wilfling (West);
im Mai: Ilse Leischulte (Süd); im
September: Günter Mauer (Süd);
89. im Juli: Günter Patho (West);
90. im April: Manfred Harter (West);
92. im Juli: Harry Bär (Nord).
Schlusspunkt
Vorsicht: Glatteis!
Mitten im Sommer
eine ungewöhnliche
Überschrift – aber sie
bezieht sich auch nicht auf das Wetter,
sondern auf eine vom Internationalen
Präsidenten gewünschte Diskussion
(siehe Seite 27 in diesem Heft).
Die ersten assoziierten Mitglieder gab
es schon kurz nach der Gründung der
Britischen Sektion. Selbst als die IPA in
Westeuropa fast überall Sektionen hatte,
gab es noch assoziierte Mitglieder aus
anderen Teilen der Welt, wobei besonders die Briten, nicht zuletzt durch ihr
ehemaliges Kolonialreich, viele solcher
Mitglieder hatten. Dass die IPA schon
recht früh auf allen fünf Kontinenten
vertreten war, ist in erster Linie ihr Verdienst.
Aber die Welt war geteilt und kein
vernünftiger Mensch hätte versucht, den
IPA-Gedanken in den Ostblock (oder
das „sozialistische Lager“) zu exportieren, schon weil man auch hier wusste,
was nicht „Linientreuen“ auf der anderen Seite des Eisernen Vorhangs drohte.
Der Verweis auf die UN-Menschenrechtserklärung wurde erst 1988 Bestandteil der Internationalen Statuten.
Nicht zuletzt deshalb, weil die Britische
Sektion mit ihren zahlreichen assoziierten Mitgliedern die Aufnahme der Sek-
30
tion Südafrika beim Weltkongress 1982
beantragte und diese Aufnahme dann
das Missfallen der UNO erregte. Sie fror
ihre Zusammenarbeit mit der IPA für
längere Zeit ein. Die IPA-Mitglieder aus
Südafrika waren vorher unbeachtet geblieben, die nun aufgenommene IPASektion aber nicht.
Die IPA international besteht aus nationalen Sektionen, die ihrerseits Mitglieder haben, die sie, unter Berücksichtigung international festgelegter Regeln,
aufnehmen können. Jede Sektion muss
selbst entscheiden, wen sie als Assoziiertes Mitglied aufnimmt, und das bedeutet keinesfalls, dass sie jeden Angehörigen des Polizeidienstes auf der ganzen Welt als assoziiertes Mitglied akzeptieren muss (oder sollte). Damit sind wir
bis jetzt ganz gut gefahren.
Die Gründung von Sektionen ohne
Akzeptanz im eigenen Land zuzulassen,
ist mehr als gefährlich, nicht zuletzt
auch für die sich dafür engagierenden
Polizeibediensteten. Schon in ihrem Interesse sollten wir auf Experimente verzichten. Und eine Sektion Nordkorea? –
das ist nicht nur ein Schreckgespenst,
das wäre gegenwärtig auch ein echtes
Dilemma. Alte Autofahrerregel: Bei
Glatteisgefahr – Gas wegnehmen!
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Jürgen Klös
ipa Berlin 3/2015
Impressum
International Police Association (IPA)
Landesgruppe Berlin der Deutsche Sektion e. V.
ipa Berlin ist das Informationsblatt der IPA-Landesgruppe
Berlin und ihrer Verbindungsstellen und erscheint jährlich
mit vier Ausgaben
Impressum
Herausgeber:
International Police Association (IPA)
Landesgruppe Berlin der Deutsche Sektion e. V.
c/o Sabine Short, Alt-Marienfelde 18, 12277 Berlin
Redaktion:
Thomas Landsberg (verantwortlich)
[email protected]
Stephan Dannigkeit
[email protected]
Redaktionskorrespondenten: Vbst
Mitte
Nord
Ost
Süd
West
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Druck:
Auflage:
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Petra Wendt
Heide Braune
Sabine Short
Sabrina Manthey
Im Selbstverlag, Gestaltung und Satz Thomas Landsberg
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Hammerstraße 6, 49757 Werlte
Tel. 05951 2676
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1.500 Exemplare
ipa Berlin erhalten die IPA-Mitglieder in der LG Berlin, der Geschäftsführende Bundesvorstand, alle Landesgruppen der Deutschen Sektion, verschiedene Verbindungsstellen im In- und
Ausland, das International Administration Centre des Internationalen Vorstandes (PEB) und
Polizeibehörden in Berlin.
Artikel, die mit dem Namen oder Kurzzeichen des Verfassers gezeichnet sind, geben nicht in
jedem Fall die Meinung des Herausgebers wieder. Einsender von Manuskripten und Leserbriefen erklären sich mit der redaktionellen Bearbeitung oder Kürzung ihrer Beiträge einverstanden.
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Redaktionsschluss für Heft 4/2015 (Dezember) ist am 10. Oktober 2015
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