blickpunkt - DHBW Villingen

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blickpunkt - DHBW Villingen
Ausgabe 58 3/2013 - Oktober
blickpunkt
Neuigkeiten zu
Campusgeschehen
Veranstaltungen
Dualen Partnern
Erstemester beginnen mit Studium - Rekord an Gesamtstudierenden
So viele Studierende wie noch nie
Studieninfotag
Mittwoch
20. November
9 bis 14 Uhr
Veranstaltungsorte
Sozialwesen
Schramberger Straße 26
Wirtschaft
Friedrich-Ebert-Straße 30
EDITORIAL
Liebe Leserinnen und Leser,
Prof. Dr. Anton Hochenbleicher-Schwarz mit einigen von 233 Studienanfängern der sozialen Arbeit
Zu Beginn des neuen Studienjahrs haben 850
Erstsemester ein duales Studium aufgenommen. Damit erreicht die Gesamtstudierendenzahl mit 2552 erneut einen Höchststand in der
Geschichte der DHBWVS.
Die Fakultät Wirtschaft begrüßte 559 Studienanfänger. »Obwohl es dieses Jahr keinen doppelten Abiturjahrgang mehr gab, haben wir
nahezu die Erstsemesteranzahl vom vergangenen Jahr erreicht«, sagt Rektor Jürgen Werner.
Einige Studienplätze in den Wirtschaftsstudiengängen konnten nicht vergeben werden, da
einzelne Unternehmen Schwierigkeiten hatten,
genügend qualifizierte Bewerber zu finden.
In der Fakultät Sozialwesen sind laut Dekan
Prof. Dr. Anton Hochenbleicher-Schwarz die
Kapazitäten erneut voll ausgeschöpft. Personell und platzmäßig herrscht Bedarf. Daher ist
die Freude groß, dass noch vor Studienbeginn
für die beengte Raumsituation eine Lösung
gefunden wurde. Mit der Anmietung von 500
Quadratmetern im ehemaligen Dialysezentrum
direkt neben dem Studiengebäude der Fakultät
wurden vier Hörsäle und acht Büros bezogen.
Bevor der reguläre Vorlesungsbetrieb begonnen hat, wurden die frischen DHBW‘ler in
Einführungsseminaren auf das bevorstehende
Studium eingestimmt, lernten ihre Professoren
kennen und erfuhren Grundsätzliches über die
Studieninhalte. Eine große Erstsemesterbegrüßung von Rektor, Oberbürgermeister und
Studierendenvertretung fand im feierlichen
Rahmen in Villingen statt. Weitere Informationsveranstaltungen von Bibliothek, International Office, Prüfungsamt, Sprachenabteilung,
Zentrum für eLearning und der Studierendenvertretung sowie des Career Centers folgen.
Im September erhielten die »Neuen« bereits die
Gelegenheit, an Englisch- und Mathevorkursen
teilzunehmen. Als Belohnung für das freiwillige
Büffeln vor Studienbeginn gab es ein Begleitprogramm mit Stadtführungen, Kneipenbummel und einer Wanderung durchs Schwenninger Moos.
das neue Studienjahr hat begonnen. Ich freue
mich sehr, unsere Erstsemester herzlich an der
Hochschule willkommen zu heißen. Eine Begrüßungsfeier gab mir bereits die Gelegenheit,
mich ihnen vorzustellen und sie zu treffen.
Sabine Fritz sprach mit Prof. Dr. Winfried
Sennekamp über dessen Abschied und stellt
den neuen Leiter des Studiengangs Soziale Arbeit mit psychisch Kranken und Suchtkranken,
Prof. Dr. Jan Kizilhan, vor.
Im September war Schwenningen Veranstaltungsort des ersten Logistik-Kongresses Südwest, einer erfolgreichen Kooperation der regionalen IHK, der Hochschule Furtwangen und
der Dualen Hochschule.
Bei zwei Informationsabenden konnten sich Eltern, Schüler und Interessierte einen Überblick
zu Bachelor- und Masterstudium verschaffen.
Bis zum Jahresende finden weitere interessante Veranstaltungen an unserer Hochschule
statt, Sie sind herzlich dazu eingeladen.
Ich wünsche Ihnen einen goldenen Herbst.
Test bestanden
Logistikkongress Südwest zeigt Probleme und Chancen der Branche
Logistik braucht mehr Fachkräfte
Hat seine Sache gut gemacht. Philipp Johnston
wird von Katrin Edinger beglückwünscht.
Große Freude herrschte bei 39 Kandidaten, die
im Juli den Studierfähigkeitstest erfolgreich bestanden haben. Unter ihnen befand sich Philipp Johnston. Der 22-Jährige hat bereits eine
Ausbildung zum Mechatroniker bei IMS Gear
absolviert und verbrachte 2011 ein Praktikumsjahr in Gainesville beim US-Standort des Unternehmens. Seine Pläne für ein Studium im Fach
Technical Management in Kooperation mit wst
in Löffingen sind damit in Erfüllung gegangen.
Schüler mit Fachhochschulreife müssen eine
Eignungsprüfung absolvieren, um die Voraussetzungen für eine Zulassung an der Dualen
Hochschule Baden-Württemberg zu erfüllen.
Die meisten Teilnehmer kamen aus der Region. Zwei Personen aus Berlin und Oberhausen scheuten den weiten Weg nach VillingenSchwenningen nicht. Die Testung erfolgte unter
der Leitung von Katrin Edinger und Yvonne
Bendowski. Insgesamt haben 56 Personen daran teilgenommen.
Der Logistikkongress Südwest gab Unternehmenslenkern und Logistikexperten Gelegenheit
zum Austausch. Für die gemeinsame Veranstaltung hatten IHK, Hochschule Furtwangen und
Duale Hochschule hochkarätige Referenten
gewonnen. Darunter Hans-Jörg Hager, Lichtgestalt der Branche. Der Vortragsbogen spannte
sich von Mobilitätskonzepten über kooperative
Logistiklösungen bis zur IT. Lokale Vertreter wie
Bernd Hermle von Aesculap und Karlhubert Dischinger boten zum Auftakt neben Dr. Lothar
Ufersamer von Daimler interessante Einblicke.
Neben dem Hörsaalgeschehen gab es einen
Fahrerwettbewerb, dem sich sieben Berufskraftfahrer stellten. Zu den Aufgaben gehörte
wirtschaftliches Fahren, Kenntnisse von Sozial-
Heico Plazek spricht mit Fahrtrainer Wolfgang
Leins die bevorstehende Testfahrt durch.
vorschriften wie Lenk- und Ruhezeiten, Fahrsicherheit und Ladungssicherung.
Der Kongress wurde von Prof. Dr. Jochen Baier
(HFU), Micha Groh (IHK), Prof. Dr. Erich Klaus
(DHBW), Prof. Dr. Guido Siestrup (HFU) und Sabrina Wohland (DHBWVS) organisiert.
Ministerialdirektorin Dr. Simone Schwanitz besuchte die Hochschule
Besuch aus dem Ministerium
Weg von der grauen Theorie
Theorie muss durchaus nicht grau sein und
kann sogar Spaß bringen. Diese Erfahrung
machten Studierende des Jahrgangs Industrie
2011 in der Veranstaltung »Wissenschaftstheorie und empirische Sozialforschung«. Im
Rahmen von kleineren empirischen Erhebungen wurde Fragen nachgegangen, wie gutes
Bier schmecken muss oder die Beratung in
Handyshops ausfällt. Die Umfragen und Beobachtungen brachten ebenfalls zu Tage, dass
Studierende rote Gummibärchen bevorzugen,
Jüngere und Ältere jedoch lieber zu den weißen
greifen. Die Konzeption der Lehrveranstaltung
lag bei Prof. Dr. Harry Giesler. Lehrbeauftragter
war Thomas Wege.
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Simone Schwanitz (2. v. links) beim Rundgang mit Rektor Jürgen Werner (3. v. li.), DHBW-Vorstandsmitglied Bärbel Renner (4. v. li) in Begleitung weiterer Vertreter der Hochschule.
Die Gelegenheit zu einem Besuch nahm Dr. Simone Schwanitz, Amtschefin im Wissenschaftsministerium, wahr. Rektor Prof. Jürgen Werner
präsentierte der Ministerialdirektorin die Hochschule im Überblick. Auf die bauliche Situation
ging Verwaltungsdirektor Andreas Heidinger
ein. Des Weiteren erhielt der Gast aus Stuttgart
Informationen über Forschungsprojekte, neue
Studiengänge und die Bedeutung der Dualen
Partner. Bei einem anschließenden Rundgang
zeigte sich Simone Schwanitz beeindruckt von
Architektur und Studienbedingungen.
Im Bild von links: Michael Wollek, Vorstand
Stiftung St. Franziskus; Simone Schwanitz;
Rektor Prof. Jürgen Werner; Prof. Dr. Bärbel
Renner, Mitglied des Vorstands der DHBW; Dekan Prof. Dr. Anton Hochenbleicher-Schwarz;
Verwaltungsdirektor Andreas Heidinger; Stefanie Zyska, Sprecherin Studierendenvertretung;
Ministerialrat Michael Erdlenbruch; Prof. Dr.
Christopher Paul; Marlon Böhland, Student und
stellvertretendes Mitglied im Hochschulrat.
international aktuell
international aktuell
international aktuell
international aktuell
Studierende lernten Riga und Tallinn kennen
Professoren im Ausland
Summer School führte ins Baltikum
Ein von Erasmus finanziertes Mobilitätsprogramm eröffnet Professoren die Möglichkeit,
Lehrveranstaltungen an Partnerhochschulen
im Ausland zu halten. Prof. Dr. Michael Bungert
las an der Partnerhochschule in Riga Strategic
Marketing Management und Prof. Dr. Thomas
Häring lehrte Economics an der Budapest Business School.
Personelle Verstärkung
Die Teilnehmer an der Summer School erlebten interessante Tage. Links im Bild Angela Brusis, 5. von
links Prof. Dr. Lothar Wildmann und rechts Prof. Dr. Michael Bungert, der in Riga die Gruppe traf.
Zwölf Studierende verbrachten in Begleitung
von Auslandsreferentin Angela Brusis und Prof.
Dr. Lothar Wildmann eine Woche lang eine
Summer School im Baltikum. Die Partnerhochschulen in Riga und Tallinn hatten für die Gäste
ein umfangreiches Programm zusammengestellt. Über das akademische Programm hinaus
wurden Firmenbesuche zu der Bank of Latvia
und Ericsson unternommen. Die Firma stellt
den Studierenden künftig Praktika in Aussicht.
Summer Schools werden jährlich vom International Office für Studierende des zweiten und
vierten Semesters angeboten. Informationen
finden sich auf der Lernplattform Willi.
Maria Alarcos verstärkt das International Office ein weiteres Jahr lang. Bis September war
sie dort als Praktikantin tätig. Ein Auslandssemester führte die Spanierin bereits 2011 an die
Duale Hochschule. Als sie im vergangenen Jahr
ihr BWL-Studium abgeschlossen hatte, kehrte
sie an die DHBWVS zurück. Zu den Aufgaben
der Mitarbeiterin zählt die Unterstützung bei
der Organisation von Aufenthalten ausländischer Studierender und dem internationalen
Semester. Darüber hinaus betreibt sie den Ausbau spanischer Kooperationen. Privat geht die
25-Jährige gern ins Fitnessstudio und Kochen
ist eine Leidenschaft von ihr.
International Office gestaltete für Ungarn individuelles Programm
Zwei Wochen im Juli bleiben unvergessen
Maria
Alarcos
Gastdozent aus England
Die ungarischen Studierenden und der internationale Club haben viel zusammen unternommen.
Studierende von der Budapest Business School
nahmen im Juli an einem Studienprogramm
teil. Hierfür hatten sich die 14 Teilnehmer in
Ungarn erfolgreich um ein Stipendium bemüht.
Das International Office stellte ein individuelles
Studienprogramm zusammen. Bei Firmenbesuchen zu Alpirsbacher Klosterbräu und All-
safe Jungfalk, einem Spezialisten für LadegutSicherungen, flossen erste Kenntnisse aus den
Kursen »Business Simulation« und »Business in
Germany« mit ein. Die Studenten studieren in
Ungarn Diplomatie und internationale Beziehungen. Ein Besuch des europäischen Parlaments in Straßburg fand daher viel Beifall.
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Ein umfassendes Programm erwartete Dr.
Pawel Capik von der Sheffield Hallam University
an der Dualen Hochschule. Neben Vorlesungen
in den Studiengängen Steuern und Prüfungswesen, Industrie und Wirtschaftsprüfung führte der Dozent Gespräche mit dem International
Office, dem Studiengang International Business
unter Leitung von Prof. Dr. Ulrich Kotthaus und
Prof. Dr. Petra Kroflin sowie weiteren Kollegen.
Wichtige Bereiche der Kooperation mit der britischen Universität sind Summer-School-Angebote, ein erweiterter Dozentenaustausch und
die Entwicklung gemeinsamer Lehreinheiten in
International Business.
Bestens betreut wurde der Gast aus England von der Leiterin des International Office,
Claudia Rzepka.
Wirtschaftsstudiengänge luden zu einer Ausbilderkonferenz ein
In der Lesbar stöbern
Ausbilder kamen an die Hochschule
Anja Kehrer und Wolfgang Hirschberger übergeben Anette Wangler (Mitte) den Preis.
Die Akteure der Ausbilderkonferenz auf einen Blick: Prof. Rudolf Ringwald, Claudia Rzepka, Prof. Dr.
Wolfgang Hirschberger, Sabrina Wohland, Rektor Prof. Jürgen Werner und Katrin Edinger
Während einer Ausbilderkonferenz Wirtschaft
machte Rektor Jürgen Werner vor rund 100
Unternehmensvertretern deutlich, dass die
Qualität des dualen Studiums ein gemeinsamer Erfolg sei. 210 Leistungspunkte in sechs
Semestern »wäre ohne Sie nicht möglich«,
verdeutlichte Prof. Jürgen Werner die Rolle der
rund 900 dualen Partner.
Mit durchschnittlich 50 Wochenstunden an
Arbeitsleistung haben dual Studierende ein
beachtliches Pensum zu absolvieren. Dieser
»workload« müsse sowohl von Seiten der Hoch-
schule als auch der Unternehmen eingefordert
werden, erläuterte Rudolf Ringwald.
Die Aufgaben der Studienberatung wurden
von Katrin Edinger vorgestellt. Claudia Rzepka
informierte über Auslandssemester und Prof.
Dr. Wolfgang Hirschberger stellte das neueste
Masterangebot »Master in Business Management - Accounting and Controlling« vor.
Das Wirkungsfeld einer Familienbeauftragten
erläuterte Sabrina Wohland. Seit 2012 trägt die
Hochschule das Qualitätssiegel »Audit familiengerechte Hochschule«.
Duale Hochschule informiert Eltern über das Studium
Elterninfoabend findet großen Zulauf
Prof. Dr. Frank Staab gab wertvolle Tipps für ein
Studium in der Wirtschaftsinformatik.
Abiturienten, die gleich nach dem Schulabschluss studieren möchten, müssen sich bereits mit 16 Jahren Gedanken über ihre Berufsund Studienwahl machen. Eltern kommt dabei
eine wichtige Rolle zu. Oftmals sind sie wertvol-
le Ratgeber. Aus diesem Grund fand ein Elterninfoabend überaus großen Zuspruch. Rund 250
Eltern kamen gemeinsam mit ihren Töchtern
und Söhnen zur Veranstaltung und nahmen damit die Gelegenheit wahr, die Hochschule und
das duale Studium kennenzulernen.
Interessierte erfuhren alles Wichtige über die
Zulassungsbedingungen sowie den Verlauf
des praxisintegrierenden Studiums und dessen
Vorteile. Darüber hinaus wurden die verschiedenen Studienangebote in den Fakultäten Wirtschaft und Sozialwesen erläutert. Im Anschluss
an die Veranstaltung bestand die Möglichkeit
zum persönlichen Gespräch mit einzelnen Professoren.
Bei einem Krankenbesuch kam Anette Wangler
die zündende Idee für einen Namen der Hausbibliothek. Mit ihrem Vorschlag »Lesbar« gewann die Dozentin ein Preisausschreiben, das
die Bibliothek zusammen mit dem Partnerverein ausgelobt hatte. Die Lesbar stellt aus privaten Bücherregalen der Mitarbeiter aussortierte
Exemplare zur Verfügung. Prof. Dr. Wolfgang
Hirschberger, Geschäftsführer des Partnervereins der Hochschule, übergab Anette Wangler
im Beisein von Bibliothekarin Anja Kehrer einen
Geldgutschein. Diesen hat sie für ein Kochbuch
und einen Krimi eingelöst.
Baby News
Silke Häberle ist zum zweiten Mal Mama geworden. Am 24. August bekam Hanna, zweieinhalb, ihren Bruder Hannes. Das dritte Kind von
Prof. Dr. Christina Bark, Töchterchen Katharina
Lisbeth, erblickte am 19. September das Licht
der Welt.
Publikationen
Bleich, D. / Bleich, T. / Fendel, R.
Einige Anmerkungen zum Wesen der Deflation
aus Sicht der Finanzstabilität, in: Zeitschrift für
Wirtschaftspolitik, Bd. 62 (2013), S. 143-158
Götz, Alexander / Friese, Niklas
Vorstandsvergütung im DAX und MDAX 2012.
Fortsetzung der empirischen Analyse nach
Einführung des Vorstandsvergütungsangemessenheitsgesetzes, in: Corporate Finance biz
6/2013, S. 374-383
Hilbert, Lukas / Paul, Christoph
BFH zu Zufluss und Bewertung bei Jobtickets.
Geldwerter Vorteil beim Erwerb einer vergünstigten ÖPNV-Jahresnetzkarte, in: NWB, Heft
22, 2013, S. 1739-1744
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Hochschule lädt zu Studieninformationstag ein
Ein Tag nur für die Schüler
Was geht noch
22. Oktober, 17 Uhr, Hörsaal Rose
Informationsabend zum Thema Pflege
Studieninfotag ist jedes Jahr ein besonderer Tag.
Die Duale Hochschule lädt am Mittwoch, 20.
November zum Studieninfotag ein.
In der Zeit von 9 bis 14 Uhr stellen die Professoren am jeweiligen Campus der Fakultäten
Wirtschaft und Sozialwesen alle Studiengänge vor. Darüber hinaus sorgen Info-Stände,
Campus-Touren sowie ein Workshop zum Beruf
der Sozialen Arbeit für ein abwechslungsreiches Programm. Spezielle Schülervorlesungen
ermöglichen, sich schon mal wie ein Student
zu fühlen. Auskünfte der Studienberatung und
des International Office vermitteln einen umfassenden Einblick in das praxisintegrierende
Studium. Zahlreiche Ausbildungsunternehmen
werden vertreten sein und Studierende stehen
den Schülern beratend zur Seite. Mittags lädt
die Duale Hochschule zum Essen in die Mensa
ein.
Die Einladung, das Programm sowie Anfahrtsskizzen finden sich auf der Website
www.dhbw-vs.de
Carina Wong, Pflegestützpunkt Schwarzwald-Baar-Kreis
8. + 9. November
Soziale Arbeit an der Schnittstelle von Frühen
Hilfen und Kinderschutz
Fachtagung der DHDBWVS und der Gilde
Soziale Arbeit e. V.
12. November
Blutspende »DHBW Lebensretter«
14. November
eLearning-Tag
20. November
Studieninformationstag
22. November
Graduiertenfeier im Franziskaner Konzerthaus
Mehr dazu auf www.dhbw-vs.de
Infoabend zu den Masterprogrammen - Präsident befürwortet Ausbau
Neues Masterprogramm ist in Planung
Alles Wissenswerte rund um die Masterstudiengänge bot ein Infoabend an der Hochschule. von links:
U. Sommer, W. Hirschberger, M. Vögtle, S. Stoll, A. Peter, G. Jäger, S. Gögercin und Rektor J. Werner
Mindestens neun Studierende wünscht sich
Prof. Dr. Wolfgang Hirschberger für den Start
des geplanten Studiengangs Master Business
Management Accounting and Controlling im
April. Dahingegen haben 20 Absolventen des
Masters Governance Soziale Arbeit, den Prof.
Dr. Süleyman Gögercin am Masterabend vorstellte, ihren Abschluss bereits in der Tasche.
Für etwa ein Drittel der besten Absolventen des
Studiengangs Bank steht laut Prof. Dr. Marcus
Vögtle der Master Business Management Banking and Finance zur Wahl. Voraussetzung ist
die Note gut im Bachelorabschluss.
Mehr zum Master of Taxation, einer Kooperation mit der Universität Freiburg, war von Falk
Mehlhorn zu erfahren und Prof. Gerhard Jäger
von der DHBW Lörrach wies auf die Kompetenzen im Gesundheitswesen, der Logistik sowie
dem Personalmanagement hin.
Bei einem Treffen von Prof. Reinhold Geilsdörfer
mit den Verantwortlichen stellte der Präsident
der Dualen Hochschule Baden-Württemberg
den Master-Programmen eine vielversprechende Zukunft in Aussicht.
Geschützte Kindheit
Beiträge zu Forschungen über »Frühe Kindheit«
und »Konzepte Früher Bildung in Familien« stehen im Mittelpunkt der Tagung »Soziale Arbeit
an der Schnittstelle von Frühen Hilfen und Kinderschutz«.
Die Unterstützung von werdenden und jungen
Eltern bei der Stärkung ihrer Erziehungskompetenz, die Vermeidung von Gesundheitsrisiken
sowie der Aufbau gelingender Eltern-Kind-Beziehungen sind die wesentlichen Herausforderungen im Bereich der Frühen Hilfen, sagt Prof.
Brigitte Reinbold, Leiterin des Studiengangs
Jugend-, Familien- und Sozialhilfe. Zusammen
mit Prof. Dr. Anton Hochenbleicher-Schwarz
und Prof. Dr. Rita Braches-Chyrek, Sprecherin
des Gildenamtes, eröffnet Brigitte Reinbold
die Tagung. Es folgen Vorträge von Alexandra
Sann und Susanne Lillig vom nationalen Zentrum für frühe Hilfen. Prof. Dr. Christine HuthHildebrandt von der Fachhochschule Frankfurt
spricht über den Ausbau von Kindertagesstätten und frühkindliche Bildung. Am darauffolgenden Vormittag stehen drei Workshops zur
Wahl.
Das zweitägige Treffen findet am Freitag, 8.
und Samstag, 9. November in Kooperation mit
der Gilde Soziale Arbeit an der Dualen Hochschule statt. Mehr dazu auf www.dhbw-vs.de.
Anmeldeschluss ist der 25. Oktober.
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Der Übergang erfolgt nahtlos
Winfried Sennekamp und Jan Kizilhan (re.) verbindet eine enge Zusammenarbeit. Der Wechsel in der
Leitung des Studiengangs »Soziale Arbeit mit psychisch Kranken und Suchtkranken« findet nahtlos statt.
Vor 18 Jahren hat Prof. Dr. Winfried Sennekamp die Professur an der Berufsakademie
angenommen. Der Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie war zuvor 15 Jahre lang am Zentrum für Psychiatrie Reichenau tätig. Darüber
hinaus arbeitete er am Lehrstuhl für Klinische
Psychologie der Universität Konstanz in der
Forschung. Ende September hat für den Leiter
des Studiengangs Soziale Arbeit mit psychisch
Kranken und Suchtkranken an der Fakultät für
Sozialwesen der Ruhestand begonnen.
Privat freut sich der 64-Jährige auf den neuen
Lebensabschnitt. Mit Ehefrau Marita möchte
er viel reisen. Beide lieben es, schöne Gärten
und Parks zu besuchen. »Meine Frau ist eine
leidenschaftliche Gartengestalterin, ich selbst
freue mich mehr an den Ergebnissen«, sagt der
Studiengangsleiter schmunzelnd.
Der nahtlose Übergang in der Leitung des Studiengangs ist durch Prof. Dr. Jan Ilhan Kizilhan
gewährleistet. Die berufliche Laufbahn an der
Dualen Hochschule begann für den 48-Jährigen
vor drei Jahren mit einer Stiftungsprofessur für
Gesundheitswissenschaften, Psychologie und
Migration. Zuvor war er leitender Diplom-Psychologe und klinischer Manager der psychosomatischen Michael-Balint-Klinik in Königsfeld.
Professor Kizilhan studierte in Bochum Psychologie und Soziologie. Später setzte er seine
Studien in den USA fort. Im Alter von sieben
Jahren übersiedelte Kizilhan aus der Türkei zu
seinen Eltern, die bereits in Deutschland lebten.
Auszubildende
Neue Professorin
Chiara Zühlsdorff hat im September eine dreijährige Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation begonnen. Die 16-Jährige stammt
aus Bad Dürrheim und hat an der Realschule
ihren Abschluss gemacht.
Dr. Anja Teubert ist Professorin an der Fakultät
Sozialwesen. Seit Januar war die Sozialpädagogin stellvertretende Professorin und zuvor fünf
Jahre lang Projektmitarbeiterin im Theorie-Praxis-Transfer.
Ein anerkannter Wissenschaftler
Seine Kompetenz als wissenschaftlicher Berater von Kliniken, Gerichtssachverständiger und
Psychotherapeut ist gefragt. Darüber hinaus
doziert er an der Polizeihochschule sowie den
Universitäten in Göttingen, Freiburg und Konstanz. Supervisionen, lehrtherapeutische Tätigkeiten, Vorträge und Workshops führen den
Psychologen rund um den Globus. Aufgrund
seiner wissenschaftlichen Forschungen über
Depressionen, Kriegstraumatisierung, Ehrenmorde sowie Toleranz der Religionen erlangte
Jan Kizilhan international große Anerkennung
und Bekanntheit.
Rund ums Personal
Melanie Geiges
Eine Stelle als akademische Mitarbeiterin hat
Melanie Geiges in der Fakultät Sozialwesen angetreten. Die Sozialpädagogin ist BA‘lerin. 15
Jahre ist es her, dass sie beim Stadtjugendamt
einen Ausbildungsplatz im Studiengang Soziale
Arbeit in der Verwaltung erhielt. Die 35-Jährige
war in den vergangenen 12 Jahren beim Jugendamt des Landratsamtes im Sozialen Dienst
tätig. Sie leistete in Sorgerechtsstreitigkeiten
Familiengerichtshilfe und beriet in Erziehungsfragen. Nun wird die Mutter von zwei Söhnen
die Studierenden beim Theorie-Praxis-Transfer
unterstützen. Zur Zeit bearbeitet sie Praxisberichte zum Thema Soziale Gruppenarbeit, die
es zum Beispiel für Demenzkranke oder verhaltensauffällige Kinder gibt.
Melanie
Geiges
Forschungspreis Integration
Prof. Dr. Süleyman Gögercin, Leiter des Studiengangs Netzwerk- und Sozialraumarbeit an
der Fakultät für Sozialwesen, wurde vom Ministerium für Integration zum Mitglied der Jury für
die Vergabe des Integrationsforschungspreises
sowie der Zuwendungen für Projekte zur Förderung der Integration in Baden-Württemberg
ernannt.
IMPRESSUM
Ruhestand für Winfried Sennekamp - Jan Kizilhan wird Studiengangsleiter
HERAUSGEBER
Prof. Jürgen Werner, Rektor
REDAKTION
Sabine Fritz, Leiterin
Hochschulkommunikation
KONTAKT
Erzbergerstraße 17
78054 Villingen-Schwenningen
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