Hallertau Hop Growers` Association visit Anheuser

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Hallertau Hop Growers` Association visit Anheuser
Go
West!
Hopfenpflanzerverband Hallertau e. V. Hallertau Hop Growers' Association
zu Besuch bei Anheuser-Busch und
visit Anheuser-Busch and Coors in the
Coors in USA
USA
Der Hopfenpflanzerverband Hallertau e.V. führte vom 10. bis
18. Juli 2004 eine interessante Fachexkursion in die Vereinigten
Staaten von Amerika durch. Auf dem Programm der 25-köpfigen Delegation standen die Brauerei Anheuser-Busch in Fort
Collins/Colorado, die Coors-Brauerei in Golden/Colorado,
die Elk Mountain Farm in Bonners Ferry/Idaho nahe der kanadischen Grenze, verschiedene Hopfen- und Obstfarmen sowie
die Niederlassungen der Hopfenhandelshäuser und Verarbeiter im Yakimatal.
Besuch in Fort Collins:
Anheuser-Busch setzt auf deutsche Aromahopfen
Nach einer einstündigen Busfahrt von Denver in Richtung
Norden erreichte die Besuchergruppe die Fort-Collins-Brauerei
von Anheuser-Busch, die in einer fruchtbaren Hochebene am
Fuße der Rocky Mountains liegt. Allein die Landschaftskulisse
ist atemberaubend. Ebenso beeindruckend ist jedoch auch die
im Jahre 1988 errichtete Brauerei mit einem Jahresausstoß von
ca. 12 Millionen Hektoliter. Von den 12 Brauereistandorten von
Anheuser-Busch in den USA gehört dieser zu den modernsten.
Im Brauprozess wird jeodch an alten Brautraditionen und
Rezepten festgehalten. 17 verschiedene Marken braut Anheuser-Busch hier, dazu gehören zum Beispiel die weltbekannten
Marken „Budweiser“, „Bud Light“ und „Michelob ULTRA“.
Jährlich kommen ca. 90.000 Gäste, um die Brauerei zu besichtigen. Die Besichtigungstour für die Hallertauer Besuchergruppe war jedoch eine ganz besondere: Brauereichef Todd Hansen,
Dr. Willy Buholzer, Europaeinkäufer von Anheuser-Busch, und
22 · HOPFENRUNDSCHAU INTERNATIONAL 2004/2005
The Hopfenpflanzerverband Hallertau e.V. made an interesting excursion to the United States of America between10th–18th July 2004. The
programme for the 25-man delegation included a visit to the AnheuserBusch Brewery in Fort Collins/Colorado, the Coors Brewery in Golden/Colorado, the Elk Mountain Farm in Bonners Ferry/Idaho near
the boundary to Canada, various hop and fruit farms as well as the offices of the hop-trading and processing firms in the Yakima Valley.
Visit to Fort Collins:
Anheuser-Busch goes for German aroma hops
After a one-hour bus trip northwards from Denver the group of visitors arrived at the Fort Collins Brewery of Anheuser-Busch, which is
situated on a fertile high plateau at the foot of the Rocky Mountains.
The landscape alone is breathtaking. However, equally as impressive is
the brewery, built in 1988, with an annual output of approx. 12 million hectolitres. Of the 12 Anheuser-Busch brewery facilities in the
USA this is the most modern but in the brewing process they still
stick to the old traditional brewing traditions and recipes. AnheuserBusch brews 17 different brands here, amongst them for example the
world famous labels "Budweiser", "Bud Light" and "Michelob
ULTRA".
Approximately 90,000 guests come to visit the brewery every year.
However, the tour for the Hallertau visitors was a really special one:
The head of the brewery Todd Hansen, Dr. Willy Buholzer, European
buyer at Anheuser-Busch and the brewery team at Fort Collins had
organized the tour and even took time to do it on a Sunday. It goes
without saying that the German visitors were even allowed to look
behind the scenes which the "normal" guest cannot.
das Brauerei-Team aus Fort Collins hatten die Tour organisiert
und nahmen sich dafür sogar an
einem Sonntag Zeit. Selbstverständlich durften die deutschen
Besucher auch hinter die Kulissen schauen, was dem „normalen“ Gast nicht gestattet ist.
Nach der herzlichen Begrüßung
ließen Todd Hansen und Dr. Willy
Buholzer keinen Zweifel daran,
dass der deutsche Aromahopfen
und speziell Hallertauer Mittelfrüher bei Anheuser-Busch oberste Priorität besitzt. „Die feinste Aromasorte ist gerade gut genug für die großen Biermarken
von Anheuser-Busch, die aufgrund ihrer reduzierten Bitterwerte bezüglich der Hopfengabe sehr sensibel sind“, erklärte
Hansen.
Höhepunkte des Besuches waren die hochinteressante Bierverkostung sowie ein Barbecue auf dem Brauereigelände. Im
Schatten eines eigens errichteten Bierzeltes genossen die Besucher einige gesellige Stunden mit Original Bisonsteaks und –
natürlich – Budweiser in allen Variationen!
Der ultimative Qualitätsanspruch von Anheuser-Busch war
während der gesamten Besichtigungstour durch die Brauerei
und das Malzforschungszentrum spürbar. Auch im entferntesMt. St, Helens
Seattle
Einer der Höhepunkte der Fachexkursion war der Besuch der Brauerei Anheuser-Busch in Fort Collins. Brauereichef Todd Hansen, Dr. Willy Buholzer, Europaeinkäufer von Anheuser-Busch, und das Brauerei-Team stellten sich zum
Abschluss des Besuches den Fotografen. Mit von der Partie waren der Vorsitzende des Hopfenpflanzerverbandes Hallertau e. V. Josef Wittmann, Geschäftsführer Otmar Weingarten, der Präsident Dr. Johann Pichlmaier, die Hallertauer
Hopfenkönigin Anita Penger, ihre Kollegin aus dem Anbaugebiet Tettnang, Birgit Bentele, und deren Stellvertreterin Sandra Müller.
One of the highlights of the trade excursion was a visit to the Anheuser-Busch brewery in
Fort Collins. Head of the brewery Todd Hansen, Dr. Willy Buholzer, European buyer at
Anheuser-Busch and the brewery team assembled for the photographer at the end of the
visit. Also taking part were Josef Wittmann, the chairman of the Hop Growers Assn. ,
managing director Otmar Weingarten, the president Dr. Johann Pichlmaier, the Hallertau hop queen Anita Penger, her colleague, Birgit Bentele, from the Tettnang hop-producing region and her deputy Sandra Müller.
Bonners Ferry
Fort Collins
Golden
Washington
Idaho
Colorado
In drei Bundesstaaten der USA führte die Fachexkursion des Hopfenpflanzerverbandes: Colorado, Idaho und Washington./The trade excursion of the Hop-Growers'
Assn. made stops at three states in the USA: Colorado, Idaho and Washington.
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Präsident Dr. Johann Pichlmaier bedankte sich im Rahmen der Bierverkostung
im Namen der gesamten Besuchergruppe für die herzliche Gastfreundschaft.
During the beer-tasting President Dr. Johann Pichlmaier expressed his thanks on behalf
of the entire group for the generous hospitality shown.
Voll konzentriert absolvierten die Besucher aus der Hallertau
die umfangreiche Bierverkostung. Nacheinander waren 11 wichtige Biermarken von
Anheuser-Busch nach
Geruch, Farbe, Geschmack und Schaum
zu beurteilen.
The visitors from the
Hallertau concentrated
fully during the extensive beer-tasting. One after
the other, eleven important Anheuser-Busch
beer brands had to be
assessed with regard to
aroma, colour, taste and
foam.
Brauereichef Todd Hansen (l.) und Mike Wood (r.), Geschäftsführer von Busch
Agriculture Resources Inc., freuten sich sehr über ihr Treffen mit den königlichen
Hopfenhoheiten aus der Hallertau und Tettnang. / Todd Hansen (far left) and Mike
Wood (far right) were very pleased to meet the hop royalty from the Hallertau and Tettnang.
Die beiden Hopfenhoheiten aus Tettnang, Birgit Bentele (r.) und Sandra Müller (l.),
fanden den Eagle äußerst „cool“. / The two hop highnesses from Tettnang, Birgit
Bentele (right) and Sandra Müll (left) found the eagle extremely "cool".
ten Winkel wird höchster Wert auf peinliche Sauberkeit gelegt.
Dies gehört ebenso zum Erfolgsrezept von Anheuser-Busch
wie der ausschließliche Einsatz qualitativ hochwertigster Rohstoffe, zu denen auch der deutsche Aromahopfen zählt.
Um dies auch für die Zukunft zu garantieren, unternehmen
die Hopfenpflanzer in Deutschland schließlich ebenfalls höchste Anstrengungen – von der Produktion der Aromahopfen über
die Pflücke und Trocknung bis hin zur anschließenden schonenden Kühllagerung. Bekanntlich muss die Qualität jährlich
der strengen Kontrolle durch das Europaeinkaufsteam von
Anheuser-Busch standhalten.
After a hearty welcome Todd Hansen and Dr. Willy Buholzer
made it quite clear that German aroma hops and in particular the
Hallertauer Mittelfrüher are top priority with Anheuser-Busch.
"The finest aroma variety is barely good enough for the famous
Anheuser-Busch beer brands, which are very sensitive as far as the
hop dosage is concerned due to their reduced bitter values" explained Hansen. Highlights of the visit were the very interesting beertasting as well as a barbecue in the grounds of the brewery. In the
shade of a specially erected beer-marquee the visitors enjoyed some
convivial hours with original bison steaks and – of course – Budweiser in all variations.
Anheuser-Busch's ultimative requirement regarding quality could
be perceived during the whole tour of the brewery and the malt research centre. Even in the farthest corner they put great importance on
scrupulous cleanliness. This is also in Anheuser-Busch's recipe for
success just like the sole use of qualitative raw commodities among
which are the German aroma hops.
In order to guarantee this in the future – after all the hop-growers in
Germany are also making tremendous efforts – from the production
of aroma hops via picking and drying right up to the careful cold-storage afterwards. As is known, quality has to undergo a stringent control every year by the European buying team at Anheuser-Busch.
Die größte Braustätte der Welt –
Coors in Golden/Colorado
20 Autominuten westlich von Denver am Fuß der mächtigen
Rocky Mountains liegt die kleine Stadt Golden. Sie wird von
einem riesigen Gebäudekomplex nahezu überschattet – von der
Coors-Brauerei. Mit einem Jahresbierausstoß von bis zu 30 Millionen Hektoliter ist sie die größte Braustätte der Welt. So gigantisch wie die ganze Brauerei ist auch das Besucherzentrum, in
dem Steve Rockhold, Leiter, Strategic Sourcing, Braustoffe, und
seine Mitarbeiter die Besuchergruppe aus Deutschland begrüßten.
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Besuch bei Coors (l.>r.): Josef Wittmann, Vorsitzender Hopfenpflanzerverband, John
Sitzmann, ehem. Leiter, Strategic Sourcing, Braustoffe, Jakob Opperer, Bayerisches
Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten, Steve Rockhold, Leiter, Strategic
Sourcing, Braustoffe, Präsident des Hopfenpflanzerverband Dr. Johann Pichlmaier /
Left to right: Josef Wittmann, chairman of the Hallertau Hop-Growers' Assn, John Sitzmann,
former Director, Strategic Sourcing, Brewing Materials, Jakob Opperer, Bavarian State Office
for Agriculture & Forestry, Steve Rockhold, Director, Strategic Sourcing, Brewing Materials, Dr. Johann Pichlmaier, president of the Hop-Growers' Assn.
In der Versuchsbrauerei von Coors diskutierten die Besucher aus der Hallertau
mit dem zuständigen Braumeister der Pilot Brauerei, Kent Reichow, über die
neuesten Rezeptentwicklungen. Eine Hauptrolle – so viel darf verraten werden –
spielt dabei die Sorte Hallertauer Taurus, die von Coors sehr geschätzt wird. /In
the experimental brewery at Coors the visitors from the Hallertau talked with the brewmaster Pilot Brewery Kent Reichow about the latest developments in recipes. The variety
Hallertauer Taurus – this much can be said – plays an important role here and is held in
great esteem by Coors.
Im so genannten Hopfenkeller von Coors erläuterte Steve Rockhold die Hintergründe des Wechsels vom Naturhopfeneinsatz zur Verwendung von Hopfenextrakten, die aus den angelieferten Fässern über ein entsprechendes Vorheizsystem direkt in die Sudkessel dosiert werden. / In the Coors so-called hop cellar Steve
Rockhold explained the facts behind the changeover from using natural hops to using hop
extracts, which are dosed from the drums directly into the brewing coppers via a suitable
preheat system.
Erst nachdem die Besuchergruppe aus der Hallertau entsprechend den Arbeitsschutzvorschriften „vermummt“ war, konnte die Brauereitour beginnen. Dies
galt selbstverständlich auch für die anwesenden Hopfenköniginnen aus der Hallertau und Tettnang, die sich gemeinsam mit den übrigen Teilnehmern über ihr
neues Outfit amüsierten. / Only after the group of visitors from the Hallertau were
"disguised" in accordance with the safety regulations could the brewery tour begin. This
of course also applied to the hop queens from the Hallertau and from Tettnang, who along
with the other participants were amused by their new outfit.
Zunächst machte die Hopfenpflanzerdelegation ausführlich
Bekanntschaft mit den Sicherheitsbestimmungen, die insbesondere das Tragen von Schutzhelmen, -brillen und -schuhen
vorschreiben. Nach dem entsprechend anstrengenden, aber
auch amüsanten Verkleidungsspektakel begab sich die vermummte Besuchergruppe auf Besichtigungstour.
Riesige Sudhäuser, gigantische Lagerkeller, die Mälzerei und
riesige Hopfenlager stehen heute leer – sie stammen noch aus
der Zeit, als in großem Umfang deutsche Aromahopfen in
Naturform eingesetzt wurden. Heute verwendet Coors Hopfenextrakte, die wesentlich raum- und kostensparender sind.
Bei Coors kommt in großem Umfang die Sorte Hallertauer
Taurus zum Einsatz, mit der Steve Rockhold äußerst zufrieden
ist. Neben dem sehr hohen Qualitätsanspruch von Coors bei
den Rohstoffen wirbt die Brauerei vor allem mit dem berühmten Original Rocky-Mountains-Wasser, das von den Höhenzügen der Rocky Mountains in das Quellgebiet der Coors-Brauerei gelangt und den Bieren ihren unvergleichlichen Geschmack
verleihen soll.
l.>.r: Jakob Opperer, Bayerisches Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten,
Josef Wittmann, Vorsitzender Hopfenpflanzerverband Hallertau e. V., Anita Penger,
Hallertauer Hopfenkönigin, Dr. Johann Pichlmaier, Präsident des Hopfenpflanzerverbandes, Steve Rockhold, Leiter, Strategic Sourcing, Braustoffe, Birgit Bentele, Tettnanger Hopfenkönigin, John Sitzmann, ehem. Leiter, Strategic Sourcing, Braustoffe,
Adolf Schapfl, Aufsichtsratsvorsitzender HVG, und Sandra Müller, Tettnanger Vizehopfenkönigin / Left to right: Jakob Opperer, Bavarian State Office for Agriculture &
Forestry, Josef Wittmann, chairman of the Hallertau Hop-Growers' Assn. Steve Rockhold, Director, Strategic Sourcing, Brewing Materials, Birgit Bentele, Tettnang hop
queen, John Sitzmann, former Director, Strategic Sourcing, Brewing Materials, Adolf
Schapfl, chairman of the HVG Supervisory Board and Sandra Müller, Tettnang deputy
hop queen.
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Vor der beeindruckenden Kulisse
der Elk Mountain Hopfarm von
Anheuser-Busch in Idaho versammelten sich die Teilnehmer
der USA-Hopfentour 2004 zu
einem Gruppenbild. / The participants of the 2004 USA Hop Tour
assembled for a group photo in front
of the impressive backdrop of the
Anheuser-Busch Elk Mountain Hop
Farm in Idaho.
Herzlich empfangen wurden die Besucher aus der Hallertau von Dr. Willy
Buholzer, der gemeinsam mit Mike Wood, Gary Wittgenstein, Brad Studer und
seinem Team von der Elk Mountain Hopfarm den Gästen aus Deutschland ein
interessantes Besuchsprogramm bot. / The visitors from the Hallertau received a
hearty welcome by Dr. Willy Buholzer, who along with Mike Wood, Gary Wittgenstein,
Brad Studer and his team at the Elk Mountain Hop Farm had arranged an interesting
programme for the guests.
Eine Farm wie aus dem Bilderbuch –
die Elk Mountain Farm in Idaho
Um die Versorgung mit qualitativ hochwertigen Rohstoffen
abzusichern, gründete Anheuser-Busch 1981 neben der eigentlichen Brauerei Anheuser-Busch Inc. die Firma Busch Agricultural Resources Inc. (BARI). Bestandteil des Forschungsprogramms von BARI ist u. a. auch die Neuentwicklung von
Braugersten-, Reis- und Hopfensorten. So betreibt BARI neben
zahlreichen Projekten zur Produktion von Braugerste, Malz
und Reis auch zwei eigene Hopfenfarmen: eine inmitten der
Hallertau, in unmittelbarer Nachbarschaft zum weltbekannten
Hopfenforschungszentrum Hüll, die zweite, das Ziel der deutschen Besuchergruppe, in Bonners Ferry, Boundary County/
Idaho.
Nach einem Flug nach Spokane/Idaho und einer ca. 3-stündigen Busfahrt erreichte die Hallertauer Delegation und ihre
Begleiter Mike Wood, Geschäftsführer von BARI, Gary Wittgenstein, Director US hop-operations bei Anheuser und Dr. Willy
Buholzer die Elk Mountain Farm nahe der kanadischen Grenze.
Farmmanager Brad Studer und sein Team stellten den Gästen
eine Hopfenfarm vor, wie sie in der Hopfenwirtschaft weltweit
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The biggest brewing-facility in the world –
Coors in Golden/Colorado
Twenty minutes west of Denver by car, at the foot of the majestic
Rocky Mountains lies the small town of Golden. It is almost overshadowed by a huge building complex – the Coors Brewery. With an annual
beer output of up to 30 million hectolitres it is the biggest brewing facility in the word. As gigantic as the whole brewery itself is the Visitors'
Center where Steve Rockhold, Director, Strategic Sourcing, Brewing
Materials, and his staff welcomed the group of visitors from Germany.
First of all the hop-grower delegation was made thoroughly
acquainted with the safety regulations, which particularly stipulate
that safety helmets, protective goggles and shoes must be worn. Following the exhausting but amusing spectacle of dressing up, the welldisguised visitors went on tour.
Huge brewhouses, gigantic storage cellars, the malthouse and huge
hop stores are standing empty today – they date back to the time when
German aroma hops were used to a great extent in their natural state.
Nowadays Coors uses hop extracts which take up considerably less
room and are more economical.
Coors uses the variety Hallertauer Taurus to a great extent, which
Steve Rockhold is extremely satisfied with. Besides the very high quality requirement Coors sets on the raw commodities, the brewery
advertises its beer by emphasizing the famous Original Rocky Mountains Water, which flows from the Rocky Mountain ranges into the
headwater region of the Coors Brewery and this is said to give the
beers their unique taste.
A farm straight out of a picture book –
the Elk Mountain Farm in Idaho
In order to guarantee supplies of high-quality raw commodities, Anheuser-Busch founded the company Busch Agricultural Resources Inc.
(BARI) in 1981 adjacent to the actual brewery Anheuser-Busch Inc. An
integral part of the BARI research programme is i.a. also the new development of malting barley, rice and hop varieties. Besides numerous projects to produce malting barley, malt and rice, BARI also runs two hop
farms: one in the middle of the Hallertau, directly adjacent to the world
famous Hop Research Centre in Hüll, the second one was visited by the
German group in Bonners Ferry, Boundary County/Idaho.
After a flight to Spokane/Idaho and approximately a three-hour
bus drive, the Hallertau delegation and their guide Mike Wood,
Managing Director at BARI, Gary Wittgenstein, Director US
nicht wieder zu finden ist: eine Farm wie aus dem Bilderbuch,
gelegen in einer wildromantischen Naturlandschaft. Auf ca. 800
Hektar werden ausschließlich Aromahopfen angebaut. Das Sortenspektrum ist relativ einfach. Neben Saazer Aromahopfen
wird vor allem Hallertauer Mittelfrüher, der eine zunehmende
strategische Bedeutung für die Brauerei Anheuser-Busch hat, in
großem Umfang kultiviert.
Wie schon in der Brauerei in Fort Collins wurde auch hier der
ultimative Qualitätsanspruch von Anheuser-Busch deutlich.
Wie von Hand gezirkelt und geputzt präsentierten sich nicht
nur die Hopfengärten, sondern auch Gebäude, Maschinen und
Mitarbeiter. Ein akutelles Projekt ist die Umstellung auf die so
genannte Tröpfchenbewässerung, mit der vor allem die Ertragsstabilität weiter gefördert werden soll. Neben dem Hopfenanbau engagiert sich Anheuser-Busch auf der Elk Mountain Farm
im Rahmen eines integrierten Umweltprogrammes auch für die
Wiederansiedlung von Grizzlybären und den Schutz zahlreicher
Wildtiere.
Hop-operations at Anheuser-Busch and Dr. Willy Buholzer arrived at the Elk Mountain Farm near the Canadian boundary.
Farm Manager Brad Studer and his team presented a hop farm to the
guests which is unequalled in the hop industry worldwide: a farm
straight out of a picture book, situated in a wild and romantic unspoilt
landscape. Solely aroma hops are grown on about 800 hectares. The
variety spectrum is relatively simple. Besides Saazer aroma hops particularly Hallertauer Mittelfrüher, which has an increasing strategic
importance for the Anheuser-Busch brewery, is cultivated on a big scale.
As in the brewery at Fort Collins the ultimative quality requirement
by Anheuser-Busch was obvious here as well. Not only the hop yards
look as though they were cleaned and polished by hand but also the buildings, machinery and personnel. A current project is the change-over to
drip irrigation systems which should improve the stability of the yield
even further As well as growing hops, at the Elk Mountain Farm
Anheuser-Busch supports the resettlement of grizzly bears and the protection of numerous wild animals within the scope of an integrated environmental programme.
INFOS
Coors
Adolph Coors Company, gegründet in 1873, zählt zu den 500 größten öffentlichen Handelsunternehmen in den Vereinigten Staaten. Die Haupttochtergesellschaft
ist Coors Brewing Company, die drittgrößte Brauerei im Lande. Zu dieser Gesellschaft gehört auch die zweitgrößte Brauerei im Vereinigten Königreich, Coors
Brewers Limited (CBL). Durch seine ganze Geschichte hat Coors den Konsumenten mit hochwertigen und aus feinsten Zutaten hergestellten Malzgetränken versorgt. Die Produktpalette enthält Coors Light, das drittmeistverkaufte Bier in den Vereinigten Staaten, und Carling, das bestverkaufte Bier im Vereinigten Königreich.
Die Coors-Produkte sind überall in den Vereinigten Staaten sowie in über 30 internationalen Märkten in Nordamerika, Lateinamerika, Europa und Asien erhältlich. Der Hauptsitz der Gesellschaft und die Hauptbrauerei sind in Golden, Colo., andere wichtige Brauereien und Verpackungsbetriebe befinden sich in Elkton,
Va., und Memphis, Tenn., die CBL Brauereien, Verpackungswerke und Mälzereien im Vereinigten Königreich. Zu Coors in Colorado gehören außerdem Werke
für die Herstellung von Aluminumdosen und Flaschen. www.coors.com
Adolph Coors Company, founded in 1873, is ranked among the 500 largest publicly traded corporations in the United States. The principal subsidiary is Coors Brewing Company, the nation's third-largest brewer. The company also owns the second-largest brewer in the United Kingdom, Coors Brewers Limited (CBL).Throughout our history, Coors
has provided consumers with high-quality malt beverages produced using the finest ingredients available. The portfolio of products includes Coors Light, the third-largest-selling
beer in the U.S., and Carling, the best-selling beer in the U.K. Coors products are available throughout the United States and in more than 30 international markets in North
America, Latin America, Europe and Asia. The corporate headquarters and primary brewery are in Golden, Colo., with other major U.S. brewing and packaging facilities in Elkton, Va., and Memphis, Tenn., as well as our CBL brewing, packaging and malting facilities in the United Kingdom. In addition, Coors owns major facilities in Colorado to
manufacture aluminum cans and ends, as well as bottles, and is a partner in ventures that operate these plants.
www.coors.com
Anheuser-Busch
Anheuser-Busch ist der weltgrößte Brauer mit 14 Brauereien im Betrieb, 12 in den Vereinigten Staaten und zwei im Ausland. Das Unternehmen braut zur Zeit
ca. 30 Biertypen, die in den Vereinigten Staaten angeboten werden. Budweiser – gebraut und erhältlich seit 1876, "The King of Beers" ist das meistverkaufte Bier
weltweit seit 1957, und wird mittlerweile in über 70 Ländern vermarktet.
Im Jahr 1860 übernahm der erfolgreiche Geschäftsmann Eberhard Anheuser aus St. Louis/USA die ebenfalls dort ansässige und in finanzielle Schwierigkeiten
geratene Bavarian Brewery. Ein Jahr später heiratete seine Tochter Lilly den deutschen Immigranten Adolphus Busch. Busch war ein Mann mit großen Visionen,
der von der Erschließung des nationalen Biermarktes und einem nationalen Bier träumte. Um dieses Ziel zu erreichen, baute er als Erster ein Netzwerk von
Kühlhäusern entlang der wichtigsten Schienenwege auf. Dieses ermöglichte die Kühlung des Bieres auch auf langen Transportwegen. Busch war es auch, der
die erste industrielle LKW-Flotte mit Kühlung aufbaute.
Anheuser-Busch is the world's largest brewer, operating 14 breweries, 12 in the United States and two overseas. The company currently brews approximately 30 beers for sale
in the United States. Budweiser - brewed and sold since 1876, "The King of Beers" is the largest-selling beer in the world. Budweiser has been the world's best-selling beer since
1957, and is distributed in more than 70 countries.
In 1860 the successful businessman Eberhard Anheuser from St. Louis/USA took over the Bavarian Brewery which was also located there and which was in dire straits. A year
later his daughter Lilly married the German immigrant Adolphus Busch. Busch was a man with far-reaching visions who was dreaming of opening up the national beer market
and brewing a national beer. In order to achieve this goal he was the first to build a network of cold storehouses along the most important railway lines. This made it possible to
cool the beer even over long distances. It was Busch too who built up the first industrial fleet of lorries with cold storage.
www.anheuser-busch.com
Otmar Weingarten
Geschäftsführer Verband deutscher Hopfenpflanzer e.V.
und Hopfenpflanzerverband Hallertau e.V.
Managing Dirctor Association of German Hop-Growers and
Managing Director Hallertau Hop-Growers' Association
[email protected]
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