Projektierungsrichtlinien

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Projektierungsrichtlinien
Automationssystem TROVIS MODULON
Projektierungsrichtlinien
Ethernet - TCP/IP
®
Elektronik von SAMSON
RS 232
TROVIS 6515
TROVIS 6503
TROVIS 6503
A-/B-/AI-/AO-Module
LON-Freetopologie
Ausgabe September 2004
Arbeitsblatt AB 6503
Diese Projektierungsrichtlinien beantworten alle wichtigen Fragen rund um
die Installation und die Inbetriebnahme des SAMSON-Automationssystems
TROVIS MODULON.
TROVIS MODULON
Inhalt
Inhalt
Systemaufbau und -eigenschaften
. . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Schnelleinstieg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Mengengerüst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Netzausdehnung (ohne Repeater, Hubs usw.) . . . . . . . . . . . 6
Kabelempfehlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Spannungsversorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Hinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Montage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
CPU-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Zubehör (im Lieferumfang) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
A-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
B-Modul. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
AI-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
AO-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Dimensionierung des Netztransformators . . . . . . . . . . . . . . 21
Leistungsaufnahme der Module. . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Gesamtleistung einer Anlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Absicherung der Versorgungsspannung (Betriebsspannung) . . 21
Spannungsabfall an den Versorgungsleitungen . . . . . . . . . . 21
Empfohlene Leitungslängen bei hohen Leistungen . . . . . . . 23
Empfohlene Leitungslängen bei 130 VA . . . . . . . . . . . 23
Befestigung der Module . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Versorgungsleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Überspannungsableiter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Elektrische Anschlüsse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
A-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Klemmenbelegung A-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Installationsbeispiele für das A-Modul . . . . . . . . . . . . . 29
B-Modul. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Klemmenbelegung B-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Installationsbeispiel für das B-Modul . . . . . . . . . . . . . . 33
AI-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Klemmenbelegung AI-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Installationsbeispiele für das AI-Modul . . . . . . . . . . . . 37
AO-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Klemmenbelegung AO-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Schnittstellen des CPU-Moduls TROVIS 6503 . . . . . . . . . . . . . 41
Bedienterminal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
3
Inhalt
TROVIS MODULON
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Netzwerkverkabelung mit TROVIS 6503 . . . . . . . . . . . . . 43
BNC-Anschluss ( 10Base2 ) . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
10BaseT-Belegung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
Netzverkabelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
10Base2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Überspannungsschutz 10Base2 . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Die Gefährdung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Blitzschutzmodule . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
10BaseT / Twisted Pair / Sterntopologie . . . . . . . . . . . . . 49
Kabelbelegung: Crossover Patch-Kabel
Kabelbelegung: Straight Patch-Kabel .
Installationsbeispiel. . . . . . . . . .
Überspannungsschutz 10BaseT . . . .
Die Gefährdung . . . . . . . . . . .
Blitzschutzmodule . . . . . . . . . .
Auslegen von Ethernetverkabelung . . . . .
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49
51
52
53
53
53
55
1. Standleitung bis zu einer Distanz von 1,5 km. . . . . . . . . . 55
2. Standleitung bis zu einer Distanz von 6,6 km. . . . . . . . . . 57
Blitzschutzmodule . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
3. Wählleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
LON (FTT10A) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
Leitungslängen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Überspannungsgrob- und -Feinschutz für LON . . . . . . . . . . 62
Projektierung der Module . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
CPU-Modul TROVIS 6503 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Statusanzeigen des CPU-Moduls . .
Leuchtdioden des CPU-Moduls . . .
Die wichtigsten 7-Segmentanzeigen.
Alle 7-Segmentanzeigen . . . . . .
A- und B-Module . . . . . . . . . . .
4
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Statusanzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Leuchtdioden der A- und B-Module . . . . . . . . . . . . .
Adressierung der A- und B-Module . . . . . . . . . . . . .
Kurzbeschreibung der Software “LON-Konfiguration” . . . .
Installation der Software TROVIS 6681 “DDE/OLE-Server -E”
Eingangstyp beim A-Modul . . . . . . . . . . . . . . . .
Eingangstyp beim AI-Modul . . . . . . . . . . . . . . . .
Ausgangstyp beim AO-Modul . . . . . . . . . . . . . . .
Pt 1000-Eingänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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69
69
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TROVIS MODULON
Systemaufbau und -eigenschaften
Systemaufbau und -eigenschaften
Das Automationssystem TROVIS MODULON besteht aus autarken Automationsstationen. Diese setzen sich aus einem CPU-Modul und bis zu 20 Analog-/Binärmodulen zusammen. Die Visualisierung erfolgt unter dem
Betriebssystem Windows NT oder Windows 2000.
Bis zu 10 000 physikalische Datenpunkte lassen sich von einem Gesamtsystem verarbeiten. Die Analog- und Binärmodule werden dezentral eingesetzt. Sie kommunizieren über LON (Local Operating Network) mit dem
CPU-Modul und sind an keine feste BUS-Topologie gebunden (sog. FREE
TOPOLOGIE). CPU-Module kommunizieren sowohl untereinander als auch
mit der Leitstation über Ethernet (TCP/IP).
Die hohe Flexibilität der Module führt zu kostengünstigen Lösungen.
DDC-Konzepte mit hohem Dezentralisierungsgrad sind bequem realisierbar.
Baugruppen des Systems
• Leitstation
TROVIS-LS
• Bedienstation
TROVIS-BS
• CPU-Modul
TROVIS 6503
• Analog-Modul
TROVIS 6506
• Binär-Modul
TROVIS 6507
• Analog-Input-Modul
TROVIS 6516
• Analog-Output-Modul
TROVIS 6517
• Handbediengerät
TROVIS 6514
• Bedienterminal
TROVIS 6515
Zugehörige Software
• Betriebssystem
Windows NT / 2000
• OPC-Server-E
TROVIS 6688
• Standard Bedienoberfläche 6500
TROVIS 6681
• Grafische Konfiguration des
Prozessmodells
TROVIS 6585
• Vollgrafische Prozessvisualisierung
5
Schnelleinstieg
TROVIS MODULON
Schnelleinstieg
Mengengerüst
32 CPU-Module pro Anlage
20 A-, AI-, AO- und/oder B-Module pro CPU-Modul mit bis 320 physikalischen Datenpunkten
A-Modul
16 physikalische Datenpunkte davon
3 binäre Eingänge, BE 1 als Zähleingang bis 10 Hz (1:1)
6 analoge Eingänge für Pt 1000/1000 W/10 V
4 analoge Ausgänge 10 V
3 binäre Ausgänge 3 A/250 VAC
B-Modul
16 physikalische Datenpunkte, davon
12 binäre Eingänge
BE 1 und BE 2 als Zähleingänge bis 1 KHz (1:1)
4 binäre Ausgänge 3 A/250 VAC
AI-Modul
10 physikalische Datenpunkte, davon
6 analoge Eingänge für Pt 1000/Pt 100/1000 W
4 analoge Eingänge für 20 mA/10 V
2-Leiter Messumformerspeisung 24 VDC
AO-Modul
4 physikalische Datenpunkte, davon
4 analoge Ausgänge 20 mA/10 V
Netzausdehnung (ohne Repeater, Hubs usw.)
Ethernet
10BaseT
100 m
10Base2
185 m
LON
500 m bei zentralem Busabschluss
Kabelempfehlung
24 VAC
1,5 mm2 Litze
Ethernet
Cat 5-Kabel, geschirmt (STP)/RG 58
LON
Belden 85102, Jy(St) Y 2 x 2 x 0,8
Spannungsversorgung
24 VAC
max. 130 VA für 1 CPU-Modul und
20 A-, AI-, AO- und/oder B-Module
TROVIS 6515 benötigt 24 VDC
6
TROVIS MODULON
Schnelleinstieg
Hinweise
• Erforderlicher Abstand von Kabelkanal zu A-, B-, AI- und AO-Modul mindestens 30 mm, von Kabelkanal zum CPU-Modul mindestens 60 mm.
Mindestabstand
Kabelkanal
zwischen Modulen und
30 mm
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
Kabelkanal
30 mm
Kabelkanal
• A-Module vor Einbau konfigurieren (Adresse, Analogeingangsart), da
DIP-Schalter auf der Modulrückseite.
DIP-Schalter zur Konfiguration der
Eingangskanäle
• Verdrahtung der Spannungsversorgung mit Doppeladerendhülsen, damit
beim Trennen eines Teilnehmers die nachfolgenden Module weiterhin versorgt werden.
Verdrahtung mit
Doppeladerendhülsen
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17
BE 1
BE 2
BE 3
BA 1
BA 2
BA 3
18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17
BE 1
BE 2
BE 3
BE 4
BE 5
BE 6
BE 7
BE 8
BE 9
BE 10
BE 11
BE 12
BA 1
BA 2
BA 3
BA 4
18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17
BE 1
BE 2
BE 3
BE 4
BE 5
BE 6
BE 7
BE 8
BE 9
BE 10
BE 11
BE 12
BA 1
BA 2
BA 3
BA 4
...
18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
18 19 20 21
7
Schnelleinstieg
TROVIS MODULON
• Verdrahtung des LON ebenso mit Doppeladerendhülsen, um beim Trennen eines Teilnehmers die Kommunikation der nachfolgenden Module mit
der CPU zu gewährleisten.
• AE-, BE- und AA-GND dürfen nicht verbunden werden, weder am Modul
noch modulübergreifend.
• Maximale Kabellänge vom CPU-Modul zum Bedienterminal beträgt 3 m.
• Am CPU-Modul können 10Base2 und 10BaseT nicht gleichzeitig genutzt
werden; 10BaseT hat Vorrang.
Anschlüsse
10Base2 und 10BaseT
am CPU-Modul
8
TROVIS MODULON
Schnelleinstieg
Montage
Allgemein
• Die Montage der Module erfolgt in der Regel in einem separaten
MSR-Schaltschrank.
• Eine Installation direkt im Leistungsteil ist ebenfalls möglich, sofern durch
ein Trennblech eine hinreichende Abschirmung sichergestellt ist.
• Alle Module sind mit einem Haltefuß für Tragschiene TS 35 ausgestattet.
• Bei Verdrahtung der Module sollte ein Mindestabstand von den Klemmen
zum Kabelkanal von 30 mm eingehalten werden!
• Vor dem Einbau A-Module konfigurieren (vgl. Modulkonfiguration und
Adressierung der Module).
DIP-Schalter des
A-Moduls für die
Konfiguration der
Eingangskanäle
9
Technische Daten
TROVIS MODULON
Technische Daten
CPU-Modul
CPU-Modul
TROVIS 6503
Technische Daten CPU-Modul
Hilfsenergie
Spannung
24 VAC/50 Hz (20,4 bis 27,6 VAC)
24 VDC (20 bis 36 VDC)
Leistungsaufnahme
ca. 10 VA
8W
PE
Schraube Æ 4 mm mit Zahnscheibe
Temperaturbereich
Betriebstemperatur
Lagertemperatur
0 bis 55 °C
-20 bis 70 °C
Relative Luftfeuchte
15 bis 95 % (keine Betauung)
Elektromagnetische Verträglichkeit
Störaussendung
EN 61000-6-3
Störfestigkeit
EN 61000-6-2
Gerätesicherheit EN 61010
10
Schutzklasse
III
Überspannungskategorie
II
Verschmutzungsgrad
2
TROVIS MODULON
Technische Daten
Technische Daten CPU-Modul
Schutzart
IP 20 nach DIN VDE 0470
Einbau
Abmessungen mit
Klemmen B x H x T (mm)
ca. 180 x 140 x 55
Montage auf Tragschiene
alle DIN- und EN-Formate
Gewicht
ca. 0,8 kg
Schnittstellen
Ethernet
je 1 Schnittstelle
10Base2 (BNC-Anschluss) oder
10BaseT (RJ45-Anschluss) nach IEEE-802.3
Übertragungsrate
10 Mbps
LON
1 Schnittstelle
Local Operating Network mit
Free Topology Transceiver FTT-10A
Anschluss
3 Pin Steck- und Schraubklemme 2,5 mm
Übertragungsrate
78 Kbps
2
Serielle Schnittstellen
je 1 Schnittstelle
RS-232 mit Steuerleitungen - nicht potentialfrei
RS-232 ohne Steuerleitungen - nicht potentialfrei
Anschlüsse
9 PIN D-SUB-Stecker (male)
Anschlusslänge
<3m
Übertragungsrate
19,2 Kbps
Anzeigen
LED-Statusanzeige
je Schnittstelle
CPU-Betrieb und CPU-Störung
Kommunikation (Tx und Rx)
Zweistellige
7-Segmentanzeige
Betriebs- und
Fehlerdiagnose vor Ort
11
Technische Daten
TROVIS MODULON
Zubehör (im Lieferumfang)
Pos.
Mitgeliefertes Zubehör
für CPU-Modul
TROVIS 6503
12
Anz. Bezeichnung
Typ
Sachnummer
50 W
8831-0830
1
1
BNC-Abschlusswiderstand
2
1
BNC-T-Stück
3
1
Stecker LON (3-polig)
MSTBP 2,5 / 3
8804-1724
4
1
Stecker für Spannungsversorgung (2-polig)
MSTBP 2,5 / 2
8804-1723
5
1
zentraler Busabschluss
LON
8812-0200
8831-0825
TROVIS MODULON
Technische Daten
A-Modul
A-Modul
TROVIS 6506
Technische Daten A-Modul
E/A-Anschlüsse
Steck- und Schraubklemmen 2,5 mm
2
Analoge Eingänge
Anzahl
6
Auflösung
12 Bit
Messstrom
ca. 1,25 mA
Universell
konfigurierbar für
Pt 1000
0 bis 1000 W
0 bis 10 V (Ri = 50 kW)
Analoge Ausgänge
Anzahl
4
Bereich
0 bis 10 V (Bürde > 4,7 kW)
Binäre Eingänge
Anzahl
3
Speisung
5 V - durch das Modul
Zählereingang
BE 1, bis 10 Hz, Tastverhältnis 1 : 1
galvanische Trennung
durch Optokoppler
Messstrom bei Kurzschluss
3 bis 4 mA
Eingangsbürde
max. 100 W
Mindestimpulslänge (BE 2, 3)
600 ms (ca. 0,8 Hz)
Binäre Ausgänge
Anzahl
3
Koppelrelais
bis
250 VAC/8 A bei ohmscher Last
250 VAC/3 A bei induktiver Last
13
Technische Daten
TROVIS MODULON
Technische Daten A-Modul
Anzeigen
LED-Statusanzeige
Modul-Betrieb, -Störung
Binär-Eingang und -Ausgang
Hilfsenergie
Spannung
24 VAC (20,4 bis 27,6 VAC )/ 50 Hz
Leistungsaufnahme
ca. 5 VA
Anschluss
Steck- und Schraubklemmen 2,5 mm²
Temperaturbereich
Betriebstemperatur
Lagertemperatur
0 bis 50 °C
-20 bis 70 °C
Relative Luftfeuchte
15 bis 75 % (keine Betauung)
Elektromagnetische Verträglichkeit
Störaussendung
EN 61000-6-3
Störfestigkeit
EN 61000-6-2
Gerätesicherheit EN 61010
Schutzklasse
III
Überspannungskategorie
II
Verschmutzungsgrad
2
Schutzart
IP 20 nach DIN VDE 0470
Einbau
Abmessungen mit Klemmen
B x H x T (mm)
ca. 96 x 96 x 60
Montage auf Tragschienen
alle DIN- und EN-Formate
Gewicht
ca. 0,36 kg
Schnittstellen
14
1 x LON-Schnittstelle
Local Operating Network mit
Free Topology Transceiver FTT-10A
Anschluss
3 Pin Steck- und Schraubklemme 2,5 mm
Übertragungsrate
78 Kbps
2
TROVIS MODULON
Technische Daten
B-Modul
B-Modul
TROVIS 6507
Technische Daten B-Modul
Zwei Ausführungen
TROVIS 6507-1002
TROVIS 6507-1003
E/A-Anschlüsse
Steck- und Schraubklemmen 2,5 mm²
Binäre Eingänge
Anzahl
12
Speisung der Binäreingänge
5 V vom Modul
Zählereingang
BE 1 und BE 2 bis 1000 Hz verwendbar
galvanische Trennung
durch Optokoppler
Messstrom bei Kurzschluss
3 bis 4 mA
4 bis 5 mA
Eingangsbürde
max. 100 W
max. 1 kW
Mindestimpulslänge
BE 3 bis BE 12: 600 ms (> 0,8 Hz)
24 V externe Speisung
Binäre Ausgänge
Anzahl
4
Koppelrelais
bis
250 VAC/8 A bei ohmscher Last
250 VAC/3 A bei induktiver Last
Anzeigen
LED-Statusanzeige
Modul-Betrieb, -Störung
Binär-Eingang und -Ausgang
Hilfsenergie
Spannung
24 VAC (20,4 bis 27,6 VAC )/ 50 Hz
Leistungsaufnahme
ca. 4 VA
Anschluss
Steck- und Schraubklemmen 2,5 mm²
Temperaturbereich
Betriebstemperatur
Lagertemperatur
0 bis 55 °C
-20 bis 70 °C
15
Technische Daten
TROVIS MODULON
Technische Daten B-Modul
Relative Luftfeuchte
15 bis 75 % (keine Betauung)
Elektromagnetische Verträglichkeit
Störaussendung
EN 61000-6-3
Störfestigkeit
EN 61000-6-2
Gerätesicherheit EN 61010
Schutzklasse
III
Überspannungskategorie
II
Verschmutzungsgrad
2
Schutzart
IP 20 nach DIN VDE 0470
Einbau
Abmessungen mit Klemmen
B x H x T (mm)
ca. 96 x 96 x 60
Montage auf Tragschienen
alle DIN- und EN-Formate
Gewicht
ca. 0,36 kg
Schnittstellen
1 x LON-Schnittstelle
Local Operating Network mit
Free Topology Transceiver FTT-10A
Anschluss
3 Pin Steck- und Schraubklemme 2,5 mm
Übertragungsrate
16
78 Kbps
2
TROVIS MODULON
Technische Daten
AI-Modul
AI-Modul
TROVIS 6516
Technische Daten AI-Modul
E/A-Anschlüsse
Steck- und Schraubklemmen 2,5 mm²
Analoge Eingänge
Anzahl, gesamt
10
Auflösung
16 Bit
6 universelle Eingänge
wahlweise für
Pt 100, 3-Leiter; -50 bis 250 °C
Pt 1000, 3-Leiter; -50 bis 250 °C
Messstrom jew. ca. 200 µA
0 bis 1000 W, ca. 200 mA
Genauigkeit
< 0,1 % vom Messbereich (MB)
Temperatureinfluss
< 0,002 %/K vom MB
4 Spannungs-/Stromeingänge
Spannungsbereich
0 bis 10 V (Ri = 50 kW)
2 (1,2) bis 10 (10,8) V
Strombereich
0 bis 20 mA (Ri = 37 W)
4 (2,4) bis 20 (21,6) mA
Genauigkeit
< 0,1 % vom MB
Temperatureinfluss
< 0,004 %/K vom MB
davon 2 Eingänge für Messumformerspeisung nutzbar, kurzschlussfest
Spannung
24 VDC (18 bis 30 V)
Strom
< 30 mA pro Speisung
Anzeigen
LED-Statusanzeige
Modul-Betrieb und -Störung
17
Technische Daten
TROVIS MODULON
Technische Daten AI-Modul
Hilfsenergie
Spannung
24 VAC (20,4 bis 27,6 VAC )/ 50 Hz
Leistungsaufnahme
ca. 6 VA
Anschluss
Steck- und Schraubklemmen 2,5 mm²
Temperaturbereich
Betriebstemperatur
Lagertemperatur
0 bis 55 °C
-20 bis 70 °C
Relative Luftfeuchte
0 bis 95 % (keine Betauung)
Elektromagnetische Verträglichkeit
Störaussendung
EN 61000-6-3
Störfestigkeit
EN 61000-6-2
Gerätesicherheit EN 61010
Schutzklasse
III
Überspannungskategorie
II
Verschmutzungsgrad
2
Schutzart
IP 20 nach DIN VDE 0470
Einbau
Abmessungen mit Klemmen
B x H x T (mm)
ca. 96 x 96 x 60
Montage auf Tragschienen
alle DIN- und EN-Formate
Gewicht
ca. 0,32 kg
Schnittstellen
18
1 x LON-Schnittstelle
Local Operating Network mit
Free Topology Transceiver FTT-10A
Anschluss
3 Pin Steck- und Schraubklemme 2,5 mm
Übertragungsrate
78 Kbps
2
TROVIS MODULON
Technische Daten
AO-Modul
AO-Modul
TROVIS 6517
Technische Daten AO-Modul
E/A-Anschlüsse
Steck- und Schraubklemmen 2,5 mm²
Analoge Ausgänge
Anzahl
4
Auflösung
12 Bit
Spannungsausgang
0 bis 10 V (Bürde > 2 kW)
2 (1,2) bis 10 (10,8) V
Genauigkeit
< 0,2 % vom MB
Temperatureinfluss
< 0,002 %/K vom MB
Stromausgang
0 bis 20 mA
4 (2,4) bis 20 (21,6) mA
Genauigkeit
< 0,2 % vom MB
Temperatureinfluss
< 0,002 %/K vom MB
max. Bürde
bei 20 mA kleiner 610 W
bei 21,6 mA kleiner 560 W
Anzeigen
LED-Statusanzeige
Modul-Betrieb und -Störung
Hilfsenergie
Spannung
24 VAC (20,4 bis 27,6 VAC )/ 50 Hz
Leistungsaufnahme
ca. 4 VA
Anschluss
Steck- und Schraubklemmen 2,5 mm²
Temperaturbereich
Betriebstemperatur
0 bis 55 °C
19
Technische Daten
TROVIS MODULON
Technische Daten AO-Modul
Lagertemperatur
-20 bis 70 °C
Relative Luftfeuchte
0 bis 95 % (keine Betauung)
Elektromagnetische Verträglichkeit
Störaussendung
EN 61000-6-3
Störfestigkeit
EN 61000-6-2
Gerätesicherheit EN 61010
Schutzklasse
III
Überspannungskategorie
II
Verschmutzungsgrad
2
Schutzart
IP 20 nach DIN VDE 0470
Einbau
Abmessungen mit Klemmen
B x H x T (mm)
ca. 96 x 96 x 60
Montage auf Tragschienen
alle DIN- und EN-Formate
Gewicht
ca. 0,18 kg
Schnittstellen
20
1 x LON-Schnittstelle
Local Operating Network mit
Free Topology Transceiver FTT-10A
Anschluss
3 Pin Steck- und Schraubklemme 2,5 mm
Übertragungsrate
78 Kbps
2
TROVIS MODULON
Dimensionierung des Netztransformators
Dimensionierung des Netztransformators
Je CPU-Modul können bis zu 20 A- ,B-, AI- und/oder AO-Module angeschlossen werden.
Die Spannungsversorgung aller Module erfolgt mit 24 VAC, lediglich das
Bedienterminal benötigt 24 VDC.
Leistungsaufnahme der Module
Modul
Spannung
Leistungsaufnahme
CPU-Modul 6503
24 VAC
10 VA
A-Modul
24 VAC
5 VA
AI-Modul
24 VAC
6 VA
AO-Modul
24 VAC
4 VA
B-Modul
24 VAC
4 VA
Gesamtleistung einer Anlage
Typ
Anzahl
Leistungsaufnahme
in VA
Gesamtleistung
in VA
CPU-Modul
...
10
...
A-Modul
...
5
...
AI-Modul
...
6
...
AO-Modul
...
4
...
B-Modul
...
4
...
Antriebe
...
...
...
Sonstige
...
...
...
Summe
...
10 % Reserve
...
Gesamt
...
Absicherung der Versorgungsspannung (Betriebsspannung)
Primärseitig (S 1) ist der Speisetrafo für die Betriebsspannung abzusichern.
Sekundärseitig (S 2) ist der Trafo nach der effektiven Belastung der angeschlossenen Komponenten auszulegen und abzusichern.
Spannungsabfall an den Versorgungsleitungen
Je größer die abgenommene Leistung aus dem Netztransformator (NT 1) ist,
desto größer ist der Spannungs- oder Leistungsabfall auf den Leitungen.
21
Dimensionierung des Netztransformators
TROVIS MODULON
Der Spannungsabfall wird wie folgt berechnet:
URL =
URL
L
P
k
A
US
2xLxP
k x A x US
= Spannungsabfall an Hin- und Rückleitung [V]
= Einfachlänge der Versorgungsleitung [m]
= Entnommene Leistung aus dem Netztransformator (NT 1) [VA]
= Materialkonstante (kappa); für Kupfer 57 [m/W x mm²]
= Leitungsquerschnitt [mm²]
= Versorgungsspannung des Systems; hier 24 V
Beispiel
Für das Berechnungsbeispiel wird ein System mit einem CPU-Modul sowie
neun A- und acht B-Modulen angenommen.
Typ
Anzahl
Leistungsaufnahme
in VA
Gesamtleistung
in VA
CPU-Modul
1
10
10
A-Modul
9
5
45
AI-Modul
-
6
-
AO-Modul
-
4
-
B-Modul
8
4
32
Antriebe
-
-
-
Sonstige
-
-
-
Summe
10 % Reserve
Gesamt
87
9
96
Einschließlich der Leistungsreserve von 10 % sind 96 VA erforderlich.
Gesucht wird der Spannungsabfall bei einer
einfachen Leitungslänge von 70 m und einem
Leitungsquerschnitt von 1,5 mm2.
URL =
2xLxP
2 x 70 m x 96 VA
= 6,6 V
=
k x A x US
57 m / W mm2 x 1,5 mm2 x 24 V
Der Spannungsabfall beträgt bei diesem Beispiel 6,6 V.
Hier wird deutlich, dass die Leitungslänge nicht zu unterschätzen ist.
Am Verbraucher liegt somit eine nicht ausreichende Spannung von
UVerbraucher = 24 V - 6,6 V = 17,4 V !
22
TROVIS MODULON
Dimensionierung des Netztransformators
Empfohlene Leitungslängen bei hohen Leistungen
Um die Versorgungsspannung des Systems zu gewährleisten ist die untere
Toleranzgrenze des Transformators sowie die untere Toleranzgrenze des
Systems zu berücksichtigen.
Lmax =
Lmax
URL
k
A
UTrafo
P
=
=
=
=
=
=
URL x k x A x UTrafo
2xP
maximal zugelassene Leitungslänge (einfach)
zugelassener Spannungsabfall
Materialkonstante (kappa); für Kupfer 57 [m/W x mm²]
Leitungsquerschnitt in mm2
Sekundärspannung des Trafos (24 VAC)
Leistungsbedarf des Systems (Verbrauchers)
Empfohlene Leitungslängen bei 130 VA
Dies entspricht dem maximalen Leistungsbedarf bei
1 CPU- und 20 A-Modulen.
1,0 mm2 = max. 15 m
1,5 mm2 = max. 22 m
2,5 mm2 = max. 35 m
Hinweis
Wird die Versorgungsleitung 4-adrig verlegt, besteht die Möglichkeit vom
räumlich letzten Modul zurück zum ersten Modul zu verdrahten (Hilfsenergie-Ringleitung).
Durch die nun erreichte Querschnittsverdopplung halbiert sich der parasitäre Spannungsabfall oder die maximal zulässige Leitungslänge kann
verdoppelt werden.
Eine sinnvolle Alternative ist die dezentrale Speisung der Module, d. h.
weiter entfernt installierte Module werden über separate Transformatoren
(230/24 VAC) entsprechender Leistung versorgt.
Hilfsenergie-Ringleitung
A
230 V~
B
24 V~
23
Befestigung der Module
TROVIS MODULON
Befestigung der Module
Zur Montage werden die Module zuerst oben (1) auf der Tragschiene eingehakt und dann nach unten (2) angedrückt.
Zur Demontage wird die Verriegelungslasche (3) an der Modulunterseite am
besten mit einem geeigneten Schraubendreher nach unten ausgehebelt.
Dabei löst sich das Modul von der Tragschiene (4).
Hinweis
Überprüfen Sie vor der Montage der A-Module die Einstellung der
Dip-Schalter (5) an der Rückseite des Gehäuses (vgl. Bild).
Schalter
OFF = 0 bis 10 V
ON = Pt 1000 oder 0 bis 1000 W
Einbaumaße
Montage der Module
auf einer Hutschiene
TS 35 und DIP-Schalter
24
CPU-Modul
Breite x Höhe x Tiefe (mm):
180 x 140 x 55
A-, B-, AI-, AO-Modul
Breite x Höhe x Tiefe (mm):
96 x 96 x 62
TROVIS MODULON
Installation
Installation
Versorgungsleitung
Das System TROVIS-MODULON wird mit 24 VAC versorgt. Beim
CPU-Modul TROVIS 6503 sind auch 24 VDC möglich. Das Bedienterminal
TROVIS 6515 benötigt 24 VDC.
Je nach Leistungsaufnahme aller angeschlossenen Module ist ein Netztransformator entsprechend zu dimensionieren (vgl. vorhergehenden Abschnitt).
Die Sekundärspannung wird mit Doppeladerendhülsen auf das CPU-Modul
(Klemmen 1 und 2) und die A-/B-/AI- oder AO-Module geführt (Klemmen
18 und 19). Dies gewährleistet, dass beim Abklemmen des unteren Steckers
am CPU-Modul oder beim Modultausch die Versorgungsspannung für alle
anderen Module weiter anliegt.
Hinweis
Auf keinen Fall dürfen die Groundklemmen zwischen den Modulen verbunden werden.
Beachten Sie bei der Auswahl des Netztransformators den Leistungsbedarf
des Gesamtsystems.
Netztransformator
230 VAC/24 VAC
Leistung
Best.-Nr.
30 VA
A102
80 VA
A103
250 VA
A104
Fa. RINCK ELECTRONIC GmbH, Mühlenstraße 20a/31
D-27356 Rotenburg/Wümme
Tel. 0 42 61-87 64
Verdrahten der
Versorgungsleitung
10Base2
(BNC)
1
10BaseT
(RJ-45)
2
3
RS 232
ETHERNET
für 24 VAC
RS 232
TERMINAL 1
LON
TERMINAL 2
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17
230 V ~ A
BE 1
BE 2
BE 3
B
LON
ETHERNET
TERMINAL 1
TERMINAL 2
S1
BA 1
BA 2
BA 3
CPU - Modul 6503
TROVIS
R
STATUS
MODULON
18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
NT 1
24 V ~
a
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17
BE 1
BE 2
BE 3
BE 4
BE 5
BE 6
BE 7
BE 8
BE 9
BE 10
BE 11
BE 12
BA 1
BA 2
BA 3
BA 4
18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17
BE 1
BE 2
BE 3
BE 4
BE 5
BE 6
BE 7
BE 8
BE 9
BE 10
BE 11
BE 12
BA 1
BA 2
BA 3
BA 4
18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
24 VAC
b
1
2
S2
b
...
a
PE
(muss angeschlossen sein,
mit doppeltem Querschnitt
der Zuleitung für 24 VAC)
18 19 20 21
1
2
a b
25
Installation
TROVIS MODULON
Überspannungsableiter
Zur Vermeidung von Überspannungen wird der Einsatz von Überspannungsableitern empfohlen.
Die Erdung erfolgt an der Potentialausgleichsschiene des Gebäudes.
Beachten Sie auch die Hinweise des Herstellers.
Überspannungsableiter
Typ
Best.-Nr.
Dehn Guand 275 FM
900 620
3pol TNC 230/400 FM
900 540
4pol TNS 230/400 FM
900 560
Dehn + Söhne, Postfach 16 40
D-92306 Neumarkt Tel. 0 91 81-90 60
Überspannungsableiter
für Netztransformator
CPU
230 V~
24 V~
1
24 VAC
2
24 VAC
PE - Klemme
L
N
PE
Überspannungsableiter an
Potentialausgleichsschiene des Gebäudes
26
TROVIS MODULON
Elektrische Anschlüsse
Elektrische Anschlüsse
Alle elektrischen Anschlüsse der A-, B-, AI- und AO-Module sind über
Schraubsteckklemmen herausgeführt. Im folgenden Abschnitt sind die einzelnen Module abgebildet und alle Anschlüsse beschrieben.
A-Modul
A-Modul
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17
BE 1
BE 2
BE 3
18 19 20
TROVIS 6506
BA 1
BA 2
BA 3
21
22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
Klemmenbelegung A-Modul
Klemme
Kanal
1
01
2
Anschlüsse des A-Moduls
AE 1
AE-GND
3
02
AE 2
4
03
AE 3
5
AE-GND
6
04
AE 4
7
05
AE 5
8
AE-GND
9
06
AE 6
10
07
BE 1
11
BE-GND
12
08
BE 2
13
09
BE 3
14
BE-GND
15
Ader 1
16
17
LON
Ader 2
Schirm
27
Elektrische Anschlüsse
TROVIS MODULON
Klemmenbelegung A-Modul
Klemme
Kanal
18
24 VAC
19
5 VA
20
21
22
24 VAC
10
23
Hilfsenergie
Ausgang
AA 1
AA-GND
24
11
AA 2
25
12
AA 3
26
27
AA-GND
13
28
29
30
31
32
33
34
28
Anschlüsse des A-Moduls
AA 4
- frei -
14
BA 1 - 250 VAC/3 A (ind.), 8 A (ohm.)
15
BA 2 - 250 VAC/3 A (ind.), 8 A (ohm.)
16
BA 3 - 250 VAC/3 A (ind.), 8 A (ohm.)
TROVIS MODULON
Elektrische Anschlüsse
Installationsbeispiele für das A-Modul
AE-, BE- und AA-GND dürfen nicht verbunden werden, weder am Modul
noch modulübergreifend.
Beispiel 1
Einstellungen per Software:
Kanal 1 auf Pt 1000 und Kanal 2 auf 0 bis 10 V.
DIP-Schalter an Modulrückseite:
Schalter 1 auf Position “ON”, Schalter 2 auf Position “OFF”
Korrekter und falscher
GND-Anschluss
_ + 0...10 V
PT 1000
PT 1000
_ + 0...10 V
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17
BE 1
BE 2
BE 3
BA 1
BA 2
BA 3
18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
BE 1
BE 2
BE 3
BA 1
BA 2
BA 3
18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
Beispiel 2
Einstellung per Software: Kanal 1 und 2 auf Pt 1000
DIP-Schalter an Modulrückseite: Schalter 1 und 2 auf Position “ON”.
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17
BE 1
BE 2
BE 3
BA 1
BA 2
BA 3
18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
+
+ +
+
0...10 V
GND-Anschluss
PT 1000
PT 1000
PT 1000
PT 1000
Korrekter und falscher
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17
BE 1
BE 2
BE 3
BA 1
BA 2
BA 3
18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
+
+ +
+
0...10 V
29
Elektrische Anschlüsse
TROVIS MODULON
Beispiel 3
Wenn mehrere verschiedene Geräte, die mit 24 VAC gespeist werden, an
ein A-Modul angeschlossen werden, kann es durch Potentialverschiebungen
zu Problemen bzw. zu Kurzschlüssen kommen. Hier ist es sicherer, ein separates Netzteil für die Eingänge zu verwenden oder die Geräte, die mit
24 VAC gespeist werden, auf zwei A-Module aufzuteilen. Mehrere gleiche
Geräte, z.B. 4 Belimo-Antriebe können problemlos an ein A-Modul angeschlossen werden.
Korrekte Beschaltung
eines A-Moduls
Out rF
0…10 V
GND
Uv
15…24 V–
24 V~
Thermokon
Feuchtefühler,
z.B. FW04
24 V~, separates Netzteil
Stellungsrückmeldung
Belimo-Antrieb
Interne Beschaltung nicht bekannt,
möglicherweise GND mit 24 Vu
verbunden
30
TROVIS MODULON
Elektrische Anschlüsse
Falsche Beschaltung
eines A-Moduls
Out rF
0…10 V
GND
Uv
15…24 V–
24 V~
Thermokon
Feuchtefühler,
z.B. FW04
GND und 24 Vv
verbunden
Stellungsrückmeldung
Belimo-Antrieb
Interne Beschaltung nicht bekannt,
möglicherweise GND mit 24 Vu
verbunden
31
Elektrische Anschlüsse
TROVIS MODULON
B-Modul
B-Modul
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11
TROVIS 6507
BE
BE
BE
BE
BE
BE
BE
1
2
3
4
5
6
7
BE
8
12
13 14 15 16 17
BA
BA
BA
BA
1
2
3
4
B
BE 9
BE 10
BE 11
BE 12
18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
Klemmenbelegung B-Modul
Klemme
Kanal
1
01
2
BE 1
BE-GND
3
02
BE 2
4
03
BE 3
5
BE-GND
6
04
BE 4
7
05
BE 5
8
BE-GND
9
06
BE 6
10
07
BE 7
11
BE-GND
12
08
BE 8
13
09
BE 9
14
BE-GND
15
Ader 1
16
LON
17
18
19
20
21
32
Anschlüsse des B-Moduls
Ader 2
Schirm
24 VAC
4 VA
Hilfsenergie
24 VAC
Ausgang
TROVIS MODULON
Elektrische Anschlüsse
Klemmenbelegung B-Modul
Klemme
Kanal
22
10
23
Anschlüsse des B-Moduls
BE 10
BE-GND
24
11
BE 11
25
12
BE 12
26
- frei -
27
28
29
30
31
32
33
34
13
BA 1 - 250 VAC/3 A (ind.), 8 A (ohm.)
14
BA 2 - 250 VAC/3 A (ind.), 8 A (ohm.)
15
BA 3 - 250 VAC/3 A (ind.), 8 A (ohm.)
16
BA 4 - 250 VAC/3 A (ind.), 8 A (ohm.)
Installationsbeispiel für das B-Modul – externe BE-Speisung mit 24 V
Innerhalb eines B-Moduls ist GND gebrückt (Klemmen 2, 5, 8, 11, 14, 23).
Anschluss bei
GND
externer BE-Speisung
+24 V
Netzgerät
01 02 03
BE 1
BE 2
BE 3
BE 4
BE 5
BE 6
BE 7
BE 8
BE 9
BE 10
BE 11
BE 12
04
05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17
BA
BA
BA
BA
1
2
3
4
B
18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
mit 24 V
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17
BE 1
BE 2
BE 3
BE 4
BE 5
BE 6
BE 7
BE 8
BE 9
BE 10
BE 11
BE 12
BA
BA
BA
BA
1
2
3
4
B
18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
33
Elektrische Anschlüsse
TROVIS MODULON
Installationsbeispiel für das B-Modul – interne BE-Speisung mit 5 V
Innerhalb eines B-Moduls ist GND gebrückt (Klemmen 2, 5, 8, 11, 14, 23).
Anschluss bei
GND
je 5 V
interner BE-Speisung
GND
mit 5 V
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17
BE 1
BE 2
BE 3
BE 4
BE 5
BE 6
BE 7
BE 8
BE 9
BE 10
BE 11
BE 12
BA
BA
BA
BA
1
2
3
4
B
18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17
BE 1
BE 2
BE 3
BE 4
BE 5
BE 6
BE 7
BE 8
BE 9
BE 10
BE 11
BE 12
BA
BA
BA
BA
1
2
3
4
B
18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
Der GND darf nicht modulübergreifend gebrückt werden.
Falscher
GND
GND-Anschluss
(bei interner
BE-Speisung mit 5 V)
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17
BE 1
BE 2
BE 3
BE 4
BE 5
BE 6
BE 7
BE 8
BE 9
BE 10
BE 11
BE 12
BA
BA
BA
BA
1
2
3
4
B
18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
34
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17
BE 1
BE 2
BE 3
BE 4
BE 5
BE 6
BE 7
BE 8
BE 9
BE 10
BE 11
BE 12
BA
BA
BA
BA
1
2
3
4
B
18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
TROVIS MODULON
Elektrische Anschlüsse
AI-Modul
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17
AI-Modul
TROVIS 6516
18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
Klemmenbelegung AI-Modul
Klemme
Kanal
Anschlüsse des AI-Moduls
1
24 VDC
Messumformerspeisung 1
2
24 VDC
Messumformerspeisung 2
3
GND
4
5
6
7
8
1
2
1/2
9
10
Messumformerspeisung
Spannungseingang (+)
Stromeingang (+)
Fühlereingang 1
Fühlereingang 2
GND für
Spannungs-, Strom- und Fühlereingang
Fühlereingang 1
3
Fühlereingang 2
11
GND
12
Fühlereingang 1
13
4
Fühlereingang 2
14
GND
15
Ader 1
16
LON
17
18
19
Ader 2
Schirm
24 VAC
6 VA
Hilfsenergie
35
Elektrische Anschlüsse
TROVIS MODULON
Klemmenbelegung AI-Modul
Klemme
Kanal
20
5/6
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
36
5
6
7/8
7
8
9/10
9
10
Anschlüsse des AI-Moduls
GND
für Fühler-, Spannungs- und Stromeingang
Fühlereingang 2
Fühlereingang 1
Stromeingang (+)
Spannungseingang (+)
GND für
Fühler-, Strom- und Spannungseingang
Fühlereingang 2
Fühlereingang 1
Stromeingang (+)
Spannungseingang (+)
GND
für Fühler-, Strom- und Spannungseingang
Fühlereingang 2
Fühlereingang 1
Stromeingang (+)
Spannungseingang (+)
TROVIS MODULON
Elektrische Anschlüsse
Installationsbeispiele für das AI-Modul
Hinweis
Alle Fühlereingänge sind in 3-Leiter-Schaltung zu verdrahten.
Um die spezifizierten Genauigkeiten einzuhalten, müssen drei gleiche Leitungen bis zum Fühler verlegt werden.
GND-Brücken am AI-Modul sowie Brücken zum GND anderer Module führen zwangsläufig zu ungenauen Messwerten und zu EMV-Problemen.
Beispiel 1
Temperaturmessung auf Kanal 2 mit Pt 100-Fühler und Spannungsmessung
auf Kanal 1 mit dem Eingangsbereich 2 bis 10 VDC.
Per Software den Kanal 1 auf den Bereich 2 bis 10 V einstellen und für Kanal
2 einen Pt 100 auswählen.
Korrekter und falscher
Anschluss für
Pt 100/Spannungseingang
37
Elektrische Anschlüsse
TROVIS MODULON
Beispiel 2
Widerstandsmessung auf Kanal 9 und Strommessung auf Kanal 10 mit dem
Eingangsbereich 0 bis 20 mA.
Widerstand für Kanal 9 und Strombereich 0 bis 20 mA für Kanal 10 einstellen.
Korrekter und falscher
Anschluss für
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
0...1000 Ohm
0...1000 Ohm
Widerstandsmessung
0...20 mA
0...20 mA
Beispiel 3
Temperaturmessung auf Kanal 4 mit Pt 1000-Fühler
Pt 1000-Fühler
38
PT 1000
Anschluss für
PT 1000
Korrekter und falscher
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13
14
15 16 17
18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
TROVIS MODULON
Elektrische Anschlüsse
Beispiel 4
Anschluss für Zweileiter-Messumformer
Einstellung 4 bis 20 mA an Kanal 1.
MU
ZweileiterMessumformer
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17
18 19 20
21
22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
39
Elektrische Anschlüsse
TROVIS MODULON
AO-Modul
AO-Modul
03 04 05
09 10 11
15 16 17
TROVIS 6517
AO
18
19 20
23 24 25
29 30 31
Klemmenbelegung AO-Modul
Klemme
Kanal
3
4
Spannungsausgang (+)
1
Stromausgang (+)
5
GND
9
Spannungsausgang (+)
10
2
Stromausgang (+)
11
GND
15
Ader 1
16
LON
17
18
19
24
Ader 2
Schirm
24 VAC / 4 VA oder
24 VDC / 2,5 W
23
Hilfsenergie
GND
3
Stromausgang (+)
25
Spannungsausgang (+)
29
GND
30
4
31
Ground ist im Modul gebrückt.
40
Anschlüsse des AO-Moduls
Stromausgang (+)
Spannungsausgang (+)
TROVIS MODULON
Schnittstellen des CPU-Moduls TROVIS 6503
Schnittstellen des CPU-Moduls TROVIS 6503
Bedienterminal
Das CPU-Modul TROVIS 6503 bietet die Möglichkeit ein Bedienterminal
TROVIS 6515 an der Schnittstelle Terminal 1 anzuschließen.
Mit dem Bedienterminal besteht die Möglichkeit in Textform ausgewählte
Datenpunkte anzuzeigen und zu ändern. Zur Inbetriebnahme des Terminals
benötigen Sie keinerlei Softwarekonfiguration. Lediglich die Spannungsversorgung (24 VDC) und die serielle Verbindung zum CPU-Modul
TROVIS 6503 ist erforderlich.
Die Projektierung und welche Datenpunkte auf dem Terminal angezeigt
werden wird hier nicht beschrieben. Lesen Sie dazu bitte die gesonderte
Dokumentation.
Anschluss für
Bedienterminal am
CPU-Modul
TROVIS 6503
41
Schnittstellen des CPU-Moduls TROVIS 6503
TROVIS MODULON
Technische Daten
Spannungsversorgung
24 VDC (18 bis 32 VDC)
Leistungsaufnahme
3W
Umgebungsbedingungen
KWF nach DIN 4040
K = 0 °C, W = 50 °C, F = 85 %
Luftfeuchtigkeit im Jahresmittel, keine Betauung
Schutzart
IP 65 (frontseitig)
Abmessungen
B x H x T (mm)
166 x 86 x 41
Einbauausschnitt
B x H (mm)
157 x 77
Gewicht ca.
0,5 kg
Lieferumfang: Bedienterminal und 3 m Zuleitung.
Bedienterminal
TROVIS 6515
42
TROVIS MODULON
Schnittstellen des CPU-Moduls TROVIS 6503
Netzwerkverkabelung mit TROVIS 6503
Die Verbindung der Visualisierungsstation mit dem CPU-Modul und die Verbindung der CPU-Module untereinander erfolgt durch Ethernet.
Grundlage dafür ist die IEEE Std 802.3.
Das CPU-Modul TROVIS 6503 bietet zwei Möglichkeiten zur Netzeinbindung:
• 10Base2 Verwenden von Koaxialkabeln, Linientopologie
• 10BaseT Verwenden von Twisted-Pair-Kabel, Sterntopologie
Hinweis
Beide Anschlüsse können nicht gleichzeitig genutzt werden, 10BaseT hat
Vorrang.
BNC-Anschluss ( 10Base2 )
Stift
Signal-Belegung
1
Signal
2
Schirm
BNC- (10Base2) und
10BaseT-Anschluss
(RJ45)
43
Schnittstellen des CPU-Moduls TROVIS 6503
TROVIS MODULON
10BaseT-Belegung
Stift
10BaseT-Belegung,
Buchse im CPU-Modul
44
Signal-Belegung
1
T2 (Twisted-Pair Transmit Pair )
2
R2 (Twisted-Pair Transmit Pair)
3
T3 (Twisted-Pair Receive Pair)
4
R1 (nicht benutzt)
5
T1 (nicht benutzt)
6
R3 (Twisted-Pair Receive Pair)
7
T4 (nicht benutzt)
8
R4 (nicht benutzt)
TROVIS MODULON
Netzverkabelung
Netzverkabelung
Die größte Verbreitung finden zwei Netzwerkverkabelungen. Diese werden
hier kurz vorgestellt.
10Base2
Die geläufigste und auch kostengünstigste Form der Verkabelung ist die
Linientopologie.
Das Medium ist ein Koaxialkabel (RG 58 A/U oder C/U) an dem die Netzwerk-Teilnehmer (NIC) mit T-Stücken direkt angeschlossen sind.
Da es sich hierbei, wie bei allen Netzwerken, um Hochfrequenzübertragungen handelt, müssen die Leitungsenden zur Vermeidung von Reflektionen mit
Abschlusswiderständen (50 W/0,5 Watt) terminiert werden.
Ebenfalls zu beachten ist die direkte Führung des Mediums bis unmittelbar
an den Teilnehmer. Eine Stichleitung, d. h. eine Verlängerung vom T-Stück
zum Teilnehmer ist nicht erlaubt.
Hinweis
Wenn die Line an einer Stelle unterbrochen ist, ist auf dem gesamten Segment (die Strecke zwischen zwei Terminatoren) keinerlei Kommunikation
mehr möglich.
Besonders fehlerträchtig sind hierbei die verwendeten T-Stücke. In der Praxis
kommt es immer wieder zu Wackelkontakten.
Technische Daten
Segmentlänge
max. 185 Meter
Anzahl
Nodes/Segment
max. 30
Abstand zwischen T-Stücken min. 0,5 Meter
Übertragungsrate
10 MBit/s
Terminator
50 W/0,5 Watt
Mindestabstand zu
Starkstromkabeln
0,3 m
Kabeltyp
RG 58 oder
10Base2-Koaxialkabel
Erdung
geerdet wird an einem Ende (spezielle
Endabschlusswiderstände mit Erdungsanschluss)
45
Netzverkabelung
10Base2/Thin Ethernet
(Cheapernet)/
Linientopologie
46
TROVIS MODULON
TROVIS MODULON
Netzverkabelung
Überspannungsschutz 10Base2
Die Gefährdung
Die koaxialen Leiter bestehen aus Seele und Schirm, wobei der Schirm einseitig, meist beim Server des Systems, geerdet wird. Somit ist der Schirm
gleichzeitig Rückleiter der Datenverbindung. Durch die langen Segmente
werden diese Leitungen oftmals auch gebäudeübergreifend verlegt. Durch
die nicht vorhandene Schirmwirkung oder Verdrillung der Adern entstehen
sowohl Längs- als auch Querspannungen, die über der Eingangsfestigkeit
von Transceiver-Eingängen oder Netzwerkkarten liegen können.
Im Ethernet können beliebig viele Schutzgeräte eingesetzt werden, und es
empfiehlt sich daher, jede Netzwerkkarte zu schützen.
Blitzschutzmodule
Anbieter
Typ
Dehn + Söhne
Postfach 16 40
D-92306 Neumarkt
Tel: 0 91 81 - 90 60
ÜGKF/B-L
Artikelnummer: 929 017
American Power Conversion (APC)
Mittererstraße 9
D-80336 München
Tel: 0 89 - 5 14 17-0
Bestellnummer: P10B2
Hinweis
Vergleichen Sie die Anforderungen und technischen Eigenschaften der Blitzschutzmodule.
Überspannungsschutz
ÜGKF/B-L
und Installation am PC
47
Netzverkabelung
TROVIS MODULON
Maximalschutz für
Koax-Verkabelung
HUB
ÜGKF/B-L
EAD
Thinwire
ÜGKF/B-L
Thinwire
ÜGKF/B-L
48
TROVIS MODULON
Netzverkabelung
10BaseT / Twisted Pair / Sterntopologie
Trotz des kostengünstigeren Konzepts von 10Base2 wird gerade im Industrie- und Officebereich fast ausschließlich 10BaseT verlegt.
10BaseT ist flexibler und zukunftsorientierter, da bei der Verwendung von
Cat. 5-Kabeln, dem heutigen Standard, hohe Übertragungsraten erreicht
werden.
Ein weiteres Entscheidungskriterium bildet die räumliche Anordnung der
Teilnehmer. Sind die Netzwerkteilnehmer nahe zusammen, bietet sich die
Twisted-Pair (10BaseT) auf alle Fälle als Variante an.
Die Twisted-Pair-Verkabelung basiert auf einer Sterntopologie mit maximal
100 m Segmentlänge, die in der Regel mit HUBs realisiert wird.
Die einfachste Form dieses Netzwerks ist hier ein CPU-Modul TROVIS 6503
und ein PC mit NIC (network interface adapter). Das erforderliche Kabel ist
ein Crossover-Patch-Kabel und sollte möglichst nicht selbst gecrimpt werden.
Kabelbelegung: Crossover Patch-Kabel
PC (NIC)
Signal
Kabelfarbe
Ethernet
PIN
T2
weiß/orange
benutzt
R2
orange/weiß
T3
Kabel
TROVIS 6503
Pin
RJ45-Buchse
3
1
benutzt
benutzt
6
2
benutzt
weiß/grün
benutzt
1
3
benutzt
R1
blau/weiß
—-
7
—-
4
—-
T1
weiß/blau
—-
8
—-
5
—-
R3
grün/weiß
benutzt
2
6
benutzt
T4
weiß/braun
—-
4
—-
7
—-
R4
braun/weiß
—-
5
—-
8
—-
Der Schirm wird unter das Metallgehäuse des Steckers gecrimpt.
Abkürzungen: T - Tip;
R - Ring;
1 … 4 - Angabe des Kabelpaares
Die +-Seite jedes Paares wird “tip” genannt, die –-Seite wird “ring” genannt; ein
Relikt aus alten Telefonverbindungskabel.
Crossover Patch-Kabel
PC mit CPU-Modul
TROVIS 6503
49
Netzverkabelung
TROVIS MODULON
In der vorherigen Konstellation ist es nicht möglich einen weiteren Netzwerkteilnehmer hinzuzufügen. Eine Erweiterung des Netzes ist nur mit Hilfe von
Zusatzgeräten möglich.
Klassisch werden so genannte Mulitport-Repeater oder auch HUBs eingesetzt. Ein HUB in kleiner Ausführung hat zum Beispiel 4 x RJ45-Buchsen und
eventuell einen Uplink-Port und einen BNC-Anschluss.
Ein HUB arbeitet im OSI-Schichtenmodell nur auf der physikalischen Ebene
und leitet dementsprechend nahezu unverzögert die Informationen an alle
angeschlossenen Teilnehmer weiter. Einsatz finden diese Geräte immer
dann, wenn das Netz erweitert wird. Das kann auf Grund neuer Teilnehmer
erfolgen oder zum Verlängern der Netzwerkstrecke.
Das Hinzufügen und Trennen von Teilnehmern ist unkritisch. Defekte Segmente werden vom HUB automatisch getrennt, so dass sich Störungen eines
Teilnehmers nicht auf die anderen auswirken. Die erforderlichen Kabel sind
Straight-Patch-Kabel und sollten möglichst nicht selbst gecrimpt werden.
Weiterhin gilt
50
Segmentlänge
max. 100 Meter
Anzahl Nodes/
Segment
max. 2 (ohne Zusatzgeräte)
Übertragungsrate
10 Mbit/s
Terminator
nicht erforderlich
Kabeltyp
Empfehlung: Cat. 5 STP (Shielded Twisted Pair)
Adernpaare sowie Kabel sind jeweils separat abgeschirmt.
Bei 10BaseT ist ein 4-adriges Kabel ausreichend.
Erdung
nicht erforderlich
TROVIS MODULON
Netzverkabelung
Kabelbelegung: Straight Patch-Kabel
PC (NIC)
Signal
Kabelfarbe
Ethernet
PIN
T2
weiß/orange
benutzt
1
R2
orange/weiß
benutzt
T3
weiß/grün
R1
Kabel
TROVIS 6503
Pin
RJ45-Buchse
<->
1
benutzt
2
<->
2
benutzt
benutzt
3
<->
3
benutzt
blau/weiß
—-
4
—-
4
—-
T1
weiß/blau
—-
5
—-
5
—-
R3
grün/weiß
benutzt
6
<->
6
benutzt
T4
weiß/braun
—-
7
—-
7
—-
R4
braun/weiß
—-
8
—-
8
—-
Der Schirm wird unter das Metallgehäuse des Steckers gecrimpt.
Abkürzungen für Signalleitung:
T - Tip; R - Ring; 1 … 4 - Angabe des Kabelpaares
Die +-Seite jedes Paares wird “tip” genannt, die –-Seite wird “ring” genannt; ein
Relikt aus alten Telefonverbindungskabel.
PC mit Hub und
drei CPU-Modulen
TROVIS 6503
Segmente 1 bis 4
Straight Patch-Kabel
51
Netzverkabelung
TROVIS MODULON
Installationsbeispiel
10BaseT
Installationsbeispiel
mit zwei Hubs
Segment 1
Straight Patch-Kabel
Segment 2
Straight Patch-Kabel
Segment 3
Straight Patch-Kabel
Segment 4
Crossover
Patch-Kabel
Segment 1
Straight Patch-Kabel
Kabelarten
Verbindung
Ausführung
CPU
PC
Crossover Patch-Kabel
CPU
Hub
Straight Patch-Kabel
PC
Hub
Straight Patch-Kabel
Hub
Hub
Crossover Patch-Kabel
(bei Verwendung der “normalen Ports”)
Hub
Hub
Straight Patch-Kabel
(bei Verwendung der “Uplink Ports”)
Fast jeder Hub hat einen Uplink-Port. Oft ist dieser
auf der Rückseite des Hubs und meistens umschaltbar
zwischen Straight Patch- oder Crossover Patch-Kabel.
52
TROVIS MODULON
Netzverkabelung
Überspannungsschutz 10BaseT
Die Gefährdung
Mit den Aktivkomponenten im Etagenverteiler können große Netzwerke mit
weit verzweigten Leitungen aufgebaut werden. Dadurch entstehen riesige
“Antennen”, in die bei Blitzschlag hohe Spannungen induziert werden
können.
Den daraus resultierenden hohen Längsspannungen zwischen Leitungsschirm und Ader können die Netzwerkkomponenten, z. B. ein Hub oder eine
Netzwerkkarte, meist nicht standhalten. Deshalb sind sowohl am Etagenverteiler (Hub) als auch am Endgeräteanschluss entsprechende Maßnahmen zu
ergreifen.
Beachten Sie die Einbau- und Bedienungsanleitungen der Hersteller.
Blitzschutzmodule
Anbieter
Typ
Dehn + Söhne
Postfach 16 40
D-92306 Neumarkt
Tel: 0 9181- 90 60
ÜGKF/RJ45 10BaseT
Artikelnummer: 929 023
American Power Conversion (APC)
Mittererstraße 9
D-80336 München
Tel: 0 89 - 5 14 17-0
Bestellnummer: PNET1
Überspannungsschutz
links:
ÜGKF/RJ45-10BaseT
rechts:
APC PNET1
53
Netzverkabelung
TROVIS MODULON
Maximalschutz für
HUB
Twisted-PairVerkabelung
NET-Protector 10 Base T
ÜGK/RJ45
10 Base T
ÜGK/RJ45
10 Base T
ÜGK/RJ45
10 Base T
54
TROVIS MODULON
Auslegen von Ethernetverkabelung
Auslegen von Ethernetverkabelung
1. Standleitung bis zu einer Distanz von 1,5 km
Bei der Auslegung des Ethernet sind diese Verkabelungsrichtlinien strikt einzuhalten; kurz, Sie benötigen normgerechte Kabeltypen unter Beachtung der
zulässigen Leitungslängen.
Bei Koaxialverkabelung beträgt die maximale Segmentlänge 185 m mit
RG 58-Kabel, bei Twisted Pair beträgt die maximale Kabellänge 100 m pro
Segment bei Verwendung von Cat5-Kabeln.
Überschreiten die Anforderungen diese Werte, bietet sich bei Standleitungen der Einsatz einer VDSL-Bridge an.
VDSL, die schnellste DSL-Variante, erlaubt eine Bandbreite von 5 bis 15 Mbps.
Ethernet über VDSL erweitert Ethernet mittels einfacher Zweidraht-Kupferleitungen bis zu einer Distanz von 1,5 km.
Diese ZyXEL-VDSL-Bridge eignet sich besonders dann, wenn z. B. zwei
Netzwerke in unterschiedlichen Gebäuden miteinander verbunden werden
sollen aber eine bestehende Verkabelung benutzt werden muss.
Die Geräte müssen nicht konfiguriert werden.
Auf Grund der Vergleichbarkeit mit ISDN werden hier die gleichen Komponenten für Grob-, Mittel- und Feinschutz eingesetzt.
Hinweis
• Beachten Sie die Einbau- und Bedienungsanleitungen der Hersteller.
• Es werden 2 unterschiedliche Geräte benötigt:
– Prestige 841 und
– Prestige 841 C.
VDSL-Bridge
Prestige 841 der
Fa. ZyXEL
55
Auslegen von Ethernetverkabelung
TROVIS MODULON
Standleitung mit
VDSL-Bridge
bis 1,5 km
(2-Draht)
841
841C
56
TROVIS MODULON
Auslegen von Ethernetverkabelung
2. Standleitung bis zu einer Distanz von 6,6 km
Bei der Auslegung des Ethernet sind diese Verkabelungsrichtlinien strikt einzuhalten; kurz, Sie benötigen normgerechte Kabeltypen unter Beachtung der
zulässigen Leitungslängen.
Bei Koaxialverkabelung beträgt die maximale Segmentlänge 185 m mit
RG 58-Kabel, bei Twisted Pair beträgt die maximale Kabellänge 100 m pro
Segment bei Verwendung von Cat5-Kabeln.
Überschreiten die Anforderungen diese Werte, bietet sich bei Standleitungen der Einsatz einer G.SHDSL-Bridge/Router an.
Die skalierbare G.shdsl-Technologie unterstützt symmetrische “Multiraten” –
Übertragungsgeschwindigkeiten von 72 Kbit/s bis zu 2,3 Mbit/s. Diese
werden der Leitungsqualität angepasst.
Ethernet über G.shdsl-Technologie erweitert Ethernet mittels einfacher Zweidraht-Kupferleitungen bis zu einer Distanz von 6,6 km.
Diese ZyXEL-G.SHDSL-Bridge eignet sich besonders dann, wenn z. B. zwei
Netzwerke in unterschiedlichen Gebäuden miteinander verbunden werden
sollen aber eine bestehende Verkabelung benutzt werden muss.
Auf Grund der Vergleichbarkeit mit ISDN werden hier die gleichen Komponenten für Grob-, Mittel- und Feinschutz eingesetzt.
Hinweis
• Beachten Sie die Einbau- und Bedienungsanleitungen der Hersteller.
• Die beiden gleichen Geräte müssen konfiguriert werden.
G.SHDSL-Bridge
Prestige 791 der
Fa. ZyXEL
57
Auslegen von Ethernetverkabelung
TROVIS MODULON
Standleitung mit
G.SHDSL-Bridge
bis 6,6 km
(2-Draht)
791
791
Blitzschutzmodule
Anbieter
Typ
Dehn + Söhne
Postfach 16 40
D-92306 Neumarkt
Tel: 0 91 81 - 90 60
Grob- / Mittelschutz
CT BD / HF D
Typ 919 671 und 919 506
Feinschutz
Dehnlink Typ 929 024
Spannungsversorgung Router
S-Protector Typ 909 821
American Power Conversion (APC)
Mittererstraße 9
! Nur Feinschutz
D-80336 München
Bestellnummer: Pdigitel
Tel: 0 89 - 5 14 17-0
Feinschutz-Modul
Dehnlink
58
TROVIS MODULON
Auslegen von Ethernetverkabelung
3. Wählleitung
Um entfernte CPU-Module über eine Wählleitung anzubinden, ist wiederum
ein Router notwendig.
An der GLT ist nur ein ISDN-Adapter erforderlich.
Der Typ 100 IH enthält einen ISDN Adapter und ebenfalls einen 4-fach Hub.
Mit dieser Möglichkeit können sich beliebige GLT-Stationen in die entfernten
CPU-Module einwählen.
Bei ausgewählten Störungen meldet sich die Liegenschaft bei der GLT, gesteuert durch einen speziellen Funktionsbaustein und gibt im Klartext eine
entsprechende Meldung bekannt.
Durch den integrierten 4-fach-Hub können 4 CPU-Module und/oder PCs
ohne weitere Komponenten angebunden werden.
59
LON (FTT10A)
TROVIS MODULON
LON (FTT10A)
Die Schnittstelle des CPU-Moduls zu den A- und B-Modulen bildet das Local
Operating Network (LON).
Mit LON besteht die Möglichkeit zentrale Steuer- und Regelungsintelligenz
zu minimieren und statt dessen dezentrale Einzelkomponenten mit angemessener Intelligenz auszustatten. Um einen hohen Datendurchsatz zu gewährleisten werden nur die Änderungen der entsprechenden Signale übertragen.
Der LON wird einseitig abgeschlossen und ist generell unempfindlich gegen
Störeinflüsse.
Folgende Empfehlungen, die in der Regel für alle Steuer- und Busleitungen
Anwendung finden, sollten beachtet werden:
• Getrennte Leitungsführung
LON-Leitungen sollten nicht unmittelbar neben Starkstromleitungen verlegt
werden. So wird eine Überkopplung von Störimpulsen, die aus Schalthandlungen resultieren, vermieden.
• Vermeiden von Installationsschleifen
Die häufigste Ursache für EMV-Störungen infolge von Blitz-Einschlägen ist
die Induktions-Schleifenbildung.
Induktions-Schleifen entstehen durch zwei voneinander unabhängige
Netze, die an einem Gerät angeschlossen werden, wie z. B. LON-Leitung
und 230 V-Versorgungsleitung.
Aus diesem Grund sollten alle Leiter, die zu einem Gerät führen, nebeneinander geführt werden.
• Trennung von “überspannungsbehafteten“ und geschützten Leitungen
Um Störimpuls-Überkopplungen zu vermeiden, sind geschützte und ungeschützte Leitungen getrennt voneinander zu verlegen. Dies ist besonders
bei der Verteilerverdrahtung zu beachten.
Die Leitung sollte möglichst weit entfernt von einer Blitzschutzanlage, einem Edelstahlkamin oder der Erdung einer Dachantenne verlegt werden.
• Anschluss an den Potentialausgleich
Der niederimpedante Anschluss eines Ableiters für den LON-Bus wird
über eine 6 mm2 Cu-Verbindung mit maximal 50 cm realisiert.
• Schirmung und Schirmanbindung
Grundsätzlich wird der Einsatz von geschirmten Leitungen empfohlen. Somit kann bereits ein Teil der kapazitiv und induktiv einkoppelnden Störenergie über den Schirm abfließen, bevor die Busadern erreicht werden.
Um die Störbeeinflussung zu minimieren, ist es ratsam den Schirm
beidseitig niederimpedant zu erden.
Bei der Schirmung sind die Vorschriften von VDE 0160 und DIN 57800/
VDE 0800 zu beachten.
60
TROVIS MODULON
LON (FTT10A)
Bei freier Verdrahtung (Baum, Stern) mit zentralem Busabschluss sind folgende Leitungslängen zulässig:
Leitungslängen
Hersteller/Kabeltypen
max. Länge
zwischen Modulen
Gesamtlänge
Belden 85102
500 m
500 m
Belden 8471
400 m
500 m
Lapp Unitronic-Bus LD
400 m
500 m
Level IV, 22 AWG
400 m
500 m
Jy(St) Y 2x2x0,8
320 m
500 m
Hinweis
Wegen der besseren Übersichtlichkeit sollte der zentrale Busabschluss immer am CPU-Modul installiert werden.
Ähnlich der Versorgungsspannung ist LON mit Doppeladerendhülsen zu
verdrahten. Auch hier bleibt somit beim Trennen eines Moduls die Kommunikation der nachfolgenden Module gesichert.
Busabschluss direkt
am CPU-Modul
LON Busabschluss
LON-Anschluss
LON Anschlussklemmen
Stift
1
2
3
Signal
Ader 1
Ader 2
Schirm
am CPU-Modul
die Anschlüsse 1 und 2
sind verpolungssicher
61
LON (FTT10A)
TROVIS MODULON
Überspannungsgrob- und -Feinschutz für LON
Bei gebäudeübergreifend verlegten LON-Leitungen sind prinzipiell Blitzstromableiter am Gebäudeeintritt einzusetzen.
Blitzstromableiter sind in der Lage 5 kA der Wellenform (10/350 µs) mehrmals zerstörungsfrei abzuleiten.
Dabei muss auch der Schirm in den Potentialausgleich einbezogen werden.
Sind aufgrund unterschiedlicher Gebäudepotentiale Ausgleichsströme über
den Kabelschirm zu befürchten, ist der Schirm auf einer Seite über einen
Gasableiter indirekt zu erden. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass
die Stromversorgung für die Verteilergeräte ebenfalls mit entsprechenden
Blitzstrom- und Überspannungsableitern gegen Oberspannungen geschützt
werden.
In-House-Installationen benötigen Überspannungsableiter, die mehrmals
zerstörungsfrei Oberspannungen von 5 kA der Wellenform (8/20 µs) ableiten können.
Hinweis
Beachten Sie die Einbau- und Bedienungsanleitungen des Herstellers.
Blitzstromableiter und Überspannungsschutz
Dehn + Söhne
Postfach 16 40
D-92306 Neumarkt
Tel. 0 91 81-90 60
Blitzstromableiter mit
EMV-Klemme und
Gasableiter
(gebäudeübergreifend)
BLITZDUCTOR CT MOD BD 48V
Art. Nr. 919 645
919 508
919 502
Basisteil Art. Nr. 919 506
Überspannungsableiter
(inhouse)
BLITZDUCTOR CT MOD MD 48V
Art. Nr. 919 545
Basisteil Art. Nr. 919 506
Anschluss des Überspannungsableiters
MD 48V
LON, geschützt
LON, ungeschützt
1
2
3
4
1
2
S
S
3
Ø = 6mm2
L £ 50cm
MD 48V
62
CPU-Modul
TROVIS MODULON
Projektierung der Module
Projektierung der Module
CPU-Modul TROVIS 6503
Statusanzeigen des CPU-Moduls
Nachdem die Versorgungsspannung zum System zugeschaltet wurde, zeigt
das CPU-Modul nach außen einen Leuchtdiodenstatus.
3) LED grün
Kommunikation Tx
Statusanzeigen des
5) 7-Segmentanzeige
CPU-Moduls mit
Leuchtdioden und
7-Segmentanzeige
1) LED rot
Störung Modul
2) LED grün
Betrieb Modul
4) LED grün
Kommunikation Rx
Leuchtdioden des CPU-Moduls
Nr.
LED
An
Aus
Blinkt
1
CPU-Modul
Störung
Modul defekt oder in
der Anlaufphase
(Anzeige S4)
—
—
2
CPU-Modul
Betrieb
Modul OK
—
Bereit Kaltstart oder
Systemstart wird
durchgeführt
1+2
CPU-Modul
Störung/Betrieb
es erfolgt gerade ein
Firmware-Update
—
—
3
Schnittstellen Tx
—
—
Kommunikation
4
Schnittstellen Rx
—
—
Kommunikation
5
7-Segmentanzeige
siehe folgende Tabellen
63
TROVIS MODULON
Die wichtigsten 7-Segmentanzeigen
Nr.
Bedeutung
Zwei Unterstriche blinken abwechselnd mit Nr. 00
Dezimalpunkt blinkt
Auslieferungszustand
CPU-Modul hat keine Konfiguration
geladen oder EEPROM wurde über
serielle Schnittstelle gelöscht
5
Statische Nummer z.B. 01
oder 02 (01 bis 32)
Dezimalpunkt wandert von einem
Segment zum anderen
CPU-Modul arbeitet ordnungsgemäß
Angezeigte Nummer steht für vergebene Stationsnummer
5
Blinkende Nummer z.B. 01 oder 02 CPU-Modul im Zustand
Dezimalpunkt wandert von einem
“bereit Kaltstart”
Segment zum anderen
Angezeigte Nummer steht für vergebene Stationsnummer
5
64
Anzeige
TROVIS MODULON
7-Segmentanzeigen
Alle 7-Segmentanzeigen
Anzeige nach Reset (Einschalten/Stromausfall)
Reset (keine Applikation/Firmware geladen)
Allgemeiner Ladestatus
Hardware
Initialisierung
System
Initialisierung
KommunikationsInitialisierung
Init Debug
Init ISR
Init TCP/IP
Init LON
Init LON
Telnet Server
Init RTC
Info All
Time Server
Init ISR
Open LON
KServer
Init Timer 2
Init
Kommunikation
KClient
Init Timer 3
MP-Anlauf
NB-Task
Debug Server
Init VRTX
Test Task
Info Monitor
Allgemein
Warte auf seriellen INput
Laufzeit Anzeige Zustand der NB-Daten
Keine gültigen NB-Daten geladen
Logische DPS-Nummer (01... 32)
Generelle Fehlerstatusanzeige
Fataler Error - Fehlernummer (Modulo 10)
Fehler (Warnung) - Fehlernummer (Modulo 10)
Laufzeit Anzeige Zeitdienste (TCP/IP)
TimeServer/Client Connect
65
7-Segmentanzeigen
TROVIS MODULON
Alle 7-Segmentanzeigen
TimeServer Error - Socket Initialisierung
TimeClient Fehler- Format, Socket Initialisierung
TimeClient no Connect
TimeClient Close (beendet) OK
Laufzeit Anzeige Configuration Telnet
Telnet-Configuration
Connect
Lokale-Configuration Connect (seriell)
Telnet-Configuration
Fehler- Format, Socket
Lokale-Configuration Timeout
Telnet-Configuration Data
Telnet-Configuration Close (unterbrochen)
Telnet-Configuration Close (beendet)
Laufzeit Anzeige Configuration LON
Lon Connect
Lon Fehler- Format, Socket
Lon Data
Lon Close (unterbrochen)
Lon Close (beendet)
Laufzeit Anzeige WebServer 6515 Viewer
Http Connect
Http Fehler-Format, Socket
Http Data
66
TROVIS MODULON
7-Segmentanzeigen
Alle 7-Segmentanzeigen
Http Close (unterbrochen)
Http Close (beendet)
Laufzeit Anzeige Sicherungsroutinen
NB-Daten sichern
(EEprom Save)
FEPROM Programmierung
(Laufanzeige)
NB-Daten rücksichern
(EEprom Copy)
Bilden der Checksum (Laufanzeige)
EEprom Fehler
FEPROM Block löschen
EEprom löschen
Serieller Download
Beginn
Lade Bootcode
Serieller Download
(Fortschritsanzeige 0-9)
Lade Firmware Neuron
Serieller Download ok
Lade Applikation
Laufzeit Anzeige Kommunikation (KServer)
Verbindungs-Nummer
(0 ... 9) Connect
Download Firmware (00 ... 99 %)
Verbindungs Nummer (0 ... 9), Fehler- Format, Socket
Verbindungs Nummer (0 ... 9) Timeout
Verbindungs Nummer (0 ... 9), Close (unterbrochen)
Verbindungs Nummer (0 ... 9), Close (beendet)
67
TROVIS MODULON
68
TROVIS MODULON
A- und B-Modul Statusanzeigen
A- und B-Module
Statusanzeigen
Statusanzeigen des
2) LED grün
Zustand Binärausgänge
A- oder B-Moduls
mit Leuchtdioden
3) LED rot
Modul Störung
1) LED grün
Zustand Binäreingänge
4) LED grün
Betrieb/Kommunikation
Leuchtdioden der A- und B-Module
Nr.
LED
Dauerlicht
Aus
Blinkt
1
Zustand
Binäreingänge
Logische Eins am
Logische Null
jeweiligen Einam Eingang
gang erkannt
—-
2
Zustand
Binärausgänge
Jeweiliger
Binärausgang
geschlossen
Binärausgang
offen
—-
3
Störung Modul
Modul defekt
Modul OK
Nur beim Adressieren/Modul-Reset
4
Betrieb/anderen
Betrieb/
LON-Teilnehmer
Kommunikation gefunden
(CPU-Modul)
Modul defekt/
Versorgungsspannung fehlt
Kein
LON-Teilnehmer
gefunden, Modul
wird adressiert
oder ist im
“Wink-Modus”
69
Adressierung der A- und B-Module
TROVIS MODULON
Adressierung der A- und B-Module
Die A-, B-, AI- und AO-Module einer Automationsstation benötigen einmalige logische Adressen, um innerhalb des LON korrekt arbeiten zu können.
Da jedes CPU-Modul bis zu 20 A-, B-, AI- und/oder AO-Module bedienen
kann, werden die Adressen von 01 bis 20 verwendet.
Für die Funktion des Systems ist es grundsätzlich unerheblich, mit welchen
logischen Adressen die Module eingestellt werden.
Mit Hilfe der LON-Bedien- und Konfigurationssoftware werden die am
CPU-Modul angeschlossenen I/O-Module adressiert. Die Software ist Bestandteil der Installation von TROVIS 6685 “DDE/OLE-Server-E”.
Die LON-Anschlussklemmen 1 und 2 des CPU-Moduls werden mit den
LON-Anschlussklemmen 15 und 16 der A-/B-/AI und AO-Module verbunden.
Die Polung ist nicht relevant. Der Anschluss 3 dient jeweils als Schirm. Zusätzlich müssen die Module mit Spannung versorgt sein (Klemmen 18, 19).
Hinweis
Die Konfiguration der A-/B-/AI und AO-Module erfolgt ausschließlich über
Ethernet (CPU-Modul 6503) und nicht direkt über LON.
Folgender Betriebszustand muss sich nun einstellen
(siehe oben „Mögliche Betriebszustände“)
Nr.
4
LED
Dauerlicht
Betrieb/
Betrieb/and. LON-Teilnehmer gefunden
Kommunikation (CPU-Modul)
Aus
Blinkt
—-
—-
Das CPU-Modul muss von der Leitstation oder dem Bedienrechner über
Ethernet erreichbar sein. Um die CPU ansprechen zu können, müssen Sie die
auf dem Typenschild (s. u.) vermerkte IP-Adresse notieren und im Programm
“Zuordnung IP-Adressen” eintragen.
Typenschild
TROVIS 6503
hier mit IP-Adresse
“172.30.240.56”
70
TROVIS MODULON
Software “LON-Konfiguration”
Kurzbeschreibung der Software “LON-Konfiguration”
Installation der Software TROVIS 6681 “DDE/OLE-Server -E”
Hinweis
Die Software ist für die Betriebssysteme Windows NT 4.0/Windows 2000
und Windows XP (Workstation und Server) ausgelegt. Nachfolgeprodukte
nennen wir auf Anfrage.
Installation
TROVIS 6685
“DDE/OLE-Server-E”
Nach der Installation der Software TROVIS 6685 “DDE/OLE-Server-E” steht
im Startmenü das Programm zur Verfügung.
Startmenü nach erfolgreicher Installation
71
Software “LON-Konfiguration”
TROVIS MODULON
Um mit dem CPU-Modul (den CPU-Modulen) kommunizieren zu können
muss die CPU-Stationsadresse der IP-Adresse zugeordnet werden. Die Einstellungen werden im Programm “Zuordnung IP-Adressen” vorgenommen
(siehe auch gesonderte Dokumentation).
Software “Zuordnung
der IP-Adressen”,
hier 172.30.240.56
Nach dem Speichern der Zuordnung kann das Programm beendet werden.
Durch diese Zuordnung erscheinen in der LON-Konfigurationssoftware die
eingetragenen CPU-Module mit ihrer IP-Adresse.
Software
LON-Konfiguration mit
einem CPU-Modul
Mit dem Kontextmenüpunkt “Verbinden” wird der Kontakt zu der betreffenden CPU aufgenommen.
Verbinden mit der ausgewählten Station.
72
TROVIS MODULON
Software “LON-Konfiguration”
Über das Menü LON-Konfiguration werden die angeschlossenen A-/B-/AIund AO-Module gesucht und angezeigt.
Anzeige der angeschlossenen Module,
hier 4 Module
(2 x A, 2 x B)
Der Menüpunkt “Modul Nummer” öffnet das Adressierungsfenster.
Kontextmenü
“Modul Nummer”
Geben Sie hier eine Adresse für das Modul ein.
In Grün ist die momentane, in rot sind die belegten und in schwarz die freien
Adressen dargestellt. Durch Drücken der OK-Schaltfläche wird die Adresse
zum Modul übertragen.
Adressierung der
Module
grün: aktuell
rot: belegt
schwarz: frei
Bei einem B-Modul ist die Konfiguration damit beendet.
73
Eingangstyp beim A-Modul
TROVIS MODULON
Eingangstyp beim A-Modul
Bei A-Modulen müssen Sie zusätzlich den Eingangstyp für die 6 analogen
Eingänge einstellen.
Kontextmenü
“Typeneinstellung”
beim A-Modul
Typeinstellung der
Eingänge beim A-Modul
Über die Listenboxen wird der Eingangstyp individuell für jeden Eingang
festgelegt.
Zur Auswahl stehen Pt 1000 (default), 0 bis 1000 Ohm und 0 bis 10 V.
Sind die Einstellungen komplett, beenden Sie das Menü mit OK.
74
TROVIS MODULON
Eingangstyp beim A-Modul
Hinweis
Im Falle 0 bis 10 V muss auf der Rückseite des A-Moduls per DIP-Schalter
der entsprechende Kanal auf OFF eingestellt sein.
DIP-Schalter zur Konfiguration der Eingangskanäle an der
Rückseite des A-Moduls
Eingangstyp beim AI-Modul
Bei AI-Modulen wird zusätzlich der Eingangstyp für die 10 analogen Eingänge eingestellt.
Typeinstellung der
Eingänge beim
AI-Modul
75
Ausgangstyp beim AO-Modul
TROVIS MODULON
Ausgangstyp beim AO-Modul
Bei AO-Modulen wird der Ausgangstyp für die 4 analogen Ausgänge eingestellt.
Typeinstellung der Ausgänge beim AO-Modul
Versehen Sie die Module mit einem Aufkleber, aus dem die Moduladresse
sowie deren Zugehörigkeit zur Unterstation (CPU-Modul) hervorgeht.
Nach Vergabe aller Adressen und Einstellungen können Sie das Programm
verlassen.
76
TROVIS MODULON
Pt 1000-Eingänge
Pt 1000-Eingänge
Die A-Module werden ab Werk bei 1100 W abgeglichen und haben eine
einbezogene Leitungslängenkorrektur von +0,5 °C.
Dies bedeutet, dass ein Leitungswiderstand von ca. 2 W automatisch kompensiert wird.
Leitungskorrektur (Kupfer) in m:
• 0,5 mm² Querschnitt = 55 m
• 0,8 mm² Querschnitt = 88 m
• 1,0 mm² Querschnitt = 110 m
Die Widerstandsänderung beträgt beim Pt 1000-Element ca. 3,85 W/Kelvin.
Sollten die angezeigten Temperaturen deutlich über den mit einem Referenzgerät gemessenen Temperaturen liegen, kann
• in der Grafischen Konfiguration eine Softwarekorrektur mit Funktionsbausteinen (FUNKT, SUMME) vorgenommen werden.
°C
W
°C
W
Widerstandswerte mit
–35
862,5
60
1232,4
Pt 1000-Messelement
–30
882,2
65
1251,6
–25
901,9
70
1270,7
–20
921,6
75
1289,8
–15
641,2
80
1308,9
–10
690,9
85
1328,0
– 5
980,4
90
1347,0
0
1000,0
95
1366,0
5
1019,5
100
1385,0
10
1039,0
105
1403,9
15
1058,5
110
1422,9
20
1077,9
115
1441,7
25
1097,3
120
1460,6
30
1116,7
125
1479,4
35
1136,1
130
1498,2
40
1155,4
135
1517,0
45
1174,7
140
1535,8
50
1194,0
145
1554,5
55
1213,2
150
1573,1
77
TROVIS MODULON
78
TROVIS MODULON
Index
Index
10Base2-Belegung
10BaseT-Belegung
7-Segmentanzeigen CPU-Modul
43
44
64
A
Abgleich A-Modul
Adressierung A-/B-Modul
Ausgangstyp AO-Modul
77
70
76
B
Betriebssystem
Befestigung der Module
BNC-Anschluss
Busabschluss
Ethernet
LON
D
DIP-Schalter A-Modul
Doppeladerendhülsen
5
24
43
12, 46
12, 61
7, 75
7, 8
E
Eingangstyp
AI-Modul
A-Modul
Elektrische Anschlüsse
AI-Modul
A-Modul
AO-Modul
B-Modul
Ethernet
35
27
40
32
55, 57
F
FREE TOPOLOGIE
5
I
Installation
der Versorgungsleitung
im Leistungsteil
Installationsbeispiel
10BaseT
AI-Modul
A-Modul
B-Modul
IP-Adresse
75
74, 75
25
9
52
37
29
33, 34
70
79
Index
TROVIS MODULON
K
Kabelbelegung
Crossover Patch-Kabel
Straight Patch-Kabel
Kabelempfehlung
Kabelkanal, Abstand
L
Leistungsaufnahme der Module
Leitungslängen, empfohlene
Leitungslängenkorrektur A-Modul
LON
Busabschluss
Konfiguration
Konfigurationssoftware
Leitungslängen, Kabelempfehlung
Verdrahtung
M
Mengengerüst
Messumformerspeisung
Mindestabstand zum Kabelkanal
Montage der Module
N
Netzausdehnung
Netzverkabelung
10Base2
mit CPU-Modul
P
Projektierung der Module
Pt 1000-Eingänge
Pt 100-Eingänge
S
Software
Schnittstelle für Bedienterminal
Schnittstellen des CPU-Moduls
Spannungsabfall an den Versorgungsleitungen
Spannungseingänge
Spannungsversorgung
Standleitung
Distanz 1,5 km
Distanz 6,6 km
Statusanzeigen
A-/B-Modul
CPU-Modul
80
49
51
6, 45, 50, 61
7
21
23
77
61
71, 73
72
61
60
6
17, 39
7
9
6
45
43
63
13, 17, 77
17
5
41
11
21
13, 29
6
55
57
69
63
TROVIS MODULON
Index
Sterntopologie
Stromeingänge
49
17, 38
T
Technische Daten
AI-Modul
A-Modul
AO-Modul
B-Modul
CPU-Modul
TROVIS 6681 "DDE/OLE-Server-E"
Typenschild CPU-Modul
17
13
19
15
10
71
70
U
Überspannungsschutz
10Base2
10BaseT
LON
Netztransformator
47
53
62
26
W
Windows NT
Wählleitung
Widerstandsabgleich
5
59
77
Z
Zubehör zum CPU-Modul
Zuordnung IP-Adressen
12
72
81
2004-09 × V73
SAMSON AG × MESS- UND REGELTECHNIK × Weismüllerstraße 3 × D-60314 Frankfurt am Main
Telefon 069 4009-0 × Telefax 069 4009-1507 × Internet: http://www.samson.de