Papeterie und Büro Juli/August 2014

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Papeterie und Büro Juli/August 2014
7/8-2014
Editorial
«Fit for Future»
Unter diesem Titel hat die Papeterie Einkaufsgenossenschaft PEG in Aarburg anlässlich ihrer Generalversammlung Ende Mai in
Brunnen eine grosse Kampagne vorgestellt.
Bei der Aktion geht es darum, dass die Fachhändler ihre eigenen und auf ihren Standort
bezogenen Stärken und Erfolgsfaktoren erkennen und steuern und somit erfolgreich
die Zukunft meistern. Das Projekt wird von
dem auf Detail- und Grosshandel spezialisierten Beratungsunternehmen Fuhrer &
Hotz eng begleitet. Mit im Boot sind auch
wichtige Lieferanten-/ Markenpartner. Dass
ein solches Konzept funktionieren kann,
zeigt das Beispiel aus dem Optikmarkt, wo
sich auch oder gerade durch den Markteintritt von Discountern und zunehmende
Angebote im Internet der Anteil der Geschäfte, die in irgendeiner Form einer Kette
angehören, innert weniger Jahre verdoppelt
hat. In der Folge sind viele traditionelle Betriebe auf der Strecke geblieben und
haben ihre Existenz verloren. Dass es auch
anders geht, zeigt die Dynoptic Partner AG,
grösste Gruppierung von inhabergeführten
Fachgeschäften in diesem Segment, mit inzwischen über 100 angeschlossenen selbstständigen Optik-Betrieben in der gesamten
Schweiz. Ihr Erfolg basiert nachweislich auf
der rechtzeitigen Problem­erkennung und der
daraus resultierenden kontinuierlichen Leistungssteigerung auf Mitgliederebene, und
zwar unter Einbezug der lokalen Konkurrenz.
www.peg.ch
Ausgangslage von «Fit for Future» ist eine
detaillierte Situationsanalyse der teilnehmenden Papeterie. Daraus resultiert eine zugeschnittene Strategie und deren mehrstufige Umsetzung. Es geht dabei um mehr als nur
eine oberflächliche Ladenanalyse, wie dies
vor wenigen Jahren bereits von PBS-Schweiz
initiiert und durchgeführt wurde. Auch die
Marktleistung im Umfeld des lokalen Umfeldes ist Gegenstand des neuen Projekts.
Es geht darum, dass sich der PapeterieFachhandel wieder ein Gesicht gibt und im
Markt als Einheit auftritt. Erst ein gemeinsamer, koordinierter Marktauftritt wird vom
Konsumenten wahrgenommen und hilft das
Fachgeschäft zu profilieren. Das bedingt
auch, dass der einzelne Händler seine persönlichen Präferenzen mitunter einmal zurückstellt und mitmacht, weil es dem Ganzen dient. Dieses Ziel zu erreichen, dürfte
eine der grössten Herausforderungen beim
Projekt «Fit for Future» sein.
Ich denke dabei an meine Zeit als Marketingverantwortlicher in einer regionalen
Genossenschaft eines Grossverteilers und
wie «einfach» der Erfolg war. Für die Lancierung einer Kampagne verfügte man dank
grosser Einkaufsmenge über den nötigen
Preisvorteil. Die eigene Werbe- und Dekorationsabteilung kreierte die passenden Kom-
munikationsmittel, und die Filialen mussten
die Ware an gut frequentierten Standorten
präsentieren. Das hat damals funktioniert
und funktioniert auch heute. Auch in unserem Markt. Der Grossist sorgt für den Einkauf
und die Kommunikation, und die Papeterien
setzen die Kampagne am POS um.
Wir werden die Initiative der PEG begleiten
und in den kommenden Ausgaben von PAPETERIE UND BÜRO darüber berichten. Es ist
zu hoffen, dass möglichst viele Fachhändler
die Chance packen, um sich und ihr Geschäft
«Fit for Future» zu machen.
Jürg Kühni
es grünt
so grün.
Die neuen hochweissen Premium-Kopierpapiere von Double A.
Aus nachhaltig angebauten Eukalyptusfasern. Für biologische
Diversität und den Erhalt des natürlichen Ökosystems.
In der Schweiz erhältlich bei der PEG.
7/8-14 Papeterie und Büro |
3
Klipp & Klar
Buchhändler schlagen zurück,
gründen Amazon-Konkurrenz
Schwerpunkt
6
Fellowes, Inc. kündigt Wechsel
in der Geschäftsführung an
Entwicklung der Detailhandelsumsätze
im April 2014
Neuer Kundenberater bei Lempen
Martin Buyle neuer CEO
der Orell Füssli Gruppe
7
Papier, Büro und Schreibwaren
Deutschland: Markt stabilisiert sich,
Internet-Pure-Player auf dem Vormarsch 8
Diddl: Depesche lässt Lizenz zum
Jahresende auslaufen
Elco veröffentlicht Katalog für den
deutschen Markt
Neuer Verkaufsleiter «Wiederverkauf»
bei Papyrus Schweiz AG
Büro und Etikette
Cannes und Gmund-Papier – eine
langjährige Liaison
Ornaris Neuheiten
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Was man täglich braucht
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Spielerisch Englisch lernen mit Oscar,
der schlauen Eule
Miquelrius – expressing emotions
Neue Smartphone-Cam löst digitale
Fotoapparate ab
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Windlichter von fotoeigenArt
ORNARIS Bern’14 – Fachmesse
für Neuheiten und Trends
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Schneider – die neuen Base Balls
Hallenpläne 2.2/2.0
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Ausstellerliste Halle 2.2
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Lanybook – Machen Sie
das Notieren zum Erlebnis!
Ausstellerliste Halle 2.0
21
PURE
Herzlich willkommen an Bord
der OASE in Bern 2014!
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Pritt Roller Kleben
Retropostkarten29
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POSCA an der Premiere «Ride the Wall» 31
Waser-Shops neu bei Zumstein
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Laptops sind keine ideale Lernhilfe
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Messen
Neuheiten
edding – Porzellanmarker in
3 Setvarianten
Hiplus+ Kopierpapier – weniger
Gewicht, mehr Wertigkeit
Auch der Online-Handel
muss sich neu erfinden
Icone Stylus
Ornaris Vorschau
Ihr Partner für die perfekte Organisation
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Neue Postkarten – Kollektion
bei fotoeigenArt
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Panorama
Neu bei roost papeterietrends
Die bunte Auswahl an Geldbörsen!
Einkauf
Andere Länder, andere Sitten:
Tipps für Geschäftsreisende
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Nostalgic-Art by TOMATO
Elco Prestige – für mehr Eleganz in
der Geschäftskommunikation
Klimaneutrale Iggesund-Fabrik:
Die Vision ist zum Greifen nah
Kupfer & Metallic by TOMATO
Double A Kopierpapier – höchste
Qualität als Gesamtkonzept
Neue PBS-Messe geht im Herbst 2015
an den Start
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Inside
Exklusive Buchvernissage mit
Hanspeter Latour bei Krebser in Thun
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BBK aktuell: üK-Präsenztage –
So erleben es die Lernenden
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KOLMA Schaufensterwettbewerb
mit Cementit
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Mehr als üblich…
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Branchentreff in Brunnen
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Termine
TITEUF LOVES CARAN D’ACHE:
Die Kollektion zum Schulbeginn!
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Schluss mit lustig
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Caran d’Ache und der Schweizer Comiczeichner Zep, der
weltweit für seinen Helden Titeuf bekannt ist, unterzeichnen ein farbenfrohes Partnerschaftsabkommen für
eine neue Kollektion, die alle Schüler und junge Zeichner
begeistern wird. Aus dieser emotionalen Verbindung ist
eine komplette Serie von Zeichengeräten hervorgegangen, deren Schachteln speziell vom Zeichner ausgedacht
und gestaltet wurden: Den Schalk im Nacken und voller
Unschuld, so wie Gross und Kleine diese bunte Figur liebt,
wird Titeuf dort zu neuem Leben erweckt. Eine neue Zeichnung für jedes Produkt: die Sammler werden sich freuen!
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SuisseEMEX’14: Profilierung mit Special
Interest und neuem Executive Programm37
Tendence 2014: Die Inspirationsquelle
für angesagte Zusatzsortimente
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Swiss Office Management:
Das Schweizer Gipfeltreffen für
Büro- und Assistenzprofis
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Die Kollektion «Titeuf loves Caran d’Ache» wurde zur
Gänze in den Ateliers der Manufaktur entwickelt und
hergestellt. Zum Sortiment gehören die emblematischen
Farbstifte der Marke, die FIBRALO® Fasermaler, die
NEOCOLOR® I wasserfesten Wachspastelle sowie die
NEOCOLOR® II wasservermalbaren Wachspastelle. Vier
Produkte, die auf keiner Schulbank fehlen sollten und
eine Vielzahl an Möglichkeiten, Farbe ins Spiel zu bringen
und Raum für Fantasie zu schaffen. Der Schulbeginn
verspricht kreativ zu werden!
carandache.com
Ihr Partner für die perfekte Organisation
Klipp&Klar
Buchhändler schlagen
zurück, gründen
Amazon-Konkurrenz
Fellowes, Inc. kündigt
Wechsel in der
Geschäftsführung an
Entwicklung der
Detailhandelsumsätze
im April 2014
Die wohl grösste unabhängige deutsche
Händlergenossenschaft E-Buch, deren 600
Mitgliedsbuchhandlungen und der Buchgrossist Libri unter dem Namen Geniallokal planen
eine neue Plattform, über die Kunden Bücher
bestellen, die lokale Verfügbarkeit online
checken und sich die Ware auch kostenfrei
liefern lassen können. Je nach Bedarf können
die Kunden bestellte Bücher selbst abholen
oder an eine Wunschadresse liefern lassen.
Wird keine Wunschbuchhandlung angegeben,
wählt das System laut Manager-Magazin den
nächstgelegenen Händler aus. Die konzertierte Gegenoffensive soll zur Frankfurter Buchmesse vom 8. bis 12. Oktober betriebsbereit
und gezielt gegen Amazon gerichtet sein. Die
Plattform soll allen Buchhändlern offenstehen, denn Ziel sei eine grösstmögliche Flächenabdeckung. Buchhändler sollen nach aktuellem Stand rund 40 Euro pro Monat für die
Einbindung zahlen. Auch die Integration der
Warenwirtschaftssysteme anderer Einzelhändler sei perspektivisch möglich. Das Webportal
soll von einer noch zu gründenden GmbH betrieben werden, an der die E-Buch-Genossenschaft, deren Wirtschaftstochter E-Buch GmbH
sowie der Buchgrosshändler Libri zu gleichen
Teilen beteiligt sein sollen. Letzterer verantwortet Technik und Logistik. 2013 konnte der
stationäre Buchhandel in Deutschland seinen
Abwärtstrend stoppen und verzeichnete ein
Umsatzplus von 0,9 Prozent auf 4,6 Mrd. Euro,
der Online-Verkauf von Büchern hingegen verlor im Gegensatz zu den Vorjahren 0,5 Prozent
Umsatz auf knapp 1,6 Mrd. Euro.
Jamie Fellowes, Vorstandsvorsitzender und
CEO von Fellowes, hat angekündigt, dass sein
Sohn, John Fellowes, neuer CEO wird. Jamie
wird weiterhin in einer passiven Rolle als Vorstandsvorsitzender bleiben und gleichzeitig
Fellowes grösster Anteilseigner sein. John repräsentiert die Familientradition mittlerweile
in vierter Generation als Geschäftsführer.
Gemäss den provisorischen Ergebnissen des
Bundesamts für Statistik (BFS) sind die realen, um Verkaufs- und Feiertagseffekte
bereinigten Detailhandelsumsätze im April
2014 im Vorjahresvergleich um 0,4 Prozent
gestiegen (nominal –0,6 %). Saisonbereinigt
gingen die realen Detailhandelsumsätze im
April 2014 gegenüber dem Vormonat um 0,9
Prozent zurück (nominal –1,3 %).
John kam 2001 zu Fellowes. Er war zunächst
in Vertrieb und Marketing im Bereich Aktenvernichter bei Fellowes tätig, bis er schliesslich Generaldirektor dieser Abteilung wurde.
Bereits seit 2008 wurde John auf die Nachfolge als Geschäftsführer vorbereitet und wurde im Januar 2012 Präsident. Er widmete in
den letzten Jahren seine Aufmerksamkeit den
Produktinnovationen, Markenetablierungen
und der Erschliessung neuer Geschäftsfelder.
Das Unternehmen hat neue, papierunabhängige Produkte aufgenommen, um sein Produktportfolio für die Zukunft optimal aufzustellen.
Der Geschäftsführungswechsel überschneidet
sich mit Jamie Fellowes' 50-Jahr-Firmenjubiläum. Er war als Teilzeit-Produktionsarbeiter
in das Familiengeschäft eingestiegen und arbeitete während seiner College-Jahre in der
Fabrik, im Lager und im Aussendienst. Jamie
fungierte bei Fellowes 31 Jahre als Geschäftsführer und insgesamt 45 Jahre in leitenden
Funktionen, zunächst zusammen mit seinem
Vater, dann mit seinem Bruder und schliesslich seinem Sohn. Seine Tochter Jen arbeitet
ebenfalls im Familienunternehmen und regelt
die Wohltätigkeitsaktivitäten von Fellowes.
Jamie wurde mit zahlreichen Auszeichnungen
honoriert und ist in verschiedenen Wohltätigkeitsorganisationen aktiv. 2017 feiert Fellowes sein 100-Jahr-Firmenjubiläum.
Jährliche Veränderungen
(ohne Treibstoffe)
Bereinigt um Verkaufs- und Feiertagseffekte
verzeichnete der Detailhandel ohne Treibstoffe im April 2014 ein Wachstum des realen
Umsatzes von 0,6 Prozent gegenüber April
2013 (nominal –0,3 %). Der Detailhandel mit
Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren
verbuchte eine Zunahme der realen Umsätze
von 1,2 Prozent gegenüber April 2013 (nominal +2,0 %), während der Nicht-Nahrungsmittelsektor ein reales Plus von 0,4 Prozent
registrierte (nominal –1,4 %).
Monatliche Veränderungen
(ohne Treibstoffe)
Saisonbereinigt notierte der Detailhandel ohne Treibstoffe im April 2014 einen realen Umsatzrückgang von 0,7 Prozent gegenüber dem
Vormonat (nominal –1,2 %). Der Detailhandel
mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verzeichnete einen realen Umsatzrückgang von 0,3 Prozent (nominal –0,6 %).
Der Nicht-Nahrungsmittelsektor verzeichnete ein reales Minus von 0,1 Prozent (nominal
+0,2 %).
Neuer Kundenberater
bei Lempen
Schweizer Marktes und besitzt durch seine langjährige Erfahrung in diversen leitenden Funktionen im Werbemittelhandel umfassende Branchenkenntnisse und ein fundiertes Fachwissen. Christoph Schicker ist
ein professioneller Ansprechpartner und erfüllt den Anspruch an einen
idealen Repräsentanten der Lempen AG für die Betreuung und Beratung ihrer Kunden.
Kontakt unter [email protected] oder unter
Tel. 052 644 33 22 und Tel. 079 555 01 05.
Martin Buyle neuer CEO der
Orell Füssli Gruppe
Der Verwaltungsrat der Orell Füssli Holding AG hat Martin Buyle zum
neuen CEO der Orell Füssli Gruppe ernannt. Er wird seine Tätigkeit am
1. Oktober 2014 aufnehmen.
Martin Buyle verfügt über langjährige Erfahrung in der Führung von
Industrieunternehmen des Mittelstands. Die letzten fünf Jahre war
er Mitglied der Geschäftsleitung der Jakob Müller AG, eines international tätigen Schweizer Textilmaschinenbauers, davon die letzten
beiden Jahre in der Funktion als CEO. Zuvor war er vier Jahre lang in
Deutschland als Geschäftsführer der Kramer-Werke GmbH tätig, eines
Herstellers von Kompaktbaumaschinen. Mehrjährige Engagements in
der internationalen Strategieberatung bei Roland Berger Strategy Consultants sowie als Entwicklungsingenieur in einer Division der RollsRoyce Power Systems runden seine berufliche Erfahrung ab.
Martin Buyle hat das Studium des Maschinenbaus an der Technischen
Universität Wien abgeschlossen und an der IESE Business School in
Barcelona einen Abschluss als Master of Business Administration (MBA)
absolviert. Er ist 40 Jahre alt und österreichischer Staatsangehöriger
aus Dornbirn, Vorarlberg.
Michel Kunz nach wird nach über vier Jahren als CEO der Orell Füssli
Gruppe das Unternehmen Ende 2014 verlassen. Unter seiner Leitung
hat Orell Füssli mit dem Joint Venture der Buchhandelssparte mit der
Thalia Bücher AG die Voraussetzungen geschaffen, um im sich rasant
verändernden Buchmarkt zu bestehen, und bei der deutschen Tochtergesellschaft Atlantic Zeiser wurde zusammen mit dem neuen Management die Trendwende eingeleitet.
Christoph Schicker.
John und Jamie Fellowes.
6 | Papeterie und Büro 7/8-14
Christoph Schicker ist seit Mai 2014 neuer
Kundenberater für den Schweizer Markt bei
der Firma Lempen AG. Er ist ein Kenner des
Martin Buyle folgt als CEO…
Michel Kunz.
Papier, Büro und
Schreibwaren
Deutschland: Markt
stabilisiert sich,
Internet-Pure-Player
auf dem Vormarsch
2013 wurden mit Papier, Büro und Schreibwaren (PBS) 13 Milliarden Euro umgesetzt.
Damit muss der Markt ein leichtes Minus von
einem Prozent verbuchen. Zulegen konnten
jedoch die Internet-Pure-Player.
Der Markt für Papierbedarf, Stifte und Co. hat
sich im vergangenen Jahr wieder stabilisiert.
Während die Branche im Jahr 2012 noch Einbussen von 5,8 Prozent im Vergleich zum
Rekordjahr 2011 hinnehmen musste, liegt
das Minus 2013 im Vorjahresvergleich nach
aktuellen Berechnungen des IFH Köln nur
noch bei einem Prozent. Damit erreicht das
PBS-Marktvolumen aktuell rund 13 Milliarden
Euro und die befürchtete Abwärtsfahrt ist zunächst gebremst. Dennoch steht die Branche
vor schwierigen Zeiten: Das Wachstumspotenzial ist weitgehend ausgereizt, zudem sind
PBS-Artikel immer wieder von Einsparungen
betroffen.
Diddl: Depesche lässt
Lizenz zum
Jahresende auslaufen
Die Diddl-Maus war in den vergangenen Jahrzehnten eine der grossen Erfolgsgeschichten –
auch im PBS-Handel. Streckenweise soll die
Lizenz in Deutschland sogar erfolgreicher
gewesen sein als Micky Maus. Doch wegen
kontinuierlich sinkender Umsätze lässt der
mittelständische Depesche-Verlag aus dem
norddeutschen Geesthacht die Lizenz zum
Jahresende auslaufen, wie verschiedene Pressequellen berichten. Das Tierchen erblickte
vor 24 Jahren durch die Hand des Zeichners
Thomas Goletz das Licht der Welt. Im Laufe
der Zeit sollen rund 1000 verschiedene Artikel auf den Markt gekommen sein, darunter
waren Postkarten und Plüschtiere besonders
erfolgreich. Laut einem Bericht will sich Depesche mit seinen 320 Mitarbeitern zukünftig
auf selbst kreierte Produktwelten wie etwa
«Top Model» konzentrieren. Die Unternehmenssprecherin wird mit den Worten zitiert,
dass man für Diddl nie Werbung gemacht habe und sicher sei, dass sich ein neuer Lizenznehmer finden werde. Die zuletzt im Bundesanzeiger veröffentlichten Geschäftszahlen
weisen bei Depesche für 2012 einen Umsatz
von 114 Mio. Euro und ein Ergebnis von fast
19 Mio. Euro aus. Zehn Jahre zuvor waren es
laut N24 noch 150 Mio. Euro Umsatz.
zusammengefasst. Darin enthalten sind alle
Informationen über die verschiedenen Qualitätsbereiche. Neben dem breiten KuvertSortiment mit Elco James, Prestige, Office
findet man auch Spezialitäten wie Elco Color, Proclima und das breite Sortiment der
Elco Ordo Organisationsmappen mit allen
Details.
Neuer Verkaufsleiter
«Wiederverkauf» bei
Papyrus Schweiz AG
Bei Papyrus Schweiz hat Marco Fulginiti die
Stelle als neuer Verkaufsleiter der Abteilung
«Wiederverkauf» übernommen. Bereits seit
Januar 2014 ist Marco Fulginiti bei Papyrus
Schweiz AG tätig. In seiner neuen Aufgabe
möchte Marco Fulginiti am Puls des Marktes
bleiben, teilt Papyrus Schweiz AG mit. Wichtig sei ihm zudem, dass ein guter Teamspirit
herrscht, den er mit seinem Motto: «Behandle jeden, wie du behandelt werden möchtest» unterstützen möchte. Auch unter Marco
Fulginiti sind die Fachhändler weiterhin im
Mittelpunkt und gehören zum strategischen
Absatzkanal von Papyrus Schweiz AG. Das
gleichbleibende Innendienst- und Aussendienstteam steht auch weiterhin mit grossem
Fachwissen und vollem Einsatz den Kunden
zur Verfügung.
Die Vertriebswege entwickeln sich entlang
bekannter Trends, wenn auch langsamer als
in anderen Branchen. Während beispielsweise
Kauf- und Warenhäuser sowie der PBS- und BBOFachhandel (Büromaschinen, Büromöbel und Organisationsmittel) Einbussen hinnehmen mussten, konnten Internet-Pure-Player und Cash &
Carry-Grosshändler ihren Umsatz steigern.
Internet-Pure-Player: Umsatz
noch moderat, aber mit deutlichem
Wachstumspotenzial
Gerade die Internet-Pure-Player dürfen optimistisch in die Zukunft blicken, auch wenn
sich ihr aktueller Marktanteil noch auf eher
moderate 180 Millionen Euro beläuft. «PBSArtikel sind grösstenteils standardisiert und
eignen sich damit ideal für den Online-Handel. Bis 2018 wird in diesem Bereich eine
Umsatzsteigerung um rund neun Prozent auf
285 Millionen Euro erwartet.
8 | Papeterie und Büro 7/8-14
Elco veröffentlicht
Katalog für den
deutschen Markt
Die Elco AG aus Brugg hat für den deutschen Markt das über die Kores Deutschland
zu beziehende Sortiment in einem Katalog
Marco Fulginiti.
Office-, Schreib- und Spezialpapiere
Schwerpunkt
Büro und Etikette
Cannes und Gmund-Papier – eine langjährige Liaison
Etiketten sind allgegenwärtig und ihre Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Selbstklebeetiketten dekorieren nicht nur Produkte,
sie sind eigentliche Informationsträger. Die Firma Selfix AG in Otelfingen hat sich seit 65 Jahren auf Etiketten spezialisiert.
Wim Wenders vermisst die deutsche Beteiligung in Cannes, nur die Papiermacher aus Gmund waren wieder hautnah dabei. Als
am 24. Mai die Goldene Palme verliehen wurde, hatten bereits alle geladenen Stars Gmund-Papier in Form der VIP-Einladung zu
diesem hochkarätigen Abend in der Hand. Stars wie Cate Blanchett sogar zum zweiten Mal dieses Jahr: im März in Los Angeles,
im Mai in Cannes.
Das offizielle Plakat zu Cannes mit Marcello
Mastroianni. ©Alberto Pizzoli/AFP/Getty Images
Die Selfix AG ist eine schweizerische Etikettendruckerei, spezialisiert in der Produk­t ion
von Selbstklebe- und Spezialetiketten. An
den beiden Standorten Otelfingen und ChêneBourg erarbeitet die Firma seit 65 Jahren innovative Lösungen von Etiketten und Selbstklebeetiketten und beliefert alle Branchen
der Wirtschaft. Die Kundschaft reicht vom
Privatkunden, welcher seine hausgemachte
Konfitüre beschriften möchte, über die Bäckerei, den Weinhändler und Logistikunternehmen bis zu Grossfirmen, welche diverse
verkaufsfördernde Etiketten für allerlei Zwecke benötigen.
Selbstklebeetiketten werden in einer Vielfalt
von hochwertigen Materialien und in hoher
Druckqualität hergestellt. Sie bieten zweifellos die grössten Variationsmöglichkeiten
bei den Etikettenarten. Dabei gibt es kaum
Blick in die Produktion der Selfix AG.
10 | Papeterie und Büro 7/8-14
Gestaltet wurden die Einladungen von der Stardesignerin Krista Sochor aus Paris. «Ich arbeite
immer wieder mit Gmund-Papier. Das hochwertige Papier eignet sich hervorragend für glanzvolle Effekte. Dieses Jahr haben wir Gmund
Treasury, Essence und Composition gewählt.
Sie besitzen eine haptische Tiefe und einen
glanzvollen Effekt mit schimmernden Glitzerpartikeln. Passend zu den grossen Stars aus aller
Welt!», erklärt die VIP-Expertin Sochor.
Beschränkungen punkto Form und Grösse. Oft
braucht es schnelle und flexible Lösungen,
denn gerade im Büro werden oft unterschiedliche Varianten in relativ kleinen Auflagen
benötigt.
Bei der Firma Selfix AG in Otelfingen ZH werden Etiketten mit der neuen UV-Inkjet-Digitaldruckmaschine produziert. Diese erlaubt
es, die Kunden rasch zu beliefern. Etiketten
im Digitaldruck können dank der raschen
Produktionszeit kostengünstiger produziert
werden und es fallen die Kosten zur Herstellung einer physischen Druckvorlage weg.
Sämtliche Daten werden elektronisch erfasst
und aufbereitet. Der Geschwindigkeitsvorteil
ist dann von Vorteil, wenn viele verschiedene Aufträge in relativ kleinen Auflagen
hergestellt werden. Mit der Einführung der
UV-Inkjet-Digitaldruckmaschine hat sich die
Selfix AG einen wichtigen Wettbewerbsvorteil
geschaffen.
Die Digitaldruckmaschine im Maschinenpark
der Selfix AG bietet auch Spotlackierungen
an. Bei der Spotlackierung wird ein spezieller Drucklack punktuell auf die zu bedruckende Fläche aufgetragen. Hiermit lassen
sich gezielt Glanzpunkte setzen und so die
Wertigkeit verbessern. Eine weitere, äusserst
beliebte Möglichkeit ist das Laminieren.
Sie verleiht dem Druckprodukt ein qualitativ
höheres Aussehen, schützt vor Verschmutzung und Beschädigungen und verbessert
nicht selten die Farbwiedergabe des Druckes.
Um den haptischen Effekt zu verstärken, gibt
es die Möglichkeit, Digital- mit Siebdruck zu
kombinieren. Egal, ob man Symbole, Textoder Bildelemente hervorheben will.
Die Selfix AG feiert ihr 65-Jahr-Jubiläum und
blickt auf eine erfolgreiche Tätigkeit mit kontinuierlich starkem Wachstum zurück. Über 2500
Firmen aus der Lebensmittel- und der Logistikbranche, dem Büro- und Papeteriebereich,
aus Gross- und Detailhandel, der Elektronik,
dem Pharmaziebereich und der Spitalbranche
zählen auf die zürcherische Etikettendruckerei.
«Seit vielen Jahren haben wir sehr gute Kontakte zu Cannes und Los Angeles. Der Festspielleiter von Cannes sagte mir am Rande,
wenn ein Schauspieler dieses Stück GmundPapier in der Hand hält, dann hat er es geschafft», so der Inhaber von Gmund, Florian
Kohler.
Cate Blanchett mit Gmund-Papier auf dem Weg zum nächsten grossen Filmfest, eingeladen auf
Gmund-Papier. © Kevork Djansezian/Getty Images
Über die Büttenpapierfabrik Gmund
Die Büttenpapierfabrik Gmund mit Sitz in
Gmund am Tegernsee ist ein Familienbetrieb
mit rund 120 Mitarbeitern. Sie wird heute in
vierter Generation von Florian Kohler gelei-
Gmund ist spezialisiert auf hochwertige Papiere und Kartons. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Innovation, Ökologie und Tradition.
Die Verkaufsniederlassung Gmund Schweiz
AG mit Sitz in Zug steht Papiergrosshändlern,
tet. Gmund steht für Papierkultur seit 1829.
Dabei werden traditionelle Produktionsmethoden perfekt mit modernster Technik und
kreativem Design in Einklang gebracht.
Werbeagenturen, Endkunden, Druckereien
und Verarbeitern bei Planung, Beratung und
Umsetzung von hochwertigen Papier- und
Druckerzeugnissen mit Rat und Tat zur Seite.
Über den Papiergrosshandel bietet die Gmund
Schweiz 25 Papier-Kollektionen für die verschiedensten Anwendungen an – Briefpapiere, Visitenkarten, Umschläge, Broschüren,
Karten, Mappen, Vorsatzpapier, Faltschachteln, Verpackungen oder Geschenkpapier.
Schnelligkeit, Flexibilität und Nähe zum
Kunden gehören zu den Kernkompetenzen
der Selfix AG. Diese setzt sie kundenorientiert um und vereint dabei Umsetzungs- und
konzeptionelle Kompetenz mit langjährigem
technologischem Know-how. Sie ist in der
Lage, ihre Kunden umfassend zu beraten
und die Umsetzung zu begleiten. Durch ihre
langjährige Erfahrung und ihr qualifiziertes
Personal weiss die Selfix AG, welche Bedürfnisse und Anforderungen an Etiketten und
Klebstoffe gestellt werden.
zvg
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Office-, Schreib- und Spezialpapiere
Schwerpunkt
Elco Prestige – für mehr Eleganz in
der Geschäftskommunikation
Als Markenhersteller ist die Elco AG stets bestrebt, durch innovative Weiterentwicklungen von neuen Lösungen und Produkten,
ihr Sortiment für eine moderne und stilbildende Kommunikation zu erweitern. Das Resultat der letzten erfolgreichen Produktentwicklung ist die neue ELCO Prestige-Linie, eine Erweiterung mit exklusiven Produkten für die gehobene Geschäftskommunikation,
welche eine optimale Ergänzung zu den edlen Prestige-Kuverts sind.
Erste Skizzen als Grundlage für die weitere
Produktentwicklung.
nicht einfach nur ein normales Papier oder
Material sein, sondern der Kunde sollte beim
Arbeiten und Fühlen mit den Produkten das
Gefühl haben, etwas Spezielles in den Händen zu halten.
Der Teufel liegt bekanntlich im Detail. So
wurden während der Entwicklungsphase viele Versionen geprüft und auf ihre Machbarkeit
getestet.
«In der modernen Bürowelt besteht ein Bedürfnis nach hochstehenden, aber zugleich auch
stilvollen Produkten»: John Zöllin, Geschäftsführung Division Schreibwaren Elco AG.
Doch wie ist diese neue elegante Linie überhaupt entstanden? Dazu John Zöllin, Geschäftsführung Division Schreibwaren Elco
AG: «Ein Team, bestehend aus Produktentwicklung und Design, hat die Köpfe zusammengesteckt und sich über die moderne
Bürowelt, tägliche Bedürfnisse und Anwendungsmöglichkeiten rund um das Schreiben,
Organisieren und Präsentieren, Gedanken
gemacht. Schnell war klar, dass eine Sortimentserweiterung im eleganten PrestigeBereich ein vielversprechender Ansatz ist. In
einer modernen Bürowelt und im Dienstleis-
tungsbereich besteht ein grosses Bedürfnis
nach qualitativ hochstehenden, aber zugleich
auch eleganten und stilvollen Produkten.
Schon bald lagen die ersten Produktideen
und Skizzen auf dem Tisch.»
Im Laufe der Zeit kamen weitere Ideen dazu und das Sortiment nahm langsam Form
an. Dutzende von Ausführungen und Formen
wurden entworfen und wieder verworfen. In
enger Zusammenarbeit mit Zulieferern hat
die Elco verschiedene Materialien, Qualitäten
und Farben geprüft und getestet. Es durfte
Barbara Buchegger, Leitung Marketing, vor dem gesamten Presite-Sortiment im Showroom von Elco.
12 | Papeterie und Büro 7/8-14
Die Organisationsmappen Ordo Prestige erhielten beispielsweise eine elegante Leinenstruktur, welche für eine angenehme Haptik
sorgt und zudem aus verschiedenen modischen Farben bestehen. Die hellen Farbtöne
wie pastellblau und rosa sorgen für einen Mix
aus femininer leichter Raffinesse, die beiden
Farben stein- und kalkgrau für eine maskuline
Steinoptik. Abgerundet wird das Ganze durch
die beiden Klassiker Weiss und Schwarz. Für
einen exklusiven Blickfang sorgt der elegante
Fensterausschnitt mit weicher, geometrischer
Flächenaufteilung.
Die Prestige Offertmappen mit dem speziell
entwickelten Formschnitt kombinieren aussergewöhnliches Design mit Funktionalität
und ermöglichen eine qualitative Differenzierung im Auftritt. Auch hier ist farblich für
jeden Geschmack das Passende dabei, ob in
elegantem Schwarz und Weiss oder in einem
edlen Ivoire-Ton. Zusätzlich bestechen die
Mappen durch eine fein strukturierte Oberfläche, was die Wertigkeit bei der Übergabe
einer Offerte nochmals unterstreicht.
Made in Switzerland: Elco AG in Brugg.
Eine Weiterentwicklung der eleganten Ordo
transparent Organisationsmappen ist die
semitransparente Präsentationsmappe aus
reissfestem Papier. Sie sorgt jederzeit für eine stilvolle Präsentation und hält auch dem
stärksten Inhalt stand.
Wie ein Standardprodukt für die PrestigeLinie verfeinert wurde, zeigt der hochwertige A4 Businessblock für exklusives
Schreiben und Notieren. Er sorgt mit seiner
weissen Rückseite und dem silberfarbigen
Fälzelband für einen glanzvollen Auftritt.
Das exklusive Qualitätspapier mit leicht
satinierter Oberfläche sorgt für ein perfektes Schreibgefühl. Auch hier hat die Elco
nicht einfach nur ein Material ausgewählt.
Aus einer Vielzahl von Papieren wurde
dieses speziell in intensiven Schreibtests
evaluiert.
Zu einer edlen Offert- oder Präsentationsmappe gehört natürlich auch die entsprechende Offerte oder Präsentation, geschrieben auf einem ebenso hochwertigen und
hochweissen Prestige-Papier, welches sich
bestens für einen einheitlichen Auftritt mit
der Prestige-Kuvertlinie eignet.
Zusammengefasst wurde mit der neuen Prestige-Linie ein optimales Handling mit ansprechendem Design und höchster Funktionalität
verbunden. Ob von der überzeugenden Offerte, überreicht in einer stillvollen Mappe
mit exklusiver Schnittform, vom schlanken
Sitzungsprotokoll, geschrieben auf einem
stilvollen Notizblock mit leicht satiniertem
Qualitätspapier, bis zum Vertrag, verfasst auf
elegantem Schreibpapier. Mit der neuen Elco
Prestige-Linie, kann die ganze Geschäftskommunikation auf eine exklusive Art und Weise
gelöst werden und vermittelt erst noch einen
Hauch von edler Eleganz.
Fabian Lupp
Damit auch die Grosspackungs-Kuverts zum
neuen Erscheinungsbild der eleganten Prestige-Linie passen, wurde das VerpackungsLayout angepasst; es sorgt abschliessend für
einen einheitlichen Auftritt der neuen Elco
Prestige-Businesslinie.
Hergestellt werden die neuen Produkte alle in
der Schweiz. «Made in Switzerland ist für uns
ein wichtiges Verkaufsargument», erklärt Barbara Buchegger, Leiterin Marketing bei Elco.
Präsentationsmappe Elco Ordo aus leicht
transparentem, reissfestem Papier.
Offertmappen mit neuem Formschnitt.
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Office-, Schreib- und Spezialpapiere
Schwerpunkt
Was man täglich braucht
Welche Eigenschaften muss ein Büropapier bieten, um die Anforderungen im modernen Büroalltag zu erfüllen, und wie viele
Papiersorten braucht man eigentlich wirklich?
vorgelochte A4-Format in 80 g/m2. Für die
langfristige Archivierung erfüllt Data Copy
ausserdem die Norm ISO 9706 für höchste
Alterungsbeständigkeit.
Multifunktionspapiere, Umweltpapiere, Hochleistungspapiere, Farbdruckpapiere, einfache
Kopierpapiere, Inkjetpapiere, Laserpapiere… – Handel und Verbraucher stehen einem
riesengrossen Papierangebot auf dem Markt
gegenüber, das einem Auswahl und Orientierung nicht gerade leicht macht. Gleichzeitig bevorzugen immer mehr Verwaltungen
ein multifunktionales Produkt, das auf allen
Geräten läuft, im Farbdruck saubere Qualität liefert und trotzdem nicht zu teuer fürs
tägliche Drucken und Kopieren ist. Ständiges
Wechseln von Papierqualitäten empfinden
Anwender häufig als lästig und zeitraubend.
Darüber hinaus ist mit jeder zusätzlichen Papiersorte im Betrieb auch höherer Aufwand
für Beschaffung und Lagerhaltung verbunden.
Für den Handel stellt sich angesichts des
riesengrossen Büropapierangebots auf dem
Markt die Frage, worauf Papierkunden besonders achten. Der Trend geht zum Multifunktionsprodukt. Kleine und mittlere Betriebe,
insbesondere kommunikationsorientierte
Dienstleistungsbetriebe, achten generell
mehr auf Qualität, Ästhetik und Leistung des
Papiers. Das sind z.B. Beratungs- und Schulungsunternehmen, Hotels, Anwälte, Steuerberater, Medienunternehmen etc. Diese
Anwendergruppe legt Wert auf saubere Dokumente und effiziente Arbeitsabläufe und
entscheidet sich daher oft für ein Qualitätspapier mit breitem Leistungsspektrum und
gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.
Preiswert farbdrucken
Ein wichtiges Verkaufsargument ist gute Leistung im Farbdruck auf Inkjet und Laser. Während spezialisierte Farbdruckpapiere deutlich
teurer sind als herkömmliches Büropapier,
eignen sich Multifunktionspapiere, wie z.B.
Data Copy von Metsä Board, als preiswerte Alternative für hochwertigen Farbdruck.
Data Copy ist eines der weissesten Büro­
papiere (CIE 167) auf dem Markt und wird mit
ColorLok® Technologie hergestellt. Dadurch
besitzt es eine gleichmässig geschlossene
Oberfläche, auf der die Farbe fein abgestuft
auf der Oberfläche haftet. Auf diese Weise
entsteht ein besonders klares und deutliches Druckbild mit bis zu 50 Prozent höherer
Farb­intensität und bis zu 92 Prozent geringerem Durchscheinen als bei Papieren ohne
ColorLok® Standard.
Ökoeffizienz für umweltfreundliches
Markenpapier
Büropapier ist auch im digitalen Zeitalter
eines der wichtigsten Arbeitsmedien und
gleichzeitig ein global gehandeltes Produkt.
Zu seiner Herstellung braucht man in erster
Linie Zellstoff, der aus Holz gemacht wird,
Wasser und Energie. Einige europäische Papierhersteller unternehmen seit Jahren grosse Anstrengungen, um den CO2 -Ausstoss und
den Energiebedarf zu senken und die Nachhaltigkeit ihrer Produkte zu steigern. Besonders erfolgreich in seinen Bemühungen um
Nachhaltigkeit und Ökoeffizienz ist Metsä
Board. Der Hersteller der Büropapiermarke
Data Copy zählt zu den Vorreitern für nachhaltige Papierproduktion.
Metsä Board deckt den Holzbedarf für die
Büropapierherstellung überwiegend aus zertifizierter, europäischer Forstwirtschaft und
zählt damit zu den ersten Papierherstellern,
die Nachhaltigkeit in dieser Konsequenz in
das Geschäftsmodell integrieren. «Für uns
hat dieser Grundsatz eine tiefere Logik. Als
grosser Holzverbraucher sind wir interessiert
am langfristigen Fortbestand der Wälder. Zu
nachhaltiger Forstwirtschaft gibt es für uns
keine Alternative. Andernfalls würden wir
Alles, was man täglich braucht
Am häufigsten wird Büropapier in A4, 80 g/m2
nachgefragt. Wer auf die Einsparung von Ressourcen achtet, entscheidet sich auch für ein
75 g/m2-Papier mit nahezu gleicher Leistung.
90 und 100 g/m2 werden gerne für offizielle
und repräsentative Unterlagen verwendet.
Data-Copy-Büropapier deckt genau diese
Bandbreite ab.
Neben den gängigen Formaten DIN A4 und
DIN A3 gibt es das Qualitätspapier auch in
DIN A5 für spezielle Ablagesysteme. Eine
interessante Variante gerade für Dokumente, die abgelegt werden, ist das vierfach
Papier zum Mitnehmen: Alle Data Copy A4Kartons sind serienmässig mit Grab-and-GoTM
Tragegriff ausgestattet. Das bringt den Papierkunden mehr Tragekomfort und dem Handel
noch mehr Möglichkeiten im Abverkauf. Ladenkäufer können bei den praktischen DataCopy-Kartons mit Tragegriff «unbeschwerter»
zugreifen. Auch die Kartons für Data Copy
Papier in A3 sind leichter zu handhaben, da
statt 2500 Blatt nur mehr 1500 Blatt, also 3
Riespackungen, in einem Karton sind.
im wahrsten Sinne des Wortes am Ast sägen,
auf dem wir sitzen». so Edmund Rück, Metsä
Board.
Nicht nur beim Rohstoff Holz, sondern auch
beim Wasser- und Energieverbrauch sowie
beim CO2 -Ausstoss kann Metsä Board auf eine erfreuliche Entwicklung blicken. Für die
Herstellung von 200 Kilogramm Papier verbraucht Metsä Board etwa dieselbe Menge
Energie wie ein durchschnittlicher Haushalt
durch den Standbybetrieb von Elektrogerä-
Data Copy wird von Metsä Board in einem der modernsten Papierwerke Europas im schwedischen
Husum nach hohen Umweltstandards hergestellt. Das beliebte Multifunktionspapier gibt es in
den Formaten DIN A4, A3 sowie A5 sowie in den Flächengewichten 75, 80, 90 und 100 g/m2.
ten pro Jahr. 90 Prozent der Energie für die
Papierherstellung gewinnt Metsä Board aus
erneuerbaren Quellen. So werden in der Papierfabrik Husum mit Hilfe einer neuen Turbine 50 Prozent der verbrauchten Elektrizität
aus Biomasse gewonnen, die in der eigenen
Produktion als Abfallprodukt anfällt. Überhaupt ist die Zellstoff- und Papierindustrie
der grösste Erzeuger von Biomasse in Europa. Den CO2 -Ausstoss hat Metsä Board seit
1990 um 42 Prozent reduziert. Mit zahlreichen Massnahmen bei der Energiegewinnung,
Weitere Informationen zu Data Copy
Büropapier finden Sie auf www.datacopy.com
JobJobber
Die Neuen in der Stadt
Features EvverClevver
EvverClevver
· Höhenverstellbares Tragesystem
· Zwei große Hauptfächer und
ein großes Organizerfach
Edmund Rück, Manager Marketing
Communication bei Metsä Board.
PencilDenzel
14 | Papeterie und Büro 7/8-14
beim Transport und im Produktionsprozess
verursacht Metsä Board deutlich geringere
Kohlenstoffemissionen als andere Papierhersteller. Während der durchschnittliche
CO2 -Ausstoss der Top-10-Papierhersteller bei
318 Kilogramm pro Tonne Papier liegt, konnte
Metsä Board seinen Wert auf 50 Kilogramm
pro Tonne reduzieren.
Erhältlich bei WASER + CO AG, 8604 Volketswil, Tel.: 044 947 42 42, www.waser.ch
· Erhältlich in 13 verschiedenen Designs
15
www.coocazoo.com
7/8-14 Papeterie und Büro |
Einkauf
Klimaneutrale Iggesund-Fabrik:
Die Vision ist zum Greifen nah
Andere Länder, andere Sitten:
Tipps für Geschäftsreisende
Mitte April war Iggesund Paperboard vorübergehend in der Lage, die schwedische Kartonfabrik in Iggesund ausschliesslich mit
biogener Energie zu betreiben und noch dazu fast den gesamten benötigten Strom selbst zu erzeugen. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Vision für das Werk in Iggesund sind die Luft- und Wasseremissionen, deren Umfang so gering sein soll, dass Iggesund
sich unter vergleichbaren Herstellern zu den weltweit führenden Unternehmen zählen kann. Ein zusätzliches Ziel ist die Reduzierung der Deponieabfälle aus Nebenprodukten auf ein absolutes Mindestmass.
Die Globalisierung der Geschäftswelt schreitet
voran. Doch beim Business-Lunch mit ausländischen Kollegen, Kunden und Partnern zeigen
sich rasch erhebliche kulturelle Unterschiede.
Damit Geschäftsreisende in China, Indien
oder Italien nicht von einem Fettnäpfchen ins
nächste treten, hier ein paar Tipps für einen
erfolgreichen interkulturellen Austausch:
∙∙Begrüssung: Die Missverständnisse beginnen
oft schon beim Gesprächseinstieg. So reichen sich Menschen in den meisten europäischen Nationen zur Begrüssung die Hände.
In Indien hingegen gilt die «Namaste»Geste, bei der beide Handflächen vor dem
Oberkörper aneinander gelegt werden, als
üblich. In Japan wiederum grüsst man sich
mit einer leichten Verbeugung.
∙∙Rätselraten um «Ja» oder «Nein»: Anders
als hierzulande bedeutet ein Nicken in Griechenland oder Bulgarien «Nein», während
mit einem Kopfschütteln häufig Zustimmung
signalisiert wird. Im asiatischen Raum
dagegen werden explizite Verneinungen
weitgehend vermieden. Stattdessen muss
genau auf die Tonlage und Körpersprache
des Gesprächspartners geachtet werden, um
seinen Standpunkt zu entschlüsseln.
Eine klimaneutrale Energieversorgung ohne
fossile Kohlenstoffe ist nicht der einzige Vorteil des neuen Laugenkessels von Iggesund.
Nach der Feinabstimmung des Kessels stellte
sich heraus, dass sich die ohnehin geringen
Partikelemissionen des Werks nochmals halbiert hatten. Die bereits vorher niedrigen
Schwefelemissionen, die zur Versauerung umliegender Böden beitragen, fielen ebenfalls
um mehr als 80 Prozent.
«Die Realisierung unserer Vision von einer
klimaneutralen, komplett mit biogener Energie betriebenen Fabrik ist zum Greifen nah»,
erklärt der Leiter der Kartonfabrik Iggesund,
Olov Winblad von Walter.
«Die Verwirklichung unserer Vision von einer
klimaneutralen Kartonfabrik, an der wir seit
Langem arbeiten und in die wir viel investiert haben, ist nun zum Greifen nah», erklärt
Werksleiter Olov Winblad von Walter. «Unser
neuer Laugenkessel, der im Frühjahr 2012 in
Betrieb genommen wurde, funktioniert mit
jeder Feinabstimmung besser. Zudem kurbelt
unsere steigende Zellstoffproduktion die
Energieerzeugung an.»
Vor gut einem Jahr fand auch eine radikale
Änderung in der Energieversorgung der Iggesund-Kartonfabrik im englischen Workington
statt. Vom Betrieb mit fossilem Erdgas wurde
auf Biomasse umgestellt. Hierzu war eine Investition in Höhe von etwa 122 Millionen Euro für einen neuen Biobrennstoffkessel erforderlich. Heute wird das Werk ausschliesslich
mit biogenen Brennstoffen betrieben und
deckt nicht nur den eigenen Energiebedarf,
Das Werk in Iggesund ist eine integrierte
Kartonfabrik mit einer der weltweit höchsten
Investitionsquoten. Die Inbetriebnahme des
neuen Laugenkessels war mit etwa 250 Millionen Euro die bisher grösste Investition des
Werks. Dank des Kessels konnte das Werk seine
jährliche Zellstoffproduktion nach und nach
von 350 000 auf 420 000 Tonnen erhöhen.
«In unserem Sulfatverfahren für die Zellstoffproduktion werden die Zellulosefasern
separiert, die die Hälfte der Masse eines
Stamms ausmachen», fährt Winblad von Walter fort. «Die andere Hälfte ist das Bindemittel des Holzes, das vor allem aus einer energiereichen Substanz namens Lignin besteht.
Diese verbrennen wir im Laugenkessel, wobei
genügend Dampf und Strom erzeugt wird, um
mehr als 90 Prozent unseres Energiebedarfs
zu decken.»
16 | Papeterie und Büro 7/8-14
Der neue Laugenkessel im Werk Iggesund,
der 2012 für eine Summe von 250 Millionen Euro fertiggestellt wurde, ist eine der
Grundvoraussetzungen für den Betrieb der
Kartonfabrik ohne fossile Brennstoffe.
sondern speist zudem klimaneutralen Strom
in das britische Stromnetz ein.
«Eines der Ziele, die wir mit unseren Investitionen erreichen möchten, ist eine langfristige Nachhaltigkeit. Aus diesem Ansatz resultieren auch die Investitionen in Iggesund
und Workington», erläutert Staffan Jonsson,
Leiter der Abteilung Group Technology in der
Holmen Group, zu deren Konzerngesellschaften Iggesund Paperboard gehört.
Die Holmen Group ist gemäss dem Nachhaltigkeitsindex der UN, dem Global Compact
Index, eines der 100 nachhaltigsten Unternehmen der Welt.
zvg
Über Iggesund Paperboard:
Iggesund Paperboard gehört zum schwedischen Forstwirtschaftskonzern Holmen,
einem der 100 nachhaltigsten Unternehmen der Welt, die im United Nations Global Compact Index gelistet sind. Der Umsatz von Iggesund beträgt gut 500 Millionen Euro. Das Premiumprodukt Invercote
wird in mehr als 100 Länder verkauft. Mit
Invercote und Incada bietet das Unternehmen zwei Markenfamilien an, die beide im
Spitzenbereich ihres jeweiligen Segments
angesiedelt sind. Seit 2010 hat Iggesund
mehr als 380 Millionen Euro in die Erhöhung der Energieeffizienz und die Reduzierung der fossilen Emissionen aus der
eigenen Produktion investiert. Iggesund
und die Holmen Group melden alle fossilen Kohlenstoffemissionen an das Carbon
Disclosure Project. Die Umweltdaten sind
wesentlicher Bestandteil eines Jahres­
berichts, der der höchsten Stufe der Nachhaltigkeitsberichterstattung im Rahmen
der Global Reporting Initiative entspricht.
Iggesund wurde 1658 als Eisenhütte gegründet, stellt jedoch seit mehr als 50
Jahren Karton her. In den beiden Kartonfabriken von Iggesund in Nordschweden
und Nordengland sind 1500 Mitarbeiter
beschäftigt.
∙∙Arbeitszeiten: Bei geschäftlichen Terminen
gilt zu beachten, dass in anderen Ländern teilweise auch andere Arbeitszeiten
herrschen. Während in christlich geprägten
Regionen der Sonntag als Ruhetag gilt, werden muslimische Kollegen freitags nicht für
Besprechungen zur Verfügung stehen. Und
wenn in den südeuropäischen Ländern nach
einer ausgiebigen Mittagspause teilweise bis
22 Uhr gearbeitet wird, ist in Skandinavien
im Sommer oft schon um 16 Uhr Feierabend.
∙∙Kleidung: Bezüglich der offiziellen Dienstkleidung werden fast überall schlichte,
dunkle Anzüge als angemessen betrachtet.
Besonders bei Frauen sollte die Garderobe sehr dezent ausfallen. Geschäftsleute
sollten allerdings berücksichtigen, dass in
China weiss als Trauerfarbe gilt und daher
für berufliche Termine unpassend ist.
∙∙Gesprächsthemen beim Feierabendbier: Gerne trifft man sich auf Geschäftsreisen auch
über Dienstschluss hinaus zum lockeren
Beisammensein. Doch Vorsicht bei der Wahl
der Gesprächsinhalte: Während Italiener
sich vorzugsweise über die Familien austauschen, sind Chinesen sehr diskret und
äussern sich nicht gerne zu privaten Ange-
Garry Gürtler, Country Manager Switzerland
bei Regus.
legenheiten. Sensible Themen wie Politik
und Religion sind grundsätzlich zu meiden.
«All die Theorie im Umgang mit anderen
Kulturen ist jedoch nutzlos ohne praktische
Übung», meint Garry Gürtler, Country Manager
Switzerland bei Regus, einem globalen Anbieter von flexiblen Arbeitsplätzen. «Am besten
lernt man eine neue Kultur beim direkten
Austausch mit Einheimischen kennen. Davon
können Geschäftsreisende privat und beruflich profitieren. Denn nur, wer eine fremde
Kultur versteht, kann mit ihr auch Geschäfte
machen.»
zvg
Neue Smartphone-Cam löst digitale Fotoapparate ab
Forscher der Universität Tel Aviv haben das auf Hochqualitäts-Zoom-Optiken spezialisierte Unternehmen Corephotonics gegründet, um die Lücke zwischen Smartphones und Digitalkameras zu schliessen. Die Technologie basiert auf einer leichtgewichtigen
zellulären Kamera mit zwei Linsen. Das Start-up hat sowohl die Software als auch die Hardware entwickelt.
Zwei Linsen für zwei Blickfelder
Bislang sind die integrierten Handy-Gadgets
mit zellularen Kameras und digitalem Zoom
ausgestattet, der die Bilder elektronisch
verarbeitet. Für einen konventionellen Zoom
bedarf es jedoch relativ dicker Linsen, die
das Smartphone zu sehr beschweren würden. Dafür haben die beiden Gründer David
Mendlovic und Gal Shabtay nun eine leichtgewichtige Kamera mit zwei Linsen für zwei
Blickfelder entwickelt.
Die Linsen-Neuheit fokussiert sich dabei auf
breit und nahe sowie eng und weit. Die zwei
Linsen kombinieren dabei die Bilder von den
beiden Feldern und fusionieren diese zu einem
scharfen Foto. Smartphones mit schwacher
Zoomleistung, die es bislang nicht geschafft
haben, die digitalen Kameras gänzlich vom
Markt zu verdrängen, könnten mit der neuen
Technologie schon bald Geschichte sein.
Verbesserter Zoomfaktor möglich
«Unsere Technologie verfügt über den bis
zu dreifachen Zoomfaktor, eine verbesserte
Leichtgewichtsleistung und kann in kompakten Dimensionen verarbeitet werden», meint
Mendlovic. «Dafür verwenden wir drei neuartige Zugänge: ein einzigartiges Linsen-Design, das einen hohen Zoomfaktor in kompakter Grösse gewährleistet, einen Algorithmus
für einen kontinuierlichen Zoomfaktor sowie
eine Technik, die eine kompakte und effiziente Mikromechanik ermöglicht.»
wird, werden wir einen neuen Standard für
die nächste Generation der kompakten Kameras setzen.» Die neue Technologie erfordert
von den Smartphones sehr gute Prozessorfähigkeiten. Wobei Corephotonics die ZweiLinsen-Technologie bereits bei den meisten
High-End-Smartphones erfolgreich getestet
hat. Das Unternehmen hat bislang zehn Mio.
Dollar an Start-up-Geldern erhalten.
JK
Das erste Handset mit dem neuen Konzept soll
laut Mendlovic in den ersten Monaten 2015
auf den Markt kommen. «Wenn es erfolgreich
7/8-14 Papeterie und Büro |
17
Vorschau
ORNARIS Bern’14 – Fachmesse
für Neuheiten und Trends
Hallenpläne 2.2/2.0
Halle 2.2
vom 17.–20. August 2014 in der BERNEXPO
Die ORNARIS Bern 2014 ist auf den Schweizer Apfel gekommen. Und zwar als Signet für alle Aussteller mit Produkten,
die mindestens zu 60 Prozent in der Schweiz hergestellt werden.
Die Anmeldungen für die nationale Fachmesse der Konsumgüterindustrie vom 17. bis 20.
August zeigen, dass ein Viertel der knapp 440
Aussteller mit dem Schweizer Apfel im Messeverzeichnis markiert werden können.
Der Schweizer Apfel hat Biss, denn Schweizer Produkte sind beliebt und stehen für
Qualität, Zuverlässigkeit, Tradition «im
positiven Sinn», Umweltfreundlichkeit und
Exklusivität. Für diese Werte akzeptieren
die Kunden höhere Preise. Laut der Studie
Swissness Worldwide der HSG aus dem Jahr
2013 sind Inder beispielsweise bereit, für
Schweizer Schoggi rund 65 Prozent mehr zu
zahlen, als für eine herkömmliche Schokolade. Auch die Schweizer bevorzugen einheimische Produkte. Sie achten beim Kauf stark
auf das Herkunftsland und zahlen dafür gerne mehr.
18 | Papeterie und Büro 7/8-14
Das neue Label erleichtert den Einkäufern auf
der ORNARIS Bern die Suche nach Schweizer
Produkten. «Wir sind stolz, dass wir auf unserer Messe den Besuchern über alle Segmente
hinweg, von Basteln und Hobby bis Schmuck
oder Spielzeuge, ein breites Sortiment SwissMade-Produkte, zeigen können», so der Messeleiter Peter Siegenthaler zu dem anhaltenden Trend.
Der Schwerpunkt der Messe wird sich rund um
das Thema Geschenke drehen, passend zum
Weihnachtsgeschäft. In den Sonderschauen
TRENDIG UND NEU und SCHENKEN können die
Besucher sich von neuen Produkten und Verpackungsideen inspirieren lassen. Der neue
Trend ist, Bekanntes neu aufzubereiten.
Technische Errungenschaften ermöglichen
den Herstellern, bekannten Produkten einen
neuen Reiz zu verleihen.
Sektoren
Basteln und Hobby
Halle 2.2
Beauty und Wellness
Halle 3.2
Floristik
Halle 2.0/3.0
Geschenke
Halle 2.0/2.2
Kunsthandwerk
Halle 2.0
Ladenausstattung
Halle 2.2
Marketing
Halle 2.2
Mode und Modeaccessoires Halle 1.2
Papeterie
Halle 2.2
Schmuck
Halle 1.2
Spielzeug und Spiele
Halle 2.0
Technik
Halle 2.2
Tisch, Küche und Haushalt Halle 3.2
Wohnaccessoires
Halle 2.0/3.0/3.2
Wohntextilien
Halle 3.2
Halle 2.0
7/8-14 Papeterie und Büro |
19
Vorschau
Ausstellerliste Halle 2.2
Ausstellerliste Halle 2.0
Aussteller
Strasse
PLZ Ort
Tel
Mail
Internet
Stand
Alfa Kartos S.A.
Via Zandone 15a
CH-6616 Losone
091 791 67 83
[email protected]
www.alfa-kartos.ch
2.2.B-15
arsEdition GmbH
Friedrichstrasse 9
DE-80714 München
+49 89 3810060
[email protected]
www.arsedition.de
2.2.F-19
art & FUN GmbH
Spreiticenter
CH-8957 Spreitenbach
056 401 29 11
[email protected]
www.artundfun.ch
2.2.G-10
Art Edition R. + E. Reiter AG
Studbachstrasse 12
CH-8340 Hinwil
044 938 59 35
[email protected]
www.artedition.ch
2.2.D-18
www.decoje.ch
Atelier Decoje
Pappelnstrasse 9
CH-8620 Wetzikon
044 930 28 74
[email protected]
Atelier Terziev
Oholten 11
CH-5703 Seon
062 775 60 10
[email protected]
2.2.C-36
2.2.B-19
B & R Art Collection
Birkenweg 17
CH-3250 Lyss
032 530 10 44
[email protected]
www.br-artcollection.ch
2.2.F-39
Baumgartner Bücher AG
Centralweg 16
CH-8910 Affoltern a.A.
044 762 42 80
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www.ava.ch
2.2.C-11
bb Klostermann.ch AG
Oberdorf 10
CH-6231 Schierbach
041 920 35 51
[email protected]
www.bb-klostermann.ch
2.2.D-19
Bildreich Martina Issler
Froschaugasse 4
CH-8001 Zürich
044 380 45 61
[email protected]
www.bildreich.ch
2.2.C-31
Classic Line
Artherstrasse 60
CH-6405 Immensee
041 854 50 00
[email protected]
www.classic-line.ch
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Designmanufakturberlin
Rosenthalerstrasse 40/41
DE-10178 Berlin
+49 30 30347671
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www.designmanufakturberlin.de
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Dessauer
Räffelstrasse 32
CH-8045 Zürich
044 466 96 96
[email protected]
www.dessauer.ch
2.2.C-21
ellybis – Buntes Papierdesign
Finsterwaldstrasse 29
CH-8200 Schaffhausen
052 620 40 11
[email protected]
www.ellybis.ch
2.2.B-36
fotoeigenArt GmbH
Eichbüelstrasse 31
CH-8618 Oetwil am See
055 244 42 72
[email protected]
www.fotoeigenart.ch
2.2.B-20
Geissmann Papier AG
Güterstrasse 5
CH-5605 Dottikon
056 616 77 77
[email protected]
www.geissmannpapier.ch
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Giszas GmbH
Eduard-Rhein-Strasse 50
DE-53639 Königswinter
+49 2244 90220
[email protected]
www.giszas.com
2.2.F-31
H. Siegrist-Import AG
Waldau 1
CH-9230 Flawil
071 394 50 50
[email protected]
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2.2.F-30
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Klosterstrasse 40
CH-5430 Wettingen
056 427 01 51
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Rohrmatt 22
CH-3126 Kaufdorf
031 882 01 21
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Güterstrasse 11
CH-8957 Spreitenbach
056 401 51 22
[email protected]
www.iccag.ch
2.2.F-11
impakt trade GmbH
Weiermattstrasse 3
CH-8926 Kappel am Albis
044 221 33 00
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ITBRS GMBH / i4art.ch
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CH-6331 Hünenberg
[email protected]
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052 620 12 57
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Alikonerstrasse 6
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061 971 80 70
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056 418 10 40
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2.2.H-38
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Gündenhausen 39
DE-79650 Schopfheim
+49 7622 6714611
[email protected]
www.suesse-schachtel.de
2.2.G-21
SYMA-SYSTEM AG
Panoramastrasse 19
CH-9533 Kirchberg
071 932 32 32
[email protected]
www.syma.ch
2.2.A-10
Tapa-Atelier
Turicaphonstrasse 29
CH-8616 Riedikon
044 944 60 12
[email protected]
www.tapa-noveos.ch
2.2.C-15
Thomjoy AG
Waldau 1
CH-9230 Flawil
071 394 10 10
[email protected]
www.thomjoy.ch
2.2.D-21
Tomato products GmbH
Bahnhofstrasse 13
CH-5012 Schönenwerd
062 858 20 20
[email protected]
www.tomato-products.com
2.2.F-10
Trendcompany AG
Sonnmattstrasse 11
CH-9532 Rickenbach
071 888 04 48
[email protected]
www.trendcompany.ch
2.2.H-36
Trendhaus GmbH
Mühlweg 15
DE-92369 Sengenthal-Reichertshofen +49 9181 3202413
[email protected]
www.trendhaus-germany.com
2.2.H-30
WATE Handels GmbH
F. Oppligerstrasse 7
CH-2504 Biel / Bienne
[email protected]
www.wate.ch
2.2.D-11
032 838 10 60
Wenger Zurflüh Gestaltung
Worbstrasse 173
CH-3073 Gümligen
031 331 27 85
[email protected]
www.wengerzurflueh.ch
2.2.A-18
ZIPIT / Lüchinger IMPORT
Hintere Gasse 30
CH-3632 Niederstocken
079 962 88 52
[email protected]
www.zipit.ch
2.2.G-27
zsge recycling@rt
Kanonengasse 20
CH-8004 Zürich
044 296 80 06
[email protected]
www.recyclingart.ch
2.2.D-14
20 | Papeterie und Büro 7/8-14
Aussteller
Strasse
PLZ Ort
Tel
Mail
Internet
Stand
Albisbrunn Spielwaren
Ebertswilerstrasse 33
CH-8915 Hausen am Albis
044 764 81 09
[email protected]
www.albisbrunn.ch
2.0.B-27
Atelier Fischer GmbH
Höhe 19
CH-3150 Schwarzenburg
031 731 25 33
[email protected]
www.atelierfischer.ch
2.0.A-10
Atelier Passage
Müllerstrasse 3
CH-2562 Port
032 331 66 55
[email protected]
www.atelierpassage.ch
2.0.A-12
carta.media GmbH
Unterdorf 7
CH-8453 Alten
052 301 10 00
[email protected]
www.carta-media.ch
2.0.B-13
www.creanorm.ch
cn creanorm gmbh
Am Park 4
CH-9443 Widnau
071 722 73 58
[email protected]
Coidro AG
Industriestrasse 23
CH-6064 Kerns
041 660 71 50
[email protected]
2.0.C-20
2.0.C-30
die Blechfabrik
Wiesenstrasse 32
DE-40549 Düsseldorf
+49 211 5694875
[email protected]
www.blechfabrik.com
2.0.F-20
Froschkönig GmbH
Rathausgasse 2
CH-8180 Bülach
044 861 13 77
[email protected]
www.froschkoenigspiele.ch
2.0.A-11
Happy Clown GmbH
Kirchbergstrasse 105
CH-3400 Burgdorf
034 423 23 28
[email protected]
www.happyclown.ch
2.0.B-20
Happy Clown GmbH
Kirchbergstrasse 105
CH-3400 Burgdorf
034 423 23 28
[email protected]
www.happyclown.ch
2.0.B-21
www.joybox.ch
2.0.A-19
Intertrading Jenny & Co
Rietgrabenstrasse 52
CH-8152 Opfikon
044 810 49 29
[email protected]
JOYBOX AG
Hofstrasse 19
CH-8181 Höri
044 867 00 67
[email protected]
2.0.C-29
La Manufacture - Jouets Penelope
Chemin du Lieugex 12
CH-1860 Aigle
024 468 00 80
[email protected]
www.lamanufacture.ch
2.0.A-04
Mawico SA
Route de la Télécabine 40
CH-1997 Haute-Nendaz
027 288 23 35
[email protected]
www.mawico.ch
2.0.A-21
Nic Spiel + Art GmbH
Uhlmannstrasse 42
DE-88471 Laupheim
+49 7392 97000
[email protected]
www.nictoys.de
2.0.B-18
Robert Kuhn AG
Poststrasse 4
CH-8634 Hombrechtikon
055 264 18 00
[email protected]
www.robertkuhn.ch
2.0.B-10
SILEA
Hännisweg 3d
CH-3645 Gwatt
033 334 17 17
[email protected]
www.stiftung-silea.ch
2.0.A-15
Spielzeug 3 AG
Dammstrasse 30
CH-4142 Münchenstein
061 683 47 57
[email protected]
www.spielzeug3.com
2.0.B-19
Stiftung Brändi
Horwerstrasse 123
CH-6011 Kriens
041 349 02 02
[email protected]
www.braendi.ch
2.0.B-04
Stiftung Karolinenheim
Dorf 21
CH-3472 Rumendingen
034 415 12 19
[email protected]
www.karolinenheim.ch
2.0.A-18
TRAUFFER Holzspielwaren AG
Kritz
CH-3858 Hofstetten
033 951 12 26
[email protected]
www.trauffer-holzspielwaren.ch
2.0.B-11
ORNARIS Bern’14 – Alles auf einen Blick
(Fachbesuchernachweis erforderlich)
Ort: BERNEXPO, Mingerstrasse 6, 3014 Bern
Veranstalterin: ORNARIS AG, Thunstrasse 8a, Postfach, 3000 Bern 6
Telefon: +41 31 331 37 24, Fax: +41 31 333 18 61
Öffnungszeiten: S onntag – Dienstag 09.00–18.00 Uhr
Mittwoch 09.00–17.00 Uhr
Eintritt: Tageskarte Vorverkauf: CHF 24.–, Kasse: CHF 35.–
Dauerkarte Vorverkauf: CHF 34.–, Kasse: CHF 45.–
Internet: www.ornaris.ch
Anfahrtsplan:
7/8-14 Papeterie und Büro |
21
Neuheiten
Herzlich willkommen an Bord der OASE in Bern 2014!
Ornaris Bern vom 17. bis 20. August 2014, OASE in der Halle 2.2
Läden, damit die aufgebauten Erlebniswelten und Produktinszenierungen überhaupt
gewinnbringend übermittelt werden können.
Als besonderes Highlight können Sie an der
OASE fachliche Ideen und Inspirationen zur
Warenpräsentation gewinnen. Wir haben für
unsere Kunden Frau Sabine Geibel engagieren können. Eine ausgewiesene Fachfrau,
die Ihnen anhand von Produkten der OASEAussteller Tipps und Tricks zur Warenpräsentation zeigen wird. Profitieren Sie von dieser
einmaligen Gelegenheit an der OASE in Bern.
Gerade in Zeiten eines doch eher schwierigen Marktumfeldes ist die Kooperation und
Zusammenarbeit zwischen den Handelsstufen
unabdingbar. Ganz getreu dem Sprichwort:
«Wir sitzen alle im gleichen Boot.»
Die Aussteller freuen sich, Sie an der OASE
2014 in den Hallen der EXPO Bern anlässlich
der Ornaris begrüssen zu dürfen. Mit voller Kraft fahren wir, gemeinsam mit Ihnen,
dem Weihnachtsgeschäft entgegen. Tolle
Neuheiten, innovative und fantasievolle
Produkte stehen für Sie bereit. Selbstverständlich erwarten Sie wie gewohnt eine
gute Stimmung, motivierte Mitarbeiter und
eine angenehme Atmosphäre auf Deck der
OASE.
Die Firmen Papyrus.Cards SA, Roost AG, H.
Siegrist Import AG, Tomato GmbH, Thomjoy
AG, Wate Handels GmbH und Klostermann
AG haben für Sie attraktive Sortimente zusammengestellt. Zusammen mit ihren Mitarbeiter/innen freuen sich die Aussteller, dem
Fachhandel die Sortimente in Ruhe präsentieren zu können.
Einmal mehr zeigen die Firmen mit der Teilnahme an der Ornaris in Bern ihre uneingeschränkte Treue zum Fachhandel. Zeigen
auch Sie als Fachhändler Ihre Solidarität
und besuchen Sie die Messestände der beteiligten Firmen. Genauso wie wir benötigen Sie Kunden und Interessenten in Ihren
Wie auf hoher See ist die Verpflegung ein
wichtiges Element für die Stimmung an Bord.
Das bewährte Angebot der OASE-Bar ist für
Ihr leibliches Wohl besorgt. Gestärkt mit
Speis und Trank sind Sie für den erfolgreichen
Messebesuch gut gerüstet.
Kupfer & Metallic
by TOMATO
Nostalgic-Art
by TOMATO
Glanzstücke für den dekorierten Tisch
Manchmal fällt es einem schwer, an eine Steigerung zu glauben, ob dies nun im Sport, Im
Betrieb oder auch beim Einkaufen von neuen
Produkten an der Ornaris ist. In etwa nach
dem Motto: «Es gibt doch schon alles!» NEIN,
dem muss so nicht sein, denn bei TOMATO sind
soeben die absolut trendigen Neuheiten von
Nostalgic-Art mit der allerneusten Lizenz von
Coca Cola angekommen. Besuchen Sie unbedingt unsere Notalgiewelt auf der Papeterie
Oase am Stand 2.2.F-10 und setzen Sie gewinnbringend auf diese Bestseller. «Es ist nicht alles Gold, was glänzt» – Stimmt!
Wer 2014 nach einer glanzvollen, zeitgemässen, elegant-wertvollen Tischdekoration sucht,
wird sich zukünftig nicht mehr nur zwischen
den Klassikern Gold und Silber entscheiden
können. In diesem Jahr haben die aus den
70er Jahren so bekannten Farben Roségold und
Kupfer ihr glorreiches Revival angetreten und
werden sicherlich zu langfristigen Klassikern
avancieren. Die neuen IHR Servietten Designs
in Roségold und Kupfer vermitteln stilvolle
Wärme, wirken elegant und wertvoll. Kühle
und schlichte Dekorationen werden gemütlich
akzentuiert und erhalten einen modern individuellen Charme mit einem Hauch Vintage Flair.
Neben zahlreichen Servietten aus dem Klassik
Themenbereich bietet IHR auch eine erlesene
Auswahl an kuper- und roségold farbenden
Accessoires an, darunter verschiedene elegant
schlichte Kerzenständer und eine neue hochwertige Bone-China Etagere mit Kupfergriff.
Spielerisch Englisch
lernen mit Oscar,
der schlauen Eule
Die Sprechenden Eule Oscar und ihre liebevoll
gestalteten Lernkarten aus 12 Themen-bereichen (jeweils in Deutsch und Englisch) ermuntern die Kinder dazu, spielerisch eine neue
Sprache zu entdecken.
Dieses Lernset ist ein interaktives Bildwörterbuch, bei welchem neben der Schreibweise
der Wörter auch deren Aussprache vermittelt
wird. Das Kind kann selber wählen, ob Oscar
ein Wort auf Englisch oder Deutsch vorliest – je
nachdem welche Seite der Karte in den Baum
gesteckt wird.
Nehmen Sie mit den Ausstellern der OASE
gemeinsam volle Fahrt zu neuen Ufern auf.
In diesem Sinn wünschen wir Ihnen und uns
eine partner- und gemeinschaftliche zweite
Jahreshälfte.
Zusätzlich zu den 200 Lernkarten kann Oscar
auch fünf deutsche und englische Kinderlieder
singen
Lieferbar ist Oscar in einer ansprechenden Geschenkverpackung ab ca. Mitte September.
Ausstellergemeinschaft OASE: Papyrus.Cards
SA, Roost AG, H. Siegrist Import AG, Tomato GmbH, Thomjoy AG, Wate Handels GmbH,
Klostermann AG
Thomjoy
D-21
Wate Handels GmbH
D-11
bb Klostermann
D-19
Papyrus Cards SA
D-31
OASE-BAR
Online-Schreibgeräte
F-18
Tomato
F-10
22 | Papeterie und Büro 7/8-14
roost
papeterietrends
F-20
H. Siegrist – Import AG
F-30
TOMATO products GMBH
Bahnhofstrasse 13, 5012 Schönenwerd
Tel. 062 858 20 20, Fax: 062 858 20 29
Mail: [email protected]
ORNARIS Bern ’14 – Stand F-10, Halle 2.2.
TOMATO products GMBH
Bahnhofstrasse 13, 5012 Schönenwerd
Tel. 062 858 20 20, Fax: 062 858 20 29
Mail: [email protected]
ORNARIS Bern ’14 – Stand F-10, Halle 2.2.
Weitere Informationen erhalten Sie bei:
H. Siegrist – Import AG, 9230 Flawil
Tel. 071 394 50 50, [email protected]
ORNARIS Bern ’14 – Stand F-30, Halle 2.2.
7/8-14 Papeterie und Büro |
23
Neuheiten
Neu bei roost
papeterietrends
Die bunte Auswahl
an Geldbörsen!
Malen wie mit Mami’s Lippenstift
Motive die begistern…
unser Dauerbrenner!
Neue Postkarten –
Kollektion
bei fotoeigenArt
Die Firma fotoeigenArt GmbH erweitert ihr
Postkarten Sortiment auf den Herbst 2014 mit
der neuen Postkarten – Kollektion «NATURA»
mit Deckweissdruck auf hochwertigem Karton
matt 440 g/m2 «Design Recycling»
Millionen von Leuten haben ihre Produkte gewählt, um ihre Gedanken, Ideen und Stil auszudrücken. Seit 1839 ist es immer der Wunsch von
Miquelrius gewesen, jedem mit «self expression» zu helfen, entweder auf Papier oder durch
ihre Accessoires.
Windlichter
von fotoeigenArt
Die neuen Windlichter der Firma fotoeigenArt
GmbH bringen eine gemütliche Atmosphäre
auf Ihren Tisch. Es gibt vorerst 18 verschiedene Motive in diversen Farben. Die Windlichter
sind jeweils zu 3 Stück verpackt, werden zusammengesteckt und können wieder verwendet
werden.
Dies ist nun möglich – mit den Playcolor Drehmalstiften.
Playcolor ist Temperafarbe in Stiftform. Einfach und sauber in der Handhabung Der Vorteil
– sauberer Malspass, keine beschmierten Finger, kein Gekleckse mit Wasser, keine Wellung
des Papiers, keine Rissbildung in den gemalten
Werken. Die Stifte können auf Holz, Papier,
Karton usw. verwendet werden. Die Farben
trocknen schnell und hinterlassen eine seidig,
glänzende Oberfläche. Die Farben sind lösungsmittelfrei und von allen wasserresistenten
Oberflächen abwaschbar!
Geschmackvolles Design trifft Funktionalität.
Vom Kind bis zum Erwachsenen bieten wir zwei
attraktive Sortimente in 2 Grössen und liebevoll gestalteten Designs an. Somit haben wir
sicher für jeden Geschmack Ihrer Kunden die
passende Geldbörse dabei.
Also ganz einfach: Deckel weg – Stift
rausdrehen – malen und Spass haben!
www.youtube.com/results?search_
query=permaist&sm=3
Diese und viele weitere Neuheiten finden Sie
bei uns auf der ORNARIS.
Schreibgenuss pur mit diesem charaktervollen
Schreibgerät. Der neue Icone Stylus Füllhalter
– eine gelungene Innovation in anodisiertem
Aluminium und trendigen Farben. Ausgestattet
mit einem Stylus-Tip für die einfache Bedienung von Touch-Screens.
Erhältlich auch als Kugelschreiber mit der
hochwertigen easy Flow-Mine. Diese Mine ermöglicht ein federleichtes Schreiben und ein
sauberes Schriftbild.
Weitere Neuheiten finden Sie an unserem Stand
2.2. F-20 an der Ornaris in Bern.
Wir haben für unsere Kunden die Qualität
nochmals verbessert und garantieren somit eine einfache Handhabung. Überzeugen Sie sich
von unserem hervorragenden Preis.
Die Produktion aller Artikel von fotoeigenArt
GmbH ist CO2 neutral und 100% FSC zertifiziert.
fotoeigenArt ist Mitglied im Verband SWISS LABEL.
Vom 17. bis 20. August 2014 werden an der
Ornaris Bern, Stand 2.2. B-20 die neuen
Postkarten sowie auch alle weiteren Neuheiten präsentiert.
Dem Handel stellen wir einen attraktiven und
tollen Bodendisplay zur optimalen Präsentation
zur Verfügung. Die Börsen gibt es im Sortiment
immer pro Motiv zu 2 Stück. Wir bieten Ihren
Kunden also eine gewisse «Exklusivität»!
bb – Klostermann.ch AG
Ihr Konzeptanbieter für Schmuck,
Accessoires und Geschenkartikel
Kommen Sie an die Ornaris in Bern, Stand
2.2. B-20 das Team von fotoeigenArt freut
sich auf Ihren Besuch.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Weitere Informationen erhalten Sie bei:
PAPYRUS.CARDS SA
Ch. de l’Islettaz, 1305 Penthalaz,
Tel. 021 863 11 00, Fax 021 863 11 05
[email protected], www.papyrus-cards.ch
ORNARIS Bern ’14 – Stand C-22, Halle 3.2.
24 | Papeterie und Büro 7/8-14
roost papeterietrends
O. Roost AG
Weiernstrasse 26, 8355 Aadorf
Tel. 052 725 03 20, Fax. 052 725 03 25
[email protected], www.roost.ch
ORNARIS Bern ’14 – Stand F-20, Halle 2.2.
ONLINE Schreibgeräte AG
Weiernstrasse 26, 8355 Aadorf
Telefon +41 52 725 03 26, Fax +41 52 725 03 29
[email protected], www.online-pen.ch
ORNARIS Bern ’14 – Stand F-20, Halle 2.2.
Diese Geldbörsen sind nur erhältlich bei:
bb Klostermann.ch AG
Oberdorf 10, Postfach 50, 6231 Schlierbach
041 920 35 51 (Tel), 041 920 35 52 (Fax)
[email protected], www.bb-klostermann.ch
ORNARIS Bern ’14 – Stand D-19, Halle 2.2.
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
fotoeigenArt GmbH
Eichbüelstrasse 31
8618 Oetwil am See
Telefon: 055 244 42 72
Fax: 055 244 42 73
www.fotoeigenart.ch
ORNARIS Bern ’14 – Stand B-20, Halle 2.2.
fotoeigenArt GmbH
Eichbüelstrasse 31
8618 Oetwil am See
Telefon: 055 244 42 72
Fax: 055 244 42 73
www.fotoeigenart.ch
ORNARIS Bern ’14 – Stand B-20, Halle 2.2.
7/8-14 Papeterie und Büro |
25
Neuheiten
edding – Porzellanmarker in
3 Setvarianten
∙∙ Ess- und Nutzflächen aussparen.
∙∙ Korrigierbar mit Wasser bis zur Trocknung
des Motivs
∙∙ Bemalung 15 Min. trocknen lassen vor dem
Einbrennen.
Einbrennen: 160 Grad im vorgeheizten Backofen, 25 Minuten lang, danach im Ofen auskühlen lassen. Nach dem Brennen spülmaschinenfest bis max. 50 Grad.
Empf. VP inkl. MwSt. CHF 17.40 pro Etui.
Zur Auswahl stehen insgesamt 15 Farben. Die
Porzellanmarker werden in drei farblich abgestimmten Setvarianten angeboten und sind
neu auch als einzelnes Set erhältlich. Family-Colours in den Farben schwarz, rot, blau,
grün, gelb, braun, Warm-Colours in rot, orange, braun, rosa, rotviolett, karmesin, und das
erfrischende Cool-Colours in schwarz, violett,
hellblau, hellgrün, türkis, stahlblau. Der Porzellanmarker zeichnet sich durch die einfache
Handhabung aus. Es ist kein Anpumpen nötig,
bloss den Deckel weg und schon kann das Bemalen und Schreiben auf Porzellan, glasierter
Keramik oder / und ofenfestem Glas beginnen.
Durch die flexible Pinselspitze kann man in einer Strichbreite von 1–4 mm kreativ sein.
Anwendung:
∙∙ Nur auf geeigneten, staub- und fettfreien
Oberflächen arbeiten.
gleichermassen gut geeignet. Das extra voluminöse dreieckige Griffstück lässt sich unverkrampft greifen, das elastische Material
drückt und rutscht nicht. Mit jedem Patronenwechsel wird eine neue unverbrauchte Spitze
eingesetzt. Die Schreibpatrone 852 hat eine
Kugelspitze und ist auch für das Model Breeze
geeignet. Die Tinte ist schnelltrocknend und
verschmierfest. Die Reservepatrone wird im
Schaft aufbewahrt. Schreibfarbe ist königsblau
und löschbar. Empf. VP inkl. MwSt. CHF 6.15 pro
Patronenroller
Nun wartet Pritt bei seinen Kleberollern mit
einigen Neuerungen auf:
∙∙ Das Trägerband ist nun bei allen Kleberollern
aus einer reissfesten PET-Folie.
∙∙ Bei den Pritt Compact Rollern enthält das Gehäuse einen Anteil an recyceltem Kunststoff.
∙∙ Die Kassetten der Pritt Refill Roller bestehen
neu aus 25 % weniger Kunststoff. Sie wiegen
gerade noch 12 g und ist somit deutlich leichter als diejenigen der Wettbewerbsprodukte.
Schneider – die
neuen Base Balls
Weitere Infos erteilt Ihnen gerne:
KOELLMANN AG CH-8800 Thalwil
Tel. 044 723 70 80, [email protected]
www.koellmann.ch
PURE
Machen Sie das
Notieren zum
Erlebnis!
Die gute Klebkraft und der präzise Auftrag sind
die Hauptgründe für die Wahl von Kleberollern
für das Verkleben von Papier und Karton auch
auf Glas und Kunststoffe. Dies bestätigen Kundenbefragungen in verschiedenen Ländern,
wobei die Roller der Marke Pritt am besten
punkten konnten.
Weitere Infos erteilt Ihnen gerne:
KOELLMANN AG CH-8800 Thalwil
Tel. 044 723 70 80, [email protected]
www.koellmann.ch
Der Patronenroller Base Ball erstrahlt im neuen Layout. Er ist ideal für Schreibanfänger
und eine gute Ergänzung zum Schulfüller. Die
Kugelspitze ist für Rechts- und Linkshänder
Pritt Roller Kleben
Lanybook ist keine Frage des guten Geschmacks, es ist eine Frage von Design! Das
Hauptziel des Notizbuches ist es, Funktionalität mit angesagter Fashion zu vereinen. Lanybook bietet eine unverwechselbare Kombination aus Identifikation, Individualität und Stil.
Dazu tragen das Lanyband mit seiner Vielfalt
an Farben sowie der in unterschiedlichen Ausführungen am Lanyband befestigte Lanybutton
einen massgeblichen Teil bei. Diese beiden Details machen den kleinen Unterschied und sind
die Besonderheiten, nach denen alle suchen.
Seien Sie revolutionär, einzigartig, spannend,
atemberaubend und doch funktionell.
Faszinierende Materialien
Die Covermaterialien sind von hochwertiger
Qualität und in vielen verschiedenen Farben
erhältlich. Jeder Einband zeichnet sich durch
ein besonderes Tastempfinden aus und besitzt,
ob geprägt oder bedruckt, einen ganz eigenen
Stil. Lassen Sie sich von der Wertigkeit der
Lanybooks überzeugen und begeistern.
Trendig, passend, persönlich – in neuen
Farben und Formaten
Das einfache Konzept überzeugt weiter! Und
jetzt in fünf neuen Farben und weiteren Formaten in unterschiedlichen Grössen.
Papiersorte
Farbe
Klondike
rubin
Perle
pistache
1001
marsala
Samsa
schwarz
Perle
silber
Neue Formate
Rechteckige Box: uni (S, M, L, MS)
Rechteckige Boxen: 2 unterschiedliche Farben
Boden/Deckel (S, M, L, MS)
Geschenkanhänger: 2 unterschiedlichen Formen
Faltschachtel: XS, S, M, L
Flügelbox
Diamond Tasche: spezielle Diamanten Form
Falttaschen- und Boxen: Kleinformat
Das einfache aber überzeugende Konzept:
Aussuchen – Gestalten – Schenken
Aus über 60 Farben wählt man eine Karte oder
ein Papier, nimmt das passende Kuvert und eine der vielen Verpackungsmöglichkeiten. Dekoriert wird diese mit Stickern die thematisch
zum Geschenk, farblich zur Verpackung oder
einfach zum Beschenkten passen. Individueller
und komfortabler geht’s kaum.
Die Pritt Roller Kleben gibt es auch weiterhin
in 2 Qualitäten: permanent für dauerhafte Verklebungen von Papier und Karton sowie nonpermanent für das wiederablösbare Kleben.
Neu ist bei der Qualität non-permanent, dass
sie nun komplett entfernt werden kann.
Alle Pritt Roller Kleben werden weiterhin in
den praktischen Hängefaltschachteln angeboten. Diese bestehen aus 100 % recyceltem
Karton.
Pritt – smart by nature.
Weitere Informationen erhalten Sie bei
Henkel & Cie. AG
Salinenstrasse 61, 4133 Pratteln
Tel: 061 825 70 00, www.pritt.ch
A.W. Faber-Castell (Schweiz) AG
Zürichstrasse 104, 8134 Adliswil
Tel: 043 377 20 50, www.faber-castell.com
26 | Papeterie und Büro 7/8-14
Vertrieb in der Schweiz durch:
Biella Schweiz AG
Erlenstrasse 44, Postfach, CH-2555 Brügg
www.biella.ch/lanybook
Tel. 032 366 33 33, Fax 032 3666 33 15
Weitere Informationen finden Sie unter
www.artoz.ch
7/8-14 Papeterie und Büro |
27
Panorama
Double A Kopierpapier – Hiplus+ Kopierpapier –
weniger Gewicht,
höchste Qualität
als Gesamtkonzept
mehr Wertigkeit
Double A Kopierpapier ist mehr als ein hochqualitatives Kopierpapier mit hervorragenden
Laufeigenschaften und einer unvergleichlich
glatten Oberfläche für alle Büroanwendungen. Double A steht auch für ein einzigartiges
Gesamtkonzept, welches mit der heimischen
Landwirtschaft in Asien entwickelt worden
ist: In den Landstreifen zwischen den Reisfeldern werden Eukalyptusbäume für die spätere Zellstoffherstellung angepflanzt. Rund 1,5
Millionen Bauern profitieren von dieser Partnerschaft mit Double A, welche eine gesunde
biologische Diversität fördert und den Erhalt
des natürlichen Ökosystems gewährleistet.
Seit der Markteinführung von Double A im Jahr
2000 in Thailand hat sich die Marke dank ihrem
einzigartigen Gesamtkonzept und einer unvergleichlichen Papierqualität in puncto Steifigkeit, Opazität und hohem Volumen zum bekanntesten Kopierpapier im asiatischen Markt
entwickelt und wird zwischenzeitlich in über
120 Ländern vertrieben. Mit der Übernahme der
Papiermühle Alizay in Frankreich hat Double A
jetzt auch den Sprung nach Europa geschafft.
Double A eignet sich für den multifunktionalen
Einsatz auf allen Bürogeräten und ist neu ab
August bei der PEG in den Formaten A4 und A3
in brillantweisser Qualität und mit dem gängigen Papiergewicht von 80 g/m2 erhältlich.
Neben den herkömmlichen Verpackungsgrössen von 500 Blatt ist das A4-Papier zusätzlich
auch in einer besonders für das Home Office
attraktiven 250-Blatt-Verpackung erhältlich.
Weitere Infos unter www.peg.ch
Mail [email protected]
28 | Papeterie und Büro 7/8-14
Hiplus+ ist das Premium Kopierpapier von
Double A, welches dank seiner optimierten
Grammatur von 75 g/m2 ein Plus an Wirtschaftlichkeit und Ökologie im Herstellungsprozess
ermöglicht. Das hochwertige Papier aus umweltzertifiziertem Marktzellstoff auf Basis von
Eukalyptusfasern bietet trotz geringerem Flächengewicht ein deutliches Plus in der Oberflächenglätte, in der Steifigkeit und im Volumen
und macht es so zum perfekten Premium-Kopierpapier für alle Büroanwendungen, insbesondere auch für das beidseitige Bedrucken.
Das Hiplus+ Kopierpapier wird von Double A
in Frankreich produziert und in der Schweiz
von der PEG vertrieben. Die leicht reduzierte
Grammatur gegenüber herkömmlichen Kopierpapieren macht Hiplus+ durch die erstklassigen Qualitätsmerkmale der Eukalyptusfasern
wett. Die Ressourcen werden im Vergleich zu
Produktionsprozessen herkömmlicher 80 g/m2Standardqualitäten bereits von Beginn weg
geschont. Das Hiplus+ Premium-Kopierpapier
verfügt über eine hervorragende Haptik und
eine hohe Opazität. Hiplus+ ist in der Schweiz
ab August bei der PEG erhältlich und in hochweisser Qualität in den Formaten A4 und A3
lieferbar.
Überzeugen Sie sich selbst von der überlegenen Qualität und den hervorragenden Druckeigenschaften von Hiplus+ und Double A:
Bestellen Sie jetzt Ihr persönliches Testpack
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NEUHEITEN auch
im Internet
Retropostkarten
Alle Neuheiten, die in Papeterie und Büro
veröffentlicht werden, erscheinen gleichzeitig auf unserer Website. Gehen Sie auf
www.papeterie.ch und klicken Sie auf die Rubrik «Branchen-Neuheiten». Dort finden Sie alle
gedruckten Neuheiten zusätzlich in der elektronischen Form. Jede Seite ist verlinkt mit
dem Hersteller oder Händler, damit Sie gleich
bestellen können und Ihr Sortiment damit
immer auf dem neusten Stand ist.
Gleichzeitig finden Sie auf unserer Website interessante Brancheninformationen und erfahren Topnews aus erster Hand.
NEUHEITEN auch
im Newsletter
Mit unserem Papeterie und Büro-Newsletter,
welcher monatlich zwischen den gedruckten
Ausgaben erscheint, bedienen wir die Branche
mit den aktuellsten News. Die in der Print-Ausgabe sowie im Internet publizierten Neuheiten
werden zusätzlich noch im darauffolgenden
Newsletter angekündigt und mit der Neuheitenseite auf unserer Homepage verlinkt.
NEUHEITEN vorstellen
Möchten auch Sie Ihre Neuheiten im Papeterie
und Büro vorstellen? Dann zögern Sie nicht,
uns zu kontaktieren – wir beraten Sie gerne!
Im Herbst 2012 kam Markus Keller von CART
– La Compagnie des Arts von einer Messe in
London mit einer neuen Idee zurück: Postkarten auf hochwertigem Papier im VintageStil. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde dieses
soeben trendig gewordene Thema höchstens
in Glückwunschkarten umgesetzt, neu sollten
nun Postkarten im Retrostil auf den Markt
kommen.
Von Anfang an wurde auf die Papierqualität höchstes Augenmerk gerichtet; es wird
ein hochweisser, beidseitig ungestrichener
400 g/m2-Karton verwendet, der durch seinen leichten Gelbstich die Retroerscheinung
verstärkt.
Schon die erste Serie im Januar 2013 war
ein einschlagender Erfolg. Die Kollektion
ist mit 36 Motiven gestartet und mittlerweile auf über hundertfünfzig Sujets ausgebaut worden; die nächste Serie, die Winter
und Weihnachten beinhaltet, ist bereits im
Druck. Allerlei Themen werden aufgegriffen
und es wird gezielt weltweit nach den passenden Fotografien und neu auch Slogans und
Wortspielen gesucht. Ein Glücksgriff ist die
Zusammenarbeit mit der Oltner Künstlerin
Andrea Nottaris; ihre speziellen und qualitativ hochstehenden Motive sind das Zugpferd
der Kollektion!
Im laufenden Jahr hat die Serie endgültig
abgehoben und wird mittlerweile nicht nur
in der ganzen Schweiz bei namhaften Fachhändlern und in den besten Warenhäusern
angeboten, sondern auch in Deutschland,
Finnland und den Niederlanden äusserst erfolgreich vertrieben.
Gerne präsentiert Ihnen CART die Kollektion:
Besuchen Sie die website www.cartweb.ch
oder wenden Sie sich direkt an die Firma, um
einen Termin mit der für Ihre Region zuständigen Aussendienstmitarbeiterin zu vereinbaren.
Bitte beachten Sie, dass CART dieses Jahr
nicht an der Ornaris in Bern teilnehmen wird.
CART – la compagnie des arts GmbH
Rue de l’Industrie 24A, 1373 Chavornay
024 44 11 777, www.cartweb.ch, [email protected]
Ansprechperson:
Caroline Lötscher
E-Mail: [email protected]
Tel. +41 (0)31 380 14 96
(Preise unter www.papeterie.ch,
Media-Daten oder auf Anfrage)
7/8-14 Papeterie und Büro |
29
Panorama
Auch der Online-Handel muss sich neu erfinden
Online-Händler stehen genauso wie der traditionelle Handel vor grossen Herausforderungen. Rund 90 Prozent der Internet-PurePlayer werden dabei nicht überleben. Das ECC Köln und die Managementberatung Mücke, Sturm & Company haben fünf Thesen zur
Digitalisierung der Handelslandschaft aufgestellt und prognostizieren bis zum Jahr 2020 dramatische Veränderungen.
damit auch der traditionelle Handel», so Dr.
Nikolaus Mohr.
Prof. Dr. Nikolaus Mohr.
Die Digitalisierung des Handels hat sowohl
auf die stationären als auch auf die OnlineHändler gravierende Auswirkungen: So verändert das gewandelte Kundenverhalten die
Anforderungen an Erreichbarkeit, individualisierte Angebote und das Einkaufserlebnis.
Kurz: Geschäftsmodelle müssen sich grundlegend ändern. «Die Customer Journey wird
den Handel der Zukunft bestimmen. Nur
Händler, die ihr Kerngeschäft um flexible
Konzepte erweitern, haben zukünftig eine
Chance», macht Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln, deutlich. In fünf Thesen
beschreiben das Forschungs- und Beratungsunternehmen ECC Köln und die Managementberatung Mücke, Sturm & Company, wie sich
der Handel bis zum Jahr 2020 verändern wird
und wie Händler reagieren müssen. «Es besteht die Gefahr einer Erosion im Handel.
Die Handelswelt von heute wird es in sechs
Jahren nicht mehr geben», warnt Prof. Dr.
Nikolaus Mohr, Managing Partner bei Mücke,
Sturm & Company.
These 1: Re-Invent or Die
70 Prozent der traditionellen Händler werden sich völlig neu erfinden oder
verschwinden.
Bis zu 30 Prozent aller stationären Outlets
werden bis zum Jahr 2020 aus dem Markt ausscheiden – so eine Prognose des IFH Köln.
Weitere 40 Prozent werden nur überleben,
wenn es ihnen gelingt, ihr Geschäftsmodell
grundlegend zu verändern. Nur wer den online-getriebenen Anforderungen der Kunden
gerecht werden kann, hat eine Chance zu
überleben. «Die klare Botschaft heisst: Der
traditionelle Handelskäufer stirbt aus und
30 | Papeterie und Büro 7/8-14
These 2: The winner will take it all!
90 Prozent der derzeitigen reinen OnlineHändler werden nicht überleben.
Der Markt der Pure Player wird sich aufgrund
extrem niedriger Margen konsolidieren. Es
werden sich nur diejenigen Konzepte durchsetzen, die Kernkompetenzen optimieren, ein
klares Leistungsversprechen gegenüber dem
Kunden abgeben und dies auch dauerhaft erfüllen können. «Bei den Pure Playern werden
dies neben Amazon einige wenige CategorySpezialisten sein», so Dr. Kai Hudetz.
These 3: Seamless Commerce wins!
Kanaldenken war gestern – Multi-Touchpoint-Management ist morgen.
Kunden fordern schon heute «Next Level
Cross Channeling»: intelligente und kundenorientierte Konzepte, die dem Verbraucher
an jedem Touchpoint einen echten Mehrwert
bieten – ohne Kanalbrüche.
These 4: Customer Journey
is everywhere!
Flexible, relevante und unterhaltende Formate bestimmen den Handel der Zukunft.
Flexible und innovative Konzepte sind gefragt, die sich konsequent an der Customer
Journey der Kunden orientieren. Händler, die
es schaffen, ihr Kerngeschäft um neue, flexible und möglichst individuelle Konzepte zu
erweitern, und den Kauf zu einem Erlebnis
machen, werden zukünftig erfolgreicher sein.
These 5: Brand Leadership rules!
Starke Marken dominieren den Markt.
Das Internet erhöht den Anteil der markenorientierten Zielkäufer. Klare Gewinner dieser Entwicklung sind Hersteller und Händler
mit starken Marken. Seit Jahren wachsen die
Online-Shops der Hersteller deutlich schneller als der Online-Handel insgesamt. So zeigt
eine Untersuchung des IFH Köln, dass der
Online-Handel insgesamt zwischen 2008 und
2013 um den Faktor 2,5 gewachsen ist, während die Shops der Hersteller fast eine Vervierfachung erzielen.
Zum Thesenpapier: Mücke, Sturm & Company
als führende Strategieberatung für die Digitale Transformation und das ECC Köln als führendes Marktforschungs- und Beratungsunternehmen rund um E-Commerce bilden eine
in Deutschland einzigartige Partnerschaft,
um Handelsunternehmen zu Digital Masters
zu entwickeln. Als branchenübergreifende
Experten im deutschsprachigen Raum untersuchen das ECC Köln und Mücke, Sturm &
Company laufend aktuelle Entwicklungen in
Handel und Industrie.
zvg
POSCA an der Premiere
«Ride the Wall»
Street-Art-Künstler und Skate/Snowboard-Rider auf einer gemeinsamen Plattform in Genf, dies ist «Ride the Wall». Künstler und Sportler hatten eine Woche Zeit, um den Ausstellraum
von 350 m2 auszustatten und zu einer Ausstellung herzurichten.
// Der wichtigste Branchentreffpunkt in
der zweiten Jahreshälfte. Unverzichtbare
Orderplattform für das Winter- und Weihnachtsgeschäft. Ausblick auf die Trends
des Frühjahrs. Internationale Produktvielfalt rund ums Wohnen und Schenken.
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Die Stifte-Marke POSCA ist heute ein Begriff in der «AussenseiterKunst», Urban, Graffiti und Street-Art. Graffiti und Strassenkunst ohne
POSCA ist heute nicht mehr vorstellbar. Deshalb hat sich Sigrist &
Schaub SA, als Schweizer Vertreter der Marke POSCA, entschlossen, am
«Ride the Wall»-Event teilzunehmen.
Die Vernissage fand am 4. Juni statt, mit zahlreichen Künstlern, Fotografen und Sportlern. Trotz schlechtem Wetter war die Vernissage ein
grosser Erfolg. 300 Personen wurden erwartet, über 600 Personen sind
zur Vernissage erschienen.
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zum Favoriten macht:
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Am selben Abend fand eine Versteigerung der von den Künstlern dekorierten Snowboards statt, wobei der Erlös an die Stiftung «The Red
Pencil» ging. Eine Stiftung, welche Kindern aus schwierigen Regionen
Asiens mit Kunsttherapien hilft.
Am 7. Juni wurde die offizielle Eröffnung fürs Publikum mit einem
Live-Painting auf Snowboards begleitet. Auch da war POSCA wieder zur
Stelle: ein «Muss» für die Künstler. Die Deckkraft und die Intensität
der POSCA-Farbe machen die Schreiber zum unverzichtbaren Arbeitsmittel der «Street-Artisten».
Infos unter www.posca.com oder direkt
bei Sigrist & Schaub SA unter www.sigristsa.ch
Die Ansprüche der Konsumenten ändern sich auch beim Einkaufen im Internet.
7/8-14 Papeterie und Büro |
31
Panorama
Waser-Shops neu bei Zumstein
Die familiengeführte Papeterie Zumstein AG, Zürich, übernimmt im Zuge einer zukunftsweisenden Expansionsstrategie die Waser
Shop AG mit vier Fachgeschäften in Zürich, Zürich-Glattzentrum, Bern und Basel. Damit wird Zumstein zum schweizweit führenden Detailhandels-Fachgeschäft für Papeterie-, Büro- und Malbedarfsprodukte. Zum Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen
vereinbart.
Heinz Waser, Inhaber der Waser Shop AG.
Die Papeterie Zumstein AG, seit 1945 in der
Zürcher Innenstadt ansässig, übernimmt von
Heinz Waser die Waser Shop AG, deren Ursprünge auf das Jahr 1845 zurückgehen. Im
Bestreben, für seine Detail-Fachgeschäfte
eine optimale Nachfolgelösung zur Zukunftssicherung und zur bestmöglichen Erhaltung
von Arbeitsplätzen zu finden, hat sich Heinz
Waser zum Verkauf an die Familie Zumstein
entschlossen.
Die Ergänzung des eigenen Fachgeschäfts
mit den vier Niederlassungen der Waser Shop
AG ermöglicht es der Familie Zumstein, ihre
Detailhandelsaktivitäten substanziell auszubauen. Die Filialen der Waser Shop AG in
Zürich, Zürich-Glattzentrum, Bern und Basel
werden inskünftig unter der Marke «Zumstein» geführt. Die Papeterie Zumstein AG
wird so zur schweizweit führenden Fachgeschäft-Gruppe für Papeterie-, Büro- und Malbedarfsprodukte mit dem grössten Spezialitätensortiment der Branche.
Heinz Waser, Inhaber der Waser Shop AG, zur
Transaktion: «Ich bin überzeugt, dass die
Familie Zumstein, deren Patron ich seit Langem als fairen und verantwortungsbewussten
Mitbewerber kenne und schätze, die ideale
strategische Partnerin für die nachhaltige
und erfolgreiche Weiterentwicklung unserer
Fachgeschäfte ist. Ich habe mich mangels
familieninterner Nachfolgelösung zu diesem
Schritt entschlossen, um die starke Marktstellung unserer Shops sowie die Arbeitsplätze bestmöglich zu sichern.»
32 | Papeterie und Büro 7/8-14
PAPETERIE UND BÜRO hat Alex Zumstein, Inhaber der Papeterie Zumstein AG, gefragt, wie
dieser Deal mit Waser zustande gekommen ist.
Alex Zumstein
Wir erhielten eine Anfrage per Mail von Heinz
Waser: Seine Anfrage war, ob ich Interesse
am Kauf der Filiale Oberdorfstrasse in Zürich
hätte, was ich bejahte. Ich besprach diese
Anfrage mit meinem Sohn Marcel, da er Geschäftsführer des Betriebs am Rennweg ist
und die Firma auch in Zukunft weiter führen
wird, und wir vereinbarten einen Gesprächstermin mit Herrn Waser. Wir erfuhren dann
beim ersten Gespräch, dass das gesamte Unternehmen käuflich sei. Die zentrale Frage war
natürlich die Höhe der Kaufsumme, denn es
wurde keine Summe genannt. Es entstand ein
interessantes gegenseitiges Abtasten, ohne
dass ein Preis genannt wurde. In meinem Kopf
entstand sofort ein für mich möglicher Kaufpreis, wobei ich mir im Klaren war, dass der
Preis hoch sein dürfte. Als Herr Waser dann
seinen Preis nannte, entsprach dieser genau
der oberen Grenze meiner Vorstellungen. Wir
vereinbarten eine Bedenkzeit von ein paar Tagen, und dann kam der Deal zustande.
PAPETERIE UND BÜRO: Wie steht die Waser
Gruppe bezüglich der Umsatzentwicklung da?
Die Umsatzentwicklung entspricht ungefähr
dem Branchendurchschnitt. Die Teams an der
Front leisten tadellose Arbeit. Zum Teil hatte
die Kommunikation betreffend Sortimentsgestaltung mit der Zentrale nicht ideal funktioniert, was zu Leerverkäufen oder Kundenverlusten führte. Diese Problematik haben wir
mit den Teams besprochen und haben bereits
erste Verbesserungsschritte eingeleitet.
Ausserdem sehen wir im Wiederaufbau des
Streckengeschäfts für KMU, welches dazumal
von Waser an Lyreco ging, ein zusätzliches
Potenzial, welches wir ausschöpfen wollen.
Mit den Waser-Shops verdreifachen Sie Ihre
Standorte. Wie wollen Sie diese Erweiterung
organisatorisch bewältigen?
Das war natürlich auch für uns eine zentrale
Frage. In den letzten Jahren haben wir unsere Infrastruktur, wie Lagerlogistik, Marketing, Auftrags- und Warenbewirtschaftung,
optimal ausgebaut und dies kommt uns heute
sehr gelegen. Die durchgehende Informatisierung mittels eines skalierbaren Waren-
wirtschaftssystems sowie ein eingespieltes
Team im Backoffice ermöglichen uns die Bewirtschaftung dieser neuen Standorte, ohne
zusätzliche Investitionen tätigen zu müssen.
Dieser jetzt entstandene Ausbau war somit
wie eine kleine Vorsehung.
Wird der Zusammenschluss personelle Konsequenzen bei Waser bringen, beispielsweise im
Einkauf, der Logistik?
Wie gerade erwähnt, haben wir eine gut funktionierende Infrastruktur, und dies traf auch
bei Waser zu. Wir werden Doppelspurigkeiten
oder unnötige Verwaltungsarbeiten sukzessive bereinigen. Dies wird punktuell auch
zu personellen Veränderungen führen. Die
Mitarbeiterteams in den Shops übernehmen
wir jedoch zu 100 Prozent. Im Gegenteil: Wir
konnten und mussten hier bereits zusätzliche
Fachkräfte engagieren.
In Zürich verfügen Sie jetzt über drei Standorte. Der Waser Shop an der Oberdorfstrasse
ist keine 1A-Lage. Wie sieht Ihre Strategie in
Zürich aus?
Da die Oberdorfstrasse keine 1A-Lage ist,
sind auch die Mietkosten adäquat. Zürich verträgt durchaus mehrere gut funktionierende
Papeterien. Aus der jahrelangen Konkurrenzsituation entsteht nun eine sich gegenseitig
ergänzende Zusammenarbeit. Davon werden
die Kunden beider Geschäfte profitieren.
aufgang damals die platzsparendste Lösung.
Ausserdem ist gemäss Auskunft des Verkaufspersonals diese Art von Treppenaufgang im
Alltag nie ein Problem.
Welches sind Ihre Pläne für die Neupositionierung der Geschäfte?
Die Waser- und Zumstein-Geschäfte hatten
auch bisher sehr ähnliche Sortimente, diese
werden beibehalten. Aber wir werden in den
neu übernommenen Shops zusätzliche Sortimente einführen, um neue Kundenschichten
anzusprechen. Wir müssen die Welt in den
alteingesessenen Geschäften nicht neu erfinden; sie haben ihren festen Platz im Detailhandel ihrer Region. Unser Hauptaugenmerk werden wir auf Feintuning stellen: die
kleinen Dinge im Alltag besser machen, noch
besser auf die Kunden und ihre Bedürfnisse
achten, noch schneller und kompetenter in
den Serviceleistungen werden.
Sind weitere Akquisitionen zum Ausbau des Ladengeschäftes geplant?
Übernahmen mit guten Umsätzen an 1A-Lagen
würden wir sicher prüfen. Für heute und morgen möchten wir uns jedoch auf die Integra­
tion der neuen Waser-Shops konzentrieren.
Interview: Jürg Kühni
Alex Zumstein, Inhaber der Papeterie Zumstein AG (rechts), mit seinem Sohn Marcel Zumstein,
Geschäftsführer der Papeterie am Rennweg in Zürich und designierter Nachfolger von Alex
Zumstein.
Exklusiv für Facheinkäufer
Trends, die hängen bleiben
Gegen 450 Aussteller schmücken die ORNARIS mit ihrer wertvollen Präsenz und offenbaren
den Besuchern aktuelle, inspirierende Trends und umsatzfördernde Neuheiten.
Die einzelnen Waser-Shops verfügen über gute bis sehr gute Lagen. Allerdings zeigen sich
bei einigen Shops Problembereiche: ZentrumGlatt: Verbannung der Papeterie in die obere
Verkaufsebene. Basel: architektonisches Bijou,
verkaufstechnisch eher problematisch.
Die damalige Verlegung in die obere Verkaufsebene hatte keine Auswirkungen. Das Glattzentrum plant ja seit Längerem ein Upgrade
der Ladengeschäfte weg von Multilabel- auf
Mono-Label-Shops. Eine Papeterie passt somit nicht mehr ins Konzept, und der Vertrag
wurde von der Glatt-Verwaltung vor einiger
Zeit auf den 30. April 2015 gekündigt. Das
Geschäft im Glatt wird daher bis zum Schluss
unter dem Namen «Waser» weitergeführt und
wir werden dann einen veritablen Ausverkauf
veranstalten. Basel ist innenarchitektonisch
tatsächlich ein Bijou. Aber es stimmt nicht
nur die Optik, tatsächlich war dieser Treppen-
7/8-14 Papeterie und Büro |
33
Laptops sind keine ideale Lernhilfe
Für immer mehr Studierende ist das Notebook ein Lernbegleiter, auf dem sie auch ihre Notizen während Vorlesungen machen.
Doch das ist einer aktuellen Studie zufolge gar nicht so gut.
«Unsere Ergebnisse zeigen, dass Laptops
auch bei korrekter Nutzung – also nicht zum
Einkaufen auf Amazon während des Unterrichts – dennoch die akademische Leistung
schmälern können», so Pam Mueller, Psychologin an der Princeton University, USA. Um
Konzepte wirklich zu begreifen und langfristig zu behalten, ist es immer noch besser,
diese handschriftlich zu Papier zu bringen.
gentlichen Vortrag mussten die Studierende
dann Fragen zum jeweiligen TED-Talk beantworten. Ging es einfach nur um Fakten, war
es egal, wie die Probanden mitgeschrieben
hatten. Bei konzeptionellen Fragen («Wie
unterschieden sich Japan und Schweden in
ihrem Zugang zu Gleichberechtigung in der
Gesellschaft?») schnitten die Laptop-Nutzer
hingegen deutlich schlechter ab.
Wissen gehört auf Papier
Mobile Computer halten immer stärker in Hörsälen Einzug, was bisher vor allem aufgrund
der potenziellen Ablenkung – durch Spiele,
Shopping oder überschwänglichen OnlineMedienkonsum – auf Kritik gestossen ist.
Doch die in Psychological Science veröffentlichte Studie zeigt ein viel grundlegenderes
Problem. Digitale Notizen scheinen nicht das
ideale Mittel, wenn es darum geht, wirklich
inhaltliche Konzepte zu verstehen, statt nur
einfach Fakten zu behalten. Das hat ein Experiment mit 65 Studierende gezeigt, die sich
Notizen zu ausgewählten TED-Talks (Vorträge
im Internet) entweder auf einem Laptop oder
auf einem Notizblock machen durften.
Häufig sinnloser Wortlaut
Die digitalen Notizen waren umfangreicher
und haben Vorträge eher wörtlich wiedergegeben. Ersteres scheint zwar von Vorteil,
Letzteres dagegen hinderlich für den Lern­
erfolg. Die Forscher vermuten, dass handschriftlich Mitschreibende Information direkt vorverarbeiten und daher Wichtigeres
notieren. Daher kam etwas überraschend,
dass Notebook-Nutzer auch dann merklich
schlechter abschnitten, wenn sie explizit ermuntert wurden, wörtliches Mitschreiben zu
unterlassen. Bei Tests eine Woche nach dem
Vortrag hatten Studierende mit Notizen auf
Papier erneut die Nase vorn. Wieder zeigte
sich, dass wörtliche Mitschriften konzeptionellem Verständnis nicht dienlich scheinen.
Nach den Vorträgen, die nicht unbedingt
alltägliche Informationen enthalten, mussten die Probanden Ablenkungen über sich
ergehen lassen, darunter eine schwierige
Gedächtnisübung. 30 Minuten nach dem ei-
34 | Papeterie und Büro 7/8-14
«Ich glaube nicht, dass wir Menschen in Massen dazu bekommen, zum Notizblock zurückzukehren», sagt Mueller. Doch gibt es einige
neue Stylus-Technologien, die vielleicht eher
einen sinnvollen Zugang zu digitalen gespeicherten Notizen ermöglichen. Denn solche
Geräte hätten auch den Vorteil, «gezwungen
zu sein, eingehende Information zu verarbeiten, statt sie nur gedankenlos aufzuschreiben». Jedenfalls sollten sich die Menschen
bewusst vor Augen führen, wie sie Notizen
machen – sowohl mit Blick auf das Medium
als auch die Strategie.
Pam Mueller, Psychologin an der Princeton
Universität in Amerika.
Messen
Neue PBS-Messe geht im Herbst 2015 an den Start
Ab Herbst 2015 soll sich die Branche für Papier-, Büro-, und Schreibwaren auf der neuen Fachmesse Insights-X in Nürnberg treffen.
Die Spielwarenmesse eG veranstaltet die neue Expo vom 8. bis 11. Oktober 2015.
PBS-Messe wird im Oktober stattfinden. Das
ist für uns der perfekte Zeitpunkt, um unseren
nationalen und internationalen Kunden die
neuen Produkt- und Vermarktungskonzepte
vorzustellen. Gleichzeitig sind wir sicher, dass
die Fachmesse in Nürnberg der Branche ein
sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet,
insbesondere im Hinblick auf die Nürnberger
Infrastruktur.»
Die Messe Nürnberg soll der Austragungsort der neuen PBS-Messe sein.
Die neue Veranstaltung in Nürnberg soll einen kompakten Einblick in die PBS-Branche
ermöglichen. Dazu zeigen die Hersteller ihre
Produkte rund um den Schreibtisch in Büro,
Schule und Zuhause sowie Kreativmaterialien
für den Hobby- und Künstlerbedarf. Führende
PBS-Markenhersteller unterstützen die Fachmesse tatkräftig. Die Premiere findet in den
Hallen 1 und 2 des Messezentrums Nürnberg
statt. Die Internetseite www.insights-x.com
zeigt eine Vorschau der Informationen zur
Erstveranstaltung.
«Seit Jahrzehnten arbeiten wir erfolgreich mit
der Spielwarenmesse eG zusammen und sind
davon überzeugt, dass die neue Fachmesse in
Nürnberg der gesamten PBS-Branche zukunftsweisende Impulse geben wird.»
Der Termin und Ort öffne der PBS-Branche
neue Gestaltungsmöglichkeiten im Geschäftsjahr, findet Axel Marx, Geschäftsführer der
Staedtler Mars GmbH & Co. KG: «Die neue
Auch Sebastian Schwanhäusser, Geschäftsführer Stabilo International GmbH, vertraut der
Spielwarenmesse eG. «Wer Visionen hat, kann
neue Wege gehen. Das hat die Spielwarenmesse eG in den vergangenen Jahren in Nürnberg
und weltweit bewiesen. Wir sind dabei, wenn
der Messedienstleister nun eine neue Fachmesse für unsere PBS-Branche startet.»
Ernst Kick, Vorstandsvorsitzender der Spielwarenmesse eG, freut sich über den Zuspruch aus
der PBS-Branche. «Wir sind bereits seit Jahren
Partner der PBS-Branche und wollen nun in einem strategischen Schulterschluss neue Wege
gehen und neue Konzepte umsetzen. Dabei ist
es wichtig, dass wir uns an den Bedürfnissen
des Marktes orientieren und in gemeinsamer
Abstimmung ein tragfähiges Messekonzept für
alle Marktpartner anbieten.»
Das Nürnberger Unternehmen erschliesst
den PBS-Herstellern bereits seit Jahren
Zugang zu Spielwarenhändlern und Einkäufern auf der Spielwarenmesse. Nun setzt der
Messe- und Marketingdienstleister diese Expertise direkt für die PBS-Branche ein. Die
Fachmesse Insights-X richtet sich an Fachhändler und Händler aller Verkaufs­k anäle
sowie an Office-Supplier und Einkäufer von
Bürobedarf. Diese finden in Nürnberg das
Angebot folgender Produktgruppen: Schreibgeräte und Zubehör, Papier und Registratur,
Künstlerisch und Kreativ, Rund um den
Schreibtisch, Taschen und Accessoires und
Papeterie und Schenken.
Die Spielwarenmesse eG bringt für den Aufbau der Insights-X nach eigenen Angaben 65
Jahre Messeerfahrung in der Spielwaren- und
Konsumgüterbranche mit. Anton-Wolfgang
Graf von Faber-Castell, Vorsitzender des Vorstands der Faber-Castell Aktiengesellschaft,
kennt den Ideenreichtum des Unternehmens:
36 | Papeterie und Büro 7/8-14
SuisseEMEX’14: Profilierung
mit Special Interest und
neuem Executive Programm
Die 8. Ausgabe der SuisseEMEX’14 steht dieses Jahr ganz unter dem Motto «Marketing spüren – LiveCom erleben – Online begreifen». Die grösste Schweizer Event- &
Marketingfachmesse geht mit einem aufgefrischten Design, gestrafftem Kongressprogramm und vier Special-Interest-Hallen in die nächste Runde. Ihren Fokus setzt sie
auf zukunftsweisende Kommunikation und wirkungsvolle Umsetzungen. Neu gibt es
spezielle Executive Events für Entscheidungsträger.
Mit über 300 Ausstellern und 12 500 Besuchern ist die SuisseEMEX heute die grösste
Schweizer B2B-Plattform und Inspirationsquelle für Fachspezialisten aus allen Bereichen des Marketings. Gleichzeitig gilt sie
als Leitmesse für Marketeers und Networking-Treffpunkt par excellence für Entscheidungsträger. Im Fokus der diesjährigen SuisseEMEX'14 vom 26. bis 28. August steht ein
neu ausgerichtetes hochkarätiges Kongressprogramm mit rund 30 internationalen Keynotes und Vertretern aus der Schweizer Wirtschaft und Medienbranche. Mit sogenannten
«Executive Events» werden Geschäftsführer,
Marketingleiter und Entscheidungsträger auf
der Executive-Ebene direkt angesprochen und
persönlich eingeladen.
Von der Idee bis zur Umsetzung
In den vier Special-Interest-Hallen präsentieren innovative Aussteller Ideen, Trends und
effiziente Umsetzungen und stehen dem Besucher für Fragen zur Verfügung. Dabei sind
die Hallen thematisch klar voneinander abgegrenzt: «Offline & Crossmedia», «Online &
Mobile», «Event & Live Communication» und
«Best of Promotion».
Während sich in Ersterer alles um Multisensualität und kreative Werbemittel dreht – im
Fokus Direct Marketing, präsentiert von der
Schweizerischen Post –, wird in der Eventhalle das Thema 3-D-Kommunikation erlebbar.
Ob für die Planung eines Messestands oder
eines Events – der Besucher kann sich von A
bis Z inspirieren lassen. An geführten Rundgängen wird den im Voraus angemeldeten
Teilnehmern die Live-Kommunikation am
Messestand und direkt aus der Hand eines
Experten nähergebracht.
V.l.n.r.: Sebastian Schwanhäusser, Geschäftsführer STABILO International GmbH, Axel Marx, Geschäftsführer Staedtler Mars GmbH & Co. KG, Anton-Wolfgang Graf von Faber-Castell, Vorsitzender des Vorstands der Faber-Castell Aktiengesellschaft, und Ernst Kick, Vorstandsvorsitzender /
CEO Spielwarenmesse eG, bei der Pressekonferenz zur neuen PBS-Expo Insights-X.
les Arbeiten ist nicht mehr wegzudenken, sei
es in Bezug auf die Arbeitszeiten oder auf
den Arbeitsplatz. Themen, die auch die Besucher der SuisseEMEX’14, Unternehmer und
Fachleute aus der vernetzten Marketingwelt,
beschäftigen werden. Die Online & MobileHalle widmet sich aus diesem Grund ganz der
digitalen Arbeits- und Kommunikationswelt.
Zu Wort kommen Aussteller und Referenten
aus den Bereichen Mobile Marketing, Augmented Reality, Social Media, E-Commerce,
Digitale Signage, CRM usw.
MICE-Inspirationen für alle Sinne
Ein Messe-Highlight für alle Sinne wird die
«MICE Piazza» mit «Erlebnis Tavolata». Hier
präsentieren sich Seminarhotels, TourismusDestinationen, Incentive-Anbieter, EventLocations und -Agenturen oder Cateringunternehmer und bieten den Besuchern ein
kurzweiliges zum Produkt passendes Erlebnis
an – ob kulinarisch, musikalisch, interaktiv
oder sonst in irgendeiner Weise unterhaltsam. In einer inspirierenden und lebendigen
Atmosphäre an der wohl längsten Tafel im
Messebereich können die Anbieter den interessierten Besuchern ihre Dienstleistung
näherbringen und neue Kontakte sammeln.
Grossgeschrieben werden auch an der 8.
SuisseEMEX-Ausgabe gebündelte Messeerlebnisse. Offene Kommunikationszonen, welche
in Zusammenarbeit mit XING und weiteren
Marketingnetzwerkpartnern entstehen, laden zum Networking und Austausch zwischen
Ausstellern, Verbänden und Besuchern ein.
Eine vernetzte High Touch- und High TechKommunikation sorgt für ein nachhaltiges
Messeerlebnis.
Modern, praktisch,
kompakt – das Office
Sortiment von ELCO.
Office
Mehr Informationen unter
www.suisse-emex.ch
Digitale Arbeitsund Kommunikationswelt
Durch die Digitalisierung und Mobilisierung
der Geschäftswelt entsteht Druck auf Unternehmen und Mitarbeiter. Mobiles und flexib-
7/8-14 Papeterie und Büro | 37
elcoswitzerland.ch
Messen
Tendence 2014: Die Inspirationsquelle
für angesagte Zusatzsortimente
Produktvielfalt pur: Innovativ, witzig oder kreativ, zum Dekorieren oder Geniessen, für drinnen oder draussen – vier Tage lang
zeigen die Aussteller der Tendence im Angebotsbereich Giving ihre Neuheiten für die kommende Geschenkesaison. Und das zum
perfekten Zeitpunkt: Vom 30. August bis zum 2. September ist die Tendence die wichtigste Orderplattform für die zweite Jahreshälfte und damit auch für das umsatzstarke Weihnachtsgeschäft. Neben den aktuellen Trends und Neuheiten finden Einkäufer
auch einen Ausblick auf die neuen Kollektionen der Frühjahrs- und Sommersaison.
ler wie Baden, Boltze, Casablanca, Cepewa,
Grafik-Werkstatt, Gilde, G. Wurm, Herbert
Denk, Hoff Interieur, Inkognito, Paper + Design, Reinhold W. Heim, Taurus-Kunstkarten,
Trendhaus oder Yankee Candle.
In Zeiten von Erlebnisshopping und arrangierten Wohnwelten werden Zusatzsortimente beim Fachhandel immer beliebter. Typische
Zusatzsortimente wie Dekoartikel, Papeterie,
Schmuck oder Fashionaccessoires haben dabei eines gemein: Sie sind auch typische
Tendence-Güter und eignen sich perfekt zur
Ergänzung bestehender Sortimente.
Ob als Kern- oder Zusatzsortiment: Im Angebotsbereich Giving der Tendence finden Einkäufer sowohl ausgefallene Trendprodukte,
originelle Schnelldreher als auch klassische
Geschenkideen. Auf der Suche nach aktuellem Interior-Design, Wohnaccessoires und
saisonaler Dekoration werden Einkäufer im
Angebotsbereich Living fündig.
Giving: Die Trendplattform für
die Geschenkebranche
Sei es die schicke Uhr in Trendfarben,
Armstulpen aus Strick, eine erlesene Schokolade oder ein ausgefallenes Accessoire für
den geliebten Drahtesel – eines steht fest:
Im Angebotsbereich Giving finden Einkäufer
die passenden Geschenkideen für ihr Sortiment. Ganz egal, um welche Konsumentengruppe es sich dabei dreht. Die Produktpa-
38 | Papeterie und Büro 7/8-14
lette in den vier Angebotsbereichen Young &
Trendy, Gifts Unlimited, Personal Accessories
oder Carat lässt die Herzen von hippen Trendsettern ebenso höher schlagen wie die von
Verfechtern zeitloser Eleganz.
Young & Trendy
Jung, angesagt und auch gerne mal schön
schräg dürfen die Produkte in Halle 11.1 bei
Young & Trendy sein. Neben witzigen Schnelldrehern finden sich hier auch ausgefallene
Wohnaccessoires und Dekorationen als Mitbringsel für Trendbewusste. Gezeigt werden
die Neuheiten aus diesem Segment von Ausstellern wie Design im Dorf, DFP Design, Donkey Products, Gift Company, Kikkerland, Present Time, Räder, Rex International, Troika,
Zwei oder der Cedon Museumsshops GmbH.
Gifts Unlimited
Deko-Laterne, Vogelhäuschen oder modische
Häkellampe – in den Hallen 9.1 und 9.2 bei
Gifts Unlimited finden Einkäufer die ganze
Welt moderner und klassischer Geschenkideen. Neben Dekoartikeln gibt es auch Kunsthandwerkliches und Papeteriebedarf, der
sich als Geschenk bzw. Geschenkverpackung
eignet. Hier treffen Einkäufer auf Ausstel-
Personal Accessories
Den letzten Schliff erhält ein Outfit erst
durch die richtigen Accessoires: Armstulpen,
Gürtel, Handtaschen und Schals in passenden Farben oder Wärmendes aus Strick oder
Walk stehen daher auch in der kommenden
Wintersaison hoch im Kurs. Mit Sonnenbrillen und trendigen Haartüchern zeigen sich
hingegen schon die ersten Vorboten des
nächsten Frühjahrs. Aber auch für ständige
Begleiter wie Smartphones und Tablets gibt
es ebenso praktische wie trendige Hüllen und
Taschen. All das finden Einkäufer im wachsenden Angebotsbereich Personal Accessories der Tendence. Ihre neuen Kollektionen
zeigen Aussteller wie Achilleas Accessories,
Axel Accessories, Dernier, Herold, Voi Leather
Design, Wilhelm Johann Meier oder Yam Yam
Fashion in Halle 9.2.
hat sich die Veranstaltung zum wahren Publikumsmagneten entwickelt. Interessierte
Besucher erfahren in der Halle 9.2, worauf es
beim Thema Schaufenster- und Innenraumgestaltung ankommt, um Neukunden zu gewinnen und Bestandskunden langfristig für das
eigene Geschäft zu begeistern. Präsentiert
wird der Workshop von der Visual Merchandising-Trainerin und Buchautorin Karin Wahl.
Ebenso spannend dürfte der Vortrag «Erfolgreich durch Zusatzsortimente» sein. Auf
der Tendence können Einkäufer nicht nur ihr
Kernsortiment zusammenstellen, die Veranstaltung bietet darüber hinaus auch zahlreiche Ideen, um bestehende Sortimente
kreativ zu ergänzen. Dass Zusatzsortimente
aus dem Fachhandel nicht mehr wegzudenken
sind, zeigt auch die aktuelle Studie der Messe Frankfurt «Attraktive Extras – Erfolgreich
durch Zusatzsortimente». Thomas Brylla vom
Institut für Handelsforschung (IFH) wird in
einem Vortrag am Messesonntag, um 14 Uhr
auf dem Areal der Schaufensterdekoration in
Halle 9.2, interessante Einblicke in diese Thematik bieten.
Anja Körner, Messe Frankfurt
Wichtiges Plus im Messepaket:
Das Rahmenprogramm
Wertvolle Tipps und Ideen rund um Schaufenster- und Ladengestaltung bietet den
Händlern der Workshop «Schaufensterdeko
live». In den vergangenen beiden Jahren
Die Tendence (30. August bis 2. September 2014) ist eine der wichtigsten europäischen Orderplattformen für Konsumgüter
in der zweiten Jahreshälfte. Sie verfügt
über ein umfassendes Produktangebot
mit Relevanz für alle Vertriebsformen des
Handels: Für den Einzelhandel ist die Tendence der entscheidende Ordertermin für
das umsatzstarke Weihnachts- und Wintergeschäft, Grossabnehmern gibt sie einen
ersten Überblick über Produktneuheiten
für die kommende Frühjahrs- und Sommersaison 2015. Parallel zur Tendence finden
2014 auch wieder die beiden Messeformate Ecostyle und Webchance statt.
7/8-14 Papeterie und Büro |
39
Inside
Swiss Office Management:
Das Schweizer Gipfeltreffen für
Büro- und Assistenzprofis
Exklusive Buchvernissage mit Hanspeter Latour
bei Krebser in Thun
Mitte Mai stellte Hanspeter Latour sein Buch «Das isch doch e Gränni» bei Krebser in Thun vor. Der Thuner Kult-Trainer bescherte
dem grossen Publikum mit seinen witzig formulierten und humorvollen Erzählungen einen unvergesslichen Abend.
Die Fachmesse für Sekretariat & Management Assistenz am 10. und 11. September
in Zürich: Hinter einer erfolgreichen Führungskraft steht meist eine erstklassige
Assistenz, die ihrem Chef den Rücken freihält und sich um reibungslose Büroabläufe
kümmert. Von einer eher passiven Vorzimmerdame hat sich die moderne Assistenzkraft zur aktiven Gestalterin des Büroalltags entwickelt, die vielfältige Aufgaben und
Verantwortungsbereiche übernimmt. Sich selbstständig um aktuelle Marktnews zu
kümmern und weiterzubilden, ist für diese Zielgruppe ein Muss.
Genau das steht am 10. und 11. September im
Fokus der Swiss Office Management: Bereits
zum dritten Mal lockt das Event für Sekretariatsfachkräfte, Assistenzen und Office-Manager in die Messe Zürich, Halle 9. Die Messe
punktet mit vielseitigen Vorträgen und Workshops zur Weiterbildung sowie einem bunten
Ausstellermix mit vielen Gelegenheiten zum
Kontakteknüpfen.
Trotz dem stark veränderten Berufsbild mit
vielfältigen Aufgaben- und Verantwortungsbereichen zählen Arbeitsplatzgestaltung und
Büroausstattung nach wie vor zu den TopInteressengebieten der Zielgruppe. Büromaterialien und Arbeitsmittel sind deshalb ein
wichtiger Pfeiler im Messegeschehen. Anbieter wie Colop, Esselte Leitz, Office Factory,
Pentel und Speckert+Klein haben bereits ihre
Standflächen gesichert.
24 praxisnahe Weiterbildungsworkshops die
Highlights im Rahmenprogramm: Unter den
Keynote-Speakern befinden sich Gedächtnisguru Gregor Staub und Vernehmungsexperte
Roland Buss. Die zertifizierten Workshops
runden das Konzept der 3. Fachmesse für Sekretariat & Management Assistenz ab: Gegenstand der Workshops sind zum einen Fachkenntnisse, etwa zum Thema Eventkonzeption, aber auch die Stärkung der Persönlichkeit
steht im Fokus. Fachbesucher, die sich intensiv mit Gleichgesinnten austauschen möchten, sind am Meetingpoint der Messe richtig:
In moderierten Gesprächsrunden tauschen
die Teilnehmer Erfahrungen zu konkreten Situationen des Arbeitsalltags aus.
Weitere Infos sowohl für potenzielle Aussteller als auch für interessierte Besucher sind
unter www.swiss-office-management.ch zu
finden.
Neben den Ständen der Aussteller bieten
rund 30 Vorträge in den Praxisforen sowie
Spannende Referate gehören zum Programm der Swiss Office Management.
40 | Papeterie und Büro 7/8-14
Man kennt Latour als Erfolgstrainer, als Fussballexperten und ehemaligen Co-Kommentator des Schweizerischen Fernsehens SRF und
nun auch als Buchautor. Ob der vielbeschäftigte, nimmermüde Latour 2015 wohl in Rente gehen wird? Beni Thurnheer, der Latour
schon seit Jahren kennt, meint: «Er hat viele
Pläne für den Ruhestand und hat in den letzten Jahren einiges verpasst.» Andres Gerber,
jetziger Sportchef des FC Thun, hingegen
sagt: «Ich kann mir nicht vorstellen, dass er
2015 viel kürzertreten wird.» Latour selbst
äussert sich dazu nur mit den Worten: «Wenn
ich mir etwas in den ‹Grind› setze, ziehe ich
das auch durch.»
Hanspeter Latour und Beat Straubhaar.
Der Anlass mit dem charismatischen Fussballtrainer war schon seit Wochen restlos
ausverkauft. So berichtete Hanspeter Latour
an diesem Abend den über 250 anwesenden
Personen, er habe anfangs gar nicht gewollt,
dass ein Buch über ihn geschrieben werde.
Aufgrund des professionellen Konzeptes und
des sanften Drucks seiner Frau hat er sich
aber zum Glück doch noch dafür entschieden.
Co-Autor Beat Straubhaar komplettierte die
Erzählungen über den spannenden Entstehungsprozess des gelungenen Buches. Daraus
wurden einzelne Geschichten und Anekdoten
herausgepickt und zum Besten gegeben. Mit
Wegbegleitern, wie der TV-Legende Beni
Thurnheer oder dem jetzigen FC Thun Sportchef Andres Gerber, wurde in Erinnerungen
geschwelgt.
Nach der Gesprächsrunde mit dem Ex-Stadtpräsidenten Hansueli von Allmen, dem bekannten Autor und Fussballfan Peter Bichsel,
Ex-Nationalspieler Heinz Schneiter und dem
Komiker Gerhard Tschan fand das Buch des
Abends bei den Besucherinnen und Besuchern
viele freudige Abnehmerinnen und Abnehmer.
Bleibt zu wünschen, dass Latour sein Haus im
Eriz mit Garten und Biotop häufiger geniessen kann und trotzdem hin und wieder in der
Öffentlichkeit anzutreffen ist.
zvg
Heinz Schneiter, Peter Bichsel, Beni Thurnheer, Hansueli von Allmen und Hanspeter Latour.
7/8-14 Papeterie und Büro |
41
Inside
BBK aktuell: üK-Präsenztage – So erleben es
die Lernenden
Im März und April standen im überbetrieblichen Kurs der erste Präsenztag der 13er-Klassen sowie der vierte Präsenztag der
12er-Klassen auf dem Programm. Einige Lernende gewähren Ihnen nachfolgend einen exklusiven Einblick in ihre Präsenztagebuch-Einträge. So erfahren Sie, wie die Lernenden diese Ausbildungstage erleben, und können dabei etwas Präsenztage-Luft
«schnuppern».
üK-Klassen 13: 1. Präsenztag
zum Thema Bürohelfer
Regina Elmer aus der Klasse Pfäffikon 13:
Den Präsenztag «Bürohelfer» fand ich sehr
spannend und abwechslungsreich. Man konnte sehr viel ausprobieren und dazulernen. Die
elektrische Schneidemaschine zum Beispiel
war für mich ganz neu. Diese hatte ich vorher
noch nicht gekannt. Das Thema Stempel fand
ich auch sehr spannend. Wir konnten unsere
Namen auf der Stempelplatte selber setzen.
Das war interessant, aber es brauchte etwas
Geduld. Den ganzen Tag war man beschäftigt
mit Materialien und Artikeln, die man vielleicht noch gar nicht kannte oder selbst nicht
verkauft. Deshalb war es spannend zu sehen,
was es alles gibt.
Sabrina Neuenschwander
aus der Klasse Thun 13:
Der erste Präsenztag, denke ich, wird bei mir
in die Geschichte eingehen. Ich war soo nervös vor diesem Tag, weil ich nicht wusste,
was auf mich zukommt. Ich hatte auch sehr
grossen Respekt vor den Tests, die mich erwarteten. Der Tag an sich war dann doch sehr
spannend, lehrreich, interessant und cool mit
den anderen Leuten.
Anna Kofler aus der Klasse St. Gallen 13:
Aktenvernichter: Beim Thema Aktenvernichter habe ich gelernt, welche Fragen ich am
besten verwende, wenn ich ein solches Gerät
verkaufen möchte. Locher: Bei den Lochern
fand ich spannend, dass es verschiedene
Lochertypen gibt, mit denen ich Vierfach­
lochung machen kann. Ich habe gelernt, wie
man bei Mehrfachlochern die Lochpfeifen
wechselt.
Iris Bär aus der Klasse Baden 13:
Stempel: Bei den Stempeln durften wir diverse ausprobieren, Stempelkissen einfärben,
und bei einem Typomatic konnten wir unseren Namen selber setzen. Schneiden: Mit den
verschiedenen Schneidewerkzeugen konnten
wir diverse Papiere schneiden. Heften: Wir
konnten Papiere mit einer Heftpistole an ein
Brett nageln, ganze Papierstapel/Broschüren
heften und die Heftklammern auswechseln.
Laminieren: Von zu Hause nahm jeder 2 oder
3 Fotos mit, welche wir laminieren mussten.
Es gab farbige, dickere und dünnere Folien.
Tamara Winterberg aus der Klasse Olten 13:
Auf meinen ersten Präsenztag war ich gespannt, aber auch ein bisschen nervös. Was
mich wohl erwarten würde? Ich absolvierte
unter anderem folgende Werkstätten: Spitzer
und Spitzmaschinen: Bei den Spitzmaschinen
ist der Vorteil, dass sie nur das nötige Minimum spitzen. Man weiss genau, wenn die
Kurbel leer dreht, ist der Blei- oder Farbstift
fertig gespitzt. Für Jumbo-Farbstifte empfehle ich dem Kunden die grosse Spitzmaschine von Caran d’Ache. Aktenvernichter:
Bei diesem Thema mussten wir «Fragen zum
Verkaufsgespräch» sortieren. Diese sollten
uns helfen, den Kunden optimal zu bedienen. Stempel: Hier konnten wir einmal selber
ein Stempelkissen nachfärben. Da habe ich
gemerkt, dass es nicht so viel Farbe braucht
und dass sich die Farbe schnell verteilt. Danach durften wir noch ein Stempelauftragsformular ausfüllen. Das fand ich sehr gut. Der
ganze Tag war sehr lehrreich und hat mir gut
gefallen.
üK-Klassen 12: 4. Präsenztag
zum Thema EDV/Bürodruck
Manuela D'Angelo aus der Klasse St. Gallen 12:
Wir mussten zwei Pflichtthemen (Druckerträger und ihre Verwendung sowie einen kurzen
Vortrag über das Produkt Transferfolien) vorbereiten. Bei den anderen Themen, welche
zur Auswahl standen, habe ich vier weitere
ausgewählt, die ich alle erledigt habe: Taschen- und Schulrechner, Beschriftungsgeräte, Speichermedien und Verkaufsgespräch
zu EDV. Ich konnte bei allen Themen nochmals viel dazulernen, da man es ausprobieren
konnte. Durch das Selberbedienen von Geräten wird einem einiges viel klarer und man
versteht es schneller und besser. Am besten
gefallen hat mir der Posten mit den Tischund Taschenrechnern. Dort konnten wir viel
ausprobieren und machen. Wir konnten auch
die Farbrolle auswechseln und verschiedene
Additionsrollen einsetzen. Dabei hat man
viel Praktisches gelernt. Ich fand es super,
dass wir relativ selbstständig unsere Posten
durcharbeiten konnten.
Diane Meier aus der Klasse Baden 12:
Als wir morgens um 8.00 Uhr Besammlung
hatten, sahen wir alle noch ein bisschen verschlafen aus. Das änderte sich aber nach kur-
zer Zeit. Wir kamen ins Zimmer, sahen viele
Boxen mit sehr viel Material. Alle wussten,
dass wir an diesem Präsenztag besonders gut
zuhören und arbeiten mussten. Nach kurzer
Zeit waren wir sehr motiviert. Zuerst mussten wir einen Kurztest schreiben. Danach
versuchten alle die Pflichtposten zu erfüllen;
allerdings konnten das nicht alle gleichzeitig
erledigen, so fingen manche mit den «freiwilligen» Posten an. Schlussendlich ging es so
schnell vorbei, da hatten wir schon Mittagspause. Nach der Mittagspause ging es wieder
weiter mit den Posten. Sie waren alle sehr
hilfreich für die Prüfungen so wie auch für
den Verkauf. Alle hatten ein bisschen «Bammel», doch es lief für alle gut bis sehr gut.
Letztendlich waren wir alle froh, dass wir so
viel Material ausprobieren und auch anschauen konnten. Es war ein vielversprechender
und hilfreicher Tag. Alle gingen mit einem
guten Gefühl nach Hause.
le Materialien zum Besichtigen und praktisch
Anwenden gab. Ich konnte den Präsenztag
gut ausnutzen, weil ich die Materialien/Artikel ausprobieren, berühren und besichtigen
konnte, da ich diese Artikel nicht alle in meinem Ausbildungsbetrieb habe. Ein grosses
Lob an unseren Coach für die Arbeit und die
Vorbereitung für diesen Präsenztag.
Luigi Di Secli aus der Klasse Winterthur 12:
Am 28. März 2014 fand unser 4. Präsenztag
zum Thema EDV in Winterthur statt. Ich fand
den Präsenztag sehr lernintensiv, weil es vie-
Für die üK-Rektoratskommission
Urs Suremann-Siegrist
KOLMA Schaufensterwettbewerb mit Cementit
Cementit Liquid und Cementit Gel ist nun
auch die neuste technologische Errungenschaft aus Bern erhältlich: der Cementit Flex.
Bruno Aloe (links) und Priska Koch (rechts) mit dem Siegerteam der Frey Papeterie und Buchbinderei aus Dagmersellen.
Die Jury hat entschieden, die Gewinner stehen fest. Der erste Preis geht nach Dagmersellen. Doch der Reihe nach. Seit letztem
Herbst vertreibt die KOLMA AG die CementitProdukte des Berner Produktionsbetriebes
merz+benteli exklusiv in der Schweiz. Cementit-Produkte werden seit bald 100 Jahren
in der Schweiz hergestellt, und der Cementit
Universal ist eine der wohl bekanntesten Marken in der Schweiz. Heute findet man in fast
jedem Schweizer Haushalt eine knallrote Tube
mit dem gelben Spachtelverschluss. Ein Klebstoff, dessen Qualität bis heute überzeugt.
Die Produktpalette ist in den letzten 100
Jahren stark angewachsen. Nebst dem Cementit Weissleim, dem Cementit Stick, dem
Um die Marke Cementit zu stärken, wurde in
diesem Frühjahr ein Schaufensterwettbewerb
durchgeführt. Über 70 Papeterien haben sich
angemeldet. Die KOLMA AG zeigt sich sehr
erfreut über diesen Rücklauf und ist begeistert über die realisierten Schaufenster. Die
Jury aus Vertretern der merz+benteli ag und
der KOLMA AG hat die Gewinner ermittelt.
Gewonnen hat die Frey Papeterie und Buchbinderei aus Dagmersellen. Der zweite Platz
ging an die Papeterie Buchmann & Co. Nachfolger Markus Lehmann aus Sumiswald. Der
dritte Platz an die Kreuz-Papeterie in Bülach.
Die KOLMA AG dankt allen Papeterien für ihr
Engagement.
Der iPad wurde durch Bruno Aloe (Verkaufsleiter) und Priska Koch (Verkaufsaussendienst) der Firma KOLMA AG, die exklusiv in
der Schweiz die Cementit-Produkte vertreibt,
an die glücklichen Gewinner übergeben.
Partner Fachausbildung
Papeterie 2011 – 2014:
Der zweite Preis ging an die Papeterie Buchmann & Co., Sumiswald.
42 | Papeterie und Büro 7/8-14
Über den dritten Preis freute sich
die Kreuz-Papeterie in Bülach.
7/8-14 Papeterie und Büro |
43
Inside
Mehr als üblich…
60 000 verschiedenen Artikeln geradezu ein
kleines Wunder! Und jeder dieser 60 000 Artikel wird heute durch ein neues Kassensystem bewirtschaftet, das gleichzeitig auch in
den weiteren Schäfler-Papeterien in Gossau,
Flawil und Appenzell eingeführt wurde. «Das
war eine riesige Herausforderung», meinte
Patrick Ammann dazu – «die Firma Schäfler
hat ja nicht nur Papeterieartikel, dazu kommen noch Büromöbel und Kopiergeräte, und
das alles mit rund 30 000 Kundenadressen zu
kombinieren – ich chann Ihnen säge, das isch
e Riisebüez gsii!»
Die Pius Schäfler AG konsolidiert ihr Filialnetz. Mit der Übernahme der Combi-Markt AG im Amriville-Center und der Integration
ihrer Papeterie verfügt die Firma jetzt über einen starken Standort in Amriswil. PAPETERIE UND BÜRO-Mitarbeiter Hans-Ruedi
Fischer hat die neue Papeterie besucht.
sau beträgt total 700 m2, allerdings gehören
ca. 150 m2 davon zu unserem Druck & CopyShop.»
peterie an der Bahnhofstrasse in den letzten
Jahren stark abnahmen, war Patrick AmmannSchäfler, Mitglied der Geschäftsleitung der
Pius Schäfler AG, vor die Frage gestellt, entweder die Amriswiler Filiale aufzugeben oder
einen attraktiveren Standort zu suchen. Ganz
anders die Combi-Markt AG im Einkaufscenter, das täglich im Schnitt von 10 000 Besuchern frequentiert wird und im Herzen der
Stadt liegt. Barbara und Rudolf von Büren,
die Besitzer des Combi-Marktes, standen vor
einem diametral entgegengesetzten Problem,
ihre Papeterie mit der einzigartigen «KreativWelt» entwickelte sich in den letzten Jahren
immer positiv! Doch von Bürens bewegen sich
auf das Rentenalter zu und fanden innerhalb
ihres Familienkreises keine interessierten
Nachfolger. In dieser Situation nahmen sie
im vergangenen September Kontakt mit der
Pius Schäfler AG auf und trafen auf offene
Ohren. Patrick Ammann erkannte die Chance,
vor allem da der Combi-Markt mit KreativAbteilung eine gute Ergänzung zum bestehenden Papeterie-Fachgeschäft bot.
Ich muss zugeben, auch ich war von der neu
eröffneten «Papeterie Pius Schäfler CombiMarkt AG» sehr beeindruckt! Bis vor Kurzem
gab es in Amriswil zwei Papeterien, die Pius
Schäfler AG an der Bahnhofstrasse und die
Combi-Markt AG im Einkaufszentrum Amriville, zu der auch eine Papeterieabteilung
gehörte. Da die Frequenzen in Schäflers Pa-
Der Verkauf ging überraschend schnell über
die Bühne. Im September 2013 die ersten
Verhandlungen, und bereits diesen 23./24.
Mai 2014 konnte die Neu-Eröffnung des neuen Unternehmens Pius Schäfler Combi-Markt
AG in Amriswil gefeiert werden. Für den eigentlichen Umbau wurden rund drei Monate
benötigt – während der ganzen Zeit wurden
Das Team Patrick Ammann sowie Barbara und Rudolf von Büren, gemeinsam mit
dem bekannten Ladenbauer Heinz Brem von
Brem+Zehnder AG, versuchte vor allem das
künstlerisch-verspielte Image der KreativAbteilung des Combi-Marktes beizubehalten und nicht mit einem modernen Touch
die angestammte Kundschaft zu vertreiben.
Die Bemühungen haben sich gelohnt: De-
Die neue Pius Schäfler Combi-Markt AG hebt sich
im Untergeschoss des Amriville-Einkaufscenters vor
dem dunklen Grund wie ein leuchtender Stern ab.
Marken wie Marabu, Thalens etc. haben für den Kunden der Kreativ-Welt eine ganz persönliche
Bedeutung, auch die «neue» Kreativ-Welt erfüllt seine Erwartungen.
Die bisherigen Eigentümer, die weiterhin mitarbeiten, Rudolf und Barbara von Büren, und
Patrick Ammann-Schäfler, Mitglied der Geschäftsleitung der Papeterie Schäfler AG.
«Wow – dieses Geschäft ist ja riesig!», entfuhr es meiner Frau, als wir die neue Papeterie im Amriville-Center in Amriswil betraten.
«Da sollten Sie mal unsere Papeterie in Gossau besuchen», meinte Patrick Ammann lachend, «Gossau ist fast doppelt so gross wie
Amriswil!» Dann relativierte er jedoch: «Hier
in Amriswil ist die Ladenfläche des CombiMarktes und der Papeterie zusammen rund
500 m2. Die Papeterie belegt 270 m2, der Rest
der Fläche wird von der Kreativ-Abteilung
eingenommen. Die Geschäftsfläche in Gos-
Die schwarzen oder pinkfarbenen Wände im Hintergrund – die Hausfarben der Schäfler-Geschäfte – bilden ein zusätzliches, originelles Deko-Element, das mit weissen Buchstaben in einfacher
Blockschrift Artikel aus dem Sortiment aufzählt.
44 | Papeterie und Büro 7/8-14
Vom edlen Schreibgerät bis zum täglichen
Bürobedarf, alles ist übersichtlich und
sinnvoll angeordnet.
Breite Gänge ermöglichen dem schlendernden
Kunden eine gute Übersicht und immer neue
Entdeckungen.
sowohl an der Bahnhofstrasse wie auch im
Amriville die Kunden bedient.
cke und Boden wurden einheitlich neu gestaltet, während die bisherigen Möbel der
Kreativ-Welt wieder verwendet wurden. Das
im Gegensatz zur Papeterie- und Geschenkabteilung, die ca. 270 m2 der 500 m2 grossen
Ladenfläche umfasst. Dieser Teil des Ladens
wurde gänzlich neu möbliert, jedoch dermassen gut in den bisherigen Stil integriert, dass
der ganze Laden weiterhin einheitlich und
trotz der neuen Umdasch-Möbel so übersichtlich wirkt, wie es die Kunden schon bisher
gewohnt sind. Bei einem Angebot von rund
Wer die neu eröffnete Pius Schäfler CombiMarkt AG im Amriville sucht, muss entweder
seinen Wagen in der Parkgarage im Untergeschoss einstellen oder die Treppe hinuntersteigen – dann wird er schnell fündig –, und das
Staunen kann beginnen: Der Laden ist gleich
auf den ersten Blick nicht nur riesig gross, er
wirkt auch relativ niedrig und wie ein leuch­
tender Stern auf dunklem Grund! Der dunkelbraune PU-Belag des Bodens und der ebenso
dunkle Himmel der Decke bieten den Rahmen
des bunten, hell ausgeleuchteten Angebots.
Die schwarzen oder pinkfarbenen Wände im
Hintergrund – die Hausfarben der Schäfler-Geschäfte – bilden ein zusätzliches, originelles
Deko-Element, das mit weissen Buchstaben in
einfacher Blockschrift Artikel aus dem Sortiment aufzählt. Das Papeterie-Angebot ist
durch ausgesuchte Geschenke ergänzt. Das
Bürobedarfs-Angebot ist breit, sowohl der Privatkunde wie auch die Bürokunden werden auf
ihre Rechnung kommen. Bürolieferungen sowie
auch Kundenbesuche werden von der Zentrale
in Gossau aus erledigt.
Die bisherigen Eigentümer, Barbara und
Rudolf von Büren, bleiben vorderhand dem
Geschäft erhalten – denn die Kreativ-Welt
ohne die Persönlichkeit dieser beiden ist
kaum vorstellbar. Rudolf von Büren, bildender Künstler mit akademischer Ausbildung,
wird gemeinsam mit seiner Gattin auch weiterhin die beliebten Bastel-, Mal- und Zeichenkurse anbieten. Von Bürens haben im
Laufe der Jahre in Amriswil das wichtigste
Kreativ-Center für Künstler, Profi und Amateure der gesamten Ostschweiz geschaffen.
Ein Sortiment, das Kunden weit über die
Schweizer Grenzen hinaus anzieht – was
schlussendlich auch ganz im Interesse der
neuen Eigentümer, der Pius Schäfler AG, sein
dürfte. Mit dieser Neuerwerbung beweist die
Pius Schäfler AG, dass ihr Slogan: «mehr als
üblich…» in jeder Beziehung zutrifft! Dazu
können wir dem Unternehmen nur weiterhin
viel Erfolg wünschen.
HRF
7/8-14 Papeterie und Büro |
45
Inside
Branchentreff in Brunnen
Gleich vier Branchenveranstaltungen gingen zwischen dem 23. und dem 25. Mai 2014 in Brunnen am Vierwaldstättersee über
die Bühne. Gemeinsam organisierten der Verband Schweizerischer Papeteristen VSP, der Verband Schweizerischer Spielwarendetaillisten VSSD, die Papeterie Einkaufsgenossenschaft PEG und der Lieferantenverband PBS-Schweiz ihre Jahresversammlungen.
Ein einmaliger Grossanlass, der für die Branche ein wichtiges Zeichen setzte und die enge Zusammenarbeit der verschiedenen
Organisationen eindrücklich dokumentierte.
dessen Note schlussendlich für die Lehrabschlussprüfung mitzählt.
im Business». Er begeistert seit Jahren seine
Zuhörer mit kreativen Ideen, mitreissenden
Vorträgen und Seminaren. Pointiert zeigte er
auf, wie man mit viel Humor und Kreativität
besser kommunizieren, erfolgreicher verkaufen und mit viel Motivation durchs (Berufs-)
Leben gehen kann.
Auch die Spielwarenbranche leidet unter den
Preisdifferenzen zwischen dem Schweizer-Detailhandel und den Geschäften im grenznahen
Ausland. Immerhin erreichten die Spielwarenhändler, dass viele Markenprodukte inzwischen, dank intensiven Verhandlungen mit den
Herstellern, in der Schweiz zu Einstandspreisen bezogen werden können, die konkurrenzfähige Verkaufspreise ermöglichen. Ein weiteres Problem, das auch unsere Branche laufend
beschäftigt, sind Rabatte. So war es früher
üblich, dass Schulen ihre Spiele und Beschäftigungsartikel bei den lokalen Spielwarenhändlern mit einem Schulrabatt einkauften. Inzwischen beziehen die meisten Lehrer ihr Material
via Internet direkt bei den Herstellern, erwarten jedoch vom lokalen Spielwarengeschäft für
kleine Nachbestellungen nach wie vor einen
Schulrabatt. Dass diese Rechnung nicht aufgehen kann, wundert den Normalverbraucher
kaum – die Lehrer schon!
Generalversammlung des VSSD
Im Vordergrund standen aber die «Sachgeschäfte». Den Auftakt machte der VSSD mit
seiner Generalversammlung. Brigitte Carlyle,
Präsidentin des VSSD, eröffnete die Generalversammlung pünktlich und freute sich über
die Anwesenheit der 18 vertretenen Firmen
und der Gäste aus der Reihe des VSP, deren
Fachsektion der VSSD ist. Der Verband zählt
heute 43 Mitgliedsfirmen plus Filialen.
Generalversammlung der PEG
Professionell und gekonnt geleitet wurde die
GV der PEG erstmals vom neuen Präsidenten
des Verwaltungsrates der PEG, Christoph Clavadetscher. In seiner Ansprache umriss er die
Herausforderungen der Branche mit klaren
Worten. Für die PEG bedeutet dies, sich fit für
die Zukunft zu machen. Dazu Christoph Clavadetscher: «Nach einer richtigen und wichtigen
Periode der Stabilisierung muss sich die PEG
Entlastet und einstimmig wiedergewählt: VSP-Geschäftsleitung (von links) mit Beni Koch,
Zentralkassier, Martha Arnold, Präsidentin Fachzeitschrift «Papeterie und Büro», Thomas Köhler,
Zentralpräsident VSP und Kommunikation und Marktfragen, Brigitte Carlyle, Fachsektion Spielwaren VSSD, Dr. Christoph Meier, Sekretär, und Josy Schefer, Berufsbildungskommission.
Organisiert wurde der Anlass von der Fachsektion Spielwaren VSSD unter der Leitung von
Martin Detterbeck, Kassier des VSSD. Den idealen Rahmen bot das Hotel Waldstätterhof in
Brunnen. Das gute Wetter trug ebenfalls dazu
bei, dass der Grossanlass alle Erwartungen der
zahlreich angereisten Branchenteilnehmer und
-teilnehmerinnen bei Weitem übertrafen. Der
gemeinsame Ausflug auf das Rütli am Freitagabend, dem sich die Teilnehmer der Generalversammlung von PBS-Schweiz anschlossen,
geriet zu einem einmaligen Branchentreffen
mit der Möglichkeit, Ideen und Gedanken auszutauschen. Ein weiterer Höhepunkt war das
offene Forum der PEG am Samstagmorgen.
Dr. Roman F. Szeliga referierte auf spannende
und humorvolle Art über das Thema «Humor
VSP-Präsident Thomas Köhler (links) dankte
für die hervorragende Organisation des Anlasses. Das OK freute sich über Weine und Blumen: von links Gody Wernli, Elisabeth Krentel,
Brigitte Carlyle und Martin Detterbeck.
46 | Papeterie und Büro 7/8-14
Die üblichen Traktanden wurden speditiv
erledigt, der Jahresbericht der Präsidentin
verdankt und Kassier Martin Detterbeck für
die revidierte Jahresrechnung entlastet sowie Budget 2014 und Mitgliederbeiträge 2015
durch die Versammlung einstimmig genehmigt. Mehr Zeit wurde der wiedergewählten
üK-Leiterin Sybille Bachmann und dem Thema üKs 1–3 eingeräumt. Verständlich, denn
die überbetrieblichen Kurse sind gerade für
die Ausbildung des Lehrpersonals in dieser
Branche von grösster Bedeutung. In den üKs
werden die neusten Spiele vorgestellt, doch
was nach Plausch und Spass klingt, ist in der
Spielwarenbranche ernsthafte Arbeit. Jeder
Kurs wird mit einer Prüfung abgeschlossen,
«Die PEG muss sich wieder auf ihre Kernkompetenzen besinnen»: Christoph Clavadetscher,
Verwaltungsratspräsident der PEG.
Claude M. Ackermann, Direktor Handel PEG,
stellte das Projekt «Fit for Future» vor.
wieder vermehrt auf ihre Kernkompetenzen
besinnen. Das heisst, auf Bereiche wie Distribution, Volumenbündelung, Informatik- und
andere typische Genossenschafts-Dienstleistungen. Die Sortiments- und Lieferantenstruktur wird laufend überarbeitet und angepasst.
Ebenso werden wir die internen Strukturen
hinterfragen, um einerseits die gewünschte
höhere Flexibilität zu erlangen, aber auch um
die Qualität in der Führung und bei den Mitarbeitern stetig zu verbessern.»
Die Sachgeschäfte gingen reibungslos über
die Bühne, darunter auch eine Statutenänderung, welche bisher die automatische VSPMitgliedschaft aller PEG-Mitglieder zwingend
vorschrieb. Ohne Gegenstimmen wurden der
Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung der
PEG entlastet.
Direktor Handel der PEG Claude M. Ackermann
stellte anschliessend das Projekt «Fit for Future» vor, welches in enger Zusammenarbeit
mit Lieferanten und den Detailhandelsspezialisten von Fuhrer & Hotz noch dieses Jahr gestartet werden soll. Wir werden in den nächsten Ausgaben von PAPETERIE UND BÜRO im
Detail über das Projekt berichten.
Delegiertenversammlung des VSP
VSP-Präsident Thomas Köhler blickte in seinem Jahresbericht auf ein ereignisreiches
Jahr zurück. Besonders der Preisdruck bei den
klassischen Büroartikeln macht der Branche
zu schaffen. Dazu Thomas Köhler: «Der Detailhandel und im Besonderen der stationäre
Fachhandel Papeterie steht seit Jahren unter
Druck, sei dies durch aggressivere Grossverteiler, neue Anbieter und Kanäle sowie das
Online-Shopping. Viele Anbieter denken, dass
man gewisse Büro- und Papeterieprodukte
führen kann, um mehr Umsatz zu generieren.
Dieses Verhalten führt meiner Meinung nach zu
Entlastung ohne Gegenstimmen: PEG-Verwaltungsrat und -Geschäftsleitung: (von links) Louis
Krebser, Stephan Annaheim, Direktor Zentrale Dienste, Christoph Clavadetscher, Präsident und
Delegierter des VR, Jürg Bodenmann, Claude M. Ackermann, Direktor Handel, Franz Grecchi und
Ueli Wachter.
zwei grossen Problemen. Erstens wird die Fachführerschaft der lokalen Papeterie untergraben, da man ja überall die Standardprodukte
leicht und ohne Besuch eines Fachgeschäftes
erhalten kann. Dies schwächt die Führungsrolle unserer Mitglieder sehr stark. Auf längere
Sicht noch schlimmer finde ich jedoch, dass
die Konsumenten durch die Standardprodukte
bei den Grossverteilern und Internet-Anbietern
nicht mehr wissen, was es für Neuheiten und
Nischenprodukte zu entdecken gibt, welche
das individuelle Bedürfnis besser befriedigen
können als die bekannten Artikel des täglichen
Bedarfs.» Es gelte, die Kompetenz des Fachhandels immer wieder in den Fokus zu rücken.
Dazu biete eine Mitgliedschaft im VSP die beste Voraussetzung, sei die Stärkung des PBSFachhandels doch das erklärte Ziel des VSP.
Mit einer starken Nachwuchsförderung und
professioneller Kommunikation gehört der
VSP zu einem der stärksten Berufsverbände
in der Schweiz, der seinen Mitgliedern eine
Vielzahl von Vorteilen bietet. Die einzelnen
Kommissionen betreuten über das Jahr die
Sachgeschäfte mit grossem Engagement und
orientieren die Mitglieder laufend über wichtige Ereignisse. Entsprechend wurden die Jahresberichte der einzelnen Kommissionspräsidentinnen wie auch die Jahresrechnung 2013
ohne Gegenstimmen verabschiedet. Sämtliche
Mitglieder der Geschäftsleitung und der einzelnen Kommissionen wurden ebenfalls einstimmig wiedergewählt, ein schönes Zeichen
des Vertrauens der Mitglieder und ein Dank für
die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr.
Am traditionellen Gala-Abend am Samstag
überraschte das OK um Martin Detterbeck mit
zahlreichen Folkloredarbietungen aus der Region. Damit setzte das OK einen letzten Höhepunkt in einem rundum gelungenen Anlass.
Die nächste Gelegenheit, sich innerhalb der
Branche zu treffen und auszutauschen, bietet
Engelberg, der Austragungsort der nächsten
DV des VSP, der GV des VSSD und der GV der
PEG vom 29. bis 31. Mai 2015.
Hans-Ruedi Fischer, Jürg Kühni
Von VSP-Präsident Thomas Köhler effizient und kompetent geleitet: die DV des VSP.
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Termine
Infolge frühzeitiger Pensionierung der aktuellen Stelleninhaberin, suchen wir für unsere
Filiale am Hauptbahnhof Bern per sofort oder nach Vereinbarung eine/n:
Kollegin/Kollege gesucht!
Leiter/in Papeterie (100 %)
Als Firma mit studentischer Trägerschaft verkaufen wir seit mehr als 50 Jahren
Schreibwaren, Bücher und Dienstleistungen. In unserem Hauptgeschäft an der
ETH Zürich kümmern wir uns um die Wünsche der Studierenden und Dozierenden.
Schon bald eröffnen wir einen weiteren Verkaufsraum im Toni-Areal Zürich.
Als aufgeschlossene Führungskraft sind Sie eine teamfähige, durchsetzungsstarke und
unternehmerisch denkende Persönlichkeit mit ausgeprägter Leidenschaft für den Verkauf.
Wenn hohe Flexibilität, Einsatzbereitschaft (auch Abend- und Wochenendschichten),
kundenorientiertes, engagiertes Arbeiten zu Ihren Stärken gehören und Sie unsere
anspruchsvolle Kundschaft gerne kompetent beraten möchten, senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit Foto an die untenstehende Adresse:
CopyQuick Pierre-Alain Mouttet AG, Frau Selin Tosun, Sennweg 6, Postfach 624, 3000 Bern 9
Oder per email: [email protected]
Darum suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/n
Detailhandelsfachfrau / Detailhandelsfachmann
Branche Papeterie 80 – 100 %
mit Erfahrung im Buchhandel
Wir bieten:
• die Chance, eine neue Filiale und einen Kundenstamm an der Hochschule
aufzubauen
• Abwechlungsreiches Aufgabengebiet mit Einkaufs- und Verkaufsverantwortung
• Einen lebhaften und abwechlungsreichen Alltag
• Attraktive Arbeitszeiten
VSP/PBS INTERN
Mittwoch, 20.8.2014, GL im Schweizerhof Zürich
3.–5. Oktober 2014, modell-hobby-spiel, Leipzig,
www.modell-hobby-spiel.de
Mittwoch, 17.9.2014, ZV im Schweizerhof Zürich
Mittwoch, 22.10.2014, GL im Schweizerhof Zürich
5.–8. Oktober 2014, SwissPel Lederwarenmesse, Dietlikon,
www.swisspel.ch
Mittwoch, 19.11.2014, GL im Schweizerhof Zürich
8.–12. Oktober 2014, Buchmesse, Frankfurt, www.buchmesse.de
9.–19. Oktober 2014, OLMA, St. Gallen, www.olma.ch
WEITERBILDUNG VSP
Für die Weiterbildung steht den VSP-Mitgliedern und ihren Mitarbeiter / innen die Lernplattform unter www.papeterie.ch zur Verfügung.
Periodisch werden betreute E-Learning-Kurse für Wiedereinsteiger/innen
angeboten. Ausführliche Informationen und Anmeldung an:
VSP-Geschäftsstelle, Christoph + Regula Meier, Tel. 031 381 66 11,
Fax 031 381 66 14, E-Mail: [email protected], Laupenstrasse 2,
Postfach 8524, 3001 Bern.
MESSEDATEN
17.–20. August 2014, ORNARIS BERN, www.ornaris.ch
20.–29. Oktober 2014, Mega Show, Hong Kong, www.mega-show.com
21.–24. Oktober 2014, IFAS, Zürich, www.ifas-messe.ch
21.–25. Oktober 2014, Orgatec, Köln, www.orgatec.com
25. Oktober–2. November, Herbstmesse, Basel,
www.herbstwarenmesse.ch
29.–31. Oktober 2014, Worlddidac, Basel, www.worlddidacbasel.com
31. Oktober–4. November 2014, BAM Ausbildungsmesse, Bern,
www.bam.ch
25.–26. August 2014, SwissPel Lederwarenmesse, Dietlikon, www.swisspel.ch
4.–9. November 2014, Fiutscher, Bündner Berufsausstellung,
www.fiutscher.ch
Ein kleines Team freut sich auf eine flexible und aufgestellte Kollegin oder Kollegen.
26.–28. August 2014, emex, Zürich, www.suisse-emex.ch
6–9. November 2014, Buchmesse, Basel, www.buchbasel.ch
Folgendes Profil weisen Sie auf:
• Sie sind kontaktfreudig und sprachgewandt (gute mündliche Englischkenntnisse)
• Sie haben eine abgeschlossene Ausbildung in der Buch- oder Papeteriebranche
• Sie sind musisch interessiert und verkaufen gerne Kreativmaterialien und Farben
• Sie haben ein kundenorientiertes und überzeugendes Auftreten
30. August–2. September 2014, Tendence, Frankfurt,
tendence.messefrankfurt.com
8.–9. November 2014, Fest und Hochzeit, St. Gallen,
www.olma-messen.ch
5.–7. September 2014, Creativ, Salzburg, www.hb.creativsalzburg.at
5.–9. September 2014, maison & objet, Paris, www.maison-objet.com
8.–9. November 2014, Spielzeugbörse, Bern,
www.spielzeugboerse-bern.ch
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Gerne erwarten wir Ihre Bewerbung:
6.–8. September 2014, ILM Lederwarenmesse, Offenbach,
www.messe-offenbach.de
18.–22. November 2014, Berufsmesse, Zürich,
www.berufsmessezuerich.ch
6.–8. September 2014, Cadeaux Leipzig, www.cadeaux-leipzig.de
21.–24. November 2014, WIR Messe, Zürich, www.wgz.ch
7.–9. September 2014, Autumn Fair, Birmingham, www.autumnfair.com
25.–30. November 2014, Berufsmesse, Lausanne,
www.metiersformation.ch
Ruth Meier-Wüthrich, Geschäftsführerin ETH Store Genossenschaft,
Wolfgang-Pauli-Strasse 14, 8093 Zürich, Telefon 044 633 39 10 oder
076 409 43 33, [email protected]
9. September 2014, OBA St. Gallen, www.oba-sg.ch
Fellowes®, die Macher der World’s Toughest ShreddersTM und der berühmten Bankers Box® ist ein global agierendes, US amerikanisches Familienunternehmen in der Büroartikel Branche mit weltweit 20 Niederlassungen und ca. 1500 Mitarbeitern. Wir suchen für den weiteren Ausbau des erfolgreichen
Fachhandels-, Retail- und E-commerce-Geschäfts in der Schweiz
eine/-n Account Manager/-in
Sie passen zu uns wenn Sie…
• mit viel Eigeninitiative Dinge proaktiv anpacken und ein dynamisches, verhandlungssicheres und kommunikatives Auftreten an den Tag legen
• mit Ihrer selbstständigen, organisierten und doch kreativen Arbeitsweise und gewinnenden Persönlichkeit überzeugen
• bereits seit 3–5 Jahren erfolgreich im Vertrieb tätig sind und eine grosse Portion kaufmännisches und unternehmerisches Denken sowie gute Kenntnisse der Schweizer Handelslandschaft mitbringen
• schweizerdeutsch, französisch und englisch sprechen, um sowohl mit Ihren Kunden in der gesamten Schweiz als auch Fellowes-intern erfolgreich
kommunizieren zu können
Und dies erwartet Sie:
Eine vielfältige und anspruchsvolle Tätigkeit im Aussendienst mit Entwicklungspotential und dem Ziel, das Geschäft mit dem (Bürotechnik-)Fachhandel,
den Distributionspartnern und Retailkunden weiter auszubauen. Dazu gehören das selbstständige Management von Account- und Marketingplänen,
Forecasts und Budgets sowie Schulungen und der Ausbau langfristiger, vertrauensvoller Beziehungen mit Ihren Kunden. Dabei arbeiten Sie eng mit den
europäischen Accountteams, Trademarketing und unseren Business Teams zusammen. Unser breites, innovatives Produktportfolio, das sich von Büromaschinen über ergonomische Arbeitsplatzlösungen bis hin zu Bankers Box Archivprodukten erstreckt und unsere 360° Value Proposition bilden die Basis
für Ihren Vertriebserfolg. Und natürlich wartet auf Sie ein engagiertes Team, das Ihnen eine intensive Einarbeitung und Unterstützung garantiert.
Sie erkennen sich wieder und möchten mit uns durchstarten? Dann überzeugen Sie uns von Ihrem Können und Ihrer Motivation und «pitchen» Sie
für Ihren neuen Job! Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung unter Angabe Ihrer Lohnvorstellung per E-Mail an Hajo Hoekstra, Sales & Marketing Director
DACH/BLX: [email protected]
www.fellowes.com | Fellowes GmbH | Fliegerstr. 1 | D-30179 Hannover
48 | Papeterie und Büro 7/8-14
17.–19. Oktober 2014, ART INTERNATIONAL, Zürich, art-zurich.com
9.–12. September 2014, PACK&MOVE, Basel, www.packmove.ch
26.–28. November 2014, Big Buyer, Bologna, www.bigbuyer.info
10.–11. September 2014, Swiss Office Management, Zürich,
www.swiss-office-management.ch
CARDNIGHTS SCHREIBSEMINARE
13.–15. September 2014, Trendforum, Friedrichshafen,
www.trendforum-messe.de
16.–21. September 2014, Photokina, Köln, www.photokina.de
5. August 2014, Ferienpass Seeberg-Grasswil,
«Coole Karten schreiben für Kids»
7. Oktober 2014, Ferienpass Grenchen, «Coole Karten schreiben für Kids»
19.–22. September 2014, Creativa Lausanne, www.creativa-lausanne.ch
8. Oktober 2014, Ferienpass Langnau, «Coole Karten schreiben für Kids»
19.–28. September 2014, Comptoir Suisse, Lausanne, www.comptoir.ch
18. Oktober 2014, «Kurzgeschichten» mit Tina Uhlmann,
STEINEBERG Grasswil
26. September–10. Oktober, ZÜSPA, Zürich, www.zuespa.ch
1.–5. Oktober 2014, SUISSE TOY, Bern, www.suissetoy.ch
2.–5. Oktober 2014, Creativa Zürich, Zürich, www.creativa-zuerich.ch
Nähere Informationen: Verein CARDNIGHTS.ch, Ulrich Marbot,
3365 Grasswil, Tel. 034 415 02 70, oder www.cardnights.ch
ECOMEDIA FACHSCHULUNGEN DRUCKERZUBEHÖR
28. Oktober 2014, Fachschulung, Vorstellung Büroprodukte, Nänikon (De)
Wir sind die erste Adresse für Schreibgeräte und exklusive Papeterieartikel
an der Bahnhofstrasse in Zürich. Für die Verstärkung von unserem erfahrenen
Beratungsteam suchen wir einen oder eine versierte
Beratungskompetenz in Schreibkultur (60–100%)
Sie sind ein Verkaufsprofi, haben Freude an der Schreibkultur und beraten
gerne anspruchsvolle Privat- und Geschäftskunden in Deutscher und Englischer
Sprache, professionell, freundlich und zuvorkommend. Ihre guten Umgangsformen und Ihr gepflegtes Erscheinungsbild und die Freude sich weiter zu bilden,
runden Ihr Profil ab.
Auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen inkl. Foto freut sich:
Herr A. Zimmerli-Landolt, [email protected]
Landolt-Arbenz AG, Bahnhofstrasse 65, 8001 Zürich
ECOMEDIA AG, 8606 Nänikon, Tel. 044 908 15 83,
E-Mail: [email protected]
UMDASCH SEMINARPROGRAMM
17. September 2014, RELOADED. Neuromarketing
für Handelspraktiker, Oberentfelden
Informationen und Anmeldung: Umdasch Shop-Concept AG,
5036 Oberentfelden, Frau Regula Wirth-Pfister, Tel. 062 737 25 20,
Fax 062 737 25 50, E-Mail: [email protected]
Alle Daten ohne Gewähr/Einträge sind kostenlos
Beachten Sie auch das aktuelle Verzeichnis auf unserer Website:
www.papeterie.ch/verbandstermine.html
Daten für Termine bitte direkt an [email protected]
7/8-14 Papeterie und Büro |
49
Schluss mit lustig
In der Ausgabe September von PAPETERIE UND BÜRO:
Schwerpunktthema Schreibkultur,
Glückwunschkarten.
Impressum
Papeterie und Büro
Die einzige schweizerische PBSFachzeitschrift für Handel und Einkauf
Offizielles Fachblatt des Verbandes
Schweizerischer Papeteristen VSP
96. Jahrgang/erscheint monatlich
www.papeterie-und-buero.ch
ISSN 1423-7016
Messebericht von der ORNARIS Bern'14.
La Cartoleria Nuova in Mendrisio feiert
ihr 30-Jahr-Jubiläum.
Freie Mitarbeiter
Thomas Köhler, Meilen / Dieter Behler, Sulz (D)
Ruedi Stricker, Güttingen / Hans R. Fischer,
Küsnacht / Bigna Silberschmidt, Zürich
Inserateregie, Abonnemente und Druck
Rub Media AG
Seftigenstrasse 310, 3084 Wabern
Tel. 031 380 14 80, Fax 031 380 14 89
E-Mail: [email protected]
www.rubmedia.ch
Jahresabo Schweiz: Fr. 45.– (inkl. MwSt.)
Jahresabo Ausland: Fr. 55.–
Member of ISPA
International Stationery Press Association
Adressen VSP
Geschäftsstelle VSP/Rechtsauskünfte
Sekretariat für Berufsbildung
Dr. Christoph Meier
Laupenstrasse 2, 3008 Bern
Tel. 031 381 66 11, Fax 031 381 66 14
E-Mail: [email protected], www.papeterie.ch
Postkonto 80-34001-9
Verantwortlicher Redaktor
Jürg Kühni
Falkenweg 21, 3400 Burgdorf
Tel. 034 422 16 39, Mobile 079 208 25 84
E-Mail: [email protected]
Geschäftsstelle PBS Schweiz
Verband der Hersteller und Lieferanten von
Papeterie-, Büro- und Schreibwaren in der Schweiz
PBS Schweiz, 8000 Zürich,
www.pbs-schweiz.ch
50 | Papeterie und Büro 7/8-14
Anzeigenleitung
Christian Büchi, Tel. 031 380 14 92
Objektleitung/Administration
Caroline Garcia, Tel. 031 380 14 96
Die Kollektion zum Schulbeginn!
Caran d’Ache und der Schweizer Comiczeichner Zep unterzeichnen ein farbenfrohes
Partnerschaftsabkommen für eine neue Kollektion, die alle Schüler begeistern wird.
carandache.com
Die Kollektion „Titeuf loves Caran d’Ache“ wurde zur Gänze in den Ateliers
der Manufaktur entwickelt und hergestellt. Zum Sortiment gehören die emblematischen
Farbstifte der Marke, die FIBRALO® Fasermaler, die NEOCOLOR® I wasserfesten
Wachspastelle sowie die NEOCOLOR® II wasservermalbaren Wachspastelle.