Modulhandbuch

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Modulhandbuch
Antrag auf Akkreditierung
Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme
Modulhandbuch des
Bachelorstudiengangs
Rettungsingenieurwesen
(Rescue Engineering)
Teil 0: Allgemeine Erläuterungen
Teil 1: Pflichtmodule des
Bachelorstudiengangs
Rettungsingenieurwesen
Teil 2: Wahlpflichtmodule des
Bachelorstudiengangs
Rettungsingenieurwesen
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Modulhandbuch
Inhaltsverzeichnis
Teil 0:
Allgemeine Erläuterungen
Seite
0.1
Ausbildungsziele und Berufsfelder
4
0.2
Erläuterungen zum Aufbau
10
Teil 1a
Sem.
Pflichtmodule des Grundstudiums
Rettungsingenieurwesen
Seite
Kürzel
B1
B1
B1
B1
B1
B1
9B511
9B512
9B513
9B514
9B515
9B516
Analysis
Physik
Allgemeine Chemie für Rettungsingenieurwesen
Technische Mechanik
Qualitätsmanagement (I)
Grundlagen der Konstruktionstechnik
12
13
14
16
18
19
B2
B2
B2
B2
B2
B2
B2
9B521
9B522
9B523
9B524
9B525
9B526
9B527
Werkstoffkunde
Integralrechnung und Statistik
Strömungstechnik
Elektrotechnik
Qualitätsmanagement (II)
Grundlagen der Bautechnik
Rechtliche Grundlagen für Rettungsdienst und Feuerwehr
20
21
22
24
25
26
27
B3
B3
B3
B3
B3
B3
9B531
9B532
9B533
9B534
9B535
9B536
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
Messtechnik
Technische Thermodynamik
Organisation und Projektmanagement
Betriebliches Rechnungswesen
Einsatzlehre und -taktik
29
31
32
34
36
38
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Teil 1b
Modulhandbuch
Pflichtmodule des Hauptstudiums
Rettungsingenieurwesen
Sem.
Kürzel
B4
B4
B4
B4
B4
B4
9B541
9B542
9B543
9B544
9B545
9B546
Arbeits- und Anlagensicherheit
Investition und Finanzierung
Epidemiologische Gefahrenlagen
Psychologie und Medizinsoziologie
Biomedizinische Technik
Kommunikations- und Datensysteme
40
42
44
46
48
50
B5
B5
B5
9B551
9B552
9B553
Praxissemester
Integrative Projektarbeit
Workshop zum Praxissemester/Projektarbeit
52
53
54
B6
B6
B6
B6
B6
B6
9B561
9B562
9B563
9B564
9B565
9B566
Analyse von Unfällen, Störfällen und Katastrophen
Strahlenschutz
Logistik und Materialwirtschaft
Besondere Rechtsfragen
Rettungsfahrzeuge
Bedarfsplanung in Rettungsdienst und Brandschutz
55
57
59
61
63
65
B7
B7
B7
B7
B7
9B5W
9B5W
9B5W
9B571
9B572
Wahlpflichtmodul 1
Wahlpflichtmodul 2
Wahlpflichtmodul 3
Bachelorseminar und -kolloquium
Bachelorarbeit
67
67
Teil 2
Kürzel
9B5W1
9B5W2
9B5W3
9B3W1
9B3W3
9B3W5
9B3W9
9B4W12
9BZW4
Wahlpflichtmodule des Bachelorstudiengangs Rettungsingenieurwesen
Modulbezeichnung
Rettungsdienststrukturen, Großschadensfall und Katastrophenschutz
Umwelt und Gesundheit
Führung und Kommunikation
Industrielle Wasser- und Abwasseraufbereitung
Membranprozesse
Prozessanalytik - Grundlagen
Instandhaltung
Anlagenhydraulik zur Wärme- und Kälteversorgung
Personale, soziale und methodische Kompetenz
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Seite
70
72
73
75
76
77
78
79
80
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Modulhandbuch
Teil 0: Allgemeine Erläuterungen
0.1 Ausbildungsziele und Berufsfelder
Zentrales Ziel des Studiums ist es, Ingenieure mit den erforderlichen berufsbezogenen
Fach- und Sozialkompetenzen auszubilden und diese mit hohem Praxisbezug zu vermitteln. Mit dem Bachelor- Examen wird dabei ein erster berufsqualifizierender Abschluss erworben.
Im Laufe des Studiums werden folgende wesentliche Fähigkeiten vermittelt und von
den Studierenden erworben:
• Grundlegende Problemlösungskompetenz und analytische Fähigkeiten
• Methodenkompetenz zu ingenieurtechnischen Vorgehensweisen
• Grundlegende Anwendungs- und Handhabungskompetenz für fachspezifische Auf-
gaben mit hohem Praxisbezug
• Kommunikations- und Handlungskompetenz in nationalen und internationalen Ge•
•
•
•
•
•
•
•
schäftsprozessen
Teamfähigkeit in interdisziplinären Arbeitsgruppen
Befähigung zum Selbststudium und zum lebenslangen Lernen
Fähigkeit sich wissenschaftliche Informationen zu beschaffen und zu bewerten
Kreativität, Eigeninitiative und Zielstrebigkeit
EDV - Medienkompetenz
Betriebswirtschaftliche Basiskompetenz
Fähigkeit Prozesse zu analysieren und mit Hilfe unterschiedlicher Methoden zu optimieren
Fähigkeit Gefahren zu erkennen, zu bewerten (Risikoanalyse) und Methoden zu ihrer Abwehr konzeptionell zu entwickeln
Zur aktiven Umsetzung dieser allgemeinen Ausbildungsziele erarbeiten die Studierenden, neben den klassischen Lehrveranstaltungen in einer Projektarbeit in einem Praxissemester und besonders in der Bachelorarbeit eigenverantwortlich Lösungen zu
konkreten Problemstellungen. Sie lernen dabei, die erworbenen theoretischen Kenntnisse fachübergreifend und praxisgerecht umzusetzen. Dazu werden Kontakte zu Organisationen und Behörden sowie zur Industrie gepflegt und kontinuierlich ausgebaut.
In Forschungs- und Entwicklungsprojekten an der Hochschule oder gemeinsam mit externen Partnern erhalten die Studierenden Gelegenheit unter kompetenter Anleitung
Kreativität und Innovationsfähigkeit zu entwickeln. Die selbstständige Mitarbeit in Arbeitsgruppen zu Laborübungen und -praktika stärkt neben der Fach- auch die oben
genannten Sozialkompetenzen.
Der Studiengang Rettungsingenieurwesen umfasst alle technischen und organisatorischen Elemente der operativen nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr, die sich mit der
Rettung von Menschen, mit technischer Hilfeleistung sowie mit dem Krisen- und Katastrophenmanagement beschäftigen.
Die notwendigen mathematisch-naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Kenntnisse werden durch die Fächer der Modulgruppen:
-
Mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen
-
Ingenieurwissenschaftliche Grundlagen
bereit gestellt.
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Modulhandbuch
Diesem Ziel trägt auch der Aufbau des Bachelorstudiums Rettungsingenieurwesen
Rechnung. Die mathematisch-naturwissenschaftlichen sowie ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen werden schwerpunktmäßig in den ersten drei Semestern gelegt, wobei die einzelnen Fächer logisch aufeinander aufbauen (Abbildung 1).
Zur Bewältigung der interdisziplinären Aufgaben des Rettungsingenieurwesens vertiefen die Studierenden ihre Ingenieurkenntnisse und -fähigkeiten durch Lehrangebote
der Modulgruppen:
-
Ingenieuranwendungen
-
Vertiefung, Schwerpunkt
-
Fachübergreifende Lehrinhalte
Spezialisierung und Profilbildung erfolgen im vierten bis einschließlich siebten Semester (Abbildung 2)
Die Studierenden werden damit in die Lage versetzt, neue Ergebnisse der Ingenieurwissenschaften unter Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher, juristischer, teilweise
auch medizinischer und sicherheitstechnischer Erfordernisse in die Tätigkeiten von
Rettungsdienstorganisationen, Feuerwehren, Behörden und Industrie zu übertragen.
Unter Berücksichtigung eines nachhaltigen Ressourceneinsatzes lernen die Studierenden, Risiken und Gefahren zu erkennen, deren Abwehr zu planen und vorhandene
technische und personelle Ressourcen zu organisieren. Dabei werden die einzelnen
Technologien effektiv, effizient und ausfallsicher miteinander verbunden und aufeinander abgestimmt.
Ziel dieses Studienganges ist es, die Absolventen für diese Aufgabenfelder berufsqualifizierend auszubilden.
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Struktur des Studienganges Rettungsingenieurwesen
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Modulhandbuch
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Abbildung 1: Aufbau des Bachelorstudiums Rettungsingenieurwesen
(direkte Abhängigkeiten der Semester 1-3)
B1
Analysis
B1
Physik
B1
Allgemeine Chemie für Rettungsingenieurwesen
B1
Technische Mechanik
B1
Qualitätsmanagement (I)
B1
Grundlagen der Konstruktionstechnik
B2
Werkstoffkunde
B2
Integralrechnung und Statistik
B2
Strömungstechnik
B2
Elektrotechnik
B2
Qualitätsmanagement (II)
B2
Grundlagen der Bautechnik
B2
Rechtliche Grundlagen für Rettungsdienst und
Feuerwehr
B3
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
B3
Messtechnik
B3
Technische Thermodynamik
B3
Organisation und Projektmanagement
B3
Betriebliches Rechnungswesen
B3
Einsatzlehre und -taktik
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Modulhandbuch
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Modulhandbuch
Abbildung 2: Aufbau des Bachelorstudiums Rettungsingenieurwesen
(direkte Abhängigkeiten der Semester 3-7)
B3
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
B3
Messtechnik
B3
Technische Thermodynamik
B3
Organisation und Projektmanagement
B3
Betriebliches Rechnungswesen
B3
Einsatzlehre und -taktik
B4
Arbeits- und Anlagensicherheit
B4
Investition und Finanzierung
B4
Epidemiologische Gefahrenlagen
B4
Psychologie und Medizinsoziologie
B4
Biomedizinische Technik
B4
Kommunikations- und Datensysteme
B5
9B551
Praxissemester
B5
9B552
Integrative Projektarbeit
B5
9B553
Workshop zum
Praxissemester/Projektarbeit
B6
Analyse von Unfällen, Störfällen und Katastrophen
B6
Strahlenschutz
B6
Logistik und Materialwirtschaft
B6
Besondere Rechtsfragen
B6
Rettungsfahrzeuge
B6
Bedarfsplanung in Rettungsdienst und Brandschutz
B7
Wahlpflichtmodul 1
B7
Wahlpflichtmodul 2
B7
Wahlpflichtmodul 3
B7
Bachelorseminar und -kolloquium
B7
Bachelorarbeit
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Modulhandbuch
Die Pflichtmodule des Studienganges sind 5 Modulgruppen zugeordnet. Jede Modulgruppe soll einen der folgenden Aspekte der Fachkompetenz vermitteln:
A - Mathematisch-Naturwissenschaftliche Grundlagen
B - Ingenieurwissenschaftliche Grundlagen
C - Ingenieuranwendungen
D - Vertiefung, Schwerpunkt
E - Fachübergreifende Lehrinhalte
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Modulhandbuch
0.2: Erläuterungen zum Aufbau
Die Modulkennung besteht aus einer fünfstelligen Zahlen-Buchstaben-Kombination
z.B. 9B511 (Pflichtmodul)
z.B. 9B5W1 (Wahlpflichtmodul)
1. Stelle: Kennzahl für die Fakultät ( „9“ für die Fakultät 09)
2. Stelle: Kennbuchstabe für die Studiengangsart (im Beispiel „B“ für Bachelor, „M“ für
Master)
3. Stelle: Kennzahl für das verantwortliche Institut/Studiengang (im Beispiel „5“ für Rettungsingenieurwesen )
1 für das Institut IPK + Institut IWA
2 für das Institut LTRE
3 für das Institut IAV
4 für das Institut TGA
5 für den Studiengang Rettungsingenieurwesen
4. Stelle: Pflichtmodul: Kennzahl für das zugeordnete Semester (im Beispiel „1“ für das
erste Semester)
Wahlpflichtmodul: Buchstabe W
5. Stelle: Laufende Modul-Nummer im Semester (im Beispiel „1“ für das erste Modul)
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Modulhandbuch
Teil 1
Modulbeschreibungen von Pflichtmodulen
des Bachelorstudiengangs
Rettungsingenieurwesen
(Rescue Engineering)
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B511
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung
Analysis
5
Dr.-Ing. Ompe Aime Mudimu
Dr.-Ing. Ompe Aime Mudimu
Die Studierenden:
• verstehen die grundsätzlichen Denkweisen der Mathematik,
• verstehen die ultrakurze Schreibweise und Sprache der
Mathematik,
• erlernen elementare Rechentechniken zur Anwendung
im Rettungsingenieurwesen,
• erlernen die Umsetzung eines praktischen Problems in
ein mathematisches Modell,
• lernen wissenschaftliche Aufsätze mit mathematischem
Inhalt zu lesen.
Das Modul fördert die analytischen Fähigkeiten durch
selbstständiges lösen unbekannter Probleme.
Modulinhalte:
• Gleichungen, Binomischer Lehrsatz
• Funktionen und Kurven: Definition und Darstellung,
Funktionseigenschaften, Grenzwerte, Polynomfunktionen, gebrochenrationale Funktionen, Umkehrfunktionen, Potenz- und Wurzelfunktionen, Trigonometrische
Funktionen, Arkusfunktionen, Exponentialfunktionen,
Logarithmusfunktionen, Hyperbel- und Areafunktionen.
• Differentialrechnung: Tangentenproblem, Ableitungsregeln Faktor,- Summen,- Produkt,- Quotienten- und Kettenregel, Ableitung von Umkehrfunktionen), Höhere Ableitungen, Anwendungen, Extremwerte, Wende- und
Sattelpunkte
• Integralrechnung: Bestimmtes – unbestimmtes Integral,
Fundamentalsatz, Grund- oder Stammintegrale, Integrationsmethoden ( Substitution, partielle Integration), Anwendungen.
Lehrmethoden:
Vorlesung, Übungen
Leistungsnachweis:
Klausur
Voraussetzungen:
Keine
Literaturempfehlung:
L. Papula: Mathematik für Ingenieure und Naturwissenschaftler, Band 1, Vieweg-Verlag.
Workload / Credits:
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen: 30 h,
Vor- und Nachbereitung: 90 h
Empfohlene Einordnung: 1. Semester
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Physik
5
Prof. Dr. Michael Rückert
Prof. Dr. Michael Rückert
Interesse an allen naturwissenschaftlichen und technischen Abläufen im Alltag erwecken und die naturwissenschaftlich-technische Grundbildung erhöhen. Weg vom
schulischen "formelhaften" Lernen hin zu einem analogen
Denken, bei dem man sich aus den Grundgesetzen und
aus Dimensionsbetrachtungen jeden physikalischtechnischen Zusammenhang selbst herleiten kann. Damit
wird auch grundlegende Problemlösungskompetenz erworben und die analytischen Fähigkeiten werden gestärkt.
Absolute "Dimensionen- Festigkeit".
Fähigkeit zu Plausibilitätsbetrachtungen und zum Abschätzen von Stoffkonstante.
Das Modul:
• fördert die analytischen Fähigkeiten durch das selbstständige Lösen unbekannter Probleme.
• fördert Teamfähigkeit in der Gruppenarbeit zum Praktikum.
Modulinhalte:
• Grundlagen: Physikalische Größen, Einheiten, Stoffwerte, Naturkonstanten, Variable, Erhaltungssätze, Transportphänomene
• Darstellung von Abhängigkeiten, Grafen
• Grundprinzipien der Physikalischen Messtechnik und
der Messauswertung;
• Genauigkeitsbetrachtungen (Fehlerrechnung)
• Leitfaden Energie u.a.:
• Mechanik, Thermodynamik, Elektrizitätslehre, Schwingungslehre und Akustik, Optik und der Atomphysik.
Lehrmethoden:
Vorlesung, Übungen, Praktikum (6 Versuche)
Leistungsnachweis:
Klausur
Voraussetzungen:
Keine
Literaturempfehlung:
Leute: Physik und ihre Anwendungen in Technik und Umwelt, Hanser Verlag
Workload / Credits:
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen 15 h, Praktikum 15 h,
Vor- und Nachbereitung: 90 h
Empfohlene Einordnung: 1. Semester
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B513
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulinhalte:
Lehrmethoden:
Leistungsnachweis:
Voraussetzungen:
Literaturempfehlung:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Allgemeine Chemie für Rettungsingenieurwesen
5
Prof. Dr. Astrid Rehorek
Prof. Dr. Astrid Rehorek
Die Studierenden:
• beherrschen allgemeine chemische Grundkenntnisse zu
Stoffen, Stoffeigenschaften und Reaktionsprinzipien.
• erlernen grundlegende Symbol-, Formel- und Stoffklassenkenntnisse mit praktischen Fähigkeiten im Umgang
mit Chemikalien und Gefahrstoffen. Kenntnisse zu TUIS
und anderen Hilfs- und Informationssystemen.
• lernen Kenntnisse zur Lagerung, zum Umgang und zum
Transport von Gasen, Gefahrstoffen, Industrie- und
Feinchemikalien, Trinkwasser und Nahrungsmitteln,
Medikamenten und Drogen kennen.
Das Modul trägt zur fachspezifischen und außerfachlichen
Problemlösungskompetenz bei.
• Stoffe, Stoffeinteilungen, Atombau, PSE, Stoffeigenschaften und wichtigste Reaktionsprinzipien
• Industrie- und Massenchemikalien: Einsatz, Eigenschaften und Gefahrenpotentiale
• Umgang, Lagerung, Transport und Entsorgung von
Chemikalien;
• Brennbare Flüssigkeiten, Gase, Explosivstoffe, Flammschutzmittel
• Gefahrstoffe, Abfälle, Emissionen, Wassergefährdende
Stoffe, Altlasten, Umweltgifte
• Stoffidentifizierung, Messen im Gefahrstoffeinsatz, Einsatz von Chemikalien im Katastrophenfall, Desaktivierung von Chemikalien
• Sicherheitsbewertung chemischer Prozesse: Gefahrenpotentiale und Risikobewertung, Testmethoden für die
thermische Stabilität von Substanzen und Gemischen,
Methoden für die Risikobewertung chemischer Reaktionen
• Reaktionswärme und Reaktionskontrolle, Chemie der
Verbrennung und Brandbekämpfung, Staubexplosionen,
Explosionsschutz durch Inertisierung
Vorlesung, Übungen, Praktikum
wöchentliche Praktikumsversuche in Dreiergruppen.
Übungsaufgaben, Klausur
Keine
- Schröter/ Lautenschläger/Bibrack: Taschenbuch der
Chemie, Verlag Harri Deutsch 1995, ISBN 3-8171-14729
- Jörg Steinbach: Safety Assessment for Chemical ProcSeite 14 von 80
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Modulhandbuch
esses,
WILEY-VCH Verlag Weinheim 1999, ISBN 3-527-28852X
Workload / Credits:
150 h/ 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen: 15 h, Praktikum: 15 h,
Vor- und Nachbereitung: 90 h
Empfohlene Einordnung: 1. Semester
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B514
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele
Modulinhalte:
Lehrmethoden:
Leistungsnachweis:
Voraussetzungen:
Literaturempfehlung:
Workload / Credits:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung
Technische Mechanik
5
Dipl.-Ing. Peter Hallet
Dipl.-Ing. Peter Hallet
Die Studierenden können an statischen Systemen und Elementen wirkende Kräfte und Momente sowie die daraus
resultierenden Spannungen selbstständig ermitteln, um
unter Berücksichtigung der Materialeigenschaften Bauteile
auszulegen, und die Funktionssicherheit zu gewährleisten.
Das Modul:
• vermittelt Methodenkompetenz zu ingenieurtechnischen
Vorgehensweisen
• Fördert Teamfähigkeit in der Gruppenarbeit zu den Übungen
Die Lehrveranstaltung vermittelt Basiskenntnisse der Statik, der Schwerpunktslehre, der Reibungs- und Festigkeitslehre:
1. Teil Statik (27%):
Für zentrale und allgemeine Kräftesysteme werden rechnerische und zeichnerische Methoden zur Ermittlung der
Kräfte und Momente an starren statischen Systemen behandelt.
2. Teil Schwerpunktslehre (13%):
Ermittlung der Flächen- und Linienschwerpunkte, Bestimmung der Gleichgewichtslagen, sowie der Standsicherheit
3. Teil Reibungslehre (13%):
Gleit- und Haftreibung auf der schiefen Ebene und an Maschinenteilen
4. Teil Festigkeitslehre (47%):
Ermittlung der Spannungen nach den Beanspruchungsarten Zug, Druck/Flächenpressung, Schub, Biegung und
Torsion, sowie der Vergleichsspannungen aus zusammengesetzten Beanspruchungsarten. Bauteilauslegung
unter Berücksichtigung der spezifischen Materialeigenschaften (Festigkeit, Geometrie),sowie Durchführung des
Spannungs- und Sicherheitsnachweises.
Vorlesung, Übungen
Klausur
Mathematische Grundkenntnisse: sichere Beherrschung
algebraischer Gleichungssysteme, Geometrie, Vektorrechnung, Trigonometrie
Physikalisch-technische Grundkenntnisse der Mechanik
- Böge oder Kabus: Technische Mechanik
- Vorlesungsskript Hallet
150 h/ 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen 30 h,
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Empfohlene Einordnung:
Vor- und Nachbereitung: 90 h
1. Semester
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Modulhandbuch
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B515
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Qualitätsmanagement Teil 1
2
Prof. Dr. Langenbahn/Dipl.-Ing. Th. Behrends
Prof. Dr. Langenbahn/Dipl.-Ing. Th. Behrends
Die Studierenden erhalten grundlegende Kenntnisse zu
den Anforderungen eines Qualitätsmanagementsystems
nach DIN EN ISO 9001.
Das Modul vermittelt die Fähigkeit Prozesse zu analysieren und mit Hilfe unterschiedlicher Methoden zu optimieren
Modulinhalte:
• Aufbau eines QM-Systems
• Grundlagen des Qualitätsmanagements
• Qualitätsmanagement-Grundsätze
• DIN EN ISO 9000 ff:2000
• Prozesse im Qualitätsmanagement
• Organisation der Qualitätstätigkeiten und Auditierung
• Organisation und Koordination
• Messung, Prüfung, Überwachung von Prozessen und
• Produkten/Qualitätsprüfung
• Grundsätzliches zur Lenkung von Fehlern
• Akkreditierung, Zertifizierung, Auditierung
Lehrmethoden:
Vorlesung, Referate, Übung
Leistungsnachweis:
Klausur
Voraussetzungen:
keine
Literaturempfehlung:
- DIN EN ISO 9000 ff:2000
- Grundwerk Qualitätsbeauftragter, TÜV Rheinland
Workload / Credits:
60 h / 2 Credits
Vorlesung: 15 h, Seminar 15,
Vor- und Nachbereitung: 30 h
Empfohlene Einordnung: 1. Semester
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B516
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Grundlagen der Konstruktionstechnik
5
Prof. Dr.-Ing. Thomas Rieckmann
Dr.-Ing. Lüskens
• Die Studierenden erwerben die Grundlagen zum Anfertigen und Lesen technischer Zeichnungen. Sie können
Handskizzen zur Illustration von Entwürfen anfertigen.
• Die Studierenden erlangen die Fähigkeiten Entwurf,
Dimensionierung, Konstruktion und Festigkeitsnachweis
von Maschinenbauteilen durchzuführen
Das Modul:
• vermittelt Methodenkompetenz zur Erstellung spezifischer, technischer Zeichnungen
• verbessert die Anwendungs- und Handhabungskompetenz technischer Probleme, in dem sie grafisch beschrieben werden
Modulinhalte:
• Grundlagen des technischen Zeichnens
• Begriffe und Definitionen
• Achsen und Wellen,
• Schweißverbindungen,
• Schraubverbindungen,
• Lager und Bolzen
Lehrmethoden:
Vorlesung, Praktikum im Team
Leistungsnachweis:
Schriftliche oder mündliche Prüfung und Praktikumsnachweis
Voraussetzungen:
keine
Literaturempfehlung:
- Fachbuch Technisches Zeichnen
- Eigner, M.: Einstieg in CAD, Hanser München, Wien
Workload / Credits:
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Praktikum 30 h,
Vor- und Nachbereitung: 90 h
Empfohlene Einordnung: 1. Semester
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B521
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Werkstoffkunde
5
Institut für Werkstoffanwendung
Prof. Dr. Hagen
Prof. Dr. Hagen, Prof. Dr. Bonnet, Dipl.-Ing. Schiffmann
Den Studierenden werden die Grundlagen der Werkstofftechnik und Materialprüfung vermittelt. In den experimentellen Praktika mit Vorbesprechung wird das Fachwissen
vertieft.
Die Veranstaltung übermittelt:
70% Fachkompetenz
20% Methodenkompetenz
5%
Systemkompetenz
5%
Sozialkompetenz
Das Modul fördert Teamfähigkeit in der Gruppenarbeit
zum Praktikum.
Modulinhalte:
• Struktur und Eigenschaften von Werkstoffen
• Anwendung von Stählen / Gusseisen
• Anwendung von NE-Metallen
• Anwendung von Kunststoffen
Lehrmethoden:
Vorlesung, Übungen, Seminar, Praktikum
Leistungsnachweis:
Aktive Teilnahme Praktikum, Testat, Klausur.
Voraussetzungen:
Physik, Allgemeine Chemie
Literaturempfehlung:
J. Gobrecht, Werkstofftechnik Metalle
H. Bargel u. G. Schulze, Werkstoffkunde
W. Weißbach, Werkstoffkunde und Werkstoffprüfung
W. Domke, Werkstoffkunde und Werkstoffprüfung
E. Roos, Werkstoffkunde für Ingenieure
Workload / Credits:
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen 15 h, Praktikum 15 h,
Vor- und Nachbereitung: 90 h
Empfohlene Einordnung: 2. Semester
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B522
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Integralrechnung und Statistik
5
Prof. Dr. P. Mausbach
Prof. Dr. P. Mausbach
Die Studierenden beherrschen die Anwendungen der Integralrechnung und die Methoden der Statistik für eine sichere Anwendung im Bereich Rettungsingenieurwesen.
Das Modul:
• fördert die analytischen Fähigkeiten durch selbstständiges Lösen mathematischer Probleme.
• vermittelt Methodenkompetenz zur Durchführung statistischer Analysen und Auswertungen
Modulinhalte:
• Anwendungen der Integralrechnung: Geometrische und
technische Anwendungen (Volumen und Mantelflächen
von Rotationskörpern, Bogenlängen, Arbeits- und Energiegrößen, Schwerpunkte und Massenträgheitsmoment)
• Statistik: Häufigkeits- und Verteilungsfunktion einer
Stichprobe, Darstellung Summen- und Dichteverteilung,
Kennwerte und Maßzahlen einer Stichprobe, spezielle
Verteilungen (Gauß-, Poisson-, Binomial-, log.-norm.und RRSB-Verteilung), Feinheitsmerkmale, statistische
Momente, Vertrauensintervalle,
• Mindestprobengrößen
Lehrmethoden:
Vorlesung, Übungen.
Leistungsnachweis:
Klausur
Voraussetzungen:
Analysis
Literaturempfehlung:
Lothar Papula, Mathematik für Ingenieure und Naturwissenschaftler, Band 1/3 (10. Auflage), Vieweg-Verlag
(2001).
Workload / Credits:
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen 30 h,
Vor- und Nachbereitung: 90 h
Empfohlene Einordnung: 2. Semester
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B523
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulinhalte:
Lehrmethoden:
Modulprüfung:
Voraussetzungen:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Strömungstechnik
5
Prof. Dr.-Ing. René Cousin
Prof. Dr.-Ing. René Cousin
Die Studierenden haben die als Modulinhalte genannten
grundlegenden Phänomene und Zusammenhänge der
Strömungsmechanik verstanden und können diese zur Lösung von berufsbezogenen Fragestellungen und Problemen anwenden. Sie sind in der Lage, die erforderlichen Informationen aus den einschlägigen Diagramme und Tabellen abzulesen (im Wesentlichen Fluideigenschaften, Verlustbeiwerte). Sie können einfache Anlagenschemata und symbole der Fluidsysteme erkennen.
Das Modul:
• vermittelt Methoden- und Problemlösungskompetenz,
da viele praktische Probleme durch Anwendung der
grundlegenden strömungsphysikalischen Gesetzmäßigkeiten systematisch analysiert und selbstständig bearbeitet werden.
• erweitert das ingenieurtechnische Grundlagenverständnis.
• Fluiddynamische Stoffeigenschaften
• Allgemeine Grundlagen der Hydrostatik (Druckverteilung, Auftrieb, Wandkräfte, Druckmessung)
• Durchfluss, Kontinuität, Energiegleichung idealer und
realer inkompressibler Fluide (zahlreiche Anwendungsbeispiele, u.a. Volumenstrommessung )
• Strömungsformen und Strömungsprofile in Rohrleitungen (laminar, turbulent)
• Ähnlichkeitskennzahlen (Re, Fr, Ma)
• Turbulenzbeschreibung und Strömungsgrenzschicht
(Grundlagen)
• Energieverluste (Dissipation: reibungs- und turbulenzbedingt)
• Rohrreibungsdiagramm und Einzelwiderstandsbeiwerte
• Strömungswiderstände in Leitungen und Kanälen
(quadratisches Widerstandsgesetz als Rohrnetz- bzw.
Anlagenkennlinie; Ersatzwiderstand in Reihen- und Parallelschaltungen)
• Fließformeln für offene Gerinne
• Strömungsimpuls und Strömungskräfte (KraftImpulsstrom-Bilanzen an Beispielen)
• Widerstand und Auftrieb umströmter Körper
Vorlesung, Übungen, Praktikum
Klausur,
Analysis, Physik
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Literaturempfehlung:
Workload / Credits:
Empfohlene Einordnung:
Modulhandbuch
- Bohl,W., Technische Strömungslehre, Vogel-Verlag
- Wagner, W., Strömung und Druckverlust, Vogel-Verlag
- Böswirth,L., Technische Strömungslehre, ViewegVerlag
- Sigloch,H., Technische Fluidmechanik, Schroedel- Verlag
- Sammlung Übungsaufgaben, Klausuraufgaben (jeweils
mit Lösungen)
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen 30 h,
Vor- und Nachbereitung: 90 h
2. Semester
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B524
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Elektrotechnik
5
Prof. Dr.-Ing. R. Haber
Prof. Dr.-Ing. R. Haber
Die Studierenden:
• kennen und verstehen die Grundlagen der Elektrotechnik
• beherrschen die Berechnung elektrischer Stromkreise
• kennen die Stromsysteme und die Gefahr durch Strom
• beherrschen den Betrieb von Elektroanlagen, die Auswahl der geeigneten Elektromotoren, die Schaltung und
Steuerung von Elektroantrieben,
lernen die rettungswesenspezifischen Elektroanlagen
und Maßnahmen kennen
Im Praktikum des Moduls wird die Handhabungskompetenz "Strom" vermittelt
Modulinhalte:
• Gleichstrom, elektrisches Feld, Elektromagnetismus,
Wechselspannung
• Drehstrom, Transformatoren und Elektromotoren
• Schaltung und Steuerung von Elektrogeräten
• Netzformen, Schutzmaßnahmen, Unfallverhütungsvorschriften, Gefahr im Einsatz
• Mobile Stromversorgung, Notstromversorgung, Notbeleuchtung, Erdung, Potentialausgleich, Blitzschutz,
Grundlagen der Elektroinstallation, Feuerlöschen bei
elektrischen Anlagen
Lehrmethoden:
Vorlesung, Übungen, Praktikum
Leistungsnachweis:
Klausur
Voraussetzungen:
Analysis, Physik
Literaturempfehlung:
- Haber, R. (2003). Elektrotechnik für Rescue Engineering, Vorlesungsskript
- Bastian, P., Springer, G., Fachkunde Elektrotechnik,
Haan-Gruiten: Verl. Europa-Lehrmittel Nourney, Vollmer, 2004.
- Melioumis, M. (200). Elektrizität, Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart.
Workload / Credits:
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen 15 h, Praktikum 15 h,
Vor- und Nachbereitung: 90 h
Empfohlene Einordnung: 2. Semester
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B525
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Qualitätsmanagement Teil 2
3
Prof. Dr. Langenbahn / Dipl.-Ing. Th. Behrends
Prof. Dr. Langenbahn / Dipl.-Ing. Th. Behrends
Die Studierenden lernen die Entwicklung einer unternehmensspezifischen Qualitätsstrategie. Sie erhalten Kenntnisse, um die Prozesse und Projekte in einer Organisation
zu managen und können die entsprechenden Qualitätswerkzeuge benennen. Das EFQM-Modell wird als möglicher Weg zum TQM beschrieben. Statistische Methoden
und Auswertungsverfahren werden anhand von praktischen Beispielen kennen gelernt.
Das Modul vermittelt die Fähigkeit Prozesse zu analysieren und mit Hilfe unterschiedlicher Methoden zu optimieren
Modulinhalte:
• Führungsprozesse
• Organisation der Qualitätstechniken
• Soziale Gesichtspunkte
• Management von Ressourcen
• Prozessmanagement
• Grundlagen der Gesetzgebung und Regelwerke
• Beurteilung von Prozessen und Produkten (Dienstleistungen)
• Verbesserungsprozesse und Lenkung von Fehlern
• Qualität in der Logistik
• Statistische Methoden und Auswertungsverfahren
Lehrmethoden:
Vorlesung, Referate, Übung
Leistungsnachweis:
Klausur
Voraussetzungen:
Qualitätsmanagement Teil 1
Literaturempfehlung:
- DIN EN ISO 9000 ff:2000
- Ergänzungswerk Qualitätsmanager, TÜV Rheinland
Workload / Credits:
Vorlesung: 30 h, Übungen 30 h,
Vor- und Nachbereitung: 30 h
Empfohlene Einordnung: 2. Semester
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B526
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Grundlagen der Bautechnik
5
Prof. Dr.-Ing. Herbert Bley
Prof. Dr.-Ing. Herbert Bley
Die Studierenden verfügen über grundlegende Vorstellungen unterschiedlicher Konstruktionsprinzipien und ganzheitliche Betrachtungsweise von Tragstrukturen. Sie beherrschen die Grundlagen des baulichen Brandschutzes
Das Modul vermittelt Methoden- und Problemlösungskompetenz, da bautechnische Probleme durch Anwendung der
grundlegenden physikalischen Gesetzmäßigkeiten systematisch analysiert und selbständig bearbeitet werden
Modulinhalte:
• Überblick über Tragelemente und ebene Tragsysteme
• Bauwerksgründung
• Außenwandkonstruktionen in Mauerwerk, Holz, Stahl,
Beton
• Dachtragwerke, Decken, Treppen
• Standsicherheit, Aussteifung von Gebäuden
• Baulicher Brandschutz: Öffentlich rechtliche Anforderungen und Brandschutzkonzept, Hochtemperaturverhalten von Baustoffen; klassifizierte Baustoffe und Bauteile; Ingenieurmethoden im Brandschutz, Wärmeabzug
und Entrauchung.
Lehrmethoden:
Vorlesung, Übungen
Leistungsnachweis:
Klausur
Literaturempfehlung:
- Landesbauordnung
- Brandschutzleitfaden;
- Löbbert: Brandschutzplanung;
- Lutz et al: Lehrbuch der Bauphysik;
- DIN 4102-4; Industriebaurichtlinie und DIN 18230.
- Dierks, Schneider, Wormuth: Baukonstruktion, Krings:
KLeine Baustatik
Voraussetzungen:
Physik, Allgemeine Chemie
Workload / Credits:
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen 15 h, Praktikum 15 h,
Vor- und Nachbereitung: 90 h
Empfohlene Einordnung: 2. Semester
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B527
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulinhalte:
Lehrmethoden:
Leistungsnachweis:
Voraussetzungen:
Literaturempfehlung:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Rechtliche Grundlagen für Rettungsdienst und Feuerwehr
5
Prof. Dr. Karsten Fehn
Prof. Dr. Karsten Fehn
Die Studierenden:
• kennen die wesentlichen Grundlagen des deutschen
Staats- und Rechtssystems sowie des Europäischen
Rechts;
• können sich selbständig Zugang zu Rechtssätzen und
rechtswissenschaftlichen Erkenntnisquellen verschaffen
und diese problemorientiert nutzen;
• können selbständig Lösungen für rechtliche Fragestellungen die Bereiche Feuerwehr und Rettungsdienst
betreffend erarbeiten;
• haben Kenntnisse in Bezug auf die wesentlichen einsatz- und führungsrelevanten zivilrechtlichen, strafrechtlichen und öffentlich-rechtlichen Rahmenbedingungen
und Problemkreise der Bereiche Feuerwehr und Rettungsdienst;
• kennen die Aufgaben und Möglichkeiten anderer BOS,
insbesondere von Landespolizei und Bundespolizei,
sowie die Formen der Zusammenarbeit.
Das Modul verlangt die kritisch analytische Auseinandersetzung mit Verordnungen, Normen, Richtlinien und sonstigen Vorschriften
• Grundrechte
• Ländergesetze: Feuerschutz- und Hilfeleistungs- bzw.
Brand- und Katastrophenschutzgesetze, Rettungsdienstgesetze, Psychischkranken- bzw. Unterbringungsgesetze, Polizeigesetze
• Medizinproduktrecht
• Strafgesetzbuch
• Bürgerliches Gesetzbuch
• Ausbildungsrelevante Vorschriften
• Aktuelle Rechtsprechung
Vorlesung, Gastvorträge, Exkursionen
Klausur
Grundkenntnisse des deutschen Staats- und Rechtssystems sowie des Feuerschutz- und Rettungsdienstrechts
− Fehn/Selen, Rechtshandbuch für Feuerwehr und Rettungsdienst, 2. Aufl. 2003
− Tries, Strafrechtliche Probleme im Rettungsdienst, 2.
Aufl. 2000
− Fehn/Selen/König, Die sofortige Unterbringung psychisch Kranker
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Modulhandbuch
− Steegmann (Hrsg.), Das Recht des Feuerschutzes und
des Rettungsdienstes in NRW, Loseblatt-Kommentar
− Schneider, FSHG NW, 7. Aufl. 2001
− Prütting, Rettungsgesetz NRW, 3. Aufl. 2001
− Dodegge/Zimmermann, PsychKG NRW, 1. Aufl. 2000
− Tröndle7Fischer, StGB, 52. Aufl. 2004
− Palandt, BGB, 62. Aufl. 2004
− Alpmann/Schmidt-Skripten „Grundrechte“, „Strafrecht
Allgemeiner Teil“, „BGB Allgemeiner Teil“, „Allgemeines
Verwaltungsrecht“
Workload / Credits:
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen 15 h, Seminar 15 h,
Vor- und Nachbereitung: 90 h
Empfohlene Einordnung: 2. Semester
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B531
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulinhalte:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
5
Dr. Klaus Runggaldier
Dr. Klaus Runggaldier
Die Studierenden erwerben:
• Kenntnisse des Betriebes und des Umfeldes
• Kenntnisse der BWL als Wissenschaft
• Kenntnisse der Bereiche des Leistungsprozess
• Kenntnisse der Geldwirtschaft und Investitionen
• Kenntnisse des Rechnungswesens und Informationsflusses
• Kenntnisse des Personalwesens und Mitarbeiterführung
• Kenntnisse der Führung und Organisation
• Kenntnisse der konstitutionellen Entscheidungen
• Kenntnisse der Entwicklung und Standortbestimmung
•
Das Modul:
• vermittelt betriebswirtschaftliche Basiskompetenz und
stärkt die wirtschaftliche Beurteilungskompetenz
• vermittelt Methoden- und Problemlösungskompetenz in
dem praktische Anwendungsprobleme systematisch
analysiert und selbstständig bearbeitet werden
• Gegenstand der BWL
• Wirtschaftsprozesse
• Faktorbezogene oder funktionsbezogene Betrachtung
• Umfeld des Unternehmens
• Betriebswirtschaftliche Prinzipien
• Wirtschaftsordnung
• BWL im System der Wissenschaften
• Betriebstypologie
• Praxisorientierte Theorie der BWL
• Beschaffung / Materialwirtschaft
• Produktion / Leistungserstellung
• Absatz / Marketing
• Logistik als Querschnittsfunktion
• Forschung und Entwicklung
• Finanzierung
• Investitionen
• Betriebliche Steuern
• Buchführung und Jahresabschluss
• Kosten- und Leistungsrechnung
• Statistik und Kennzahlen
• Personalwirtschaft
• Personalentwicklung
• Mitarbeiterführung
• Führungsaufgaben
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Modulhandbuch
• Managementebenen
• Ziele und Organisationen
• Wahl der Rechtsform
• Zusammenschlüsse und Doppelgesellschaften
• Standortfaktoren
Lehrmethoden:
Vorlesung und Übung mit Beispielen aus der Praxis des
Rettungswesens und der Verwaltung einer Non-Profit Organisation
Leistungsnachweis:
Klausur
Voraussetzungen:
Analysis, Integralrechnung und Statistik
Literaturempfehlung:
- BIRKER, Klaus: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. Cornelsen Verlag. Berlin 2000; ISBN: 3-46449501-9
- VOSS, Rödiger: BWL kompakt. Grundwissen Betriebswirtschaftslehre. Merkur Verlag. Rinteln 2004; ISBN: 38120-0646-4
- BEHRENDT, H. / RUNGGALDIER, K.: Statistische Methoden für den Rettungsdienst. Eine allgemeine Einführung. Edewecht 2005; ISBN:3-938179-01-5
Workload / Credits:
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen 30 h,
Vor- und Nachbereitung: 90 h
Empfohlene Einordnung: 3. Semester
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B532
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Messtechnik für Rettungsingenieurwesen
5
Prof. Dr.-Ing. Robert Haber
Prof. Dr.-Ing. Robert Haber
Die Studierenden.
• kennen die gebräuchlichsten Messmethoden verfahrenstechnischer Größen (Temperatur, Druck, Durchfluss)
• kennen die gebräuchlichsten Messmethoden mechanischer Größen
• kennen die gebräuchlichsten Messmethoden für Flüssigkeiten und Gase
• kennen rettungswesenspezifische Messmethoden
Das Modul vermittelt grundlegende Anwendungs- und
Handhabungskompetenz für messtechnische Aufgaben
anhand praktischer Beispiele
Modulinhalte:
• Temperatur-, Druck-, Differenzdruck-, Füllstands- und
Durchflussmessung,
• Messen mechanischer Größen, (Weg, Geschwindigkeit,
Beschleunigung, Kraft, Drehmoment, usw.)
• Flüssigkeitsmessung (pH, Redox, Sauerstoff, Trübung,
usw.)
• Gasmessung (Sauerstoff, Kohlenwasserstoff, Stickstoff,
mobile Messung für den Personenschutz., usw.)
• Lärm-, Licht-, Erdbeben-, Radioaktivitätsmessung,
Messwagen der Feuerwehr
• Messumformer, Messwerterfassung und Messsignalverarbeitung
Lehrmethoden:
Vorlesung mit begleitenden Übungen und Praktika
Leistungsnachweis:
Klausur
Voraussetzungen:
Analysis, Physik, Elektrotechnik
Literaturempfehlung:
- Haber, R. (2003). Messtechnik für Rescue Enegineering, Vorlesungsskript
- Rönnfeldt, J. (2006). Messtechnik im Feuerwehreinsatz,
Verlag W. Kohlhammer.
Workload / Credits:
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen 15 h, Praktikum 15 h,
Vor- und Nachbereitung: 90 h
Empfohlene Einordnung: 3. Semester
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B533
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulinhalte:
Lehrmethoden:
Leistungsnachweis:
Voraussetzungen:
Literaturempfehlung:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Technische Thermodynamik
5
Dr.-Ing. Ompe Aime Mudimu
Dr.-Ing. Ompe Aime Mudimu
Die Studierenden beherrschen die thermodynamische Analyse sowie Rechnungen zu Zustandsänderungen in geschlossenen und offenen Systemen, d. h. zu Zustandsänderungen in Kraft- und Arbeitsmaschinen für gasförmige
Medien und in Apparaten, die Bewertung und Beurteilung
von Energieumwandlungsprozessen unter Berücksichtigung des Einflusses auf die Umwelt.
Die Studierenden erlernen die sichere Anwendung von
h-s-, logp-h- und h-x-Diagrammen.
Die Studierenden lernen zweckmäßige Systemgrenzen
einzuführen, sowie Massen- und Energiebilanzen zu
erstellen.
Weiterhin erlernen die Studierenden die grundlegenden
Mechanismen der Wärmeübertragung sowie deren Berechnungsmethoden.
Das Modul vermittelt grundlegende Problemlösungskompetenz und analytische Fähigkeiten
• Allgemeine Grundlagen der Thermodynamik
• I. Hauptsatz der Thermodynamik
• Thermische Zustandsgleichungen idealer und realer
Gase
• Phasendiagramm reiner Stoffe
• Zustandsänderungen, Gasarbeit, Technische Arbeit, Innere Energie, Enthalpie
• II. Hauptsatz der Thermodynamik, Entropie, Kreisprozesse
• Thermodynamik des Dampfes, Kraftwerksprozesse
• Erzeugung tiefer Temperaturen, Kältekreisprozesse
• Feuchte Luft
• Wärmestrahlung
• Wärmeübertragung
Vorlesung, Übungen
Klausur
Analysis, Physik, Integralrechnung und Statistik, Strömungstechnik
- Karl Stephan, Franz Mayinger,Thermodynamik, 2 Bände, Springer Verlag
- Günther Cerbe, Hans-Joachim Hoffmann:Einführung in
die Thermodyanmik, Carl Hanser Verlag
- Hans Dieter Behr: Thermodynamik, Springer Verlag
- Klaus Langeheinecke, Peter Jany, Eugen Sapper:
Thermodynamik für Ingenieure, Viewegs Fachbücher
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Workload / Credits:
Empfohlene Einordnung:
der Technik
- VDI Wärmeatlas
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen 30 h,
Vor- und Nachbereitung: 90 h
3. Semester
Seite 33 von 80
Modulhandbuch
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B534
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
• Modulinhalte:
Lehrmethoden:
Leistungsnachweis:
Voraussetzungen:
Literaturempfehlung:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Organisation und Projektmanagement
5
Dipl.-Sozialwirtin Ulrike Pohl-Meuthen
Dipl.-Sozialwirtin Ulrike Pohl-Meuthen
Die Studierenden lernen die Bedeutung und grundlegenden Strukturen von Organisationen kennen. Sie können
organisationssoziologische Theorien inklusive Management und Führung in ihrer gesellschaftlichen Relevanz
einordnen und in der beruflichen Praxis umsetzen. Sie beherrschen Theorie und Praxis des Projektmanagements.
Das Modul erhöht die Kommunikations- und Handlungskompetenz in nationalen und internationalen Geschäftsprozessen
• Projektmanagement
• Grundlagen und Entwicklung Organisation
• Organisationssoziologische Aspekte
• Organisationsstrukturen
• Organisation, Projekte und Projektteams Management
• Führung, Kommunikation
• (Projekt-)Planung – Grundlagen, Ressourcen, Techniken
• Kalkulation und Kostenkontrolle
• Verträge und Beschaffung
• Teambildung
• Zeitmanagement, Stress
• Konflikte
• Risikomanagement
• Lerntheorien und Methoden
• Qualitätsmanagement
• Ausgewählte Themen z.B. Critical-ChainProjektmanagement
Vorlesung, Übungen
Projekt-/Hausarbeit/ Referat/ Klausur
Analysis, Qualitätsmanagement I und II, Integralrechnung
und Statistik
- DeMarco, Tom: Der Termin – Ein Roman über Projektmanagement Hanser München/Wien 1998
- Kerzner, Harold: Projektmanagement – Ein systemorientierter Ansatz. mitp-Verlag Bonn 2003
- Jossé, Germann: Projektmanagement – aber locker.CC-Verlag Hamburg 2001
- Madauss, Bernd J.: Handbuch Projektmanagement.
6. Auflage Schäfer-Poeschel Stuttgart 2000
− Kessler Heinrich, Winkelhofer Georg: Projektmanagement – Leitfaden zur Steuerung und Führung von Projekten. 4. Auflage Springer Berlin Heidelberg New York
Seite 34 von 80
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Workload / Credits:
Empfohlene Einordnung
2004
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen 30 h,
Vor- und Nachbereitung: 90 h
3. Semester
Seite 35 von 80
Modulhandbuch
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B535
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Betriebliches Rechnungswesen
5
Dipl. Betriebswirt(FH) Peter Stegmaier
Dipl. Betriebswirt(FH) Peter Stegmaier
Die Studierenden:
• verstehen die wirtschaftlichen Ziele von Unternehmen
und können externe und interne Rechnungslegung präzise unterscheiden,
• werden in die Lage versetzt Investitionsentscheidungen
und betriebliche Prozesse wirtschaftlich zu beurteilen,
• lernen selbstständig eine Angebotskalkulation nach Volloder Teilkostengesichtspunkten zu erstellen,
• ermitteln die Selbstkosten von Dienstleistungen auf der
Grundlage betriebswirtschaftlicher Auswertungen und
eigenen Erkenntnissen über kostenrelevante Vorgänge
für betriebsinterne Zwecke,
• können die wesentlichen Techniken der Kostenrechnung, einschließlich der internen Leistungsverrechnung
nachvollziehen und interpretieren,
• können relevante wirtschaftliche Daten erkennen und so
aufbereiten, dass Sie für einen zielgerichteten Controllingprozess eingesetzt werden können.
•
Modulinhalte:
Lehrmethoden:
Leistungsnachweis:
Voraussetzungen:
Das Modul befähigt zur betriebswirtschaftlichen Basiskompetenz
• Wirtschaftliche Zielsetzungen in privaten und öffentlichen
Betrieben und in Non-Profit-Organisationen.
• Abgrenzung zwischen Finanzbuchhaltung und Kostenrechnung aus rechtlicher Sicht und in Bezug auf Kontenrahmen und Kontenplan.
• Definition und Abgrenzung der Begriffe Auszahlung,
Ausgaben, Aufwand, Kosten etc.
• Aufbau der Kostenrechnung: Kostenarten-, Kostenstellen-, Kostenträgerrechnung.
• Kalkulatorische Kosten
• Interne Leistungsverrechnung
• Voll- und Teilkostenrechnung, Preisuntergrenzen
• Deckungsbeitragsrechnung
• Kostenremanenz
• Preis-/Mengeneffekt
• Investitionsrechnung
• Kennzahlensysteme: Rentabilität, Produktivität
• von der Betriebsstatistik zum Controllingprozess
Vorlesung, Übungen, Referate, Exkursionen
Klausur, 120 Minuten
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Investition und Finanzierung
Seite 36 von 80
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Literaturempfehlung:
Modulhandbuch
Wöhe, G.; Einführung in die allgemeine Betriebswirtschaftslehre; Verlag Vahlen
Workload / Credits:
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen 30 h,
Vor- und Nachbereitung: 90 h
Empfohlene Einordnung: 4. Semester
Seite 37 von 80
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B536
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulinhalte:
Lehrmethoden:
Leistungsnachweis:
Voraussetzungen:
Literaturempfehlung:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Einsatzlehre und -taktik
5
Dr. Jörg Schmidt
Dr. Jörg Schmidt, Dipl.-Chemiker, Brandassessor;
und ggf. Gastdozenten
Die Studierenden:
• kennen die wesentlichen Führungsvorschriften für die
Akut-Gefahrenabwehr und taktische Einheiten;
• kennen das Führungssystem für die AkutGefahrenabwehr und Führungsgrundsätze
• können den Führungsvorgang unter Anleitung anwenden;
• können Gefahren an Einsatzstellen erkennen, beurteilen und Maßnahmen zur Bekämpfung planen;
• können Zeitpunkt, Inhalt und Adressat von Meldungen
und Befehlen bestimmen;
• kennen Methoden zur Einsatzplanung und -auswertung
• FwDV 4, 5, 100, 500
• Führungsgrundsätze, Führungssystem, Meldungen, Befehle
• Gefahren der Einsatzstelle, Kennzeichnung von ABCGefahrstoffen
• Taktische Einheiten
• Einsatz- und Abschnittsleitung, Zeit- und Raumordnung
• Einsatzplanung und -vorbereitung, Taktische Regeln,
Einsatznachbereitung, Alarm- und Ausrückeordnung
(AAO)
• Informationssysteme, Führungsmittel
• Groß-Einsätze
Vorlesung, Referate, Gastvorträge, Exkursionen, Planspiel
Klausur, evtl. Studienarbeit
Rechtliche Grundlagen für Rettungsdienst und Feuerwehr.
Grundkenntnisse des Einsatzdiensts nicht-polizeilicher Gefahrenabwehr von Vorteil (Feuerwehr, Rettungsdienst,
THW, etc.).
- Feuerwehr-Dienstvorschriften (FwDV) 3, 4, 5, 100, 500;
jeweils Kohlhammer-Verlag
- Heinrich Schläfer, Das Taktikschema: Grundlagen der
Einsatzführung, Kohlhammer 1998 oder jünger
- Crespin, Peter; Handbuch für Organisatorische Leiter,
Stumpf & Kossendey 2002
- Graeger et al., Einsatz- und Abschnittsleitung, EcomedVerlag 2003
- Kurt Klösters, Führung in der Feuerwehr, Kohlhammer
1997
- J. Schmidt, Der Großschadensfall im Rettungsdienst:
Seite 38 von 80
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Workload / Credits:
Empfohlene Einordnung:
Modulhandbuch
flexible MANV-Taktik, BRANDSchutz 59, 814 (2005),
Kohlhammer
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen 30 h,
Vor- und Nachbereitung: 90 h
3. Semester
Seite 39 von 80
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B541
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Arbeits- und Anlagensicherheit
5
Prof. Dr. H.W. Brenig
Prof. Dr. H.W. Brenig
Die Studierenden lernen:
• grundlegende Kenntnisse der Arbeits- und Anlagensicherheit,
• Grundprinzipien der Sicherheitstechnik
Die Studierenden können:
• Gefährdungsbeurteilungen gemäß Arbeitsschutzgesetz
durchführen,
• die Sicherheit und Zuverlässigkeit von Anlagen und Maschinen beurteilen
Modulinhalte:
Lehrmethoden:
Leistungsnachweis:
Voraussetzungen:
Literaturempfehlung:
Das Modul:
• befähigt dazu, Gefahren zu erkennen, zu bewerten (Risikoanalyse) und Methoden zu ihrer Abwehr konzeptionell zu entwickeln
• verlangt die kritisch analytische Auseinandersetzung mit
Verordnungen, Normen, Richtlinien und sonstigen Vorschriften
• Rechtliche Grundlagen, Richtlinien und Normen
• Sicherheitstechnik/Anlagensicherheit
• Bauteil- /Funktionszuverlässigkeit
• Risikoabschätzung und -bewertung von Maschinen und
Anlagen
• Behördliche Verfahren und Genehmigungsvoraussetzungen
• Umwelt- und Nachbarschaftsschutz
• Technischer Arbeitsschutz
• Beurteilung von Gefahren und Belastungsfaktoren
Vorlesung und Übungen
Klausur
Physik, Allgemeine Chemie, Strömungstechnik, Technische Thermodynamik
- Peters, Meyna: Handbuch der Sicherheitstechnik, Hanser Verlag,
- Kuhlmann: Einführung in die Sicherheitswissenschaft,
TüV Rheinland,
- Knopf: Praxiskommentar zur Störfallverordnung 2000,
Deutscher Wirtschaftsdienst,
- Schulz: Gefahrenanalyse und Risikobeurteilung,
GFT,
- Wells: Hazard Identification and Risk Assessment,
IChemE,
- Tietjen, Müller: FMEA-Praxis; Hanser
Seite 40 von 80
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Workload / Credits:
Empfohlene Einordnung:
Modulhandbuch
- IchemE: Training Package 026, Incident Reporting, Investigation and Analysis,
- BG Chemie/VDSI: Ratgeber Anlagensicherheit
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen 30 h,
Vor- und Nachbereitung: 90 h
4. Semester
Seite 41 von 80
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B542
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulinhalte:
Lehrmethoden:
Leistungsnachweis:
Voraussetzungen:
Literaturempfehlung:
Workload / Credits:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Investition und Finanzierung
5
Dr. Antje-Silja Tetzlaff, Dipl.-Kffr.
Dr. Antje-Silja Tetzlaff
Die Studierenden:
• verstehen die Zusammenhänge zwischen güter- und
finanzwirtschaftlichen Prozessen im Betrieb
• beherrschen die Grundlagen der Finanzplanung und der
Kapitalbedarfsermittlung
• kennen die Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung/die
Finanzierungsinstrumente
• beherrschen wichtige Methoden der Investitionsrechnung und sind in der Lage, Investitionsentscheidungen
aus betriebswirtschaftlicher Sicht zu beurteilen
• beherrschen die Grundlagen der Finanzmathematik
(Zins-/Tilgungsrechnung)
Das Modul stärkt die wirtschaftliche Beurteilungskompetenz.
• Begriffliche Grundlagen: Finanzierung und Investition
• Die güter- und die finanzwirtschaftliche Sphäre des Betriebs
• Finanzplanung und Kapitalbedarfsermittlung
• Die Finanzierungsarten (nach Kapitalherkunft, nach
Rechtsstellung der Kapitalgeber – Außenfinanzierung/Innenfinanzierung)
• Finanzierungsregeln und Finanzierung/Liquiditätskennziffern
• Investitionsarten
• Investitionsrechnung (Statische Verfahren der Investitionsrechnung/Dynamische Verfahren der Investitionsrechnung)
Vorlesung, Übungen
Klausur
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Organisation und
Projektmanagement
- Wöhe/Bilstein: Grundzüge der Unternehmensfinanzierung, Vahlen 2002
- Dörsam: Grundlagen der Investitionsrechnung anschaulich dargestellt, PD-Verlag 2004
- Kobelt/Schulte: Finanzmathematik, Verlag Neue Wirtschaftsbriefe 1999
- Hofmeister: Investitionsrechnung und Nutzwertanalyse,
Kohlhammer 2000
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen 30 h,
Vor- und Nachbereitung: 90 h
Seite 42 von 80
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Empfohlene Einordnung:
4. Semester
Seite 43 von 80
Modulhandbuch
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B543
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulinhalte:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Epidemiologische Gefahrenlagen
5
Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner
Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner
Die Studierenden erlangen einen Zugang zu Krankheiten
und Interventionen am Beispiel öffentlich relevanter Beispiele (Seuchen, multiresistente Hospitalkeime, etc.) und
ihrer behördlichen Bekämpfung (Desinfektion, Hygiene,
Absonderung, etc.).
Des Weiteren werden Kenntnisse zur Bewertung von wissenschaftlichen Untersuchungen und Tests und zur Wirksamkeit medizinischer Interventionen erworben.
Am Beispiel aktueller ansteckender Erkrankungen (SARS,
Vogelgrippe, Influenza-Pandemie) soll das operative Vorgehen öffentlicher Behörden bei dem Ausbruch einer ansteckenden und gefährlichen Erkrankung erlernt werden.
Das Modul:
• fördert eine interdisziplinäre Denk- und Handlungsweise
und behandelt Schnittstellenprobleme zu anderen Akteuren im Gesundheitswesen und Gefahrenabwehrbehörden.
• befähigt dazu, gesundheitliche Gefahren zu erkennen,
zu bewerten (Risikoanalyse) und Methoden zu ihrer
Abwehr konzeptionell zu entwickeln,
• befähigt zum Selbststudium und zum lebenslangen
Lernen und vermittelt Fähigkeiten sich wissenschaftliche Informationen zu beschaffen und zu bewerten
I. Epidemiologie
I.1. Zusammenhang zwischen Umwelt, Patient, Erreger
und Überträger.
I.2. Erkrankungshäufigkeiten
• Natürlicher Verlauf von Krankheiten
I.3. Erkrankungen und Hygiene
• Hygiene und Desinfektion
• Ansteckungsmechanismen, Hospitalkeime, Hochansteckende Keime
II. Wissenschaftliche Untersuchungen und Tests
II.1. Untersuchungen und Tests
• Validität und Reliabilität
• Screening
• Randomisierte Studien
• Kohortenstudien
• Fall-Kontroll- und Querschnittsstudien
• Kausalität, Bias, Confounding, Interaktion
III. Endemie, Epidemie und Pandemie
III.1. Regionale Ausbrüche und Internationale Krankheiten
III.2. Beispiel Ansteckende Erkrankung
Seite 44 von 80
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Modulhandbuch
• Identifizierungsprozess ansteckender Krankheiten
• Pandemie – der Pandemieplan
• Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung
Lehrmethoden:
Vorlesung, Übungen, Exkursionen
Leistungsnachweis:
Klausur
Voraussetzungen:
Chemie, Rechtliche Grundlagen für Rettungsdienst und
Feuerwehr, Integralrechnung und Statistik, Organisation
und Projektmanagement
Literaturempfehlung:
- Epidemiologie, Leon Goris, Kilian Verlag Marburg 2001
- Allgemeine Epidemiologie, Dankmar Böhning, Oldenbourg Verlag München 1998
- Evolution of Infectious Disease, Paul W Ewald, Oxford
University Press, Oxford 1994
Workload / Credits:
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen 30 h,
Vor- und Nachbereitung: 90 h
Empfohlene Einordnung : 4. Semester
Seite 45 von 80
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B544
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulinhalte:
Lehrmethoden:
Leistungsnachweis:
Voraussetzungen:
Literaturempfehlung:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung
Psychologie und Medizinsoziologie
5
Dipl.-Sozialwirtin Ulrike Pohl-Meuthen
Dipl.-Psych. Elke Eyckmanns / Dipl.-Sozialwirtin Ulrike
Pohl-Meuthen
Die Studierenden:
• erhalten einen Überblick über menschliches Verhalten/Emotionen
• kennen die Entstehung und Steuerung von Aggression
• kennen das Verhalten von Massen
• kennen Techniken zur Steuerung von Massen
• kennen psychische Störungen des Einzelnen
• kennen die geschichtliche Entwicklung der Medizinsoziologie, deren wesentliche Themen und theoretische
Fundierung. Sie können akutmedizinische Gesichtspunkte in der gesundheitspolitischen Diskussion einordnen und bewerten.
Das Modul ermöglicht Teamfähigkeit in interdisziplinären
Arbeitsgruppen zu erlernen. Es fördert Kreativität, Eigeninitiative und Zielstrebigkeit
• Bewusstsein und Aufmerksamkeit
• Biologische Psychologie
• Phänomene, Ursachen und Interventionen von Aggression und Gewalt
• Psychologie der Massen
• Verlaufsmodell der psychischen Traumatisierung
• Angststörungen/Suizid
• Führungsprobleme an Einsatzstellen
• Geschichte der Medizinsoziologie/Sozialmedizin
• Theorie der Medizinsoziologie
• Stellenwert der Medizinsoziologie in der gesundheitspolitischen Diskussion
• Bevölkerungsstruktur und –Entwicklung/Demographie
• Struktur des Gesundheitswesens
• Spezifische medizinsoziologische Aspekte und Gefahrenabwehr
Lernen in Kleingruppen, Rollenspiele, Übung von Vorträgen
Hausarbeit/ Referat/ Klausur
Integralrechnung und Statistik, Organisation und Projektmanagement
- Biologische Psychologie /Bierbaumer & Schmidt
- Aggression und Gewalt / Bierhoff & Wagner
- Psychologie der Massen / Le Bon
- Lehrbuch der Psychotraumatologie / Fischer & RiedSeite 46 von 80
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Workload / Credits:
Empfohlene Einordnung:
Modulhandbuch
esser
- Klinische Psychologie / Comer
- Johannes Siegrist: Die sozioökonomische Perspektive
der Akutmedizin. In: Madler, C./Jauch, K.-W./Werdan,
K./Siegrist, J./Pajonk, F.-G.: Das NAW-Buch – Akutmedizin der ersten 24 Stunden. Urban & Fischer,
München Jena 2005; 49-58
- Ralf Brennecke (Hrsg.): Lehrbuch der Sozialmedizin.
Huber, Bern 2004
- Heiko Waller: Sozialmedizin - Grundlagen und Praxis.
Kohlhammer, Stuttgart Berlin Köln 2002
- Hans-Ulrich Deppe: Medizinische Soziologie - Aspekte
einer neuen Wissenschaft. Fischer, Frankfurt a.M.
1978
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen 30 h,
Vor- und Nachbereitung: 90 h
4. Semester
Seite 47 von 80
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B545
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulinhalte:
Lehrmethoden:
Leistungsnachweis:
Voraussetzungen:
Literaturempfehlung:
Workload / Credits:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Biomedizinische Technik
5
Dr. zur Nieden
Dr. zur Nieden
Die Studierenden:
• kennen das Medizin Produktgesetz (MPG) und die dazugehörige Betreiberverordnung,
• haben die zum Verständnis der Biomedizinischen
Technik im Rettungsdienst notwendigen Kenntnisse in
Anatomie und Physiologie,
• kennen alle im Rettungsdienst vorkommenden biomedizinischen Geräte und deren Zweck,
• kennen die Funktionsweise dieser Geräte,
• wissen um die Voraussetzungen für eine fehler- und
störungsfreie Funktion dieser Geräte,
• wissen, bei welchen Patienten welche biomedizinische
Technik zur optimalen Versorgung notwendig ist.
Das Modul:
• vermittelt grundlegende Anwendungs- und Handhabungskompetenz für fachspezifische Aufgaben mit hohem Praxisbezug,
• vermittelt Methodenkompetenz
• Grundlagen der Anatomie und Physiologie
• Vorstellung des MPG
• Vorstellung der zur rettungsdienstlichen Versorgung von
Patienten existenten Medizintechnik
• Einsatz der Medizintechnik am Patienten, ggfs. Wirkung
auf den Körper
• Gerätetechnik
• Geräteproduktion, einschließlich Planung und technischer Umsetzung
• Einsatz der Technik unter besonderen Bedingungen (im
Luftfahrzeug, am/im Wasser, etc.)
• Übungen an rettungsmedizinischen Geräten, Störfälle
und ihre Erkennung und Beherrschung
Seminar, Vorlesung, praktische Übungen Exkursion
Klausur
Physik, Elektrotechnik
- MPG, Silbernagel/Despopoulos: Taschenatlas der Physiologie
- Fachzeitschriften (Rettungsdienst, Der Notarzt, etc.),
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen 15 h, Seminar 15 h,
Vor- und Nachbereitung: 90 h
Seite 48 von 80
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Empfohlene Einordnung:
4. Semester
Seite 49 von 80
Modulhandbuch
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B546
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulinhalte:
Lehrmethoden:
Leistungsnachweis:
Voraussetzungen:
Literaturempfehlung:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Kommunikations- und Datensysteme
5
Jürgen Fiedler
Jürgen Fiedler
Die Studierenden können:
• das Modell einer konvergierenden Informatik (Informations- und (Tele-) Kommunikationstechnik) sowie Organisation verstehen und bewerten (Leitstelle, Alarmierung,
ELW u. v. a.),
• das Modell in Maßnahmen zum Aufbau und Betrieb überführen sowie die Systeme und Elemente der IuK
grob und in Auswahl detailliert beschreiben und bewerten, sowie zum Teil anwenden und moderne, zweckbezogene Anforderungskataloge erstellen.
Das Modul vermittelt Methoden- und Problemlösungskompetenz, da viele praktische Probleme durch Anwendung
grundlegender IUK Techniken systematisch analysiert und
selbstständig bearbeitet werden.
• Einleitung und Grundlagen
• Signale der Nachrichtentechnik
• Übertragung von Nachrichtensignalen
• Elemente, Schaltungen und Baugruppen zur Eingabe,
Verarbeitung, Speicherung und Ausgabe von Nachrichtensignalen
• Automaten, Schaltwerke, Schaltwerktechnik, Prozessoren, Rechner- und RZ-Organisation
• Systeme der Elektro-, Informations- und (Tele-) Kommunikationstechnik (Betriebssysteme, Programmiersprachen, Informationstechnik: Daten, Steuerinformationen, Algorithmen; (Tele-) Kommunikationstechnik, netze und -dienste)
• Entwicklung/Methoden, Aufbau und Betrieb von Informations- und (Tele-) Kommunikationssystemen
• Leitstellen (Organisation, Anforderungen, Ausstattung),
ELW und weitere Spezifika
• Ausblick
• Exkursion
Vorlesung, Übung, Exkursion
Klausur, optional Hausarbeit
Physik, Elektrotechnik
- Jansen, Horst; Rötter, Heinrich [Hrsg.]: Informationstechnik und Telekommunikationstechnik, EuropaLehrmittel
- Freyer, Ulrich: Nachrichtenübertragungstechnik, Hanser
- Herter, Eberhard; Lörcher, Wolfgang: Nachrichtentechnik, Hanser
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Workload / Credits:
Empfohlene Einordnung:
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen 30 h,
Vor- und Nachbereitung: 90 h
3. Semester
Seite 51 von 80
Modulhandbuch
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B551
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulinhalte:
Lehrmethoden:
Leistungsnachweis:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Praxissemester
20
Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner / Dipl.-Soz. Ulrike PohlMeuthen / Dr.-Ing. Ompe Aime Mudimu
Professoren und Professorinnen des Instituts IAV
Die Studierenden:
• lernen die Arbeitsmethoden und Arbeitsabläufe in der
Berufspraxis kennen,
• arbeiten selbstständig im Team,
• erkennen den Nutzen für die eigene Arbeit und Strukturen im Betrieb/im öffentlichen Dienst,
• wickeln eigenverantwortlich Projekte ab und berichten
darüber,
• erkennen eigene Neigungen und können diese bei der
Auswahl der Studienschwerpunkte sowie bei der späteren Wahl des Arbeitsplatzes berücksichtigen.
Das Praxissemester soll die Studierenden an die berufliche
Tätigkeit durch konkrete Aufgabenstellung und ingenieurnahe Mitarbeit in einschlägigen Betrieben, Hilfsorganisationen, Feuerwehren oder anderen Einrichtungen heranführen. Es soll insbesondere dazu dienen, die im bisherigen
Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten anzuwenden und die bei der praktischen Tätigkeit gemachten
Erfahrungen zu reflektieren und auszuwerten. Im Praxissemester wird der Studierende durch eine seinem Ausbildungsstand angemessene Aufgabe mit ingenieurmäßiger
Arbeitsweise vertraut gemacht. Es sollen diese Aufgabe
nach entsprechender Einführung selbständig, allein oder in
der Gruppe unter fachlicher Anleitung bearbeitet werden.
Die gemachten praktischen Erfahrungen sollen für ein besseres Verständnis bei der Fortführung des Hauptstudiums
sorgen.
Praktische Anleitung im Betrieb/in der Hilfsorganisation/in
der Feuerwehr u.Ä.
Während des Praxissemesters fertigen die Studierenden
einen Bericht über ihre Tätigkeit an (Praxisbericht). Der
Praxisbericht soll in zeitlicher Übereinstimmung mit dem
Fortgang der Tätigkeit erarbeitet werden und Arbeitsauftrag
bzw. Aufgabenstellung sowie Lösungswege und gegebenenfalls. Ergebnisse beschreiben. Der Praxisbericht ist
dem betreuenden Mitarbeiter der Praxisstelle sowie dem
betreuenden Professor zur Anerkennung vorzulegen.
siehe Prüfungsordnung
Voraussetzungen:
Literaturempfehlung:
Workload / Credits:
600 h / 20 Credits
Empfohlene Einordnung: 5. Semester
Seite 52 von 80
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B552
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Integrative Projektarbeit
5
Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner
Professoren und Professorinnen des Instituts IAV
Die Studierenden:
• lernen anhand eines Projektes fachübergreifende Fähigkeiten aus verschiedenen Modulen zu nutzen
• können unterschiedliche Zugänge und Sichtweisen zu
einem Problem bzw. zu einer Aufgabe identifizieren und
lösungsorientiert integrieren
• arbeiten selbstständig im Team,
Das Modul vermittelt mit hohem Praxisbezug interdisziplinäre Handlungskompetenz
• Ausarbeitung einer Aufgabe zu einem vollständigen
Projekt (Problemstellung, Methoden, Ergebnisse, Diskussion)
• Methodische Bearbeitung der Aufgabenstellung unter
Zuhilfenahme verschiedener Modulinhalte, so dass eine
aufgabengerechte und individuell angepasste Lösung
erzielt werden kann
• Bewertung und Diskussion der Ergebnisse wiederum
unter Einschluss unterschiedlicher, fachübergreifender
Kenntnisse
Lehrmethoden:
Projektarbeit unter Anleitung und Überwachung
Leistungsnachweis:
Projektarbeit
Voraussetzungen:
Zulassung zum Praxissemester
Literaturempfehlung:
Skript und aufgabenspezifische individuelle Literatur
Workload / Credits:
150 h / 5 Credits
Empfohlene Einordnung: 5. Semester
Modulinhalte:
Seite 53 von 80
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel
9B553
Credits
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulinhalte:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung
Workshop
zum Praxissemester/Integrative Projektarbeit
5 ECTS
Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner/Dipl.-Soz. Ulrike PohlMeuthen
Professoren und Professorinnen des Studienganges Rettungsingenieurwesen
Die Studierenden erlernen:
• fachliche Problemstellungen und Lösungen zu präsentieren,
• Diskussionen zu führen,
• Fachberichte über ihre Arbeit zu verfassen.
Das Modul setzt durch offene, individuelle Aufgaben und
Problemstellungen Kreativität frei, die zu Eigeninitiative und
Zielstrebigkeit führt. Es schafft EDV-Medienkompetenz.
Das Praxissemester soll eine theoretische Begleitung
durch die Hochschule erfahren. Die Studierenden kommen
in wöchentlichen Workshops zusammen und behandeln
dabei spezielle, mit dem beruflichen und industriellen Umfeld verbundene Themenstellungen aus Rettungswesen,
Feuerwehr und Katastrophenschutz. Sie berichten über ihre konkrete Aufgabenstellungen und Arbeiten in Organisationen, Behörden und Betrieben. Es soll insbesondere dazu dienen, die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten mit
den anderen Studierenden auszutauschen und in der
Gruppe unter fachlicher Anleitung weiter zu vertiefen. Es
werden Vortragsstil und Diskussionstechniken erarbeitet.
Lehrmethoden:
Seminar
Leistungsnachweis:
Vortrag und schriftliche Ausarbeitung.
Voraussetzungen:
Literaturempfehlung:
siehe Prüfungsordnung
Ebel, H.F.; Bliefert, C.; Kellersohn, A.: Erfolgreich Kommunizieren, Wily-VCH, Weinheim (2000)
Workload / Credits:
150 h / 5 Credits, Seminar: 60 h
Vor- und Nachbereitung: 90h
Empfohlene Einordnung: 5. Semester
Seite 54 von 80
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B561
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulinhalte:
Lehrmethoden:
Leistungsnachweis:
Voraussetzungen:
Literaturempfehlung:
Workload / Credits:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Analyse von Unfällen, Störfällen und Katastrophen
5
Prof. Dr.-Ing. H.W. Brenig
Prof. Dr.-Ing. H.W. Brenig
Die Studierenden:
• erkennen und verstehen die Ursachen und zeitlichen Abläufe (Szenarien) von unerwünschten Ereignissen, Unfällen, Störfällen und Katastrophen,
• werden in die Lage versetzt, die denkbaren Auswirkungen solcher Ereignisse auf Mensch und Umwelt qualitativ und quantitativ abzuschätzen.
Das Modul:
• befähigt dazu, Gefahren zu erkennen, zu bewerten (Risikoanalyse) und Methoden zu ihrer Abwehr konzeptionell zu entwickeln,
• ermöglicht Prozesse zu analysieren und mit Hilfe unterschiedlicher Methoden zu optimieren
• Grundlagen, Definitionen (Gefahr, Gefährdung, Gefahrenpotential, Störfall, Risiko )
• Analyse und Beschreibung von Gefahren und Risiken
(Brand, Explosion, Stofffreisetzung und -ausbreitung,
sonstige physikalische Einwirkungen, Eingriffe Unbefugter/ Terrorismus, Naturereignisse)
• Qualitative/quantitative Ermittlung der Auswirkungen von
Störfällen/Katastrophen auf Mensch und Umwelt im Hinblick auf die Lagebeurteilung im Einsatzfall
Vorlesungen, Übungen
Klausur
Analysis, Allgemeine Chemie, Physik, Integralrechnung
und Statistik, Strömungstechnik, Technische Thermodynamik, Arbeits- und Anlagensicherheit
- S. Bussenius: Wissenschaftliche Grundlagen der Brandund Explosionsschutzmaßnahmen, Kohlhammer
- U. Schneider: Grundlagen der Ingenieurmethoden im
Brandschutz, Werner-Verlag
- TNO CPR13E: Methods for the Calculation of Physical
Effects
- TNO CPR 16E: Methods for the Determination of Possible Damage
- H. Sommerfeld: Brand- und Explosionsschutz als Bestandteile des Risikomanagements,
Kohlhammer,
- K.Schmitt-Thomas: Integrierte Schadenanalyse,
VDI
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen 30 h,
Seite 55 von 80
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Vor- und Nachbereitung: 90 h
Empfohlene Einordnung: 6. Semester
Seite 56 von 80
Modulhandbuch
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B562
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulinhalte:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Strahlenschutz
5
Dr. Reinhard Lennartz
Dr. Reinhard Lennartz
Die Studierenden:
• erlangen Kenntnisse über die strahlenphysikalischen,
radiochemischen und strahlenbiologischen Grundlagen,
um das Strahlenrisiko bewerten zu können,
• wissen, welche Vorkehrungen im Ereignisfall (Strahlenunfall) und welche Schutzmaßnahmen für Einsatzpersonal und Umgebung zu treffen sind,
• kennen die einschlägigen Rechtsvorschriften und deren
Hintergründe und Ziele.
Aufgabe des Moduls ist es, einen Überblick über die zur
Verfügung stehende Strahlenschutzmesstechnik und
Strahlenschutztechnik zu geben.
Methodenkompetenz zu ingenieurtechnischen Vorgehensweisen
I. Physikalische und chemische Grundlagen
I.1. Aufbau der Materie (Atom- und Kernaufbau, Kernbausteine und deren Wechselwirkung)
I.2. Radioaktive Zerfälle (Zerfallsarten und deren Wechselwirkung; Arten der ionisierenden Strahlung)
I.3. Quellen ionisierender Strahlung (natürliche und künstliche Strahlenquellen
I.4. Wechselwirkung ionisierender Strahlung mit Materie
und deren physikalische und chemische Auswirkungen
II. Strahlenbiologische Grundlagen
II.1. Strahlenbiologische Ereigniskette
II.2. Zelluläre Effekte
II.3. Deterministische Strahlenschäden
• Schwellendosen
• Verlauf akuter Strahlenschäden
• Hilfsmöglichkeiten
II.4. Stochastische Strahlenschäden
• Latenzzeiten
III. Quantifizierung des Strahlenrisikos
III.1. Dosis- Wirkungsbeziehung
III.2 Auswertung epidemiologischer Untersuchungen
IV. Rechtliche Grundlagen
IV.1. Euratom-Grundnormen, Atomgesetz, Strahlenschutzverordnung
IV.2. Sonstige rechtliche Vorschriften
IV.3 Untergesetzliche Regelungen
• Verwaltungsvorschriften
• KTA-Regeln
• Normen
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Modulhandbuch
V. Aufgaben und Pflichten des Strahlenschutzverantwortlichen und Strahlenschutzbeauftragten
V.1. Organisation des Strahlenschutzes
V.2. Strahlenschutzgrundsätze und Grundpflichten
V.3. Entscheidungsbereiche, Befugnisse
V.4. Strahlenschutzanweisung
V.5. Arbeitsmedizinische Vorsorge
V.6. Dosisgrenzwerte
VI. Strahlenschutzmesstechnik
VI.1. Messverfahren
VI.2. Messgeräte
• Ortdosis und Ortsdosisleistung
• Personendosismessung
• Inkorporationsüberwachung
• Kontaminationsmessung und Überwachung
VII. Strahlenschutztechnik
VII.1 Strahlenschutzplanung, Arbeitsplanung
• Strahlenschutzbereiche
• Technische Schutzmaßnahmen
VII.2 Dekontamination
VII.3. Ableitung radioaktiver Stoffe
VII.4. Notfallplanung
VIII. Praktische Übungen
Lehrmethoden:
Vorlesung, Übungen
Leistungsnachweis:
Klausur
Voraussetzungen:
Physik, Elektrotechnik, Messtechnik
Literaturempfehlung:
- Grundlagen der Strahlungsphysik und des Strahlenschutzes, Hanno Krieger; Teubner Verlag
- Strahlenphysik, Dosimetrie und Strahlenschutz, Bd. 2,
Hanno Krieger, Teubner Verlag
- Grundkurs Strahlenschutz, Praxiswissen für den Umgang mit radioaktiven Stoffen, Claus Grupen, Springer
Verlag
- Grundzüge des praktischen Strahlenschutzes
Vogt/Schulz, Carl Hanser Verlag
Workload / Credits
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen 30 h,
Vor- und Nachbereitung: 90 h
Empfohlene Einordnung: 6. Semester
Seite 58 von 80
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B563
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulinhalte:
Lehrmethoden:
Leistungsnachweis:
Voraussetzungen:
Literaturempfehlung:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Logistik und Materialwirtschaft
5
Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner
Ulrich Granitzka, Jens Sandmann, Prof Dr. Dr. Alex Lechleuthner
Die Studierenden:
• kennen die wesentlichen grundlegenden Begriffe, Ziele,
Strategien und Strukturen der Logistik,
• beherrschen die Bausteine der Logistik und kennen ihren Querschnittcharakter,
• kennen funktionsbezogene und integrative Logistikkonzepte,
• beherrschen technische und organisatorische Gestaltungskonzepte der Logistik und geeignete Controllinginstrumente,
• haben den Überblick über Logistikkonzepte für das Rettungswesen und spezifische Konzepte,
• kennen sich mit Logistik im Notfallmanagement aus,
• beherrschen die Katastrophenschutzlogistik.
Das Modul:
• verbessert die Kommunikations- und Handlungskompetenz in nationalen und internationalen Prozessen,
• befähigt Prozesse zu analysieren und mit Hilfe unterschiedlicher Methoden zu optimieren,
• vermittelt grundlegende Anwendungs- und Handhabungskompetenz für logistische Aufgaben mit hohem
Praxisbezug
• Grundlagen Funktionsbezogene Logistiksysteme,
Konzeptionelle Gestaltung von Logistiksystemen
• Technische Systeme der Logistik
• Integrative Organisationsgestaltung von Logistiksystemen
• Controlling in der Logistik
• Logistik für das RettungswesenLogistik im Notfallmanagement
• Katastrophenschutz-Logistik am Beispiel des Logistikzentrums des Technischen Hilfswerkes
Vorlesungen, Übungen, ggf. Referate, Gastvorträge,
2 tägige Exkursion zum THW-Logistikzentrum Heiligenhaus mit Seminar
Klausur (90 Minuten)
Qualitätsmanagement Teile I und II, Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Organisation und Projektmanagement,
Betriebliches Rechungswesen
− Arnold, D./ Isermann, H./ Kuhn, A./ Tempelmeier, H.
(Hrsg.); Handbuch Logistik, Berlin 2002
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Workload / Credits:
Empfohlene Einordnung:
Modulhandbuch
− Baumgarten, H. u.a. (Hrsg.); RKW-Handbuch Logistik,
Berlin, 1981 ff. (Loseblattsammlung)
− Lüttgen, R. et al. (Hrsg.); Handbuch des Rettungswesens, Witten 1983ff.
− Ehrmann, H.; Logistik, 4. Auflage, Ludwigshafen 2003
− Mau, M.; Logistik (mit Übungsaufgaben und Lösungen),
Köln 2002
− Pfohl, Hans-Christian (2000): Logistiksysteme: Betriebswirtschaftliche Grundlagen, 6. Auflage, Berlin u.a.
2003
− Piontek, J.; Bausteine des Logistikmanagements, Herne/ Berlin 2003 Schönsleben, P.; Integrales Logistikmanagement: Planung und Steuerung von umfassenden
Geschäftsprozessen, 4. Auflage, Heidelberg 2004
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen 30 h,
Vor- und Nachbereitung: 90 h
6. Semester
Seite 60 von 80
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B564
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulinhalte:
Lehrmethoden:
Leistungsnachweis:
Voraussetzungen:
Literaturempfehlung:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Besondere Rechtsfragen im Rettungswesen
5
Prof. Dr. Karsten Fehn
Prof. Dr. Karsten Fehn
Die Studierenden:
• lösen ein spezifischen Rechtsproblem aus dem Bereich
Feuerwehr und Rettungsdienst unter Heranziehung
rechtswissenschaftlicher Quellen selbständig;
• können eine schriftliche rechtswissenschaftlicher Arbeit
verfassen;
• können einen rechtlichen Kurzvortrag halten und ein
Rechtsproblem darstellen und die Lösung erklären;
• haben einen Überblick über die wichtigsten juristischen
Probleme im Bereich Feuerwehr und Rettungsdienst.
Das Modul befähigt zum Selbststudium und zum lebenslangen Lernen. Die Studierenden sind in der Lage, wissenschaftliche Informationen zu beschaffen und zu bewerten
• Grundrechte
• Ländergesetze: Feuerschutz- und Hilfeleistungs- bzw.
Brand- und Katastrophenschutzgesetze, Rettungsgesetze, Psychischkranken- bzw. Unterbringungsgesetze,
Polizeigesetze
• Medizinproduktrecht
• Strafgesetzbuch
• Bürgerliches Gesetzbuch
• Verdingungsordnung für Leistungen
• Ausbildungsrelevante Vorschriften
• Aktuelle Rechtsprechung
• Beschaffung juristischer Informationen aus der Literatur
und von Gerichtsentscheidungen
Hausarbeit, Vortrag, Diskussion (seminaristischer Unterricht)
Hausarbeit, Vortrag, Klausur
Rechtliche Grundlagen für Rettungsdienst und Feuerwehr
• Fehn/Selen, Rechtshandbuch für Feuerwehr und Rettungsdienst, 2. Aufl. 2003
• Tries, Strafrechtliche Probleme im Rettungsdienst, 2.
Aufl. 2000
• Fehn/Selen/König, Die sofortige Unterbringung psychisch Kranker
• Steegmann (Hrsg.), Das Recht des Feuerschutzes und
des Rettungsdienstes in NRW, Loseblatt-Kommentar
• Schneider, FSHG NW, 7. Aufl. 2001
• Tröndle/Fischer, StGB, 52. Aufl. 2004
• Palandt, BGB, 62. Aufl. 2004
Seite 61 von 80
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Modulhandbuch
• Alpmann/Schmidt-Skripten „Grundrechte“, „Strafrecht
Allgemeiner Teil“, „BGB Allgemeiner Teil“, „Allgemeines
Verwaltungsrecht“
Workload / Credits:
150 h / 5 Credits Vorlesung: 30 h, Übungen 30 h,
Vor- und Nachbereitung 90h
Empfohlenen Einordnung 6. Semester
Seite 62 von 80
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B565
Credits
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulinhalte:
Lehrmethoden:
Leistungsnachweis:
Voraussetzungen:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Rettungsfahrzeuge
5
Dipl.-Ing. Sladek
Dr. Holling, Dipl.-Ing. Sladek
Die Studierenden:
• kennen unterschiedliche Fahrzeugkonzepte in Abhängigkeit von der Organisationsform des Rettungsdienstes,
• kennen Vergleiche mit ausländischen Rettungsfahrzeugen und deren Einsatz in der Organisationsstruktur,
• kennen die EN und DIN Normen,
• kennen die Mindestanforderungen an Rettungsfahrzeuge,
• können Fahrzeuge nach kommunalen Vorschriften,
wirtschaftlichen Aspekten und technischen sowie notfallmedizinischen Anforderungen beschaffen,
• kennen die Schnittpunkte zur Gerätetechnik im Fahrzeug,
• kennen Sonderfahrzeuge, deren Einsatzschwerpunkt
und die besonderen Probleme im technischen Bereich.
Das Modul:
• vermittelt grundlegende Problemlösungskompetenz und
analytische Fähigkeiten,
• ermöglicht Prozesse zu analysieren und mit Hilfe unterschiedlicher Methoden zu optimieren.
• Vorstellung unterschiedlicher Organisationssysteme
• Vorstellung verschiedener Fahrzeugtypen nach DIN EN
1789 sowie nach jeweiligem Einsatzzweck
• Darstellung der Mindestanforderungen, Beispiele der
technischern und praktischen Umsetzung
• Vorstellung von Fahrzeugkonzepten im Internationalen
Raum
• Darstellung der Beschaffung eines Fahrzeuges, rechtliche und wirtschaftliche Grundlagen und Aspekte
• Elemente der Fahrzeuge, Einfluss der DIN/EN Normen
• Fahrzeugproduktion, einschließlich Planung und technische Umsetzung
• Prüfung der Einhaltung von Normen, „Crashversuche“
• Vorstellung von Sonderfahrzeugen
• Technische Umsetzung besonderer Probleme (Klimaverhältnisse, besonderes Gelände, etc.)
Vorlesung, Praktikum, Übung, Exkursionen, starke Vermischung aller Elemente
Klausur, Ausarbeitungen, Vorträge
Grundlagen der Konstruktionstechnik, Werkstoffkunde,
Einsatzlehre und -taktik
Seite 63 von 80
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Literaturempfehlung:
Workload / Credits:
Empfohlene Einordnung:
Modulhandbuch
- Fachzeitschriften (Rettungsdienst, Der Notarzt, Rettungsmagazin, etc.),
- Handbuch Normen im Rettungsdienst
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen 30 h,
Vor- und Nachbereitung: 90 h
6. Semester
Seite 64 von 80
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B566
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulinhalte:
Lehrmethoden:
Leistungsnachweis:
Voraussetzungen:
Literaturempfehlung:
Workload / Credits:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Bedarfsplanung im Rettungsdienst und Brandschutz
5
Dr. Martin Wesolowski
Dr. Martin Wesolowski
Der Studierende:
• kann statistische Kennzahlen bezüglich der Leistungen
des Rettungsdienstes und des Brandschutzes erstellen,
diese analysieren, interpretieren und im Hinblick auf die
Bedarfsplanung im Rettungsdienst und Brandschutz
bewerten,
• sind in der Lage, die wesentlichen Bestandteile einer
Bedarfsplanung für den Rettungsdienst und/oder den
Brandschutz selbstständig durchzuführen,
Das Modul vermittelt grundlegende Anwendungs- und
Handhabungskompetenz für bedarfsplanerische Aufgaben
mit hohem Praxisbezug. Es schafft Methodenkompetenz
zu ingenieurtechnischen Vorgehensweisen.
• Raumbezogene Grundlagen mit lokaler, regionaler und
globaler Einordnung
• Gesetzliche Vorgaben für die Bedarfsplanung
• Theoretische Grundlagen einer Standortplanung
• Technische und kartographische Grundlagen einer
Standortplanung
• Statistische Methoden zur Beschreibung von rettungsdienstlichen bzw. brandschutztechnischen Infrastrukturen und Leistungen.
• Bedarfsplanung;Methodik und praktische Anwendung
u.a. die risikoabhängige Fahrzeugbemessung für die
Notfallrettung anhand der Poisson-Verteilung und die
frequenzabhängige Fahrzeugbemessung für den Krankentransport.
• zwei Übungsaufgaben mit Ergebnispräsentation
Vorlesung, Übungen
Klausur und Übungsaufgaben (Gruppenarbeit)
Analysis, Integralrechnung und Statistik, Organisation und
Projektmanagement, Investition und Finanzierung
- Bedarfsplanung im Rettungsdienst; Schmiedel, Behrendt
u. Betzler, Springer Verlag 2004.
- Statistische Methoden im Rettungsdienst – Eine allgemeine Einführung; Behrendt, Runggaldier; Verlag
Stumpf & Kossendey 2005
- Leitfaden zur Erstellung von Rettungsdienstbedarfsplänen, AGBF, 2000
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen 30 h,
Vor- und Nachbereitung: 90 h
Seite 65 von 80
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Empfohlene Einordnung: 6. Semester
Seite 66 von 80
Modulhandbuch
Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel
9B571 / 9B572
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulhandbuch
Modulbezeichnungen
Bachelorarbeit / -Kolloquium / -Seminar
12 ECTS für Bachelorarbeit /
3 ECTS für Bachelor-Kolloquium und -Seminar
Professoren und Professorinnen des Studienganges
Professoren und Professorinnen des Studienganges
Die Bachelorarbeit soll zeigen, dass die Studierenden befähigt sind, innerhalb einer vorgegebenen Frist eine praxisorientierte Aufgabe aus dem Fachgebiet sowohl in ihren
fachlichen Einzelheiten als auch in den fachübergreifenden
Zusammenhängen nach wissenschaftlichen und fachpraktischen sowie nach den Erfordernissen des Studiengangs
Rettungsingenieurwesen selbstständig zu bearbeiten.
Das Kolloquium dient der Feststellung, ob der Prüfling befähigt ist, die Ergebnisse der Bachelorarbeit, ihre fachlichen Grundlagen, ihre fachübergreifenden Zusammenhänge und ihre außerfachlichen Bezüge mündlich darzustellen
und selbstständig zu begründen und ihre Bedeutung für die
Praxis einzuschätzen.
Im Rahmen des Bachelorseminars berichten die Studierenden über ihre Erfahrungen mit der Bearbeitung der Bachelorthesis. Das Seminar dient dazu, die erworbenen
Kenntnisse und Fähigkeiten mit den anderen Studierenden
auszutauschen und in der Gruppe unter fachlicher Anleitung weiter zu vertiefen.
Modulinhalte:
Lehrmethoden:
Leistungsnachweis:
Voraussetzungen:
Literaturempfehlung:
Das Modul vermittelt:
• grundlegende Anwendungs- und Handhabungskompetenz für fachspezifische Aufgaben mit hohem Praxisbezug,
• die Fähigkeit Prozesse zu analysieren und mit Hilfe unterschiedlicher Methoden zu optimieren,
• die Fähigkeit sich wissenschaftliche Informationen zu
beschaffen und zu bewerten.
Die Bachelorarbeit ist in der Regel eine eigenständige Leistung mit einer theoretischen, konstruktiven, experimentellen oder einer anderen ingenieurmäßigen Aufgabenstellung, die eine ausführliche Beschreibung und Erläuterung
ihrer Lösung umfasst. In fachlich geeigneten Fällen kann
sie auch eine schriftliche Hausarbeit mit fachliterarischem
Inhalt sein.
Eigenständige praxisorientierte Projektarbeit, allein oder im
Team durch einen Professor individuell angeleitet
schriftlicher Bericht, Vortrag und mündliche Prüfung
s. Prüfungsordnung
Ebel, H.F.; Bliefert, C.; Kellersohn, A.: Erfolgreich Kommunizieren, Wily-VCH, Weinheim (2000),
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Modulhandbuch
weitere Fachliteratur je nach Thema
Workload / Credits:
Bachelorarbeit: 360 h / 12 ECTS,
Seminar und Kolloquium: 90 h / 3 ECTS, 30 h Seminar und
Kolloquium, 60 h Vor- und Nachbereitung
Empfohlene Einordnung: 7. Semester
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Modulhandbuch
Teil 2
Modulbeschreibungen von Wahlpflichtmodulen
des Bachelorstudiengangs
Rettungsingenieurwesen
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B5W1
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Rettungsdienststrukturen, Großschadenfall und Katastrophenschutz
5
Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner
Prof. Dr. Dr. Alex Lechleuthner
Das Modul vermittelt Kenntnisse zu:
• Rettungsdienststrukturen, -organisationsformen des Katastrophenschutzes sowie ihre Schnittstellen (z. B.
Krankenhäuser)
• Beschaffungsvorgängen rettungsdienstlicher Leistungen
nach europäischen und nationalen Vorgaben (Ausschreibungen) und ihrer Ausgestaltung
• Großschadensfällen, ihrer Ausprägung, sowie ihre Bewältigungsmöglichkeiten mit Ressourcen des Rettungsdienstes und Katastrophenschutzes
Anhand einer rettungsdienstlichen Übung (Einsatzübung,
Evakuierung, Krankenhauseinsatzübung) oder einer Ausschreibung werden praktische Erfahrungen gesammelt und
Fähigkeiten zur Planung, Vor- und Nachbereitung erlernt.
Modulinhalte:
Das Modul:
• vermittelt grundlegende Problemlösungskompetenz und
analytische Fähigkeiten,
• ermöglicht die Vertiefung von Kommunikations- und
Handlungskompetenz in nationalen und internationalen
Prozessen,
• verlangt die kritisch analytische Auseinandersetzung mit
Verordnungen, Normen, Richtlinien und sonstigen Vorschriften
I.
Strukturen von Rettungsdienst und Katastrophenschutz
I.1. Die Elemente des Rettungsdienstes, Krankentrans
portes und des Katastrophenschutzes.
I.2. Organisationsformen
- Kommunales Modell (öffentlicher Rettungsdienst)
- Dienstleistungskonzessionsmodell (öffentlicher RD)
- Gewerbliches Modell (privater RD)
1.3. Auswirkungen der Finanzierungsstruktur auf die
Ablauforganisation
- Beschaffungsvorgänge in den verschiedenen
Organisationsstrukturen (Ausschreibungen)
- Refinanzierungsmodelle (Satzung, Vertragsmodell)
- Verhandlungen mit den Kassen
II. Großschadensfälle
- Unterschiede Großschadensfälle, Katastrophen,
- Ursachen für Großschadensfälle und Katastrophen
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Modulhandbuch
Verletzungsmuster
- Bewältigungsstrategien
III. Planung von Übung und Ausschreibungen
- Vorbereitung auf die Übung / Ausschreibung
- Übungsdurchführung / Ausschreibungsdurchführung
- Analyse und Nachbereitung der Übung
Lehrmethoden:
Vorlesung, Übungen
Leistungsnachweis:
Klausur oder Hausarbeit
Voraussetzungen:
Rechtliche Grundlagen für Rettungsdienst und Feuerwehr
Literaturempfehlung:
- Segmente, Stumpf und Kossendey Verlag, Edewecht
- Order in Chaos, de Boer
Workload / Credits
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen 15 h, Seminar 15 h,
Vor- und Nachbereitung: 90 h
Empfohlene Einordnung: 7. Semester, Wahlpflichtmodul
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B5W2
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulinhalte:
Lehrmethoden:
Leistungsnachweis:
Voraussetzungen:
Literaturempfehlung:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Umwelt und Gesundheit
5
Prof. Dr. M. Rückert
Prof. Dr. M. Rückert
Die Studierenden lernen:
• biologisches und medizinisches Grundwissen,
• Kenntnisse über die Wirkung der wichtigsten Umwelteinflüsse,
• Kenntnis der wissenschaftlichen Hintergründe der Bewertungsdiskussion Umwelt und Gesundheit,
• Befähigung zur Teilnahme an öffentlichen Bewertungsdiskussionen
Das Modul schafft EDV-Medienkompetenz und fördert die
Sozialkompetenz insbesondere Kommunikationsfähigkeiten
• Eine Reise durch den Körper: Zellaufbau, Zellstoffwechsel, Grundzüge der Genetik, Organfunktionen
• Belastungspfade; Festlegung von Emissions- und Immissions- Grenzwerten
• Chemische Einflussgrößen
• Physikalische Einflussgrößen (Lärm, Radioaktivität, Elektrosmog)
• Psychosomatische Aspekte
• Bewertungskontroversen, Gesundheits- und Umweltpolitik
Seminaristischer Unterricht mit Vorträgen der Studierenden
Klausur
- Biologie in Schule und Beruf, Europa Lehrmittel Verlag
- Olov Sterner: Chemistry, Health and Environment,
Wiley-VCH
Workload / Credits:
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen 30 h,
Vor- und Nachbereitung: 90 h
Empfohlene Einordnung: 7. Semester, Wahlpflichtmodul
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel:
9B5W3
Credits:
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulinhalte:
Lehrmethoden:
Leistungsnachweis:
Voraussetzungen:
Literaturempfehlung:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung:
Führung und Kommunikation
5
Elke Eyckmanns, Dipl. Psych.
Elke Eyckmanns, Dipl. Psych.
Die Studierenden
• kennen Führungsstile,
• haben Wissen über Führung von Gruppen in Notfallsituationen,
• haben Wissen über Gruppendynamik,
• haben Wissen über Kommunikation,
• haben Wissen über Konflikte und Konfliktlösung in
Gruppen,
• kennen Grundstrukturen der Personalentwicklung,
• kennen Grundstrukturen der Qualitätssicherung.
Das Modul fördert Teamfähigkeit in der Gruppenarbeit und
verbessert die Anwendungs- und Handhabungskompetenz
in Bezug auf Kommunikation und Konflikte.
• Neues Führungsverhalten und situatives Führen
• Führen durch Persönlichkeit
• Führung, Teamarbeit und Supervision
• Konflikte in Gruppen erkennen und vorbeugen
• Konfliktbewältigung in Gruppen
• Kommunikationsfallen und -möglichkeiten
• Personalentwicklung – Führungsaufgabe?
• Qualitätssicherung – Führungsaufgabe?
Erarbeiten der Themen in Kleingruppen, Präsentation der
Theorie (Dozent), Rollenspiele, Aktive Präsentationen
Klausur
Organisation und Projektmanagement
− Von der Linde, von der Heyde, Haufe (2003): Psychologie für Führungskräfte,
− F. Rohrhirsch, Gabler (2002): Führen durch Persönlichkeit,
− Paul Hersey, verlag moderne industrie (1986): Situatives
Führen,
− Eric Berne, Rowohlt (2002): Spiele der Erwachsenen.
Psychologie der menschlichen Beziehungen,
− J. Bengel, Springer (2004): Psychologie in Notfallmedizin und Rettungsdienst,
− Bernd LeMar, Springer (2001): Menschliche Kommunikation im Medienzeitalter - Im Spannungsfeld technischer Möglichkeiten und sozialer Kompetenz,
− Dr. H. Hungenberg, R.Olgenbourg Verlag (1999): Problemlösung und Kommunikation - Vorgehensweisen und
Techniken,
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
•
•
Modulhandbuch
V. Birkenbihl, mvg: Kommunikationstraining,
G. Everly, J. Mitchell, Facultas (2002): Stressmanagement nach kritischen Ereignissen
Workload / Credits:
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen 30 h,
Vor- und Nachbereitung: 90 h
Empfohlene Einordnung: 7. Semester, Wahlpflichtmodul
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Modulhandbuch
Kürzel
9B3W1
Modulbezeichnung
Industrielle Wasser- und Abwasseraufbereitung
Verantwortlich:
Prof. Dr.-Ing. Gerd Braun
Dozent/innen:
Modulziele:
Prof. Dr.-Ing. Gerd Braun
Die Studierenden:
• lernen die wichtigsten Aufbereitungsverfahren für Trinkund Brauchwasser kennen und berechnen, sowie die
entsprechenden Apparate auszuwählen und zu dimensionieren,
• lernen die gesetzlichen Regeln zur Behandlung von industriellem Abwasser und zur Einleitung des gereinigten
Wassers in Gewässer kennen und anwenden,
• aufbauend auf den Verfahren zur Brauchwasseraufbereitung lernen die Studierenden die wichtigsten Methoden zur Abwasseraufbereitung kennen und Verfahrenskombinationen für einzelne Industrieabwässer zu wählen.
Das Modul:
• fördert die analytischen Fähigkeiten durch selbstständiges Lösen unbekannter Probleme,
• fördert die Methodenkompetenz zu ingenieurtechnischen Vorgehensweisen
Modulinhalte:
• Industrieller Wasserkreislauf
• Gesetzliche Regelungen: WHG, Trinkwasserverordnung, Direkt/Indirekteinleiter, Rahmenvorschriften und
Anhänge, Analysenparameter
• Sedimentation, Siebung, Filtration, Flockung
• Enthärtung, Entsäuerung
• Enteisenung, Entmanganung
• Biologische Verfahren
• Ionenaustauschprozesses
• Membranprozesse
• Beispiele für Branchenlösungen
Lehrmethoden:
Vorlesung, Übungen, Praktikum
Leistungsnachweis:
Klausur, 120 min
Voraussetzungen:
Allgemeine Chemie für Rettungsingenieurwesen
Literaturempfehlung:
− Braun; Foliensammlung, Katalog Übungsaufgaben,
− Klaus Hancke, Stefan Wilhelm; Wasseraufbereitung,
− Wilhelm Hosang, Wolfgang Bischof; Abwasseraufbereitung,
− Klaus Mudrack, Sabine Kunst: Biologie der Abwasseraufbereitung
Workload / Credits:
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen: 15 h, Praktikum: 15 h, Vor- und
Nachbereitung: 90 h
Empfohlene Einordnung: 7. Semester, Wahlpflichtmodul
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel
9B3W3
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulinhalte:
Lehrmethoden:
Leistungsnachweis:
Voraussetzungen:
Literaturempfehlung:
Workload / Credits:
Empfohlene Einordnung:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung
Membranprozesse
Prof. Dr.-Ing. Gerd Braun
Prof. Dr.-Ing. Gerd Braun
Die Studierenden:
• kennen die wichtigsten Membranverfahren und sind befähigt, die entsprechenden Membrantypen und Modulformen auszuwählen, zu berechnen und zu dimensionieren.
• erlernen die physikalischen und technischen Grenzen
der Verfahren.
• kennen technische und wasserchemische Methoden
zur Vorbehandlung der zu trennenden Flüssigkeiten,
insbesondere Wasser, sowie zur Vermeidung von Fouling und Scaling.
Das Modul:
• vertieft Methoden- und Problemlösungskompetenz, da
viele praktische Probleme durch Anwendung der grundlegenden physikalischen Gesetzmäßigkeiten systematisch analysiert und selbstständig bearbeitet werden,
• vermittelt grundlegende Methodenkompetenz zu ingenieurtechnischen Vorgehensweisen
• Herstellung und Materialien von Membranen
• Stofftransportmodelle und Stofftransportwiderstand
• Modulbauformen
• Hydraulik in Membranmodulen
• Druckgetriebene Membranprozesse: Umkehrosmose,
Nanofiltration, Ultrafiltration, Mikrofiltration
• Weitere Membranverfahren: Elektrodialyse, Dialyse,
Diafiltration, Pervaporation und Dampfpermeation,
Gastrennung
• Membranreaktoren
• Integration von Membranprozessen in Gesamtverfahren
• Vorbehandlung von Wässern, Wasserchemie
Vorlesung, Übungen, Praktikum
Klausur, 120 min
Allgemeine Chemie für Rettungsingenieurwesen, Physik
Braun, Foliensammlung, Katalog Übungsaufgaben
Thomas Melin, Robert Rautenbach, Membranverfahren
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen: 15 h, Praktikum: 15 h, Vor- und
Nachbereitung: 90 h
7. Semester, Wahlpflichtmodul
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel
9B3W5
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulinhalte:
Lehrmethoden:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung
Prozessanalytik - Grundlagen
Prof. Dr. Astrid Rehorek
Prof. Dr. Astrid Rehorek
• Das Modul vermittelt die Parameter, Techniken und Methoden der stoffspezifischen Analyse zur Anwendung in
Labor-, Prozess- und Umweltanalytik.
• Das Modul befähigt zur Interpretation von Analysenwerten und Validierung von Analysenverfahren.
Das Modul schafft Methodenkompetenz zu ingenieurtechnischen Vorgehensweisen
• Aufgaben der Prozessanalytik: Element- und Verbindungsanalytik, Strukturanalytik, Oberflächen- bzw. Verteilungsanalytik; Kontinuierliche und diskontinuierliche
Verfahren, Methodenauswahlkriterien;
• Der analytische Prozess: Grundregeln der Probennahme, Probenvorbereitung, Messprinzipien- und -signale,
Messwertauswertung;
• Beurteilung von Analysenergebnissen: Kalibrierung und
statistische Bewertung: Blindwert, Empfindlichkeit, Präzision und Richtigkeit, Selektivität, Nachweisgrenze, Bestimmungsgrenze;
• Methoden und Geräte in der Prozessanalytik: UV/VIS-,
IR- und Raman-Spektroskopie, Atomspektroskopie,
Röntgenfluoreszenzanalyse, ESCA- und Auger- Elektronenspektroskopie, Massenspektroskopie, Elektronenmikroskopie, Chromatographie, Elektroanalytik und
Thermische Analyse;
• Ausgewählte Anwendungen: Prozesskontrolle; Umweltgrenzwerterfassung; Reinheitsuntersuchungen bei Halbleitern, Stahl, Lebensmitteln und Pharmaka; Korrosions-,
Adhäsions- und Aktivitätsuntersuchungen an Oberflächen
2V, 1Ü, 1P; eine Exkursion, Einsatz multimedialer Techniken; 6 größere Praktikumversuche in Zweiergruppen; Ausgewählte Vorlesungsinhalte und Übungen im Netz.
Leistungsnachweis:
Präsentation, Klausur
Voraussetzungen:
Literaturempfehlung:
Allgemeine Chemie für Rettungswesen, Physik
G. Oesterle; Prozessanalytik – Grundlagen und Praxis, Oldenbourg Verlag 1995
Workload / Credits:
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen: 15 h, Praktikum: 15 h, Vor- und
Nachbereitung: 90 h
7. Semester, Wahlpflichtmodul
Empfohlene Einordnung
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel
9B3W9
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulinhalte:
Lehrmethoden:
Leistungsnachweis:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung
Instandhaltung
Prof. Dr.-Ing. Gerhard Steinborn
Prof. Dr.-Ing. Gerhard Steinborn
• Das Modul vermittelt Arbeitstechniken und Arbeitsmittel
der Anlagenbetriebstechnik und des Anlagenmanagements, insbesondere verfahrenstechnischer Anlagen.
• Das Modul schafft grundlegende Kenntnisse über gesetzliche Regelungen zu Arbeitsschutz und Anlagensicherheit
Das Modul realisiert grundlegende Anwendungs- und
Handhabungskompetenz für fachspezifische Aufgaben mit
hohem Praxisbezug
• Grundlagen und rechtlicher Rahmen
• Regeln der Technik, Methodik
• Verfügbarkeit technischer Systeme / Störgrößen
• technische Diagnoseverfahren
• Anlagensicherheit, Schadensforschung / Kennwerte
• Instandhaltungsstrategien
• Instandhaltungsmanagement
• Instandhaltung und Konstruktionsmethodik
• Standards und EDV-Hilfsmittel
• Life Cycle Betrachtung von Großanlagen
Vorlesung, Referate, selbstständige Übungen
Schriftliche oder mündliche Prüfung bzw. begleitende Leistungsnachweise
Voraussetzungen:
Literaturempfehlung:
Arbeits- und Anlagensicherheit
Eichler, Chr.: Instandhaltung;
Adams, H.-W.: Integriertes Managementsystem für Sicherheit und Umweltschutz,
Böhnert, R.: Bauteil- und Anlagensicherheit; Zeitschrift Instandhaltung,
Workload / Credits:
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen: 30 h
Vor- und Nachbereitung: 90 h
Empfohlene Einordnung: 7. Semester, Wahlpflichtmodul
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel
9B4W12
Verantwortlich:
Dozent/innen:
Modulziele:
Modulhandbuch
Modulbezeichnung
Anlagenhydraulik zur Wärme- und Kälteversorgung
Prof. K. Sommer
Prof. Cousin, Prof. Sommer
Die Studierenden:
• können einfache hydraulische Netze ohne Rechenprogramm berechnen,
• kennen die Funktionsweise und das Teillast- und Systemverhalten einzelner Komponenten in hydraulischen
Netzen,
• kennen Aufbau, Funktionsweise kommerzieller Rechenprogramme und können diese bedienen..
Das Modul:
• vermittelt Methodenkompetenz zur Durchführung von
Computersimulationen,
• verbessert die Anwendungs- und Handhabungskompetenz in Bezug auf die Beurteilung von sehr unterschiedlichen Hydraulischen Netzwerken,
• schafft EDV-Medienkompetenz.
Modulinhalte:
• Aufbau, Eigenschaften und Betriebsverhalten hydr. Systemkomponenten (Pumpen, Ventile, 3-Wege-Mischer, 4Wege-Mischer, hydr. Weiche, Druckminderer, Wasserstrahler)
• Knoten- und Maschenregeln und deren mathematische
Kopplung
• Systemanalyse (Druckhaltung, Lagedruck, thermischer
Auftrieb-Schweredruck, Druck-Weg-Diagramme)
• Charakteristische hydraulische Eigenschaften von Heizungsanlagen
• Systemverhalten (hydraulischer Abgleich, Ventilautorität)
• Berechnungsverfahren für vernetzte Systeme (Auslegung im Nennlastbetrieb, Teillastbetrieb)
• Dynamische Belastungen
• Regelstrategien
Lehrmethoden:
Vorlesung 50%, Übung 50%, Simulationslabor, Projektaufgabe
Leistungsnachweis:
Klausur
Voraussetzungen:
Strömungstechnik, Technische Thermodynamik
Literaturempfehlung:
Miller, Industrial Networks
Workload / Credits:
150 h / 5 Credits
Vorlesung: 30 h, Übungen: 30 h
Vor- und Nachbereitung: 90 h
Empfohlene Einordnung: 7. Semester, Wahlpflichtmodul
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Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen
Kürzel
9BZW4
Modulhandbuch
Modulbezeichnung
Credits:
Verantwortlicher:
Personale, soziale und methodische Kompetenz
5
Dr. Jürgen Rolle, Leiter des ZaQ
Weitere Dozenten:
unterschiedlich, je nach gewähltem Kurs
Modulziele:
• Weiterentwicklung der persönlichen, sozialen und me-
thodischen Kompetenz in eigener Verantwortung durch
Weiterbildungskurse des Zentrums für außerfachliche
Qualifikation (ZaQ).
Modulinhalte:
Das Modul:
• erhöht die Kreativität, Eigeninitiative und Zielstrebigkeit,
• schafft aktuelle EDV- und Medienkompetenz,
• vertieft die Kommunikations- und Handlungskompetenz
in nationalen und internationalen Prozessen
je nach gewähltem Kurs,
Die Kursinhalte sind im Internet unter: www.z-a-q.de zu finden.
Es müssen Kurse im Umfang von 5 ECTS aus folgendem
Angeboten des ZaQ gewählt werden:
Personelle Kompetenz: PK 0169, PK0170, PK0172, PK173
Soziale Kompetenz: SK0183 bis SK0187, SK0189 bis
SK0196
Methodische Kompetenz: MK0200 bis MK0203, MK0205
bis MK0209, MK0215 bis MK0217
unterschiedlich, je nach gewähltem Kurs
unterschiedlich, entsprechend des gewählten Kurses
keine
unterschiedlich, je nach gewähltem Kurs
150 Std./ 5 Credits
Lehrmethoden:
Leistungsnachweis:
Voraussetzungen:
Empfohlene Literatur:
Workload / Credits:
(30 Std/Credit)
Empfohlene Einordnung: 7. Semester
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