Abschied von den 4. Klassen

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Abschied von den 4. Klassen
SCHÜLERZEITUNG DER GRUNDSCHULE PRIESTEWITZ OT LENZ
AUSGABE 4 – Juni 2014
Abschied von den 4. Klassen
Auf Wiedersehen!!
1
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Impressum
Abschied von den 4. Klassen
Liebe Schüler der 4. Klassen
Abschlussfahrt Klasse 4b nach Strehla
Die 1. Oberschule Am Kupferberg Großenhain
Eindrücke von Schülern aus der Klasse 4a
Auf Stimmenfang in der Klasse 4a
Rückblick auf unsere Zeit in der Grundschule
Schulnews
Mathematikolympiade
Starthilfe
Teilnahme am Jugendjournalistenpreis 2014
Wo ist der Baum hin?
Termine im April/Mai
Ausblick Schulwandertag
Förderverein der GS Lenz
Gib dem Förderverein ein Gesicht
Frühlingsfest an der Grundschule
Arbeitsgemeinschaften vorgestellt
Frau Schubert und ihre Streitschlichter
Kunst AG
Mathe AG
Wandertage
Der Frühling
Familienwandertag der Klasse 4a
Wandertag nach Dresden
Klassenaktivitäten
Osterfrühstück
Eine Sorbin zu Besuch
Sport
Crosslauf
Fördertraining mit Dynamo Dresden
Zweifelderballturnier - Interview mit Maxi Czayka
Laskerturnier
Interview Janos Rössler
Schwimmunterricht im "Wellenspiel"
Bücher, Bücher, Bücher
In der Karl-Preusker-Bücherrei Großenhain gefunden
Geschichte
Susi die kleine Waisenkatze – Teil 4
Tierisch
Osterhasen
Tiere auf dem Bauernhof
Witze
Rätselseiten
Labyrinth
Sudoku
Von Punkt zu Punkt
Des Rätsels Lösung von Ausgabe 3
Mails von Lesern
Wünsche und Ausblick
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Impressum
Redaktion:
AG „Die Kinderredakteure“ der Grundschule Priestewitz
Ringstraße 40, 01561 Priestewitz, OT Lenz
Tel: 035249 71999
E-Mail:
[email protected]
Chefredaktion:
Corina Pech
Redaktion:
Leonie Leutritz, Klasse 2a
Lelaina Pech, Klasse 3a
Nele Einert, Klasse 3b
Niclas Tillig, Klasse 4a
Franziska Wolf, Klasse 4a
Linda Gronenberg, Klasse 4b
Gastbeiträge:
Frau Menke
3
Liebe Schüler der 4. Klassen
In ein paar Wochen werdet ihr unsere Grundschule verlassen. Dann liegen 4
lange, aber hoffentlich auch schöne Jahre hinter euch.
In dieser Zeit habt ihr zusammen gelernt, gelacht und vielleicht auch ein
bisschen Unsinn gemacht.
Ich kann mir vorstellen, dass ihr nicht jeden Tag gern in die Schule gegangen
seid. Manchmal ärgerte man sich über seinen Freund oder seine Freundin, über
die schlechte Note, die man bekommen hatte oder auch über die vielen
Hausaufgaben. Sicher freut ihr euch auf die neue Schule. Aber auch dort
werdet ihr euch mal streiten, auch dort wird es schlechte Noten geben und auch
dort werdet ihr viele Hausaufgaben bekommen.
Falls das nicht so sein wird, sagt es mir bitte schnell. ☺
Ich möchte euch aber auch noch an die schönen Dinge der Grundschulzeit
erinnern.
Die Schuleinführung
mit der riesigen
Zuckertüte oder das
erste Buch, was ihr
allein lesen konntet.
Toll waren sicher
auch die Lesenächte
und die vielen
Projekte, bei denen
ihr mitgemacht habt.
Erinnert ihr euch
noch an den letzten
Schulwandertag?
Schulanfangsfoto der jetzigen Klasse 4a (
fotografiert von Foto Schönberg)
In Rathen habt ihr zusammen „Mein Freund Wicki“ angesehen. Im letzten Jahr
hattet ihr das tolle Zirkusprojekt, wo jeder von euch seine Rolle gespielt hat.
Euch fallen sicher noch hundert andere schöne Momente ein, an die ihr euch
gern erinnern werdet.
4
Manch einer von euch
ist vielleicht auch
schon ein bisschen
traurig oder hat ein
wenig Angst vor dem
Neuen. Aber ihr seid
nicht allein. Viele von
euch gehen
gemeinsam an eine
neue Schule. Alte
Freunde werden sich
mit neuen Freunden
Schulanfangsfoto der jetzigen Klasse 4b
(fotografiert von Foto Schönberg)
vermischen und nach einiger Zeit ist die neue Schule gar nicht mehr so neu für
euch!
Und wenn ihr doch mal Sehnsucht habt – ihr wisst ja wo die alte Grundschule
steht. Wir freuen uns auf euch!!
Auf dem Schreibtisch von meiner Mama steht ein Spruch (aus dem Gedicht
„Stufen“ von Hermann Hesse), den finde ich sehr schön.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
Ich diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Anfang an eurer neuen Schule
und alles Gute für die Zukunft!
Eure Lelaina
Lelaina, Klasse 3a, GS Lenz
5
Abschlussfahrt der Klasse 4b nach Strehla
Vom 12.05. – 16.05 2014 waren wir auf
unserer Klassenfahrt in der Jugendherberge
Strehla. Montag früh trafen wir uns alle am
Bahnhof in Priestewitz. Frau Findewirth lud
alle unsere Koffer in ihr großes Auto und
fuhr zusammen mit Till schon mal nach
Strehla. Da mussten wir die Koffer nicht
selbst tragen. In Strehla angekommen,
teilten wir uns auf die Zimmer auf. Wir
haben im Turm geschlafen und die Lehrer
und Muttis im Hauptgebäude.
Gruppenfoto am Bahnhof Priestewitz
zur Verfügung gestellt von Frau Döhnert
In den 5 Tagen haben wir viel erlebt. Das
Maskottchen der Jugendherberge ist der
Graslöwe. Wir bekamen ihn als Handpuppe
und nahmen ihn auf alle Ausflüge mit,
denn er sollte alles miterleben, was wir
unternommen haben. Wir waren bei einem
Imker, bei dem wir zum Beispiel auch
Kerzen aus Bienenwachs machen durften.
In der Walderlebnisscheune stellte uns
Herr Müller, Till und der Graslöwe
fotografiert von Linda
der Förster verschiedene Tiere vor, auch welche, die vom Aussterben bedroht
sind. Am Nixstein erzählte uns der Leiter der Jugendherberge, Herr Müller,
eine spannende Geschichte über die Nixen
am Nixstein. Wir haben sogar
Nixenschuppen gefunden und im Wasser
tauchte plötzlich eine Nixe auf. Sie hatte
grün-gelbe Haare und einen Fischschwanz.
Außerdem besuchten wir ein Klärwerk. Dort
mussten wir uns die Nasen zuhalten, weil es
mächtig gestunken hat. Beim Besuch der
Mülldeponie lernten wir einiges über die
Mülltrennung. Als Geschenk bekamen alle
Der geheimnisvolle Nixstein
eine Weste und eine kleine Mülltonne.
fotografiert von Linda
6
Abends in der Jugendherberge war uns auch nicht langweilig. Am Mittwoch war
Disco. Der Graslöwe, kam herein und tanzte mit uns den Gangnam Style. Alle
machten mit, sogar Frau Döhnert, Frau Kutzner, Frau Krauspe und Frau
Findewirth. Einen Tag später kam Frau Fritsche, um Frau Findewirth abzulösen.
Am Donnerstag war großes Lagerfeuer, an dem wir Knüppelkuchen machen
konnten. Wir bekamen alle ein T-Shirt mit dem Graslöwen und alle haben
gegenseitig auf den T-Shirts unterschrieben.
Am letzten Tag besuchten wir das Nudelmuseum und konnten dort zum Mittag
gleich Nudeln essen.
Freitag 13 Uhr kamen wir wieder in Priestewitz am Bahnhof an und Familie
Findewirth brachte auch unsere Koffer wieder mit zurück.
Es war eine sehr schöne Klassenfahrt und wir werden uns noch lange daran
erinnern.
Vielen Dank an Frau Krauspe, Frau Fritzsche und Frau Findewirth, die uns
begleitet haben und an die fleißigen Muttis, die vorab alles so gut organisiert
haben. Danke auch an Frau Döhnert und Frau Kutzner.
Linda Gronenberg, Klasse 4b
Gruppenfoto vor der Jugendherberge Strehla
zur Verfügung gestellt von Frau Döhnert
7
Die 1. Oberschule Am Kupferberg Großenhain
Wir wollen euch heute die „Kupferbergschule“ in Großenhain vorstellen, da wir
uns dort ab der 5. Klasse
angemeldet haben.
Die Schule gefällt uns von innen
und außen sehr gut. Zum Tag der
offenen Tür konnten wir sie uns
schon einmal anschauen. Dort
lernen ca. 260 Schüler, die jeden
Tag um die 6-7 Stunden haben. Sie
werden von 28 Lehrern
unterrichtet. Außerdem gibt es
einen Hausmeister und eine
Sekretärin.
1. Oberschule Am Kupferberg Großenhain
Die meisten Klassenzimmer sind bereits renoviert. Im gesamten Schulhaus sind
verschiedenen Gemälde ausgestellt und es gibt sogar ein Aquarium. Es stehen
zurzeit 22 Ganztagsangebote zur Verfügung, zum Beispiel Reiten,
Streitschlichter, Kegeln, Töpfern, Volleyball, Basteln oder Handball. Ab Mittags
gibt es Spiel- und Freizeitangebote. Und im Schulhaus kann man sich in Relaxund Ruhezonen zurückziehen. Der Schul- und Buchclub ist täglich von 11 bis 17
Uhr geöffnet. Außerdem gibt es einen regelmäßigen Schüleraustausch mit
Partnerschulen aus Italien, Ungarn und den Niederlanden.
Franziska: Ich habe mich an der Mittelschule am Kupferberg angemeldet, weil
meine Großeltern in der Nähe wohnen und weil dort viele Freunde von mir
hingehen möchten. Am besten gefallen mir die Ganztagsangebote, die
Klassenzimmer und die netten Lehrer. Am meisten freue ich mich auf die neuen
Fächer. Nicht so gefallen hat mir die kleine Turnhalle.
Linda: Ich habe mich an der Mittelschule am Kupferberg angemeldet, weil mein
Vati und mein Onkel dort schon waren und weil meine Tante nicht weit weg
wohnt. Außerdem macht meine Großtante mit ihrem Bäckermobil dort die
Pausenversorgung. Gut finde ich das Aquarium und die vielen Ganztagsangebote.
Ich freue mich schon auf Französisch und auf Englisch. Schade finde ich, dass
dann mein Schulweg länger ist.
Wer mehr über die 1. Oberschule am Kupferberg wissen möchte, kann auch im
Internet unter www.Kupferbergschule.de nachschauen.
Franziska Wolf, Klasse 4a und
Linda Gronenberg, Klasse 4b
Quelle Bild: www.kupferbergschule.de
8
Eindrücke von Schülern aus der Klasse 4a
Interview mit Tim Zscheile
Niclas:
Was hat dir in der Schulzeit gefallen?
Tim:
Es sieht sehr schön aus, die Schule. Es
gibt sehr viele Klassen, das find ich gut.
Dann kriegt man mehr Geld.
Niclas:
Was hat dir nicht so gefallen?
Tim:
Die vielen Hausaufgaben.
Interview mit Jonas Mai
Niclas:
Wie hat es dir in der Schule gefallen?
Jonas:
Gut.
Niclas:
Was ist gut an der Schule?
Jonas:
Also, dass wir nicht sehr, sehr viele
Hausaufgaben aufbekommen.
Niclas:
Was gefällt dir nicht so?
Jonas:
Na ja, gar nichts.
Interview mit Maximilian Czayka
Niclas:
Was hat dir in der Schule gefallen?
Max:
Ich finde, die Schule sehr schön,
weil ich da viele Freunde
kennen gelernt habe. Es macht auch
Spaß. Vielleicht ja nicht die
Hausaufgaben.
Niclas:
Und was gefällt dir nicht so?
Max:
Mir gefällt eigentlich alles so....
9
Interview mit Leonard Zscheile
Niclas:
Wie gefällt dir die Schule?
Leo:
Sehr gut.
Niclas:
Was gefällt dir in der Schule?
Leo:
Ich finde die Schule wie schon gesagt
sehr schön. Ich lerne sehr gern.
Niclas:
Was gefällt dir nicht so?
Leo:
Ich wünsche mir ein bisschen mehr
Hausaufgaben. Es ist mir schon ein bissel zu wenig.
sonst habe ich nichts zu sagen.
Selbstinterview Niclas
Gefallen tut es mir sehr, weil es einen
großen Hof gibt, zum Spielen gibt es
auch eine Seilbahn. Aber die Hausaufgaben
gefallen mir nicht.
Interviews mit Tim, Jonas, Maximilian und Leonard
Niclas, Klasse 4a, GS Lenz
Fotos von Niclas zur Verfügung gestellt
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mir hat am besten gefallen, als
wir immer weggefahren sind....
und der Sportunterricht
...Sportunterricht
....der Deutsch-, der Mathe-,
der Sach-, der
Englischunterricht haben
gefallen, mir hat sozusagen
fast alles gefallen
die
Halloweenparties…
Auf Stimmenfang in der Klasse 4a
Woran werdet ihr euch sehr gern erinnern?
...wo wir nach Limbach Oberfrohna gefahren
sind...
...der Ausflüge in
der 3.Klasse,
die Wandertage...,
das
Schullandheim,...
..die
Bowlingabende...
.und der
Sportunterricht
.... dass wir so viele
Wandertage gehabt
haben
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Rückblick auf unsere Zeit in der Grundschule
Alina, Philipp und Moritz aus der Klasse 4b erinnern sich gerne an ihre
Grundschulzeit und haben dafür ein paar Fragen beantwortet:
Kannst du dich noch an deinen Schulanfang erinnern und wie sah deine
Zuckertüte aus?
Philipp:
Ich kann mich sehr gut an meinen Schulanfang erinnern. Meine
Zuckertüte war eine tolle Piratenzuckertüte.
Alina:
Bei mir war ein Schmetterling drauf und meine Mama hat sie selber
gemacht.
Moritz:
Meine Zuckertüte war rot mit einem Drachen drauf.
Erinnerst du dich an deinen ersten Schultag und was fandest du an dem Tag
am besten?
Philipp:
Ich fand am besten, dass ich viele neue Kinder kennen gelernt habe
und dass ich mit meinem Freund Tillmann in eine Klasse gegangen
bin.
Alina:
Ich fand die Schule und die Lehrer am besten.
Was sind deine Lieblingsfächer?
Philipp:
Sport, Kunst, Musik
Alina:
Kunst, Musik, Sport
Moritz:
Kunst, Sport, Werken, Sachkunde
Welche Fächer magst du nicht so?
Philipp:
Deutsch
Alina:
Englisch
Moritz:
Mathe, Deutsch, Englisch, Musik
Hast du einen Lieblingslehrer/ eine Lieblingslehrerin?
Philipp:
Frau Jahn
Alina:
Frau Jahn, Frau Kutzner, Frau Pohl
Moritz:
Frau Jahn
Welche Feste und Aktionen fandest du in der Schule am besten?
Philipp:
Ich fand dieses Jahr Ostern am besten mit dem schönen Frühstück
und den Geschenken.
Alina:
Mir gefällt das Talentefest.
Moritz:
20 Jahre Schule war toll!
12
Worauf freust du dich in der neuen Schule?
Alle 3:
Auf neue Freunde!
Philipp, Alina und Moritz haben folgende Vorschläge, was noch verbessert
werden könnte, zum Beispiel:
-
mehr Aktionen in der Schule, mehr AG`s und außerschulische
Sportangebote
-
Fußballtore wären nicht schlecht und dass zur Hofpause der große
Sportplatz genutzt werden kann
-
auch im Unterricht könnte für einiges mehr Zeit eingeplant werden
Vielen Dank für eure Mitarbeit!
Linda, Klasse 4b, GS Lenz
Fotograf: Linda, Klasse 4b, GS Lenz
Alina
Philipp
Moritz
13
Mathematikolympiade
Die Grundschule Lenz beteiligte sich dieses Jahr an einer Mathematikolympiade.
An der Olympiade nahmen vier Grundschulen teil, die Grundschulen Kalkreuth,
Ponickau, Schönfeld und Lenz. Es gab drei Stufen. Stufe 1 war die leichteste und
dann wurde es immer schwerer. An der ersten Stufe nahmen alle Kinder teil.
Danach schieden die meisten Kinder aus und nur die, die am wenigsten Fehler
gemacht hatten, durften an der zweiten Stufe teilnehmen. Die war schon
schwieriger. Nach der zweiten Stufe schieden wieder Kinder aus und es blieben
nur noch zwei aus jeder Klassenstufe übrig. Am ersten April fand dann die dritte
und somit schwerste und letzte Stufe in Kalkreuth an der Grundschule statt. In
der Mathematikolympiade war es, als wenn man eine Arbeit schreibt, bloß dass
man keine Note darauf bekommt. Wir mussten uns die Aufgaben selbst erlesen
und bekamen sie nicht erklärt. Nur die ersten Klassen durften fragen, wenn sie
eine Aufgabe nicht lesen konnten. In jeder Klassenstufe gab es einen Sieger.
Der Sieger erhielt nicht nur eine Urkunde, sondern auch einen Pokal. Von vier
möglichen Pokalen erreichte die GS Lenz 2, und damit sind wir sehr zufrieden.
Einen Pokal erreichten Annika Neumann aus der zweiten Klasse und Nele Einert
aus der Klasse 3b.
Ich fand die Mathematikolympiade sehr schön und sie hat mir auch großen Spaß
gemacht. Ich hätte nichts dagegen, wenn es so etwas im nächsten Jahr wieder
geben würde.
Nele, Klasse 3b, GS Lenz
Foto von Frau Menke zur Verfügung gestellt
erfolgreiche Teilnehmer der Mathematikolympiade
14
Starthilfe!
Dank unserer fleißigen Kinderredakteure unter Leitung von Frau Pech erschien
im Dezember 2013 die 1. Ausgabe unserer Schülerzeitung, die inzwischen den
Namen „Schul-Kater“ erhielt. Viele lustige und interessante Themen kann man
darin finden. Eine tolle Sache!
Im Februar beantragten wir beim Sächsischen Staatsministerium für Kultus eine
Starthilfe für unsere Schülerzeitschrift. Anfang April erhielten wir den
Bescheid, dass wir zu den ausgewählten Schulen gehören, die einen einmaligen
Zuschuss von 250 € erhalten. Super!
Wir werden davon eine Druckerpatrone und Druckerpapier sowie ein
Diktiergerät, einen USB –Stick, Papier und Stifte kaufen.
Liebe Kinderredakteure, ihr könnt diese Dinge sicherlich gut gebrauchen. Wir
wünschen euch weiterhin viel Spaß und Erfolg bei der Zeitungsarbeit und freuen
uns auf die nächste Ausgabe!
Macht weiter so!
E. Menke
Gastbeitrag von Frau Menke
Schulleiterin
Quelle: http://fsrmed.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/250_Euro_Scheine1.jpg
Die Kinderredakteure haben sich sehr gefreut, dass sie die Starthilfe
erhalten haben. Vielen Dank an Frau Menke für das Besorgen der vielen
Dinge!
C. Pech
Redaktionsleitung
15
Teilnahme am Jugendjournalistenpreis 2014
Im letzten Jahr haben wir bereits mit der Kinderseite im Amtsblatt am
Jugendjournalistenpreis 2013 teilgenommen. Leider konnten wir mit der
Kinderseite nicht die Kriterien, die der Wettbewerb stellt, erfüllen. So konnten
wir auch nicht direkt am Wettbewerb teilnehmen, aber unsere Arbeit wurde von
der fachkundigen Jury bewertet. Wir haben ein gutes Feedback erhalten und
fühlten uns dadurch noch mehr angespornt.
Seit diesem Schuljahr haben wir nun eine richtige Schülerzeitung und erfüllen
somit die Kriterien für den Wettbewerb.
Nach kurzer Beratung der Kinderredakteure haben wir uns gemeinsam
entschieden, mit der Ausgabe 3 vom April 2014 in den Wettbewerb zu gehen.
Gleichfalls haben sich die Kinderredakteure auch mit einem Einzelbeitrag
beworben.
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Linda mit dem Artikel "Meine Katze Minka" aus Ausgabe 1, Dezember 2013
Franziska mit dem Artikel "Unser letzter Schultag vor den
Weihnachtsferien" aus Ausgabe 2, Februar 2014
Niclas mit dem Artikel "Olympia" aus Ausgabe 3, April 2014
Lelaina mit dem Artikel "Unsere erste Wahl" aus Ausgabe 1, Dezember
2013
Nele mit dem Artikel "Der Staudaer Weihnachtsmarkt" aus Ausgabe 2,
Februar 2014
Unsere Online – Zeitung sowie die Einzelbeiträge werden nun von einer Jury aus
Vertretern der Veranstalter des Jugendjournalistenpreises sowie Fachleuten
aus Journalismus, Fotografie sowie Mediengestaltung bewertet.
Voller Aufregung erwarten wir das diesjährige Feedback.
Redaktionsleitung
C. Pech
Quelle Bild: http://jugendjournalistenpreis.de
16
Wo ist der Baum hin?
Am 13.07.2012, feierten wir unser erstes Abschlussfest. Wir hatten das erste
Schuljahr fast geschafft. Auf den damals gemachten Fotos sieht man einen
großen Baum, der neben dem Schulgebäude steht.
Abschlussfest Klasse 1a im Jahr 2012
Diesen gab es auch noch zum großen 20 jährigen Schuljubiläum 2013. Auch da
flogen Luftballons in den Himmel. Einige
von ihnen hingen mehrere Tage im Baum
fest.
Aber der Baum ist seit einiger Zeit
nicht mehr da. Wo ist er hin? Warum
wurde dieser schöne Baum gefällt? Ich
habe schon einiges gehört, aber es ist
auch alles ein bisschen durcheinander.
Im Amtsblatt stehen manchmal
komische Sachen drin, die ich nicht
richtig verstehe. Es ist halt für die
Erwachsenen geschrieben.
Vielleicht kann es uns die
Bürgermeisterin Frau Frentzen mal
erklären.
Luftballons zum Schuljubiläum
Also liebe Frau Frentzen, wo ist denn nun der Baum hin?
Lelaina, Klasse 3a, GS Lenz
Foto Abschlussfest von Frau Pech fotografiert
Foto Schuljubiläum von Frau Tillig zur Verfügung gestellt
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Hallo, liebe Lelaina, liebe Kinder.
Es freut mich, dass du mit offenen Augen deine Umgebung wahrnimmst und
sogar auf den Fotos festgestellt hast, dass diese riesige Pappel nun seit einigen
Wochen fehlt. Der Grund ist ganz einfach: der alte Sportraum musste dringend
geschlossen werden und dafür kommt an die Grundschule Lenz ein neuer
Turnraum für euch Kinder und zwar genau an die Stelle, an welcher die Pappel
stand und sich das ganze Basketballfeld derzeit noch befindet. Das sieht dann so
aus: das Kästchen mit der 220/2 ist der neue Raum mit Umkleidekabinen und
Geräteräumen und das schräg schraffierte unförmige Gebäude ist die
Grundschule.
Die Pappel wurde abgesägt durch den Bauhof und
das Holz haben bedürftige Menschen zum Heizen
erhalten. Das Reck, einige Bäume sowie Sträucher
werden umgepflanzt.
Baubeginn ist in der ersten Juniwoche. Da könnt ihr dann jeden Tag in der
Hofpause sehen wie euer Turnraum „wächst“. Ich hoffe, liebe Lelaina, deine
Fragen soweit beantwortet zu haben und freue mich auf die Einweihung zu den
Winterferien.
Susanne Frentzen
Bürgermeisterin
18
Liebe Frau Frentzen,
vielen Dank, dass Sie meine Frage beantwortet haben. Jetzt habe ich es richtig
verstanden und Dank der Zeichnung kann ich mir auch vorstellen, wie es mal
aussehen wird.
Ich werde den Bau beobachten und wenn ich etwas nicht weiß oder mir erklären
kann, dann frage ich einfach noch mal nach!
Ihre Lelaina
Lelaina, Klasse 3a, GS Lenz
Anmerkung der Redaktionsleitung
Der Neubau wird in der Ausgabe 5 (November 2014) unser Titelthema sein. Habt
ihr Fragen dazu, dann schickt sie uns. Wir werden versuchen die Antworten zu
finden!
C. Pech
Redaktionsleitung
19
Termine im Juni / Juli
•
Schulwandertag: 02.06.2014
Quelle Bild:
http://us.cdn4.123rf.com/168nwm/clairev/clairev1107/clairev110700055/10107486cartoon-wanderer-junge--vektor-illustration.jpg
•
Pfingstmontag: 09.06.2014
•
Schulfreier Tag: 10.06.2014
•
Projekttage Sport: 11. – 13.06.2014
Quelle Bild: http://regenbogen-schule.org/starnet/media/Fussballturnier12/108013_fussballwm-2010_gb-bild%5B1%5D.gif
Termine entnommen von der Homepage der GS Lenz
Redaktionsleitung
C. Pech
20
Ausblick Schulwandertag
Am 02.Juni 2014 ist unser schon lang geplanter Schulwandertag. Wir werden mit
dem Bus zur Kulturinsel Einsiedel fahren.
Was uns da wohl alles erwarten wird?
Wenn ihr neugierig seid, dann könnt ihr unter
http://www.kulturinsel.com/kulturinsel-einsiedel-freizeitpark-erlebnisparkkuenstlerische-holzgestaltung.html
schon mal schauen. Die Internetseite steckt voller Überraschungen. Geht doch
einfach schon mal auf Entdeckungsreise…
Lelaina, Klasse 3a, GS Lenz
Quelle Bild: http://www.kulturinsel.com/freizeitpark/park-und-attraktionen.html
21
Gib dem Förderverein ein Gesicht
In den letzten Ausgaben unserer Zeitung haben wir schon viel über den
Förderverein unserer Schule berichtet. Heute zeigen wir euch die Gesichter, die
hinter dem Förderverein (Vorstand) stecken.
v.l.n.r.: Kati Schönberger, Christina Neumann, Kathleen Fehrmann, Christin Schubert, Anja Mücke
Ihr habt bestimmt jemanden auf dem Foto wieder erkannt, oder?
Die 5 Frauen bilden den Vorstand und haben folgende Funktionen im
Förderverein:
Kati Schönberger - Beisitzer
Christina Neumann - Stellvertreter
Kathleen Fehrmann- Vorsitzende
Christin Schubert - Schriftführer
Anja Mücke - Kassenwart
Vielen Dank für die tolle Arbeit, die alle vom Förderverein leisten!
Lelaina, Klasse 3a, GS Lenz
Foto von Frau Schönberger zur Verfügung gestellt
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Frühlingsfest an der Grundschule
Am 11.04.2014 fand wieder unser jährliches Frühlingsfest statt. Die Grundschule
Priestewitz und der Förderverein hatten dazu recht herzlich eingeladen.
Als erstes habe ich mich im Schulcafe gestärkt. Bei der tollen Auswahl fand
jeder eine süße Leckerei. Auch gab es Kaffee für die Erwachsenen, die sich dort
unterhalten haben.
Danach habe ich mit meinen Freunden die Angebote erkundet. Bastelfreunde
konnten die Bastelstation erobern und Ostereier gravieren. In der Kinderdisko
gab es Tanzspiele, die für etwas Stimmung sorgten. Die Jungs haben draußen
Fußball gespielt.
Toll fand ich die Chronik, die ausgelegt war. Dort haben wir auf einem Foto Frau
Schumann (ehemals Frau Müller) und andere Lehrer entdeckt. Sie sahen alle
ganz anders aus. Das fanden wir lustig. Auch unsere Schulzeitung lag
ausgedruckt da und jeder der Lust hatte, konnte sie anschauen.
Schade fand ich, dass nicht so viele Leute da waren.
Vielen Dank an die vielen fleißigen Bäcker und Helfer, die für ein schönes Fest
gesorgt haben!
Lelaina, Klasse 3a, GS Lenz
Fotos von Frau Tillig zur Verfügung gestellt
Bastelarbeiten
23
Frau Schubert und ihre Streitschlichter
In der Grundschule Lenz leitet Frau Schubert die Streitschlichter AG.
11 Kinder aus den Klassen 3 und 4 treffen sich aller 2 Wochen am Montag zur zu
dieser AG. Wir lernen bei Frau Schubert, wie man einen Streit schlichtet. Am
Anfang unserer Treffen machen wir immer ein kleines Spiel. Wir lernen, wie man
sich am besten verhält, wenn Schüler sich streiten. Man soll allen Beteiligten
genau zuhören. Es gibt bei jeder Schlichtung immer 2 Schlichter. Einer fragt
die Beteiligten, was sie für Probleme miteinander haben. Den 2. Streitschlichter
nennt man Nebenschlichter. In einem Vertrag schreibt er alles mit, z.B.:
• Wer streitet?
• Was gibt es für ein Problem?
• Wie kann das Problem gelöst werden?
4 Schüler durften sogar einige Tage in Chemnitz im Streitschlichter-Camp
verbringen und dort noch viele interessante Dinge dazu lernen.
Linda, Klasse 4b, GS Lenz
fotografiert von Linda
-
v.l.n.r. - hintere Reihe: Elen und Franziska, Klasse 4a, Nele und Leonie, Klasse 3b
Monique Klasse 4b, Frau Schubert
vordere Reihe: Amy Joy, Helene und Lea, Klasse 3a, Danny, Klasse 3b
24
Kunst AG
Ich gehe in die Kunst AG, weil ich mir das Gestalten von Bildern viel Freude
macht. Die AG wird von Frau Radinski geleitet. Sie bringt uns verschiedene
Techniken zum Malen und zum Gestalten von Bildern bei. Wir zeichnen auf die
unterschiedlichste Art mal mit Stiften, mit Pinsel oder mit Kreide. Aber die AG
findet nicht nur im Zimmer statt, sondern wir malen auch in der Natur Bilder.
Durch die abwechslungsreiche Arbeit macht die Kunst AG richtig Spaß. Frau
Radinski hat uns schon viel gezeigt, wie man Kunst umsetzen kann. Dabei sind die
unterschiedlichsten Kunstwerke entstanden, die wir dann in der Schule
ausgehängt haben. Zur Anschauung habe ich euch ein Bild mitgebracht.
Franziska, Klasse 4a, GS Lenz
Bild von Franziska gemalt und zur Verfügung gestellt
Kirchturm von Lenz
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Mathe AG
Wenn ich es mir aussuchen könnte, ob ich lieber Mathe oder Deutsch machen
möchte, ist meine klare Antwort: Mathe.
Aber so gern, dass ich mich in einer Mathe-AG anmelden würde, habe ich es dann
doch nicht gemacht. Dachte ich zumindest. Als mich Frau Menke Anfang der
4.Klasse fragte, ob ich an der Mathe -AG teilnehmen möchte, war meine erste
Reaktion "Nö", aber dann wurde mein Ehrgeiz geweckt, als sie sagte, dass es für
die Gymnasiumsanwärter eigentlich auch wichtig wäre. Also gut, habe ich
zugestimmt.
Außer mir nahmen noch Paul Krauspe, Philipp Fritzsche, Anna Emilia Mücke, Anna
Stroisch, Tim Zscheile, Maximilian Czayka, Leonard Zscheile, Florian Kinze und
einige andere mehr daran teil.
Wir haben Aufgaben gelöst, die uns Frau Bielig vom Gymnasium Großenhain
geschickt hatte. Bei diesen Aufgaben hieß es knobeln, denken und ausprobieren.
Ich war echt stolz auf mich, als ich nur 2 Fehler hatte. Wir wurden immer
wieder von Frau Menke motiviert die Worte "Das kann ich nicht, das schaff ich
nicht." zu vergessen und dafür "ich probier es mal" uns selber zu sagen. Wir
haben viel Spaß in der Mathe AG und dafür danken wir Frau Menke.
Niclas, Klasse 4a, GS Lenz
Quelle: http://www.rs-kerpen.de/wp2/wp-content/uploads/2008/02/mathe-comic.jpg
26
Der Frühling
Im Frühling unternehmen viele Leute gerne Wanderungen. Auch meine Familie.
Also haben wir beschlossen, dass wir eine Wanderung durch das Polenztal
machen, weil es dort schöne Märzenbecherwiesen geben soll. Wir fuhren mit
dem Auto bis Polenz und stellten es dort auf einem Parkplatz ab. Dann folgten
wir einem Wanderweg an Wiesen und Tierweiden vorbei und dann durch den
Wald. Der Weg führte immer an der Polenz, dem Fluss der durch das Polenztal
fließt, entlang. Mal konnten wir von oben auf den
Fluss schauen, aber manchmal führte der Weg uns
auch direkt neben der Polenz durch den Wald. Leider
waren wir schon etwas spät dran, um die
Märzenbecher zu sehen.
Aber wir hatten Glück und konnten noch ein paar von
diesen Frühblühern, die Schneeglöckchen sehr
ähnlich sehen und unter Naturschutz stehen,
entdecken.
Märzenbecher
Buschwindröschen
Dafür, dass die meisten
Märzenbecher schon wieder
verblüht waren, waren die
Wegränder mit Teppichen aus
Buschwindröschen, die ebenfalls
unter Naturschutz stehen,
gesäumt. Nach einer Weile kamen
wir an die Knochenmühle, eine
Gaststätte. Auf der Wiese hinter
der Gaststätte gab es einen
Imbiss. Jeder von uns Vieren aß
eine Wurst mit Senf oder Ketchup
und trank etwas.
Ein Stück weiter war eine Schafweide, auf der ein paar Schafe grasten. In
einem Unterstand entdeckte ich ein sehr kleines Lamm. Mein Vater vermutete,
dass das Lamm erst an diesem Tag geboren worden war.
27
Schafweide
Öfters kreuzte unseren Weg ein Zitronenfalter. Zum Schluss kamen wir sogar
an einem Feld vorbei, auf dem sehr viele Zitronenfalter saßen. Wir liefen noch
ein ganzes Stück. Insgesamt sind wir ca. 15 km gelaufen. Obwohl es sehr
anstrengend war, hat mir die Wanderung großen Spaß gemacht. Ich empfehle
diese Wanderroute durchs Polenztal fürs nächste Jahr in der
Märzenbecherzeit.
Nele, Klasse 3b, GS Lenz
Fotos von Familie Einert zur Verfügung gestellt
Zitronenfalter
28
Familienwandertag der Klasse 4a
Am 17.05.2014 haben wir, die Klasse 4a mit ihren Eltern und Geschwistern, uns in
Laubach getroffen. Wir sind dann durch den Seußlitzer Grund gewandert.
Obwohl es immer wieder nach Regen aussah, hat das Wetter durchgehalten und
es hat nicht geregnet. Nach ca. 30 min haben wir eine kleine Rast gemacht und
uns mit Möhren, Kohlrabi und Saft gestärkt. Dann ging es weiter an den
Forellenteichen vorbei. In der Nähe vom Spielplatz in Diesbar-Seußlitz haben wir
noch einige Nachzügler getroffen, die nicht wandern konnten. Zuerst sind wir
alle auf den Spielplatz gestürmt. Unsere Eltern haben inzwischen den
Picknicktisch und Picknickdecken ausgebreitet. Es gab Kuchen, Cookies,
Würstchen, Obst und Gemüse, verschiedene Dips und natürlich auch Kaffee und
andere Getränke. Endlich konnten wir auch Fußball; Frisbee und Federball
spielen. Es war ein wunderschöner Nachmittag, wenn ich auch total platt vom
Fußballspielen und Toben war. Ein großes Dankeschön an alle, die mit geholfen
haben. Es war toll!!
Niclas, Klasse 4a, GS Lenz
Foto von Frau Tillig zur Verfügung gestellt
Familienwandertag der Klasse 4a
29
Wandertag nach Dresden
Am 26.5.2014 gab es mal wieder Schule anders. Dazu haben wir uns am
Priestewitzer Bahnhof getroffen und sind mit dem Zug nach Dresden
gefahren. Am Bahnhof Mitte sind wir ausgestiegen und zum Schulmuseum
gelaufen. Dort wurden wir von ein Mann in einem komischen schwarzen Anzug
begrüßt. Auch wir mussten
uns umziehen. Die Mädchen
bekamen Schürzen und die
Jungen einen
Matrosenkragen. Dann
gingen wir in ein uraltes
Klassenzimmer mit alten
Bänken. Als die Klingel
klingelte, befanden wir uns
in der Kaiserzeit. Wenn wir
dem Lehrer eine Frage
beantwortet haben, mussten
wir aufstehen, immer im
Unterricht in einer anderen Zeit
ganzen Satz antworten und den Satz immer mit "Herr Lehrer" beenden.
Wir durften auch nicht schnattern und mussten die Hände auf dem Pult gefaltet
lassen. Manchmal gar nicht so einfach und so lernten wir schnell, wie früher
bestraft worden ist, z.B. in der Ecke stehen, oder auf dem Erbsenkinder knien.
Am besten fand ich, dass Frau
Peters Franzi die Haare ins
Tintenfass tauchen wollte.
Dafür bekam sie 5 Schläge mit
dem Rohrstock auf den Po
(aber nur angedeutet und nicht
auf den nackten). Na, das war
mal was....
Frau Peters bekommt „Schläge“ mit dem Rohrstock
Dann sollten wir unseren Namen in deutscher Sprache schreiben. Wir waren
ganz schön überrascht, als er sagte, dass das alles falsch war. Wir
hatten nämlich in Latein geschrieben und haben es dann noch mal mit den
30
deutschen Buchstaben auf die Schiefertafel
geschrieben. Danach haben wir
noch die Schulregeln gelesen und mit dem
Abakus gerechnet. Diese Stunde
war ganz schön lehrreich, dennoch waren wir
froh, als es klingelte und
wir zurück in unserer Zeit waren.
Danach sind wir zum Goldenen Reiter gelaufen
und haben dort "die Karin"
getroffen. Sie hatte zusammen mit uns schon
mal eine Zooführung gemacht
und da das uns so gut gefiel, haben wir sie
gefragt, ob sie mit uns eine
Stadtführung durch Dresden macht. Das war
echt interessant. So haben
viele Sachen über August den Starken und
seine Zeit gelernt. Habt ihr
Gruppenfoto vor dem Goldenen Reiter
gewusst, dass er einen Rock trägt? Wir haben auch die Wappen in
verschiedenen Sehenswürdigkeiten gesucht. Mehr möchte ich euch nicht
verraten. Nehmt selber an dieser Stadtführung teil.....
Niclas, Klasse 4a, GS Lenz
Fotos von Frau Tillig zur Verfügung gestellt
Gruppenfoto Klasse 4a
31
Osterfrühstück
Am Dienstag vor den Osterferien haben wir in unserer Klasse unser
traditionelles Osterfrühstück eingenommen. Es gab jede Menge zum Essen z.B.
Wienerwürstchen, Ostereier und so weiter. Da wir am Tag zuvor noch einen
Kuchenbasar hatten, waren noch Muffins und andere Leckereien da. Natürlich
hat jeder von uns sich den Bauch voll geschlagen. Aber ich möchte mich, auch im
Namen meiner Klasse, bei den fleißigen Helfern für das Essen und zu Trinken
recht herzlich bedanken. Denn schließlich war es das letzte Osterfrühstück in
unserer Klasse an der Grundschule.
Franziska, Klasse 4a, GS Lenz
Foto von Frau Tillig zur Verfügung gestellt
Klasse 4a
32
Eine Sorbin zu Besuch
Im April 2014 hatten wir im Sachunterricht das Thema Sachsen, unter anderem
auch die Oberlausitz mit ihren Sorbischen Bräuchen. Durch Frau Tillig hatten
wir das Glück eine Sorbin bei uns einzuladen. Sie hat uns gezeigt wie man Eier in
Sorbischer Tradition anmalt und gestaltet. Es hat viel Spaß gemacht mit buntem
Wachs die Eier zu gestalten und nicht die herkömmliche Art mit Farbe zu
bemalen. Fast allen viel es
sehr schwer, die Eier mit
einer Nadel, die in ein
Holunderbeerenstöckchen
gesteckt wurde, zu bemalen.
Erst sollten wir mit Bleistift
ein Muster auf ein Ei
vorzeichnen und danach
mussten wir uns beeilen
beim Gestalten, sonst wurde
der heiße Wachs wieder
fest. Da dies sehr
anstrengend war, haben wir
die Sorbin zeigt uns die verschiedenen Techniken
dann ein lustiges Eierspiel gespielt.
Die Sorbin zeigte uns viele Schriftrollen aus Leintuch, wo Bräuche, Feste und
Geschichten aufgemalt waren. Zum Beispiel die Osterreiter gibt es seit
mehreren Jahrhunderten. Sie tragen am Ostersonntag die Botschaft von der
Auferstehung von Christi in die Nachbargemeinschaft.
Franziska, Klasse 4a, GS Lenz
Fotos von Frau Tillig zur Verfügung gestellt
wunderschöne Ostereier mit Wachs bemalt
33
Crosslauf
Wie jedes Jahr fand unser Crosslauf in der Schule statt. Am 22.03.2014 sind
wir die Strecke auf dem Schotterweg Richtung Parkplatz lang gerannt, dann ging
es über den Parkplatz am Stein vorbei, hinter der Schule entlang, dann sind wir
auf dem Sportplatz eine Runde gerannt, wieder hoch, neben den Schulgarten, um
die Seilbahn und dann den Schotterweg entlang zurück ins Ziel. Die Ergebnisse
könnt ihr unten in der Tabelle sehen.
Flinke Läufer auf der Strecke
Mädchen
1. Platz
1. Klasse
2. Klasse
3. Klasse
4. Klasse
Amy
Annika
Frances Sue
Amy
(Alina- höhere
Altersklasse)
2. Platz
Eowyn
Sophie
Amy-Joy
Ann-Emilia
(Monique- höhere
Altersklasse)
3. Platz
Alice
Stella
Celina H.
Sarah
1. Klasse
2. Klasse
3. Klasse
4. Klasse
1. Platz
Christian
Marlon
Philipp
Niclas
2. Platz
Richard
Till
Ben
Tim
3. Platz
Louis
Kenny
Kurt
Till
Jungen
34
Die besten Teilnehmer konnten dann beim Stadtcrosslauf am 16.04.2014 in
Großenhain teilnehmen. Dort sind wir durch den Stadtpark gerannt. Einige von
uns konnten auch vordere Plätze belegen, so z.B. hat Marlon Kost den 1.PLatz
belegt. Herzlichen Glückwunsch!
Niclas, Klasse 4a, GS Lenz,
Fotos von Frau Pohl zur Verfügung gestellt
Siegerehrung beim Stadtcrosslauf
35
Fördertraining mit Dynamo Dresden
Zu meinem Geburtstag hatten mich meine Tante und mein Onkel überrascht und
mir ein Fördertraining bei Dynamo Dresden geschenkt. Am Anfang fühlte ich
mich ganz mulmig,.....bei Dynamo Dresden? , ich ganz alleine? Ich war schon
etwas beruhigt, als ich hörte, dass es in der Priestewitzer Turnhalle stattfand.
Nachmittags sind meine Mutti und ich pünktlich 16.00 Uhr nach Priestewitz
gefahren. Ich war echt erleichtert, als ich gesehen habe, dass auch Kinder dabei
waren, die ich kannte.
Das Training fand 8-mal, immer dienstags, statt. Wir bekamen jeder ein Trikot
von der Dynamo Dresden Fußballschule, auch die Getränke haben sie immer für
uns mitgebracht. Nach einer Erwärmung ging es dann endlich los. Ralf Hauptmann
und Mirko riefen uns zusammen und erklärten uns die Regeln. Der Ton war
strenger als bei unserem normalen Fußballtraining, aber das hat uns nicht viel
ausgemacht, da wir ja auch lernen wollten. Jede Trainingseinheit stand unter
einem bestimmten Motto, z.B. Passen, Torschusstraining, usw. Am Ende vom
ersten Training war ich fix und fertig. Wir wurden aber noch mit etwas Süßem
belohnt, weil ja auch Faschingsdienstag war. Nur zum Feuerwerk nach Radeburg
habe ich es nicht mehr geschafft, ich war ausgepowert, aber glücklich. Die
Trainingseinheiten haben mir so gut gefallen, dass ich mich für das Sommercamp
von Dynamo Dresden in Kalkreuth eingetragen habe.
Niclas, Klasse 4a, GS Lenz
Foto von Frau Tillig zur Verfügung gestellt
Mannschaft vom Fördertraining
36
Zweifelderballturnier - Interview mit Maxi Czayka
Das Zweifelderballturnier fand am 13.6.2014 in Großenhain statt. Unsere
Schulmannschaft hat den 6. Platz belegt. Maximilian hat daran teilgenommen und
wird etwas darüber erzählen.
Niclas:
Maxi:
Niclas:
Maxi:
Niclas:
Maxi:
Niclas
Maxi:
Niclas:
Lieber Maxi, du hast ja am Zweifelderballturnier teilgenommen.
Kannst du mir noch ein bisschen darüber erzählen? Wie viele
Mannschaften sind gestartet?
7 Mannschaften gab es.
Wie viele Kinder waren in deiner Mannschaft?
7 ungefähr...
Wie habt ihr gespielt? Also welcher Platz wurdet ihr?
6. Platz wurden wir.
Hat es dir Spaß?
Ja, es hat mir sehr viel Spaß gemacht.
Ok, das war mein kleines Interview?
Niclas, Klasse 4a, GS Lenz
Maxi Czayka
37
Laskerturnier
Am 13.04.2014 sind meine Mutti und ich schon früh losgefahren. Ich war sehr
aufgeregt, da mich Herr Schmidt, mein Schachtrainer, gefragt habe, ob ich für
die Schachmannschaft von Priestewitz beim Laskerturnier starten würde.
Jemand ist ausgefallen und somit fehlte noch jemand. Ich war sehr nervös, weil
ich noch nicht so lange spiele und weil es ein Mannschaftsturnier ist. Wenn ich
verliere, dann ist das sehr schlecht für die ganze Mannschaft. Sie spielen schon
viel länger als ich und haben auch schon mehr Turniererfahrung. Wir haben
unterwegs noch Janos und seine Mutti abgeholt und sind zusammen gefahren.
Wir hatten schon viel Spaß im Auto und ich habe mich ein bisschen besser
gefühlt. Das Turnier hat an der Technischen Universität in Dresden
stattgefunden. In unserer Kategorie (Sportclub mit max. einem nicht
Sportclubmitglied) sind 9 Mannschaften mit je 4 Kindern gestartet. Jeder hat
mal gewonnen oder verloren. Ich habe auch 2x gewonnen. Uff, das fiel mir ein
Stein von Herzen. Am Ende haben wir den 5. Platz gemacht.
Niclas, Klasse 4a, GS Lenz
Foto von Frau Tillig zur Verfügung gestellt
Mannschaft vom Laskerturnier
v.l.n.r. Rocco Exner, Niclas Tillig, Janos Rößler und Fanny Exner
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Interview Janos Rößler
Niclas: Hallo Janos, wir haben ja zusammen an dem Laskerschachturnier in
Dresden teilgenommen. Wie hat dir das Turnier gefallen?
Janos: Sehr gut, weil ich viele Bekannte wiedergesehen habe.
Niclas: Ok. War es ein Mannschafts- oder ein Einzelturnier?
Janos: Das war ein Mannschaftsturnier.
Niclas: Wie viele Kinder sind in dieser Mannschaft gestartet?
Janos: 4.
Niclas: War das Turnier erfolgreich?
Janos: Ja.
Niclas: Was hat dir beim Turnier am besten gefallen?
Janos: Die Spiele und das, wenn man verliert, etwas daraus lernen kann.
Niclas: ok. Und was hat dir nicht so gut gefallen?
Janos: Also....das wir sehr weit unten waren.
Niclas: Was gefällt dir am Schachspielen?
Janos: DAs es ein Denksport und das man eben nicht gehetzt wird.
Niclas: Wie oft spielst du eigentlich Schach?
Janos: einmal in der Woche außer in den Ferien.
Niclas: Ok. Danke schön. Das war mein kleines Interview.
Niclas, Klasse 4a, GS Lenz
39
Schwimmunterricht im "Wellenspiel"
Nach den Winterferien begann für uns Schüler der Klasse 2a mit Frau Berger
und der Klasse 2b mit Frau Schubert der Schwimmunterricht im "Wellenspiel" in
Meißen. 10 Wochen lang fuhren wir mit einem Sonderbus immer mittwochs für 2
Stunden ins Bad. Natürlich waren wir alle aufgeregt und für einige Kinder war es
das erste Mal in einem Schwimmbad. Die große Herausforderung mit dem
schnellen Umziehen und für die eigenen Sachen selbst verantwortlich zu sein,
meisterten wir gut. In der ersten Stunde erfolgte die Einteilung in zwei
Schwimmergruppen (Trainerin: Frau Roisch und Frau Krause) und eine
Anfängergruppe (Trainerin: Frau Hahne). Es wurden die richtigen
Schwimmtechniken, Tauchen, Kopfsprung und Ausdauerschwimmen (mehrere
Bahnen hintereinander schwimmen) geübt. Nach 10 Wochen wurde von fast allen
ein Schwimmabzeichen (Seepferdchen, Bronze oder Silber) abgelegt. Es hat uns
allen gefallen und manchmal wurden die Übungsstunden mit einer kleinen
Rutschpartie beendet.
Leonie, Klasse 2a, GS Lenz
Quelle Bild: http://sr.photos3.fotosearch.com/bthumb/CSP/CSP992/k14012871.jpg
40
In der Karl-Preusker-Bücherrei Großenhain gefunden
1. KLEIN! von Jessica Meserve
Ein kleines Mädchen hat eine große Schwester. Egal
was die Kleine macht, die Große kann alles besser.
Außerdem bekommt die Große tolle Geschenke und
ärgert die Kleine gern.
Eines Tages passiert etwas Schlimmes und weil sich
die Kleine dafür schämt, verlässt sie unbemerkt das
Haus.
Wie die Kleine sich doch noch groß fühlt, erfahrt ihr,
wenn ihr das Buch lest.
Dieses Buch ist im Antolin zu finden.
Lelaina, Klasse 3a, GS Lenz
fotografiert von Frau Pech
2. DIE HEXE, DIE SICH IM DUNKELN FÜRCHTETE von Constanze Spengler
Hexen haben vor gar nichts Angst, oder etwa doch? Die Hexe, die am Fuße der
schwarzen Berge wohnt, fürchtet sich vor der Dunkelheit. Sie fliegt nicht einmal
in der Walpurgisnacht auf ihrem Hexenbesen herum.
Da hat sie jedes Mal Schnupfen. Ihr Zauberspiegel
weiß aber, dass sie sich den Schnupfen selbst
angehext hat und ärgert sie damit.
Die Hexe will sich ihre Angst nun weghexen. Dazu
braucht sie die Feder einer Eule, das Ohr einer
Fledermaus, die Wurzel der roten Nachtblume, einen
Kiesel vom Mondgestein und noch weitere Dinge.
Lest das Buch und findet heraus, ob die Hexe alle
Sachen zusammenbekommt und warum am Ende eine
Kröte Angst vor der Hexe hat.
Dieses Buch ist im Antolin zu finden.
Lelaina, Klasse 3a, GS Lenz
fotografiert von Frau Pech
41
3. MONTY VAMPIR von Grit Poppe
Nach diesem Buch weiß ich, dass es Vampire nicht
leicht haben, wenn sie groß werden. Als Monty
sein erstes Opfer zur mitternächtlichen
Mondfinsternis beißen soll, geht so einiges schief.
Es ist ja auch nicht so einfach, wenn man kein
Blut mag! In dieser Nacht findet er Luzi und
freundet sich mit ihr an. Luzi wäre so schrecklich
gern ein Vampir und findet Monty total cool. Der
Biss zur Mondfinsternis verläuft aber anders als
geplant. Wie die beiden versuchen den Schaden
zu beheben, könnt ihr beim Lesen erfahren.
Dieses Buch ist im Antolin zu finden.
Lelaina, Klasse 3a, GS Lenz
fotografiert von Frau Pech
4. DIE OLCHIS UND DIE TEUFELSHÖHLE von Erhard Dietl
Ein sehr lustiges und spannendes Buch. Vor allem
die vielen Wörter, die man nie sagen darf, weil
die Erwachsenen sonst schimpfen…
Die Olchis entdecken zusammen mit Vicky ein
Höhlenlabyrinth unter dem Schloss der Gräfin
Kreszentia von Wurm und Bakschisch. Gemeinsam
erkunden sie es und erleben manches Abenteuer.
Lest das Buch und findet heraus wer die
Müllanschläge auf den Schlossgarten verübt und
den Pudel der Gräfin entführt hat.
Dieses Buch ist im Antolin zu finden.
Lelaina, Klasse 3a, GS Lenz
fotografiert von Frau Pech
42
Susi die kleine Waisenkatze – Teil 4
In meiner letzten Geschichte traf Susi einen kleinen Hund in der Stadt.
Gemeinsam machten sie sich auf den Weg in den Wald.
Der kleine Hund fand es toll mit Susi
befreundet zu sein. Für ihn war alles neu. Er
kannte ja nur die laute Stadt. Überall
duftete es interessant. Susi hingegen
rümpfte immer wieder die Nase.
Irgendetwas stank hier unheimlich! Sie
schaute den kleinen Hund an.
Er war immer noch sehr dreckig und
er roch auch nicht sonderlich gut.
Da kamen sie gerade an einem
kleinen Teich vorbei. Susi rollte ein
kleines Stöckchen ins Wasser. Mit
einem Satz sprang der kleine Hund
hinterher, direkt in den Teich
hinein. Erschrocken hielt der Hund
kurz inne.
Aber er merkte schnell, welchen Spaß er
beim Plantschen im Wasser hatte. Der
kleine Hund hopste hin und her. Dabei
spritze sogar Wasser auf Susi. Die fand
das gar nicht lustig und wollte mit dem Hund
schimpfen. Da fiel ihr auf, dass er noch gar
keinen Namen hatte. Susi überlegte erst
einmal. Mh….
43
Das war gar nicht so einfach. Nach
einer Weile hatte sie sich
entschieden. Ich werde ihn Max
nennen.
Sie rief Max, den kleinen Hund, aus
dem Wasser. Max hörte sofort auf
seinen Namen und sah Susi stolz an.
Dann schüttelte er sich kräftig und
Susi war nun endgültig nass.
Aber der Gestank war verschwunden! Max und sie konnten endlich weiter in den
Wald hinein laufen.
Wie die Geschichte weitergeht, erfahrt ihr in der nächsten Ausgabe der
Online – Schülerzeitung.
Geschichte: Lelaina, Klasse 3a, GS Lenz
Bilder: Nele, Klasse 3b, GS Lenz
44
Osterhasen
Hasen sind beliebte Haustiere für Kinder und Erwachsene. Auch mein Opa hat
welche. Die werden nicht geschlachtet, sondern dürfen bei ihm ein schönes
Leben führen. Wie jedes Jahr zur Osterzeit werden es ein paar mehr Hasen.
Denn eine Häsin hat Kleine bekommen. Diesmal waren es ganz viele, ganze 9
Stück. Das ist viel für einen Hasen. Die Häschen sind am 8. März, dem
Frauentag, geboren. Wenn Hasen Babys bekommen, reißen sie sich ein bisschen
von ihrem Fell aus und bauen dann mit dem Fell und Stroh ein Nest für ihre
Kleinen. In den ersten paar Tagen sah man im Nest nur etwas wackeln. Aber nach
ungefähr zwei Wochen kamen die kleinen Hasen aus ihrem Nest. Normalerweise
kommen kleine Hasen schon früher aus ihrem Nest, aber weil es so kalt war, hat
es ein bisschen länger gedauert. Jetzt sind sie schon so groß, dass ich sie auf
den Arm nehmen kann. Jetzt hat Opa ganz schön zu tun, die alle satt zu
bekommen. Bald müssen sich meine Schwester und ich uns wieder schöne Namen
für die Häschen ausdenken. Letztes Jahr waren es Namen wie Schwarzpflaum
und Schneemann. Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Mal, wenn bei Opa
im Hasenstall kleine Osterhasen herumtollen, und habe mir auch schon Namen
für die nächste Hasengeneration ausgedacht.
Nele, Klasse 3b, GS Lenz
Fotos von Familie Einert zur Verfügung gestellt
Kleine Häschen
45
Tiere auf dem Bauernhof
Auf dem Bauernhof von meinem Onkel
und meiner Tante leben viele Tiere.
Es gibt den Kater Jack und die Katze
Morle. Morle hat am 23. April Junge
zur Welt gebracht.
Außerdem gibt es noch 2 Bullen. Der
kleine heißt Herbert, der große heißt
Teddy. Als ich noch kleiner war, hat
mich mein Onkel mal auf einen kleinen
Bullen gesetzt. Das war lustig, aber auch
ziemlich wackelig. Über dem Eingang vom
Bullenstall nisten jedes Jahr Schwalben
und Mauersegler.
Schweine gibt es auch.
Kartoffelschalen und andere
Küchenabfälle schaffen wir immer
dahin, da Schweine Allesfresser sind.
Gegenüber vom Schweinestall sind die
Kaninchen und Meerschweinchen. An
dem Tag, als ich die Fotos machte, war
in einer Hasenbox ein Nest zu sehen. Die
Häsin hatte schon Wolle gerupft, aber
es waren leider noch keine Jungen im
Nest.
46
Im Hühnerstall laufen einige Hühner
rum. Diese legen Eier fürs Frühstück,
zum Backen oder auch Spiegelei und
Rührei essen alle gerne. Ich habe
dieses Jahr auf der
Geflügelausstellung in Baßlitz eine
Henne gewonnen und sie Henriette
genannt. Henriette wohnt jetzt auch
mit dort, da wir keinen eigenen
Hühnerstall haben.
Natürlich gehört auf jeden Bauernhof auch ein großer Misthaufen, der ganz
schön stinkt. Der Mist wird als Dünger für den Garten und das Feld verwendet.
Alle Tiere müssen früh und abends gefüttert werden. Das Futter wird
größtenteils auf dem eigenen Feld angebaut, zum Beispiel Kartoffeln, Getreide,
Rüben und Möhren. Bei der Feldarbeit hilft Technik, wie zum Beispiel der
Traktor, eine Saatmaschine oder eine Strohpresse. Alle aus der großen Familie
helfen fleißig mit. Und wenn das Essen auf dem Tisch steht, wissen alle was für
Arbeit dahinter gesteckt hat.
Zurzeit gefallen mir der kleine Bulle Herbert und die kleinen Kätzchen am
besten und nach Henriette schaue ich auch ab und zu.
Linda, Klasse 4b, GS Lenz
fotografiert von Linda
47
Zwei Frösche sitzen am Ufer.
Es fängt an zu regnen. Da sagt
der eine zum anderen: ,, Komm
wir springen schnell ins
Wasser, sonst werden wir
nass!"
Nele, Klasse 3b, GS Lenz
Eine Frau fragt am Kiosk: "Haben Sie eine
Ansichtskarte mit einer Maus
drauf?"
Fragt der Verkäufer: "Muss es denn
unbedingt eine Maus sein?"
Darauf antwortet die Frau: "Ja, ich
möchte sie meiner Katze schicken!"
Leonie, Klasse 2a, GS Lenz
Hopst ein Känguru durch die australische Steppe.
Auf einmal streckt ein kleiner Pinguin seinen
Kopf aus dem Beutel und sagt: “Puh, blöder
Schüleraustausch!“
Lelaina, Klasse 3a, GS Lenz
Wie bekommt man ein
Nashorn in den
Kühlschrank?
Tür auf , Nashorn rein, Tür
zu.
Wie bekommt man eine
Giraffe in den Kühlschrank?
Tür auf, Nashorn raus,
Giraffe rein, Kühlschrank
zu?
Niclas, Klasse 4a, GS Lenz
Treffen sich zwei Frösche auf
einer Seerose. Sagt der eine zum
anderen:" Schau mal, da kommt
ein Gewitter auf. Wir springen
lieber ins Wasser, bevor wir nass
werden."
Franziska, Klasse 4a, GS Lenz
Was ist grün und klopft an
die Tür? Ein Klopfsalat!
Linda, Klasse 4b, GS Lenz
48
Labyrinth
Quelle: http://www.kinder-malvorlagen.com/zum-ausmalen/vorlagen-raetsel-labyrinth.php
Sudoku
Trage die Zahlen 1 bis 9 in jedes
einzelne Quadrate in. In jedem
Sudokugitter, in jeder Zeile und in
jeder Spalte dürfen die Zahlen 1-9
nur einmal vorkommen.
Quelle: http://www.malvorlagenbilder.de/sudoku-einfach.html
49
Von Punkt zu Punkt
Quelle: www.malvorlagen-bilder.de
50
Lelaina, Klasse 3a, GS Lenz
51
Hallo Lelaina,
Dein Artikel über die vergesslichen Eltern ist toll. Gut geschrieben und auf den
Punkt gebracht, klar formuliert und doch nicht direkt angegriffen.
Ihr Kinder habt manchmal so recht...
Viele Grüsse
Andreas Roch
Hallo Herr Roch,
vielen Dank für Ihre Meinung und dafür, dass wir die Mail veröffentlichen dürfen.
Ich freue mich über Eltern, die meiner Meinung sind. Ich denke aber, dass viele Eltern auch
sauer sind, weil sie sich angesprochen fühlen.
Ihre Lelaina
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DIE KINDERREDAKTEURE
WÜNSCHEN SCHÖNE PFINGSTEN
UND
VIEL SPAß BEI DEN RESTLICHEN
SCHULWOCHEN!
Freut euch schon auf die Sonderausgabe Mitte Juli!
Folgende Themen sind geplant:
•
•
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Schulwandertag
Projekttage Sport
Verabschiedung von 3 Kinderredakteuren
Danach gehen die Kinderredakteure in ihre verdiente Sommerpause! Die
nächste Ausgabe wird erst im November 2014 erscheinen!
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