Datenträgerverwaltung

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Datenträgerverwaltung unter Windows 2000 Server
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Inhaltsverzeichnis
Vorgangsweise........................................................................................................................................................2
Umwandeln einer Basisfestplatte in eine Dynamische Festplatte...................................................................... 2
Spiegelung erstellen........................................................................................................................................... 4
Partitionen erstellen............................................................................................................................................ 5
Was die Windows-Hilfe zu diesem Thema sagt:..................................................................................................... 7
Vorbemerkung.................................................................................................................................................... 7
So erstellen Sie einen gespiegelten Datenträger................................................................................................8
So teilen Sie einen gespiegelten Datenträger in zwei Datenträger auf.............................................................. 8
So entfernen Sie eine Spiegelung von einem gespiegelten Datenträger........................................................... 9
So reparieren Sie einen gespiegelten Basisdatenträger (Spiegelsatz).............................................................. 9
Vorbemerkung
Eine gespiegelte Festplatte dient bei Hardwareausfall der ersten Festplatte (HD 0) des Servers dazu, ohne
größeren Zeitaufwand mit einer zweiten Platte als Systemplatte weiterarbeiten zu können.
Eine gespiegelte Festplatte dient aber niemals zur Datensicherung, schütz also in keinem Fall vor Datenverlust oder vor Virenbefall.
Voraussetzung:
• 2 Festplatten (die unterschiedlich groß sein dürfen).
Vorgangsweise
• [RM] auf Arbeitsplatz → Verwalten → Datenträgerverwaltung
So wie in der unteren Abbildung sieht ein unkonfiguriertes System mit 2 Festplatten aus:
Umwandeln einer Basisfestplatte in eine Dynamische Festplatte
[RM] auf Festplatte 0 → in Dynamische Festplatte umwandeln ...
Auswahl der Festplatte 0
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Nach dem Neustart wird ein neues Gerät (Dynamische Festplatte) erkannt und wiederum zu einem Neustart
aufgefordert. Wir erhalten folgendes Ergebnis.
Für eine Spiegelung von Partitionen (z.B. Bootpartition) ist es notwendig, auch die Festplatte 1 in eine
Dynamische Festplatte umzuwandeln
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• [RM] auf Festplatte 1 → in Dynamische Festplatte umwandeln → Auswahl der Festplatte
Es ist nun kein Neustart mehr erforderlich!
Die Bootpartition kann jetzt noch in Boot umbenannt werden [RM] auf (C:) → Eigenschaften
Spiegelung erstellen
• [RM] auf (C:) → Spiegelung hinzufügen ...
Festplatte auswählen
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Ergebnis
Die "Erzeugung" des Spiegelsatzes benötigt nun etwas Geduld
Inzwischen können aber ohne weiteres neue
Partitionen erstellen
Um Partitionen erstellen zu können, muss der Datenträger nicht in eine dynamische Platte umgewandelt
werden: • [RM] auf den Bereich → "Nicht zugeordnet" → Datenträger erstellen →
es soll ein Einfacher Datenträger erstellt werden
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Die Größe der Partition (Größe für
ausgewählte Festplatte) muss
angegeben werden
Laufwerksbuchstaben zuordnen: E:
(D: ist nach wie vor das CD-Laufwerk)
Formatierung mit QuickFormat
durchführen
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Ergebnis
Mit weiteren Spiegelungen und weiteren Partitionen fortfahren, wie oben beschrieben
Was die Windows-Hilfe zu diesem Thema sagt:
Vorbemerkung
Wenn Sie eine Festplatte aktualisieren möchten, muss auf dieser am Ende mindestens ein MB freien
Speicherplatz vorhanden sein, damit die Aktualisierung erfolgreich durchgeführt werden kann. Wenn Sie auf
einer Festplatte mit Datenträgerverwaltung Datenträger oder Partitionen erstellen, wird dieser Speicherplatz
beim Erstellen von Partitionen oder Datenträgern automatisch reserviert. Wurden die Partitionen oder
Datenträger auf der Festplatte jedoch mit einem anderen Betriebssystem erstellt, steht dieser Speicherplatz
möglicherweise nicht zur Verfügung.
Schließen Sie alle Programme, die auf den betreffenden Festplatten ausgeführt werden, bevor Sie die
Aktualisierung der Datenträger durchführen.
Bei der Aktualisierung einer Basisfestplatte zu einer dynamischen Festplatte werden bestehende Partitionen auf
der Basisfestplatte in (dynamische) einfache Datenträger umgewandelt. Dynamische Datenträger können nicht
in
Partitionen
zurückverwandelt
werden.
Bestehende
gespiegelte
Datenträger
(Spiegelsets),
Stripesetdatenträger (Stripesets), RAID-5-Datenträger (Stripesets mit Parität) und übergreifende Datenträger
(Datenträgersets) werden zu dynamischen Datenträgern (gespiegelten, Stripeset-, RAID-5- bzw. übergreifenden
Datenträgern).
Dynamische Festplatten können nach der Aktualisierung keine Partitionen oder logischen Laufwerke enthalten,
und auf sie kann nicht durch MS-DOS oder andere Windows-Betriebssysteme als Windows 2000 zugegriffen
werden.
Wechselmedien. Wechselmedien können nicht auf dynamische Datenträger aktualisiert werden. Geräte für
Wechselmedien können nur primäre Partitionen enthalten.
Festplattenübergreifende Datenträger. Wenn die Basisfestplatte Datenträger enthält, die auf mehreren
Festplatten basieren (wie gespiegelte, Stripeset-, übergreifende oder RAID-5-Datenträger), so müssen Sie auch
alle anderen Festplatten aktualisieren, die Teile des Datenträgers enthalten. Wenn diese anderen Festplatten
weitere Datenträger enthalten, die auf mehreren Festplatten basieren, so müssen Sie auch alle Festplatten
aktualisieren, die Teile dieser Datenträger enthalten. Sie müssen alle diese Festplatten gemeinsam
aktualisieren. Auf jeder dieser Festplatten muss am Ende mindestens ein MB freier Speicherplatz vorhanden
sein, da ansonsten bei der Aktualisierung ein Fehler auftritt. (Möglicherweise ist dieser Speicherplatz auch dann
vorhanden, wenn er in Datenträgerverwaltung nicht angezeigt wird.)
Festplatten mit höherer Sektorgröße als 512 Byte. Die Aktualisierung einer Basisfestplatte zu einer
dynamischen Festplatte kann nicht durchgeführt werden, wenn die Sektorgröße der Festplatte 512 Byte
überschreitet.
Erneutes Installieren von Windows 2000. Sie können auf einem dynamischen Datenträger nur dann eine
Neuinstallation von Windows 2000 durchführen, wenn der Datenträger von einem Basisdatenträger aktualisiert
wurde. (Bei der Aktualisierung einer Basisfestplatte zu einer dynamischen Festplatte bleiben die Daten der
Partitionstabelle erhalten. Diese Daten werden benötigt, um eine Neuinstallation von Windows 2000 auf
dynamischen Datenträgern durchzuführen.)
Start- und Systempartitionen. Sie können auch eine Basisfestplatte, die das aktuelle Betriebssystem oder
aktive Partitionen enthält, zu einer dynamischen Festplatte aktualisieren. Nach der Aktualisierung der Festplatte
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werden aus diesen Partitionen einfache Systemdatenträger bzw. aktive Datenträger (Neustart des Computers
ist erforderlich). Ein bestehender dynamischer Datenträger kann nicht als aktiv gekennzeichnet werden. Sie
können auch eine Basisfestplatte, die die Bootpartition, (d. h., die das Windows 2000-Betriebssystem enthält, zu
einer dynamischen Festplatte aktualisieren. Nach der Aktualisierung der Festplatte wird aus dieser Partition ein
einfacher Startdatenträger (Neustart des Computers ist erforderlich). Sie können keine Festplatte aktualisieren,
die die System- oder Startpartition enthält, wenn diese Festplatte Teile eines übergreifenden Datenträgers
(Datenträgersatz), Stripesetdatenträgersatzes (Stripeset), gespiegelten Datenträgers (Spiegelsatz) oder RAID5-Datenträgers (Stripeset mit Parität) enthält.
Fehler beim Aktualisieren. Sie müssen den Computer erneut starten, damit die Aktualisierung erfolgreich
durchgeführt werden kann, wenn die zu aktualisierende Festplatte eine Startfestplatte ist, oder wenn ein
Datenträger oder eine Partition auf dieser Festplatte gerade verwendet wird. Bei der Aktualisierung kann nach
dem Neustart des Computers ein Fehler auftreten, wenn eine der folgenden Bedingungen eintritt:
•
Sie heben während des Neustarts des Computers die Verbindung für alle bestehenden dynamischen
Festplatten auf.
•
Sie ersetzen während des Neustarts des Computers eine der zu aktualisierenden Festplatten oder einen
Satz von zu aktualisierenden Festplatten. (Datenträgerverwaltung erkennt dann, dass die Festplatte
ausgewechselt wurde, und bei der Aktualisierung tritt möglicherweise ein Fehler auf.)
•
Sie ändern das "Layout" der zu aktualisierenden Festplatte.
•
Während der Aktualisierung treten bei der Festplatte E-/A-Fehler auf.
Spiegeln von Start- und Systemdatenträgern. Nach der Aktualisierung der Festplatte, die Start- und
Systempartitionen enthält, zu einer dynamischen Festplatte können Sie eine Spiegelung der Start- bzw.
Systemdatenträger auf eine andere dynamische Festplatte durchführen. Dies ermöglicht Ihnen, beim Auftreten
eines Fehlers des Start- bzw.- Systemdatenträgers den Computer von der Festplatte aus zu starten, die die
Spiegelung dieser Datenträger enthält. Zeitpunkt der Aktualisierung. System- und Startpartitionen werden
nach dem Neustart des Computers in dynamische Datenträger umgewandelt. Alle anderen Partitionen und
Basisfestplatten werden sofort aktualisiert. Wenn jedoch die zu aktualisierende Partition bzw. Basisfestplatte zu
diesem Zeitpunkt verwendet wird, wird ein Ereignis ausgelöst, das als "erzwungene Aufhebung der
Bereitstellung" bezeichnet wird. Bei diesem Ereignis wird die Verbindung aller Programme, die auf den
Datenträger zugreifen, automatisch beendet. Kann die erzwungene Aufhebung der Bereitstellung nicht
durchgeführt werden (wenn sich beispielsweise eine aktive Auslagerungsdatei auf dem Datenträger befindet),
dann wird die Aktualisierung erst nach dem Neustart des Computers fertig gestellt.
Andere Betriebssysteme. Wenn Sie eine Festplatte aktualisieren, die neben dem aktuell ausgeführten
Windows 2000-Betriebssystem ein weiteres Betriebssystem enthält, so kann der Computer nach der
Aktualisierung nicht mit diesem anderen Betriebssystem gestartet werden.
Rückkonvertierung in Basisfestplatten. Nach der Aktualisierung einer Basisfestplatte zu einer dynamischen
Festplatte können die dynamischen Datenträger nicht wieder in Partitionen zurückkonvertiert werden. Sie
müssen alle dynamischen Datenträger auf der Festplatte löschen, und anschließend den Befehl In eine
Basisfestplatte zurückkonvertieren verwenden.
So erstellen Sie einen gespiegelten Datenträger
Sie müssen als Administrator oder Mitglied der Gruppe Administratoren angemeldet sein, um diese Schritte
ausführen zu können. Wenn der Computer mit einem Netzwerk verbunden ist, verhindern möglicherweise auch
die Richtlinieneinstellungen des Netzwerkes die Ausführung dieser Schritte. Um die Datenträgerverwaltung zu
öffnen, klicken Sie auf Start, zeigen auf Einstellungen, klicken auf Systemsteuerung, doppelklicken auf
Verwaltung und dann auf Computerverwaltung. Doppelklicken Sie in der Konsolenstruktur auf Datenspeicher,
und klicken Sie dann auf Datenträgerverwaltung. Das Spiegeln von Datenträgern ist nur bei Computern
möglich, auf denen Windows 2000 Server ausgeführt wird. Zum Erstellen eines gespiegelten Datenträgers
werden mindestens zwei dynamische Festplatten benötigt. Die gespiegelten Datenträger sind fehlertolerant.
Es ist nicht möglich, die gespiegelten Datenträger zu erweitern oder in Stripesetdatenträger umzuwandeln.
Für beide Kopien (Spiegelungen) eines gespiegelten Datenträgers wird der gleiche Laufwerkbuchstabe
verwendet.
So teilen Sie einen gespiegelten Datenträger in zwei Datenträger auf
Öffnen Sie die Datenträgerverwaltung. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen der Datenträger im
gespiegelten Datenträger, und klicken Sie auf Spiegelung aufteilen.
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So entfernen Sie eine Spiegelung von einem gespiegelten Datenträger
Öffnen Sie die Datenträgerverwaltung. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die zu entfernende
Spiegelung. Klicken Sie auf Spiegelung entfernen, und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.
Wichtig: Wenn Sie eine Spiegelung von einem gespiegelten Datenträger entfernen, wird der bislang belegte
Speicherplatz verfügbar, und die verbleibende Spiegelung wird zu einem einfachen Datenträger ohne FehlerToleranz. Die gesamten Daten im gespiegelten Datenträger werden gelöscht.
So reparieren Sie einen gespiegelten Basisdatenträger (Spiegelsatz)
Öffnen Sie die Datenträgerverwaltung. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den zu reparierenden
gespiegelten Datenträger. Klicken Sie auf Datenträger reparieren, und folgen Sie den Anweisungen auf dem
Bildschirm. Der Status des gespiegelten Datenträgers sollte zunächst zu Erneut erzeugen und dann zu
Fehlerfrei wechseln. Wenn der Datenträger nicht wieder den Status Fehlerfrei erhält, klicken Sie mit der rechten
Maustaste auf den Datenträger, und klicken Sie auf Spiegelung erneut synchronisieren. Wenn eine
Basisfestplatte, auf der sich ein Teil des gespiegelten Datenträgers befindet, getrennt wird oder ausfällt, erhält
der gespiegelte Datenträger den Status Fehlerhafte Redundanz; bei der Festplatte wird der Status Online
beibehalten. In diesem Fall können Sie versuchen, den Datenträger zu reparieren. Beim Reparieren eines
gespiegelten Basisdatenträgers erstellt die Datenträgerverwaltung eine neue Spiegelung auf einer fehlerfreien
Festplatte und führt anschließend eine Synchronisation der neuen Spiegelung durch. Um einen gespiegelten
Basisdatenträger zu reparieren, benötigen Sie eine zusätzliche Basisfestplatte mit ausreichend verfügbarem
Speicherplatz für die neue Spiegelung. Falls keine weitere Basisfestplatte zur Verfügung steht, kann die Option
Datenträger reparieren nicht genutzt werden, und Sie können den Datenträger nicht reparieren. Zum
Reparieren eines gespiegelten Basisdatenträgers (Spiegelsatz) ist eine Basisfestplatte erforderlich. Es ist nicht
möglich, eine dynamische Festplatte zu verwenden.
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