Schule –

Transcription

Schule –
Schule –
und dann?
Tipps und Infos zum Start in den Beruf
Bewerbungsunterlagen
Anschreiben
Lebenslauf
Einstellungstests + Lösungen
Assessment-Center
Online-Tipps
Bildungswege
Bewerbungsunterlagen
Mit einem gut formulierten Anschreiben, einem übersichtlichen Lebenslauf mit ansprechendem Porträtfoto
sowie Kopien Ihrer Zeugnisse machen Sie Werbung in eigener Sache. Entsprechend wichtig ist neben der
inhaltlichen Vollständigkeit auch die Optik, denn für den ersten Eindruck bekommen Sie keine zweite Chance.
Viele Firmen bevorzugen inzwischen eine Zusendung der Bewerbungsunterlagen per E-Mail. Deshalb sollten
Sie sich vorab erkundigen, ob Sie Ihre Bewerbung besser per Post oder online schicken sollen.
Die folgende Liste gibt Ihnen einen wichtigen Überblick über die Unterlagen, die Ihre schriftliche Bewerbung
enthalten sollte.
Deckblatt
 Bewerbung von (Name) für (Ausbildungsplatz/Stelle)
Bewerbungsfoto
 professionelles Bewerbungsfoto (auf Rückseite Name und Adresse)
 Standard: Foto oben rechts in Lebenslauf geklebt
Anschreiben
 persönliche Kontaktdaten im Briefkopf aktuell und richtig
 Adresse und Name des Ansprechpartners richtig schreiben
 korrekte Betreffzeile
 Grund für Bewerbung angeben
 Bezug zwischen Anforderungen und eigenen Fähigkeiten formulieren
 nicht länger als eine DIN-A4-Seite
 fehlerfreie Rechtschreibung
Lebenslauf
 persönliche Angaben (Name, Anschrift, Telefonnummer, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit)
 Schulbildung (besuchte Schultypen) und voraussichtlicher Schulabschluss
 Berufserfahrung: Praktika etc.
 außerschulisches Engagement (z. B. Ehrenamt)
 besondere Kenntnisse
 nicht länger als zwei DIN-A4-Seiten
 lückenlos, korrekte Zeitangaben
 Unterschrift
Anlagen
 Kopien von Zeugnissen, Referenzen, Zertifikaten
Schule – und dann?
Auf den nächsten Seiten finden Sie Beispiele für ein Anschreiben sowie für einen Lebenslauf.
A2
Anschreiben
Bevor Sie sich bei einer Firma bewerben, sollten Sie sich auf jeden Fall bei der dortigen Personal­abteilung
nach dem Namen der zuständigen Person erkundigen. Das Anschreiben sollte, so weit möglich, immer eine
personalisierte Anrede enthalten. Es macht auch einen guten Eindruck, wenn Sie sich vorher schon einmal
über das Berufsbild informiert haben und darstellen können, warum Sie sich gerade für diesen Beruf eignen.
Außerdem sollten Sie sich über das Unternehmen informieren, bei dem Sie sich bewerben.
Achten Sie außerdem auf Schreib- und Kommafehler und vergessen Sie Ihre Unterschrift nicht.
Beispiel für ein Anschreiben
Marc Schmidt
Bahnhofstraße 158
35889 Krielinghausen
Telefon 06456/44 59 32
E-Mail [email protected]
Bäckerei Herrlinger
Herrn Fritz Herrlinger
Backgasse 15
33886 Wieshain
Krielinghausen, 15. Oktober 2014
Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum Bäcker
Sehr geehrter Herr Herrlinger,
durch Ihre Mitarbeiterin, Frau Fischer, habe ich erfahren, dass Sie ab dem 1. September 2015 einen Ausbildungsplatz zum Bäcker anbieten. Dafür möchte ich mich
bei Ihnen bewerben.
Der Beruf des Bäckers ist bereits seit Langem mein Traumberuf. Die handwerkliche
Arbeit in einer Backstube und der Umgang mit Lebensmitteln haben mich schon immer
interessiert. Als Kind habe ich mit meiner Mutter oft Kuchen und Plätzchen gebacken,
inzwischen backe ich alleine und probiere auch gerne neue Rezepte aus. In einem
örtlichen Gasthof habe ich bereits erste Erfahrungen gesammelt.
Im Juni beende ich die Schule mit dem Hauptschulabschluss. Danach würde ich gerne
bei Ihnen ein Praktikum machen, damit Sie mich vorab besser kennenlernen können.
Über die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch freue ich mich.
Mit freundlichen Grüßen
Marc Schmidt
Download: www.pauker.de/anschreiben.pdf
Schule – und dann?
Anlagen: Lebenslauf mit Foto, Zertifikat Praktikum, Schulzeugnis
A3
Lebenslauf
Ein in Aufsatzform formulierter Lebenslauf ist nicht mehr üblich.
Arbeitgeber erwarten einen Lebenslauf in Tabellenform – und zwar:
 chronologisch – die in Deutschland üblichere, traditionelle Variante
 umgekehrt chronologisch (neueste Daten am Anfang) –
die moderne internationale / EU-Variante
Beispiel für einen chronologischen Lebenslauf
Lebenslauf
Marc Schmidt
Bahnhofstraße 158
35889 Krielinghausen
Telefon 06456/44 59 32
E-Mail [email protected]
Persönliche Daten
Geburtstag und -ort
Staatsangehörigkeit
23. April 2000 in Krielinghausen
deutsch
Schulischer Werdegang
09/2006 bis 07/2009
09/2009 bis 06/2014
Grundschule Krielinghausen
Gesamtschule Krielinghausen
voraussichtlicher Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Lieblingsfächer: Mathematik, Werken
Teilnahme an der Koch-AG
Betriebspraktikum
02/2013 bis 03/2013
Frischmarkt AG, Winterhain
Dreiwöchiges Schülerpraktikum
• Einräumen der angelieferten Waren
• Mitarbeit an der Kasse
• Mitarbeit an der Brottheke
Aushilfstätigkeiten
08/2013 bis 09/2013
Gasthof „Sonne“, Krielinghausen
Vierwöchiger Ferienjob
• Tätigkeit als Küchenhilfe
• Mitarbeit im Service
Hobbys
Schule – und dann?
Seit 10/2010
A4
Krielinghausen, 15. Oktober 2014
Download: www.zielazubi.de/lebenslauf.pdf
Mitglied im Musikverein (Posaune)
Backen, Kochen, Musik
Einstellungstests
Alle Schüler kennen die Angst vor Prüfungen. In der Schule hat man wenigstens den Vorteil, dass man ungefähr weiß, was drankommen kann. Berufseinstellungstests sind den meisten jedoch fremd und der Druck,
sich anderen Bewerbern gegenüber durchzusetzen, verstärkt die Prüfungsangst meist noch mehr.
Wir wollen Sie auf diese Situation vorbereiten und Ihnen die Angst vor dem Unbekannten nehmen. Dafür
haben wir auf den nächsten Seiten einige Musteraufgabe zusammengestellt, wie sie in solchen Tests vorkommen können.
Halten Sie sich an die Zeitvorgaben und lassen Sie sich nicht beirren, wenn Sie die Aufgaben nicht gleich
lösen können. Es geht den Prüfern nicht nur darum, dass Sie alle Aufgaben korrekt lösen, sondern auch
darum, wie Sie sich in der Situation verhalten und wo Ihre Stärken liegen.
1. Logisches Denken
Zahlenreihen
Vorgegeben sind Zahlenreihen, die jeweils einer bestimmten Regel folgen.
Finden Sie jeweils die nächste Zahl, welche die Reihe richtig fortsetzt.
Zeitvorgabe
Für die Bearbeitung dieses Tests haben Sie 8:00 Minuten Zeit.
Aufgabe 2
Aufgabe 3
3 6 4 8 6 12 10
7 6 8 5 9 4 10
9 6 18 21 7 4 12
Aufgabe 4
Aufgabe 5
Aufgabe 6
8 3 9 4 11 6 14
34 17 12 48 24 19 76
14 16 24 28 30 38 42
Aufgabe 7
Aufgabe 8
26 13 18 6 12 3 10
6 4 8 5 15 11 44
Aufgabe 9
Aufgabe 10
3 2 4 3 6 5 9
15 14 17 12 19 10 21
TI
P
P
Aufgabe 1
Notieren Sie den Rechenschritt zur jeweils nächs­
ten Zahl, dann kommen
Sie meist schnell auf die
Lösung.
Analogien
Drei Wörter werden vorgegeben. Zwischen dem ersten und dem zweiten Wort besteht eine gewisse
Beziehung. Suchen Sie das Wort heraus, das zum dritten in einer ähnlichen Beziehung steht wie das zweite
zum ersten.
Zeitvorgabe
Aufgabe 1
Füller : Tinte = Auto : ?
a) Öl
b) Kühlwasser
c) Benzin
d) Räder
Aufgabe 2
Verlust : Niederlage = Gewinn : ?
a) Preis
b) Sieg
c) Leistung
d) Wettkampf
Schule – und dann?
Für die Bearbeitung dieses Tests haben Sie 4:00 Minuten Zeit.
A5
Aufgabe 3
Buchstabe : Ziffer = Wort : ?
a) Summe
b) Rechnung
c) Zahl
d) Wert
c) Hafer
d) Apfel
c) öfters
d) mehr
c) Laufbahn
d) Fläche
Aufgabe 4
Getreide : Weizen = Obst : ?
a) Essen
b) Gemüse
Aufgabe 5
oft : manchmal = viel : ?
a) wenig
b) keiner
Gerade : Viereck = Kurve : ?
a) Kreis
b) Kegel
TI
P
P
Aufgabe 6
Untersuchen Sie das vorgegebene Wortpaar und
suchen Sie die bestehende Beziehung zwischen
den Wörtern.
Aufgabe 7
Auto : Flugzeug = fahren : ?
a) fliegen
b) laufen
c) schweben d) gehen
Aufgabe 8
Porträt : Karikatur = schildern : ?
a) beleidigen b) übertreiben c) erzählen
d) deuten
Aufgabe 9
Traube : Wein = Mehl : ?
a) Milch
b) Backofen
c) Acker
d) Teig
c) braten
d) messen
Aufgabe 10
Schaufel : graben = Pfanne : ?
a) schneiden b) essen
Bildbausteine
Im Plan rechts sind die Bausteine angegeben, aus denen sich das linke Bild zusammensetzt.
Sie sollen herausfinden, in welchem Feld welcher falsche Baustein sitzt.
TI
P
Für die Bearbeitung dieses Tests haben Sie 5:00 Minuten Zeit.
P
Zeitvorgabe
Schule – und dann?
1
A6
2
3
4
6
A
1
6
1
6
1
6
D
1
5
6
C
6
Kreuzen Sie im Zweifelsfall die Antwort an, die
Ihnen richtig erscheint.
1
4
6
1
2
3
4
1
1
6
1
4
6
B
E
A
D
5
1
4
C
B
5
2
3
1
6
6
E
1
2. Konzentration
TI
P
P
Rechnen
Additions-/Subtraktionsaufgaben
Rechnen Sie zuerst die obere und dann die untere Zeile aus. Ist das zweite
Ergebnis kleiner als das erste, ziehen Sie es vom ersten ab und schreiben Sie
diese Differenz auf. Ist das Ergebnis der zweiten Zeile größer, müssen Sie
beide Ergebnisse addieren.
Rechnen Sie jede Reihe
für sich und schreiben
Sie das Ergebnis auf. So
verlieren Sie nicht die
Übersicht.
Zeitvorgabe
Für die Bearbeitung dieses Tests haben Sie 5:00 Minuten Zeit.
Aufgabe 1
Aufgabe 2
Aufgabe 3
2+4–5
5+4+4
4+3+6
9–5+7
7+8–3
4+5–2
Aufgabe 4
Aufgabe 5
Aufgabe 6
2+4–3
1+8–5
4+4–3
7+6+4
4+5+4
9–8+7
Aufgabe 7
Aufgabe 8
Aufgabe 9
6+3+2
3+2–4
8–4–1
3+4+6
3+8–3
4+3+2
Aufgabe 10
Aufgabe 11
Aufgabe 12
4+9–7
5+6–3
9–2+7
3+2+4
7+3–4
4+7–3
Textaufgaben
Bei diesen Aufgaben handelt es sich um vermischte Textaufgaben. Sie werden in Tests
zur Überprüfung der rechnerischen Fähigkeiten eingesetzt.
Zeitvorgabe
Für die Bearbeitung dieses Tests haben Sie 8:00 Minuten Zeit.
Aufgabe 1
Ein Würfel mit einer Kantenlänge von 4 cm wiegt 128 Gramm.
Wie viel Gramm wiegt ein Würfel von 3 cm Kantenlänge bei gleichem Material?
Aufgabe 2
In einem Betrieb kommen 60% der Männer und 50% der Frauen mit dem Auto zur Arbeit.
Wie viel Prozent kommen insgesamt mit dem Auto, wenn dort 60% Männer arbeiten?
Ein Angestellter verdient 2400 “ im Monat. 15% muss er als Steuer an den Staat abführen.
Wie viel Geld verbleibt ihm noch?
Aufgabe 4
5 Flaschen Wein kosten 24 “. Jetzt bekommt man 6 Flaschen für diesen Preis.
Um wie viel Cent sind die Flaschen billiger geworden?
Aufgabe 5
4 Personen haben ein durchschnittliches Gewicht von 69 kg. Die erste Person wiegt
76 kg, die zweite 61 kg, die dritte 65 kg. Wie viel wiegt die vierte Person?
Schule – und dann?
Aufgabe 3
A7
Beobachtung
Zwei der hier abgebildeten drei Gesichter sind gleich. Eines unterscheidet sich
durch ein Detail. Finden Sie heraus, welches und kreuzen Sie es an.
Zeitvorgabe
TI
P
P
Fehler finden
Gehen Sie die Details
Schritt für Schritt durch.
Für die Bearbeitung dieses Tests haben Sie 3:00 Minuten.
1
4
a
b
c
2
a
b
c
a
b
c
a
b
c
5
a
b
c
3
6
a
b
c
Koordination
Spiegeln Sie bei Aufgabe 1 die dargestellte Linie an der Achse nach rechts.
Bei Aufgabe 2 zeichnen Sie so exakt und schnell wie möglich einen Punkt in die Mitte der abgebildeten
Kreise. Fangen Sie beim inneren Kreis von A an und wechseln Sie dann zum inneren Kreis von B, dann wieder zum nächsten Kreis von A und wieder zurück zu B etc. Markieren Sie auf diese Weise abwechselnd alle
Kreise, bis Sie den äußersten von B erreicht haben.
Zeitvorgabe
Für die Bearbeitung dieses Tests haben Sie 2:00 Minuten Zeit.
Aufgabe 1
Schule – und dann?
Aufgabe 2
A8
A
3
1
Beispiel
2
4
B
3. Allgemeinwissen
Neben Fachwissen wird in Einstellungstests auch immer wieder das Allgemeinwissen geprüft. Die Bandbreite
der Fragen ist hier sehr groß, da jeder eine andere Vorstellung davon hat, worin eine gute Allgemeinbildung
besteht. Fehlendes Allgemeinwissen nachzuholen, braucht viel Zeit und Energie. Lesen Sie regelmäßig die
Tageszeitungen und schauen Sie entsprechende Fernsehsendungen an, um auf dem Laufenden zu bleiben.
Es werden in der Regel Antworten vorgegeben, die entsprechend zugeordnet werden müssen.
Zeitvorgabe
Für die Bearbeitung dieses Tests haben Sie 4:00 Minuten Zeit.
Aufgabe 1
Was versteht man unter dem Bruttosozialprodukt?
a) Summe aller in einem Land hergestellten Güter pro Jahr
b) Summe aller in einem Land hergestellten Güter und Dienstleistungen pro Jahr
c) Bruttowert aller Sozialleistungen pro Jahr
d) Bruttowert aller von Industrie- und Handwerksbetrieben erbrachten Leistungen
Aufgabe 2
Was bedeutet „KG“?
a) Konsumgesellschaft
c) Kapitalgenossenschaft
b) Kommanditgesellschaft
d) Kindergarten
Aufgabe 3
Welche der folgenden Steuern bringt dem Staat die höchsten Einnahmen?
a) Grunderwerbsteuer
b) Umsatzsteuer
c) Lohnsteuer
d) Hundesteuer
Aufgabe 4
Was sind Effekten?
a) Geldmittel
c) Konten
b) Schulden
d) Wertpapiere
Aufgabe 5
Was kann bei einer Kurssteigerung des US-Dollars passieren?
a) Rückgang des Exports in die USA
b) Erhöhung der Ölpreise in Deutschland
c) Verbilligter Urlaub in den USA
d) Minderung der Rohstoffpreise in Deutschland
Wie viel Liter Blut hat der Mensch?
a) 3-4 l
b) 5-6 l
c) 7-8 l
d) 9-10 l
Aufgabe 8
Was ist eine Legierung?
a) Mischmetall
c) Metall
b) Schwermetall
d) Leichtmetall
P
Wenn Sie nicht ganz sicher
sind, gehen Sie nach dem
Ausschlussverfahren vor
und kreuzen Sie auf jeden
Fall eine Antwort an.
Schule – und dann?
Aufgabe 7
TI
Wofür steht die Abkürzung CO2?
a) Stickstoff
b) Sauerstoff
c) Kohlendioxid
d) Wasserstoff
P
Aufgabe 6
A9
Aufgabe 9
Wie definiert man in der Physik Arbeit?
a) Weg · Zeit
b) Kraft · Weg
c) Weg : Kraft
d) Zeit · Geschwindigkeit
Aufgabe 10
Welche Einheit misst die Stromspannung?
a) Volt
b) Ohm
c) Ampere
d) Watt
Aufgabe 11
Wer hat die „Mona Lisa“ gemalt?
a) Paul Gauguin
c) Leonardo da Vinci
b) Vincent van Gogh
d) Wassily Kandinsky
Aufgabe 12
Wer schrieb das Stück „Die Räuber“?
a) Johann Wolfgang von Goethe b) Gotthold Ephraim Lessing
c) Friedrich Schiller
d) Wilhelm Hauff
Aufgabe 13
Welches ist kein Blasinstrument?
a) Oboe
c) Trompete
b) Cello
d) Fagott
Aufgabe 14
Wie viel Prozent beträgt der Anteil Deutschlands an der Festlandoberfläche der Erde?
a) 0,2 %
b) 1,2 %
c) 0,5 %
d) 1,0 %
Aufgabe 15
Schule – und dann?
Wann wurde das ehemalige Zahlungsmittel die „Deutsche Mark“ eingeführt?
a) 1945
b) 1948
c) 1946
d) 1949
A10
4. Sprachgefühl
Satzergänzungen
Bei den folgenden Sätzen fehlt jeweils ein Wort. Wählen Sie unter den angegebenen Wörtern das aus,
welches den Satz inhaltlich richtig vervollständigt. Kreuzen Sie die richtige Antwort an.
Zeitvorgabe
Für die Bearbeitung dieses Tests haben Sie 3:00 Minuten Zeit.
Aufgabe 1
Das menschliche Verhalten wird von der ... untersucht.
a) Soziologie
b) Biologie
c) Chemie
d) Psychologie
Aufgabe 2
Das Gegenteil von kalt ist ...?
a) lauwarm
b) eisig
c) heiß
d) kühl
c) Wissen
d) Aufgaben
Aufgabe 3
Zum Arbeiten braucht man (eine/n) ...
a) Tisch
b) Mut
Aufgabe 4
Entscheidend ist bei einem Fernseher der/die ...?
a) Bildröhre
b) Fernbedienung
c) Antenne
d) Netzstecker
Aufgabe 5
Für eine Prüfung braucht man ...?
a) Wissen
b) Fragen
c) Lösungen
d) Prüfer
c) Freude
d) Macht
Aufgabe 6
Das Gegenteil von Mut ist ...?
a) Stärke
b) Feigheit
Aufgabe 7
Im Straßenverkehr muss man besonders ... sein.
a) aggressiv
b) mutig
c) schnell
d) aufmerksam
Aufgabe 8
d) dünner
Führen Sie zuerst die Aufgaben und Antworten zusammen, bei denen Sie
sich sicher sind.
Schule – und dann?
TI
P
P
Der Stundenzeiger einer Uhr ist immer … als der Minutenzeiger.
a) länger
b) kürzer
c) dicker
A11
Rechtschreibung
Hier soll überprüft werden, ob Sie die Rechtschreibung beherrschen.
Entscheiden Sie sich für die jeweils richtige Schreibweise und kreuzen Sie diese an.
Zeitvorgabe
Für die Bearbeitung dieses Tests haben Sie 2:00 Minuten Zeit.
Aufgabe 1
a) begühtert
b) begütert
Aufgabe 2
a) Depression
b) Depresion
Aufgabe 3
a) Denunciant
b) Denunziant
Aufgabe 4
b) furios
a) simulieren
P
P
Aufgabe 5
b) simullieren
Aufgabe 6
a) Holtz
b) Holz
Aufgabe 7
a) Possaune
b) Posaune
Aufgabe 8
a) kaputt
b) kapput
Aufgabe 9
a) obzön
b) obszön
Aufgabe 10
a) Innovation
b) Inovation
Aufgabe 11
a) verheerend
b) verhehrend
Aufgabe 12
Schule – und dann?
a) Triumphirat
A12
b) Triumvirat
TI
a) furrios
Stellen Sie sich die Wörter
ausgesprochen vor und
überlegen Sie, welches
richtig klingt.
Sinnverwandte Sprichwörter
Bei dieser Aufgabe müssen Sie Zusammenhänge in der inhaltlichen Aussage von Sprichwörtern erkennen.
Finden Sie zu einem vorgegebenen Sprichwort ein zweites, das ungefähr den gleichen Sinn hat wie das erste.
Zeitvorgabe
Für die Bearbeitung dieses Tests haben Sie 3:00 Minuten Zeit.
Aufgabe 1
Wer A sagt, muss auch B sagen.
a) Wie man den Acker bestellt, so trägt er.
b) Mitgefangen, mitgehangen.
c) Lehrjahre sind keine Herrenjahre.
d) Wie du mir, so ich dir.
Aufgabe 2
Es ist nicht alles Gold, was glänzt.
a) Hochmut kommt vor dem Fall.
b) Kleider machen Leute.
c) Der Schein trügt.
Aufgabe 3
Ohne Fleiß kein Preis.
a) Auf Regen folgt Sonnenschein.
b) Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt.
c) Gemächlich kommt auch weit.
d) Gut Ding will Weile haben.
Aufgabe 4
Man erntet, was man sät.
a) Wie man sich bettet, so liegt man.
b) Besser zu früh als zu spät.
c) Jeder ist seines Glückes Schmied.
Aufgabe 5
Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden.
a) Gut Ding will Weile haben.
b) Besser zu früh als zu spät.
c) Ende gut, alles gut.
Aufgabe 6
Schule – und dann?
Alte Zweige lassen sich nicht mehr biegen.
a) Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.
b) Früh übt sich, was ein Meister werden will.
c) Aller Anfang ist schwer.
A13
Lösungen Einstellungstests
Zahlenreihen
1.
3.
5.
7.
9.
System:
System:
System:
System:
System:
· 2 – 2 · 2 – 2 = 20
– 3 · 3 + 3 : 3 = 15
: 2 – 5 · 4 = 38
: 2 + 5 : 3 + 6 : 4 + 7 = 2 – 1 + 2 – 1 + 3 – 1 + 4 = 8
2.
4.
6.
8.
10.
System:
System:
System:
System:
System:
– 1 + 2 – 3 + 4 – 5 = 3
– 5 + 6 – 5 + 7 – 5 + 8 = 9
+ 2 + 8 + 4 = 44
– 2 · 2 – 3 · 3 – 4 · 4 = 39
– 1 + 3 – 5 + 7 = 8
Analogien
1. c
6. a
2. b
7. a
3. c
8. b
4. d
9. d
3. 5
9. 17
4. 7 10. 14
5. a
10. c
Bildbausteine
1. C (4) 2. D (4)
Rechnen
1. 142. 2
7. 108. 16
5. 22
6. 5
11. 5
12. 14
Textaufgaben
1. 542. 56
3. 2040
4. 80
5. 74
Beobachtung
1. b Nase
4. a Ohr
2. c Augen 5. c Augenbrauen 3. b Haare
6. b Haare
Koordination
Allgemeinwissen
1. b2. b
6. c7. b
11. c
12. c
3. c
8. a
13. b
4. d 9. b
14. a
5. b
10. a
15. b
2. c 3. d
4. a 5. b 6. b
4. b
10. a
5. a 11. a
6. b
12. b
4. a
5. a
6. a
Satzergänzungen
1. d
Schule – und dann?
Rechtschreibung
A14
1. b
7. b
2. a 3. b
8. a 9. b
Sinnverwandte Sprichwörter
1. b
2. c 3. b
7. d
8. b
Assessment-Center (AC)
Ein weiterer gängiger Test für die Auswahl von Azubis ist das sogenannte Assessment-Center (AC). Der
Begriff kommt aus dem Englischen („to assess“ = bewerten, beurteilen). Grundidee ist es, die Kandidaten
in vorgegebenen Situationen zu beobachten, die den künftigen Aufgaben entsprechen. Hierbei zählt eher die
persönliche Eignung als die fachliche Qualifikation.
Bestandteile eines Assessment-Centers sind in der Regel Rollenspiele, Planspiele, Gruppen­diskussionen,
Einzelvorträge, Fallstudien und psychologische Testverfahren. Üblich sind diese AC mittlerweile bei Großunternehmen wie Banken und Versicherungen, aber auch bei der Polizei oder im öffentlichen Dienst.
Tipps für ein AC-Auswahlverfahren
 freundlich und offen sein
 Blickkontakt mit den Gesprächspartnern halten
 Interesse zeigen und Fragen stellen
 seine eigene Meinung selbstbewusst vertreten
 die Meinung anderer respektieren
 sich aktiv an Diskussionen beteiligen
 ehrlich sein, kein falsches Wissen vorgeben
 kühlen Kopf und Ruhe bewahren
Online-Tipps
Es gibt im Internet viele Möglichkeiten, Eignungstests zu machen und so noch intensiver zu üben.
Auch zum Thema Bewerbung kann man im Internet hilfreiche Tipps finden. Hier einige Links:
 www.schoolunity.de
 www.bewerbungsdschungel.de
 www.planet-beruf.de
 www.berufswahl-tipps.de
 www.azubiworld.com
 www.karriere.de
 www.ausbildung.info
 www.monster.de
 www.jobjet.de
 www.jova-nova.com
 www.bewerbung.de
Für die Inhalte der (verlinkten) Webseiten übernehmen wir keine Haftung. Das gilt auch für alle auf
diesen Webseiten angebrachten Links.
Barbiestyle oder Businesslook? Weiterführende und aus­­führlichere Informationen zum Kapitel „Schule – und dann“
gibt es in unserem Bewerbungsratgeber „zielazubi“.
Dieser hilft in leicht verständlicher und lockerer Weise
dabei, sich erfolgreich zu bewerben. Personalleiter plaudern aus dem Nähkästchen und verraten zahlreiche Tipps
und Tricks. Zudem bietet „zielazubi“ detaillierte Informationen zu Körpersprache und Benimmregeln, illustriert
mit vielen Fotos. Inklusive Pocket-Planer mit Check­listen
und Bewerbungsplan.
Kostenlose Probekapitel, Musterseiten und
Bestellung unter www.pauker.de.
Schule – und dann?
zielazubi – Erfolgreich zur Ausbildung
A15
Bildungsorte und Lernwelten in Deutschland
Diese Grafik soll einen Überblick über die Schullandschaft in Deutschland bieten. Auf die Nennung sämtlicher Schulartbezeichungen wird aufgrund von Vereinfachung verzichtet.
Alter
Promotion
Berufsqualifizierender Studienabschluss
Diplom, Magister, Staatsprüfung, Bachelor, Master
Erwerb der Hochschulreife an beruflichen
Schulen (z. B. BFS, GGY)
12
11
Sekundarbereich II
(Teilzeit)
Gymnasiale
Oberstufe
Fachschule/Fachakademie,
Schulen des Gesundheitswesens (Fachoberschule, 1-jährig)
Fachhochschule
Berufsakademie
Duale Hochschule
Verwaltungsfachhochschule
Jahrgangsstufe
Universität
und
gleichgestellte
Einrichtung
13
Tertiärer Bereich
Weiterbildung
Schulberufssystem
(z. B. BFS)
Abendschule/
Kolleg
Allgemeine Hochschulreife
(nach 12 oder 13 Jahren)
Duales System
der Berufsausbildung
Fachhochschulreife (nach 12 Jahren)
Berufsqualifizierender Abschluss
Übergangssystem
(z. B. BVJ, BGJ)
10
Mittlerer Schulabschluss
Schulart mit zwei
Bildungsgängen
8
Gesamtschule/
Schulart mit drei
Bildungsgängen
Hauptschule
7
Förderschule
Realschule
6
Sekundarbereich I
Gymnasium
4
5
6-jährige Grundschule, Förderstufe, Orientierungsphase
3
Ganztagsschule/Hort
2
Grundschule
A16
Elementarbereich
Schule – und dann?
1
Primarbereich
Schulpflicht (Vollzeit)
9
Hauptschulabschluss
(Kindergartenalter)
Kindertageseinrichtung
Kindertagespflege
(Krippenalter)
Quelle: nach Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland,
Dokumentations- und Bildungsinformationsdienst, Bonn, Seite XI Stand: 2012