1198 - luengen

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1198 - luengen
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Studienreise Perigord - Dordogne
Maison La Boétie © Manfred Heyde
Domme © Jochen Jahnke
Das PERIGORD im Stromland
der DORDOGNE
Atemberaubend ist die Schönheit der Landschaft, Städte und Dörfer…
Schmackhaft die Küche im Périgord, sie zählt zu
den besten in ganz Frankreich…
Mitten im Herzen Frankreichs, zwischen
den Weinanbaugebieten des südlichen
Burgunds, des Beaujolais im Osten und
des Émilion und der Charente im Westen
erstreckt sich der Lauf der Dordogne. Sie
umgrenzt neben der Vézère, dem Lot und
dem Tarn ein Zentrum einer jahrtausendealten Kultur, die man mit Fug und
Recht die Wiege des europäischen Menschen nennen darf. Im Zeitalter des
Magdalenien, also vor rund 18-15000
Jahren, bewohnten Steinzeit-Menschen
Höhlen und Felslehnen, schmückten Sie
mit einzigartigen Felsbildern und hinterließen Werkzeuge, die noch heute von
ihrer guten Technik, Beobachtungsgabe
und ihrem Überlebenswillen Zeugnis
ablegen. Gerade im französischen Mittelalter war die Region präsent, was sich in
romanischen und gotischen Kirchen,
Abteien, Schlössern und Manoirs ebenso
spiegelt wie in befestigten Dörfern,
wehrhaften Burgen und Schlössern.
Kaum eine andere europäische Landschaft vermittelt einen so umfassenden
Eindruck von der Schönheit der Natur
und Entwicklung der Kunst wie die Region des Périgord, die zudem mit der außergewöhnlichen Qualität ihrer landwirtschaftlichen Produkte und der geschmackvollen Zubereitung ihrer typi-
schen Gerichte Liebhabern einer guten
Küche ebenso gerecht wird wie dem
Kunstreisenden oder Kulturinteressierten.
1. Tag | Sonntag, 14. Juni 2015
Abf. 6:00 Uhr MG Überlandbusbahnhof 6:15 Uhr HBF Rheydt.*
Fahrt über Aachen - Lüttich - Valenciennes - Paris - Orléans - Bourges - Vichy.
2. Tag | Montag, 15. Juni 2015
Es war die Zeit der Belle Epoque, wo
Frankreichs oberster Monarch Napoléon
III. und insbesondere seine Gattin Eugénie den Lebensstil des alten Europa dominierten. Bäder wie Aix-les-Bains, Biarritz und insbesondere Vichy galten der
vornehmen Gesellschaft als adäquate
Treffpunkte der High Society. Übrig geblieben sind aus diesen glorreichen Tagen der Bourgeoisie Kurorte, die den
Charme einer untergegangenen Epoche
tragen, wie das etwas morbide, nichts
desto weniger noch immer bezaubernde
Vichy, das wir bei einem Rundgang durch
Parks und Kuranlagen erkunden. Nur
wenige Kilometer weiter, dominiert vom
Hausberg Mont Dore, liegt Clermont-
La Roque Gageac
8 Tage
€ 1198,Veranstalter: Reisebüro LÜNGEN oHG
Reisenummer: 1315
Reisetermin: 14.06. - 21.06.2015
Reiseleitung: Dr. Peter Bischoff
Ferrand: Wir begnügen uns mit einer
Auffahrt auf den Mont Dore und blicken
aus 1.000 m Höhe herunter auf die Industriemetropole am Nordrand der Auvergne und genießen einen weiten Blick
über das Zentralmassiv – unser nächstes
Ziel. Weit abgelegen von der kulturellen
Entwicklung des übrigen Frankreichs war
die Auvergne schon immer ein besonderer Landstrich. Menschen, die hier lebten,
waren hartköpfig und belastbar und
wahrten ihre Traditionen und ihren
Glauben. Am deutlichsten wird dies bei
einem Besuch von St. Nectaire, einem
winzigen Örtchen mit einer wundervollen
kleinen Basilika im auvergnatischromanischen Stil, deren skulptierte Kapitelle die wichtigsten Geschichten des
Alten und Neuen Testaments erzählen
und deren goldene Madonna im Dunkel
der Kirche die Besucher magisch ansieht.
Vorbei an den Blauen Augen der Auvergne, den wassergefüllten Kraterseen, noch
den Geschmack des würzigen St.
Nectaire-Käses in der Nase geht die Reise
über Brive-la-Gaillarde ins Périgord nach
Sarlat-la-Caneda.
| Bitte wenden…
*Weitere Zustiegs- bzw. Abholmöglichkeiten in: Düsseldorf, Ratingen, Krefeld, Viersen, Wegberg, Erkelenz, Grevenbroich, Köln
Studienreise Perigord - Dordogne
3. Tag | Dienstag, 16. Juni 2015
Was wäre das Périgord ohne seine heimliche Hauptstadt Sarlat-la-Caneda? Kenner wie Liebhaber aber auch der ganz
normale Besucher rühmen gleichermaßen Flair und Charakter dieses mittelalterlichen Kleinods mit seinen prachtvollen Renaissancebauten, wie dem Maison
La Boétie, der mächtigen Basilika, den
Handelshäusern und der steinernen
Totenlaterne. Dazwischen die winzigen
Geschäfte und der von lokalen Spezialitäten überquellende Markt: Sarlat wird
völlig zu Recht eines der schönsten Städtchen Frankreichs genannt. Nur wenige
Kilometer weiter südlich erreicht man die
Dordogne - im Hundertjährigen Krieg
Demarkationslinie und schwer umkämpfte Grenze zwischen Franzosen und Engländern. Aus dieser Zeit stammen die
kleinen, wohlbefestigten Wehrdörfer –
von den Franzosen Bastides genannt deren Aufgabe es war, den jeweiligen
Feind in Schach zu halten. Wir lernen
stellvertretend
für
viele
andere
Bastidendörfer Domme kennen, das auf
hoher Klippe über der Dordogne gelegen
seine kriegerische Geschichte nicht verbergen kann, bevor wir mit La Roque
Gageac eines der winzigen malerischen
Ufer-Dörfer der Dordogne besuchen,
überragt von einem hohen Felsen, wo
schon Menschen der Steinzeit Höhlen
bewohnten. Im unweit gelegenen Beynac
lernen wir die malerische Dordogne bei
einer Bootsfahrt auf den flachbödigen
Gabares (einstigen Weinschiffe) selbst
kennen. Rückreise nach Sarlat.
4. Tag | Mittwoch, 17. Juni 2015
Bei einem Abstecher zum im Mittelalter
wichtigen Wallfahrtort Rocamadour
besuchen wir am frühen Morgen zunächst die Basilika Souillac, deren berühmter Trumeau – ein mit der Figur des
Propheten Jesaia geschmückter riesiger
Steinpfeiler – ein Unikum der Kunstgeschichte darstellt. Von der verkarsteten
Hochfläche hat man einen einmaligen
Blick in das zum Teil schroffe Tal des
Alzou, wo der H. Amator im Felsgrab
gefunden worden sein soll. Wer immer er
war –Hausdiener Marias oder der Zöllner
Zachäus – nach seiner Wiederauffindung
wirkte er zahlreiche Wunder. Beim
Rundgang durch das malerische Dorf,
welches von einer 120m hohen Felsenwand überragt wird, besuchen wir auch
die am und im Felsen erbauten Kirchen
und Kapellen. Geologisch zumindest
genauso spannend ist ein abschließender
Besuch einer Doline, die den Namen
Gouffre de Padirac' trägt und 75m unter
die Erde führt, wo uns bei einer Boots-
fahrt und einem Spaziergang unter Tage
die wunderlichen Zeugnisse einer vielfarbigen Tropfsteinhöhle erwarten. Der
Rest des Nachmittags ist zur freien Verfügung in Sarlat.
5. Tag | Donnerstag, 18. Juni 2015
So unwahrscheinlich es uns ankommen
mag – wir stammen von Menschen ab, die
vor mehr als 15.000 Jahren in Höhlen
oder unter Abri genannten Felsvorsprüngen im Tal der Dordogne und der Vézère
zu Hause waren. Was liegt da näher als
einen Ausflug zurück in die Geschichte
und Kultur der Steinzeitmenschen zu
unternehmen? Man nennt sie die Sixtinische Kapelle der Steinzeit, die Replikathöhle von Lascaux, deren Malereien und
Steinritzungen über 13000 Jahre alt sind.
Neben Wildpferden sind Stiere und Auerochsen, Hirsche und Bären abgebildet.
Zurück in Les Eyzies-de- Tayac vermittelt
ein Besuch des reichbestückten Nationalen Museums für Vorgeschichte weitere
Eindrücke von Werkzeugen und anderen
Artefakten. Interessierte können darüber
hinaus einen Besuch des Abri Pataud
einplanen – ein wenig körperliche Anstrengung ist allerdings erforderlich.
Rückreise nach Sarlat.
6. Tag | Freitag, 19. Juni 2015
Schönes und Besonderes erwartet Sie
auch heute: zum Auftakt des Tages machen wir einen Abstecher zu einer Mühle,
wo nicht Getreide, sondern Nüsse, die es
im Périgord und angrenzenden Limousin
in Mengen gibt, zu Öl verarbeitet werden.
Wir schauen uns die händische Technik
an und verkosten das Endprodukt. Dann
folgen wir kleinen Straßen durch das
Périgord Noir bis hinunter nach Cahors,
das in einer malerischen Schleife des
Flusses Lot gelegen mit seiner berühmten
Pont Valentré, der Kathedrale Saint
Etienne und nicht zuletzt auch seines
schwarzen Cahors-Weins wegen zu einem Besuch verführt. Zurück geht es
durch das Quercy und zu einem Garten an
der Dordogne, der in Vezac gelegen unter
dem Namen Jardin de Marqueyssac die
wunderlichsten Formen beschnittenen
Buchses aufweist. Alternativ kann ein
Besuch der Festung Beynac, in der schon
Richard Löwenherz sein Unwesen trieb,
unternommen werden. Rückreise nach
Sarlat.
7. Tag | Samstag, 20. Juni 2015
Es heißt Abschied nehmen von der Idylle
des Périgord und seiner guten Küche. Auf
dem Weg zur Loire liegt zunächst
Périgueux mit seiner im Stil byzantinischer Romanik errichteten Basilika
St. Front. Kenner und Liebhaber finden
hier letztmals Gelegenheit zum Erwerb
der Köstlichkeiten des Périgord wie Gänse-/Entenleberpastete, Nussöl, das Magret de Canard oder die wertvollen Trüffel.
Weiter geht es nach Angoulème, wo uns
die Fassade der Kathedrale St. Pierre im
Stil der angiovinischen Romanik mit
ihrem spätromanischen Schmuck erwartet. Durch die Charente erreichen wir das
Poitou und seine Hauptstadt Poitiers, wo
direkt auf dem Marktplatz mit Notre
Dame de la Grande ein wahres Kleinod im
spätromanischen Fassadenschmuck auf
uns wartet. Mit Tours passieren wir die
Stadt des Hl. Martin, bevor wir zur Übernachtung in Blois Station machen.
8. Tag | Sonntag, 21. Juni 2015
Französische Königsgeschichte nach dem
Frühstück im Château von Blois bedeutet
in diesem Fall vornehmlich Erinnerungen
an Katharina von Medici und ihre Söhne
François II., Charles und Henry III., alle
drei Regenten Frankreichs, während
Katharina stets im Hintergrund die Fäden
in der Hand hielt; Blois bedeutet aber
auch Mord und Intrige, Batholomäusnacht und Vernichtung der Hugenotten
und vieles mehr, das wir bei unserem
Besuch erfahren. Ein Hauch dieser königlichen Vergangenheit begleitet Sie dann
via Orléans und Paris und durch die
Picardie nach Hause.
Leistungen
Fahrt in modernem 4-SterneFernreisebus
7 Hotelübernachtungen mit Halbpension in Hotels der gehobenen
Mittelklasse (Zimmer Bad/Du/WC)
Lüngen-Reiseleitung
Rundfahrten gemäß Programm
Gepäckbeförderung, Steuern,
Grenz- und Straßengebühren
Drittschadenversicherung während
der Busfahrt
Insolvenzversicherung
Sonderkosten
Eintrittsgelder
Zuschlag für Einzelzimmer: € 237,Wir empfehlen Ihnen bei Buchung
folgenden Reiseschutz:
RuS-Paket Bus mit RRV/RAB und
Selbstbehalt € 39,- / bei EZ € 46,(Vorbehaltlich Änderungen der „Europäischen Reiseversicherung AG“)
| Gültigen Reisepass oder Personalausweis bitte nicht vergessen!