THE SHIPPER SEASONS XENA VIRTUELLE STAFFEL SIEBEN

Transcription

THE SHIPPER SEASONS XENA VIRTUELLE STAFFEL SIEBEN
THE SHIPPER SEASONS
XENA VIRTUELLE STAFFEL SIEBEN
"Dämonischer Fuchs"
Produktionsnummer #XWP136/SS02
Episode #7.02
Story By: Maureen
Written By: Maureen
Collage By: Aurora
Images Gathered By: Aurora
Translated by: CK
Kurzinhalt
Xena findet heraus, dass ihre Wiederauferstehung gefährliche Konsequenzen nach sich zieht und sie weiß, dass sie
diese aufhalten muss.
Erst-Veröffentlichung
6. Oktober 2001
TEASER
FADE IN
Xena, Gabrielle und Eve laufen den Strand an einer friedlichen Küste entlang. Argo trottet neben ihnen her.
EVE:
Mutter, ich kann dir nicht sagen, wie sehr ich dich und Gabrielle in Indus vermisst habe.
GABRIELLE:
Es ist ein schöner Ort hier, oder?
EVE:
Oh ja. Sehr friedlich.
XENA:
Sicher. Friedlich. Wenn man mal von den Dämonen hinter jeder Ecke absieht.
GABRIELLE:
Warum bist du immer so zynisch?
XENA:
Ich bin nicht zynisch. Nur realistisch.
Xena bleibt stehen, schaut sich angestrengt um. Gabrielle, Eve und Argo tun es ihr gleich, bis schließlich Argo laut
wiehert. Ströme weißen Lichtes ergießen sich um sie herum. Xena zieht ihr Schwert und Gabrielle langt nach ihren
Saischwertern. Eve versucht, sie stumm dazu zu bringen, die Waffen wieder wegzustecken, doch die beiden anderen
Frauen ignorieren das. Inzwischen hat sich das Licht auf einen Punkt konzentriert, direkt vor Xena. Letztlich entsteht
die Gestalt eines großen, bärtigen Mannes aus dem Licht.
XENA (schroff):
Wer bist du? (richtet ihr Schwert auf ihn)
Die Gestalt macht eine Handbewegung und mit drei Blitzen aus weißem Licht werden das Schwert und die Sais aus
Xenas und Gabrielles Händen geschlagen. Sie landen im Sand hinter ihnen.
XENA (unbeeindruckt):
Ich habe gefragt, wer du bist.
FIGURE:
Ich bin Enma, Herr der Geisterwelt.
EVE (geht einen Schritt auf ihn zu für eine Geste des Friedens):
Ich bin Eve, Botschafterin des E…
ENMA (wütend):
1
Ich weiß, wer du bist. Du bist einer dieser kläglichen Ningen , die dafür verantwortlich sind, dass Xena mein Reich
verlassen konnte.
GABRIELLE:
Darum geht es? Um einen einzelnen Sterblichen, der dir entfliehen konnte? Wir werden Xena nicht noch einmal
sterben lassen.
XENA:
Und glaube mir, ich habe nicht das Bedürfnis, noch einmal zu sterben. (knurrt) Und kein wertloser Möchtegern-Gott
hat da mitzureden.
ENMA:
Wie dumm. Von sich eingenommen. Wie ihr Ningen alle seid. Glaubst du wirklich, dass ich, Enma, Herr des Rekai,
zu etwas Wertlosem wie dir kommen würde, weil eine Seele mir entkommen ist?
XENA:
Warum kommst du dann nicht mal endlich zum Punkt?
ENMA (schaut Xena fast respektvoll an):
Also schön. Deine Flucht aus meinem Reich, dem Rekai, war weitaus zerstörerischer, als du vermutest.
XENA:
Vielleicht brauchst du nur eine bessere Verwaltung deines Reiches. Richte den Gefangenen Rekais meine Grüße
aus. (beginnt wegzugehen, nicht interessiert an den Problemen des Gottes)
ENMA:
Es ist mehr geschehen, als dass nur meine Welt Schaden genommen hat, Xena! Du hast dein Reich in eine
ernsthafte Gefahr gebracht.
XENA (dreht sich um, sieht Enma an):
Du wirst mir vergeben, wenn ich dir nicht glaube, dass du dich auch nur im Geringsten um uns Ningen sorgen
könntest.
ENMA:
Menschen mögen lästig und ärgerlich sein, aber es gibt Kreaturen, die wesentlich gefährlicher sind. Es gibt drei
verschiedene Reiche. Deine – die Menschenwelt, das Ningenkai; meine – die Geisterwelt, das Rekai; und die letzte,
eine Welt, so furchtbar, dass sie nicht existieren sollte – das Makai. Ich überwache und kontrolliere die Tore zwischen
diesen Welten. Ich halte sie geschlossen, damit jeder dort bleibt, wo er hingehört. Aber als du (greift unsanft mit
Daumen und Zeigefinger nach Eves Kinn) deine Mutter ins Leben zurück gebracht hast, hast du diese Tore für einen
Augenblick geöffnet. (lässt Eve wieder los)
Jetzt ist Enmas Stimme aus dem Off zu hören, während man Szenen von Chaos und Zerstörung sieht, sowie
Dämonen und Geister, die durch das die offenen Tore kommen.
ENMA (voice over):
Dämonen strömten in das Ningenkai, Menschen fielen in das Makai, Geister entflohen und bewegen sich nun als
Gespenster durch die Welten. Ich habe meine Botschafter ausgesandt, um die Geister und die schwächeren
Dämonen wieder einzusammeln.
Die Szenen verändern sich und zeigen die Botschafter der Geisterwelt, die hunderte von Geistern und Dämonen
einfangen.
ENMA (voice over):
Aber sogar mithilfe meiner Botschafter und Wächter der Toten, die ohne Unterbrechung im Einsatz sind, könnten
uns welche entwischen.
Rückkehr zum Strand.
GABRIELLE:
Und genau da kommen wir ins Spiel.
ENMA (fast Gabrielle ignorierend):
2
Ein besonders gefährlicher Kitsune könnte nach Griechenland fliehen und das liegt außerhalb der Reichweite
meiner Wächter. Er hat tausende Dämonen nur aus Vergnügen ermordet und Dämonen sind weitaus schwerer zu
töten als Menschen. Ich kann nur vermuten, welch Verwüstung er über das Ningenkai bringen könnte.
XENA:
Und warum sollten wir dir helfen?
ENMA:
Ungeachtet der Tatsache, dass ich davon absehen werde, dich wieder mit zurück ins Rekai zu nehmen, wird es
tausende Ningen zu schützen, wenn Kitsune gefasst wird.
XENA:
In Ordnung. Aber ich tue das nicht für dich.
ENMA:
Das habe ich auch kaum erwartet. Wenn ich richtig informiert bin, dann hat Kitsune bereits das Dorf Elem zerstört
und ihr werdet ihn in oder in der Nähe von Imat finden.
Xena nickt und Enmas Erscheinung verblasst auf dem gleichen Weg, auf dem er auch erschienen ist.
Es folgt:
FADE OUT
ERSTER AKT
FADE IN
Gabrielle und Eve rennen Xena hinterher, die einen flotten Schritt an den Tag legt.
GABRIELLE:
Xena, ich bin nicht sicher, dass ich das verstehe. Was ist ein Kitsune? Und warum ist es so gefährlich?
XENA:
Als ich mit Akemi reiste, erzählte sie mir einmal von einer Rasse, die die Kitsune genannt werden. Das sind FuchsGeister.
EVE:
Füchse?
XENA:
Ja. Einige Kitsune dienten Jappas Göttern und wurden von den Bewohnern des Landes geliebt. Aber die, die das
nicht taten… (hält inne, leckt sich über die Lippen) Ihnen wurde das Vergnügen von schlimmem Leid zuteil.
GABRIELLE (schnappt nach Luft):
Das ist grauenvoll.
Xena nickt ernst, doch sowohl Eve als auch sie wenden ihren Blick ab.
CUT TO
Panorama-Aufnahme dessen, was zuerst eine friedliche Gegend ist, dann sich jedoch schnell zu den verbrannten
Überresten eines Dorfes verändert. Der Boden ist übersät mit verkohlten Körpern von Männern, Frauen und Kindern;
einige sind geköpft, in anderen stecken Gartenwerkzeuge. Xena, Gabrielle, Eve und Argo stehen inmitten der Ruinen.
Eve und Gabrielles Gesichter zeigen Horror. Xena wirkt, als hätte sie nichts Anderes erwartet.
EVE:
Das war ein einziges Blutbad…
GABRIELLE (schaut sich noch immer um):
Ein Mann hat das getan?
2
jap. Rotfuchs (mit myth. Hintergrund)
XENA:
Ein Dämon. Kein Mann.
EVE:
Elem ist immer so ein friedliches Dorf gewesen. Warum würde jemand so etwas tun? Elem war niemals reich oder
mächtig. Es gab hier keinen Profit zu holen, nicht einmal Ruhm konnte man mit einem Angriff erlangen.
GABRIELLE (heftig):
Aus reinem Vergnügen.
Xena holt ihre Felle von Argos Sattel.
XENA:
Baut das Lager auf. Wir werden morgen bei Tagesanbruch weiterziehen, also brauchen wir alle Ruhe, die wir
bekommen können, ohne Zeit zu verlieren.
Xena wirft Eve und der bestürzt wirkenden Gabrielle ihre Felle.
GABRIELLE (ungläubig):
Xena?
XENA (legt sich auf ihre Felle, die auf der kalten Asche liegen):
Ja, Gabrielle?
GABRIELLE:
Was ist mit den Menschen hier?
XENA (etwas sarkastisch):
Die sind tot, Gabrielle. Ich kann ihnen nicht helfen.
GABRIELLE (als hätte ihr jemand eine Ohrfeige verpasst):
Xena, diese Menschen verdienen es, begraben zu werden. Sie verdienen eine letzte Ehrung.
XENA:
Wie ich schon sagte, Gabrielle, wir dürfen keine Zeit verlieren!
GABRIELLE:
Aber XenaXENA:
Hör mal, Gabrielle, ich breche morgen bei Tagesanbruch auf, um dafür zu sorgen, dass wir uns nicht um noch
mehr letzte Ehrungen zu sorgen haben. Du kannst mich begleiten oder eben nicht.
Xena zieht die Decke über sich und dreht sich mit Nachdruck um, weg von Gabrielle, die ihre Freundin entsetzt
anstarrt, bis Eve ihr eine Hand auf die Schulter legt. Gabrielle, etwas erleichtert, dreht sich zu Eve.
EVE:
Sie hat Recht, weißt du.
Eve geht weg und macht sich daran, ebenfalls ihre Felle auf den Boden zu legen, neben Xena. Gabrielle zögert einen
Moment, bevor auch sie ihre Felle niederlegt.
CUT TO
Tagesanbruch. Xena befestigt und verzurrt bereits Argos Zaumzeug. Gabrielle wacht langsam auf, schaut ihre
Freundin mit enttäuscht an.
GABRIELLE:
Du wirst einfach gehen, oder?
XENA:
Gabrielle, ich sagte dir doch, dass ich bei Tagesanbruch losziehe. Kommst du mit?
GABRIELLE (schüttelt langsam den Kopf):
Ich kann nicht, Xena. Niemand wird sich um diese Toten kümmern und ich kann sie nicht hier zurücklassen, damit
sie hier verrotten. Die Toten verdienen Respekt.
Xena runzelt die Stirn und läuft zu ihrer Gefährtin.
XENA:
Pass auf Eve auf.
GABRIELLE:
Du weißt, dass ich das tue.
XENA:
Ich treffe euch in Athen, wenn ich Kitsune besiegt habe.
GABRIELLE (verwirrt):
Athen? Aber Xena, ich wollte dir in Imat helfen, wenn ich hier fertig bin…
XENA:
Ich weiß, Gabrielle. Aber ich kann nicht riskieren, dass ihr mir diesen langen Weg folgt. Die Gefahr, dass euch
Kitsune einfängt, ist zu groß.
GABRIELLE:
Xena, ich kann auf mich selbst aufpassen.
XENA (etwas besorgt):
Im Kampf gegen Kriegsherren und Mörder, ja, aber Gabrielle, schau dich um. Schau dir an, wozu dieser Dämon in
der Lage ist.
GABRIELLE:
Xena, das ist doch nur ein weiterer Beweis, dass du Hilfe gebrauchen kannst.
XENA (fest):
Nein, Gabrielle. Ich treffe euch in Athen.
Gabrielle setzt an zu sprechen, Xenas scharfer Blick bringt sie jedoch zum Schweigen. Schließlich nickt Gabrielle.
GABRIELLE:
Athen.
XENA:
Braves Mädchen.
Xena läuft zu Argo, sitzt auf Argo auf und reitet nach Westen. Gabrielle schaut der Freundin nach, die langsam hinter
dem Horizont verschwindet.
GABRIELLE:
Ich bin kein Kleinkind, Xena. (schüttelt ihren Kopf) Ich bin jetzt eine Kriegerin.
Gabrielle räumt ihre Felle zusammen und macht sich daran, die Toten zu begraben. Eve lässt sie weiterschlafen.
CUT TO
Blende in einen wunderschönen, grünen Wald, Tau glitzert auf dem Gras, Licht strömt durch das Blätterdach. Ein
attraktiver, schwarzhaariger Mann lehnt zufrieden an einem großen Baum; offensichtlich genießt er die Schönheit des
Waldes. Ein sanftes Lächeln umspielt seine Lippen, als der leichte Wind sein Haar sein Gesicht streifen lässt. In dem
Gras hinter ihm bewegt sich etwas und zwei glühende Augen schauen durch das Laubwerk. Der Mann atmet tief ein,
genießt die Waldluft.
Plötzlich reißt er die Augen weit auf und setzt sich gerade auf, offensichtlich beunruhigt, als ein Fuchs aus den
Gebüschen springt.
Es folgt:
FADE OUT
ZWEITER AKT
FADE IN
Der Mann wendet sich um und schaut den Fuchs an; wir sehen eine alte Kampfnarbe über seinem rechten Auge. Er
betrachtet den Fuchs und dieser scheint auch ihn zu betrachten.
MAN:
Wenn du hier bist, um seinem Freund Ibu mitzuteilen, dass er verfolgt wird, mein braver Gefährte – ich weiß es
bereits. Der Wind trägt den Geruch der Kriegerin und ihres Rosses zu mir.
Ibu atmet noch einmal tief ein.
IBU:
Mmmm… diese ist sehr kräftig, nicht wahr?
Der Fuchs liebkost Ibus Hand und er streichelt das Tier im Gegenzug.
IBU:
Du sagst, sie ist entschlossen, mich zu töten, mein Gefährte? Ich mag sie jetzt schon.
Der Fuchs setzt sich plötzlich steif auf und Ibu zieht eine Augenbraue in die Höhe.
IBU:
Hm, ja, das ist in der Tat eine interessante Information. Ich danke dir. Das wird dieses Spiel nur noch interessanter
machen. Eine weitere Bitte habe ich noch an dich, mein treuer Gefährte.
CUT TO
Gabrielle und Eve nehmen einen Körper nach dem anderen und stapeln sie, um sie für das Begräbnis vorzubereiten.
Die Hitze an diesem Tag ist erdrückend und ständig müssen die beiden innehalten und den Schweiß von ihrer Stirn
wischen.
EVE:
Gabrielle, es sind Dinge wie diese, die meine Aufgabe so schwer für mich machen.
GABRIELLE (unterbricht, was sie tut und blickt zu Eve):
Was meinst du?
EVE:
Ich bin die Botschafterin des Friedens und es bricht mir das Herz, all dieses Leiden und Böse in dieser Welt zu
sehen. Wird Elis Botschaft jemals erhört werden… tatsächlich verstanden von den Menschen?
Als ich durch Indus reiste, predigte ich jedem diese Lehren, der mir begegnete. Einige von ihnen folgten mir
monatelang, wollten immer mehr von dem hören, was Eli für sie tun kann.
Aber dann, eines Tages… (sie verstummt für einen Augenblick, schließt die Augen für einen kurzen Moment und
schaut dann zu Gabrielle)
Eines Tages predigte ich die Lehren einer großen Gruppe in einer Taverne in Sythess. Sie haben mich fast
rausgeworfen. Sie bewarfen mich mit Essen und beschimpften mich, doch ich fuhr fort, predigte weiter, trotz der
harten Worte. Und dann kam ein Mann zu mir – er trug seine tote Tochter in seinen Armen. Er weinte, wie ich niemals
zuvor jemanden hatte weinen sehen. Und er sagte mir, dass er einige Monate zuvor noch ein Anhänger Elis gewesen
war; doch als seine Tochter starb, starb sein Glaube mit ihr. Er fragte mich, wie dieser allmächtige Gott, der doch
angeblich existieren soll, es zulassen konnte, dass seine Tochter starb. (eine Träne läuft über Eves Wange) Ich
konnte ihm nicht antworten und er sagte, wenn Elis Gottheit real wäre, wäre sein Tochter nie gestorben. Er hasste
mich und den Gott, dem ich diente für das, was geschehen war. (Eve wischt sich über die Augen und schaut zu
Gabrielle)
Warum können die Menschen nicht verstehen, dass Elis Liebe eine reine ist und dass, obwohl es so erscheint, als
würde er nicht über uns wachen, er es tut; und jenes ständig?
Gabrielles Augen richten sich gen Boden und sie seufzt tief. Dann läuft sie zu Eve.
GABRIELLE:
Ich weiß es nicht. Xena und ich bekämpfen das Böse seit… so lange ich mich nur erinnern kann. Aber ich denke,
es spielt keine Rolle, wie sehr wir es versuchen, es wird immer das Böse geben und Menschen, die nicht verstehen,
was du sie lehrst. Es ist so, wie es ist. Ich habe gelernt, es zu akzeptieren und ich versuche einfach, jeden Tag alles
zu tun, was ich kann, um die Welt ein wenig zu verbessern, auch wenn ich weiß, dass ich sie nicht ändern kann.
Eve lächelt leicht und nickt, dann kehrt sie an ihre Arbeit zurück. Auf einmal hören sie ein schwaches Geräusch in der
Ferne, das leise Weinen eines Kindes. Gabrielle und Eve schauen sich neugierig um, versuchen, die Herkunft des
Geräusches zu identifizieren.
Hinter einem herunter gefallenen Balken in der Nähe der Ecke eines der zerstörten Häuser liegt etwas, das so
aussieht wie ein kleines Kind. Gabrielle und Eve stürmen zu ihm herüber und finden ein winziges Baby, umhüllt von
einem Tuch, beinahe komplett bedeckt von schwarzem Ruß. An der Stirn des Babys läuft ein Rinnsal von Blut
herunter und an seiner Seite ist ein roter Fleck.
Eve schlägt vor Entsetzen eine Hand vor den Mund, als Gabrielle das Kind vorsichtig hochhebt. Gabrielles Augen
glänzen mit Tränen, aber sie versucht, sie so gut wie möglich zurück zu halten.
EVE (mit brüchiger Stimme):
Ich kann nicht glauben, dass dieses Ding so etwas sogar einem Kleinkind antut.
Gabrielle hält das Baby gegen ihren Körper gepresst. Eve schaut sich um und dann, direkt neben dem Balken, wo sie
das Baby entdeckt haben, sieht sie eine junge Frau auf dem Boden liegen. Eve geht zu ihr und kniet sich neben sie.
Die Frau lebt noch, doch ihr Atem geht sehr stockend und ihre Brust weißt eine große Wunde auf.
EVE:
Gabrielle, sie lebt noch.
Gabrielle wendet sich um und kniet sich ebenfalls neben die Frau. Eve streicht mit ihrer Hand über die Stirn der Frau.
Diese öffnet unter Anstrengung die Augen etwas.
FRAU (stotternd):
M-Mein… Baby. Wo ist mein… Ba-Baby…?
GABRIELLE (hält ihr ihre Arme mit dem Bündel entgegen):
Hier.
Die Frau bemüht sich, ihre Augen richtig zu öffnen und ihre Hände zu heben, um das Kind entgegen nehmen zu
können, doch bei Letzterem scheitert sie.
FRAU (kaum verständlich):
Mein Baby…
Eve schaut zu Gabrielle, dann zurück zu der Frau. Sie nimmt deren Hand; diese wird bereits kalt. Gabrielle streckt
ihre Hand aus und legt sie auf Eves.
GABRIELLE:
Es gibt nichts, was wir tun können, Eve. Schau.
Eve sieht die Frau an, ihre Augen starren ins Leere. Sie ist tot.
Eve senkt den Kopf, Tränen fallen aus ihren Augen. Dann sieht sie zu Gabrielle. Die Freundin versucht, ihre eigenen
Tränen zurück zu halten und schaut nieder auf das Kind, das sie hält. Sie bemerkt nun, dass auch das Baby tot ist;
der kleine Körper liegt schlaff in ihren Armen. Die Wunden waren zu schwer, besonders für ein kleines Kind.
Gabrielle atmet einmal tief durch und legt das regungslose Kind zu seiner Mutter. Eve nimmt die Hand der Frau, die
sie immer noch festhält, und platziert sie über dem Kind, so dass es scheint, als wären sie gemeinsam gestorben, die
Mutter ihr Kind in den Armen haltend.
Eve beugt sich über die beiden, faltet ihre Hände zusammen und betet still für sie. Gabrielle schnieft leise. Als Eve
fertig ist, steht sie auf und schaut zu Gabrielle.
EVE:
Niemand verdient es, so zu sterben, und ganz besonders niemand, der so jung ist. Dieser Dämon wird dafür
bezahlen.
Gabrielle nickt und legt ihr eine Hand auf die Schulter
GABRIELLE:
Das ist Xenas Aufgabe. Komm. Wir müssen noch einige Körper für die Beerdigung vorbereiten.
Gabrielle legt einen Arm um Eve und drückt sie kurz, bevor sie fortfahren, die Körper zu der Grabstätte zu bringen.
Es folgt:
FADE OUT
DRITTER AKT
FADE IN
Montage: Xena reitet so schnell wie nur möglich durch verschiedene Landschaften.
In der Nähe eines Flusses geht Argo in einen langsamen Trott über.
XENA:
Ich nehme mal an, du bist durstig, oder, mein Mädchen?
Xena steigt ab und bringt Argo zum Ufer, wo die Stute dankbar trinkt. Die Kriegerin holt ihrerseits ihren Wasser-Sack
aus Argos Satteltasche hervor und taucht ihn in den See zum Befüllen.
XENA:
Ich bin sicher, dass du mittlerweile bemerkt hast, dass wir den Fußspuren eines Fuchses folgen.
Argo wiehert und trinkt dann weiter.
XENA:
Ich vermute mal, dass Kitsune sich in seiner Fuchs-Gestalt fortbewegt. Aber mit der Geschwindigkeit, mit der er
vorankommt, sind wir vor ihm in Imat. Es wäre besser, wenn wir ihn abfangen, bevor er in das Dorf gelangt. So
vermeiden wir unnötiges Blutvergießen.
Argo nickt beim Wassertrinken. Xena holt ihren Wasser-Sack aus Fluss und nimmt einen kräftigen Schluck. Ein
Rascheln auf der anderen Seite des Flusses erregt ihre Aufmerksamkeit.
An der Böschung stoppt der Fuchs seine Bewegungen, betrachtet sie skeptisch und rennt dann in den Wald davon.
Xena Gesicht nimmt einen misstrauischen Ausdruck an.
XENA (steigt auf Argo auf):
Komm, Mädchen, lass uns den Fuchs fangen.
Xena und Argo laufen von dem Flussbett weg und dann schickt Xena Argo voran. Argo durchquert den Fluss und
kommt sicher auf der anderen Seite an. Sogleich beginnt er die Verfolgung des Fuchses. Xena und Argo reiten rasch
durch den Wald, können jedoch kaum mal einen flüchtigen Blick auf den roten Fuchs, den sie jagen, erhaschen.
XENA:
Du gehörst mir, Fuchs!
Xena fällt beinahe von Argo hinunter, als die Stute ganz plötzlich stoppt. Direkt vor ihnen sitzt der Fuchs, den sie
gejagt haben, so ruhig, als wäre nichts passiert. Sein Schweif zuckt etwas, als Xena einen Blick auf ihn wirft.
XENA:
Ich würde es bevorzugen, dich in deiner menschlichen Form zu bekämpfen, aber wenn du als Tier abgeschlachtet
werden möchtest, hab ich auch kein Problem damit.
Als Xena ihr Schwert zieht und der Fuchs neigt seinen Kopf, seine schwarzen Augen glänzen in der
Nachmittagssonne. Xena zögert und der Fuchs wedelt mit dem Schwanz. Xenas Augen weiten sich; sie greift nach
Argos Zügeln.
XENA:
Gabrielle! (in ihr Gesicht steht Sorge und Horror geschrieben; sie steckt ihr Schwert weg und keucht ein einzelnes
Wort) Eve…
Xena schickt Argo rasend schnell durch das Laubwerk, zurück in die Richtung, aus der sie gekommen sind.
CUT TO
Eve und Gabrielle sind gerade dabei, den Grabhügel fertig zu stellen, das Land um sie herum ist blutgetränkt, aber
um sie herum sind keine Körper mehr.
GABRIELLE (steckt noch einen Stock in die Spitze des hohen Grabhügels aus Holz und Steinen):
Das wars, Eve. Das war der letzte von ihnen.
EVE:
Möge Eli über sie wachen und mögen sie Frieden in ihrem Leben nach dem Tode finden.
Gabrielle setzt sich nieder, erschöpft.
EVE:
Werden wir Mutter nicht in Imat helfen?
GABRIELLE (ein wenig bitter):
Nein. Wir treffen sie in Athen. Sie sagte, es sei zu gefährlich für uns, ihr diesen weiten Weg zu folgen. Dass die
Chance, dass wir gefangen werden, zu…
Ein schwarzhaariger Mann mit einer Narbe über einem seiner Augen unterbricht die Bardin. Weder Eve noch
Gabrielle haben ihn kommen gehört.
MAN:
Ist so präsent wie eh und je.
Gabrielle zieht ihre Sais.
GABRIELLE:
Wer bist du?
MAN:
Ich schätze, eine Vorstellung wäre angebracht. Mein Name ist Ibu, ich gehörte einst zum Rekai, und ich bin
(schaut sich um) Verursacher dieses Durcheinanders, das ihr gerade beseitigt habt.
Gabrielle und Eve blicken beide wütend drein.
GABRIELLE:
Du warst das.
IBU:
Mmmmmm… Ja.
EVE:
Hast du denn keinerlei Schuldgefühle?
IBU:
Schuldgefühle sind für all diejenigen, die sie sich leisten können.
GABRIELLE:
Du bist doch krank.
IBU:
Nenn es, wie du willst. Ich persönlich präferiere "verspielt"…
Mit einem wutverzerrtem Gesicht wirft Gabrielle ein Sai auf seinen Kopf zu. Ibu fängt es mit Leichtigkeit.
IBU:
Das war nicht nett.
Gabrielle schleudert das andere Sai zu ihm. Wieder fängt er es.
IBU:
Bist du so wütend, dass es deine Urteilsfähigkeit trübt und dich glauben lässt, du wärst in der Lage, mir Schaden
zuzufügen, wenn du diese hier heftig genug wirfst?
GABRIELLE:
Du verdienst es zu sterben.
IBU:
Das scheint eine allgemeine Meinung zu sein. Ich hab das nie so richtig verstanden, wisst ihr…
Gabrielle schäumt vor Wut.
IBU:
Oh, du hast keine Waffen mehr, wie ich sehe. Scheint, als wärest du jetzt in einem sehr unangenehmen Nachteil,
oder? Ich sage dir etwas: Ich gebe dir diese hier (hebt die Saischwerter, je eines zwischen Daumen und Zeigefinger
haltend, auf Augenhöhe) zurück. Alles, was du dafür tun musst – sie aus deiner kleinen, friedvollen Freundin holen.
Ibu wirft die Saischwerter mit einer alarmierenden Geschwindigkeit auf Eve zu. Nur Eves Fähigkeiten als Kriegerin ist
es zu verdanken, dass sie es schafft, die Waffen gerade noch rechtzeitig abzufangen.
IBU:
Wie amüsant. Die Pazifistin hier ist nicht so wehrlos, wie sie zu sein scheint.
EVE (düster):
Glaube mir, du spielst nicht in ihrer Liga.
IBU:
Eine Herausforderung? Von einem Friedensanhänger? Das wird immer interessanter. Wenn sich doch nur die
wahre Kriegerin zeigen würde… Wisst ihr, es ist selten, dass jemand einen so ausgeprägten Kampfgeist hat, dass ich
es riechen kann. Aber eure Freundin…
GABRIELLE (hasserfüllt):
Ihr Name ist Xena.
IBU:
Aber eure Freundin Xena, nun, ihr Kriegerherz stinkt förmlich. Positiv gesprochen. Es wird ein wahres Abenteuer,
sie zu töten.
EVE:
Und wir? (Eve händelt untätig und unbewusst mit Gabrielles Saischwertern herum) Werden wir ebenfalls ein
großes Abenteuer zu töten?
IBU:
Ihr? Ich werde euch nicht umbringen… noch nicht jedenfalls. Seht ihr, ihr seid meine Köder.
Er grinst höhnisch, während Gabrielles und Eves Augen sich mit Besorgnis füllen.
Es folgt:
FADE OUT
VIERTER AKT
FADE IN
XENA:
Eve!! (steigt von Argo ab und steht nun in den Überresten von Elem) Gabrielle!!
Keine Antwort.
XENA:
Eve! Gabr…
Ein schwarzhaariger Mann tritt in Xenas Sichtfeld.
IBU:
Weißt du, Xena, das wird langsam wirklich zu einem Ärgernis.
Xena rennt auf Ibu zu, zieht ihr Schwert. Sie erreicht ihn und bringt das Schwert an seinen Hals.
XENA:
Wo sind sie?
IBU:
Für einen Ningen bist du ziemlich beharrlich.
XENA (unbeeindruckt):
Wir sind immer für Überraschungen gut. Wo sind sie?
IBU:
Aber Xena, wir wurden einander noch nicht einmal vorgestellt. Ich bin sicher, du möchtest wissen, wer ich bin.
XENA:
Genau genommen interessiert mich das herzlich wenig.
IBU:
Mein Name ist Ibu. Und ich werde dich töten.
XENA:
Wäre nicht das erste Mal, dass ich sterbe.
IBU (wirft einen Blick auf das Schwert an seinem Hals):
Wirst du mich umbringen oder hast du zu viel Angst, dass du deine Freunde ohne die Hilfe meiner Wenigkeit nicht
finden wirst?
XENA:
Hab ich nicht mal dran gedacht.
Xena schwingt ihr Schwert, so dass es Ibu die Kehle aufschlitzt. Er fällt auf den Boden. Xena runzelt die Stirn, zieht
die Augenbrauen zusammen und ist irritiert, warum das so einfach ging. Um sicher zu gehen, dass er auch wirklich tot
ist, schlägt sie seinen Kopf ab und beginnt dann, ihre Begleiterinnen zu rufen.
XENA:
Gabrielle? Eve!?
Ein gedämpftes Geräusch ertönt aus dem Grabhügel, den Gabrielle und Eve zuvor errichtet hatten. Xena räumt
hektisch die Steine und Holzpfeiler beiseite. Sie langt nach drinnen und ergreift eine Hand. Als sie heftig daran zieht,
klettert Eve mit Mühe aus dem Grabhügel.
EVE:
Mutter!
XENA:
Eve! (sie drückt ihre Tochter, streicht ihr über ihr Haar und versichert sich, dass sie okay ist, dann lässt sie sie
wieder los) Wo ist Gabrielle?
GABRIELLE (wie auf Befehl):
Xena!
Xena dreht sich um und sieht Gabrielle zu sich rennen, ihre Saischwerter im Anschlag.
GABRIELLE:
Xena, er ist nicht…
Gabrielle wird unterbrochen, als sich ein kräftiger Arm um ihren Hals schlingt. Xena schaut zu dem, dem der Arm
gehört und sieht einen recht gut aussehenden "Mann" mit einer Narbe über seinem linken Auge, weißen Fuchsohren
und einem Schweif.
XENA:
Ibu!
IBU:
Du solltest wirklich wissen, dass Kitsune mehr als eine Form haben. Oder wurde dir das nicht von Enma, dem
Herrn der puren Inkompetenz, gesagt? (Gabrielle wehrt sich gegen seinen Griff) Sie ist ein hitziges, kleines Ding, nicht
wahr? War sie schon immer so oder hast du ihr das beigebracht?
XENA (knurrend):
Sie war schon immer so.
IBU:
Dann überrascht es mich nicht, dass du sie mitgenommen hast.
Ibu greift brutal nach Gabrielles Handgelenk und küsst sie mit einem Mal. Gabrielle wehrt sich, doch Ibu hält sie
problemlos fest und vertieft den Kuss. Als er diesen schließlich beendet, leckt er sich verführerisch über die Lippen.
IBU:
Sie schmeckt auch sehr gut. Ich wäre fast bereit, euch alle am Leben und in Freiheit zu lassen, wenn ich sie
behalten könnte.
XENA (zieht ihr Schwert):
Vergiss es.
IBU:
Ich sagte ja auch beinahe. So gut schmeckt sie nun auch wieder nicht.
Gabrielle nutzt die Gelegenheit, um Ibu gegen das Schienenbein zu treten und schafft es auch fast, ihn mit ihrem Sai
niederzustechen, doch er fängt ihr Handgelenk rechtzeitig ab.
IBU:
Nein, nein, nein. Ich kann dich nicht gehen lassen.
Xena greift nach dem Chakram an ihrer Hüfte und bereitet sich darauf vor, es zu werfen.
IBU:
Du würdest das nicht werfen. Nicht, wenn ich deine Freundin genau in die Bahn heben kann. Ich denke nicht, dass
du sie umbringen würdest.
XENA:
Wollen wir wetten?
IBU:
Sehr gerne. Wie wäre es, wenn der Einsatz… Gabrielles Leben ist?
GABRIELLE:
Ich würde lieber sterben, als doch Unschuldige töten zu lassen.
IBU:
Niemand ist unschuldig.
Xena wirft ihr Chakram. Ibu grinst und setzt Gabrielle als menschlichen Schutzschild ein. In der letzten Sekunde hebt
Gabrielle ihre Saischwerter und wehrt das Chakram ab.
XENA (wütend):
Gabrielle!
IBU (grinst selbstgefällig und überlegen)
Wie war das mit dem Geben deines Lebens?
XENA:
Jetzt, Gabrielle!
Gabrielle stößt ihren Ellenbogen in Ibus Magen und kann sich aus seinem Griff befreien. Xena nimmt rasch Position
zwischen Gabrielle und Ibu ein, so dass sie schützend vor der Freundin steht. Diese wirft ein Sai geschickt zu Eve.
IBU:
Intelligenter Schachzug. Sie wird ein schweres Ziel für mich sein, wenn sie eine Waffe in der Hand hat.
XENA:
Ich habe eine Waffe in meiner Hand. Und genau jetzt ist sie genau auf dein Herz gerichtet.
IBU:
Wie beruhigend. Ich kann mich schneller bewegen, als du jemals dieses Schwert wirst schwingen können.
XENA:
Beweise es.
Xena attackiert ihn mit dem Schwert, dem er mit Leichtigkeit ausweicht. Im Hintergrund ihres Kampfes fliegt das
Chakram, das quer durch die die Überreste der Stadt geflogen und überall abgeprallt ist, direkt auf Eve zu. Mit einem
düsteren Blick hebt Eve ihr Sai und lässt das Chakram abermals die Richtung wechseln. Sein neuer Kurs schickt es
direkt in Ibus Rücken. Als es ihn trifft, spritzt Blut von Ibus Mund.
IBU:
Wie…?
GABRIELLE:
Sterben ist nur ein letzter Ausweg.
Xena vollendet Ibus Tod, indem sie ihn enthauptet. Sein Körper kommt mit einem dumpfen Schlag auf dem Boden
auf. Xena zieht das Chakram aus Ibus Rücken und wischt es an seiner Kleidung sauber. Innerhalb von Sekunden, ein
schimmernd weißer Fuchs mit neun Schweifen erhebt sich aus dem Blut. Er gibt ein einem Lachen ähnliches Bellen
von sich, bevor er davon schießt.
XENA:
Geschafft!
Wirbel aus grellem, weißem Licht tauchen vor Ibu auf. Aus diesem Licht tritt Enma. Er greift sich den Fuchs am
Genick.
ENMA:
Das wird reichen, Xena. In diesem geschwächten Zustand wird Ibu ein leichtes Ziel in der Dämonenwelt sein.
EVE:
Du wirst ihn abschlachten lassen?
ENMA:
Denkst du nicht, dass die Familien, die er gemordet hat, Vergeltung verdienen?
EVE:
Rache ist nie ein Weg.
ENMA:
Vielleicht nicht hier, aber im Makai gibt es nichts Anderes. Es wird ohnehin nicht mehr eure Sorge sein. Xena,
deine Schuld ist beglichen. Ich werde dich nicht weiter belästigen.
XENA:
Gut.
Enma verschwindet mit Ibu in dem gleichen weißen Wirbeln aus Licht, die er immer nutzt.
EVE:
Ist das der richtige Weg? Das Recht in Form von Rache walten zu lassen?
GABRIELLE:
Er zeigte keine Reue, Eve. Er hat es nur aus Spaß gemacht.
Xena presst die Lippen aufeinander.
EVE:
Da war er nicht der einzige.
XENA:
Kommt, Mädchen. Lasst uns gehen.
Xena pfeift und Argo kommt angaloppiert. Sie sitzt auf, schaut auf Gabrielle und Eve herab und schnalzt dann mit der
Zunge, woraufhin Argo losläuft. Gabrielle und Eve schauen einander an und folgen dann Xena aus der Stadt heraus.
Es folgt:
FADE OUT
ENDE
[Gabrielle begann sich zu fragen, wonach genau sie schmeckte während der Produktion dieser Folge.]