Artikel zur Podiumsdiskussion - Initiative "Höchste Eisenbahn für

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Artikel zur Podiumsdiskussion - Initiative "Höchste Eisenbahn für
Heute mit Seite Weinfest in Bad Lauterberg und Politik
HarzKurier
Verlagsort: 37520 Osterode am Harz, Berliner Straße 11
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Lokales mit Weitblick
Höchste Auflage im Kreisgebiet
Osteroder Rundschau
Herzberger Zeitung
Bad Lauterberger Zeitung
Bad Sachsaer Nachrichten
Mittwoch, 31. Juli 2002
■ Lokales vorn
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UE EINKAUFSZENTRUM Bad Lauterberg
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Südharzstrecke: Sanierung ausgeschrieben
DB-Vertreter überraschte mit Brief bei FDP-Podiumsdiskussion in Bad Lauterberg
Protest gegen
Raumplanung
am Röseberg
BAD LAUTERBERG (be). Er war
gar nicht eingeladen worden,
kam dennoch und sorgte für die
Überraschung des Abends: MatUmweltschützer und Grüne
thias Meyer von der DB Regiogegen Gipsabbau.
Netz. Als ihm bei der FDP-PodiKREIS OSTERODE umsdiskussion am Montagabend
im Hotel Riemann von der KreisZwei Frauen –
vorsitzenden Helga Meyer nach
zwei Formen der Kunst fast einstündigen Vorträgen der
anderen Diskussionsteilnehmern
KulturForum eröffnet neue
das Wort erteilt wurde, überSchau in der Stadtsparkasse.
reichte Meyer an den Vertreter
BAD SACHSA der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“, BurkVerbarrikadiert
hard Breme, einen Brief, in dem
die DB zusicherte, dass mit den
und zugenagelt
Sanierungsarbeiten
auf der
Fenster im ehemaligen Hotel
Südharzstrecke noch in diesem
„Deutscher Kaiser“ wieder
Jahr begonnen werde. Die ent„dicht“.
HERZBERG sprechenden Arbeiten seien in
der vergangenen Woche ausgeschrieben worden. Der DBKommunen befinden
Sprecher: Damit wird deutlich,
sich im „Teufelskreis“
dass die Südharzstrecke nicht
von einer Stilllegung bedroht
Matzenauer: Auf Kurtaxe
ist.“
nicht zu verzichten
Das Thema der Diskussion Teilnehmer der Podiumsdiskussion (von links): Joachim Köchermann, Burkhard Breme, Dr. Karl-Heinz Rochlitz,
BAD LAUTERBERG
lautete „Mehr Wettbewerb auf Helga Meyer, Dr. Wolf-Rüdiger Gorka und MdB Hans-Michael Goldmann.
FOTO: INGOLF BERLIN
der Südharzstrecke“. Burkhard
Breme wies zu Beginn darauf für den erfolgreichen Einsatz des Unternehmens mit DB Cargo dig“ sei. Er gehe auch davon aus,
hin, dass aus der Sicht der Initia- von Privatbahnen bezeichnete er und die daraus erfolgte notwen- dass das geschehe, um mehr
Schröder will Hartz als tive „Höchste Eisenbahn für den die von Connex mit regionalen dige Zusammenarbeit mit zur Wettbewerb auf die Schiene zu
Südharz“ man mit den Leistun- Partnern betriebene Nordwest- Zeit vier verschiedenen Privat- bekommen. Das Problem sei nur,
Superminister für
gen von DB-Regio zufrieden sei. bahn. Man habe die Fahrgast- bahnen. Köchermann: „Das Pro- dass der Wettbewerb nicht von
Wirtschaft und Arbeit
Allerdings sei es unverständlich, zahlen um 70% steigern können. dukt gehört auf die Schiene!“ heute auf morgen über die Züge
dass die DB sich wenig koopera- Es sei aber illusorisch, im Nah- Warum machte er schon daran verfüge, die er benötige. Deshalb
SPD: „Reine Spekulation“.
tiv gegenüber Privaten im Perso- verkehr „schwarze Zahlen“ zu deutlich, dass sonst täglich 20 bis werde es hier nur eine allmähliPOLITIK
nenfernverkehr zeige. Sie ver- schreiben. Die Zielrichtung von 30 Lkw vor dem Betriebstor che Angleichung geben. Allerschrotte lieber ihre Interregio- Connex sei, der „regionale An- ständen und auf den Straßen dings sehe er diese nicht für den
Die Bundeswehr
Wagen, als sie der Konkurrenz satz“ in Zusammenarbeit mit re- durch Scharzfeld rollten.
Fernverkehr. Klar stellte Gorka
ist verunsichert
zu überlassen. Auch böten sich gionalen Partnern. Im Nahverallerdings, dass er die eingleisige
im Güterverkehr mehr Möglich- kehr im hiesigen Raum könne
Verbindung Scharzfeld - Bad
Keine Ausschreibung
Zahl der Beschwerden hat
keiten im Harz im Blick auf die man nur dann zum Zuge kom- Scharzfeld - Bad Lauterberg Lauterberg nicht ausschreiben
sich verdoppelt.
POLITIK Gipsindustrie und Forstwirt- men, so Rochlitz, wenn das Land
werde. Er trete nach wie vor für
schaft an. Breme forderte, die Niedersachsen die SüdharzGute Erfahrungen mit dem einen neuen Bahnhof an der
Deutschland und
Südharzstrecke ebenso in den strecke entsprechend ausschrei- Wettbewerb bestätigte der Ge- Südharzstrecke mit einer ShuttBundesverkehrswegeplan aufzu- be. Man könne aber nur da fah- schäftsführer der Niedersächsi- le-Verbindung nach Bad LauterFrankreich planen
nehmen, wie die B 243. Kritik ren, wo auch die Infrastruktur schen
Landesverkehrsgesell- berg ein.
Militärsatelliten
übte Breme am Verkehrsver- die Voraussetzungen hierfür bie- schaft, Dr. Wolf-Rüdiger Gorka.
MdB Hans-Michael Goldmann
bund Südniedersachen. Der te. Und hier müsse im Südharz Man wolle diesen „Schritt für (FDP) betonte, dass seine Partei
Unabhängiges europäisches
Aufklärungssystem. POLITIK VSN sei der teuerste in Deutsch- einiges geschehen, wenn man al- Schritt“ ausbauen. Dabei gehe es nicht gegen die DB arbeite. Aber
land mit dem schlechtesten Lei- lein den erschreckenden Zustand nicht nur um einen Streckenab- man wolle die Umsetzung der
stungsniveau. Mit ihm bekomme der Bahnhöfe betrachte. Um schnitt, sondern um einen Netz- Bahnreform. Es gehe nicht an,
mehr Gäste auf die Bahn zu be- teil, wo die Infrastruktur das zu- das die DB Zuschüsse für den
man keine Züge voll.
Um zu mehr Wettbewerb zu kommen, müsse der Kunde im lasse. So habe man in Nieder- Nahverkehr erhalte, diese Mittel
kommen, so der Geschäftsführer Mittelpunkt stehen. Dr. Rochlitz: sachsen
bereits
24%
der aber in den Fernverkehr invedes Verbandes „Mehr Bahnen“, „Wir sind flexibel. Das ist ent- Strecken an Privatbahnen verge- stiere. Noch sei man „meilenweit
Dr. Karl-Heinz Rochlitz, der zu- scheidend.“
ben. Gorka: „Wir wollen einen von einem diskriminierungsfreiDer Betriebsleiter von Rhein- Mittelweg mit der Deutschen en Zugang“ zum Schienennetz
gleich Berater für die ConnexVerkehr GmbH ist, müsse es zu kalk Harzer Dolomitwerke in Bahn.“ Deutlich machte auch er, der DB für Privatbahnen entDORA (red). Am Montag, 5. Au- einer Trennung von Netz und Scharzfeld, Joachim Köcher- dass eine Trennung von Fahrweg fernt, meinte der FDP-Politiker.
gust, beginnt ein Workcamp des Betrieb kommen. Als ein Beispiel mann, schilderte die Probleme und Betrieb „zwingend notwen- Das müsse geändert werden.
Vereins „Jugend für Dora“. Wie
in den vergangenen Jahren werden Gäste aus mehreren Ländern erwartet, die mit dem Verein ein Projekt realisieren werden, das sich mit den deutschen
BAD LAUTERBERG (be). Die FirVerbrechen während des Natio- ma Kunststoff-Fröhlich GmbH in
nalsozialismus befasst.
Bad Lauterberg hat am Montag
Im Mittelpunkt steht diesmal ein eigenes Firmenmuseum eingedie Bahnlinie Nordhausen-Nort- weiht, das der Vorsitzende des
heim. Das Projekt richtet sich an Beirates und frühere Firmenchef,
Bahnreisende. Zwischen den Herbert Fröhlich, aufbaute. Dazu
Stationen Nordhausen und Ell- konnte dieser zahlreiche geladene
rich führt die Bahn vorbei an Gäste begrüßen. Das Museum
fünf Standorten ehemaliger KZ- zeigt die Aufbauleistung der FaAußenlager oder Baustellen, auf milie Fröhlich und der Mitarbeidenen KZ-Häftlinge zu Tode ge- ter des Unternehmens von den
schunden wurden. Installationen kleinsten Anfängen bis zur heutiaus blinkendem Metall und bun- gen Bedeutung als geschätzter
ten Bändern sollen die heute un- Partner der Großindustrie. Die
beachteten Orte aus der Vergan- Gründung der Firma, die heute
genheit reißen. Parallel zu den auch über ein Zweigwerk in SollInstallationen soll ein Faltblatt stedt (Thüringen) verfügt, erfolgte
entstehen, das die Projektidee 1929 durch den Großvater von
erklärt und die gekennzeichne- Herbert Fröhlich, der nach dem
ten historischen Orte entlang der Zweiten Weltkrieg nach Bad LauBahnlinie genau beschreibt. Es terberg kam, weil zu DDR-Zeiten
soll sowohl in den Zügen jenes eine erfolgreiche Fortführung der
Streckenabschnittes als auch in Firma nicht möglich war. Seinem
der Gedenkstätte Mittelbau- Sohn Herbert war es dann verDora ausliegen.
gönnt, aus einem Kleinbetrieb von
Nähere Informationen sind er- zwei Mitarbeitern das heutige
hältlich bei Jens-Christian Wag- 85köpfige Unternehmen zu schafner (Telefon 03631 / 49 58 20) fen. Über die Entwicklung, wie sie
und Brita Scheuer (Telefon in dem Museum nachgezeichnet
0 36 31/495822).
ist, werden wir noch berichten.
■ Die Welt
Camp „Jugend
für Dora“ beginnt
am Montag
Fröhlich GmbH eröffnet ein Firmenmuseum
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Datum
Seitenkennung
Harz Kurier ≤DD≥.≤MM≥ 31_07_2002_Seite1 CMYK
Auftakt zum
Wahlkampf mit
Peter Struck
OSTERODE (mp). Peter Struck,
neuer Bundesverteidigungsminister, wird am Dienstag, 13. August, ab 16 Uhr die Kreisstadt
besuchen. Vom 5. August bis
zum 21. September geht der
SPD-Mobil-Truck auf Tour. Insgesamt 77 Städte wird er im gesamten Bundesgebiet anfahren
und dabei auch in Osterode Station machen. Für die SPD im
Unterbezirk Osterode stellt der
Besuch von Peter Struck eine der
Auftaktveranstaltungen
zum
Bundestagswahlkampf 2002 dar.
Außer Musik und Unterhaltung,
Essen und Trinken gibt es reichlich Informationen zur Bundestagswahl und zum Wahlprogramm der SPD.
Dreharbeiten im
Osterode Spaßbad
am Donnerstag
OSTERODE (mp). Badeerlebnis
drinnen und draußen in hochmodernem Badeoutfit: Das werden
die Besucher am kommenden
Donnerstag ab 13 Uhr bei schönem Wetter im Aloha erleben.
Denn dann dreht die Firma Union Werbeverwaltung Hamburg
einen Kinospot im Osteroder Erlebnis- und Freibad. Die Hauptfigur spielt Peter Haberer vom
Lerbacher Komödchen. Zu sehen gibt es den Film ab Oktober
abwechselnd in den großen Kinosälen des Cinemaxx Göttingen, dem Central Theater Herzberg, dem Cineplex Goslar und
dem Goslarer Theater.
Wer bei den Dreharbeiten dabei
sein will, ist im Aloha willkommen. Über Statisten freut sich
das Team des Spaßbades.
Bild der Stasi
TEISTUNGEN (be). „Das Menschenbild der Stasi“ steht im
Mittelpunkt eines Gesprächs
in der Bildungsstätte am
Grenzlandmuseum Teistungen zwischen Duderstadt und
Worbis am Dienstag, 6. August, um 19 Uhr. Der Eintritt
ist frei.
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