Projektierungshinweise Einbruchmeldetechnik

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Projektierungshinweise Einbruchmeldetechnik
Planungs- und
Verdrahtungshinweise
Einbruch-Meldesysteme
Sicherheitstechnik
Vorwort
Zweck dieser Druckschrift ist es, dem Installateur einen ersten Einblick
in die Einbruchmeldetechnik zu vermitteln.
Insofern können die in den einzelnen Kapiteln behandelten Themen
nicht vollständig sein.
Auf Anforderungen, welche bei der Absicherung von Objekten
höheren Risikos von Seiten des Verbands der Schadenversicherer
(VdS) bzw. der kriminalpolizeilichen Behörden aus bestehen, wird nur
am Rande eingegangen.
Hierzu wird auf die in Kapitel 3 angegebenen Normen und Richtlinien
verwiesen. Die beschriebene Gerätetechnik konzentriert sich auf die
am häufigsten im privaten und kleingewerblichen Bereich
angewandten Lösungen.
Konkrete Gerätebeschreibungen und Anschaltpläne können nicht
jederzeit dem aktuellen Stand des Verkaufssortiments entsprechen.
Hier wird auf die jeweils den Geräten beiliegende Dokumentation
verwiesen.
Inhalt
Seite
2
2
2
5
1
1.1
1.2
1.3
Grundlagen
Allgemeines
Begriffe
Technische Grundlagen
2
2.1
2.2
2.3
2.4
2.5
2.6
2.7
2.8
2.9
2.10
2.11
Gerätetechnik
Öffnungsüberwachung
Verschlussüberwachung
Außenhautüberwachung
Innenraumüberwachung
Überfallmelder
Scharfschalteinrichtungen
Parallelanzeigen
SafeKey
Örtliche Alarmierung
Stille Alarmierung
Einbruchmelderzentralen
8
8
10
11
12
16
16
18
18
19
19
20
3
Vorschriften
24
4
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
4.6
Planung von Einbruchmeldeanlagen
Leitungsnetz
Überwachungsmaßnahmen
Scharfschaltung
Parallelanzeigen
Alarmierung
Einbruchmelderzentralen, Notstromversorgung
25
25
28
32
33
33
34
5
Grundlagen zur Projektierung
35
6
6.1
6.2
6.3
6.4
6.5
6.6
6.7
Anschaltpläne
Einbruchmelderzentralen
Außenhautüberwachung, Öffnungsüberwachung
Verschlussüberwachung
Innenraumüberwachung
Überfallmelder
Scharfschalteinrichtungen
Blockschloss SBS
38
38
47
48
48
51
51
56
1
Grundlagen
1
Grundlagen
1.1
Allgemeines
Einbruchmeldeanlagen dienen dem Überwachen von Gegenständen auf
unbefugte Wegnahme, sowie von Flächen und Räumen auf unbefugtes Eindringen. Überfallmeldeanlagen dienen Personen zum direkten Hilferuf bei
Überfällen. Da Einbruchmeldeanlagen hilfeleistende Personen herbeirufen
sollen, sind unbedingt Falschalarme (Alarme, die ohne einen Einbruch- oder
Überfallversuch ausgelöst werden) zu vermeiden. Erfahrungsgemäß reagieren z.B. Nachbarn nach wenigen Falschalarmen nicht mehr auf die Einbruchmeldeanlage, und somit auch nicht auf einen echten Alarm. In diesem Fall ist
die beste Alarmanlage zwecklos geworden.
Die Ursachen für einen Falschalarm sind in den meisten Fällen falsche Planung, falsche Installation oder falsche Bedienung der Anlage. Hinweise zur
richtigen Planung und Installation geben die folgenden Kapitel. Falsche Bedienung der Anlage durch den Betreiber kann durch geeignete Maßnahmen,
wie z.B. der Einbau von elektromechanischen Sperrelementen (siehe Abschnitt „Gerätetechnik“), vermieden werden.
Außerdem erhöht der Einbau von zusätzlichen Bedien- und Anzeigeeinheiten
den Komfort und die Bedienerfreundlichkeit der Anlage.
Nach der Inbetriebnahme sollte dem Betreiber die Bedienung der Anlage genauestens erklärt werden, um spätere Komplikationen zu vermeiden.
Der Hinweis auf die mitgelieferte Bedienungsanleitung genügt nicht, da der
Umfang und Ausbau einer Einbruchmeldeanlage immer eine objektbezogene
Maßanfertigung ist, und in der Bedienungsanleitung die Besonderheiten dieses Objektes nicht berücksichtigt werden können.
1.2
Begriffe
Einbruchmelder, Meldergruppe
Ein Einbruchmelder ist ein Anlagenteil, das durch Beobachtung geeigneter
physikalischer Größen (z.B. Wärmestrahlung, Erschütterung) einen
Einbruchversuch erkennt, und einen Stromkreis unterbricht oder kurzschließt. In einem solchen Stromkreis werden mehrere Einbruchmelder zusammengefaßt. Diese Melder bilden dann eine Meldergruppe.
Jede Meldergruppe besitzt eine eigene Zustandsanzeige (gestört/nicht gestört) an der Einbruchmelderzentrale.
Es dürfen maximal 20 Einbruchmelder zu einer Meldergruppe zusammengefasst werden (Reedkontakte). Bei Bewegungsmeldern empfehlen wir
2 – 3 Melder, bei Glasbruch- und Erschütterungsmeldern max. 10 pro
Meldergruppe.
Sicherungsbereich, Meldebereich, Überwachungsbereich
Der gesamte, von einer Einbruchmeldeanlage überwachte Bereich ist der
Sicherungsbereich. Er umfasst z.B. ein Gebäude oder eine Wohnung.
Jeder Sicherungsbereich muss über eine eigene Scharfschaltung und eine
eigene Alarmierung verfügen.
Pro Sicherungsbereich ist nur ein Betreiber zulässig. Es ist beispielsweise
nicht erlaubt, zwei von unterschiedlichen Mietparteien bewohnte Wohnungen zu einem Sicherungsbereich zusammenzufassen.
Ein Sicherungsbereich umfasst mehrere Meldebereiche. Ein Meldebereich
entspricht dem von einer oder mehreren Meldergruppen überwachten Bereich.
2
Grundlagen
Zu jedem Meldebereich gehören mehrere Überwachungsbereiche.
Als Überwachungsbereich bezeichnet man den Bereich, der von einem
Einbruchmelder überwacht werden kann. So ist beispielsweise der Überwachungsbereich eines Glasbruchsensors die Glasscheibe, auf der er
montiert ist.
Öffnungsüberwachung, Verschlussüberwachung
Das Überwachen von Fenstern, Türen, Luken oder ähnlichem auf ihren
geöffneten oder geschlossenen Zustand bezeichnet man als Öffnungsüberwachung.
Durch die Verschlussüberwachung wird der verschlossene, bzw. komplett
verriegelte Zustand von Fenstern, Türen oder Luken überwacht. Eine
Störung der Verschlussüberwachung führt nicht zur Alarmierung, sondern
zu einer Scharfschaltverhinderung.
Außenhautüberwachung, Flächenüberwachung
Bei einer Außenhautüberwachung werden alle nach außen führenden
Türen, Fenster, Öffnungen und sonstige Zugänge überwacht.
Flächen (Glasflächen, Türen, Außenwände) können durch die sogenannte
Flächenüberwachung auf Durchbruch (Zerstörung der Fläche), Durchstieg
(Zerstörung der Fläche und anschließendes Eindringen in den Sicherungsbereich) oder Durchgriff (Zerstörung der Fläche und anschließendes
Hineingreifen in den Sicherungsbereich) überwacht werden.
Innenraumüberwachung
Durch eine Innenraumüberwachung werden Bewegungen innerhalb von
geschlossenen Räumen direkt ausgewertet. Die Änderung bestimmter
physikalischer Grössen wird als Einbruchversuch gewertet und gemeldet.
Überfallmelder
Überfallmelder sind Taster, die durch eine Person, die sich in Gefahr befindet, betätigt werden. Die Betätigung eines Überfallmelders führt immer sofort zu einem Fernalarm. Ein Überfallalarm darf nur dann zum örtlichen
Alarm führen, wenn der Übertragungsweg des Fernalarms gestört ist.
Einbruchmelderzentrale
Eine Einbruchmelderzentrale wertet die von den Einbruchmeldern
kommenden Signale aus und leitet entsprechende Maßnahmen ein
(Alarmierung).
Ferner wird an der Zentrale der Zustand der Einbruchmeldeanlage angezeigt.
3
Grundlagen
Alarmierung
Eine Möglichkeit der Alarmierung ist die Örtliche Alarmierung. Dies geschieht durch 2 akustische Signalgeber (Alarmsirenen) und einen optischen
Signalgeber (Blitz- oder Blinkleuchte). Alle 3 Signalgeber sind außen an
dem überwachten Gebäude montiert.
Eine Ergänzung bietet ein akustischer Signalgeber im Sicherungsbereich.
Eine weitere Möglichkeit ist die stille Alarmierung. Hierbei wird ein Alarm an
eine Alarmempfangsstelle (Wachdienst) gemeldet. Die Alarmempfangsstelle leitet dann geeignete Maßnahmen ein.
Scharfschaltung
Ist eine Einbruchmeldeanlage scharfgeschaltet, führt ein erkannter Einbruchversuch zur Alarmierung. Ist die Einbruchmeldeanlage unscharf führt ein
Einbruchversuch nicht zur Alarmierung.
Die Scharf-/Unscharfschaltung erfolgt durch eine Scharfschalteinrichtung.
Es gibt elektromechanische, geistige und Berührungslose Scharfschalteinrichtungen. Eine elektromechanische Scharfschalteinrichtung besteht aus
einem Schaltschloss, das mit einer mechanischen Verriegelung der
Zugangstür verbunden ist.
Bei der geistigen Scharfschalteinrichtung erfolgt das Scharfschalten z.B.
durch ein Zahlenschloss (durch Eingabe einer Zahlenkombination).
Auch eine geistige Scharfschalteinrichtung muss mit einer mechanischen
Verriegelung der Zugangstür verbunden sein.
Die berührungslose Scharfschalteinrichtung besteht aus einer Sensoreinheit (ASA/ASU), einer Auswerteeinheit (AWA) und einer Verteilerplatine
(VTP/BSE).
Zur berührungslosen Bedienung können bis zu 65 Schlüsseltransponder
(STP), welche die eigentliche Identifikation beinhalten, eingelesen und auch
gelöscht werden. Zusammen mit dem Einsatz eines Sperrelements (ESPE)
im Türrahmen, sowie eines Riegelschaltkontaktes (WRK) zur Verschlussüberwachung des Schlosses, wird die mechanische Verriegelung der
Zugangstür gewährleistet.
Die Verbindung von Scharfschalteinrichtung und Verriegelung kann
elektrisch oder mechanisch erfolgen. In jedem Fall muss sichergestellt sein,
dass ein versehentliches Betreten des Sicherungsbereiches bei scharfgeschalteter Einbruchmeldeanlage nicht möglich ist (Zwangsläufigkeit).
Sabotageüberwachung
Der Versuch, eine Einbruchmeldeanlage oder Teile der Einbruchmeldeanlage außer Betrieb zu nehmen oder ihre ordnungsgemäße Funktion zu
beeinträchtigen, muss immer zu einer Sabotagemeldung führen.
Dazu werden die Leitungen (siehe Abschnitt 1.3.) und Anlageteile überwacht.
Im Zustand „Scharf“ einer Einbruchmeldeanlage muss die Störung einer
Sabotageüberwachung zum Einbruchalarm führen.
Verschlussüberwachung
Zum Erreichen der Zwangsläufigkeit beim Schärfen einer Einbruchmeldeanlage muss der verschlossene Zustand von Türen, Toren und ggf. Fenstern
überwacht werden. Eine nicht verschlossene Baugruppe muss zur Scharfschaltverhinderung der Einbruchmeldeanlage führen. Im Zustand „Scharf“
einer Einbruchmeldeanlage darf die Störung einer Verschlussüberwachung
nicht zu einem Alarm führen.
4
Grundlagen
1.3
Technische Grundlagen
Einbruchmeldergruppen
Das Prinzip einer Meldergruppe beruht auf einem Stromkreis, der durch die
Alarmkontakte der Einbruchmelder (Schalten bei erkanntem Einbruchversuch)
kurzgeschlossen oder unterbrochen wird. Die Einbruchmelderzentrale
registriert durch Strom- und Spannungsmessungen diese Kurzschlüsse bzw.
Unterbrechungen und leitet entsprechende Maßnahmen ein. Im folgenden
werden die verschiedenen Meldergruppenschaltungen erläutert. Die genauen
Strom- und Spannungswerte für die Widerstandsdiagramme entnehmen Sie
bitte der Einbauanleitung der Einbruchmelderzentrale, Abschnitt Technische
Daten.
In der Sicherheitstechnik unterscheidet man nicht überwachte Leitungen
(Sekundärleitungen) und auf Kurzschluss und Unterbruch überwachte Leitungen (Primärleitungen).
Sekundärleitungen werden in Ruhe- und Arbeitsstromleitungen untergliedert.
Ruhestromleitungen sind im Normalzustand geschlossen, es fließt ein Strom.
Sekundärleitungen:
Alarmkontakt
(Ruhekontakt)
Alarmkontakt
(Ruhekontakt)
Zentrale
Bei Öffnen von mindestens einem Kontakt wird der Stromfluss unterbrochen, was zu einer Meldung führt.
Arbeitsstromleitungen sind im Normalzustand geöffnet, es fließt kein Strom.
Zentrale
Alarmkontakt
(Arbeitskontakt)
Alarmkontakt
(Arbeitskontakt)
Bei Schließen von mindestens einem Kontakt fließt ein Strom, was zu einer
Meldung führt.
Diese beiden Leitungen sind relativ leicht manipulierbar. Aus diesem Grund
werden Primärleitungen verwendet.
Primärleitung:
Alarmkontakt
(Ruhekontakt)
Zentrale
Abschlußwiderstand
2,7 k
Alarmkontakt
(Arbeitskontakt)
5
Grundlagen
Im Normalfall fließt ein bestimmter Strom. Bei Unterbruch fließt kein Strom
mehr, bei Kurzschluss steigt der Stromfluss deutlich an. Beides führt zu einer Meldung.
Bei Einbruchmeldeanlagen von ABB sind alle Meldergruppen als Primärleitungen mit einem Abschlusswiderstand von 2,7 k auszuführen.
Es dürfen maximal 20 Einbruchmelder in eine Gruppe einbezogen werden.
Sabotagegruppen (Sabo-Gruppe)
Sabotagemeldergruppen sind ebenfalls als Primärleitungen mit einem Abschlusswiderstand von 2,7 k auszuführen. In die Sabotagemeldergruppe
sind die Sabotagekontakte (Deckelkontakte) der Einbruchmelder und der
Abzweigdosen einzubeziehen. Auch hier dürfen maximal 20 Geräte in eine
Meldergruppe einbezogen werden.
Sabotagekontakt
(Ruhekontakt)
Zentrale
Abschlußwiderstand
2,7 k
Verschlussmeldergruppen (Verschluss-Gruppe)
Verschllussmeldergruppen sind als Sekundärleitungen ohne Abschlusswiderstände auszuführen.
Verschlußkontakt
(Arbeitskontakt)
Verschlußkontakt
(Arbeitskontakt)
Zentrale
In die Verschlussmeldergruppe sind die Schließer aller Schließblechkontakte einzubeziehen. Beim Einsatz von Sperrelementen ist mit geeigneten Mitteln der Zustand des Sperrelementes (Auf/Zu) zu überwachen und in
die Verschlussmeldergruppe einzubeziehen.
Scharfschaltgruppe (Extern scharf-Gruppe)
Nur bei der Einbruchmelderzentrale L 108 kann die Scharfschaltgruppe als
Primärleitung mit einem Abschlusswiderstand von 5,6 k ausgeführt werden.
Ein Kurzschluss oder ein Unterbruch der Scharfschaltgruppe führt hier zur
verzögerten Schärfung der Einbruchmeldeanlage.
Verzögerte Scharfschaltung bei L 108
Scharfschaltkontakt
(Öffner)
Zentrale
Abschlußwiderstand
5,6 k
Scharfschaltkontakt
(Schließer)
Bei den Einbruchmelderzentralen L 108 und L 208 ist zur Realisierung einer
sofortigen Scharfschaltung zusätzlich zum Abschlusswiderstand von 2,7 k
ein Widerstand von 560 in Reihe zu schalten. Die Überbrückung dieses
560 -Widerstandes führt zur Unscharfschaltung der Einbruchmeldeanlage.
Ein Kurzschluss oder Unterbruch der Extern scharf-Gruppe führt zu einer
Sabotagemeldung.
6
Grundlagen
Scharfschaltung bei L 108, L 208
Abschlußwiderstand
Zentrale
2,7 k
560
Scharfschaltkontakt
(Öffner)
Überfallmeldergruppe (Überfall-Gruppe)
Überfallmeldergruppen sind als Primärleitungen mit einem Abschlusswiderstand von 2,7 k auszuführen.
Überfallkontakt
(Ruhekontakt)
Zentrale
Abschlußwiderstand
2,7 k
Überfallkontakt
(Arbeitskontakt)
Die Störung einer Überfallmeldergruppe führt immer zur Auslösung eines
Fernalarmes.
Bei den Einbruchmeldezentralen L 108 und L 208 sind die Zuleitungen zu den
externen Signalgebern Primärleitungen, die auf Kurzschluss oder Unterbruch
überwacht werden. Die Alarmkreise zu den externen Signalgebern sind mit
einem Abschlusswiderstand von je 1 k auszuführen. Ein Kurzschluss oder
Unterbruch der Alarmkreise führt zu einer Sabotagemeldung
Prinzipschaltbild
Zentrale
1k
Signalgeber
Alarmierung örtlich intern
Bei den Einbruchmeldezentralen sind die Zuleitungen zu den Signalgebern
nicht überwacht. Ein Kurzschluss oder eine Unterbrechung dieser Zuleitungen wird nicht erkannt.
Prinzipschaltbild
Zentrale
Signalgeber
7
Gerätetechnik
2
Gerätetechnik
Blockschaltbild für L 108, L 208
Kontakte für
Öffnungsüberwachung
Kontakte für
Verschlußüberwachung
Melder für Außenhautüberwachung
Einbruchmelderzentrale
Scharfschalteinrichtung
Melder für Innenraumüberwachung
Überfallmelder
Anzeigen
Örtliche
Alarmierung
2.1
Öffnungsüberwachung
Stille
Alarmierung
Zur Öffnungsüberwachung von Türen, Fenstern und Luken werden MagnetReedkontakte verwendet. Magnet-Reedkontakte bestehen aus einem Magneten und einem Reedkontakt.
Der Magnet wird auf den Fensterflügel bzw. das Türblatt montiert. Der Reedkontakt wird direkt neben oder über den Magneten auf die Zarge montiert.
Aufschraubmontage
Reedkontakt
Türrahmen
Türblatt
Magnet
Durch die Einwirkung des Magnetfeldes schließt sich der Reedkontakt.
Wird nun das Fenster oder die Tür geöffnet, entfernt sich der Magnet vom
Reedkontakt und die Wirkung des Magnetfeldes auf den Kontakt hört auf.
Dadurch öffnet sich der Magnet-Reedkontakt und unterbricht die Meldergruppe, was von der Einbruchmelderzentrale als Einbruchversuch gewertet
wird. Ein Magnet-Reedkontakt darf nur innerhalb des Sicherungsbereiches
(Innenseite des Fensters bzw. der Tür) angebracht werden.
Der Reedkontakt ist vieradrig anzuschließen
Reedkontakt
Öffner
8
zur
zu weiteren Reedkontakten
Zentrale
oder Abschlußwiderstand 2,7 kΩ
Gerätetechnik
Für die verschiedenen Anwendungsbereiche gibt es verschiedene MagnetReedkontakte.
Universal-Magnet-Reedkontakt MRS
Der Magnet-Reedkontakt MRS kann durch seine Bauform aufgeschraubt
oder eingebohrt werden. Der maximale Abstand zwischen Reedkontakt und
Magnet darf 15 mm betragen.
Bei der Montage auf ferro-magnetischen Materialien (z.B. Stahltür) ist die
Aufschraubmontage anzuwenden. Hierbei sind die beigefügten Abstandscheiben zu benutzen.
Reedkontakt
Reedkontakt
Türrahmen
Türrahmen
Türblatt
Türblatt
Magnet
Magnet
Fremdmagnetgeschützter Magnet-Reedkontakt MRSS
Dieser Magnet-Reedkontakt besitzt zusätzlich einen Sabotagekontakt
(Schließer), der bei Einwirkung eines Fremdmagnetfeldes (z.B. durch Beeinflussung des Reedkontaktes durch einen anderen Magneten) ausgelöst
wird, und die Meldergruppe kurzschließt.
Der Abstand zwischen Magnet und Reedkontakt kann bis zu 15 mm betragen.
Er ist nur für die Aufschraubmontage vorgesehen.
Reedkontakt
Alarmkontakt
(Öffner)
zur
Zentrale
Sabotagekontakt
(Schließer)
zu weiteren Reedkontakten
oder Abschlußwiderstand 2,7 kΩ
Hochleistungs-Magnet-Reedkontakt SMKG
Der Hochleistungs-Magnet-Reedkontakt eignet sich besonders für den
robusten Einsatz an Garagentoren und schweren Metalltüren. Durch sein verstärktes Magnetsystem ist der SMKG für den direkten Einsatz an Metalltüren
und Metalltoren geeignet. Er ist nur für Aufschraubmontage vorgesehen.
Der Abstand zwischen Magnet und Reedkontakt kann bis zu 30 mm betragen.
9
Gerätetechnik
Rolltorkontakt RTK
Der Rolltorkontakt wird auf Rolltoren oder anderen großen Toren eingesetzt.
Der Reedkontakt ist besonders beständig gegen Staub, Feuchtigkeit und
Chemikalien wie Öl, Benzin und ähnlichen Substanzen. Durch seine
konstruktive Form kann er im Randbereich des Tores auf den Fußboden installiert werden. Er übersteht das Überrollen von gummibereiften Fahrzeugen ohne Schaden. Für höhere Balastungen ist er in den Fußboden einzuarbeiten.
Der Abstand zwischen Magnet und Reedkontakt kann bis zu 45 mm betragen.
2.2
Verschlussüberwachung
Türen
Zur Verschlussüberwachung von Türen dient der Riegelschaltkontakt WRK.
Er besitzt einen Wechselkontakt, und ist somit als Ruhe- oder Arbeitsstromkontakt verwendbar.
Die Montage erfolgt so hinter dem Schließblech, dass der Kontakt durch
den Verschlußriegel betätigt wird.
Türblatt
Türrahmen
Fallenriegel
Riegelschaltkontakt
Schalthebel
Verschlußriegel
Schließblech
Bei zweitourigen Schlössern ist der Riegelschaltkontakt so zu montieren,
dass er erst bei der zweiten Schlüsseldrehung anspricht.
Der Riegelschaltkontakt WRK/W ist wasserdicht (IP 67).
Fenster
Die Verschlussüberwachung von Fenstern kann direkt oder indirekt
erfolgen.
Eine direkte Überwachung erfolgt mit der Baugruppe Verschlussüberwachung für Fenster VSÜ. Ein spezieller Rundmagnet wird auf der Schubstange des Fensterflügels montiert. Der Reedkontakt wird an entsprechender Stelle auf den Fensterrahmen montiert.
Eine indirekte Überwachung erfolgt durch Aufdruckbolzen ADB.
Der Aufdruckbolzen wird in den Fensterrahmen montiert. Wird das Fenster
geschlossen, aber nicht verriegelt, drückt der Aufdruckbolzen das Fenster
wieder einen Spalt auf. Dadurch spricht der Magnet-Reedkontakt an, und
unterbricht so die entsprechende Meldergruppe.
10
Gerätetechnik
2.3
Außenhautüberwachung
Überwachung von Glasscheiben durch passive Glasbruchsensoren
Passive Glasbruchsensoren nehmen durch ein piezoelektrisches Mikrofon
die Glasbruchschwingungen auf, die bei gewaltsamer Zerstörung der
Scheibe entstehen, und werten sie aus. Bei Zerstörung der Scheibe wird die
entsprechende Meldergruppe kurzgeschlossen.
Der Anschluss erfolgt vieradrig.
Eine LED am Melder zeigt an, welcher Melder ausgelöst hat.
Der maximale Überwachungsradius beträgt 2 m. Es ist möglich auf eine
Scheibe mehrere Melder zu montieren.
Glasbruchsensor
zur
zu weiteren Glasbruchsensoren
Schließer
Zentrale
oder Abschlußwiderstand 2,7 kΩ
Passive Glasbruchsensoren sind immer so in die Meldergruppe zu
schalten, dass ihre Leitungsverbindung zur Zentrale nicht durch andere
Einbruchmelder unterbrochen werden kann, da durch ein Ansprechen dieser Einbruchmelder die Auslösekennungs-LED gelöscht wird.
Glasbruchsensor
max. 2m
5cm
Die Montage des Sensors erfolgt auf der Innenseite der zu überwachenden
Doppelverglasung (Silikatglas) durch Aufkleben mittels Loctite-Kleber
(LKS). Einscheibenverglasungen, Verbundverglasungen, Sicherheitsverglasungen und beschichtete Gläser dürfen nicht durch passive
Glasbruchsensoren überwacht werden.
Flächenüberwachung durch Erschütterungsmelder
Der Erschütterungsmelder EMA wertet die bei der Zerstörung von Flächen
(Scheiben, Glasbausteine, Türblätter, Wände) entstehenden Erschütterungen aus. Werden Erschütterungen einer eingestellten Stärke registriert, wird
der Alarmkontakt geschlossen, und somit die Meldergruppe kurzgeschlossen. Die Verdrahtung erfolgt vieradrig.
11
Gerätetechnik
Eine LED am Melder zeigt an, welche Melder ausgelöst haben.
Erschütterungsmelder
zur
Zentrale
Schließer
zu weiteren Erschütterungsmeldern
oder Abschlußwiderstand 2,7 kΩ
Erschütterungsmelder sind immer so in die Meldergruppe zu schalten, dass
ihre Leitungsverbindung zur Zentrale nicht durch andere Einbruchmelder
unterbrochen werden kann, da durch ein Ansprechen dieser Einbruchmelder die Auslösekennungs-LED gelöscht wird.
Die Montage des Melders erfolgt durch Aufkleben oder Schrauben auf die
zu überwachende Fläche.
Der Wirkradius beträgt auf Glas 1,15 m, auf Beton, Stahl und Holz 0,55 m.
2.4
Innenraumüberwachung
Räume werden durch Bewegungsmelder mit verschiedenen Wirkungsweisen überwacht.
Passive Infrarot-Bewegungsmelder
Der Infrarot-Bewegungsmelder reagiert durch infrarotempfindliche Fotodioden auf Wärmebewegungen. Durch eine Linsenoptik wird der Überwachungsbereich in Zonen und Ebenen unterteilt. Ändert sich in einer Zone
innerhalb eines kurzen Zeitraumes die Wärmestrahlung, wertet dies der
Bewegungsmelder als Einbruchversuch. In diesem Fall spricht ein Alarmkontakt an, der die Meldergruppe unterbricht.
Die Bewegungsrichtung die dieser Bewegungsmelder am besten erkennt,
ist tangential zum Melder.
Aus dem Funktionsprinzip können sich Fehlerquellen durch Zugluft,
Heizungen, Klimaanlagen, direkte Sonneneinstrahlung und sonstige
Wärmequellen ergeben.
Aus diesen Gründen sind Infrarotmelder weder auf Heizungen, noch auf
Fenster auszurichten.
Bewegungsmelder können verschiedene Linsensysteme besitzen.
Mit der volumetrischen Linse (Vollraumüberwachung) können komplette
Räume überwacht werden. Die Langstreckenlinse eignet sich für lange
Räume (Flure), und die Vorhanglinse dient zur Flächenüberwachung auf
Durchstieg.
12
Gerätetechnik
Schematische Darstellung der Überwachungsbereiche
Volumetrisch
Draufsicht
Seitenansicht
Winkel
Reichweite
Reichweite
Langstrecke
Draufsicht
Seitenansicht
Vorhang
Draufsicht
Seitenansicht
Die Größe des Überwachungsbereiches ist an den Bewegungsmeldern
einstellbar.
Der Bewegungsmelder ist an die Stromversorgung für Melder an der Einbruchmelderzentrale anzuschließen.
Der Alarmkontakt (Öffner) ist in die Einbruchmeldergruppe, der Sabotagekontakt (Öffner) in die Sabotagemeldergruppe einzubeziehen.
Es besteht die Möglichkeit, am Bewegungsmelder einen Gehtest durchzuführen. Dieser kann durch einen Schalter innerhalb des Bewegungsmelders, oder durch Anlegen von +12 V am Testeingang aktiviert werden.
Im Bewegungsmelder ist eine Speicherlogik (Alarmspeicher) vorhanden,
d.h. der Melder speichert im scharfen Zustand der Anlage einen erkannten
Einbruchversuch. Nach dem Unscharfschalten der Anlage wird durch eine
LED angezeigt, welcher Melder einen Einbruchversuch erkannt hat.
Einige Melder enthalten eine Abdecküberwachung. Sie sind dadurch in der
Lage zu erkennen, ob sie von einem Gegenstand abgedeckt, und somit in
ihrer Funktion beeinträchtigt werden.
Der Anschluss der Bewegungsmelder erfolgt achtadrig, bzw. zehnadrig,
wenn Gehtest und Alarmspeicher ferngesteuert werden sollen.
13
Gerätetechnik
Passiver Infrarot-Bewegungsmelder IR/N
Der Überwachungsbereich dieses Bewegungsmelders kann durch
Tauschen der Linse von Volumetrischer in Langstrecken- oder Vorhangüberwachung umgewandelt werden.
Maximale Wirkbereiche bei Montagehöhe 2,3 m
Überwachungsbereich
Öffnungswinkel
Reichweite
volumetrisch
86
12 m
Langstrecke
7
20 m
Vorhang
5
10 m 1 Rechteck
Passiver Infrarot-Bewegungsmelder IR/C
Der Infrarot-Melder der VdS-Klasse C für hohe Sicherheitsanforderungen.
Die neu entwickelte Abdecküberwachung (AM) passt sich eigenständig den
sich verändernden Umgebungsverhältnissen an und gewährleistet somit
eine gleichbleibend hohe Detektionssicherheit bei gleichzeitig hoher
Störsicherheit.
Der Melder ist mit einer Gehtest-LED, Alarmspeicher, Prozessor Watchdog
und Abdecküberwachung ausgestattet. Die Meldung der Störung und
Abdecküberwachung erfolgt durch einen potentialfreien Kontakt.
Maximaler Wirkbereich
14
Überwachungsbereich
Öffnungswinkel
Reichweite
volumetrisch IR/C
85
18 m
Langstrecken IR/CL
7
30 m
Vorhang IR/CV
7
15 m 1 Rechteck
Gerätetechnik
Dualmelder EIM/B, EIM/DB
Dieser Bewegungsmelder enthält eine Infrarot- sowie eine Mikrowellenüberwachung. Sein Überwachungsbereich ist volumetrisch.
Diese Überwachungsarten sind elektronisch so miteinander gekoppelt,
dass der Bewegungsmelder erst einen Alarm meldet, wenn beide Überwachungskriterien einen Einbruchversuch erkannt haben.
Die Größen der beiden Überwachungsbereiche lassen sich getrennt
einstellen.
Wirkbereich: EIM/B
Wirkbereich: EIM/DB
2,4m 3,6m
Mikrowelle
Passives
Infrarot
8m
11m
Dieser Bewegungsmelder ist speziell für die Deckenmontage vorgesehen.
Sein Überwachungsbereich ist Volumetrisch-Kreisförmig.
15
Gerätetechnik
Dualmelder EIM
Dieser Bewegungsmelder enthält eine Infrarot- sowie eine Mikrowellenüberwachung. Sein Überwachungsbereich ist volumetrisch.
Diese Überwachungsarten sind elektronisch so miteinander gekoppelt,
dass der Bewegungsmelder erst einen Alarm meldet, wenn beide Überwachungskriterien einen Einbruchversuch erkannt haben.
Die Größen der beiden Überwachungsbereiche lassen sich getrennt
einstellen.
Maximaler Wirkbereich
Überwachungsart
Infrarot
Mikrowelle
Öffnungswinkel
85
Reichweite
6 m bis 15 m
6 m bis 15 m
Der Dualmelder verfügt über eine Abdecküberwachung, einen Alarmspeicher sowie die Möglichkeit zur Durchführung eines Gehtestes.
2.5
Überfallmelder ND/…
Der Überfallmelder (Notrufdrücker) enthält einen Alarmkontakt (Öffner), der
durch einen Tastendruck mit der Hand ausgelöst wird. Bei Auslösung unterbricht dieser Alarmkontakt die Überfallmeldergruppe. Der eingebaute
Sabotagekontakt (Öffner) unterbricht bei dem Versuch, den Melder zu
öffnen, die Sabotagemeldergruppe.
Der Anschluss dieses Melders erfolgt sechsadrig. Er ist als Auf- oder Unterputzversion lieferbar.
2.6
Scharfschalteinrichtung
Kontaktschlösser SKS/BA, SKSU/BA
Das Kontaktschloss dient als abgesetzte Schalteinrichtung. Bei Verwendung
als Scharfschalteinrichtung sollte ein Sperrelement in die Zugangstür zum
Sicherungsbereich eingebaut werden, damit ein versehentliches Betreten
des geschärften Bereichs verhindert wird.
Das Kontaktschloss ist mit zwei Wechslern ausgerüstet, wovon der eine
durch Links-, der andere durch Rechtsdrehung betätigt wird. Die Betätigung
erfolgt durch einen handelsüblichen Profilhalbzylinder.
Bei beiden Wechslern kann zwischen Tast- oder Rastfunktion gewählt
werden. Dies ermöglicht beispielsweise die kombinierte Verwendung des
Kontaktschlosses als Fernresettaster und als Scharfschalteinrichtung von
einer oder mehreren Scharfschaltstellen (in Verbindung mit Impulssteuerkarte ISK).
Zwei eingebaute LED’s ermöglichen die Anzeige der Betriebszustände der
Zentrale (z.B. scharf/ unscharf und scharfschaltbereit). In das Kontaktschloss
ist ein Quittiersummer eingebaut. Die benötigte Adernzahl des Anschlusskabels ist je nach Funktion des Kontaktschlosses unterschiedlich. In jedem
Fall genügen jedoch 12 Adern.
16
Gerätetechnik
Sperrelement ESPE
Das Sperrelement dient zur Zuhaltung von Türen bei scharfgeschalteter
Anlage, wenn zur Scharfschaltung ein Kontaktschloss oder die
Berührungslose Scharfschalteinrichtung verwendet wird, welche eine
zwangsläufige Bedienung nicht gewährleistet. Außerdem können mit seiner
Hilfe auch Nebentüren bei geschärfter Anlage elektrisch zugehalten
werden.
Das Sperrelement wird durch den im Schließblech der Tür eingebauten
Riegelschaltkontakt angesteuert.
Das Signal Scharfschaltquittierung der Einbruchmeldezentrale blockiert im
Zustand „Scharf“ die weitere Ansteuerung durch den Riegelschaltkontakt,
was zu einer Sperrung der betroffenen Tür für diese Schaltphase führt.
Riegelschaltschloss SR SCH
Riegelschaltschlösser werden zum Scharfschalten von Einbruchmeldeanlagen für kleine Risiken benutzt. Sie werden zusätzlich zum vorhandenen
Türschloss in die Zugangstür zum Sicherungsbereich eingebaut. Dadurch
wird die Tür im scharfen Zustand der Einbruchmeldeanlage verriegelt, und
somit das Betreten des Sicherheitsbereiches verhindert. Die Betätigung
des Riegelschaltschlosses erfolgt mit einem handelsüblichen Profilhalbzylinder.
In der Scharfschaltlinie ist keine Widerstandsschaltung vorhanden.
Diese muss in einer Verteilerdose vorgenommen werden.
An die beiden freien Adern kann eine externe Scharf/Unscharf-LED
angeschlossen werden, die dann zusätzlich in die Tür eingebaut wird.
Der Anschluss des Riegelschaltschlosses erfolgt sechsadrig.
Blockschlösser SBS/D, SBS/DC, SBS/B
Das Blockschloss dient zum Scharfschalten von Einbruchmeldeanlagen.
Es lässt sich nur schließen, wenn die Anlage in allen Funktionen scharfschaltbereit ist. Der Einbau erfolgt in die Tür, durch die der Sicherungsbereich verlassen wird. Bei scharfer Einbruchmeldeanlage verriegelt es
die Zugangstür zum Sicherungsbereich, und verhindert somit das Betreten
desselben.
Das Blockschloss kann in Verbindung mit einer anderen Scharfschalteinheit
als Sperrschloss eingesetzt werden. In diesem Fall lässt es sich nicht aufschließen, solange die Einbruchmeldeanlage scharfgeschaltet ist. Dadurch
wird das Betreten des Sicherungsbereiches durch andere Türen bei scharfgeschalteter Einbruchmeldeanlage verhindert.
Die Blockschlösser SBS/D und SBS/DC besitzen einen Doppelbartschließeinsatz, wodurch die Verwendung eines Sicherheitstürschildes nicht
notwendig ist.
In das Blockschloss SBS/B kann ein handelsüblicher Profilhalbzylinder
eingebaut werden. Die Schließnase dieses Profilhalbzylinders muss jedoch
beidseitig auf 45 ° einstellbar sein.
Durch die Verwendung eines Verlängerungs-Sets ist es möglich, das Dornmaß der Blockschlösser SBS/.. von 25 mm auf 55 mm oder 65 mm zu verlängern.
Es besteht die Möglichkeit, in die Blockschlösser SBS/D, SBS/DC und
SBS/B einen Quitiersummer einzubauen.
Der Anschluss des Blockschlosses erfolgt zwölfadrig.
17
Gerätetechnik
2.7
Berührungslose
Scharfschalteinrichtung
Die Berührungslose Scharfschalteinrichtung in Verbindung mit Sperrelementen und Riegelschaltkontakten gewährleistet eine Zwangsläufige
Scharfschaltung von Einbruchmelderzentrale. Die VdS Anerkennung ist
Nr. G197 079 (Klasse C).
Hinweis: Für gewerbliche Objekte der Sicherheitsklasse SG5 und SG6 ist
zusätzlich ein geistiger Verschluss erforderlich!
Nachfolgend ist die grundsätzliche Vernetzung der BSE-Komponenten anhand
eines Funktionsschemas für einen, als auch mehrere Zugänge gezeigt.
Grundlage dieses Scharfschaltprinzips ist, dass der Riegelschaltkontakt
beim Zuschließen der Türen bereits das Sperrelement ansteuert. Die Rückmeldung „scharf“ von der Zentrale hält das Sperrelement solange im
geschlossenen Zustand, solange die Zentrale scharf ist. Damit ist eine
Alarmauslösung durch fehlerhaftes Bedienen ausgeschlossen.
Sicherungsbereich
Außerhalb des
Sicherungsbereiches
L 108
L 208
L 840
Einbruchmelderzentrale
Verteilerplatinen
2.8
STP
ASA/ASU
AWA
Schlüsseltransponder
Sensoreinheit
Auswerteeinheit
SafeKey
VTP/BSE
VTP/BSE
ESPE
WRK
Sperrelement
Schließblechbzw.
Riegelschaltkontakt
Die Scharfschalteinrichtung „SafeKey” umfasst elektronische Türzylinder und
Türbeschläge zur direkten Montage auf das Türblatt, Wandleser und das Auswertemodul zum Anschluss an den XIB-Sicherheitsbus. Die Kommunikation
zwischen dem Türbeschlag/Türzylinder und dem Auswertemodul erfolgt verdrahtet oder drahtlos über eine Funkstrecke. Bei einer drahtlosen Anbindung
ist zusätzlich eine Antenne ANT erforderlich. Zur Scharf-/Unscharfschaltung
werden an jeder Tür benötigt (beliebige Anzahl an Türen):
1 Auswertemodul L840/BS
1 Verteilergehäuse SAD/GAP oder SAD/GUP mit Einputzdose SAD/ED
1 Magnet-Reedkontakt
1 Riegelschaltkontakt
1 Türzylinder ZEL verdrahtet oder drahtlos mit Antenne ANT
oder 1 Türbeschlag BELT verdrahtet oder drahtlos mit Antenne ANT
oder 1 Wandleser WEL mit Sperrelement
Der Türbeschlag und Türzylinder kann auch „stand-alone“ ohne Anbindung
an eine Einbruchmelderzentrale eingesetzt werden.
18
Gerätetechnik
2.9
Örtliche Alarmierung
Zur Örtlichen Alarmierung dienen 2 Außensirenen sowie eine Blitz- oder
Rundumkennleuchte. Ferner kann eine Internsirene innerhalb des
Sicherungsbereiches installiert werden.
Außensirene SY/HO/W
Die Sirene ist eine Kombination aus Tonfrequenzgenerator, Verstärker und
Lautsprecher. Der Anschluss erfolgt vieradrig, wobei für die beiden
Stromversorgungsleitungen jeweils 2 Adern zusammenzufassen sind
(zur Verringerung des Spannungsabfalls). Die Außensirene ist geschützt
gegen starkes Strahlwasser (IP 66).
Elektronische Blitzleuchte SBL
Durch eine Elektronenblitzröhre wird die im Blitzkondensator gespeicherte
Energie in weithin sichtbare Lichtblitze umgesetzt. Sie ist solange in Betrieb,
bis sie manuell an der Zentrale zurückgesetzt wird. Der Anschluss erfolgt
sechsadrig, wobei für die beiden Stromversorgungsleitungen jeweils 2
Adern zusammenzufassen sind (zur Verringerung des Spannungsabfalls).
Die restlichen 2 Adern sind an den Sabotagekontakt anzuschließen, und in
die Sabotagemeldergruppe einzuschleifen.
Die Blitzleuchte ist wassergeschützt (IP 55).
Rundum-Kennleuchte SRBL
Die Rundum-Kennleuchte ist mittels NYM 3 x 1,5 mm2 über das
potentialfreie Daueralarmrelais in der Einbruchmelderzentrale an das 230 VNetz anzuschließen. Die Rundum-Kennleuchte ist solange in Betrieb, bis sie
manuell an der Zentrale zurückgesetzt wird. Ein Sabotagekontakt ist nicht
vorhanden.
Die Kennleuchte ist wassergeschützt (IP 54).
Signalgeberkombination SSF/G
Dies ist eine elektronische Außensirene in einem Aluminium-Schutzgehäuse.
Signalgeberkombination SSF/GB
Dies ist eine Kombination aus Außensirene SSF/G und Blitzleuchte.
Der Anschluss erfolgt zwölfadrig.
Signalgeberkombination SEVS/GR
Dies ist eine Kombination aus Außensirene SEVS/G und Rundum-Kennleuchte
SRBL. Der Anschluss erfolgt durch NYM 3 x 1,5 mm2 und IY(St)Y 6 x 0,6 mm2.
Innensirene SSS
Diese Sirene ist nicht sabotageüberwacht. Ihr Anschluss erfolgt zweiadrig
an den internen Signalgeberausgang der Zentrale.
2.10 Stille Alarmierung
Durch das digitale Telefonwahlgerät TS9S können die wichtigsten Zustände
(Alarm, Sabotage, Überfall, Störung, scharf/unscharf) über das öffentliche
Telefonnetz an ein Wachschutzunternehmen oder private Telefonanschlüsse
weitergeleitet werden. Es kann 9 verschiedene Meldungen, sowie 4 Zusatzmeldungen (Test, Netzausfall, Batterieunterspannung, Überwachung der
Amtsleitung) an 8 Teilnehmer übertragen. Die Programmierung erfolgt durch
das Programmiergerät TS9 S/P oder mittels PC-Software TS9S/PC. In das
Gerät ist ein Sabotagekontakt eingebaut. Das Telefonwählgerät beherrscht
Impuls- und Mehrfrequenzwählverfahren. Die Notstromversorgung erfolgt
durch eine eigene Batterie (12 V/2,1Ah) oder durch die Notstromversorgung
der Einbruchmeldeanlage. Darüber hinaus stehen noch weitere Geräte zur
Verfügung. Automatisches-Telefonwähl- und Ansagegerät TSQ 8. Automatisches Wähl- und Übertragungsgerät für ISDN-Anschluss TS9S/ISDN.
19
Gerätetechnik
2.11
Einbruchmelderzentralen
2.11.1 Einbruchmelderzentrale
L 108
Die Einbruchmelderzentrale L 108 ist eine kompakte EMZ, die für HomeSecurity-Anwendungen wie Einbruch-, Überfall-, und Technische
Meldungen entwickelt wurde. Die Zentrale entspricht den Europäischen
Normen EN 50131. Desweiteren ist das System CE-konform.
Bei der Zentrale handelt es sich um ein Black-Box-Gerät ohne eingebaute
Bedien- und Anzeigeteile; die Bedienung erfolgt generell über bis zu drei
abgesetzte Bedienteile.
Das Gehäuse bietet Platz zum Einbau von einem Akku 12 V/7,2 Ah, der die
Anlage bei Stromausfall weiterversorgen kann.
Die Zentrale wird in einer Programmierung ausgeliefert, mit der sie mit dem
LED-Bedienteil L 208/PT sofort in Betrieb genommen werden kann.
Im einfachsten Ausbau, Zentrale L 108, LED-Bedienteil L 208/PT und
einem Akku SAK7 verfügt die Zentrale über 5 Einbruch-Meldergruppen,
2 Technik-Meldergruppen zum Anschluss von Brand-, Gas- oder Wassermeldern, eine Überfall-, eine Verschluss- und eine Scharfschaltgruppe.
Sie eignet sich somit für private Anwendungen und Gewerbeobjekte mit
kleinerem Risiko.
Es können bis zu drei LED-Bedienteile L 208/PT und/oder LCD-Bedienteile
L 840/PT angeschlossen werden.
Zone 1
Zone 6
Zone 2
Zone 7
Lock Doors
Zone 3
Zone 8
Panic
Zone 4
Zone 9
Tamper
Zone 5
Zone
Tamper Set
Mains
Tamper
Fault
Alarm
Internal
Test
Reset
Test
Reset
Internal
/
1
Zone Off
?Zone
2
3
Code
Zone Fault
4
5
7
8
Unset
L208/PT
Zone 1
Zone 6
Zone 2
Zone 7
Lock Doors
Zone 3
Zone 8
Panic
Zone 4
Zone 9
Tamper
Zone 5
Zone
Mains
Tamper
Fault
Alarm
Tamper Set
Internal
Unset
L208/PT
L108
ESC
Mains
Tamper
Fault
Zone Alarm
Unset
Zone Fault
Message
Zone Off
0
5
3
L840/PT
20
6
9
Help
Gerätetechnik
2.11.2 Einbruchmelderzentrale
L 208
Die Einbruchmelderzentrale L 208 ist eine kompakte EMZ, die mit gleichem
Grundgerät je nach angeschlossenen peripheren Bus-Teilnehmern den
Richtlinien des VdS für Klasse A , B oder C, sowie den Normen DIN/VDE
0100, 0800 und 0833 entspricht. Desweiteren ist das System CE-konform.
Bei der Zentrale handelt es sich um ein Black-Box-Gerät ohne eingebaute
Bedien- und Anzeigeteile; die Bedienung erfolgt generell über bis zu drei
abgesetzte Bedienteile.
Optional ist ein Schärfungs-Modul L 840/B anschließbar.
Das Gehäuse bietet Platz zum Einbau von 2 Akkus 12 V/7 Ah, der
EIB-Schnittstelle L 208/EIB und den Telefonwählgeräten TSQ8, TS9S/L2
oder TS9/ISDN-L2.
Die Zentrale wird in einer Grundprogrammierung ausgeliefert, mit der
sie mit dem LED-Bedienteil L 208/PT sofort in Betrieb genommen werden kann.
Falls einzelne Funktionen umprogrammiert, oder weitere Komponenten angeschlossen und freigegeben werden sollen, kann dies über ein LCDBedienteil L 840/PT geschehen, welches dauernd oder auch nur für die
Dauer des Programmierens angeschlossen wird. Alternativ kann die
Programmierung der Zentrale auch mit PC und der Programmiersoftware
L 840/WIN-PC geschehen (in Vorbereitung, nicht bei VdS-Anlagen).
Ausbau nach Klasse A
Im einfachsten Ausbau, Zentrale L 208 und LED-Bedienteil L 208/PT
entspricht die Zentrale der VdS-Klasse A und verfügt über 9 Meldergruppen und eine Scharfschaltgruppe.
L208
L208/PT
Ausbau nach Klasse B
Soll die Zentrale für Risiken der VdS-Klasse B eingesetzt werden, muss
anstelle des LED Bedienteils L 208/PT ein LCD-Bedienteil L 840/PT
angeschlossen werden.
Hinweis: In diesem Ausbaugrad muss eine Scharfschalteinrichtung eingesetzt werden deren Auswerteeinheit sich innerhalb des
Sicherungsbereichs befindet (z.B. Berührungslose Scharfschalteinrichtung). Ein Blockschloss darf nur in Verbindung mit einem
Schärfungs-Modul L 840/B verwendet werden
L208
L840/PT
21
Gerätetechnik
Ausbau nach Klasse C
Für Risiken der VdS-Klasse C muss an den Bus ein Schärfungs-Modul L
840/B angeschlossen werden, welches die zusätzliche Anschaltung eines
geistigen Verschlusses (bei Verwendung einer Berührungslosen Scharfschaltung nur in SG 5 und 6 erforderlich), sowie einer Verschlussmeldergruppe, einer Einbruchmeldergruppe zur Überwachung der Eingangstür
und einer zusätzliche Sabotagemeldergruppe bietet. Außerdem stehen alle
Ausgänge zur Verfügung, welche an der Scharfschaltetür benötigt werden.
An der Zentrale selbst können so 10 Meldergruppen frei genutzt werden.
In diesem Ausbau muss ein Bedienteil L 840/PT eingesetzt werden, da die
Zustände des Schärfungs-Modul L 840/B auf dem Bedienteil L 208/PT nicht
angezeigt werden können.
L840/ PT
L208
L840/B
VdS
EIB-Schnittstelle L 208/EIB
Die EIB-Schnittstelle L 208/EIB verbindet die Zentrale mit dem
ABB i-bus EIB (European Installation Bus).
In Verbindung mit einer EIB-Installation können Signale bidirektional verwaltet werden, d.h. es können Meldungen aus dem EIB-System (z.B. Meldergruppenterminal) zur Zentrale geschickt werden, aber auch Signale der
Einbruchmelderzentrale durch die EIB-Installation verwertet werden.
Siehe separate Druckschrift.
V.24 Schnittstelle L 208/V.24
Die Serielle Schnittstelle L 208/V.24 dient dem Anschluss von ServiceDruckern zum Ausdruck von Ereignisspeicher, Anlagendaten und
Wartungsaktivitäten, sowie dem Anschluss eines PC zur komfortablen Programmierung der Zentrale (falls nötig).
Siehe separate Druckschrift.
Ausgabe-Modul L 208/A VdS
Das Ausgabe-Modul ist ein Bus-Teilnehmer, der über 24 potentialbehaftete
Transistorausgänge verfügt. Diese Ausgänge sind fest vorgegeben und können z.B. zur Ansteuerung eines LED-Lageplan-Tableaus verwendet werden.
Siehe separate Druckschrift.
Relais-Modul L 208/R VdS
Das Relais-Modul ist ebenfalls ein Bus-Teilnehmer, der die 8 TransistorAusgänge der Zentrale (Klemmen 11 – 18) als potentialfreie Relais wiederspiegelt.
Siehe separate Druckschrift.
22
Gerätetechnik
Montage
Die Zentrale wird mit 3 Schrauben an der Wand befestigt.
Die Kabeleinführungen befinden sich über der Hauptplatine wahlweise von
hinten bei Unterputzverlegung oder von oben bei Aufputzverlegung. Werden
die Kabel unter Putz in die Zentrale geführt, ist das Abdeckblech in der oberen Montageposition zu befestigen, sodass die obere Kabeleinführung abgedeckt wird. Bei Aufputzverlegung wird das Abdeckblech in der unteren Position befestigt. Die Breite des Blechs ist so bemessen, dass die Leiterplatte
trotzdem von außen nicht zugänglich ist. Die Zugentlastung erfolgt in beiden
Fällen mittels Kabelbinder, die an dem Abdeckblech horizontal oder vertikal
eingefädelt werden können.
Um eine optimale EMV-Störfestigkeit zu erzielen, müssen die Abschirmungen
der ankommenden Leitungen auf kürzestem Weg mit den Erdungsklemmen
links neben der Kabeleinführung verbunden werden.
Die Zugentlastung für die Netzleitung befindet sich unmittelbar vor dem 230 VAnschlussklemmenblock mit integrierter Sicherung.
Da es sich um ein Gerät mit Metallgehäuse handelt (Schutzklasse 1), muss
der Schutzleiter PE unbedingt angeschlossen werden und der Gehäusedeckel leitend mit dem Gehäuseunterteil verbunden sein.
Einbauplätze
Klemmen für Abschirmung
Kabeleinführung
Hauptleiterplatte
Netzanschluß
Platz für
L208/EIB
Platz für Akku
Platz für TWG
Platz für Akku
23
Gerätetechnik
Vorschriften
Maße Gehäuseunterteil
360
38
188
336
396
60
300
Alarmierung
Die externe Alarmierung erfolgt über 2 akustische Signalgeber, einen
Daueralarmausgang und ein potentialfreies Relais. Die interne Alarmierung
erfolgt über eine Sirene im Sicherungsbereich.
Scharfschaltung
Die Scharfschaltung erfolgt intern über das Bedienteil der Zentrale oder
extern über eine Scharfschalteinrichtung (Blockschloss, Berührungslose
Scharfschalteinrichtung, Riegelschaltschloss oder Kontaktschloss).
Es kann nur scharfgeschaltet werden, wenn keine Gruppe gestört ist, keine
Netz- oder Batteriestörung vorliegt und keine sonstige Störung vorhanden ist.
Notstromversorgung
Die Notstromversorgung erfolgt durch einen oder zwei 12 V-Akkus
(max. 2 x 7,0 Ah).
3
Vorschriften
Für die Errichtung von Einbruchmeldeanlagen sind folgende Normen und
Richtlinien relevant:
DIN VDE 0100
Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1000 V
DIN VDE 0800
Fernmeldetechnik
Teil 1: Errichtung und Betrieb der Anlagen
Teil 2: Erdung und Potentialausgleich
DIN VDE 0833
Gefahrenmeldeanlagen für Brand, Einbruch und Überfall
Teil 1: Allgemeine Festlegungen
Teil 3: Festlegungen für Einbruch- und Überfallmeldeanlagen
VdS-Richtlinien
Richtlinien für Einbruchmeldeanlagen (Planung und Einbau) der
VdS-Schadenverhütung im Gesamtverband der
Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. Köln (Druckschrift Nr. VdS 2311)
Formularstelle
Postfach 103753
50477 Köln
24
Planung
4
4.1
Planung von
Einbruchmeldeanlagen
Leitungsnetz
Eine richtige Projektierung ist die erste Vorraussetzung für den wirkungsvollen Einsatz einer Einbruchmeldeanlage.
Der Umfang einer Einbruchmeldeanlage richtet sich immer nach dem Gefährdungsgrad, den zu schützenden Sachwerten, und dem Sicherheitsbedürfnis des Betreibers.
Die Installation einer Einbruchmeldeanlage ist so vorzunehmen, dass sich
die einzelnen Anlagenteile (ausgenommen externe Signalgeber) innerhalb
des Sicherungsbereiches befinden. Dies gilt auch für die zur
Einbruchmeldeanlage gehörenden Kabel und Leitungen, die außerdem
vorzugsweise unter Putz zu verlegen sind. Sollte eine Verlegung innerhalb
des Sicherungsbereiches nicht möglich sein, (z.B. zu den externen Signalgebern), sind die Leitungen gegebenenfalls in einem geschlossenen Rohrsystem (Stahlschutzrohr) zu verlegen.
Die Anzahl der Leitungsverbindungen sollte so gering wie möglich gehalten
werden. Spitzverbindungen zwischen Leitungen sind nicht zulässig.
Für die Verdrahtung der Anlage sind geschirmte Leitungen zu verwenden
(z.B. JY(St)Y n x 2 x 0,6 mm2 oder JY(St)Y n x 2 x 0,8 mm2).
Die Abschirmungen der Leitungen sind miteinander zu verbinden, und in
der Zentrale zu erden. Abschirmungen, die zu Schalteinrichtungen in oder
auf Stahlkonstruktionen (Stahltüren, Stahlträger etc.) führen, sind vor Ort
freizuschalten, und nur an der Zentrale zu erden.
Beim Verbinden der Abschirmungen dürfen keine Maschen (Ringleitungen)
entstehen, da diese die Funktion der Anlage stören können.
Die Zuleitung zu Reedkontakten, Riegelschaltkontakten, Glasbruchsensoren und Erschütterungsmeldern erfolgt mit LIYY 4 x 0,14 mm2, wobei diese
Leitung eine Länge von 10 m nicht überschreiten darf.
Anzahl der benötigten Doppeladern:
Bedienteile (Bustechnik):
Magnetkontakte,
Passive Glasbruchsensoren:
Bewegungsmelder:
Scharfschaltung:
Außensirenen SSF/G:
Außensirene mit Blitz SSF/GB:
Scharfschalteinrichtung
(direkt angeschlossen):
Schärfungs-Modul:
2 DA
2 DA
2 DA für Vers. Spannung und Alarm
zusätzlich optional (Pflicht für Klasse B und C)
2 DA für Sabo (2) Gehtest (1), scharf (1)
6 DA
4 DA (zur Erhöhung des Leitungsquerschnitts)
6 DA
6 DA
4 DA (zur Erhöhung des Leitungsquerschnitts)
25
26
Erdgeschoss
Schleife 4
Scharf bei
Anwesenheit
(Intern + Extern)
Erdgeschoss
Schleife 8
Verschluss
(Zwangsläufigkeit
keine Einbruchmeldung)
SADD 12
je Fenster
bzw. Tür
gemischt bis 20 Elemente
Glasbruch-Sensoren
Magnet-Kontakt
V
SADD 12
je Fenster
bzw. Tür
V
Schleife 9
(immer Scharf)
Schleife 1 – 2
Scharf bei
Abwesenheit
(Extern)
SADD 80
V
Reedkontakt
einbinden in
Schleife 4
Riegelkontakt
Haupteingang
getrennt zum
Verteiler
Schleife 8
Notruf
Erdgeschoss
Notrufdrücker
IY(ST)Y
IY(ST)Y
4 x 2 x 0,6 mm
2 x 2 x 0,6 mm
Infrarot-Melder
max. 5 Melder
IY(ST)Y
2 x 2 x 0,6 mm
IY(ST)Y
2 x 2 x 0,6 mm
SADD 12
je Fenster
bzw. Tür
getrennt
zur
Zentrale
führen
V
SADD 12
je Fenster
bzw. Tür
Schleife 3
Intern +Extern
Magnet-Kontakt
gemischt bis 20 Elemente
Glasbruch-Sensoren
V
Schleife 8
Verschluss
Riegelkontakte
Keller
Transponder
1
Summer
Transponder
3
Sensoreinheit
Transponder
2
LED
optisch/akustisch
SEVS/GB
Transponder
65
Einbruchmelderanlage L 108
akustisch
SEVS/G
IY(ST)Y
3 x 2 x 0,6 mm
IY(ST)Y
2 x 2 x 0,6 mm
Örtliche Signalgeber
Haupteingang
Kabel mit Riegelkontakt
und Reedkontakt
vergossen
max. Länge je 2,5 m
Kabel mit Sensoreinheit
vergossen
max. Länge 2,5 m
Kabel mit Sperrelement
vergossen
max. Länge 4 m
Auswerteeinheit
ASA
Verteiler SADg
Verteiler SADg
ESPE
BSE
AWA
VTP/BSE
IY(ST)Y
5 x 2 x 0,6 mm
Mit 5 Meldegruppen
Mit integrierter Notstromversorgung
2 x 7 Ah 12V
Einbruchmeldezentrale L 108
IY(ST)Y
2 x 2 x 0,6 mm
L 208/PT
L 840/PT
LCD-Bedienteil
SSS
Innensirene
LED-Bedienteil
Bedienung und
interne Schärfung
Bedienung und
interne Schärfung
Interne Alarmierung
Planung
Beispiel 1
Erdgeschoss
Schleife 6
Scharf bei
Anwesenheit
(Intern + Extern)
Erdgeschoss
Schleife 7
Verschluss
(Zwangsläufigkeit
keine Einbruchmeldung)
SADD 12
je Fenster
bzw. Tür
gemischt bis 20 Elemente
Glasbruch-Sensoren
Magnet-Kontakt
V
SADD 12
je Fenster
bzw. Tür
V
SADD 80
V
Reedkontakt
einbinden in
Schleife 6
Riegelkontakt
Haupteingang
getrennt zum
Verteiler
Schleife 7
Notruf
Schleife 8
(immer Scharf)
Schleife 1 – 3
Scharf bei
Abwesenheit
(Extern)
Notrufdrücker
Erdgeschoss
Infrarot-Melder
max. 5 Melder
IY(ST)Y
IY(ST)Y
4 x 2 x 0,6 mm
2 x 2 x 0,6 mm
IY(ST)Y
2 x 2 x 0,6 mm
SADD 12
je Fenster
bzw. Tür
IY(ST)Y
2 x 2 x 0,6 mm
V
Schleife 5
Intern + Extern
Magnet-Kontakt
Dachgeschoss
IY(ST)Y
2 x 2 x 0,6 mm
SADD 12
je Fenster
bzw. Tür
getrennt
zur
Zentrale
führen
V
SADD 12
je Fenster
bzw. Tür
Schleife 4
Intern +Extern
Magnet-Kontakt
Keller
V
Schleife 7
Verschluss
Riegelkontakte
Keller
gemischt bis 20 Elemente
Glasbruch-Sensoren
Glasbruch-Sensoren
Transponder
1
Summer
Transponder
2
LED
Transponder
3
Sensoreinheit
TWG
AWAG
oder
TWG
AWUG
optisch/akustisch
SEVS/GB
Transponder
65
Wachunternehmen
Komm.: Projektierungsbeispiel VdS Kl. B
Einbruchmelderanlage L 208
akustisch
SEVS/G
IY(ST)Y
3 x 2 x 0,6 mm
IY(ST)Y
2 x 2 x 0,6 mm
Örtliche Signalgeber
Haupteingang
Kabel mit Riegelkontakt
und Reedkontakt
vergossen
max. Länge je 2,5 m
Kabel mit Sensoreinheit
vergossen
max. Länge 2,5 m
Kabel mit Sperrelement
vergossen
max. Länge 4 m
Auswerteeinheit
ASA
Verteiler SADg
Verteiler SADg
ESPE
BSE
AWA
VTP/BSE
IY(ST)Y
5 x 2 x 0,6 mm
Mit 9 Meldegruppen
Mit integrierter Notstromversorgung
2 x 7Ah 12V
Einbruchmeldezentrale L 208
IY(ST)Y
2 x 2 x 0,6 mm
L 208/PT
L 840/PT
LCD-Bedienteil
SSS
Innensirene
LED-Bedienteil
Bedienung und
interne Schärfung
Bedienung und
interne Schärfung
Interne Alarmierung
Planung
Beispiel 2
27
Planung
4.2
Überwachungsmaßnahmen
Die VdS-Richtlinien für Einbruchmeldeanlagen Planung und Einbau
VdS 2311 unterteilen Einbruchmeldeanlagen in die Klassen A, B und C,
wobei die Klasse A dem geringsten, und die Klasse C dem höchsten
Sicherheitsrisiko entspricht.
Klasse
A
B
C
Leistungsmerkmale
– einfacher Schutz
– mittlerer Schutz
– erhöhter Schutz
gegen Überwindungs- gegen Überwindungs- gegen Überwindungsversuche
versuche
versuche
– Melder verfügen
über eine mittlere
Ansprechempfindlichkeit
– Melder verfügen
über eine mittlere
Ansprechempfindlichkeit
– Melder verfügen
über eine erhöhte
Ansprechempfindlichkeit
– eignen sich ausschließlich für die
Überwachung von
nicht gewerblichen
Risiken
– Überwachung der
Anlage gegen
Sabotage und auf
Funktionstüchtigkeit
– Überwachung der
Anlage gegen
Sabotage und auf
Funktionstüchtigkeit
Die einzelnen Klassen werden noch einmal in Sicherungsklassen unterteilt.
Klasse
Sicherungsklasse
z.B. für
A
SH1
ständig bewohnte Wohnungen in
Mehrfamilienhäusern
(Haushalte mit geringem
Wertsachanteil,
bis 100.000,– €
Versicherungsrisiko)
SH2
ständig bewohnte Einfamilien- oder
Reihenhäuser
SH3
nicht ständig bewohnte Wohnungen in einem
von Dritten ständig bewohnten Gebäude
SH4
nicht ständig bewohnte
Gebäude
B
SH1
ständig bewohnte Wohnungen in
Mehrfamilienhäusern
(Haushalte mit geringem
Wertsachanteil,
bis 100.000,– €
Versicherungsrisiko)
SH2
ständig bewohnte Einfamilien- oder
Reihenhäuser
SH3
nicht ständig bewohnte Wohnungen in einem
von Dritten ständig bewohnten Gebäude
SH4
nicht ständig bewohnte
Gebäude
SG1
Bibliothek, Brauerei, Wasserwerk,
Zahnarztpraxis, Verlag, Apotheke
SG2
Schulen, Supermarkt, Diskothek,
Fitnesscenter, Fotoatelier, Elektrowarenhandel
ohne Unterhaltungselektronik
SG3
Modeatelier, Waffenhandel, Optiker,
Elektrowarenhandel mit Unterhaltungselektronik
SG4
Großeinkaufsmarkt, Kraftfahrzeug-Werkstatt,
Warenhaus, Waffenherstellung
SG5
Sparkasse, Banken, Kundentresorinhalt
SG6
Silber- und Goldschmied, Schmuckwaren-,
Uhren- und Juwelterhandel
(Gewerbe)
C
(Gewerbe)
28
Planung
Je nach Sicherungsklasse und Risiko werden andere Anforderungen an eine
Einbruchmeldeanlage gestellt, was den Umfang der Überwachung betrifft.
Zu überwachen
A
B
C
Zugänge mit Schalt- Öffnen
einrichtungen
Öffnen, Verschluss
Öffnen,Verschluss,
Durchstieg
sonstige Zugänge
Öffnen, Verschluss
Öffnen, Verschluss,
Durchstieg
Verschluss
Schaufenster,
Scheiben
feststehend
Durchgriff
Schaufenster,
Scheiben beweglich
Öffnen,Verschluss,
Durchgriff
sonst. Fenster
einschl. Durchstieg
Oberlichter und
Lichtkuppeln
feststehend
Durchstieg
sonst. Fenster
einschl. Öffnen,
Verschluss, Ober
lichter und Lichtkuppeln beweglich
Öffnen, Verschluss,
Durchstieg
sonstige Öffnungen,
z.B. Luftschächte
Öffnen, Verschluss, Öffnen,Verschluss,
Durchstieg
Durchstieg
Durchstieg
Außenwände,
Decken, Böden
(Leichtbauweise)
Durchstieg
Außenwände,
Decken, Böden
(feste Bauweise)
ggfs. verzichtbar
Außenwände,
Decken, Böden
(besonders feste
Bauweise)
ggfs. verzichtbar
Räume
schwerpunktmaßige Überwachung mit
Bewegungsmeldern
Bewegungsmelder als
Fallenmelder
Bewegungsmelder
als Fallenmelder
Dies stellt nur eine grobe Einteilung dar. Genauere Einteilungen entnehmen
Sie den „Richtlinien für Einbruchmeldeanlagen“ des VdS. Darin ist auch genau
verzeichnet, welcher Betriebsart welche Sicherungsklasse zugeordnet ist.
Nachfolgend sind die verschiedenen Überwachungsarten aufgezählt.
Eine Einbruchmeldeanlage beinhaltet jedoch nicht nur eine dieser Überwachungsarten, sondern besteht vielmehr aus einer Kombination von mehreren Überwachungsarten.
29
Planung
Öffnungsüberwachung
In die Öffnungsüberwachung sind alle nach außen führenden Türen,
Fenster und Luken einzubeziehen (Dachboden und Keller beachten), sofern
sie sich öffnen lassen. Sollte die Überwachung eines Zugangs nicht möglich
sein (z.B. Dachfenster), so ist der nächstmögliche Zugang zum Sicherungsbereich (z.B. Bodenluke) zu überwachen.
Die Magnet-Reedkontakte sind so anzubringen, dass jedes bestimmungsgemäße Öffnen (z.B. bei Fenstern öffnen und kippen) erkannt und gemeldet
wird. Gegebenenfalls sind mehrere Magnet-Reedkontakte zu verwenden.
Verschlussüberwachung
Die zur Verschlussüberwachung von Türen dienenden Riegelschaltkontakte
sind so anzubringen, dass sie erst ansprechen, wenn die Verriegelung vollständig erfolgt ist (z.B. bei zweitourigen Schlössern dürfen Sie erst schalten,
wenn die zweite Schlüsseldrehung erfolgt). Bei Türen mit mehreren Verriegelungen müssen alle Verriegelungen überwacht werden.
Aufdruckbolzen dienen zur Verschlussüberwachung von Fenstern.
Außenhautüberwachung
Bei der Außenhautüberwachung ist unbedingt darauf zu achten, die Überwachung lückenlos zu gestalten, da vorhandene Sicherheitslücken schnell
von Einbrechern erkannt und genutzt werden. Besonders zu beachten sind
z.B. Kellerfenster und -schächte, Dachfenster, Bodentreppen und
Öffnungen größer als 20 x 20 cm.
Wie und womit wird die Außenhaut überwacht?
Außenhaut
Öffnen/Verschluss
Fenster/Türen
Glasflächen
Wände/Decken
Magnetschalter mit
und ohne Sabotageüberwachung
Verbund-Sicherheitsglas mit Drahteinlage
Körperschallmelder
Riegelschaltkontakt
30
Durchbruch
Erschütterungsmelder
Glasbruchmelder
aktiv oder passiv
Alarmdrahttapete
Planung
Alle nach außen führenden Fenster werden durch Glasbruchsensoren auf
Durchbruch überwacht. Planen Sie bei Verwendung von passiven
Glasbruchsensoren neben jedem Fenster eine Lötdose in Fensterbankhöhe.
Bei aktiven Glasbruchsensoren ist die Auswerteinheit so anzubringen, dass
die LED zur Auslösekennung leicht ersichtlich ist.
Mit dem Auftraggeber und der Versicherung sollte abgestimmt werden, ob
bestimmte leicht gebaute Außenwände oder Türen durch Erschütterungsmelder auf Durchbruch, oder mit einer Alarmdrahttapete auf Durchstieg bzw.
Durchgriff überwacht werden sollen.
Beachten Sie, dass bei Verwendung von LIYY 4 x 0,14 mm2 eine Leitungslänge von 10 m nicht überschritten werden darf.
Muster einer Außenhautüberwachung
Schlafzimmer
Küche
Wohnzimmer
Flur
Z
D
Arbeitszimmer
Z
D
Einbruchmelderzentrale
Blitz- oder Blinkleuchte
Magnetreedkontakt
Außensirene
Glasbruchsensor
Riegelschaltkontakt
Innensirene
Überfalltaster
Scharfschaltschloß
Digitales Wähl- und Übertragungsgerät
Innenraumüberwachung
Wie und womit werden Innenräume überwacht?
Innenräume
Bewegungsmelder
Dualmelder
Passiv-Infrarot
aktive Melder
(Kombination aus PassivInfrarot und elektromagnetischem Feld)
31
Planung
Der Einsatz von Bewegungsmeldern erfolgt je nach Objektsituation in
Räumen, die besonders gefährdet sind.
Für jeden Bewegungsmelder sind die jeweils in Frage kommenden Störeinflüsse zu beachten. Es dürfen keine Gegenstände später hinzukommen,
die den Überwachungsbereich einschränken.
Alle Bewegungsmelder sind absolut erschütterungssicher anzubringen.
Die Montage von Meldern mit volumetrischem Überwachungsbereich
erfolgt bevorzugt in Zimmerecken.
Es ist auf eventuell vorhandene Haustiere zu achten, die den Melder im
scharfgeschaltenen Zustand der Einbruchmeldeanlage auslösen können.
Muster einer Innenraumüberwachung
Schlafzimmer
Küche
Wohnzimmer
Flur
Z
D
Z
D
Arbeitszimmer
Einbruchmeldezentrale
Überfalltaster
Riegelschaltkontakt
Außensirene
Mikrowellenmelder
Magnetreedkontakt
Blitz- oder Blinkleuchte
Infrarotmelder
Scharfschaltschloß
Digitales Wähl- und Übertragungsgerät
Überfallmelder
Überfallmelder sind an gefährdeten Stellen (Flur, Schlafzimmer) unauffällig und
leicht erreichbar anzubringen. Es ist dabei darauf zu achten, dass sie nicht unbefugt oder versehentlich (durch Kinder oder Haustiere) betätigt werden können
4.3
Scharfschaltung
Schalteinrichtungen für externe Schärfung
Einsatzmöglichkeiten nach VdS-Klassen:
Klasse A
Klasse B
SH 1 – 4 SH 1 – 4 SG 1, 2
Klasse C
SG 3, 4 SG 5, 6
(< 200 TDM) (> 200 TDM)
SKS + ESPE oder
SRSCH
SBS/B oder SBS/D
BSE + ESPE
BSE + ESPE + Code
oder SBS/D + Code
Legende:
SKS:
SRSCH:
BSE:
ESPE:
SBS/B, SBS/D:
32
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Kontaktschloss
Riegelschaltschloss
Berührungslose Scharfschalteinrichtung
Elektromechanisches Sperrelement
Blockschlösser
X
Planung
Aus der Tabelle ist ersichtlich, dass geistige und zeitgesteuerte Scharfschalteinrichtungen nur in Verbindung mit elektromechanischen Scharfschalteinrichtungen angewendet werden sollten. Das heißt, bei Scharfschaltung durch
ein Kontaktschloss sollte immer eine elektromechanische Zuhaltung (z.B.
Sperrelement) in die Zugangstür eingebaut werden.
Werden nur elektromechanische Scharfschalteinrichtungen verwendet,
so sind sie so in die Zugangstür zum Sicherungsbereich zu installieren,
dass ein Betreten des Sicherungsbereiches bei scharfgeschalteter Einbruchmeldeanlage nicht möglich ist. Dies dient der Zwangsläufigkeit, und
somit der Vermeidung von Falschalarmen.
Bei mehreren Scharfschaltstellen kann die Impulssteuerkarte (ISK) in Verbindung mit Kontaktschlössern SKS oder in Verbindung mit Berührungslosen Scharfschalteinrichtungen installiert werden.
4.4
Parallelanzeigen und
zusätzliche Tableaus
Parallelanzeigen und zusätzliche Tableaus erhöhen den Komfort der Einbruchmeldeanlage, da an ihnen jederzeit der Zustand der Anlage abgelesen werden
kann. Sprechen Sie mit dem Betreiber der Anlage ab, wo innerhalb des
Sicherungsbereiches er Parallelanzeigen bzw. zusätzliche Tableaus wünscht
(z.B. im Wohn- oder Schlafzimmer).
4.5
Alarmierung
Die Alarmierung kann auf verschiedene Weise erfolgen.
Klasse A
Klasse B
Klasse C
Telefonwahlgerät und
ein akustischer Signalgeber im Sicherungsbereich oder Telefonwahlgerät und Örtliche
Alarmierung
(zwei akustischen und
einem optischen Signalgeber außerhalb des
Sicherungsbereiches)
Telefonwahlgerät und
Örtliche Alarmierung
(zwei akustischen und
einem optischen Signalgeber außerhalb des
Sicherungsbereiches)
Telefonwählgerät mit
einem ÜbertragungsErsatzweg und
Externalarm mit einem
akustischen Signalgeber
Örtliche Alarmierung
Die bei der örtlichen Alarmierung verwendeten Außensirenen sind entfernt
voneinander anzubringen (z.B. an den gegenüberliegenden Ecken des
Hauses). Der optische Signalgeber muss in der Richtung, aus der mit
größter Wahrscheinlichkeit die hilfeleistenden Personen kommen, so weit
wie möglich sichtbar sein.
Die interne Sirene muss innerhalb des Sicherungsbereiches überall zu
hören sein. Die Installation im Schlafbereich ist nicht gestattet.
Alle Signalgeber sind so anzubringen, dass sie nur mit Hilfsmitteln (Leitern)
zu erreichen sind.
33
Planung
Stille Alarmierung
Das Telefonwahlgerät (AWUG) sollte über einen eigenen Telefonanschluss
(Amtsleitung) verfügen, der nicht im Telefonbuch verzeichnet ist. Ist dies
nicht möglich, so ist es als erstes Gerät vor allen anderen Telefonen an das
Telefonnetz anzuschließen. Dadurch ist es in der Lage, im Alarmfall alle
Telefongespräche zu unterbrechen (Sabotage Freischaltung) und den Alarm
zu übertragen.
Die Installation dieses Gerätes erfolgt innerhalb des Sicherungsbereiches.
4.6
Einbruchmelderzentralen
Notstromversorgung
Die Einbruchmelderzentrale ist versteckt, aber für den Betreiber leicht
zugänglich zu installieren. Sie sollte sich im Überwachungsbereich eines
Bewegungsmelders befinden.
Wird sie auf einer Außenwand installiert, so ist diese Wand auf Durchgriff zu
überwachen.
Die Notstromversorgung muss so ausgelegt sein, dass eine vorgeschriebene Netzausfallzeit überbrückt werden kann.
Klasse A
Klasse B
Klasse C
min. 12 Stunden
min. 60 Stunden
min. 60 Stunden
Hierbei ist der Zustand der höchsten Stromaufnahme zu berücksichtigen
(scharfer oder unscharfer Zustand der Anlage). Beachten Sie auch das
eventuell vorhandene Telefonwahlgerät. Desweiteren muss während dieser
Zeit der akustische Alarm mindestens 60 Sekunden, und der externe optische Alarm mindestens 30 Minuten betrieben werden können.
Zur Berechnung der benötigten Notstromkapazität gibt es folgende Formel:
Notstromkapazität = Stromaufnahme x Überbrückungszeit
34
Projektierung
5
Grundlagen zur
Projektierung von
Einbruchmeldeanlagen
Sprechen Sie zuerst mit Ihrem Kunden und seiner Versicherung ab, wie hoch
das Einbruchsrisiko ist. Sehen Sie sich die Gegebenheiten genau an und beachten Sie besonders bauliche Schwachstellen. Klären Sie mit dem Kunden,
ob sich nach der Installation der Einbruchmeldeanlage etwas ändert (Schränke, Raumteiler, Heizung, Be- und Entlüftung etc.). Fragen Sie den Kunden
nach seinen Wünschen (externe Scharfschaltung, Passageschaltung, Überfallmelder, örtlicher Alarmgeber, stille Alarmierung, Standort der Komponenten).
Gehen Sie nach folgenden Punkten vor:
1. Anzahl, Material und Farbe der Türen, die mit einem Magnet-Reedkontakt und/oder mit einem Riegelschaltkontakt gesichert werden
sollen
2. Anzahl, Material, Farbe und Art (ob feststehend, wie zu öffnen, Anzahl
der Flügel, Scheiben je Flügel, Glasfläche bei übergroßen Scheiben,
Art der Verglasung) der Fenster, die durch einen Magnet-Reedkontakt
und/oder einen Glasbruchsensor gesichert werden sollen
3. Wie und wo soll die Anlage scharf/unscharf geschaltet werden
(intern über Kontaktschloss oder Bedienteil (L 208/PT, L 840/PT),
extern über Riegelschaltschloss, Blockschloss, Berührungslose Scharfschalteinrichtung, Passageschaltung oder Bedienteil (L 840/PT)?
Beachten Sie das Dornmaß des Block- oder Riegelschaltschlosses!
Legen Sie die Länge des Schließzylinders nach der Stärke des
Türblatts fest! Entscheiden Sie über den Einsatz der Aufbau-Montagesätze für Elektromechanische Sperrelemente.
4. Welche Alarmgeber (Innensirenen, Außensirenen, Rundumblinkleuchte,
Blitzleuchte, Hausbeleuchtung, Alarmübertragungsgerät) werden eingesetzt? Wo werden die Signalgeber angebracht (außerhalb des Handbereichs)?
5. Standort der Zentrale festlegen (getrennten Netzstromkreis vorsehen)!
6. Standorte und Arten (Passiv Infrarot, Dualmelder, Lichtschranke) der
Melder festlegen. Störquellen beachten!
7. Anzahl und Ort der Abzweigdosen bestimmen. Es ist unter Umständen
günstig, direkt über der Zentrale einen Hauptverteiler zu setzen!
8. Verlauf der Alarmgruppen festlegen. Beachten Sie Bereiche, die auf
Wunsch des Auftraggebers nicht gesichert werden sollen! Halten Sie
diese Wünsche im Angebot fest.
9. Verlauf der Sabotage- und Überfallinie bestimmen. Beachten Sie alle
Anlagenteile, die gegen Sabotage zu sichern sind!
10. Verlauf der Kabel (Luftschächte, Fußleisten, Holzverkleidungen,
Durchbrüche etc), Länge der Kabel und Anzahl der Adern festlegen!
11. Überprüfen Sie, ob unerlaubte Zugänge vorhanden sind (angrenzende
Balkone, Bäume, Garagendach)!
Fertigen Sie einen Installationsplan und einen Anschlussplan für alle in der
Einbruchmeldeanlage vorhandenen Geräte und Dosen an!
Vereinbaren Sie einen Einbautermin!
35
Checkliste Projektierung von EMA
Art der Überwachung
Privatobjekt/Gewerbeobjekt?
Anwesenheitsüberwachung gewünscht?
Bei Anwesenheitsüberwachung (interne Schärfung) sollte nur die Außenhaut überwacht werden; Bewegungsmelder müssen ggf. abgeschaltet sein.
Reine Außenhautüberwachung?
Alle Gebäudeöffnungen müssen überwacht werden auf Öffnen und Durchbruch.
Gemischte Uberwachung?
Nur die gefährdeten Zugänge werden auf Öffnen und Durchbruch überwacht.
Der Rest fallenmäßig mit Bewegungsmeldem.
Außenhautüberwachung
Was?
Anzahl/Typ
Wie?
Womit?
Beachten
Bezeichnung
Türen
Öffnen
Magnetkontakte
Farbe, Einbohr/
Aufbau, Klasse
MRS, MRSS,
SMKG
Durchbruch
Erschütterungsmelder
Farbe
Glasbruchmelder auf Scheibe Farbe, Klasse
Glasbr.melder akustisch
nur bis Klasse B
Sonstiges
EMA
SPGS, MAGS
AGM
Öffnen
Magnetkontakte
MRS, MRSS
Durchbruch
Erschütterungsmelder,
Farbe
Glasbruchmelder auf Scheibe Farbe, Klasse
Glasbruchmelder
nur bis Klasse B
akustisch
Sonstiges
Fenster
Farbe, Einbohr/
Aufbau, Klasse,
Kippen erlaubt?
EMA
SPGS, MAGS
AGM
Verschlussüberwachung (Zwangsläufigkeit)
Was?
Wie?
Womit?
Bezeichnung
Türen
Verschluss
Riegelschaltkontakte
spez. Magnetkontakt f. Umlaufband
Schubriegel
Halbzylinder
WRK/W
VSÜ
Aufdruckbolzen
spez. Magnetkontakt f. Umlaufband
ADB
VSÜ
Fenster
Verschluss
Anzahl/Typ
SPZ
Innenraumüberwachung
Was?
Womit?
Beachten
Falle
IR-Melder (Normal, Vorhang, Langstrecke)
Nicht auf Heizung, IR/N
Fenster, Zugluft
IR/C
Klasse
EIM/B/BD/C
SISS
Dual-Melder (Normal, Decke)
Lichtschranke
Schwerpunkt
IR-Melder (Normal, Vorhang, Langstrecke)
Dual-Melder (Normal, Decke)
36
Bezeichnung
Nicht auf Heizung, IR/N
Fenster, Zugluft
IR/C
Klasse
EIM/B/BD/C
Anzahl/Typ
Checkliste Projektierung von EMA
Alarmierung
Womit?
Beachten
Bezeichnung
Innensirenen
Nur bei Interner Schärfung
SSS
Außensirenen
Blitzeuchte
Außerhalb Handbereich, gut sichtbar, Blitzschutz?
SSF/G
SSF/GB
TWG
Privat (Sprachausgabe)
Wachdienst über Analogleitung
Wachdienst über ISDN-Leitung
TSQ 8
TS9S
TS9S-ISDN
Anzahl/Typ
Scharfschaltung
Wie?
Berührungslos, neben Tür
Womit?
Bezeichnung
Von einer Tür aus?
Berührungslose Scharfschaltung
Von mehreren Türen aus
Impulssteuerkarte (1 x zusätzlich)
AWA, ASA/U,
STP, VTP/BSE,
WRK, ESPE
ISK
Schloss neben der Tür
Kontaktschloss
Schloss im Türblatt
Riegelschaltschloss
Blockschloss
Bedienteil oder sep. Taster/Schalter
Interne Schärfung
Anzahl/Typ
SKS/U, SZg,
WRK, ESPE,
SRSCH, SPZ
SBS/B, SPZ
L 208/PT
L 840/PT
Notruf
Wo?
Womit?
Bemerkung
Bezeichnung
Schlafzimmer,
Flurbereich
Überfalltaster, braun, weiss, AP/UP
nicht in der Nähe ND
von Lichtschaltern
Anzahl/Typ
Zentrale
Größe
Bezeichnung
Anzahl Meldergruppen/
Scharfschaltbereiche
7 MG, 2 Technikgruppen, 1 Bereich
9 bzw.13 MG, 1 Bereich
152 MG, 7 Bereiche
L 108
L 208
L 840
Notstromkapazität
Zentralentyp, Anzahl Module, Anzahl Melder
SAK xx
Bedienteile
LED, LCD
L 208/L 840/PT
Zusätzliche
Ansteuerungen
ElB-Anbindung (nur L 208), Ausgabemodule
L 208/EIB/R
Montageort
Nicht an Außenwand, nicht einsehbar, überwacht
Anzahl/Typ
Installation
Wo?
Bemerkung
Bezeichnung
Verteiler an Zentrale
Löt-Technik,
LSA-Technik
SUDDxx,
LEGxx
Abzweigdosen
Wo?, Wieviele?, Farbe, UP/AP
SUDxx
Leitungen
Adernzahl?, unbedingt Schirm durchverbinden
IY(ST)-Y
und an Zentrale einseitig erden (Erdungsklemmen)
Anzahl/Typ
X*2*0,6
37
38
Spannungsversorgung für
ext. Geräte
2k7
2k7
2k7
+ +
–
–
–
+
820
820
820
– – – –
820
VR1
+ +
CN6
11 12 13 14
L208 V
– – – –
Reset Brücke*
35 36
FS5/0,8A
FS3/0,8A
+ + + –
33 34
-
* Um die Zentrale wieder in den Auslieferungszustund zu versetzen, muss LK4 für ca. 5 s gebrückt werden,
während die Betriebsspannung zugeschaltet wird.
• Die Meldergruppe 1 bis 7 & 9 müssen mit 2,7 kΩ abgeschlossen sein (nach dem letzten Melder).
• Der ext. scharf Eingang MG 10 muss mit 2,7 kΩ und 560 Ω abgeschlossen sein (normalerweise in Schalteinrichtung enthalten).
• Die Signalgeberausgänge (28/29, 30/32 und 31/32) müssen mit 1 kΩ abgeschlossen sein (in SSF/G und SSF/GB enthalten).
• Der Eingang TWG-Störung (33) muss mit 0 V verbunden sein (36).
• Der Sabotage-Eingang (35) muss mit 0 V verbunden sein (36).
• Die Verschlussmeldergruppe muss mit 0 V verbunden sein (C).
Ext. XIB Bus
A B
CN13
+ –
LK4
– – +
+ –
1k
30 31 32
27 28 29
CN26
15 16 17 18
820
Akku-Ladespannung
+ +
9 C 10
820
Akku
2k7
–
2k7
+ +
2k7
–
2k7
7 C 8
2k7
820
CN15
– +
MG 1, abgesch.
2k7
820
Auch bei Nichtverwendung müssen die Anschlüsse wie folgt beschaltet sein, damit keine Störung anliegt:
IN
MG 2, abgesch.
-
Einbruchmelderzentrale L 108
Trafo
IN
MG 3
1k
6.1
FS4/2.5A
MG 4
CN5 CN24
Anschaltpläne
+
MG 5, verz.
1k
CN19
CN16
6
FS1/0.8A
MG 6, Brand/Gas
5 C 6
MG 7, Wasser
3 C 4
MG 8, Verschluss
1 C 2
4 Störung
3 Ext. unscharf
2 Überfall
1 Daueralarm
CN17
MG 9, Überfall
560
8 Intern/Extern unscharf
7 Intern Alarm
6 Scharfschaltbereit
5 Technikalarm
V+ V+ V– V–
MG 10, Ext. scharf
CN4
Blitz
CN27
frei
Sirenen
CN3
TWG Störung
CN25
Sabotage
CN2
Anschaltpläne
Anschaltpläne
6.1
Klemmenbelegung der
Hauptplatine
Klemme
(Klemmenbezeichnungen im Uhrzeigersinn, beginnend links oben)
Bezeichnung
Funktion
Reaktion
+ 12 V
für externe Geräte
+ 12 V DC gepufferte Spannung
Sicherung:
unscharf:
nur Anzeige
intern scharf: nur Anzeige
extern scharf: Externalarm +DA
CN17
V–
V+
0V
CN2
1
MG 1 (+)
Einbruch MG
(abgeschaltet bei int. scharf)
C
Gemeinsam (–)
Gemeinsame 0 V für MG 1 + 2
2
MG 2 (+)
Einbruch MG
(abgeschaltet bei int. scharf)
unscharf:
nur Anzeige
intern scharf: nur Anzeige
extern scharf: Externalarm + DA
3
MG 3 (+)
Einbruch MG
unscharf:
nur Anzeige
intern scharf: Internalarm
extern scharf: Externalarm + DA
C
Gemeinsam (–)
Gemeinsame 0 V für MG 3 + 4
4
MG 4 (+)
Einbruch MG
unscharf:
nur Anzeige
intern scharf: Internalarm
extern scharf: Externalarm + DA
5
MG 5 (+)
Abhängig von MG 10:
– bei sofortiger Scharfschaltung:
Reaktion wie MG 3 + 4
– bei verzögerter Scharfschaltung:
Einbruch MG, 45 s verzögert
unscharf:
keine Reaktion
intern scharf: keine Reaktion
extern scharf: Summer und
Externalarm + DA
nach 45 s
C
Gemeinsam (–)
Gemeinsame 0 V für MG 5 + 6
6
MG 6 (+)
Brand/Gas MG
unscharf:
Internalarm
intern scharf: Internalarm
extern scharf: Internalarm
7
MG 7 (+)
Wasser MG
unscharf:
Internalarm
intern scharf: Internalarm
extern scharf: Internalarm
C
Gemeinsam (–)
Gemeinsame 0 V für MG 7 + 8
8
MG 8 (+)
Verschluss-MG
Führt zur Scharfschaltverhinderung, wenn gestört
(Türen nicht verschlossen)
9
MG 9 (+)
Überfall MG
Externalarm, DA und Ausgang 12
(Überfall)
C
Gemeinsam (–)
Gemeinsame 0 V für MG 9 + 10
10
MG 10 (+)
Extern scharf MG
CN25
CN3
CN27
CN4
FS1 0.8 A flink
Sofortige Scharfschaltung mit
2,7 kΩ und 560 Ω
Zum Anschluss externer
Schalteinrichtungen (aussen)
Verzögerte Scharfschaltung mit
5,6 kΩ und 560 Ω
Zum Anschluss externer
Schalteinrichtungen (innen)
39
Anschaltpläne
Klemme
CN6
CN26
CN16
CN19
CN5
Bezeichnung
Funktion
Reaktion
11
Daueralarm
Transistorausgänge
schalten aktiv 0 V.
Schaltet 0 V bei Externalarm
bis zum manuellen Reset
12
Überfall
Innenwiderstand 820 Ω,
max. 15 mA.
Schaltet 0 V bei Überfallalarm
für 180 s
13
ext. Unscharf
Schaltet 0 V bei unscharfer
Anlage, hochohmig wenn
extern scharf.
14
Störung
Schaltet 0 V, wenn keine
Störung aus Stromversorgung,
TWG oder Prozessor vorliegt.
15
Technikalarm
Transistorausgänge
schalten aktiv 0 V.
Schaltet 0 V
bei Gas/Wasser/Brandalarm
16
Scharfschaltbereit
Innenwiderstand 820 Ω,
max. 15 mA.
Schaltet 0 V wenn System
extern scharfschaltbereit ist
17
Internalarm
Schaltet 0 V bei Interalarm
für 180 s
18
int. und ext. Unscharf
Schaltet 0 V wenn System
unscharf ist. Hochohmig bei
intern oder extern scharf.
27
frei
28
29
Blitzleuchte (+)
Blitzleuchte (–)
(Aktiv 0 V)
30
Sirene 1 (–)
(Aktiv 0 V)
Schaltet bei Externalarm
für 180 s
31
Sirene 2 (–)
(Aktiv 0 V)
Sicherung FS3 800 mA flink
32
Sirenen 1 & 2 (+)
33
TWG-Störung
Anschluss des Störungsrelais
des TWG. Im Normalfall mit
0 V gebrückt (Klemme 36)
Bei offenem Kontakt vom TWG
(Störung) Scharfschaltverhinderung + Summer
34
CN24
35
Schaltet bei Externalarm bis
zum Rücksetzen.
Sicherung FS3 800 mA flink
Ohne Funktion, nicht belegen!
Deckelkontakt (+)
Deckelkontakt des Zentralengehäuse. unscharf:Summer im
Bedienteil und Internalarm
intern scharf: Summer und
Internalarm
extern scharf: Externalarm
36
CN13
Gemeinsam (–)
+, –, A, B Externer Bus (XIB)
GND
Zum Anschluss von Bedienteilen
Abschirmung
CN23
Programmiersockel
Für Firmware-Update (nur im Werk möglich)
VR 1
Akkuladespannung
Werkseinstellung 13,6 – 13,8 V
CN15
AC
40
+, –
IN, IN
GND
Sicherung FS5 800 mA flink
Akku
FS4 2,5 AT
ca. 20 V AC von Trafo
Von Trafo und Netzanschluss mit
integrierter Sicherung 400 mA träge.
Anschaltpläne
Einbruchmelderzentrale L 208
Hauptplatine Anschlussbild
MG 3
MG 2
MG 1
2k7
2k7
2k7
Versorgungsspannung
für externe
Geräte
Daueralarm
230V/5A
FS5/0,8A
+ – A B
Ext. Bus (xiB)
(z.B. Anlagenbedienteile)
+ – A B
Bedienteil 0
(ErrichterBedienteil)
Externer Bus
FS3/1,6A
Externer Signalgeber
– +
–
–
+
–
–
–
– –
– –
820
820
– –
820
820
820
LK 7
AnschlußThermofühler
Akkus
2k7
MG 4
820
Trafo
2k7
820
wird die Signalgeberkombination
SEVS/GB wie dargestellt an den Klemmen 28/29
und 30/32 angeschlossen. Der zweite Signalgeber
SEVS/G muss jedoch mit eigener Spannung
versorgt werden, d.h. 0 V an Klemme 31, + 12 V an
eine der Klemmen V+ des linken Klemmenblocks.
An diese Klemmen darf dann kein anderer
Verbraucher angeschlossen werden.
– + – +
MG 5
2k7
Eingänge für TWG-Störung (33)
und -Alarm (34) mit 0 V (36) verbunden sein,
IN
MG 6
● die
● Bei VdS-Anlagen
IN
MG 7/
Verschluss
820
FS4/2,5A
2k7
Abschlusswiderstände
der Signalgeber, Klemmen 28/29, 30/32
und 31/32 (1k) angeschlossen,
Sabotageeingang (35,36) und die Meldergruppe
für Verschluss-Überwachung (MG7) gebrückt sein.
Akku
MG 8, Überfall
2k7
● die
42/NC
MG 9, Sabo
Abschlusswiderstände der
Scharfschaltgruppe (2,7k + 560),
externer Verbraucher 2
2k7
560
MG 10/
extern scharf
● die
● der
FS2/0,8A
Überfallalarm
Einbruchalarm
Abschlusswiderstände der
Meldergruppen 1 bis 6, 8,9 (2,7k),
sowie
43/NO
Extern scharf
● die
–
Störung
Auch bei Nichtverwendung müssen im Ruhezustand
–
Internalarm
Scharfschaltbereit ext.
Scharfschaltquittierung
–
–
externer Verbraucher 1
Int. o. ext. scharf
FS1/0,8A
Ext. scharf
44/C
Gehtest
7 C 8
+
+
Summer
5 C 6
+
+
frei
3 C 4
+
+
1k
Blitz
C 2
+
1k
Sirene
Sirene
V+ V+ V- V- 1
+ + – – +
1k
TWG-Alarm
TWG-Störung
V+ V+ V- V+ + – –
Deckelkontakt
9 C 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36
+
+
+
+ +
+ –
–
Achtung!
41
Anschaltpläne
Klemmenbelegung der Hauptplatine Klemmen Funktion
Bezeichnung
Funktionsbeschreibung der Einund Ausgänge im Auslieferungszustand (P) = Programmierbar
42
Reaktion im Auslieferungszustand
42
43
44
Öffner
Schließer
Wurzel
Daueralarm-Relais;
Schaltet bei Einbruch- und
potentialfrei
Sabotagealarm bei extern scharf
belastbar mit 230 V AC/5A bis zum Rücksetzen
V+
V-
+ 12 V
0V
+ 12 V Versorgungsspannung für Zusatzgeräte
1
+ Meldergruppe 1 Einbruchmeldergruppe,
abgeschaltet bei
Interner Schärfung (P)
C
–
2
+ Meldergruppe 2 Einbruchmeldergruppe,
abgeschaltet bei Interner
Schärfung (P)
Unscharf: nur Anzeige
intern scharf: nur Anzeige
extern scharf: Einbruchalarm
3
+ Meldergruppe 3 Einbruchmeldergruppe,
abgeschaltet bei Interner
Schärfung (P)
Unscharf: nur Anzeige
extern scharf: Einbruchalarm
C
–
4
+ Meldergruppe 4 Einbruchmeldergruppe (P) Unscharf: nur Anzeige
extern scharf: Einbruchalarm
5
+ Meldergruppe 5 Einbruchmeldergruppe (P) Unscharf: nur Anzeige
extern scharf: Einbruchalarm
C
–
6
+ Meldergruppe 6 Einbruchmeldergruppe (P) Unscharf: nur Anzeige
extern scharf: Einbruchalarm
7
+ Meldergruppe 7 Verschlussüberwachung für Erzeugt ScharfschaltverRiegelschaltkontakte (P)
hinderung, falls nicht in Ruhe;
keine Alarmfunktion
C
–
8
+ Meldergruppe 8 Überfallmeldergruppe zum Erzeugt nur Stillen Alarm
Anschluss von
über Ausgang 12 in jedem
Überfalltastern (P)
Scharfschaltzustand
9
+ Meldergruppe 9 Sabotagemeldergruppe
für Deckelkontakte,
Bohrschutz usw. (P)
C
–
10
+ Meldergruppe 10 Scharfschaltgruppe (P)
Zum Anschluss einer Externen
Scharfschalteinrichtung
11
Einbruchalarm
Schaltet 0 V für die eingestellte
Alarmzeit bei einem
Einbruchalarm
12
Überfallalarm
Schaltet 0 V für die eingestellte
Alarmzeit bei Überfallalarm
13
Ext. unscharf
Schaltet 0 V bei unscharfer Anlage
14
Störung
Schaltet 0 V, wenn keine
Störung der Stromversorgung
oder Prozessorausfall anliegt
15
Scharfschaltquittierung
Schaltet 0 V für ca. 3 s. nach
erfolgreicher Extern-Schärfung
Unscharf: nur Anzeige
intern scharf: nur Anzeige
extern scharf: Einbruchalarm
Gemeinsame 0 V für 1+2
Gemeinsame 0 V für 3+4
Gemeinsame 0 V für 5+6
Gemeinsame 0 V für 7+8
unscharf: Summer + Internalarm
intern scharf:
Summer + Internalarm
extern scharf: Externalarm
Gemeinsame 0 V für 9+10
Transistorausgänge
0 V/820 Ω,
belastbar 15mA
Anschaltpläne
Klemmen Funktion
Bezeichnung
Reaktion im Auslieferungszustand
16
Scharfschaltbereit
Schaltet 0 V bei extern scharfschaltbereiter Anlage
17
Intern-Alarm
Schaltet 0 V bei Alarm in Intern
scharfem Zustand
18
unscharf
Schaltet 0 V wenn Anlage
intern und extern unscharf ist
19
20
21
Extern scharf (P)
Schließer (NO)
Öffner (NC)
Wurzel (C)
Schaltet bei extern scharfer
Anlage
22
23
24
Gehtest (P)
Schließer (NO)
Öffner (NC)
Wurzel (C)
25
Interner Summer +
26
Interner Summer –
Schaltet um nach Betätigung
der Gehtest-Funktion. Zur Ansteuerung von Gehtest-Anzeigen
bei Bewegungsmeldern
Aktiv bei Störung,
Sabotage(unscharf) und nach
Unscharfschaltung falls ein
Alarm ansteht.
27
frei
28
29
Blitzleuchte +
Blitzleuchte –
(geschaltet)
30
Sirene 1 –
(geschaltet)
Sirene 2 –
(geschaltet)
31
Schaltet bei Externalarm bis
zur Rückstellung
Schaltet bei Externalarm für
die eingestellte Zeit
(Standard 180s)
32
+ für Sirene 1 + 2
Bei VdS-Anlagen Sirene 2 aus V+ versorgen
33
TWG-Störung
Mit Störungsrelais des
Störung des TWG erzeugt
TWG verdrahten. Muss im Scharfschaltverhinderung.
Ruhezustand
mit 0 V beschaltet sein.
34
TWG-Alarm
(Negativquittung)
Nur bei rein Stiller
Alarmierung mit dem
Alarmrelais des TWG
verdrahten! Ansonsten
mit 0 V beschalten.
Negativquittung von TWG.
Falls der Stille Alarm nicht
übermittelt werden konnte,
wird Örtlicher Alarm
angesteuert.
35
Sabotagelinie für
Deckelkontakt +
Zum Anschluss von
Deckelkontakten von
Zusatzgehäusen.
Muss im Ruhezustand
gebrückt sein
unscharf: Summer + Internalarm
intern scharf:
Summer + Internalarm
extern scharf: Externalarm
36
Sabotagelinie –
LK 7
Anschluss Thermo- Das Thermoelement wird mit einem Kabelbinder an der
fühler
Batteriezuleitung, möglichst nahe an einem Akku befestigt
VR 1
Einstellung
Batterieladespannung
VR 2
Einstellung
Werkseitig eingestellt auf 14,0 V
Anlagenspannung
Werkseitig eingestellt auf 13,8 V bei 20 ° C
43
Anschaltpläne
Hauptplatine L 208 Reaktion der
EMZ in Abhängigkeit vom Zustand
der Anlage
A. Eingänge nach VdS
EingangsSignal
Einbruch MG
● Sabotage MG
Reaktion bei
unscharf
Reaktion bei
int. scharf
Reaktion bei
ext. scharf
–
IA
EA
Summer
(IA programmierbar)
IA
EA
● Überwachung der
Signalgeber
Überwachung der
● Extern scharf MG
Überfall MG
Ausgang Überfallalarm (EA programmierbar)
Verschluss MG
Scharfschaltverhinderung
TWG-Störung
Scharfschaltverhinderung
TWG-Alarm
–
–
–
–
EA wenn Anlage auf
stillen Alarm
programmiert
Reaktion bei
int. scharf
Reaktion bei
ext. scharf
B. Sonstige Eingänge (Nicht VdS)
EingangsSignal
Eingangs MG
S/U-Gruppe
Technische MG
Brand MG
Not-MG aus
Reaktion bei
unscharf
Spezielle Art der Scharfschaltung
Siehe Beschreibung der Meldergruppentypen
Scharfschaltverhinderung (programmierbar)
Ansonsten nur Ansteuerung eines Relais der L 208/R
Komplette Abschaltung von Meldergruppen
Reset Speicher
Rücksetzen
des Alarmspeichers
–
–
RESET Sabo
Rücksetzen des
des Alarm-Sabotage
und Störungsspeichers
–
–
Intern scharf
Schaltet Anlage
intern scharf
Schaltet Anlage
intern unscharf
–
–
–
Schlüssel statt Code Führt zum Zugang
in die BetreiberEbene beim
LCD-Bedienteil
MG = Meldergruppe
IA = Intern Alarm
EA = Extern-Alarm
44
Anschaltpläne
Anschluss von Bedienteilen L
208/PT oder L 840/PT
+
–
A
B
BUS
MP
AdressSchalter
DEKO
Es können bis zu 3 Bedienteile L 208/PT oder L 840/PT angeschlossen werden, auch gemischt.
Der Anschluss der Bedienteile erfolgt in spannungslosem Zustand der Zentrale mit der 4-adrigen Bus-Leitung, wobei die Adern in der gleichen Reihenfolge (+ – A B) wie am externen Bus-Anschluss der Zentrale aufgelegt werden.
L 208/PT
Die Schalter 1, 2 und 3 des DIP-Schalters dienen der Adressierung des
Bedienteils, mit dem 4. Schalter (Stellung EIN) kann der Deckelkontakt überbrückt werden, um während der Inbetriebnahme keine Sabotagealarme angezeigt zu bekommen.
Nach Inbetriebnahme muss Schalter 4 wieder in Stellung AUS gebracht werden.
Adressierung des Bedienteils L 208/PT:
1. Bedienteil
2. Bedienteil
3. Bedienteil
Schalter 1
aus
ein
aus
Schalter 2
aus
aus
ein
Schalter 3
aus
aus
aus
L 840/PT
Der Anschluss des Busses erfolgt in der gleichen Weise, jedoch lauten die
Klemmenbezeichnungen:
+ – I P anstelle + – A B.
LK 2 3 4 5
Brücke DeKo
Deckelkontakt
BA-+
Adressierung des Bedienteils L 840/PT
Anstelle eines DIP-Schalters sind hier Steckbrücken für die Adressierung und
die Überbrückung des Deckelkontakts vorgesehen.
Die Steckbrücke LK1 dient der Überbrückung des Deckelkontakts während
der Inbetriebnahme.
Nach Inbetriebnahme muss LK1 wieder abgezogen werden.
Die Steckbrücken LK2 bis LK5 sind für die Adressierung des Bedienteils vorgesehen:
1. Bedienteil
2. Bedienteil
3. Bedienteil
LK2
offen
gesteckt
gesteckt
LK 3
gesteckt
offen
gesteckt
LK4
offen
offen
offen
LK5
offen
offen
offen
Bedienteil 0
offen
offen
offen
offen
Es darf keine Adresse doppelt vorkommen.
Werkseitig werden zunächst die Bedienteile mit den Adressen 0 und 1 erkannt. Falls weitere Bedienteile angeschlossen sind, müssen diese im Menü
„Programmierung/Hardware/Bedienteile“ freigegeben werden. (s. Kap. 10.1)
In VdS-Anlagen der Klasse C müssen Bedienteile an 2 Seiten (oben und
unten) mit Klebeplomben versiegelt werden.
Errichter-Bedienteil (nur L 840/PT)
Ein Bedienteil mit Adresse 0 kann nur an dem dafür vorgesehen Anschluss
an der Zentrale angeschlossen werden, nicht am externen Bus!
Es ist für Inbetriebnahme, Programmierung und Wartungstätigkeiten vorgesehen, und kann jederzeit auf- und wieder abgesteckt werden.
45
Anschaltpläne
Anschluss eines SchärfungsModuls L 840/B
Das Schärfungs-Modul dient dem Anschluss von Scharfschalteinrichtungen
nach VdS-Klasse C, und erweitert die Zentrale L 208 um 5 Eingänge und
4 Ausgänge. Neben dem eigentlichen Scharfschalteingang steht ein Eingang
zum Anschluss eines geistigen Verschlusses (Codierung) zur Verfügung.
Außerdem sind ein Eingang für eine Verschlussmeldergruppe, eine Sabotagemeldergruppe sowie eine Einbruchmeldergruppe zur Öffnungsüberwachung der Tür vorhanden.
Ist ein Schärfungs-Modul angeschlossen, darf die Scharfschaltegruppe auf
der Hauptleiterplatte (MG 10) nicht betrieben werden, kann aber durch
Umprogrammierung auf andere Weise genutzt werden.
An Ausgängen stehen zur Verfügung: Intern-Alarm, Scharfschaltbereitschaft,
Scharfschaltquittierung als Impuls-Signal umprogrammierbar zum einem statischen Scharfsignal sowie ein Treiberausgang zum Anschluss einer Blockschloss-Spule.
Beschreibung der Ein- und Ausgänge
Adress-Schalter
470 Ohm
Deckelkontakt
Deko-Brücke
+ – A B 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21
frei
BS-Spule
Zusatzeingang
Quittierung
scharfbereit
int. Alarm
Schärfung
Tür-MG
Codierung
Sabotage
Türverschluß
Bus
Einstellungen am DIP-Schalter:
Die DIP-Schalter 1,2 und 3 müssen auf „OFF“ stehen (Adresse 1)
Schalter 4 ein: Ausgang 15/16 schaltet bei scharfer Anlage
Schalter 4 aus: Ausgang schaltet nach ext. Scharfschaltung ein
Quittiersignal von ca. 3 sek.
Schalter 5 ein: Geistiger Verschluss an Klemmen 5/6 angeschlossen
Bitte Anschlussbeschreibung gesondert anfordern!
Schalter 5 aus: kein Geistiger Verschluss an Klemmen 5/6 angeschlossen
46
Anschaltpläne
Klemmenbelegung SchärfungsModul L 840/B
+ – A B Bus-Anschluss
„+“ = 12 V „–“ = 0 V, A /B = Datenleitungen
1, 2
Türverschlusslinie für
Riegelkontakt
Muss bei verschlossener Tür
geschlossen sein
3, 4
Sabotagemeldergruppe
Abschlusswiderstand 2,7 kΩ,
für Sabotageüberwachung der
Scharfschalteinrichtung (Bohrschutz usw.)
5, 6
Geistiger Verschluss
(Code-Einrichtung)
2,7 kΩ + 560 Ω zur Freigabe der
Entschärfung, Codierung unbetätigt: 3,26 kΩ,
Codierung betätigt: 2,7 kΩ
7, 8
Tür-Meldergruppe für
Magnetkontakt
Abschlusswiderstand 2,7 KΩ, zusätzliche
Meldergruppe zur Türüberwachung
9,10
Scharfschaltung
2,7 kΩ + 560 Ω, zum Anschluss
des Scharfschaltkontaktes
11,12
Intern-Alarm (bei Betrieb
mit Codierung wird dieser
Ausgang als zusätzlicher
Scharf Ausgang genutzt.)
11 = 12 V geschaltet
(für die eingestellte,Alarmzeit)
12 = 0 V, belastbar mit 50 mA
Vorwiderstand 470 Ω, lmax = 15 mA
13,14
Ausgang extern
Scharfschaltbereit
13 = 12 V geschaltet 14 = 0 V,
Vorwiderstand 470 Ω, lmax = 15 mA
15,16
Ausgang Quittierung
(schaltet für 3 s nach ext.
Scharfschaltung)
15 = 12 V geschaltet, 18 = 0 V,
Vorwiderstand 470 Ω, lmax = 15 mA
17,18
Spannungseingang
für BS-Spule
17 = 12 V 18 = 0 V
19,20
Ausgang für BS-Spule
(schaltet für 3 s nach ext.
Scharfschaltung)
19 = geschaltete 12 V, 20 = 0 V
belastbar mit 300 mA
47
Anschaltpläne
6.2
Außenhautüberwachung
Öffnungsüberwachung
Passive Glasbruchsensoren, Erschütterungsmelder, Magnetreedkontakte
In den Einbauanleitungen dieser Geräte wird von nebeneinander- und
gegenüberliegenden Adern gesprochen.
Dies bezieht sich auf die Anschlussleitung LIYY 4 x 0,14 mm2.
nebeneinanderliegende Adern
nebeneinanderliegende Adern
A
B
B
A
gegenüberliegende Adern
nebeneinanderliegende Adern
nebeneinanderliegende Adern
A
B
B
A
gegenüberliegende Adern
Glasbruchsensor,
Erschütterungsmelder
A
zur
Zentrale
(MG)
B
A
Schließer
B
zu weiteren Glasbruchsensoren
bzw. Erschütterungsmeldern
oder Abschlußwiderstand 2,7 kΩ
Magnetreedkontakt
Öffner
A
zur
Zentrale
B
(MG)
A zu weiteren Reedkontakten
oder Abschlußwiderstand 2,7 kΩ
B
Aus diesen Schaltbildern ist ersichtlich, dass es völlig egal ist, welche
nebeneinanderliegenden Adern Sie wählen.
Anschlussbild
Kabelquerschnitt
Schließer
A
Glasbruchsensor
Erschütterungsmelder,
Wassermelder
B
B
A
Öffner
A
B
L108
L208
L840/MG 8
L840/MG 4
MT/S 4.12.1
B
A
Magnet-Reedkontakt,
Verschlußüberwachung
für Fenster
zu weiteren Meldern oder
Abschlußwiderstand 2,7 kΩ
Abzweigdosen
Achten Sie darauf, dass Reedkontakte immer als letzte Melder in die Einbruchmeldergruppe eingeschleift werden!
(Bei VdS-Anlagen dürfen Glasbruchsensoren und Magnet-Reed-Kontakte
nicht zusammen auf 1 Meldergruppe geschaltet werden.)
48
Anschaltpläne
6.3
Verschlussüberwachung
Riegelschaltkontakt WRK
Anschluss siehe
entsprechend
Zentralen-Beschreibung
WRK/W
braun
C
B
6.4
Innenraumüberwachung
blau
A
in Meldergruppe (Verschlußlinie)
einschleifen (Ruhestromkontakt)
schwarz
Infrarot-Bewegungsmelder IR/N
Rab
IR/N
1
2
3
4
5
6
7
8
–
+
Alarm
Test
Sabo
S/U
Spannungsversorgung 12 DC
In Meldergruppe einschleifen (Ruhekontakt)
Zum „Gehtest“-Ausgang der Zentrale (+12 V bei Test)
In Sabotagemeldergruppe einschleifen (Ruhekontakt)
Zum S/U-Ausgang der Zentrale (+12 V bei Scharf)
Klemmenbelegung
Zentrale
Klemmen des Bewegungsmelders
L 108
L 208
➁
1
2
–
+
12 V
V–
V–
V+
V+
3
4
Alarm
MG
MG
MG
MG
5
Test
–
22➁
6
7
Sabo
–
C
–
9
8
S/U
–
19➁
V+ über Relais Gehtest (24) und ext. scharf (21) schalten
Meldergruppe = „MG für INTERNE Schärfung abschaltbar“, EMG 1 – 3
Dual-Bewegungsmelder EIM/B, EIM/DB
EIM/B
Alarm
Test
Sabotage
1
2
3
4
5
6
7
Versorgungsspannung 12 V DC
in Meldegruppe einschleifen (Ruhekontakt)
für Gehtest + 12 V anlegen
in Sabotagegruppe einschleifen (Ruhekontakt)
Klemmenbelegung
Zentrale
L 108
L 208
➁
Klemmen des Bewegungsmelders
1
2
3
4
5
6
7
–
+
12 V
Alarm
Test
Sabo
V–
V+ MG MG
–
–
–
VV+ MG MG 22➁
C
9
V+ über Relais Gehtest (24) und ext. scharf (21) schalten
49
Anschaltpläne
Dual-Bewegungsmelder EIM
Rab
EIM
1
2
3
4
5
6
7
8
9
–
+
Alarm
Test
Sabo
S/U
AM/STÖ
Spannungsversorgung 12 V DC
In Meldergruppe einschleifen (Ruhekontakt)
Zum „Gehtest“-Ausgang der Zentrale (+ 12 V bei Test)
In Sabotagemeldergruppe einschleifen (Ruhekontakt)
Zum S/U-Ausgang der Zentrale (+ 12 V bei Scharf)
AM/STÖRUNG
Der Abschlußwiderstand (Rab) ist jeweils im letzten Melder einer
Meldergruppe bzw. Sabotagegruppe einzuschleifen, zur einfacheren Montage
befinden sich hierfür 2 freie Klemmen auf dem Gehäuse des Melders.
Klemmenbelegung
1
2
–
3
4
5
6
7
8
9
S/U
AM/
STÖ
+
12 V
L 108
V–
L 208
V–
L 840/MG8
–
L 840/MG4
2
MT/S 4.12.1 11
Alarm
V+
V+
+
1
12
MG
MG➂
MG➁
MG➁
MG➁
Test
Sabo
MG
–
–
MG➂
22➄
C
MG➁ G-Test MG➁
MG➁
13 MG➁
➁
MG
10 MG➁
–
9
MG➁
MG➁
MG➁
–
–
19➄ MG➃
s/u MG➃
11 MG➃
9
–
➁
Meldergruppe = „Sabotage“
Meldergruppe = „MG für INTERNE Schärfung abschaltbar (MG 1 – 3)“
➃
Meldergruppe = „Technik MG“; Meldergruppe mit R = 2,7k abschließen; Meldung AM/STÖ auf der
Meldergruppe einspeisen
➄
V+ über Relais Gehtest (24V) und ext. scharf (21) schalten
➂
IR-Bewegungsmelder IR/C
IR/C
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
–
+
Alarm
Test
S/U
Sabo
AM/STÖ
Spannungsversorgung 12 V DC
In Meldergruppe einschleifen (Ruhekontakt)
Zum „Gehtest“-Ausgang der Zentrale (+ 12 V bei Test)
Zum S/U-Ausgang der Zentrale (+ 12 V bei Scharf)
In Sabotagemeldergruppe einschleifen (Ruhekontakt)
In Technikmeldergruppe einschleifen (Ruhekontakt)
Klemmenbelegung
1
–
2
+
12 V
L 108
L 208
➁
V–
V–
3
4
Alarm
V+ MG MG
V+ MG➂ MG➂
5
6
7
Test
S/U
–
22 ➄
–
–
19 ➄ MG➃
8
9
AM/STÖ
10
Sabo
–
–
MG➃ C
Meldergruppe = „Sabotage“
Meldergruppe = „MG für INTERNE Schärfung abschaltbar (MG 1 – 3)“
➃
Meldergruppe = „Technik MG“; Meldergruppe mit R = 2,7k abschließen; Meldung AM/STÖ auf der
Meldergruppe einspeisen
➄
V+ über Relais Gehtest (24V) und ext. scharf (21) schalten
➂
50
–
9
Anschaltpläne
Dual-Bewegungsmelder EIM/C
EIM/C
–
+
Alarm
Test
S/U
Sabo
AM/STÖ
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Spannungsversorgung 12 V DC
In Meldergruppe einschleifen (Ruhekontakt)
Zum „Gehtest“-Ausgang (+12 V bei Test)
Zum S/U-Ausgang (+12 V bei Scharf)
In Sabotagemeldergruppe einschleifen (Ruhekontakt)
In Technikmeldergruppe einschleifen (Ruhekontakt)
Klemmenbelegung
1
–
2
+
12 V
L 108
L 208
V–
V–
3
4
Alarm
V+ MG MG
V+ MG➁ MG➁
5
6
7
8
Test
S/U
–
22 ➂
–
–
19 ➂ MG➃
9
AM/STÖ
10
Sabo
–
–
MG➃ C
–
9
➁
Meldergruppe = „MG für INTERNE Schärfung abschaltbar“ (MG 1 – 3)
V+ über Relais Gehtest (24) und ext. scharf (21) schalten
➃
Meldergruppe = „Technik-MG“
➂
6.5
Überfallmelder
Anschluss eines Notrufdrückers
an die L 108
Anschluss eines Notrufdrückers
an die L 208
ND
4
6
ND
8
9
2,7k
4
6
8
9
2,7k
C 9
35 36
L 108
2,7k
C 8
9 C
L 208
Wichtiger Hinweis!
Bei Anschluss des Notrufdrückers an die Zentrale L 208 müssen die
Meldergruppen an der Zentrale folgendermaßen programmiert sein:
Meldergruppe 9: Sabotage
Meldergruppe 8: Notruf
51
Anschlussbeispiele
L 108
Kontaktschloss und Sperrelement
ESPE
ESPE
braun
braun
rot
rot
blau
blau
schwarz
schwarz
gelb
gelb
zu weiteren
Sperrelementen
Kontaktschloß
SKS/...
LED „Grün“ = Scharf bereit
LED „Gelb“ = Tür offen
WRK
1N 4003
4
6
3
1
7
8
12
13
11
C
10
16
+
15
+
C
9
–
10
WRK
1N 4003
1N 4003
10 k
L 108
18
2,7 k
+
-
7
C
(+)
(–)
Verschluss MG
L 208
Kontaktschloss und Sperrelement
ESPE
zu weiteren
Sperrelementen
ESPE
braun
braun
rot
rot
blau
blau
schwarz
schwarz
gelb
gelb
WRK
1N 4003
Kontaktschloß
SKS/...
LED „Grün“ = Scharf bereit
LED „Gelb“ = Tür offen
4
6
3
1
7
8
12
13
11
C
10
16
+
22*
+
C
9
–
WRK
1N 4003
1N 4003
2,7 k
L 208
19*
+
-
19* 12 V über Klemme 21
Relais 1 auf „Scharf” programmiert
7
C
(+)
(–)
Verschluss MG
22* 12 V über Klemme 24
Relais 2 auf „Scharfschaltquittierung” programmieren
52
10
Anschlussbeispiele
Schärfungsmodul L 840/B
Kontaktschloss und Sperrelement
ESPE
zu weiteren
Sperrelementen
ESPE
braun
braun
rot
rot
blau
blau
schwarz
schwarz
gelb
gelb
WRK
1N 4003
Kontaktschloß
SKS/...
LED „Grün“ = Scharf bereit
LED „Gelb“ = Tür offen
2
3
4
13
–
9
6
7
8
10
–
19
10
11
12
13
–
3
4
WRK
1N 4003
1N 4003
2,7 k
L 840/B
15
+
–
7
8
(+)
(-)
53
sc hwarz
V+
gelb
braun
rot
blau
Sperrelem ent ESPE
V-
8
7
Tür 1
S2
LED
grün
S1
LED
gelb
R=2,7k
C 8
Sperrelem ent ESPE
C 10
R=560
Hauptleiterplatine L108
18
19
17
16
13
14
15
12
5
6
11
R4
4
BR1
10
R3
2
3
BR2
9
BR3/Sabo
1
BR6
Kontaktschloss SKS_/BA
Riegelschaltkontakt WRK
s chw arz
16
gelb
rot
Riegelschaltkontakt WRK
blau
braun
54
R=2,7k
18
R=10k
8
7
S1
LED
gelb
Tür 2
S2
LED
grün
35 36
Hauptleiterplatine L108
18
19
17
16
13
14
15
12
5
6
11
R4
4
BR1
9
R3
10
BR2
2
3
BR3/Sabo
1
BR6
Kontaktschloss SKS_/BA
Anschlussbild:
Sofortige Scharfschaltung einer L108 von zwei Türen mit Kontaktschloss SKS_/
BA in Wechselschaltung mit Riegelschaltkontakt WRK und Sperrelement ESPE
Kontaktschloss SKS_/BA :
Grüne LED: Anzeige „Scharfschaltbereitschaft“ bei Bedarf (Klemme 1 und 3)
Gelbe LED: Anzeige „Unscharf“ bei Bedarf (Klemme 9 und 11)
Brücke BR1 offen
Brücke BR2 geschlossen
Brücke BR3/Sabo geschlossen (Widerstand überbrückt für beide SKS)
Home-Security-Zentrale L108:
Widerstand R=2,7 kOhm zwischen Klemme „8“ und „C“ einfügen
Riegelschaltkontakt WRK :
Der Verschlussbolzen fährt bei bei Betätigung des Riegelschaltkontaktes
oder im scharfen Zustand in die Stellung „ZU“
Sperrelement ESPE:
Diode (1N4003) in Ansteuerung (gelbe und schwarze Ader) einfügen
Verdrahtungshinweise
Anschaltpläne
Schaltplan- Nr . RTL_04-02- 10
braun
rot
blau
Sperrelem ent ESPE
V+
V-
8
7
Tür 1
S2
LED
grün
S1
LED
gelb
C 8
Sperrelem ent ESPE
C 10
R=5,6k
Hauptleiterplatine L108
18
19
17
16
13
14
15
12
5
6
11
R4
4
BR1
10
R3
2
3
BR2
9
BR3/Sabo
1
BR6
Kontaktschloss SKS_/BA
rot
13
s chw arz
16
gelb
sc hwarz
gelb
Riegelschaltkontakt WRK
blau
braun
Riegelschaltkontakt WRK
R=2,7k
18
R4
S1
LED
gelb
Tür 2
S2
LED
grün
BR1
R=10k
8
7
6
4
5
35 36
Hauptleiterplatine L108
18
19
17
16
15
12
13
14
11
9
10
2
3
R3
BR3/Sabo
1
BR2
BR6
Kontaktschloss SKS_/BA
Anschlussbild:
Verzögerte Scharfschaltung einer L108 von zwei Türen mit Kontaktschloss SKS_/
BA in Wechselschaltung mit Riegelschaltkontakt WRK und Sperrelement ESPE
Kontaktschloss SKS_/BA :
Grüne LED: Anzeige „Scharfschaltbereitschaft“ bei Bedarf (Klemme 1 und 3)
Gelbe LED: Anzeige „Unscharf“ bei Bedarf (Klemme 9 und 11)
Brücke BR1 offen
Brücke BR2 geschlossen
Brücke BR3/Sabo geschlossen (Widerstand überbrückt für beide SKS)
Home-Security-Zentrale L108:
Widerstand R=2,7 kOhm zwischen Klemme „8“ und „C“ einfügen
Riegelschaltkontakt WRK :
Der Verschlussbolzen fährt bei bei Betätigung des Riegelschaltkontaktes
oder im scharfen Zustand in die Stellung „ZU“
Sperrelement ESPE:
Diode (1N4003) in Ansteuerung (gelbe und schwarze Ader) einfügen
Verdrahtungshinweise
Anschaltpläne
55
Schaltplan- Nr . RTL_04-02- 10
rot
blau
braun
schwarz
V+
gelb
Sperrelement ESPE
V-
7
8
6
5
4
R4
S1
LED
gelb
Tü r 1
S2
LED
grün
BR1
C 8 9 C 10
Hauptleiterplatine L208
18
19
17
16
15
13
14
12
10
11
R3
2
3
BR2
9
BR3/Sabo
1
BR6
Kontaktschloss SKS_/BA
Riegelschaltkontakt WRK
rot
Sperrelement ESPE
13
R = 560
R=2,7k
schwarz
16
gelb
Riegelschaltkontakt WRK
blau
braun
56
R=2,7k
18
S1
LED
geld
R4
Tü r 2
S2
LED
grün
BR1
R = 10k
7
8
6
5
4
18
19
17
16
15
13
14
12
9
10
11
2
3
R3
BR3/Sabo
1
BR2
BR6
Kontaktschloss SKS_/BA
Anschlussbild:
Sofortige Scharfschaltung einer L208 von zwei Türen mit Kontaktschloss SKS_/
BA in Wechselschaltung mit Riegelschaltkontakt WRK und Sperrelement ESPE
Kontaktschloss SKS_/BA:
Grüne LED: Anzeige „Scharfschaltbereitschaft” bei Bedarf (Klemme 1 und 3)
Gelbe LED: Anzeige „Unscharf“ bei Bedarf (Klemme 9 und 11)
Brücke BR1 offen
Brücke BR2 geschlossen
Brücke BR3/Sabo geschlossen (Widerstand überbrückt n u r f ü r S K S 1 )
Zentrale L108:
Widerstand R = 2,7 kOhm zwischen Klemme „7” und „C” einfügen
Riegelschaltkontakt WRK:
Der Verschlussbolzen fährt bei bei Betätigung des Riegelschaltkontaktes
oder im scharfen Zustand in die Stellung „ZU”
Sperrelement ESPE:
Diode (1N4003) in Ansteuerung (gelbe und schwarze Ader) einfügen
Verdrahtungshinweise
Anschaltpläne
Schaltplan-Nr. RTL_04-02-10
sc hwarz
V-
16
Hauptleiterplatine L208
V+
gelb
Sperrelem ent ESPE
8
6
7
5
18
Tür 1
S2
LED
grün
S1
LED
gelb
R4
18
19
17
16
13
14
15
12
9
10
11
BR1
R3
BR3/Sabo
4
BR2
BR6
1
2
3
+
- A B
rot
Sperrelem ent ESPE
R=560
S1
S2
Tür 2
LED
gelb
LED
grün
18
19
17
16
13
14
15
7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20
8
6
7
5
R4
12
9
10
11
BR1
R3
4
BR2
BR3/Sabo
1
2
3
BR6
Kontaktschloss SKS_/BA
Schärfungsmodul L840/B
1 2 3 4 5 6
s chw arz
ge lb
Kontaktschloss SKS_/BA
blau
braun
R=2,7k
rot
blau
braun
Riegelschaltkontakt WRK
R=2,7k
Riegelschaltkontakt WRK
R =2,7k
Anschlussbild:
Sofortige Scharfschaltung einer L208 mit Schärfungsmodul L840/B von zwei Türen mit Kontaktschloss
SKS_/BA in Wechselschaltung mit Riegelschaltkontakt WRK und Sperrelement ESPE
Kontaktschloss SKS_/BA :
Grüne LED: Anzeige „Scharfschaltbereitschaft“ bei Bedarf (Klemme 1 und 3)
Gelbe LED: Anzeige „Unscharf“ bei Bedarf (Klemme 9 und 11)
Brücke BR1 offen
Brücke BR2 geschlossen
Brücke BR3/Sabo geschlossen (Widerstand überbrückt nur bei SKS1)
Schärfungsmodul L840/B:
Widerstand R=2,7 kOhm zwischen Klemme „7“ und „8“ einfügen
Riegelschaltkontakt WRK :
Der Verschlussbolzen fährt bei bei Betätigung des Riegelschaltkontaktes
oder im scharfen Zustand in die Stellung „ZU“
Sperrelement ESPE:
Diode (1N4003) in Ansteuerung (gelbe und schwarze Ader) einfügen
Verdrahtungshinweise
Anschaltpläne
57
Schaltplan-Nr . RTL_04- 02-10
Anschaltpläne
Riegelschaltschloss SR SCH
SR SCH
+
Summer
+
gelb
–
blau
–
Scharfschaltkontakt
weiß
scharf
grün/gelb
unscharf
rot
braun
Sabotage
2,7k
grün
L 108, L 208 und L 840/B
Riegelschaltschloss SR SCH
Quittiersummer
+
gn
L 108
L 208
L 840/B
br
C
C
3
rt
9
9
4
gr
C
C
9
ws
➀ 10
➀ 10
➀ 10
bl
–
15
20
+
gb
–
V+
19
➀ 560 Ω parallel, 2,7 k in Reihe schalten
Achtung: Bei Verwendung eines Riegelschaltschlosses SR SCH muss der Widerstand 2,7 k in das
Schloss bzw. in den Verteiler vorgesehen werden!
58
Anschaltpläne
Blockschlösser SBS/D, SBS/DC, SBS/B
L108
L208
L840/B
C
C
9
S1 (scharf)
S2 (unscharf)
10
10
10
A
0V
0V
20
–
19*
19
grün
rosa
grau/rosa
blau
rot
gelb
2k 7
2k 7
schwarz
weiß
violett
560 R
S3 (unscharf)
blau
Blockschloss SBS
grau
6.7
–
C
3
–
9
4
* + 12 V über Relais 1 programmiert als Scharfschaltquittierung (Klemme 21 der L 208 mit
Klemme V+ brücken)
A + 12 V über Zusatz-Relaisverstärker RPV 10-2 gesteuert von Scharfschaltbreit (Klemme 16)
Berührungslose Scharfschalteinrichtung und Sperrelement
Siehe aktuelle Einbauanleitung der Berührungslosen Scharfschalteinrichtung.
Örtliche Alarmierung
Elektronische Blitzleuchte SBL
Anschluss an die Zentrale L 108
1k
28
29
35
36
Anschluß an den externen Signalgeberausgang
der Zentrale L 108
in die Überfall-Sabotagegruppe einschleifen
Anschluss an die Zentrale L 208
1k
28
29
9
C
Anschluß an den externen Signalgeberausgang
der Zentrale L 208
in die Sabotagegruppe einschleifen
(Abschlußwiderstand von 1 x 2,7 k beachten)
59
Anschaltpläne
Stille Alarmierung
Rundum-Kennleuchte SRBL
Anschluss an die Zentralen L 108 und L 208
N
230 V~
PE
L
potentialfreier Kontakt des
Daueralarmrelais der Zentrale
L 208 bzw. über Zusatz-Relais
gesteuert von Daueralarm
(Klemme 11) der Zentrale L 108
+
akust. Signalgeber
–
Signalgeber-Kombination SEVS/GR
Anschluss an die Zentrale L 108 und an die Zentrale L 208
Sabotagegruppe
Zentrale
Klemmen der Signalgeber-Kombination SEVS/GR
Signalgeber
+
+
–
Sabo
–
+
Steckanschluss
Blitzleuchte
R1
R2
R3
1k
2k7
1k
Nur bei SEVS/GB
L 108
L 208
L1
PE
N
30
30
➀
35
9
➀
36
C
Rundum-Kennleuchte
PE
PE
N
N
R2 = 2,7 k brücken
Steckanschluss
Lautsprecher
Daueralarm über
Pot.freies 230V-Relais
Anschluss für äußeren Blitzschutz bzw. Potentialausgleich.
Das Sirenenschutzgehäuse ist in die Maßnahmen gegen Überspannung mit
einzubezeihen. Hierfür ein Kabelschuh für 16 mm bei, der außen an der vorgesehenen Schraube befestigt werden muss.
Elektronische Innensirene SSS
Zentrale
L 108
L 208
60
L*
L*
* Der Anschluss an Klemme 4 (L 1) erfolgt über den potentialfreien Kontakt
des Daueralarmrelais bzw. über Zusatz-Relais gesteuert von Dauerarlarm
(Klemme 11) der Zentrale L 108.
➀ Widerstand
Abschlusswiderstände
R1: Sirene
R2: Deckelkontakt
R3: Blitzleuchte (nur SEVS/GB)
32
32
Sabotagegruppe
–
Klemmen der Sirene SSS
+
V+
V+
–
17
17
Anschaltpläne
Örtliche Alarmierung SSF/GB
Anschlussbeispiel L 108 und L 208
Beschreibung
4
31
19
Sirene 0 V (geschaltet)
3
32
19
Sirene +12 V
2
10
CN
29
16
Blitzleuchte 0 V (geschaltet)
28
16
Blitzleuchte +12 V
5
R2*
1k
R1*
Anschluss
Lautsprecher
6
7
8
9
Klemme
1
R19 2)
R3*
L108 bzw. L 208
Achtung: wenn der Deckelkontakt der Sirene (Klemmen 9,10)
wie in Zeichnung überwacht werden soll, dann muss R3
abgezogen und R2 auf den Steckplatz von R3 gesteckt werden.
61
Anschaltpläne
Örtliche Alarmierung SSF/GB und SSF/G
Anschlussbeispiel L 108 und L 208
R3*
10
5
Klemme
CN
Beschreibung
30
19
Sirene 0 V (geschaltet)
31
19
Sirene 0 V (geschaltet)
19
Sirene +12 V
2
16
Blitzleuchte 0 V (geschaltet)
1
4
3
32
29
28
16
Blitzleuchte +12 V
10
5
R1*
1
2
3
4
R2*
Anschluss
Lautsprecher
6
7
8
9
R19 2)
R3*
R1*
Anschluss
Lautsprecher
6
7
8
9
R19 2)
R2*
L108 bzw. L 208
Achtung: wenn der Deckelkontakte der Sirenen (Klemmen 9,10)
wie in Zeichnung überwacht werden sollen, dann muss jeweils R3
abgezogen und R2 auf den Steckplatz von R3 gesteckt werden.
62
Anschaltpläne
Stille Alarmierung
L 108 und L 208
Anschluss des Telefonwählgerätes
TS9SZ (AWUG)
TS9
L 108 bzw. L 208
Klemme
CN
Beschreibung
35
24
Sabotageüberwachung Deckelkontakt TS9
36
24
33
5
13
6
Extern scharf (Widerstand in Reihe)
14
6
Störung (Widerstand in Reihe)
11
6
Alarm (alle Alarme) (Widerstand parallel)
12
6
Überfallalarm (Widerstand parallel)
V–
17
0 V für Potentialausgleich
36
Sabo (NC)
Test
Störung
Scharfschaltverhinderung bei gestörtem TS9
Alarm
Scharf
S–
10k
S+
Linie 8
Linie 7
8–
8+
7–
10k
7+
Linie 6
Linie 5
6–
6+
5–
5+
Linie 4
4–
4+
Linie 3
3–
10k
3+
Linie 2
2–
2+
Linie 1
1–
10k
1+
L 108 und L 208
Anschluss des Telefonwählgerätes
TSQ8 (AWAG)
TSQ8
Störung
12
Reset
11
Linie 8
10
Linie 7
9
Linie 6
8
Linie 5
7
Linie 4
6
Linie 3
5
Linie 2
4
11
6
Linie 1
3
12
6
Überfallalarm
2
V+
17
12 V - Versorgungsspannung
1
V–
17
0 V für Potentialausgleich
12 V
0V
L108 bzw. L 208
Klemme
CN
Beschreibung
Alarm (alle Alarme)
63
ABB STOTZ-KONTAKT GmbH
Postfach 10 16 80, 69006 Heidelberg
Eppelheimer Straße 82, 69123 Heidelberg
Telefon (0 62 21) 7 01-6 07
Telefax (0 62 21) 7 01-724
www.abb.de/stotz-kontakt
Technische Hotline: (0 62 21) 7 01- 782
E-mail: [email protected]
Druck Nr. 2CDC 541 100 D0101
ersetzt G SK 10164 01 S0103
Die Angaben in dieser Druckschrift gelten vorbehaltlich technischer Änderungen