Markant, grandios: Clubmodelle 2012 Intercity-Triebzug

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Markant, grandios: Clubmodelle 2012 Intercity-Triebzug
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CLUB
NEWS
2011
Club exklusiv:
Gipfeltreffen mit Märklin-Management
Das Clubjahr 2012 im Ausblick
Markant, grandios: Clubmodelle 2012
Intercity-Triebzug BR 403 in H0
Diesellok BR 218 in N
TRIX Club-News 05/2010
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Clubmodell 2012: Außergewöhnlich im Design, bahnhistorisch einzigartig – die Baureihe 403 der DB besticht durch futuristische Optik und technische
Raffinesse. Der Triebzug kann sich der Begeisterung der Clubmitglieder sicher sein: In der aktuellsten Märklin-Umfrage steht die BR 403 im Spitzenfeld.
Inhalt
Ausgabe 06 / 2011
Detail
News: Umfrage Märklintage – die Gewinner / Schweiz-Reise – Clubmitglieder unterwegs / Jahres-DVD – Teil 2 / Gewinner stehen fest ............. 4
BR 403: Alles über das schnittige Vorbild des exklusiven Clubmodells
2012 in Spur H0 ......................................................................................... 6
Spur N: BR 218 in TEE-Lackierung als Clubmodell .............................. 11
Szene
Top-Event: Clubmitglieder im offenen Gespräch mit dem gesamten
Management des Hauses Märklin – ein gelungenes Gipfeltreffen auf
den Märklintagen in Göppingen ............................................................ 12
Porträt: Wunderland in Spur N – die Miniatur Erlebniswelt im fränkischen Dietenhofen ................................................................................ 16
Service
Überblick: Modelle der Gruppenverwaltung Bayern – Teil 2 ............... 18
Aktuell: Adressen und Kontaktdaten der Trix-Stammtische ................ 22
Kooperationspartner: Der Bahnpark Augsburg und die Staatsgalerie
Stuttgart gewähren Einblicke in die faszinierende Eisenbahnwelt ... 23
Editorial / Impressum ................................................................................. 3
In der Club-Aussendung 06/2011 finden Sie folgende Beilagen: Trix-News 06/2011,
Märklin Magazin 06/2011, Jahres-DVD (Teil 2), Märklin my world Katalog 2011.
2
12
16
Fachgespräche auf Augenhöhe: Märklin stellt sich beim
Get-together den Fragen der Clubmitglieder.
Ihre Servicenummern
Liebe Clubmitglieder,
Kundenbetreuung
großen Zuspruch auf beiden Seiten fand das Get-together der Clubmitglieder mit dem gesamten Märklin-Management – die aktuelle Ausgabe fasst die wichtigsten Impressionen vom gelungenen Top-Event
auf den Märklintagen in Göppingen zusammen.
Für einen spannungsreichen Jahresausklang schüren wir auch die
Vorfreude auf die neuen Clubmodelle 2012. Exklusiv für unsere Clubmitglieder legen wir einen außergewöhnlichen Triebzug in H0 auf:
Die Baureihe 403 gilt als Prestigeobjekt im Intercity-Verkehr der Deutschen Bahn. Das Wunschmodell der Clubmitglieder ist als vierteiliger
Zug in der Originallackierung von 1974 ein Garant für vorbildgerechten
Fahrspaß. In dieser Ausgabe erfahren Sie alles Wissenswerte über
das Vorbild und das Modell – exklusiv verrät das Produktmanagement
Details über die Konstruktion des Triebzugs. Natürlich kommen auch
N-Liebhaber nicht zu kurz: Trix legt die erfolgreiche Diesellok der Baureihe 218 in exklusiver TEE-Lackierung als Modell auf.
Eine große Freude ist es uns, den Spur-N-Fan Hartmut Lennert vorzustellen – der leidenschaftliche Modellsammler betreibt die Miniatur
Erlebniswelt Dietenhofen. Im Serviceteil gibt es die aktuellen Kontaktdaten der Trix-Stammtische sowie den zweiten Teil zu den außergewöhnlichen Modellen der Gruppenverwaltung Bayern. Abschließend
setzen wir noch zwei Kooperationspartner ins Bild: den Bahnpark
Augsburg und die Staatsgalerie Stuttgart.
Viel Freude beim Lesen der aktuellen Clubnews wünscht
Clubhotline:
Telefonisch Montag – Freitag
von 10.00 – 18.30 Uhr
Telefon: + 49 (0) 71 61 / 6 08 - 2 13 • Fax: - 3 08
E-Mail: [email protected]
Fragen zur Technik, zu Reparaturen
und Ersatzteilen / Reklamationen:
Telefonisch Montag – Freitag
von 10.00 – 18.30 Uhr
Telefon Inland: 0 90 01 / 6 08-2 22 (49 Cent pro
Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobiltarife abweichend)
Telefon Ausland: + 49 (0) 71 61 / 6 08 - 2 22
Fax: +49 (0) 71 61 / 6 08-2 25
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Internet
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club.maerklin.de
Ziehen Sie um?
Bitte teilen Sie uns rechtzeitig Ihre neue
Anschrift mit, damit wir wissen, wo wir
Sie erreichen. Ein reiner Nachsendeantrag
bei der Post reicht leider nicht aus.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Impressum
Der Fahrbetrieb in der Spur-N-Erlebniswelt bietet Sensationen für jeden Geschmack.
Modellbahner aus ganz Europa verweilen stundenlang vor der lebendigen Szenerie.
Ihr Trix-Clubteam
Redaktion
3G Media GmbH: Peter Waldleitner (Chefredakteur),
Lars Harnisch, Rochus Rademacher, Lorelei Wiegand
Herausgeber
Gebr. Märklin & Cie. GmbH
Änderungen und Liefermöglichkeiten aller
erwähnten Produkte vorbehalten. Alle Rechte
Gerhard Baumann GmbH & Co. KG
vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur
Fotos
73033 Göppingen, Deutschland
Soweit nicht anders angegeben: Trix-Club.
Silvia Römpp (verantwortlich)
dieser Aussendung für Trix-Clubmitglieder.
Gestaltung
Stuttgarter Str. 55 – 57
Märklin-Kundenclubs
Die Clubnews sind ein exklusiver Bestandteil
Alle Terminangaben ohne Gewähr.
D 173479 – 06 2011 © by Gebr. Märklin
mit schriftlicher Einwilligung. Dies gilt auch für
die Aufnahme in elektronische Datenbanken und
Vervielfältigungen auf CD-ROM. Die Redaktion
übernimmt keine Haftung für unverlangt einge­sandte Manuskripte, Fotos und Illustrationen.
Trix-Clubnews 06 / 2011
1. Preis: Als Hauptgewinn wurde das legendäre
„Spur-1-Krokodil“ (Art. 55563) verlost.
Tolle Preise zu gewinnen:
Auf den Märklintagen
konnten alle Clubmitglieder
an einer Umfrage teil­
nehmen und hochwertige
Modelle gewinnen.
Die Gewinner stehen fest
Auf den diesjährigen Märklintagen in Göppingen haben zahlreiche Clubmitglieder in
der VIP-Lounge an der Clubumfrage teilgenommen – und es gab auch etwas zu gewinnen: Unter allen Teilnehmern wurden hochwertige Preise verlost. Wir bedanken
uns bei allen Clubmitgliedern – die Auswertung der Umfrage ist im vollen Gange.
Der 1. Preis geht an Sascha Henninges aus
Neuhausen. Weitere Gewinner sind: Simone
Stepanek aus Grub am Forst, Michael Mann aus
Aschaffenburg, Hans Ermshaus aus Langenfeld, Leo Rosbender aus Wijchen (Niederlande),
Jürgen Krupczynski aus Ravensburg, Kurt
Tüscher aus Kirchlindach (Schweiz), Werner
Lang aus Maissau (Österreich), Ulrich Hinrichs­
meyer aus Jesteburg und Bernd Schmickler
aus Saulheim. Herzlichen Glückwunsch! Die
Gewinner wurden bereits schriftlich benachrichtigt und die Preise per Post zugestellt.
Mit Volldampf durch die Schweiz:
Nostalgiereise für Clubmitglieder
Mit dem RhB „Krokodil“ und der RhB Dampflok im
Sonderzug durch den landschaftlich schönsten Kanton
der Schweiz – die exklusive Reise vom 7. bis 12. Juli
2012 bietet Clubmitgliedern ein unvergessliches Erlebnis. Die fünftägige Reise führt nach Davos, Arosa
und ins Rheintal. Ob exklusive Weinprobe, bezaubernde
Landschaften und wilde Zugschluchten – es gibt viel
zu sehen und zu erleben. Besonderer Höhepunkt: die
Überquerung des Landwasserviadukts, ein UNESCOWelterbe, und die Dampfzugfahrt durch den Schweizer
Grand Canyon. Zum Abschluss erwartet die Teilnehmer ein Besuch in der RhB-Werkstatt in Landquart.
Preis pro Person: 1.560 Euro im DZ, 1.680 Euro im EZ,
inklusive Halbpension im Drei-Sterne-Hotel. Clubmitglieder erhalten fünf Prozent Rabatt auf den Reisepreis.
Mind. 25, max. Teilnehmerzahl 40 Personen. Infos
unter www.bahnen.info. Das genaue Reiseprogramm
finden Sie in der nächsten Ausgabe.
4
Spannende Aussicht: Die Reise durch das Schweizer Panorama führt
auch über die Rheinbrücke Reichenau.
Foto: Rhätische Bahn
Detail
Trix-Clubnews 06 / 2011
Jahres-DVD Teil 2
Infos rund um den Club,
die Highlights und Trends:
Der zweite Teil der Jahres
DVD 2011 gewährt interessante und spannende Einblicke in die Welt der Modellbahn.
Diesmal dürfen sich die Clubmitglieder auf exklusive Aufnahmen vom Megaevent des Jahres in Göppingen – die IMA und
Märklintage unter einem Dach – sowie unterhaltsame Beiträge über Clubmitglieder in den USA
freuen. Zudem informieren wir Sie über das neue
Transportkonzept Innofreight und die 042 096,
die zum Teil bis 1968 im Einsatz war. Die JahresDVD Teil 2 liegt dieser Clubaussendung ebenfalls bei. Das passende Cover zur Jahres-DVD
steht im Clubbereich im Internet zum Download bereit.
Foto: Bernexpo AG
Suisse Toy
Die beliebtesten Spielklassiker der führenden Hersteller,
viele Neuheiten und Premieren: Das größte Spielevent
der Schweiz, die Suisse Toy, lockte Anfang Oktober 2011
rund 50.000 Besucher nach Bern. Zum 12. Mal öffnete
das Megaspielevent seine Tore. Die Spielpalette reichte
von Gesellschaftsspielen über Modellbau, von Puppen
über Plüsch bis hin zu elektronischen Spielen. Die Schweizer Messe wurde zum Treffpunkt für Spielfreunde aus
der ganzen Welt. Direkt vor Ort konnten Besucher neue
Spiele ausprobieren und die Trends im Kinder­zimmer
mitverfolgen – mit dabei auch die innovative und neue
Produktlinie Märklin my world. Absoluter Renner bei
Kindern und Erwachsenen war der batteriebetriebene
ICE von Märklin my world für Kinder ab drei Jahren.
Dieser wurde sogleich auf dem Weihnachts­wunsch­
zettel notiert.
News & Facts
Exklusiv: Museumswagen
für Clubmitglieder
Im Jahr 2012 bekommen Clubmitglieder die Möglichkeit, den beliebten und traditionellen Museumswagen, den es bisher nur in der Erlebniswelt in
Göppingen zu kaufen gab, über ihren Fachhändler
zu beziehen. Weitere Infos über die genaue Abwicklung erfahren Sie in der Clubnews-Ausgabe
01/2012.
Museumswagen Minitrix
2011 (Art. 15364)
Immer zuerst informiert: Auch im kommenden
Jahr können sich Clubmitglieder auf spannende
Themen und besondere Clubmodelle freuen.
Als Trix-Mitglied erhalten Sie Einlass zu außergewöhnlichen Veranstaltungen und sind am Puls
der Modellbahnwelt. Clubmitglieder profitieren
auch von tollen Rabatten. Zum Beispiel:
Die beliebten MärklinKalender gibt es
unter http://kalender.
maerklin.de jetzt zum
Aktionspreis (Versand
nur innerhalb
Deutschlands).
Nur für Clubmitglieder: Märklin TV auf DVD
Spannende Dokumentationen aus der Märklin- und
Eisenbahnwelt, interessante Reportagen und Interviews,
Vorstellung der neuesten Produkte und der Menschen
dahinter sowie viele unterhaltsame Beiträge aus der Modellbahnszene – mit seinen abwechlungsreichen Filmen
begeistert Märklin TV die Zuschauer immer wieder aufs
Neue. Auf vielfachen Wunsch unserer Clubmitglieder
nach einer kompletten Sammlung der spannendsten Folgen von Märklin TV, kommen wir dieser Bitte nun nach:
Der nächsten Club-Aussendung (01/2012) wird eine DVD
mit den interessantesten Beiträgen von Märklin TV aus
den Jahren 2010 und 2011 statt des Neuheiten-Videos
beiliegen.
5
In voller Fahrt: Der windschnittige Triebzug 403
beschleunigt dank Allachsantrieb von null auf
200 km/h in 100 Sekunden.
Clubmodell 2012 in H0: Der Triebzug BR 403 der DB
Prestigeträchtiger Renner
Clubmitglieder haben den avantgardistischen und technisch einzigartigen
Elektro-Schnelltriebzug BR 403 in der Clubumfrage mit Bestnoten bedacht
– wunschgemäß legt Trix den vierteiligen Zug als Clubmodell 2012 auf,
der ab 1974 den IC-Verkehr der Deutschen Bundesbahn modernisierte.
Hommage: Die Deutsche
Bundespost hat den
Triebzug 403 im Jahre 1975
mit seiner einzigartigen
Optik auf einer Briefmarke
verewigt.
6
„Das Reisen im Triebzug
403/404 war etwas ganz Besonderes. Die Bundesbahn
beabsichtigte mit diesem Intercity, vor allem Geschäftsreisende anzusprechen – mit
Komfort und schnellen Reisezeiten“, erklärt
Thomas Landwehr, Mitarbeiter der Dokumentation im Hause Märklin. Im Hinblick auf
künftige Neubaustrecken wurde als Alternative
zum lokbespannten Schnellzug Ende der
60er-Jahre ein elektrischer Triebzug geplant.
Mit seiner markanten Front, der auffälligen
Lackierung stellte die Baureihe 403 im IntercityVerkehr ihre Konkurrenzfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis. „Wir werden uns bei der
Interpretation des Triebzugs im Modell auf
unsere Stärken fokussieren“, verspricht KarlHeinz Gräßle, H0-Produktmanager im Hause
Märklin. „Dazu gehören die qualitätvolle Ausführung weitgehend in Metall als wichtiges
Alleinstellungsmerkmal, aber auch die aufwendige vorbildgerechte Detaillierung.“ Damit der vierteilige Zug auch auf älteren Gleisbildern und kleineren Anlagen fahren kann,
wird das Clubmodell 2012 im ungefähren
Detail
Modell
Maßstab 1: 93,5 ausgeliefert. „Die Umsetzung
ist eine Herausforderung für unsere Konstruktion und unseren Werkzeugbau – wir wollen
mit diesem Modell zeigen, was wir können“,
verspricht Gräßle. Allein der Aufwand für die
komplette Neukonstruktion mache die BR 403
zu einem würdigen Clubmodell 2012.
Für den konzipierten IC-Triebzug, der den dieselgetriebenen Trans Europ Express BR 601
ablösen sollte, ließ sich die Bahn die Ausstattung der Baureihe 403 einiges kosten, um
Spitzentechnik mit Komfort zu verknüpfen. Die
drei schnittigen Schienenflitzer, die nacheinander ab 1974 zum Einsatz kamen, wurden
1970 in Auftrag gegeben. Der TEE-Komfortstatus war dabei natürlich Pflicht: Im 403 gab
es ausschließlich 1.-Klasse-Sitzplätze in Abteilen und Großräumen, eine Klimaanlage gehörte ebenso zur Ausstattung wie Schwenkschiebetüren, ein Speiseraum und eine Küche.
Absolutes Highlight: ein Zugsekretariat sowie
eine Telefonzelle. „Tatsächlich war das Angebot auf Geschäftsreisende zugeschnitten, die
sich während der Fahrt auch mal von der Assistenz Briefe und Notizen auf einer Schreibmaschine abtippen ließen“, berichtet Landwehr
von einem Premiumservice, der bei den Fahrgästen blendend ankam.
Leichtbau für Höchstgeschwindigkeit
Der Zug sollte jedoch nicht nur mit Ausstattung
punkten, sondern auch schneller und geräuscharmer sein als die BR 601. „Um Traktionsenergie zu sparen, ging der Trend zu einer
immer leichteren Bauweise“, weiß Landwehr.
Die Konstrukteure standen vor der Herausforderung, die Wagenkästen in einer extremen
Leichtbauweise zu konzipieren – im Gegensatz zum klassischen Wagenbau mit Stahl, entstanden das Untergestell, das Kastengerippe,
die Dach-, Seiten- und Stirnwandbleche zum
größten Teil aus Aluminiumlegierungen. Das
zahlte sich aus: Mit nur 16 t Achslast und dank
Allachsantrieb beschleunigte der Schnelltriebzug in 100 Sekunden von null auf 200 km/h
– Geschwindigkeitsrausch inklusive. Laut
Bahnhistoriker Landwehr fuhr der Zug in der
Regel meist 160 km/h und bestand aus je zwei
Triebköpfen (BR 403) und je einem Mittelwagen
mit Großraum (BR 404.0) sowie mit Speiseraum und Küche (BR 404.1). „Er war zwar für
Spitzname „Donald Duck“: Der Triebzug war auf der
IC-Linie 4 zwischen München und Bremen unterwegs.
7
Zukunftsweisend: Der
moderne Intercity wurde
konzipiert, um die Trans
Europ Express abzulösen.
das hohe Tempo ausgelegt, allerdings gab es
nur wenige Strecken, die für die Geschwindigkeit von 200 km/h ausgebaut waren.“
Außergewöhnlich war auch die gleisbogenabhängige Wagenkastensteuerung. Dank dieser
Neigetechnik konnten die Wagenkästen nach
beiden Seiten um vier Grad aus der senkrechten Lage geneigt werden und deshalb Kurven
ohne Komforteinbußen schneller durchfahren.
Allerdings bewährte sich die Neigetechnik
nicht und wurde wieder ausgebaut. Die dafür
um zwei Grad nach oben eingezogenen Seiten-
22778 Elektro-Schnelltriebwagen
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Vorbild: Elektro-Schnelltriebwagen Baureihe 403,
1. Klasse, der Deutschen Bundesbahn (DB). 4-teilige Ein-
wände blieben bestehen. Als „Allroundtalent“
war der 403 auch für den Betrieb in Österreich
und in der Schweiz geeignet. Auf den Dächern der Endtriebwagen konnte ein für den
Verkehr in der Schweiz benötigter Stromabnehmer mit schmalem Schleifstück aufgebaut
werden. Die Bremstechnik bestand aus elektrischer Widerstandsbremse, Druckluft-Scheibenbremsen und Magnetschienenbremsen,
denn der ET 403 sollte in weniger als 1.700 m
von der Höchstgeschwindigkeit zum Stehen
kommen.
heit. 1 Endtriebwagen BR 403 001-1, Avüm, mit Abteilen. 1 Mitteltriebwagen BR 404 101-8, ARüm, mit Küche,
Speise- und Großraum. 1 Großraum-Mitteltriebwagen
BR 404 001-0, Apüm. 1 Endtriebwagen BR 403 002-9,
Avüm, mit Abteilen. InterCity-Farbgebung kieselgrau/
schwarzbraun. Betriebszustand 1973.
Detail
Trix-Clubnews 06 / 2011
Modell
Klare Linien und bedienungsfreundliche Armatur im Führerstand, modernes Design im Innenraum: Die Teppiche und Sitze im
Triebzug waren in Orangetönen,
die Wandverkleidung in GrauBeige gehalten.
Verschiedene Hersteller lieferten die Wagen
der Triebzüge einzeln aus. „Für den wagenbaulichen Teil waren die Linke-Hofmann-Busch
GmbH aus Salzgitter und die Firma Messerschmitt-Bölkow-Blohm aus Donauwörth verantwortlich. Die Drehgestelle produzierte die
Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg“, zitiert
Dokumentar Landwehr aus dem ihm vorliegenden Originaldatenblatt von Siemens.
Für die Elektrik sorgten die AEG aus Berlin,
Siemens-Schukert aus München und Brown,
Boveri & Cie aus Mannheim.
Die Züge wurden für drei Jahre im Regelverkehr eingesetzt, aber auch im Sonderverkehr
der Bundesbahn. Hauptroute war die IC-Linie 4
München–Nürnberg–Bremen.
Als prestigeträchtige Vorzeigeobjekte wurden
die Triebzüge von der DB gerne auf Messen
und Sonderschauen präsentiert. Als „Lufthansa
Airport Express“ startet der Triebzug ab 1982
bis 1993 in einer Sonderlackierung seine
zweite Karriere im Planeinsatz. Die gewiefte
Kombination aus modernster Technik und
futuristischem Äußeren verhalf dem Intercity
n:
Bitte vormerke
eit in
Bestellmöglichk
2
Ausgabe 01/ 201
Modell: 4-teilige Einheit. Mit DCC-Decoder und umfangreichen Geräuschfunktionen. 2 geregelte Hochleistungsantriebe mit Schwungmasse im Großraum-Mittelwagen. Jeweils beide Achsen in beiden Drehgestellen über je einen Motor angetrieben. Haftreifen.
Serienmäßig eingebaute Innenbeleuchtung, Führer-
standsbeleuchtung und beleuchtete Tischlampen.
Fahrtrichtungsabhängig wechselndes Dreilicht-Spitzensignal, rote Schlusslichter, Innenbeleuchtung und Führerstandsbeleuchtung konventionell in Betrieb, digital
gemeinsam schaltbar. Beleuchtete Tischlampen separat
digital schaltbar, wechselnd ein- und ausgeschaltet
über Zufallsgenerator. Beleuchtung mit wartungsfreien
warmweißen und roten Leuchtdioden (LED). Kulissengeführte mehrpolige stromführende Spezialkupplung
zwischen den Fahrzeugen. Schleiferumschaltung mit
fahrtrichtungsabhängiger Stromversorgung über den
jeweils vorderen Endtriebwagen. Viele angesetzte
Details. Detaillierte Ausführung der Dachausrüstung.
Pantografen nur mechanisch, nicht elektrisch funktionsfähig. An beiden Enden Nachbildung der Scharfenberg-Kupplung (ohne Funktion). Gleisbogen befahrbar ab Mindestradius 360 mm. Zuglänge über Kupplung
116,8 cm.
Hingucker: Der schöne
Schnelltriebzug 403
war auch für den Betrieb
in Österreich und in
der Schweiz geeignet.
„Die BR 403 fügt sich zudem nahtlos in das
Trix-Konzept ein, nach dem wir einige
legendäre Triebzüge als Clubmodelle umgesetzt haben, unter ihnen auch das Clubmodell 2006 – den VT 08.5.“ Das Clubmodell
2012 wird in der Originallackierung von 1973
in der Epoche IV ausgeliefert, kündigt KarlHeinz Gräßle an. Die Ausstattung lässt keine
Wünsche offen: Der Zug wird von zwei Motoren angetrieben, serienmäßig eingebaute
Innen- und Führerstandsbeleuchtung und eine
entsprechende Soundkulisse gibt es on top.
„Der Zug ist eine echte Zierde auf jeder Modellbahnanlage und zusammen mit unseren
Modellen BR 601 ,Mediolanum' und BR 210
ist ein vorbildgerechter Betrieb in großem
Stil möglich.“
zu seinem Image. Der 403 prägte zudem zukunftsweisend die dritte Generation der heutigen ICE-Triebzüge.
Wunschmodell
„Die ET 403/404 waren mit ihrer innovativen
Technik, Ausstattung und Form echte Hingucker“, bestätigt H0-Produktmanager KarlHeinz Gräßle. Die windschnittig aussehende
Schnauze brachte dem Zug auch seine ungewöhnlichen Spitznamen „Donald Duck“,
„Weißer Hai“ oder „Delfin“ ein. „Die Baureihe 403 als vierteiliger Zug begeistert als
Vertreter der 70er-Jahre mit seiner tollen
Optik – und genau das macht ihn auch so beliebt bei unseren Clubmitgliedern“, lenkt
Gräßle den Blick auf die letzte Clubumfrage.
Der Triebzug 403/404 sei dabei mit großer
Mehrheit als Wunschmodell benannt worden.
Skizze BR 403
Den Reisenden
standen im Schnelltriebzug 183 Sitze
zur Verfügung, 24
davon im Speisewagen. Die 18
angrenzenden
Sitzplätze konnten
bei Bedarf mit
Stecktischen zum
Gastraum umfunktioniert werden. Die
Fahrzeugbegrenzung entsprach der
DB, ÖBB und SBB.
Text: Lorelei Wiegand
Fotos: R. Rössle, Märklin, Slg. Asmus, H.-J. Vorsteher
Endtriebwagen
Mitteltriebwagen
Zugsekretariat
Küche
24 Sitze
Speiseraum
Telefonzelle
18 Sitze
mit Stecktischen
WC
Mitteltriebwagen
Endtriebwagen
WC
45 Sitze
45 Sitze
WC
WC
51 Sitze
Gesamtlänge 109,220 m
Sitzplätze ohne Speiseabteil: 159
Unikat: Nur eine einzige Diesellok der Baureihe 218 in rot-beiger TEE-Lackierung wird auf die Strecke geschickt – die 218 217-8.
Clubmodell 2012 in Spur N: Diesellok BR 218 217
Universallok in TEE-Optik
Ob Fern-, Güter- oder Regionalverkehr: Das Einsatzgebiet der Diesellok BR 218 217
ist vielfältig. Trix legt nun dieses Allroundtalent der Schienen als Clubmodell 2012 in
Spur N auf – und zwar in einzigartiger TEE-Rot-Beige-Lackierug.
Die BR 218 ist ein Familienmitglied der erfolgreichsten Baureihe V 160 der Deutschen
Bundesbahn. Im gesamten Netz der DB unterwegs, ist sie eine der wichtigsten Vertreterinnen
12391 Diesellokomotive
n:
Bitte vormerke
t in
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Bestellmöglichk
2
Ausgabe 01/ 201
!%,PYTe!
Vorbild: Mehrzwecklokomotive Baureihe 218 der Deutschen
Bundesbahn (DB). Dieselhydraulische Lokomotive mit elektrischer
Zugheizung. Ohne Abgashutzen. Elfenbein-purpurrote Versuchslackierung von 1974. Einsatz: Personen- und Güterzüge.
Modell: Epoche IV. Eingebauter Digital-Decoder und Geräuschgenerator zum Betrieb mit DCC, Selectrix und Selectrix 2. Motor mit
Schwungmasse, 4 Achsen angetrieben, Haftreifen. Stirnbeleuchtung
und Schlusslichter mit der Fahrtrichtung wechselnd, mit warm­
weißen Leuchtdioden, Führerstandsbeleuchtung, digital schaltbar.
Kinematik für Kurzkupplung. Angesetzte Griffstangen. Verschiedene
schaltbare Lichtfunktionen über neuen, beiliegenden Brückenstecker auch im Analogbetrieb. Alle Funktionen auch im DigitalFormat SX2 schaltbar. Länge über Puffer 102 mm.
der westdeutschen Streckendieselloks und auf
allen nichtelektrifizierten Strecken im Schnellzugdienst anzutreffen. Mehr als 400 Maschinen dieser Unterbaureihe wurden bis 1979
hergestellt, die mit Dauerleistungen zwischen
1.839 bis 2.060 kW, 79 t und 140 km/h Höchstgeschwindigkeit aufwartete. Die Baureihe 218
durchwanderte zahlreiche Farbvarianten. Die
ersten 218er-Loks wurden noch in der für Diesellokomotiven üblichen Farbgebung Altrot ausgeliefert. 1974 erhielt die erste Lokomotive der
Bundesbahn den neuen ozeanblau-beigen Anstrich – eine einzelne Lok, die 218 217-8, erhielt eine daran angelehnte Optik, jedoch in
den TEE-Farben Rot und Beige. Die außergewöhnlich lackierte Lok dient als Vorbild für das
Clubmodell 2012 in Spur N. Das mit vier Achsen angetriebene Modell ist eine komplette
Neukonstruktion und wird mit vielen Zusatzfunktionen im Zustand der Epoche IV ausgeliefert.
Text: L. Wiegand / Foto: Matthias Boerschke
11
Trix-Clubnews 06 / 2011
Das gesamte MärklinManagement stellt sich den
Fragen der Clubmitglieder.
Märklin-Geschäftsführer
Stefan Löbich eröffnet das
Get-together: „Es ist für mich
ein elementares Thema, wie
Märklin mit Ihnen als End­
verbrauchern kommuniziert.“
Get-together: Gipfeltreffen mit dem Märklin-Management
Clubmitglieder reden mit
Kunden stärker einbinden – dieser Maxime folgte auf der IMA und den Märklintagen
geschlossen das Führungsteam des Hauses Märklin. Ein gelungenes Top-Event, wie
viele der an dem Gipfeltreffen Beteiligten fanden: Wiederholung erwünscht.
Gut besetzt: 100 ausge­
loste Clubmitglieder
hatten Gelegenheit zum
exklusiven Gespräch mit
dem Märklin-Management
– eine Großfamilie diskutiert über die Zukunft.
„Vielen Dank, dass Sie so offen mit den Clubmitgliedern reden.“ Ob Mitglieder oder MärklinManagement – das Get-together stieß unisono
auf sehr positive Resonanz. Wie das Haus
Märklin mit seinen Endverbrauchern kommuniziere, das sei für ihn ein elementares Thema,
betonte Märklin-Geschäftsführer Stefan Löbich
vor den 100 ausgelosten Clubmitgliedern:
„Sie kaufen unsere Produkte und können mit
Ihrer Kompetenz unser Portfolio kritisch begutachten. Das hilft uns, noch besser zu werden
und die Bedürfnisse des Markts präziser ken-
Szene
Trix-Clubnews 06 / 2011
IMA
nenzulernen.“ Und deshalb diskutierte die
komplett versammelte Märklin-Führungsebene
mit den Clubmitgliedern, machte sich Notizen
(„gut zu wissen, darum kümmere ich mich“)
– und freute sich über Lob und gute Fach­
gespräche. Das vertrauensvolle Treffen der
Clubmitglieder mit dem Märklin-Management soll daher auf beiderseitigen Wunsch
Fortsetzung finden. „Wir wollen ja unsere
Kunden stärker einbinden, ihnen zuhören und
dieses Feedback auch institutionalisieren“,
erklärt Lars Schilling, Leiter Marketing des
Hauses Märklin. „Wenn wir Anregungen direkt
von den Premiumkunden umsetzen, dann
ist das ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil.“
Austausch kommt „super gut“ an
Die Clubmitglieder sind begeistert von der
Gesprächsoffensive, an der sich Geschäftsführung, Produktmanagement und weitere
Bereichsleiter beteiligen. „Alle geben offen
Antwort – dieser Austausch kommt super gut
an“, wertet Frank Ronneburg aus Berlin. „Genau auf diese Weise schafft es das Unternehmen, die Kommunikation und den Kontakt
mit den Clubmitgliedern zu vertiefen.“ Holger
Späing aus Dortmund spricht gar von Familie:
„Der Begriff schließt ja auch die Mitarbeiter
ein, alle kennen sich oft seit Jahren und so ist
ja auch eine Gemeinschaft gewachsen.“
Deshalb freuen sich auch die beiden Hamburger Clubmitglieder Heinz Schreiber und
Thorsten Hackmann über Perspektiven:
„Nach der Phase, die das Unternehmen mitgemacht hat, ist es nun gut zu erfahren, wo
die Reise hingeht.“
Der Familiengedanke hat sich auf der Großveranstaltung IMA/Märklintage an vielen
Lokalitäten offenbart: Der MIST72 hat in der
VIP-Lounch Clubmitgliedern die Feinheiten
von Central Station und DC-Car-Decodern
vorgeführt, aus dem Hause Märklin instruierte
Stets ansprechbar:
Produktmanager KarlHeinz Gräßle (Bild oben,
Mitte) gibt Auskunft über
die H0-Produktlinie. Und
Lars Schilling (Bild
rechts, links), Leiter
Marketing, diskutiert mit
Frank Ronneburg.
2
1
Modellperspektiven: Uwe Müller (im Märklin-Hemd, Bild 1) ist als Leiter des Produkt­
managements des Dreimarkenunternehmens Märklin ein geschätzter Gesprächspartner
in Sachen Modellpolitik. Erste Gesprächsadresse für die Gartenbahn ist Jürgen Faulhaber
(im Märklin-Hemd, Bild 2), der die LGB- und Z-Modellpalette samt Zubehör verantwortet.
13
Munterer Treffpunkt: Nicht nur beim Get-together kamen
Clubmitglieder ins Gespräch – dafür sorgten im Clubbereich Mitglieder von Stammtischen mit Schauanlagen und
Vorführungen.
Praktiker: Den Seminarleitern Gunther
Schneider (Bild oben)
und Rüdiger Haller
(links) hören alle zu.
Minitrix- und MärklinDigital-Produktmanager Claus Ballsieper
(unten, links im Bild)
fachsimpelt mit
Clubmitgliedern.
CAD-Projektleiter Michael Zauner Clubmitglieder über die Konstruktionslösung Catia,
der MIST1 unterhielt mit Vorträgen über
eine Märklin-Anlage von 1939, Metallbaukästen
und Pressemodelle sowie Märklins Werbefilme der 50er- und 60er-Jahre – und die Ruhrmodule glänzten mit ihrer H0-Anlage und
den eindrucksvollen Revierszenarien.
Bei dem Get-together sind auch Strategien
erörtert worden, wie sich Jugendliche für die
Modellbahn gewinnen lassen. Das Unternehmen Märklin ist in den Kindermuseen von
München sowie Graz vertreten und engagiert
sich im Grundschulprojekt „Spielen macht
Schule“ der Kultusministerien.
Passend zur Märklin my world-Linie sollen
Hintergrundwissen: CAD-Projektleiter Michael Zauner
erläutert Clubmitgliedern aktuelle Konstruktionstechnik.
14
Tipps unter Kollegen: Die MIST72-Stammtischmitglieder beraten im Clubbereich in Sachen Central Station und Fahren mit dem DC-Car-System.
weitere Produkte mit sehr hohem Spielwert
über die Großfläche auf den Markt gebracht
werden.
Sven Richter findet es „einen tollen Schritt,
dass sich das Unternehmen so intensiv dafür
interessiert, was die Basis denkt – das geht
über bisherige Kontakte oder Umfragen unter
Clubmitgliedern über Modellwünsche hinaus“. Und auch Clubmitglied Eric Mora aus
Costa Rica hält das Get-together für gelungen:
„Es ist gut, dass die Märklin-Geschäftsführung auf diese Weise das Gespräch mit uns
Insidern sucht.“
Text: Rochus Rademacher
Fotos: Dietmar Kötzle, RR, LW, PW
Gewinner: Spur-1-Fahrer Jürgen
Kölle (rechts) aus Warthausen
und H0-Fahrer Tilman Gurlitt
(unten links) aus Konstanz
sind für die exklusive ClubWerkführung ausgelost worden.
André Schneeberger (unten)
vertritt beim Get-together die
LGB-Fraktion.
Mitmacher: Clubmitglied
Thomas Rietig (oben, links)
ist als Referent aufgetreten
– Petter Melbye (rechts)
reiste extra aus Lörenskog in
Norwegen zum Treffen an.
Zentralamerikanisches Lob: Eric Mora (links), aus Costa Rica, weiß
es zu schätzen, „dass die Märklin-Geschäftsführung das Gespräch
mit uns Clubmitgliedern sucht“.
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Ländlich-sittlich bis hypermodern: Der Fahrbetrieb in der Spur-N-Erlebniswelt bietet Sensationen für jeden Geschmack.
Porträt: Miniaturland Erlebniswelt in Dietenhofen
Spur N bis zum Horizont
Vom Sammeln zum Bauen:
Hartmut Lennert verschafft
seinen Zügen mit einer
Riesenanlage Auslauf.
Hartmut Lennert ist Spur-N-Enthusiast: „Da entsteht eine tolle Landschaft schon
auf zwei Quadratmetern.“ Und weil der leidenschaftliche Modellsammler seine vielen
Schätze fahren sehen wollte, hat er ihnen eine ganze tolle Welt gebaut: 150 m²
Grundfläche nimmt seine liebevoll ausgearbeitete Miniatur Erlebniswelt im fränkischen Dietenhofen ein – ein Wunderland in Spur N.
Deutschlands größte Modellbahnanlage in N-Spur ist das
Ergebnis eines Rechenfehlers und von Willenskraft. „Ich
plante für meinen Garagenspitzbogen eine Anlage, hatte
mich aber verrechnet“, grinst Hartmut Lennert. „Ich verplante jeden Zentimeter Fläche, sodass ich wegen der
Dach­schräge die Füße der Anlage viel zu niedrig hätte
machen müssen.“ Eine leer stehende Industriehalle wird
angemietet. Die ist zu groß. Lennert reagiert modellbahnertypisch: „Ich passte die Anlage eben den Dimen­sionen
an.“ Und weil ihm Thomas Friedel vom Lokschuppen Fürth
zur Seite stand, der beim großen Modellbahn-Anlagenbauer Bernhard Stein gelernt hat, ist die Anlage schließlich
konzeptionell und in der Ausführung sehenswert. Lennert
besitzt als begeisterter Sammler alles an Loks und Garnituren, was das N-Bahner-Herz begehrt. Alles passt zusammen: Ende 2008 zieht Lennert in die heutigen Räume seiner
Miniatur Erlebniswelt.
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Der erste Eindruck ist atemberaubend: Am Horizont der
66 m² großen Schauanlage in U-Form ziehen sich ausgedehnte bewaldete Höhenzüge mit Burgen entlang, ein
prächtiges Kurhotel fesselt kurz das Auge – dann gleitet
der Blick über ländliche Landschaften zu einer großen
Stadt mit Industriegebiet, ausgedehntem Kopfbahnhof sowie Betriebswerk und weiter zum dominanten Flughafen,
bis er schließlich eingefangen wird von einer Dorfidylle.
Der zweite Eindruck ist nicht minder beeindruckend: Vom
komplizierten Gleisplan zeugen 500 m verlegte Gleise,
prächtige Gleisvorfelder, verschlungene Nebenbahnen
und lange Hauptstrecken, überall Tunnel und Galerien – im
bunten Wechsel folgen Balken-, Bogen- und Fachwerkbrücken. Überall weisen Schildchen auf spannende und
witzig drapierte Alltagsszenen hin – die N-Anlage geizt
nicht mit Details: Selbst durch die Scheiben des Flughafentermials sind wartende Passagiere zu sehen.
Szene
Trix-Clubnews 06 / 2011
Porträt
Zum Abheben: Der detailliert nachgebildete Flughafen
mit Terminals, Start- und Landebahn ist Teil der ersten
Ausbaustufe der Erlebniswelt. Nebenzimmer, in denen
heute Dioramen stehen, geben Ausbauplänen Raum.
Gegenwärtig sind 82 Züge digital steuerbar – darunter TrixKlassiker wie der Schienenbus, die VT98 und „Ludmilla“Doppeltraktion mit Sound. „Wir fahren nicht epochengerecht, auch die Zugbildung ist uns nicht so wichtig“, erläutert
Hartmut Lennert. „Es kommen ja viele Familien, die einfach
nur Züge sehen wollen und sich freuen, wenn wir von Tag
auf Nacht umschalten.“ Die Verweildauer der Besucher
aus ganz Europa betrage im Schnitt 45 Minuten, manche
bleiben drei Stunden. Wiederholungstäter schauen sich im
Monatsrhythmus satt.
Wissen über Digitalisierung und Anlagenbau gibt das Team
der Miniatur Erlebniswelt auch in zweitägigen Seminaren
weiter. „Viele Modellbahner bleiben ja im Rohbau stecken“,
so Hartmut Lennert. „Wir wissen, wie die Tiefe von Wasser gestaltet wird oder welche Materialien eine perfekte
Felsformation ergeben.“ Tipps für das Verlegen von Kabeln
sind ebenfalls wohlfeil: Unter der Anlage der Miniatur
Erlebniswelt erstrecken sich 1.700 m Kabel – nicht eingerechnet die 830 m Glasfaserkabel für die Flugfeldbeleuchtung.
Zauberberg: Das Kurhotel verspricht Erholung in luftigen Höhen. In der
Gesamtschau dient das Gebäude als Orientierungspunkt der Großanlage.
Text und Fotos: Rochus Rademacher
Steckbrief
Feinheiten: Ob Feuerwehr,
Rettungsdienst oder Abrissbaustelle – die vielen einfallsreich gestellten Szenen
sorgen für Verweilzeiten
der Besucher von bis zu drei
Stunden.
Miniatur Erlebniswelt
Die Miniatur Erlebniswelt in Dietenhofen bei Nürnberg ist jeweils an
den ersten drei Samstagen und Sonntagen im Monat von 10 bis 18 Uhr
geöffnet. Auf Anfrage sind Sonderöffnungszeiten für Gruppen möglich.
Trix-Clubmitglieder erhalten gegen Vorlage der Clubkarte 1 Euro Rabatt auf
den regulären Eintrittspreis. Auskunft per Telefon: +49 (0) 98 24 / 92 31 20,
Internet: www.miniatur-erlebniswelt.de
Die Anlage
Der Fahrbetrieb auf sieben Hauptstrecken und unzähligen Nebenstrecken
wird über 200 Weichen gesteuert. Die Spur-N-Anlage besitzt auf drei Ebenen
fünf Schauplätze: das Bahnbetriebswerk samt Lokschuppen für 21 Stände,
den Flughafen, die Raffinerie mit Regionalbahnhof, den Stadtbahnhof mit
Industrieanschlussgleisen und den Nebenbahnhof mit Kieswerk.
Die Seminare
Besucher-Highlight: Alle 20 Minuten macht die Miniatur
Erlebniswelt den Tag zur Nacht.
Die Modellbau-Experten der Miniatur Erlebniswelt veranstalten regelmäßig
Modellbauseminare. Die Themen reichen von der Alterung von Häusern
und Digitalisierung über Eltern-Kind-Dioramenbau und Landschaftsbau in
den vier Jahreszeiten bis zur Wasser- und Felsgestaltung.
Service
Trix-Clubnews 06 / 2011
Modelle
Trix-Modelle: Gruppenverwaltung Bayern Teil 2
Originale unter sich
Außergewöhnlich und schön: Die Modelle der Bayerischen Staatseisenbahn sind bei
Modellbahnern beliebt – auch wegen der bewegten Vergangenheit ihrer Vorbilder.
Mit dem Übergang der deutschen Länder­
bahnen an das Deutsche Reich 1920 erhielt
der Freistaat Bayern – nach entsprechenden
Verhandlungen – einen Sonderstatuts für das
Eisenbahnwesen seines Einzugsgebiets: die
eigenständige „Gruppenverwaltung Bayern“.
Diese Sonderstellung endete jedoch mit dem
Beginn des Dritten Reichs. Alle damit ver­
bundenen Privilegien der Gruppenverwal­
tung Bayern wurden sukzessive zurück­
gestuft.
Oberster Dienstherr war ab 1937 nun nicht
mehr der Generaldirektor, sondern der
Reichs-Verkehrsminister – in diesem Fall
Julius Dorpmüller, der beide Ämter beklei­
dete. Ab 1938 änderte sich auch die Eigen­
tumsbezeichnung an Triebfahrzeugen und
Reisezugwagen. Ein Adler mit ausgebreiteten
Neuheit in Spur N: die Güterzug-Schlepptenderlokomotive G 3/4 H (Art. 12348) der Bayerischen Staatsbahn mit dem passenden Güterwagen-Set (Art. 15070).
18
Service
Trix-Clubnews 06 / 2011
Flügeln, stehend auf einem Lorbeerkranz mit
dem damals allgegenwärtigen Symbol der
Nationalsozialisten. Links und rechts neben
dem Lorbeerkranz waren die Buchstaben DR
zu lesen für Deutsche Reichsbahn. Die Güter­
wagen trugen bis Anfang der 1940er-Jahre die
übereinander angeordnete Wortbezeich­
nung Deutsche Reichsbahn, danach mussten
die Buchstaben DR genügen. Auch die unter­
schiedlichen Direktionsnamen der Güter­
wagen wurden nur noch in Abkürzungen
ange­geben.
Bayern erhielt als Ersatz für den aufgegebe­
nen Sonderstatus das „Reichsbahn-Zentral­
amt München“, das u. a. zur Beschaffung
von elektrischen Triebfahrzeugen für das ge­
samte Reichsgebiet zuständig wurde.
Gleich zwei Nachbildungen von Lokomotiven
für elektrische Zugförderung wurden ab 1984
in Trix H0 präsentiert. Zum einen das Modell
einer 1’ BB1’-Elektrolok mit Stangenantrieb
über Blindwellen – eine Lok-Reihe, die als E 75
von der DRG 1927 in Betrieb genommen
wurde. Weil einige ihrer Vorbilder noch im
Dienst der DB standen, erschien 1984 zuerst
die BR 175 als Modell in der Epoche IV. Ein
Jahr später kam dann eine grau lackierte
Version als E 75 der DRG im Betriebszustand
von 1925.
Die etwas ältere Vertreterin dieser Zunft
mit der Achsfolge 1‘C 2‘, welche natürlich
auch über einen Stangenantrieb verfügte,
war als Modell die EP 3/6 in brauner Lackie­
rung der „Königlich Bayerischen Staatseisen­
bahn“, also in der Epoche I. Auf eine EpocheII-Version als E 36 im grauen Farbton der
Gruppenverwaltung um 1925 konnten sich
Sammler bereits zwei Jahre später freuen.
Später wurde das Modell EP 3/6 in einer
Farbvariante (grün/beige) für die Epoche I
aufgelegt. Die EP 3/6 wurde 1914 mit den
Betriebsnummern 101 bis 104, also in vier
Exemplaren für die Strecke Freilassing–
Berchtesgarden beschafft. Dort taten die
Loks noch zu Reichsbahnzeiten als E 36 01-04
ihren Dienst.
Modelle
Ein wahres Trix-Schmuckstück entstand 1995.
Als Vorbild für das Modell diente die 1920
beschaffte bayerische EG 2 x 2/2 – ebenfalls
eine Maschine mit Stangenantrieb über
Blindwellen. Die Vorbildloks wurden bereits
1913 beim Hersteller in Auftrag gegeben.
Die Fertigstellung verzögerte sich aber durch
den Ersten Weltkrieg. Ihre ursprünglichen
Betriebsnummern waren 20/221 und 20/222,
ihr Heimatbahnhof war Freilassing. Danach
erhielten sie in DRG-Manier die Nummern
E 70 21 und E 70 22. Ausgemustert wurden
die beiden Maschinen von der Deutschen
Bundesbahn 1950/51. Trix und Märklin setzten
in den vergangenen 15 Jahren praktisch alle
Versionen und Farbvarianten der Lok von
DRG und DB ins Modell um. Im vergangenen
Jahr wurde die Lok in einer grau-grünen Ver­
sion als E 70 22 der DB für beide ModellbahnMarken wieder ins Programm genommen.
Auch die entsprechenden Güterwagen-Modelle
Wie die meisten Länderbahnen bezog auch die
Bayerische Staatseisenbahn ihre Loks von Her­
stellern im eigenen Land.
Joseph Anton von Maffei
(siehe S 3/6 oben) und die
Lokomotivfabrik Krauss &
Co., beide aus München,
waren Hauslieferanten.
Bayerisch in H0: der „kleine Kran“ der Gruppenverwaltung DRG und der Langholztransport auf zwei
Drehschemelwagen.
Service
Trix-Clubnews 06 / 2011
Modelle
Alle G 3/4 H wurden von der Gruppenverwaltung Bayern noch mit bayerischen Nummern in Betrieb genommen. Später fuhren sie als BR 54 15–17.
mit dem Emblem der Gruppenverwaltung
Bayern wurden aufs Gleis gesetzt. Die ersten
beiden Einzelmodelle gab es 1995 von Trix.
Hinzu kam noch eine weniger bekannte Güter­
zug-Packung mit der 1‘C-Schlepptenderlok
und vier verschiedenen Güterwagen nebst
Ladegut zu Zeiten der Gruppenverwaltung.
Die Garnitur, in einer Holzkassette verpackt,
hatte die Bestellnummer 31349 mit der
Aufschrift „Zug-Set Bay. EP II“. Eine Kata­
logblatt-Ankündigung gab es dafür jedoch
nicht.
Im Trix-Katalog von 1997/98 war die GelenkTenderlok Gt 2x4/4 der DRG (Gruppenverwal­
tung Bayern), eine Modell-Neuentwicklung,
ebenfalls nicht enthalten.
Das renommierte „Deutsche Museum München“,
unter anderem auch zuständig für histori­
sche Eisenbahnfahrzeuge, konnte im Jahr
2000 auf sein 75-jähriges Bestehen zurück­
blicken. Aus diesem Anlass stellte Märklin
eine H0-Sonderpackung mit Güterzug zusam­
men, bestehend aus der bereits genannten
Malletlokomotive und zehn Güterwagen nach
Schwere Dame:
Die bayerische Gt 2x4/4 der
Bauart Mallet wurde als
Tenderlokomotive für den
Schiebedienst eingesetzt.
20
Vorbildern der Gruppenverwaltung Bayern
um 1925.
Vorbildausstellung
Auf dem Gelände des Güterbahnhofs Seddin,
südöstlich von Berlin, fand 1924 eine große
eisenbahntechnische Ausstellung statt. Insge­
samt 462 Eisenbahnfahrzeuge diverser deut­
scher Hersteller konnten bestaunt werden.
Aus dem Lieferumfang der Lokomotivfabrik
Joseph Anton Maffei aus München waren
neben der mächtigen Mallet-Dampflok der
Reihe Gt 2x4/4, der späteren 96 023, auch die
elektrische Lokomotive mit der Achsfolge
2‘BB 2‘ – die EP 5 21 501 – vertreten. Später
war die Lok bei der DRG als E 52 20 bekannt.
Für sie fertigte Maffei den mechanischen Teil,
während die Siemens-Schuckertwerke in
Berlin den elektrischen Teil beisteuerten. Ab­
soluter Liebling der Ausstellung war jedoch
die Dampf-Schnellzuglok S 3/6 von Maffei.
Die Lok war noch als Nummer 3709 der Grup­
penverwaltung Bayern bezeichnet und im
strahlend blauen Farbton lackiert. Für eine
Trix-Clubnews 06 / 2011
Blau und Gold: Das Minitrix-Modell der bayerischen
S 3/6 mit der Nummer 3709 wurde dem Vorbild der Lok
auf der Seddiner Ausstellung 1924 nachempfunden.
Großveranstaltung von Märklin in Göppingen
2001 wurde die Schnellzug-Dampflok der Reihe
S 3/6 des bayerischen Eisenbahn-Museums
Nördlingen für kurze Zeit mit einem blauen
Farbkleid versehen. Bezeichnet war sie als
3673 der „Königlich Bayerischen Staatsbahn“.
An beiden Seitenwänden des Führerhauses
war ein historisches Märklin-Logo in Gold­
farbe aufgemalt. Als Modell wurde die Lok
für Minitrix, aber auch in H0 und Z als ein­
malige Serie gefertigt. Bei den diesjährigen
Märklintagen war die S 3/6 abermals zu
Gast im Göppinger Bahnhof, diesmal jedoch
wieder in ihrer ursprünglichen grünen
Lackie­rung.
Epocheneinteilung
Im Laufe der mittlerweile über 150-jährigen Entwicklung des europäi­
schen Eisenbahnwesens wurden bereits vor einigen Jahrzehnten die
zeitliche Zuordnung von Eisenbahnfahrzeugen und die technische
Zuordnung der Bahnsysteme immer umfangreicher.
Beim technischen Ausschuss der „MOROP“
(Verband der Modelleisenbahner und Eisen­
bahnfreunde Europas), der seit 1954 zustän­
dig für die Ausarbeitung und Festlegung
einheitlicher und verbindlicher ModellbahnNormen ist, entstand die Idee für eine ent­
sprechende Norm zur zeitlichen Zuordnung.
So wurde die NEM-Norm 800 entwickelt.
Mittlerweile ist das Eisenbahnwesen – be­
ginnend im Jahr 1835 – in sechs Epochen
bis in die Gegenwart unterteilt, welche wie­
derum bei Bedarf in Unterepochen eingeteilt
werden können. In der Vergangenheit wurde jedoch festgestellt, dass
es bei der Periodentrennung länderbezogen unterschiedliche Einsatz­
daten gibt, die es zu berücksichtigen gilt. Aus diesem Grund wurden
unter einer zusätzlichen NEM-Norm 806 länderbezogene Normblätter
geschaffen. Für Deutschland gilt die Normnummer 800 D. Die Eintei­
lung der sechs Epochen ist aus Publikationen wie den Jahreskatalogen
von Trix und Märklin bereits bekannt. Die Abweichungen für Deutsch­
land gemäß der Norm 800 D sind wie folgt: Die Epoche I endet mit der
Auflösung der Länderbahnen und dem Übergang zur Reichsbahn im
Jahr 1920, womit auch Epoche II beginnt. Diese endet wiederum erst
1949 mit der Gründung der Deutschen Bundesbahn in der Bundes­
republik Deutschland. Die Epoche III wird zwischen 1949 bis 1970 ein­
geordnet. Epoche IV beginnt bereits zeitversetzt im Jahr 1965 mit der
Einführung eines computergerechten Nummernsystems für Triebfahr­
zeuge und Wagen. Im Fall der Einführung der Gruppenverwaltung
Bayern 1920 und der Übergangszeit von 1945 bis 1949 sowie der
Änderung der Fahrzeuganschriften Mitte der 1960er-Jahre ist die Ein­
haltung der Epochen unbedingt notwendig und sollte von den An­
wendern berücksichtigt werden.
Text: H. Zschaler
Fotos: H. Zschaler, Eisenbahnstiftung, D. Kötzle, PW
Im Wandel der Zeit: Bei den Personenwagen entfielen aus Kostengründen später die aufwendigen Zierlinien, wie sie das Modell des Schnellzugs von 1914
der Königlich Bayerischen Staatseisenbahn noch trägt (oben). Der Schnellzug der Bayerischen Staatseisenbahn um 1920 der DRG (Mitte) unterscheidet sich
abermals in der Farbgebung und Beschriftung vom Schnellzug der Deutschen Reichsbahn Gessellschaft um 1931 (unten).
Service
Trix-Clubnews 06/2011
Veranstaltungen
Trix-Stammtische
Trix-Bahner widmen ihre Freizeit ihrem schönsten
Hobby: der Modellbahn. Vor allem in der Gemeinschaft macht es riesigen Spaß, sich über Anlagen
und Modelle auszutauschen.
Manche Hobby­bahner bauen gern gemeinsam an An­
lagen, unterhalten sich über Neues aus der Trix-Welt
oder testen die neuesten Produkte auf dem Markt. Auf
dieser Seite bieten wir eine Plattform für alle, die ge­
meinsam mit Gleichgesinnten die Welt der Trix-Bahnen
erleben möchten. Wir veröffentlichen hier Adressen
von „Trix-Club-Stammtischen“, können allerdings nur
Daten für private Treffen von Mitgliedern des Trix-Clubs
berücksichtigen. Gewerbliche Angebote sowie solche
von Modellbahnvereinen veröffentlichen wir nicht. Für
die Richtigkeit der Angaben, der Inhalte oder das Zu­
standekommen und den Fortbestand der Stammtische
übernehmen wir keine Gewähr. Die Stammtische sind
vollkommen frei in der Gestaltung. Bei den veröffent­
lichten Adressen handelt es sich um bestehende Stamm­
tische oder Personen, die an einer Gründung interessiert
sind. Wir unterscheiden nicht und bitten, alles Weitere
mit den Ansprechpartnern abzustimmen. Bitte haben
Sie Verständnis, dass von uns aus keine Adressenver­
mittlung am Telefon, per Fax oder E-Mail möglich ist.
Folgende Trix-Stammtische gibt es schon:
48076 Münster, Postfach 470243, Christian Schmidt
[email protected]
Wenn das Resultat der gemeinschaftlichen Anstrengung eine Anlage wie
diese ist, hat sich der Stammtisch gelohnt.
Gemeinsam macht es
viel mehr Spaß, sich
über sein Hobby auszu­
tauschen und zusammen
Anlagen zu bauen.
55129 Mainz, Ringstraße 11, Stefan Claus
Tel.: 0 61 31/6 17 65 90, [email protected]
und Stephan Türk, [email protected]
Internet: www.mist55.de
So hilft Märklin beim Start:
1) Sie schreiben per E-Mail oder postalisch an Märklin, wenn Sie einen Stammtisch gegründet haben oder
gerne einen gründen würden und Mitglieder suchen. Bitte schicken Sie uns Ihre kompletten Kontaktdaten
inklusive Postadresse zu.
2) Wir veröffentlichen dann Ihre kompletten Kontaktdaten in den nächsten Trix-Clubnews, sodass andere
Mitglieder, die gern an Ihrem Stammtisch teilnehmen würden, sich mit Ihnen in Kontakt setzen können.
Märklin tritt hierbei lediglich als Vermittler auf und bietet Stammtischen eine Plattform.
22
Service
Trix-Clubnews 06 / 2011
Clubinfos
Neue Kooperationspartner
Trix-Clubmitglieder erhalten bei unseren Kooperationspartnern ganz
besondere Vergünstigungen. Hier stellen wir Ihnen unsere Partner vor.
Bahnpark Augsburg
Im ehemaligen Betriebswerk der Deutschen Bahn AG
Firnhaberstraße 22c, 86159 Augsburg (Stadtteil Hochfeld)
Telefon: +49 (0) 8 21/45 04 47-100
E-Mail: [email protected]
Homepage: www.bahnpark-augsburg.eu
Staatsgalerie Stuttgart
Konrad-Adenauer-Straße 30 – 32,
70173 Stuttgart
Telefon: +49 (0) 7 11/47 04 04 52
E-Mail: [email protected]
Homepage: www.staatsgalerie.de
Öffnungszeiten 2012:
Der Bahnpark ist an allen Sonn- und Feiertagen, vom 9. April bis
zum 28. Oktober, jeweils von 10 –18 Uhr geöffnet.
Öffnungszeiten:
Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag zwischen 10 –18 Uhr
sowie Dienstag und Donnerstag von 10 – 20 Uhr geöffnet.
Historische Dampf-, Diesel- und Elektrolokomotiven: Der Bahnpark
Augsburg bietet beeindruckende Einblicke in die wunderbare Welt
der Eisenbahnen. In der gläsernen Dampflokwerkstatt erleben Be­
sucher, wie geschichtsträchtige Dampfloks repariert und gewartet
werden. Die neue Sonderschau „Eisenbahn-Träume und Traum-Eisenbahnen“ ist den großen Eisenbahnreisen weltweit gewidmet. Die Schau
wird von der IGE-Bahntouristik gefördert und berichtet auf eindrucksvollen Fotos von Abenteuern auf Schienen – vom Glacier-Express
bis zum IGE-Dampfzug nach Istanbul. Die Ausstellung ist von Mai bis
Dezember 2012 in der denkmalgeschützten Dampflokhalle zu sehen.
Vom Bahnpark aus fahren auch Nostalgie- und Sonderzüge durch
faszinierende Eisenbahnlandschaften Europas. Auf dem Areal des
Bahnbetriebswerks gibt es viel zu sehen und zu entdecken, wie die
Dauerausstellung über den legendären Trans Europ Express (TEE).
Fotos, Modelle, eine Modelleisenbahn sowie Filme und Exponate
dokumentieren die glorreiche Zeit dieses Dieseltriebzugs.
Züge und Zeichnen waren seine Leidenschaft: Der Impressionist
Hermann Pleuer (1863 –1911) hielt in zahlreichen Werken die Welt
der Eisenbahnen auf einzigartige Weise fest. Zu seinem 100. Todestag präsentiert die Staatsgalerie Stuttgart eine Auswahl seiner
Eisenbahnzeichnungen im Grafikkabinett. Neben Eindrücken aus
den Reparaturwerkstätten, fahrenden Zügen in der Landschaft
und Abfahrtshalten am Stuttgarter Bahnhof sind auch zahlreiche
detaillierte Studien und präzise Entwurfszeichnungen zu Loko­
motiven vom Künstler zu sehen. Hermann Pleuer gilt als einer
der Hauptvertreter des Schwäbischen Impressionismus und als
„Eisenbahnmaler“ schlechthin. Er dokumentierte die Eisenbahn
als moderne Innovation mit all ihren Folgen für Stadt und Land­
schaft. Die Ausstellung „Ruß, Kohle, Bleistift. Hermann Pleuers
Eisenbahnzeichnungen“ ist noch bis zum 12. Februar 2012 in der
Staatsgalerie Stuttgart zu besichtigen. Clubmitglieder erhalten
Rabatt auf den Eintrittspreis.
» Ihr Clubvorteil: Clubmitglieder erhalten auf alle regulären
Eintrittspreise 2 Euro Rabatt.
Fotos: Staatsgalerie Stuttgart / Sammlung Schloss Fachsenfeld
Staatsgalerie Stuttgart
Fotos: Bahnpark Augsburg
Bahnpark Augsburg
» Ihr Clubvorteil: Clubmitglieder zahlen gegen
Vorlage ihrer Clubkarte nur 4,50 Euro statt
5,50 Euro Eintritt für die Ausstellung „Ruß, Kohle,
Bleistift“ in der Staatsgalerie Stuttgart.
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Die Redaktion und das
Team des Trix-Clubs
wünschen allen Clubmitgliedern
frohe Feiertage und
ein gesundes Jahr 2012!
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