6 Wege ins Glück - Pro Natura Luzern

Transcription

6 Wege ins Glück - Pro Natura Luzern
Luzern
6 Wege ins Glück
Familienausflüge
in die Natur
des Kantons Luzern
BALDEGGERSEE
WYNA
UFFIKER-BUCHSER
MOOS
WAGENMOOS
CHESTENENWEID
HAGLEREN
Gebiete der
Pro Natura Luzern
Pro Natura Luzern betreut rund 20 Gebiete
im ganzen Kanton, die ihr entweder gehören
oder die sie im Auftrag von Kanton, Gemeinden oder Privaten pflegt. Ziele sind eine möglichst naturnahe Erhaltung der Gebiete oder
ihre Wiederherstellung. Nicht alle Gebiete
eignen sich für das Betreten durch Menschen.
Mit dieser Broschüre präsentieren wir sechs
Ausflüge in ausgewählte Landschaften.
Jede Wanderung hat einen ganz besonderen Charakter mit einer einzigartigen
Pflanzen- und Tierwelt.
Erleben Sie die Natur, geniessen Sie die
Einmaligkeit jeder Gegend, und erfahren Sie
dabei etwas über unser Engagement.
1. Baldeggersee, unverbaute
Uferlandschaft und Beobachtungshütte von Hochdorf via
Baldegg bis Gelfingen oder
umgekehrt
2. Wyna, teilrenaturierte Bachlandschaft bei Beromünster
3. Uffiker–Buchser Moos, Weiherlandschaft zwischen Buchs,
Uffikon und Dagmersellen
4. Wagenmoos, Waldmoorweiher
bei Udligenswil
5. Chestenenweid, Zentralschweizer Kastanienhain bei Weggis,
Richtung Vitznau
6. Hagleren, Bergföhren-Hochmoor, über Sörenberg/Flühli
12
13
Uffiker-Buchser Moos
15
14
1
3
2
11
Wyna
17
18
19
Wagenmoos
4
Chestenenweid
10
20
9
5
Schön, dass unsere Ausflugskarte in
Ihre Hände gelangt ist. Sie beschreibt sechs
anregende und einfache Wanderungen in die
Natur des Kantons Luzern.
Pro Natura ist Anwältin und Meinungsmacherin für Naturschutz in der Schweiz.
Pro Natura ist ein nationaler Verein mit 22
kantonalen Sektionen. Wir setzen uns ein für
8. Laubersmadghack, Flühli, Hoch-,
Flach- und Zwischenmoor
der Schweiz tragen wir Sorge zu bedrohten
9. Balmoos, Hasle, BergföhrenHochmoor
10. Mülistutz, Romoos, Halbtrockenrasen
mehr Natur – überall! In über 600 Gebieten
Tieren, seltenen Pflanzen und einzigartigen
Landschaften.
Pro Natura Luzern feiert im Jahr 2007
11. Hagimoos, Kottwil, Flachmoor
und Amphibienlaichgebiet
von nationaler Bedeutung
den 50. Geburtstag. Zu diesem Anlass reali-
12. Weihermatte, Reiden, Riedgebiet,
durchzogen von natürlichem
Bachlauf, Weiher mit Insel
ten «Hide», eine Beobachtungshütte. Dieser
14. Marchstein, Triengen, Hangmoor, durchzogen von ErlenEschen-Wald
Baldeggersee
Pro Natura Luzern – für mehr Natur, überall!
7. Stächeleggmoos, Flühli, Bergföhren-Hochmoor
13. Brunnlochmatte, Wikon, feuchte
Geländemulde mit Weihern
16
Grüezi
sieren wir am Baldeggersee einen sogenann«Hide» ermöglicht ungestörte und spannende Naturbegegnungen. Die Ausflugskarte
ist unser Geburtstagsgeschenk an Sie und
soll zeigen, wo und wie Sie im Kanton Luzern
vielfältige Naturschönheiten erleben können.
15. Altmoos, Aesch/Mosen, Flachmoor
Herzlich willkommen in der Natur!
16. Gitzitobel, Schongau, vielfältig
bewaldetes Tobel mit 20 Orchideenarten
Ihre Pro Natura Luzern
17. Vogelmoos, Neudorf, von
Hecken abgeschlossene Waldeinbuchtung mit zwei Teichen
18. Rotsee, Ebikon, Flachmoor
19. Under Äbrüti, Ebikon, strukturreiche, extensiv bewirtschaftete
Landschaft mit Hecken, Hochstammobstbäumen und Weihern
7
8
6
Hagleren
20.Forrenmoos, Schwarzenberg,
Bergföhren- und Birken-Hochmoor
Luzern
BALDEGGERSEE
Hochdo r f, Ba l d e g g , G e l fi n g e n
Der abwechslungsreiche Wanderweg von Hochdorf
nach Gelfingen oder zurück bietet nicht nur für
Naturbeobachter etwas, sondern für alle, die in einer
naturnahen Kulturlandschaft wandern, spazieren
oder joggen möchten. In Baldegg und Gelfingen
ste­hen zwei Badeanstalten zur Verfügung, der Natur­
erlebnispfad von Pro Natura lässt staunen und die
Gaststätten in den Ortschaften bieten genügend für
das leibliche Wohl.
Geniessen Sie also Ihren Aufenthalt am einzigen fast
unverbauten grösseren Mittellandsee der Schweiz.
Anreise Die Ausflugsroute ist mit der Seetalbahn S9 Luzern–Hochdorf–Lenzburg erreichbar. Haltestellen je nach Start: «Hochdorf»,
«Baldegg Kloster», «Baldegg» oder «Gelfingen». Wanderung
Die Gesamtstrecke vom Bahnhof Hochdorf zum Bahnhof Gelfingen beträgt rund 6 1/2 km. Die Route lässt sich gut in Abschnitte
unterteilen. Ausrüstung Sportliches Schuhwerk, feldwegtauglicher Kinder­wagen, Feldstecher, Bestimmungsbücher, Picknick und
Badesachen. Umgebung Bootsverleih Badi Baldegg, Kaffeestube
mit Kunsthandwerk im Kloster Baldegg. Führungen können bei Pro
Natura Luzern gebucht und Infoblätter zu Naturerlebnispfad und
«Hide» bestellt werden.
Unverbaute Uferlandschaft
FRÜHLING
Das Seetal ist berühmt für seine Hochstamm-Obstbäume. Im Frühling präsentieren sich diese in ihrer
grössten Pracht und tauchen die Hänge in ein sanftes
Weiss. Ab Mai ertönt aus den Ufergehölzen das unverwechselbare Geplauder der Gartengrasmücken.
Gelfingen
Schloss Heidegg
«Schwedenhus»
556 m ü.M.
Badeplatz
Gelfingen,
Feuerstelle
»
e
id
– Beobachtungshüt
te i
m
«H
HochstammObstbäume
Hitzkirch,
S9-Lenzburg
S9-Haltestelle
«Gelfingen»
Ro
nk
an
al
ld
nfe
Ro
Der Baldeggersee mit einer Fläche von über 500 ha
ist das grösste Schutzgebiet von Pro Natura. Vor
allem am Nord- und am Südende grenzen grössere
zusammenhängende Riedflächen an. Die unterschiedlichen Lebensräume von Ronfeld und Baldeggersee
beherbergen eine abwechslungsreiche Tier- und
Pflanzenwelt und bieten das ganze Jahr über zahlreiche Beobachtungsmöglichkeiten.
Bootshaus
Löffelente
SOMMER
Wasserfrosch
An sonnigen Tagen lassen sich am Ufer des Sees, und
vor allem aus dem «Hide» (Beobachtungshütte) beim
Ronfeld, gewandte Flieger beobachten: Libellen wie
Blaupfeile, Feuerlibelle und Vierfleck. Die blumenreichen Feuchtwiesen sind in voller Blüte, und gegen
Abend ist aus den Gehölzen der Gesang des Grünen
Heupferds (Heuschreckenart) zu hören.
463 m ü.M.
Baldegg
HERBST
Teufelsabbiss
mit Schwebefliege
Feuerlibelle
Die Farben wechseln allmählich von Grün zu verschiedenen Brauntönen. Dazwischen blühen noch die letzten Pflanzen wie Teufelsabbiss oder Herbstzeitlose.
Viele Vogelarten sind bereits nach Süden unterwegs.
Geblieben sind am See die Kormorane. Von Norden
her treffen die Reiherenten ein.
S9-Haltestelle
«Baldegg»
Seebelüftungsanlage
in Retschwil
seit 1982
S9-Haltestelle
«Baldegg
Kloster»
WINTER
Jetzt können am Seeufer die Wintergäste beobachtet
werden: Farbenprächtige Löffelenten, Reiher- und
Tafelenten. An diversen Heckensträuchern hängen die
letzten Früchte, die als wichtige Nahrungsreserve für
etliche Vogelarten dienen.
Hochdorf
S9-Luzern
Südlicher Blaupfeil
Pro Natura Luzern
Herbstzeitlosen
Pro Natura will Amphibien fördern und naturnahe
Lebensräume vernetzen. Die Kulturlandschaft mit
tausenden von Hochstamm-Obstbäumen wird aufgewertet. Diese Natur- und Landschaftswerte werden
einer breiten Bevölkerung bekannt gemacht.
Badi Baldegg,
mit Bootsverleih,
Feuerstelle,
Kiosk
Naturerlebnispfad mit
verschiedenen Installa­
tionen und «Hide»
(Beobachtungshütte)
WYNA
Beromü n ste r
Dieser idyllische Familienausflug bietet Abwechslung
und kulturelle Ereignisse. Der Schlössliwald, eine
einstige barocke Parkanlage aus Hainbuchen und
Rosskastanien, wurde in Form einer grosszügigen
Kathedrale angepflanzt. Vorbei an Tabakplantagen
mit hohen Trocknungsscheunen und schönen Bau­
ern­gärten, führt der Weg über die Wiholz-Brücke
ans mitten im Feld angelegte Hochwasserrückhalte­
becken. Von hier aus verläuft der Weg weiter dem
rechten Wyna-Ufer entlang durch eine revitalisierte
Bachlandschaft hin zum lauschigen Freibad und
zurück nach Beromünster.
Anreise Busverbindungen mit der Auto AG Rothenburg ab Luzern
und mit dem Postauto ab Sursee, Beinwil am See oder Hochdorf bis
Beromünster. Aussteigen bei den Haltestellen «Beromünster Flecken»
oder «Beromünster Post». Wanderung Start bei der Stiftskirche
für die ca. 4 km, nach kurzem Aufstieg durchs Wohnquartier in den
Schlössliwald mit Ausblick auf Beromünster. Rückkehr via «Badi
Möischter Bachheim». Ausrüstung Sportliches Schuhwerk, feldwegtauglicher Kinderwagen, Picknick, Feldstecher und Badesachen.
Abstecher Im Schlössliwald lässt es sich herrlich picknicken. Die
Kirche des Chorherrenstifts St. Michael ist unbedingt besuchenswert.
Das Schlossmuseum beherbergt ein Heimatmuseum mit der ältesten
Buchdruckerei der Schweiz.
Renaturierte Bachlandschaft
An der Wyna baute der Kanton Luzern von 2002 bis
2005 ein Hochwasser-Rückhaltebecken. Pro Natura
Luzern war für die ökologische Baubegleitung zuständig. Der Weg führt zum Damm des Rückhaltebeckens
und weiter dem renaturierten Wyna-Abschnitt entlang. Bepflanzt wurde dieser Weg mit Ruderalpflanzen
wie Nachtkerze, Natternkopf und Wegwarte.
Schlössliwald
FRÜHLING
Kuckuckslichtnelke
Hornklee blüht am Damm. Spierstaude, Bachnelkenwurz und vereinzelte Kuckuckslichtnelken säumen
den Bachlauf. An einem warmen Aprilabend lassen
Kreuzkröten an den Pionierweihern ihre lauten Rufe
erschallen. Die Hochstamm-Obstbäume im Siedlungsgebiet stehen in prächtiger Blüte.
699 m ü.M.
SOMMER
Kreuzkröte
Bruchwasserläufer
Entlang der Wyna gibt es wenig Schatten, dafür
lädt der Schlössliwald zum Verweilen und die «Badi
Möischter Bachheim» zum Abkühlen ein. Eine Prachtlibelle gaukelt dem Bach entlang. In der Wyna leben
auch Bachforellen. Die auffälligsten Pflanzen sind
Spierstaude, Sumpfstorchenschnabel und Weidenröschen. Der Hauhechelbläuling (Schmetterling) fliegt
vor allem beim Damm.
Chorherrenstift
St. Michael
HERBST
Bruch- und Waldwasserläufer sowie die Bekassine
(Watvögel) suchen in den vernässten Wiesen oder an
den Ufern der Pioniergewässer nach Nahrung. Die
stattliche Wilde Brustwurz (Doldenblütler) ist nicht zu
übersehen. Jetzt tragen die Hochstamm-Obstbäume
reife Früchte.
Hauhechelbläuling
Hochwasserrückhaltebecken
Bitte benutzen
Sie ausschliesslich
diese Wegführung,
um Störungen
im Gebiet zu
vermeiden.
Bushaltestelle
«Beromünster
Post»
na
Wy
642 m ü.M.
WINTER
Diese Wanderung ist durchaus auch im Winter zu
empfehlen. Und bestimmt findet sich bei genügend
Schnee ein geeigneter Schlittelhang.
Schlossmuseum
Beromünster
Pro Natura Luzern
Bachnelkenwurz
Pro Natura Luzern wirkte bei der Renaturierung
der Wyna mit und finanzierte eine Konzeptskizze
für die Tümpel- und Schwemmlandzone hinter dem
Hochwasserdamm. Pro Natura Luzern beteiligt sich
mit einem alljährlichen Arbeitseinsatz auch an Pflege
und Unterhalt der revitalisierten Bachlandschaft.
«Badi Möischter
Bachheim»
Bushaltestelle
«Beromünster Flecken»
UFFIKER-BUCHSER
MOOS
Uffikon , Bu c h s, D a g m e rse l l e n
Der kurze Spaziergang führt ums Flachmoor mit
den vielen beschaulichen Weihern. Beim Besuch des
Beobachtungsturms und bei einer Durchquerung des
idyllischen Moores ist das reiche Tier- und Pflan­
zenparadies hautnah zu erleben. Der Zugang zum
Beobachtungsturm ist nur mit Schlüssel möglich
(siehe Karte).
Anreise Ab Bahnhof Sursee bis Schiessstand Buchs mit Publicar
(Mo bis Sa, 06 bis 20 Uhr, Tel. 0800 55 30 40, Reservation obligatorisch). Oder zu Fuss ab Bahnhof Wauwil-Egolzwil über Trochenhof,
Chätzigerhöhi und Ober Zügholz (ca. 1 1/2 Std. zusätzlich). Wanderung Die Strecke beträgt rund 3 km. Der Weg ist beim Schiessstand
Buchs und am Wegkreuz Nähe Uffikon gut beschriftet. Ausrüstung Wasserfestes Schuhwerk, je nach Jahreszeit und Wetter ist
der Weg teilweise sumpfig, Feldstecher und Picknick. Kleinkinder im
Huckepack für die Strecke durchs Moor. Umgebung Restaurants
in Buchs und Uffikon. Bei der Buchser Dorfkapelle sind Überreste
einer Burganlage zu erkunden. Das KKL Uffikon («Kunst und Kultur
auf dem Lande») des Künstlers Wetz (www.kkl-uffikon.ch) ist auf der
nördlichen Anhöhe gelegen.
Weiherlandschaft
Graureiher
Dieser wertvolle Flecken Natur liegt inmitten intensiv
genutzter Kulturlandschaft. Der Beobachtungsturm
bietet einen eindrücklichen Rundblick über die vielen
Weiher, die von Schilf, Büschen sowie einzelnen
grossen Bäumen umsäumt sind. Mitten durch die
Weiherlandschaft fliesst der im 19. Jahrhundert begradigte Hürnbach. Dank beispielloser Zusammenarbeit
von Landwirten, Jägern, Fischern, Naturschützern
und Behörden hat sich das Gebiet zu einem kleinen
Paradies entwickelt.
FRÜHLING
Haubentaucher
Löffel-, Krick- und Reiherenten rasten auf den Torf­
stichweihern und verschiedene Reiherarten jagen
ihrer Beute nach. Aus Hecken oder Einzelbäumen
ertönt das einfache Lied der Goldammer.
KKL Uffikon
Uffikon
Knutwil
Dagmersellen
Autobahn A2
Dagmersellen,
Basel, Bern
SOMMER
Grasfrösche
Goldammer
Besonders fallen die Gelben Schwertlilien auf.
Ent­deckt werden auch Blässhühner, Haubentaucherfamilien und Wasserfrösche. Zu Hunderten verlassen
junge Erdkröten und Grasfrösche ihre Gewässer. Wo
der Zugang zum Ufer erlaubt ist, können verschiedene Libellenarten beim Jagen oder bei der Eiablage
beobachtet werden.
Autobahn A2
Sursee, Luzern
Infotafel
HERBST
Hürnbach
Nebel verbreitet eine geheimnisvolle Stimmung. Landwirte gewinnen Streue durch die jährliche Riedmahd.
Wo es zu nass ist, mäht Pro Natura Luzern mit einer
Spezialmaschine. Ohne diese Pflege würde das Gebiet
schnell verbuschen und allmählich zu Wald.
Krickente
WINTER
Grau- und Silberreiher ernähren sich nun vorwiegend
von Mäusen. Zu den verschiedenen Enten stossen
jetzt vermehrt Kormorane, sofern die Weiher nicht
zufrieren. Regelmässig lassen sich auch Rehe blicken.
Parkplatz
Schiessstand
Buchs,
Infotafel
Dagmersellen
Pro Natura Luzern
Zusammen mit Pro Natura Luzern will der Verein für
Natur- und Vogelschutz Dagmersellen die Weiherlandschaft und den Hürnbach zu einem eng vernetzten
Feuchtgebiet weiterentwickeln. Dazu wird die kanalisierte Hürn renaturiert.
Freiwillige beim
Pflanzen einer Hecke
Buchs
Wauwil,
Egolzwil
Schlüssel für
Beobachtungsturm:
H. Meier-Müller,
Zügholz,
Tel.: 062 756 16 81
Schlüssel für Beobachtungsturm:
J. Gabriel, Weid,
Tel.: 062 756 16 58
ACHTUNG:
Dieser Wegabschnitt ist bei
Schiessbetrieb
gesperrt
WAGENMOOS
Udligenswil
Ein Ausflug für Familien führt zum Wagenmoos und
seinem Weiher, der in einer Waldlichtung liegt. Dieser
lauschige Ort mit Grillstelle, Brunnen, Tummelplatz
für Kinder und Vitaparcours-Posten bietet lohnens­
werte Streifzüge an. Wer früh am Morgen aufbricht,
kann erleben, wie die ersten warmen Son­nenstrahlen
über das Gebiet streichen und im Herbst die dicken
Nebelschwaden durchdringen.
Anreise Postauto Nr. 73 Luzern–Rotkreuz (Haltestelle «Udligenswil
Götzentalstrasse») oder mit VBL–Linie 24 «Meggen Tschädigen» bis
Endstation. Wanderung Start und Ende des leichten Rundganges
von ca. 3 km befinden sich beim Schützenhaus Udligenswil, am
beschaulichen Moosried mit Weihern und Würzenbach. Wer in Meggen
ab «Tschädigen» startet, wandert über «Grenzentürli» zum Weiher
Wagenmoos (1 1/2 km). Ausrüstung Waldtaugliches Schuhwerk,
feldwegtauglicher Kinderwagen, Feldstecher und Picknick. Im
Sommer und Herbst empfehlen wir Mückenschutzmittel. Umgebung Der langgezogene Wald mit eingestreuten Moorflächen ist ein
beliebtes Naherholungsgebiet der Region. Ein dichtes Wegnetz reicht
vom Luzerner Würzenbachquartier bis nach Haltikon und Küssnacht.
Pferde-Kutschen- und Schlittenfahrten können beim Bauern Rigert
vom «Neuheim» gebucht werden (Tel.: 041 371 17 18).
Waldmoor mit Weiher
Aurorafalter
Im bewaldeten Höhenzug zwischen Luzern und
Küss­­nacht befinden sich gut 20 grössere und kleinere
Moore. Auf undurchlässigem Grund staute sich einst
Wasser. So entstanden kleine Seen, die verlandeten
und im letzten Jahrhundert zum Torfstechen genutzt
wurden. Heute ist die 3 ha grosse Naturschutzfläche
Wagenmoos ein Amphibienlaichgebiet von nationaler
Bedeutung und Brutplatz des Zwergtauchers.
Grillplatz mit Infotafel
zum Meggerwald
Nach Meggen Tschädigen
Wagenmoos
Haus der
Jagdgesellschaft
Udligenswil
FRÜHLING
Die Moore dampfen. Erdkröte und Grasfrosch laichen
im Weiher. Schmetterlinge wie Aurorafalter, Kleiner
Fuchs und Zitronenfalter besuchen Blütenpflanzen.
Im Wald lassen Bunt-, Schwarz- und Grünspechte ihre
Rufe ertönen.
Buntspecht
603 m ü.M.
SOMMER
Ideal für eine Wanderung, da es im Wald angenehm
kühl ist. Im mit Schilf gesäumten Weiher quaken Wasserfrösche und trillern Zwergtaucher. Zu hören sind
auch Teichrohrsänger. Grosse Königslibellen pfeilen
über das Wasser.
Grosse Königslibelle
HERBST
Ochsenaugen (Schmetterlinge) gaukeln von Blüte zu
Blüte, Braune Mosaikjungfern (Libellen) jagen Insekten. Junge Mäusebussarde und Eichelhäher machen
durch Rufe auf sich aufmerksam. Im Wald gibt es
zahlreiche Pilzarten zu entdecken.
Zwergtaucher
WINTER
Kleiner Fuchs
Die Wälder sind tief verschneit, in den Mooren ruht
das Leben. Wegen der Holznutzung sind zahlreiche
Wege vom Schnee geräumt und gut begehbar. Vereinzelt sind Graureiher zu sichten, nicht selten auch
Rehe und Hasen.
Pro Natura Luzern
Weisse Sumpfwurz
Erdkröte
Das Wagenmoos gehört der Gemeinde Udligenswil
und steht unter Schutz. Pro Natura Luzern initiierte
1986 das Aufstauen des Weihers und schuf damit die
Grundlage für ein wertvolles Feuchtgebiet. Wir bitten
Sie, aus Rücksicht auf Tiere und Pflanzen die Wege in
den Moorbereichen nicht zu verlassen.
Würzen
bach
Moosried
Udligenswil,
Rotkreuz
Adligenswil,
Luzern
548 m ü.M.
ACHTUNG: Bei Schiessbetrieb
ist dieser Weg gesperrt.
Zugang über Haltestelle «Neuheim»
(östlich) oder «Moos» (westlich)
Postauto -Haltestelle
«Udligenswil
Götzentalstrasse»
Schützenhaus
mit Infotafel
zum Moosried
Direkter, steiler
Wanderweg hoch
zum Wagenmoos
CHESTENENWEID
Weggis
Ein idyllischer Rundgang in eine ungewohnt üppig
wachsende, südländisch anmutende Vegetation am
steilen Südhang der Rigi mit besonders vielen Orchi­
deen. Die «Cheschtene» war früher ein begehrtes
Grundnahrungsmittel. Um sie pflegen und nutzen zu
können, mussten die Kastanienbäume jährlich erstei­
gert werden. Die Chestenenweid kann gut als Start
für eine Bergtour auf die Rigi gewählt werden (hoch
zum Felsentor, zu Romiti und Rigi Kaltbad).
Anreise Mit dem Schiff bis Weggis oder Vitznau. Zu Fuss dem See
entlang (je ca. 2 1/2 km) oder ab Weggis mit Mietvelo oder Bus der «Riviera–Linie» (Schwyz–Küssnacht) bis Haltestelle «Lützelau».
Wanderung Die Rundwanderung ist ca. 1 1/2 km lang. Ausrüstung Geländetaugliches Schuhwerk, Kleinkinder im Huckepack.
Umgebung Bei der Bushaltestelle befindet sich das lauschige
Seerestaurant Lützelau. Im Sommer lädt der See zum Baden ein.
Einziger Kastanienhain im Kanton Luzern
Schwanzmeise
Das föhnbegünstigte Bergsturzgebiet am Rigi-Südhang wurde 1340 mit Edelkastanien bepflanzt. Dieser
Kastanienhain beheimatet heute viele Orchideen.
Trocken- und Feuchtstandorte bilden eine einmalige
Landschaft. Ein Mosaik aus Hangrieden (mit kleinen
Pfeifengras-Brachen) und Halbtrockenrasen – teils
gemäht, teils beweidet – wird von natürlichen Bachläufen durchkreuzt.
Felsentor, Romiti,
Rigi Kaltbad
560 m ü.M.
FRÜHLING
Blühende Edelkastanien
Langblättriges
Waldvögelein
Frühblüher wie Leberblümchen und Schlüsselblume
bringen Farbe in den Hain. Der Himmelblaue Bläuling
(Schmetterling) findet in der blütenreichen Magerwiese Nektar. Im Spätfrühling sind Orchideenarten
wie Kleines Knabenkraut, Hummelragwurz und Langblättriges Waldvögelein anzutreffen. Oft sieht man
Schwanzmeisen, wie sie von Baum zu Baum fliegen,
und hört ihre feinen Rufe.
565 m ü.M.
SOMMER
t
dsor
Rie
Im Juni stehen die Kastanien in prächtiger Blüte. Der
Star unter den Schmetterlingen ist der stark bedrohte
Gelbringfalter. Ab Mitte Juni ist er nur für etwa einen
Monat im Buschwerk oder an Waldrändern zu beo­bach­
ten. An ruhigen, vertieften Stellen der Bäche setzen
Feuersalamander ihre Larven ab.
Schützenhaus
ACHTUNG:
Bei Schiessbetrieb
ist dieser Wegabschnitt
gesperrt
HERBST
Gelbringfalter
Die unscheinbare Herbst-Wendelähre (Orchidee)
blüht erst ab Ende August. Da fallen blaue Schwalben­
wurzenziane, gelbes Flohkraut oder weisse Studentenröschen in den Hangrieden mehr auf. Auch die
fruchttragenden Berberitzen oder das Breitblättrige
Pfaffenhütchen, eine typische Föhntalpflanze, setzen
auffällige Farbtupfer in die Herbstlandschaft.
Pro Natura Luzern
Feuersalamander
In diesem Gebiet setzt sich Pro Natura Luzern für
eine nachhaltige Nutzung der Kastanienselve ein und
sorgt dafür, dass der halboffene Charakter dieser
Hanglandschaft erhalten bleibt.
435 m ü.M.
Weggis,
Küssnacht a.R.
Vitznau,
Brunnen,
Schwyz
Vierwaldstättersee
Hotel - und Tourismusschule
«Riviera-Linie»,
Haltestelle «Lützelau»
Seerestaurant Lützelau
Herbst-Wendelähre
HAGLEREN
Sörenb e rg , F l ü h l i
Imposante Kretenwanderung mit Rundsicht auf
die Alpenkette mit Brienzer Rothorn, Schratten­
fluh, Rossweid sowie auf die andere Seite über das
Sarner-Aa-Tal, Stanserhorn, Pilatus und Rigi. Nach
dem Haglerengipfel lässt sich ein markanter Unter­
schied zu den rundum beweideten Alpen erkennen:
Das ursprünglich belassene Hangmoor mit Bergföh­
ren bildet eine äusserst harmonische Berglandschaft
mit arktischem Gepräge.
Anfahrt Anfang Juli bis Ende Oktober Anreise mit Postauto über
die Panoramastrasse Giswil–Sörenberg–Schüpfheim, Haltestelle
«Glaubenbielen Parkplatz» (1565 m ü. M.) Rückreise ab Sörenberg
oder Flühli wiederum mit Postauto. Wanderung Empfohlene
Wanderroute: Vom Parkplatz Glaubenbielen zur Hagleren mit steilem
Talabstieg nach Sörenberg oder Flühli, rund 13 km. Andere Routen
sind auch möglich. Diese ganztägige Bergwanderung erfordert gute
Kondition für den Auf- und Abstieg. Beim Nünalpstock ist ein kurzes
Stück am Seil geführt. Das Schutzgebiet beginnt nach dem Haglerengipfel. Ausrüstung Bergtaugliche Wanderschuhe, wetter­sichere
Bekleidung, Feldstecher, Bestimmungsbuch für Pflanzen und Tiere
sowie Picknick. Verpflegungsmöglichkeit in der Alpkäserei Glaubenbielen (Öffnungszeiten: Tel. 041 675 24 71).
Bergföhren-Hochmoor
Hagleren
Die Hagleren ist Teil der Hochmoorlandschaft
Glauben­berg. Den Wandernden präsentiert sich ein
Bergföhrenwald mit Zwergstrauchheiden, Hang- und
Quellmooren. Die Bergföhre ist die einzige Baumart,
die sich auf diesem schwammig-feuchten Boden und
im rauen Klima noch behaupten kann. Ihr lockerer
Bestand ist für diese anspruchsvollen Standorte
charakteristisch. Mit etwas Glück zeigen sich Drei­
zehenspecht und Steinadler.
Sörenberg,
1160 m ü.M.
Mittlist Gfäl
SOMMER
Moorenzian
Zauneidechse
Mooreidechse
Im kleinen Seeli bei der Ribihütte können die grossen
«Rossköpfe» (Kaulquappen) der Geburtshelferkröten
entdeckt werden. Im Bereich des Bergsturzgebietes
lebt eine der höchstgelegenen Zauneidechsen-Populationen der Schweiz. Botanisch spannend ist der
Besuch im Juni, wenn beim «Mittlist Gfäl» Orchideen
ihre Blütenpracht entfalten. Neben vielen Alpenkräutern blühen die Zwergsträucher Alpenazalee und
Beerentraube. Von «Dählebode» bis «Bleikenchopf»
spriesst der Weisse Germer, eine Lilienart. Ab Anfang
August zeigen sich an der Süd-Südost-Seite Prachtnelken, und ab Mitte August sind entlang der Krete
von Rotspitz, Nünalpstock und Hagleren hellvioletter
Moorenzian und reife Heidelbeeren zu finden.
Sörenberg
WINTER, FRÜHLING
Aus Rücksicht auf Wildtiere wie das Birkwild bitten wir
Sie, das Gebiet nur von Juni bis Oktober zu betreten.
Störungen führen zu hohen Energieverlusten bei den
flüchtenden Tieren!
Bergsturzgebiet
Unterstand
Teufimattsattel,
1800 m ü.M.
Sörenberg
Nünalpstock,
1901 m ü.M.
Sörenberg
gg
me
l
e
H
Alpkäserei
Glaubenbielen
mit Restaurant
Sörenberg,
Flühli,
Schüpfheim
Rotspitz,
1788 m ü.M.
aft
dsch
n
a
l
s
Gip
Pro Natura Luzern
Weisser Germer
Die 45 ha grosse Urlandschaft gehört seit 1946 Pro
Natura und benötigt keinerlei Pflege. Dieses Hochmoor soll seinen urtümlichen Charakter bewahren.
Flühli,
883 m ü.M.
Rohr
HERBST
Von September bis Oktober verfärben sich die Zwergsträucher. Die herbstlich roten Blätter der Heidel- und
Rauschbeeren bilden einen wundervollen Kontrast
zum Grün der Bergföhren. Mooreidechsen geniessen
die letzten Sonnenstrahlen vor der sechsmonatigen
Winterruhe.
Bleikenchopf,
1681 m ü.M.
Dählebode,
1805 m ü.M.
Hagleren,
1949 m ü.M.
Postauto-Haltestelle
«Parkplatz
Glaubenbielen»,
1565 m ü.M.
Ribiseeli
Panoramastrasse
nach Giswil
Ribihütte,
Gruppenunterkunft
(Tel.: 041 675 15 91,
www.gruppenhauskick.ch)
Gitziloch
Naturschutz aus der Sicht von Pro Natura
Mehr Natur – überall!
Wie es dazu kam und wie es weitergeht
Artenschutz allein kann viele heimische
Pro Natura ist heute die bekannteste Natur-
Tiere und Pflanzen nicht vor dem Ver-
schutzorganisation der Schweiz. Wir wollen
schwinden retten. Wertvolle Gebiete werden
eine natürliche Vielfalt erhalten und wo
geschützt oder neu geschaffen, damit ein-
möglich steigern.
heimische Tiere und Pflanzen in möglichst
grosser Vielfalt weiterleben können.
Lebensräume pflegen und aufwerten: Manche Lebensräu-
Gegründet wurde Pro Natura Luzern 1957
als Sektion des damaligen Schweizerischen
Bundes für Naturschutz (heute Pro Natura).
me erhalten ihren Wert erst durch gezielte
Dieser entstand 1909 im Zusammenhang
Pflege. Pro Natura Luzern erarbeitet dazu
mit der Gründung des Schweizerischen
umfassende Konzepte und mäht Riedge-
Nationalparks im Kanton Graubünden. Pro
biete mit einer Spezialmaschine. Freiwillige
Natura zählt heute schweizweit über 100 000
pflanzen und pflegen Hecken, Hochstamm-
Mitglieder.
Obstgärten und Einzelbäume.
Der Natur begegnen: Besucherinnen und Besucher erhalten Einblick in ausgewählte Gebiete und
gewinnen dadurch einen grösseren Respekt
vor der Natur.
Über Naturschutz informieren: Mit Kampagnen wie
Pro Natura Luzern engagiert sich in über 20
Gebieten des Kantons Luzern; die meisten
davon sind in ihrem Besitz.
Luzern
Abgesehen von Arbeiten in Schutzgebieten
engagiert sich Pro Natura Luzern auch in
Aufwertungen eintöniger Lebensräume. So
«Mehr Platz für Schmetterlinge» oder «Be-
wurde beispielsweise im Ronfeld am Baldeg-
freit unsere Flüsse» wird die Bevölkerung
gersee eine monotone Wiese in ein abwechs-
für konkrete Sachverhalte sensibilisiert und
lungsreiches Feuchtgebiet umgewandelt.
über Tätigkeiten von Pro Natura Luzern
Unzählige Tier- und Pflanzenarten finden
informiert. Beispielsweise über Waldauslich-
so neuen Lebensraum.
tungen für den bedrohten Gelbringfalter in
der Chestenenweid und ökologische Baubegleitung bei der Renaturierung der Wyna.
Durch das «Pro Natura Magazin» und die
Lokalbeilage erhalten die Mitglieder Einblick
in unsere Arbeit. Auf Exkursionen werden
spannende Naturerlebnisse ermöglicht.
Die Jugend faszinieren: Die Jugendgruppe von Pro
«KulturIandschaft Luzerner Seetal» ist
zurzeit das grösste Projekt von Pro Natura
Luzern. In Zusammenarbeit mit dem «Fonds
Landschaft Schweiz» fördern wir seit 1997
den Anbau von Hochstamm-Obstbäumen.
Die Landschaft wird mit Hecken und anderen
Kleinlebensräumen vernetzt. Gleichzeitig
sensibilisieren wir die Bevölkerung für die
Natura Luzern lädt Kinder ab der 2. Klasse
Naturschönheiten dieser einzigartigen Land-
mit einem abwechslungsreichen Jahres-
schaft.
programm zum Forschen, Entdecken und
Staunen ein.
Ein aussergewöhnlicher Wanderführer
«Für mehr Natur – überall!» setzen wir so um:
durch 132 Naturschutzgebiete der Schweiz,
krete Naturschutz­projekte für gefährdete Arten und Lebensräume. Bei Arbeitseinsätzen
packen unsere Mitglieder gerne selber an.
Politik: Auf der politischen Ebene setzen wir uns ein für um­
weltverträgliche Lösungen in der Land- und
Forstwirtschaft sowie für die dringend not­
wendige raumplanerische Sorgfalt, besonders
im Siedlungsraum.
Information: Mit Exkursionen, Zeitungsberichten und
unserem Vereinsmagazin «Pro Natura lokal»
gewinnen wir immer mehr Menschen für
einen verantwortungs- und rücksichtsvollen
Umgang mit der Natur.
Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Mitgliederbeiträge,
von Annette Barkhausen und Franz Geiser.
Herausgegeben vom Friedrich-ReinhardtVerlag Basel zusammen mit Pro Natura. Zu
bestellen für Fr. 48.– (Mitglieder: Fr. 38.–) bei
Pro Natura Luzern.
Weitere Broschüren bestellen:
Gerne senden wir Ihnen weitere Broschüren
und andere Unterlagen zu. Auch für Fragen
und Anregungen wenden Sie sich bitte direkt
an unsere Geschäftsstelle:
Pro Natura Luzern
Mühlemattstrasse 28
6004 Luzern
Telefon: 041 240 54 55
[email protected]
www.pronatura.ch/lu
Spenden und Legate angewiesen. Im Kanton Luzern unter­
stützen rund 4500 Einzelpersonen, Familien oder Firmen
Pro Natura Luzern. Über jedes Interesse und Engagement
freuen wir uns.
Mit einer Mitgliedschaft bei Pro Natura Luzern fördern Sie
den Naturschutz und profitieren gleichzeitig von folgenden
• Einladungen zu Exkursionen und Naturerlebnissen
• Farbiges «Pro Natura Magazin» mit Blick in aktuelle Themen zur Pflanzen- und Tierwelt (sechsmal jährlich)
• Für Familien- und Jugendmitglieder: «Steini» – das Magazin für 6- bis 14-jährige Jugendliche
• Freier Eintritt in die beliebten Pro-Natura-Zentren Aletsch und Champ-Pittet (Neuenburgersee).
Impressum
Diese Broschüre wurde von Pro Natura Luzern realisiert.
Idee und Umsetzung: creadrom.ch
Redaktion: Silvia Reist Wey, Vorstand Pro Natura Luzern
Fotos: Dominik Abt, Peter Hahn, Roger Hodel, Theo Klingele,
Alex Labhardt, Max Renggli, Niklaus Troxler, Ruedi Wüst-Graf
Druck: Wallimann Druck und Verlag AG, Beromünster
Papier: Chlorfrei gebleichtes Naturpapier Normaset Puro FSC
1. Auflage, Februar 2007, 13 500 Exemplare
Luzern
Angeboten:
Für mehr Natur, überall!
Praktische Arbeit: Wir planen, fördern und realisieren kon­
6004 Luzern
Die schönsten Pro Natura Schutzgebiete!
genüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Den Leitsatz
Mühlemattstrasse 28
Pro Natura Luzern versteht sich als Anwältin der Natur ge­
Pro Natura Luzern
Literatur und Broschüren
Bitte frankieren
Werden Sie Mitglied
Druckkunst in Beromünster
seit 1470 (zu besichtigen im
Schlossmuseum).
Wählen Sie hier Ihre Mitgliedskategorie
• Einzelmitglied: pro Jahr Fr. 60.–
Auch wir engagieren uns noch
heute:
• Jugendliche unter 18 oder in Ausbildung (bis 25 Jahre): • Erfüllte Vereinbarung VOC-Reduktion in der Druck­
industrie
• Wir bilden Lehrlinge aus
• Familienmitglied: pro Jahr Fr. 80.–
• Senior/in sowie IV-Rentner/in: pro Jahr Fr. 50.–
pro Jahr Fr. 25.–
• Mitglied auf Lebenszeit: (einmalig) Fr. 1800.–
• Kollektivmitglied: pro Jahr Fr. 300.–
• Club 500: pro Jahr Fr. 500.– (für Landkäufe im Kanton Luzern)
Herr Frau
• Moderne Druckerei und
Verlag mit professionellem
Vollservice von A bis Z
Familie
Name:
Vorname:
Adresse:
PLZ / Ort:
Jahrgang: Unterschrift:
Wir schenken Ihnen als Neumitglied den Pro-Natura- «KeyRefinder» im Wert von Fr. 30.–. Sie erhalten diesen
zusammen mit dem «Pro Natura Magazin» und einem Einzahlungsschein für den Mitgliederbeitrag zugesandt.
Wallimann Druck und Verlag AG
Aargauerstrasse 12
6215 Beromünster
Telefon: 041 932 40 50
Fax: 041 932 40 55
E-Mail: [email protected]
www.wallimann.ch