Universitätskommunikation: Uni aktuell

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Universitätskommunikation: Uni aktuell
Universitätskommunikation
Uni aktuell
FORSCHUNG
Strom der Zukunft „wächst“ auf Bäumen
Gedruckte Solarzellen: Professur Printmedientechnik präsentiert deutsch-indische Forschungsergebnisse in Form eines Solarbaumes auf der Hannover
Messe - Bundesforschungsministerin besuchte Messestand
Die Professur Printmedientechnik der Technischen Universität Chemnitz präsentiert vom 13. bis 17. April 2015 Ergebnisse des deutschindischen Forschungsprojektes „Flexible printed integrated disposable electronics“, kurz „FLEXIPRIDE“, auf dem Gemeinschaftsstand des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) auf der Hannover Messe. Im Rahmen der neuen Hightech-Strategie des BMBF wurde
das Projekt für die Teilnahme am Gemeinschaftsstand (Halle 2, Stand B22) ausgewählt, der unter dem Motto „Von der Idee zur Innovation“
steht.
Im Projekt „FLEXIPRIDE“ wurde ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Solarzellen günstig, schnell und in großer Menge mit Hilfe eines
Massendruckverfahrens herstellen lassen. Die flexiblen Papiersolarzellen können zum Beispiel in Schwellenländern eingesetzt werden, um in
ländlichen Gebieten eine Stromversorgung zu ermöglichen. Beispielhaft demonstriert dies der Solarbaum, der mit einer neuen Generation der
Papiersolarzellen ausgestattet wurde und nun mehr Leistung erbringt. „Mit der von circa 500 `Blättern´ erzeugten Energie lässt sich ein E-PaperDisplay betreiben. Auch Smartphones können am Solarbaum aufgeladen werden“, erklärt Prof. Dr. Arved Hübler, Inhaber der Professur
Printmedientechnik.
Das Projekt wird vom Indo-German Science & Technology Centre (IGSTC) noch bis Ende Juli 2015 gefördert. Bei der Umsetzung war neben
der Professur Printmedientechnik auf deutscher Seite noch das Unternehmen Chromasens GmbH (Konstanz) beteiligt. Auf indischer Seite
wirkten das IIT Kanpur sowie die Anil Printers Ltd. an den Forschungsarbeiten mit.
Auf ihrem Rundgang über den Messestand des BMBF informierte sich am Eröffnungstag der Hannover Messe auch die Bundesministerin für
Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka, über die Forschungsarbeit der Printmedientechniker der TU Chemnitz und ließ sich von Prof.
Hübler den Aufbau und die Funktionsweise gedruckter Solarzellen erklären.
Weitere Informationen: http://www.pppv.de
Kontakt: Tino Zillger, Projektleiter FLEXIPRIDE, Telefon 0371 531-35646, E-Mail [email protected]
(Autoren: Conny Schuhmann, Mario Steinebach)
Katharina Thehos
13.04.2015
© 2015 Technische Universität Chemnitz
https://www.tu-chemnitz.de/uk/pressestelle/aktuell/2/6535
Universitätskommunikation, 20. April 2015
Bystrik Trnovec vermisst die Eigenschaften der
gedruckten Solarzellen an einem
Tastspitzenmessplatz des Instituts für Print- und
Medientechnik. Foto: Jürgen Lösel