brennessel magazin Januar 2006

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brennessel magazin Januar 2006
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12. Jahrgang 01/2006 • www.brennessel.com
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für die Region
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Wohin mit den Weihnachtsund Silvesterabfällen?
Gut getrennt ist halb verwertet. Alle Verpackungen, wie
Papier, Karton, Folien, Styropor, Glas, Dosen, usw. sowie
Lametta, das man im nächsten Jahr nicht mehr wiederverwenden möchte, gehören auf den Wertstoffhof.
Organische Küchenabfälle, Essensreste, benutzte Papierservietten, Schalen von Zitrusfrüchten, Tee- und
Kaffeefiltersatz landen in der Biotonne oder auf dem heimischen Komposthaufen.
Nur Reste, die nicht wiederverwertet werden können
(z. B. Schleifen, Kerzenreste, Steckschwämme,
Weihnachtsbaumbeleuchtung) gehören in die Restmüll-Tonne. Aber Vorsicht, nicht überfüllen! Nur soweit, dass sich der
Deckel noch schließen lässt. Auch wer einstampft, riskiert, dass
das Müllgefäß bei der nächsten Entleerung nicht oder nur unvollständig entleert werden kann. Was also tun, wenn trotz aller Trennbemühungen ausnahmsweise mal mehr Restmüll
anfällt, was in der Restmüll-Tonne Platz hat?
Für solche Fälle gibt es den Restmüll-Sack. Erhältlich ist er bei
allen Stadt- und Gemeindeverwaltungen, bei jeder Sperrmüllannahme, bei der Kreiskasse im Landratsamt sowie bei den
Landkreisbetrieben. Diese mit Restmüll befüllten Säcke werden dann bei der nächsten turnusmäßigen Leerung der Restmülltonne neben das Abfallgefäß gestellt.
Abdekorierte Christbäume
können wie jedes Jahr kostenlos auf jedem Wertstoffhof abgegeben werden.
Christbäume können in der Zeit vom 02.01. bis 04.02.2006
wie jedes Jahr kostenlos auf jedem Wertstoffhof zu den regulären Öffnungszeiten abgegeben werden. Die Christbäume
müssen vollständig abdekoriert sein (ohne Reste von Lametta,
Kugeln, etc.). Sie können Ihren Baum auch zerkleinern und
anschließend kompostieren. Eine weitere Möglichkeit ist die
Verbrennung des Baumes, z. B. im Kachelofen. Dazu muss
man allerdings das Holz lange genug trocknen lassen.
landkreisbetriebe
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Editorial
Thema des Monats
Think positive!
Das Jahr 2005 ist wieder mal
viel zu schnell vergangen. Sehr
viel hat sich ereignet - in der Welt
und in der Region. Wir haben
erneut mit erheblichem Zeitaufwand unseren beliebten Jahresrückblick für Sie recherchiert.
Fast schien es, als gäbe es nur
Negatives zu berichten: verheerende Naturkatastrophen, Kriege, Klimaerwärmung, Hochwasser, Arbeitslosigkeit, Wahldebakel.... Man könnte die Liste
ohne Weiteres fortsetzen.
Aber birgt jede Katastrophe, jedes Problem nicht auch etwas
Positives und neue Chancen?
Die Tsunami-Katastrophe ließ
die Welt zusammenwachsen,
zeigte die „gute Seite“ der Menschen, die so viel wie noch nie
spendeten.
Pakistan und Indien nähern sich
nach jahrelangen kriegerischen
Auseinandersetzungen durch
das Erdbeben in Kaschmir wieder an. Hurrikan „Katharina“ und
weitere Wirbelstürme sensibilisieren die amerikanische Bevölkerung für den arg vernachlässigten Umweltschutz. Die Anzahl
der weltweiten Kriege sank von
63 (1993) auf 39 (2005).
Die Hochwasser-Katastrophen
zeigen uns, dass sich die Natur
nicht ungestraft von uns vergewaltigen lässt und ihren Platz
zurückfordert.
Das Wahldebakel hat uns neben
der ersten Bundeskanzlerin eine
Große Koalition gebracht, welche nun die einmalige Chance
hat, die Probleme unseres Landes gemeinsam zu lösen.
Mag vieles noch so negativ erscheinen – man findet sicher
auch etwas Positives daran.
Manchmal muss man nur den
Blickwinkel ändern.... Versuchen Sie es im neuen Jahr 2006!
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Region
Rückblick 2005
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Neue Gesetze
Neuregelungen 2006
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Langenmosen
Gemeindepräsentation
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Klutur
Kultur & Veranstaltungen
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Fasching
Fasching in der Region
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Horoskop...................S. 21
Fehlersuchspiel......S.21
Computer...................S. 22
Internetverzeichnis.....S. 23
Termine......................S. 24
Rezept/Witze...........S.26
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brennessel monatsmagazin 1/2006
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brennessel Jahresrückblick
Emotionen im Jahr 2005
Das hat uns im vergangenen Jahr......
... erschüttert
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brennessel monatsmagazin 1/2006
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° Tsunami-Katastrophe: Die
riesige, von einem Seebeben
ausgelöste Monsterwelle in
Südasien kostete über
220.000 Menschen das Leben. Auch über 500 Deutsche,
die ihren Weihnachtsurlaub
dort verbrachten, starben. Erschütternde TV-Bilder brachten die Naturkatastrophe bis
ins eigene Wohnzimmer und
setzten eine beispiellose,
weltweite Hilfsaktion in Gang.
Allein die Bundesbürger
spendeten 500 Mio Euro, die
Bundesregierung legte ebenso viel drauf.
° Blutiger Terrorangriff in
London: Kaum einen Tag nach dem Riesenjubel über Olympia
2012 in London herrschte großes Entsetzen in der Metropole. Bei
fast zeitgleichen Bombenexplosionen in 3 U-Bahn-Zügen und 1
Doppeldeckerbus kamen 37 Menschen ums Leben, über 700
wurden verletzt. Eine Untergruppe des islamistischen Terrornetzwerkes El Kaida bekannte sich zu den Anschlägen und kündigte weitere Attentate in Europa an.
brennessel Jahresrückblick
° Verheerendes Erdbeben in Kaschmir: Das im Himalaja gelegene Kaschmir ist bekannt für seine landschaftliche Schönheit,
vor allem aber wegen des politischen Konflikts zwischen Indien
und Pakistan. Ein schweres Erdbeben im pakistanischen Teil
fordert 90.000 Tote. 3 Mio Menschen werden in der schlecht zugänglichen Region obdachlos, müssen bei nächtlichen Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt im Freien hausen. Der Winter steht aber erst vor der Tür. Dann wird es noch viel mehr Tote
geben!
... geschockt:
° Auschwitz, die Hölle auf Erden: Zum 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz haben der Bayerische
Landtag und der Bundestag der Opfer des Nationalsozialsmus’
gedacht. Auschwitz bedeutet ein unfassbares Grauen, den totalen Zusammenbruch der menschlichen Zivilisation, der bis heute
jedem, der sich damit beschäftigt, das Blut in den Adern gefrieren
lässt: Auschwitz war die Todesfabrik, wo in perfekter Organisation
Menschen in industriell geregeltem Ablauf umgebracht wurden:
Sie starben durch Hunger, Gift und sadistischen medizinischen
Experimenten, wurden tot geprügelt und erschossen, kamen zu
Hunderttausenden in den Gaskammern um. Der Tod von fast 1 ½
Mio Menschen in Auschwitz soll uns immer eine Warnung davor
sein, dass Unmenschlichkeit in jedem von uns wieder hervorbrechen kann, sobald Respekt vor Andersdenkenden, Toleranz und
gleiche Rechte aufgegeben und Ausgrenzung und Verfolgung
akzeptiert werden.
° 5,2 Millionen ohne Job: Die Massenarbeitslosigkeit in Deutschland nimmt immer dramatischere Ausmaße an. 5,2 Mio Erwerbslose im März 2005 bedeuten Nachkriegsrekord! Der erneut kräftige Anstieg der Arbeitslosenzahl ist jedoch vor allem auf statistische Einflüsse zurückzuführen, denn seit Januar 2005 werden
auch erwerbsfähige Sozialhilfe-Empfänger in den Arbeitslosenlisten geführt. Ohne Hartz-IV-Reform läge die Zahl bei 4,85 Mio.
Immer noch viel zu viel, weshalb Wirtschaftsforscher und Oppositionspolitiker neue Reformen fordern.
... bewegt
° Ergreifender Abschied:
Zehntausende verharren,
knien nieder auf den Straßen
der Krakauer Innenstadt,
senken die Köpfe und beten
einen Rosenkranz für Papst
Johannes Paul II., der nach
langer schwerer Krankheit im
Sterben liegt. Die Anteilnahme
der Polen ist Ausdruck der tief
empfundenen Liebe und
Dankbarkeit für „ihren“ Papst,
der ihnen die Freiheit lehrte
und durch seine Verdienste
um den friedlichen demokratischen Umbruch in Mittelund Osteuropa auch mit zur
Wiedervereinigung Deutschlands und zur Überwindung
der Teilung Europas beitrug.
200 Staatsgäste aus 138 Ländern und 300.000 Pilger erweisen
Papst Johannes Paul II auf dem Petersplatz in Rom die letzte
Ehre. Mehr als 1 Mio Menschen, die dort keinen Platz mehr finden,
verfolgen auf Großleinwänden rund um den Vatikan, Milliarden an
den Fernsehschirmen die Totenmesse für den Pontifex.
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brennessel monatsmagazin 1/2006
brennessel Jahresrückblick
26 Jahre lang hatte er die Geschicke der katholischen Kirche
bestimmt. Er war ein Papst zum Anfassen, beliebt bei Alt und
Jung, beeindruckte als unermüdlicher Friedensverfechter, Streiter für Menschenrechte und die Armen der Welt, war hoch geachtet als Schuldbekenner, der die Juden um Vergebung für früheres
schmähliches Kirchenverhalten gebeten hatte und so die katholisch-jüdische Aussöhnung herbeiführte. Er gestand mutig die
Irrtümer und Fehler der katholischen Kirche über Jahrhunderte
hinweg ein, imponierte mit seiner Toleranz gegenüber Andersgläubigen, erst recht nach dem 11. Sept. 2001, schockte aber
auch als unnachgiebiger Verfechter christlicher Moraltradition bei
Themen wie außereheliche Sexualität, Homosexualität oder
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... begeistert
° „Viva Papa!“: Weißer Rauch
steigt am 19. April um 17.42 Uhr
über der Sixtina auf und signalisiert allen: Ein neuer Papst ist
gewählt. Viele Römer eilen zum
Petersplatz und wollen ihn sehen:
Es ist ein Deutscher, ein Bayer –
es ist Kardinal Joseph Ratzinger,
nun Papst Benedikt XVI., kirchliches Oberhaupt von 1,1 Mrd. Katholiken! Unsere große Freude
darüber, dass 60 Jahre nach
Krieg und Holocaust so viel Normalität eingekehrt ist, dass ein
Deutscher Papst werden konnte und darüber, dass bei der Amtseinführung ihm 350.000 Pilger auf dem Petersplatz begeistert
zujubeln, drückt die Bild-Zeitung in drei Worten aus: „Wir sind
Papst“ und so fühlen wir uns auch.
... beschäftigt
° Studiengebühren: Das Bundesverfassungsgericht hat den Weg
zur Einführung von Studiengebühren frei gemacht. Während die
meisten Universitäten den Richterspruch begrüßten, war es für
Sozialdemokraten und Studenten ein „sozialpolitisches Desaster“.
Sind die ins Auge gefassten rund 500 Euro Studiengebühren pro
Semester wirklich ein finanzielles Problem für die Studierenden
oder ist es nur vorsorglicher Protest, denn wer ist schon begeistert, wenn es an den eigenen Geldbeutel geht?
° Terri Schiavo gestorben: Nach 13 Tagen ohne Wasser und
Nahrung ist die prominenteste amerikanische Komapatienten
gestorben.15 Jahre lang lag sie im Wachkoma. Ihr Mann hatte die
Entfernung der Magensonde in einem jahrelangen Rechtsstreit
gegen Schiavos Eltern durchgesetzt und dadurch weltweit eine
erregte und heiße Diskussion um passive und aktive Sterbehilfe
angestoßen.
... entsetzt
° Ekelfleisch-Skandal: Und es nimmt kein Ende! Immer wieder
werden neue Fälle entdeckt. Umdeklarierte und an Lebensmittelproduzenten gelieferte Schlachtabfälle, die nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt sind (Schlachtkörperteile, Geflügelreste,
Schweineschwarten und Knochen) und nur für Hunde-/Katzenfutter, Knochenmehl-Dünger oder zu Biogas weiterverarbeitet
werden dürfen. Abgelaufenes, nicht mehr essbares Fleisch, das
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brennessel monatsmagazin 1/2006
brennessel Jahresrückblick
mit neuem Haltbarkeitsdatum
versehen in den Regalen von Supermärkten landet oder weiterverarbeitet wurde z.B. zu Döner.
Pfui Teifi, da kann’s einem scho
grausen! Da bleiben nur die Alternativen: Vegetarier werden
oder nur noch beim Metzger des
Vertrauens kaufen. Auch wenn es dort ein bisschen mehr kostet!
... amüsiert
England kippte im November die Sperrstunde um 23 Uhr. Die
Regierung will das Gesetz als Waffe gegen den unbestreitbaren
Alkoholmissbrauch im Land des „Sturztrunkes“ einsetzen. Gegner fürchten jedoch Anarchie in den Stadtzentren und den endgültigen Zusammenbruch von Recht und Ordnung! Ob das bisher
übliche schnelle Wettsaufen durch längere Schankzeiten nun wirklich in eine neue Trinkkultur inklusive vornehmes Nippen am Gläschen Rotwein münden wird, muss erst noch abgewartet werden.
Cheers!
... geärgert
° Regierungswechsel: Sturz der rot-grünen Koalition in Schleswig-Holstein im März, historischer Machtwechsel in NordrheinWestfalen im Mai, wo die SPD ihr schlechtestes Ergebnis seit
mehr als 50 Jahren erzielt. Nach dem Scheitern der letzten rotgrünen Regierung in einem Bundesland will Kanzler Schröder
Neuwahlen im Herbst 2005 und stellt die Vertrauensfrage. Der
Wahlkampf beginnt. In den Umfragen liegt die CDU-CSU weit vor
der SPD. Doch von den geplanten Zumutungen wie Reduzierung
der Sonn- und Feiertagszuschläge, MWSt-Erhöhung, Streichung
der Pendlerpauschale usw. wollen die Wähler nichts wissen. Lieber glauben sie den unerfüllbaren Versprechungen anderer Parteien, wie z.B. der neuen Linkspartei mit Gysi und Lafontaine.
Außerdem haben sie vom Steuerexperten Kirchhoff Angst, der mit
seinen Visionen im Wahlkampf zum Klumpfuß für Merkel wird. Es
läuft nicht alles so, wie sie sich es vorstellt. Schröder legt hingegen einen furiosen Wahlkampf hin. Die Umfragewerte der SPD
steigen erheblich.
22. Nov. 2005 mit 397 von 612 Stimmen zur Regierungschefin
gewählt. Bis zuletzt wurde sie von den meisten unterschätzt. Doch
sie behauptete sich im Haifischbecken der Spitzenpolitik, zeigte
starken Durchsetzungswillen, forderte Bundeskanzler Gerhard
Schröder selbstbewusst heraus und behielt im Koalitionspoker
die Nerven. Mit ihr an der Spitze der Großen Koalition wollen Union und SPD die Reformen im Land vorantreiben. Trauten ihr bei
Amtsantritt nur wenige eine erfolgreiche Arbeit zu, bewerteten gut
zwei Wochen später schon 72 % der Bundesbürger im ZDFPolitbarometer ihre Arbeit als gut, 87 % Zustimmung erhielt sie
dabei von CDU-Wählern und von den Grünen immerhin noch 68
%. Riesenlob auch von internationaler Seite für sie als „Retterin
des EU-Gipfels“ in Brüssel und für ihr Verhandlungsgeschick.
Die Wahl endet knapp. Weder für rot-grün, noch für schwarz-gelb
reicht es. 0,8 Prozent liegt die Union vor der SPD, doch Schröder
beharrt auf seinen Machtanspruch auf das Kanzleramt, lacht
Merkel am Wahlabend aus, rastet aus. Als stärkste Partei muss
sie eine regierungsfähige Koalition bilden, da die FDP nicht mit
den Grünen und der SPD zusammen will, ein Zusammengehen
mit den Linken schloss Schröder während des Wahlkampfes aus.
Schwarz-gelb-grüne Jamaika-Koalition? Große Koalition mit Kanzler-Job-Sharing zwischen Schröder und Merkel? Mit ihm nicht!
Das rabiate Auftreten des Bundeskanzlers bringt ihr größtmögliche Solidarität der eigenen Leute. Sie halten an ihr als Kanzlerin
fest. Schröder kapiert endlich und gibt seinen „gefühlten“ Machtanspruch auf. Erst werden in den Koalitionsverhandlungen Posten verteilt, dann geht es um die Sache. Deutschland wartet darauf, denn seit 6 Monaten wird es im Grunde nicht mehr regiert!
... gefreut
... Happy End für Angie: Gut zwei Monate nach der Bundestagswahl hat Deutschland wieder eine Regierung und erstmals sogar eine Bundeskanzlerin. CDU-Chefin Angela Merkel wurde am
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brennessel monatsmagazin 1/2006
brennessel Jahresrückblick
° Erfolgsstory Lkw-Maut: Ziemlich viel schief gelaufen war bei
der Einführung des automatischen Maut-Abbuchungsverfahrens
der Toll Collect Anfang 2005. Inzwischen hat es sich zu einem
Erfolgsmodell entwickelt, das im ersten Jahr 2,85 Mrd Euro Einnahmen in die leeren Staatskassen fließen ließ. Nun soll das
Mautsystem zum Exportschlager werden. Großbritannien, USA,
China und Ungarn zeigen bereits Interesse.
° Dresdner Frauenkirche wieder aufgebaut: 60 Jahre nach der
Zerstörung im 2. Weltkrieg erstrahlt das aus den Trümmern errichtete Gotteshaus nun in neuem Glanz. Möglich gemacht hat
dies eine Bürgerinitiative, die nach der Wende weltweit mehr als
100 Mio • Spenden sammelte. Die in 12 Jahren erbaute Frauenkirche gilt als Werk der Versöhnung und Mahnung zum Frieden,
denn auch die einstigen Kriegsgegner unterstützten den Wiederaufbau der Kirche.
... empört
° Ministerpräsident Stoiber: Mit seinen deftigen Äußerungen im
Wahlkampf über „frustrierte Ostdeutsche, die nicht über den Kanzler und Deutschlands Zukunft bestimmen dürfen“ und „dass es
nicht überall so kluge Bevölkerungsteile wie in Bayern gäbe“ löste der CSU-Chef eine Welle der Empörung aus. Selbst Parteifreunde gingen auf Distanz zu ihm. Sein verbaler Tiefschlag schadete Kanzlerkandidatin Merkel
ebenso, wie das Hinauszögern
seiner Entscheidung, ob er im
Falle des Wahlsieges mit nach
Berlin kommen würde oder nicht.
Die Wahl wurde knapp gewonnen. Wir Bayern schwellten
schon stolz die Brust: Unser Edi
als Superminister in der Bundesregierung, als Retter der
Nation würde den Dampfer
Deutschland bestimmt wieder in
Fahrt bringen, so wie daheim
das Bayernland. Davon waren
wir alle überzeugt. Er selbst anscheinend nicht, denn wie sonst
ist sein Verzicht auf den angebotenen Ministerposten zu erklären? Nur weil Müntefering nicht mehr Parteivorsitzender der SPD
ist? Das kann glauben wer will! Jetzt sind viele Bayern ziemlich
enttäuscht.
° Schröders Pipeline-Job: Ex-Bundeskanzler gerät zunehmend
wegen seines Wechsels an die Spitze der deutsch-russischen
Gaspipeline-Gesellschaft unter Beschuss. Opposition und Experten forderten ihn zum Verzicht auf den Aufsichtsratsposten auf,
weil er dadurch evtl. persönlichen Nutzen aus seinen eigenen
politischen Entscheidungen ziehe könne. Schröder wies die VorÖffnungszeiten:
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brennessel monatsmagazin 1/2006
würfe als Unsinn zurück und bezeichnete Äußerungen über ein
angeblich hohes Gehalt als Spekulation. Für ihn sei es Ehrensache, an dem Projekt mitzuwirken.
Auch wenn Schröder inzwischen
als Privatmann handelt und sogar aktive Politiker Aufsichtsräte
in großen Unternehmen sein
dürfen – ein bisserl stinkt die
Sache schon. Politiker fordern nun einen Ehrenkodex für ehemalige Regierungsmitglieder. Übrigens: Sitz der Gaspipeline-Gesellschaft ist das Steuerparadies Zug in der Schweiz!
° Saddam streitet Schuld ab: 2 ½ Jahre nach seinem Sturz begann der erste Prozess gegen den irakischen Ex-Diktator Saddam
Hussein. Er und seine 7 Mitangeklagten fühlen sich nicht schuldig an dem ihnen vorgeworfenen Massaker in dem schiitischen
Dorf Dudschail, bei dem 143 Menschen getötet worden waren.
Hussein wird noch weiterer Vergehen beschuldigt, u.a. ein Giftgasangriff auf die kurdische Stadt Halabdscha, bei dem 5000 Menschen ums Leben kamen, ebenso ein Massenmord mit 180.000
Toten im Rahmen einer sog. „Ungezieferbekämpfung“, Massenmord an Schiiten usw. Der Prozess wurde auf 2006 vertagt.
... überrascht
° Hochwasser von den Alpen bis zur Donau: Noch gut in Erinnerung ist die Oderflut 1997 (330 Mio Euro Schaden in Deutschland)
und das Elbhochwasser 2002 (15 Mrd. Euro Schaden). Sechs
Jahre ist das letzte „Jahrhundert-Hochwasser“ in Bayern her. Was
keiner zu denken wagte, ist im August eingetroffen: Nach extremen Regenfällen sind im Allgäu die Rekordmarken des
Pfingsthochwassers 1999 übertroffen worden. Weite Teile von
Oberbayern und Schwaben versinken in den Hochwasserfluten.
In etlichen Städten wird Katastrophenalarm ausgelöst. Das LechHochwasser hat die neue Autobahn-Lechbrücke bei Augsburg
unterspült. Sie droht einzustürzen. Der Aufstau würde halb Augsburg unter Wasser setzen und zusätzlich die alte Brücke in Gefahr
bringen.
° Hurrikan Kathrina: „Die Szenen
gleichen einem ApokalypseFilm“, berichtete ein Reporter aus
New Orleans/USA. Mit voller
Wucht saust Hurrikan Kathrina
über New Orleans hinweg und
überflutet es. Angesichts der
schleppenden Hilfsaktionen
kommt Unmut auf, denn die Bedingungen sind katastrophal, die
Situation völlig außer Kontrolle:
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Bewaffnete Banden plündern die Geschäfte. Auf den Straßen gibt
es brutale Kämpfe um Plätze in den Rettungsbooten und in den
wenigen vorhandenen Bussen, welche die Einwohner wegbringen sollen. 25.000 Menschen warten im Footballstadion Superdome darauf, abgeholt zu werden. Es gibt seit Tagen weder Strom,
noch Toiletten, sauberes Wasser ist Mangelware. Viele Menschen
sind wütend: Eine Nation, die zum Mond fliegen kann, versagt
kläglich bei der Hilfe für die eigenen Leute! Bis zu 60.000 Menschen sind in New Orleans eingeschlossen. Fachleute vergleichen die Situation mit den Zuständen nach dem Tsunami Ende
2004 in Südostasien.
° Frankreich in Flammen: In den Pariser Vorstädten randalieren
vermummte Kids und Jugendliche im Kapuzenshirt, zünden Autos, Teppichmärkte, Holzlager, Sporthallen und Kirchen an, werfen Molotow-Cocktails auf Supermärkte und Restaurants. Die Krawalle breiten sich auf weitere Teile des Landes aus. In 40 Städten
verhängen die Bürgermeister die Ausgangssperre. 2800 Randalierer werden festgenommen. Fazit des 2-wöchigen Aufstands: In
300 Orten wurden fast 9.000 Fahrzeuge verbrannt, Schulen zerstört. Der wirtschaftliche Schaden wird auf über 240 Mio Euro
beziffert. Grund für die Ausschreitungen ist nicht ein islamischer
Glaubenskrieg, sondern Lust auf Gewalt aufgrund fehlender Perspektiven: Seit 30 Jahren warten die Menschen in den „Armenund Ausländervierteln“ der großen Städte vergeblich auf die versprochenen besseren Lebenschancen.
Die Welt nahm 2005
Abschied von:
° Rudolph Moshammer (64): Rund 15.000 „Mosi“-Bewunderer
begleiteten den exzentrischen Promi-Schneider und Paradiesvogel der Münchner Schickeria auf seiner Abschiedsreise. Doch es
waren eher die „kleinen Leute“, die den Wohltäter der Obdachlosen und „charmanten Spinner“ mit der schwarzen Beton-Hochfrisur samt Hündchen Daisy liebten. Der Iraker Herisch A. hatte
den homosexuellen Moshammer im Streit um den versprochenen Liebeslohn erdrosselt.
° Arthur Miller (89): Der Dramatiker und Schriftsteller wollte mit
seinen sozialkritischen Stücken die Menschen etwas zivilisierter
machen. „Der Tod des Handlungsreisenden“ oder seine „Hexenjagd“ wurden Bühnenhits und Klassiker. Richtig berühmt wurde
er durch seine Ehe mit Sex-Symbol Marilyn Monroe.
malige Hollywood-Diva Grace Kelly, kam 1982 bei einem Autounfall ums Leben. Seine Nachfolge übernahm Prinz Albert.
° Maria Schell (79): Das „Seelchen“ war Mittelpunkt in vielen
Schnulzen der 50er Jahre. Ihr Bruder Maximilian hat ihr mit dem
Film „Meine Schwester Maria“ ein wunderbar-anrührendes Denkmal gesetzt, als sie schon krank und verschuldet auf einer Alm
ihren Lebensabend verbrachte.
° Max Schmeling (99): Deutschland trauerte im Februar um seine Box-Legende Max Schmeling. Er war der einzige deutsche
Schwergewichts-Weltmeister aller Klassen. Seine weltweite Berühmtheit verdankte er dem ersten von zwei Kämpfen gegen den
als unschlagbar geltenden Joe Luis, den er in der 12. Runde
durch k.o. bezwang. Seinen legendären Ruf verdiente sich
Schmeling durch seinen bescheidenen Lebensstil, sein soziales Engagement und sein „Fair Play“ in allen Bereichen.
° Harald Juhnke (75): Für den äußerst populären Berliner Volksschauspieler und Deutschlands größtem Entertainer Harald
Juhnke fiel im April der letzte Vorhang. Trotz seiner Alkoholsucht
und seiner längeren Demenzerkrankung hielten seine Fans ihm
die Treue.
° Ephraim Kishon (80): Der wohl erfolgreichste Satiriker der Gegenwart erlag einem Herzanfall. Der für seinen selbstironischen
Humor bekannte Autor schrieb über 50 Bücher, die in 37 Sprachen übersetzt wurden und eine Auflage von 43 Mio erreichten,
davon 32 Mio in deutsch.
° Simon Wiesenthal (96): Seine gesamte Familie wurde im
Holocaust unter Hitler ermordet; er selbst überlebte wie durch ein
Wunder. 60 Jahre lang hat er unermüdlich nach nationalsozialistischen Großverbrechern gefahndet. 1000 Nazi-Schergen enttarnte er und brachte sie vor Gericht, auch den SS-Schreibtischtäter Adolf Eichmann.
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° Rainier III. von Monaco (81): Bis zu seinem Tod regierte der
Fürst den Zwergenstaat an der Cote d’Azur. Geldadel, Jetsetter
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brennessel rückblick regional
° Jagdgeschwader 74 „Mölders“: Der Neuburger Luftwaffenverband darf seinen Traditionsnamen nicht mehr tragen, da die
Rolle von Oberst Werner Mölders bei der „Legion Condor“ im
Spanischen Bürgerkrieg politisch umstritten ist. Eine heiße Diskussion um den Namensentzug schließt sich an.
° Bibbern im März: Mit -24 °C war es der kälteste 1. März seit 40
Jahren in Neuburg! Die Nacht zum 3. März war sogar die kälteste
in ganz Deutschland. Während man in anderen Jahren sonst
schon die ersten Pflänzchen ins Frühbeet setzen konnte, war der
Boden noch tief gefroren und mit Schnee bedeckt.
° Schülerdemo: Nach einer spontanen Demonstration von 400
Schülern der Paul-Winter-Realschule revidierte der Kreistag seine Entscheidung, den Neubau der Paul-Winter-Realschule hinauszuschieben. Aufgrund der Einführung der 6-stufigen Realschule und den dadurch erheblich gestiegenen Schülerzahlen ist dieser notwendig geworden. Nun sollen alle drei Schulprojekte
gleichzeitig vorangetrieben werden. Für die Realschule SOB und
die Wirtschafts-/Fachoberschule in ND wurden im Haushalt je
500.000 Euro eingeplant, für die Paul-Winter-Realschule in ND 1
Mio Euro. Damit steigen die Schulden des Kreises um 2 Mio Euro
auf 20,45 Mio an. Für 2007 wurden bereits 33,6 Mio Euro Schulden prognostiziert!!!
° Stadtmuseum eröffnet: Fast 20 Jahre nach Schließung des
früheren Stadtmuseums konnte im April dank des großen Engagements des Historischen Vereins das neue – gefüllt mit kostba-
müssen. Schauen auch Sie mal vorbei. Winteröffnungszeiten: DiSo 10-16 Uhr. Private Führungen können unter Tel. 08431/55240
gebucht werden.
° Himmlischer Beistand bei Flugzeugunglück: Für die Eschlinger
und Illdorfer ist es wie ein Wunder. Ein paar Sekunden früher oder
später und ein spanischer Pilot wäre mit seinem Kampfflugzeug
in eines der Dörfer gestürzt. Er war nur wenige Minuten zuvor vom
Neuburger Militärflugplatz zu einer Übung gestartet. Die Mirage
hatte sich knapp 500 m von Eschling entfernt so tief in den Boden
gebohrt, dass nur noch ein Stück vom Rumpf heraus sah. Der
Pilot konnte sich noch rechtzeitig mit dem Schleudersitz retten.
° „F10“: Hinter dieser Formel versteckt sich ein vom Landkreis
gegründetes und von der Uni Eichstätt begleitetes Institut, das im
Bereich „Erneuerbare Energien“ und „Energieeinsparung forschen
und mit neuen Ideen die heimische Wirtschaft später fördern soll.
Sonnenkönig im Spargelland: Zu zwei Freiheitsstrafen auf Bewährung über neun und zwölf Monate wurde Schrobenshausens
suspendierter Bürgermeister Josef Plöckl allein für die „leichteren Fälle“ der Untreue vom Landgericht Ingolstadt verurteilt. Der
wesentlichste Fall - die Stundung der Erschließungskosten von
mehr als 100.000 Mark zu Gunsten eines später in Konkurs gegangenen Augsburger Bauträgers – wird in einem anderen
Prozess verhandelt. „Er wollte wieder mal was Gutes tun und sich
feiern lassen. Das sei ein Plöcklsches Verhaltensmuster, auf das
man sehr oft gestoßen sei“, so Richter Paul Weingartner. Dabei
habe er sich nicht um Recht und Gesetz geschert, sondern sei
vorgegangen wie in einer Bananenrepublik, respektive Spargelrepublik. Plöckl hat Revision gegen das Urteil eingelegt.
Rückblick regional
ren Erinnerungsstücken der Neuburger Geschichte - im
Weveldhaus (Altstadt) eröffnet werden. In der „Black Box“ im Keller erfreut das papp&klapp-Theater mit seinen Aufführungen immer wieder die Besucher.
° Verurteilung im „Hundefutter-Prozess“: Er gilt als einer der
spektakulärsten Fälle in der Nachkriegsgeschichte der bayerischen Justiz: Der Heinrichsheimer Landwirt Rudolf R. wurde von
seiner Familie erschlagen, zerstückelt und an Hunde und Schweine verfüttert, ist sich das Gericht sicher. Es gab keine Beweise,
aber eine erdrückende Indizienlage reichten dem Landgericht Ingolstadt für die Verurteilung: Jeweils 8 ½ Jahre Haft für die beiden
Haupttäter „Matze“ E., Freund der älteren Tochter, sowie für Ehefrau Hermine R. Die beiden Töchter wurden wegen Beihilfe durch
Unterlassung zu drei bzw. dreieinhalb Jahren verurteilt. Das Gericht ließ hier Milde walten wegen des sexuellen Missbrauchs
durch den Vater. Die Verurteilten gingen in Revision.
° „Jugend forscht“: Acht Schüler des Neuburger Descartes-Gymnasiums hatten monatelang herumgetüftelt und geforscht und
durften zum Regional-Wettwerbwerb nach Augsburg. Mit ihren
„Zitronen als Stromquelle“ beeindruckten Iris und Eva Schiebel
und wurden zum Regionalsieger Physik (bis 15 Jahren) gekürt.
10
° Flämische Barockgalerie: 400 Ehrengäste, darunter hochkarätige Politiker, waren zur festlichen Eröffnung der „Staatsgalerie
Neuburg“ gekommen. Der Freistaat Bayern hatte in den vergangen 30 Jahren mehr als 26 Mio Euro in das Neuburger Schloss
investiert, allein 11 Mio davon in die Sanierung des Westflügels,
in dem die Ausstellung mit fast 150 bedeutenden Werken untergebracht ist. Die Festredner hoben immer wieder hervor, welch
exzellente Qualität auf höchstem internationalem Niveau die Galerie hat. Wer Werke flämischer Barockmalerei sehen will, wird
zukünftig neben den altehrwürdigen Sammlungen des Prado in
Madrid, der Alten Pinakothek in München und des Kunsthistorischen Museums in Wien nun auch nach Neuburg kommen
brennessel monatsmagazin 1/2006
° Erfolgsstory Landesausstellung: Nach 4 ½ Monaten ging
Mitte Oktober die Bayerische Landesausstellung „Von Kaisers
Gnaden – 500 Jahre Pfalz Neuburg“ zu Ende. Ein außergewöhnliches Konzept, eine engagierte, ideenreiche Umsetzung, hochkarätige Exponate aus bekannten Museen, inszeniert an authentischer Stätte, nämlich im Residenzschloss des Pfalzgrafen
Ottheinrich, lockten 117.472 Besucher in die Ausstellung über die
Entstehungs- und Blütezeit der Neuburger Fürstengeschichte.
° Kulturpreis 2005: Als „hervorragenden Boschafter des kulturellen Erbes unserer Stadt“ würdigte OB Dr. Bernhrad Gmehling den
Neuburger Verkehrsverein (Organisation Schlossfest und Christkindlmarkt, Stadtführergruppe, Historienspiel Ottheinrich etc.).
Vorsitzender Friedhelm Lahn und sein langjähriger Vorgänger
Rudi Niessner nahmen den Kulturpreis 2005 entgegen.
° Europaweites Vorzeigeprojekt in ND: Das größte zusammenhängende Auwaldgebiet an der bayerischen Donau zwischen den
Staustufen Bergheim bei ND und Ingolstadt umfasst 2100 Hektar
und soll zukünftig regelmäßig und gezielt geflutet werden, um
wieder eine intakte Auenlandschaft herzustellen und um einen
natürlichen Hochwasserschutz zu gewähren. Durch die
Renaturierung sollen 100 Mio Kubikmeter zusätzlicher Rückhalteraum aktiviert werden. Der Freistaat Bayern unterstützt das Programm mit 12 Mio Euro. Der Landkreis ND-SOB und die Uni
Eichstätt wollen ein Aueninstitut errichten, welches das Projekt
wissenschaftlich begleitet. Mit den Erkenntnissen daraus soll
Neuburg zu einem europaweiten Wissens- und Datendrehpunkt
für die Auenentwicklung werden.
° Bischof Mixa: „Sehr gerne habe ich den bischöflichen Dienst in
Eichstätt geleistet“, blickte Bischof Mixa während seiner Amtseinführung zum neuen Bischof in Augsburg zurück. Vor seiner Zeit in
Eichstätt war er jahrelang als Stadtpfarrer in Schrobenhausen
tätig. Nun übernahm der allseits beliebte und auch von Papst
Benedikt XVI. geschätzte „Diener Gottes“ das zweitgrößte Bistum
in Bayern.
gesetzesänderungen 2006
B
undeskanzlerin Angela Merkel kündigte in ihrer Regierungserklärung am 30. November 2005 eine „Regierung der Taten“ an. Die nachfolgende Auflistung legt darüber ein erstes Zeugnis ab. Unmittelbar aus den Koalitionsverhandlungen
heraus wurden erste Gesetzesinitiativen zur Sanierung der öffentlichen Haushalte auf den Weg gebracht. Mit einer Vielzahl kleiner Schritte wird das politische Konzept: der Dreiklang aus Sanieren, Reformieren und Investieren umgesetzt.
Bereits zu Beginn des neuen Jahres greifen erste Maßnahmen
mit dem Ziel, die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte voranzutreiben. Die Eigenheimzulage wird wegfallen, ungerechtfertigte Steuervergünstigungen werden abgebaut und die Verlustverrechnung bei Steuersparfonds wird eingeschränkt.
Um Arbeitsuchende auch im kommenden Jahr leichter in Beschäftigung zu bringen und die Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit heraus zu ermöglichen, werden einige arbeitsmarktpolitische
Instrumente, die bis 2005 befristet sind, verlängert. Während der
Zeit der Verlängerung - zumeist zwei Jahre - werden diese Instrumente bewertet und gegebenenfalls neu ausgerichtet. Ergänzt
wird die vorliegende Zusammenstellung um die Auflistung der
von der Bundesregierung auf den Weg gebrachten Maßnahmen
zur Eindämmung missbräuchlicher Steuergestaltungen. Diese
Maßnahmen befinden sich noch im Gesetzgebungsverfahren,
sollen aber - zum überwiegenden Teil - zum 1. Januar 2006 rückwirkend in Kraft treten.
Über die genannten Neuregelungen hinaus enthält diese Zusammenstellung auch all jene Gesetze, die bereits in der 15. Legislaturperiode beschlossen wurden und zum 1. Januar 2006 in Kraft
treten. Hervorzuheben ist das neue Informationsfreiheitsgesetz,
welches allen Bürgern Zugang zu amtlichen Informationen des
Bundes eröffnet.
Mit dem neuen EU-Hygienerecht wird das gemeinschaftliche Hygiene- und Veterinärrecht zusammengefasst und die
Rückverfolgbarkeit von Lebens- und Futtermitteln „vom Stall bis
zum Teller“ in allen Produktions-, Verarbeitungs- und Vertriebsstufen verwirklicht.
Einheitliche Tarife bei der Riesterrente machen Schluss mit der
Ungleichbehandlung von Männern und Frauen. Zukünftig gilt: Bei
gleichen Beiträgen erfolgen auch die gleichen Leistungen.
Gesetzliche Neuregelungen
zum 1. Januar 2006
Im Koalitionsvertrag vereinbarte Neuregelungen und Verlängerungen von befristeten Gesetzen
• Abschaffung der Eigenheimzulage für Neufälle
• Steuerliches Sofortprogramm zur Stabilisierung der
öffentlichen Haushalte
• Beschränkung der Verlustverrechnung bei Steuersparmodellen
• Sofortmaßnahmen am Arbeitsmarkt
• Begleichung von Unterkunfts- und Heizungskosten für
ALG II-Empfänger
• Modifizierte Eckpunkteregelung für Saisonarbeitskräfte
• Haushaltsplan der Bundesagentur für Arbeit - Wegbereiter
für die Senkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung
• Längere Gültigkeit des
Verkehrswegeplanungsbeschleunigungsgesetzes
Sonstige Neuregelungen
• Bürgerinnen und Bürger erhalten Zugang zu amtlichen
Informationen der Bundesbehörden
• Offenlegung von Managergehältern
•
•
•
•
•
Fortführung der ERP-Wirtschaftsförderung
Neue Fälligkeitstermine für Sozialversicherungsbeiträge
Sachbezugsverordnung
Rechengrößen der Sozialversicherung
Neue Regelungen zur Frühverrentung bei Arbeitslosigkeit
oder nach Altersteilzeit
• Mindestnettobeträge nach dem Altersteilzeitgesetz gelten weiter
• Höhere Hinzuverdienstgrenzen für Rentner vor Vollendung des
65. Lebensjahres
• Niedrigere Abgabe der Unternehmen zur Künstlersozialversicherung
• Höhere staatliche Zulagen und „Unisex-Tarife“
bei der „Riesterrente“
• Vereinfachung der Verwaltungsabläufe im Sozialrecht
• Ausgleich von Arbeitgeberaufwendungen für
Mutterschaftsleistungen
• Neue Vorschriften über die Verschreibungspflicht
von Arzneimitteln
• Verbot der Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe (FCKW) in
Arzneimitteln
• Reform des EU-Hygienerechts
• Nationale Futtermittel-Hygieneverordnung
brennessel monatsmagazin 1/2006
11
gemeindepräsentation
Gemeinde Langenmosen
Rege Bautätigkeit und rührige Vereine
W
er nach längerer Zeit wieder mal nach Langenmosen
kommt, stellt schnell fest, dass sich hier in den letzten
Jahren einiges geändert. Grund genug für uns, bei 1.
Bürgermeister Thomas Hümbs genauer nachzufragen:
Langenmosen
ist schöner geworden: neue
Straßen, neue
Gehwege, mehr
Grün oder?
Ja, in den letzten
Jahren wurden etliche große Baum a ß n a h m e n
durchgeführt, u.a.
die so genannte
„kleine
Dorferneuerung“. Das Ergebnis sieht man:
Eine Obstwiese mit
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Fußweg und Parkbänken entstand. Das ganze Umfeld bei der
Kirche wurde saniert. Allein dort wurden 18 Bäume neu gepflanzt,
das Kriegerdenkmal erneuert etc. Wir haben wahnsinniges Glück
gehabt, in das Bezuschussungsprogramm der Gemeindeentwicklung zu kommen. So wurden 60 – 70 % der Baukosten in
Höhe von 400.000 Euro bezuschusst.
Das war aber nicht die einzige Baumaßnahme?
Nein! Von 1999 bis 2001 wurde für 500.000 Euro der Kindergarten saniert und erweitert, ist wirklich eine tolle Sache geworden.
Ich hoffe, dass wir ihn auch in Zukunft so nützen können, denn
wenn die Geburtenzahlen weiter so zurückgehen, weil die Leute
zu faul „dazu“ sind (grinst)........ Im Jahr 2000 wurde dann mit der
Erneuerung des über 40 Jahre alten Kanals im Bereich der Durchgangsstraße begonnen. Diese Baumaßnahme mit einem Volumen von ca. 800.000 Euro mussten wir ohne den versprochenen
Zuschuss finanzieren. Das war ein Mordsärger damals – wir sind
bis zum Petitionsausschuss des Landtags gegangen, aber es
war nichts zu machen. Vielen anderen Gemeinden erging es ebenso.
Wir mussten aber mit der Kanalbaumaßnahme anfangen, damit
Erdarbeiten
Betonarbeiten
Maurerarbeiten
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12
brennessel monatsmagazin 1/2006
gemeindepräsentation
im Anschluss daran die dringend notwendige Sanierung der Ortsdurchfahrt von staatlicher Seite durchgeführt werden konnte. Da
wir bisher nur einen Gehweg in unterschiedlicher Breite hatten,
wollten wir zusätzlich einen kombinierten Geh- und Radweg
(300.000 Euro) bauen. Ermöglicht wurde dies vor allem durch die
Bereitschaft der Anlieger südlich der Straße, Grund an uns abzutreten.
Nach Abschluss der Ortsdurchfahrt in Langenmosen, planten wir
die nächste in Winkelhausen. Die Durchfahrtsstraße hat der Kreis
gebaut und wir wieder den Geh- und Radweg samt Grunderwerb
übernommen. 2002/2003 wurde auch ein Radweg zwischen
Langenmosen und Winkelhausen erstellt. Im Moment ist wieder
eine Baustelle an der Kreisstraße. Es geht nicht aus! Baufirmen
und Baustellen gehören fast schon zum Ortsbild von
Langenmosen!
Das sind viele Investitionen für eine kleine Gemeinde
mit nur 1500 Einwohnern. Haben Sie etwa einen „Goldesel“ im Rathaus stehen, der alles finanziert?
Natürlich nicht! Unsere Pro-Kopf-Verschuldung beträgt derzeit
ungefähr 650 Euro. Dazu muss ich aber sagen: Wir haben für die
Kanalbaumaßnahme einen sehr günstigen Kredit bekommen und
diesen in Anspruch genommen, obwohl wir ihn nicht unbedingt
gebraucht hätten. Noch zwei Kreditraten und wir sind wieder runter
auf 300 Euro Pro-Kopf-Verschuldung – trotz der Investitionen.
Dann sprudelt wohl die Gewerbesteuer?
Zum Glück haben wir gute Betriebe in unserer Gemeinde, die
äußerst zuverlässig bei der Zahlung sind. Mit der Gewerbesteuer
ist dies so eine Sache: Im Moment sieht es gut aus. Der Nachteil
dabei ist, dass dadurch die Kreisumlage für die kleine Gemeinde
Langenmosen von 360.000 Euro im Jahr 2005 auf 500.000 Euro
in 2006 steigen wird. Gleichzeitig wird die Beteiligung an der Einkommensteuer reduziert. In den letzten 4 -5 Jahren hatten wir ein
Haushaltsvolumen von 3 – 4 Mio Euro.
Welche Projekte planen Sie für die Zukunft?
2006/2007 wird uns die Sanierung und Erweiterung der Kläranlage beschäftigen. Außerdem werden wir in den nächsten 10 Jahren sukzessiv an der Erneuerung des Kanals arbeiten müssen.
Die Kosten hierfür können nicht umgelegt werden, sondern müssen über Gebühren finanziert werden. Deshalb kann immer nur
ein Teil des Kanals saniert werden. Außerdem müsste dringend
unser 4-klassiges Schulhaus erneuert werden, zumindest der
Teil, der 1954 erbaut wurde. Sanieren oder nicht? – ist die Frage.
Jetzt würde es noch Zuschüsse geben.
Wird uns dann aber noch eine Klasse genommen, hätten wir nur
noch zwei Klassen und vier Räume. Macht man es aber nicht,
braucht man die Räume vielleicht in ein paar Jahren wieder? Das
sind Fragen, mit denen sich der Gemeinderat noch intensiv auseinandersetzen muss. Die Ortstraßen, die alle aus den 60er/70er
Jahren stammen, sehen auch schon schlimm aus, aber zuerst
muss ja der Kanal darunter saniert werden! Und alles ist mit
Kosten verbunden. Da heißt es einen Mittelweg finden: Investie-
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die Region
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brennessel monatsmagazin 1/2006
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ren ja, aber nur so viel, dass man nicht zu sehr in die roten Zahlen
gerät!
Was ist derzeit aktuell?
Im Moment läuft die Ausschreibung zur Sanierung und Erweiterung der Kläranlage mit einem Kostenaufwand von rund 1,2 Mio
Euro. Die Kapazität soll von 1500 auf 2.400 Einwohner erhöht
werden. Laut Berechnung des Wasserwirtschaftsamtes reicht das
für die nächsten 20 Jahre. Im Baugebiet Kapellenweg sind nur
noch 3 von 14 gemeindlichen Bauplätzen frei. Bei uns ist jeder
willkommen, der sich hier ansiedeln will, aber wir wollen das
nicht forcieren. Wir sind eine ländlich-strukturierte Gemeinde und
wollen es auch bleiben.
Wie ist das Freizeitangebot in Langenmosen? In anderen Gemeinden gibt es z.B. Ferienprogramme.
Zu den Ferienprogrammen hat jeder seine eigene Philosophie.
Ich behaupte nicht, dass sie verkehrt sind, will aber nicht auf dieses Pferd setzen. In meiner Jugendzeit haben wir unsere Freizeit
selbst organisiert, z.B. Fußball, Völkerball oder Cowboy gespielt.
Heute habe ich den Eindruck: Wenn etwas nicht organisiert ist,
wissen die Kinder nichts mit sich anzufangen! Man muss das
nicht forcieren. Wir haben bei der Sportanlage 3 Spielplätze, 5
Stockbahnen, 4 Tennisplätze und unwahrscheinlich rührige Vereine, die gute Jugendarbeit betreiben, wie z.B. der Schützenverein oder die Feuerwehr mit ihren 68 Aktiven oder unser starker
Fußballverein, der momentan in der Bezirksliga (1980/82 sogar
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in Landesliga!) spielt. Auch für die Älteren ist etwas geboten: Unsere Rentner treffen sich z.B. jeden Mittwoch zum Eisstockschießen oder zu anderen Aktivitäten.
Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Im Moment bin ich zufrieden mit meiner Familie, meiner Gesundheit, mit den Bürgern der Gemeinde Langenmosen, auch wenn
gelegentlich – wie überall - mal ein „Ausreißer“ drin ist, bin eigentlich mit allem zufrieden und wünsche mir, dass dies weiterhin so
bleibt!
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Bankverbindung: DZ Bank Bayern, Konto 2246, BLZ 70160000
BLZ: 72169246 - SWIFT-BIC: GENODEF1WFN
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brennessel monatsmagazin 1/2006
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köpfe
Liebe „brennessel“-Leser,
liebe Freunde und
Geschäftspartner!
An dieser Stelle berichten wir unter der Rubrik „Köpfe“ jeden Monat über interessante und engagierte Menschen aus den Bereichen Soziales, Politik, Wirtschaft, Kunst, Kirche, Behörden, Vereinen, privat. Es gibt so viele Personen in der Region, die sich für
Neuburg
die bei jedem Wetter die „brennessel“ in den Briefkästen und
Geschäften verteilen. Auch an euch ein herzliches „Dankeschön“!
Nicht vergessen wollen wir unsere treuen Leser, die uns oft loben, manchmal aber auch tadeln. Für beides – Lob und konstruktive Kritik – sind wir immer offen. Wir wünschen euch auch im
neuen Jahr gute Unterhaltung mit der „brennessel“, egal ob als
Magazin oder in unserer Online-Ausgabe unter
www.brennessel.com. Neben der monatlichen „brennessel“ werden hier zusätzlich die aktuellen News aus der Region, sowie
dreimal täglich die neuesten Nachrichten von der Deutschen Presseagentur eingespielt, sicherlich mit ein Grund für unsere hohen
Besucherzahlen im Internet.
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SIE sind unser „Kopf“ im Januar 2006!
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ihre Sache, die ihnen am Herzen liegt, „mächtig ins Zeug“ legen
und es verdient hätten, interviewt und hier vorgestellt zu werden.
Wir können jedoch nur eine Person pro Ausgabe veröffentlichen.
Deshalb wollen wir heute alle ehren, die sich in den o.g. Bereichen sehr engagieren, oftmals ohne dass jemand davon erfährt!
Sie, ja genau SIE sind damit gemeint.
Sie sind unser „Kopf“ im Januar 2006!
Wir danken Ihnen im Namen unserer Mitbürger für Ihr großes
Engagement. Machen Sie weiter so!
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Danken möchten wir auch allen treuen Geschäftspartnern, die es
durch ihre Anzeigen ermöglichen, dass unser und Ihr
„brennessel“-Magazin jeden Monat kostenlos in farbiger Hochglanz-Qualität und mit vielen redaktionellen Beiträgen wie den
„Köpfen“ in der gesamten Region erscheinen kann. Selbstverständlich tragen auch unsere fleißigen Austräger mit dazu bei,
brennessel monatsmagazin 1/2006
Aichach
Deutschlandweit Platz 6
Laut dem weltweit tätigen Alexa-Besucherzähldienst sind wir bei
den am häufigsten besuchten Internet-Seiten in der Kategorie
„Zeitschriften und Online-Magazine“ deutschlandweit auf Platz 6
nach so bekannten Medien wie 1. Der Spiegel, 2. Stern, 3. Focus,
4. Max Online, 5. Bunte, 6. Brennessel Magazin. Wer mag und ein
bisschen englisch versteht, kann dies nachvollziehen unter:
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350 Gewinne verlost
Sehr beliebt ist auch unser Fehler-Suchspiel, an dem sich durchschnittlich 400 Leser pro Monat beteiligen. Zahlreiche Gewinne
haben wir 2005 verlost: 55 Karten für Musicals, Theater und Konzerte, 43 CD’s, 67 Softwares, 108 Computer-Games, 23 Bücher
und 53 sonstige Gewinne, insgesamt knapp 350 Preise!! Vielen
Dank an die Sponsoren! Viel Glück und Erfolg im Jahr 2006 wünschen Christian Dumitru & das „brennessel“-Team
Klaus Spiegler
Bernd Weinand
Thomas Fisch
Rudi Pummer
Peter Pleyer
Möbel Pummer trotzt den Giganten
Geschäftsübergabe an Mitarbeiter Thomas Fisch
Einrichtungshaus
PUMMER
Neuburg/Donau
Neuhofstr. 232
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Fax 08431 - 41448
Mit rund 2.000 qm Verkaufsfläche auf fünf Etagen in der Neuhofstraße ist das alteingesessene Neuburger Geschäft Pummer eher
ein kleines Möbelhaus im Vergleich zu den riesigen Möbelgiganten
im südlichen Nachbarlandkreis. Doch Firmenchef Rudolf Pummer
entwickelte eine erfolgreiche Geschäftsphilosophie für sein Unternehmen, um sich gegen die Riesen der Branche zu behaupten. Seit 56 Jahren liefert das Möbelhaus Pummer immer wieder
den Beweis, dass auch „Kleine“ ganz groß sein können, was
Leistungsstärke, Kundennähe und Service anbelangt.
„Auswärts schauen, in ND kaufen!“
Ein Blick in die Firmenhistorie zeigt eine ständige Expansion von
der einstigen Schreinerei zu einem leistungsstarken Möbelhaus.
1978 zog man in das jetzige Geschäftshaus in der Neuhofstraße
um. „Auswärts schauen, in Neuburg kaufen!“, lautet seitdem die
bewährte Devise des Schreinermeisters. Um dabei wettbewerbsfähig zu sein, wurde Möbel Pummer Mitglied bei der GfM und dem
Trend-Möbeleinkaufsverband. Dadurch kann das Neuburger
Möbelhaus nahezu jedes Möbelstück bekannter Marken bekommen und bei Angebot und Preis mit den „Großen“ mithalten!
Sonderwünsche & Spezialanfertigungen
Der Service dazu ist sehr individuell. Planung, Grundrisse, Spezialanfertigungen in der eigenen Werkstatt und schnelle Erledigung
zählen zu den Stärken des Unternehmens. Um ein Sortiment für
alle Ansprüche bieten zu können, kooperiert Möbel Pummer mit
zahlreichen Partnern aus ganz Europa.
Probe liegen im Wasserbett
Eine Spezialität des Hauses sind Wasserbetten bekannter Marken wie Tasso, Wig-Wam, Bluetimes, Schlaraffia, Mermaid usw.
In der Ausstellung in den Pummerischen Geschäftsräumen kann
man sie direkt testen und sich von ihrem Komfort selbst überzeugen. Vor allem mit den Wasserbetten schaffte es Rudolf Pummer
sein Geschäftsgebiet bis nach München auszudehnen. Hilfreich
beim Vertrieb war und ist die Internet-Präsenz des Unternehmens
unter www.moebel-pummer.de.
Geschäftsübergabe an Thomas Fisch
Aus gesundheitlichen Gründen wird Rudolf Pummer zum 1. Februar 2006 das Geschäft an seinen langjährigen Mitarbeiter Thomas Fisch übergeben. Pummer: „Mit ihm erhalten unsere Kunden einen kompetenten, engagierten, gewissenhaften und würdigen Nachfolger, der das Möbelhaus in der gewohnten Weise
und mit der Unterstützung des altbewährten und geschätzten
Personals weiterführen wird. Bitte schenken Sie ihm das gleiche
Vertrauen und Entgegenkommen, das Sie mir in den vielen Jahren zukommen ließen, wofür ich mich ganz herzlich bedanken
möchte.“
„Echte“ Rabatte während Umbau
Thomas Fisch arbeitet bereits seit 15 Jahren für Herrn Pummer
und wurde von ihm hervorragend in die Geschäftsabläufe eingearbeitet, weshalb er davon überzeugt ist, das in ihn gesetzte Vertrauen rechtfertigen zu können. Fisch: „Als Geschäftsinhaber freue
ich mich mit meinem Team, Sie in der neu gegründeten
„Pummer’s Möbelwelt“ begrüßen zu dürfen. Unser Ziel ist es,
unsere Kunden im gewohnten Rahmen zu bedienen und Möbel
zu liefern, welche das bisherige Qualitätsniveau erfüllen, und die
gewohnt günstigen Preise womöglich noch zu übertreffen! Durch
eine Partnerschaft mit über 550 Möbelhäusern können wir jedem
„Rabattpreis“ standhalten.
In der Umbauphase vom 1.2. – 28.2.06 gewähren wir auf alle
Ausstellungsmöbel „echte“ 15 % Rabatt und auf Bestellungen
„echte“ 10 % Rabatt.
Überzeugen Sie sich von unserer Stärke! Wir freuen uns auf eine
gute Zusammenarbeit!“
ANTENNE BAYERN kommt mit seiner Veranstaltungsreihe Partypiste am
Samstag, 21. Januar 2006, nach Ingolstadt. Kathie Kleff, Stephan Lehmann,
Florian Weiß und Mike Hager moderieren die Open Air Party. In Ingolstadt
wartet auf die Besucher ein ganz besonderes Highlight: „Wir werden für
die Skipiste eine riesige Komplettrampe aufbauen und so den Parkplatz an der Saturn Arena in eine
Berglandschaft verwandeln". In Ingolstadt
w i r d
das Finale der dreiwöchigen Tour gefeiert.
Das Programm auf dem Parkplatz an
der Saturn Arena beginnt um 15 Uhr.
Dann heißt es Piste frei für alle Besucher: sie können nach Lust und Laune rodeln, boarden oder Ski fahren, an
den Plattentellern steht Moderator Stephan Lehmann. Um 16.30 Uhr startet
der Crazy Snow Contest, bei dem sich die angemeldeten Teams mit ihren
selbstgebauten Gefährten ein wagemutiges Rennen liefern. Right Said
Fred sind um 18.30 Uhr live on stage, und danach heißt es tanzen und
feiern bei der großen Open Air Party bis 22 Uhr mit den Moderatoren Kathie
Kleff, Florian Weiß und Mike Hager.
Alle Josef Nullinger-Fans dürfen sich freuen, denn Mike Hager wird zeitweise in sein zweites Ich schlüpfen und als Studiotechniker von ANTENNE
BAYERN für Gags und Lacher sorgen. Für den Crazy Snow Contest kann
man sich unter www.antenne.de bewerben. Gefragt sind ausgefallene
Die ANTENNE BAYERN Partypiste kommt nach Ingolstadt
Gefährte Marke „Eigenbau“. Der Eintritt beträgt 5 Euro zzgl. VVK-Gebühr
im Vorverkauf. Dieser startet am Mittwoch, 21. Dezember 2005, im Messebüro der Saturn Arena, im NH Hotel Ambassador (Ingolstadt, Goethestraße)
und an allen Geschäftsstellen des „Donaukurier“. An der Abendkasse gibt
es Eintrittskarten für 7 Euro. brennessel hat für euch 5x2 Freikarten - wer
dabei sein will - macht einfach beim Fehlersuchspiel auf Seite 21 mit.
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kultur & veranstaltungen
Im Schatten der Pyramiden:
“Mozart: Licht & Schatten”
“Archäologie live” für Kinder
Bis Ende April 2006 kann im Schlossmuseum Neuburg noch
die Ausstellung “Im Schatten der Pyramiden - Ägyptische
Kunst” besichtigt werden. Damit sie auch den Jüngeren Spass
macht können Kinder “Archäologie live” erleben. Mit einem
Rucksack, in dem verschiedene Aufgaben stecken, gehen
sie auf Entdeckungsreise. Dieses Angebot ist für Kinder von
7 - 12 Jahren gedacht. Der Forscher-Rucksack wird gegen
ein Pfand ausgeliehen. Öffnungszeiten: Di-So 10-16 Uhr im
Schloss Neuburg
Ballett-Abend mit dem Györ-Ballett
Mit tänzerischer Perfektion, Temperament, Ausdruck, Körperbeherrschung und schauspielerischem Ausdruck überzeugt
das Ensemble des Györ-Balletts sein Publikum. Die Umsetzung von Gefühlen und menschlichen Beziehungen zeichnen die Companie aus. Die Balletthandlung präsentiert die
Glücksgefühle des Genies beim Komponieren ebenso wie
die Schattenseiten von Neid und Hass, die Mozarts Karriere
begleiteten und die Grundlage für die bekannte “Vergiftungsthese” bilden, der auch dieses Ballett folgt. Mit dieser ganz
eigenen Interpretation eröffnet das Györ-Bellet am Vorabend
zum 250. Geburtstag von Mozart auch den jungen Zuschauern, denen der Komponist allenfalls über Milos Formans
Komödienhit oder Falcos “Rock me Amadeus” bekannt ist,
einen ersten Zugang zur Person und Musik des genialen
Künstlers. “Licht und Schatten” macht Lust auf mehr! Termin:
Do 26.1.2006, 20 Uhr im Stadttheater Neuburg
Erzähler der Nacht ab 6 Jahre
Ein neues Märchen vom Bauern und seiner geraubten Stimme mit phantastischen Bildern aus der arabischen Welt über
die Macht der Liebe, die von keiner Macht - auch nicht von der
Macht der Bosheit - besiegt werden kann. Das Märchen mit
dem Original-Titel “Warum einer seine Stimme fesseln ließ
und wie er sie befreite” von Rafik Schami wurde für die Bühne des papp&klapp-Theaters von Ellen Wittmann und Alice
Klötzel bearbeitet, die neben Regisseur Hans Hirschmüller
auch aktiv mitwirken. Termin: Samstag, 6. Januar 2006, 15
Uhr im Stadtmuseum ND, Amalienstr. A19, Kartenreservierung unter Tel. 08431/38756
“Machtkrämpfe”
Kabarett mit Martina Ottmann
Facettenreiche Mimik und intelligenter Witz, dazu hervorragender Gesang: Das sind die Stärken der temperamentvollen Kabarettistin Martina Ottmann. Ihr neues Programm
kommt ohne Pointenfeuerwerk aus. Denn - ganz gegen den
Trend des sich überschlagenden Aufarbeitens von Weltfragen
- findet sie sich zu Beginn des jungen Jahrtausends “mitten
im Jetzt” wieder und bleibt dabei ganz Frau - charmant, sehr
präsent und ausgesprochen unterhaltsam. Unverkrampft
mischt sie aktuelle Ergeignisse ein z.B. die Idee zur Direktwahl von Politikern (Wer die Steuererklärung vor laufender
Kamera eigenständig erledigt, gewinnt einen Ministersessel). Und dann gab’s noch die Sache mit “Luft IV”. Weil das
Element im Staate knapp wird, verlässt sie sich nicht auf
Lufthilfe vom Bund, sondern auf ihre eingefrorenen Luftbeutel.
Mehr soll nicht verraten werden.
Termin: Do 12.1./Fr 13.1.2006, 20 Uhr im Stadttheater ND
“M@ilprimeln”
Kabarett mit Mehlprimeln
Seit über 27 Jahren beleben die zwei bayerisch-schwäbischen Musikanten Rainer und Dietmar Panitz als Mehlprimeln
mit kabarettistisch-lyrischer Leichtigkeit, stechendem Witz
und böser Satire die deutsche Kleinkunstszene. Die “Mehlprimeln” sind eine besonders widerstandsfähige Pflanze, die
sich weder eintopfen noch sonst in ein Schema pressen
lässt. Entsprechend breitgefächert ist ihr Programm. Ihre Texte
und Lieder bleiben, bei aller Schärfe, frei von Bitterkeit. Und
so werden sie als “satirische Heilpflanze” von einem großem Publikum nicht nur verehrt, sonder auch in regelmäßigen Dosen zu sich genommen. Ihren Arzt oder Apotheker
müssen Sie übrigens nicht um Rat fragen, denn diese Arznei
hat keinerlei Nebenwirkungen, hebt das Allgemeinbefinden
aber beträchtlich!
Termin: Do, 19.1.2006, 20 Uhr im Stadttheater ND
“Phantom der Oper”
Musical in Saturn-Arena, IN
Wer kennt sie nicht, die tragische Liebesgeschichte vom entstellten Phantom, das zurückgezogen in den Katakomben
der Pariser Oper lebt und sich von seiner Loge aus in das
begabte Chormädchen Christine verliebt. Alle Freunde des
Musicals haben nun die Möglichkeit, sich von der Klasse der
internationalen Besetzung dieser Inszenierung zu überzeugen, die im Gegensatz zu anderen Inszenierungen als vollkommen neuen Aspekt die Legende vom “Engel der Musik”
(alias Phantom Erik) aufgreift. Eine Choreographie aus New
York, Musik und Ballett aus Warschau und ein gemischt europäisches Spitzenensemble lassen diesen Abend zu einem
wunderbaren Erlebnis werden. “Vorhang auf” für eines der
erfolgreichsten Musicals unserer Zeit (in deutscher Sprache)!
Termin: So, 22.1.2006, 19 Uhr, Saturn-Arena, Ingolstadt, Kartenvorverkauf: Kulturamt Neuburg, sowie Ticket-Hotline 01805/
761111 (0,12 Euro/Min.), www.passau-ticket.de
“Salam - Shalom”
“Salam Shalom - Kennst du den Weg ins Paradies?” ist ein
zweistündiges Programm für Frieden und Völkerverständigung mit Musik, Tanz, Gesang, sowie kurzen Texten und Dialogen. Das Ensemble besteht aus einer 5-köpfigen Live-Band,
einer Tänzerin und einer Sängerin. Veranstalter ist die evangelische Pfarrgemeinde der Apostelkirche. Termin: Fr 27.1.,
20 Uhr im Stadttheater Neuburg
“Das Wunder von Bern”
Kabarett mit Christian Überschall
Christian Überschall wurde kürzlich in Salzburg zum “Besten
in München lebenden Schweizer Kabarettisten” gewählt. Überschall hat diese Auszeichnung zum Anlass genommen, unter
dem Titel “Das Wunder von Bern” ein Highlight-Programm
aus seinen Klassikern “Die Zuzibilität der Weißwurscht”,
“Cunnilingus ist kein Honigschlecken”, “Reif für die Insel” und
“Quickies” zusammenzustellen - unter Berücksichtigung der
neusten Entwicklungen auf den jeweiligen Gebieten. Dank
der zeitlosen Themenschwerpunkte “Bayern” und “Sex” sowie der Auseinandersetzung mit existentiellen Fragen wie
“Warum ist beim Telefonieren eigentlich nie besetzt, wenn
man sich verwählt hat?” oder “Wie komme ich nach dem
Nordic Walking eigentlich wieder nach Süden?” sind diese
Programme ein bisschen wie Rotwein: Sie werden im Alter
immer besser! Termin: So 15.1.2006, 20 Uhr, Wirtshaus &
Kleinkunst “Zum Gutmann”, Eichstätt, Kartenvorverkauf: Tel.
08421/904716
brennessel monatsmagazin 1/2006
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fasching in der region
Fasching 2006 in der Region
Heuer Faschingsumzug in Neuburg
Seit Wochen laufen die Planungen der Burgfunken für die närrische Zeit 2006, die mit dem Krönungsball am 7. Januar offiziell
eingeläutet wird. Nach dem Erfolg in der letzten Saison wurde die
Rosenmontagsgaudi “Neiburg a bisserl anderscht” erneut ins
Programm genommen. Der “Halligalli-Ball” der Burgfunken ist
der einzige Maskenball, der noch im
Kolpinghaus stattfindet. In Zusammenarbeit mit dem
Seniorenbeirat der
Stadt Neuburg veranstalten die Burgfunken für die ältere
Generation in Neuburg ihren ersten
Seniorenball mit
dem bekannten DJ
Sepp alias Josef
Eichinger im Kolpinghaus. Nach 3jähriger Pause findet heuer wieder
ein Faschingsumzug in Neuburg statt.
Die Burgfunken würden sich sehr freuen, wenn viele Vereine,
Interessensgruppen oder Privatpersonen als Wagenbauer oder
Fußgruppen am Umzug teilnehmen würden. Kontaktaufnahme
erfolgt über [email protected] oder [email protected]. In
der Saison 2006 regieren in Neuburg ihre Lieblichkeit Prinzession
Karin III. (Karin Böswald, 23 J., aus Dollnstein, Sachbearbeiterin
am Arbeitsamt ND) und seine Tollität Prinz Michael II. (Michael
Wittmann, 28 J., aus Dollnstein), beide bereits bekannte Gesichter bei den Burgfunken. Im Kinderhofstaat regieren Prinz Daniel I.
(Daniel Koch, 11 J.) und Prinzessin Maria I. (Maria Fährrolfes, 10
J.). Wer die die Burgfunken buchen möchte, wählt 0841/66119 für
den Kinderhofstaat oder 08431/45896 für den großen Hofstaat
oder fragt per E-Mail nach: [email protected]. Einen tollen Fasching und jede Menge Spaß wünschen Präsident Waldemar
Foh, Vizepräsident Thomas Köstler, sowie die beiden Prinzenpaare mit ihrem Hofstaat und hoffen natürlich auf ganz viele Besucher bei den jeweiligen Veranstaltungen. Weitere Infos unter:
www.burgfunken.de.
“Sobali - Sobala!”
“Schromlachia! Simply the Best!” Das verspricht SchromlachiaPräsident Winfried Buchhart. Die Inthronisation des
Schrobenhausener Prinzenpaares findet am 14. Januar um 20
Uhr während der großen Schwarz-Weiß-Gala statt, dem gesellschaftlichen Höhepunkt im Schrobenhausener Fasching. Es spielt
die Show-Kapelle “Malibu”. Höhepunkt des Abends in der Stadthalle ist die Krönung des Prinzenpaares, sowie die Premiere der
diesjährigen Schromlachia-Show.
Bernza helau!
Staufstufen, Schloss, Seniorenheim.... das fällt einem beim Namen “Bertoldsheim” ein. Mehr wissen die meisten von dem kleinen Dörfchen, das zur Marktgemeinde Rennertshofen gehört, nicht.
Doch einmal im Jahr macht Bertoldsheim Schlagzeilen - am
Faschingssamstag, wenn wesentlich mehr Leute die Straßen
bevölkern als die Ortschaft überhaupt Einwohner hat. Mit viel Engagement, Ideenreichtum und Elan organisieren die rührigen
Dorfbewohner jedes Jahr einen Faschingsumzug, der weit über
die Region hinaus
seine Anhänger
gefunden hat.
Auch heuer lädt
die Faschingsgesellschaft
Bertoldsheim mit
eigenem Prinzenpaar
(Bürokauffrau Bettina
Stark aus Rohrbach und Elektrotechniker Robert Zinsmeister aus Kunding/
Krönungsball am 7.1.06, 19 Uhr, GH Schlamp, Bertoldsheim)
und eigener Garde wieder alle Landkreisbewohner zum großen
Gaudiwurm am Samstag, 25.2.06, 13.30 Uhr nach Bertoldsheim
ein. Im Anschluss daran findet ein buntes Faschingstreiben statt.
Hedderle Mäh in Rennertshofen
Die Faschingsgesellschaft
Fidelitas 85 mit Präsidentin,
Prinzenpaare und Hofstaat freuen sich auf viele Besucher bei
ihren Veranstaltungen.
Termine der FG Fidelitas 85:
Do 5.1., 20 Uhr: Krönungsball
d. Fidelitas 85, Schul-Aula
Rennertshofen, So 19.2., 13.30
+ 19.30 Uhr: Prunksitzung d.
Fidelitas, Musikmanege, Fr
24.2., 20 Uhr: Hausball, Musikmanege, So 26.2., 14 Uhr:
Faschingsumzug
in
Rennertshofen, Mo 7.2., 14 Uhr:
Kinderball, Musik-Manege, Di
28.2., 19.30 Uhr: Kehrausball,
Musikmanege
20
brennessel monatsmagazin 1/2006
horoskop & gewinnspiel
Horoskop
WIDDER 21.03. – 20.04.
Erfolg: Die erste Jahreshälfte gehört
der
Vorbereitung.
Weiterbildungschancen wahrnehmen, Engagement zeigen. Ab August stehen
die Sterne göttlich, was Aufstieg, Gehaltserhöhung und mehr Anerkennung betrifft. Gesundheit: Bis August
heißt es besonders achtsam zu leben. Mehr Schlaf, viel Bewegung,
gesundes Essen sind ein Muss. Ab
August haben Sie wieder eine
Bombenkondition und stecken lange Nächte ganz leicht weg.
STIER 21.04. – 20.05.
Erfolg: 2006 sind folgende Eigenschaften gefragt: schnelles Handel,
spontane Zusagen, keine großen
Überlegungen und eine gesunde
Portion Egoismus. Ab September
lohnt es sich zu kämpfen. Vorsicht
im Juli! Gesundheit: In 2006 ist der
größte und einzige Knackpunkt Ihrer
Gesundheit mangelnde Bewegung.
20 Min.täglich genügen und Sie bleiben fit.
ZWILLINGE 21.05. – 21.06.
Erfolg: Immer wenn Sie sich in leichtsinnigen Aktionen verlieren, unüberlegt alles auf eine Karte setzen, hagelt es Schwierigkeiten und Verluste. Also bei schweren Entscheidungen ist erst mal Vorsicht geboten.
januar
Gesundheit: Durchgefeierte Nächte, TV- Marathons und salziges, fettiges Essen sind tabu. Extreme werden bestraft. Schonen Sie sich!
KREBS 22.06. – 22.07.
Erfolg: Bis Ende Juli haben Sie alle
Joker in der Hand, sind immer zur
rechten Zeit am rechten Ort und
machen einfach alles richtig. Doch
plötzlich tun sich Gegner und Hürden auf. Spielen Sie nicht das Opferlamm sondern kämpfen Sie! Gesundheit: „Bewegung ist Leben!“
Deshalb sollten Sie 2006 öfter mal
an der frischen Luft Ihren Kreislauf
in Schwung bringen.
LÖWE 23.07. – 23.08.
Erfolg: Sie sollten vorerst ohne zu
große Erwartungen starten und eher
im Hintergrund bleiben. Ab August
lohnt es sich, aktiv zu sein und alles
auf eine Karte zu setzen. Ihr Engagement wird belohnt. Gesundheit:
Jetzt ist Schluss mit zu viel und ungesund essen. Ein Termin beim
Ernährungsberater ist in jedem Fall
sinnvoll. Falsche Essgewohnheiten
machen krank.
JUNGFRAU 24.08. – 23.09.
Erfolg: Ohne Leistung keine Lorbeeren. Aber wer sich richtig ins Zeug
legt, dem wird Erfolg garantiert. Sa-
turn ist nicht nur streng, sondern auch
gerecht. Gesundheit: Übertriebenes
Schlemmen, Trinken und Genießen
wird 2006 bestraft. Um fit und gesund zu bleiben, sollten Sie gesünder essen, sich mehr bewegen, und
als Entspannung wäre ein Mittagsschläfchen ideal.
herzigen, um fit und gesund durchs
das Jahr zu kommen. Was jetzt zählt:
Sport in Maßen, viel frische Luft und
nicht zuletzt mehr Schlaf.
STEINBOCK 22.12. – 20.01.
Erfolg: Ab Januar hagelt es bereits
erste Chancen. Und da Sie 2006 über
einen Gewinninstinkt verfügen, der
Sie spüren lässt, wann der Zeitpunkt
ist, große Dinge einzufädeln, stehen
alle Zeichen auf Erfolg. Gesundheit:
Putzmunter, fit und fidel starten Sie
ins Jahr 2006. Das bleibt im Großen
und Ganzen auch so. Nur im September ist Vorsicht geboten.
WAAGE 24.09. –23.10.
Erfolg: Gleich im Februar eröffnen
Ihnen Mars und Saturn Chancen, die
Sie unbedingt nutzen sollten. Sie
sind kreativer und produktiver denn
je. Gesundheit: Entrümpeln Sie
2006 Seelenmüll, trennen Sie sich
von alten lästigen Problemen, ziehen
Sie
einen
radikalen
Schlussstrich. So haben Sie mehr
Zeit für sich selbst und für Ihren Körper.
WASSERMANN 21.01. – 20.02.
Erfolg: Sie sind geduldig und damit
auf der Gewinnerseite. Ab Mai stehen steigende Konten, lukrative Angebote und Beförderung an. Gesundheit: Sie neigen 2006 dazu sich
selbst zu überschätzen, Ihrem Körper zu viel zuzumuten, übersehen
Limits und betreiben damit Raubbau.
Legen Sie regelmäßig Pausen ein
und regenerieren Sie sich.
SKORPION 24.10. – 22.11.
Erfolg: Bis Juli fallen Ihnen angenehme und wichtige Kontakte in den
Schoß. Sie erhalten wertvolle Tipps
und Hinweise. Ab August sollten Sie
eigene Belange kurz zurückstecken.
Gesundheit: Im Großen und Ganzen sind Sie fit. Nur im Juni und
August ist es nicht so gut mit Ihrem
Immunsystem bestellt, aber Sie können dann und wann über die Stränge schlagen.
SCHÜTZE 23.11. – 21.12.
Erfolg: 2006 sind Sie sehr ehrgeizig und haben auch geniale Ideen.
Überstürzen Sie jedoch nichts und
treffen Sie schwere Entscheidungen
nicht unüberlegt. Gesundheit: Weniger ist mehr. Das sollten Sie be-
Original und Fälschung
5 Fehler - suchen, finden und gewinnen! (Einsendeschluss 24. Januar 2006)
FISCHE 21.02. – 20.03.
Erfolg: Sie sind selbstbewusst, ehrgeizig, klar und ambitioniert. Bis Juni
ist Ihr Mut so außergewöhnlich, dass
Sie von sich hören machen. Sie werden entdeckt und gefördert. Gesundheit: Bis März sollten Sie gesund und
weniger essen, Sport treiben und täglich 7 Stunden schlafen. Ab April darf
mal wieder gefeiert werden.
Gewinnspiel
Herzlichen Glückwunsch!! Im Dezember haben gewonnen:
Ski to the Max: Margit Brandner, Klingsmoos • Birgit Schingal, Unterh. • Simon Stengelin, ND - Crazy Frog: Brigitte Pradl, Langenm. • Uwe Kasten, ND • Jürgen Rot, Hheim
Keepsake: Andrea Martin, Weichering • Alexander Friedl, Straß • Manfred Arloth, Rain - DVD-Player: Christin Farcas, Ingolstadt - Verliebt in Berlin: Ines Haage, Edelsh. •
Genowefa Pollleichtner, Rohrenf. • Irmi Herzner, ND - Club & Lounge: Margit Matheis, SOB • Daniela Bauer, IN • Melanie Peter, Königsmoos - Crazy Sudoku: Iris Schneider,
Wintershof • Andreas Schütt, Bonn • Kathama Heckl, Ballersdorf - AXE Pack: Petra Kobold, ? • Marinna Nei, IN - Dove: Elfriede Geier, Kahu • Karin Pils, Oberh. • Rita
Giengar, Rohrenf. - Steuersparer: Müller Walther, ND • Sabine Reile, ND • Wanda Böhm, Langloch - Mathematik: Eduard Bauer, ND • Birgit Riedelsberger, Pöttmes
DIE PREISE
3
3
3
5x2
10
3
Ski Racing
2006
PC-Games
Starship
Troopers
PC-Games
Tabloid
Tycoon
PC-Games
Antenne
Partypiste
Karten
Erdinger
Pokalglas
Weizengläser
Winterspiele
PC-Games
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brennessel monatsmagazin 1/2006
21
computer & items
Starship Troopers
Winterspiele
Publisher rondomedia verwandelt
Computer in Wintersport-Mekkas.
Selbst wer sonst im Schneepflug
über Pisten trödelt, tobt sich bei den
Winterspielen auf Brettern, Kufen
und Schlitten zünftig aus. Sieben
Sportarten treiben körpereigenes
Adrenalin in die Höhe und wecken
Sportsgeist. Ruhigere Naturen zeigen ihre Kaltblütigkeit beim Biathlon
oder besiegen
beim Skispringen
ihre Höhenangst.
Wer es
flotter
m a g ,
schwingt
sich auf
den Rodelschlitten oder rast als
Schnellläufer übers glitzernde Eis.
Auch im Bob erleben Fans des
weißen
Glücks
puren
Geschwindigkeitsrausch.
Snowboard in der Halfpipe und SkiFreestyle rufen ausgeflipptere Naturen auf den Plan. Kamerateams
übertragen live die sportlichen Höhenflüge oder Niederlagen, und
Musiktracks, Schiedsrichtereinwürfe, frenetisches Klatschen und
peitschende Jubelrufe des Publikums feuern den Desktop-Athleten
akustisch an. Wichtigster Klang
natürlich der obligatorische
Startschuss. Wer den verschläft,
ist selber schuld!
Tabloid Tycoon
22
In Tabloid Tycoon dreht sich alles
um die Jagd nach der besten Story.
Enthüllende Fotos zeigen beispielsweise halbnackte Promis, heimlich
geknipst beim Sonnenbaden. Grenzen sind gewieften Zeitungsmachern fremd. So landet auch eine
angeblich von Außerirdischen entführte Kuh auf der Titelseite. Hauptsache,
die Aufl a g e
steigt!
D a s
Mediengeschäft
ist hart
und skrupellos:
Erpressungen
und Sabotage stehen auf der Tagesordnung. Wer braucht schon Regeln,
wenns auch einfach geht? So beweisen sich Spieler als echte
Tycoon-Naturen. Sie verpflichten
neue Mitarbeiter, schüren Skandale und wählen die richtigen Schlagzeilen aus. Beim Aufbau des eigenen Medienimperiums zählt schließlich nur der Erfolg. Und sollte der
gescholtene Promi doch mal eine
Gegendarstellung fordern, zieht ein
erfahrenes Team von Anwälten den
Karren aus dem Dreck.
1959 war es ein Literaturklassiker,
1997 ein Blockbuster. 2005 schließt
sich der Kreis auf dem PC. Frogster
Interactive Pictures schickt die heldenhaften Starship Troopers in ihre
alles entscheidende Schlacht gegen
die
intergalaktische
Insektoidenbedrohung. Der Kampf
geht weiter miteinander vereint.
Zahlreiche Original-Filmsequenzen
zwischen
den einzelnen
Missionen
erzeugen
eine authentische
A t m o sphärische. Mit zahlreichen Waffen, vom
Maschinengewehr bis zum Raketenwerfer, zerquetschen aufstrebende Insektenjäger die wilde
Käferschar. Dabei ist allerdings
Vorsicht geboten, denn besonders
gern treten die arachnoiden Außerirdischen im Schwarm auf. Bis zu
300 Feinde gleichzeitig, darunter so
berühmte Exemplare wie WarriorBugs, Plasma-Bugs und sogar Tanker-Bugs, stellen sich wackeren
Soldaten in den Weg. In zwölf
Einzelspielermissionen und zahlreichen Multispielermodi zeigen mutige Rekruten dem Ungeziefer was
eine Harke ist.
ProTrain Perfect
Grünes Licht für die detailreich gestaltete PC-Zugsimulation ProTrain
Perfect. Durch hoch gelobte Addons im Genre bekannt geworden,
bringt BlueSky Interactive nun erstmals eine umfangreiche Vollversion
auf den Markt. Als Der neue Eisenbahn-Simulator setzt ProTrain
Perfect die Tradition fort und zieht
HobbyLokführer mit
Nachbildungen
realer
Strecken
und Lokomotiven
in
seinen
Bann.
Eine bunte Mischung aus historischen, real
existierenden und imaginären Routen garantiert fahrtüchtige Abwechslung. Zahlreiche verschiedene Diesel- und Elektroloks warten
auf ihren streckenspezifischen Einsatz. Unterschiedliche Wetterbedingungen, Tag- und Nachtwechsel, variable Schwierigkeitsgrade stellen die grafisch imposanten Weichen für ein stimmungsvolles Gleisvergnügen.
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brennessel monatsmagazin 1/2006
Narnia
Ski Racing 2006
Wadenbeißer,
Minotauren,
Minobauren, Zyklopen, Werwölfe,
Gespenster und nicht zuletzt Wölfe und Höhlentrolle! Das sind noch
die freundlichsten Geschöpfe mit
denen es vier Waisenkinder aufnehmen müssen um ein verwunschenes Land vom eisigen Fluch
der bösen weissen Hexe zu befreien. In
Anlehnung an
d e n
gleichnamigen
Kinofilm,
eine der
größten
F i l m produktionen
von Walt
Disney
Pictures überhaupt, entstand ein
3D-Action-Adventure das seines
gleichen sucht. Nie war der Spieler
näher am Film dran: Zahlreiches
Original-Film-material wird hier nahtlos mit dem Gameplay verknüpft!
Jeder der vier Helden, die alle mit
einzigartigen Fähigkeiten ausgestattet sind, ist spielbar. Durch Charakter-Combos können zwei Charaktere sogar auf völlig neue und
aufregende Art und Weise interagieren, um die Herausforderungen
zu meistern. Gar nicht schlecht
wenn einem ein paar Höhlentrolle
auf den Fersen sind...! Innovativ
zeigt sich auch der Multiplayer-Modus. Ein zweiter Spieler kann jederzeit per Drop-in/Drop-out Gameplay
am Spiel teilnehmen, oder es verlassen- ganz ohne Neustart.
Das Spiel der Sieger geht in die
nächste Runde! Abfahrt in Kitzbühel, Slalom in Wengen, oder SuperG in Garmisch! Die Kristallkugel wird
erst am Ende der Saison vergeben
- und du bist mitten drin! FEATURES:
- Alle originalen Strecken der Saison 2005/2006 - Offizielle Lizenzen
der berühmtesten Ski Fahrer aus
dem Weltcup (Hermann Maler, Daron
Rahlves,
K a l l e
Palander
uvm...) Verschied e n e
Spielmodi:
bestreite
die Weltcupsaison als blutiger Anfänger
oder geh mit einem der Stars an den
Start - Drei verschiedene Schwierigkeitsgrade: von "Acarde" bis "Simulation" - Multiplayer Mode via
LAN oder Internet mit bis zu 32 Spielern gleichzeitig.
True Crime
Mit
True
Crime: New
York City haben passionierte Gamer
uneingeschränkte
Macht über die
Strassen von
New
York
City. Der Spieler wird in die Rolle
von Marcus Reed einem ehemaligen Gangmitglied versetzt, der die
Seiten gewechselt hat und als Cop
arbeitet.
King Kong
Basierend auf dem Universal
Pictures Film-Abenteuer, wird das
Spiel weltweit auf allen Spielplattformen zeitnah zum Kinostart
des Films
veröffentlicht.
Der mehrfach ausgezeichn e t e
Spiel-Entwickler
Michel
A n c e l
und das
Studio
Montpellier arbeiten eng zusammen
mit dem Oscar-Preisträger und Filmemacher Peter Jackson. Alternative Spiele-Ansichten lassen den
Spieler ganz detailliert in das Zentrum der filmischen Action eintauchen. Das Spiel transportiert neben
den Originalstimmen
der Schauspieler
auch ihr Aussehen.
Erdinger Pokalglas
Passend zum Fußball-Superjahr 2006 begeistert
Erdinger Weißbräu mit einer neuen, spektakulären GlasVariation: dem Erdinger Pokalglas. Bei dieser raffinierten
Sonderedition verschmilzt das Weißbierglas im oberen Bereich zu einem gläsernen Fußball und erinnert an den berühmten FIFA Weltmeisterschaftspokal. Fußballfans haben
damit auf jeden Fall ein ideales Trinkgefäß für gemeinsame
Fußballstunden. Zum kollektiven Jubeln – oder für ein großes Trost-Prost – gibt es das Pokalglas auch als Maxiversion,
die drei Liter fasst. Ob groß oder klein, eines steht fest:
Dieses Glas macht Spaß und Fußballfans bleiben damit im
wahrsten Sinne des Wortes jederzeit am Ball! Das Erdinger
Pokalglas ist „solo“ erhältlich oder als Geschenkkarton (2 x
0,5 Liter Pokalgläser, 2 Flaschen Erdinger Weißbier, 1 Fußball). Zu bestellen im Erdinger Shop unter www.erdingerfanshop.de
firmentreff
Viel Auto für wenig Geld:
Dacia Logan
Ursprünglich wurde der Dacia Logan für den osteuropäischen
Markt konzipiert. Aber warum sollte nur dort Bedarf nach einem
Auto bestehen, das einfach ausgestattet, äußerst robust und
wirklich günstig ist? Also wurde das Konzept den Ansprüchen
Westeuropas angepasst und auch erfolgreich auf dem deutschen Markt eingeführt. Damit hatte der Dacia Logan bewiesen, was alle anderen, etablierten Autohersteller zuvor ignorierten: Immer mehr deutsche Autofahrer verlangen nach einem Auto, das auf Überflüssiges verzichtet; einem bezahlbaren
Auto, das nur darauf ausgelegt ist, seinen Fahrer sicher, zuverlässig und bequem von A nach B zu bringen. Ein Auto wie den
Dacia Logan.
Kein Statussymbol. Aber ein gutes Auto.
Das Auto als Statussymbol, bei dem das Image der Marke im
Vordergrund steht? Das interessiert viele Autofahrer nicht mehr.
Sie wollen nur, dass ihr Wagen sie sicher und zuverlässig an
ihr Ziel bringt. Und das für möglichst wenig Geld. Der Dacia
Logan wird diesem Wunsch voll und ganz gerecht: Für einen
sensationell günstigen Basispreis von 7.200 Euro (unverbindliche Preisempfehlung) bietet er alles, was ein Auto braucht.
Sein Anspruch ist es, Kosten zu reduzieren – und nicht Qualität.
Das beginnt schon bei der Produktion. Die Karosserie des
Logan ist beispielsweise so geformt, dass sie sich mit minimalem Aufwand verarbeiten lässt. Das kostet weniger – für
Dacia bei der Herstellung und für die Kunden beim Kauf.
Viel Platz, hoher Fahrkomfort
Der Logan ist ein Auto, das von außen kräftig und robust wirkt,
innen aber großzügig und geräumig ist. Dank eines Radstandes
Auto
Gastro
von 2,63 m, ein Spitzenwert seiner Klasse, kann man im Fond
die Beine bequem ausstrecken. Hinzu kommt aufgrund der
geraden Dachführung eine Kopffreiheit, an der insbesondere
groß gewachsene Passagiere ihre Freude haben. Ein weiteres Highlight ist das Kofferraumvolumen mit 510 Litern. Selbst
das komplette Urlaubsgepäck einer vierköpfigen Familie lässt
sich im geräumigen Heck des Dacia Logan problemlos verstauen. Die Basis des Dacia Logan bildet eine der modernsten im Renault Konzern entwickelten Fahrzeugplattformen.
Das bringt erfreulichen Fahrkomfort auch auf schwierigsten
Strecken – dank des hervorragend abgestimmten Fahrwerks.
Ab Januar 2006 mit Dieselmotor
Für den nötigen Zug sorgen zwei Benzinmotoren (1.4 MPI mit
55 kW und 1.6 MPI mit 64 kW), die ihre Zuverlässigkeit bereits
bei Renault unter Beweis gestellt haben. Ab Januar 2006 ergänzt außerdem ein dynamischer und zugleich sparsamer
Diesel die Motorenpalette des Dacia Logan: der 1.5 dCi mit 50
kW. Der Logan verfügt außerdem über ein Sicherheitssystem,
das voll und ganz modernen Anforderungen entspricht: Fahrer- und Beifahrerairbags sind ebenso serienmäßig wie ABS
und Drei-Punkt-Sicherheitsgurte vorne. Damit erzielte er 3 Sterne im Euro NCAP Crashtest.
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Handel
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Bambini Babyzubehör
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Haarmoden Metzker
www.haarmoden-metzker.de
Autovermietung Eibl
www.autovermietung-eibl.de
Hofladen im Moos
www.brennessel.com/hofladen
Wolle Fachgeschäft
www.brennessel.com/wollhaeusler
Arbeitssicherheit &
Brandschutz - R. Schwab
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Kleintransporte Schlenger
www.schlenger-kleintransporte.de
Handwerk
Munzinger GmbH
Handwerkzubehör
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Schreinerei Golling
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Regio
Landratsamt ND-SOB
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23
brennessel monatsmagazin 1/2006
brennessel terminkalender
12. jahrgang 01/2006
Neuburg
Schrobenhausen
Rain am Lech
Jan. Di-So 10-16 Uhr, “Flämische
Barockmalerei” + Schlossmuseum,
Schloss ND
bis 5.2., “Retrospektive zum 85.
Geb. R. Höfler, Grafiken-Bilder-Plastiken, Museum im Pflegschloss
Sa 14.1./20./21./27./28.1., 19.30
Uhr, Bunter Abend Faschingsclub
Rain, Pfarrzentrum
Jan. Mo 10-17 Uhr, Di-Fr 9-22 Uhr,
Sa-So-Fei 9-20 Uhr, Parkbad (Hallenbad) & Sauna)
Fr 6./7.//13./14.//20./21./27.1., 19.30
Uhr, “Himmel vorhanden - Engel gesucht”, Theateraufführung d. SC
Mühlried, Sportpark Mühlried
So
15.1.,
13.30
Uhr,
Preisschafkopfen Schützenverein
Almenrausch Gempfing
bis April, Di-So 10-16 Uhr, “Im Schatten d. Pyramiden”, Ägyptische
Kunstausstellung, Schloss ND
Musikunterricht!
TERMINE
Anfänger und Fortgeschrittene.
Klavier, Geige, Keyboard, Orgel,
Akkordeon, steir. Harmonika,
Gitarre, E-Gitarre, Popgesang,
Block- und Querflöte, Saxophon,
Klarinette, Trompete und
musikalische Früherziehung.
Leihinstrumente vorhanden.
Kursbeginn:
Sa 21.1., 19.30 Uhr, JHV Schützenverein Gempfing
Sa 21.1., 19.30 Uhr, JHV FFW
Bayerdilling
Do-Fr 16-19 Uhr, Sa-So-Fei 11-17
Uhr, “Teddybären”, Ausstellung m.
V. Zähme, Städt. Galerie,
Rathausfletz
Fr 13.1., 20 Uhr, Konzert im Pavillon, Musikschule, Volksbank-Casino
Sa 14.1., 20 Uhr, Inthronisationsball,
FG Schromlachia, Stadthalle
Berg im Gau
bis Ende Febr., Weihnachtsausstellung d. Kunstkreises, VolksbankGalerie
Mo 16.1., 19.30 Uhr, Werkstattkonzert, Gymn. SOB, Aula
Sa 7.1., JHV Schützenverein
Sa 6.1., 15 Uhr, “Erzähler d. Nacht
- Warum einer seine Stimme fesseln ließ”, papp&klapp-Theater,
Stadtmuseum
Sa 7.1., 20 Uhr, Krönungsball d.
Burgfunken, Kolpinghaus
Do 12./13.1., 20 Uhr, “Machtkrämpfe”, Kabarett M. Ottmann,
Stadttheater
Januar-Februar 2006
Do 19.1., 20 Uhr, “M@ilprimeln”, Kabarett Mehlprimeln, Stadttheater
Musikschule Neuburg
Oswaldplatz 1
Tel 08431 - 7472
Sa 21.1., 14 Uhr, Kindergardetreffen, FG Burgfunken, Parkhalle
Info und Anmeldung ab sofort:
Fr 6.1., 20 Uhr, Neujahrskonzert,
Freunde d. Musik, Rathaus
So 22.1., 14 Uhr, Großes Gardetreffen, FG Burgfunken, Parkhalle
Do 26.1., 20 Uhr, “Licht & Schatten”, W.A. Mozart, Györ-Ballett,
Stadttheater
Fr 27.1., 20 Uhr, “Salam-Shalom”,
Musik-Tanz-Gesang, Stadttheater
Sa 28.1., 13 Uhr, Neuburger Donauschwimmen, Donaukai
Fr 20.1., 21 Uhr, “Next day broken,
my ego”, Konzert, ZOOM-Jugendzentrum
Sa 21.1., 20 Uhr, KindergartenWohltätigkeitsball, m. Quer Beet”,
Stadthalle
So 22.1., 10 Uhr, JHV Spieleverein
SOB, ZOOM-Jugendzentrum
Fr 27.1., 20 Uhr, Gardetreffen FG
Schromlachia, Stadthalle
Mo 30.1., 20 Uhr, Offener
Volkstanztreff, Volkstanzkreis SOB,
Pfarrsaal St. Jakob
Eichstätt
bis 28.2., Di-So 10-16 Uhr,
“Märchenvögel”,
Sonderausstellung, Jura-Museum
Sa 7.1., 20 Uhr, Eröffnungsball FG
Eichstätt, Altes Stadttheater
Sa 14.1., JHV BSV Berg im Gau
Sa 28.1., Schützen- und Hausball
Ehekirchen
So 1.1., Preisschafkopfen Schützenverein Ambach
Do 5.1., 19 Uhr, Preisschafkopfen
FC Ehekirchen, Sportheim
So 8.1., Antik- und Trödelmarkt,
Hochzeitsstadel
Fr 13.1., Mitarbeiterempfang d.
Pfarreiengemeinschaft
So 22.1., Bayernliga-Wettkampf
Schützenverein Walda
Di 24.11., Pfarreiennachmittag
Do 26.1., Cäcilienabend d. Pfarrei
Fr 27.1., Fasching d. Pfarreiengemeinschaft, GH Daferner
Schönesberg
Karlshuld
Gauschützenball,
Sa 7.1., 15 Uhr, “Donikkl & die Weißwürste”, Kinderfasching, Boxclub
Eichstätt
So 29.1., 13.30 Uhr, Kinderball d.
FG Burgfunken, Kolpinghaus
Di 10.1., 18.15 Uhr, “Hartz IV Schein & Sein”, Vortrag & Diskussion, Uni Eichstätt
Sa 7.1., JHV FFW Grasheim
Burgheim
So 15.1., 20 Uhr, 5. Eichstätter
Kabaretttage 2006, “Das Wunder
von Bern”, m. Christian Überschall,
Wirthaus “Zum Gutmann”
Sa 28.1.,
Kolpingsaal
Fr 6.1., Glühweinparty am Maibaum,
SV + FFW Straß
Fr 6.1., Laternenwanderung Wanderfreunde Burgheim
Fr 6.1., Preisschafkopfen Wanderfreunde Straß
Sa 7.1., GV FFW Burgheim
Mi
11.1.,
Bräustüberl
Seniorentreffen,
Di 17.1., “Frau zeigt Profil”, Gebietsversammlung d. Landfrauen, GH
Brucklachner
Mo
23.1.,
“Brustkrebsfrüherkennung”, Infoveranstalt. d.
Landfrauen Burgheim
Di 24.1., Seniorennachmittag,
Pfarrzentrum
Mi 25.1., 20 Uhr, Volkstanzübungsabend, Wirtshaus in Kunding
Sa 28.1., Feuerwehrball FFW
Straß-Moos
Ihr Termin an:
[email protected]
Do 19.1., 20 Uhr, “Hexentänze &
Teufelstriller”, Pro-Musica-Konzert,
ehem. fürstb. Residenz
Do 19.1., 19.30 Uhr, “Demetrius, der
falsche Zar”, Mythen Europas, Vortrag, Uni Eichstätt
Fr 20.1., 15 Uhr, “Wenn d.
Tatzensteckerl tanzt”, Schule anno
dazumal, Vortrag, Caritas-Seniorenhaus
Sa 21.1., 19.30 Uhr, Handwerkerball, Altes Stadttheater
So 22.1., 20 Uhr, 5. Eichstätter Kabarett-Tage, “brüskiert”, m. Christoph Brüske, Wirtshaus “Zum Gutmann”
Di 24.1., 16 Uhr, “Leadership &
langfr. Unternehmenserfolg”, Vortrag, Uni Eichstätt
So 29.1., 20 Uhr, 5. Eichstätter Kabarett-Tage, “Mutanfall- ein Angsthase schießt zurück”, m. Helmut
Schleich, Wirtshaus “Zum Gutmann”
Fr 6.1., JHV Schäferhundeverein
So 8.1., Kleintiermarkt Kaninchenzuchtverein
Sa 14.1., Neujahrsempfang Kath.
Pfarrgemeinde
Mo 16.1., JHV Männergesangsverein Harmonie
Sa 21.1., Fackelwanderung Sold./
Res.kameradschaft
Sa 21.1., JHV Bürgerverein Kochheim
Sa 28.1., JHV Hubertusschützen
karlskron
Fr 6.1., 13.30 + 19.30 Uhr/ 7./8./
14.1., Theateraufführung, Theaterverein Adelshausen-A., GH Haas
Karlskron
Fr 6.1., 14 Uhr, JHV Vet.-/
Sold.Kam.verein
So
8.1.,
Winterwanderung
Gartenbauverein Karlskron
Di 17.1., 19 Uhr, “Versicherungen Was ist wichtig?”, Vortrag f. Jugendliche, Haus d. Vereine
So 29.1., 17 Uhr, Winterwanderung
d. CSU Karlskron
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12. jahrgang 01/2006
brennessel terminkalender
Feuchte Mauern sind eine Gefahr!
Königsmoos
Rennertshofen
Do 5.1., JHV Schützenverein Obermaxfeld
Do 5.1., 20 Uhr, Krönungsball FG
Fidelitas, Schul-Aula Rennertshofen
Fr 6.1., JHV Schützenverein Enzian Klingsmoos
Sa 7.1., 19 Uhr, Krönungsball FG
Bertoldsheim, Schlossgaststätte
Bertoldsheim
Sa 14.1., JHV FFW Obermaxfeld
Sa 14.1., JHV FFW Klingsmoos
Sa 21.1., Sportlerball TSG Untermaxfeld
So 29.1., Kleintiermarkt, Donaumooshalle
So 22.1., 14 Uhr, Fasching d. Arbeiterwohlfahrt Rennertshofen, MusikManege
So 22.1., 13.30 Uhr, Kinderball FG
Bertoldsheim, Schloßgaststätte
Bertoldsheim
Weichering
Fr 6.1., JHV FFW Feuerwehr
Sa 7.1., Neujahrsempfang Kath.
Pfarrgemeinde, Pfarrstadl
Sa 7.1., JHV FFW Lichtenau
Fr 13.1., “Lachen ist gesund”, Vortrag, Frauenbund, Pfarrstadl
Fr 13.1., Neujahrsempfang Pfarrgemeinde, Pfarrhof Lichtenau
Sa 14.1., Schützenball, GH Hammer
Sa
14.1.,
BRKJahresabschlussfeier, Sportheim
So 15.1., Schafkopfturnier Krieger/Sold.verein, GH Vogelsang
Fr 20.1., Fackelwanderung
Gartenbauverein
So 22.1., JHV Männergesangsverein, GH Vogelsang
So 22.1., Schafkopfturnier Kriegerverein Lichtenau, GH Hammer
Sa 28.1., JHV Wanderverein, GH
Hammer
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und essen Sie kein Fleisch.
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TERMINE
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Feuchte Mauern sind eine Gefahr für die Gesundheit und für
den Geldbeutel des Hausbesitzers. Jetzt ist die Zeit des Heizens und damit auch der Krankheitskeime und Schimmelsporen. Die Fachwelt hat nun ein längst in vielen Häusern erprobtes Entfeuchtungsverfahren, die IR-Rechnologie von
ECODRY, entdeckt.
Gesund wohnen kann man nur in trockenen Mauern. Feuchte
Wände stören das Wohlbefinden, sind für Kinder gefährlich,
bringen Gelenk- und Rheumabeschwerden und fördern den
Schimmelpilzbefall an den Wänden und - noch gefährlicher Schimmelpilze produzieren sowohl Sporen als auch Gase
(Mykotoxine), die wir einatmen! Wer weiß denn nach 10 Jahren
noch, dass seine Allergie oder sein Rheuma von den feuchten
vier Wänden seiner Kindheit kommen. Feuchte Mauern kosten
sehr viel Geld, denn Feuchtigkeit reduziert den Dämmwert der
Mauern ganz schnell um mehr als 75 %. Folge: Die Heizkosten
sind - gerade bei den jetzigen Ölpreisen - erheblich höher als
sie sein müssten.
Das Bayerische Wirtschaftsministerium schreibt in einem
Energiemerkblatt, dass schlechte Dämmwerte bis zu 10 Liter
Heizöl pro qm Außenwandfläche pro Jahr mehr gebraucht werden. Nun kann man ein altes Haus nicht einfach hoch heben,
abdichten und wieder auf das Fundament setzen. Es gibt viele,
zum Teil auch enorm teure Verfahren, ein Haus nachträglich
abzudichten. Sie sind schwierig in der Anwendung, und ganz
unsicher im Erfolg. Oft schon nach wenigen Jahren zeigt sich
das Problem wieder.
Die Firma ECODRY hat - ausgehend von der
elektrophyalkalischen Mauerwerksentfeuchtung - mit ihrer Impuls-Resonanz-Technologie (IR) eine leistungsfähige, kontrollierbare und vor allem nachhaltige Entfeuchtungsmethode entwickelt. Wenn ECODRY-Systeme in Florenz, in Venedig und
Mailiand in wertvollsten und bedeutsamen Kulturgütern eingesetzt werden, dann ist das ein Zeichen von hohen Vertrauen in
diese Technologie.
In allen Objekten vom kleinen Einfamilienhaus angefangen
bis zum Dom in Florenz geht irgendwann die Feuchtigkeitssperre kaputt oder war gar nicht erst vorhanden. Wasser dringt
ein, löst im Laufe der Jahrzehnte oder Jahrhunderte Salze aus
dem Boden und aus dem Baumaterial. Das Salz macht das
Wasser leitfähig und es entsteht im Mauerwerk ein elektrostatisches Feld. In diesem Feld steigt das Wasser in einem langsamen, natürlichen Prozess in den Mauern hoch, viel höher
als es mit ganz normaler Kapilarkraft steigen könnte! Die IRTechnologie setzt genau an diesem Phänomen an. Feinste
Impulse zerstören das elektrostatische Feld und kehren den
Auftriebseffekt um. Das Wasser geht nachhaltig und stetig in
den Boden zurück. So wie die Natur die Feuchte aufgebaut hat,
wird sie wieder abgebaut.
Baubiologen haben bestätigt, dass dieses Verfahren ohne jegliche Schadenswirkung für Mensch und Tier ist und dass ab
der Montage dieser Systeme sogar das Wohnklima deutlich
besser wird und der oft lästige Modergeruch schon nach wenigen Wochen ganz verschwunden ist. Wer mit feuchten Mauern
zu kämpfen hat, sollte einen BIODOM-Berater zu einem unverbindlichen Mauercheck rufen. Er schaut sich den Schaden an
und sagt, was zu tun ist.
Feuchte Mauern machen krank
und kosten viel Geld!
Wir lösen das Problem! Mit moderner Impuls-Resonanz-Technologie trocknen wir reichhaltig bis ins Fundament, ohne Erdarbeiten und
Baubelästigung und zu einem ganz fairen Preis!
Anruf genügt:
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familie & co
Witze
Sagt ein unbekannter Hochzeitsgast zum Bräutigam: „Machen Sie
sich nichts daraus, wenn Sie später eine Menge großartiger Dinge
über mich zu hören bekommen.
Ich bin nämlich der, den sie beinahe geheiratet hätte...“
Xaver beim Arzt: „Wenn i an Durst
hab, trink i a Bier, wenn i lustig
bin, trink i Schampus, wenn i krank
bin, an Obstler.“ Der Arzt: „Und
wie wär`s mal mit Mineralwasser?“ – „So schlecht ist mir no
nia`ganga.“
„Wo ist denn der Herr mit dem
blauen Anzug?“, fragt der Barkeeper den neuen Kellner. „Habe ich
rausgeworfen – war total blau!“
– „Dann hol ihn wieder rein, das
war unser Chef!“
Peterchen betrachtet nachdenklich das neue Schwesterchen.
„Verdammt klein. Ist es von der
Krankenkasse?“
„Klaus“, schimpft die Lehrerin,
„du hast schon wieder dein Heft
vergessen. Wie würdest du einen Soldaten nennen, der ohne
Gewehr in den Krieg geht?“ – „Einen General!“
Arzt zum Patienten: „Was macht
eigentlich Ihr altes Leiden?“ – „Keine Ahnung, Herr Doktor, wir sind
nämlich seit einem halben Jahr geschieden!“
„Herr Bürgermeister, ich
möchte meinen Namen ändern
lassen“, trägt der Schotte im Rathaus sein Anliegen vor. „Warum
denn?“ – „Ich habe gerade eine
Schachtel voll Visitenkarten gefunden.“
Oma brennessel
weiss alles!
26
Die närrischen Tage beginnen und wer nicht beim Mineralwasser bleiben will, sollte ein paar Kniffe kennen:
• Eine zünftige Mahlzeit vor der
Feier, sorgt dafür dass der Alkohol nicht so schnell ins Blut gelangt. Fetthaltige Knabbereien
wie Nüsse oder Käse schützen
während der Feier. Kein
Getränkemix! Besonders gefährlich: süße,
dunkle Drinks. Helle
Alkoholsorten sind verträglicher als dunkle. Immer wieder viel Wasser trinken, denn Alkohol entzieht dem Körper
Mineralstoffe
und
Feuchtigkeit. Auto stehen lassen – Promillegrenze!
Süß, saftig, mild - KAKI
Kakis sind die Beerenfrüchte eines in China und Japan beheimateten Baumes. Die Früchte werden 150 bis 300 g schwer.
Da Kakis unreif geerntet werden, kommen sie schnittfest in
den Handel. Zu Hause sollte man sie dann so lange liegen
lassen, bis sie sich rundherum weich anfühlen.
Zum frisch Essen ganz reife Früchte
aufschneiden, mit Zitronensaft oder Alkohol beträufeln,
dann aus der Schale löffeln.
Für Salate Früchte häuten,
einmal über Kreuz einschneiden, so erhält man Schnitze.
Salat aus Kaki,
Hähnchenbrust und
Feldsalat
Effekte
Biedermeier
oder Ikea?
Individualismus kann Innovationen hervorrufen. Aber Neuerungen hatte es in den letzten Jahren zu viele gegeben, also besann man sich auf die Vergangenheit, die „gute alte Zeit“, die
in Wirklichkeit nur für diejenigen
gut war, die sie selbst gar nicht
erlebt hatten. Nostalgie hieß das
neue Schlagwort, das Trödler zu
Antiquitäten-Experten werden
ließ, weil „Altes“ plötzlich wertvoller schien als alles, was einem vorher gefiel.
( 4 Portionen)
500 g Hähnchenbrustfilets, Salz, Pfeffer aus
der Mühle, 6 El Öl, 50 g Feldsalat, 4 Kakifrüchte, 5-6 El Weißweinessig.
Die Filets kurz abspülen und abtupfen, mit Salz und Pfeffer würzen. In 2 El. heißem Öl bei milder Hitze 10-15 Min. braten, zwischendurch wenden.
Den Feldsalat putzen, waschen und trocken schwenken. Kakis
soweit erforderlich schälen, längs halbieren und quer in Scheiben schneiden. Gebratenes Filet aus der Pfanne nehmen.
Bratensud mit Essig und 2 El Wasser verrühren, mit Salz und
Pfeffer abschmecken. Das restliche Öl unterrühren.
Das Fleisch in Scheiben schneiden, mit den Kakischeiben und
dem Feldsalat anrichten. Salatsauce darüber gießen, Salat lauwarm servieren.
Fasching oder Karneval?
Hätten Sie’s gewusst
Bevor die Fastenzeit beginnt, besteht noch mal die Gelegenheit ausgelassen zu feiern und nach Herzenslust zu essen und zu trinken. In den
heutigen Hochburgen am Rhein feiert man die noch fastenfreie Zeit als
Karneval. Der Begriff geht wahrscheinlich auf das lateinische carne
vale zurück und bedeutet den vorübergehenden Abschied vom
Fleischgenuss.
Januar-TIP
Stress für die Haut?
Kälte, eisiger Wind und Heizungsluft stressen die Haut. Damit sie nicht
spannt, hier ein paar Beauty-Tipps (übrigens für Herren auch): Hände
täglich eincremen, Handschuhe nicht vergessen! Fetthaltigen Lippenstift immer parat halten; fürs Gesicht rückfettende Reinigungsprodukte
benutzen; auf Hautöl oder eine reichhaltige Bodylotion umsteigen;
Tabu sind leichte Aqua-Cremes, denn der hohe Wasseranteil bleibt auf
der Haut und gefriert bei Minusgraden.
Knigge: Kollegen, „Du“ oder „Sie“ ?
Auch wenn der Ton unter den Kollegen sehr freundschaftlich ist – sind
Sie manchmal unsicher, ob das Duzen angebracht ist?
1.
2.
3.
4.
Ist im Betrieb das „Du“ üblich, sollten Sie es auch benutzen.
Sonst halten die andere Sie für hochnäsig.
Fragen Sie zu erst Ihre Kollegen ganz offen, ob sie lieber mit
„Du“ oder „Sie“ angesprochen werden möchten.
Auch wenn Sie sich duzen: Höflich beleiben,
flapsigen Umgangston meiden.
Manchmal passt weder ein „Du“ noch ein „Sie“.
Wählen Sie dann die Mischform: „Anna, würden Sie bitte...“
Vorgesetzte und ältere Kollegen nur duzen, wenn das alle tun. Sonst
abwarten bis Ihnen das „Du“ angeboten wird.
brennessel monatsmagazin 1/2006
Es ist begrüßenswert, alten
wertvollen Baubestand für kommende Generationen als Dokument vergangener Zeiten zu erhalten, zu restaurieren und wieder mit Leben zu erfüllen. Oder
schöne, alte Möbel zu restaurieren und ihnen einen würdigen
Platz in der Wohnung zu geben.
Aber es stimmt bedenklich, alles
Mögliche in die Wohnung zu bringen, wenn es nur alt aussieht.
Mit diesen Stücken versucht man,
sich zwar eine gewisse Distanz
zur Umwelt zu schaffen, flüchtet aber damit in eine – vergangene – Scheinwelt und die angestrebte Gemütlichkeit ist von
kurzer Dauer.
Wir dürfen uns darüber nicht hinwegtäuschen lassen, das wir
moderne Menschen sind und
sollten stolz auf die Leistung unserer Zeit sein. Wem würde es
schließlich in den Sinn kommen,
sein neues Auto mit dem Pferdewagen zu vertauschen, nur weil
das eine eben neu, das andere
aber alt ist? Proportionsempfinden ist subjektiv. Jeder
kann nur für sich entscheiden,
ob und wie die Verhältnisse des
Raumes zu ändern sind, damit
sein Behaglichkeitsempfinden
nicht gestört, sondern gesteigert
wird.