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NACHRICHTENBLATT
für Schüler, Eltern und Ehemalige
Francisceum Zerbst
November 2005
Inhalt
Seite
Vorwort
Einladung zu den Schulfesttagen und zur
Jahreshauptversammlung des Fördervereins
2006
Veranstaltungen von Juni bis
November 2005
Statistisches zum Schuljahr 2005/06
Fotos der fünften und elften Klassen
Rede der Schüler zur Abiturentlassung
Die Abiturientinnen und Abiturienten 2005
Studienfahrten:
Studienfahrt nach Prag
Surfen in San Pepelone (Ostsee)
Francisceer in der Camargue
Kunst aus Müll?!
Informatikkurse zu Besuch bei MMZ
Teilnehmer am Schüleraustausch mit Trutnov
Volleyballturnier in Köthen
Die Arbeitsgemeinschaften am Francisceum
Zum Tode von Regina Albrecht
Nachruf auf Oltmann Oltmanns
Mitteilungen des Fördervereins
Zum Tode von Ruth Stallbaum
Spender im Zeitraum vom 12. Mai
bis 15. November 2005
Unterkünfte für die Schulfesttage: Hotels und
Pensionen in Zerbst
Torsten Huß
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Detlev Pöls
Kristin Neumann /
Hannes Pöls
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5
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Maria Schildt und
Tobias Richter
Caroline Görisch
Marie-Ann Jacob
Doreen Eisenhuth,
Jenny Ruhmer,
Claudia Seewitz und
Juliane Briehm
Lydia Patzelt
Maurice Erb
Dr. Eberhard
Schmaling
Christina Siebert
Christina Schulze
Torsten Huß
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Vorwort
Der Internetauftritt unseres Fördervereins (www.foerdervereinfrancisceum.de) stößt auf große Resonanz. Über 1100 Besucher wurden
bislang gezählt. Auch finden sich viele Einträge im Gästebuch. Dabei ist
vielfach der Wunsch geäußert worden ehemalige Lehrer zu würdigen.
Bitte lassen Sie uns für das Nachrichtenblatt Erinnerungen an besondere
Erlebnisse aus Ihrer Schulzeit zukommen, die Sie mit Ihren Lehrern
verbinden.
Neben unserem Nachrichtenblatt gibt es die Schülerzeitung „Pennetrant“.
Deren Redaktion hat mich gebeten, darauf hinzuweisen, dass
Restexemplare früherer Ausgaben von „Pennetrant“ noch gekauft werden
können. Zudem hat unsere Bibliothek fast alle Exemplare archiviert. Sie
können dort eingesehen werden. Vielleicht hat jemand die noch fehlenden
Nummern 5, 13, 41 und kann sie uns zuschicken.
Torsten Huß
Einladung zu den Schulfesttagen
28. - 30. April 2006
und zur Jahreshauptversammlung des Fördervereins
28. April 2006
Das Gymnasium Francisceum in Zerbst lädt alle ehemaligen Schüler des
Francisceums, der Oberschule, der erweiterten Oberschule, Mitglieder des
Fördervereins und Freunde des Francisceums aus Anlass seines 203jährigen Bestehens seit seiner Neubegründung durch Fürst Leopold
Friedrich Franz zu seinen Schulfesttagen vom 28. – 30. April 2006 ein.
Programm
Freitag, 28. April 2006
ab 8.00 Uhr
Projekttag der Schule
mit Vorträgen und Präsentation der
Schüleraktivitäten
17.00 Uhr
Jahreshauptversammlung des Fördervereins
im Mehrzweckraum W5 des Auditoriengebäudes
19.00 Uhr
Chorkonzert in der Aula
2
Sonnabend, 29. April 2006
10.00 Uhr
Festakt in der Aula
(Ab ca. 11.30 Uhr wird eine warme Suppe
angeboten.)
anschließend Führungen durch die Schule
ab 14.00 Uhr
Treffen ehemaliger Francisceer zum Kaffeetrinken
in der Aula (Bitte teilen Sie uns Reservierungswünsche für Klassentreffen in separaten Räumen mit.)
17.00 Uhr
Führung durch die Schlossruine (Bitte Reservierung
im Büro des Fördervereins vormerken lassen.)
19.00 Uhr
Tanzveranstaltung in Rephuns Garten (Eintrittskarten
werden ab 03. April 2006 im Büro des Fördervereins
verkauft.)
Sonntag, 30. April 2006
10.00 Uhr
Frühschoppen in der Turnhalle „Gut Heil“
Dr. E. Schmaling
Schulleiter
T. Huß
Vorsitzender des Fördervereins
Förderverein Francisceum Zerbst e. V.
Weinberg 1
39261 Zerbst
Telefon: 03923/787872
Bürozeiten: mittwochs 9.45 – 12.00 Uhr
(außer in den Schulferien)
Internetadresse: www.foerderverein-francisceum.de
oder: [email protected]
3
An die Mitglieder des Fördervereins Francisceum Zerbst e. V.
Einladung zur Jahreshauptversammlung
des Fördervereins Francisceum Zerbst e. V. im Jahre 2006
am Freitag, 28. April 2006, 17.00 Uhr
im Mehrzweckraum W5 des Auditoriengebäudes,
Weinberg 1, 39261 Zerbst
Tagesordnung:
1. Jahresbericht des Vorsitzenden
2. Rechnungslegung für das Geschäftsjahr 2005
3. Bericht der Kassenprüfer
4. Entlastung des Vorstandes
5. Genehmigung des Voranschlages für das laufende Geschäftsjahr
6. Verschiedenes
Vorschläge zur Tagesordnung gem. Satzung § 8 erbitten wir bis zum 19.
April 2006.
Mit freundlichen Grüßen
Der Vorstand
Torsten Huß
Vorsitzender
Zerbst, 15. November 2005
Veranstaltungen vom Juni bis November 2005
21.-25. Juni
02. Juli
05. Juli
7.-9. Juli
12. Juli
5.-9. September
12.-16. September
19.-23. September
8.-10. November
9. November
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Besuch der Jeveraner Schüler in Zerbst
Ausgabe der Reifezeugnisse und Abiturientenball
Theateraufführung der Klassen 10 und 11
Besuch der Francisceer in Jever
Schulfest
Besuch der Schüler aus Trutnov in Zerbst
Studienfahrten der 13. Klassen
Besuch der Francisceer in Trutnov
Inspektion durch das staatliche Schulamt
2. Stufe der Mathematik-Olympiade
21. November
Elternsprechtag
Statistisches zum Schuljahr 2005/2006
Unser Gymnasium Francisceum befindet sich in einer strukturellen
Innovationsphase, die durch die Entwicklung nachhaltiger Optimierungskonzepte unter Berücksichtigung spezifizierter Sozialisationsprofilierung
und integrativer Motivationsstrategien gekennzeichnet ist.
Entschuldigung, ich habe wohl zu viele Diskussionen zur Bildung verfolgt.
Aber Spaß beiseite – bisher ist es am Francisceum noch angenehm, eine
aufgeschlossene und herzliche Atmosphäre, die natürlich durch die alten
Klostermauern geprägt wird, aber auch unserem Schulleiter, Herrn Dr.
Eberhard Schmaling, zu verdanken ist.
Im laufenden Schuljahr lernen 916 Schüler an unserer Schule, die in 41
Klassen aufgeteilt sind. Wir haben zwei 5. Klassen, vier 6., drei 7., drei 8.,
fünf 9., sechs 10., sechs 11., sechs 12. und sechs 13. Klassen. Damit soll
deutlich gemacht werden, dass wir deutlich mehr Schüler im Sekundarbereich II als in Sek. I haben.
In den 13. Klassen „streben“ 116 Schüler das Abitur 2006 an. Die
Pennäler des 11. und 12. Schuljahrganges werden die Reifeprüfung 2007
gleichzeitig ablegen. Im Jahr 2007 sollen in Sachsen-Anhalt letztmalig 13
Jahre bis zum Gymnasialabschluss vergehen. Also gibt es dann ein
Doppelabi mit fast 300 Schülern. Wir haben die Kurse der Jahrgänge 11
und 12 aber weitgehend getrennt, da die Voraussetzungen doch sehr
unterschiedlich sind. Für die Schüler der 11. Klassen wird es schwer, das
gleiche Niveau wie ihre um ein Jahr älteren Mitschüler zu erreichen.
Die Zahl der Lehrer hat sich verringert, wir sind jetzt 78 Kollegen.
Frau Krüger, Herr Otto und Herr Spitzer wurden feierlich in den
Ruhestand verabschiedet. (Anm. d. Red.: Eine Würdigung dieser drei
Kollegen wird die Frühjahrsausgabe des Nachrichtenblattes enthalten.)
Nach nur zweijähriger Gastzeit am Francisceum wurden die Kolleginnen
Brecke, Götze, Hinze, Kropka, Tschierske und Wilke an andere Schulen
abgeordnet bzw. versetzt. Erst kurz vor Beginn des neuen Schuljahres
wurden Frau Elß (D, Eng, Ru) und Frau Hoffmeister (Frz, Ru) unserer
Schule zugeordnet. Ingesamt sind wir nun mit ca. 105 % quantitativ gut
versorgt.
An einer guten Qualität unserer Bildungs- und Erziehungsarbeit sind alle
interessiert und vor allem in den Fachbereichen findet dazu ein reger
Austausch statt.
Unsere allgemein gute Schulatmosphäre gilt es einfach zu bewahren.
5
Detlev Pöls
Klasse 5/1
Frau Vollert
Hintere Reihe:
Alvar Schnelle,
Lisa Dubben,
Jasmin Rothe,
Sophia Bartels,
Linda-Sissy Behnert
Vierte Reihe:
Julian Krüger,
Maximilian
Schmied,
Manuel Weise,
Tobias Blahota
Dritte Reihe: Alexander Steinert, Julia Treffkorn, Carolin Schreck, Wiebke Berlin
Zweite Reihe: Amelie Eger, Julia Hellfritsch, Anna Hustedt, Johanna Scheithauer,
Pauline Staffe, Marius Köhler
Vordere Reihe: Denys Leljuch, Daniel Zinck, Maria Schmidt, Lisa Braune,
Romy Schumann, Saskia Pech
Klasse 5/2
Frau Elze
Hintere Reihe:
Franziska Hirt,
Julia Schmidt,
Fabian Gens,
Ewgenia Anders,
Alexander Lamers,
Moritz Schmidt,
Johann Külz
Dritte Reihe: Nicola
Christina Fräßdorf,
Maren Thiem,
Sören Bauer, Sarah
Lena Scherotzki,
Jasper de Vries,
Fritzwilliam Sillekens
Zweite Reihe: Isabell Schulz, Wiebke Ehle, Daniel Kegel, Tobias Fricke,
Ron Tettenborn, Maximilian Hofmann
Vordere Reihe: Colin Winter, Nadine Schneider, Nico Güth, Frederik Schröder,
6
Shannon Koch,
Melissa Lüders,
Sabina Schneider
Klasse 11/1
Frau Guschewski
Hintere Reihe:
Susanne Seidler,
Lisa Wöhlecke,
Christian Kison,
Markus Freiwerth,
Ronny Heidel,
Marcus Müller,
Kai Dittrich,
Mathias Räbiger
Mittlere Reihe:
Robert Lüdecke, Laura-Sophie Bettge, Nadine Abraham, Anne-Kathrin
Mengewein, Stefanie Hoffmann, Janine Sticherling,
Veronika Krull, Michaela Banisch
Vordere Reihe: Stefanie Thiele, Judith Schmied, Friederike Enzenberg,
Marie-Luise Horak, Heng Li, Franziska Niekamp
Kasse 11/2
Frau Teßmer
Hintere Reihe:
Anton Denisenko,
Jan Rehda,
Hubert Konstabel,
Chistopher Herder,
Fabian Lüderitz,
Marcel Leißring,
Frank Moller
Mittlere Reihe:
Viktor Grebe,
David Siebert,
Mandy Schreiner,
Katharina Pfeiffer,
Julia Schäfer,
Anke Friedrich, Kathleen Bohne
Vordere Reihe: Kathleen Dietrich, Margarita Winnikow, Sarah Stephan,
Josephine Höricht, Jessica Treffkorn, Franziska Markmann,
7
Lydia Blanck
Es fehlt Tino Fandrich.
Klasse 11/3
Frau Reinl
Hintere Reihe:
Anne Vogler,
Julia Lüer,
Kathrina Randel,
Tobias Henning,
Daniel Ihms
Mittlere Reihe:
Lisa Furchner,
Johanna Leps,
Katharina
Drewitz,
Sophie Thiele,
Kristin Nikoleit,
Ulrike Briehm,
Andrea Barnetz,
Claudia Müller, Philipp Scheetz
Vordere Reihe: Nicole Sixdorf, Manuel Wolter, Xiaolong Ou, Frederick
Baumgart, Maximilian Methling, Benjamin Bake, Lars Habelmann
Es fehlen Sarah Fischer und Thommy Kluge
Klasse 11/4
Frau Ulrich
Hintere Reihe:
Romy Vogel,
Christian Neuling,
Sebastian Köcher,
Michael Eckardt,
Tobias Jahnke,
Sebastian Allner,
Florian Steinmann,
Patrick Pritschke
Mittlere Reihe:
Marietheres
Wollenheit,
Stefan Feldmann,
Jan Tänzler,
Marcus Madrian, Raimund Herms, Carsten Schulze, Maximilian
Leps, Frank Meyer
8
Vordere Reihe: Petra Schickedanz, Julia Hagendorf, Denise Beckmann,
Maria Gast, Marina Berner, Daniela Brett, Rebekka Reinhardt
Klasse 11/5
Herr Schub
Hintere Reihe:
Sebastian Hasart,
André Steinz,
Daniel Pilatzek,
Christian
Schmidt,
Oliver Kämpfer
Mittlere Reihe:
Jana Brumm,
Sarah Gens,
Eileen Finke,
Karin Schumann,
Margarete
Meyer,
Sabrina Lindner,
Anna Wilke, Caren Habelmann, Maurice Erb, Steffen Hoffmann, Michael Belger
Vordere Reihe: Desirée Mainzer, Mareike Teichmann, Julia Zander, Anett Anton,
Kevin Rosenberger, Dennis Koppenhagen, Julia Neumann
Klasse 11/6
Frau Dr. Pflug
Hintere Reihe:
Anne Seburg,
Ronny Heger,
Andreas Neumann,
Christoph Herzog,
Daniel Stempel
Mittlere Reihe:
Marco Bürger,
Anika Benke,
Julia Milde,
Marie-Christin
Sander,
Evghenija
Schramko,
Katrin Klabe, Christian Freier, Sören Tylewski
Vordere Reihe: Martina Barthel, Julia Walter, Julia Reinholz, Friederike Heuseler,
Sophie Ahrens, Michéle Enke, Alina Gierspeck, Juliane Rahmig
9
Es fehlt Martin Malolepsy.
Rede der Schüler zur Abiturentlassung
Liebe Mitschülerinnen und Mitschüler,
liebe Eltern und Großeltern,
werte Lehrerinnen und Lehrer,
werte Schulleitung!
Es ist soweit!
13 Jahre harte Arbeit, geprägt von dampfenden Köpfen und so manches
mal blanker Verzweiflung finden nun ein Ende. Ob gebrochen rationale
Funktionen, Kafkas verwirrende Parabeln oder der Bau des
Synapsenendknöpfchens. Unser Lehrplan hatte so manches "Schmankerl"
für uns übrig. Für viele von uns sind diese drei Worte heute eine Erlösung.
Aber für die meisten von uns ist das heute auch ein sehr schwerer
Abschied von einer wundervollen Schulzeit und der Start in eine
ungewisse Zukunft.
Als die meisten von uns vor neun Jahren an die Fuhrstraße kamen, war die
Welt noch eine andere und das Abitur nicht mehr als ein weit entferntes,
nebulöses Ziel, das für uns alle am Ende einer wichtigen Zeit stehen sollte,
irgendwann einmal.
Unsere damaligen Idole unterschieden sich stark von den Personen, zu
denen wir heute aufschauen; unsere freie Zeit nutzten wir fußballspielend,
Bravo lesend und auf Kantinen-Pommes wartend auf der schulhofeigenen
Treppe, bis die Klingel uns rief und uns wieder an unsere Pflichten
erinnerte.
Damals, als wir die Kleinen waren, sahen wir den Zwölftklässlern noch
voller Bewunderung und Respekt hinterher. Sie waren die Großen, die das
Abitur schon fast in der Tasche hatten, die ihr Leben nun selbst in die
Hand nehmen würden. Es war schwierig für uns, uns selbst in der Rolle
des Abiturienten zu sehen. Denn die Jahre in der Fuhrstraße vergingen
schneller als gedacht und kam man bis dahin noch mit weniger Aufwand
für die Schule zum erwünschten Ziel, forderte man nun 100-prozentigen
Einsatz von uns.
In der 11.Klasse wechselten wir ins Francisceum am Weinberg, wo wir im
altehrwürdigen Klostergebäude in einer völlig veränderten Atmosphäre
lernten, strebten oder zumindest anwesend waren. Wieder waren wir "Die
Kleinen", aber diese Schule war es wert.
Wir hatten nun mehr Pflichten, aber sprach man uns ebenso auch mehr
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Privilegien zu. Wir mussten zwar nun lernen, selbstständiger zu arbeiten
und Entscheidungen zu treffen, doch wurde dies durch Schulbibliothek,
Kopierer und ein ständig offenes Ohr der Lehrer wesentlich erleichtert.
Und noch etwas änderte sich - wir bekamen Zuwachs. Zu uns stießen die
Schüler des Loburger Laurentinums, die unsere Klassenstufe bereicherten
und unseren Jahrgang bunter machten.
Ließ der Zusammenhalt des Jahrgangs auf Grund der alten beibehaltenen
Klassenstruktur noch schwer zu wünschen übrig, änderte sich dies doch
schnell mit den Änderungen der 12. Klasse. Unsere alten Klassen wurden
aufgelöst und neu zusammengewürfelt. Starre Freundeskreise bekamen
Luft/Raum für neue Gesichter. Man saß plötzlich im Unterricht neben
Mitschülern, die man vorher kaum wahrgenommen hatte oder nicht einmal
ihren Namen wusste und die man nun nach zwei Jahren kaum noch missen
möchte.
Nicht nur der zwischenmenschliche Bereich vollzog sich einer Wandlung,
auch durch das neue Punktesystem und die unüberschaubaren neuen
Verordnungen des Schulsystems änderte sich vieles für uns, aber nicht
immer zum Positiven, oft kamen wir uns wie Versuchskaninchen vor und
noch nach den schriftlichen Abiturprüfungen sorgte man bei uns immer
noch erfolgreich für Verwirrung. Aber so ging es nicht nur uns, auch in
den Augen der Lehrerschaft stand oftmals „Bahnhof“ geschrieben.
In den letzten zwei Jahren sah so mancher von uns ein, dass die Lehrer
tatsächlich nicht darauf aus sind, uns das Leben durch Erfolgsdruck schwer
zu machen. Sie wurden für uns zu Bezugspersonen, an die man sich
hilfesuchend wenden konnte und die uns antrieben, auch wenn es uns
selbst oft schwer fiel, ehrgeizig zu bleiben. Alle Lehrer waren darum
bemüht, uns etwas beizubringen und uns unserem Ziel, dem Abitur, näher
zu bringen, das wir nun mehr oder weniger erreicht haben.
Und jetzt heißt es in die Zukunft blicken, denn jetzt sind wir die Großen,
die ihr Leben in die eigene Hand nehmen werden. Das Francisceum hat
uns einige Voraussetzungen dafür mitgegeben und ich spreche hier nicht
nur von der Hochschulreife. Wir haben auch gelernt, selbst
Entscheidungen zu treffen, Verantwortungen für unser Handeln zu
übernehmen. Wir mussten lernen, selbstständig zu arbeiten. Besonders
unsere Teamfähigkeit und unser kommunikatives Können wurden im
Unterricht immer wieder auf den Prüfstand gestellt. Wir sind noch lange
nicht erwachsen, aber auf dem besten Wege.
Nun heißt es, Abschied nehmen. Unsere tägliche Daily Soap "Francisceum
– In guten wie in schlechten Zeiten" wird nach 13 Staffeln abgesetzt. Aber
unsere Soap lebt ja nicht nur von ihren 139 Darstellern, den Abiturienten,
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allein. Sie wurde bis zu diesem Zeitpunkt von einem rastlosen Team
unterstützt. Deswegen möchten wir heute hier im Namen aller 139
Hauptdarsteller unseren Dank aussprechen.
An die Regie von Herrn Schmaling, Frau Schimmel und Herrn Pöls, ohne
die es nicht immer so glatt gelaufen wäre am Set vom Francisceum.
Besonders für ihren oft auch zeitintensiven Einsatz und ihre Aufopferung
möchte wir Danke sagen.
Aber hauptsächlich unseren Eltern und Großeltern gebührt heute der Dank,
denn sie waren es, die immer für uns da waren. Sie haben uns all die Jahre
über geduldig behütet, uns Mut zugesprochen und auch oftmals sinnvoll
Druck ausgeübt. Ihr wart die Wegweiser, die uns bis hierhin geführt haben.
Danke.
Auch unseren Hausmeistern Herrn Friedrich und Herrn Tobis möchten wir
unseren Dank aussprechen, sowie auch Frau Klein und Familie König. Sie
waren die unsichtbaren Helfer unserer Schule, die uns bei Bedarf immer
eine unterstützende Hand zur Verfügung stellten.
Nun heißt es für uns Abschied nehmen, ein Abschied, der uns allen nicht
leicht fallen wird. Denn wenn wir heute Abend auf unserem Abschlussball
uns noch ein letztes Mal zusammen amüsieren, werden wir morgen schon
getrennte Wege gehen.
Wege, von denen wir nicht
wissen, ob sie sich jemals
wieder kreuzen werden.
Wir alle haben
verschiedene Pläne, unsere
Zukunft zu gestalten.
Einige von uns werden ins
Ausland gehen, andere
machen eine Ausbildung
oder gehen zum Studium.
Welchen Weg wir
beschreiten werden , wo
auch immer das Leben uns
hintreiben wird. Wir
werden unsere Schulzeit
hier am Francisceum nie
vergessen.
In diesem Sinne ... alles Gute.
Kristin Neumann
12
und Hannes Pöls
13/1
Benecke
Boest
Dittmann
Düben
Fischer
Fischer
Friedrich
Jobs
Johannes
Kilz
Kurth
Nikoleit
Puppe
Richter
Schary
Schmidtke
Teichmann
Zehle
Ants
Christin
Susanne
Wiebke-Maria
Dennis
Nadja
Christin
Andrea
Sonja
Marcel
Julia
Anne
Marie-Luise
Anja
Christin
Aileen
Christian
Kevin
13/3
Adolph
Bartsch
Borutzki
Brett
Damm
Els
Hebestreit
Jensen
Klewitz
Köcher
Lehmann
Möhring
Sauer
Stackmann
Tietz
Werner
Zander
Marcel
Jenny
Nadine
Dominique
Robert
Robert
Sven
Dirk
Domenica
Anika
Nico
Thomas
Theresa
Thomas
Marlene
Stephanie
Eik
13/2
Baake
Bensch
Credo
Dressel
Finke
Grill
Grüneberg
Jacob
Karge
Kaz
Krause
Leps
Nicolai
Pacholke
Pöls
Reimann
Rösler
Schiller
Schumann
Stein
Werner
Karsten
Gerald
Katharina
Nancy
Andrea
Thomas
Franziska
Kathleen
Robert
Daria
Franziska
Henriette
Franziska
Anna
Hannes
Janett
Manuela
Mario
Franziska
Christiane
Anne
13/4
Ballerstein
Bloch
Brandt
de Vries
Dresel
Hinze
Horn
Kittel
Kunze
Neumann
Pannicke
Rübner
Sachse
Stein
Weimeister
Weimeister
Susanne
Monique
Stephanie
Elisabeth Maria
Wiebke
Nicole
Anika
René
Sabrina
Kristin
Pascal
Gerald
Daniela
Nadja
Cynthia
Raphael
13
13/5
Behnke
Bittkau
Dornbusch
Ehrt
Fink
Hentrich
Jansen
Konstabel
Landgraf
Pietrek
Rübner
Sandmann
Schneider
Spuhn
Steffen
Warnecke
Wichmann
Florian
Johannes
Juana
Stefanie
Andrea
Fabian
Heiner
Henrike
Carsten
Martin
Heiner
Janine
Carolin
Elisabeth
Ralph
Gundula
Jana
13/7
Bachmann
Burow
Fuhrer
Grosche
Hauser
Kitsche
Klabe
Krümmling
Max
Neumann
Platte
Platte2
Reitz
Ritzmann
Schulze
Schütze
Schütze
Stiehl
Streso
Warnecke
Frank
Fabian
Nancy
Conny
Odette
Andreas
Michael
Marcus
Andreas
Kathrin
Sebastian
Sebastian
Stephan
Ralf
Maria-Sophie
Anika
Melanie
Antje
Marianne
Oliver
14
13/6
Anton
Bräse
Dammann
Freiwerth
Hasart
Häusler
Kähne
Krause
Kroll
Ließmann
Pommer
Prokop
Richter
Schröder
Schulze
Schwarze
Steinmann
Straubel
Voigt
Wilke
Susann
Hannes
Marcus
Steffen
Marcus
Frank
Ralph
Robert
Philipp
Jasmina
Christian
Alexander
Claudia
Axel
Stephan
Daniel
Christopher
Stefan
Carsten
Thomas
Wenzel
Caroline
Studienfahrten
Studienfahrt nach Prag
Am Montag, dem 12. September, um 7.00 Uhr machten sich ca. 50 Schüler
der 13. Klassenstufe und die Lehrer Herr Knauer, Frau Ulrich und Herr
Hoffmann auf den Weg in die tschechische Hauptstadt. Nach ungefähr 6
Stunden Fahrzeit erreichten wir unser Hotel am südlichen Stadtrand von
Prag. Unsere gesamte Gruppe wohnte im 17. Stockwerk des 19-stöckigen
Gebäudes, von dem man einen umwerfenden Ausblick über die Stadt
genießen konnte. Nach der Aufteilung der Zimmer folgte eine Führung
durch die Stadt unter Leitung zweier Ortskundiger, welche uns das
fremdsprachige Verkehrsnetz erklärten und durch die Innenstadt führten.
Wir erfuhren viele interessante Informationen über die wichtigsten
Sehenswürdigkeiten und Eigenheiten dieser Stadt. Danach hatten wir die
Chance Prag auf eigene Faust zu erkunden. Nach einem anstrengenden
ersten Tag fielen wir alle todmüde in unsere Hotelbetten.
Der nächste Tag bot jedem die Möglichkeit aktiv an seinem Studienauftrag
zu arbeiten und Informationsmaterial zu sammeln. In kleinen Gruppen
wurden Sehenswürdigkeiten genauer erkundet, wie die Karlsbrücke, die
Prager Burg, das Kafka-Museum und die typisch tschechische Architektur.
Gegen Abend fand sich jeder wieder im Hotel ein und wir ließen
gemeinsam den Tag ausklingen.
Der Mittwoch hielt für uns eine Fahrt in die nahe gelegenen Skoda-Werke
bereit. Auf der einstündigen Fahrt bekamen wir weitere interessante Dinge
über Prag erklärt. Die Führung im Skoda-Werk bestand aus einer
Videopräsentation, einer Führung durch das Automobilmuseum und einer
Werksführung. Am frühen Nachmittag fuhren wir wieder zurück in die
Stadt. Der größte Teil der Gruppe ließ den Abend in den vielfältigen
gastronomischen Einrichtungen Prags ausklingen.
Der Donnerstag begann für interessierte Leute mit einer Fahrt in die
Gedenkstätte Theresienstadt. Gegen Mittag hatte sich eine Gruppe von ca.
10 Leuten für eine Führung durch die Prager Staropramen-Brauerei
angemeldet. Alle nutzten den letzten Tag noch einmal ausgiebig um die
vielfältigen kulturellen Angebote Prags zu erkunden und um dem Charme
dieser Stadt endgültig zu erliegen. Bis spät in die Nacht feierten alle
ausgiebig, bis auf eine Schülerin, die den Verlust ihrer Brieftasche samt
ihrer Ausweispapiere zu beklagen hatte und den Abend mit Herrn Knauer
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und Herrn Hoffmann auf dem Polizeirevier zubrachte.
Am Freitagmorgen machten wir uns zur Abfahrt bereit. Nach bestandener
Zimmerkontrolle konnten alle den Bus besteigen und wir traten daraufhin
erschöpft die Heimreise an. Am späten Nachmittag kam der Bus wieder in
Zerbst an.
Alles in allem war es eine sehr schöne und unvergessliche Abschlussfahrt
in eine der schönsten Städte Europas.
Maria Schildt und Tobias Richter
Surfen in San-Pepelone (Ostsee)
Unter der Leitung von Frau Gohl und Herrn Gorski reisten wir per Bahn
am 11.09.05 um 12.10 Uhr Richtung Ostseeküste. Nach dreimaligem
Umsteigen erreichten wir San-Pepelone am späten Nachmittag. Nach
kurzer Belehrung konnten wir unsere mediterranen Bungalows beziehen,
die zu unserer Überraschung sehr modern und jugendlich eingerichtet
waren. Neugierig und gespannt erkundeten wir unsere nähere Umgebung.
Nach wenigen Schritten sahen wir schon das ruhige, seichte Salzhaff, auf
dem schon Surfschüler ihr Gleichgewicht auf dem Brett testeten.
Vorfreude machte sich in uns breit. Für die nächsten 4 Tage sollte diese
Bucht unsere zweite Heimat werden. Punkt 18.00 Uhr stürmten wir das
reichhaltige Buffet, mit warmen und kalten Speisen. Umgeben von Palmen
speisten wir jeden Tag.
Unser abendliches Beisammensein fand immer bei den Jungs statt, da ihr
Bungalow größer und geräumiger war. Die Abende verbrachten wir mit
lustigen Karten- und Würfelspielen, dafür ein besonderen Dank an Frau
Gohl für ihre lustigen Spielideen. Unglaublich viel Glück beim Würfeln
hatte „Pasch-Axel“.
Am Montagmorgen stiegen wir in unsere sexy, hautengen Neoprenanzüge.
Unser Surflehrer André begrüßte uns freundlich. Obwohl alle sofort gleich
aufs Brett wollten, war zuerst kurze Theorie dran. Fachbegriffe wie
Schothorn, Trimmschot oder Finne prallten auf uns nieder, dann zeigte uns
André, wie man das Rigg (Segel) aufholt, und danach hieß es „selbst ist
der Mann“ und rauf aufs Brett. Es folgten zwei lustige Stunden
Praxisübungen. Am Nachmittag war ideales Surfwetter und alle wollten
nur noch eins, rauf aufs Brett und der Sonne entgegen. Ingrid und
Christoph surften schon wie Profis unter unseren bewundernden Blicken
davon.
16
Am Dienstag surften wir trotz leichter Briese und kamen fast gar nicht
voran. Zur allgemeinen Belustigung und zur Freizeitgestaltung bestiegen
einige von uns mutig das Bananenboot. Nach dieser lustigen Auflockerung
standen zwei Stunden theoretischer Unterricht auf dem Programm, denn
Praxis und Theorie gehören immer zusammen. Am Mittwoch nach dem
Frühstück hieß es „rauf aufs Brett“. Eine steife Briese wehte uns entgegen
und wir hatten mächtig zu kämpfen. Es waren richtig schwere
Bedingungen, wir bekamen teilweise das Segel kaum aufgezogen und
konnten uns nicht lange auf dem Brett halten, aber Übung macht den
Meister. Richtig Spaß hatte an diesem Tag nur einer, Christoph. Unser
Highlight war an diesem Abend, den Sonnenuntergang auf dem Surfbrett
zu erleben. Am Abend war dann Lernen angesagt, denn Donnerstag sollte
die theoretische Prüfung stattfinden. Wir haben alles gelernt, was mit dem
Surfen zu tun hat, vom Aufbau des Segels bis zu den „Verkehrsregeln“ auf
dem Wasser.
Schon am Morgen mussten wir 50 Fragen beantworten, danach folgte die
praktische Prüfung. Bei starken Windverhältnissen, die es uns verdammt
schwer machten, testete André unser Können auf dem Brett. Nach dem
Abendbrot verkündete Frau Gohl die Ergebnisse, alle hatten bestanden.
Bei der Surf-End-Disco überreichte uns André unsere hart erkämpften
internationalen Surfscheine. Wir ließen es den Abend richtig krachen. Da
der Schlaf in dieser Nacht viel zu kurz kam und die Nacht zu schnell
vorbei war, kamen wir schwer aus den Betten. Abschiedsschmerz machte
sich breit, André verabschiedete sich von allen und drückte besonders die
Mädels.
Der starke Wind
von den
vergangenen
zwei Tagen
steckte uns noch
in den Knochen
und wir waren
total erschöpft,
als wir am
Freitagnachmittag in
Zerbst ankamen.
Caroline Görisch
17
Francisceer in der Camargue
Am Sonntag, dem 11. September, traten wir die Studienfahrt in die
Camargue nach Südfrankreich an. Der Doppelstockbus startete vom
Francisceum am Weinberg und sollte volle 20 Stunden unterwegs sein.
Viele von uns fuhren mit gemischten Gefühlen ab. Unser Reiseveranstalter
hatte uns zwar einen sicheren Aufenthalt garantiert, doch die Unwetterund Hochwassermeldungen erweckten bei einigen den Eindruck eines
Abenteuerurlaubs. Doch das zurückgegangene Hochwasser beeinträchtigte
unseren Aufenthalt nicht im geringsten. Das 4-Sterne Camping-Dorf "La
Petite Camargue" in Aigues-Mortes bot uns komfortable Unterkünfte in
Mobilhomes.
Der erste Weg führte für die meisten zum Pool, wo nach so langer Reise
abkühlen und den Bauch in die warme Sonne Südfrankreichs halten
angesagt war.
Am Dienstag begann dann unser Besichtigungsprogramm, welches uns
zuerst nach Nîmes führte. Die Hauptattraktion hier war das Amphitheater.
Im ausgehenden 1. Jhd. n.Chr. entstanden, gehört es heute zu den am
besten erhaltenen der römischen Welt, wie wir aus den Vorträgen der
Schüler entnehmen konnten. Viele Hartgesottene erklommen die obersten
Steine des 21 m hohen Bauwerkes und wurden mit einem tollen Blick über
die Stadt Nîmes mit ihren vielen engen Gassen in südländischem Charme
belohnt. Dies sollte an diesem Tag lange nicht alles gewesen sein, denn
unser nächstes Ziel war der "Pont du Gare", die größte erhaltene
Aquäduktbrücke der Antike. Sie gehört heute zum Weltkulturerbe.
Weiter ging es in die Papststadt Avignon, wo wir von einer Stadtführerin
begleitetet wurden. Besondere Aufmerksamkeit galt hier dem Papstpalast.
Dieser erlebnisreiche Tag schloss mit dem Sonnenuntergang auf der
Felsenfestung "Les Baux". Das romantische Bergdorf und seine Festung
entschädigten für eine halsbrecherische Fahrt hinauf. Abends saßen wir
gesellig vor unseren Häuschen auf Gartenstühlen, bevor wir todmüde ins
Bett fielen. Morgens nach dem Frühstück brachte uns der Bus zuerst nach
Montpellier. Hier trafen wir auch unsere Stadtführerin wieder. Nachdem
wir dann durch die Straßen Montpelliers geschlendert waren, kamen wir
am Bus wieder zusammen um gemeinsam in die Salzsalinen von AiguesMortes zu fahren. Herr Gohl übersetzte uns die Führung und wir erfuhren
einiges über die Fauna und Flora der Salinen und die Salzproduktion.
Unser letzter Abend in Frankreich endete für einige mit einem Ausflug ans
18
Mittelmeer und schönen Momenten am Strand. Andere fuhren zurück ins
Camp um die schöne Anlage noch einmal zu nutzen. Durch unseren vollen
Terminkalender konnten wir leider kaum eines der vielen Angebote dort
wahrnehmen.
Am nächsten Tag, am Donnerstag, beluden wir den Bus wieder mit
unseren Koffern und verließen etwas wehmütig unser Camp. Auf dem
Heimweg hielten wir jedoch noch einmal - in Arles, der ehemals
zweitgrößten Stadt des römischen Imperiums. Auch Vincent van Gogh
hatte sich 1888 hier niedergelassen. Von Arles aus traten wir nun endgültig
die Heimreise an. Am Freitagmorgen erreichten wir Zerbst. Natürlich
waren alle froh wieder zu Hause zu sein, doch eigentlich sehnten wir uns
zurück in die Camargue nach Südfrankreich, denn dies war, nicht zuletzt
wegen des netten Miteinanders von Lehrern und Schülern - vielen Dank an
Frau Giese, Frau Heydecke, Frau Puppe und Herrn Gohl! - eine wirklich
gelungene Studienfahrt, die wir alle nicht so schnell vergessen werden.
Marie-Ann Jacob
Kunst aus Müll ?!
Genau das war das Thema, welchem sich das Modeprojekt am 15. April
2005 widmete. Um 8 Uhr begann das Projekt im Raum 20a damit, dass
Frau Borchardt und Frau Heydecke, die Projektleiter, für jeden
Modeinteressierten eine Jugendzeitschrift, den „Spießer“, ausgaben. Nach
kurzem Durchblättern folgte ein nicht ganz ernst gemeinter Test über die
persönliche Einstellung zur Mode. War man vielleicht, ohne es zu ahnen,
ein „Schminkkasten mit Zweibeinantrieb“? Ein „pflegeleichtes
Leichtgewicht“? Ein „Naturbursche mit Naturduft“ oder gar ein
„ungewollter Wollmützenträger“? Natürlich entpuppte sich niemand als
Modemuffel, als „Wollmützenträger“!
Auf diese gelungene Einführung in das Thema folgte ein Brainstorming,
bei dem alle Gedanken zum Thema Mode zusammengetragen wurden.
Danach wurden die Arbeitsmaterialien vorgestellt. Ungewöhnlich war,
dass es sich nicht um Stoff oder Garn handelte, sondern um Dinge des
Alltags, die man oft sogar einfach in den Müll werfen würde. So waren u.
a. Verpackungsmaterialien, Isolierband oder Tackernadeln Grundlage für
die entstehenden Modestücke.
Aber der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt und so entstanden
Meisterwerke, die es mit der Haute Couture sicher aufnehmen könnten.
Neben Röcken, Kleidern und Strandmoden, die präsentiert und fotografiert
19
wurden, wurde sogar Mode für die ganz Kleinen entworfen.
Wer sich noch für ein anderes Projekt entschieden hatte, verließ den Kurs
um halb zehn. Andere eifrige Modemacher widmeten sich weiterhin ihren
Kreationen. Alles in allem war es ein sehr gut gelungenes Projekt mit viel
Spaß und guter Laune und vielen neuen, ungeahnten Erfahrungen.
Doreen Eisenhuth, Jenny Ruhmer,
Claudia Seewitz und Juliane Briehm
Informatikkurse zu Besuch bei MMZ
Im Juli hatten die Informatikkurse der 10. und 11. Klassen des
Francisceums die Gelegenheit, die Maschinen- und Metallbau Zerbst
GmbH (MMZ), ansässig in der Straße Altbuchsland 14, zu besichtigen.
Die Schüler bekamen die Möglichkeit alle Produktionsabläufe, die in der
Firma stattfinden, mit zu erleben – von der Idee im Kopf, über die Planung
am Computer bis zur Fertigung an den Maschinen.
Herr Kienitz und Herr Klotsch erläuterten den Francisceern die einzelnen
Planungsschritte am Computer. Hier setzt man in dieser Firma besonders
auf das Programm „Pro Ingenieur 2000“, das auch in der
Fahrzeugindustrie verwendet wird. Mit Hilfe dieses
Konstruktionsprogramms entwirft man den Körper, der später in den
Werkshallen gefertigt werden soll. Die Entwürfe, die in den Planungsbüros
am Computer entstehen, werden anschließend ausgedruckt, auf Disketten
gespeichert und zu den Mitarbeitern an den Maschinen weitergeleitet. Zu
diesen zog es dann auch die Informatikgruppe, die interessiert beobachtete,
wie der Laser die gewünschten Formen aus dem Metall ausschnitt. Dazu
erläuterte der Geschäftsführer Herr Baierlein die Technik und
Arbeitsweise der Maschinen und überreichte jedem Schüler einen
Flaschenöffner in Haifischform, der gerade vor deren Augen gefertigt
worden war. Verwundert stellten die Schüler fest, dass das gerade eben
noch bearbeitete Metall kaum noch warm war, doch Herr Baierlein konnte
das Phänomen aufklären: „ ... das kommt daher, dass die Maschinen mit
solcher Geschwindigkeit arbeiten ...“. Dann ging es weiter in die nächste
Werkshalle, wo schon fertig gestellte Bauteile besichtigt werden konnten.
Hiernach blieb für Herrn Plättner, ebenfalls Geschäftsführer, noch Zeit,
etwas zu seinem Werdegang und zur Entwicklung der Firma zu sagen. Er,
der sein Handwerk von der Pike auf gelernt hat, kann sich noch gut daran
erinnern, wie die vor den Schülern liegende Fördertechnik für den
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Mühlenbau früher noch aus Holz gefertigt wurde. Damals war es
größtenteils Handarbeit, inzwischen fertigt man die genannte Technik mit
Maschinen und aus Metall. Auch die Firmengebäude entstanden schon um
1900 und bilden heute einen interessanten Kontrast zu der modernen
Technik, die in ihnen beherbergt ist. MMZ selbst gibt es seit 1996. 25
Mitarbeiter entwerfen und fertigen Maschinen- und Metallteile, wie z.B.
die schon erwähnte Fördertechnik für den Mühlenbau oder
Lärmschutzumhausungen für Verseilmaschinen, aber natürlich werden
auch Einzelaufträge angenommen. Man setzt in der Firma weniger auf
Werbung, lieber vertraut man auf die gute Qualität, die vor Ort gefertigt
wird. Das Konzept scheint aufzugehen, denn MMZ hat nicht nur Aufträge
aus Deutschland, sondern liefert auch in die USA, nach Großbritannien,
nach Syrien, in den Iran und noch viele weitere Länder.
Die Informatikkurse (einschließlich Kursleiter Herr Hoffmann) bedanken
sich für die Einführung in die Produktionabläufe und wünschen der Firma
auch weiterhin viel Erfolg.
Lydia Patzelt
Teilnehmer am Schüleraustausch mit Trutnov
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Volleyballturnier in Köthen
Am Dienstag, dem 27.09.2005, fand in Köthen im Ludwigsgymnasium das
Mixed-Turnier um den Pokal des Schulleiters des Ludwiggymnasiums
Köthen statt.
Insgesamt hatten sich 6 Mannschaften angemeldet, von denen nur 4
Mannschaften erschienen sind (das Ludwiggymnasium, Francisceum
Zerbst, Philantropinum Dessau und das Gymnasium „An der
Rüsternbreite“). Gespielt wurde jeder gegen jeden, auf 2 Spielfeldern. Die
Mannschaften waren gemischt, 3 männliche und 3 weibliche Spieler.
Im Endspiel standen sich das Philantropinum Dessau und die Spieler des
Zerbster Gymnasiums gegenüber. Durch die technische Überlegenheit und
große Sicherheit der Spieler gewann Dessau den 1. Satz mit 25:22. Im 2.
Satz gaben die Zerbster noch einmal alles. Mit sichereren Angriffen und
besserer Blockarbeit gingen die Zerbster teilweise sogar mit 3 Punkten in
Führung. Doch die Dessauer waren extrem stark und somit mussten sich
die Zerbster am Ende mit 25:23 geschlagen geben. Das Dessauer
Philantropinum gewann unter Leitung ihres Betreuers Herrn Schmidt (der
ein ehemaliger Francisceer ist) den Pokal des Schulleiters des
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Ludwiggymnasiums Köthen.
Die Spieler des Zerbster Francisceums möchten sich beim
Ludwiggymnasium Köthen für die Einladung zum Turnier und für die
kostenlose Verpflegung herzlich bedanken.
Ein besonderer Dank geht an den Betreuer Fred Hebestreit, der einen Bus
organisierte, die Zerbster begleitete und ihnen mit seiner Erfahrung zur
Seite stand.
Maurice Erb
Hintere Reihe:
Fabian Seeger,
Kristian Schneider,
Maurice Erb,
Stefan Lehmann
Vordere Reihe:
Jessica Kirch,
Nadine Reich,
Sabine Köppen,
Kathrin Lindemann
Arbeitsgemeinschaften:
AG Theater
In der Theater-AG „Nuda veritas“, die von Frau Richert geleitet wird,
werden gemeinsam Bühnenstücke einstudiert und geprobt. Einige Stücke
werden auch aufgeführt. Nicht selten werden auch Theaterstücke selbst
geschrieben.
Herzlich willkommen sind Schüler ab der 8. Klasse.
AG Sport
In der AG „Sport in Schule und Verein“ sind Jugendliche und Kinder jeden
Alters herzlich willkommen. Trainiert werden Leichtathletik und
Ballsportarten, wie z.B. Hockey, Fußball oder Handball. Ausdauer,
Schnelligkeit, Kraft und Koordination sowie Reaktionsvermögen und
Teamfähigkeit werden durch die verschiedensten Übungen gefördert.
Tipps, individuelle Hilfen und Förderung von Stärken sowie die richtigen
Techniken vermitteln die beiden Trainer Herr Handrich und Herr Güth.
Der Spaß am Sport wird in dieser AG groß geschrieben!
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AG Aquarien/Terrarien
Folgende Betätigungen sind möglich:
- Aufzucht und Pflege verschiedener Fischpopulationen wie Buntbarsche,
Fadenfische und lebendgebärende Zahnkarpfen.
- Regelmäßige Fütterung von Stabheuschrecken.
- Saubermachen von Aquarien und Terrarien.
AG Fußball
Training für interessierte Schüler und Vorbereitung der
Jahrgangsmannschaften für den Bundeswettbewerb „Jugend trainiert für
Olympia“ auf Kreis- und Regionalebene.
AG Energiesparen
Die AG ist bereits seit mehreren Jahren tätig. Teilnehmen können Schüler
aller Jahrgangsstufen. Ziel ist es, an der Schule sparsam mit Energie
umzugehen und somit einen konkreten Beitrag zur Umwelterziehung zu
leisten. Die Schüler führen u.a. dazu Temperaturmessungen in den
Klassenräumen und Fluren durch, veranschaulichen die Ergebnisse und
erarbeiten Strategien, die zur weiteren Energieeinsparung führen.
AG Basketball
Die AG soll die Schüler in spielerischer Form an das Sportspiel Basketball
heranführen. Als Höhepunkt wird die Teilnahme an den Wettkämpfen
„Jugend trainiert für Olympia“ als Schulmannschaft angestrebt.
Besonders talentierte und interessierte Schüler können den Sprung in das
leistungsorientierte Training im TV „Gut Heil“ Zerbst schaffen, um dort
aktiv im Verein zu spielen.
AG Schach
- Kennenlernen der Grundelemente des Schachs:
wichtige Regeln und Gesetzmäßigkeiten, Eröffnungstheorie, Mittelspiel,
Endspiel
- Spielen von Übungspartien (mit Analyse).
- Schulmeisterschaft (wie spätere Turnierpraxis): Bewertung und Analyse
von Partien
- Bei Bedarf ist Anmeldung im Zerbster Schachverein „SV 51 Zerbst e.V.“
möglich.
AG Französisch
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Der Konversationskurs Französisch – in diesem Schuljahr 2 Kurse an
unterschiedlichen Terminen – ist ein jahrgangsübergreifender Kurs, an dem
Schülerinnen und Schüler verschiedener Schuljahrgänge teilnehmen. Im
kleinen Kreis wird in französischer Sprache über die unterschiedlichsten
Themen diskutiert: Wahlen, umstrittene Plakate, Musik, Ferien, Aktuelles,
... je nach Interessenlage der Beteiligten. Alle Teilnehmerinnen und
Teilnehmer nutzen die Gelegenheit, die Fremdsprache mehr anzuwenden
als dies im normalen Unterricht möglich ist.
AG Mathematikolympiaden
Folgende Aufgaben erfüllt die AG:
- Vorbereiten der Schüler für „Olympia“ Aufgaben
- Freude an der Mathematik wecken bzw. verstärken.
- Heranführen der Schüler an Aufgaben höheren Schwierigkeitsgrades
AG Kreativwerkstatt
Folgende Aktivitäten sind in dieser AG möglich: Körbeflechten,
Glasmalerei, Seidenmalerei, Töpfern, Malen, Spinnen mit Spinnrad oder
manuell.
Chöre
Es gibt an unserer Schule drei Chöre in den verschiedenen Altersgruppen,
die gut besuchte, anspruchsvolle Programme gestalten, z.B. das
Frühlingskonzert zu unseren Schulfesttagen im April, das
Weihnachtskonzert, aber auch zu weiteren Anlässen im Schuljahr, z.B. bei
der Entlassungsfeier der Abiturienten.
Zum Tode von Regina Albrecht
Das Francisceum trauert um Regina Albrecht. Die Nachricht von ihrem
Tode hat uns tief erschüttert. Zerbst und das Francisceum haben einen
Menschen verloren, der unendlich viel in ganz unterschiedlichen
Bereichen geleistet hat.
Wenige Frauen sind in unserer Heimatstadt Zerbst zu solchem Ansehen
gelangt wie Regina Albrecht. Auch wir schulden ihr Dank für ihre
Lebensleistung und ihr Lebenswerk.
Schon als Schüler kannte ich sie. Mit meinem älteren Bruder besuchte sie
25
gemeinsam die damalige Grundschule 1.
Des Öfteren weilte sie in meinem Elternhaus, auch dann noch, als sie
Schülerin der Oberschule war. Dann trennten sich unsere Wege. Und als
ich, 1991 von Berlin nach Zerbst zurückkommend, die Leitung des
Francisceums übernahm, war die Freude des Wiedersehens groß. Sofort
war Regina Albrecht, die sich dem Francisceum immer eng verbunden
fühlte, bereit, sich für ihre ehemalige Schule zu engagieren. An der
Entwicklung des Francisceums hat sie seither immer lebhaften Anteil
genommen.
Mit besonderer Hingabe und großer materieller Hilfe widmete sie sich der
Gründung unserer Francisceumsstiftung 1996. So war sie eine der drei
Stifter und bis zu ihrem Ableben ein außerordentlich aktives
Kuratoriumsmitglied. Wichtige Entscheidungen der Stiftung hat sie
angeregt und mitgetragen. Als sie im Jahre 2002 ihre Tätigkeit an der
Sparkasse beendete und hier anlässlich eines Festaktes verabschiedet
wurde, stiftete sie sämtliche hierbei eingegangenen Geldbeträge (und die
Summe war gewaltig!) der Francisceumsstiftung.
Wir als Francisceum haben Regina Albrecht, auf die wir immer zählen
konnten, mehr als zu danken, aber eben nicht nur in materieller Hinsicht.
Ohne Eigennutz hat sie Menschen und Institutionen sowie Vereinen mit
ihrer Kenntnis von Leuten, Beziehungen und Verbindungen geholfen.
Unsere Schule gehörte dazu.
Wie wenige Menschen es vermögen, war sie zu tiefer Freundschaft
befähigt. Es war ihr gegeben, Zuversicht zu vermitteln, zu trösten, mit ein
paar Worten einen guten Weg zu weisen. Alle, die sie kannten,
bewunderten vor allem aber auch ihren Optimismus und Lebensfrohsinn.
Und dass es Regina Albrecht mit ihrer lustigen und anfeuernden
Ausstrahlung auch bestens verstand zu feiern, werden alle bestätigen
können, die sie zu solchen Anlässen erleben konnten.
Wir Jüngeren haben sie oft bewundert. Vor allem wohl auch wegen ihrer
wachen Neugierde, ihrer verlässlichen Geradlinigkeit sowie ihrer
Standfestigkeit. Nimmermüde war sie und pflichtbewusst, mitunter auch
mit Strenge, aber zugleich mit unwiderstehlicher menschlicher Wärme.
Regina Albrecht folgte ihren eigenen Maßstäben und ihrer eigenen
Intuition. Ihre Autorität wurde von allen anerkannt, wurzelte wohl auch
darin, dass sie sich allem Neuen offen hielt. Sie hatte einen Sinn für frisch
aufkeimende Ideen, ein Gespür für Menschen, die wissen, worauf es
ankommt. Berührungsängste kannte sie mit ihrer offenen Art nicht.
Vielen wird Regina Albrecht fehlen, viele werden sie in dankbarer
Erinnerung behalten.
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Erschüttert, respektvoll und dankbar verneigen wir uns ein letztes Mal vor
ihr – ärmer, weil sie nicht mehr ist, aber reicher, weil sie war.
Ihr Geist wird im Francisceum fortleben!
Dr. Eberhard Schmaling
Nachruf auf Oltmann Oltmanns
Die Kolleginnen und Kollegen des Fachbereichs Biologie/Chemie
gedenken ihres am 30. Juli 2005 verstorbenen Kollegen Oltmann
Oltmanns aus Jever. Als wir von seinem Ableben erfuhren, war das für uns
alle ein Moment des stillen Gedenkens und der tiefen Trauer.
Der Studiendirektor a. D. unterrichtete bis zu seiner vorzeitigen
Pensionierung am Mariengymnasium in Jever nicht nur als engagierter
Lehrer in den Fächern Biologie und Chemie, sondern er war auch für die
Lehrerausbildung eine kompetente Persönlichkeit. Lange Zeit war er als
Fachleiter des Studienseminars Wilhelmshaven in der
Referendarsausbildung tätig und hat somit für den pädagogischen
Nachwuchs gesorgt.
Oltmann Oltmanns Wirken beschränkte sich jedoch nicht nur auf den
pädagogischen Arbeitsbereich. Viele Menschen im Jeverland kannten ihn
auch als ehrenamtlichen Naturschutzbeauftragten, Heimatforscher und
aktives Mitglied in der FDP. Deshalb liegt es sehr nahe, dass Oltmann
Oltmanns zu den Wegbereitern der Städtepartnerschaft mit Zerbst gehörte.
Mit unserem Francisceum knüpfte er gleich nach der Wende enge und
dauerhafte Kontakte, woraus auch persönliche Bindungen zu Kollegen
unserer Schule entstanden. Herr Oltmanns gehörte zu den Pädagogen, die
sich mit persönlichem Engagement um das Francisceum in besonderer
Weise verdient gemacht haben und denen die Schule viel zu verdanken
hat.
Nicht nur seine organisierten Fortbildungslehrgänge im ChemieFachkabinett des Mariengymnasiums zu Jever werden viele Kollegen als
"fruchtbare Phase der Integration" in angenehmer und dankbarer
Erinnerung bleiben, sondern auch seine mit geistiger Frische, Sachlichkeit
und Fachkompetenz geführten Wattwanderungen. In unserer täglichen
Unterrichtsarbeit und in der Bibliothek werden wir auch durch viele
Unterrichtsmittel und Bücher, die über ihn vom dortigen
"Schülerhülfsverein" des Mariengymnasiums dem Francisceum gestiftet
wurden, an Oltmann Oltmanns erinnert.
Durch seinen Tod haben wir einen sympathischen Kollegen verloren, dem
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wir ein ehrendes Andenken bewahren werden.
Christina Siebert
Liebe Mitglieder und Freunde des Fördervereins, liebe Ehemalige mit
Spendenbeitrag !
Mein erster Gedanke war, dass sich im vergangenen Jahr so viel nicht
verändert hat, dass eine Mitteilung sinnvoll und notwendig wäre. Aber bei
genauerer Betrachtung musste ich feststellen, dass das überhaupt nicht
stimmt.
Unser Förderverein hat bis zum heutigen Tage 441 Personen registrierte
Mitglieder, d.h. zwischen Oktober 2004 und heute konnten wir 14 neue
Mitglieder aufnehmen. Das sind vor allem Eltern der 5. Klassen und
ehemalige Schüler der Abiturjahrgänge 1995 und 2005.
Das Interesse der Elternschaft unserer Schule ist nach wie vor gering,
obwohl wir in unseren Bemühungen nicht nachlassen, gerade die Eltern als
Partner zu gewinnen. Herr Huß hat in Zusammenarbeit mit Kollegen und
einem Schüler eine Broschüre für die Eltern der künftigen 5. Klassen
erarbeitet, in der unsere Schule mit all ihren Vorzügen, besonders dem
Förderverein, vorgestellt wird. Wir hoffen, dass mit den neuen
Schülergenerationen auch das Bedürfnis der Eltern wächst, mit der Schule
in dieser Form zu kooperieren.
Im vergangenen Jahr haben wir aber leider auch wieder Mitglieder
verloren. Mit Bedauern nahmen wir zur Kenntnis, dass
Frau Ruth Stallbaum, unser ältestes Mitglied im August 2005 verstorben
ist. Auf eigenen Wunsch wurden zwei Mitglieder aus der Vereinsdatei
ausgetragen.
An dieser Stelle möchte ich Sie an die Zahlung des Vereinsbeitrages
erinnern. Mit unserem relativ geringen Beitrag von 12,50 € können wir
viel bewegen – und wir haben im vergangenen Jahr an vielen Stellen
Unterstützung geben können!
Herzliche Grüße aus dem Büro des Fördervereins Francisceum e.V.!
Ihre Christina Schulze
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Zum Tod von Frau Stallbaum
Das älteste Mitglied unseres Fördervereins, Frau Ruth Stallbaum, ist im
Sommer dieses Jahres verstorben. Zu ihrem 100. Geburtstag am 5. Mai
2005 brachte ihr noch eine Gruppe unseres Schulchores ein Ständchen im
AWO-Seniorenheim. Frau Stallbaum war selbst keine Schülerin unserer
Schule. Mädchen wurden erst später am Francisceum aufgenommen.
Durch ihren Vater, der am Francisceum unterrichtete, und durch ihre
Brüder, die das Francisceum besuchten, war sie aber der Schule eng
verbunden und hat diese äußerst großzügig unterstützt. Ich habe Frau
Stallbaum zu ihrem 99. Geburtstag, als ich sie gemeinsam mit Herrn Dr.
Schmaling besuchte, als eine lebhafte, an ihrer Umwelt sehr interessierte
Frau voller Witz kennen gelernt. Wir werden ihr Andenken bewahren.
Torsten Huß
29
Spender im Zeitraum vom 12. Mai bis 15. November 2005
Baseler
Benedix
Beyer
Braunsdorf
Bürger
Funke
Gelbe-Haussen
Heinrich
Hettstedt
Juschka
Kittel
Kleine
Kröll
Leber
Leps
Lüderitz
Lüdicke
Machts
Meinecke
Ott
Putzmann
Rawiel
Ring, Prof. Dr.
Schimmel
Schmidt
Schreck, Dr. med.
Schreck
Schütze
Seeländer
Siebenthaler
Thiele
White
Winkelmann
Klaus
Ilse
Helga
Helmut
Gerhard
Anneliese
Gertraud
Gerhard
Wolfgang
Marie-Luise
Annelore
Stefanie
Ellen
Elfriede
Reinhold
Fritz
Annemarie
Angelika
Ruth
Lieselotte
Joachim
Gertraud
Wolfhard
Veronika
Horst
Dora
Hildegard
Hildegard
Ingeborg
Karin
Erika
Isolde
Ursula
Lindau
Gerlingen
Zürich
Hemmingen
Salzmünde
Berlin
Versoix- Genf / Schweiz
Leipzig
Milano / Italien
Mainz
Leipzig
Zerbst
Hilden
Zerbst
Steutz
Dessau
Zerbst
Berlin
Zerbst
Garbsen
Erlangen
Zerbst
Bad Soden-Neuenhain
Roßlau
Parklands / Südafrika
Berlin
Zerbst
Zerbst
Dessau
Berlin
Magdeburg
Collingwood / Kanada
Gerlingen
Herzlichen Dank für alle Beiträge und Spenden !
Für die Schulfesttage und auch zu anderen Gelegenheiten empfehlen
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wir Ihnen die Hotels und Pensionen unserer Mitglieder des
Fördervereins:
Hotel-Restaurant von Rephuns-Garten, Rephunstr. 2, 39261 Zerbst,
Telefon: 03923 / 61605; Telefax: 03923 / 61607
Hechts Hotel & Restaurant, Dessauer Str. 98, 39261 Zerbst, Telefon u.
Telefax: 03923 / 3367
Pension am Stadtrand, Karin Drechsel, Dobritzer Str. 55, 39261 Zerbst,
Telefon der Pension: 03923 / 62931
Pension am Klosterhof, Christine Heinrich, Breite 45, 39261 Zerbst,
Telefon 03923 / 787035
Hotel & Gaststätte „Am Kamin“, B. Köhler-Richter, Käsperstr. 15 - 17,
39261 Zerbst, Telefon 03923 / 61533, Fax 03923 /780292
Alle Hotels und Pensionen haben gute Parkmöglichkeiten.
Tel. Förderverein Francisceum e.V.: 03923 / 78 78 72
Internetadresse: www.foerderverein-francisceum.de
oder: [email protected]
Bürozeiten: mittwochs 9.45 - 12.00 Uhr (außer in den Schulferien)
Konto-Nr.: 330 1000 494
BLZ: 805 50 200
Kreissparkasse Anhalt-Zerbst
Ein frohes Weihnachtsfest
und alles Gute im neuen Jahr
wünscht Ihnen der Vorstand des Fördervereins
Francisceum e.V.
31