Untitled - ACON Actienbank AG

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Untitled - ACON Actienbank AG
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ACON Global Leverage
Inhalt
Zusammenfassung3
Allgemeines zu CFDs4
Vertragssituation (rechtliches Verhältnis)
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Konkrete CFD-Funktionsweise (inkl. Beispiele)
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ACON CFD-Anlagestrategie9
Allgemeine Risikohinweise10
Glossar11
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Zusammenfassung
ACON Global Leverage ist die Lösung für renditeorientierte und risikobewusste Anleger, die nicht auf Transparenz und Liquidität verzichten möchten.
Mit dem neuen Produkt der ACON Actienbank AG haben Anleger die Möglichkeit am Handel der ACON Actienbank AG mit CFDs (Contract For Difference - Differenzkontrakte) zu partizipieren.
Im Grunde sind CFDs Hebel-Kontrakte, die sich auf die
gängigsten Aktien und Indizes beziehen und dank ihrem bis zu 200-fachen Hebel die Möglichkeit bieten,
deutlich höhere Gewinne auch mit kleinen Kursschwankungen zu erzielen, als es direkt mit den Aktien oder
Indizes möglich wäre.
Die ACON Actienbank AG bietet die Möglichkeit des
Managed Account. Das bedeutet, dass der Anleger sein
eigenes Konto bei einem CFD-Broker hat und die ACON
die Handelsvollmacht hierfür erhält. Die ACON hat zu
keiner Zeit die Möglichkeit, Vermögen vom oder auf
das Handelskonto zu transferieren. Die ACON managed
somit den Account des Anlegers.
Die Vorteile liegen klar auf der Hand:
Transparenz
Wir achten auf maximale Transparenz für den Anleger. Unsere Managed Account-Lösung ermöglicht
dem Anleger zu jeder Zeit, online und in Echtzeit,
Einblick in alle ihn betreffenden Handelsaktivitäten
zu nehmen.
Liquidität
Die Investition über das Managed Account bietet ein
Höchstmaß an Liquidität. Sie können jederzeit mit einem Vorlauf von 24 Stunden Ihr Investment stoppen
und über Ihr Geld abschlagsfrei verfügen.
Rendite
Durch den Handel mit CFDs (Contract For Difference)
ist es durch die Hebelwirkung möglich, auch an kleinen Kursveränderungen Geld zu verdienen. Das Eingehen von Long- und Short-Positionen ermöglicht
zudem, sowohl bei steigenden als auch bei sinkenden
Kursen, Vermögen zu vermehren.
Faire Kostenstruktur
Wir verdienen nur, wenn Sie verdienen. Durch das
Profit-Share-Model sind wir lediglich am erzielten
monatlichen Gewinn beteiligt. Dies geschieht aber
auch nur, wenn Ihr Kontostand die investierte Summe
(abzüglich Abhebungen) übersteigt.
Alles Weitere entnehmen Sie bitte der folgenden Beschreibung.
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Allgemeines zu CFDs
Der Handel mit Differenzkontrakten (CFDs - Contract
For Difference) ist eine Vereinbarung zwischen dem
Broker und dem Anleger über die in bar abgerechnete Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis eines
Trades. Diese Differenz ist der Gewinn oder Verlust des
Anlegers.
Wenn der Anleger in einem bestimmten Markt mit Kurssteigerungen rechnet, kann eine Kaufposition eröffnet
werden (go long). Erweist sich seine Marktmeinung als
richtig, kann er später seine Position zu einem höheren
Preis verkaufen und so einen Gewinn erzielen. Wenn er
sich geirrt hat, realisiert er beim Verkauf der Position zu
einem niedrigeren Preis einen Verlust.
Wenn er umgekehrt mit einem Abwärtstrend in einem
bestimmten Markt rechnet, kann er eine Verkaufsposition eröffnen (go short). Erweist sich seine Marktmeinung
als richtig, kann er seine Position später zu einem niedrigeren Preis zurückkaufen und einen Gewinn erzielen.
Erweist sich seine Marktmeinung als falsch, realisiert er
beim Rückkauf seiner Position zu einem höheren Preis
einen Verlust.
Mit dem Handel auf Basiswerte unterschiedlicher Anlageklassen ist es dem Anleger möglich, an verschiedenen Märkten zu partizipieren. Es werden CFDs auf alle
bekannten Basiswerte wie zum Beispiel Aktien, Indizes,
Rohstoffe oder Währungen angeboten.
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Im Rahmen des Vermögensverwaltungsvertrages der
ACON Actienbank AG wird nur auf Basis ausgewählter
Aktien sowie Indizes investiert.
Beim CFD-Handel wird abhängig vom Basiswert (Bezugswert) ein Hebel (Leverage) mit einem Vielfachen
des Kontoguthabens des Anlegers gewählt. So hat er
die Möglichkeit, die Wertentwicklung eines sehr hohen
Anlagebetrags in seinem Portfolio abzubilden, ohne
umfangreiches Kapital zu binden. Die Hebelwirkung ermöglicht es, von Kursschwankungen überproportional
zu profitieren, was jedoch gleichzeitig auch das Verlustrisiko im selben Maße erhöht.
Die Festlegung des Hebels führt dazu, dass Kursschwankungen um den jeweiligen Faktor verstärkt werden. Ein
höherer Hebel ermöglicht daher höhere Renditechancen, führt aber auch zu einem überproportionalen Anstieg des Risikos eines Verlusts des eingesetzten Kapitals
bei ungünstiger Marktentwicklung, bis hin zum Totalverlust und darüber hinaus.
Mit CFDs haben Anleger die Möglichkeit, gehebelt, sowohl an steigenden als auch an fallenden Märkten zu
partizipieren. Die Hebelwirkung kommt dabei dadurch
zustande, dass nicht der gesamte Gegenwert des Basiswerts einzusetzen ist, sondern lediglich ein Bruchteil.
Der hinterlegte Betrag wird dabei als Margin bezeichnet
und variiert je nach Basiswert.
Vertragssituation (Rechtliches Verhältnis)
Abbildung (Rechtliches Verhältnis)
1.Der Anleger eröffnet gemäß der obigen Abbildung
„Rechtliches Verhältnis“ ein Handelskonto beim ausgewählten CFD-Broker.
2. Der Anleger schließt mit der ACON Actienbank AG
einen Vermögensverwaltungsvertrag ab.
3. Die ACON Actienbank AG (ACON) handelt entspre-
chend des Vermögensverwaltungsvertrages CFDs auf
dem Konto des Anlegers:
- Es besteht für die ACON nur die Befugnis CFDs zu
kaufen und verkaufen.
- Die ACON kann außerhalb des CFD-Handels zu kei-
ner Zeit
über das Vermögen des Anlegers verfügen.
- Der Anleger kann jederzeit, online und realtime, sei nen Kontostand bei dem Broker abfragen.
- Der Anleger kann jederzeit, online und realtime, se hen, was wann gehandelt wurde und wird.
- Der Anleger kann jederzeit seinen Vermögensverwal
tungsvertrag kündigen und sein Vermögen mit einer Frist von 24 Stunden abziehen.
Diese Konstellation nennt man „Managed Account“
und ermöglicht dem Anleger die höchstmögliche
Transparenz.
Anfallende Verwaltungskosten und Gebühren
Unser Angebot sieht keine laufenden Kosten vor. Der
Anleger leistet bei jeder Einzahlung ein einmaliges Agio,
was seinem Handelskonto belastet wird. Hinzu kommen
bei Kauf und Verkauf von Aktien-CFDs Transaktionsgebühren (siehe Beispielfälle „Konkrete CFD-Funktionsweise“)
Die ACON erhält ausschließlich eine Gewinnbeteiligung,
die je nach Investitionshöhe variiert, die allerdings erst
dann fällig wird, wenn der Kontostand des Anlegers
sein eingesetztes Vermögen (abzüglich bereits getätigter Auszahlungen) übersteigt. Die Abrechnung erfolgt
jeweils monatlich.
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Konkrete CFD-Funktionsweise
Mit CFDs spekuliert man auf Kursveränderungen des
zugrundeliegenden Basiswertes. Der Anleger eröffnet
eine Position dann, wenn der Kursverlauf des Basiswertes den gewünschten Kurs erreicht und schließt sie dadurch, dass das Gegengeschäft getätigt wird. Die Differenz von Ein- und Ausstieg ist das, was der Anleger mit
“Differenzkontrakten“ (CFDs) handelt. Der Kauf eines
Aktien-CFDs (long) ersetzt die physisch zu Grunde liegende Aktie was die Rentabilität betrifft und bietet dem
Inhaber alle Vorteile, die eine Wertsteigerung der Aktie
mit sich bringt. Er erhält jedoch nicht das Recht, die zu
Grunde liegenden Aktien zu erwerben. Ein Halter eines
Aktien-CFDs hat demzufolge keine Aktionärsrechte. Der
Verkauf eines Aktien-CFDs (short) bietet dem Inhaber
alle Vorteile, die ein Wertverlust der Aktien mit sich
bringt, jedoch wird in keinem Fall die Aushändigung
der zu Grunde liegenden Aktien möglich.
Die Gewinne oder Verluste variieren entsprechend den
Kursveränderungen des zugrunde liegenden Basiswertes. Der Anleger kann sowohl auf steigende als auch auf
fallende Kurse spekulieren. In letzterem Fall verkauft er
zuerst und kauft später wieder zurück.
Abbildung (CFD-Funktionsweise)
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CFD-Transaktionen erfolgen nicht an einem herkömmlichen Börsenplatz sondern an so genannten OTC (Over
The Counter)-Märkten, also außerbörslich. Das Differenzgeschäft wird bei einer Depotstelle eröffnet und
auch wieder geschlossen. Ob Aktie, Index, Rohstoff oder
Währung, der sich darauf beziehende CFD notiert immer nahezu auf der gleichen Höhe seines Basiswertes
und vollzieht dessen Kursveränderungen nach.
Margin:
Die Margin ist die Sicherheitsleistung, die der Anleger
hinterlegen muss, um entsprechende CFDs handeln zu
können. Um auf Kursveränderungen von Anteilen eines
Basiswertes im Gesamtwert von etwa 1.000 Euro spekulieren zu können, muss der Anleger bei einer Margin von z.B. 10% lediglich 100 EUR hinterlegen. Dies
entspricht einem 10-fachen Hebel oder dem Verhältnis
10:1.
Nachfolgend einige Beispiele zum exemplarischen
CFD-Handel durch einen Anleger (im Falle der Vermögensverwaltung tätigt ACON die Kauf-, Verkauf- und
Glattstellungsentscheidung in eigenem Ermessen):
Beispielrechnungen
Beispiel: Positive Entwicklung
So funktioniert der Finanzausgleich bei einer „LONG-Position“
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Beispiel: Negative Entwicklung
So funktioniert der Finanzausgleich bei einer „SHORT-Position“
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ACON CFD-Anlagestrategie
CFDs bieten dank des Hebels extrem hohe Gewinnchancen. Gleichzeitig gehen hohe Risiken mit dem Investment einher (siehe Allgemeine Risikohinweise). Unsere
Strategie ist dabei so ausgelegt, hohe Gewinnchancen
für den Anleger zu nutzen und gleichzeitig die damit
zusammenhängenden Risiken zu managen und, soweit
es geht, einzuschränken.
Grundstrategie:
Unsere Grundstrategie sieht vor, kurzfristige Schwankungen nach oben und unten (per „Long- und Shortpositionen“) anhand von Charttechnik auszunutzen,
um Gewinne zu erzielen. Dabei werden u.a. klassische
Charttechniktools unter Beobachtung der gängigen
Formationen wie Dreiecke (aufsteigend, absteigend,
seitwärts), W-Formationen, Schulter-Kopf-Schulter,
Verlassen oder Bestätigen von Unterstützungslinien,
angewendet. Trendlinien von 20, 30 oder 200 Tagen
fließen ebenfalls in die Anlageentscheidung mit ein. Die
Erfahrung mit Markt und Charttechnik spielt dabei eine
tragende Rolle bei den Investmententscheidungen.
Es wird hierfür hauptsächlich auf Basis der Indizes DAX
und Dow Jones Industrial Average sowie auf Basis von
deutschen und amerikanischen Aktien gehandelt.
Strategische Risiko-Kontrolle:
Selbstverständlich führt nicht jeder Trade zum gewünschten Ergebnis, so dass es hierbei wichtig ist, das
Risiko zu jeder Zeit systematisch und kalkulierbar zu
begrenzen. Das geschieht in erster Linie durch konsequentes Setzen von STOP-Aufträgen. Diese garantieren
das Schließen eines Trades, sollte die geöffnete Position
einen bestimmten Verlust erreichen. In unserer Strategie
wird demnach pro eingegangenem Trade eine bestimmte Summe vom investierten Gesamtvermögen riskiert,
bevor die Position automatisch geschlossen wird. Darüber hinaus halten wir keine Position über Nacht, um somit ein weiteres unkalkulierbares Risiko auszuschalten.
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Kursschwankungen innerhalb eines Tages führen. Gerade in
diesem Umstand liegt das besondere Risiko des CFD-Handels.
Da der Anleger auch untertägig jederzeit ausreichend Margin
vorhalten muss, um eine Zwangsglattstellung zu vermeiden,
reicht es nicht aus, die mittel- oder langfristige Tendenz des
Marktes richtig einzuschätzen, da auch untertägige Kursausschläge dazu führen können, dass die hinterlegte Margin
nicht ausreicht und die CFD-Positionen des Anlegers zwangsweise glattgestellt werden.
Allgemeine Risikohinweise
Bei einem Investment in CFDs sind nachfolgende typische
Risiken zu beachten:
Ein für Differenzgeschäfte typisches Risiko besteht darin,
dass die Kurse der den Differenzgeschäften zugrunde liegenden Basiswerte Schwankungen auf dem Finanzmarkt unterliegen. Zudem können aufgrund der so genannten Hebelwirkung bereits geringe Marktbewegungen des Basiswerts nicht
nur zu hohen Gewinnen, sondern auch zu hohen Verlusten
führen. Margin Trading zählt daher zu den riskantesten Anlageformen am Finanzmarkt und ist nur für aktive institutionelle und private Anleger mit ausreichenden Erfahrungen
und Kenntnissen im Handel mit Derivaten geeignet, die das
Risiko eines Totalverlusts des von ihnen eingesetzten Kapitals
verkraften können.
Unkalkulierbare Verluste: Entscheidend für Gewinne und Verluste bei dem CFD-Handel sind der Kurs des Basiswertes bei
Eröffnung der CFD-Position (durch Abschluss des Kontrakts)
einerseits sowie im Zeitpunkt der Schließung der CFD-Position andererseits. Tritt die Markterwartung des Vermögensverwalters nicht ein, so schuldet der Anleger bei Schließung
der CFD-Position die Differenz zwischen dem bei Eröffnung
zugrunde gelegten Kurs des Basiswertes und dem aktuellen
Kurs des Basiswertes bei Schließung multipliziert mit der Anzahl der dem Kontrakt zugrundeliegenden Einheiten des Basiswertes.
Die maximale Höhe des Verlustes lässt sich daher nicht im
Vorhinein bestimmen. Dieser kann weit über den ursprünglichen Kapitaleinsatz des Anlegers (in Form des auf dem
CFD-Konto für Zwecke des CFD-Handels bereitgehaltenen
Guthabens) hinausgehen und ist bei Short-CFD-Positionen
nach oben unbegrenzt. Vorbehaltlich einer abweichenden
Vereinbarung (z.B. der Einrichtung einer Risikobegrenzung)
ist der Anleger verpflichtet, den Verlust, der sein auf dem
CFD-Konto bereitgehaltenes Guthaben übersteigt, auszugleichen. Das Verlustrisiko des Anlegers ist somit nicht auf
seinen ursprünglichen Kapitaleinsatz (in Form des auf dem
CFD-Konto für Zwecke des CFD-Handels bereitgehaltenen
Guthabens) begrenzt, sondern kann sein gesamtes sonstiges Vermögen erfassen, sofern die offenen Positionen nicht
zwangsweise geschlossen werden, sobald das Guthaben auf
dem Tradingkonto aufgebraucht ist.
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Marktpreisrisiko: Das Marktpreisrisiko ist das Risiko der Änderung des Kontraktwerts infolge einer Preisänderung des
Basiswerts. Dies kann im Falle des CFD-Handels zu starken
Hebelwirkung: Die Auswirkung des Marktpreisrisikos wird
durch die Hebelwirkung massiv verschärft. Da CFDs auf
Margin gehandelt werden, kann der Anleger Volumina des
Basiswerts bewegen, die das auf dem CFD-Konto bereitgehaltene Guthaben um ein Vielfaches übersteigen. Bei derart
stark gehebelten Geschäften bewirkt bereits eine kurzfristige Bewegung des Kurses gegen den Anleger einen großen
Verlust und kann zu einer Zwangsglattstellung führen oder
gar auf das sonstige Vermögen des Anlegers durchschlagen,
sofern keine abweichende Vereinbarung besteht. Die Auswirkung des Marktpreisrisikos wird durch die Hebelwirkung
massiv verschärft. In volatilen Märkten können untertägige
Bewertungsverluste die auf dem CFD-Konto hinterlegte Sicherheit derart schnell aufzehren, dass eine Schließung der
CFD-Position oder ein Nachschuss von Sicherheiten nicht
mehr möglich ist und unmittelbar eine Zwangsglattstellung
ausgelöst wird.
Nachschusspflicht: Verluste können weit über das auf dem
CFD-Konto bereitgestellte Kapital hinausgehen, dieses aufzehren und auch das sonstige Vermögen des Anlegers erfassen. Das Verlustrisiko ist insofern der Höhe nach unbegrenzt,
sofern keine abweichende Vereinbarung, z.B. in Form der
Einrichtung einer Risikobegrenzung, getroffen wurde. Führen
Verluste dazu, dass das auf dem CFD-Konto bereitgestellte
Kapital zur Unterlegung offener CFD-Positionen nicht mehr
ausreicht, so muss der Anleger zur Wiederherstellung der Sicherheit zusätzliche Mittel bereitstellen. Unterlässt der Anleger es, rechtzeitig die erforderliche Sicherheit nachzuschießen, so kann die Bank offene CFD-Positionen des Anlegers
schließen (Zwangsglattstellung).
Halten von CFD-Positionen über Nacht: Bei über Nacht gehaltenen CFD-Positionen kann der zum Geschäftsbeginn
des folgenden Geschäftstags gestellte Kurs (Eröffnungskurs)
erheblich von dem Kurs zum Geschäftsschluss des Vortages
(Schlusskurs) abweichen.
Liquiditätsrisiko: Das Liquiditätsrisiko besteht darin, dass
CFD-Positionen nicht oder nur teilweise aufgelöst werden
können, weil der Market-Maker nicht zur ständigen Kursstellung verpflichtet ist. Ursache dafür, dass kein Kurs gestellt
wird, kann sein, dass Einschränkungen des Handels in dem
Basiswert auf einem maßgeblichen Referenzmarkt erfolgen.
Steht am Referenzmarkt nicht ausreichend Liquidität zur Verfügung, besteht auch bei fortlaufender Kursstellung das Risiko, dass das vom Anleger benötigte Handelsvolumen nicht
zur Verfügung steht und Orders nicht ausgeführt werden
können.
Leerlaufen von Risikobegrenzungen: Aufträge, mit denen Risiken aus offenen CFD-Positionen abgesichert oder reduziert
werden sollen, können möglicherweise nicht oder nur zu einem verlustbringenden Preis ausgeführt werden. Die Anwen-
dung von Limit- oder Stop-Aufträgen kann die Verluste nicht
in jedem Fall auf die vorgesehenen Beträge beschränken. Es
ist möglich, dass aufgrund bestimmter Marktbedingungen
die Aufträge nicht zeitgerecht, nicht zum festgesetzten Preis
oder überhaupt nicht ausgeführt werden können, was zum
Totalverlust des auf dem CFD-Konto bereitgestellten Kapitals
sowie zu weiteren, Letzteres übersteigenden Verlusten führen
kann.
Währungsrisiko: Das Verlustrisiko erhöht sich weiter, wenn
der Kontrakt oder die hieraus zu beanspruchende Gegenleistung auf eine ausländische Währung oder Rechnungseinheit
lautet oder sich der Wert des Basiswerts hiernach bestimmt.
Risiken bei taggleichen Geschäften: Sogg. Daytrading bezeichnet ein Verhalten, bei dem CFD-Positionen innerhalb
eines Tages geöffnet und wieder geschlossen werden (taggleiche Geschäfte). Die mit dem Daytrading oftmals verbundene hohe Handelsaktivität birgt zusätzlich das Risiko, dass
bereits eingetretene Verluste durch neue und noch riskantere
Geschäfte kompensiert werden sollen, die im Ergebnis aber
stattdessen den Kapitalverzehr des Anlegers nachhaltig beschleunigen.
Risikoerhöhung durch Transaktionskosten und Entgelte: Die
Transaktionskosten und Entgelte für die Dienstleistungen des
Market Makers bzw. Banken verschlechtern die Gewinnchancen des Anlegers. Sie verringern etwaige Gewinne und erhöhen etwaige Verluste. Je größer die Handelsaktivität bzw.
die Zahl der abgeschlossenen Kontrakte, desto höher sind die
Transaktionskosten (Spread und ggf. Provision), da diese pro
Kontrakt anfallen und von dem Anleger zu tragen sind.
Insolvenz des Market-Makers: Der Anleger trägt das Risiko
der Insolvenz des Market-Makers. Eine Insolvenz kann dazu
führen, dass offene CFD-Positionen nicht mehr geschlossen
werden, so dass selbst bei positiver Entwicklung der Position
für den Anleger ein Totalverlust eintreten kann.
Steuerliche Risiken: Auch steuerliche Effekte können auf den
Erfolg im CFD-Handel einwirken. Deshalb sollte der Anleger
auch die steuerliche Behandlung der von ihm abgeschlossenen Geschäfte beachten. Letztlich kommt es für den Anleger auf den Nettoertrag an, d.h. den Ertrag nach Abzug von
Steuern.
Besteuerung
Erträge aus Kursgewinnen unterliegen in Deutschland der
Kapitalertragsteuer (Abgeltungssteuer) sowie dem Solidaritätszuschlag und ggf. der Kirchensteuer. Die steuerliche
Behandlung hängt von den persönlichen Verhältnissen des
Inhabers ab und kann durch neue Gesetzgebung, gegebenenfalls auch rückwirkend, verändert werden. Besonderheiten
können sich hinsichtlich ausländischer Steuern ergeben (z.B.
Finanztransaktionssteuern). Anlegern wird empfohlen, sich
von einem Angehörigen der steuerberatenden Berufe beraten
zu lassen. Dieser informiert über die steuerlichen Folgen des
Erwerbs, des Haltens und der Veräußerung der Wertpapiere
unter besonderer Beachtung der persönlichen Verhältnisse
des Anlegers.
GLOSSAR
CFD Allgemein: Differenzkontrakte (Contract For Difference)
Aktien-CFD: Ist eine Form eines Differenzhandelsgeschäfts,
das mit den Veränderungen von Aktienpreisen in Verbindung
steht. Es handelt sich um keine Vereinbarung zum Erwerb
oder Verkauf von Aktien und ein Aktien-CFD kann nicht zu
einer Lieferung von Aktien an oder durch den Anleger führen.
Aktienindex-CFD: Ist eine Form eines Differenzhandelsgeschäfts, das mit den Veränderungen von Werten eines Aktienindex in Verbindung steht. Es handelt sich um keine
Vereinbarung zum Erwerb oder Verkauf von Aktien und ein
Aktienindex-CFD kann nicht zu einer Lieferung von Aktien
an oder durch den Anleger führen.
Differenzhandelsgeschäft oder CFD: Ist eine Transaktionsform, die die Erzielung eines Gewinns und die Vermeidung
von Verlusten unter Berücksichtigung der Wert- oder Preisschwankungen eines Finanzinstruments bezweckt. Arten
von Differenzhandelsgeschäften umfassen unter anderem:
Devisenmarkt-CFDs (Foreign Exchange CFDs), Termingeschäft-CFDs (Futures CFDs), Options CFDs (Option CFDs),
Aktien-CFDs (Share CFDs) und Aktienindex-CFDs (Stock Index CFDs). CFDs sind gehebelte Finanzprodukte und können
Verluste nach sich ziehen, die die ursprüngliche Einlage übersteigen können. CFDs werden dem Anleger im außerbörslichen Handel (OTC - Over The Counter) angeboten. Dabei
übernimmt der beauftragte Broker sowohl die Kursstellung
als auch die Ausführung der CFD-Order. Die Kurse basieren
auf den Realtime-Kursen der Basiswerte.
Hebel: Der Hebel ermöglicht es dem Anleger, in vollem Umfang an den Finanzmärkten zu partizipieren, wobei nur ein
Bruchteil des tatsächlichen Handelsvolumens für die Position
hinterlegt werden muss. Auf diese Art und Weise vergrößert
der Hebel den Spielraum sowohl für Gewinne als auch für
Verluste.
Order: Eine Order ist eine Anweisung zur Eröffnung oder
Schließung eines Handels. Eine zu eröffnende Order kann automatisch einen CFD-Handel für den Anleger eröffnen, wenn
der Marktpreis ein bestimmtes Level erreicht.
Sicherheitsleistung (Margin): Bezeichnet den Geldbetrag, den
der Anleger bei dem Broker zu hinterlegen verpflichtet ist, um
eine Transaktion zu eröffnen und offen zu halten.
Spread: Die Differenz zwischen ‚Bid‘ und ‚Ask‘ bzw. dem
Geld- und Briefkurs wird als Spread bezeichnet.
Stopp-loss: Bei einer Stopp-loss-Transaktion garantiert der
Broker für den Fall, dass der Ankaufskurs (bei Verkäufen)
oder der Verkaufskurs (im Fall von Käufen) am betreffenden
zugrundeliegenden Markt das vom Kunden festgelegte Limit erreicht oder überschreitet, eine Stopp-loss-Transaktion
genau zu dem im vereinbarten Limit festgelegten Preis glattzustellen.
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Für weitere Informationen:
ACON Actienbank AG
Büro Frankfurt am Main
Schillerstraße 2
60313 Frankfurt am Main
Serkan Osokin
Head of Asset Management
Telefon: +49 / 69 / 20 43 463-21
Fax: +49 / 69 / 20 43 463-15
E-Mail: [email protected]
Web: www.aconbank.de
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