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Planungsbeispiel Englisch, Schuljahrgang 5/6
12.07.2010
Vom
Lehrplan
zum
Unterricht
Vom
Lehrplan
zum
Unterricht
Vom Lehrplan zum Unterricht
Planungsbeispiel Englisch
Zur Arbeit mit Textsorten im Schuljahrgang 5/6
Lehrplan
zum Unterricht
Entwicklung der Schreibkompetenz bis zum Ende des Schuljahrganges 6
Im Schuljahrgang 5/6 hat das Schreiben vor allem folgende Funktionen:

Mittel zum Erfassen, Einprägen, Einüben, Anwenden ((Abschreib-, Einsetz-,
Ergänzungs- und Zuordnungsübungen, stellen und beantworten von Fragen, Diktate)

Mittel zur Kontrolle von Wortschatz und Grammatik

Mittel zur Festigung, Anwendung, Wiederholung und Systematisierung des mündlich
Erlernten, Zuordnung zu Wortfeldern, Wortfamilien, Themen

Mittel zum Erwerb von Orthografiekenntnissen
Die Entwicklung der Schreibkompetenz in den Schuljahrgängen 5 und 6 nimmt auch deshalb
einen besonderen Platz ein, weil diese Kompetenz am Ende des Schuljahrganges 6 in einer
zentralen Klassenarbeit überprüft wird. In dieser Klassenarbeit werden von den Schülerinnen
und Schülern auch altersgemäße semikreative und kreative Schreibleistungen gefordert.
Der Lehrplan legt zur Entwicklung der Schreibkompetenz in diesen Schuljahrgängen
folgendes fest:
-
Wörter, Wortgruppen und kurze Texte, die aus bekanntem Wortschatz bestehen
regelgerecht schreiben,
-
kurze einfache Texte, die sich auf Sachverhalte des persönlichen Erfahrungsfeldes
beziehen, weitgehend sprachlich korrekt sowohl nach Vorgaben als auch frei
verfassen.
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In diesem Zusammenhang ist auch die Entwicklung der Schreibkompetenz für Textsorten,
die laut Lehrplan verbindlich produktiv zu beherrschen sind, im Unterricht zu entwickeln.
Dies sind:
-
Brief, Postkarte, E-Mail, Einladung und Poster,
-
Erlebnisbericht,
-
Personen und Wegbeschreibung,
-
Steckbrief,
-
Stichwortzettel.
Um bei den Schülerinnen und Schüler gezielt die Schreibkompetenz zu entwickeln, sind
regelmäßige schriftliche Übungen, wie z. B. tägliche Übungen, schriftliche Hausaufgaben
und variantenreiche Tests (Worträtsel, Lückentexte, Wortschlangen, Markieren) ein Mittel der
Kompetenzschulung.
Nachfolgend werden exemplarisch einige Beispiele zur Entwicklung der Schreibfertigkeit für
die Textsorte Erlebnisbericht angeführt.
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Arbeit am Erlebnisbericht
Vorbetrachtungen
Seit der Grundschule sind die Schüler vom Muttersprachunterricht her mit dem Berichten
und Erzählen von Erlebnissen vertraut. Ab Klasse 5 wird dabei klar zwischen beiden
Textsorten unterschieden.
Erzählung
Bericht
unterhaltsam
sachlich, übersichtlich und klar
mehr Informationen/Details
Beschränkung auf das Wesentliche
ausführlich/ausschmückend
genaue Zeit- und Ortsangaben
persönliche Eindrücke, Meinungen und Gefühle
wörtliche Reden
Im fremdsprachlichen Unterricht erscheint eine so grundsätzliche Regelbindung in den
Klassenstufen 5 und 6 noch nicht notwendig. Wichtig ist, dass die Schüler ein Ereignis,
Erlebnis oder einen Vorfall in seinen wesentlichen Sachverhalten und Abfolgen wiedergeben
können, wobei beachtet werden soll, zu welchem Zweck der Bericht dient und an wen er
gerichtet ist. Dabei müssen die jungen Schreiber noch kein besonderes Augenmerk auf eine
tiefgreifende stilistische Gestaltung richten, die Verständlichkeit steht im Vordergrund. Es
sollte aber darauf geachtet werden, die Vorgänge vollständig und folgerichtig zu
versprachlichen.
Der Erlebnisbericht gibt Auskunft über folgende Fragen:
-
wann etwas geschah
wo etwas geschah
was geschah (wichtige Details)
wer (noch) beteiligt war
Die eigentliche Arbeit am Berichten beginnt mit der Einführung des past tense (Ende
Klasse 5). Erst dann können die Schüler formulieren, was sie zu einem bestimmten Zeitpunkt
getan haben.
Die Übungsphasen konzentrieren sich auf eine sichere Verwendung des past tense, den
vielfältigen Einsatz von Zeitangaben sowie die Darstellung von Handlungen und damit auf
den Gebrauch variabler, treffender Verben.
Da die Berichte in Klassen 5 / Anfang 6 in der Regel noch wenig umfangreich sind, kann eine
Gliederung in Einleitung, Hauptteil, Schluss noch nicht grundsätzlich erwartet werden. Gegen
Ende Klasse 6 könnte aber dahingehend an der Textsorte gearbeitet werden.
Vorschläge zu Themenbereichen:
Bericht zu:
- was man gestern/am Wochenende/letzte Woche getan hat
- Geburtstagsfeier/Kinobesuch/Sportereignis/Konzert
- Urlaub/Klassenfahrt
- Unfall
in Form von:
- Postkarte
- Brief
- E-Mail
- Zeitungsbericht
- Tagebucheintrag
Exemplarisch anhand der Themenbereiche Accident / Having a party / My holiday soll im
Folgenden eine Auswahl von z.T. auch binnendifferenzierenden Übungs- und Aufgabenformaten dargestellt werden, die durch ihre Vielfalt und kleinschrittige Vorgehensweise
aufzeigen, wie an verschiedenen Komponenten, die der Entwicklung des Schreibens dienen,
gearbeitet werden kann und wie sich mit aufsteigenden Jahrgangsstufen das Schreibniveau
erhöht.
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Über Erlebtes berichten
Sammlung von Aufgaben- und Übungsformaten
I.
Beispiele zu HAVING A PARTY
Das Abschreiben spielt in den Jahrgangsstufen 5/6 noch eine wichtige Rolle. In
Bezug auf die Entwicklung des produktiven Schreibens dient es vornehmlich der
Erstellung von Modelltexten. Es gibt zahlreiche Formen, um Abschreibübungen
variabel zu gestalten, wie z. B. Ordnen von Textteilen, Lückentexte, Fehlertexte,
Secret Writing, Dosendiktat oder Laufdiktat.
I.1
Abschreibübung von einer Spiegelbildvorlage
(Arbeitsblatt 1 - siehe Anlage S. 14)
Die Schüler könnten selbst Handspiegel mitbringen bzw. der Lehrer reicht mit
Bastelaluminiumpapier beklebte Pappkärtchen.
Die Vorlage mit der Spiegelschrift muss auf Kartonpapier gedruckt/geklebt werden, die S.
wählen sonst den leichteren Weg und drehen das Blatt einfach um und halten es gegen
Licht.
Aufgabe:
I got a strange postcard yesterday. But I could not read it. It’s in secret writing. (Texte
austeilen)
- nachdem die Ersten den Code (Spiegelschrift) geknackt haben, Spiegel austeilen
- abschreiben lassen (Kontrolle der Schreibleistung)
- Ergebnisse vorlesen lassen
- Textverständniskontrolle über W-Fragen
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I.2
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Erarbeitung des thematischen Wortmaterials
Um den Schülern die Chance zu geben, sich zusammenhängend zu äußern,
müssen lexikalische Mittel bereitgestellt werden, d. h. es gilt am thematischen
Wortschatz zu arbeiten. Dazu dienen Mindmaps, Wortfelder, Zuordnungstabellen
etc.
Erstellung einer Wortsammlung in kooperativer Gruppenarbeit:
(Arbeitsblätter 2/3/4/5/6 - siehe Anlage S. 14)
Aufgabe:
Now let’s find words for talking about a very nice party.
What preparations did you have to do before the party?
Who did you invite to your party?
When was the party?
Where was it?
What did you do at a party?
What did you eat and drink?
Make your own network. (Arbeitsblatt 2 - siehe Anlage S. 14)
Folie/TB:
drinks
places
Having a party
guests
party food
Kooperative Gruppenarbeit
activities
preparations
Phase 1
- in Gruppenarbeit, jede Gruppe erhält 2 Rubriken (Arbeitsblätter 3/4/5 - siehe Anlage S. 14)
- die S. erst einmal selbst Lösungen finden lassen
- danach kann sich die Gruppe ein Lösungsblatt geben lassen (Arbeitsblatt 6 - siehe Anlage
S. 14)
- S. berichtigen bzw. ergänzen (Gesamtlösungsblatt zerschneiden, so dass nur die Lösungen
der Gruppe enthalten sind:
Gruppe 1 > guests, activities
Gruppe 2 > drinks, preparations
Gruppe 3 > party food, places
Phase 2
- nun werden die Gruppen vermischt, so dass immer mindestens einer aus jedem der drei
Lösungsbereiche in der neuen Gruppe ist
- die S. geben die Ergebnisse ihrer eigenen Gruppe an die anderen mündlich weiter
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Phase 3
- Verbformen der Wortsammlung im simple past erarbeiten
- S formulieren mithilfe der Wortsammlung Sätze über eine Party, indem sie Fragen
beantworten.
What preparations did you have to do before the party?
Who did you invite to your party?
When was the party?
Where was it?
What did you do at a party?
What did you eat and drink?
I.3
Wiederholung Zeitangaben
(Arbeitsblätter 7/8 - siehe Anlage S. 14)
Find the phrases. Which words belong together?
- 2 Niveaustufen möglich:
> Kopie 07 - für Stärkere (oder keine Hilfe)
> Kopie 08 - für Schwächere
Mögliche englische Lösung >>
I.4
Arbeit am Modelltext
yesterday
at first
in the evening
every week
two years ago
all morning
last month
in February
at night
this autumn
then
in 2009
after that
after an hour
(Arbeitsblatt 9 - siehe Anlage S. 14)
- in Partnerarbeit Lückentext erschließen durch partner dictation:
S. erhalten gesamten Text mit unterschiedlichen Lücken, schreiben ihn ab und diktieren
sich dann gegenseitig den Teil, der ohne Lücken ist.
Lösung:
Grandpa’s last birthday
Last spring my grandfather had his 60th birthday. Of course, he invited a lot of
guests. So he prepared a big party at a nice restaurant. Grandpa got fantastic
presents: a new bike, some CDs and a TV. His birthday cake was really big. I liked it
but I ate too much. In the evening the guests told funny stories, laughed and danced
a lot. The kids had pasta for dinner. Then we went to the bowling centre and had
great fun there.
I.5
Text zu ”My last birthday party“ schreiben lassen mit allen Hilfsmitteln
Alternative:
Das Sprachmaterial nutzen lassen, aber jeder soll drei Details einarbeiten, die nie auf eine
lustige Kinderparty zutreffen würden. >> “A strange party“
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II.
12.07.2010
Beispiele zu ACCIDENT/INCIDENTS
II.1 Einstieg über Warming-up - Lückentext (Mad lips activity)
(Arbeitsblatt 10 - siehe Anlage S. 14)
Mad lips
L. lässt sich Wörter geben zu bestimmten Oberbegriffen, verrät aber weder die
Thematik, noch wozu er sie braucht. (Begriffe untereinander an T. schreiben)
Danach liest/erzählt er die Geschichte, wobei er die Lücken mit den neuen Begriffen
füllt. Die Geschichte kann durch die spontanen Einwürfe lustig werden, besonders
wenn der L. das Ganze theatralisch forciert und die Schüler beim Vorlesen durch
Mimik und Gestik einbezieht.
Mögliche komplette Geschichte:
A crazy story
greatgrandpa
When Alex (name 1 - a classmate) was nine years old, her/his
(relative 1) prepared a pyjamas party for her/him. You know it’s a party where your
friends can stay overnight. Greatgrandpa (relative 1) invited six teachers (people).
They started their party at eight on a mad (adjective) dark autumn evening. Of
course, they had a lot of fun with doing homework (activity), tidying up (activity) and
bungie jumping (activity).
They also had great party food: fish and chips (food) and pizza (food) with beer
(drink).
After the meal Alex (name 1) brought the rest of the food and the empty plates and
glasses into the kitchen to help her/his mother. Suddenly she/he heard something from
the garden.
There was a firefighter (person, no name) with a black jacket and a black hat.
Then the lights went out in the kitchen. Alex (name 1) couldn’t see anything inside or
outside the house.
She/He walked upstairs to the party room, but nobody was there.
Where were all her/his guests? Suddenly the door bell was ringing. Alex (name 1) was
frightened and walked out of her/his room. Then she/he heard a terrible scream. Alex
(name 1) fell down the stairs. Her/His nose (part of the body) and toes (part of the
body) hurt. She/he was lying on the floor. She/He could just see the cupboard
(furniture) falling on her/his head. Then it became dark around her/him.
When she/he opened her eyes she saw the faces of her/his guests. What had happened?
***
Überleitung zum newspaper report:
It was a Halloween surprise party for (Alex), but with a sad ending, because Alex broke his
(nose and some toes).
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II.2 A newspaper report
(Arbeitsblatt 11 - siehe Anlage S. 14)
Have a look at what was in the newspaper the next day.
What’s missing here? (verbs, heading)
- herausarbeiten, dass das past tense notwendig ist
- Überschrift muss treffend sein
Fill in the missing verbs.
- gute S. ohne Hilfen, schwächere mit Hilfen (Verben bzw. Verben im past)
………………………………………?………………………………………
……..
On
October
31st
a
kid
from
our
school
……………………….…… a bad accident at his home. His
guests …………………………………………….. to make a
surprise Halloween party for him. But then the kid
………….………….
so
frightened
that
he
………………………………….….
- Fragen klären:
What happened?
Who did it happen to?
When was it?
Where was it?
Details about the accident?
accident
a kid from our school
on Oct 31
at his home
Halloween party, guests, surprise,
frightened, fell, hurt
>> Das sind die wichtigsten Fragen, die in einem Bericht dargestellt werden müssen. (nur
das Wesentliche)
II.3 Arbeit am Wortmaterial - Accident
(Arbeitsblätter 12/13/14/15 - siehe Anlage S. 14)
- in vielfältigen täglichen Übungen kann das thematische Wortmaterial gefestigt werden
>> Beispiele auf Folie 1 > Buchstabenlücken
2 > Lückentext
3 > Text mit Teiltranskription
4 > Wortschlange einmal andersherum
5 > Crossword puzzle
II.4 Eigene Texte erstellen
(Arbeitsblatt 9 - siehe Anlage S. 14)
- zum Bildimpuls Situation ausdenken lassen
- dafür stichpunktartig W-Fragen beantworten
- eigenen Text schreiben
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II.5 Running Story
(Arbeitsblätter 16/17 - siehe Anlage S. 14)
I want to tell you a story that happened when I was a child.
I’ve prepared that story as a RUNNING STORY for you.
- die Regeln anhand der Folie (Arbeitsblatt 16 - siehe Anlage S. 14) erklären
(Übrigens, diese Methode ist auch bis zur zehnten Klasse sehr praktikabel.)
Zur Methode: Running Story
- jeden Satz auf Papierstreifen einzeln mit Schrift nach unten verdeckt an Tafel kleben
- auf sichtbarer Seite nummerieren, S. nummerieren die Sätze im Hefter vor
- S. arbeiten mit Partner
- einer geht immer nach vorn und wendet den Papierschnipsel so weit nach oben, dass er
den Satz lesen kann, prägt ihn sich ein, geht zurück und diktiert dem Partner den Satz
(schreibt ihn selbst auch auf), bei Bedarf noch einmal nach vorn
- danach ist der andere dran
- die Reihenfolge des Lesens der Sätze kann unterschiedlich sein, aber der Satz muss
immer hinter die passende Nummer geschrieben werden
- am Ende lesen beide die Geschichte durch, diskutieren die Frage, schreiben eine Lösung
auf und gehen nach vorn und zeigen dem Lehrer ihre Lösung
1
2
3
4
5
6
8
7
9
10

Wortmaterial vorentlasten: surprise, thief, burglary, note
Satzstreifen:
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
(Arbeitsblatt 17 - siehe Anlage S. 14)
My family lived in house near Halle.
The last day in September we had a nice surprise.
Someone sent my parents three theatre tickets.
All day we asked ourselves who it was.
That night we enjoyed the theatre show.
But when we got home, there was a burglary in our house.
All our money, the TV and Dad’s camera were stolen.
In the bedroom my mum found a note from the thief.
The note said, ‘Now you know’.
Why did the thief write that note?
Antwort zur Frage:
(He was the one who sent the tickets, because he wanted the family out of the house.)
II.6 Texttransformation - Vom Me- zum He-Text
- S. schreiben nun selbstständig den Zeitungsbericht unter Rubrik: “That really happened“
- Beginn: There was a burglary …
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III. Beispiele zu MY HOLIDAYS - Vom Modelltext zum eigenen
Text
(kann als eine Stoffeinheit zum produktiven Schreiben durchgeführt werden)
III.1 Pre-writing
- Von picture postcard vorlesen/Text auf Rückseite einer Postkarte mit Strand:
Dear Lisa,
I had super summer holidays, they were
really fantastic.
This year I was in Spain with my family.
We went to an island. Its name is
Mallorca. We lived in a hotel by the sea.
There were nice beaches and the weather
was fantastic, too. I loved the warm water
and went swimming a lot.
Love,
Anne
- Hörverstehen abfragen, questions als TB., notes ergänzen:
TB
Who was on holiday?
Where was she?
When?
What was the weather like?
What did she do?
Anne
Spain - island - Mallorca
summer holidays
weather - fantastic
went swimming
III.2 Speed dictation des Postkartentextes mit Hilfe des TB oben
Zur Methode: Speed dictation
L. diktiert 5-6mal einen kurzen Text hintereinander, ohne nach den Sätzen lange Pausen
einzulegen. Die S. schreiben die Wörter mit, die sie verstanden haben. Bei Wendungen, die
sie nicht gleich erfasst haben, lassen sie Lücken und versuchen diese beim weiteren Hören
zu schließen. Danach vergleichen die S. in Partnerarbeit ihre Ergebnisse. Anschließend liest
ein Schülerpaar vor. Diese Übung fördert die Konzentrationsfähigkeit und dient hier dem
Erstellen eines Modelltextes im Heft (Kontrolle: Folie).
- Danach kann wiederholend
am past tense gearbeitet
werden.
III.3 Wiederholung Past Tense
- Underline the verbs in the text.
- Which tense is used?
- Fill in the table:
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German
wohnte/wohnten
hatte/hatten
liebte/liebten
war/bin gewesen
waren/sind gewesen
ging/gingen
regular verbs
irregular verbs
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III.4 Scrambled sentences
(Arbeitsblatt 18 - siehe Anlage S. 14)
Die S. schneiden die Satzstreifen aus und versuchen zu zweit die scrambled sentences zu
einem Text zu ordnen. Nach dem Vergleichen (mit Folieschnipseln am Overhead) wird der
Text in den Hefter abgeschrieben.
Of course, we did not go by car there but by plane.
I think, this holiday was really fantastic.
We lived in a beautiful hotel by the beach.
The weather was really super.
Last summer I went on holiday to Egypt together with my grandparents.
In the evening we often played football or cards.
It was very hot and sunny all day.
Every afternoon I went swimming, but sometimes I went surfing, too.
One day my grandparents and I made a trip to the pyramids.
That was great.
2
10
3
4
1
7
5
6
8
9
Eine mögliche Lösung:
Last summer I went on holiday to Egypt together with my grandparents.
Of course, we did not go by car there but by plane.
We lived in a beautiful hotel by the beach.
The weather was really super.
It was very hot and sunny all day.
Every afternoon I went swimming, but sometimes I went surfing, too.
In the evening we often played football or cards.
One day my grandparents and I made a trip to the pyramids.
That was great.
I think, this holiday was really fantastic.
III.5 Arbeit am Mustertext
- Erkennen von Gliederung und Inhalt
(Arbeitsblatt 19 - siehe Anlage S. 14)
- Fragen zum Text
(Antworten ergänzen)
TB:
What is the text about?
Where did you go on holiday?
Who was there?
When did you go there?
- Wo im Text finden wir diese Informationen?
(auf Folie deutlich machen)
holiday
to Egypt
my grandparents and me
last summer
(im 1. Satz/Einleitung)
- Was enthält der Hauptteil des Textes?
(weitere Informationen/Details)
>> Transportmittel, Unterkunft, Wetter, was getan wurde
- Welche Aussage kann im Schluss enthalten sein?
(Wie der Urlaub gefallen hat)
Bei jeder Erkenntnis könnte ein Teil der Theoriefolie (Abs. 1, 2, 3) parallel
aufgedeckt werden. (Arbeitsblatt 19 - siehe Anlage S. 14)
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III.6 Arbeit am Wortmaterial - Dosendiktat/Box dictation
(Arbeitsblätter 20.1/20.2/21 - siehe Anlage S. 14)
Die S. arbeiten in Gruppen zu dritt oder zu viert.
Aufgabe: Make a mind map about “Going on holiday”.
Zur Methode: Dosendiktat
In einer Dose/Schachtel sind Wendungen zum Thema HOLIDAYS auf kleine Kärtchen
geschrieben. Je ein S. der Gruppe nimmt nacheinander eine Karte aus der Schachtel, das
Wortmaterial wird laut vorgelesen und die Gruppe diskutiert unter welcher Rubrik
(Where/When/Weather/Live in/Activities) es einzuordnen ist. Danach schreibt jeder S. das
Vorgelesene in die eigene Übersicht.
III.7 Arbeit am Mangeltext - Füllwörter/Text- und Satzverknüpfung
(Arbeitsblätter 22/23 - siehe Anlage S. 14)
a) Lückentext auf Arbeitsblatt 22 , Teil 1 (past-Formen) evt. erst gemeinsam bilden,
dann einsetzen lassen (Teil 2)
live * play * not go * not go * go * have * be * be * be * be *
travel
My worst holidays (Lösung Arbeitsblatt 23 oben)
My worst holidays were in Italy. I went there with my parents two years ago.
We did not go by plane. We travelled by train for 14 hours. We lived at an old
holiday apartment. We had terrible weather. It was stormy and rainy all week.
I did not go swimming in the sea. The water was cold. We played cards every
day.
I think it was a boring holiday.
b) Satz- und Textverknüpfung
(Arbeitsblatt 23 - siehe Anlage S. 14)
Listen to the text. What do you think about the text?
Der L. liest den Text besonders eintönig vor, so dass die S. erkennen, dass der Satzbau
wenig variabel ist.
- The text is correct, but it doesn’t sound really good. Special words are missing.
- Wortschlangen mit den text filling und text connecting words auf Arbeitsblatt lösen lassen
(Arbeitsblatt 22, Teil 3)
- danach Theorieblatt an die S. ausgeben, Wörter in Deutsch ergänzen
(Arbeitsblatt 19 - siehe Anlage S. 14)
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c) Mangeltext
Now make the text better with the help of the words.
My worst holidays
My worst holidays were in Italy. I went there with my parents two years ago.
We did not go by plane but we travelled by train for 14 hours. We lived at a
very old holiday apartment and we had really terrible weather. Because it
was too stormy and rainy all week I did not go swimming in the sea. Of
course, the water was really cold. So we only played cards every day.
I think it was a very boring holiday.
- einige Schülerversionen vorlesen lassen, danach die Lehrerversion (Arbeitsblatt 23 unten)
- Lehrertext (auf Folie) als Mustertext abschreiben lassen
III.8 Abschließende produktive Schreibaufgabe
(Arbeitsblatt 24 - siehe Anlage S. 14)
- mit allen Lösungshilfen im Hefter, aber ohne Erklärung zur Aufgabe (s. Folie)
Imagine you had a nice dream. You went on a really fantastic holiday. In the morning you
remember your dream and you write a report “My dream holiday” in your diary.
Write at least 80 words about it.
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Anlage: Übersicht und Verlinkung (pdf-Datei) zu den Arbeitsblättern
Nummer
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20.1
20.2
21
22
23
24
Inhalt
Party-Einladung Spiegelschrift
Having a party (Aufgabe für alle Gruppen)
Having a party (Gruppe 1)
Having a party (Gruppe 2)
Having a party (Gruppe 3)
Having a party (Lösung)
Time expressions
Time expressions (Lösungshilfe)
Partner dictation
Mad Lips - A crazy story
Town News
Daily exercises - ACCIDENT
ACCIDENT - Mindmap
An English crossword
An English crossword (Lösung)
A Running Story
A Running Story - Burglary
My best summer holiday
Holidays - Ein Erlebnisbericht
Holidays - Mindmap
Holidays - Mindmap (mit Wortkärtchen)
Holidays - Mindmap (Lösung)
Writing about holidays
Writing about holidays (Lösung)
Writing in a diary
pdf-Datei
pdf-Datei
pdf-Datei
pdf-Datei
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pdf-Datei
Autorinnen der Planungsbeispiele:
Düsel, Kerstin
Koch, Yvonne
Kossiski, Angela
Dr. Pommeranz, Angela
Sureck, Ines
Wernigerode
Sangerhausen
Tangermünde
Halle (Leitung)
Reuden
Die Aufgaben und Materialien der Beispiele für den Eingangstest sind urheberrechtlich
geschützt. Alle Rechte bleiben vorbehalten.
Die Nutzung zu privaten Zwecken und für nicht kommerzielle schulische Unterrichtszwecke
ist zulässig.
Jegliche darüber hinaus gehende Nutzung ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher
Genehmigung des LISA Halle (Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung SachsenAnhalt) zulässig.
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