Schüler machen Zeitung 2012 - Gemeinde St.Katharein an der Laming

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Schüler machen Zeitung 2012 - Gemeinde St.Katharein an der Laming
Schüler machen Zeitung
Redaktionsteam
Hallo liebe Leser!
1. Reihe: Simon Gmeindl, Beate Rußold, Michaela Muster, Angelika Tiefenbacher, Christoph Hoffmann 2. Reihe: Günther Hölzl, Sebastian Theiler, Angela Ocherbauer, Kevin Schlagbauer, Jasmin Windisch, Lydia
Trieb, Klaus Lengger 3. Reihe: Domink Hribernik, Sarah Hierzenberger,
Jaqueline Benkö, Maxime Bischof, Lukas Moser, Marcel Sulzbacher,
Monika Krautgartner.
Sie halten gerade das Ergebnis unseres Projektes „Schüler machen
Zeitung“ in Händen. Zuerst hat einmal jeder nachgedacht, über was er
gerne schreiben möchte. Dann wurde gemeinsam recherchiert, fotografiert und getextet.
Gar nicht einfach war die Auswahl
des Titelbildes. Bei der Abstimmung
fiel die Wahl auf den Entwurf von
Jaqueline Benkö, der Vorschlag von
Jasmin Windisch hat uns aber auch
gut gefallen:
Unser Schulzentrum ist besonders
Ich heiße Angelika Tiefenbacher und gehe in die erste Klasse der
Hauptschule. Unsere Schule ist ein Schulzentrum, so etwas gibt
es nicht überall. Es gibt zwei Klassen in der Volkschule und vier
Klassen in der Hauptschule. Insgesamt sind 101 Schüler und 16
Lehrer in dieser Schule.
Toll ist es, dass ich einen kurzen Schulweg habe. Ich wohne in
St. Katharein und meine Schule liegt in Niederdorf. Mir gefällt es
hier, weil ich viele Freunde habe. Eine Freundin heißt Beate Rußold, mit ihr habe ich ein Interview mit unserem Klassenvorstand
und unserer Deutschlehrerin gemacht.
Aber jetzt spannen wir Sie nicht
mehr länger auf die Folter und wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen
unserer Berichte!
Inhaltsverzeichnis
Interviews
Tiere
Sport und Hobbies
Musik
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3
4-5
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8
Fremde Städte, Witze
Interview, Rezepte
Exkursion
Schnappschüsse
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Schüler machen Zeitung
Exklusiv-Interviews von Angelika und Beate
Frau Paunger
Angelika: Wann sind Sie in der Früh in der Schule?
Frau Paunger: Zwischen 7.15 und 7.20 Uhr
Beate: Was ist Ihr Lieblings-Fach?
Frau Paunger: Deutsch.
Angelika: Haben Sie Allergien?
Frau Paunger: Gottseidank nicht.
Beate: Wie lange sind Sie schon Lehrerin?
Frau Paunger: 35 Jahre.
Angelika: Sind Sie verheiratet?
Frau Paunger: Ja bin ich.
Beate: Was machen Sie am Wochenende?
Frau Paunger: Joggen, Sportveranstaltungen und
Konzerte besuchen.
Angelika: Was bringt Sie zum Weinen?
Frau Paunger: Böse Menschen.
Schnelle Frage - kurze Antwort
Österreich oder Italien?
Deutsch oder Mathematik?
Wienerschnitzel oder Spaghetti?
Prosecco oder Weißwein?
Kakao oder Kaffee?
Kochen oder Backen?
Tanzen oder Singen?
Rose oder Tulpe?
Wimperntusche oder Lippenstift?
Ballerinas oder Stöckelschuhe?
ÖSTERREICH
DEUTSCH
SPAGHETTI
WEISSWEIN
KAFFEE
KOCHEN
SINGEN
ROSE
LIPPENSTIFT
STÖCKELSCHUHE
Herr Hölzl
Angelika: Was wollten Sie werden?
Herr Hölzl: Lehrer wollte ich immer schon werden.
Beate: Wie viele Kinder haben Sie?
Herr Hölzl: Drei Mädl‘s.
Angelika: Wie alt sind Sie?
Herr Hölzl: Ich bin 52 Jahre alt.
Beate: Wo wohnen Sie?
Herr Hölzl: In Kapfenberg.
Angelika: Wie groß sind Sie?
Herr Hölzl: Ich bin 1,75 m groß.
Angelika: Wieviel wiegen Sie?
Herr Hölzl: 78 kg.
Beate: Wo haben Sie studiert?
Herr Hölzl: An der Pädagogischen Akademie in
Graz.
Angelika: Was sagen Sie zu Ihrer Klasse?
Herr Hölzl: Es ist eine ganz nette und liebe Klasse.
Beate: Was bringt Sie zum Lachen?
Herr Hölzl: Wenn die Sonne aufgeht, wenn ich ein
lächelndes Gesicht sehe, Witze und interessante
und lustige Meldungen von Schülern.
Wir bedanken uns für die Interviews!
Angelika Tiefenbacher und Beate Rußold
Beate: Was ist Ihre Lieblingsfarbe?
Herr Hölzl: Blau.
Angelika: Was ist Ihr Lieblingsbuch?
Herr Hölzl: Die Brücken am Fluss.
Schnelle Frage - kurze Antwort
Katze oder Hund?
Roller oder Rad?
Bier oder Wein?
Wandern oder Klettern?
Auto oder Wohnwagen?
Morgenmuffel/Abendmensch?
Pizza oder Spare Ribs?
Kuchen oder Eis?
KATZE
RAD
BIER
WANDERN
AUTO
ABENDMENSCH
PIZZA
KUCHEN
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Aus der Tierwelt
Das ‚farbenfrohe Chamäleon
Das Chamäleon ist ein besonderes und ungewöhnliches Tier. Es
kann seine Körperfarbe laufend verändern. Damit drückt das
Chamäleon seine Stimmung aus. Der Farbwechsel dient
auch zur Abschreckung von Feinden. Die Augen vom
Chamäleon können sich in verschiedene Richtungen bewegen. Kein anderes Tier schielt so wie ein Chamäleon.
Der Schwanz dient zum Balancieren. Erblickt ein Chamäleonmännchen ein anderes Chamäleon, so beginnt es
sofort als Begrüßung zu nicken. Hat er erkannt, dass es
sich um ein Chamäleonweibchen handelt, bekommt er
ein schönes Farbenkleid, um das Weibchen zu beeindrucken. Wenn es zu einer Paarung kommt legt das Weibchen 5 bis 35 Eier, die es dann vergräbt. Das Chamäleon hat auch eine Waffe – das ist die Zunge. Die Zunge ist immer gleich lang wie das Tier selbst. Mit der
klebrigen Zunge fängt es Insekten.
Chamäleons gibt es seit Millionen von Jahren und sie sind in vielen afrikanischen Gebieten zu Hause. Sie
sind Echsen, die auf Bäumen und Büschen leben und nur selten auf den Boden kommen. Im kalten Winter
fallen die Chamäleons in die Kältestarre.
Wegen der Augen und der Zunge finde ich diese Tiere einfach cool.
Angela Ocherbauer
Meerestiere - in den unendlichen Tiefen der Ozeane
Die Weltmeere bedecken ca. 70 % der Erdoberfläche. Es gibt eine
enorme Anzahl von Lebewesen in den Weltmeeren. Viele davon sind
uns bekannt. Jeder weiß, dass ein Hai ein gefährlicher Jäger und
dass ein Blauwal das größte Säugetier der Welt ist. Obwohl er
schwimmt wie ein Fisch hat er keine Kiemen. Er braucht Luft wie wir,
um zu überleben.
Die Quallenart „Praya dubia“ gilt als größter bekannter
Organismus der Erde. Sie kann bis zu 50 Meter lang
werden und ihre Tentakel können schmerzhafte Wunden
hinterlassen.
Der Steinfisch (Synanceidae) ist der giftigste Fisch der Erde.
Die Art Synanceidae horrida hat die größten Giftdrüsen aller Fische. Jede Berührung seiner mit Nervengift enthaltenden stacheligen Flossen kann tödlich sein.
Lukas Moser (Quelle: Guiness World Records 2003)
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Schüler machen Zeitung
Meister Petz ist in unseren Wäldern unterwegs
Ein Bär hat am Pfingstwochenende das Hochschwabgebiet durchstreift. Deswegen haben wir uns das
Thema Braunbär ausgesucht und finden alles rund
um den Lebensraum Bär sehr interessant.
Der Braunbär lebt im Wald. Die Bären sind sehr
scheue Tiere, sie weichen dem Menschen aus. Die
Braunbären sind erst dann gefährlich, wenn sie bedroht werden oder ihre Jungen beschützen wollen.
Die Braunbären, die in Österreich leben, werden
etwa 150 kg schwer. In Amerika lebt der Grizzly
Bär. Er wird etwa 700 kg schwer und wenn er aufsteht ist er ungefähr 3 m hoch. In Russland und in
Amerika gibt es die meisten Bären.
Der Braunbär hat eine schwarze Nase und kleine
runde Ohren. Sein Fell kann hellbraun oder dunkelbraun, grau oder schwarz sein. Er hat einen
ganz kurzen Schwanz, der im dichten Fell nicht zu
sehen ist. Braunbären können 20 bis 30 Jahre alt
werden.
Die Braunbären können nicht gut sehen. Aber sie können sehr gut hören
und riechen. Braunbären sind am Tag und in der Nacht unterwegs und sie können sehr schnell laufen.
Braunbären leben alleine oder in Familiengruppen.
Weil die Bären im Winter nicht viel Nahrung finden, fressen sie im Herbst sehr viel. Dann graben sie sich
eine Erdhöhle. Dort halten sie ihren Winterschlaf. Im Frühling
verlassen sie ihre Erdhöhle.
Der Braunbär ist ein Allesfresser, das heißt er frisst Wurzeln,
Pilze, Nüsse und Beeren. Wenn er nichts anderes findet, frisst
er auch Gras, Vögel, Nagetiere, Fische und Hirsche. Der
einzige Feind des Bären ist der Mensch. Manchmal jagen
erwachsene Braunbären die jungen Braunbären. Der junge
Braunbär flüchtet dann auf den Baum.
Die Bärenbabys werden in der Höhle geboren. Bärenmütter
bekommen meist ein Junges, manchmal aber auch zwei bis
drei. Die Mutter wärmt das Junge mit ihrem Fell. Die Bärenjungen werden vier Monate gesäugt. Im Frühling verlassen
sie mit ihrer Mutter die Höhle.
Jaqueline Benkö und Sarah Hierzenberger
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Sport und Hobbies
Fußball
Unsere Mannschaft: Wir sind Christoph Hoffmann und Simon Gmeindl und stellen euch unsere Mannschaft vor. Wir spielen in der U12 des
SV Tragöß-Laming. Es wäre schön, wenn wir
mehr Spieler hätten. Wir haben leider so wenige
Spieler, dass auch Jüngere bei uns mitspielen.
Wir sind nicht die beste Mannschaft, denn wir
verlieren öfter als wir gewinnen. Doch ob wir
verlieren oder gewinnen, uns gefällt Fußball und
so schnell werden wir damit nicht aufhören!
Wahrscheinliche Rückkehr von
Eric Abidal
Eric Abidal von FC Barcelona
kann nach seiner Lebertransplantation doch noch auf Rückkehr
hoffen. „Die Zeit wird es zeigen“, sagte sein behandelnder Chirurg Juan Carlos Garcia-Valdecasas. Die
Leber ist ein Organ das sich in drei Monaten erholen
kann. Abidal muss sich Stück für Stück erholen.
„Doch ein Jahr nach der Operation kann Abidal
wieder ein normales Leben führen“, sagte GarciaValdacasas. Er muss sich jedoch des öfteren Gesundheitschecks unterziehen. So steht dem 32 Jahre
alten Abwehrspieler nicht mehr viel im Weg zu einer
Rückkehr auf den Fußballplatz.
Interview mit unserem Trainer Manfred Putzi
Was findest du an Fußball wichtig?
Das Lernen der Kameradschaft.
Mit wie vielen Jahren hast du im Verein gespielt?
Mit 13 Jahren.
In welchen Vereinen hast du gespielt?
In Tragöß, Bruck, Thörl und noch einmal Tragöß.
Was war dein größter Erfolg?
Torschützenkönig in der Unterliga.
Motocross & Skateboard
Ich bin Dominik Hribernik und fahre selber Motocross. Damit ich
mich nicht verletzen kann trage ich spezielle Schutzkleidung. Das sind
Helm, Knieschützer, Handschuhe, Brustpanzer und eine Crosshose
mit Hüftpolster.
Ich skate auch, weil ich davon begeistert bin. Am beliebtesten bei
Skateboardern ist das „Street Boarding“, weil man so viele gute Rails
(Stangen, über die man mit dem Skateboard rutscht) findet. Damit
man auch rutscht, nimmt man eine Kerze und wachst das Rail ein.
Überall ist Skateboarden aber nicht erlaubt, darum sollte man in einem Skateboard-Park fahren.
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Schüler machen Zeitung
Perchten
Hallo, ich bin Kevin Schlagbauer und ich bin schon seit einem Jahr bei einer Perchtengruppe in Kapfenberg. Die Gruppe heißt „Diamonds-of-Hell“.
Ich bin durch gute Bekannte zum Perchtenverein dazugekommen. Insgesamt sind wir über 30 Personen und davon vier Jugendliche. Wir haben
sehr viele furchterregende Masken. Die schwerste Maske die wir besitzen
wiegt fast 15 kg.
Ich war im vorigen Jahr schon bei allen Perchtenläufen dabei. Wir waren in
Parschlug, in St Katharein an der Laming, in St. Marein beim Euromarkt,
in Gratkorn, in Lebring, in Gasen bei Weiz, in Kapfenberg beim Waldcafe Harrer, in der Fölz, in Frauental
und in Wagna.
Wir dürfen nicht mit Ruten und mit „Ochsenzipfen“ laufen, denn es gab im letzten Jahr leider einen Unfall.
Daher verwenden wir bei den Läufen nur mehr Pferdeschweife. Ihr könnt euch über die Gruppe auch auf
Facebook oder im Internet unter www.diamonds-of-hell.at informieren.
Perchtenläufe heutzutage:
Bis heute finden in vielen Orten in Österreich und in Süddeutschland die Perchtenläufe in der Nachweihnachtszeit (den Rauhnächten von Heiligabend bis zum Dreikönigstag) statt. Traditionellerweise haben Perchten auch nur in dieser Zeit etwas mit Brauchtum zu
tun. Das Perchtenlaufen vermischt sich immer mehr mit einem anderen Brauchtum der Alpenregion, dem Krampuslaufen.
Meine Maske
Mein Haustier
Mein Hund heißt „Tyson“ und ist ein eineinhalbjähriger
Border Collie Mischling.
Wir sind durch Zufall auf einen Hund gekommen,
denn meine Mama hatte eigentlich immer furchtbar
Angst. Eines Tages kam mein Bruder Jürgen mit einem
Hund nach Hause. Er fragte, ob wir ihn haben wollten.
Meine Mutter war zuerst skeptisch, aber dann gab sie
nach. Bei so einem süßen Welpen konnte sie nicht nein
sagen. „Tyson“ ist schwarz-weiß.
Ursprünglich kommt der Border Collie aus Südschottland,
Nordengland. Er ist ein sehr aktiver, aufgeweckter Hund aber er ist auch sehr intelligent.
Oft werden sie auch als Hirtenhunde eingesetzt. Der Border Collie ist weder aggressiv noch nervös. Er ist
geeignet für Leute mit einem großen Grundstück, weil er sehr viel Auslauf braucht. Nicht zu vergessen: Er ist
ein sehr liebevoller Familienhund.
Sebastian Theiler
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Musik
Es gibt viele verschiedene Musikrichtungen:
GOSPEL: Gospel ist die christliche afroamerikanische Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. In afroamerikanischen Gemeinden ist Gospel die Kirchenmusik. Sie hat Einflüsse von Jazz und Blues.
HIP HOP: Hip-Hop wird in Form von Sprechgesang
(Rap) gesungen. Ich finde Hip-Hop ist cool, weil
dazu kannst du tanzen und du kannst Kindern was
lernen.
BLUES: Die Musikform ist vokal und instrumental
und prägte sich Ende des 19. und Anfang des 20.
Jahrhunderts. Mit Jazz, Rock und Soul ist der Blues
sehr eng verwandt.
POP: Die
Popmusik
entstand um
das Jahr
1955 in
Amerika und
man nahm Rock’ n Roll und Beatmusik ähnlich an.
Die Beatles sind eine der berühmtesten Popbands.
ROCK’N ROLL: Rock’n Roll entstand in den
1950er und 1960er-Jahren und anfangs war das
die Musikrichtung der Jugend.
JAZZ: Um 1900 entstand Jazz in den USA. Überwiegend hörte man Jazz im Amerika. Louis Armstrong gilt als ein bedeutender Jazz-Musiker.
CELINE DION
Meine Lieblingssängerin ist Celine Dion. Sie kann gut singen,
sieht toll aus und ist sehr berühmt und hat viele Fans. Sie
mag Tiere, liebt Kinder und ihre
Familie. Sie hat ein sehr großes
Herz. Mein Lieblingslied von ihr
ist „My Heart will go on“, welches sie im Film
„Titanic“ gesungen hat. Sie ist nett und kann sehr
lustig und witzig sein.
Lydia Trieb
SIDO
Mein Lieblingsrapper heißt
Sido. Sido lebte bis er acht
Jahre alt war mit seiner jüngsten Schwester in Ostberlin.
1988 zogen sie nach Westberlin, was eine harte Zeit für ihn war. Mitte 2011 eröffnete Sido sein Tattoo-Studio. Er nannte es
„Meine Katze und ich“. Sido war bis Ende 2010 in
zwei Sendungen Juror. Die Shows nannten sich
„Helden von Morgen“ und die „Talenteshow“.
Jasmin Windisch
Interview mit Ronald Krainz
Ich habe meinen Papa interviewt. Er spielt bei der Volksmusikgruppe „D’Anbradler“ Akkordeon.
Wie lange spielst du schon Musik? Seit 25 Jahren.
Warum hat dich das interessiert? Die Musik faszinierte mich
schon immer.
Wie oft spielst du im Monat? Wir haben zwei bis drei Auftritte
und dazwischen proben wir.
Was ist dein Lieblingslied? Ich habe mehrere.
Warum machst du Musik? Um die Menschen bei verschiedenen
Arten von Veranstaltungen zu unterhalten. Wir spielen bei
Hochzeiten, Geburtstagen, Festen und anderen besonderen
Anlässen.
Lydia Trieb
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Las Vegas - Las Casinos
Einwohner: 558.000
Fläche: 340 Quadratkilometer
Las Vegas wurde 1905 gegründet. Las Vegas
ist die größte Stadt im Bundesstaat Nevada
in den Vereinigten Staaten (USA). Der Name
Las Vegas ist aus dem Spanischen und bedeutet „Die Auen“ oder „Die Wiesen“.
Vegas ist vor allem wegen der Casinos bekannt. Die Stadt ist ein Touristenzentrum, in das
jährlich etwa 39 Millionen Menschen reisen. Die Haupteinnahmen der
Stadt entfallen auf den Verkauf von Luxusartikel, Souvenirs und Eintrittskarten.
Ich finde Las Vegas einfach cool wegen der Casinos und ich will auch
einmal dort hinfahren. Ich habe meine Informationen über diese tolle
Stadt aus dem Internet.
Maxime Bischof
Auch Spaß muss sein …
DIE RADARFALLE
Unterhalten sich zwei Bauern beim Stammtisch.
„Du, stell dir bloß einmal vor“, schimpft der eine
total sauer „heute Morgen bin ich tatsächlich in
eine Radarfalle gefahren!“ „Und?“ meint der andere „hat´s geblitzt?“ „Nein, gescheppert!“
WEIHNACHTEN
„Papa, ist es noch lange bis Weihnachten.“
„Ja, wieso fragst du?“ „Sagst du mir rechtzeitig
Bescheid, damit ich dann mit dem Lieb sein
anfangen kann?“
DER LIEBLINGSWITZ DES BÜRGERMEISTERS VON ST. KATHAREIN AN DER LAMING
„Sind die Hühner platt wie Teller, war der Traktor sicher schneller!“
DAS „MÄH“
Sagt ein Schaf zum anderen Schaf:
„Mäh!“ Sagt das andere Schaf:
„Mäh doch selber!“
DIE THERMOSKANNE
Eine Thermoskanne hält im Winter warm und im
Sommer kalt. Doch woher weiß sie, wann Sommer
und wann Winter ist?
Lukas Moser und Marcel Sulzbacher
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Schüler machen Zeitung
Interview mit der Wirtin Erika Lengger / Rezepte
Kinder-Pizza-Spieße
Haben Sie Kinder?
Ja, drei Kinder. Sandra, Steffi und Toni
Haben Sie Hobbys?
Ja. Handarbeiten und mit meinem
Enkel Logan spielen.
Wie ist Ihr Tagesablauf?
Ich stehe um 5:30 Uhr auf, dann
frühstücke ich und lese dabei die Tageszeitung. Um 6:30 Uhr gehe ich in
meine Küche um Salate zu richten,
Suppen zu kochen und Kuchen zu backen. Die ersten Gäste kommen etwa
um 10:30 Uhr. Da beginne ich dann
das Mittagsmenü zu kochen. Danach
mache ich die Küche sauber.
Am Nachmittag lerne ich mit meinen
Kindern.
Ist Gastwirtin ihr Traumberuf?
Nein, mein Traumberuf ist das nicht,
aber ich mache es für meinen Mann.
Und es macht mir Spaß.
Welchen Beruf hatten Sie vorher?
Ich habe 16 Jahre in der Fleischerei
Harger gearbeitet.
Was ist Ihre Lieblingsspeise?
Backhendel und Schnitzel.
Maxime Bischof und Angela Ocherbauer bedanken sich für das Interview.
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Zutaten für 4 Personen:
1 Pkg. Pizzateig (Kühlregal oder selbst
gemacht), 1 Dose Pizzasauce bzw.
Tomatensauce gewürzt,
1 Pkg. Mozzarella-Kugeln, Käse
(Parmesan) gerieben, Frankfurter, Salami
oder Schinken (je nach Geschmack).
Zubereitung: Frankfurter in ca. 2 cm dicke
Stücke schneiden, die Salami und den Schinken in Streifen
schneiden. Auf lange Holzspieße nun immer abwechselnd ein
Stück Frankfurter (oder Schinken bzw. Salami) und dann ein
Stück Mozzarella stecken. Dann das Ganze mit der Sauce bepinseln und mit dem frisch geriebenen Käse bestreuen. Den
Pizzateig ausrollen und in ca. 2 bis 3 cm dicke Streifen schneiden. Die Streifen um die Spieße herum wickeln und die obere
Seite mit etwas Tomatensauce bestreichen und mit Parmesan
bestreuen. Die Spieße bei ca. 200°C Umluft für ca. 10 bis 15
Minuten in den heißen Backofen schieben, bis sie schön knusprig sind. Tipp: Man kann statt Frankfurter z. B. auch Lachs oder
Gemüse verwenden.
Rezept von Stefanie Lengger
Omas Rehrücken
Zutaten:
140 g Butter, 140 g Zucker,
6 Eier, 140 g geriebene Nüsse,
70 g Mehl, ½ Pkg. Backpulver,
100 g Manner-Schokolade Glasur,
50 g Manner-Schokolade, 50 g Butter, gestiftelte Mandeln
Zubereitung: Butter, Zucker und Dotter schaumig rühren, dann
mit Mehl und Backpulver vermengen. Anschließend die Nüsse
und die geschmolzene Schokolade unterrühren. Zuletzt den
Eischnee vorsichtig unterheben und die Masse in eine gefettete
Rehrückenform füllen. Bei 170°C ca. 45 Minuten backen. Den
ausgekühlten Kuchen mit der Schokoladeglasur überziehen
und mit den gestiftelten Mandeln verzieren.
Gutes Gelingen wünschen Silvia Tatsch und Jasmin Windisch!
Schüler machen Zeitung
Exkursion Firma Norske Skog / Besuch bei Mc Donalds
Zum Abschluss von unserem Projekt haben wir die Firma
Norske Skog in Bruck an der Mur besucht. Dort haben wir
gesehen, wie das Papier für unsere Zeitung hergestellt
wird. In den Hallen der Papiermaschinen war es sehr laut,
warm und es hat eigenartig gerochen. Das haben nicht
alle von uns so gut vertragen, Simon und Lukas ist schlecht
geworden und so haben sie im Freien auf uns gewartet.
Nach dem Rundgang durch den
Betrieb haben Angelika und
Beate unseren Führer interviewt.
Beate: Von wo stammt der Name Norske Skog?
Das bedeutet „Norwegischer Wald“.
Angelika: Wie lange gibt es die Firma schon? Seit 1882.
Beate: Wie viele Leute arbeiten in der Firma? 483 Leute.
Beate: Welche Papierarten werden in Bruck hergestellt? Zeitungspapier und
Magazinpapier (Lightweight coated paper - LWC).
Angelika: Wie viel Papier stellt ihr an einem Tag her? 330 Tonnen Zeitungspapier und ca. 800 Tonnen LWC .
Angelika: Wie lange dauert es, bis aus Holz Papier wird? Vom metrig zugeschnittenen Fichtenprügel bis zum verpackten Papier benötigt es ca. 24 Stunden. Das kommt jedoch auf die angeforderte Papierqualität an. Manchmal
auch noch länger oder beim Zeitungspapier auch schneller.
Beate: Was braucht man zur Papierherstellung? Holz oder Altpapier, Chemikalien,
Wasser, Dampf.
Angelika: Wird das Papier auch kontrolliert? Ja. Direkt in der Produktion durch
das Papiermaschinenpersonal und zusätzlich im Labor.
Beate: Was kostet eine Papiermaschine? Zwischen 70 und 100 Million Euro.
Angelika: Wie viel Altpapier wird pro Monat geliefert? 17.000 Tonnen.
Beate: Wie viel Strom verbraucht die Fabrik pro Woche? 8.400 Megawatt.
Unsere Fotog
rafen
Vielen Dank für das Interview.
Nach zwei interessanten und spannenden Projekttagen haben wir uns alle eine Stärkung verdient.
Bürgermeister Hubert Zinner hat uns zu einer kleinen Jause beim Mc Donalds eingeladen.
Jetzt sind wir schon sehr gespannt, wie unsere eigene kleine Zeitung ausschaut, wenn sie fertig ist. Bis
dahin dauert es aber noch ein bisschen. Zuerst werden die Texte Korrektur gelesen und dann die Seiten gestaltet. Wenn alles richtig ist, geht die Zeitung in Druck und wird eine Woche später mit der
Post versendet. Und vor allen anderen Lesern bekommen wir das erste druckfrische Exemplar. Darauf
freuen wir uns schon.
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Rückblick
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