StBZ-Jun_2011 / 2 937 282 Byte

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Verlagspostamt 8010 Graz – P.b.b. – 03Z035171
steiermark
blasmusik
Mitteilungen des Steirischen Blasmusikverbandes www.blasmusik-verband.at
Jahrgang 10 • Nr. 2 • Juni 2011 • Auflage: 16.500
Kirchlicher Hörnerklang in Thal bei Graz
Foto: Gerhard Pucher
Musikalischer Jahresregent
Franz Liszt
Seite 3
Klarinettisten im Grazer
Opernorchester
Seite 6
Jugendblasorchester im
Wettbewerb
Jugendseiten
Vom Schreibtisch
des Landesobmannes
Übergabe der von LObm.-Stv. Oskar Bernhart und Andrea Trojer erstellten
Bilddokumentation über das Jubiläumsjahr 2010 an LH Franz Voves
und seinen Stellvertreter Blasmusikreferenten Hermann Schützenhöfer durch
Landesobmann Horst Wiedenhofer
Liebe Musikerinnen und Musiker!
as Sparbudget des Landes Steiermark hat auch im Bereich der
Blasmusik Spuren hinterlassen. Wir konnten aber im Konsens mit
unserem Blasmusikreferenten 1. LH-Stv. Hermann Schützenhöfer einen
guten Kompromiss erreichen.
D
Es wird Einsparungen im Bereich des Landesverbandes geben bzw. ist
der AKM-Beitrag wieder, wie bis zum Jahre 2002, von den Musikvereinen zu entrichten. Es konnte aber erreicht werden, dass die
Vereinsförderung des Landes die gleiche Höhe wie in den Vorjahren
aufweist. Auch die Bezirksförderung des Landes bleibt gleich.
Ich glaube, dass dies auch im Jahr des Ehrenamtes ein gutes Zeichen
darstellt und den Stellenwert der steirischen Blasmusik in der Öffentlichkeit hervorhebt. Auch die Verleihung des „Steirischen Panthers“
durch den Herrn Landeshauptmann und der Empfang der „GoldAbsolventen“ durch unseren Blasmusikreferenten sind weiterhin ein
fixer Bestandteil in der steirischen Blasmusik.
LH-Stv. Siegfried Schrittwieser erhält von LObm. Horst Wiedenhofer die Bilddokumentation
zum Jubiläumsjahr 2010 überreicht
Auch hier wird die Verbundenheit des Landes Steiermark zur Blasmusik
eindeutig gezeigt.
Bei den Einsparungen im Bereich des Musikschulwesens hoffe ich, dass
dies nicht zu Lasten der Jugend bzw. Qualität der Ausbildung erfolgt.
Das derzeitige Musikschulgesetz ist sicherlich reformbedürftig.
Ich hoffe, dass auch hier notwendige Maßnahmen in Angriff genommen
werden.
Die nächsten Wochen sind für die steirische Blasmusik aufgrund der
großen Anzahl von Veranstaltungen von besonderer Bedeutung.
Konzerte, Wertungsspiele, Bezirksmusikfeste und Jugendlager stehen
hier im Vordergrund. Ich wünsche allen ein gutes Gelingen bei diesen
Aktivitäten und jenen, die einen musikalischen Urlaub genießen, erholsame Wochen.
Es grüßt Euch herzlich
blasmusik steiermark
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Der musikalische Jahresregent 2011: Franz Liszt
ur wenige der ganz großen Persönlichkeiten der
„Ein dahergelaufener Klavierspieler“ entführt 1848
Musikgeschichte haben die Steiermark besucht,
Fürstin Elisabeth Carolyne und Prinzessin Marie von
und nur wenige haben die Entwicklung der BlechSayn-Wittgenstein
blasinstrumente und damit des neuen Orchesterklanges während des 19. Jahrhunderts so intensiv
Im Jahr 1847 lernte Liszt in Kiew die Fürstin Elisabeth
beeinflusst wie Franz Liszt. Über Vermittlung Eduard
Carolyne von Sayn-Wittgenstein kennen. Die
von Lannoys konzertierte er im Jahr 1846 zweimal in
Persönlichkeit der Fürstin nahm ihn sogleich gefanGraz, je einmal in Marburg an der Drau und in dem
gen: Sie kannte die Klassiker der Weltliteratur ebenso
mondänen Badeort der Monarchie, in Rohitsch bei
wie die philosophischen Schriften Schellings, Fichtes
Sauerbrunn (wie es damals hieß).
und Hegels, schrieb an einem „Faust“-Kommentar.
Hier seien wichtige Stationen des Lebensweges von
Umgekehrt bewunderte die in ihrer Ehe unglückliche
Liszt und seiner Leistungen als Virtuose, als KomFürstin den weltmännischen und intellektuellen Piaponist, Dirigent und Begründer der nach ihm benisten. Doch eine Ehescheidung erschien unmöglich.
nannten „Liszt-Schule“ im Klavierspiel aufgezeigt: Es
So kam es 1848 zum Eklat: Fürstin Carolyne und ihre
war Franz Liszts Vater, Adam Liszt (✶ 1776), der das
damals elfjährige Tochter, Prinzessin Marie, flohen
Talent des am 22. Oktober 1811 im damals westungamit Liszt nach Weimar, wo sie in den folgenden zwölf
Franz Liszt im Jahre 1820
rischen Raiding – heute Burgenland – geborenen
Jahren auf der Altenburg zusammenlebten.
Sohnes früh erkannte und der ihm vom sechsten Lebensjahr an
Als Weimarer Hofkapellmeister bemühte sich Liszt um eine zeitgenössiKlavierunterricht erteilte.
sche, aktuelle Programmgestaltung.
Der neunjährige Franz gab sein erstes Konzert in Ödenburg, ung.
Er nahm Kontakt zu Richard Wagner auf, um dessen „Siegfried“ aufzuSopron, Auftritte in den Salons ungarischer Magnaten folgten. 1822
führen. 1853 fuhr Liszt mit der Fürstin und ihrer Tochter nach Zürich,
übernahm der Beethoven-Schüler Karl Czerny in Wien den Unterricht
wo Wagner als Verbannter lebte. Wagner las seinen Gästen den „Ring
des „Wunderkindes“. Nach der Begegnung mit Beethoven und dem
der Nibelungen“ vor. Prinzessin Marie erinnerte sich 1856 daran: „Mit
Wiener Abschiedskonzert am 1. Mai 1823 reiste Franz Liszt mit seinen
meinen 16 Jahren verstand ich nicht viel von der ‚Wälsungen Not‘, –
Eltern „auf den Spuren Mozarts“ über München, Augsburg, Stuttgart,
aber Wagners vibrierende Stimme ergriff mich, und ich ahnte tiefe
Straßburg nach Paris. Es gelang dem Vater, angesehene private KompoPoesie. Beim Scheiden schenkte er
sitionslehrer für seinen Sohn zu engagieren, nämlich Ferdinando Paër
mir das Exemplar, aus dem er uns
und Antonín Reicha. Von Paris aus folgten zwischen 1824 und 1827
vorgelesen hatte, mit folgender
Konzertreisen nach England, in die kulturellen Metropolen Frankreichs
Widmung: ‚Der Nibelungen Neid
und in die Schweiz.
und Noth, der Wälsungen Wonne
Als Vater Liszt am 28. August 1827 in Boulogne-sur-mer verstarb, überund Weh‘, alles dem klugen Kinde
nahm die Mutter die weitere Erziehung des Sohnes. Allgemeine Musikzum Andenken an den dummen
geschichtsdarstellungen gliedern sein weiteres Leben in vier Abschnitte:
Richard‘“.
(I) Mit sechs Beethoven-Gedenkkonzerten im November/Dezember des
Im Herbst des Jahres 1853 begleiteJahres 1839 in Wien beginnt die beispiellose Virtuosenlaufbahn, die Liszt
ten Liszt und die beiden Frauen
– neben dem Geiger Paganini – zum Inbegriff europäisch-abendländiRichard Wagner nach Paris. Prinscher Interpretations- und Improvisationskunst werden ließ. Liszt schuf
zessin Marie von Sayn-Wittgenmit seinen reinen Klavierabenden einen völlig neuen Konzerttypus; als
stein heiratete 1854 den Prinzen
Franz Liszt konzertierte im Jahre 1846 in
Erster ließ er den Flügel im rechten Winkel zum Publikum aufstellen
Constantin
zu
Hohenloheder Steiermark
und damit die geöffnete Seite den Zuhörern zuwenden, vor allem aber
Schillingsfürst, den Adjutanten
spielte er seine Programme auswendig.
Kaiser Franz Josephs I. An der Seite einer geistvollen Frau, in Kontakt
1847 endete dieser Lebensabschnitt Liszts, in dem er als Pianist unvormit Richard Wagner und vor allem im Gleichklang mit Hector Berlioz in
stellbare Triumphe feierte. (II) 1848 ließ sich Liszt als Hofkapellmeister in
Paris entstand jene neue Idee einer sprechenden und die Menschen daWeimar nieder, eine Funktion, die er bis 1861 ausfüllen sollte. Diese
mit unmittelbar sowohl intellektuell wie in ihren Gefühlen ansprechenWende in seinem Leben, die aus dem rastlosen Virtuosen einen sesshafden Musik, deren klangliche Ausführung aber von den neuen Orchesten Kapellmeister werden ließ, hatte einen besonderen Grund.
terbesetzungen bestimmt wurde.
Vor allem die gleichberechtigt neben die Streicher tretenden Holz- und
Blechbläser führten zu bis dahin „ungehörten“ Klangfarben. Liszt und
Wagner trafen sich mit dem damals führenden französischen Instrumentenbauer Adolphe Sax, um diesem ihre klanglichen Vorstellungen vorzutragen.
N
Die „Symphonische Dichtung“: Eine neue Gattung der Symphonik
Die Eltern von Franz Liszt: Adam und Anna-Marie
In den Jahrzehnten, wo sich die bei Immanuel Kant grundgelegte
Theorie des „interesse- und zwecklosen Wohlgefallens an den Werken
der Kunst“ in der Musik breitzumachen begann, sollten Liszts‘
„Symphonische Dichtungen“ die Musik zum Menschen und zu dessen
emotionalen Bedürfnissen zurückführen, eine Synthese von Intellek tualität und Sinnlichkeit schaffen. Im Februar 1854 hatte Liszt erstmals
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diesen Terminus „Symphonische Dichtung“ verwendet und damit eine
neue Gattung der Symphonik geschaffen. Die musikalisch-kompositorische, instrumentationstechnische Ausführung ist eine Seite des Neuen,
etwa im Unterschied zu Schumann, Mendelssohn Bartholdy, Brahms –
das ästhetische Konzept des „neuen Weimar“ aber lag in der Verschmelzung von Dichtung und Symphonik.
Darin manifestiert sich bis heute die eigentliche künstlerische Leistung
Franz Liszts, die weitaus stärker, als dies vielmals in L‘art pour l‘art-orientierten historischen Darstellungen beachtet wird, die weitere
Entfaltung der Musik bis Richard Strauss und Gustav Mahler und weiter in die Moderne des 20. Jahrhunderts hinein geprägt hat. Doch die
Enge Weimars und die ausweglose Situation im „familiären“ Bereich beendeten Liszts zweiten Lebensabschnitt.
Es folgten (III), von 1861 bis 1868, die „römischen“ Jahre, die zunächst
hoffnungsvoll begannen. Das Kardinalskollegium stimmte der Annullierung der Ehe der Fürstin zu, am Geburtstag Liszts, dem 22. Oktober
1861, sollte Liszt „seine“ Fürstin endlich heiraten dürfen. Doch ein weiterer Einspruch der Familie Sayn-Wittgenstein führte zur Verschiebung
des Termins durch den Papst. Nun resignierten die Liebenden, beide
blieben zunächst in Rom, wohnten aber getrennt. Carolyne beschäftigte
sich mit theologischen Studien, Liszt trat am 25. April 1865 in den geistlichen Stand ein, am 30. Juli desselben Jahres erfolgte die Weihe zum
Abbé.
In diesen Jahren entstanden vorzüglich geistliche Kompositionen, darunter das Oratorium „Die Legende der Heiligen Elisabeth“ und die
„Ungarische Krönungsmesse“. Doch die innere Unruhe wollte sich nicht
legen. Sein letzter Lebensabschnitt (IV), seit 1869, ist von Reisen und unterschiedlichen Wohnsitzen in Weimar, Budapest und Rom geprägt.
Zurück zu den Wurzeln: Der Ungar Ferenc Liszt
Dass nun auch Budapest unter den bevorzugten Plätzen Liszts zu finden
ist, hängt mit einer sich im Alter verstärkenden schwärmerischen Liebe
„zu seiner ungarischen Heimat“ zusammen, obgleich er die ungarische
Sprache nie gelernt hat. Schon zwischen 1846 und 1853 waren die „Ungarischen Rhapsodien“ entstanden, zu seinen letzten Klavierwerken
zählen die „Historischen ungarischen Bildnisse“ von 1885. Dazwischen
erschien sein Buch „Die Zigeuner und ihre Musik in Ungarn“, original
1859 in französischer Sprache in Paris, 1861 in deutscher Übersetzung in
Pesth (Budapest) gedruckt: bis zu Bálint Sárosis „Zigeunermusik“ von
1971 (dt. 1977, engl. 1978) das Standardwerk zum Thema.
Liszt freute sich über die Begeisterung seiner „ungarischen Landsleute“
für seine Musik, Ministerpräsident Graf Andrássy ernannte Ferenc Liszt
1871 zum „Königlich ungarischen Rat“ mit einem jährlichen Gehalt von
4000 Forint, 1875 erfolgte die Ernennung zum ersten Präsidenten der
neu gegründeten Ungarischen Musikakademie, die noch heute seinen
Namen trägt. Liszt starb am 31. Juli 1886 in Bayreuth. Zu seiner Universalerbin hatte er Fürstin Carolyne bestimmt, die nach seinem Tod das
Liszt-Museum in Weimar stiftete.
Wesentliche persönliche Erinnerungsstücke gingen aber auch an ihre
Tochter Marie. Als diese im Jahr 1875 Schloss Friedstein nahe Stainach
im steirischen Ennstal erwarb und zum Sommersitz der Familie Hohenlohe-Schillingsfürst ausbaute, kamen Teile des Liszt-Nachlasses in die
Steiermark. 1995 erfolgte die Versteigerung dieser kostbaren Liszt- und
Richard-Wagner-Schätze durch ein Münchener Auktionshaus.
Der Verfasser dieser Zeilen führte damals ein Gespräch mit Victor Prinz
zu Hohenlohe-Schillingsfürst (1922–2005). Auf die Frage, ob es Doku mente darüber oder Erinnerungen daran gäbe, dass Liszt auf Schloss
Friedstein zu Besuch gewesen sei, antwortete der Prinz: „Das könne er
sich nicht vorstellen; denn in seinen Kreisen sei es heute noch unverständlich, dass Fürstin Elisabeth Carolyne von Sayn-Wittgenstein ihrem
Gatten mit einem ‚dahergelaufenen Klavierspieler‘ durchgebrannt sei.“
Wolfgang Suppan
blasmusik steiermark
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Generalversammlung des Steirischen Blasmusikverbandes in Kirchberg
Vertreter von 320 Musikvereinen waren am Sonntag, dem 12. April 2011,
zur 61. Generalversammlung des Steirischen Blasmusikverbandes nach
Kirchberg an der Raab in die Oststeiermark gekommen. 1. LH-Stv.
Hermann Schützenhöfer, 2. LH-Stv. Siegfried Schrittwieser, 2. Präsident
des Steiermärkischen Landtages Franz Majcen, Militärkommandant der
Steiermark Oberst Heinz Zöllner, ÖBV-Vizepräsident Alois Loidl, vom
Musikschulwerk Gerhard Freiinger und Walter Rehorska, von der Arge
Volkstanz Stmk. Franz Wolf, vom Steir. Sängerbund Alfred Hudin, die
Ehrenmitglieder Herbert Polzhofer und Albin Prinz, Armin Suppan,
Johann Tauchmann, vom Landesstudio Steiermark Manfred Machhammer, die NAbg. Sonja Steßl-Mühlbacher, die LAbg. Josef Ober, Franz
Schleich und Bürgermeister Franz Gölles aus Kirchberg an der Raab waren ebenfalls der Einladung gefolgt.
Die Musikkapelle Eichkögl, unter Obmann Jürgen Zaff, Kapellmeister
Ewald Rath und Stabführer Christian Petz, begrüßte die Gäste bei frühsommerlichem Schönwetter vor der Halle.
Die Versammlung wurde vom MV Kirchberg a. d. R., Obmann Franz
Monschein und unter der Leitung von Kpm. Karl-Heinz Promitzer musikalisch umrahmt. Nach den umfangreichen Berichten der einzelnen
Funktionsträger und den Grußworten der Ehrengäste wurden in einem
feierlichen Festakt an folgende Persönlichkeiten Auszeichnungen verliehen:
Ehren-Bez.-Obm. Johann Tauchmann: Landesehrenmitglied des Steir.
BMV; MSDir. Gerhard Freiinger: Förderernadel in Silber des Steir. BMV;
MSDir. Walter Rehorska: Förderernadel in Silber des Steir. BMV;
Manfred Machhammer ORF-Steiermark: Förderernadel in Gold des
Steir. BMV; Bez.-Kpm. Friedrich Karner: Verdienstkreuz in Gold mit
Stern des Steir. BMV; LStabf. Vzlt. Erich Perner: Verdienstkreuz in Gold
mit Stern des Steir. BMV; LEDV- und Statistikref. Erich Riegler:
Verdienstkreuz in Silber des ÖBV; 1. LH-Stv. Hermann Schützenhöfer:
Silberner Panther des Steir. BMV.
Nachfolgend erhielten u. a. Absolventen des Studienganges für
Blasorchesterleitung am Johann-Joseph-Fux-Konservatorium in Graz ihre Abschlussurkunden: Karl Arzberger, Birgit Feldbaumer, Karin Hofer,
Markus Kreuzer, Tamara Promitzer, Silvia Pühringer, Michael Rauch,
Michael Schachner .
Die gute Stimmung der rund 700 anwesenden Musiker spiegelte die
Situation im Steirischen Blasmusikverband, ganz deutlich erkennbar, wider. „Ein kameradschaftliches Zusammenarbeiten zwischen dem Landesverband, den Bezirksverbänden, den Musikvereinen und der steirischen Landespolitik ist ein Garant für nachhaltigen Erfolg auf allen
Ebenen“, meinte abschließend ein sehr zufriedener Landesobmann
Horst Wiedenhofer.
Erhard Mariacher
LH-Stv.-Hermann Schützenhöfer beim MV Eichkögl, der die Gäste mit Marschmusik begrüßte
Hunderte Musiker vor der Halle in Kirchberg an der Raab
Bild oben:
Der MV Kirchberg a. d. R. sorgte
für die musikalische Umrahmung
der Versammlung
Bild links:
Blasmusikreferent Hermann
Schützenhöfer, mit Ehrenpräsident
Wolfgang Suppan, freut sich
sichtlich über die Verleihung des
Silbernen Panthers
Die Absolventen des Blasorchesterleiterkurses nach der Urkundenverleihung
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Steirische Klarinettisten in Musikkapellen und
im Philharmonischen Orchester
■ VON BERND BODLER
Fachreferent für Holzbläser an den steirischen Musikschulen,
Wertungsrichter und Prüfer für JMLA
Die Klarinette ist eines der meistgelernten
Holzblasinstrumente.
Die Schülerzahlen an den Musikschulen werden
aktuell nur von jenen an Querflötenschülern
übertroffen.
Der Grund für diese Beliebtheit liegt in der vielfältigen Ver wendbarkeit sowohl als Solo- als auch als Orchesterinstrument, von der
Volksmusik bis zum Jazz. Mit dem Klarinettenunterricht kann bereits ab dem
siebenten Lebensjahr begonnen werden. Auch im Blasorchester erfüllt der
Klarinettensatz dank seiner vielen Klangfarben eine wichtige Aufgabe. Waren
früher nur die B-Klarinette und die höhere Es-Klarinette vertreten, so sind heute
in vielen Blasorchestern die Bassklarinette als weiche Ergänzung zu den
anderen Bassinstrumenten und die Altklarinette und das Bassetthorn in
der Tenorlage besetzt.
Die B-Klarinette ist nach wie vor das Hauptinstrument, wobei jede Stimme
chorisch besetzt ist. In dieser Ausgabe der steirischen Blasmusik-Zeitung
präsentieren wir die vier Klarinettisten des Grazer Philharmonischen Orchesters
der Oper Graz, die ihre Erfahrung als Berufsmusiker auch an Musikschulen, am
Konservatorium und auch als Musiker und Kapellmeister in Blasorchestern
weitergeben. Adi Friedrichkeit wurde in Leoben geboren
und hat 1976 am MUPÄD Hasnerplatz in
Graz maturiert. Anschließend studierte er an
der Musikhochschule Graz bei Steinwidder
Klarinette (Diplom- und Lehrbefähigungsprüfung mit Auszeichnung). Als Belohnung für
seine solistischen Auftritte erhielt er 1981 das
Dr. Karl Böhm- Stipendium und den Dr. Herta
Firnberg-Preis. Von 1981 bis 1990 war er Lehrer an der Musikschule Wildon, und seit 1996
unterrichtet er am J.-J.-Fux-Konservatorium Graz. Als Klarinettist war er
mit verschiedenen bekannten Wiener Ensembles auf Konzertreise im
Ausland.
Was bedeutet es, Musiker zu sein?
Musiker zu sein ist für mich der schönste Beruf: Die Herausforderung
als Klarinettist im Orchester und das Unterrichten am Konservatorium
bedeuten mir sehr viel. Ich habe immer mit Menschen zu tun, denen ich
etwas Besonderes mitgeben darf. Viele meiner Schüler musizieren in
Blasorchestern und in anderen Ensembles. Dadurch lebt meine Arbeit
weiter.
Anton Hirschmugl wurde 1968 in Feldbach
geboren. Sein Vater war von 1957 bis 1999
Kapellmeister des Musikvereins Hatzendorf.
Zunächst wollte Anton Hirschmugl kein
Instrument lernen, da ihm die Blasmusik zu
laut war. Erst als die Cousins zu spielen begannen, wurde auch sein Interesse geweckt
und er begann mit elf Jahren Klarinette zu lernen. „Meine Vorbilder waren mein Onkel
Franz Hirschmugl, der lange Jahre Klarinettist im GVB-Blasorchester
war, sowie mein erster Lehrer Helmut Freißmuth, langjähriger
Kapellmeister des Musikvereins Kirchberg/Raab.“ Nach dem Studium
an der Musikhochschule Graz bei den Professoren Karl Steinwidder und
Bela Kovacs gewann er 2003 das Probespiel für das Grazer Philharmonische Orchester.
Seit 1996 ist er Musikschullehrer in Gnas und von 2000 bis 2009 war er
Lehrbeauftragter für Klarinette-Lehrpraxis an der Kunstuniversität Graz
(dieser Bereich wurde an das Konservatorium ausgelagert). Weitere musikalische Stationen waren die Tanzmusikgruppe „Die lustigen Unterlammer“, die Big Band Bad Gleichenberg, die Volksmusikgruppe
„aufTanz“, das Grazer Bläsersextett sowie aktuell das „Girardiensemble
Graz“. Seit 1980 ist er Mitglied des Musikvereines Hatzendorf. Im Jahre
2006 übernahm er von seiner Frau die Leitung dieses Musikvereines.
Wie kann man die Basisarbeit an der Musikschule mit den professionellen Ansprüchen eines Philharmonikers vereinen?
Die Tätigkeit des Musiklehrers kann man durchaus mit den „hohen
Ansprüchen“ eines Grazer Philharmonikers vereinen.
Spitzenleistungen bei Musikschülern sind aber nur möglich, wenn bereits an der Basis konsequent gearbeitet wird. Sowohl der Musiklehrer
als auch der Berufsmusiker müssen professionell und mit Freude ihren
Beruf ausüben.
Christoph Gaugl stammt aus Vorau. Der erste
Instrumentalunterricht begann im Alter von
zehn Jahren an der Musikschule Pöllau bei
Josef Pöttler (Klarinette) und Wolfgang
Kornberger (Bassklarinette).
Seit 1996 ist er auch Mitglied der KernstockKapelle Pöllau. Seit dem Jahr 2000 studiert
Gaugl an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Peter Schmidl
und Johann Hindler und bei Helmut Hödl am Joseph-HaydnKonservatorium in Eisenstadt. 2004 gewann er mit dem Woody Wood
Klarinettenquartett den ersten Preis beim Bundeswettbewerb „Musik in
kleinen Gruppen“ und 2005 die „Goldene Dohle“ beim Internationalen
Solistenwettbewerb INTERMUSICA in Birkfeld. Von 2005 bis 2007 war
er 1. Klarinettist und Bassklarinettist des Gustav Mahler Jugendorchesters (unter der Leitung von Claudio Abbado und Philippe Jordan)
und spielte unter anderem bereits bei den Wiener Philharmonikern, im
RSO Wien, im Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, an der Wiener
Staatsoper und in der Volksoper Wien. Seit September 2008 ist er 1.
Klarinettist des Grazer Philharmonischen Orchesters an der Oper Graz.
Wie wird man Orchestermusiker?
Wie viele andere Musiker konnte auch ich meine ersten Erfahrungen als
Orchestermusiker im Blasorchester machen. Ich bin seit mehr als 15
Jahren Mitglied der Kernstock-Kapelle Pöllau. Von Beginn meiner
Musikschulzeit an erhielt ich große Unterstützung von meinem Lehrer
Josef Pöttler.
Bereits in jungen Jahren forderte er mich, indem er mir Probespielstellen
zusätzlich zur üblichen Klarinettenliteratur zum Üben gab. Während
meines Studiums an der Musikuniversität in Wien bei den Professoren
Peter Schmidl und Johann Hindler gewann ich Probespiele für
Jugendorchester (Gustav Mahler Jugendorchester und Pacific Music
Festival).
Dadurch konnte ich für mich erfahren, dass ich den richtigen Weg eingeschlagen hatte. 2008 gewann ich das Probespiel für 1. Klarinette im
Grazer Philharmonischen Orchester.
blasmusik steiermark
Juni 2011 – 02/11
Kurt Mörth, geboren in Eibiswald, zählt wohl
zu den engagiertesten Musikern der Steiermark. Nach dem Abschluss des Klari nettenstudiums (IGP und Konzertfach) an der
Musikhochschule Graz bei Karl Steinwidder
absolvierte er ein Ergänzungsstudium bei
Peter Schmidl (Soloklarinettist der Wiener
Philharmoniker) an der Musikhochschule
Wien. Seit 1984 unterrichtet er an der Erzherzog-Johann-Musikschule Wies, seit 1987 ist
er Soloklarinettist im Grazer Philharmonischen Orchester. Neben der
Leitung von Vokalensembles („Gestern & Heut“ und „Bel Canto“) mit
zahlreichen Auftritten im In- und Ausland ist er seit dem Jahr 2000
Kapellmeister der Marktmusikkapelle Schwanberg und seit 2002
Kapellmeister der Spielgemeinschaft Schwanberg – St. Peter.
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„Steirischer Panther“ und
Robert-Stolz-Medaille 2011
Gesamtanzahl: 62 „Steirische Panther“
und 21 Robert-Stolz-Medaillen
Was macht den Beruf des Musikers und Musiklehrers so interessant?
Es ist die Vielfalt und Abwechslung, die wir täglich erleben. Beim
Arbeiten mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen entsteht eine
Vertrauensbasis, die oft noch lange nach Beendigung des Musikschulbesuches anhält. Durch mein aktives Musizieren und meine Unterrichtstätigkeit möchte ich den Menschen jene Freude an der Musik vermitteln,
die ich auch täglich erfahre.
Die vier Klarinettisten in der
Grazer Oper. Von links: Adolf
Friedrichkeit, Christoph Gaugl,
Kurt Mörth, Anton Hirschmugl
Die Empfänger des „Steirischen Panthers“ und der Robert-Stolz-Medaille 2011 mit den
Ehrengästen
Foto: Frankl
ClariArte 2011
Nach dem großartigen Erfolg der ClariArte 2010, bei der über 2.000
Besucher die Konzerte und Events mitverfolgen konnten, wird in diesem Jahr das bewährte Konzept mit den verschiedenen Veranstaltungen
noch aufgewertet und erweitert. Zahlreiche Klarinettenensembles und
in diesem Jahr neu, auch Klarinettensolisten, werden um den ClariArts
2011 in Konkurrenz treten.
Die ClariArte vom 26. August bis zum 4. September 2011 wird mit einem Orchesterkonzert eröffnet. Das Savaria Symphonieorchester unter
Hermine Pack und die vienna clarinet connection werden gemeinsam
mit Otto Brusatti einen Abend mit dem Titel „Eine Nacht in der Oper“
gestalten. Das zweite Konzert steht unter dem Motto „Klezmerisch von
Wien bis Czernowitz“. Die vienna clarinet connection und der
Schauspieler Karl Menrad werden die Zuhörer in eine Welt verschiedenster Klarinettenklänge führen. Neu in diesem Jahr ist die erweiterte
Klarinettenausstellung clarinet update, bei der sich viele Aussteller interessierten Klarinettisten präsentieren und bei Vorträgen und Dis kussionen rund um die Klarinette Rede und Antwort stehen werden.
Den Beginn macht der Klarinettenbauer Gerold Angerer am 31. August
um 17.00 Uhr, und am nächsten Tag kann man sich von 10.00 bis 18.00
Uhr über alle Facetten der Klarinette informieren.
Alle Infos auf www.clariarte.at
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Sitzung der Jurymitglieder für
Konzertwertungen
blasmusik steiermark
Meisterkurs in Knappenberg/Kärnten
Am 5. März 2011 trafen sich die Jurymitglieder für Konzertwertungen
im Büro des Steirischen Blasmusikverbandes. Unter dem Vorsitz von
LKpm. Philipp Fruhmann waren Adolf Marold, Bernd Bodler, Franz
Fuchs, Gerald Oswald, Werner Deutsch, Toni Mauerhofer, Hans Koller,
LObm. Horst Wiedenhofer und Hannes Lackner unter den
Anwesenden.
Sechs passive Teilnehmer am Meisterkurs in Knappenberg mit dem Dozenten Liutauras
Balciunas aus Litauen (3. v. li.), Landeskapellmeister Philipp Fruhmann (4. v. rechts) und
Kursleiter Thomas Ludescher (1. v. rechts). Nicht im Bild: der aktive Teilnehmer Armin Kogler
Jurysitzung für Konzertwertungen
Fortbildung der Jurymitglieder für
Marschwertungen
Unter dem Vorsitz von LKpm. Philipp Fruhmann und Landesstabführer
Erich Perner trafen sich am 16. Mai 2011 die Jurymitglieder für
Marschwertungen des Steirischen Blasmusikverbandes im Verbandsbüro. Nach dem Erscheinen einer neuen Auflage von „Musik in
Bewegung“ standen in erster Linie die Neuerungen sowie die
Abstimmung der Jurymitglieder zu den neuen Wertungsmodalitäten
auf der Tagesordnung.
Jurysitzung für Marschwertungen. Hinten Von links: Bez.-Stabf. Josef Friedl, LStabf.-Stv.
Hermenegild Kaindlbauer, Militärkapellmeister Hannes Lackner, Bez.-Stabf. Peter Schwab,
Vorne von links: LKpm.-Stv. Adi Marold, LKpm. Philipp Fruhmann, LStabf. Erich Perner und
LKpm.-Stv. Toni Mauerhofer waren zur Fortbildung gekommen. Nicht auf dem Bild: Herbert
Nußbaumer
Homepage: www.blasmusik-verband.at
Art of Cibulka-Galakonzert am 20. Juni
im Grazer Stefaniensaal
Am 20. Juni 2011 findet im Stefaniensaal das Cibulka-Galakonzert statt.
Wie Franz Cibulka selbst sagt, ist es vordergründig als ein ständiges
Bemühen um die Akzeptanz des Blasorchesters als eigenständige
Kunstform im elitären Konzertgeschehen zu sehen.
Durch den Besuch dieses Konzertes
von uns Blasmusikern zeigen wir,
dass uns dieses Bemühen ebenso
wichtig ist. Hochkarätige Solisten,
ein Projektchor und eine international geschätzte Sopranistin sowie das
Musikkorps der Bundeswehr, ein
europäisches Elite-Blasorchester unter Walter Ratzek, sind Garant für
ein besonderes Konzerterlebnis.
Der ermäßigte Kartenpreis ist für
Blasmusiker 18,00 Euro und kann
unter [email protected] bestellt werden. Auch an der Abendkasse genügt das Stichwort Blasorchester für
die Ermäßigung.
In den vergangenen Tagen gab es gleich mehrere Uraufführungen von
Cibulka-Werken:
1. Das Ottensamer-Klarinetten-Trio mit Klavier brachte die Uraufführung seiner „Elegie“ im Wiener Musikverein. Das Stadtorchester
Stockach, ein Höchststufen-Blasorchester, spielte die Uraufführung seiner „Rhapsodie Nr. 4“.
2. Die steirische Militärmusik hatte in ihrem Benefizkonzert für die
Basilika Rein gleich vier Cibulka-Bearbeitungen im Programm. So wurde die Blasorchesterfassung von Mozarts „Regina coeli“ sowie eine konzertante Fassung der Landeshymne für Sopransolo, Chor und Blasorchester uraufgeführt. Die kammermusikalische Fassung des „Frühlingsstimmenwalzers“ und das „Halleluja“ von Händel erklangen ebenso als Cibulka-Bearbeitung.
3. Als absoluten Höhepunkt in Cibulkas Schaffen ist die „Georgsmesse“
zu bezeichnen. Diese wurde am 15. Mai 2011 in der Basilika Rein mit der
Militärmusik Steiermark, dem Projektchor Forum Chororum und mit
der Sopransolistin Anna Ryan unter der Leitung des Komponisten uraufgeführt. Applaus und Standing Ovations in der Kirche sprechen für
die Begeisterung der Kirchenbesucher.
Alois Weitenthaler
blasmusik steiermark
Juni 2011 – 02/11
Die Begrüßungsrede – eine
Visitenkarte unserer Veranstaltung
In den bisherigen Rhetorikseminaren für den Steirischen Blasmusikverband stand ein Thema immer wieder im Mittelpunkt: die
Begrüßungsrede bei Veranstaltungen. Für viele eine große Herausforderung, auch für mich selbst, da sehr viele Gefahren lauern, jedoch auch
große Chancen gegeben sind.
Es fällt auf, dass kaum bei einer anderen Rede dermaßen viel danebengeht wie eben bei dieser wichtigen zu Veranstaltungsbeginn. Gerade
deshalb können wir mit einer korrekten und originellen Begrüßung
beim Publikum enorm punkten. Oft wird diskutiert, ob Ehrengäste einzeln zu begrüßen sind.
Etwas salopp geantwortet ist die Rechnung einfach: Legen Sie großen
Wert darauf, dass bei einer Veranstaltung „Prominenz“ vertreten ist, ist
der Preis dafür, dass Sie diese im Rahmen der Begrüßung registrieren
und willkommen heißen. Mit Maß und Ziel, versteht sich. Schließlich
sind die Gäste gekommen, um gute Musik zu hören.
Beginnen Sie bitte nicht mit „Ich möchte Sie sehr herzlich zu unserem
Konzertabend begrüßen“ – tun Sie es einfach! Lassen Sie also das völlig
nutzlose Wörtchen „möchte“ weg und reihen Sie das „Ich“ an eine andere Stelle. Beispiel: „Zu unserem heutigen Konzertabend begrüße ich
Sie sehr herzlich.“ Klingt doch schon besser! Oder setzen Sie ein Motto
an den Beginn. Beispiel: „Stunden, die man nie vergisst“ – unter diesem
Motto steht unser heutiges Konzert, zu dem wir Sie herzlich willkommen heißen.“ Verwenden Sie originelle Überleitungen bei der Begrüßung der Ehrengäste. Anstatt „weiters begrüße ich, darüber hinaus
begrüße ich und last but not least ...“, sagen Sie beispielsweise „die
Anwesenheit unseres geschätzten Herrn Bürgermeisters zeichnet unsere Veranstaltung besonders aus. Begrüßen wir ...“ Beachten Sie bitte
die richtige protokollarische Reihung der Ehrengäste!
Dazu gibt es klare Richtlinien, die Sie bei mir anfordern können. Ich maile Ihnen gerne einen kostenlosen, aktuellen Leitfaden dazu.
Weiters stelle ich auch Textbausteine für Begrüßungsreden zur
Verfügung ([email protected]). Besonders wichtig ist eine gute,
schriftliche Vorbereitung. Wenn ich zu Hause die möglichen Ehrengäste,
die wir ja selbst eingeladen haben, korrekt reihe, dann ist es vor Beginn
der Veranstaltung relativ einfach, im Team mit zwei, drei Kollegen zu
prüfen, wer da ist. Sehr oft wird um Applaus am Ende der Begrüßungsliste ersucht. Das ist grundsätzlich auch in Ordnung. Wenn ich
jedoch unmittelbar nach einem Namen eine Sprechpause mache, klatschen die Gäste, das ist normal. Steuern Sie durch Stimme, Betonung,
Pausensetzung exakt den Zeitpunkt des Applauses.
Und noch etwas empfehle ich unbedingt zu beachten: Zuerst kommt
der Vorname, dann der Familienname! Und wenn der „Huber Franz“
im Alltag so benannt wird, wird daraus im Rahmen der Begrüßungsrede
trotzdem der „Franz Huber“. Ist er z. B. Abgeordneter zum Landtag,
Bürgermeister und führt er zudem einen Doktortitel, dann ist korrekt:
LAbg. Bgm. Dr. Franz Huber.
g Am Samstag, dem 22. Oktober 2011, gibt es in Semriach wieder ein
Seminar mit dem Titel „Erfolgreich reden – sicher auftreten“, mit einem
Schwerpunkt Begrüßungsreden.
Thomas Lösch
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Stabführerkurs in St. Stefan i. Rosental
Auf Einladung von Landesstabführer Erich Perner trafen sich die Bezirksstabführer der Steiermark zu einem Erfahrungsaustausch in
St. Stefan im Rosental. Besprochen wurde unter anderem auch die neue
Ausgabe von „Musik in Bewegung“. Eine Sitzung der Jurymitglieder für
Marschwertungen wurde für 16. Mai 2011 vereinbart.
Anwesend waren weiters: LObm. Horst Wiedenhofer, LObm.-Stv. Oskar
Bernhart, LKpm. Philipp Fruhmann, LKpm.-Stv. Adolf Marold und
MilKpm. Hannes Lackner.
Die steirischen Bezirksstabführer
Feierlicher Abschluss des ÖBVFührungskräfteseminars 2010/11
Am 21. Mai 2011 bildete der Rittersaal der Carinthischen Musikakademie im Stift Ossiach in Kärnten den Rahmen für die Abschlussfeier für die fünfmodulige Seminarreihe des Österreichischen
Blasmusikverbandes.
Nach der Präsentation der Diplomarbeiten überreichten ÖBVVizepräsident Elmar Rederer und die beiden Seminarleiter Horst
Baumgartner (Ktn.) und Oskar Bernhart (Stmk.) den 23 Damen und
Herren aus Kärnten, aus der Steiermark, aus Niederösterreich und aus
dem Burgenland in einem feierlichen Festakt die Diplome und das
Abzeichen „Diplomierter Vereinsfunktionär“. Dazu gab es für die
Seminarteilnehmer aus den Händen von LObm. Horst Wiedenhofer
(Stmk.) das Buch „Blasmusik in der Steiermark“, Verfasser Ehrenprä sident Wolfgang Suppan. Für die musikalische Gestaltung des Festaktes
sorgte die Gruppe „Schwermetall-Light“ aus Kärnten.
Die 13 steirischen Teilnehmer: Gerlinde Bajzek (MMK Thörl), Marlene
Dockner, Erwin Ebner (beide MV „Gebirgsklänge“ St. Blasen), Josef
Friedl (MV Rabnitztal-Eggersdorf), Herbert Kordon (MV Graßnitz),
Gerhard Lamprecht (TMK Gossendorf), Ernst Leitner (Werkskapelle
Pöls), Daniel Maier, Arnold Mauerhofer (beide Bergkapelle Rabenwald),
Rudolf Scheiderer (MK Nestelbach), Alois Strohriegl (MMK Großklein),
Fritz Schwab (MV Scheifling/St. Lorenzen) und Christoph Trummer
(Dorfmusikkapelle Dietersdorf).
Oskar Bernhart
Thomas Lösch
Die steirischen Absolventen des Führungskräfteseminars 2010/2011
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Juni 2011 – 02/11
blasmusik steiermark
Ein Musikverein aus dem Bezirk Bruck an der Mur stellt sich vor:
140 Jahre MV Breitenau Knappenkapelle
it seiner Festsitzung, umrahmt vom Bläserquartett unter Johann Prezler, erBis zu diesem Zeitpunkt wurde eine einheitliche Trachtenkleidung verwendet.
öffnete der Musikverein Breitenau-Knappenkapelle die Festlichkeiten zu
Von 1961 bis 1964 übte Walter Zirbisegger die Kapellmeistertätigkeit mit großem
seinem 140-Jahr-Jubiläum. Vereinsobmann Gerhard Graf gab einen umfassenden
Erfolg aus. Für die weitere musikalische Leitung wurde anschließend Hilmar
Rückblick der bewegten Vereinsgeschichte von der „Ortsmusik Breitenau“ zur
Paar gewählt, er vermochte die Erfordernisse der Kapelle mit jugendlichem Elan
„Knappenkapelle Breitenau“. Die ältesten Nachweise für eine musikalische
und Begeisterung im Sinne seiner Vorgänger bis zum Jahr 1981 umzusetzen. Im
Tätigkeit in der Breitenau sind aus alten Kirchenrechnungen aus den Jahren 1728
Jubiläumsjahr 2011 sind es 30 Jahre, dass Kapellmeister Wolfgang Graf die große
und 1756 ersichtlich, wo der Erwerb von zwei Chorgeigen und Notenmaterial
musikalische Tradition des Musikvereines Breitenau Knappenkapelle weitervermerkt ist. Die nächsten Aufzeichnungen stammen aus dem Jahr 1803, wo ein
führt. Heute zählt der weit über die Staatsgrenzen bekannte Klangkörper in seigewisser Wenzel Stipek als Pfarrlehrer in die Breitenau kam. Wie damals üblich,
ner Bergmannstracht mit den roten Federbuschen 66 aktive Musiker und ist stolz
bekleidete er neben seiner Lehrertätigkeit auch noch das Amt des Messners und
darauf, dass weit mehr als die Hälfte der Musiker unter 30 Jahre alt ist. Neben
Organisten. Er stand einem Kirchenchor mit instrumentaler Begleitung, besteder Teilnahme an diversen Wertungsspielen im In- und auch Ausland wurden
hend aus zwei Violinen, einer Viola, zwei Klarinetten und zwei Hörnern vor.
bisher 3 CDs aufgenommen. Der Schwerpunkt lag und liegt aber in der hervorraDiese Ämter übernahm 1868 der Lehrer Johann Kristoferitsch, der verschiedene
genden Jugendarbeit.
Musikinstrumente unterrichtete. In dieser Zeit wurden die große und die kleine
Trommel sowie Tschinellen angekauft und es bot sich somit für ihn die
Möglichkeit, mit seinen Musikern an Begräbnissen und kirchlichen Festen mitzuwirken.
Nach Überlieferung kam es 1871 zur Gründung der Ortsmusikkapelle Breitenau.
Johann Kristoferitsch folgte als Kapellmeister Ferdinand Zirbisegger vlg.
Kropfeichter, ein ausgebildeter Militärmusiker, der seine musikalischen Kenntnisse seinen Söhnen und allen sonstigen Interessierten weitergab. Damals trat die
Ortsmusik bereits als Feuerwehrmusik in Feuerwehruniformen auf. Nach dem
Tod von Ferdinand Zirbisegger übernahm 1914 die Kapellmeisterstelle Jakob
Harrer, der aber nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges einrücken musste.
Trotzdem blieb die Kapelle unter Franz Wagner spielfähig. Nach der Rückkehr
aus langer Kriegsgefangenschaft ging die musikalische Leitung wieder an Jakob
Obmann Gerhard Graf
Kapellmeister Wolfgang Graf
Harrer. Ab 1925 wurde der Gemeindesekretär Johann Maier zum Kapellmeister
bestellt. Während seiner Tätigkeit kam es zum totalen Stillstand des
Das Jubiläumsjahr wird mit einer Reihe von musikalischen und kulturellen
Magnesitwerks und viele Musiker waren zur Abwanderung gezwungen. Die
Höhepunkten gefeiert. Bereits am 16. April 2011 gab es im Barbarasaal von St.
verbleibenden mussten sämtliche finanziellen Mittel zur Ausübung ihrer musikaErhard ein Frühlingskonzert, dann folgt von 16. bis 19. Juni 2011 das Zeltfest mit
lischen Tätigkeit selbst aufbringen. Aus diesem Grund wurde beschlossen, unterdem steirischen Pensionistentreffen, ein großer Festakt zum 15-Jahr-Jubiläum der
stützende Mitglieder in den Verein aufzunehmen. Der Initiator und erste VerGemeindepartnerschaft „Gerstungen und Breitenau“, die Marschwertung und
einsobmann war Medizinalrat Karl Grawatsch. Diese Maßnahme bewirkte eine
das Bezirksmusikertreffen. Im November folgt das Festkonzert als musikalischer
deutliche Entspannung der finanziellen Lage. Bereits 1931 gelang es dem Musik Höhepunkt des Jubiläumsjahres. Bürgermeister Siegfried Hofbauer, selbst seit
verein Breitenau, ein Konzert im Sender des Österreichischen Rundfunks aufzuvielen Jahren als aktiver Musiker im Verein tätig, würdigte vor allem die vorbildführen, was bisher noch keiner Landkapelle beschieden war. Auch der Zweite
liche Jugendarbeit und der Vertreter des Steirischen Blasmusikverbandes,
Weltkrieg verursachte durch die Einberufung vieler Musiker empfindliche
LSchriftf. Peter Buchsbaum, betonte die Rolle der Breitenauer im Kreise der
Lücken im Verein, aber es gelang durch die Ausbildung von jungen Kräften, die
Ernst Grabmaier
Blasmusik.
Kapelle spielfähig zu halten.
1953 übergab Johann Maier
den Kapellmeisterstab an
Johann Zirbisegger, einen
Enkel von Ferdinand Zirbisegger, der sich mit großem
Einsatz der Förderung und
Schulung des jungen Nach wuchses widmete. Im Jahr
1957 wurden dann die Instru mente mit hoher Stimmung
durch solche mit Normal stimmung ersetzt, was nur
durch großzügige Subven tionen
der
Veitscher
Magnesitwerke AG, der
Gemeinde und im Besonderen der Bevölkerung mögDer Musikverein Breitenau Knappenkapelle im Jubiläumsjahr 2011
lich war. Seit 1960 spielt die
Musikkapelle in der Berg mannstracht.
M
blasmusik steiermark
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Berichte aus den
steirischen Bezirken
g BEZIRK BAD AUSSEE
Kapellmeisterwechsel bei der
Feuerwehrmusikkapelle Lupitsch
Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehrmusikkapelle Lupitsch
konnte am 19. März 2011 Obm. Franz Egger die Ehrengäste Bgm.
Herbert Pichler, Bez.-Kpm. Ludwig Egger und Feuerwehrkommandant
Wolfgang Demmel begrüßen. Der Obmann berichtete über 109
Ausrückungen und Proben im abgelaufenen Vereinsjahr, bedankte sich
bei den Musikern für die Leistungen und Kameradschaft und sprach besonderen Dank an die Gemeinde Altaussee für die Unterstützung der
Kapelle sowie an die Freiwillige Feuerwehr Lupitsch für die gute
Zusammenarbeit aus. Hans Gamsjäger ließ die letzten zwölf Jahre seiner
Tätigkeit als Kapellmeister Revue passieren, bedankte sich bei allen aktiven Mitgliedern für die rege Mitarbeit und übergab den Taktstock mit
den besten Wünschen an den neuen Kapellmeister Herbert Weinhandl.
Bgm. Otto Marl, der seit 1963 aktiver Musiker bei der Feuerwehrmusikkapelle Lupitsch ist, wurde zum Ehrenmitglied der Kapelle ernannt.
Die Verdienste von Sepp Moser in der Blasmusik wurden in einer Laudatio gewürdigt. Der seit mehr als 50 Jahren tätige Flügelhornist wurde
zum Ehrenkapellmeister ernannt.
Bei der Neuwahl des Vereinsvorstandes wurden einstimmig gewählt:
Obmann Franz Egger, Stellvertreter Martin Pressl; Kapellmeister Herbert
Weinhandl, Stellvertreter Hans Gamsjäger sen. und Hans Gamsjäger
jun.; Kassier Christian Egger, Stellvertreter Edi Pichler; Schriftführer u.
EDV-Ref. Hans Gamsjäger jun., Stellvertreter Georg Holzer; JRef. Florian
Demmel, Stellvertreter Herbert Gamsjäger; Archivar Werner Hillbrand,
Alois Angerer; Noten- u. Uniformwart Franz Haslauer; Kassenprüfer
Martin Kremser, Martin Marl.
Franz Egger
Der neue
Kapellmeister Herbert
Weinhandl übernimmt
den Taktstock von Hans
Gamsjäger
Trachtenkapelle Tauplitz feiert
110-jähriges Bestandsjubiläum
Im Jahre 1901 unter Kapellmeister Felix Peer gegründet, hat die
Trachtenkapelle insbesondere ab 1933 und in den Kriegsjahren eine bewegte Geschichte hinter sich. Im Jahre 1962 erfolgte eine Neuein kleidung nach dem Vorbild der Ausseer Trachten.
Dem verdienstvollen Kapellmeister Viktor Hierzegger verdankt der
Musikverein die Errichtung des vereinseigenen Musikheimes im Jahre
1968 unter tatkräftiger Mitwirkung aller Mitglieder. Nach dem plötzlichen Tod von Kapellmeister Hans Schweiger übernahm Wolfgang Peer
im Jahre 1980 den Taktstock. Aufgrund der dreimaligen Teilnahme an
Marsch- und Konzertwertungen mit „Ausgezeichnetem Erfolg“ durften
wir die Auszeichnung des „Steirischen Panthers“ und der Robert-StolzMedaille am 13. März 2003 in Empfang nehmen.
Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 110-jährigen Bestehen freut sich die
Trachtenkapelle Tauplitz auf die Ausrichtung des Bezirksmusikfestes
des Musikbezirkes Ausseerland am Samstag, dem 9. Juli 2011. Zum
Festakt um 13.30 Uhr werden zwölf Musikkapellen aufmarschieren und
konzertieren.
Anschließend gibt es einen gemütlichen Ausklang mit der Musikgruppe
„Styria 3“. Am Sonntag, dem 10. Juli 2011, bestreiten die „Kreischberg
Musikanten“ den Frühschoppen.
Josef Präsoll
Trachtenkapelle Tauplitz
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blasmusik steiermark
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g BEZIRK BIRKFELD
Jahreshauptversammlung des
Musikvereins Heilbrunn
Am 27. Februar 2011 fand die alljährliche Jahreshauptversammlung des
MV Heilbrunn im GH Bratl statt. Nach den Berichten von Obm. Hubert
Altmann und Kpm. Josef Bratl folgten Neuwahlen. Der neue Vorstand
setzt sich wie folgt zusammen: Obm. Hubert Altmann, Obm.-Stv. Bettina
Schwarz, Kpm. Josef Bratl, Kpm.-Stv. Birgit Schwaiger, Kassier Gottfried
Tiefengraber, Kassier-Stv. Manfred Bauernhofer, Schriftf. Julia Bauernhofer, Schriftf.-Stv. Andreas Unterberger, JRef. Andreas Unterberger,
1. JRef.-Stv. Sabrina Bauernhofer, 2. JRef.-Stv. Sarah Kreimer, Stabf. Hubert Häusler, Stabf.-Stv. Matthias Mauerhofer, Archivare Karl
Rinderhofer jun., Cornelia Rinderhofer, Lisa Schneider, Trachtenwart
Doris Bratl.
Folgende Musiker wurden geehrt: Klaus Bauernhofer – EZ Bronze 10
Jahre, Herbert Flicker – EZ in Silber 30 Jahre, Peter Felberbauer sen. und
Peter Widihofer – EZ in Gold 40 Jahre, Andreas Unterberger – Ehrennadel in Silber, Birgit Schwaiger – Ehrennadel in Gold.
Als besondere Auszeichnung für den Musikverein steht eine Einladung
zu den Promenadenkonzerten nach Innsbruck im Juli 2011 auf dem
Programm. Weiters wird der Musikverein bei einigen Bezirksmusikertreffen und am 10. Juli an der Marschwertung im Rahmen des
Bezirksmusikertreffens des MB Birkfeld teilnehmen. Das alljährliche
Herbstkonzert findet am 15. Oktober 2011 in der Festhalle Heilbrunn
statt. Der Musikverein Heilbrunn bedankte sich bei allen Gönnern und
Förderern und wünscht ein erfolgreiches, erlebnisreiches und hörenswertes musikalisches Jahr 2011.
Andreas Unterberger
Die Schwerpunkte in der Theorie wurden auf die Präsentation des
Buches „Musik in Bewegung – Ausgabe 4 “ sowie auf die Darstellung
der rechtlichen Situation beim Marschieren auf öffentlichen Verkehrsflächen gesetzt. Dieser Vortrag von Michael Baierl, Stabführer des
Blasorchesters Bruck, war gerade vor den Osterweckrufen sehr aktuell.
Im Praxisteil wurden den Teilnehmern die allgemeinen Grundlagen der
Tätigkeit des Stabführers gezeigt. Dank der Unterstützung durch das
Blasorchester Bruck an der Mur und der TK Oberaich konnte das
Gelernte gleich in die Praxis umgesetzt werden. Bez.-Obm. Christian
Schwab konnte sich von der guten Vorbereitung und Durchführung der
Tagung durch das Bezirksstabführerteam Thomas Lenger und Sabine
Maßer überzeugen und freute sich über die große Begeisterung der
Teilnehmer.
Christian Schwab
Turnau: „Blasorchesterleiter“
Dirigierlehrprobe und Frühlingskonzert
Im Februar fand in Turnau eine Dirigierlehrprobe statt. Die Lehrgangsteilnehmer, eine Frau und fünf Männer, stellten sich der Aufgabe,
ein Amateurorchester mit 40 Musikern zu leiten. Sie besuchen derzeit
den Studienlehrgang „Blasorchesterleiter“ am Johann-Joseph-Fux-Konservatorium in Graz. Gefordert war nicht nur reines Taktieren, sondern
auch die richtige Interpretation der Musik. Der „St. Florian Choral“ von
Thomas Doss wurde von allen Teilnehmern durch deren Stilistik auf
verschiedenste Weise dirigiert. Begeistert waren die Dirigenten von der
Disziplin und Mitarbeit aller Musiker. Auch der Leiter Gerald Oswald
war sehr zufrieden mit seiner Schülerin und seinen Schülern.
So sieht ein begeisterter
Blasorchesterleiter aus
Geehrte Mitglieder vom Musikverein Heilbrunn
´
g BEZIRK BRUCK AN DER MUR
Stabführerfortbildung im Bezirk Bruck
Am 9. April 2011 fand in Bruck an der Mur das erste Tagesseminar für
Stabführer statt. 24 Stabführer aus dem Musikbezirk Bruck nahmen an
dieser theoretischen und praktischen Weiterbildung teil.
Am 26. und 27. März 2011 präsentierte der MV Turnau vor zahlreichen
Zuhörern aus nah und fern im Festsaal der Marktgemeinde Turnau
beim traditionellen Frühjahrskonzert ein eindrucksvolles Programm.
Obmann Stefan Hofer moderierte den Abend. Unter der Leitung von
Kpm. Erwin Hofer wurden Wiener Musik sowie moderne Klänge wie
das Stück „The Dream Of Freedom“ von Herbert Marinkovits u. a. zum
Besten gegeben. Höhepunkt war das Werk „Danza Alegre“, wofür der
Solist Patrick Hofer/Trompete viel Beifall erhielt. Auch das Jugendblasorchester Turnau präsentierte seine Stücke für den Landesjugendorchester-Wettbewerb.
Diana Grabner
Stabführertagung in Bruck a. d. M.
blasmusik steiermark
Workshop „Spaß mit Drums und
Brass” in Mariazell
Der dreitägige Workshop im Zentrum des Wallfahrtsortes mit dem
Blechbläserensemble „Graz Chamber Brass“ richtet sich an Blechbläser
und Schlagwerker aller Altersgruppen, die Mitglieder einer Blaskapelle
sind oder die das Jungmusiker-Leistungsabzeichen in Bronze/die
Unterstufe einer Musikschule absolviert haben. Neben Warm-ups,
Ansatz- und Atemtechniktraining stehen Einzel- und Gruppenunterricht sowie Ensembleproben in verschiedensten Besetzungen auf dem
Programm. Start: Donnerstag, 18. August 2011 um 16.00 Uhr
Abschluss: Konzert aller Workshopteilnehmer auf dem Hauptplatz
Mariazell zusammen mit „Graz Chamber Brass“ am Sonntag, 21.
August 2011 um 16.00 Uhr; Dozenten: Hans-Jörg Pirkwieser – Trompete,
Michael Gönitzer – Trompete, Michael Hofbauer – Horn, Wolfgang
Tischhart – Posaune und Tenorhorn, Hannes Haider – Tuba, Bernhard
Richter – Schlagwerk (Biografien auf www.grazchamberbrass.at).
Workshopgebühr: 150 Euro (Kinder, Jugendliche und Studenten); 180
Euro (Erwachsene)
Weitere Infos: Tel.: 0676/36 13 267 oder [email protected]
Anmeldung: www.summer-of-music.at
Anmeldeschluss: 1. August 2011
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gratulierte ihm mit einem Ständchen. Bei der anschließenden Feier spielte auch die „Tanzelmusik“ des Musikvereins Pernegg auf. Am 13. März
2011 erreichte Stephanie Heinrich beim diesjährigen „Prima la Musica“Wettbewerb in Gleisdorf in der Altersgruppe III den hervorragenden
ersten Platz. Am 26. März 2011 konnte Tobias Rinner in Kapfenberg auf
dem Schlagzeug in der Stufe Junior einen „Ausgezeichneten Erfolg“ und
Andreas Huterer auf der Trompete in der Stufe Silber einen „Guten
Erfolg“ erringen. Herzliche Glückwünsche an Adi und an die erfolgreichen Jungmusiker von den Musikkollegen! Aktuelle Fotos und Informationen finden Sie unter www.mvpernegg.at.
Ernst Strassegger
Ausgezeichnete Pernegger Jungmusiker
Klangseminar im MV Oberaich
Am 12. Februar 2011 feierte Adi Theußl sen. seinen 70. Geburtstag. Er ist
seit 1. Jänner 1964 als Flügelhornist beim MV Pernegg aktiv. Von 1967 bis
1973 war er Schriftführer-Stellvertreter und hatte anschließend bis 1981
das Amt des Schriftführers inne. In den Jahren 1981 bis 1999 übernahm
er die Aufgabe des Obmann-Stellvertreters. Der Musikverein Pernegg
Vor einiger Zeit konnte die TK Oberaich in ihrem Probenheim LKpm.
Philipp Fruhmann zu einem Klangseminar begrüßen. Die Musiker hatten die Möglichkeit, eine Vielzahl an Mundstücken für Blechblasinstrumente durchzuprobieren und unter der fachlichen Beratung das
für sie passende Mundstück zu finden. Die Teilnehmer erfuhren, wie
wichtig die richtige Wahl und Abstimmung des Mundstückes ist.
„Dieses Seminar kann jeder Musikkapelle weiterempfohlen werden“,
meint Kapellmeister Ernst Walchhütter, der nach 17 Jahren die musikalische Leitung der Trachtenkapelle Oberaich abgegeben hat. Auch sein
Nachfolger, Thomas Hammer, aus den eigenen Reihen kommend,
schließt sich dieser Meinung an. Thomas Hammer ist 23 Jahre alt,
stammt aus Oberaich und studiert an der Kunstuniversität Graz
Klarinette. Seine Freizeit verbringt er, wenn er nicht gerade für die
Trachtenkapelle im Einsatz ist, auf dem Fahrrad oder mit seiner
Tanzmusikgruppe.
Landeskapellmeister Philipp Fruhmann dankten die Musiker und beglückwünschten ihn zu seinem 50-jährigen Kapellmeisterjubiläum in
der Stadtkapelle Murau.
TK Oberaich
Ständchen des MV Pernegg zum Geburtstag von Adi Theußl
Klangseminar mit LKpm. Philipp Fruhmann in Oberaich
Graz Chamber Brass
Erfolgreiche Jung- und Altmusiker beim
Musikverein Pernegg
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blasmusik steiermark
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g BEZIRK DEUTSCHLANDSBERG
Frühjahrskonzert in Hollenegg
Über einen vollen Konzertsaal durfte sich die Musikkapelle Hollenegg
unter der Leitung von Kpm. Peter Koch und Moderator Josef Gaich
beim Frühjahrskonzert freuen. Auch der Chor der Volksschule Hollenegg unter der Leitung von Birgit Kögler fand beim Publikum großen
Anklang. Zu den musikalischen Highlights zählte das Konzertstück
„Klek Mountain“, mit dem die Musikkapelle auch beim diesjährigen
Konzertwertungsspiel erfolgreich teilgenommen hatte. Weitere Höhepunkte des Abends waren zweifellos „Don’t cry for me Argentina“ mit
dem Sologesang von Christina Trstenjak und „Dufte Bienen, dicker
Brummer“ mit den Solisten Tamara Eicher und Stefanie Koch auf der
Klarinette sowie Susanne Frießnegg auf der Tuba. Im Zuge des Konzerts
wurden auch langjährige Musiker geehrt. Eine besondere Auszeichnung
erhielt Bürgermeister Karl Koch mit der Förderernadel in Bronze als
Dank für die Unterstützung beim Neubau des Musikheimes.
Elfriede Gradwohl
160 Jahre Marktmusikkapelle
Wettmannstätten
Das letzte Juniwochenende steht heuer ganz im Zeichen der jubilierenden MMK Wettmannstätten, die als älteste Marktmusikkapelle des
Bezirkes Deutschlandsberg und als ältester Verein der Marktgemeinde
Wettmannstätten mittlerweile bereits auf eine 160-jährige Vereinsgeschichte zurückblickt. 1851 von Lorenz Ulm mit 15 Personen gegründet,
verfügt die Kapelle derzeit über einen Mitgliederstand von 50 aktiven
Musikern, weiters sind rund 30 in Ausbildung.
Unter der Führung von Obmann Thomas Florian und unter der Leitung
des engagierten Kapellmeisters Gerhard Scherr erlebte der Verein in den
letzten Jahren einen musikalischen Aufschwung und nahm erfolgreich
an verschiedensten Marsch- und Konzertwertungen teil. So wurde erst
im Vorjahr bei der Marschwertung in Frauental ein „Ausgezeichneter
Erfolg“ in der Wertungsstufe D erreicht. Und auch heuer durfte man
sich beim Konzertwertungsspiel Anfang April in Deutschlandsberg wieder über einen „Ausgezeichneten Erfolg“, dieses Mal in der Leistungsstufe C, freuen. Zudem gab es mit der Robert-Stolz-Medaille im
Jahr 2009 und dem „Steirischen Panther“ in den Jahren 2008 und 2011
drei hohe Auszeichnungen des Landes.
Aus Anlass des 160. Geburtstages lädt man am 24. und 25. Juni zu einem
Zweitagefest ein. Am Freitag, dem 24. Juni, geht ab 19.30 Uhr die 160Jahr-Feier in der Weststeirerhalle in Wettmannstätten über die Bühne.
Am Samstag, dem 25. Juni, folgt dann ab 17.00 Uhr das Bezirksmusikertreffen. Die Marktmusikkapelle Wettmannstätten freut sich auf zahlreichen Besuch.
Sandra Fürnschuß
Die Solistinnen Stefanie Koch, Tamara Eicher und Susanne Frießnegg
MV MK Preding mit ansprechenden
Leistungen beim Konzertwertungsspiel
Blasmusik auf hohem Niveau wurde am 3. April 2011 beim Konzertwertungsspiel in der Aula des Bundesschulzentrums in Deutschlandsberg geboten. Die MMK Preding konnte unter der Leitung von
Kpm. Armin Grundner in der Stufe C mit dem Pflichtstück „Green Hills
Fantasy“ von Thomas Doss und dem Selbstwahlstück „The Witch and
the Saint“ von Steven Reineke mit „Ausgezeichnetem Erfolg“ abschneiden. Dazu wird herzlich gratuliert.
Monika Gartler
Die MMK Preding unter Kpm. Armin Grundner
Die jubilierende Marktmusikkapelle Wettmannstätten
STK Deutschlandsberg zieht Bilanz
Am 27. März 2011 fand die Jahreshauptversammlung des Vereins
Stadtkapelle Deutschlandsberg statt. Als Ehrengäste konnte Obmann
Wolfgang Patsch Bürgermeister Josef Wallner, Bez.-Obm. Christian Lind
und MDir. Christian Leitner begrüßen. Die Stadtkapelle Deutschlandsberg konnte auf ein sehr erfolgreiches und intensives Jahr 2010 zurückblicken. Der Verein zählt 82 aktive Mitglieder. Von der Altersstruktur sind 35 Personen unter 30 und 47 Personen über 30 Jahre alt.
Das jüngste Mitglied ist 13 Jahre, das älteste bald 75 Jahre alt. Insgesamt
ergaben sich für das vergangene Jahr 106 Zusammenkünfte. Zu den
Höhepunkten zählten das Frühjahrskonzert, das Parkkonzert, der Weckruf am 1. Mai und das Weihnachtswunschkonzert. Mit dem Tenuba
Quartett stellte die STK Deutschlandsberg auch einen Landessieger, der
sich beim Bundeswettbewerb „Spiel in kleinen Gruppen“ in Tulln präsentieren konnte.
Die Neuwahl des Vorstandes erbrachte folgendes Ergebnis: Obm.
Wolfgang Patsch, Obm.-Stv. Michael Ehgartner, Schriftf. Wolfgang
Engelbogen, Schriftf.-Stv. Bernd Edegger, Kassier Andreas Vondrak,
Kassier-Stv. Andreas Ripper, Kpm. Josef Angerer, Kpm.-Stv. Gerhard
Absenger, Archivar Walter Schwab, Org.-Ref. Christian Schliefsteiner,
blasmusik steiermark
JRef. Birgit Stelzl und Josef Reiterer, Beiräte Anita Leitner, Franz Mörth,
Kurt Unger, Andreas Scherr und Ewald Crnko. Am 2. April 2011 konnte
die STK Deutschlandsberg beim Bezirkswertungsspiel in der Stufe D einen „Ausgezeichneten Erfolg“ erringen.
Am 9. April 2011 konnte die Stadtkapelle unter Kpm. Josef Angerer
beim traditionellen Frühjahrskonzert ebenfalls die Zuhörer begeistern.
Viele „Stamm-Ehrengäste“ konnten dazu begrüßt werden. Als musikalische Gäste waren die Sinfoni Kids der Volksschule Wildbach und das
JBO der MS Deutschlandsberg vertreten. Mit „Terra Vulcania“ von Otto
M. Schwarz und „Tirol 1809“ von Sepp Tanzer wurde begonnen. Für ihre Mitgliedschaft beim Steirischen Blasmusikverband wurden geehrt:
Viktoria Theisl, 10 J., Michael Theisl, 15 J., Andreas Scherr, 30 J., Michael
Ehgartner, 40 J., Rudolf Teschinegg, 50 J., Franz Mörth, EN in Silber,
Gerhard Absenger, EN in Gold. Danach musizierten die Sinfoni Kids unter der Leitung von Gerlinde Patsch und das JBO unter der Leitung von
Armin Grundner mit insgesamt 52 Kindern. Die Stadtkapelle ergänzte
das Programm mit Hits von Benny Goodmann und „Soul Bossanova“
von Quincy Jones. Das traditionelle Ende bildete „Deutschlandsberg
Hoch“ von Ehren-Kpm. Franz Maurer.
Wolfgang Patsch
Juni 2011 – 02/11
g BEZIRK FELDBACH
Effektvolles Frühlingskonzert der
Trachtenmusikkapelle Trautmannsdorf
Am Abend des Palmsamstags präsentierte die Trachtenmusikkapelle
Trautmannsdorf das fünfte Frühlingskonzert unter der musikalischen
Leitung von Kpm. Johann Kirbisser.
Im vollbesetzten Konzertsaal begannen die 52 Musiker mit „Rise of the
Firebird“ von Steven Reineke. Fortgesetzt wurde mit „Ross Roy“ von
Jacob de Haan, einer Originalkomposition für Sinfonisches Blasorchester.
Zwei junge Musiker der Trachtenmusikkapelle, Marco Thier und
Michael Maier, stellten ihr solistisches Können auf dem Xylophon im
Werk „Xylo Classics“ unter Beweis. Nach der Ehrung verdienter
Musiker schloss die erste Hälfte des Konzertes mit dem „Castaldo
Marsch“.
Der zweite Teil stand im Zeichen filmischer und literarischer
„Bestseller“. Unterstützt durch multimediale Effekte erklang Musik zu
Harry-Potter-Filmen sowie der eindrucksvolle Soundtrack zum
Kinofilm „Avatar“.
Den musikalischen Höhepunkt bildeten Auszüge aus der „Sinfonie Nr. 1
The Lord of the Rings“ von Johann de Meij. Mit der Zugabe „The Sun
will rise again“, das Philip Sparke anlässlich der Erdbeben- und
Tsunami-Katastrophe in Japan komponiert hatte, setzten die Musiker
der Trachtenmusikkapelle einen emotionalen und ergreifenden Schlusspunkt.
Stephan Kaufmann
Musikverein Stadtkapelle Deutschlandsberg
Willi Jöbstl sen. mit der ÖBV-Medaille in
Gold ausgezeichnet
Das älteste aktive Mitglied der Bergund Hüttenkapelle St. Martin im
Sulmtal, Willi Jöbstl sen., wurde kürzlich mit der ÖBV-Medaille in Gold ausgezeichnet. Geboren wurde Willi Jöbstl
am 28. Juni 1934 in Otternitz 12 beim
vlg. Schneiderbauer. Mit zwölf Jahren
erhielt er Musikunterricht auf dem
Biston bei Kapellmeister Steinbauer
von der Musikkapelle St. Martin im
Sulmtal; mit 15 erfolgte die Aufnahme
in die Musikkapelle St. Martin. Als 2.
Flügelhornist begann er dort seine aktive Blasmusikerlaufbahn. Ab dem 18. Lebensjahr war er bereits selbst 1.
Flügelhornist in der Musikkapelle mit Zweitinstrument B-Trompete und
ab 1970 aktives Mitglied in der WK Pölfing-Bergla. Seit 1979 – die
Verschmelzung der Werkskapelle Pölfing-Bergla mit der Musikkapelle
St. Martin war vollzogen – ist Willi Jöbstl dabei und heute als ältestes aktives Mitglied der Berg- und Hüttenkapelle St. Martin im Sulmtal noch
als Baritonist und Vorstandsmitglied tätig. 1952 gründete er die legendären Otternitzer Buam, mit denen er 30 Jahre auf der Bühne aktiv war.
Viele Erfolgstitel dieser Formation stammen aus seiner Feder wie
„Mutter bei dir zu Haus“ oder der „Heimathaus-Walzer“. Die Musiker
gratulieren Willibald Jöbstl herzlich zur hohen Auszeichnung des ÖBV
und wünschen dem beliebten Musikkollegen und Vorbild noch viele frohe Stunden in der Berg- und Hüttenkapelle St. Martin im Sulmtal.
Norbert Siebenhofer
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Die Trachtenmusikkapelle Trautmannsdorf
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blasmusik steiermark
Juni 2011 – 02/11
In memoriam
Florian Hiebaum
✴ 13. Juli 1927
† 26. Dezember 2010
In großer Trauer und tiefer Dankbarkeit
verabschiedeten sich der Musikverein
Kirchberg/Raab, Funktionäre aus dem
Bezirk Feldbach sowie zahlreiche Mu siker aus nah und fern am 30.
Dezember 2010 von Florian Hiebaum.
Er war Gründungsmitglied des Musikvereins nach dem Krieg und seit 1947 aktives Mitglied. Als
Kapellmeister-Stellvertreter ging er immer mit vollem Einsatz und
gutem Beispiel voran. Zahlreiche Ehrungen, darunter den Ehrenring
des Steirischen Blasmusikverbandes, das Ehrenzeichen in Gold für
60-jährige aktive Mitgliedschaft, die Ehrennadel in Gold der
Gemeinde Kirchberg/Raab, das Verdienstabzeichen in Silber des
Steirischen Blasmusikverbandes, die Verdienstmedaille in Gold des
Österreichischen Blasmusikverbandes u. a. trug er mit Stolz. Die
Musik war sein Leben. Im Musikverein pflegte er die Kontakte zwischen Jung und Alt. Er war ein Mensch, den jeder schätzte. Die
Musiker werden die Erinnerung an einen großartigen Freund und
Musiker stets in ihren Herzen bewahren.
Reingard Windisch
g BEZIRK FÜRSTENFELD
Fürstenfeld: Kleiner, aber feiner
Blasmusikbezirk
Bez.-Obm. Karl Hackl zog anlässlich der 41. Bezirksjahreshauptversammlung des Blasmusikbezirkes Fürstenfeld eine überaus erfolgreiche
Bilanz. In den zehn Musikkapellen musizieren 330 männliche und 173
weibliche Musiker. Der jüngste aktive Musiker ist Thomas Pfingstl mit
zehn Jahren bei der STK Fürstenfeld und der älteste Friedrich Süss mit
81 Jahren beim MV Therme Loipersdorf. Bez.-JRef. Robert Ederer konnte
von 59 erfolgreichen JMLA-Absolventen sowie von 14 Gruppen bei
„Musik in kleinen Gruppen“ berichten. „Four for Tuba“ umrahmte den
Empfang bei LH-Stv. Hermann Schützenhöfer für die Absolventen des
JMLA in Gold in der Alten Universität in Graz. Die Musikvereine Ilz,
Loipersdorf, Hainersdorf und Großwilfersdorf erhielten den „Steirischen Panther“ verliehen. Beim ersten Landeswettbewerb „Musik in
Bewegung“ stellte der Bezirk Fürstenfeld mit der TMK Ottendorf a. d. R.
den Sieger. Harald Maierhofer wurde einstimmig zum neuen Pressereferenten des Blasmusikbezirkes Fürstenfeld gewählt und EDV-Refe rent Stefan Jagsch stellte die neue Homepage des Blasmusikbezirkes
Fürstenfeld vor: www.blasmusikbezirk-fuerstenfeld.at. Anlässlich des
Bezirksmusikertreffens in Ilz wird auch das Bezirksjugendblasorchester
auftreten. Die Ehrengäste lobten in ihren Grußworten die außerordentlichen Leistungen der Musikvereine und bedankten sich für den ehrenamtlichen Einsatz.
Harald Maierhofer
Trachtenmusikkapelle Ottendorf a.d.R.
Aus Böhmen kommt die Musik
Unter diesem Motto standen die zwei Konzertabende der Trachtenmusikkapelle Ottendorf unter der Leitung von Kapellmeister Herbert
Maierhofer. Eröffnet wurde mit der „Festlichen Overtüre“ von Smetana.
Dieses monumentale Werk wurde für die Feier der Grundsteinlegung
des Nationaltheaters in Prag komponiert. Mit Will van der Beeks
Bearbeitung der Overtüre zur Oper „Mermaids of the Moldau“ stellte
das Orchester ein Werk des heute fast in Vergessenheit geratenen tschechischen Komponisten Josef Rozkosny vor. Beschrieben werden märchenhafte Motive, Jagdszenen und naturnachahmende Elemente. Zu
Beginn der „Hochzeitsovertüre“ von Bösendorfer erklang der Einzugsmarsch, an den sich ein Tanz der Dorfbewohner anschließt. Das
Hochzeitspaar zieht sich an das Ufer der Moldau zurück, wo eine
Romanze erklingt und aus der Ferne die Brautglocke ruft.
Es folgte der sehr bekannte „Slawische Tanz Nr. 4“ von Dvorak. Mit
„Böhmische Dorfbilder“ von Zamecnik wurden Bilder von Josef Lada
musikalisch beschrieben: der Frühling, der dem Zuhörer das Gefühl gab,
durch die wunderbare böhmische Landschaft zu spazieren, der langweilige Dienst eines Nachtwächters sowie die turbulente und mitreißende
Rauferei im Wirtshaus. Typische böhmische Musik stand mit der
„Feuerwehr Polka“, dem Marsch „Gruß an Böhmen“ und mit der
„Willkommen Polka“ auf dem Programm. Mit „The spirit of the Celts“
aus „Lord of the Dance“, arrangiert von Bernaerts, wurde Bezug auf die
keltische Besiedelung genommen. Ein wunderschönes Posaunensolo,
gespielt von Wolfgang Schröck, war die „Kleine Serenade“ von Stanek.
Mit „I want it all“ von Queen wurde auf die große Fangemeinde der
zahlreichen tschechischen Queen-Revival-Bands hingewiesen.
In der Zugabe erklang die goldene Stimme aus Prag mit dem Lied
„Fang das Licht“ von Karel Gott und Darinka, gesungen von Kurt
Panhofer und Lisa Barones. Zu diesem Stück wurden an die
Konzertbesucher Knicklichter verteilt und die Stimmung auf die Spitze
getrieben.
Souverän durch das Programm führte Dieter Maderbacher. Obmann
Bernhard Posch konnte zahlreiche Ehrengäste, unter anderem den
Ehrenpräsidenten des Steirischen Blasmusikverbandes Wolfgang
Suppan, LObm. Horst Wiedenhofer, Bez.-Obm. Karl Hackl, Bez.-Kpm.
Alfred Reiter und Bgm. Sepp Haberl begrüßen.
Harald Maierhofer
g
1. Reihe: Bez.-Schriftf. Sepp Riegebauer, Bez.-Kpm. Alfred Reiter, Bez.-Obm. Karl Hackl, Bez.JRef. Robert Ederer, FRef. Theres Brünner; 2. Reihe: Ehren-Kpm. Sepp Maier, BH Beatrix
Pfeifer, Bez.-Stabf.-Stv. Rudolf Kohl, LT-Präsident Franz Majcen, Bgm. Werner Gutzwar, FRef.Stv. Andreas Pfingstl, LObm.-Stv. Oskar Bernhart, Ehren-Bez.-Obm. Johann Tauchmann;
3. Reihe: Bez.-EDV-Ref. Stefan Jagsch, Bez.-Stabf. Franz Heschl, Bez.-MRef. Harald
Maierhofer, Bez.-Kpm.-Stv. Herbert Maierhofer, Bez.-Obm.-Stv. Bernhard Posch
Jubiläumsfestschriften gesucht
Wichtiger Aufruf an unsere Musikvereine:
Vereinszeitschriften und Jubiläumsfestschriften bitte jeweils zweifach an das
Sekretariat unseres Landesverbandes einsenden.
Im Sekretariat soll alles dokumentiert werden, was von unseren Mitgliedskapellen veröffentlicht wird.
Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe
blasmusik steiermark
Frühjahrskonzert der STK Fürstenfeld
Bis auf den letzten Platz war die Stadthalle Fürstenfeld beim
Frühjahrskonzert am 7. Mai 2011 besetzt. Auch eine Abordnung der befreundeten Kapelle aus Aindling (Bayern) war anwesend. Kpm. Alfred
Reiter eröffnete sein „Jubiläumskonzert“ anlässlich seines 25-jährigen
Kapellmeisterjubiläums mit dem Marsch „Salve Impera-tor“ von Julius
Fucik. Georg Pferschy führte durch das Programm. Beim „Gospel Train“
traten zum ersten Mal drei Chöre – der „Stadtchor Fürstenfeld“ (Heinz
Radl), das „fürstenfelder vocalensemble“ (Elisabeth Schabus) sowie der
„Jugendchor der Musikschule“ (Sonja Lutz) gemeinsam mit der
Stadtkapelle auf.
Danach wurde Alfred Reiter anlässlich seines Jubiläums von Bez.-Obm.
Karl Hackl mit der Verdienstmedaille des ÖBV in Gold ausgezeichnet.
Als Gratulanten stellten sich auch der 2. Landtagspräsident Franz
Majcen, Obmann Hans-Jürgen Wagner sowie Stadtrat Emanuel Hluszik
ein. Nach der Pause ging das Programm in Richtung „Moderne“ weiter.
Nach den Hits aus den Filmen „Ben Hur“ und „Back To The Future“ trat
die Stadtkapelle wieder gemeinsam mit den drei Chören auf. „One
Moment In Time“ (Hammond & Bettis) und „We Are The Champions“
(Freddie Mercury) sowie die erste Zugabe „We Are The World“ (Michael
Jackson) brachten das Publikum in Stimmung. Die Solisten Allegra Bell,
Tamara Innerhofer, Felix Trummer und Marie-Theres Köfer vom
Jugendchor der Musikschule ernteten begeisterten Applaus.
Zum Abschluss gab es mit „Gospel Train“ und „Radetzkymarsch“ zwei
weitere Zugaben. Alles in allem ein erfreulicher und niveauvoller
Kulturabend in Fürstenfeld.
Manfred Deutsch
Konzertabend in Fürstenfeld
Juni 2011 – 02/11
wurde Kpm. Karl Rappold von den Vertretern des Steirischen Blasmusikverbandes LObm.-Stv. Alois Weitenthaler und Bez.-Obm. Gernot
Hauswirth die ÖBV-Verdienstmedaille in Silber verliehen. Eine gelungene Überraschung für den Kapellmeister. Für die musikalische Unterhaltung beim gemütlichen Ausklang sorgte „Stainz Pur“. Gudrun Stelzl
Kapellmeister Karl Rappold (Mitte) wurde geehrt
Neuer Kapellmeister beim Eisenbahner
Musikverein der Europastadt Graz
Der Eisenbahner Musikverein der Europastadt Graz präsentiert mit großer Freude Andreas Reisinger als neuen Kapellmeister. Andreas
Reisinger, 1983 geboren, begann mit acht Jahren mit dem Schlagzeugunterricht und ist seit 1994 Musiker des MV Lieboch. Mit 15 Jahren
kam er zur Posaune und wurde, geprägt vom Vereinsleben, ein engagierter Musiker, Kamerad und Funktionär. Diese Attribute führten ihn
2009 zum 1. steirischen Stabführerlehrgang, den er mit großem Erfolg im
Musikbezirk Graz-Süd unter der Leitung von Bez.-Stabf. Franz
Mauthner abgeschlossen hat. Damit noch nicht genug, nahm er im
Oktober 2009 beim Kapellmeisterlehrgang an der MS Heiligenkreuz/Waasen unter der Leitung von Thomas Weinzerl, den er im Mai
2011 ebenfalls mit „Ausgezeichnetem Erfolg“ abschloss, teil. Seine
Intention ist die musikalische Weiterentwicklung einerseits im konzertanten Bereich und andererseits im Marschbereich. Diese Weiterentwicklung soll mit dem „Steirischen Panther“ belohnt werden und ihren Höhepunkt in der Robert-Stolz-Medaille finden. Der Spaß an der
Musik soll und wird jedoch immer im Vordergrund stehen. Alles Gute
und viel Erfolg für diese neue Aufgabe!
Daniela Krisper
g BEZIRK GRAZ-STADT
Postmusik Graz – Frühjahrskonzert mit
CD-Präsentation
Zahlreiche Zuhörer, Ehrenmitglieder, Sponsoren, unterstützende
Mitglieder und auch Mitglieder anderer Musikvereine waren am 20.
März 2011 der Einladung der Postmusik Graz zum Frühjahrskonzert gefolgt. Nach dem Postmarsch und der Begrüßung durch Obm. Karl
Neubauer führte Sepp Loibner durch das Programm. Es wurde ein
Auszug aus der neuen CD dargeboten, die anlässlich des 15-jährigen
Kapellmeisterjubiläums von Karl Rappold aufgenommen worden war.
Neben dem Marsch „Per aspera ad astra“ und dem Konzertwalzer
„Second Waltz“ wurde auch das Solostück für drei Trompeten „Siesta“
zum Besten gegeben. Es folgten die „Tritsch-Tratsch-Polka“, die PopBallade „Love is Blue“ und die Polka „Flammende Herzen“. Die Polka
„Kvetou Máky“, die „Donkey Serenade“ und die Polka francaise
„München-Wien, ein Sinn“ rundeten den Konzertnachmittag ab.
Höhepunkt war jedoch „Viva Belcanto!“ – Concerto a Verona, mit bekannten Opernmelodien wie Capriccio Italiano, Nabucco
(Gefangenenchor), Aida (Triumphmarsch), Santa Lucia, La Traviata
(Trinklied) und Funiculi-Funicula. Als Anerkennung seiner Leistungen
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Andreas Reisinger,
Kapellmeister des
Eisenbahner Musikvereines
der Europastadt Graz
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Juni 2011 – 02/11
g BEZIRK GRAZ-NORD
Generalversammlung des Bezirkes
Graz-Nord in St. Radegund
Am Samstag, dem 12. März 2011, führte die Bezirksleitung Graz-Nord
im Kursaal St. Radegund ihre Generalversammlung mit Neuwahl
durch. Bez.-Obm. Norbert Arbesleitner konnte als Ehrengäste LO-Stv.
Alois Weitenthaler, Bgm. und Obm. des Musikvereines Radegund,
Hannes Kogler, und Franz Cibulka sowie zahlreiche Delegierte der 15
Musikkapellen begrüßen. Der Bezirksobmann hielt Rückschau auf das
abgelaufene Vereinsjahr. In den 15 Mitgliedsvereinen musizieren 788 aktive Musiker. 376 Ausrückungen und 745 Proben stehen auf der
Habenseite. Ausgebildet werden zurzeit 600 Jugendliche, 289 männliche
und 311 weibliche. Die weiteren Funktionsträger berichteten über die
Tätigkeiten in ihren Ressorts und gaben eine Vorschau auf das neue
Arbeitsjahr. Die Neuwahl des Bezirksausschusses erbrachte folgendes
Ergebnis: Bez.-Obm. Norbert Arbesleitner (Stv. Christian Grubbauer),
Bez.-Kpm. Walter Latzko (Stv. Fritz Wagner), Bez.-JRef. Nicole Urdl (Stv.
Ernst Hofer), Bez.-Schriftf. und Medienref. Harald Jantscher (Stv. Regina
Eissl), Bez.-FinanzRef. Herbert Anhofer (Stv. Josef Schicker), Bez.-Stabf.
Karlheinz Baumgartner (Stv. Günter Kollegger), EDV-Ref. Gerhard
Pucher. Im Rahmen der Generalversammlung wurde den abgetretenen
Bez.-Obm.-Stv. Alois Schinnerl und Wolfgang Vötsch sowie dem Bez.FRef.-Stv. Ewald Amhofer der Dank für die Tätigkeit im Bezirksausschuss ausgesprochen und eine Ehrenurkunde überreicht. Für die
musikalische Umrahmung der Generalversammlung sorgte der
Musikverein St. Radegund unter Kpm. Franz Cibulka und Obm. Bgm.
Hannes Kogler.
Harald Jantscher
blasmusik steiermark
Korrektur der Instrumentenhaltung verbessert. Zu einem Hörerlebnis
der besonderen Art wurde schließlich die von Fritz Mischlinger komponierte Messe für Hörner. Elf Hornisten aus den Musikvereinen
Deutschfeistritz-Peggau, Frohnleiten, Gratwein, St. Oswald und Thal
machten mit der musikalischen Präsentation beim Hochamt einerseits
bewusst, was Hornisten in steirischen Kapellen vermögen. Andererseits
wurden die Aufmerksamkeit und das Interesse der Bevölkerung für dieses Instrument geweckt. Ein stimmungsvolles Erlebnis in einer sehenswerten Kirche mit dem einfühlsamen Zelebranten Pfarrer Karl Niederer.
Walter Latzko
Hornisten (Dirigent Johann Widihofer) bei der Messe in der Thaler Kirche
Julia Nagl vom Marktmusikverein Thal
punktet bei „Prima la Musica“
Am 11. März 2011 nahm Julia Nagl vom Marktmusikverein Thal beim
Wettbewerb „Prima la Musica“ im Haus der Musik in Gleisdorf teil. Bei
diesem überregionalen Leistungsvergleich konnte die junge Klarinettistin in der Altersstufe 11 bis 13 Jahre mit einem 12-minütigen
Programm, das sie mit ihrer Lehrerin Magdalena Krinner einstudiert
hatte, den zweiten Platz erspielen. Für die weitere musikalische
Laufbahn viele schöne Stunden im Marktmusikverein Thal. Regina Eißl
Musiklehrerin Magdalena Krinner
mit ihrer Schülerin Julia Nagl
Der neue Bezirksausschuss von Graz-Nord mit LO-Stv. Alois Weitenthaler und Ehren-Bez.-Kpm.
Franz Kniepeiss
Erfolgreicher Workshop und Messe mit
Hornisten in Thal bei Graz
Zum dritten Workshop im Rahmen einer Fortbildungsreihe für
Instrumentalisten lud kürzlich der Bezirk Graz-Nord. Organisiert und
vorbereitet von Bez.-Kpm. Walter Latzko galt diesmal der Schwerpunkt
dem Horn, einem ebenso wunderbar klingenden wie immer seltener
werdenden Instrument in den Musikkapellen. Umso erfreulicher, dass
17 Hornisten aus dem Bezirk Graz-Nord am Workshop im Musikheim
Thal teilnahmen. Als Besonderheit wurde das Einstudierte am nächsten
Tag bei der heiligen Messe in der von Ernst Fuchs gestalteten
Jakobskirche in Thal aufgeführt. Johann Widihofer, Hornist beim Radiosymphonieorchester Wien sowie Hornlehrer an der MS Frohnleiten,
zeigte sich beim Workshop als einfühlsamer und kompetenter Referent.
So wurde beispielsweise demonstriert, wie sich der Klang durch leichte
Schalt dein Radio ein!
● Jeden Dienstag Blasmusik
● von 20.03 bis 21.00 Uhr
● auf Radio Steiermark
(Gestaltung und Moderation: Manfred Machhammer)
Die Sendungsinhalte finden Sie auf der Homepage
www.blasmusik-verband.at
unter „Blasmusik ORF Steiermark“
blasmusik steiermark
Musikverein Markt Gratwein
Tradition mit Eleganz
Beim diesjährigen Frühlingskonzert des Musikvereins Markt Gratwein
unter der Leitung von Kpm. Sabine Yildiz überzeugten die Musiker
nicht nur musikalisch. Unter dem Motto „Tradition mit Eleganz“ wurde
den Besuchern akustisch und visuell ein einzigartiger Konzertabend geboten. Traditionell eröffnet wurde mit der „Fächerpolonaise“ von Carl
Michael Ziehrer. Die dazugehörige Polonaise wurde tänzerisch von den
Kindern des Tanzvereins „Die Gsullerkogler z‘Gratwein“ gestaltet, die
auch einige Volkstänze zum Besten gaben. Es folgten Stücke der klassischen Literatur, wie der „Frühlingsstimmenwalzer“ und die Polka
schnell „Vergnügungszug“ von Johann Strauß. Für ihre langjährige
Tätigkeit und ihr vorbildliches Wirken bekamen Ehrenkapellmeister
Franz Latzko und Ehrenobmann Erwin Hemmer vom Österreichischen
Blasmusikverband, überreicht durch LObm. Horst Wiedenhofer, höchste
Auszeichnungen verliehen. Dem Schlagwort „Eleganz“ passten sich die
Musiker nicht nur musikalisch, sondern auch kleidungstechnisch an.
Damen im Abendkleid und Herren elegant in Schwarz-Weiß und mit
bunter Krawatte. Eröffnet wurde der zweite Teil mit der „NordicFanfare and Hymn“ von Jacob de Haan. Klassisch-elegant wurde es besonders bei der Klaviereinlage von Christoph Weber, der mit dem
„Federthema“ aus dem Film „Forrest Gump“ das Publikum zum
Träumen brachte. Mulmig wurde es einigen Zuhörern, als bei der
Filmmusik des Films „Pearl Habour“ Motorengeräusche ertönten und
knapp über den Köpfen der Menschen ein Flugzeug kreiste, gesteuert
vom 17-jährigen amtierenden Europameister im Modellkunstflug Werner Kohlberger, der aus Gratwein stammt. Den Abschluss des gelungenen Konzertabends bildete der Marsch „Stars and Stripes“ von John
Philip Sousa, der dem Publikum noch einmal bewies, wie wandlungsfähig ein Blasorchester sein kann.
Elisabeth Weber
Juni 2011 – 02/11
g BEZIRK GRAZ-SÜD
Marktmusikkapelle Feldkirchen:
1. Maibaum nach 47 Jahren
Eine langjährige und schöne Tradition wurde nach 47 Jahren von der
Freiwilligen Feuerwehr Wagnitz und der MMK Feldkirchen wieder aufgenommen. Der hübsch gestaltete Maibaum wurde mit klingendem
Spiel vom Rüsthaus zu seinem endgültigen Standort transportiert – eskortiert von den Kollegen des Oldtimerklubs und der Feuerwehr. Bei
Kaiserwetter wurde der Maibaum unter Begleitung der Marktmusik
durch die Feuerwehr in Rekordzeit aufgestellt. Das begeisterte Publikum erfreute sich an der Blasmusik und der wieder aufgenommenen
Tradition im Ortsteil Wagnitz.
Einige Tage später gratulierte die MMK Feldkirchen dem langjährigen
Unterstützer des Vereines Franz Finster zum 60. Geburtstag. Franz
Finster, seit dem Neujahrskonzert im Jänner 2011 Ehrenmitglied der
MMK, wurde mit einem Ständchen überrascht. Die MM Feldkirchen
dankt für die Unterstützung und wünscht alles Gute zum Geburtstag.
Beate Neuhauser
Redaktionsschluss für die nächste
Ausgabe: 15. August 2011!
Homepage: www.blasmusik-verband.at
E-Mail: [email protected]
Eleganz beim Frühlingskonzert des Musikvereins Gratwein
Blasmusikkonzerte in Frohnleiten
Bis Freitag, den 2. September 2011, finden auf dem Frohnleitener
Hauptplatz Konzerte statt. Beginn: 17.00 Uhr. Info: Tourismusver band Frohnleiten, Tel. 03126/2374; www.frohnleiten.at
17. 6. TMK Judendorf-Straßengel
24 .6. MV Pernegg
1. 7. MV Frohnleiten & Jugendblasorchester der Musikschule
8. 7. MV St. Marein bei Graz
15. 7. MV Großstübing
22. 7. Grazer Spielmannszug
29. 7. Eisenbahner-Musikverein der Europastadt Graz
5. 8. Stanzer Dorfmusikanten
12. 8. Postmusik Graz
19. 8. Breitenauer Dorfmusikanten
26. 8. Musikverein Röthelstein
2. 9. Blaskapelle Pro Stany
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Juni 2011 – 02/11
g BEZIRK GRÖBMING
Jahreshauptversammlung des
Musikbezirkes Gröbming
Bei der Jahreshauptversammlung des Blasmusikbezirkes Gröbming im
Hotel Stegerhof in Donnersbachwald konnte Bez.-Obm. Josef Pilz eine
Reihe von Ehrengästen begrüßen: NRAbg. Elisabeth Hakel, LAbg. Karl
Lackner, LSchriftf. Peter Buchsbaum als Vertreter des Steirischen
Blasmusikverbandes, die beiden Musikschuldirektoren Bezirksjugendreferent Gerhard Lipp und Manfred Wechselberger sowie den selbst im
MV Donnersbachwald aktiven Bgm. Erwin Petz und seine anwesenden
Amtskollegen.
Aus dem Jahresbericht 2010 ging hervor, dass in den 16 Kapellen des
Bezirkes 771 aktive Musiker tätig sind. Diese waren mit 686 Proben und
552 Ausrückungen sehr aktiv unterwegs. Drei Musiker aus dem
Musikbezirk wurden mit dem Ehrenzeichen für aktive 50 Jahre ausgezeichnet: Manfred und Bernhard Schweiger (MV Öblarn) und Alois
Klapf (MV St. Martin/Grimming).
Die Kapellen aus Aich, Donnersbach, Kleinsölk und St. Nikolai vertraten
den Musikbezirk Gröbming beim Jubiläum „60 Jahre Steirischer
Blasmusikverband“ in Bruck, die Kapelle aus St. Martin war erfolgreich
beim Festival „Musik in Bewegung“ in Hartberg unterwegs.
Nicole Zeiringer von der Marktmusikkapelle Irdning konnte auf der
Oboe das JMLA in Gold erfolgreich erringen, bei der JMLA-Prüfung in
Gröbming konnten über 100 Abzeichen in den Stufen Junior, Bronze und
Silber verliehen werden.
Nach dem Dank des Bezirksobmannes an alle Anwesenden wurde die
Bezirksversammlung mit der vom MV Donnersbachwald intonierten
Steirischen Landeshymne beendet.
Wolfgang Schupfer
g BEZIRK HARTBERG
Ehrenring an Carsten Svanberg
Das diesjährige Frühjahrskonzert der Werkskapelle Borkenstein Neudau
stand ganz im Zeichen des Abschieds von Kapellmeister Carsten
Svanberg, der nach der Pensionierung als Professor an der KunstUniversität Graz nun wieder in seine Heimat Dänemark zurückkehren
wird. Nach einem Sketch, in dem die Marketenderinnen das Leben des
Musikers nachzeichneten, bedankten sich Manfred Kern von der Firma
Borkenstein sowie Bgm. Hans Gmoser und Bgm. Wolfgang Dolesch für
die Arbeit des Kapellmeisters. In Würdigung der großen Verdienste um
die Musik in Neudau verlieh ihm die Gemeinde den Ehrenring, und die
Werkskapelle Neudau ernannte Svanberg zum Ehrenkapellmeister.
Gleichzeitig bedankte sich die Musikkapelle auch bei Franz Schalk für
die 30-jährige Tätigkeit als Kapellmeister-Stv. und überreichte ihm eine
Ehrenurkunde.
Werkskapelle Borkenstein Neudau
Rundes Konzert-Jubiläum bei der
Marktmusikkapelle Pinggau
Solist Florian Rois
Bereits zum 30. Mal begrüßte die
Marktmusikkapelle Pinggau den
Frühling mit einem Konzert –
diesmal mit Joe Zawinuls „Birdland“ und Ausschnitten aus dem
„Tanz der Vampire“.
Mit dem „Concertino op. 26“ von
C. M. v. Weber bewies Florian
Rois als Solist auf der Klarinette
sein Können. Als Fiakerfahrer
sorgte Karl Wappl für einen komödiantischen
Schlusspunkt.
Peter Guth, Leiter des Strauss
Festival Orchesters, führte durch
den stimmungsvollen Abend.
MMK Pinggau
g BEZIRK JUDENBURG
Klangvolles Frühschoppenkonzert der
Werkskapelle Zeltweg
Mit dem Marsch „Die Regimentskinder“ von Julius Fucik erfolgte der
musikalische Auftakt im vollbesetzten Zeltweger Volksheim. Die
Begrüßung der zahlreichen Ehrengäste und blasmusikinteressierten
Besucher nahm Obmann Heinz Gach vor.
Von Bez.-Kpm. Herbert Bauer am Dirigentenpult und seinen 80
Musikern wurde ein exzellentes Programm mit folgenden Musikstücken
geboten: „Wenn die Blasmusik erklingt“, eine böhmische Polka von
Erwin Russler, „subTERRA“ von Daniel Weinberger (dieses Selbstwahlstück wird beim Österreichischen Bundesblasmusikwettbewerb
2011 gespielt), „Capriccio“ von Erik Mast mit Gernot Mang als Solist an
der Tuba, „Einzugsmarsch der Oberlandler“, ein Marsch von Josef
Schweigert, „Elements of Nature“ eine Suite von Hermann Pallhuber
und zugleich Pflichtstück beim Österreichischen Blasmusikwettbewerb
2011, „Castell Coch“, ein Marsch von T. J. Powell, „Salome“ von Robert
Stolz, „Murauer Grüße“, ein Marsch von Wolfgang Fleischhacker und
„Kongolela“, ein Lied aus Tansania von Jan Magne Forde.
Für Zwischeneinlagen sorgte der Hochfellner Dreigesang & Musi aus
Bad Mitterndorf. Durch das Programm führte der von Radio Steiermark
bekannte Moderator Karl Lenz.
Mit den Märschen „Die Sonne geht auf“, “Alte Swing Kameraden“ und
„Mein Heimatland“ als Zugaben endete das Konzert.
Peter Haslebner
Bez.-Kpm. Herbert Bauer dirigiert den Klangkörper der Werkskapelle Zeltweg
Den Ehrenring der Gemeinde Neudau erhielt der scheidende Kapellmeister Carsten Svanberg
(links). Eine Ehrenurkunde gab es für Stellvertreter Franz Schalk (rechts)
blasmusik steiermark
Juni 2011 – 02/11
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Weißkirchens Musiker begeisterten mit
ihrem Kirchenkonzert das Publikum
Frühlingskonzert des Musikvereins
Frauenburg
Im Gedenken an Kapellmeister Hans Grangl stand das vierte Kirchenkonzert des Musikvereines Weißkirchen. Die Pfarrkirche Weißkirchen
verstärkte mit ihrer Akustik die sehr passend ausgewählten Musikstücke. Trompeter Horst-Michael Schaffer, Schüler von Hans Grangl und
heute international tätiger und bekannter Jazzmusiker, begeisterte das
Publikum – sowohl gemeinsam mit dem Musikverein wie auch bei einem Solo für Trompete und Orgel, hier begleitet von Peter Tzekov. Das
Klarinettenquartett der Familie Grangl trat erstmals vor großem
Publikum auf. Obmann Ewald Peer führte durch das Programm. Pfarrer
Gerald Wimmer schloss mit sehr persönlichen Gedanken.
Gerhard Freigaßner
Ein wahrer Ohrenschmaus war das Frühlingskonzert des Musikvereins
Frauenburg unter der Leitung von Kapellmeister Heribert Wiesenegger
und Johann Schiefer jun. Freunde der Marschmusik kamen ebenso auf
ihre Rechnung wie Liebhaber der konzertanten Blasmusik.
Mit „Mallet Man“ von Karel Zuna begeisterte Manfred Pojer als virtuoser Solist am Xylophon. Als Solist auf der Trompete ließ Johann Schiefer
jun. die Herzen der Zuhörer höher schlagen. Obmann Horst Egger führte durch das Programm.
Erstmals bei einem Konzert mitspielen und somit offiziell als aktive
Musiker in den Verein aufgenommen wurden Regina Bogensberger,
Stefan Kocher, Christoph Kubli, Sophie Ratswohl und Patrick Seidl.
Folgende verdiente Musiker wurden für langjährige, aktive Mitarbeit
ausgezeichnet: Erwin Felfer, Maria Galler, Christian Krotmayer, Isabella
Mayer, Manfred Palli, Johann Schiefer jun. und Michael Wiesenegger.
Das Konzert fand mit einem Udo-Jürgens-Medley und traditionellen
Märschen seinen krönenden Abschluss.
Isabella Mayer
Das Klarinettenquartett Grangl debütierte beim Weißkirchner Kirchenkonzert
Applaus für den Musikverein Frauenburg
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Juni 2011 – 02/11
g BEZIRK KNITTELFELD
Wunschkonzert des Musikvereins Gaal
Der MV Gaal hatte Anfang April zum Wunschkonzert in den Festsaal
der VS Gaal eingeladen und konnte an beiden Konzerttagen sein
Publikum im jeweils ausverkauften Saal begeistern. Bgm. Harald
Schlager, LObm.-Stv. Alois Weitenthaler, OM-Geschäftsführer Friedrich
Tiroch sowie die Blasmusikbezirksleitung zeigten sich sehr angetan vom
musikalischen Können. Auch Renate Götschl mit ihrem Lebensgefährten
Hannes Kargl und Töchterchen Lara waren unter den Zuhörern. Kpm.
Mühlthaler hatte wieder die passende Mischung traditioneller und moderner Werke für seine Musikkapelle ausgewählt. So konnte man „Die
leichte Kavallerie“ von Franz von Suppé, „Großvaters Uhr“ mit Hugo
Wachter jun. als Solist am Tenorhorn, „Ich gehör nur mir“ aus
„Elisabeth“ mit der Gesangssolistin Carina Sattler, aber auch „Virgina“
von Jacob de Haan und „Die Geschichte vom Einhorn“ von Manfred
Sternberger hören. Das Konzert fand mit „Music“ von John Miles seinen
Abschluss. Als Gesangssolist begeisterte Klaus Egerbacher von der
Musikkapelle Scheffau am Wilden Kaiser, seit einigen Jahren Partnerkapelle des Gaaler Musikvereins. Unter der Leitung von Bernhard
Peinhopf bot das Jugendblasorchester des MV Gaal in einem
Gemeinschaftsprojekt mit den Jungmusikern aus St. Margarethen eine
gelungene Leistung. Weitere Höhepunkte waren die Überreichung der
Jungmusiker- und Musikerbriefe sowie die Verleihung der Förderernadeln für die langjährige Unterstützung an Friedrich Tiroch und
Arnold Kravanja. Eine besondere Freude wurde Carina Sattler mit der
Überreichung eines neuen Piccolos zuteil. Gesponsert von Gernot
Messner und Sylvia Feldbaumer (Firma MS Security), Martin Hopf
(Firma Hopf Bagger) und der Instrumentenpatin Veronika Mühlthaler.
Durch das Programm führten Veronika Mühlthaler und Linda Winkler
mit fachkundiger Ansage und launigen Beiträgen. Der Konzertabend
fand bei einer Käse- und Weinverkostung einen sehr gemütlichen Ausklang.
Simone Wachter
Hollywood, wo Julian Weghofer am Saxophon bei „The World is Not
Enough“ als Solist begeisterte, bevor es mit „Canto Siboney“ über Kuba
wieder zurück nach Kärnten – Frantschach ging, wo der „Marsch der
Papiermacher“ einen schwungvollen Abschluss der musikalischen Reise
bescherte. Stefan Andraschko wurde durch die Überreichung des
Jungmusikerbriefes offiziell in den Verein aufgenommen.
Durch das abwechslungsreiche Programm führte Gernot Esser. Obmann
Wolfgang Bachmayer bedankte sich bei Vzbgm. Markus Schöck mit einem kleinen Präsent für die von ihm bewirkte finanzielle Unterstützung.
Ehrung verdienter Musiker: Josef Meusburger: Verdienstkreuz in Bronze
und das Ehrenzeichen in Gold für seine 40-jährige verdienstvolle
Tätigkeit; Wolfgang Bachmayer: Ehrennadel in Silber; Josef Koller:
Ehrenzeichen in Bronze.
Für seine 40-jährige verdienstvolle Tätigkeit beim Eisenbahner Musikverein bekam Johann Jauk das Ehrenzeichen in Gold-Saphir überreicht,
das in der 128-jährigen Vereinsgeschichte zum ersten Mal verliehen wurde. Der gelungene Konzertabend fand bei angenehmer Musik bis in die
frühen Morgenstunden seine Fortführung.
Wolfgang Bachmayer
Julian Weghofer (Mitte) bei seinem Solo am Saxophon
Obmannwechsel beim MV St. Marein
bei Knittelfeld
Überreichung des Piccolos: Kpm. Klaus Mühlthaler, Sylvia Feldbaumer, Martin Hopf, Gernot
Messner, Veronika Mühlthaler, Carina Sattler, Obm. Hubert Kargl (Foto: Manfred Rohrer)
Eisenbahner Musikverein Knittelfeld
lud zum „Knittelfelder Frühling“
Ein wunderschöner Spätwintertag gipfelte am Abend des 12. März 2011
mit dem Frühlingskonzert des Eisenbahner Musikvereins Knittelfeld in
einer musikalischen Weltreise. Reiseleiter Kpm. Bernd Pichler und der
EMV starteten mit „Hymn for a Solemn Occasion“ in Lengenfeld in
Tirol, reisten bei „Kap Arcona“ weiter nach Rügen, tanzten sich bei
„Suite on Russian Dances“ durch Russland, bevor „Deutschlandsberg
Hoch“ über das steirische Hügelland weiter nach Süditalien führte, wo
nach „Italian Dream“ eine kleine Verschnaufpause eingelegt wurde.
Mit einem Medley aus dem Musical „Hair“ ging es über den großen
Teich an den Broadway und anschließend gleich weiter nach
Am 12. März 2011 fand beim Gasthaus Sucher die 62. Jahreshauptversammlung des MV St. Marein bei Knittelfeld statt. Im Zuge dieser JHV wurde auch der Vorstand des Musikvereins neu gewählt. In den
Berichten des Obmanns und des Kapellmeisters spiegelte sich die rege
Vereinstätigkeit des abgelaufenen Vereinsjahres wider.
So unternahm der Musikverein neben kirchlichen und örtlichen Veranstaltungen in Wien beim Erntedank mit Konzert teil, spielte beim
Dämmerschoppen in Bretstein auf und veranstaltete ein Kirchenkonzert.
Den Abschluss im Jahreskreis bildete das traditionelle Jahresabschluss konzert.
Bei der Neuwahl des Vorstandes wurden folgende Vorstandsmitglieder
gewählt: Obm. Hannes Mandl, Obm.-Stv. Johann Hochfelner, Schriftf.
Mario Mossauer, Schriftf.-Stv. Anja Reibenbacher, Kassier Walter Moser,
Kassier-Stv. Karl-Heinz Hammer. Dem scheidenden Obmann wurde
vom Musikverein ein Präsent für seine 16-jährige Obmanntätigkeit überreicht. In einer Dankesrede ließ er nochmals die Höhepunkte seiner
Obmanntätigkeit vorüberziehen.
In seine „Amtszeit“ fielen unter anderem der Umbau des Probelokales,
Musikreisen nach Slowenien und Deutschland, eine Verleihung des
„Steirischen Panthers“, zahlreiche Bestandsfeste des Musikvereins,
Marsch- und Konzertwertungen, Auftritte bei Frühschoppen und
Konzerten in der Steiermark und in Wien. Weiters ist der „Mareiner
Buam Marsch“ vom verstorbenen Ehrenkapellmeister Karl Diemer auf
einer CD erschienen. Zum 145-jährigen Bestehen des Musikvereins wur-
blasmusik steiermark
Juni 2011 – 02/11
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Smooth and Groove Big Band
Obmannwechsel – Kassier Walter Moser, der neue Obm.-Stv. Johann Hochfelner, der neue
Obmann Hannes Mandl, Marianne Hochfelner
de der Verein neu eingekleidet. Der Obmann bedankte sich bei allen
Musikern für die gute Zusammenarbeit.
Der neu gewählte Obmann Hannes Mandl hob in seiner Antrittsrede die
Wichtigkeit eines guten Umgangstones unter den Musikern hervor. Er
wünscht sich eine gute Zusammenarbeit mit allen Musikern und
Gönnern des Musikvereines.
Lisa Reibenbacher
g BEZIRK LEIBNITZ
1. Mai – Weisenblasen der Trachtenkapelle Wolfsberg in Glojach
Zu den festen Terminen, an denen sich Weisenbläser in der Steiermark
treffen, zählt seit fünf Jahren die Veranstaltung der Wolfsberger rund um
die auf beherrschender Höhe erbaute Glojacher Kapelle. Von hier aus
sieht man über das oststeirische Hügelland zur Riegersburg hinüber
und weit in den Osten und Süden unseres Landes, von der Koralm bis
zur slowenischen und ungarischen Grenze.
Zur Eröffnung mit einer heiligen Messe ist diesmal Altbischof Johann
Weber gekommen. Dann beginnt es rundum, einmal da, einmal dort zu
klingen, zahlreiche Gruppen spielen auf, vom Trompeten-HarmonikaDuo (mit dem jüngsten „Prima la Musica“-Preisträger) zum Blechbläserquintett, vom Alphorn-Quartett bis zu Oberkrainer-Klängen – da
ist man keinesfalls puristisch. Musikobmann und Bürgermeister Rupert
Wahrlich, seit Kurzem auch Bezirksobmann-Stellvertreter des Musikbezirkes Leibnitz, begrüßt bei herrlichem Sonnenschein die mehr als
fünfhundert Gäste, Kapellmeisterin Margit Absenger präsentiert mit
Stolz ihre eigenen Gruppen, die zusammen mit dem Kirchenchor die
Messfeier umrahmen.
Den Steirischen Blasmusikverband vertreten Ehrenpräsident Suppan
und LO-Stv. Weitenthaler. Bis weit in den Nachmittag hinein fühlt man
sich bei Musik, Speis und Trank wohl.
Wolfgang Suppan
Weisenbläser bei der Glojacher Kapelle
2007 wurde die musikvereinsübergreifende „Smooth & Groove Big
Band“ vom Klarinetten- und Saxophonlehrer Günther Kainz ins Leben
gerufen. Die Intention war und ist, den jungen Musikern aus den
Musikvereinen Heiligenkreuz a. W., Wagna, Lebring, Leibnitz und
Wildon – komplettiert durch einige Musiker aus Fernitz – ein neues
Genre näherzubringen.
Das Repertoire umfasst Jazzstandards bis hin zu Latin, aber auch
Originalarrangements von Scott Stanton. Jährlich werden drei bis vier
Konzerte bestritten. Beim nun schon seit 15 Jahren bestehenden Big
Band Festival in Bad Goisern, veranstaltet vom Upper Austrian Jazz
Orchestra, konnte die „Smooth & Groove Big Band“ als bislang erste
steirische Big Band am 16. April 2011 einen Querschnitt durch ihr
Programm zum Besten geben.
Das Big Band Festival in Bad Goisern sieht seinen Schwerpunkt im
Kennenlernen von anderen Big Bands, in Workshops und im gegenseitigen Austausch, jedoch nicht als Wettbewerb. Vor zahlreich erschienenem
Publikum, Kollegen der anderen konzertierenden Big Bands und einigen Dozenten der Workshops bot die „Smooth & Groove Big Band“ eine
äußerst beachtliche und professionelle Leistung.
Der einstündige Auftritt wurde von Big-Band-Leiter Günther Kainz moderiert. Das Schöne an diesem in Österreich einzigartigen Festival ist,
dass man in diesem Rahmen Profis, wie heuer das OÖ Jugend Jazz
Orchester und das Upper Austrian Jazz Orchestra, und Amateur- bzw.
Schüler-Big-Bands sowie interessante Workshops erleben kann.
Es wäre wünschenswert, wenn auch andere österreichische Big Bands
diese Möglichkeiten nützen würden, sich zu präsentieren. Die „Smooth
& Groove Big Band“ findet man auf Facebook und Youtube.
Elisabeth Waltersdorfer
Das Durchschnittsalter der „Smooth & Groove Big Band“ liegt bei 18 und 19 Jahren
g BEZIRK LEOBEN
Galakonzert der Werkskapelle Donawitz
Das besondere Flair macht alljährlich das Galakonzert der Werkskapelle
voestalpine Donawitz im Kammersaal zu einem außergewöhnlichen
Ereignis. Sprecher des Abends, Christian Glanz, konnte viele Ehrengäste
wie VDir. Josef Mülner (voestalpine Bahnsysteme), Vzbgm. Jäger,
Kulturstadtrat Valland und den ehem. Obmann Schölnhammer, aus
Australien angereist, willkommen heißen. Was der Dirigent Theodor
Demmel immer wieder an Vielseitigkeit dem Ensemble entlockt, verdient schon eine besondere Beachtung.
Dass neben den Vollblutmusikern Karl Schauersberger (Oboe), Friedrich
Pfatschbacher (Klarinette), Johann Mitterböck (Altsaxophon) und Erhard
Koch (Fagott) mit Anita Brandl (Piccolo) sich auch junge Orchestermitglieder profilieren können, ist nicht nur besonders erfreulich, sondern auch ein Versprechen für die Zukunft. In diesem Zusammenhang
ist auch die Juniorkapelle, unter der Leitung von Sören Röhrig, zu nen-
24
blasmusik steiermark
Juni 2011 – 02/11
nen, die nach der Pause mit „Irish Dream“ (von Kurt Gäble) und „Biene
Maya“ (von Svoboda Cusano) eine Talentprobe abgab. Mit den
schwungvollen „Piccolo-Kapriolen“ (Karel Belohoubek) mit Anita
Brandl, dem anspruchsvollen „Concertino für Oboe und Blasorchester“
(Carl Maria von Weber) mit Solist Karl Schauersberger und dem ausdrucksstarken „Concerto for Clarinet and Band“ (von Arlie Shaw), Solist
Friedrich Patschbacher, sind die Höhepunkte vor der Pause genannt,
nicht zu vergessen der elegante Auftakt mit „Also sprach Zarathustra“
(Richard Strauss). Im zweiten Teil begeisterten Solist Johann Mitterböck
mit dem dreisätzigen „Concertino für Altsaxophon“ (von Hans Kolditz)
und Erhard Koch mit dem variationsreichen „Im tiefen Keller“ (von
Franz Cibulka) am Fagott. Selbstverständlich durften zum Ausklang der
„Urheimat“ der Blasmusik neben einer Anleihe an die rumänische
Volksmusik die Marschmelodien nicht fehlen. Die voestalpine am
Standort Donawitz sowie die Stadt Leoben dürfen auf ihren wichtigsten
Kulturträger stolz sein.
Werner Brandl
Stadtmusikkapelle Eisenerz spielte
zum Empfang der beiden Weltmeister
Der Stadtmusikkapelle Eisenerz wurde die große Ehre zuteil, die erste
österreichische Skisprungweltmeisterin, Daniela Iraschko, und den
Doppelweltmeister in der Nordischen Kombination im Mannschaftsbewerb, Mario Stecher, während des Empfanges in ihrem Geburtsort
musikalisch zu begleiten. Der erste Marsch erklang nach dem
Sektempfang auf dem Mario-Stecher-Platz. Nach der Stadtmusikkapelle
marschierten die beiden Richtung Freiheitsplatz, wo die große Ehrung
stattfand.
Roswitha Thaler
Die Stadtmusikkapelle Eisenerz gratulierte den Weltmeistern
Galakonzert der Werkskapelle voestalpine Donawitz
Frühjahrskonzert in Eisenerz
Beim Frühjahrskonzert am 9. April 2011 konnte Obm. Josef Pappenreiter
im vollbesetzten Saal des Innerberger Gewerkschaftshauses eine große
Anzahl an Besuchern begrüßen. Sepp Stieg aus Pürgg trug mit seiner
humorvollen Moderation ebenso wie die „Resch und Fesch Musi“ aus
Bruck/Mur zu einem besonders gelungenen Abend bei. Die Berg musikkapelle bot als Gastgeber unter der Leitung von Kpm. Manfred
König eine gute Mischung an bekannten Musikstücken von Walzerklängen aus „Der Nachtschwärmer“ von C. M. Ziehrer bis hin zu
Austro-Pop mit Reinhard Fendrich. Die im Jahre 2009 uraufgeführte
Ouvertüre „Der Waldsänger“ von Josef Abwerzger fand ebenfalls großen Gefallen. Ein Höhepunkt des Abends war das Solo von Thomas
Kurzmann, er brillierte bei „My Way“, dem wohl bekanntesten Song
von Frank Sinatra, auf der Trompete und erhielt dafür begeisterten
Beifall. Denise Jäger (Querflöte) und Manuel König (Klarinette) waren
das erste Mal auf der Bühne zu sehen. Nach der dritten Zugabe, dem
„Hoch und Deutschmeister Marsch“ beendete die Bergmusikkapelle
den Konzertabend in gewohnt schwungvoller Weise. Kpm. Manfred
König und seine Musiker bedanken sich bei ihrem treuen Publikum und
freuen sich auf die nächsten Veranstaltungen.
Manfred König
Erfolgreiche Jungmusiker in der
Ortskapelle Radmer
Die Steigerung des musikalischen Niveaus der Musikkapellen während
der vergangenen Jahre ist nicht zuletzt auf die gute Ausbildung der
Jugend in den Musikschulen zurückzuführen. Die jungen Musiker tragen als äußeres Zeichen ihrer musikalischen Leistungsfähigkeit mit Stolz
ihre Leistungsabzeichen. So traten zwei junge, bereits aktive Musikschülerinnen der Ortskapelle Radmer am 19. März 2011 in der Musikschule Leoben zur praktischen Prüfung für das JMLA in Silber an.
Dabei konnte Tamara Troppacher auf der Klarinette einen „Ausgezeichneten Erfolg“ und Ulrike Nagler auf der Querflöte einen „Guten
Erfolg“ erzielen. Die theoretische Prüfung haben beide bereits in der
Musikschule Eisenerz abgelegt. Besonders zu erwähnen ist, dass die beiden Schülerinnen die ersten Musikerinnen der Ortskapelle sind, die das
JMLA in Silber erspielen konnten. Die Musiker gratulieren den beiden
„Silbernen“ sehr herzlich zu diesem Erfolg.
Roswitha Thaler
Die erfolgreichen
Jungmusikerinnen
Tamara
und
Ulrike
Musikverein Bergmusikkapelle Eisenerz beim Frühjahrskonzert 2011
blasmusik steiermark
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St. Stefan-Kaisersberg: Neuwahl und
Jungmusiker-Leistungsabzeichen
Bei der Jahreshauptversammlung des MV St. Stefan-Kaisersberg am 18.
März 2011 wurde der bisherige Vorstand mit Obmann Helmut Tschinkel
in seiner Funktion bestätigt. Seine beiden Stellvertreter Walter Twrdy
und Ingrid Tschinkel werden ihn tatkräftig unterstützen.
Zehn Jungmusiker des MV St. Stefan-Kaisersberg legten am 19. März
2011 in der MS Leoben die Prüfung zum JMLA ab. Dank der professionellen Vorbereitung durch die Musiklehrer, der hohen Motivation der
Jungmusiker und der guten Zusammenarbeit von Eltern und dem MV
St. Stefan-Kaisersberg konnte jeder der Prüflinge eine Auszeichnung in
Form einer Urkunde und eines Abzeichens entgegennehmen.
Sabine Hammer
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140 Jahre Ortsmusikkapelle Mautern
Die Ortsmusikkapelle Mautern, die zu den ältesten im Bezirk Leoben
gehört, feiert ihr 140-jähriges Bestandsjubiläum am 2. und 3. Juli 2011. Es
gibt zwei Schriftstücke, die beweisen, dass es in Mautern seit 1871 gemeinsames Musizieren in einer Blaskapelle gibt. Gekleidet waren die
Musiker meist in einen Steireranzug. Jedoch trat die Kapelle laut
Chronik im Jahre 1898 anlässlich des Jubiläumsfestes des Kaisers als
Feuerwehrkapelle und von 1935 bis 1938 als Knappenkapelle in der
Bergknappentracht auf.
Blasmusik in Mautern. Ein Bild aus dem Jahre 1904
Freude herrschte bei den Jungmusikern vom Musikverein St. Stefan-Kaisersberg
Neue Führung beim Musikverein Wald
am Schoberpaß
Bei der Jahreshauptversammlung des MV Wald am Schoberpaß wurde
ein neuer Vorstand gewählt, ebenso kam es zu einem Generationswechsel im Amt des Obmannes.
24 Jahre leitete Obmann Wolfgang Brandner die Geschicke des MV Wald
am Schoberpaß. 45 Jahre war er aktiver Musiker, acht Jahre übte er die
Tätigkeit als Kapellmeister-Stellvertreter und 32 Jahre als Funktionär
aus. In seiner Obmannzeit wurde der Musikverein zweimal eingekleidet
und einige Bezirksmusikertreffen wurden organisiert. Im Jahre 2009
wurde Obmann Brandner mit dem Verdienstkreuz in Gold am Band
ausgezeichnet. Der neue Obmann, Roman Rothleitner, ist seit 24 Jahren
aktiver Musiker als Schlagzeuger. Die Musiker des Musikvereins Wald
am Schoberpaß bedanken sich beim scheidenden Obmann Wolfgang
Brandner und wünschen ihm für die Zukunft das Allerbeste, hoffen auf
noch viele gemeinsame Jahre im Musikverein. Die Wünsche an den neuen Obmann sind viel Schaffenskraft und Energie – und mindestens auch
24 Jahre.
Roswitha Landl
Derzeit besteht die Kapelle aus 50 Musikern und vier Marketenderinnen, welche sich in fescher Tracht (Lederhose, rotes Gilet und grauer Rock) bzw. die Marketenderinnen im „Liesingtaler Dirndl“ bei den
zahlreichen öffentlichen Auftritten präsentieren. Gespielt wird in verschiedenen Formationen: Gesamtkapelle, Big Band, Bauernmusik, Weisenbläser, Jodlerbläser und verschiedene andere Ensembles.
Am 28. Jänner 2011 übergab Sepp Orasche im Rahmen der Jahreshauptversammlung nach 40 Jahren Obmannschaft seine Funktion an
Martin Schneider. Als Kapellmeister fungiert seit 2002 Roland Ganzer.
Das Repertoire reicht von Märschen, Polkas, Schlagern bis hin zu modernen Musikwerken. An die beinahe 200-mal im Jahr kommen Schüler,
Bauern, Handwerker, Akademiker etc. im Alter von 10 bis über 60
Jahren zusammen, um zu musizieren.
Ortsmusikkapelle Mautern im Jahre 1969
Obmannwechsel
beim Musikverein Wald am
Schoberpaß
Roman Rothleitner (links) und
Wolfgang Brandner
Die Meilensteine für das Niveau der Kapelle von heute wurden 1968 mit
dem Eintritt von Sepp Orasche in die OMK gelegt. Mit dem
Kapellmeister Johann Klammer, der 27 Jahre lang das musikalische
Zepter in der Hand hielt, einigen anderen verdienten Musikern und
nicht zuletzt den Musikern selbst entwickelte sich die Kapelle zu einem
großartigen Klangkörper. Seit 31 Jahren pflegt sie rege Freundschaft und
Treffen mit der Partnerkapelle Schlier Ankenreute aus dem
Bodenseeraum in Deutschland.
Auch an den Konzert- und Marschwertungen nahm die OMK teil. Stolz
sind die Mauterner Musiker auf den „Steirischen Panther“, der dreimal
überreicht wurde, sowie auf die Robert-Stolz-Medaille. Große Be-
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blasmusik steiermark
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Obmann Martin Graf
Kapellmeister Roland Ganzer
geisterung zeigen die Mauterner Musiker beim Marschieren. Sie traten
mehrmals in der Stufe E an und sind die einzige Musikkapelle im Bezirk
Leoben, die in dieser Stufe eine Auszeichnung erhielt. Viermal wurde in
Mautern das Bezirksmusikertreffen durchgeführt.
Die Jugendarbeit ist ein wesentlicher Bestandteil. Diese wurde vor allem
durch Hans Klammer geprägt. Er organisierte in Mautern zahlreiche
Jungbläser- und später Jungmusikerseminare. Etwas ganz Besonderes
war die Teilnahme an der Musikerwallfahrt nach Mariazell im Herbst
2007. Zehn Mauterner Musiker pilgerten drei Tage lang über die Berge
zu Fuß nach Mariazell, wo sie erschöpft, jedoch wohlauf und voller
Freude und Begeisterung mit anderen Musikern zusammentrafen.
Für die musikalische Probenarbeit wurde seit dem Jahr 1992 ein
Vereinslokal im ehemaligen Klostergebäude unter großem persönlichem
Arbeitseinsatz der Musiker adaptiert. Das Probenlokal wird von der
Marktgemeinde Mautern zur Verfügung gestellt.
Anlässlich des 140-jährigen Bestandsjubiläums findet ein Zwei-TageZeltfest auf dem Vorschulplatz in Mautern vom 2. bis 3. Juli 2011 statt.
Die Gruppe Nordwand und Saso Avsenik und seine Oberkrainer unterhalten dabei das Publikum. Am Samstag konzertieren einleitend der MV
Kalwang und der MV Ebene Reichenau und am Sonntag der MV Ratten.
Karmela Kinsky
Die jubilierende
Ortsmusikkapelle Mautern
feiert im Jahr 2011 ihr
140-jähriges Bestehen
g BEZIRK LIEZEN
Generalversammlung des Bezirkes
Liezen in Lassing
Die diesjährige Generalversammlung des Blasmusikbezirkes Liezen
stand im Zeichen hoher Ehrungen und Auszeichnungen. Bez.-Obm.
Franz Lemmerer konnte neben den Delegierten der bezirkszugehörigen
24 Musikvereine auch eine Reihe von Ehrengästen begrüßen. An deren
Spitze fanden sich LObm.-Stv. Oskar Bernhart, Ehren-Bez.-Obm. Walter
Kern sowie Lassings Bürgermeister Fritz Stangl.
Mit sehr beeindruckenden Berichten ließ man das abgelaufene
Verbandsjahr nochmals Revue passieren, wobei besonders einige statistische Daten für Erstaunen sorgten. So musizieren derzeit in den
Orchestern des Blasmusikbezirkes Liezen insgesamt 1.006 Musiker, 555
junge Künstler sind noch keine 30 Jahre alt. Die insgesamt 5.800 unterstützenden Mitglieder bestätigen die sehr hohe Akzeptanz und
Beliebtheit innerhalb der Bevölkerung. Das große Engagement der örtlichen Kulturträger konnte bei insgesamt 1.955 Zusammenkünften bzw.
Ausrückungen im vergangenen Vereinsjahr hervorragend unter Beweis
gestellt werden.
Erfreulicherweise konnte im Berichtszeitraum trotz Wirtschafts- und
Finanzkrise wieder ein Betrag von 594.000 Euro in Instrumente, Noten,
Bekleidungen, Bau und Erhalt der Musikheime, AKM, Aus- bzw.
Fortbildung und dergleichen investiert werden. Den feierlichen
Höhepunkt der diesjährigen Generalversammlung bildete aber die
Verleihung hoher Ehrungen und Auszeichnungen an verdienstvolle
Bezirksfunktionäre. So durften sich Obm. Franz Lemmerer, die beiden
Obm.-Stv. Karl Windhager und Walter Mayerhofer sowie EDV-Referent
Christian Hollinger über die ÖBV-Verdienstmedaille in Bronze freuen.
Die ÖBV-Medaille in Silber erging an Bez.-Kpm.-Stv. Dieter Moser,
Schriftf.-Stv. Sabine Luxbauer und Beirat Wolfgang Wagner. Mit der
ÖBV-Medaille in Gold wurden Kassier Johann Spreitz, Stabf. Rudolf
Ehrung verdienter Bezirksfunktionäre des Blasmusikbezirkes Liezen. 1. Reihe: Obm.-Stv. Karl
Windhager, Stabf.-Stv. Ernst Langanger, LO-Stv. Oskar Bernhart, Bez.-Kpm. Adi Marold, Obm.
Franz Lemmerer, Bgm. Fritz Stangl. 2. Reihe: Stabf. Rudolf Raninger, EDV-Ref. Christian
Hollinger, Obm.-Stv. Walter Mayerhofer, Kpm.-Stv. Dieter Moser, Kassier Johann Spreitz
blasmusik steiermark
Raninger, Stabf.-Stv. Langanger, JRef. Herbert Köberl sowie JRef.-Stv.
Emmerich Maier geehrt. Bez.-Kpm. Adi Marold wurde mit dem Verdienstkreuz mit Stern ausgezeichnet. Die Versammlung, die von der
Musikkapelle Lassing unter Kpm. Wolfram Zeiser musikalisch umrahmt
wurde, endete mit weiteren Fachgesprächen und einem regen Erfahrungsaustausch der einzelnen Vereinsfunktionäre.
Roland Schachner
Sieben Leistungsabzeichen für
Erwachsene in der TMK Sankt Gallen
Heuer haben sich sieben Musiker der TMK Sankt Gallen der Her ausforderung gestellt und erfolgreich das Musiker-Leistungsabzeichen
in Bronze erworben. Besonders erwähnenswert ist, dass auch Kassier
Franz Zick mit 69 Jahren diese Prüfung erfolgreich abgelegt hat. Nach
der Fertigstellung des neuen Musikheimes im Vorjahr sollen einerseits
durch diese Teilnahme die Motivation und Freude am Musizieren gesteigert werden, andererseits soll dies auch Vorbild für die Jugend signalisieren.
Am 13. März 2011 veranstaltete Bez.-Kpm.-Stv. Dieter Moser mit der MS
Eisenwurzen für den Bezirk Liezen die praktische Prüfung zu den
Leistungsabzeichen in der Hauptschule in Weißenbach an der Enns. 60
Musiker aus 16 Musikvereinen konnten diese Prüfung erfolgreich absolvieren.
Ulrike Malle
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g BEZIRK MURAU
Musikverein Stadtkapelle Murau
„Festkonzert 50 Jahre Prof. Fruhmann“
Am Samstag, dem 26. März 2011, trafen sich Blasmusikfreunde aus der
gesamten Steiermark, höchste Vertreter des Steirischen und des Österreichischen Blasmusikverbandes, des Bezirkes, der Stadt Murau sowie der
Landespolitik und der Stadtkapelle in der WM Halle in Murau, um mit
LKpm. Philipp Fruhmann sein 50. Kapellmeisterjubiläum bei der Stadtkapelle zu feiern. Eingebettet in das 47. Frühjahrskonzert wurden die
Verdienste von Philipp Fruhmann von den verschiedenen Laudatoren
präsentiert.
Bild oben:
LH-Stv. Hermann
Schützenhöfer gratuliert
Philipp Fruhmann und
zugleich den ausgezeichneten Jungmusikern
Träger des Musiker-Leistungsabzeichens: Tanja Danklmaier – Saxophon, Eduard Grießl –
Klarinette, Franz Zick – Bariton, Bettina Weissensteiner – Horn, Ulrike Malle, Erwin Dallner,
Hermann Walter – Flügelhorn
Konzertabend in Hieflau
Der MV Hieflau veranstaltete am 9. April
2011 sein alljährliches Konzert. Dieses gestaltete sich als ganzheitliches Projekt mit musikalischen, humorvollen und spannenden
Inhalten. Erstmals stand es unter dem Motto
„Eine Reise um die Welt“. Die Musiker luden das Publikum ein, ein Teil dieser musikalischen Reise zu sein. René Millautz erklärte sich bereit, die Aufgaben des
„Reiseleiters“ zu übernehmen und führte
Kapellmeister
am Konzertabend durch das Programm.
Jörg Reichenpfader
Kapellmeister Jörg Reichenpfader schwebte
schon lange die Idee vor, den traditionellen „Radetzkymarsch“ in
Amerika zu präsentieren. Mit dem Stück „J.A.G. – im Auftrag der Ehre“
startete die Reise. Das Orchester begeisterte die Zuhörer mit „Prager
Gassen“, „Les Humphries“, „Eviva Espana“, „Saint Triphon“, „Neapel
Marsch“, „Things“ und vielen mehr. Am Ende dieser Reise landete der
Musikverein in der Bundeshauptstadt Wien und gab den „Radetzky marsch“ als krönenden Abschluss des Konzertabends zum Besten. Das
Publikum honorierte es mit kräftigem Applaus.
Musikverein Hieflau
Bild rechts:
Der Jubilar wurde von der
Stadtgemeinde Murau durch
Bürgermeister Thomas
Kalcher mit der AnnaNeumann-Statue ausgezeichnet
Dem festlichen Anlass entsprechend hatte Kpm. Fruhmann auch die
Stücke ausgewählt. Begonnen wurde mit der Eröffnungsfanfare „Also
sprach Zarathustra“ von Richard Strauß, arr. H. Seifert. Es folgten die
Ouvertüre zur Oper „Carmen“ von Georges Bizet, arr. H. Rudolph, das
„Kraftwerk“ von Jacob de Haan, das „Concertino für Trompete und
Blasorchester“ von Alexander Arutiunian, arr. Guy M. Duker, (Solist:
Jürgen Brunner) und Themen aus dem Musical „Porgy and Bess“ von
George Gerschwin, arr. James Barnes.
Nach der Pause kamen der Einzugsmarsch aus der Operette „Der
Zigeunerbaron“ von Johann Strauß, arr. Siegfried Rundel, die Ouvertüre
zur Operette „Fesche Geister“ von Carl Michael Ziehrer, arr. Otto
Wagner, „Supermann“ von John Williams, arr. Bob Lowden, „Batuta 2“
aus den rumänischen Tänzen von Thomas Doss, die böhmische Polka
„Kmotrenka“ von Antonin Zwacek, arr. Siegfried Rundel, und der
„Florentiner Marsch“ von Julius Fucik, arr. Bruno Hartmann.
Nach einigen Zugaben schloss ein Konzert, in dem sich die Stadtkapelle
Murau in großartiger Form präsentierte und das dem 50-JahreKapellmeisterjubiläum von Philipp Fruhmann in jeglicher Hinsicht gerecht wurde. Herzliche Gratulation der Stadtkapelle Murau wie ihrem
Kapellmeister.
Erhard Mariacher
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blasmusik steiermark
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g BEZIRK MÜRZZUSCHLAG
TK Mitterdorf – EVIVA España
Die STK Murau präsentierte sich beim „Festkonzert 50 Jahre Prof. Fruhmann“ in Hochform
Osterkonzert St. Marein bei Neumarkt
Das 40. Osterkonzert des MV St. Marein bei Neumarkt unter der bewährten Leitung von Kpm. Werner Kainz zeigte einmal mehr seine
Vielseitigkeit. Nach der Eröffnung des Abends mit der Fanfare
„Zarathustra“ von Richard Strauß konnten von Obmann Gotthard Seidl
zahlreiche Ehrengäste, darunter LAbg. Manuela Kohm in Vertretung des
Blasmusik-Ref. LH-Stv. Hermann Schützenhöfer, Militärkapellmeister
Sigismund Seidl, BH Wolfgang Thierrichter, Bez.-Obm. Fritz Unterweger
sowie zahlreiche Abordnungen aus dem Vereinsleben, heimische
Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kirche, begrüßt werden. Moderator
Michael Hartinger unterstützte die Konzertliteratur mit dem nötigen
Grundwissen. Das „Te Deum“ aus der Oper „Tosca“ von Giacomo
Puccini und das zeitgenössische Werk „SubTERRA“ von Daniel
Weinberger bildeten den ersten Block des Konzertabends. Der Chor
„Helifamily“ unter der Leitung von Michael Gabernig aus Hüttenberg
widmete sich vor allem seinem Schwerpunkt: afrikanische Klänge und
Gospels. Der musikalische Höhepunkt des Abends war die Aufführung
der viersätzigen Suite „Mexican Pictures“ von Franco Cesarini, die eine
Herausforderung für alle Register des Musikvereines darstellte. Die
Konzertmärsche „Luna et Sol“ von Hermann Pallhuber und „Gruß an
Wien“ von Robert Stolz und der Walzer „Sphärenklänge“ von Joseph
Strauß bildeten den krönenden Höhepunkt. „Sphärenklänge“ mit großen, weit ausschwingenden Melodiebögen, ein Stück österreichischer
Musikkultur, dem sich die Musiker gefühlvoll anzunehmen verstanden.
Mit der symphonischen Suite „Robin Hood – König der Diebe“ von
Michael Kamen, arrangiert von Paul Lavender, gelang es dem
Blasorchester, Dramatik, Liebe und Leidenschaft aus dem Film greifbar
zu machen. Mit „Sir Duke“ von Stevie Wonder, arrangiert von Naohiro
Iwai, füllten letzte moderne Klänge den Konzertsaal. Das Programm
war gekennzeichnet durch den hohen Schwierigkeitsgrad der Literatur –
vier Stücke der Stufe D und eines der Stufe E. Mit dem Konzertmarsch
„Ein Land voller Klang“ von Franz Maierhofer, zwei Zugaben und
Dankesworten an alle Beteiligten klang das 40. Osterkonzert des
Musikvereines St. Marein bei Neumarkt aus.
Angela Seidl
Osterkonzert des MV St. Marein bei Neumarkt
Die Mürztaler Trachtenkapelle Mitterdorf (MTK) wurde vom 31. März
bis 3. April 2011 zum Folklore Festival „Fiestas de la Magdalena“ nach
Spanien, Castellón de la Plana, eingeladen. Unter zwölf teilnehmenden
Nationen, wie Deutschland, Italien und Mexiko, durfte die MTK die
Steiermark und Österreich kulturell vertreten. Die „Fiestas de la
Magdalena“ gedenken der Gründung der Stadt vor 750 Jahren. Die
Bewohner von Castellón begehen die Feierlichkeiten mit Festakten,
Umzügen, Konzerten und jeder Menge Tradition („Mascletà“
Knallkörperspektakel). Für all jene, die nicht vor Ort dabei sein können,
wird das Festival live im spanischen Fernsehen übertragen. Unter großem Publikumsinteresse konnte die MTK ihre Fähigkeiten unter Beweis
stellen.
Für die Musiker war es ein besonderes Erlebnis, den „Radetzkymarsch“
und andere musikalische Schmankerln vor nahezu 60.000 begeisterten
Zuhörern zu präsentieren. Es blieb auch genügend Zeit, die malerische,
valenzianische Umgebung zu genießen und neue Bekanntschaften und
Freundschaften zu schließen. Die spanischen Gastgeber beeindruckten
durch Gastfreundlichkeit und Feierlaune und machten diese Reise zu einem der schönsten Auslandsaufenthalte der MTK.
Karin Dornhofer
Die Mürztaler Trachtenkapelle Mitterdorf bei ihrem Auftritt in Spanien
Generalversammlung und
Führungswechsel beim TMV Kapellen
Bei der Generalversammlung des Trachtenmusikvereins Kapellen am 20.
März 2011 war Gelegenheit, auf die Arbeit der letzten drei Jahre zurückzublicken. Sei es die Trachtenneuanschaffung oder der Heizungsumbau
im Bericht des Obmanns, ca. 100 Ausrückungen und die dazugehörige
Probenarbeit im Bericht des Kapellmeisters oder die ebenso umfangreiche musikalische Arbeit des Jugendorchesters, in allen Bereichen wurde
gezeigt, dass in den letzten Jahren hervorragend gearbeitet wurde.
Die Vertreter des Bezirksverbandes Bez.-Obm. Peter Buchsbaum, Bez.Kpm. Hubert Auer und Bez.-FRef. Anton Froihofer zeigten sich ebenso
beeindruckt wie die Vertreter der Gemeinden Bgm. Reinhard Tesch aus
Kapellen, Vzbgm. Werner Stieninger aus Altenberg sowie zahlreiche
Gemeinderäte aus den beiden Gemeinden.
Änderungen gab es auch im Ausschuss: Obmann Martin Ulm stand
nach sechsjähriger Tätigkeit für seine Funktion nicht mehr zur Verfügung. Er wird seine Erfahrung aber als 2. Obm.-Stv. weiterhin in den
Ausschuss einbringen. Als neuer Obmann wurde Helmut Schrittwieser
gewählt. Die Funktion des Jugendreferenten übernimmt neben seiner
Tätigkeit als Kpm.-Stv. Martin Reisinger. Sandra Schöggl übernimmt die
Funktion des EDV-Referenten und der Schriftf.-Stv. wird mit Peter
blasmusik steiermark
Juni 2011 – 02/11
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Leistentritt neu besetzt. Ebenfalls neu im Ausschuss ist als Kassier-Stv.
Tanja Paier. Sie ersetzt Bertram Kremsl, der nach 15-jähriger Tätigkeit als
Kassier und Kassier-Stv. auf eigenen Wunsch aus dem Ausschuss ausscheidet.
Die erste große Herausforderung für den neuen Ausschuss ist das
Jubiläumsfest zum 60-jährigen Bestandsjubiläum des Trachtenmusikvereins am 13. und 14. August 2011. Als Gratulanten werden ca. zehn
Gastkapellen aus mehreren Bundesländern und „Die Rainer“ – besser
bekannt als Rainer Musikanten – erwartet. Weitere Termine und aktuelle
Informationen gibt es unter www.tmv-kapellen.at
Michael Gamsjäger
MV Langenwang ehrt Franz Haim
Das traditionelle Frühjahrskonzert des MV Langenwang mit rund 600
Besuchern an zwei Aufführungstagen bot den würdigen Rahmen, um
Franz Haim, den längstdienenden Musiker des Vereines, zu ehren. Seit
dem Jahr 1946, als der Musikverein nach den Kriegswirren wieder seinen Spielbetrieb aufnahm, wirkte Franz Haim, dessen Vorfahren zu den
Gründungsmitgliedern im Jahr 1878 gehörten, als Tubist und Vereinsfunktionär unermüdlich für das Wohl der Gemeinschaft und seines
Heimatortes. Dafür wurde ihm unter Beisein von Bez.-Obm. Peter
Buchsbaum, Bez.-Kpm. Hubert Auer und Vertretern des Gemeindevorstandes von Obm. Gernot Majeron die Ehrenmitgliedschaft des Musikvereines Langenwang verliehen. Als passender Rahmen bot sich das
Frühjahrskonzert unter der Leitung von Kpm. Richard Schmid an, wo
sieben Knaben und Mädchen feierlich in den Verein aufgenommen wurden. Der Männergesangsverein „Maienzeit“ aus Neuberg wertete das
Konzert auf und begeisterte das Publikum.
Richard Schmid
Ehrung
für
Franz Haim
beim Frühjahrskonzert
des Musikvereines
Langenwang
Interessierte Teilnehmer am Klangseminar mit LKpm. Fruhmann
bereits die richtige Wahl getroffen, die meisten jedoch werden auf ein
anderes, neues Mundstück „umsteigen“. Rückblickend war das
„Klangseminar“, das mehr als fünf Stunden dauerte, eine sehr interessante Veranstaltung, die weiterempfohlen werden kann. Vielen Dank an
LKpm. Philipp Fruhmann für die kompetente Beratung und große
Geduld.
Richard Schmid
g BEZIRK RADKERSBURG
Frühlingsbeginn in St. Peter a. O.
Zu einer musikalischen Reise hatte die Marktmusikkapelle St. Peter a. O.
unter Obmann Johann Kargl in die Ottersbachhalle geladen. 60 Musiker
spielten zum jährlichen Frühlingskonzert auf, durch das ORF-Moderator
Paul Prattes führte. Mit Kapellmeister Andreas Schantl am Dirigentenpult startete die Kapelle mit dem traditionellen „Rainer Marsch“. Das
„Young People Orchester“ unter der Leitung von Kpm.-Stv. Andrea
Schantl zeigte, dass es nicht an musikalischem Nachwuchs fehlt. Mit
zahlreichen Showeinlagen und künstlerischen Darbietungen begeisterte
das YPO die Besucher. Als Solisten präsentierte die MMK unter anderem den „Prima la Musica“-Preisträger Michael Sabotha, der die Kapelle
beim Bundeswettbewerb auf der Klarinette vertreten wird, sowie auch
zahlreiche andere Solisten. Mit dem Ehrenzeichen in Gold wurde
Ehrenbezirksobmann und Präsident der MMK Viktor Hohl geehrt, der
seit 70 Jahren als verdienter aktiver Musiker in der Kapelle mitwirkt.
Kürzlich wurde auch der 80. Geburtstag des Präsidenten gefeiert.
Elisabeth Wagnes
Klangseminar mit LKpm. Fruhmann
Gemeinsam mit LKpm. Philipp Fruhmann veranstaltete der MV
Langenwang ein „Klangseminar“. Viele Musiker – im Speziellen Blech bläser – konnten sich kaum vorstellen, wie ein „Klangseminar“ abläuft
und waren zu Beginn sehr überrascht, als LKpm. Fruhmann über 380
Mundstückmodelle aller Blechblasinstrumente sowie verschiedene
Herstellerfirmen präsentierte und auf die Wichtigkeit des richtigen
Mundstückes als Verbindung zwischen Instrument und Bläser hinwies.
Nach einem gemeinsam erarbeiteten Orchesterklang wurde systematisch mit jedem einzelnen Musiker individuell versucht, aus dem großen
Angebot durch intensives, praktisches Testen ein „passendes“
Mundstück zu finden. Ein Kauf vor Ort ist nicht möglich und wird
durch den Musikverein bei einem Händler erfolgen. Einige Bläser hatten
Bez.-Obm. Heinz Trummer (1. Reihe, 3. von links) und Bürgermeister Reinhold Ebner (1.
Reihe, 2. von rechts) gratulieren allen geehrten Musikern sowie dem Ehrenbezirksobmann
Viktor Hohl (1. Reihe, Mitte)
Homepage: www.blasmusik-verband.at
30
blasmusik steiermark
Juni 2011 – 02/11
Schlagzeuger-Wochenende in Straden
g BEZIRK VOITSBERG
Am ersten Aprilwochenende fand im Haus der Marktmusik in Straden
erstmals ein zweitägiger Schlagzeugworkshop mit Howard Curtis statt.
Der gebürtige Amerikaner und Professor für Schlagzeug an der
Jazzabteilung der Kunstuniversität Graz gab den Teilnehmern sein
Wissen mit viel Feingefühl weiter, nebenbei konnten die Englischkenntnisse aufgefrischt werden. Am Ende des von Peter Lenz organisierten Workshops gab es ein großartiges Abschlusskonzert mit Drumline-Stücken bis hin zu Samba-Rhythmen. Howard Curtis, der ein gefragter Dozent in ganz Europa ist, war begeistert von der
Südoststeiermark und versprach, auf jeden Fall wieder nach Straden zu
kommen.
Eva-Maria Sapper-Haas
Jahreshauptversammlung des
Musikbezirkes Voitsberg
Am 13. März 2011 fand die Jahreshauptversammlung des Musikbezirkes
Voitsberg statt. Bezirksobmann Hans Peter Gritzner konnte neben zahlreichen Ehrengästen, darunter LAbg. Erwin Dirnberger, BH Hannes
Peissl und LKpm.-Stv. Adolf Marold, Abordnungen aller 22 Musikvereine begrüßen.
Die Neuwahl des Bezirksvorstandes ergab folgende Funktionsträger:
Bez.-Obm. Johann Edler, Bez.-Obm.-Stv. Hans Peter Gritzner, Bez.-Kpm.
Alfred Prasch, Bez.-Kpm.-Stv. Andreas Angerer, Bez.-FRef. Wolfgang
Hiden, Bez.-FRef.-Stv. Robert Sagmeister, Bez.-JRef. Franz Peter Brann,
Bez.-JRef.-Stv. Heide-Marie Reif, Bez.-Schriftf. Manuel Tauber, Bez.Schriftf.-Stv. Hanspeter Hechtl, Bez.-Stabf. Hans Christian Gschier, Bez.Stabf.-Stv. Franz Wagner, Bez.-EDVRef. Franz Hiden.
Manuel Tauber
Workshop-Teilnehmer mit Howard Curtis
Frühlingskonzert der MMK Straden
Unter dem Motto „Time to relax“ veranstaltete die Marktmusikkapelle
Straden mit 71 Musikern am 26. März 2011 ihr Frühlingskonzert. Die
zum Konzertsaal umfunktionierte Sporthalle in Straden war bis auf den
letzten Platz gefüllt. Unter der Leitung von Michael Binder und der
Moderation von Sepp Loibner gab es einen Abend lang musikalischen
Hochgenuss – vom Konzertmarsch „Ungarns Kinder” über „HokusPokus-Musikus“ von Franz Wetzelberger bis zur grandiosen Musik von
„Lord of the Dance” mit einer beeindruckenden Tanzeinlage der Irisch
Dancer „The Kelly Green Blanket“. Auch des unlängst verstorbenen
Entertainers Peter Alexander wurde mit einem Medley gedacht. Als
Solisten gefielen Carina Sammer und Brigit Grübler auf dem Piccolo,
Martin Schmidt auf dem Saxophon, Markus Fritz, der einen Solopart auf
vier herkömmlichen Dachziegeln spielte, die Trompeter Klaus Zidek,
Thimo Dresler, Gerhard Fritz und Anton Eberhart sowie als „Christl von
der Post“ Monika Eberhart. Neben zahlreichen Ehrungen verdienter
Musiker wurde auch dem Präsidenten Alfred Schuster für seinen großartigen Einsatz für die MMK Straden mit dem Verdienstkreuz in Gold
gedankt.
Eva-Maria Sapper-Haas
Ehrung von Präsident Alfred Schuster
Urkundenverleihung nach der Konzertwertung in Bärnbach am 3. April 2011
g BEZIRK WEIZ
Zweimal täglich spielt die Blasmusik
„Mehr als zweimal pro Tag erklingt im Musikbezirk Weiz Blasmusik!“
Diese imposante „Leistungsfeststellung“ konnte Bez.-Obm. Stefan
Neubauer bei der kürzlich in Weiz abgehaltenen Generalversammlung
des Blasmusikbezirkes Weiz präsentieren. Neben den Abordnungen der
Mitgliedskapellen konnte Bez.-Obm. Stefan Neubauer Vzbgm. Walter
Neuhold, LAbg. Erwin Gruber, LObm. Horst Wiedenhofer und die
Ehrenmitglieder Karl Schwaiger sowie Reinald Geyer als Ehrengäste begrüßen. Bez.-Obm. Stefan Neubauer und Bez.-Kpm. Peter Forcher konnten einen sehr vielfältigen Tätigkeitsbericht präsentieren.
Das Bezirksorchester trat bei den Promenadenkonzerten in Innsbruck
auf und gab zudem auch ein Konzert in St. Margarethen an der Raab.
Ein besonderes Augenmerk wird auf die Nachwuchsarbeit gelegt. So
konnten im letzten Jahr 130 Jungmusiker die Prüfungen mit großteils
hervorragenden Leistungen ablegen. Zusätzlich wurde ein Jugend-
Der Bezirksvorstand von Weiz
blasmusik steiermark
sommerlager veranstaltet. Bez.-Obm. Stefan Neubauer bedankte sich bei
scheidenden Funktionären für die Arbeit in den letzten Jahren, besonders bei den Bez.-Kpm.-Stv. Herbert Lipp und Oskar Leopold. Der wiedergewählte Bezirksobmann schloss die Versammlung mit einer
Vorschau auf das kommende Jahr. So werden die Bezirksmusikertreffen
2011 in Weiz und St. Margarethen an der Raab stattfinden. Fix geplant
sind das Jugendsommerlager und ein Konzert des Bezirksorchesters. Ein
Jahresprogramm, das Gelegenheit bietet, sich in der Öffentlichkeit zu
präsentieren, gemeinsam zu musizieren und die Freizeit sinnvoll mit
Freunden zu gestalten. So wird es auch 2011 wieder heißen „Zweimal
täglich spielt die Blasmusik!“
Josef Pallier
Marktmusik Sinabelkirchen
„Geiseln befreit!“
Sinabelkirchen – Mehr als 2.000 Personen konnten am 16. und 17. April
2011 in der örtlichen Sport- und Kulturhalle glücklich aus den Händen
von Gangstern unter der Führung des berüchtigten „Dr. T.“ befreit werden! Darunter auch die etwa 60 Musiker der Marktmusik Sinabelkirchen
mit ihrem Kapellmeister Herbert Lipp. Der Hintergrund für die vo rübergehende Geiselnahme war jedoch ein durchaus unterhaltsamer,
nämlich das traditionelle Themen-Konzert der Marktmusik unter dem
diesjährigen Titel „Null-Null-Sini-Mission: Musi“, welches unter der
Regie von Christoph Steiner höchst actionreich in die Welt der Agenten
und Ganoven entführte.
Das Publikum folgte gespannt dem Trommel feuer aus musikalischen
Highlights und rasanten Szenen samt Verfol gungsjagd und sexy BondGirls und durfte sich in geheimen Missionen schließlich sogar selbst am
glücklichen Ausgang des Abends beteiligen. Offen blieb die Frage, womit die Sinabelkirchner im kommenden Jahr für „Bombenstimmung“
Anita Lipp
sorgen werden, aber das ist eine andere Ge schichte.
Juni 2011 – 02/11
31
Jahre 1995 den Musikverein mit hohen Standards in allen Belangen an
seinen Nachfolger übergeben konnte. Anschließend wurde er auch zum
Ehrenobmann ernannt. Bei ihm stand stets der Mensch im Mittelpunkt.
Gesundheit und ein langes, friedvolles Leben mit seiner Gattin Maria im
Kreise seiner Familie wünschen dem Sepp die Musiker des
Musikvereins Eggersdorf.
Obmann Bgm. Johann Zaunschirm feiert 50er
Der Obmann des MV Eggersdorf, Bgm. Johann Zaunschirm, feierte
kürzlich seinen 50. Geburtstag. Hunderte Gratulanten, Vertreter aus
Wirtschaft, Politik und Vereinen, Freunde, Bekannte und seine Familie
gaben sich ein Stelldichein und feierten mit ihm. Hans Zaunschirm ist
seit 35 Jahren aktives Mitglied im Musikverein Eggersdorf.
Mehr als 15 Jahre ist er im Vorstand, davon vier Jahre in der Funktion
des Obmannes tätig. Eine Reihe von Ehrenzeichen, Ehrennadeln und
auch hochrangigen Auszeichnungen des Steirischen Blasmusikverbandes schmückt seine Tracht. Die Musiker des Musikvereins Eggersdorf wünschen Obmann Hans Zaunschirm im weiteren Leben viel
Gesundheit und positive Energie und danken ihm und seiner Gattin
Sigrid für die Leistungen zum Wohle des Musikvereins Eggersdorf.
Herbert Buchgraber
Bez.-Obm. Stefan Neubauer, Jubilar Johann Zaunschirm mit Gattin Sigrid
ELIN – Stadtkapelle Weiz
140 Jahre und kein bisschen leise!
Kriminaltango mit Hindernissen (Christoph Steiner und Klarissa Sandhu)
Musikverein Eggersdorf
Ehrenobmann Josef Haas feiert „runden Geburtstag“
Josef Haas, Ehrenobmann des Musikvereins Eggersdorf, feierte seinen
70. Geburtstag. Der „Sepp“, wie er von seinen Musikkollegen genannt
wird, war 40 Jahre aktiv im Musikverein tätig. Er ist Träger hoher
Auszeichnungen, die er sich für besondere Verdienste um die steirische
Blasmusik erworben hat. So schmücken seine Tracht Ehrenzeichen in
Silber, in Silber-Gold, Ehrennadeln in Silber und Gold, Verdienstkreuze
in Bronze, Silber und Gold sowie das Verbandsabzeichen des Steirischen
Blasmusikverbandes. Sepp hatte im Laufe seiner langjährigen
Mitgliedschaft auch zahlreiche Funktionen im Vorstand inne. Vom
Kassier zum Kapellmeister über den geschäftsführenden Obmann bis
hin zum Obmann, dessen Funktion er 15 Jahre lang ausübte und im
Einen Streifzug durch Klassik im Swing-Stil, Filmmusik und böhmische
Klänge gab es im ersten Teil des Jubiläumskonzertes der ELIN –
Stadtkapelle Weiz. Nach der Pause wurden Gustostückerln der neuen
CD „weizklang“ präsentiert. Obfrau Birgit Pretterhofer konnte neben
zahlreichen Ehrengästen drei bedeutende Komponisten begrüßen – neben Peter Fröhlich und Manfred Wiener auch das Ehrenmitglied Rudi
Zimmer. Er komponierte den „Gruß an Offenburg-Marsch“. Einen
Sonderapplaus gab es für den Chor der Stadtfeuerwehr Weiz, der mit
seinen kraftvollen Stimmen den für ihn komponierten „FeuerwehrMarsch“ zum Besten gab. Die Freundschaft zur Stadtfeuerwehr ist eine
besondere, war doch der Ursprung eine Feuerwehrkapelle. Michael
Hartinger führte mit seiner lebendigen Art durch das Programm,
Präsident und Bürgermeister Helmut Kienreich blickte stolz auf das 140jährige Bestehen und wünschte „seiner“ Stadtkapelle für die Zukunft alles Gute.
Neue CD „weizklang“ der ELIN – Stadtkapelle Weiz
Da in den letzten Jahren wertvolle, weizbezogene Kompositionen entstanden sind, hat sich der Vorstand der ELIN – Stadtkapelle Weiz gemeinsam mit Dirigent Peter Forcher entschlossen, diese auf einen
Tonträger aufzunehmen. Peter Forcher nannte sie spontan „weizklang“
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blasmusik steiermark
Juni 2011 – 02/11
und dieser Name wurde beibehalten. Fast alle Kompositionen haben einen Bezug zu Persönlichkeiten aus Weiz und zur Stadt selbst. Ob es sich
um den Bürgermeister Helmut Kienreich, den Musikkollegen Franz
Hasenhütl, die Stadtfeuerwehr Weiz, die Städtepartnerschaft Weiz –
Offenburg oder die Konzertreise in den Oman handelt, ihnen allen wurden Kompositionen gewidmet. Abgerundet wird das CD-Programm mit
einigen Traditionsmärschen und Evergreens. Die aktiven Musiker haben
ihre Qualitäten zum „weizklang“ werden lassen.
Birgit Pretterhofer
grüßen. Ein anspruchsvolles Programm wurde den Besuchern präsentiert.
Auch Gesangstalente finden sich in den Reihen der Kameradschaftskapelle: Bei „Ich bin Ich“ ließ Marion Marach ihre Stimme erklingen. Im
Rahmen des Konzertabends wurden verdienstvolle und langjährige
Musiker ausgezeichnet:
EZ: 40 J., Manfred Neuhold; EZ: 30 J., Klaus Maurer; EZ: 15 J., Rebekka
Griesser; EZ: 10 J., Florian Bauer, Wilfried Bauer; Verdienstkreuz Gold:
Klaus Maurer; Verdienstkreuz Bronze: Franziska Lechner; Ehrennadel
Silber: Florian Bauer.
Am 3. September 2011 lädt die Kameradschaftskapelle Weiz gemeinsam
mit weiteren Kapellen zum 1. Schlosskonzert in das Schloss Thannhausen ein.
Florian Bauer
Foto: Herwig Heran
Der stimmgewaltige Chor der Stadtfeuerwehr Weiz mit der ELIN – Stadtkapelle Weiz
Kameradschaftskapelle Weiz spielte
zum Frühling im Kunsthaus Weiz
Die Kameradschaftskapelle Weiz unter Obmann Josef Tödling und
Kapellmeister Klaus Maurer konnte am 30. April 2011 mehr als 400
Besucher beim traditionellen Frühjahrskonzert im Weizer Kunsthaus be-
Kameradschaftskapelle Weiz
Konzertwertungen 2011 – Ergebnisse
n
Nr.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
BEZIRK DEUTSCHLANDSBERG: Konzertwertung in Deutschlandsberg, 3. April 2011
n
Nr.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
BEZIRK VOITSBERG: Konzertwertung in Bärnbach, 3. April 2011
Musikverein/Kapelle
Musikkapelle Groß St. Florian
Stadtkapelle Deutschlandsberg
Marktmusikkapelle Schwanberg
Trachtenmusikverein St. Ulrich im Greith
Musikverein St. Stefan ob Stainz
Berg- und Hüttenkapelle St. Martin im Sulmtal
Marktkapelle Frauental
Musikverein Stainz
Marktmusikkapelle Preding
Marktmusikkapelle Wettmannstätten
Marktmusikkapelle Wies
Marktmusikkapelle Bad Gams
Musikkapelle Hollenegg
Werksmusik Norske Skog Bruck
Musikverein St. Oswald/Kloster
Musikverein Osterwitz
Musikverein/Kapelle
Werkskapelle Bauer Voitsberg
Glasfabriks- und Stadtkapelle Köflach
Jugendkapelle Mooskirchen
Marktmusik Unterpremstätten-Zettling
Ortsmusikkapelle Hirschegg
Marktmusikkapelle Feldkirchen bei Graz
Bergkapelle Hödlgrube-Zangtal
Musikverein Ligist-Krottendorf
Marktmusikkapelle „Erzherzog Johann“ Edelschrott
Ortsmusikkapelle St. Martin a.W.
Trachtenmusikkapelle Pack
Kapellmeister
Gerald Oswald
Josef Angerer
Kurt Mörth
Friedrich Haindl
Heinz Tappler
Franz Waltl
Oskar Lenz
Josef Deutschmann
Armin Grundner
Gerhard Scherr
Martin Lipp
Harald Lederer
Peter Koch
Alfred Schweiger
Christian Horvath
Horst Pobernell
Kapellmeister
Wolfgang Jud
Karl Heinz Zapfl
Helmut Rumpf
Franz Matthias Pitscheneder
Hannes Lichtenegger
Johanna Langmann
Alfred Prasch
Manfred Brandstätter
Andreas Angerer
Siegfried Höfler
Rudolf Schriebl
Stufe
D
D
D
D
D
C
C
C
C
C
C
C
C
B
A
A
Punkte
94,91
94,50
92,58
89,08
89,00
92,66
92,50
92,33
90,50
90,08
90,00
88,16
87,16
88,83
89,83
89,75
Erfolg
Ausgezeichneter Erfolg
Ausgezeichneter Erfolg
Ausgezeichneter Erfolg
Sehr guter Erfolg
Sehr guter Erfolg
Ausgezeichneter Erfolg
Ausgezeichneter Erfolg
Ausgezeichneter Erfolg
Ausgezeichneter Erfolg
Ausgezeichneter Erfolg
Sehr guter Erfolg
Sehr guter Erfolg
Sehr guter Erfolg
Sehr guter Erfolg
Sehr guter Erfolg
Sehr guter Erfolg
Stufe
D
D
C
C
B
B
B
B
B
A
A
Punkte
92,41
90,91
91,08
85,33
90,08
89,75
88,50
87,84
87,58
91,25
88,58
Erfolg
Ausgezeichneter Erfolg
Ausgezeichneter Erfolg
Ausgezeichneter Erfolg
Sehr guter Erfolg
Ausgezeichneter Erfolg
Sehr guter Erfolg
Sehr guter Erfolg
Sehr guter Erfolg
Sehr guter Erfolg
Ausgezeichneter Erfolg
Sehr guter Erfolg
Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 15. August 2011
Herausgeber: Steirischer Blasmusikverband, 8020 Graz, Entenplatz 1b, ✆ 0316/38 31 17 • Fax 0316/38 31 17-7
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