3011636 IHK 04_08 US: Layout Cover - IHK Bonn/Rhein-Sieg

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3011636 IHK 04_08 US: Layout Cover - IHK Bonn/Rhein-Sieg
Nr. 4/April 2008 . A 12041
Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg . Postfach 1820 . 53008 Bonn
Das Wirtschaftsmagazin der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg
Geschichte
und Tradition:
Erbschaftsteuer:
Rote Karte für die Reform
Industrie- und Handelskammer
Bonn/Rhein-Sieg
Verpackungsverordnung:
Entsorgung
ohne Trittbrettfahrer
Wir erledigen Ihren Zahlungsverkehr.
In Deutschland und Europa.
Ihr Finanzpartner Nr. 1 für Europa.
Heute schon mit 7 Mrd. Transaktionen pro Jahr.
S
Als innovativer Finanzpartner wickeln wir schon heute Ihren Zahlungsverkehr in Deutschland und Europa über Ihr
Konto bei der Sparkasse ab. Mit dem neuen einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraum SEPA eröffnen sich für
Sie ab 2008 neue Perspektiven. Sprechen Sie mit uns, denn auch für Europa gilt: Wenn’s um Geld geht – Sparkasse.
2
Kommentar
5
Titelthema: Familienunternehmen
Geschichtsmarketing
für Mittelstand und Familienunternehmen 8
Geschichte und Tradition:
Familienunternehmen
10
Familienunternehmen:
Botschafter einer sozialen Marktwirtschaft 18
Initiative Wachstum:
Technikbegeisterung wecken
6
Erfolg mit Weiterbildung:
Ulf Stollenwerk
6
Erbschaftsteuer:
Zeigen Sie der Reform die rote Karte!
Immenser Schaden droht
20
21
Recht:
Zulässiges Telefonmarketing
gegenüber Gewerbetreibenden
23
Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg:
Personalservice ausgebaut
24
Verpackungsverordnung:
Entsorgung ohne Trittbrettfahrer
25
Wirtschaft in der Region
Arbeitsjubiläen
Firmenjubiläum
26
31
40
Wirtschaftsstatistik
Arbeitsmarkt
Gesundheitswirtschaft
44
44
44
Lehrgänge und Seminare
Berufsbildung
44
45
Steuern
Recht
Wettbewerbsrecht
46
46
46
Multimedia
Umweltschutz
Technologieforum
Wissenschaft vor Ort
46
47
47
52
EU-Info
Außenwirtschaft
52
54
55
64
65
76
Neues aus Berlin und Brüssel
DIE WIRTSCHAFT April 2008
43
Initiative Wachstum:
Technikbegeisterung wecken
Zu wenige junge Menschen entscheiden
sich bei der Berufs- bzw. Studienwahl für
technische Berufe. Ingenieur- und Facharbeitermangel droht. Es gilt die Technikbegeisterung zu wecken – bereits im Kindergarten und in der Grundschule. Die „Initiative Wachstum” möchte mit dem Projekt „Technikbegeisterung wecken“ naturwissenschaftliche Arbeitsgemeinschaften in den offenen Ganztagesgrundschulen fördern und unterstützen.
Seite 6
Geschichte und Tradition:
Familienunternehmen
In unserer Titelgeschichte beschäftigen wir uns
erneut mit Familienunternehmen und stellen
erfolgreiche Firmen vor. Wir zeigen auf, wie man
aus der Unternehmenshistorie „Geschichtsmarketing“ machen kann und berichten über
eine Studie zum gesellschaftlichen Engagement
der Familienunternehmen.
Seite 8
Erbschaftsteuer:
Zeigen Sie der Reform
die rote Karte!
Die Erbschaftsteuerreform kommt in die
heiße Phase und erfüllt die Familienunternehmer mit Sorge um den Erhalt
ihrer Betriebe und die Sicherung der
Arbeitsplätze ihrer Beschäftigten. Sie befürchten, dass die Erbschaftsteuer einen Übergang des Unternehmens auf die nächste
Generation über Gebühr erschwert oder sogar vereitelt. Die IHKOrganisation macht mobil gegen diese Reform. Machen Sie mit!
Zeigen Sie der Reform die rote Karte!
Seite 20
Die 5. Novelle der Verpackungsverordnung:
Entsorgung ohne Trittbrettfahrer
Für einen fairen Wettbewerb bei der
Sammlung von Verpackungsabfällen
soll die Novelle der Verpackungsverordnung sorgen. Die gesetzlichen
Maßnahmen haben es in sich: Anschlusszwang an duale Entsorgungssysteme,
Abgabe einer Vollständigkeitserklärung
und wettbewerbsneutrale Ausschreibung
der haushaltsnahen Verpackungsentsorgung.
Seite 25
1
Teilnehmer liegen ausnahmslos
im sehr guten und guten Bereich.“
Gemeinsame
Veranstaltungsreihe
Wirtschaft bildet –
Unterstützung für Ihr
gesellschaftliches
Engagement
Ein erstes positives Fazit ziehen die
Organisatoren der Veranstaltungsreihe „Wirtschaft bildet – Unterstützung für Ihr gesellschaftliches Engagement“. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/RheinSieg, das Bonner Mittelstandsnetzwerks BonnSoir e.V. und die
Creditreform Bonn Domschke KG
bieten insgesamt 19 kostenfreie
Veranstaltungen für Vertreter
von Vereinen, Non-Profit-Organisationen
(NPO´s) und interessierten Unternehmen
an. „Insgesamt haben
sich bereits über 500 Vereinsvertreter und Mitarbeiter von gemeinnützigen
Organisationen angemeldet“, erläutert IHK-Pressesprecher Michael Pieck.
„Die Rückmeldungen sind ausgesprochen positiv und zeigen, das
ein Bedarf von Schulungsveranstaltungen für ehren- oder hauptamtlich Tätige in unserer Region
vorhanden ist“, sagt Richard Andreas Domschke, Geschäftsführer
der Creditreform Bonn Domschke KG und Vorstandsmitglied von
BonnSoir: „Die Bewertungen der
Über Spende und Sponsoring –
Mittelbeschaffung und –verwendung referiert Dr. Daniel Fischer,
VRT Linzbach, Löcherbach &
Partner aus Bonn,
am Mittwoch, 23. April.
Professor Dr. Uwe Braehmer von
der Fachhochschule Bonn-RheinSieg wird
am Donnerstag, 24. April,
Tipps zum Projektmanagement
für NPO´s geben, während Stephan Schwan, Projektservice
Schwan GmbH aus Meckenheim,
am Dienstag, 29. April,
über „Die „Kundenveranstaltung:
Märkte – Messen – Kommunikation“ spricht. Barbara Braehmer, Intercessio Personalberatung GmbH
aus Bonn, widmet sich
am Donnerstag, 15. Mai,
dem Thema „Personalmarketing
und Personalentwicklung bei NPO´s“. Alle
Veranstaltungen beginnen um 18 Uhr in
der IHK Bonn/RheinSieg und dauern jeweils
etwa 90 Minuten.
Nähere Informationen und Anmeldung bei Michael Pieck, IHK
Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg
17, 53113 Bonn, Telefon 0228/
2284-130, E-Mail [email protected]
ihk.de, Andrea Mährle, Creditreform Bonn Domschke KG, Graurheindorfer Straße 92, 53117 Bonn,
Telefon 0228/26794-29, E-Mail:
[email protected]
oder im Internet unter www.ihkbonn.de/csr oder unter www.
bonnsoir.net/csr.
Informationsveranstaltung
Umsatzsteuer
Welche Einnahmen unterliegen der Umsatzsteuer? Wie wird die Umsatzsteuer berechnet? Kommt gegebenenfalls eine Umsatzsteuer-Befreiung in Frage? Welche Angaben
müssen gemacht werden, und welche Nachweise sind zu erbringen? Wer benötigt eine
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer?
Am Dienstag, 6. Mai 2007, ab 17.00
Uhr, erhalten alle interessierten Unternehmer
Axel Höhner
Antworten auf diese und andere Fragen vom
Referenten der Veranstaltung, Axel Höhner, Mitarbeiter des Finanzamtes
Bonn-Innenstadt, aus erster Hand.
Anmeldung und weitere Informationen zu dieser kostenlosen Veranstaltung in der IHK Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn,
bei: Heinz Jürgen Zanders, Telefon: 0228/2284-181, E-Mail:
[email protected]
2
Jetzt bewerben für
Ausbildungs-Ass 2008
15.000 Euro Preisgeld für herausragende Ausbildung
Unternehmen und Initiativen können sich ab sofort für das Ausbildungs-Ass 2008 bewerben. Die
Wirtschaftsjunioren Deutschland
und die Junioren des Handwerks
schreiben den erfolgreichen Wettbewerb in Kooperation mit den
INTER Versicherungen und dem
Unternehmermagazin impulse
in diesem Jahr
zum zwölften Mal
aus.
Die Schirmherrschaft über den
mit insgesamt 15.000 Euro dotierten Wettbewerb hat Bundeswirtschaftsminister Michael Glos übernommen. Das Hauptziel des Preises ist die Anerkennung und Förderung von Initiativen und Ideen in
der dualen Ausbildung. Teilnahmeberechtigt sind darüber hinaus
alle Unternehmen, Handwerksbetriebe
und
Institutionen
in
Deutschland, die an außer-, über-
betrieblichen oder schulischen Initiativen mitwirken.
Preise werden in den drei Kategorien „Industrie, Handel, Dienstleistungen“, „Handwerk“ und „Ausbildungsinitiativen“
vergeben.
Der jeweils Erstplatzierte erhält
2.500 Euro, der Zweitplatzierte
1.500 Euro und der Drittplatzierte
1.000 Euro. Auswahlkriterien für
die Jury sind die Anzahl und die
Qualität der geschaffenen
Ausbildungsplätze, die Kreativität
der Ausbildungsmethoden, der persönliche Einsatz sowie die
Nachhaltigkeit
des
Engagements.
Die
Preisverleihung
erfolgt im Herbst 2008
auf einer Festveranstaltung in Berlin.
Bewerbungsfrist für das Ausbildungs-Ass 2008 ist der 1. Juni. Die
Ausschreibungsunterlagen stehen
unter
www.ausbildungs-ass.de
zum Download bereit. Auskünfte
gibt außerdem Marcel Larsen,
Wirtschaftsjunioren Deutschland
(WJD), Breite Straße 29, 10178
Berlin, Tel. 030/ 20308-1515,
[email protected]
IHK-Informationsreihe:
„Frauen gründen anders“
Finanzielle Vorsorge für Unternehmerinnen und Gründerinnen – was ist notwendig, wie sieht eine sinnvolle Gestaltung aus und welche steuerlichen Aspekte sind zu beachten?
Selbständige sind nicht nur für den Erfolg ihres Unternehmens, sondern auch für ihre Altersvorsorge selbst verantwortlich. Doch welche
Lösung ist die richtige? Riester oder Rürup oder eher doch die klassische private Rentenversicherung?
Die Auswahl einer geeigneten und sinnvollen Lösung fällt nicht
immer leicht. Finanzberaterin Regina Vossen und Steuerberaterin Edith Ketter werden an diesem Abend über die verschiedenen Vorsorgemöglichkeiten, deren steuerliche Behandlung und
die damit verbundenen Auswirkungen informieren und den Teilnehmerinnen eine Entscheidungshilfe für eine passgenaue Altersvorsorge an die Hand geben.
Die kostenlose Informationsveranstaltung findet am
Mittwoch, 7. Mai 2008, 18.00 – ca. 20.00 Uhr,
im Sitzungssaal der IHK Bonn/Rhein-Sieg statt.
Es wird um eine verbindliche, schriftliche Anmeldung gebeten bis 2. Mai
2008 mit sämtlichen Kontaktdaten per E-Mail: [email protected]
oder Fax: 0228/2284-223. Ansprechpartnerin IHK: Existenzgründungsberaterin Gerlinde Waering, Tel.: 0228/2283-131
Veranstaltungsort: IHK Bonn/Rhein-Sieg,
Bonner Talweg 17, 53113 Bonn
DIE WIRTSCHAFT April 2008
Mittelständische Macher
werden ausgezeichnet
Mutmacher der
Nation 2008 gesucht
Auch 2008 werden wieder krisenerprobte Persönlichkeiten gesucht, die lieber zupacken statt
jammern. Mitmachen lohnt sich:
Beim bundesweiten Unternehmerwettbewerb
„Mutmacher
der Nation“, der vom Telefonverzeichnis
DasÖrtliche
initiiert
wird, gibt es Preisgelder von
über 50.000 Euro zu gewinnen.
Bewerbungsschluss ist der 30.
September 2008.
Angesprochen ist insbesondere
der deutsche Mittelstand, der
die
Konjunktur
wieder
in
Schwung gebracht und neue Arbeitsplätze geschaffen hat. „Wir
suchen Frauen und Männer, die
dazu ganz persönlich beigetragen haben. Die sich weder von
Umsatzeinbrüchen noch von bürokratischen Hindernissen oder
endlosen
Kreditverhandlungen
beirren ließen, echte Unternehmer eben“, erklärt Barbara Faber, Geschäftsführerin der DasÖrtliche Service- und Marketinggesellschaft.
Existenzfestigungstag
am Mitwoch, 14. Mai 2008, um 17:30 Uhr,
im Sitzungssaal der IHK Bonn/Rhein-Sieg,
Bonner Talweg 17, 53113 Bonn
Wie komme ich an Kunden ? Wie komme ich an
Geld ? Erfolgreich verhandeln und Verkaufen im
Vertrieb ? Diese Themen stehen im Vordergrund
dieses Existenzfestigungstages.
In 4 Kurzvorträgen von Experten aus den Bereichen Marketing, Finanzierung und Fördermittel
sowie Vertriebserfahrung erhalten Sie Informationen und Anregungen, die möglicherweise auch
für Ihr unternehmerisches Vorgehen interessant
und sinnvoll sein könnten.
Die Programmpunkte im einzelnen:
17:30 Uhr „Kundengewinnung, Kundenbindung“ (Power Point Vortrag von Herrn Meinolph
Engels, Marketingberater)
Landesinitiative
»secure-it.nrw« zeichnet
Unternehmen aus
Wer erhält den
„IT-Sicherheitspreis
NRW 2008“?
Schirmherr Christian Wulff
Teilnehmen können bei „Mutmacher der Nation 2008“ alle krisenerprobten Unternehmer, die
nicht mehr als 500 Mitarbeiter
beschäftigen
und
seit
mindestens einem Jahr am
Markt sind. Der Wettbewerb
versteht sich auch als Wettstreit
der Bundesländer. Daher werden von der prominent besetzten Jury zunächst die 16 Landessieger gekürt, aus denen dann
die Mutmacher 2008 ermittelt
werden. Die Prämierung der
Gewinner erfolgt Anfang Dezember im Rahmen einer großen Gala in Berlin. Weitere Informationen und Teilnahmeformulare
gibt
es
unter
www.mutmacher-der-nation.de
und unter Telefon 0201/83012510.
DIE WIRTSCHAFT April 2008
Mittelständische Unternehmen
aus ganz Deutschland sowie alle Schulen und außerschulischen
Bildungseinrichtungen aus Nordrhein-Westfalen können sich jetzt
um den „IT-Sicherheitspreis NRW“
bewerben, den die Landesinitiative »secure-it.nrw« auch in diesem
Jahr wieder ausschreibt. Es winken
wertvolle Sachpreise und die öffentlichkeitswirksame Präsentation in
einer Best Practice-Broschüre. Die
vom nordrhein-westfälischen Innovationsministerium getragene Landesinitiative
»secure-it.nrw«
schreibt auch in diesem Jahr wieder
den „IT-Sicherheitspreis NRW“ aus.
„Die Bewerber sollen das Rad nicht
neu erfinden“, hebt Thomas Faber, Leiter der bei der IHK Bonn/
Rhein-Sieg angesiedelten Initiative hervor, „sondern gelebte Sicherheitspraxis zeigen, die anderen
als Vorbild dienen und zur Nachahmung anregen soll.“
Um den Preis in der Kategorie „Mittelstand“ können sich Anbieter von
IT-Sicherheit aus ganz Deutschland
bewerben, die besonders innovative Lösungen für den Mittelstand
entwickelt haben, und Unterneh-
18:15 Uhr „Erfolgreich Verhandeln und Verkaufen im Vertrieb (Frau Petra Meyer, Training, Beratung, Coaching)
18:45 Uhr „Deckung des Kapitalbedarfs in der
Wachstumsphase- und Festigungsphase“/Wichtige Kriterien für die Kreditentscheidung (Herr
Andreas Brünjes, Leiter des ExistenzgründungsCenters der Sparkasse Köln/Bonn) anschließend
Möglichkeit zur Fragestellung
19:30 Uhr
„Beratungshilfen/Fördermaßnahmen für kleine und mittlere Unternehmen“ (Wolfgang Löhrer, IHK Bonn/Rhein-Sieg
Weitere Auskünfte erteilt Wolfgang Löhrer 0228/
2284-144. Wir bitten um entsprechende Anmeldung unter der Fax Nr. 0228/2284-223 oder
unter der e-mail [email protected]
men aus Nordrhein-Westfalen, die
ihre Informationstechnologie (IT)
in vorbildlicher Weise vor Datenmissbrauch und Datenmanipulation schützen.
In der Kategorie
„Bildung“
will
die Initiative Bildungseinrichtungen aus NRW auszeichnen, die
ihren Schülern auf kreative Weise
den sicheren Umgang mit dem
Computer und dem Internet vermitteln. Dabei spielt auch das
Thema Datenschutz eine Rolle.
Bewerbungsschluss ist der 25. Juni
2008. Die Preisverleihung erfolgt
auf dem „7. IT-Sicherheitstag NRW“
im November 2008 in Neuss.
Weitere Informationen und
Bewerbungsunterlagen gibt es
unter www.secure-it.nrw.de oder
bei Thomas Faber, Agentur »secureit.nrw« bei der IHK Bonn/RheinSieg, Bonner Talweg 17, 53113
Bonn, Telefon 0228/2284-185, Fax
0228/2284-5185,
E-Mail
[email protected]
CSR-Veranstaltung im Wissenschaftszentrum Bonn
Stiftungen und Unternehmen
Die Deutsche StiftungsAkademie lädt zu einem
Diskussionsforum „Stiftungen und Unternehmen“ in das Wissenschaftszentrum Bonn ein. Die
ganztägige Veranstaltung wird Corporate Social
Responsibility-Konzepte von Unternehmen beleuchten und der Frage nachgehen, welchen tatsächlichen Beitrag eine gemeinnützige Stiftung in
diesem Rahmen zu leisten vermag. Sie findet am Donnerstag, 17. April, 9.30 bis 17 Uhr, statt. Referenten aus der Praxis
stellen Erfolgsbeispiele dar, in denen Stiftungen den Nutzen der Gesellschaft mehren und gleichzeitig der eigenen Unternehmung nutzen. Sie
verschweigen aber auch nicht die Probleme, die das Konstrukt „Stiftung“ in der Unternehmensarbeit bereiten kann. Nähere Informationen gibt es bei der Deutschen StiftungsAkademie unter E-Mail
[email protected] oder unter im Internet unter http://
www.stiftungen.org.
3
Wohin entwickelt sich
der Graurheindorfer
Hafen?
Zwischen Dorfidylle,
Warenumschlag und
Luxusappartements
„Rund um den Graurheindorfer
Hafen zwischen Dorfidylle, Warenumschlag und Luxusappartements“ lautet das Thema einer
Informations- und Diskussionsveranstaltung, die der Bonner
Kunstverein in Zusammenarbeit
mit der VHS und der Universität
Bonn ausrichtet. Unter Moderation von Professor Dr. Claus-C. Wiegandt (Geographisches Institut
der Universität Bonn) diskutieren
Heinrich Falkenberg (Pandion
Real Estate GmbH) und Karsten
Schröder (Stadt Bonn, Stadtplanungsamt).
Die Veranstaltung findet am
Mittwoch, 23. April
2008, 19.30 bis 21 Uhr,
im Bonner Kunstverein, Hochstadenring 22, 53119 Bonn, statt
und ist kostenfrei. Um Voranmeldung wird wegen begrenzter
Platzkapazitäten
gebeten:
[email protected] Vorher gibt es von
17 bis ca. 18.30 Uhr einen Rundgang durch das Stadtquartier,
Treffpunkt: Endhaltestelle Kranenweg/Graurheindorf, Bus-Linie 638. Die Veranstaltung ist Teil
der Reihe „Neue Freundschaften
– Baukultur in Bonn“, die sich mit
den baulichen Entwicklungen in
der Beethovenstadt befasst.
Förderprogramm
Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung
Flexible Angebote der Kinderbetreuung sind die Grundvoraussetzung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dafür hat Bundesfamilienministerin Ursula von
der Leyen am 25. Februar 2008
das Förderprogramm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung gestartet. Gefördert wird
die Schaffung zusätzlicher Betreuungsgruppen für Mitarbeiterkinder bis zum vollendeten
dritten Lebensjahr sei es in bestehenden oder in neuen Einrichtungen. Pro Platz wird ein Zuschuss
in Höhe von 50 Prozent der laufenden Betriebskosten, maximal
60.000 Euro pro Platz und Jahr gewährt.
Gefördert werden Unternehmen
mit bis zu 1.000 Beschäftigten
aber auch Kooperationen meh-
4
rerer Unternehmen. Antragsteller
und Empfänger der Fördermittel
sind die Träger der Kindertageseinrichtungen. Die Antragstellung
findet im Onlineverfahren über
die Webside www.erfolgsfaktorfamilie.de statt. Unter folgenden Voraussetzungen wird die
Förderung gezahlt: Die für den
Betrieb der Betreuungseinrichtung notwendigen Voraussetzungen und Genehmigungen, insbesondere eine Betriebserlaubnis,
liegt vor.
Die Betriebskosten der neuen Plätze werden nicht gleichzeitig mit
anderen öffentlichen Mitteln gefördert. Die Gesamtfinanzierung
ist gesichert. Die Kofinanzierung
erfolgt durch die Unternehmen
und gegebenenfalls durch Elternbeiträge.
Nähere Informationen zum Förderprogramm gibt es bei Carina
Nillies, IHK Bonn/Rhein-Sieg,
Tel.: 0228/ 2284-140 oder unter
www.erfolgsfaktor-familie.de.
8. RheinEnergie Marathon Bonn
Zwei mal 21 Kilometer
durch die Beethovenstadt
Der 8. RheinEnergie Marathon Bonn findet am
Sonntag, 20. April 2008,
statt. Durch eine Optimierung der Streckenführung verläuft der Marathon erstmals über
zwei Runden à 21 Kilometer in erster Linie
durch den Bonner Innenstadtbereich. Somit
werden die MarathonTeilnehmer die bisherige Halbmarathonstrecke (Wende Höhe Hochkreuz) zweimal durchlaufen. Neben Marathonund Halbmarathondistanz werden auch wieder der Firmenlauf sowie der
RheinEnergie Schulmarathon Bonn angeboten, zu dem sich erneut
auch zahlreiche Schulen aus der Region angemeldet haben.
In der Zeit von 8 bis gegen 16.30 Uhr ist der Bereich der Laufstrecke für den
gesamten Verkehr gesperrt, so dass Autofahrer sowie Nutzer von Bussen
und Bahnen mit erheblichen Beeinträchtigungen rechnen müssen. Die
Kennedybrücke wird in diesem Jahr bis etwa 15 Uhr gesperrt sein – dann
enden auch erst die Sperrungen in Beuel. Nähere Informationen gibt es
unter www.bonn.de.
Kunstausstellung in der IHK
Wirtschaft und Kultur: Unternehmer als Kunstschaffende
Viele Unternehmen fördern Kunst, binden sie in ihre Unternehmensphilosophie ein, engagieren sich kulturell
oder stellen Ihre Sammlungen aus. Kaum jemand kennt die Unternehmerpersönlichkeit, die selbst die Kunst für
sich entdeckt hat und nebenher, in der knappen Freitzeit fotografiert, malt und/oder bildhauert. Für den einen
war die Begegnung mit der Kunst purer Zufall, für den anderen ist es seit der Kindheit eine Passion. 11
Unternehmer/innen der Region, mit inzwischen gut geschultem Auge und ausgeprägtem Sinn für´s Schöne,
Skurrile oder einfach für den richtigen Moment, stellen einige ihrer allesamt sehenswerten Werke in der IHK bis
14. Mai 2008 aus.
Ausstellungseröffnung
am 16. April 2008, um 19.00 Uhr
in der Sitzungsetage der IHK Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn.
Begrüßung: Michael Swoboda, Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg
Einführung: Eberhard von Rundstedt, Von Rundstedt & HR Partners
Musikalische Begleitung: Anja Borchers u.a. Musiker
„Wir wollen eine Brücke zwischen Wirtschaft und Kunst schlagen“, begründete Eberhard von Rundstedt das
kulturelle Engegement seines Beratungsunternehmens, das sich
mit integrativem Personalmanagement befasst, „Wenn auch
weniger offensichtlich als in der Kunst, so sind auch im Unternehmensalltag, insbesondere in Führungspositionen, mehr und
mehr kreative Lösungen gefragt.“
Manfred Raderschad beschäftigt sich
bereits seit seinem Ingenieursstudium
mit der Fotografie. Irgendwann tauchten immer mehr rote Motive in seinen
Schnappschüssen auf, seitdem gibt es
die Serie Rot, in der er meist geometrische Objekte in Architektur, Natur und
Technik, fotografiert.
Fotografie: Susanne Kuchenreuther, Training und Coaching für
Telesales und Terminaquise; Claudia Manthey, Event-Kommunikation Manthey; Jürgen Novotny, Präsenz-Agentur vivia; Manfred
Raderschad, Deutsche Beiratagentur DBA GmbH; Dipl.-Ing. Architektur Martina Wehr, Immobilienmaklerin; Hannelore David, Mrs
Sporty.
Bonn.
Malerei: Andrea Èles, MoBillan GmbH; Irmgard Lehmann, Hairstylers heaven Haircare GmbH; Brigitte Meuer, BM BüroManagement
und PC-Training 50+; Ursula Sturm, Buch- und Kunstantiquariat.
Besichtigung auf Anfrage bei Gerlinde Waering, Tel: 0228/2284131, E-Mail: [email protected]
DIE WIRTSCHAFT April 2008
Gesellschaftliches Engagement
deutlich machen
Eine negative Meldung wiegt einhundert positive Nachrichten auf. Und es ist nicht nur eine
Negativ-Meldung über Unternehmen und Unternehmenslenker, die in den vergangenen Wochen durch die deutsche Presselandschaft getrieben wurde. Die Empörung ist groß – über Unternehmen, die trotz hoher Gewinne Arbeitsplätze in vierstelligem Umfang streichen oder
Manager, die trotz Millionengehältern den Hals
scheinbar nicht voll kriegen können.
Nun ist DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun zu
zu stimmen, wenn er die vielen Familienunternehmen und die übergroße Mehrheit der Manager der kleinen Gruppe gegenüber stellt, die
mit ihrem Fehlverhalten einem gesamten Berufsstand geschadet hat. Denn die Unternehmen werden nicht zuletzt dadurch zunehmend
in der öffentlichen und der veröffentlichten Meinung in die Defensive gedrängt. Doch abtauchen und den Kopf in den Sand stecken kann
kein erfolgreicher Ausweg sein.
Wir müssen uns offensiv an der Diskussion über
die zukünftige Ausrichtung unserer Wirtschaftsordnung beteiligen und dürfen uns nicht – auch
angesichts der populistischen Anwürfe, die
längst nicht nur von der linken Seite des Parteienspektrums kommen – wegducken. Mehr Freiheit wagen statt in zunehmender Regulierung
und Bürokratisierung zu ersticken, kann eine Erfolgslosung sein. Die Globalisierung nicht verteufeln, sondern zeigen, wie der Exportweltmeister
Deutschland profitiert und dadurch auch Arbeitsplätze in Deutschland sichert und schafft.
Viele Unternehmen haben in den vergangenen
Jahren gute Geschäfte gemacht und neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Zahl der Erwerbstätigen ist auf einen neuen Höchststand geklettert.
Die Agenda 2010 zeigt Wirkung und wird doch
DIE WIRTSCHAFT April 2008
schon wieder in Frage gestellt. Auf einem anderen Blatt steht, dass der Aufschwung bei vielen
Menschen nicht angekommen ist. Hier gilt es
aber, auf die nach wie vor zu hohe Belastung
durch Steuern und Abgaben hin zu weisen. Die
öffentlichen Haushalte gesunden durch die hohen Gewerbesteuerzahlungen, nicht durch die
eigene Ausgabendisziplin.
Viele Unternehmen aus der Region Bonn/RheinSieg engagieren sich vor Ort und werden ihrer
gesellschaftlichen Verantwortung gerecht. Das
ist gut, aber auch nur zu leisten, wenn die wirtschaftliche Situation im Unternehmen stimmt.
Denn wo kein Überschuss ist, kann auch nichts
verteilt werden.
Ein besonderes Beispiel für die Unterstützung
des gesellschaftlichen Engagements geben die
IHK, das Mittelstandsnetzwerk BonnSoir und die
Creditreform Bonn Domschke KG mit ihrer Veranstaltungsreihe „Profi(t) Know-how für Vereine,
Non-Profit-Organisationen und interessierte Unternehmen”. In 19 Veranstaltungen geben Experten aus der Wirtschaft ihr Wissen unentgeldlich
weiter. Die Resonanz auf unsere Initiative ist ausgesprochen positiv. Über 500 ehren- und hauptamtlich Tätige aus Vereinen und Organisationen
haben sich schon angemeldet. Und es können
noch mehr werden: Zehn Veranstaltungen stehen noch auf dem Plan. Anmeldungen können
im Internet unter www.ihk-bonn.de/csr noch erfolgen.
Michael Pieck
Pressesprecher der IHK Bonn/Rhein-Sieg
5
Zu wenige junge Menschen
entscheiden
sich bei der Berufsund Studienwahl für
technische
Berufe,
dadurch
wird
es
insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen
zusehends
schwieriger qualifizierte Ingenieure und
Facharbeiter zu finden. „Diese Entwicklung gefährdet langfristig den Wohlstand
der Region, der ganz
entscheidend auf technischer Kompetenz in
Grundschule am Dielingsgrund, Pollen-Projekt, Berlin
den Betrieben beruht“, sagt Michael Swoboda, Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg.
„Daher muss vom Kindergarten über die Grundschule und die weiterführenden
Schulen bis hin zum Übergang in den Beruf bzw. Studium die Faszination für Technik und Naturwissenschaften aktiv vermittelt werden.“
Technikbegeisterung
wecken Initiative Wachstum
Deshalb gibt es das Projekt „Technikbegeisterung wecken“, ein Teilprojekt der
„Initiative Wachstum“. Die Projektleitung
liegt bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg. Die
„Initiative Wachstum“ ist ein Zusammenschluss von rund 50 namhaften Unternehmen aus der Region und wird organisatorisch von der IHK Bonn/Rhein-Sieg
und der IHK Köln getragen. So sollen
im Verbund mit der Wirtschaft Vorhaben zur Stärkung von Wachstum und
Zukunftsfähigkeit angestoßen werden.
„Technikbegeisterung wecken“ richtet
sich unmittelbar an offene Ganztagsgrundschulen, dort sollen bereits im
April diesen Jahres erste Aktivitäten gestartet werden. Konkret sollen in Grundschulen naturwissenschaftliche Arbeitsgemeinschaften im Nachmittagsbereich
etabliert werden, da dessen Gestaltung
den Grundschulen und Trägern frei
steht. Mit Beginn des Schuljahres 2008/
09 soll das Projekt dann auf die gesamte Region ausgeweitet werden und
auch über das Schuljahr 2008/09 hinaus Bestand haben. Kurzfristig soll das
Projekt zum Einem das Thema „Naturwissenschaft & Technik“ generell mehr
ins Blickfeld der Lehrerschaft und Eltern
rücken. Zum Anderem soll den Trägern
der Nachmittagsbetreuung und deren
6
oft ehrenamtlich tätigen Betreuern qualifizierter Unterrichtstoff angeboten werden. Mittelfristig soll das Projekt als Vehikel dienen, Naturwissenschaften verstärkt
im regulären Vormittagsunterricht zu etablieren. So soll langfristig auch ein Beitrag geleistet werden, wieder mehr junge
Menschen für technische Berufe zu interessieren, da der sich jetzt schon abzeichnende Fachkräftemangel in technischen
Berufen der Wirtschaft schadet.
Damit die Angebote an den Grundschulen kostenfrei angeboten werden können, sind die IHK Bonn/Rhein-Sieg und
die IHK Köln auf die finanzielle Unterstützung der Wirtschaft angewiesen: So
bietet „Technikbegeisterung wecken“
den Unternehmen die Möglichkeit an
„ihrer“ örtlichen Grundschule Technikbegeisterung zu wecken.
Bei Interesse an einer solchen Schulpatenschaft helfen Michael Swoboda,
Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn/
Rhein-Sieg (Tel.: 0228-2284-102, E-Mail:
[email protected])
oder
Fabian
Göttlich, (Tel. 0228-2284-145, E-Mail:
[email protected]) gerne weiter.
Allgemeine Informationen zur Initiative
Wachstum finden Sie auch im Web unter http://www.initiative-wachstum.de.
DIE WIRTSCHAFT 4/2008
DIE WIRTSCHAFT 4/2008
7
Im Zuge der Globalisierung wird es für
Unternehmen immer wichtiger, Profil zu
zeigen und sich von Wettbewerbern abzugrenzen. Die eigene Geschichte und
die fortgeführten Traditionslinien sind
wirkungsvolle Mittel, glaubwürdiges
Image und verstetigte Kompetenz zu
kommunizieren. Überkommene Erfahrungshintergründe herauszufiltern und
wirkungsvoll die Unternehmenshistorie
zu besonderen Anlässen und für verschiedenste Maßnahmen einzusetzen,
machen Geschichtsmarketing aus. Erfolg und Langlebigkeit schaffen Vertrauen, demonstrieren Zuverlässigkeit und
bilden einen wertvollen Gegenpol zur
Flüchtigkeit kurzsichtiger, unbeständiger und desorientierender Globalisierungskultur.
Herkunft, Tradition, Historie:
Einzigartige unternehmerische Alleinstellungsmerkmale
bieten enormes Potential
Kommen wir gleich zum Kern der Sache: Familienunternehmen haben eine
einzigartige Identität, verfügen über ein
zumeist gutes Image bei Mitarbeitern
und Kunden und sind darüber hinaus
als solide Partner wertgeschätzter Teil
unseres Wirtschaftslebens. Sie können
8
stolz auf das über Generationen hinweg
geleistete sein, die Nähe zwischen Unternehmensleitung und Betrieb ist legendär, die Verantwortung für die
Mitarbeiter sprichwörtlich. Nur, Familienunternehmen nutzen dies noch viel
zu wenig für ihre Marktpräsenz zur Abgrenzung von Wettbewerbern und
ihre unternehmerische Zukunftsgestaltung.
Jedes Familienunternehmen weist ganz
spezifische Merkmale auf, die nur aus des-
sen eigener Vergangenheit erklärbar sind.
Sie verkörpern zudem unternehmerische
Werte, solide Produkte, innovativen Anpassungswillen oder besonderes KnowHow und einzigartige Kompetenzen. Das
Firmenimage lässt sich nur aus diesen ureigenen Wurzeln herleiten und verfestigen. Dieses Potential
sollte
deswegen
nicht
ungenutzt
bleiben. Geschichtsmarketing (History
Marketing)
kann
dabei eine sachgerechte und perspektivische Hilfestellung
geben. Es hilft, die
Herkunft eines Unternehmens im Detail zu ergründen,
die Traditionen und
Werte des Unternehmens zu erschließen und dessen Historie aufzubereiten. Da- durch
wird die Unternehmensge- schichte
kultiviert und kann
für werbliche, öffentlichkeitswirksame, kundenbindende und andere Zwecke aktiv eingesetzt werden. Das Geschichtsmarketing verbindet die erfolgreiche Vergangenheit des Unternehmens im
Rahmen verschiedenster Maßnahmen und Anlässe mit dessen Zukunft. Es rückt die Firmenhistorie
ins gegenwärtige Bewusstein und
entwickelt sie zu einem einsetzbaren Aktivposten, der die unternehmerische Marktpräsens begleitet
und unterstützt.
Der Ursprung eines Unternehmens,
seine Herkunft, ist ein Ankerpunkt,
dessen entscheidende Begleitumstände seinen Charakter und Fortbestand grundlegend prägen. Nicht
zuletzt deswegen sind in den Unternehmen und Betrieben die Gründerväter stets präsent, ranken sich vielfältige
Legenden und Mythen um deren einzigartige Leistung; verkörpert sich in ihnen doch
ein Anfang, der die folgenden Generationen mit Stolz erfüllt.
Was bietet dies für
das Heute und Morgen?
Der Vergleich zwischen dem Anfang und
dem aktuellen Stand eines Unternehmens
liefert wertvolle Potentiale, zeigt einen
erfolgreich beschrittenen Weg. Wer seiDIE WIRTSCHAFT 4/2008
ne Ursprünge und den zurückgelegten
Weg nicht kennt, weiß auch nicht wohin er gehen soll. Deswegen ist die traditionsreiche Fluggesellschaft Lufthansa
davon überzeugt „Zukunft braucht Herkunft“.
Erfolgreiche Unternehmen blicken oft auf
lange Traditionen zurück. Diese sind
deutliche Anzeichen für Verlässlichkeit,
Langlebigkeit und Beständigkeit sowie
einen soliden, vor allem aber bewährten Erfahrungshintergrund. Sie demonstrieren gelebte Werte, zeigen
wie sich oft mehrere Generationen
von Unternehmern und Mitarbeitern
mit ihrem Betrieb identifizieren, es gemeinsam bewirken, dass sich ihr Unternehmen am Markt behaupten und
dadurch
einen
existenzsichernden
Halt schaffen kann. Traditionen sind
Sinnbilder, nicht nur für die Kunden,
die eine gleich hohe Qualität der Produkte und Dienstleistungen erwarten
können, sondern auch Sinnbilder für die
Beschäftigten, dass sie einer Gemeinschaft angehören, die sie wertschätzt
und der sie sich zugleich verbunden
fühlen.
Was kann ich mit diesen
Werten und Erfahrungen
aussagen?
Traditionen sind – oder sollten es
zumindest sein – Teil der gewachsenen
und gelebten Unternehmenskultur. Ihr
bewusster Einsatz gibt eine Positionsbestimmung, hilft festzustellen, was
wichtig für die zukünftige Unternehmensgestaltung sein kann. Der Kältetechnik-Spezialist Linde hat dies erkannt
und beschreibt diesen Ausleseprozess
im Resümee seiner Festschrift zum 125jährigen Jubiläum als „Blick zurück nach
vorne“.
Die Historie von Unternehmen ist nicht
nur höchst unterschiedlich, sie ist sogar
höchst individuell. Gerade das macht sie
interessant. Die singuläre Abfolge von
entscheidenden Weichenstellungen zeigt
ein Zusammenspiel von Ideen, von Arbeitsleistungen, von Innovationen und
Anpassungsbereitschaft. Sie erzählt von
Zusammenhalt, von Erfolgen und Krisen.
Sie liefert Details über Produkte, offenbart
Kreativität
und
Erfindungsreichtum,
macht aktivierte Ressourcen deutlich. Es
lohnt sich, diese Hintergründe und die
Geschichten hinter dieser Geschichte zu
entdecken.
Welchen Stellenwert hat
die eigene Geschichte für
das Unternehmen?
Die Historie des Unternehmens ist Spiegel unternehmerischer Aktivität und unternehmerischen Erfolgs. Sie ist ein Zeichen von Solidität und marktbezogener
Kompetenz. Sie demonstriert die grundlegenden Potentiale und den vorhandenen Erfahrungshintergrund. Sie liefert
den Zusammenhang zwischen der regionalen Einbindung und den produktbezogenen Marktaktivitäten. Sie bildet
den Rahmen der Lebensgeschichten von
Unternehmern und Beschäftigten. Deshalb sollten nicht nur mit Stolz und Ehrfurcht die treibenden Kräfte der Vergangenheit gewürdigt, sondern auch als motivierendes und bindendes Element kommuniziert werden. Die Historie eines Unternehmens ist ein wertvolles Zeugnis, das als einzigartiges Alleinstellungsmerkmal viel mehr
transportiert und viel länger trägt als jede
einfache Produktwerbung. Getreu der unausgesprochenen Wahrheit – „Wer nichts
über seine Vergangenheit weiß, ist kaum
Imstande seine Zukunft zu finden“ – kann
sie Orientierung nicht nur nach Außen,
sondern auch nach Innen geben.
Rolf Messerschmidt
Dr. Rolf Messerschmidt,
ist Historiker mit betriebswirtschaftlicher Zusatzqualifikation. Nach langjähriger beruflicher Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Marburg und des Auswärtigen Amts arbeitet er im zweiten Jahrzehnt
als selbstständiger historischer Projektdienstleister. Er ist Inhaber von „Historische Dienste
und Geschichts-Marketing“ in Bonn –
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DIE WIRTSCHAFT 4/2008
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9
Familienunternehmen
Geschichte
und Tradition
Sie sind in Deutschland die Regel, nicht die Ausnahme.
Über 95 Prozent aller deutschen Unternehmen sind Familienunternehmen, wobei viele von ihnen seit Generationen in Familienbesitz sind. Über den Titel des ältesten
deutschen Familienunternehmens streiten dabei noch
die Gelehrten. So gilt den Einen die Brauerei Zötler
aus dem Jahr 1447, die in 20. Generation von Herbert Zötler in Rettenberg in Oberallgäu geführt
wird, als Anwärter auf den Thron. Andere sehen das
Weingut Fürst zu Hohenlohe-Oehringen (1253),
von Erbprinz Kraft Constantin zu HohenloheOehringen in 27. Generation geführt, vorn. Und
manche bezeichnen auch die William Pryn GmbH &
Co. KG aus Stolberg bei Aachen (1642), als das einzig
wahre älteste deutsche Familienunternehmen.
Sei´s drum: Im Bezirk der IHK Bonn/Rhein-Sieg ist die
Bonner Zeitungsdruckerei und Verlagsanstalt H. Neusser
mit dem Gründungsdatum 1725 das älteste Familienunternehmen. Im September 2007 hatten wir in der „Wirtschaft“ über traditionsreiche Familienunternehmen aus Bonn
und dem Rhein-Sieg-Kreis berichtet.
Nunmehr setzen wir diese Auflistung mit weiteren Unternehmen
fort. Nach wie vor besteht aber kein Anspruch auf Vollständig-
1880
Unternehmensgruppe Knauber
Eine gut organisierte Großfamilie
„Wir sind eine große Familie. Nur besser organisiert“, lautet der
Leitspruch der Unternehmensgruppe Knauber in Bonn. Aus dem
kleinen
Familienbetrieb
von einst ist im Laufe von
mittlerweile 128 Jahren
ein beachtliches Handelsunternehmen geworden.
„Bewahrt haben wir in
dieser Zeit unsere Kreativität, unseren Mut zur Innovation und vor allem unser
Gefühl der Zusammengehörigkeit“, sagt Dr. Ines
Knauber-Daubenbüchel,
Geschäftsführerin in der
Kundenorientierung wird im
vierten
Generation.
Hause Knauber groß geschrieben Doch die Zeit erfordert
auch Anpassungen: „Verändert haben wir die
Struktur: Knauber ist ein team- und kundenorientiert aufgebautes Unternehmen mit flachen
Hierarchien. Für ein Maximum an Wettbewerbsfähigkeit“, sagt die Geschäftsführerin.
10
keit. Viele Familienunternehmen wirken im Verborgenen und
scheuen oft auch das Licht der Öffentlichkeit. Dennoch würde
sich die Redaktion sehr über weitere Beispiele freuen, denn wir
wollen auch in den nächsten Ausgaben schwerpunktmäßig
über Familienunternehmen aus der Region berichten.
Eigene Wege geht Knauber seit 1880, als Anna
und Michael Knauber in
Bonn ein Kolonialwarengeschäft und damit die
Tradition der Unternehmerfamilie
Knauber
gründeten - eine Familie
voller Tatendrang, mit
guten Ideen und dem
Mut, immer wieder Neuland zu betreten. So errichteten Carl und Josef
Knauber 1923 die erste
Tankstelle des RheinDr. Ines Knauber-Daubenbüchel
lands, Anfang der 50er
Jahre stieg Dr. Carl Ernst
Knauber in Flüssiggas- und Heizölgeschäft ein und eröffnete
1968 den ersten Baumarkt in Deutschland. Heute führt Dr.
Ines Knauber-Daubenbüchel dieses moderne, mittelständische Familienunternehmen mit etwa 1.000 Mitarbeitern,
geprägt vom großen Enthusiasmus jedes
einzelnen.
DIE WIRTSCHAFT 4/2008
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Firmenjubiläum - 125 Jahre Dancker
Der Optiker
1883 öffnet der Feinmechaniker
und Optiker Hermann Dancker
in der Sternstraße 26 ein Geschäft, in dem er neben selbst
gefertigten Brillen und Kneifern
mechanisches Spielzeug, Wettergeräte und Dampfmaschinen anbietet. Pioniergeist beweist der
vielseitige und erfindungsreiche
Gründer, indem er als erster in
Bonn elektrischen Strom erzeugt
und damit die Nachbarschaft
Ludwig Dancker (um 1910)
versorgt. 1918 übernimmt Hermann Danckers Sohn Ludwig das Geschäft. Unter seiner Hand entwickelt sich die
Firma zum führenden Augenoptik-Fachgeschäft. Damals entsteht der Wahlspruch:
»Mer jonn bei de Dancker«. Am 18. Oktober 1944
wird die Bonner Innenstadt in einem Luftangriff fast
völlig zerstört. Auch das Altstadt-Haus in der Sternstraße wird durch den Bombenhagel in Mitleidenschaft gezogen, doch die Familie Dancker schafft
gemeinsam mit ihren treuen Mitarbeitern den
Wiederaufbau.
Vor nahezu 60 Jahren führt Dancker Der Optiker
als erstes Bonner Fachgeschäft die Kontaktlinse
ein. Großen Anklang findet das Geschäft
mittlerweile auch bei der Prominenz aus dem InBediensituation um 1900 und Ausland. Einer der treuen Kunden heißt Konlinks im Bild die Ehefrau des
rad Adenauer, aber auch ausländische Gäste der
Gründers Hermann Dancker
Bundeshauptstadt wie Haile Selassi oder der Dalai Lama schätzen die große Auswahl, die Präzision und den guten Service des Hauses Dancker. 1985 übernimmt in mittlerweile 4.
Generation der heutige Inhaber Ludwig Giesecke-Dancker das Familienunternehmen. Er setzt die lange Familientradition mit ihrem
steten Blick nach vorn erfolgreich fort.
Die modernen Geschäftsräume, erst jüngst renoviert, bieten ausgefeilte Technik im Dienst der Kunden: Mit computergestützten Untersuchungseinrichtungen werden Sehstärke und Besonderheiten
der Augen bestimmt. Beim Ermitteln passender
Kontaktlinsen sind
heute langwierige
und beschwerliche
Prozeduren passé
– die Oberfläche der Hornhaut wird berührungsfrei ermittelt. Dancker setzt dabei auf geschultes Fachpersonal. Neben hochwertigen Brillen
und einer großen Auswahl an Sonnenbrillen aller
großen Marken führt der Optiker Spezialitäten
wie bruchsichere Sportbrillen. Ferner gibt es ein
großes Sortiment an hochwertigen Lupen, Lupenbrillen, beleuchteten oder elektronischen Lesehilfen, sowie Theater- und Ferngläsern. Zuverlässige
Wetterdaten liefern die Baro-, Hygro- und ThermoLudwig Giesecke-Dancker
meter.
Die Industrie- und Handelskammer Bonn/rhein-Sieg gratuliert zum Jubiläum
und wünscht weiterhin eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung.
12
1893 Grafschafter
Krautfabrik
Josef Schmitz KG
Die Zuckerrübe wurde für die Grafschafter
Krautfabrik zu der Pflanze, die das Unternehmen zum Erfolg führte, doch den Anfang
nahm die Firma in
einer völlig anderen
Branche. 1893 baute Josef Schmitz in
Meckenheim
bei
Bonn eine Feldbrandziegelei,
in
der er erst um 1900
als
Nebenbetrieb
zur
bestehenden
Landwirtschaft die
Josef Schmitz
Fabrikation von Zuckerrübensirup (mundartlich: Rübenkraut)
aufnimmt. Sein Sohn Albert tritt 1920 in den
Betrieb ein, wandelt die
Firma zur GmbH um
und ist ab 1932 alleiniger Geschäftsführer. Unter seiner Leitung wird
die Produktion von Rübenkraut
intensiviert.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wird erneut die Ziegelproduktion aufgenommen, doch schon bald tritt
wieder die Rübenkrautproduktion in den
Vordergrund. In den 60er Jahren wird wieder
über drei Viertel des Umsatzes durch Rübenkraut erzielt - und der Anteil nimmt stetig zu.
1972 wandelt Albert Schmitz das wachsende Unternehmen in eine Kommanditgesellschaft um. Als er ein Jahr später stirbt, wird sein
Schwiegersohn Dr. Ernst Franceschini zum Geschäftsführer ernannt. Durch Kooperationen,
Firmenübernahmen und Beteiligungen erweitert sich die Produktpalette u.a. um Birnenschmaus, Apfelkraut und Heller Sirup. Seit
1990 befasst sich die Grafschafter Krautfabrik
auch mit der Herstellung von flüssigem Industriesirup auf der Basis von Zucker. Zuckerrübensirup befindet sich zur Geschmacksabrundung z.B. in Hustensaft, Lakritzartikeln und als
natürlicher Farbgeber in dunklen Brotsorten.
Die Grafschafter Krautfabrik um 1920
Die Grafschafter Krautfabrik wird auch in Zukunft ein Familienunternehmen bleiben: Am 1.
August 2004 trat Stefan Franceschini in die
Geschäftsführung ein.
DIE WIRTSCHAFT 4/2008
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DIE WIRTSCHAFT 4/2008
13
1893
W. und K. Wierig GmbH
Dach und Fassade, Siegburg
Das Unternehmen wurde 1893 von Ludwig
Wierig sen. gegründet. Sein Sohn Ludwig
Wierig jun. übernahm 1927 in wirtschaftlich schwierigen Zeiten das Unternehmen
und baute den damaligen Zwei-Mann-Betrieb bis zu seinem Tod im Jahre 1962 zu einem über die Grenzen des Rhein-Sieg-Kreises hinaus bekannten Bedachungsbetrieb
aus. Nach dessen Tod traten zuerst sein
Sohn Wolfgang und später auch der jüngere Sohn Klaus als 3. Generation in die Firma
W + K Wierig Industriebedachungs
ein und führten diese in den ersten Jahren
GmbH in Siegburg
zusammen mit Ernst Rudi Hofmann, einem
vertrauten Mitarbeiter ihres Vaters. Beide Brüder leiteten von dieser Zeit an die Geschicke des Unternehmens und gründeten Niederlassungen in Berlin, Frankfurt und
nach dem Fall der Mauer in Chemnitz.
Die Führungsmannschaft:
Unter Führung von Wolfgang und Klaus Wierig erfolgte eine weitgehende Spezialisierung auf den
Dachdeckermeister Wolfgang
Flachdachbau. Heute werden hauptsächlich Flachdächer auf Privat- und Gewerbebauten, auf BunWierig, Kaufmann Klaus Wierig,
galows, Garagen und Terrassen nach einem technisch ausgereiften System eingedichtet. Seit einisowie die Söhne Dipl.-Kaufmann
gen Jahren besteht auch eine Abteilung Profiltechnik, welche Trapezbleche für Dach + Wand im
Thomas Wierig, Dipl.-Ingenieur
gewerblichen und privaten Bereich verlegt. Seit kurzem werden im Servicebereich viel gefragte
Stephan Wierig und Dipl.-Ökonom
Terrassensanierungen von der Abdichtung bis zur Herstellung des
Christoph Wierig (v.l.).
Gehbelages aus Platten oder Holz aus einer Hand angeboten. Seit fünf
Jahren ist nun bereits die 4. Generation Wierig im Hause tätig und wird das Unternehmen, welches Jahr für Jahr
über zehn Auszubildende ins Berufsleben begleitet, weiter fortführen.
1895/1903 Hefe Arck GmbH, Bonn
Im Jahre 1845 wurde in Bonn die Hefefabrik Prévot gegründet. 50
Jahre später kam der damals 23jährige Gottfried, genannt Fritz,
Arck, der Großvater des heutigen Inhabers, als Mitarbeiter zu
Prévot. 1903 erwarb er durch Kauf mit seiner Frau Maria die Hefefabrik. Es handelte sich um das Haus Florentiusgraben Nr. 58 in Bonn
mit Hofraum, 1 AR 33 Meter nebst allen Gebäuden und allen zur
Hefefabrikation dienenden Gerätschaften mit Ausnahme von Pferd
und Wagen. Fortan stellte Gottfried (Fritz) Arck Hefe und Hochprozentigen her und vertrieb dies in der Stadt Bonn, im Landkreis
Bonn, im Vorgebirge und in Mondorf-Rheidt.
Mitte der dreißiger Jahre übernahm der Sohn Hermann Arck das
Geschäft von seinem Vater. Neben der Hefeproduktion fing er
auch einen Handel mit Backwaren an. Nach dem Krieg und der
Währungsreform lief
der Handel mit Backwaren und Hefe so
gut an, dass die
Räumlichkeiten
im
Florentiusgraben zu
klein wurden und ein
Neubau in der Kaiserstraße 13 in Bonn bezogen
wurde. 1959 starb Hermann Arck und seine
Frau Therese musste das
Unternehmen für ein
paar Jahre alleine führen,
bis 1963 ihr Sohn Manfred und 1976 ihr Sohn
Hermann Arck ins Geschäft eintraten. 1968 erfolgte der Umzug in das
neu erschlossene Industriegebiet von Duisdorf. Neben Hefe und Backwaren kam nach kurzer Zeit der Mehlhandel hinzu, was dazu führte, dass die Lagermöglichkeiten bald wieder zu klein wurden. Seit 1996 verstärkt
auch Christine Arck, Tochter von Helga und Manfred Arck, das Familienunternehmen und wird im Jahr 2002 auch Geschäftsführerin
des Unternehmens. So wird das Geschäft auch in den nächsten Jahren als „Familienbetrieb“ aufrecht erhalten werden. Im März des
Jahres 1998 verstarb nach langer Krankheit Therese Arck. Bis zuletzt
war die 83jährige von morgens bis zum Nachmittag ausschließlich
für „ihr Lebenswerk“ auf Achse.
Im Jahr 2004 erfolgte der Einstieg ins das Geschäft mit Tiefkühl-Produkten. Hefe Arck beliefert rund 200 Kilometer um den Stand- ort
Bonn Bäckereien, Konditoreien, Eisdielen und Gastronomiezweige
mit Produkten rund um den Back- und Kochbedarf.
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DIE WIRTSCHAFT 4/2008
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©2008 Hewlett-Packard Company, L.P. Alle Rechte vorbehalten. Beste Beratung durch HP Preferred Partner exklusiv für Geschäftskunden.
DIE WIRTSCHAFT 4/2008
15
Das Bonner Traditionsunternehmen JF. Carthaus GmbH & Co
hat einen neuen Geschäftsführer. Dirk-Olaf Stroessel führt seit
Januar 2008 das 156 Jahre alte Unternehmen mit den vier
Bereichen Einzelhandel, Verlag, Druckerei und Büromöbelhandel. Er
hat die Geschäftsführung von Wilfried R.J. Dahmen übernommen.
„Carthaus wird aber auch in Zukunft ein
Familienunternehmen bleiben“, stellt Stroessel heraus. Das sehen schon die Gesellschaftsverträge vor, die bestimmen, dass
alle Gesellschafter Nachfahren von J. F.
Carthaus sein sollten. Heute repräsentiert
Beiratsvorsitzender Helmut Carthaus die
vierte Generation der Gründerfamilie, seine Söhne sitzen zum Teil im Beirat oder
arbeiten selbst im Unternehmen. Doch
mit Dahmen und nun mit Stroessel setzt
Carthaus auf familienfremde Geschäftsführer. „Dies hat sicherlich mit den komplexen Anforderungen an die Geschäftsführung durch die vier unterschiedlichen
Standbeine des Unternehmens zu tun, die
doch eine große Herausforderung darstellen“, glaubt Stroessel. So ging die Familie
Carthaus auf die Suche nach einem externen Geschäftsführer und wurde nach einiger Suche bei Dirk-Olaf Stroessel fündig.
„Es gibt natürlich immer Vorbehalte, je-
mand Fremdes aus dem Markt in ein Familienunternehmen herein zu holen, doch diese Entscheidung ist bei Carthaus lange gereift und letztlich dann auch so von den Gesellschaftern gefallen“, sagt Stroessel.
Der Diplom-Medienwirt konnte neben seinem Medienstudium auch auf Erfahrungen als Unternehmensberater und eine
langjährige Führungskarriere bei der
Kaufhof Warenhaus AG verweisen. „Es hat
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DIE WIRTSCHAFT 4/2008
The Extrusioneers
mich einfach gereizt ein
Familienunternehmen mit
so
unterschiedlichen
Standbeinen zu führen,
wobei meine Aufgabe
zunächst einmal die strategische Ausrichtung des
Traditionsunternehmens
ist. Die Entscheidungswege mit dem Beirat sind erfreulich kurz, wobei die
Familie das operative Geschäft immer dem Geschäftsführer überlässt“,
sagt Stroessel, der drei
Monate von seinem Vorgänger eingearbeitet wurde und nun alleinverantwortlich das Sagen hat.
Wie sehen Sie die
Zukunft des
Traditionsunternehmens Carthaus?
Stroessel: Es gilt die
Tradition mit der Moderne und Innovation zu
verknüpfen. Tradition ist wichtig, wir dürfen uns darauf aber nicht ausruhen. Wir
haben die vor allem für Druckerei und
Fachgeschäft schwierigen Zeiten des Regierungsumzugs
gut
überstanden
und
stehen auf einer gesunden Basis. Nun
gilt es Innovation
und Moderne als
Chancen zu ergreifen,
um das Unternehmen
weiter nach vorne zu
bringen.
romöbelhandel anbieten. Die Kunden
können zum Beispiel in unserem Geschäft
in der Remigiusstraße Papier kaufen und
in unserer Druckerei werden dann die Menükarten für sie gedruckt. Zusätzlich zu
Schreib- und Bürowaren können Kunden
bei uns auch die entsprechende Büroausstattung erwerben.
Welche Projekte stehen
für die nahe Zukunft an?
Stroessel: Wir werden in unser Geschäftshaus in der Remigiusstraße investieren und hier bauliche Veränderungen und Modernisierungen vorWelche Pläne
nehmen. Dabei wollen wir auch dem
haben Sie dafür?
Möbelgeschäft zusätzliche Ausstellungsfläche einräumen. Hier verspreStroessel: Carthaus war
che ich mir mehr Cross-Selling-Effekwährend der 156jährigen
te. Wir arbeiten mit Hochdruck an
Geschichte immer in allen Segmenten am Markt erfolgreich. Verlagsprogramm einer Optimierung der Geschäftsprozesse; hierzu muss auch die geDas ist Verpflichtung und Hersamte IT-Struktur des Unternehmens auf zuausforderung zugleich. In Zukunft müskunftsfähige Beine gestellt werden. Im Drusen wir aber unsere vier Bereiche stärker
ckerei- und Verlags-Geschäft werden wir
miteinander vernetzen, hier gilt es Syneruns der wachsenden Online-Konkurrenz
gien für den Erfolg bei unseren Kunden
stellen müssen. In personeller Hinsicht
zu heben. Wir müssen die gesamte Wertwollen wir in Zukunft auch wieder in Verschöpfungskette von Verlag und Druckelag und Druckerei ausbilden.
rei über das Fachgeschäft bis hin zum Bü-
Wir würden gerne die Liste der traditionsreichen Familienunternehmen aus dem
IHK-Bezirk Bonn/Rhein-Sieg fortschreiben. Dabei sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Als Ansprechpartner stehen Ihnen Rebekka Griepp, Tel.: 0228 2284-136,
E-Mail: [email protected], Michael Pieck, Tel.: 0228 2284-130, E-Mail:
[email protected] und Friedhelm Wallnisch, Tel.: 0228 2284-132, E-Mail:
[email protected] zur Verfügung.
DIE WIRTSCHAFT 4/2008
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Familienunternehmen: Botschafter
einer sozialen Marktwirtschaft
Familienunternehmen sehen sich in der gesellschaftlichen Verantwortung und gehen
sie aktiv an. Die enge Beziehung zu ihren Mitarbeitern, die Ausrichtung ihres gesellschaftlichen Engagements auf die Region, die persönliche Wertorientierung der Eigner
bei gleichzeitigem hohen Interesse an nachhaltigem Wirtschaften machen Familienunternehmer zu Repräsentanten einer gelebten sozialen Marktwirtschaft. In der Kommunikation ihres gesellschaftlichen Engagements sind sie jedoch eher zurückhaltend.
Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Professor Henry Schäfer vom Betriebswirtschaftlichen Institut der Universität Stuttgart im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen und der Bertelsmann Stiftung.
„Während das gesellschaftliche Engagement von großen Publikumsgesellschaften
durch Kampagnen unter dem Schlagwort
„Corporate Social Responsibility“ in der öffentlichen Diskussion präsent ist, sind die
Initiativen
von
Familienunternehmen
bislang kaum Gegenstand der öffentlichen
und wissenschaftlichen Betrachtung. Diese
Lücke wollen wir schließen“, begründet
Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen, den Studienauftrag.
Die Studie gibt Aufschluss über den Umfang, die Strukturen und die Motive des
in Deutschland gelebten gesellschaftlichen Engagements von Familienunternehmen. Rund 95 Prozent der befragten
Familienunternehmer geben die eigenen
Überzeugungen als Hauptantriebsfeder
an, gefolgt von ethischen Aspekten (82
Prozent) sowie dem Ziel, die Mitarbeiter
zu motivieren oder die Arbeitsatmosphäre (80 Prozent) zu verbessern. Bemerkenswert ist die Nennung persönlich prägender Erlebnisse des Unternehmers
selbst als Anstoß zu Initiativen und Aktivitäten. „Der hohe Stellenwert persönlicher Motive stellt einen deutlichen Unterschied zu der Ausrichtung von multinationalen Publikumsgesellschaften dar“,
kommentiert Heidbreder. Wirtschaftliche
Aspekte spielen für das gesellschaftliche
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DIE WIRTSCHAFT 4/2008
Familienunternehmen
engagieren sich gerne im
Bildungsbereich. Unser
Foto zeigt den Bonner
Familienunternehmer Jens
Nolden, Autohaus
Nolden, bei der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung mit der
Katholischen Hauptschule
St. Hedwig, Bonn. „Für
Schüler ist der Einstieg in
das Berufsleben oft mit
großen Überraschungen
und Schwierigkeiten verbunden“, sagte Jens Nolden: „Durch die Lernpartnerschaft wollen wir
schon früh Einblicke in den
Berufsalltag fördern und junge Menschen unterstützen,
nicht unvorbereitet in diese Situation zu geraten.“
PUSH THE PROGRESS BUTTON
Experience tomorrow’s
automation technology
Engagement von Familienunternehmen eine untergeordnete
Rolle. Familienunternehmer engagieren sich häufig dort, wo
die staatlichen Kapazitäten erschöpft sind oder bei Themen, die
bisher nicht ausreichend in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Typisch ist, dass gesellschaftliches Engagement aus
dem direkten Umfeld der Unternehmer geboren wird. Groß
ist die Vielfalt der Maßnahmen. Obwohl viele Unternehmen international tätig sind, sind ihre Aktivitäten primär regional und
national ausgerichtet. Die Maßnahmen sind vielfältig – angefangen von der Förderung eines Technikmuseums über die Einrichtung eines Betriebskindergartens bis hin zum Neubau eines
Gemeindehauses.
Familienunternehmer sind Bildungsförderer
Rund eine halbe Million Euro ist den untersuchten Familienunternehmen ihr Engagement jährlich im Mittel wert. Die Hälfte der
Befragten will ihr Engagement sogar noch ausweiten. „Überraschend ist für uns, dass dem Bildungssektor die höchste Bedeutung zukommt“, so der wissenschaftliche Leiter, Professor Schäfer. Mit über 80 Prozent wurde hier ein Votum abgegeben. Konkret gefördert wurden Kooperationen mit Schulen, Universitäten
und Museen sowie Aus- und Weiterbildungsangebote für Mitarbeiter. An zweiter Stelle rangieren soziale Leistungen wie der
Ausbau eines Betriebskindergartens, gefolgt vom Umweltbereich
und dem Tätigkeitsfeld „Gesundheit“. Umsetzung und Aktivitäten zum gesellschaftlichen Engagement sind den meisten Familienunternehmen wichtiger als die Kommunikation darüber. So
antworteten mehr als zwei Drittel der befragten Unternehmer.
Dokumentationen sowie Umwelt-, Sozial- und Nachhaltigkeitsberichte (37,6 Prozent) werden am ehesten von Familienunternehmen genutzt, deutlich weniger setzt man auf Veranstaltungen (22,5 Prozent) oder das Internet (18,6 Prozent) als Kommunikationswege. Dieses Ungleichgewicht zwischen Aktivität und
Vermarktung spiegelt die fast schon sprichwörtliche Zurückhaltung vieler Familienunternehmer wider. „Es ist daher kaum verwunderlich, dass die öffentliche Wahrnehmung hinter der Bedeutung des gesellschaftlichen Engagements von Familienunternehmern zurückbleibt“, so Heidbreder. „Familienunternehmen
täten gut daran, etwas mehr von ihrer vornehmen Zurückhaltung abzurücken. Sie sind nicht nur die bedeutendste Unternehmensform in unserem Land, sondern sind darüber hinaus aufgrund ihres gelebten gesellschaftlichen Engagements sowie ihres
Interesses an nachhaltigem Wirtschaften besonders geeignet,
Botschafter einer sozialen Marktwirtschaft und entsprechendes
Vorbild zu sein.“
DIE WIRTSCHAFT 4/2008
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
die IHK-Organisation macht mobil gegen eine
standortfeindliche Erbschaftsteuerreform. Meine
Bitte: Machen Sie mit! Bundestag und Bundesrat haben jetzt das letzte Wort. Fordern Sie
daher in diesen Tagen Ihre Abgeordneten
und Ihre Landesregierung auf, sich für
Korrekturen einzusetzen. Zeigen Sie Ihre
Betroffenheit am besten anhand Ihres
eigenen Betriebes auf.
Erleichterungen bei der Unternehmensnachfolge hatte die große Koalition vor gut
zwei Jahren angekündigt – doch das soll nun
nicht mehr für alle Betriebe gelten. In der jetzigen Ausgestaltung ist die Erbschaftsteuerreform gerade
für beschäftigungsstarke Familienunternehmen eine
schwere Hypothek auf die Zukunft und eine Belastung
für die nachfolgende Generation.
Zeigen Sie der
Erbschaftsteuerreform
die rote Karte!
Am sinnvollsten wäre es sicher, die Erbschaftsteuer
ganz abzuschaffen. Sie belastet Unternehmen mit
hohen Kosten und Bürokratie, bringt aber den Ländern verhältnismäßig wenig Einnahmen. Andere
europäische Staaten machen es vor: Sie senken oder
schaffen diese Steuer ab, um mittelständische Unternehmen zu fördern. Das wäre auch in Deutschland
möglich. Das Bundesverfassungsgericht hat den Weg
dafür frei gemacht.
Sollte die Politik sich das aus ideologischen Gründen
aber nicht zutrauen, dann muss sie zumindest an vielen Stellen umsteuern. Ein zentrales Problem sind die
völlig unrealistischen Haltefristen. Unternehmer sind
bereit, nach Recht und Gesetz Steuern zu zahlen, aber
sie müssen sie auch erwirtschaften können.
Die Erbschaftsteuer sollte daher mit zwei Jahresgewinnen bezahlt werden können. Spätestens im dritten Jahr
muss der Betrieb wieder ungehindert investieren können, und zwar ohne das Damoklesschwert unkalkulierbarer Nachzahlungen. Die Risiken einer zehn- oder 15jährigen Überwachung mit Wohlverhaltenspflicht und
20
Aufruf von
Ludwig Georg Braun,
Präsident des Deutschen
Industrie- und
Handelskammertags (DIHK)
einer Zehn-Jahres-Garantie für eine bestimmte
Lohnsumme sind schlechte Voraussetzungen für
eine gesunde Unternehmensentwicklung.
Wir
sind überzeugt, eine Bindungsfrist von fünf Jahren
reicht als Beleg für die
Nachhaltigkeit des unternehmerischen
Engagements.
Noch ist es nicht zu spät. Die IHK-Organisation wird die
heiße Phase der parlamentarischen Beratungen nutzen
und alles unternehmen, um dringend gebotene Verbesserungen zu erreichen. Unterstützen Sie uns bei der
Überzeugungsarbeit! Ich danke Ihnen!
Ihr Ludwig Georg Braun
DIE WIRTSCHAFT 4/2008
Erbschaftsteuerreform
Immenser
Schaden droht
Natürlich geht es um Geld, um Steuern und Bürokratie. Doch der
Furor, mit dem die Familienunternehmen gegen die Reform der
Erbschaftsteuer ankämpfen, hat tiefere Ursachen: Es geht um Gerechtigkeit. Um die Achtung eines hart erarbeiteten Lebenswerks.
Um die Freiheit, das Geschaffene seinen Erben zu übertragen. Und
um die Bedeutung des Unternehmertums in unserem Lande.
Noch nie dürfte ein Gesetzesvorhaben die Familienunternehmer in der
Bundesrepublik derart in
Rage versetzt haben. Und
selten dürften die Politiker so
wenig die Beweggründe dafür
verstanden haben. Die große Koalition in
Berlin bastelt an einem Erbschaftsteuergesetz, das auf ein Aufkommen von vier
Milliarden Euro abzielt und umso stärker
zulangt, je höher das Vermögen ist. Naturgemäß sind davon Betriebsvermögen
besonders betroffen, und alle Erklärungen
von Unionspolitikern und Sozialdemokraten, die Unternehmen wegen ihrer besonderen gesellschaftspolitischen
Bedeutung zu schonen, sind kaum mehr
als Lippenbekenntnisse.
Viele Fußangeln
Denn dem ganzen Reformwerk fehlt der
wohlwollende Unterton. Den Bedin-
DIE WIRTSCHAFT 4/2008
gungen, unter denen Unternehmensnachfolger die Erbschaftsteuer sollen vermeiden können, haftet vielmehr ein übler
Missklang an. Da planen die Politiker eine
Haltefrist von 15 Jahren, die im Zeitalter
von Internet und Globalisierung eine
Ewigkeit bedeutet. Zusätzlich eine dynamisierte Lohnsumme von 70 Prozent, die
über einen Zeitraum von zehn Jahren
nicht unterschritten werden dürfe. Und
dass bei Nichterfüllen einer der Auflagen selbst nach 14 Jahren die Erbschaftsteuer komplett fällig werden solle.
Jedem Familienunternehmer fallen weitere Fußangeln auf, etwa bei der Berechnung des angeblichen Vermögenswertes. Das Bundesfinanzministerium
will auf den Basiszins nur einen Risikozuschlag von 4,5 Prozent gewähren, sodass der Unternehmensgewinn mit dem
12- bis 13-fachen multipliziert würde.
„Viel zu hoch!“, sagt beispielsweise der
Duisburger Michael Dubbick vom Mess-
technikunternehmen Ludwig Krohne
GmbH & Co. KG (2.500 Mitarbeiter,
davon 550 in Deutschland). Kein Investor wäre bereit, so Dubbick, mit solchen
Multiplikatoren ein Unternehmen zu
kaufen. Üblich seien Risikozuschläge
zwischen sechs und acht Prozent.
Die Dubbicks wollen ihr Familienunternehmen von der zweiten auf die dritte
Generation übertragen. Als die große
Koalition Ende 2005 antrat und beschloss, Familienunternehmen bei Fortführung von der Erbschaftsteuer zu befreien, schoben die Dubbicks wie viele
der jährlich rund 70.000 vererbenden
Unternehmer den Generationswechsel
in guter Hoffnung auf. Umso größer ist
nun die Enttäuschung.
Zu den Enttäuschten zählt auch der
Wendlinger Armin Knauer. Er führt ein
seit 1816 in Familienbesitz befindliches
Textilunternehmen. Nach dem dramatischen Strukturwandel in seiner Branche
gehören zu seinen verbliebenen Garnund Spinnbetrieben noch erhebliche
Immobilienbestände, die er an andere
Unternehmen vermietet. Nach den Vorschlägen zum künftigen Erbschaftsteuerrecht gilt Knauers Unternehmen
womöglich vornehmlich als Vermögensverwaltung – und das wird teuer: Wenn
das Verwaltungsvermögen mehr als 50
Prozent des Betriebsvermögens ausmacht, soll die Erbschaftsteuer nicht erlassen werden. Knauer wäre damit doppelt getroffen. Denn um die Erbschaftsteuer zu bezahlen, müssten er oder seine Erben Immobilien verkaufen. Da diese aber zu längst überholten Werten in
den Bilanzen stehen, müsste der Buchgewinn des höheren Verkaufspreises
zunächst noch versteuert werden – mit
fast 50 Prozent Einkommensteuer, Soli
und Reichensteuer.
21
Aus der Substanz ihres Unternehmens
Krohne müssten auch die Dubbicks die
Erbschaftsteuer zahlen, die trotz aller
Verschonungsregeln auf 15 Prozent des
Betriebsvermögens erhoben würde.
Schließlich hat die Familie die Gewinne
stets wieder ins Unternehmen investiert,
das eigene Privathaus ist nicht fürstlich,
es gibt weder Yacht noch Jagd, und
hohe Barvermögen existieren ebenfalls
nicht. „Woher“, fragt selbst Krohne-Betriebsrat Fritz Legrand entsetzt, „soll die
Familie überhaupt die Kohle nehmen?“
Die Erbschaftsteuer ginge, so fürchtet der
Betriebsrat, folglich zulasten von Investitionen. Ein Nachteil, den übrigens der
größte Konkurrent von Krohne auf dem
Weltmarkt, ein Schweizer Unternehmen,
nicht hat, weil es in der Alpenrepublik
wie in immer mehr Ländern wie Österreich und Schweden keine Erbschaftsteuer gibt.
Deutschlands Politiker halten dagegen
stur an der „Todessteuer“ (Knauer)
fest, obwohl sie sonst gern die Rolle
des Mittelstandes preisen. Immerhin
hatte schon der legendäre Wirtschaftsminister Ludwig Erhard vom „Rückgrat
der sozialen Marktwirtschaft“ gesprochen. Und auch heute zeigt sich, dass
der jüngste Beschäftigungsaufbau allein den vielen kleinen und mittleren
Familienbetrieben zu verdanken ist,
während die Konzerne Arbeitsplätze
streichen.
Nähere Informationen und Bewerbungsunterlagen
gibt es bei
Detlev Langer,
IHK Bonn/RheinSieg, Tel.: 0228/
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Unverständnis für
Unternehmer
Diese Familienunternehmer verstehen die
Politik immer weniger. Für sie denken sich
die Regierenden ein höchst bürokratisches Erbschaftsteuergesetz aus, gleichzeitig pumpen sie ruckzuck Milliarden
Euro in kriselnde Banken wie die IKB, die
Sachsen LB oder die West LB. „Wir werden abkassiert, obwohl wir Werte erhalten“, schimpft Knauer.
Mit ihrem betriebswirtschaftlichen, volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen
Selbstverständnis verträgt sich die Erbschaftsteuer nicht. Sie gilt Familienunternehmern als staatlicher Akt des Undanks
gegenüber Aufbauleistungen und Anstrengungen, die dem Gemeinwohl in Form von
Arbeitsplätzen, Steuern und Sozialabgaben
zugute kommen. Sein Vater, erzählt Michael Dubbick, habe Ende der Vierzigerjahre
mit harter Arbeit begonnen, das Unternehmen Krohne wieder aufzubauen und zu
erweitern.
Noch
heute komme Kristian Dubbick (86)
täglich ins Büro
und frage nach
dem Auftragseingängen.
Es scheint, als gebe es Parallelwelten in
Deutschland, als hätten Mittelständler
und Politiker kaum etwas gemein. Auf
der einen Seite befinden sich Familienunternehmer, die lebenslang und in Generationen denken, planen und handeln. Auf der anderen Seite stehen Parteifunktionäre, die bestenfalls über vier
Jahre bis zur nächsten Wahl agieren. So
erklärt sich zumindest teilweise das politische Unverständnis für die Sorgen und
Nöte der Familienunternehmer in Sachen Erbschaftsteuer.
Hinzu kommt linke Ideologie. Jetzt, da die
PDS-Nachfolgepartei „Die Linke“ erfolgreich auf Stimmenfang geht, verstärken
die Volksparteien SPD und auch CDU und
CSU ihren verteilungspolitischen Kurs. Auf
der Strecke bleibt wieder ein Stück marktwirtschaftlicher Heimat für die Unternehmer.
Bislang heimatverbundene Familienunternehmer dürften einen Gang ins Ausland
künftig eher in Betracht ziehen, meint daher Astrid Hamker, die das Gebäudereinigungsunternehmen Piepenbrock in vierter Generation mit ihren beiden Brüdern
leitet und im Erb- oder Schenkungsfall einen immensen bürokratischen Aufwand
befürchtet.
Der Schaden, den die Politiker mit der
Erbschaftsteuerreform anrichten, ist immens. Und dabei ist schon jetzt klar,
dass dieses Gesetz wieder beim Bundesverfassungsgericht landen wird. Vorausschauende Politik zum Wohle des Landes sieht anders aus.
Dr. Christian Ramthun
Stv. Leiter Hauptstadtredaktion
WirtschaftsWoche
Die Reform des Erbrechts und die für dieses Jahr vorgesehene
Reform des Erbschaftssteuergesetzes werden in den Medien
heftig diskutiert. Auch in der Politik werden die Eckpunkte der
Erbschaftssteuerreform kontrovers diskutiert. Da die Bundesregierung aufgrund des Urteils des Bundesverfassungsgerichts
gehalten ist, die Reform des Erbschaftssteuergesetzes noch in
diesem Jahr in Kraft zu setzen, ist es jetzt an der Zeit, sich mit
den zu erwartenden Änderungen vertraut zu machen und zu
entscheiden, wie auf diese rechtlichen Änderungen angemessen zu reagieren ist.
im Sitzungssaal der IHK Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17,
53113 Bonn statt.
In der kostenlosen Veranstaltung „Praxisforum Erbrecht” führt
Ulrich Rieck, Steuerberater, VRT Linzbach, Löcherbach und Part-
Anmeldung und Infos: Detlev Langer,
Telefon: 0228/2284134, E-Mail: [email protected]
22
ner, in die Änderungen der Erbschaftsteuerreform ein. Rechtsanwalt Alexander Knauss, Sozietät Meyer-Köring v. Danwitz Privat,
Bonn, wird auf die Änderungen im Erbrecht hinweisen. Gestaltungsoptionen vor dem Szenario der Rechtsänderungen gibt
Notar Dr. Peter Kemp, Bonn.
Die Veranstaltung findet am
28. April 2008, 16.30 Uhr bis 19.00 Uhr
DIE WIRTSCHAFT 4/2008
D
enn: Für die Annahme der mutmaßlichen Einwilligung ist entscheidend,
dass auf Grund konkreter Umstände ein
sachliches Interesse des Anzurufenden an
diesem Anruf vermutet werden konnte.
Abzustellen ist dabei nicht auf die subjektive Wertung des Anrufers, sondern allein
darauf, ob nach den (konkreten) Umständen des Einzelfalls die Annahme gerechtfertigt ist, dass der Anzurufende den Anruf
erwartet oder ihm jedenfalls positiv gegenübersteht. Einziger Lichtblick: Das
mutmaßliche Einverständnis musste sich
bislang auch auf die Art der Werbung
(eben Telefonanruf) erstrecken, wovon
sich der Bundesgerichtshof vor kurzem
verabschiedet hat.
Was geht also? Ein konkreter Anrufgrund kann in einer bereits bestehenden oder zumindest angebahnten Geschäftsverbindung liegen, wenn die telefonische Werbemaßnahme in einem
sachlichen Zusammenhang mit eben
dieser bestehenden Geschäftsverbindung steht. Ferner kann eine bestehende Branchenüblichkeit den Telefonkontakt ohne vorherige Einwilligung rechtfertigen. Schließlich kann auch ein Telefonanruf bei Mitarbeitern eines Unternehmens zum Zweck der Abwerbung
(„Headhunting“) zulässig sein.
Dagegen wird das telefonische Anbieten von Büromaterial oder ähnlichen
Gegenständen des allgemeinen Unternehmensbedarfes als unzulässig angesehen. Auch darf bei Rechtsanwälten
das Interesse an einer Anzeigenschaltung nicht vermutet werden, wenn die
beworbene Publikation sich für eine Kli-
Stahlbau
Der Blick auf das fertige Gebäude das Gefühl der ersten Schritte durch
den neuen Eingangsbereich. Innovativ,
individuell - Ihr neues Gebäude
DIE Peter
WIRTSCHAFT
4/2008
von
Dammer
Stahlbau.
Die Werbung mit Telefonanrufen gegenüber Gewerbetreibenden ist nicht generell verboten.
Allerdings bedarf es entweder
einer (vorherigen) Zustimmung
des Anzurufenden oder dessen
Einwilligung kann „vermutet“
werden. Regelmäßig entbrennt
Streit darüber, ob im konkreten
Fall die Vermutung des Anrufenden berechtigt war.
entel-Werbung nicht aufdrängt. Selbst
die vermeintlich positive Reaktion des
Gesprächspartners des Anrufers ist kein
Umstand, der im Rückschluss die Annahme einer mutmaßlichen Einwilligung in diese Art der Werbemethode
bei dem Anzurufenden rechtfertigt.
Fazit: Es kommt also auf die Umstände
des Einzelfalls an. Eine generalisierende
Betrachtungsweise lehnt die Rechtsprechung unter Hinweis auf die geschäftliche Betätigungsfreiheit des Angerufenen ab. Allerdings kann gerade deshalb
der Werbeanruf
auch
zulässig
sein, weswegen
stets
konkret
nach
Anknüpfungspunkten
für den Kontakt
gesucht werden
sollte.
Dr. Stefan
Engels
Rechtssicheres Telefonmarketing
im geschäftlichen Bereich
Die Kundenansprache über das Telefon als effektives und leichtes Mittel der Kundenakquise wird für alle Unternehmen immer wichtiger. Jedoch ist der rechtlich
zulässige Rahmen sehr eng. Rechtsanwalt Dr. Stefan Engels, Partner der internationalen Sozietät Lovells und Experte im Wettbewerbsrecht, erläutert anhand von
praxisnahen Beispielen die rechtlichen Grundlagen und hilft den Spagat zwischen
gesetzlichen Vorgaben und praktischer Notwendigkeit zu meistern.
Das Praxisseminar findet statt am
Montag, 5. Mai 2008, 16:30 – 18:00 Uhr,
in den Räumen der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn.
Die kostenlose Veranstaltung richtet sich an Unternehmer, die das Telefonmarketing bereits zur Kundenansprache nutzen und solche, die es in Zukunft nutzen
wollen.
Anmeldung und Information bei Angela Blank, Bereich Recht und Steuern, Tel.:
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Der Personalservice der Agentur für
Arbeit für Arbeitgeber/innen der
Region Bonn/Rhein-Sieg ist ausgebaut worden. Das Ziel ist, noch
schneller und umfangreicher an
den Stellenbesetzungsprozessen in
den Betrieben und Verwaltungen
mitzuwirken. Daher ist die Arbeit
des Arbeitgeberservice der Agentur
für Arbeit (AGS) seit Mitte Dezember - aufbauend auf die bisherigen
Standards und Erfahrungen - neu
geordnet worden. Der Personalbestand wurde deutlich ausgeweitet,
und es wurden weitere fachlichorganisatorische Optimierungen an
dem seit dem Jahr 2005 bestehenden AGS vorgenommen.
Der Agentur für Arbeit wurden im Lauf
des Jahres 2007 über 17.000 sozialversicherungspflichtige Stellen zur Besetzung
gemeldet, das entspricht einer Steigerung um nahezu sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Die Betriebe bauen
derzeit Beschäftigung auf. Wir wollen
durch schnellen und professionellen Service dazu beitragen, dass die Betriebe
gezielt aus dem Kreis der Arbeitslosen
und Arbeitsuchenden das benötigte Personal finden. Dafür setzen wir einen
deutlichen Schwerpunkt bei der Verteilung der Ressourcen“, legt Marita
Schmickler-Herriger, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit,
dar. Waren Ende 2006 noch 15 Vermittlungsfachkräfte im AGS beschäftigt, so
sind es jetzt 45, darunter zwei der ARGE
Bonn. Der Ausbau des AGS wird auch
durch Personalerweiterung insgesamt im
Aufgabenbereich der unmittelbaren Vermittlungsarbeit und durch interne Kapazitätsverlagerungen zugunsten der Stellenorientierten Aktivität möglich gemacht.
„Die gewachsene Zahl der Vermittlungsfachkräfte machte eine organisatorische
Neuaufstellung unausweichlich. Die bisherige Einheit AGS wurde in drei Teams
aufgeteilt, eins für den rechtsrheinischen
Rhein-Sieg-Kreis mit Standort in Siegburg, und zwei in Bonn für die Bundesstadt Bonn und den linksrheinischen
Rhein-Sieg-Kreis“,
erläutert
Dagmar
Klein, die neue Teamleiterin des Teams in
Siegburg. Die Gesamtkoordinierung der
arbeitgeberbezogenen Arbeit der Agen-
24
Postleitzahlbereichen wurde durch Zuständigkeiten nach Branchen ersetzt.
„Das bringt eindeutig Synergieeffekte“,
erklärt Dagmar Klein. „Wenn eine Vermittlungsfachkraft sich in den Betrieben,
Arbeits- und Ausbildungsdie derselben Branche angehören, ausvermittlung aus einer Hand
kennt, dann erleichtert das das VerständEine weitere wesentliche fachlich-organis für die Problemlagen der Betriebe bei
nisatorische Neuerung betrifft die traditider Personalgewinnung. Ebenso kann
onelle organisatorische
besser eingeschätzt werden,
Differenzierung von Arwelche Lösungsstrategien
beits- und Ausbildungszum Ziel führen.“ Schmickvermittlung in der Agenler-Herriger ergänzt: „Wichtur. Diese beiden Aufgatig ist noch: wir bilden die
bengebiete werden jetzt
gesamte
Branchenvielfalt
zusammengeführt. „In
sowohl am Standort Siegden allermeisten Betrieburg, wie auch in den beiden Teams insgesamt in
Bonn ab. So haben wir
„Unser Ziel ist es,
quasi für jede Branche
möglichst viele
rechts- und linksrheinisch
Stellen erfolgreich Marita Schmickler-Herriger, Vermittlungsexpertinnen
Vorsitzende der Geschäfts- und -experten.
tur für Arbeit übernimmt Günter
Schmidt-Klag, Leiter der Geschäftsstelle
Siegburg.
zu besetzen
führung der Agentur
und eine hohe
für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg Telefon-Hotline
Zufriedenheit der
für Arbeitgeber:
Arbeitgeber mit unserem Service zu erreichen.“ 01801 664466
ben liegen alle Einstellungsentscheidungen in einer Hand, egal ob es um Arbeit
oder um Ausbildung geht“, stellt
Schmickler-Herriger fest. Dem entsprechend erhalten die Personalverantwortlichen auch in der Agentur einen einzigen
Ansprechpartner.
Organisation nach Branchen
Die bisherige Aufstellung des AGS nach
Bereits vor einigen Monaten ist für Arbeitgeber eine bundeseinheitliche Hotline
eingeführt worden. In der Zeit montags
bis freitags von 8-18 Uhr erreichen Arbeitgeber unter dieser Nummer nicht ein Call
Center, sondern den AGS ihrer regional zuständigen Agentur. Die Technik macht’s!
„Die gute telefonische Erreichbarkeit der
Agentur ist für Arbeitgeber nach wie vor
das A und O“, betont Dagmar Klein. „Außerdem: Jeder Arbeitgeber, der mit uns
DIE WIRTSCHAFT 4/2008
bereits zusammenarbeitet, hat auf jeden
Fall auch die telefonische Durchwahl der
Vermittlungsfachkraft, die für den Betrieb
zuständig ist.“
Service-Erweiterung und
Service-Intensivierung
„Die aktuellen Neuerungen im AGS setzen auf das Erreichte auf und entwickeln es weiter“, resümiert Marita
Schmickler-Herriger. „Unser Ziel ist es,
möglichst viele Stellen erfolgreich zu
besetzen und eine hohe Zufriedenheit
der Arbeitgeber mit unserem Service zu
erreichen.“ Dabei gelten die bisherigen
Servicestandards des AGS weiter:
Auf
ein
Stellenangebot
erfolgt
spätestens nach 48 Stunden eine
qualifizierte Rückmeldung, entweder
in Form von Vermittlungsvorschlägen
oder durch eine fachliche Aussage zu
den Aussichten und Möglichkeiten
der erfolgreichen Bewerbersuche.
Mit Bewerbern/innen wird bei
marktkonformen
Stellenangeboten
vor Erteilung eines konkreten Vermittlungsvorschlags persönlich Kontakt aufgenommen, um das Interesse
und die spezifische Eignung für die
konkrete Stelle abzuklären.
Die vom Arbeitgeber bei der Aufgabe des Stellenangebots formulierten
Vorgaben werden strikt beachtet.
Qualität geht vor Quantität.
„Einstellungssache“: Neuer
Newsletter für Arbeitgeber
Arbeitgeber, die sich über die Personaldienstleistung der Agentur für Arbeit
Bonn/Rhein-Sieg und der ARGE Bonn
informieren wollen und interessiert sind
an aktuellen Informationen über Förderprogramme und –bestimmungen und
relevantes Gesetzesänderungen, sind
eingeladen, den neuen Newsletter unter folgender Adresse zu abonnieren:
www.ba-arbeitgebernews.de.
Paul Moser
Für einen fairen Wettbewerb bei
der Sammlung von Verpackungsabfällen soll die 5. Novelle der
Verpackungsverordnung sorgen.
DIHK-Experte Armin Rockholz
stellt die Kernpunkte der neuen
Regelung vor.
Mit der 5. Novelle der Verpackungsverordnung verbindet die Bundesregierung hohe Ansprüche: Sicherung der
privatwirtschaftlichen
Verpackungsent-
sorgung, Unterbindung von Trittbrettfahrern und mehr Wettbewerb.
Deshalb haben es die gesetzlichen Maßnahmen auch in sich: Anschlusszwang an
duale Entsorgungssysteme, Abgabe einer
Vollständigkeitserklärung und wettbewerbsneutrale Ausschreibung der haushaltsnahen Verpackungsentsorgung. Als
ob dies nicht ausreichen würde, beschäftigen sich bereits vor dem Inkrafttreten
dieser Novelle Bund und Länder mit einer
6. Novelle!
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DIE WIRTSCHAFT 4/2008
25
digkeitserklärung (VE) bei der örtlichen
IHK zu hinterlegen – erstmals zum 1.
Mai 2009 für die in 2008 in Verkehr gebrachten Verpackungen. Darin müssen
die Unternehmen auf elektronischem
Wege eine testierte Erklärung über den
Umfang an Verpackungen abgeben, die
sie an private Endverbraucher verkaufen. Da sich die IHK-Organisation bei
der Bundesregierung, im Deutschen
Bundestag und Bundesrat erfolgreich
für eine schlanke und mittelstandsfreundliche VE eingesetzt hat, müssen
von den ursprünglich ca. 30.000 verpflichteten Unternehmen nur noch ca.
5.000 Unternehmen, die aber für rund
97 Prozent der Tonnage verantwortlich
sind, eine VE abgeben.
Wettbewerbsneutrale
Ausschreibung
In modernen Sortieranlagen werden
Leichtverpackungen sortenrein und automatisch getrennt. Das Ergebnis: hochwertige Materialien für die Verwertung.
Trittbrettfahrern
keine Chance
Das bestehende haushaltsnahe Erfassungssystem ist durch Trittbrettfahrer
stark gefährdet. Für rund 30 Prozent der
Verpackungen – immerhin ca. 400 Millionen Euro – werden keine Beiträge
entrichtet. Ein finanzieller Zusammenbruch würde zu einer Rückkehr in die
kommunale Entsorgung führen.
Klare Trennung nach
privaten und gewerblichen
Endverbrauchern
Deshalb müssen Verpackungen, die zu
privaten
Endverbrauchern
gelangen,
künftig in aller Regel durch haushaltsnahe Erfassungssysteme – zurzeit sind dies
neun duale Systeme – gesammelt werden. Ausnahmen von diesem Anschlusszwang sind nur unter bestimmten und
aufwändigen Bedingungen insbesondere auf Länderebene möglich. Verpackungen, die im gewerblichen Bereich
anfallen, sind ausschließlich außerhalb
dualer Systeme zu erfassen.
Hinterlegung einer
Vollständigkeitserklärung
Ein weiterer Kernpunkt ist die Verpflichtung von Unternehmen, eine Vollstän-
26
Mit der Förderung des Wettbewerbs
zwischen den derzeit neun dualen Systemen durch eine wettbewerbsneutrale
Ausschreibung erhoffen sich die Unternehmen niedrigere Entsorgungskosten
sowie einen kundenfreundlichen und
professionellen Service. Geregelt wird
auch die Zusammenarbeit zwischen
den Systemen, der Eintritt neuer Systeme, die kommunale Abstimmung und
die Entgelte für die Nutzung von kommunaler Entsorgungsinfrastruktur. Dies
wird Aufgabe einer neu einzurichtenden „gemeinsamen Stelle“ sein.
Die 6. Novelle kommt
Einen Tag nach der Verkündung tritt die
VE in Kraft; alle anderen wesentlichen
Regelungen erst zum 1. Januar 2009.
Dennoch hat insbesondere der Bundesrat die Bundesregierung aufgefordert,
noch in diesem Jahr eine Folgenabschätzung und ein Planspiel über die
Möglichkeiten einer grundlegenden 6.
Novellierung der VerpackV durchzuführen und abzuschließen. Das „Fass wird
wieder aufgemacht“ – alle Beteiligten
werden sich wieder massiv zu Worte
melden!
Dr. Armin Rockholz, DIHK
Zur Novelle der Verpackungsverordnung
kann ein IHK-Merkblatt bei der Umweltberatung der
IHK bzw. im Download-Bereich
www.ihk-bonn.de
abgerufen werden.
Ansprechpartner:
Dr. Rainer
Neuerbourg,
Tel. 0228/2284-164,
E-Mail: [email protected]
WestLB knabbert
kräftig am Gewinn
Kreissparkasse Köln: „Ein stabiles Jahresergebnis“ mit einem Gewinn vor Steuern von
84 Millionen Euro (2006: 97 Millionen Euro)
meldete Vorstandsvorsitzender Alexander Wüerst bei der Bilanzpressekonferenz von
Deutschlands drittgrößter Sparkasse. Schließlich sei 2007 ein besonders schwieriges Jahr
gewesen – wegen der Finanzmarktturbulenzen und des zunehmenden Wettbewerbs, der
die Margen gedrückt habe. Wobei aber
letztlich die Krise der WestLB erheblichen Einfluss auf das Ergebnis der KSK gehabt hat. Denn
nach den 57 Millionen Euro, die die KSK für
2007 zur Rettung der WestLB aufwenden
musste, bleibt noch ein Ergebnis von 27 Millionen Euro (2006: 57 Mill.Euro). So können die
Gebietskörperschaften – darunter auch der
Rhein-Sieg-Kreis – nur mit einer Gewinnausschüttung von insgesamt 3,6 Millionen Euro
rechnen – im Vorjahr war es noch doppelt so
viel. Ein kräftiges Wachstum von 41 Prozent
gab es im Kreditneugeschäft bei Unternehmen und Selbstständigen, von 1,22 auf 1,72
Milliarden Euro. „Dabei haben die Erweiterungsinvestitionen deutlich zugenommen“,
sagte Wüerst. Der Kreditbestand im Firmenkundengeschäft stieg dagegen nur leicht von
8,63 auf 8,8 Millionen Euro, da u. a. viele
Unternehmen infolge ihrer guten wirtschaftlichen Situation auch Kredite abgelöst haben. Der gesamte Kreditbestand belief sich
auf 17,59 Milliarden Euro – 77 Prozent der
gesamten Bilanzsumme (22,88 Milliarden
Euro). In 2007 förderte die KSK 223 Existenzgründungen mit 20,6 Millionen Euro,
dadurch wurden 533 Arbeitsplätze geschaffen. Unverändert blieb die Zahl der Geschäftsstellen bei 216, die Zahl der Mitarbeiter ging von 3.933 auf 3.842, davon 313
Auszubildende, zurück. Im vergangenen Jahr
begannen 97 junge Frauen und Männer eine
Ausbildung bei der KSK. „Das Jahresergebnis
2007 ermöglicht uns eine komplette
WestLB-Vorsorge und hat keine negativen
Auswirkungen auf unsere Leistungsfähigkeit,
Kreditvergabe, Preis- oder Personalpolitik“,
so Wüerst. Die KSK zeichne sich durch Beratungskompetenz vor Ort aus, wiewohl das
Online-Banking weiter auf dem Vormarsch
sei. Die Kreissparkasse Köln werde auch in
Zukunft ihr umfangreiches gesellschaftliches
Engagement fortführen
Tagesaktuelle Plakate
lots and more lottis – consulting und
communication: Die in Troisdorf angesiedelte
Werbeagentur
(www.lots-andmore.de) vermarktet mit „Vit2Print“ eine
neue Web-to-Print-Anwendung, die es ermöglichen soll, Drucksachen aller Art deutlich schneller und günstiger zu produzieren.
Die Software ist in erster Linie für Druck- und
Medienbetriebe und deren Kunden konziDIE WIRTSCHAFT 4/2008
piert. Mit ihr könne jeder autorisierte Kunde
über einen normalen Web-Browser auf seine
Druckaufträge zugreifen und sie bearbeiten.
Er benötige dafür weder spezielle LayoutSoftware, noch besondere Kenntnisse.
Oskar nach Troisdorf?
Tetraguard GmbH: Das Troisdorfer IT-Unternehmen ist für den Oskar 2008 nominiert
worden. Dabei handelt es sich jedoch nicht
um die weltbekannte Statue aus Hollywood,
sondern um die gleichnamige Auszeichnung
der Oskar-Patzelt-Stiftung, die auch als „großer Preis des Mittelstandes“ bekannt ist. Preiswürdig ist dabei die Gesamtentwicklung eines
Unternehmens. Auswahlkriterien sind die
Schaffung und Sicherung von Arbeits- und
Ausbildungsplätzen, Innovation und Modernisierung, Kundennähe, Service, Marketing und
darüber hinaus das Engagement in der Region.
„Die Nominierung erfüllt uns mit Stolz und bestätigt letztendlich unseren Erfolgskurs“, sagt
Geschäftsführerin Beatrice Lange.
CRM mit System
System AG: Der Lohmarer IT-Dienstleister
hat auf der CeBIT in Hannover mit dem Hersteller Sage Software die neue CRM-Komplettlösung Sage CRM (Customer Relationship Management) vorgestellt. Bei der Software handelt es sich um eine komplette, webbasierende
CRM-Lösung mit den Modulen Vertrieb, Mar-
keting und Support. Aufgrund der hohen Skalierbarkeit eigne sich Sage CRM für Installationsgrößen vom Einzelplatz bis hin zu 1.000 Arbeitsplätzen. Da es sich um eine webbasierende Lösung handelt, sei lediglich eine einmalige
Installation auf einem Server notwendig.
Zusatzstoff zum Studium
Dr. Reinold Hagen Stiftung: Der reguläre
Vorlesungsstoff reichte 16 Studenten der FHBonn-Rhein-Sieg nicht. Außerhalb der üblichen Vorlesungszeiten nahmen sie in der Dr.
Reinold Hagen Stiftung 62 Stunden lang an
einem Lehrgang zu Qualitätsmanagementsystemen teil. Der Lohn der Arbeit war die
erfolgreiche Prüfung zum „Qualitätsma-
Ausgezeichneter Kompaktkrümmer
ETEC: Der neue Kompaktkrümmer wird mit dem iF material award
2008 ausgezeichnet. Die Ehrung findet am Eröffnungstag der Hannover Messe, am 21. April 2008,
statt. Kriterien für die Preisvergabe
sind Innovation, Kreativität, Ausarbeitungstiefe und Entwicklungspotential. Der Kompaktkrümmer von
ETEC erlaubt erstmals in Rohrleitungssystemen
Verschleißschutz
mit Hochleistungskeramik auch in engsten Krümmungen. Mit dem
Kompaktkrümmer sind Radien kleiner 500 Millimeter machbar. Der
iF design award wird seit 1954 jährlich verliehen und zählt zu den
bedeutendsten Designwettbewerben der Welt.
Licht im Beauftragtendschungel
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Asgard-Verlag
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Telefon: 02241/ 31 64 47
mMM - martin Myska Managementsysteme: Das neue Internetportal www.beauftragte.com der Bonner Unternehmensberatung mMM (www.myska.com) bringt Licht in den Beauftragtendschungel. Es gibt einen Überblick über die Vielzahl der gesetzlich
erforderlichen Fachleute für Unternehmen und Organisationen in
Deutschland. Der neue Internetauftritt bietet kurz und prägnant Informationen über die wichtigsten Beauftragten sowie zu Fach- und
Sachkundigen. Hier finden sich Angaben über die rechtlichen
Grundlagen und die jeweiligen Anforderungen an die Fachkunde
sowie die spezifischen Pflichten zur Aus- und Fortbildung. Neben
den bekannten Beauftragten wie beispielsweise für Abfall, Immissionsschutz oder Gewässer finden sich auch weniger bekannte wie z.B.
der Beauftragte für Leitern und Tritte. Mit einer Checkliste kann
der spezifische Beauftragtenbedarf selbst ermittelt werden.
Personelle Verstärkung
andres kunststoff-system GmbH: Das Niederkasseler Unternehmen hat neben der Ausweitung des Display-Kerngeschäftes mit
der Produktion von großen Verkaufsmöbeln und Ladeneinrichtungselementen erfolgreiches Neuland betreten. Deshalb hat Andres für die Bereiche Unternehmenssteuerung und Produktentwicklung gleich dreifache Verstärkung an Bord geholt. Thomas Nickel
übernimmt als Assistent der Geschäftsführung spezifische Aufgaben und Projekte im Bereich der Unternehmensführung und -steuerung. Zudem beschäftigt er sich mit der Weiterentwicklung wettbewerbsfähiger Produkte und Dienstleistungen und ist mit der Vertriebsoptimierung betraut. Christian Wustrack verstärkt den Bereich
Produktentwicklung und Projektabwicklung, während Eric Falaise
neu als Industriedesigner
zum
Unternehmen
gestoßen ist.
T. Nickel, C. Wustrack und E. Falaise
DIE WIRTSCHAFT April 2008
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27
nagementbeauftragten und internen Auditor“ der Deutschen Gesellschaft für Qualität
(DGQ). Um die Studenten der Fachrichtungen Maschinenbau-, Elektrotechnik- und
Technikjournalismus in Sankt Augustin umfassend auf die Anforderungen der Wirtschaft vorzubereiten, können sie seit dem
WS 2003/2004 im Hauptstudium das Wahlfach Qualitätsmanagement belegen. In dem
Lehrgang erwerben die Teilnehmer das
Know-how, das sie für Aufbau, Erhaltung,
Auditierung und Weiterentwicklung eines
Qualitätsmanagementsystems benötigen.
Besser als die Branche
Rolf Fensterbau GmbH: Der Fensterhersteller aus Hennef-Uckerath hat erfreuliche
Nachrichten und meldet zweistellige Zuwachsraten –-- ganz entgegen dem Trend,
denn die Branche beklagte für 2007 einen
Umsatzrückgang von 7,8 Prozent. Mit mehr
als 100 Mitarbeitern zählt das 1980 von Geschäftsführer Josef Rolf gegründete ehemalige „Ein-Mann-Unternehmen“ heutezu den
größten Arbeitgebern in Hennef. Im Zuge
steigender Energiepreise und staatlicher Förderungen, die für den Austausch alter Fenster zur Verfügung gestellt werden, erwartet
Geschäftsführer Josef Rolf auch für das laufende Jahr eine positive Unternehmensentwicklung: „Wir setzen bei unseren Fenstern auf eine
optimale Wärmeschutzverglasung in Verbindung mit hochwertigen Kunststoffprofilen. So
können wir unseren Kunden innovative und
effiziente Qualitätsprodukte anbieten, die sie
dabei unterstützen CO” und somit
bares Geld einzusparen“. Rolf hat
Trends früh erkannt
und lässt sie von
seiner
Entwicklungsabteilung
passgenau umsetzen. „Diese permanente WeiterentBis zu 300 Fenster
wicklung dient der
täglich werden nach
unserer
individuellen Kunden- Qualität
wünschen produziert. Produkte und somit der Zufriedenheit unserer Kunden. So können wir jederzeit,
egal ob im Bereich Energieeffizienz, Einbruchsicherheit oder Wohnkomfort, die optimale Lösung anbieten“ so Rolf.
Bester deutscher Businessplan kommt aus Bonn
Heraclitus Biosciences: 151 Teilnehmer in
78 Teams haben den Businessplan Wettbewerb
Medizinwirtschaft
genutzt, um aus ihren Ideen ausgereifte Businesspläne zu machen
und so die Gründung ihres eigenen
Unternehmens vorzubereiten. Als bester
Businessplan des
Landes wurde der
Geschäftsplan der
Bonner UniversiDr. Rainer Probsttätsdozenten Dr.
meier und Professor
Rainer ProbstmeiDr. Penka Pesheva
er und Professor
Dr. Penka Pesheva ausgezeichnet. Das Team
arbeitet an der Isolation von Gehirnzellen für
Wirkstofftests. Bisher gab es bei Krankheiten
wie Multiple Sklerose keine Möglichkeit, die
Isolierschicht um die Nervenfasern außer-
halb des Körpers zu untersuchen und Wirkstoffe zur Rettung der Zellen zu testen. Das
neu entwickelte Verfahren schafft diese
Möglichkeit. Neben der Urkunde überreichte die Jury des Wettbewerbs dem Team das
Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro und die
begehrte
Auszeichnung
„Zertifizierte
Innovation“.Das Preisgeld steckt das Team
„Heraclitus Biosciences“ in den Aufbau der
eigenen Firma am Standort Bonn.
„Grüne“ Informationstechnologien ausgezeichnet
netzwerk.net GmbH: Der Bonner Spezialist für IT-Infrastrukturkonzepte hat auf der
CeBIT in Hannover den Innovationspreis
2008 der Initiative Mittelstand in der Kategorie Green-IT erhalten. Der Preisträger wurde
für sein innovatives Dienstleistungskonzept
ausgezeichnet, das den Stromverbrauch für
den Betrieb von Netzwerken und Rechenzentren senkt und neben ökologischen auch wirtschaftliche Vorteile erbringt. Der Begriff
„Green IT“ bezeichnet den umweltschonenden Einsatz von Informationstechnik - ein Thema, das auf der diesjährigen CeBIT eine herausragende Rolle spielte. Experten sind sich einig, dass grüne IT-Lösungen aus Sicht der
meisten Unternehmen wirtschaftlich interessant sein müssen und nicht nur wegen der
Imagepflege in Frage kommen. netzwerk.net
hat daher ein Dienstleistungspaket entwickelt,
das mittelständischen Firmen eine schnelle
Amortisation ihrer Investitionen in umweltschonende IT-Systeme ermöglicht. Als weiteres Ergebnis eines „Green IT“-Projektes steht
nach
Angaben
des
Anbieters
(www.netzwerk.net) die verbesserte Arbeitsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit durch
eine konsolidierte IT-Landschaft. Geschäftsführer Michael Heißner: „Unsere Leistungen
gehen über die reine Verbesserung der Energieeffizienz hinaus. Zusätzliche Wettbewerbsvorteile erzielen wir für unsere Kunden
durch die höhere Flexibilität neuer IT-Systeme bei gleichzeitig geringerem Platzbedarf
und eingesparten Lizenzkosten.“
Spenden für „verdienstvolle Arbeit“ von Kinder- und Jugendhilfe
VRT Linzbach, Löcherbach und Partner: Die Bonner Steuer-, Rechts- und Unternehmensberatung hat auf den Versand von Weihnachtskarten verzichtet und stattdessen drei soziale
Organisationen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis mit Spenden in Höhe von insgesamt 3.000
Euro gefördert. Stellvertretend wurde der gemeinnützigen Jugendhilfeeinrichtung Leuchtturm GmbH in Wachtberg ein Scheck überreicht. Gefördert wurden außerdem die „Aktion
Deutschland Hilft“ sowie der Kinderhospizdienst Bonn/Rhein-Sieg. VRT-Partner Dr. Daniel
Fischer würdigte das Engagement sozialer Initiativen für Kinder und Jugendliche. Gerade in der
Startphase einer Jugendhilfeeinrichtung seien
neben persönlichem Einsatz auch finanzielle
Mittel unerlässlich. „Aus diesem Grunde werden
wir auch weiterhin die schwierige und verdienstvolle Arbeit der Initiativen unterstützen“,
so Fischer. Die Wohngruppe „Kindervilla Leucht- Konrad Linzbach (links) und Dr. Daniel Fiturm“ war Anfang des Jahres von Patricia Wein- scher von der VRT überreichen den Leiteberger und Stefanie Potulski eröffnet worden. rinnen der „Kindervilla Leuchtturm“, PaDort erfahren Kinder und Jugendliche, die aus tricia Weinberger (2.v.l.) und Stefanie Poverschiedenen Gründen nicht in ihrer Herkunfts- tulski die Spende für ihre soziale Arbeit.
familie leben können, ein sicheres und stabiles „Zuhause“.
28
DIE WIRTSCHAFT April 2008
Bund als Auftraggeber
Job-Motor für Troisdorf
Conet Solutions GmbH: Das Hennefer ITSystem- und Beratungshaus realisiert auf den
Flugplätzen der Luftwaffe eine neuartige IPFunkintegrationslösung (IPFuIEBw) zur Kopplung der zahlreichen dort eingesetzten Sprachmedien. Das Projekt ist auf vier Jahre Laufzeit
ausgelegt und besitzt ein Gesamtvolumen von
rund fünf Millionen Euro. Conet setzte sich bei
der öffentlichen Ausschreibung wegen des
Know-hows rund um den Aufbau von Cisco-IPTelefonielösungen im Umfeld der Vernetzten
Operationsführung durch.
Trowista GmbH/dawin GmbH: Mit über
250 zusätzlichen und neu geschaffenen Arbeitsplätzen ist der Gewerbestandort Camp
Spich ein echter Job-Motor für Troisdorf. „Wir
sind sehr glücklich darüber, dass es uns gelungen ist, in diesem Gewerbegebiet erfolgreiche
und innovative Unternehmen anzusiedeln, die
neue Arbeitsplätze schaffen“, sagte Wirt-
Siegburger Agentur
bremst polnische Raser
Patrick Schaab PR GmbH: Autofahrer, die
in der Gegenwart von Kindern nur selten den
Fuß vom Gas nehmen, sind nicht nur in
Deutschland ein Problem. Im polnischen Königshütte wird das Tempo auf den Straßen nun
visuell gebremst: Um die Raser zu mäßigen,
hat die Siegburger Agentur Schaab PR in Zusammenarbeit mit Polizeiunteroffizier Marek
Pelka, Vorsitzender der International Police Association (IPA), zwei Plakatmotive entwickelt.
Polizeiunteroffizier Marek Pelka und
Patrick Schaab wollen Raser einbremsen
®
adronit
...sicherheitshalber!
Schaab: „Die Motive sollen überall dort hängen, wo Kinder gefährdet sind, also vor Schulen und Kindergärten.“ Die Zusammenarbeit
zwischen der deutschen Agentur und der polnischen IPA soll stärker ausgeweitet werden, an
weiteren Projekten wird bereits getüftelt. Zum
Beispiel sollen ähnliche Plakate auf die fehlende
Rücksicht gegenüber älteren Menschen im
Straßenverkehr hinweisen.
Wirtschaft in der Region
Nachgefragt
DHPG: Steuerberater Dr. Lutz Engelsing ist seit dem 1. Januar 2008 Partner der DHPG Dr.
Harzem & Partner KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft. Die
DHPG wurde 1949 in Bonn gegründet. Sie hat derzeit 31 Partner, davon neun in Bonn. An
sechs Standorten im Rheinland beschäftigt DHPG rund 350 Mitarbeiter und ist in das
weltweite Netzwerk Nexia International eingebunden.
Die Wirtschaft im Gespräch mit...
...Dr. Lutz Engelsing
Welche Aufgaben übernehmen Sie
als Partner bei der DHPG in Bonn?
Engelsing: Wir betreuen mittelständische Unternehmen verschiedener Rechtsformen und unterschiedlicher Branchen. Diese Unternehmer kommen zur DHPG, um in ihren steuerlichen,
wirtschaftlichen und rechtlichen Fragen von uns persönlich betreut zu werden. Neben der Betreuung von Unternehmen und
Privatpersonen liegt mein Steckenpferd seit Jahren in der BetreuDr. Lutz Engelsing
ung von Berufsverbänden und gemeinnützigen Vereinen, Stiftungen sowie gemeinnützigen GmbH. Gerade bei den Stiftungen ist viel Bewegung. So wurde
auf dem 1. Bonner Stiftungstag bereits die 800. rechtsfähige Stiftung der Region gegründet.
Darüber hinaus hat der Gesetzgeber 2007 die steuerlichen Rahmenbedingungen weiter
verbessert. Dies wird von unseren Mandanten bereits für Stiftungsgründungen genutzt.
Welche Fragen stehen im Fokus der Unternehmer im Jahr 2008?
Engelsing: Aus steuerlicher Sicht sind wie jedes Jahr auch 2008 wieder viele Änderungen
zu berücksichtigen. So sind alle Unternehmer von der Änderung bei den sogenannten geringwertigen Wirtschaftsgütern betroffen: Anschaffungen bis 150 Euro sind sofort abzuschreiben; für Anschaffungen zwischen 150 und 1.000 Euro ist ein Sammelposten zu bilden. Dieser ist jährlich um 20 Prozent aufwandswirksam aufzulösen. Der Gesetzgeber hat
hierdurch – quasi durch die Hintertür – erreicht, eine fünfjährige Nutzungsdauer gesetzlich
festzuschreiben. Gerade bei Computern konnte man vorher die Anschaffungskosten
bereits in drei Jahren steuermindernd geltend machen.
Was wünschen Sie sich für das Jahr 2008?
Engelsing: Aus privater Sicht fühle ich mich in Bonn sehr wohl. Die Lebensqualität gerade
auch für meine drei kleinen Kinder ist hervorragend – das soll so bleiben. Aus Sicht des Steuerberaters wäre eine stabilere Planungsgrundlage für meine Mandanten und uns selbst wünschenswert; die Halbwertszeit von Steuergesetzen scheint immer kürzer zu werden.
DIE WIRTSCHAFT April 2008
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Wirtschaft in der Region
Kurz berichtet
Beiträge vergleichen und sparen
FSS-online AG: Der Troisdorfer Versicherungsanalyst hat eine aktuelle Beitragsübersicht
der günstigsten Anbieter für sogenannte Kleinkrafträder (Mopeds, Mofas) erstellt. So beträgt z. B. bei der Haftpflichtversicherung die Beitragsdifferenz zwischen dem günstigsten
und dem teuersten Anbieter über 80 Euro. Einen regelmäßig aktualisierten Online-Vergleich gibt es unter www.fss-online.de.
Preis für Ausbildungsengagement
Stadtwerke Bonn GmbH: Die SWB sind im Bundesarbeitsministerium in Berlin beim
Wettbewerb „Beschäftigung gestalten – Unternehmen zeigen Verantwortung“ ausgezeichnet worden. Bundesarbeitsminister Olaf Scholz überreichte den Preis gemeinsam mit
Dr. Hermann Borghorst (Vorstandsmitglied Vattenfall Europe Mining & Generation). Die
Stadtwerke Bonn erhielten die Auszeichnung in der Kategorie „Perspektiven für Jugendliche“. „Neben unseren wirtschaftlichen Zielen nehmen wir im SWB-Konzern auch unsere
gesellschaftliche Verantwortung für Bonn und die Region sehr ernst. Ich freue mich sehr über
den Preis, weil er der Lohn ist für eine gute Mannschaftsleistung in der Belegschaft und vor allem
für das Engagement der Ausbilder und der 111 Auszubildenden in unserem Unternehmen“,
betont Marco Westphal, SWB-Geschäftsführer und Arbeitsdirektor.
Sonnige Zeiten
SolarWorld AG: Der Konzernumsatz legte in 2007 um mehr als 35 Prozent auf 699
(Vorjahr: 515) Millionen Euro zu. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)
wuchs um 48 Prozent auf 175 (Vorjahr: 118) Millionen. Euro. Der Jahresüberschuss erhöhte sich um 33 Prozent auf 97 (Vorjahr: 73) Millionen Euro. Mit Sondereffekten erreichte der
Konzern ein EBIT von 202 (Vorjahr: 181) Millionen Euro und einen Jahresüberschuss von
113 (Vorjahr: 131) Millionen Euro. Der SolarWorld Konzern zählte 2007 zu den 50 am
stärksten wachsenden Technologieunternehmen in Deutschland.
Personelle Verstärkung
Federstein Kommunikation GmbH: Ralf Josef Barthel ist
neu bei Federstein (www.federstein.com) in Bonn. Er verantwortet das Geschäftsfeld Klassische Werbung inklusive Neukundengeschäft. Vorher war er u. a. tätig bei der Werbeagentur Schwind in Wachtberg sowie bei SEA und Krakow-McCann Erickson (beide Düsseldorf). Als Full-Service-Agentur arbeitet Federstein Kommunikation nach dem Prinzip der integrierten Kommunikation auf fünf Geschäftsfeldern. Auftraggeber sind Konzernkunden und mittelständische Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Ralf Josef Barthel
Zukunft interaktiv gestalten
Zurich Gruppe Deutschland: Der Finanzdienstleister präsentiert mit dem „Zukunftsgestalter“ (www.mein-zukunftsgestalter.de) ein neues virtuelles Beratungstool für die individuelle Vorsorgeplanung. Der Zukunftsgestalter ermöglicht nach Unternehmensangaben
eine schnelle und gleichzeitig spielerische Ermittlung des persönlichen Versicherungsbedarfes unter Berücksichtigung moderner Lebensmodelle und Konsumszenarien. Eine
Online-Registrierung ist für die Nutzung nicht erforderlich.
schaftsförderer Jürgen Sturm beim Unternehmertreff in Camp Spich. Offene Stellenangebote sollen demnächst auf der gemeinsamen
Internetplattform www.camp-spich.de veröffentlicht werden und somit noch mehr zur öffentlichen Wahrnehmung dieses Standortes
beitragen. Gastgeber Jan Dreßler vom ITDienstleistungsunternehmen dawin GmbH
betonte besonders die Bedeutung dieser gemeinsamen Netzwerke für den Erfolg jedes
einzelnen Unternehmens und zeigte Möglichkeiten auf, wie sich die Unternehmen noch
mehr einbringen können. Zudem konnten viele logistische Verbesserungen, wie z. B. Lösungen für die Einrichtung eines Postkastens und
einer Busanbindung präsentiert werden.
Auch gibt es konkrete Vorschläge für die Einrichtung einer Gastronomie in Camp Spich.
Die Gäste konnten sich außerdem über das
cook-and-chill Verfahren der TroService
GmbH informieren.
Auszeichnung für
„Jugend in Arbeit“
Der Thünker: Der Bonner Büroservice
(www.buero-bonn.de) ist für sein Engagement im Programm „Jugend in Arbeit plus“
(www.ja.nrw.de) vom Minister für Arbeit,
Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann, mit einer Urkunde ausgezeichnet worden. Im Rahmen des Programms werden langzeitarbeitslose Jugendliche für mindestens 12 Monate
in eine betriebliche Beschäftigung vermittelt.
„Mit diesem Engagement leisten Firmen wie
Der Thünker einen „wichtigen Beitrag zur
Verbesserung der beruflichen Perspektiven
junger Menschen“, heißt es in der Begründung. Das Unternehmen biete junge Menschen die Chance, ihre praktischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und sich im Betriebsalltag zu bewähren.
Aufträge übers Internet
Regenerativer Boom
Solarparc AG: Der Konzernumsatz des auf den Betrieb und den Verkauf regenerativer
Energieparks spezialisierten Unternehmens kletterte in 2007 auf 33,6 (Vorjahr: 8,9)
Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) hat sich im Vergleich zum
Vorjahr auf 4,4 (Vorjahr: 2,0) Millionen Euro mehr als verdoppelt. Das Konzernergebnis erhöhte sich auf 1,88 (Vorjahr: 0,32) Millionen Euro.
30
Agentur Linssen Daniel Linssen: Die
Lohmarer Agentur hat zusammen mit der eL
Mediagentur aus Köln die Auftragssuchmaschine www.ambigo.de entwickelt. Die Auftragssuchmaschine übernimmt die gleichzeitige Recherche nach Aufträgen und Ausführungsort in etablierten Auftragsvermittlungsplattformen. Die Standorte der Aufträge
werden mit Hilfe von Google Maps auf einer
DIE WIRTSCHAFT April 2008
Helfen durch Reisen
oneworldtours GmbH & Co. KG: „Helfen
durch Reisen” lautet das Motto des neuen
Bonner Reiseveranstalters, der sozial verträgliche und fair organisierte Reisen veranstal-
25 Jahre
Didier-Werke AG,
Werk Niederdollendorf
Müslüm Oguz
Ali Ates
JF. Carthaus GmbH & Co., Bonn
Astrid Thiel
Eurocolor Bonn
Photogroßlabor GmbH & Co. KG, Bonn
Dirk Tillmann
Hans-Helmut Schmidt
Monika Horn
Evonik Degussa GmbH, Lülsdorf
Horst Weier
Ioannis Korosides
Manfred Meyer
GKN Sinter Metals
Components GmbH, Bonn
Ulrich Tintelot
GEHE Pharma Handel GmbH,
Niederlassung Bonn
Harald Hamacher
Haribo GmbH & Co. KG, Bonn
Bernd Küpper
Frank Obermauer
Reiner Knura
Rosemarie Biemek
Yuecel Koc
Edwin Bridzun
Thomas Husmann
Brigitte Masting
Veronika Mohr
Gabriele Techel
Hennecke GmbH, Sankt Augustin
Brigitte Thomas
Rheinfähre
Königswinter GmbH, Königswinter
Norbert Jansen
tet. Geplant, organisiert und ausgerichtet
werden ganzheitliche, realitätsnahe Reisen.
Gereist wird in Kleingruppen mit landeskundlich gut ausgebildeten einheimischen
Fremdenführern und deutscher Reiseleitung.
„Wir wollen die Wirtschaft im jeweiligen
Land durch faire Zusammenarbeit mit den
Partnern vor Ort ankurbeln“, sagt Geschäftsführer Michael Ziegler: „Wir wollen dem Reisenden einen umfassenden, authentischen
Einblick und ein Gefühl für das jeweilige
Land geben, einen Einblick in den Alltag ermöglichen und nicht nur von einer touristischen Attraktion zur nächsten fahren, ohne
wirklich etwas über das Leben und die Menschen zu erfahren.“ Zu den ersten Projektpartnern gehören HELP - Hilfe zur Selbsthilfe
e.V., die Nicaragua-Hilfe Bonn e.V. sowie der
Pfarrverband „An der Maximilian-Kolbe-Brücke“.
ð konzipieren
ð bauen
ð betreuen
oneworldtours bietet weltweite Gruppenreisen, die in sozialer, ökologischer und ökonomischer Hinsicht nachhaltig sind. Das kann
z. B. der Besuch eines Hilfsprojekts sein, welches zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen im Gastland beiträgt. Dieses wird dann auch durch
einen Teil des Reisepreises unterstützt.
RKG Rheinische Kraftwagen
Gesellschaft mbH & Co. KG, Bonn
Paul Forsbach
35 Jahre
Dinova GmbH & Co. KG, Königswinter
Giorgio Di Marco
40 Jahre
Didier-Werke AG,
Werk Niederdollendorf
Doris Jarschke
Evonik Degussa GmbH, Lülsdorf
Clemens Grommes
Ernst-Dieter Schrade
Hilmar Merz
Ursula Tampe
Gewerbebau
Hohe Bauqualität
und Wirtschaftlichkeit …
… dahinter steckt immer ein
kluges GOLDBECK-System:
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45 Jahre
Magnetfabrik Bonn GmbH, Bonn
Karl-Heinz Thomas
Ingeborg Vey
WIFA Getränke-Logistik
GmbH & Co. KG, Hennef
Else Becker-Theisen
50 Jahre
Magnetfabrik Bonn GmbH, Bonn
Helmut Tegtmeyer
Johannes Klais Orgelbau
GmbH & Co. KG, Bonn
Peter Lambertz
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Karte dargestellt und wichtige Eckdaten in
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lassen sich Details bei der entsprechenden
Auftragsplattform anzeigen. Als besondere
Komfortfunktion lassen sich außerdem
neu
eintreffende Aufträge per E-Mail
abonnieren.
Hierbei kann
sowohl nach Stichwort(en) als auch nach
Ausführungsort gesucht werden. Gründer
der Auftragssuchmaschine sind die Wirtschaftsinformatiker Nico Liß und Daniel Linssen aus Köln und Lohmar. Beide lernten sich
während ihres Studiums kennen und schlossen sich für dieses Projekt zusammen. Sie
sind zuversichtlich, dass ihre Internet-Metasuche künftig gut genutzt wird. Liß dazu:
„Wir bieten einen Service, der in dieser Form
bisher im Internet einzigartig ist.“
Die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg gratuliert allen Jubilaren.
DIE WIRTSCHAFT April 2008
31
der einen – und der Bundeswehr sowie Behörden auf der anderen Seite. Die Fachtagung diente dem Ziel neue logistische Verfahren in Form von Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Präsentationen den Teilnehmern zu vermitteln.
Zusammenarbeit
ist ein Erfolg
Viele Fachgespräche prägten
das Bild der Fachausstellung.
Logistikfachtagung
in Sankt Augustin
CPM Communication Presse Marketing
GmbH: Ungewohnter Publikumsverkehr
herrschte zwei Tage lang in der Fachhochschule Bonn Rhein-Sieg in Sankt Augustin bei
einer Logistikfachtagung, einem Forum mit
begleitender Ausstellung. Rund 250 Fachteilnehmer aus Industrie, Wirtschaft und Behörden zählte der Veranstalter, die CPM GmbH
aus Sankt Augustin. Die CPM ist u. a. Herausgeber diverser Fachpublikationen und Veranstalter von Fachtagungen und Konferenzen
mit dem primären Ziel als Vermittler zu wirken, zwischen Industrie und Wirtschaft auf
I H R K O M P E T E N T E R PA RT N E R
Gewerbebau
mit energiesparenden
Holzfertigelementen
Unternehmerinnen Niederkassel: Das
Unternehmerinnen-Netzwerk Niederkassel
will weiter wachsen. Dazu sollen Vorträge
und Schulungen zu hochaktuellen Themen,
ein professionelles Empfehlungsmarketing,
die Ausdehnung auf den gesamten RheinSieg-Kreis und die Möglichkeit zum Austausch im Business-Talk beitragen. Seit der
Gründung im Februar 2007 sind es derzeit
rund 25 Unternehmerinnen, die sich zusammengetan haben und sich aktiv gegenseitig unterstützen. Und dies durch alle Berufssparten. Im ersten Jahr wurden im wesentlichen die Grundsteine gelegt. „Nachdem die Basis erfolgreich geschaffen ist, soll
es zielgerichtet weitergehen“, so Elke Wessel, Ute Müller, Margret Schuck und Dr. Rita
Tondorf, die Koordinatorinnen des Netzwerkes. Das Netzwerk soll künftig für alle
Unternehmerinnen aus der Region zur Verfügung stehen. So soll es künftig an jedem
Netzwerkabend, der alle sechs Wochen
stattfindet, im ersten Teil Vorträge und Fortbildungen zu aktuellen und grundlegend
wichtigen unternehmerischenThemen geben. Der zweite Teil des Abends besteht aus
einem klar strukturierten Empfehlungsmarketing.Der dritte Teil eines jeden Netzwerk-Abends wird künftig zum Erfahrungsaustausch untereinander zur Verfügung stehen. Denn auch das persönliche Gespräch
bietet eine weitere Möglichkeit, Potentiale
und Ressourcen zu vernetzen.
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32
Reisebüro Papendick: Fast 2.000 Besucher haben sich in der Siegburger RheinSieg-Halle beim „4. Tag der Kreuzfahrten &
2. Siegburger Reisemarkt“ über die Urlaubstrends 2008/2009 informiert. Unter den
rund 70 Ausstellern fanden sich namhafte
Reedereien und Reiseveranstalter aus ganz
Europa ebenso wie lokale und regionale Unternehmen, die ihre Angebote rund um das
Thema Reise in Vorträgen, Interviews und an
Messeständen präsentierten. Darüber hinaus
bot die Kreuzfahrtmesse ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Event-Koch
Walter Manhardt, der vom „Sommelier des
Jahres 2007“ Sebastian Georgi unterstützt
wurde. Einen Hauch von Kreuzfahrtatmosphäre trug das Interview mit Kapitän Mark
Behrend in die Rhein-Sieg-Halle: Er steuert
seit einigen Jahren den Hapag Lloyd-Luxusliner MS Columbus, seine Routen führen ihn
regelmäßig in den nördlichen Atlantik und
auf die Großen Seen Nordamerikas. „Die Resonanz war in diesem Jahr wieder sehr gut.
Auch unsere Partner, die mit uns vor Ort waren, sind sehr zufrieden“, kommentiert Werner Papendick, Geschäftsführer des gleichnamigen Reisebüros, den Tag.
Von Troisdorf
nach Singapur
CD Werbeagentur GmbH: Die Troisdorfer
Agentur hat bei der Singapore Airshow den
Auftritt des Deutschen Zentrums für Luftund Raumfahrt (DLR) gestaltet. Der Auftraggeber fand am ersten Showtag einen
„schlüsselfertigen“
Messestand inklusive
der gesamten technischen
Ausstattung
vor. Überdimensionale Motive aus den Bereichen Luft- und
Raumfahrt
sowie
Multimedia-Präsentationen auf drei Plasma-Screens zogen als
Eye-Catcher weit über den Stand hinaus das
internationale Publikum an.
Dieses hatte auf dem Stand dann die Möglichkeit, sich an Informations-„Inseln“ aus
erster Hand über die aktuellsten Forschungsprojekte des DLR zu informieren und viele
davon unmittelbar „live“ zu erleben.
Billig ist nicht immer besser
Volksbank Bonn Rhein-Sieg: Die Bank
konnte im Jahr 2007 6.593 neue Kunden und
3.745 neue Bankteilhaber begrüßen. Das Betriebsergebnis vor Bewertung stieg um rund
drei Millionen Euro auf 19,4 Millionen Euro.
Die 55.000 Eigentümer der Bank sollen zusätzlich zur Dividende von fünf Prozent einen Bonus von einem Prozent erhalten. „Wir wachsen
trotz vieler Billig-Angebote unserer Wettbewerber, weil unsere Leistungen insgesamt deutlich
besser sind”, sagte Vorstandsvorsitzender Rudolf Müller bei der Bilanzpressekonferenz. Das
Gesamtangebot mit einem dichten Filialnetz,
bundesweit kostenlos nutzbaren Geldausgabeautomaten und Kontoauszugsdruckern sowie
einem bequemen Online-Banking-Service entspreche den Wünschen der Kunden.
Bezogen auf die bilanzwirksamen Einlagen bescherte das Jahr 2007 der Volksbank ein Einlagenwachstum von 4,4 Prozent. Die Kundeneinlagen betrugen zum Jahresende 2007 rund
1,4 Milliarden Euro. Dazu kommen die Anlagen hinzu, die die Volksbank-Kunden in ihren
Wertpapierdepots und bei den Unternehmen
des genossenschaftlichen Finanzverbundes
unterhalten. Diese machen ein zusätzliches Volumen in Höhe von 1,27 Milliarden Euro aus.
Insgesamt betreut die Volksbank Bonn RheinSieg ein Kunden-Anlagevolumen von 2,674
Milliarden Euro, eine Steigerung um 246 Millionen Euro oder zehn Prozent. Für 544 Millionen Euro schlossen Volksbank-Kunden in 2007
Wertpapiergeschäfte ab - ein Plus von 35 Prozent. In den 11.560 Kunden-Depots lagen per
Jahresultimo 2007 insgesamt 1,209 Milliarden
Euro in Wertpapieren.
Das eigene Kreditgeschäft der Volksbank Bonn
Rhein-Sieg hat in 2007 um 3,1 Prozent zugenommen. Das gesamte betreute Kunden-Kreditvolumen beläuft sich per 31. Dezember
2007 auf 1,406 Milliarden Euro. Insbesondere
DIE WIRTSCHAFT April 2008
DIE WIRTSCHAFT April 2008
33
die Unternehmen nahmen wieder vermehrt
Investitionsfinanzierungen in Anspruch. Für
2008 erwartet die Volksbank eine stärkere
Nachfrage nach kurzfristigen Finanzierungsmitteln und auch eine weitere Zunahme von
Investitionsvorhaben. „Die Volksbank Bonn
Rhein-Sieg verkauft keine vertragsgemäß bedienten Kredite ohne Zustimmung des Kreditnehmers”, erklärte der Vorstandsvorsitzende.
Mit einer Steigerung um 129 Millionen Euro ist
das durchschnittliche Geschäftsvolumen auf
2,085 Milliarden Euro gestiegen. Dies entspricht einem Zuwachs von 6,5 Prozent. Mit
diesem Bilanzsummen-Wachstum kann die
Volksbank Bonn Rhein-Sieg ihre Position als
größte Volksbank im Rheinland sichern. Im
bundesweiten Ranking der 1.200 regional tätigen Genossenschaftsbanken rangiert das Haus
unter den 20 größten Banken. Das gesamte
Kunden-Volumen, also die Summe aus Kunden-Anlage- und Kunden-Kreditvolumen beläuft sich auf insgesamt 4,1 Milliarden Euro
und hat damit erstmals die 4-Milliarden-Grenze übersprungen. Sehr erfreulich sei, dass die
Volksbank Bonn Rhein-Sieg den Trend der
Vorjahre umkehren konnte und in 2007 eine
Zunahme des Zinsüberschusses melden
kann. Mit 48 Millionen Euro liegt dieser Wert
um rund vier Millionen Euro oder neun Prozent über der Zahl aus dem Vorjahr. Die Zahl
der Mitarbeiter beläuft sich am Jahresende
auf 620 Beschäftigte. Darunter befinden sich
43 Auszubildende.
Kreativer Mittelstand lebt
wirtschaftliche Zukunft
Comma Soft AG: „In den 19 Jahren unseres Bestehens hat noch kein Minister den
Weg zu uns gefunden. Ums so mehr freuen
wir uns über Ihren Besuch.“ So begrüßte Stephan Huthmacher, Vorstandsvorsitzender
des Bonner Softwareunternehmens Comma
Soft die nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerin Christa Thoben zu einem Betriebsbesuch. Die Wirtschaftsministerin zeigte sich
neben Helmut Stahl, Chef der CDU-Landtagsfraktion und Abgeordneter aus Bonn,
beeindruckt vom kreativen Potenzial des Unternehmens. Die Comma Soft bietet neben
der IT-Beratung von Verbänden, Behörden
und Unternehmen eine eigene Software-Ar-
chitektur für die Wissenskommunikation an
und setzt dabei vor allem auf die Beherrschbarkeit komplexer Wissensströme. Christa
Thoben: „Erfolgreiche Unternehmen müssen
mit komplexen Informationen umgehen.
Kreative Wege zu finden, damit erfolgreich
umzugehen, ist beispielhaft, weil es Lösungen jenseits ausgetretener Pfade sind. Dafür
stehen viele, vor allem mittelständische Unternehmen in Nordrhein-Westfalen. Ihnen
gehört die Zukunft und die volle Unterstützung der Landesregierung.“
34
DIE WIRTSCHAFT April 2008
Maritim
Hotel
Bonn: Das Bonner
Maritim ist mit dem
Label „Partner of Sustainable
Bonn-Betrieb“
ausgezeichnet
worden. „Sustainable Bonn“ beruht auf Freiwilligkeit und fördert die Verankerung des
Prinzips der Nachhaltigkeit mit folgenden
Schwerpunkten: Ökologie (Einsatz von Umwelttechnik, Reduzierung des Verbrauchs an
Ressourcen), Ökonomie (Senkung der Betriebskosten, Einsatz von innovativen Technologien) und Soziales (Stärkere Orientierung der betrieblichen Beschaffung an fairen
und sozialen Kriterien, Erhaltung/Schaffung
von Arbeitsplätzen und Mitarbeitermotivation). Das Projekt wurde im Jahr 2006 von der
Stadt Bonn in Zusammenarbeit mit der Tourismus und Congress GmbH Region Bonn/
Rhein-Sieg/Ahrweiler (T&C) initiiert mit dem
Ziel Bonn als Konferenzstandort der Nachhaltigkeit zu etablieren. Das Projekt wird von der
T&C betreut und ist bereits als offizielles Projekt der UN-Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet worden.
Fernwerk mit vier weiteren Registern ist in
dem Reflektor über dem Orchester geplant.
Die Klangcharakteristik soll insbesondere
dem Repertoire ab dem 19. Jahrhundert,
aber auch den Bedürfnissen zeitgenössischer
Musik entsprechen. Der Generalintendant
von Elbphilharmonie und Laeiszhalle, Christoph Lieben-Seutter, sagte: „Philipp Klais hat
sich vom großen Konzertsaal der Elbphilharmonie wie auch vom Gespräch mit den Architekten zu einem Entwurf inspirieren lassen, der
sich harmonisch in das Gesamtprojekt einfügt.
Für das Hamburger Konzertleben wird diese
Orgel eine große Bereicherung sein.“
Verstärkung aus Dänemark
GO! General Overnight GmbH: Der Ausbau des internationalen GO! Kooperationsnetzes im Norden Europas schreitet voran.
Die Bonner Systemzentrale von GO! hat hat
einen neuen Premium-Partner in Dänemark
für den Verbund gewinnen können. Gegründet wurde GO! Dänemark zu Beginn des Jah-
Online-Testlabor zum Mitmachen
Deutsche Telekom AG: Der Bonner Konzern hat auf der CeBIT die Plattform „BetaBuzz“ vorgestellt. Das Portal bietet jungen
Start-up-Unternehmen die Chance, ihre neuen Dienste frühzeitig einem breiten Publikum vorzustellen und sich gleichzeitig im
Unternehmen Deutsche Telekom zu vernetzen. Die Nutzer des Internets seien so am
Puls der Zeit und könnten an den neuesten
Entwicklungen im Netz teilhaben.Das Testlabor zum Mitmachen stellt Nutzern künftig in
regelmäßigen Abständen gebündelt innovative Web 2.0 Services vor. Die Besucher finden
unter www.betabuzz.de eine Auswahl der
Trends im Netz zum Ausprobieren, wie die
Online-Zeichensprache „Zlango“. Jeden Monat werden auf dem Portal zwei bis drei neue
Internetangebote in den Kategorien „Informieren“, „Vernetzen“ und „Unterhalten“ vorgestellt. Die Dienste und Anwendungen können
anhand von Bildern, Texten und multimedialen Inhalten getestet werden. Im Anschluss haben Nutzer die Möglichkeit mit anderen zu diskutieren, den Dienst zu bewerten und direkt
Einfluss zu nehmen.
Orgel aus Bonn für
Elbphilharmonie Hamburg
Johannes Klais Orgelbau: Die Bonner Orgelbauer haben den Wettbewerb zum Bau
der Orgel im großen Konzertsaal der Elbphilharmonie Hamburg gewonnen. Das traditionsreiche Unternehmen wird in den nächsten zwei Jahren die Orgel planen und bauen.
Die Orgel wird als viermanualiges Instrument mit etwa 65 Registern, einer mechanischen Traktur und einem zweiten, elektrischen, fahrbaren Spieltisch geplant. Ein
DIE WIRTSCHAFT April 2008
ben, da propagiert die Regierung das „Weg
vom Mineralöl“, da wird über jede nur erdenkliche Möglichkeit der CO2-Einsparung
diskutiert – und nun wird mit der jährlich
steigenden Besteuerung des Biodiesels die
Nutzung dieses umweltfreundlichen Kraftstoffs rigoros abgewürgt.“
Wenn es schon keine steuerlichen Anreize
zum Einsatz von Biodiesel mehr geben soll,
dann solle die Politik wenigstens die vielfach
vorgeschlagene Lösung einer deutlichen Erhöhung der Pflichtverwendung annehmen.
„Unsere Motoren kommen hervorragend
mit dem Biodiesel zurecht. Wir tun etwas für
unsere Umwelt und tun damit genau das,
was die Politik fordert. Pro Liter Biodiesel vermeiden wir zwei Kilogramm CO2. In der gesamten Rethmann-Gruppe sind bisher 3.000
Einsatzfahrzeuge mit Biodiesel gefahren, die
insgesamt pro Jahr 35 Millionen Liter Biodiesel verbrauchen. Das sind rund 70 Millionen
Kilogramm des Klimakillers CO2, die jährlich
vermieden werden konnten. Damit darf
nicht Schluss sein. Die Politik muss
schnellstmöglich handeln“, fordert Böhm.
Philip Schreiber
res 2008 vom Unternehmen 3D, De Daglige
Distributører, mit Sitz in Vejen. Zwei GO! Stationen in Vejen (Westen) und in Golstrup
(Osten) stehen für den flächendeckenden
Transport der zeitsensiblen Sendungen über
Nacht zur Verfügung. Bis zu 25.000 Sendungen im Monat werden derzeit innerhalb Dänemarks transportiert. Von Deutschland aus
nach Dänemark kommen monatlich 2.200
Sendungen hinzu. „Unserem Ziel, die Qualitätsführerschaft im KEP-Segment auch in Europa zu erreichen, sind wir mit der Aufschaltung
unseres neuen Partners in Dänemark wieder
ein Stück näher gekommen,“ so Philip Schreiber, Bereichsleiter International von GO!.
Biodieselnutzung
vor dem Aus?
Remondis
GmbH:
Helle Aufregung
herrscht in der Bonner Niederlassung, da
durch die letzte Steueranhebung auf Biodiesel zum 1. Januar 2008 der umweltfreundliche Biodiesel jetzt teurer ist als der Normaldieselkraftstoff. Seit zwei Jahren fahren die
Remondis-Einsatzfahrzeuge mit Biodiesel.
Niederlassungsleiter Norbert Böhm: „Unsere
Fahrzeuge fahren ohne jede Probleme, umweltfreundlich und kostengünstig. Das ist
jetzt - dank einer unverständlichen Biokraftstoffgesetzgebung - vorbei. Da wurden in
Deutschland in den vergangenen Jahren mit
großem Aufwand - und zum Teil mit öffentlicher Förderung - zahlreiche Biodieselanlagen
gebaut, die zusammen eine Produktionskapazität von fast fünf Millionen Tonnen ha-
Foto: B. Siering
Konferenzhotel der
Nachhaltigkeit
e
Perspektiv
DRUCK + MEDIEN
www.inpuncto-bonn.de
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MULTIMEDIA
www.faktor-e.de
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PRAXISNAH.VERSTÄNDLICH.PRÄGNANT.
ARBEITSRECHT PUR
„Geben und Nehmen“
Unwirksamkeit eines formularmäßigen Verzichts
auf eine Kündigungsschutzklage ohne Gegenleistung
RA Dr. Joachim Pietzko, Köln
Kassierer K war seit 1998 in einem Drogerieunternehmen D mit 10-Wochen-Stunden in einer Filiale eingesetzt. Im April 2004
wurde festgestellt, dass die Tageseinnahmen der Filiale in Höhe von € 4.375,00 verschwunden waren. Der genaue Zeitpunkt
konnte nicht ermittelt werden. Die Tageseinnahmen wurden in einem Tresor verwahrt. Drei Mitarbeiter der Verkaufsstelle
hatten abwechselnd den Tresorschlüssel für
einen gewissen Zeitraum in Besitz.
Da trotz einer längeren Befragung der Mitarbeiter der Tathergang nicht aufgeklärt
werden konnte, kündigte D die Arbeitsverhältnisse mit allen drei Verdächtigten fristlos.
Das Kündigungsschreiben enthielt folgenden zusätzlichen Passus:
„Kündigung akzeptiert und mit Unterschrift
bestätigt. Auf Klage gegen die Kündigung
wird verzichtet.“
K unterzeichnete das Formular an der vorgesehenen Stelle. Er erhob dennoch Kündigungsschutzklage innerhalb der drei Wochenfrist. D war der Auffassung, dass die
arbeitsgerichtliche Überprüfung der Kündigung aufgrund des erklärten Verzichtes
unzulässig sei. Zu Recht?
Es ist tägliche Praxis, dass nahezu jede Kündigung von den Arbeitnehmer auf ihr
Wirksamkeit hin vor den Arbeitsgerichten
überprüft wird. Nicht weil sich diese sich
erhoffen, weiter beschäftigt zu werden, sondern maßgeblich um eine – gesetzlich nicht
vorgesehene – finanzielle Abgeltung in
Form einer Abfindung von dem Arbeitgeber für den Verlust des Arbeitsplatzes zu
fordern.
Die Arbeitgeber werden aufgrund ihrer Erfahrung mit arbeitsgerichtlichen Prozessen
im Hinblick auf das Prozessrisiko und die
Dauer des Verfahren teilweise gezwungen,
sich Rechtssicherheit bezüglich der Beendigung des Beschäftigungsverhältnis durch
36
eine entsprechende Abfindungszahlung zu
erkaufen.
Für den Arbeitgeber stellt sich daher die
Frage, ob es nicht im Vorfeld möglich ist,
einen solchen Rechtsstreit bzw. eine Abfindungszahlung zu vermeiden, in dem er den
Mitarbeiter zu einem Klageverzicht bewegt.
Unter welchen Voraussetzung dies möglich
ist, hat das Bundesarbeitsgericht nunmehr
zu entschieden.
Das BAG hat bereits in der Vergangenheit anerkannt, dass grundsätzlich ein Verzicht auf die Erhebung einer Kündigungsschutzklage nach Ausspruch der Kündigung durch den Arbeitnehmer möglich ist.
Die Zulässigkeit eines solchen Verzichtes
ergibt sich daraus, dass das Kündigungsschutzgesetz selbst im Gegensatz zu anderen Gesetzen einen Verzicht auf bestimmte
Rechte nicht ausschließt.
Hinzu kommt, dass ein Arbeitnehmer aus
Rechtsgründe nicht gehalten ist, eine gegenüber ihm ausgesprochene schriftliche
Kündigung mit der Kündigungsschutzklage anzugreifen, sondern er kann sich
auch dafür entscheiden, untätig zu bleiben
und die Kündigung hinzunehmen, mit der
Folge, dass diese wirksam wird.
Vor allem ist der Arbeitnehmer auch berechtigt, sein Arbeitsverhältnis jederzeit
durch einen Aufhebungsvertrag zu beenden.
Das BAG hat das Kündigungsschreiben
mit dem Inhalt: „Kündigung akzeptiert mit
der Unterschrift bestätigt. Auf Klage gegen
die Kündigung wird verzichtet“ zunächst
dahingehend überprüft, ob es wie eine Allgemeine Geschäftsbedingung im Sinne
von § 305 Abs. 1 Satz 3 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) zu behandeln ist.
Dies setzt voraus, dass vorformulierte Vertragsbedingungen von einer Seite bei Abschluss eines Vertrages einseitig gestellt
werden. Eine beabsichtigte dreimalige Verwendung wäre hierbei bereits ausreichend.
Das äußere Erscheinungsbild (Form und
Ausgestaltung) deutet darauf hin, dass D in
einer Vielzahl von Fällen bei Ausspruch von
außerordentlichen Kündigungen dieses
Formular/Formschreiben verwendet hat.
Hiervon abweichend liegen Allgemeine Geschäftsbedingungen dann nicht vor, soweit
die Vertragsbedingungen zwischen den
Vertragsparteien im Einzelnen ausgehandelt worden sind. Aushandeln bedeutet
mehr als verhandeln. Es genügt nicht, dass
der Vertrag inhaltlich lediglich erläutert
und erörtert wird und den Vorstellungen
des Vertragspartners entspricht. Ausgehandelt im Sinne dieser Vorschrift ist eine Vertragsbedingungen nur, wenn der Verwender (Arbeitgeber) die betreffende Klausel
inhaltlich ernsthaft zur Disposition stellt
und dem Vertragspartner (Arbeitnehmer)
Gestaltungsfreiheit zur Wahrnehmung seiner eigenen Interessen einräumt mit der
realen Möglichkeit, die inhaltliche Ausgestaltung der Vertragsbedingungen zu
beeinflussen. Das setzt voraus, dass sich der
Verwender (Arbeitgeber) deutlich und
ernsthaft zu gewünschten Änderungen der
zutreffenden Vereinbarung bereit erklärt.
Im vorliegenden Fall hat D K ein vorformuliertes Schriftstück vorgelegt. Eine Verhandlung über die Klauseln hat nicht statt
gefunden. Demnach ist diese Verzichtsklausel zwischen D und K nicht ausgehandelt
worden.
Die Kündigung mit der Verzichtsklausel ist
somit als Allgemeine Geschäftsbedingung
zu werten.
Das BAG stellt fest, dass ein formularmäßiger Verzicht auf eine Kündigungsschutzklage einer inhaltlichen Kontrolle nach
§ 307 Abs. 1 Satz 1 BGB nicht Stand hält.
Ohne kompensatorische Gegenleistung
des Arbeitgebers stellt ein solcher Klageverzicht eine unangemessene Benachteiligung des Arbeitnehmers dar.
Der von K erklärte Verzicht auf die Erhebung einer Kündigungsschutzklage stellt
eine Bestimmung dar, durch die von der gesetzlichen Regelung Abweichendes vereinbart wird. Nach § 4 Satz 1 Kündigungsschutzgesetz muss ein Arbeitnehmer, der
geltend machen will, dass eine Kündigung
sozial ungerechtfertigt oder aus anderen
Gründen rechtsunwirksam ist, innerhalb
von 3 Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung Klage beim Arbeitsgericht auf Feststellung erheben, dass das
DIE WIRTSCHAFT April 2008
Ve r l ag s s e rv i c e R ec h t
Arbeitsverhältnis durch die Kündigung
nicht ausgelöst worden ist. Der von K erklärte Verzicht weicht von der gesetzlichen
Regelung ab, in dem K die drei Wochenfrist
vollständig genommen wird.
Nach § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB sind Bestimmungen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam, wenn sie den Vertragspartner entgegen Treu und Glauben unangemessen benachteiligen. Eine formularmäßige Vertragsbestimmung ist dann unangemessen, wenn der Verwender durch eine
einseitige Vertragsgestaltung missbräuchlich
eigene Interessen auf Kosten seines Vertragspartners durchzusetzen versucht, ohne dessen Belange hinreichend zu berücksichtigen
und ihm einen angemessenen Ausgleich zu
gewähren.
Die typischen Interessen der Vertragspartner sind unter besonderer Berücksichtigung grundrechtlich geschützter Rechtspositionen wechselseitig zu bewerten. Die
Unangemessenheit richtet sich nach einem
generellen typisierenden, vom Einzelfall
losgelösten Maßstab unter Berücksichtigung von Gegenstand, Zweck und Eigenart
des jeweiligen Geschäfts innerhalb der beteiligten Verkehrskreise.
Eine unangemessene Benachteiligung ist
im Zweifel anzunehmen, wenn eine Bestimmung mit wesentlichen Grundgedanken der gesetzlichen Regelung, von der abgewichen wird, nicht zu vereinbaren ist
oder wesentliche Rechte oder Pflichten, die
sich aus der Natur des Vertrages ergeben, so
eingeschränkt werden, dass die Erreichung
des Vertragszweckes gefährdet ist. Gemessen hieran ist der formularmäßige Verzicht
auf die Erhebung einer Kündigungsschutzklage ohne Gegenleistung eine unangemessene Benachteiligung.
Die unangemessene Benachteiligung von
K, der formularmäßig auf die Erhebung
einer Kündigungsschutzklage verzichtet,
liegt in dem Versuch des D, seine Rechtsposition ohne Rücksicht auf die Interessen des
Arbeitnehmers zu verbessern, indem er K
die Möglichkeit einer gerichtlichen Überprüfung der Kündigung entzieht. Die Belange des K werden nicht ausreichend berücksichtigt, da dieser durch den Verzicht
ohne jede Gegenleistung das Recht einer
gerichtlichen Überprüfung der Kündigung
genommen wird.
Mit einem Verzicht vergibt sich der gekündigte Arbeitnehmer jeder Möglichkeit, die
Rechtswirksamkeit der Beendigung seines
Arbeitsverhältnisses durch die Arbeitgeberkündigung gerichtlich überprüfen zu lassen. Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu dem in der Kündigung genannten
Zeitpunkt steht damit fest. Der Arbeitgeber
demgegenüber, der ein besonderes Interesse an er baldigen Herbeiführung von
Rechtssicherheit hinsichtlich der von ihm
ausgesprochenen Kündigung hat, muss bei
einem innerhalb der Drei-Wochen-Frist
des § 4 Satz 1 Kündigungsschutzgesetz erklärten Klageverzicht den Ablauf der Klagefrist nicht mehr abwarten, sondern kann
bereits zuvor davon ausgehen, dass seine
Kündigung das Arbeitsverhältnis rechtswirksam beendet hat bzw. beenden wird.
Durch den erklärten Klageverzicht kann er
seine weiteren Dispositionen treffen, ohne
die Unsicherheit hinsichtlich der Wirksamkeit seiner Kündigung am Ende eines möglicherweise langjährigen Prozesses zu fürchten.
Das BAG hat dem formularmäßigen Klageverzicht mangels der Gewährung einer Gegenleistung eine Absage erteilt. Die Kündigung ist von den Arbeitsgerichten auf ihre
Wirksamkeit hin zu überprüfen gewesen.
● Ein Verzicht auf die Erhebung einer
Kündigungsschutzklage ist grundsätzlich nach dem Zugang der Kündigung
möglich.
● Ein
einzelvertraglich ausgehandelter
Klageverzicht ist zulässig.
● Soweit ein formularmäßiger Kündi-
gungsverzicht verwendet werden soll,
muss dem Mitarbeiter für den Verlust
seines Klagerechtes ein entsprechender –
finanzieller – Ausgleich gewährt werden.
Die Höhe ist derzeit in der Rechtsprechung nicht festgelegt.
„Strafe ja, aber richtig“
Wirksamkeit einer formularmäßigen Vertragsstrafenabrede
Autor: RA Stephan Beume, Köln
Außendienstmitarbeiter A führte vor Ort
in Kfz-Werkstätten und Autohäusern
„Dellenentfernen ohne Lackieren“ an beschädigten Pkws für die Firma B durch. A
und B hatten u.a. folgende schriftliche arbeitsvertragliche Bestimmung getroffen:
„Ziffer 2:
Der Mitarbeiter verpflichtet sich, während
der Dauer dieses Vertrags bei keinem Konkurrenzunternehmen irgendeine Tätigkeit oder
Beteiligung – sei es selbstständig, unselbstständig, beratend oder in einer sonstigen Weise unterstützend, weder mittelbar noch unDIE WIRTSCHAFT April 2008
mittelbar – auszuüben, ohne hierfür vorab die
schriftliche Genehmigung von B eingeholt zu
haben. Dem Mitarbeiter ist es auch untersagt,
auf eigene Rechnung Tätigkeiten im Geschäftsbereich von B anzubieten oder Dritte
hierbei zu unterstützen. Eine Verletzung gegen das Wettbewerbsverbot berechtigt B zur
außerordentlichen Kündigung.
Zudem kann B unbeschadet ihrer sonstigen
Rechte für jeden Fall der Zuwiderhandlung
eine Vertragsstrafe in Höhe von zwei durchschnittlichen Brutto-Monatseinkommen verlangen.
Ziffer 3:
Im Falle einer dauerhaften Verletzung der
Verschwiegenheitspflicht oder des Wettbewerbsverbotes gilt jeder angebrochene Monat
als eine erneute Verletzungshandlung.“
A kündigte sein Arbeitsverhältnis zum
31. Juli 2005, um sich selbstständig zu machen. B stellte ihn daraufhin frei. Wegen eines Verstoßes gegen das Wettbewerbsverbot kündigte B das Arbeitsverhältnis am
20. Juli 2005 ihrerseits und machte wegen
zweier Verstöße gegen das arbeitsvertrag-
liche Wettbewerbsverbot die Zahlung einer
Vertragsstrafe in Höhe von € 20.000,00
(2 x 2 Brutto-Monatsgehälter á € 5.000,00)
geltend.
B ist der Auffassung, dass eine solche Vertragsstraferegelung nicht zulässig ist. Zu
Recht?
Grundsätzlich ist es jedem Arbeitnehmer
ohne vorheriger Einwilligung des Arbeitgebers verboten, während des laufenden
Beschäftigungsverhältnisses in Konkurrenz zum Arbeitgeber zu treten oder in
dessen Sparte für eigene oder fremde
Rechnung Geschäfte zu machen, § 60
Handelsgesetzbuch (HGB). Das Gesetz
sieht bei einem entsprechenden Verstoß
vor, dass der Arbeitnehmer den durch sein
Fehlverhalten verursachten Schaden auszugleichen hat.
Da die Höhe und der Nachweis des Schadens für den Arbeitgeber jedoch im Einzelfall mit Schwierigkeiten verbunden ist
(Beweisproblem), weil er z. B.: nicht weiss,
welche genauen Absprachen der Mitarbeiter mit der Konkurrenz getroffen hat, ist
dieser bestrebt im Arbeitsvertrag eine
37
ARBEITSRECHT PUR 37
Ve r l ag s s e rv i c e R ec h t
leicht zu berechnenden (pauschalierten)
Schadensersatzanspruch festzuschreiben.
Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat sich
nunmehr damit befasst, unter welchen
Voraussetzungen eine solche pauschalierte
Vertragsstrafenklausel zulässig ist.
Das BAG führt hierzu Folgendes aus:
Bei der zwischen den Parteien vereinbarten Vertragsstrafenabrede handelt es sich
um eine Allgemeine Geschäftsbedingung
im Sinne der §§ 305 ff., Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), da sie einseitig vom Arbeitgeber gestellt und mehrfach verwandt
worden ist (Formulararbeitsvertrag).
Es soll sich jedoch nicht bereits um eine
überraschende Klausel handeln. Vertragsstrafeabreden zur Sanktion von Verstößen
gegen ein Wettbewerbsverbot sind in Arbeitsverträgen nicht generell ungewöhnlich.
Das BAG ist jedoch der Ansicht, dass die
Vertragsstrafenabrede in der konkreten
Ausgestaltung den A unangemessen benachteiligte und deswegen unwirksam sei.
Eine unangemessene Benachteiligung ergibt sich daraus, dass die Bestimmung nicht
klar und verständlich formuliert ist (Verstoß gegen das sog. Transparentgebot).
Hiernach sind Verwender von Allgemeinen Geschäftsbedingungen entsprechend
den Grundsätzen von Treu und Glauben
verpflichtet, Rechte und Pflichten ihrer
Vertragspartner möglichst klar und
durchschaubar darzustellen.
Dazu gehört auch, dass Allgemeine Geschäftsbedingungen wirtschaftliche Nachteile und Belastungen soweit erkennen
lassen, wie dies nach den Umständen gefordert werden kann.
Hiernach müssen die tatbestandlichen
Voraussetzungen und Rechtsfolgen so ge-
nau beschrieben werden, dass für den Verwender keine ungerechtfertigten Beurteilungsspielräume entstehen.
Eine Klausel ist danach nur dann hinreichend bestimmt, wenn sie im Rahmen des
rechtlichen und tatsächlichen Zumutbaren die Rechte und Pflichten des Vertragspartners des Klauselverwenders so klar
und präzise wie möglich beschreibt. Sie ist
indes unwirksam, wenn sie vermeidbare
Unklarheiten und Spielräume enthält.
Letzteres ist bei der vorliegenden Vertragsstrafenklausel der Fall. Voraussetzung für
eine ausreichende Bestimmtheit einer Vertragsstrafenklausel ist nicht nur, dass die
auslösende Pflichtverletzung so klar bestimmt ist, dass sich der Versprechende in
seinem Verhalten darauf einstellen kann,
sondern auch, dass die zu leistende Strafe
ihrer Höhe nach klar und bestimmt ist.
Gem. Ziffer 2 der Vertragsstrafenklausel
soll der Arbeitgeber „für jeden Fall der Zuwiderhandlung eine Vertragsstrafe in Höhe
von zwei durchschnittlichen Brutto-Monatseinkommen“ verlangen können.
In Ziffer 3 heißt es: „Im Falle einer dauerhaften Verletzung der Verschwiegenheitspflicht oder des Wettbewerbsverbotes gilt jeder angebrochene Monat als eine erneute
Verletzungshandlung“.
Aus der Zusammenschau dieser beiden
Vertragsbestimmungen wird nicht erkennbar, wann eine sog. „dauerhafte Verletzung“ vertraglicher Pflichten vorliegen
soll. So wird insbesondere nicht deutlich,
wie der für die Verstöße gegen das vereinbarte Wettbewerbsverbot geradezu typische Fall zu behandeln ist, dass der Arbeitnehmer für ein Konkurrenzunternehmen
tätig wird, in dem er für dieses Tätigkeiten
verrichtet oder diesem Kunden vermittelt.
Ob dann für jeden Einzelfall des Verstoßes
gegen das Wettbewerbsverbots eine Vertragsstrafe in Höhe von zwei oder mehr
„durchschnittlichen
Brutto-Monatseinkommen“ verwirkt sein soll oder ob sich
dies als „dauerhafte Verletzung“ des Wettbewerbsverbots im Sinne des Ziffer 3 des
Arbeitsvertrages darstellt, sodass für jeden
Monat, in dem eine oder mehrere Vertragsverletzungen begangen worden sind,
nur einmal die Vertragsstrafe von zwei
Brutto-Monatseinkommen fällig wird. Es
liegen auch keine Anhaltspunkte dafür
vor, dass die Parteien ein übereinstimmendes Verständnis von den Begriffen „dauerhafte Verletzung“ und „jeden Fall der Zuwiderhandlung“ hatten.
Diese Unklarheit führt dazu, dass die Klausel insgesamt unwirksam ist. Die Zahlungsklage von B war daher abzuweisen.
Wenn formularmäßige Arbeitsverträge
mehrfach (mind. 3 x) verwendet werden
sollen, sind die darin enthaltenen Klauseln
– soweit sie nicht einzeln ausgehandelt
sind – durch die Gerichte voll überprüfbar.
Hierbei ist zu beachten, dass die jeweiligen
Klauseln transparent, hinreichend bestimmt und angemessen sein müssen.
Bei einer Vertragsstrafenklausel muss insbesondere hinreichend bestimmt werden,
unter welchen Voraussetzungen und in
welcher Höhe die Vertragsstrafe anfällt.
Im Recht der Allgemeinen Geschäftsbedingungen gilt das „Alles- oder NichtsPrinzip“. Entweder ist die Klausel voll
wirksam oder diese fällt wegen eines Verstoßes gegen die Rechte der Allgemeinen
Geschäftsbedingungen ersatzlos weg.
„Ohne BEM geht es nicht!“
Notwendigkeit eines betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM)
vor Ausspruch einer krankheitsbedingten Kündigung
Maschinenbediener M, geboren 1962 ist seit
1981 im Werk W tätig. Zu seinen Aufgaben
gehörte es, die zu bearbeitenden Werkstücke
per Hand aus Metallbehältern zu entnehmen,
in die Bearbeitungsmaschine einzulegen, fest
zu spannen und nach Beendigung die bearbeiteten Teile ausgespannt und per Hand in
einen weiteren Metallbehälter abzulegen. Die
Arbeiten werden stehender und kurzstreckig
gehender Arbeitshaltung verrichtet. M ist seit
März 2002 arbeitsunfähig erkrankt. In der
Folgezeit ist er an der Bandscheibe operiert
worden. Er unterzieht sich einer ambulanten
Rehabilitationsbehandlung.
Im September 2003 fragte W nach, wann
mit seiner Genesung zu rechnen sei. M gibt
an, er könne keinen genauen Angaben über
seinen Gesundheitszustand machen. Er sei
38
jedoch weiterhin nicht in der Lage, seine Arbeit aufzunehmen. Sein Leiden seien nicht
besser, sondern eher schlimmer geworden.
Eine Operation sei ohne Erfolg geblieben,
eine zweite Operation solle in unabsehbarer
Zeit erfolgen.
Im November 2003 lädt W M zu einem Gespräch unter Teilnahme des Betriebsrates
und des Betriebsarztes ein. W bittet M seine
Krankenunterlagen mitzubringen. M erscheint zu diesem Gespräch ohne entsprechende Unterlagen; demzufolge kann der
Betriebsarzt keine Stellungnahme zu dessen
Gesundheitszustand abgeben.
In der Nachfolgezeit wird M weiter therapiert. Im Oktober 2004 bittet W M erneut
nunmehr innerhalb von 3 Wochen sich zu
seiner Erkrankung zu äußern und um Mit-
teilung, wann mit der Aufnahme seiner Arbeit wieder zu rechnen sei. Hierauf erfolgt
keine Reaktion. W spricht darauf hin eine
krankheitsbedingte Kündigung aus.
M lässt die Kündigung arbeitsrechtlich überprüfen. Er ist der Auffassung, dass W verpflichtet sei, seinen Arbeitsplatz als Maschinenarbeiter leidensgerecht zu modifizieren,
beispielsweise durch entsprechende Sitzgelegenheiten. Er habe zudem vielfältige Veränderungsvorschläge für einen leidensgerechten Einsatz auf seinem Arbeitsplatz gemacht.
Er könne beispielsweise auch als Etikettierer
in der Versandabteilung arbeiten.
Zudem sei der Arbeitgeber verpflichtet, ein
betriebliches Eingliederungsmanagement
(BEM) durchzuführen, allein deswegen sei
die Kündigung unwirksam. Zu Recht?
DIE WIRTSCHAFT April 2008
Ve r l ag s s e rv i c e R ec h t
Nach den gesetzlichen Bestimmungen des
§ 84 Abs. 2 Sozialgesetzbuch IX (SGB IX) ist
der Arbeitgeber verpflichtet, bei einem Beschäftigten, der innerhalb eines Jahres länger
als 6 Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig gewesen ist, mit der zuständigen Interessenvertretung und mit Zustimmung des Mitarbeiters abzuklären, wie
die Arbeitsunfähigkeit möglichst überwunden und mit welchen Leistungen oder Hilfen erneuter Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt
und der Arbeitsplatz des Mitarbeiters erhalten werden kann, sog. betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM). Diese Maßnahmen sind bei jedem Mitarbeiter nicht
nur bei Schwerbehinderten durchzuführen.
Umstritten war bisher, ob vor Ausspruch einer krankheitsbedingten Kündigung ein
BEM erforderlich war und welche Folgen
ein Unterlassen für die Wirksamkeit der
Kündigung hatte.
Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat nunmehr die Frage einer Notwendigkeit einer
betrieblichen Eingliederungsmanagement
in Zusammenhang mit der krankheitsbedingten Kündigung entschieden.
Das Bundesarbeitsgerichtes (BAG) prüft eine krankheitsbedingte Kündigung wegen
langanhaltender Erkrankung in mehreren
Stufen:
Zunächst ist eine negative Gesundheitsprognose hinsichtlich des voraussichtlichen
Gesundheitszustandes des erkrankten Arbeitnehmers erforderlich. Es müssen objektive Tatsachen vorliegen, die die Besorgnis
einer weiteren längeren Erkrankung rechtfertigen.
Liegt eine krankheitsbedingte dauernde
Leistungsunfähigkeit vor, wird eine negative
Prognose hinsichtlich des zukünftig voraussichtlichen Gesundheitszustandes unterstellt. Steht fest, dass der Arbeitnehmer die
vertraglich geschuldete Arbeitsleistung
überhaupt nicht mehr erbringen kann oder
ist die Wiederherstellung seiner Arbeitskraft
völlig ungewiss, ist ebenfalls eine solche negative Prognose gerechtfertigt. Als absehbare Zeit in diesem Zusammenhang wird ein
Zeitraum bis zu 24 Monaten angesehen.
Auf der zweiten Stufe ist zu prüfen, ob die
zu erwartenden Auswirkungen des Gesundheitszustandes des Arbeitnehmers zu einer
erheblichen Beeinträchtigung der betrieblichen Interessen führen. Sie können durch
Störungen im Arbeitsablauf oder durch eine erhebliche wirtschaftliche Belastung hervorgerufen werden (konkrete betriebliche
Beeinträchtigungen).
Bei einer Kündigung ist immer auch den
das Arbeitsrecht beherrschenden Verhältnismäßigkeitsgrundsatz (sog. Ultima-ratio-Prinzip) zu berücksichtigen.(dritte Stufe). Eine Kündigung ist unverhältnismäßig
und damit rechtsunwirksam, wenn sie
durch andere mildere Mittel vermieden werden kann, d.h., wenn die Kündigung nicht
zur Beseitigung der betrieblichen Beeinträchtigung bzw. der eingetretenen VertragsDIE WIRTSCHAFT April 2008
störung geeignet oder nicht erforderlich ist.
Der Arbeitgeber muss hierzu von mehreren
gleich geeigneten, zumutbaren Mitteln dasjenige wählen, das das Arbeitsverhältnis und
den betroffenen Arbeitnehmer am wenigstens belastet. Eine Kündigung ist daher lediglich als letztes Mittel zulässig, wenn der
Arbeitgeber alle zumutbaren Möglichkeiten
zu ihrer Vermeidung ausgeschöpft hat.
Dabei kommt bei einer krankheitsbedingten
Kündigung nicht nur eine Weiterbeschäftigung auf einem anderen, freien Arbeitsplatz
in Betracht. Der Arbeitgeber hat vielmehr alle gleichwertigen, leidensgerechten Arbeitsplätze, auf denen der betroffene Arbeitnehmer unter Wahrnehmung des Direktionsrechts einsetzbar und versetzbar wäre, in Betracht zu ziehen und ggf. freizumachen.
Auf der 4 Stufe ist eine Interessenabwägung vorzunehmen, bei der zu prüfen ist,
ob die erheblichen Beeinträchtigungen zu
einer billigerweise nicht mehr hinzunehmenden Belastung des Arbeitgebers führt.
Eine krankheitsbedingte Kündigung ist danach nicht allein deswegen unwirksam, weil
kein betriebliches Eingliederungsmanagement durchgeführt worden ist.
Durch die dem Arbeitgeber von § 84 Abs. 2
SGB IX auferlegten besonderen Verhaltenspflichten soll möglichst frühzeitig einer Gefährdung des Arbeitsverhältnisses eines
kranken Menschen begegnet und die dauerhafte Fortsetzung der Beschäftigung erreicht werden.
Ziel des BEM ist, die frühzeitige Klärung, ob
und welche Maßnahmen zu ergreifen sind,
um eine möglichst dauerhafte Fortsetzung
des Beschäftigungsverhältnisses zu fördern.
Somit stellt das BEM im Sinne von § 84
Abs. 2 SGB IX eine Konkretisierung des
dem gesamten Kündungsschutzrecht innewohnenden Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes dar (dritte Prüfungsstufe).
Eine Kündigung ist demnach nicht gerechtfertigt, wenn es andere geeignete mildere
Mittel gibt, um die Vertragsstörung künftig
zu beseitigen. Ein solches Mittel ist zwar das
BEM an sich nicht. Durch das BEM können
aber solche mildere Mittel, z. B. Umgestaltung des Arbeitsplatzes oder eine Weiterbeschäftigung zu geänderten Arbeitsbedingungen auf einem anderen Arbeitsplatz erkannt und entwickelt werden.
Das Gesetz hat den Arbeitgeber grundsätzlich dazu verpflichtet, mit Hilfe der genannten Stellen frühzeitig zu prüfen, ob und wie
eine Gefährdung des Arbeitsverhältnisses
aufgrund der eingetretenen Erkrankung
und damit letztlich der Ausspruch einer
Kündigung vermieden werden kann. Hat
der Arbeitgeber hingegen kein BEM durchgeführt, so darf er sich nicht pauschal darauf berufen, es gebe keine andere Beschäftigungsmöglichkeit oder die Möglichkeit einer leidensgerechten Anpassung des bisherigen Arbeitsplatzes.
Der Arbeitgeber ist danach verpflichtet,
umfassend und konkret
● zur krankheitsbedingt Unmöglichkeit
des Einsatzes des Arbeitnehmers auf
dem bisher innegehabten Arbeitsplatzes einerseits,
● der Unmöglichkeit einer leidensgerechten Anpassung und Veränderung des
bisherigen Arbeitsplatzes anderseits, sowie
● der Unmöglichkeit des Einsatzes auf einem anderen alternativen Arbeitsplatz
ggf. mit geänderte Tätigkeit
vorzutragen und die Umstände unter Beweis zu stellen.
Diese Voraussetzungen hat W nicht nachweisen können; die Kündigung war somit
unwirksam.
Im Ergebnis führt die Nichtdurchführung
des betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) vor Ausspruch einer krankheitsbedingten Kündigung dazu, dass die
Anforderung an die Darlegungs- und Beweislast beim Arbeitgeber im Rahmen eines arbeitsrechtlichen Kündigungsschutzprozesses erheblich verschärft werden.
Sobald ein Beschäftigter innerhalb eines
Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig gewesen ist, sollte ein betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) durchgeführt
werden. Im Falle einer krankheitsbedingten
Kündigung vermeidet der Arbeitgeber damit, dass die Kündigung bei nicht durchgeführter BEM, an den strengen Vorgaben zur
Darlegungs- und Beweislast zu messen ist
und ggf. hieran scheitert.
Es ist generell zu empfehlen, nach der Genesung des Mitarbeiters ein „Nachsorgegespräch“ durchführen, um die Leistungsfähigkeit des Mitarbeiters auch zukünftig einschätzen zu können. Dieses Gespräch kann
gleichermaßen dazu dienen, zu überprüfen,
ob der Mitarbeiter auch tatsächlich krank
gewesen oder aber seine Arbeitsunfähigkeit
nur vorgeschoben war. Die Nachsorgegespräche erhöhen somit den sozialen Druck
auf potentielle „Blaumacher“.
Um Arbeitsrecht pur an den Bedürfnissen der Praxis zu orientieren, besteht für Sie als Leser die
Möglichkeit, sich entweder an den UPE Eckl Verlag oder den nachfolgend angegebenen Ansprechpartner der Redaktion Arbeitsrecht pur zu wenden, um Fragen oder rechtliche Themen vorzuschlagen, die zukünftig in Arbeitsrecht pur behandelt werden sollen.
Redaktion Arbeitsrecht pur
RAe Pietzko Siekmann Pietzko, Bachemstrasse 8, 50676 Köln
Redaktioneller Ansprechpartner:
RA Stephan Beume
Tel.: 02 21/9 212 28-36 Fax: 02 21/9 212 28-7 36, E-Mail: [email protected]
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ARBEITSRECHT PUR 39
Reisen TV ist online
Phoenix Reisen GmbH Bonn: Der Reiseveranstalter präsentiert interessante Neuigkeiten in Form einer informativen und
unterhaltsamen Nachrichtensendung auf
seiner Webseite. Der Zuschauer lernt in der
ersten Folge von Phoenix Reisen TV Kapitän Jens Thorn kennen, der sicher und
weltgewandt, mit 45-jähriger Seemannserfahrung, die Geschicke an Bord der MS
Amadea leitet.
Interessante Themen wie das „Familientreffen“ dreier Phoenix-Schiffe in Tahiti
und das neu geschaffene Golf-Deck an
Bord der MS Amadea mit Putting Green
machen Lust auf Urlaub an Bord. Berichte
über Reiseziele runden das Programm von
Phoenix Reisen TV (www.phoenixreisen.
com) ab.
Es netzwerkt in der Region
BonnSoir – Das Mittelstandsnetzwerk
Bonn-Rhein-Sieg e.V.: Gute Noten erhält
BonnSoir von Handwerk, Dienstleistungsbetrieben, Verbänden und Institutionen. Das hat
eine Studie festgestellt, die Studentinnen und
Studenten der Fachhochschule Bonn-RheinSieg zum fünfjährigen Bestehen von BonnSoir
erstellt haben. Alles in allem habe sich das
Netzwerk als regionale Plattform für Geschäftskontakte und Informationsaustausch etabliert.
Es sei im Mittelstand bekannt, viele Firmen profitieren davon. Im Wintersemester 2007/08
hatten Studierende der Fachrichtung Technikjournalismus unter der Leitung von Professor
Dr. Uwe Braehmer das Mittelstandsnetzwerk
unter die Lupe genommen. Braehmer: „Nach
einem Zufallsverfahren haben wir 315 Unternehmeradressen ausgewählt, die Teilnahme an
der Telefonbefragung war mit 37 Prozent sehr
hoch. Schon das zeigt das Interesse des Mittelstands an BonnSoir.“ Den höchsten Bekanntheitsgrad erreicht das Netzwerk mit mehr als
80 Prozent beim regionalen Handwerk, dicht
gefolgt von Institutionen, Verbänden und
Dienstleistungsbetrieben. Dagegen ist BonnSoir nur jedem zweiten Firmenchef im Handel und im Landwirtschaftssektor ein Begriff.
Jeder Dritte, der diesen Namen kennt, weiß
aber nicht immer genau, was dahinter steckt. Eine Empfehlung der Studierenden an BonnSoir lautet daher, Unternehmen und Öffentlichkeit verstärkt über das
Wie und Warum des Mittelstandsnetzwerk zu
informieren.
Hennef blüht auf
Pflanzen Breuer: Der Pflanzenspezialist
hat in Hennef eine neue Filiale im Industriegebiet in der Emil-Langen-Straße eröffnet.
Das neue Gartencenter bietet auf einer
Gesamtfläche
von
9.000
Quadratmetern – davon
alleine 3.900
Quadratmeter
Gewächshaus –
neben täglich
frischen Pflanzen Dekorationsartikel für
den Innen- und
Außenbereich. „Unsere moderne Filiale verfügt über neuste technische Möglichkeiten,
um größtmögliche Pflanzenfrische zu garantieren“, erklären Doris und Frank Breuer, die
das Unternehmen gemeinsam leiten. Durch
die verkehrsgünstige Lage direkt an der A3/
A560, Abfahrt Hennef-Ost, sei das Gartencenter schnell erreichbar, und auch für ausreichend Parkplätze sei gesorgt.
Firmenjubiläum - 25 Jahre Bioladen Momo eK, Bonn-Beuel
Der „Momo Naturkost- & Umweltladen“ öffnete am 29. März 1983
seine Pforten. Die Momos lebten in Beuel, der Weg zum nächsten Bioladen war weit. Der Plan war, einen Laden zu eröffnen, einen stadtteilbezogenen Treffpunkt, um naturbelassene Lebensmittel unters Volk zu
bringen. Was heute selbstverständlich anmutet, war damals exotisch:
Brot aus vollem Korn, als Ballaststoffe noch als Ballast angesehen wurden, Obst und Gemüse von Biobauern, die als Spinner abgetan wurden. Ernährung, Umwelt und Gesundheit sind zu zentralen Themen
unserer Gesellschaft geworden, nicht zuletzt dank dem Engagement
vieler kleiner Gruppen wie den damaligen Momos.
Der Weg ist gepflastert von gescheiterten und gelungen,
aber jedenfalls innovativen Ideen. Wie
die der „Tofumanufaktur Kassiopeia“
(ca.1989) oder die
Engagierte Mitarbeiter
des
Kosmetikstudios. Die Eröffnung von Momo - Oberkassel (ca.1987) war ein Erfolg,
wurde dadurch der Samen für den heute „Himmel & Erde“ genannten
Laden gelegt; doch einer Tragfähigkeitsanalyse hätte der Laden damals
keineswegs standgehalten. Die Idee der Filialen zielte auf Gebietsschutz und Existenzsicherung ab. Das Projekt wieder aufzugeben hatte
u.a. den Grund, dass ein Filialbetrieb an Charakter verliert. Wenn nicht
jemand mit Herz & Seele bei der Sache ist, gibt das nix. Also wurde
Momo - Oberkassel an ein scheidendes Kollektivmitglied überschrieben. Die 90er Jahre waren geprägt von Professionalisierung. Fachwissen vertiefen, Qualität und Frische gewährleisten, Vertriebsstrukturen optimieren. Den Ruf wenden, von teuer zu preisgerecht, von Gammelgemüse zu Frischemarkt. Schließ-lich sollte mit all den ökologi-
schen Ansprüchen auch Geld verdient werden, um zu leben und der
wachsenden Konkurrenz Paroli bieten können. Der Lastrad- Lieferservice wurde 1994 gegründet, heute gehört das „Momobil“ zum Beueler Stadtbild. Der Biomarkt wuchs weiter, gefördert durch Skandale, die
den meisten Konsumenten leider nur wenige Monate im Gedächtnis
blieben. Und durch die Erkenntnis: Bio schmeckt besser, ist gesünder,
belastet die Umwelt nicht so sehr. BSE sprengte die Kapazitäten des
kleinen Ladens. Inzwischen waren Küche und Büro ins Obergeschoss
umgezogen, Keller und Lager umgebaut, Garagen angemietet, der
Verkaufsraum zum X-ten Mal optimiert worden, der Ausbau des Lieferservices verschob Umsätze von der Theke aufs Lastrad.
25
Heute gibt es selbst beim Discounter Bioware. Doch mit dem Auftritt
der Grossen im lukrativen Biohandel wachsen die Einflüsse der Lobbyisten, nicht ohne Konsequenzen für die Qualität der Produkte und deren
ökologischer Risiken und Nebenwirkungen, als da nicht zertifizierungspflichtige Begleiterscheinungen wären wie Transport- und Energieaufwand, Arbeitsbedingungen, Handelsethik, Verpackungsökologie. Und
vor allem: Ausnahmeregelungen. Seit 2,5 Jahren ist Momo nun im
neuen Laden, dem „Bioladen XXL“ in der Beueler Hans-Böckler-Straße,
und die Entscheidung hat sich bezahlt gemacht – obwohl der nächste
Umbau schon in der Schublade liegt.
Die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg gratuliert zum Jubiläum
und wünscht weiterhin eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung.
40
DIE WIRTSCHAFT April 2008
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DIE WIRTSCHAFT April 2008
41
Neuer Top Shop in Bonn
Fünf Unternehmen aus der Region ausgezeichnet
Bang & Olufsen: Der neue Shop hat in der
Franziskanerstraße in Bonn seine Pforten geöffnet. Er ist nach Unternehmensangaben mit
über 310 Quadratmetern der größte und modernste im gesamten Bundesgebiet. Dementsprechend seien die Geschäftsräume äußerst
übersichtlich strukturiert und gleichzeitig mit
Liebe zum Detail eingerichtet. „Unser Anspruch ist es, perfekt zu sein“, so die beiden
Geschäftsführer Philipp Wiener und Boris Rupnik: „Service bedeutet hier eben mehr.“ Bei Arbeiten im Hause der Kunden seien alle ServiceTechniker nicht nur sorgfältig gekleidet, sondern führten die Installationen mit Liebe zum
Detail aus. Das Team realisiere seine Aufträge
mit maximaler Präzision, bei der immer der
Gleich fünf Unternehmen aus dem IHK-Bezirk Bonn/Rhein-Sieg zählen zu den Siegern beim branchenübergreifenden, bundesweiten Unternehmensvergleich „Top Job“. Die B.A.D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH, die Dental-Technik Kiel GmbH, die VAPIANO AG (alle aus
Bonn) sowie die TNT Akademie GmbH aus Ruppichteroth und die TNT Express GmbH aus Troisdorf erhielten für ihre herausragenden Arbeitgeberqualitäten das gleichnamige Gütesiegel.
Die B.A.D GmbH, die bereits zum zweiten Mal in Folge den Sprung unter die besten 100 Arbeitgeber im Mittelstand schaffte, erzielte vor allem in der Kategorie „Motivation und Dynamik“ sehr
gute Werte. Herzstück ist ein breit gefächertes Programm, das das Engagement der insgesamt ca.
2.200 Beschäftigten, die an 211 Standorten im In- und Ausland für ihre Kunden tätig sind, zusätzlich stimuliert. Mitarbeitergespräche spiegeln dabei das Betriebsklima wider und sind deshalb ein
unverzichtbares Instrument. Dasselbe gilt für die Prämienzahlungen, über die die Mitarbeiter am
Unternehmenserfolg beteiligt werden.
Dental-Technik Kiel zählt dank dem klaren, inspirierenden Führungsstil seiner Geschäftsführer seit 2000 Dirk Pick - zu den beständigsten Unternehmen der Branche. Bereits seit drei Generationen werden dort Werte und Wissen um das Zahntechnikerhandwerk weitergegeben. Darüber
hinaus sorgt ein durchdachtes und strategisches Personalmanagement dafür, dass die 43 Mitarbeiter und fünf Auszubildenden ebenfalls bestens qualifiziert und damit auch für zukünftige Aufgaben gerüstet sind.
VAPIANO, ein Franchisegeber im Bereich Systemgastronomie, überzeugte insbesondere in den
Kategorien „Führung und Vision“ sowie „Motivation und Dynamik“. Hier schaffte das Unternehmen, das auch selbst Restaurants betreibt, sogar jeweils den Sprung unter die besten Zehn. Das
Rezept dafür verrät Vorstand Mirko Silz: „Bei uns sind die Mitarbeiter keine Statisten, sondern sie
spielen die Hauptrolle.“
Das Team
Respekt vor der Wohnung des Kunden im Mittelpunkt steht. Hierbei kommt modernstes
High-Tech-Werkzeug zum Einsatz. Als besonderen Leistungsschwerpunkt biete Bang &
Olufsen eine den Kundenwünschen entsprechende Projektplanung der audiovisuellen Lösungen. Mit der Kundenbetreuung halte das
Unternehmen seinen Kunden bei der Koordination der Gewerke, bei der Bauleitung, der
Kabelplanung und der Haussteuerung sowie
den Details wie der Einplanung von Licht und
Jalousien den Rücken frei.
Texte besser verstehen
NeuroPower Technologies GmbH: Das
Bonner Software-Produkthaus baut seine Vertriebsstruktur aus und setzt dabei auf eine neue
Software. Andreas Wiebe, Geschäftsführer von
Geschäftsführer Wiebe (links) und Telieps
(rechts) übergeben die Partner-Zertifizierungen.
NeuroPower Technologies GmbH, begrüßte
insgesamt 45 Teilnehmer aus Deutschland,
Ungarn und der Schweiz beim Partnertag und
stellte die Funktionalitäten und Einsatzmöglichkeiten von DIGEST.desktop vor, der PC-Variante des bereits Anfang 2008 als Web-Portal
eingeführten Programmes. Die Software erstellt sinnentsprechende Zusammenfassungen
aus digitalen Texten und Dokumenten, die sich
auf dem lokalen Rechner oder auf sonstigen im
Zugriff befindlichen Laufwerken befinden. Die
Software sei in der Lage, Schlüsselwörter eines
Textes zu erkennen und unter Verwendung semantischer und morphologischer Technologien den Kern von Texten zu „verstehen“. Damit revolutioniere DIGEST. desktop das Lesen
und Verstehen längerer Texte und Dokumente
und ermögliche es, in Sekundenschnelle zu
wissen, was wirklich wichtig sei. Der erste Partnertag endete mit der Zertifizierung von 22
neuen NeuroPower-Vertriebspartnern.
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42
DIE WIRTSCHAFT April 2008
Wider die
Osterhasenpädagogik
Berlin. „Wirtschaft bildet – unsere Zukunft“: Das Jahresmotto der IHK-Organisation zog über 250 Gäste in den DIHK nach
Berlin. DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun
betonte auf der Auftaktveranstaltung den
Wert des Rohstoffs Bildung und plädierte
dafür, auch den Schwachen eine Chance auf
Bildung zu geben. Die Einstiegsqualifizierung sei dafür ein geeignetes Mittel.
Für Überraschung sorgte Brauns Aufruf,
Männer nicht zu mobben, die die Elternzeit
nehmen. Qualifizierte Frauen bekämen so
eine Chance, wieder im Beruf Fuß zu fassen.
Bundeswirtschaftminister Michael Glos würDIHK-Präsident Braun und Bundes- digte die Erfolge des Ausbildungspaktes und
wirtschaftsminister Glos trafen sich am forderte eine höhere Ausbildungsreife. So
18. Februar 2008 in Berlin.
dürften Fächer wie Mathe oder Physik nicht
Boom in Golfregion lockt
deutsche Unternehmen
Berlin. Der Boom am Golf eröffnet deutschen Unternehmen große Chancen. Bis
2020 werden 6 Billionen US-Dollar durch
den Export von Öl und Gas in die Region fließen. Auf Rieseninteresse bei der deutschen
Wirtschaft stieß deshalb der Besuch des Ministerpräsidenten der Vereinigten Arabischen
Emirate, Scheich Mohammed Al-Maktoum
(links): Über 350 deutsche Unternehmer kamen nach Berlin ins Ritz zu einem Wirtschaftsforum, das der DIHK federführend organisiert hatte.
Bundesverkehrsminister Tiefensee warb bei
den mitgereisten emiratischen Unternehmern für Investitionen. Zuvor diskutierte der
Emir mit 30 Vorständen und Geschäftsführern deutscher Unternehmen über mögliche
Zusammenarbeit.
Bei Umweltzonen droht
Flickenteppich
Berlin. Ein Jahr nach Inkrafttreten der Plakettenverordnung droht den Autofahrern ein
Flickenteppich unterschiedlicher Regelungen bei der Einrichtung von Umweltzonen.
Das ergab eine Analyse der IHK-Organisation. Große regionale Unterschiede gibt es
demnach bei Plaketten-Beschaffungsaufwand, Gebühren, Bußgeldern und vor allem
Ausnahmeregelungen.
Der bürokratische Aufwand für eine Ausnahmegenehmigung ist immens. Sie gilt zudem
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länger Schreckgespenster sein. Viele Denkanstöße bot die Podiumsdiskussion zwischen dem Zukunftsforscher Matthias Horx
und dem ehemaligen Kulturstaatsminister
Prof. Julian Nida-Rümelin. So bezeichnete
Horx die Theorie von der „Verblödung der
Menschheit“ als Märchen. Im Gegenteil:
Die Menschheit sei klüger geworden. Unsere Schulen seien allerdings noch durch
die „Osterhasenpädagogik“ geprägt: „Der
Lehrer weiß die Antwort, versteckt sie hinter dem Rücken, und die Kinder müssen raten.“ Nötig sei ein neuer Typus Lehrer, der
als Moderator handelt. Nida-Rümelin betonte den Wert humanistischer Bildung.
Mitunter sei es nützlicher, nicht auf den
kurzfristigen Nutzen von Wissen zu setzen.
Außerdem warnte er vor einer pauschalen
Anhebung der Akademikerquote und einer
abschätzigen Behandlung der Beruflichen
Bildung.
meist nur für ein Jahr und oft allein in der
Stadt, in der sie ausgestellt wurde - schlecht
für Gewerbetreibende, die in mehreren
Städten tätig sind. Für ausländische Gäste
ist die Beschaffung von Plaketten noch aufwändiger - wer keine hat, dem drohen 40
Euro Bußgeld. Der DIHK fordert die Kommunen auf, ihre Pläne nochmals kritisch auf
den Prüfstand zu stellen und dabei auch die
Konsequenzen für Wirtschaft, Anwohner und
Gäste zu berücksichtigen.
Deutscher Industrie- und
Handelskammertag (DIHK) e.V.
Breite Straße 29, 10178 Berlin
Tel.: 030/2 03 08-0
Fax: 030/2 03 08-10 00
E-Mail: [email protected]
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1MB
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DIE WIRTSCHAFT April 2008
1MBOFO r#BVFO r4JDIFSO
43
Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen
105,1 (2,2)
Andere Waren- und
Dienstleistungen
105,5 (2,3)
Ansprechpartner:
Carina Nillies,
Tel.: 0228/22 84 -130,
E-Mail: [email protected]
Verbraucherpreisindex
für Deutschland
Der Verbraucherpreisindex für
Deutschland ist im Februar 2008 gegenüber Februar 2007 um 2,8% auf
105,8 Punkte gestiegen. Auf der
Basis 2005=100, ergeben sich folgende Werte, in () die Veränderung
zum Vorjahr in Prozent:
Nahrungsmittel und alkoholfreie
Getränke
111,7 (7,4)
Alkoholische Getränke,
Tabakwaren
107,6 (1,4)
Bekleidung/Schuhe 100,8 (1,4)
Wohnungsmiete, Wasser,
Strom, Gas und andere
Brennstoffe
107,1 (2,8)
Einrichtungsgegenstände u.ä. für
den Haushalt und deren Instandhaltung
102,0 (1,7)
Gesundheitspflege
102,4 (1,5)
Verkehr
108,9 (4,3)
Nachrichtenübermittlung
92,9 (3,0)
Freizeit, Unterhaltung
und Kultur
99,9 (-0,7)
Bildungswesen
139,9(34,9)
Arbeitsmarkt
„Perspektive 50plus“
startet in Bonn
Der demografische Wandel ist
auch auf dem Arbeitsmarkt der
Region Bonn/Rhein-Sieg spürbar.
Fehlende Nachwuchskräfte und
Facharbeitermangel werden von
Arbeitgebern beklagt. Die Kompetenzen und Erfahrungen von
Arbeitnehmern rücken dadurch
bei Personalentscheidungen stärker in den Vordergrund als das
Lebensalter.
Im Paktverbund mit der AHA Hellweg (ARGE im Kreis Soest), startet
die ARGE Bonn die Umsetzung des
Bundesprogramms „Perspektive
50plus – Beschäftigungspakte für
Ältere in den Regionen“. Damit
fördert die ARGE Bonn ab sofort
verstärkt die Integration von älteren Arbeitslosen über 50 Jahre.
Ziele sind die Verbesserung der
Beschäftigungschancen und die
nachhaltige Integration in Arbeit.
Seit dem 1. April 2008 werden
potentielle Bewerber der ARGE
Bonn einem externen Kooperationspartner zur intensiven StärkenSchwächen-Analyse und zur Vermittlung zugewiesen.
Der arbeitslose Bewerber erhält
eine individuelle sechsmonatige
Begleitung. Dadurch sollen Arbeitgeber und der mögliche neue Mitarbeiter optimale Startvoraussetzungen für das Arbeitsverhältnis
erhalten. Das Bundesprogramm
„Perspektive 50plus“ richtet sich
auch an mögliche Arbeitgeber.
Für den Erfolg des Projektes sollen
die Kompetenzen, Ideen, Strukturen und Ressourcen der regionalen Arbeitgeber genutzt werden.
Die ARGE Bonn wird den Arbeitgebern ab Sommer 2008 eine individuelle Demographieberatung sowie weitere Hilfestellungen bei der
IHK n DIE WEITERBILDUNG
Datum
22.4. bis
22.4.2008
22.4. bis
26.4.2008
24.4. bis
15.5.2008
29.4. bis
3.5.2008
Zeit
Thema/Kurzinformation
Di
Aktiver Verkauf
9:00 – 16:30 Uhr
Di bis Sa
halbtägig
Überbetrieblicher Kochlehrgang für Auszubildende
Do
Rhetorikseminar –
9:00 – 16:30 Uhr Überzeugend reden
Di bis Sa
halbtägig
Überbetrieblicher Kochlehrgang für Auszubildende
Kontakt: ARGE Bonn, Team 613,
Rochusstraße 65, 53123 Bonn, EMail: [email protected], Göran Weigeldt, Telefon
0228/8549-503, Herman Gödderz,
Telefon 0228/8549-267
Gesundheitswirtschaft
Seniorengerechtes
Leben und Wohnen
Der Gesundheitswirtschaft bieten
sich neue Märkte für seniorengerechtes Leben und Wohnen. Eine
Fülle von Artikeln, die das Leben
Lehrgänge und Seminare
€ (Euro)
Datum
€ 190,00
20.5. bis
3.6.2008
Di
Endspurtseminar
17:00 – 20:00 Uhr Fit für die
mündliche Prüfung
24.5.2008
Sa
Schneller Umstieg auf
8:30 – 16:00 Uhr Microsoft Office 2007
€ 230,00
€ 365,00
€ 230,00
€ 405,00
5.5. bis
8.5.2008
Mo bis Do
Unterrichtung für
8:00 – 17:00 Uhr Bewachungspersonal
5.5. bis
7.5.2008
Mo und Mi
IHK-Office Academy English
18:00 – 21:15 Uhr Applying for a job /
CD-Covering
Letter and Interview
€ 85,00
6.5.2008
Di
Benimm ist in –
9:00 – 16:30 Uhr Startseminar für Azubis
€ 95,00
17.5.2008
Sa
Controlling – Benchmarks –
9:00 – 15:00 Uhr Kennzahlensteuerung im
Gesundheitswesen Aufbaukurs für Fortgeschrittene
(Praxisworkshop)
€ 240,00
Zeit
Thema/Kurzinformation
€ (Euro)
€ 60,00
€ 190,00
Grundlagen der
Immobilien9:00 – 16:30 Uhr wertermittlung – Teil 1
€ 330,00
28.5.2008
Mi
Chrashkurs Export Aufbau
9:00 – 16:30 Uhr von Auslandsgeschäften
in 10 praxisnahen Schriften
€ 140,00
2.6.2008
Mo
Kommunikations- und
9:00 – 16:30 Uhr Servicezentrum Backoffice
€ 190,00
26.5. bis
Weitere Veranstaltungstermine können Sie dem aktuellen Kursbuch entnehmen, das Sie schriftlich oder telefonisch anfordern oder über das Internet einsehen können.
Wir akzeptieren Ihren „NRW-Bildungsscheck”
44
Personalgewinnung anbieten. Für
diesen Aufgabenbereich werden
zwei speziell ausgebildete Mitarbeiter zur Verfügung stehen.
Namhafte Kooperationspartner
wie die IHK, KHS, Arbeitsagentur,
Stadt Bonn, AHA Hellweg und
das Bundesministerium für Arbeit
und Soziales unterstützen das
Programm „Perspektive 50plus“.
Weitere Informationen: www.
perspektive50plus.de
27.5.2008
Mo und Di
2.6. bis Mo/Mi/Mo/Mi/Do Kompaktseminar
12.6.2008 18:00 – 21:15 Uhr Existenzgründung –
Erfolgreich
an den Start
€ 150,00
9.6.2008
€ 190,00
Mo
Führungswissen
9:00 – 16:30 Uhr im Sekretariat
Anmeldung und weitere Informationen: Weiterbildungsgesellschaft der
IHK Bonn/Rhein-Sieg mbH, Kautexstraße 53, 53229 Bonn-Holzlar
Tel.: 0228/9 75 74-0, Fax: 0228/9 75 74-16,
E-Mail: [email protected], Internet: www.ihk-die-weiterbildung.de
DIE WIRTSCHAFT April 2008
im Alter erleichtern sollen, sind
bereits auf dem Markt. Das Handwerk und viele Dienstleister haben
die Potenziale erkannt und bieten
ihre Produkte sowie Dienstleistungen an. Beispiele sind z. B. Sanitärunternehmen für Badeinrichtungen (Badewannensitze,
erhöhte Toiletten u. v. m.), orthopädische Geschäfte mit den vielen kleinen nützlichen Dingen
wie z. B. ein Telefon mit großen
Tasten, leuchtende Lampenschalter, Alarmanlagen oder Rollatoren.
Architekten, Bauunternehmen
und Landschaftsgärtner beschäftigen sich mit dem innovativen
Innenausbau und bieten breite
Hauseingänge zur ebenen Erde,
breite Treppen für Lifteinbauten,
Gartenanlagen mit breiten Wegen und Terrassen sowie pflegeleichte Bepflanzungen. Schreiner fertigen individuell das passende Mobiliar, Treppen und
auch die Bettenhöhe an.
Der Elektrofachhandel sorgt für
optimale Lichtquellen, Sicherheitssysteme, einfach zu bedienende Geräte sowie einen Notruf
für Bedienungshilfen. Viele Produkte und Dienstleistungen zum
Thema „barrierefreies, seniorengerechtes Leben und Wohnen“
werden bei der 7. Messe Sivita(l)
am 26. und 27. April in Bad Honnef präsentiert. Neben der Ausstellung finden auch zahlreiche
Fachvorträge statt. Nähere Informationen – auch für potenzielle
Aussteller gibt es beim Veranstalter Organisation2000 Bad Honnef , Ahornweg 23, 53604 Bad
Honnef sowie im Internet unter
www.messe-sivital.de. Nähere
Informationen zur Gesundheitswirtschaft gibt es bei Heiko Oberlies, IHK Bonn/Rhein-Sieg, Telefon 0228/2284-138, Fax 0228/
2284-221,
E-Mail
[email protected]
bonn.ihk.de.
Wegfall der
Berufsschulbezirke
Nach einer im Jahr 2006 beschlossenen
Änderung
des
Schulgesetzes fallen in Nordrhein-Westfalen zum Beginn des
kommenden
Schuljahrs
die
Schulbezirke für Fachklassen der
Berufsschule weg. Ab dem 1. August 2008 hat jeder Ausbildungsbetrieb - soweit nicht in einzelnen Berufen Bezirksfachklassen
festgelegt sind – den Rechtsanspruch, dass seine Auszubildenden zur Erfüllung der Schulpflicht
das zum Ausbildungsbetrieb
nächstgelegene Berufskolleg be-
Neue Berufe / Neuordnungen 2008
Folgende neue Ausbildungsberufe werden voraussichtlich zum 1. August
2008 in Kraft treten:
Fachkraft für Automatenservice (Erprobungsverordnung,
2-jährig) - erlassen am 8.1.2008
Automatenfachmann/-frau (Erprobungsverordnung, 3-jährig) erlassen am 8.1.2008
Fotomedienfachmann/-frau
Personaldienstleistungskaufmann/-frau
Produktionstechnologe/technologin
Servicefachkraft für Schutz und Sicherheit
Speiseeishersteller (Erprobungsverordnung)
Folgende Ausbildungsberufe werden modernisiert:
Fachkraft für Schutz und Sicherheit
Friseur/-in
Seiler/-in
Weitere Informationen: [email protected]
Das AusBildungsforum Reiseverkehr
Einklang mit den Vorgaben von Rahmenlehrplan
Das AusBildungsforum Reiseverkehr dient den ausund Ausbildungsordnung im Vordergrund. Ein rebildenden Betrieben im Kammerbezirk zur aktiven
gelmäßiger Austausch zwischen Praxis und Schule
Mitgestaltung des Lernprogramms der Auszubilträgt daher entscheidend zu einer Verbesserung
denden im Beruf Reiseverkehrskaufmann/-kaufund Qualitätssicherung der Ausbildung in Schule
frau. Das Forum nimmt mit seiner Zusammenarbeit
und Ausbildungsbetrieb bei. Das
zwischen Berufsschullehrern
Ziel einer an der Praxis orientierund Ausbildern direkten Einten Schule kann somit gewährfluss auf die Ausbildungstheleistet werden. Der Bildungsmen. Wichtiges Anliegen diegang Reiseverkehr am FLB feiert
ser Treffen ist der Austausch
in diesem Jahr sein 10-jähriges
über aktuelle Entwicklungen
Bestehen. Die Ausbildungsbeder Tourismus-Branche und
triebe des Reiseverkehrsgewerdes Ausbildungsgangs Reisebes freuen sich, dass es eine quaverkehr am Friedrich-List-Belitativ hochwertige Berufsschule
rufskolleg in Bonn-Bad Goin unserem Kammerbezirk gibt,
desberg. Das ursprünglich
da Bonn und seine Umgebung
als Ausbilderarbeitskreis im
touristisch gesehen in den
Jahre 2002 ins Leben gerufenächsten Jahren zuversichtlich in
ne, vierteljährlich stattfindie Zukunft blicken kann. Das
dende Treffen wurde im
AusBildungsforum steht allen BeFrühjahr 2006 in AusBildungs- Andreas Moss,
trieben offen, die sich für die
forum umbenannt um den Leiter AusBildungsforum Reiseverkehr
Themen Ausbildung und PrüSchwerpunkt der Zusamfung interessieren. Anregungen oder Wünsche zu
menarbeit nach Außen hin Rechnung zu tragen.
Themen können Sie direkt an die zuständige Ausbildungsberaterin Frau Silvia Emmerich senden. Die
Alle im Forum erarbeiteten Lernsituationen werden
Teilnahme am vierteljährlich stattfindenden Forum
im Unterricht am Friedrich-List-Berufskolleg (FLB)
wird
empfohlen.
Kontakt:
0228/2284156
eingesetzt und anschließend von den Schülern [email protected]
luiert. Das Feedback der Schüler ist sehr positiv.
Nach ihrer Meinung werden sie in aktuellen FallbeiAuf unser Jahrestreffen am Mittwoch, 14. Mai 2008
spielen und Vorgängen praxisnah an die jeweilium 14 Uhr, weisen wir jetzt schon vorsorglich hin.
gen Themen herangeführt. Ebenso wie im AusbilTreffpunkt: UNIVERS-Reisen, Justus-von-Liebig-Str.20,
dungsbetrieb steht auch am Berufskolleg die pra53121 Bonn, [email protected]
xisorientierte (Aus-) Bildung der Auszubildenden in
DIE WIRTSCHAFT April 2008
suchen, in dem eine entsprechende Fachklasse eingerichtet
ist. Mit Einverständnis des Ausbildungsbetriebs können Auszubildende
ein
anderes,
insbesondere wohnortnäheres
Berufskolleg, in dem eine entsprechende Fachklasse eingerichtet ist, im Rahmen der Aufnahmekapazität besuchen. Mit
dieser Neuregelung soll – so die
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Mehrzweckhalle, ob Aufstockung, Erweiterung, An- und Umbau eines
Büros oder einer Halle: Holz ist hinsichtlich seiner optischen und technischen Möglichkeiten sowie seiner
energieeinsparenden Eigenschaften
unschlagbar.
Es stellt sich also nicht die Frage ob Holz
der richtige Baustoff für einen Gewerbebau ist, sondern wer das Know-how, die
Man-Power sowie die technischen Möglichkeiten hat, einen hochwertigen und
gleichzeitig wirtschaftlichen Gewerbebau zu realisieren. Womit wir bei ADAMS
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von 25.000 qm, mit einer vollautomatischen Abbundanlage (CAD und CNC)
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der Planung und statistischen Berechnung, der Erstellung der Werk- und Detailpläne über die exakte Vorfertigung
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45
Gesetzesbegründung – die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe erhöht und zugleich ein Qualitätswettbewerb zwischen den
Berufskollegs gefördert werden.
Inzwischen liegen Verwaltungsvorschriften zur Umsetzung der
neuen Regelungen vor. Diese relativieren die von vielen Unternehmen erwartete Freiheit der
Berufsschulwahl erheblich. Zwar
ist bereits in der zitierten Regelung eine Bindung der Wahlfreiheit an eine vorhandene Aufnahmekapazität enthalten. Die Verwaltungsvorschriften führen jedoch für eine Ausweitung dieser
Kapazitäten neue bürokratische
Regelungen ein, indem eine Erhöhung der Fachklassenzahl in
einem Beruf einer neuen Genehmigungspflicht
unterworfen
wird.
Dadurch wird eine flexible Anpassung der Kapazitäten an eine
sich verändernde Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen
ebenso wie an verstärkte Wünsche nach Beschulung an einem
anderen Berufskolleg deutlich
erschwert. Die IHK-Organisation
hat sich zusammen mit anderen
gegen diese Vorschriften ausgesprochen, ist damit aber leider
nicht durchgedrungen.
Im Ergebnis muss mit Bedauern
festgestellt werden, dass die Erwartungen kaum erfüllt werden,
die Unternehmen an den beschlossenen Wegfall der Schulbezirksgrenzen geknüpft hatten.
Dies sollte interessierte Unternehmen und ihre Auszubildenden
aber
nicht
hindern,
möglichst frühzeitig mit der Berufsschule ihrer Wahl Kontakt aufzunehmen und gemeinsam nach
einer Möglichkeit zu suchen, die
Wahlfreiheit auch tatsächlich wirksam werden zu lassen.
46
Steuern
Freibetrag bei
Veräußerung von
Gewerbebetrieben
Bei der Veräußerung des ganzen
Gewerbebetriebes, eines Teilbetriebes oder eines Mitunternehmeranteiles steht ein Freibetrag
von 45.000 Euro zur Verfügung.
Der Bundesfinanzhof bestätigte
nun mit Urteil vom 28. November
2007, dass der Freibetrag nur zur
Verfügung steht, wenn im Zeitpunkt der Veräußerung der Steuerpflichtige das 55. Lebensjahr
vollendet hat oder im sozialversicherungsrechtlichen Sinne dauernd berufsunfähig ist.
Als Veräußerungszeitpunkt ist
nicht der Abschluss des Verpflichtungsgeschäfts maßgebend, sondern mindestens noch der Übergang des wirtschaftlichen Eigentums an den wesentlichen Betriebsgrundlagen, Az.: X R 12/07
(veröffentlicht am 3. Januar 2008).
Quelle:
www.Steuerempfehlung.de
Recht
Anspruch eines
Ex-Gesellschafters auf
Einsicht in
Jahresabschlüsse
Auch nachdem sich der frühere
Gesellschafter einer GmbH einem
Konkurrenzunternehmen
angeschlossen hat, behält er seinen An-
Geschenkgutscheine müssen mindestens drei
Jahre einlösbar sein
Der Internet-Versandhändler Amazon darf die Gültigkeit von Gutscheinen nicht auf ein Jahr befristen. Angelehnt an die Verjährungsfrist
besteht vielmehr eine Gültigkeit von mindestens drei Jahren. Auch Gutschein-Restguthaben dürfen nicht nach diesem Zeitraum verfallen. Diese beiden Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des
Online-Händlers Amazon benachteiligen den Verbraucher unangemessen. Damit bestätigte das OLG München in einer Entscheidung vom
17.01.2008 (Az. 29 U 3193/07) ein Urteil des LG München I vom
05.04.2007 (Az. 12 O 22084/06, Infobrief 17-18/2007, Wettbewerbsrecht
Aktuell 8/2007). Das Verfahren hatte die Verbraucherzentrale BadenWürttemberg geführt. (ms)
spruch auf Einsicht in die Jahresabschlüsse der Altfirma für den Zeitraum, in dem er für diese tätig war
(OLG München, Az. 31 Wx 048/07).
Nach Auffassung der Richter sind
Jahresabschlüsse nicht geheimhaltungsbedürftig, weil sie der Befriedigung von Informationsinteressen
dienen. An diesem Einsichtsrecht
ändert auch die Einziehung des Geschäftsanteils eines Gesellschafters
nichts. Denn ein Einziehungsbeschluss führt nicht unmittelbar zum
Ausscheiden aus der GmbH, sondern steht unter der aufschiebenden Bedingung einer Entschädigungszahlung. Die Teilhaberrechte bleiben daher bis zur Zahlung
dieser Abfindung unberührt. Das
gilt auch für den Auskunftsanspruch
nach § 51a GmbH-Gesetz. Zu den
Schriften im Sinne dieser Vorschrift
gehören auch Jahresabschlüsse.
Ein Ausschluss dieser Anspruchs
kommt lediglich dann in Betracht,
wenn zu befürchten ist, dass der
Ex-Gesellschafter die Informationen für gesellschaftsfremde Zwecke verwendet und dadurch der
Gesellschaft einen nicht unerheblichen Nachteil zufügt (§ 51a Abs.
2 Satz 1 GmbH-Gesetz). Hierfür
müssten die begehrten Informationen aber überhaupt wettbewerbsrelevant sein.
Quelle: VSRW-Verlag /
www.gmbhchef.de
eines Unternehmens entschieden,
dessen Arbeitsverhältnis durch Betriebsübergang auf einen neuen
Arbeitgeber übergegangen war.
In seiner Begründung verweist das
Gericht darauf, dass der neue Arbeitgeber an das vom früheren Arbeitgeber erteilte Zwischenzeugnis gebunden sei.
Es sei unerheblich, ob das Zwischenzeugnis des früheren Arbeitgebers auf einem Entwurf des Arbeitnehmers beruhe, da der Arbeitgeber es sich mit der Unterschrift zu Eigen gemacht habe.
Der neue Arbeitgeber sei aufgrund seines Eintritts in die Rechtsstellung des Arbeitgebers bezüglich Tätigkeitsbeschreibung, Leistungs- und Verhaltensbeurteilung
an den Inhalt des Zwischenzeugnisses gebunden. Eine Abweichung sei nur möglich, soweit
spätere Leistungen und Verhalten
dies rechtfertigten.
(Urteil des Bundesarbeitsgerichts
vom 16. Oktober 2007; Az.: 9 AZR
248/07)
Endzeugnis muss
Zwischenzeugnis
berücksichtigen
IT-Verbände begrüßen
Urteil zu OnlineDurchsuchungen
Hat ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer ein Zwischenzeugnis erteilt, ist er bei der Erstellung eines
Endzeugnisses an den Inhalt es
Zwischenzeugnisses gebunden
soweit es sich um die Beurteilung
identischer Zeiträume handelt.
Das gilt auch im Falle einer Betriebsübernahme zwischen der
Erstellung des Zwischenzeugnisses
und des Endzeugnisses. Das hat
das Bundesarbeitsgericht im Fall
eines Leiters der Inkassoabteilung
Die IT-Branchenverbände Bitkom
und Eco haben das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Online-Durchsuchung begrüßt. „Das
Gericht hat unsere Auffassung bestätigt, dass es für heimliche Zugriffe auf Computer besonders
hohe rechtliche Hürden geben
muss“, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder
in Berlin. Ein grundsätzliches Nein
sei aber nicht zu erwarten gewesen.
DIE WIRTSCHAFT April 2008
In dem Gerichtsverfahren ging es
um das nordrhein-westfälische
Verfassungsschutzgesetz, das die
umstrittene Ermittlungsmethode
erstmals ausdrücklich gestattet
hatte. Dieses erklärten die Richter
für nichtig. Das Urteil gilt auch als
wegweisend für eine künftige bundesweite Regelung der OnlineDurchsuchung.
Der Verband der deutschen Internetwirtschaft Eco forderte Bund
und Länder auf, jetzt entsprechende Gesetzgebungsverfahren zurückzustellen und zunächst gründlich über die Risiken und Probleme
dieser Ermittlungsmethode nachzudenken. „Die Politik darf jetzt
nicht zur Tagesordnung übergehen und gleich morgen nach Wegen suchen, das Verdikt aus Karlsruhe listenreich zu umschiffen“,
sagte Eco-Vorstand Michael Rotert.
Das Bundesverfassungsgericht hat
mit dem heutigen Urteil erstmals
ein „Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität
informationstechnischer
Systeme“ geschaffen. Das sei aber
nicht schrankenlos, hieß es in
Karlsruhe. Dennoch sieht der Bitkom darin eine Grundlage für
künftige Debatten um Sicherheit
und Informationstechnik.
Quelle: ZDNet
Umsätze bei OnlineWerbung im Internet
steigen
Ob Banner am Bildschirmrand,
Pop-Ups, gesponserte Webseiten
oder kurze Filme – noch nie wurde
so viel auf Internetseiten geworben wie im vergangenen Jahr.
Dies teilte der Branchenverband
Bitkom mit. Demnach wurden 976
Millionen Euro erwirtschaftet - ein
Plus von 103 Prozent im Vergleich
zu 2006 (480 Millionen Euro).
Vor allem die Telekommunikationsanbieter und Internetplattformen haben den Markt im vergangenen Jahr getrieben. Sie gaben
rund 223 Millionen Euro für grafische Online-Werbung aus. Auf
dem zweiten Platz folgten Handels- und Versandhäuser, die 189
Millionen Euro investierten. Medien und Entertainmentanbieter
(119 Millionen Euro), Banken und
Finanzdienstleister (116 Millionen
Euro) sowie Kfz-Firmen (89 Millionen Euro) vervollständigten die
Top-5. Sämtliche Angaben basieren auf einer Erhebung von Thomson Media Control und umfassen
alle Formen klassischer OnlineWerbung.
Nachrichtenportale
gewinnen immer mehr
Leser
Nachrichtenportale im Internet
werden immer beliebter. Sie haben 2007 erneut deutlich an Lesern gewonnen. Das zeigt eine
aktuelle Auswertung, die der
Hightech-Verband BITKOM vorgelegt hat. Demnach wurden die
zwanzig meistgenutzten NewsPortale 3,8 Milliarden Mal besucht. Im zweiten Jahr in Folge
konnten sie ihre Resonanz um
durchschnittlich 19 Prozent steigern. 2006 lag der Wert noch bei
3,2 Milliarden, 2005 bei 2,7 Milliarden.
Quelle: BITKOM
Vollzugshilfe zur
Abfallverbringung
Die Länderarbeitsgemeinschaft
Abfall (LAGA) hat den Entwurf einer Vollzugshilfe zur Abfallverbringung vorgelegt. Diese versteht
sich als sach- und fachkundige
Kommentierung der neuen Bestimmungen zur grenzüberschreitenden Abfallverbringung. Die
Vollzugshilfe kann auf der Homepage der LAGA (www.lagaonline.de) unter „Aktuelles“ abgerufen werden.
Europäisches
Patentübereinkommen
unterzeichnet
Seit 1. Januar 2008 können beim
Europäischen Patentamt in München Patente für 34 Staaten angemeldet werden. Seitdem sind auch
Kroatien und Norwegen Mitglieder
der Europäischen Patentorganisation. Das Europäische Patentübereinkommen bietet Anmeldeerleichterungen für alle Mitgliedstaaten.
Nach der Neufassung des Übereinkommens, die Mitte Dezember
2007 in Kraft getreten ist, können
erstmals Patentanmeldungen in jeder beliebigen Sprache eingereicht
werden, wenn die Übersetzung in
einer der drei Amtssprachen
Deutsch, Englisch oder Französisch
nachgereicht wird. In der Anmeldung wird mitgeteilt, in welchen
Ländern des Übereinkommens das
Patent Gültigkeit haben soll. Es wird
dann von nationaler Seite geprüft,
ob das Patent nach den dortigen
nationalen Rechtsvorschriften eingetragen werden kann. Letztlich
erhält der Anmelder dann nationale Patente. Weitere Mitglieder des
Abkommens sind alle 27 EU-Staaten
sowie die Schweiz, die Türkei, Island, Liechtenstein und Monako. Im
Rahmen ihres Beobachterstatus erkennen Serbien, Mazedonien, Albanien sowie Bosnien und Herzegowina die vom Europäischen Patentamt erteilten Patente an. Im Gegensatz zu diesen Fortschritten für das
Europäische Bündelpatent gibt es
weiterhin keine Einigung bei der
Einführung des seit Jahrzehnten
umstrittenen so genannten Gemeinschaftspatents. Dieses EU-Vorhaben scheitert nach wie vor, vor
allem an der Sprachenfrage.
Novellierung des
Gentechnikgesetzes
Der Bundestag hat im Januar 2008
die Novelle des Gentechnikgesetzes
verabschiedet, die unter anderem
die Kennzeichnung von Lebensmitteln mit dem Etikett „Ohne Gentechnik“ und den Mindestabstand
beim Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen regelt. Im Einzelnen sehen die neuen bzw. geänderten Rechtstexte folgendes vor:
Das Gentechnikgesetz sieht Verfahrenserleichterungen vor: Bei Arbeiten in geschlossenen gentechnischen Anlagen gilt für die untersten
Sicherheitsstufen statt eines Anmeldeverfahrens ein
Anzeigeverfahren, d. h. nach der
Anzeige darf mit der Arbeit ohne
Fortsetzung Seite 51
DIE WIRTSCHAFT April 2008
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DIE WIRTSCHAFT April 2008
DIE WIRTSCHAFT April 2008
51
Fortsetzung von Seite 47
Wartezeit gestartet werden. Die
Gentechnik-Pflanzenverordnung
führt mit Blick auf den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen
Sorgfaltspflichten sowie Mindestabstände ein.
Das
EG-Durchführungsgesetz
weist über das öffentliche Standortregister Grundstücke aus, in
denen gentechnisch veränderte
Pflanzen eingesetzt werden und
weitet die Kennzeichnungspflicht
von Lebensmitteln aus. Die neuartige Lebensmittel- und Lebensmittelzutaten-Verordnung regelt im
Detail, wann Lebensmittel das Etikett „Ohne Gentechnik“ tragen
dürfen. Tierische Lebensmittel
können demnach mit dieser
Kennzeichnung verkauft werden,
wenn keine gentechnisch veränderte Tiernahrung verfüttert wurde, mit Ausnahme von Zusatzstoffen wie Vitaminen oder Enzymen.
Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
2008 ist Jahr der
Mathematik
Bundesministerin Schavan hat am
23. Januar 2008 das Wissenschaftsjahr 2008 unter dem Motto „Mathematik. Alles, was zählt“ eröffnet. Ziel des Jahres der Mathematik ist, der Öffentlichkeit die
Vielfalt der Mathematik deutlich
zu machen sowie Kinder und Jugendliche für diese Wissenschaft
zu begeistern. Die Wissenschaftsjahre werden seit dem Jahr 2000
Roboter spielen Fussball
Fraunhofer Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS): Die RoboCup German Open werden bis
2011 jährlich auf der Hannover Messe in dem neuen Sonderausstellungsbereich „Mobile Roboter & Autonome Systeme“ in Halle 25 im
Auftrag des Nationalkomitees RoboCup ausgetragen. Den Kooperationsvertrag unterzeichneten Institutsleiter Professor Dr. Thomas
Christaller und Dr. Ansgar Bredenfeld vom Fraunhofer Institut für
Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) in Sankt. Augustin gemeinsam mit Sepp D. Heckmann und Wolfgang Pech von der
Deutschen Messe Hannover. Zum zweiten Mal treten auf der Hannover Messe 2008 vom 21. bis 25. April internationale Roboterteams aus
der ganzen Welt bei den 7. RoboCup German Open gegeneinander
an. Beim Kampf um den Ball mit hochmoderner Technik kicken,
laufen, reagieren und kommunizieren Roboter selbstständig auf einem Fußballfeld.
Computersteuerung nur über Gesten
Fraunhofer Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS): Was in Science-Fiction-Filmen ganz nebenbei
und selbstverständlich nicht nur das Leben der Filmhelden erleichtert, zieht vielleicht schon bald und ganz real in alle Büros und Haushalte ein. Sämtliche
Computerdienste und -programme
lassen
sich mit der zukunftsweisenden
PointScreen-Technologie des Fraunhofer IAIS durch
bloßen Fingerzeig
auf den Bildschirm
öffnen.
Tastatur
oder Maus werden
arbeitslos. Das Gesten-Verfahren erhielt nun sogar den Segen des
US-Patentamtes.
Der PointScreen® bietet viele über den Bildschirm wandernde Einzelmotive, die der Betrachter individuell, nur mit einfacher Fingergeste
anhält und auswählt. Im Gegensatz zu einem so genannten Touchscreen erfolgt die Interaktion völlig ohne Berührung. Mit bloßem Fingerzeig auf ein Bildmotiv oder Schlagwort öffnet sich dem Betrachter
ein beliebig umfangreiches und multimediales Informationspaket.
52
vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zusammen mit der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) veranstaltet. 2007 war das Jahr der
Geisteswissenschaften. Das Jahr
der Mathematik wird von einer
Reihe von Veranstaltungen begleitet, sowie dem Ausstellungsschiff „MS Wissenschaft“, das
zwischen Mai und September
2008 in über 30 deutschen Städten Station macht.
Die Initiatoren des Wissenschaftsjahres suchen sog. „Mathemacher“, d. h. mathematikbegeisterte Botschafter für das Jahr der Mathematik. Bewerben können sich
unter anderem in Betrieben beschäftigte Mathematiker.
Quelle: BMBF
Europäisches
Mahnverfahren
Wer in Deutschland eine einfach
durchsetzbare Geldforderung gegen
einen
zahlungswilligen
Schuldner hat, kann auf das
schnelle und günstige Mahnverfahren zurückgreifen. Bei einem
Schuldner in einem Mitgliedstaat
der EU entfällt diese Möglichkeit.
Zahlungswillige Schuldner können die geschuldete Zahlung so
künstlich in die Länge ziehen. Das
ist ärgerlich, weil vielen Unternehmen wegen der schlechten Zah-
Nicht von ungefähr nimmt die PointScreen-Technologie einen illustren
Platz im „Land der Ideen“ ein. Auf den gleichnamigen Web-Werbeseiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für den Forschungsstandort Deutschland rangiert diese Technologie neben dem
schnellsten Rechner Europas oder neuen Hochgeschwindigkeits-Laserautobahnen für den digitalen Datentransfer als Paradebeispiel für
Kommunikationstechnologie »made in Germany«.
FH-Absolvent erhält Journalistenpreis
Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg: Thomas Reintjes hat den
Hauptpreis in der Kategorie Hörfunk für den Beitrag „Sehen und Verstehen: Computer lernen den Umgang mit Bildern“ erhalten. Der
Beitrag wurde in der Sendung „Wissenschaft im Brennpunkt“ des
Deutschlandfunks. Ausgestrahlt. Reintjes ist Absolvent des Studienganges Technikjournalismus der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg.
Nach seinem Studium hat er mit zwei Kommilitonen „Viermann Redaktion für Wissenschaft und Technik“ gegründet. „Mit dem Journalistenpreis Informatik will die saarländische Landesregierung das
Bewusstsein dafür schärfen, welche entscheidenden Impulse für Innovation und Wachstum von der Informatik ausgehen“, sagte Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Joachim Rippel bei der Preisverleihung. Die Hauptpreise für die Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen waren jeweils mit 5.000 Euro dotiert. Die Jury bewertete die
Sendung wie folgt: „Der Beitrag vermittelt allgemein verständlich
Forschungsergebnisse der Informatik und ihre Anwendungen und
gibt Anstöße für eine gesellschaftskritische Diskussion über Möglichkeiten und Grenzen der Informatik.“ Der Beitrag ist unter
www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/673404 zu hören.
„Heuschrecken“ sind besser als ihr Ruf
Universität Bonn: Finanzinvestoren sind deutlich besser als ihr Ruf.
Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universitäten Bonn und Aberdeen sowie der TU München in einer aktuellen Studie. Darin nehmen
sie die Entwicklung von 52 Firmen nach Einstieg einer so genannten
Private Equity-Gesellschaft unter die Lupe. Die Ergebnisse rechtfertigen
das oft bemühte Bild der destruktiven „Heuschrecken“ nicht: Im Schnitt
blieben im Jahr nach dem Einstieg die Beschäftigten-Zahlen nahezu
konstant. Die Löhne der Mitarbeiter stiegen sogar signifikant an. Auch
auf die Börsenkurse hatte die Investoren-Beteiligung einen positiven
Effekt.
Kontakt: Dr. André Betzer, Abteilung für Wirtschaftswissenschaften der
Universität Bonn, Tel.: 0228/73-9209, E-Mail: [email protected]
DIE WIRTSCHAFT April 2008
Anzeige
Die Anhörung des Betriebsrates bei Kündigungen
Von Michael Plössner, Fachanwalt für Arbeitsrecht, GPE Bonn
Nach § 102 des Betriebsverfassungsgesetzes muss der Unternehmer den Betriebsrat vor jeder Kündigung anhören. Tut er dies nicht,
ist die Kündigung von vornherein
unwirksam. Die Anhörungspflicht
gilt sowohl für ordentliche wie auch
für fristlose Kündigungen. Sie gilt
für alle Arbeitsverhältnisse, also
auch für die Kündigung von Aushilfen. Die Anhörungspflicht ist selbst
dann zu beachten, wenn ein Arbeitnehmer gekündigt werden soll, der
noch keine sechs Monate im Betrieb beschäftigt ist und daher noch
keinen Kündigungsschutz genießt.
Foto : photocase.de/momosu
Zwar hat der Betriebsrat letztendlich
keine Handhabe, den Ausspruch der
Kündigung zu verhindern. Er muss
lediglich angehört werden. Allerdings muss die Anhörung umfassend sein. Der Unternehmer muss
dem Betriebsrat nicht nur die Kün-
digungsgründe mitteilen, sondern
auch die Sozialdaten (Lebensalter,
Beschäftigungsdauer und Unterhaltsverpflichtungen,
eventuelle
Schwerbehinderung) des zu kündigenden Arbeitnehmers. Die Anhörung muss alle diejenigen Fakten
enthalten, die den Arbeitgeber dazu
bewegen, das Arbeitsverhältnis zu
kündigen. Hierzu gehören bei einer
betriebsbedingten Kündigung auch
die Gründe, die den Arbeitgeber zu
der getroffenen Sozialauswahl bewogen haben. Die Anhörung soll
den Betriebsrat somit in die Lage
versetzen, sich ohne eigene Nachforschungen eine erstes Urteil darüber zu bilden, ob die beabsichtigte Kündigung gerechtfertigt ist
oder nicht. In einem späteren Kündigungsschutzprozess kann sich der
Unternehmer dann auch nur auf diejenigen Kündigungsgründe berufen,
die er dem Betriebsrat vorher mitge-
teilt hatte. Ein Nachschieben anderer, auch noch so schwerwiegender
Gründe ist ausgeschlossen.
Nach Zugang der Anhörung, die zu
Beweiszwecken möglichst schriftlich erfolgen sollte, hat der Betriebsrat bei ordentlichen Kündigungen
eine Woche Zeit, sich zu äußern.
Bei einer außerordentlichen, fristlosen Kündigung beträgt die Äußerungsfrist drei Tage. Erst nach einer
Äußerung des Betriebsrates oder
nach fruchtlosem Ablauf der Äußerungsfrist kann der Unternehmer
die beabsichtigte Kündigung aussprechen.
Die Konsequenz einer fehlerhaften
Betriebsratsanhörung ist hart: Die
Kündigung ist allein aufgrund der
fehlerhaften Anhörung unwirksam.
Das Arbeitsgericht wird die vom
Arbeitgeber vorgetragenen Kün-
digungsgründe gar nicht erst prüfen. Selbst schwerwiegende Kündigungsgründe bleiben unbeachtet,
weil die Betriebsratanhörung fehlerhaft war. Dem Arbeitgeber bleibt
im Zweifel nichts anderes übrig, als
nach erneuter, korrekter Anhörung
des Betriebsrates eine weitere Kündigung auszusprechen. Daher wird
insbesondere ein Arbeitnehmer,
der noch keinen Kündigungsschutz
genießt, versuchen, die Kündigung
zu Fall zu bringen, indem er sich
auf eine fehlerhafte Betriebsratsanhörung beruft in der Hoffnung,
bei Zugang der zu erwartenden Folgekündigung den rettenden Kündigungsschutz erreicht zu haben.
Es empfiehlt sich daher, bereits im
Vorfeld einer Kündigung rechtskundigen Beistand zu suchen, um zu
vermeiden, dass die Kündigung allein wegen eines formalen Mangels
für unwirksam erklärt wird.
”Probleme werden
am besten dadurch gelöst,
da ss man sie erkennt,
bevor sie Probleme werden.“
Joachim Zahn
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EU-Handelsgeschäften
Beim Handel von EU-Ursprungswaren oder in der EU verzollte
Nicht-EU-Waren innerhalb der
Europäischen Gemeinschaft sind
keine Zollformalitäten erforderlich. Die früher an den Grenzen
erforderlichen
Meldepflichten
sind in die Unternehmen verlagert
worden.
Dies betrifft unter anderem die
statistische Meldepflicht von Wareneingängen bzw. Versendungen innerhalb der EU. Meldepflichtig sind Unternehmen, deren im EU-Handel getätigten
jährlichen Eingänge oder Sendungen aus anderen Mitgliedstaaten den Wert von Euro
300.000,— (alle Eingänge bzw.
Sendungen, jeweils getrennt addiert) überschreiten bzw. die im
Vorjahr meldepflichtig waren. Die
Ausfüllanleitung für diese Intrahandelsstatistik 2008 wurde vom
Statistischen Bundesamt veröffentlicht.
Quelle: Stat. Bundesamt
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das einstufige Europäische Mahnverfahren für ausschließlich grenzüberschreitende Forderungen ab
dem 12. Dezember 2008.
Wer einen Antrag beim ausschließlich zuständigen Amtsgericht Berlin
Wedding stellt, erhält ggf. einen
Zahlungsbefehl. Wird hiergegen
Einspruch eingelegt, findet eine
Überleitung ins streitige Verfahren
statt. Unterbleibt dies, ist der Zahlungsbefehl europaweit vollstreckbar. Er gleicht einem rechtskräftigen Vollstreckungsbescheid.
Nur ausnahms-weise, etwa wegen
fehlender Verteidigungsmöglichkeit oder missbräuchlicher Verwendung des Verfahrens, kann noch
ein Überprüfungsantrag bei Gericht
gestellt werden. Vollstreckungsschutz gewähren die Vollstreckungsabwehrklage und die einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung. Der europäische Zahlungsbefehl ist erstmalig ein ech-
54
Auslandsinvestitionen:
Den Absatz ankurbeln!
„Rund 70 Prozent unserer Unternehmen investieren vornehmlich
im Ausland, um ihre Absatzchancen
zu erhöhen. So steht für 41 Prozent
der Aufbau des Vertriebs und Kundendienstes an erster Stelle, 29 Prozent investieren in den Aufbau einer Produktion, um den Markt
besser erschließen zu können.
Und nur knapp 30 Prozent geben
an, über eine Auslandsproduktion
Kosten sparen zu wollen“, mit diesen Worten beschreibt Dr. Gerhard Eschenbaum, derzeitiger Federführer der gemeinsamen Außenwirtschaftsaktivitäten der nordrhein-westfälischen IHKs und
stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf, ein zentrales Ergebnis der repräsentativen Umfrage der 16 nordrheinwestfälischen Industrie- und Handelskammern, für die landesweit
3.800 Unternehmensantworten
ausgewertet wurden.
men, im Ausland zu investieren.
Gut zwei Drittel hätten nicht vor,
auf diese Weise im Ausland aktiv zu
werden. Deutlich höher sei das
Auslandsengagement allerdings
bei den Industrieunternehmen.
Die Quote betrage hier - ähnlich
wie in den Vorjahren - 41 Prozent.
„Das stärkere Auslandsengagement der Industrieunternehmen
kann nicht wirklich überraschen.
Denn diese stehen unter einem
weit größeren Wettbewerbsdruck
als etwa personengebundene
Dienstleister. Für produzierende
Betriebe sind neben dem Hauptmotiv, der Erschließung und Sicherung neuer Absatzmärkte,
auch kostenorientierte Investitionen oft unvermeidlich, um gegen die ausländische Konkurrenz
aus Osteuropa oder Asien zu bestehen“, erklärt dazu Professor Dr.
Bodo Risch von der IHK Nord Westfalen in Münster. Zum Vergleich:
Nur knapp 20 Prozent der antwortenden Handels- und Dienstleistungsunternehmen hätten angegeben, im Ausland aktiv werden
zu wollen.
Für 2008 beabsichtige etwas mehr
als die Hälfte der befragten NRWUnternehmen Investitionen in
gleichbleibender Höhe, rund 40
Prozent wollten diese steigern.
Das sei umso bemerkenswerter,
als der letztgenannte Wert seit
2006 rückläufig sei, was nur den
Schluss zulasse, dass der Standort
Deutschland für die Unternehmen
an Attraktivität zurückgewonnen
habe. Dafür spreche auch, dass
selbst in der Indus-trie der Anteil
der Unternehmen, die stärker im
Ausland investieren wollen, immer
noch fünf Prozentpunkte unter
dem Höchstwert von 2006 liege.
Mit 47 Prozent der Nennungen
werde die „Wunschliste“ der ausländischen Zielmärkte von den
Kernländern der Europäischen
Union (EU-15) angeführt. Das sei,
so die NRW-IHKs, eine indirekte Bestätigung des Marktmotivs bei
den Auslandsinvestitionen, denn
in diesen Ländern sei die Kostensituation ähnlich wie in Deutschland. Ferner zeige sich hier mehr
als deutlich, wie stark deutsche
Unternehmen vom europäischen Binnenmarkt profitierten
und ihre Exporterfolge auf diesem „Heimatmarkt“ mit Investitionen absicherten. An zweiter Stelle genannt worden seien Russland,
die Ukraine, Südosteuropa und die
Türkei (32 Prozent), gefolgt von
den mittelosteuropäischen Ländern, die der EU 2004 beigetreten
sind (31 Prozent).
Wie schon in den Vorjahren, plane
danach auch für 2008 rund ein
Drittel der befragten UnternehDIE WIRTSCHAFT April 2008
Verfahrensrichtlinie für das EQ – Praktikum
Bekanntmachungen
Öffentliche Bestellung und
Vereidigung von Sachverständigen
Durch den Präsidenten der Industrie- und Handelskammer Bonn/RheinSieg wurden am 22.02.2008 als Sachverständige öffentlich bestellt und
vereidigt:
Dreistein, Udo, Dipl.-Ing., Tournisauel 3, 53797 Lohmar
Fachgebiet: Tankanlagen, Lageranlagen, Heizölverbrauchertankanlagen
Schäfer, Stephanie, Dipl.-Betriebsw. (FH),
Martinstr. 26-28, 53359 Rheinbach
Fachgebiet: Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken.
Der Berufsbildungsausschuss der Kammer hat am 25. Februar 2008 folgende Richtlinie zur Einstiegsqualifizierung beschlossen: „Die Einstiegsqualifizierung (EQ) soll ermöglichen, „dass jüngere Menschen mit erschwerten Vermittlungsperspektiven eine betrieblichen Berufsausbildung aufnehmen...“.
Daraus kann nur folgen, dass EQ – Praktika nur in solchen Betrieben durchgeführt werden können,
die Ausbildungsbetriebe sind oder sein könnten, zumindest als Kooperationsbetriebe an der
Ausbildung beteiligt sein könnten.
Bei Anfragen von Betrieben oder der Agentur für Arbeit bzgl. eines EQ – Praktikums haben die
Ausbildungsberater festzustellen, ob
der jeweils genannte Betrieb Ausbildungsbetrieb ist oder die Voraussetzungen gem.
BBiG dafür erfüllen würde oder
der Betrieb als Kooperationspartner in der Ausbildung mitwirken könnte
im Betrieb die für die jeweiligen Ausbildungsberufe entwickelten Module inhaltlich
vermittelt werden können und
im Betrieb geeignetes Ausbildungspersonal zur Verfügung steht.
Bei positiver Beurteilung ist der Abschluss eines EQ – Vertrages und dessen Registrierung möglich;
dabei ist der Betrieb darauf hinzuweisen, dass eine Vertragskopie zur Registrierung eingereicht
werden muss, wenn eine Anrechnung des Praktikums beabsichtigt wird oder ein Zertifikat
ausgestellt werden soll. Fällt eine Überprüfung negativ aus, ergeht ein ablehnender Bescheid.
Bei Einreichung des EQ – Vertrages ist dieser zu überprüfen auf
Vollständigkeit
Ggf. beigefügte Unterlagen nach dem JArbSchG (Attest)
Vergütung
Dauer des Praktikums
Probezeit
Urlaub
Unterschriften – ggf. der Erziehungsberechtigten.
Außerdem muss darauf geachtet werden, dass Jugendliche der Berufsschulpflicht unterliegen; hier
soll, wie nach Möglichkeit bei allen anderen EQ – Praktikanten/-innen eine fachbezogene
Unterrichtung an den Berufskollegs (Fachklassen) angestrebt werden. Nach Registrierung erhalten sowohl Praktikumsbetrieb wie auch Praktikant/-in eine Eintragungsbestätigung.
Nach Abschluss eines EQ – Praktikums erhält der/die Praktikant/-in aufgrund des vom Betrieb zu
erstellenden Praktikantenzeugnisses auf Antrag bei entsprechender Beurteilung ein Zertifikat.
Sollte ein Berufsausbildungsverhältnis begründet werden, so kann das EQ – Praktikum mit bis zu
6 Monaten auf die Ausbildungszeit angerechnet werden.
Zur Nachvollziehbarkeit der auf den künftigen Beruf bezogenen Praktikumsinhalte wird den
Praktikumsbetrieben empfohlen, von ihren Praktikanten einen Praktikums- (Ausbildungs-) Nachweis führen zu lassen. Bei öffentlich geförderten Maßnahmen durch die Agentur für Arbeit oder
die Arge’n wird die gesetzliche Überwachung gem. §§ 70 ff. BBiG durch die jeweils fördernden
Stellen wahrgenommen.
Dipl.-Betriebsw. Stephanie Schäfer, Dr. Ernst Franceschini, Präsident
der IHK Bonn/Rhein-Sieg, und Dipl.-Ing. Udo Dreistein (v.l.)
Im Rahmen der Amtshilfe wirkt die IHK unterstützend.“
Wachstumsmärkte im Blick
Die so genannten BRIC-Länder (Brasilien, Russland,
Indien und China) verfügen mit über 2,7 Mrd.
Menschen über ein enormes Wirtschafts- und
Kaufkraftpotenzial. Als Wachstumsmärkte sind
sie mittelfristig von zunehmender Bedeutung.
Deutsche Unternehmen – gerade auch mittelständische Betriebe – haben also viel zu gewinnen.
Auf dem 5. IHK-Außenwirtschaftstag NRW am
16. September 2008 in Essen dreht sich alles um
diese Märkte, um Marktzugang, Konzepte und
Lösungen zur Marktbearbeitung – praxisorientiert
in Podiumsdiskussionen, 12 Workshops und einer
Begleitausstellung.
Weitere Informationen bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg:
Karl Reiners
Tel.: 0228 / 22 84 -166
Fax: 0228 / 22 84 -225
E-Mail: [email protected]
www.ihk-aussenwirtschaftstag-nrw.de
5. IHK-Außenwirtschaftstag NRW am 16.09. 2008
im Congress Center West, Messe Essen
Mit freundlicher Unterstützung unserer Partner:
DIE WIRTSCHAFT April 2008
55
Satzung betreffend die Prüfung zum Erwerb der
Grundqualifikation der Fahrer im Güterkraftund Personenverkehr
Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Bonn/ Rhein-Sieg hat am 26.02.2008
aufgrund von § 1 und 4 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und
Handelskammern vom 18. Dezember 1956 (BGBl. I S. 920), zuletzt geändert durch Artikel
7 des „Zweiten Gesetzes zum Abbau bürokratischer Hemmnisse insbesondere in der mittelständischen Wirtschaft“ vom 07.09.2007 (BGBl. I S. 2246) in Verbindung mit dem Gesetz
über die Grundqualifikation und Weiterbildung der Fahrer bestimmter Kraftfahrzeuge für den
Güterkraft- oder Personenverkehr (BKrFQG) vom 14. August 2006 (BGBl. I S.1958) in der
jeweils geltenden Fassung sowie in Verbindung mit der Verordnung zur Durchführung des
Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetzes (BKrFQV) vom 22. August 2006 (BGBl. I S.2108)
in der jeweils geltenden Fassung folgende Satzung beschlossen:
INHALTSÜBERSICHT
§ 1 Sachliche Zuständigkeit
bekannt.
(5) Der Bewerber/die Bewerberin soll spätestens bei Beginn der Prüfung nachweisen, dass er/sie
die auf Grund der Gebührenordnung der IHK festgesetzte Prüfungsgebühr entrichtet hat.
§ 5 Grundsätze für alle
Prüfungen
(1) Die Prüfungssprache ist deutsch.
(2) Die Prüfung ist nicht öffentlich.
(3) Die in den §§ 9 und 10 genannten Zeitansätzen - sowohl für die theoretische als auch praktische
Prüfung – sind reine Prüfungszeiten. Vor- und nachbereitende Arbeiten, wie z. B. Erläuterungen
zum Prüfungsablauf, Aufbau/Wiederaufbau von Übungen, Erläuterungen zur Prüfungsbewertung sind nicht Bestandteil der Prüfungszeit.
(4) Die Prüfung wird entsprechend der Anmeldung und der Zulassungsvoraussetzungen entweder für den „Güterkraftverkehr“ oder für den „Personenverkehr“ abgelegt.
(5) Bei Beginn der Prüfung wird die Identität der Prüfungsteilnehmer/Prüfungsteilnehmerinnen
festgestellt. Prüfungsteilnehmer/Prüfungsteilnehmerinnen, deren Identität nicht zweifelsfrei festgestellt werden kann, werden von der Prüfung ausgeschlossen.
§ 2 Örtliche Zuständigkeit
§ 3 Prüfungsarten
§ 4 Vorbereitung der Prüfung
§ 5 Grundsätze für alle Prüfungen
§ 6 Zulassung zur Prüfung „Grundqualifikation“
§ 7 Zulassung zur Prüfung „beschleunigte Grundqualifikation“
§ 8 Rücktritt und Ausschluss von der Prüfung
§ 9 Durchführung der Prüfung „Grund qualifikation“
§ 10 Durchführung der Prüfung „beschleunigte Grundqualifikation“
§ 11 Anforderungen in der theoretischen Prüfung
§ 12 Anforderungen in der praktischen Prüfung
§ 13 Bewertung der Prüfungsleistungen und Feststellung des Prüfungsergebnisses
§ 14 Niederschrift
(6) Bei Beginn der Prüfung werden den Prüfungsteilnehmern/Prüfungsteilnehmerinnen der
Ablauf der Prüfung sowie die Prüfer/Prüferinnen bekannt gegeben.
(7) Die Prüfungsteilnehmer/Prüfungsteilnehmerinnen sind nach Bekanntgabe der Prüfer/Prüferinnen zu befragen, ob sie von ihrem Recht zur Ablehnung eines Prüfers/einer Prüferin wegen
Besorgnis der Befangenheit Gebrauch machen wollen. Über einen Ablehnungsantrag entscheidet
die IHK.
(8) Hält sich ein Prüfer/eine Prüferin für befangen, so kann die IHK den betroffenen Prüfer/die
betroffene Prüferin von der Prüfung ausschließen. Bestehen Zweifel an einer unparteiischen
Ausübung des Prüfungsamtes, so muss die IHK den betroffenen Prüfer/die betroffene Prüferin von
der Prüfung ausschließen.
(9) Wird einem Ablehnungsantrag stattgegeben oder ein Prüfer/eine Prüferin ausgeschlossen, so
soll der Prüfungsteilnehmer/die Prüfungsteilnehmerin zum nächsten Termin eingeladen werden,
sofern der ausgeschlossene Prüfer/die ausgeschlossene Prüferin nicht sogleich durch einen
anderen Prüfer/eine andere Prüferin ersetzt werden kann.
§ 15 Erteilung der Bescheinigung
§ 16 Nichtbestehen der Prüfung
§ 17 Inkrafttreten
(10) Über die Prüfung ist eine Niederschrift zu erstellen.
I. Zuständigkeit
§ 1 Sachliche Zuständigkeit
(11) Die Bewertung der Prüfungsleistung ist nur in ganzen oder halben Punkten zulässig.
Die Industrie- und Handelskammer Bonn/ Rhein-Sieg - im folgenden IHK genannt - ist zuständig
für die Durchführung von Prüfungen nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BKrFQG).
(12) Wurde die Zulassung zur Prüfung aufgrund gefälschter Unterlagen oder falscher Angaben
ausgesprochen, wird sie von der IHK widerrufen.
§ 2 Örtliche Zuständigkeit
(13) Die Vervielfältigung, Verbreitung oder Veröffentlichung der gemeinsamen Fragebögen der
Industrie- und Handelskammern für Prüfungen nach dem BKrFQG oder von Teilen dieser
Fragebogen außerhalb der unmittelbaren Prüfungsabwicklung ist untersagt.
Örtlich zuständig ist die Industrie- und Handelskammer, in deren Bezirk der Prüfungsbewerber/
die Prüfungsbewerberin seinen/ihren Wohnsitz hat. Der Bewerber/die Bewerberin kann mit seiner/
ihrer Zustimmung an eine andere Industrie- und Handelskammer verwiesen werden.
II. Prüfungen
§ 3 Prüfungsarten
Prüfungen zum Nachweis der Qualifikation sind
(1) Grundqualifikation
1. Grundqualifikation für Güterkraftverkehr oder Personenverkehr gemäß § 1 Abs. 2 BKrFQV.
2. Prüfung reduziert um die theoretischen Teile, die bereits Gegenstand der Prüfung gemäß
§ 4 Abs. 6 Berufszugangsverordnung für den Güterkraftverkehr oder für den Straßenpersonenverkehr waren, gemäß § 1 Abs. 3 BKrFQV. Diese Prüfung wird im folgenden „Grundqualifikation Quereinsteiger“ Güterkraftverkehr oder Personenverkehr genannt.
3. Prüfung reduziert um die theoretischen und praktischen Teile, die bereits Gegenstand der
Prüfung der ersten Grundqualifikation waren, gemäß § 3 BKrFQV. Diese Prüfung wird im
Folgenden „Grundqualifikation Umsteiger“ für Güterkraftverkehr oder Personenverkehr
genannt.
(2) beschleunigte Grundqualifikation
1. beschleunigte Grundqualifikation für Güterkraftverkehr oder Personenverkehr gemäß
§ 2 Abs. 4 BKrFQV,
2. Prüfung reduziert um die theoretischen Teile, die bereits Gegenstand der Prüfung gemäß
§ 4 Abs. 6 Berufszugangsverordnung für den Güterkraftverkehr oder für den Straßenpersonenverkehr waren, gemäß § 2 Abs. 7 BKrFQV. Diese Prüfung wird im Folgenden „beschleunigte Grundqualifikation Quereinsteiger“ Güterkraftverkehr oder Personenverkehr genannt.
3. Prüfung reduziert um die theoretischen Teile, die bereits Gegenstand der Prüfung der ersten
Grundqualifikation waren, gemäß § 3 BKrFQV. Diese Prüfung wird im Folgenden „beschleunigte Grundqualifikation Umsteiger“ für Güterkraftverkehr oder Personenverkehr genannt.
§ 4 Vorbereitung der Prüfung
(1) Die IHK setzt Ort und Zeitpunkt der Prüfung fest.
(2) Die Anmeldung zur Prüfung soll schriftlich unter Angabe der Prüfungsart und unter Beachtung
der Anmeldefrist auf einem Vordruck der IHK erfolgen.
(3) Der Anmeldung sind neben den Angaben zur Person die Angaben und Nachweise über das
Vorliegen der Zulassungsvoraussetzungen gemäß §§ 6 oder 7 beizufügen.
(4) Die IHK soll die Bewerber/Bewerberinnen unter Berücksichtigung der Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen vor dem jeweiligen Prüfungstermin schriftlich zur Prüfung einladen. Die
Einladung gibt dem Bewerber/der Bewerberin
56
Ort und Zeitpunkt der Prüfung,
die Art der Prüfung,
die Prüfungsdauer,
die Art der zugelassenen Hilfsmittel,
die Bedingungen für das Bestehen der Prüfung,
die in § 8 der Satzung getroffenen Regelungen über Rücktritt und Ausschluss von der Prüfung
(14) Für die Prüfungen gelten ergänzend zu den Bestimmungen dieser Satzung die Gemeinsamen
Richtlinien der Industrie- und Handelskammern betreffend die Prüfung zum Erwerb der Grundqualifikation der Fahrer im Güterkraft- und Personenverkehr, die die IHK als Verwaltungsvorschrift
erlässt. Die IHK gibt den Erlass dieser Verwaltungsvorschrift in ihrem Mitteilungsblatt bekannt.
§ 6 Zulassung zur Prüfung „Grundqualifikation“
(1) Der Teilnehmer/die Teilnehmerin wird zur Prüfung gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 1 (Grundqualifikation)
nur zugelassen, wenn er/sie einen gültigen Führerschein für die entsprechende Fahrerlaubnisklasse vorlegt.
(2) Der Teilnehmer/die Teilnehmerin wird zur Prüfung gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 2 (Grundqualifikation
Quereinsteiger) nur zugelassen, wenn er/sie einen gültigen Führerschein für die entsprechende
Fahrerlaubnisklasse und den entsprechenden Nachweis
1. für den Straßenpersonenverkehr ausgenommen Taxen- und Mietwagenverkehr gemäß
§ 4 Abs. 6 Berufszugangsverordnung für den Straßenpersonenverkehr
oder
2. für den Güterkraftverkehr gemäß § 4 Abs. 6 Berufszugangsverordnung für den Güterkraftverkehr
vorlegt.
(3) Der Teilnehmer/die Teilnehmerin wird zur Prüfung gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 3 (Grundqualifikation
Umsteiger) nur zugelassen, wenn er/sie einen gültigen Führerschein für die entsprechende
Fahrerlaubnisklasse und die entsprechende Grundqualifikation gemäß Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz vorlegt.
(4) Der Teilnehmer/die Teilnehmerin wird zur praktischen Prüfung gemäß § 3 Abs. 1 (Grundqualifikation, Grundqualifikation Quereinsteiger, Grundqualifikation Umsteiger) nur zugelassen,
wenn er/sie sich gegenüber der IHK verpflichtet, ein geeignetes Prüfungsfahrzeug für die Abnahme der praktischen Prüfung zu stellen. Geeignet ist ein Prüfungsfahrzeug, das den Anforderungen
gemäß § 9 Abs. 4 Nr. 2 genügt. Sollte der Teilnehmer/die Teilnehmerin keine Möglichkeit haben,
ein geeignetes Prüfungsfahrzeug zu stellen, kann die IHK auf Antrag des Teilnehmers/der
Teilnehmerin ein geeignetes Prüfungsfahrzeug vermitteln.
(5) Der Teilnehmer/die Teilnehmerin wird zur praktischen Prüfung gemäß § 3 Abs. 1 (Grundqualifikation, Grundqualifikation Quereinsteiger, Grundqualifikation Umsteiger) nur zugelassen,
wenn er/sie sich gegenüber der IHK verpflichtet, zur praktischen Prüfung einen Fahrlehrer zu
stellen, der im Besitz einer gültigen Fahrlehrererlaubnis gemäß Fahrlehrergesetz vom 25. August
1969 (BGBl. I S. 1336) in der jeweils aktuell gültigen Fassung für die Fahrerlaubnisklassen CE für
den Güterverkehr beziehungsweise DE für den Personenverkehr ist. Sollte der Teilnehmer/die
Teilnehmerin keine Möglichkeit haben, einen Fahrlehrer, der die o. g. Voraussetzungen erfüllt,
zu stellen, kann die IHK auf Antrag des Teilnehmers/der Teilnehmerin einen entsprechenden
Fahrlehrer vermitteln.
§ 7 Zulassung zur Prüfung „beschleunigte Grundqualifikation“
(1) Der Teilnehmer/die Teilnehmerin wird zur Prüfung gemäß § 3 Abs. 2 Nr. 1 (beschleunigte
Grundqualifikation) nur zugelassen, wenn er/sie das Original eines von einer anerkannten
Ausbildungsstätte gemäß § 7 BKrFQG ausgestellten Nachweises über die Teilnahme an einer
entsprechenden Schulung vorlegt.
DIE WIRTSCHAFT April 2008
DIE WIRTSCHAFT April 2008
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(2) Der Teilnehmer/die Teilnehmerin wird zur Prüfung gemäß § 3 Abs. 2 Nr. 2 (beschleunigte
Grundqualifikation Quereinsteiger) nur zugelassen, wenn er/sie das Original eines von einer
anerkannten Ausbildungsstätte gemäß § 7 BKrFQG ausgestellten Nachweises über die entsprechenden Unterrichtsteile und den entsprechenden Nachweis
1. für den Straßenpersonenverkehr ausgenommen Taxen- und Mietwagenverkehr gemäß
§ 4 Abs. 6 Berufszugangsverordnung für den Straßenpersonenverkehr
oder
2. für den Güterkraftverkehr gemäß § 4 Abs. 6 Berufszugangsverordnung für den Güterkraftverkehr vorlegt.
(3) Der Teilnehmer/die Teilnehmerin wird zur Prüfung gemäß § 3 Abs. 2 Nr. 3 (beschleunigte
Grundqualifikation Umsteiger) nur zugelassen, wenn er/sie das Original eines von einer anerkannten Ausbildungsstätte gemäß § 7 BKrFQG ausgestellten Nachweises über die entsprechenden
Unterrichtsteile und die entsprechende Grundqualifikation gemäß Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz vorlegt.
§ 8 Rücktritt und Ausschluss von der Prüfung
(1) Ein Rücktritt von der theoretischen oder praktischen Prüfung ist nur aus einem wichtigen Grund
zulässig. Tritt ein Prüfungsteilnehmer/eine Prüfungsteilnehmerin vor Beginn der theoretischen
oder der praktischen Prüfung zurück, gilt die jeweilige Prüfung als nicht abgelegt. Das gleiche gilt,
wenn ein Prüfungsbewerber/eine Prüfungsbewerberin zu einer Prüfung nicht erscheint.
(2) Tritt ein Prüfungsteilnehmer/eine Prüfungsteilnehmerin im Verlauf der theoretischen Prüfung
zurück, so gilt diese grundsätzlich als nicht bestanden.
(3) Tritt ein Prüfungsteilnehmer/eine Prüfungsteilnehmerin im Verlauf der praktischen Prüfung aus
einem wichtigen Grund zurück, so können bereits erbrachte, in sich abgeschlossene Teile der
Prüfung als abgelegt anerkannt werden. Tritt ein Prüfungsteilnehmer/eine Prüfungsteilnehmerin
im Verlauf einer Prüfung ohne wichtigen Grund zurück, so gilt diese Prüfung als nicht bestanden.
(2) Für die Prüfung werden die gemeinsamen Fragebogen der Industrie- und Handelskammern verwendet.
(3)Die Prüfung ist schriftlich abzulegen und besteht aus Multiple-Choice-Fragen und offenen
Fragen.
(4)Die Dauer der Prüfung für die „beschleunigte Grundqualifikation“ gemäß § 3 Abs. 2 Nr. 1
beträgt 90 Minuten.
(5)Die Dauer der Prüfung für die „beschleunigte Grundqualifikation Quereinsteiger“ gemäß § 3
Abs. 2 Nr. 2 beträgt 60 Minuten.
(6)Die Dauer der Prüfung für die „beschleunigte Grundqualifikation Umsteiger“ gemäß § 3
Abs. 2 Nr. 3 beträgt 45 Minuten.
(7)Die Prüfung darf wiederholt werden.
(8)Nach Abschluss der Prüfung sind die Unterlagen ein Jahr, die Anmeldung und die Niederschrift
zehn Jahre aufzubewahren.
§ 11 Anforderungen in der
theoretischen Prüfung
(1) Gegenstände der theoretischen Prüfung:
Die in der Anlage 1 der BKrFQV genannten Kenntnisbereiche sind Gegenstand der jeweiligen
Prüfungen für den Güterkraftverkehr und den Personenverkehr gemäß der nachstehenden
Tabelle:
(4) Über das Vorliegen eines wichtigen Grundes befindet die IHK. Macht der Prüfungsteilnehmer/
die Prüfungsteilnehmerin als wichtigen Grund geltend, dass er/sie wegen Krankheit an der Prüfung
nicht teilnehmen konnte oder nach Beginn eines Prüfungsteils abbrechen musste, so hat er/sie
dies unverzüglich durch Vorlage eines ärztlichen Attests, das nicht später als am Prüfungstag
ausgestellt wurde, nachzuweisen.
(5) Unternimmt ein Prüfungsteilnehmer/eine Prüfungsteilnehmerin Täuschungshandlungen
oder stört er/sie den Prüfungsablauf erheblich, kann er/sie von der weiteren Teilnahme an der
Prüfung ausgeschlossen werden. Bei Ausschluss gilt diese Prüfung als nicht bestanden.
§ 9 Durchführung der Prüfung „Grundqualifikation“
(1) Die Prüfung gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 1 – 3 (Grundqualifikation, Grundqualifikation Quereinsteiger,
Grundqualifikation Umsteiger) besteht aus einer theoretischen und einer praktischen Prüfung. Die
theoretische und die praktische Prüfung können in beliebiger Reihenfolge abgelegt werden.
(2) Für die theoretische Prüfung werden die gemeinsamen Fragebogen der Industrie- und
Handelskammern verwendet.
(3) Die theoretische Prüfung ist schriftlich abzulegen und besteht aus Multiple-Choice-Fragen und
offenen Fragen und der Erörterung von Praxissituationen.
(4) Die praktische Prüfung besteht aus einer Fahrprüfung, einem praktischen Prüfungsteil und
der Bewältigung von kritischen Fahrsituationen.
1. Für die praktische Prüfung setzt die IHK einen amtlich anerkannten Sachverständigen/eine
amtlich anerkannte Sachverständige oder einen amtlich anerkannten Prüfer/eine amtlich
anerkannte Prüferin für den Kraftfahrzeugverkehr ein, der/die im Besitz einer gültigen
Berechtigung zur Abnahme der Fahrerlaubnisprüfung ist. Die praktische Prüfung kann auch von
einem IHK-Mitarbeiter/einer IHK Mitarbeiterin mit gleichwertiger Qualifikation abgenommen
werden. Die IHK kann weitere sachkundige Personen hinzuziehen.
2. Für die Fahrprüfung und die Bewältigung kritischer Fahrsituationen wird ein Kraftfahrzeug
entsprechend der dem Prüfungsteilnehmer/der Prüfungsteilnehmerin erteilten höchsten Fahrerlaubnisklasse bezogen auf die Abmessungen und Gewichte von Lkw oder Omnibussen
eingesetzt. Die Fahrzeuge müssen den Anforderungen der Nummern 2.2.6 bis 2.2.13 der
Anlage 7 der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) entsprechen. Zusätzlich muss das Prüfungsfahrzeug die Anforderungen der Nummer 2.2.16 der Anlage 7 der FeV erfüllen.
3. Für die Bewältigung von kritischen Fahrsituationen können die Kraftfahrzeuge durch den Einsatz
eines leistungsfähigen Simulators ersetzt werden. Die Entscheidung darüber trifft die IHK.
(5) Grundqualifikation gem. § 3 Abs. 1 Nr. 1 (Grundqualifikation)
1. Die Dauer der theoretischen Prüfung beträgt 240 Minuten.
2. Die praktische Prüfung besteht aus einer Fahrprüfung zu 120 Minuten, aus einem praktischen
Prüfungsteil zu 30 Minuten und aus der Bewältigung von kritischen Fahrsituationen, die 60
Minuten nicht überschreiten darf.
(6) Grundqualifikation gem. § 3 Abs. 1 Nr. 2 (Grundqualifikation Quereinsteiger)
1. Die Dauer der theoretischen Prüfung beträgt 170 Minuten.
2. Die praktische Prüfung besteht aus einer Fahrprüfung zu 120 Minuten, aus einem praktischen Prüfungsteil zu 30 Minuten und der Bewältigung von kritischen Fahrsituationen, die
60 Minuten nicht überschreiten darf.
(7) Grundqualifikation gem. § 3 Abs. 1 Nr. 3 (Grundqualifikation Umsteiger)
1. Die Dauer der theoretischen Prüfung beträgt 110 Minuten.
2. Die praktische Prüfung besteht aus einer Fahrprüfung zu 60 Minuten, aus einem praktischen
Prüfungsteil zu 30 Minuten und der Bewältigung von kritischen Fahrsituationen, die 30
Minuten nicht überschreiten darf.
(8) Die Gesamtprüfung oder die theoretische Prüfung oder die praktische Prüfung dürfen
wiederholt werden.
(9) Nach Abschluss der Gesamtprüfung sind die Unterlagen der theoretischen Prüfung ein Jahr,
die Anmeldung und die Niederschriften der theoretischen und praktischen Prüfung zehn Jahre
aufzubewahren.
§ 10 Durchführung der Prüfung „beschleunigte Grundqualifikation“
(1)Die Prüfung „beschleunigte Grundqualifikation“ gemäß § 3 Abs. 2 Nr. 1-3 (beschleunigte
Grundqualifikation, beschleunigte Grundqualifikation Quereinsteiger, beschleunigte
Grundqualifikation Umsteiger) besteht aus einer theoretischen Prüfung.
58
(2) Grundsätze für die Prüfungsaufgaben
1. Die Prüfung besteht, bezogen auf die jeweilige Gesamtpunktzahl, zu gleichen Teilen aus
Multiple-Choice-Fragen, offenen Fragen und der Erörterung von Praxissituationen, sofern
sie Gegenstand der Prüfung sind. Die Kenntnisbereiche 1., 2. und 3. werden, soweit sie
Gegenstand der Prüfung sind, zu gleichen Teilen berücksichtigt.
2. Multiple-Choice-Fragen werden mit je einem Punkt bewertet. Sie enthalten vier Antwortvorschläge, wovon nur eine Antwortvorgabe richtig ist.
3. Offene Fragen werden mit mindestens je einem Punkt und höchstens fünf Punkten bewertet.
4. Die Erörterung der Praxissituation besteht aus verbundenen offenen Fragen.
§ 12 Anforderungen in der
praktischen Prüfung
(1) Fahrprüfung
1. Ziel der Fahrprüfung ist die Bewertung der fahrpraktischen Fähigkeiten des Prüfungsteilnehmers/der Prüfungsteilnehmerin. Sie muss auf Straßen innerhalb und außerhalb geschlossener Ortschaften, auf Schnellstraßen oder Autobahnen und in Situationen mit unterschiedlicher Verkehrsdichte stattfinden.
2. Die Fahrprüfung soll vorzeitig beendet werden, wenn der Prüfungsteilnehmer/die Prüfungsteilnehmerin grobe Fahr- und Verhaltensfehler in Bezug auf die StVO zeigt.
3. Wird die Fahrprüfung vorzeitig beendet, wird sie mit null Punkten bewertet.
(2) Praktischer Prüfungsteil
DIE WIRTSCHAFT April 2008
Ziel dieses Prüfungsteils ist die Bewertung der folgenden Kenntnisse und Fähigkeiten der in den
Anlagen 1 und 2 der BKrFQV genannten Kenntnisbereiche gemäß der nachstehenden Tabelle:
·
·
·
fer/Prüferinnen wegen Besorgnis der Befangenheit abzulehnen,
Bewertung der erbrachten Prüfungsleistung,
das Prüfungsergebnis, die Erklärung über das Bestehen oder Nichtbestehen der Prüfung,
Name/Namen und Unterschrift(en) der Prüfer/Prüferinnen
§ 15 Erteilung der Bescheinigung
Nach bestandener Prüfung erhält der Prüfungsteilnehmer/die Prüfungsteilnehmerin eine Bescheinigung der IHK über das Bestehen der Prüfung.
§ 16 Nichtbestehen der Prüfung
Bei nicht bestandener Prüfung erhält der Teilnehmer/die Teilnehmerin einen schriftlichen Bescheid der IHK über das Nichtbestehen der Prüfung. Der Bescheid ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
§ 17 Inkrafttreten
Diese Satzung tritt mit dem ersten Tag des auf die Verkündung in der „Wirtschaft“ folgenden
Monats in Kraft.
Bonn, den 26.02.2008
Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg
(3) Bewältigung kritischer Fahrsituationen
1. Ziel bei der Bewältigung kritischer Fahrsituationen ist insbesondere die Bewertung der
Fähigkeiten des Prüfungsteilnehmers/der Prüfungsteilnehmerin bezüglich der Beherrschung des Fahrzeugs bei unterschiedlichem Fahrbahnzustand je nach Witterungsverhältnissen sowie Tages- und Nachtzeit.
2. Die Bewältigung kritischer Fahrsituationen wird auf einem geeigneten Gelände durchgeführt, wobei Gefährdungen für Dritte ausgeschlossen sein müssen.
Der Präsident
Dr.Franceschini
Der Hauptgeschäftsführer
Swoboda
genehmigt: Ministerium für Bauen und Verkehr
des Landes Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf, 19. März 2008
im Auftrag
gez. Dieter Kettenbach
§ 13 Bewertung der Prüfungsleistungen
und Feststellung des Prüfungsergebnisses
(1) Bewertung der Grundqualifikation
1. Grundlage der Bewertung der Prüfungsleistungen sind die in der theoretischen und der
praktischen Prüfung erzielten Ergebnisse, die in Punkten ausgedrückt werden.
2. Die theoretische Prüfung ist bestanden, wenn mindestens 50 % der Gesamtpunktzahl
gemäß nachfolgender Aufstellung erreicht wurden:
Grundqualifikation
Grundqualifikation Quereinsteiger
Grundqualifikation Umsteiger
Gesamtpunktzahl 162
Gesamtpunktzahl 114
Gesamtpunktzahl 72
3. Die Teile der praktischen Prüfung gemäß § 9 Abs. 4 werden jeweils getrennt von einander
bewertet.
Die praktische Prüfung ist bestanden, wenn mindestens 50 % der Gesamtpunktzahl gemäß der
nachfolgenden Aufstellung erreicht wurden und der in jedem Teil der Prüfung erzielte Punkteanteil
nicht unter 20 % der jeweils möglichen Punktzahl liegt.
In den praktischen Prüfungen Güterkraftverkehr und Personenverkehr sind insgesamt höchstens
folgende Punkte erreichbar:
a) Grundqualifikation und Grundqualifikation Quereinsteiger jeweils:
Gesamtpunktzahl 120
davon Fahrprüfung
davon praktischer Prüfungsteil
davon Bewältigung kritischer
Fahrsituationen 30 Punkte
60 Punkte
30 Punkte
b) Grundqualifikation Umsteiger:
Gesamtpunktzahl 80
davon Fahrprüfung
davon praktischer Prüfungsteil
davon Bewältigung kritischer Fahrsituationen
30 Punkte
30 Punkte
20 Punkte
Der Prüfer/die Prüferin hat nach Beendigung des jeweiligen praktischen Prüfungsteils dem
Prüfungsteilnehmer/der Prüfungsteilnehmerin die Bewertung und deren wesentliche Gründe
mitzuteilen. Der Prüfer/die Prüferin hat ein Prüfungsprotokoll anzufertigen und der IHK auszuhändigen.
4. Die Gesamtprüfung ist bestanden, wenn die theoretische und die praktische Prüfung
bestanden wurden.
(2) Bewertung der beschleunigten Grundqualifikation
Die Prüfung ist bestanden, wenn mindestens 50 % der Gesamtpunktzahl gemäß nachfolgender
Aufstellung erreicht wurden.
beschleunigte Grundqualifikation
Gesamtpunktzahl 60
beschleunigte Grundqualifikation Quereinsteiger
Gesamtpunktzahl 40
beschleunigte Grundqualifikation Umsteiger
Gesamtpunktzahl 30
(3) Die Bewertung der Prüfungsleistung erfolgt durch die IHK. Aufgrund der erbrachten Prüfungsleistungen stellt die IHK das Prüfungsergebnis fest und erklärt die Prüfung für bestanden oder nicht
bestanden.
§ 14 Niederschrift
Die anzufertigende Niederschrift enthält folgende Angaben:
·
·
·
·
·
60
den Namen, den Vornamen, ggf. den Geburtsnamen, das Geburtsdatum und den Geburtsort, Geburtsland sowie die Anschrift und Nationalität des Prüfungsteilnehmers/der Prüfungsteilnehmerin,
Ort, Datum, Beginn und Ende der Prüfung,
die Art und Bestandteile der Prüfung,
die Feststellung der Identität des Prüfungsteilnehmers/der Prüfungsteilnehmerin sowie die
Erklärung seiner/ihrer Prüfungsfähigkeit,
die Belehrung des Prüfungsteilnehmers/der Prüfungsteilnehmerin über sein/ihr Recht, Prü-
Gebührentarif der Industrie- und
Handelskammer Bonn/ Rhein-Sieg
Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Bonn/ Rhein-Sieg hat am 26. Februar
2008 gemäß den §§ 3 und 4 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrieund Handelskammern (IHKG) vom 18.12.1956 (BGBl. I, S. 920 ff.), zuletzt geändert durch Art.
7 des Zweiten Gesetzes zum Abbau bürokratischer Hemmnisse in der mittelständischen Wirtschaft
vom 7. September 2007 (BGBl. I 2246 ff.) folgende Änderung des Gebührentarifs beschlossen:
Gebührenziffer
Gebührenart
Gebühr
Schulung und Prüfung von Gefahrgutbeauftragen
18.4
Grundprüfung
18.5
Fortbildungsprüfung
18.6
Ausstellung des Schulungsnachweises
140 Euro
100 Euro
entfällt
Prüfung zum Nachweis der fachlichen Eignung zur Führung von Unternehmen des
Straßenpersonen- und Güterkraftverkehrs
19
Ausstellung von Zweitschriften aller Art
30 Euro
20.1
Verkehr mit Taxen und Mietwagen
125 Euro
20.2
Straßenpersonenverkehr, ausgenommen
Taxen – und Mietwagenverkehr
195 Euro
20.3
Güterkraftverkehr
195 Euro
20.4.1
Entscheidung über den Antrag auf Anerkennung
der Fachkunde aufgrund leitender Tätigkeit
80 Euro
2.2.2
Ausstellung einer Fachkundebescheinigung aufgrund
gleichwertiger Abschlussprüfung
30 Euro
20.4.3
Umschreibung einer beschränkten Fachkunde30 Euro
bescheinigung
Prüfung gemäß Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz
20.5
Prüfung gemäß Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz
20.5.1
Grundqualifikation – Gesamtprüfung
1420
20.5.2
Grundqualifikation – Gesamtprüfung Quereinsteiger 1365 Euro
20.5.3
Grundqualifikation – Gesamtprüfung Umsteiger
Wiederholungs- Teilprüfung Grundqualifikation
960
20.5.4
Theoretische Prüfung
270
20.5.5
Theoretische Prüfung – Quereinsteiger
215
20.5.6
Theoretische Prüfung – Umsteiger
Praktische Prüfung
130
20.5.7
Praktische Prüfung
1150
20.5.8
Praktische Prüfung – Quereinsteiger
1150
20.5.9
Praktische Prüfung – Umsteiger
Beschleunigte Grundqualifikation
830
20.5.10
Theoretische Prüfung
140
20.5.11
Theoretische Prüfung Quereinsteiger
115
20.5.12
Theoretische Prüfung Umsteiger
100
20.5.13
Ausstellung einer Ersatzbescheinigung
30
20.5.14
Gebühr für Rücktritt nach Zulassung Stornogebühr bis
14 Tage vor dem Prüfungstermin 30 % danach
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Bonn, den 26.02.2008
Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg
Der Präsident
Dr. Francechini
Der Hauptgeschäftsführer
Swoboda
genehmigt: Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie
des Landes Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf, 18. März 2008
im Auftrag
gez. Christian Siebert
DIE WIRTSCHAFT April 2008
Gebührenordnung der
Industrie- und
Handelskammer Bonn
Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Bonn/ Rhein-Sieg hat am 26. Februar 2008 gemäß den §§ 3 und 4 des Gesetzes
zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und Handelskammern (IHKG) vom
18.12.1956 (BGBl. I, S. 920 ff.), zuletzt geändert durch Art. 7 des Zweiten Gesetzes zum
Abbau bürokratischer Hemmnisse in der mittelständischen Wirtschaft vom 7. September 2007
(BGBl. I 2246 ff.) folgende Beitragsordnung
beschlossen:
§ 1 Gebühren, Auslagen,
Vorschüsse
(1) Für die Inanspruchnahme besonderer Anlagen und Einrichtungen oder für besondere
Tätigkeiten erhebt die Kammer Gebühren nach
dem jeweils geltenden Gebührentarif.
(2) Die Kammer kann vom Gebührenschuldner
und von demjenigen, der eine besondere öffentlich-rechtliche Verwaltungstätigkeit (Amtshandlung der Kammer) in Anspruch nimmt,
ohne dass dafür eine Gebühr im Gebührentarif
vorgesehen ist, Auslagen ersetzt verlangen, die
den üblicherweise von der Kammer zu tragenden Verwaltungsaufwand überschreiten.
3) Die Kammer kann vom Gebührenschuldner
einen angemessenen Vorschuss für Gebühren
und Auslagen verlangen.
nach Rechnungserteilung zu entrichten.
§ 5 Stundung, Erlass, Niederschlagung
Auf Antrag des Gebührenschuldners können
Gebühren ganz oder teilweise gestundet oder
erlassen werden; die Kammer kann Gebühren
niederschlagen. Für Stundung, Erlass und Niederschlagung von Gebühren gelten die Vorschriften der Beitragsordnung entsprechend.
§ 6 Mahnung und Beitreibung
(1) Gebühren, die nicht innerhalb der im Gebührenbescheid festgesetzten Frist oder 14 Tage
nach Rechnungserteilung entrichtet worden
sind, sind mit einer neuen Zahlungsfrist anzumahnen.
(2) In der Mahnung ist der Gebührenschuldner
auf die Folgen der Nichtzahlung innerhalb der
neuen Frist hinzuweisen.
(3) Für die Beitreibung von Gebühren gelten die
Vorschriften der Beitragsordnung entsprechend.
§ 7 Verjährung
(1) Die Verjährungsfrist für Gebühren beträgt 5
Jahre. Sie beginnt mit Ablauf des Jahres, in dem
der Anspruch entstanden ist.
(2) Im übrigen gelten gem. § 3 Abs. 8 des
Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts
der Industrie- und Handelskammern vom 18
12. 1956 (BGBI. I, Seite 920) die Vorschriften
der Abgabenordnung über die Verjährung von
Steuern vom Einkommen und Vermögen bzw.
die entsprechenden Vorschriften in der jeweils
geltenden Fassung der Abgabenordnung.
§ 8 Rechtsmittel
§ 2 Gebührenschuldner
Gebührenschuldner ist, wer besondere Anlagen
und Einrichtungen der Kammer benutzt oder
gebührenpflichtige Tätigkeiten beantragt hat
oder zu dessen Gunsten eine solche Tätigkeit
vorgenommen wurde. Schulden mehrere
Schuldner eine Gebühr gemeinsam, so kann die
Kammer jeden für den gesamten Betrag in Anspruch nehmen.
(1)Rechtsmittel gegen Gebühren- und Auslagenbescheide richten sich nach denVorschriften der Verwaltungsgerichtsordnung in Verbindung mit dem nordrhein-westfälischen Gesetz
zur Ausführung der Verwaltungsgerichtsordnung. (AG VwGO NW)
(2)Rechtsmittel gegen Bescheide im Sinne des
Absatzes 1 haben keine aufschiebende Wirkung
(§ 80 Abs. 2 Nr. 1 VwGO).
§ 9 Inkrafttreten
§ 3 Entstehung
(1) Die Gebührenschuld entsteht, soweit ein
Antrag oder eine Anmeldung notwendig ist, mit
dem Eingang bei der Kammer, im übrigen mit
der Beendigung der gebührenpflichtigen Handlung.
(2) Die Verpflichtung zur Erstattung von Auslagen entsteht mit der Aufwendung des zu erstattenden Betrages.
§ 4 Fälligkeit
(1) Die Gebühren werden mit der Benutzung
der Anlage oder Einrichtung oder der Durchführung der Tätigkeit fällig, spätestens jedoch mit
Zustellung eines Gebührenbescheides.
(2) Gebühren und Auslagen sind innerhalb der
gesetzten Zahlungsfrist, andernfalls 14 Tage
Diese Gebührenordnung tritt am 1. April 2008
in Kraft. Gleichzeitig tritt die Gebührenordnung
in der Fassung vom 09.12.1087 außer Kraft.
Bonn, den 26.02.2008
Industrie- und Handelskammer Bonn
Der Präsident
Dr. Francechini
Der Hauptgeschäftsführer
Swoboda
genehmigt: Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie
des Landes Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf, 18. März 2008
im Auftrag
gez. Christian Siebert
Statut und Richtlinien zum Status für die
Ausstellung von Ursprungszeugnissen und
anderen dem Außenwirtschaftsverkehr
dienenden Bescheinigungen
Statut für die Ausstellung von Ursprungszeugnissen und anderen dem
Außenwirtschaftsverkehr dienenden
Bescheinigungen
Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Bonn/ Rhein-Sieg hat am 26.
Februar 2008 gemäß den §§ 3 und 4 des
Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts
der Industrie- und Handelskammern (IHKG)
vom 18. Dezember 1956 (BGBI. I, S. 920 ff.),
zuletzt geändert durch Art. 7 des Zweiten
Gesetzes zum Abbau bürokratischer Hemmnisse in der mittelständischen Wirtschaft vom
7. September 2007 (BGB. I 2246 ff.) folgendes Statut für die Ausstellung von Ursprungszeugnissen und anderen dem Außenwirtschaftsverkehr dienenden Bescheinigungen
- UPE DIE WIRTSCHAFT April 2008
61
nebst Richtlinien beschlossen:
§ 1
(1) Die Kammer stellt auf Antrag die für den
Außenwirtschaftsverkehr erforderlichen Ursprungszeugnisse aus, soweit nicht die Ausstellung anderen Stellen zugewiesen ist.
(2) Ein Ursprungszeugnis wird nur ausgestellt,
wenn der Antragsteller seinen Sitz oder eine
Betriebsstätte oder, falls er kein Gewerbe betreibt, seinen Wohnsitz im Kammerbezirk hat
oder wenn die örtlich oder sachlich zuständige Kammer der Ausstellung zustimmt.
(3) Ist dem Antragsteller für die betreffenden
Waren bereits ein Ursprungszeugnis erteilt
worden, so zieht die Kammer das frühere
Ursprungszeugnis bei der Ausstellung des
neuen ein. Falls dies nicht möglich ist, kennzeichnet sie das neu ausgestellte Ursprungszeugnis durch das Wort „Neuausfertigung“.
(4) Ein Ursprungszeugnis wird nicht ausgestellt, wenn der Versand der Waren, deren
Ursprung bescheinigt werden soll, noch ungewiss ist.
(5) Stellt sich nachträglich heraus, dass die
gemachten Angaben unrichtig sind, so hat die
Kammer ein bereits erteiltes Ursprungszeugnis
für ungültig zu erklären und dafür zu sorgen,
dass es eingezogen wird.
§ 6
(1) Die Kammer erteilt das Ursprungszeugnis,
indem sie den vom Antragsteller mit den erforderlichen Angaben versehenen Vordruck mit
ihrer Bezeichnung, Ortsangabe, Datum, Siegel und Unterschrift des mir der Ausstellung
Beauftragten versieht. Der Name des Unterzeichners muss in Druck- oder Maschinenschrift wiederholt werden.
(2) Die von der Kammer ausgestellten Ursprungszeugnisse sind öffentliche Urkunden.
§ 7
Auf dem Antrag werden Ort und Datum der
Ausstellung des Ursprungszeugnisses, die vorgelegten Unterlagen, die Zahl der Durchschriften und der Name des mit der Ausstellung
Beauftragten vermerkt; der Antrag verbleibt
bei der Kammer.
§ 2
(1) Der Antragsteller hat die vorgeschriebenen
Vordrucke des Ursprungszeugnisses, des Antrags auf Ausstellung eines Ursprungszeugnisses und, soweit erforderlich, der Durchschriften auszufüllen und der Kammer einzureichen. Der Antrag ist vom Antragsteller mit Ortsund Datumsangabe zu versehen und rechtsverbindlich zu unterzeichnen.
(2) Blanko-Ursprungszeugnisse werden nicht
ausgestellt.
§ 3
(1) Der Antrag auf Ausstellung eines Ursprungszeugnisses muss mindestens die Angaben enthalten, die nach der Verordnung
(EWG) Nr. 2913/92 des Rates vom 12. Oktober 1992 zur Festlegung des Zollkodex der
Gemeinschaften und den zu ihrer Durchführung ergangenen Rechtsaktes, so vor allem
der Verordnung (EWG) 2454/93 der Kommission mit Durchführungsvorschriften zum Zollkodex, in der jeweils gültigen Fassung vorgeschrieben sind.
(2) Außerdem muss der Antrag die von den
zuständigen deutschen Behörden geforderten Angaben enthalten.
(3) Der Antrag darf zusätzlich nur folgendes
enthalten:
a) Angaben über Wert und Menge der
Waren;
b) Angaben über das Akkreditiv;
c) Angaben über die Einfuhrlizenz;
d) Angaben aufgrund zwischenstaatlicherVereinbarungen.
(4) Der Ursprungsbegriff richtet sich nach den
Bestimmungen der in Absatz 1 erwähnten
Verordnung (EWG) und den zu ihrer Durchführung ergangenen Rechtsakten in der jeweiligen Fassung.
§ 4
Das Ursprungszeugnis muss in Übereinstimmung mit dem Antrag die Angaben gemäß
§ 3 Abs. 1 und 3 enthalten.
§ 5
(1) Die Kammer kann zur Prüfung der Richtigkeit der vom Antragsteller gemachten Angaben alle ihr erforderlich erscheinenden Ermittlungen anstellen und mündliche oder schriftliche Auskunft verlangen. Sie kann
insbesondere die Vorlage der Hersteller- oder
Lieferantenrechnungen, der Lieferscheine,
der Auftragsbestätigung des Herstellers und
der Ursprungszeugnisse anderer zur Ausstellung von Ursprungszeugnissen befugter Stellen sowie die Einsichtnahme in die entsprechenden Geschäftsunterlagen verlangen.
(2) Die Kammer kann außerdem vom Antragsteller, falls daran Zweifel bestehen, den Nachweis der Versandbereitschaft fordern.
(3) Für die Erteilung der geforderten Auskünfte und Vorlage der verlangten Unterlagen
kann die Kammer dem Antragsteller ein Frist
setzen.
(4) Reichen die Unterlagen oder Auskünfte
nicht aus, so muss die Kammer die Erteilung
des Ursprungszeugnisses ablehnen.
§ 8
Der Antrag und diejenigen Unterlagen zur
Erteilung des Ursprungszeugnisses, die dem
Antragsteller nicht zurückgegeben werden,
sind mindestens zwei Jahre aufzubewahren.
Die Aufbewahrungsfrist beginnt mit Ablauf
des Tages an dem das Ursprungszeugnis ausgestellt wurde.
§ 9
(1) Stellt die Kammer auf Antrag sonstige dem
Außenwirtschaftsverkehr dienende Bescheinigungen aus oder gibt sie auf Handelsrechnungen oder anderen dem Außenwirtschaftsverkehr dienenden Papieren Erklärungen ab, so
sind die Bestimmungen dieses Statuts sinngemäß anzuwenden. Eine Ausfertigung der
Bescheinigung oder der Erklärung verbleibt
bei der Kammer.
(2) Bescheinigungen und Erklärungen werden in deutscher Sprache erteilt; bei nachgewiesenem Bedürfnis können sie auch in einer
Fremdsprache erteilt werden.
(3) Eine Bescheinigung kann nicht ausgestellt, eine Erklärung nicht abgegeben werden, wenn der mit ihr verfolgte Zweck oder der
beantragte Inhalt gegen ein Gesetz oder
Grundsätze der öffentlichen Ordnung verstoßen.
§ 10
Zur Durchführung dieser Bestimmungen können Richtlinien als Verwaltungsvorschrift erlassen werden.
§ 11
Für die Ausstellung von Ursprungszeugnissen, Bescheinigungen und Erklärungen erhebt die Kammer Gebühren nach Maßgabe
ihrer Gebührenordnung.
§ 12
Dieses Statut tritt am 01.03.2008 in Kraft.
2.Hierunter fallen auch Ursprungszeugnisse,
die dem Ursprungsnachweis für Vorlieferungen innerhalb der Europäischen Gemeinschaften dienen. Sie werden von der ausstellenden Kammer mit einem Vermerk versehen,
dass dieses Ursprungszeugnis nur zur Vorlage
bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer in den Europäischen Gemeinschaften gültig ist.
Zu § 1 Abs. 2
3. Diese Bestimmung gilt auch dann, wenn die
Industrie- und Handelskammer im Einvernehmen mit einer Handwerkskammer die Ausstellung vornimmt.
4. Wegen der Allgemeinzuständigkeit der Industrie- und Handelskammern sind Ursprungszeugnisse auch für Nichtgewerbetreibende des Kammerbezirks auszustellen. Bei
natürlichen Personen ist deren Wohnsitz entscheidend, bei juristischen Personen deren satzungsgemäßer Sitz oder ihre im Kammerbezirk unterhaltenen Einrichtungen.
Zu § 1 Abs. 3
5. Eine Kennzeichnung nach Satz 2 ist nur auf
Ersatzursprungszeugnissen notwendig.
Zu § 2 Abs. 1
6. Die „vorgeschriebenen Vordrucke“ sind die
nach der Verordnung (EWG) 2454/93 der
Kommission mit Durchführungsvorschriften
zu der Verordnung (EWG) 2913/92 des Rates
zur Festlegung des Zollkodex der Gemeinschaft (VSF Z 0205) in der jeweils geltenden
Fassung vorgeschriebenen und vom Bundesfinanzministerium genehmigten Vordrucke,
nämlich
a) Original
b) Antrag auf Ausstellung
c) Durchschrift.
Der Hauptgeschäftsführer
Ass. Swoboda)
Richtlinien zum Statut für die Ausstellung von Ursprungszeugnissen und anderen dem Außenwirtschaftsverkehr
dienenden Bescheinigungen
Gestützt auf § 10 des Statuts der Industrie- und
Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg für die Ausstellung von Ursprungszeugnissen und anderen dem Außenwirtschaftsverkehr dienenden
Bescheinigungen vom 26.02.2008 (Mitteilung der Kammer Nr. 4 vom 10.04.2008)
werden folgende Richtlinien als Verwaltungsvorschrift erlassen:
Zu § 1 Abs. 1
1. Zur Prüfung ihrer sachlichen Zuständigkeit
ist die Industrie- und Handelskammer gesetzlich verpflichtet (§ 1 Abs. 3 IHKG). Außer den
Industrie- und Handelskammern sind jeweils
für ihren Bereich zuständig:
mungsland im Auswahlfeld anzugeben.
Zu § 3 Abs. 2
10. Die Bestimmung bezieht sich auf die in Art.
53 der Verordnung (EWG) Nr. 2454/93 erwähnten zusätzlichen Angaben, die in den
vom Bundesfinanzministerium genehmigten
Antragsvordrucken enthalten sind.
Zu § 3 Abs. 3
11. Andere als die genannten Angaben dürfen
nicht im Ursprungszeugnis enthalten sein, da
es sich um eine im Interesse des internationalen Wirtschaftsverkehrs vereinheitliche und
formalisierte Urkunde handelt.
Zu § 3 Abs. 4
13. Maßgebend für die Bestimmung des Ursprung der Waren sind die Vorschriften der
Verordnung (EWG) 2913/92 – Zollkodex –
und der Verordnung (EWG) 2454/93 – Zollkodex-DVO – in ihrer jeweils gültigen Form.
14. Für die Bezeichnung des Ursprungs der
Waren im Ursprungszeugnis gelten die folgenden Grundsätze:
a) für Waren, die ihren Ursprung in der
Europäischen Gemeinschaft haben, ist
grundsätzlich die Bezeichnung „Europäische Gemeinschaft“ zu verwenden.
b) für Waren, die ihren Ursprung in einem
Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaft haben, kann die Bezeichnung des
betreffenden Mitgliedsstaates mit Zusatz
„(Europäische Gemeinschaft)“ verwendet werden, z. B.:
Bundesrepublik Deutschland
(Europäische Gemeinschaft)
Griechenland
(Europäische Gemeinschaft)
Vereinigtes Königreich
(Europäische Gemeinschaft);
c) Die Bezeichnung „Europäische Union“
ist nach der derzeitigen Rechtslage nicht
anstelle der Bezeichnung „Europäische
Gemeinschaft“ zu verwenden. Sie kann
allenfalls zusätzlich verwendet werden;
d) für Waren, die ihren Ursprung außerhalb
der Europäischen Gemeinschaft haben,
werden die Vorschriften über den Ursprung und die Ausstellung von Ursprungszeugnissen sinngemäß angewandt. Es muss die Bezeichnung des in
Betracht kommenden Ursprungslandes
verwendet werden;
e) korrekte Übersetzungen in anderen
Sprachen sind zulässig.
Hinweis für das elektronische Verfahren:
Der Antrag zur Ausstellung eines Ursprungszeugnisses liegt ausschließlich in elektronischer Form vor; er entspricht inhaltlich voll den
Anforderungen des schriftlichen Verfahrens.
Da eine elektronische Archivierung erfolgt, ist
ein Ausdruck des Antrags nicht erforderlich.
Hinweis für das elektronische Verfahren:
Im elektronischen Verfahren ist der Warenursprung nach Möglichkeit unter Verwendung
der vorgegebenen Länderbezeichnungen anzugeben; diese sind im Einzelfall veränderbar,
es gelten aber in jedem Falle die o. a. Grundsätze.
7. Die Vordrucke müssen unter Beachtung der
Erläuterungen und Hinweise auf Vorder- und
Rückseite des Antrags vollständig ausgefüllt
sein.
15. Die Aufzählung umfasst nur beispielhaft
einige besonders wichtige Unterlagen.
Zu § 3 Abs. 1
8. Als Name des Absenders muss angegeben
sein:
Bonn, den 26.Februar 2008
a) die Handwerkskammern gemäß § 91
62
Abs. 1 Nr. 11 HwO;
b) die Landwirtschaftskammern nach näherer Bestimmung der Landesgesetze
über die Errichtung von Landwirtschaftskammern;
c) die Zollstelen gemäß Dienstanweisung
des Bundesfinanzministeriums (VSF Z
40 60 Nr. 1);
d) für Filme das Bundesamt für Wirtschaft
und Ausfuhrkontrolle gemäß Runderlassen Außenwirtschaft Nr. 4/87 vom
10.März 1987 (BAnz Nr. 58 vom
15.03.1987) in der jeweils geltenden
Fassung.
a) im Handelsregister eingetragene Firmen: Firma gemäß Handelsregister;
b) nicht im Handelsregister eingetragene
Gewerbetreibende; Vor- und Zuname;
c) Nichtgewerbetreibende: Vor- und Zuname der natürlichen Person oder satzungsgemäße Bezeichnung der juristischen Person.
Außerdem muss die vollständige Anschrift angegeben sein.
Hinweis für das elektronische Verfahren:
Das elektronische System unterstützt den Antragsteller bei der Angabe des Absenders mit
Adressdaten aus dem IHK-internen Datenpool; da diese Daten aber vom Antragsteller
jederzeit änderbar sind, sind sie zu prüfen.
9. Statt an einen namentlich bezeichneten
Empfänger können Ursprungszeugnisse
auch „an Order“ ausgestellt werden; dabei ist,
soweit bekannt, das Bestimmungsland anzugeben.
Hinweis für das elektronische Verfahren:
Im elektronischen Verfahren ist das Bestim-
Zu § 5 Abs. 1
16. Ergibt sich aus dem Antrag, dass die Waren
„im eigenen Betrieb in der Bundesrepublik
Deutschland“ hergestellt wurden, so wird die
IHK aus ihrer Kenntnis des Produktionsprogramms den Warenursprung in der Regel bescheinigen können. Für Waren , die im eigenen Betreib des Antragstellers im Ausland hergestellt wurden gilt Ziffer 17.
17. Ergibt sich aus dem Antrag oder ist der IHK
bekannt dass die Waren „in einem andern
Betrieb“ hergestellt sind, so muss der Antragsteller auf Verlangen der IHK Unterlagen beibringen, aus denen sich der Ursprung der
Waren ergibt. Dafür kommen in Betracht:
a) Ursprungszeugnisse, die von andern zur
Ausstellung berechtigten Stellen (vgl.
Ziffer 1 und – soweit es sich um ausländische Stellen handelt – Runderlasse Außenwirtschaft Nr. 32/73 und Nr. 18/80
(VSF A 07 17) in er jeweils geltenden
Fassung) ausgestellt sind;
b) Präferenznachweise, die nach den in der
Europäischen Gemeinschaft geltenden
Vorschriften als Nachweise für Ursprungswaren der Gemeinschaft, eines
ihrer Mitgliedstaaten oder eines anderen
Staates oder Gebietes gelten, nämlich
- Warenverkehrsbescheinigungen, Ursprungserklärungen,
- Formblätter EUR.2,
- Ursprungszeugnisse nach Formblatt
DIE WIRTSCHAFT April 2008
A bzw. entsprechende Ursprungserklärung, die für präferenzberechtigte
Waren aus Entwicklungsländern ausgestellt wurden,
- Lieferanten-Erklärungen.
Folgende Präferenznachweise können nicht
als Nachweis der Ursprungseigenschaft einer
Ware anerkannt werden:
- Freiverkehrsnachweise (z. B. T2L,
A.TR.).
- Präferenznachweise des Europäschen
Wirtschaftsraumes, die nur den EWRUrsprung bescheinigen.
- Präferenznachweise, die offensicht lich im Rahmen von Veredelungsverkehren ausgestellt wurden
c) Rechnungen, Lieferscheine und andere
Geschäftspapiere von Herstellern in der
Europäischen Gemeinschaft, wenn sie
erkennen lassen oder wenn auf andere
Weise festgestellt wird, dass die Waren in
deren eigenem Betrieb in der Europäischen Gemeinschaft hergestellt sind. In
allen Zweifelsfällen gilt Absatz d) sinngemäß;
d) Rechnungen oder andere Belege von
Händlern oder von drittländischen Herstellern nur dann, wenn darin der Ursprung der Waren von einer zur Ausstellung von Ursprungszeugnissen berechtigten Stelle (vgl. Absatz a) ausdrücklich
bescheinigt ist.
Hinweis für das elektronische Verfahren:
Im elektronischen Verfahren werden diese
Unterlagen regelmäßig als eigene Datei dem
Antrag beigefügt; da die Archivierung elektronisch erfolgt, ist ein Ausdruck der Dokumente
nicht erforderlich. – Sofern im Ausnahmefall
der Antragsteller Dokumente in Papierform
vorlegt, sollten diese regelmäßig durch Einscannen in das elektronische Verfahren eingebracht werden; ansonsten ist ihre Prüfung und
Archivierung zumindest im elektronischen
Verfahren zu notieren.
18. Ursprungszeugnisse, die zum Nachweis
des Ursprungs vorgelegt werden, sind einzuziehen, sobald für alle darin erfassten Waren –
ggf. nach sukzessiver Abschreibung von Teilmengen – neue Ursprungszeugnisse ausgestellt sind.
Hinweis für das elektronische Verfahren:
Im elektronischen Verfahren entfällt die Einziehung von Nachweisdokumenten.
Zu § 5 Abs. 2
19. Ob und ggf. welche Nachforschungen
die IHK hinsichtlich der Versandbereitschaft
anstellt, liegt in ihrem pflichtgemäßen Ermessen.
scheid auch in schriftlicher Form unter Ausdruck
des gesamten Antragsvorgangs.
Zu § 5 Abs. 5
23. Die Erklärung erfolgt in der Regel schriftlich
gegenüber dem Antragsteller. Dieser ist zu veranlassen, unverzüglich geeignete Schritte zu
unternehmen, um der IHK das Ursprungszeugnis zurückgeben zu können. Von der Ungültigkeitserklärung soll in geeigneten Fällen der zuständigen diplomatischen Vertretung des Bestimmungslandes der Waren Kenntnis gegeben
werde. Das gleiche gilt, wenn von der IHK irrtümlich falsche Angaben im Ursprungszeugnis gemacht worden sind. In diesem Fall ist ein neues
Ursprungszeugnis auszustellen; dabei ist nach §
1 Abs. 3 des Statuts zu verfahren.
Hinweis für das elektronische Verfahren:
Im elektronischen Verfahren erfolgt die Ungültigkeitserklärung sowohl auf elektronischem als
auch auf schriftlichem Wege.
Zu § 6 Abs. 1
24. Das Datum der Ausstellung soll mit dem Tag
der Ausstellung übereinstimmen. Vordatierungen sind in keinem Fall zulässig.
Zu § 7
25. Der Name des Ausstellenden ist auf dem
Antrag in Unterschrift, Handzeichnung oder
Namensstempel zu vermerken. Unterlagen, die
dem Antragsteller nicht zurückgegeben werden, werden zusammen mit dem Antrag aufbewahrt.
Unterlagen, die den Antragsteller zurückgegeben werden, sind auf dem Antrag zu vermerken.
Hinweis für das elektronische Verfahren:
Elektronische Anträge werden ausschließlich mit
einer nach deutschem Recht zugelassenen
qualifizierten digitalen Signatur akzeptiert. Diese
Anträge werden mit allen eingereichten Unterlagen elektronisch archiviert. Die Unterlagen, die
der Antragsteller in nicht elektronischer Form
einreicht, müssen regelmäßig ebenfalls in das
System übernommen werden. Nur wenn dies
aus technischen Gründen nicht möglich ist, verbleiben diese Unterlagen körperlich bei der IHK;
in diesem Falle ist dies im elektronischen Antrag
zu vermerken. Auch Unterlagen, die dem Antragsteller in Schriftform zurückgegeben werden, sind im elektronischen Verfahren zu vermerken.
Zu § 9 Abs. 1
26. „Bescheinigungen“ sind Bekundungen
von Tatsachen durch die IHK (beispielsweise der
Höhe der Ecklöhne in einem bestimmten Wirtschaftszweig). „Erklärungen“ sind Meinungsäußerungen der IHK (beispielsweise darüber,
dass einer Firmenaussage „aller Glaube beigemessen werden“ könne).
Zu § 5 Abs. 3 und 4
20. Ob die Nachweise ausreichen, unterliegt
der pflichtgemäßen Beurteilung durch die
IHK. Wenn nötig, wird dem Antragsteller zu
Vervollständigung der Unterlagen und Auskünfte eine Frist gesetzt; eine solche Fristsetzung ist nicht zwingend vorgeschrieben. Ist
eine von der IHK gesetzte Frist ohne Erfolg
verstrichen, so gilt der Antrag als vom Antragsteller zurückgezogen.
21. Ansonsten ist ein schriftlicher Ablehnungsbescheid mit Begründung nur zu erteilen,
wenn endgültig feststeht, dass die Voraussetzung zur Erteilung des Ursprungszeugnisses
nicht erfüllt werden können. Eine Rückgabe
des Antrags zur Vervollständigung oder Berichtigung ist noch kein ablehnender Verwaltungsakt. Ebenso bedarf es keines schriftlichen Ablehnungsbescheides, wenn der Antragsteller auf eine Aufforderung zur Richtigstellung oder Vervollständigung den Antrag
zurückzieht.
22. Die Pflicht zur Rechtsmittelbelehrung gilt
nach § 73 Abs. 3 Verwaltungsgerichtsordnung erst im Widerspruchsverfahren, so dass
die erste Entscheidung nicht mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen zu werden braucht.
Anders lautende landesrechtliche Bestimmungen greifen hier nicht ein, da es sich bei der
Ausstellung von Ursprungszeugnissen um die
Ausführung von Bundesrecht als eine Angelegenheit der Industrie- und Handelskammern
handelt.
Hinweis für das elektronische Verfahren:
Widerspricht ein Antragsteller einem Ablehnungsbescheid im elektronischen Verfahren, so
findet auch das Widerspruchsverfahren auf elektronischem Wege statt. Die IHK erteilt ihren Be-
DIE WIRTSCHAFT April 2008
27. Bescheinigungen oder Erklärungen auf
Handelsrechnungen sollen nur dann abgegeben werden, wenn dies von ausländischen
Behörden vorgeschrieben ist. In besonderen
Fällen (z. B: Akkreditive) sind Ausnahmen zulässig.
28. Für Inhalt und Anzahl der Handelsrechnungen sind die ausländischen Bestimmungen
maßgebend. Rechnungen müssen mindestens
die folgenden Angaben enthalten: Absender,
Empfänger und Bestimmungsland, Warenbezeichnung, Menge, Preis und rechtsverbindliche Unterschrift.
29. Bescheinigungen oder Erklärungen auf
Handelsrechnungen werden nur dann abgegeben, wenn der Antragsteller der IHK gegenüber
ausdrücklich und schriftlich die Richtigkeit der
gemachten Angaben versichert. Für diese Versicherung kann das beigefügte Muster verwendet
werden; ihre Gültigkeit soll drei Jahre nicht überschreiten. Die Versicherung kann bei entsprechender Textangleichung auch auf den Rechnungsdurchschriften, die nach Ziffer 30 bei der
IHK verbleiben oder als Anlage abgegeben werden.
Hinweis für das elektronische Verfahren:
Diese Versicherung kann sowohl schriftlich als
auch im elektronischen Verfahren mit digitaler
Signatur abgegeben werden.
30. Von jedem Handelspapier, das die IHK beglaubigt oder bescheinigt, verbleibt eine Durchschrift bei der IHK. Auf ihr werden der Erklärungstext der IHK, Ort und Datum, die Zahl der Ausfertigungen und der Name des Unterzeichnenden vermerkt.
Für vorgelegte Nachweise ist nach Ziffer 25 zu
verfahren.
63
Hinweis für das elektronische Verfahren:
Von jedem Handelsdokument, das die IHK bescheinigt, wird die Dokumentation des Antragsvorgangs mit allen Datenanhängen elektronisch
archiviert.
(Name, genaue Bezeichnung)
Der Unterzeichner ist uns persönlich
bekannt.
bestehend aus Unternehmensberater und Volljurist sind an einer Kooperation mit einem Steuerberater / einer Steuerberaterin interessiert. Vorraussetzungen: Fachliche Kompetenz und Zuverlässigkeit.
BN-1142-D
oder
31. Die Bestimmungen der §§ 1 und 5 bis 8 des
Statuts und die entsprechenden Verwaltungsvorschriften hierzu in diesen Richtlinien gelten
sinngemäß.
Zu § 9 Abs. 2
32. Bescheinigungen und Erklärungen auf Handelsrechnungen werden regelmäßig in folgender Form erteilt:
- Wir bescheinigen die Vorlage der Erklär
rung.
Hinsichtlich des Inhalts ist nichts Gegenteiliges
bekannt.
Ort, Tag der Bescheinigung, Unterschrift,
Dienstsiegel
Die IHK unterzieht das vorgelegt Dokument einer kurzen, keineswegs ins Detail gehenden
Überprüfung; eigene Nachprüfungen müssen
nicht angestellt werden. Eine Bescheinigung
wird allerdings dann abgelehnt, wenn das vorgelegte Papier offensichtlich falsch ist bzw. gegen die guten Sitten oder eine gesetzliche Regelung verstößt.
32 a. In allen Fällen, in denen das vorgelegte
Dokument Inhalte enthält, die in den Prüfungsund Zuständigkeitsbereich der IHK rechtlich
gehören – dies sind vor allem Erklärungen über
den nichtpräferentiellen Ursprung-, und auf besonderen Antrag des Unternehmers in besonderen Fällen sind Bescheinigungen auf Handelsrechungen und anderen dem Außenhandel dienenden Dokumenten in folgender Form zu erteilen:
- Der abgegebenen Erklärung kann alle
Glaube beigemessen werden.
Ort, Tag der Bescheinigung, Unterschrift,
Dienstsiegel
In diesem Falle prüft die IHK all diejenigen Inhalte, die in den rechtlichen Zuständigkeitsbereich
der Kammer gehören; so gelten für Ursprungsangaben die oben festgelegten Anforderungen.
Für alle anderen Inhalte des Dokuments kann
die IHK in Zweifelsfällen Nachweise vorlegen
lassen.
32 b. Auf Dokumenten Dritter im Rahmen von
Außenhandelsgeschäften
–
dies
sind
insbesondere Stellungnahmen, Gutachten, Prüfungszertifikate, aber auch amtliche Erklärungen anderer Behörden und Institutionen (z. B.
Regierungspräsident, Amtsveterinär) – wird folgender Bescheinigungstext vorgenommen:
Der Unterzeichner hat sich ausgewiesen durch
(Identitätsdokument).
Die Unterschrift wurde in unserer
Gegenwart vollzogen.
oder
Die Unterschrift wird von uns anerkannt.
Wenn nicht aus dem Dokument eindeutig
erkennbar:
Zur Vorlage bestimmt bei...
(Adressat)
Zur Vorlage bestimmt für... (Grund)
Ort, Tag der Bescheinigung, Unterschrift,
Dienstsiegel
32 d. Amtliche Beglaubigungen von Kopien
können – sofern die einzelnen Bundesländer
dies zulassen – unter Angabe des Verwendungszwecks vorgenommen werde; hierzu hat der
Antragsteller das Originaldokument vorzulegen.
Der Beglaubigungsvermerk lautet wie folgt:
Zur Vorlage bei...
Wir bestätigen die Übereinstimmung dieser Kopie mit dem uns vorgelegten Original
Ort, Tag der Bescheinigung, Unterschrift,
Dienstsiegel
Zu § 9 Abs. 3
33. Boykotterklärungen auf Handelspapieren
sind im Außenwirtschaftsverkehr verboten. Dies
ergibt sich aus § 4 a Außenwirtschaftsverordnung. Die entsprechenden Runderlasse/Außenwirtschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft sind bei der Beurteilung von Erklärungen
heranzuziehen. Ansonsten lehnen die Industrieund Handelskammern Anträge auf Bescheinigungen oder Erklärungen ab, wenn damit ein
Verstoß gegen ein Gesetz oder Grundsätze des
ordre public verbunden wäre.
Zu § 11
34. Gebühren werden nach der Gebührenordnung der IHK in der jeweils geltenden Fassung
erhoben.
Bonn, 26.Februar 2008
Der Hauptgeschäftsführer
Ass. Swoboda
- Dieses Dokument wurde von einer in
Deutschland/ (in der EG) zuständigen
Stelle/Institution/Behörde ausgestellt.
32 c. Amtliche Unterschriftsbeglaubigungen
werden von der IHK nur auf besonderen Antrag
des Unternehmens und unter Nachweis der
besonderen Notwendigkeit vorgenommen.
Eine derartige Notwendigkeit ist z. B. gegeben,
wenn eine Überbeglaubigung durch das Bundesverwaltungsamt vor Einreichung bei den
ausländischen Konsulaten notwendig ist. In
diesem Falle sind die Bestimmungen des § 34
VwVfG voll einzuhalten, d. h. vor allem, dass die
Unterschrift im Regelfall in der IHK geleistet
werden muss. Nur in besonderen Ausnahmefällen und auch nur dann, wenn eine volle Nachprüfbarkeit der Unterschrift jederzeit gegeben ist,
kann eine Unterschrift, die nicht in Gegenwart
des beurkundeten IHK-Bediensteten geleistet
wird, anerkannt werden. Die IHK bescheinigt in
allen Fällen die Art des Identitätsnachweises und
den tatsächlichen Grund der amtlichen Beglaubigung. Der Beglaubigungsvermerk ist unmittelbar bei der Unterschrift anzubringen und
muss folgende Inhalte aufweisen:
- Wir bestätigen die Echtheit der
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Beteiligung oder Übernahmemöglichkeit.
BN-A-2114
Sandwich Systemgastromomie Top 3
Standort! Sandwichgastromonie, deren USP vor
den Augen des Kunden frisch zubereitetet Sandwiche sowie Salate sind zu verkaufen. TOP 3
Standort in seiner Region. Hervorragende Lage
mit gutem Personalstamm wegen persönlicher
Veränderung abzugeben.
BN-A-2115
Ort, Tag der Bescheinigung, Unterschrift,
Dienstsiegel
Die IHK zeigt damit an, dass sie das vorgelegte
Dokument nicht selbst geprüft hat und über den
Inhalt keine Aussage macht. Sie zeigt lediglich
an, dass auch wenn der ausländische Empfänger im Grunde eine IHK-Bescheinigung erwartet, in diesem Falle die IHK nicht zuständig oder
nicht in der Lage ist, eine Bescheinigung inhaltlicher Art vorzunehmen.
E-Mail: [email protected]
www.kooperationsboerse.ihk.de
Frei schaffender Reiseleiter sucht Zusammenarbeit mit Reiseveranstalter für mehrtägige
Busreisen. Schwerpunkt deutsch- und niederländisch/flämisch -sprachiger Raum; Interesse
für Nordosteuropa. Mein Motto: Land und Leute den Gästen nahe bringen, sie aber nicht mit
Detailinformationen überfüttern. Führer vor Ort
sachlich „einbetten“.
BN-1138-D
Agentur sucht Kooperation mit Unternehmen, die an zeitgenössischer Kunst interessiert
sind. Wir betreuen international bekannte Künstler, die wir u.a. bei Unternehmen ausstellen. Wir
suchen ein Unternehmen, das uns einen Raum
für eine (Unternehmens-) Galerie zur Verfügung
stellt. Das kulturelle Engagement dieses Unternehmens wird durch die Presse veröffentlicht
und bringt für das Unternehmen wertvolle
Werbung und steigendes Interesse der Öffentlichkeit. Außerdem bietet die Galerie u.a. bei
Vernissagen eine Plattform um Kunden einzuladen und neue Kunden kennen zu lernen.
BN-1139-D
Wir suchen einen bundesweit tätigen freien Handelsvertreter für den Vertrieb eines faltbaren
Abfallbehältersystem FlexiBin im privaten und
gewerblichen Bereich.
BN-1141-H
Steuerberater/in als Kooperationspartner gesucht. Beratungsunternehmen in Bonn,
Produkte im Nahrungsergänzungsbereich. Aus Altersgründen wollen wir die Firma
verkaufen. Wir stellen Nahrungsergänzungsmittel her, z.B. Kapseln, Pulver, Tabletten.
BN-A-2116
Verkauf Textilgeschäft DOB! Mit umfangreichem Kundestamm der Zielgruppe MODERN
WOMAN im mittleren Preissegment, gute und
konstante Rendite. Betriebsbereit ohne Investitionsstau mit kompl. Einrichtung wie Parkettboden, Markise, Alarmanlage usw. Einarbeitung
nach Wunsch.
BN-A-2117
Mode und Kosmetik! Modegeschäft mit exklusiver Damenmode und integriertem Kosmetikstudio im Rhein-Sieg-Kreis aus Altersgründen
abzugeben. Das Geschäft ist seit mehr als 30
Jahren erfolgreich etabliert und verfügt über eine
umfangreiche Stammkundschaft. Ladenfläche
mit Nebenräumen 100 qm, eigene Parkplätze,
günstige Miete, Umsatz ca. 300.000 Euro. Einarbeitung wird angeboten. Kaufpreis 90.000
Euro VB und Warenübernahme. BN-A-2011
Alteingesessener Stoffladen in bevorzugter Lage aus Altersgründen zu verkaufen! Dieser
alteingesessene inhabergeführte Stoffladen hat
einen hervorragenden Namen in der Region.
Hier kann sich die Schneiderin, der Dekorateur
oder der Raumausstatter sofort verwirklichen.
Wettbewerbssituation am Standort konkurrenzlos.
BN-A-2118
Vollexistenz Tabak + Zeitschriftenfachhandel mit großem Nebensortiment wie Foto
Quelle, Passfotos, RSVG-Tickets, Uhren + Fotobatterien, Schreibwaren, Süßwaren, Getränke +
Spirituosen, Grußkarten, Handykarten usw. in
der Fußgängerzone einer Touristenstadt bei
Bonn. Das Unternehmen besteht über 40 Jahre,
davon letzten 10 Jahre mit heutigem Betreiber.
Bilanzen + Umsatz seit 10 Jahren nachweisbar.
Ideal für ein Fachehepaar oder Existenzgründer.
Größe: 50qm. Kaufpreis 60 TEUR + 15 TEUR
Waren.
BN-A-2119
Alteingeführtes, traditionelles Garten- Zoofachgeschäft (ca. 110 qm und 35 qm Außenfläche und Parkplätze) aus privaten Gründen zu
verkaufen. Das Geschäft befindet sich im Zentrum - 1a Lage in der Innenstadt (80.000 Einwohner) im Köln Bonner Raum und bietet eine
gute Ertragslage bzw. Vollexistenz.
BN-A-2120
Optikgeschäft in einer Kleinstadt nähe
Bonn! Dieses meistergeführte Optikergeschäft
überzeugt seine Kunden seit 40 Jahren durch
qualitativ hochwertige Gläser und Fassungen
sowie extravagantes Design und Markenqualität. Ausrichtung hierbei ist immer die Zufriedenheit der Kunden, die sich in einem Anteil
von 80 Prozent Stammkundschaft wiederspiegelt. Hier kann der junge hochqualifizierte
Optikermeister direkt anfangen zu arbeiten.
BN-A-2121
Hochprofitables alteingesessenes Fliesenverlegegeschäft mit ansprechenden Verkaufsräumen! Hochqualifiziert arbeitendes
meistergeführtes Fliesenverlegegeschäft mit
sehr gutem Ruf zu verkaufen. Das Verlegeteam
besteht aus fünf Fliesenlegern die eine 70-prozentige Auslastung alleine durch Aufträge von
Bauträgern, Projektträgergesellschaften und Architekten erreichen.
BN-A-2122
Schneider Atelier! Seit 2001 bestehendes
professionell auf 150 qm geführtes Atelier für
Anfertigung und Änderung mit PFAFF Industriemaschinen für Stoffe aller Art, Verkauf von Stoffen und Accessoires.
KO-A-574
Gut eingeführter Bioladen zu verkaufen!
Gut eingeführter, ausbaufähiger Bioladen mit
einem hohen Stammkundenanteil in Bonn zu
verkaufen.
BN-A-2123
Unternehmensnachfolge- und
Kooperationsbörse
Kontaktaufnahme: Nur schriftliche, ernstgemeinte Anfragen,
die nur mit folgenden wichtigen Angaben: Chiffre-Nr., vollständige Adresse, Telefonnummer, Qualifikationen an den Inserenten weitergeleitet werden.
Anzeigenannahme: Der kurze Anzeigentext mit Adresse,
Telefonnummer, E-Mail geht an:
IHK Bonn Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn,
Tel: 0228/2284-169, Fax: 0228/2284-225,
E-Mail: [email protected]
Die kostenlosen Anzeigen erscheinen parallel auch im Internet
Unternehmensnachfolge: www.nexxt-change.org
Kooperationsbörse: www.kooperationsboerse.ihk.de
DIE WIRTSCHAFT April 2008
Gesuche
Suche Unternehmensnachfolge auf Rentenbasis! Ich suche, mit dem Ziel der Unternehmensnachfolge, einen Posten in der Geschäftsführung. Neben der technischen Ausbildung (Dipl. Ing. (FH) Automatisierungstechnik) habe ich durch meine bisherigen Tätigkeiten fundierte Kenntnisse in den Bereichen Vertrieb, Einkauf, Controlling, Logistik,
IT, Personalführung und Prozesse. Nach einer
gewissen Übergangszeit (2-3 Jahre) sollte eine
Unternehmensübernahme möglich sein, idealerweise auf Rentenbasis.
BN-N-752
Kfz Werkstatt zu mieten oder pachten gesucht! Kfz Meister 15 Jahre selbstständig sucht
Werkstatt zu mieten oder pachten.
BN-N-753
E-Mail: [email protected]
Internet: www.nexxt-change.org
berkanten
für
den
Heimwerker
konzipiert.Dabei wird der Schmelzkleber
durch die Bügelfläche erhitzt, eine nachgeführte Andruckrolle kühlt die Schmelzkleberkante ab und fixiert diese sicher auf der Spanplattenschnittfläche. Gegenüber dem Aufbügeln mit dem handelssüblichen Bügeleisen
ergibt sich eine sichere Verbindung.
B27-K-424
Dampfdurchläsige
Spritzschutzabdeckung für Pfannen und Töpfe. Diese Abdeckung besteht aus einer dünnen dampfbeständigen verformbaren Folie, ist dampfdurchlässig gestaltet und der Form der Pfanne
angepasst. Die Abdeckung ist als Wegwerfprodukt gedacht, und im Paket von 20 oder 50
Stück möglich.
A47-K-423
Vorrichtung zur automatischen Entnahme
von Gegenständen aus Behältern. Die Vorrichtung entnimmt mit einem beweglichen
Entnahmearm automatisch Gegenstände (z.B.
Rohteile bis 100 Kg) einzeln oder in Gruppen
aus Behältern. Die Vorrichtung kann bis zu 3
Behälter aufnehmen. Sie findet überwiegend
Anwendung in der Automobilbranche zum
Händling von Rohteilen mit nachgeführten Zuführeinrichtungen.
B66-K-425
Neuartiger Kopier- und Fälschungsschutz
für Papier, Plastikkarten, Verpackungen.
B41-S-203
Softwareprogramm „PC-Weinkeller“ für
die Verwaltung des gewerblichen, sowie priv.
Weinkellers. Das Programm ist ca. 6500 mal im
deutschspr. Raum installiert. Zielgruppen:
Weinliebhaber, Gastronomie, Hotels, Weinfachhandel, Fachzeitschriften.
G06-MG-14/07
Mauerwerk aus Mauerwerksmodulen
Modular aufgebautes Mauerwerk aus Mauerwerksfertigteilen ohne Zusatzbewehrung. Die
Vorteile Hohe Akzeptanz, da Aussehen und
Funktion wie „normales“ Mauerwerk Produktion witterungsunabhängig in der Halle Vorfertigung von „Standard“-Modulen bei
schwacher Auslastung möglich. Flexibel da für
alle „Mauer“-Steine geeignet. Höhere Auslastung der Betriebsmittel. Geringer Investitionsbedarf in der Startphase Ausbau bedarfsgerecht möglich. Einsatz von ungelernten Kräften
möglich. Geringe Transportkosten, da keine
Spezialfahrzeuge nötig. Anlieferung mit normalen LKW. Kürzere Gestehungs-Zeiten auf der
Baustelle Geringere Bauschäden durch „trockenen Baustoff“.
E04-PA-26
Das Tee-Tec dient der Entspannung beim Senioren-Golf. Rückenschonend - ohne Bücken und
Knien - ermöglicht das Tee-Tec das Platzieren
des Tees und des Golfballes. Nach dem Abschlag kein Bücken, beim Entfernen des Tees
aus der Grünanlage. Das Tee-Tec kann problemlos an jedem Golfcaddy befestigt werden.
A63-MG-01/08
Küchen mit der neu entwickelten Systemwand bestehen nur aus Einzelteilen und werden in allen gängigen Qualitäten und Ausführungen mit sämtlichem Zubehör nach dem
Baukastensystem zu kompletten, kostenoptimierten Schränken, Küchenzeilen und Regalen (auch in Eigenmontage) montiert.
A-47-E-166
Gewebe mit Temperaturanpassung: Bei
stark schwankender Umgebungstemperatur
können sich Kleidung und technische Textilien bisher leider nicht an die Gegebenheiten
anpassen. Mit dem vorliegenden System, entwickelt an einer deutschen Hochschule, kann
dieses Problem gelöst werden. In ein Gewebe
sollen hermetisch dichte Hohlfasern eingewirkt werden, die als Heatpipes funktionieren.
Dies bedeutet, dass unter einer Schwellentemperatur nur die isolierende Eigenschaft des
Gewebes wirksam wird, während oberhalb
dieser Temperatur aktiv Wärme abtransportiert wird.
D01-LU-107
Bügeleisen zum Aufbügeln von Schmelzkleberkanten auf Spanplatten. Das Bügeleisen
ist speziel für das Aufbügeln von Schmelzkle-
Kostenlose Technologieangebote und -gesuche. Interessenten richten ihre Zuschriften unter Angabe der Chiffre-Nummer an die Abt. I der IHK, die sie
ungeöffnet weiterleitet, oder per
E-Mail: [email protected]
Weitere Angebote und Gesuche:
www.technologieboerse.ihk.de
DIE WIRTSCHAFT April 2008
Neuartiger Toilettensitz, bestehend aus
einem nur formschlüssig auf dem Becken aufliegenden Grundteil, mit darüber steckbar angeordneten Zwischenteilen und einem Deckel. Vorteil: Hohe Reinigungsfreundlichkeit
für besondere Hygienebedürfnisse des Benutzers. Alle Teile sind ohne Fachkentnisse und
ohne Werkzeuge auswechselbar und fördern
dadurch die frühzeitigere Erneuerung.
A47-S-204
AMTSGERICHT
BONN
Neueintragungen
HRA 7022 - 22.01.2008 Sivak Bau
KG, 53225 Bonn (Rheindorfer Str. 146).
Kommanditgesellschaft. Persönlich haftender
Gesellschafter: Govedarov, Kancho Yakov,
Bonn, *21.01.1967; Sali, Sabri Ashim, Bonn,
*10.04.1965; Stoykov, Ivan Milkov, Bonn,
*04.09.1985.
HRA 7025 - 24.01.2008 T & Q Capital Management GmbH & Co. KG, 53913
Swisttal (Schloßallee 1, ist der Erwerb, das
Halten, die Verwaltung und Verwertung von
Wertpapieren und Unternehmensbeteiligungen und Vermögensanlagen zwecks Vermögensaufbaus und -mehrung einschließlich aller
branchenüblichen Nebengeschäfte, soweit
dies ohne bank- bzw. investmentrechtliche Genehmigung zulässig ist.). Kommanditgesellschaft. Persönlich haftender Gesellschafter: T
& Q Capital Management GmbH, Swisttal
(Amtsgericht Bonn HRB 15870).
HRA 7029 - 30.01.2008 IVG Immobilien-Management GmbH & Co. Bonn X
- Objekt Düsseldorf, Eduard-SchulteStraße-KG, 53177 Bonn (Zanderstraße 5-9,
der Erwerb, das Halten, die Verwaltung - einschließlich der Vermietung - und der Verkauf
von Immobilien sowie die Vornahme in
diesem Zusammenhang zu tätigender
Grundstücksgeschäfte). Kommanditgesellschaft. Persönlich
haftender
Gesellschafter: IVG Immobilien-Management
GmbH, Bonn (Amtsgericht Bonn HRB
14965).
HRA 7032 11.02.2008 IVG Immobilien-Management GmbH
& Co. Bonn XII Objekt Businesspark Zapp-Platz KG, 53177 Bonn
(Zanderstraße 5-7,
der Erwerb, das Halten, die Verwaltung - einschließlich der Vermietung - und der Verkauf
von Immobilien sowie die Vornahme in diesem
Zusammenhang zu tätigender Grundstücksgeschäfte. erwerben). Kommanditgesellschaft.
Persönlich haftender Gesellschafter: IVG Immobilien-Management GmbH, Bonn (Amtsgericht Bonn HRB 14965).
HRA 7034 - 12.02.2008 BFMT Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG,
53177 Bonn (Koblenzer Straße 77, der Erwerb, die Vermietung, Verpachtung von eigenen und fremden Immobilien, von bebautem
und unbebautem Grundbesitz, insbesondere
der Immobilie in Bonn-Bad Godesberg, Koblenzer Straße 77, Gemarkung Godesberg, Flur
3 Flurstück 161/12 sowie Flurstück 629 bis
632, sowie von grundstücksgleichen Rechten,
der Erwerb und die Errichtung von Bauwerken
und gewerblichen Anlagen und Großanlagen
jede Art und deren Vermietung sowie die Beteiligung an Mobilien- und Immobiliengesellschaften mit vergleichbarem Unternehmensgegenstand.). Kommanditgesellschaft. Persönlich haftender Gesellschafter: BFMT Verwaltungs GmbH, Bonn (Bonn HRB 15676).
HRA 7035 - 13.02.2008 Fashiondepot Bonn OHG, 53117 Bonn (An der Pfaffenmütze 29, Handel mit Bekleidung, Textilien,
Schuhen und Modeaccessoires). Offene Handelsgesellschaft. Persönlich haftender Gesellschafter:
dela
Cruz,
Giorgio,
Bonn,
*29.04.1977; Divinagracia, Dennis, Bonn,
*06.10.1976;
Zubel,
Jacek,
Bonn,
*01.07.1979.
HRA 7036 - 13.02.2008 WorkforceGermany e.K., 53121 Bonn (Frauenhoferstrasse 8 -Haus D-, Personalvermittlung und
Arbeitnehmerüberlassung). Einzelkaufmann.
Inhaber: Kehl, Sebastian, Alfter, *04.09.1978.
HRA 7037 - 13.02.2008 Frank
Oxenfart GmbH & Co. KG, 53227 Bonn
(Im Mohrenfeld 9, die Heizungs- und Sanitärinstallation sowie den Lüftungsbau.). Kommanditgesellschaft. Persönlich haftender Gesellschafter: Oxenfart Beteiligungs GmbH,
Bonn (Amtsgericht Bonn HRB 16005).
HRB 15988 - 21.01.2008 G.U.S.
GmbH, 53340 Meckenheim (Josef-KreuserStraße 6 B). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 13.12.2007.
Gegenstand: der Handel mit bebauten und
unbebauten Grundstücken und Waren aller Art
im In- und Ausland, ausgenommen sämtlicher
genehmigungspflichtiger
Rechtsgeschäfte.
Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:
Hamm,
Sergej,
Meckenheim,
*04.03.1967; Schirow, Helena, Meckenheim,
*25.01.1968.
HRB 15990 - 21.01.2008 FSC Global
Development GmbH, 53113 Bonn (Charles-de-Gaulle-Straße 5). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
26.10.2007. Gegenstand: Zweck der Gesellschaft besteht darin, 1. den Forest Stewardship
Council (FSC), die FSC Marke und die Wertvorstellungen, Ziele und Aufgaben des Forest Stewardship Council (FSC) weltweit zu stärken,
bekannt zu machen und zu verfestigen, 2. die
FSC Marke und die FSC-Markenzeichen weltweit zu schützen und deren weltweite Anerkennung zu sichern, 3. das weltweite FSCNetzwerk zu stärken, 4. dazu beizutragen, dass
die Biodiversität durch die FSC-Standardsetzung und verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung erhalten und ausgebaut wird, 5. die
Integrität, Glaubwürdigkeit und Transparenz
der bestehenden Strategien, Standards, Systeme und Strukturen des Forest Stewardship
Council (FSC) zu sichern, 6. Dritten gleichwertigen Zugang zu den Vorteilen der FSC-Systeme zu ermöglichen, um so sicherzustellen,
dass der Forest Stewardship Council (FSC) fortfährt, verantwortungsvolle Waldwirtschaft
weltweit anzuführen, und dass FSC-zertifizierte
Produkte in Märkten in allen Teilen der Welt erfolgreich anerkannt, nachgefragt und vermarktet werden. Stammkapital: 25.000,00
HINWEIS
Der Wortlaut der Veröffentlichung zum Handelsregister ist
hier nur verkürzt wiedergegeben. Weitere Auskünfte erteilt
die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg oder
das zuständige Amtsgericht.
Diese Veröffentlichungen enthalten keine Hinweise auf die
gesellschaftsrechtlichen Beteiligungsverhältnisse, weil diese
nicht Gegenstand der Handelsregistereintragung
sind.
Die
Geschäftsführer
der
GmbHs sind jedoch verpflichtet, dem Registergericht bei
jeder Änderung der Beteiligungsverhältnisse jeweils Gesellschafterlisten nach dem
neuesten Stand vorzulegen.
Diese können dort bei Bedarf
eingesehen oder angefordert
werden.
EUR. Geschäftsführer: Lorigny, Jean-Bernard
Emile Lucien Guy, Pulheim, *28.12.1949.
HRB 15991 - 21.01.2008 Theta Telekommunikationsdienste
GmbH,
53113 Bonn (Friedrich-Ebert-Allee 140). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 04.12.2007. Gegenstand:
sind Telekommunikationsdienste und Vermarktung von Produkten innerhalb des Konzerns bzw. für den Konzern Deutsche Telekom.
Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Dr. Martin, Susanne, Bonn, *04.06.1965;
Simons, Karin, Bonn, *08.10.1962.
HRB 15992 - 21.01.2008 Epsilon Telekommunikationsdienste
GmbH,
53113 Bonn (Friedrich-Ebert-Allee 140). Wie
Firma zuvor.
HRB 15994 - 21.01.2008 Omikron
Telekommunikationsdienste
GmbH,
53113 Bonn (Friedrich-Ebert-Allee 140). Wie
Firma zuvor.
HRB 15995 - 21.01.2008 Sigma Telekommunikationsdienste
GmbH,
53113 Bonn (Friedrich-Ebert-Allee 140). Wie
Firma zuvor.
HRB 16010 - 23.01.2008 Kappa Telekommunikationsdienste
GmbH,
53113 Bonn (Friedrich-Ebert-Allee 140). Wie
Firma zuvor.
HRB 16011 - 23.01.2008 Omega Telekommunikationsdienste
GmbH,
53113 Bonn (Friedrich-Ebert-Allee 140). Wie
Firma zuvor.
HRB 16012 - 23.01.2008 Eta Telekommunikationsdienste GmbH, 53113
Bonn (Friedrich-Ebert-Alle 140). Wie Firma
zuvor.
HRB 15993 - 21.01.2008 Friedrichstr. Immobilien GmbH, 53119 Bonn
(Bornheimer Str. 135-137). Gesellschaft mit
beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag
vom 10.01.2008. Gegenstand: ist An- und Verkauf, Entwicklung sowie Halten und Verwalten
von Immobilien. Stammkapital: 100.000,00
EUR. Geschäftsführer: Nonnen-Büscher, Andreas, Bonn, *23.07.1956.
HRB 15996 - 21.01.2008 GRANDPRIX FAHRSCHULE LIMITED, 53123 Bonn
(Bahnhofstraße 23). Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach englischem Recht (limited liability company). Gesellschaftsvertrag
65
vom 09.05.2007. Zweigniederlassung der
GRAND-PRIX FAHRSCHULE LIMITED mit Sitz in
Birmingham/GB (companies house of cardiff
Nr. 6241545). Gegenstand: Betrieb einer Fahrschule. Stammkapital: 150,00 GBP. Geschäftsführer: Petker, Julia, Rheinbach, *08.11.1979.
Geschäftsführer:
Leo,
Detlev,
Bonn,
*31.03.1951.
HRB 15997 - 21.01.2008 Kreativ
Konzept | Agentur für Kommunikation
GmbH, 53113 Bonn (Lessingstraße 52). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 04.10.2007. Gegenstand:
die Beratung von Kunden im Bereich Marketing und die Erstellung von Kommunikationsmitteln, -medien und -dienstleistungen aller
Art. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Schmuck, Klaus, Bonn, *18.10.1954.
HRB 15999 - 21.01.2008 UNIVERSITY PARTNERS GMBH, 53115 Bonn (Bonner Talweg 57). Gesellschaft mit beschränkter
Haftung.
Gesellschaftsvertrag
vom
28.11.2007. Gegenstand: Erbringung von
Dienstleistungen für Hochschulen im In- und
Ausland sowie Vertrieb und An- und Verkauf
von Produkten, die mit diesen Dienstleistungen in Verbindung stehen. Stammkapital:
25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Krahn, Britta,
Bonn, *28.09.1978; Dr. Rietz, Christian, Bonn,
*03.05.1964.
HRB 16001 - 21.01.2008 LEHMANNPRÄSENTATIONSSYSTEME GmbH, 53229
Bonn (Im Blankert 37). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
07.11.2007. Gegenstand: der Handel mit Ordnungs- und Präsentationsmitteln nach Maß
und alle damit zusammenhängenden Geschäfte. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Lehmann, Adelheid, geb. Danneberg,
Bonn, *11.03.1947.
HRB 16004 - 21.01.2008 Kraft
Sandstrahltechnik GmbH, 53129 Bonn
(Burbacher Straße 81). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
28.12.2008. Gegenstand: die Bearbeitung von
Oberflächen aller Art mittels Sandstrahltechnik. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:
Schlotawa,
Helmut,
Bonn,
*23.08.1957.
HRB 16005 - 22.01.2008 Oxenfart
Beteiligungs GmbH, 53227 Bonn (Im
Mohrenfeld 9). Gesellschaft mit beschränkter
Haftung.
Gesellschaftsvertrag
vom
21.12.2007. Gegenstand: die Beteiligung an
und die Übernahme der Geschäftsführung in
der zu gründenden Frank Oxenfart GmbH &
Co. KG mit dem Sitz in Bonn, deren Gegenstand die Heizungs- und Sanitärinstallation ist
sowie der Lüftungsbau. Stammkapital:
25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Oxenfart,
Frank, Bonn, *11.10.1966.
HRB 16006 - 22.01.2008 ILO Consultancy GmbH, 53113 Bonn (Erste Fährgasse 1). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 06.04.2006.
Gegenstand: ist Beratung in- und ausländischer Unternehmen und NGO´s über Entwicklungen im internationalen Rechts- und Wirtschaftsraum. Hierzu gehört auch die Beratung
über Kommunikationsstrategien international
tätiger Firmen und NGO´s. Desweiteren vermittelt die Gesellschaft entsprechende Fachberatung im In- und Ausland. Stammkapital:
25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Rieger, Andreas, Hennef, *11.02.1965.
HRB 16013 - 23.01.2008 DIE LOGISTIK EXPERTEN Unternehmensberatung
GmbH, 53113 Bonn (Buschstraße 20). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 10.01.2008. Gegenstand:
sind unternehmensberatende Dienstleistungen insbesondere im Bereich Transport und
Logistik. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:
Lippmann,
Jörg,
Bonn,
*30.04.1967;
Staroste,
Ulrich,
Bonn,
*24.06.1963.
HRB 16015 - 23.01.2008 Mobile Augenoptiker AG, 53179 Bonn (Lannesdorfer
Str. 12a). Aktiengesellschaft. Satzung vom
07.12.2007. Gegenstand: Vermittlung von
Dienstleistungen im Bereich der Augenoptik.
Grundkapital: 50.000,00 EUR. Vorstand:
Schmidt, Michael, Köln, *17.02.1969.
HRB 16017 - 24.01.2008 FSH Ingenieurplanung GmbH, 53340 Meckenheim (Hauptstraße 10). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
11.01.2008. Gegenstand: die Ingenieurplanung für Labor- und Medizintechnik sowie
sämtliche damit zusammenhängenden und
den Gesellschaftszweck fördernden Geschäfte.
Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Fußy, Uwe Klaus, Meckenheim,
*14.12.1961.
HRB 16019 - 28.01.2008 P-Systems
Pipeline Services GmbH, 53179 Bonn
(Rodderbergstr. 85). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
31.10.2007. Gegenstand: Beratung von Unternehmen, Produktverkauf, Projektentwick-
66
lung und -begleitung in den Bereichen Software-, Internet, Intranet- und Kartographieanwendungen für Planer, Bauer, Betreiber und
Nutzer von Pipelines, Leitungsnetzen, Verkehrs- und Kommunikationstrassen. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Strübbe, Carl, Bonn, *08.06.1949.
HRB 16021 - 28.01.2008 Bubenzer
Beteiligungs-GmbH, 53229 Bonn (Pützchens Chaussee 200). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
06.12.2007. Gegenstand: der Erwerb und die
Verwaltung von Beteiligungen an Handelsgesellschaften sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei
diesen, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der AW Bubenzer Grundbesitz
GmbH & Co. KG mit Sitz in Bonn, die das Halten und Verwalten eigenen Vermögens,
insbesondere das Halten und Verwalten von
Grundbesitz zum Gegenstand hat. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Bubenzer-Michelz,
Gabriele,
Königswinter,
*26.09.1965.
HRB 16022 - 28.01.2008 Dermann
Bau Limited Zeigniederlassung Deutschland, 53229 Bonn (Alte Schulstraße 63). Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach englischem Recht (private company limited by
shares). Gesellschaftsvertrag vom 26.11.2007.
Zweigniederlassung der Dermann Bau Limited
mit Sitz in London/GB (Companies House Nr.
6436677). Gegenstand: Vermittlung und Verkauf von Non-Food-Produkten, Vermittlung
von Arbeitnehmern, Maurer-, Stahlbetonbau
und Verputzarbeiten, Vermittlung von Geschäftskontakten (ausgenommen erlaubnispflichtiger Tätigkeiten z.B. Immobilien- und
Darlehensvermittlung, Durchführung von
Hausmeistertätigkeiten
(Treppenreinigung,
Schneeräumen, Gartenarbeiten). Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Yusuf,
Deniz, Bonn, *01.12.1969.
HRB 16025 - 30.01.2008 AHORN
AG, 53127 Bonn (Gudenauer Weg 88). Aktiengesellschaft. Satzung vom 27.09.2007. Gegenstand: der Erwerb, die Errichtung, die Vermittlung, die Verwaltung, die Vermietung und
der Verkauf von Grundstücken, Wohnungen,
Erbbaurechten, Wohnbauten, gewerblichen
Gebäuden und entsprechende Projektentwicklungen einschließlich des Baues und der Modernisierung als Bauherr oder Bauträger sowie
der Erwerb und der Verkauf von Unternehmensbeteiligungen. Grundkapital: 50.000,00
EUR. Vorstand: Schmidt, Ralf-Michael, Köln,
*17.12.1961.
HRB 16026 - 30.01.2008 EYRIS Trading GmbH, 53111 Bonn (Berliner Freiheit
20-24). Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
Gesellschaftsvertrag vom 11.12.2007. Gegenstand: ist der Im- und Export und Handel mit
Industrie- und Konsumgütern sowie Rohstoffen. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:
Borgart,
Viktor,
Bornheim,
*06.08.1975; vom Bruck, Michael Andre,
Bonn, *17.10.1975.
HRB 16027 - 30.01.2008 Kowarsch
Fahrschule GmbH, 53115 Bonn (ClemensAugust-Straße 24-26). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
07.12.2007 mit Änderung vom 18.12.2007.
Gegenstand: ist der Betrieb von Fahrschulen
zur Ausbildung von Kraftfahrern; nicht jedoch
die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Fahrlehrern gem. FahrlG sowie die Ausbildung von
Kraftverkehrsmeistern.
Stammkapital:
25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Kowarsch,
Philomena, Niederorschel, *21.06.1954.
HRB 16028 - 30.01.2008 Rheinklang GmbH, 53225 Bonn (Friedrich-Breuer-Straße 17). Gesellschaft mit beschränkter
Haftung.
Gesellschaftsvertrag
vom
17.12.2007. Gegenstand: die Durchführung,
Betreuung und Unterstützung von Musik- und
Kulturveranstaltungen sowie der Betrieb und
die Vermietung von Restaurationsbetrieben.
Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:
Harder,
Jürgen
Dietmar,
Bonn,
*08.07.1961; Nötzel, Johannes Martin, Bonn,
*28.12.1964; Schnorbus, Josef Franz, Bonn,
*23.09.1956.
HRB 16029 - 01.02.2008 Kreativ
Konzept Agentur für Werbung GmbH,
53113 Bonn (Lessingstr. 52). Gesellschaft mit
beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag
vom 04.01.2008. Gegenstand: die Erbringung
von Dienstleistungen unterschiedlichster Art in
den Bereichen Werbung, Marketing, Event,
Public Relations, IT-Dienstleistungen und aller
sonstigen Leistungen einer Full-Service-Agentur. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Schilling, Martin, Bonn, *21.06.1954;
Schmuck, Klaus Dieter, Bonn, *18.10.1954;
Willnauer, Nicole, Hennef, *18.07.1973.
HRB 16032 - 05.02.2008 Miss Bonsai GmbH, 53117 Bonn (Otto-Hahn-Str.
154). Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
Gesellschaftsvertrag vom 10.01.2008. Gegen-
stand: ist die Unternehmensberatung von Unternehmern aus dem Modebereich, insbes. im
Hinblick auf Kollektion, Lieferanten, Produktion und Handel, die Herstellung von Textilien
und der Handel mit Textilien. Stammkapital:
50.000,00 EUR. Geschäftsführer: Skopp, Peter,
Bonn, *21.02.1964.
HRB 16033 - 05.02.2008 C.V. Beteiligungsgesellschaft mbH, 53177 Bonn
(Muffendorfer Hauptstraße 40). Gesellschaft
mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 22.12.2007. Gegenstand: ist die
Übernahme der Stellung eines persönlich haftenden Gesellschafters in der C.V. Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG mit
Sitz in Bonn. Stammkapital: 25.000,00 EUR.
Geschäftsführer: Völzgen, Carl M., Bonn,
*17.08.1943; Völzgen, Heidemarie-Anna -genannt Heidi-, Bonn, *12.02.1944.
HRB 16039 - 06.02.2008 Hotel-Regina-Betriebsgesellschaft mbH, 53123
Bonn (Rochusstraße 177). Gesellschaft mit
beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag
vom 17.12.2007. Gegenstand: der Betrieb von
Hotelunternehmen, insbesondere der Betrieb
des Hotels Regina in Sankt Augustin. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Göpel, Werner Paul, Bonn, *05.03.1936.
HRB 16040 - 06.02.2008 KRST Services Consulting GmbH, 53179 Bonn
(Rodderbergstr. 85). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
31.10.2007. Gegenstand: Beratung von Unternehmen, Produktverkauf, Projektentwicklung und -begleitung für alle Wirtschaftsbranchen und -regionen, insbesondere in den Bereichen Software-, Internet-, Intranet- und Kartographieanwendungen.
Stammkapital:
25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Strübbe,
Carl, Bonn, *08.06.1949.
HRB 16042 - 08.02.2008 Radladen
Hoenig & Röhrig GmbH, 53225 Bonn
(Hermannstraße 30). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
15.01.2008. Gegenstand: der Handel mit
Fahrrädern und Fahrradzubehör aller Art sowie
alle damit im Zusammenhang stehenden Serviceleistungen. Weiterer Unternehmensgegenstand sind alle im Zusammenhang mit Fahrrädern
anfallenden
Dienstleistungen,
insbesondere auch die Organisation, Durchführung und Vermittlung von Fahrradreisen
und Sportevents. Stammkapital: 25.000,00
EUR. Geschäftsführer: Hoenig, Bruno Leo Joseph, Bonn, *22.07.1953; Röhrig, Jörg, Bonn,
*06.01.1975.
HRB 16043 - 08.02.2008 Leon Bau
GmbH, 53121 Bonn (Immenburgstraße 20).
Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 29.11.2007. Gegenstand:
Hoch- und Tiefbau. Stammkapital: 25.000,00
EUR. Geschäftsführer: Misini, Faton, Bonn,
*01.10.1969.
HRB 16045 - 08.02.2008 IT Stocklist GmbH, 53127 Bonn (z. Hd. Herrn Amos
Struck, Hardtbergstr- 6). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
24.01.2008. Gegenstand: die Vermittlung von
Kontakten und Handelsgeschäften für Dritte
über das Internet im Bereich der ITK (Informations- und Kommunikationstechnologie) und
Dienstleistungen die in direktem Zusammenhang damit stehen. Stammkapital: 25.050,00
EUR. Geschäftsführer: Struck, Amos, Bonn,
*05.06.1981.
HRB 16047 - 11.02.2008 GASTRONOVUM Gastbetriebs-GmbH, 53227
Bonn (Forstweg 37 A). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
14.12.2007. Gegenstand: die Führung, die Betreuung und die Beratung von Hotel- und
Gaststättenbetrieben.
Stammkapital:
25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Gatzweiler,
Wilfried, Bonn, *25.11.1955. Einzelprokura:
Hanus, Else, Bonn, *10.05.1959.
HRB 16048 - 11.02.2008 HOS
GmbH, 53340 Meckenheim (Josef-KreuserStr. 6 b). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 28.11.2007.
Gegenstand: die Ausführung von Trockenbauarbeiten, der Handel und Vertrieb von Baumaterialien und Fertigbauelementen, der Handel
mit Wirtschaftsgütern aller Art, der Kauf und
Verkauf eigener Grundstücke, der Elektroeinzelhandel und die Montage fertiger Teile. Des
Weiteren vermittelt die GmbH Dienstleistungen und Geschäfte aller Art, soweit diese nicht
genehmigungspflichtig sind. Stammkapital:
25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Hamm,
Sergej, Meckenheim, *04.03.1967.
HRB 16049 - 11.02.2008 mlg miteinander leben und gestalten gemeinnützige GmbH, 53117 Bonn (Osloer
Str. 44). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 18.10.2007.
Gegenstand: - Hilfe für Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen sowie die Gewährung arbeits- und sozialpädagogischer Hilfe zur Arbeit und Wohnen sowie beruflicher
Qualifizierung und Ausbildung als Hilfe zur
Selbsthilfe. Dies umfasst auch psychosoziale
und seelsorgerische Begleitung. - die Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft, insbesondere im
Lebensbereich Arbeit und Beruf, - die Förderung des Zusammenlebens von Menschen mit
und ohne Behinderungen Der Gesellschaftszweck wird insbesondere verwirklicht durch den Betrieb von Diensten zur Beratung, Betreuung, Förderung, Qualifizierung, Beschäftigung und Eingliederung für Menschen mit
geistigen, seelischen, körperlichen und mehrfachen Behinderungen. Die Angebote des Unternehmens dienen insbesondere schwer vermittelbaren arbeitslosen Menschen mit Behinderungen. Ziel der Gesellschaft ist es, den Beschäftigten Zugang zum Erwerbsleben zu eröffnen und ihre Chancen auf dem allgemeinen
Arbeitsmarkt zu verbessern. - integrative Veranstaltungen und Angebote im Bereich Kunst
und Kultur, - Bildungs- und Schulungsmaßnahmen für Menschen mit Behinderungen,
ihre Angehörigen, gesetzliche Betreuer/-innen,
Vorgesetzte und Kollegen zur Förderung einer
selbstbestimmten Lebensführung von Menschen mit Behinderungen. - alle Geschäfte und
Handlungen, die mit dem Gesellschaftszweck
unmittelbar oder mittelbar zusammenhängen
oder ihn fördern. Die Gesellschaft kann sich
hierbei anderer Unternehmen bedienen oder
sich an ihnen beteiligen, sie kann auch andere
steuerbegünstigte Unternehmen oder Zweigniederlassungen errichten, soweit dies dem
gemeinnützigen Gesellschaftszweck nicht zuwiderläuft. Die zur Verfolgung der Ziele der
Gesellschaft erforderlichen Angebote werden
in Zweckbetrieben ( 65 - 68 AO) gewährleistet.
Das Unternehmen gewährt ganzheitliche Hilfe
und betätigt sich im Sinne der Diakonie als
Wesens- und Lebensäußerung der Evangelischen Kirche. Das Unternehmen steht allen Hilfebedürftigen ohne Rücksicht auf Rasse, Nationalität, Geschlecht und Glauben offen.
Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Ramacher, Ralf, Bonn, *18.03.1962.
HRB 16050 - 11.02.2008 Wolff
Elektrotechnik GmbH, 53913 Swisttal
(Boeniger Str. 14). Gesellschaft mit beschränkter
Haftung.
Gesellschaftsvertrag
vom
10.01.2008. Gegenstand: ist die Elektroinstallation und der Anlagenbau sowie Facility-Management, ferner der Handel mit elektrotechnischen Geräten. Stammkapital: 25.000,00
EUR. Geschäftsführer: Wolff, Günter, Rheinbach, *31.03.1943.
HRB 16054 - 12.02.2008 Nord-Ex
GmbH, 53177 Bonn (Michaelplatz 6). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 24.10.2007. Gegenstand:
ist die Durchführung von Transporten sowie
der Handel mit Waren aller Art, soweit hierfür
keine besondere behördliche Erlaubnis erforderlich ist. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Wagner, Viacheslav, Bonn,
*17.04.1974.
HRB 16055 - 12.02.2008 Blini
GmbH, 53121 Bonn (Immenburgstraße 20).
Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 10.12.2007. Gegenstand:
Verlegen von Betonstahl. Stammkapital:
25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Blenishti, Fatlum, Hennef, *07.10.1982.
Sitzverlegungen in den
Gerichtsbezirk
HRB 15998 - 21.01.2008 Euro-Oversea International Handel & Service
GmbH, 53227 Bonn (Maarstraße 25). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 25.02.2004. Die Gesellschafterversammlung vom 22.11.2007 hat die
Sitzverlegung von Troisdorf (bisher Amtsgericht Siegburg HRB 8609) nach Bonn beschlossen. Gegenstand: ist der Im- und Export von
sowie der Groß- und Einzelhandel mit Waren
aller Art, insbesondere mit Baumaterialien, Beleuchtungsartikeln und Metallprodukten.
Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Wu, Xiongping, Bonn, *16.02.1972.
HRB 16000 - 21.01.2008 Ideal Standard Holdings (BC) Germany GmbH,
53121 Bonn (Euskirchener Str. 80). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 16.05.2007. Die Gesellschafterversammlung vom 30.11.2007 hat die
Sitzverlegung von München (bisher Amtsgericht München HRB 169818) nach Bonn beschlossen. Gegenstand: ist in ihrer Funktion als
Holding-Gesellschaft das Eingehen und Verwalten von Beteiligungen an Tochtergesellschaften in verschiedener Rechtsform, wobei
mit diesen Organschaftsverhältnisse begründet werden können. Stammkapital: 25.000,00
EUR. Geschäftsführer: Cox, Oliver, Köln,
*15.07.1965;
Leitner,
Josef,
Alfter,
*10.10.1960; Schickhoff, Robert, Sulzbach,
*07.12.1961.
DIE WIRTSCHAFT April 2008
HRB 16016 - 24.01.2008 RADAMES
Verwaltungsgesellschaft mbH, 53177
Bonn (Zanderstraße 5-7). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
18.05.1999. Die Gesellschafterversammlung
vom 15.01.2008 hat die Sitzverlegung von
Oberhaching (bisher Amtsgericht München
HRB 126032) nach Bonn sowie in § 6 (Vertretung der Gesellschaft) beschlossen. Der Gesellschaftsvertrag ist vollständig neu gefasst. Gegenstand: ist die Verwaltung und Geschäftsführung von Unternehmen, ferner der Erwerb,
die Errichtung und die Verwaltung und Vermietung von beweglichen und unbeweglichen Wirtschaftsgütern sowie die Durchführung aller damit mittelbar oder unmittelbar zusammenhängenden Geschäfte. Ausgenommen sind die Tätigkeiten oder Geschäfte, die in
§ 34 c Gewerbeordnung aufgeführt sind.
Stammkapital: 25.000,00 EUR. Nicht mehr Geschäftsführer: Pahlke, Klaus-Dieter, Bonn,
*30.03.1960. Bestellt zum Geschäftsführer:
Kumpf, Günter, Bonn, *11.10.1956.
HRB 16018 - 25.01.2008 HM Holger
Meitinger Gesellschaft für Finanz- und
Immobilienberatung mbH, 53115 Bonn
(Königstraße 56). Gesellschaft mit beschränkter
Haftung.
Gesellschaftsvertrag
vom
26.09.1989. Die Gesellschafterversammlung
vom 19.12.2007 hat die Sitzverlegung von
Köln (bisher Amtsgericht Köln HRB 19723)
nach Bonn beschlossen. Gegenstand: sind die
Finanz- und Immobilienberatung sowie die
Vermittlung des Abschlusses von Verträgen
über Darlehen oder der Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge, ferner
alle damit zusammenhängenden und den Gesellschaftszweck
fördernden
Geschäfte.
Stammkapital: 50.000,00 DEM. Geschäftsführer: Meitinger, Holger, Bonn, *28.03.1957.
HRB 16024 - 30.01.2008 radoPart
GmbH, 53340 Meckenheim (Am Wiesenpfad 43). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 04.11.2005.
Die
Gesellschafterversammlung
vom
27.11.2007 hat die Sitzverlegung von Berlin
(bisher Amtsgericht Charlottenburg HRB
99555) nach Meckenheim und die Änderung
des Unternehmensgegenstandes beschlossen.
Gegenstand: die Beratung, Planung und Realisierung von Zusatzeinrichtungen für medizinische Geräte sowie Trailerbau und Vermittlungsleistungen. Stammkapital: 25.000,00
EUR. Geschäftsführer: Schmitten, Gisela, Insul,
*05.04.1961.
HRB 16030 - 01.02.2008 MAB Vermögensverwaltungs GmbH, 53113 Bonn
(Kaiserplatz 7-9). Gesellschaft mit beschränkter
Haftung.
Gesellschaftsvertrag
vom
08.12.2000. Die Gesellschafterversammlung
vom 17.01.2008 hat die Sitzverlegung von
Bergneustadt (bisher Amtsgericht Köln HRB
39637) nach Bonn beschlossen. Gegenstand:
die Verwaltung eigenen Vermögens. Stammkapital: 51.000,00 EUR. Geschäftsführer:
Ackermann-Budischin, Margot Luisa, Bergneustadt, *12.12.1944; Dr. Dr. Budischin, Hans
Jörg, Bergneustadt, *18.10.1944. Die Gesellschaft hat nach Maßgabe des Spaltungs- und
Übernahmevertrag vom 11.10.2004 Teile des
Vermögens der 5A Grundstücksverwaltungsund vermietungsgesellschaft mbH mit Sitz in
Ahrensburg (Handelsregister Ahrensburg, HRB
4624) - den Teilbetrieb 100 % - Gesellschaftsbeteiligung an der MAB II Vermögensverwaltungs GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main
(Handelsregister Frankfurt am Main, HRB
73559) - als Gesamtheit im Wege der Umwandlung durch Aufspaltung übernommen.
Die Aufspaltung ist am 17.05.2005 auf dem
Registerblatt des übertragenden Rechtsträgers
eingetragen worden.
HRB 16034 - 05.02.2008 BAGSO
Service GmbH, 53111 Bonn (Bonngasse
10). Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
Gesellschaftsvertrag vom 19.08.1999. Die Gesellschafterversammlung vom 20.12.2007 hat
die Sitzverlegung von Königswinter (bisher
Amtsgericht Siegburg HRB 6974) nach Bonn
beschlossen. Gegenstand: die Erbringung von
Dienstleistungen im Seniorenbereich. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Dr.
Keck, Barbara, Königswinter, *08.02.1961.
HRB 16035 - 05.02.2008 Bookeye
Scanner Services GmbH, 53113 Bonn
(Adenauerallee 12-14). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
22.06.2006. Die Gesellschafterversammlung
vom 19.12.2007 hat die Sitzverlegung von
Wuppertal (bisher Amtsgericht Wuppertal HRB
19999) nach Bonn beschlossen. Gegenstand:
die Erbringung von Dienstleistungen aller Art,
schwerpunktmäßig im Bereich Service und
Support für Scanner. Stammkapital: 25.000,00
EUR. Geschäftsführer: Klepsch, Rüdiger Stefan,
Bonn, *05.10.1963.
HRB 16037 - 05.02.2008 MAB II
Vermögensverwaltungs GmbH, 53113
Bonn (Kaiserplatz 7-9). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
DIE WIRTSCHAFT April 2008
18.08.2004. Die Gesellschafterversammlung
vom 17.01.2008 hat die Sitzverlegung von
Frankfurt am Main (bisher Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 73559) nach Bonn beschlossen. Gegenstand: der Erwerb, das Halten und
Verwalten von eigenem Vermögen. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Ackermann-Budischin, Margot Luisa, Bergneustadt,
*12.12.1944; Dr. Dr. Budischin, Hans Jörg,
Bergneustadt, *18.10.1944. Mit der MAB Vermögensverwaltungs GmbH, Bergneustadt
(Amtsgericht Köln, HRB 39637) als herrschendem Unternehmen ist am 14.08.2006 ein Ergebnisübernahmevertrag abgeschlossen.
HRB 16038 - 05.02.2008 PMV International GmbH, 53340 Meckenheim
(Carl-Zeiss-Straße 5). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
02.07.2003. Die Gesellschafterversammlung
vom 08.01.2008 hat die Sitzverlegung von
Lampertheim (bisher Amtsgericht Darmstadt
HRB 62171) nach Meckenheim beschlossen.
Gegenstand: Dienstleistungen, Beratungen,
Entwicklungen und Tätigkeiten im Bereich von
Print- und sonstigen Medien - auch die Herausgabe von Zeitungen und Zeitschriften.
Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Wirtz, Dieter, Meckenheim, *18.07.1949.
HRB 16041 - 07.02.2008 German
Transfer GmbH, 53332 Bornheim (Schubertstr. 30). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 03.06.2004.
Die
Gesellschafterversammlung
vom
27.12.2007 hat die Sitzverlegung von Hürth
(bisher Amtsgericht Köln HRB 53904) nach
Bornheim beschlossen. Gegenstand: die Vermittlung von Mietwagenfahrten an selbständige Unternehmen mit dementsprechender
Konzession sowie die Vornahme aller Rechtsgeschäfte, die geeignet sind, den Gesellschaftszweck zu fördern. Stammkapital:
25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Schneiders,
Jens, Hürth, *21.08.1976. Einzelprokura:
Ramm, Katja, Hürth, *20.02.1976. Prokura erloschen:
Schütte,
Dirk,
Düsseldorf,
*01.04.1967.
HRB 16046 - 11.02.2008 AmBesta
Service Godot GmbH, 53113 Bonn (Im
Krausfeld 5). Gesellschaft mit beschränkter
Haftung.
Gesellschaftsvertrag
vom
27.09.2002. Die Gesellschafterversammlung
vom 19.06.2007 hat die Änderung der Firma
sowie die Sitzverlegung von Köln (bisher Amtsgericht Köln HRB 45491) nach Bonn beschlossen. Gegenstand: ist der An- und Verkauf von
Ladeneinrichtungen und Schaufensterfiguren
sowie die Vermietung dieser Artikel. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Piel,
Andreas, Bonn, *04.10.1960.
Veränderungen
HRA 4321 - 21.01.2008 Stollfuß
Medien GmbH & Co. KG, 53121 Bonn
(Siemensstr. 19). Gesamtprokura gemeinsam
mit einem persönlich haftenden Gesellschafter
oder einem anderen Prokuristen: Metz, HansJosef, Illingen, *24.12.1951; Stefan, Barbian,
Bonn, *04.04.1963. Die Gesellschaft ist als
übernehmender Rechtsträger nach Maßgabe
des Verschmelzungsvertrages vom 30.12.2007
mit der Stollfuß Verlag GmbH & Co. KG mit
Sitz in Bonn (Amtsgericht Bonn HRA 345) verschmolzen.
HRA 7020 - 21.01.2008 Feuerschutz und Sicherheitstechnik Jülich
e.K., 53332 Bornheim (Kirchstraße 16).
Nicht mehr Inhaber: Jülich, Marlene, Bornheim, *26.07.1943. Nunmehr Inhaber: Siebel,
Manfred, Köln, *30.08.1952. Der Übergang
der in dem Betriebe des Geschäfts entstandenen Verbindlichkeiten und Forderungen ist
beim Erwerb des Geschäfts durch den neuen
Inhaber ausgeschlossen.
HRA 1900 - 23.01.2008 August Solf
OHG, 53111 Bonn (Florentiusgraben 54).
Einzelkaufmann. Nach Firmenänderung und fortführung nunmehr: August Solf e.K. Inhaber
Jörg Schüller. Nicht mehr persönlich haftender
Gesellschafter: Heinz Hubert -genannt Bert-,
Schüller,
Kaufmann,
Bonn-Ippendorf.
Nunmehr Inhaber: Schüller, Jörg, Bonn,
*04.09.1966.
HRA 6730 - 24.01.2008 DuTi Office
oHG, 53111 Bonn (Breite Str. 21). Kommanditgesellschaft.
Nach
Firmenänderung
nunmehr neue Firma: DuTi Office GmbH &
Co. KG. Ausgeschieden als persönlich haftender Gesellschafter: Durmus, Melek, Troisdorf,
*16.10.1982;
Tirpitz,
Felix,
Bonn,
*06.01.1970. Eingetreten als persönlich haftender Gesellschafter: DuTi hold GmbH, Bonn
(Amtsgericht Bonn HRB 15982).
HRA 7012 - 25.01.2008 mellow
mellon Ltd. & Co. KG, 53111 Bonn (Thomas-Mann-Straße 44). Name der Firma von
Amts wegen berichtigt: mellow melon Ltd. &
Co. KG.
HRA 4502 - 07.02.2008 create media GmbH & Co. KG, 53125 Bonn (Im Birkenweg 16). Bestellt zum Liquidator: Tatarczyk, Severin, Bonn, *23.04.1972. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRA 6357 - 07.02.2008 out-2 networks GmbH & Co. KG, 53229 Bonn (Siebenmorgenweg 6-8). Nach Sitzverlegung
nunmehr persönlich haftender Gesellschafter:
Heiner Verwaltungsgesellschaft mbH, Bonn
(Amtsgericht Bonn HRB 15435). Prokura erloschen: Schäfer, Jörg, Velbert, *14.02.1965.
HRA 6988 - 07.02.2008 Drachenfelssee 649. Vermögensverwaltungs
GmbH & Co. KG, 53115 Bonn (Meckenheimer Allee 90). Die Firma ist geändert in: Gebrüder Ritterath Verwaltungs GmbH & Co. KG.
HRA 6440 - 08.02.2008 AC - 1. Kapitalanlagegesellschaft für SB-Märkte
GmbH & Co. KG, 53113 Bonn (Adenauerallee 136). Nach Sitzverlegung von Aachen
(Amtsgericht Aachen HRB 10277) nunmehr
persönlich haftender Gesellschafter: AC - 1. Kapitalanlagegesellschaft für SB-Märkte Verwaltungs GmbH, Bonn (Amtsgericht Bonn HRB
14652).
HRA 6450 - 11.02.2008 BonnBau
Beratung e.K., 53115 Bonn (Sebastianstrasse 38). Nach Firmenänderung nunmehr
neue Firma: BonnBau Projektierung + Planung
e.K. Nicht mehr Inhaber: Aksoy, Olgun, Bonn,
*29.04.1969. Nunmehr Inhaber: Kleinwächter, Damian, Bonn, *13.04.1960.
HRA 5893 - 12.02.2008 BONNSECUR GmbH & Co. Liegenschaften Deutscher Herold KG, 53115 Bonn (Poppelsdorfer Allee 25-33). Gesamtprokura gemeinsam mit einem persönlich haftenden Gesellschafter oder einem anderen Prokuristen:
Nasgowitz, Robert, Ratingen, *25.07.1963.
HRA 944 - 14.02.2008 Peter Bürfent GmbH & Co, 53117 Bonn (Ernst-Robert-Curtius-Str. 10). Firma nach Rechtsformzusatz: Peter Bürfent GmbH & Co. KG. Prokura
erloschen: Heinen, Helmut, Euskirchen,
*24.01.1942; Henning, Jochen, Erftstadt,
*08.09.1957.
HRB 6680 - 16.01.2008 Saam
GmbH, 53332 Bornheim (Lise-MeitnerStraße 6). Nach Änderung der Vertretungsbefugnis Geschäftsführer: Saam, Manfred, Bornheim, *26.03.1964; Saam, Jürgen, Bornheim,
*31.05.1968.
HRB 6793 - 18.01.2008 Deutsche
Postbank AG, 53113 Bonn (FriedrichEbert-Allee 114-126). Gesamtprokura gemeinsam mit einem Vorstandsmitglied oder einem
anderen Prokuristen: Becker-Hussong, Christian Heinrich, München, *22.04.1966.
HRB 1151 - 21.01.2008 Verwaltungsgesellschaft Bürfent mit beschränkter Haftung, 53119 Bonn (Hohe
Str. 91). Die Gesellschafterversammlung hat
am 18.09.2007 beschlossen, das Stammkapital (DEM 50.000,00) auf Euro umzustellen, es
auf EUR 26.0000,00 zu erhöhen und die Satzung vollständig neu gefasst. Nicht mehr Geschäftsführer: Bürfent, Peter jun., Kaufmann,
Bonn. Nach Änderung der Vertretungsbefugnis: Geschäftsführer: Dr. Bürfent, Peter, Köln,
*27.09.1970.
HRB 2782 - 21.01.2008 Albert van
de Sandt Malerwerkstätten GmbH,
53113 Bonn (Bonner Talweg 58). Die Gesellschafterversammlung hat am 24.10.2007 beschlossen,
das
Stammkapital
(DEM
100.000,00) auf Euro umzustellen und es auf
EUR 70.000,00 zu erhöhen.
HRB 4262 - 21.01.2008 Gimbel
GmbH, 53117 Bonn (Am Paulusacker 8). Die
Gesellschafterversammlung
hat
am
10.12.2007 beschlossen, das Stammkapital
(DEM 50.000,00) auf Euro umzustellen und es
auf EUR 25.600,00 zu erhöhen. Die Gesellschafterversammlung vom 10.12.2007 hat
weiter die Änderung des Unternehmensgegenstandes beschlossen. Der Gesellschaftsvertrag wurde insgesamt neu gefasst. Neuer Unternehmensgegenstand: die Herstellung, der
Vertrieb und Handel mit Metallwaren aller Art,
insbesondere durch Prägen und Stanzen von
Metallteilen, auch nach künstlerischen Motiven. Nicht mehr Geschäftsführer: Gimbel,
Klaus Peter, Graveurmeister, Bonn; Gimbel,
Hans Peter, Graveurmeister, Bonn. Nach Änderung der konkreten Vertretungsbefugnis Geschäftsführer: Gimbel, Thomas, Bonn,
*07.06.1964.
HRB 5005 - 21.01.2008 PHOENIX
DESIGN Gesellschaft für grafische Datenverarbeitung, Ausstellungen und
Messebau m.b.H, 53332 Bornheim
(Rheinstraße 83). Die Gesellschafterversammlung vom 21.12.2007 hat die Neufassung des
Gesellschaftsvertrages beschlossen.
HRB 5886 - 21.01.2008 Elektro Gestrich & Wessel GmbH, 53179 Bonn (Meckenheimer Straße 6-8). Die Gesellschafterversammlung vom 26.11.2007 hat die Änderung
der Firma beschlossen. Neue Firma: Elektro
Gestrich GmbH.
HRB 8128 - 21.01.2008 Deutsche
Post Beteiligungen Holding GmbH,
53113 Bonn (Charles-de-Gaulle-Straße 20).
Prokura erloschen: Heil, Alexandra, Bonn,
*18.04.1968.
HRB 9032 - 21.01.2008 AgriKom
GmbH, 53179 Bonn (Konstantinstraße 90).
Nicht mehr Geschäftsführer: Bimberg, Hermann, Iserlohn, *13.07.1954; Rohr, Hermann,
Rheinbach, *05.06.1951.
HRB 9752 - 21.01.2008 ANCARI
GmbH, 53347 Alfter (Amselweg 4). Die Gesellschafterversammlung vom 20.12.2007 hat
die Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen.
HRB 10658 - 21.01.2008 GENIAL
Produkte GmbH, 53340 Meckenheim
(Mühlgrabenstr. 13). Nicht mehr Geschäftsführer:
Ifland,
Werner,
Rheinbach,
*17.09.1943; Schaffrath, Norbert, Meckenheim, *03.10.1951.
HRB 12371 - 21.01.2008 Assego
GmbH, 53115 Bonn (Poppelsdorfer Allee
114). Die Gesellschafterversammlung vom
11.12.2007 hat die Erhöhung des Stammkapitals um 300,00 EUR beschlossen. 26.400,00
EUR. Nicht mehr Geschäftsführer: Baumgärtel,
Gerhard, Bonn, *13.06.1960; Bieder, Manfred,
Königswinter, *02.05.1959; Hahn, Thomas,
Swisttal, *20.10.1959; Kenntner, Dirk, Bonn,
*21.02.1958; Neudecker, Markus, Bonn,
*27.09.1974; Spiegl, Walter, Düsseldorf,
*24.10.1961.
HRB 13212 - 21.01.2008 Antoni
Objekt-Sanierung GmbH, 53332 Bornheim (Hauptstr. 119). Die Gesellschafterversammlung vom 21.12.2007 hat eine Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 15 (Zusammensetzung, Zuständigkeit) § 16 (Beiratsbeschlüsse, Verfahrensbestimmungen, Vergütung, § 19 Abs. 2 (Ergebnisverwendung), § 20
Abs. 2 (Wettbewerbsverbot) beschlossen. Bestellt zum Geschäftsführer: Antoni, Elena Barbara, Bornheim, *31.01.1979.
HRB 13359 - 21.01.2008 Autoblitz
Bonn GmbH, 5177 Bonn (Waldstraße 73).
Nicht mehr Geschäftsführer: Bucco, Hans-Michael, Hürth, *03.03.1956.
HRB 13472 - 21.01.2008 ABC Gastronomie GmbH, 53175 Bonn (Ludwig-Erhard-Allee 20). Die Gesellschafterversammlung vom 26.11.2007 hat die Änderung der
Firma und des § 4 Abs. 1 (Geschäftsjahr) sowie
§ 5 (Übertragung von Geschäftsanteilen/Erbfolge) beschlossen. Neue Firma: Restaurant
Rheinaue GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:
Sieger, Dagmar, Bonn, *05.02.1965. Bestellt
zum Geschäftsführer: Dötsch, Dirk, Bonn,
*19.07.1969.
HRB 13848 - 21.01.2008 customer
link Telemarketing GmbH, 53129 Bonn
(Dottendorfer Straße 86). Die Gesellschafterversammlung vom 14.12.2007 hat die Änderung der Firma beschlossen. Neue Firma: customer link Service und Vertrieb GmbH.
HRB 14830 - 21.01.2008 SMI-Hyundai Management GmbH, 53113 Bonn
(Görresstraße 15). Nicht mehr Geschäftsführer: Hong, Young-Ho, Berlin, *04.02.1964.
HRB 6427 - 22.01.2008 Friedrich
Antoni Stuckrestaurierungen GmbH,
53332 Bornheim (Hauptstraße 119). Die
Gesellschafterversammlung vom 21.12.2007
hat eine Änderung des Gesellschaftsvertrages
in § 15 (Zusammensetzung, Zuständigkeit), §
16 (Beiratsbeschlüsse, Verfahrensbestimmungen, Vergütung), § 19 Abs. 2 (Ergebnisverwendung) und § 20 Abs. 2 (Wettbewerbsverbot)
beschlossen. Bestellt zum Geschäftsführer: Antoni, Elena Barbara, Bornheim, *31.01.1979.
HRB 10045 - 22.01.2008 La Chata
GmbH, 53121 Bonn (Magdalenen Str. 23).
Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Bonn (99 IN 228/03) vom 14.12.2007
ist das Insolvenzverfahren mangels kostendeckender eingestellt.
HRB 12447 - 22.01.2008 omni marketing Beteiligungsgesellschaft mbH,
53113 Bonn (Adenauerallee 46 A). Die Gesellschafterversammlung vom 02.01.2008 hat
die Änderung des Unternehmensgegenstandes beschlossen. Neuer Unternehmensgegenstand: die Erbringung von Dienstleistungen
jeglicher Art für Unternehmen, die Beteiligung
als persönlich haftende Gesellschafterin an der
zu Bonn unter der Firma OMNI Dienstleistungen GmbH & Co. KG bestehenden Kommanditgesellschaft. Nicht mehr Geschäftsführer:
Dohrn, Boje Eberhard Wolfgang, Bonn,
*06.03.1950. Bestellt zum Geschäftsführer:
Evertz-Dohrn, Heidi, Bonn, *19.07.1951.
HRB 12832 - 22.01.2008 Tomkowitz Media GmbH, 53227 Bonn (Im Bungert 16). Bestellt als Liquidator: Tomkowitz,
Jens, Bonn, *01.05.1965. Die Gesellschaft ist
aufgelöst.
HRB 14572 - 22.01.2008 WABCO
Standard GmbH, 53121 Bonn (Euskirchener Straße 80). Nicht mehr Geschäftsführer:
67
Leitner, Josef, Lüdenscheid, *10.10.1960.
HRB 15062 - 22.01.2008 IVG Transaction GmbH, 53177 Bonn (Zanderstraße
5-7). Bestellt zum Geschäftsführer: Henkels,
Philipp, Düsseldorf, *21.04.1967.
HRB 144 - 23.01.2008 Deutscher
Bundeswehr-Verlag Gesellschaft mit beschränkter Haftung, 53175 Bonn (Südstraße 123). Nicht mehr Geschäftsführer:
Schnor, Bernd, Königswinter, *10.11.1964. Bestellt zum Geschäftsführer: Dr. Günster, Norbert
Karl
Hermann,
Ruppichteroth,
*07.10.1964.
HRB 5096 - 23.01.2008 Kunst- und
Ausstellungshalle der Bundesrepublik
Deutschland-Gesellschaft
mit
beschränkter Haftung, 53113 Bonn (Friedrich-Ebert-Allee 4). Nicht mehr Geschäftsführer: Lindner, Otto, Köln, *10.12.1950. Bestellt
zum Geschäftsführer: Dr. Spies, Bernhard, Bad
Honnef, *12.06.1950.
HRB 7378 - 23.01.2008 Dienstleistungsgesellschaft der Bundesvereinigung der Offizier- und Unteroffizierheimgesellschaften der Bundeswehr
mbH (DLG), 53173 Bonn (Moltkestraße
50). Die Gesellschafterversammlung vom
03.01.2008 hat eine Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 Ziffer 2 (Sitz), § 6 (Geschäftsführung) und § 7 (Gesellschafterversammlung) beschlossen.
HRB 8460 - 23.01.2008 Wiehlpütz
Oxfordstraße GmbH, 53111 Bonn (Oxfordstraße 2). Bestellt zum Geschäftsführer:
Wiehlpütz, Ingo, Sankt Augustin, *13.05.1968.
Nicht mehr Geschäftsführer: Wiehlpütz, PeterJosef, Sankt Augustin, *10.03.1940; Wiehlpütz,
Friedhelm, Sankt Augustin, *09.03.1944.
HRB 8555 - 23.01.2008 IVG Media
Works
Munich
Vermietgesellschaft
mbH, 53177 Bonn (Zanderstraße 5-7). Bestellt zum Geschäftsführer: Diederichs, Philipp,
Bonn, *30.08.1972.
HRB 9069 - 23.01.2008 Agfa
HealthCare GmbH, 53227 Bonn (KonradZuse-Platz 1-3). Einzelprokura: Nels, Dieter,
Bonn, *17.04.1968; Peters, Stefan, Leverkusen, *12.05.1964; Post, Winfried, Hennef,
*19.12.1970.
HRB 9226 - 23.01.2008 HOEHNER &
FORST GmbH, 53113 Bonn (Adenauerallee
134). Die Gesellschafterversammlung vom
20.12.2007 hat die Änderung der Firma und
des Unternehmensgegenstandes beschlossen.
Neue Firma: Hoehner Research & Consulting
Group GmbH. Neuer Unternehmensgegenstand: ist die gewerbsmäßige Herstellung und
der Vertrieb von Informations-, Text-, Grafik-,
und Bildmaterial, Recherchedienstleistung sowie Markt- und Meinungsforschung für Politik,
Wirtschaft, Medien, und Verbände. Nicht
mehr Geschäftsführer: Forst, Michael, Bonn,
*26.05.1961.
HRB 9700 - 23.01.2008 Botagrund
Verwaltungs-GmbH, 53177 Bonn (Zanderstraße 5-7). Nicht mehr Geschäftsführer:
Webeler,
Rolf
Moritz,
Wachtberg,
*17.01.1966. Bestellt zum Geschäftsführer:
Diederichs, Philipp, Bonn, *30.08.1972.
HRB 10040 - 23.01.2008 LAPIS
Grundstücksverwaltungs-GmbH, 53177
Bonn (Zanderstraße 5-7). Nicht mehr Geschäftsführer: Webeler, Rolf Moritz, Wacht-
berg, *17.01.1966. Bestellt zum Geschäftsführer: Diederichs, Philipp, Bonn, *30.08.1972.
HRB 10166 - 23.01.2008 RZ Chemie
GmbH Reinigungs- und Pflegesysteme,
53340 Meckenheim (Mühlgrabenstraße
13). Nicht mehr Geschäftsführer: Ifland, Werner, Rheinbach, *17.09.1943; Schaffrath, Norbert, Meckenheim, *03.10.1951. Prokura erloschen: Höndgen, Karl, Euskirchen.
HRB 13914 - 23.01.2008 Vivento
Technical Services GmbH, 53173 Bonn
(Karl-Finkelnburg-Straße 50). Prokura erloschen: Ernst, Rolf, Bühlertal, *14.04.1961; Hofmann, Manfred, Eichenzell, *08.11.1952; Höllig, Emil, Rastatt, *16.02.1956; Johannsen, Joachim, Hürth, *23.01.1964; Spitzer, Jacqueline,
Bonn, *11.09.1968.
HRB 13988 - 23.01.2008 ConMotus
GmbH, 53129 Bonn (Burbacher Straße 79).
Nicht mehr Geschäftsführer: Straden, Gisbert,
Bonn, *13.01.1961. Bestellt zum Geschäftsführer: Horn, Helge Michael, Bonn,
*09.10.1960.
HRB 14590 - 23.01.2008 IVG Gewerbeimmobilien 2 GmbH, 53177 Bonn
(Zanderstraße 5-7). Nicht mehr Geschäftsführer: Webeler, Rolf Moritz, Wachtberg,
*17.01.1966. Bestellt zum Geschäftsführer:
Diederichs, Philipp, Bonn, *30.08.1972. Prokura erloschen: Zapp, Christoph, München,
*12.08.1976.
HRB 14599 - 23.01.2008 DIBAL
Deutschland GmbH, 53125 Bonn (Forststr.
13). Bestellt zum Liquidator: Fernandez, Daniel
Horacio, Bonn, *12.12.1954; Neumann, Jürgen, Edewecht, *26.08.1957. Die Gesellschaft
ist aufgelöst.
HRB 2367 - 24.01.2008 Christian
Faßbender GmbH, 53347 Alfter (Alfterer
Str. 33). Nicht mehr Geschäftsführer: Stolz,
Norbert, Rheinbach, *15.11.1960.
HRB 3743 - 24.01.2008 ARKADIA
REISEBÜRO GmbH, 53173 Bonn (Wittelsbacherstr. 11). Bestellt zum Liquidator: Rams,
Franz, Bonn, *28.03.1939. Die Gesellschaft ist
aufgelöst.
HRB 8705 - 24.01.2008 Häuser
Hahn Immobilien GmbH, Bonn (Prinz-Georg-Straße 19, 40477 Düsseldorf). Nach Namensänderung nunmehr Geschäftsführer:
Sonntag, Heike, Bonn, *24.02.1968.
HRB 12117 - 24.01.2008 Netgenio
Aktiengesellschaft, 53227 Bonn (Königswinterer Str. 450 a). Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Bonn (96 IN 68/03)
vom 03.12.2007 ist das Insolvenzverfahren
wegen Masseunzulänglichkeit eingestellt.
HRB 13373 - 24.01.2008 Quintina
J.R. Breemeersen GmbH, 53111 Bonn
(Thomas-Mann-Str. 32). Prokura erloschen:
Grintz, Holger, Köln, *11.04.1969; Hegger,
Wilhelm, Bonn, *07.12.1979.
HRB 14190 - 24.01.2008 Deutsche
Telekom Netzproduktion GmbH, 53113
Bonn (Friedrich-Ebert-Allee 140). Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer
oder einem anderen Prokuristen: Stumpf,
Claudia, Schwäbisch Hall, *24.05.1967.
HRB 14813 - 24.01.2008 Medizinisches Versorgungszentrum REHASAN
Bonn GmbH, 53177 Bonn (Am Michaelshof
4b). Nicht mehr Geschäftsführer: Stolze, Thomas, Wachtberg, *10.07.1963. Bestellt zum
Geschäftsführer: Skowronnek, Olav, Köln,
*08.07.1966.
HRB 15565 - 24.01.2008 TQ Service
GmbH, 53229 Bonn (Windgassenstraße 29).
Nicht mehr Geschäftsführer: Neudecker, Markus, Bonn, *27.09.1974. Bestellt zum Geschäftsführer:
Rutzen,
Tim,
Bonn,
*22.12.1972.
HRB 15773 - 24.01.2008 Elbe-Haus
2 GmbH, 53359 Rheinbach (Marie-CurieStr. 3). Nicht mehr Geschäftsführer: Rößler,
Hendrik, Wendorf, *12.04.1963; Stannieder,
Heiko, Toddin, *08.11.1968. Einzelprokura:
Rößler, Hendrik, Wendorf, *12.04.1963;
Stannieder, Heiko, Toddin, *08.11.1968.
HRB 15822 - 24.01.2008 Drachenfelssee 649. V V GmbH, 53115 Bonn (Meckenheimer Allee 90). Die Gesellschafterversammlung vom 12.12.2007 hat die Änderung
der Firma beschlossen. Neue Firma: Gebrüder
Ritterath Verwaltungs GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer: Hundt, Angelika, Wesseling,
*02.11.1975. Bestellt zum Geschäftsführer:
Ritterath,
Peter
Andreas,
Wachtberg,
*29.12.1944; Ritterath, Klaus Wilhelm, Bonn,
*22.12.1947.
HRB 930 - 25.01.2008 Western-Holiday Organisation, Feriendörfer und
Campingbetriebe Gesellschaft mit beschränkter Haftung, 53332 Bornheim
(Hauptstraße 94-96). Nicht mehr Geschäftsführer: Wieler, Josef, Kaufmann, BornheimWalberberg. Bestellt zum Geschäftsführer:
Wieler, Bernd, Bornheim, *06.04.1956.
HRB 1303 - 25.01.2008 von zur
Mühlen’sche GmbH, 53121 Bonn (Alte
Heerstr. 1). Prokura erloschen: Lackmann,
Martin, Bergisch Gladbach, *28.06.1957.
HRB 6977 - 25.01.2008 M.A.T.T.
Textilhandelsgesellschaft mbH, 53113
Bonn (Weberstr. 15). Durch Beschluss des
Amtsgerichts Bonn (98 IN 256/07) vom
21.12.2007 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Von Amts wegen eingetragen.
HRB 10479 - 25.01.2008 Daniel
Bauunternehmung GmbH, 53913 Swisttal (Bendenweg 73). Nach Änderung der Vertretungsbefugnis nunmehr Geschäftsführer:
Daniel, Gunnar, Swisttal, *30.05.1979. Bestellt
als Geschäftsführer: Daniel, Wolfgang, Maurermeister, Swisttal, *22.06.1941.
HRB 15800 - 25.01.2008 Drachenfelssee 641. V V GmbH, 53113 Bonn
(Kurt-Schumacher-Str 18-20). Nicht mehr Geschäftsführer: Hundt, Angelika, Wesseling,
*02.11.1975. Bestellt zum Geschäftsführer:
König, Michael, Konstanz, *02.10.1964.
HRB 15819 - 25.01.2008 MGF III
GmbH, 53111 Bonn (Poststraße 12). Bestellt
zum Liquidator: Hahne, Joseph, Unkel,
*14.05.1952. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 2590 - 28.01.2008 Josef Küpper Söhne GmbH, 53175 Bonn (Godesberger Str. 55). Die Gesellschafterversammlung
vom 27.12.2007 hat eine Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 5 (Stammkapital,
Stammeinlagen; Abs. 2 entfällt ersatzlos) beschlossen. Der Gesellschaftsvertrag wurde um
einen neuen § 15 (Tod eines Gesellschafters)
ergänzt. Der bisherige § 15 wurde § 16
(Schlussbestimmungen).
HRB 4786 - 28.01.2008 IBIDEM
Wirtschafts- und Unternehmensberatungs-GmbH, 53111 Bonn (Wachsbleiche
26). Die Gesellschafterversammlung vom
20.12.2007 hat die Änderung der Firma und
des Unternehmensgegenstandes beschlossen.
Der Gesellschaftsvertrag wurde vollständig
neu gefasst. Neue Firma: IBIDEM GmbH. Neuer Unternehmensgegenstand: ist die Beratung
und die Erbringung von IT-Dienstleistungen
jedweder Art, insbesondere für Unternehmen
und Behörden, in den Bereichen der Informationstechnologie, Telekommunikation und des
Marketing sowie der Handel mit Softwareprodukten. Bestellt als Geschäftsführer: Schuster,
Wolfgang, Puchheim, *29.01.1967.
HRB 6280 - 28.01.2008 Institut für
Arzneimittelforschung und Arzneimittelsicherheit Dr. Panzner GmbH, 53173
Bonn (Wielandstr. 7). Die Gesellschafterversammlung vom 04.12.2007 hat die Änderung
der Firma und des Unternehmensgegenstandes beschlossen. Neue Firma: Ambulanter Pflegedienst pänAID GmbH. Neuer Gegenstand:
die Erbringung von Leistungen, die mit dem
Betrieb und der Einrichtung zur ambulanten
Pflege kranker, pflege- und hilfsbedürftiger
Personen im Zusammenhang stehen. Das Leistungsspektrum umfasst sowohl die Behandlungspflege als auch die sozialpflegerischen
Leistungen. Bestellt zum Geschäftsführer: Dr.
Panzner, Bruno, Bonn, *23.08.1950. Die Gesellschaft wird fortgesetzt.
HRB 6574 - 28.01.2008 SegmüllerWoiwode Darm-Import GmbH, 53332
Bornheim (Donnerbachweg 1). Die Gesellschafterversammlung vom 09.01.2008 hat die
Änderung der Firma und des Unternehmensgegenstandes beschlossen. Neue Firma: Segmüller & Woiwode Consulting GmbH. Neuer
Unternehmensgegenstand: ist der Import und
der Handel mit Natur- und Kunstdärmen sowie
private Arbeitsvermittlung.
HRB 10272 - 28.01.2008 Everhards
GmbH, 53340 Meckenheim (Mühlengrabenstraße 4). Die Gesellschafterversammlung
vom 18.12.2007 hat die Änderung des Unternehmensgegenstandes, die Umstellung des
Stammkapitals (DEM 75.000,00) auf Euro und
die Erhöhung des Stammkapitals auf EUR
40.000,00 und in § 4 (Geschäftsführung) beschlossen.. Der Gesellschaftsvertrag ist
insgesamt neu gefasst. Neuer Unternehmensgegenstand: ist die Herstellung und der Großund Einzelhandel mit chirurgischen Instrumenten, medizinischen Geräten, Krankenhausbedarf und ähnlichen Produkten, sowie die Vornahme aller hiermit unmittelbar oder mittelbar
zusammenhängenden und verwandten Handelsgeschäfte. Nicht mehr Geschäftsführer:
Schorn, Heinz, Kaufmann, Bonn.
HRB 4031 - 29.01.2008 SolscherVerlagsvertretungen GmbH, Alfter (Herrenkauler Allee 9, 53343 Wachtberg). Die Gesellschafterversammlung hat am 19.07.2007
beschlossen,
das
Stammkapital
(DEM
50.000,00) auf Euro umzustellen und es auf
EUR 26.000,00 zu erhöhen. Prokura erloschen:
Solscher, Michael, Köln, *02.09.1950.
HRB 8359 - 29.01.2008 ASE Allgemeine Grundstücksverwaltungsgesellschaft für soziale Einrichtungen mbH,
53113 Bonn (Reuterstraße 157). Die Gesell-
www.gvp-bonn.de
Fulfillment
Versand
Konfektionierung
Lagerwirtschaft
Adressmanagement
Elektromontage
...und was können wir für Sie tun?
340 Arbeitsplätze für behinderte Menschen,
8.000 Palettenstellplätze für unsere Kunden,
über 3.000.000 Versendungen pro Jahr,
modernes Onlinewarenwirtschaftssystem
und Chargenrückverfolgung.
Maarstraße 98a, 53227 Bonn
Telefon: 02 28 / 97 53 - 0, Fax: 02 28 / 97 53 -199
Mail: [email protected]
Die GVP Gemeinnützige
Werkstätten Bonn GmbH
ist eine Einrichtung zur
Eingliederung von psychisch
behinderten Menschen in
das Arbeitsleben.
Als langjähriger, Dienstleistungspartner bietet die
GVP Bonn ihren Kunden
kompetenten Service.
Partnerschaft mit Perspektive
68
DIE WIRTSCHAFT April 2008
schafterversammlung vom 17.12.2007 hat die
Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 6
(Gesellschafterversammlung, Gewinnverwendung), § 7 (Aufsichtsrat), § 10 (Einziehung von
Geschäftsanteilen), § 13 (Bekanntmachungen)
beschlossen.
HRB 13027 - 29.01.2008 DHPG
Treuhand GmbH Steuerberatungsgesellschaft, 53175 Bonn (Godesberger Allee
125-127). Die Gesellschafterversammlung
vom 18.12.2007 hat die Änderung der Firma
beschlossen. Neue Firma: Sestor GmbH Steuerberatungsgesellschaft.
HRB 13289 - 29.01.2008 T-Systems
Media&Broadcast GmbH, 53121 Bonn
(Am Propsthof 51).. Die Gesellschafterversammlung vom 15.01.2008 hat die Änderung
der Firma beschlossen. Die Gesellschafterversammlung vom 17.01.2008 hat eine Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 Absatz 3
(Geschäftsjahr) beschlossen. Neue Firma: MEDIA BROADCAST GmbH.
HRB 15723 - 29.01.2008 IP-Business Applications GmbH, Bonn (Feldstraße 8, 53340 Meckenheim). Die Gesellschafterversammlung vom 21.12.2007 hat die Sitzverlegung nach Meckenheim beschlossen.
HRB 5066 - 30.01.2008 Baggerund Transportbetrieb Esch GmbH,
53332 Bornheim (Kirchstraße 37). Die Gesellschafterversammlung vom 28.12.2007 hat
die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 4
(Stammkapital, Stammeinlagen) beschlossen.
HRB 6670 - 30.01.2008 Alfred
Hüwel & Partner GmbH, 53127 Bonn (Im
Uckerfeld 15). Die Gesellschafterversammlung
vom 18.12.2007 hat die Änderung des Unternehmensgegenstandes beschlossen. Neuer
Unternehmensgegenstand: die Erbringung
von Informations- und Dienstleistungs-Tätigkeiten in den Bereichen Wirtschaft und Finanzen, soweit sie nicht einer Genehmigung nach
KWG, WpHG o.ä. bedürfen, sowie die Verwaltung eigenen Vermögens.
HRB 12125 - 30.01.2008 Mens IMC
GmbH, 53173 Bonn (Rüngsdorfer Straße
30). Die Gesellschafterversammlung vom
12.12.2007 hat die Änderung des Unternehmensgegenstandes beschlossen. Neuer Unternehmensgegenstand: die Erbringung von
Dienst-, Beratungs- und Vermittlungsleistungen; Unternehmensberatung, Konzeptmanagement, Job-Vermittlung. Ferner: Auf der
Grundlage des Komplementarität-Parität-Prinzips: Vermittlungs- und Beratungsleistungen in
der Zusammenarbeit zwischen Europa und Afrika, Betrieb von Gaststätten und Dienstleistungsunternehmen der Zielgruppe.
HRB 13893 - 30.01.2008 BauGrund
Optifin GmbH, 53119 Bonn (Chlodwigplatz 1). Nicht mehr Geschäftsführer: Thren,
Ralf, Bonn, *01.07.1970. Bestellt zum Geschäftsführer: Fischer, Niels, Kronberg,
*03.07.1962;
Heldt,
Dieter,
Berlin,
*25.02.1947.
HRB 10729 - 01.02.2008 DIBO Projektentwicklungsgesellschaft für Entwicklung und Investitionen mbH, 53913
Swisttal (Kölner Str. 105). Nicht mehr Geschäftsführer: Dieroff, Thomas, Swisttal,
*04.06.1977.
DIE WIRTSCHAFT April 2008
HRB 12104 - 01.02.2008 XXTRA
Verwaltung GmbH, 53177 Bonn (Zanderstr. 5 - 7). Prokura erloschen: Bleicher, Jürgen,
München, *10.08.1964.
HRB 14189 - 01.02.2008 Deutsche
Telekom Technischer Service GmbH,
53113 Bonn (Friedrich-Ebert-Allee 140). Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Stückler, René, Troisdorf, *19.01.1966.
HRB 14668 - 01.02.2008 Johanniter
Sozialdienste Bonn GmbH, 53113 Bonn
(Johanniterstraße 3-5). Nicht mehr Geschäftsführer: Dr. v. Stechow, Alexander, Nennhausen, *06.12.1938. Bestellt zum Geschäftsführer: Dr. Blattmann, Jörg, Köln, *20.05.1957.
HRB 15867 - 01.02.2008 MGF I
GmbH, 53111 Bonn (Poststraße 12). Bestellt
zum Liquidator: Hahne, Joseph, Unkel,
*14.05.1952. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 2167 - 05.02.2008 schüller
gmbh moebel-interior-object, 53111
Bonn (Rathausgasse 22-24). Die Gesellschafterversammlung hat am 11.12.2007 beschlossen, das Stammkapital (DEM 50.000,00) auf
Euro umzustellen, es auf EUR 27.000,00 und
um weitere 3.000,00 EUR auf EUR 30.000,00
zu erhöhen und den Gesellschaftsvertrag in § 4
(Geschäftsführung, Vertretung), § 5 (Verfügung über Geschäftsanteile) und § 7 (Einziehung) zu ändern. Bestellt zum Geschäftsführer: Wolf, Michael, Köln, *22.10.1973. Nach
Änderung der konkreten Vertretungsbefugnis
Geschäftsführer: Schüller, Hans, Wachtberg,
*17.06.1938.
HRB 8280 - 05.02.2008 Aprocom
Beteiligungs GmbH, Bonn (Bergerwiesenstraße 9, 53340 Meckenheim). Die Gesellschafterversammlung vom 14.12.2007 hat die
Sitzverlegung nach Meckenheim beschlossen.
HRB 9060 - 05.02.2008 jobs in time
Bonn GmbH, 53113 Bonn (Am Hofgarten
3). Die Gesellschafterversammlung vom
04.12.2007 hat die Änderung der Firma beschlossen. Neue Firma: jobs in time Rheinland
GmbH.
HRB 9770 - 05.02.2008 „Brückenpfeiler“ GmbH, 53113 Bonn (Bonner Talweg 64). Die Gesellschafterversammlung vom
17.12.2007 hat eine Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 3 (Stammkapital) und § 9
Abs. 4 (Geschäftsführung und Vertretung) beschlossen. § 14 (Kosten des Vertrages) ist ersatzlos gestrichen. Nach Namensänderung
Geschäftsführer: Zimmermann, Karola Johanna Maria, Sankt Augustin, *29.09.1953.
HRB 10618 - 05.02.2008 A M L LANXIDE EUROPE GmbH, 53340 Meckenheim (Birkenmaarstr. 1). Nach Änderung der
konkreten Vertretungsregelung nunmehr Geschäftsführer: Jung, Alexander Steffen, Hambach, *21.03.1967. Der mit der METEK Metallverarbeitungsgesellschaft mbH, Meckenheim
(Amtsgericht Bonn HRB 10137) am
14.12.2007 abgeschlossene Beherrschungsund Gewinnabführungsvertrag ist durch Kündigung vom 14.12.2007 zum 01.01.2008 beendet.
HRB 13836 - 05.02.2008 Sanitätshaus Hohn Beteiligungsgesellschaft
mbH, 53111 Bonn (Gangolfstr. 6). Nicht
mehr Geschäftsführer: Hohn, Wolfgang, Bonn,
*03.01.1953.
HRB 13882 - 05.02.2008 iloq Software GmbH, 53113 Bonn (Stockenstraße
19). Die Gesellschafterversammlung vom
03.01.2008 hat die Änderung der Firma, die
Änderung des Unternehmensgegenstandes
und des § 8 (Bekanntmachungen) beschlossen. Neue Firma: evenos GmbH. Neuer Unternehmensgegenstand: die Beratung und Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung
von Wachstums- und Transformationsstrategien sowie die Beratung und Unterstützung
beim Einsatz von neuen Technologien. Bestellt
zum Geschäftsführer: Pfeiffer, Jens, Bonn,
*22.03.1968. Prokura erloschen: Pfeiffer, Jens,
Bonn, *22.03.1968.
HRB 14532 - 05.02.2008 Fine Classic Cars GmbH, 53332 Bornheim (Heideweg 2a). Die Gesellschafterversammlung
vom 16.01.2008 hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Zweigniederlassung errichtet unter gleicher Firma mit
Zusatz: , Niederlassung Bad Vilbel, 61118 Bad
Vilbel.
HRB 15277 - 05.02.2008 EuBo Verwaltungs-GmbH, 53332 Bornheim (Meuserweg 2). Die Gesellschafterversammlung
vom 01.12.2007 hat eine Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 12 (Gewinnverwendung) und § 13 (Einziehung von Geschäftsanteilen) beschlossen. Nicht mehr Geschäftsführer: Breuer, Peter, Euskirchen, *09.09.1951;
Herter, Christoph, Bornheim, *31.07.1988. Bestellt zum Geschäftsführer: Herter, Josefine,
Bornheim, *12.08.1963. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Herter, Gerhard Peter, Bornheim, *30.12.1961.
HRB 15290 - 05.02.2008 Klangvoll
GmbH, Bonn (Am Wiesenpfad 43, 53340
Meckenheim). Die Gesellschafterversammlung
vom 08.01.2008 hat die Sitzverlegung nach
Meckenheim beschlossen. Nicht mehr Geschäftsführer: Thome, Boris, NeumagenDhron, *23.11.1979. Bestellt zum Geschäftsführer:
Müller,
Benjamin,
Zemmer,
*12.07.1977.
HRB 15357 - 05.02.2008 Platinum
126.
Vermögensverwaltungs-GmbH,
53227 Bonn (Königswinterer Straße 833).
Die
Gesellschafterversammlung
vom
27.12.2007 hat die Änderung der Firma, die
Änderung des Unternehmensgegenstandes
sowie des § 4 (Stammkapital, Stammeinlage)
und § 5 (Aufgeld) beschlossen. Neue Firma:
push a product Verwaltungsgesellschaft mbH.
Neuer Unternehmensgegenstand: ist die Übernahme der Geschäftsführung der push a product GmbH & Co. KG als Komplementärin.
Nicht mehr Geschäftsführer: Radermacher, Peter, Bonn, *03.04.1965. Bestellt zum Geschäftsführer: Picado Maagh, Carlos Marco,
Rheinbreitbach, *16.05.1966.
HRB 15607 - 05.02.2008 Denove
Asia & Euro Handels GmbH, 53113 Bonn
(Reuterstraße 133). Die Gesellschafterversammlung vom 18.01.2008 hat die Erhöhung
des Stammkapitals um 25.000,00 EUR auf
50.000,00 EUR beschlossen.
HRB 3771 - 06.02.2008 Simon Ku-
cher & Partner Strategy & Marketing
Consultants GmbH, 53115 Bonn
(Haydnstr. 36). Bestellt zum Geschäftsführer:
Bilstein,
Frank
Florian,
Köln,
*29.05.1971; Krütten, Jörg Matthias, Trier,
*24.08.1969.
HRB 7813 - 06.02.2008 Tele-Ruf
Kommunikations GmbH, Bonn (Bergerwiesenstraße 9, 53340 Meckenheim). Die Gesellschafterversammlung vom 14.12.2007 hat
die Sitzverlegung nach Meckenheim beschlossen.
HRB 8191 - 06.02.2008 Deutsche
Post Real Estate Germany GmbH, 53113
Bonn (Johanniterstr. 1). Nicht mehr Geschäftsführer: Große, Frank Peter, Bonn,
*04.06.1959.
HRB 9861 - 06.02.2008 BT-Sporträder Vertriebs GmbH, Bonn (Albert-LatzStraße 2, 53879 Euskirchen). Die Gesellschafterversammlung vom 10.01.2008 hat die Sitzverlegung nach Euskirchen beschlossen. Neue
Firma: PROsport Tuning GmbH.
HRB 10400 - 06.02.2008 Kinderheim an der alten Eiche gGmbH, 53177
Bonn (Venner Straße 20). Nicht mehr Geschäftsführer: Graf, Klaus, Bonn, *07.10.1957.
Bestellt zum Geschäftsführer: Lenger, Stefanie,
Köln, *01.09.1969. Prokura erloschen: Lenger,
Stefanie, Köln, *01.09.1969.
HRB 13126 - 06.02.2008 m-com-solutions AG, 53111 Bonn (Wachsbleiche 26).
Bestellt zum Vorstand: Rummer, Thomas,
Crimmitschau, *27.03.1965.
HRB 13941 - 06.02.2008 Spass in
Bonn GmbH, 53111 Bonn (Sandkaule 1).
Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Bonn (99 IN 165/07) vom 03.01.2008
ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über
das Vermögen der Gesellschaft mangels Masse
abgewiesen. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Von
Amts wegen eingetragen.
HRB 13960 - 06.02.2008 AJ-Taxi
GmbH, 53119 Bonn (Schweidnitzer Weg 4).
Nicht mehr Geschäftsführer: Jamo, Mohamed,
Bonn, *01.12.1953. Bestellt zum Geschäftsführer: Ali, Juan, Bonn, *05.11.1982.
HRB 15587 - 06.02.2008 Deutsche
Raststätten Gruppe GmbH, 53175 Bonn
(Andreas-Hermes-Straße 7-9). Die Gesellschafterversammlung vom 21.07.2007 hat die Erhöhung des Stammkapitals um 1.000,00 EUR
auf 201.000,00 EUR beschlossen. Der Gesellschaftsvertrag wurde insgesamt neu gefasst.
HRB 5651 - 07.02.2008 Becker &
Partner Immobilien GmbH, 53113 Bonn
(Reuterstr. 161). Die Gesellschaft ist aufgelöst.
Bestellt zum Liquidator: Leinhos, Attila, Königswinter, *13.03.1967.
HRB 7458 - 07.02.2008 Godesberger Orthopädisch- Chirurgische Clinik
Verwaltungs GmbH, 53177 Bonn (Theaterplatz 26). Die Gesellschaft ist aufgelöst. Bestellt zum Liquidator: Dr. Fleega, Basim, Remagen, *14.04.1952.
HRB 8239 - 07.02.2008 Simon, Kucher & Co. Holding GmbH, 53115 Bonn
(Haydnstraße 36). Die Gesellschafterversammlung vom 13.12.2007 hat die Änderung des
Unternehmensgegenstandes sowie der § 4
(Einziehung von Geschäftsanteilen), § 7 (Auf-
69
nahme weiterer Gesellschafter), § 13 (Bekanntmachungen) und § 15 (Abfindung) beschlossen. ist die Funktion als vermögensverwaltende Holding und aktive Organisationsspitze einer
Gruppe
von
Unternehmen,
die
insbesondere auf den Geschäftsfeldern Management- und Marketingberatung im In- und
Ausland sowie Vermittlung von ManagementKnow-how tätig ist.
HRB 13984 - 07.02.2008 Moeller
Holding GmbH, 53115 Bonn (Hein-Moeller-Straße 7-11). Prokura erloschen: Braun,
Gerhard
Franz,
Swisttal-Odendorf,
*17.09.1948.
HRB 14351 - 07.02.2008 Rossi Reisen GmbH, 53913 Swisttal (Breniger Str.
5). Die Gesellschaft ist aufgelöst. Bestellt zum
Liquidator:
Rossel,
Anna,
Bornheim,
*12.04.1946.
HRB 14587 - 07.02.2008 IVG Gewerbeimmobilien 1 GmbH, 53177 Bonn
(Zanderstraße 5-7). Nicht mehr Geschäftsführer: Webeler, Rolf Moritz, Wachtberg,
*17.01.1966. Bestellt zum Geschäftsführer:
Diederichs, Philipp, Bonn, *30.08.1972. Prokura erloschen: Zapp, Christoph, München,
*12.08.1976.
HRB 14642 - 07.02.2008 UN Congress Center Bonn GmbH, 53113 Bonn
(Görresstraße 15). Nicht mehr Geschäftsführer: Hong, Young-Ho, Berlin, *04.02.1964.
HRB 15184 - 07.02.2008 VVG „Maximus“ GmbH Vermögensverwaltungsgesellschaft, 53123 Bonn (Im Feldpütz 18).
Nicht mehr Geschäftsführer: Bauer, Georg,
Bonn, *11.07.1962. Bestellt zum Geschäftsführer: Smolnik, Andrey, Bonn, *01.10.1972.
HRB 4667 - 08.02.2008 Redumed
GmbH, 53115 Bonn (Kurfürstenstr. 50). Bestellt als Liquidator: Dr. von Kistowski, Irmgard,
Bonn, *27.06.1935. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 8008 - 08.02.2008 INTES Akademie für Familienunternehmen GmbH,
53173 Bonn (Kronprinzenstraße 46). Bestellt
zum Geschäftsführer: Dr. Achenbach, Christoph, Haan, *27.04.1958.
HRB 12488 - 08.02.2008 AWA Produktions GmbH, 53227 Bonn (Maarstr.
48). Nicht mehr Geschäftsführer: Fähler, Gerd,
Erbach, *08.09.1958. Bestellt zum Geschäftsführer:
Theuns,
Dirk,
Essen/Belgien,
*05.09.1963. Gesamtprokura gemeinsam mit
einem Geschäftsführer oder einem anderen
Prokuristen: Donat, Michael, Markkleeberg,
*05.09.1965.
HRB 5507 - 11.02.2008 American
Institute For Foreign Study (Deutschland) GmbH, 53113 Bonn (Baunscheidtstraße 11). Einzelprokura: Hilmer, Claudia,
Köln, *10.11.1970.
HRB 6587 - 11.02.2008 CLEAN SERVICEPOWER GmbH, 53227 Bonn (Königswinterer Str. 730). Prokura erloschen: Paganetti, Alexander, Roßbach, *20.05.1970.
HRB 6647 - 11.02.2008 Moeller
Electric GmbH, 53115 Bonn (Hein-MoellerStraße 7-11). Prokura erloschen: Braun, Gerhard, Swisttal, *17.09.1948. Gesamtprokura
gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Lehmann, Nicole,
Aachen, *15.06.1968; Rißmann, Tanja, Bonn,
*16.06.1969.
HRB 9293 - 11.02.2008 INTRA-Gemeinnützige Bonner Gesellschaft zur
Förderung der gesellschaftlichen Integration und Rehabilitation behinderter
Menschen mbH, 53177 Bonn (Venner Straße 20). Nicht mehr Geschäftsführer: Graf,
Klaus-Jürgen, Bonn, *07.10.1957. Bestellt zum
Geschäftsführer: Lenger, Stefanie, Köln,
*01.09.1969. Prokura erloschen: Peiler, Stephan, Erftstadt, *09.07.1961.
HRB 9863 - 11.02.2008 Deutscher
Pensionsfonds
Aktiengesellschaft,
53115 Bonn (Poppelsdorfer Allee 25-33). Gesamtprokura gemeinsam mit einem Vorstandsmitglied oder einem anderen Prokuristen:
Bohnhoff, Björn, Bonn, *28.01.1974; Pfützenreuter, Jörg, Köln, *08.02.1963.
HRB 12367 - 11.02.2008 Institute
for International Product Safety GmbH,
53115 Bonn (Hein-Moeller-Straße 7-11). Prokura erloschen: Braun, Gerhard Franz, Swisttal,
*17.09.1948. Gesamtprokura gemeinsam mit
einem Geschäftsführer oder einem anderen
Prokuristen: Lehmann, Nicole, Aachen,
*15.06.1968.
HRB 15748 - 11.02.2008 Projektgesellschaft Quantiusstraße GmbH, 53111
Bonn (Adenauerallee 15). Bestellt zum Geschäftsführer:
Laufer,
Helmut,
Bonn,
*13.09.1951.
HRB 15818 - 11.02.2008 Gemeinnützige Jugendhilfeeinrichtung Leuchtturm GmbH, Bonn (Gölllesheimer Weg 21,
53343 Wachtberg). Die Gesellschafterversammlung vom 25.01.2008 hat die Sitzverlegung nach Wachtberg beschlossen.
HRB 305 - 12.02.2008 Bonnfinanz
70
Aktiengesellschaft für Vermögensberatung und Vermittlung, 53175 Bonn (Godesberger Allee 105-107). Gesamtprokura gemeinsam mit einem Vorstandsmitglied oder einem anderen Prokuristen: Blau, Andreas, Pulheim, *21.08.1966; Kopp, Michael, Wachtberg, *24.06.1961.
HRB 6781 - 12.02.2008 Lockheed
Martin GmbH, 53177 Bonn (Am Michaelshof 4 b). Nicht mehr Geschäftsführer: Wiese,
Manfred, Wachtberg, *17.12.1943. Einzelprokura: Schliesing, Richard W., Eagan, Minnesota, USA, *15.04.1948.
HRB 7733 - 12.02.2008 Bio-Vertrieb Rheinland-Höfe GmbH, 53332
Bornheim (Raiffeisenstraße 10). Die Gesellschafterversammlung vom 18.12.2007 hat die
Änderung der Firma beschlossen. Neue Firma:
Landgard Bio GmbH.
HRB 7792 - 12.02.2008 MMD Bauträgergesellschaft mbH, 53177 Bonn
(Zanderstraße 5-7). Bestellt zum Geschäftsführer: Diederichs, Philipp, Bonn, *30.08.1972.
HRB 10153 - 12.02.2008 RHENANIA
Bauträger und -betreuung GmbH, Swisttal (Tomhofstr. 17, 53894 Mechernich). Die
Gesellschafterversammlung vom 18.01.2008
hat die Sitzverlegung nach Mechernich beschlossen.
HRB 10719 - 12.02.2008 Dr. Hobein
(Nachf.) GmbH Medizinische Hautpflege, 53340 Meckenheim (Grenzstr. 2). Einzelprokura: Harnig-Janssen, Verena, Bonn,
*24.05.1976. Gesamtprokura gemeinsam mit
einem Geschäftsführer oder einem anderen
Prokuristen:
Polke,
Andreas,
Bonn,
*22.06.1968; Steiner, Harald, Grafschaft,
*05.07.1971.
HRB 13254 - 12.02.2008 Auerberg
Galerie Hotel GmbH, 53117 Bonn (Kölnstraße 360-364). Die Gesellschafterversammlung vom 19.10.2007 hat die Änderung der
Firma beschlossen. Neue Firma: Galerie Design
Hotel Bonn GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer: Eichenauer, Franz V., Leoben-Lerchfeld/Österreich, *16.05.1947. Bestellt zum Geschäftsführer: Al-Khalifa, Shaikh Rashid Bin Khalifa Hamad, Manama/Bahrain, *01.01.1952; Khoury,
Michael
Georges,
Paris/Frankreich,
*19.02.1939.
HRB 13803 - 12.02.2008 DPR
Deutsche PVC-Recycling GmbH, 53113
Bonn (Am Hofgarten 1-2). Die Gesellschafterversammlung vom 22.01.2008 hat eine
Änderung des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Der Gesellschaftsvertrag wird
durch einen neuen § 10 (Beirat) ergänzt.
Nicht mehr Geschäftsführer: Dr. Hofmann,
Volker, Troisdorf, *20.04.1944. Bestellt zum
Geschäftsführer: Preusker, Werner, Rheinbach, *18.10.1950.
HRB 15069 - 12.02.2008 SolarWorld Industries Schalke GmbH, 53113
Bonn (Kurt-Schumacher-Straße 12-14). Bestellt zum Liquidator: Dr. Kleiß, Gerhard, Bonn,
*01.05.1966. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 15682 - 12.02.2008 Deutsche
Post Adress Beteiligungsgesellschaft
mbH, 53113 Bonn (Charles-de-Gaulle-Str.
20). Nicht mehr Geschäftsführer: Paulat, Gunnar, Bonn, *29.10.1965. Bestellt zum Geschäftsführer: Erbslöh, Thomas, Bielefeld,
*04.03.1968;
Meinert,
Marion,
Bonn,
*15.10.1961.
HRB 1555 - 13.02.2008 Willems &
Schüller Schornstein- und Feuerungsbau
Gesellschaft mit beschränkter Haftung,
53179 Bonn (Mainzer Str. 282). Nicht mehr
Geschäftsführer: Schüller, Hubert, Schornsteinund Ofenbauer, Rolandswerth; Schüller, Christel, Kauffrau, Rolandswerth.
HRB 5098 - 13.02.2008 H.u.J.
Schmitz Verwaltungs-GmbH, 53121
Bonn (Fraunhoferstr. 6). Nicht mehr Geschäftsführer:
Pick,
Willi,
Swisttal,
*08.03.1947. Bestellt zum Geschäftsführer:
Dreckmann,
Klaus,
Königswinter,
*04.01.1968.
HRB 9877 - 13.02.2008 NDS-Norddeutsche Diakoniedienste für Senioren
gGmbH, 53113 Bonn (Reuterstr. 157). Nicht
mehr Geschäftsführer: Leuker, Peter, Wachtberg, *08.11.1954.
HRB 13024 - 13.02.2008 EurotecHandels-GmbH, 53111 Bonn (Drususstraße 19). Die Gesellschafterversammlung vom
23.01.2008 hat die Änderung der Firma und
des Unternehmensgegenstandes beschlossen.
Neue Firma: Ubiquitous IT Europe Forum
GmbH. Neuer Unternehmensgegenstand: ist
die Veranstaltung, Organisation und Vermittlung von Konferenzveranstaltungen in den Bereichen Informations-, Nano- und Biotechnologie sowie sonstige Dienstleistungen in diesen
Bereichen. Nicht mehr Geschäftsführer: Schade, Bernhard, Troisdorf, *16.11.1949. Bestellt
zum Geschäftsführer: Bae, Schin Su, Bonn,
*16.12.1964.
HRB 14572 - 13.02.2008 WABCO
Standard GmbH, 53121 Bonn (Euskirche-
ner Straße 80). Prokura erloschen: Cox, Oliver,
Köln, *15.07.1965; Schneider, Klaus, Alflen,
*04.12.1953.
HRB 5634 - 14.02.2008 „Familienheim und Garten Verlagsgesellschaft
mit beschränkter Haftung, 53115 Bonn
(Neefestraße 2 a). Nicht mehr Geschäftsführer:
Rosenthal, Manfred, Köln, *28.02.1942. Bestellt zum Geschäftsführer: Böker, Gerd, Blankenheim-Mülheim, *30.04.1953.
HRB 8152 - 14.02.2008 Ideal Standard Verwaltungs-GmbH, 53121 Bonn
(Euskirchener Str. 80). Mit der Ideal Standard
Holdings (BC) Germany GmbH mit Sitz in
Bonn (Amtsgericht Bonn HRB 16000) als herrschendem Unternehmen ist am 11.02.2008
ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen.
HRB 9403 - 14.02.2008 Ideal Standard GmbH, 53121 Bonn (Euskirchener
Straße 80). Mit der Ideal Standard Holdings
(BC) Germany GmbH mit Sitz in Bonn (Amtsgericht Bonn HRB 16000) als herrschendem
Unternehmen ist am 11.02.2008 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen worden.
HRB 9491 - 14.02.2008 Reinhard
Dievernich GmbH, 53177 Bonn (DechantHeimbach-Straße 32-34). Die Gesellschafterversammlung vom 20.12.2007 hat die Herabsetzung des Stammkapitals um -75.000,00
EUR auf 25.000,00 EUR beschlossen. § 6 (Gesellschaftsversammlung) und § 12 (Veräußerung von Geschäftsanteilen) sind geändert.
HRB 12420 - 14.02.2008 Ideal Standard Beteiligungs-GmbH, 53121 Bonn
(Euskirchener Str. 80). Mit der Ideal Standard
Holdings (BC) Germany GmbH mit Sitz in
Bonn (Amtsgericht Bonn HRB 16000) als herrschendem Unternehmen ist am 11.02.2008
ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen worden.
HRB 13994 - 14.02.2008 Bio-Landgard GmbH, 53332 Bornheim (Raiffeisenstraße 10). Die Gesellschafterversammlung
vom 18.12.2007 hat die Änderung der Firma
beschlossen. Neue Firma: Bio-Landgard Verwaltungs GmbH.
HRB 15587 - 14.02.2008 Deutsche
Raststätten Gruppe GmbH, 53175 Bonn
(Andreas-Hermes-Straße 7-9). Von Amts wegen berichtigend eingetragen: Die Gesellschafterversammlung vom 21.12.2007 hat die
Erhöhung des Stammkapitals um 1.000,00
EUR beschlossen. Der Gesellschaftsvertrag
wurde insgesamt neu gefasst.
HRB 475 - 15.02.2008 Emil Hoogland Gesellschaft mit beschränkter Haftung Geräte-Maschinen-und Anlagenbau für Textilverarbeitung, 53117 Bonn
(Kölnstr. 649). Die Gesellschafterversammlung
vom 18.12.2007 hat die Änderung der Firma
und des Unternehmensgegenstandes beschlossen. Ferner hat die Gesellschafterversammlung vom 18.12.2007 beschlossen, das
Stammkapital (DEM 500.000,00) auf Euro umzustellen, es auf EUR 260.000,00 zu erhöhen
und den Gesellschaftsvertrag in § 10 (Stimmrecht) zu ändern. Neue Firma: Emil Hoogland
Vermögensverwaltung GmbH. Neuer Unternehmensgegenstand: die Verwaltung eigenen
Vermögens.
HRB 4148 - 15.02.2008 IVG Immobilien AG, 53177 Bonn (Zanderstraße 5-7).
Prokura erloschen: Henkels, Philipp Jürgen,
Düsseldorf, *21.04.1967.
VR 2662 - 08.02.2008 Zentralverband des Deutschen Kartoffelhandels
e.V., 53225 Bonn (Beueler Bahnhofsplatz
18). Der Verein ist nach Maßgabe des Verschmelzungsvertrages vom 19.06.2007 mit
dem Landesverband der Kartoffelkaufleute
Weser-Ems e.V. mit Sitz in Oldenburg (Amtsgericht Oldenburg VR 876) sowie mit dem Verband der Kartoffelkaufleute e.V. mit Sitz in
Warberg (Amtsgericht Braunschweig VR
130575) als übertragende Rechtsträger verschmolzen. Die Verschmelzung wird wirksam
mit Eintragung auf dem Registerblatt des neuen Rechtsträgers.
Sitzverlegungen aus
dem Gerichtsbezirk
HRB 5146 - 21.01.2008 Queen Carroms Spielwaren GmbH, 53225 Bonn
(Rheinaustr. 126-128). Der Sitz ist nach Troisdorf (jetzt Amtsgericht Siegburg HRB 9965)
verlegt.
HRB 14966 - 22.01.2008 Compiere
EMEA GmbH, 53175 Bonn (Johanna-KinkelStr. 2-4). Der Sitz ist nach Münster (jetzt Amtsgericht Münster HRB 10974) verlegt.
HRB 1229 - 23.01.2008 Mastgeflügel-Stabilisiernngsfonds - Vermögensverwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Bonn (Claire-Waldoff-Str. 7,
10117 Berlin). Der Sitz ist nach Berlin (jetzt
Amtsgericht Charlottenburg HRB 111252 B)
verlegt.
HRB 12867 - 23.01.2008 Euro Success MLM GmbH, Bonn (Roonstraße 65,
24534 Neumünster). Der Sitz ist nach Neumünster (jetzt Amtsgericht Kiel, HRB 9562 KI )
verlegt.
HRB 15412 - 23.01.2008 INNU Science Deutschland GmbH, 53113 Bonn
(Kurt-Schumacher-Str. 18-20). Der Sitz ist nach
Wörrstadt (jetzt Amtsgericht Mainz HRB
41280) verlegt.
HRB 620 - 24.01.2008 B B A Bonner
Büro-Ausstattungs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Bonn (Konrad-ZusePlatz 8, 81829 München). Der Sitz ist nach
München (jetzt Amtsgericht München HRB
171787) verlegt.
HRB 7110 - 24.01.2008 RC BankenConsulting GmbH, Bonn (Mörfelder Landstraße 114, 60589 Frankfurt am Main). Der
Sitz ist nach Frankfurt am Main (jetzt Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 82225) verlegt.
HRB 14963 - 24.01.2008 QVision
Digital GmbH, Bornheim (Am Eifeltor 10,
50997 Köln). Der Sitz ist nach Köln (jetzt Amtsgericht Köln HRB 62203) verlegt.
HRB 14146 - 25.01.2008 AS Schilder GmbH, 53340 Meckenheim (Neuer
Markt 27). Der Sitz ist nach Mönchengladbach
(jetzt Amtsgericht Mönchengladbach HRB
12473) verlegt.
HRB 14464 - 08.02.2008 M-Projekt
GmbH, 53113 Bonn (Kurt-Schumacher-Str.
18-20). Der Sitz ist nach Memmingen (jetzt
Amtsgericht Memmingen HRB 13293) verlegt.
HRB 13251 - 12.02.2008 Vermögensverwaltung Boschke GmbH, Meckenheim (Rostocker Str. 24, 18181 GraalMüritz). Der Sitz ist nach Graal-Müritz (jetzt
Amtsgericht Rostock HRB 10828) verlegt.
HRB 13759 - 12.02.2008 IBD Holding GmbH, Bonn (Im Rohnweiher 41,
53797 Lohmar). Der Sitz ist nach Lohmar (jetzt
Amtsgericht Siegburg HRB 9976) verlegt.
HRB 13792 - 12.02.2008 H˝ media
factory GmbH, Bonn (Osdorfer Landstraße
20, 22607 Hamburg). Der Sitz ist nach Hamburg (jetzt Amtsgericht Hamburg HRB
103820) verlegt.
HRB 14922 - 12.02.2008 ChriGaBa
GmbH, Bonn (Nadistr. 67, 80809 München).
Der Sitz ist nach München (jetzt Amtsgericht
München HRB 171887) verlegt.
HRB 15291 - 15.02.2008 IVG Tanklager-Betriebsführungsgesellschaft
mbH, Bonn (Schifferstraße 210, 47059 Duisburg). Der Sitz ist nach Duisburg (jetzt
Amtsgericht Duisburg, HRB 19982) verlegt.
Ve r s c h m e l z u n g e n
HRA 345 - 21.01.2008 Stollfuß Verlag GmbH & Co. KG, 53115 Bonn (Dechenstraße 7). Die Gesellschaft ist als übertragender Rechtsträger nach Maßgabe des Verschmelzungsvertrages vom 30.12.2007 mit
der Stollfuß Medien GmbH & Co. KG mit Sitz
in Bonn (Amtsgericht Bonn HRA 4321) verschmolzen. Die Verschmelzung ist mit Eintragung am 21.01.2008 auf dem Registerblatt
des übernehmenden Rechtsträgers wirksam
geworden.
Beabsichtigte
Löschungen
Das Registergericht beabsichtigt nachfolgende
Firmen von Amts wegen nach § 141 a FGG zu
löschen. Die Frist zur Erhebung eines Widerspruchs ist auf 1 Monat festgesetzt.
HRB 13112 - 06.02.2008 MAGIS Gesellschaft für Umweltinformationssysteme mbH, 53359 Rheinbach (Industriestr.
41).
HRB 13537 - 13.02.2008 Ö.S. -Bau
GmbH, Bonn (Spicherstr. 11, 53844 Troisdorf).
Das Registergericht beabsichtigt nachfolgende
Firmen von Amts wegen nach § 141 a FGG zu
löschen. Die Frist zur Erhebung eines Widerspruchs ist auf 3 Monate festgesetzt.
HRB 9964 - 24.01.2008 S. und N.
Bau GmbH, 53121 Bonn (Pfarrer-Byns-Str.
10).
Löschungen
HRA 4072 - 23.01.2008 Heinz Velten, Baugeschäft, Hoch-, Tief- und Straßenbau, 53125 Bonn (In der Wehrhecke
37). Die Firma ist erloschen.
HRA 5772 - 23.01.2008 ALPHA
DIE WIRTSCHAFT April 2008
PLUS KG, 53343 Wachtberg (Villiper
Hauptstraße 9 a). Die Firma ist erloschen.
HRA 5895 - 23.01.2008 Snow- &
Surf Board Center Bonn e.K., Bonn (Priestersberg 6, 53567 Buchholz). Die Firma ist erloschen.
HRA 6518 - 23.01.2008 friseurwelt
Sacha Nowak e.K., 53913 Swisttal (Eiselsmaar 27). Die Firma ist erloschen.
HRA 2681 - 13.02.2008 Exacta Chemisch - Reinigungs GmbH & Co Kommanditgesellschaft, 53125 Bonn (Villiper
Allee 32). Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die Firma ist erloschen.
HRB 3044 - 21.01.2008 Franz
Schmitz Obst- und Gemüse-Versandhandelsgesellschaft mbH, 53332 Bornheim
(Wikinger Str. 2). Die Liquidation ist beendet.
Die Gesellschaft ist gelöscht.
HRB 4385 - 21.01.2008 Immobilien
Ernst GmbH, 53343 Wachtberg (ErhardFischer-Straße 14). Die Liquidation ist beendet.
Die Gesellschaft ist gelöscht.
HRB 10054 - 21.01.2008 Salon Sabine Schallenberg GmbH, 53332 Bornheim (Kölner Landstr. 46). Die Liquidation ist
beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.
HRB 5798 - 22.01.2008 Koch &
Ganser Einbauküchen GmbH, 53115
Bonn (Beethovenplatz 5). Die Liquidation ist
beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.
HRB 12138 - 23.01.2008 Trans Metall Industrie Handel GmbH, 53127 Bonn
(Ippendorfer Allee 127). Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.
HRB 7094 - 06.02.2008 Fahrradtreff Wachtberg Handels-GmbH, Wachtberg (c/o Bernd Trimborn, Brunnenallee 31,
53173 Bonn). Die Liquidation ist beendet. Die
Gesellschaft ist gelöscht.
HRB 8211 - 13.02.2008 H & R
Quenel
Bauunternehmung
GmbH,
53229 Bonn (Am Bolzplatz 10 a). Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.
HRB 9312 - 13.02.2008 Rechtsanwaltsgesellschaft Odenthal & Kühn
mbH, 53127 Bonn (Karl-Friedrich-SchinkelStr. 42). Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.
Löschungen von Amts wegen (HGB)
Bei nachfolgenden Firmen wurde folgendes
eingetragen: Die Firma ist erloschen; von Amts
wegen gemäß § 31 Absatz 2 Satz 2, § 6 Absatz
1 HGB eingetragen.
HRA 3469 - 11.02.2008 Schierack
Beteiligungs KG, 53177 Bonn (Burgstr.
81).
Löschungen wegen
Vermögenslosigkeit (FGG)
Bei nachfolgenden Firmen wurde folgendes
eingetragen: Die Gesellschaft ist gemäß § 141
a Absatz 1 FGG wegen Vermögenslosigkeit von
Amts wegen gelöscht.
HRA 5064 - 22.01.2008 Heinz
Dieroff GmbH u. Co. Baubetreuungs KG,
53913 Swisttal (Kölner Str. 105).
HRB 5082 - 23.01.2008 Mann &
Partner Immobilien GmbH, 53121 Bonn
(Euskirchener Str. 43).
HRB 12522 - 23.01.2008 EXTRA
Bau GmbH, 53115 Bonn (Karl-Frowein-Str.
2).
HRB 13052 - 23.01.2008 Venarit
Aktiengesellschaft, 53113 Bonn (Zweite
Fährgasse 13).
HRB 13809 - 23.01.2008 n.e.t. car
bonn Aktiengesellschaft, 53113 Bonn
(Bundeskanzlerplatz 2-10).
HRB 8527 - 13.02.2008 Thomas
Schmitz GmbH, 53127 Bonn (SigmundFreud-Str. 251).
DIE WIRTSCHAFT April 2008
Vorgänge ohne
Eintragung
HRB 13651 - 22.01.2008 HIL Heeresinstandsetzungslogistik
GmbH,
53123 Bonn (Josef-Wirmer-Strasse 2-8). Dem
Registergericht ist eine Liste der Mitglieder des
Aufsichtsrates eingereicht worden.
HRB 6794 - 23.01.2008 Deutsche
Telekom AG, 53113 Bonn (Friedrich-EbertAllee 140). Dem Registergericht ist eine Liste
der Mitglieder des Aufsichtsrates eingereicht
worden.
HRB 15243 - 25.01.2008 PrimeSeek
GmbH, 53113 Bonn (Friedrich-Ebert-Allee
140). Dem Registergericht ist eine Liste der
Mitglieder des Aufsichtsrates eingereicht worden.
AMTSGERICHT
SIEGBURG
Neueintragungen
HRA 4935 - 22.01.2008 K - SU Immobilien GmbH & Co. KG, 53773 Hennef
(Reutherstraße 3, Die Vermittlung von Immobilien.). Kommanditgesellschaft. Persönlich
haftender Gesellschafter: Wolfgang Jansen
GmbH, Hennef/Sieg (Siegburg 9122).
HRA 4936 - 22.01.2008 Theo Braschos GmbH & Co. KG, 53844 Troisdorf
(Bergheimer Str. 1, Der Erwerb, die Veräußerung, Belastung, Bewirtschaftung und Verwaltung eigener wie fremder unbebauter und bebauter Grundstücke in jeder rechtlich zulässigen Art, sowie die Errichtung von Bauten und
Durchführung von Bauvorhaben.). Kommanditgesellschaft. Persönlich haftender Gesellschafter: Theo Braschos Verwaltungs-GmbH,
Troisdorf (Amtsgericht Siegburg HRB 9974).
HRA 4937 - 22.01.2008 Getränkesupermarkt Nienhaus KG, 53840 Troisdorf (Mendener Straße 21). Kommanditgesellschaft. Persönlich haftender Gesellschafter:
Nienhaus, Heribert, Rhede, *25.10.1956.
HRA 4938 - 23.01.2008 Fander
GmbH & Co. KG Versicherungsmakler,
53859 Niederkassel (Spicher Str. 26, Betriebswirtschaftliche Finanz- und Vermögensberatung. Vermittlung von Versicherungen aller Art und alle damit zusammenhängenden
Dienstleistungen, Vermögensverwaltung, Kapitalanlageberatung, Versorgungs- und Pensionsmanagement, Grundstücks- und Immobilienvermittlung und Immobilienfinanzierung.).
Kommanditgesellschaft. Persönlich haftender
Gesellschafter: Spohr & Fander Verwaltungsgesellschaft mbH, Niederkassel (Amtsgericht
Siegburg HRB 9969).
HRA 4939 - 23.01.2008 La Remise
OHG, 53639 Königswinter (Rheinallee 6,
Der Handel mit Einrichtungs- und Kleidungsgegenständen aller Art. Ferner die Bewirtschaftung von Parkhäusern oder Parkflächen.). Offene Handelsgesellschaft. Persönlich haftender
Gesellschafter: Albrecht, Peter, Bad Honnef,
*23.10.1943; Albrecht, Christine, geb. Richter,
Bad Honnef, *19.11.1947.
HRA 4941 - 23.01.2008 Glopact
e.K., 53757 Sankt Augustin (Fritz-PulligStraße 14 A, Vermittlung von Investoren für
Großprojekte im Bereich infrastruktureller und
sozialer Maßnahmen in Entwicklungs- und
sonstigen Ländern und mit der Vermittlung
von Auftragsanfragen aus diesen Ländern).
Einzelkaufmann. Inhaber: Bimpong-Buta,
Agya Kwaku, Sankt Augustin, *22.09.1982.
HRA 4943 - 29.01.2008 Sharks Partytime Bernhagen e.K., 53859 Niederkassel (Unterstraße 9, Partyservice, Eventma-
nagement und Marketing.). Einzelkaufmann.
Inhaber: Bernhagen, Tanja, NiederkasselRheidt, *29.11.1968.
HRA 4945 - 29.01.2008 act! innovations GmbH & Co. KG, 53639 Königswinter (Schwester-Timothea-Straße 4, Die Dienstund Beratungsleistung im IT-Bereich.). Kommanditgesellschaft. Persönlich haftender Gesellschafter: act! innovations Verwaltungs
GmbH, Königswinter (Siegburg HRB 9973).
HRA 4946 - 30.01.2008 Hoffmann
Vermögensverwaltungsgesellschaft
mbH & Co. KG, 53819 Neunkirchen-Seelscheid (Industriestr. 1, Das Halten und Verwalten von Vermögenswerten aller Art,
insbesondere von Grundbesitz sowie Beteiligungen an Unternehmen.). Kommanditgesellschaft. Persönlich haftender Gesellschafter:
HOMA-Vermögensverwaltungsgesellschaft
mbH, Neunkirchen-Seelscheid (Siegburg HR B
8160).
HRA 4950 - 06.02.2008 Autohaus
Reiner Schmickler e.K., 53842 Troisdorf
(Max-Planck-Straße 2 a, Der Handel mit Kraftfahrzeugen aller Art sowie Reparatur- und Servicedienstleistungen für Kraftfahrzeuge aller
Art.). Einzelkaufmann. Inhaber: Schmickler,
Reiner, Troisdorf, *05.04.1945.
HRA 4951 - 06.02.2008 Dietmar Peters e. Kfm., 53773 Hennef (Reuther Straße 1 c, Die Tätigkeit als Vermögensberater und
Makler im Sinne des § 34 c Gewerbeordnung
und in diesem Zusammenhang die Vermittlung von Versicherungen, Bausparkassenverträgen, inländischen und ausländischen Investmentfondsanteilen, Anteilscheinen an Kapitalgesellschaften und Darlehen.). Einzelkaufmann. Inhaber: Peters, Dietmar, Windeck,
*19.01.1964.
HRA 4952 - 07.02.2008 KST GmbH
& Co. KG, 53819 Neunkirchen-Seelscheid
(Zeithstraße 70, Die Produktion von und der
Handel mit Kunststoffspezialteilen aller Art,
insbesondere von mit Glasfasern verstärkten
Kunststoffen, sowie die Erstellung von Gewerken aus Kunststoff. Unternehmensgegenstand
ist auch vorstehende Betätigung mit vergleichbaren Stoffen, insbesondere Metall. Die Gesellschaft ist berechtigt, in den vorgenannten Bereichen zu beraten oder für andere Unternehmen zu vertreiben.). Kommanditgesellschaft.
Persönlich haftender Gesellschafter: PSA
GmbH GFK Planung und Beratung, Pracht (AG
Montabaur HRB 20998).
HRA 4954 - 14.02.2008 Tischlerei
Drews & Rathjen oHG, 53859 Niederkassel (Felix-Wankel-Straße 11, Der Betrieb einer
Tischlerei.). Offene Handelsgesellschaft. Persönlich haftender Gesellschafter: Drews, Robert, Niederkassel, *29.01.1980; Rathjen, Stefan, Niederkassel, *05.10.1977.
HRB 9974 - 21.01.2008 Theo Braschos Verwaltungs-GmbH, 53844 Troisdorf (Bergheimer Straße 1). Gesellschaft mit
beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag
vom 24.10.2007. Gegenstand: Der Erwerb,
die Veräußerung, Belastung, Bewirtschaftung
und Verwaltung eigener wie fremder unbebauter und bebauter Grundstücke in jeder
rechtlich zulässigen Art, sowie die Errichtung
von Bauten und Durchführung von Bauvorhaben. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Braschos, Karl Theodor, Troisdorf,
*05.07.1949.
HRB 9977 - 23.01.2008 BHB Dächer
& Projekte GmbH, 53783 Eitorf (Blumenhof 3 b). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 31.10.2007.
Gegenstand: Die Vermittlung, Übernahme
und Ausführung von Handwerksleistungen,
insbesondere Dachdeckerarbeiten, Planungsleistungen, Dienstleistungen, der Baustoffhandel sowie die Durchführung von Transporten
aller Art bis 3,5 t Gesamtgewicht. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Heinz,
Michael, Wilen/Schweiz, *27.03.1965. Einzel-
prokura: Bechert, Karl Frank, Eitorf,
*17.04.1965.
HRB 9981 - 23.01.2008 ADVICUR
Steuerberatungsgesellschaft
mbH,
53783 Eitorf (Juckenbacher Str. 20). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 09.10.2007. Gegenstand:
Die Ausübung der für Steuerberatungsgesellschaften gesetzlich und berufsrechtlich zulässigen Tätigkeiten gem. § 33 i.V.m. § 57 Abs. 3
StBerG, und zwar insbesondere: die Beratung
und Vertretung in Steuersachen; die Hilfeleistung bei der Erfüllung steuerlicher Pflichten;
die Beratung und Hilfeleistung in Bilanzierungs- und Buchführungsangelegenheiten; die
Durchführung von Abschluss- und sonstigen
betriebswirtschaftlichen Prüfungen, soweit für
Steuerberater zulässig; die Existenzgründungsberatung; die sonstige Beratung in wirtschaftlichen Angelegenheiten im weitesten Sinne mit
Ausnahme der Rechtsberatung; die gutachterliche Tätigkeit; die Wahrung fremder Interessen in wirtschaftlichen Angelegenheiten; die
treuhänderische Tätigkeit. Ausgenommen sind
jedoch die Treuhandgeschäfte über die Anschaffung und Veräußerung von Wertpapieren
für Andere und die Verwaltung und Verwahrung von Wertpapieren für Andere sowie Geschäfte nach dem Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften. Weiter ausgeschlossen sind
sonstige Tätigkeiten, die mit dem Beruf des
Steuerberaters
nicht
vereinbar
sind,
insbesondere Tätigkeiten i.S.v. § 57 Abs. 4 Nr.
1 StBerG, wie z.B. Handels- und Bankgeschäfte. Die Gesellschaft darf unter den Voraussetzungen des § 34 Abs. 2 StBerG Zweigniederlassungen errichten und sich an anderen Steuerberatungsgesellschaften beteiligen. Die besonderen Pflichten bei der Errichtung, Ausgestaltung und Tätigkeit von Zweigniederlassungen, die sich aus einer Berufsordnung ergeben, sind in deren jeweils geltenden Fassung
zu beachten. Stammkapital: 25.000,00 EUR.
Geschäftsführer: Steuerberaterin Klein, Alexandra Gabriele, geb. Willmeroth, Köln,
*21.03.1972.
HRB 9983 - 24.01.2008 Busbetrieb
Güttler GmbH, 53859 Niederkassel (Nikolaus-Otto-Straße 7). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
29.11.2007. Gegenstand: Der Busbetrieb, die
Durchführung von Ausflugsfahrten, Gruppenreisen, Mietfahrten sowie Gelegenheitsverkehr
mit Kraftomnibussen gemäß §§ 48, 49 Personenförderungsgesetz.
Stammkapital:
25.500,00 EUR. Geschäftsführer: Güttler, Udo,
Niederkassel, *29.03.1959.
HRB 9985 - 29.01.2008 Pantorno
Gaststättenbetriebs- und Handelsges.
mbH, 53773 Hennef (Frankfurter Straße
69). Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
Gesellschaftsvertrag vom 16.10.2007 mit Änderung vom 16.01.2008. Gegenstand: Der Betrieb von Gastronomiebetrieben und der Handel mit Gastronomieprodukten und Einrichtungen. Stammkapital: 26.000,00 EUR. Geschäftsführer: Lopes Eiris Pantorno, Ana Clothilde, Köln, *11.06.1964.
HRB 9988 - 29.01.2008 Nonnen
GmbH, 53639 Königswinter (Laurentiusstraße 48). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 11.01.2008.
Gegenstand: Die Verwaltung des eigenen Vermögens, sowie Erwerb, Verwaltung und Verkauf von Unternehmen und Unternehmensbeteiligungen im In-und Ausland. Stammkapital:
25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Nonnen,
Arno, Königswinter, *18.05.1970.
HRB 9991 - 05.02.2008 PRO LIFE
GmbH, 53783 Eitorf (Bachstraße 7). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 17.12.2007. Gegenstand:
Die Bauleitung, Bauabrechnung, Internetpräsentationen, Zimmervermittlung, Kontaktvermittlungen. Stammkapital: 25.000,00 EUR.
Geschäftsführer:
Röhrig,
Petra,
Eitorf,
71
*09.01.1965.
HRB 9992 - 05.02.2008 UPCYCLING
Verwaltungs-GmbH, 53809 Ruppichteroth (Felderhoferbrücke 6). Gesellschaft mit
beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag
vom 06.12.2007. Gegenstand: Die Übernahme der Geschäftsführerstellung als persönlich
haftende Gesellschafterin in der UPCYCLING
GmbH & Co. Kommanditgesellschaft in Ruppichteroth und in dieser Eigenschaft Führung
der Geschäfte der Kommanditgesellschaft.
Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Nettekoven, Norbert, Ruppichteroth,
*17.09.1955.
HRB 9993 - 06.02.2008 Steuerakademie Markus Schmidt GmbH, 53797
Lohmar (Iltisweg 31). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
08.01.2008. Gegenstand: Der Betrieb einer
berufsbildenden Einrichtung mit dem Ziel der
Vorbereitung auf die Steuerberater-, Steuerfachwirt- und Bilanzbuchhalterprüfung sowie
diesen ähnlichen Prüfungen im Rahmen der
steuer- und wirtschaftsberatenden Berufe; alle
von der Gesellschaft erbrachten Leistungen
dienen dem Zweck der Berufsaus- bzw. Berufsfortbildung und bereiten grundsätzlich auf
eine vor einer Person des öffentlichen Rechts
abzugebende Prüfung vor. Stammkapital:
25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Schmidt,
Markus, Lohmar, *23.04.1970.
HRB 9995 - 06.02.2008 FITNESS
ARENA HENNEF Limited, 53773 Hennef
(Wippenhohner Straße 31a). Private Limited
Company. Gesellschaft nach dem Recht von
England und Wales. Gesellschaftsstatut (Memorandum und Articles of Association) vom
18.12.2007. Zweigniederlassung der unter der
Firma FITNESS ARENA HENNEF Limited bestehenden Hauptniederlassung mit Sitz in Birmingham/Großbritannien (Companies House,
Cardiff, No. 6456417, registriert am
18.12.2007). Tätigkeit der Zweigniederlassung: Betrieb eines Fitness-, Sport- und Freizeitstudios. Haftungskapital: 1.666,00 GBP. Director: Happ, Armin R., Köln, *11.01.1960.
HRB 9997 - 07.02.2008 Englisch
nach Maß GmbH, 53844 Troisdorf (Im
Krug 2 a). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 17.01.2008.
Gegenstand: Das Sprachentraining, Kommunikations- und andere Trainings sowie Übersetzungen, Dolmetschen, der Handel mit Büchern und Medien. Stammkapital: 25.000,00
EUR. Geschäftsführer: Hinsen, Patricia Bettina
Beatrix, Troisdorf, *01.06.1964.
HRB 9998 - 08.02.2008 GSM Gebäude Service Management Limited,
53639 Königswinter (Dollendorfer Straße
1). Private Limited Company. Gesellschaft
nach dem Recht von England und Wales. Gesellschaftsstatut (Memorandum and Articles of
Association) vom 03.10.3007. Zweigniederlassung der unter der Firma GSM Gebäude Service Management Limited bestehenden
Hauptniederlassung mit Sitz in London/Großbritannien (Companies House, Cardiff, No.
6388958, registriert am 03.10.2007). Gegenstand der Zweigniederlassung: Die Abwicklung von Geschäften als allgemeines kommerzielles Unternehmen, sowie das Management
von Gebäudeservicedienstleistungen, wie z.B.
Hotelservice und Gebäudereinigung. 100,00
GBP. Director: Reese, Ove, Königswinter,
*19.09.1955.
HRB 9999 - 08.02.2008 MarcoShoes Verwaltungs GmbH, 53721 Siegburg (Am Brauhof 2). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
21.12.2007. Gegenstand: Der Erwerb und die
Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften,
insbesondere die Beteiligung als persönlich
haftende geschäftsführende Gesellschafterin
an der MarcoShoes GmbH & Co. KG. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Gel,
Sati Serap, Bonn, *29.07.1974.
HRB 10000 - 08.02.2008 Corvus
Aviation GmbH, 53842 Troisdorf (Godesberger Str. 12). Gesellschaft mit beschränkter
Haftung.
Gesellschaftsvertrag
vom
18.12.2007. Gegenstand: Die Planung und
Vermittlung von Charterflügen sowie deren
Durchführung mit lizenzierten Airlines (Passagier und Fracht), Transport, Import und Export
von Luftfrachten von Flughafen Handling Service (Flugzeugabfertigung, Ladung und Entladung etc.), Vertretung von Airlines. Stammkapital: 50.000,00 EUR. Geschäftsführer: Raabe,
Steven, Hennef, *21.08.1976.
HRB
10001
08.02.2008
adentes.Labor GmbH, 53757 Sankt Augustin (Schulstraße 12). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
08.11.2007 mit Änderungen vom 14.01.2008
und 24.01.2008. Gegenstand: Die Vermittlung
von Dentallaborleistungen sowie die Beratung
betreffend Labor- und Praxismanagement.
Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsfüh-
72
rer:
Sperling,
Martin,
Königswinter,
*10.05.1970.
HRB 10002 - 08.02.2008 Institut
für Gefahrenabwehr GmbH emergency
& rescue solutions, 53757 Sankt Augustin (Im Erlengrund 33). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
30.11.2007. Gegenstand: Die Beratung und
Ausbildung von Vertretern von Behörden und
anderen Körperschaften des öffentlichen
Rechts sowie von privaten und öffentlich rechtlichen Hilfs- und Rettungsorganisationen in
Gefahrenabwehr sowie deren Planung und
praktische Anwendung. Weiter sind Forschung
und Entwicklung von für die Gefahrenabwehr
notwendigen Grundlagen und Details Gegenstand des Unternehmens. Hierzu gehört auch
die Entwicklung von psychischen und physischen Hilfsmitteln und deren Vermarktung.
Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Roesberg, Hanns, Timmendorfer Strand,
*12.04.1978.
HRB 10003 - 08.02.2008 GaLand
Ltd., 53639 Königswinter (Dollendorfer
Straße 1-3). Private Limited Company. Gesellschaft nach dem Recht von England und Wales. Gesellschaftsstatut (Memorandum und Articles of Association) vom 26.06.2007. Zweigniederlassung der unter der Firma GaLand Limited bestehenden Hauptniederlassung mit
Sitz in Birmingham/Großbritannien (Companies House of Cardiff, No. 6297205, registriert
am 29.06.2007). Tätigkeit der Zweigniederlassung: Garten- und Landschaftsbau. Haftungskapital: 1.000,00 GBP. Director: Weis, Volker,
Hennef, *14.08.1968.
HRB 10004 - 11.02.2008 Tervis Zertifizierungen GmbH, 53639 Königswinter (Drei Birken 13). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
17.12.2007. Gegenstand: Die Prüfung, Begutachtung und Zertifizierung von Personen, Unternehmsabläufen,
Managementsystemen
und Produkten. Stammkapital: 25.200,00
EUR. Geschäftsführer: Brunek, Jürgen, Recklinghausen, *20.04.1960; Guttzeit, Harald, Königswinter, *27.10.1969.
HRB 10006 - 12.02.2008 Cooking &
More GmbH, 53797 Lohmar (Vila Verda Str.
6). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 28.12.2007. Gegenstand: Die Planung, die Beratung und die
Durchführung von Events, der Verleih von Geräten und Equipment für gastronomische
Zwecke. Stammkapital: 36.000,00 EUR. Geschäftsführer: Börgers, Hans-Peter, Lohmar,
*08.11.1970;
Kern,
Thomas,
Köln,
*29.09.1975; Martin, Christian, Lohmar,
*05.05.1973.
HRB
10007
12.02.2008
Technik&Design International Limited,
53809 Ruppichteroth (Zum Tusculum 11).
Private Limited Company. Gesellschaft nach
dem Recht von England und Wales. Gesellschaftsstatut (Memorandum and Articles of Association) vom 03.12.2007. Zweigniederlassung der unter der Firma Technik&Design International Limited bestehenden Hauptniederlassung mit Sitz in Birmingham (Companies
House, Cardiff, No. 6446722, registriert am
06.12.2007). Tätigkeit der Zweigniederlassung: Genehmigungsfreie Vermittlung, Begleitung und Beratung in Technik und Design bei
Dienstleistungen und Planungen von Gebäuden. Haftungskapital: 100,00 GBP.. Director:
Brähmer, Axel, Hennef, *01.12.1957.
HRB 10009 - 13.02.2008 Horizon
Service GmbH, 53604 Bad Honnef (Wülscheider Kirchweg 9). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
07.12.2007. Gegenstand: Die Übernahme der
persönlichen Haftung und die Geschäftsführung der Inventory Service GmbH & Co. KG
mit Sitz in Bad Honnef. Stammkapital:
25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Basin, Falk,
Bad Honnef, *07.03.1974; Lengfeld, Marcus
Alexander, Köln, *05.12.1968.
HRB 10010 - 13.02.2008 LARA Export Limited, 53804 Much (Sommerhausen 14a). Private Limited Company. Gesellschaft nach dem Recht von England und Wales. Gesellschaftsstatut (Memorandum and Articles of Association) vom 23.11.2005. Zweigniederlassung der LARA Export Limited mit Sitz
in Birmingham/Großbitannien (Companies
House, Cardiff, No. 5635100, registriert am
24.11.2005). Tätigkeit der Zweigniederlassung: Im- und Export von Handelswaren,
Großhandel, Service u. Beratung im Bereich industrieller Handelsprodukte. Haftungskapital:
100,00 GBP. Director: Pendrich, Franz Karl,
Much, *08.09.1948.
HRB 10012 - 14.02.2008 Rosemarie
Schmitz
Grundstücksverwaltungs
GmbH, 53773 Hennef (Altenfelder Hof 10).
Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 21.12.2007. Gegenstand:
Der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei
Handelsgesellschaften, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin
an der Rosemarie Schmitz GmbH & Co. KG in
Hennef/Sieg. Stammkapital: 25.000,00 EUR.
Für Geschäfte mit der Rosemarie Schmitz
GmbH & Co. KG in Hennef/Sieg haben die Geschäftsführer die Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als
Vertretrer seines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Geschäftsführer: Schmitz, Rosemarie, Hennef, *10.11.1932.
HRB 10013 - 15.02.2008 LVB Real
Estate Limited, 53604 Bad Honnef (Bondorfer Straße 34). Private Limited Company.
Gesellschaft nach dem Recht von England und
Wales. Gesellschaftsstatut (Memorandum and
Articles of Association) vom 10.08.2007.
Zweigniederlassung der unter der Firma LVB
Real Estate Limited bestehenden Hauptniederlassung mit Sitz in Birmingham/Großbritannien (Companies House of Cardiff, No.
6340238, registriert am 10.08.2007). Tätigkeit
der Zweigniederlassung: Der Ankauf und Verkauf, die Vermietung und Verwaltung von bebauten und unbebauten Grundstücken sowie
alle Tätigkeiten zu deren Vermarktung. Haftungskapital: 10.000,00 GBP. Director: Balda,
Holger, Berlin, *12.06.1966.
VR 2773 - 07.02.2008 Jazz- und
Modern Dance Club Just Jazzin 1987 Eitorf e.V., 53783 Eitorf (Herrn Reinhard Kollak Untenrother Straße 32).
Sitzverlegungen in den
Gerichtsbezirk
HRA 4940 - 23.01.2008 Werner
Nett e.K. Zeitpersonal nach AÜG, Inh.
Andrea Nett, 53721 Siegburg (Kleiberg 79, Die Vermittlung und Überlassung von Fachund Hilfskräften für Industrie, Handel und Gewerbe im Rahmen des Arbeitnehmerüberlassungs-Gesetzes.). Einzelkaufmann. Zweigniederlassung errichtet unter gleicher Firma mit
Zusatz Zweigstelle Aachen, 52062 Aachen. Inhaber: Nett, Andrea, Lohmar, *15.03.1978.
Die Niederlassung ist von Krefeld (Amtsgericht
Krefeld HRA 3401) nach Siegburg verlegt.
HRA 4942 - 25.01.2008 ITEC GmbH
+ Co. Beteiligungs KG, 53842 Troisdorf
(Mottmannstr. 2, Beteiligung an anderen Unternehmen
der
Technologiebranche,
insbesondere in den Bereichen Informationstechnik und Telekommunikation, auch in Form
der Übernahme der Stellung einer persönlich
haftenden Gesellschafterin in Kommanditgesellschaften oder anderen Personengesellschaften sowie die Vermittlung von Unternehmen und Unternehmensteilen dieser Geschäftszweige.). Kommanditgesellschaft. Persönlich haftender Gesellschafter: ITEC Verwaltungs GmbH, Troisdorf (Amtsgericht Siegburg
HRB 9945). Der Sitz ist von Landshut (bisher
Amtsgericht Landshut, HRA 8275) nach Troisdorf verlegt.
HRA 4947 - 30.01.2008 Schwippert
Grundbesitz GmbH & Co. KG, 53604 Bad
Honnef (Beueler Straße 42b, Die Vermögensverwaltung sowie die Verwaltung, Vermietung
und Verpachtung von Immobilien, Grundstücken, Gewerbe- und Wohnbauten sowie sonstiger Gewerbeanlagen und deren An- und Verkauf für eigene Rechnung.). Kommanditgesellschaft. Persönlich haftender Gesellschafter:
Schwippert Grundbesitz Verwaltungs-GmbH,
Bad Honnef (Amtsgericht Siegburg HRB
9971). Ausgeschieden als persönlich haftender
Gesellschafter: CONSILIUM Gesellschaft für
Beteiligungsmanagement und Geschäftsführung mbH, Bergheim (Köln 60203). Die Firma
ist geändert und der Sitz ist von Bergheim
(bisher Amtsgericht Köln HRA 24943) nach
Bad Honnef verlegt.
HRA 4948 - 01.02.2008 BREMA Medicalproduktevertriebsgesellschaft
GmbH & Co. KG, 53819 NeunkirchenSeelscheid (Humboldstraße 1, Entwicklung,
Herstellung durch Dritte, Einkauf und Vertrieb
von medizinischen, medizinisch-technischen
Produkten, Rehabilitationshilfen, Applikationshilfen, Hilfsmitteln und Zubehör, Krankenpflegeartikel aller Art sowie Ernährungstherapeutika/Diätetik (Trink- und Sondernahrung); Beratung, Betreuung, Schulung und Versorgung
(Home-Care-Service) im medizinischen und
rehabilativen Bereich, mit Schwerpunkten in
der Tracheostoma- und Enterostomaversorgung, Inkontinenz, Wundversorgung, Ernährung; Service incl. Anpassung, Änderung und
Instandsetzung durch Dritte für die oben gekannten Produktgruppen.). Kommanditgesellschaft. Persönlich haftender Gesellschafter:
BREMA Verwaltungsgesellschaft mbH, Freudenstadt (AG Stuttgart; HRB 431016). Der Sitz
ist von Freudenstadt (bisher Amtsgericht Stuttgart, HRA 431170) nach Neunkirchen-Seelscheid verlegt.
HRA 4949 - 05.02.2008 Gerenda
Solar GmbH & Co. KG, 53842 Troisdorf
(Jean-Schmitz-Straße 12, Der Groß- und Einzelhandel mit Produkten zur Nutzung regenerativer Energien, insbesondere der Verkauf und
die Installation von solarthermischen und photovoltaik Anlagen, sowie die Vermittlung von
Kreditverträgen für die Finanzierung der von
den Kunden erworbenen Produkten gemäß
der Ausnahmeregelung des § 34 c Abs. 5 Nr. 4
der Gewerbeordnung.). Kommanditgesellschaft. Persönlich haftender Gesellschafter:
Gerenda Consulting GmbH, Troisdorf (Siegburg HRB 9978). Der Sitz ist von Köln (bisher
AG Köln, HRA 24213) nach Troisdorf verlegt.
HRA 4953 - 11.02.2008 bach Kaufmännische Dienstleistungen KG, 53773
Hennef (Petersgarten 18 a, Ausübung von
kaufmännischen Dienstleistungen.). Kommanditgesellschaft. Persönlich haftender Gesellschafter:
Bach,
Jürgen,
Königswinter,
*04.01.1967. Einzelprokura: Bach, Ilona, Königswinter, *11.06.1964. Der Sitz ist von Bonn
(bisher Amtsgericht Bonn HRA 6293) nach
Hennef verlegt.
HRB 9976 - 23.01.2008 IBD Holding
GmbH, 53797 Lohmar (Im Rohnweiher 41).
Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 06.05.2005. Die Gesellschafterversammlung vom 19.11.2007 hat die
Sitzverlegung von Bonn (bisher AG Bonn HRB
13759) nach Lohmar beschlossen. Gegenstand: Der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen aus den Bereichen Entwicklung,
Erprobung und Produktion von Verbundwerkstoffen sowie die zentrale Förderung und Vermarktung der entsprechenden Technologien
und Produkte der Unternehmensgruppe Deisenroth. Stammkapital: 50.000,00 EUR. Geschäftsführer: Deisenroth, Friedrich-Ulf, Lohmar, *19.04.1944. Geschäftsführer: Nilsson,
Anders, Stockholm/Schweden, *06.09.1965.
HRB 9978 - 23.01.2008 Gerenda
Consulting GmbH, 53842 Troisdorf (JeanSchmitz-Straße 12). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
15.07.1997. Die Gesellschafterversammlung
vom 16.11.2007 hat die Sitzverlegung von
Köln (bisher Amtsgericht Köln HRB 29122)
nach Troisdorf beschlossen. Gegenstand: Die
betriebswirtschaftliche Unternehmens-Beratung, die Beteiligung an Unternehmen,
insbesondere die Beteiligung als Komplementärin sowie die Übernahme der Geschäftsführung und Vertretung an der Gerenda Solar
GmbH & Co. KG mit dem Sitz in Köln, sowie
die Verwaltung von Unternehmen bzw. von
Beteiligungen an solchen. Stammkapital:
25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Heuser, Klaus
Henrik, Köln, *07.09.1968.
HRB 9979 - 23.01.2008 Conversult
Versicherungsmakler & Service GmbH,
53804 Much (Springen 12 a). Gesellschaft
mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag
vom 06.01.2006. Die Gesellschafterversammlung vom 10.08.2007 hat die Sitzverlegung
von Berlin (bisher AG Charlottenburg HRB
100798 B) nach Much beschlossen. Gegenstand: Die Vermittlung von Versicherungsprodukten, der Betrieb eines Callcenters sowie
Dienstleistungen
im
Marketingbereich.
Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Schichtel, Matthias, Much, *14.07.1969.
Nicht mehr Geschäftsführer: Päsold, Dirk Oliver, Berlin, *29.01.1969.
HRB 9982 - 24.01.2008 Unigloves
Service & Logistik GmbH, 53844 Troisdorf (Ampèrestr. 24). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom
24.05.1993. Die Gesellschafterversammlung
vom 27.11.2007 hat die Änderung der Firma
und des Unternehmensgegenstandes sowie
die Sitzverlegung von Duisburg (bisher AG Duisburg HRB 17845) nach Troisdorf beschlossen.
Gegenstand: Der Einkauf und Verkauf von Verbrauchsartikeln für Medizin und Industrie.
Stammkapital: 26.000,00 EUR. Nicht mehr Geschäftsführer: Jöriskes, Heinke, geb. Haneberg,
Duisburg, *21.01.1968. Geschäftsführer:
Bleth, Claus-Peter, St. Augustin, *26.03.1956;
Jöriskes, Klaus, Duisburg, *28.11.1958.
HRB 9987 - 29.01.2008 Drehteile
Klein GmbH, 53842 Troisdorf (Echternacher Straße 5). Gesellschaft mit beschränkter
Haftung.
Gesellschaftsvertrag
vom
03.07.2001. Die Gesellschafterversammlung
vom 29.11.2007 hat die Sitzverlegung von
Bad Neuenahr-Ahrweiler (bisher Koblenz HRB
14835) nach Troisdorf beschlossen. Gegenstand: Die industrielle Fertigung von Automatendrehteilen und Maschinenkomponenten
sowie der Vertrieb derselben. Stammkapital:
25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Braun, Claudia, Troisdorf, *07.08.1967.
HRB 9996 - 06.02.2008 BREMA Verwaltungsgesellschaft mbH, 53819 Neunkirchen-Seelscheid (Humboldstraße 1). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 14.11.2001. Die Gesellschafterversammlung vom 06.11.2007 hat die
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19.05.1924. Die Gesellschafterversammlung
vom 03.01.2008 hat die Sitzverlegung von Leverkusen (bisher AG Köln HRB 48270) nach
Sankt Augustin beschlossen. Gegenstand:
Konstruktion, Fertigung und Vertrieb von Maschinen, Anlagen, Anlagenteilen und Zubehör,
insbesondere für die Herstellung und Verarbeitung von Polyurethan-Werkstoffen und anderen Kunststoffen, sowie die Vornahme aller
sonstigen hiermit zusammenhängenden Geschäfte. Stammkapital: 3.580.000,00 EUR.
Nicht mehr Geschäftsführer: Barwitzki, Peter,
Leverkusen, *03.12.1963. Geschäftsführer: Dr.
Lange, Ulf, Schwülper, *17.08.1965; Dr. Meise, Matthias, München, *03.01.1972. Geschäftsführer: Brumund, Rudolf, Sankt Augustin, *12.09.1954. Einzelprokura: Becker, Ingo,
Bonn, *22.04.1962; Hähner, Wolfgang, Bonn;
Krüger, Edgar, Leverkusen, *22.01.1963; Kurt,
Ercihan, Leverkusen, *01.07.1964; Dr. Pierkes,
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HRB 10008 - 13.02.2008 POWER
AIR GMBH, 53773 Hennef (Schloßstraße
2). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 10.05.2007. Die Gesellschafterversammlung vom 29.11.2007 hat die
Änderung der Firma, die Sitzverlegung von Aachen (bisher AG Aachen HRB 14236) nach
Hennef, die Änderung des Unternehmensgegenstandes sowie des § 8 (Geschäftsführung
und Vertretung) beschlossen. Gegenstand: Die
Entwicklung und Produktion sowie der Vertrieb von biotechnischen und Gesundheits- sowie
Wellnessgeräten.
Stammkapital:
25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Petersen,
Rolf, Flensburg, *08.09.1935. Nicht mehr Geschäftsführer: Staedel, Christine, Aachen,
*28.02.1977.
HRB 10011 - 14.02.2008 ECHO
Broadband GmbH, 53721 Siegburg (Wilhelmstraße 74). Gesellschaft mit beschränkter
Haftung.
Gesellschaftsvertrag
vom
01.02.2000. Die Gesellschafterversammlung
vom 13.11.2007 hat die Sitzverlegung von
Bonn (bisher AG Bonn HRB 9027) nach Siegburg beschlossen. Gegenstand: Der Auf- und
Ausbau und die technische Entwicklung und
Weiterentwicklung von Telekommunikationsnetzen, insbesondere von Breitbandnetzen sowie die Beratung und die Softwareapplikation
im Bereich des Auf- und Ausbaus und der Weiterentwicklung von Telekommunikationsnetzen. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Chong, Lam Kwok, Singapore,
*03.12.1954; Lopez, Bruno, Singapore,
*06.12.1964. Geschäftsführer: Finnerty, Garret, Egelsbach, *17.07.1965; Lye, Anthony,
Herrenberg, *12.04.1955.
Veränderungen
HRA 4572 - 22.01.2008 we4u
Deutschland Ltd. & Co. KG, Lohmar (Pastoratsstraße 13, 53809 Ruppichteroth). Ruppichteroth. Der Sitz ist nach Ruppichteroth
verlegt.
HRA 3115 - 29.01.2008 Nordstraße
47 Verwaltungs GmbH & Co. KG, 53757
St. Augustin (Marie-Curie-Straße 1). Die Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator: Steber,
Hans-Martin, Sankt Augustin, *17.05.1954.
HRA 3150 - 29.01.2008 Steinmetzwerkstätte Oswald Schneider Inh. Markus Weisheit, 53721 Siegburg (Alte Lohmarer Straße 2). Die Firma ist geändert in:
Markus Weisheit Steinmetz- und Bildhauerwerkstatt e.K.
HRA
4900
29.01.2008
vide_naturale - natürlich aussehen Praxis für Naturkosmetik, Ayurveda &
ganzheitliche med. Fußpflege e. K.,
53604 Bad Honnef (Schulstraße 32). Die Firma ist geändert in: VIDE NATURALE - natürlich
aussehen Naturkosmetik, Ayurveda & kosmetische Fußpflege e.K.
HRA 4346 - 01.02.2008 Franz Sünner GmbH & Co. KG, 53773 Hennef (Gut
Quadenhof 0). Persönlich haftender Gesell-
74
schafter:
Sünner,
Herbert,
Hennef,
*19.02.1934.
HRA 3460 - 05.02.2008 I.N.I. Immobilien GmbH & Co. KG, 53757 Sankt Augustin (Marie-Curie-Straße 1). Die Gesellschaft ist durch Beschluss der Gesellschafter
aufgelöst. Liquidator: Steber, Hans-Martin, Königswinter, *17.05.1954.
HRA 3890 - 06.02.2008 euro communication - a grouping of european interpreters EWIV, Königswinter (Münchener Str. 26/27, 10825 Berlin). Neue Geschäftsführer: Drösser, Angela Esther, Berlin,
*11.03.1957; Roose-Stähle, Johanna, Stuttgart, *29.01.1950. Nicht mehr Geschäftsführer:
Gebhart,
Gilberte,
Heidelberg,
*04.06.1949; Schäfer, Bettina, Heidelberg,
*06.07.1950. Ausgeschieden als Mitglied einer
EWIV: Dr. Laplace, Colette, Paris/Frankreich,
*12.12.1953. Ausgeschieden als Mitglied einer
EWIV: Mühle, Hans Werner, Strasbourg/F,
*02.03.1961.
HRA 3121 - 07.02.2008 I.N.I. Wohnbau GmbH & Co. KG, 53757 Sankt Augustin (Marie-Curie-Straße 1). Liquidator: Steber,
Hans-Martin,
Königswinter,
*17.05.1954. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRA 3571 - 07.02.2008 Krüger Verwaltungs GmbH & Co KG, 53639 Königswinter (Dornhecke 29). Persönlich haftender
Gesellschafter: PICASO ~ Systems GmbH, Brieselang (Amtsgericht Potsdam HR B 20472P),
einzelvertretungsberechtigt. Ausgeschieden
als persönlich haftender Gesellschafter: Meister
Electronic GmbH, Brieselang (AG Potsdam
HRB 5599 P).
HRA 46 - 11.02.2008 Gebr. Steimel
GmbH & Co., Maschinenfabrik, 53773
Hennef (Steinstraße 2). Gesamtprokura gemeinsam mit einem anderen Prokuristen:
Haas, Christian, Oberirsen, *15.04.1963.
HRA 3323 - 11.02.2008 Kauczor
GmbH & Co. KG, Siegburg (Brüsseler Str. 6,
53842 Troisdorf). Der Sitz ist nach Troisdorf
verlegt.
HRA 4865 - 14.02.2008 UPCYCLING
GmbH & Co. Kommanditgesellschaft,
53809 Ruppichteroth (Felderhoferbrücke
6). Eingetreten als persönlich haftender Gesellschafter: UPCYCLING Verwaltungs-GmbH,
Ruppichteroth (Amtsgericht Siegburg HRB
9992). Ausgeschieden als persönlich haftender
Gesellschafter: UPCYCLING GmbH, Ruppichteroth (Amtsgericht Siegburg HRB 9751).
HRA 4909 - 14.02.2008 Tisch und
Küche, Wuddel-Dietrich OHG, 53773
Hennef (Sieg) (Frankfurter Straße 70). Die
Gesellschaft ist nach Maßgabe des Beschlusses
der
Gesellschafterversammlung
vom
07.01.2008 im Wege des Formwechsels in die
gleichzeitig errichtete Wuddel-Dietrich GmbH
mit Sitz in Hennef (Amtsgericht Siegburg) umgewandelt. Der Formwechsel wird erst wirksam mit der Eintragung des Rechtsträgers neuer Rechtsform.
HRB 4140 - 21.01.2008 Lebensgemeinschaft Eichhof gGmbH, 53804
Much (Eichhof 3). Prokuren erloschen: Lüking,
Ulrich, Köln, *15.08.1964; Scurk-Börstler, Irene, Much, *11.04.1955.
HRB 5147 - 21.01.2008 „Gasthaus
Schlimgen“ Gaststätten GmbH, 53859
Niederkassel (Provinzialstraße 8). Die Gesellschaft ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 20.11.2007 aufgelöst. Liquidator: Eichhof, Bernd, Niederkassel,
*12.07.1961. Nicht mehr Geschäftsführer:
Umschlag,
Hans-Peter,
Niederkassel,
*21.12.1949.
HRB 5281 - 21.01.2008 Asgard-Verlag Dr. Werner Hippe GmbH, 53757
Sankt Augustin (Einsteinstr. 10). Die Gesellschafterversammlung vom 07.12.2007 hat die
Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen, wobei Änderungen zu Firma, Sitz,
Gegenstand und Stammkapital der Gesellschaft sowie zu den Stammeinlagen der Gesellschafter nicht betroffen sind.
HRB 9491 - 21.01.2008 MEP Dienstleistungs-GmbH, 53604 Bad Honnef
(Rhöndorfer Str. 80). Prokura erloschen:
Ewerdwalbesloh, Jörg, Mönchengladbach,
*17.05.1959.
HRB 6441 - 22.01.2008 Hopf
GmbH, 53797 Lohmar (Im Rohnweiher 14).
Geschäftsführer: Metternich, Peter, Köln,
*27.12.1974. Prokura erloschen: Metternich,
Peter, Köln, *27.12.1974.
HRB 6884 - 22.01.2008 Truck International GmbH, 53639 Königswinter
(Rauschendorfer Str. 9). Nicht mehr Geschäftsführer: Dipl.Ing. Nürnberg, Harald, Königswinter, *07.05.1954.
HRB 7149 - 22.01.2008 Djre Verlagsgesellschaft mbH, 53639 Königswinter (Oberkasseler Str. 78 a). Nicht mehr
Geschäftsführer nunmehr Liquidator: Baden,
Jutta Eva Maria, Königwinter, *15.11.1952. Die
Gesellschaft ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 19.12.2007 mit
Wirkung zum 31.12.2007 aufgelöst.
HRB 7408 - 22.01.2008 dynaRENT
Altersversorgungs-GmbH, 53840 Troisdorf (Kaiserstraße 52). Nicht mehr Geschäftsführer: Dickfeld, Welf, Bonn, *13.07.1943.
HRB 2211 - 23.01.2008 HMT Heim
+ Möbel Technik GmbH, 53809 Ruppichteroth (Brölstr. 2). Geschäftsführer: Grant,
Iain, Ruppichteroth, *08.11.1961. Nicht mehr
Geschäftsführer: Schmidt, Karl-Oskar, Gevelsberg, *23.02.1949. Infolge Änderung der Vertretungsbefugnis Geschäftsführer: Hage, JanChristopher, Gummersbach, *10.07.1967,
einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis
im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen.
HRB 2753 - 23.01.2008 Linden
GmbH Raucherbedarf, 53757 Sankt Augustin (Holzweg 19). Neuer Geschäftsführer:
Strempel,
Christian,
Sankt
Augustin,
*10.11.1972.
HRB 5653 - 23.01.2008 HUWIL ImmobilienService GmbH, 53809 Ruppichteroth (Brölstr. 2). Neuer Geschäftsführer:
Grant, Iain, London / England, *08.11.1961.
Infolge Änderung der Vertretungsbefugnis Geschäftsführer: Hage, Jan-Christopher, Gummersbach, *10.07.1967, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:
Schmidt,
Karl-Oskar,
Gevelsberg,
*23.02.1949.
HRB 5794 - 23.01.2008 Orica Germany GmbH, 53840 Troisdorf (Kaiserstraße 1). Geschäftsführer: Fiebig, Dr. Ing. Werner
Gerhard, Kerpen, *07.09.1952; Kanto, Jan
Christer, Bonn, *21.06.1950. Nicht mehr Geschäftsführer: Meyer, Hans-Heinrich, Hennef,
*15.09.1945.
HRB 6741 - 23.01.2008 BEKASCHWEISSTECHNIK GmbH, 53604 Bad
Honnef (Drachenfelsstr. 25). Durch Beschluss
der
Gesellschafterversammlung
vom
23.11.2007 ist die Gesellschaft mit Ablauf des
31.12.2007 aufgelöst. Nicht mehr Geschäftsführer, nunmehr bestellt zum Liquidator: Spitz,
Willi, Bad Honnef, *10.01.1942.
HRB 6795 - 23.01.2008 Mörsch Revisions-GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, 53604 Bad Honnef (Bahnhofstraße 8). Die Gesellschafterversammlung vom
18.12.2007 hat Änderungen des Gesellschaftsvertrages beschlossen, wobei die Bestimmungen, welche die nach § 10 Absatz 1 und Absatz
2 GmbHG eintragungspflichtigen Angaben
betreffen, sachlich unverändert sind. Auf den
Inhalt des Beschlusses wird Bezug genommen.
Geschäftsführer:
Linckh,
Iris,
Bonn,
*31.03.1974. Prokura erloschen: Linckh, Iris,
Bonn, *31.03.1974.
HRB 6980 - 23.01.2008 BRÄHLER
ICS Konferenztechnik International
Congress Service Aktiengesellschaft,
53639 Königswinter (Wahlfelder Mühle 3).
Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen:
Nelles, Klaus, Troisdorf, *14.05.1964.
HRB 8212 - 23.01.2008 Pyromaxx
GmbH, 53783 Eitorf (Bogestraße 54-56).
Die Gesellschaft ist als übertragender Rechtsträger nach Maßgabe des Verschmelzungsvertrages vom 11.12.2007 mit der Weco Pyrotechnische Fabrik GmbH mit Sitz in Eitorf (HRB
2489) verschmolzen. Die Verschmelzung wird
erst wirksam mit Eintragung auf dem Registerblatt des übernehmenden Rechtsträgers.
HRB 8435 - 23.01.2008 profine
GmbH, 53840 Troisdorf (Mülheimer Straße
26). Der mit der HT Troplast AG mit Sitz in
Troisdorf (Amtsgericht Siegburg HRB 4242),
nunmehr nach Formwechsel HT Troplast
GmbH mit Sitz in Troisdorf (Amtsgericht Siegburg HRB 9050), am 14.04.2000 abgeschlossene Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag ist durch Vertrag vom 17.12.2007 zum
31.12.2007 aufgehoben.
HRB 9799 - 23.01.2008 HUWILWerke GmbH Möbelschloß- und Beschlagfabriken, 53809 Ruppichteroth
(Brölstraße 2). Nicht mehr Geschäftsführer:
Schmidt,
Karl-Oskar,
Gevelsberg,
*23.02.1949.
HRB 3605 - 24.01.2008 ADAC Luftfahrt Technik GmbH, 53757 Sankt Augustin (Richthofenstraße 124). Nicht mehr
Geschäftsführer: Scheffler, Thilo, München,
*22.02.1968. Bestellt als Geschäftsführer:
Hütsch, Thomas, Mertingen, *28.02.1965.
HRB 5915 - 24.01.2008 FAR-TRADE
Pharma-Vertrieb GmbH, 53721 Siegburg (Frankfurter Str. 22a). Geschäftsführer:
Walaschek, Peter, Siegburg, *14.11.1942. Infolge Änderung der Vertretungsbefugnis Geschäftsführer: Walaschek, Victoria, Siegburg,
*30.12.1976.
HRB 6015 - 24.01.2008 Cheminovis
GmbH, 53721 Siegburg (Frankfurter Str. 22
a). Geschäftsführer: Walaschek, Peter, Siegburg, *14.11.1942. Infolge Änderung der Vertretungsbefugnis Geschäftsführer: Walaschek,
Victoria,
geb.
Shcherbak,
Siegburg,
*30.12.1976.
HRB 8817 - 24.01.2008 Anatolia
Handelsgesellschaft mbH, 53604 Bad
Honnef (Bahnhofstraße 21 A). Die Gesellschafterversammlung vom 19.11.2007 hat die
Erhöhung des Stammkapitals um 75.000,00
EUR auf 100.000,00 EUR beschlossen. Der Gesellschafter Mustafa Balikci erbringt die von
ihm übernommen neue Stammeinlage von
50.000,00 EUR als Sacheinlage, indem er in
dieser Höhe seinen Anspruch auf Rückzahlung
des der Gesellschaft gewährten Darlehns in die
Gesellschaft einbringt.
HRB 1237 - 25.01.2008 Josef Kümpel GmbH, 53721 Siegburg (Katharinenstraße 73). Geschäftsführer: Haase, Daniel,
Siegburg, *26.10.1976. Prokura erloschen:
Haase, Daniel, Siegburg, *26.10.1976.
HRB 5794 - 25.01.2008 Orica Germany GmbH, 53840 Troisdorf (Kaiserstraße 1). Gesamtprokura gemeinsam mit einem
Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Gehlen, Gerd, Neunkirchen-Seelscheid,
*27.12.1960. Prokura erloschen: Busch, Andreas, Troisdorf, *09.10.1960.
HRB 6687 - 25.01.2008 Beteiligungsgesellschaft Krämer’s Laden mbH,
53639 Königswinter (Hauptstraße 338).
Die Gesellschaft ist aufgelöst durch Beschluss
vom
23.12.2007
mit
Wirkung
zum
31.12.2007. Geändert, nunmehr Liquidator:
Krämer, Klaus, Bad Honnef, *13.08.1947; Krämer, Peter, Königswinter, *04.02.1943.
HRB 9267 - 25.01.2008 Ab Ovo
Deutschland GmbH, 53721 Siegburg (Albertstraße 2). Geschäftsführer: Groenewoud,
Willem Jan, Alphen aan den Rijn/Niederlande,
*06.03.1957. Nicht mehr Geschäftsführer: van
Doorn, Ronald (Hendrinus), Rotterdam / Niederlande, *06.07.1961.
HRB 2342 - 28.01.2008 Alpha chemische Erzeugnisse GmbH, 53757 Sankt
Augustin (An der Ziegelei 79). Die Gesellschafterversammlung vom 27.12.2007 hat
den Gesellschaftsvertrag neu gefasst und
hierbei insbesondere die Umstellung des
Stammkapitals (DEM 50.000,00) auf EUR
25.564,59 und dessen Erhöhung auf EUR
26.000,00 beschlossen. 26.000,00 EUR. Vertretungsbefugnis geändert, nunmehr Geschäftsführer:
Albert,
Flader,
Hennef,
*26.10.1943.
HRB 1819 - 29.01.2008 Spitzlei &
Jossen Ingenieurgesellschaft mbH Bauwesen Geologie Umwelt, 53721 Siegburg (Fichtenweg 1-3). Geschäftsführer: Bongartz, Fabian, Mehren, *12.08.1971. Nicht
mehr Geschäftsführer: Dr. Frey, Andreas, Redland Bristol / England, *19.07.1971.
HRB 8845 - 29.01.2008 TreuVision
Unternehmensberatung
Steuerberatungsgesellschaft mbH, 53721 Siegburg
(Drachenfelsstraße 8). Die Gesellschafterversammlung vom 13.12.2007 hat den Gesellschaftsvertrag neu gefasst und hierbei
insbesondere die Änderung der Firma sowie
des Unternehmensgegenstandes beschlossen.
Neue Firma: TreuVision Unternehmensberatung GmbH. Neuer Unternehmensgegenstand: Die Erbringung von Unternehmens-Beratungsleistungen.
HRB 8864 - 29.01.2008 Charlotte
Weger Beteiligungs-GmbH, 53809 Ruppichteroth (Bernauel 1). Geschäftsführer:
Slezak,
Franz
Albert,
Ruppichteroth,
*13.05.1962. Nicht mehr Geschäftsführer:
Weger, Charlotte, Waldbröl, *02.02.1927.
HRB 6203 - 30.01.2008 Orica Europe Management GmbH, 53840 Troisdorf
(Kaiserstraße 1). Die Gesellschafterversammlung vom 22.01.2008 hat die Änderung des
Unternehmensgegenstandes sowie eine redaktionelle Änderung in § 4 (Stammkapital) des
Gesellschaftsvertrages beschlossen. Neuer Unternehmensgegenstand: Der Erwerb und die
Verwaltung von Beteiligungen. Einzelprokura:
Gehlen,
Gerd,
Neunkirchen-Seelscheid,
*27.12.1960.
HRB 8533 - 30.01.2008 HP RheinSieg Projektentwicklung und Immobilienverwaltung GmbH, 53773 Hennef
(Wippenhohner Straße 31 a). Die Gesellschafterversammlung vom 03.01.2008 hat die Änderung der Firma beschlossen. Neue Firma: HP
Rhein-Sieg Immobilien GmbH.
HRB 8581 - 30.01.2008 MB Vermögensverwaltungs GmbH, 53757 Sankt
Augustin (Am Knippchen 13). Die Gesellschafterversammlung vom 04.12.2007 hat die
Änderung der Firma sowie des Unternehmensgegenstandes beschlossen. Neue Firma:
Lambda-Tech GmbH. Neuer Unternehmensgegenstand: Die Verwaltung eigenen Vermögens sowie die Vermittlung und Organisation
von technischen Versuchsfahrten, Erprobungsfahrten, Messfahrten.
DIE WIRTSCHAFT April 2008
HRB 9720 - 30.01.2008 HaiKing International GmbH, 53842 Troisdorf (Godesberger Straße 16). Prokura erloschen: Hu,
Haiquing, Troisdorf, *26.10.1977.
HRB 9729 - 30.01.2008 Circle3
GmbH, 53797 Lohmar (Schlesienweg 7).
Nicht mehr Geschäftsführer: Iliköz, Ali, Esslingen, *11.06.1983.
HRB 440 - 31.01.2008 Keutmann
Baubetreuung und Treuhand Gesellschaft mit beschränkter Haftung, 53840
Troisdorf (Am Waldpark 8). Die Gesellschafterversammlung vom 19.12.2007 hat die Änderung der Firma beschlossen. Neue Firma:
Keutmann Real Estate Consulting GmbH.
HRB 2489 - 31.01.2008 Weco Pyrotechnische Fabrik GmbH, 53783 Eitorf
(Bogestraße 54-56). Vertretungsbefugnis geändert, nunmehr Geschäftsführer: Kuchheuser, Dieter, Windeck, *22.08.1958; Schreiber,
Thomas Manfred, Hennef, *01.10.1964. Prokura erloschen: Pinkert, Ruth, Hilbersdorf,
*28.09.1952; Reese, Burckhard, Eitorf,
*14.06.1946; Tichelhofen, Herbert, Eitorf,
*30.07.1946. Die Gesellschaft ist als übernehmender Rechtsträger nach Maßgabe des Verschmelzungsvertrages vom 11.12.2007 mit
der Pyromaxx GmbH mit Sitz in Eitorf (AG
Siegburg HRB 8212) verschmolzen.
HRB 8043 - 31.01.2008 Bungard
Verwaltungs GmbH, 51570 Windeck (Rilkestr. 1). Nicht mehr Geschäftsführer: Bungard, Dietmar, Windeck, *11.01.1961.
HRB 3526 - 01.02.2008 Cedros Gesellschaft für Datenverarbeitung mbH,
53757 Sankt Augustin (Siegburger Straße
35). Prokura erloschen: Kuhl, Mario, Köln,
*09.06.1972.
HRB 6634 - 01.02.2008 HELIOS Klinikum Siegburg GmbH, 53721 Siegburg
(Ringstraße 49). Nicht mehr Geschäftsführer:
Klingel, Uwe, Fulda, *31.01.1966.
HRB 1729 - 05.02.2008 RATIONAL
Gebäudereinigung GmbH, 53842 Troisdorf (Kantstr. 5). Geändert, nunmehr Liquidator: Braun, Karl-Heinz Manfred, Troisdorf,
*15.10.1955. Prokura erloschen: Braun, Johann - genannt Hans -, Rösrath, *13.01.1934.
Die Gesellschaft ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 18.01.2008 aufgelöst.
HRB 1922 - 05.02.2008 Elektro Johannes Schmitz GmbH, 53797 Lohmar
(Auf dem Luxenberg 7). Nicht mehr Geschäftsführer: Schmitz, Johannes, Lohmar- Breidt,
*14.10.1956.
HRB 3367 - 05.02.2008 ELYSATORElektrolyseanlagen und -apparate Vertriebsgesellschaft m.b.H., Hennef (Flurweg 15, 53639 Königswinter). Die Gesellschafterversammlung vom 22.01.2008 hat die Sitzverlegung von Hennef nach Königswinter beschlossen.
HRB 5732 - 05.02.2008 NEUTRALOX Umwelttechnik GmbH, 53773
Hennef (Sieg) (Löhestr. 21). Einzelprokura:
Augustin, Oliver, Hennef, *28.05.1967.
HRB 5896 - 05.02.2008 NARICO
Pharma- und Chemikalienhandelsgesellschaft mbH, 53721 Siegburg (Frankfurter
Straße 22 a). Geschäftsführer: Walaschek, Peter, Siegburg, *14.11.1942. Infolge Änderung
der Vertretungsbefugnis: Geschäftsführer: Walaschek, Victoria, Siegburg, *30.12.1976.
HRB 6624 - 05.02.2008 DLS DienstLeistungen Siegburg GmbH, 53721 Siegburg (Friedrich-Ebert-Straße 6). Geschäftsführer: Henke, Horst, Solingen, *14.09.1949.
Nicht mehr Geschäftsführer: Engel, Armin, Erfurt, *21.01.1967.
HRB 6927 - 05.02.2008 KONTAPLAN Werbegesellschaft mit beschränkter Haftung, 53604 Bad Honnef (Amselweg 8). Die Gesellschafterversammlung vom
11.01.2008 hat die Änderung der Firma sowie
des Unternehmensgegenstandes beschlossen.
Neue Firma: John von Freyend Future GmbH.
Neuer Unternehmensgegenstand: Der Erwerb
und die Veräußerung von Eigentum und dinglichen Rechten an Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten, die Vermietung und
Verwaltung eigener oder fremder Immobilien,
die Durchführung baulicher Maßnahmen einschließlich Entwicklung, Errichtung, Umbau,
Erweiterung und Renovierung von Immobilien
sowie die Beteiligung an anderen Unternehmen. Nach § 34 c Gewerbeordnung erlaubnispflichtige Tätigkeiten gehören ausdrücklich
nicht zum Unternehmensgegenstand. Von
Amts wegen berichtigt: Geschäftsführer: John
von Freyend, Peter, Bad Honnef, *11.04.1948.
HRB 8902 - 05.02.2008 Perspektiven für Kinder gGmbH, 53797 Lohmar
(Dachskuhl 1a). Geschäftsführer: Reisdorf,
Hartmut, Lohmar, *27.02.1957.
HRB 9633 - 05.02.2008 BUL Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH, Bad
Honnef (Klosterstraße 13, 48143 Münster).
Die
Gesellschafterversammlung
vom
14.12.2007 hat die Erhöhung des Stammkapi-
DIE WIRTSCHAFT April 2008
tals um 6.000,00 EUR auf 116.000,00 EUR beschlossen. 116.000,00 EUR.
HRB 1733 - 06.02.2008 Jakob Faßbender GmbH, 53721 Siegburg (Markt
12). Die Gesellschafterversammlung hat am
28.12.2007 beschlossen, das Stammkapital
(DEM 100.000,00) auf Euro umzustellen und
es auf EUR 51.500,00 zu erhöhen. 51.500,00
EUR.
HRB 5805 - 06.02.2008 Kauczor
Verwaltungs-GmbH, Siegburg (Brüsseler
Str. 6, 53842 Troisdorf). Die Gesellschafterversammlung vom 07.01.2008 hat die Sitzverlegung nach Troisdorf beschlossen.
HRB 6807 - 06.02.2008 Dornbusch
Consulting GmbH, 53639 Königswinter
(Dornhecke 11). Die Gesellschaft ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom
31.12.2007 aufgelöst. Geändert, nunmehr Liquidator: Dornbusch, Karin, Königswinter,
*01.05.1955.
HRB 6892 - 06.02.2008 TANDEM
VERLAG GmbH, 53639 Königswinter (Im
Mühlenbruch 1). Geschäftsführer: Distelrath,
Uwe, Brohl-Lützing, *22.02.1962. Nicht mehr
Geschäftsführer: Rauers, Hermann-Josef, Königswinter, *21.05.1953. Prokura erloschen:
Jochim, Marcus, Königswinter, *30.04.1968.
HRB 9224 - 06.02.2008 LC LORCAMP Entertainment GmbH, 53844
Troisdorf (Essener Straße 34). Geschäftsführer: Heinemeyer, Mike E., Hürth, *09.10.1967.
Nicht mehr Geschäftsführer: Loreto, Leonardo,
Troisdorf, *18.10.1971.
HRB 479 - 07.02.2008 GKN Walterscheid GmbH, 53797 Lohmar (Hauptstraße 130). Geschäftsführer: Dr. Röthig, Thomas
Robert, Schwelm, *03.05.1962. Nicht mehr
Geschäftsführer: Kampling, Hermann, Beckdorf, *08.02.1959.
HRB 3082 - 07.02.2008 Mannstaedt GmbH, 53840 Troisdorf (Mendener
Straße 51). Geschäftsführer: Hannemann, Ulrich, Bonn, *19.04.1967. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Fergin, Fred, Siegburg, *06.05.1962; Glees, Guido, Niederkassel, *05.06.1964; Rojahn, Simone, Erftstadt,
*15.01.1964;
Tondar,
Dieter,
Alfter,
*15.10.1957.
HRB 8731 - 07.02.2008 PIB Projects
in Bulgaria GmbH, 53639 Königswinter
(Hardtweg 59-61). Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 07.12.2007 ist die
Gesellschaft mit Wirkung zum 01.01.2008 aufgelöst. Bestellt als Liquidator: Kohl, Thomas,
Pöhl, *29.08.1971.
HRB 6739 - 11.02.2008 induflex
Ing. Büro Hans Lamsfuss GmbH, 53604
Bad Honnef (Bergstraße 65 a). Die Gesellschafterversammlung hat am 20.12.2007 beschlossen,
das
Stammkapital
(DEM
100.000,00) auf Euro umzustellen und es auf
EUR 52.000,00 zu erhöhen.
HRB 7379 - 11.02.2008 Bergerhausen Werbetechnik GmbH, 53842 Troisdorf (Biberweg 25). Geschäftsführer: Bergerhausen, Natalya, Rösrath, *28.06.1956. Nicht
mehr Geschäftsführer: Bergerhausen, Frank,
Troisdorf, *10.02.1966.
HRB 1199 - 12.02.2008 DONRATHER WOHNBAU GMBH, 53797 Lohmar
(In der Falmerswiese 19). Nicht mehr Geschäftsführer, nunmehr Liquidator: Nießen,
Hubertine, Lohmar, *25.12.1938; Nießen, Josef, Lohmar:, *15.08.1934. Die Gesellschaft ist
durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 06.02.2008 aufgelöst.
HRB 1665 - 12.02.2008 DOWO Baubetreuungs- und Wohnungsbau GmbH,
53797 Lohmar (In der Falmerswiese 19). Die
Gesellschaft ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 06.02.2008 zum
31.12.2007 aufgelöst.. Nunmehr bestellt als
Liquidator: Nießen, Hubertine, Lohmar,
*25.12.1938.
HRB 3737 - 12.02.2008 Hans Kudrass GmbH, Much (Wahlscheider Straße
18, 53797 Lohmar). Die Gesellschafterversammlung vom 06.12.2007 hat die Sitzverlegung nach Lohmar beschlossen.
HRB 4574 - 13.02.2008 marutec
gmbH, 53773 Hennef (Im Schloßpark 27).
Die
Gesellschafterversammlung
vom
10.01.2008 hat die Änderung des Unternehmensgegenstandes beschlossen. Neuer Unternehmensgegenstand: Die Beratung auf den
Gebieten Unternehmen, Technologie, Marketing und Betriebswirtschaft, Umwelt- und
Städteplanung sowie die Verwaltung von Immobilien, ferner die Herstellung von und der
Handel mit Produkten im Bereich Freizeit/
Sport/Outdoor, Haustierzubehör für gewerbliche und private Nutzer.
HRB 4337 - 14.02.2008 APR Ambulanter Pflege-Ring GmbH, NeunkirchenSeelscheid (Zum Tusculum 1, 53809 Ruppichteroth). Die Gesellschaft ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom
21.12.2007 mit Wirkung zum 31.12.2007 auf-
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75
gelöst. Liquidator: Brähmer, Olaf, Ruppichteroth, *21.03.1970. Nicht mehr Geschäftsführer: Fackler, Christiane, Ruppichteroth,
*08.05.1970.
HRB 6955 - 14.02.2008 Personenschiffahrt Königswinter VerwaltungsGmbH, 53639 Königswinter (Rheinallee
(Agenturpavillon)). Nicht mehr Geschäftsführer: Bungarz, Axel, Bad Honnef,
*11.12.1962.
HRB 9683 - 14.02.2008 Dreiling
GmbH, 53842 Troisdorf (Zum Krötenpfuhl 41). Neuer Geschäftsführer: Betz,
Sergej, Troisdorf, *20.06.1980.
HRB 3189 - 15.02.2008 Johannes
Gerstäcker Verlag GmbH, 53783 Eitorf
(Wecostraße 4). Geschäftsführer: Geissler,
Claudia, Weißenfels, *13.05.1967. Prokura
erloschen: Geissler, Claudia, Weißenfels,
*13.05.1967.
HRB 4974 - 15.02.2008 I.N.I. Verwaltungs GmbH, 53757 Sankt Augustin (Marie-Curie-Straße 1). Nicht mehr Geschäftsführer nunmehr Liquidator: Steber,
Hans-Martin, Sankt Augustin, *17.05.1954.
Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 16.11.2007 ist die Gesellschaft
aufgelöst.
HRB 6903 - 15.02.2008 cars and
parts R. Vogt GmbH, 53639 Königswinter (Eduard-Rhein-Straße 32-40). Die Gesellschafterversammlung vom 01.02.2008 hat
die Änderung der Firma, des Unternehmensgegenstandes sowie die Umstellung des
Stammkapitals (DM 50.000,00) auf EUR
25.564,60 (gerundet) sowie dessen Erhöhung auf EUR 25.600,00 und die Änderung
des Gesellschaftsvertrages in § 6 (Gesellschafterversammlung,
Gesellschafterbeschlüsse), § 14 (Gründungsaufwand) sowie §
15 Ziffer 1 (Bekanntmachungen) beschlossen. Neue Firma: Trading Partner R. Vogt
GmbH. Neuer Unternehmensgegenstand:
Der Warenhandel aller Art sowie die Erbringung von logistischen Dienstleistungen, bezogen auf die gehandelten Waren.
HRB 9016 - 15.02.2008 R.S.W. Logistik GmbH, 51570 Windeck (Am Kirchweiher 30). Geschäftsführer: Musurivschi,
Oleg, Bernau, *21.08.1967. Nicht mehr Geschäftsführer: Landgraf, Thomas, Meiningen, *18.01.1961.
HRA 4651 - 30.01.2008 aventurio
GmbH & Co. KG, Siegburg (Max-RegerStraße 49, 41179 Mönchengladbach).
Mönchengladbach. Der Sitz ist nach Mönchengladbach (jetzt Amtsgericht Mönchengaldbach HRA 6229) verlegt.
HRA 3074 - 06.02.2008 Dieter F.
Storch Schuhe + Sport, Troisdorf (Neusser Straße 736, 50737 Köln). Köln. Die Niederlassung ist nach Köln (jetzt Amtsgericht
Köln HRA 25413) verlegt.
HRB 8609 - 25.01.2008 Euro-Oversea International Handel & Service
GmbH, Troisdorf (Maarstraße 25, 53227
Bonn). Bonn. Der Sitz der Gesellschaft ist von
Troisdorf nach Bonn (jetzt AG Bonn, HRB
15998) verlegt.
HRB 4805 - 29.01.2008 DeNeWohnbau GmbH, Siegburg (Hauptstraße
7, 53567 Asbach). Der Sitz ist nach Asbach
(jetzt Amtsgericht Montabaur HRB 20989)
verlegt.
HRB 5253 - 31.01.2008 Markus
Schulte Produktion GmbH, Lohmar
(Gotzkowskystraße 20/21, 10555 Berlin )
Der Sitz ist nach Berlin (jetzt Amtsgericht
Charlottenburg HRB 111563) verlegt.
HRB 6523 - 05.02.2008 KST Georg
Triebel GmbH, Neunkirchen-Seelscheid
(Ringstraße 4, 57589 Pracht). Der Sitz ist unter Firmenänderung nach Pracht (jetzt Amtsgericht Montabaur HRB 20998) verlegt.
HRB 6890 - 07.02.2008 McNeil Verwaltungsgesellschaft mbH, Bad Honnef
(Raiffeisenstr- 8, 41470 Neuss). Der Sitz ist
nach Neuss (jetzt Amtsgericht Neuss HRB
14501) verlegt.
HRB 767 - 12.02.2008 Elektro
Schmidt GmbH, Troisdorf (Alte Landstraße
38, 53881 Euskirchen). Euskirchen. Der Sitz ist
nach Euskirchen (jetzt AG Bonn; HRB 16036)
verlegt.
HRB 6974 - 12.02.2008 BAGSO Service GmbH, Königswinter (Bonngasse 10,
53111 Bonn). Bonn. Der Sitz ist nach Bonn
(jetzt Amtsgericht Bonn HRB 16034) verlegt.
HRB 7100 - 12.02.2008 SAT SPOT
Gesellschaft für Internationales Marketing mbH, Bad Honnef (Saarlandstraße 66,
55411 Bingen ) Der Sitz ist unter Firmenänderung nach Bingen (Amtsgericht Mainz HRB
41304) verlegt.
Sitzverlegungen aus
dem Gerichtsbezirk
Verschmelzungen
HRA 4685 - 21.01.2008 ultrawide
edv-dienstleistungen e.K., Niederkassel (z. Hd. Herrn Bachran, Nordstr. 52,
53111 Bonn ) Die Niederlassung ist nach
Bonn ( Amtsgericht Bonn HRA 6930) verlegt.
HRA 3300 - 29.01.2008 Arcus-Air
GmbH & Co. KG, Troisdorf (Berliner Allee
11-21, 66482 Zweibrücken). Der Sitz der
Gesellschaft ist nach Zweibrücken (jetzt
Amtsgericht Zweibrücken, HRA 30171) verlegt.
HRB 7030 - 24.01.2008 Internationale Fachhochschule für Touristik- und
Hotelmanagement Bad Honnef GmbH,
53604 Bad Honnef (Mülheimer Str. 38). Die
Verschmelzung ist im Register der übernehmenden DILIGENTIA Hundertsiebenundsiebzigste Vermögensverwaltungs-GmbH am
11.01.2008 eingetragen worden; von Amts
wegen eingetragen gemäß § 19 Abs. 2
UmwG. Die Gesellschaft ist erloschen.
HRB 6523 - 05.02.2008 KST Georg
Triebel GmbH, Neunkirchen-Seelscheid
Ausgabe: April 2008
Erscheinungsdatum:
15. April 2008
Herausgeber:
Industrie- und
Handelskammer
Bonn/Rhein-Sieg
Bonner Talweg 17, 53113 Bonn
Postfach 1820, 53008 Bonn
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Verantwortlich für den Inhalt:
Friedhelm Wallnisch
Redaktion und Gestaltung:
Friedhelm Wallnisch
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Michael Pieck
Tel.: 0228 / 22 84 -130
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Rebekka Griepp
Tel.: 0228/2284 - 136
E-Mail: [email protected]
Redaktion-Fax: 0228/2284 - 124
76
Titelbild: Michael Marasson
Tel.: 02241/ 33 21 42
Fax: 02241/ 33 60 06
Fotos: Höhner, WJD, Das Örtliche,
IHK (9), Raderschad, FU Berlin, Stollenwerk, Dr. Messerschmidt (3), Wodicka
(2), Marasson, Knauber (2), Dancker
(3), Grafschafter (3), Wierig (2), Hefe
Arck (2), Carthaus (3), DIHK, Zehenter
& Partner GmbH, Archiv, Engels, Agentur für Arbeit, (2), Duales System, andres (3), ETEC, Rolf Fensterbau, Heraclitus, VRT, Schaab PR, DHPG, Federstein, Trowista, CPM, CD Werbeagentur,
Comma Soft Maritim Bonn, GO!, Remondis, MOMO (2), Bang & Olufsen,
Neuro Power, Jens Schicke, UNIVERS
Reisen, Fraunhofer,
ISSN 0176-9162
(Ringstraße 4, 57589 Pracht). Der Sitz ist unter
Firmenänderung nach Pracht (jetzt Amtsgericht Montabaur HRB 20998) verlegt.
HRB 6890 - 07.02.2008 McNeil Verwaltungsgesellschaft mbH, Bad Honnef
(Raiffeisenstr- 8, 41470 Neuss). Der Sitz ist
nach Neuss (jetzt Amtsgericht Neuss HRB
14501) verlegt.
Beabsichtigte
Löschungen
Das Registergericht beabsichtigt, nachfolgende Firmen von Amts wegen nach § 31 Abs. 2
HGB zu löschen. Die Frist zur Erhebung eines
Widerspruchs ist auf 3 Monate festgesetzt.
HRA 3104 - 29.01.2008 ECS Electronic Component Service GmbH & Co.
Kommanditgesellschaft, 53773 Hennef
(Zur Geistinger Markt 7).
temehmensberatungs GmbH, 53639 Königswinter (Hauptstr. 474). Die Liquidation
ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.
HRB 5767 - 01.02.2008 DREETON
GmbH, 53773 Hennef (Graf-Heinrich-Straße 12). Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.
HRB 7185 - 12.02.2008 K. u. R.
Boist Malergeschäft GmbH, 53639 Königswinter (Winzer Str. 92). Die Liquidation
ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.
HRB 5576 - 14.02.2008 KW Elektromaschinen- Bedarf GmbH, 53842 Troisdorf (Iltisweg 5). Die Liquidation ist beendet.
Die Gesellschaft ist gelöscht.
Löschungen
Löschungen von Amts wegen (HGB)
Bei nachfolgenden Firmen wurde folgendes
eingetragen: Die Firma ist erloschen; von Amts
wegen gemäß § 31 Absatz 2 Satz 2, § 6 Absatz
1 HGB eingetragen.
HRB 5690 - 23.01.2008 ESB Montage GmbH, 53797 Lohmar (Oberhaus 2).
HRB 4970 - 05.02.2008 Ingenieurgesellschaft Keller mbH, 53797 Lohmar
(Meisenweg 7).
HRA 4866 - 21.01.2008 Parkhotel
Weiskirchen GmbH & Co. KG, 53604 Bad
Honnef (Linzer Straße 21). Die Gesellschaft ist
durch das Ausscheiden der einzigen Kommanditistin ohne Liquidation aufgelöst. Die Firma
ist erloschen.
HRA 2323 - 22.01.2008 Reisebüro
Monika Wegener Im Bürgerhaus, 53840
Troisdorf (Wilhelm-Hamacher-Platz 27). Die
Firma ist erloschen.
HRA 1950 - 30.01.2008 Peter Fedder e.k., 53809 Ruppichteroth (Wendelinusstr. 7). Prokuren erloschen: Fedder, Ewald,
Ruppichteroth, *13.08.1964; Fedder, Hans-Peter, Ruppichteroth, *17.11.1951. Die Firma ist
erloschen.
HRA 2438 - 31.01.2008 Spedition
Gisela Hoss, 53721 Siegburg (Uhlrather
Str. 1). Prokura erloschen: Hoss, Manfred,
Lohmar, *07.11.1940. Die Firma ist erloschen.
HRA 3870 - 05.02.2008 Elementa
Immobilien & Co. Celsiusstraße 19 - 27
Kommanditgesellschaft, 53604 Bad
Honnef (Hauptstraße 8). Ausgeschieden als
persönlich haftender Gesellschafter: Albrecht, Peter, Bad Honnef, *23.10.1943. Die
Gesellschaft ist ohne Liquidation beendet.
Die Firma ist erloschen.
HRA
1580
06.02.2008
Stump´sche Apotheke Gernot Stump,
53721 Siegburg (Kaiserstr. 44-46). Die Firma ist erloschen.
HRA 3422 - 06.02.2008 KMPA
Keep Moving Promotion Agentur e. K.,
53721 Siegburg (Gottfried-Kinkel-Str. 52).
Die Firma ist erloschen.
HRA 2004 - 07.02.2008 Grommes &
Co., 53859 Niederkassel-Mondorf (Thelengasse 70). Die Liquidation ist beendet. Die
Firma ist erloschen.
HRB 6982 - 22.01.2008 AUREUS Un-
Löschungen wegen
Vermögenslosigkeit (FGG)
Bei nachfolgenden Firmen wurde folgendes
eingetragen: Die Gesellschaft ist gemäß § 141
a Absatz 1 FGG wegen Vermögenslosigkeit von
Amts wegen gelöscht.
HRA 3258 - 30.01.2008 Bothe Werbemittel GmbH & Co. KG, Sankt Augustin (Postfach 13 01 13, 53061 Bonn).
HRA 3812 - 01.02.2008 Haus & Co.
Wasserschadenbeseitigung e.K., 53639
Königswinter (Cäsariusstr. 83).
HRA 2926 - 11.02.2008 Figro Tankstellen GmbH & Co. KG, 53809 Ruppichteroth-Winterscheid (Hauptstraße 60).
HRA 4256 - 13.02.2008 Andreas
Hagen, Sanitär- und Heizungsinstallation, Badgestaltung und Solartechnik
e.K., 53783 Eitorf (Kreielsberg 34).
HRA 3156 - 14.02.2008 Figro Tankstellen und Gastronomie GmbH & Co.
Freizeitanlagen KG, 53809 Ruppichteroth-Winterscheid (Hauptstraße 60).
HRB 2074 - 21.01.2008 ASSFLOOR
Heimtextilien Handelsges. mbH, 53757
Sankt Augustin (Marie-Curie-Straße 3).
HRB 6269 - 22.01.2008 e-service
ams GmbH, 53859 Niederkassel (Poststr.
1A).
HRB 2478 - 24.01.2008 ZERO ZERO
- Film TV GmbH, 53804 Much (Engeld 34).
HRB 5703 - 24.01.2008 natur’AS
Lebensmittelhandelsgesellschaft mbH,
53842 Troisdorf (Mottmannstr. 5).
HRB 4925 - 28.01.2008 ECS Electronic Component Service Verwaltungs
GmbH, 53773 Hennef (Am Wahlberg 22).
HRB 2630 - 01.02.2008 Wolli Bad
GmbH, 53773 Hennef (Marktplatz 2 a).
HRB 7182 - 11.02.2008 Gut Buschhof Hotel und Sport Center AG, 53639
Königswinter (Gut Buschhof).
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