Wohnbau Lemgo

Transcription

Wohnbau Lemgo
1 2011
WOHNBAU
ZEITUNG
Das Magazin für alle
MITGLIEDER und Freunde
der Wohnbau Lemgo eG
Es grünt so grün am Maiweg
Neuer Anstrich für triste Fassaden
Familienwohnen an der Goethestraße
Wohnbau errichtet zwei Doppelhaushälften
Grünes Paradies mit Bächen und Brücken
Lieblingsorte in Lippe: Wasserpark Währentrup
Infos, Tipps und Mitbewohner
Themen
Editorial
2
Wohnbau aktuell
Es grünt so grün am Maiweg
3
Editorial
Es grünt so grün am Maiweg
von Thorsten Kleinebekel
Neuer Anstrich für triste Fassaden
Das Ziel des gemeinschaftlichen
Wohnens rückt näher
4
Familienwohnen an der
Goethestraße
5
Neues vom Nachbarn
Ein vorbildlicher Energiesparer
6
„Feuerwehr Lemgo löscht auch bei
Photovoltaikanlagen“
7
Die Wohnbau stellt sich vor
8
Digitaler Empfang von mehr als
1.000 Sendern
8
Die Zukunft der Genossenschaft
mitgestalten
9
Nachruf
9
Tipps, Trends und Termine
Schutz vor bösen Überraschungen
10
Zeitungslektüre für die Schüler
10
Lieblingsorte in Lippe: Grünes
Paradies mit Bächen und Brücken
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Gewinnspiel
12
Gewinnerin vom letzten Mal
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Impressum
6
Liebe Leserinnen und Leser,
die neue Luftverkehrssteuer, steigende
Kerosinkosten und ein abgeschwächter
Euro führen dazu, dass der Urlaub teurer
wird. So haben bereits die großen Reiseanbieter höhere Preise angekündigt.
Vor diesem Hintergrund überlegt sich
wohl so mancher, auf eine Flugreise ins
Ausland zu verzichten und stattdessen
die Ferien in Deutschland zu verbringen.
Für Sie als Genossenschaftsmitglied
der Wohnbau Lemgo ist ein Urlaub im
eigenen Land noch attraktiver. Denn
mit unserem Exklusiv-Angebot „Urlaub
spezial“ haben Sie die Möglichkeit, in
zehn Bundesländern besonders günstig
zu übernachten – in den modernen
Gästewohnungen anderer Wohnungsunternehmen und -genossenschaften.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Für
wenig Geld können Sie in den schönsten
Gegenden Deutschlands Ihre Ferien verbringen. Und das nicht in einem engen
Hotelzimmer, sondern in einer komplett
ausgestatteten Wohnung, in der man auf
den gewohnten Komfort nicht verzichten
muss. Ob Sie in Hamburg hanseatische
Großstadtluft schnuppern, in Weimar
kulturelle Vielfalt erleben oder Wellness
und Wassersport am Berliner Scharmützelsee genießen wollen: Der umfassende
Katalog, den Sie bei der Wohnbau Lemgo
erhalten bzw. aus dem Internet herunterladen können, bietet eine große
Auswahl von Reisezielen.
Apropos Gästewohnung: Auch in dem
Gebäude des Gemeinschaftswohnprojektes Pöstenhof, das Ende 2011 fertiggestellt wird, richten wir eine solche
Übernachtungsmöglichkeit ein. Damit
stellt die Genossenschaft insgesamt
vier Gästewohnungen und ein Gästezimmer in Lemgo und Bad Salzuflen
zur Verfügung. Wenn Sie Besuch von
auswärts bekommen, können Sie diese
selbstverständlich bei uns buchen.
Die Modernisierung ihres Bestandes
hat die Wohnbau im Jahr 2010 in Bad
Salzuflen und Leopoldshöhe fortgesetzt.
Mit einem neuen Gesicht präsentieren
sich seitdem die Häuser am Maiweg 7, 9,
11 und 13 in Bad Salzuflen. Die im Jahr
1975 errichteten Gebäude mit insgesamt
32 familiengerechten Wohnungen boten
in der Vergangenheit ein eher tristes
Erscheinungsbild. Nun erstrahlen sie
in vier verschiedenen abgestuften
Grüntönen. Die Wohnbau hat zudem die
Balkonbrüstungen neu gestrichen und
die Dachumrundungen erneuert. Auch die
Hoffläche, auf der bislang sechs Garagen
standen, wurde deutlich aufgewertet.
Die Garagen sind abgerissen und durch
acht Carports ersetzt worden. Die Eingangsbereiche der Wohnhäuser wurden
einladender gestaltet, und in den Außenanlagen gibt es jetzt eine Sandfläche mit
Spielgeräten für Kinder. Insgesamt hat die
Wohnbau in die Maßnahmen am Maiweg
150.000 Euro investiert.
Ebenfalls in Bad Salzuflen hat die Genossenschaft an der Storksbrede 39-43 die
Außenanlagen und die Zugänge zu den
Häusern neu gestaltet. Außerdem wurden
neue Müllabstellplätze eingerichtet.
Die Häuser an der Asemisser Allee 18, 20
und 22 in Leopoldshöhe sind zwar erst
Anfang der 90er Jahre errichtet worden,
doch waren die einst weißen Fassaden
durch Schmutz und Algen inzwischen
sehr unansehnlich. Sie erhielten einen
neuen Anstrich in grauen, hellgelben und
sandfarbenen Tönen. Außerdem wurden
die Balkonbrüstungen der insgesamt 16
Wohnungen durch jeweils passende Farben
aufgefrischt.
Und da auch das Thema Energie natürlich
nicht zu kurz kommen durfte, wurden
mehrere Dachgeschossdecken in den
Objekten Birkenstraße (Bösingfeld) und
Im Kälbertal (Barntrup) energetisch
gedämmt – für ein besseres Wohnklima in
der kalten Jahreszeit.
Thorsten Kleinebekel
Vorsitzender des Vorstandes
der Wohnbau Lemgo eG
Frische Farben für die Häuser im Maiweg.
Die Asemisser Allee 18 in neuer Optik.
Nachträgliche Dämmung eines Dachbodens im Barntruper Kälbertal.
Neue Zuwegungen an der Storksbrede in Bad Salzuflen.
Wohnbau-Mitglieder als Models
Plakatkampagne spiegelt Vielfalt der Genossenschaft
Ob Single oder Familie, Senioren oder
junge Leute – die Wohnbau Lemgo hat
für jeden die passende Wohnung. Dies
ist die Botschaft einer Plakatkampagne,
für die sich Mitglieder der Genossenschaft fotografieren ließen. Die Plakate
➤
2
wanderten von Ende September bis
Anfang Dezember auf Großflächen durch
Lippe. Zu den Models dieser Aktion
gehörten auch Franziska Seitz und ihre
Kinder (Titelbild) und die Eheleute
Margret und Hans-Joachim Schlichting.
Titelbild
Echte Lemgoer für die Wohnbau – Franziska Seitz und ihre Kinder waren gerne mit dabei.
3
Das Ziel des gemeinschaftlichen Wohnens rückt näher
Familienwohnen an der Goethestraße
Ende 2011 kann der Pöstenhof in Lemgo bezogen werden
Wohnbau errichtet zwei Doppelhaushälften
Diesen Augenblick haben die Mitglieder
des Vereins Pöstenhof Lemgo e. V. herbeigesehnt: Am 18. September wurde der
Grundstein für ihr Gemeinschaftswohnprojekt gelegt. Dabei durfte auch eine
Zeithülse nicht fehlen, die im Erdreich
vergraben wurde. Neben Bauplänen, einer
aktuellen Tageszeitung und Münzen gaben
die künftigen Bewohner des Pösten-
hofes zudem persönliche Gegenstände in
das Behältnis – darunter auch den Text
ihres Pöstenhof-Liedes. Nicht nur für
die Vereinsmitglieder, sondern auch für
die Wohnbau Lemgo ist das Projekt eine
Besonderheit. „Mit 6,5 Millionen Euro
tätigen wir die größte Einzelinvestition
in ein Neubauvorhaben seit 15 Jahren“,
erklärt Vorstandsvorsitzender Thorsten
Kleinebekel. Bis Ende 2011 werden
unter der Adresse Hinter den Pösten 2
und 2a insgesamt 33 Wohnungen für
das selbstbestimmte und generationenübergreifende Wohnen in Gemeinschaft
errichtet. Außerdem entstehen hier eine
Gästewohnung, Gemeinschaftsflächen
sowie Räume für die Tagespflege von 16
Menschen.
Die zahlreichen Erwachsenen und Kinder
der Gruppe freuen sich schon jetzt auf
den Einzug in den Pöstenhof; die älteste
Bewohnerin ist über 80 Jahre alt, und der
jüngste Pöstenhofer drei. „Wir wünschen
uns ein Haus, in dem gearbeitet, gespielt,
gelernt, gesungen, gekocht, gefeiert,
geredet, gelacht und geträumt werden
kann – und das alles gleichzeitig“,
formuliert Renate Kaufmann vom Verein
Pöstenhof Lemgo e. V. ihre Erwartungen
an das künftige Wohnen unter einem
Dach.
Die Grundsteinlegung für den Pöstenhof.
Mit dem Bau von Wohnungen für ein
Wohnen in Gemeinschaft erschließt die
Genossenschaft ein neues Feld, das in
Lemgo bislang einmalig ist. „Unser Ziel
ist von Anfang an gewesen, den Gedanken
von Nähe und Distanz, Nachbarschaft
und Privatheit auch in den Baulichkeiten
umzusetzen“, betont Christian Decker vom
Lemgoer Architektenbüro hsd, das die
Planungen durchgeführt hat. Ein Innenhof
für gemeinsame Aktivitäten, großzügige
Laubengänge sowie familien- und altersgerechte Wohnungsgrundrisse, die unter
Mitwirkung der zukünftigen Bewohner
festgelegt wurden, bilden die Grundlage
für ein gemeinschaftliches Wohnen der
Generationen.
Mit der Errichtung des Pöstenhofes auf
dem ehemaligen Gelände der Konservenfabrik Thospann & Siekmann rundet die
Wohnbau Lemgo ihre Kompletterneuerung
des Quartiers Goethestraße / Schillerstraße / Hinter den Pösten in Lemgo ab.
Seit dem Jahr 2006 hat sie hier rund 150
Wohnungen modernisiert, umgebaut und
zum Teil nach einem Abriss neu errichtet.
„Bislang haben wir in die Modernisierung
in diesem Bereich rund 9,2 Millionen Euro
investiert“, sagt Vorstandsvorsitzender
Thorsten Kleinebekel.
Allein im Jahr 2010 wurden vier Häuser
mit jeweils sechs Wohnungen umfassend
modernisiert. An der Goethestraße 5
und 7, an der Schillerstraße 14 und am
Wilmersiek 13 sind die Badezimmer und
Dächer erneuert worden, wurden Balkone
angebaut und Fassaden, Dachböden und
Kellerdecken gedämmt. Aufgrund des
schlechten baulichen Zustandes und
der nicht mehr zeitgemäßen zu kleinen
Wohnungsgrundrisse hat die Wohnbau
im Spätsommer das Haus Goethestraße
9 abgerissen. Hier errichtet sie zwei
Doppelhaushälften mit einer Wohnfläche
von jeweils knapp 123 Quadratmetern. Die
unterkellerten, zweigeschossigen Miethäuser verfügen über vier Zimmer, Küche, ein
Badezimmer mit Badewanne, Dusche und
WC sowie über ein Gäste-WC. Ein kleiner
Garten vor der Terrasse geht in den neu
gestalteten großzügigen Grünbereich der
Siedlung über. Ein PKW-Stellplatz ist in
der Kaltmiete von monatlich 800 Euro
enthalten. Die Fertigstellung des Doppelhauses ist für Februar 2011 vorgesehen.
„Mit diesem Neubau schaffen wir in dem
Quartier ein weiteres attraktives Wohnangebot für Familien“, so Kleinebekel.
Mit den für die Jahre 2011 und 2012 vorgesehenen Modernisierungen der letzten
Häuser in der Schillerstraße sind die
Maßnahmen in dem citynahen Lemgoer
Wohngebiet abgeschlossen.
Häuser an der Schillerstraße.
Kompletterneuerung auch für das Haus Wilmersiek 13.
Die Häuser Goethestraße 5 und 7.
Die Goethestraße 9 / 9a kurz vor der Fertigstellung.
Ein Kooperationsvertrag, den die Wohnbau
Lemgo am 24. Juni mit dem Verein
geschlossen hat, räumt den Mitgliedern
Mitbestimmung und Selbstverantwortung
im Zusammenleben ein. Neben der Mitwirkung des Vereins im planerischen Bereich
ist ein Vorschlagsrecht zur künftigen
Vergabe der Wohnungen festgeschrieben.
Die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages am 24. Juni 2010.
4
5
Neues vom Nachbarn
Ein vorbildlicher Energiesparer
„Feuerwehr Lemgo löscht auch bei Photovoltaikanlagen“
Ralf Fasse wurde mit dem Lemgoer Klimaschutzpreis ausgezeichnet
Im Gespräch: Brandschutztechniker Andreas Schröder
Seinerzeit als Niedrigenergiehaus gebaut,
sieht der Energieausweis dafür einen
Verbrauch von etwa 9 Litern Heizöl pro
Jahr und Quadratmeter Wohnfläche vor.
Ralf Fasse verbraucht knapp über 3 Liter –
und wurde dafür als vorbildlicher Energiesparer mit dem Lemgoer Klimaschutzpreis
ausgezeichnet. Als Gewinner durfte er sich
über Umweltfondsanteile im Wert von 500
Euro freuen.
„Herr Fasse hat eindrucksvoll bewiesen,
dass man durch ein umweltbewusstes
Nutzerverhalten in einem bereits gut
gedämmten Haus noch mehr Energie
einsparen kann“, betont Andreas Schmid,
Energieberater im Energie- und Umweltzentrum Lemgo. Ausgewertet wurden
der Stromverbrauch, der Wärme- und
Wasserbedarf, wobei die Familie Fasse
sowohl beim Stromverbrauch als auch
beim Wärmebedarf am besten abschnitt.
„Energie kostet bares Geld. Daher habe
ich mich sofort nach dem Einzug in das
neue Haus umfassend informiert, wie
man Energie sparen kann“, erläutert Ralf
Fasse. Sein Ziel war es, so wenig Energie
wie möglich zu verbrauchen und dabei
keine Einschränkungen im Wohnkomfort
hinnehmen zu müssen. Dies hat er im
Verlauf der vergangenen vier Jahre mit
etlichen ebenso einfachen wie effektiven
Maßnahmen erreicht. So öffnet er zu jeder
Jahreszeit die Fenster zum Stoßlüften,
dreht bei kühlen Temperaturen danach
Ralf Fasse mit dem Klimaschutzpreis.
Die Reihenhäuser Zum kleinen Siek 2 – 2i.
Mit dem Thema Energiesparen hat sich
Ralf Fasse lange Zeit kaum befasst. „Ich
habe in einem der älteren WohnbauHäuser in der Straße Hinter den Pösten
gewohnt. Aufgrund der dortigen Gebäudesubstanz musste man die Heizung
immer bis zum Anschlag aufdrehen, um
die Wohnung warm zu halten“, erinnert
er sich. Das änderte sich jedoch im Jahr
2006, als er mit seiner Ehefrau in eins
der neuen Reihenhäuser zog, die von der
Wohnbau an der Straße Zum kleinen Siek
errichtet worden sind.
die Heizung an und lässt sie maximal
zwei Stunden lang laufen, um dann auf
die Nachtabschaltung überzugehen. „Weil
der Boden und die Decke des Hauses so
gut gedämmt sind, erreiche ich dadurch
konstante Zimmertemperaturen um die 20
Grad“, berichtet der 44-Jährige.
Und auch beim Stromverbrauch ist Ralf
Fasse vorbildlich. Beim Kauf von Haushaltsgeräten achtet er darauf, dass
sie energiesparend sind, der Gefrierschrank wird regelmäßig abgetaut, und
in Räumen, in denen sich das Ehepaar
gerade nicht aufhält, brennt kein Licht.
Für Ralf Fasse steht fest: „Aus dem Haus
mit seinen ohnehin schon guten
Dämmeigenschaften habe ich das
Maximale herausgeholt.“
Auch im Jahr 2011 wird der Lemgoer
Klimaschutzpreis ausgeschrieben.
Dabei geht es erneut darum, den
Energieverbrauch zu senken.
Impressum
Wohnbau Lemgo eG
Pagenhelle 13
32657 Lemgo
6
Fon
0 52 61 . 25 99-0
Fax
0 52 61 . 1 21 22
[email protected]
Redaktion
Thorsten Kleinebekel, Andreas Riepe,
Regina Doblies
In einigen Medienberichten der jüngsten
Zeit haben Feuerwehrleute auf die
Gefahr hingewiesen, die im Brandfall
von Photovoltaikanlagen ausgeht. Dabei
wurden Einsatzkräfte mit der Aussage
zitiert, dass sie bei Häusern mit einer
Photovoltaikanlage auf dem Dach das
Feuer nicht löschen. Bei der Lemgoer
Feuerwehr gehen nach solchen Berichten
stets Anrufe besorgter Bürger ein. Über
die tatsächliche Gefahr und das Verhalten
der hiesigen Feuerwehr informiert Andreas
Schröder, Brandschutztechniker der
Feuerwehr Lemgo.
Welche Gefahr geht von Photovoltaikanlagen im Falle eines Brandes aus?
Andreas Schröder: Zunächst einmal: Für
die Hausbewohner besteht keine erhöhte
Gefahr, da sie im Fall eines Brandes ja
nicht auf den Dachboden gehen, sondern
sich nach draußen begeben. Für die Einsatzkräfte birgt eine Photovoltaikanlage
eine gewisse Gefahr, die aber ebenfalls
mit jeder anderen elektrischen Anlage
verbunden ist. Solange Licht auf sie fällt,
stehen die stromproduzierenden Module
und somit die gesamte Anlage unter
Spannung.
Müssen die Bewohner eines Hauses,
auf dem sich eine Photovoltaikanlage
befindet, deshalb befürchten, dass die
Feuerwehr einen Brand nicht löscht?
Andreas Schröder: Für die Feuerwehr
Lemgo kann ich diese Frage mit einem
klaren Nein beantworten. Wir haben die
Pflicht zu helfen und löschen auf jeden
Fall, wenn in einem Haus mit Photovoltaikanlage ein Feuer ausbricht. Der
einzige Unterschied ist eine Erschwernis
bei einem Löschangriff von außen – zum
Beispiel infolge eines Dachstuhlbrandes
im Dachflächenbereich der PV-Anlage. Wir
müssen anders löschen, und dies führt
meist zu einer zeitlichen Verzögerung
des Löscherfolges und somit meist zu
einem höheren Gebäudeschaden. Selbstverständlich führen wir bei Häusern mit
Photovoltaikanlagen auch die Rettung der
Menschen sowie einen Innenangriff wie in
jedem anderen Haus durch.
Welche Vorsichtsmaßnahmen trifft die
Feuerwehr?
Andreas Schröder: Bei vielen Objekten
wissen wir bereits vor Beginn des
Einsatzes, ob eine Photovoltaikanlage
vorhanden ist. Ist in unserem System
keine Anlage erfasst, vergewissert sich der
Einsatzleiter vorab bei einem Gang um das
Haus (Erkundung gemäß Vorgabe). Wir
behandeln Photovoltaikanlagen wie jede
andere stromführende Anlage. Konkret
bedeutet dies, dass wir ausreichende
Sicherheitsabstände einhalten und mit
dem Sprühstrahl löschen. Manche Anlagen
haben zudem den Vorteil, dass sie spannungsfrei geschaltet werden können.
Optimal ist es, wenn die einzelnen
Module nicht zu dicht, sondern mit einem
Abstand zueinander montiert werden, so
dass das Löschwasser durch die Lücken
dringen kann.
Die derzeit auf den verschiedenen
Dächern von Wohnbau-Objekten
installierten Solaranlagen verfügen
über eine Jahresleistung von
ca. 175.000 Kilowattstunden.
Dies entspricht dem Jahresstrombedarf von 50 bis 60 Haushalten
mit drei Personen.
Weitere Anlagen sollen folgen...
7
Die Wohnbau stellt sich vor
Die Zukunft der Genossenschaft mitgestalten
Heute: Auszubildende Clarissa Rolfs
Vertreterwahlen bei der Wohnbau Lemgo
Ihre Berufswahl hat Clarissa Rolfs nicht
bereut. „Die Tätigkeit ist sehr vielfältig,
und es macht mir großen Spaß, Kontakt
zu vielen Menschen zu haben“, sagt sie.
In den ersten Monaten ihrer Ausbildung
hat Clarissa Rolfs vor allem in der Wohnungsverwaltung gearbeitet und dabei
gelernt, wie Wohnungsabnahmen und
-übergaben erfolgen und Kündigungen
abgewickelt werden. Darüber hinaus hat
sie das Bauteam bei Außenterminen
begleitet, an Besprechungen zur Planung
des Pöstenhofes teilgenommen und Wohnungsbesichtigungen
mit Interessenten mit
durchgeführt.
Eingesetzt wurde sie
zudem im Telefonund Postdienst. Im
Rahmen ihrer dreijährigen Ausbildung
wird die angehende
Immobilienkauffrau
Einblicke in alle
Abteilungen der
Wohnbau gewinnen.
Und auch in ihrer neuen Wahlheimat
fühlt sich die 21-Jährige, die sich in ihrer
Freizeit gern mit Freunden trifft oder im
Fitness-Studio trainiert, rundum wohl:
„Obwohl Lemgo größer ist als Stadthagen,
liegt alles sehr zentral und ist gut zu Fuß
zu erreichen.“
Digitaler Empfang von mehr als 1.000 Sendern
66 Vertreter und 14 Ersatzvertreter sind
am 29. und 30. Oktober von den mehr
als 5.000 Genossenschaftsmitgliedern der
Wohnbau Lemgo gewählt worden.
Gemeinsam mit dem Vorstand und dem
Aufsichtsrat liegt es in ihren Händen, die
Zukunft der Wohnbau in den nächsten vier
Jahren mitzugestalten. Gewählt wurden
die Vertreter in acht Wahlbezirken.
www.bachler-werbeagentur
.de
Vom niedersächsischen Stadthagen
ins lippische Lemgo ist Clarissa Rolfs
gezogen, um ihren Traumberuf zu
erlernen: Am 1. August 2010 hat sie ihre
Ausbildung zur Immobilienkauffrau bei
der Wohnbau Lemgo begonnen. „Bedingt
durch die Tätigkeit meines Vaters ist
unsere Familie oft umgezogen. Dadurch
habe ich den Kauf und Verkauf von
Häusern selbst miterlebt, so dass mich
dieses Thema schon länger interessiert
hat“, begründet sie ihre Berufswahl, in
der sie durch ein Praktikum bei einem
Wohnungsunternehmen in Hannover
bestärkt wurde. Im Internet entdeckte sie
die Stellenanzeige der Wohnbau Lemgo,
bewarb sich – und konnte sich schon bald
über die Zusage freuen.
Vertreter WB Lemgo
Luise Bartz
Harald Bautsch
Günter Begemann
Walter Bevermeier
Karl-Heinz Daschkey
Uwe Döring
Karl Drewes
Dennis Engelage
Monika Fasse
Siegmund Gedeon
Oliver Güttge
Renate Kaufmann
Michael Koch
Andreas Korzeniewski
Bernd Luckau
Rainer Mießner
Katharina Mundt
Monika Plöger
Detlev Rakus
Petra Reineking
Wilhelm Schäfer
Jürgen Schafmeister
Horst Schröder
Peter Seidel
Wilhelm Sommer
Evelin Tyminski
Heinz Ulber
Gisela Wülker
Vertreter WB Bad Salzuflen
Bernd Buchhorn
Frank Czichy
Detlef Deppermann
Oliver Drechshage
Bernd Fleischer
Heinz Fricke
Feliciano Glielmi
Karl-Heinz Gronemeier
Elke Henga
Marita Hentze
Günter Hering
Werner Höke
Helmut Hübner
Stefanie Krüger
Hans-Georg Kühn
Wilfried Lorenzmeier
Brigitte Westermann
Wilfried Wöhler
Vertreter WB Oerlinghausen
Johannes Dietrich
Helmut Elbracht
Wolfgang Elbracht
Andreas Elges
Maria Kochsiek
Willi Melzer
Dieter Rampold
Vertreter WB Leopoldshöhe
Gerda Böger-Tschann
Stephan Eck
Jörg-U. Müller
Vertreter WB Extertal
Olaf Kühnast
Gerda Kopp
Edmund Lindenau
Vertreter WB Barntrup
Werner Gläser
Erich Windemuth
Karl-Heinz Wittrock
Vertreter WB Dörentrup
Horst Brasseler
Ernst Krusekopf
Vertreter WB Kalletal
Jens Conrad
Erwin Huxoll
Nachruf
SAT-Anlagen werden umgerüstet
Voraussichtlich ab 2012 können Fernsehprogramme ausschließlich digital
empfangen werden. Die Wohnbau Lemgo
hat alle Genossenschaftshäuser, die über
einen Kabelanschluss verfügen, bereits
auf den digitalen Empfang umgerüstet.
Nun erfolgt Zug um Zug auch die Umstellung der SAT-Anlagen, die bisher zumeist
nur einen analogen Empfang ermöglichen.
In Barntrup sind diese Maßnahmen, die
durch einen Radio- und Fernsehtechniker vorgenommen werden, zum Beispiel
bereits in den Häusern Im Busewinkel und
Im Kälbertal erfolgt.
8
Bis spätestens Anfang 2012 werden auch
alle anderen SAT-Anlagen zukunftsfähig
umgerüstet. Dabei werden auf den
Dächern neue SAT-Schüsseln installiert,
die den digitalen Empfang von mehr als
1.000 TV- und Radiosendern des deutschsprachigen Raums sowie von zahlreichen
fremdsprachigen Programmen ermöglichen. Die Wohnungen werden i.d.R.
zudem mit einer zweiten Antennensteckdose ausgestattet.
Der Aufsichtsrat hat mit großer Trauer
erfahren, dass sein langjähriges Mitglied
Hansjörg Buche, der altersbedingt nach
über 27-jähriger Tätigkeit aus dem
Aufsichtsrat der Wohnbau Lemgo eG
ausgeschieden ist, kürzlich überraschend
verstorben ist.
Hajo Buche hat nicht nur voller Pflichterfüllung im Aufsichtsrat der Wohnbau
Lemgo eG mitgearbeitet, sondern auch mit
großer Freude und für alle wie ein Freund.
Er war der Schriftführer im Aufsichtsrat
und hat alle Sitzungen sorgfältig protokolliert und mit vielen Ideen das Wohl der
Wohnbau gefördert.
Er wurde mit dem Silbernen Ehrenzeichen
des Gesamtverbandes für seine langjährige Tätigkeit im Aufsichtsrat ausgezeichnet und hatte sich vorgenommen, auch
weiterhin ehrenamtlich tätig zu bleiben,
wie zum Beispiel den Kalletaler Bürgerbus
zu fahren, aber auch Urlaube zu genießen
und für seine Hobbys, Jazz und Kunst
in der Brosener Deele, mehr Zeit zur
Verfügung zu haben.
Wir werden Hajo Buche ein ehrendes
Gedenken bewahren.
Wolfgang Stückemann
Vorsitzender des Aufsichtsrats
Hansjörg Buche (links) bei der
Verabschiedung aus dem Aufsichtsrat.
9
Tipps, Trends und Termine
Schutz vor bösen Überraschungen
Grünes Paradies mit Bächen und Brücken
Versicherungen helfen im Schadensfall
Lieblingsorte in Lippe: Wasserpark Währentrup
Ob landschaftlich reizvolle Flecken,
interessante Museen, Sehenswürdigkeiten
oder Kulturstätten: In Lippe gibt es viele
Orte, die einen Besuch lohnen. In unserer
Serie „Lieblingsorte“ möchten wir Ihnen
einige davon vorstellen – vielleicht ist ja
sogar der eine oder andere Geheimtipp
dabei. Ein grünes Paradies für Naturliebhaber ist der Wasserpark Währentrup, in
dem Cornelia Clasen, Vorstandssekretärin
bei der Wohnbau Lemgo, gern spazieren
geht.
Es ist eine Schreckensvision: Arglos
kommt man von der Arbeit nach Hause
und stellt fest, dass ungebetene Gäste in
der Wohnung waren. Die Tür ist aufgebrochen, Schränke wurden durchwühlt, der
Fernseher und die Hi-Fi-Anlage sind weg.
Wer eine Hausratversicherung abgeschlossen hat, hat in einem solchen Fall Glück
im Unglück. Denn sie kommt für Kosten
auf, die durch Reparaturen und die Wiederbeschaffung von Hausrat entstehen.
Eine Hausratversicherung deckt aber nicht
nur Raub- und Vandalismusschäden nach
einem Einbruch ab, sondern greift auch
bei Schäden durch Brand, Blitzschlag,
Überspannung durch Blitz, Explosion,
Leitungswasser, Sturm und Hagel. Vor
allem nach einem Brand kann durch Rauch
und Löschwasser der Haushalt komplett
renovierungsbedürftig sein. Zum Hausrat
zählen Möbel, Teppiche, Gardinen,
Kleidung, Haushaltsgeräte, Bücher, CDs,
Unterhaltungselektronik, Computer, Wertpapiere und Bargeld. Ausweiten kann man
den Versicherungsschutz auf Fahrräder
und Haushaltsglas.
Häufig wird der Wert des eigenen
Hausrates unterschätzt, so dass die Gefahr
einer Unterversicherung droht. Wer den
Wert seines Inventars nicht exakt erfassen
möchte, sollte eine Faustregel beherzigen:
Einfach die Wohnfläche in Quadratmetern
mit 650 Euro multiplizieren, dann wird im
Schadensfall die Entschädigung bis zur
Höhe der Versicherungssumme garantiert
gezahlt. Auch für den Fall, dass man
selbst in einer fremden Wohnung verse-
hentlich etwas beschädigt oder etwa das
Wasser aus einer defekten Waschmaschine
in die darunterliegende Wohnung dringt,
sollte man sich versichern. Hier greift
eine Privathaftpflichtversicherung. Sie
übernimmt Kosten für Personen-, Sachoder Vermögensschäden und prüft, ob und
in welcher Höhe man für einen Schaden
haften muss. Wenn der Anspruch des
Geschädigten begründet ist, übernimmt
die Versicherung die Kosten.
Wasser plätschert an den Natursteinen
hinab, unter einer Brücke strecken KoiKarpfen ihre Mäuler an die Oberfläche,
während sich in einem anderen Teich
Forellen tummeln. Ein Unternehmerehepaar aus Asemissen hat den großen
Landschaftspark zwischen den Straßen
Am Iberg und Im Graskamp in Währentrup (Oerlinghausen) in den vergangenen
Jahren anlegen lassen. Entstanden ist hier
ein idyllisches Refugium mit Teichen und
Bachläufen, Brücken und Stegen, außergewöhnlichen Bäumen, Blumen und Sträuchern. „Der Park ist sehr schön angelegt.
Vor allem im Frühling, wenn die ersten
Blumen blühen, und zur Rosenzeit im
Sommer lohnt sich ein Besuch“, empfiehlt
Cornelia Clasen. In einzigartigen Themengärten verströmen nicht nur Rosen
ihren Duft, sondern gedeihen Heide und
Steingewächse. Eine immergrüne Augenweide sind die Zypressen, die hier mit
etwa 50 verschiedenen Arten vertreten
sind. Eine Wildblumenwiese lockt mit
ihrer Farbenpracht. In einer solchen Oase
fühlen sich nicht nur Menschen, sondern
auch Amphibien und Vögel vor – letztere
können sich in 30 Nistkästen niederlassen.
Im Wasserpark Währentrup kann man
nicht nur die Seele baumeln lassen,
sondern sich auch körperlich betätigen.
Dazu laden Fitnessgeräte ein, die auf dem
Gelände aufgestellt sind. Hauptattraktion
für Kinder ist ein Spielplatz. „Mit dem
Wasserpark hat Währentrup eine Ortsgartenschau bekommen“, sagt Cornelia
Clasen und hat für alle Besucher noch
einen Tipp bereit: „Nach dem Spaziergang
kann man sich im benachbarten Hotel
Mügge mit einem leckeren Stück Kuchen
stärken.“
Zeitungslektüre für die Schüler
Wohnbau übernimmt zwei Patenschaften
Zeitungspatenschaften für zwei Schulen
in Bad Salzuflen hat die Wohnbau Lemgo
übernommen. Im laufenden Schuljahr
stellt sie der Hauptschule im Bad
Salzufler Schulzentrum Lohfeld und der
Realschule Werl-Aspe ein Abonnement
der „Lippischen Landes-Zeitung“ zur
Verfügung. In den Leseecken der beiden
Schulen liegt seit dem Beginn des Schuljahres die aktuelle Tageszeitung aus.
und dadurch sicher auch Kinder von
Wohnbau-Mietern von der für sie kostenlosen Zeitungslektüre profitieren können.
Wenn auch Sie sich dafür interessieren,
vielleicht eine Lesepatenschaft für
lippische Schüler und Schülerinnen zu
übernehmen, informieren Sie sich doch
einfach unter www.lz-online.de/lesepate.
Die Wahl fiel auf diese Schulen, da sie
sich in direkter Nähe zu den Genossenschaftswohnungen der Wohnbau befinden
Fotos – Quelle: kochsiek.org
10
11
Unser Gewinnspiel
Haben Sie’s gewusst?
Haben Sie die Texte in dieser Ausgabe unserer Wohnbau-Zeitung aufmerksam gelesen? Dann können Sie sicher auch die Fragen
unseres Preisrätsels beantworten. Das Mitmachen lohnt sich! Unter allen Einsendern verlosen wir zwei 5-Sterne-Lose (Laufzeit je
12 Monate – Gewinnchance auf 6.000 Euro Haushaltsgeld monatlich… und das 20 Jahre lang) der Lotterie „Aktion Mensch“ und
fünf „Quizkisten Lippe“, ein Spiel mit 99 Fragen und Antworten zum Thema Lippe.
Was lädt in Währentrup zum Spaziergang ein?

Was errichtet die Wohnbau an der Goethestraße in Lemgo?

Was taut Wohnbau-Mitglied Ralf Fasse regelmäßig ab?

Was befindet sich u. a. in der Zeithülse des Vereins Pöstenhof?

Woher kommt die Wohnbau-Auszubildende Clarissa Rolfs?

Schreiben Sie das Lösungswort auf eine
Postkarte und senden Sie diese an die
Wohnbau Lemgo eG, Pagenhelle 13,
32657 Lemgo. Oder per Mail an
[email protected].
Einsendeschluss ist der 31. Januar 2010.
Unter allen Einsendern werden die
Preise ausgelost. Ein Umtausch in Geld
ist leider nicht möglich.
Lösungswort

Viel Glück!
Die Gewinnerin...
Auch wenn der Gutschein in Höhe von
100,00 Euro nicht ausreichen wird, um den
erhofften Kaffeevollautomaten zu erstehen,
so freute sich Sandra Potzkai dennoch sehr
über den Gewinn. Wohnbau-Auszubildende
Clarissa Rolfs überreichte den Gutschein der
Bad Salzufler „Coffeethek“, der als Hauptpreis des letzten Rätsels ausgelobt wurde.
Und da das Sortiment neben tollen Kaffeevollautomaten auch aus allerlei Zubehör,
Kaffeebohnen oder kleinen Geschenkideen
besteht, wird sicher auch die langjährige
Mieterin eines von der Wohnbau verwalteten Hauses im Lemgoer Tulpenweg fündig
werden – und ihren Gutschein erfolgreich
einlösen.
12
[01098]
... des letzten Rätsels
Wohnbau-Auszubildende Clarissa Rolfs (rechts) überreicht den Gewinn an Sandra Potzkai.