ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel

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ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft Pressespiegel
31.03.2008
11:37:38
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ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
Inhaltsverzeichnis
ÖH
Wählen via Internet rückt näher
Seite 4
"Kleine Zeitung" vom 31.03.2008 (Seite 5)
Vorbereitung für "E-Voting" bei ÖH-Wahl 2009 startet im April.
Höchstrichter sind skeptisch, die Betroffenen ...
WIEN. Der Koalitionspartner zweifelt,
Bildungsmesse: "Matura - und was nun? - Job oder Studium?"
Seite 6
"Kurier" vom 30.03.2008 (Seite 16)
Kärnten - Am Donnerstag, 3. April, startet ab neun Uhr wieder der MaturantInnentag an der Alpen-AdriaUniversität Klagenfurt. Organisator ist die ...
Land ohne Spielregeln
Seite 8
"Die Presse" vom 29.03.2008 (Seite 10)
Regierungsloyale und Oppositionelle tagen in Wien. WIEN (b. b.). Es muss etwas passieren und es
wird etwas passieren: Davon sind die meisten Teilnehmer ...
Politik
Montanuni: ShowTruck als "Maturantenfänger"
Seite 10
"Kleine Zeitung" vom 29.03.2008 (Seite 2829)
Er tourt wieder durch die Lande - der 16 Meter lange Multimedia -Lastwagen der Montanuni, um für ein
Studium in Leoben zu werben. ANDREA SEEBACHER ...
Mangelware: Techniker
Seite 14
"Kleine Zeitung" vom 29.03.2008 (Seite 31)
Gesucht und nicht gefunden: Im Land gehen zahllose gute IT-Arbeitskräfte ab. Es gäbe genug, würden
nicht viele Junge außer Landes gehen. GEORG HOLZER ...
Fonds für junge Techniker
Seite 17
"Kleine Zeitung" vom 29.03.2008 (Seite 106)
FINANZ-MOBILE STIPENDIUM. Das Unternehmen Festo hat einen Bildungsfonds eingerichtet, der
begabten Nachwuchs-Diplomingenieuren und Doktoranden Studium ...
Studieren mit Behinderung
Seite 19
"Kleine Zeitung" vom 29.03.2008 (Seite 107)
GLEICHSTELLUNG. Ab dem Wintersemester 2008 erlässt die Karl-Franzens-Universität Graz
Menschen mit Behinderungen den Studienbeitrag. Die Befreiung kann man ...
"Die Woche fängt am Sonntag an"
Seite 21
"Die Presse" vom 29.03.2008 (Seite K24)
Michael Heinzle, 29, Wirtschaftsingenieurwesen Motivation: Da ich die HTL absolviert habe und nach
dem Präsenzdienst sofort als Informatiker zu arbeiten ...
Copyright: APA DeFacto GmbH - Seite 2
ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
Studium der erneuerbaren Energie
Seite 23
"Die Presse" vom 29.03.2008 (Seite K23)
wien (red). Der MSc "Renewable Energy in Central and Eastern Europe" wird von der TU Wien in
Kooperation mit dem Energiepark Bruck/Leitha berufsbegleitend ...
Geringer Lohn trotz Uni-Abschluss
Seite 25
"Die Presse" vom 31.03.2008 (Seite 1)
* Akademikerstudie. Arbeitslosigkeit sinkt, aber viele Uni-Absolventen sind bloß atypisch beschäftigt.
Problemfächer. Dolmetscher, Psychologen ...
*
Expertin nimmt Hochschulen in die Pflicht
Seite 28
"Die Presse" vom 31.03.2008 (Seite 1)
WIEN (pri). Die Rechnung sei recht einfach, sagt die Arbeitsmarktexpertin des
Wirtschaftsforschungsinstitutes (Wifo), Gudrun Biffl, zur "Presse": Zu viele ...
Start in den Job für künftige Absolventen
Seite 30
"Oberösterreichische Nachrichten" vom 29.03.2008 (Seite K10)
LINZ. Angehende Absolventen von Universitäten und Fachhochschulen können am 9. April 2008 den
ersten Schritt auf ihrer Karriereleiter machen: Von 9 bis 17 ...
Copyright: APA DeFacto GmbH - Seite 3
ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
ÖH
"Kleine Zeitung" vom 31.03.2008
Ressort: POLITIK
Seite: 5
Von: EVA WEISSENBERGER
Steiermark,Kärnten
Wählen via Internet rückt näher
Vorbereitung für "E-Voting" bei ÖH-Wahl 2009 startet im April.
WIEN. Der Koalitionspartner zweifelt, Höchstrichter sind skeptisch, die Betroffenen wollen keine
"Versuchskaninchen" sein: ÖVP-Wissenschaftsminister Johannes Hahn macht trotzdem Ernst.
Bei der Hochschülerschaftswahl, die in gut einem Jahr stattfindet, können die Studenten ihre
Stimme bequem zu Hause mittels Computer abgeben.
Das Auswahlverfahren, welche Firma den Auftrag zur technischen Umsetzung bekommt, wird
im April gestartet. Hahn wirbt noch um die Zustimmung der Hochschülerschaft, kann das "EVoting" aber in Eigenregie durchsetzen, da es dazu nur einer Verordnung von ihm bedarf. "Es ist
ein Ansatz, auf lange Sicht die Wahlbeteiligung zu heben", sagt Hahn. Klappt der Test, will die
ÖVP "E-Voting" auch bei bundesweiten Wahlen einführen. In Estland wird das seit Jahren
praktiziert. In den Niederlanden, in Großbritannien und der Schweiz laufen Pilotprojekte.
Bestätigung für sein Vorhaben hat sich Hahn beim Meinungsforschungsinstitut GfK geholt. Laut
Umfrage sind 62 Prozent der Österreicher für den Probelauf bei der ÖH-Wahl.
EVA WEISSENBERGER
Bild: Ein Monster- programm hat sich der U-Ausschuss mit Vorsitzendem
Peter Fichtenbauer (vorne) vorgenommen
Bild: AP/PUNZ
Anhang: Faksimile Seite 5 Steiermark
Copyright: APA DeFacto GmbH - Seite 4
KLEINE ZEITUNG
MONTAG, 31. MÄRZ 2008
ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
solleinJahrermitteln
U-Ausschuss
Alles zur Affäre im
Innenministerium
www.kleine
zeitung.at/
ministerium
POLITIK | 5
INTERVIEW
Ülle Madise,
Mitglied der
nationalen
Wahlkommission in
Estland
KK
„Österreich kennt
auch die Briefwahl“
Estland ist das erste Land der
Welt, wo man via Internet seine
Stimme abgeben kann. Ist die
Wahlbeteiligung gestiegen?
ÜLLE MADISE: Jene Leute, die nie
zur Wahl gehen, machen es
auch im Internet nicht. Einen
Effekt könnte es bei jenen haben, die mäßig politisch interessiert, aber zu faul sind, um ins
Wahllokal zu gehen.
Wie viele Leuten wählen vom
Computer aus?
MADISE: Bei den KommunalwahEin Monsterlen waren es zwei Prozent, bei
programm hat
den
Parlamentswahlen sechs
sich der U-AusProzent.
schuss mit
In Österreich hat der Präsident
Vorsitzendem
des
Verfassungsgerichtshofs BePeter Fichtenbaudenken
wegen des Wahlgeheimer (vorne)
nisses.
vorgenommen
MADISE: Die geheime StimmabAP/PUNZ
gabe in der Zelle ist kein Ziel an
sich. Wenn das Wahlgeheimnis
auch anders gesichert ist, kann
es anders gemacht werden.
Aber wer garantiert, dass nicht
jemand daneben sitzt, wenn man
am Computer die Stimme abgibt?
Vorbereitung für „E-Voting“ bei ÖH-Wahl 2009 startet im April.
MADISE: Der springende Punkt
ist, dass man die elektronische
WIEN. Der Koalitionspartner zwei- Wahlbeteiligung zu heben“, sagt laufen Pilotprojekte. Bestätigung
Stimmabgabe korrigieren kann.
felt, Höchstrichter sind skep- Hahn. Klappt der Test, will die für sein Vorhaben hat sich Hahn
Entweder macht man das eine
tisch, die Betroffenen wollen kei- ÖVP „E-Voting“ auch bei bundes- beim MeinungsforschungsinstiStunde oder einen Tag später,
ne „Versuchskaninchen“ sein: weiten Wahlen einführen. In Est- tut GfK geholt. Laut Umfrage
indem man sich neuerlich hinÖVP-Wissenschaftsminister Jo- land wird das seit Jahren prakti- sind 62 Prozent der Österreicher
ter den Computer klemmt.
hannes Hahn macht trotzdem ziert. In den Niederlanden, in für den Probelauf bei der ÖHOder man sucht am Sonntag das
EVA WEISSENBERGER
Ernst. Bei der Hochschüler- Großbritannien und der Schweiz Wahl.
Wahllokal auf und gibt seine
schaftswahl, die in gut einem Jahr
Stimme in der Wahlzelle ab. In
stattfindet, können die Studenten
Estland kann man de facto eine
ihre Stimme bequem zu Hause
Woche lang wählen.
N E U E S E R I E A B D I E N S TAG
mittels Computer abgeben.
Das ist ungewöhnlich.
Das Auswahlverfahren, welche
MADISE: Österreich kennt die
Firma den Auftrag zur techniBriefwahl, da kann man auch
schen Umsetzung bekommt,
Wochen vor dem Wahltag die
wird im April gestartet. Hahn
Stimme abgeben. Ob bei der
Eine Serie zum 100. Geburtstag
wirbt noch um die Zustimmung
Briefwahl
die geheime Stimmdes großen österreichischen
der Hochschülerschaft, kann das
abgabe garantiert ist, lasse ich
Dirigenten. Warum er zum
„E-Voting“ aber in Eigenregie
einmal offen. Wenn Briefwahl
erfolgreichsten Popstar
durchsetzen, da es dazu nur einer
möglich ist, sollte auch E-Voting
Verordnung von ihm bedarf. „Es
erlaubt sein.
der Klassik wurde. APA
INTERVIEW:
ist ein Ansatz, auf lange Sicht die
Copyright: APA DeFacto
GmbHM.- JUNGWIRTH
Seite 5
WählenviaInternetrücktnäher
Das Phänomen Karajan
ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
ÖH
"Kurier" vom 30.03.2008
Ressort: Chronik
Seite: 16
Länder, Morgen
Bildungsmesse: "Matura - und was nun? - Job oder Studium?"
Kärnten - Am Donnerstag, 3. April, startet ab neun Uhr wieder der MaturantInnentag an der
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Organisator ist die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH).
Ziel ist es, den Kärntner Schülern und Maturanten Infos für ihren weiteren Bildungsweg zu
vermitteln. Der Bedarf an Information ist groß: Mehr als ein Drittel der 2882 Maturanten im
heurigen Jahr weiß noch nicht, wie es nach der Reifeprüfung im Sommer weitergehen soll.
"Möglichkeiten gibt es natürlich viele: Beruf, Studium, Weiterbildung. Beim MaturantInnentag
wollen wir die vielen Möglichkeiten aufzeigen und präsentieren", so Daniel Gunzer und Nicholas
vom Vorsitzteam der ÖH-Klagenfurt.
Mehr als 70 Prozent eines Maturajahrganges beginnen ein Studium.
Anhang: Faksimile Seite 16 Länder Morgen
Copyright: APA DeFacto GmbH - Seite 6
16 CHRONIK
ÖH - Österreichische
KURIER HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
SONNTAG, 30. MÄRZ 2008
Akademietheater: Die Ziege oder
Wer ist Sylvia? – 19 bis 22 Uhr/Abo.
22 (3., Lisztstraße 1, 2 514 44 / 4140
oder www.burgtheater.at).
Theater in der Josefstadt: Der
jüngste Tag – 15 bis 17.20/Abo. 24;
Der Diener zweier Herren – 20 bis
21.50 Uhr/Abo. 10 (8., Josefstädter Str.
26, 2 427 00 300).
Kammerspiele: Im Weißen Rössl
– 15 bis 17.30 Uhr/Abo. 41; Nächstes
Jahr – gleiche Zeit – 20 bis 22 Uhr/
Abo. 8 li. (1., Rotenturmstraße 20,
2 427 00 300, www.josefstadt.org).
Volkstheater: Clavigo – 15 Uhr/Abo.
14; Empfangsraum: Mein verwundetes Herz – 19.30 Uhr (7., Neustiftgasse 1, 2 521 11 400 .
Raimundtheater: We Will Rock
You – 14.30 & 19.30 Uhr (6., Wallgasse
18–20, 2 588 85 oder
www.musicalvienna.at).
i BURGENLAND
Bad Tatzmannsdorf, Thermen& Vitalhotel Galerie KunstReich:
Alfred Postmann „Italienische
Impressionen“ – bis 7. 5., Täglich
von 8 bis 22 Uhr (Elisabeth Allee,
2 03353 / 70 15 oder www.tipps.at).
Bernstein, Felsenmuseum: Schaubergwerk Edelserpentinmuseum
– Ganzjährig, Täglich von 9 bis 12 Uhr
und von 13.30 bis 18 Uhr (Hauptplatz
5, 2 03354 / 66 20 oder www.felsenmuseum.at).
Eisenstadt, Joseph Haydn Zentrum:
Zwischen Klassik und Romantik
- Der Komponist Johann Nepomuk
Hummel (1778-1837) – Dauerausstellung – Montag bis Sonntag von 9
bis 17 Uhr (Joseph-Haydn-Gasse 19–21,
2 02682 / 62 652 oder www.haydnzentrum.at).
Eisenstadt, Landesmuseum: Nadel
- Zwirn - Faden – bis 31. 5., Dienstag
bis Samstag von 9 bis 17 Uhr, Sonntag
und Feiertag von 10 bis 17 Uhr (Museumgasse 1–5, 2 057600 / 1234
oder www.burgenland.at).
Eisenstadt, Österreichisches
Jüdisches Museum: Einblick in jüdische Feste und Lebensabschnitte, Geschichte der jüdischen Kultur, Privatsynagoge – bis 30. 7.,
Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr,
Freitag von 9 bis 13 Uhr (Unterbergstraße
6, 2 02682 / 65 145 oder
www.ojm.at).
Klagenfurt, Stadttheater: Sonntags um fünf – 17 Uhr (Theaterplatz
4, 2 0463 / 54 0 64 oder www.stadttheater-klagenfurt.at).
i NÖ
Baden, Congress Casino: Digital
Erotic Paintings (Werke von Maria
Lahr) – bis 1. 4., Täglich von 15 bis 3
Uhr (Kaiser-Franz-Ring 1,
2 02252 / 444 964 44 oder www.baden.casinos.at).
Krems, Karikaturmuseum: Der
Ball 08 (Karikaturen zur Europameisterschaft) – bis 29. 6.; Deix in the City
– bis 31. 12. 2011., Täglich von 10
bis 18 Uhr (Steiner Landstraße 3 a,
2 02732 / 90 80 20 oder www.karikaturmuseum.at).
17 Uhr (Promenade 39,
2 0800 / 21 80 00 oder www.landestheater-linz.at).
Linz, Theater des Kindes: Am Anfang (ab 6 Jahren) – 16 Uhr (Langgasse
13, 2 0732 / 60 52 55 oder
www.theater-des-kindes.at).
Linz, Theater Phönix, Saal: One
Minute – 19.30 Uhr (Wiener Straße
25, 2 0732 / 662 641 oder
www.theater-phoenix.at).
i SALZBURG
Salzburg, Kleines Theater: Jada,
der Schneemann (ab 4 Jahren) – 15
Uhr; Britta Bayer & Gerhard Peilstein – 19 Uhr (Schallmooser Haupt-
straße 50, 2 0662 / 87 21 54 oder
www.kleines-theater.at).
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Tag der offenen Tür im Wappensaal
Der Wappensaal im Klagenfurter Landhaus öffnet am
Dienstag, 1. April wieder seine Pforten. Als prachtvoller
Prunk- und Repräsentationsraum im 16. Jahrhundert
konzipiert, zeigt der Saal allegorische Wand- und Deckenfresken sowie 665 Wappen der Kärntner Landesstände, geschaffen von Ferdinand Fromiller.
Präsentiert wird auch der Fürstenstein, eines der ältesten
Rechtsdenkmäler Europas. Der „Kolig-Raum“ bietet
Einblick in die jüngere Geschichte Kärntens. Eintritt ist frei!
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d CLUB-BONUS: WWW.KURIER.AT/SERVICE
WWW.KURIER.AT/FREIZEIT
Salzburg, Miracle's Wax Museum:
Lebensgroße Wachsfiguren – Dauerausstellung – Montag bis Sonntag von
9 bis 19 Uhr (Getreidegasse 7,
2 0662 / 842 258 / 0 oder www.miracleswaxmuseum.com).300 oder
www.salzburgmuseum.at).
Salzburg, Toihaus: Ich sehe was,
was Du nicht siehst (Theater für hö-
rende und gehörlose Kinder, ab 5 Jahren)
– 16.16 Uhr (Franz-Josef-Straße 4,
2 0662 / 87 44 39 oder www.toihaus.at).
i STEIERMARK
Graz, Kindermuseum: Ungeheuer
wild und scharfes Schaf (ab 3 Jahren)
– 16 Uhr (Friedrichgasse 34,
2 0316 / 87 277 00 oder www.fridaundfred.at).
Graz, Kistl: Der Raub der Sabinerinnen – 16 Uhr (Rechbauerstraße 63a,
2 0664 / 56 968 25 oder www.kistltheater.at).
Graz, Oper: Gräfin Mariza – 15 Uhr
(Kaiser-Josef-Platz 10, 2 0316 / 80 00
oder www.theater-graz.com).
Graz, Orpheum: Schneewittchen
– 15 Uhr (Orpheumgasse 8,
2 0316 / 71 347 3 oder www.orpheumgraz.com).
Graz, Schauspielhaus, Probebühne: Othello – 20 Uhr (Hofgasse 11,
2 0316 / 8000 oder www.theatergraz.com).
Kärnten – Am Donnerstag, 3. April,
startet ab neun
Uhr wieder der
MaturantInnentag
an der AlpenAdria-Universität
Klagenfurt. Organisator ist die Österreichische
Hochschülerschaft (ÖH). Ziel ist
es, den Kärntner
Schülern und Ma- Beruf, Studium oder Weiterbildung?
turanten Infos für
ihren weiteren Bildungsweg Weiterbildung. Beim Matuzu vermitteln. Der Bedarf an rantInnentag wollen wir die
Information ist groß: Mehr vielen Möglichkeiten aufzeials ein Drittel der 2882 Matu- gen und präsentieren“, so
ranten im heurigen Jahr Daniel Gunzer und Nicholas
weiß noch nicht, wie es nach vom Vorsitzteam der ÖHder Reifeprüfung im Som- Klagenfurt.
mer weitergehen soll.
Mehr als 70 Prozent eines
„Möglichkeiten gibt es na- Maturajahrganges beginnen
türlich viele: Beruf, Studium, ein Studium.
Graz, TIB – Theater im Bahnhof:
Alles was der Fall ist...Traumprotokolle – 18 Uhr (Elisabethinerstraße
27a, 2 0316 / 76 36 20 oder
www.theater-im-bahnhof.com).
i TIROL
Innsbruck, Kulturgasthaus Bierstindl: Die Wunderblume (ab 4 Jahren) – 11 Uhr (Klostergasse 6,
2 0512 / 586 786 oder www.bierstindl.at).
WALTER SCHWEINÖSTER
– 19.30 bis 20.30 Uhr (1., Dr. KarlLueger-Ring 2, 2 514 44 / 4140 oder
www.burgtheater.at).
20 Uhr (Mießtalerstraße 8,
2 0463 / 542 72 oder www.konzerthaus-klagenfurt.at).
Linz, Landestheater, Großes Haus:
Lesezeichen – 11 Uhr; Kammerspiele: Die Schneekönigin (ab 6
Jahren) – 15 Uhr; Fucking Amal (ab
12 Jahren) – Premiere: 19.30 Uhr; u/hof:
Rattenkind (ab 8 Jahren) – 15 und
LANDESMUSEUM
Burgtheater: Der Gott des Gemetzels – 19 Uhr; Vestibül: Zuhause
Klagenfurt, Konzerthaus, Großer
Saal: Best of Dancing Musicals –
Freitag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr
(Esplanade 10, 2 06132 / 25 476
oder www.stadtmuseum.at).
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11 Uhr (6., Linke Wienzeile 6, 2 588 85
oder www.theater-wien.at).
Volksoper: Turandot – 16.30 bis
19.15 Uhr/Abo. 26 (9., Währinger
Str. 78, 2 514 44, www.volksoper.at).
bis 1. 6., Dienstag von 14 bis 17 Uhr,
Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 12 Uhr
und von 14 bis 17 Uhr (10. Oktober-Platz
4, 2 04235 / 2872 oder www.berggalerie.at).
i OÖ
Bad Ischl, Museum der Stadt: Augenschmaus und Gaumenfreuden
– Sisi und ihre Gäste – bis 30. 10.,
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Theater an der Wien: Katja
Kabanova (Einführungsmatinee) –
i KÄRNTEN
Bleiburg, Werner Berg Galerie:
Von der Galerie zum Museum –
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– 15 bis 18 Uhr (2 514 44 / 2250
oder www.staatsoper.at).
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i WIEN
Staatsoper: Ballett: Schwanensee
Bildungsmesse: „Matura – und
was nun? – Job oder Studium?“
KK/WOLFGANG WAGNER
T A G E S K A L E N D E R
Innsbruck, Schloss Ambras: Tod
& Auferstehung – bis 31. 3., Täglich
von 10 bis 17 Uhr (Schloßstraße 20,
2 0512 / 34 84 46 oder www.khm.at).
Innsbruck, Tiroler Landestheater:
Tosca – 19.30 Uhr; Kammerspiele:
Wie dreht sich die Schraube? (Einführungsmatinee) – 11 Uhr; Frohe Feste – 20 Uhr (Rennweg 2,
2 0512 / 520 74 oder www.landestheater.at).
Innsbruck, Westbahntheater: Glutnest – 20 Uhr (Feldstraße 1,
2 0512 / 57 20 97 oder www.westbahntheater.at).
Innsbruck, Zeughaus: Automaten
Welten – bis 30. 3., Dienstag bis Sonntag
von 9 bis 18 Uhr (Zeughausgasse,
2 0512 / 594 89 311 oder www.tiroler-landesmuseum.at).
St. Anton, Ski- und Heimatmuseum: Die Entwicklung des Alpinen
Skisports und die Erschließungsgeschichte der Lokalitäten – Ganzjährig, Dienstag bis Sonntag von 15 bis
24 Uhr (Villa Koutzouglou,
2 05446 / 24 75).
(Alle Angaben ohne Gewähr)
Rarität von Ford: Ein Weltkugel-Taunus, benannt nach dem Kühlergrill
PS-starke Sammlung wird 25:
Automobilmuseum Kaprun
Salzburg – Vom 14 PS-Wagen
bis zum Rolls Royce: Seit 25
Jahren trägt der Salzburger
Hotelier Helmut Vötter aus
Kaprun Fahrzeug-Raritäten
zusammen. Seine Sammlung kann sich mittlerweile
sehen lassen: Bislang hat er
150 Fahrzeuge auf rund 1000
Quadratmetern Fläche zusammengetragen. Schwer-
punkt des Museums sind
Autos, Motorräder und Traktoren aus den 1950er bis
1970er Jahren, die meisten
wurden mit viel Arbeitseinsatz in Eigenregie restauriert. Täglich außer Samstag
von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
' INTERNET
'
www.oldtimer-museum.at
KINO
18.10,20.20: Rachel Weisz: VIELLEICHT, VIELLEICHT AUCH NICHT (jfr.)
18.40,20.30: Catherine Owens, Mark Pellington: U2 3D - DIGITAL (jfr.)
18.45: Steven Strait, Camilla Belle, Cliff Curtis: 10.000 B.C. (ab 10)
von Rudolf John
18.45: Natalie Portman: DIE SCHWESTER DER KÖNIGIN (ab 12)
18.50: 1 Oscar! Karl Markovics, August Diehl: DIE FÄLSCHER (ab 12)
Schmetterling und Taucherglocke Die wahre Ge- 20.40: 4 Oscars! Tommy Lee Jones: NO COUNTRY FOR OLD MEN (ab 16)
Shannyn Sossamon, Edward Burns: TÖDLICHER ANRUF (ab 14)
schichte eines gelähmten Chefredakteurs, der 20.45:
CINEPLEXX - CINEMAGNUM 3D (0732) 663030 www.cinemagnum.at
nur mit Augenzwinkern ein Buch schrieb – 12.00,17.00: SEA MONSTERS 3D - URGIGANTEN DER MEERE (ab 6)
Marc Fafard: DINOSAURIER 3D - GIGANTEN PATAGONIENS (ab 6)
berührender Film des Malers Julian Schnabel. 13.15:
14.30: Ben Stassen: WILD SAFARI 3D (jfr.)
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KURIER-WERTUNG: '
15.45: Jean-Jacques Mantello: OCEAN WONDERLAND 3D (jfr.)
LINZ CITY KINO (0732) 776081 www.moviemento.at
Hanna Zetterberg, Dan Hafström: RONJA RÄUBERTOCHTER
Juno – Schwanger! Na und?! Teenie, 16, schwanger 14.15:
14.30: Kaspar Simonischek, Marco Yuan: MOZART IN CHINA (jfr.)
leichthändig erzählt. Vom Schwangerschafts- 16.15: Bertille Noel-Bruno: DER FUCHS UND DAS MÄDCHEN (ab 6)
SAINT JACQUES...PILGERN AUF FRANZÖSISCH (OmU)
test über das Finden von Adoptiveltern bis zur 16.30,20.45:
18.15: Christian Bale, Cate Blanchett: I'M NOT THERE (ab 10, OmU)
Geburt. Gewitzte Selbst- und Sinnfindung.
18.45,21.00: Zdenek Sverak: LEERGUT - VRATNE LAHVE (jfr., OmU)
LINZ MOVIEMENTO (0732) 784090 www.moviemento.at
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KURIER-WERTUNG: '
11.30,18.45,21.00: SCHMETTERLING UND TAUCHERGLOCKE (ab 6, f. OmU)
12.30: Christian Bale, Cate Blanchett: I'M NOT THERE (ab 10, OmU)
No Country for Old Men Ein Millionendieb, ein illu- 12.30: Zdenek Sverak, T. Vilhelmova: LEERGUT - VRATNE LAHVE (jfr., OmU)
Stephanie Glaser, H. Müller: DIE HERBSTZEITLOSEN (OmU)
sionsloserSheriff,einKillermitFöhnfrisur,des- 14.30:
14.45: Julie Christie, Olympia Dukakis: AN IHRER SEITE (OmU)
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den blutigen Thriller der Coen-Brüder.
16.45: HAVANNA - DIE NEUE KUNST, RUINEN ZU BAUEN (span. OmU)
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14.30: Linn Sara Reusse, Jakob Knoblauch: DIE ROTE ZORA (ab 6)
17.30,20.00: Hayden Christensen, Jamie Bell: JUMPER (ab 12)
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ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
ÖH
"Die Presse" vom 29.03.2008
Ressort: Ausland
Seite: 10
Österreich, Abend, Österreich, Morgen
weissrussland
Land ohne Spielregeln
Regierungsloyale und Oppositionelle tagen in Wien.
WIEN (b. b.). Es muss etwas passieren und es wird etwas passieren: Davon sind die meisten
Teilnehmer einer derzeit laufenden Konferenz in der Diplomatischen Akademie in Wien
überzeugt. Der wirtschaftlichen Kooperation und dem politischen Dialog widmet sich die vom
Institut für den Donauraum und Mitteleuropa organisierte Veranstaltung, bei der versucht wird,
regierungsloyale Vertreter und Oppositionelle aus Weißrussland zusammenzuspannen.
In der westlichen Welt hat Weißrussland wegen seines exzentrischen Langzeit-Machthabers
Alexander Lukaschenko einen denkbar schlechten Ruf. Das zeigte nicht zuletzt auch der Protest
der Österreichischen Hochschülerschaft gegen Wladimir Schimow, Rektor der Staatlichen
Wirtschaftsuniversität in Minsk. Schimow hatte eine Studentin von seiner Universität gefeuert,
weil sie zu einem Studententreffen in Frankreich gefahren war. Dafür wurde er nun in Wien mit
Protestplakaten empfangen.
Aber: "Weißrussland wird sich ändern, es bleibt ihm gar nichts anderes übrig", ist Leonid Zaiko
vom Minsker Analyse-Zentrum "Strategiya" überzeugt. Und die Elite-Forscherin Anna Zadora
sagt: "Weißrussland steht an einem schwierigen Wendepunkt." Konkret: Geht Weißrussland
nach West oder nach Ost. Zadora vertrat dabei die These, dass der politische Dialog zwar
nützlich sei, "aber die Situation sich einzig über wirtschaftliche Hebel beeinflussen lässt". Dies
auch darum, weil die Wirtschaftselite die einzige Gruppe sei, der die Machthaber noch zuhörten.
Chaotische Veränderungen
Jaroslaw Romantschuk vom wissenschaftlichen Forschungszentrum Mises in Minsk meinte,
dass es mit den derzeit noch guten wirtschaftlichen Kennziffern bald vorbei sein könnte, wenn
nicht mehr Kapitel aus dem Ausland komme: "Ohne massive Auslandsinvestitionen wird keine
Modernisierung des Landes möglich sein." Nicht nur er beklagte, dass es im wirtschaftlichen und
gesellschaftlichen Alltag Weißrusslands keine klaren Spielregeln gebe und deshalb die
notwendigen Veränderungsprozesse so chaotisch verliefen.
Anhang: Faksimile Seite 10 Österreich Morgen
Copyright: APA DeFacto GmbH - Seite 8
ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
AUSLAND
10
Samstag, 29. März 2008
ARABISCHE LIGA
Teilboykott des
Araber-Gipfels
in Damaskus
Syriens Rolle im Libanon
vertieft die Spaltung in der
arabischen Welt.
Von unserem Korrespondenten
KARIM EL-GAWHARY
KAIRO/DAMASKUS. Zu besprechen
gäbe es genug, wenn die arabischen Präsidenten, Könige, Emire
und Revolutionsführer am Wochenende zu ihrem jährlichen
Gipfel zusammenkommen: die
aufflammenden Kämpfe im Irak,
das politische Vakuum im Libanon und den Nahostkonflikt, vor
allem die Lage im Gazastreifen.
Aber selten war die Spaltung
der arabischen Welt so deutlich,
wie beim diesjährigen Gipfel, der
heute, Samstag, in Damaskus beginnt. Der Libanon hat seine Teilnahme ganz abgesagt, Ägypten
schickt einen unbedeutenden
Minister und Saudi-Arabien sowie Jordanien nur ihre ständigen
Vertreter bei der Arabischen Liga.
Stein des Anstoßes ist die syrische Rolle im Libanon. Das Land,
hat seit November keinen Präsidenten, da dessen Wahl von der
Syrien-nahen Opposition sabotiert wird. Die vom Westen unterstützte Regierung beschwert sich,
dass die Souveränität des Landes
vom syrischen Nachbarn noch
immer nicht anerkannt wird. Damaskus seinerseits fürchtet, dass
Beiruts Politik von den USA und
Israel vereinnahmt und damit die
syrische Stabilität bedroht wird.
Tiefes Zerwürfnis
Doch das arabische Zerwürfnis
geht noch tiefer. Syriens Regime
ist ein enger Verbündeter des
Iran, die ägyptischen und saudischen Regime regieren im Orbit
der US-Regierung. So wird der
heurige Gipfel zum regionalen
Ausdruck des bipolaren Konflikts
zwischen Washington und Teheran, unter dem die Arabische Welt
auseinanderzubrechen droht.
Für den syrischen Außenminister Walid Muallem stand außer Frage, wer hinter dem libanesisch-ägyptisch-saudischen Boykott des Gipfels steckt. Syriens
oberster Diplomat spricht von
einem amerikanischen Erpressungsversuch und wirft den USA
vor, den Gipfel mit Hilfe seiner
Verbündeten zu torpedieren. Der
Libanon verpasse eine goldene
Gelegenheit, seine Probleme auf
höchster arabischer Ebene zu besprechen, fügte er hinzu.
„Spieltisch ohne Spieler“
In Ägypten und Saudi-Arabien
wollte man das nicht auf sich sitzen lassen. „Wie kann Damaskus
arabische Solidarität einklagen,
wenn Syrien die Nähe zum Iran
wichtiger ist, als die Arabische
Einheit“, kontert die saudische
Zeitung „Sharq al-Ausat“: „Wie
kommt es, dass Syrien das Chaos
im Libanon, im Irak und in Gaza
im Namen des Widerstandes
schürt, während es in den israelisch besetzten Golanhöhen ruhig
ist und Syrien mit dem Gedanken
flirtet, mit Israel zu verhandeln?“
Der Gipfel in Damaskus zeigt,
wie wenig handlungsfähig die
arabische Staatengemeinschaft
derzeit ist. Der Direktor des libanesischen Zentrums für politische Studien vergleicht den Gipfel
„mit einem Spieltisch, an dem die
Hälfte der Spieler fehlt, und an
dem es nicht vorangehen kann“.
Die libanesische Zeitung „Daily
Star“ verteilt die Schuld am prophezeiten Scheitern des Gipfels
gleichmäßig: Die USA wollen,
dass das geschieht, die Libanesen
lassen es geschehen, und die Syrer machen es geschehen.
Gesichter des Schreckens. Der niederländische Abgeordnete Wilders ruft mit seinem Film (oben: Ausschnitte) zum Abwehrkampf gegen den Islam auf.
[ AP, EPA, Montage: „Die Presse“ ]
„Der Islam will uns alle unterwerfen“
NIEDERLANDE. Der Anti-Islam-Film des Abgeordneten Wilders löst heftige Proteste aus.
Von unserem Korrespondenten
HELMUT HETZEL
AMSTERDAM. Der niederländische
Premier Jan Balkenende distanzierte sich sofort davon. EU-Ratspräsident Slowenien zeigte sich
ebenso bestürzt wie die EU-Kommission. Die Nato fürchtet um ihre
Truppen in Afghanistan, darunter
1650 Holländer. Irans Außenamt
nannte es „widerlich“ und „Kreuzzug“. Die Regierungen Bangladeschs, Indonesiens und Pakistans
hießen es „rassistisch“ und drohten „schwere Folgen“ an, jordanische Medien wollen ebenso klagen
wie der Däne Kurt Westergaard,
dessen Mohammed-Comics einst
einen Sturm des Zorns in der islamischen Welt entfachten.
Objekt der Empörung: Der im
Vorfeld umstrittene Film „Fitna“
des niederländischen Politikers
Geert Wilders. Der extrem islamkritische Film war in der Nacht auf
Freitag ins Web gestellt worden.
Freitagabend funktionierte der
Link aber nicht mehr: Der Webseite-Betreiber von liveleak.com
nahm das Video wegen „sehr
ernsthaften Drohungen gegen unsere Mitarbeiter“ vom Netz. Auf
youtube.com war das Video weiter
zu sehen.
Erst streichen dabei Hände über
den Koran. Dann scheint es, als
würde eine Seite abgerissen. Dann
die Sätze: ,,Das Geräusch ist das
Reißen von Seiten aus einem Telefonbuch. Es ist nicht meine Sache,
sondern die der Moslems, die Verse
aus dem Koran zu reißen, in denen
Hass gepredigt wird.“ Weiter: „Moslems wollen, dass wir dem Islam alles zustehen, aber der will uns in
die Schranken weisen. Der Islam
will uns dominieren, unterwerfen,
die westliche Zivilisation zerstören.“
Eine grausame Collage
Es folgt eine grausame, teils kaum
auszuhaltende Collage: Die Anschläge auf die Twin Towers in
New York, die Züge in Madrid und
die U-Bahn in London; verbrannte
und verstümmelte Leichen, fanatische Imame, die Tod dem Westen
predigen und die Weltherrschaft
fordern; Kinder, die mit Gewehren
exerzieren und Juden „Schweine“
nennen; Hamas-Leute, die den
Hitler-Gruß zeigen; eine verschleierte Frau, der man wegen Ehebruchs einen Kopfschuss verpasst;
dann irakische Terroristen, die
einer westlichen Geisel wie einem
Schaf den Kopf abschneiden. Der
Schmerzensschrei verfolgt einen.
In den Niederlanden blieb am
Freitag trotz Befürchtungen alles ruhig: In einer ersten Reaktion meinte
ein Sprecher der Dachorganisation
der Auslandsmarokkaner gar, dass
„niemand beleidigt wurde“.
Yusuf Altuntas von der „Kontakt-Plattform Muslime“ sagte,
Wilders habe die „zulässige Grenze nicht überschritten“; der Film
sei „subtil“. Die niederländischen
Moslems würden gelassen bleiben; schließlich seien die Bilder,
die ganz klar von schlimmen Verbrechen zeugten, nicht neu, wie
der Arabist Maurits Berger ergänzte. „Es wäre daher völlig übertrie-
„FITNA“ SÄT ZWIETRACHT
Der islamkritische Kurzfilm „Fitna“
(„Zwietracht“) wurde von Geert
Wilders im November angekündigt
und am Mittwoch auf liveleak.com
und youtube.com veröffentlicht.
Lifeleak nahm das Video Freitagabend wieder vom Netz.
ben, wenn man in der islamischen
Welt gegen diesen Film demonstrieren würde“, sagte Berger.
„Grenze nicht überschritten“
Das bleibt abzuwarten: Viel hängt
davon ab, wie die Freitagsgebete
in den Moscheen der Welt verlaufen. Sicher kommen gerichtliche
Klagen, etwa jene des Rappers
„Salah Edin“: Wilders zeigt dessen
Foto an einer Stelle, in der es eigentlich um den Mörder des islamkritischen Filmemachers Theo
van Gogh, Mohammed Bouyeri,
geht. Edin sieht ihm sehr ähnlich.
Die niederländische Anwältin
Els Lucas reichte noch am Freitag
Klage ein. Sie sagt, dass der Film
Hass predige, und begründet das
mit der Stelle, in der Wilders vorrechnet, wie sich die Zahl der in
den Niederlanden lebenden Moslems von 45.000 im Jahr 1960 auf
jetzt über 940.000 erhöht hat. Wilders suggeriere, dass davon eine
Bedrohung ausgehe, meint die Juristin.
Seite 43
Q „Fitna“: Der umstrittene KoranFilm von Geert Wilders im Internet
diepresse.com/koran-film
WEISSRUSSLAND
BULGARIEN
Land ohne Spielregeln
Von Ministern und Agenten
Regierungsloyale und Oppositionelle tagen in Wien.
Skandal um innige Polizei-Kontakte zu Kriminellen.
WIEN (b. b.). Es muss etwas passieren und es wird etwas passieren:
Davon sind die meisten Teilnehmer einer derzeit laufenden Konferenz in der Diplomatischen Akademie in Wien überzeugt. Der wirtschaftlichen Kooperation und dem
politischen Dialog widmet sich die
vom Institut für den Donauraum
und Mitteleuropa organisierte Veranstaltung, bei der versucht wird,
regierungsloyale Vertreter und Oppositionelle aus Weißrussland zusammenzuspannen.
In der westlichen Welt hat Weißrussland wegen seines exzentrischen Langzeit-Machthabers Alexander Lukaschenko einen denkbar
schlechten Ruf. Das zeigte nicht
zuletzt auch der Protest der Österreichischen Hochschülerschaft gegen Wladimir Schimow, Rektor der
Staatlichen Wirtschaftsuniversität
in Minsk. Schimow hatte eine Studentin von seiner Universität gefeuert, weil sie zu einem Studententreffen in Frankreich gefahren
war. Dafür wurde er nun in Wien
mit Protestplakaten empfangen.
Aber: „Weißrussland wird sich
ändern, es bleibt ihm gar nichts
anderes übrig“, ist Leonid Zaiko
vom Minsker Analyse-Zentrum
„Strategiya“ überzeugt. Und die Elite-Forscherin Anna Zadora sagt:
„Weißrussland steht an einem
schwierigen Wendepunkt.“ Konkret: Geht Weißrussland nach West
oder nach Ost. Zadora vertrat dabei
die These, dass der politische Dialog zwar nützlich sei, „aber die Situation sich einzig über wirtschaftliche Hebel beeinflussen lässt“.
Dies auch darum, weil die Wirtschaftselite die einzige Gruppe sei,
der die Machthaber noch zuhörten.
Chaotische Veränderungen
Jaroslaw Romantschuk vom wissenschaftlichen Forschungszentrum Mises in Minsk meinte, dass
es mit den derzeit noch guten wirtschaftlichen Kennziffern bald vorbei sein könnte, wenn nicht mehr
Kapitel aus dem Ausland komme:
„Ohne massive Auslandsinvestitionen wird keine Modernisierung
des Landes möglich sein.“ Nicht
nur er beklagte, dass es im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen
Alltag Weißrusslands keine klaren
Spielregeln gebe und deshalb die
notwendigen Veränderungsprozesse so chaotisch verliefen.
Von unserem Korrespondenten
FRANK STIER
schnitt auf der Internetseite youtube veröffentlichten, wo er tausende
Betrachter erheiterte.
Vor zwei Tagen entfuhr Petkow
eine für seine politische Karriere
vermutlich verhängnisvolle Äußerung. Er beschuldigte den mittlerweile in inniger Feindschaft verbundenen Ex-Chef der Polizeibehörde, Wanjo Tanow, die Identität
eines Informanten des Innenministeriums preisgegeben zu haben.
SOFIA. „Wer beherrscht das organisierte Verbrechen in Bulgarien?“ –
um diese Frage geht es in dem bizarren Skandal um Innenminister
Rumen Petkow, der das Balkanland
seit zwei Wochen in Atem hält.
Der frühere Hauptsekretär im Innenministerium, Ilia Iliew, jüngst
unter dem Vorwurf des Geheimnisverrats verhaftet, sieht sich als OpWer enttarnte den Spion?
fer unrechtmäßiger Repression.
Kurz vor seinem allgemein als mys- Tatsächlich hatte Tanow vor einem
teriös erachteten Rücktritt im No- Parlamentsausschuss
ausgesagt,
vember 2007 soll Iliew eine CD aus der als zwielichtig geltende Unterdem Innenministerium geschmug- nehmer Alexei Petrow habe ein
gelt haben. Auf ihr gespeicherte Treffen des Innenministers mit maAufnahmen abgehörter Telefonate fiös verstrickten Geschäftsmännern
dokumentieren allzu innige Kon- arrangiert; über Petrows Agententakte des Vize-Chefs der Polizeibe- tätigkeit hatte er aber kein Wort
hörde Ivan Iwanow zu mutmaßlich verloren. Nun werfen Gegner dem
kriminellen Geschäftsmännern.
Minister selbst die Enttarnung des
Seit Ivanovs Verhaftung Anfang Spions Petrow vor und sehen in
letzter Woche drehte Innenminister dem Geheimnisverrat sogar einen
Rumen Petkow mit virtuoser Stilsi- Inhaftierungsgrund.
cherheit an der Dramaturgie des
Der Stand im Kampf gegen das
Kriminalstücks. Auf einer Presse- organisierte Verbrechen dürfte
konferenz zog er die Vorgänge der- auch EU-Kommissionspräsidenten
art theatralisch ins Lächerliche, Barroso interessieren. Der weilte
dass Bewunderer einen Filmmitam Freitag
in Sofia. GmbH - Seite 9
Copyright:
APA DeFacto
ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
Politik
"Kleine Zeitung" vom 29.03.2008
Ressort: LEOBEN
Von: ANDREA SEEBACHER
Steiermark
Seite: 28 29
Montanuni: ShowTruck als "Maturantenfänger"
Er tourt wieder durch die Lande - der 16 Meter lange Multimedia -Lastwagen der Montanuni, um
für ein Studium in Leoben zu werben.
ANDREA SEEBACHER
Bereits zum sechsten Mal, aber in etwas modifizierter Form, wird der Show-Truck der
Montanuniversität Leoben wieder durch die Lande ziehen. "Der Fokus liegt heuer im Westen
Österreichs, denn wir haben entdeckt, dass es hier ein Manko gibt", erklärt Erhard Skupa,
Pressesprecher der Montanuni. Deshalb werde man heuer mit der Road-Show auch in Vorarlberg
beginnen. "Wir haben vor einigen Jahren diese Tour gestartet und auch durch gehalten.
Mittlerweile kreieren wir mit der Road-Show eine Marke", meinte gestern Wolfhard Wegscheider,
Rektor der Montanuniversität. Die österreichischen Maturanten wüssten nach wie vor zu wenig
über die Montanuniversität, deshalb müsse man auch zu ihnen gehen beziehungsweise fahren.
"Dabei geht es uns vor allem darum, darzustellen, dass wir thematisch einzigartig in Österreich
sind", so der Rektor, der aber auch betont, dass man kompromisslos in der Qualität sei, was
Lehre und Forschung betreffe. "Deshalb bemühen wir uns auch, besonders gute Absolventen
höherer Schulen anzusprechen", betont der Rektor.
Bekenntnis
Ein Partner dieser Road-Show ist bereits seit Jahren die Stadtgemeinde Leoben, die immer
wieder ein starkes Bekenntnis zur Montanuni ablegt. "Die Stadt Leoben begrüßt die Road-Show
als Marketingmaßnahme, denn es ist wichtig, hinauszugehen und auf sich aufmerksam zu
machen. 499 Erstinskribenten heuer sind ein Zeichen des Erfolgs für die Road-Show", meinte
Vizebürgermeister Max Jäger.
Auch die Industrie unterstützt federführend den 16 Meter langen Multimedia-Lastwagen. Und
Thomas Frick, Sandvik-Managing Director, sagt auch warum: "Es gibt offensichtlich
Berührungsängste der Maturanten mit der Technik. Da müssen wir Aufklärungsarbeit betreiben,
auch bei den Maturantinnen. Wir haben großes Interesse, dass der Frauenanteil steigt." Frick,
selbst Absolvent der Montanuni, meinte auch, dass die Uni für Sandvik ein Zugang zu Know-how
bedeute, aber auch zu Personal. "Praktisch jeder Diplomingenieur, der bei uns arbeitet, ist
Absolvent der Montanuni", so Frick. Außerdem bedeute die Uni einen Anknüpfungspunkt für
internationale Netzwerke. "Als Global Player brauchen wir eine Global University mit globalem
Netzwerk", erklärte Frick. Auch Hanno Bertignoll, Sandvik Marketing Communications Manager,
und ebenfalls Absolvent der Montanuni, stieß ins gleiche Horn und betonte, dass vor allem die
internationale Ausrichtung der Universität von Bedeutung sei.
Copyright: APA DeFacto GmbH - Seite 10
ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
Bild: Die Montanuniversität Leoben hat einen Zuwachs an Studenten
SCHÖBERL
Anhang: Faksimile Seite 28 Leoben
Anhang: Faksimile Seite 29 Leoben
Copyright: APA DeFacto GmbH - Seite 11
28 | BEZIRK LEOBEN
WAS, WANN, WO?
SAMSTAG, 29.3.
LEOBEN. The Mojomatics. Die Italiener
MojoMatt und DavMatic konzentrieren
die Geschichte des Rhythm & Blues in
einem geballten Garage-Paket. KuKe,
Peter-Tunner-Straße 19, 21 Uhr.
LEOBEN. Stefanie Werger. „50 plus –
Gnadenschuss?“ Neues Musik- und Kabarettprogramm. Congress, 19.30 Uhr.
NIKLASDORF. Erstes Heimspiel. ATuS
Raika Niklasdorf spielt in der Frühjahrssaison gegen Pöls. Stadion, 14 Uhr.
VORDERNBERG. Oldie- und Schlagermusik mit DJ Sarti. Vogelnest, 20 Uhr.
TROFAIACH. Oldtimer Markt der
Österreichischen Gesellschaft für historische Kraftfahrzeuge. Theos Imbiss,
Langefelderstraße, von 7 bis 14 Uhr.
TROFAIACH. Steirisch Tanzen. Alpenvereinshaus des OEAV, Langefelderstraße 81, 20 Uhr. Tel. (03847) 39 22.
KAMMERN. 6. Mini-Playback-Show.
Kinderfreundeheim, 15 Uhr.
SONNTAG, 30.3.
ST.MICHAEL. Baby- und Kinderbasar.
Pfarrheim, 9 bis 11 Uhr.
LEOBEN. Club One. Kuke, ab 17 Uhr.
MONTAG, 31.3.
EISENERZ. Big Band-Zaubereien. Mit
der Bigband der Musikschule Eisenerz.
Künstlerische Leitung: Karl Weiß, Moderation und Zaubereien: Manfred
Witt. Trompetensolist: Gerhard Freiinger, Gesang: Cool-Dur Ensemble. Innerberger Gewerkschaftshaus, 19 Uhr.
TROFAIACH. Soziale Beziehungen zwischen Mensch und Tier. Vortrag von
Kurt Kotrschal. Sepp-Luschnik-Saal, 19
Uhr.
LEOBEN. Kostenlose Beratung bei allen
Fragen zu Aus- und Weiterbildung. Bildungsnetzwerk Steiermark. Tel. 06648346176. Stadtbücherei, 15 bis 18 Uhr.
LEOBEN. Original oder Fälschung. Vortrag mit Bildern: Das Grabtuch von Turin, die Himmelsscheibe von Nebra und
anderes. Stadtsaal, 19.30 Uhr.
TROFAIACH. Elternrunde/Zwergerltreff. Elternberatungszentrum, 15 Uhr.
DIENSTAG, 1.4.
KRAUBATH. Seniorencafe. Thema:
Frühlingssuppen im April. Gasthof Jagawirt, 14.30 Uhr.
LEOBEN. Lauftreff Polizei SV Leoben.
Duschmöglichkeit, 400 m Laufbahn.
Neuzugänge werden ersucht, sich am
Vortag unter Tel. (03842) 22600-580
anzumelden. Treffpunkt: Sportplatz Lerchenfeld, 17.45 Uhr.
ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
KLEINE ZEITUNG
SAMSTAG, 29. MÄRZ 2008
Montanuni:ShowTruck
Er tourt wieder durch die Lande – der 16 Meter lange Multimedia
-Lastwagen der Montanuni, um für ein Studium in Leoben zu werben.
ANDREA SEEBACHER
B
ereits zum sechsten Mal,
aber in etwas modifizierter
Form, wird der Show-Truck
der Montanuniversität Leoben
wieder durch die Lande ziehen.
„Der Fokus liegt heuer im Westen
Österreichs, denn wir haben entdeckt, dass es hier ein Manko
gibt“, erklärt Erhard Skupa, Pressesprecher der Montanuni. Deshalb werde man heuer mit der
Road-Show auch in Vorarlberg
beginnen. „Wir haben vor einigen Jahren diese Tour gestartet
und auch durch gehalten. Mittlerweile kreieren wir mit der RoadShow eine Marke“, meinte gestern Wolfhard Wegscheider, Rektor der Montanuniversität. Die
österreichischen
Maturanten
wüssten nach wie vor zu wenig
über die Montanuniversität, deshalb müsse man auch zu ihnen
gehen beziehungsweise fahren.
„Dabei geht es uns vor allem darum, darzustellen, dass wir the-
matisch einzigartig in Österreich
sind“, so der Rektor, der aber
auch betont, dass man kompromisslos in der Qualität sei, was
Lehre und Forschung betreffe.
„Deshalb bemühen wir uns auch,
besonders gute Absolventen höherer Schulen anzusprechen“,
betont der Rektor.
Bekenntnis
Ein Partner dieser Road-Show ist
bereits seit Jahren die Stadtgemeinde Leoben, die immer wieder ein starkes Bekenntnis zur
Montanuni ablegt. „Die Stadt Leoben begrüßt die Road-Show als
Marketingmaßnahme, denn es ist
wichtig, hinauszugehen und auf
sich aufmerksam zu machen. 499
Erstinskribenten heuer sind ein
Zeichen des Erfolgs für die RoadShow“, meinte Vizebürgermeister Max Jäger.
Auch die Industrie unterstützt
federführend den 16 Meter langen Multimedia-Lastwagen. Und
Thomas Frick, Sandvik-Managing Director, sagt auch warum:
„Es gibt offensichtlich Berührungsängste der Maturanten mit
der Technik. Da müssen wir Aufklärungsarbeit betreiben, auch
bei den Maturantinnen. Wir haben großes Interesse, dass der
Frauenanteil steigt.“ Frick, selbst
Absolvent der Montanuni, meinte auch, dass die Uni für Sandvik
ein Zugang zu Know-how bedeute,
aber auch zu Personal. „PrakDie Montanuniversität Leoben hat einen Zuwachs an Studenten
SCHÖBERL
tisch jeder Diplomingenieur, der
bei uns arbeitet, ist Absolvent der
ANZEIGE
Montanuni“, so Frick. Außerdem
11781350
bedeute die Uni einen Anknüpfungspunkt für internationale
BAUTECHNIKER
Netzwerke. „Als Global Player
Erfahrenes Architekten-Team sucht verlässlichen Mitarbeiter für den Aufbau und die Leitung
eines neuen Bürostandortes im Raum Kapfenberg – Bruck an der Mur – Leoben.
brauchen wir eine Global UniverAufgabengebiet:
sity mit globalem Netzwerk“, er– Selbstständige, technische und behördliche Abwicklung von Projekten aller
Größenordnungen
klärte Frick. Auch Hanno Berti– Akquisition und Kundenbetreuung
gnoll, Sandvik Marketing ComAnforderungen:
– HTL-Hochbau, TU oder FH
munications Manager, und eben– Hohe fachliche Kompetenz sowie Projekterfahrung
falls Absolvent der Montanuni,
– Seriöses Auftreten
– Engagement und Flexibilität
stieß ins gleiche Horn und beton– Kommunikations- und Verhandlungsfähigkeit
te, dass vor allem die internatio– Kenntnisse in AVA, CAD und Office
Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung sowie die Bekanntgabe eines ehest
nale Ausrichtung der Universität
möglichen Beginns der Zusammenarbeit.
CHIFFRE ZG 8251
Bedeutung
sei.- Seite 12
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DeFacto
GmbH
ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
BEZIRK LEOBEN | 29
KLEINE ZEITUNG
SAMSTAG, 29. MÄRZ 2008
als„Maturantenfänger“
WORAUF ICH MICH
HEUTE FREUE
Willi Wieser wohnt in St. Peter-Freienstein und ist Polizeibeamter KK
Nordic Walken
Ich freue mich schon auf ein
entspanntes, langes Wochenende ohne Dienst. Sicher werde
ich ein bisschen Nordic Walken
gehen, Sport betreibe ich sowieso sehr gerne. Und in der nächsten Zeit muss ich unbedingt ein
paar überschüssige Kilos loswerden, die von der guten
Osterjause vergangene Woche
über geblieben sind.
NOTDIENSTE
ÄRZTE
Den Truck im Visier: Max Jäger, Wolfhard Wegscheider, Thomas Frick und Hanno Bertignoll (von links)
DER TRUCK
Bereits zum sechsten Mal tourt
der Show-Truck der Montanuniversität Leoben heuer durch
Österreich.
Vier Wochen lang fährt der Truck
von West nach Ost, um vor
Schulen Halt zu machen und
Schüler über Studienmöglichkeiten zu informieren.
Im vergangenen Jahr hielt das
gut geschulte Studententeam,
das den Truck begleitet, etwa 90
Vorträge vor 1500 Schülern.
Finanziert wird die Werbetour
mit Sponsorgeldern aus der heimischen Wirtschaft.
Insgesamt sind gegenwärtig
2400 Studierende an der Montanuniversität Leoben inskribiert.
Bei den Erstinskribenten sind es
heuer 499. Der Frauenanteil beträgt 28,5 Prozent.
SEEBACHER
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11780297
LE GAS GmbH
B I O G A S A N L A G E
Für unser Team suchen wir einen Mitarbeiter, der als
Klärfacharbeiter
bei der Biogasanlage und Verbandskläranlage eingesetzt wird.
Voraussetzung: Lehrabschluss in einem
metallverarbeitenden Beruf (Schlosser)
oder
als Elektriker
Nachweis praktischer Kenntnisse im vorangeführten Berufsbild,
Führerschein Gruppe B (C von Vorteil)
Wohnsitz Leoben, Niklasdorf, Proleb, St. Peter-Freienstein.
Die Bewerbungsunterlagen sind bei der Fa. LE GAS GmbH
Obritzfeldweg 1, 8700 Leoben
bis 7. April 2008 vorzulegen.
Ärztebereitschaftsdienste im Bezirk Leoben erfahren Sie beim Roten
Kreuz Leoben, Tel. (0 38 42) 21 2 22
und beim Roten Kreuz Eisenerz,
Tel. (0 38 48) 22 44
KRANKENHÄUSER
Landeskrankenhaus Leoben:
Tel. (0 38 42) 401-0
Landeskrankenhaus Eisenerz:
Tel. (0 38 48) 24 44
Unfallkrankenhaus Kalwang:
Tel. (0 38 46) 86 66
NOTRUFE
Feuerwehr: 122
Polizei: 133
Bergrettung: 140
Rettung: 144
AUTOFAHRERKLUBS
Arbö: Kurzwahl 123
Öamtc: Kurzwahl 120
SONSTIGES
Vergiftungszentrale:
Tel. (01) 406 43 43
Frauenschutzzentrum Kapfenberg:
Tel. (0 38 62) 27 999
JUGEND
WEIL: Hotline für selbstmordgefährde-
te Jugendliche:
Tel. 0-66
4-35813
67 86.
Copyright: APA DeFacto
GmbH
Seite
ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
Politik
"Kleine Zeitung" vom 29.03.2008
Ressort: WIRT
Seite: 31
Von: GEORG HOLZER
Kärnten
Mangelware: Techniker
Gesucht und nicht gefunden: Im Land gehen zahllose gute IT-Arbeitskräfte ab. Es gäbe genug,
würden nicht viele Junge außer Landes gehen.
GEORG HOLZER
Jeder Technik-Student, der an der Universität Klagenfurt beim Jobservice registriert ist, kann
sich elf verschiedene Arbeitgeber aussuchen. Dafür gibt es zehnmal mehr Bewerber aus anderen
Fächern. So krass ist das Verhältnis derzeit am Arbeitsmarkt der Informationstechniker. Beim
Arbeitsmarktservice (AMS) sieht die Sache anders aus. Unter "Datenverarbeitung" wirft die
Statistik aktuell 96 Arbeitslose und nur 27 offene Stellen aus. Allerdings würden diese nicht
immer zueinander passen, relativiert man beim AMS.
Dennoch: Gefragt seien derzeit vor allem Softwareentwickler und -architekten sowie
Netzwerktechniker. Im Mikroelektronik-Cluster (ME2C) seien die Firmen händeringend auf der
Suche nach Mechatronikern, meint Obmann Michael Velmeden.
Softwareentwickler sucht man im Lakesidepark bei Kapsch TrafficCom. Peter Ummenhofer:
"Wir wollen unsere Aktivitäten bei der Entwicklung von Mautsystemen ausweiten, fürchten aber,
nicht die entsprechenden Mitarbeiter zu finden. Fünf bis sechs Informatiker - vielleicht noch mit
Erfahrung bei Geodiensten - würde man sofort einstellen.
"Bei kleineren IT-Firmen wird zwar auch gesucht, doch sei der Personalstand relativ hoch",
meint Spartenobmann Martin Zandonella von der Wirtschaftskammer. Im Vorjahr war es ganz
extrem und zudem kämpfe die Branche unter starkem Abfluss guter Arbeitskräfte aus Kärnten.
"Der Großteil des Nachwuchses geht nach der HTL in andere Bundesländer oder zum Studium
nach Wien oder Graz. Nur: Zurück kommt kaum einer", so Zandonella.
Die Klagenfurter IT-Firma Happynet ist nur eine jener Firmen, die derzeit Netzwerktechniker
sucht. "Das große Problem ist, dass die kleinen Firmen kaum jemand kennt und wir deshalb ewig
nach Personal suchen müssen", meint Marco Brandstätter.
Gemeinsame Bildung
Ein anderes Problem scheint man anzupacken. Viele Firmen betreiben teure Weiterbildung
ihrer Mitarbeiter. Im ME2C will man sich verstärkt um eine bessere Bewirtschaftung von
Seminarplätzen kümmern. "Restplätze werden allen Mitgliedsbetrieben angeboten", erklärt
Velmeden.
Copyright: APA DeFacto GmbH - Seite 14
ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
Anhang: Faksimile Seite 31 Kärnten
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ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
WIRTSCHAFT
SAMSTAG, 29. MÄRZ 2008, SEITE 31
KOMMENTAR
GEORG HOLZER
Gemeinsam finden
F
Mit vier PropellerMaschinen ging
die AUA 1958 an
den Start
APA
Vor 50 Jahren hob die AUA erstmals ab
WIEN. Österreichs Fluglinie, die
AUA, feiert ein großes Jubiläum.
Der erste Linienflug fand am 31.
März 1958 statt und er führte nach
London. Damals wurde mit Turboprop-Maschinen geflogen, vier
Vickers Viscount hatte die AUA
im Einsatz. Die ersten 50 Jahre
der Gesellschaft vollenden sich
am kommenden Montag. Mehr
als 1000 Personen werden zum
Jubiläumsfest erwartet.
Während der Besatzungszeit
nach dem Zweiten Weltkrieg gab
es keine österreichische Luftfahrt. Die nationale Lufthoheit
wurde erst durch den Staatsvertrag 1955 wieder erlangt.
Mangelware: Techniker
Gesucht und nicht gefunden: Im Land gehen zahllose gute IT-Arbeitskräfte ab. Es gäbe genug, würden nicht viele Junge außer Landes gehen.
GEORG HOLZER
eder Technik-Student, der an
der Universität Klagenfurt
beim Jobservice registriert
ist, kann sich elf verschiedene Arbeitgeber aussuchen. Dafür gibt
es zehnmal mehr Bewerber aus
anderen Fächern. So krass ist das
Verhältnis derzeit am Arbeitsmarkt der Informationstechniker. Beim Arbeitsmarktservice
(AMS) sieht die Sache anders
aus. Unter „Datenverarbeitung“
wirft die Statistik aktuell 96 Arbeitslose und nur 27 offene Stellen aus. Allerdings würden diese
nicht immer zueinander passen,
relativiert man beim AMS.
Dennoch: Gefragt seien derzeit
vor allem Softwareentwickler
und -architekten sowie Netzwerktechniker. Im Mikroelektronik-Cluster (ME2C) seien die Fir-
J
men händeringend auf der Suche
nach Mechatronikern, meint Obmann Michael Velmeden.
Softwareentwickler sucht man
im Lakesidepark bei Kapsch TrafficCom. Peter Ummenhofer: „Wir
wollen unsere Aktivitäten bei der
Entwicklung von Mautsystemen
ausweiten, fürchten aber, nicht
die entsprechenden Mitarbeiter
zu finden. Fünf bis sechs Informatiker – vielleicht noch mit Erfahrung bei Geodiensten – würde
man sofort einstellen.
„Bei kleineren IT-Firmen wird
zwar auch gesucht, doch sei der
Personalstand relativ hoch“,
meint Spartenobmann Martin
Zandonella von der Wirtschaftskammer. Im Vorjahr war es ganz
extrem und zudem kämpfe die
Branche unter starkem Abfluss
guter Arbeitskräfte aus Kärnten.
„Der Großteil des Nachwuchses
geht nach der HTL in andere
Bundesländer oder zum Studium
nach Wien oder Graz. Nur: Zurück kommt kaum einer“, so Zandonella.
Die Klagenfurter IT-Firma
Happynet ist nur eine jener Firmen, die derzeit Netzwerktechniker sucht. „Das große Problem
ist, dass die kleinen Firmen kaum
jemand kennt und wir deshalb
ewig nach Personal suchen müssen“, meint Marco Brandstätter.
Gemeinsame Bildung
inden und nicht suchen –
das Motto von so
manchem Telefonbuch täte
auch den IT-Firmen des
Landes gut. Kein Monat
vergeht, in dem nicht über
fehlende Arbeitskräfte gejammert wird. Die Gründe liegen
etwa darin, dass zu wenige ein
technisches Studium wählen
oder im generell niedrigen
Lohnniveau in Kärnten. Das
Hauptproblem: Keine Woche
vergeht, ohne dass – zumindest statistisch – mehrere
junge Techniker das Land
verlassen – für immer.
IT-Firmen melden ihre Jobs
auf vielen unterschiedlichen
Stellen an: Beim AMS, an der
Uni, auf eigenen Websites, in
Zeitungen, Inseratenblättern
und den vielen Job-Portalen.
Technik-Schüler und Studenten wissen ob dieser
Fülle gar nicht mehr, wo sie
suchen sollen.
W
eil das Angebot derart
gestreut liegt, schaut es
aus, als gäbe es nur wenige
Jobs. Die wenigen jungen
Techniker des Landes ziehen
daraus Schlüsse und gehen in
die Ferne. Ein Beitrag zur
Lösung des Problems wäre
eine gemeinsame Jobbörse
aller Technik-Firmen, doch
die ist nicht einmal angedacht.
Sie erreichen den Autor unter
[email protected]
ZAHL DES TAGES
Milliarden Euro. Nun fürchtet
Ein anderes Problem scheint man
auch Bayerns Ministerpräsianzupacken. Viele Firmen betreident
Günther Beckstein bei der
ben teure Weiterbildung ihrer
BayernLB Belastungen durch
Mitarbeiter. Im ME2C will man
die internationale Finanzkrise
sich verstärkt um eine bessere
von rund vier Milliarden Euro.
Bewirtschaftung von SeminarEr geht davon aus, dass die
plätzen kümmern. „Restplätze
bisher genannten 1,9 Milliarden
werden allen Mitgliedsbetrieben
angeboten“, erklärtCopyright:
Velmeden. APA DeFacto
Euro weitGmbH
übertroffen
werden.
- Seite
16
4
ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
Politik
"Kleine Zeitung" vom 29.03.2008
Ressort: JOB
Seite: 106
Steiermark,Kärnten
Fonds für junge Techniker
FINANZ-MOBILE
STIPENDIUM. Das Unternehmen Festo hat einen Bildungsfonds eingerichtet, der begabten
Nachwuchs-Diplomingenieuren und Doktoranden Studium und Lebenshaltungskosten
vorfinanziert. Die Rückzahlungskonditionen werden individuell vereinbart. Die Bewerbung erfolgt
online www.festo-bildungsfonds.de
Anhang: Faksimile Seite 106 Steiermark
Copyright: APA DeFacto GmbH - Seite 17
6 | JOB & KARRIERE
VOLLTREFFER
Das Tanzbein schwingen
BALL. Am 5. April findet in der Grazer
Stadthalle der Lehrlingsball statt.
Stargast ist Bruce Darnell, Ex-Juror
der Castingshow „Germany’s Next
Topmodel“. Auch Andreas Aigner,
Pilot im Red-Bull-Rallye-Team, stattet
dem Ball mit seinem Boliden einen
Besuch ab. Eintritt: 14 Euro, für
Lehrlinge, Schüler und Studenten 8
Euro. www.lehrlingsball.at
ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
„Kommt Leute. Weiter geht‘s!“
Die Teamameise. Sie ist selbstlos, kommunikativ,
hilfsbereit, emsig, effizient, zuverlässig und ständig
auf der Achse. Zeigt keine Züge individuellen
Verhaltens und fühlt sich am wohlsten in der
arbeitenden Masse. Ihre Stärke: ein hohes Maß
an sozialer und emotionaler Intelligenz.
So gehen Sie mit ihr um. „Sonnenkönigen“,
Alleinunterhaltern und Wichtigtuern zeigt
sie die kalte Schulter. Sie ist unkompliziert,
solange man ihre Konzentration auf die
Gruppe nicht in Frage stellt.
JOB HOPPER
„Open House“ an der Fh
TAG DER OFFENEN TÜR. Die Fh Joanneum
lädt im April zu Tagen der offenen Tür
an den Standorten in Kapfenberg
(4. April), Bad Gleichenberg (5. April)
und Graz (12. April). Lehrende,
Studierende und Absolventen stehen
für Fragen zur Verfügung, erstmals
kann man sich gleich vor Ort
bewerben. www.fh-joanneum.at
DIE LIEBE FAMILIE
Systemische Beratung
SEMINAR. Die Akademie der Steirischen Gesellschaft für Lebens- und
Sozialberatung bietet ein dreisemestriges Kompaktcurriculum
„Ausbildung in systemischer (Familien-)Beratung“ an. Das erste Seminar
findet von 17. bis 20. April statt.
Nähere Informationen und
Anmeldung unter www.steigls.org
FINANZ-MOBILE
Fonds für junge Techniker
STIPENDIUM. Das Unternehmen Festo
hat einen Bildungsfonds eingerichtet,
der begabten Nachwuchs-Diplomingenieuren und Doktoranden
Studium und Lebenshaltungskosten
vorfinanziert. Die Rückzahlungskonditionen werden individuell
vereinbart. Die Bewerbung erfolgt
online. www.festo-bildungsfonds.de
GRENZENLOS
Alles rund ums Personal
MESSE. Vom 22. bis 23. April findet im
Züricher Messezentrum die „Personal
Swiss“ statt, bei der sich an knapp 200
Info-Ständen alles ums Thema
Personalmanagement dreht. Zielgruppe sind Human ResourceManager, Personalentwickler oder
leitende Angestellte. Informationen
unter www.personal-swiss.ch
Immer emsig, immer fleißig:
Die Teamameise fühlt sich in
der arbeitenden Masse am
wohlsten
IAN MARSDEN/KNAUR(3)
„Müller, in mein Büro . . . !“
Der Löwenkönig. Er steht immer an der
Spitze, und zwar ganz oben, wo
der Horizont am weitesten und
die Luft am dünnsten ist.
Seine Anweisungen sind klar
und unmissverständlich.
Produktive und motivierte
Mitarbeiter sind seine
besten „Freunde“. Intriganten
mag er gar nicht.
So gehen Sie mit ihm um. Wer ihm
selbstbewusst und natürlich
gegenüber tritt, hat gewonnen.
Keine Chance haben bei ihm
hingegen Ängstlichkeit, Arroganz
und fehlerhafte Selbsteinschätzung.
„Du kannst mir vertrauen!“
Die Kollegenhyäne. Die Hyäne ist ein Überlebenskünstler. Sie kann Hunger und Durst
ertragen, doch wenn es etwas zum Fressen
gibt, macht sie sich auch über
Brocken her, die andere
verschmäht haben. Sie benutzt
Informationen, um sich selbst in ein
besseres Licht zu rücken, ist hintertrieben, böswillig, habsüchtig und
neidisch. Freunde hat sie keine. Ihr Ziel:
Unfrieden stiften.
So gehen Sie mit ihr um. Meiden Sie sie. Wer
sein Plappermaul nicht halten kann, sollte
sich den Mund zukleben. Denn spätestens am
nächsten Tag weiß jeder, was Sie über Ihren
Chef tatsächlich
denken
– dank- der
Hyäne.
Copyright:
APA DeFacto
GmbH
Seite
18
ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
Politik
"Kleine Zeitung" vom 29.03.2008
Ressort: JOB
Seite: 107
Steiermark
Studieren mit Behinderung
GLEICHSTELLUNG. Ab dem Wintersemester 2008 erlässt die Karl-Franzens-Universität Graz
Menschen mit Behinderungen den Studienbeitrag. Die Befreiung kann man im Zentrum "Integriert
Studieren" beantragen. Zusätzlich findet im Sommersemester die Ringvorlesung "Lebenswerte
Lebenswelten" zum Thema Behinderung statt. http://zis.uni-graz.at
Anhang: Faksimile Seite 107 Steiermark
Copyright: APA DeFacto GmbH - Seite 19
ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
JOB & KARRIERE | 7
SAMSTAG, 29. MÄRZ 2008
WWW.KLEINEZEITUNG.AT/JOB
SozähmenSieden
wildestenLöwen
Warum der Einsiedlerkrebs keine Schwätzer mag und was den
Ruhefant in Rage bringt. Tipps für den Umgang mit Kollegen.
PETRA PRASCSAICS
W
arum in den Zoo gehen?
Exotische Tiere wie den
Brüllaffen, den Pfau, die
Arbeitsbiene und den
Bückling trifft man auch im Büro. So
sieht das zumindest Markus Steinhauser. In seinem neuesten Buch „Willkommen im Kollegenzoo“ beleuchtet er die
Arbeitswelt aus der Sicht eines Zoologen. Ein ernster Ratgeber? Von wegen.
„Zu allererst will ich den Leser möglichst gut unterhalten“, betont der Autor. Dennoch: In
jedem dieser lustigen Charaktere steckt
ein Körnchen Wahrheit.
„Nichts ist so schwierig wie die Führung von Mitarbeitern“, ist Steinhaus
überzeugt. Warum reagiert der Herr
Müller selbst auf konstruktive Kritik
missmutig? Und warum kann Frau Huber Aufgaben immer nur im Team erledigen? „Führungskräfte kennen die Stärken und Schwächen ihrer Mitarbeiter
oft zu wenig. Falsche Einschätzungen
führen zu Missverständnissen.“ Sein
Vorschlag: Ordnen Sie Kollegen entprechend ihren typischen Eigenschaften einer Tiergattung zu, analysieren sie ihre
„Ach Gott, bin ich hübsch!“
Stärken und Schwächen und überlegen
Sie, wie man dieses Tier am besten
pflegt. Dazu müssen Sie jetzt nicht ihr
längst verdrängtes Biologiewissen auffrischen. Das hat Markus Steinhaus
schon erledigt.
Zwei Ergebnisse seiner tierischen
Analysen: Der typische Einsiedlerkrebs
braucht vor allem Ruhe und kann seine
Arbeit nur mit vollster Konzentration
erledigen. „Setzen Sie ihm also bloß keinen Dauerschwätzer ins Büro“, empfiehlt der Hobby-Zoologe. Der Ruhefant
hingegen fühlt sich am wohlsten, wo die
Arbeitsschlacht am lautesten tobt. Ideale Position: Chef vom Dienst einer Tageszeitung. „Er hat alles unter Kontrolle,
solange man ihn seine Arbeit machen
lässt und sich an seine Anweisungen
hält“.
Wer mehr über die tierischen Seiten
seiner Kollegen erfahren möchte, findet
in diesem Buch einen ziemlich ausgeklügelten Kollegentest. „Die Testergebnisse bitte nicht offen am Schreibtisch
liegen lassen, sonst haben Sie bald ein
paar Feinde mehr“, warnt der Buchautor, der sich übrigens selbst „am ehesten
mit dem Leithammel und manchmal mit
dem Trampeltier“ identifizieren kann.
Die Marketingmieze. Kaum jemand hat
die Marketingmieze schon einmal
mit Aktenordnern durch den Gang
eilen oder angestrengt telefonieren
gesehen. Sie lässt eilen, schleppen und
Türen öffnen. Ihre Ziele verfolgt sie
hartnäckig. Ihre Stärke: ein betörender
Augenaufschlag. Ihr Wunsch:
die (heimliche) First Lady im
Betrieb zu sein. Bei der Teamameise kommt
die Mieze überhaupt nicht an. Besonders
gehasst wird sie allerdings vom Vorzimmerdrachen.
So gehen Sie mit ihr um. Mit Vorsicht genießen
und sich von ihrem Schnurren nur nicht um
den Finger wickeln lassen.
Willkommen im
Kollegenzoo.
Von Aktenwurm
bis Vorzimmerdrachen. Steinhaus, Knaur, 160
Seiten, 13,40 Euro
„Verschonen Sie mich damit!“
TOP-AKTUELL
Kampf dem Burnout
SYMPOSIUM. Am 3. April veranstaltet
die Arbeiterkammer Steiermark ab 9
Uhr ein Burnout-Symposium. Zum
Thema referieren Psychologen und
Mediziner, im Anschluss findet eine
Diskussionsrunde statt. Ort: Kammersäle Graz. Anmeldung unter
[email protected] oder per
Fax unter (05) 7799 6009. Die Teilnahme ist kostenlos. www.akstmk.at
StudierenmitBehinderung
GLEICHSTELLUNG. Ab dem Wintersemester 2008 erlässt die KarlFranzens-Universität Graz Menschen
mit Behinderungen den Studienbeitrag. Die Befreiung kann man im
Zentrum „Integriert Studieren“ beantragen. Zusätzlich findet im Sommersemester die Ringvorlesung „Lebenswerte Lebenswelten“ zum Thema
Behinderung statt. http://zis.uni-graz.at
Nachfolge leicht gemacht
BERATUNG. Mit der Initiative „Follow
me - Betriebsnachfolge in der Steiermark“ lotst die Wirtschaftskammer
Unternehmer durch den Paragraphendschungel. Die Berater sind auf
Tour durch die Steiermark und
machen am 1. April in Graz, am 3. in
Gleisdorf, am 8. in Niklasdorf, am 9. in
Leibnitz und am 10. in Gröbming
Station. Anmeldung auf wko.at/stmk
WAS MACHT EIN . . . ?
. . . Metallbildner. Er formt Kupfer,
Messing, Bronze und Edelmetalle.
Außerdem stellt er metallische Hohlkörper her, ziseliert oder wendet die
Technik des Goldschlagens an. So
entstehen Pokale oder Beschläge.
TIPP DER WOCHE
Der Schreibtischpinscher. Bei ihm handelt es sich
meist um einen Zu-kurz-Geratenen oder Zukurz-Gekommen, er schnappt gerne und er
keift. Er will immer mehr, als er erreicht hat,
SEMINAR. Von 2. bis 3.
ist unzufrieden mit sich, seinem Chef, seinen
Mai findet in HermaKollegen – und der Welt. Was er gar nicht
gor das Motivationsvertragen kann, ist, wenn andere
seminar „Das Leben
ihm vorgezogen werden. Er ist
ist ein Abfahrtslauf“
immer am Sprung, übernervös,
unter der Leitung von
überempfindlich und bellt gerArmin Assinger sowie
ne Kollegen und Vorgesetzte an.
mit den Coaches
Christine Schreiner und Anton
So gehen Sie mit ihm um. Möglichst weite Kreise
Haiden statt. Anmeldeschluss ist der
um ihn ziehen. Sein ständiger Missmut ver31. März. Kosten: 690 Euro, Partnergiftet die Atmosphäre. Nur wer sich nicht so
tarif 590 Euro. Weitere Informationen
schnell aus der Ruhe bringen lässt, hat Chanund Anmeldung
unter www.mcci.at
cen, mit ihm zurechtzukommen.
Copyright: APA
DeFacto GmbH
- Seite 20
Auf der Piste und im Job
ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
Politik
"Die Presse" vom 29.03.2008
Seite: K24
Morgen
nachgefragt
"Die Woche fängt am Sonntag an"
Berufsbegleitend studieren - wie geht das? Und warum tut man sich das an?
Michael Heinzle, 29, Wirtschaftsingenieurwesen
Motivation: Da ich die HTL absolviert habe und nach dem Präsenzdienst sofort als Informatiker
zu arbeiten begann, wollte ich die technische Welt mit der betriebswirtschaftlichen verbinden - mit
dem Studium des Wirtschaftsingenieurwesen an der FH Vorarlberg.
Zeit: Die Präsenzzeiten an der Fachhochschule sind immer freitags von 14 bis 21.30 und
samstags von 8 bis 15.30 Uhr. Da geht es sich gut aus, "daneben" auch im Projekt-, Prozessund Informationsmanagement zu arbeiten.
Krisenmanagement: Ich versuche, keine Krisen entstehen zu lassen. So beginne ich
beispielsweise mit geforderten schriftlichen Ausarbeitungen schon frühzeitig, erstelle mir einen
entsprechenden Arbeitsplan und halte mich daran.
Anekdote: Manchmal fühlt man sich in die Schulzeit zurückversetzt ... besonders bei Prüfungen
wird auch so manch 40-Jähriger, der im Berufsleben eine leitende Position bekleidet, nervös.
Privat: Durch das Studium habe ich viele interessante Menschen kennengelernt, und es haben
sich gute Freundschaften entwickelt. Außerdem besteht die Möglichkeit, aktuelle
Problemstellungen aus dem Job-Alltag in der Gruppe zu diskutieren und so andere Sichtweisen
oder sogar Lösungsansätze zu erhalten.
Motto: Die Woche fängt am Sonntag an!
Anhang: Faksimile Seite K24
Copyright: APA DeFacto GmbH - Seite 21
ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
Bildung
Mit bester Empfehlung
Was können Referenzen?
Und wann sind sie auch
sinnvoll?
Seite K 23
www.business-seminare.at
diepresse.com/bildung
Seite K 24, Samstag, 29. März 2008
Interessenvertretung im
Zentrum der Macht
LOBBYING. Die Branche boomt, Fachleute haben gute Chancen.
VON PAMELA KRUMPHUBER
E
rst zwei Ausbildungswege
stehen in Österreich für angehende Lobbyisten zur Verfügung. Dabei erlebt die Branche
gerade ein enormes Wachstum.
„In den vergangenen zwei Jahren
ist im Schnitt jede Woche eine
neue Stelle geschaffen worden“,
bilanziert Berater Peter Köppl.
„Derzeit arbeiten zwischen 100
und 200 Personen in der Branche.
Etwa das Zehnfache davon werden
wir brauchen, wenn man die Rolle
Österreichs in den EU-Gremien
mit berücksichtigt.“
Köppl gestaltet die LobbyingAusbildung im Rahmen des postgradualen Universitätslehrgangs
„Public Communication“ an der
Uni Wien. Dass man dabei statt
„Lobbying“ lieber den deckungsgleichen Begriff „Public Affairs“
verwendet, hat auch mit dem teilweise noch schlechten Image des
Lobbying zu tun: „Viele Menschen
assoziieren damit die Waffen-Lobby oder die Gen-Lobby, Mauschelei und Geheimniskrämerei.“ Dabei ist Lobbying eine klar beschriebene, international völlig
gängige Dienstleistung (siehe Definition).
Gegen schwarze Schafe
In Österreich ist sie allerdings
noch relativ neu. Erst nach dem
EU-Beitritt, Ende der 90er-Jahre,
hat sich eine professionell arbeitende Struktur inklusive Verhaltenskodex entwickelt – schwarze
Schafe schaden einer vom Vertrauen ihrer Kunden und der politischen Ansprechpartner abhängigen Branche doppelt.
Feri Thierry leitet die Akademie
für Integrierte Kommunikation
des bfi, in deren Rahmen man
ebenfalls professionelles Lobbying
erlernen kann. Er erklärt: „Im Lobbying geht es darum, Menschen
mit Argumenten zu überzeugen.
Das ist politische Knochenarbeit.“
Interessenten brauchen ein gewisses diplomatisches Geschick und
sollten kommunikativ sein. „Das
Verständnis für politische Zusammenhänge und die Mechanismen
der Meinungsbildung hingegen
kann man lernen, ebenso wie die
Methoden.“
Das klingt nach einem typischen Frauenberuf, ist aber keiner,
sagt Köppl: „Die Politik ist weitgehend männlich, daher ist es auch
die
Interessenvertretung.
Ich
schätze, ein Drittel der Lobbyisten
in Österreich sind Frauen. Aber es
verschiebt sich bereits.“
Viele Wege führen zum Lobbying. Thierry zum Beispiel war lange Jahre in einer Interessenvertretung tätig und lernte das Handwerkszeug on the job. Heute ist er
wie viele seiner Kollegen selbstständig: „Ein Gewerbeschein ,Politikberatung‘ existiert leider nicht.“
Die meisten Lobbyisten werden
daher als Unternehmens- oder
PR-Berater geführt. Aber auch Un-
Gut vernetzt? Professionelles Lobbying macht Schule.
ternehmen, Verbände und NGOs
erkennen immer häufiger, dass sie
ihre politischen Gegenüber professionell ansprechen müssen,
und schaffen entsprechende Stellen. Mit einem Master-Abschluss
von Uni Wien oder bfi, dem einzigen im deutschsprachigen Raum,
ist man dafür gerüstet.
www.public-communication.at
www.bfi-wien.or.at
Die vielen Gesichter
des Erfolgs
„Die Woche
fängt am
Sonntag an“
Schwerpunkt Management
Massenbetrieb ist out – Individuelle Betreuung ist in! Überzeuge dich selbst.
Die New Design University ist Österreichs jüngste Privatuniverstiät und
einzigartig in ihrem Bildungsangebot: Foundation Course, Bachelor of
Arts: Grafikdesign & mediale Gestaltung, Innenarchitektur & dreidimensionale Gestaltung; Bachelor of Engineering: Event Engineering*,
Design- und Architektur Technologie*.
* Vorbehaltlich der Genehmigung des Akkreditierungsrates. Sujet entwickelt von Studentinnen der NDU.
Die NDU ist eine Studieninitiative des
WIFI und der Wirtschafskammer NÖ.
New Design University
Mariazeller Straße 97
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+43 (0) 2742 890 2418
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Ein Schwerpunkt bildet das Thema Leadership: Wie führt man
Menschen in schwierigen Zeiten?
Den Vortrags-Reigen eröffnet daher am 26. Mai Extremkletterer
und Managertrainer Thomas Bubendorfer mit „Was Manager von
Extrembergsteigern lernen können“. Im Juni spricht Veränderungsexperte Dieter Lange zum
Thema
Führungskompetenzen.
Im weiteren Verlauf der Veranstaltungsreihe widmet sich Weltschiedsrichter Markus Merk der
Problematik, richtige Entscheidungen zu treffen; Dirk Osmetz
und Stefan Kaduk sprechen über
zeitgerechte Führung durch das
Loslassen alter Muster. Und Anja
Förster und Peter Kreuz präsentieren provokative Ideen für Manager, Mitarbeiter und Märkte. Auch
der Verkauf kommt nicht zu kurz:
Sabine Hübner widmet sich dem
Thema Service, Erich-Norbert Detroy den Preisgesprächen.
BERUFSBEGLEITEND UND
VOLLZEIT STUDIEREN
FH-Studiengänge für
Management & Kommunikation
Financial Management
Immobilienwirtschaft
Journalismus & Medienmanagement
Kommunikationsmanagement
Marketing- & Salesmanagement
Personal- & Wissensmanagement
Tourismus-Management
Unternehmensführung
Tag der offenen Tür, 4. April 2008
Berufsbegleitend studieren
– wie geht das? Und warum
tut man sich das an?
Michael Heinzle,
29, Wirtschaftsingenieurwesen
Motivation: Da
ich die HTL absolviert
habe
Persönlichkeit & Zeitgeschichte
und nach dem
Präsenzdienst sofort als InforAber das ist noch nicht alles: Nahmatiker zu arbeiten begann,
ost-Expertin und ZDF-Reporterin
wollte ich die technische Welt
Antonia Rados geht im Herbst der
mit der betriebswirtschaftlichen
Frage nach, wie man mit dem
verbinden – mit dem Studium
2000 Jahre alten Konflikt im Nahen
des Wirtschaftsingenieurwesen
Osten umgehen lernt. Gedankenan der FH Vorarlberg.
leser Thorsten Havener führt in
die Kunst der Empathie ein, RheZeit: Die Präsenzzeiten an der
toriktrainer Rolf H. Ruhleder lehrt
Fachhochschule sind immer
zu überzeugen.
freitags von 14 bis 21.30 und
Die Karten sind übertragbar,
samstags von 8 bis 15.30 Uhr.
„Presse“-Clubmitglieder erhalten
Da geht es sich gut aus, „daVergünstigungen. Zu buchen auf:
neben“ auch im Projekt-,
Prozess- und Informationsmawww.vortragsimpulse.at
nagement zu arbeiten.
Krisenmanagement: Ich versuche, keine Krisen entstehen zu
lassen. So beginne ich beispielsweise
mit
geforderten
schriftlichen
Ausarbeitungen
Info-Tag
schon frühzeitig, erstelle mir
einen entsprechenden ArbeitsDie Pädagogische Hochschule
plan und halte mich daran.
Wien lädt am 3. April zum Informationstag: Studiengänge für die
Anekdote: Manchmal fühlt man
Lehrämter, den technisch-gewerbsich in die Schulzeit zurückverlichen Bereich, für Mode und Desetzt ... besonders bei Prüfungen
sign, Ernährung sowie Informawird auch so manch 40-Jähriger,
tion und Kommunikation werden
der im Berufsleben eine leitende
präsentiert.
Position bekleidet, nervös.
Privat: Durch das Studium
www.phwien.ac.at
habe ich viele interessante
Menschen kennengelernt, und
es haben sich gute FreundBILDUNG
schaften entwickelt. Außerdem
besteht die Möglichkeit, aktuRedaktion: Daniela Mathis,
elle
Problemstellungen
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dem Job-Alltag in der Gruppe
Anzeigen: Alexandra Supper,
zu diskutieren und so andere
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Motto: Die Woche fängt am
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APA DeFacto
GmbH - Seite 22
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Lobbying ist die gezielte und
beabsichtigte Beeinflussung von
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WIEN (red). Zuhören, diskutieren,
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ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
Politik
"Die Presse" vom 29.03.2008
Seite: K23
Morgen
"Presse"-Stipendium
Studium der erneuerbaren Energie
Am 4. April endet die Stipendien-Einreichfrist für "Renewable Energy".
wien (red). Der MSc "Renewable Energy in Central and Eastern Europe" wird von der TU Wien
in Kooperation mit dem Energiepark Bruck/Leitha berufsbegleitend angeboten. Die Studiendauer
beträgt vier Semester, durch die Internationalität der Teilnehmer erfolgt der Unterricht in
Englisch. Den Absolventen wird der Titel "Master of Science" (MSc) durch die TU Wien verliehen.
Der Unterricht findet in Wien, Bruck/ Leitha, Bratislava und Mosonmagyarovar (Ungarn) statt.
"Die Presse" vergibt dazu ein Stipendium im Wert von 13.000 Euro, der Selbstbehalt beläuft
sich auf 4500 Euro. Noch bis 4. April können die erforderlichen Unterlagen an
[email protected] gesendet werden. Eine Jury ermittelt den Gewinner. Der Lehrgang
startet am 17. Oktober.
http://newenergy.tuwien.ac.at
Anhang: Faksimile Seite K23
Copyright: APA DeFacto GmbH - Seite 23
ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
BILDUNG
Samstag, 29. März 2008
K 23
Referenzen: Richtig eingesetzt, erleichtern sie den Weg zu hochwertiger Weiterbildung oder zum Traumjob.
[ Fotolia ]
Mit wärmsten Empfehlungen
REFERENZ. Sie kann verschlossene Türen öffnen – oder sehr peinlich sein, wenn sie falsch eingesetzt wird.
Mogeln verboten
„Unbedingt ehrlich bleiben“, lautet
der Tipp von Management-Coach
und -Trainerin Gitti Härter. „Leider
wird manchmal ganz schön gemogelt. Etwa mit Gefälligkeitsreferenzen, erfundenem Kunden-Feedback
oder Angaben, die einen irreführenden Eindruck vermitteln“, rät Härter davon ab, mit einer Peinlichkeit
in eine mögliche künftige Zusammenarbeit zu starten. Denn die
Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass
Referenzen überprüft werden.
Etwas diffiziler gestaltet sich da
schon die Überlegung, welche Referenzgeber angegeben werden
Klingende Namen
Dass deren Testimonials an
Glaubwürdigkeit gewinnen, wenn
komplette Angaben zur Person mit
Name, Position und Hochschule/
Unternehmen gemacht werden,
verstehe sich dabei von selbst.
„Besonders gerne werden Referenzgeber genannt, die zumindest
innerhalb der Branche oder eines
Fachbereichs einen besonders guten Ruf genießen oder einen klingenden Namen tragen. Eher kontraproduktiv sind Personen, die
„PRESSE“-STIPENDIUM
Studium der
erneuerbaren
Energie
Am 4. April endet die
Stipendien-Einreichfrist für
„Renewable Energy“.
PASSENDE REFERENZEN
A Niemals mogeln oder
übertreiben – Empfehlungen
werden gerne überprüft.
A Personen nach hierarchischer
Stellung und Ruf in der Branche
auswählen.
A Länderspezifische Eigenheiten
beachten!
einem tabellarischen Lebenslauf
bestehen, Referenzen – bei denen
ein potenzieller Hochschulverantwortlicher/Arbeitgeber bei Interesse schriftlich oder auch telefonisch nähere Informationen zu
den Qualifikationen des Bewerbers
einholen kann – hingegen sehr gefragt seien.
Nüchterne Wissenschaft
Nicht vergessen sollte man die
großen länderspezifische Unterschiede, die gerade bezüglich der
Bedeutung von Referenzen beim
Ansuchen für ein elitäres Hochschulstudium und der Bewerbung
für einen Job in der Wissenschaft
gegeben sind. Während in den USA
oder im angelsächsichen Raum
ohne Angabe von zwei bis drei
möglichst prominenten Referenzgebern wenig läuft, sind in Frankreich, Deutschland oder Österreich
Referenzen weniger ausschlaggebend. „Wurde früher die Lieferung
von Referenzen im Rahmen der
Bewerbungsunterlagen noch vorausgesetzt, gehört eine Referenzliste heutzutage nicht mehr zu den
Standard-Unterlagen. Ihr Stellenwert ist in Österreich sinkend“, so
Hammerl.
ERNÄHRUNG
Wohl bekomm’s: Gesundheit à la carte Im Fokus
Veranstaltungs-Highlights
der Donau-Universität Krems
Wo man sich das Know-how für Beratung, Coaching und Therapie holt.
VON CLAUDIA DABRINGER
WIEN. Frühling, die Zeit des Diätwahns: Selten ernähren sich Menschen so absurd wie dann, wenn
sie an Gewicht verlieren möchten.
Doch auch unterm Jahr belastet
der folgenschwere Irrtum, was
richtige Ernährung sei, nicht nur
die Betroffenen, sondern zunehmend die Volkswirtschaften. Das
Know-how für richtige Ernährung
ist gefragt, nicht nur für das persönliche Wohl.
Ganzheitlicher Ansatz
„Personen aus medizinischen Berufen können durch die Ausbildung zum Ernährungsberater
nach TCM ihr Know-how erweitern, andere sich ein neues berufliches Standbein schaffen und als
Berater etwa in Schulen und Kindergärten arbeiten“, erklärt Siglinde Katharina Mayer, fachliche Leiterin der Schlossberg Institut
TCM-Akademie. Auf die Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin folgen in dem modulartig aufgebauten Diplomlehrgang Nahrungsmittelkunde und
therapeutisches Kochen, TCMDiagnostik sowie die Aufbaustufen
Anatomie, Physiologie und super-
vidierte Beratungspraxis. „Viele
sehen, dass ihr Ernährungssystem
nicht mehr funktioniert, kämpfen
gegen
Zivilisationskrankheiten.
Deshalb wird der präventive Gedanke und das Wissen um die therapeutische Wirkung von Nahrungsmitteln immer wichtiger“,
sagt Mayer. An der FH St. Pölten
legt der Studiengang Diätologie
neben vorbeugenden Aspekten
Wert auf ernährungsmedizinische
Krankheitstherapie und Rehabilitation. Neben einer freiberuflichen Tätigkeit finden Diätologen
in Kliniken und Rehabzentren,
aber auch in Ernährungswirtschaft, Lebensmittel- und Pharmaindustrie einen Job.
Große Bandbreite
Wer kein ernährungswissenschaftliches Studium absolviert hat,
kann eine Ausbildung zum Gesundheitstrainer – Bereich Ernährung des Vereins für unabhängige
Gesundheitsberatung UGB machen. Weitere Möglichkeiten der
Aus- und Weiterbildung an der
UGB: zum Fachberater VollwertErnährung, Fachberater für Säuglings- und Kinderernährung oder
UGB-Fastenleiter. Das Spektrum
ist weitreichend: „Unsere Ausbil-
dung ist beispielsweise für Bewegungs- und Mentaltrainer, aber
auch SOS-Kinderdorf-Mütter eine
gute Ergänzung ihres bereits vorhandenen Wissens“, sagt Reinhard
Schätzer, Leiter der Vitalakademie
in Innsbruck. Die 675 Einheiten
auf dem Weg zum Ernährungstrainer umfassen unter anderem Themen wie Anatomie, Lebensmittelkunde, fernöstliche und regionale
Ernährung sowie Tipps für die
Selbstständigkeit. „Über 30 Prozent unserer Absolventen machen
sich selbstständig, meist als Ernährungscoaches oder in Zusammenarbeit mit einem Bewegungstrainer“, erzählt Schätzer. „Es geht
in Richtung ,bewusste Ernährung’
und ,biologisch hochwertig’. Wer
erkennen kann, wann ein Produkt
wirklich biologisch ist, kann dann
beispielsweise als Einkaufsberater
arbeiten.“ Drei Semester dauert
die Ausbildung zum diplomierten
Vital-Ernährungstrainer an der
Body&Health Academy.
www.eurak.at,
www.fh-stpoelten.ac.at,
www.bodytrainer.at,
www.schlossberginstitut.at,
www.vitak.at, www.wellnessprofis.at,
www.ugb.at
9. April 2008
Mini Med Studium über Rheuma
Spitzenmedizin hautnah erleben!
Donau-Universität Krems, Audimax.
Beginn: 19:00 Uhr
9. April 2008
4. MBA-Austria Infotag
Donau-Universität Krems präsentiert
neue Programme. WU Wien, Festsaal.
Beginn: 18:00 Uhr
10. - 23. April 2008
Politik im Film
in Klagenfurt und Wien
Wirtschaft und Fußball als Themen der
Diskussionsreihe.
11. - 12. April 2008
Symposium
Knorpel- & Arthrose-Therapie
Aktuelle Therapiekonzepte von
degenerativen Gelenkserkrankungen.
Donau-Universität Krems, Audimax.
Information und Anmeldung:
www.donau-uni.ac.at/veranstaltungen
Donau-Universität Krems
Universität für Weiterbildung
Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30
A-3500 Krems
E
AU UN
ERSI
IV
http://newenergy.tuwien.ac.at
Achtung, Angelsachsen!
„Großer Wert auf Referenzen wird
besonders bei englischsprachigen
Bewerbungen gelegt“, wissen die
Fachleute des TU Wien Career
Centers. Die sogenannten „Letters
of Recommandation“ sollten möglichst von namhaften Leuten unterschrieben werden, Zeugnisse
und Empfehlungen selbstverständlich in eine professionelle
englische Version gebracht werden. Weitere Tipps aus dem Career
Center: In der Schlussformel eines
englischen Arbeitszeugnisses sollte eine klar formulierte Weiterempfehlung enthalten sein, die
vom Aussteller persönlich unterschrieben sein muss. In Zeugnis
und Referenz dürfen zudem lobende Aussagen zu Ehrlichkeit (honesty), Leistung (impressive ability
and performance), Anwesenheit
(attendance und timekeeping), Arbeitseinstellung (outstanding attitude) und Führung (very good conduct) keinesfalls fehlen. Mit Referenzen gespickte Bewerbungen im
landesüblichen Stil zu gestalten,
gilt ohnehin als Must, will man vermeiden, dass die Bewerbung allzuschnell im Papierkorb landet. Auf
das Thema spezialisiert haben sich
das deutsche Autorenteam Karsta
und Dirk Neuhaus mit einer Reihe
von Publikationen zu Großbritannien, Irland, Spanien, oder einem
Bewerbungshandbuch Europa.
Beim
zuletzt
erschienenen
Buchband „Bewerben und Arbeiten in den USA und Kanada“ betonen die Autoren, dass in den USA
Bewerbungen (resume) meistens
nur aus dem Anschreiben und
K R
WIEN (red). Der MSc „Renewable
Energy in Central and Eastern
Europe“ wird von der TU Wien
in Kooperation mit dem Energiepark Bruck/Leitha berufsbegleitend angeboten. Die Studiendauer beträgt vier Semester,
durch die Internationalität der
Teilnehmer erfolgt der Unterricht in Englisch. Den Absolventen wird der Titel „Master of Science“ (MSc) durch die TU Wien
verliehen. Der Unterricht findet
in Wien, Bruck/ Leitha, Bratislava und Mosonmagyaróvár (Ungarn) statt.
„Die Presse“ vergibt dazu ein
Stipendium im Wert von 13.000
Euro, der Selbstbehalt beläuft
sich auf 4500 Euro. Noch bis 4.
April können die erforderlichen
Unterlagen an [email protected] gesendet werden.
Eine Jury ermittelt den Gewinner.
Der Lehrgang startet am 17. Oktober.
hierarchisch auf Kollegen- oder
Mitarbeiterebene tätig sind“, weiß
Hammerl. Er empfiehlt, auch jene,
deren Urteil der Bewerber nicht
hinreichend genau einschätzen
oder prognostizieren kann, als Referenzgeber auszuschließen.
DON
WIEN. Sie kommen gut an, und
können am Ende auch das entscheidende Argument sein, um
einen Studienplatz an einer begehrten Business School oder Forschungseinrichtung zu bekommen. Die Rede ist von Referenzen,
jenem Zusatz zu Lebenslauf und
Motivationsschreiben, die einer
schriftliche Bewerbung nicht nur
bei der Jobsuche den letzten
„Pepp“ verleihen. Doch was ist zu
beachten?
sollen. „Es eignen sich prinzipiell
alle, zumeist vorgesetzte Personen, die über Teile des bisherigen
Werdeganges – inklusive Ausbildungszeiten – des Bewerbers konkrete Auskünfte erteilen können.
Dies kann auf aktuelle wie ehemalige Vorgesetzte, ehemals betreuende Professoren, Dozenten und
akademische Ausbilder zutreffen“,
erläutert Werner Hammerl, der
seit sechs Jahren eine kostenlose
internetbasierte Bewerbungsberatung betreibt (www.bewerbungsbertung.at). Zudem sollte bei den
Referenzgebern auch tunlichst die
Zustimmung für die Weitergabe
ihrer Daten eingeholt werden.
M
S
T
TA
VON CHRISTIAN LENOBLE
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ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
Politik
"Die Presse" vom 31.03.2008
Ressort: Seite Eins
Seite: 1
Österreich, Abend, Österreich, Morgen
Geringer Lohn trotz Uni-Abschluss
* Akademikerstudie. Arbeitslosigkeit sinkt, aber viele Uni-Absolventen sind bloß atypisch
beschäftigt.
* Problemfächer. Dolmetscher, Psychologen besonders betroffen. Oft weniger als 1000 Euro
Monatsgehalt.
VON ERICH WITZMANN
WIEN. Nach der Statistik ist 2007 die Zahl der arbeitslosen Akademiker leicht zurückgegangen:
7227 waren es laut Arbeitsmarktservice (AMS) im Jahresschnitt, zwei Jahre zuvor waren es noch
um 533 mehr. Allerdings: Ein Teil der Uni-Absolventen muss mit weniger als 1000 Euro (netto)
pro Monat auskommen, ein hoher Anteil wird der Gruppe der "atypisch Beschäftigten"
zugerechnet.
Dolmetscher, Psychologen, Publizisten und Geschichte-Absolventen auf der einen Seite,
Betriebswirte, Informatiker und Juristen auf der anderen Seite: Das Abif-Institut (Analyse,
Beratung und interdisziplinäre Forschung) hat im Auftrag des Arbeitsmarktservice Absolventen
und Absolventinnen dieser Studienrichtungen zwei bis fünf Jahre nach Ende des Studiums
befragt.
Keine Job-Garantie
Allen gemeinsam ist, dass der erfolgreiche Studienabschluss keine Garantie mehr für eine
facheinschlägige Beschäftigung bietet, dass in der Berufseinstiegsphase in höherem Maß als
früher mit einer Arbeitslosigkeit zu rechnen ist und dass unsichere und prekäre
Beschäftigungsverhältnisse zunehmen.
Die Unterschiede in den untersuchten Studienrichtungen zeigen aber doch deutlich die
schlechten Bedingungen nach einem Studium in einem geistes- oder sozialwissenschaftlichen
Fach auf. Gleich 18 Prozent der Dolmetsch-Absolventen und 14 Prozent nach einem
Psychologie- und Publizistikstudium müssen mit einem Gehalt von weniger als 1000 Euro pro
Monat auskommen. Bei den Juristen beträgt dieser Anteil sieben Prozent, bei den BWLAbsolventen vier Prozent, bei den Informatikern drei Prozent.
Die höchste Arbeitslosenrate weisen übrigens die Historiker auf, neun Prozent von ihnen sind
beim AMS vorgemerkt. Der Anteil an atypischen Beschäftigungsverhältnissen (freie
Dienstnehmer, neue Selbstständige mit und ohne Gewerbeschein, Leiharbeiter) ist bei
Publizisten (43 Prozent) und Psychologen (39) besonders hoch, gefolgt von Dolmetschern (25)
und Informatikern (23).
Copyright: APA DeFacto GmbH - Seite 25
ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
Auslöser für diese Situation war auch die sich stark wandelnde Berufswelt: Der öffentliche
Sektor als einer der wichtigsten Hauptarbeitgeber ist weggebrochen, der Berufseinstieg
verlagerte sich in die Privatwirtschaft.
Museumskassier nicht adäquat
Abif-Geschäftsführerin Karin Steiner weist auf die hohe Zahl an Absolventen hin, die nicht in
ihrem Fachgebiet beschäftigt sind: 47 Prozent nach der Dolmetschausbildung, 27 Prozent nach
einem Publizistik-, 25 Prozent nach einem Psychologiestudium. Karin Steiner: "Wenn jemand
einen einfachen Sekretariatsjob macht oder an einer Museumskassa sitzt, dann braucht er dafür
kein Studium und ist unter seiner Qualifikation beschäftigt."
Nach den Befragungen nennt Karin Steiner drei Punkte, die zumindest zu einer Verbesserung
führen können: An der Schule müsse noch intensiver auf die Berufswelt vorbereitet und über die
Chancen nach den jeweiligen Studienrichtungen informiert werden. An den Universitäten sollte
der Fokus verstärkt auf den Praxisbezug beziehungsweise die Verwend- und Verwertbarkeit der
universitären Ausbildung gelegt werden. Und schließlich sollten zur Vermittlung zwischen
Universität und Praxis auch für geisteswissenschaftliche Fächer Career Centers (wie an der
Wirtschaftsuniversität) eingerichtet werden, so die Expertin.
Anhang: Faksimile Seite 1 Österreich Morgen
Copyright: APA DeFacto GmbH - Seite 26
ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
U N A B H Ä N G I G E TA G E S Z E I T U N G F Ü R Ö S T E R R E I C H
Stones-Maschine
Montag, 31. 3. 2008 0 diepresse.com 0 Mo 14 / Nr. 18.043 / 1,30 Euro
Regisseur
Scorsese:
Was er an
Jagger & Co.
so mag
23
„Tibeter nicht käuflich“
Wahlsieg für Opposition?
Grellbunte Traurigkeit
Die Sinologin Susanne
Weigelin-Schwiedrzik im
„Presse“-Interview.
In Simbabwe reklamiert nicht
nur Präsident Mugabe den
Erfolg für sich.
Schwarz geschminkt, grell
gewandet: Wer die Emos
wirklich sind.
3
4
8
Geringer Lohn trotz Uni-Abschluss
I AKADEMIKERSTUDIE. Arbeitslosigkeit sinkt, aber viele
Uni-Absolventen sind bloß atypisch beschäftigt.
I PROBLEMFÄCHER. Dolmetscher, Psychologen besonders
betroffen. Oft weniger als 1000 Euro Monatsgehalt.
···························································
VON ERICH WITZMANN
WIEN. Nach der Statistik ist 2007
die Zahl der arbeitslosen Akademiker leicht zurückgegangen:
7227 waren es laut Arbeitsmarktservice (AMS) im Jahresschnitt, zwei Jahre zuvor
waren es noch um 533
mehr. Allerdings: Ein Teil
der Uni-Absolventen muss
mit weniger als 1000 Euro
(netto) pro Monat auskommen, ein hoher Anteil wird
der Gruppe der „atypisch Beschäftigten“ zugerechnet.
Dolmetscher, Psychologen,
Publizisten und GeschichteAbsolventen auf der einen Seite, Betriebswirte, Informatiker
und Juristen auf der anderen
Seite: Das Abif-Institut (Analyse, Beratung und interdisziplinäre
Forschung)
hat im Auftrag des Arbeitsmarktservice Absolventen
und Absolventinnen dieser
Studienrichtungen zwei bis fünf
Jahre nach Ende des Studiums
befragt.
Keine Job-Garantie
Allen gemeinsam ist, dass der erfolgreiche Studienabschluss keine
Garantie mehr für eine facheinschlägige Beschäftigung bietet,
dass in der Berufseinstiegsphase
in höherem Maß als früher mit
einer Arbeitslosigkeit zu rechnen
ist und dass unsichere und prekäre Beschäftigungsverhältnisse
zunehmen.
Die Unterschiede in den untersuchten Studienrichtungen zeigen
aber doch deutlich die schlechten
Bedingungen nach einem Studium in einem geistes- oder sozialwissenschaftlichen Fach auf.
Gleich 18 Prozent der DolmetschAbsolventen und 14 Prozent nach
einem Psychologie- und Publizistikstudium müssen mit einem Gehalt von weniger als 1000 Euro pro
Monat auskommen. Bei den Juristen beträgt dieser Anteil sieben
Prozent, bei den BWL-Absolventen vier Prozent, bei den Informatikern drei Prozent.
Die höchste Arbeitslosenrate
weisen übrigens die Historiker
auf, neun Prozent von ihnen sind
beim AMS vorgemerkt. Der Anteil
an atypischen Beschäftigungsver-
Expertin nimmt
Hochschulen in
die Pflicht
Zu viele Studenten in
gewissen Fachrichtungen,
meint Gudrun Biffl.
Ein erfolgreicher Studienabschluss ist
heute keine Garantie mehr für einen
adäquaten Job.
hältnissen (freie Dienstnehmer,
neue Selbstständige mit und
ohne Gewerbeschein, Leiharbeiter) ist bei Publizisten (43 Prozent) und Psychologen (39) besonders hoch, gefolgt von Dolmetschern (25) und Informatikern (23).
Auslöser für diese Situation war
auch die sich stark wandelnde Berufswelt: Der öffentliche Sektor als
einer der wichtigsten Hauptarbeitgeber ist weggebrochen, der Berufseinstieg verlagerte sich in die
Privatwirtschaft.
Museumskassier nicht adäquat
Abif-Geschäftsführerin Karin Steiner weist auf die hohe Zahl an Absolventen hin, die nicht in ihrem
Fachgebiet beschäftigt sind: 47
Prozent nach der Dolmetschausbildung, 27 Prozent nach einem
Publizistik-, 25 Prozent nach
einem Psychologiestudium. Karin
Steiner: „Wenn jemand einen einfachen Sekretariatsjob macht oder
an einer Museumskassa sitzt,
dann braucht er dafür kein Stu-
dium und ist unter seiner Qualifikation beschäftigt.“
Nach den Befragungen nennt
Karin Steiner drei Punkte, die zumindest zu einer Verbesserung
führen können: An der Schule
müsse noch intensiver auf die Berufswelt vorbereitet und über die
Chancen nach den jeweiligen Studienrichtungen informiert werden. An den Universitäten sollte
der Fokus verstärkt auf den Praxisbezug beziehungsweise die Verwend- und Verwertbarkeit der
universitären Ausbildung gelegt
werden. Und schließlich sollten
zur Vermittlung zwischen Universität und Praxis auch für geisteswissenschaftliche Fächer Career
Centers (wie an der Wirtschaftsuniversität) eingerichtet werden,
so die Expertin.
WIEN (pri). Die Rechnung sei recht
einfach, sagt die Arbeitsmarktexpertin des Wirtschaftsforschungsinstitutes (Wifo), Gudrun Biffl,
zur „Presse“: Zu viele Studenten
in gewissen Fachrichtungen, speziell in den Geisteswissenschaften, und zu wenig Nachfrage am
Arbeitsmarkt.
Ergibt
unterm
Strich eine hohe Zahl an Akademikern ohne (adäquaten) Job.
Die Gründe dafür ortet Biffl, seit
kurzem Uni-Rätin in Linz, im
Universitätsmanagement, besonders an der Schnittstelle zum
Eintritt in den Arbeitsmarkt. Hier
bestehe akuter Handlungsbedarf.
Zumal es sehr wohl die Aufgabe
der Unis sei, sich zu überlegen,
wo die Absolventen unterkommen. „Sie müssen den Arbeitsmarkt kennen – und entsprechend bearbeiten.“
Biffls Lösungsansatz: Verstärkte
Kooperation mit anderen Einrichtungen, etwa Kammern, Ländern,
Betrieben. Auf diese Weise könnten
die Unis den Jobmarkt „mit organisieren“, und zwar grenzüberschreitend: „Die Unis dürfen nicht nur
für den heimischen Arbeitsmarkt
produzieren, sondern müssen
auch den europäischen, ja sogar
den internationalen bedienen.“
Ein gutes Beispiel dafür sei die
Veterinärmedizinische Uni Wien,
so Biffl. Dort werde den Studenten
von Beginn an verdeutlicht, dass
sie zwar eine gute Ausbildung erhalten, aber mobil sein – sprich:
ins Ausland gehen – müssen.
Biffls Pendant vom Institut für
Höhere Studien (IHS), Helmut Hofer, würde die Zahlen hingegen
„nicht gleich überbewerten“.
Denn im Vergleich zu anderen
Gruppen sei das Risiko von Akademikern, arbeitslos zu werden, „immer noch relativ gering“.
PREISE: Deutschland, Italien, Slowenien € 2,-, Belgien € 2,80; HRK 14, ČZK 65, SK 80, Ft 390. „DIE PRESSE“, 1030 Wien, Hainburger Str. 33; PF 33. ) 514 14. Fax: DW 400 (Redaktion); DW 250 (Anzeigen). ABO: ) 514 14 DW 70, Fax: DW 71. Verlagspostamt: 1030 Wien, P.b.b. Zulassungsnummer: 02Z032748T
NAVIGATOR
Veranstaltungen, Kino, Radio & TV ................... S. 10, 11
UniLive ..................................................................................................... Seite 17
Forum Bildung ............................................................................... Seite 18
Sport ........................................................................................................ S. 19–21
Gesundheit ........................................................................................ Seite 22
24 Stunden in 4 Minuten ................................................ Seite 28
Wetter, Impressum ................................................................... Seite 28
Einem Teil der heutigen Ausgabe liegt ein Prospekt von
Peek&Cloppenburg bei.
[ Fotos: Bruckberger, AP, Reuters, Klemun ]
COOP HIMMELB(L)AU
„Beyond the Blue“ im MAK Wien. Werkschau des Architektenteams bis 11. 5. 2008.
Mehr unter www.MAK.at
20%
Ermäßigung
derClub
diepresse.com/derclub
Copyright: APA DeFacto GmbH - Seite 27
ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
Politik
"Die Presse" vom 31.03.2008
Ressort: Seite Eins
Seite: 1
Von: red
Österreich, Abend, Österreich, Morgen
Expertin nimmt Hochschulen in die Pflicht
Zu viele Studenten in gewissen Fachrichtungen, meint Gudrun Biffl.
WIEN (pri). Die Rechnung sei recht einfach, sagt die Arbeitsmarktexpertin des
Wirtschaftsforschungsinstitutes (Wifo), Gudrun Biffl, zur "Presse": Zu viele Studenten in gewissen
Fachrichtungen, speziell in den Geisteswissenschaften, und zu wenig Nachfrage am
Arbeitsmarkt. Ergibt unterm Strich eine hohe Zahl an Akademikern ohne (adäquaten) Job. Die
Gründe dafür ortet Biffl, seit kurzem Uni-Rätin in Linz, im Universitätsmanagement, besonders an
der Schnittstelle zum Eintritt in den Arbeitsmarkt. Hier bestehe akuter Handlungsbedarf. Zumal
es sehr wohl die Aufgabe der Unis sei, sich zu überlegen, wo die Absolventen unterkommen. "Sie
müssen den Arbeitsmarkt kennen - und entsprechend bearbeiten."
Biffls Lösungsansatz: Verstärkte Kooperation mit anderen Einrichtungen, etwa Kammern,
Ländern, Betrieben. Auf diese Weise könnten die Unis den Jobmarkt "mit organisieren", und zwar
grenzüberschreitend: "Die Unis dürfen nicht nur für den heimischen Arbeitsmarkt produzieren,
sondern müssen auch den europäischen, ja sogar den internationalen bedienen."
Ein gutes Beispiel dafür sei die Veterinärmedizinische Uni Wien, so Biffl. Dort werde den
Studenten von Beginn an verdeutlicht, dass sie zwar eine gute Ausbildung erhalten, aber mobil
sein - sprich: ins Ausland gehen - müssen.
Biffls Pendant vom Institut für Höhere Studien (IHS), Helmut Hofer, würde die Zahlen hingegen
"nicht gleich überbewerten". Denn im Vergleich zu anderen Gruppen sei das Risiko von
Akademikern, arbeitslos zu werden, "immer noch relativ gering".
Anhang: Faksimile Seite 1 Österreich Morgen
Copyright: APA DeFacto GmbH - Seite 28
ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
U N A B H Ä N G I G E TA G E S Z E I T U N G F Ü R Ö S T E R R E I C H
Stones-Maschine
Montag, 31. 3. 2008 0 diepresse.com 0 Mo 14 / Nr. 18.043 / 1,30 Euro
Regisseur
Scorsese:
Was er an
Jagger & Co.
so mag
23
„Tibeter nicht käuflich“
Wahlsieg für Opposition?
Grellbunte Traurigkeit
Die Sinologin Susanne
Weigelin-Schwiedrzik im
„Presse“-Interview.
In Simbabwe reklamiert nicht
nur Präsident Mugabe den
Erfolg für sich.
Schwarz geschminkt, grell
gewandet: Wer die Emos
wirklich sind.
3
4
8
Geringer Lohn trotz Uni-Abschluss
I AKADEMIKERSTUDIE. Arbeitslosigkeit sinkt, aber viele
Uni-Absolventen sind bloß atypisch beschäftigt.
I PROBLEMFÄCHER. Dolmetscher, Psychologen besonders
betroffen. Oft weniger als 1000 Euro Monatsgehalt.
···························································
VON ERICH WITZMANN
WIEN. Nach der Statistik ist 2007
die Zahl der arbeitslosen Akademiker leicht zurückgegangen:
7227 waren es laut Arbeitsmarktservice (AMS) im Jahresschnitt, zwei Jahre zuvor
waren es noch um 533
mehr. Allerdings: Ein Teil
der Uni-Absolventen muss
mit weniger als 1000 Euro
(netto) pro Monat auskommen, ein hoher Anteil wird
der Gruppe der „atypisch Beschäftigten“ zugerechnet.
Dolmetscher, Psychologen,
Publizisten und GeschichteAbsolventen auf der einen Seite, Betriebswirte, Informatiker
und Juristen auf der anderen
Seite: Das Abif-Institut (Analyse, Beratung und interdisziplinäre
Forschung)
hat im Auftrag des Arbeitsmarktservice Absolventen
und Absolventinnen dieser
Studienrichtungen zwei bis fünf
Jahre nach Ende des Studiums
befragt.
Keine Job-Garantie
Allen gemeinsam ist, dass der erfolgreiche Studienabschluss keine
Garantie mehr für eine facheinschlägige Beschäftigung bietet,
dass in der Berufseinstiegsphase
in höherem Maß als früher mit
einer Arbeitslosigkeit zu rechnen
ist und dass unsichere und prekäre Beschäftigungsverhältnisse
zunehmen.
Die Unterschiede in den untersuchten Studienrichtungen zeigen
aber doch deutlich die schlechten
Bedingungen nach einem Studium in einem geistes- oder sozialwissenschaftlichen Fach auf.
Gleich 18 Prozent der DolmetschAbsolventen und 14 Prozent nach
einem Psychologie- und Publizistikstudium müssen mit einem Gehalt von weniger als 1000 Euro pro
Monat auskommen. Bei den Juristen beträgt dieser Anteil sieben
Prozent, bei den BWL-Absolventen vier Prozent, bei den Informatikern drei Prozent.
Die höchste Arbeitslosenrate
weisen übrigens die Historiker
auf, neun Prozent von ihnen sind
beim AMS vorgemerkt. Der Anteil
an atypischen Beschäftigungsver-
Expertin nimmt
Hochschulen in
die Pflicht
Zu viele Studenten in
gewissen Fachrichtungen,
meint Gudrun Biffl.
Ein erfolgreicher Studienabschluss ist
heute keine Garantie mehr für einen
adäquaten Job.
hältnissen (freie Dienstnehmer,
neue Selbstständige mit und
ohne Gewerbeschein, Leiharbeiter) ist bei Publizisten (43 Prozent) und Psychologen (39) besonders hoch, gefolgt von Dolmetschern (25) und Informatikern (23).
Auslöser für diese Situation war
auch die sich stark wandelnde Berufswelt: Der öffentliche Sektor als
einer der wichtigsten Hauptarbeitgeber ist weggebrochen, der Berufseinstieg verlagerte sich in die
Privatwirtschaft.
Museumskassier nicht adäquat
Abif-Geschäftsführerin Karin Steiner weist auf die hohe Zahl an Absolventen hin, die nicht in ihrem
Fachgebiet beschäftigt sind: 47
Prozent nach der Dolmetschausbildung, 27 Prozent nach einem
Publizistik-, 25 Prozent nach
einem Psychologiestudium. Karin
Steiner: „Wenn jemand einen einfachen Sekretariatsjob macht oder
an einer Museumskassa sitzt,
dann braucht er dafür kein Stu-
dium und ist unter seiner Qualifikation beschäftigt.“
Nach den Befragungen nennt
Karin Steiner drei Punkte, die zumindest zu einer Verbesserung
führen können: An der Schule
müsse noch intensiver auf die Berufswelt vorbereitet und über die
Chancen nach den jeweiligen Studienrichtungen informiert werden. An den Universitäten sollte
der Fokus verstärkt auf den Praxisbezug beziehungsweise die Verwend- und Verwertbarkeit der
universitären Ausbildung gelegt
werden. Und schließlich sollten
zur Vermittlung zwischen Universität und Praxis auch für geisteswissenschaftliche Fächer Career
Centers (wie an der Wirtschaftsuniversität) eingerichtet werden,
so die Expertin.
WIEN (pri). Die Rechnung sei recht
einfach, sagt die Arbeitsmarktexpertin des Wirtschaftsforschungsinstitutes (Wifo), Gudrun Biffl,
zur „Presse“: Zu viele Studenten
in gewissen Fachrichtungen, speziell in den Geisteswissenschaften, und zu wenig Nachfrage am
Arbeitsmarkt.
Ergibt
unterm
Strich eine hohe Zahl an Akademikern ohne (adäquaten) Job.
Die Gründe dafür ortet Biffl, seit
kurzem Uni-Rätin in Linz, im
Universitätsmanagement, besonders an der Schnittstelle zum
Eintritt in den Arbeitsmarkt. Hier
bestehe akuter Handlungsbedarf.
Zumal es sehr wohl die Aufgabe
der Unis sei, sich zu überlegen,
wo die Absolventen unterkommen. „Sie müssen den Arbeitsmarkt kennen – und entsprechend bearbeiten.“
Biffls Lösungsansatz: Verstärkte
Kooperation mit anderen Einrichtungen, etwa Kammern, Ländern,
Betrieben. Auf diese Weise könnten
die Unis den Jobmarkt „mit organisieren“, und zwar grenzüberschreitend: „Die Unis dürfen nicht nur
für den heimischen Arbeitsmarkt
produzieren, sondern müssen
auch den europäischen, ja sogar
den internationalen bedienen.“
Ein gutes Beispiel dafür sei die
Veterinärmedizinische Uni Wien,
so Biffl. Dort werde den Studenten
von Beginn an verdeutlicht, dass
sie zwar eine gute Ausbildung erhalten, aber mobil sein – sprich:
ins Ausland gehen – müssen.
Biffls Pendant vom Institut für
Höhere Studien (IHS), Helmut Hofer, würde die Zahlen hingegen
„nicht gleich überbewerten“.
Denn im Vergleich zu anderen
Gruppen sei das Risiko von Akademikern, arbeitslos zu werden, „immer noch relativ gering“.
PREISE: Deutschland, Italien, Slowenien € 2,-, Belgien € 2,80; HRK 14, ČZK 65, SK 80, Ft 390. „DIE PRESSE“, 1030 Wien, Hainburger Str. 33; PF 33. ) 514 14. Fax: DW 400 (Redaktion); DW 250 (Anzeigen). ABO: ) 514 14 DW 70, Fax: DW 71. Verlagspostamt: 1030 Wien, P.b.b. Zulassungsnummer: 02Z032748T
NAVIGATOR
Veranstaltungen, Kino, Radio & TV ................... S. 10, 11
UniLive ..................................................................................................... Seite 17
Forum Bildung ............................................................................... Seite 18
Sport ........................................................................................................ S. 19–21
Gesundheit ........................................................................................ Seite 22
24 Stunden in 4 Minuten ................................................ Seite 28
Wetter, Impressum ................................................................... Seite 28
Einem Teil der heutigen Ausgabe liegt ein Prospekt von
Peek&Cloppenburg bei.
[ Fotos: Bruckberger, AP, Reuters, Klemun ]
COOP HIMMELB(L)AU
„Beyond the Blue“ im MAK Wien. Werkschau des Architektenteams bis 11. 5. 2008.
Mehr unter www.MAK.at
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Ermäßigung
derClub
diepresse.com/derclub
Copyright: APA DeFacto GmbH - Seite 29
ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
Politik
"Oberösterreichische Nachrichten" vom 29.03.2008
Ressort: Karriere
Seite: K10
Karrieremesse: Uni Linz
Start in den Job für künftige Absolventen
LINZ. Angehende Absolventen von Universitäten und Fachhochschulen können am 9. April
2008 den ersten Schritt auf ihrer Karriereleiter machen: Von 9 bis 17 Uhr findet im Keplergebäude
der Linzer Johannes Kepler Universität die Karrieremesse Discovery statt. Studenten der
Technik sowie Natur-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften können sich dort bei 57
ausstellenden Unternehmen wie etwa der Siemens VAI, der voestalpine AG oder Ernst & Young
präsentieren und als potenzielle Bewerber vorstellen. Zudem haben sie die Chance,
Diplomarbeiten mit den Firmen und einem dementsprechenden Praxisbezug, Nebenjobs oder
Praktika zu arrangieren. Außerdem ist es die optimale Gelegenheit, sich schlicht Informationen
über interessante Unternehmen einzuholen.
Zusätzlich bietet die Discovery ein umfassendes Rahmenprogramm, das um acht Uhr mit einem
Karrierefrühstück beginnt. Weiters gibt es Vorträge zum Thema "Stellen Sie sich vor...", diverse
Workshops zu Themen wie Bewerbungstipps, internationale Jobangebote, Berufsbilder von
Juristen oder Bewerbungs- und Verhaltenstrainings. Anmeldung für die Workshops und das
Tagesprogramm gibt es unter www.discovery.jku.at.
Bestens gerüstet für Bewerbung
Um bereits bei der Karrieremesse bestens mit Bewerbungsunterlagen ausgerüstet zu sein,
haben Studenten am 3. April 2008 um 19 Uhr im Keplergebäude Halle B die Möglichkeit, sich
beim "Prepare2Discover" Ratschläge von Experten zu holen. Wie sieht ein professioneller
Lebenslauf aus? Welche Fragen können in einem Bewerbungsgespräch auf mich zukommen?
Wie trete ich sicher auf?
Anhang: Faksimile Seite K10
Copyright: APA DeFacto GmbH - Seite 30
ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft - Pressespiegel
Samstag, 29. März 2008
Karriere
K 10
KARRIEREMESSE: Uni Linz
Berufseinsteiger wollen nach oben: Sich konkret Zukunftsfragen zu beantworten hilft, sich für den„richtigen“ Job zu bewerben.
Schritt eins auf Karriereleiter: Ziele
definieren, dann erst bewerben
LINZ. „Wo sehen Sie sich in
fünf Jahren?“ Genau vor dieser
Frage erzittern frischgebackene
Akademiker meist beim ersten
Bewerbungsgespräch. Die Antwort darauf sollten sie sich allerdings schon lange vor der
Bewerbung überlegt haben.
Bestens gerüstet für Bewerbung
V ON E LISABETH E IDENBERGER
Um bereits bei der Karrieremesse
bestens mit Bewerbungsunterlagen ausgerüstet zu sein, haben Studenten am 3.
April 2008 um 19 Uhr im Keplergebäude Halle B die Möglichkeit, sich beim
„Prepare2Discover“ Ratschläge von Experten zu holen. Wie sieht ein professioneller Lebenslauf aus? Welche Fragen
können in einem Bewerbungsgespräch
auf mich zukommen? Wie trete ich sicher auf?
„Machen Sie eine grobe Lebensplanung“, rät David Fuchs,
Berater bei MLP Private Finance, im Berufsstarterseminar.
Was will ich privat und wirtschaftlich erreichen? Wann will
ich Familie, Haus und Auto?
Welche Ziele habe ich beruflich? Und: Wie kann ich vorgehen, um strategisch meine Ziele zu erreichen?
~
Stellen Sie sich
Bewerbungsfragen und begründen Sie Ihre Antworten.}
DAVID FUCHS
Berater bei MLP Linz
Die Antwort auf die FünfJahres-Frage soll aber primär
nicht das sein, was der Personalchef hören will, sondern
eine realistische Selbsteinschätzung, so MLP-Berater
Horst Nigl. In Zeiten von Burnout ist eine zentrale Frage
nicht nur, was ich machen will,
sondern auch, ob ich es machen kann.
Überlegen zahlt sich aus:
Eine Studie der amerikani-
Fotos: ee
LINZ. Angehende Absolventen von
Universitäten und Fachhochschulen
können am 9. April 2008 den ersten
Schritt auf ihrer Karriereleiter machen:
Von 9 bis 17 Uhr findet im Keplergebäude der Linzer Johannes Kepler Universität die Karrieremesse Discovery statt.
Studenten der Technik sowie Natur-,
Rechts- und Wirtschaftswissenschaften
können sich dort bei 57 ausstellenden
Unternehmen wie etwa der Siemens VAI,
der voestalpine AG oder Ernst & Young
präsentieren und als potenzielle Bewerber vorstellen. Zudem haben sie die
Chance, Diplomarbeiten mit den Firmen
und einem dementsprechenden Praxisbezug, Nebenjobs oder Praktika zu arrangieren. Außerdem ist es die optimale
Gelegenheit, sich schlicht Informationen über interessante Unternehmen
einzuholen.
Zusätzlich bietet die Discovery ein
umfassendes Rahmenprogramm, das
um acht Uhr mit einem Karrierefrühstück beginnt. Weiters gibt es Vorträge
zum Thema „Stellen Sie sich vor...“, diverse Workshops zu Themen wie Bewerbungstipps, internationale Jobangebote,
Berufsbilder von Juristen oder Bewerbungs- und Verhaltenstrainings. Anmeldung für die Workshops und das Tagesprogramm gibt es unter www.discovery.jku.at.
Foto: Wodicka
Start in den Job für
künftige Absolventen
schen Elite-Universität Harvard
zeigte, dass sich nur 13 Prozent ausgewählter MBA-Absolventen zu Studienende konkrete Ziele für ihr berufliches Weiterkommen gesteckt hatten,
der Rest keine. Zehn Jahre später war es genau diese Gruppe,
die im Endeffekt doppelt so
viel verdiente wie die restlichen befragten Absolventen.
Ein Tipp der Berater: Probieren Sie die typischen Fragen eines Bewerbungsgesprächs in
einer Gesprächssituation etwa
mit einem Freund aus. Was
sind Ihre Stärken/Schwächen?
Wie wichtig ist Ihnen Freizeit?
Was war bisher Ihr größter Erfolg? Weshalb sollten wir Sie
einstellen? „Belegen Sie Ihre
~
Erst wenn ich
meine Ziele kenne, kann ich mir
einen passenden
Job suchen.}
HORST NIGL
Berater bei MLP Linz
Antworten immer mit Beispielen“, rät Fuchs.
Das helfe nicht nur beim Bewerbungsgespräch selbst, sondern vorab schon, um zu wissen, bei welchem Arbeitgeber
Sie sich bewerben sollen.
„Nicht in jedem Unternehmen
kann ich meine konkreten Ziele
erreichen“, so Nigl.
Infos zu den Berufsstarterseminaren gibt es unter
www.mlp.at
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Bewerbung bzw. ein persönliches Vorstellungsgespräch. (Tel. 07221 / 63 1 14-10)
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Nähere Informationen auf der Homepage
www.unida.at – Jobangebot • Infos 0676 / 880 44 365
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