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Unterlagen zur Antragstellung im Rahmen des
Lehrförderungsfonds
Inhalt
Antrag an den Lehrförderungsfonds
Leitfaden
…
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Antrag an den Lehrförderungsfonds
1
Antragssteller/in
Name (Fakultät, Institut, Wissenschaftliche Einrichtung):
Dr. Natalia Wege, Dr. Thomas Muth, Prof. Dr. Peter Angerer,
Institut für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin, Centre for Health and Society,
Medizinische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
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Ansprechpartner/in
Titel:
Name:
Vorname:
Dr.
Muth
Thomas
Telefon:
Fax:
0211 81 14996
0211 81 15334
E-Mail:
Funktion (z.B. Dekan/in, Institutsleiter/in):
[email protected]
Projektleiter
3
Projektkurzbeschreibung
Bezeichnung:
HeLD: Healthy Learning in Düsseldorf
hier: Erfassung studienbezogener Belastungen und Ressourcen im Studium der Medizin
Kurze Beschreibung zu Zielen und Inhalten (ausführlichen Projektbeschreibung an Hand des Leitfadens bitte in den Anhang):
Das Medizinstudium beinhaltet aus arbeitsmedizinischer und arbeitspsychologischer Sicht
eine hohe Belastung für die Studierenden. Dies kann unterschiedliche Beanspruchungen
(unmittelbare geistige und körperliche Reaktionen) und längerfristige Beanspruchungsfolgen
hervorrufen. Während Belastungen im Arbeitsleben durch Modelle aus der Arbeits- und
Organisationspsychologie und der Medizinischen Soziologie gut charakterisiert werden
können, gibt es für die Belastung von (Medizin) Studenten - anders als für die Beanspruchung
und Beanspruchungsfolgen dieser Zielgruppe - keine validen, etablierten
Erhebungsinstrumente. Das hier zur Förderung vorgeschlagene Forschungsprojekt hat zum
Ziel, in Rahmen der aktuell laufenden HeLD-Studie (Healthy Learning in Düsseldorf), ein
Erhebungsinstrument zur Erfassung spezifischer studentischer Belastungen wissenschaftlich
fundiert weiter zu entwickeln. Die hier beantragten Mittel sind zur Deckung der Kosten der
Etablierungsphase von 2 Jahren vorgesehen. Das fertige Erhebungsinstrument spezifischer
studentischer Belastungen soll schließlich in etablierte Befragungen der Studierenden
integriert werden und ermöglicht eine fundierte Beschreibung und ein kontinuierliches
Monitoring des Arbeitsplatzes "Studium". Es soll so angelegt sein, dass es durch
Berücksichtigung allgemeiner studentischer Belastungen und spezifischer Belastungen im
Medizinstudium auch Vergleiche zu anderen Studiengängen erlaubt.
Antragssumme (in Euro; max. 60.000 Euro):
59.707,19
Beantragter Förderzeitraum (mind. 1 bis max. 4 Semester, Beginn ist immer der Semesteranfang):
vier Semester (2 Jahre)
Stand: 26.04.2012
Antrag an den Lehrförderungsfonds  Seite 2 von 4
Institut für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin
Direktor: Prof. Dr. med. Peter Angerer
Teilprojekt
“Erfassung der studienbezogenen Belastungen und
Ressourcen im Medizinstudium“
November 2013
1.
Hintergrund und Ziele des Projekts
Hintergrund: Das Medizinstudium beinhaltet aus arbeitsmedizinischer und arbeitspsychologischer Sicht eine hohe Belastung für die Studierenden. Dies kann unterschiedliche Beanspruchungen (unmittelbare geistige und körperliche Reaktionen) und längerfristige Beanspruchungsfolgen hervorrufen. So werden Belastungen unterschieden in Anforderungen im Sinne
positiver Stimuli, Ressourcen im Sinne von unterstützenden Faktoren und Stressoren im Sinne
von fehlbeanspruchenden und evtl. krankmachenden Einflüssen.
Für die Arbeitswelt, d.h. Erwerbstätige, gibt es gut entwickelte, valide Instrumente zur Erfassung
von Belastungen, nicht zuletzt die Arbeitsstressmodelle von Karasek und Theorell ("Job strain")
sowie Siegrist ("Gratifikationskrise"). Für die spezifischen Belastungen im Studium, insbesondere im Medizinstudium, fehlen solche Instrumente. Es gibt bislang kein anerkanntes Konzept,
das erlauben würde - in Analogie zur Arbeitswelt - die psychischen Anforderungen, Ressourcen
und Stressoren des Studiums zu erfassen. Damit fällt es schwer, einen Studiengang im Sinne
seiner Lernförderlichkeit auf verschiedenen Ebenen (s.u.), aber auch seines Potentials an psychischen Gefährdungen zu analysieren und im Zeitverlauf zu überprüfen. Dies wäre in verschiedener Hinsicht dringend erforderlich.
Nach aktueller Auffassung soll das Medizinstudium nicht nur zum Erwerb der erforderlichen
Kenntnisse sondern auch der Kompetenzen im Sinne von Fähigkeiten und Fertigkeiten und
professionellen Haltungen führen, die für den Arztberuf wünschenswert sind. So definiert der
Nationale Kompetenzbasierte Lernzielkatalog Medizin (NKLM) die Ziele der Ausbildung nicht
nur als die Rolle des "Medizinischen Experten" sondern auch als die des "Gelehrten", "Kommunikators", "Mitglied eines Teams", "Verantwortung Tragender und Manager", "Gesundheitsberater und Fürsprecher" und als " professionell Handelnder". Dies bedeutet, dass das Studium die
richtigen Anforderungen auch für die Entwicklung dieser psychischen und sozialen Kompetenzen stellen muss. Zum WS 2013/14 ist das herkömmliche Studium an der Medizinischen Fakultät der HHU Düsseldorf durch den reformierten Modellstudiengang ("Düsseldorfer Curriculum")
abgelöst worden, u.a. mit dem Ziel diese Kompetenzen zu fördern.
Gleichzeitig muss vermieden werden, dass das Studium als Stressor wirkt, der die psychosoziale Entwicklung negativ beeinflusst und die Gesundheit der Studierenden gefährdet. Die Wirkung
von Belastungen, als Anforderungen oder als Stressoren, hängt häufig (z.B. bei hoher Arbeitsmenge) davon ab, ob die erforderlichen Ressourcen wie z.B. Freiräume oder soziale Unterstützung zur Verfügung stehen.
Zahlreiche wissenschaftliche Studien zeigen, dass der Beruf des Arztes u.a. mit einem erhöhten
Risiko für psychische Störungen assoziiert ist. Hierzu gehören Erschöpfungssyndrome, affektive Störungen, aber auch Substanzmissbrauch oder Suchtprobleme. Neuere Studien weisen
darauf hin, dass bereits während des Studiums erhöhte Prävalenzen für derartige Störungen
bei Studierenden zu beobachten sind. Unklar blieb bislang allerdings, ob es sich hierbei um ein
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Phänomen der Selektion der Studierenden und/oder eine durch das Studium hervorgerufene
Fehlbeanspruchung handelt. Erste eigene Daten weisen darauf hin, dass individuelle Eigenschaften der Studierenden und Belastungen durch das Studium interagieren (siehe beiliegendes Manuskript). Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit haben wiederum erheblichen
Einfluss auf die Motivation zum ärztlichen Beruf, ebenso wie für die ärztliche Behandlungskompetenz und damit - auch das ist nachgewiesen - auf die Qualität der Versorgung der Patienten.
Vor diesem Hintergrund wurde im Oktober 2012 am Institut für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin das Projekt HeLD (HeLD steht für Healthy Learning in Düsseldorf) an der medizinischen
Fakultät der Universität Düsseldorf begonnen. Ziel dieser Kohortenstudie ist es, den Zusammenhang zwischen Belastungen, Beanspruchungen und Beanspruchungsfolgen durch das Medizinstudium zu untersuchen. Zielgruppe sind sowohl die Studierenden, die nach dem alten
Curriculum ausgebildet werden, als auch - und dies ist der Schwerpunkt - diejenigen, die nach
dem neuen Curriculum studieren: Eine Kernfragestellung von HeLD ist, ob diese Veränderung
auch in einem veränderten Belastungs-Beanspruchungsmuster resultiert, und ob Verbesserungen des Curriculums zu Verminderung psychischer Fehlbeanspruchungen und von Erkrankungen bzw. zur Verbesserung der ärztlichen Motivation und Kompetenz beitragen können.
Die Basiserhebung für die erste Studentenkohorte wurde im WS 2012/13 mit 318 beteiligten
Studenten abgeschlossen. Im Juni 2013 erfolgte die Zweituntersuchung für die Kohorte 1. als
Online-Befragung (N=204), mit dem Fokus, weitere personenbezogene Parameter und Belastungen in der Frühphase des Studiums zu erfassen. Im Oktober 2013 wurden die Erhebungen
bei den Studienanfängern der zweiten Kohorte begonnen (Studierende ab WS 13/14). Auch
hier konnte bislang eine sehr zufriedenstellende Beteiligung verzeichnet werden, die Erhebungen sind noch nicht abgeschlossen. Zur Abschätzung der Belastungen wurden zunächst Modelle bzw. Instrumente aus der Arbeitswelt (z.B. Jobstrain und Gratifikationskrisen Modell) eingesetzt.
Ziele des Projekts: Das hier zur Förderung vorgeschlagene Forschungsprojekt hat zum Ziel, im
Rahmen der aktuell laufenden HeLD-Studie (Healthy Learning in Düsseldorf) ein Erhebungsinstrument zur Erfassung spezifischer studentischer Belastungen wissenschaftlich fundiert (weiter) zu entwickeln. Dies dient im Kontext der HeLD-Studie dazu, die Zusammenhänge zwischen
äußeren Belastungen und individueller Beanspruchung der Studierenden besser verstehen und
Auswirkungen von Änderungen durch das neue Curriculum detailliert erfassen zu könnten, insbesondere mit Hinblick auf psychische Fehlbeanspruchungen, Erkrankungen, ärztliche Motivation und Kompetenz.
Die hier beantragten Mittel sind vorgesehen, um dieses Erhebungsinstrument innerhalb von
zwei Jahren zu konzipieren, zu erstellen und erproben sowie psychometrisch abzusichern. Am
Ende soll das Instrument in die etablierten Befragungen und Maßnahmen zur Qualitätssicherung integriert und anderen Anwendern zur Verfügung gestellt werden.
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2.
Adressierte Zielgruppe(n)
Zielgruppe sind primär Studierende der Humanmedizin der HHU Düsseldorf; das Instrument soll
aber so konstruiert werden, dass auch die Erfassung allgemein mit einem Hochschulstudium
verbundener Belastungen anderer Studenten möglich ist. Zudem kann es um spezifische Belastungen anderer Studiengänge erweitert werden. Somit sind für die praktische Anwendung in der
Zukunft auch Studierende anderer Fakultäten bzw. Studiengänge als Zielgruppe vorgesehen.
3.
Methodisches Vorgehen
Bereits geleistete Vorarbeiten: Die Basiserhebung für die erste HeLD Studentenkohorte wurde
im WS 2012/2013 mit 318 beteiligten Studenten abgeschlossen. Im Juni 2013 erfolgte die
Zweituntersuchung für die Kohorte 1 als Online-Befragung (N=204), mit dem Fokus, weitere
personenbezogene Parameter und Belastungen in der Frühphase des Studiums zu erfassen.
Im Oktober 2013 wurden die Erhebungen bei den Studienanfängern der zweiten Kohorte begonnen (Studierende ab WS 13/14). Auch hier konnte bislang eine sehr zufriedenstellende Beteiligung verzeichnet werden, die Erhebungen sind noch nicht abgeschlossen. Bisher wurde das
Projekt aus eigenen Mitteln des Instituts für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin finanziert. Dies
ist auch für die Zukunft geplant (vgl. Finanzierungsplan).
Im nächsten Schritt ist geplant, die Datenerhebung um wesentliche spezifische Belastungen
des Studiums zu erweitern. Dabei sollte das hier vorgeschlagene Fragebogeninstrument zum
Einsatz kommen, das sich einerseits an die für die berufliche Arbeitswelt vorhandenen Instrumente der Gefährdungsbeurteilung anlehnt, andererseits Studium und Medizinstudium spezifische Belastungen abfragt, mit dem Ziel, Interventionen gestalten zu können. Um dieses Fragebogeninstrument wissenschaftlich fundiert weiter zu entwickeln - bis hin zu einem web-basierten
Befragungsinstrument - beantragen wir die im nachfolgenden Finanzierungsplan ausgewiesenen Mittel.
Die Entwicklung des Instruments soll in mehreren Schritten ablaufen: Zuerst wird eine qualitative Studie mit Kombination aus zwei Verfahren (Fokusgruppen und qualitative Datenanalyse der
vorhandenen Daten) durchgeführt. Abschließend wird der erarbeitete Fragebogen für die quantitative Hauptstudie eingesetzt. Methodische Schritte dazu sind die folgenden:
1) Fokusgruppen zur Erfassung von Belastungen bei Studierenden (2 Fokusgruppen: vorklinische und klinische Semester, je 8-12 Studierende);
2) Qualitative Datenanalyse zu Studienbelastungen (offene Fragestellung = Freitextangaben
im Rahmen der Erhebungen im WS 2012/13, WS 2013/14 und SS 2013);
3) Konstruktion des Fragebogens;
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4) Pretesting des Fragebogens zur Identifizierung von schlecht verständlichen Fragen, Begriffsunklarheiten und Fehlinterpretationen bei Bearbeitung des Fragebogens (10-12 Teilnehmer, ggf. nach Verbesserungen erneuter Pretest).
5) Durchführung der ersten quantitativen Befragung (min. N=150);
6) Psychometrische Validierung des Fragebogens;
7) Durchführung der quantitativen Befragung der gesamten Kohorte und Prüfung der Kontent-,
Kriteriums- und Konstruktvalidität des Fragebogens anhand eingesetzten Untersuchungsinstrumente
8) Erstellung der Online-Version des Fragebogens, wissenschaftliche Publikation der Ergebnisse.
4.
Darstellung des Mehrwerts
Konkret kann das hier dargestellte Teilprojekt im Zusammenhang mit dem Projekt HeLD folgende Beiträge für die Studierenden, für die Medizinische Fakultät und für die Universität leisten:
Für die Studierenden: Durch regelmäßige Untersuchungen werden solche Belastungen des
Medizinstudiums identifiziert, die - als Stressoren - psychische Fehlbelastungen und Belastungsfolgen nach sich ziehen. Gleichzeitig lässt sich erkennen, wo ein Mangel an Ressourcen
herrscht. Im Rahmen der laufenden Bemühungen zur Verbesserung des neuen Curriculums
helfen speziell die durch das hier vorgeschlagene Befragungsinstrument gewonnenen Erkenntnisse, Veränderungsbedarf und Verbesserungspotential gezielt zu identifizieren. Studienergebnisse werden mit der AG „Curriculumreform“ diskutiert. Durch die regelmäßige Befragung der
Studierenden können Veränderungen gestützt auf die Expertise der Studenten hinsichtlich ihrer
eigenen Studiumserfahrungen und somit partizipativ begründet werden. Es besteht die Chance,
dass den Studenten die Ergebnisse ihres Engagements als Kohortenteilnehmer (ebenso wie
ihren Kommilitonen) - Interventionen vorausgesetzt - auch unmittelbar zugute kommen.
Für die medizinische Fakultät: Der erwartete Nutzen besteht in der erforderlichen Information
für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Insofern trägt das vorgeschlagene Projekt zur
Studienreform bei. Die Einbindung des Projekts in das Curriculum durch die HeLD Kohorte ist
offenkundig. Eine kontinuierliche arbeitsmedizinsch-arbeitspsychologische Begleitung des Studiums ist derzeit ein Alleinstellungsmerkmal dieses Studiengangs, auch im Vergleich zu anderen Reformstudiengängen.
Die Auseinandersetzung mit Belastungen und gesundheitlichen Folgen bei Studierenden, aber
auch die Etablierung zusätzlicher Service- und Hilfsangebote sollen die Grundlage liefern, gesündere, motiviertere und letztlich bessere Ärztinnen und Ärzte auszubilden. Dies kann mittelfristig ein Standortvorteil sein.
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Für die Profilbildung der Medizinischen Fakultät bedeutet dies, dass nicht nur einmaliger Reformwille (neues Curriculum), sondern auch das Bemühen um eine systematische und kontinuierliche Verbesserung das Studiumskonzept prägt. Dies lässt sich öffentlichkeitswirksam darstellen. Gleichzeitig tragen Verbesserungsbemühungen bei, die Attraktivität für das Medizinstudium am Standort Düsseldorf zu erhöhen.
Der Reformstudiengang wird bereits zur Profilbildung der Medizinischen Fakultät eingesetzt.
Des Weiteren werden die wissenschaftlichen Forschungsergebnisse regelmäßig veröffentlicht,
was auch zur wissenschaftlichen Profilbildung der HHU einen Beitrag leistet. Wissenschaftlich
ist darüber hinaus - auch wegen des hohen Interesses amerikanischer Medical Schools an der
Frage der psychischen Gesundheit von Medizinstudierenden - internationale Anschlussfähigkeit
gegeben.
5.
Konzept der Nachhaltigkeit
Kontinuität und Nachhaltigkeit über den Förderzeitraum hinaus ist zum einen gegeben, da die
Begleitung der HeLD Kohorte mindestens bis zum Jahr 2019 vorgesehen ist (Abschluss des
Studiums durch die Erstsemester im WS 2013/14). Die HeLD Kohorte ist unabhängig von der
hier beantragten Förderung und wird primär aus Mitteln des Instituts für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin finanziert.
Das Fragebogeninstrument soll - wie oben ausgeführt - so angelegt sein, dass es durch Berücksichtigung studentischer Belastungen allgemein Vergleiche zu anderen Studiengängen erlaubt. Es steht nach Fertigstellung sowohl der Medizinischen Fakultät und als auch der gesamten Heinrich-Heine-Universität zu Verfügung. Darüber hinaus kann das gesamte Projekt bzw.
die HeLD Kohorte (als Basis für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess) auch als Pilotprojekt für andere Studiengänge an der HHU betrachtet werden.
6.
Einsatz der beantragten Mittel (siehe Anhang 1 „Finanzplan“)
Die hier zur Förderung vorgeschlagenen Arbeiten haben die Entwicklung eines Erhebungsinstrumentes zum Gegenstand, das spezifisch Belastungen im Medizinstudium valide erfassen
kann. Die Entwicklung und Etablierung eines neuen Erhebungsinstruments ist auch zeit- und
kostenintensiv. Insbesondere für die Konzipierung und Etablierung der Fragebogens wird ein
wissenschaftlicher Mitarbeiter / eine wissenschaftliche Mitarbeiterin benötigt. Die beantragten
Mittel werden daher für einen/eine qualifizierte/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in für vier Semester (19,25 Stunden/Woche) angesetzt. Außerdem werden die finanziellen Mittel für Moderation und Transkription der Aufnahmen der Fokusgruppen, sowie für Probandenmittel verwendet
(Mitarbeit der Studierenden bei zeitaufwändigen Fokusgruppen).
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Anhang 1 - Finanzierungsplan
1.
Beantragte Mittel
Förderdauer: 4 Semester (2 Jahre).
Förderzeitraum: SS 2014 – WS 2015/16.
Tabelle 1. Beantragte Mittel
Kosten
1x Wissenschaftliche Mitarbeiter TVL13
*56.148,19 €
(24 Monate; 19,25h/Woche):
Externe Fokusgruppenmoderation (2 Fokusgruppen*250€)
500,00 €
Incentives Fokusgruppen (2 Gruppen, 8-12 Teilnehmer*15 €)
360,00 €
Incentives Pretest (150 Teilnehmer*10 €)
1.500,00 €
Audiotranskription (2 Fokusgruppen – 120 min. je Gruppe*5,30 Euro
angefangene Min.)
1.262,00 €
Insgesamt
59.707,19 €
* Die Beträge beinhalten die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung und Zuschlägen unter
Berücksichtigung 2,55 % Tariferhöhung. Die tariflich festgelegte Wochenarbeitszeit beträgt
19,25 (halbe Stelle).
2.
Sonstige laufende Kosten (Eigenbeteiligung)
Aus der personellen Grundausstattung der Institut für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin stehen
für Organisation und Durchführung des Projektes folgende Mitarbeiter/innen folgendem zeitlichem Umfang für zur Verfügung (in Bezug auf eine Vollzeitstelle):
Prof. Dr. Peter Angerer
5%
Dr. Thomas Muth
20%
Dr. Natalia Wege
20%
Zusätzlich steht eine studentische Hilfskraftstelle aus der Grundausstattung für die gesamte
Projektlaufzeit im Umfang von 10 Wochenstunden zur Verfügung.
Das Sekretariat des Instituts steht zur Erledigung dringender Schreibarbeiten und als Ansprechpartner zur Kommunikation in begrenztem Umfang zur Verfügung.
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Die laufende Sachkosten für das Projekt in Höhe ca. 7.000 € pro Jahr (siehe Tab. 2) werden
von Institut für Arbeitsmedizin getragen.
Tabelle 2. Laufende Kosten (nicht beantragte Mittel)
Sachkosten
Incentives laufende Kohorte*
Büromaterial/Druckkosten
∑ Sachkosten
6.310,00 €
250,00 €
6.760,00 €
*Incentives – Etwa 10-Euro-Wert Gutschein* ca. 318 Teilnehmer (lt. Baseline Befragung)*2 Befragungen*üromaterial/Druckkosten für Zwischen- und Abschlussberichte; schriftliche *Rückmeldung an Studierende.
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Fachschaftsvertretung Medizin
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Fachschaftsvertretung Medizin – Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Universitätsstraße 1 – 40225 Düsseldorf
Universitätsstraße 1
O.A.S.E. Geb. 16.61
40225 Düsseldorf
An die zuständige Abteilung
Universitätsstraße 1, 40225 Düsseldorf
Fon:
Fax:
0211 81 03165
0211 81 12631
[email protected]
[email protected]
[email protected]
fsmed.de
forum.fsmed.de
kreuzmich.fsmed.de
Sonntag, 1. Dezember 2013
Unterstützung des Antrags an den Lehrförderungsfond für die Entwicklung eines Fragebogens zur
Ermittlung der psychischen Belastung von Medizinstudierenden.
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Fachschaft Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf unterstützt den Projektantrag an
den Lehrförderungsfond für die Erstellung eines wissenschaftlich ermittelten Fragebogens zur
zuverlässigen Messung von psychischer Belastung von Medizinstudierenden.
Da unter Ärztinnen und Ärzten sowohl eine erhöhte Suizidrate, als auch eine verstärkte Neigung zu
Drogen- und Medikamentenmissbrauch zu verzeichnen ist, stellt sich für uns die Frage, ob diese
Entwicklung auch schon unter Medizinstudierenden zu beobachten ist, bzw. ob und wie dieser
Problematik schon im Studium effektiv zu begegnen ist.
Die Fachschaft Medizin sieht in dem Projekt zur Entwicklung eines Fragebogens zur Ermittlung der
psychischen Belastung von Medizinstudierenden eine großartige Möglichkeit, diese Probleme
anzugehen und zu ermitteln, inwieweit der hohe Leistungsdruck im Studium und das erstmalige
Erleben belastender Patientenkontakte zu diesen Problemen beitragen.
Mit freundlichen Grüßen
Vorstand
1. Vorsitzender
2. Vorsitzender
Finanzen
Geschäftsführung
Ellen Bauchrowitz
Ansprechpartner
Caroline Rump
Alexander Eißner
Lukas Gördes
Aktionen
Lehre
Kommissionen
Austausch
Medien / PR
Bankverbindung
Omid Ahmad
Fenna Romina Post
Pascal Kahlben
Friederike Jonas
Michael Klein
Fachschaft Medizin
Kontonr.
BLZ
1006547622
30050110
Stadtsparkasse Düsseldorf
Seite
2
Vorstand
1. Vorsitzender
2. Vorsitzender
Finanzen
Geschäftsführung
Ellen Bauchrowitz
Ansprechpartner
Marbod Kohns
Alexander Eißner
Juliane Hamm
Aktionen
Lehre
Kommissionen
Austausch
Medien / PR
Bankverbindung
Max Baaken
Nibras Naami
Anne Kübart
Caroline Rump
Michael Klein
Fachschaft Medizin
Kto
BLZ
5293154
30070024
Deutsche Bank
Mental health and psychosomatic symptoms among first year medical students in
Germany: results from the German HeLD study.
Authors: Wege, Natalia, Muth, Thomas, Li, Jian and Angerer, Peter
Institute of Occupational Health and Social Medicine, Centre of Health and Society (CHS),
Faculty of Medicine, University of Duesseldorf
To be submited in Epidemiology and Psychiatric Sciences
Corresponding author:
Dr. med. Natalia Wege, MPH
Institute of Occupational Health and Social Medicine
Centre of Health and Society (CHS)
Faculty of Medicine, University of Duesseldorf
Tel. 0211 0108163
[email protected]
Abstract
Purpose: To identify the prevalence of common mental disorders and psychosomatic complains,
and its associated factors in a sample of German medical students immediately before the first
year of education.
Methods: In 2012, all first year medical students from the university of Dusseldorf (N = 312,
response rate about 80 %) were invited to participate in the HeLD (Healthy Learning in
Dusseldorf) Study. Mental health outcomes were measured by PHQ (Patients Health
Questionnaire) including depressive symptoms, anxiety and psychosomatic complaints.
Additionally psychotropic medication use was measured. Explanatory variables of interest
included age, gender, parental education grade, academic performance and financial difficulties.
Multiple logistic regression analysis was used to estimate independent associations with the
mental health outcomes.
Results: Proportions reporting major depression, other depressive symptoms, anxiety, panic
disorders and psychosomatic complains, measured by PHQ, were 6.7%, 6.1%, 3.5%, 1.0%, and
9.7%, respectively, while 14.1 % of students had at least one of common mental disorders. These
prevalence figures are considerably higher than those in the general population of this age group,
but lower than reported in medical students in the course of medical studies.
In the fully adjusted model higher academic performance prior to university and anticipated
financial difficulties were associated with poor mental health (Odds Ratios (ORs) [95%
Confidence Interval (CI)]: 3.32 [1.00-11.01] and 2.15 [1.10-4.25] respectively).
Conclusion: Given higher rates of mental disorders among medical students before medical
education, and the even higher prevalence during the studies as reported in the literature,
promotion of mental health with special emphasis on vulnerable students groups and a thorough
analysis of study conditions, e.g. the stressors and resources that may influence mental health,
are needed.
Keywords: Medical students - Mental health - Depression Anxiety – Psychotropic medication
Introduction
International and national studies have shown higher prevalence rates of common mental
disorders among physicians compared to the general population (1), (2), (3). These findings could
be partly explained by adverse working conditions (4), (5), (6), (7), (8), (9). However, it is largely
unknown to which extent at the beginning of the medical career selection of persons prone to
mental disorders into medical education takes place, and whether work stress during medical
education already imposes a deleterious strain on medical students. Here we report about mental
health of medical students at the very first day of their medical studies.
Physicians are often confronted with various job stressors, including heavy workload,
characterized by long working hours, work under the time pressure, or dealing with emotional
content and high demanding tasks (10), (11). It is well known that chronic stress can lead to an
increased risk of mental disorders (12), (13), (14), (15). Recent research has indicated an
increased prevalence of common mental disorders, burnout and lower quality of life in medical
students during the medical education training compared with the general population (16) (17),
(18),(19) or students of other disciplines (20) (21). To shed more light on the causes of this
phenomenon and to gain the necessary informations to design targeted interventions the HeLD
study (Healthy learning in Düsseldorf) was initiated. This cohort study follows medical students
of two academic years from their first to their last day of medical school with particular focus on
mental ill health in the association with study-related psychosocial risk factors.
It has been argued that medical education is particularly stressful, but also that medical students
carry certain personality traits, that make them vulnerable to mental distress (22), (23). It is
known that medical education is highly challenging, with an intensive and time-consuming
workload and large intellectual and emotional demands. Previous studies suggest that the current
educational process may have an adverse effect on students’ health (24), (25) (26) (27), (28).
Higher academic load, long working hours, competitive environment, work-life conflict, lack of
recreational activities, staying away from home, financial problems have been shown to
contribute to the mental ill health among medical students (29), (30). With an average of 6.8
years of training, medical education in Germany has the longest average duration compared to
other disciplines. Furthermore, the current pre-selection procedure in Germany creates a
competitive environment even before the educational training begins. A prerequisite for
admission to higher Education is the General Certificate of Aptitude for Higher Education
[Abitur] and requires 12 to 13 years of schooling. Roughly 39% of all school children in
Germany obtain the Abitur (31). The number of applicants to German medical schools largely
exceeds the number of available places; on average four to five prospective students apply for
each place) (31). Therefore, it can be assumed that medical students present personality traits that
differ comparison to the general population. Furthermore, high competitive environment and the
imperative to provide high academic performance to fulfil the entry requirements both might
contribute to adverse mental health at the beginning of the educational programme.
In the current investigation prevalence of common mental disorders as depression, anxiety,
somatoform disorders, and psychotropic drug medication among medical students immediately
before starting medical education was examined. Moreover, the differences by sociodemographic and socioeconomic characteristics were explored.
Methods
Design and participants: Evaluation was provided as part of the prospective HeLD study. Here
results of the baseline examination are presented. All medical students in the Heinrich-HeineUniversity of Dusseldorf with start of educational training programme in October 2012 without
exclusion criteria were invited to participate. The current evaluation is based on of 312 completed
questionnaires. The response rate is about 80%, but remains somewhat vague. Due to the mode of
student's inscription, it is not possible to gather the basic population exactly.
As part of the baseline investigation sociodemographic and socioeconomic characteristics, mental
health and psychotropic substances use were assessed. Explanatory variables of interest included
age, gender, parental education grade, academic performance and financial difficulties.
The study was approved by the University of Duesseldorf institutional ethic committee. All
participants included in the survey gave the written informed consent. Students were informed
about the study, and their rights as potential participants. Participants received financial
compensation as a bookstore gift coupon in value of 10 Euros.
Instruments: Information was obtained through self-administered questionnaires. Participants
were asked to provide information about parental educational position, own initial academic
performance in terms of final school examination results (“Abitur grades”) and expected financial
difficulties during their education. For Abitur grades, 1 represents a very good and 6 an
unsufficient result.
Common mental disorders were assessed by Patient Health Questionnaire (PHQ), including
subscales for depression (PHQ-9) and anxiety (GAD-7). Additionally, 15 PHQ questions for
somatisation were applied (32), (33) (34, 35), (36).
Depression (PHQ-9)
Depression was assessed by the PHQ nine item depression module (PHQ-9) (37) (38). Each of
the nine PHQ depression items corresponds to one of the DSM-IV Diagnostic Criteria A
symptoms for major depressive disorder (37). Subjects were asked how often, over the last two
weeks, they have been bothered by each of the depressive symptoms. Response options are “not
at all”, “several days”, “more than half the days”, and “nearly every day”, scored as 0, 1, 2 and 3,
respectively. Major depression was diagnosed if 5 or more of the 9 depressive symptom criteria
have been present at least “more than half the days” in the past 2 weeks, and 1 of the symptoms is
depressed mood or anhedonia. Other depression was diagnosed if 2, 3, or 4 depressive symptoms
have been present at least “more than half the days” in the past 2 weeks, and 1 of the symptoms is
depressed mood or anhedonia. One of the 9 symptom criteria, suicidal ideation (“thoughts that
you would be better off dead or of hurting yourself in some way”) was counted if present at all,
regardless of duration. For the further analysis this item was analyzed as separate outcome.
Anxiety (GAD-7).
Anxiety disorders were assessed by the seven items anxiety module (GAD-7) (39). Response
options are “not at all”, “several days”, “more than half the days”, and “nearly every day”, scored
as 0, 1, 2 and 3, respectively, with GAD-7 total score ranged from 0 to 21. Anxiety disorder was
defined by GAD-7 sum score of 10 or greater.
Panic syndrome (PHQ-5)
Panic syndrome was assessed by the five PHQ-items module (40) with response categories of yes
(1) or no (0). Panic syndrome is diagnosed if all five anxiety symptoms are reported to be present
(during the last 4 weeks).
Somatisation (PHQ-15)
Somatisation was measured using questions of the somatic symptom module of the PHQ, the
PHQ-15 (41), (42). The items include the most prevalent DSM-IV somatisation disorder
symptoms. Subjects were asked to rate the frequency of 15 symptoms during the last 4 weeks.
For scoring, response options for these symptoms are coded as 0 (“not at all”), 1 (“several days”),
2 (“more than half the days”) or 3 (“nearly every day”). Summary score was computed with the
range from 0 to 15. Persistence of psychosomatic complaints was defined by reporting
psychosomatic symptoms “more than half the days” and “nearly every day”.
Psychotropic substances consumption
To assess consumption of psychotropic substances participants were asked: "How often do you
consume substances (1) to improve your cognitive performance, (2) to calm down, (3) to improve
your sleep, (4) to improve your mood. As a regular consumption was referred at least monthly
consumption of psychotropic substances.
Statistical analysis
For the evaluation of the prevalence of mental disorders, psychosomatic complaints and drugs
consumption, a frequency analysis was performed in order to specify both an absolute and a
relative frequency for selected cut-off levels above the specific degrees of severity. Logistic
regression analysis war applied to investigate association between socio-demographic and
psychosocial factors and mental ill health. Results were presented as OR and 95% CI. For data
analysis, the statistical program SPSS Statistics was used.
Results
A total number of 312 students were included in the study with a response rate of nearby 80 %.
Descriptive statistics of the study variables by gender are presented in Table 1. Mean age of our
study sample was 20.94 years (SD 3.60), an average of academic performance, as measured by
Abitur grade, was 1.59 (SD 0.66). The majority of first-year medical students (67%) come from
academic households. Fathers were more likely to have an academic degree (60.6%) than
mothers (45.6%).
Prevalence of major depression, as measured by the PHQ questionnaire was 6.7% (n = 21),
prevalence of "other depressive symptoms" 6.1% (n = 19), panic disorders 1.0 % (n = 3) and
"other anxiety disorders" 3.5% (n = 11). Prevalence of suicidal ideation or thoughts was 9.0 %.
The most common bodily complaints were musculoskeletal pain, followed by headache,
gastrointestinal complaints, cardiological complaints and dizziness.
10% of the students reported regular psychotropic substances use: 5.8% of students use
substances “to calm down”, 5.1% “to improve their sleep”, 3.2% “to elevate mood” and 1.9 %
"to improve cognitive performance".
To explore the association between variables of interest and mental ill health indicators, logistic
regression analysis was provided. Results that explore the association between sociodemographic
/ socioeconomic factors and mental ill health indicators are presented in Table 2. Bivariate
regression analysis reveals significant association between financial difficulties with common
mental disorders and psychosomatic complaints, with higher likelihood of mental ill health
among students expecting financial difficulties during the education programme. Psychotropic
medication use is significantly associated with parental socioeconomic position with higher
likelihood of medication use among students with academic background. Elevated odds ratios for
common mental disorders are observed by female gender and those with higher academic
performance, but this association was not significant.
In the fully adjusted model financial difficulties remain significantly associated with all mental ill
health indicators: common mental disorder, psychosomatic complaints, suicidal thoughts and
psychotropic medication. After adjustment for age, gender, parental SEP and financial
difficulties, a significant association between academic performance and common mental
disorders was observed with higher probability for mental disorders among students with higher
academic performance.
Discussion
Aim of the current investigation was to identify the prevalence of common mental disorders and
associated socioeconomic factors in German medical student population at the very beginning of
the educational training. Particularly, prevalence of depressive and anxiety disorders,
psychosomatic complaints and psychoactive medication use was examined. Further, the
differences by socio-demographic and socioeconomic characteristics were explored.
When comparing mental health of the HeLD cohort with general population, physicians, or
medical students in advanced educational training, differences can be found. Concerning major
depression, students in the current study sample show significantly higher prevalence rates,
defined by PHQ-9 criteria (female 7.8%, male 4.3%) compared to the general population (1.8%
by male and 0.9% by female), but slightly lower in comparison to the prevalence presented
among advanced medical students (female 10.4% and male 6.5%) reported by Seliger und Bähler
(17). Using cut-off of PHQ score >10, 14.2% of participants in our study sample reported
depressive symptoms (16.9% female and 8.6% female). This prevalence is significantly higher in
comparison to those reported in the German Health Interview and Examination Survey for Adults
(DEGS): 8.1% of participants indicate depressive symptoms (10.2% female and 6.1% male) (43).
Moreover, the prevalence rate of depressive symptoms of 9.9% among DEGS younger
participants aged 18 to 29,
which is higher compared to other DEGS age groups (43), was
nevertheless lower than reported in our study sample of medical students.
Unrath et al. reported a prevalence of 23.0% depression among 760 primary care physicians
(PCPs) in Germany, using the PHQ-2 cutoff value of >=3 for depression (44). Using the same
criteria for defining depressive symptoms in the current study sample of first year medical
students, we found the prevalence of 12.8%, which is clearly lower than among physicians in the
study reported above (44).
Our results suggest that German medical students before the first year of education have a higher
prevalence of depression than in general population, but lower than advanced medical students or
physicians (17),(44). Similar results could be observed for anxiety and panic disorders (17). This
suggests that there is a combined effect of selection of persons with mental problems into medical
education and of stress during medical education and later during work life, that both contribute
to the development of mental problems.
Concerning psychoactive medications, the prevalence of 10.5% in our study sample is
considerably lower than 17.5%, which have been reported among primary care physicians (44).
However this comparison has to regard the methodological differences between both studies.
The higher prevalence of common mental disorders among medical students compared to the
general population is in accordance with previous studies (16), (17), (18). For example, if
depression scores are categorised according to severity grade, 30,1% of participants in our study
reveal mild, 10,3 % moderate and 4,2% severe depression. Similar results were presented by
Honney and colleagues (32), who reported prevalences of 32.4%, 10.8% and 5.6% of mild,
moderate and severe depression among medical students in Great Britain. However, all of these
studies examined medical students during - not before - medical education.
The possible explanation for higher rates of mental disorders among medical students before they
start medical education compared to general population could be a selection of especially
vulnerable personalities ("high performers") of medical students and strain due to the highly
competitive environment caused by the high entry requirements for medical studies. Indirect
evidence for this hypothesis is given by the observation in this study that medical students with
higher initial academic performance reported significantly higher prevalence of common mental
disorders compared to lower-performing fellows. Higher prevalence of poor mental health in
terms of symptoms of depression, anxiety and somatisation, in female students compared to male,
is in accordance with previous research (45), (46).
Consistent association between socioeconomic position and mental health, apart from
psychotropic medication, were found. Students from non-academic households, or those
expecting financial difficulties, have a higher likelihood to have at least one mental disorder.
However, in the fully adjusted model the association between the parental socioeconomic
position was not significant. In concordance to our results, Gilman and colleagues (47) (N=1132)
have found that lower childhood SES, indexed by parental occupation, was significantly related
to the development of major depression. Fan (48) and colleagues have reported higher prevalence
of suicidal ideation among medical students with lower SEP.
In the current study financial difficulties had the greatest contribution to mental ill health.
Similar, Butterworth and colleagues (49) (50) in the PATH (Through Life Study), with 6715
respondents representing three birth cohorts (1975–1979; 1956–1960; and 1937–1941) have
shown that financial difficulties were significantly associated with depression.
Reverse association was observed between parental socioeconomic position and psychotropic
medication use, with more frequently reported substances use among students from academic
households. This could be partly explained by more frequent use of mental health services among
high educated families. In contrary, von Soest and collegues (51), investigated the association
between SES and antidepressant prescription in longitudinal survey data from a population-based
Norwegian sample (N = 2606), with data collection of four waves over a 13-year period. These
authors have shown that all indicators of one's own low SES were related to higher rates of
antidepressant prescription. A part of the relationship between SES and antidepressant
prescription was due to low SES being related to higher levels of anxiety and depression.
Moreover, low SES was related to more frequent use of mental health services, which again was
related to higher rates of antidepressant prescription. Both contact with physicians and other
mental healthcare professionals accounted for some of the relationship between SES and
antidepressant prescription. No significant association was found between parents' education and
antidepressant prescription (51).
The study has some limitations. First, we cannot exclude reverse causation due to the crosssectional design of the study. Moreover, mentally ill students may answer self-reported items in a
systematically different way, thus producing a bias in both assessments - mental health and
influencing factors. However, that concerns mostly self-reported financial difficulties.
Particularly, depressed medical students might report higher self-perceived prevalence of
financial difficulties than non-depressed students.
Second, this study did not include a clinical diagnosis of common mental disorders, but was
restricted to self-reported symptoms. Concerning psychosomatic disorders, we cannot exclude
(chronic) somatic disorders that could arouse this kind of complaints. Furthermore, this finding
must be interpreted in light of the large number of female participants (70,2%) in our study
sample that may raise the prevalence of depression.
These limitations are balanced by several strengths. First, data were obtained from a
representative homogenous sample of medical students before the first year of education. That
allowed us the assessment of mental health status, excluding influencing factors related to
medical studies. Second, we used a theoretically grounded and clinically validated measurement
for mental health assessment, covering a broad range of common mental disorders (35). Finally,
we included important potential influencing factors, such as parental socioeconomic position,
financial difficulties, and academic performance in multivariable analysis. To our knowledge,
this is the first study testing the initial mental health status and role of socioeconomic and
sociodemographic factors for common mental disorders among first year medical students in
Germany, using data from a representative sample of medical students immediately before they
start medical education.
As negative consequences of poor mental health among medical students poorer academic
performance, alcohol and substance abuse, drop out, and suicide were reported (52),(53).
Moreover, it was established that those students that were distressed in the beginning of
educational programme were more likely to remain so throughout the training period (54).
Furthermore, mental ill health due to medical education has been shown to be a predictor of later
distress in the physician (52), (55), (56). On this account, identification of the health relevant
factors from early on in their development is highly important not just for improved health, but
also for the further carrier development of medical students.
In conclusion, in this study, we confirmed that medical students of the first year of education
have poorer mental health compared to general population, but better than reported among
physicians and advanced medical students. Higher rates of mental disorders were presented
among female students, among those with none-academic background, or reporting financial
difficulties. A significant association between psychotropic medication use and parental
educational grade was observed, with lower probability of substances use among students from
the none-academic households. Moreover, strong association between initial academic
performance and common mental disorders was found, with poorer mental health among students
with higher academic performance. As our investigation was provided at the very beginning of
educational program, the influence of the adverse study environment could be particular
excluded. The higher prevalence of common mental disorders among first year medical students
could be partly explained by selection effect. Higher rates of mental ill health among advanced
medical students and physicians reported in several studies are conform to our hypothesis and
cold be addressed to additional effect of adverse study- or working environment.
If supported by additional evidence, these findings have practical implications for the further
research and prevention. Given given the elevated risk of depression and suicide among
physicians (3), (57), (58), and in view of the higher rated of common mental disorders reported
during medical training programme, further investigation of study-related stressors and resources,
and preventive efforts of stress management during medical training seem well justified.
Strategies are needed to promote mental health in this population with special emphasis on
vulnerable students groups.
Table 1. Socioeconomic characteristics and prevalence of mental disorders of medical students
before starting medical education
Construct
Variable
% (N)
Age
Mean ± SD
20.94 ± 3.60
Pre-high school academic
performance
Mean ± SD
1.59 ± 0.66
Mothers education
None-academic - % (n)
58.0 (177)
Fathers education
None-academic - % (n)
38.9 (118)
Parental education
Both none-academic - % (n)
34.0 (102)
Either mother or father academic - % (n)
29.7 (89)
Both academic - % (n)
36.3 (109)
% (n)
40.0 (123)
Major Depression
6.7 (21)
Other depressive disorders
6.1 (19)
Anxiety
3.5 (11)
Panic disorders
1.0 (3)
Headache
8.4 (26)
Musculoskeletal complaints
13.2 (41)
Gastrointestinal complaints
9.1 (28)
Cardiological complaints
1.6 (5)
Dizziness
0.6 (2)
Psychosomatic disorder
9.7 (30)
Anxiolytics
5.8 (18)
Sleep medication
5.1 (16)
Antidepressants
3.2 (10)
Cognitive enhancers
1.9 (6)
At least one medication
10.0 (31)
From time to time / almost every day
9.0 (28)
Financial difficulties
Mental ill health
Psychosomatic complains
Psychotropic medication
Suizidal Ideation/ thoughts
Table 2. Association between sociodemographic and socioeconomic variables and mental ill
health indicators. Results of logistic regression analysis.
Unadjusted
Simultaneously
adjusted
Mental ill health
Age
Gender (female vs. male)
Academic performance (higher vs. lower)
Parental SEP (none-academic vs. academic)
Financial difficulties (yes vs. no)
1.20 [0.63-2.29]
2.09 [0.93-4.69]
2.60 [0.89-7.57]
1.17 [0.60-2.28]
2.00 [1.05-3.81]
1.21 [0.58-2.52]
1.95 [0.85-4.45]
3.32 [1.00-11.01]
1.17 [0.57-2.38]
2.15 [1.10-4.25]
Psychosomatic complaints
Age
Gender (female vs. male)
Academic performance (higher vs. lower)
Parental SEP (none-academic vs. academic)
Financial difficulties (yes vs. no)
1.23 [0.57-2.66]
1.77 [0.70-4.49]
1.56 [0.52-4.66]
2.50 [1.17-5.34]
2.76 [1.26-6.08]
0.93 [0.37-2.34]
2.01 [0.73-5.55]
1.94 [0.53-7.09]
2.21 [0.97-5.01]
2.54 [1.11-5.80]
Psychotropic medication
Age
Gender (female vs. male)
Academic performance (higher vs. lower)
Parental SEP (none-academic vs. academic)
Financial difficulties (yes vs. no)
1.29 [0.60-2.77]
1.89 [0.75-4.77]
1.22 [0.45-3.34]
0.27 [0.09-0.80]
1.70 [0.81-3.58]
0.85 [0.33-2.18]
1.91 [0.74-4.95]
0.86 [0.25-3.00]
0.23 [0.07-0.70]
2.24 [1.02-4.93]
Suicidal thougths
Age
Gender (female vs. male)
Academic performance (higher vs. lower)
Parental SEP (none-academic vs. academic)
Financial difficulties (yes vs. no)
1.51 [0.68-3.40]
1.11 [0.47-2.62]
2.06 [0.60-7.09]
1.14 [0.50-2.56]
2.06 [0.98-4.71]
1.27 [0.50-3.23]
1.18 [0.48-2.94]
2.05 [0.49-8.47]
1.11 [0.47-2.61]
2.35 [1.03-5.33]
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