Die Schweiz dominiert - Tischtennis

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Die Schweiz dominiert - Tischtennis
Freudenstadt: Die Schweiz dominiert - Freudenstadt - Schwarzwälder Bote
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Freudenstadt
Die Schweiz dominiert
Von Schwarzwälder-Bote, aktualisiert am 29.12.2011 um 19:02
Über den aktuellen Lehrgang in informierte sich Tourismus-Direktor Michael Krause bei den
Trainern Roman Plese und Thomas Dick (von links). Foto: Schade Foto: Schwarzwälder-Bote
Von Arno Schade
Es wird schwyzerdütsch gesprochen beim 7. Tischtennis-Weihnachtslehrgang in der
Freudenstädter Stadionhalle. Mit 20 Teilnehmern stellen die Eidgenossen das stärkste
Kontingent unter den insgesamt 60 angereisten Spielerinnen und Spielern.
Dass in diesem Jahr die theoretisch mögliche Höchstzahl von 72 Teilnehmern nicht erreicht
worden ist, führt Organisator Thomas Dick auf die verhältnismäßig vielen Urlaubstage
zurück, die man für eine Anreise nach Freudenstadt opfern musste. An Einsatz lassen es die
Akteure, darunter sehr viele "Wiederholungstäter" (Dick) an den 18 aufgestellten Platten
jedoch nicht fehlen; sie sind auch nach den beiden je zweistündigen Trainingseinheiten
abends noch gut frequentiert. Dann geben die Trainer Thomas Dick, Roman Plese, Larissa
Bartsch und Matthias Näf insgesamt 25 Einzelstunden, "wobei ein Hobbyspieler aus Zürich
erstaunlicherweise zu den eifrigsten zählt", so Dick.
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Fast wie gewohnt nicht so stark vertreten sind bei dem bis 31. Dezember dauernden
Lehrgang die Tischtennissportler aus der Region. Dabei ist Jakob Ebert (Jahrgang 1999) vom
SV Bad Peterstal der jüngste Gast. Er wird von einigen Vereinskameraden begleitet.
Aus dem Kreis holen sich zwei Spieler aus Mühlen und Salzstetten Tipps vom Expertenteam,
das in diesem Jahr erstmals um eine Spezialistin für mentales Training erweitert wurde.
Genau ein Drittel der Teilnehmer nahm das Angebot war, am Donnerstag und Freitag an
zweieinhalbstündigen Extrakursen unter der Leitung von Doris Simon (Immenstadt)
teilzunehmen, bei denen es unter anderem um die Bewältigung von Stresssituationen im
Spiel und die realistische Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit geht.
Ein interessanter Aspekt vor allem für die ambitionierten Spieler, wobei Thomas Dick unter
den Herren vor allem die beiden niederländischen Gäste Tom Thijsen und Rick Pouwels
hervorhebt. Auch aus der schweizerischen Nationalliga C und der deutschen Damen-Oberliga
sind Sportler vertreten. Und zum zweiten Mal feilen in der Stadionhalle die beiden
Rollstuhlsportler Michael Fässler und Markus Jutzi aus der Schweiz an ihren Fähigkeiten, die
eine Teilnahme an den Sommer-Paralympics 2016 in Rio de Janeiro als Fernziel ausgegeben
haben. "Das ist durchaus drin", meint Dick, "die beiden haben sich gegenüber dem Vorjahr
schon deutlich verbessert."
Wenn die letzten Bälle geschlagen sind, ist das Zusammensein der Lehrgangsteilnehmer
aber noch lange nicht beendet, berichtet Thomas Dick. Der Großteil der Gäste ist
gemeinsam in den Räumlichkeiten der Freudenstädter Fußballschule von Harald Schumacher
in unmittelbarer Nähe der Stadionhalle untergebracht, und so sind gemeinsame Spielabende
der ganz große Renner. Weil die Spieler aber auch die Vorzüge der Stadt näher
kennenlernen, "ist der Lehrgang aus Freudenstadt einfach nicht mehr wegzudenken", so
Tourismus-Direktor Michael Krause, der Thomas Dick seine weitere Unterstützung für die
Folgejahre zusicherte.
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