Bericht von der Synode - Evangelische Kirche Wien

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Bericht von der Synode - Evangelische Kirche Wien
Bericht von der Synode A.B. und
der Generalsynode
Wien, Kardinal-König-Haus
24.-28. Oktober 2010
Delegation aus Wien
• SI Mag. Hansjörg Lein
• Sup. Kur. Dr. Inge Troch
•
•
•
•
•
Kur. Christine Achatz
Sen. Mag. Hansjürgen Deml
Pfr. Dr. Matthias Geist
Mag. Waltraut Kovacic
Sen. Mag. Gabriele Lang-Czedik/
+ StVertr. Pfr. Mag. Andrea Petritsch
• Prof. Dr. Siegfried Tagesen
Eröffnung
Gottesdienst in der Lutherischen Stadtkirche
Predigt von Joel Ruml
Evangelische Kirche der Böhmischen Brüder (EKBB)
"Die Lage jener, die Freiheit oder ein besseres Leben suchen, verlangt Gottes
Beteiligung, sie brauchen Gott an ihrer Seite!“
 Erinnerung an die Geschichte seines eigenen Landes: "Das Regime hat
Flüchtlinge produziert, die nach Österreich kamen. Sie wollten aufgenommen
werden und sind aufgenommen worden."
Das "Prinzip Jesu Christi" bedeute, dass auch "der kleinste,
schmutzigste und abstoßendste Mensch, der Sozialist aus unserem Land
oder heute der Muslim aus einer unbekannten Ecke ein Bedürfnis nach
Wertschätzung und Menschenwürde hat".
Kirchenmusik
Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes war geprägt von der
Bach-Kantate "Lobet den Herren". Unter der Leitung von Landeskantor
Matthias Krampe musizierten Mitglieder des Evangelischen Kirchenchors
St. Pölten, der "Liesingers", der Evangelischen Kantorei Linz und des
Albert Schweitzer Chores.
Themen und Visionen
Kirchenmusik
„Generalbass“ der
(General-)Synode
Taufe - „Taufe als Weg“
Agende zur Erprobung
Strukturreform
Kirchenentwicklung
GEKE-Lehrgespräch
Stellungnahme zu „Schrift-BekenntnisKirche“
Ehrenamtliche
Ordnung
Und natürlich: Finanzen und
rechtliche Bestimmungen
„Ein feste Burg …“ –
nicht nur am
Saxophon!?
Versöhnung und Auftrag
Verhältnisbestimmung zu den Mennoniten
„… Wir bitten Gott, dass er unseren
Gemeinschaften Heilung der Erinnerungen und
Versöhnung schenken möge. Wir verpflichten
uns, die lutherischen Bekenntnisschriften im Licht
der gemeinsam beschriebenen Geschichte von
Lutheranern und Mennoniten zu interpretieren; …“
Versöhnung zwischen Lutherischem Weltbund und
Mennonitischem Weltbund (Kongress in Stuttgart), im
Bild: der Präsident der Mennonitischen Weltkonferenz,
Danisa Ndlovu aus Simbabwe (rechts) und der
Präsident des Lutherischen Weltbundes (LWB), Bischof
Mark S. Hanson.
"Es muss deutlich gesagt werden, wir haben
Schuld auf uns geladen und es ist jetzt an uns,
mit gegenseitigem Respekt für ein gutes
Miteinander einzutreten", so Bischof Bünker.
Der mennonitische Pastor Johann Schoor bei
seiner Grußbotschaft an die Synode A.B.: Die
Lutheraner und die Mennoniten „verbinde so
etwas wie die Sehnsucht nach geistlicher
Erweckung".
Studientag
„Kirche lebt und liebt Musik“
Matthias
Krampe
(Landeskantor)
dirigiert, erklärt
und praktiziert …
Kinderchor aus
Linz
Prof. Peter Bubmann beim Vortrag „Musik in der Kirche“
Pallawatsch – bekannt in Wien
Beschlüsse (in Auswahl)
• KV
–
–
•
•
•
•
•
Pfarrstellenbesetzung („innerhalb angemessener Frist …“)
Amtszeitbegrenzung und –verlängerung (SI‘s, OKR, Bischof)
Ordnung für Ehrenamtliche
Ordnung der Frauenarbeit
Ordnung der EHG (Zuordnung zu Superintendent/in)
Ordnung der Diakonie Waiern
Finanzen
–
–
–
Vorsteuermodell für kirchliche Bauten
Ökostrompool
KBFAO (Zielvereinbarung mit Superintendenzen, Eintragungspflicht in EGON, …)
• Kirchenentwicklung (s.u.) – Gemeindeebene
• und:
Antrag auf Redezeitbegrenzung bei Debatten 
Stellungnahmen
•
Migration
–
–
•
GEKE „Schrift-Bekenntnis-Kirche“

•
Unterstützung von „gegen-unrecht.at“
Forderungspapier von 2009 („Querschnittsmaterie“, Schubhaftseelsorge …)
Denkschrift angenommen
Staatliches Budget: keine soziale Ausgewogenheit

Bischof Bünker formulierte bei Pressekonferenz, es sei
 dass das „Pflegerisiko“ privat und „kaum leistbar“ sei.
 dass sich bei der Kürzung der Gelder für die Entwicklungszusammenarbeit zeige, dass
Österreich "schon bisher nicht geglänzt“ habe.
 dass die Kürzungen im Bereich der Bildung „besonders wenig zukunftsträchtig“ seien, denn
die Bildung sei ein wichtiger Schlüssel zur Armutsbekämpfung und Integration.
Finanzen I
Erträge und Aufwendungen im Vergleich
25.000
20.000
20.000
15.000
15.000
10.000
10.000
5.000
5.000
T€
25.000
0
0
2004
2005
Personalaufwand
Religionsunterrichtsvergütungen
2006
Abschreibungen
Bundeszuschuss
2007
2008
sonstige Aufwendungen
sonstige Erträge
2009
Plan 2010
Kirchenbeiträge Landeskirche
Finanzen II
BILANZ 31.12.2009
Aktiva
Passiva
T€
T€
Anlagevermögen
Umlaufvermögen
10.567
8.973
Bilanzsumme
19.540
Eigenkapital
Invest.zuschüsse
Rückstellungen
Verbindlichkeit
Bilanzsumme
-27.263
64
44.742
1.997
19.540
Finanzen III
Generationenvertrag und Vermögensdeckung
Finanzierung der Abfertigungen und Pensionen
100%
90%
80%
70%
60%
Generationenvertrag
Vermögensdeckung
50%
40%
30%
20%
10%
0%
2005
2006
2007
2008
2009
Finanzen IV
Kirchenbeitrag je Pflichtigem/r Entwicklung 2009 zu 2006 in €
140,00
140,00
120,00
120,00
100,00
100,00
80,00
80,00
60,00
60,00
40,00
40,00
20,00
20,00
0,00
0,00
Bgld
Kärnten
NÖ
OÖ
2009
S/T
2006
Stmk
Wien
gesamt
Finanzen V
Kirchenbeitrag je Pflichtigem/r Entwicklung 2009 zu 2006 in %
15,0%
12,0%
9,0%
6,0%
3,0%
0,0%
Bgld
-3,0%
-6,0%
Kärnten
NÖ
OÖ
S/T
Stmk
Wien
gesamt
Strukturen I
– Ergebnisse des „Naßwalder Modells“
(OE-Prozess II) auf Gemeinde-Ebene
RVA-Vorlage
 Beschlussfassung, u.a.:
– 5 Lebensvollzüge („Kirche, die lernt und lehrt, dient, feiert und Gemeinschaft lebt“)
– Errichtung von Teilgemeinden, Gemeindeordnungen, Gemeindeforum, …
– Zusammensetzung von Sup.Versammlungen (je ein geistliche/r und weltliche/r
Vertreter/in pro Pfarrgemeinde)
– Anhörung der Arbeitsbereiche in Sup.Versammlung bei Betroffenheit
– Arbeit der Kirchenentwicklungskommission
(=KEK) (Sprecherin: Prof. Dr. Inge Troch)
• Rahmenbedingungen, sog. „Bausteine“ etwa
– Synodensessionen: 2 Sessionen pro Jahr, Moderation, …
– Gremienarbeit: mehr Projektgruppen und Kommissionen neben Ausschüssen
– Vorbereitung und Durchführung von Wahlen und Sitzungen
• Präsentation zweier Strukturen im Unterschied zur Gegenwartsstruktur
 Beschlussfassung Modell B (vgl. Grafiken)
Strukturen II
SYNODE A.B.
7 Diözesen
Präsidium aus 5 (7)
gewählten Mitgliedern
Derzeitige Struktur:
OKR A.B
SynodalAusSchuss
=
Synodenpräsidium
Struktur A:
Theo­log. A
Finanzkommission
und weitere
Synoden-Ausschüsse,
- Kommissionen,
-Projektteams
Kirchenkonferenz
(Bisch, KiKur.,
SI, SK)
Ideenfindung,
Strategische
Planungen
Antragsrecht
an OKR A.B.
an Synode A.B.
SYNODE A.B.
„Gemeindevertretung“
KontrollKommission
7 Diözesen
7 Diözesen
Präsidium aus 5 (7)
gewählten Mitgliedern
OKR A.B
RVA
Struktur B:
SYNODE A.B.
SynodalAusSchuss
=
Synodenpräsidium
KontrollKommission
4 OKR stimmberechtigt,
auch Stellenplan
RVA
Theo­log. A
Weitere Synoden-Ausschüsse,
-Kommissionen,
-Projektteams
Kirchenkonferenz
(Bisch, KiKur.,
SI, SK)
Ideenfindung,
Strategische
Planungen
Antragsrecht
an OKR A.B.
an Synode A.B.
KirchenPresbyterium
„Presbyterium“
(Bisch., SynKur,
OKR,SI,SK)
Strategische
Planung,
Aufgaben, denen
Bisher SynodalA
zustimmen musste
4x jährlich
Prinzip der
Gewaltenteilung
KontrollKommission
prüft auch
inhaltliche
Aufgaben­
erfüllung
RVA
Theo­log. A
Finanzkommission
und weitere
Synoden-Ausschüsse,
-Kommissionen,
-Projektteams
OKR A.B.
„Pfarramt“
Umsetzung
von
Beschlüssen
Kirchenamt
„Pfarrkanzlei“
3 Referate:
Wirtschaft & EDV
Juristisches & Bau
Öffentlichkeitsarbeit
Gemeindestruktur
auf Gesamtkirche übertragen
Strukturen III
SYNODE A.B.
„Gemeindevertretung“
7 Diözesen
4 OKR stimmberechtigt,
auch Stellenplan
KirchenPresbyterium
„Presbyterium“
(Bisch., SynKur,
OKR,SI,SK)
Strategische
Planung,
Aufgaben, denen
Bisher SynodalA
zustimmen musste
4x jährlich
KontrollKommission
prüft auch
inhaltliche
Aufgaben­
erfüllung
RVA
Theo­log. A
Finanzkommission
und weitere
Synoden-Ausschüsse,
-Kommissionen,
-Projektteams
OKR A.B.
„Pfarramt“
Umsetzung von
Beschlüssen,
Aufgaben „ohne
Zustimmung
SynodalA“ wie bisher
Kirchenamt
„Pfarrkanzlei“
3 Referate:
Wirtschaft & EDV
Juristisches & Bau
Öffentlichkeitsarbeit
Bericht von Synode A.B. und Generalsynode
im Kardinal-König-Haus in Wien
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versammlung
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