Landsberg 2011

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Landsberg 2011
Landsberg 2011
Jahrbuch des myheimat-Stadtmagazins landsberg
www.myheimat.de/landsberg
Das Beste aus Wirtschaft, Stadt, Kultur und Vereinsleben
Landsberg 2011
Ihre schönsten
Schnappschüsse
Der Begriff „Heimat“ erlebt eine unübersehbare Renaissance. Politische Parteien begeben sich auf
Identitätssuche, veranstalten „Heimatkongresse“, versuchen das Wort mit neuen Inhalten zu füllen
und für sich zu definieren. Fernsehproduzenten setzen vermehrt auf authentische Serien, Spielfilme,
TV-Dokumentationen sowie Reportagen mit Lokalkolorit. Und schließlich positionieren sich auch regionale Direktvermarkter mit qualitativ hochwertigen Produkten erfolgreich am Markt.
Foto: Wolfgang Gerum
Diese Fotos stammen alle von Bürgern.
Auch Sie können mitmachen!
Veröffentlichen Sie jetzt selbst Fotos auf
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Vielleicht stellen wir schon in der
nächsten Ausgabe Ihr Foto hier vor!
In einer zunehmend unübersichtlichen Welt der Globalisierung, Finanzkrise und des Wertewandels sehnen sich die Menschen vermehrt nach lokaler Verwurzelung und identitätsstiftenden
Momenten. Dieser Befund gilt auch für die Medienbranche. Ereignisse, die unmittelbar „vor der
Haustüre“ passieren, bekommen einen immer größeren Stellenwert. Die „Nachricht von nebenan“ wird somit zu einer bedeutenden Kenngröße des Mediengeschäftes.
Genau dieser Form der Berichterstattung haben sich die myheimat-Stadtmagazine und Sonderpublikationen verschrieben. Engagierte myheimat-Bürgerreporter berichten über das städtische
Kultur- und Vereinsleben. Direkt. Kenntnisreich. Hautnah. Ohne Schnörkel! Das Jahrbuch, das Sie
in den Händen halten, ist dementsprechend keine „verstaubte“ Jahreschronik herkömmlicher
Prägung, sondern eine vitale Bürgerchronik. Dafür möchten wir uns bei den Beitragenden herzlich bedanken. Ein besonderer Dank gebührt auch unseren Anzeigenkunden. Ohne sie könnten
wir das Bürgerjournalismus-Konzept nicht in dieser Form umsetzen und eine kostenlose Verteilung der myheimat-Publikationen wäre unmöglich.
Ihr Ansprechpartner in der Redaktion
Joachim Meyer
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Herausgeber: mh bayern GmbH & Co. KG,
Persönlich haftende Gesellschafterin: mh bayern,
Verwaltungs-GmbH Registergericht Augsburg;
Geschäftsführer: Renate Dempfle, Edgar Benkler;
Chefredakteur: Joachim Meyer; Druck: KESSLER Druck + Medien
GmbH & Co. KG, Michael-Schäffer-Str. 1, 86399 Bobingen;
Anschrift: myheimat Gersthofen, mh bayern GmbH & Co. KG,
Werderstraße 2, 86159 Augsburg, www.myheimat.de/landsberg
Foto: Uwe Wrobel
Foto: Wunibald Wörle
Foto: Angela Pinder
Foto: Alfred Platschka
Foto: Petra Haid
In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen des Jahrbuches und beim Schreiben auf
www.myheimat.de/landsberg!
Wir wünschen Ihnen allen ein gutes Jahr 2012!
Herzlichst, Ihr myheimat-Team
Die starken Stadt- und Regionalmagazine für Bayern
02/2011
03/2011
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10/2011
11/2011
12/2011
Die Fotos auf der Titelseite des Jahrbuches stammen von Hans Bucsek, Jürgen Aicher, Andrea Schmelzle, Oliver Gaw, Volkmar Grosswendt, Mathias Neuner,
der Stadt Landsberg, www.rk-sportfotografie.imageloop.com, dem Autorenkreis Landsberg und der DJK Landsberg
Alle 10 Ausgaben des landsbergers im Jahre 2011 auf einen Blick
Stadtleben
Stadtleben
Münchens OB Christian Ude besuchte Landsberg
FröhlicherJahresauftakt:
Jahresauftakt:OB
OBIngo
IngoLehmann
Lehmannempfing
empfingAnfang
AnfangJanuar
JanuarPfarrer
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unddie
dieSternsinger
Sternsingerininseinem
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Büro
Fröhlicher
IngoLehmann
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O‘zapft war‘s bei der Landsberger Wiesn
DerRadlweg
Radlwegvom
vomZehnerweg
Zehnerweginindie
dieInnenstadt
Innenstadtwurde
wurdeeröffnet
eröffnet
Der
Vor dem Konzert: Maria Farantouri trug sich ins Goldene Buch ein
„Wir haben jährlich 3 Mio. Euro Schulden abgebaut“
Ein Interview mit Oberbürgermeister Ingo Lehmann
Der Bürgerentscheid zur Neugestaltung des Landsberger
Hauptplatzes, die Situation des
städtischen Haushaltes, gute
Rahmenbedingungen für Schule
und Unterricht - Der Themenkatalog für das große myheimatJahrbuch-Interview war vielfältig.
Landsbergs Oberbürgermeister
Ingo Lehmann stand Rede und
Antwort, zog eine Bilanz des abgelaufenen Jahres und blickte
auf wichtige kommunalpolitische
Projekte im Jahr 2012.
myheimat: Herr Lehmann, ein
kommunalpolitisches Dauerthema ist die Neugestaltung des
Landsberger Hauptplatzes. Ende
Februar 2011 entschied sich
eine deutliche Mehrheit beim
Bürgerentscheid für die Erweiterung der Fußgängerzone und die
Umgestaltung des Platzes nach
dem Entwurf des Büros lohrer.
hochrein. Welche Vorzüge hat
diese Entscheidung?
Lehmann: Letztlich geht es um
die Frage, ob der zentrale Platz
unserer Stadt ein Platz oder nur
Straße und Parkplatz ist. 90 %
des Platzes sind derzeit dem Auto
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zugeordnet oder kaum begehbar.
Das soll sich ändern.
myheimat: Die „richtigen Arbeiten“ am Hauptplatz beginnen
dann erst im Jahr 2012. Viele
einzelne Baumaßnahmen müssen dabei koordiniert und in
eine sinnvolle zeitliche Schiene
gebracht werden. Wie sieht Ihr
Bauzeitenplan für 2012 aus?
Lehmann: Im März 2012 beginnen die Arbeiten am südlichen
Ende, also an der Karolinenbrücke und ziehen sich dann bis
Herbst 2012 etwa bis zu Photo
Porst. 2013 kommt dann der eigentliche Hauptplatz dran.
myheimat: Die Landsberger
Geschäftswelt sieht der Umgestaltung des Hauptplatzes mit
gemischten Gefühlen entgegen.
Unvermeidliche
Straßensperrungen, Baulärm und schlechte
Erreichbarkeit der Geschäfte sind
Punkte, die den Einzelhändlern
und Geschäftsinhabern Magenschmerzen bereiten dürften. Mit
welchen Maßnahmen und Aktionen wollen Sie die negativen
Folgen der „Dauerbaustelle“ einigermaßen abfedern?
Lehmann: Im Rahmen des Stadt-
marketings sind zusammen mit
dem Einzelhandel Aktionen geplant. Ferner haben wir umfassende Informationen vorgesehen, damit die Tagesprobleme
etwa bei der Anlieferung von
Waren nicht zu großen Problemen werden. Ein Mitarbeiter des
Bauamts wird praktisch ständig
vor Ort sein.
myheimat: Nicht nur die Neugestaltung des Hauptplatzes kostet
Geld. Auch das neu zu bauende
Kinderhaus
Römerauterrasse
oder die Trägerschaft des AKEKindergartens erfordern finanzielle Mittel, um nur einige Projekte
zu nennen, die auf der „Agenda“
2012 stehen. Auf der anderen
Seite scheint sich die Situation
der städtischen Finanzen erheblich zu verbessern. Sprudelnde
Gewerbesteuereinnahmen und
die Erlöse aus Beteiligungen tragen entscheidend zu dieser Entwicklung bei. Wie wollen Sie es
angesichts dieser positiven Tendenzen verhindern, dass allzu
große Begehrlichkeiten geweckt
werden?
Lehmann: Richtig ist, dass wir
nicht in Finanznot sind, sondern
sogar die letzten 8 Jahre trotz
zahlreicher Projekte jährlich 3
Mio. Euro Schulden abgebaut haben. Das dürfte ziemlich einmalig
sein. Dies war nur möglich, weil
wir trotz guter Einnahmen die
Linie sparsamer Bewirtschaftung
der einzelnen Budgets nicht verlassen haben.
myheimat: Zuführungen vom
Verwaltungs- an den Vermögenshaushalt sind das Ziel einer
effizienten Haushaltspolitik. Stehen in Landsberg genügend Finanzmittel für die notwendigen
Investitionen in den nächsten
Jahren bereit?
Lehmann: Ja.
myheimat: Eine sicher sinnvolle
Investition in die Zukunft sind
gute Rahmenbedingungen für
Schule und Unterricht. Sie selbst
gaben eine Studie bezüglich der
Bevölkerungs- und Schülerentwicklung bis zum Jahr 2025 in
Auftrag. Die Grundschule in Erpfting bräuchte dringend eine Modernisierung. Langfristig werden
die Grundschülerzahlen zurückgehen und damit stellt sich die
Frage nach dem Festhalten an
diesem Standort. Welche Argu-
mente haben Sie für den Standort Erpfting parat?
Lehmann: Wir werden die Schule
in Erpfting modernisieren. Auch
wenn die Mehrzahl der Schüler
dort aus Landsberg kommt, ist
dies richtig. Die Schule hat eine
schöne Atmosphäre und ich glaube nicht, dass das Erleben einer
Schule in einem so schönen Dorf
wie Erpfting den Stadtkindern
schadet. Tatsächlich weiß ich ja,
dass die Schule sehr geschätzt
wird. Ein Schließen der Schule
wäre nicht nur die Vernichtung
von Werten, sondern würde die
Bedeutung des Dorfes Erpfting
sehr stark schwächen.
myheimat: Auch die Zahl der
Mittelschüler wird abnehmen.
Wie lautet Ihr Konzept für eine
moderne Mittelschullandschaft
in Landsberg?
Lehmann: Eine fachliche Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass die Mittelschule
am Schlossberg in zwei Jahren
nur noch 250 Schülerinnen und
Schüler haben wird. In dieser
Größe wird es schon schwierig,
die notwendigen Kurse zu bilden.
Mittelfristig ist es richtig, beide
Mittelschulen in Landsberg zusammen zu legen - vorher muss
allerdings die Fritz-Beck-Mittelschule noch generalsaniert werden. Dies steht ab 2013 an.
myheimat: Günstigere Busfahrpreise für Schüler und Jugendliche waren ebenfalls ein Thema
im Landsberger Stadtrat. Die
CSU strebte eine Kostenbefreiung für Kinder und Jugendliche
mit Schülerausweis an. Als Sozialdemokrat müsste Ihnen diese
Forderung doch eigentlich sympathisch sein, oder?
Lehmann:
Schönes
Thema:
Die bayerische CSU-Regierung
schränkt die Schulwegkostenfreiheit ein und vor Ort will
dann die CSU Kostenbefreiung.
Es wäre also erst einmal richtig,
wenn sich die örtliche CSU an
ihre Parteifreunde in München
wendet und hier zumindest eine
Rücknahme der entsprechenden
Beschlüsse verlangt. Dann sollte
man auch gleich darüber reden,
dass die Kosten der Schülerbe-
förderung immer mehr auf die
Städte und Gemeinden verlagert
werden. Kostenbefreiung mit der
Gieskanne halte ich aber auch
nicht für richtig, dies ist eine
Aufgabe der Sozialpolitik, nicht
der Tarife.
myheimat: Nach all den politischen Gesprächsgegenständen
noch eine private Frage zum Abschluss: Welches persönliche Erlebnis hat Sie in diesem Jahr am
meisten bewegt?
Lehmann: Dass in den Trümmern eines Hauses in der Osttürkei nach einem Erdbeben ein
zwei Wochen alter Säugling noch
gerettet werden konnte.
myheimat: Herr Lehmann, vielen Dank für dieses Gespräch.
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Stadtleben
Stadtleben
Regierungspräsident Christoph Hillenbrand (rechts im Bild neben der 2. Bürgermeisterin Sigrid Knollmüller)
Info-Stand in der Fußgängerzone (Foto: SN Christie)
Susi und Nick Christie (Foto: Doris Braun)
Ein Herz für die Ehe
Regierungspräsident Christoph Hillenbrand zeichnete Ehrenamtliche aus dem Landkreis aus
Mit roten Herzluftballons feierte Landsberg die Marriage Week
Bürgerreporterin Anke Wilk:
Die Zahlen sind
da: Die Marriage
Week Landsberg
bot heuer 15 Veranstaltungen
in der Woche vor dem Valentinstag an und erreichte damit
nach Schätzungen der Veranstalter rund 1.000 Menschen, weit
mehr nahmen die sympathische
Kampagne zur Kenntnis und informierten sich darüber.
Das Ziel, die Ehe in der Öffentlichkeit in einen positiven Kontext
zu rücken, ist erreicht worden!
Deutschlandweit gab es insgesamt über 500 Veranstaltungen
mit 20.000 Teilnehmern. Anliegen der Woche der Ehepaare
war es, Ideen und Gelegenheiten
„Eine Erfolgsgeschichte“
für Paare zu schaffen, ihrer Ehe
etwas Gutes zu tun. In etwa 150
Zeitungs-, Radio- und TV-Beiträgen wurde das Thema aufgegriffen, um eigene Beiträge zu Ehe
und Partnerschaft zu gestalten.
An der Planung und Umsetzung
beteiligten sich 240 Partnerorganisationen. In der Landsberger Fußgängerzone freuten sich
Passanten über rote Herzluftbal-
lons und ließen sich zum bunten
Programm der Marriage Week
einladen.
Sämtliche Gottesdienste, Seminare, Vorträge, der besondere Kinofilm oder ein Candlelight-Dinner wurden gut angenommen,
für jeden Geschmack war etwas
dabei. Zum Beitrag: http://www.
myheimat.de/1521938/
Bürgerreporterin
Anke Wilk: „Eine
Erfolgsgeschichte“ nannte Regierungspräsident
Christoph Hillenbrand die Entwicklung des Modellprogramms
EFI - Erfahrungswissen für Initiativen - während einer gemeinsamen Feierstunde in der Münchener Maximilianstraße. 105
frisch gebackene seniorTrainer
in Bayern dürfen sich über eine
Urkunde der Regierung von
Oberbayern freuen. Mit ihnen
zusammen freuten sich die 2.
Bürgermeisterin Sigrid Knollmüller und die Beauftragte für Behinderte und Senioren im Landkreis,
Barbara Juchem. „Ehrenamt in
Stundenlohn ausgedrückt, wäre
nicht bezahlbar“, stellte Hillenbrand weiter fest und machte
für den Freistaat die Rechnung
auf, dass jeder investierte Euro
in die Aus- und Weiterbildung
bürgerschaftlichen Engagements
mehr als sieben Euro Rendite erziele. „Die Gemeinschaft kann auf
das Wissen und Können der Ehrenamtlichen nicht verzichten“,
betonte er in einer Dankesrede
an die geladenen Damen und
Herren „seniorTrainer“. Er freute
sich, dass der Zusammenhalt der
Gesellschaft durch das aktive
und solidarische Handeln der
Bürger gestärkt werde. Für den
Landkreis Landsberg wurden be-
urkundet als seniorTrainer: Peter
Draxlbauer, Roswitha Friedrichsdorf, Maria Hämmerle, Josef
Hartl, Gertrud Hirschauer-Kuisel,
Elisabeth Jetschke, Elisabeth Lindermeier, Traudel Locher, Andreas Lotter, Edeltraud Manka, Christel Meier, Gisela Meinhold, Petra
Müller-Bering, Ricarda Nickel,
Edeltraud Saur, Christel Schinnerer, Christa Schoefert und Birgit
Voß. Zum Beitrag: http://www.
myheimat.de/2366489/
KI.KA LIVE-Tanz-Award
Kerstin Gunesch und Mathias Neuner holten den Sieg
Bürgerreporter Mathias Neuner: Ein Tanzturnier der ganz
besonderen Art wurde vom TV
Sender KI.KA ausgeschrieben.
Hierbei sollten zehn verschiedene Tanzarten gegeneinander
antreten und die Zuschauer zu
Hause konnten per Telefon und
Internet ihre Favoriten bestimmen. Auch die Tanzkategorie
Rock‘n‘Roll sollte vertreten sein
und so wurden Kerstin und Mathias, die aktuelle Nr.1 der deutschen Rangliste und amtierender
Deutscher Meister, auch zu diesem Wettbewerb nach Erfurt
eingeladen. In insgesamt vier
Live-Shows am Abend sollten die
Tanzrichtungen gegeneinander
antreten, aber nur einer konnte den „KI.KA Live Tanz-Award
2011“ gewinnen. In der Vorrunde mussten die beiden Landsberger gegen Standard- und Latein-Tanzpaare antreten. In zwei
verschiedenen Shows, live im
Fernsehen zur besten Zeit, mussten sie ihr ganzes Können zeigen.
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Sie setzten sich hier durch, gewannen diese Abendshow, wobei
sie sich gleichzeitig auch für das
Finale qualifiziert hatten.
In diesem Finale, welches zwei
Tage später live gesendet wurde, wartete eine ganz besonders
schwierige Aufgabe auf sie. Drei
prominente Experten, Sarah
Latton, die es bei der Tanzshow
„Let‘s Dance“ an der Seite vom
„Checker“ auf den dritten Platz
schaffte, Young Mi Lee, Diplom
Tanzpädagogin der Palucca
Hochschule für Tanz sowie Kelechi Onyele, der bereits als Tänzer mit Stars wie Kylie Minogue,
Madonna, Sarah Connor, Sabrina
Setlur und Xavier Naidoo arbeitete, hatten eine schwere Aufgabe für sie parat und die hatte es
in sich. So wurde am Vormittag
ihre Choreographie komplett
umgestellt und sie mussten in
ihr Programm Hip Hop- und Jazz
Dance-Elemente kurzfristig einarbeiten. Eine Aufgabe, die für die
beiden erst 12- und 13-jährigen
Qualität, Innovation, Service und Kundenorientierung
- dafür steht unser Name
Partnerschaftliche Zusammenarbeit im Fokus
Kerstin Gunesch und Mathias Neuner strahlten um die Wette
Schüler eine erhebliche Herausforderung darstellte, besonders
wenn man dies am selben Abend
live im Fernsehen zeigen muss.
Jedoch behielten die beiden erfahrenen Tänzer die Nerven und
zeigten bei ihrem ersten Auftritt,
ihrer fest einstudierten Kür, zwar
kleine Unsicherheiten, glänzten
jedoch bim zweiten Auftritt mit
einer sehenswerten Jazz Danceund Hip Hop-Einlage kombiniert mit Rock‘n‘Roll. Kelechi
zog seinen Hut. Endlich hatten
die beiden gezeigt, warum sie
im Finale stehen, so der Choreograph. Young Mi war begeistert.
Vor allem die Umsetzung des
langsameren Jazz fand sie perfekt. Auch das Publikum war begeistert vom Auftritt und fieberte
dem Ergebnis des Zuschauervotings entgegen.
Der Jubel war grenzenlos, als
die Moderatoren Ben und Jess
ausriefen: „Gewonnen haben
Kerstin und Mathias!“ Die ganze
Anspannung von vier harten und
trainingsreichen Tagen mit Liveauftritten und Live-Interviews
fiel von den beiden ab und es
rollten viele Freudentränen. Zum
Beitrag: http://www.myheimat.
de/2109958/
Dentallabor Huiss: 3 Jahre jung über 40 Jahre Erfahrung
Inmitten der Landsberger Innenstadt verschafft das Dentallabor
Huiss einen ungewöhnlichen Anund Durchblick. Denn wo sonst
kann man schon Zahntechnikern
durch ein Schaufenster bei der
Arbeit zusehen? Gerade auf diese
Transparenz legt Laborinhaber
Gert Huiss Wert. Der Einblick
in die Arbeit des Labors schafft
Vertrauen und das ist gerade
in der Zahntechnik besonders
wichtig. Mit der Niederlassung
in Landsberg wollen Gert Huiss
und Laborleiter Johannes Fendt
möglichst nah an ihren Kunden,
den Zahnärzten, zu bleiben. So
sorgt er für kurze Transportwege, die letztlich den Patienten
zu Gute kommen. Das Zahntech-
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nikerhandwerk präsentiert sich
in der Alten Bergstraße modern,
ästhetisch und funktionell. Mit
aktueller Technologie erarbeitet
das Dentallabor Huiss zusammen
mit den Zahnärzten immer optimale Lösungen für Patienten. Einen ganz besonderen Stellenwert
hat die gute, partnerschaftliche
Zusammenarbeit mit den Zahnärzten für das Dentallabor Huiss,
denn nur auf dieser Basis lassen
sich hohe Qualitätsstandards erfüllen und die Zufriedenheit der
Patienten gewährleisten. „Wir
danken den Zahnärzten in Landsberg und Umgebung für die gute
Zusammenarbeit und freuen uns
auf eine erfolgreiche Fortsetzung“, so Johannes Fendt.
DANKE
für 3 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit
in Landsberg und Umgebung
Fertigung aller Arten von allergiefreien Zahnersatz
bis zu 6 Jahren Garantie
Langsberg: Alte Bergstraße 409 • Tel. 08191 / 401 80 61
Augsburg: Hermanstraße 15 • Tel. 0821 / 51 70 49
Donauwörth: Bäckerstraße 2 • Tel. 0906 / 40 21 45 28
www.dental-huiss.de
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Stadtleben
Stadtleben
Gut besuchtes Gartenfest
Landsknechtlager
Den Festzug sahen über 15.000 Besucher
Bayertor
Heroldsreiter
Kinder-Musikgruppe
Schmiedehandwerk
Landsknechte, Tänze und ein Feuerwerk
B. Moser übergibt die Spende
Fleisch vom Grill und leckere Makrelen
Landsberger Kleingartenverein e. V. feierte ein stimmungsvolles Gartenfest
Bürgerreporter
Hans Bucsek: Bereits aus Tradition
lud der Landsberger Kleingartenverein seine Mitglieder zu einem
zünftigen Gartenfest.
Ruethenfestwagen
Die „Erpfinger Buam“ unter Theo Müller spielten auf
Den musikalischen Rahmen gestalteten die Erpftinger Buam unter ihrem Leiter Theo Müller (73).
Fast ohne Pause spielten 7 Musikanten Blasmusik vom Feinsten
und erhielten stürmischen Applaus. Grußworte von OB Ingo
Lehmann überbrachte Stadträtin
Barbara Moser (CSU). Neben Barbara Moser fand sich auch Stadtrat Roland Ritter (CSU) mit seiner
Familie unter den Gästen ein. Für
das leibliche Wohl gab es Wurst
und Fleisch vom Grill, leckere
Makrelen vom Räucherstand sowie Kuchen aus Mitgliederspenden. Für Getränke sorgte der Anlagenwart Erich Westenkirchner
(69) - besser bekannt in Landsberg als „Charly, der Busfahrer“.
Auch das Wetter spielte mit.
Trotz verhangenen Himmels fiel
kein Tropfen Wasser und die Gäste konnten im Freien bei angenehmen Temperaturen das Fest
genießen. Charly war auch heuer
wieder wesentlich am Gelingen
des Gartenfestes beteiligt. Seine
umgängliche Art im Vereinsgeschehen schafft immer wieder
die Basis, die nötigen ehrenamt-
lichen Helfer für den Aufbau von
Zelt, Tischen und den Ablauf des
Festes zu engagieren. Auch heuer konnte Charly wieder mehrere
hundert Vereinsmitglieder und
Gäste ins Vereinsgeschehen einbinden. Weit nach 22 Uhr machten sich die letzten Besucher auf
den Heimweg. Einige meinten,
eine derart gelungene Veranstaltung müsse mehrmals im Jahr
stattfinden. Zum Beitrag: http://
www.myheimat.de/1951286/
Das Ruethenfest 2011 beeindruckte mit einem vielfältigen Programm
Bürgerreporter
Alfred
Platschka: Erstmalig in
Landsberg/Lech
erwähnt
wurde
dieser Brauch im Jahre 1751.
Dieses während neun Tagen
stattfindende Schülerfest entstand angeblich aus dem volkstümlichen regionalen Brauchtum,
das alljährlich im Mai stattfand.
Lehrer und Schüler zogen an
einem schönen Tag in den nahen
Wald und schnitten Weiden und
Haselnussruten („Ruethen“), die
sie dann am Ende des Tages mit
Gesang zurück brachten.
Zur Herkunft der Bedeutung
dieses Festes kursieren hier
(meist aus dem 19. oder frühen
20. Jh.) verschiedene Deutungen.
Angeblich dienten die Ruten zur
Züchtigung der Schüler und galten als Amtszeichen des Lehrers.
Andere Quellen beziehen sich jedoch auf die Bedeutung der Rute
in der Grammatik und Sprachlehre, indem Latein-Schüler zum
Schulabschluss mit der feierlichen Übergabe der Rute geehrt
wurden. Siehe hierzu auch die
historischen Quellen des Ru-
8 | Stadtleben
tenfestes aus dem oberschwäbischen Ravensburg.
In dem Schülerfest, das alle vier
Jahre jeweils im Juli stattfindet,
stellten über 1.100 Kinder die
über 800-jährige Geschichte der
oberbayerischen Stadt Landsberg am Lech dar. Dieses Fest besteht aus Tänzen, musikalischen
Darbietungen, Theaterstücken,
Umzügen und fröhlichem Lagerleben. Im Laufe der Zeit wurden
diese ergänzt durch Darbietungen
und Begleitung von historischen
Persönlichkeiten aus dem 12.18. Jh. Namen wie u.a. der Stadtgründer Landsbergs „Heinrich
der Löwe“ (1130-1195), Kaiser
Ludwig der Bayer (1281-1347),
Herzog Ernst (1373-1438), Herzog Albrecht v. Bayern (15. Jh.)
Landsknechte aus dem 15./16.
Jh., kaiserliche Soldaten, Schwedentruppen aus dem Dreißigjährigen Krieg (1618-1648), Panduren (17. Jh.) waren nur einige
davon.
Während der Woche fanden
verschiedene kulturelle Darbietungen (z.B. das Ruethenfestspiel
„Vom Fischer und seiner Frau“)
sowie Musik-Vorführungen („Ca-
pella Landsbergiana“, „Tourdion
Ensemble“) statt, die die Besucher mit kultureller und traditioneller Renaissancemusik bis
in die späten Abendstunden erfreuten.
Höhepunkt dieser Feierlichkeiten
waren die am Abschlusswochenende stattfindenden historischen Umzüge mit prachtvollen
Pferdegespannen, stilvoll geschmückten Wagen sowie Fahnenschwingern und Musikkapellen. Dieses Jahr 2011 begleitete
„Petrus“ die Feierlichkeiten mit
unbeständigem Wetter, das die
Darsteller jedoch unbeeindruckt
ließ. Dieser über 80-minütige
Festzug begeisterte über 15.000
Besucher am letzten Wochenende, der sich über die Katharinenbrücke zog, über den Marktplatz,
vom Vorderen zum Hinteren
Anger und wieder retour über
den Marktplatz und zurück. Dem
Platzregen am Samstag (23.)
folgten mit etwas Verspätung
der Umzug und danach gegen
17:00 Uhr historische Tanzaufführungen. Als versöhnlichen
Ausklang am Sonntag (24.07.)
begleitete trockenes Wetter,
teilweise warmer Sonnenschein,
die Besucher während des festlichen Umzuges - auch nach dem
Umzug. Hier konnten die Besucher beim Spaziergang auf dem
historischen Markt neben Musik
und Kurzweil auch verschiedene
handwerkliche Kunstfertigkeiten
bestaunen sowie sich an vielfältigen kulinarischen Genüssen
erfreuen.
Ab 17:00 Uhr fanden wieder historische Tanzaufführungen am
Marktplatz statt, sowie anschließend in der Dämmerung als krönender Abschluss ein herrliches
Feuerwerk, dominiert von den
Stadtfarben Grün, Rot und Weiß.
Ebenso beeindruckend ein heller Lichtersturzbach, der sich
von der Karolinenbrücke in den
Lechfluss ergoss. Alles in allem
ein gelungenes Fest, dank den
vielfältigen Darbietungen sowie
Darstellern, Mitwirkenden vor
allem den Kindern, sowie den Organisatoren dieses Festes, dem
Ruethenfestverein e.V.
Auf Wiedersehen bis zum nächsten Mal in vier Jahren!
Infos: http://www.ruethenfest.de
Zum Beitrag: http://www.myheimat.de/2077129/
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Stadtleben
Stadtleben
(v.l.): Christoph Hicks, Roland Hanemann, Johannes Hicks
Kampf um den Puck
Zusammenspiel mit den Abwehrroutiniers Alexander Wedl und
Markus Haschka bestimmte dieser Landsberger Block das erste
Drittel und Christoph Hicks ließ
es sich nicht nehmen, auch das
2:0 und 3:0 persönlich zu markieren. Auch im zweiten Drittel
berannten die Riverkings das Tor
der Gäste und schraubten das
Ergebnis bis zur nächsten Eisbereitung auf 11:0 hoch. Das 11:0
nahm der Gästekeeper dann auch
Die Stimmung war gut
Ministerpräsident begrüßte ältere Mitbürger aus dem AWO-Mehrgenerationenhaus Landsberg
„Riverkings“-Legende zeigte noch einmal sein Können
einmal die Schlittschuhe. Er war
zu diesem Spiel extra angereist
und trug sich vor allem als Vorlagengeber in den Spielbericht
ein. 19 Sekunden zählte die Uhr
im Landsberger Eisstadion, als
es erstmals hieß: Tor für die Riverkings! Torschütze: Christoph
Hicks! Roland Hanemann und
Jojo Hicks kombinierten zuvor
den Puck in Hochgeschwindigkeit gekonnt durch die Reihen
der Gäste zum Torschützen. Im
Ministerpräsident Horst Seehofer sagte Dankeschön
Empfang in der Münchener Residenz
Christoph Hicks letztmals auf dem Eis
Bürgerreporter
Roland
Krivec:
Noch einmal wirbelte
Christoph
Hicks bei einem
Punktspiel als Aktiver mit dem
Puck. Und gleich 4 Tore steuerte der seitdem als Co-Trainer
der Riverkings Aktive zum 14:0
des HC Landsberg gegen den
Tabellenvierten aus Hohenfurch
bei. Zu diesem besonderen Spiel
schnürte auch Jojo Hicks noch
Zeit zum Gespräch
zum Anlass, das Feld zu räumen.
Für ihn durfte nun Vertreter Maximilian Becher die Landsberger
Offensivkräfte begrüßen. Peter
Klemm (2) und Michael Hess
schrieben das 14:0 auf die Anzeigentafel.
von Christoph Mayer, Bilder: http://rk-sportfotografie.
imageloop.com
Zum
Beitrag:
http://www.myheimat.
de/1438038/
Bürgerreporterin Anke Wilk:
Anlässlich
einer
Festveranstaltung
für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger in der
Münchener Residenz begrüßte
der Bayerische Ministerpräsident
Horst Seehofer 50 Ehrenamtliche
aus dem AWO-Mehrgenerationenhaus (MGH) in Landsberg.
Als besondere Auszeichnung
werteten die aktiven Senioren
um Margit Däubler und Anke
Wilk, dass ihr Berufspatenprojekt „Alt hilft Jung“ (kurz AhJu)
beispielhaft für das Engagement
im MGH vorgestellt wurde.
tionenübergreifenden
Einsatz.
Fünf Sterne verlieh gar Horst
Seehofer seinem Bundesland angesichts glänzender Wirtschaftsdaten.
Staatsministerin Christine Haderthauer betonte die Bedeutung
des bürgerschaftlichen Engagements als besonderen Schatz
des Freistaates und dankte dem
Initiator Lupold von Wedel für
seinen unermüdlichen, genera-
Dass die Menschen in Bayern
diese Arbeit geleistet hätten und
sogar im Ruhestand noch weiter
unterstützen, ließ er dabei nicht
außer Acht: Er bedankte sich mit
einem herzlichen „Vergelt’s Gott“
und lud die Gesellschaft zu einem
Empfang in den Kaisersaal, der
sonst eigentlich seinen Staatsgästen vorbehalten ist.
Impressionen hat die Kommunikationsabteilung der Bayerischen Staatskanzlei durch Filmredakteurin Kathrin Kmeth ins
Internet eingestellt.
Schauen Sie rein unter: http://
youtu.be/Nzh5yKzjn2U
Zum
Beitrag: http://www.myheimat.
de/2072495/
22 Jahre MoTorrAd Muck in Landsberg
ersatzteile für:
Neu- und
G ebrauchtfahr zeuge
Alles rund um‘s M otor rad
Bekleidung und Zubehör
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Partner im
Knaben des EV Landsberg holten sich wieder den 3. Platz in Füssen
Bürgerreporter Oliver Gaw: Der
EV Füssen lud wieder zum dreitägigen Knabenturnier und auch
der EV Landsberg nahm wieder
teil. So war das gesamte Teilnehmerfeld hochrangig besetzt.
Neben dem Gastgeber spielten
auch der AEV, ESVK, Bietigheim,
Schwenningen, Riessersee und
Freiburg im Modus jeder gegen
jeden. Der Zweitplatzierte durfte
10 | Stadtleben
dann noch gegen den Erstplatzierten in einem Finalspiel antreteten. Nur knapp entging den
Landsberger Knaben diese Chance, da sie nur zwei Sekunden vor
Schluss gegen Riessersee ein Tor
hinnehmen mussten und der SC
Riessersee durch diesen knappen
5:4-Sieg auf den zweiten Platz
gelangte. Aber das Turnier war
mit dem dritten Platz für den EV
Landsberg ein toller Erfolg. Auf
hohem Niveau fanden die Spiele
statt und im Prinzip konnte jeder
jeden schlagen. In sieben Spielen unterlag die Mannschaft von
Markus Rohde aber nur zweimal - gegen den SC Riessersee
und gegen den EV Füssen, den
späteren Turniersieger. Zu Beginn des Turniers besiegten die
Knaben gleich den Augsburger
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EV mit 6:4. Es folgten die beiden Niederlagen gegen Füssen
und den SC Riessersee mit 2:6
und 4:5. Ein spannendes Duell
mit dem EHC Freiburg endete
mit einem 1:1 Unentschieden.
Mit einem 8:1 Sieg markierten
sie den Endstand gegen Schwenningen so hoch wie kein anderes
Team. Zum Beitrag: http://www.
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Stadtleben | 11
Stadtleben
Stadtleben
1. BC Landsberg e.V.
Rückblick auf die letzten Spieltage
Sie konnten mit der Bilanz zufrieden sein
Die HSB in der Saison 2010/2011 - Danke an die Fans!
Positive Bilanz
DJK Landsberg startete neues Konzept mehr als erfolgreich
Bürgerreporter Benjamin Krüger: Es war sicherlich
ein gewagter Schritt und viele Anhänger des Landsberger Basketballs sahen dem freiwilligen Rückzug in
die 2. Regionalliga ein wenig skeptisch entgegen. Doch
nach dem Saisonabschluss der Heimerer Schulen Basket Landsberg kann man sagen, dass es der richtige Weg ist, den die
DJK Landsberg verfolgt und auch die Fans das Projekt mitgetragen
haben. Immerhin beendete die Mannschaft um Trainer Roman Gese
die Saison auf dem 4. Platz und das ausgenommen von Migala und
Geeheb nur mit Landsberger Spielern.
Neues Konzept
Immerhin wurde fast der komplette Kader verändert. Einzig Michi
Teichner, Lukas Kloker, Chris Kufner und Josef Egger verblieben
aus der letzten Saison. Aufgefüllt wurde der Kader mit vielen Rückkehrern und Jugendspielern und man merkte schon in der Vorbereitung, dass Roman Gese eine gute Mannschaft zusammengestellt
hat. Das erste Spiel bestritten die HSB gegen Vilsbiburg, den späteren
Meister und da schlug sich die Mannschaft um Kapitän Michi Teichner beachtlich gut. Vor vielen Zuschauern im Landsberger Sportzentrum mussten die Lechstädter eine 68:78-Niederlage hinnehmen.
Das nächste Spiel, keine 24 Stunden später, fand in Landshut statt
und lief weniger nach Plan. Mit 97:64 ging es wieder an den Lech.
Nach den beiden Auftaktpleiten klappte es dann auch gleich mit dem
ersten Sieg. Gegen München Basket 2 holten die Landsberger Basketballer mit einem 82:71-Sieg die ersten zwei Punkte. Es folgten
weitere Siege gegen Germering, München Ost und Gröbenzell. Nun
schien es, als käme der SB München gerade richtig, da sich die HSB
in guter Form präsentierten. Gegen das ehemalige Team von Xaver
Egger und Marco Geidosch gab es jedoch nichts zu holen. Mit 70:55
mussten sich die Landsberger geschlagen geben. Nun war es an der
Zeit, den Zuschauern im Landsberger Sportzentrum mal einen echten Krimi zu präsentieren. Zu Gast war der SB Rosenheim. Über drei
Viertel hinweg hatten die Landsberger die Nase vorne und die Gäste
auch gut im Griff. Im letzten Abschnitt gelang Rosenheim erstmals
der Ausgleich und gut drei Minuten vor Schluss ging SB zum ersten
Mal in dieser Partie in Führung und diese sollte dann entscheidend
sein. Tragischer Held war Xaver Egger, der drei Sekunden vor dem
Ende mit drei Freiwürfen die Chance zum Ausgleich hatte. Nachdem
Egger im Spielverlauf acht von acht Freiwürfen versenkte, konnte er
diese Serie nicht weiter ausbauen und sein Team musste eine knappe
77:79-Niederlage hinnehmen. Doch Egger hatte in den ersten Spielen
der Saison häufig großen Anteil an den Siegen seiner Mannschaft,
daher zollten die Landsberger Fans ihren HSB großen Respekt. In Erding setzte es dann eine weitaus ärgerlichere Niederlage. Mit 83:73
12 | Stadtleben
mussten die HSB die Heimreise antreten und auch HSB-Manager war
ratlos: „Woran es gelegen hat, ist schwer zu sagen, wir hatten kollektiv einen schlechten Tag.“ Doch die Lechstädter rehabilitierten sich
sehr schnell, bereits gegen Weilheim klappte es mit dem nächsten
Sieg. Auch die Reserve des FC Bayern München konnte Landsberg
nicht schlagen und somit stand auch schon das letzte Spiel der Hinrunde bevor. Zu Gast im Landsberger Sportzentrum war der TSV Freising und auch diese Mannschaft konnte die HSB nicht stoppen. Mit
82:71 ging der Sieg an Landsberg und wieder einmal waren es Egger,
Geidosch und Migala, die ihr Team zum Sieg führten. „Wir sind auf
dem richtigen Weg“, sprach Bredschneijder vor der Winterpause seine Zufriedenheit aus.
Erfolgreiche Rückrunde
Und damit hatte er vollkommen recht, auch wenn im ersten Spiel
2011 gegen Vilsbiburg eine knappe Niederlage zu Buche stand, legten
die HSB im Anschluss einen irren Lauf aufs Parkett. Zuerst klappte es
mit der Revanche gegen Landshut in einer spannenden Partie, die
mit 69:67 für Landsberg endete. Als nächste kam München Basket
2 in Landsberg unter die Räder und verlor deutlich mit 72:48. Ob
Germering, München Ost, Gröbenzell oder Weilheim, keine Mannschaft konnte die Lechstädter besiegen. Mit sechs Siegen in Folge
fand nun das Rückspiel gegen SB München statt und die Mannschaft
war heiß auf eine weitere Revanche. Was gegen Landshut funktionierte, vermisste man gegen München. Erneut mussten sich die HSB
gegen die Isarstädter geschlagen geben. Diese Niederlage steckten
die Lechstädter allerdings sehr schnell weg, denn es folgte wohl die
Sensation der Saison. Es stand das schwere Auswärtsspiel gegen
Rosenheim bevor und auch hier hatten die Landsberger noch eine
Rechnung offen. Mit 71:64 setzten sich die Landsberger durch. Das
Heimspiel gegen Erding wurde zum wohl spektakulärsten Spiel der
HSB-Saison. In den letzten Minuten hielt es die Zuschauer im Landsberger Sportzentrum nicht mehr auf den Sitzen: Das Spiel des Teams
Heimerer Schulen Basket gegen Erding war an Dramatik kaum zu
überbieten. Die Landsberger Basketballer jagten ihre Anhänger in ein
Wechselbad der Gefühle und sorgten mit der Verlängerung - nach 40
Minuten stand es 66:66 - für zusätzliche Spannung. Denn erst in der
Overtime gelang der Mannschaft von Roman Gese der 81:72-Erfolg.
„Es war unglaublich, ein richtiger Hexenkessel“, so Bredschneijder
nach dem Spiel über die Stimmung in der Halle. In den beiden letzten
Partien gegen Freising und Bayern ließen die Lechstädter auch nichts
mehr anbrennen und konnten jeweils deutliche Siege einfahren. In
der Rückrunde mussten die HSB also nur zwei Niederlagen hinnehmen und konnten im Gegenzug neun Siege einfahren. Zum Beitrag:
http://www.myheimat.de/1691663/
Bürgerreporter
Andreas
Steinkohl: Sieht man
sich die letzten
Spieltage des 1.
BC Landsberg e.V. im Poolbillard
und Snooker an, könnte man
fast glauben, es würde in der
Vereinssatzung stehen, dass die
Mannschaften nur die Hälfte der
Punkte für sich verbuchen dürfen
und damit immer wieder in den
jeweiligen Tabellen auf der Stelle
treten. So auch am Samstag, 19.
November 2011, als die 1. Poolmannschaft in Memmingen ihren
3. Spieltag in der Bezirksliga als
Doppelspieltag gegen den PBC
Lauingen 2 und 1. PBC Memmingen 2 austragen musste.
Begonnen hat der Spieltag für
Landsberg 1 um 13:30 Uhr mit
der Begegnung gegen Lauingen
2, wobei die Landsberger diese
bereits aus dem Relegationsspiel
der letzten Saison kannten und
aufgrund der damaligen Nieder-
lage sicherlich auch noch eine
Rechnung offen hatten.
Nachdem im ersten Durchgang
der Zwischenstand 2:2 hieß, wurde es wieder einmal spannend
und ein Sieg wie auch eine Niederlage waren in dieser Begegnung möglich. Nach der kurzen
Pause zeigten jedoch Matthias
Porn, Markus Eyertt und Hans
Rieß ihre Klasse und gewannen
ihre Matches souverän. Somit
verbuchte Landsberg am Ende
einen knappen 5:3-Sieg und damit zwei Punkte.
In der zweiten Begegnung gegen die starke 2. Mannschaft
aus Memmingen sah es dagegen
wieder ganz anders aus. Bereits
im ersten Durchgang gingen drei
der vier Matches verloren. Lediglich Matthias Porn konnte eine
9-Ball-Partie gegen Fabrice Roth
knapp mit 6:5 gewinnen. Auch
nach der Pause konnte dieser
Rückstand nicht mehr aufgeholt
Die 1. Poolmannschaft des Billard Club Landsberg
werden, sodass die Begegnung
mit 3:5 verloren ging.
kann weiterhin keine Punkte für
sich verbuchen.
Die bereits ab 11:00 Uhr ausgetragene Begegnung Memmingen
2 gegen Lauingen 2 endete klar
zu Gunsten der Gastgeber mit
7:1. Das einzige Match für Lauingen gewann Werner Kling im
10-Ball.
Der nächste Spieltag für Landsberg 1 findet erst wieder nächstes Jahr im heimischen Bella
Billard Center statt. Gespielt wird
am 21. Januar 2012 ab 11:00
Uhr gegen die Mannschaften aus
Ulm/Neu Ulm und Sonthofen.
Alles in allem bedeuten dieser
Sieg und diese Niederlage, dass
sich Landsberg 1 in der Tabelle weder nach vorne verbessert
noch nach hinten verschlechtert.
Memmingen 2 übernimmt die
Tabellenführung und Lauingen 2
Alle Informationen zu Mannschaften und Ligabetrieb erhalten Sie auf der Internetseite
des 1. BC Landsberg e.V. unter
www.billard-landsberg.de. Zum
Beitrag: http://www.myheimat.
de/2362796/
Streetballturnier
15 Teams kämpften, rannten und sprangen
Bürgerreporter
Benjamin
Krüger: Ein schöner
sonniger Tag, über
70
Teilnehmer
und eine gute Organisation - viel
mehr braucht mal wohl nicht für
ein Streetballturnier. An einem
Samstag veranstaltete die DJK
Landsberg gemeinsam mit dem
JUZE Landsberg ein Streetballturnier auf dem neuen Hartplatz
am IKG, welcher damit nun endlich würdig eingeweiht wurde.
Bereits um 10 Uhr sollten alle
Teams anwesend sein und bis
auf ein Team traten auch alle
Mannschaften die Reise an den
Lech an. Sehr viele bekannte
Landsberger Basketballikonen
wie Xaver Egger, Miga Migala,
Eugene Hostetler oder auch Michi Teichner ließen sich dieses
Turnier nicht entgehen. Auch
Bundesligist und Ex-Landsberger
Josef Eichler und sein Bruder sowie Ex-DJK-Coach Georg nahmen
teil. Aber nicht nur Landsberger
Teams meldeten sich an, sondern
auch Teams aus Utting, München
und dem näheren Umkreis waren
dabei. Vor allem die „Big-Guys“
der jeweiligen Teams wussten,
wie sie mit krachenden Dunks
für die spektakulärsten Szenen
des Turniers sorgen konnten.
Zuerst spielten alle Teams in
den vier Gruppen gegeneinander und die beiden besten Teams
jeder Gruppe qualifizierten sich
dann für die Finalspiele. Nach
den Gruppenspielen gab es eine
kleine Pause und vor Beginn der
Finalspiele gab es ein „Shootout“
aller Teilnehmer, das Josef Eichler für sich entscheiden konnte.
In den Finalspielen konnten sich
die Teams dann keine Ausrutscher mehr leisten und es ging
jetzt so richtig zur Sache. Durch
viele Emotionen und großen
Ehrgeiz aller Teilnehmer machte
es auch den Zuschauern richtig
Spaß und somit ließen es sich
Die drei Gewinnermannschaften und das Orga-Team
dann auch die bereits ausgeschiedenen Teams nicht nehmen, das
endgültige Finale um den ersten
Platz anzuschauen.
Neben dem „Blackoutmunich“Team aus München stand auch
eine Landsberger Mannschaft
mit Michi Teichner, Eugene Hostetler, Lucca Kerner, Chris Lauterbach und Benny Krüger im
Finale. Es war ein würdiges Finale für dieses Turnier, denn vom
Dunk über Blocks und Dreier bis
zur harten Verteidigung war alles dabei und an Spannung mangelte es auch nicht. Mit 8:9 ging
das Finale an die Mannschaft aus
München, und die Tatsache, dass
in der Gruppenphase Teichner &
Co. als Sieger vom Platz gingen,
zeigt, dass beide Teams auf Augenhöhe spielten.
Für die drei besten Teams ging
es zur bayerischen Streetballmeisterschaft, da der bayerische
Basketballverbund das Turnier in
Landsberg in die Streetballtour
2011 aufgenommen hat. Somit
hatten die Teams dann bei erfolgreichem Turnierverlauf auch
noch die Chance auf die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft. Zum Beitrag: http://www.
myheimat.de/1876438/
Stadtleben | 13
Stadtleben
Stadtleben
Benjamin Kobold glänzte mit tollen Reaktionen
Hohe Moral und voller Einsatz: Landsberger
Handballer sicherten sich den Klassenerhalt
Landsberger Handballdamen:
Zweiter Tabellenplatz in der Bezirksliga
Zufriedene Gesichter gab es beim 4. Landsberger Charity-Day 2011
„Leben erleben“
4. Landsberger Charity-Day 2011
Bürgerreporter Volkmar Grosswendt: Unter dem diesjährigen Motto „Leben erleben“ konnte am 17.09.2011 der inzwischen 4. Landsberger Charity-Day bei strahlend blauem Himmel mit großem Erfolg
durchgeführt werden.
staltung. Unser Stargast „Axel Ruth“ von Flora-Mare aus München
moderierte engagierte den ganzen Tag das Rahmenprogramm. Beide
Gäste konnten wir spontan für eine VIP-Gespannfahrt begeistern, die
sie sichtlich genossen hatten.
Unsere Ehrengäste, die Menschen mit Behinderungen, wurden einen
Tag lang in Motorrad-Gespannen auf einer Erlebnisfahrt in und um
Landsberg chauffiert.
Unsere Partner vom BRK-Landsberg standen uns erneut tatkräftig mit
Team und Material zur Verfügung und die Einrichtung „Regens-Wagner“ sorgte für eine ganztägige Verpflegung mit warmen Mittagessen,
Kaffee und Kuchen. Viele weitere Helfer, Bekannte und die Familien
der Veranstalter packten kräftig mit an. Die vielen ehrenamtlichen
Gespannfahrerinnen und -fahrer sorgten in geradezu unermüdlicher
Weise für die Erlebnisfahrten, die für viele der Menschen mit Behinderungen eine unvergessliche Erfahrung darstellten.
Das Rahmenprogramm wurde dieses Jahr um eine Erlebnis-Zeltwelt erweitert. Hier konnten alle Besucher und Gäste z. B. in einem
Schminkzelt neue Ideen ausprobieren. Das Büchsenwerfen und die
Glücksrad-Tombola waren gut besucht und sorgten für spaßigen Zeitvertreib.
Mitreißende Musikacts wurden von den „Rebels of the jukebox“ und
der Sambagruppe „Outravez“ dargeboten. Fantastische Showacts
zeigten die Footballer von „Landsberg XPress“, die Johanniter-Rettungshundestaffel und die Landsberger „Stelzer“ mit der Aufführung
„Der Vogeltreiber - Carpe Diem“.
Die privaten Veranstalter Volkmar Großwendt und Kerstin Wenzel
erhielten auch zahlreiche prominente Unterstützung. Zur Eröffnung
besuchte der Landtagsabgeordnete Dr. Thomas Goppel die Veran-
14 | Stadtleben
Unsere Sponsoren sorgten mit Sach-, Material- und auch kleinen monetären Spenden für eine deftige Brotzeit am Morgen und ein gutes
Gelingen der Tombola, wofür wir uns an dieser Stelle nochmals recht
herzlich bedanken möchten.
Die Veranstalter möchten auch 2012 den dann nach eigener Aussage
als kleine Premiere bezeichneten „5. Landsberger Charity-Day“ veranstalten. Hierzu wünschen sich die Veranstalter jedoch mehr Unterstützung durch die Stadt Landsberg und die lokalen Gewerbebetriebe.
Zum Beitrag: http://www.myheimat.de/2279673/
Bürgerreporter Jürgen Krenss: Mit einem 26:15 (13:8)
Erfolg im letzten Saisonspiel gegen den TSV Gilching
beendeten die Handballdamen des TSV Landsberg die
Saison in der Bezirksliga. Sie sicherten sich damit den
zweiten Tabellenplatz.
Damit konnte man beim Aufsteiger wirklich nicht rechnen, war doch
das Ziel vor der Saison Platz sieben. Ein schöner Erfolg von Trainer
Günther Enge und seiner Mannschaft. Beim Spiel gegen Gilching es trafen zwei ersatzgeschwächte Mannschaften aufeinander - stand
von vornherein fest, dass kein hochklassiges Spiel erwartet werden
konnte. Es dauerte eine ganze Weile, bis sich die Handballerinnen aus
Landsberg mit 9:5 etwas absetzen konnten. Zwar gelangen einige
Spielzüge, doch aus dem Rückraum kam kaum Druck. Dagegen stand
die Deckung der Gastgeberinnen besser als in den letzten Spielen und
die wieder genesene Torfrau Moni Buuk war ein sicherer Rückhalt. So
konnte man bis zur Pause einen 5-Tore-Vorsprung (13:8) herausspielen. Nach einer offensichtlich hilfreichen Pausenansprache des Trainers legten die Landsbergerinnen nach und es stand nach vierzig Minuten 20:10. Jetzt konnte Günther Enge munter durchwechseln. Das
machte sich allerdings in der Deckung bemerkbar, teilweise fehlte
dann die Abstimmung und so konnten die Damen aus Gilching den
Rückstand auf sieben Treffer verkürzen. Doch das bekam man schnell
wieder in den Griff und die Landsberger Damen legten ebenfalls drei
Treffer in Folge hin und siegten am Ende verdient mit elf Toren Vorsprung.
TSV Landsberg: Moni Buuk (Tor), Franzi Holl, Marina Hereth (2), Rapahela Urban (3/1), Stefanie Glasow (3), Lisa Hierstetter (9/4), Simone
Glaser (2), Caro Nüß, Lena Hierstetter (2), Stella Markella, Janina Pömsl
(5). Zum Beitrag: http://www.myheimat.de/1609785/
Bürgerreporter Jürgen Krenss: Im Heimspiel in der
Landesliga Süd gegen den TV Immenstadt haben die
Landsberger Handballer ihre Chance genützt und sich
mit einem 28:22 Erfolg am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt gesichert. Wie so häufig während der ganzen
Saison fielen wieder etliche Stammspieler verletzt oder aus beruflichen Gründen aus, aber ergänzt mit 4 Landsberger Nachwuchsspielern und wieder mal mit dem Standby-Handballer Alex Neubauer, bot
man trotzdem einen fast vollständigen Kader auf.
Vor vollem Haus brauchten die Gastgeber etwas, bis sie in ungewohnter Aufstellung ins Spiel fanden. Immenstadt dagegen nutzte die
anfänglichen Lücken in der Landsberger Abwehr und ging schnell
mit 1:4 in Führung (4.). Dann stabilisierte sich die TSV-Abwehr und
ging den starken Rückraum der Gäste offensiver an. Die Angriffe bekamen nun auch etwas mehr Druck und so konnte man sich bald
über den Ausgleich freuen (5:5/10.). Aber wieder legten die Immenstädter mit ihrem beweglichen Angriffspiel vor (6:8/14.). Erst als man
bei den Landsbergern mit dem schnellen Roman Müller als vorgezogenem Abwehrspieler agierte, kamen die Gegner nicht mehr so zum
Wurf. In dieser Phase bewahrte auch Benjamin Kobold im Tor seine
Mannschaft mit tollen Paraden vor einem größeren Rückstand. In
der zweiten Hälfte stand die offensive Landsberger Abwehr immer
sicherer und mit überlegtem Angriffsspiel baute man die Führung
weiter aus. Alex Neubauer verwandelte souverän vom Siebenmeterpunkt zum 16:12 (35.). Die Landsberger hatten nun das Spiel eigentlich im Griff (20:16/45.). Aber nach ein paar verworfenen Chancen
und etwas weniger Aufmerksamkeit in der Abwehr kamen die Gäste
wieder bedrohlich heran. Aber was die Mannschaft die ganze Saison
ausgezeichnet hat, zeigte sie auch jetzt, Moral und vollen Einsatz. So
wurde die kurze Schwächephase überwunden und nach dem 23:21
war man wieder voll da. Die offensive Abwehr störte das gegnerische
Angriffsspiel wirkungsvoll und die erkämpften Bälle wurden in Gegenstößen oder mit der zweiten Welle sicher verwandelt (25:21/55.).
Man kontrollierte wieder das Spiel und den Schlusspunkt setzte Andi
Lerch mit einem wuchtigen Wurf aus dem Rückraum ins lange Eck
zum 28:22. Die Freunde und Erleichterung über den Sieg war Aktiven
und Fans nach dem Spiel deutlich anzusehen.
Bild: http://rk-sportfotografie.imageloop.com Zum Beitrag: http://
www.myheimat.de/1726362/
Stadtleben | 15
Stadtleben
Stadtleben
Turbine zur Stromerzeugung
In der Schaltzentrale des Biomasseheizkraftwerkes Kaufering
Empfang durch Dr. Bühler
Energiewende: Kaufering setzt Zeichen
Die Gewählten versammelten sich zum Gruppenfoto
Arbeitsgemeinschaft 60plus der Landsberger SPD besichtigte das Biomasseheizkraftwerk in Kaufering
Bürgerreporter
Hans
Bucsek:
„Fukushima“,
„Atomausstieg“,
„Energiewende“,
„alternative Energie“ waren die
Schlagzeilen 2011.
„Energiewende“ hat sich die Gemeinde Kaufering bereits vor dem
nuklearen Desaster in Fukushima
auf ihre Fahnen geschrieben. Im
Jahr 2008 nahm die Gemeinde
ein Biomasseheizkraftwerk in
Betrieb. Etwa 20 Vertreter der
Arbeitsgemeinschaft 60plus der
Landsberger SPD wurden vom 1.
Bürgermeister Dr. Klaus Bühler
zu einer Besichtigung der Betriebsanlage eingeladen. Neben
einer großflächigen Außenanlage, auf der riesige Berge von
Holzhackschnitzel gelagert sind,
beeindruckte das Innenleben
des Kraftwerkes die Besucher
nicht minder. In riesigen Öfen
werden die Holzhackschnitzel
verbrannt und die Wärme über
ein gemeindeeigenes Fernwärmenetz an private, gemeindliche
und industrielle Abnehmer geliefert. Zusätzlich wird über eine
wärmegesteuerte Turbine Strom
erzeugt, der ins Netz eingespeist
wird. Dr. Bühler ist überzeugt,
dass diese vorbildliche Werksanlage die wirtschaftliche Erzeugung von Wärme und Strom
garantiert. Und wenn dabei noch
Sicher nur ein kleiner Schritt für
die Weltklimaverbesserung, aber
ein Anfang, der Nachahmer finden wird. Zum Beitrag: http://
www.myheimat.de/2365132/
TSV Wanderfreunde
Bei wunderschönem Wetter und
einer neuen Strecke kamen alle
auf ihre Kosten. Leider gab es am
Samstag noch Startschwierigkeiten auf der 20-km-Strecke.
Wanderer informierten uns, dass
die Strecke nicht ausgeschildert
sei. Da unsere Streckenwarte die
Strecken gewissenhaft ausgeschildert haben, sorgte diese Information für Verwirrung. Nachforschungen ergaben, dass - trotz
der Genehmigung für unsere
Veranstaltung - ein übereifriger
Jäger unberechtigt alle Schilder
abgenommen und eingesteckt
hatte. Er war sich offensichtlich
nicht im Klaren darüber, was er
mit dieser Aktion alles hätte ver-
16 | Stadtleben
ursachen können. Gott sei Dank
ist den Wanderern trotz dieser
eigenmächtigen Handlung nichts
passiert, außer, dass einige etliche Kilometer mehr wandern
mussten.
Trotzdem konnten unsere Streckenwarte die Strecke nach kürzester Zeit wieder ordnungsgemäß ausschildern und alles lief
wieder wie am Schnürchen.
Erstmalig konnten wir die Räumlichkeiten der Vereinsgaststätte
für unsere Veranstaltung nutzen.
Es war eine echte Erleichterung
und fand auch großen Zuspruch
bei unseren Besuchern.
Die Wanderer konnten alles auf
„einer Ebene“ finden. Kaffee und
Kuchen, die Startkartenausgaben, die Werber, die Getränke
und das Essen. Dank des Sonnenscheins konnte auch der Biergarten voll genutzt werden. Am
Sonntag fand dann die Preisver-
Bürgerreporter Simon Geißler:
Am 6.11. fanden im Rahmen der
Mitgliedervollversammlung der
Stadtjugendkapelle Landsberg
am Lech Neuwahlen des Beirats
und der Geschäftsführung statt.
Charly mit seiner Lisa
„Charly, der Busfahrer“ wurde 70:
Erich Westenkirchner feierte runden Geburtstag
Großer Andrang bei den 38. Wandertagen
Bürgerreporterin Heike Trapp:
Am 22. und 23. Oktober 2011
trafen sich ca. 1.400 Wanderer
im
Hacker-Pschorr-Sportpark,
um sich an den 38. Wandertagen
der TSV Wanderfreunde Landsberg zu beteiligen.
Neuwahlen in der Stadtjugendkapelle
Landsberg am Lech
Gewinn erwirtschaftet werden
kann, fließt dieser ausschließlich
in die Gemeindekasse, die damit
ihren sozialen Aufgaben wie dem
Schul-, Sport- oder Kindertagesstättenbau besser gerecht werden kann.
Die Erstplatzierten: die Wanderfreunde aus Prittriching
leihung der Gruppenpreise statt.
Dazu fanden sich Herr Oberbürgermeister Lehmann, Herr Marc
Deisenhofer (Präg) und Herr
Thomas Ebeling (TSV Landsberg)
ein.
Erstmalig wurde - zusätzlich
zum Gruppenpreis - ein Tankgutschein über 150,- Euro an die
stärkste Gruppe übergeben.
Die Wanderfreunde aus Prittriching mit 52 Teilnehmern
erhielten diesen Sonderpreis.
Platz 2 sicherten sich die Wanderfreunde aus Willerszell und
Platz 3 die Wanderfreunde aus
Kaufbeuren. Insgesamt waren 55
Gruppen gemeldet.
Wir sind froh, dass wir so ein
tolles Team haben, um so eine
große Veranstaltung durchführen zu können.
Wenn jemand Lust und Laune
am Wandern hat und sich mit
Gleichgesinnten treffen möchte,
kann er sich gerne bei uns melden. Wir sind fast jedes Wochenende in der Umgebung unterwegs oder treffen uns in unserem
Vereinsheim im Hacker-PschorrSportpark. Zum Beitrag: http://
www.myheimat.de/2354226/
Bürgerreporter Hans Bucsek: Erich Westenkirchner,
bei Landsbergern besser bekannt unter dem Namen
Charly, feiert seinen 70. Geburtstag. Fahrtätigkeit war
Charly auf den Leib geschrieben. Zuerst als Verkaufsfahrer für Gefrorenes und später steuerte er den Bus
zwischen Landsberg und Dießen. Daran erinnern sich viele ehemalige
Landsberger Schülerinnen und Schüler. Wenn Charly mit der roten
Schiebermütze frühmorgens die Haltestellen in Richtung Dießen anfuhr, war es aus mit der Ruhe im Bus. Einige Schüler wollten beim
Einsteigen wissen, wie der Busfahrer heißt. Spontan kam die Antwort
von Erich: Na, dann nennt mich halt Charly. 26 Jahre fuhr Charly zuverlässig den Bus der Firma Eisele von Landsberg nach Dießen, oft in
Begleitung seiner schwarzweißen Hündin Lisa. Seit 6 Jahren ist Charly
beim Kleingartenverein Landsberg als ehrenamtlicher Anlagenwart
tätig. Auch hier ist Charly in seinem Element. Er, mit roter Mütze, die
mittlerweile zu seinem Markenzeichen wurde und Lisa sorgen auf legere Art für Ordnung in der Anlage. Ein großer Erfolg ist seit Jahren
das Sommerfest in der Anlage an der Max-Friesenegger-Straße. Hier
organisiert Charly das gesamte Equipment von der Zeltaufstellung
über die Essens- und Getränkebereitstellung bis hin zu den Erpftingerbuam, die für zünftige Musik sorgen. In der Mittagssonne genehmigt
sich Charly gerne ein Landsberger Bier in seinem Garten. Und wenn
Charly dann im Liegestuhl kurze Zeit wegschlummert, langweilt sich
Lisa. Sie springt über Nachbars Zaun und trottelt in Richtung Altstadt.
Beim Lottogeschäft in der Katharinenstraße wird sie meistens aufgehalten, denn hier ist ein Artgenosse zu Hause. Weil Charly weiß, wo
Lisa zu finden ist, dauert es nicht lange, bis beide wieder in der Gartenanlage anzutreffen sind. Charly und seine Lisa wurden in Landsberg zum Original und davon gibt es nicht mehr viele. Schade. Zum
Beitrag: http://www.myheimat.de/2347996/
Auf dem Bild sind zu sehen: vorne von links: Michael Mögele (2.
Geschäftsführer), Georg Mögele (Instrumentenwart), Marion
Richter (Chronistin), Corinna
Schmidt (Uniformwartin), Katharina Huber (Schriftführerin);
hinten von links: Hans-Günter
Schwanzer (Dirigent), Barbara
Sax (Kassierin), Simon Geißler
(1. Geschäftsführer), Annette Sonntag (Notenwartin) Zum
Beitrag: http://www.myheimat.
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Stadtleben | 17
Stadtleben
Stadtleben
Die Damen des IWC Ammersee auf ihrem Weihnachtsbasar
Heidi Holzhauser (links)
Wirksame Hilfen für Alleinerziehende sind das Ziel
Silvia Frey-Wegele
Bessere Perspektiven für Alleinerziehende
ELAN - Engagiertes Landsberger Alleinerziehenden-Netzwerk startet durch
Bürgerreporterin Anke Wilk:
Zusammen
mit
rund 100 weiteren
Standorten
in
Deutschland markiert seit April
auch der Landkreis Landsberg
einen Punkt auf der Landkarte
mit „Netzwerken wirksamer Hilfen für Alleinerziehende“, einem
Programm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales
(BMAS). Im Landratsamt präsentierten sich die Partner im Verbund „Engagiertes Landsberger
Alleinerziehenden-Netzwerk“
- ELAN: der Landkreis und die
Stadt Landsberg gemeinsam mit
der Agentur für Arbeit und dem
Jobcenter Landsberg sowie das
AWO-Mehrgenerationenhaus,
die Familienoase, das Kinderbüro und die Volkshochschule. Die
Projektverantwortung liegt bei
der Frau und Beruf GmbH.
Mit ELAN wird jetzt erstmals die
Situation von Alleinerziehenden
im Landkreis unter der Maßgabe
fokussiert, transparente und optimierte Dienstleistungsketten zu
erarbeiten. Nach dem Willen der
Beteiligten entstehen mittel- und
langfristig deutlich verbesserte
Lebens- und Arbeitsperspektiven der Alleinerziehenden in unserem Landkreis. Politik, Arbeitgeber und Öffentlichkeit werden
gezielt für die besonderen Herausforderungen dieser Mütter
und Väter sensibilisiert, denn
hier zeichnet sich ein deutlicher
Handlungsschwerpunkt im Konzept ELAN ab. „Alleinerziehende,
in den allermeisten Fällen sind es
Mütter, suchen Rückendeckung,
18 | Stadtleben
um ihren Job, die Kindererziehung und den Haushalt unter
einen Hut zu bekommen“, berichtete Heidi Holzhauser, Beauftragte für Chancengleichheit am
Arbeitsmarkt im Bundesministerium für Arbeit und Soziales in
Nürnberg. Etwa 30 Prozent der
arbeitslosen Alleinerziehenden
erhalten in der Phase der Berufsrückkehr Leistungen aus dem
SGB III - bekannt als Arbeitslosengeld I, alle anderen benötigen
Hilfe zum Leben aus dem SGBII
- bekannt als Arbeitslosengeld
II. „Wir als Jobcenter haben den
politischen Auftrag, die Alleinerziehenden zu integrieren. Viele
von ihnen sind Jungmütter, die
in Armut leben und eine Rundum-Unterstützung im Sozialen
benötigen, fast die Hälfte hat keinen Berufsabschluss“, erläuterte
Johann Nebauer, Geschäftsführer des Landsberger Jobcenters.
Seine Institution begleitet seit
Jahren den Alltag von Alleinerziehenden in allen Lebenslagen.
Er verweist auf die Beauftragten
für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt Maria Vogl (Agentur
für Arbeit) und Patricia Montbrun (Jobcenter), die vor Ort
als Ansprechpartnerinnen zur
Verfügung stehen. „Angesichts
hartnäckiger Vorurteile gilt es
auf breiter Ebene noch intensiver
Überzeugungsarbeit zu leisten“,
stellten die langjährigen Beraterinnen fest. Denn: Aus ihrer Sicht
zählen Alleinerziehende zu den
besonders zuverlässigen und motivierten Arbeitskräften, die der
erste Arbeitsmarkt jetzt braucht!
Zwar müssen Dienstleistungs-
ketten für Alleinerziehende in
Landsberg weiter optimiert werden. Aber: Es gibt sie schon, die
nützlichen Tipps und Hilfen im
Alltag. Die ELAN-Partner werben
mit einem dichten Angebot von
Kinderbetreuung, Treffpunkten,
Austausch, Freizeit und haushaltsnahen Dienstleistungen, die
künftig noch weiter aufeinander
abgestimmt werden. Eine gute
Übersicht vermitteln die gemeinsamen Flyer mit der Darstellung
eines individuellen Profils der jeweiligen Einrichtung sowie deren
Ansprechpartner. Das Programm
wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und
Soziales (BMAS) und aus Mitteln
des Europäischen Sozialfonds
(EFS) der Europäischen Union
kofinanziert.
In fast jeder sechsten Familie in
Deutschland, das sind bundesweit 15,5 Prozent, meistert eine
alleinerziehende Person - also
Vater oder Mutter - mit minderjährigen Kindern den täglichen
Alltag. In Bayern ist etwa jede
siebte Familie von dieser Herausforderung betroffen, also 14,3
Prozent. In der überwiegenden
Mehrzahl handelt es sich dabei
um Frauen, die sich mehr oder
weniger gut durchbeißen, um
auf eigenen Beinen zu stehen.
Vielen gelingt es auch, denn nur
vier von zehn Alleinerziehenden
beziehen Leistungen vom Staat.
Abhängig von den persönlichen
Umständen kommen manche
Alleinerziehende allerdings nicht
ohne finanzielle Unterstützung
aus. Für den Landkreis Landsberg stellt sich die Situation laut
einer Statistik der Bundesarbeitsagentur für den Monat Oktober
2011 so dar: 150 allein erziehende Personen bekommen derzeit vom Jobcenter oder von der
Agentur für Arbeit Leistungen
(SGB II oder SGB III): 9 Männer
und 141 Frauen. Diese Gruppe
ist in der Mehrheit zwischen 35
und 45 Jahre alt und verfügt
größtenteils über einen Hauptschulabschluss sowie eine betriebliche Berufsausbildung.
Jede sechste Person hat einen
Migrationshintergrund. In der
genannten Statistik nicht erfasst
sind alle Alleinerziehenden mit
Kindern über 15 Jahren oder
solche, die einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen und aufstockende Leistungen bekommen.
In der Statistik tauchen auch
nicht diejenigen auf, die aus unterschiedlichen Gründen keine
Sozialleistungen beziehen, aber
ebenfalls Unterstützung benötigen, um Familie und Beruf zu
vereinbaren.
Zu erwähnen ist noch die Jugendhilfe, welche viele Alleinerziehende in vielfältigen Formen
unterstützt (z.B. in Form der
Übernahme von Kindergartenoder
Kinderkrippengebühren,
Erziehungsberatung, Sozialpädagogischer Familienhilfe, usw.),
ganz abgesehen von dem kostenlosen Angebot der Unterstützung
zur Geltendmachung des Kindesunterhalts, von Unterhaltsvorschuss oder persönlicher Beratung. Ansprechpartner hierfür ist
das Amt für Jugend und Familie.
Zum Beitrag: http://www.myheimat.de/2363678/
Dr. Ernst Raim (Mitte) erhält die Ehrenmedaille
Seit über 40 Jahren engagiert: Dr. Ernst Raim erhält Ehrenmedaille des AWO Bezirksverbandes
Bürgerreporterin Anke Wilk: Für sein Engagement im
Kreisverband Landsberg bekam Dr. Ernst Raim jetzt die
Ehrenmedaille des AWO Bezirksverbandes.
Höchste Auszeichnung
Als höchste Auszeichnung verleiht der AWO Bezirksverband Oberbayern seit 1993 die Ehrenmedaille. Mindestens 20 Jahre muss sich ein
Träger in besonderer Weise um die Aufgaben der Arbeiterwohlfahrt
verdient machen. „Dr. Ernst Raim erfüllt dieses Kriterium in doppelter
Weise: Denn seit fast 43 Jahren ist er AWO-Mitglied und seit über 40
Jahren ehrenamtlich im Kreisverband und im Ortsverein Landsberg
engagiert“, stellte Laudatorin Kathrin Sonnenholzner, MdL, fest.
Inner Wheel Club Ammersee:
Weihnachtsbasar im Landsberger Pfarrzentrum
Bürgerreporterin
Claudia Reichenbächer: Welch ein
Anblick war das
bei all den weihnachtlichen Leckereien, Adventskränzen und stimmungsvollen
Dekorationen! Trotz der ungewohnt warmen Temperaturen
Ende November kam bei dem
vom Inner Wheel Club Ammersee veranstalteten Weihnachtsbasar im Landsberger Pfarrzentrum Festtagsstimmung auf. So
lockten die Eigenkreationen der
Damen des Clubs wie in jedem
Jahr zahlreiche Besucher an. Diese erfreuten sich an den hübsch
verpackten Plätzchen, Stollen,
Marmeladen, selbstgebundenen
Kränzen sowie festlichem Wohnzubehör. Mit dem Erlös des
Marktes unterstützt der Club die
Tafel in Landsberg, zahlreiche
Hilfsprojekte in der Region sowie
Patenschaften für Waisenkinder
in Namibia. Zum Beitrag: http://
www.myheimat.de/2367314/
Eindrucksvoller Werdegang
Von 1978 bis 2002 war Ernst Raim Vorsitzender des AWO-Kreisverbandes Landsberg und setzte die Arbeit von Anton Zepper fort, die
Ortsvereine Kaufering, Utting und Dießen (wieder-)zugründen. Zusammen mit Anton Zepper bewerkstelligte er auch den Ankauf des
ehemaligen Krankenhausgeländes in der Lechstraße zugunsten der
AWO (die Caritas hatte damals das Nachsehen). In der Zeit von 1971
bis 1974 wurde das „Bürgerstift“ in Landsberg realisiert.
Tätigkeiten für die AWO
Ernst Raim war für die AWO außerdem von 1984 bis 2002 im Sozialhilfeausschuss im Kreistag aktiv und seit 2002 stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes Landsberg sowie seit 1978 Beisitzer im
Vorstand des Ortsvereins Landsberg.
Engagement für die freiheitliche Demokratie
Den unermüdlichen Einsatz des Geehrten für die Überlebenden der
ehemaligen örtlichen KZ-Lager betonte Kathrin Sonnenholzner ganz
besonders: „Traurig war die Zukunft der Überlebenden - als 15- bis
40-Jährige kamen sie, um später ein einsames oder krankes Leben zu
fristen. Zu helfen, hat sich der Kreisverband Landsberg unter der Federführung von Dr. Ernst Raim zur Aufgabe gemacht.
So ist Dr. Raim auch stellvertretender Vorsitzender im „Bund Widerstand und Verfolgung“ (BMV-Bayern). Dessen erklärte Absicht ist es,
sich für die freiheitliche Demokratie zu engagieren, wie sie in der Verfassung des Freistaates Bayern und im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland zum Ausdruck kommt. Zum Beitrag: http://www.
myheimat.de/2365554/
Frisch gebackene Babysitter mit Diplom
Neue Babysitter mit Diplom
im Landkreis Landsberg
Bürgerreporterin
Anke Wilk: Mit
der Übergabe des
Zertifikats „Babysitter-Diplom“ ging
jetzt eine weitere Qualifizierung
im AWO-Mehrgenerationenhaus
zu Ende.
Für flexible Kinderbetreuung
im Landkreis empfehlen sich
künftig: Mona Alberti, AnnaLena Brem, Lisa Brenner, Verena
Buchner, Julia Czanderl, Nina
Deininger, Clara Handwerker,
Franziska Hecht, Sara Horwat,
Monika Jahnel, Chiara Käfer, Cosima Lustig, Katarina Pröhl, Ramona Seliger, Hildegard Vollmer,
Thaisa Zendath und Sigrid Zollinger. Kursleiterin Isolde Welzmiller, Marianne Asam (BRK) und
Brigitte Bader (VR-Bank) freuten
sich über das große Engagement
der Teilnehmerinnen.
Infos unter: 08191/4018374
Zum Beitrag: http://www.myheimat.de/2365565/
Stadtleben | 19
Stadtleben
Stadtleben
Großes Fest
Judo-Club Samurai Landsberg feierte Jubiläum
Bürgerreporter Harald Götze: Mit einem großem Fest und
zahlreichen Ehrungen haben die
Landsberger Judoka ihr 25-jähriges Jubiläum gefeiert.
Im Juli 1986 wurde der Verein
gegründet und hat seitdem viele
Kinder und Jugendliche für den
Judosport begeistert.
Voller Einsatz (Foto: rk-sportfotografie.imageloop.com)
Dominik Führer, Max Matzer-Kernich und Gatto Piepenburg
Starke Jugend
Männliche A-Jugend der Landsberger Handballer sicherte sich den Einzug in die Landesliga
Bürgerreporter
Jürgen
Krenss:
Mit einer starken
kämpferischen und
spielerischen Leistung hat sich nach der B-Jugend
auch die männliche A-Jugend
der Landsberger Handballer im
letzten Qualifikationsturnier den
Einzug in die Landesliga gesichert.
Im ersten Spiel gegen den TSV
Ebersberg zeigten sich beide
Kontrahenten von der ersten Minute an hellwach und voll motiviert. Die Abwehrreihen standen
stabil, nur vorne im Angriff war
die Nervosität auf beiden Seiten
deutlich zu spüren. So dauerte es
bis zur 5. Minute, bis Landsberg
den Bann brach und 1:0 in Führung ging. Jetzt konnte man den
Vorsprung ausbauen (5:3/10.),
nutzte aber die Chancen bis zur
Pause (6:4) nicht konsequent, da
hätte man auch mit 6 Treffern in
Front liegen können.
Ebersberg erwischte den besseren Start und glich aus (6:6/23.)
und als sie dann auch noch
von der offensiven Abwehr auf
eine defensive 6:0 umstellten,
kamen die Landsberger kaum
noch durch. Es entwickelte sich
20 | Stadtleben
ein Kampf auf Augenhöhe, die
Ebersberger Angriffe wurden
jetzt variabler und druckvoller.
Landsberg glich noch mal aus
(9:9/31.), brauchte aber zu lange, um selbst zu Treffern zu kommen. Immer wieder rannte man
sich in der Ebersberger Abwehrmauer fest und hatte so mit 9:12
das Nachsehen.
Jetzt war klar, wollte Landsberg
noch eine Chance haben, mussten die anderen beiden Spiele gewonnen werden. Gegen den TV
Roßtal trat man zwar sicher auf,
konnte aber in der ersten Hälfte
die Chancen nicht immer verwerten. Nach ausgeglichenem Beginn
(3:3/6.) setzte man sich mit zwei
Tore ab und brachte den Vorsprung auch sicher in die Pause
(9:7/20.). Im zweiten Durchgang legten die Gastgeber dann
einen Gang zu und zeigten ihr
spielerisches Potential. Schnell
zog man auf 11:7 weg (22.) und
baute den Vorsprung weiter aus.
Roßtal konnte da nicht mehr
mithalten und so wurde der Vorsprung mit schönen Aktionen
zum 21:14-Endstand ausgebaut.
Nun stand noch das Treffen mit
dem bis dahin ungeschlagenen
Turnierfavoriten SpVgg Altenerding an - nach bisher 80 Spiel-
minuten mit Volldampf in einer
schwülen
Isidor-Hipper-Halle
eine konditionelle und vor allem
mentale Herausforderung für beide Mannschaften! Aber die Jungs
von Trainer Wiggerl Hofmann
und seinem Co Florian Stöcker
zeigten Siegeswillen und ließen
sich von den bisherigen Erfolgen
ihrer Gegner nicht beeindrucken.
Mit einem Blitzstart gingen sie
in Front (3:1/2.), sie spielten
und trafen. Aber Altenerding
fing sich, glich aus und nutzte
seine Gegenstoßchancen konsequent (3:6/7.). Landsberg hielt
aber dagegen, glich wieder aus
(6:6/12.). Auch eine erneute Führung (8:10/18.) egalisierte man
bis zu Pause wieder.(10:10/20.).
Und so ging es nach dem Wechsel weiter, Landsberg kämpfte
und spielte. In der Abwehr leisteten Max Matzer-Kernich und
Gatto Piepenburg Schwerstarbeit
und der den ganzen Tag schon
sichere Axel Imhof wuchs im
Tor über sich hinaus. Bis zur 30.
Minute (12:12) konnte sich keine Mannschaft einen Vorsprung
erarbeiten. Aber man konnte den
Eindruck gewinnen, dass die körperlich eigentlich überlegenen
Altenerdinger zunehmend über
den Landsberger Widerstand irritiert waren und auch langsam
konditionell nicht mehr so mithalten konnten. Die Gastgeber
dagegen waren voll da, nutzten
ihre durch einige B-Jugendliche
verstärkte Bank und verteilten so
die Last auf viele Schultern. Die
Abwehr arbeitete weiter kompromisslos und vorne erspielte
man sich nun immer mehr gute
Chancen, die sicher verwandelt
wurden (16:13/24.). Dem konnten die Gegner nichts mehr entgegensetzen und so wuchs der
Vorsprung zum 20:13 Endstand
deutlich an. Jetzt war man sogar
aufgrund des guten Torverhältnisses Turniersieger, eine bemerkenswerte Leistung. Der TSV
Landsberg spielt nun mit A- und
B-Jugend in der Landesliga, ein
Ergebnis der konstanten, hervorragenden Arbeit der Trainer und
der Leistungsbereitschaft der
Spieler.
TSV Landsberg:
Alexander
Imhof,
Johannes
Buchegger, Tim Antonitsch, Roman Berger, Dominik Führer,
Max Hofer, Florian Kullmann,
Max Matzer-Kernich, Simon Neumeyer, Gatto Piepenburg, Kai
Roth, Jan Schmidt, Christoph Stöcker, Korbinian Weissensee. Zum
Beitrag: http://www.myheimat.
de/2004327/
Mit viel Erfolg hat man in der
Bayernliga gekämpft, mit Marina Englmaier eine Bayerische
Meisterin hervorgebracht und
derzeit kämpft Nationalmannschaftsmitglied Tobias Englmaier, bester deutscher Judoka in
der Gewichtsklasse bis 60 kg und
Judo-Weltcupturniergewinner
von Lissabon, um die Olympiateilnahme.
So haben sich zum Jubiläumsfest
gleich mehrere ehemalige Deutsche Meister wie Angela Steidele,
Robert Englmaier und der mehrmalige Seniorenweltmeister Ger-
hard Steidele eingefunden, um
mit den Samurai zu feiern.
Diese Erfolge möchte der Verein
weiterhin feiern, daher wird auch
künftig ein qualifiziertes Training
angeboten. Erfreulich ist die gute
Bindung junger Mitglieder an
den Verein. So konnte der Vorsitzende Harald Götze zahlreiche
Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft ehren. „Es ist heutzutage schon etwas Besonderes,
wenn zum Beispiel ein 8-Jähriger
bereits 3 Jahre oder ein 14-Jähriger seit 9 Jahren Mitglied ist“,
meinte auch Elisabeth Jülg, die 2.
Vorsitzende, und freut sich über
die insgesamt 21 Mitgliederehrungen.
Geehrt wurden für 3 Jahre: Marius Bürgel, Elias Erbel, Alexander Förg, Louis Götze, Florian
Jülg, Leopold Müller und Manuel
Koch. Für 5 Jahre: Tobias Jülg
und Maximilian Ahl. Für 15 Jahre: Tobias Budick, Andreas Eng-
Begeisterung bis zum Schluss
Stolz wurden die Urkunden präsentiert
lmaier, Anita Englmaier, Marina
Englmaier, Tobias Englmaier und
Robert Englmaier. Für 20 Jahre:
Jürgen Bernert, Horst Kirchner,
Martin Kirchner, Michael Kirchner und Ehrenmitglied Thomas
Zrenner. Für 25 Jahre: Ehrenmitglied Sabine Zrenner.
In diesem Jahr wurde das sportliche Angebot um eine ParkourGruppe sowie eine Trend- und
Funsportgruppe erweitert. „Die
neuen Angebote werden von den
Jugendlichen sehr gut angenommen, da wir bei der Planung sehr
viel Mitwirkungs- und Gestaltungsmöglichkeiten einräumen“
so Harald Götze. Vom Hüttenwochenende über Kanutouren und
Schnuppertauchen bis UltimateFrisbee und Stunt- und Actiontraining.
Das Programm bietet viel und
für jede der fünf Jugendgruppen
und eine Erwachsenengruppe ist
etwas dabei. So leistet der Sportverein „ganz nebenher“ auch eine
attraktive Jugendarbeit.
Auf der neuen Homepage www.
judo-landsberg.de können sich
Mitglieder und Interessenten informieren. Zum Beitrag: http://
www.myheimat.de/2046907/
Skulptur „Miteinander“ (Foto: Helma Klessinger)
Hat Spaß gemacht:
2. Landsberg-Ammersee-Bank-Schulturnier
Landsberg leuchtete: Illuminierte Skulptur der
Freien Waldorfschule
Bürgerreporter
Jürgen
Krenss:
Wieder ein Erfolg
war das 2. Landsberg-AmmerseeBank-Schulturnier der Handballer des TSV Landsberg. Nachdem
leider zwei andere Schulen kurzfristig absagen mussten, vervollständigte die E-Jugend des TSV
das Teilnehmerfeld. Und begleitet von Aktiven des TSV Landsberg zeigten die Mädchen und
Jungen mit voller Begeisterung,
Bürgerreporterin
Sibylle Reiter: Zur
langen Kunstnacht
2011 haben die
Oberstufenschüler der Freien Waldorfschule
Landsberg mit ihrer Kunstlehrerin Helma Klessinger die große
Metallskultpur
„Miteinander“
am Kreisel Ost illuminiert. Zahlreiche Autofahrer, die über die
Münchener Straße zur Langen
Kunstnacht kamen, wurden von
den bunten Ringen begrüßt und
was sie können. Mit großem Engagement wurde verteidigt und
ging es Richtung gegnerisches
Tor. Auch wenn es oft sehr impulsive Aktionen waren, der Zug
zum Tor war da und so konnten
die zahlreichen anwesenden Eltern viele erfolgreiche Würfe aus
allen Lagen sehen. Es zeigte sich,
dass man körperliche Überlegenheit auch durch Wendigkeit und
Einsatz ausgleichen kann. Zum
Beitrag: http://www.myheimat.
de/1849260/
auf die Kunstnacht eingestimmt.
Das farbige Licht auf den bis zu
fünf Meter hohen Metallringen
kam imposant zur Wirkung. Die
Skulptur „Miteinander“ war 2008
von Schülern der 12. Klasse im
Rahmen eines Wettbewerbes
für Kunst im öffentlichen Raum
entworfen und in Zusammenarbeit mit der Stadt Landsberg realisiert worden. Zur Kunstnacht
2011 wurde sie erstmals illuminiert. Zum Beitrag: http://www.
myheimat.de/2294627/
Stadtleben | 21
Kultur
Kultur
Das BRK-Team nahm Dank für ehrenamtlichen Dienst entgegen
Die Stelzer auf der Langen Kunstnacht
„Ohne DICH geht es nicht“
AWO-Engagementpreis für Kriseninterventionsteam des BRK
Der Landsberger Christkindlmarkt ist jedes Jahr eine Attraktion
Institution: Süddeutscher Töpfermarkt
Ruethenfest, Töpfermarkt und Christkindlmarkt
Die Kulturstadt Landsberg zeigte sich 2011 von ihrer besten Seite
Das Jahr 2011 neigt sich dem
Ende zu und Landsberg am Lech
blickt auf ein Jahr voller gelungener Veranstaltungen zurück.
Unsere Kulturstadt hat in diesem
Jahr ein besonders reichhaltiges
Veranstaltungsprogramm geboten und damit zahlreiche Gäste
in unsere Stadt am Lech geführt. Besucher waren sich einig:
Landsberg muss sich vor größeren Städten nicht verstecken! Im
Folgenden werden ein paar der
Highlights aus dem Jahr 2011
hervorgehoben.
„Wir sind Stadt“ lautete das
Motto des zweiten Aktionstages
des Landsberger Familienbündnisses, der am 8.Juli im Sportzentrum stattfand. Das Bündnis hat
das Ziel, Akteure auf lokaler Ebene anzuregen, die Lebens- und
Arbeitsbedingungen für Familien
und Jugendliche zu verbessern.
Auf dem Aktionstag konnten sich
die Bündnispartner einerseits
präsentieren, andererseits untereinander Kontakte knüpfen.
Alle vier Jahre freuen sich die
Landsberger Bürger auf das Ruethenfest. 2011 war es endlich
wieder so weit! Vom 15. Juli bis
zum 24. Juli spielten die Kinder
22 | Kultur
die Hauptrolle in unserer Stadt.
Über 1100 Mädchen und Buben
stellten in historischen Gewändern Szenen der Landsberger
Stadtgeschichte nach und erfreuten die Besucher mit ihren
Tänzen. Auf dem Ruethenfestmarkt konnten Besucher selbst
in die Vergangenheit eintauchen
und das bunte Treiben der mittelalterlichen Gaukler und Musiker
genießen. Landsberg freut sich
schon auf das nächste Ruethenfest - 2015.
Vom 5. bis zum 7. August bot der
Platz vor dem Mutterturm die
perfekte Kulisse für den 34. Süddeutschen Töpfermarkt. Rund
60 Aussteller präsentierten ein
großes und vielfältiges Angebot
hochwertiger Töpferkunst. Die
Palette reichte von Schüsseln,
Krügen, Trinkgefäßen und Tellern bis hin zu Dekorationsgegenständen und Schmuck. Filigran und edel oder rustikal und
robust, für jeden Geschmack war
etwas dabei. Musikalische Einlagen unterstrichen die einzigartige Atmosphäre.
Der nächste Töpfermarkt findet
vom 3. bis 5. August 2012 statt.
Am 24. September verzauberte
die 11. Lange Kunstnacht die
Stadt. Bei traumhaftem Wetter
war ganz Landsberg auf Kunst
eingestellt: egal ob Fußgängerzone, Galerien, Geschäfte und
Lokale - auf wohl einmalige Weise wurde die Lust am Flanieren
und Feiern mit Kunstgenuss verknüpft. Die Künstler boten ein
buntes Programm: Grafiker, Maler und Bildhauer zeigten experimentelle Kunst und klassische
Aquarelle, riesenhafte Skulpturen, Miniaturen und Kunsthandwerk. Auch auf den Straßen
war einiges geboten. Die Stelzer
beeindruckten und verzauberten
als wandelnde Kunstwerke, eine
Samba Gruppe sorgte für portugiesischen Rhythmus und aus
dem Historischen Rathaus klang
der Gesang des Gospel Chors
über den Hauptplatz.
Das Jahr klang aus mit dem traditionellen Landsberger Christkindlmarkt vom 25. November
bis zum 18. Dezember. Wieder
war im Vorfeld die Spannung
groß, wer wohl das diesjährige
Landsberger Christkindl werden
und den Christkindlmarkt im
goldenen Kleid feierlich eröffnen
wird. Die Kinder strahlten, als sie
es bei einer Audienz kennenlernen durften. Wieder einmal zeigte
sich, dass man auf dem Landsberger Christkindlmarkt die „staade
Zeit“ so richtig genießen kann.
Der wunderbare Platz, umrahmt
von historischen Gebäuden, die
liebevoll geschmückten Buden
und die festliche Beleuchtung
schafften den idealen Rahmen
für einen Christkindlmarkt „mit
Flair“. Aber auch Zusammenkommen und die Zeit genießen mit
herrlich duftenden Schmankerln
und Getränken wurden auf dem
Christkindlmarkt groß geschrieben. Und nicht zuletzt konnten
noch liebevoll gestaltete Handarbeiten und andere schöne Dinge
erworben werden. Wie hätte das
Jahr schöner ausklingen können?
Neben diesen Veranstaltungen
begeisterten noch viele weitere
Landsberg und seine Besucher:
zahlreiche Konzerte, Theateraufführungen, die Feierlichkeiten zu
125 Jahre Musikschule, Ausstellungen und vieles mehr.
Landsberg freut sich auf das Veranstaltungsjahr 2012. Wieder ist
ein Jahr voller Highlights geplant,
so zum Beispiel die 850-Jahr-Feier. Man darf gespannt sein!
Text und Bilder: Stadt Landsberg
Bürgerreporterin
Anke Wilk: Den
diesjährigen Engagementpreis der
AWO im Landkreis
Landsberg, der mit 1000 Euro dotiert ist, bekommt das BRK-Team
der Krisenintervention - KID. Die
Aktiven betreuen Menschen, die
durch ein dramatisches Ereignis
unter starken seelischen Belastungen leiden oder unter akutem psychischen Schock stehen
und nicht medizinisch-körperlich
versorgt werden müssen.
Nutznießer von KID sind Hinterbliebene und Menschen unter
seelischem Schock nach Großschadensereignissen, schweren
Unfällen oder Bränden, schweren
Betriebsunfällen,
nach
Suizid im Bahnbereich oder nach
plötzlichem Säuglingstod und
Kinderreanimation sowie Opfer von Gewaltverbrechen (z.B.
Geiselnahme, Vergewaltigung).
Die Krisenintervention wird im
Landkreis Landsberg am Lech
vom Bayerischen Roten Kreuz
getragen. Die Einsätze erfolgen
ehrenamtlich.
Unter dem Motto „Ohne DICH
geht es nicht“ verleiht die AWO
nun zum zweiten Mal den Engagementpreis an Personen,
Projekte und Gruppen, die sich
ehrenamtlich für die Gesellschaft
und das Gemeinwohl einsetzen.
Finanziell ermöglicht wird die
Ausschreibung durch die Stiftung „AWO Ehrenamt lohnt“ und
die VR-Bank Landsberg-Ammersee, die in diesem Jahr zusätzlich
einen Sonderpreis über 500 Euro
an das Ehrenamtsprojekt der Sozialtherapeutischen Einrichtung
für Menschen mit psychischen
Erkrankungen vergab. Zum Beitrag:
http://www.myheimat.
de/2365569/
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Kultur | 23
Kultur
Kultur
Helmut Glatz und Hans Schütz
„Wieder Wildnis Wagen“: Lesung des
Landsberger Autorenkreises in Kreut
Der Regionalverband Bildender Künstler lud ein
Lesung des Landsberger Autorenkreises
in der Säulenhalle
Die Abiturienten der Freien Waldorfschule Landsberg 2011
Reifezeugnis
13 Abiturienten haben 2011 an der Freien Waldorfschule Landsberg ihre Abiturzeugnisse erhalten
Bürgerreporterin Sibylle Reiter: Mit einer heiteren,
aber auch nachdenklichen Feierstunde verabschiedete
die Freie Waldorfschule ihre Abiturienten.
„Unsere Schulzeit ist jetzt um, wir haben Abitur im Endstadium. Warum stehen wir noch hier? Alles für ein Stück Papier!“
So endete die Rede der Abiturienten Philipp Adam und Florian Frey.
Dann war es endlich so weit: Nach 13 Jahren Schulzeit gab es für 13
Abiturienten die ersehnten Zeugnisse und es konnte endlich gefeiert werden. Doch zuvor nahmen die beiden Abiturienten alle Lehrer,
die sie zum Abi begleitet hatten, kritisch-humorvoll unter die Lupe,
allen voran Klassenbetreuerin und Französischlehrerin Gerlinde Ayasse. Die Schüler versäumten es nicht, sich für die schöne Schulzeit
herzlich zu bedanken. Für die Eltern übernahm diese Aufgabe Christian Kamm, der mit Freude, aber auch etwas Wehmut zurückblickte.
„Es war doch erst gestern, dass ihr mit Schultüte hier auf der Bühne
wart“, so Kamm. Er hob prägende Punkte der Schulzeit hervor: die
Monatsfeiern, der an der Waldorfschule einmalige Blick über den Tellerrand mit Praktika, grandiose Theaterdarbietungen, Klassenfahrten
und Jahresarbeiten. „So ganz nebenbei habt ihr den Schulstoff geschafft, habt Euch gut organisiert und konzentriert. Acht Prüfungen
musstet ihr bestehen und ihr konntet keine in der Kollegstufe gesammelten Punkte einbringen.“ Er und andere Eltern hätten sich
daher manchmal gefragt, ob das klappen würde: „Aber ihr habt uns
24 | Kultur
eines Besseren belehrt, sogar das beste Mathe-Abi seit Bestehen der
Schule gebaut“, was ihn als Mathematiker besonders freue, schloss
Christian Kamm. Klassenbetreuerin Gerlinde Ayasse bezog sich auf
das Buch „Étapées“ des französischen Arztes und Gelehrten Victor Segalen, der auf seinem Weg durch China über die Messung von Raum
und Zeit geschrieben und seinen Weg als „Reise in die Wirklichkeit“
bezeichnet hatte. Seien am Anfang, wenn man das Ziel noch nicht vor
Augen habe, die Schritte noch federnd und könne man nach links
und rechts blicken, so verändere sich das im Laufe des Wegs. „Man
wird vorsichtiger, erkundigt sich, wie weit es noch zum Ziel ist. Aber
irgendwann erreicht man es und erlebt den magischen Moment des
Erfolgs.“ So ähnlich verlaufe auch der Weg zum Abitur, sagte Ayasse:
„Kaum war eine Wegmarke abgesteckt, ein Stoff durchgenommen,
kam schon wieder etwas Neues, aber nun ist der magische Moment
da!“ Mit dem Wunsch „Alles Gute auf Ihrer Reise in die Wirklichkeit!“
verabschiedete Gerlinde Ayasse die 13 Abiturienten.
13 Abiturientinnen und Abiturienten haben 2011 ihre Abiturzeugnisse an der Freien Waldorfschule Landsberg überreicht bekommen:
Philipp Adam (Penzing), Sophie Berendt (Dießen), Sophia-Flora Congost (Dießen), Natalie Engler (Greifenberg), Florian Frey (Finning), Raphael Gronauer (Dießen), Jakob Höltzig (Utting), Jana Kamm (UttingHolzhausen), Sofia Mayer (Penzing), Helena Nicolaus (Landsberg),
Luisa Petri (Breitbrunn), Svenson Wendt (Schondorf), Lucia Wolf
(Leeder). Zum Beitrag: http://www.myheimat.de/1773666/
Bürgerreporter Helmut Glatz: „Nie fehlen sollte die
Hoffnung und das Bemühen um den einzig richtigen
Ton in der Musik, die einzig richtige Farbe in der Malerei, das einzig richtige Wort in der Literatur“, so die
Moderatorin Lore Kienzl in ihrer Begrüßung bei der Lesung des Landsberger Autorenkreises in der Säulenhalle, zu der der
Regionalverband Bildender Künstler im Rahmen seiner 23. Jahresausstellung eingeladen hatte.
Und die Hoffnung wurde nicht enttäuscht: Literatur, Musik und Kunst
verbanden sich zu einem schönen und harmonischen „Gesamtkunstwerk“. Eigentlich fanden zwei Lesungen von jeweils einer Dauer statt,
dazwischen eine Stunde Pause. Jede dieser Sequenzen mit anderem
Publikum und mit (zum Teil) anderen Autoren. Und es war interessant und spannend, die Texte - korrespondierend mit den ausgestellten Kunstwerken - zu erleben. Den musikalischen Part hatte Miriam
Leupold mit ihrem wundervoll zu Text und Malerei passenden Harfenspiel übernommen. Es lasen: Monika Bayerle, Albin Degmaier,
Max Dietz, Renate Exsz, Helmut Glatz (dialogisch unterstützt von
Urte Ehlers), Joachim Giebelhausen, Roland Greißl, Lore Kienzl und
Hans Schütz. Monika Bayerle beschwor in poetischer Sprache und
mit großer Sensibilität das Wesen der Zypressen in südlicher Landschaft, Helmut Glatz gab sich einmal ernst, einmal heiter. Rezitierte
er im ersten Teil stimmungsvolle Herbstgedichte, so zeigte er sich mit
der Geschichte vom „Umdumpler“ von der heiter-ironischen Seite.
Roland Greißl besang auf elegische, eindrucksvolle Weise zwei kleine
Skulpturen von Lore Kienzl. Die Bildhauerin stellte sich anschließend
mit einigen Gedichten noch selber als Lyrikerin vor: „Springe über die
glühenden Steine deiner Ängste/ durch die dunklen Pfützen deines
Grams/ vergiss jeden Zweifel...“. Zum Schluss las noch der Allgäuer
Hans Schütz. Zum Beitrag: http://www.myheimat.de/2352003/
Bürgerreporter Helmut Glatz: „Wieder Wildnis Wagen“ - unter diesem Motto war der Autorenkreis Landsberg von Veranstalter Professor Dr. Volker Zahn auf
seinen Arche-Noah-Hof in Kreut bei Peiting zu einer
Lesung geladen.
Inmitten eines alten Stadels, in dem aus allen Ecken kreative Kunst
grüßt, hatten sich die zahlreichen Fans der Wortkunst versammelt.
Souverän begrüßte der Peitinger Moderator Hans Schütz alle Anwesenden zur Ausstellung, die er maßgeblich mitorganisiert hatte. Musikalisch umrahmte Adelheid Reßler, vielseitig engagiertes Multitalent
aus Steingaden, mit wenig wilden, aber bekannten Walzern auf ihrer
steirischen Ziehharmonika den Abend. Frau Gertrud Sybille Mende
aus Murnau, trotz ihrer 88 Jahre jugendlich agil, träumte in ihren
Gedichten von einer schöneren Welt, in der die Vögel „den Samen der
Zukunft in ihren Schnäbeln tragen“. Lore Kienzl aus Fuchstal malte
vom Wind am Meer bis zum „stumpf gewordenen Löwenfell“ lyrisch
gewaltige Sprachbilder über die Natur bis hin zum Altern des Menschen. Hans Schütz lobte zunächst Veranstalter Dr. Volker Zahn als
einen, der sich „da Zahn it ziaga losst“. In herrlichen Wortspielen trat
er vehement ein für eine Natur, in der „der Wald nach Vielfalt und
nicht nach Ster geschätzt wird“.
Roland Greißl aus Fuchstal las die ergreifende Geschichte einer heute
70-jährigen Frau, die als fünfjähriges Mädchen viele junge Männer
vor einem Erschießungskommando rettete. Eine Weltpremiere stellte
der Auftritt von Helmut Glatz aus Landsberg als Liedermacher dar. Er
erhob dabei seine mutige Stimme für eine freie Natur, in der „nicht
nur rechte Winkel erlaubt“, sondern noch Abenteuer, Wind und Regen erlebbar sind. Thomas Glatz aus München wartete mit skurrilverzerrten sprachlichen Momentaufnahmen aus verschiedenen
Orten des Landkreises Landsberg auf. Den Abschluss der Lesenden
bildete Carmen Kraus aus Landsberg. Ihre ausgefeilte Lyrik mit wilden Gedanken, wilden Träumen und den feurig wilden Farben der
Kunst rundete den Abend stimmig ab. So zeigte sich eindrucksvoll,
dass Wildnis zu einem „ökologisch-ökonomisch-kulturellen Gesamtereignis“ werden kann.
Text: Roland Greißl Zum Beitrag: http://www.myheimat.
de/2113984/
Kultur | 25
Kultur
Kultur
Moderator Gerwin Degmair
Das Uttinger Harfenduo
Die 11-jährige Verena Wessels
Rekordlesung am Ammersee
Ein kurzweiliger Abend ging in Welden über die Bühne
Landsberger Autorenkreis betrat Neuland
Bürgerreporter
Helmut Glatz: Der
Landsberger Autorenkreis
hatte
sich auf Neuland
gewagt. Zum ersten Mal in der
Geschichte des Kreises traf man
sich zu einer freien Lesung im
Landgasthof Kramerhof in Riederau am „fernen“ Ammersee. Als
Erstes war Klaus Wuchner an der
Reihe, der in seinem Gedicht mit
bildhafter, fast plastischer Spra-
che die Stimmung vor und während eines Gewitters eingefangen
hatte. Hans Schütz las ebenfalls
ein Gewitter-Gedicht in Stabreimform. Roswitha Maria Gerwin aus
Riederau war im Autorenkreis
erstmals zu hören. Sie schilderte
in poetischen Worten ein Bad im
Ammersee an einem Morgen im
Mai. Auch Verena Wessels, mit
ihren elf Jahren eindeutig die
jüngste Autorin, las erstmals im
Autorenkreis. Als Fünfte kam Re-
nate Exsz zu Wort. Im Folgenden
war Gerwin Degmair an der Reihe. Auch er regte mit dem Gedicht „Ein Clown wollt ich sein“
die Zuhörer zum Nachdenken an.
Anschließend war Dieter Unkel
aus Hofstetten an der Reihe. Es
fing schon an dunkel zu werden,
als nach der Pause Helmut Glatz
als „Vielleichtwesen“ die Zuhörer in einer surrealistischen Geschichte auf seine Insel am Ufer
der Zeit entführte. Roland Greißl
Bürgerreporter Klaus Pfaffeneder: Zum Auftakt des
Hauptwochenendes des diesjährigen Ruethenfestes
veranstaltete die Schreibwerkstatt der VHS Landsberg
eine Lesung im historischen Rosarium. Die Malerin und
Grafikerin Andrea Skorpil dekorierte den Raum mit
eigenen Gemälden, die das Thema unterstrichen und für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgten.
Österreichische Lyriker zu Gast in Landsberg
26 | Kultur
den. So ist es nicht erstaunlich,
dass die gegenseitigen Besuche,
die schon seit mehreren Jahren
stattfinden, einen der Höhepunkte im Veranstaltungsjahr
des Landsberger Autorenkreises
darstellen. Dieses Jahr sind vier
Salzburger und eine Wienerin in
die Stadt am Lech gekommen.
Georg Weigl eröffnete den Lesereigen mit teilweise kritischen
Gedichten, die Natur und Heimat
zum Thema hatten. Valerie Pichler trug Gedichte vor, in denen
die Natur, oftmals der Baum, als
Sinnbild für das Leben und den
Menschen stand. Ihr folgte Ernst
Eliasch-Deuker, der Salzburger
Repräsentant der Gesellschaft der
Lyrikfreunde. Aus seinem über
600 Gedichte umfassenden Gesamtwerk trug er zwölf Gedichte
vor, die er seit dem Jahr 2000 zu
einem jährlichen Themenwettbewerb zeitgenössischer Gedichte
eingesandt hatte. Diese zwölf
Texte dokumentierten eindrück-
Bürgerreporter Helmut Glatz: „1-2-3 im Sauseschritt eilt
die Zeit, wir eilen mit“ - Mit Wilhelm Busch eröffnete
Roland Greißl den Leseabend des Landsberger Autorenkreises, der seit drei Jahren als „Südlesung“ bekannt
ist. In Welden, der landschaftlichen Perle des südlichen
Landkreises, lag bis vor Kurzem der südlichste Punkt, an dem dieser
offene Kreis von Autoren aus Landsberg und umliegenden Orten
seine literarischen Gedanken offenlegte - bis im Juni die Vorträge in
Murnau diesen Ort in die Mitte verwiesen.
Stimmungsvolle Lesung der
VHS-Schreibwerkstatt zum Ruethenfest
Poesie-Wochenende
Bürgerreporter
Helmut Glatz: Als
Bürgermeisterin
Sigrid Knollmüller
am Samstagabend,
17. September die Lesung der
fünf namhaften österreichischen
Lyriker im Gasthof „Waitzinger
Bräustüberl“ eröffnete, verwies
sie auf die Lyra. Dieses Musikinstrument, zugleich Zeichen für
die Dichtkunst, war ein trefflich
gewählter Begriff, der gleichsam
als Rahmen das ganze Wochenende umspannte. So findet sich
dieses antike Saiteninstrument
auch als Logo der „Gesellschaft
der Lyrikfreunde“ wieder. Ziel
dieser den gesamten deutschen
Sprachraum umfassenden Vereinigung ist es, das Interesse,
das Verständnis und die Freude
an guter Lyrik in breiten Bevölkerungsschichten zu wecken.
Schon lange sind die Salzburger
und Landsberger Poeten über diese Gesellschaft von Lyrikfreunden zu echten Freunden gewor-
Die Kraft der Worte:
Literarische Gedankengänge am Weldener Weiher
hatte eigens für die Lesung eine
Ballade verfasst. Ihm folgte mit
Kathrin Gabriel wieder ein Neuling. Der bekannte NonsensAutor Joachim Giebelhausen
beschrieb in seinen Geschichten,
wie ein Computer den anderen
Matt setzt, wie ein Weltkulturerbe entdeckt wird und wie relativ
gebildete Leute relativ geschickt
mit der Relativitätstheorie kokettieren. Zum Beitrag: http://www.
myheimat.de/1875789/
Gegenseitige Besuche gibt es schon seit mehreren Jahren
lich die Vielfalt und das virtuose
Geschick des Österreichers im
Umgang mit Worten. Als vierter
Autor trug Hans Günter Kastner
Auszüge aus seinem Werk vor.
Mit satirischen Tiergedichten
vom dummen Esel bis zum Tenniskrokodil bewies er, dass Lyrik
auch humorvoll sein kann. Den
Abschluss des abwechslungsreichen und unterhaltsamen
Abends machte Christine Korntner. Die gebürtige Wienerin, die
auch literarische Vorträge und
Gastlesungen an Universitäten
hält, bewies ihre Vielseitigkeit
von abstrakter Lyrik über Limericks bis hin zu unterhaltsamen
Höhepunkte zwischen den Lesungen waren wunderbar vorgetragene
Musikstücke von Doro Heckelsmüller. Ihre Harfenmusik verzauberte
das Publikum, das aufgrund des schlechten Wetters nicht ganz so
zahlreich den Weg ins VHS-Gebäude gefunden hatte.
Als die österreichischen Gäste
am Sonntag wieder die Heimreise antraten, war man sich einig,
dass ein Wochenende voller Poesie zu Ende ging, ein Wochenende im Zeichen der Lyra.
Mit einer skurrilen Geschichte, in der es um einen Streit zwischen
den Kutschern des Bayertorwagens geht, eröffnete Christopher Ochs
die Lesung. Dadurch kam der Ruethenfestumzug ins Stocken, nicht
aber der Leseabend. Hans-Jörg Kiening ließ zwei genervte Polizeibeamte wegen „g‘stohlener Ruethen“ ermitteln. Takuhi-Berta Schweighart ließ einen pensionierten Kommissar einen Puppenmord in der
Nähstube des Ruethenfestes aufklären. Die erfahrene Autorin Renate
Langhammer, die auch häufig beim Landsberger Autorenkreis aktiv
ist, steuerte ein mystisches Stück zur Lesung bei, das Anleihen in der
Sagenwelt Leoprechtings nahm. Klaus Pfaffeneder beleuchtete in seiner Geschichte die Gefühle eines Elfjährigen, der 1987 als Trommler
beim Spielmannszug der Landsknechte mitmachte. Last but not least
entführte Gerhard Neunteufl die Zuhörer nach Afrika. Dort kaufte ein
Biologieprofessor namens Stieglitz schwarze Kamele, um sie beim Ruethenfest einen Festwagen ziehen zu lassen.
Text: Dr. Boris Schneider Zum
Beitrag: http://www.myheimat.
de/2261816/
Die Schreibwerkstatt lieferte mit dieser Lesung zum Ruethenfest 90
stimmungsvolle Minuten, die die Zuhörer in ihren Bann zogen. Zum
Beitrag: http://www.myheimat.de/2052595/
Kurzgeschichten.
Musikalisch
umrahmt wurde der Abend vom
Duo Traderne mit Iris Regele und
Johannes Sift. In zum Teil selbst
komponierten Stücken war auch
hier der Bezug zur Lyra in Form
der Musik klar gegeben.
Max Dietz, mit seinem erst dritten Vortrag noch recht jung im Kreis,
entrollte einen Wörterteppich der Doppeldeutigkeiten in der „stummen Inselzweisamkeit“ einer Ehe und blickte auf eine neue Welt,
durch die er mit seinem Freund Otto „wie zwei alte Gespenster“
zieht.
Helmut Glatz, der Wortakrobat aus Landsberg, ließ Oskar mit seinem
Geschichtenfängernetz durch die Welt ziehen. Er fängt Geschichten
ein, um sie in seinem Garten frei laufen und sich entfalten zu lassen.
Carmen Kraus schwelgte vom Ort der Lesung, Welden, dem „kostbaren Kleinod in seufzenden Wäldern“ und brach eine Lanze für das
sogenannte schlechte Wetter, dessen Wolken jedoch unser „irdisches
Nest“ zudecken und Geborgenheit schaffen. Mit Blick auf Utøya, Somalia und die hiesigen „Einsamen in der Seelenweite“ muss sie feststellen, dass die ganze Welt wohl Ohren hat (die nichts hören).
Thomas Glatz, der mit offenen Ohren und Augen durch die Welt
geht, erzählte detailreich von der Schwierigkeit, mitten im Sommer,
„wenn die Schlagzeilen des Tages in der Sonne flirren“, einen weihnachtlichen Text zu verfassen. Doch baut er geschickt selbst die Vitamine im Gemüse (sie „scheinen eine Gloriole zu bekommen“) in seine
„Winterfreuden“ ein.
Roland Greißl schließlich beschrieb in facettenreichen Bildern das
Aufkommen eines Unwetters von dem „silbrig glänzenden Blatt“,
das noch heimelig am Boden ruht bis zur „wuchtigen Macht feurigerregter Geschosse“, die alles zerfetzen, bis zum Nachspiel, wenn der
Mensch „der Versicherung das Ungeheuerliche noch ungeheuerlicher
zu vermelden“ sucht. Mit Greißls Dank an das „fantastische Publikum“, das aller Wetterunbilden zum Trotz in die abgelegene Idylle
am Weldener Weiher gekommen war, ging ein kurzweiliger Abend
zu Ende, der wieder einmal das breite Spektrum der Autoren dieses
Kreises auffächerte.
Text: Carmen Kraus Zum Beitrag: http://www.myheimat.
de/2113909/
Kultur | 27
Kultur
Kultur
Klaus Münzer informierte über die Sehenswürdigkeiten
Die Akteure versammelten sich zum Gruppenfoto
Das überzeugend gespielte Stück fand großen Anklang
„Das Spiel ist aus“ von Jean Paul Sartre
Schüler des Dominikus-Zimmermann-Gymnasiums begeistern mit einer Theateraufführung das Publikum
Hauptaltar in der Herz-Jesu-Kirche in Augsburg Pfersee
Bürgerreporter
Hans Bucsek: Jean
Paul Sartre unter
der Regie von Frau
Widder-Meier begeisterte etwa 200 Zuschauer in
der Aula des Dominikus-Zimmermann-Gymnasiums.
Neugierige und interessierte Blicke
Lechstadt besuchte Fuggerstadt
Junge Akteure aus den Klassen
10 und 12 stellten sich der He-
Landsberger 60plus auf Kulturexkursion in Augsburg
Bürgerreporter
Hans Bucsek: Bei
fast sommerlichen
Temperaturen
machten sich 54
Lechstädtler mit ihren Freunden
auf den Weg zu einer Kulturexkursion nach Augsburg. Drei
interessante Ziele hat Werner
Gutmann von der Arbeitsgemeinschaft 60plus der Landsberger
SPD hierfür ausgesucht.
Erste Station war die Augsburger
Synagoge: Mit Polizeipräsenz vor
und im Gebäude, beobachtet von
3 Überwachungskameras, ging
es durch eine Pforte in den Innenhof der Israelitischen Kultusgemeinde Augsburg-Schwaben.
Nachdem alle großen Taschen,
Rucksäcke und Kameras in
Schließfächern verstaut waren
und die Männer ihre Kopfbedeckung trugen, wurden die 54 Besucher von versierten Museumsführerinnen durch die Synagoge
geleitet. Das jüdische Gotteshaus
wurde von 1913 bis 1917 von
Dr. Heinrich Lömpel und dem
jüdischen Architekten Fritz Landauer errichtet. Fritz Landauer
hat als einer der ersten jüdischen
Architekten im Alter von ca. 30
Jahren den Spätjugendstil der
28 | Kultur
Synagoge geprägt. Sie zählt heute zu den bedeutendsten Bauten
dieser Epoche in Europa. Die
Novemberpogrome 1938 hat
die Synagoge relativ gut überstanden. In der Synagoge wurde
zwar Feuer gelegt, das allerdings
schnell gelöscht werden konnte,
weil Nachbarn und die Feuerwehr
beherzt eingriffen. Die Löscharbeiten galten in erster Linie dem
Schutz der Nachbargebäude, zu
denen eine Tankstelle zählte.
Während des Krieges diente die
Synagoge wegen ihrer hohen
Kuppel als Flak-Station und Lagerraum. Von 1975 bis 1985
wurde sie renoviert und forthin
der Öffentlichkeit auch als Museum zugänglich gemacht.
Eine kurze Fahrt durch die Augsburger Innenstadt brachte die
Gruppe nach Pfersee zur HerzJesu-Kirche. Diese Kirche ist die
größte Jugendstilkirche Süddeutschlands und gilt heute als
ein Sakralbau, der so konsequent
im Jugendstil ausgestattet wurde
wie kein anderer in Deutschland.
Architekt war der Augsburger
Kirchenbaumeister Michael Kurz,
ein Anhänger der beginnenden
Moderne. Von 1910 bis 1937
arbeiteten bedeutende Künstler
wie Jakob Rehle oder Friedrich
Pöhlmann aus Augsburg und
München an der Innenausstattung. Die Besucher waren von
der Ausgestaltung dieser Stadtteilkirche sichtlich beindruckt.
Das nächste Ziel war das Augsburger Rathaus mit seinem Goldenen Saal. Das siebenstöckige
Augsburger Rathaus wurde zwischen 1615 bis 1620 von Elias
Holl erbaut. Es war zu seiner
Zeit das höchste Ratsgebäude
der Welt. Heute zählt das Augsburger Rathaus zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern der
Spätrenaissance in Deutschland. Als einzigartig gilt der
goldene Saal mit seinem Marmorboden, den Prunkportalen,
Wandfresken sowie einer aus
Nussholz geschnitzten, vergoldeten Kassettendecke und darin
eingebettetem
allegorischem
Ölgemälde. 1944 wurde das
Augsburger Rathaus im Krieg
schwer beschädigt und ist bis auf
die Außenmauern ausgebrannt.
Nach dem Krieg konnte zunächst
die Außenfassade und bis zur
2000-Jahrfeier der Stadt im Jahr
1985 auch das Innere anhand
alter Fotos rekonstruiert und
saniert werden. Strahlender Son-
rausforderung, in einem Projektteam das Stück für die Theaterbühne zu entwickeln. Obwohl
Theaterspielen für alle Beteiligten eine Premiere war und der
eine oder andere vor der Vorstellung noch Angst hatte, Text oder
den Einsatz zu verpassen, hatte
die Aufführung letztendlich Proficharakter. Die Ernsthaftigkeit
bei den Proben, die Disziplin und
nenschein, der noch am späten
Nachmittag durch die Fenster
eindrang, ließ den goldenen Saal
in seiner vollen Pracht erstrahlen.
Ehrungen und Sketche
Nur ein paar Schritte vom Rathaus entfernt, in einer urigen
Gasthausbrauerei wurde bei
einem Glas Brauerbier noch angeregt über derart viel Kulturgut
vor unserer Haustür diskutiert.
Das historische Augsburger Bader-Haus beherbergte im Mittelalter eine der ältesten Brauereien
der Stadt. Im Jahre 1597 braute
Leonhard Schißler hier das „DreiHeller-Bier“ aus Wasser, Hopfen
und Malz. Dieses naturtrübe,
unfiltrierte Bier wird auch heute
noch in den Gewölbekellern der
Gasthausbrauerei
hergestellt.
Der Besuch der Gasthausbrauerei
war ein harmonischer Abschluss
der Kulturexkursion. Während
der Rückfahrt bedankten sich
alle Fahrtteilnehmer herzlich bei
Werner Gutmann, dem Sprecher
von 60plus für die Organisation
der Fahrt, sowie beim Reisebegleiter Klaus Münzer für seine
sachkundigen Informationen zu
den besuchten Objekten. Zum
Beitrag: http://www.myheimat.
de/2353693/
Bürgerreporter Bruce Grillmayer: Um eine Winterstimmung
zu der Jahresabschlussfeier zu
erhalten, wurde Petrus gebeten,
für diesen Abend den Schnee
beizusteuern, der auch prompt
geliefert wurde.
die hohe Eigenverantwortlichkeit
jedes einzelnen Teammitglieds
ließ einen Theaterabend entstehen, der mit begeistertem Applaus honoriert wurde.
Honoriert wird der gelungene
Auftritt sicher auch in der Zeugnisnote, die bei allen Akteuren
Organisationstalent und Teamfähigkeit zum Ausdruck bringen
wird. „Das Spiel ist aus“ wurde
1943 von J. P. Sartre geschrieben. Die Ungleichheit zwischen
Reich und Arm, der Tod der beiden Hauptgestalten, das Leben
nach dem Tod, die Transzendenz,
die Rückkehr ins reale Leben und
die Liebe zwischen zwei konträren Persönlichkeiten werden
in diesem Stück behandelt. Zum
Beitrag: http://www.myheimat.
de/2366239/
Reservisten begingen den Jahresabschluss
Mit Fackeln wurde der Zugangsweg zur UHG in der Welfen-Kaserne erhellt und er erzeugte so
eine fast winterliche Landschaft.
Im Vorraum der UHG wurden die
Gäste bei Glühwein und Punsch
empfangen, bevor der Erste Vorsitzende der Kameradschaft den
Festraum für die Feier freigab.
Am Vormittag hatte ein Arbeitskommando der Kameradschaft
den Raum festlich gestaltet und
die vielen Tombolapreise auf
einem separaten Tisch drapiert.
Begrüßt durch SFw d.R. Bruce
Grillmayer, der seine Begrüßungsrede
kameradschaftlich
kurz hielt, wurde das Buffet eröffnet. Der Küchenchef mit seiner Mannschaft hat sich wieder
einmal selbst übertroffen. Drei
verschiedene Warmgerichte mit
vier verschiedenen Beilagen und
einem großen Salatbuffet standen zur Wahl.
Nach einem kurzen weihnachtlichen Musikstück durch Erika
Blume erhielten die Teilnehmer
des 13. Welfen-Marsches, der
Wanderwoche Lechtal und der
Wanderwoche
Berchtesgaden
ihre Urkunden ausgehändigt.
Unteroffizier d.R. Erwin Martinetz und Hptm. a.D. Hans Kupfer verkürzten mit einem Sketch
den Gästen die Zeit. Das Duo
Erika Blume und Oberfeldwebel
d.R. Alfred Blume setzten immer
wieder mit ihren musikalischen
Stücken und weihnachtlichen
Geschichten Akzente in der Abschlussfeier.
Die Wartezeit auf den angekündigten Höhepunkt des Abends,
die Tombola-Ausspielung, war
sehr kurzweilig, da sich die Kameraden mit ihren Gästen und
Stolz wurde die Urkunde präsentiert
den dargebotenen Sketchen sehr
gut amüsierten. Frau Messarosch
und Oberleutnant d.R. Helmut
Micheler gaben einen Allgäuer
Mundart-Sketch über eine Weihnachtsgeschenkdiskussion eines
Ehepaares zum Besten.
Ausgezeichnet und geehrt wurden an diesem Abend auch Kameraden für ihre lange Treue zur
Reservistenkameradschaft und
zum Verband. Für 10-jährige
Mitgliedschaft wurden Stabsfeldwebel d.R. John Schranner und
Obergefreiter d.R. Eduard Klitte
mit einer Urkunde und einer Autogrammkarte des Bayerischen
Ministerpräsidenten Horst Seehofer geehrt. Für 40 Jahre Mitgliedschaft konnte diese Ehrung
an Fähnrich d.R. Klaus Köhler
und Stabsunteroffizier Gottfried
Ott überreicht werden. Ott erhielt
außerdem als Verbandsmitglied
die Urkunde des VdRBw mit der
Ehrennadel in Silber.
Endlich war die Zeit für die
Tombola-Auslosung mit den
vielen Sach- und Buchpreisen
gekommen. Der Hauptpreis,
eine Benzin-Tankfüllung für den
PKW, ging an Erna Rädler. Zum
Beitrag: http://www.myheimat.
de/2370551/
Kultur | 29
Kultur
Kultur
Sarah Ostner (Harfe)
Dominikus Zimmermann und seine Zeit
als Mitglied des Inneren Rates
und als einer der vier Bürgermeister aktiv am öffentlichen
Leben in Landsberg teilgenommen und als Baumeister, Stukkator und Freskenmaler durch die
Schaffung profaner und sakraler
Werke das Stadtbild mitgeprägt.
Die neue Stadtführung vermittelt
einen Überblick über Landsberg
zur Zeit des Barock und Rokoko,
ein Aufblühen nach den Wirren
des 30-jährigen Krieges. Stadt-
führer Axel Flörke stellt Baupläne, Bauten, Malereien und
Stuckarbeiten von Dominikus
Zimmermann vor und vermittelt
einen Überblick über das politische Geschehen zu dieser Zeit.
Einbezogen werden ferner Bauten aus der Barockzeit, die für die
Landsberger Innenstadt bis heute prägend sind. Untermalt wird
die Führung vom Barock Bläser
Trio Landsberg, welches u.a. im
Rathaus und in der Johanniskir-
Erntedankfeier im „Hoagart‘n“
che Musik aus der Barockzeit
vorträgt. Ausgeschenkt wird ein
typisches Getränk aus der Zeit
des Barock/Rokoko.
Termine: Samstag, 14.01.2012,
Sonntag, 12.02.2012; Beginn
jeweils 16.00 Uhr; Treffpunkt
am Marienbrunnen. Die Führung findet bei jedem Wetter
statt, da hauptsächlich Innenräume besichtigt werden. Zum
Beitrag: http://www.myheimat.
de/2363386/
Bürgerreporterin
Sibylle
Reiter:
Gott dem Herrn
für die reiche Ernte zu danken und
sich darauf zu besinnen, dass
die Früchte der Erde keineswegs
selbstverständlich sind - Gedanken dazu standen im Zentrum
der Erntedankfeier des Obstund Gartenbauvereins Finning.
Das Organisationskomitee des
Gartenbauvereins hatte sich für
dieses Jahr einige Neuerungen
einfallen lassen. So sollte es ein
„Hoagart‘n“ werden, zu dem einerseits „gestandene“ Musiker
und andererseits Nachwuchsmusiker aus dem Dorf gebeten wurden, um für musikalische Untermalung zu sorgen. Der Einladung
folgten die Holzhäusl-Musi (mit
Dorothee Schröder aus Entraching), der Kirchenchor Entraching
unter Leitung von Hans Gruber
und als junge Nachwuchstalente
„Liebe und Hass“
„Lech, Lyrik, Lustiges“
Bürgerreporterin Sibylle Reiter: Im Rahmen
einer Vernissage
im
Stadttheater
haben Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8b der
Mittelschule am Schlossberg die
Ergebnisse ihres Kunstprojektes
vorgestellt. Wie schon in den vergangenen drei Jahren haben die
achten Klassen in diesem Jahr
mit dem Kunstpädagogen Andreas Goetz gearbeitet. „Ich liebe
Dich - ich hasse Dich“ war das
Thema, das Andreas Goetz und
die Klassenlehrer Beate Bäuml
und Rupert Bayerle den Schülern
in diesem Jahr gestellt hatten.
Bürgerreporter
Helmut Glatz: Das
„Kaufbeurer Literaturforum“ ist ein
neues Projekt des
Autorenkreises Allgäu, bei dem in
bestimmten Abständen befreundete Autorenkreise zu Lesungen
eingeladen werden sollen.
Die erste Veranstaltung wurde
mit einem Besuch des Landsberger Autorenkreises erfolgreich
gestartet. Verena Bickel, die
Leiterin der Kaufbeurer Stadtbücherei, und Peter Würl vom Autorenkreis Allgäu begrüßten sieben Autoren vom benachbarten
Landsberger Autorenkreis in den
gut besuchten Räumlichkeiten
der Bücherei. Der Buchloer Autor Dr. Boris Schneider, Mitglied
in beiden Autorenkreisen, moderierte den Abend, der unter
dem Motto stand: „Lech, Lyrik,
Lustiges - Lernen Sie Ihren Nachbarlandkreis literarisch kennen“.
Gelesen wurde in alphabetischer
Reihenfolge. Den Anfang machte
Mittelschule am Schlossberg zeigt eine Ausstellung
Andreas Goetz dankte zunächst
Theaterleiter Florian Werner,
der trotz einer von Goetz verschuldeten Terminüberschneidung „alles Menschenmögliche
getan habe, um die Vernissage
doch noch stattfinden zu lassen.“
Außerdem dankte er der Lands-
30 | Kultur
bergAmmerseebank als Sponsor
und Schulleiter Christian Karlstetter, der zu diesem intensiven
Projekt „ja“ gesagt habe, was
nicht selbstverständlich sei. Alle
Schülerinnen und Schüler waren dem Anlass entsprechend
festlich gekleidet, begrüßten
souverän die Gäste und führten
gekonnt in die Vernissage ein.
Dass sie sich über die Projektdauer von zwei Monaten hinweg
ernsthaft und intensiv mit dem
Thema „Liebe und Hass“ auseinandergesetzt haben, offenbarten
schon die kurzen Sketche, die
verschiedene Schülergruppen zu
Beginn der Vernissage auf der
Bühne zeigten.
Die Sketche beruhten auf Szenen, die die Schüler selbst zum
Thema erarbeitet, aufgezeichnet
und schließlich als Bilder auf
Leinwände gemalt haben. „Dabei haben sie viel von sich selbst
preisgegeben, viele Gefühle nach
außen gekehrt“, erklärte Projektleiter Andreas Goetz: „Sie haben
Moderatorin Sylvia Frieb
Obst- und Gartenbauverein Finning
Eine Stadtführung mit dem Barock Bläser Trio Landsberg
Bürgerreporter
Axel Flörke: Dominikus Zimmermann war zu seiner Zeit wohl einer
der bedeutendsten kunstschaffenden Persönlichkeiten in der
Stadt Landsberg. Er zog 1716
mit seiner Familie von Füssen
nach Landsberg und ihm wurde
im selben Jahr das Bürgerrecht
verliehen. Bis zu seinem Umzug
in die Wies im Jahr 1757 hat er
Elias Kaiser (Keyboard)
Elias Kaiser (Keyboard), Sarah
Ostner (Harfe) sowie die Entrachinger Flötenmusi (Matthias
Bleicher und Christina Pezenka,
begleitet von Dorothee Schröder auf der Harfe). Sylvia Frieb
führte durch das Programm, in
dessen erstem Teil die Vorsitzende des Vereins, Martina Boos, die
Früchte der Erde im Jahreslauf
würdigte. Danach ging es in den
heiteren Teil über, den Martina
Boos mit einer lustigen Geschich-
te bereicherte. Ein weiterer Höhepunkt war die traditionelle
Tombola, in diesem Jahr ausschließlich mit Preisen bestückt,
die mit dem Thema „Gartenbau“
zu tun haben. Jedes Los war ein
Gewinn: Was die Natur im Herbst
hergibt, hatten fleißige Damen
des Gartenbauvereins in zauberhaften Tür- und Tischkränzen
verarbeitet. Bilder: Luzia Thürmer Zum Beitrag: http://www.
myheimat.de/2355119/
Landsberger Autoren zu Gast in Kaufbeuren
Anja Morenweiser (li.) und Jessica Fahrmeier freuten sich
sich die weite Spanne zwischen
Liebe und Hass deutlich gemacht,
sich Gedanken gemacht, was das
im Alltag bedeutet.“ Ist z.B. die
Abwesenheit von Hass automatisch Liebe oder kann das auch
nur Ignoranz sein? Was machen
Hass und innere Aggressionen
mit mir? Ich mag Dich oder ich
kann Dich nicht riechen - wie
stelle ich das in einer Szene oder
bildlich dar? Wie gehen wir aufeinander zu? Wie begegnen wir
uns im Alltag, wen bezeichne ich
als Freund, wen als Feind?
Es entstanden so schöne Sätze
wie: „Ein Freund macht einen
dunklen Weg nicht kürzer, aber
heller“ oder „Freunde geben mir
Liebe und Vertrauen in mich
selbst“, aber auch: „Menschen,
die mich mobben, sind keine
Freunde, ich habe Angst vor ihnen und kann ihnen nicht vertrauen.“ Jedem dieser Gedanken
ist ein Bild zugeordnet. Eine Ausstellung, die zum Nachdenken
anregt und für die man sich Zeit
nehmen muss.
Zu sehen waren die Werke im
Foyer des Stadttheaters bis einschließlich 9. Juli, während der
Öffnungszeiten des Foyers und
des Theaters. Zum Beitrag: http://
www.myheimat.de/1861319/
die Landsbergerin Renate Exsz.
Die Absolventin eines Fernstudiums für Autoren an der Cornelia-Goethe-Akademie, Frankfurt, trug nachdenklich-kritische
Lyrik unter anderem aus ihrer
Sammlung „Gedachtes, Gelachtes
und Erbrochenes“ vor. Weiter
ging es mit Helmut Glatz. Der
Autor von Kinderbüchern und
phantastischen Erzählungen ist
nicht nur Gründungsvater des
Landsberger
Autorenkreises,
sondern auch Spielleiter des Marionettentheaters „Am Schnürl“
aus Kaufering sowie Repräsentant Bayerns für die in Innsbruck
beheimatete „Gesellschaft der
Lyrikfreunde“. Er ließ in einer
humorvoll-selbstironischen Geschichte den kleinen Prinz von
Antoine de Saint-Exupéry auf
einen weltfremden Dichter treffen. Nach einer Pause war Thomas Glatz an der Reihe. Der Sozialpädagoge und freie Künstler
organisierte von 2000 bis 2005
die Literaturveranstaltung „Open
Der Ausflug nach Kaufbeuren lohnte sich auf alle Fälle
Mic“ in Europas größter Künstlerkolonie, den „Domagkateliers“,
in München. In einer Geschichte
aus seinem im Black Ink-Verlag
veröffentlichten Büchlein „Der
dicke Koch hat frei und fährt mit
dem Rad zum Teich“ ließ er in
einem schwungvollen Monolog
den philosophierenden Hausmeister eines berühmten Schlosses
zu Wort kommen. Als nächstes
Roland Greißl. Der Fuchstaler
Lehrer schreibt, nach eigener
Aussage, um tagesaktuelle Probleme unserer Heimat oder der
Welt im Sinne einer geistigen
Auseinandersetzung zu verarbeiten. Die im rumänischen Banat
geborene „Sprachenbegeisterte“
Carmen Kraus arbeitet als selbständige Mediengestalterin und
Lektorin. Dem Titel ihres ersten
Gedichtebandes „Das träumende
Kind“ gemäß ließ sie die Zuhörer
auf bewegende Weise an ihren
Gedanken und Träumen teilhaben. Als letzter der angereisten
Autoren kam der Buchloer Naturwissenschaftler Boris Schneider
zu Wort. Mit der humorvollen
Erzählung von dem Gespenst
Luitpold, vor dem sich die kleine Elvira partout nicht fürchten
möchte, beendete er die Vortragsreihe. Zum Beitrag: http://
www.myheimat.de/1607018/
Kultur | 31
Wirtschaft
Wirtschaft
Heribert Kögel (r.)
Alle Jubilare
Musikalische Umrahmung
Ehrung langjähriger Mitglieder
Gewerkschaft Ver.di ehrt Jubilare in Landsberg am Lech
„Wir haben hier eine Vielfalt an Betrieben“
Ein Interview mit Stadtkämmerer Manfred Schilcher
Manfred Schilcher ist bei der
Stadt Landsberg für den Bereich Finanz- und Vermögenswirtschaft zuständig. myheimat
unterhielt sich mit dem Stadtkämmerer über die Bedeutung
der
Gewerbesteuereinnahmen
für die Stadt Landsberg, den gelungenen Branchenmix in den
Industrie- und Gewerbegebieten
nördlich und südlich der A 96
und eine vorausschauende Gewerbepolitik.
myheimat: Die Gewerbesteuereinnahmen sind eine zentrale
Einnahmequelle der Kommunen.
Manche Politiker forderten ihre
Abschaffung. Welche Rolle spielen die Gewerbesteuereinnahmen für die Stadt Landsberg?
Schilcher: Ein Verzicht auf die
Gewerbesteuereinnahmen würde die Einnahmen der Stadt stark
reduzieren. Ohne die Gewerbesteuereinnahmen würde man
dem Ziel einer Haushaltskonsolidierung nicht nahe kommen
können. Die für das Haushaltsjahr 2011 veranschlagten Gewerbesteuereinnahmen i.H.v. 20
Mio. EUR konnten im Ergebnis
sogar etwas übertroffen werden.
Die
Gewerbesteuereinnahmen
spielen für die Stadt Landsberg
am Lech eine große Rolle.
myheimat: Das Kennzeichen einer effektiven Standortpolitik ist
eine vorausschauende Gewerbe-
32 | Wirtschaft
politik. Als Stichwörter seien hier
eine vernünftige Flächenbevorratung, günstige Hebesätze für
die Gewerbesteuer und eine gute
Verkehrsinfrastruktur genannt.
Wie schneidet die Stadt Landsberg bei den genannten Faktoren
ab?
Schilcher: Die Stadt Landsberg
am Lech verfügt über eine Reihe von Standortfaktoren, die für
eine wirtschaftliche Entwicklung
von Vorteil sind: Mit der Lage am
Schnittpunkt der A 96 und der B
17 besteht eine optimale regionale und überregionale Anbindung. Der Gewerbesteuerhebesatz von 320%, der bewusst seit
Jahren nicht angehoben wurde,
liegt unter dem oberbayerischen
Durchschnitt. Mit der Entwicklung verschiedener Konversionsflächen, hier sei speziell auf den
Gewerbepark Frauenwald hingewiesen, hat die Stadt Landsberg
am Lech Gewerbeflächen für die
Expansion bestehender Landsberger Unternehmen und die
Ansiedlung neuer Betriebe in
Landsberg geschaffen.
myheimat: Kommen wir zu den
Industrie- bzw. Gewerbegebieten
nördlich und südlich der A 96.
Welche Unternehmen haben sich
in diesem Bereich angesiedelt?
Schilcher: Diese Bereiche sind
recht große Gewerbegebiete, mit
einer Vielzahl an unterschiedlichen gewerblichen Nutzungen.
Dort besteht ein sehr vielfältiger
Branchen-Mix aus produzierenden und weiterverarbeitenden Unternehmen, verschiedener
Größenklassen, aus Handwerksbetrieben und natürlich auch
Handelsbetrieben.
myheimat: Welche wirtschaftliche Bedeutung haben diese
Gewerbegebiete nördlich und
südlich der A 96 für die Stadt
Landsberg?
Schilcher: In diesen Gewerbegebieten sind zahlreiche bedeutende mittelständische Betriebe
ansässig, die nicht nur Gewerbesteuer zahlen, sondern auch viele
- zum Teil hochqualifizierte - Arbeitskräfte beschäftigen. Neben
der Gewerbesteuer sind auch
die Anteile aus der Einkommenssteuer eine nicht zu unterschätzende Einnahmequelle der Stadt.
Die Vielfalt der Betriebe in diesen
Gewerbegebieten mit dem dort
vorhandenen Arbeitsplatzangebot trägt zur Attraktivität der
Stadt bei, stärkt die Stadt in ihrer
Funktion als sogenanntes Mittelzentrum und als Standort für
wohnungsnahe Arbeitsplätze.
myheimat: Wie ist die Verkehrsinfrastruktur in diesen beiden
Gewerbegebieten ausgebaut?
Schilcher: Mit der Fertigstellung der B 17 neu und dem Bau
der Stadtwaldstraße hat sich die
verkehrliche Anbindung der Ge-
werbegebiete im nordwestlichen
Stadtgebiet erheblich verbessert. Durch die Entlastung der
alten Trasse der B 17 haben die
dortigen Gewerbegebiete Vorteile gewonnen. Über die zuletzt
durchgeführten Straßenbaumaßnahmen wurde die Erreichbarkeit deutlich optimiert.
myheimat:
Deutschlandweit
lässt sich ein Trend zur Verlagerung großflächiger Einzelhandelsbetriebe auf die „grüne
Wiese“ beobachten. Das „Ausbluten“ der Innenstädte mit Geschäftsaufgaben ist eine häufige
Folge. Was können Politik und
Stadtverwaltung tun, damit sich
attraktive Gewerbegebiete am
Stadtrand und vitale Innenstädte
sinnvoll ergänzen und nicht in
Konkurrenz zueinander stehen?
Schilcher: Die Stadt Landsberg
am Lech tritt schon seit vielen
Jahren für eine gleichrangige
Entwicklung von Innenstadt und
integrierten Lagen an den Siedlungsrändern ein. Durch die Wirkungen des Fachmarktzentrums
in integrierter Lage im Osten
fühlen wir uns bestätigt. Wir haben Parallelentwicklungen in der
Innenstadt begünstigt und sehen
zum Beispiel an der Auslastung
der Tiefgaragen und der Fluktuation positive Entwicklungen
im Einzelhandel bei hoher Kaufkraftbindung.
Bürgerreporter
Hans Bucsek: Roman Filgertshofer,
der Ortsverbandsvorsitzende
von
Ver.di Landsberg, ehrte langjährige Mitglieder.
konnte Heribert Kögel auf 60
Jahre Mitgliedschaft zurückblicken. Weitere elf Mitglieder erhielten ebenfalls Urkunden für
50, 40 und 25 Jahre Zugehörigkeit zu Ver. di und ihren früheren
Einzelgewerkschaften.
Mitgliederehrung
lichen Rahmen
Essen, Musik, Gespräche
im
fest-
Im festlich gedeckten Nebenzimmer des Waitzinger Bräustüberls
Ver. di spendierte die Bewirtung.
Die Lechler Tanzlmusik aus dem
Münchner Stadtteil Lehel sorgte
mit bayerischen Tönen für den
musikalischen Rahmen. Zwischen den Klängen wurden angeregte Gespräche geführt.
Rückblick auf frühere Zeiten
Der eine oder andere erinnerte
sich noch daran, dass 1961 die
Arbeitslosenquote bei 0,8% lag
oder, dass Konrad Adenauer
1960 und Willi Brandt 1969
Regierungschefs waren, und an
Zeiten, in denen Bundeshaushalte noch vollständig schuldenfrei erstellt wurden.
Mit Sorge blickten einige auf
den Wandel von der sozialen zur
neoliberalen Marktwirtschaft, in
der nicht selten Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter nur noch einen
Kostenfaktor darstellen. Jede Generation hat eben ihre goldene
alte Zeit. Zum Beitrag: http://
www.myheimat.de/2364900/
Roadshow, E-Bikes und Reaktionstests
Der 12. Landsberger Autosalon auf der Waitzinger Wiese bot ein vielfältiges Programm
Bürgerreporter
Hans
Bucsek:
Beim 12. Landsberger Autosalon
auf der Waitzinger
Wiese waren fast alle renommierten Autohändler Landsbergs
vertreten.
Erdgas Schwaben, Baumarkt Sailer, Fahrschule Krackhardt und
das E-Bike Zentrum Landsberg.
Bei einigermaßen sonnigem Wetter präsentierte sich der Autosalon mehr wie ein Campingplatz
mit geparkten Autos und weniger als Salon.
Hinzu gesellten sich Aussteller
wie Roadyachting aus Kaufering,
der Allgemeine Deutsche Fahrradclub, Hebefahrzeuge Zink,
Eine angenehme Ausnahme war
die Präsentation von Skoda. Mit
einer aufwändig gestalteten
Roadshow wurden die Fahrzeuge
präsentiert und sowohl große
und kleine Besucher informiert
und unterhalten. Reaktionstests
in einem Fabia, Spielecomputer
und Unterhaltung mit „Eddy,
dem Bär“ für Kinder sowie eine
Verlosung für ein Erlebniswochenende für die ganze Familie
bereicherten den Auftritt des
Autohauses Maimann. Mit etwa
30 E-Bikes, die für Besucher zum
Testen bereitstanden und gerne
auf dem Ausstellungsgelände ge-
fahren wurden, unterstützte Maimann den neuen Trend, der für
elektrische Antriebe votiert.
Ein paar heftige Regenschauer
mit Sturm machten den Ausstellern zu schaffen. Ein Zelt löste
sich komplett aus der Verankerung, andere Aussteller stippten
Regendellen von ihren Zeltdächern. Der Besucherstrom ließ
sich davon nicht aufhalten. Zum
Beitrag: http://www.myheimat.
de/1798357/
Wirtschaft | 33
Service
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Gesundheit
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Wirtschaft
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Neue Sicherheits- und Turbinentechnik für EWL Wasserkraftwerk am Mühlbach
Das Wasserkraftwerk am Mühlbach versorgt die Landsberger
Bürger bereits seit vielen Jahrzehnten mit umweltfreundlich
erzeugtem Strom. Für das Elektrizitätswerk Landsberg (EWL)
gehört das Kraftwerk am Sandauer Tor dennoch nicht „zum alten
Eisen“. Denn die Stromerzeugung
aus Wasserkraft ist ein wichtiger
Beitrag zum Klimaschutz in der
Stadt und in der Region.
Engagement für Energiesicherheit
Damit dies für die Landsberger
auch in Zukunft gesichert ist, rüstete EWL im Herbst 2011 das
Wasserkraftwerk mit neuer Sicherheits- und Turbinentechnik
aus. Seit Mitte November ist die
volle Turbinenleistung von 460
Kilowatt nun wieder am Netz
und erzeugt 3,2 Millionen Kilowattstunden pro Jahr regenerative Energie aus Landsberg für
Landsberg. Ab dem 22. September 2011 wurde der Landsberger
Mühlbach mit einer schweren
Holztafel am Karolinenwehr für
34 | Wirtschaft
drei Wochen komplett trocken
gelegt. „Damit war für uns der
Weg frei, um die Technik des
Kraftwerks wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Zusätzlich setzten wir ein umfassendes
Maßnahmenpaket zur Erhöhung der Betriebssicherheit und
des Hochwasserschutzes um“,
erklärt
EWL-Geschäftsführer
Matthias Schwanitz. Die stählerne Schutztafel am Einlauf des
Mühlbachs wurde komplett ausgetauscht und mit einem neuen
Steuerungssystem ausgestattet.
Am Kraftwerk selbst installierten
die Techniker einen neuen Hydraulikantrieb an der sogenannten Leerschlussklappe. Diese
sorgt dafür, dass bei Hochwasser oder einer Betriebsstörung
das Wasser am Kraftwerk vorbei
ungehindert abfließen kann. Außerdem modernisierte EWL die
Hydraulik und die Steuerung der
Turbinen und rüstete ihr Kraftwerk mit neuer Störmeldetechnik
sowie einer verbesserten elektronischen Anbindung an die Betriebszentrale in Gersthofen aus.
Für alle Modernisierungsmaß-
nahmen zusammen investierte
das Elektrizitätswerk Landsberg
insgesamt 300.000 Euro.
Für alle Fälle gerüstet
Im Vorfeld der Modernisierungsarbeiten hatten Wissenschaftler
der TU München für EWL verschiedene Störfallszenarien untersucht, insbesondere auch den
Mehrfachausfall technischer Systeme. „Es zeigte sich dabei, dass
wir mit unserer bisherigen Technik bereits in allen betrachteten
Fällen die Betriebssicherheit gewährleisten konnten. Unter sehr
speziellen Umständen war für unsere eigenen, sehr hohen Schutzmaßstäbe jedoch der Sicherheitspuffer noch nicht ausreichend“,
so Schwanitz. Um beispielsweise
auch für den Fall eines gleichzeitigen Netzausfalls und eines Defekts der Leerschussklappe am
Kraftwerk vorbereitet zu sein,
wurden die Turbinen im Kraftwerk so umgerüstet, dass als
zweite Abflussmöglichkeit das
Wasser auch durch die Turbinen hindurch abgeleitet werden
Recht & steueR
kann. „Selbst bei sehr
unwahrscheinlichen Störereignissen können wir künftig ein
Ausufern des Mühlbaches so zuverlässig vermeiden“, resümiert
Schwanitz.
Energie für Landsberg
Den Landsberger Haushalten
liefert EWL als Energieversorger vor Ort den mitten in ihrer
Stadt erzeugten Strom direkt ins
Haus: Beim Stromtarif LandsbergStrom [Aqua Natur] beispielsweise garantiert der TÜVSÜD, dass ausschließlich Strom
aus Wasserkraftwerken wie dem
Kraftwerk am Mühlbach aus der
Steckdose kommt. Zudem fließt
ein Teil des Verbrauchspreises
direkt in einen Förderfonds für
den weiteren Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Und mit einem Euro pro
Monat und Vertrag unterstützt
das Elektrizitätswerk Landsberg
darüber hinaus Naturschutzprojekte in der Region.
www.ewlandsberg.de
Foto: istockphoto.de/yuri_arcus
Umweltfreundlicher Strom aus Landsberg
Foto: istockphoto.de/yuri_arcus
Wasserkraftwerk mit neuer Technik
Foto: istockphoto.com_arturbo
Neueste Turbinentechnik
rechtsanwälte
Adresse
Öffnungszeiten
Besonderes
Kanzlei Amend
Hubert-von-Herkomer-Str. 111, 86899 Landsberg am Lech,
Tel: 08191/59466, Fax: 08191/59400, www.kanzleiamend.de
Bürozeiten:
9:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 17:00 Uhr
Fachanwalt für Arbeitsrecht und
Verkehrsrecht
Adresse
Öffnungszeiten
Besonderes
Blaschke, Rossiwal & Partner Steuerberatungsgesellschaft mbH
Spöttinger Str. 14a, 86899 Landsberg,
Tel: 08191/970420, Fax: 08191/9704229,
e-mail: [email protected], www.B-R-P.de
Mo. - Fr.: 09:00 - 12:00 Uhr,
Mo. - Do.: 13:30 - 16:00 Uhr
Rechtsanwälte Dr. Sixt Seewald (bis 31.12.2007), Patrick Freutsmiedl
Vordere Mühlgasse 140, 86899 Landsberg am Lech,
Tel.: 08191/94940, Fax: 08191/949420,
www.kanzlei-freutsmiedl.de, [email protected]
steuerberater
Szagun Valier Steuerberatungsgesellschaft mbH
von-Kühlmann-Str. 5, 86899 Landsberg am Lech,
Tel.: 08191/91690, Fax: 08191/916999,
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