DELHI / NEW DELHI / OLD DELHI

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DELHI / NEW DELHI / OLD DELHI
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DELHI / NEW DELHI / OLD DELHI
Neu Delhi - New Delhi - ist die Hauptstadt Indiens.
Im Jahr 1911 bestimmte König Georg V. von England, dass Delhi das heutige Kolkata (ehemals Kalkutta) als
Hauptstadt ablösen sollte. Er beauftragte die beiden talentierten britischen Architekten Edwin Lutyens (18691944) und Herbert Baker (1862-1946) mit der Planung eines neuen Regierungsviertels. Im Jahr 1912 begann
der Aufbau der neuen Hauptstadt, das Baugelände befand sich damals am Südrand von Alt-Delhi, heute liegt
das moderne Regierungsviertel mitten in der Stadt. 1929 war die auf den Reißbrett geplante Hauptstadt fertig
gestellt und konnte 1931 feierlich übergeben werden.
Delhi ist die Vorzeigestadt Indiens. Schmalen Gassen und chaotischen Verkehr gibt es nur in Alt Delhi. Bettler
sind weitgehend aus den Stadtbild verbannt. Große, grüne Parks und breite Alleen dominieren das Stadtbild.
Polizei und Militär sind überall präsent.
Seit 2002 gibt es eine U-Bahn (Metro) mit der man heute alle wichtigen Teile der Stadt schnell und preiswert
erreichen kann. Bis 2021 soll das Streckennetz bis auf 240 km erweitert werden.
Es gibt viel zu sehen in New Delhi. Nehme Sie sich Zeit und lassen Sie die Vielseitigkeit dieser Stadt auf sich
wirken. ACHTUNG, montags ist kein guter Tag für Sightseeing, da sind die meisten Sehenswürdigkeiten
geschlossen.
VERKEHR
Mit der Delhi Metro kann man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bequem, preisgünstig und schnell
erreichen. Leider ist sie in den Stoßzeiten sehr überfüllt. Für Frauen sind die vorderen 2 oder 3 Waggons
reserviert, selbstverständlich können sie auch andere Abteile benutzen. Der Connaught Place mit der Metro
Station Rajiv Chowk ist nicht nur der Mittelpunkt von Delhi sondern auch der Kreuzungspunkt der gelben und
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blauen Linie und hat daher das höchste Passagieraufkommen im Metronetz.
Hier können Sie Ihre Fahrten mit der Metro planen: http://www.delhimetrorail.com/zoom-route-map.aspx
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Rajiv Chowk / Connaught Place
Der Platz wurde 1931 erbaut. Hier schlägt das touristische Herz der Stadt. Denn Besucher können in den Malls
und Geschäften auch westliche Waren einkaufen. In den State Emporiums gibt es Kunstgewerbe aus aller
Welt zu Festpreisen. Einen gute Adresse ist das Central Cottage Industries Emporium auf der Janpath. Ein
Bummel durch die Geschäfte lohnt. Sonntags sind die Geschäfte geschlossen. Eine Grünanlage bildet die Mitte
des Platzes und lädt auf den Rasenflächen zum Verweilen und Ausruhen ein.
Am Connaught Place findet man neben Banken, Fastfood-Ketten wie Wimpy oder Mc Donalds auch gute
Restaurants und Büros der Fluggesellschaften. Geschäfte und Büros sind in prächtigen Gebäuden mit
Arkadengängen untergebracht. Hohe weiße Gebäude mit von Säulen gestützten Veranden im viktorianischen
Stil bilden einen fast perfekten Kreis, der auf jedem Stadtplan von Delhi sofort auszumachen ist.
Der Dreh- und Angelpunkt von Neu-Delhi steht in einem großen Kontrast zum überfüllten Zentrum von AltDelhi. Der Platz mit erhabenen Fassaden und klassischen Säulen wurde vom Chefarchitekten der indischen
Regierung Robert Tor Russell (1886-1953) geplant. Der Platz ist für ein klassisches Einkaufszentrum sehr
großzügig angelegt worden.
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Jantar Mantar
Die Sternwarte „Jantar Mantar“ ist zwischen dem Connaught Place und dem Rashtrapati Bhavan (Presidential
House) zu finden.
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Das Freiluft-Observatorium ist das erste von fünf, das der Herrscher von Jaipur, Jai Singh II. (1686-1743)
errichten ließ. Weitere Sternwarten wurden von ihm in Ujjain, Mathura, Varanasi und Jaipur errichtet
Die Sternwarte wurde seit ihrer Errichtung 1725
fast nicht verändert.
Die Menschen bestimmten früher anhand des
Schattenwurfs dieser gigantischen Sonnenuhren
mit bewundernswerter Genauigkeit die Zeit,
Sonnen- und Mondkalender sowie astrologische
Bewegungen.
Jantar Mantar ist zu Fuß vom Connaught Place zu
erreichen. (Siehe Pfeil auf der Übersichtskarte.)
Jantar Mantar ist auch montags geöffnet.
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Gurudwara Bangka Sahib Tempel
Ein TukTuk Fahrer, Sikh, hat mich zum Gurudwara Bangka Sahib Tempel gefahren. Ich wollte zwar woanders
hin, aber, es war der 26. 1. (Republic Day) und viele Straßen waren wegen der großen Parade noch gesperrt,
so ließ ich mich kurzerhand "entführen". Der Sikh Tempel liegt nur ca. 1 km vom Connaught Place entfernt.
Ü
bersichtskarte.
Er führte mich in eine Art Touristinformation. Hier konnte ich meine Schuhe lassen und bekam ein Kopftuch
umgebunden. Dann zeigte er mir den Tempel. Der Abschluss bildete eine allgemeine Speisung von Besuchern.
Hier wird kostenlos (ohne Ansehen der Person) Essen ausgeteilt: Chabati und Dahl. Natürlich musste ich
mitessen, alles andere wäre sehr unhöflich gewesen.
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Außerhalb des Tempelgebäudes kann man problemlos fotografieren. Im Innern des reich verzierten Tempels
ist fotografieren verboten. Auch hier empfiehlt es sich Platz zu nehmen, der Musik zu lauschen und die
Menschen zu beobachten. Tauchen Sie ein in das indische Leben.
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Der Gurudwara Bangka Sahib Tempel, ein lohnender Zwischenstopp und eine gute Möglichkeit etwas über die
Religion und des Leben der Sikh zu erfahren. Der Gurudwara Bangka Sahib Tempel ist jeden Tag für Besucher
geöffnet. Wichtig: bevor die Anlage betreten gehen Sie in das Besucher- und Informationszentrum. Eintritt
ist frei.
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Regierungssitz / India Gate
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Zu den größten und prächtigsten Bauwerken gehört der Rashtrapati Bhavan, die offizielle Residenz des
indischen Präsidenten. Es liegt oben auf dem sanft abfallenden Hang des Raisina Hill. Daneben, auf einer
Grundfläche von mehr als 20.000 Quadratmeter befindet sich das Parlamentsgebäude, bekannt als Sansad
Bhavan.
Vom Hügel oben führt die schnurgerade Prachtstrasse Raj Path hinunter bis hin zum India Gate,
gesäumt von Parks. Hier findet alljährlich am Republic Day (26.01.) eine Militärparade statt.
Das Parlamentsgebäude
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Für die jenigen, die nun zu Fuß zum India Gate spazieren wollen: es sind rund 2 km!
Das India Gate ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Und das nicht nur für ausländische Touristen. Viele
Schulklassen und indische Touristen bevölkern den Platz.
Das 42 Meter hohe, mächtige India Gate, nicht zu verwechseln mit dem Gateway of India in Mumbai, ist
eines der bekanntesten Wahrzeichen von Neu-Delhi. Es wurde 1921 von Lutyens entworfen, der sich dafür
augenscheinlich vom Arc de Trimphe in Paris inspirieren ließ. Inschriften am Tor erinnern an die gefallenen
indischen Soldaten, die im 1. Weltkrieg (für Großbritannien), im Krieg in Afghanistan und 1971 im Krieg
zwischen Indien und Pakistan ihr Leben ließen. Offiziell heißt es "All India War Memorial".
Unser Weg hat uns jetzt vom Rajiv Chowk / Connaught Place über die Sternwarte Jantar Mantar, dem Sikh
Tempel Gurudwara Bangka Sahib, dem Central Secretary (Regierungsgebäude) an das India Gate geführt.
Von hier aus würde sich jetzt der Besuch des Alten Forts (Purana Qila) und dann das Humayun-Mausoleum
anbieten. Aber bitte beachten Sie, Neu Delhi ist sehr! weitläufig, auch wenn es auf der Karte nah bei einander
liegt, dieser Weg bedeuten 10 km.
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Purana Qila (Old Fort)
Das Fort Purana Qila liegt direkt am Yamuna-Fluß, der es ursprünglich auch auf beiden Seiten umfloss. Es
wurde um 1530 vom Mogulkaiser Humayun auf einem alten Grabhügel erbaut, in dem man bei Grabungen
Überreste aus der Zeit von 1.000 v.Chr. fand.
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Humayun wollte seine eigene Stadt bauen - Din Panah - und entschloss sich als Lage für die Überreste der
Stadt Indraprastha, des allerersten Delhi. Humayun war wahrscheinlich der einzige Herrscher, der eine Stadt
in Delhi gebaut hat und diese nicht nach sich selbst benannt hat.
Die gewaltige Anlage aus rotem Sandstein wird von einer dicken, 2 km langen und 18 m hohen Mauer
umgeben und hat 3 große Haupttore, von denen heute nur noch das Bara Darwaza als Eingang benutzt wird.
Die Festung bietet in ihrem Inneren mit der Qila-i-kuhna Moschee und der achteckigen Bibliothek (in der
Humayun durch einen Treppensturz zu Tode kam) nur noch wenige Baudenkmäler. Die Moschee mit ihren 5
Eingängen sollte ursprünglich ganz aus Marmor gebaut werden, doch als dieser zu Neige ging mussten die
Architekten auf roten Sandstein zurückgreifen. Dies geschah jedoch auf eine sehr kunstvolle Weise und nun
bilden die beiden Baumaterialien einen schönen Kontrast zueinander.
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Humayun-Mausoleum
Humayun war der zweite Mogulkaiser (1508-1556). Seine Grabstätte – (UNESCO Weltkulturerbe) – wurde
richtungweisend für das architektonische Konzept der Grabanlagen der Mogulzeit, denn erstmals wurden hier
Mausoleum und Gartenanlage zu einem Komplex verbunden.
Humayun-Mausoleum - Nasiruddin Muhammad Humayun (1508–1556)
Es diente auch als Vorbild für das Taj Mahal. Humayuns Witwe liess es nach dem Tod ihres Mannes in 9 Jahren
Bauzeit von persischen Baumeistern errichten. Sie überwachte dabei ständig die Arbeiten am Grabmal und
schlug sogar ihr Lager vor Ort auf.
Das sehr gut erhaltene Mausoleum aus rotem Sandstein und seiner strahlend weißen Zwiebel-kuppel ist das
älteste Mogul-Grab Delhis und gehört zu den prächtigsten Bauwerken der Stadt. Die Fassaden wurden
kunstvoll mit Marnmorintarsien verziert. 4 große Bogenportale führen in den schlichten Innenraum, unter
dem die eigentliche Grabkammer liegt.
In der schönen Gartenanlage mit seinen zahlreichen kleinen Wasserläufen und Fontänen tummeln sich
Unmengen von Streifenhörnchen. Am späten Nachmittag ist für Fotografen die beste Besuchszeit.
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Lotus Tempel
Der Lotustempel gehört der Religionsgemeinschaft der Bahai und ist umgeben von einem sehr großen Park.
Der Name Lotustempel von der blumenähnlichen Architektur des Gebäudes abgeleitet. Das Gebäude wurde
im Jahr 1986 fertig gestellt und dient als Muttertempel für den indischen Subkontinent. Der Tempel hat
zahlreiche Architekturwettbewerbe gewonnen und wurde in unzähligen Zeitschriften und Zeitungen
abgedruckt. Die Architektur stammt vom iranischen Architekten Fariborz Sahba.
Die neun Zugangstüren öffnen zu einer großen, 40 Meter hohen Andachtshalle die innen aus weißem Marmor
besteht. Insgesamt bietet die Andachtshalle 2.500 Menschen platz.
Der Lotustempel ist eines der beliebtesten touristischen Ziele in Neu-Delhi, den jährlich mehr als vier
Millionen Menschen besichtigen, was ungefähr 13.000 Menschen pro Tag entspricht.
Geöffnet täglich außer Montag.
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Qutab Minar
Der Qutb Minar ist eine Siegessäule und ein Minarett.
Seit 1993
Weltkulturerbe der UNESCO.
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Der
Sandsteinturm hat eine Höhe von 72,5 Metern und einem Durchmesser von 14,3 m an der Basis und 2,75 m
an der Spitze. Eine Besteigung des Turms ist nicht mehr möglich.
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Der Turm wurde 1192 unter Qutb-ud-Din Aibak nach dem Sieg der Moslems über die Hindus begonnen. Dafür
wurden auch das Material von 27 älteren Jain und Hindu Tempeln verwendet, die auf dem Gelände von Qutbud-Din Aibak zerstört wurden. Zwischen 1211 und 1236 wurde er als Siegesturm und Minarett durch Shamsud-din Iltutmish fertig gestellt.
Der Park und um die historischen Bauten ist sehr gepflegt und läd zum ausruhen und verweilen ein.
Leider liegt das Qutb Minar und die gleichnamige Metrostation (Yellow Line Richtung HUDA City Center) rund
1 km auseinander. An der Station und vor dem Eingang zum Qutb Minar gibt es viele Tuk Tuk Fahrer, die auf
Kundschaft warten.
Auf dem Fussweg zur Metro Station bin ich an diesem alten Tempel vorbeigekommen. Er liegt auf einem
Hügel und gewährt einen schönen Blick über die Umgebung. Nur leider ist der Weg neben der 4-spurigen
Stadtautobahn nicht sehr angenehm zu laufen.
Safdarjung-Mausoleum und Lodi Gärten
Ich würde das Mausoleum von Safdarjung und die benachbarten Lodi Gärten als Geheimtipp bezeichnen.
Das Mausoleum für den in Persien geborenen und im Jahre 1722 nach Indien emigrierten Mirza Muqim Abul
Mansur Khan (1708-1754), der von seinem Onkel und gleichzeitigem Schwiegervater die Gouverneurswürde
über die fruchtbare Region Oudh (auch Awadh) im Norden Indiens (Hauptorte: Faizabad und Lucknow) erbte.
Von Mogul-Kaiser Muhammad Shah (reg. 1719-1748) erhielt er den Ehrentitel Safdarjung.
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Das Mausoleum liegt unweit der Lodi-Gärten mit ihren Grabbauten aus dem 15. Jahrhundert. Der Lodi Garten
mit seinem gepflegten Rasen ist besonders an Wochenenden und Feiertagen ein beliebtes Ausflugszief für die
Einwohner von Delhi. Zum Gandhi Smriti sind es 2 km und India Gate 3 km. Die Metro Stationen Jor Bhagh
(200 m) und Race Course (500 m) liegen in Laufnähe, siehe Stadtplan.
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Gandhi Smriti
Gandhi Smriti, Tees January Marg, Neu-Delhi,
Das Gandhi Smriti – zuvor als Birla Haus oder Birla Bhavan bekannt – ist ein Museum, das dem früheren
Rechtsanwalt und politischen und geistigen Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung, Mahatma
Gandhi gewidmet ist.
Mahatma Gandhi, große Seele Gandhi, Mohandas Karamchand Gandhi, geboren am 2. Oktober 1869 in
Porbandar, Gujarat; erschossen am 30. Januar 1948 an diesem Ort in Neu-Delhi.
Hier verbrachte Mahatma Gandhi die letzten 144 Tage seines Lebens, bevor er am 30. Januar 1948 einem
Mordanschlag zum Opfer fiel. Ursprünglich war es das Haus indischer Geschäftsmagnaten bevor es 1995 zum
Eternal Gandhi Multimedia Museum wurde.
Es ist ein Ort der Stille, ein mystischer Ort. Den letzten Weg Gandhis von seiner Wohnung in den
Park kann man anhand seiner "Fußspuren" nachvollziehen. In dem angeschlossenen Museum kann
man sehr viel Gandhi und die indische Unabhängigkeitsbewegung erfahren. Ein lohnender Besuch der Eintritt ist frei - montags geschlossen.
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Die gesamte Tour mit allen besprochenen Sehenswürdigkeit. Ob man das an eine Tag schafft, bezweifele ich,
man bedenke, dass man dann rund 42 km durch Neu Delhi zurückgelegt hat. Achtung, montags sind die
meisten Monumente geschlossen!
Alt Delhi, Rote Fort
Für Alt Delhi und seine Sehenswürdigkeiten sollte man sich mindestens eine ganzen Tag Zeit nehmen. Man
fährt am bestem mit der Metro vom Rajiv Chowk mit der Yellow Line zur Station Chandni Chowk.
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Blick vom Minarett der Jama Masjid rüber auf das Rote Fort.
Das Rote Fort ist das größte Bauwerk von Alt Delhi und eine der touristischen Hauptattraktionen
der Stadt. Das monumentale Bauwerk wurde nach nur 9 Jahren Bauzeit im Jahr 1648 fertig gestellt
und ist dem Fort in Agra nachempfunden. Das imposante Fort misst ca. 900 x 550 Meter, ist von
einer 2,4 km langen Mauer umgeben und hat - wie die meisten islamischen Bauwerke in Indien eine achteckige Grundform.
Chandni Chowk. Unter all den bunten Basaren Indiens ist dieser in Old Delhi einer der interessantesten - es
lohnt sich, auch die Seitengassen zu erkunden und in ihre jeden Tag erneuerte Welt von tausend Farben und
Gerüchen einzutauchen.
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Alt Delhi - Jama Masjid
Die Jama Masjid, (persisch „Moschee, die auf die Welt blickt“), ist die größte Moschee Indiens und eine der
größten der Erde. Die Moschee ist jeden für Besucher Tag geöffnet.
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Sie befindet sich auf einer neun Meter hohen Erhebung im Zentrum von Shahjahanabad, der nach dem
Großmogul Shah Jahan, Erbauer des Taj Mahal, benannten Altstadt Delhis. Der Bau erfolgte auf Geheiß Shah
Jahans zwischen 1650 und 1656. 5000 Handwerker waren daran beteiligt. Man kann davon ausgehen, daß
Shah Jahan zu seiner Zeit, der reichste Mann der damals bekannten Welt war.
Vor der Moschee bitte die Schuhe ausziehen! Dicke Socken mit Noppen sind erlaubt und sehr zu empfehlen.
Er passt garantiert gut auf Ihre Schuhe auf, Trinkgeld: 10 Rupee zahlbar bei Abholung. Eintritt incl.
Fotoerlaubnis 300 Rupee (Stand Februar 2013).
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Das linke der beiden Minarette kann bestiegen werden; man hat einen sehr schönen Blick über Alt Delhi und
das benachbarte Rote Fort. Fotoempfehlung: Bis etwa 11.00 h vormittags haben Sie die Sonne im Rücken und
können die Moschee gut fotografieren.
Während der Gebetszeiten ist die Moschee für
Besucher gesperrt.
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Meine Empfehlung: Nehmen Sie sich Zeit und beobachten Sie das Leben, Beten und Geschehen in und um die
Moschee.
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nächstes Bild: Blick vom Minarett.
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Feroz Shah Kotla
Die Ruinen der von Feroz Shah Tughlaq im Jahr 1354 erbauten Stadt liegen zwischen dem alten und dem
neuen Delhi.
Diese Stadtgründung war Delhi Nr. 5. Im Palast der
Festung steht eine Säule mit Gravierungen von
Gesetzestexten des Kaisers Ashoka sowie einer
neueren Inschrift. Die Säule ist 13 m hoch.
Inmitten der Ruinen findet der aufmerksame
Besucher noch die Reste einer alten Moschee und
eine Quelle.
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Feroz Shah Kotla liegt unweit des Raj Ghat und ist auch von Alt Delhi leicht mit der Rikscha zu erreichen.
Raj Ghat
Inmitten einer großen und gepflegten Parkanlage am Ufer des Flusses Yamuna befindet sich das Raj Ghat.
Hier wurden die größten Politiker der indischen Nation eingeäschert. Räumlich voneinander entfernt findet
man in dem weitläufigen Park folgende Gedenkstätten: die berühmteste von Mahatma Gandhi (ermordet
1948), die von Jawaharlal Nehru (gestorben 1964), von Lal Bahadur Shastri (gestorben 1966), von Sanjay
Gandhi (gestorben 1980), von Indira Gandhi (ermordet 1984), von Jagjivan Ram (gestorben 1986), von
Choudhary Charan Singh (gestorben 1987), von Rajiv Gandhi (ermordet 1991) und von Zail Singh (gestorben
1994).
Mahatma Gandhi ist nicht verwandt mit den anderen Gandhis, die dort bestattet wurden. Indira Gandhi war
die Tochter von Jawaharlal Nehru, der Indiens erster Premier-Minister nach der Unabhängigkeit wurde - zuvor
war er über 20 Jahre im Widerstand gegen die Briten. Rajiv und Sanjay Gandhi sind die Söhne von Indira
Gandhi, die beide ebenfalls in die Politik gingen.
Das bekannteste und weitläufigste Memorial im Park ist das für Mahatma Gandhi. Viele Inder laufen in stillem
Gedenken vorbei an dem schwarzen Marmorblock in der Mitte der Anlage. Er markiert die Stelle, an der die
Verbrennung am 31. Januar 1948 stattfand. Eine ewige Flamme brennt an der Seite. Bevor man das Memorial
betritt, sollte man die Schuhe ausziehen.
Akshardham
Akshardham ist ein Hindutempel in Neu-Delhi. Der Tempel ist sehr aufwendig gestaltet und zeigt traditionelle
Darstellungen der indischen und hinduistischen Kultur, sowohl spirituell als auch architektonisch. Der Tempel
wurde erschaffen auf Inspiration von Pramukh Swami Maharaj, dem Führer der hinduistischen Sekte
Bochasanwasi Shri Akshar Purushottam Swaminarayan Sanstha.
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Durch Mitwirken von 3.000 Freiwilligen und 7.000 Kunsthandwerkern konnte der Tempel am 6. Nov. 2005
nach 5-jähriger Bauzeit eröffnet werden. Seit Dezember 2007 hat der Tempel einen Eintrag im Guinness Buch
der Weltrekorde als Flächenmäßig größter Hindu Tempel der Welt.
Aufnahmen vom Tempel sind nicht gestattet. Kameras werden im Eingangsbereich gegen Quittung kostenlos
aufbewahrt. - Die Fotos sind daher nicht von mir, frei zugänglich aus dem Internet.
In der Anlage kann man kostenpflichtige Unterhaltungsprogramme buchen die Inhalte und Ansichten der
Sekte vermittelt. Sehr schön sind die musikalisch unterlegten Wasserspiele. Ansonsten ist die Besichtigung
kostenlos. Ein lohnender Besuch für nachmittags bis abends.
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Impressum
Albert Schneider, Höchster Strasse 7, 65203 Wiesbaden
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E-Mail: [email protected]
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Alle Angaben ohne Gewähr und unter dem Vorbehalt von lokalen Änderungen.
Montags sind die meisten Sehenswürdigkeiten in Delhi geschlossen.
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20 Tage Rajasthan
Bitte lesen Sie meinen Bericht zu meiner Rundreise zwischen dem 28. Februar bis 20. März 2014.
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Reiseroute: Delhi, Mandawa, Bikaner, Jaisalmer, Jodhpur, Ranakpur, Udaipur, Chittorgarh, Bundi,
Todgarh, Pushkar, Jaipur, Agra, Delhi
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