Stadtmagazin WIRINALTENKIRCHENUNDU MGEBUNG

Transcription

Stadtmagazin WIRINALTENKIRCHENUNDU MGEBUNG
Zum Mitnehmen I Nr. 1/4. Jahrgang 2013
Stadtmagazin W I R
Stadtfest
mit verkaufsoffenem Sonntag
4
Versteckte Gärten
in Altenkirchen
16
Schiff Ahoi
Altenkirchen
26
I N
A LT E N K I R C H E N
U N D
U M G E B U N G
2 akzente 4/2012 Schräglage
Intro / Impressum akzente 1/2013 3
Salvatore
Oliverio
Locker durchatmen und
kräftig aufleben.
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
während der Winter noch in den letzten Zügen liegt, stimmt
Sie die neue Ausgabe der AKZENTE mit kulturellen, botanischen und kulinarischen Themen schon mal auf den anklingenden Frühling ein.
Eines der kulturellen Highlights in diesem Frühjahr ist zweifelsohne Edo Zanki, der Pate der deutschen Soulmusik.
Nachdem er für einige Jahre in unterschiedlichen Musikprojekten involviert war, gastiert er nun im Mai mit seiner jungen Band in Altenkirchen. Zu erwarten steht unter dem Titel
„Hautnah“ ein Mix aus eigenen Songs und interpretierten
Lieblingsstücken anderer Künstler.
Sie sind stolzer Besitzer eines Gartens, den Sie mit Liebe
und Leidenschaft hegen und pflegen? Dann ist die von der
Stadt Altenkirchen initiierte Aktion „Versteckte Gärten“ vielleicht genau das, worauf Sie gewartet haben. Erfahren Sie
auf den Seiten 16/17 was es damit auf sich hat und wie Sie
daran teilnehmen können.
Auf den Seiten 28 bis 31 sind Sie eingeladen, den Kindheitserinnerungen eines Alteingesessnen zu folgen. In den Mittelpunkt seiner Rückbetrachtungen stellt Autor Detlev Ludwig die Quengelstraße in Altenkirchen. Eine unterhaltsame
Reise in die jüngere Vergangenheit mit netten Anekdoten
und einem nachdenklichen Vergleich zu heutigen Zeiten.
Unter dem Motto „Kulinarisches Altenkirchen“ präsentiert
Ihnen die AKZENTE in Zusammenarbeit mit verschiedenen
Restaurants ab sofort ausgewählte Vier-Gänge-Menüs zum
Verwöhnen. Freuen Sie sich auf Gaumenfreuden der besonderen Art bei angenehmen Temperaturen.
Wir wünschen Ihnen eine angenehme Frühlingszeit!
Salvatore Oliverio, Herausgeber
www.facebook.com/stadtmagazin.akzente
4 akzente 1/2013 5.
Schräglage
Stadtfest 2013
Spaß und Unterhaltung pur
Am ersten Wochenende im Mai ist in Altenkirchen richtig was los. Das fünfte Stadtfest steht an – mit Kirmes
und verkaufsoffenem Sonntag! Da kann es nur heißen:
Runter vom Sofa und hinaus ins Leben. Die Besucher
erwartet wieder ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm mit unter anderem abwechslungsreicher Livemusik auf der Open-Air-Bühne, einer Autoshow, einer
Modenschau und natürlich vielen Ständen mit den
unterschiedlichsten kulinarischen Köstlichkeiten.
Ab März neu bei uns: Vero Moda!
5. Stadtfest in
am 4. +
mit verkaufsoff
Kölner Str. 30 I 57610 Altenkirchen I Tel. 02681-987550 I www.trendsundmode.de
5. Stadtfest
Schräglage
2013 akzente 1/2013 5
www.stadtfest-altenkirchen.de
n Altenkirchen
+ 5. Mai
Westerwald
fenen Sonntag
6 akzente 1/2013 5.
Schräglage
Stadtfest 2013
Kirmes
4. - 6. Mai
Fotos: Salvatore Oliverio
www.stadtfest-altenkirchen.de
5. Stadtfest
Schräglage
2013 akzente 1/2013 7
Wer noch mitmachen will, sollte
sich möglichst bald anmelden!
Männermode
für besondere Anlässe
Am 4. und 5. Mai 2013 feiert Altenkirchen wieder sein
SYMPATHISCH
Abschlussball
KOMPETENT
großes Stadtfest, für das zur Zeit noch einige Stand-
ZUVERLÄSSIG

plätze frei sind. Das Rahmenprogramm bietet wieder
Abitur
Auftritte auf der großen Bühne am Schlossplatz, 70 m
Bungee-Turm, Kirmesangebot auf dem Mühlengas-

senparkplatz, Modenschau und vieles mehr. Wir freu-
Konfirmation
en uns besonders, dass auch in diesem Jahr wieder

ein „Jubiläumsgast“ dabei sein wird. Der DRK-Kreis-
Business
verband wird 150 Jahre und wird seine Arbeit und
viele Infos auf dem Marktplatz Altenkirchen kundtun.

Zusätzlich bietet er Spiele und Attraktionen für Kinder
an. Auch das Jugendzentrum Altenkirchen wird den
... und viele
mehr
Hochzeit
Marktplatz am Samstagabend mit Hip Hop Dance und
Musik beleben. Unterstützt werden die Auftritte von
dem großartigen Tanz-Ensemble „dans6t“ aus unserer Partnerstadt Tarbes sowie den spanischen Trommlern „Ciudad de Huesca“, die vielen Altenkirchenern
Ihr kompetenter
Herrenausstatter
im Westerwald
57610 Altenkirchen
Wilhelmstr. 51
Tel. 02681-4702
aus vergangenen Festen noch gut in Erinnerung sind.
Wer mit einem Stand beim Stadtfest 2013 dabei sein
möchte, sollte sich möglichst bald anmelden. Anmeldeinfos unter: www.stadtfest-altenkirchen.de oder
Tel. 0221 / 401639.
Unsere Öffnungszeiten:
Mo - Fr 9 - 18 Uhr • Do 9 - 20 Uhr • Sa 9 - 13 Uhr • 1. Sa. im Monat 9 - 16 Uhr
www.herrenmoden-iserlohe.de
8 akzente 1/2013 Frühling
Schräglage
in Altenkirchen
Wir eröffnen
den Frühling
in Altenkirchen
Hallo ”Frau” Frühling.
Schön, dass Sie da sind!
Gutschein
1x Körperanalyse
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(max. 1 Gutschein p.P.)
Gesund, fit, schlanker!
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für ein gutes, gesundes Körpergefühl.
Frühling in Altenkirchen akzente 1/2013 9
as schönste am Frühling ist, dass er kommt,
wenn man ihn am nötigsten hat! Und jetzt ist es
bald wieder soweit: Die Tage werden länger, die
Sonne hat am Himmel zumindest zeitweise das
Zepter übernommen und am Wegrand feiern erste
Frühlingsboten ihren gelungenen Start in die neue
Saison. Auch Altenkirchen genießt die neue Jahreszeit in vollen Zügen. Die Sonnenstrahlen sind ein
Zauberelixier für Körper und Seele und erwecken
die winterstarren Lebensgeister zu neuem Leben.
Öffnen Sie alle Sinne für die Schönheit des Frühlings, tanken Sie Licht und Wärme.
AKZENTE wünscht Ihnen die angenehmsten
Frühlingsgefühle.
10 akzente 1/2013 Frühling
Schräglage
in Altenkirchen
Altenkirchen
blüht (auch) auf
Fotos: Salvatore Oliverio
Alle schwärmen von der Mandelblüte auf Mallorca und manche
bereisen nur deswegen diese in der
Tat wunderschöne Insel. Für den
Rest gilt: Augen auf! Denn auch
in Altenkirchen vollziehen sich im
Frühjahr während des Aufblühens
der Natur prächtige Farbspielereien an Sträuchern und Bäumen sowie auf Beeten und in den vielen
Gärten. Also bewusstes Genießen ist
angesagt, statt mit den Gedanken in
die Ferne zu schweifen.
Frühlingszauber
Schräglage akzente 1/2013 11
Kölner Str. 100
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Tel. 02681-87 99 0
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57627 Hachenburg
Tel. 02681-93 94 46
12 akzente 1/2013 Kultur in Altenkirchen
Kultur-/
Jugendkulturbüro
Haus Felsenkeller e.V.
Sa. 11. Mai
Westerwald
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
VVK ermäßigt 18 E / normal 22 E
ABK ermäßigt 22 E / normal 25 E
Jugendliche bis 16 Jahre 10 E
STADTHALLE ALTENKIRCHEN
> DER PATE der deutschen Soulmusik
EDO ZANKI & Band
> Release-Tour
”Hautnah”
Nach einigen erfolgreichen Jahren als Musikproducer, Songwriter
und Musical Director für so illustre Namen wie Andre Heller, Söhne Mannheims, Xavier Naidoo, Grönemeyer, Thomas D., Rainhard
Fendrich, Julia Neigel, Ulla Meinecke uvm., ist EDO ZANKI vor vier
Jahren angetreten, wieder das zu sein, was er am liebsten macht –
ein leidenschaftlicher Singer-Songwriter und Live Act der Extraklasse zu sein! Seit 2009 reist er wieder regelmäßig durch den deutschsprachigen Raum und gibt mit seiner jungen Band hinreißende
Konzerte vor begeistertem Publikum. Zu Recht gilt er als Pate des
deutschsprachigen Soul, den er unnachahmlich interpretiert, doch
mittlerweile ist seine Musik auch balladesk und erzählerisch geworden. Auf dem aktuellen Album und Livekonzert „hautnah“ wird
unter anderem akustisch und mit großer Emotion gespielt und gesungen, aber wer Edo kennt, weiß, dass dies keine akademischen,
blutleeren Veranstaltungen sind, sondern große Musikalität und
Edos unnachahmliche Stimme dominieren, die in den Jahren eher
noch markanter und eindringlicher geworden ist. So frisch und gutlaunig, gleichzeitig so persönlich, tief und empfindsam hat man Edo
Zanki noch nie gehört. www.edo-zanki.de
Infos: www.kultur-felsenkeller.de • Tel. 02681/7118
Kultur & Kulinarisches akzente 1/2013 13
Italienische Momente
”una festa sui prati”
Kultur-/
Jugendkulturbüro
Haus Felsenkeller e.V.
Feinste authentische italienische Küche & Live Musik
Samstag, 1. Juni ab 19 Uhr
(bei großer Nachfrage auch Freitag, 31. Mai)
Fabrizio Consoli
& Ensemble
Eintritt: 38,- E
(Inkl. Live-Musik
& Großem Buffet)
Ein ganz besonderer und wunderbarer Abend erwartet Sie.
Das italienische Restaurant GUSTITALIA aus Altenkirchen und das
KULTURBÜRO haben sich zusammen getan, um einen kulinarischen Abend in Verbindung mit anspruchsvoller italienischer Musik
anzubieten. ”Una Festa sui prati” - ein Fest auf der grünen Wiese
wird es werden, wenn das Wetter mitspielt.
Bankettbestuhlung, Bistrotische, Lichtinstallation, Kerzenschein,
feinstes italienisches großes Buffet und die Musik von Fabrizio
Consoli und seinem Ensemble. Das wird ein Hochgenuss für alle
Sinne.
Wenn das Wetter es nicht zulässt, findet die gesamte Veranstaltung im in italienischem Flair gestalteten Bürgerhaus statt.
Karten nur im Vorverkauf im Kulturbüro erhältlich!
Tel.: 02681-7118, [email protected]
Im Grünen, am Wald beim/im Bürgerhaus Gieleroth, Altenkirchen
Kultur
14 akzente 1/2013 Kultur in Altenkirchen
1>2013
Kultur in Altenkirchen
Fr. 01.03.
EPIPHANY PROJEKT /
So. 14.04.
TORSTEN STRÄTER
Stimme, Piano, Schlagzeug!
Wenn Gott gewollt hätte, dass man im Ruhr-
High Energy New World Folk
gebiet Fisch isst, hätte er eine „Sushi Schran-
Ort: Stadthalle Altenkirchen
ke“ erfunden.
Worldmusic USA / Armenien.
Comedy
Ort: Phönix, Almersbach
Sa. 02.03. Westerwald-Premiere
GUNKL / Kabarett / Österreich
„Der Philosoph unter den Kabarettisten“
Ort: Stadthalle Altenkirchen
Mi. 17.04.
INTERNATIONALE
AKKORDEONALE
7 Nationen
Servaris Haanen lädt Musiker aus unterschiedlichsten Ländern ein, die kulturelle
So. 10.03.
KLAUS LAGE / Konzert
Vielfalt auf einen Nenner zu bringen:
Das Akkordeon
Ort: Stadthalle Altenkirchen
Solo-„Zeitreisen”-Deutsche Rocklegende
Ort: BMW Autohaus Hakvoort, Altenkirchen
So. 24.03.
FELIX RÖMER / Poetry Slam
Do. 09.05.
STEFAN WAGHUBINGER
Kabarett / Österreich
Egal, welche Fragen Sie umtreiben:
Dieser Kabarettist findet immer eine Antwort,
Felix Römer ist einer der stilprägendsten
die alles noch schlimmer macht!
Slam-Poeten Deutschlands
Ort: Stadthalle Altenkirchen
Ort: Phönix, Almersbach
/
Spiegelzelt 2012 akzente 1/2013 15
Fr. 10.05.
IONA / Konzert
Hakvoort
Ein Konzert mit IONA lebt vom gelungenen Mix
45 JAHRE HAKVOORT
sphärischer Klangmalereien und einem atemberaubenden rockigen Sound.
45 EDITION
Freude am Fahren
Vorprogramm:
StimmKlang
Music from Westcoast to Westwood
Realisation: www.schaab-pr.de, Siegburg
Folk und Pop mit verzaubernden Stimmen und
Instrumenten aus den Sechzigern bis Heute.
Ort: Stadthalle Altenkirchen
Sa. 11.05. Westerwald-Premiere
EDO ZANKI & Band
„Hautnah” - Release-Tour
L
DERMODEL
UNSER SON
DITION
BMW 316 i E
Plattenproduzent und Live-Musiker / der Pate
des deutschen Soul.
€ 28.990,–
Ort: Stadthalle Altenkirchen
Sa. 01.06. FABRIZIO CONSOLI
Italienische Momente mit feinster, authentischer
italienischer Küche, Live Musik.
Ort: Bürgerhaus Gieleroth, Altenkirchen
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• 17“ Leichtmetallräder V-Speiche 413
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• Regensensor und automatische Fahrlichtsteuerung
Verbrauch: innerorts: 7,7l /100km, außerorts 4,9l /100km,
kombiniert 5,9l/100km, CO2-Emission: 137g/km, CO2-Effizienz: C
Automobile HAKVOORT GmbH
Westerwald
Kultur-/
Jugendkulturbüro
Lise-Meitner-Straße 9
Tel. (0 26 81) 87 98-0
Bad Marienberg
Bismarckstraße 59
Tel. (0 26 61) 91 23-0
Haus Felsenkeller e.V.
Infos: www.kultur-felsenkeller.de • Tel. 02681/7118
Altenkirchen
www.hakvoort.de
Versteckte Gärten
16 akzente 1/2013 Showtime für Ihren Garten
in Alte
Haben auch Sie Ihre grüne Oase, die Ihnen hilft wieder frische Kraft zu schöpfen? Ein Garten, in dem
Sie Ihre Ideen verwirklicht haben? Oder besitzen
Sie eine Freifläche, die Kindern noch mehr bedeutet
als das Smartphone in der Hand?
Dann machen Sie mit und zeigen Sie Ihren Garten auch anderen
Menschen: zum Nachahmen, zum Austausch oder einfach zum
Genießen.
Fotos: Salvatore Oliverio
Am Wochenende 22. / 23. Juni 2013 wird erstmals die Aktion
„Versteckte Gärten in Altenkirchen“ durchgeführt. Ziel ist es, die
kleinen Schönheiten unserer Stadt den Altenkirchener Bürgern
und interessierten Gästen zu zeigen, sich auszutauschen und
wenn Sie möchten, bei Tee oder Kaffee miteinander in Kontakt
zu kommen.
Hierbei muss Ihr Garten nicht den hohen Ansprüchen professioneller Gartenarchitektur genügen, er muss auch nicht bis in
jede Ecke glänzen oder aufgeräumt sein, er soll einfach nur Ihre
umgesetzten Ideen darstellen und zeigen, warum Sie sich hier
wohl fühlen.
Wir wünschen uns ein Wochenende mit vielen Eindrücken, neuen Ideen, netten Gesprächen aber auch Entspannung in den
grünen Räumen hinter den Häusern unserer Stadt.
Natürlich können Sie bei dieser Gelegenheit auch überzählige
Pflanzen aus ihrem Garten abgeben oder sich in einem anderen
Garten neue Schönheiten erwerben.
Vielleicht kennen Sie auch einen Künstler oder Musiker, der sich
zu dieser Gelegenheit in Ihrem Garten der Öffentlichkeit vorstellen möchte.
Sie entscheiden selbst, wie Sie den Tag gestalten und ob Sie
nur einen Tag (Samstag oder Sonntag) oder an beiden Tagen Ihre
Garten-Oase zeigen möchten.
Es wird einen Plan geben, in welchem die Gärten mit kurzen
Infos und Öffnungszeit verzeichnet sind. Dieser Plan wird gegen eine Gebühr an die Besucher abgegeben und ist damit die
Eintrittskarte in die Gärten. Eine Veröffentlichung Ihrer Adressdaten in der Presse wird es nicht geben, so dass nur interessierte
Menschen die Orte der teilnehmenden Gärten kennen und
besuchen werden.
Mitte April 2013 wird es ein Vortreffen mit allen teilnehmenden
Gartenbesitzern geben, in dem letzte Fragen geklärt und abgestimmt werden sollen.
Die Durchführung des Projektes erfolgt durch die Stadt
Altenkirchen in Kooperation mit dem Verein „Interkultureller
Garten Altenkirchen“ und mit Unterstützung des Stadtmagazins
„AKZENTE“.
Wir freuen uns über zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer
und viele interessante große oder kleine Gartenidyllen.
Anmeldung und Infos im Rathaus Altenkirchen bei:
Cornelia Obenauer, Tel: 02681 85-249,
E-Mail: [email protected]
oder im Internet unter www.altenkirchen.de
enkirchen
Showtime für Ihren Garten akzente 1/2013 17
Anmeldung - Versteckte Gärten Altenkirchen 2013
Name, Vorname: .................................................................................
Straße Hausnr.: .................................................................................
Ort: .................................................................................
Adresse des Gartens (wenn von o.g. Adresse abweichend):
.........................................................................……….........................
Kontakt: ..............................................................................................
(Tel. / E-Mail)
An der Aktion „Versteckte Gärten Altenkirchen“ nehme ich teil und
öffne mein Gartengrundstück
am Samstag, den 22. Juni 
am Sonntag, den 23. Juni 
in der Zeit von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr (eine Abweichung von der
generellen Öffnungszeit ist im Einzelfall möglich, bitte Zeitwunsch
angeben).
Allgemeine Informationen zum Garten
(zutreffendes bitte ankreuzen)
O Blumenbeet(e)
O Gemüsegarten O Beerensträucher
O Kräutergarten O Wasserfläche vorhanden O Spielflächen für Kinder
O Obstbäume
O Wildblumenwiese
O Pergola / Gartenterrasse
O Bruchsteinmauer
O Sitzplatz / Sitzplätze
O Tiere auf dem Grundstück
Wichtig für den Öffnungstag:
O Toilette vorhanden
O Abgabe von Pflanzen/Samen
O Erfrischungen erhältlich
Anmeldung bitte an:
Rathaus Altenkirchen
Rathausstraße 13, 57610 Altenkirchen
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Cornelia Obenauer, Tel: 02681 85-249,
E-Mail: [email protected]
Infos und Anmeldebogen erhalten Sie auch im Internet unter:
www.altenkirchen.de
18 akzente 1/2013 Galerie I Galleria I Gallery
Kurzbiografie
1936 geboren in Niedererbach bei
Altenkirchen. Aufgewachsen im elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb in
Niedererbach. Bedingt durch die Nachkriegszeit keine Möglichkeit gefunden,
einen Ausbildungsberuf zu erlernen.
Deshalb den Betrieb etwa 15 Jahre
selbst als Nebenerwerbsbetrieb geführt, seit 1974 wohnhaft in Altenkirchen.
Künstlerische Laufbahn
1982 der Malerei zugewendet (zunächst Bauernmalerei).
Seit 1989 intensivere Malerei, speziell auf Eiern (z.B. von Huhn, Gans,
Ente, Zwerghuhn, Pute, Emu, Nandu, Strauß) und mundgeblasenen Glaskugeln. Seit 2001 verstärkt Bilder-Malerei in verschiedenen Techniken.
Kurse: an der Volkshochschule Altenkirchen bei Gerd Knab; an der Landjugendakademie Altenkirchen bei Ulrich Summerer; an der Malschule im
Künstlerdorf Worpswede/Bremen bei Maler, Zeichner und Grafiker Erhard
Kalina; bei Frau Kauka, Köln; an der Thomas-Moris-Akademie in Bonn.
Studienreisen: nach Schaffhausen/Schweiz, in die Toskana/Italien, zur Insel
Usedom.
Ausstellungen und Publikationen
Zahlreiche Ausstellungen und Präsentationen in der Region und in Südtirol, besonders erfolgreiche Ausstellungs-Events im eigenen Haus
und Garten. Publikation der Arbeiten in regionalen und überregionalen Printmedien, im SWR-Fernsehen und im Buch „Budenzauber“ von
Jörg Hohenadl, vorrangig die „Kunst am Ei“. Viele Kunstwerke auf Eiern
und Glaskugeln befinden sich bei Liebhabern in weiten Bereichen Europas
und in Nord- und Südamerika.
Über mich
In meinen Werken spiegelt sich oft Erlebtes und Gesehenes wider. Dabei
versuche ich, Gefühle und Gefühltes in Formen und Farben umzusetzen.
So finden sich neben Motiven aus der Natur, insbesondere dem Spektrum
der Blumen, auch Elemente von Bewegung, Musik und Tanz speziell in
meinen Bildern. Viele Werke haben dabei ganz eigene Geschichten, die
ich ableitend von der entsprechenden Szene umsetze. Aber auch meiner
Phantasie lasse ich freien Lauf bei abstrakten Arbeiten. In allen Werken
stelle ich selbst hohe Ansprüche an die Harmonie – ein besonders ausgeprägter innerer Beweggrund meiner Malerei.
Kontakt: Elisabeth Hermes
Schwalbenweg 10, 57610 Altenkirchen
Tel. 02681-3159, Mail: [email protected]
www.auskunft-kultur.de
Galerie I Galleria I Gallery akzente 1/2013 19
20 akzente 1/2013 forum26
forum26
forum26 – die Lucullus
Kochschule mit Giovanna, Highlight 2013: Das Gourmet-Projekt von Giovanna Picciano im forum26
22.03. Selbstgemachte Pasta und Risotto
(2 gefüllte Pasta und 2 verschiedene Risotto)
17-20 Uhr, Preis: 40 €
23.03. Kochen für Männer, 16-20 Uhr, Preis 50 €
30.03. Vegetarisch für Genießer, 16-20 Uhr, Preis 50 €
Veranstaltungen und Kurse im forum26
11.04. Mediterranes Fingerfood und Partysnacks
(6 verschiedene Snacks und Fingerfood)
17-20 Uhr, Preis 40 €
Freitag, 22. Februar 20.00 Uhr – Thomas Wunder spricht
Heine, Deutschland ein Wintermärchen.
26.04. Italienisches 3-Gänge-Menü
17-20 Uhr, Preis 50 €
Freitag, 01. März 22.00 – 1.00 Uhr – Stilles Vergnügen,
nightshift 1. Eine Nacht voll heiterer Melancholie.
27.04. Saisonale Küche: Das mediterrane Frühjahr
16-20 Uhr, Preis 50 €
Freitag, 15. März 20.00 Uhr – Thomas Wunder,
Reinecke Fuchs, Goethe ”Die Fabel von Reineke Fuchs” –
oder: Das Böse gewinnt immer!
Samstag, 13. April 22.00 – 1.00 Uhr – Stilles Vergnügen,
nightshift 2. Eine Nacht voll heiterer Melancholie.
Freitag, 26. April 20.00 Uhr – Ton-3 mit Ansgar Kuswik
und Andreas Selig. PopRockChansons mit eigenen
Texten in deutscher Sprache. Vorstellung der neuen CD
„Die Sterne stehen gut”
Freitag, 17. Mai 19.00 Uhr – Christian Schmerda,
Gedichte und Instrumente. Unterhaltsame Rezitationen
musikalisch untermalt. Eine Einladung zum Zuhören,
Schmunzeln und Lachen.
Freitag, 31. Mai 19.00 Uhr – Stefan Kuntz, von den
kleinen und großen Turbulenzen im Alltag, von unseren
(Alb-)Träumen und Sehnsüchten.
10.05. Kochen für Jugendliche (Selbstgemachte
Burgerbuns und Patties, Wedges, Red Hot Chili, Pasta und Salat) 17-20 Uhr, Preis 40 €
Info und Reservierung: Kochkurse bei Giovanna 0170 4689967
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• neuen Arbeitsplatten
• Herde mit Clean-Email und Teleskopauszügen
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Highlight-Kochzonen
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Kartenvorverkauf und Reservierung: Buchhandlung
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(sehr empfehlenswert) Info und Anmeldung: 0177 739 6256
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Schräglage akzente 1/2013 21
Das Geheimnis
Sagt Eva:
Hallo Gott? Ich habe da ein Problem!
Gott:
Was ist denn los, Eva?
Eva:
Ich weiß, dass du mich erschaffen hast und alles um mich
herum, diesen wunderbaren Garten, die putzigen Tierchen,
diese wahnsinnig lustige Schlange und so… Aber ich bin
einfach nicht zufrieden.
Gott:
Das ist eine fehlerhafte Kreatur mit vielen Mängeln. Er wird
lügen, betrügen und eitel sein, und er wird dir das Leben
schwer machen. Aber er wäre größer und schneller als Du
und würde jagen und Tiere töten. Ich würde ihn so machen,
dass er deine fleischlichen Gelüste befriedigen könnte. Er
wird aber sonst eher witzlos und kindisch sein. Er wird
Spass daran finden zu raufen und einen Ball mit dem Fuss
herum zu treten. Er wird nicht so klug sein wie du und immer deine Hilfe und deinen Rat brauchen.
Eva:
Das klingt ja nicht ganz schlecht. Und wo ist da der Haken?
Gott:
Aber warum denn nicht, Eva?
Eva:
Weil ich um Himmels willen – Entschuldigung! – keine
Äpfel mehr sehen, essen und riechen kann und… weil ich
einsam bin.
Gott:
Na ja, ich hätte da vielleicht eine Lösung. Ich könnte einen
Mann erschaffen.
Eva:
Einen Mann? Was ist denn ein Mann?
Gott:
Also, Du kannst ihn haben, aber nur unter einer Bedingung.
Eva:
Und die wäre?
Gott:
Wie gesagt, er wird auch eitel und selbstverliebt sein. Du
musst ihn in dem Glauben lassen, dass ich ihn zuerst erschaffen habe. Und das muss unser Geheimnis für ewig
bleiben. Du weißt schon – unter uns Frauen!!
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Altenkirchen - Hachenburg - Weyerbusch - Wissen
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Kurierdienst
Clubbusse bis 20 Personen
Reisebusse
22 akzente 1/2013 Terra
History
Boa
A
uf der Insel Sal, Kapverden, liegt die Siedlung
Terra Boa (gute Erde) in der Nähe der Inselhauptstadt Espargos.
Hier lebt seit 12 Jahren Anne Seiler auf der Insel Sal
und organisiert Inseltouren. Im September 2010 hat sie
das Hilfsprojekt „Hilfe für die Kinder von Terra Boa“ gegründet. In Terra Boa leben etwa 200 Menschen, davon
mittlerweile fast 90 Kinder, in selbstgezimmerten Baracken – ohne Wasser und Strom. Die Kinder spielen in der
staubigen, sandigen Erde der Siedlung und gehen in die
drei Km entfernte Schule in Espargos. Krankheiten sind
an der Tagesordnung, aber meist ist kein Geld für den
Arztbesuch oder Medikamente da.
Anne Seiler sieht jeden Tag die Diskrepanz zwischen
Massentourismus und der verbreiteten Armut und
machte sich stark für die Armen. Zehn Prozent ihrer Einnahmen von den Inseltouren gehen in die Terra Boa-Kasse und organisierte Patenschaften für die Kinder in Terra
Boa. Mit dem eingenommenen Geld werden Arztbesuche für kranke Kinder, Medikamente, ein Schulbus, Wasser für den 2011 errichteten Wassertank, der Bau eines
Kindergartens (der erste Raum konnte im November
2012 eingeweiht werden), Schulsachen, Schulmaterial,
Schulgelder usw. bezahlt.
Wir, Kristiane und Wolfgang Bach aus Altenkirchen, haben
vor ca. einem Jahr die Patenschaft für Cadu übernommen.
Er ist 8 Jahre alt und besucht die 3. Klasse. Cadu lebt bei
seiner Oma Paula. Der Großvater geht arbeiten, aber
der geringe Lohn reicht nur für das Nötigste. Im Dezember 2012 haben wir Cadu und Paula während unseres
Urlaubs persönlich kennengelernt und Cadu durfte
einen Tag mit uns auf Inseltour. Es war ein sehr schönes
Erlebnis mit ihm einen Tag verbringen zu können und mit
Händen und Füssen zu sprechen. OBRIGADO!
Interesse geweckt?
www.annes-insel-info.de
oder facebook.com/HilfeFuerDieKinderVonTerraBoa
Lernkonzept ”Vokabelmagie” akzente 1/2013 23
”Terra
Boa“
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Ausflugsfahrten
24 akzente 1/2013 Firmenportrait
Herby‘s
Neu in Altenkirchen:
Professioneller Angelshop
Gute Nachrichten für alle Angler und Freunde des Angelsports.
Seit dem 1. Dezember 2012 gibt es mit „Herby‘s Fishing & More“
nun endlich ein Angel-Fachgeschäft in Altenkirchen.
Seinen Angelshop betreibt Herbert Wagner schon seit Anfang
2010 in Fluterschen im eigenen Haus. Auf Grund der großen
Nachfrage entschloss sich der Angelspezialist im Herbst 2012 ein
Geschäft in der Kreisstadt zu eröffnen. In der Kölner Straße, direkt
gegenüber von Intersport Hammer, können nun alle Angelbegeisterten sämtliches Zubehör für ihr schönes Hobby erwerben. Geboten werden spezielle Bereiche für die Raubfisch-, Karpfen- und
Forellen-Fischerei. Aber auch Räucheröfen und Räucherzubehör
Seit kurzem gibt es auch eine Abteilung fürs Fischen im Meer mit
Pilkern, Twistern usw.
Im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten ist Herbert Wagner
stets bemüht, seinen Kunden alles Gewünschte für das geliebte Hobby zu besorgen und betont darüber hinaus, dass ihm alle
Kundengruppen willkommen sind. Vom günstigen Einsteiger-Set
auch für Kinder bis hin zu speziellen Angeboten für Profis hält
Herby‘s Angelgeschäft alles bereit, was zum erfolgreichen Angeln benötigt wird. Natürlich gibt es auch Lebendköder in großer
Auswahl. Ab März 2013 ist ein Köderautomat vor dem Geschäft
geplant, an dem sich Angler an sieben Tagen in der Woche rund
um die Uhr frische Lebendköder ziehen können. „Herby‘s Fishing
& More“ führt die Markenhersteller Sportex, Sänger, Spro, WFT,
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26 akzente 1/2013 Blick in die Zukunft
Wenn der Winter so allmählich an Macht verliert, der „Eisbrecher“ die Wied wieder schiffbar gemacht hat und der
Tag mehr hell als dunkel daherkommt, dann weckt das im
Gute-Laune-Städtchen neue Lebensgeister. Erwartungsschwanger gehen sie es an, oder besser gesagt – setzen
sie es fort – das begonnene Jahr, hier in Altenkirchen. An
einigen Stellen wird noch fröhlich gebaggert und gebuddelt
um zu vollenden, was der Winter an städtischer Neuauflage hinausgezögert hat.
Ich sehe das Bild schon vor mir: Mit Gehwegen, die sich
als lustwandelnde Entdeckerpfade vom Verkehr abgrenzen
und entlang führen an vielen kleinen Geschäften, die noch
von einem ganz individuellen Charakter geprägt sind. Die
Gute-Laune-Stadt als blühende Oase – ein neues Lebensgefühl, gespeist vom Fluidum herz- und sinneserfrischender Düfte und Eindrücke. Im Abstand von wenigen Metern finden sich die Pflanzgefäße aus Terrakotta aufgereiht.
Altenkirchen –
Schiff ahoi!
Viele neue Akzente im Stadtbild sind bereits Ausdruck der
Verwandlungskunst, Zeugnis lebendiger Gestaltungskraft
zugunsten wachsender Attraktivität. Wo sich Plätze gemausert haben und in anziehendem Outfit offenbaren, da
kann das seine nachhaltige Wirkung auf den umgebenden
Einkaufs- und Lebensraum nicht verfehlen.
Die einzelnen Herzen in den verschiedenen Bereichen der
Stadt – seien es Grünanlagen oder architektonisch inszenierte Kommunikationsplattformen – sie speisen die Adern
mit Blut und beleben die Gefäße. Das schafft förderliche
Impulse auch für viele Nebenstraßen und Gässchen. Wer
weiß, was die AK-ler noch an Visionen im Kopf haben, um
ausgehend von solch markanten Punkten einen bunten Mix
von partiell ganz unterschiedlichen Stimmungsbildern entstehen zu lassen.
Vielleicht ist es gar ein Hauch florentinischer Lebensart, der
im Städtchen spürbar werden soll. Ist doch toll, wenn ausgleichend zum Straßenverkehr überall beschauliche Flanierzonen entstehen. Selbst die KFZ-Adern könnten von einem
Blütenmeer gesäumt sein.
Die feurig roten Blüten, umrahmt von sanft blauem Lavendel – sie streicheln die Seelen der Betrachter. Es mutet an
nach einem bezaubernden Kunstwerk, wie es Leonardo Da
Vinci kaum schöner hätte darstellen können.
In der autofreien Shoppingzone setzt sich die Kulisse fort,
zusätzlich animiert durch kleine Orangenbäumchen, Kaffeearoma und den betörenden Geist frischer Kräuter. Und weil
sich die einzelnen Geschäfte im Sommer bequem durch
Schiebeelemente öffnen lassen, vereinen sie sich zu einem
großen, offenen Marktplatz. Flanieren, relaxen, genießen
und entdecken – all das verschmilzt zu einer einzigartigen
Symbiose. Die Stadt ist zum Erlebnisraum geworden, inspiriert durch mediterranes Urlaubsfeeling. Vom „mal eben
was besorgen“ bis zum „abschalten und verweilen“ ver-
Blick in die Zukunft akzente 1/2013 27
eint das Konzept die Besucher in dem, was das wahre
Leben ausmacht. Es setzt einen Kontrapunkt zu der sonst
vorherrschenden kalten Geschäftigkeit.
Selbst im Inneren der Ladengeschäfte spiegelt sich die
Friedfertigkeit von da draußen, bekommt man etwas mit
von der südländisch wirkenden Unbeschwertheit und Daseinsfreude. Blüten und Düfte stimulieren auch hier sprühende Lebensenergie.
Was das Städtle so anziehend macht, ist seine Andersartigkeit, ist die Rückbesinnung auf jene Zeit, in der das Leben
noch so erfrischend menschlich dahinpulsierte.
Liebevoll ausgeprägte, schöpferische Details, wie ein aus
schmucken Quellsteinen geformter Brunnen, markieren
das Idyllische und Lebenswerte. Sie lassen hinhorchen auf
das, was uns die dahinplätschernde Zeit zu sagen hat. Es
sind die leisen Töne, die in Altenkirchen den melodischen
Klang bestimmen.
Das Sehnen nach Menschlichkeit: Hier hat es sein Zuhause
gefunden. Die „Gute-Laune-Stadt“ als Pendant zur Anonymität und Verlorenheit in den großen Zentren!
Selbst beim Warenangebot in den einzelnen Geschäften
zeigt sich die Liebe zum Besonderen.
Das Feine, Originelle und Exklusive steigert den Reiz für
Genießer und Entdecker. Am richtigen Maßstab ausgerichtet blüht weiter auf, was bisweilen nur als eine unter vielen
Visionen gesehen werden kann.
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Fest- oder Gedenkrede, explizit abgestimmt auf Ihre
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In diesem Sinne: Schiff ahoi, auf dem weiteren Kurs der
„Gute-Laune-Stadt“ in 2013!
Reinhard Zerres
Reinhard Zerres ist Autor verschiedener Wirtschaftsbücher und Fachtexte mit dem Themenschwerpunkt:
Lokaler Handel. Kontakt: 0175 / 500 7800
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28 akzente 1/2013 History
Eine Erinnerung von Detlev Ludwig.
Wer weiß denn noch, wie sie ausgesehen hat? Für
mich, der Ende der 1940er Jahre geboren und in den
1950er/60er Jahren dort groß geworden ist, sind die
Erinnerungen immer noch präsent. Für meine Familie
und meine Freunde von damals und heute, war und
ist es Heimat.
Blick von der oberen Quengelstrasse nach Honneroth, 1952
Quengelstrasse:
Wie schön warst du einmal!
Aus den Schilderungen meiner Großeltern und Eltern
weiß ich noch, wie schön sie einmal ausgesehen hat,
hauptsächlich in den 20er und 30er Jahren. Die alte
Stadthalle, der alte Wohnturm des noch übriggebliebenen Schlosses aus dem 16 Jahrhundert. Dieser Wohnturm überstand alle Katastrophen von Altenkirchen und
den 2. Weltkrieg. Direkt an den Wohnturm grenzte die
Stadtmauer. Auf der gegenüberliegenden Seite, der wunderschöne alte Baumbestand mit freiem Blick in den
Weyerdamm, nach Honneroth und auf das unbebaute
Steinchen. Nach den Bombenangriffen 1945 war vieles
zerstört. Der Wiederaufbau begann durch die Generation
der Großeltern und unserer Eltern mit einer Leistung, die
ihres Gleichen sucht. Von dieser Leistung profitieren wir
noch heute.
Meine ersten Erinnerungen als Kind beginnen Mitte der
1950er Jahre. Ich erinnere mich an die Firmen, die im
Quengel ansässig waren. Wer kennt noch Ihre Namen?
Wer kennt noch die Familien, die dort wohnten? Wer kennt
noch die Firmen: Möbel Spahr-Weber, Grabsteine Marenbach und Engers, die Walzenmühle Heinrich Bachmann,
die Firma Glas Spiegel, geführt von Anna Spiegel, die
Bäckerei Albert und Ernst Spahr, das Café Hans Weiler, und
nicht zu vergessen das Union-Kino der Familie Quabach mit
Artur Schäfer, ihrem Filmvorführer.
Vergessen will ich auch nicht die legendäre Brückenschenke Ecke Quengel-Wilhelmstrasse.
Wer kennt noch die vielen tollen und liebenswerten Familien, die dort lebten? Hier einige Namen: Kloss; Leicher; Ludwig; Jung; Graben; Brockstermann; Seiler; Spahr; Spiegel;
Lauterbach und noch so viele mehr.
Es war ein Kinderreich für uns alle, mit einem großen
Zusammenhalt und des ‘Füreinander Daseins‘. Die Freiheit
zum Spielen und Abenteuer zu erleben war riesengroß.
Wir machten Lärm und verbotene Dinge. Egal welche
Eltern anwesend waren, wir wurden ermahnt und es gab
die passende Ansprache. Heute wäre dies nicht möglich.
Wenn du Hunger oder Durst hattest, war immer ein Elternteil bereit, uns ein Brot oder etwas zum Trinken herauszurücken. Da die Quengelstrasse noch nicht so stark befahren war, konnte man im Winter von der Stadthalle bis zur
Brückenschenke Schlitten fahren.
History akzente 1/2013 29
Dort traf sich dann halb Altenkirchen. Die andere Strecke
zum Schlittenfahren befand sich in der Heimstrasse vom
Westerwaldheim bis zum ”Piccolo”, kurz vor der Koblenzerstrasse. Wenn die Quengelstrasse im Winter mit Splitt
abgestreut wurde, holte man kurzerhand die Besen von zu
Hause und kehrte mit vereinten Kräften den Splitt beiseite,
so gut es ging, denn wir wollten ja Schlitten fahren. Dieses Unterfangen war natürlich mit Ärger verbunden. Es gab
dann die passende Ansprache. Geholfen? Nein. Dazu muss
man anfügen, dass der Hauptverkehr über die Wilhelmstraße ging. Dadurch konnten wir auch von der Stadthalle
bis zur Brückenschenke fahren.
Ich weiß noch, wie neugierig wir waren, wenn die Erwachsenen in die Stadthalle zogen, um dort Bier und Wacholder
zu trinken. Vor allen Dingen aber um zu Hause ”Verzellcher
zu haalen”, dass sich die Balken bogen.
Darauf waren wir ”Päns” verbrannt neugierig. Man schlich
sich mit in die Gaststube, obwohl wir es nicht durften, denn
anschließend gab es Ärger zu Hause. Eine Anekdote will
ich hier erzählen: SAU oder WOLF.
Zwei Altenkirchener Jäger begegnen sich in der Stadt. „Wo
wellst du dann hin bei der Kälte on dem huhen Schnieh?”
„Ich well en Wellsau schieße”! „No, dann Waidmannsheil!” Abends kommt müde und abgespannt der Saujäger
in die Stadthalle, wo seine Begegnung vom Morgen gemütlich beim Bauers Gretchen Bier und Wacholder trinkt.
„Wo hässte dann de Wellsau?”
„Ich han ken Sau kriecht, awer en Wolf.” „Dat is doch
net wohr, du Luch (Lügner), dann wejis mir mol, wo hästn
dann?” „Den kann ich dir net zeije, dat is eener, der Vaselin
und Nivea frißt.”
Walzenmühle Heinrich Bachmann, 1960
Quengelstraße, 1956
Union-Kino,1965

30 akzente 1/2013 History
Alte Stadtmauer mit Turm,
1935
Stadtmauer mit Turm, April 1945
Stadthalle, 1952
Für diese Art von Humor und ihre Sticheleien waren die
Aalekärjer Originale bekannt. Es ist schade, dass es heute
so etwas nicht mehr gibt!
Im Sommer zogen Heerscharen von Kindern in den Weyerdamm bis nach Honneroth zum Spielen, oder zum Floßbauen am Quengelbach. Die Quengelstrasse war mit
Stadthalle, 1952
Leben erfüllt, alleine schon durch die Mühle Bachmann mit
Mehl und Brennstoffhandel. Dann durch die Firma GlasSpiegel, wo man Glas, Farben, Tapeten, Waschmittel und
Bohnerwachs bekam. Manch eine Glasscheibe von den
Kellerfenstern mussten wir erneuern lassen, die beim Fußballspielen dran glauben musste. Der Weg zum Erneuern
war ja nicht weit! Neugierig waren wir auch immer auf die
History akzente 1/2013 31
Filme, die im Union-Kino liefen. Aber! Wir waren zu jung,
wir hielten uns gut mit Artur Schäfer, der die Filme dort
vorführte. Er trank gerne mal ein Bier und wir verhalfen ihm
dazu. Als Dank durften wir uns oben durch das Kontrollfenster die Filme zum Teil anschauen. Was folgte, war der
Ärger zu Hause. Half es? NEIN!
Es war aber auch wichtig, nach der Schule unseren Pflichten nachzukommen, oft nur auf Druck der Eltern. Meine
Freunde und ich, wir hatten nicht nur Streiche, Abenteuer
und Freizeit im Kopf. Wir bekamen von unseren Eltern und
von den Freunden Anleitungen zur sozialen Kompetenz.
Gelernt hat man, aufeinander zu achten und Respekt zu
haben vor dem Mitmenschen. Wir hatten keine Playstation,
keine Nintendos, weder hatten wir Handy, PC oder Internet
usw. Was hatten wir? WIR HATTEN FREUNDE!
Wir waren frei und hatten Pech, aber auch Erfolg und trugen
Verantwortung. Man musste lernen, damit umzugehen.
Unsere Generation hat viele Menschen hervorgebracht, die
Probleme lösen können, die innovativ arbeiten und dafür
Risiken eingehen – und die Folgen nicht scheuten.
Der Aalelkärjer Detlev Ludwig, Text
Der Aalekärjer Ludwig Schneider, Bilder
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32 akzente 1/2013 www.ak-zente.net
Tief im Archiv
Sicherlich wird es unter den Leserinnen und Lesern der
AKZENTE so einige geben, die sich an den einen oder anderen Artikel erinnern und ihn vielleicht noch mal gerne
lesen würden, aber die betreffende Ausgabe ist bereits
entsorgt oder nicht mehr auffindbar, denn nicht jedermann
sammelt die AKZENTE. In solchen Fällen empfehlen wir
Ihnen das Internet. Unter www.ak-zente.net haben Sie
Einblick in sämtliche bisher veröffentliche Ausgaben.
Viel Spaß beim Stöbern!
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34 akzente 1/2013 erLESENs- und hörenswert
Zum Todestag von Karl Ramseger-Mühle
am 3. März
Der weit über die Grenzen des Westerwaldes hinaus bekannte
Dichter wurde am 26.12.1900 in Fluterschen geboren und starb
am 3. März 1961 in Lahnstein. Sein bekanntestes Werk ist der
historische Roman ”Die Gräfin von Sayn”, im Jahre 2004 neu
aufgelegt. Seine kulturgeschichtlichen Forschungen und Mundartgedichte als unwiederbringliche Zeitdokumente erregten Aufmerksamkeit. Um diese “ ganz besondere Poesie des Westerwaldes “ (Empfehlung von Prof. Dr. H. J. Ortheil) zu erhalten,
entstand durch die Initiative des Arbeitskreises für Heimatgeschichte und Brauchtumspflege eine Doppel-CD mit Mundart-
gedichten. Zum besseren Verständnis und zum “Nachlese(n)“
wurde ein Begleit-Büchlein aufgelegt.
Beides ist zu erhalten bei:
Kulturbüro Altenkirchen, Marktstraße 30
Buchhandlung Liebmann, Wiedstraße 7a
Buchhandlung S. 42, Wilhelmstraße 28
Buchhandlung Schmitt in Hachenburg, Wilhelmstraße 32
Löwen-Apotheke Greis in Weyerbusch
Doppel-CD: E 12,50
Mundartgedichte
von
Karl RamsegerMühle
28 DIN A5 Seiten.
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Nachlese(n)
Nicht nur Mundart-Gedichte
von Karl Ramseger-Mühle
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Nicht nur Mundart-Gedichte
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A U S S T E L L U N G
Kunstausstellung akzente 1/2013 35
i
IST DAS
KUNST
ODER KANN
DAS WEG
m Rahmen der Ausstellung ”Frühlingsimpressionen”
bei der Firma Wüba stellen sich die Künstler der Künstlergruppe ART No. 28 vor.
Was ist Kunst? Was will Kunst?
Wir laden den Besucher ein, das für sich zu entscheiden.
Für uns Künstler ist jedes Kunstwerk eine Herausforderung,
die mit dem ersten Gedanken beginnt und vom sichtbaren
Bekannten zum verborgenen Unbekannten führt.
Wir glauben, dass es eine universelle menschliche Bildsprache gibt, mit deren Hilfe wir unsere Welt erschließen und
kommunizieren.
Achim Kunert
Maler/ Fotografie
Elisabeth Jung
Bildhauerin
Ellen Breidenstein
Kunst in Stein
Marlies Krug
Bildhauerin/Malerin
Sylvia Weber
Skulpturen / Malerin
Anna-Maria Hörle
Filzerin
Elke Ueberlacker-Gaul
Malerin
Herbert Schwarz
Metall /Maler
Martina Thiele
Malerin
Manfred Immel
Metallformer
ART No. 28
Künstlergruppe
Sa. 16. März - So. 17. März 2013
von 11.00 -18.00 Uhr
Ort: Wüba Walter Überlacker Gmbh & Co. KG
Hauptstr. 30, 57636 Sörth
36 akzente 1/2013 Akzente macht Altenkirchen mit kreativen Ideen weltbekannt
Akzente geht um die Welt
Ob Deutschland, Europa oder die exotischsten Plätze dieser Welt. Dank Ihrer kreativen Ideen, liebe LeserInnen, ist
die Akzente schon weit herumgekommen. Machen Sie
weiter so und senden Sie uns Ihre einfallsreichen Motive
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während ihres Ski-Urlaubs in Oberstdorf.
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38 akzente 1/2013 Kulinarisches Altenkirchen
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Kulinarisches
Altenkirchen
Lebendige Gastronomie in Altenkirchen
Unter dem Motto „Kulinarisches Altenkirchen“ werden wir in jeder neuen Ausgabe der AKZENTE einen Gastronomiebetrieb aus Altenkirchen vorstellen. Dies aber nicht in Form eines Firmenportraits, sondern mittels einer Sonderaktion –
sozusagen eine Genussreise durch die kulinarische Landschaft Altenkirchens. Jedes an der Aktion teilnehmende Restaurant bietet an einem bestimmten Tag ein eigens zusammengestelltes Vier-Gänge-Menü. Dieses kann dann per Vorbestellung reserviert werden, es eignet sich aber auch hervorragend als Geschenkidee, um jemanden eine besondere Freude
zu bereiten. Den Anfang macht das „Dolce Angolo“ an der Süßen Ecke in der Kölner Straße.
Eine Idee von: CREAKTIV-Design Oliverio und Stadtmagazin Akzente I Tel. 0 26 81/98 95 64 I www.cre-ak-tiv.de I www.ak-zente.net I Altenkirchen
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im Vorverkauf (bis eine Woche vor
den gewünschten Termin) in der
Pizzeria / Restaurant ”Dolce Angolo”.
Bitte nehmen Sie Platz und bringen
Sie Zeit für einen schönen Abend
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21.03.2013 I Dolce Angolo Reservierungen bis zum 14.03.2013
1. Gang: Antipasto Italiano (gemischte italienische Vorspeisen)
2. Gang: Tagliatelle Funghi e crudo (frische Tagliatelle mit Cocktailtomaten, frischen Champignons & Parmaschinken)
3. Gang: Scaloppina di vitello alla crema di funghi (Kalbsschnitzel an Champignoncremesoße mit Rosmarinkartoffeln & Salat)
4. Gang: Tiramisu
18.04.2013 I Dolce Angolo Reservierungen bis zum 11.04.2013
1. Gang: Crema di asparagi (frische Spargelcremesuppe)
2. Gang: Crispella agli asparagi (frisch gefüllte Teigrollen mit Spargel in Bechamelsoße)
3. Gang: Filetto di maiale con asparagi (Schweinefilet mit Spargel, Kroketten und Salat)
4. Gang: Panna Cotta
10.05.2013 I Dolce Angolo Reservierungen bis zum 03.05.2013
1. Gang: Carpaccio di polpo (frisches Carpaccio vom Oktopus)
2. Gang: Tagliatelle al nero di seppia (frische schwarze Tagliatelle mit Gambas und Tintenfisch)
3. Gang: Pesce spada alla griglia (gegrillter Schwertfisch mit Spinat und Kartoffeln)
4. Gang: Krepes alla Nutella
40 akzente 1/2013 VILLA PHOENIX
VILLA PHOENIX
Wohngruppe für essgestörte Mädchen und junge Frauen
Essstörungen können eine psychosomatische Reaktion auf
schwierige Lebensumstände sein und können einen
Bewältigungsversuch auf belastende Konflikte darstellen.
Zudem hat sich durch den Einfluss von Werbung und Medien ein für gesunde Jugendliche unerreichbares Schlankheitsideal ausgeprägt, das oft zu einer Unzufriedenheit mit
dem eigenen Körper führt.
Ein verändertes (gestörtes) Essverhalten kann die Folge
dieser Unzufriedenheit sein...
Jugendliche, die an einer Essstörung leiden, machen es
ihrer Umwelt oft nicht leicht ihnen zu helfen, denn ein wesentliches Merkmal dieser Krankheit ist die Heimlichkeit.
Wie erkenne ich, dass jemand an einer
Essstörung leidet?
Was sind die ersten Warnsignale?
Diäten sind häufig der Einstieg in eine Essstörung. Warnsignale sind, wenn sich alles nur noch um das Essen, die
Figur und das Gewicht dreht.
Bedürfnisse des Körpers werden übergangen oder gar
nicht mehr wahrgenommen. Das Hungergefühl wird als
bedrohlich empfunden und muss unterdrückt und unter
Kontrolle gehalten werden. Nahrungsmittel werden in „erlaubte“ (z.B. kalorienarme) und „unerlaubte“ (z.B. kalorienreiche) unterteilt. Hobbies, Freunde und Familie werden
unwichtig. Betroffene haben keinen Spaß mehr an Dingen,
die ihnen sonst Freude gemacht haben, und sie isolieren
sich oftmals von Freunden und stellen Freizeitaktivitäten ein.
Viele betroffene Jugendliche reagieren erst einmal abweisend und überspielen ihr Problem.
Die ”VILLA PHOENIX” arbeitet eng mit der Kinder- und
Jugendpychiatrischen Institutsambulanz des DRK Krankenhauses in Altenkirchen zusammen. Eine erste Anlaufstelle
bei Essstörungen ist die Sprechstunde dieser Klinik, an die
sich Betroffene und ihre Eltern mit Fragen und Problemen
zum Thema Essstörungen wenden können, um Hilfe und
Unterstützung zu erfahren.
Neben Einzelberatungen bietet die Institutsambulanz auch
eine Gruppentherapie für essgestörte Mädchen an. Die Jugendlichen erleben, dass es anderen ähnlich geht, lernen
sich zu öffnen. Spaß und das gemeinsame Tun schaffen
Vertrauen und Verbundenheit.
VILLA PHOENIX akzente 1/2013 41
Die Ziele dieser Jugendhilfsmaßnahme
orientieren sich am einzelnen Menschen,
seinen Wünschen und Möglichkeiten.
Zielgruppe:
Aufgenommen werden bis zu sieben Mädchen und junge
Frauen im Alter von 13 bis 21 Jahren, die unter einer chronischen Essstörung leiden.
Zu diesen Krankheitsbildern zählen:
•
•
•
•
Magersucht (Anorexia nervosa)
Ess-Brechsucht (Bulimia nervosa)
Essattacken (Binge-Eating)
Krankhaftes Übergewicht (Adipositas)
Im Allgemeinen betreffen die
Persönlichkeitsentwicklung:
• seelisches und körperliches Wohlbefinden
• Teilhabe und Integration in ein unbelastetes Leben
• altersentsprechende Verselbständigung
• Entwicklung einer Zukunftsperspektive
Im Besonderen ist das Leitmotiv auf die
Bewältigung der Essstörung ausgerichtet:
• sich Wohlfühlen im eigenen Körper
• Essen mit Freude und Genuss
• normales Gewicht
• körperliche Belastbarkeit
VILLA PHOENIX
Kumpstraße 39
57610 Altenkirchen
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42 akzente 1/2013 Flammersfeld mit g.r.i.p.s.
Gemeinschaftlich, regional, interaktiv, persönlich, solidarisch = g.r.i.p.s. Seit mehr als einem
Jahr ist dieser Name Programm für die Bürogemeinschaft in Flammersfeld.
Das g.r.i.p.s. Büro in der Rheinstraße 23 in Flammersfeld
Führung
kooperativ
entwickeln
Outdoor-Seminar
in Moarhof,
Steiermark/Österreich
13.-16. Juni 2013
12.-15. Sept. 2013
Rheinstraße 23
57632 Flammersfeld
Tel. 0 26 85 98 79 161
Sechs selbstständige Dienstleister haben sich 2012 zusammengeschlossen und ein einstmals leerstehendes Ladenlokal zu neuem Leben erweckt. Wolfgang Conzendorf, der
Finder der Räume mitten in Flammersfeld sagt: „Auslöser
neu nachzudenken war das fehlende schnelle Internet bei
uns im Dorf, nun ist auch die zusätzliche Anregung und der
Austausch unter uns Selbstständigen hinzugekommen!“
Axel Weigend, Designer und der kreative Kopf des Teams
ergänzt: „Wichtig ist für mich die Möglichkeit, den Besprechungsraum für Meetings zu nutzen. Hier enstehen die
Synergien, wenn unterschiedliche Branchen debattieren.“
Die Kostenersparnis durch die gemeinsame Nutzung der
Büroinfrastruktur und die gegenseitige Beratung sind weitere Gründe dafür, dass das Konzept der Bürogemeinschaft
gut funktioniert.
Für Ulli Gondorf, Organisationsberater und der Querdenker
der Gruppe, ist der Schritt aus der „Vereinzelung in den
eigenen Dörfern“ heraus zu treten wichtig: „Wir sind wieder politischer geworden und mit unseren Dienstleistungsangeboten in den öffentlichen Raum zurück gekehrt, wo
Selbstständige auch hingehören.”
Darüber hinaus verbindet die Beteiligten das Engagement für gesellschafliche und kulturelle Projekte, wie zum
Beispiel DINDUM Kultur Kommunikation e.V. aus Hattert.
„Hier kommen Musik und Architektur zusammen. Als Felder der Begegnung von Menschen unterschiedlicher Kulturen, die sich gegenseitig bereichern und sich ineinander
spiegeln.“ So beschreibt Jörg Schulz, Publizist und Kommunikator im g.r.i.p.s. Verbund, die Strategie dieses Vereins.
Ein anderes Beispiel ist die neue Verbindung zur Jugendkunstschule im Kreis Altenkirchen. Axel Weigend hat die
Leitung der Kreativ-Werkstatt übernommen und plant jetzt,
das Kursprogramm auch nach Flammersfeld zu bringen.
Flammersfeld mit g.r.i.p.s. akzente 1/2013 43
interaktiv
regional
mit Bezug zum
Gemeinwesen, in dem
wir uns befinden
gemeinschaftlich
arbeiten mit gemeinsamer
Infrastruktur,
Austausch,
gegenseitigen
Anregungen und
Feedback
Sechs Unternehmer
mit einer Adresse
Mikrofinanz
Kommunikationsdesign
Kommunikationsberatung
Internetlösungen
Organisationsberatung
Vertrieb
mit dem Kunden gemeinsam die
neuen Geschäftsideen modellieren.
Strategie, Design, Organisation,
Medien ...
persönlich
mit Kontakt auf Augenhöhe,
unter uns und mit unseren
Kunden
solidarisch
– wir engagieren uns
44 akzente 1/2013 Kreativ in Flammersfeld
Kreativ-Werkstatt
Die Jugendkunstschule im Kreis Altenkirchen.
Die „Kreativ-Werkstatt“ in der Koblenzer Straße 5 in Altenkirchen.
Für 2013 steht die Neugestaltung der Aussenfassde an.
Zwei Beispiele aus dem neuen Kursprogramm.
Himmelrot und Erdbeerblau
Der Kurs für Kinder bietet die Möglichkeit, mit verschiedenen Materialien und Techniken zu experimentieren und soll
Mut machen, eigene Lösungen in einem selbstbestimmten
Arbeitstempo zu finden.
Wenn Buchstaben Flügel bekommen
Schriftbilder-Workshop mit Gedichten und Gedanken
aktueller Autoren. Das gesamte Kursangebot finden Sie
unter www.jugendkunstschule-altenkirchen.de
Kalligraphie
Kirsten Howind-Vieregge
Das Gebäude der „Kreativ-Werkstatt“ steht mitten in der
Kreisstadt an dem Verkehrsknotenpunkt zwischen Eisenbahn und Bundesstraße. Es ist eine ehemalige Auto-Werkstatt, gefüllt mit Leinwänden und Farben, Pinseln, Werkzeugen und Holzklötzen. Das alte Gemäuer mit den großen
Oberlichtern bietet eine einzigartige Atmosphäre für ein
ehrgeiziges künstlerisches Projekt.
Die Referenten sind bildende Künstler, Pädagogen, Handwerker und Designer. Sie bieten Kurse in sehr verschiedenen Genres an, wie etwa Comikzeichnen oder Graffiti, Acrylmalerei und Kalligraphie. Die „Werkstatt“ ist ein Projekt
des Jugendkulturbüros in Altenkirchen und sie wird sowohl
von der Verbandsgemeinde Altenkirchen als auch vom
Land gefördert.
Im Bürgerhaus Flammersfeld
Seit ihrer Gründung im Jahr 2008 entwickelt die KreativWerkstatt ihr Programm weiter und ist bemüht, Kurse und
Workshops auch in der umliegenden Region anzubieten.
Seit 2011 läuft sehr erfolgreich ein Kurs in Räumen der
Hachenburger Kulturzeit und jetzt, 2013, kann auch im
Flammersfelder Bürgerhaus bildnerisches Gestalten gelehrt und ausprobiert werden. Den Anfang soll der Kunstfür-Kinder-Kurs „Himmelrot und Erdbeerblau“
machen.
Weitere Informationen bei
Axel Weigend.
www.jugendkunstschule-altenkirchen.de
Koblenzer Straße 5,
57610 Altenkirchen,
Tel. 02662 947583, oder
g.r.i.p.s. Raum für Entwicklung,
Rheinstraße 23, 57632 Flammersfeld,
Tel. 0 26 85 98 79 159,
[email protected]
Himmelrot
und Erdbeerblau
Schöne
Postkarten aus Altenkirchen akzente 1/2013 45
Grüße aus ALTENKIRCHEN...
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46 akzente 1/2013 Schlusspunkt
Warum soll man immer ein „AnstandsStückchen“ liegen lassen?
Weil es sich so gehört und weil es höflicher ist. Wer
weiß, ob nicht jemand anderes das letzte Stückchen
will. Hätte Oma gesagt. Dabei lag Oma nicht so
falsch: In vielen asiatischen und arabischen Ländern
ist es auch heute noch Sitte, einen Anstandsrest auf
Tisch und Teller übrig zu lassen. Ansonsten verletzt
man die Ehre des Gastgebers, der peinlicherweise
zu wenig gekocht hat.
Warum versucht man immer einen
„geraden“ Betrag zu tanken?
Das ist doch logisch: Weil wir nur auf diese Weise
die Spritkosten im Kopf schnell und sauber splitten
können, wie wir das ja immer so gerne tun. Beispiel:
20,00 Euro – da wissen wir ruck-zuck: 6,75 Euro für
den Sprit, 7,50 Euro für die Mineralölsteuer, 2,75
Euro für die Mehrwertsteuer, 2,90 Euro für die Ökosteuer und 0,10 Euro für den Erdölbevorratungsverband. Was soll denn sonst der Grund dafür sein?
WARUM?
Warum kontrolliert man bestimmte Dinge
doppelt und dreifach?
„Hasi, hast Du den Herd ausgemacht, bevor wir
raus sind?“ Eigentlich eine simple Frage. Und
doch eine dieser Fragen, die einen quälen können.
Manchmal Urlaube lang. Da hilft nur eines: Üben
Sie zwanghaftes Kontrollieren! Bügeleisen, Herd,
Lampen, Haustür, alles. „Hast Du oder hast Du
nicht?“ – war man vorher schön paranoid, machen
einem solche Fragen nie mehr was aus. Toll.
Warum lassen sich bestimmte Dinge
partout nicht mehr ändern?
Weil man nur aus Schaden klug wird. Darum.
Anders würden wir niemals etwas lernen.
”Glück muß man können!”
Olles Hansengedicht
Schlusspunkt
Schräglage akzente 1/2013 47
hmAbne
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