Jerusalem/Basel, 3. August 2016 – Teva Pharmaceutical Industries

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Jerusalem/Basel, 3. August 2016 – Teva Pharmaceutical Industries
TEVA VOLLZIEHT ÜBERNAHME VON ACTAVIS GENERICS
Akquisition stärkt Tevas Strategie und eröffnet neue Möglichkeiten im Generika- und SpezialitätenBereich. Täglich nutzen 250 Millionen Menschen Teva-Medikamente weltweit.
Jerusalem/Basel, 3. August 2016 – Teva Pharmaceutical Industries Ltd. (NYSE: TEVA und TASE: TEVA)
und Allergan plc (NYSE: AGN) haben heute verkündet, dass Teva die Akquisition der Generika-Sparte von
Allergan plc (Actavis Generics) abgeschlossen hat.
Diese strategische Akquisition vereint zwei führende Generika-Anbieter mit Stärken, Forschungs- und
Entwicklungskapazitäten, Produkt-Pipelines und -Portfolios, geografischer Positionierung, operativen
Netzwerken und Kulturen, die sich gegenseitig ergänzen. Das Ergebnis ist eine stärkere und
wettbewerbsfähigere Teva, die gut positioniert ist, um in einem sich stetig weiter entwickelnden
globalen Markt zu gedeihen, die Chancen der überaus attraktiven weltweiten Märkte und des USMarktes für Generika zu nutzen, qualitativ hochwertige Generika zu wettbewerbsfähigen Preisen
anzubieten und weltweit eine Wertsteigerung für Patienten, Gesundheitssysteme und Investoren zu
erzielen.
«Die Akquisition von Actavis Generics erfolgt zu einem Zeitpunkt, in dem Teva sowohl im Generika- als
auch Spezialitäten-Medizin-Bereich stark ist wie nie zuvor», sagte Erez Vigodman, Präsident und CEO
von Teva. «Durch unsere Akquisition von Actavis Generics schaffen wir eine neue Teva mit einem
soliden Fundament, einem erheblich erweiterten finanziellen Profil und diversifizierteren
Einnahmequellen und Gewinnströmen, deren Motor eine starke Produktentwicklung sowohl im
Generika- als auch Spezialitäten-Medizin-Bereich ist. Wir schaffen damit eine Basis, von der wir
erwarten, dass sie eine Umsatz- und Gewinnsteigerung und einen signifikanten Cashflow über viele
Jahre hinweg generieren wird.»
Erez Vigodman sagte weiter: «Wir sind überzeugt, dass wir Actavis Generics schnell in die Teva
integrieren werden und die geplanten Synergien und die Wertsteigerung zugunsten unserer Aktionäre
bald realisieren können. Darüber hinaus wird unser finanzielles Profil durch diese Transaktion gestärkt,
und wir sind nun noch besser positioniert, um die Vorteile der Forschungs- und Entwicklungskapazitäten
von Teva im Sinne eines Umsatzwachstums und einer Expansion unseres Portfolios in allen Sparten zu
nutzen. Der starke Cashflow der vereinten Unternehmen ermöglicht einen raschen Schuldenabbau und
eine weitere Kapitalzuteilung, wobei der Schwerpunkt auf der Verstärkung unserer SpezialitätenMedizin-Pipeline und unseres Produkt-Portfolios liegt, wie auch, unseren Anlegern noch attraktivere
Renditen zu bieten.»
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Durch die Akquisition verfügt Teva nun über ungefähr 338 Produkte, die zurzeit von der
Zulassungsbehörde FDA geprüft werden. Mit rund 115 Gesuchen ist sie zudem die führende ANDAGesuchsstellerin (Abbreviated New Drug Application) in den USA. In Europa wird Teva nach
Devestitionen über eine Pipeline verfügen, die europaweit über 5'000 Produkteinführungen ermöglicht.
In Wachstumsmärkten wie Asien, Afrika, Latein-Amerika, dem Mittleren Osten, Russland und GUSStaaten sind derzeit ungefähr 600 Produkte zur Zulassung angemeldet. Insgesamt plant Teva für 2017
die Markteinführung von 1'500 Generika.
Mit Produkten von Teva erzielte das US-amerikanische Gesundheitssystem in den vergangenen zehn
Jahren Einsparungen in Höhe von rund 215 Milliarden US-Dollar. Durch die Akquisition wird sich diese
Zahl schneller und weiter erhöhen.
Ausweitung der globalen Marktpräsenz
Durch die Akquisition von Actavis Generics hat Teva ihre wirtschaftlichen Möglichkeiten weltweit
verbessert und die globale Dimension ihrer Verkaufs- sowie Forschungs- und Entwicklungsplattformen
deutlich ausgebaut. Mit über 1'800 Medikamenten und 16'000 Produkten bietet das Unternehmen
Zugang zum grössten Arzneimittelschrank der Welt und ist nun in 80 Märkten vor Ort aktiv. In über 40
Märkten nimmt das Unternehmen eine Position unter den drei führenden Unternehmen ein. Sie hat
eine globale Führungsrolle auf allen wichtigen internationalen Märkten.
Auswirkungen auf den Schweizer Markt
«Als Folge der Transaktion wird die Mepha Schweiz AG, die Schweizer Niederlassung von Teva und
führende Generika-Anbieterin in der Schweiz, die bisherigen Geschäftstätigkeiten von Actavis
Switzerland AG, der Schweizer Niederlassung von Actavis Generics, übernehmen. Dadurch ergeben sich
für uns Chancen, weiter zu wachsen und unseren aktuellen Anteil von 34%* im Schweizer GenerikaMarkt zu steigern», sagte Andreas Bosshard, General Manager von Mepha Schweiz AG.
Finanzielle Entwicklung
Teva rechnet durch Beseitigung von Doppelspurigkeiten und Ineffizienzen im globalen Massstab und
Nutzung von Grössenvorteilen mit Kosten- und Steuerersparnissen von rund 1.4 Milliarden US-Dollar pro
Jahr bis Ende 2019. Allergan plc erhielt für den Verkauf von Actavis Generics 33.43 Milliarden US-Dollar
in bar und rund 100 Millionen Teva Aktien.
Starkes globales Führungsteam und erfahrene Mitarbeitende aus beiden Unternehmen
Teva und Actavis passen strategisch und kulturell bestens zueinander. Teva wird sich die Kompetenzen
und Talente aus beiden Unternehmen zu Nutze machen. Das Führungsteam setzt sich aus
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Führungskräften von Teva und Actavis zusammen. Damit soll sichergestellt werden, dass das neue
Unternehmen von seiner verstärkten globalen Präsenz profitiert und Teva ihre Weltmarktführerschaft
im Generika-Geschäft weiter ausbaut. Mit dieser Struktur wird das Unternehmen vom ersten Tag an
sofort in der Lage sein, sein Wachstum auf globaler Ebene zu maximieren.
Operative Integration und Bereitschaft
Seit der Ankündigung der Akquisition im Juli 2015 haben Teams bei Teva und Actavis die Integration
beider Unternehmen sorgfältig geplant, so dass das neue Unternehmen sofort nach dem Abschluss der
Transaktion funktionsfähig ist. Deshalb wird Teva sofort von den Vorteilen, die die Akquisition von
Actavis Generics bietet, profitieren.
«Die Übernahme wird auch in der Schweiz zu Synergien führen. Mepha Pharma, die auf Generika
spezialisiert ist, und Teva Pharma, die für Spezialitäten-Medizin zuständig ist, werden in der Lage sein,
ihr Produktsortiment zu vergrössern», ergänzte Andreas Bosshard, «Es wird wahrscheinlich jedoch bei
einigen Funktionen in verschiedenen Bereichen der neuen Organisationsstruktur zu Doppelspurigkeiten
kommen. Unter anderem ist es deshalb möglich, dass einige dieser Mitarbeitenden durch andere
Organisationen von Teva übernommen werden.»
* IMS Health Zahlen per Ende Juni 2016
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Über Teva
Teva Pharmaceutical Industries Ltd. (NYSE und TASE: TEVA) ist ein weltweit führendes
pharmazeutisches Unternehmen, das qualitative hochwertige und patienten-zentrierte
Gesundheitslösungen anbietet, die täglich von Millionen von Menschen genutzt werden. Teva mit
Hauptsitz in Israel ist Weltmarktführerin im Bereich Generika und nutzt über 1‘000 Moleküle zur
Herstellung einer breiten Palette von Generika für fast alle therapeutischen Indikationsgebiete. Im Bereich
der Spezialitäten-Medizin, bietet Teva weltweit führende, innovative Medikamente zur Behandlung von
Krankheiten des zentralen Nervensystems, wie Schmerzen, und Atemwegserkrankungen. Teva integriert
ihre Expertise in den Bereichen Generika und Spezialitäten-Medizin in ihre globale Forschung- und
Entwicklungstätigkeit, um neue Wege zu schaffen, bisher unerfüllten Patientenbedürfnissen durch die
Kombination von Medikamenten, Verfahren, Dienstleistungen und Technologien gerecht zu werden. Im
Jahr 2015 erzielt Teva einen Umsatz von 19.7 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen:
www.tevapharm.com
Über Mepha/Teva in der Schweiz
Die Mepha Schweiz AG ist die führende Generikaanbieterin in der Schweiz und Teil der Teva Gruppe,
der weltweiten Nummer eins im Generika-Markt. Zur Mepha Schweiz mit Sitz in Basel gehören die
Firmen Teva Pharma AG sowie die Mepha Pharma AG. Das Unternehmen beschäftigt total 180
Mitarbeitende. Die Vertriebsgesellschaft Mepha Pharma AG vermarktet über 230 Marken- und NichtMarken-Generika, die vor allem in Apotheken, über selbstdispensierende Ärzte und Drogerien verkauft
werden. Das Mepha-Portfolio deckt 16 medizinische Indikationsgebiete ab. Die Vertriebsgesellschaft
Teva Pharma bietet in der Schweiz rund 60 Spezialitäten zur Behandlung von Problemen des zentralen
Nervensystems, von Krebs und der Atemwege an.
Tevas Safe-Harbor-Erklärung im Sinne der US-amerikanischen Private Securities Litigation
Reform Act von 1995:
Diese Medienmitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf den derzeitigen Annahmen und
Erwartungen des Managements basieren und einige bekannte und unbekannte Risiken und
Ungewissheiten enthalten, die dazu führen können, dass unsere zukünftigen Resultate, unsere
Geschäftsentwicklung oder unsere Leistungen deutlich von den Resultaten, der Geschäftsentwicklung
oder den Errungenschaften, die in einer zukunftsbezogene Stellungnahme geäussert oder impliziert sind,
abweichen. Wichtige Faktoren, die solche Differenzen verursachen oder dazu beitragen können, sind
Risiken in Bezug auf unsere Fähigkeit, weitere pharmazeutische Produkte zu entwickeln und zu
vermarkten; die Konkurrenz zu unseren Spezialitäten, speziell zu Copaxone® (das im Wettbewerb mit
oral verabreichten Alternativen und Generika steht); unsere Fähigkeit, die Akquisition von Allergan plc‘
weltweitem Generikageschäft („Actavis Generics“) zu vollenden und den erwarteten Nutzen einer solchen
Akquisition (und den Zeitplan der Realisation solcher Vorteile) zu realisieren; die Tatsache, dass wir nach
dem Vollzug der Akquisition von Actavis Generics viel stärker als zuvor von unserem Generikageschäft
abhängig sind; mögliche Restriktionen bezüglich weiterer Transaktionen oder weiterer Verschuldung in
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Folge der substanziellen Schulden, die wir auf uns nehmen, um die Akquisition von Actavis Generics zu
finanzieren; die Tatsache, dass uns in der Zeit nach der Vollendung der Übernahme von Actavis
Generics deutlich weniger flüssige Mittel zur Verfügung stehen als zuvor, was unser Fähigkeit zu
wachsen beeinträchtigen könnte; die Möglichkeit von höheren Bussen, Strafzahlungen und anderen
Sanktionen sowie anderen nachteiligen Konsequenzen, die aus der laufenden FCPA-Untersuchung und
Fragen in diesem Zusammenhang hervorgehen können; unsere Fähigkeit, die erwarteten Resultate auf
Investitionen in unsere Pipeline von Spezialitäten und anderen Produkten zu erzielen; unsere Fähigkeit,
geeignete Akquisitionsobjekte oder Lizenzmöglichkeiten zu identifizieren und erfolgreich Angebote dafür
abzugeben, oder Akquisitionen abzuschliessen und zu integrieren; den Einfluss, den Mängel bei der
Produktion oder Qualitätskontrolle auf unseren Ruf als Qualitätsanbieter haben könnten und die Kosten
zur Wiederherstellung; die stärkere Kontrolle durch Regierungen in den USA und Europa bezüglich
unserer Patentvergleichsvereinbarungen; Währungsschwankungen und -restriktionen sowie Kreditrisiken,
denen wir ausgesetzt sind; die Effektivität unserer Patente, Vertraulichkeitsvereinbarungen und andere
Massnahmen, um unser Recht des geistigen Eigentums auf unsere Spezialitäten zu schützen; die
Auswirkungen von Reformen des Gesundheitssystems und der Preisfindung für Arzneimittel, der
Vergütung und der Deckung der Kosten; den Wettbewerb für unsere Generika durch andere
pharmazeutische Unternehmen oder in Folge des verstärkten staatlichen Preisdrucks; staatliche
Untersuchungen unserer Verkaufs- und Marketing-Praxis, speziell bei unseren Spezialitäten; Nachteile
aufgrund von politischer oder wirtschaftlicher Instabilität, bedeutender Anfeindungen oder terroristischer
Angriffe auf unserer grösseren weltweiten Betriebe; Unterbrüche bei der Zulieferung oder Probleme mit
internen oder externen IT-Systemen, die unsere komplexen Produktionsprozesse beeinträchtigen
könnten; grössere Unterbrüche in unserem IT-System oder Probleme bei der Datensicherheit;
Konkurrenz für unsere Spezialitäten durch Unternehmen mit mehr Ressourcen und Fähigkeiten; der
Einfluss fortschreitender Konsolidierung unserer Distributoren und Kunden; verringerte Möglichkeiten,
bedeutende neue Generika exklusiv im US-Markt anzubieten; mögliche Haftungen in den USA, in Europa
und anderen Märkten für den Verkauf von Generika vor Abschluss eines laufenden Patentstreitverfahrens; Produkthaftungen, die nicht durch unsere Versicherungen gedeckt sind; wenn es uns nicht
gelingt, Schlüsselpersonal zu rekrutieren oder zu behalten, oder zusätzliche leitende Angestellte und
Manager anzustellen; wenn es uns nicht gelingt, den komplexen Medicare und Medicaid Berichtspflichten
und Zahlungsverpflichtungen nachzukommen; signifikante Abschreibungen auf immateriellen Anlagen,
den Firmenwert, das Eigentum, die Anlagen und Einrichtungen; die Auswirkungen der gestiegenen
Verschuldung und die daraus entstehende Abhängigkeit vom Zugang zu Kapitalmärkten; eine mögliche
signifikante Erhöhung der Steuerschulden; die Auswirkung auf unsere Gesamtsteuerquote nach
Beendigung oder Ablauf von staatlichen Programmen oder Steuervorteilen, oder durch Änderungen
unseres Geschäfts; Patentrechtsdifferenzen, die unsere Fähigkeit, am effizientesten zu produzieren,
beeinträchtigen; Umweltrisiken; und andere Faktoren, die in unserem Jahresbericht (Form 20-F) für das
Geschäftsjahr, das am 31. Dezember 2015 endete, und in unseren Eingaben an die US-amerikanische
Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission (the "SEC") genannt
sind. Zukunftsbezogene Aussagen sind nur zu dem Zeitpunkt gültig, an dem sie gemacht werden und wir
übernehmen keine Verpflichtung, diese Aussagen oder andere Informationen, ob als Folge neuer
Informationen, zukünftiger Ereignisse oder Sonstigem, zu aktualisieren oder zu überarbeiten.
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