Echoes of Flamenco Rafael Catalá Roger Blávia Katalin Halmai

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Echoes of Flamenco Rafael Catalá Roger Blávia Katalin Halmai
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Echoes of Flamenco
Rafael Catalá
Roger Blávia
Katalin Halmai
Albert Kreuzer
István Tóth
Sanz
De Falla
Montoya
Catalá
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Echoes of Flamenco
Rafael Catalá (*1960)
1 Toros de Ceniza
2 Candil del Alba
11:36
7:06
Gaspar Sanz
(1640–1710)
(Transkription: Rafael Catalá)
Laberintos
3 Preludio
4 Marizápalos
5 Jácaras
6 Zarabanda española
7 Canarios
1:20
3:02
3:02
0:37
2:07
Rafael Catalá
8 Brumas del silencio
9:53
Ramón Montoya
Paco Peña (*1942)
9 Soleares
6:38
(1880–1949) /
Manuel de Falla (1876–1946)
bl Homenaje a Debussy
Rafael Catalá
bm Romance de la luna
bn Encrucijada
2
2:56
4:41
10:34
Rafael Catalá Gitarren
Roger Blávia Perkussion (1, 5, 8, 12)
Katalin Halmai Stimme (2, 11)
Albert Kreuzer Kontrabaß (1, 8, 12)
István Tóth Kontrabaß (2)
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A la memoria de mi madre.
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Echoes of Flamenco
Sehr oft, am Kompositionsbeginn eines neuen
Werkes, habe ich das Gefühl, mich in der Fortsetzung eines schon begonnenen Prozesses zu
befinden. Es ist ein vages Gefühl, das trotzdem
die Gewißheit vermittelt, das Stück vor längerer
Zeit zu komponieren begonnen zu haben. Eine
abstrakte Zeit, undefiniert, fast eine immaterielle Zeit. Es ist so, als ob die Musik schon geschrieben worden wäre, und ich sie nur als
Medium zu wahrnehmbaren Formen, zu materiellen Klängen transkribieren würde.
In diesem Sinne denke ich, daß jeder Komponist im Laufe seines Lebens ein einziges
Stück schreibt, jeder Maler ein einziges Bild malt,
jeder Schriftsteller ein einziges Buch verfaßt.
Und dieses einzige Werk ändert und entwickelt sich, wechselt seinen Namen oder
sogar seine eigene Ästhetik, aber bleibt in seiner Substanz immer nah beim ursprünglichen
Schöpfer: wie ein Spiegel, treue Wiedergabe
unserer künstlerischen und emotionalen Persönlichkeit, den wir nicht immer genug beachten.
Es ist auch gut möglich, daß sogar die
Menschen, die im Laufe ihres Lebens verschiedene Liebesverhältnisse hatten, in ihrer unermüdlichen Suche sich immer wieder in denselben Menschen verliebten, reflektiert in verschiedenen Männern oder Frauen.
Diese Natürlichkeit in der Entwicklung des
Kreativprozesses kann man als Musterbeispiel
bei Gabriel García Marquez genießen: In seinem
Buch „Vivir para contarla / Leben, um davon zu
4
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erzählen“ werden seine im Laufe von 40 Jahren
entstandenen Romane nacheinander besprochen – der eine als logische Konsequenz des
anderen, als Glieder einer im Voraus unbewußt
geknüpften Kette. Und der Autor hinter jedem
einzelnen Roman ist unabänderlich in jedem
Wort reflektiert.
Oder bei Pedro Almodóvar, unablässig
beschäftigt mit der Frau als mütterlicher Figur.
In seinem Film „Habla con ella / Sprich mit ihr“
ist die Reihenfolge von Bild und Ton, obwohl
aus verschiedener Herkunft stammend, unter
seiner Leitung von einer poetischen Einheit
umhüllt. Alles ist eins, in unvermeidlicher Weise
natürlich.
In dieser Art sind alle Werke auf der CD über
eine Kreuzung – die „Encrucijada“ – als geheimnisvollem Knoten von akkumulierten Spannungen aus verschiedensten Ursprüngen miteinander verbunden. Und gleichzeitig ist die
Kreuzung ein Ausgangspunkt zur Terra incognita,
als Ergebnis der daraus resultierenden Energie.
Die Echos des Flamenco – wie ich hoffe,
mit seinem Geist, dem „Duende“ – schlüpfen
überall hervor und bleiben zugleich klassischen
oder zeitgenössischen Formen gegenüber
offen. Die mediterranen Einflüsse spiegeln sich
in offenen Harmonien wider, die undefinierte
Räume umfassen, in denen die Echos des
Duende – dieses Geistes der Erde – beliebig
nachhallen können.
Und so lasse ich die Soleares, die ich mit
allem Respekt zu Ramón Montoya und Paco
Peña hier auf meine Art wiedergegeben habe,
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durch Teile der Encrucijada, mit ihren Kadenzen
Am-G-F-E wandeln; oder sie schleichen sich in
den Mittelteil des Candil del Alba; oder ich verwende sie, ganz anachronistisch, als Einleitung
zu Marizápalos von Gaspar Sanz, welche ich –
so wie die anderen Stücke dieses Komponisten
– aus der Tabulatur transkribiert habe, um die
rhythmischen und harmonischen Ursprünge
des Flamenco darzustellen.
Mit demselben Zweck begehe ich die
Eigenmächtigkeit, in die Jácaras aus der Skizze
eines „Bulerías“ überzugehen, die sich noch
dadurch steigert, daß ich ein fulminantes Perkussionssolo, das ihren brachialen Charakter
betont, vorangesetzt habe.
Die „Petenera“ (ein Tabu wegen eines
Aberglaubens) beherrscht die Romance de la
luna, und es gibt Motive dieses Stücks, die
auch bei den Toros de Ceniza („Stiere aus
Asche“) erscheinen. Diese Stiere, in der Flüchtigkeit der Asche nur angedeutet, wie auch die
„Alegrías“ und einige andere Flamenco-Stile
erklingen ohne andalusische Kadenzen, wie
eine Verneigung vor den Harmonieschemata
des Abendlandes.
Diese andalusischen Kadenzen, die da und
dort erscheinen und verschwinden – wie ein
schlitzohriger Geist, der sich nicht erwischen läßt
und als Erinnerung eine harmonische Progression über das Fis bei der Encrucijada mit dem
Geschmack von „Tarantas“ hinterläßt. Und so
säuselt der Südwind, Geruch aus Salz und Meer,
ein verborgener „Pasodoble“ bei der Brumas del
Silencio, bevor er rockig und rebellisch wird.
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Und so erfinde ich aus meiner Perspektive
eigene, innige Klänge neu, geholt aus der Spur
meiner musikalischen Laufbahn. Klänge, die mit
Bildnissen gemischt sind, welche plötzlich in
der Erinnerung des Gedächtnisses auftauchen,
wie eine Mutation, lebendig, verletzlich: wie im
Rezitativ des Candil del Alba, wo eine Straßenverkäuferin von zerrissenen Träumen, in ihrer
eigenen Überzeugung verletzt, erscheint, mit
den Kadenzen ihrer Stimme vom Zweifel entstellt. Eine Gelsomina aus „La strada“ von
Fellini, wie ich sie ähnlich vor vielen Jahren in
den Straßen von Brno erlebt habe.
Das Mittelmeer prägt fast alles, allerdings
alles weicher gestaltend; sogar Manuel de Falla,
der Meister, wirkt sinnlich, wenn er seine Hommage dem Tod Debussys widmet, und dafür
den „Tango/Habanera“-Rhythmus wählt.
Diese Feier des Todes, die, wie Lorca sagt,
immer mit dem Duende und seinen schwarzen
Klängen, welche den Samen von anderen
neuen, unbekannten Klängen in sich tragen,
gemeinsam auftritt.
„… Der Duende… wo ist er? Durch den
leeren Bogen bläst ein geistiger Wind eindringlich über die Totenköpfe, auf der Suche nach
neuen Landschaften und unbekannten Akzenten: ein Wind mit Geruch nach Kinderspeichel,
nach zermalmtem Gras und Medusenschleier,
der die ständige Taufe der neu erschaffenen
Dinge kundtut.“ (Federico García Lorca, 1933)
Rafael Catalá
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Echoes of Flamenco
When commencing the composition of a new
work I very often have the feeling of continuing
an already begun process. It’s a vague feeling
that nonetheless provides the assuredness of
having begun composing the piece a long time
ago. An abstract time, undefined, almost immaterial time.
It’s as though the music had already been
composed and I, as a medium, only transcribe
it for perceptible forms, for material sounds.
In this sense I think that during the course
of his or her life, every composer composes a
single piece, every painter paints a single painting, every writer writes a single book.
And this single work changes and develops, changes its name or even its own aesthetic, yet in its substance always remains close
to its original creator – like a mirror, the faithful
reproduction of our artistic and emotional personality, a mirror to which we do not always pay
sufficient attention.
It’s also entirely possible that even those
people who had various love spells during their
lifetimes, in their tireless quest fell in love with
the same person again and again, reflected in
different men or women.
As a prime example, one can enjoy this
naturalness in the development of Gabriel
García Marquez’s creative process: In his book
“Vivir para contarla” (Live to Tell About It), his
novels, written over the course of 40 years, are
discussed one after the other – one as a logical
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consequence of the other, as links in a unconsciously created chain. And the author behind
every single novel is reflected irrevocably in
every word.
Or that of Pedro Almodóvar, incessantly
occupied with woman as motherly figure. In his
film “Habla con ella” (Speak With Her), the
sequence of picture and sound, although originating from different sources, is wrapped under
his direction by a poetic unity. Everything is one,
unavoidably natural.
In this manner, all works on this CD are
connected to one another via a crossroads –
the “Encrucijada” – as the secretive knot of
accumulated tensions of the most varying origins. And at the same time, the crossroads is a
point of origin to terra incognita, as the product
of the resulting energy.
The echoes of flamenco – as I hope, with
its spirit, the “duende” (Spanish: elf) – emerge
everywhere and simultaneously remain open
compared to classical or contemporary forms.
The Mediterranean influences are reflected in
open harmonies that contain undefined rooms
in which the echoes of the duende – this spirit
of the earth – can resonate arbitrarily.
It is thus that I let the Soleares, which I
have reproduced here in my own way with all
respect due to Ramón Montoya and Paco
Peña, promenade through part of the
Encrucijada, with its A minor-G-F-E cadences;
or they sneak off to the middle section of the
Candil del Alba; or I use them, quite anachronistically, as the introduction to Marizápalos by
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Gaspar Sanz, which I – just like the other pieces
by this composer – transcribed from the tablature in order to bring out the rhythmic and harmonic origins of flamenco.
With the same purpose I commit the arbitrary act of crossing over into the Jácaras from
the sketch of a “Bulerías” that further escalates
in that I prefaced it with a brilliant percussion
solo that emphasizes its brutal character.
The “Petenera” (a taboo due to superstition) dominates the Romance de la luna, and
motives of this piece also appear in the Toros
de Ceniza (Bulls from Ashes). These bulls, only
hinted at in the fleetingness of ashes, like the
“Alegrías” and several other flamenco styles,
sound without Andalusian cadences, like a bow
to occidental harmonic schemata.
These Andalusian cadences, which appear
and disappear here and there like a wily ghost
that cannot be caught, and as a reminder a harmonic progression over the F-sharp of
Encrucijada, with the aftertaste of “Tarantas.”
And thus whispers the south wind, the
smell of salt and sea, a hidden “Pasodoble” in
Brumas del silencio before it turns rock-like and
rebellious.
And thus from my perspective I devise my
own, heartfelt sounds anew, retrieved from the
track of my musical path. Sounds mixed with
effigies, which suddenly emerge in the memory’s recollections, like a mutation, lively, vulnerable: like in the recitative of Candil del Alba,
where a street vendor appears from disrupted
dreams, injured in her own conviction, with the
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cadences of her voice disfigured by doubt. A
Gelsomina from “La strada” by Fellini, as I similarly experienced her many years ago in the
streets of Brno.
The Mediterranean Sea marks almost
everything, though forming it more softly; even
Manuel de Falla, the master, seems sensual
when he dedicates his Hommage to the Death
of Debussy and selects a tango/habanera
rhythm for it.
This celebration of death which, as Lorca
says, always appears together with the duende
and its black sounds, which carry within them
the seeds of other new, unknown sounds.
“... the Duende – where is the Duende?
Through the empty arch enters a mental air
blowing insistently over the heads of the dead,
seeking new landscapes and unfamiliar
accents; an air bearing the odor of child’s spittle, crushed grass, and the veil of Medusa
announcing the unending baptism of all newlycreated things.” (Federico Garcia Lorca, 1933)
Rafael Catalá
translated by Albert Frantz
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Echos du flamenco
Très souvent en commençant la composition
d’une nouvelle œuvre, j’ai l’impression de continuer un processus déjà en cours. Il s’agit d’un
vague sentiment qui, malgré tout, donne la certitude d’avoir commencé à composer le morceau il y a assez longtemps. Un temps abstrait,
indéfini, un temps presque immatériel. C’est
comme si la musique avait déjà été écrite et
moi, je ne suis que le médium qui la transcrit en
formes perceptibles et en sons matériels.
Je pense donc qu’au cours de leur vie, un
compositeur ne compose qu’un seul morceau,
un peintre ne peint qu’un seul tableau et un
écrivain n’écrit qu’un seul livre.
Et cette unique composition change et se
développe, prend un autre nom, adopte même
une autre esthétique, mais elle reste toujours,
dans sa substance, très proche de la source
originelle : comme un miroir, reflet fidèle de
notre personnalité artistique et de nos émotions
que, souvent nous ne respectons pas suffisamment.
Mais c’est aussi possible que les personnes qui, au cours de leur existence, ont eu plusieurs liaisons amoureuses, au cours de leur
infatigable recherche, tombent amoureuses du
même type de caractère chez des femmes et
des hommes différents.
Gabriel García Marquez est vraiment le
meilleur exemple, illustrant ce développement
naturel dans le processus de la création : dans
son livre Vivir para contarla / Vivre pour la
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raconter, il parle de ses romans écrits au cours
des quarante années passées – l’un étant la
conséquence logique du précédent, maillon
d’une chaîne formée d’avance dans l’inconscient. Et derrière chaque roman, l’auteur se
retrouve invariablement dans chaque mot.
Ou bien chez Pedro Almodóvar, obsédé
par le côté maternel de la femme. Dans son film
Habla con ella / Parle avec elle, la succession
des images et des sons, malgré des origines
différentes, crée un univers poétique. C’est tout
un ensemble d’un naturel spontané.
C’est pourquoi toutes les œuvres sur le CD
sont reliées entre elles par un croisement –
Encrucijada – comme des nœuds mystérieux
de tensions accumulées d’origines différentes.
Et en même temps, de ce croisement naît une
énergie nouvelle vers une terre inconnue.
Les échos du flamenco – je l’espère, avec
leur esprit, le duende – se faufilent partout et
restent en même temps très ouverts aux formes
classiques ou contemporaines. Les influences
méditerranéennes se retrouvent dans les harmonies ouvertes qui regroupent des espaces
indéfinis où les échos du duende – cet esprit de
la terre – peuvent retentir n’importe où.
C’est ainsi que je laisse les Soleares cheminer dans l’Encrucijada avec leurs cadences la
mineur – sol – fa – mi ; je les reprends ici à ma
façon avec tout mon respect pour Ramón
Montoya et Paco Peña ; ou bien elles s’insinuent
dans la partie centrale de Candil del Alba ; ou
alors je les utilise, d’une façon tout à fait anachronique, comme introduction à Marizápalos
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de Caspar Sanz, que j’ai transcrit de la tablature – de même que les autres morceaux de ce
compositeur – pour exposer les origines rythmiques et harmoniques du flamenco.
Avec le même objectif, partant d’une
Bulerias esquissée pour arriver à une Jácaras,
j’accentue son caractère violent et indépendant, en la faisant précéder d’un fulminant solo
de percussions.
La Petenera (un tabou venant d’une superstition) domine la Romance de la luna, et des
motifs de ce morceau apparaissent également
dans les Toros de Ceniza (Taureaux de cendre).
Ces taureaux, évoqués dans la fugacité de la
cendre, de même que les Alegrías et quelques
autres styles de flamenco, retentissent sans
cadences andalouses, véritable révérence
devant les schémas harmoniques de l’Occident.
Ces cadences andalouses qui, çà et là,
vont et viennent, tel un esprit rusé qui ne se
laisse pas prendre, laissant l’impression d’une
progression harmonique au-delà du fa dièse
dans la Encrucijada, avec le goût de Tarantas.
Et on entend le murmure du vent du Sud,
odeur de sel et de mer, un paso-doble caché
dans la Brumas del Silencio avant qu’il ne tourne au rock et à la rébellion.
De ma perspective, je redécouvre des sons
personnels et intimes, recueillis sur mon parcours musical. Des sons, mêlés à des images
qui, soudain, surgissent des limbes de la
mémoire, comme une mutation, vivants et fragiles : comme dans le récitatif de Candil del Alba,
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où une vendeuse à la sauvette, meurtrie dans
son être après avoir vu ses rêves se déchirer,
apparaît avec les cadences de sa voix, déformée par le doute. Une Gelsomina, sortie de La
Strada de Fellini, telle que je l’ai rencontrée il y
a longtemps dans les rues de Brno.
La Méditerranée est presque partout présente et apporte sa touche de douceur à l’ensemble ; même, le maître, Manuel de Falla,
donne une impression de sensualité quand il
dédie son hommage à la mort de Debussy en
choisissant le rythme tango/habanera.
Cette célébration de la mort, qui, comme le
dit Lorca, est toujours accompagnée du duende et de ses sonorités noires desquelles vont
naître d’autres sons nouveaux et inconnus.
Le duende... Où est le duende ? À travers
l’arc vide, passe une brise mentale, qui souffle
avec insistance sur la tête des morts, en quête
de nouveaux paysages et d’accents ignorés,
une brise à l’odeur de salive d’enfant, d’herbe
foulée et de voiles de méduse qui annonce le
baptême sans cesse renouvelé des choses qui
viennent de naître... (Federico García Lorca,
1933)
Rafael Catalá
traduit par Nadine Innerhofer
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Echoes of Flamenco
Muy a menudo, cuando comienzo la composición de una nueva pieza, tengo la sensación de
estar continuando un proceso ya iniciado. Es
una vaga sensación que sin embargo comporta la certidumbre de haber iniciado la obra hace
mucho tiempo, un tiempo abstracto, indefinido,
casi inmaterial. Como si la música ya estuviera
escrita y yo fuera solo un medium que la traduce a formas perceptibles, que la transpone a
sonidos materiales.
De esta forma, pienso que todo compositor escribe a lo largo de su vida una sola obra,
cada pintor pinta un solo cuadro, cada escritor
escribe un solo libro. Y esa única obra va transformándose y evolucionando, cambiando de
nombre, o incluso de estética, pero permaneciendo consustancial a su creador: Un espejo,
fiel reflejo de nuestra personalidad artística y
emocional al que no siempre hacemos caso.
Posiblemente, incluso las personas que en
su vida han tenido diferentes relaciones sentimentales, se hayan enamorado siempre del
mismo ser reflejado, en su búsqueda incansable, en diferentes hombres o mujeres.
Esa naturalidad en la evolución del proceso creativo se respira, como ejemplo magistral,
en García Marquez: leyendo su libro “Vivir para
contarla“ van sucediéndose, durante un periodo de casi 40 años, cada una de sus novelas.
Una como consecuancia de la otra, eslabones
de una cadena previa y subconscientemente
concebida. Y el autor detrás de todas ellas,
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reflejándose irremediablemente en cada una de
las palabras.
O en Pedro Almodóvar, obsesionado por la
figura materna, la mujer. Viendo su película
“Habla con ella“, la sucesión de imágenes y
música, aún de diferente proveniencia, se ve
envuelta bajo su dirección en una unidad poética, donde todo es uno, inevitablemente natural.
En este sentido, todos los temas que aparecen en el CD están ligados entre sí, situados
en la encrucijada como un nudo misterioso de
tensiones acumuladas, de diferente procedencia. Y al mismo tiempo, como punto de partida
hacia tierra incógnita, fruto de la energía resultante.
Los ecos flamencos, quiero creer que con
su duende al lado, se cuelan por doquier y al
mismo tiempo están abiertos a formas clásicas
o contemporaneas. Las influencias mediterráneas se reflejan en armonías abiertas, crean
espacios más indefinidos donde los ecos del
duende – ese espíritu de la tierra – reverberan a
su gusto.
Y así dejo a las Soleares – que con todo mi
respeto a Montoya y Peña he reproducido aquí
bajo mi óptica – deambular por fragmentos de
la Encrucijada, con su cadencial Lam-SolMFaM-MiM; o se me cuelan en la parte intermedia del Candil del Alba; o las uso anacrónicamente como introducción a los Marizápalos de
Gaspar Sanz los cuales – al igual que las otras
piezas de este compositor – he transcrito personalmente de la tablatura por plasmar los
antecedentes, tanto armónicos como rítmicos,
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de algunos palos flamencos. Con el mismo fin
cometo la irreverencia de pasar a las Jácaras,
sin solución de continuidad, desde el esbozo
de unas Bulerías, y más aún: anteponiéndoles
un solo fulminante de percusión que acentúa su
carácter visceral.
La Petenera, tabú en su sustancia, domina
el Romance de la Luna, y hay motivos de ésta
que aparecen en los Toros de Ceniza. Esos
toros, apenas insinuados en la volatilidad de las
cenizas, que muestran orgullosos, entre otros,
el palo de Alegrías: tonales, sin cadencias
andaluzas, como reverencia a las formas académicas occidentales. Esas cadencias andaluzas que van apareciendo y desapareciendo
aquí y allá, como un duende gamberro que no
se deja atrapar y remite, como ejemplo liviano
de unas sucesiones armónicas sobre Fa# en la
Encrucijada, sabores de Taranta.
Y así va susurrando ese viento del sur, olor
de sal y mar, un Pasodoble latente en las
Brumas del Silencio, antes de ponerse rockero
y rebelde.
Y así, desde mi perspectiva, reinvento
sonidos propios, entrañables, recogidos de la
estela que va dejando mi trayectoria musical.
Sonidos mezclados con imágenes que surgen
de pronto en el recuerdo de la memoria, como
una mutación, vivas, hirientes: como en el recitativo del Candil del Alba, donde aparece una
vendedora callejera de sueños desgarrados,
malherida en sus convicciones, las cadencias
de su voz desfiguradas por la duda. Una
Gelsomina de La Strada de Fellini que yo viví
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hace muchos años en las calles de Brno.
El Meditearráneo lo baña casi todo, suavizándolo, incluso Manuel de Falla, el maestro, se
pone sensual a la hora de dedicar su Homenaje
a la muerte de Debussy, eligiendo el ritmo de
Tango/Habanera.
Esa celebración de la muerte que, como
dice Lorca, va siempre acompañada del duende y sus sonidos negros, que son semilla de
otros nuevos, desconocidos.
“El duende... ¿Dónde está el duende? Por
el arco vacío entra un aire mental que sopla con
insistencia sobre las cabezas de los muertos,
en busca de nuevos paisajes y acentos ignorados: un aire con olor de saliva de niño, de hierba machacada y velo de medusa que anuncia
el constante bautizo de las cosas recién creadas.“ (Federico García Lorca)
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Rafael Catalá
Candil del Alba
De la luz de tus manos
brota un soplo de vida,
ascua de la lumbre eterna.
Dibújalo,
el gesto de tu evanescencia,
mira.
En la quietud de tu rostro
hay un no sé qué
de hielo,
que lo derrite el alba
con su aliento.
Suena el latir manso
de tu sonrisa blanca.
Luz del candil,
transparencia frágil, temblor
insinuado en tus cadencias.
Aire, aire de gusto dulzón, añil,
que apaga la llama.
No, no llores más,
mira cómo bailo a tu son,
cimbrea la cintura y no pares.
Candor herido.
Vendo barato!
sueños de luz, gratis;
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eternidades regaladas,
dolor volátil,
Vendo! Vendo!
Ay, ay, ay, ay
reina de la amargura,
lirio azul
del esbozo de tu mirada
Colibrí espirando
luz.
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Federico García Lorca
Romance de la luna
La luna vino a la fragua
con su polisón de nardos.
El niño la mira, mira.
El niño la está mirando.
En el aire conmovido
mueve la luna sus brazos
y enseña, lúbrica y pura,
sus senos de duro estaño.
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bronce y sueño, los gitanos.
Las cabezas levantadas
y los ojos entornados.
¡Cómo canta la zumaya,
ay, cómo canta en el árbol!
Por el cielo va la Luna
con un niño de la mano.
Dentro de la fragua lloran,
dando gritos, los gitanos.
El aire la vela, vela.
El aire la está velando.
Huye luna, luna, luna.
Si vinieran los gitanos,
harían con tu corazón
collares y anillos blancos.
Niño, déjame que baile.
Cuando vengan los gitanos,
te encontrarán sobre el yunque
con los ojillos cerrados.
Huye luna, luna, luna,
que ya siento sus caballos.
Niño, déjame, no pises
mi blancor almidonado.
El jinete se acercaba
tocando el tambor del llano.
Dentro de la fragua el niño,
tiene los ojos cerrados.
Por el olivar venían,
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Rafael Catalá
Kerze der Morgendämmerung
Aus dem Licht deiner Hände
keimt ein Hauch von Leben,
Glut des ewigen Feuers.
Zeichne sie,
die Geste deines Verglimmens,
schau.
In der Ruhe deines Anlitzes
gibt es etwas – ich weiß nicht was –
aus Eis,
das die Morgendämmerung
mit ihrem Atem schmilzt.
Es klingt das sanfte Pulsieren
deines weißen Lächelns.
Kerzenlicht,
zerbrechliche Transparenz,
Vibrieren, angedeutet
in deinen Kadenzen.
Luft, Luft von süßlichem Geschmack,
indigoblau,
die die Flamme löscht.
Nein, weine nicht mehr,
schau wie ich zu deinem Klang tanze,
wiege deine Taille und halte nicht inne.
Verletzte Unschuld.
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Verkaufe billig!
Träume aus Licht, gratis;
geschenkte Ewigkeiten,
flüchtiger Schmerz,
verkaufe! Verkaufe!
Ay, ay, ay, ay,
Königin der Bitterkeit,
blaue Lilie
aus dem Entwurf deines Blickes.
Licht ausatmender
Kolibri.
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Federico García Lorca
Romanze des Mondes
Der Mond kam zur Schmiede
mit dem Gesäßpolster aus duftender Narde.
Der Knabe schaut, schaut ihn an.
Der Knabe schaut ihn an.
In der bewegten Luft
bewegt der Mond seine Arme
und zeigt, schlüpfrig und rein,
die Brüste aus hartem Zinn.
Flieh Mond, Mond, Mond,
wenn die Zigeuner kämen,
würden sie aus deinem Herz
Halsbänder und weisse Ringe machen.
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Durch die Olivenbäume kamen,
Bronze und Traum, die Zigeuner.
Die Köpfe erhoben
und die Augen halb geschlossen.
Wie die Eule singt,
ach wie sie singt im Baum!
Am Himmel geht der Mond
mit einem Kind an der Hand.
Drinnen in der Schmiede weinen,
schreiend, die Zigeuner.
Der Wind bewacht sie, wacht.
Der Wind hält bei ihr Wache.
Kind, lass mich tanzen.
Wenn die Zigeuner kommen,
werden sie dich auf dem Amboss finden
mit geschlossenen Äuglein.
Flieh Mond, Mond, Mond,
denn ich hör schon ihre Pferde.
Kind lass mich, trete nicht
auf mein gestärktes Weiss.
Der Reiter kam näher
die Trommel der Ebene rührend.
Drinnen in der Schmiede hat das Kind
seine Augen geschlossen.
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Rafael Catalá
Candle of Dawn
From the light of your hands
Buds a hint of life,
Embers of the eternal fire.
Draw
The gesture of your evanescence
And look.
In the quietude of your countenance
There is – I know not what –
Something of ice,
That the dawn melts
With its breath.
Sound of the soft pulsation
Of your white smile.
Light of the candle,
Frail lucency, vibration
Suggested in your cadences.
Air, air of sweetish taste, indigo blue,
Extinguishing the flame.
No, no, do not cry anymore.
Look how I dance to your sound,
Sway your waist without pause.
Innocence hurt.
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Sell cheap!
Dreams of light – cost-free;
Eternities, given away,
Volatile pain,
Sell! Sell!
Oh, oh, oh, oh,
Queen of bitterness,
Blue lily
From your look’s design.
Hummingbird, exhaling
Light.
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Federico García Lorca
Ballad of the Moon
The moon came into the forge
In her bustle of flowering nard.
The little boy stares at her, stares.
The boy is staring hard.
In the shaken air
The moon moves her arms,
And shows lubricious and pure,
Her breasts of hard tin.
“Moon, moon, moon, run!
If the gypsies come,
They will use your heart
To make white necklaces and rings.”
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Through the olive grove
Come the gypsies, dream and bronze,
Their heads held high,
Their hooded eyes.
Oh, how the night owl calls,
Calling, calling from its tree!
The moon is climbing through the sky
With the child by the hand.
They are crying in the forge,
All the gypsies, shouting, crying.
The air is viewing all, views all.
The air is at the viewing.
“Let me dance, my little one.
When the gypsies come,
They'll find you on the anvil
With your lively eyes closed tight.”
“Moon, moon, moon, run!
I can feel their horses come.”
“Let me be, my little one,
Don't step on me, all starched and white!”
Closer comes the horseman,
Drumming on the plain.
The boy is in the forge;
His eyes are closed.
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Roger Blávia, Rafael Catalá, Albert Kreuzer
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Katalin Halmai, István Tóth, Rafael Catalá
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Rafael Catalá, geboren in Valencia, ist ein
weithin anerkannter Interpret und Komponist
mit ausgeprägten mediterranen Wurzeln, die
seine künstlerische Persönlichkeit definieren.
Er arbeitet mit großen Künstlern wie der
Mezzosopranistin Teresa Berganza oder dem
Bariton Carlos Álvarez zusammen; als Solist hat
er ein großes internationales Renommee erreicht.
Ständig auf der Suche nach Neuem integriert Rafael Catalá in seinen Werken Tendenzen verschiedener Herkunft, und so widmet er
sich mit seiner akademischen Ausbildung der
Flamencomusik, um ihre Konzerttauglichkeit
ausdrücklich zu betonen; oder er sucht die Mitwirkung wichtiger Jazzmusiker, die seine Musik
um die Improvisationskomponente bereichern
und so bei zunehmender Begeisterung von
Publikum und Kritik neue Perspektiven im klassischen Repertoire öffnen.
Seine musikwissenschaftlichen Forschungen, die Meisterklassen, die er an mehreren
Universitäten leitet, seine CD-Einspielungen für
anerkannte Labels wie Sony Classical (seine CD
„Fantasía“ wurde in Japan mit dem Kritikerpreis
ausgezeichnet) und, vor allem, seine Konzerte
in vielen Ländern Europas, Japan, dem Nahen
Osten, Mexiko und den USA haben aus ihm
einen sehr gefragten Musiker gemacht.
www.rafael-catala.com
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Wichtigste CD-Einspielungen:
Rafael Catalá, Fantasía (Sony Classical).
Kritikerpreis in Japan (2004)
Rafael Catalá, Generación 27 (EOS, 2005)
Rafael Catalá, Música Ibérica
(Sony Classical)
Carlos Álvarez / Rafael Catalá,
Federico García Lorca – Canciones
españolas y un poema (Gramola, 2008)
Wichtigste Noten-Veröffentlichungen:
Música Ibérica. Vols. 1–5 (Doblinger,
Wien). Spanische Musik aus dem 19. Jh.
The Legacy of Manuel de Falla, Spanish
Guitar Music from the Generation of 1927.
Vol. 1–2 (Chanterelle, Heidelberg)
15 Canciones españolas, gesammelt von
Federico García Lorca. Doblinger (Wien)
Bearbeitung und kritische Studien von
Rafael Catalá, Teresa Berganza gewidmet.
Eigene Werke bei Clivis (Barcelona) und
Doblinger (Wien) erschienen
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Rafael Catalá, born in Valencia, is an
acknowledged interpreter and composer with
pronounced Mediterranean roots that define his
artistic personality.
He works with great artists such as mezzo
soprano Teresa Berganza and baritone Carlos
Álvarez, and he has achieved considerable
international renown as a soloist.
Always in search of something new, Rafael
Catalá integrates trends of various origins into
his works, and with his academic training he is
thereby devoted to flamenco music in order to
expressly emphasize its suitability for the concert platform. He also seeks the participation of
important jazz musicians, whose improvisations
enrich his music and thus open up new perspectives in the classical repertoire. Catalá’s
music is met with increasing enthusiasm from
audiences and the press.
His musicological research, master classes
at various universities, CD recordings for
acknowledged labels such as Sony Classical
(his CD “Fantasia” was awarded the Critics’
Prize in Japan) and above all his concerts in
many European countries, Japan, the Near
East, Mexico and the U.S. have made him a
highly sought-after musician.
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Most significant CD recordings:
Rafael Catalá, Fantasía (Sony Classical).
Critics’ Prize, Japan (2004).
Rafael Catalá, Generación 27 (EOS, 2005)
Rafael Catalá, Música Ibérica
(Sony Classical)
Carlos Álvarez / Rafael Catalá,
Federico García Lorca – Canciones
españolas y un poema (Gramola, 2008)
Most significant sheet music publications:
Música Ibérica, Vols.1-5 (Doblinger,
Vienna). Spanish Music from the XIXth
century.
The Legacy of Manuel de Falla, Spanish
Guitar Music from the Generation of 1927.
Vol. 1–2 (Chanterelle, Heidelberg)
15 Canciones españolas, compiled by
Federico García Lorca. Doblinger (Vienna)
Arrangement and critical studies by Rafael
Catalá. Dedicated to Teresa Berganza.
www.rafael-catala.com
Several works published by Clivis
(Barcelona) and Doblinger (Vienna)
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Rafael Catalá,
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natif de Valencia, est un
compositeur interprète largement reconnu dont
la personnalité artistique a été fortement influencée par ses racines méditerranéennes.
Il travaille avec des artistes de renom
comme la mezzo-soprano Teresa Berganza ou
le baryton Carlos Álvarez ; comme soliste, il
jouit d’une renommée internationale excellente.
Recherchant constamment l’innovation,
Rafael Catalá intègre dans ses œuvres des éléments d’origines différentes ; s’étant perfectionné dans le domaine de la musique flamenco, il voudrait bien pouvoir montrer qu’elle a
tout à fait sa place dans les salles de concert ;
il recherche également la coopération avec des
musiciens de jazz réputés qui enrichissent sa
musique avec des éléments d’improvisation ;
l’accueil enthousiaste du public et de la critique
ouvre de nouvelles perspectives dans le répertoire classique.
Ses recherches en musicologie, les classes
de maître qu’il dirige dans plusieurs universités,
ses CD, sortis chez des labels reconnus,
comme par exemple chez Sony Classical (son
CD « Fantasia » a remporté le prix de la Critique
au Japon) et surtout ses concerts dans de
nombreux pays européens, au Japon, au
Moyen-Orient, au Mexique et aux Etats-Unis
ont fait de lui un artiste très demandé.
www.rafael-catala.com
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CD les plus importants :
Rafael Catalá, Fantasía (Sony Classical).
Prix de la Critique au Japon (2004).
Rafael Catalá, Generación 27 (EOS, 2005)
Rafael Catalá, Música Ibérica
(Sony Classical)
Carlos Álvarez / Rafael Catalá, Canciones
Federico García Lorca – Canciones
españolas y un poema (Gramola, 2008)
Les plus importantes publications de partitions :
Música Ibérica, vol.1-5 (Doblinger, Vienne).
Musique espagnole du XIXe siècle.
The legacy of Manuel de Falla, Spanish
guitar music from the Generation of 1927.
Vol.1-2 (Chanterelle, Heidelberg)
15 Canciones españolas, recueillies par
Federico García Lorca. Doblinger (Vienne)
Arrangement et études critiques de Rafael
Catalá. Dédiés à Teresa Berganza.
Compositions personnelles publiées aux
Editions Clivis (Barcelone) et chez
Doblinger (Vienne)
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Rafael Catalá
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Nace en Valencia. Es un
reconocido intérprete de guitarra y compositor
de marcadas raíces mediterráneas, que definen
su personalidad artística.
A lo largo de su carrera trabaja con grandes artistas como la Mezzosoprano Teresa
Berganza o el Barítono Carlos Álvarez; como
solista ha conseguido una gran reputación
internacional.
Siempre con instinto renovador, integrando
tendencias de diferente procedencia, Rafael
Catalá se acerca al flamenco, desde su formación académica, reivindicando su carácter de
música de concierto; o colabora con importantes músicos del mundo del Jazz, que confieren
a su música la frescura de la improvisación
ofreciendo nuevas perspectivas en el repertorio
clásico que cuentan cada vez más con el entusiasmo de público y crítica.
Sus investigaciones musicológicas, las
Masterclasses que realiza en diferentes universidades, las grabaciones para sellos discográficos como Sony Classical (su CD Fantasía obtuvo el premio de la crítica en Japón) y, sobre
todo, sus giras de conciertos por muchos paises de Europa, Japón, Oriente Medio, Mexico y
los Estados Unidos le han convertido en un
músico muy cotizado.
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Discografía principal:
Rafael Catalá, Fantasía (Sony Classical).
Premio de la crítica en Japón (2004)
Rafael Catalá, Generación 27 (EOS, 2005)
Rafael Catalá, Música Ibérica
(Sony Classical)
Carlos Álvarez/Rafael Catalá, Canciones
Federico García Lorca – Canciones
españolas y un poema (Gramola, 2008)
Publicaciones más importantes:
Música Ibérica, Vols.1-5 (Doblinger, Viena).
Música española del s.XIX.
The legacy of Manuel de Falla, Spanish
guitar music from the Generation of 1927.
Vol.1-2 (Chanterelle, Heidelberg)
15 Canciones españolas, recogidas por
Federico García Lorca. Arregos y estudios
críticos de Rafael Catalá. Dedicadas a
Teresa Berganza.
Composiciones propias aparecidas en las
editoriales Clivis (Barcelona) y Doblinger
(Viena).
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Rafael Catalá
Gramola 98842
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