Musik-Festival - weiden

Transcription

Musik-Festival - weiden
Musik-Festival
im Ma x -R e ger-Jahr
2016
JAHRESPROGRAMM
Impressum
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Weidener Max-Reger-Tage
Altes Rathaus – Oberer Markt 1
92637 Weiden
Tel. 0049 (0)9 61 81 41 22
0049 (0)9 61 81 41 23
Fax 0049 (0)9 61 81 41 29
[email protected]
www.maxregertage.de
Festivalbüro:
Astrid Karl, Irmi Betz
Layout:
AERA MEDIA Werbeagentur GmbH
Weiden
Druck:
Spintler Druck und Verlag GmbH
Weiden
Leitung:
Petra Vorsatz
Leiterin des Amtes für Kultur,
Stadtgeschichte und Tourismus
KünstlerischWissenschaftlicher Beirat:
Prof. Dr. Susanne Popp,
Max-Reger-Institut Karlsruhe
Prof. Dr. Siegfried Mauser,
Universität Mozarteum Salzburg
Prof. Dr. Wolfgang Rathert,
Ludwig-Maximilians-Universität München
Eine Veranstaltung der Stadt Weiden
Inhaltsverzeichnis
Grußworte.......................................................................................Seite 4
Meisterkurse ...................................................................................Seite 8
Veranstaltungen ..............................................................................Seite 12
Stadtführungen ...............................................................................Seite 41
Terminkalender Max-Reger-Jahr 2016.............................................Seite 42
Karten und Veranstaltungshinweise.................................................Seite 46
Sponsoren ......................................................................................Seite 47
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Grußwort
des Bayerischen Staatsministers für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst,
Dr. Ludwig Spaenle
Max Reger, dessen 100. Todestages wir 2016 gedenken, zählt sicherlich zu den bedeutendsten bayerischen Komponisten und hat die Musikgeschichte vor allem mit seinem gewaltigen
Œuvre nachhaltig bereichert. Er wuchs in Weiden auf, erfuhr hier seine erste musikalische
Ausbildung und komponierte viele seiner bedeutenden Werke
in der oberpfälzischen Stadt.
So freue ich mich, dass die alljährlich stattfindenden MaxReger-Tage im Gedenkjahr 2016 durch ein anspruchsvolles
Programm mit vielfältigen Konzerten, Vorträgen, Führungen,
Meisterkursen sowie Exkursionen deutlich ausgeweitet werden. Damit würdigt die Stadt das Erbe ihres großen Sohnes in
angemessener Weise.
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Gerne übernehme ich deshalb die Schirmherrschaft über dieses ehrgeizige und für ganz Bayern wichtige Vorhaben. Ich wünsche allen Veranstaltungen
im Max-Reger-Jahr 2016 in Weiden einen guten Verlauf und bin überzeugt, dass diese Aktivitäten die Strahlkraft des Werkes von Max Reger noch weiter zum Leuchten bringen werden.
München, im Oktober 2015
Dr. Ludwig Spaenle
Bayerischer Staatsminister
für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
Grußwort des Oberbürgermeisters der Stadt Weiden i.d.OPf.,
Kurt Seggewiß
Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, liebe Musikfreunde,
das Jahr 2016 steht in der Stadt Weiden ganz im Zeichen von Max Reger, dessen Todestag
sich am 11. Mai zum 100sten Mal jährt. Wir möchten unseren großen Sohn der Stadt mit
ganzjährigen Veranstaltungen ehren und mit vielfältigen Programmen seine herausragende
Stellung in der Musikwelt aufzeigen. Das Organisationsteam
hat für jeden Monat mehrere Veranstaltungen vorbereitet, die
nicht nur Musikkenner und Weidener Bürger interessieren und
begeistern werden.
Musikalisch liegt der Fokus auf Werken, die Max Reger in
Weiden komponiert hat. Yaara Tal und Andreas Groethuysen
eröffnen das Reger-Jahr 2016 mit einem Abend an zwei Klavieren in der Max-Reger-Halle. Ein fulminanter Beginn, zu dem
ich Sie sehr herzlich einlade! Es folgen Orgelkonzerte in den
Weidener Kirchen mit Interpreten aus aller Welt, denn besonders Max Regers Orgelmusik hat überall Gewicht und so freuen wir uns, dass auch Musiker
aus anderen Ländern unserer Einladung gefolgt sind. Mehrere renommierte Dozenten werden Meisterkurse in Gesang, Liedgestaltung, Klarinette und Cello geben und so den musikalischen Nachwuchs an Regers Musik heranführen. Diese Kurse sind ein wichtiger Baustein
der Max-Reger-Tage und bedeuten für die Studenten, die Gasteltern, die Dozenten und die
Zuhörer eine Bereicherung und wichtige Erfahrung.
Exkursionen nach Brand, den Geburtsort Regers, und Leipzig, wo Max Reger mehrere Jahre
gewirkt hat, folgen ebenso wie Projekte mit Vorschulkindern, Schülern und Studenten aus
Weiden, die auch die hiesige Jugend für Reger begeistern sollen. Wir freuen uns, dass wir mit
Kammermusik- und Liederabenden auch wieder zu Gast sein dürfen in den Räumen unserer
Kooperationspartner, um direkt vor Ort unseren Max Reger vorstellen zu können. Wir werden
sogar eine Welturaufführung erleben: Acht Komponisten haben Variationen zu Regers Klarinettenquintett geschrieben, die wir am 16.9. zum ersten Mal hören dürfen. Den Abschluss
des Reger-Jahres bildet ein Orchesterkonzert kurz vor Weihnachten.
Lassen Sie sich vom hier vorliegenden Programm inspirieren. Wir sind sicher, dass Sie aus
dem vielfältigen Angebot einiges Interessante für sich finden werden und laden Sie ganz
herzlich zu allen Veranstaltungen ein. Unterstützen Sie uns durch Ihren Besuch und genießen
Sie die Begegnung mit Max Regers Musik.
Herzlichen Dank allen, die dieses besondere musikalische Jahr vorbereitet haben und auch
allen, die uns durch das Jahr begleiten werden: Künstlern, Organisationsteam, wissenschaftlich-künstlerischem Beirat, Sponsoren, Kooperationspartnern, Gasteltern und Freundeskreis.
Ich freue mich mit Ihnen auf das Max-Reger-Jahr 2016 und grüße Sie sehr herzlich
Ihr
Kurt Seggewiß
Oberbürgermeister der Stadt Weiden i.d.OPf.
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Grußwort der Leiterin der Weidener Max-Reger-Tage,
Petra Vorsatz
Liebe Reger-Freunde und-Freundinnen, sehr geehrte Damen und Herren,
die Stadt Weiden begeht in diesem Jahr den 100. Todestag ihres großen Sohnes Max Reger,
der zwar nicht in Weiden geboren wurde, hier aber seine Kindheit und Jugend und die prägenden Schaffensjahre 1898 bis 1901 verbrachte.
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Wie aber verliefen nun die letzten beiden Tage dieses großen
Meisters, dem nur 43 Lebensjahre vergönnt waren? Für den
11. Mai 1916 hatte Max Reger auf Bitten des Roten Kreuzes
seine Zusage für ein Konzert in Wittenberg gegeben und fuhr
tags zuvor zum gewohnten Unterricht nach Leipzig. Am Abend
war er in der Familie von C.F. Peters eingeladen, danach traf er
sich mit Freunden im Café Hannes. Dort klagte er über Schmerzen, Atemnot und Übelkeit. Der herbeigerufene Arzt verabreichte eine Morphium-Injektion. Er versicherte, jede Gefahr sei ausgeschlossen und Reger werde den anderen Tag munter und
frisch wie immer sein. Karl Straube begleitete Reger in sein
Hotel, dieser fühlte sich wieder besser. Straubes Vorschlag, bei ihm zu bleiben, lehnte er ab.
Er wollte Zeitungen lesen, was er als schlafförderndes Mittel zu tun gewohnt war. Am 11. Mai
wurde er vom Arzt Jerome Lange tot in seinem Hotelbett gefunden. Die Nachtlampe brannte
noch, die Zeitung war aufgeschlagen, der Korrekturabzug der Geistlichen Gesänge op. 138
lag neben ihm.
„Den Ausdruck seines Gesichtes im Tode werde ich nie vergessen. Es ist das Monumentalste,
was ich je auf einem Menschenantlitz gesehen habe. Auf dem Wege in das unbekannte Land
muß er gewaltige Erscheinungen gesehen haben, (…). Denn das ist ja das Kennzeichnende an
Regers Persönlichkeit und Kunst: immer sah er das eigentlich Wertvolle in den übersinnlichen,
geistigen Dingen. (…) Weil dem so war, deshalb, glaube ich, wird Max Regers Kunst noch lange leben, (…).“ Dieses Zitat stammt aus einem Brief von Karl Straube, dem Freund und großen
Interpreten Regers, an Wilibald Gurlitt.
Auch die Max-Reger-Stadt Weiden hat sich dem großen Ziel verschrieben, Regers Kunst am
Leben zu erhalten, sie zu vermitteln und für sie die große Wertschätzung zu erreichen, die sie
verdient. Und so freue ich mich, dass wir mit der Unterstützung unseres wissenschaftlich-künstlerischen Beirats, unserer Sponsoren und Kooperationspartner, unseres Freundeskreises und der zahlreichen Reger-interessierten Künstler ein abwechslungsreiches Programm für das Max-Reger-Jahr 2016 in Weiden zusammenstellen konnten. Ich lade Sie dazu
sehr herzlich ein!
Ihre
Petra Vorsatz
Leiterin des Amtes für Kultur,
Stadtgeschichte und Tourismus
FREUNDESKREIS
e. V.
Grußwort
des 1. Vorsitzenden des Freundeskreises der Weidener Max-Reger-Tage e.V.,
Dr. Horst Petzold
Max Reger, virtuoser Pianist und Organist, ist ein bedeutender Komponist der Spätromantik
an der Schwelle zur Moderne. In Weiden verbrachte er seine Kinderzeit und Jugend. Hier
wurde er musikalisch ausgebildet. In dieser Stadt schuf er später wichtige Musikliteratur,
insbesondere auch große Orgelwerke.
Am 11. Mai 2016 gedenken wir seines 100sten Todestages.
Dies soll mit einem umfangreichen und anspruchsvollen Programm gewürdigt werden. Bei den Max-Reger-Tagen werden
neben Kammermusik, Orgelwerken, Meisterkursen und Fachvorträgen auch Orchesterwerke zu hören sein.
Zudem werden im gesamten Jahr 2016 Aktivitäten zu Ehren
Max Regers stattfinden. Dazu gehören Führungen, Ausflüge
auf den Spuren des Komponisten und musikalische Begegnungen mit seiner Musik.
Der Freundeskreis der Weidener Max-Reger-Tage unterstützt das Andenken mit der Finanzierung eines Liederabends, bei dem junge Interpreten der Musikhochschule Frankfurt nicht
nur Lieder, sondern auch Texte aus Max Regers unzähligen Briefen und Postkarten vortragen
werden. Auch kleine Hauskonzerte werden wieder eingeführt.
Ich wünsche allen Musik- und Max Reger-Freunden eindrucksvolle Veranstaltungen und
Musikerlebnisse.
Dr. Horst Petzold
1. Vorsitzender des Freundeskreises
der Weidener Max-Reger-Tage e. V.
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Meisterkurse
Liedgestaltung
Dozent: Prof. Kammerlander,
Hochschule für Musik Weimar
Dienstag, 8. bis Montag, 14. März
im Alten Rathaus, Oberer Markt 1,
Weiden
Gesang
Dozentin: Sabine Lahm,
Hochschule für Musik Weimar und
Hochschule für Musik und Theater
München
Korrepetition: Sandra Vucenovic
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Dienstag, 8. bis Montag, 14. März
im Alten Schulhaus, Schulgasse 3a,
Weiden
Gemeinsames Kurskonzert beider
Meisterkurse: Sonntag, 13. März,
11 Uhr, Altes Rathaus Weiden
Workshop für Chor- und Laiensänger
Speziell für Chor- und Laiensänger jeden Alters bietet Sabine Lahm, als
Dozentin zweier Musikhochschulen erfahren mit effektiver Stimmarbeit, einen
dreitägigen Workshop an, bei dem in intensiver Einzelarbeit sängerische Kompetenzen und die künstlerische Sicherheit gesteigert werden können. Der Kurs
wird von Korrepetitorin Margarita Greiner begleitet.
Dienstag, 15. bis Donnerstag, 17. März
Individuelle Kurszeiten nach Absprache
Altes Schulhaus, Schulgasse 3a, Weiden
Klarinette/Kammermusik
Dozent: Prof. Manfred Lindner,
Hochschule für Musik Würzburg
Korrepetition: Barbara Anton-Kügler
Dienstag, 24. bis Sonntag, 29. Mai
in der Musikschule, Asylstr. 19,
Weiden
Kurskonzert: Sonntag, 29. Mai,
11 Uhr, Altes Rathaus Weiden
Violoncello/Kammermusik
Dozent: Prof. Reiner Ginzel,
Hochschule für Musik und Theater
München
Freitag, 9. bis Dienstag,
13. September in der Musikschule,
Asylstr. 19, Weiden
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Kurskonzert: Dienstag, 13. Sept.,
16 Uhr, Altes Rathaus Weiden
Im Max-Reger-Jahr sollen besonders
die Werke des Oberpfälzer Komponisten von den Studenten erarbeitet
werden. Die Kursveranstaltungen
sind öffentlich. Besucher sind herzlich
eingeladen, die Kurse als Zuhörer zu
verfolgen!
Ein herzlicher Dank gilt allen Gasteltern, die jedes Jahr unentgeltlich die
Kursteilnehmer bei sich aufnehmen.
Ausführliche Informationen und
Anmeldung im Büro der Weidener
Max-Reger-Tage oder auf
www.maxregertage.de
Zu Hermann Poppen, Universitätsmusikdirektor in Heidelberg:
„Als der liebe Gott den Humor verteilte, habe ich halt zweimal ‚hier‘ geschrieen.“
Max Reger an Fritz Stein: „Ich habe bei der Hitze so enorm abgenommen,
dass ich nachts keinen Schatten mehr werfe.“
Reger zu einer Bildhauerin beim Modellieren:
„Machen S‘ mir nur mein Karpfenmaul recht gut!“
Ein charakteristischer Ausspruch Regers über einen Kritiker:
„Der will sich wohl an mir berühmt schimpfen!“
Als der Meister von einem Kritiker angegriffen wurde, in der Meininger Kapelle, deren
Dirigent Reger war, seien die Bläser zu laut, gab er kurz und bündig zurück:
„Sie haben recht: Blech darf man nicht hören, sondern nur schreiben!“
Eine Prinzessin weist stolz und glücklich auf ihre Andenkensammlung: Eine Locke von
Wagner, einen Spazierstock von Liszt und vieles mehr. Reger betrachtet alles interessiert
und sagt darauf: „Sehr schön, aber da habe ich noch ganz andere Sachen,
Hoheit! Ich besitze ein Loch aus der Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart!“
Nach der Aufführung einer Kammermusik für Bläser, zu denen auch sehr tiefe
Instrumente wie Kontrafagott gehörten, näherte sich eine betagte thüringische Prinzessin
dem Meister mit der interessierten Frage: „Sagen Sie, Herr Hofrat, was waren das
eigentlich für merkwürdige, tiefe Töne in Ihrem Werk? Machen die Herren das mit
dem Mund?!“ – Darauf schob Reger seine Brille hinauf, schaute der ehrwürdigen Dame
tief in die Augen und sagte mit besorgter Miene:
„Ich will’s stark hoffen, Königliche Hoheit!“
Mit besonderem Vergnügen erzählte Reger folgendes Erlebnis: Auf seinen zahlreichen
Konzertreisen wohnte er meist privat. In einem gastlichen Hause fragte einmal das
Zimmermädchen die Hausfrau nach dem Beruf des Meisters. Als ihr bedeutet wurde, er
sei Komponist, ging sie erschreckt in die Knie und rief:
„Jamei-, gibt’s denn auch l e b e n d i g e Komponisten?!“
Reger sollte sich nach einer Kur im Meraner Sanatorium Martinsbrunn im Gästebuch
der Prominenz verewigen. Stirnrunzelnd entdeckte der aufrecht deutsch empfindende
Mann zahlreiche Eintragungen bekannter deutscher Fürstlichkeiten nach der Zeitmode in
französischer Fassung, etwa: „Princesse de Bavière“ und ähnliche. Kurz entschlossen
haute er darunter: „Max Regère.“
Aus: M. M. Stein „Der heitere Reger“
Veranstaltungen
im Ma x -R e ger-Jahr
2016
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Bild: Gustav Eckart
Eröffnung
des Max-Reger-Jahres 2016
in Weiden
Empfang des Oberbürgermeisters der Stadt Weiden, Kurt Seggewiß
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Im Anschluss:
KLAVIERKONZERT
Duo Yaara Tal und
Andreas Groethuysen
Wolfgang A. Mozart (1756 – 1791)/
Edvard Grieg (1843 – 1907)
Sonate C-Dur, KV 545
Wolfgang A. Mozart
Sonate D-Dur, KV 448
Yaara Tal und Andreas Groethuysen
bilden eines der weltweit führenden
Klavierduos. Dem Werk Max Regers
sind sie eng verbunden.
Ihre jüngsten Auftritte mit Regers
Beethoven-Variationen beim
Beethovenfest in Bonn und im
Herkulessaal München erhielten
ausgezeichnete Kritiken.
Max Reger (1873 – 1916)
Variationen und Fuge über ein
Thema von Beethoven, op. 86
Sonntag, 24. Januar – 19 Uhr Klavierkonzert
Weiden, Max-Reger-Halle
Eintritt: 20 €, erm. 17,50 €, Schüler & Studenten 10 €
Bild:
Mat Hennek
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17 Jahre lang war die höchste Auszeichnung im Fach Violoncello beim
ARD-Wettbewerb nicht mehr vergeben worden, bis Jens Peter Maintz
1994 den ersten Preis bei diesem
bedeutenden Wettbewerb gewann.
Peijun Xu konnte bereits als Solistin
bei den Max-Reger-Tagen überzeugen: „Was (...) vor allem bei diesem
Auftritt für die junge Frau einnahm,
war die geradezu hypnotische Kraft,
mit der sie die Zuhörer in ihren Bann
und mitten hinein in die Musik zog.“
schrieb damals Der neue Tag.
KAMMERMUSIKABEND
Peijun Xu, Viola
Jens Peter Maintz, Violoncello
Johann S. Bach (1685 – 1750)
Chaconne aus der Partita für Violine
solo Nr. 2, d-Moll, bearbeitet für
Viola solo
L. van Beethoven (1770 – 1827)
Duett mit zwei obligaten Augengläsern, Es-Dur, WoO 32
Paul Hindemith (1895 – 1963)
Duett für Viola und Violoncello, 1934
Rebecca Clark (1886 – 1979)
Zwei Stücke für Viola und Violoncello
Max Reger (1873 – 1916)
Suite Nr. 1 in G-Dur für Violoncello
allein, op. 131c/1
Max Reger
Duo Nr. 3, A-Dur, op. 131b/3
bearbeitet für Viola und Violoncello
Matthias Pintscher (*1971)
Janusgesicht
Wolfgang A. Mozart (1756 – 1791)
Duo B-Dur, KV 424, bearbeitet für
Viola und Violoncello
Veranstaltet mit:
Raiffeisenbank Weiden eG
OTH Amberg-Weiden
Mittwoch, 17. Februar – 19 Uhr
Weiden, OTH Amberg-Weiden (Hetzenrichter Weg 15),
neues Hörsaalgebäude
Eintritt: 10 €, erm. 8 €, Schüler & Studenten 5 €
Musik von Max Reger
mit einer Einführung in die
Max-Reger-Orgel
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Hanns-Friedrich Kaiser stellt die 2007 eingeweihte Weimbs-Orgel in der
St. Michael-Kirche vor, deren klangliches Konzept nach intensiver Beschäftigung mit
dem gesamten Orgelwerk Regers entstand. Er nutzt dafür Klangbeispiele aus Max
Regers op. 59.
Hanns-Friedrich Kaiser ist seit 1982 Kantor an Weidens Stadtkirche St. Michael und
folglich mit dem Instrument engstens vertraut. Mit seiner vielseitigen musikalischen
Arbeit bereichert er das Weidener Kulturleben. Bei zahlreichen Orgel- und Kirchenkonzerten überzeugt er Presse und Publikum mit seinen differenzierten Interpretationen. Für seine Verdienste um die Musikpflege in der Stadt wurde er 2011 mit der
Max-Reger-Medaille ausgezeichnet.
Veranstaltet mit:
Kirchengemeinde St. Michael
Sonntag, 28. Februar – 17 Uhr
Weiden, St. Michael
Eintritt: 5 €
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Michael Schöch ist einer der wenigen Musiker, die Klavier- und Orgelrepertoire in gleichem Umfang auf
höchstem Niveau beherrschen.
Unter den vielen Auszeichnungen,
die er bisher erhalten hat, ist der
Gewinn des Internationalen
Musikwettbewerbs der ARD die wohl
Wichtigste, insbesondere, weil in fünf
Wettbewerben seit 1971 kein Finalist
des ersten Preises für würdig befunden worden war. Letzter Preisträger
vor Schöch war Edgar Krapp, sein
Lehrer.
Robert Oberaigner ist gefragter Gast
bei weltbekannten Orchestern wie
den Berliner Philharmonikern, dem
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Bayerischen Staatsorchester. 2014 berief
ihn die Staatskapelle Dresden unter
Chefdirigent Christian Thielemann
zum Solo-Klarinettisten.
KAMMERMUSIKABEND
Robert Oberaigner, Klarinette
Michael Schöch, Klavier
Robert Schumann (1810 – 1856)
Fantasiestücke, op. 73
Mit Werken von
Max Reger, Johannes Brahms und
Robert Schumann, darunter:
Max Reger (1873 – 1916)
Sonate für Klarinette und Klavier,
fis-Moll, op. 49/2
Veranstaltet mit:
Klaviermanufaktur
Steingraeber & Söhne
Donnerstag, 3. März – 19.30 Uhr
Bayreuth, Fa. Steingraeber & Söhne, Kammermusiksaal
Eintritt: 14 €, Schüler & Studenten 5 €
Im VVK: 12 €, 5 € (VVK nur in Bayreuth)
Bustransfer möglich, Interessenten melden sich bitte
im Büro der Max-Reger-Tage
Erotische Rhapsodie
oder Wiegenlied
Max Reger und Hans Pfitzner vertonen ein Gedicht von Richard Dehmel
Vortrag von Prof. Karl-Peter Kammerlander
Prof. Kammerlander, selbst
renommierter und mit Preisen
ausgezeichneter Pianist und
Liedbegleiter, ist als Dozent des
Liedgestaltungs-Kurses schon seit
mehr als 10 Jahren regelmäßiger
Gast in Weiden. Neben der künstlerischen Tätigkeit gilt sein Interesse
der Darbietung von Lied-Themen in
Vorträgen und Rundfunksendungen.
Seine fundierten Beiträge begeistern die Besucher der MaxReger-Tage schon seit vielen
Jahren. In diesem Jahr referiert er
über Gedichtvertonungen von Max
Reger und dessen Zeitgenossen
Hans Pfitzner:
Im Jahr 1900 vertont Max Reger
ein Gedicht des damals sehr bekannten Dichters Richard Dehmel,
im Jahr darauf und unabhängig
von Reger vertont Hans Pfitzner
denselben Text. Der Zufall will, dass
sich die beiden Komponisten aus
verschiedenen Gedichtausgaben
Dehmels bedient haben, und so
lautet der Gedichttitel in einem
Fall „Wiegenlied“, im anderen Fall
„Venus mater“. Wie haben wohl die
beiden Komponisten diesen Text
gelesen, ihn musikalisch interpretiert, und haben sie die verschiedenen Überschriften auf verschiedene
Fährten geführt?
Donnerstag, 10. März – 19.30 Uhr
Weiden, Altes Schulhaus, Kultursaal
Eintritt frei
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Ein Reger-Programm
zur Passionszeit
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Nach vielen Jahren in Spanien und den USA kehrte Gereon Krahforst als
Organist der weltberühmten Abtei Maria Laach nach Deutschland zurück.
Immer wieder werden seine abwechslungsreichen Programmgestaltungen
und unkonventionellen Registrierungen bewundert.
Gereon Krahforst, Orgel
Johann S. Bach (1685 – 1750)
Praeludium und Fuge cis-Moll aus
dem WTK I, BWV 849, für Orgel
eingerichtet von Max Reger
Max Reger (1873 – 1916)
Passion, op. 145/4 (1915/16)
Auswahl aus „52 leicht ausführbare
Choralvorspiele“, op. 67 (1902)
Sonntag, 20. März – 17 Uhr
Weiden, St. Michael
Eintritt: 10 €, erm. 8 €
Aus der „Schule des Triospiels“ –
Nr. 4 in d-Moll (1903), J. S. Bachs
zweistimmige Inventionen für Orgel,
als Trios bearbeitet von Max Reger
und Karl Straube
Improvisation im Stil von Max Reger
zu Phantasie und Fuge über
„O Mensch, bewein’ Dein’ Sünde groß“
Introduktion, Passacaglia und Fuge
e-moll, op. 127 (1913)
Veranstaltet von:
Kirchengemeinde St. Michael
Mit freundlicher Unterstützung durch
die Weidener Max-Reger-Tage
Solorecital
„Technisch auf allerhöchstem
Niveau spielt er mit wunderbarem,
großen Ton und einwandfreier
Intonation. Seine Phrasierungen
sind einfühlsam, und er erfasst in
ausserordentlicher Weise die
philosophische Dimension der
Werke, die er spielt“, äusserte sich
kein Geringerer als Lorin Maazel
über Wen-Sinn Yang.
Wen-Sinn Yang, Violoncello
Bild:
wildundleise.de
Johann S. Bach (1685 – 1750)
Suite I in G-Dur, BWV 1007
Max Reger (1873 – 1916)
Suite III in a-Moll, op. 131c/3
Gespräch mit
Prof. Dr. Siegfried Mauser
Max Reger
Suite I in G-Dur, op. 131c/1
Julius Klengel (1859 – 1933)
Capriccio in Form einer Chaconne
(unter freier Benutzung eines Themas
von R. Schumann), op. 43
Bearbeitung von Wen-Sinn Yang
Bild:
Thorsten Mischke
Veranstaltet mit:
Sparkasse Oberpfalz Nord
Mittwoch, 6. April – 19.30 Uhr
Weiden, Sparkasse Oberpfalz Nord (Sparkassenplatz 1)
Eintritt: 17 €, erm. 13 €, Schüler & Studenten 5 €
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GemäldeAusstellung
im Gedenken an
Karl Aichinger
Am 25. April 2016 hätte der
Weidener Maler und Bildhauer
Karl Aichinger seinen
65. Geburtstag gefeiert.
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Karl Aichinger war der Musik und
speziell den Max-Reger-Tagen
eng verbunden. Für viele seiner
Gemälde holte er sich Anregung
in der Klassik. Max Regers Musik
liebte und verehrte er. Genauso
schätzte er aber auch die Soulmusik von James Brown und die innovative
Spielweise des Gitarristen Jimi Hendrix. Die Ausstellung im Foyer des
Neuen Rathauses zeigt zwischen 25. April und 22. Mai eine Auswahl dieser
von der Musik inspirierten Werke.
Bei der Vernissage am 25. April
spielt Reiner Ginzel von der
Musikhochschule München, den
Karl Aichinger im Rahmen der
Max-Reger-Tage kennen lernte und
dessen Arbeit und Reger-Interpretationen er sehr schätzte, CelloKompositionen von Max Reger.
Vernissage: Montag, 25. April – 18 Uhr
Dauer der Ausstellung: 25. April - 22. Mai
Weiden, Neues Rathaus
Feierstunde
zum 100. Todestag
Max Regers
Am 10. Mai absolviert Max Reger seinen letzten Unterrichtstag, in der Nacht
zum 11. Mai erliegt er im Leipziger
Hotel »Hentschel« einem Herzversagen.
Die Stadt Weiden erinnert an diesem
Tag mit einer Gedenkfeier an ihren
großen Sohn.
Die Weidener Mezzosopranistin
Anika Ram, die an der Musikhochschule Weimar studiert und bereits
erste Musiktheater-Engagements
erhielt, umrahmt den Festakt mit
Liedern von Max Reger. Am Klavier
begleitet sie Sebastian Ludwig.
Die Philatelie legt anlässlich des
Todestags einen Sonderstempel
auf, der im Rahmen der Feierstunde
vorgestellt wird. In einem Sonderpostamt im Infopoint (Erdgeschoss,
Altes Rathaus) ist der Sonderstempel am 11.5. zwischen 9 Uhr und
15 Uhr erhältlich.
In Kooperation mit:
Deutsche Post Philatelie
Mittwoch, 11. Mai – 11 Uhr
Öffnungszeit Sonderpostamt im Infopoint: 9-15 Uhr
Weiden, Altes Rathaus
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Reger-Nacht
in Weiden
Eine Stadt feiert Max Reger
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Weltweit wird Max Reger in seinem 100. Todesjahr geehrt, renommierte
Künstler und große Orchester interpretieren seine Werke in Europa, Asien
und den USA. Auch nach Weiden kommen im Max-Reger-Jahr zahlreiche
Gäste aus dem In- und Ausland, die sich mit Leben und Werk Max Regers
beschäftigen.
Am 3. Juni sind es die Künstler aus Weiden, die den großen Pianisten und
Komponisten ihrer Stadt feiern. An mehreren Stationen in der Weidener
Innenstadt werden einen Abend lang seine Musik und seine Worte erklingen.
Beteiligt sind unter anderem die Musikschule Weiden, das Streichquartett
Skutella, das Weidener Blechbläserensemble, der Weidener Kammerchor, die
Weidener Kantorei, der Geiger Thomas Käs sowie die Sänger Julia Wagner
und Alexander Hüttner, begleitet von Peter Pollinger am Klavier.
Freitag, 3. Juni – ab 19.30 Uhr
Weiden, Innenstadt
Detaillierte Informationen zu Künstlern, Zeit, Orten und
Eintritt werden in einem Extra-Flyer veröffentlicht
Die drei jungen, hochbegabten
Künstlerinnen, die alle schon erste
Wettbewerbserfolge feiern konnten,
fanden sich 2015 zum Streichtrio
zusammen. Dank seiner hohen
musikalischen Qualität wurde das
Ensemble kurz nach Gründung in
die Förderung von „Yehudi Menuhin
– Live Music Now“ aufgenommen.
KAMMERMUSIKABEND
Aleksandra Manic, Violine
Christina Strimbeanu, Viola
Rebecca Krieg, Violoncello
Ernst von Dohnanyi (1877 – 1960)
Serenade C-Dur, op. 10
Max Reger (1873 – 1916)
Streichtrio a-Moll, op. 77b
Wolfgang A. Mozart (1756 – 1791)
Divertimento Es-Dur, KV 564
Sonntag, 19. Juni – 19 Uhr
Waidhaus, Autobahnkirche
Eintritt frei
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Christoph W. Gluck (1714 – 1787)
„Melodie“ aus der Oper „Orpheus und
Eurydike“ (Bearb. für Streichquartett)
Camille Saint-Saens (1835 – 1921)
„Der Schwan“ aus „Karneval der
Tiere“ (Bearb. für Streichquartett)
Ernesto Nazareth (1863 – 1934)
„Brejeiro“ (Bearb. für Streichquartett)
Veranstaltet mit
Katholischer und
Evangelisch-Lutherischer
Kirchengemeinde Waidhaus
Max Reger
und die Zeit der
Jahrhundertwende
Ausstellung der FOS/BOS Weiden
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Mit Weidens bekanntem Sohn beschäftigen sich im Reger-Jahr 2016 auch
die Schüler der FOS/BOS Weiden:
Nach einem Vortrag zum Leben und zur Musik Max Regers und einer
Führung durch das Max-Reger-Archiv in Weiden erarbeiten Schüler aus
der Ausbildungsrichtung Gestaltung und weiteren Klassen in Projektarbeit
einzelne Aspekte aus dem Leben Max Regers und der Zeit der Wende vom
19. zum 20. Jahrhundert.
Am Ende des Projekts steht eine Präsentation der Arbeiten in einer
zweiwöchigen Ausstellung im Foyer des Neuen Rathauses. Die Eröffnung
der Ausstellung soll in einer Art „Szenischen Vernissage“ mit Rezitationen aus
Reger-Briefen, kurzen musikalischen Einlagen u.a. erfolgen.
Veranstaltet von der
FOS/BOS Weiden
in Zusammenarbeit mit den
Weidener Max-Reger-Tagen
Vernissage: Donnerstag, 23. Juni – 19 Uhr
Dauer der Ausstellung: 23. Juni - 10. Juli
Weiden, Neues Rathaus
Exkursion
nach Leipzig
1907 erhält Max Reger seine
Berufung ans Konservatorium
Leipzig. Der dort eigens
eingerichteten Meisterklasse für
Komposition bleibt er bis zu seinem
Tode treu. Ihr Ruf strahlt in alle Welt
aus und lockt Schüler aus dem Inund Ausland an.
Mit den großen sinfonischen
Kompositionen der Leipziger
Zeit erreicht Reger endgültig
die Anerkennung als führender
deutscher Komponist neben
Richard Strauss.
Die zweitägige Exkursion führt
auf Regers Spuren durch die
Musikstadt Leipzig. Auf dem Plan
stehen u.a.:
Bild:
Andreas Schmidt
ein geführter Stadtrundgang auf
der Leipziger Notenspur,
ein Orgelkonzert mit Thomasorganist Ullrich Böhme in der
Thomaskirche und
eine Führung im Bach-Museum
Leipzig inkl. Sonderausstellung zum
100. Todestag Max Regers.
Samstag und Sonntag, 2. und 3. Juli
Detaillierte Informationen und Anmeldung bis spätestens 15. Mai
im Organisationsbüro der Weidener Max-Reger-Tage
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Bild:
Uwe Arens
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Der Gewinn großer Wettbewerbe – München (ARD), Evian (Concours International de Quatuor à Cordes) und Reggio Emilia (Premio Paolo Borciani) – war
der Einstieg in die internationale Karriere des Mandelring Quartetts.
Konzertreisen führen das Ensemble in die Musikmetropolen weltweit.
Zahlreiche mit Preisen der Deutschen Schallplattenkritik und International
Classical Award-Nominierungen ausgezeichnete CD-Aufnahmen zeigen die
außergewöhnliche Qualität und das breite Repertoire des Quartetts.
KAMMERMUSIKABEND
mit dem Mandelring Quartett
Max Reger (1873 – 1916)
Streichquartett g-Moll, op. 54/1
Viktor Ullmann (1898 – 1944)
Streichquartett Nr. 3, op. 46
Franz Schubert (1797 – 1828)
Streichquartett Nr. 15, G-Dur, D 887
Veranstaltet mit:
Kultur Freunde Pirk
Rotary Club Weiden
Sonntag, 17. Juli – 19.30 Uhr
Pirk, Brauhaus (Braugasse 5)
Eintritt: 17 €, erm. 13 €, Schüler & Studenten 5 €
Der Maxe mit
der dicken Tatze
Orgelkonzert für Kinder
Bei diesem halbstündigen Orgelkonzert
für Kinder spielt der junge Max Reger die
Hauptrolle. Er dient als Identifikationsfigur für all jene, die anders als die anderen sind. Denn: Max Reger war unsportlich und keineswegs schlank, galt auch
nicht als musikalisches Wunderkind,
wenngleich er sich im gerne besuchten
Klavierunterricht sehr begabt zeigte.
Wie er dank der Unterstützung seiner
Eltern dennoch zu „dem“ Max Reger
wurde, zeigt dieses Orgelkonzert im
besten Sinne einer MutmachGeschichte.
Gleichzeitig geht es immer auch um
die Orgel als Instrument, um das
Üben in kalten Kirchen, um lästige
Fingerübungen und Tonleitern. Regers Faszination für
die Orgel bietet viele Möglichkeiten, den Kindern die „Königin der Instrumente“
vorzustellen und sie dafür zu begeistern. Die Tonsprache der Musikbeispiele
orientiert sich an den Werken Max Regers. Neben Original-Zitaten greifen auch
vereinfachte Passagen seine Harmonien und Themen auf.
Das Orgelkonzert „Der Maxe mit der dicken Tatze“ ist im STRUBE VERLAG
erschienen und kann unter der Bestell-Nummer VS 3458 CD erworben werden.
Veranstaltet mit:
Kirchengemeinde St. Michael
Montag und Dienstag – 25. und 26. Juli
Weiden, St. Michael
Detaillierte Informationen und Anmeldung
im Organisationsbüro der Weidener Max-Reger-Tage
Unkostenbeitrag: 3 €
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„Meine Orgelsachen sind schwer, es gehört sich ein über (die) Technik souverän herrschender geistvoller Spieler dazu! Man macht mir so oft den Vorwurf,
daß die Sachen so schwer sind, daß ich absichtlich so schwer schreibe; gegen diesen letzteren Vorwurf habe ich nur eine Antwort, daß keine Note zuviel
drin steht!“ (Max Reger an Gustav Beckmann, 10. Januar 1900)
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Orgelnacht
Harald Feller
Max Reger (1873 – 1916)
Choralphantasie aus op. 40
Benedictus aus den Zwölf Stücken
für Orgel, op. 59/9
Symphonische Phantasie und
Fuge, op. 57
Veranstaltet mit:
Kirchengemeinde St. Michael
Edgar Krapp
„Wie schön leuchtet der
Morgenstern“ –
Choralvertonungen von
Dietrich Buxtehude (1637 – 1707),
Johann S. Bach (1685 – 1750),
Niels W. Gade (1817 – 1890)
und Max Reger
Die Orgelmusik nimmt in Max Regers Schaffen eine bedeutende Stellung ein.
Mit der Choralphantasie „Ein‘ feste Burg ist unser Gott“, komponiert 1898 in
Weiden, eröffnet er die lange Reihe seiner großen Orgelwerke. Sie erhalten
ihm andauernde Bekanntheit, als seine Kammermusik-, Lied- und Orchesterkompositionen zunehmend in Vergessenheit geraten. Die vier Organisten
Jean-Baptiste Dupont, Harald Feller, Edgar Krapp und Roberto Marini, die sich
in besonderer Weise dem Orgelwerk Max Regers verschrieben haben, spielen
eine Auswahl aus den „Weidener Orgelkompositionen“.
Roberto Marini
Jean-Baptiste Dupont
Franz Liszt (1811 – 1886)
Praeludium und Fuge über den
Namen B-A-C-H
Johann S. Bach
Präludium und Fuge a-Moll,
BWV 543
Johann S. Bach/Max Reger
Fantasie und Fuge a-Moll, BWV 904
Max Reger
Präludium und Fuge G-Dur, op. 56/3
Max Reger
Phantasie und
Fuge über B-A-C-H, op. 46
Orgelsonate d-Moll, op. 60
Freitag, 5. August – 20 Uhr, die Konzerte beginnen jeweils
zur vollen Stunde
Weiden, St. Michael
Eintritt: Einzelkonzert: 10 €, erm. 7 €, Schüler & Studenten 3 €
Vier Konzerte: 25 €, erm. 20 €, Schüler & Studenten 10 €
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Ausflug in den Geburtsort
Max Regers, Brand
mit Konzert an der neuen Weimbs-Orgel in der Herz Jesu-Kirche
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Max Reger wird am 19. März 1873 im Schulhaus zu Brand (Oberpfalz) als erstes Kind des Dorfschullehrers Josef Reger und seiner Frau Philomena geboren und wohnt mit seinen Eltern bis 1874 in der Gemeinde im Fichtelgebirge.
Sein Geburtshaus ist bis heute erhalten. Die Gemeinde erinnert außerdem u.a.
mit einem Max-Reger-Rundweg, einem Reger-Brunnen und einer RegerStatue an den Komponisten.
Auf dem Programm des Halbtages-Ausflugs nach Brand stehen neben
dem Besuch des Max-Reger-Gedächtniszimmers im Rathaus ein kurzer
Vortrag von Prof. Dr. Susanne Popp, der Leiterin des Max-Reger-Instituts in
Karlsruhe, und ein Orgelkonzert mit der ARD-Preisträgerin Anna-Victoria
Baltrusch, die u.a. Max Regers Choralfantasie „Wachet auf“, op. 52/2,
interpretieren wird.
Mit einer gemütlichen Brotzeit im Brander Max-Reger-Park klingt der
Ausflug aus.
Veranstaltet mit:
Gemeinde Brand
Samstag, 20. August
Unkostenbeitrag: 20 €
Detaillierte Informationen und Anmeldung
im Organisationsbüro der Weidener Max-Reger-Tage
Max Reger
1916-2016
Unter seinen Komponistenkollegen
galt Max Reger den einen als
„Genie“ (Arnold Schönberg) und
„letzter Riese in der Musik“ (Paul
Hindemith), andere fanden ihn und
seine Musik schlichtweg „abstoßend“ (Igor Stravinsky).
In der Zeit des geistesgeschichtlichen und kulturellen Neuanfangs an
der Wende vom 19. zum
20. Jahrhundert war Reger Zeit seines Lebens umstritten. Einerseits
war sein Denken in der musikalischen Tradition stark verwurzelt,
andererseits reizte er gerade die
harmonischen Möglichkeiten bis
an ihre Grenzen aus und schuf so
Werke von großer Zerrissenheit,
aber auch höchster Expressivität.
Seine Bedeutung für die Entwicklung der Neuen Musik wird bis heute unterschiedlich eingeschätzt: Gilt
er den Einen als Wegbereiter der
Moderne, steht er für Andere eher
außerhalb dieser Entwicklung.
Interpreten und Komponisten bietet
dies bis heute eine interessante
Grundlage für die Auseinandersetzung mit der Musik Max Regers.
Wie lohnend deren Ergebnisse sind,
kann das Publikum bei Konzerten
erleben, in denen zeitgenössische
Komponisten und Interpreten Max
Regers Werk ins Jahr 2016 fortspinnen oder ihnen zeitgenössische
Kompositionen kontrastierend
gegenüberstellen.
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1916-2016
Bernhard Haas studierte Orgel, Klavier, Cembalo, Kirchenmusik, Komposition
und Musiktheorie, gewann zahlreiche Preise bei internationalen Orgelwettbewerben und konzertierte seitdem in nahezu allen europäischen Ländern, in den
USA, Japan und Korea. Als Autor von vielbeachteten Orgelbearbeitungen und
Orgel-Improvisationslehrer ist er geradezu prädestiniert, Max Regers Werk im
Vergleich mit Kompositionen des 20. Jahrhunderts zu zeigen.
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Orgelkonzert
Max Reger –
Verbindungen zur Neuen Musik?
Bernhard Haas, Orgel
spielt Werke von
Max Reger (1873 -1916), Karlheinz
Stockhausen (1928 - 2007),
Johannes Fritsch (1941 - 2010) und
Heinz Holliger (*1939)
Prof. Dr. Wolfgang Rathert
Moderation
Veranstaltet mit:
Kirchengemeinde St. Michael
Mittwoch, 14. September – 19.30 Uhr
Weiden, St. Michael
Eintritt: 10 €, erm. 8 €, Schüler & Studenten 5 €
1916-2016
Leidenschaftlich und energiegeladen, dabei technisch souverän und klanglich
ausgewogen, mit organischen und bis in kleinste Details ausgeloteten
Interpretationen - so beschreibt die Presse immer wieder die Auftritte des
Schweizer Carmina Quartetts. Eine lange künstlerische Zusammenarbeit
verbindet das Ensemble mit dem weltweit gefeierten Klarinettisten Wolfgang
Meyer. 2007 haben sie gemeinsam den Weg ins Tonstudio gefunden und
eine Einspielung von Regers Klarinettenquintett auf CD vorgelegt. Mit dem
Thema aus dessen letztem Satz haben sich junge ebenso wie renommierte
zeitgenössische Komponisten im Auftrag der Weidener Max-Reger-Tage
beschäftigt und Reger in ihrem Geiste fortgesponnen.
Max Regers Klarinettenquintett in
acht zeitgenössischen Fortspinnungen
Uraufführung
Carmina Quartett
Wolfgang Meyer, Klarinette
Max Reger (1873 – 1916)
Klarinettenquintett A-Dur, op. 146
Prof. Dr. Siegfried Mauser
Moderation
Variationssätze von
Birke Bertelsmeier
Hans-Henning Ginzel
Cornelius Hirsch
Johannes X. Schachtner
Charlotte Seither
Manfred Trojahn
Alexander Maria Wagner
Caspar Johannes Walter
Freitag, 16. September – 19.30 Uhr
Weiden, Max-Reger-Halle
Eintritt: 17 €, erm. 13 €, Schüler & Studenten 5 €
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1916-2016
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Das Gustav Mahler Ensemble wurde 1996 von der Geigerin Elena Denisova
und dem Dirigenten und Pianisten Alexei Kornienko gegründet und rekrutiert
sich aus einem ausgewählten Solisten-Kreis, dessen Zusammensetzung sich
flexibel am jeweiligen Projekt orientiert. Ziel des Ensembles ist es, seltene
Werke bekannt zu machen und bekannte Werke in außergewöhnlichen
Interpretationen neu zu beleuchten. Umso mehr freuen sich die Musiker auf die
Uraufführung des von Franz Hummel vervollständigten Reger-Fragments des
Andante und Rondo capriccioso A-Dur in der Max-Reger-Stadt Weiden.
Franz Hummel gilt als einer der ungewöhnlichsten und individuellsten zeitgenössischen Komponisten Deutschlands. In Kinderjahren entdeckt und unterstützt von Richard Strauss, Eugen Papst und Hans Knappertsbusch studierte
Franz Hummel privat Klavier und Komposition in Salzburg und München. Nach
seiner Karriere als Klaviervirtuose wirkt er seit Anfang der 70er Jahre ausschließlich als Komponist. Die Uraufführungen seiner Opern erregten immer
wieder Aufsehen. Einem internationalen Millionenpublikum wurde er v.a. mit
dem Musical „Ludwig II. - Sehnsucht nach dem Paradies“ bekannt.
Reger-Fragment – damals und heute
Uraufführung
1916-2016
Bild:
vogus
Bild:
vogus
Gustav-Mahler-Ensemble
Elena Denisova, Violine
Alexei Kornienko, Dirigent
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Max Reger (1873 – 1916)
Andante und Rondo capriccioso
A-Dur, WoO I/10,
vervollständigt von Franz Hummel
Eine romantische Suite, op. 125,
bearbeitet für Kammerensemble
von Arnold Schönberg und
Rudolf Kolisch
Prof. Dr. Susanne Popp
Moderation
Samstag, 24. September – 19.30 Uhr
Weiden, Max-Reger-Halle
Eintritt: 20 €, erm. 15 €, Schüler & Studenten 5 €
Reger: NOW!
Nach Jahren voller musikalischer
Projekte ist es in letzter Zeit etwas
ruhiger um das Weidener Strompost
Kollektiv geworden. Es wurde in anderen Formationen musiziert und das
Musikstudium weiterverfolgt.
Seit der gemeinsamen Schulzeit
spielen die sieben Mitglieder in
wechselnden Formationen und entwickelten dabei ihren ganz eigenen
Zugang zu Musik und Komposition.
Im Reger-Jahr 2016 steht eine neue
Herausforderung für das Kollektiv an:
Die Werke von Max Reger auf ihre
eigene Art und Weise zu interpretieren, ohne den Komponisten aus dem kreativen Auge zu verlieren.
Ziel soll sein, den musikalischen Geist seiner Werke für jedermann zugänglich zu
machen, klingen soll es nach beidem: Max Reger und Strompost Kollektiv. Eine
hochinteressante Herausforderung.
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Strompost Kollektiv
Freitag, 30. September – 20 Uhr
Weiden, Ev. Vereinshaus
Eintritt: 12 €, erm. 10 €, Schüler & Studenten 8 €
SCHÜLERKONZERT
Weidener Musikschüler
interpretieren Werke von Max Reger
und seinen Zeitgenossen
Veranstaltet
in Zusammenarbeit mit den
Weidener Musikschulen
Sonntag, 16. Oktober – 11 Uhr
Weiden, Altes Rathaus
Eintritt frei
Max Reger –
Lieder und Texte
Über 300 Lieder komponierte Reger
in seinem Leben. Ebenso umfangreich wie sein Liedschaffen ist die Zahl
seiner Briefe und Postkarten, die er an
Familie, Freunde, Kollegen und Verleger
geschickt hat. Drei Studenten aus der
Klasse von Hedwig Fassbender an der
Musikhochschule Frankfurt interpretieren eine Auswahl aus Max Regers Liedern und lesen dazwischen ausgewählte
Texte aus seinen Briefen. Begleitet werden sie von Pianist Götz Payer, seit vielen
Jahren bekannter und gerne gehörter Gast bei den Weidener Max-Reger-Tagen.
Mittwoch, 26. Oktober – 20 Uhr, Gastronomie ab 18 Uhr geöffnet
Elbart, Kulturscheune (Im Dorf 15, Freihung)
Eintritt: 15 €, erm. 12 €, Schüler & Studenten 5 €
Eine Veranstaltung des
Freundeskreises der Weidener Max-Reger-Tage e.V.
April Hailer ist in vielen Genres zuhause
– auf der Bühne in Drama und Musical,
ebenso wie im Fernsehen und auf der
Leinwand. Deutschlandweit bekannt
wurde sie in den 90er Jahren durch
die Sendungen „Wie bitte?!“ und die
„April-Hailer-Show“. Viele kennen sie von
Rollen beim „Traumschiff“ und „In aller
Freundschaft“. In der Region ist sie seit
ein paar Jahren bei Produktionen auf
der Luisenburg zu sehen.
UND STERNE LEGEN
SICH AUF MEINE AUGENLIDER...
Texte zu Sterben und Leben –
und Orgelwerke von Max Reger
Hanns-Friedrich Kaiser, Orgel
April Hailer, Rezitation
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Bild:
Janine Guldner
Veranstaltet mit:
Kirchengemeinde St. Michael
Sonntag, 6. November – 17 Uhr
Weiden, St. Michael
Eintritt: 15 €, erm. 12 €, Schüler & Studenten 5 €
Reger-Matinee
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Die jungen Musiker Christoph Brecht und Sumi Lee fanden sich im Rahmen
ihres Studiums als Ensemble zusammen. Sie werden seitdem intensiv von
renommierten Lehrern und Ensembles in ihrer Kammermusik-Arbeit gefördert,
was sich zuletzt im Gewinn mehrerer Preise bei internationalen Wettbewerben
niederschlug.
Christoph Brecht, Klarinette
Sumi Lee, Klavier
u.a. mit
Max Reger (1873 – 1916)
Sonate für Klarinette und Klavier in
As-Dur, op. 49/1
und Werken von
Johannes Brahms
Veranstaltet mit:
Rotary Club Max Reger Weiden
Sonntag, 13. November – 11 Uhr
Weiden, Altes Rathaus
Eintritt: 15 €, erm. 12 €, Schüler & Studenten 5 €
„Der Mensch lebt und besteht nur
eine kleine Zeit“
Die beiden Vokalensembles aus München und Regensburg schließen sich
speziell für dieses Konzert zu einem Chor zusammen, der dem Publikum mit
seinen professionellen Stimmen, mit Ausdrucksstärke und harmonischer Transparenz die anspruchsvolle Regersche Chorliteratur nahe bringen will.
Auf dem Programm stehen neben Regers Acht geistlichen Gesängen op. 138
eine Auswahl aus seinen Orgelstücken und weitere Werke zeitgenössischer
Komponisten.
CHOR- UND ORGELKONZERT
in Erinnerung an Max Reger
Vokalensembles
6 for chords und
Stimmgold
Kunibert Schäfer, Orgel
Veranstaltet mit:
Förderkreis für Kirchenmusik
der Pfarrei St. Josef
Freitag, 25. November – 19.30 Uhr
Weiden, St. Josef
Eintritt: 10 €, erm. 8 €, Schüler & Studenten 5 €
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Weihnachtliches Konzert zum
Abschluss des Max-Reger-Jahres
in Weiden
Seit ihrer Gündung im Jahr 1945 haben sich die Hofer Symphoniker zu
einer festen Größe in der deutschen Kulturlandschaft entwickelt. International
bekannte Solisten wie Hilary Hahn, Baiba Skride oder Claudio Bohórquez treten
immer wieder mit den Hofer Symphonikern auf. Gastspiele führten das Orchester in die bekannten Konzertsäle Deutschlands sowie zu Fernsehaufzeichnungen bei ZDF und BR. Einmalig ist die 1978 gegründete orchestereigene Musikschule, die es den Max-Reger-Tagen in diesem Jahr ermöglicht, im Vorfeld des
Konzerts ein Unterrichtsprojekt für die Weidener Schüler anzubieten.
Hofer Symphoniker
Max Reger (1873 – 1916)
Eine Ballett-Suite, op. 130
E. Humperdinck (1854 – 1921)
Bübchens Weihnachtstraum
P. Tschaikowsky (1840 – 1893)
Nussknacker-Suite, op. 71a
Auszüge aus “Hänsel und Gretel”
Freitag, 23. Dezember – 20 Uhr
Weiden, Max-Reger-Halle
Eintritt: 20 €, erm. 15 €, Schüler & Studenten 5 €
Stadtführungen
Auf Max Regers Spuren durch Weiden
Max-Reger-Denkmal
Max-Reger-Orgel in der
Kirche St. Michael
Termine:
Sonntag, 8. Mai – 11 Uhr
Samstag, 8. Oktober – 14.30 Uhr
Max-Reger-Gedenktafel am Wohnhaus in der Bgm.-Prechtl-Straße
Mit einem Jahr kam Max Reger nach
Weiden und lebte dort –
unterbrochen von einem Studienaufenthalt in Sondershausen und
Wiesbaden – bis zu seinem
28. Lebensjahr. An vielen Stellen
in der Stadt ist er immer noch
gegenwärtig. Kulturamtsleiterin Petra
Vorsatz berichtet ausgehend vom
Alten Schulhaus, wo sich MaxReger-Zimmer und -Archiv befinden,
auf einem Rundgang zu den
verschiedenen Reger-Stationen in
Weiden vom Leben und Schaffen des
Oberpfälzer Komponisten. Gehen Sie
mit auf Spurensuche durch Weiden
und erfahren Sie, wie Max Reger in
der Oberpfalz aufwuchs.
Treffpunkt ist jeweils das Stadtmuseum im Kulturzentrum Hans Bauer
(Altes Schulhaus, Schulgasse 3a)
Dauer: ca. 1 1/2 Stunden
Unkostenbeitrag: 3 € pro Person
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Terminkalender
Veranstaltungen in und um Weiden
im Reger-Jahr 2016
JANUAR
So. 24.1. – 18/19 Uhr – Weiden,
Max-Reger-Halle
Eröffnung des Max-Reger-Jahres
in Weiden – Empfang und Konzert
(vgl. S. 13)
FEBRUAR
Mi. 17.2. – 19 Uhr – Weiden,
OTH Amberg-Weiden
Kammermusikabend – Peijun
Xu, Viola, und Jens Peter Maintz,
Violoncello (vgl. S. 14)
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So. 28.2. – 17 Uhr – Weiden,
St. Michael
Orgelführung mit Reger-Musik –
Hanns-Friedrich Kaiser (vgl. S. 15)
MÄRZ
Do. 3.3. – 19.30 Uhr – Bayreuth,
Fa. Steingraeber & Söhne
Kammermusikabend – Robert
Oberaigner, Klarinette, und Michael
Schöch, Klavier (vgl. S. 16)
Do. 10.3. – 19.30 Uhr – Weiden,
Altes Schulhaus
„Erotische Rhapsodie oder
Wiegenlied“ – Vortrag
Prof. Kammerlander (vgl. S. 17)
So. 13.3. – 11 Uhr – Weiden,
Altes Rathaus
Kurskonzert der Meisterkurse für
Gesang und Liedgestaltung
(vgl. S. 8)
So. 20.3. – 17 Uhr – Weiden,
St. Michael
Ein Reger-Programm zur
Passionszeit – Gereon Krahforst,
Orgel
Veranstalter: Kirchengemeinde
St. Michael
(vgl. auch S. 18)
Mo. 28.3. – 17 Uhr – Weiden,
Max-Reger-Halle
Symphoniekonzert im Rahmen des
Osterfestivals Nördliche Oberpfalz
mit Regers Ballett-Suite, von
Reger für Orchester arrangierten
Schubert-Liedern und der
4. Symphonie von Brahms
Veranstalter: IJOA Pleystein
(www.osterfestival.de)
APRIL
Mi. 6.4. – 19.30 Uhr – Weiden,
Sparkasse Oberpfalz Nord
Solorecital Wen-Sinn Yang
(vgl. S. 19)
So. 17.4. – 11 Uhr – Weiden,
Internat. Keramikmuseum
Musikalische Matinee zum
Abschluss des Jubläumsjahres
Sophia Jaffé, Violine,
und Roland Glassl, Viola, spielen
Reger, Mozart, Fuchs und Martinů
Veranstalter: Die KERAMISCHEN
(www.keramischen.de)
Mo. 25.4. – 18 Uhr – Weiden,
Neues Rathaus
Vernissage – Ausstellung im
Andenken an Karl Aichinger
(vgl. S. 20)
MAI
Sa. 7.5. – 18 Uhr – Weiden,
Max-Reger-Halle
Sonderkonzert Symphonieorchester und Chor des
Bayerischen Rundfunks
mit Regers Hebbel-Requiem sowie
der Tragischen Ouvertüre, der
3. Symphonie und dem
Schicksalslied von Brahms
Veranstalter: Förderkreis für
Kammermusik e.V. Weiden
(www.konzerte-weiden.de)
So. 8.5. – 11 Uhr – Weiden,
Altes Schulhaus
Stadtführung auf den Spuren
Max Regers (vgl. S. 41)
Mi. 11.5. – 11 Uhr – Weiden,
Altes Rathaus
Gedenkstunde zum 100. Todestag
Max Regers (vgl. S. 21)
Mi. 11.5. – Brand
Eröffnung des Max-Reger-Jahres
in Brand (weitere Termine werden
jeweils aktuell veröffentlicht unter
www.gemeinde-brand.de)
So. 29.5. – 11 Uhr – Weiden,
Altes Rathaus
Kurskonzert des Meisterkurses für
Klarinette (vgl. S. 9)
JUNI
Fr. 3.6. – ab 19.30 Uhr – Weiden,
Innenstadt
Reger-Nacht in Weiden (vgl. S. 22)
So. 19.6. – 19 Uhr – Waidhaus,
Autobahnkirche
Kammermusikabend – Streichtrio
Aleksandra Manic, Christina
Strimbeanu und Rebecca Krieg
(vgl. S. 23)
Do. 23.6. – 19 Uhr – Weiden,
Neues Rathaus
Vernissage – Ausstellung
„Max Reger und seine Zeit“
Veranstalter: FOS/BOS Weiden
(vgl. auch S. 24)
JULI
Sa./So. 2./3.7.
Exkursion nach Leipzig (vgl. S. 25)
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So. 17.7. – 19.30 Uhr – Pirk,
Brauhaus
Kammermusikabend
Mandelring Quartett
(vgl. S. 26)
44
Mi. 14.9. – 19.30 Uhr – Weiden,
St. Michael
Max Reger: 1916 – 2016
Orgelkonzert mit B. Haas (vgl. S. 32)
Mo./Di. 25./26.7. – Weiden,
St. Michael
„Der Maxe mit der dicken Tatze“ –
ein Orgelkonzert für Kinder
(vgl. S. 27)
Fr. 16.9. – 19.30 Uhr – Weiden,
Max-Reger-Halle
Max Reger: 1916 – 2016
Uraufführung: Max Regers
Klarinettenquintett in acht
zeitgenössischen Fortspinnungen
(vgl. S. 33)
AUGUST
Fr. 5.8. – ab 20 Uhr – Weiden,
St. Michael
Orgel-Nacht (vgl. S. 28/29)
Sa. 24.9. – 19.30 Uhr – Weiden,
Max-Reger-Halle
Max Reger: 1916 – 2016
Uraufführung: Reger-Fragment –
damals und heute (vgl. S. 34)
Sa. 20.8. – nachmittags
Ausflug in den Geburtsort Max
Regers mit Konzert (vgl. S. 30)
Sa. 27.8. – 18 Uhr – Wurz,
Historischer Pfarrhof
Zum 100. Todestag
von Max Reger: Vier Sonaten für
Cello und Klavier mit Christian
Brunner, Violoncello, und
Henri Bonamy, Klavier
Veranstalter:
Wurzer Sommerkonzerte
(www.wurzersommerkonzerte.de)
SEPTEMBER
Di. 13.9. – 16 Uhr – Weiden,
Altes Rathaus
Kurskonzert des Meisterkurses für
Violoncello (vgl. S. 9)
Fr. 30.9. – 20 Uhr – Weiden,
Ev. Vereinshaus
Reger: NOW! - mit dem
Strompost Kollektiv (vgl. S. 36)
OKTOBER
Sa. 8.10. – 14.30 Uhr – Weiden,
Altes Schulhaus
Stadtführung auf den Spuren
Max Regers (vgl. S. 41)
So. 16.10. – 11 Uhr – Weiden,
Altes Rathaus
Schülerkonzert (vgl. S. 36)
So. 23.10. – 17 Uhr – Weiden,
Max-Reger-Halle
Konzert des Sinfonieorchesters der
Stadt Weiden u.a. mit Max Regers
Lyrischem Andante, mit Romanze
und Aria für Violine und Orchester
und der Elegie für kleines Orchester
Eintritt 15 €, erm. 8 €
Mi. 26.10. – 20 Uhr – Elbart,
Kulturscheune
Max Reger – Lieder und Texte
(vgl. S. 37)
Sa. 29.10. – 19 Uhr – Kohlberg,
St. Nikolaus
Beer-Walbrunn-Tage Kohlberg
Kammermusikabend – Ensemble
Con Brio mit Streichquartetten von
Max Reger, Anton Beer-Walbrunn
und Franz Gleissner;
am Sonntag, 30.10. um 9.30 Uhr:
Kirchenmusikalischer Gottesdienst
Veranstalter: Anton Beer-Walbrunn –
Kunst- und Kulturverein Kohlberg
NOVEMBER
So. 6.11. – 17 Uhr – Weiden,
St. Michael
Und Sterne legen sich auf
meine Augenlider... – April Hailer,
Rezitation, und Hanns-Friedrich
Kaiser, Orgel (vgl. S. 37)
Fr. 11.11. – Weiden,
St. Michael
Orgelkurs Max Reger bei
Prof. Gerhard Weinberger
Veranstalter: Hochschule für
Kirchenmusik Bayreuth
So. 13.11. – 11 Uhr – Weiden,
Altes Rathaus
Reger-Matinee – Christoph Brecht,
Klarinette, und Sumi Lee, Klavier
(vgl. S. 38)
Fr. 25.11. – 19.30 Uhr – Weiden,
St. Josef
„Der Mensch lebt und besteht
nur eine kleine Zeit“ - Chor- und
Orgelkonzert in Erinnerung an Max
Reger (vgl. S. 39)
So. 27.11. – 17 Uhr – Weiden,
St. Michael
Adventskonzert – Max Regers
100. Psalm – Fassung für Orgel mit
Hanns-Friedrich Kaiser
Veranstalter:
Ev. Kirchengemeinde St. Michael
DEZEMBER
Fr. 2.12. – 19.30 Uhr - Weiden
Hauskonzert im Geiste der
Jahrhundertwende – Klavierabend
für geladene Gäste
Veranstalter:
Weidener Max-Reger-Tage
Fr. 23.12. – 20 Uhr – Weiden,
Max-Reger-Halle
Weihnachtliches Konzert zum
Abschluss des Max-Reger-Jahres
mit den Hofer Symphonikern
(vgl. S. 40)
Weitere Reger-Veranstaltungen
weltweit: www.reger2016.de
Die Aufstellung erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.
Änderungen vorbehalten.
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Karten und
Veranstaltungshinweise
Die Eintrittspreise zu den Konzerten
finden Sie jeweils im Veranstaltungsteil.
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Für ausgewählte Veranstaltungen
können Sie unter nt-ticket.de und
okticket.de Eintrittskarten online
auswählen und selbst ausdrucken
oder in den ok-ticket- und nt-ticketVVK-Stellen erwerben.
Eintrittskarten für den Klavierabend in Bayreuth bekommen Sie
ausschließlich bei der Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne
in Bayreuth (Tel. 0921-64049) im
Vorverkauf und an der Abendkasse.
Die Ermäßigung gilt für Rentner und
Schwerbehinderte (nach Vorlage
eines gültigen Ausweises) sowie für
Mitglieder des Freundeskreises der
Weidener Max-Reger-Tage.
Schüler und Studenten erhalten
eine zusätzliche Ermäßigung.
Bei Konzerten, die in Kooperation
mit anderen Veranstaltern durchgeführt werden, kann es im Einzelfall
zu Abweichungen von dieser Regelung kommen.
Tickets zu allen Veranstaltungen der
Weidener Max-Reger-Tage (ausgenommen Bayreuth) erhalten Sie
außerdem im Organisationsbüro
(Altes Rathaus, Oberer Markt 1) und
an der Abendkasse. Für Konzerte,
bei denen die Weidener MaxReger-Tage nur als Kooperationspartner auftreten, erhalten Sie
Tickets und weitere Informationen
von den Haupt-Veranstaltern.
Änderungen vorbehalten!
Aktuelle Informationen unter www.maxregertage.de
Die Veranstaltung wird gefördert vom
Wir bedanken uns beim wissenschaftlich-künstlerischen Beirat,
bei allen Sponsoren, Kooperationspartnern, Freunden und Gasteltern für die
Unterstützung und gute Zusammenarbeit:
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Brand
Kirchengemeinde St. Michael
Förderkreis für Kirchenmusik St. Josef und Kirchengemeinde St. Josef
Musikhaus Lindner
Infos unter:
Altes Rathaus - Oberer Markt 1, 92637 Weiden, Tel. 0961- 81 41 23
[email protected]
maxregertage.de
maxregerstadt